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Donnerstag, 28. Februar 2019

110. Jahrgang – Nr. 09

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Ein halbes Jahrhundert Schnitzelbank Seit 1969 zieht Hanspeter Hauser als Schnitzelbänkler durch die Aescher Beizen. Für ihn, die Schnupfnase, ist es ein Vergnügen, die Leute mit seinen Versen zum Lachen zu bringen.

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Lokalkolorit als Markenzeichen Fortan hat die Verskunst den Aescher nie mehr losgelassen. In der Rekrutenschule stellte er einen Schnitzelbankabend auf die Beine, mit 27 Jahren dann die fasnächtliche Schnitzelbank-Premiere: Mit Trommel und Clochard-Kostüm, auf der Zunge die Melodie der Standpauke – ein damals populärer und stilprägender Basler Bank – stand er erstmals vor Publikum: «Jupeidi und jupeida» singt er seither, jahrein, jahraus.

Dornach

Hanspeter Hauser alias Schnupfnase: Sein Schnitzelbankname war auch sein Spitzname aus seiner Schulzeit, lange bevor er begonnen hat, regelmässig Schnupftabak zu konsumieren. FOTO: THOMAS KRAMER Zu Beginn noch unter wechselnden Namen, ist er seit 1975 als Schnupfnase unterwegs. Später kamen das grünorange leuchtende Kostüm und die passende Larve hinzu, ebenso die grosse Pauke. Sein eigentliches Markenzeichen ist aber ein anderes. Es ist das Lokalkolorit seiner Verse, mit denen er seit je ausschliesslich das Aescher Dorfleben aufs Korn nimmt. «Über den Papst und über die Zürcher reimen, das kann doch jeder», sagt Hauser und gibt zu bedenken, dass es früher einfacher gewesen sei, Lokalthemen zu finden. Vor 40, 50

Jahren war Aesch überschaubar, jeder kannte jeden, und es habe sie noch gegeben, die Dorforiginale wie das Chräbsbach Anni. «Heute bin ich wohl das Original», lacht er. Seine Themen findet er heute im Wochenblatt, an der Gemeindeversammlung oder ganz einfach auf der Strasse, «Ich habe mein Ohr immer ganz nah am Volk.» So entstehen im Laufe eines Jahres Dutzende Zweizeiler. Diese kann er nicht nur als Schnupfnase, sondern auch als Texter für den «AetschBaetsch», die offizielle Aescher Fasnachtszeitung, verwerten,

wobei er die Fülle des Materials neu kombiniert, es ausbaut und in überraschende Zusammenhänge bringt. Gerade darin liegt das Geheimnis der Pointe, erklärt er. «Man darf keine Geschichte zusammenreimen, die absehbar endet, sondern man muss den Zuhörer in die Irre führen und am Ende mit einer unerwarteten Wendung die Geschichte auflösen und sie in einem neuen Licht erscheinen lassen – so hat man den Lacher auf Nummer sicher!» Natürlich soll hier nichts verraten werFortsetzung auf Seite 2

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Ende einer Ära: Nach 30 Jahren als Kreisförster für die Bezirke Dorneck-Thierstein geht Forstingenieur Martin Roth in Pension.

Neu: unser VegiBurger

Mir wünsche e schöni Fasnacht

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Innig: Bo Katzman und Tochter Ronja Borer begeisterten im Schloss-Chäller mit einem leidenschaftlichen Auftritt.

Thomas Kramer in Blick in die dicken Bundesordner von Hanspeter Hauser ist eindrücklich. Hunderte von Versen und Pointen hat er in fünfzig langen Schnitzelbankjahren niedergeschrieben. Er blättert sich durch sein Bänklerleben, sein wacher Geist schweift über die Seiten, da sticht ihm eine Zeile ins Auge. Sofort geht sein Kopf nach oben, er beginnt zu rezitieren, Vers um Vers, alles frei heraus, in dem Moment ist er ganz eins mit seiner Schnitzelbankpoesie. Ist unter allen Reimen auch ein Jahrhundert-Vers dabei? Hauser verneint, den alles überstrahlenden Vers gebe es nicht. «Als Schnitzelbänkler greife ich die Aktualitäten auf, weshalb sie ein rasches Verfalldatum haben», erklärt Hauser, der damals in der Realschule dank seinem «sehr guten Deutschlehrer» das Dichten und Reimen schätzen gelernt hat.

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REGION

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

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Ein halbes Jahrhundert Schnitzelbank

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.

Fortsetzung von Seite 1 den, aber der Durchstich am Pfeffingerring, die Aescher Spielplätze oder auch das Aus der Dorfdrogerie werden drankommen. Und natürlich darf ein Vers über die Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger und auf die abtretende Regierungsrätin Sabine Pegoraro nicht fehlen; ebenso wenig fehlen wird der obligatorische Metzger-Hofmann-Vers – den hat er vor Jahrzehnten einmal wegen des Schweinefleisch-Anteils in dessen Wienerli hochgenommen. Die Metzgerei gibts schon lange nicht mehr, aber die Schnupfnase und seinem obligaten Metzger-Vers ist geblieben.

Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

Kein «Opfer» war je verschnupft Auch wenn die Schnitzelbank-Kunst in den Bereich der Satire gehört – und Satire darf bekanntlich alles –, setzt sich Hauser klare Grenzen. «Unter die Gürtellinie gehe ich nicht. Und ich stelle niemanden bloss.» Auch wenn in der Vergangenheit der eine oder andere scharfe Reim dabei war, noch nie war ein auf die Schippe genommenes «Opfer» we-

gen seiner Schnitzelbänke gröber verschnupft. Im Laufe der Zeit erweiterte er übrigens sein Repertoire mit einer publikumswirksamen Mitmachnummer. Am Ende seines Schnitzelbank-Auftritts verpackt er die Verse zu einer jeweils aktuellen Hitmelodie, die alle mitsingen können und für garantierte Stimmung sorgen. Ebenfalls hinzugekommen ist das Schnupfnäsli, sein Enkel. Im zehnten Jahr nun präsentieren die beiden heute die Verse im Dialog. «Es ist meinem Enkel zu verdanken, dass ich bis heute weitergemacht habe», glaubt Hanspeter Hauser. Der legendäre Schorsch vom Hafebeggi 2 ging mit 75 in Schnitzelbankpension, wenn die Schnupfnase am nächsten Montag wieder auf Beizentour geht, ist er bereits 76! Auf die Auftritte in der «Mühle» und im «Jura» freut er sich am meisten. «Hier freut sich das Publikum auf einen Schnitzelbank und hört einem zu.» Genauso wie am ausverkauften «Pfäffigerli», wo die Schnupfnase ebenso nicht fehlen darf.

Events

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Publizistische Gesamtleitung Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@chmedia.ch

mittel

Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm s/w und farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Beglaubigte Auflage 32208 Ex. (WEMF 2018) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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ARLESHEIM Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Fasnachtsumzug

Sperrung der Strasse Anlässlich des Fasnachts-Kinderumzuges vom Freitag, 1. März 2019 bleiben die Hauptstrasse im Abschnitt Andlauerweg bis Dornachweg und die Ermitagestrasse, ab dem Tramübergang bis zum Andlauerweg, von 14.00 bis 17.00 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Parkierte Autos innerhalb des abgesperrten Bereiches sind blockiert und können während des Umzuges nicht weggefahren werden. Den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern danken wir für ihr Verständnis. Die Gemeindeverwaltung Birsstadt TV

Sendung vom 4. März 2019 In der nächsten Sendung sehen Sie einen Beitrag über die Fasnachtsveranstaltung «Flügeli Stubete».

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Zither, Hackbrett und Co.

Jeweils am Montagabend wird die Sendung auf dem Intergga-Kanal und auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Die Gemeindeverwaltung Familien- und Jugendberatung Birseck

Öffnungszeiten während den Fasnachtsferien Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 4. März bis Freitag, 15. März 2019 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. März 2019 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung BIRSECK

Virtuose Volksmusik: Lorenz Mühlemann (Gitarre) und Thomas Keller (Hanottere) in der reformierten Kirche. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Am Sonntag begeisterte das Emmentaler Duo Hanottere mit Lorenz Mühlemann und Thomas Keller das Publikum in der reformierten Kirche. Im Vorprogramm spielte das fünfköpfige Ensemble #fidel. Thomas Brunnschweiler

GASTHAUS ZUM STÄRNE

Filmabend: A Dragon Arrives Der iranische Premierminister ist vor dem Parlament erschossen worden. Ein Chevrolet Impala fährt mitten in einer Wüsten-Landschaft über einen Friedhof. Er steuert auf ein verlassenes Schiffswrack zu. Am Vortag hat sich im Inneren des Wracks ein verbannter politischer Gefangener aufgehängt. Die Wände sind übersät mit Tagebuchaufzeichnungen und rätselhaften Zeichen. Kann die Frage geklärt werden, warum es immer ein Erdbeben gibt, wenn ein Toter auf dem Wüstenfriedhof beerdigt wird? Mithilfe eines raffinierten Toningenieurs und eines Geologen beginnt Detektiv Hafizi seine Recherchen auf der archaischen Insel Qeschm im Persischen Golf. 50 Jahre später werden das gesammelte Beweismaterial und Aufnahmen des Geheimdienstes in einer

Schatulle gefunden. Sie beweisen, dass das Trio damals verhaftet wurde. In seinem neuen Film entwirft der Regisseur eine absurd-groteske Versuchsanordnung. Er stellt spielerisch rätselhafte Ereignisse nach, die einen wahren Hintergrund haben, und gleichzeitig ihre eigene Wahrheit vorgaukeln. Ein Filmgenuss von einer berauschenden Rätselhaftigkeit. Was ist auf diesem Planeten wahr, was nicht? Am 1. März um 19 Uhr findet im Gasthaus Stärne die erste Vorführung statt und am 9. März um 20.15 Uhr die zweite Vorführung. Am 9. März gibt es vorgängig um 18.30 Uhr ein dem Film angepasstes feines Nachtessen. Das Menu für diesen Abend finden Sie auf www.werkstar.ch. Bitte melden Sie sich für das Nachtessen telefonisch an. . Das Stärne Team

GESCHÄFTSWELT

Neu: Vegi-Burger hausgemacht PR. Eine feine Abwechslung zu Fleisch ist unser neuer Vegi-Burger. Gebraten oder grilliert, als Beilage, im Hamburgerweggli oder überbacken mit Raclettekäse – der neue Vegi-Burger schmeckt in allen Varianten! Der Burger besteht zu 60% aus frischem Gemüse wie Rüebli, Lauch und Weisskabis, dem Power-

Kraut. Bio-Vollreis, Quinoa und Tessiner Mais sorgen für die Sättigung, Käse und Gewürze für den raffinierten Geschmack. Da alle Zutaten glutenfrei sind, ist Genuss auch für Zöliakie-Betroffene garantiert. Jenzer Fleisch + Feinkost Arlesheim, Reinach, Muttenz

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ine fast unüberschaubare Zahl von Instrumenten erfreuten in der von Sonne durchfluteten Kirche Ohr und Gemüt. Das Konzert war vom Verein «Freunde der Kreuz-Fidelen» organisiert worden. Vor allem das Ehepaar Fritz und Annerose Krey hatten sich stark dafür eingesetzt.

Streichpsalter und Häxeschitt Zuerst spielte das Volksmusikensemble #fidel das alte englische Lied «Scarborough Fair», um mit einem Reisläuferstück mit Schwyzerpfife, Handtrommel,

Saitentamburin, Streichpsalter und Schellenstab in die frühe Neuzeit zu entführen. Bei einer Polka von Lorenz Mühlemann spielte dieser und Thomas Keller gleich spontan mit. Im «Chuereige» von Mühlemann konnte das Publikum mitsingen. Anschliessend spielte das Duo Hanottere nach einem Emmentaler Wälzerli das Stück «Däichwou», in dem die Krienser Halszither und das Zymbal, eine Art Hackbrett, zum Einsatz kamen. Schnell, virtuos und teilweise in chromatischen Läufen hüpften die Klöppel von Lorenz Mühlemann über die Saiten. Im nächsten Stück stellte Thomas Keller das Häxeschitt vor, eine Zither, die es bereits in der Renaissance gab und die einen herben Klang hat. Das berühmte Menuett aus dem Notenbüchlein der Anna-Magdalena Bach erklang fein auf der Zither der amerikanischen Siedler und auf der Hanottere, der Emmentaler Halszither. Im «Carneval d’Arlesheim» erklangen eine Amati-Handorgel, eine gestrichene Konzertviolinharfe, eine Hanottere und ein Schwyzerörgeli. Nach dem «Emmentaler Hackbrettmärschli» war der Applaus so gross, dass das Duo noch einen Schottisch als Zugabe spielte.

Workshops und ein Zither-Museum Bereits am Samstagmorgen gab es im Kirchgemeindehaus einen von Lorenz Mühlemann geleiteten Workshop zur Akkordzither. Nachdem es schon lange das Häxeschitt gegeben hatte, fand mit der Konzertzither das Instrument in die Kunstmusik. Von 1880 bis 1940 eroberte die mit unterlegbaren Notenblättern ausgestattete Akkordzither die Wohnstuben der nicht wohlhabenden Menschen. Die Akkordzither wurde millionenfach produziert. Vor allem war die Akkordzither für Mädchen attraktiv, weil das Instrument einfach zu erlernen war und zur Abendunterhaltung diente. Das Spiel auf der Akkordzither ist eine gute Art der Entschleunigung und zugleich ein Seelentrost. Die Hanottere wiederum ist die typische Emmentaler Halszither, ein fröhliches Instrument mit silbrigbrillantem Klang. Der in Trachselwald geborene Schriftsteller Simon Gfeller schrieb einmal: «Vo sälbem a hets mängisch kuriosig ghanotteret im Gupfchucheli obe.» Lorenz Mühlemann leitet auch das sehenswerte Schweizer Zither-Kulturzentrum in Trachselwald, wo er auch Führungen gibt (www.zither.ch).

ARLESER FASNACHT

Jetzt got’s so richtig los mit dr Arleser-Fasnacht! Bereits sit am 16. Februar isch unsere Badge mit em Sujet «z’Arlese schmeggt me d’Köhle» im Verkauf. Und jetzt got’s denn so richtig los mit dr Arleser-Fasnacht 2019. Morn ab de 14.30 findet dr traditionelli Chinderumzug, wo vom Dorfplatz über d`Ermitagestross, über dr alti bis zum neue Poschtplatz und z`rugg über dr Bachwäg fiert, statt. Mir freue uns jetzt scho uff die viele Chindergärtner, Primarschieler, Spielgruppene und natürlich au uff alli andere Chinder und Erwachsene, wo a dämm Alass mitmache. Gspannt sind mir uff die sicherlich wieder tolle und farbeprächtige Kostüm und Masgge. Das Johr sind hoffentlich usser de Graffitti Spukker und de Waldgeischter uss Rinach no mehreri Formatione im Isatz. Aschliessend bechömme die teilnähmende Chinder ä Zvieri, uff

em Poschtplatz spendiert. An dere Stell e grosses Danggschön an d’Bäckerei Buchmann, wo uns das zumene Spezialpries zur Verfiegig stellt. Denn wärde alli teilnehmende Gugge öppe ab de halbi Vieri e Mini-Guggemonschter durefiere. Aschliessend trifft mr sich denn in de Restaurant zu mene gmietliche fasnächtliche Zämmesie. Am Samschtig 2. März ab de 19.00 findet denn zum erschte Mol e Flügeli-Stubete im Restaurant Adler statt. Dä SchnitzelbanggAlass wird vom Träffpunkt-Arlesheim organisiert. Reedlischwinge isch am Sunntig 10. März. Öppe ab de 18.30 findet im Arleser Steibruch s`Fasnachtsfüür und s`traditionelle Reedlischwinge, wo organisiert wird vo dr Säulizunft statt. Noch em Fackleumzug z`rugg zum Dorf, findet denn au d`Fasnacht 2019

ihres Änd. Mir freue uns, wenn mir au diesjohr wieder vieli fasnachtbegeischterti Lüt dörfe begriesse. s`Fasnachts-Comité


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ARLESHEIM

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Vielfalt ist die Zukunft

Bewährtes behalten

Berufslehre konsequent fördern

Eine grosse biologische Vielfalt ist für uns extrem wertvoll, schliesslich verbessert sie unsere Lebensgrundlage. Wissen Sie, dass in der Schweiz die Hälfte der LebensräuNicole Barthe me und ein Drittel Seelig (Grüne) der Arten bedroht sind? Dem Thema ist bisher zu wenig Beachtung geschenkt worden. Die Landwirtschaft kann mit einer ökologischeren Ausrichtung marktfähige Waren produzieren und gleichzeitig eine hohe biologische Vielfalt fördern. In den Grünanlagen der Städte und Dörfer und in unseren Gärten können wir auf zugepflasterte Wege und unnütze Zierhecken verzichten. Wir können den Rasen wachsen lassen und neben einheimi-

Wir alle schreiben was das Zeug hält. Wenn die Medien Themen behandeln, ohne Grundkenntnisse zu erörtern, dann kann man doch wenigstens die Strömungen daraus verwenden. Also lieber mit der Strömung mitgehen, denn vielleicht gibt mir das ein paar Mehrstimmen. Vergessen wird, dass wir den Landrat wählen. Es geht um unsere Zukunft und darum, eine Grundlage zu bieten, den eingeschlagenen bürgerlichen Weg weiter zu führen. Darum zählt jede Stimme, bei dieser Wahl. Wir brauchen eine bürgerliche Regierung und einen bürgerlichen Landrat. Die Visionen der links-grünen Parteien sind in den Gedankenprozess einzubeziehen. Daraus kann ein guter Kompromiss werden. Aber oft führen diese Visionen zur Geldverschwendung oder zu Verkehrs-Chaos. Leittragende sind immer die Bürger und Unternehmen. Ebenfalls die Gruppe, die Geld verdienen muss im öffentlichen Wirtschaftsraum, um unabhängig zu handeln. Die bürgerliche Seite anerkennt links-grüne Ideen, aber so, dass unser Kanton sich entwickeln kann und nicht in der Schuldenfalle endet. Darum ist es wichtig, dass jeder seine Stimme abgibt. Bei Sachthemen ist es verziehen, wenn man auf die Personen vertraut, die etwas davon verstehen. Aber hier geht es um eine wichtigere Angelegenheit: die Zukunft unseres schönen Kantons. Wir wollen doch diesen Weg weiter gehen. Helft uns dabei. Wir brauchen jede Stimme. Darum wähle ich bürgerlich. Ich will, dass unser Kanton eigenständig, selbstbewusst und selber entscheiden kann. Wir lassen uns auch international nicht bevormunden, sondern entscheiden zusammen, wo es lang geht. Roger Pfister, Landratskandidat SVP, Liste 3

Rund zwei Drittel der Jugendlichen in der Schweiz wählen eine Berufsbildung als Erstausbildung. Dieser hohe Anteil ist weltweit einzigartig. Das duale AusbilSibylle von dungssystem verHeydebrand (FDP) sorgt die Wirtschaft mit Praktikern, die sich in ihrem Leben frühzeitig wertvolle Fertigkeiten angeeignet haben. Wegen der Durchlässigkeit des Systems fällt es vielen zudem leicht, sich im Verlauf ihrer Berufslaufbahn weiter zu qualifizieren – beispielsweise durch den Besuch einer Fachhochschule. Die Berufslehre verdient ein besseres Image, als sie es zurzeit in manchen Kreisen geniesst. Gemäss einer Umfrage ist rund jeder zweite der Meinung, dass Personen mit einer Berufsbildung weniger Ansehen geniessen

schen Blütenpflanzen auch essbare Pflanzen gedeihen lassen. Eine solche Natur ist für Vögel, Bienen und andere Tierarten attraktiv und darum auch für uns Menschen von grossem Wert. Nicht nur in der Natur, auch in der Politik ist Diversität wichtig. Je vielfältiger die Meinungen und Sichtweisen eingebracht werden, desto eher werden Kompromisse und tragbare Lösungen für alle gefunden. Darum braucht es in der Politik Menschen aus verschiedenen Altersgruppen, Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und Herkunftsländern und es braucht alle Geschlechter. Mir liegen diese Themen am Herzen und ich möchte auch andere dazu ermutigen, sich für ihre Interessen einzusetzen. Die Grünen stehen für Vielfalt und für die Zukunft. Die Grünen, wer sonst? Nicole Barthe Seelig, Landratskandidatin, Liste 7

Kalle Zeller Leugger, in ur ula Berset Fl e Bar the, Urs ol ic Marcel Liner, N e, m au Daniela Vill enstein Sara Wehrli, heim /Münch es rl A is re lk Wah

WAHLEN 2019

Wiederwahl von Markus Dudler Die politische Arbeit von Markus Dudler ist breit gefächert. Seit 2015 für die CVP im Landrat, setzt er sich ein für eine wirtschaftsfreundliche Klimapolitik und für die Erreichung der Ziele im Energiegesetz. Ihm ist es wichtig, dass zukünftigen Generationen weder Schuldenberge noch eine lebensfeindliche Umwelt oder marode Infrastrukturen überlassen werden. Als Mitglied der Umweltschutz- und Energiekommission sitzt er an der richtigen Stelle im Landrat, um diese Anliegen lösungsorientiert zu vertreten. Als Präsident der Gemeindekommission in Arlesheim kennt er

aber auch die Bedürfnisse der Gemeinde, die er in den Landrat einbringen kann. So setzt er sich dafür ein, dass die Unterlagen für die Gemeindeversammlung 30 Tage und nicht mehr wie bis jetzt 10 Tage vor der Versammlung bei den Stimmenden eintreffen. Damit könnte die politische Partizipation gefördert, der Meinungsbildungsprozess und letztlich die Demokratie gestärkt werden. Damit die Arbeit von Markus Dudler weiter geführt werden kann, wählen Sie die Liste 5 der CVP. Beatrice Herwig, ehem. Landrätin CVP

GESCHÄFTSWELT

Den Frühling unbeschwert geniessen PR. Die ersten sonnigen Tage haben wieder Lust auf Spaziergänge in der Natur gemacht. Leider erwachen nicht nur Krokusse und Tulpen aus ihrem Winterschlaf, sondern auch kleine Plagegeister wie Zecken. Zecken können verschiedene Erreger übertragen und Krankheiten auslösen. Die zwei wichtigsten sind die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Während die durch Bakterien ausgelöste Borreliose mit Antibiotika behandelt werden kann, gibt es keine spezifische Behandlung für die Viruserkrankung FSME. Nur eine Impfung bietet sicheren Schutz gegen eine Ansteckung. Die FSMEImpfung wird für alle Erwachsenen und Kinder ab sechs Jahren empfohlen, die sich oft im Freien aufhalten. Der ideale Startpunkt für die FSME-Impfung ist im Winter bis Frühjahr, da für den vollstän-

digen Impfschutz drei Injektionen nötig sind. Die ersten beiden Impfungen werden in der Regel im Abstand von einem Monat verabreicht. Die dritte Impfung erfolgt fünf bis zwölf Monate nach der zweiten Impfung. Auffrischungsimpfungen werden alle zehn Jahre empfohlen. Für Kurzentschlossene z. B. vor einem Wanderurlaub ist auch ein Schnellimpfschema mit einem Abstand von zwei Wochen zwischen der ersten und zweiten Impfung möglich. Spontan oder nach Terminvereinbarung unter 058 878 11 40 beraten wir Sie gerne oder frischen Ihren Impfschutz bei uns in der Apotheke wieder auf. Frau Bauer und das Team der Amavita Apotheke & Parfümerie Schneeberger freuen sich, Sie in unserem Geschäft begrüssen zu dürfen. Amavita Apotheke Schneeberger

GESCHÄFTSWELT

Fit für den Frühling PR. Der Frühling ist bereits da und die Pflege des Gartens wird aktuell. Mit unseren Workshops wollen wir dazu beitragen, dass die Freude an Pflanzen im Garten und auf der Terrasse wächst. Mit unserer grossen Erfahrung rund um Pflanzen und die Anliegen unserer Kunden, haben wir ein spannendes Programm zusammengestellt. Am 23. März starten wir mit klassischen Themen für

den Frühling. Sei es der richtige Schnitt von Beeren und kleinen Obstgehölzen, das richtige Vorgehen bei Gefässbepflanzungen oder auch Ideen, wie Tulpen kreativ in Szene gesetzt werden können. Melden Sie sich an und kommen Sie vorbei. Infos und Anmeldung: www.sommerer-blumen.ch/kurse. Sommerer & Co. Markus Sommerer

als jene mit einem Maturitäts- oder Universitätsabschluss. Doch wer selbst einen Berufsbildungsweg durchlaufen oder vertiefte Kenntnisse der Schweizer Berufsbildung hat, für den ist diese tiefe soziale Wertschätzung wenig nachvollziehbar. Das duale Bildungssystem ist für den wirtschaftlichen Erfolg der Schweiz mitentscheidend. Gerade auch in KMU, dem Rückgrat unserer Wirtschaft, braucht es nicht nur Leute, die auf akademischer Stufe Innovationen entwickeln, sondern vor allem auch qualifizierte Fachleute, die diese praktisch umsetzen. In Sachen Berufsbildung ist es wichtig, nicht einfach auf eine hohe Maturitätsquote zu schielen, sondern die Berufslehre konsequent zu fördern. Im Landrat will ich mich für die Stärkung der Berufsbildung einsetzen. Ich danke Ihnen für Ihre Stimme. Sibylle von Heydebrand, Dozentin Berufs- und Erwachsenenbildung, Landratskandidatin FDP

WAHLEN 2019

Christina Hatebur in den Landrat! Als ich Christina Hatebur – gemeinsam mit ihren Kindern – kennenlernte, wohnte sie erst kurz in Arlesheim. Innert kürzester Zeit hat sie sich in die DorfgemeinChristina Hatebur schaft integriert, (CVP) wurde Parteipräsidentin der CVP Arlesheim. Als begnadete, engagierte Sachpolitikerin und Powerfrau deckt Christina Hatebur aber auch folgende Attribute ab: kommuni-

kativ, lösungsorientiert, verantwortungsbewusst, mutig und unbeschreiblich herzlich! Der Wahlslogan: «zuelose-apacke-löse» ist genau das, was ich von ihr kenne und was sie auch als zukünftige Landrätin auszeichnet. Mit Christina Hatebur im Landrat erhalten wir eine äusserst kompetente Persönlichkeit, die über politische Grenzen hinaus denken und handeln wird und von der ich mich optimal vertreten fühle. Deshalb: Unterstützen auch Sie – gemeinsam mit mir – am 31. März die Wahl von Christina Hatebur in den Landrat! Elisabeth Stöcklin, Arlesheim

