Issuu on Google+

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 82 I 166. Jahrgang I Freitag, 18. Oktober 2013

Gültig, aber ...

Weniger Steuern

... die Gemeinderäte Hausen und Affoltern lehnen GlencoreInitiativen ab. > Seiten 3/5

In Hedingen soll der Steuerfuss von 101 auf 98 Prozent sinken. > Seite 5

Ein Betrüger und ein Prügler verurteilt Das Zürcher Obergericht hat einen einen einschlägig vorbestraften Hochstapler, der auch in Affoltern sein Unwesen trieb, zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Dieser hatte ein Malerunternehmen und die Arbeitslosenkasse um rund 250 000 Franken betrogen. Im Weiteren hat das Obergericht einen Kongolesen veruteilt, der in Bonstetten zivile Polizisten für Einbrecher hielt und diese mit Küchengeräten attackierte. ................................................... > Berichte auf Seite 9

-

In neuem Glanz Das Mehrzweckgebäude in Affoltern wurde ganzheitlich erneuert. > Seite 7

-

Detektivarbeit Abwechslungsreiche Lagerwochen-Premiere im Kispi-Reha-Zentrum. > Seite 13

Guter Weinjahrgang 2013

................................................... > Bericht auf Seite 11

Mühle und Säge Serie: Kurt Graf über die Unterrifferswiler Familie Bär. > Seite 14

Martina Landis schiesst besser als die Männer Die Wettswiler Sportschützin Martina Landis feierte bei dem von Frauen und Männern bestrittenen Finaltag des Glarner Sommercups in Näfels einen Sieg. Sie bezwang im Final Simon Beyeler, die aktuelle Nummer zwei des Nationalkaders. ................................................... > Bericht auf Seite 27

Wegweisendes Spiel in Muri für den FC Wettswil-Bonstetten Der 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten steht am Sonntag vor einem wegweisenden Spiel in Muri. Mit einem Sieg bleiben die derzeit auf Platz sechs stehenden Ämtler an den Spitzenclubs dran. Eine Niederlage würde sie hingegen bedrohlich an den ominösen Strich bringen. Erfreulich, dass dem FCWB der aus einem Probetraining in Vietnam zurückgekehrte Stürmer Acosta wieder zur Verfügung steht.

Das Ämtler Baugewerbe unter starkem Konkurrenzdruck Trotz Vollbeschäftigung leidet die Baubranche im Säuliamt unter massivem Preisdruck. Die Auftragsbücher der grossen und mittleren Bauunternehmen im Knonauer Amt sind voll. Das Arbeitsvolumen lastet die Betriebe mehrere Monate aus, teilweise sogar bis nächsten Frühling. Ein fast ruinöser Konkurrenz- und Preisdruck sorgt jedoch immer mehr dafür, dass auf vielen Baustellen ausserkantonale Firmen arbeiten. Selbst die Baukommissionen der öffentlichen Hand interpretieren die Submissionsverordnung immer öfter so, dass nur der absolut billigste Anbieter zum Zuge kommt. Neben der schwierigen Preispolitik machen den Baufirmen im Amt auch der Mangel an Baufachleuten vermehrt zu schaffen. Die Autobahnerschliessung trägt mindestens zu einem Teil Mitschuld an der grossen Bautätigkeit. (mm)

-

................................................... > Bericht auf Seite 27

anzeigen

Wümmet im Rebberg von Knonau. (Bild Werner Schneiter) In Uerzlikon ist der Wümmet vorbei, in Knonau wird noch geerntet: Die Ämtler Winzer Leuthold (Uerzlikon) und Marty (Knonau) sprechen von einem guten Jahrgang 2013, auch wenn

– wie in Knonau – Wespen die Menge beim Riesling x Sylvaner um rund 50 Prozent reduziert haben. Das lang anhaltende kalte Wetter in diesem Frühjahr und eine Trockenperiode haben

die Winzer zwar gefordert, aber die Traubenqualität nicht entscheidend beeinträchtigt. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 11

Täglich bereits 130 bis 180 Hotelgäste Holiday Inn Express auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern mit gutem Start Mit 130 bis 180 Gästen pro Tag ist das Holiday Inn Express in Affoltern gut gestartet. Auch viele Durchreisende nutzen die neue Übernachtungsmöglichkeit auf dem ehemaligen OVA-Areal. «Wirklich – ein idealer Start. So konnten wir unseren Betrieb bereits in den ersten Tagen unter Volllast testen», sagt Hotel-Direktor Martin Studer. Unmittelbar nach Eröffnung wurden 10 bis 20 Nächte gebucht, in dieser Woche sind es bereits zwischen 130 und 180 Gäste pro Tag – und dies bei insgesamt 102 Zimmern. Martin Studer ist denn auch überzeugt, dass mit dem neuen Drei-Sterne-Garni-Hotel im regionalen Markt eine Lücke geschlossen werden kann. Die Chance dazu besteht schon aus geografischen Gründen. «Die Lage hier ist äusserst attraktiv, verkehrstech-

nisch gut erschlossen», so der Direktor.

Jährlich bis zu 20 000 Logiernächte Das Holiday Inn Express richtet sich wochentags in erster Linie an Geschäftsleute, die sich in der Region zwischen den beiden Wirtschaftszentren Zürich und Zug aufhalten. Auffallend die zahlreichen «Walkings», die gebucht haben, also Durchreisende, welche die Hotelmarke kennen und aus dem Internet von der Eröffnung in Affoltern erfahren haben. Martin Studer glaubt auch, dass die neue Logiermöglichkeit von Durchreisenden auf der Nord-Süd-Achse genutzt und an Wochenenden von Privatgästen belegt wird, die das Freizeit- und Erholungsangebot in der Region nutzen. Er rechnet jährlich mit bis zu 20 000 Logiernächten: «Das neue Haus wertet das Knonauer Amt touristisch auf und bin-

Das Holiday Inn Express – schon in den ersten Tagen gut frequentiert. (Bild -ter.) det es an Zürich und Zug. Zudem steigert es die Wertschöpfung in der Region», ist Studer überzeugt – auch da-

von, dass das Gewerbe profitieren werde, weil Gäste während ihres Aufenthalts im Ort verkehren würden. (-ter.)

500 42 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Mettmenstetten

Gebührenreglement über die Abfallbewirtschaftung

Erneuerung Versorgungsleitung Aeugst-Habersaat

Der Gemeinderat Hausen am Albis hat am 1. Oktober 2013 eine Senkung der Abfall-Grundgebühren um rund 10 % beschlossen. Die neuen Gebühren betragen ab 1. Januar 2014:

Strassensperrung

Pauschale Grundgebühren Haushalte (exkl. MwSt.) Ganze Wohneinheiten (EFH, Wohnung)

Fr. 130.–

Einzelpersonenhaushalte mit maximal zwei Zimmern, nur auf Gesuch hin Fr. 100.– Gewerbe, Landwirtschaft (exkl. MwSt.) Gewerbebetriebe

Fr. 165.–

Einzelpersonen- und Landwirtschaftsbetriebe, welche eine Haushaltgrundgebühr in Hausen a. A. bezahlen (reduzierter Tarif), nur auf Gesuch hin Fr. 90.– Rechtsmittelbelehrung:

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Christof Kull, geb. 16. Juni 1965, von Niederlenz AG, Zwillikerstrasse 17, 8908 Hedingen, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 18. Oktober 2013 verwiesen. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2013 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hausen am Albis, 18. Oktober 2013 Gemeinderat Hausen am Albis

Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Einladung zur Delegiertenversammlung ZPK auf Mittwoch, 13. November 2013, 19.30 Uhr, Kasinosaal Gemeindezentrum, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis (Parkierung: Tiefgarage Marktplatz) Traktanden:

Schulzweckverband Bezirk Affoltern Donnerstag, 21. November 2013 20.00 Uhr: Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern in der Aula Ennetgraben, Zwillikerstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis. Die Akten liegen ab 20. Oktober 2013 im Sekretariat SZV, Breitenstrasse 18, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Die Versammlung ist öffentlich. Verbandsschulpflege Schulzweckverband Bezirk Affoltern

1. Eröffnung 1.1 Wahl der Stimmenzähler 1.2 Traktandenliste 2. Genehmigung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 16. Mai 2013 3. Wahl neues Vorstandsmitglied 4. Verschiedenes und Umfrage Im Anschluss an die Delegiertenversammlung folgt ein «Werkstattbericht Richtplanrevision Teil Verkehr» von Bernadette Breitenmoser, Regionalplanerin ZPK und Hannes Müller, Verkehrsplaner, mrs partner ag. Die Versammlung ist öffentlich. Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Sekretär Kurt Weber Peter Schärer

Die Arbeiten für die Erneuerung der Versorgungsleitung Aeugst–Habersaat kommen gut voran. Ab Montag, 21. Oktober 2013, muss – wie bereits angekündigt – die Wolfenstalstrasse für 3 Wochen für jeglichen Durchgangsverkehr gesperrt werden. Die Unternehmung und die Bauleitung sind jederzeit bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis. Bei Fragen stehen Ihnen folgende Personen gerne zur Verfügung: • Herr Duvnjak, Bauführer von der Firma Landis unter Telefon 041 729 19 52 • Herr Horat, Polier von der Firma Landis unter Telefon 079 335 70 38 sowie • Frau Jungesbluth vom Ingenieurbüro gpw unter Telefon 043 322 77 25

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Oktober 2013 A. Politische Gemeinde 1. Spital Affoltern, Auflösung Zweckverband und Umwandlung in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft, Vorberatung zur Urnenabstimmung vom 24. November 2013 (ohne Beschlussfassung) 2. Genehmigung der dauernden Erhöhung des Stellenetats der Gemeindeverwaltung Aeugst am Albis um 0,90 Stellen bzw. 90 Stellenprozente auf maximal 7,0 Stellen bzw. 700 Stellenprozente. 3. Genehmigung der Krediterteilung von Fr. 150 000.– inkl. MwSt. für den Beizug des Ortsplaners im Rahmen der laufenden Teilrevision der Richt- und Nutzungsplanung der Gemeinde Aeugst am Albis. Rechtsmittelbelehrung Stimmrechtsrekurs Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann gemäss § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte und die Vorschriften über ihre Ausübung (§ 147 des Gesetzes über die politischen Rechte) innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Einen Stimmrechtsrekurs kann nur erheben, wer die Verletzung von Vorschriften schon an der Versammlung gerügt hat. Gemeindebeschwerde Gegen Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz, wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Protokollberichtigungsrekurs Ein Rekurs gegen die Richtigkeit des Protokolls muss innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern eingereicht werden (gemäss § 54 Gemeindegesetz). Das Protokoll liegt ab Mittwoch, 23. Oktober 2013, zur Einsicht auf. Aeugst am Albis, 16. Oktober 2013 Gemeinderat Aeugst am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG).

Bauherrschaft: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Mozzatti Schlumpf Architekten AG, Oberneuhofstrasse 8, 6340 Baar Bauprojekt: Umbau/Erweiterung best. Volg-Center mit neuer Umgebungsgestaltung, Vers.-Nr. 929, Kat.-Nr. 4151, Albisstrasse 3/Projektänderung Parkierung sowie Containerplatz (Kernzone KA)

Ottenbach

Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bauherrschaft: Baugemeinschaft Zehnder-Düggeli, Innere Grundstrasse 5, 8910 Affoltern am Albis Projektverfasser: Atelier für Architektur Roger Honauer, Zürcherstrasse 18, 5630 Muri Bauvorhaben: Ausbau Dachgeschoss mit Gibellukarne und 7 Dachfenstern, Fotovoltaikanlage auf Scheune und Schallschutzmauer (Assek.-Nrn. 247– 250, 257) an der Muristrasse 14 a–d auf den Grundstücken Kat. Nrn. 244– 248 (Kernzone A)

Bonstetten

Wettswil am Albis

Bauherrschaft: Lüthy Martin und Monika, Chapfstrasse 27, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Baumberger Bau AG, Hauptstrasse 6, 3425 Koppigen Bauvorhaben: Carport offen, Chapfstrasse 27, Kat.-Nr. 1574, (Zone W2/30)

Bauherrschaft: Lukas und Lucia ZettSablone, Im Cholächer 12, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Balkon-Verglasung beim Wohnhaus Vers.-Nr. 865 auf Kat.-Nr. 2358, Im Cholächer 12 (Wohnzone W2a)

Hausen am Albis

Wettswil am Albis

Gesuchsteller: Jörg Bär, Dorfstrasse 1, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Ueli Rohner Architekturbüro, Raingartenstrasse 14, 8810 Horgen Bauprojekt: Abbruch best. EFH und Neubau 3-Fam.-Haus mit Gewerberaum auf Kat.Nr. 3432, Dorfstrasse 1, 8925 Ebertswil (K II)

