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Donnerstag, 11. Dezember 2014

106. Jahrgang – Nr. 50

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Freitag, 12. Dezember 2014 Freundlicher Mix aus Sonne und Wolkenfeldern. 2ºC 9ºC Samstag, 13. Dezember 2014 Nach letzten Aufhellungen bewölkt und häufig nass. 4ºC 8ºC

4ºC 7ºC

Sonntag, 14. Dezember 2014 Morgen noch Niederschläge, am Nachmittag dann etwas freundlicher.

Laufen

7 Jung und Alt liessen sich anlässlich des traditionellen Christkindli-Märts in Laufen nicht vom nasskalten Wetter abhalten und besuchten die schönen Marktstände zahlreich.

Himmelried

13 Drei Vollblutpolitiker standen letzten Donnerstag in Himmelried ihren Parteigenossen Rede und Antwort und plauderten frei aus dem SessionsNähkästchen.

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Brislachs Dorfweibel-Ehepaar tritt kürzer Sie weibeln in Brislach seit 34 Jahren mit dem Wochenblatt: Marjeta und Fredy Hügli. Am 18. Dezember ist Schluss. Dann stellen sie ein letztes Mal die 660 Wochenblätter zu. Doch sie bleiben Brislach als «Dorfweibel light» erhalten. Für Hornvieh-Poscht und Amtliches. Roland Bürki

D

en Weibel oder Amtsdiener bzw. Amtsbote gibt es in der Schweiz trotz der etwas altmodischen Bezeichnung noch immer. In mannigfaltigen Versionen, so etwa den Bundes- oder Standesweibel, den Kirchen-, Dorf- oder Zunftweibel oder dann auch den Bettel-, Holz-, Richter-, Turm- oder Verlesweibel. Immer erledigen sie Aufträge eines Amtes, einer Behörde, eines Rates, eines Gerichts oder einer Landsgemeinde. Auch in Brislach weibelt seit Jahrzehnten ein Weibel von Haus zu Haus oder heute von Briefkasten zu Briefkasten. Er lieferte und liefert noch immer Gemeindeinformationen, Stimmmaterial und den «Anzeiger» oder seit 1. Januar 2001 das «Wochenblatt» ins Haus. Seit dem 12. Januar 1980 üben Marjeta (62) und Fredy (64) Hügli dieses anforderungsreiche Amt aus. «Mached emol so lang wie mir», habe einer ihrer Vorgänger, Leo Hügli-Meury, ihnen nach 24 Jahren Botendienst bedeutungsvoll erklärt, so Fredy Hügli. «Jetzt sind es schon 34 Jahre, seit wir damals mit Töffli und Velo den 275 postalischen Haushaltungen nachgefahren sind», schmun-

Startbereit: Marjeta und Fredy Hügli auf einer der letzten Zustelltouren mit dem Wochenblatt. Nächstes Jahr bringts die Post. FOTO: ROLAND BÜRKI

zeln die beiden beim Kaffee vor der Autofahrt nach Zwingen. Dort bei der Coop-Tankstelle wartet nämlich am früheren bis späteren Mittwochnachmittag der Lieferwagen mit den 14 Zeitungspaketen aus der Aarauer Druckerei. Das war zu Beginn ihrer Tätigkeit anders. «Der Anzeiger wurde in Breitenbach bei Jeger-Moll AG gedruckt», erinnern sich die beiden an das grosse Warten der Dorfweibel in Breitenbach, welches man für einen «Weibel-Erfahrungsaustausch» genutzt habe. Manchmal sei der «Anzeiger» erst am Donnerstagnachmittag oder gar am Freitagmittag abholbereit gewesen: «Da mussten wir uns sputen, bis zum Freitagabend musste nämlich alles in den Kästen sein.» Grösseres Dorf, weniger Kontakte In den 34 Jahren haben die beiden das Dorf kontinuierlich wachsen sehen. Vor

allem Anfang der 1990er-Jahre setzte es mit der neuen Siedlung Hofgarten einen markanten Haushaltungsschub mit Serien von neuen Briefkästen ab. «Zu Beginn unserer Tätigkeit fehlten solche da und dort im Dorf, dafür hatten wir viele persönliche Kontakte im Gegensatz zu heute», bedauern Marjeta und Fredy Hügli. Fast ausschliesslich ältere Leute warteten heute noch sehnsüchtig auf «ihren Anzeiger», den die beiden Dorfweibel meist schon am Mittwochnachmittag zustellen. «Eine Frau hat einmal schon am Dienstagabend telefoniert, wo denn der Anzeiger bleibe», illustriert Marjeta Hügli mit Schmunzeln die Beliebtheit des Blattes. Weniger beliebt waren bei den beiden Hunde, die ihre Arbeit behindern. So entpuppte sich ein kleiner weisser Spitzer als Wadenbeisser bei Fredy, während Marjeta sich einst zum

Schutz vor zwei Schäferhunden in ein Weizenfeld fallen liess. Hört man den beiden zu, wie hart die Zustellung bei Glatteis, Schnee und Dauerregen sein kann, versteht man, dass da und dort eine bessere Platzierung der Briefkästen ihnen die Arbeit doch um einiges erleichtert hätte. Doch mit der Aufgabe der wöchentlichen Zustellung von Wochenblatt und Vereins- und anderen Beilagen auf Ende Dezember schaffen sich die beiden selbst Erleichterung. Für mehr Freiheit, für Garten und Haus und ihr neues Weekendhäuschen in Marjetas slowenischer Heimat. Mit einem Dankeschön an die Brislacher Bevölkerung verabschieden sie sich nicht völlig: «Wir bringen künftig quasi als Dorfweibel light noch die Hornvieh-Poscht und das Stimmmaterial, während ab 1. Januar 2015 die Post das Wochenblatt zustellt.»

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

LAUFEN

Feuerwerk der Stadtharmonie

Die unbekannte Bekannte im Schaufenster 50 Jahre lang hat sie beim Modehaus Ruf Schaufenster dekoriert. Auf das Weihnachtsfest hin fährt Esther Hufschmid (67) aus Basel ein letztes Mal mit ihrem Dekorationsmaterial nach Laufen.

Komponist und Piccolo-Man: Jean-Claude Beuchat (Mitte) erhielt lange andauernden Applaus für seinen Aztec Song. FOTO: ROLAND BÜRKI bü. Eine Uraufführung sowie höchst anspruchsvolle Konzertwerke berühmter und auch zeitgenössischer Komponisten boten dem begeisterten Publikum Musik vom Feinsten. «Alle Jahre wieder», begrüsste ein eloquenter Ansager Gustav Thüring mit weihnachtlichen Worten ein zahlreiches Publikum in der Laufner St. Katharinenkirche. Es gelte eben, Traditionen zu pflegen. Doch nicht nur das wollte die Stadtharmonie, sie zelebrierte mit «Aztec Song», einem neuen Stück mit südamerikanischen Einflüssen und Panflötenmelodien, auch eine Uraufführung. Jean-Claude Beuchat, seit 30 Jahren Flötist und Piccolo-Virtuose bei der Stadtharmonie, hatte es für einen Freund der «Fanfare de Courtételle» geschrieben. Dieser war durch einen Unfall zum Paraplegiker geworden und musste notgedrungen sein Schlagzeug mit der Panflöte tauschen. Leider ist er mittlerweile verstorben. Die 38 Musikantinnen und Musikanten brachten zum ersten Mal die feinen, melodischen Töne der Komposition zu dessen Gedenken wunderbar hinüber, sodass herzlicher Applaus für den Komponisten und die Stadtharmonie durch die Kirche brandete. «Nomen est omen» galt für Georg Friedrich Händels pompöses Werk «The Music oft he Royal Fireworks», der Musik zum königlichen Feuerwerk von 1749 im Green Park zu London. König Georg II. hatte die aus Ouvertüre und fünf Sätzen bestehende Suite zur Feier des «Aachener Friedens» von 1748 in Auftrag gegeben. Zusammen mit einem

Feuerwerk. Tatsächlich gerieten die mächtige Ouvertüre und die fünf vom schwebenden Tanz bis zur rassigen Militärmusik reichenden Sätze zum eigentlichen musikalischen Feuerwerk des Abends. Ein Hauch von Orient wehte durch die Kirche, als der souveräne Dirigent Miquel Etchegoncelay den Stab erhob für die «Prozession von Sardar» einem Satz aus den «Kaukasischen Skizzen» des russischen Komponisten Mikhail Ippolitov-Ivanov (1859-1935). Ippolitov liess in diesen Marsch Erinnerungen an seine Zeit in Tiflis einfliessen. Zeitgenössische Musik und Finale Erinnert hat sich auch der 1977 geborene Berner Komponist Mario Bürki. An die Geschichte vom «Magnetberg» aus 1001 Nacht. Sein gleichnamiges, anspruchsvolles Stück mit Soli, schnellen Passagen und tiefsten bis höchsten Tonen forderte alles und zog den verdienten Beifall eben wie ein Magnet an. Fröhliche französische Volkslieder bildeten den Kern von «Sounds oft the Saint Lawrence», einem Werk zur 400Jahrfeier Quebecs von 2008, wo «Piccolo-Man» Beuchat schwierigste Läufe meisterte und der Dirigent zum mächtigen Finale forderte: «Kommt, kommt, kommt!» Ja, und zum Schluss kam auch das freudig bewegte Publikum und verlangte mit rhythmischem Klatschen wie alle Jahre wieder eine Zugabe. Doch statt dem üblichen Weihnachtslied spielte die Stadtharmonie diesmal den «Midway March» und im Andenken an den verstorbenen Musikkameraden Jörg Studach den Choral «Der letzte Ton».

Roland Bürki

E

s war im Herbst 1964, als die 17jährige Dekorationslehrtochter Esther Schäublin aus Basel zum ersten Mal das Modehaus Ruf in Laufen betrat. Zusammen mit ihrer Chefin, die sie in die Kunst des anspruchsvollen Dekorierens einweihte. «Damals habe ich meiner Lehrmeisterin einfach geholfen, später habe ich den Dekorationsauftrag von ihr übernommen», blickt Esther Hufschmid – so heisst sie seit der Hochzeit mit ihrem leider vor vier Jahren verstorbenen Gatten Jean-Pierre – auf 50 Jahre gestalterisches Dekorieren in Ruf’s Schaufenstern zurück. Das Modehaus Ruf sei über diese langen fünf Dezennien einer ihrer Hauptkunden gewesen. Sie schmunzelt, wenn sie daran denkt, wie sie anfänglich die Reise von Basel

nach Laufen mit dem gesamten Dekorationsmaterial im Tram und dann im Zug hinter sich gebracht hat. Heute geht es bequemer mit dem Auto, doch das Parkieren im Stedtli, das sie als ihre zweite Heimat bezeichnet, sei heute umständlicher als noch vor zehn Jahren, sagt Esther Hufschmid. In all ihren Berufsjahren hat sie verlockende Staffagen um Brillen, Fernsehgeräte, Weine oder Schmuck gestaltet, doch die Mode mit ihren jährlich wechselnden Farben hat die im Kleinbasel aufgewachsene Dekorateurin stets am meisten fasziniert. «Ich habe mich mit meinen Arbeitgebern, dem initiativen Ehepaar Ruf, jeweils immer über die herrschenden Trendfarben absprechen und entsprechend mein Dekomaterial im Atelier herrichten können», beschreibt die kontaktfreudige Frau Jahre der wunderbaren Zusammenarbeit. Und wie durch Zufall bestaunt eine vorübergehende Schulklasse den für das Foto bereitgestellten «Santiglaus», den sie aus Sperrholz ausgesägt und bemalt hat. Komplimente, besonders von Kindern, bedeuteten ihr viel, meint sie, der Abschied von hier werde «hart» werden. Sonn- und Schattenseiten des Lebens Ewig in kurioser Erinnerung aber wird ihr der der Tag bleiben, als sie im Schaufenster stolperte, zu Boden ging und eine unbekleidete Schaufensterpuppe auf

sie runter fiel. «Ein Vater mit einem Töchterchen erschreckte sich dermassen, als das seltsam verschlungene Paar sich plötzlich bewegte, dass er schleunigst Reissaus nahm», lacht Esther Hufschmid wieder wie damals. Langweilig wird es der früher während 26 Jahren aktiven Pfeiferin in einer Kleinbasler Clique nicht werden. Mit kreativer Freude bemalt sie ausdrucksstarke Larven ihrer «Riechedöörler», strickt, fertigt Marionetten, filzt oder näht Leder. Doch da sind auch schon wieder, die Schatten, die ihren Alltag immer wieder trüben. Der Tod ihres geliebten Gatten Jean-Pierre im Jahr 2010 und das unvermittelte Herzversagen seines Halbbruders, des bekannten Schweizer Triathleten Olivier Hufschmid aus Breitenbach, anno 1996 machen ihr immer wieder zu schaffen. Dass sie aber vor kurzer Zeit gedankenverloren in einem medialen Markt in Basel bestellte Fotos an der Kasse zu zahlen vergass, drückt sie seit Tagen fast zu Boden. «Man hat mir meine gedankliche Absenz nicht geglaubt. Ich fühlte mich in diesem Verhör gedemütigt, wie noch nie in meinem Leben», gesteht Esther Hufschmid mit wässrigen Augen. Doch dann gibt sie sich einen Ruck: «Freudige Anerkennung, vor allem wie vorhin aus Kindermund, stellt mich dann schon wieder auf die Beine. Es wartet ja auch noch die Weihnachtsdekoration.»

LAUFEN

Und Du?

Monteure: Platzierten das Plakat.