PISTOLENSCHÜTZEN ARLESHEIM

Junioren erziehlten gute Resultate WAHLEN 2019

Arlesheim tickt anders Arlesheim und Münchenstein bilden für die Landratswahlen zusammen einen Wahlkreis. Anders als in der Nachbargemeinde Münchenstein ist in Arlesheim die Plakatierung und der Versand der Wahlflyer geregelt. Nur – wo sind die Wahlplakate und Flyer der BDP in Arlesheim? Wir sind eine kantonal registrierte und anerkannte Partei und doch durften wir in Arlesheim unsere Unterlagen nicht einreichen. «Die BDP gibt es seit 10 Jahren. Die Frage nach Lösungen, Vernunft und Kompromissen wird auch in 10 Jahren noch da sein. Anstand und Respekt sollten wieder mehr Gewicht erhalten», so Altbundesrat Samuel Schmid anlässlich der 10-Jahresfeier der BDP Schweiz. Für uns von der BDP bedeutet bürgerliche Politik Verantwortung und Vernunft gegenüber Gesellschaft und künftigen Generationen. Bürgerlich steht für eine klare Lösungsorientierung und grenzt sich von rechtem und linkem Populismus ab. Wir stellen sachliche Lösungen in den Vordergrund und nicht parteipolitische Profilierung. Es ist keine Kunst, Lärm zu machen, aber es braucht Rückgrat, um Kompromisse und Lösungen zu erarbeiten. Unsere Politik kümmert sich um die Herausforderungen der Zukunft und will frühzeitig die entsprechenden Weichen stellen. Für die Landratswahlen sind die Themen Umwelt und Energie, Gesellschaft und Soziales, Familie und Bildung und Wirtschaft und Mobilität Schwerpunkte. Alle Details dazu auf www.bdp.bl.ch. Unseren Flyer finden Sie heute im Briefkasten. BDP, Liste 8

Am Samstag, 23. Februar, führte die Kantonalschützengesellschaft Baselland in der 10-Meter-Anlage der Eissporthalle Nau in Laufen den jährlichen Junioren-Wettkampf durch. Die Pistolenschützen Arlesheim waren mit sechs Teilnehmenden vertreten. In der Kategorie Schüler erreichte Aurelius Rettig mit 334 Punkten den 2. Rang, lediglich 3 Punkte hinter dem um zwei Jahre älteren Rafael Wagner aus Oberdorf. Im 4. Rang klassierte sich Igor Provenzano (PS Arlesheim, 320 P.), der das ganze Programm ohne die erlaubten Schiesshilfen bestritt. Nicht nur die 16 vollelektronischen Scheiben waren in den zwei

Ablösungen voll belegt, sondern auch auf den Bänken im Zuschauerbereich drängten sich Eltern und Betreuer der dreissig beteiligten Jungschützen. Mit drei Mädchen unter 27 Knaben war das weibliche Geschlecht in diesem Jahr stark untervertreten. Eindrücklich zeigte sich bei diesem Treffen, wie nahe Freude und Enttäuschung auch in dieser Sportart zum Ausdruck kommen. Beteiligt an diesem Wettkampf haben sich die Pistolensektion Laufen, PS Zunzgen-Tenniken, Pistolenschützen Arlesheim, PS Oberdorf und PS Rifenstein. Hansruedi Baumberger

SOMMERBÖRSE 2019

Jetzt gibt’s die Sommerkleider Die Sommerbörse vom 19. bis 21. März in der Trotte Arlesheim bietet alles, was Kinder im Sommer gut gebrauchen können. Hier können Sie einkaufen und auch verkaufen. Am Dienstag zwischen 14 und 19 Uhr nehmen wir Ihre gut erhaltenen, modisch aktuellen und sauberen Sommerkleider ab Gr. 104 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Weiterverkauf entgegen. Auch Spielsachen, Kinderbücher und Kinderfahrzeuge und -Zubehör in gutem Zustand sind willkommen. Unkostenbeitrag: vier Franken. Maximale Stückzahl: 40 Artikel. Den Verkaufspreis bestimmen Sie. Bitte beachten Sie, dass die Börse keine Second-Hand-Boutique ist. Am Mittwoch ist Verkauf von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. 80 Prozent des Verkaufserlöses gehen an den Eigentümer der Waren. 20 Prozent kommen sozialen Institutionen in Arlesheim zugute. Am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr erfolgt die Auszahlung und Rückgabe nicht verkaufter Artikel. Später verfallen nicht abgeholte Auszahlungen und Artikel und werden ebenfalls gespendet. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme! Auch aktive Mithilfe an den Börsentagen nehmen wir

gerne an. Auskünfte unter Tel. 079 385 15 23 und www.kleiderboerse-arlesheim.jimdofree.com Angelika Baehny


ARLESHEIM

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

WAHLEN 2019

KLINIK ARLESHEIM

Zukunft statt Abbau: für ein gerechteres Baselbiet

Misteltherapie und Hyperthermie

Seit bald 5 Jahren darf ich den Wahlkreis Münchenstein Arlesheim im Landrat mit vertreten. Und ganz ehrlich gesagt, so lange kommt es mir gar noch nicht vor. WahrscheinMiriam Locher lich auch, weil ich (SP) diese Arbeit noch immer mit grosser Freude und viel

Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an unserer nächsten öffentlichen Führung in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht. Am Mittwoch, 6. März, erwartet Sie Nina Reis, Ärztin unserer Onkologie, um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1. Nach einer Einführung in das Schwer-

Herzblut erfülle. Nicht zuletzt deshalb kandidiere ich am 31. März zur Wiederwahl. Die vergangenen Jahre in der Opposition waren oft schwierig. Ein immer wiederkehrender Kampf gegen Abbau und Ungerechtigkeiten. Beispiele wie der Vorstoss zur willkürlichen 30 Prozent Kürzung in der Sozialhilfe, den FDP und SVP durchgesetzt haben, zerrten an meinem Gerechtigkeitsverständnis. Gerade solche Fälle zeigen aber auch, wie sehr es die SP als starke soziale Stimme in diesem Parlament und der

Regierung braucht. Ich bin gerne bereit, den Kanton auch in der neuen Legislatur aktiv mitzugestalten und Arlesheim und Münchenstein zu vertreten. Für mich ist meine Arbeit in Liestal noch nicht beendet und ich würde mich freuen, wenn ich mich dank Ihren Stimmen weitere vier Jahre mit grossem Engagement für ein gerechteres, sozialeres und lebenswerteres Baselbiet einsetzen könnte. Miriam Locher, Landrätin und Fraktionspräsidentin SP BL

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punktthema «Wärme – Misteltherapie und Hyperthermie» zeigt sie Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1.5 Stunden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Unsere Führungen finden an jedem ersten Mittwoch im Monat statt, die nächste Führung erfolgt am 3. April. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke, Kommunikation

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim Sportschützen Arlesheim. Gewehr 50m und 10m. Sportschiessen = Freude, Wissen und Können! 50m Schiessanlage Plättli (beim Schloss Birseck). 10m Schiessanlage Mehrzweckhalle Hagenbuchen. Probetraining: 50m Dienstag, April bis Oktober sowie 10m Montag, Dezember bis April jeweils ab 17.30 Uhr. Kursangebote für Jugendliche Gewehr 50m + 10m. Männlich und Weiblich ab 10 Jahre Willkommen! 50m Freitag, April bis September und 10m Montag, Dezember bis März. Unverbindliche Auskunft Chef Nachwuchsbereich unter andy_meier@gmx.ch oder 079 328 38 25. Weitere Informationen unter www.sportschuetzen-arlesheim.ch Stiftung Obesunne. Pflege und Betreuung betagter, auch demenzbetroffener, Menschen stationär sowie teilstationär, Alterswohnungen, diverse Dienstleistungen. Weitere Informationen: 061 705 07 00, www.obesunne.ch Stiftung Sunnegarte. Familienergänzende Kinderbetreuung in Tagesheim, Tagesfamilien oder schulergänzender Tagesbetreuung/Mittagstisch. Auskunft: Stiftung Sunnegarte, Stollenrain 11, 4144 Arlesheim, 061 701 85 81. SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88. – Co-Präsident Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Tennisclub Arlesheim. Der Tennisclub im Dorf und mitten im Sportzentrum von Arlesheim für Aktive, Breitensportler und Junioren. Ausgewiesener Clubtrainer für Trainings, Interclubmeisterschaften, Clubanlässe und Turniere. Kontakt: Eliane Künzli (Präsidentin), Telefon 076 425 02 70, eliane.kuenzli@yahoo.com

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 2. März 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 3. März 9.45 Münchenstein: Fasnachtsgottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Mehlsuppe, Käse- und Zwiebelwähe im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Fasnachtsgottesdienst mit Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Taizégebet Dienstag, 5. März 9.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet

kurzen Stillezeiten, Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 8. März 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 1. März 10.15 Katholischer Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne» 19.00 Weltgebetstag Slowenien in der Domkrypta (Einsingen um 18.30) mit Religionspädagogin Rita Hagenbach, Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team

Aschermittwoch:

Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl im Kreis Pfarrerin Claudia Laager Schüpbach mit Mat 15, 1–20: «Von der Freiheit der Speisen». Anschliessend Kirchenkaffee

Mittwoch, 6. März 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 19.30 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier und gregorianischem Choral unter Mitwirkung der Frauenschola

Dienstag, 5. März 9.00 bis 11.00 OASE Krabbelgruppe für Kinder bis 3 Jahre mit ihren Eltern in der Blauenstrasse 12. Auskunft: Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach, 079 371 58 34 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus

Donnerstag, 7. März 19.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. 1 Std. euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und

Mittwoch, 6. März 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis Dienstag, 11.30, 061 701 31 61

WAHLEN 2019

FDP Kandidierende im Dialog Es ist ein bekannter Grundsatz der FDP Arlesheim, dass sich die Partei und ihre Exponentinnen und Exponenten nicht nur vor den Wahlen zeigen. Im Hinblick auf die Landratswahlen von Ende März haben die Kandidierenden aber ihre Präsenz im Dorf verstärkt. Am letzten Dienstag und Freitag überraschten sie die Trampassagiere am frühen Morgen mit einem Znüni. An der Standaktion auf dem Postplatz vom Samstagmorgen blieb dann mehr Zeit für den Austausch

mit Passantinnen und Passanten. Die Kandidierenden aus Arlesheim, Sibylle von Heydebrand, Brigitte Treyer, Hannes Felchlin und Balz Stückelberger führten zahlreiche spannende Gespräche und zeigten, wofür die FDP Arlesheim steht: Für eine echt liberale Politik, welche neben der persönlichen Freiheit und der Eigenverantwortung auch die soziale, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung betont. Im Kanton Baselland ist den Kandidierenden vor allem eine zukunftsgerichtete Bildungspolitik, eine innovative Wirtschaftspolitik sowie die wirkungsvolle Vertretung der Anliegen der stadtnahen Gemeinden wichtig. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung bei den Landratswahlen vom 31. März und wünschen Ihnen schöne und erholsame Fasnachtsferien. Ihre FDP.Die Liberalen Arlesheim

Tennisclub Reichenstein Arlesheim. Tennis und Clubleben an attraktiver Lage. Trainings für Erwachsene und Junioren, clubinterne Anlässe und Turniere. Sekretariat: Frau Bettina Rothweiler, info@tcreichenstein.ch, www.tcreichenstein.ch Turnverein Arlesheim. Der polysportive Verein für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: MuKi, KiTu, polysportive Mädchen- und Knabenabteilungen, Badminton, Volleyball, Leichtathletik, Break-Dance, HipHop, Trampolin. Erwachsene: Aerobic, Badminton, Gymnastik, Leichtathletik, Trampolin, Volleyball. Kursangebot: Turnen für Alle, Gesundheitsturnen für Senioren. Auskunft unter 079 547 55 98 oder auf www.tvarlesheim.ch Verein « AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsstelle. Öffnungszeiten des Büros vis à vis der Tramhaltestelle Arlesheim Dorf im Faissgärtli 15: Dienstag und Freitag, 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch, 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45. Basketball-Club Arlesheim. GU9/U11 (2007 und jünger gemischt): Mo+Mi 1700–1800 Hagenbuchen 2. GU13 (2005 und 2006 gemischt) Mo+Mi 1700–1800 Hagenbuchen 3. HU15 low (2003+2004) Mo+Do 1830–2000 Gerenmatte. HU15 high (2003+2004) Mi+Fr 1800–1930 Gerenmatte. HU17 (2001+2002) Mo+Mi 1800– 2000 Hagenbuchen 2. HU20 (1998, 1999+ 2000) Mo, Mi+Fr 1800–2000 Hagenbuchen 3. DU15 (2003+2004) Mo+Mi 1830–2000 Gymnasium Münchenstein. DU17 (2001+2002) Mo+Mi 1830–2000 Gymnasium Münchenstein. DU20 (1998, 1999+2000) Mo, Mi+Fr 1830– 2000 Gymnasium Münchenstein. H2L 1 Mo 2000–2130 Hagenbuchen 3 + Mi 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. H2L 2 Mo 2000– 2130 Gerenmatte und Mi+Fr 2000–2130 Hagenbuchen 2/3. H3L Mo 2000–2130 Gerenmatte und Mi+Fr 2000–2130 Hagenbuchen 2/3. H4L Mi 1800–2000 Hagenbuchen und Fr 2000–2130 Gerenmatte. H5L Mi 2000–2130 Gerenmatte. DNLB Mo+Mi 1830–2000 und Fr 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. D2L 1 Mo 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. D2L 2 Mo 2000–2130 Hagenbuchen 2 + Mi 2000–2130 Gymnasium Münchenstein. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri 061 405 42 20 (G), 079 351 89 28 (P), info@bc-arlesheim.ch oder unter www.bc-arlesheim.ch Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 061 701 63 73. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Christina Hatebur, Präsidentin, 079 435 81 29; Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@ cvp-arlesheim.ch

WAHLEN 2019

Kreative Innovation Wussten Sie, dass die Kreativwirtschaft – vom Musiker über den Architekten bis zum Software-Entwickler – zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsbranchen Jonathan Graf der Schweiz (GLP) zählt? Während andere Wirtschaftszweige schwächeln, trägt sie einen immer grösser werdenden Teil zum BIP bei. Als rohstoffarmes Land ist die Schweiz auf kreative Menschen mit einer guten Ausbildung angewiesen damit sie die Spitzenposition in den Bereichen Innovation, Forschung und Entwicklung halten kann. Um dies zukünftig sicherzustellen und zu fördern, dürfen wir uns nicht in der Bürokratie verzetteln, sondern brauchen einerseits dynamische Flexibilität – mit aufs notwendigste begrenzte Leitplanken – und andererseits ein umfassend kreatives Lernumfeld in unserem dua-

len Bildungssystem. Als Geschäftsführer eines ortsansässigen KMU im Kreativwirtschaftssektor und als Kulturmanager engagiere ich mich bereits beruflich für diese Ziele. Gerne möchte ich mich auch auf politischer Ebene für die zahlreichen kreativen KMU in unserem Kanton einsetzen. In Zeiten von politischen Sparmassnahmen im Bildungsund Kulturbereich braucht es eine Stärkung einer verantwortungsvollen und nachhaltigen Mitte-Politik um so das innovative und kreative Potenzial in unserem Kanton zu fördern. Seien Sie doch auch innovativ und kreativ und unterstützen sie bei den Landratswahlen die GLP-Liste 11. Jonathan Graf Fotograf und Kulturmanager Landratskandidat GLP

Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15 – 21.45 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.

Schiessen. Training jeweils Do., 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (ab 6.04.18). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Mehr Infos auf www.fsg-arlesheim.ch

Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m

Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch Frischluft Arlesheim für ein lebendiges Dorf. Nicole Barthe Seelig, Co-Präsidentin, nicole.barthe@ bluewin.ch; Thomas Arnet, Co-Präsident, thomas.arnet@intergga.ch; frischluft4144.word press.com


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

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Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Areal Fiechten: Statt bauen lieber Zukunft abwarten

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

AUS DEM EINWOHNERRAT BESCHLÜSSE DES EINWOHNERRATES VOM 25. FEBRUAR 2019 1. In die Sachkommission Bevölkerungsdienste, Wirtschaft und Kultur BWK wird an Stelle des zurückgetretenen Erwin Götschi SP für den Rest der Amtsperiode 2016/2020 gewählt: Markus Maag SP. 2. Betreffend Vorlage Nr. 1179/18 «Postulat 474, Umnutzung der Parzelle 2896» 2.1. Der Einwohnerrat nimmt den Bericht zum Postulat 474 zur Kenntnis. 2.2. Das Postulat Nr. 474/17 «Umnutzung der Parzelle 2896», überwiesen an der 457. Sitzung vom 19.03.2018, wird abgeschrieben. 3. Betreffend Vorlage Nr. 1181/19 «Postulat 472, Prüfung um Alternativen zu den Quartierplanzonen» 3.1. Der Einwohnerrat nimmt den Bericht zum Postulat 472 zur Kenntnis. 3.2. Das Postulat Nr. 472/17 «Prüfung um Alternativen zu den Quartierplanzonen», überwiesen an der 457. Sitzung vom 19.03.2018, wird abgeschrieben. 4. Die Vorlage Nr. 1182/19 «Quartierplanung Jupiter» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen. 5. Die Vorlage Nr. 1183/19 «Einführung der Parkraumbewirtschaftung im Gebiet Fiechten» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen. 6. Die Vorlage Nr. 1184/19 «Energieplan Reinach» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen.

7. Betreffend Vorlage Nr. 1185/19 «Arealentwicklung Fiechten» 7.1. Der Einwohnerrat beschliesst, die Entwicklung des Areals «Fiechten» vorerst zurückzustellen. 7.2. Er beauftragt den Gemeinderat, in den nächsten Strategischen Sachplänen «Raum, Bau und Umwelt» und «Finanzierung» ab 2022 Aussagen zum weiteren Vorgehen bezüglich Areal Fiechten zu machen. 8. Die Vorlage Nr. 1186/19 «Revision der Grundwasserschutzzonen Reinacherheide / Mülimatten» wird an die Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität BUM überwiesen. Einwohnerrat Reinach Caroline Mall, Präsidentin Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 28. Februar 2019 und dauert bis zum 1. April 2019.

AUS DEM GEMEINDERAT Planauflage Quartierplan «Dornacherweg» Der Einwohnerrat hat am 28. Januar 2019 den Quartierplan «Dornacherweg», bestehend aus Plan und Reglement, beschlossen. Das öffentliche Planauflageverfahren wird, gestützt auf § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes, vom 28. Februar bis 5. April 2019 durchgeführt. Der Quartierplan kann während der Öffnungszeiten im Gemeindehaus vor Büro 206 (2. OG) oder auf www.reinach-bl.ch eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen an: Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach. (Fortsetzung auf Seite 8)

Abfuhrdaten

5. März Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 6. März Papierabfuhr Kreis Ost 6. März Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Parkplatz bleibt: Statt neuer Wohnungen werden vor dem Schulhaus Fiechten weiterhin Fahrzeuge zu finden sein. FOTO: CASPAR REIMER

Der Einwohnerrat hat die Baupläne für das Areal Fiechten zurückgestellt. Eine Entscheidung mit nettem Nebeneffekt. Caspar Reimer

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infach jedes Stück Land in Reinach zu verkaufen – das bringt doch nichts!», solche und ähnliche Voten waren an der Einwohnerratssitzung vom vergangenen Montag zu hören. Entgegen dem Trend hatte der Gemeinderat vorgeschlagen, die Arealentwicklung Fiechten, wo 60 bis 80 Wohnungen für 130 bis 170 Personen entstehen sollten, vorerst zurückzustellen. «Derzeit stehen in Reinach viele Quartierpläne vor der Umsetzung. Wir möchten deshalb das Areal Fiechten als Finanz- sowie Baulandreserve behalten und die weitere Entwicklung abwarten.» Vorgesehen war, dass die Gemeinde als Bauträgerin und Investorin auftritt, womit das Bauvorhaben für Reinach mit beachtlichen Kosten verbunden gewesen wäre: «Mit der Rückstellung des Geschäftes können wir auf eine zusätzliche Verschuldung verzichten.» Zum Rückzieher des Gemeinderates hat auch beigetragen, dass die International School Basel (ISB) entschieden hat, das

Sekundarschulhaus Fiechten nicht zu erwerben, sondern die nötigen Räumlichkeiten weiterhin, vorerst für fünf Jahre, von der Gemeinde zu mieten. «Somit bleibt ein grosses zusammenhängendes Stück Land im Besitz der Gemeinde.» Auf 2022 soll die Situation erneut geprüft und beurteilt werden. Das Vorhaben des Gemeinderates stiess im Einwohnerrat mehrheitlich auf Zustimmung: «Das Areal Fiechten ist unbelastet und sauber. Damit haben wir den Batzen und s Weggli», so SVP-Einwohnerrat Adrian Billerbeck. Auch von linker Seite wurde das Vorgehen grundsätzlich begrüsst, allerdings mit einem Wermutstropfen: «Geplant war, das Areal zu einem Drittel mit gemeinnützigen Wohnungen zu überbauen. Reinach braucht dringend Wohnungen, die auch für ein schmaleres Portemonnaie erschwinglich sind. Es tut weh, dass dieses Anliegen jetzt nach hinten geschoben wird», sagt SP-Einwohnerrat Rudolf Maeder gegenüber dem Wochenblatt. Er hofft, dass mit der Realisierung des Quartierplans Stockacker, der kommendes Jahr vor der Umsetzung stehen könnte, «in dieser Richtung etwas geht.» Platz frei für AGIR 2023 Die Entscheidung des Einwohnerrates hat einen für das Reinacher Gewerbe und darüber hinaus nicht zu unterschätzenden Nebeneffekt: Auf dem Areal Fiechten fand nämlich bis anhin die

AGIR statt. Die Zukunft der Reinacher Gewerbeausstellung, die letztmals im vergangenen Sommer stattfand und Zehntausende Besucherinnen und Besucher nach Reinach lockte, stand wegen genau dieser geplanten Überbauung auf wackeligen Beinen: «Es wäre schwierig geworden, in Reinach einen anderen Platz für die AGIR zu finden», so Chefin von kmu Reinach, Gerda Massüger. Nachdem die letzte AGIR sehr erfolgreich war, ist man beim Gewerbeverein interessiert, die Gewerbeschau wieder durchzuführen. «Im Moment machen wir noch Pause. Aber die nächste AGIR steht bei uns auf der Agenda.» Die AGIR findet traditionsgemäss alle fünf Jahre statt – das nächste Mal also 2023. Auch in Reinach ist Fluglärm ein Thema Beim Kampf gegen den störenden Fluglärm machen in der Regel die Gemeinden Allschwil oder Binningen von sich reden. Eine Interpellation machte aber deutlich: Auch in Reinach stören sich Menschen an Lärmemissionen, insbesondere bei spätabendlichen Flugbewegungen. Die Gemeinde Reinach engagiere sich im Verbund mit anderen Gemeinden gegen nächtliche Ruhestörung durch Fluglärm, letztlich sei aber die wirtschaftliche Bedeutung des Flughafens nicht zu negieren, so zusammenfassend die Stellungnahme des Gemeinderates.

SCHULRAT

Altersdurchmischtes Lernen auf der Unterstufe An seiner letzten Sitzung hat der Schulrat beschlossen, in Reinach Altersdurchmischtes Lernen (AdL) auf der Unterstufe einzuführen. Seit dem Schuljahr 2016/2017 wird in den Schulhäusern Fiechten und Aumatten im Rahmen eines Pilotprojekts mit AdL in integrativen Mehrjahrgangsklassen auf der Unterstufe unterrichtet. Am Pilotprojekt nehmen insgesamt sieben 1. und 2. Klassen teil. Das AdL-Projekt wurde durch das Zentrum für Bildungsevaluation der Pädagogischen Hochschule Bern evaluiert. Die Evaluation hat gezeigt, dass sowohl Lehrpersonen als auch Eltern dem Projekt positiv gegenüber stehen und

das Pilotprojekt soweit ausgereift ist, um in einen ordentlichen Betrieb überführt zu werden. Aufgrund dieser Ergebnisse sowie nach diversen Besuchen durch den Schulrat in AdL-Klassen (in Reinach und in Wölflinswil AG) hat der Schulrat folgenden Beschluss gefasst: AdL wird schrittweise, flächendeckend auf der Unterstufe der Primarstufe Reinach eingeführt. Die definitive Einführung erfolgt in den Schulhäusern Aumatten und Fiechten ab dem Schuljahr 2019/2020, die Schulhäuser Reinacherhof, Surbaum und Weiermatten folgen per Schuljahr 2023/2024. Zum heutigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt das neue Schulhaus

Surbaum bezugsbereit sein sollte (natürlich vorbehältlich der Zustimmung durch das Stimmvolk) und daher ab Sommer 2023 die räumlichen Voraussetzungen für AdL erfüllt sind. Beim Pilotprojekt hat es sich gezeigt, dass sich die sorgfältige Vorbereitung und Weiterbildung der Lehrpersonen, die im AdL tätig sind, lohnt. Aus diesem Grund wird bereits im Schuljahr 2021/2022 mit der Weiterbildung der Lehrpersonen begonnen, die ab August 2023 neu AdL-Klassen unterrichten werden. Wir bitten Sie um entsprechende Kenntnisnahme. Für den Schulrat: Kathrin Beck-Siegrist, Präsidentin


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REINACH

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 7)

DIE GEMEINDE INFORMIERT Landrats- und Regierungsratswahlen vom 31. März 2019 Am 31. März 2019 finden die Erneuerungswahlen in den Landrat und in den Regierungsrat des Kantons Baselland statt. Im Hinblick auf diesen Urnengang bitten wir die Stimmberechtigten, Folgendes zu berücksichtigen: Briefliche Stimmabgabe 1. Für die briefliche Stimmabgabe muss der ausgefüllte Stimm- oder Wahlzettel in einem verschlossenen Couvert mit der Aufschrift «Stimm-/Wahlzettel» ins «Zustellund Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» gelegt werden. 2. Dem Antwortcouvert beizulegen ist der «Stimmrechtsausweis». Dieser ist nur gültig, wenn er von der stimmberechtigten Person eigenhändig unterschrieben ist. 3. Der «Stimmrechtsausweis» muss so im «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» platziert werden, dass die Anschrift der Gemeinde Reinach im Fenster sichtbar ist. 4. Das «Zustell- und Antwortcouvert für Wahlen und Abstimmungen» kann persönlich im Stadtbüro der Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, abgegeben werden, in den Gemeindebriefkasten eingeworfen oder per Post gesandt werden. Dieses Couvert darf nachträglich weder zurückgegeben noch verändert werden. Das Couvert muss spätestens um 17 Uhr am Tag vor dem Abstimmungs- oder Wahltermin in der Gemeinde Reinach eintreffen. 5. Die briefliche Stimmabgabe ist möglich ab dem Zeitpunkt, in dem Sie im Besitz der Stimm- oder Wahlunterlagen sind. Damit Ihre Stimme gültig ist, senden Sie das Abstimmungscouvert bitte unbedingt rechtzeitig ein, und zwar bei brieflicher Stimmabgabe bis spätestens Dienstagabend vor dem Wahlund Abstimmungssonntag. Persönliche Stimmabgabe Wenn Sie persönlich Ihre Stimme an der Urne abgeben, müssen Sie den «Stimmrechtsausweis» im Wahllokal abgeben. Eine Unterschrift ist nicht nötig. Zur persönlichen Stimmabgabe ist das Wahllokal im Gemeindehaus an der Hauptstrasse 10 am Sonntag, 31. März 2019, von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet. Die Wahlunterlagen werden den Stimmberechtigten bis spätestens 12. März 2019 durch die Post zugestellt. Verlorene Stimmrechtsausweise können bis am Freitag, 12 Uhr vor dem Abstimmungstermin im Stadtbüro an der Hauptstrasse 10 nachbezogen werden. Wer Wahl-

oder Stimmzettel planmässig einsammelt, ausfüllt oder ändert oder wer derartige Wahl- oder Stimmzettel verteilt, wird mit Haft oder Busse bestraft (Art. 282bis des Schweizerischen Strafgesetzbuches).