Mettmenstetten Bauherrschaft: Daniel Wyss, Weidhof, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Alectron AG, Energietechnik-Solar, Wolhuserstrasse 31/33, 6017 Ruswil Bauprojekt: Einbau Photovoltaikanlage auf Scheunen- und Schopfdach, Vers.-Nrn. 876/1341, Kat.-Nr. 2314, Weidhof (Landwirtschaftszone)

Bauherrschaft: Peter von Ballmoos und Jeannette Hügli, Im Cholächer 16, 8907 Wettswil a. A. Bauvorhaben: Balkon-Verglasung beim Wohnhaus Vers.-Nr. 867 auf Kat.-Nr. 2360, Im Cholächer 16 (Wohnzone W2a)

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Kappel am Albis und Mettmenstetten Zugelassene Behälter für die Grüngutabfuhr Die Dileca (Dienstleistungscenter Amt) organisiert für die Gemeinden Aeugst am Albis, Affoltern am Albis, Bonstetten, Hedingen, Jonen, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil und Wettswil am Albis die Grüngutsammlung (Bioabfälle/organische Abfälle). Seit dem Jahr 2007 besteht für die Bioabfallsammlung in den vorgenannten Gemeinden eine Behälterpflicht. Per 1. Januar 2014 schliessen sich auch die Gemeinden Kappel am Albis und Mettmenstetten der Bioabfallsammlung der Dileca an. Um u. a. die Richtlinien der Eidgenössischen Kommission für Arbeitssicherheit in den Gemeinden Kappel am Albis und Mettmenstetten einzuhalten, ist die Einführung von Normbehältern für die Entsorgung des Grünguts zwingend nötig. In diesen Richtlinien werden u.a. die zumutbaren Lastgewichte für Männer und Frauen festgelegt. Deshalb sind für die Bereitstellung der organischen Abfälle zur Grüngutabfuhr in den Gemeinden Kappel am Albis und Mettmenstetten nur noch für die Kammschüttung (maschinelle Leerung) geeignete Normcontainer der Grösse 140 Liter, 240 Liter, 660 Liter oder Stahlcontainer von 800 Liter sowie mit verrottbarer Schnur gebündelte Äste, Baumschnitt, Schilf, Stauden und Sträucher zugelassen. Das Bündel darf nicht länger als 1,50 Meter und 30 Kilogramm schwer sein. Diese Vorschrift tritt per 1. Januar 2014 in Kraft. Die Veröffentlichung der vorgenannten Änderung erfolgt im Auftrag der Gemeinden Kappel am Albis und Mettmenstetten. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift ist im Doppel einzureichen; sie muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Affoltern am Albis, 18. Oktober 2013

Dileca


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

3

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Vilma und Enzo Dominioni, wohnhaft in Affoltern am Albis, feiern morgen Samstag, 19. Oktober, die goldene Hochzeit. Zum Ehrentag gratulieren wir herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Gültig, aber zur Ablehnung empfohlen Der Gemeinderat Hausen zur Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch»

Zur goldenen Hochzeit Auf 50 Ehejahre können auch Myrtha und Alfred Grob-Bürkler in Affoltern zurückblicken. Das Ehepaar feiert die goldene Hochzeit ebenfalls morgen Samstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Zur goldenen Hochzeit Unsere Glückwünsche gehen auch nach Obfelden zum Ehepaar Verena und Robert Häberling-Bühler, das ebenfalls morgen Samstag die goldene Hochzeit feiern darf. Wir wünschen einen schönen Festtag.

Zum 95. Geburtstag Morgen Samstag, 19. Oktober, feiert Meta Streich in Aeugst bei guter Gesundheit ihren 95. Geburtstag. Zu diesem hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag sowie alles Liebe und Gute.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Berta Portmann-Frei zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert heute Freitag, 18. Oktober. Wir wünschen der Jubilarin einen frohen Festtag.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 532 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Am 3. September 2013 reichte das Initiativkomitee «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch» die von 201 Stimmberechtigten unterzeichnete Initiative mit folgenden Begehren ein: Die Gemeinde Hausen unterstützt mit einer Gesamtsumme von 75 000 Franken zwei Projekte in Rohstoffländern: Integrale Begleitung von betroffenen Dorfgemeinschaften in Kolumbien (Organisation Arbeitsgruppe Schweiz – Kolumbien – ask, 37 500 Franken) und Zivilgesellschaftliche Beobachtung des Ressourcenabbaues in der DR Kongo (Organisation Fastenopfer mit der Kommission zur Beobachtung des Ressourcenabbaues der kongolesischen Bischofskonferenz – CERN, 37 500 Franken). Die Beiträge werden in den Jahren 2013 bis 2017 in gleichen Tranchen ausbezahlt und der Vollzug obliegt dem Gemeinderat. Der Gemeinderat stellte fest, dass die Initiative gültig und zulässig ist. Sie wird der Gemeindeversammlung vom 4. Dezember 2013 zur Beschlussfassung unterbreitet. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung, die Initiative aus folgenden Gründen abzulehnen: Zweifellos verdient das Anliegen der Initianten, Menschen zu unterstützen, die unter unzumutbaren Verhältnissen im Zusammenhang mit dem Abbau von Rohstoffen leiden, Respekt und Anerkennung. Ob der dafür vorgeschlagene Weg aber der Richtige ist, muss näher geprüft werden. Wie der Gemeinderat bereits bei der Beantwortung einer entsprechenden Anfrage an der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2013 feststellte, ist das vorliegende Begehren Entwicklungshilfe im weiteren Sinne. Es kann nicht Sache der Gemeinde sein, in diesem komplexen Bereich im Ausland tätig zu werden. Die negativen Folgen des Rohstoffhandels oder besser der Rohstoffgewinnung für die betroffene Bevölkerung müssen durch die Regierungen vor Ort oder durch internationale Bestrebun-

gen bekämpft werden. Unter den finanzrechtlichen Aspekten ist festzuhalten, dass sich die Haushaltführung der Gemeinden nach den Grundsätzen der Gesetzmässigkeit, der Sparsamkeit, der Wirtschaftlichkeit, des Haushaltgleichgewichts, des Zweckbindungsverbotes von Steuern und der Verursacherfinanzierung zu richten hat. Die zurzeit verlangte ausgeprägte Sparpolitik der Gemeinde verträgt sich zudem nicht mit solchen freiwilligen Ausgaben. Dies umso weniger, als zur Erreichung einer annähernd ausgeglichenen Rechnung für das Jahr 2014 eine Steuererhöhung um 4% vorgesehen wird. Der beantragte Gesamtbetrag von 75 000 Franken macht rund 1 Steuerprozent aus. Ziel der Gemeinde muss es sein, die knappen finanziellen Mittel in erster Linie für das Wohl und die Bedürfnisse der eigenen Gemeinde und ihrer Bevölkerung einzusetzen. Die beantragte Ausgabe läuft diesen Bestrebungen zuwider.

Affoltern: Bauarbeiten in der Unteren Bahnhofstrasse, Post-/Betpurstrasse

Belagsarbeiten erfordern Sperrung

Die Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis erneuert in der Unteren Bahnhofstrasse die Wasserleitung. Die Bauarbeiten beginnen am Dienstag, 29. Oktober 2013, und dauern voraussichtlich bis Mitte Dezember.

Verkehrsführung Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Auf der Unteren Bahnhofstrasse wird der Verkehr in einem Einbahnsystem geführt. Somit kann der Verkehr vom Kronenplatz in Richtung Bahnhof normal funktionieren. Für die Gegenrichtung wird eine grossräumige Umfahrung über die Zürichstrasse ausgeschildert. Die Ein- und Ausfahrten zu den Liegenschaften werden gewährleistet sein. Die provisorische Anordnung der Postautohaltestellen können den Fahrgastinformationen entnommen werden. Für die Fussgänger sind keine wesentlichen Änderungen zu erwarten. Die Wasserversorgung Affoltern am Albis dankt für das Verständnis dieser notwendigen Bauarbeiten und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten. Für die WasserversorgungsGenossenschaft Affoltern: ewp AG, Affoltern

Gemeindeversammlung Die nächste Gemeindeversammlung findet am Mittwoch, 4. Dezember 2014, statt. Folgende Geschäfte werden traktandiert: Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2014 und Festsetzung des Steueransatzes auf 90 %; Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt Oberheischerstrasse im Betrag von Fr. 1 193 688.15; Genehmigung der Teilrevision der Verbandsstatuten des Schulzweckverbandes Affoltern; Initiative «Rohstoffmillionen – Hausen handelt solidarisch», Bewilligung eines Kredites von 75 000 Franken. Die Stimmberechtigten wurden bisher mit einer Einladungsbroschüre an alle Haushaltungen zu den Gemeindeversammlungen eingeladen. Die Broschüre enthielt auch die ausführlichen Anträge des Gemeinderates an

die Gemeindeversammlung. Aufgrund der sehr geringen Beteiligungen an den Gemeindeversammlungen muss davon ausgegangen werden, dass auch die Broschüre grösstenteils nicht gelesen wird. Im Zuge der allgemeinen Sparanstrengungen wird deshalb ab dem Jahre 2014 auf den Versand dieser Broschüre verzichtet. Sie wird künftig in elektronischer Form auf der Homepage der Gemeinde abrufbar sein. Stimmberechtigte können sich aber bei der Gemeindekanzlei melden, falls sie weiterhin eine Broschüre in Papierform erhalten möchten. Nähere Informationen dazu werden folgen.

Voranschlag 2014 Der Voranschlag für das Jahr 2014 sieht einen Aufwandüberschuss von 724 800 Franken vor. Das Budget basiert auf einem Steuerfuss von 90% (Steuererhöhung gegenüber dem laufenden Jahr von 4 %) und einem Steuerertrag (100 %) von 7,2 Mio. Franken und einem Grundsteuerertrag von 1,1 Mio. Franken. Der Gesamtaufwand liegt bei rund 20,6 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen Fr. 4 449 500.–. Davon fallen Fr. 1 206 000.– auf die gebührenfinanzierten Bereiche. Es resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von Fr. 2 847 800.–. Es handelt sich bei dieser Summe zum grossen Teil um das noch nicht liberierte Aktienkapital (Fr. 2 023 000.–) der Beteiligung am Spital Affoltern im Zusammenhang mit der geplanten Rechtsformänderung. Der Voranschlag wurde genehmigt und der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, diesen ebenfalls zu genehmigen und den Gemeindesteuerfuss auf 90% festzusetzen.

Bauabrechnung Oberheischerstrasse Die Bauabrechnung für die verschiedenen Arbeiten an der Oberheischer-

strasse schliesst mit Fr. 1 193 688.15 um Fr. 100 311.85 oder 7,8% günstiger ab als veranschlagt. Die Abrechnung wurde genehmigt und der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, diese ebenfalls gutzuheissen.

Schulzweckverband Die Delegiertenversammlung des Schulzweckverbandes Bezirk Affoltern beantragen den Gemeinden eine Teilrevision der Statuten. Zentraler Punkt der Teilrevision ist die Reduktion der Mitglieder der Verbandsschulpflege auf drei Personen. Weitere Anpassungen betreffen Korrekturen, die sich aufgrund von neuen Rechtsgrundlagen des Kantons oder des veränderten Angebots des Schulzweckverbandes ergeben. Im Weitern enthält die Teilrevision eine Erweiterung der Finanzkompetenzen der Verbandsschulpflege für nicht budgetierte, einmalige Ausgaben. Der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, der Teilrevision der Schulzweckverbands-Statuten zuzustimmen.

Gemeindeverwaltung Die bisherige Leiterin Hochbau, Daniela Bommer, wurde mit Amtsantritt am 1. Dezember 2013 zur Gemeindeschreiberin gewählt. Als Nachfolgerin konnte Deliah Rascher, wohnhaft in Oberrieden, gewonnen werden. Sie ist ausgebildete Verwaltungsangestellte, besitzt den Fachausweis öffentliches Planungs- und Bauwesen der ZHAW und verfügt über einige Praxis in der öffentlichen Verwaltung. Sie wird die Leitung Hochbau auf den 1. Januar 2014 übernehmen. Der Gemeinderat und das Personal der Gemeindeverwaltung heissen Frau Rascher herzlich willkommen und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit. Moritz Koller, Gemeindeschreiber a.i.