FOTO: ZVG

Seit einigen Tagen hängt an der reformierten Kirche ein Plakat mit der Aufschrift «UND DU?».Viele fragen sich wohl, was wir damit sagen möchten. Eine konkrete Antwort gibt es nicht, denn es soll die Leute zum Nachdenken anregen und so viele verschiedene Menschen und Charaktere wie es gibt, so viele Antworten sind möglich. Zum Beispiel: Und Du? Was für eine Beziehung hast Du zu der reformierten Kirche? Ja, zu Religion im Allgemeinen? Gehörst Du irgendwo dazu? Bedeutet sie Dir etwas? Oder findest Du, dass sowieso schon viel zu viele Kriege auf der Welt unter dem Vorwand der

Religionszugehörigkeit geführt werden? Was sollst Du Dich dann auch noch hier mit dem belasten? Vielleicht bietet die Kirche aber auch eine Chance. Eine Chance Mitmenschlichkeit, Gemeinschaft, Toleranz oder Offenheit kennen zu lernen. Sie bietet Raum für Gespräche, Gedankenaustausch und Weiterbildung. Es hängt von Dir ab, was Du darin siehst oder daraus machst! Oder sie bietet auch die Möglichkeit für eine Pause. Eine Pause vom Alltag, von der Hektik, dem täglichen Stress und Leistungsdruck. Man muss hier nichts leisten. Man darf einfach sein, wer man ist und diese Person auch einbringen. Wie oft hast Du die Gelegenheit im Alltag einfach mal nichts zu tun. Der Stille zu zuhören, die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen? Dann kann die Kirche auch zum Leben führen. Das Leben mit anderen Menschen, aber auch das Leben in einem selber. Indem man sich selber wirklich wahrnimmt und die Gefühle und wahren Bedürfnisse spüren kann. Man hat die Möglichkeit für sich zur Erkenntnis zu gelangen, was für einen wirklich wichtig ist im Leben und was einen daran hindert zu leben. Deshalb die Frage «Und Du?» Was löst sie in Dir aus? Warst Du schon mal in dem Gebäude drin? Nein? Dann schau doch mal vorbei, Du bist herzlich willkommen! Désirée Eckert Laufen

Laufen ist ihre zweite Heimat: Im Stedtli kennt man Esther Hufschmid nur vom Blick durchs Schaufenster

FOTO: ROLAND BÜRKI

GRELLINGEN

Lob für Laufentaler Landrat WOS. Nach dem Rücktritt von Landratspräsidentin Daniela Gaugler (SVP) musste bis zur Wahl der Nachfolgerin aus den eigenen Reihen, der Vizepräsident des Landrats, Franz Meyer (CVP), die Leitung der Ratsgeschäfte übernehmen. Der Präsident der Bau- und Planungskommission des Kantons BaselLandschaft und frühere Grellinger Gemeindepräsident gilt im Parlament als umsichtiger, konsensfähiger und lösungsorientierter Schaffer. Franz Meyer hat seine Aufgabe offenbar ausgezeichnet gemeistert. Dem 52jährigen Laufentaler wurde für seine zielstrebige Leitung des Kantonsparlaments von allen Seiten Lob und Anerkennung ausgesprochen. So auch von Landrätin Sandra Sollberger (SVP) in der Oberbaselbieter Zeitung. Zitat: «An dieser Stelle platziere ich gerne ein riesiges Kompliment an den Vizelandratspräsidenten Franz Meyer (CVP). Er hat die vergangenen zwei Landratssitzun-

FILM

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Donnerstag, 11. Dezember, 20.30 Uhr

Lieferte guten Einstand: Franz Meyer, Grellingen. FOTO: ZVG

gen äusserst souverän und zielorientiert geleitet. Jedenfalls ist er mehr als bereit, im nächsten Sommer sein Präsidialjahr zu starten», so die Zeitung. Die Würdigung des konstruktiven Schaffens von Franz Meyer ist indirekt auch ein Lob an das Laufental.

Les grandes ondes

Regie: Lianel Baier; mit Valerie Donzelli, Michel Vuillermoz, Patrick Lapp, Francisco Belard. Komödie: CH, F, P, 2013, 85 Min. KINDERFILM

Samstag, 20. Dezember, 15.00 Uhr

Sammys Abenteuer – Die Suche nach der 18 geheimen Passage

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Regie: Ben Stassen mit Sammy, Shelly, Ray und vielen anderen; 88 Min.


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Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

Gottesdienste Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 11. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «S’isch Advänt!». Wir lassen uns von Überraschungsgästen auf Weihnachten einstimmen, geniessen die Adventsstimmung und essen danach von den «Weihnachtsguetzli» unserer guten Feen. Donnerstag, 11. Dezember, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, mit Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Freitag, 12. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Freitag, 12. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag (ausser während der Schulferien) von 18.30 bis 22.00 Uhr, im Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche (Laufen) an der Röschenzstrasse, ab 12 Jahren. Sonntag, 14. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Adventsgottesdienst mit Vikarin Maria Wüthrich, Pfarrerin Regine Kokontis. Heute ist Chinder-Sunntig.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 14. Dezember 2014 kein Gottesdienst Dienstag, 16. Dezember 2014 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Mittwoch, 17. Dezember 2014 14.00 Uhr Schatzsucher

Donnerstag, 11. Dezember, 6.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, Rorate-Frühgottesdienst. Thema: «Mit dicken Engeln durch den Advent und Weihnachten», Pfr. Stéphane Barth und Katechetin Marianne Lombriser. Danach: Zmorgen im UG der Kirche, spendiert von «Fehren aktiv». Sonntag, 14. Dezember, 10.15 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Gottesdienst zum 3. Advent mit einer Taufe, Täufling: Jack Wehrli aus Meltingen, Pfarrer Stéphane Barth. Kirchenkaffee im Gemeindesaal, zubereitet von Véronica Ursenbacher. Sonntagsschule/ChinderChilche: 10.15–11.15 Uhr im Gemeindesaal ref. KGH Breitenbach. Mittwoch, 17. Dezember, 6.30 Uhr, ref. Kirche Breitenbach, Rorate-Frühgottesdienst. Thema: «Als ob Engel keine Ahnung von Tuten und Blasen hätten», Pfr. Stéphane Barth und Katechetin Marianne Lombriser. Danach: Zmorgen im Gemeindesaal der Kirche, zubereitet von Sigristin Natascha Balimann. Mittwoch, 17. Dezember, 15 bis 16 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Krippenspiel-Aufführung der Sonntagsschule: «Die Geschichte vom Weihnachtsglöckchen», anschliessend Singen mit den Pensionären und ein Zvieri für die Kinder. Sonntagsschule/ChinderChilche: Besammlung: um 14 Uhr im AZB. Donnerstag, 18. Dezember, 15.30 Uhr, Alterszentrum Bodenacker, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 21. Dezember, 10.00 Uhr, ökumenische Kirche Flüh, Familien-GD zum 4. Advent. Begegnung mit der ref. Kirchgemeinde «Solothurnisches Leimental» anlässlich des 40. Jubiläums des von den Ref. und Kath. in Flüh gemeinsam genutzten Kirchenbaus. Thema der Feier: «Szenen an der Krippe». Liturgie: Pfr. Michael Brunner. Predigt: Pfr. Stéphane Barth. Danach Apéro für alle Teilnehmer/-innen. Kollekte fürs Kinderund Jugendheims Laufen. Für die Fahrt von Breitenbach nach Flüh bilden wir Fahrgemeinschaften mit dem Pw. Treffpunkt: 9.15 Uhr vor der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Sonntagsschule/ChinderChilche: 10.15 bis 11.15 Uhr, Kulissenstellen in der ref. Kirche Thierstein in Breitenbach. Konfirmandenunterricht: Jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus, im Gemeindesaal: Gruppe 2 am 11. Dezember. Alle am 18. Dezember: Festlegung des Konfirmationsthemas. Seniorennachmittag: Montag, 15. Dezember, 15.00 Uhr, Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach: Adventsüberraschung! Nur so viel sei verraten: Es wird ein Gast zu uns kommen und uns eine Lebkuchen-herzliche Surprise mitbringen. Zvieri von Martha Schenker.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch – Freitag, 12. Dezember, 9.30 Uhr Kinderkirchenmorgen mit Znüni, Evelyne Standke – Sonntag, 14. Dezember, 10 Uhr Gottesdienst, zu Gast: Pfarrer Barbara Jansen – Dienstag, 16. Dezember, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Mittwoch, 17. Dezember, 18.30 Uhr Roundabout-Streetdance-Gruppe, Isabel Reimer – Freitag, 19. Dezember, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Eucharistie, Pfarrer Günter Hulin, Pflegewohnheim Flühbach 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, ökum. Kirche Flüh

DANKSAGUNG (statt Karten) Wir danken herzlich für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem geliebten

Tag- und Nachtdienst Überführungen

061 791 93 33 Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen

Raymond Joseph Borer 23. April 1952 bis 11. November 2014 erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Herrn Pater Meier und den Organisten für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes sowie Herrn Dr. Beat Voser, Leiter der Staatsanwaltschaft Basel, für die lieben Worte. Ebenfalls einen herzlichen Dank an Frau Dr. Rosamilia und Herrn Dr. Schnell sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen, des Kantonsspitals Bruderholz und der Spitex Laufental.

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule/ ChinderChilche:

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Der Lebenskreis von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti

Wir danken den Mitarbeitern der Staatsanwaltschaft Basel für ihre Mithilfe. Ein herzliches Dankeschön für die vielen Beileidsbezeugungen, Blumen und Geldspenden für heilige Messen und späteren Grabschmuck. Es ist uns ein Bedürfnis, allen zu danken, die unseren Raymond auf seinem Lebensweg begleitet haben und ihm mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Laufen, im Dezember 2014

Die Trauerfamilie

Engelbert Hänggi-Jeger 19. Juni 1928 bis 6. Dezember 2014 hat sich geschlossen. Wir gedenken seiner in Liebe und Dankbarkeit.

Guido und Bernadette Hänggi-Borer Benjamin Hänggi und Sandra Kaufmann Sandra Hänggi und Stefan Kohler Eugen und Ruth Hänggi-Bigler Florian Hänggi Fabienne Hänggi und Stefano Fontana Anverwandte, Freunde und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Montag, 15. Dezember 2014, um 14.30 Uhr in der Kirche Meltingen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Wohngruppe Bad Meltingen, CH44 0630 0441 6799 2368 4, Valiant Bank Breitenbach. Dreissigster: Samstag, 3. Januar 2015, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Guido Hänggi-Borer, March 232, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.

Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab tausend Dank für deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unserem Herzen stirbst du nie.

In Liebe, Dankbarkeit und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager Onkel und Götti

Paul Lauber-Hügli 17. November 1925 bis 3. Dezember 2014 Nach einem erfüllten Leben ist er friedlich eingeschlafen. In unseren Herzen wird er weiterleben.

Stefan und Verena Lauber-Weber mit Simon Thomas Lauber und Käthy Lauber mit Tiffany und Sedric Peter und Silvia Lauber-Pally mit Patrik und Jana Franz und Astrid Lauber-Borer mit Björn und Sabrina und Verwandte. Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 12. Dezember 2014, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Brislach statt. Anstelle von Blumen gedenke man Ärzte ohne Grenzen, Postkonto 12-100-2. Dreissigster: Sonntag, den 18. Januar 2015, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Brislach. Traueradresse: Stefan Lauber-Weber, Hinter den Gärten 2 A, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular.

Unruhig ist unser Herz, bis es ruht in dir, o Gott. (Augustinus, Confessiones 1, 1)

Unsere Schwester, Schwägerin, Tante und unser Gotti

Juliana Halbeisen Klavierlehrerin 14. Juli 1936 bis 4. Dezember 2014 ist uns ins ewige Leben vorausgegangen. Unerwartet rasch hat die schwere Krankheit ihr erfülltes Leben beendet. Laufen, 4. Dezember 2014

Wir gedenken ihrer in Liebe und Dankbarkeit: Annegreth und Peter Hagmann-Halbeisen, Solothurn Markus Hagmann und Eileen McRae, Joliet IL, USA Christina Heiniger-Halbeisen, Laufen Fabienne Reimann, Laufen Karin Reimann, Basel Tobias Heiniger, Zofingen und Anverwandte Trauergottesdienst: Dienstag, 16. Dezember 2014, um 14 Uhr in der christkatholischen St.-Katharinen-Kirche Laufen, anschliessend Beisetzung im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof St. Martin. Anstelle von Blumen gedenke man des Fördervereins der Regionalen Musikschule Laufental-Thierstein, 4226 Breitenbach, Baloise Bank SoBa AG, 4502 Solothurn; Postkonto 45-87-4, CH69 0833 4000 0S46 7694 A, oder Partner sein, Hilfswerk der christkatholischen Kirche der Schweiz, 2500 Biel, Postkonto 25-10000-5, CH32 0900 0000 2501 0000 5, Vermerk: Juliana Halbeisen. Traueradresse: Christina Heiniger, Delsbergerstrasse 76, 4242 Laufen

Tief betroffen trauern wir um unseren Mitarbeiter und Arbeitskollegen

Paul Cueni 17. November 1962 bis 7. Dezember 2014 welcher am Sonntag, den 7. Dezember 2014, nach kurzer, schwerer Krankheit viel zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie. Menschlichkeit und Freundlichkeit machten ihn zu einem besonders liebenswerten Menschen. Wir verlieren mit ihm einen geschätzten und beliebten Kollegen, den wir stets in guter Erinnerung behalten werden.

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Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Zwingen In Gottes ew’ge Hände leg Freude und auch Leid, den Anfang und das Ende: Er gibt uns stets Geleit.

Ergänzungswahl Schulrat

Wir danken herzlich Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbachbleibt über die Feiertage vom 24. 12. 2014 bis und mit 4. 1. 2015 geschlossen.

Witterswil

Baupublikation Bauherrschaft: D. und S. Windler Marchbachstrasse 17, 4108 Witterswil Projektverfasser: D. Windler Marchbachstrasse 17, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 26-14 Spielturm und Spielhaus Bauplatz: Marchbachstrasse 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1748 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 29. Dezember 2014

Herr Amirthalingam Ariyanayagam hat per Ende Jahr seine Demission als Schulratsmitglied eingereicht. Da der Schulrat für die Amtsperiode vom 1. August 2012 bis 31. Juli 2016 in stiller Wahl gewählt wurde, fand für den frei werdenden Sitz eine Ergänzungswahl gemäss § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte statt. Am 13. November 2014 wurde der Wahlvorschlag gemäss den Bestimmungen des § 45 des Gesetzes über die politischen Rechte eingereicht und Herr Patrick Feld als Mitglied des Schulrates vorgeschlagen. Der Wahlvorschlag wurde von der Gemeindeverwaltung geprüft und an den Gemeinderat (Erwahrungsinstanz) zur Vornahme der Wahl weitergeleitet. Am 1. Dezember 2014 hat der Gemeinderat Herrn Patrick Feld, Jahrgang 1993, für den Rest der Amtsperiode vom 1. Januar 2015 bis 31. Juli 2016 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.

für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unsrer lieben Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwiegermutter

Adele Dreier-Stich erfahren durften. Ganz besonders danken wir Pater Augustin Grossheutschi für die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes und die tröstenden Abschiedsworte. Dem Pflegepersonal des AZB Breitenbach, der Spitex und Herrn Dr. Hofer danken wir innig für die fürsorgliche Betreuung. Ein herzliches Vergelt’s Gott für die vielen liebevollen, tröstenden Worte und die grosszügigen Spenden. Es war für uns ein Trost, erfahren zu dürfen, wie viele Menschen sie auf dem letzten Weg begleitet haben. Allen recht herzlichen Dank. Kleinlützel, im Dezember 2014

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 3. Januar 2015, um 18.00 Uhr.

Todesanzeigen online aufgeben:

Schweren Herzens, aber in Dankbarkeit, ihn gekannt zu haben, nehmen wir Abschied von

www.gedenkzeit.ch

Paul Klemens Cueni 17. November 1962 bis 7. Dezember 2014 Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde er von seinem Leiden erlöst.