Information zur Feuerwehrdienstpflicht: Verfügung Gemäss kantonalem Feuerwehrgesetz sind niedergelassene Frauen und Männer in definiertem Alter feuerwehrdienstpflichtig. In Reinach dauert diese Pflicht vom 19. bis zum 50. Lebensjahr (§ 7 Feuerwehrreglement der Gemeinde Reinach). Die Dienstpflicht kann erfüllt werden, indem in der Stützpunktfeuerwehr Reinach aktiv Feuerwehrdienst geleistet oder die Ersatzabgabe bezahlt wird. Personen, die in einer anderen Feuerwehr Dienst leisten möchten oder sich von der Ersatzabgabepflicht befreien lassen wollen, müssen das entsprechende Formular («Gesuch um Erfüllung der Feuerwehrdienstpflicht in einer anderen Feuerwehr» resp. «Gesuch um Befreiung von der Feuerwehrersatzabgabepflicht») mit den geforderten Dokumenten vor Erhalt der definitiven Steuerrechnung bei der Gemeinde eingereicht haben. Die Formulare können auf der Website der Gemeinde oder im Stadtbüro bezogen werden. Demnach wird verfügt: 1. Alle feuerwehrdienstpflichtigen Personen, die nicht aktiv in der Stützpunktfeuerwehr Reinach oder einer anderen kantonal anerkannten Feuerwehr Dienst leisten und nicht gemäss obiger Aufzählung von der Ersatzabgabepflicht befreit worden sind, haben eine Ersatzabgabe von 4.2 % der Gemeindesteuer zu leisten. 2. Bei Einreichung eines Gesuches erfolgt eine Neubeurteilung. Der Entscheid wird mittels persönlicher Verfügung mitgeteilt. Rechtmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen nach Publikation beim Leiter Schutz und Rettung schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden: Gemeinde Reinach, Leiter Schutz und Rettung, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach.

Online-Shop mit Kartenzahlung öffnet / Kassenschalter Finanzen schliesst Eine Analyse der Besuchsfrequenzen am Schalter der Abteilung Finanzen und Rechnungswesen hat ergeben, dass der Kassenschalter nicht mehr den Bedürfnissen der Mehrheit entspricht und somit per Ende Februar eingestellt wird. Die Einwohnenden wünschen hingegen vermehrt telefonischen und digitalen Kontakt mit der Gemeinde. Dieser Entwicklung passt sich die Gemeinde Reinach an. Unter der neuen Telefonnummer Tel. 061 511 60 70 können Einzahlungsscheine und Kontoauszüge direkt (Fortsetzung auf Seite 9)

AUS DER GEMEINDE

Lebensmittelabgabe des Vereins Phari startet in Reinach Der gemeinnützige «Verein Phari» mit Sitz in Therwil verteilt wöchentlich Lebensmittel an bedürftige Menschen. Dank der finanziellen Unterstützung der Gemeinde Reinach, der Bürgergemeinde Reinach und der röm.-kath. Kirchgemeinde kann der Verein nun ab dem 21. März 2019 auch in Reinach eine wöchentliche Lebensmittelabgabe anbieten. Um vom Angebot profitieren zu können, müssen sich die Interessierten vorgängig beim Verein anmelden. Der Verein Phari verteilt seit 2015 in Therwil wöchentlich frische und lang haltbare Lebensmittel an Personen/Familien, die am oder unter dem Existenzminimum leben. Ab dem 21. März 2019 wird der Verein nun auch in Reinach wöchentlich – jeweils am Donnerstagnachmittag (ausser in den Schulferien) – Lebensmittel an bedürftige Menschen der Gemeinde Reinach abgeben. Die Verteilung der Lebensmittel findet im Pfarreigartensaal der röm.-kath. Kirchgemeinde St. Nikolaus (Kirchgasse 5, Eingang links neben der Kirche) statt, welcher dem Verein gratis zur Verfügung gestellt wird.

Die Lebensmittel werden von der Schweizer Tafel angeliefert und von freiwilligen Helferinnen und Helfern sortiert, gerüstet und verteilt. Berechtigt zum Bezug der Lebensmittel sind Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Reinach, die keine Sozialhilfe erhalten und am Existenzminimum leben, so zum Beispiel Senioren und Seniorinnen, Alleinerziehende, Studenten oder Menschen, die trotz ihrer Erwerbstätigkeit am Existenzminimum leben (Working Poor). Um vom Angebot profitieren zu können, müssen sich Interessierte vorgängig anmelden und der Anspruch zum Bezug der Lebensmittel

Am 21. März 2019 startet die wöchentliche Lebensmittelabgabe des Vereins Phari. wird durch den Verein Phari überprüft. Das Kontaktformular kann direkt online auf der Webseite des Vereins ausgefüllt werden: www.vereinphari.ch. Nach Eingang der Anmeldung nehmen Frau Gabi Huber und Frau Brigitte Marques Kontakt mit den Interessierten auf und informieren diese über das weitere Vorgehen. Genieren Sie sich nicht, sich beim Verein zu melden. Gemeinderat

WAHLEN 2019

Mit der Bevölkerung im Gespräch

FEUERWEHRVEREIN REINACH

Neuer Vorstand: mehr Bewerber als Posten Am Freitag, 15. Februar begrüsste P. Spaar (Präsident) im Clublokal des FC Reinach 38 von 120 Mitgliedern zur 51. Generalversammlung. Einem Austritt steht die Aufnahme von fünf neuen Mitgliedern gegenüber. Vom reichhaltigen Jahresprogramm sei nur der Vereinsausflug und die damit verbundene Führung in der Festung Reuental mit anschliessendem Mittagessen erwähnt. N. Leimgruber amtete als Tagespräsident. Vom Vorstand traten zurück: P. Spaar (Präsident), K. Segginger (Kassier), R. Seebacher (Aktuar) und H. Stoffel (Materialverwalter). Für manchen Verein wäre ein solcher Aderlass der Untergang gewesen, nicht so für den Feuerwehrverein, stellten sich doch mehr Bewerber zur Verfügung, als es freie Posten gab. Als Nachfolger in den Vorstand wurden gewählt: F. Albisser, R. Schmid, J.-C. Cuenat. Als neuer Präsident stellte sich M. Meier zur Verfügung. Er wurde einstimmig und mit grossem Applaus gewählt. Der übrige Vorstand, M. Laube (Vice-Präsident), M. Oser und Ch. Kamber (beides Beisitzer), wurde im Amt bestätigt. Ohne Gegenstimmen wurden das Budget und der Jahresbeitrag genehmigt. Der Präsident bedankte sich mit einer guten Flasche Wein bei den Organisatoren der Anlässe und einem Blumenstrauss bei den involvierten Ehegattinen. P. Spaar war 15 Jahre im Vorstand tätig, davon 13 Jahre als Präsident. R. Seebacher und P. Spaar wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.René Seebacher

An Standaktionen finden immer wieder tolle Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern statt. Sie schätzen, dass man ihnen zuhört und machen aus ihren Sorgen kein Geheimnis. Bewegt hat mich ganz besonders, dass mir viele Menschen begegnet sind, welche sich im Rentenalter befinden und mit ihrer kleinen AHV-Rente und einer marginalen Pensionskasse kaum überleben können. Wenn wir noch im Arbeitsprozess sind, machen wir uns vielleicht zu wenig Gedanken darüber, ob der gewohnte Lebensstil im Rentenalter noch möglich sein wird. Solche Gespräche geben einem zu denken. Es steigt die Phase des Unverständnisses in mir auf. Gemeinde-, Kantons- und Bundesgelder werden für dermassen viel gemeinnützige Werke gesprochen, oder aber Gelder fliessen für irgendwelche Projekte ins Ausland und zwar in Milliarden Höhe; der arme Rentner bleibt finanziell oft auf der Strecke. Ich habe auch kein fertiges Patentrezept, wie Rentner ihren wohlverdienten Lebensabend ohne finanzielle Ängste und Engpässe besser gestalten könnten. Aber eine Idee schwelgt schon lange in mir: Es müsste möglich sein, dies trotz Steuerreform, dass Rentnerinnen und Rentner, die eine Kleinst-AHVRente und Kleinst-Pensionskasse erhalten und auch praktisch über kein Vermögen verfügen, von der Steuerpflicht

zu befreien. Ein erster Anfang wäre es. Auf Bundesebene hat man diese Vorschläge schon zwei Mal abgelehnt, da das finanzielle Loch zu gross wäre. Vielleicht schicken wir in Zukunft weniger Geld ins Ausland und unterstützen damit lieber die Rentner. Hier nochmals vorstellig zu werden macht Sinn, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Herzlichst, Caroline Mall

WAHLEN 2019

Unternehmer in den Landrat! Wenn man Mandatsträger in gewissen Schweizer Parlamenten betrachtet, dann fällt auf, dass etliche davon quasi Berufspolitiker sind. Dazu gesellen sich noch etliche Staatsangestellte und Verbandsfunktionäre. Umso wichtiger ist es, dass auch Leute aus der Privatwirtschaft in die Legislativen wie dem Landrat gewählt werden, denn diese erleben den Alltag innerhalb der Berufsrealität, hören die Probleme der Kolleginnen und Kollegen, kämpfen mit den Schwächen des Systems und spüren die Entscheide der Politik unmittelbar. Damit die Politik nicht an der Bevölkerung vorbeipolitisiert, sind politisch engagierte Personen aus der Privatwirtschaft mit ihrer Filterfunktion wichtig. Darum bin ich sehr dankbar, dass auch einige Reinacher Unternehmerinnen und Unter-

nehmer aus dem KMU-Spektrum kandidieren. So stellen sich aus diesem Bereich die Juristin und Unternehmerin Jacqueline Bader Rüedi (bisher), der Plättlileger und Kleinunternehmer Jörg Burger, die ehemalige Führungsperson und Verwaltungsrat eines mittelgrossen Elektronikunternehmens Paul Meier und der Architekt und Partner eines ansehnlichen Architekturbüros Daniel Stark zur Wahl. Ich bin überzeugt, dass diese FDP-Kandidierenden den Landrat mit ihren für uns wichtigen Entscheiden aufwerten und lege darum Liste 1 mit diesen Unternehmensvertretern in die Urne, dies zum Wohle unseres Kantons, ihrer Bevölkerung und deren Arbeitsplätze. FDP-Liste 1! Thierry Bloch, FDP Reinach, www.fdp-reinach.ch


REINACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 8)

bestellt werden. Und per Anfang März wird der Bevölkerung eine neue komfortable Online-Lösung zur Verfügung stehen. Persönliche Termine mit der Abteilung Finanzen sind unter telefonischer Voranmeldung möglich. Der Schalter im Stadtbüro wird weiterhin, wie gewohnt, für Sie offen sein. Der Bezug von Heimatausweisen und Niederlassungsbestätigungen kann wie bis anhin am Schalter erfolgen oder neu ebenfalls über den Online-Shop bestellt, bezahlt und per Postzustellung zugestellt werden. Nutzen Sie die neuen Möglichkeiten: Einmal registrieren und viel Zeit sparen.

Warenmarkt-Perimeter ab 2019 Der Perimeter des Warenmarkts wurde angepasst: Die Stände sind – beginnend mit dem Warenmarkt vom 26. März 2019 – neu in der Kirchgasse, auf dem Ernst Feigenwinter-Platz sowie entlang der Hauptstrasse (ab Apotheke Liechti) bis zum Vorplatz der BLKB zu finden.

Baumfällungen Aus Sicherheitsgründen müssen an verschiedenen Standorten Bäume gefällt werden: Drei Bäume auf dem Spielplatz Mischeli/Lachenweg, ein Baum beim Spielplatz Landhof sowie ein Baum auf dem Friedhof Fiechten. Auf dem Friedhof Fiechten werden zudem zwölf Bäume für die Erweiterung der Urnennischenwände gefällt. Alle gefällten Bäume werden durch standortgerechte Bäume ersetzt.

Sperrung Brunngasse im Abschnitt Unterer Rebbergweg–Hinterlindenweg Aufgrund von Belagssanierungsarbeiten ist die Brunngasse im Abschnitt Rebbergweg–Hinterlindenweg von Montag, 4. März bis Freitag, 8. März 2019 komplett für den Verkehr gesperrt. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Baustelle jederzeit passieren.

Sperrung Klusweg zwischen Fiechtenweg und Sportzone Fiechten Im Klusweg, im Abschnitt Fiechtenweg–Sportzone Fiechten, werden die Wasserleitungen erneuert. Aus diesem Grund ist der betroffene Abschnitt vom 4. bis 22. März 2019 komplett für den Verkehr gesperrt. Fussgängerinnen und Fussgänger können die Baustelle - mit entsprechenden Behinderungen - jederzeit passieren. Für weitere Informationen steht die Bauleitung zur Verfügung: Daniel Gschwind, Ingenieurbüro Märki AG, Therwil: 061 726 93 32.

Am 1. März 2019 findet kein Frischwarenmarkt statt Da das Fasnachtszelt dieses Jahr auf dem Gemeindehausplatz steht, findet am 1. März 2019 kein Frischwarenmarkt statt.

Bevölkerungsbefragung INSPIRE für Senioren und Seniorinnen ab 75 Jahren Im März 2019 wird eine grosse Bevölkerungsbefragung unter allen im Kanton Basel-Landschaft noch zu Hause lebenden älteren Menschen (ab 75 Jahren) durchgeführt. Diese Umfrage ist Teil des INSPIRE-Projekts des Departements Public Health der Universität Basel und wird vom Institut für Pflegewissenschaft geleitet. Ziel der Umfrage ist es, die Bedürfnisse und Präferenzen in Bezug auf das Leben im Alter herauszufinden. Die Umfrage sammelt Informationen über den aktuellen Zustand und die zukünftigen Präferenzen älterer Menschen in

Bezug auf ihre Gesundheit, soziale Unterstützung und Lebenssituation. Die Umfrage wird den Reinacher Seniorinnen und Senioren im März 2019 per Post zugestellt. Nach Ausfüllen des Fragebogens kann dieser direkt mittels bereits frankiertem Rückantwortumschlag an das INSPIRE-Team geschickt werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.inspire-bl.unibas.ch zu finden.

Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung zum Thema Bewilligungswesen ist online Die aktuelle Sendung vom 25. Februar 2019 thematisiert das Bewilligungswesen für öffentliche oder private Anlässe in Reinach. Die Sendung wird jeweils ab Montag 19h auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Die Berichte werden weiterhin auch auf dem Infokanal der InterGGA zu sehen sein, ebenso auf Swisscom Kanal 162. Zudem stehen Sie online auf der Webseite der Gemeinde, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.

Anlässe in Reinach • 28. Februar, 14.30-15.30 Uhr, Kinderfasnacht (ab 16 Uhr Kinderball), Ortszentrum • 1. März, ab 19 Uhr, S’Vorspiel, Ortszentrum • 2. März, 14-17 Uhr, Fasnacht (ab 19 Uhr Guggenkonzert), Ortszentrum • 4. März, 16-18 Uhr, Stammtisch für Frauen mit Brustkrebs, siehe: www.europadonna.ch • 6. März, 10-16 Uhr, Wanderung der Betagtenhilfe: Gempen – Stollenhäuser – Ruine Dorneck – Bhf. Dornach-Arlesheim, Treffpunkt: 10.10 Uhr Busstation Dornach-Arlesheim Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Baugesuche 014/19 Gesuchsteller - Endress + Hauser Flowtec AG, Kägenstrasse 7, 4153 Reinach – Projekt - Ersatz/Ergänzung Lüftungsanlage (Dach Bau 5) – Parz. 7584 (7586), Kägenstrasse 7 – Projektverfasser - Rapp Industrieplaner AG, FreilagerPlatz 4, 4142 Münchenstein Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch)

WAHLEN 2019

Jan Kirchmayr wieder nach Liestal Seit zweieinhalb Jahren engagiert sich Jan Kirchmayr im Landrat. Mit Herzblut setzt er sich für einen Ausbau des Öffentlichen Verkehrs ein. Er Jan Kirchmayr (SP) kämpft hartnäckig für seine Anliegen, ist aber auch kompromissbereit und für ihn steht stets die Sache im Vordergrund. Wir kennen Jan aus unserer gemeinsamen Schulzeit und verfolgen sein Wirken im Landrat begeistert. Es

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Wicked Problems

Der Bildung gehört die Zukunft

Wicked bedeutet im Englischen «böse». Probleme per se sind nicht böse – sie sind vertrackt. Für die Lösung eines der acht wicked problems wird zur Zeit aktiv und laut Barbara Wyttenbach-Wyss (BDP) protestiert: das Klima. Was sind denn nun aber wicked problems? Damit bezeichnet werden im Allgemeinen komplexe Probleme, bei denen die Lösungen nicht sofort auf der Hand liegen. Neben dem Klimawandel gehören Migration, Armutsbekämpfung, Digitalisierung, Altersvorsorge, Biodiverstätsverlust, widerstandsfähige Finanzsysteme oder verantwortungsvolles Unternehmertum zu den von der Agenda 2030 definierten wichtigsten «wicked problems». Die Themen sind verflochten und können einzeln für sich nicht oder kaum gelöst werden. Zieht man an einem Ende, wackelt das ganze System. Der erste Schritt zur Lösung heisst Zusammenarbeit. Verstärkte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. Alleine besteht kaum eine Chance, diese grossen globalen Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Der Weg dahin ist allerdings nicht einfach, denn oftmals kommt es vor der Lösung zu Konflikten und strukturellen Veränderungen. Als Mitglied einer lösungsorientieren Partei will ich meinen Teil zur nachhaltigen Änderung beitragen. Daher kandidiere ich für den Landrat. Danke für Ihre Unterstützung. Barbara Wyttenbach-Wyss, Kandidatin Landrat BDP, Liste 8

Kürzlich las ich ein Zitat auf einem Plakat einer Teilnehmerin des Klimastreiks. Sinngemäss stand dort: «Warum sollten wir uns bilden, wenn schlussendlich das Wissen Melanie Thönen der Gebildeten (SP) nichts mehr zählt?» Dies hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Bildung und Wissenschaft sind für uns bedeutende Ressourcen und wichtigste Eckpfeiler zur Entwicklung innovativer Lösungen für die anstehenden Herausforderungen unserer Gesellschaft, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Es bereitet mir Sorge, wenn in unserer Gesellschaft Bildung nicht mehr wertgeschätzt wird, wenn mit Halbwissen und Fake-News argumentiert wird oder

Öffnungszeiten der Familienund Jugendberatung Birseck während den Fasnachtsferien Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 4. März bis Freitag, 15. März 2019 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. März 2019 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung BIRSECK

braucht Politikerinnen und Politiker in Liestal, die das Wohl des Menschen in den Vordergrund stellen – Jan ist einer davon. Als angehender Lehrer sind ihm auch die Schulen ein Anliegen. So setzt er sich für eine ausgebaute Infrastruktur und eine bessere ICT-Ausrüstung an den Schulen ein. Auch sind ihm die immer grösseren Klassen ein Dorn im Auge. In kleineren Klassen können die Schülerinnen und Schüler besser gefördert und gefordert werden. Mit Überzeugung wählen wir Jan Kirchmayr deshalb wieder in den Landrat und empfehlen Ihnen dies auch zu tun. Benedikt Böhlen, Vinoth Tissaveerasingham

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

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wenn mit Aussagen wie «daran glaube ich nicht» jeglicher faktenbasierter Diskussion den Boden entzogen wird. Bildung ist wertvoll und gibt es nicht umsonst. Keine Steigerung der Klassengrössen, genügend Unterrichtsmaterial für Schülerinnen und Schüler und eine moderne Infrastruktur in den Schulhäusern, insbesondere im Zusammenhang mit der Digitalisierung, sind gefragt. Wird hier gespart, spart man am falschen Ort. Und dass gespart wird, ist real spürbar. Die Aussage «Baselland hat dafür nicht genügend Geld» habe ich in letzter Zeit mehrmals gehört. Es ist sehr kurzfristig gedacht, im Bereich Bildung die Kosten als leitendes Argument herbeizuziehen, so wie es aktuell in unserem Kanton geschieht. Längerfristig wird es sich für unsere Gesellschaft auszahlen, in die Ressource Bildung zu investieren. Melanie Thönen, Landratskandidatin SP Reinach

WAHLEN 2019

Von Schafen und Wölfen «Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Schaf über die nächste Mahlzeit abstimmen.» Dieses recht pointierte Bonmot wird Benjamin FrankSusanne Schindler lin, einem der Gründerväter der (FDP) USA, zugeschrieben. Natürlich ist aufgrund des voraussehbaren Abstimmungsergebnisses in diesem Beispiel die Demokratie keineswegs abzuschaffen. Vielmehr sollte die

Minderheit besser mobilisieren, damit sie von den Wölfen – im übertragenen Sinn – nicht überstimmt wird. Am kommenden 31. März können wir im Baselbiet wichtige Pflöcke einschlagen. Sorgen wir dafür, dass der neue Landrat KMU-freundlicher wird. Geben wir Kandidierenden die Stimme, die den Mittelstand unterstützen. Wählen wir Landrätinnen und Landräte, für die das Wort «Eigentumsrecht» noch etwas bedeutet. Überlassen wir nicht den «Wölfen» das Feld. Ich zähle auf Ihre Stimme. Susanne Schindler, Landratskandidatin FDP, Gemeinderätin Pfeffingen

LESERBRIEF

Arbeitgeber benachteiligen die Ü50 LEIMGRUBERHAUS

Fasnachtsbeizli Die Wetterprognosen für die Reinacher Fasnacht vom kommenden Samstag könnten nicht besser sein: Kein Regen wird durch die Reinacher Luft sausen, wohl aber bunte Konfetti. Bunt, mit einem Füllhorn voller origineller Larven, Wagen, Guggen, Cliquen etc. wird der Fasnachtsumzug im Herzen von Reinach. Nur wenige Schritte von der Hauptstrasse entfernt betreibt in der Schulgasse 1 der Trägerverein Treffpunkt Leimgruberhaus sein beliebtes Fasnachtsbeizli Leimgruberhaus. Unter anderem wird es Raclette, Kuchen und weitere Köstlichkeiten geben, einfach das, was ein gemütliches Fasnachtsbeizli ausmacht. Speziell ist seine Nähe zum Fasnachtsbetrieb, aber gleichzeitig auch ein Ort, wo Sie sich in gemütlicher Atmosphäre erholen und verpflegen können. Ab ca. 14 Uhr ist das Fasnachtsbeizli durchgehend bis ca. 22 Uhr geöffnet. Wir wünschen Ihnen eine herrlich bunte Fasnacht. Heiner Leuthardt

Frau Caroline Mall, ich danke Ihnen, dass Sie sich gegen Entlassungen der Ü50 einsetzen und das Problem an der Wurzel packen wollen. Das Problem, wie wir alle wissen, sind die Entlassungen selbst der Ü50. Das Problem sind nicht die Politiker, die «krampfhaft mit Vorstössen versuchen, die Ungerechtigkeit im Arbeitsmarkt zu regulieren», bzw. «wild mit Vorstössen prahlen», bzw. «für Zuwanderung werben», und auch werden die Ü50 nicht von den Zuwanderern «ausrangiert», wie Sie

schreiben, sondern es sind die Arbeitgeber, die die Entlassungen vornehmen. Und wie Sie richtig feststellen, ist dies eine Ungerechtigkeit und unmoralisch. Da Sie in der Personalbranche arbeiten und dies tagtäglich erleben, sind Sie an der vordersten Front, um sich für die Ü50 Entlassenen einsetzen zu können. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Packen und Auszupfen der richtigen «Würzeli». Vielleicht helfen Ihnen die Arbeitgeber dabei? Bea Blaser, Reinach

RAIFFEISENBANK REINACH

Geld anlegen im Tiefzinsumfeld In einer Zeit, in der auf dem Sparkonto fast kein Zins mehr bezahlt wird, steigt das Bedürfnis, das Geld in andere Anlageformen mit mehr Renditechancen anzulegen. Und wirklich, es gibt sie. Mit Anlagen in Aktien, Fonds oder strukturierten Produkten lässt sich langfristig mehr Geld verdienen, als dies mit einer Kontoanlage möglich ist. Trotzdem gilt es, bei solchen Entscheidungen grundlegende Prinzipien zu beachten. Erstens stellt sich die Frage nach der persönlichen Risikofähigkeit. Können Sie Ihr Geld langfristig binden? Verfügen Sie über genügend flüssige Mittel, um Unvorhergesehenes bezahlen zu können? Kennen Sie die möglichen Schwankungsrisiken der geplanten Anlage und verfügen Sie über genügend Zeit, bei allfälligen Verlusten eine Erholung abzuwarten? Zweitens gilt es, sich Gedanken zu Ihrer Risikobereitschaft zu machen. Sind Sie überhaupt bereit, grössere Vermögensschwankungen während der Anlagedauer in Kauf zu nehmen? Dazu kommen Fragen zu Ihren finanziellen Bedürfnissen und Plänen. Was sind Ihre Ziele? Was möchten Sie sich finanziell ermöglichen? Solche Fragestellungen sind ganzheitlich zu betrachten und Anlageentscheide müssen damit übereinstimmen. Lassen Sie sich in Ihren Anlageentscheiden nicht nur von versprochenen Renditen leiten. Suchen Sie das

persönliche Gespräch, in dem es um Ihre individuelle Situation geht. Gerne unterstützen wir Sie bei der Wahl Ihrer persönlichen Anlagestrategie und bei der Suche nach attraktiven Alternativen zum Sparkonto. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Wir freuen uns auf Sie. Thomas Beljean, Vermögensberater, Raiffeisenbank Reinach BL

Suchen Sie attraktive Alternativen zum Sparkonto?