Teilabschnitt der Jonental-/Aeugsterstrasse in Affoltern betroffen Wegen Belagschadens muss die Jonental-/Aeugsterstrasse in Affoltern nach der Ein- und Ausfahrt zur Liegenschaft Nr. 18 bis zur Butzenstrasse am 23./24. Oktober vollständig gesperrt werden. Gemäss einer Mitteilung des kantonalen Tiefbauamtes wird am Dienstag, 22. Oktober, 6.30 Uhr, mit den Vorarbeiten begonnen. Sie dauern bis zirka 17 Uhr. Der Verkehr wird in dieser Zeit durch einen Verkehrsdienst geregelt. Aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit muss die Strecke anschliessend komplett gesperrt werden. Dadurch sind auch die Einmündungen der Jonentalstrasse, der Alten Jonentalstrasse und des Pfruendhofwegs nicht zugänglich.

Umleitungen Diese Vollsperrung dauert von Mittwoch, 23. Oktober, 6 Uhr, bis Donnerstag, 24. Oktober, 6.30 Uhr. Beläge können nur bei trockener Witterung eingebaut werden. Bei Nässe muss der Belagseinbau und damit die Vollsperrung um eine Woche verschoben werden. Ab Dienstag, 22. Oktober, wird unter Info-Telefon 1600 (Regionalinformationen, Schulen, Kirchen, Behör-

Ab hier muss die Jonental-/Aeugsterstrasse bis zur Butzenstrasse in Affoltern am 23./24. Oktober vollständig gesperrt werden. (Bild -ter.) den) entsprechend informiert. Der Verkehr zwischen Affoltern und Aeugst wird über die Mühleberg-, Müliberg- und Sonnenbergstrasse umgeleitet, der Verkehr Affoltern–Rifferswil über Mettmenstetten. Auf der Buslinie 223 muss während der Vollsperrung mit Einschrän-

kungen gerechnet werden. Man beachte die Informationen an den Haltestellen und in den Bussen. Anstössern im Baustellenbereich wird empfohlen – sofern sie nicht auf ihr Fahrzeug verzichten können – dieses während der Vollsperrung ausserhalb der Baustelle abzustellen. (pd.)


Gemeinde Mettmenstetten Projekt:

383 / Albisstrasse, km 0.900 bis 1.780 Strecke: Im Steinisacher bis Mettmenstetterstrasse Bauwerk: Radweg, Erneuerung und Instandsetzung Fahrbahn Auflage des Bauprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz Abtretung von Privatrechten/ Leistung von Beiträgen Projektdossier inkl. Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis der sämtlichen für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommenen Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen (von heute an gerechnet) in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstr. 1, 8911 Rifferswil, zur Einsicht auf. Das Projekt ist an der im Titel erwähnten Örtlichkeit ausgesteckt. Innerhalb der vorgenannten Auflagefrist können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt beim Gemeinderat Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission. Ab dem Tag der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Rifferswil, 18. Oktober 2013 Gemeinderat Rifferswil

Bestattungen Hedingen In Affoltern am Albis ist am 14. Oktober 2013 gestorben:

Stutz geb. Christen, Angela geboren am 20. Mai 1932, von Arni AG und Islisberg AG, Ehefrau des Stutz Martin, wohnhaft gewesen in Hedingen, Zwillikerstrasse 54, mit Aufenthalt im Haus zum Seewadel, Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hedingen

Lönd mi schlofe und gönnet mir d’Rueh decket mi mit Liebi und net mit Träne zue.

Radweg, Erneuerung und Instandsetzung Fahrbahn Gemeinden Mettmenstetten und Rifferswil 383 Albisstrasse, Im Steinisacher (Mettmenstetten) bis 676 Mettmenstetterstrasse (Rifferswil) Radwegbau, Erneuerung und Instandsetzung Fahrbahn km 0.900 bis 1.780 Auflage des Bauprojektes und des Landerwerbsplanes gemäss § 16 in Verbindung mit § 17 Abs. 2 Strassengesetz (StrG) Abtretung von Privatrechten/Leistung von Beiträgen Das Projektdossier und der Landerwerbsplan liegen – nebst einem Verzeichnis sämtlicheR für die Abtretung von Rechten oder für die Leistung von Beiträgen in Anspruch genommeneR Personen sowie der an sie gestellten Ansprüche – während 30 Tagen von heute an – in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, zur Einsicht auf. Das Projekt ist an Ort ausgesteckt.

TODESANZEIGE Traurig, aber mit schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter, Schwiegermutter, unserem Grosi und Urgrosi

Angela Stutz-Christen 20. Mai 1932 – 14. Oktober 2013

Nach langer schwerer Krankheit ist sie für immer von uns gegangen. In stiller Trauer:

Innerhalb der genannten Auflagefrist von 30 Tagen können betroffene Grundeigentümer oder sonst wie in ihren schutzwürdigen Interessen berührte Personen, Gemeinden sowie andere Körperschaften oder Anstalten des öffentlichen Rechts, gegen das Projekt bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, schriftlich und mit Begründung Einsprache erheben. Einsprachen gegen die Enteignung sowie Entschädigungsbegehren und Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten müssen ebenfalls innerhalb der Auflagefrist eingereicht werden. Unterlässt ein Grundeigentümer diese Einsprachen, wird gemäss § 23 Abtretungsgesetz angenommen, er sei mit der ihm zugemuteten Abtretung einverstanden und anerkenne mit Bezug auf seine eigenen Ansprüche zum Voraus die Richtigkeit des Entscheides der Schätzungskommission.

Martin Stutz-Christen Hubert Stutz, Hanni Stutz-Bühler Dario, Sandra, Bianca Alfred und Doris Stutz-Trinkler Fabienne und Andi Haldemann mit Lina und Sara Isabelle und Philipp Hurter mit Scarlett Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Martin Stutz, Zwillikerstrasse 54, 8908 Hedingen

Vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung des Bauplanes an darf, Notfälle vorbehalten, ohne Einwilligung der Unternehmung an der äusseren Beschaffenheit des Abtretungsgegenstandes keine wesentliche, mit Beziehung auf die rechtlichen Verhältnisse desselben aber gar keine Veränderung vorgenommen werden. Allfällige Streitigkeiten entscheidet der Bezirksgerichtspräsident im summarischen Verfahren nach freiem Ermessen. Der Expropriant hat für den aus dieser Einschränkung des freien Verfügungsrechts hervorgegangenen Schaden Ersatz zu leisten. Nach Ablauf zweier Jahre vom Tage der öffentlichen Bekanntmachung an ist der Abtretungspflichtige nicht mehr an diese Einschränkung gebunden. Veränderungen am Abtretungsobjekt, welche im Widerspruch mit diesen Vorschriften vorgenommen würden, sind bei der Ausmittlung der Entschädigungssumme nicht zu berücksichtigen und verpflichten zum Ersatz des dem Exproprianten hieraus entstehenden Schadens. Mettmenstetten, 18. Oktober 2013

Der Gemeinderat

TODESANZEIGE Mit grosser Trauer müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Aktivmitglied

Josef Sgier Nach schwerer Krankheit wurde uns unser Sängerkamerad für immer weggenommen. Wir werden seine unbeschwerte und fröhliche Art schmerzlich vermissen und behalten ihn in dankbarer Erinnerung. Seinen Angehörigen entbieten wir unser tiefstes Mitgefühl.

WIR DANKEN HERZLICH für die grosse und innige Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserem lieben

Der Vorstand

Hans Wiesmann-Landis erfahren durften. Besonders möchten wir uns bei Frau Pfarrerin Bettina Bartels für die tröstenden Abschiedsworte bedanken. Herzlichen Dank für die vielen Beileidsbekundungen und die zahlreichen Spenden. Danke all denen, die Hans auf seinem letzten Weg begleitet haben. Wir durften erfahren, dass wir mit unserem Schmerz nicht alleine sind. Wir sind allen in Dankbarkeit verbunden. Affoltern am Albis, im Oktober 2013

Die Trauerfamilie

DANKSAGUNG Die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Arnold (Noldi) Haltner-Huber 6. Juli 1929 – 27. September 2013

hat uns tief bewegt. Wir danken herzlich – allen Verwandten, Freunden, Turner- und Schützenkollegen, Nachbarn und Bekannten, die uns mit tröstenden Worten beigestanden sind – Therese Fankhauser und Hans Reifler für die in den letzten Jahren herzliche Betreuung – seinem Hausarzt Dr. Jürg Schwegler, dem Ärzteteam um Frau Dr. Roth und dem Pflegeteam der Akutgeriatrie des Spitals Affoltern sowie der Spitex Knonaueramt, Gebiet Obfelden/Ottenbach – Herrn Pfarrer Jörg Ebert für die feierliche Abdankungsfeier – der Organistin Veronica Nully und dem Trompeter Keita Kitade für die wunderschöne musikalische Umrahmung der Abdankungsfeier – für die grosse Anteilnahme der Fahnendelegationen des Turnvereins Ottenbach, der kantonalen und eidgenössischen Turnveteranen, der Feldschützen Ottenbach, der Armbrustschützen Affoltern am Albis und Umgebung sowie der Schützenveteranen, die Noldi den letzten Gruss erwiesen – für die vielen Spenden, die zum Gedenken an den Verstorbenen für die Spitex Knonaueramt, Gebiet Obfelden/Ottenbach, einbezahlt wurden sowie für die farbenfrohen Blumen. Im Dank eingeschlossen sind auch all jene, die Noldi im Leben unterstützt und begleitet haben. Ottenbach, 18. Oktober 2013

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

5

Steuerfuss soll auf 98 % sinken Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hedingen Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2013, den Steuerfuss für das Jahr 2014 von heute 101% auf 98% zu senken. Der entsprechende Voranschlag rechnet mit einem Ausgabenüberschuss von rund 500 000 Franken. Dieses budgetierte Defizit ist dank der guten Resultate der Vorjahre und des laufenden Jahres gut verkraftbar. So wird über mehrere Jahre betrachtet ein ausgeglichenes Resultat erreicht. Die Gemeindefinanzen sind gesund und weisen ein relativ hohes Nettovermögen auf, welches Ende 2012 rund 16,2 Millionen Franken betrug und sich bis Ende 2013 nur wenig reduzieren wird. Infolge des grossen Investitionsvolumens 2014 wird dieses Nettovermögen bis Ende 2014 zwar auf rund 9 Millionen Franken sinken, trotzdem aber immer noch innerhalb der finanzpolitisch vorgegebenen Bandbreite von 8.8 Millionen bis 13,2 Millionen Franken liegen. Aufgrund der weiteren Investitionsplanung in den Jahren 2015 und 2016 kann mit einem erneuten Anstieg des Nettovermögens auf über 10 Millionen Franken oder ungefähr 3000 Franken pro Einwohner gerechnet werden.

Weitere Geschäfte der Gemeindeversammlung An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2013 soll neben dem Steuerfuss und Voranschlag 2014 über

6 Sachgeschäfte befunden werden: die Bauabrechnung der flankierenden Massnahmen, die Sanierung der Turnhalle und des Schulhauses Schachen 1, ein zusätzliches Oberstufen-Klassenzimmer im Schulhaus Güpf, die Sanierung der Hinteren Bahnhofstrasse, die neue Finanzierung der Jugendarbeit sowie die Revision der Statuten des Schulzweckverbandes. Die Details zu den Vorlagen werden wie immer rund 10 Tage vor der Versammlung an alle Haushaltungen versandt.

Kommunale Urnengänge am 24. November 2013 Am eidgenössischen Abstimmungssonntag vom 24. November 2013 wird auch über drei kommunale Vorlagen befunden. Neben den beiden Spital-

vorlagen (Auflösung des bisherigen Zweckverbandes und Beitritt zur neuen Gemeinnützigen Spital Affoltern AG), die beide den Stimmberechtigten vom Gemeinderat zur Annahme empfohlen werden, wird der erste Wahlgang der Ersatzwahl eines Mitglieds der Schulpflege durchgeführt.

Sachbereichsrevision Löhne und Entschädigungen Die kantonalen Revisionsdienste haben Mitte Juli bei der Gemeindeverwaltung eine Sachbereichsprüfung im Bereich Löhne und Entschädigungen durchgeführt. Die Stichproben ergaben, dass die Finanzverwaltung alle gestellten Anforderungen erfüllt.

Hortaufsicht durch das AJB

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung am Jahreswechsel Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben wie diejenigen der kantonalen Verwaltung über die Weihnachts- und Neujahrstage von Montag, 23. Dezember 2013, bis und mit Freitag, 3. Januar 2014, geschlossen. Das Bestattungsamt wie auch der Werkhof werden während dieser Zeit einen entsprechenden Pikettdienst organisieren. Details dazu werde später bekannt gegeben.

Seit Anfang 2013 sind die Gemeinden für die Bewilligung und Aufsicht von Kinderkrippen und privaten Horten zuständig. Sie können dies selbst tun oder dafür eine andere Stelle bezeichnen. Hedingen hat diese Aufgabe mittels einer Leistungsvereinbarung dem kantonalen Amt für Jugend und Berufsberatung übertragen.