Alle Freunde, Bekannte und Verwandte Auf Wunsch von Paul findet keine Trauerfeier statt. Wir nehmen Abschied bei einem Fest im kommenden Frühling/Sommer. Näheres wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können. (Jean Paul)

In Liebe und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Grosi

Germaine Jäggi-Hofer

HERZLICHEN DANK für die überaus vielen Zeichen der Anteilnahme und Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben

Jörg Studach-Halbeisen erfahren durften. Besonders danken wir – unserem Freund Roland Neyerlin und Herrn Pfarrer Schöbi für die einfühlsame Gestaltung der Abschiedsfeier; – der Stadtharmonie Laufen für die wunderbare musikalische Umrahmung; – der Delegation der Musikgesellschaft Grindel für den letzten Fahnengruss; – den Ärzten des Universitätsspitals Basel für die langjährige Betreuung; – dem Kantonsspital Baselland, Laufen, Herrn Dr. Bianchetti für die liebevolle Begleitung in den letzten Monaten; – Herrn Dr. Paul Schnell und Frau Dr. Claudia Rosamilia für die langjährige medizinische Betreuung; – dem Fachpersonal der Spitalexternen Onkologiepflege Baselland für die Hilfeleistung in den letzten Wochen zu Hause. Danke – für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft, für die Begleitung während der Krankheit, für die so zahlreiche Teilnahme an der Abschiedsfeier, für die Spenden an Institutionen, Geldspenden, Blumen, Kerzen und für die vielen liebevollen geschriebenen und gesprochenen Worte. Dittingen, im Dezember 2014

Doris Studach-Halbeisen Marc und Daniela Studach Nadine und Dominik Kamber-Studach Joel und Sophie

12. Mai 1927 bis 8. Dezember 2014

Wir sind traurig Andreas und Christa Jäggi-Kalt Ursula und Jörg Schwander-Jäggi Katharina und Carlo Chiara-Jäggi Theres Jäggi-Häring Ursula Caruso-Amsler Brigitte Tchoua Grosskinder und Urgrosskinder Verwandte, Freunde und Bekannte Abschiedsgottesdienst: Dienstag, 16. Dezember 2014, um 10.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen. Anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof St. Martin. Dreissigster: Freitag, 16. Januar 2015, 19.30 Uhr. Wer in Grosis Sinn etwas Gutes tun möchte, unterstütze: Haus für Frauen und Mütter mit Kindern in Not (Amans-Madeux-Stiftung), Postkonto 60-29943-3, oder Schweizerische Vogelwarte Sempach, Postkonto 60-2316-1, Vermerk: Germaine Jäggi. Traueradresse: Ursula Schwander, Röschenzstrasse 65, 4242 Laufen

Die Segelfluggruppe Dittingen nimmt Abschied von einem guten Freund.

Walter Weibel-Jermann 28. Mai 1935 bis 2. Dezember 2014 Walter war ein stiller Helfer auf unserem Flugplatz. Zusammen mit Therese führte er seit Jahren die Mittwochs-Beiz. Obwohl Walter nie Mitglied unserer Gruppe war, war er immer bereit zu helfen und ein gern gesehener Gast auf dem Flugplatz. Unsere Gedanken sind bei Therese, Regina und Pascal. Wir werden Walter vermissen.


LAUFENTAL

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LAUFEN

Es weihnachtet sehr... Jung und Alt liessen sich am letzten Wochenende anlässlich des traditionellen Christkindli-Märts in Laufen nicht vom nasskalten Wetter abhalten und besuchten die schönen Marktstände zahlreich. Katharina Kilcher

D

NENZLINGEN

Schule oder Verwaltung auslagern bea. Eine Steuererhöhung lehnt der Gemeinderat Nenzlingen ab. Er versucht mit Einsparungen das 420 Seelen Dorf vor der Zwangsverwaltung zu retten. Dass das Eigenkapital Ende des nächsten Jahres aufgebraucht sein wird und Nenzlingen die Zwangsverwaltung durch den Kanton droht, zeichnet sich seit Jahren ab. «Immer wieder hat der Gemeinderat alles durchleuchtet und durchgerechnet und nach neuen Einnahmequellen gesucht», erläuterte Gemeindepräsidentin Therese Conrad an der Gemeindeversammlung vom letzten Mittwoch. «Doch», so stellte sie ernüchternd fest, «alle Sparbemühungen lösten sich wegen den gesetzlich gegebenen Kosten in Luft auf.» Und für neue Einnahmequellen braucht es Investitionen. Die Gemeindeversammlung hat für die Erschliessung neuer Bauparzellen Projekte und Gelder bewilligt – am Mittwoch den Bruttokredit von 490 000 Franken für die Erschliessung Breitimatt für mehrere Einfamilienhäuser oder Doppelbauten. Zudem hat der Gemeinderat das Wasser- und Abwasserreglement baufreundlicher gestaltet. Demnach werden die Einwohner vor allem bei Umbauten nicht mehr so stark zur Kasse gebeten, da die Berechnungsgrundlage für die Anschlussgebühren nicht mehr nach zonengewichteter Fläche, sondern nach dem Gebäudeversicherungswert erfolgt. Auch dies stiess an der Gemeindeversammlung auf klare Zustimmung, ebenso die Strategie des Gemeinderates, den Steuerfuss bei 62,5 Prozent zu belassen. Das Bud-

get mit dem Verlust von 184 471 Franken wurde einstimmig gutgeheissen. In der Diskussion um die Zukunft von Nenzlingen baten einzelne Votanten um eine Schullösung mit Zwingen anstatt mit Blauen. Bereits vor Jahren unterschrieben Nenzlingen und Blauen eine Absichtserklärung für eine Zusammenarbeit in der Bildung. Doch Zwingen liege auf dem Weg und könne als Kreisschule sicherlich ganzheitliche Lösungen bieten, während Blauen signalisierte, nicht alle Schüler aufnehmen zu können, hiess es an der Versammlung. Der Souverän erwartet vom Gemeinderat nicht nur Vorschläge zur Auslagerung der Schule, sondern auch Alternativen bezüglich der Verwaltung. Würde sich Nenzlingen von seiner Dorfschule trennen und für sein Schulhaus gute Alternativlösungen finden, wäre ein Sparpotential von 200 000 Franken möglich, wie Finanzverwalterin Manja Gautschi auf Anfrage sagt. Im Moment gibt das 420-Seelen-Dorf für seine vier Kindergärtler über 100 000 und für seine 30 Schüler über 380 000 Franken aus. Der Gemeinderat versicherte den 18 Versammlungsteilnehmern, dass er dran sei, Vorlagen auszuarbeiten. Ohne Abbau komme Nenzlingen wohl nicht an der Zwangsverwaltung vorbei, gab Conrad zu bedenken und betonte: «Da viele Gemeinden unter der steigenden Aufgabenlast zu leiden haben, ist es höchste Zeit, dass darüber nachgedacht wird, ob eine kleine Gemeinde wirklich die selben Dienstleistungen zu erbringen hat wie eine grosse Gemeinde.»

ie mittelalterliche Stadt Laufen bot die perfekte Kulisse für eine vorweihnachtliche Stimmung. Besonders heimelig war es, als es langsam eindunkelte und die Weihnachtsbeleuchtung dadurch ihre volle Pracht entfaltete. Dazu duftete der Glühwein um die Wette mit den gebrannten Mandeln, dem feinen Risotto, und auch die obligaten Cervelats und Bratwürste fehlten nicht. Der Samichlaus verteilte fleissig Nüsse und Mandarinen an die Kinder, denen es teilweise nicht ganz geheuer war. Der Laufner Christkindli-Märt bot eine bunte Palette an Silberschmuck über handgefertigte Weihnachtsdekorationen bis hin zu feinen Stricksachen für die Kleinsten sowie leckeren Cupcakes. «Der Weihnachtsmarkt ist auch eine gute Gelegenheit, Leute zu treffen, die

Corinne Kohler aus Brislach: Mit ihren handgefertigten Engeln und Sternen.

Einmal mehr ein Publikumsmagnet: Der Christkindli-Märt in Laufen. FOTOS: KATHARINA KILCHER

man schon lange nicht mehr gesehen hat», freute sich ein Besucher. Die Leute schlenderten an den Ständen vorbei und hielten immer mal wieder an, um die schön präsentierte Ware anzuschauen und einen Schwatz zu halten. Auch diejenigen, welche auf der Jagd nach Weihnachtsgeschenken waren, fanden das eine oder andere Präsent. Eine junge Frau war ganz stolz und verriet: «Ich habe hier am Markt innerhalb einer Stunde Geschenke für meine ganze Familie gefunden.» Die drei Könige sammelten eifrig Geld, damit die Glocke der St. Katharinenkirche wieder erklingen kann. Sie spassten dann auch nicht ganz königsgerecht mit den eifrigen Spendern und verrieten ihre Herkunft. Sie gehören zu den «Spootzünder», einer Fasnachtsclique, welche dieses Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum feiert. Auch für die Kinder gab es einige attraktive Angebote, so konnten sie ihre Kreativität beim Kerzenziehen unter Beweis stellen oder mit dem nostalgischen Karussell eine Runde drehen. Ein Kind wollte gar nicht mehr runtersteigen und liess seiner Wut freien Lauf, was die Mutter ein wenig aus dem

Tritt brachte. Irgendwann besänftige sie es mit einem Stück Magenbrot. An der Eisbar tummelten sich vor allem die jungen Leute und unterhielten sich lebhaft mit Freunden und Bekannten. Es wurde auch gesungen und und wer Lust hatte, der konnte kurzerhand ein Gesangsheft nehmen und aus voller Kehle mitsingen. Ein Besuch am Laufner Weihnachtsmarkt ist immer wieder ein schönes Erlebnis und stimmt einen ein auf die kommenden Weihnachtstage.

Im Sammelfieber: Die heiligen drei Könige.

WAHLEN

Investitionen für die Jugend gwa. Am Montag stimmte der Souverän an der Gemeindeversammlung einstimmig dem Erweiterungsbau des Primarschulhauses in Wahlen zu. Durch den Anbau werden zwei weitere Schulräume geschaffen, damit genügend Platz vorhanden sein wird, wenn ab kommendem Schuljahr dank HarmoS die 6. Klasse in Wahlen unterrichtet wird. Die 89 Stimmberechtigten zeigten sich grosszügig und bejahten auch den Bau einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Erweiterungsbaus sowie die Gestaltung des Pausenplatzes. Letzteres war der einzige Punkt, der zu einer kleineren Diskussion führte. Ein Votant fand den Betrag zur Umgebungsgestaltung zu hoch und den Vorschlag zu luxuriös. Doch er hatte mit seinen Argumenten keine Chance. Der Wunsch nach einer zeitgemässen Pausenplatzgestaltung war schon lange vorhan-

den und in Zusammenarbeit mit der Schule, dem Gemeinderat und dem Gartenbauer wurde das Konzept ausgearbeitet. Die Totalinvestition für den Erweiterungsbau, mit Möblierung, PhotovoltaikAnlage und Umgebungsgestaltung beträgt 3 180 000 Franken. Die Gemeinde hatte für den Erweiterungsbau Rückstellungen von 750 000 Franken gebildet und verfügt über ein Eigenkapital von 2,4 Millionen Franken. Dank den tiefen Zinssätzen wird aber die Investition durch Fremdmittelbeschaffung finanziert. Die ProKopf-Verschuldung wird sich somit auf 3200 Franken erhöhen. Spielplatz wird endlich realisiert Vor elf Jahren, nämlich am 24. Juni 2003, forderte eine Petition mit 150 Unterschriften die Erstellung eines öffentlichen Spielplatzes in Wahlen. Eine Spiel-

VERANSTALTUNG

Weihnachtsfeier des Lions-Club Auch dieses Jahr feiert der Lions-Club Laufental-Thierstein am 24. Dezember in Zwingen ab 17 Uhr Weihnachten. Bereits über 20 Jahre wird dieser Anlass erfolgreich durchgeführt und ist eine schöne und beliebte Tradition. Zur Feier eingeladen sind alle Menschen aus der Region, die den heiligen Abend nicht alleine verbringen möchten. Die Teilnahme, das Essen und die Getränke sind kostenlos und werden dank Gönnerbeiträgen regionaler Firmen ermöglicht. Die Gäste werden auf Wunsch von den Lions-Mitgliedern auch zu Hause abgeholt und nach der Weihnachtsfeier sicher wieder zurückgebracht.

Als besonderes Highlight erwarten wir dieses Jahr den Gospel-Chor «Circle Singers», der uns einige Lieder darbieten und weihnächtliche Stimmung versprühen wird. Anmeldungen sind erbeten bei Hanspeter Stebler, Zwigackerstrasse 19, 4208 Nunningen (Tel. 079 580 92 42 oder EMail an steblerhanspeter@bluewin.ch). Der Lions-Club Laufental-Thierstein freut sich darauf, auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen begrüssen zu können und diesen mit der Durchführung der Weihnachtsfeier eine Freude bereiten zu können. Christian Stark

platzkommission wurde formiert. Doch die Suche nach einem geeigneten Stück Land erwies sich als schwierig. Ein paar Spielgeräte und einen Platz zum Fussballspielen wurde für die Kinder in der Nähe der Turnhalle zwar zur Verfügung gestellt, doch befriedigend war die Situation nicht. Dank dem an der GV vom 23. April 2012 gutgeheissenen Baurechtsvertrag bei der Turnhalle wird nun dort ein «richtiger» Spielplatz realisiert. Der Souverän genehmigte am Montag den Kredit von 200 000 Franken zum Erstellen eines kindgerechten Spielplatzes mit Spielwiese und einem 25 Meter langen und 4 Meter hohen Zaun als Ballfang. Bewilligt wurde an der Gemeindeversammlung ebenfalls die Totalsanierung Zweigenweg, die Steueransätze, das Besoldungsregulativ und das Budget 2015.


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THIERSTEIN

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BREITENBACH

Auf dem Weg in den Advent Isidor Lombriser begab sich mit dem Kirchenchor Breitenbach und einem Querflötenensemble auf eine musikalische Reise und liess die Erzählerin Margrit Roth eine literarische Brücke zu den Klängen schlagen. Jürg Jeanloz

W

ir suchen alle den richtigen Weg im Leben», begann Sprecherin Margrit Roth in der katholischen Kirche Breitenbach. Manchmal ist er hart und steinig, manchmal finden wir ihn leicht und von selbst. «Zeige uns den Weg», hub der Kirchenchor an und liess die Gäste in vorweihnachtliche Stimmung versinken. Solistin Miriam Terragni begleitete die Sängerinnen und Sänger mit feinen Passagen und setzte damit einen lebendigen Kontrast. Auf unserer Reise begegnen wir vielen Menschen und legen Spuren, die uns das ganze Leben begleiten. «Leben ist Suchen», verdeutlichte der Chor diese Erleuchtung. «Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg», stand in grossen Lettern auf der Leinwand. Und dennoch: Um den richtigen Weg zu finden, brauchen wir Wegweiser oder auf dem Wasser eben Leuchttürme. Symbolhaft stellten sich sechs Mädchen der Musikschule Laufental-Thierstein vor dem Chor auf und spielten ein Alle-

Adventsmusik: Querflötenspielerinnen der Musikschule unter der Leitung von FOTO: JÜRG JEANLOZ Miriam Terragni.

gretto von James Hook. Liebliche Töne schwebten über den Kirchenraum und entzückten das Publikum mit dieser herrlichen Einlage. «Wähle den Weg, der niemals in die Irre führt», sang sich der Chor ins Feuer. Sehr anspruchsvoll und wirklich so einfach? Margrit Roth relativierte die Aussage, indem sie Hoffnung als Gewissheit ausdrückte, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht. Irische Segenswünsche wurden musikalisch dargebracht und mit einem Andante der jungen Querflötistinnen abgeschlossen. Ein wohlklingendes Lied aus dem Westerwald mit Klavierbegleitung des initiativen Leiters Isidor Lombriser erinnerte die Zuhörerschaft, dass auf all unseren Wegen ein

Schutzengel wacht. Der heilige Schutzengel mit den grossen Flügeln und dem bezaubernden Gesicht erschien auf der Leinwand; gleichzeitig spielten die Querflötistinnen unter der Leitung von Miriam Terragni das passende Stück von Mendelssohn. Auf dem Weg in den Advent und zur Krippe sind wir alle voller Zuversicht, liess sich die Erzählerin vernehmen. Chor und Querflötenensemble verabschiedeten sich mit einem himmlischen Weihnachtslied und wurden mit grossem Beifall belohnt. Ein stimmiger Adventabend ging zu Ende, dem einzig der Mangel anhaftete, dass die passenden Texte die Zuhörer wegen der defekten Lautsprecheranlage beschränkt erreichten.