Wir machen den Weg frei!

Thomas Beljean

Vermögensberatung

Raiffeisenbank Reinach BL Hauptstrasse 9, 4153 Reinach Tel. 061 717 98 66 www.raiffeisen.ch/reinach


REINACH

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Larventragen ist nicht weit weg vom christlichen Ideal der Gleichwertigkeit.

Reinach

Frau Fasnacht vor der Tür

Evangelisch

Reformierte

EVANGELISCH REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Kirchgemeinde

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Bild: Robert Develey

Es ist noch nicht allzu lange her, als die Pfarrherren um diese Jahreszeit jeweils die Angst um das Seelenheil ihrer Mitglieder ereilte. Frau Fasnacht steht vor der Tür und damit die drohende Gefahr der Sittenverrohung und des Einbruchs des Heidentums. Menschen der älteren Generation mögen sich wohl noch an die bunten Abende (sogenannter «Gemütlicher Abend») erinnern, die mancherorts im Kirchgemeindehaus eigens zum Zweck, die Gemeindeglieder auf sanfte Tour davon abzuhalten, sich ins Fasnachtsgetümmel zu stürzen, organisiert wurden. Nun, die Zeiten ändern sich und damit auch die Grenzen der Moral. Offensichtlich assoziiert man heute Fasnacht nicht mehr automatisch mit Völlerei und anderen sündigen Ausschweifungen. In der Tat wäre ein Verständnis der Basler Fasnacht als dreitägiges Über-den-Haufen-Werfen aller sittlichen Konventionen völlig verfehlt. Es geht nicht darum, «die Sau rauszulassen». . . Libertinage und zügellose Weinseligkeit werden nicht gern gesehen. Die Basler Fasnacht ist ihrem Selbstverständnis nach eine künstlerisch-humorvolle Satire auf aktuelle Begebenheiten in Politik, Kultur, Religion und im gesellschaftlichen Leben. Mit Ironie und Witz werden die «Sujets» umgesetzt und so stilvoll Kritik geübt. Die Aktualität der Themen ist eingebettet in eine Vielzahl traditioneller und ritueller Formen, die sich über die Jahrhunderte erhalten haben. Über den Haufen geworfen wird an Fasnacht nur die eigene Rolle. Die Larven ermöglichen es, kurzzeitig die Standes-, Berufs-, Bildungs-, Geschlechter- und Vermögensunterschiede aufzuheben. Wer eine Larve trägt, ist nicht höher, nicht besser, nicht schöner, nicht wichtiger als andere. Er/sie ist einfach «eine/r von uns» – ein/e Fasnächtler/in eben. Darum duzt man sich ja in diesen Tagen auch quer durch alle sozialen Schichten. Kommt da die Fasnacht nicht sehr nahe an das christliche Ideal der Gleichwertigkeit aller Menschen? Ich auf alle Fälle kann nicht mehr warten, bis es heisst: «Morgestraich, vorwärts marsch!» und die Laternen die erloschene Stadt wieder erhellen und die Trommeln und Pfeifen in einem überwältigenden Schauer die Herzen ergreifen. Mit vorfasnächtlichem Gruss Florence Develey

Mischeli-Konzert Kennen Sie Jean-Baptiste Cardonne? Am Freitag, 8. März, werden Marc Meisel und Saskia Salembier einen unbekannten Komponisten vorstellen: Jean-Baptiste Cardonne. Saskia Salembier und Marc Meisel haben diesen Komponisten zufällig in der Nationalen Bibliothek in Paris entdeckt. Während sie nach Musik des späten französischen 18. Jahrhunderts forschten, stiessen sie auf Cardonne. Die Qualität der Musik hat sie augenblicklich in den Bann gezogen: Was für charmante Themen, was für dramatische Bewegungen, was für melancholische Melodien! Er gehört bestimmt nicht zu den Tausenden von Komponisten, die zu Recht vergessen gegangen sind und deren Musik getrost weiterschlafen kann . . . Das kommende Mischelionzert bietet eine einmalige Chance – nach 250 Jahren Vergessenheit –, die bezaubernde Musik von Jean-Baptiste Cardonne zu erleben. Saskia Salembier, Violine – Marc Meisel, Cembalo. Um 18 Uhr in der MischeliKirche Eintritt frei – Kollekte Marc Meisel

Weitere Anlässe Freitag, 1. März, Ökumenischer Weltgebetstagsgottesdienst, 18.30 Uhr, Mischeli-Kirche Sonntag, 3. März, Globetrotter-Chor im Gottesdienst mit Pfarrer Jost Keller, 10.30 Uhr, Mischeli-Kirche Gottesdienstzeiten, Predigttext und regelmässige Anlässe siehe unter Rubrik «Gottesdienste» im Reinacher Teil dieser Wochenblatt-Ausgabe. Getauft Am 24. Februar 2019 Jannis Noé Bracher, Sohn von Damaris und Paul Bracher Gott segne und behüte Dich. 4. Mose 6, 24

Kontakt

Evangelisch Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, www.refk-reinach.ch

WAHLEN 2019

SKI-CLUB REINACH

Die Arbeitslosigkeit der 50plus ist vielschichtig

Sechs Podestplätze für die Ski-Cracks

Die Arbeitslosigkeit der über 50 Jährigen wird in den kommenden Jahren zu einem sozialen Problem. Leider sind gewisse Parteien der Auffassung, dass man sowieso Béatrix von Sury (CVP) nichts dagegen tun könne, zumal es einerseits nur einen kleinen Prozentteil der Bevölkerung beträfe und zum anderen sich Bundesbern dem Problem annehmen müsse. Die Politiker machen es sich mit diesen Aussagen wieder einmal sehr einfach, um so die Hände in den Schoss legen zu können. Was für ein Zynismus. Ausserdem werden dabei all diejenigen Betroffenen vergessen, die bereits ausgesteuert sind und ihre Ersparnisse, sofern vorhanden, aufbrauchen oder bereits aufgebraucht haben. Auch greift die Aussage gewisser Politikerinnen und Politiker zu kurz, dass allein die Zuwanderung für die Arbeitslosigkeit der 50plus verantwortlich wäre. Dass die Arbeitslosigkeit der über 50 Jährigen viel komplexer ist und nach aktiven Massnahmen verlangt, scheint man wohl gerne zu verdrängen. Diese Personengruppe ist aufgrund von Restrukturierungen, Verschlankung von Arbeitsprozessen, der Lohnstruktur, der Digitalisierung etc. besonders benachteiligt. Bei diesen Punkten muss vor allem angesetzt werden. Ausserdem muss sich die Politik überlegen, wie sie die bevorstehende Altersarmut dieser Personengruppe verhindern kann. Schon allein deshalb müssen sich Politik und Wirtschaft bewegen. Diese Altersarmut wird ausserdem für die Gemeinden zunehmend zu einer finanziellen Belastung werden. Béatrix v. Sury, Landrätin, Gemeinderätin CVP

WAHLEN 2019

Standaktion der FDP Wie wollen Sie sich im Landrat für das Birseck einsetzen? Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für unsere Region im Kanton? Weshalb soll ich gerade Sie wählen? Mit solchen Fragen konfrontierten die Besucherinnen und Besucher am vergangenen Samstag die Kandidierenden der FDP am Wahlkampfstand in Reinach vor der UBS. Die Gespräche mit den Gästen wurden teilweise angeregt geführt. Die Stimmung war sehr gut. Dazu trugen – neben dem strahlenden Sonnenschein – sicher auch Kaffee (mit und ohne Schuss), Cüpli und Snacks bei. Von 10 Uhr bis 13 Uhr stellten sich unsere Landratskandidierenden aus dem Wahlkreis Reinach den Fragen der Bevölkerung. Viele Besucherinnen und Besucher bestätigten, dass die FDP für sie die erste Wahl ist. Wir freuen uns, wenn dies auch für Sie gilt und Sie anlässlich der Gesamterneuerungswahlen vom kommenden 31. März der FDP (Liste 1) Ihre Stimme geben. Susanne Schindler, FDP Wahlkreis Reinach

Die Kurve gekriegt: Die Reinacher Skisportler auf dem Pizol an den Clubmeisterschaften. FOTO: ZVG

Bei traumhaften Bedingungen fanden am 16. Februar in Wangs-Pizol die diesjährigen Clubmeisterschaften statt. 36 Startende warteten gespannt, bis sich das Starttörchen der Zeitmessung öffnete, um mit einem Satz in den Rennkurs zu gelangen. Die Kinder ab sechs Jahren fuhren in drei Kategorien ihre Siegerin-

nen und Sieger heraus, wobei sechs Podestplätze für die Reinacher heraus schauten. Bei den Erwachsenen gab es pro Kategorie auch noch je einen Platz auf dem Podest. Wichtig dabei, dass alle gesund und (fast) ohne Sturz das Rennen beenden konnten. U. Greub

WAHLEN 2019

Neue Verkehrswege gehen In Kürze werden an der Fasnacht wieder Seitenhiebe ausgeteilt gegen deutsche Grenzgänger, die benachbarten «Bauern» aus dem Baselbiet und natürlich auch gegen Martin Karrer die Zürcher. Hin (SVP) und wieder täte es aber durchaus gut, Augen und Ohren offen zu halten in Richtung Limmat. Dort wird zurzeit laut darüber nachgedacht, eine städtische Gondelbahn zu errichten, um dem Kollaps des städtischen Verkehrs entgegenzuwirken. Was erstmal nach Tagträumerei und Illusion klingt, sieht bei näherer Betrachtung und der Erkenntnis «Wieso eigentlich nicht?» mehr nach einer Vision aus – und Visionen benötigen wir in unserer Region dringend, um dem überlasteten Verkehr auf Strasse und Schiene Herr

zu werden. Das Baselbiet wächst und wächst. Ganze Quartiere entstehen und die neuen Einwohner bringen mehr Leben und mehr Steuereinnahmen. Aber ohne die nötige Infrastruktur – und da spielt der Verkehr die wichtigste Rolle – wird das Wachstum zu einem Bumerang. Das zeichnet sich aus den hitzigen Diskussionen zu diversen Quartierplänen im Unterbaselbiet immer deutlicher ab. Wir brauchen Ideen, mögen sie im ersten Moment noch so illusorisch klingen, um den Mehrverkehr zu schlucken. Das «Herzstück» Basel ist so eine Vision, die sich zu verfolgen lohnt, auch wenn sie Dämpfer erlitten hat. Ideologien sind bei der Diskussion fehl am Platz. Strassen, Schienen und Velowege müssen in die Überlegungen miteinbezogen werden. Eines ist klar: Ein gesundes Wachstum ist nur Hand in Hand mit vernünftigen Lösungen für den Verkehr möglich. Martin Karrer, Pfeffingen, Landrat SVP Liste 3

WAHLEN 2019

Baselbiet ist ein bürgerlicher Kanton Nicht nur bei den Wahlen, sondern auch bei den meisten Sachabstimmungen in den letzten Jahren hat sich immer wieder ein und dasselbe Bild gezeigt: Das Baselbiet ist poliAndreas Spindler tisch gesehen ein (SVP) mehrheitlich bürgerlich denkender und handelnder Kanton. Dies betrifft Wahl- und Sachgeschäfte sowohl auf kommunaler, kantonaler und eidgenössischer Ebene. Die drei bisherigen bürgerlichen Regierungsmitglieder Monica Gschwind, Anton Lauber und Thomas Weber haben

sich ohne Wenn und Aber für einen unabhängigen, souverän handelnden Kanton eingesetzt und sich bei ihrer Regierungsarbeit stets von den Interessen des Baselbiets leiten lassen. Es braucht auch in Zukunft eine bürgerliche Mehrheit in der Regierung. Deshalb stehen Monica Gschwind, Anton Lauber und Thomas Weber am 31. März wieder auf meinem Wahlzettel. Und mit der zusätzlichen Wahl von Thomas de Courten wird das bürgerliche Element in der Regierung gestärkt. Das Baselbiet ist auf eine erfolgreiche Regierungsarbeit angewiesen. Mit der Wahl des bürgerlichen Vierertickets wird dies gelingen. Andreas Spindler, Gemeinderat Aesch, Landratskandidat SVP Liste 3


REINACH

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

WAHLEN 2019

NEUES ORCHESTER BASEL

Klimanotstand und ab in die Berge

Musikalischer Humor mit Till Eulenspiegel

Der Grosse Rat zu Basel hat den Klimanotstand ausgerufen. Der Landrat in Baselland soll dies ebenfalls tun, so die Meinung einiger Landrätinnen und Landräte. Nun gut, beschlossen ist so etwas sehr schnell, das Resultat ist eine innere Befriedigung, diese Leistung voll-

Mit dem Programm «Till Eulenspiegel & Co.» trat das Neue Orchester Basel am Samstag mit seinem Bläserensemble in der katholischen Kirche auf. Alle Bläser sind preisgekürte Musiker. Bereits die kurze Bearbeitung der wichtigsten Melodien aus «Die Entführung aus dem Serail» von Wolfgang Amadé Mozart wusste durch einen elastischen und differenzierten Gesamtklang zu gefallen. Richard Strauss’ «Till Eulenspiegels lustige Streiche» für Bläser liess hinsichtlich agogischer Spritzigkeit, akzentuierter musikalischer Dialogik und warmem Holzbläserklang keine Wünsche offen. Das wilde Stück, präzise dirigiert von Christian Knüsel, enthält zwei Hauptthemen, die Eulenspiegel repräsentieren. Till Eulenspiegel. Es erzählt in 23 Programmpunkten die Geschichte des subversiven Gesellschaftskritikers Till

bracht und dadurch die Welt ein Stück besser gemacht zu haben. Die Fasnachtsferien stehen vor der Tür und etliche Bewohnerinnen und Bewohner von Basel wie auch Baselland, inkl. Jungmannschaft, werden in die Berge fahren, um dort dem heiss geliebten Wintersport zu frönen. Besonders die Fasnachtsflüchtlinge, sprich die Leute, die mit diesem bunten und lauten Treiben gar nichts anfangen können, treibt es in die Ferne. In die Berge kommt man mit dem Zug oder, weil es mit Sack und Pack einfacher ist, mit dem Auto. Das Winterparadies ist eine ausgebaute Sportlandschaft, die auch bei wärmeren und schneearmen Tagen dank Schneekanonen Schnee verspricht. Auf die Piste kommt man in diesem fortschrittlichen Land mit elektrisch betriebenen Bahnen inkl. Sitzheizung. All dieser Komfort erlaubt es einem sehr gut, mit einem guten Gewissen und einer inneren Befriedigung die Piste runterzufahren, hat man doch die Welt gerettet. Wählen Sie am 31. März bitte Leute, welche mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und nicht irgendwelche Ideologien durchsetzen, die sie selber sogleich auch brechen. Die Liste 3 der SVP ist ein sicherer Garant dafür. Adrian Billerbeck, Fraktionspräsident SVP Reinach

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 1. März 10.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt 18.30 Gottesdienst zum Weltgebetstag in der Mischelikirche Samstag, 2. März Wegen des Fasnachtumzuges entfällt der Gottesdienst Sonntag, 3. März 10.30 Effata-Familiengottesdienst, Wortgottesfeier ohne Kommunionspendung in der Dorfkirche 18.00 Taizé Gebet im Kloster Dornach Dienstag, 5. März 17.00 Rosenkranz in der Dorfkirche Mittwoch, 6. März Der Gottesdienst um 9.15 wird auf 19.00 verschoben: Wir feiern eine Eucharistiefeier zum Aschermittwoch in der Dorfkirche Donnerstag, 7. März Während den Schulferien findet keine Vesper in der Dorfkirche statt Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 1. März 18.30 Gottesdienst zum Ökumenischen Weltgebetstag «Slowenien – Kommt alles ist bereit!» in der Mischelikirche, Nadja Huser, Irina van Bürck und das Team Weltgebetstag Sonntag, 3. März 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Jost Keller

10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Jost Keller. Predigttext: Jesaia 43:1b 10.30 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –18.00 Mi–Sa 9.00 –12.00 / 14.00 –18.00 Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Sonntag, 3. März 10.00 Trad. Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Joel Beyeler, Schatzinsel & Kidstreff BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 3. März 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 6. März 20.00 Gottesdienst

Eulenspiegel. In den hohen Lagen setzte Frederic Sánchez auf der Querflöte den schelmischen Passagen Glanzlichter auf. Ebenso unterhaltsam und schalkhaft ertönten die «Rheinischen Kirmestänze» von Bernd Alois Zimmermann. Pfiffige Flötenklänge stehen hier den Begleitfiguren der Kontrabasstuba gegenüber. Das Stück zeichnet sich durch seinen parodistischen Charakter und überraschende Kontraste aus. Zum Schluss erklang die seelenvolle und facettenreiche Opernfantasie von Giuseppe Verdis «La Traviata». Nach der wohl bekanntesten Melodie «Brindisi», in der sich nochmals ein voller Klang entwickelte, folgte langer Applaus. Ein solch spannendes Programm mit jungen motivierten Spitzenmusikern und den persönlichen Kommentaren des Dirigenten ist ein Muss für musikaffine Menschen.

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Beschämenderweise stand das Weltklasse-Niveau des Konzerts im umgekehrten Verhältnis zur Publikumszahl. Thomas Brunnschweiler

WAHLEN 2019

Ein aktiver Kanton braucht starke Gemeinden Nur eine konstruktive Zusammenarbeit auf Augenhöhe, als gleichberechtigte Partner, von Gemeinde und Kanton wird unseren Kanton vorwärtsbringen. Der VerBianca Maagfassungsauftrag Streit (SP) zur Gemeindestärkung (VAGS) ist ein gutes Instrument, um bei der Ausarbeitung von Gesetzen und Vorlagen alle Beteiligten frühzeitig einzubinden. Als Gemeinde-

rätin sind mir viele Anliegen und Probleme der Gemeinde bekannt. Als Landrätin wird mir immer wieder schmerzlich bewusst, wie wenig diese Bedürfnisse von einigen Parlamentarierinnen und Parlamentariern berücksichtigt werden. Es darf nicht sein, dass die Gemeinden in Vernehmlassung und Diskussion eine klare Haltung vertreten, und der Landrat anschliessend das Gegenteil beschliesst. Wie jüngst beim Gesetz zur Mehrwertabgabe so geschehen. Als Präsidentin des VBLG (Verband der Baselbieter Gemeinden) stehe ich mit den Gemeinden im regelmässigen Austausch und kenne somit auch die Be-

dürfnisse der kleineren und mittleren Gemeinden. Paragraph 47a unserer Verfassung sagt klar, dass den Gemeinden grösstmögliche Autonomie und auch Variabilität, also unterschiedliche Regelungen, je nach den Bedürfnissen der Gemeinde, zugestanden werden müssen. Dies gilt es, im Landrat zwingend besser zu berücksichtigen. Ich möchte mich auch in der nächsten Legislatur als Landrätin dafür einsetzen, dass die Gemeinden ihre Aufgaben so lösen können, wie es für ihre Einwohnerinnen und Einwohner das Beste ist. Bianca Maag-Streit, Landratskandidatin SP

dergruppe I: (2½ – 4 Sdt.); Kurz-Wandergruppe II: (1½ – 2 Sdt.). Senioren-Volkstanz: Herr F. Briner 061 711 54 20.

FDP Reinach. Präsidentin: Gerda Massüger, Brunngasse 28, 4153 Reinach, Telefon 061 712 16 22, E-Mail gerda.massueger@intergga.ch, www.fdp-reinach.ch

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach. Anfragen betr. HaushaltHilfedienst: Frau D. Veltin und Frau I. Visentin, Auskunft und Beratung Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr, Do 14.00-16.00 Uhr, Tel. 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, Tel. 061 711 22 20 jeweils bis Mittwoch, 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, Tel. 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Informationen erhalten Sie unter: 061 711 22 20. Wan-

Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55. Familienzentrum OASE, Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo bis Do, 14 bis 17 Uhr, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Tel. 061 712 12 48, www.elternbildung-reinach.ch

FeB Verein für familienergänzende Kinderbetreuung. Kinderbetreuung stundenweise oder ganztags nach den Richtlinien der kibesuisse. Auskunft durch unser Büro, Wiedenweg 7, Di und Do, 8.30–10.30, 061 711 22 77. FSV FrauenSportverein Reinach. Grosses Angebot wie z. B. Fitness, Gymnastik, Jazzgymnastik, Netzball, Volleyball, MuKi, KiTu und Rope Skipping (Rynach Skippers). Auskünfte über Aktivitäten: frauensportreinach@gmail.com Fussballclub Reinach. www.fcreinach.ch, Clubhaus Einschlag, 061 711 89 42. Präsident: Roland Ming, G: 061 639 73 18. Juniorenobmann: Raffaele Stornaiuolo, rstornaiuolo@bluewin.ch, 061 711 16 86. Gemeinde- und Schulbibliothek. Weiermattstrasse 11, 4153 Reinach, Tel. 061 711 12 68. Präsidentin: Frau Yvonne Erb. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 9.15–19.15 Uhr.

Tibetischer Yoga & Meditation

Naomi King – Ein Name sagts! Dipl. Yogalehrerin YCH/EYU luselva.ch – info@luselva.ch 078 638 83 35

Praxis Dr. med. Hanspeter Merz Facharzt FMH für Allgemeinmedizin Angensteinerstrasse 6, 4153 Reinach Telefon 061 711 90 76 www.arztmerz.ch Die Praxis bleibt von Montag, 11.03.2019, bis und mit Sonntag, 17.03.2019, geschlossen. Angaben über Vertretung am Praxistelefon: 061 711 90 76.


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LANDRATSWAHLEN 2019

Sie wollen das Baselbiet regieren Der Steuerwettbewerb unter den Kantonen wird sich weiter verschärfen. Wie kann das Baselbiet mithalten, ohne erneut in Finanzprobleme zu geraten?

Die Abstimmung über die Mehrwertabgabe hat gezeigt: Die Gemeindeautonomie ist ein heisses Eisen. Soll der Kanton den Gemeinden künftig mehr Spielraum lassen?

Die Region Birsstadt ist innerhalb des Kantons ein wachsender Wirtschafts- und Wohnstandort. Damit einhergehend wächst auch der Verkehr. Mit welchen Massnahmen muss Kanton dem steigenden Verkehrsaufkommen auf der Strasse und der Schiene im Birseck begegnen?

Thomas de Courten

Als Grenzkanton stehen wir seit je her im Wettbewerb um Standortattraktivität und Wohnqualität. Ein kluges Steuersystem vermag gute und kräftige Steuerzahler im Kanton zu halten, bzw. anzuziehen. Das entlastet die weniger Betuchten. Da haben wir noch Potential. Genau darum geht es keineswegs nur um Steuern, sondern ebenso um Raumplanung, Infrastrukturen, Verkehrsanbindung, einen qualifizierten Arbeitsmarkt oder auch volksnahe Bildungs-, Sport und Kulturangebote.

Erst im Mai 2017 hat das Baselbieter Stimmvolk mit grosser Zustimmung den neuen Verfassungsartikel §47a beschlossen. Dieser beauftragt Landrat und Regierung, die öffentlichen Aufgaben nach den Prinzipien «Grösstmögliche Gemeindeautonomie», «Subsidiarität» und «Fiskalische Äquivalenz» möglichst auf der Gemeindeebene anzusiedeln. Das wollen wir im bürgerlichen Regierungsteam weiter konsequent umsetzen.

Auf den Hauptachsen muss der Verkehr fliessen statt stehen. Das erst ermöglicht es, Quartiere zu entlasten. Die Strassen-Infrastruktur muss ab der Grenze über die Hagnau bis nach Augst ausgebaut werden. Gleichzeitig soll der öVTakt verdichtet werden. Dazu braucht es das S-Bahn-Herzstück. Mit P&R-Plattformen und neuen Technologien sollen Tram und Bus vor allem für Pendler attraktiv bleiben.

Monica Gschwind

Der Regierungsrat wird notwendige Massnahmen mit Augenmass vorschlagen, immer mit Blick auf das Gesamtwohl und das Ziel, das Baselbiet als Wirtschafts- und Wohnstandort zu stärken. Damit sollen Arbeitsplätze geschaffen und gesichert werden. Zudem garantiert eine florierende Wirtschaft, dass die staatlichen Ausgaben für Bildung, Gesundheit, Verkehr, Sicherheit, Soziales etc. auch künftig finanziert werden können.

Die Autonomie der Gemeinden ist in der Kantonsverfassung festgeschrieben. Der Regierungsrat zieht die Gemeinden bei neuen Gesetzen und Verordnungen oder Änderungen, die sie betreffen, aktiv mit ein. Aktuell gibt es mehr als 10 Schwerpunkte, die von Kanton und Gemeinden gemeinsam bearbeitet werden. Der Landrat hat jedoch die Möglichkeit, die Gesetze letztlich in seinem Sinn auszugestalten.

Staustunden verursachen hohe Kosten. Der geplante Vollanschluss Aesch ist ein erster wichtiger Baustein zur Entlastung im südlichen Birseck. Er wird die Ortszentren aufwerten und die Bedingungen für den Fuss- und Veloverkehr sowie für den ÖV verbessern. Im Bereich Hagnau muss auf der A2 die Kapazität dringend erhöht werden, damit auch das nördliche Birseck verkehrsmässig entlastet wird.

Anton Lauber

Mit einem wettbewerbsstarken Kostenumfeld. Am 10. Februar hat das Stimmvolk des Kantons Basel-Stadt einen Gewinnsteuersatz für juristische Personen von 13.04% beschlossen. Der Kanton Basel-Landschaft plant mit einem Gewinnsteuersatz von 13.45%. Da können wir bestens mithalten. Gemäss einer Studie von Crédit Suisse wird der Kanton Basel-Landschaft mit der Steuerreform17 auf Platz 5 der besten Wirtschaftsstandorte der Schweiz aufrücken und auch international gut gerüstet sein.

Ja. Gemäss Kantonsverfassung ist der Kanton Basel-Landschaft verpflichtet, die Gemeindeautonomie zu schützen und das Prinzip der «Subsidiarität» zu wahren. Das heisst, es soll möglichst grosse Entscheidungs- und Vollzugsfreiheit bei den Gemeinden belassen oder auf diese delegiert werden. Ich als «Gemeindedirektor» nehme diesen Verfassungsauftrag zur Stärkung der Gemeinden (VAGS) und damit deren Autonomie sehr ernst. Erste positive Beispiele sind die Bereiche Raumplanung, Sozialhilfe, Wasserversorgung und Altersbetreuung.