Baubewilligung Die BSZ Immobilien AG, Zürich, erhielt die baurechtliche Bewilligung für den Abbruch des Wohn- und Geschäftshauses und den Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Zürcherstrasse 58. (büc)

Auch die FCH-Juniorinnen wollen einen ligakonformen Platz. (Bild zvg.)

Sportplatz Jonentäli in die Jahre gekommen Infos über Sanierung und Erweiterung Der Sportplatz Jonentäli ist in die Jahre gekommen. Der FC Hausen am Albis braucht ligakonforme Plätze . . . Am 22. Oktober findet im Gemeindesaal Hausen eine Info-Veranstaltung über Sanierung und Erweiterung statt. Was liegt näher als die nötige Sanierung der Sportanlage Jonentäli mit einer Erweiterung zu verbinden, die dem Fussballclub die längst benötigten Spiel- und Trainingsfelder zur Verfügung stellt? Vor vier Jahren lehnte die Bevölkerung von Hausen die geplante Fussballanlage Huserallmend an einer Urnenabstimmung ab. Eine breit abgestützte Projektgruppe hat danach ein Gesamtkonzept erarbeitet mit der Zielsetzung, die Spielfelder und die Infrastruktur für den Fussballclub bereitzustellen, den Sportplatz zu sanie-

Die Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» ist gültig Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Affoltern Die rechtliche Prüfung der Initiative «Rohstoffmillionen – Affoltern handelt solidarisch» hat ergeben, dass sie den gesetzlichen Anforderungen genügt. Der Gemeinderat hat sie deshalb als gültig erklärt und wird das Geschäft der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2013 vorlegen. Durch den Börsengang der im Rohstoffabbau und -handel tätigen Firma Glencore kann die Gemeinde Rüschli-

kon ausserordentliche Steuereinnahmen ausweisen, welche über den kantonalen Finanzausgleich (Ressourcenausgleich) abgeschöpft und den anderen Zürcher Gemeinden ausbezahlt werden. Das Initiativkomitee und über 200 Mitunterzeichnende verlangen, dass rund 10% (165 000 Franken) des höheren Ressourcenausgleiches an Hilfswerke überwiesen werden, welche Projekte in den Abbauländern unterstützen. Dies allerdings nur dann, wenn die Gemeinde Affoltern am Albis den Übergangsausgleich teilweise oder vollständig behalten kann.

Neben dem Ressourcenausgleich musste Affoltern am Albis beim Kanton Zürich Fr. 6 834 200.– Übergangsausgleich (Politische Gemeinde und Primarschulgemeinde) beantragen, damit die für das Jahr 2013 geplanten, jährlich wiederkehrenden Ausgaben beglichen werden können. Falls der Betrag nicht vollständig benötigt wird, kürzt der Kanton diesen bis die Jahresrechnung ausgeglichen ist. 2016 wird der Übergangsausgleich auslaufen. Die dann fehlenden Millionenbeträge in der Laufenden Rechnung wird Affoltern am Albis durch

Anlässlich der Übergabe der Initiative im September an den Gemeinderat. (Archivbild)

ren, sowie neue Nutzungsmöglichkeiten für den Individualsport bereitzustellen. Das erarbeitete Konzept enthält vier Teilbereiche. Die beiden Teilbereiche «Garderobengebäude» und «Skateanlage mit Biketrail» sind in der Zuständigkeit der Gemeinde Hausen. Beide wurden von deren Bevölkerung mit grosser Mehrheit angenommen. Das Projekt «Sanierung und Erweiterung der Sportanlage Jonentäli» enthält die zwei Teilbereiche «Erweiterung Grünfläche» und «Sanierung Leichtathletik-Anlage». Zuständig ist die Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil. Über das Projekt wird am Sonntag, den 24. November 2013, an der Urne abgestimmt. Die Sekundarschulpflege freut sich, der Bevölkerung aller drei Schulgemeinden das Vorhaben am 22. Oktober um 20 Uhr im Gemeindesaal Hausen vorzustellen.

anzeige

Spital Was sagen Sie dazu?

Steuererhöhungen und/oder mit drastischen Kostenreduktionen in allen Bereichen auffangen müssen. Die Politische Gemeinde Affoltern am Albis weist aktuell rund 50 Mio. Franken Schulden aus. Betrachtet man das Nettovermögen bzw. die Nettoschuld pro Einwohner, liegt Affoltern am Albis auf Platz 161 der 169 Zürcher Gemeinden (ohne Städte Zürich und Winterthur).

Gemeinderat empfiehlt Initiative zur Ablehnung Der Gemeinderat hat grosses Verständnis für die Anliegen der Initianten. Er teilt die Auffassung, dass gewisse Geschäftspraktiken einzelner Firmen moralisch und ethisch problematisch sind und zur Benachteiligung lokaler Bevölkerungskreise führen können. Bereits heute sind aber die wichtigsten Eckdaten der Jahresrechnung 2013 bekannt und es zeichnet sich ab, dass die vom Initiativkomitee formulierte Klausel vollumfänglich zum Tragen kommen und keine Auszahlung möglich sein wird. Aufgrund dieser Ausgangslage, kann das Ziel der Initiative, nämlich den betroffenen Menschen in den Rohstoff-Abbauländern etwas zurückzugeben, nicht erreicht werden. Der Gemeinderat empfiehlt die Initiative aber nicht alleine deswegen, sondern aus grundsätzlichen Überlegungen zur Ablehnung. Er vertritt die Haltung, dass zusätzliche Einnahmen primär zum Schuldenabbau zu verwenden sind. (tro)

Da will einer in der Spital-AG hoch bezahlter Verwaltungsrat werden (Fr. 20 000.– jährlich für ein paar Sitzungen!!!), der seine Texte in der Zeitung falsch signiert mit (pd), und sich selber zitiert und so vortäuscht, interviewt worden zu sein: «Für Leonard Grimmer ist die demokratische Einflussnahme . . .» Weshalb dieses Versteckspiel? Kein Mut, sich zu zeigen? Schlechtes Gewissen wegen des Honorars? Und jetzt gründet er noch ein Werbekomitee, um den Stimmbürger/-innen nochmals Sand in die Augen zu streuen. Auch hier wieder dabei, die omnipräsente Frau Enderli, die Verwaltungsräte suchen sollte. Dabei haben sich bereits über 45 Honorarfreudige gemeldet. Wenn Geld zu holen ist, kommen die AG-Befürworter gleich im Rudel. Diesem Spuk können wir ein Ende setzen! Unsere allerletzte Chance, um aktiv zu verhindern, dass unser Spital letztendlich verscherbelt wird. Am 24. Nov. einfach zweimal Nein und diese Geld-Mentalität wird ausgeschaltet. Unser Spital ist eine menschliche Institution, um Menschen genesen zu lassen und keine gewinnorientierte Firma für Abzocker in der Teppichetage. Das gilt auch für VR-Kandidatin Fraefel aus Affoltern a. A. Wir stimmen zweimal dann ist die Luft wieder rein www.verein-zweckverband.ch Aktuell/Tagebuch

Nein


Liegenschaften Verkäufe

In Boswil zu vermieten per 1. Januar 2014 oder nach Vereinbarung

6½-Zimmer-Wohnung 155 m², auf 3 Etagen. Südseitig schöner Balkon mit Blick auf das Kloster Muri und die Berge. Garage und ein Abstellplatz. Die Wohnung befindet sich in kinderfreundlicher Umgebung an zentraler, aber ruhiger Lage: 7 Fussminuten zum Bahnhof, 5 Minuten ins Dorfzentrum. Mietpreis: Fr. 1800.–, plus Fr. 200. – Nebenkosten akonto. Auskünfte und Besichtigungstermin unter Telefon 079 101 25 73

Kaufgesuche Obfelden, Chileweg 6, zu vermieten ab sofort Ich suche eine ruhige, sonnige

3½- bis 4½-ZimmerEigentumswohnung in Affoltern am Albis. Preis bis Fr. 800 000.–. Termin nach Vereinbarung. Ich freue mich auf Ihr Angebot. Telefon 078 746 16 58

1-Zimmer-Wohnung mit sep. Küche. Fr. 675.– inkl. Telefon 043 466 81 01

Junge Schweizer Familie sucht

Bauland oder EFH mit Fernsicht in Hedingen, Affoltern a.A. oder Mettmenstetten. Telefon 079 750 53 80 / 052 202 40 84 (abends)

Grosszügiges 5½-Zimmer-Einfamilienhaus mit Garage In Obfelden verkaufen wir an ruhiger und schöner Lage ein freistehendes EFH. Grosses Wohn-/Esszimmer mit Plattenboden, offene moderne Küche, 2 grosszügige Kinderzimmer mit Balkon sowie komfortables Elternschlafzimmer mit traumhafter Sicht in die Berge. Waschküche mit WM/Tumbler, Wärmepumpen-Heizung mit Erdsonde, grosser Garten. Baujahr 2000, Grundstücksfläche: 701 m². VP Fr. 1 365 000.– Zürichstrasse 120, Postfach 680

Vermietungen

Zu vermieten nach Vereinbarung in Jonen

4-Zimmer-Hausteil 130 m², komplett neu renoviert. Fr. 2250.– inkl. NK. Wir freuen uns auf Ihren Anruf Telefon 079 348 48 12

Büro-/Gewerbe Büro / Gewerberaum Büro 40 m²: (665 Fr.)–785.– Fr. inkl. allen NK /Parkett / Blick ins Grüne; Büro 45 m²: (750 Fr.)–880.– Fr. inkl. allen NK / Parkett / Blick ins Grüne; Gewerbe 70 m²: (840Fr.)–1035 Fr. inkl. allen NK / Raumhöhe 3.80. «Sehr nette Mieter / eine schöne Cafeteria» / 30 Sek. zur Autobahneinfahrt, Nähe Bahnhof / Alte Obfelderstr. 50, 8910 Affoltern Tel: 043 817 15 17

Zu vermieten in Kappel am Albis

Gewerberaum mit Büro 250 m² Raumhöhe 3 m. Telefon 079 635 76 30


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

7

Ganzheitliche Erneuerung abgeschlossen Am Samstag, 26. Oktober, wird das frisch sanierte Mehrzweckgebäude in Affoltern eingeweiht In Affoltern erstrahlt das 1977 erbaute Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse 11 in neuem Glanz. Rundum-Erneuerung und Nutzungsoptimierung sind nach eineinhalbjähriger Bauzeit abgeschlossen. Am 26. Oktober ist Einweihung. In diesem Rahmen sind auch Führungen durch das Gebäude angesagt. ................................................... von werner schneiter Mannigfaltige bauliche und haustechnische Mängel signalisierten es bei einer Analyse deutlich: Das Mehrzweckgebäude hatte die Lebensdauer überschritten – eine umfassende Sanierung und Nutzungsoptimierung drängte sich auf. Und das sahen auch die Stimmberechtigten so: Diese bewilligten am 23. Oktober 2011 den Bruttokredit von 1,744 Mio. Franken sehr deutlich, mit 2178 Ja gegen 835 Nein.

Rollstuhlgängiger Lift In einer Bauzeit von eineinhalb Jahren wurden die Gebäudehülle und das Flachdach sowie die noch aus den Anfängen stammende Haustechnik saniert. «Wir haben buchstäblich aus dem Haus herausgeheizt», sagt Fabrizio Meo, Leiter des Immobilienamtes. Ein neue Isolation mit zusätzlicher Fensterscheibe ist lärmdämmend und Teil der Qualitätsverbesserung im Dienst der Mieterschaft, die in der teils immissionsintensivem Umbauphase viel Verständnis gezeigt hat. Ausserdem wurden Küchen und Bad saniert. Ein neuer, rollstuhlgängiger Lift kommt den Mietern und Saalnutzern entgegen. Ein Teil des Energiebedarfs kann mit einer auf dem Dach installierten Fotovoltaik-Anlage gedeckt werden. Um den gültigen Normen gerecht zu werden, mussten ausserdem die Tragkonstruktionen des Mehrzweckgebäudes «erdbebentüchtig» werden.

Umfassend saniert: Das Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse 11 in Affoltern. (Bilder Werner Schneiter) für kleinere Anlässe Vereinen und Privaten zur Verfügung – als kostengünstige Alternative zum Kasinosaal. Eine Vermietung ist auch mit Küchenbenützung möglich. Der Saal steht natürlich auch der unten einquartierten Zivilschutz-Organisation Albis und der Stützpunktfeuerwehr zur Verfügung. «Wir haben bereits Reservierungen», so der Immobilienleiter.