BREITENBACH

Das Zentrum Passwang muss sparen

Es führten durch die GV: Dieter Künzli, Nicole Ditzler, Urban Imhof, Michael Rosenberg (v.l.). FOTO: OLIVIA BORER olb. An der 22. Delegiertenversammlung des Interkantonalen Zweckverbands Zentrum Passwang (ZePa) wurde über die Umsetzung als Antwort auf die Neuordnung der kantonalen Taxfestlegung des Kantons Solothurn befunden. Vergangenen Donnerstagabend wurde an der Delegiertenversammlung das Budget für das Jahr 2015 des ZePa vorgestellt. Aufgrund der Neuordnung der Pflegefinanzierung ergeben sich für Heime mit höherem Pflegemix hohe Ertragseinbussen. Konkret heisst das, dass dem Zentrum Passwang 250 000 Franken fehlen. Als Konsequenz entfällt die stufenabhängige Betreuungstaxe. Diese wird im Folgejahr in der erhöhten, stufenneutralen Taxe für die Hotellerie inbegriffen sein. Durch diese Reduzierung der Gesamtsumme der Pflegetaxen werden die Gemeinden/Kantone durch die Mehrbelastung der Pensionäre des ZePa entlastet. Die Beiträge der Krankenkasse bleiben dabei gleich.

Unumgänglicher Stellenabbau Da die Summe aller Taxansätze gesenkt wird und in einem halben Jahr mit einer reduzierten Auslastung gerechnet wird, beläuft sich das Budget 2015 auf ein Minus von knapp 75 000 CHF. Die neue Taxordnung wird durch den Abbau von mindestens drei Vollzeitstellen im ersten Semester 2015 kompensiert. Dieter Künzli, Präsident des Vorstands, sagt, dass «wahrscheinlich keine Stellen aktiv abgebaut werden.» Will heissen, dass den Gekündeten die Übernahme an das Seniorenzentrum Rosengarten angeboten würde und eine Chance auf Rückkehr ins ZePa bestünde – «nach einer Erholung von Nachfrage und Auslastung» wie es im Dossier zur 22. Ordentlichen DV heisst. Der Personalbestand wird, was Fachpersonal anbelangt, abgebaut, wobei gleichzeitig mehr Hilfspersonal eingesetzt wird. Doch bei den drei reduzierten Vollzeitstellen soll es nicht bleiben: In der

zweiten Hälfte des nächsten Jahres werden nach Abhängigkeit der Auslastung nochmals rund acht (7,7) Vollzeitstellen gestrichen. Nichtsdestotrotz würden individuelle Lohnerhöhungen von durchschnittlich ein Prozent – wie auch schon im Vorjahr – vereinzelt vorgenommen. Zudem bleibe der Mindestlohn von 3800 Franken pro Monat im Vollpensum unverändert. Bei knapp elf gestrichenen Stellen als Aussicht auf das neue Jahr ist dies ein kleiner Wermutstropfen. Besonders Künzli machte an der GV keinen Hehl aus seinem aufgestauten Unmut: «Man hätte es nicht viel blöder machen können im Kanton Solothurn», so der frustrierte Präsident. In die Mitarbeitenden und deren Ausbildung habe man viel investiert und gerade da müsse man am meisten abbauen. Weitere Schwierigkeiten sieht Zentrumsleiter Michael Rosenberg in der Zusammenführung der Pension und Betreuung: «Das wird Probleme geben – das weiss man.» Dieter Künzli schloss die Delegiertenversammlung kurz vor 21.00Uhr mit Leo Tolstojs Worten: «Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden. Aber man kann nicht ohne Liebe mit Menschen umgehen.» Tolstojs Aphorismus zeigt, dass das Zentrum Passwang auch in Zeiten der Umstrukturierung einen respektvollen Umgangston mit seinem Personal und Pensionären wahren will. Die Delegierten haben alle Anträge einstimmig angenommen.

VEREINE

Führungswechsel im Jodlerklub Erschwil-Beinwil Nach 16 Jahren Vorstandsarbeit im Jodlerklub Erschwil-Beinwil, habe ich an der GV vom 6. Dezember das Zepter gerne an meinen Nachfolger Franz Hänggi weitergegeben. Als ich das Präsidium des wankenden Schiffes vor 10 Jahren übernommen hatte, gelang es mir, dieses durch hohe Wellen und Stürme in ruhigere Gewässer zu führen. Dass ich nun am Ende

meiner Amtszeit das Vereinsschiff meinem Nachfolger, kameradschaftlich und gesanglich auf einem top Niveau und mit einem bestens funktionierenden Vorstand übergeben kann, das erfüllt mich mit Stolz und Genugtuung und gibt mir die Bestätigung alles richtig gemacht zu haben. Ich danke allen, die mich über all die Jahre unterstützt und ihr Vertrauen entgegengebracht haben

und wünsche dem Verein alles Gute für die Zukunft, dass dieser Aufschwung weiterhin anhalten möge und der Vereinsführung eine glückliche Hand. Gerne widme ich mich mit Freude und Einsatz dem neuen Amt und danke für Euer Vertrauen, das Ihr mir mit der Wahl zur Dirigentin erneut entgegen gebracht habt. Cordelia Grünig


THIERSTEIN

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HIMMELRIED

News aus dem Bundeshaus aus erster Hand

Offenherzig: Philipp Hadorn, Bea Heim und Roberto Zanetti erzählen von der Wintersession in Bern (v.l.).

Drei Vollblutpolitiker standen letzten Donnerstag in Himmelried ihren Parteigenossen Rede und Antwort und plauderten frei aus dem SessionsNähkästchen. Eingeladen hatte die SP-Ortspartei Himmelried in das Gemeindehaus. Melanie Brêchet Fischlin

D

ie drei SP-Parlamentarier Bea Heim, Roberto Zanetti und Pilipp Hadorn befinden sich zur Zeit inmitten der Wintersession. Eine intensive, anstrengende Zeit, wie Roberto Zanetti anmerkte. Nach einer dreiwöchigen Session sei man jeweils müde und ausgelaugt. Denn es sind nicht nur die Sitzungen in den Räten selbst, wel-

che die Parlamentarier auf Trab halten, sondern auch unzählige Kommissionsbeziehungsweise Subkommissions-Sitzungen. Und aus diesen wussten die drei Parteiexponenten an diesem Abend einiges Interessantes zu berichten. Roberto Zanetti sitzt seit 2010 für SP Solothurn im Ständerat. Er zeigte sich an diesem Abend als gewohnt erfrischender und unterhaltsamer Redner. Zanetti bezeichnete das Zweikammersystem als schwerfällig und kompliziert. Dies habe aber auch den Vorteil, dass nicht so schnell Fehler gemacht würden. Geschäfte würden oft von einem Rat in den anderen geschoben, bis ein Kompromiss gefunden, oder das Geschäft letztendlich bachab geschickt werde. Die SP-Politikerin Bea Heim ist bereits seit 2003 im Nationalrat. Sie zeigte sich erfreut darüber, dass neu drei SPPolitker an der Spitze der verschiedenen Räte sind. Als eines der wichtigsten Geschäfte der laufenden Wintersession bezeichnete Bea Heim die Energiedebatte. Der Rückzug aus der Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen sei auch aktive Friedenspolitik, so Heim. Es würden im-

FOTO: MELANIE BRÊCHET

mer noch Unmengen von Kriegen auf Grund von Besitzansprüchen geführt. Philipp Hadorn, welcher seit 2011 für die SP Solothurn im Nationalrat sitzt, monierte, dass die Budgetdebatte nicht ganz einfach gewesen sei. Oft sei es so, dass Unternehmer und Bauern ihre Anträge durch bekommen, während andere Anliegen, mit weniger starker Vertretung in den Räten keine Chancen hätten. In der anschliessenden Fragerunde fielen auch kritische Worte. Die SP habe es in der Vergangenheit versäumt, heikle Themen aufzugreifen und damit zugelassen, dass andere Parteien, insbesondere die rechte SVP, diese erfolgreich beackern. Roberto Zanetti stimmte dieser Kritik zu. Die SP habe insbesondere die Einwanderungsproblematik etwas verschlafen. An diesem Abend waren mehrheitlich Parteimitglieder zugegen, wie Gemeinderätin und Präsidentin der Ortspartei, Linda Mischler bestätige. Sie bedaure dies. Ein «Blick über den Gartenzaun» wäre wohl auch für Mitglieder anderer Parteien durchaus interessant gewesen.

BREITENBACH

EINGESANDT

Der Senioren-Fahrdienst läuft und läuft

Ein tierischer Samichlausbesuch

Geschenkt: Andreas Dürr (vorne, 2.v. l.) übergibt den Schlüssel des neuen Autos an Ruth Jeker von der Vermittlungsstelle und an die freiwilligen Fahrer. FOTO: GINI MINONZIO

gin. Wer behauptet, das Perpetuum mobile gebe es nicht, hat noch nie vom Autofahrdienst der Breitenbacher Pro Senectute gehört. Seit sieben Jahren schon fahren elf Freiwillige viele Personen im Pensionsalter zur Ärztin, zum Coiffeur oder zum Einkaufen und haben so 160 000 Kilometer zurückgelegt. Wieso engagieren sie sich so? «Unsere Fahrgäste sind so nett!», gibt die Büsseracher Fahrerin Christine Linz an. Und wieso brauchen so viele Senioren den Fahrdienst? «Die Fahrerinnen und Fahrer sind so nett!», berichten die Pensionierten immer wieder dem Fahrdienst der pro Senectute. Die vielen Fahrten gingen nicht spurlos am Auto des Fahrdienstes vorüber. Letzte Woche nun konnte Ida Boos, Geschäftsleiterin der Pro Senectute Kanton Solothurn, den Fahrerinnen und Fahrern ein neues Auto übergeben,

das den Einstieg für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrende enorm erleichtern wird. 50 000 Franken hat das neue Auto gekostet. Ein Drittel davon übernimmt die Pro Senectute Kanton Solothurn und zwei Drittel die Alice-Vogt-Stiftung. Wie deren Vertreter Andreas Dürr erklärte, wolle die Stiftung mithelfen, dass alte Menschen sozial integriert bleiben. Die meisten Fahrerinnen und Fahrer sind bereits im Pensionsalter, so auch Christine Linz. Alle 14 Tage hat sie einen ganzen Tag Bereitschaft. «Manchmal habe ich nur eine Fahrt, manchmal fünf. Manchmal warte ich beim Arzt, bis mein Gast wieder nach Hause kann. Manchmal mache ich dazwischen weitere Fahrten», erzählt sie. Letztes Jahr hat der Fahrtdienst insgesamt 270 Transporte ausgeführt. Der Dienst kostet im Jahr rund 24 000 Franken, rund 21 000 Franken wurden eingenommen.

Am Freitag den 5. Dezember besuchte der Samichlaus die Bewohner des Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach. Diese waren nicht schlecht überrascht, als sie sahen, dass der Chlaus nicht alleine, sondern mit seinen tierischen Freunden ins Foyer des AZB eintrat. Mit von der Partie waren bei seinem diesjährigen Besuch zwei kleine Zwergponys und ein Hund, alle fein herausgeputzt, mit Chlausenmantel und Chlausenmütze. Während der Chlaus an die einzelnen Heimbewohner persönliche Worte richtete, stahlen ihm die Drei hinter seinem Rücken fast die Show. Jede und jeder wurde von ihnen beschnuppert und fröhlich begrüsst. Sie gingen von Stuhl zu Stuhl und liessen sich kraueln und streicheln. Ein mancher hätte sie am liebsten mit aufs Zimmer genommen doch das ging natürlich nicht. Nach einer Stunde musste der Chlaus mit seinen Freunden weiter. Das herzliche «Grüzi miteinander» oder das «auf Wiederluegä» geht manch einem durch die Seele und berührt halt jedes Jahr neu. Lieber Samichlaus – vielen Dank, es war ein tierisch-schöner Besuch. Das ganze AZB-Team


DORNECK HOFSTETTEN

«Wir haben kein strukturelles Problem», erläuterte Gemeinderat Peter Gubser den Voranschlag 2015 für HofstettenFlüh. Die Steuereinnahmen seien mit 13,5 Mio. Franken komfortabel und die Kosten habe man im Griff. Einzig die hohen Abschreibungen würden das Budget massiv belasten. Dank vorsichtiger Budgetierung könne sich das Defizit von 375 000 Franken noch verringern. Ein Stimmberechtigter stellte den Antrag, den Steuerfuss der juristischen Personen von 100 auf den aktuellen Steuerfuss der natürlichen Personen von 119 Prozent anzuheben, was von den 65 Anwesenden klar abgelehnt wurde. Das neue Schulhaus veranlasste Gemeindepräsident Richard Gschwind, über die Zukunft des alten Schulhauses nachzudenken. Der schützenswerte und spätklassizistischer Bau stehe mitten im Dorf und werde von der Bevölkerung mit Respekt verehrt. «Wir wollen es nicht verkaufen, sondern einer neuen Zweckbestimmung zuführen», erklärte er an der Gemeindeversammlung. Die bestehende Nutzfläche soll nicht vergrössert werden, aber er und seine Kol-

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SEEWEN

Altes Schulhaus mit neuem Zweck jjz. Hofstetten-Flüh lebt nicht über seine Verhältnisse, muss aber für nächstes Jahr einen Verlust von 375 000 Franken hinnehmen. Das neu gebaute Schulhaus fordert seinen Tribut in Form von hohen Abschreibungen.

Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

legen könnten sich vorstellen, die ganze Verwaltung in diesem Bau unterzubringen. Die personellen und finanziellen Synergien würden über 100 000 Franken einbringen. In einer Umfrage hätten sich die Befragten auch ein Café, eine Kindertagesstätte, ein Begegnungszentrum, Alterswohnungen oder sogar ein Mc Donald’s vorstellen können. Eine Arbeitsgruppe werde jetzt das weitere Vorgehen erarbeiten. Die Gemeindeordnung von 1993 ist überholt und muss den heutigen Umständen angepasst werden. Neben vielen Nachbesserungen will der Gemeinderat seine Kompetenz von einmaligen, nicht budgetierten Ausgaben von 50 000 auf 100 000 Franken erhöhen. Jährlich wiederkehrende Ausgaben sollen ebenfalls auf 20 000 Franken verdoppelt werden. Ein Antrag, die Ausgabenkompetenzen des Rates wie bisher zu belassen, wurde abgelehnt. Zur diesjährigen Einbruchswelle in der Nordwestschweiz stellte Vizepräsident Peter Gubser fest, dass die Polizei im Schwarzbubenland ihre Kontrolle verstärkt habe und mit der Baselbieter und der Grenzpolizei zusammenarbeite. Er forderte die Anwesenden auf, wachsam zu sein, Fenster und Türen zu schliessen und den Einbrechern Abwesenheiten nicht zu signalisieren. Besondere Vorkommnisse seien der Polizei zu melden, getreu dem Motto «Lieber einmal zuviel als zuwenig!»