Es zeigt sich offensichtlich, dass heute das Gesamtprojekt «ELBA» fehlt. Dieses hätte die mögliche Entwicklung des öffentlichen und privaten Verkehrs auf einer Zeitachse von über 30 Jahren auf der Stufe Richtplan aufgezeigt. Vorab geht es nun darum, den öffentlichen und den privaten Verkehr zu entflechten. Dann steht auch der öV nicht mehr im Stau. Das bedingt aber die Umfahrung der Zentren und einen Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes in der Region.

Isaac Reber

Bei den Unternehmenssteuern werden heute international tätige Unternehmen gegenüber unseren KMU durch einen wesentlich tieferen Steuersatz privilegiert. Damit ist auf Druck von Europa bald Schluss. Die Regierungsvorlage an den Landrat trägt den finanziellen Möglichkeiten Rechnung, sorgt für einen konkurrenzfähigen Satz und enthält einen sozialpolitischen Ausgleich für Familien.

Kanton und Gemeindeverband sind gemeinsam daran, die Aufgabenteilung neu zu regeln. Konkretes Beispiel ist die Regionalplanung (z.B. Birsstadt). Da soll es mehr Kompetenzen für die Gemeinden geben. Auch hier gibt es eine Landratsvorlage. Bei der Mehrwertabgabe hatte die Regierungsvorlage den Gemeinden noch Spielraum eingeräumt. Als ehemaliger Gemeinderat unterstütze ich persönlich diese Sicht.

Dank der Vorfinanzierung (erstmals in BL) für den Doppelspurausbau Laufental wird die Realisierung im nächsten Jahrzehnt möglich und damit auch der 15-Minutentakt bis Aesch. Strassenseitig sollte die neue Talstrasse Münchenstein-Arlesheim realisiert und damit die beiden Ortskerne entlastet werden. Zudem sind in stadtnahen Gemeinden Velo-Schnelltrassen wirtschaftlich – hat sogar die NZZ attestiert.

Kathrin Schweizer

Die Attraktivität eines Standorts definiert sich nicht nur über die Höhe der Steuern. Gute Bildungsinstitutionen, die Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften, ein attraktives Wohnumfeld für die MitarbeiterInnen und gute verkehrliche Erschliessung sind ebenso wichtig. Genau in diesen Gebieten ist das Baselbiet stark. Darum muss der Kanton bei der Umsetzung der Steuerreform 17 mit Augenmass vorgehen.

Die Gemeinden sind viel näher an der Bevölkerung und darum ist es richtig, wenn sie auch viel Spielraum erhalten. Für mich zentral ist, dass sich Gemeinden und Kanton auf Augenhöhe begegnen. In den letzten Jahren hat es einige Machtkämpfe gegeben. Das bringt unsere Gesellschaft nicht weiter. Nur mit einem partnerschaftlichen Vorgehen können die besten Lösungen gefunden werden.

Es braucht dringend das Herzstück, das einen Quantensprung im öffentlichen Verkehr bedeutet. So können die Strassen entlastet werden, was auch das Wohnqualität in den Gemeinden zugute kommt. Mit dem Rheintunnel kann dem Rückstau auch auf der A22 begegnet werden, denn dort stauen sich vor allem Autos, weil die Osttangente verstopft ist. Wichtig ist mir ein guter Mix zwischen öffentlichem Verkehr und Autoverkehr.

Thomas Weber

Wir brauchen eine moderate Steuerbelastung für Private und Firmen, damit unser Kanton als Wohn- und Wirtschaftsstandort noch attraktiver und wettbewerbsfähiger wird, auch für Personen mit hohen Einkommen und Vermögen. Diese finanzieren letztlich den grössten Anteil der staatlichen Leistungen. Die Steuervorlage 17 und die geplanten Reformen der Einkommensund Vermögenssteuer sind daher wichtig.

Die Kantonsverfassung verpflichtet seit 2018 Landrat und Regierungsrat, den Gemeinden die grösstmögliche Regelungs- und Vollzugsfreiheit zu gewähren. Aus diesem Grund gehen wir wichtige Projekte, die Kantone und Gemeinden betreffen, systematisch gemeinsam an. Aus meiner Direktion, der VGD, sind hier u.a. die Themen Altersbetreuung und -pflege, Wildtiere oder Standortförderung zu erwähnen.

Die Entwicklungsgebiete müssen rasch optimal erschlossen und verbunden werden in einer sinnvollen Kombination von öffentlichem und individuellem Verkehr, unter Einbezug des Langsamverkehrs und der technologischen Entwicklung. Wichtig sind der Vollanschluss Aesch, der Ausbau der Talstrasse Münchenstein/Arlesheim, der 15-Min. Takt der S-Bahn bis Aesch sowie flankierend der Ausbau der Velorouten.

Wo stehen die Regierungsratskandidaten, wenn es um die lokale Politik geht? Wir haben nachgefragt.


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Aus der Gemeinderatssitzung vom 19. Februar 2019 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 19. Februar unter anderem folgende Beschlüsse gefasst: − In einer zweiten Lesung hat der Gemeinderat das Reglement zur familienergänzenden Betreuung verabschiedet. Das Reglement wird der Gemeindeversammlung am 25. Juni 2019 zur Beschlussfassung vorgelegt. − Weiter hat der Gemeinderat von den Radarkontrollen im Januar und dem Protokoll der Begleitgruppe Zonenplanrevision vom 06.02.2019 Kenntnis genommen. Im Anschluss an seine ordentliche Sitzung hat der Gemeinderat den Gemeinderat Dornach empfangen. Die beiden Räte haben über den Vollanschluss respektive den Zubringer Aesch/Dornach an die A18 beraten. Gemeinderat Aesch

Finanzplanungskommission: Neubesetzung Stephan Hohl (FDP) ist nach Annahme des Gemeinderatsmandates per 31. Januar 2019 aus der Finanzplanungskommission zurückgetreten. Auf Vorschlag der FDP konnte der Gemeinderat anlässlich seiner Sitzung vom 19. Februar 2019 Gian Ruppanner als neues Mitglieder wählen. Der Gemeinderat bedankt sich bei Stephan Hohl für sein Engagement und wünscht ihm für seine Tätigkeit im Gemeinderat alles Gute. Der Gemeinderat gratuliert Herrn Ruppanner herzlich zu seiner Wahl in die Finanzplanungskommission und wünscht ihm viel Freude bei seiner neuen Aufgabe. Gemeinderat Aesch Basler Fasnacht 2019

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Während der Basler Fasnacht bleiben am Montagnachmittag, 11. März, und am Mittwochnachmittag, 13. März, die Schalter im Gemeindezentrum, der Werkhof und die weiteren Dienststellen der Gemeinde

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Der Gospelkönig und seine Tochter Ronja weckten grosse Emotionen

Aesch geschlossen. An den anderen Wochentagen sind wir gerne zu den gewohnten Zeiten für Sie da. Gemeinderat Aesch

Papier- und Kartonsammlung am 5. März 2019 Am Dienstag, 5. März 2019, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Tel. 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch

Grüngutsammlung ab Anfang März Ab dem 2. März 2019 ist die Grüngutsammlung samstags von 14 bis 16 Uhr wieder geöffnet. Das Grüngut kann, mit den üblichen Gebührenmarken versehen, im Werkhof Aesch (Langenhagstrasse 9) abgeben werden. Die beste Lösung zur Verwertung von Grüngut ist natürlich immer noch die Kompostierung im eigenen Garten. Bei Fragen stehen die Kompostberater E. Wyss (kompostaesch@gmx.ch) oder U. Büeler (079 235 99 17) zur Verfügung. Beide helfen gerne und kompetent weiter. Bauabteilung Aesch

Keine Kulturnacht im Jahr 2019 Der Vorstand des Vereins «Attraktives Aesch» hat in Absprache mit der Kulturkommission Aesch beschlossen, dass die Kulturnacht im Jahr 2019 nicht stattfindet. Die zuständigen Organisatoren fallen für längere Zeit aus. Der Verein «Attraktives Aesch» und die Kulturkommission Aesch nützen diese Gelegenheit, um ein neues Konzept auszuarbeiten. Das Ziel (Fortsetzung auf Seite 15)

Vollblutmusik braucht keine aufwendige Bühnenshow: Ronja Borer und Bo Katzman vermochten mit ihrer leidenschaftFOTO: CHANTAL FREI, PRETTYME lichen Performance restlos zu begeistern.

Zwei leidenschaftliche Musiker, Standing Ovations und ein restlos begeistertes Publikum: Bo Katzman und Tochter Ronja Borer sorgten im Schloss-Chäller für aussergewöhnlichen Musikgenuss. Isabelle Hitz

J

ahrzehntelang war Gospelkönig Bo Katzman in den grössten Sälen der Schweiz mit seinem Chor unterwegs. Mit dem neuen Musikprogramm «Double Emotion» steht der erfolgreiche Künstler aus dem Baselbiet nun mit seiner Tochter Ronja – seiner «Lieblings-Gesangspartnerin» – auf der Bühne. Die Kulturkommission Aesch hat das aussergewöhnliche Vater-TochterGespann am Freitagabend in den Schloss-Chäller geladen und dem Publikum damit einen hochkarätigen musikalischen Abend in familiärer Atmosphäre ermöglicht.

Mitsingen und mitklatschen erwünscht Bereits beim ersten Lied ist klar: Bo Katzman versteht es wunderbar, das Publikum miteinzubeziehen. «Ich sehe euch nicht, weil mich das Licht blendet, aber ich spüre euch», begrüsst er die Zuhörer im Schloss-Chäller. Und dass dies nicht nur eine Floskel ist, beweist das Duo an diesem aussergewöhnlichen Abend stets aufs Neue. Mit Humor und Publikumsnähe gelingt es den beiden spielerisch, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und die Besucher zu berühren. Mit «Try for the sun» von Donovan beginnt Bo Katzman seine musikalische Zeitreise. Dieser Song habe ihm als siebzehnjähriger Strassenmusikant am meisten Erfolg gebracht. Wie die Passanten damals Ende der Sechzigerjahre sind auch die Zuhörer/-innen sofort begeistert. Für Bob Dylans «Blowin’ in the Wind» betritt dann auch Tochter Ronja mit ihrer Ukulele die Bühne. «Ihr dürft ruhig mitsingen beim Refrain. Es muss nicht schön sein, auch schön wüst ist schön», scherzt Katzman. Eine Aufforderung, der man gerne nachkommt. Mal im Duett, mal solo begeistern die beiden Musiker mit bekannten Evergreens, Gospels, Jazz und Liedern aus Katzmans Feder. Dazwischen erzählt Bo Katzman Anekdoten und Erlebnisse

aus seinem Musikerleben und liest kurze Passagen aus seinem Buch «Zwei Minuten Ewigkeit» vor. Leidenschaft und Professionalität Erzählung und Gesang verweben sich so zu einem bunten, unterhaltsamen Teppich. Spätestens bei Bette Midlers «The Rose» ist klar, dass Ronja Borer ihrem Vater in Professionalität und musikalischem Talent in nichts nachsteht. Mit ihrem warmen Sopran und einer beeindruckenden Vielseitigkeit begeistert sie das Publikum stets aufs Neue, sei es mit dem jazzig angehauchten Song «Hallelujah, I love her so» von Ray Charles oder mit verblüffenden Jodlereinlagen. Einen besonderen Höhepunkt bietet die junge Musicaldarstellerin mit einem wundervollen «Think of me» aus dem Phantom der Oper, das ihr nicht enden wollender Applaus und Standing Ovations einbringt. Es folgt ein von Katzman gerappter Negro Spiritual mit 7000 Wörtern, bevor bei Leonard Cohens «Hallelujah» noch einmal der ganze Schloss-Chäller begeistert mitsingt. Die Stimmung ist bestens und der Abend viel zu schnell vorbei. Nach zwei Zugaben tritt das Publikum dankbar und beschwingt den Heimweg an.

GEWERBE UND INDUSTRIE AESCH

Auch der Gewerbeverein verliert seinen Kopf tok. Es ist erst eine Woche her, da verkündete die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen im Wochenblatt, dass der langjährige Bankleiter Michael Dreier die Institution nach 14 Jahren verlassen wird. Kurz darauf ging die Meldung ein, dass Dreier auch als Präsident des lokalen Gewerbevereins zurücktreten wird. Da Dreier in die Geschäftsleitung der Raiffeisen Immo AG, einer Tochterfirma der Raiffeisen-Gruppe, wechselt, sei er nicht mehr legitimiert, als Privatperson im Vorstand des Vereins Gewerbe und Industrie Aesch mitzuwirken, erklärt der Gewerbeverein in einer Medienmitteilung. Er musste deshalb seinen Rücktritt auf die Generalversammlung vom 9. Mai aus statutarischen Gründen einreichen. Als Präsident des Organisationskomitees der IGeA 2020 bleibt er

dem Aescher Gewerbe noch erhalten. Dreier war seit 2009 im Vorstand tätig, ab 2012 präsidierte er diesen. Wer nach Michael Dreier das Präsidium übernehmen wird, steht noch nicht fest. Der Vorstand habe beschlossen, potenzielle Mitglieder zwecks Einsitznahme in den Vorstand direkt anzufragen. Bis zur Findung eines neuen Präsidenten oder einer neuen Präsidentin, jedoch mindestens bis zur Generalversammlung 2020, wird der Gewerbeverein interimistisch vom Vizepräsidenten Silvan Ulrich geführt. Veränderungen bahnen sich übrigens auch bei der IG Aesch, der Interessengemeinschaft der Detaillisten im Dorf, an. Präsident Beat Fankhauser, der seit Herbst 2018 im Amt ist, hat seinen Rücktritt intern bereits angekündigt.

Tritt ab: Michael Dreier gibt das Präsidium des Aescher Gewerbevereins ab. FOTO: ZVG


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

besteht darin, im Jahr 2020 ein «Kulturfest» zu realisieren – aus der Kombination von Kunsthandwerkermärt und Kulturnacht. Für dieses «Kulturfest» nehmen wir gerne kreative Ideen/Vorschläge aus der Bevölkerung auf. Diese können uns bis Anfang Mai 2019 über info@attraktivesaesch.ch mitgeteilt werden. Aktuelle Informationen finden sie unter: www.attraktivesaesch.ch. Wir bedanken uns im Voraus für die Kenntnisnahme und für alle eingehenden Ideen zur Bereicherung des Aescher Kulturlebens. Verein «Attraktives Aesch»

Birsstadt TV: Sicherheit im Alter In der neusten «Birsstadt TV»-Ausgabe wird über das Thema «Sicherheit im Alter» berichtet. Der Seniorenrat Aesch-Pfeffingen hat zu seinem 133. Senioren-Treff als Gastreferenten einen Präventionsberater der Polizei eingeladen. Dieser hat den zahlreichen Interessierten erklärt, wie sich ältere Menschen in kritischen Situationen am besten verhalten. Ausserdem zu sehen: Ein kurzer Abstecher an das Aescher «Wagefest», an dem am Wochenende diverse Wagencliquen zusammen mit Freunden und Familien ihre Fasnachtswagen eingeweiht haben. Die neue «Birsstadt TV»-Folge ist online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird der Beitrag auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Senioren-Umfrage der Universität Basel Im März 2019 werden die Unterlagen der «INSPIRE»-Bevölkerungsbefragung versandt an alle im Kanton Basel-Landschaft lebenden über 75-Jährige, die zu Hause wohnen. Mit der Befragung sollen die Präferenzen älterer Menschen im Bereich des Wohnens im Alter zu erfasst werden. «INSPIRE» ist ein Forschungsprojekt der Universität Basel in Zusammenarbeit mit den Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft. Weitere Informationen zur Umfrage finden sie online unter: www.inspire-bl.unibas.ch Wir bedanken uns im Voraus für Ihr Interesse. Gemeinderat Aesch Energiestadt – Info 02/19

So ist der Räppli-Regen für die Umwelt unbedenklich Bald regnet es wieder Räppli! Ohne die bunten Papierschnipsel wäre die Fasnacht nicht ganz so schön. 2018 wurden in Aesch ca. 17 Tonnen Abfall an der Fasnacht zusammengesammelt. In unerreichbaren Winkeln bleiben dennoch da und dort Räppli liegen… Ist das für die Umwelt ein Problem?

AESCH

Normalerweise nicht: Die in der Schweiz verwendeten Räppli werden grösstenteils aus Recycling- und Restpapier hergestellt, das die neusten Klär- und Abwasservorschriften erfüllt und somit gut abbaubar ist. Auch die Farbe ist chemisch unbedenklich. Die Einfärbungen werden ausschliesslich mit bleifreien Chemikalien durchgeführt. Verzichten sollte man jedoch auf Räppli aus Kunststoff oder metallisch glänzenden Folien – diese belasten die Umwelt stark (Quelle: www.umweltnetz-schweiz.ch). In Basel nennt man das gestanzte Papier in Anlehnung an den Einräppler «Räppli». Übrigens: Die sonst verwendete Bezeichnung Konfetti hat ihren Ursprung von den italienischen «Confetti» – das sind überzuckerte Mandeln und Nüsse. Die traditionelle Süssigkeit soll es bereits im antiken Rom gegeben haben. Zur byzantinischen Zeit war es Brauch, dass während des Karnevals in Venedig «Confetti» von den Balkonen in die Menschenmenge geworfen wurden Bauabteilung Aesch

95. Geburtstag Am 23. Februar 2019 durfte Frau HäringBeuret Elisabeth ihren 95. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Leitung Sm’Aesch Pfeffingen: Nachfolge geregelt

Co-Präsidentin: Esther Keller ist aktive Volleyballspielerin und Klubmitglied seit über 20 Jahren. FOTO: ZVG WoB. Einen Monat nach der Bekanntgabe des Rücktritts des langjährigen Klubpräsidenten Werner Schmid per Ende Saison ist nun klar, wer die leistungsorientierte Sparte von Sm’Aesch Pfeffingen in eine weiterhin erfolgreiche sportliche Zukunft führen soll. Das neue Leitungsteam hat starken Bezug zum Klub, aber bringt auch frischen Wind. Mitte Januar kündigte der Garagist und Sponsor Werner Schmid an, die Klubleitung und die Leitung des Leistungsbereichs per Ende Saison 2018/ 2019 an ein neues Team übergeben zu wollen. Nun ist die Nachfolgeregelung

In rund einem Monat wird der Landrat neu gewählt. Dabei ist es wichtig, dass im Kantonsparlament alle Interessen der Bevölkerung vertreten sind. Unsere KMU spielen eine entscheidende Rolle in unserem täglichen Leben. Sie bieten Arbeitsplätze an, zahlen Steuern, tätigen Investitionen und schaffen Produkte und Dienstleistungen. Unternehmer sind es sich gewohnt, Interessen abzuwägen, Kompromisse einzugehen und Entscheidungen zu treffen. KMU benötigen dazu ein prosperierendes Umfeld und unterstützende Rahmenbedingungen. Es freut uns, Ihnen aus unserem Verein sieben Unternehmerpersönlichkeiten zur Wahl vorzuschlagen, welche die Politik im Entstehungsprozess aktiv mitgestalten wollen. Sie setzen sich für

Goldene Hochzeit Am heutigen 28. Februar 2019 darf das Ehepaar Arnulf und Erika Läpple-Bamber das Fest der goldenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 4. März bis Freitag, 15. März 2019 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. März 2019 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung BIRSECK

Gespräch mit Claudia Zumsteg sie auch ausserhalb der Schule in zumutbaren Verhältnissen aufwachsen, was in finanziell knappen Familien unmöglich ist, wenn die Sozialbeiträge um 30 Prozent gesenkt werden. Dagegen wehre ich mich. Als Pflegefachfrau will ich, dass jedermann zu tragbaren Preisen medizinisch behandelt wird. Dann will ich dazu beitragen, dass wir unseren Nachkommen eine intakte Umwelt hinterlassen. Wo ich die Zeit dazu hernehme? Wie alle Mitglieder unseres Milizparlamentes organisiere ich mein Leben so, dass nichts zu kurz kommt. Nur mag ich mich nicht selber der Wählerschaft marktschreierisch als geeignete Kandidatin anpreisen; ich bin zu wenig eitel. Kannst Du bitte diesen Leserbrief für mich schreiben?» «Liebe Claudia, im Landrat triffst Du auf eitle, unzimperliche und lautstarke Leute. Wenn Du dort Deine Anliegen durchbringen willst, musst Du energisch und mit einer Prise Eitelkeit auftreten. Und Deinen nächsten Leserbrief schreibst Du selber!» Nach diesem Gespräch empfehle ich, der Wählerschaft, die uneitle, aufgeregte und motivierte Claudia Zumsteg in den Landrat zu wählen. Urs Kamber

Co-Präsident: Matthias Preiswerk ist Förderer und Sponsor der Nachwuchsakademie. FOTO: ZVG fen können», sagt Matthias Preiswerk. Esther Keller ergänzt: «Mit dem CoPräsidium hat die künftige Leitung Wurzeln im Klub und starke Verbindungen in die Wirtschaft. Es wartet viel Arbeit auf uns, aber wir freuen uns darauf, mit dem Headcoach Andi Vollmer und den Spielerinnen den Weg für weitere sportliche Erfolge zu bereiten.» Noch offen ist, wer die Leitung des Vereins Sm’Aesch Pfeffingen, der die Breitensport-Teams umfasst, übernimmt. Werner Schmid hat auch dort seinen Rücktritt angekündigt. Entsprechende Gespräche sind in Gang.

Unternehmer in die Politik!

Am heutigen 28. Februar 2019 darf Frau Hofner-Vogel Anna ihren 99. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Öffnungszeiten der Familienund Jugendberatung Birseck während den Fasnachtsferien

für die Leistungssparte spruchreif. Die zukünftige Leitung wird von zwei Personen in einem Co-Präsidium bestritten: Esther Keller, Autorin und Moderatorin, übernimmt die Aufgabe gemeinsam mit Matthias Preiswerk, Teilhaber der Bank Baumann & Cie. Beide sind mit dem Klub schon seit längerer Zeit verbunden. Esther Keller als aktive Volleyballspielerin und Klubmitglied seit über zwanzig Jahren, Matthias Preiswerk als engagierter Förderer und Sponsor der Nachwuchsakademie. Ergänzt werden die beiden durch die bisherigen Vorstandsmitglieder des NLA-Betriebs, den FCB-Ehrenpräsidenten und Mitinhaber der HWH AG Bernhard Heusler und Marc Troxler, Arzt und Inhaber des Venenzentrums in Arlesheim. Sm’Aesch Pfeffingen wird damit zu einem der wenigen NLA-Klubs in der Schweiz mit einer Frau im Präsidium. «Wir sind sehr glücklich über diese Lösung», sagt Werner Schmid. Im Moment liegt der Fokus noch auf dieser Saison. Es ist jedoch wichtig, dass im Hintergrund bereits die Planung für die Saison 2019/2020 anläuft. «Sm’Aesch Pfeffingen soll nächstes Jahr wieder auf Spitzenniveau spielen und um den Schweizer-Meister-Titel kämp-

WAHLEN 2019

99. Geburtstag

WAHLEN 2019

«Claudia Zumsteg, warum kandidierst Du als berufstätige und alleinerziehende Mutter für den Landrat? Bist Du nicht schon in der Aescher Gemeindekommission? Claudia Zumsteg Wo nimmst Du (SP) die Zeit her?» «Ich rege mich auf», entgegnete Zumsteg heftig, «dass gewisse Dinge geschehen und andere, die nötiger wären, nicht. Aufregen nützt nichts. So wandle ich meine Aufregung in Motivation um, kandidiere für den Landrat und setze mich dort dafür ein, dass Kinder eine lebenstaugliche Bildung erhalten. Das ist nur möglich, wenn

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SM’AESCH PFEFFINGEN

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 13)

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die Anliegen der KMU im Kantonsparlament ein. Daher empfehlen wir Ihnen, «unsere Unternehmerliste» am 31. März zu unterstützen. Wählen Sie die «Freie Liste» (ohne Parteibezeichnung) und ergänzen Sie diese mit unseren KMU-Vereinsmitgliedern. Diese finden Sie auf unserem Wahlinserat. Sie dürfen die von Ihnen bevorzugte Kandidatin oder Kandidaten gerne auch doppelt aufführen – so sichern Sie zehn Stimmen für unsere KMU! Für Ihre Unterstützung der KMU-Interessen danken wir Ihnen herzlich und wünschen unseren Vereinsmitgliedern viel Erfolg bei der bevorstehenden Landratswahl. Michael Dreier, Präsident Gewerbe und Industrie Aesch www.gewerbe-aesch.ch

VEREIN ATTRAKTIVES AESCH

Kulturnacht findet dieses Jahr nicht statt Der Vorstand des Vereins «Attraktives Aesch» hat in Absprache mit der Kulturkommission Aesch beschlossen, dass die Kulturnacht im Jahr 2019 nicht stattfindet. Die zuständigen Organisatoren fallen für längere Zeit aus. Der Verein «Attraktives Aesch» und die Kulturkommission Aesch nützen die Gelegenheit, ein neues Konzept auszuarbeiten. Das Ziel besteht darin, im Jahr 2020 ein «Kulturfest» zu realisieren, aus der Kombination von Kunsthandwerkermarkt und Kulturnacht. Aktuelle Informationen finden Sie unter: www.attraktivesaesch.ch. Für dieses «Kulturfest» nehmen wir gerne kreative Ideen und Vorschläge aus der Bevölkerung auf. Diese können bis Anfang Mai 2019 über info@attraktivesaesch.ch mitgeteilt werden. Franziska Albrecht

WAHLEN 2019

Proporz und Majorz Bald erhalten Sie die Unterlagen für die kommenden Wahlen in den Landrat und den Regierungsrat. Die Landratswahlen werden im Proporzsystem durchgeführt. Das heisst, dass die Parteien aufgrund ihrer Stimmanteile Sitze im Landrat bekommen. Die Anzahl der Sitze wird aufgrund der Bevölkerungszahl auf die Wahlregionen verteilt. Der Wahlkreis Reinach/Aesch/Pfeffingen bekommt 10 Sitze. Diese werden nun gemäss dem Wähleranteil auf die Parteien verteilt. Danach werden die Parteisitze an die Kandidierenden auf den jeweiligen Listen vergeben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie unsere Liste unverändert einlegen, damit alle 10 Listenstimmen der BDP zugutekommen. Beim Panaschieren können Sie Namen streichen, ersetzen oder ergänzen. Alle Namen können zweimal aufgeführt werden. Leere Linien kommen der Partei zugute, die oben angeschrieben ist. Also leere Liste mit Liste 8 anschreiben. Bei

den Regierungsratswahlen wird im Majorzsystem gewählt. Hier haben Sie fünf Linien für fünf Regierungsratssitze. Die Stimmen werden zusammengezählt und die Sitze vergeben. Jeder Kandidat kann nur einmal aufgeschrieben werden. Wir halten unser Versprechen, uns mit Power, Transparenz und Anstand für unser Baselbiet einzusetzen. Es braucht im Landrat wieder Vernunft und Lösungen, keine links-rechts Blockpolitik. Unterstützen Sie uns dabei, den Kanton vorwärts zu bringen. Jede Stimme zählt. Vielen Dank. BDP Birstal, Liste 8


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AESCH PFEFFINGEN

WAHLEN 2019

MÄNNERRIEGE PFEFFINGEN

Für mehr sozialen Ausgleich!