Einweihung und Führungen

Nutzungsentflechtung – ohne Militär Neben baulichen und ästhetischen Verbesserungen bot die Gesamtsanierung auch die Möglichkeit einer Nutzungsentflechtung, zum Beispiel bei den Parkplätzen mit der Erstellung eines neuen Parkdecks. Nutzer- und Kundenparkplätze wurden getrennt. Das hat den Vorteil, dass der Innenhof und dessen Zugang von Verkehr frei bleiben, was gut ist für die Feuerwehr, besonders bei Alarm. Im Zuge dieser Sanierung wurde ausserdem das Militär ausquartiert. «Der Saal und Unterkunft wurden von der Armee immer weniger genutzt. Aber für den Saal gab es wegen des Militärs gleichwohl Sperrzeiten», sagt Fabrizio Meo. So wandelte man die Schlafstätten in Büroräume um. Rund 350 Quadratmeter stehen im 2. Obergeschoss zur Verfügung; zwei Büros konnten in der Zwischenzeit vermietet werden. Und der 150 Personen fassende Saal steht nun

anzeige

Fabrizio Meo, Leiter des Immobilienamtes der Gemeinde Affoltern, zeigt den 150 Personen Platz bietenden Saal.

Die Gemeinde Affoltern lädt die Öffentlichkeit am Samstag, 26. Oktober, zur Einweihung und zu Führungen im erneuerten Mehrzweckgebäude ein. Das Programm beginnt um 10 Uhr mit Eröffnungsreden und musikalischer Umrahmung. Ab 10.30 Uhr sind Führungen mit bautechnischen Informationen angesagt, ab 13 Uhr stündliche Führungen durch das Gebäude. Um 12.30 Uhr zeigt die Jugendfeuerwehr im Rahmen einer Demo ihr Können. Um 13.30 Uhr folgt eine Einsatz-Demonstration der Feuerwehr, um 14.30 Uhr ein Feuerwehreinsatz mit Autodrehleiter. Und um 15.30 Uhr werden die Wettbewerbsgewinner verkündet. Das Verpflegungszelt ist ab 11.15 Uhr geöffnet.


Schulen und Kurse


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

Vertrauen des Vorgesetzten missbraucht Zürcher Obergericht: Hohe Freiheitsstrafe gegen Betrüger in Affoltern bestätigt Ein einschlägig vorbestrafter Hochstapler hat in Affoltern am Albis diverse Mieter, ein Malerunternehmen sowie die Arbeitslosenkasse um insgesamt eine Viertelmillion Franken betrogen. Nun muss der geständige Täter für fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. ................................................... von attila szenogrady «Ich habe ein schäbiges und hinterlistiges Verhalten an den Tag gelegt», erklärte der heute 48-jährige Beschuldigte am Montag scheinbar reumütig vor dem Zürcher Obergericht. Da die Staatsanwaltschaft See/Oberland bereits ein weiteres Strafverfahren wegen neusten Betrügereien eingeleitet hatte, wurde der Mann mit gehobenem Lebensstil von der Polizei als Gefangener in den Gerichtssaal geführt. Die Einsicht des Täters nahmen die Oberrichter mit besonderer Vorsicht zur Kenntnis. So hatte dieser schon im November 2012 am Bezirksgericht Meilen feierlich Besserung gelobt und erklärt, dass er dank einer Psychotherapie eine neue Bescheidenheit entdeckt und endlich eine gewis-

se Reife erreicht habe. «Das war damals absolut lächerlich und nicht haltbar», erklärte der Mann, der bereits vor und erst recht nach dem Prozess einfach weiter delinquiert hatte. Doch was gingen ihn nun seine dummen Reden von gestern an?

Erstmals umfassend geständig Vor Obergericht zeigte er sich erstmals umfassend geständig. So wie er als Bauleiter das Vertrauen eines Bauunternehmers gemäss seinen Worten schäbig missbraucht habe. Einerseits indem er im Namen seines ahnungslosen Vorgesetzten von einer Malerfirma ein Darlehen von 100 000 Franken aufgenommen hatte. Mit dem faulen Versprechen, für seine Arbeitgeberin Aufträge für über 1,4 Millionen Franken zu sichern. Der geprellte Malerunternehmer bemerkte den Schwindel zu spät. Auch weil der Beschuldigte mit gefälschten schriftlichen Bestätigungen operierte und das Opfer immer wieder vertröstete.

In Affoltern Mieter um über 100 000 Franken geprellt In Affoltern am Albis führte der Täter als Bauleiter und Verwalter einer

Überbauung zahlreiche Mieter hinters Licht, indem er sie anwies, sämtliche Mietzinszahlungen neu auf sein eigenes Konto einzuzahlen. Der plumpe Trick klappte ab März 2009 über mehrere Monate hinweg. Der laut einem Gutachten narzisstisch veranlagte Beschuldigte sackte über 100 000 Franken für sich ein und verbrauchte das Geld für seinen luxuriösen Lebenswandel. Da er später auch noch die Arbeitslosenkasse mittels erlogenen Angaben schädigte, belief sich der gesamte Deliktsbetrag auf rund eine Viertelmillion Franken.

Vergeblich auf eine Strafsenkung gehofft Dieser wäre wohl noch höher ausgefallen, wenn ein Parkettunternehmer aus Uetikon am See den Betrüger nicht rechtzeitig durchschaut hätte. So hatte der Hochstapler bei der Realisierung des «Prime Tower» in Zürich für die angebliche Verlegung von Parkettböden ein Auftragsvolumen von sechs Millionen Franken in Aussicht gestellt. Dabei verlangte er eine Vermittlungsgebühr von 180 000 Franken. Die er aber dank Nachforschungen des Opfers nie erhalten sollte. Vor Obergericht hoffte der Rückfalltäter

wegen seiner Geständnisse auf eine deutliche Strafsenkung auf noch 22 Monate Freiheitsentzug. Der Verteidiger wollte dabei die Oberrichter dazu bewegen, auf den Widerruf eines früheren Strafrests von 1288 Tage zu verzichten.

Schlechte Prognose Ohne Erfolg, da die Oberrichter der Staatsanwaltschaft folgten und die hohe, erstinstanzliche Strafe des Bezirksgerichts Meilen von fünf Jahren und sechs Monaten Freiheitsentzug umfassend bestätigten. Der Gerichtspräsident Stefan Volken sprach von einer exemplarisch schlechten Prognose und führte aus, dass eine Strafsenkung nicht mehr infrage komme.

Schon steht der nächste Strafprozess in Aussicht «Es war völlig logisch, dass der Beschuldigte auffliegt», sagte Volken. Doch dies reduziere die Tatschwere nicht. Somit wird der überführte Betrüger, der schon seit Ende der Achtzigerjahre aktiv ist, die nächste Zeit hinter Gitter verbringen. Zudem steht schon der nächste Strafprozess in Aussicht.

anzeige

Zivile Polizisten mit Teller, Bratpfanne und Topf attackiert Nach Küchenschlacht mit vermeintlichen Einbrechern verurteilt In Bonstetten hat ein Kongolese in seiner Küche zwei zivile Beamte der Kantonspolizei Zürich für Einbrecher gehalten und unter anderem mit einem SpaghettiTopf angegriffen. Während das Bezirksgericht Affoltern den Afrikaner freigesprochen hatte, sah es das Obergericht am Montag anders. ................................................... von attila szenogrady

Laut Bezirksgericht Affoltern hatte eine klassische Verwechslung zum Vorfall vom 4. Januar 2012 geführt. Damals wollten zwei zivile Angehörige der Kantonspolizei Zürich in Bonstetten einen heute 49-jährigen Sozialhilfeempfänger aus dem Kongo in dessen Wohnung festnehmen. Grund dafür: Der Afrikaner sollte nach mehreren groben Verkehrsdelikten mit ausgeliehenen Personenwagen der Marken Chrysler und Mercedes eine Freiheitsstrafe von 120 Tagen absitzen. Doch was zunächst nach Routine aussah, endete in einer wilden Küchenschlacht.

Zuerst im Küchenschrank versteckt Fest steht, dass sich der damals noch vierfache Familienvater an jenem Vormittag in der Küche aufhielt und für seine Angehörigen ein feines Essen zubereiten wollte. «Die Leute sind wie Diebe eingebrochen», teilte er am Montag dem Dolmetscher in Suaheli vor dem Zürcher Obergericht mit. Unbestritten ist, dass sich der Afrikaner zuerst im Küchenschrank versteckte. Als er dort von den Polizeibeamten entdeckt wurde, eskalierte die Situation.

Mit Spaghetti-Topf Kantonspolizisten in die Flucht geschlagen Der Beschuldigte warf zuerst einen Teller gegen die vermeintlichen Einbrecher. Dann griff er zu einer Bratpfanne und zu einem Messer, um die Schweizer Männer abzuwehren. Glücklicherweise griffen nun der Sohn und seine mit Zwillingen schwangere Ehefrau des aufgebrachten Afrikaners ein. Sie zogen ihn ins Wohnzimmer zurück. Wo er aber zu einem DVDPlayer griff und gegen die beiden Geschädigten werfen wollte. Allerdings vergebens, da ihn sein Kind daran hinderte. Doch nun packte er den in der Küche bereitgestellten Spaghetti-Topf, ging auf seine Gegner los und schlug damit die beiden Polizeibeamten in die Flucht. Diese forderten draussen sogleich Verstärkung an. Bevor diese eintraf, flüchtete der arbeitslose Vater durch ein Fenster aus der Wohnung und suchte das Weite.

Freispruch in Affoltern Im Januar 2013 musste sich der Afrikaner wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte zuerst am Bezirksgericht Affoltern verantworten. Er erreichte damals einen vollen Freispruch. «Die vom Beschuldigten vorgebrachte Darstellung, er habe gedacht, sich gegen Diebe wehren zu müssen, erscheint durchaus plausibel», schrieb der Landrichter und verwies auf ein Kriegstrauma des Mannes, der in Afrika zwangsrekrutiert und zur Kriegsteilnahme gezwungen worden sei.

Acht Monate unbedingt gefordert Der Richter kritisierte auch das Vorgehen der Polizei, die unbewilligt in die Wohnung eingedrungen sei. Dabei habe einer der Beamten nicht einmal einen Polizeiausweis auf sich getragen.

Die Staatsanwaltschaft legte Berufung ein und verlangte am Montag vor dem Zürcher Obergericht nicht nur einen vollen Schuldspruch, sondern auch eine unbedingte Freiheitsstrafe von acht Monaten. «Der Beschuldigte hat sich weder geirrt noch in Notwehr gehandelt», plädierte die leitende Staatsanwältin Claudia Wiederkehr. Er habe haargenau gewusst, dass ihn die Polizei abholen würde, zeigte sie sich überzeugt. Zudem habe einer der Polizisten in der Küche «halt Polizei!» geschrien. Der Angeschuldigte sei vielmehr mit allen Wassern gewaschen. Der Afrikaner, der seit zehn Jahren in der Schweiz von Sozialhilfe lebt, beteuerte weiter seine Unschuld. Auch die Verteidigung, welche im Hauptantrag die Bestätigung des Freispruchs verlangte.

720 Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten Das Obergericht hob den Freispruch des Bezirksgerichts Affoltern auf. «Weshalb sollte sich der Angeschuldigte vor Dieben im Küchenschrank verstecken? Warum liess er seine hochschwangere Frau und seine Kindern alleine mit den angeblichen Einbrechern zurück?» Diese unbeantworteten Fragen führten das Obergericht neu zu einem Schuldspruch. Die Polizei habe die Wohnung auch nicht im Sinne eines Überfalls gestürmt, führte der Gerichtsvorsitzende Stefan Volken aus. Bei der Strafzumessung kam das Obergericht dem Beschuldigten, der übrigens die 120 Tage der Vorstrafe schon verbüsst hat, entgegen und setzte anstelle einer Freiheitsstrafe 720 Stunden gemeinnützige Arbeit fest. Im Sinne einer letzten Chance. Ansonsten drohe wieder ein Aufenthalt im Gefängnis, machte Volken zum Schluss klar.

9

In Knonau wurde Schmuck gestohlen Einbrecher haben von Freitag auf Samstag, zwischen 23.30 und 5 Uhr, in einem Einfamilienhaus in Knonau Schmuck im Wert von rund 3000 Franken erbeutet. Laut Angaben der Kantonspolizei verschaffte sich die unbekannte Täterschaft durch Aufbrechen der Eingangstüre Zutritt und verursachte einen Schaden von zirka 1000 Franken.

Sprayereien auf Schularealen Unbekannte haben in der Zeit vom 11. bis 14. Oktober bei einem Schulhaus in Bonstetten diverse Fassaden und den Pausenplatz versprayt – zum Teil mit Sprüchen. Der Schaden beläuft sich auf rund 900 Franken. In diesem Zusammenhang, so vermutet die Kantonspolizei, stehen auch Schmierereien an einem Garagentor in Bonstetten. Sie wurden im gleichen Zeitraum begangen. Hier beläuft sich der Sachschaden auf 500 Franken. – Auch am Oberstufenschulhaus in Affoltern wurden Wände versprayt.