Bewegender Moment

Brass Band Seewen: Nimmt den verdienten Applaus dankbar entgegen. FOTO: BEA AS-

PER

Die Kirche Seewens war bis auf den letzten Platz besetzt und die Brass Band Seewen sowie Jugendliche der Musikschule übertrafen die Erwartungen. Bea Asper

E Altes Schulhaus: Über eine Neunutzung wird diskutiert.

FOTO: ZVG

in gigantisches Konzert», waren die Kommentare in den Sitzreihen der Kirche von Seewen, die über dem Dorf thront. Die exponierte Lage des Gotteshauses wurde zum Sinnbild für das Konzert der Brass Band Seewen vom zweiten Advent: Ein wunderbarer, himmlischer Moment, der die Herzen erfreute, die Seelen berührte und tiefe Spuren hinterliess in den Gedankengängen. Das Konzert hatte ein Ende, doch der Klang verstummte nicht, sondern hat sich eingeprägt und beglei-

tet im Herzen die Seewener weiter durch die Adventszeit. Den Musizierenden des Dorfvereins und Jugendlichen der Musikschule Laufental-Thierstein, die einstimmten in das Kirchenkonzert, ist es einmal mehr gelungen, die Erwartungen zu übertreffen. Diese waren hoch, die Kirche war besetzt bis auf den letzten Platz. Die Brass Band Seewen nahm die Besucher mit auf eine musikalische Reise durch die verschiedenen Epochen und Kulturen. «Hallelujah» und «Stille Nacht» bei Kerzenlicht durften nicht fehlen. Höhepunkte waren aber auch die Jahrhundertwerke «Amadeus» und Giuseppe Verdis «Prelude to Act I La Traviata». Doch auch das Rockige und Moderne stiess auf helle Begeisterung wie das persönliche Lieblingsstück von Stephan Bitterlin «Nothing Else Matters» oder die fröhlichen Klänge «In The Christmas Mood», die in den Shoppingcentern Ohrwürmer sind, wenn in den USA Weihnachten sehr ausgiebig und bunt zelebriert wird. Nicht nur Weihnachts-

lieder anzustimmen, sondern «frei von der Leber jene Stücke auszuwählen, die gefallen, war der Leitgedanke bei der Programmzusammenstellung, erklärten Dirigent Stephan Bitterlin und Präsident Martin Trösch. Der Anlass sei gedacht als ein Kirchenkonzert in der Adventszeit, das Vorfreude auf Weihnachten weckt. So wurden den Besuchern eine grosse Vielfalt und tolle Überraschungseffekte geboten – wie unter dem Weihnachtsbaum beim Auspacken der Geschenke. Eine wunderbare Weihnachtszeit mit unvergesslichem Moment hat die Brass Band Seewen vor allem auch ihrem jüngsten Mitglied geschenkt, dem zehnjährigen Florian Vögtli. In den Reihen der Cornetisten bekam er seinen ersten Auftritt und meisterte ihn mit Bravour. Das Besondere schaffte auch Manuela Fringeli mit ihrem Soloauftritt auf dem Flügelhorn beim «Ave Maria». Ein herzliches Bravo, tosender Applaus und Bewunderung gab es für alle Musizierenden.

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Empfehlungen


SPORT

Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

HANDBALL

EISHOCKEY

3 Siege – 1 Niederlage

«Leiterlispiel» setzt sich fort

Beim Torwurf vom Flügel: Florian Schmidlin vom Flügel. Handball 2. Liga SG Wahlen Laufen – SG Magden/Möhlin 21 : 27 (10:13) us. Die SG Wahlen Laufen traf zum zweitenmal in dieser Saison auf die Fricktaler. Auch das Heimspiel verloren die Gastgeber gegen den 2.Liga Spitzenreiter aus dem Aargau deutlich. Bis zur 20. Spielminute konnte man mit den körperlich überlegenen Gästen mithalten, um dann doch bis zur Pause in einen Dreitorerückstand zu geraten. Die Laufentaler kämpften gut und zeigten Topeinsatz – vermochten jedoch in der Chancenauswertung nicht zu überzeugen. In der zweiten Spielhälfte gelang nochmals der Anschluss zum 15:15 – die Laufentaler scheiterten aber auch hier wieder an nicht verwerteten Tormöglichkeiten. In einem spannenden Spiel musste sich die SG Wahlen Laufen gegen einen besseren Gegner geschlagen geben und belegt nun den vierten Tabellenplatz in der 2. Liga Gruppe Nordwestschweiz.

Gestoppt: In dieser Aktion vermag Laufens Goalie Christoph Imhof Langenthal zu stoppen. Am Ende feierten dann doch die Gäste.

FOTO: ZVG FREDY SCHMIDLIN)

leistungen. Dennoch gelang es den körperlich überlegenen Gästen aus dem Leimental mit einem Tor Differenz in die Pause zu gehen. Mit einer wesentlich besseren Einstellung kamen die Laufentaler auf das Spielfeld zurück und konnten am Schluss einen knappen Sieg feiern. Damit liegen sie nun auf dem zweiten Tabellenplatz in ihrer 3. Liga Gruppe.

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FOTO: EH-PRESS

Bei Laufen geht das «Leiterlispiel» weiter. Nach dem Abrutschen unter den Strich und dem Aufsteigen auf Platz drei, lassen zwei Niederlagen die Laufentaler wieder bedrohlich Richtung Strich zurückfallen.

aren es anfangs Saison Formbaissen bei Führungsspielern, welche Laufen nicht in Fahrt kommen liess, so sorgen jetzt auch Verletzungen für Rückschläge. Vor dem Derby gegen Zunzgen-Sissach verletzte sich Fabian Burkhalter. Er erlitt im Training einen Anriss eines Innenbandes und fällt rund sechs Wochen aus. Im Startdrittel musste dann auch noch Kim Scheidegger wegen Adduktorenproblemen in die Kabine. Auf ihn wird Trainer Christof Amsler sicher bis Ende Jahr verzichten müssen. Zusam-

men mit Simon Fässler sind das drei Ausfälle von erfahrenen Leistungsspielern. Trotzdem will Amsler die 1:8 Pleite in Sissach nicht an den Ausfällen festmachen. «Wir spielten schlecht, zeigten zu wenig Präsenz. Die Einstellung stimmte, aber es verträgt in dieser Saison kein Nachlassen.» Ähnliches lässt sich vom Heimspiel am Dienstag gegen Langenthal sagen. Vor der Saisonminuskulisse (das Spiel des FC Basel lässt grüssen) geriet Laufen in der 6. Minute in Rückstand. Der erste Block mit Topskorer Adrian Laubacher reagierte aber sofort und erzielte durch Laubacher den Ausgleich. Nach einem längeren Unterbruch (eine Plexiglasscheibe musste repariert werden) gingen die Gäste in Überzahl wieder in Führung. 57 Sekunden später sorgte erneut Laubacher für den Ausgleich und keine zwei weitere Minuten später führte der dritte und bereits 14. Saisontreffer des Baslers in Laufner Diensten zur erstmaligen Führung. Doch dann waren es die Oberaargauer, die in dem unterhaltsamen ersten Drittel ausglichen. In der 18. Minute stoppte Laubacher im Boxplay einen

Abschluss, spielte die Scheibe zu Patrick Willemin, der wiederum zu Philipp Aeppli, der alleine gegen den Goalie erfolgreich war. Im Mitteldrittel trafen dann nur die Gäste. Den Ausgleich erzielten sie bei doppelter Überzahl. Laufen kam im Schlussdrittel zwar wieder besser ins Spiel, doch Langenthal gelang die Vorentscheidung. Ohne Goalie, dafür einem Feldspieler mehr auf dem Eis und nach einer Strafe gegen die Gäste mit zwei Spielern mehr gelang Aeppli das Anschlusstor. Mehr lag nicht mehr drin. Somit verlor Laufen gegen Langenthal gleich beide Spiele in dieser Saison. Statt sieben Punkte Vorsprung auf die Oberaargauer ist es jetzt noch einer. Es wird im Kampf um die Playoffplätze immer enger. Am Samstagabend muss Laufen zum aktuellen Überraschungsteam Brandis. Als Leader verlor Brandis am Dienstag gegen das immer erfolgreicher spielende Koppigen 6:7. Es wird ein erneut schwieriger Gang für die Laufentaler. Der Druck nimmt nicht ab und es ist immer wahrscheinlicher, dass der Fight um die Playoffs für Laufen bis ganz zum Ende gehen dürfte.

steckten die Laufner im Hinspiel eine knappe Niederlage ein. Nun bietet sich gleich die Gelegenheit, ihre Auswärtsbilanz mit einem Sieg aufzubessern.

Die Konstanz fehlt: Im Spiel gegen den Tabellenleader Luzern konnten die Herren des VBC Laufen noch jubeln. Letzte Woche mussten sie eine klare Niederlage einstecken. FOTO:ZVG

fab. Während die Damen des VBC Laufen von Sieg zu Sieg eilen, haben die Herren mit fehlender Konstanz zu kämpfen. Zwar landeten sie gegen den Tabellenleader einen Coup, mussten aber eine Woche später eine klare Niederlage einstecken. Noch vor zwei Wochen machten die Herren des VBC Laufen mit einem 3:1Sieg gegen den Tabellenleader VBC Luzern auf sich aufmerksam. Vom Aufsteiger aus der 1. Liga hat diesen Sieg der Laufner niemand erwartet, hatten die Luzerner doch in der bisherigen Saison gerade mal fünf Sätze abgegeben. Dank einer starken und selbstsicheren Darbietung sicherten sich die Laufner verdient drei Punkte und zeigten so, dass sie im Kampf um die Aufstiegsplätze durchaus mithalten können. Wer nun im Spiel letzte Woche auswärts gegen den TV Schönenwerd II eine ähnliche Leistung erwartete, wurde enttäuscht. Die Laufner kamen nicht im Ansatz an ihre eben demonstrierte Form heran. Das Gastteam wirkte müde und unkonzentriert und konnte während der ganzen Partie keinen Druck aufsetzen. Die Aargauer nutzten die schwachen Services der Laufner, um ihr schnelles Spiel aufzubauen und variantenreich anzugreifen. Daraus resultierte eine klare 3:0-Niederlage der Laufner. In der bisherigen Saison konnten die Herren lediglich ein einziges Mal ein Auswärtsspiel gewinnen, zu Hause waren sie immerhin schon dreimal siegreich. Captain Michel Ancel kann sich die schlechte Auswärtsbilanz nicht erklären: «Schwierig zu sagen, woran es liegt. Sicher ist es zu Hause mit der tollen Unterstützung unseres Publikums einfacher eine gute Leistung zu bringen. Auswärts punkten zu können muss uns aber auch gelingen.» Im nächsten Spiel treffen die Herren auswärts auf den VBC Kanti Baden. Gegen die Aargauer

Handball 3. Liga SG Wahlen Laufen – HB Blau Boys Binningen III 22 : 20 (07:08) Lange glaubte man, die Spieler beiderseits wollen keine Tore erzielen. Bis zur 15 Minute war es eine Partie der vergebenen Chancen und der guten Torhüter-

Handball Junioren U19 SG Wahlen Laufen – SG Maulburg/Steinen 25 : 20 (13 : 09) Gegen die Süddeutschen hatte man vor einer Woche auswärts noch verloren. Zu Hause zeigte die SG Wahlen Laufen eine wesentlich kompaktere Leistung und musste nur in der Mitte der zweiten Halbzeit noch etwas zittern, als die Gäste bis auf 2 Tore aufschliessen konnten. Handball Junioren U15 SG Wahlen Laufen - SG Liestal/Sissach 25 : 01 (14:01) Wiederum gegen einen krass unterlegenen Gegner gelang ein Kantersieg. Es ist gut für die Laufentaler, wenn nun die Qualifikationsrunde zu Ende geht und sie in der Meistergruppe der Nordwestschweiz auf stärkere Teams treffen werden. Die Spiele werden sicherlich spannender und anspruchsvoller werden.

Edgar Hänggi

W

VOLLEYBALL

Den Herren fehlt die Konstanz

Spannendes Spiel in Münchenstein Die Damen können mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden sein. Auch in den letzten beiden Spielen gingen sie als Siegerinnen vom Platz. Zu Hause gegen den drittplatzierten VBC Bubendorf konnten sie dank einer abgeklärten Leistung einen klaren 3:0-Sieg feiern. Tags darauf folgte gleich das nächste Spiel auswärts gegen den VBC Münchenstein. Mit dem klaren Sieg vom Vortag im Hinterkopf starteten die Laufnerinnen selbstbewusst in den ersten Durchgang und sicherten sich diesen auch gleich mit 13:25. Diese Dominanz liess im folgenden Satz merklich nach, Münchenstein glich zum 1:1 aus und konnte auch den dritten Satz dank einer hohen Eigenfehlerquote der Gäste für sich entscheiden. Der Rückstand weckte das Laufner Team wieder auf: Mit besserem Annahmen und druckvollen Angriffen am Netz fanden die Damen wieder zur Anfangsstärke zurück und holten zum 2:2 auf. Der entscheidende fünfte Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen, so entwickelte sich auch das Spiel. Jeder Ball war umkämpft, beide Teams erspielten und vergaben Matchbälle, auch im Publikum lagen die Nerven blank. Mit 19:21 ging der Sieg zuletzt an die Laufnerinnen, deren Mittelangreiferin Anja Hänggi mit guten Blocks und Services viel zu diesem Sieg beigetragen hat. In ihrem nächsten Spiel gegen den direkten Verfolger KTV Riehen 2 wollen die Damen ihre Siegesserie fortsetzen. Nächste Spiele: Samstag, 13.12.14, Gym Laufen 17:00 Damen 1-KTV Riehen 2. Kantonsschule Baden, 17:00 VBC Kanti Baden-Herren 1


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Verkauf vom 27. – 31. Dezember 2014

Fahrzeugmarkt

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DORFPLATZ

Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

LESERBRIEF

LESERBRIEF

Ihr Kinderlein kommet

Ein Weihnachtsgedanke

Wissen Sie was eine superprovisorische Verfügung ist? Mit dieser Massnahme kann die KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) Entscheide fällen, die erstinstanzlich nicht angefochten werden können. Betroffene Personen fallen der Willkür der Behörde zum Opfer. In der Vergangenheit haben schon leidtragende Bürgerinnen und Bürger versucht, diese Entscheidungen vor Gericht anzufechten. Die Ursache dieses Problems liegt in der neuen Zivilprozessordnung und in Gerichtsentscheiden, in welchen festgehalten wird, dass gegen superprovisorische Massnahmen keine Rechtsmittel ergriffen werden müssen. Begründet wird dies damit, dass den von diesen Entscheiden betroffenen Personen unmittelbar rechtliches Gehör gewährt werden muss.