Aus den Socken

Der Kanton Baselland schreibt wieder schwarze Zahlen. Das ist erfreulich. Doch sind es dieselben bürgerlichen Kreise, die sich dieses Verdienstes rühThomas Thurnherr men, die die finanzielle Schieflage (SP) im Kanton überhaupt erst verursacht haben. Bis heute gab es im Baselbiet nämlich weder in

Als Edi Stoll am 21. Februar 1989 das Präsidium der Männerriege an Kurt Kaiser übergab, hätte dieser wohl nicht geglaubt, dass er 30 Jahre später dieses Amt noch immer innehaben würde. Glücklicherweise fiel der Jubiläumstag auf einen Donnerstag, an dem jeweils Turnen ist. So machte sich ein nichts ahnender Kurt Kaiser auf den Weg in die Turnhalle. Unterwegs wurde er unter einem Vorwand in Böbs Dorfschüre gelockt, wo ihn die Männerriege mit grossem Applaus empfing und ihm einen unvergesslichen Abend bereitete. Nebst gutem Essen und Trinken waren es verschiedene Darbietungen, die ihm zeigten, wie sehr alle seine unermüdliche Arbeit für den Verein schätzen. Mitternacht war schon längst vorbei, als sich die Letzten auf den Heimweg machten. Am Freitagmorgen stand im E-Mail, das Kurt an alle schickte: «Es het mi uss de Sogge ghaue.» Ernst Degen

Regierung noch im Landrat je eine linke Mehrheit. So mutet es doch seltsam an, wenn man sich für eine Leistung brüstet, die auf eigenen Fehlern beruht. Steuersenkungen zugunsten der Wirtschaft in Millionenhöhe führten zu einem Missverhältnis von Einnahmen und Ausgaben. Die Folge waren einschneidende Kürzungen bei der Verbilligung der Krankenkassenprämien sowie Angriffe auf das U-Abo und die Bildung. Und bereits ist die nächste Welle im Anrollen. Mit der kantonalen Umsetzung der Steuervorlage 17 sollen den Unternehmen jährlich weitere 60 Mio. Franken an Steuern erlassen werden. Dabei soll der Steuersatz noch tiefer ausfallen, als wie vor zwei Jahren in der USR III-Abstimmung vorgeschlagen und auch vom Baselbiet abgelehnt. Man gibt damit vor, sich für die Bevölkerung einzusetzen und meint allein die Wirtschaft. Aber ohne sozialen Ausgleich funktioniert das nicht. Vier Jahre fehlendes soziales Gewissen ist genug. Deshalb gehört die SP wieder in die Regierung. Deshalb empfehle ich Kathrin Schweizer als Regierungsrätin und deshalb braucht es auch im Landrat eine starke soziale Stimme für mehr Zukunft statt Abbau. Thomas Thurnherr, Landratskandidat SP Liste 2

Amtliche Publikationen www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Neubau Schulhaus Die Arbeiten am neuen Schulhaus schreiten weiterhin planmässig voran. Letzte Woche konnte das Baugerüst abgebaut werden, sodass sich nun die Fassaden unverhüllt präsentieren. Demnächst wird auch der Baukran demontiert und die Handwerker werden den Innenausbau in Angriff nehmen. Sämtliche Arbeiten konnten inzwischen ausgeschrieben und vergeben werden. Aufgrund des aktuellen Baufortschritts kann zum heutigen Zeitpunkt davon ausgegangen werden, dass das neue Gebäude vorzeitig bereits auf den Beginn des Schuljahres 2019/2020 den Nutzerinnen und Nutzern übergeben werden kann. Baukommission HarmoS

Pfeffinger Fasnacht: Kindermaskenball

WAHLEN 2019

Am Dienstag, 5. März 2019, organisieren die Mitglieder der «Guggämusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä», zusammen mit vielen weiteren Helferinnen und Helfern, den traditionellen Kindermaskenball. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Kirche Pfeffingen. Danach geht es «schränzend» in die Mehrzweckhalle Pfeffingen, wo den Kindern ein tolles Programm geboten wird. Für das Stillen von Hunger und Durst wird selbstverständlich gesorgt. Wir freuen uns auf euch und wünschen allen Teilnehmenden viel Vergnügen. Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä

Arbeit muss sich lohnen

Aescher Fasnacht 2019

Ein Schweizer Durchschnittsbürger im Alter zwischen 50 und 60 Jahren verliert infolge Umstrukturierung oder Konkurs seine langjährige Arbeitsstelle. Er muss sich neu bewerben und fängt quasi von Null an. Trotz intensiver Suche und Bemühungen findet er nach zwei Jahren Arbeitslosigkeit keine Stelle. Nicht, weil

er zu bequem oder zu grosse Ansprüche stellt, nein, weil er zu alt und zu teuer ist. Daher muss er sich um zu überleben bei der Sozialhilfe anmelden. Ist es gerecht, wenn dieser Mann gleich viele Sozialgelder erhält wie, nehmen wir an, ein 19- jähriger Migrant, der gestern in unser Land einmarschiert ist und keinerlei Leistung für die Schweiz erbracht hat? Im Moment erhalten beide die gleich hohen Unterstützungen. Selbstverständlich ist für mich, dass der Staat für in Not geratene Menschen gewisse Leistungen erbringen muss. Aber ebenso bin ich der klaren Meinung, dass es vernünftige Abstufungen und Differenzen geben müsste. Zum Beispiel wie lange jemand Arbeitnehmer war und Steuern bezahlt hat. Auch das kooperative Verhalten mit behördlichen Auflagen, zum Beispiel bei der Stellensuche. Leute die sich auf Kosten der Gesellschaft in der sozialen Wohlfühloase bequem machen, sollen nichts mehr oder nur das absolute Existenzminimum erhalten. Als gewählter Landrat würde ich mich mit aller Kraft für eine neue Stossrichtung der Sozialhilfegesetzgebung engagieren, welche die echt Bedürftigen nach Kräften unterstützt, jedoch Sozialmissbrauch mit allen Mitteln bekämpft. Erich Baumberger, Landratskandidat (SVP), Aesch

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 2. März 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 3. März 10.15 Eucharistiefeier Mittwoch, 6. März 9.15 Aschermittwochsgottesdienst Donnerstag, 7. März 10.15 Eucharistiefeier im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 2. März Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 3. März 10.15 Fasnachtsgottesdienst Donnerstag, 7. März 16.30 Rosenkranzgebet Freitag, 8. März Kein Freitagsgottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst. Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: Stiftung Rheinleben ehem. Melchior Donnerstag, 7. März

10.15 Mess- oder Kommunionfeier im Alterszentrum «Im Brüehl» Amtswoche: 2. bis 8. März Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02 Hinweise: Bitte beachten Sie, dass ab Samstag, 2. März bis und mit Sonntag, 17. März das Sekretariat geschlossen bleibt. Das Steinackerhaus ist ab Samstag, 2. März bis und mit Sonntag, 10. März geschlossen. Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 3. März 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst. Predigt: Pastor Marcel Malgo. Kinderhüte. Gemeindekaffee Mittwoch, 6. März 19.30 Bibelabend Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 511 50 74 Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst. Predigt: Martin Hoppe-Boeken. Parallel KinderGottesdienst Dienstag, 5.März 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 7. März 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Während des Narrentreibens anlässlich der Fasnachtstage vom 3. bis 5. März 2019 wird zeitweise die Hauptstrasse in Aesch für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt. Aus diesem Grund muss auch die Linienführung des BLTBusses 65 geändert werden. Die Buslinie verkehrt zu den nachfolgend aufgeführten Zeiten von der Pfeffingerstrasse via Hofgasse,

Entsorgungskalender

WAHLEN 2019

PFEFFINGEN

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Metall

Hauptstrasse, Bahnhofstrasse, Jurastrasse, Austrasse und Dornacherstrasse nach Dornach. Die Haltestelle Alterszentrum wird rund 20 Meter an die Kreuzung Pfeffingerstrasse/Hofgasse verschoben und die Haltestelle Aesch Dorf wird an die Kreuzung Austrasse/Jurastrasse verlegt. Diese Umleitungen gelten wie folgt: − Sonntag, 3. März 2019 von 13.00 Uhr bis Betriebsschluss − Montag, 4. März 2019 von 19.00 Uhr bis Betriebsschluss − Dienstag, 5. März 2019 von 19.00 Uhr bis Betriebsschluss Am Sonntag, 3. März 2019, wird während des Aescher Fasnachtsumzuges im Ortszentrum der Tramverkehr der Linie 11, zwischen ca. 13.30 Uhr und 18.10 Uhr, eingestellt. Zwischen Reinach Süd und Herrenweg wird in dieser Zeit ein Tramersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Haltestelle Aesch Dorf kann in dieser Zeit nicht bedient werden. Wir bitten alle Passagiere um Kenntnisnahme und danken Ihnen für Ihr Verständnis. BLT AG

Öffnungszeiten der Familienund Jugendberatung Birseck während den Fasnachtsferien Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 4. März bis Freitag, 15. März 2019 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Aesch/Pfeffingen/Duggingen, Tel. 061 756 77 80. Ab Montag, 18. März 2019 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung BIRSECK

findet statt am Dienstag, 5. März 2019 Mittwoch, 13. März 2019 Montag, 18. März 2019 Mittwoch, 20. März 2019 Mittwoch, 27. März 2019 Mittwoch, 15. Mai 2019

Kultur bereichert uns Heute beginnt in unserer Gegend die fünfte Jahreszeit. Auch dieses Jahr wird die Fasnacht unzählige Touristen nach Basel locken. Die Region profitiert wirtschaftlich von Christina Wicker diesem kulturellen (GLP) Grossanlass. Die Fasnacht trägt aber auch zum sozialen Zusammenhalt bei und fördert die Toleranz durch Sozialkritik. Nach den «drey scheenschte Dääg» folgt eine leichte Melancholie. Wenn die Basler Stadtreinigung nach dem Endstreich damit beginnt, den Abfall zu beseitigen, merkt auch der letzte Waggis, dass seine Zeit für ein Jahr abgelaufen ist. Kultur in allen Variationen bereichert unser Leben. Es ist das Salz in der Suppe. Als Grünliberale ist es uns ein wichtiges Anliegen, dass genügend finanzielle Mittel für die Kulturpartnerschaft zwischen BaselStadt und Basel-Land zur Verfügung gestellt werden. Grünliberal – Jetzt aber auch Morgen. Christina Wicker, Vorstand GLP Baselland Landratskandidatin

Dr. med. B. STARK Allgemeine Medizin FMH Krebsenbachweg 5 4147 Aesch Telefon 061 753 11 30 Die Praxis bleibt vom 11.03.2019 bis zum 17.03.2019 wegen Ferien geschlossen. Das Praxistelefon gibt über unsere Vertreter Auskunft.


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Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Irène Marguerite Gabrielle Witschard-Jaggi 19. Mai 1950 bis 17. Februar 2019 Sie starb nicht plötzlich, nicht unerwartet, dennoch ist es schwer, die Endgültigkeit anzunehmen. In den frühen Morgenstunden ist sie einfühlsam umsorgt von den Ärzten und dem Pflegepersonal der Klinik Arlesheim ruhig eingeschlafen. In stiller Trauer Chantal Witschard und Cornelia Borner Stefan Witschard und Myriam Schad Patrick Witschard und Familie Suzanne und René Glaser-Jaggi mit Familie Peter und Anna Jaggi-Stalder mit Familie Verwandte und Freunde Die Abdankung findet statt am Freitag, 1. März 2019, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche St. Franz Xaver in Münchenstein. Anschliessend an die Abdankung findet auf dem Friedhof Münchenstein die Urnenbeisetzung statt. Traueradresse: Chantal Witschard, Steinackerstrasse 31, 4147 Aesch

Erinnerungen sind das Schönste, was wir teilen … Dies kann uns niemand wegnehmen. Du wirst immer mit uns sein . . .

Plötzlich bist du nicht mehr da, noch gestern bei uns am Tisch. Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Papi, Grossvater, Bruder und Freund

Fritz Renz 24. Juni 1939 – 19. Februar 2019 Seine Leidenschaft waren Reisen und genussvolle Essen im vertrauten Kreis. Jeden Tag freute er sich an den kleinen Dingen des Lebens. Seine innere Ruhe und Gelassenheit, sein offenes Ohr, seine Anteilnahme und Liebe werden uns immer begleiten.

Brigitte Renz und Wacho Chvitschia Peter und Oksana Renz mit Tatyana Esther Kraft und Marianne Scattolin Charlotte Wagner Dieter Hunziker, Max Schlag und Kurt Voirol Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 28. Februar 2019, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche auf dem Friedhof Münchenstein statt. Für Spendung berücksichtige man die Pro Infirmis, IBAN CH96 0900 0000 8002 2222 8. Traueradresse: Peter Renz, St. Alban-Rheinweg 110, 4052 Basel

TODESFÄLLE Aesch Paula Meyer-Stöcklin, geb. 13. Dezember 1925, gest. 24. Februar 2019, von Saint-Brais JU (Kirschgartenstrasse 16a, 4147 Aesch). Bestattung: Mittwoch, 6. März 2019, 14.00 Uhr, kath. Kirche in Aesch. Arlesheim Eduard Isenegger, geb. 6. Februar 1932, gest. 24. Februar 2019, von Bubendorf BL (Aurora Seniorenwohnpark, Friedensgasse 14, 4144 Arlesheim). Trauerfeier: Mittwoch, 6. März 2019, 14.00 Uhr, ref. Kirche in Arlesheim. Katharina Schneider, geb. 23. Juli 1964, gest. 23. Februar 2019, von Spiez BE und Basel (Neumattstrasse 27, 4144 Arlesheim). Trauerfeier: Freitag, 1. März 2019, 14.00 Uhr, Abdankungshalle Friedhof Bromhübel in Arlesheim. Marguerite Gabrielle Witschard, geb. 19. Mai 1950, gest. 17. Februar 2019, von Leuk VS (Neumattstrasse 17, 4144 Arlesheim). Trauerfeier: Freitag, 1. März 2019, 14.00 Uhr, röm.-kath. Kirche St. Franz Xaver in Münchenstein. Dornach Norbert Michael HungerbühlerDürr, geb. 14. September 1935, gest. 26. Februar 2019, von Sommeri TG, Hefenhofen TG (Ingelsteinweg 28). Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Liselotte Ruth Vögtli-Saladin, geb. 5. Juli 1930, gest. 23. Februar 2019, von Hochwald SO (Kanzleimattweg 13). Trauerfeier: Donnerstag, 7. März 2019, 14.30 Uhr, Friedhofkapelle Dornach. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Münchenstein Fritz Josef Renz, geb. 24. Juni 1939, gest. 19. Februar 2019, von Metzerlen-Mariastein SO (wohnhaft gewesen in 4142 Münchenstein BL). Abdankung und Beisetzung: Donnerstag, 28. Februar 2019, 14.00 Uhr, ref. Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Reinach Alfred Künti-Käser, geb. 22. Oktober 1927, gest. 22. Februar 2019, von Meikirch BE (wohnhaft gewesen in Reinach BL, Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 1. März 2019, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Alice Meyer-Debossens, geb. 29. Juli 1924, gest. 21. Februar 2019, von Oftringen AG (wohnhaft gewesen in Reinach BL, Aumattstrasse 79). Wurde bestattet. Bruno Schwendener, geb. 6. September 1951, gest. 24. Februar 2019, von Buchs SG, Sevelen SG (wohnhaft gewesen in Reinach BL, Habshagstrasse 4). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 1. März 2019, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung eine Gnade!

In Dankbarkeit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben

Joseph Meier 26. 4. 1923 – 25. 2. 2019 Gut betreut in der Basler Altersresidenz Südpark und begleitet von seinen Liebsten ist Seppi Meier (Götti) still von uns gegangen. In unserer Erinnerung wird er weiterleben!

Margrith Menth-Stebler Willy Menth und Susanne Christ Christoph Menth Angela Menth-Grolimund Elena, Robin und Manuel Anja und Tobias Heinsdorf-Menth Aurelio und Chiara Gregor Hoffmann Marius Menth und Maribel Menth-Forton Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet im engsten Freundeskreis in Oberkirch/ Nunningen mit anschliessender Urnenbeisetzung statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Pro Senectute Thierstein, IBAN CH61 0900 0000 4500 0455 2, Vermerk: J. Meier. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Margrith Menth, Talstrasse 12, 4208 Nunningen

In Dankbarkeit und Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Firmenchef und Verwaltungsratspräsidenten

Joseph Meier 26. 4. 1923 – 25. 2. 2019

Seit seinem Eintritt in die Nunninger Kammfabrik am 1. Mai 1943 hat er sich voll und ganz in den Dienst unseres Familienunternehmens gestellt. Zusammen mit Josef Menth hat er die Meilensteine der Firmengeschichte seit Gründung der Herba AG (1945) mitgeprägt und zur Gilso-Gruppe mit der Herba-Plastic AG (1975) weiterentwickelt. Uns, der heutigen und ehemaligen Belegschaft, der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat, bleibt dankbares Erinnern!

Gilso AG, Nunningen Dr. Willy Menth, VRP Die Beisetzung findet im engsten Kreis in Oberkirch statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Pro Senectute Thierstein, IBAN CH61 0900 0000 4500 0455 2, Vermerk: J. Meier.


MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Schalteröffnungszeiten Gemeindeverwaltung in der Basler Fasnachtswoche Am Fasnachtsmontag, 11. März 2019, sowie am Fasnachtsmittwoch, 13. März 2019, bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung jeweils am Nachmittag geschlossen. Wie üblich sind die Schalter auch am Donnerstagnachmittag, 14. März 2019, nicht geöffnet. Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416 Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung wünschen schöne Fasnachtstage

Zum 104. Geburtstag von Klara Zimmermann-Müller

Am vergangenen Donnerstag, 21. Februar 2019, durfte Klara Zimmermann-Müller ihren 104. Geburtstag feiern. Im Namen des Gemeinderates und der Verwaltung der Gemeinde Münchenstein überbrachte Gemeinderätin Heidi Frei der ältesten Einwohnerin Münchensteins die besten Glückwünsche für das neue Lebensjahr. Seit über 40 Jahren ist Klara Zimmermann in Münchenstein zu Hause. Sie wuchs gemeinsam mit vier Geschwistern auf und liess sich bereits in jungen Jahren zur Lehrerin ausbilden. Ab den frühen 1970er-Jahren unterrichtete sie auf freiwilliger Basis italienischsprachige Kindergartenkinder und später auch die Kinder vietnamesischer Familien in deutscher Sprache. Heute freut sich Frau Zimmermann über die regelmässigen Besuche ihrer vier Kinder, zehn Enkel und bereits zwölf Urenkel - bei denen es sich ausschliesslich um Knaben handelt. Wenngleich die Seh- und Hörkraft über die Jahre nachgelassen hat, interessiert sie sich nach wie vor für die Geschehnisse in der Region und verfolgt das Sportgeschehen. Der Gemeinderat

Ersatz Wasserleitung in der Pumpwerkstrasse Die bestehende Gussleitung der Wasserversorgung in der Pumpwerkstrasse wird durch eine Polyethylen-Leitung HDPE ersetzt. Die entsprechenden Tiefbauarbeiten werden ab Montag, 4. März 2019, ausgeführt. Die Bauzeit beträgt rund sechs Wochen. Der Verkehr wird während der gesamten

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Mission from Mars

Bauzeit einspurig durch die Baustelle geleitet. Es besteht eine Einbahnregelung von der Heiligholzstrasse bis zur Buchenstrasse. Von der Loogstrasse kommende Fahrzeuge werden via Buchenstrasse in die Heiligholzstrasse umgeleitet. Die Verkehrsführung ist signalisiert und auf der Gemeinde-Website unter dem Suchbegriff «Baustellen» zu finden. Die Bauverwaltung

Magic Cleaning – Ladies Night in der Gemeindebibliothek am 4. April Aufgeräumt durchs Leben gehen, unnötigen Ballast abwerfen, oder: Wenn alles ordentlich seinen Platz hat und das Öffnen von Schubladen und Schränken Freude bereitet. Caroline Bamert zeigt Tricks und Kniffe – unter anderem nach der Methode von Marie Kondo – die enorm helfen, das Aufräumen mit Motivation in Angriff zu nehmen. Der Anlass findet am Donnerstag, 4. April 2019, um 19.30 Uhr in der Gemeindebibliothek statt. Aufgrund beschränkter Platzzahl wird um Anmeldung gebeten. E-Mail: gemeindebibliothek@muenchenstein.ch Telefon 061 411 13 13 Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek während der Fasnachtsferien: Die Bibliothek ist während der Fasnachtsferien am Montag, 4. März 2019, sowie am Mittwoch, 6. März 2019, jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Vom 7. März bis und mit 17. März 2019 bleiben sowohl die Bibliothek wie auch der Rückgabekasten im Coop Gartenstadt geschlossen. Wie immer während der Ferienzeit kann ab dem 23. Februar 2019 von doppelter Ausleihe profitiert werden. Das Team der Gemeindebibliothek

Frauen-Sprachtreff in Münchenstein

Kinderfasnacht am 1. März 2019 In den vergangenen Jahren hat sich die Münchensteiner Kinderfasnacht, die jeweils am Freitagnachmittag vor den Schulferien stattfindet, mehr und mehr zu einem beliebten Anlass für Jung und Alt entwickelt. 2018 hat sich ein neues Organisationskomitee (OK) gebildet, um diese lieb gewonnene Tradition weiterzuführen. Der Umzug findet am Freitag, 1. März 2019, von 14.15 bis 15.00 Uhr statt. Neben den teilnehmenden 700 Kindern werden rund 70 «Mitläuferinnen und Mitläufer» den Umzug unterstützen. Der Zug startet beim Schulhaus Loog, verläuft via Eichenstrasse, Gutenbergstrasse, Lärchenstrasse, Schulackerstrasse, Eichenstrasse, Loogstrasse und endet beim Kultur- und Sportzentrum Bruckfeld. Die Streckenführung wurde mit der Gemeindepolizei besprochen und wird von dieser sowie weiteren freiwilligen Verkehrshelferinnen und Verkehrshelfern während des Anlasses überwacht. Nach dem Eintreffen des bunten Zuges beim Kuspo um 15.00 Uhr werden dort bis 17.00 Uhr Grilladen, eine Auswahl von Kuchen sowie Getränke zum familienfreundlichen Preis angeboten. Die Gemeindeverwaltung

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Die Fachstelle Integration bietet ab Donnerstag, 21. März 2019, wieder den beliebten Frauen-Sprachtreff unter der Leitung von Meta Zweifel an. Neu findet der Treff jeden Donnerstag von 9.00 bis 10.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Schulergänzenden Betreuung Lange Heid, Äussere Lange Heid 15, statt. Durch den Frauen-Sprachtreff erlernen die Teilnehmerinnen nicht nur die deutsche Sprache, sondern sie gewinnen auch an Selbstvertrauen und lernen andere Frauen kennen. Im Anschluss an den Sprachtreff sind die Teilnehmerinnen herzlich eingeladen, sich beim offenen Treffpunkt im Familienzentrum bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit anderen Müttern in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Eine Kinderbetreuung ist organisiert. Anmeldungen bitte an Frau Anita Alfarano: E-Mail: anita.alfarano@muenchenstein.ch Telefon oder SMS: 079 893 87 48 Fachstelle für Integration

Rückblick «Lob der Langsamkeit» Auf Einladung des Seniorenrats Münchenstein und der Koordinationsstelle für das Alter hin (Fortsetzung auf Seite 20)

Sorgten für spacigen Sound: Dirigent Thomas Schild und der Musikverein Münchenstein.

Am letzten Samstag gab der Musikverein Münchenstein sein Jahreskonzert 2019. Musik und Thema hatten diesmal galaktische Ausmasse.

Licht flackerte, als der Meteorit aufklappte und darin Moderator Vincent Leittersdorf ganz in Grün zum Vorschein kam. Er als Kommandant sei mit seinem A-Team (das Orchester) vom Mars auf die Erde gekommen, um nach dem Rechten zu sehen – und schon war das Publikum tief in galaktische Zusammenhänge eingetaucht.

FOTO: AXEL MANNIGEL

mandant den Gästen unterstützend zahlreiche Bilder. Oder er telefonierte mit Frau und Sohn, wobei ganz «skype-like» deren sprechende Gesichter zu sehen waren. Alarm und zehnjähriges Jubiläum Während Leittersdorf in Etappen seine mit Witzen, Erklärungen und auch einem Experiment gewürzte Moderation durchzog, spielte der Musikverein virtuos auf. Wie es zu solcher Weltraum-Musik passt, war diese mal laut, voll und fetzig, mal marsch- und fanfarenartig, aber auch breit, weit und ruhig. Immer wieder gab es brandenden Applaus und bei «E. T.» von John Williams waren vereinzelte «Bravo»-Rufe zu hören. Nach «Star Trek Through The Generations», dem letzten Stück des Abends, gab es plötzlich eine Fehlermeldung, Alarm wurde ausgelöst und die Evakuierung eingeleitet. Kommandant Leittersdorf verschwand in seinem Meteorit und zum Abschluss wurde nochmals «Also sprach Zarathustra» gespielt. Ein besonderer Dank ging danach noch an Thomas Schild für zehn Jahre als Dirigent beim Musikverein Münchenstein. Voll abgespaced!