Vortritt missachtet Am vergangenen Samstag, gegen Mittag, kam es in Zwillikon zu einer Kollision von zwei Personenwagen, weil der eine Lenker den Vortritt nicht gewährte. Gemäss Angaben der Kantonspolizei wurden fünf Personen zur Beobachtung ins Spital überführt. (-ter.)


Sport und Fun – Ihr Fachgeschäft Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

. Affoltern a.A

Ottenbach

. Affoltern a.A

Vima Zweirad 8913 Ottenbach Ab 28. Oktober bis 16. November 2013 ruft die Vaterlandspflicht

Diverse Lagerfahrzeuge zu attraktiven Preisen www.vima-zweirad.ch

. Affoltern a.A n

Steinhause

Sie feiern – wir organisieren • Geburtstage • Firmenanlässe • Klassentreffen • ................... www.fun-bowling.ch Zürichstrasse 183, 8910 Affoltern a.A. Rufen Sie uns an – 044 761 19 19

Zwillikon

Hedingen

A. Affoltern a.

Winterzeit – Servicezeit – Gratis Abholservice – Reinigung und Polierwäsche – Wärmendes Winterzubehör für Rollerfahrer (z.B. wasserdichte Thermadecken)

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

. Hausen a. A


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

11

Trotz kaltem Frühjahr und Wespen eine gute Traubenernte im Säuliamt Wümmet: Die Ämtler Weinbauern freuen sich über einen guten Jahrgang 2013

Erntehelferinnen im Einsatz. Der Wümmet in Knonau dauert noch bis zur nächsten Woche.

Trotz kaltem Frühjahr können sich die Weinbauern im Knonauer Amt über einen guten Jahrgang 2013 freuen. In Knonau blieb die Ernte der weissen Trauben wegen Wespenbefalls unter dem Durchschnitt. ................................................... von werner schneiter Während der Wümmet bei der Familie Leuthold in Uerzlikon abgeschlossen ist, wird in Knonau in dieser und in der nächsten Woche noch fleissig gepflückt. Ein Dutzend Frauen und Männer füllen am südöstlichen Hang zwi-

schen Knonau und Uttenberg in Diensten des Winzers Edwin Marty die kleinen Harassen. Auf dem ein Hektar grossen Areal wachsen Trauben der Sorten Riesling x Sylvaner, Blauburgunder, Cabernet Dorsa, Pinot gris und – neu in kleinen Mengen – St. Laurent. Seit 1984 kann Edwin Marty ernten. Er ist zufrieden mit dem Jahrgang 2013, der in etwa dem Vorjahr entspricht. «Der strenge, kalte Frühling hatte keinen Einfluss auf die Qualität. Die Sommermonate waren gut», sagt er und prüft die Öchslegrade. 80 zählt der bei den Weissen, 90 bei den Roten. Das ist hoch, vor allem bei den weissen Trauben.

Die Weissen in den Container, die in Hallau gekeltert werden. Im Hintergrund Winzer Edwin Marty beim Prüfen der Öchslegrade. (Bilder Werner Schneiter) Allerdings haben die Wespen einen Teil der Riesling x Sylvaner faulen lassen. Bei dieser Sorte schätzt Marty den Ertrag auf etwa 2000 kg – und die Hälfte von dem, was im Vorjahr gepflückt werden konnte. Den roten Blauburgunder-Trauben haben die Wespen hingegen nicht geschadet; der Ertrag von gegen 4000 kg entspricht dem Durchschnitt. Aus einem Kilo Trauben resultiert eine Flasche Wein. Und diesen Wein schenkt Edwin Marty zur Hauptsache im Restaurant Hörnli in Knonau aus; dazu kommt eine kleine Menge in den Privatverkauf. Inzwischen haben zwei Grossverteiler Interesse am Knonauer angemeldet. «Einen Abschluss haben wir noch

nicht getätigt», sagt Marty und macht sich mit einem Fass Trauben davon – nach Hallau, wo die Ernte bei Stefan Schlatter gekeltert wird.

Kalter Frühling und Trockenheit – eine Herausforderung Bei der Familie Leuthold in Uerzlikon ist der Wümmet auf dem 12 Aren grossen Weingut bereits vorbei. Geerntet wurde noch vor den Regengüssen. «Eine etwas spätere Ernte wäre noch besser gewesen», sagt Brigitte Leuthold in Vertretung ihrer Schwiegertochter Martina Leuthold, der designierten Winzerin in Uerzlikon. Sie ist sowohl mit der Qualität als auch mit

dem Ertrag sehr zufrieden. «1000 kg Weisse der Sorte Riesling x Sylvaner haben wir gepflückt. Und auch beim Blauburgunder, dem kleineren Teil, stimmts», fügt sie bei. In Uerzlikon haben die Wespen keinen Schaden angerichtet, aber auch die Leutholds waren wegen des lange kalten Frühlings und einer langen Trockenperiode gefordert; das Timing der zu verrichtenden Arbeiten musste stimmen. Die Familie Leuthold verkauft ihre Weine in erster Linie an Privatkundschaft. Abnehmer sind aber auch der Denner-Satellit in Kappel und das Kloster Kappel. Zu ihren Spezialitäten gehören ausserdem Edelbrände (www.wolfacker.com).

Vielerorts prägen im Säuliamt Baukräne das Bild Bauunternehmungen im Knonauer Amt melden Vollbeschäftigung Im Säuliamt herrscht ein eigentlicher Bauboom. Die Bauunternehmungen sprechen von Vollbeschäftigung aber auch von ruinösen Preiskämpfen. Viele Unternehmungen, insbesondere die kleineren Firmen, haben sich spezialisiert. ................................................... von martin mullis Praktisch jedes Dorf im Säuliamt weist einen oder gar mehrere Baukräne auf. Die rege Bautätigkeit in unserer Region wird nur schon durch die öffentlichen Ausschreibungen der Bauvorhaben dokumentiert. Allein in den letzten zehn Wochen wurden 24 Baugesuche für kleinere und 13 für grössere Bauvorhaben veröffentlicht. Darunter eine Anzahl Mehrfamilien- und Doppelhäuser oder Grossüberbauungen. Die grösseren Unternehmungen im Amt sprechen von Vollbeschäftigung. Das soll jedoch nicht heissen, dass der Konkurrenzdruck ausgeschaltet sei, so der einhellige Tenor der entsprechenden Firmen. Insbesondere die im Bezirk ansässigen KMU, auch aus dem Baunebengewerbe, stören sich an den vielen Kränen, welche mit ausserkantonalen Firmenschildern beschriftet sind. Dieter Greber, Dipl. Ing. ETH und CEO der

Leuthard-Gruppe, welche mit momentan gut 20 Baustellen und rund 100 Mann im Knonauer Amt tätig ist, spricht von einem sehr guten Auftragsbestand. Er glaubt jedoch, dass das Bauvolumen nicht mehr gesteigert werden kann, da der Markt nicht mehr ermöglicht. Greber erwähnt ebenfalls den ausserordentlich harten Konkurrenzkampf. Die Autobahnerschliessung ermögliche eben nicht nur eine schnelle Weg-, sondern auch eine sehr gute Zufahrt.

Günstigster Anbieter erhält Auftrag Dies ermögliche vielen weiter entfernt ansässigen Firmen, im Knonauer Amt Aufträge auszuführen. Als weiteres und sehr grosses Problem nennt der CEO der Leuthard-Gruppe die Kaderrekrutierung. Während genügend Berufs- und Hilfsarbeiter rekrutiert werden können, fehlen Poliere, Bauführer und Projektleiter. Auch das Auftragsbuch von Flavio De Luigi vom gleichnamigen Baugeschäft in Affoltern, ist bis Ende Jahr voll. Für den Bauunternehmer De Luigi ist ein Einbruch der Bautätigkeit momentan nicht absehbar, allerdings stellt auch er einen immer grösser werdenden Preiskampf um Aufträge fest. Ihn stört vor allem, dass die Ausschreibungen der öffentlichen Hand nicht häufiger im sogenannten Einla-

dungsverfahren durchgeführt werden. Oft würden Arbeiten dem billigsten Anbieter vergeben, und die in der Region tätigen und steuerzahlenden Unternehmer hätten das Nachsehen. Die Vorschriften der Submissionsverordnung hätten zur Folge, dass die Konkurrenz ungeheuer gross sei, so könne vor allem bei Neubauten von einem Gewinn nicht mehr gesprochen werden. Nicht zuletzt aus diesen Überlegungen hat sich der Inhaber des Kleinunternehmens mit sieben Angestellten, auf die Sanierung von Gebäudehüllen spezialisiert. Ganz ähnlich äussert sich auch Emilio Ferrari, Geschäftsleiter der Ferrari Bauunternehmung AG in Mettmenstetten.

Kranschild deutet auf einen ausserkantonalen Unternehmer Die Grossbaustelle an der Albisstrasse, grenzt unmittelbar an eine ähnlich grosse Baustelle, als deren Bauherr die politische Gemeinde auftritt. Allerdings deutet dort das Kranschild auf ein Bauunternehmen aus dem Kanton Zug. Solche von der aktuellen Preispolitik geprägten und im Grunde unschönen Bilder, sollte bereits die Baukommission zu vermeiden suchen. Mit dem Setzen von Prioritäten und entsprechenden Kriterien, wie die Ausbildung von Lehrlingen aus der Re-

Bauunternehmer Emilio Ferrari (links) mit seinem Bauführer in der Baugrube: Grossbaustelle in Mettmenstetten. (Bild Martin Mullis) gion, die stärkere Gewichtung regionaler oder ortsansässiger Firmen und die Berücksichtigung von kurzen Zuund Wegfahrten, könnte die Submissionsverordnung dennoch eingehalten werden, so der Mettmenstetter Bauunternehmer. Das Auftragsvolumen schildert Emilio Ferrari als momentan sehr gut,

und seine rund 35 Mitarbeiter seien bis mindestens Ende Februar 2014 ausgelastet. Auch für das kommende Jahr sieht Ferrari betreffend Auftragslage ähnliche Tendenzen. Sein Wunsch wäre es, die gesamte Bautätigkeit eines Jahres auf zwei oder drei Jahre auszudehnen und so Stress und Hektik möglichst zu vermeiden.


12

Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

2½-dimensionale Papier-Collagen der letzten Zürcher Plattenläden Der Mettmenstetter Künstler Tom Künzler stellt an den «Art Affaires 2013» in Zug aus Der Mettmenstetter Künstler Tom Künzler zeigt eine Auswahl seiner neusten 2½-dimensionalen Papiercollagenbilder an den «Art Affairs 2013» in Zug. Vom 31. Oktober bis 3. November finden zum ersten Mal in der Altstadthalle Zug die «Art Affairs» statt. Dieser auf zeitgenössisches Kunstschaffen spezialisierte Ausstellungsevent bietet ein spannendes, abwechslungsreiches Programm. Gezeigt werden die faszinierenden Werke einer illustren Künstlerschar, die in höchst verschiedenen Kunstgattungen zuhause ist. Dazu gehören namentlich die international vielfach prämierte Keramikkünstlerin Angela Burkhardt-Guallini, der von japanischer Ästhetik geprägte Kunstmaler Charly Iten, die international berühmte Bildhauerin und Malerin Sonja Knapp, der auf 2,5 Dimensionen spezialisierte Tom Künzler, die China-inspirierte Künstlerin Renata Schalcher, die Lichtkünstlerin Shireen Caroline von Schulthess sowie der Druckkünstler Thomas Widmer. Als Initiator hinter dieser Veranstaltung steht der Künstler und Kunsthistoriker Charly Iten, der in der Altstadthalle in den vergangenen Jahren bereits die Ausstellungsreihe «Zuger Asien Kunsttage» präsentierte. Aufgrund seiner ausgedehnten Kontakte zu Kunstschaffenden kam deshalb der Wunsch nach einer thematisch breiter gefächerten Plattform auf, die nun in Gestalt der «Art Affairs 2013» ihre Realisierung findet.