Wir lernen im Laufe des Lebens viele ältere Menschen kennen. Die Einen besser als die Anderen und wir alle schätzen sie als lebendige Erinnerung an eine Vergangenheit, die oft schwierig und entbehrungsreich war. Wir „Jungen“ haben weder Krieg, Hunger noch soziale Unruhen gekannt. Denn seit dem zweiten Weltkrieg geht es uns hier in der Schweiz verglichen mit anderen europäischen Ländern recht gut. Diese älteren Menschen gehören entweder zur eigenen Familie oder sie sind unsere Nachbarn, Freunde oder Bekannte. Vielleicht gehören sie zur selben Partei, sind Mitglieder eines Vereins oder sie besuchen dieselben Kurse wie wir. Infolge der guten medizinischen Versorgung leben Menschen heute im Schnitt deutlich länger als vor einigen Jahrzehnten. Doch das hohe Alter hat seinen Preis. Alte Menschen verlieren mit der Zeit Familienmitglieder, Freunde und Bekannte. Bald stehen viele Menschen ganz alleine da. Sie müssen den Tag einsam meistern und bleiben mit ihren Alltagssorgen zurück ohne die Möglichkeit eines Austausches zu haben. Kaum jemand mehr hier, der ein „Schwätzchen“ mit den alten Leuten machen könnte. Ältere Menschen tun sich oft schwer damit neue Bekanntschaften oder Freundschaften einzugehen, denn die meisten leben zurückgezogen und möchten niemandem zur Last fallen. Die sozialen Kontakte brechen dann allmählich ab. Mit der Zeit nimmt die Umwelt sie nur noch vage

Dummerweise müssen sich Betroffene wieder an die verfügende Behörde wenden, also der KESB. Die Willkür dreht sich im Kreis und aus diesem Irrsinn kommt man so schnell nicht wieder heraus. Unter den beliebten «Opfern» der KESB befinden sich vorwiegend alleinstehende Elternteile und ältere Personen, die den Verfügungen fast machtlos ausgesetzt sind. Betroffene bewegen sich in der Quadratur des Kreises. Jüngst habe ich von Fällen erfahren, wo alleinstehende Elternteile sich nichts sehnlicher wünschen, als die Weihnachtstage mit ihren durch die Behörde «entrissenen» Kindern verbringen zu können. Sie ahnen es bestimmt. Mit superprovisorischen Verfügungen kann die KESB dem entgegenwirken und dies verhindern. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ganz frohe Festtage und eine besinnliche Zeit im Kreise Ihrer Liebsten. Marcel Schenker, Vorstand SVP Laufen und Umgebung

EINGESANDT

Bürgerliche am Christkindlimarkt

wahr. Niemand macht sich mehr Gedanken über diese Menschen, denn man lebt sein eigenes Leben und ist voll damit beschäftigt. Doch leider ist eine der Konsequenzen davon, dass wir ab und zu in den Zeitungen von Rentnerinnen und Rentnern lesen, die tagelang tot in ihre Wohnungen gelegen haben bevor man sie gefunden hat. Man ist schockiert und auch niedergeschlagen und verspricht sich im Stillen, dass man dem netten, einsamen Nachbarn oder Nachbarin in Zukunft regelmässig einen Besuch abstatten wird, doch der Alltag holt dich ein und der gute Vorsatz ist bald vergessen. Niemand sollte alleine sterben müssen! Ich bin der Meinung, dass jeder Mensch sich im Rahmen seiner Möglichkeiten um seinen Nächsten kümmern sollte! Dazu braucht man nicht viel Zeit. Warum nicht einmal mit der älteren Nachbarin ein bisschen plaudern und nach deren Befinden fragen und darauf achten, ob die Fensterläden regelmässig geöffnet sind. Weitere Möglichkeiten unseren älteren Mitmenschen zu helfen wäre, den Rasen zu mähen, im Garten mitzuhelfen oder sie beim Einkauf zu unterstützen. Eine Einladung zu Kaffee und Kuchen kommt sicherlich auch gut an. Ich denke nicht, dass man viel Zeit braucht um unsere älteren Menschen ein bisschen zu unterstützen und ihnen ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Bald ist doch Weihnachten und ich glaube, dass man den Menschen die Bedeutung dieses Tages wieder in Erinnerung rufen sollte. An diesem Tag ist unser Herr geboren worden und seine wichtigste Botschaft an uns war: Liebe deinen Nächsten wie dich selber… Nathalie Caduff, SVP Zwingen

POLITIK Wahltour: Die bürgelichen Kandidierenden für den Regierungsrat Monica Geschwind (3. FOTO: ZVG vl), Anton Lauber (4. vl) und Sabine Pegoraro (5. vl)am Christchindlimarkt. Trotz Nieselregen und eher kühlem Wetter war der Christkindlimarkt in Laufen vom vergangenen Wochenende einmal mehr ein grossartiges Erlebnis. Mehr als 80 Aussteller, ein nostalgisches Kinderkarussell auf dem Rathausplatz, die drei Könige beim Untertor und der Streichelzoo auf dem Helyeplatz lockten Gross und Klein in die Altstadt. Die Düfte von Lebkuchen und Glühwein mischten sich mit dem Wachsgeruch vom Kerzenziehen. Die vielen Lichter an den Ständen faszinierten Gross und Klein. Und für die Allerkleinsten gab es ein Besuch vom Niggi-Näggi. Unter die zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Christkindlimarkts in Laufen mischten sich am Samstagmittag auch die Pfeffinger Regierungsratskandidatin und Bau- und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro, der Allschwiler Regierungsratskandidat und Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion Anton Lauber sowie die Hölsteiner Gemeindepräsidentin und Regierungsratskandidatin Monica Gschwind. Begleitet wurden die drei Regierungs-

ratskandidierenden von Marc Scherrer, Präsident der CVP Baselland und des Gewerbevereins KMU Laufental. Während zwei Stunden haben sie Besucherinnen und Besucher des Christkindlimarkts getroffen, Hände geschüttelt und interessante Gespräche geführt – insbesondere auch mit Gewerblerinnen und Gewerblern. Trotz des weihnachtlichen Ambientes kam es auch zum einen oder anderen politischen Schwatz. Im Zentrum standen dabei die Regierungsratswahlen vom kommenden 8. Februar. Aber auch die in der vergangenen Woche zu Ende gegangene OSZE-Konferenz in Basel beschäftigte die Leute. Schliesslich tätigten die Regierungsratskandidierenden auch die einen oder anderen Weihnachtseinkäufe. Beim Pfadistand schliesslich verpflegten sich Anton Lauber, Sabine Pegoraro und Monica Gschwind, bevor sie nach rund anderthalb Stunden den Christkindlimarkt Laufen wieder verliessen. Marc Scherrer, Präsident CVP Baselland

EINGESANDT

Grünliberale startklar Die Grünliberalen starten mit vier neuen Kräften in den Landratswahlkampf 2015. Mit Margareta Bringold aus Wahlen stellt sich eine Politikerin zur Wahl, die konkrete Ideen hat, wie sich das Laufental in Zukunft erfolgreich weiterentwickeln kann. Als Treuhänderin sind Finanz- und Steuerthemen ihr Kerngebiet und als Präsidentin einer regionalen Sozialhilfebehörde sind ihr auch Sozialthemen wichtig. Mehmet Ismaili aus Liesberg hat als Kind einer Einwandererfamilie bewiesen, dass er sich sehr gut in der Schweiz integriert hat. Nach Schule und Ausbildung arbeitet er heute als Produktionsleiter in einer renommierten Firma im Schwarzbubenland. Als junger Familienvater setzt er sich für gute Schulen und einen fairen Umgang mit Minderheiten ein.

Mit Marco Zutter aus Dittingen stellt sich ein junger Nachwuchspolitiker vor. Als Student der Nanowissenschaften muss er sich um kleinste Teilchen kümmern und darf dabei die grossen Zusammenhänge nicht vergessen. Nachhaltige Energien und gute Bildungschancen sind sein Thema. Als vierte im Bunde stellt sich Jeannine Onori aus Burg im Leimental vor. Sie arbeitet als leitende Verantwortliche in den Bildungsdienstleistungen der Handelskammer beider Basel und ihr sind die Bildungschancen der heutigen, und nächsten Generation sehr wichtig. Auch kulturelle Anliegen liegen ihr am Herzen. Alle diese Personen wohnen seit Jahren im Laufental und werden sich mit Herzblut für die Anliegen ihres Tales einsetzen. Grünliberale Laufental

Landratsliste der FDP Laufental: Ein zweiter Sitz ist in Reichweite.

Liste 1 FDP Laufental: Roman Bucher, Rolf Richterich, Denise Holzherr, Beat Gerber, Andrea Mäder und Roland Mamie. Mit einer starken Liste nimmt die FDP Laufental den Landratswahlkampf in Angriff. Für die Wahlen am 8. Februar 2015 wurden sechs breit abgestützte Persönlichkeiten nominiert: die Finanzfachfrau Denise Holzherr, die Politologin Andrea Mäder und die vier Unternehmer Roman Bucher, Beat Gerber, Roland Mamie und der bisherige Rolf Richterich. Alle sechs Kandidierenden verfügen über viel Erfahrung in Unternehmen, Politik und Vereinen.

Sie setzen sich dafür ein, dass der Bezirk Laufen als attraktiver Wirtschaftsstandort weiter gefördert und gestärkt wird. Ihr Einsatz gilt auch der besseren Erschliessung des Laufentals durch den öffentlichen Verkehr und der optimalen Anbindung des Laufentals an das Autobahnnetz. Mit einem aktiven Wahlkampf will die FDP Laufental einen zweiten Sitz gewinnen. Rolf Richterich, Laufen Landrat FDP, Fraktionspräsident

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GEDANKENSTRICH

Das wünsch ich mir!

Katharina Kilcher Weihnachten steht vor der Türe, die Zeit der Wünsche und Sehnsüchte. Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie drei Wünsche frei hätten? Mal abgesehen von Ferien auf den Seychellen, einer Zweitwohnung im Engadin und einem Zimmer voller Lieblingsschuhe. Was wäre für Sie persönlich wichtig? Für mich stünde an erster Stelle ganz klar die Gesundheit. Aber was ist mit den zwei anderen Wünschen? Ich für meinen Teil würde mir mehr Mut wünschen. Ich rede nicht vom Mut, vom Zehnmeterbrett zu springen, obwohl dies ohne Frage sehr mutig ist. Sondern ich denke an eine andere Form von Mut. Wenn man zum Beispiel einmal nein sagt, ohne Angst zu haben vor der Reaktion seines Gegenübers. Endlich den Schneid hat, unausgesprochene Gefühle auszusprechen. Auch einmal wagt, egoistischer zu sein und nicht immer das tut, was die Mitmenschen von einem erwarten. Nicht immer alles vor sich herschiebt, sondern auch einmal etwas wagt. Auch den Mut hat zu scheitern. Mut bedeutet für mich Authentizität . Denn nur, wer lebt, was er fühlt, ist wirklich glücklich. Als letzter Wunsch würde ich mir mehr Zeit wünschen. Zeit, endlich das zu tun, was mir wichtig ist. Auch einmal der Musse zu frönen und den Gedanken nachzuhängen. Nicht immer alles zu vertagen und sich einzureden, wenn ich einmal mehr Zeit habe, dann werde ich dies und jenes tun. Sondern sich immer wieder ins Gedächtnis ruft, im Jetzt zu leben. Gerade die kommenden Weihnachtsfeiertage wäre die Gelegenheit, die Wünsche in Taten umzusetzen. Beispielsweise, wenn man einmal bestimmt erklärt, dass dieses Jahr kein Weihnachtsessen für die Verwandtschaft stattfindet. Man nicht Weihnachtsgebäck im Akkord herstellt, sondern sich bewusst Zeit nimmt für einen Menschen, der einem wichtig ist. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die glücklich machen. Und wenn man zufrieden ist, profitiert auch das Umfeld davon. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen mehr Mut und Zeit und danke Ihnen, dass Sie hin und wieder meine Zeilen lesen.

EINGESANDT

SP Laufental auf Sternmarsch Zum Wahlkampfauftakt für die anstehenden Regierungs- und Landratswahlen, haben sich am Sonntag, 7. Dezember, die Mitglieder der SP Laufental nach einem Sternmarsch in Brislach getroffen. Neben den 6 Kandidatinnen und Kandidaten für die Landratswahlen Patrick Feld aus Zwingen, Susanne Brechet aus Liesberg, Linard Candreia aus Laufen, Andreas Giger-Schmid aus Grellingen, Esther Wüthrich aus Wahlen und Sabine Asprion aus Laufen, stellten sich auch die beiden SP Regierungsrats-Kandidaten Regula Nebiker und Daniel Münger sich und ihre politischen Ziele und Vorstellungen vor. Andi Giger-Schmid

Landrats- und Regierungsratskandidaten: Regula Nebiker (4.v.l.) und Daniel Münger FOTO: ZVG (3.v.l.) halten den Laufentalern die Stange.


Mit seinem eigenständigen Charakter verbindet der Honda Civic Tourer stilsicher innere und äussere Werte. Das innovative Raumkonzept setzt neue Massstäbe: selbst bei 5 Personen im Wageninneren verfügt er immer noch über eine Ladekapazität von 624 Litern – der beste Wert seiner Klasse und somit der beste Freund jeder Familie. Klappt man die hinteren Sitze um, was kinderleicht geht, kommt er sogar auf stolze 1668 Liter Ladevolumen. Zusätzlich verfügt er über weitere intelligente Verstaumöglichkeiten, die man ihm nicht gleich ansieht. Noch nie hat innen so viel Spass gemacht wie aussen! Machen Sie mit dem sehr sparsamen Civic Tourer 1.6 i-DTEC* «Earth Dreams Technology» eine Testfahrt!

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DIES UND DAS

Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

VERANSTALTUNG

AUSBILDUNG

Mit der Schemeli Bühne auf den Mond

Gesundheitscoaching und Fitnessinstructor

PR. Vor 45 Jahren betrat Neil Amstrong als erster Mensch den Mond. Noch ist die Frage ungeklärt, wem der Mond eigentlich gehört. Trotz dem hat das Unternehmen Bigelow Aerospace das erste Mondhotel geplant. Der Startschuss für die touristische Nutzung des Weltraums sind gefallen. Nach Schätzung der ESA könnte 2030 einen Weltraumflug schon unter 5000 Euro zu haben sein. Beim Schemeli können Sie jetzt schon, für einen kleinen Beitrag von 20 Franken mit auf den Mond kommen. Wir schreiben das Jahr 2050. Der exzentrische und gutmütige Millionär Tobler will die Menschen studieren. Heute heisst das wohl «Undercover Boss», doch die Idee, dass ein Reicher sich als Armer verkleidet, um die Menschen wirklich kennenzulernen, hatte schon Erich Kästner. Und dieser hat daraus keine Billig-Doku gemacht, sondern das intelligente Theaterstück «Drei Männer im All» (drei Männer im Schnee) Am Samstag 13. Dezember, von 1012 Uhr beginnt im Hotel Rynach der Vorverkauf. Wir wünschen Ihnen einen guten Aufenthalt im Luna-Resort. Das Schemeli-Team 23./24./25./30./31. Januar, 20.15 Uhr. Vorverkauf: Mo-Fr. 10-12 und 17-20 Uhr, Hotel Rynach Tel. 061 712 11 22. Ab 14. Dezember auch unter www.schemeli.ch

Redaktionsschluss Am kommenden Donnerstag, 18. Dezember, erscheint mit der Nummer 51 die letzte Wochenblattausgabe 2014. Die Nummer 1 2015 erscheint am 31. Dezember. Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist bereits Heiligabend, 24. Dezember, 15.00 Uhr. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

MÖBEL

Weihnachtsausstellung bei Möbel Eichler PR. Die grosse Weihnachtsausstellung bei Möbel Eichler Wolfwil geht in die nächste Runde; Am kommenden Wochenende öffnet Möbel Eichler die Türen zur grossen Weihnachtsausstellung auf 5 Stockwerken voller interessanter Wohnideen mit den aktuellen Neuheiten. Kommen Sie nach Wolfwil und besichtigen Sie den Familienbetrieb. Besuchen Sie uns am Samstag und Sonntag 13/14. Dezember 2014. Freitag,12. Dez.10.00 – 12.00, 13.30 – 20.00h; Samstag, 13. Dez. 10.00 – 16.00h (durchgehend geöffnet); Sonntag, 14. Dez. 10.00 – 17.00 h (durchgehend geöffnet).