ünf, vier, drei, zwei, eins, null.» Im Kuspo Münchenstein war es dunkel geworden und eine technische Stimme zählte laut den Countdown. An dessen Ende folgte, langsam anschwellend, der Anfang von «Also sprach Zarathustra». Doch auf der Bühne war nur Dirigent Thomas Schild zu sehen, der mit einem Leuchtstab dirigierte. Die Musik kam von überall her, denn das Orchester hatte sich im Publikum verteilt. Eine schöne Überraschung! Die nächste folgte, als sich ein übergrosser Stein, Fels oder noch besser Meteorit, welcher der Bühne etwas vorgelagert war, öffnete. Nebel wallte, rotes

Mitreissende Filmmusik Bereits vorher hatte es kulinarische Zusammenhänge gegeben, denn die Gäste konnten vor Beginn und in der Pause Ufo-Burger, Interstellar-Vegitellar, Astronauten-Sandwich und Fliegende Untertassen bestellen. Auf den Tischen gab es Plastiknebel, Steine und Leuchteffekte. Alles in allem herrschte beste Stimmung als Leittersdorf und sein Team landeten. «Mission from Mars» hiess das diesjährige Programm und gespielt wurden mitreissende Filmmusiken aus unter anderem «Star Wars», «Apollo 11», «E. T.» oder «Star Trek». Der Abend folgte dem Muster, dass entweder das A-Team spielte oder Leittersdorf dem Publikum quasi Intergalaktisches erklärte. Auf einem überdimensionalen Monitor zeigte der Kom-

LESERBRIEF

FRAUENCHOR MÜNCHENSTEIN

An die «Hündeler»

Nicole Schoch folgt auf Gaby Zaugg

Seit September 2018 gehöre auch ich zu dieser speziellen Spezies »Hündeler». Ich geniesse die Spaziergänge mit meinem Hund entlang der Birs oder durch die Quartierstrassen unseres schönen Münchensteins. Eines jedoch kann ich nicht nachvollziehen: Wir haben in unserer Gemeinde viele grüne RobidogKübel und die Robidog-Säcke sind gar kostenlos. Trotzdem sehe ich auf meinen Spaziergängen immer wieder Hundekot herumliegen. Es ist nicht verwunderlich, dass es immer mehr Hundehasser gibt. Und wer ist daran schuld? Es sind wir Hundehalter, wegen unseres Verhaltens. Liebe Hündeler, nehmt bitte eure Hundehäufchen auf, wenn nicht für eure Mitmenschen, dann für unsere Tiere, damit diese weiterhin willkommen sind in unserer Gemeinde. »Wer die Welt will rücken, der lerne hübsch sich bücken» (Deutsches Sprichwort). Dragana Weyermann mit Hund

Am 20. Februar fand die 101. Generalversammlung des Frauenchors Münchenstein in der Stiftung Hofmatt in Münchenstein statt. Die scheidende Präsidentin, Gaby Zaugg, begrüsste alle Aktiv-Sängerinnen, die Passivmitglieder sowie den Dirigenten, Herr Markus Schmied. Nach einem ausgezeichneten Nachtessen führte die Präsidentin mit spritzigen, humorvollen und eloquent beschreibenden Worten durch die Jahrespräsentation. Dabei konnten alle Anwesenden das vergangene Vereinsjahr nochmals «durchleben» und so manche unvergessliche Stunden noch einmal auf Bildern erleben. Die übrigen Traktanden wurden effizient und zügig behandelt. Nach neun Jahren wurde die Präsidentin, Gaby Zaugg, mit grossem Dank, lautstarkem Applaus und einem Blumenstrauss aus dem Vorstand verabschiedet. Die einstimmig gewählte neue Präsidentin,

Axel Mannigel

F

Frau Nicole Schoch, freut sich sehr auf die neue Herausforderung. Auch die neue Vize-Präsidentin, Frau Jolanda Brunner, wurde einstimmig gewählt. Die übrigen Mitglieder, Hanni Diepold, Susanne Hofer sowie Bea Gärtner, wurden im Vorstand, per Akklamation bestätigt. Die Präsidentin schloss die Versammlung mit den besten Wünschen für den neu zusammen gestellten Vorstand. Auch wünscht Sie dem Frauenchor Münchenstein gute Gesundheit, Freude am Singen, Kameradschaft sowie einem respektvollen Miteinander, begleitet von Humor. Der Chor probt jeweils am Mittwochabend um 20.15 Uhr in der Musikschule Münchenstein. Interessierte sind herzlich willkommen und dürfen sich gerne bei der neuen Präsidentin, Nicole Schoch telefonisch unter 061 411 83 03 oder via n.schoch@bluewin.ch melden. Gaby Zaugg


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MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 19)

hielt Andreas Brenner, Professor für Philosophie an der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz, am Dienstag, 19. Februar 2019, einen äusserst interessanten Vortrag in der Stiftung Hofmatt. Über 70 Seniorinnen und Senioren liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, die spannenden Ausführungen zum Thema «Lob der Langsamkeit» mit zu verfolgen. «Konzentriere dich. Verschwende nicht die kurze Zeit, die dir noch bleibt und geh deinen Weg noch einmal in Gedanken durch», ermun-

terte Andreas Brenner sein Publikum dazu, eine Rückschau auf das eigene Leben zu halten. Zum Schluss gab er den Anwesenden noch ein Zitat des bekannten Philosophen Norberto Bobbio mit auf den Weg: «Man sagt, am Ende bist du das, was du gedacht, geliebt, vollbracht hast». Mit einem lang anhaltenden Applaus wurde Andreas Brenner von seinem dankbaren Publikum verabschiedet. Koordinationsstelle für das Alter Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein

Schulferien Öffnungszeiten Fasnachts-/Skiferien vom 2. bis 17. März 2019 Während den Schulferien ist das Kirchgemeindehaus nur für Gottesdienste und angekündigte Veranstaltungen geöffnet. Das Sekretariat ist jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Kirchenpflege

WAHLEN 2019

Wir haben eine echte Wahl In den letzten Jahren kürzte die rechte Mehrheit von FDP und SVP bei der Prämienverbilligung, der Bildung, der Kultur und dem öffentlichen Verkehr, aktuell steht Adil Koller (SP) sogar eine Kürzung des Sozialhilfe-Grundbedarfs um 30 Prozent zur Diskussion. Gleichzeitig wurden diverse Missstände bekannt: Diverse Medien berichteten über Ungereimtheiten bei der Wirtschaftskammer, welche bekanntlich verschiedene öffentliche Aufträge ausführt. Unterdessen zieht der Verband sogar unliebsame Medien vor Gericht und verklagt sie auf sechsstellige Summen. Das ist ein Angriff auf die Demokratie. Am 31. März haben wir bei den kantonalen Wahlen

eine echte Wahl: Wollen wir im Baselbiet weiterhin eine solche rechte Abbaupolitik und einen undemokratischen Wirtschaftskammer-Filz? Oder wollen wir ein Baselbiet, das in die Zukunft investiert? Die SP steht für ein Baselbiet mit guten Schulen, starkem öffentlichen Verkehr, bezahlbaren KrankenkassenPrämien, geschützter Umwelt und bezahlbarem Wohnraum. Dafür haben wir uns in den letzten Jahren ganz konkret eingesetzt – zum Beispiel mit der Prämien-Initiative, der U-Abo-Initiative oder mit diversen Vorstössen im Landrat. Es braucht jetzt eine Wende in der Baselbieter Politik. Die rechte Politik schadet unserem Kanton. Ein Baselbiet mit Zukunft statt Abbau gibt es nur mit einer starken SP. Danke für Ihre Unterstützung für die SP-Liste 2 und Kathrin Schweizer als Regierungsrätin. Adil Koller, Präsident SP Baselland, Landrat

REFORMIERTE KIRCHE

Gottesdienst zum Tag der Kranken Der «Tag der Kranken» hat seinen festen Platz im Jahresgeschehen der Schweiz. Dieses Jahr ist es bereits das 80. Mal! Viele Menschen sensibilisieren andere durch Konzerte, Besuche, Geschenke in Heimen und Spitälern, mit Solidaritätsveranstaltungen und Reden. Auch im Kirchenkalender hat der Sonntag seinen festen Platz. So feiern wir am Sonntag, 3. März, um 10.15 Uhr im Kirchgemeindehaus an der Lärchen-

strasse 3 einen Gottesdienst in Solidarität mit Kranken und Gesunden, Niedergeschlagenen und Hoffnungsvollen. Es soll darin erfahrbar werden: Gott stärkt in Krankheit und Gesundheit! Klagen hat seine Zeit und danken hat seine Zeit. Weinen hat seine Zeit und lachen hat seine Zeit. Die Gemeinde bittet Gott um Heil, Zuwendung und Heilung für Kranke und Gesunde. Sie sind herzlich eingeladen! Pfarrerin Tabitha Walther

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Parteisoldatin oder Parteioffizier?

FDP übernimmt Verantwortung

Einige Gemeindepräsidenten ind Gemeindepräsidentinnen haben das Loblied auf die bisherige Regierung und das bürgerliche Viererticket gesungen. Haben sie schon vergessen, dass diese Regierung den Gemeinden gerade jede Selbstbestimmung genommen hat? Haben sie vergessen, dass diese bürgerliche Regierung mit ihrer rigorosen Sparpolitik nur das Finanzdebakel bereinigt hat, das eine ebenfalls bürgerliche Regierung vorher eingebrockt hat? Falls ihre Rechnung aufginge, wären die Frauen, die Hälfte der Bevölkerung, krass untervertreten in der Regierung. Haben sie vergessen, dass eine Demokratie von der repräsentativen Vertretung der Bevölkerung lebt? Auch eine der grössten Parteien des Kantons, die Sozialdemokraten, wären wiederum nicht vertreten in der Regierung. Haben sie vergessen, dass die bürgerlichen Parteien auf Bundesebene stets das Loblied auf die Konkordanz singen? Sie bezeichnen Kathrin Schweizer als «nicht teamfähig». Ich kann das nicht beurteilen, aber haben sie vergessen, dass die gleichen Verhaltensweisen bei einer Frau ganz anders beurteilt werden als bei einem Mann? Sie bezeichnen Kathrin Schweizer als «Parteisoldatin». Haben sie vergessen, dass ihr Gegenkandidat «Parteioffizier» der härteren Sorte ist? Da ist mir eine weibliche Parteisoldatin auf jeden Fall tausendmal lieber als ein männlicher Parteioffizier. Daher kann ich nur bestens empfehlen: Kathrin Schweizer und Isaac Reber in die Regierung, übrige Zeilen leer lassen. Und in den Landrat natürlich die Grünen – Liste 7 – wen denn sonst? Anton Bischofberger, Grüne Münchenstein

BLUTSPENDEZENTRUM

56 Menschen spendeten Blut Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Münchenstein und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam SRS Rettungsdienst Münchenstein gebührt grosser Dank. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 29. Oktober in Münchenstein, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch. Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel

LESERBRIEF

War Jesus Kommunist? Es kommt nicht oft vor, dass im Wochenblatt über Jesus debattiert wird! Genau das ist geschehen: Die Journalistin Fabia Maieroni hat zum ökumenischen Anlass mit dem Anthropologen Carel van Schaik einen Bericht verfasst. Pfarrer Reinhard Möller hat darauf mit einem Leserbrief reagiert. Gerne greifen wir den Ball auf: Am besagten Anlass hat der international renommierte Anthropologe auf eine sehr wertschätzen-

de und bescheidene Art von seiner Bibel-Lektüre gesprochen. In diesem Rahmen fiel das Stichwort, dass Jesus ein Kommunist gewesen sei. Herr van Schaik meinte das nicht im Sinne des real existierenden Sozialismus, von dem er sich mit klaren Worten distanzierte. Gemeint war der Kommunismus als gesellschaftliche Utopie, wie er von Philosophen und Theologen im 18. und 19. Jahrhundert formuliert worden war. Van Schaik meint, dass man auch in der Jesus-Bewegung dieses utopische Denken – die Sehnsucht nach einer besseren Welt – erkennen könne. Und er meint, dass es die Aufgabe der Kirchen sei, dieses Denken in die Welt hinauszutragen und mitzuhelfen, dass diese etwas besser wird. All das kann man so sehen – wir finden das legitim. Pfarrer Möller setzt da Fragezeichen, ihm ist das zu wenig – auch das ist legitim. Gerne schliessen wir uns ihm an und bekennen freimütig: Auch für uns war und ist Jesus Christus viel mehr als ein Kommunist – und er wird es immer sein bis in alle Ewigkeit! Pfarrer Markus Perrenoud und Pastoralassistent Josef-Anton Willa

Es ist nicht zu übersehen. Überall hängen Plakate mit verschiedensten Slogans und Wahlversprechen. Die Parteien sind innovativ, umweltfreundlich, sozial und vieles David Meier (FDP) mehr. Ich glaube den meisten Parteien, dass sie sich für das einsetzen wollen, was sie im Wahlkampf versprechen. Allerdings habe ich lange gelernt, dass man Menschen nicht, nach dem beurteilen soll, was sie sagen, sondern nachdem was sie tun. Wenn es um das Tun geht, meine ich Lösungen erarbeiten und umsetzen. Blinder Aktivismus hilft niemandem. Ich bin der festen Überzeugung, dass die FDP einer der wenigen Parteien ist, die konstant nachhaltige Lösungen erarbeitet und

umsetzt. Sichtbar wird dies vor allem in den Bereichen, Wirtschaft, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Sicherheit. Wer hat im Baselbiet die Lösungen für Infrastrukturthemen ausgearbeitet, wer das Bildungssystem umgekrempelt? Wer an der Spitze mitgeholfen, die Kantonsfinanzen ins Lot zu bringen? Leider ist es so, dass wie das Sprichwort schön sagt, beim Hobeln Späne fallen. Das heisst, bei solchen Lösungen gibt es oft negative Konsequenzen und Verlierer. Damit kann man sich unbeliebt machen und zur politischen Zielscheibe werden. Aber jemand muss die unbeliebten, schwierigen Probleme angehen. Das macht die FDP, dies seit mehr als 150 Jahren. Wenn Sie möchten, dass in der Politik Verantwortung übernommen und Lösungen erarbeitet werden, wählen Sie Liste 1! David Meier, Gemeinderat Münchenstein, Landratskandidat FDP

WAHLEN 2019

Das Problem ist der Konsum Kürzlich im Coop Gartenstadt gesehen: Erdbeeren in Aktion! Logischerweise aus dem Ausland. Daneben Himbeeren, Heidelbeeren und alles schön in Plastikschalen Susanne Knechtli verpackt. Zu die(BDP) ser Jahreszeit ein absolutes No-Go! Wo wir uns also umwelttechnisch massiv verbessern können, ist beim eigenen Konsum. Die Produktion der Früchte verursacht viel grösseren Umweltschaden als die Entsorgung der Schale. Die Produktion verbraucht Wasser und Energie. Herbizide und Pestizide werden eingesetzt. Zusätzlich gibt es Emissionen und Energieverbrauch durch den Transport. Von den miserablen Arbeitsbedingungen und dem Wassermangel in den Naturreservaten ganz zu schweigen. Rainer

Bunge, Professor für Umwelttechnik, fasst es so zusammen: «Der Müll, die Abgase, die Abwässer, die wir in den Erzeugerländern hinterlassen, wo wir unsere Produkte kaufen – das ist unser Schandfleck». Wir haben es mit unserem Kaufverhalten in der Hand. Buy local ist meine Devise. Der Einsatz für die lokale Wirtschaft wäre einer meiner Schwerpunkte im Landrat. Es lohnt sich, auf unsere süssen Schweizer Erdbeeren zu warten. Diese dürfen wir mit gutem Gewissen geniessen. Susanne Knechtli, Kandidatin Landratswahlen, BDP Liste 8

WAHLEN 2019

Verschwendete Jahre «Die bürgerliche Regierungsmehrheit hat in den letzten drei Jahren alles daran gesetzt, gute Grundlagen für die Zukunft des Baselbiets zu erarbeiten.» Liest sich Patrick gut, entspricht Rickenbach (SP) aber leider nicht der Realität: Die Kantonsangestellten wurden mit unsinnigen Sparmassnahmen demotiviert und beinahe in einen Streik getrieben. Die Gemeinden wurden wiederholt übergangen und sahen sich zwei Mal gezwungen, in einen Abstimmungskampf gegen den Kanton zu ziehen. Die Krankenkassen-Prämienzahler wurden weiter stark belastet und dann nur unter massivem Druck der Prämieninitiative minimal entlastet. Unser Partnerkanton Basel-Stadt wurde dermassen penetrant verärgert, dass wir

mit der abgelehnten Spitalfusion die Quittung erhalten haben. Mit 153 Millionen Franken Steuergeldern soll das Kantonsspital nun gestützt werden. Es bleibt zu befürchten, dass weitere Millionenbeträge folgen. Die BLPK erwirtschaftete zuletzt eine Anlagerendite von minus 2,2 Prozent, die nächste Sanierung dürfte schon bald anstehen. Wer denkt, das wäre nun alles gewesen, der sieht sich leider getäuscht: Während die Wirtschaft (noch) brummt und der Kanton trotzdem nur knapp schwarze Zahlen schreibt, hat der Regierungsrat bereits eine massive Senkung der Unternehmensgewinnsteuern geplant (30 Millionen Franken pro Jahr). Hinzukommen soll eine Steuerentlastung für Spitzenverdiener (10 bis 30 Millionen Franken pro Jahr). Das Schöne an der Demokratie ist jedoch: Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, haben am 31. März die Wahl! Patrick Rickenbach, Landratskandidat SP

LESERBRIEF

Die Kirche hat immer noch ihre Hirten Solange die Kirche immer noch Hirten hat, deren Geist nicht von Esoterik, Humanismus, Selbstverwirklichung und Bibelkritik vernebelt ist, besteht Gott sei Dank noch Hoffnung für eine vollmächtige und klare Verkündigung des Evangeliums in unseren Kirchen. Herzlichen Dank an Pfarrer Reinhard Möller für seine Replik an den Evolutionsbiologen Carel van Schaik. Urs Wischer

Kalle Zeller Leugger, in ur ula Berset Fl e Bar the, Urs ol ic Marcel Liner, N e, m au Daniela Vill enstein Sara Wehrli, heim /Münch es rl A is re lk Wah


MÜNCHENSTEIN

www.refk-mstein.ch Freitag, 1. März, Weltgebetstag 19.30 Kirchgemeindehaus. Liturgie: Team Weltgebetstag. Anschliessend gemütliches Beisammensein Sonntag, 3. März, Gottesdienst zum Tag der Kranken 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Tabitha Walther. Kollekte: Notruf Burnout Anlässe: Donnerstag, 28. Februar 19.30 KGH, Jubilate Chor Freitag, 1. März 9.30 KGH, Offener Eltern-Kind Treff Donnerstag, 7. März 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 2. bis 8. März Pfarrerin Tabitha Walther, 061 411 96 77 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 2. März 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 3. März 9.45 Münchenstein: Fasnachtsgottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Mehlsuppe, Käse- und Zwiebelwähe im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Fasnachtsgottesdienst mit Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Taizégebet

Praxis

Dr. med. M. Vollgraff wegen Ferien geschlossen vom 2. März bis 9. März. 2019

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WAHLEN 2019

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Dienstag, 5. März 9.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. euch. Anbetung bis 20.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Aschermittwoch: Mittwoch, 6. März 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 19.30 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier und gregorianischem Choral unter Mitwirkung der Frauenschola Donnerstag, 7. März 19.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. 1 Std. euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen Stillezeiten, Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 8. März 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 3. März 11.00 bis 12.00 Gottesdienst im Eggstei während der Fasnachtsferien Alle sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Gemeinschaft. Es findet keine Kinder- und Jugendbetreuung statt. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

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Der Klimawandel bewegt die Menschen Während meiner Jugendzeit sollte in Kaiseraugst ein AKW gebaut werden. Bedenken wegen der Gefahren und Auswirkungen im Katastrophenfall wurden von den VerantJürg Berger (GLP) wortlichen kleingeredet. Dies hat uns Schüler in jenen Tagen sehr bewegt und zu Vollversammlungen in der Schule und Demonstrationen geführt. Auch damals haben die Schulleitungen Sanktionen gegen die Schüler verhängt, welche deswegen die Schule «schwänzten». Die Proteste ha-

ben aber dazu geführt, dass wir heute in Kaiseraugst kein AKW haben und alternative Lösungen gesucht wurden. Heute ist es ähnlich. Den Klimawandel erleben wir je länger je stärker und dieser wird von vielen Verantwortlichen kleingeredet. Die Schüler haben nun erkannt, dass sie die Leidtragenden sein werden, wenn wir nicht heute beginnen, die Ursachen zu reduzieren. Deshalb gehen sie auf die Strasse. Ich begrüsse diese Kundgebungen und wünsche mir, dass die Teilnehmer nicht nur an Demonstrationen mitmachen, sondern auch politisch aktiv werden, um die Anliegen durchzusetzen; sei es durch Teilnahme an Abstimmungen, durch Kommentare in den sozialen Medien oder Schreiben an Par-

lamentarier. Die Klimadebatte ist zu wichtig, um nur ein Strohfeuer zu bleiben. Die Grünliberalen setzen sich seit ihrer Gründung in den Parlamenten für nachhaltige Lösungen für unsere Umwelt ein – dies immer auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Folgen. Darum bin ich in der glp und darum möchte ich diese Aspekte im Landrat einbringen. Jürg Berger, Grünliberale, Münchenstein

WAHLEN 2019

Gegen die bürgerliche Abbaupolitik Als ich vor neun Jahren meine Stelle als Kommissionssekretärin beim Grossen Rat Basel-Stadt angetreten habe, wurde mir erst richtig bewusst, welchen direkten Einfluss Lea Mani (SP) die Budgetbehandlungen auf unser Leben haben. Im Landrat wird entschieden, ob die Natur geschützt oder verbaut wird, ob die

Schulen rechtzeitig saniert werden, welche Lehrpläne angewendet werden und ob Familien genügend finanzielle Unterstützung erhalten. Diese Entscheidungen betreffen mich als Einwohnerin von Arlesheim ganz direkt. Das Wohlergehen von Familien und Kindern, gute Schulen auf allen Stufen, der Naturschutz und ein kundenfreundlicher Öffentlicher Verkehr liegen mir am Herzen. Gegen die Abbaupolitik der bürgerlichen Mehrheit wehre ich mich. Im Landrat will ich mich für ein Baselbiet einsetzen, dem das Wohlergehen

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seiner Einwohnerinnen und Einwohner wichtig ist, für ein Baselbiet mit hoher Lebensqualität. Als Co-Präsidentin der SP-Arlesheim bringe ich politische Erfahrung auf Gemeindeebene mit, als promovierte Soziologin verfüge ich über fundiertes Wissen über gesellschaftliche Zusammenhänge und als berufstätige Mutter von zwei kleinen Kindern weiss ich, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Taten statt schöner Worte erfordert. Lea Mani, LR-Kandidatin Liste 2

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Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Amtliche Publikationen

DORNACH GEMPEN HOCHWALD DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Aufgrund von diversen Medienartikeln nimmt der Gemeinderat Dornach nachfolgend Stellung Der Bauverwalter der Gemeinde Dornach steht aufgrund eines laufenden Verfahrens zu einem privaten Bauprojekt in der Gemeinde Dornach im Mittelpunkt medialer Kritik. Den Gemeindebehörden werden Filz, Seilschaften und Willkür vorgeworfen. Dies sind Vorwürfe, die der Gemeinderat nicht stehen lassen will. Zudem wehrt sich der Gemeinderat dagegen, dass Mitarbeitende der Verwaltung in den Medien persönlich angegriffen werden. Das ist nicht gerechtfertigt. Die Streitigkeiten haben ihren Ursprung bereits vor der Anstellung von Martin Zweifel als Bauverwalter. Das Amt des Bauverwalters ist stark exponiert. Es ist im Interesse der Gemeinde Dornach, dass ein Bauverwalter auch heisse Eisen anpackt. Der Gemeinderat wünscht sich, dass die Medien stärker darauf sensibilisiert sind, dass Behörden zu laufenden Verfahren keine ausführlichen Auskünfte erteilen können. Der Gemeinderat verfolgt das Ziel einer effizienten, effektiven und kundenfreundlichen Dienstleistung der Bauverwaltung, welche die Bautätigkeiten in Dornach im Rahmen von Recht und Gesetz begleitet, aber auch eingreift, wenn die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten werden. Der Gemeinderat geht davon aus, dass Reklamationen in Sachen Bauverwaltung entweder an den Gemeinderat gehen oder die Betroffenen von den ihnen zustehenden Rechtsmitteln Gebrauch machen, wenn sie mit einer Entscheidung nicht einverstanden sind. Die Austragung von Konflikten über die Presse ist laut Ansicht des Gemeinderats der falsche Weg.