Tom Künzler: Detailverliebtes Inszenieren Nicht ganz 3-D und doch mehr als zweidimensional sind die detailreich

Ausschnitt aus der Ausstellung: Plattenläden, die Leidenschaft von Tom Künzler. gestalteten Papiercollagen von Tom Künzler, Künstler aus Mettmenstetten. tom k. wie er sich auch nennt, widmet sich seit fünf Jahren unter anderem dem detailverliebten Inszenieren von Schallplattenläden. Seine lebenslange Begeisterung für Musik, Rockkonzerte und Schallplatten bilden die Basis für sein Schaffen. Die Liebe zum Detail, Erinnerungen und erlebte Momente sind der Antrieb für seine Arbeiten. tom k. Seine bevorzugte Technik ist seine 2½.dimensional-Collagentechnik, wie er sie selber bezeichnet. Seine Sujets komponiert er digital aus hunderten von Fotos, lässt diese professionell auf Fotopapier drucken, zerlegt sie in Einzelteile und arrangiert diese reliefartig wieder zu einem Ganzen. Der gelernte Grafiker und als Art Director arbeitende tom k. zeigt Erinnerungsbilder, Momentaufnahmen die den Betrachter für sich vereinnahmen. Seine raumgreifenden, hyperrealisti-

schen Collagen der letzten Zürcher Plattenläden, Kiosks, Rockkonzerten und Strassenabschnitten sind unter Anderem auch in der Zürcher Galerie «Kunstwarenhaus» zu bestaunen. Seine grössten Erfolge in seiner kurzen Laufbahn als Künstler erzielte er mit dem Publikumspreis am Baarer Kunstmarkt, mit der Teilnahme in der Sammlung der Stadt Baar und der Stadt Zug. Gleich im Anschluss an die Art Affairs zeig tom k. eine grosse Auswahl seiner neusten Werke in der Galerie «Forum Zugerland» der Migros Kulturförerung. Mit tom k. zeigt auch Jorge Humberto Herrera Freire, Künstler aus Ecuador seine athemberaubenden, farbintensiven Arcrylmalereien. Art Affairs 2013, Altstadthalle, Unter Altstadt 14, Zug. Vernissage: Donnerstag, 31. Oktober, 18 bis 21 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag, 1 . November, 17 bis 21 Uhr. Samstag, 2. November, und Sonntag, 3. November, 11 bis 18 Uhr.

Nicht ganz 3-D und doch mehr als zweidimensional sind die detailreich gestalteten Papiercollagen von Tom Künzler. (Bilder zvg.)

anzeige

Zusammenspiel von objektiver Gestaltung und innerer Berührung Paul Albisser stellt im Bickwiler Forum in Obfelden aus Wo Linie, Fläche, geometrische Verschiebungen und der Lichteinfall zum Gegenstand von Kunst werden, könnte man denken, dass Leere entstehe, nichtssagendes Spiel. Steht man dann diesen künstlerischen Gestaltungen gegenüber, ist man unerwartet tief be-

rührt. Der übliche menschliche Ausdruck – Szenen, Porträts, Landschaftserlebnisse usw. entfällt zwar, aber es tun sich Räume auf von weiter Grösse, die ganz neue Erfahrungen im Inneren eröffnen. Paul Albisser aus Luzern arbeitet mit weissem Holz, das sich je

nach Lichteinfall überraschend verändert. Was auf den ersten Blick vielleicht nicht lebt, füllt sich bei näherem Schauen mit erstaunlicher Lebendigkeit. Das gleiche Bild bekommt je nach Lichtverhältnissen verschiedene Gesichter und wird so seinem Besitzer oder Betrachter zu einem echten Gegenüber. Das Plastische, Dreidimensionale der Bilder spricht übers Licht zum Betrachter und führt ihn an Orte der Stille, der Weite, der Reinheit, des Geheimnisses im eigenen Inneren. Wer sich auf das Zusammenspiel von objektiver Gestaltung und innerer Berührung interessiert, wird von diesen Bildern und Skulpturen begeistert sein. Vernissage am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr. Ort: Gemeinschaftspraxis

Paul Albisser arbeitet mit weissem Holz, das sich je nach Lichteinfall überraschend verändert. (zvg.)

Brunnenweg 8, Obfelden.


Bezirk Affoltern

Freitag, 18. Oktober 2013

13

Zwei Wochen Detektivarbeit im Kinderspital-Rehabilitationszentrum Abwechslungsreiche Lagerwochen-Premiere für Kinder mit Halbseitenlähmung in Affoltern Computerunterstützte Arm- und Handtherapie und alltagsorientiertes Training im Einzel- und Gruppensetting – darum ging es in den vergangenen zwei Wochen für vier Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren. Zusätzliche Motivation bot eine Rahmengeschichte mit Schnitzeljagd. ................................................... von thomas stöckli Vor dem Pizza-Zubereiten wickeln die Kinder ihre Hand ein. Es ist die starke, die bessere Hand. Schliesslich geht es darum, die schwächere Hand zu fördern. «Wer will den Teig ausrollen?», fragt Esther Brüderlin, Leiterin der ambulanten Ergotherapie. Drei der vier Kinder melden sich. Der 12-jährige Pirathap und die fünf Jahre jüngere Fadraina bekommen den Auftrag. Gemeinsam gelingt es ihnen, die Verschluss-Klammer von der Teigpackung zu entfernen. Silas (9 Jahre) pellt derweil den Stielansatz von den Tomaten, welche ihm immer wieder wegrollen. «Willst du lieber den Büchsenöffner halten oder drehen?», fragt Esther Brüderlin den 12-jährigen Moreno und liefert die entsprechende Unterstützung. Was anderen Kindern im selben Alter leicht von der Hand geht, ist für die vier Teilnehmer der Intensivtherapie Schwerstarbeit. Allen gemeinsam ist eine Halbseitenlähmung (Hemiparese). Diese erschwert ihnen, den betroffenen Arm einzusetzen.

Einander Tipps geben Gemeinsam mit Eltern und Kindern wurden zu Beginn der Intensivwochen Ziele formuliert. So will Silas Orangen pressen, Fadraina auf dem Pausenplatz ohne Angst klettern, Moreno Nägel einschlagen und Pirathap seine Schuhe binden können. «Es hat schon deutliche Fortschritte gegeben», zog Esther Brüderlin nach der ersten Woche Zwischenbilanz. Fadraina hat eine Strategie entwickelt, wie sie ihr Zei-

Machen Pizza für den Dieb: Fadraina, Pirathap und Silas (von links) mit den Ergotherapeuten Jan Lieber und Seraina Kühne. (Bilder Thomas Stöckli/Kispi)

Ein Hammerschlag offenbart den nächsten Hinweis. chenpapier besser festhalten kann und Pirathap schafft es, in drei Minuten seine Knöpfe auf- und wieder zuzumachen. Die Kinder profitieren insbesondere auch vom Austausch untereinander. Toll sei es, so Fadraina, dass man einander Tipps geben könne. Allen voran Moreno weiss immer wieder hilfreiche Kniffe. Die vier intensiven Halbtage pro Woche beinhalten für die Teilnehmer jeweils Einzelförderung, aber auch computerunterstützte Arm- und Handtherapie mit den Ergotherapeuten Jan Lieber und Seraina Kühne. Schritt für

Moreno trainiert seine schwache Hand.

Schritt lernen die Kinder erst, einzelne Gelenke isoliert zu bewegen und setzen das Repertoire dann zu ganzen Bewegungsketten zusammen. Weil sie ihre eigenen Ziele verfolgen, sind sie besonders motiviert. Tests und subjektive Selbsteinschätzungen vor und nach den Intensivwochen machen den Effekt messbar.

Übernachtungsmöglichkeiten fehlen Zusätzlichen Anreiz liefert die Rahmenhandlung. Die Therapeuten führen nebst ihrer Arbeit mit den Kin-

Pirathap (vorne) und Fadraina verteilen Tomatensauce.

dern nämlich noch eine Detektei. Mit Unterstützung der Kinder wollen sie aufklären, wer den Kispi-Forschern einen wichtigen Ordner gestohlen hat. Täglich finden die Kinder einen Hinweis, der sie zu einer nächsten Aufgabe führt. Die erwähnte Pizza müssen sie backen, damit der Dieb den nächsten Hinweis herausrückt. Für die Kinder sei die Handlung sehr real, so Esther Brüderlin. Kein Wunder: Sogar ein Besuch von Kantonspolizisten stand auf dem Programm.» Die Vielfalt des Programms macht es aus, dass sie dran bleiben», weiss die Leiterin der

ambulanten Ergotherapie. Selbst beim gemeinsamen Mittagessen geht es noch um die selbst gesetzten Ziele. Die Intensivwochen für Kinder mit Hemiparese wurden im KinderspitalRehabilitationszentrum erstmals angeboten – aber wohl nicht zum letzten Mal. Können es allenfalls auch fünf statt der diesmal vier Stunden pro Tag sein? Wird aus den Intensivwochen sogar ein richtiges Lager? Vorerst sicher noch nicht: «Die Übernachtungsmöglichkeiten fehlen», begründet Esther Brüderlin. Aber was nicht ist, kann ja noch werden . . .

MNA Lilienberg, Affoltern: Tag der offenen Tür Mit ihrem Informationsstand in einigen Gemeinden machten diese Woche Jugendliche des MNA-Zentrums Lilienberg, Affoltern, auf den Tag der offenen Tür von morgen Samstag, 12 bis 17 Uhr, aufmerksam.

samen Projekt des Hilfswerks Terre des Hommes Schweiz, das in der Schweiz Sensibilisierungsarbeit gegen Diskriminierung und Rassismus leistet, und dem kantonalen MNA-Zentrum Lilienberg, das im Verlaufe dieses Jahres zum Thema «Heimat» aufgegleist und aufgebaut wurde. In dessen Rahmen haben die Jugendlichen im

................................................... von urs e. kneubühl

Vortrag – Diskussion Zu Fuss ging es jeweils nach Affoltern, Aeugst, Obfelden, Hausen und nochmals in den Bezirkshauptort; Misgana, Aron, Wegihu und Teka, vier jugendliche Eritreer des MNA-Zentrums Lilienberg, erwanderten sich die Stationen ihrer Präsentationswoche. Gemeinsam mit Betreuer Walter Kolb und Sabin Müller von Terre des Hommes Schweiz machten die Jugendlichen im Verlauf dieser Woche mit einem Informationsstand auf den Tag der offenen Tür im Affoltemer MNA-Zentrum der Zürcher Fachorganisation AOZ auf dem Lilienberg aufmerksam, der morgen Samstag, 19. Oktober, stattfinden wird – und gleichzeitig öffneten sie Herzen mit ihrem Lachen und ihrer Spontaneität. Die Präsentations- und Informationstour der Jugendlichen zum Tag der offenen Tür gehört zu einem gemein-

«Bleiben oder gehen? Zukunftsperspektiven für minderjährige Flüchtlinge» lautet der Titel einer weiteren Veranstaltung im Rahmen des Projektes «Heimat» von Terre des Hommes Schweiz und des MNAZentrums Lilienberg. Am Dienstag, 5. November, 19.30 Uhr, laden die Veranstalter im Kulturkeller LaMarotte, Centralweg 10, in Affoltern zu Vortrag und Diskussion. «Was für nachhaltige Perspektiven gibt es für die Jugendlichen?»: Unter der Moderation von Thomas Schmutz, Leiter Information und Kommunikation AOZ, berichten Patricia Koch, Sozialarbeiterin und Projektmitarbeiterin Internationaler Sozialdienst, und Stefan Preisig, Leiter MNA-Zentrum Lilienberg AOZ. (kb.)

vergangenen Sommer Präsentationen über ihre Heimatländer erarbeitet, die sie nun am morgigen Tag der offenen Tür zeigen werden. Stefan Preisig, Leiter des MNA-Zentrums Lilienberg, Sozialpädagoge Walter Kolb und Sabin Müller, die das Projekt eng begleitet haben, können für die Präsentationstour eine erfreuliche Bilanz ziehen: Die Jugendlichen haben ihre Sache gut gemacht, sind offen und beherzt auf die Passanten zugegangen, haben das Gespräch gesucht und freimütig von ihrer Heimat erzählt. Die Resonanz war entsprechend freudig, interessiert und zuweilen auch überrascht: «Ich bin erstaunt, wie gut die jungen Leute deutsch sprechen», stellten viele Angesprochene fest. Das Interesse an der Person, an Land, Leuten und, nicht zuletzt, am MNA-Zentrum Lilienberg entwickelte sich dabei parallel. Entsprechend freuen sich nun alle Beteiligten auf den morgigen Tag der offenen Tür als prächtigen Abschluss des Projektes von Terre des Hommes Schweiz und dem MNA-Zentrum Lilienberg. Das MNA-Zentrum Lilienberg ist eine betreute Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylbewerber und bietet 60 Unterbringungsplätze. In der Einrichtung oberhalb Affoltern werden durch den Fachdienst MNA zu-

Teka, Aron, Wegihu und Misgana (v.r.), vier jugendliche Eritreer des MNA-Zentrums Lilienberg, Affoltern, machten diese Woche in einzelnen Ämtler Gemeinden Werbung für den morgigen Tag der offenen Tür im Lilienberg. (Bild kb.) dem rund 10 Jugendliche ambulant unterstützt. Die Jugendlichen und Kinder sind in Wohngruppen mit sechs bis acht Jugendlichen untergebracht und gehen einem geregelten Tagesab-

lauf nach, dessen Mittelpunkt der obligatorische Schulunterricht bildet. Im Weiteren sorgen interne Beschäftigungseinsätze und Freizeitangebote für einen strukturierten Alltag.