Weiterbildung: Diverse Ausbildungskurse bei der Klubschule Migros. FOTO: ZVG Möchten Sie andere Menschen dabei unterstützen, einen gesunden Lebensstil zu erlangen? In der Weiterbildung «Ganzheitliches Gesundheitscoaching» lernen Sie, wie Sie Menschen erfolgreich darin beraten können, ihr Ge-

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sundheitsverhalten nachhaltig zu verbessern. Sie können die Aspekte Ernährung, Bewegung und Entspannung zu ganzheitlichen Konzepten kombinieren und in Ihre Beratung integrieren. Während 13 Kurstagen vom 9. Januar 2015 bis 27. März 2015 können Sie bei der Klubschule Migros in Basel diesen Lehrgang besuchen. Das Group-Fitness-Basismodul ist die Grundvoraussetzung für jede weitere Ausbildung im Group- Fitness-Bereich. Nach dem Besuch des Moduls haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Instructor-Ausbildungen. Der Einsatz von Musik als zentrales Element wird ebenso thematisiert wie eine gute Unterrichtsmethodik. In 40 Lektionen lernen Sie das 1 mal 1 des Unterrichts für Fitnesskurse. Weitere Informationen und Preise zu unseren Kursangeboten finden Sie unter www.klubschule.ch Klubschule Migros Basel Gundelitor, 058 575 87 00

WOHLTÄTIGKEITS-VERANSTALTUNG

X-Mas Charity Event mit Fitness, Power und Gesundheit Am Samstag, 13. Dezember, findet im Einkaufszentrum Wydenhof Breitenbach ab 13 Uhr ein Charity Event statt. Jasmin Bieli, Sabine Christ, Sascha Hell & Winston Schmidt bringen Euch mit Tae Bo (16.30Uhr) und Functional Training (18.15 Uhr) zum Schwitzen. Auch Sportmuffel sind gerne als Zuschauer willkommen. Gesammelt werden «Potato Paks», welche von Ernährungswissenschaftlern entwickelt wurden, um Bedürftigen eine Basisversorgung an Nährstoffen zu ermöglichen. Es enthält viel Eiweiss, essenzielle Vitamine und Mineralien in einem unkomplizierten Beutel. Eine grossartige Unterstützung für Menschen in Not. Ein Teil des Umsatzes wird in den Aufbau von Schulen, Renovierungsarbeiten, sanitären Einrichtungen oder Waisenhäuser investiert und jeder, der aktiv vor Ort mithelfen möchte, hat hier die Möglichkeit, mitanzupacken. Seit den Anfängen von Kyäni gehört es zu den grundlegendsten Anliegen der Gründer, Menschen dazu zu verhelfen, mehr zu erleben. Diese Leidenschaft,

den Menschen etwas zurückzugeben ist Teil der Unternehmenskultur geworden und ist auch Grundlage für Kyäni Caring Hands. «Wenn wir in uns gehen, die Bedürfnisse um uns herum wahrnehmen und tätig werden, erlaubt uns das eine sehr tiefgründige Erfahrung», sagt Gründer und Vorsitzender Kirk Hansen. Weltweit verhungern täglich ca. 25 000 Menschen, laut WHO. Mit dem Anlass soll mit Bewegung und Spass auch auf die Thematik «Welthunger» aufmerksam gemacht werden und gleichzeitig einen Beitrag zu «satten Bäuchen» geleistet werden. Gerade zur Weihnachtszeit, in welcher oft über den Hunger gegessen wird und der Winterspeck ansetzt, teilen wir gerne etwas «Härtöpfelstock». Helfen Sie mit und erleben Sie mehr. Voranmeldung unter info@fitnesshell.ch oder +41 76 342 23 39. Jasmin Bieli powered by: wake up team, FitnessHell, UBS, AXA Winterthur, Wydehof Apotheke, Auto Wydenmatt AG, Fithwor Design

BANKEN

Raiffeisen bietet Hausbesitzern eine Wärmebildaktion an PR. Der sorgfältige Umgang mit der Energie ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Denn dieser schont nicht nur das Portemonnaie, sondern auch die Umwelt. Dass die Qualität der Gebäudehülle am eigenen Haus der wichtigste Ansatz zum erfolgreichen Energiesparen ist, wird leider von Hausbesitzern oft noch zu wenig ernst genommen. «Wissen Sie, wo Ihre Wärme bleibt?» fragen die Raiffeisenbanken Dornach und Aesch nicht nur ihre eige-

ne Kundschaft, sondern alle interessier-

ten Hausbesitzer, die gerne erfahren würden, wo die energetischen Schwachstellen an ihrem Gebäude liegen. Die Raiffeisenbanken Dornach und Aesch lancieren eine gemeinsame Aktion, zu der sich Hypothekar-Kunden für CHF 90.-- (Nichtkunden und Nicht-Hypothekar-Kunden CHF 150.--) noch bis zum 31. Dezember 2014 anmelden können. Zwischen dem 12. Januar und dem 24. Januar 2015 wird ein Infrarot-Kamerawagen in der Region unterwegs sein und von jedem gemeldeten Gebäude sechs Infrarot Aussenaufnahmen fertigen, welche die Schwachstellen deutlich machen. Wer dann weiss, wo allfällige Schwachstellen liegen, möchte sicher auch wissen, wie diese möglichst effizient und kostengünstig zu beheben sind. Die Raiffeisenbanken Dornach und Aesch haben auch daran gedacht und laden am 15. April 2015 zum Kundenanlass «Energetisch renovieren» ein. Vor Ort werden Fachleute des Stromversorgers EBM, ein Vertreter der mit der Wärmebildaktion betrauten Firma und ein Referent der Raiffeisenbank, Möglichkeiten zur Sanierung aufzeigen. Das Gesamtangebot der Raiffeisenbank bietet die Möglichkeit, Sanierungsbedarf zu erkennen und Lösungskonzepte zu evaluieren. Für Infrarot-Bilderpaket mit Infobroschüre: Anmelden bis 31.12.2014 bei den Raiffeisenbanken Dornach und Aesch. (Achtung: Teilnehmerzahl beschränkt).


DIES UND DAS

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DENKPAUSE

Zeit für Erneuerung – Time to change Denken Sie nicht auch, dass man von Georges Thüring und Rolf Richterich nach zwölf Jahren im Landrat einen besseren Leistungsausweis erwarten dürfte. Georges Thüring hat sich vor allem einen Namen als Berufslaufentaler gemacht, der auf allen Hochzeiten tanzt und zu jedem Thema was zu sagen hat. Rolf Richterich bleibt nur als Polteri und strammer FdPParteisoldat in Erinnerung. Margareta Bringold «Landrat im Pornosumpf, Bedand-Breakfast-Affäre, Klagen wegen Amtsgeheimnisverletzungen und Amtsmissbrauch, Parteiausschlüsse und -wechsel» sind Schlagzeilen, die die Berichterstattung über den Baselbieter Landrat in den letzten Jahren geprägt haben. Im Regierungsrat sah es nicht besser aus. Regierung und Landrat waren vor allem mit sich selbst beschäftigt. Die Sachgeschäfte traten in den Hintergrund.

Das Laufental hat in den letzten zwölf Jahren viel Abbau beim Service Public hinnehmen müssen. Die Bezirksschreiberei wurde geschlossen, das Gebäude steht seit bald neun Monaten leer. Die Steuerverwaltung und das Bauinspektorat haben ihre Filiale in Laufen dicht gemacht. Unsere Landräte haben es nicht geschafft, da Einhalt zu gebieten. Die Zukunft wird nicht einfacher. Das Laufental hat in den nächsten Jahren wirklich Probleme, die gelöst werden müssen. Die Gemeinden werden massiv weniger Finanzausgleich erhalten. Die Sozialkosten steigen jährlich, weil in den reichen Speckgürtelgemeinden der günstige Wohnraum immer knapper wird und die Leute an die Peripherie ausweichen müssen. Der Service Public ist nach wie vor in Gefahr, weiterer Abbau droht. Es ist also höchste Zeit, dass sich die Laufentaler und Laufentalerinnen Gedanken machen, ob sie wieder die gleichen Politiker wählen, die in den letzten Jahren wichtige Themen verschlafen haben, oder ob sie neuen Kräften eine Chance geben wollen.

Die Arbeit der Laufentaler Landräte überzeugt auch nicht wirklich. Zu oft waren sich die sechs uneinig, wenn es um wichtige Laufentaler Anliegen ging. Bei der Schliessung der Bezirksschreibereien und der Kürzung der Gelder für den öffentlichen Verkehr hat Landrat Rolf Richterich sich gegen die Interessen der Laufentaler gestellt und den treuen FdP-Parteisoldaten gespielt. Die Schliessung der Geburtsabteilung haben die Landräte verschlafen, dieser Entschluss wurde erst bekämpft, als es zu spät war. Bei der Wahl der Schwerpunktgebiete für die Wirtschaftsoffensive hat sich kein Landrat fürs Laufental eingeMargareta Bringold, Landratskandidatin Grünliberale setzt. Laufental

VERANSTALTUNG

Meltinger Schüler im Stäglen WOS. Am kommenden Mittwoch, 17. Dezember, ab 14.30 Uhr, besuchen Sekundarschüler und -schülerinnen das Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen. Unter der Leitung von Halena

Simon werden sie die die Bewohnerinnen und Bewohner mit einem Weihnachtslieder-Strauss erfreuen. Die Öffentlichkeit ist herzlich zu diesem kleinen Konzert eingeladen.

LESERBRIEF

Ecopop floppt Die Ecopop-Initiative ist keine fremdenfeindliche Initiative, sowenig wie die Masseneinwanderungsinitiative. Ich selber war gegen Ecopop, weil solche Initiativen höchstens auf UNO-Ebene zu diskutieren wären. Die Ablehnung verdankt sie nicht einer beispiellosen Mobilisierung der Zivilgesellschaft, sondern dem normalen Menschenverstand. Es ist bezeichnend, dass immer von linker Seite von mangelnder Solidarität der Schweiz mit der ganzen Welt geschwafelt wird, ohne unsere Leistungen in die Waagschale zu werfen. Solidarität heisst meistens Geld verteilen für andere. So sind im Kanton Solothurn mehr als die Hälfte aller Ausländer und 90 Prozent der Eritreär Sozialhilfebezüger, auch solche, die keinen Rappen in unser Sozialsystem bezahlt haben. Die EU sei auch eine Solidargemeinschaft, heisst es. Der Norden zahlt solidarisch für den Süden bis das ganze System zusammenkracht. Die Flüchtlinge werden unsolidarisch im Schengen-Dublin-Raum verteilt. Die Schweiz nimmt neben Schweden solidarisch am meisten auf. Solidarisch wird permanent die Entwicklungshilfe aufgestockt, die nichts bewirkt als korrupte Regierungen im Sattel zu halten und sie jeder Verantwortung für ihre Bürger zu entbinden. Ich rede hier nicht von der humanitären Katastrophenhilfe, sondern z.B. von der Gesamtheit der konzessionierten günstigen Kredite und Zuwendungen von Milliarden, die regelmässig gestundet oder abgeschrieben werden und die Afrikas Entwicklung behindert, gedrosselt und verzögert haben

(Dead Aid von Dambisa Moyo). Solidarität wird in Brüssel ständig gepredigt. Wir sollten alle in unser Sozialsystem aufnehmen. Einheit bedeutet nicht politische, wirtschaftliche, kulturelle oder gedankliche Uniformität, führte Papst Franziskus im Europäischen Parlament aus. Eine vereinheitlichende Auffassung von Globalisierung schade der Vitalität des demokratischen Systems und die Abgeordneten sollen sich für die Demokratie der Völker Europas einsetzen, meinte der Papst. Dies war m.E. eine Kritik an der EU, die die individualistischen Rechte des Einzelnen behauptet (z.B. Personenfreizügigkeit) ohne zu berücksichtigen, dass jeder Mensch in einen sozialen Kontext eingebunden ist, indem seine Rechte und Pflichten mit denen der anderen und zum Gemeinwohl der Gesellschaft selbst verknüpft ist. Das Recht der Völker auf Selbständigkeit und Unabhängigkeit wird ständig ausgehölt wie auch das der nationalen Parlamente und das auch zu Lasten von Staaten, die diesem Gebilde namens EU nicht angehören. Wir brauchen Einwanderer, die Leistung erbringen und sich hier integrieren. Einwanderer, die nur unser Sozialsystem missbrauchen ohne einen Rappen beizusteuern, schädigen diejenigen, die dieses System in jahrelangem Kampf aufgebaut haben. Solidarität kann sich nicht darauf beschränken, mit allen solidarisch zu sein nur nicht mit denen, die diesen Staat verköstigen und achten. Peter M. Linz, Büsserach


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Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.


gJ

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WETTBEWERB

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir lancieren einen einzigartigen Foto-Wettbewerb

Wir empfehlen

Alle Jahre wieder Jedes Jahr wundere ich mich bereits im Oktober über die Grättimanne und die Weihnachtsschokolade in den Geschäften. Auch private Häuser werden leider viel zu früh geschmückt und erleuchtet, sodass die Beleuchtungen fast zwei Monate andauern. Schade, so geht der Zauber des eigentlichen Weihnachtsfestes immer mehr verloren. Aber nun ist wirklich die Vorweihnachtszeit gekommen und wir haben die Schaufenster der Stedtlibibliothek mit weihnächtlichen Büchern geschmückt. Eines davon stelle ich Ihnen heute vor. «Alle Jahre wieder» ist ein Familienbuch. Es beginnt mit Adventsliedern, Adventskalendern, Adventsbräuchen, Bastelideen und feinen Backrezepten. Im zweiten Teil geht es um den St. Nikolaus. Hier wird die Geschichte des Heiligen Nikolaus erzählt und es gibt viele Verse zu seinem Besuch. Das dritte Kapitel nennt sich «Schneeflöckchen, Weissröckchen» . Natürlich geht es um den

überall ersehnten Schnee und auch dazu gibt es viele Geschichten und Lieder. Der vierte Teil heisst «Morgen Kinder wird’s was geben» und beschreibt die grosse Vorfreude auf das Fest. Das letzte Kapitel «Stille Nacht, Heilige Nacht» ist dann dem eigentlichen Weihnachtsfest gewidmet und mit vielen Texten und Liedern und auch Bildern darge-stellt. Das Buch ist grossformatig und grosszügig mit vielen Bildern ausgestattet. Man kann es gut zusammen mit Kindern ansehen und sich dabei gemeinsam auf Weihnachten freuen. Wir können den konsumgesteuerten Weihnachtsrummel nicht stoppen. Aber im privaten Bereich können wie die Geduld aufbringen und Weihnachtsbeleuchtungen und Schmuck nicht zu früh anbringen. Wenn wir dieses Buch in Händen halten, spüren wir, wie echte Vorfreude auf das wahre Weihnachten entsteht. Christine Eckert

AUTOMOBIL

Sonntagsverkauf mit attraktiven Angeboten Nutzen Sie die Gelegenheit und profitieren Sie an den kommenden Sonntagen (14. und 21. Dezember) bei der Centra-Garage AG und der Gundeli-Garage AG am Leimgrubenweg in Basel, jeweils von 13 bis 18 Uhr von sagenhaften Rabatten bis zu CHF 20 000.- und einzigartigen Sondermodellen. Zusätzlich erhalten Sie während des Sonntags-Verkaufs einen Cash-Bonus auf alle Neuwagen (an Lager) und Dienstfahrzeuge. Bei der Centra-Garage AG werden Volvo Neuwagen mit bis zu 25 % Rabatt angeboten. ESO NUR DO – Der Preishit Volvo V40 ECO 88 «Centra-Edition» ist in exklusiver Ausstattung zusammen mit Winterkompletträdern für CHF 27 870.(mit Tageseinlösung) zu haben und natürlich, wie bei allen Volvo Neuwagen, sind eine 5 Jahre Vollgarantie und 10 Jahre oder 150 000 km Service inbegriffen (es gilt das zuerst Erreichte). Wer eine jüngere Volvo Occasion sucht, dem bietet die Centra-Garage AG die Volvo Selekt TOP-Occasionen und Vorführwagen mit bis zu 57 Monaten Garantie an. Bei den Vorführwagen der Marken Volvo und Hyundai profitieren die Käufer von einem Rabatt bis zu CHF 20 000.- auf den Neuwagenpreis.