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2019-0026 Bauherr: Meury Michael Rudolf, Vogesenstrasse 5, 4153 Reinach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Erstellen eines Zauns, Höhe max. 1.50m und Reklamenbeschriftung an Fassade – Bauplatz: Weidenstrasse 5f – Parzelle GB Dornach Nr.: 107 – Projektverfasser: Gesuchsteller Publiziert am: 28.02.2019 Einsprachefrist bis: 14.03.2019 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Herzliche Gratulation! Am 18. Februar 2019 hat der Gemeinderat Herrn Michael Thanner als Mitarbeiter des Werkhofs der Einwohnergemeinde Dornach gewählt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und wünschen Michael Thanner einen guten Start und viel Freude und Befriedigung in seiner neuen Tätigkeit. Am 18. Februar 2019 hat der Gemeinderat Herrn Christian Holzherr als Stv. Strassenmeister der Einwohnergemeinde Dornach gewählt. Er tritt die Nachfolge von Christian Richli an, der per 31.01.2019 den Werkhof verlassen hat, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

An dieser Stelle danken wir Herrn Christian Richli für seinen langjährigen Einsatz und die angenehme Zusammenarbeit. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Freude und Befriedigung in seiner neuen Tätigkeit. Gemeindepräsidium

Bildungskonferenz von Dornach Wie soll die Bildungslandschaft in Dornach im Jahr 2025 aussehen? Welche Erwartungen haben Sie an die Bildung? Haben Sie Vorschläge oder Anliegen und möchten Sie Einfluss nehmen? Dann sind Sie herzlich zur Bildungskonferenz am SAMSTAG, den 30. März 2019 von 9 bis 13 Uhr eingeladen. Die Veranstaltung wird in der AULA Im Brühl (Gempenring 34, Dornach) durchgeführt. Anmeldungen bitte an: bildungskonferenz@schulen-dornach.ch Anmeldeschluss ist der 26. März 2019 Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme, spannende Gespräche und viele kreative Ideen. Der Gemeinderat und die Bildungskommission Schulen Dornach

Schulfasnacht Dieses Jahr findet die Schulfasnacht am Freitag, 1. März 2019 statt. Fasnachtsumzug der Kindergärten, einzelner Primarklassen sowie der Spielgruppe Der Fasnachtsumzug startet um 10.30 Uhr beim Schulhaus Brühl und geht den Gempenring entlang bis zur Kreuzung Werbhollenstrasse und wieder zurück zum Schulhaus. Zuschauer entlang der Strecke sind willkommen und können den Umzug am Strassenrand geniessen. Der Trottoir-Abschnitt vor dem Schulhaus ist für die Schülerinnen und Schüler reserviert. Maskenball Von 12.00 bis 16.00 Uhr findet der Maskenball in der Turnhalle Bruggweg für alle Schulkinder und die Bevölkerung statt. Eintritt Maskenball CHF 5.00 inkl. 1 Getränk und 1 Hotdog. Der Erlös kommt den Klasse 3B und 3E der Sekundarschule für ihre Abschlussreise zu Gute. Fasnachtsbörse Von 11.00 bis 16.00 Uhr in der Turnhalle Bruggweg. Wir freuen uns auf eine grossen Anzahl Schaulustiger beim Fasnachtsumzug und viele Besucher beim Maskenball sowie Käufer bei der Fasnachtsbörse. Die Schulleitung

Öffnungszeiten der Familienund Jugendberatung Birseck während den Fasnachtsferien Die Familien- und Jugendberatung BIRSECK, Hauptstrasse 1, 4153 Reinach, bleibt während den Fasnachtsferien von Montag, 4. März bis Freitag, 15. März 2019 geschlossen. In dringenden Fällen wenden Sie sich an den Kinderund Jugendpsychiatrischen Dienst Bruderholz, Tel. 061 553 59 50, oder an die Sozialberatung Ihrer Gemeinde. Ab Montag, 18. März 2019 ist das Sekretariat wieder täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 061 711 72 50, besetzt. Das Team der Familienund Jugendberatung BIRSECK

DORNACHER FASNACHT

Dernière der Vampirbar im Brüggli Die legendäre Vampirbar am «Schmutzige Donnschtig» feiert heute ihre zwanzigste und letzte Ausgabe. Wir Vampire sind in jungen Jahren aus der Gruft gestiegen, um die Dornacher Fasnacht zu beleben. Begonnen hat es in der Bar des Hotels Jura mit einer «Uslumpete». Es folgten legendäre Bars in den Kellern von Päuli Kunz und dem Restaurant Schützen. Lange Jahre war die Scheune von Silvia und Richi Gasser am Kohliberg unsere Fasnachtsheimat – eine Institution der Dorf-Fasnacht. Einige Male waren wir mobil mit einem Barwagen unterwegs, bevor wir im Vampir-Schloss auf dem Platz vor dem Kloster wieder sesshaft wurden. Dort steigt heute zum zwanzigsten und letzten Mal die Vampirbar. Obwohl

«Ich verstand mich hauptsächlich als Anwalt des Waldes»

Vampire bekanntlich nie altern, geht auch für uns die schönste Fasnachtstradition einmal zu Ende. Bevor es soweit ist, geben wir zur Dernière noch einmal Vollgas: Nach altbewährtem Konzept sorgt der Sound unseres DJ Vamp für Stimmung. Dazu wird an der Bar zum letzten Mal der «Vampir» ausgeschenkt, unser Longdrink mit frisch gepressten Blutorangen, der längst Kult ist. Auch Guggen sind bei uns wie immer für ein Ständli willkommen. Wir freuen uns auf viele altbekannte und auch neue Gäste in unserer Bar! Heute Abend ab 20.30 Uhr steppt der Bär auf dem Schlachtdenkmal Platz vor dem Kloster Dornach. Die Vampire www.vampirbar.ch

Symbolische Amtsübergabe: Martin Roth (l.) überreicht seinem Nachfolger Peter Tanner die bewährte alte Messkluppe des Kreisforstamtes Dornach. FOTO: ROLAND BÜRKI

Der nahezu 30 Jahre als Kreisförster für die Bezirke Dorneck-Thierstein tätige Forstingenieur Martin Roth arbeitet seinen Nachfolger Peter Tanner noch bis Ende Februar in seine neue Aufgabe ein. Roland Bürki

W

ortgewandt, in feinem «Baseldytsch», aber mit auffallend viel Herzblut für Wald und Natur im Schwarzbubenland, blickt der Ende Februar aus dem Dornacher Amtshaus scheidende Kreisförster Martin Roth (65) auf seine nahezu 30 Jahre als Kreisförster für die Bezirke Dorneck und Thierstein zurück. Am 1. März 1990 hatte der junge Forstingenieur ETH nach Einsätzen im Emmental, im Berner Jura und in Schwarzenburg seine neue Stelle im Kreisforstamt Dornach angetreten. «Das war zur Zeit des Berliner Mauerfalls, der IBM-Kugelkopfschreibmaschine und der von Hand gezeichneten Waldpläne», lässt Roth im Gespräch mit dem Wochenblatt jene Zeit wieder aufleben. Um dann gleich auch seinen heutigen «sehr waldrei-

chen» Forstkreis mit 23 Gemeinden, vier Forstrevieren und 8000 Hektaren Wald mit 60 Prozent Laub- und 40 Prozent Nadelholz in den Fokus zu rücken. «Ich habe mich in den nahezu 30 Jahren hauptsächlich als Anwalt des Waldes oder als Mediator verstanden, galt es doch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald unter einen Hut zu bringen und gleichzeitig die Interessen an der Erhaltung der Natur zu wahren», betont Roth. Auf einer flugs hingezeichneten Skizze verdeutlicht er, wie der Forstingenieur mit einer zukunftsgerichteten Waldwirtschaftsplanung dafür sorgen muss, dass der Wald seine wichtigen Funktionen als Ort der Holzproduktion (DorneckThierstein = 60%), als Rückzugsgebiet für die Biodiversität (25%) und als Schutzwald zur Sicherheit (15%) erfüllen kann. Dies ohne in Konflikte mit den zunehmenden Freizeitaktivitäten im Wald zu geraten, die sich immer variantenreicher gestalteten. Schutzwald und Biodiversität «Mit den seit 2012 vom Bund ausgerichteten Subventionen für Schutzwälder gegen Naturgefahren wie Steinschlag, Hangrutsche oder Überschwemmungen haben wir Neuland betreten», blickt der seit Ende 2018 im Vorruhezustand stehende «alt Kreisförster» auf 188 Schutzwälder im Schwarzbubenland. 20 Projekte mit Kosten von zwei

Millionen Franken seien bereits umgesetzt worden. Grosse Erfolge zeigten – beispielsweise bei den letzten Winterstürmen – auch die seit zehn Jahren realisierten Sicherheits-Holzschläge entlang von rund 40 Kilometern an Kantons- und Gemeindestrassen. Weiter hebt Roth den «Leuchtturm Biodiversität Schwarzbubenland» hervor, wo in Sachen lichte Wälder, Biotopbäume, Altholzinseln, Waldrandpflege usw. bezüglich der Förderung von Tier- oder Pflanzenarten schon sehr viel erreicht worden ist. Dass der Kreisförster daneben auch mit forstrechtlicher Aufsicht, Kalamitäten, Klimawandel, Ausbildung und Öffentlichkeitsarbeit betraut ist, mache den Beruf spannend und abwechslungsreich. Noch bis Ende Februar führt Roth seinen Nachfolger, Forstingenieur Peter Tanner (49), in die Forstgeheimnisse des Schwarzbubenlands ein, um dann sein Büro zu räumen: «Dem Wald, dem Naturschutz und meinen Hobbies, dem Mountainbiking sowie dem Trommeln bei der «Gniesser Glygge Basel», bleibe ich aber auf jeden Fall erhalten.» Sein Nachfolger, der eine Erstausbildung als Mechaniker bei der Swissair abgeschlossen, dann die Matura nachgeholt und an der ETH Zürich Forstwissenschaften studiert hat, liegt mit seinen Präferenzen für Schutzwald, Biodiversität und Erholungsnutzung ganz auf der Linie seines Vorgängers.

MAGDALENEN-ZUNFT

QUARTIERVEREIN APFELSEE-WIDENECK

Das Fasnachtsfeuer brennt bald!

Die ersten Schritte sind vollbracht

Auch dieses Jahr organisiert die Magdalenen-Zunft Dornach ein Fasnachtsfeuer. Mit Unterstützung der Einwohnerund Bürgergemeinde, die das Brennund das technische Hilfsmaterial zur Verfügung stellen, wird am Samstag den 9. März von den Zunftbrüdern Schicht um Schicht das Fasnachtsfeuer aufgebaut. Selbstverständlich darf der Joggeli, der zuoberst auf dem Feuer thront, nicht fehlen. Am 10. März, dem Alt-Fasnachtsonntag, trifft man sich um 19.15 Uhr beim Feuerwehrmagazin. Dort werden von der Zunft kostenlos Lampions an die Kinder abgegeben. Anschliessend marschieren die Anwesenden gemeinsam mit der Guggemuusig Ruinenarre zur Sportanlage Gigersloch. Dort kann man dem feurigen Spektakel zuschauen. Das Clubrestaurant hat geöffnet und bietet Chlöpfer und Bratwürste vom Grill sowie heisse Getränke an. Daniel Müller, Schreiber

Der Quartierverein Apfelsee-Wideneck hat die ersten Schritte in der Öffentlichkeit gewagt. Gemeinderat Thomas Gschwind begrüsste alle Besucher sehr herzlich und skizzierte die Bedürfnisse des Jugendhauses. Die Besuchszeit der Teilnehmenden konnte individuell gewählt werden, wir waren auf diese Rotation vorbereitet, die Lösung hat sich gut bewährt. Unsere Quartierbevölkerung zeigte sehr grosses Interesse. Die Häufigkeit der gestellten Fragen bestimmt die folgende Reihenfolge. Von grossem Interesse war die Anbindung des ganzen Quartiers an den öffentlichen Bus-Verkehr mit zwei verschiedenen Varianten, genannt wurden Apfelseestrasse oder Industriestrasse. Auch der ZubringerAnschluss an die A 18 blieb mit unzähligen ungelösten Fragen wie Führung, Lärmschutz, usw. behaftet. Dieser Anschluss regt grosses Interesse! Weiter beschäftigte die Nachtberuhigung des Apfelseestrasse-Autoverkehrs durch nächt-

liche Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer gemäss Grundsatz-Beschluss EKLB. Ausserdem kam zur Sprache, ob eine Gewerbe- und Industriezone für stille Berufe und allenfalls technische Ausbildungszentren ermöglicht werden kann. Auch gewünscht wurde alternierende BusRundfahrten des Dorfbusses 66 durchgehend bis am Abend, besonders ab 15.27 Uhr bis 20.27 Uhr. Begründung: die Musikschüler aus dem Apfelsee könnten die Heimreise nach den Kursen ab Museumsplatz einfacher bewältigen. Der Quartier-Bahnhof gewinnt immer weniger Zuspruch bei unserer Bevölkerung, die enormen Baukosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Alle Anträge werden bearbeitet und weitergeleitet. Wir danken unseren Behörden, der Jugendhaus-Verwaltung mit Thomas Gschwind, allen Nachbarn, Firmen sowie dem Verpflegungsdienst für ihre tolle Starthilfe. Gérald Donzé


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

Bauherr: Mürner Roger und Madeleine, Gempenturmstrasse 9, 4145 Gempen – Bauobjekt: Heizungssanierung – Architekt: Frei & Partner AG, Lüsselmattweg 3, 4222 Zwingen – Bauplatz: Gempenturmstrasse 9, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 1488 Bauherr: Sunrise Communication AG,

GEMPEN

Binzmühlestrasse 130, 8050 Zürich – Bauobjekt: Neubau Mobilfunkanlage – Architekt: Enkom AG, Schellenrainstrasse 13, 6210 Sursee – Bauplatz: Gempenturmstrasse, alter Turnplatz, 4145 Gempen – Bauparzelle: GB Nr. 2056 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14.03.2019 Baukommission Gempen

SCHWARZBUEBE-JODLER

Öffentliche Probe, komm vorbei! Möchtest du in einem gut geführten Klub, den Schwarzbuebe-Jodler Dornach, mitsingen? Wir suchen Männerstimmen! Wir proben jeden Montag um 19.30 Uhr im Schulhaus Gempenring in Dornach. Bei uns lernst du Mitsingen und Jodeln spielend, schmerzfrei, ohne Erfolgsdruck und erst noch gratis! Der Besuch am Eidg. Jodlerfest in Basel wird sicher der Höhepunkt des Vereinsjahres

2020 werden. Wir werden am 4. März 2019 um 19.30 Uhr in der Aula vom Schulhaus Gempenring in Dornach eine öffentliche Probe durchführen. Beachte dazu das Inserat in der heutigen Ausgabe vom Wochenblatt. Ein Grossaufmarsch würde uns sehr beglücken. Schau doch einfach mal unverbindlich bei uns vorbei, wir freuen uns auf deinen Besuch! Schwarzbuebe-Jodler Dornach

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 2. März 15.30 Gottesdienst mit Kommunion im Spital Dornach Sonntag, 3. März 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Gottesdienst Taizé-Gebet im Kloster Dornach Aschermittwoch, 6. März 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche Katholische Gottesdienste in Gempen Dienstag, 5. März 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Jahresmesse für Ernesto Da Costa. Gest. JM für Josef und Hulda Berger-Ehrsam Aschermittwoch, 6. März 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 3. März 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie Aschermittwoch, 6. März 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie – Weihe und Austeilung der Asche

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 1. März 19.30 Ökum. Weltgebetstag der Frauen im Timotheus-Zentrum. Gleitet von ökum. Frauenteam Weltgebetstag. Musik Therese Rupp Sonntag, 3. März 10.00 Fasnachtsgottesdienst im Timotheus-Zentrum. Pfarrer Haiko Behrens, Kirchgemeinderätin Jaya Weyermann und Kirchgemeinderat Fredi Buchmann. Musik Therese Rupp und Solistin Karen Haverbeck Nächste Sonntagschule: Samstag, 23. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Aschermittwoch, 6. März 9.00 Wortgottesfeier Sonntag, 10. März 9.00 Wortgottesfeier

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VEREIN «FRIEDENSBRUGG»

www.gempen.ch info@gempen.ch

Baupublikationen

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Grossandrang für Peter Gysling bru. Der Verein «Friedensbrugg» konnte in Zusammenarbeit mit der ökumenischen Arbeitsgruppe «Dornach hilft» den Osteuropa-Kenner Peter Gysling für ein Referat über den Ukrainekonflikt gewinnen. Was sich in der Ost-Ukraine abspiele, sei mehr als ein Konflikt, so Gysling. Es sei ein von Russland initiierter Krieg. Die Geschehnisse auf dem Maidan-Platz seien – entgegen russlandfreundlichen Stimmen – kein vom Westen inszenierter Putsch gewesen. Die Einmischung von westlichen Politikern kritisierte Gysling dennoch. Mit dem Präsidenten Poroschenko seien die Probleme der Ukraine nicht gelöst, weil immer noch die Korruption grassiere und die Oligarchen das Sagen hätten. Gysling erlebte den Beginn der Annexion der Krim durch Russland 2014 selbst hautnah auf einem Flughafen. Für ihn ist die Annexion der Krim völkerrechtswidrig. Grund für die Annexion sei Putins Angst vor einer Aufkündigung des Mietvertrags für die russische Militärflotte in Sewastopol gewesen. Der Abschuss der MH17 der Malaysia Airlines sei mit grösster Wahrscheinlichkeit durch eine russische Buk-Rakete erfolgt, jedoch unabsichtlich. Die Situation in der Ost-Ukraine sei heute schlimmer denn je. Wie es weitergehe, sei nicht voraussehbar. Grosser Einsatz der «Friedensbrugg» Die Organisation «Friedensbrugg» wurde 1992 angesichts des Balkankriegs ge-

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Ruhig, ausgewogen und kenntnisreich: Peter Gysling bei seinem Vortrag. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

gründet. Sie schickt Fachleute in gewaltfreier Kommunikation in Krisengebiete, wo dann «Brückenbauer» zwischen Konfliktparteien und Ethnien ausgebildet werden. 2015 ging man erstmals in die Ukraine. Michael Peukert, der Projektleiter in Lwiw/Lemberg, erklärte kurz, was gewaltfreie Kommunikation sei. Danach berichtete Monika Wiede-

mann über die schwierige Integration der «desplaced people», also der im Lande vertriebenen Menschen, die mit der Flucht auch Rechte verlören. Sie betonte die Wichtigkeit des gemeinsamen Erlebens in Spiel, Spass und beim Essen. Die ökumenische Arbeitsgruppe «Dornach hilft» unterstützt die «Friedensbrugg» sowohl finanziell wie ideell.

DIE POLIZEI MELDET

Waldbrand beim Gempenturm

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17 bis 18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Feuersbrunst: Schuld ist vermutlich eine unbeaufsichtigte Feuerstelle. WoB. Im Bereich einer Feuerstelle unterhalb vom Gempenturm geriet am Montagabend eine grössere Waldfläche in Brand, was gegen 19.30 Uhr von mehrer Personen beobachtet und gemeldet worden war. Die Feuerwehr Gempen konnte den Brand in der Folge rasch unter Kontrolle bringen und schliesslich löschen. Betroffen vom Brand ist eine Waldfläche von rund 500 Quadratmetern. Gemäss ersten Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass

FOTO: ZVG

sich das Feuer von einer provisorischen Feuerstelle, welche offensichtlich unbeaufsichtigt zurückgelassen wurde, ausbreiten konnte. Der oder die Verursacher sind bislang nicht bekannt. Wegen des frühlingshaften Wetters hat es an exponierten Orten bereits eine trockene Streuschicht (Laub etc.), die leicht entzündbar ist. Die Polizei bittet deshalb die Bevölkerung, im Umgang mit Feuer im Wald die nötige Vorsicht walten zu lassen.


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AGENDA

Donnerstag, 28. Februar 2019 Nr. 09

Donnerstag, 28. Februar Aesch l Fasnachtsumzug Kindergarten und Primarschulen. Ortskern. 14 Uhr. Dornach l Tänze aus aller Welt. Alterssiedlung Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr. l Jazz & Soul-Afterwork mit Ines Brodbeck. Kloster Dornach. 18 Uhr. l «Popoch» – Die Arbeit des Lebens von Hanoch Levin. neuestheater.ch, Bahnhofstrasse 32. 19.30 Uhr. l Guggekonzert mit den Ruine-Narre. Nepomukplatz. 20 Uhr. Pfeffingen l Pfäffigerli. Schnitzelbangg-Abend. Böbs Schüre. 18 Uhr. Ausverkauft! Reinach l Fasnachtsumzug Kindergarten und Primarschulen. Hauptstrasse. 14.30 Uhr. Anschliessend Kinderball auf dem Gemeindehausplatz. 16 Uhr.

Freitag, 1. März Arlesheim l Arleser Fasnacht, Kinderumzug im Dorfkern. 14.30 Uhr. l Film im Stärne. A Dragon arrives! Gasthaus zum Stärne, Ermitagestr. 1. 19 Uhr. Münchenstein l Fasnachtsumzug Kindergarten und Primarschulen. Treffpunkt Schulhaus Loog. 14.15 Uhr. Pfeffingen l Pfäffigerli. Schnitzelbangg-Abend. Böbs Schüre. 18 Uhr. Ausverkauft! Reinach l ’s Vorspiel. Guggen- und Wagennacht im Ortskern. 19 Uhr.

Samstag, 2. März Arlesheim l Flügeli-Stubete. Schnitzelbängg und Rahmenstückli. Restaurant Adler. 19 Uhr. Ausverkauft! Dornach l Meine Liebe ist gross wie die weite Welt… Eurythmie-Aufführung mit Werken von Robert Schumann und Christian Morgenstern. Goetheanum-EurythmieEnsemble. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr.

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 21. Februar 2019

Münchenstein l Traitor, Klaw. Trash-Metal. Rockfact Music Club, Tramstrasse 66. 20 Uhr. Reinach l Rynacher Fasnachtsumzug. Ortskern. 14 Uhr. Wagenausstellung entlang der Hauptstrasse ab 17 Uhr. Guggenkonzert ab 19 Uhr.

Sonntag, 3. März Aesch l Aescher Fasnachtsumzug. Ortskern. Ab 14 Uhr. Münchenstein l Generationen-Jass: Ein Jassturnier für Jung und Alt. Restaurant Seegarten, Park im Grünen. 14 bis 17 Uhr.

Montag, 4. März Aesch l Oobesträich mit Fackelumzug. Beizenfasnacht mit Schnitzelbängg. 19 Uhr.

Dienstag, 5. März Aesch l Schluuchete. Guggekonzärt im Dorf. Ab 19 Uhr. Dornach l Spielraum Dienstagabend. Abend der Poesie. Goetheanum, Holzhaus. 19 Uhr. Pfeffingen l Fasnachtsumzug der Kinder, anschliessend Maskenball in der Mehrzweckhalle. Besammlung Parkplatz bei der Kirche. 14 Uhr.

Mittwoch, 6. März Arlesheim l Öffentliche Klinikführung durch die Onkologische Fachabteilung. Treffpunkt im Foyer Haus Wegman, Klinik Arlesheim, Pfeffingerweg 1. 17 Uhr.

Donnerstag, 7. März Dornach l Tänze aus aller Welt. Alterssiedlung Dornach, Rainweg 17. 9.30 bis 11 Uhr.

Ausstellungen Arlesheim l Buntes Allerlei. Aquarelle von Cécile Huber. Klinik Arlesheim, Foyer Haus Wegman. Täglich 8–20 Uhr, So ab 9 Uhr. Bis 3. März. l Kunst besser sehen. Natur pur. Werke von Michael Hein. SichtArt Optik, Hauptstrasse 34. Di–Fr 8.30–12 Uhr, 13.30–18.30 Uhr, Sa 9–16 Uhr. Bis 5. April. l Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So 11–17 Uhr. Bis 26. Jan. 2020. l Hidden – Verborgene Orte in der Schweiz. Gastausstellung. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So 11–17 Uhr. Bis 26. Januar 2020. Dornach l Werke des anthroposophischen Kunstimpulses. KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Mo–Fr, 17–18.30 Uhr, für besondere Öffnungszeiten: 079 321 30 38. l Drei zu Eins. Bilder von Fritz Lobeck. Sonderausstellung von zehn grossen Triptychen zu Themen der Bibel und der Odyssee. KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Mo–Fr, 17–18.30 Uhr. Bis 29. März. l «Erfahrenes – Erlebtes – Durchlichtetes». Kunsthandwerk und Grafik von Rolf u. Elisabeth Adler, Gerard Wagner. Atelierhaus, Brosiweg 41. Mo–Fr 9–18 Uhr und Sa/So 14–18 Uhr. Bis 28. Feb. Münchenstein l Geschichten aus Draht – Werke von Patricia Brunner, Saajid Zandolini. Hirslanden-Klinik Birshof. Reinacherstrasse 28. Mo–Fr 8–18.30 Uhr. Bis 31. März. l Schweizer Medienkunst! Mediengruppe Bitnik, Fragmentin, Lauren Huret. Pax Art Awards. Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi–So 12–18 Uhr (freier Eintritt: Mi–Fr 12–13 Uhr). Öffentliche Führungen: So 15 Uhr. Bis 21. April. Reinach l Kunst kennt keine Grenzen. Werke von Gaetana Zwemmer. Business Parc. Christoph-Merian-Ring 11. Mo–Fr 8–12/13.30–17.30 Uhr. Bis 2. August. l Fasnachtsausstellung. Heimatmuseum, Kirchgasse 9. Di 19–21 Uhr, Sa/So 14–17 Uhr. Bis 17. März.

Live@B&T

Gabriel Heim: «Diesseits der Grenze» Buchvernissage

Verena Krummenacher Birkenstrasse 8 4142 Münchenstein In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

1. T.C. BOYLE: Das Licht Roman, C. Hanser Verlag 2. MAYA ANGELOU: Ich weiss, warum der gefangene Vogel singt Roman, Suhrkamp Verlag 3. JULIAN BARNES: Die einzige Geschichte Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag 4. MICHEL HOUELLEBECQ: Serotonin Roman, Dumont Literatur & Kunst Verlag

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 4. März 2019, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

5.

1. MICHELLE OBAMA: Becoming Memoiren, Goldmann Verlag 2. YUVAL NOAH HARARI: Eine kurze Geschichte der Menschheit Kulturgeschichte, Pantheon Verlag 3. Le Guide Michelin Schweiz Reiseführer, Michelin Verlag 4. STEPHEN HAWKING: Kurze Antworten auf grosse Fragen Naturwissenschaft, Klett-Cotta Literatur Verlag 5. RAPHAËL BOUVIER: Der frühe Picasso Ausstellungskatalog, Hatje Cantz Verlag

WOLFGANG BORTLIK: Uferschnee Kriminalroman, Gmeiner Verlag 6. RAHEL SCHÜTZE: 6. Basel Wimmelbuch SIMON BECKETT: Wimmelbuch, Die ewigen Toten Ort: Kulturhaus Bider & Tanner F. Reinhardt Verlag Kriminalroman, Mittwoch, 27. März 2019 7. Wunderlich Verlag Zeit: 19.30 Uhr IRIS PAXINO: Türöffnung: 19.15 Uhr 7. Brücken zwischen Leben und Tod – Begegnungen mit JOJO MOYES: Lebensgeschichten aus den Verstorbenen Nächte, in denen Sturm Akten der Fremdenpolizei Anthroposophie, aufzieht Verlag Freies Geistesleben Gabriel Heim hat in den Archiven der Roman, Rowohlt Verlag 8. Basler Fremdenpolizei, dort, wo die 8. PETRA BRACHT, «Verwaltung des Fremden» die verIRIS LYDIA FREI: ROLAND LIEBSCHER-BRACHT: borgenen Seiten der Stadt bewahrt, Fasnacht mit Lucius Die Arthrose-Lüge recherchiert. Zehn Schicksalswege Gesundheit, Bilderbuch, aus dem 20. Jahrhundert – spannend Informationslücke Verlag Goldmann Verlag

Lösung 8/2019:

LEHRERIN

wie ein Roman. Moderation: Bernard Senn, SRF Veranstaltung in Kooperation mit dem Christoph Merian Verlag, Basel. Eintritt frei. Reservation: Tel. 061 206 99 96, ticket@biderundtanner.ch

Eintritt nur mit Gratis-Eintrittskarte garantiert.

10.

9. HELEN LIEBENDÖRFER: Die Sprache der Engel Von Schutzengeln, Erzengeln und Engelsmusik Religion, F. Reinhardt Verlag

ALICE PANTERMÜLLER/ DANIELA KOHL: Mein Lotta Leben, Band 15: Wer den Wal hat Kinderroman, Arena Verlag

10. Essen gehn! Basel 2018/2019 Gutscheinbuch, René Grüninger PR Zürich

9. KRISTEN ROUPENIAN: Cat Person Roman, Aufbau Verlag


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