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Centra-Garage AG, Leimgrubenweg 14, 4053 Basel, Telefon 061 338 66 11, www.centra-garage.ch Gundeli-Garage AG, Leimgrubenweg 22, 4053 Basel, Telefon 061 338 66 00, www.gundeli-garage.ch

Im weihnachtlichen Glanz: Schloss BottminFOTO: ZVG gen. Wer durch Bottmingen fährt, wird an der Station «Bahnhof» automatisch seinen Kopf drehen. Denn der Anblick des Weiherschlosses Bottmingen ist stets faszinierend. Seit einigen Wochen ist er sogar atemberaubend, denn wie seit Jahrzehnten ist dieses historische Bauwerk, das eine der renommiertesten Gastronomie-Lokalität des Landes beherbergt, weihnächtlich geschmückt. Das Restaurant Schloss Bottmingen (www.weiherschloss.ch) wird – zusammen mit dem BiBo (Reinhardt Verlag AG) und den beiden Wochenblättern für das Birseck und Laufental/Schwarzbubenland – einen Foto-Wettbewerb vom om m Scchloss oss sss bgroseii m lancieren, der mit Sicherheit ganz sen Anklang finden wird.

shtbvo eo i • Eine Aussenaufnahme voemin Sc(hn lo n i sch Dämmerung F otos tos oss m (hochauflösend) üs s en n ak ktuel uel ell l s • Fotos müssen aktuell sein (nicht 15 v5 om Vorjahr) • Einsendeschluss ist der 31. Januar 2015 • Auslosung findet am 7. Februar 2015 dten ten en n Fottdes oss von 14 bis 16 Uhr im Rittersaal Schlosses Bottmingen statt • Die Rechte der eingesandten Fotos bleiben beim Schloss Bottmingen

Spezial-Preis. Und zwar in Form einer Magnum-Champagner-Flasche «Laurent Perrier» im Wert von 229 Franken. BiBo und die beiden Wochenblätterhoffen, dass viele Leserinnen und Leser an diesem Wettbewerb teilnehmen werden. Die Fotos sind an foto@weiherschloss.ch zu senden. Für nähere Auskünfte steht unserer Leserschaft und Wettbewerbsteilnehmer die Gastgeberin Naomi Steffen, Restaurant Schloss Bottmingen, Schlossgasse 9, 4103 Bottmingen (Telefon: 061 / 421 15 15 55), zur Verfügung.

Teilnahmebedingungen Eii nee Aus uss senauf enauf nauf auf uff na a • Eine Aussenaufnahme me vom vo m Schloss Scchloss h lloss oss ss bei beeii oss om hloss Nacht (hochauflösend)

Attraktive Preise zu gewinnen 1. Preis: Ein Dinner für zwei Personen (6-Gang-Menü inklusive Getränke, Weinbegleitung und Champagner) im Wert von 500.—Franken. 2. Preis: Ein Gutschein im Wert von 200 Franken. 3. Preis: Ein Fine-to-Dine-Gutschein im Wert von 100 Franken. Für das originellste Foto gibt es einen

FITNESS

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Ökumenisches Gipfeltreffen

PR. Seit Anfangs Dezember können Sie bei mir im Studio Belle in Seewen Ihre Figur und Body in Schuss bringen. Nämlich mit Vibrotraining, einmal pro Woche 30 Minuten, ohne schwitzen und schweren Geräten. Also ideal jetzt oder nach der stressigen Weihnachtszeit und nach zu vielem Essen. Haben Sie vielleicht ein paar Kilo zu viel auf der Waage? Oder wollen Sie genau jetzt Ihre Cellulitis bekämpfen? Dann besuchen Sie mein neues Studio am Hollenweg 1 in Seewen. In meinem neuen hellen und grossen Studio, biete ich Ihnen neben dem Vibritraining medizinische Massage, Lomi Lomi Nui, Hot Stone, Fussreflex und Lymphtrainage Massagen an, ebenso Kosmetik, Fusspflege, Naildesign Fussfrench, Enthaaren mit Wachs und Paraffin Behandlungen. Rufen Sie mich an und wir legen einen Termin fest. Wissen Sie noch nicht, was Sie zu Weihnachten verschenken wollen? Einen Gutschein vom Studio Belle kommt sicher an.

WOS. Der «höchste Reformierte» im Land, Ratspräsident SEK Pfarrer Gottfried Locher und der Bischof von Basel, Bischof Felix Gmür stellten sich am ökumenischen Gipfeltreffen in Flüh den teils unbequemen Fragen des Moderators, dem christkatholischen Pfarrer Michael Bangert. Einig sind sich die beiden, dass man sich in der Ökumene nicht in allen Punkten einig ist, einig sein kann, aber dass es durchaus auch Punkte gibt, wo Einigkeit herrscht wie die gegenseitige Anerkennung der Taufe. Wichtig sei, so Gmür, voneinander zu lernen. So hätte er in seinen Gottesdiensten stets einen ausgeprägten Fokus auf die Predigt, basierend auf dem Bibelwort wie in der lutherischen Tradition. Locher seinerseits zeigte sich sehr angetan von der Anglikanischen Kirche und deren Liturgie, die irgendwo zwischen Reformiert und Katholisch einzuordnen sei und weniger karg daherkomme als ein reformierter Gottesdienst. Bei allen gegenseitigen Wohlwollen und Sympathiebekundungen bleibt

Carmen Hübscher, Studio Belle, Hollenweg 1, 4206 Seewen, 079/2157451, www.studiobelle.ch.

Wir danken dem Restaurant Schloss Bottmingen für das Mit-Lancieren dieses Wettbewerbes und freuen uns schon jetzt auf eine grosse Anzahl an leidenschaftlichen Fotografinnen und Fotografen jeglichen Alters. Georges Küng

trotzdem bei vielen das Gefühl, dass die Kirchen zu wenig willens oder fähig sind, Konsense zu finden. Paradebeispiel dafür ist und bleibt der grösste und für die Kirchenbasis wahrnehmbarste Unterschied: die Eucharistie respektive der Ausschluss der Reformierten von der Kommunion. Hier konnte auch dieser spannende, informative und teilweise auch durchaus heitere Abend keine Lösung bieten. Es blieben Bekenntnisse zum gemeinsamen Weg im Blick auf die Unterschiede, zum gemeinsamen Gebet und zur gemeinsamen Musik: Johann Sebastian Bach und die Klänge der Orgel waren zu hören, meisterlich gespielt von Vincent Bernhardt, einem der Organisten an der Ökumenischen Kirche Flüh, Professor für Orgelmusik an der Hochschule Metz. Mit einem Vater Unser ging der Abend zu Ende, und bevor sich die Gäste auf den Nachhauseweg machten, durften sie als Spezialitäten aus dem Leimental (ökumenisch zusammengestellt) in Empfang nehmen.


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Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

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Diverses


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 11. Dezember 2014 Nr. 50

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Unfug in der Mehrzweckhalle WITTERSWIL. WOS. In der Nacht auf Sonntag, 7. Dezember, verstopften Unbekannte im Obergeschoss der Mehrzweckhalle Witterswil ein Lavabo und eine Toilette mit Papiertüchern. Anschliessend wurde beim Lavabo der Wasserhahn aufgedreht und das Wasser während der ganzen Nacht laufen gelassen. Dieses lief folglich durch die Decke ins Untergeschoss und verursachte dort einen Gesamtschaden von mehreren 10 000 Franken. Die Polizei hat Ermittlungen zu den Verursachern aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Kantonspolizei Solothurn in Mariastein entgegen, Telefon 061 735 93 01. Am westlichen Ortseingang von Breitenbach: Weihnachtsmann mit Rentier.

KLEINLÜTZEL /DORNACH

«Eine Million Sterne» setzt Zeichen der Solidarität WOS. Unzählige Lichter werden am Samstag, 13. Dezember, um 16 Uhr an über 100 Orten in der ganzen Schweiz brennen – als Zeichen der Solidarität mit den Armen und in Not geratenen. Die Zahl der Menschen, die sich allein und benachteiligt fühlen, wächst auch in der Schweiz. Ob ausgegrenzte Kinder, erschöpfte Alleinerziehende oder ältere, erwerbslose Personen: Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen, gibt es auch bei uns. Sie sind oft einsam, denn die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben kostet Geld. Wenn sich Freunde treffen, so tun sie dies oft im Restaurant, gehen ins Kino, machen einen Ausflug. Ohne Geld dabei zu sein, ist kaum möglich: Für das Geburtstagsfest der Nachbarskinder bräuchte es ein Geschenk, der Eintritt ins Hallenbad ist kaum zahlbar, Besuche bedeuten Stress. Mit der Aktion «Eine Million Sterne»

zeigen jedes Jahr Tausende ihre Solidarität mit den Menschen, die arm und einsam sind. Meistens sind es Freiwillige von Pfarreien und Kirchgemeinden, die mit Caritas zusammen die Illuminationen durchführen. Auch in Kleinlützel auf dem Dorfplatz und in Dornach bei der Reformierten Kirche werden Freiwillige im Rahmen der Aktion «Eine Million Sterne» Kerzen anzünden. Caritas Solothurn setzt sich als Organisatorin der Aktion «Eine Million Sterne» für ein funktionierendes Zusammenleben aller Menschen ein. Zum Beispiel mit einer niederschwelligen Sozialund Schuldenberatung, dem CaritasMarkt oder der KulturLegi. Sie kann dabei auf die Unterstützung von engagierten Freiwilligen sowie Spenderinnen und Spendern zählen.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Neujahrsansprache dust. Bereits am 31. Dezember erscheint unsere Erstausgabe 2015. Wir möchten wieder ausgewählte Persönlichkeiten unter dem Motto «Gedanken zum 2015» zu Wort kommen lassen. Diesmal sind Sie, liebe Leserinnen und Leser gebeten, uns bis spätestens Freitag, 19. Dezember, 15.00 Uhr, ihre Kurztexte (max. 1500 Zeichen) zuzusenden. Dazu hätten wir nebst freiwilligen Infos zur Person gerne ein aktuelles Foto plus Vorname, Name, Alter, Wohnort, Beruf (oder aktuelle Tätigkeit). Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen von denen wir dann möglichst ausgewogen auswählen werden. Senden an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch.

Weitere Infos: www.einemillionsterne.ch

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Badekleider, BHs bis Grösse H, Bikinis, Corsets, Homedresses, Mieder, Morgenmäntel, Nachthemden, Pyjamas, Schwangerschaft, Stillzeit, Tankinis, Tops, Torsets

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Bandagen Arm/Bein Brustprothesen Gehstöcke Diabetikersocken Inkontinenz Kompressionsstrümpfe Rheumawäsche und vieles mehr.

Daniela Schnell

Delsbergerstrasse 45 4242 Laufen Telefon 061 761 64 50

schnelldaniela@gmail.com

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Möbel-Restaurationen Es gibt Möbel, die nicht zu ersetzen sind. Natel 078 715 11 65 Tel. 061 781 20 22 www.möbelrestauration-nussbaumer.ch

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Betrügerische Telefonbefragungen KANTON SOLOTHURN. WOS. Seit einigen Tagen werden im Kanton Solothurn betrügerische Telefonbefragungen durchgeführt. Die Befrager geben sich als «Statistik Solothurn» aus und erwähnen meist ein Formular, welches nicht zurückgesendet worden sei. Gefragt werden Angaben über Haushaltsdaten wie Einkommen und Personenzahl. Ebenfalls werden persönliche Angaben nachgefragt wie Alter, Krankenkassenangaben, etc. Der Statistikdienst des Kantons Solothurn führt zurzeit keine Personenbefragungen durch. Es wird dringend empfohlen, solche Anrufe umgehend der Polizei zu melden. Arbeitslosenquote bei 2,3 Prozent KANTON SOLOTHURN. WOS. Im November stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 93 auf 3351 Personen. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 2,3 Prozent (CH: 3,2%). Die Zahl der Stellensuchenden lag bei 5437 und war damit um 155 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg dadurch von 3,7 auf 3,8 Prozent (CH: 4,5%). Der Anstieg liegt im erwarteten Rahmen.

Adventskonzerte MARIASTEIN. WOS. Die Brass Band Konkordia Büsserach gastiert am kommenden Sonntag, 14. Dezember, um 16.30 Uhr, in der Basilika Mariastein mit ihrem traditionellen Adventskonzert. Unter der Stabführung von Tristan Uth der Thiersteiner Verein ein vorweihnachtliches Programm präsentieren. Bereits am Freitag, 12. Dezember, um 19.30 Uhr, ist das Programm in der Kirche in Büsserach zu geniessen.

MUSIK-TIPP

Distance, Light & Sky Wer geruhsame Musik keinesfalls erträgt, halte sich von «Casting Nets» (Irascible) fern. Allen anderen empfehle ich, die erste CD von Distance, Light & Sky anzuhören. Es ist ein Projekt von The Walkabouts-Mastermind Chris Eckman, der niederländischbritischen Sängerin/Songschreiberin Chantal Acda und des belgischen Komponisten sowie Percussionisten Eric Thielemans. Sie verpassen ihren zehn Songs eine ebenso fragile wie nuancierte Klangstruktur und zeigen, dass weitgehend sanfte Musik auf Dauer nicht langweilig sein muss. Gitarre, Piano und Percussion bilden eine stimmungsvolle Grundlage für den in seiner Schlichtheit faszinierenden Gesang von Eckman und Acda. Dieses Folk-PopAlbum ist für kalte Wintertage wie geschaffen und speziell für alle, die sich zu harmonischer Musik wohltuend entspannen wollen. Benno Hueber


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