14

Serie

Freitag, 18. Oktober 2013

Familie Bär betrieb die Mühle und Sägerei in Unterrifferswil Serie über Rifferswiler Familien, die während Jahrhunderten ansässig geblieben sind ................................................... von kurt graf Felix Bär hegt grosse Pläne in Unterrifferswil. Er will vorwärtskommen, seine Ideen verwirklichen und Neues schaffen. Man könnte vermuten, dass er ein Mann des 21. Jahrhundert sei, ein Unternehmer oder ein Manager. Diese Annahme ist zwar weit gefehlt, denn die Zeit seines Wirkens liegt mehr als 300 Jahre zurück. Doch sein Betrieb im Unterdorf ist wie heutzutage breit abgestützt und wird laufend weiter diversifiziert. Zu seinem stolzen Besitz zählen die untere Mühle mit einer daran angeschlossenen Sägerei sowie eine «Stampfi», eine «Riibi» und eine «Brächi». Und zusätzlich betätigt er sich auch noch als Bauunternehmer. In der Mühle produziert er aus Dinkel und Einkorn feinstes Mehl, in der Sägerei verarbeitet er zumeist Holz aus dem gemeindeeigenen Wald. Anschliessend kann er mit der «Stampfi» die anfallende Baumrinde zerquetschen und damit die Gerberei beliefern, die sich am Jonenbach unterhalb von Wängi befindet. In der «Riibi» werden die getrockneten Halme von Hanf gewalzt, gebrochen und geschmeidige Textilfasern herausgekämmt. In ähnlicher Art wird eine Getreidebreche betrieben, die sich im Untergeschoss des Wohnhauses befindet. Damit kann man Hafer zerquetschen und sie für Mensch und Tier besser verdaulich machen. So vielseitig funktioniert also der Gewerbebetrieb der Familie Bär. Felix Bär ist am 11. März 1652 in diesen stattlichen Familienbetrieb hinein geboren worden. Mühle und Sägerei haben seine Grosseltern Hans Jakob und Barbara Bär-Funk 1635 dank einer Erbschaft erwerben können. Sie haben die Gelegenheit genutzt, dass der bisherige Besitzer, Hans Ringger, Geld für den Erwerb eines Bauernhofs am Müliberg benötigt hat. Von Hans Jakob und Barbara Bär hätte der Gewerbebetrieb in der männlichen Linie als nächstes an den Sohn Jacob («Jagli»)

Anna, Barbara, Elisabeth, Susanna und Verena Die damaligen Vornamen bei den Frauen lauten sehr oft Anna, Barbara, Elisabeth, Susanna und Verena. Barbara Bär heissen zum Beispiel die Grossmutter, die Mutter und die Schwiegertochter des 1652 geborenen Müllers Felix Bär. Auch der Name Felix Bär kommt in Unterrifferswil häufig vor, besonders in der Mühle, im Wirtshaus «Bären» und in der Schmiede. Im 17. bis 19. Jahrhundert sind es sogar oft mehrere gleichzeitig gewesen. Ebenso sind viele Unterdörfler auf den Namen Oswald Bär getauft worden. Eine spezielle Erwähnung gebührt Oswald («Osli») Bär, der 1703 ins Elsass ausgewandert ist und in der Nähe von Strassburg ein Riegelhaus im Rifferswiler Stil erstellt hat. Diese Bauweise ist in jener Gegend komplett ungewohnt und hat den Fachleuten für Siedlungsgeschichte etliches Kopfzerbrechen bereitet. Das mittlerweile unter Denkmalschutz stehende Haus wird immer noch von Nachkommen der Familie Baer bewohnt. Von diesen spricht zum Beispiel der 75-jährige Gérard Baer gut deutsch, nicht aber sein Sohn Christophe. (kg.)

Das Wohnhaus, Mühle- und Sägereigebäude heute, Ansicht von Westen.

Felix Bärs Haus im Jahr 1946.

und dessen Frau Barbara Bär-Bär übergehen können. Doch sie übertragen die Mühle 1659 an die Tochter Elsbeth und ihren Mann Heini Frick-Bär.

Eines der prächtigsten Häuser im Unterdorf In der dritten Generation wechselt der Besitzername bereits wieder von Frick zu Bär, denn Jakobs und Barbaras Sohn, Felix Bär, übernimmt im Jahr 1678 die Mühle von Heini und Elsbeth Fricks Sohn, Hans Frick. Diesmal ist es offenbar Hans Frick, der Geld benötigt, um eines der prächtigsten Häuser im Unterdorf zu bauen (den Bohlenständerbau der Familie Fenner). Bereits 1675 hat er das alte Wohnhaus samt Mühle abgebrochen und an ihrer Stelle ein neues Riegelhaus erbaut (das heute Familie Kehrli gehört). Es bietet zwei und zeitweise drei Familien mit zahlreichen Kindern Platz, was auch dringend nötig ist, denn die Familien Eichholzer und Frick sind in wechselnder Folge auch am Betrieb beteiligt. Das Haus liegt am Ufer des Jonenbachs, und dank Fussweg und Brücke ist es bestens mit dem Ober- und Unterdorf verbunden. Wichtig ist auch, dass hier der Jonenbach in einer Steilstufe abfällt, ein kleiner Kanal aber den Mühleweiher speist und mit seinem Wasser die Mühle antreibt. Die Mühle ist ins Wohnhaus integriert und ihr Wasserrad dreht sich in einem Schacht an der östlichen Hauswand. Sie hat sich seit langer Zeit bewährt und ist früher sogar viel grossräumiger genutzt worden. Wahrscheinlich ist sie nämlich bereits im Mittelalter ein Lehenshof des Klosters Kappel gewesen. Jedenfalls hat sie bereits um 1530 in Betrieb gestanden, mit einem Inhaber namens Jakob Eigenmann. Baulich getrennt werden die Riibi und Stampfi in einem benachbarten Werkstattgebäude betrieben. Dieses «Chalet» besitzt auf der Nordseite seinerseits ein Wasserrad, das vom Mühleweiher durch eine zweite Schleuse das nötige Wasser bezieht. Jede der beiden Schleusen kann man übrigens mit einem Seil mehr oder weniger weit öffnen; das heisst, wenns bei der Arbeit pressiert, zieht man einfach an der Leine und gibt etwas mehr «Gas».

Auf Distanz zum übrigen Clan Betrachten wir noch kurz die Familiengründung von Felix Bär. Er hat eine Frau aus Rossau geheiratet, die 1658 geborene Elisabeth Bär-Bär, und 1682 kommt Rudolf als Erstgeborener zur Welt. Bereits als kleine Familie entschliessen sie sich aber, etwas Distanz vom übrigen Clan zu nehmen und erbauen am anderen Bachufer drüben ihr neues Zuhause. Es ist ein ausgewogen proportioniertes Wohnhaus (heu-

Die kleine Brücke beim heutigen Schulhaus war früher zweiteilig, indem sie den Jonenbach und den gegen vorne rechts abzweigenden Mühlekanal überspannte.

Das Chalet besass früher im Obergeschoss eine «Riibi», im Untergeschoss eine «Brächi» und rechts an der Aussenwand ein Wasserrad. (Bilder zvg/Kurt Graf) te im Besitz der Familie Burghold), das sehr feines Fachwerk aufweist, und die mit edlen Butzenscheiben ausgestatteten Fenster lassen viel Licht hinein. 1685 und 1689 werden Felix und Elisabeth Bär noch zwei Söhne geschenkt, Felix junior und Hans Heinrich. Ihren Anteil an der Mühle übertragen sie aber 1681 erneut der Familie Frick, die in der Folge durch Einheirat und Kauf den gesamten Betrieb übernimmt. Irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass die Mühle in jener Zeit verkauft worden ist, wenn die eine Familie für ein Bauprojekt Geld be-

nötigte und die andere Familie über genügend flüssige Mittel verfügte, dass diese aber im nächsten Moment dringend Geldbedarf hatte und darum die Mühle erneut verkaufte. Einen Neubau realisieren, ihn verkaufen, nächste Bauten realisieren und erneut verkaufen – dieser Mechanismus machtt bis heute Schule. Doch vor 300 Jahren hat die Finanzierung nicht über Banken abgewickelt werden können. Statt Hypotheken zu eröffnen, hat man sich Geld von Privatpersonen geliehen und als Pfand z. B. ein halbes Wohnhaus oder auch bloss einige Kü-

he gegeben. Falls grössere Summen umgesetzt worden sind, hat man z. B. einen Bauernhof oder eine Schmiede verkauft. Felix Bär ist also in durchaus üblicher Art vorgegangen, hat Privatkredite aufgenommen und sie zu gegebener Zeit zurückbezahlt, um seiner Familie schrittweise eine gesegnete Zukunft zu sichern. In der vierten Generation übernimmt Johann Bär (ca. 1712–1789) das schmucke Elternhaus. Er ist mit Barbara Bär verheiratet, besorgt nebenamtlich die Salzausgabe im Dorf und amtiert auch noch als Kirchenpfleger.


Forum

Freitag, 18. Oktober 2013

Lieber böse Menschen?

Entwicklungszusammenarbeit nützt Unter dem Titel «Falsch verstandene Entwicklungshilfe» greift Harry Bopp die Entwicklungszusammenarbeit im «Anzeiger» vom 8. Oktober mit vernichtenden Worten an. Das darf nicht unwidersprochen stehen gelassen werden. Ich beginne am Schluss des Textes: Der afrikanische Kontinent hätte zwar am meisten Hilfe erhalten, und es gehe ihm aber am schlechtesten (womit die Nutzlosigkeit der Entwicklungszusammenarbeit bewiesen sein soll). Zahlen von 2007 zeigen aber ein ganz anders Bild: Von bis dahin 2300 Milliarden US Dollar weltweiter Entwicklungsgelder waren nur 400 für Afrika bestimmt. Etwas weiter oben argumentiert der Schreiber gegen die Entwicklungszusammenarbeit mit Ländern, die praktisch keine Hilfe erhielten. Sie gehörten zur Liste der erfolgreichsten Staaten, und er nennt als Beispiele Singapur, China und Südkorea. Singapur war unter britischer Krone ein Handelsumschlagplatz für Asien und ist es nach einigen Verwerfungen heute auch wieder. China ist zwar erfolgreich – aber zu welchem Preis: 60 Millionen Opfer von Mao, Zwangsherrschaft und Umsiedlung, Unterdrückung von Minderheiten. Südkorea ist das Beispiel, das in solchen Fällen immer wieder aufgeführt wird: Eine rasante Entwicklung fast ohne fremde Hilfe. Glauben Sie, Herr Bopp im Ernst, die USA hätten ihren

Frontstaat im Kalten Krieg nicht unterstützt? Zwischen 1946 und 2000 wurde das Land mit 30,3 Milliarden Dollar US-Hilfe unterstützt, wozu noch die Militärhilfe in einer wohl noch grösseren Dimension kam. Diese ermöglichte die rasante technologische und wirtschaftliche Entwicklung. Südkorea ist, wenn schon, ein Beispiel erfolgreicher Entwicklungszusammenarbeit. Afrika, auf das der Leserbriefschreiber Bezug nimmt, ist tatsächlich weit weniger erfolgreich, aber auch weniger gut positioniert. Die Staaten sind jung, schwach und in ihren Grenzziehungen künstlich, den Bedürfnissen der damaligen Kolonialwelt angepasst. Das führt immer wieder zu Konflikten. Gut 40% der Bevölkerung leben von weniger als einem Dollar (Kaufkraft) pro Tag, ein Prozentsatz allerdings der in letzter Zeit Jahr um Jahr um einen Punkt abnimmt. Trotz einer Vervierfachung der Bevölkerung seit 1950 hat sich also der prozentuale Anteil der Armen nicht vergrössert, sondern sogar leicht verringert. Dies allein ist eine Leistung. In der Grundbildung (Primarschule), bei den Frauenrechten und in der Kindersterblichkeit sind ebenso Fortschritte zu verzeichnen. Afrika ist nicht verloren, sondern braucht in diesen schwierigen Jahrzehnten Zeit, enorme Kräfte und auch Hilfe, um einen Sprung vor-

Die Juso reden sich um Kopf und Kragen! Die 1:12-Initianten haben eine Gefälligkeitsstudie aus dem Hut gezaubert, die beweisen soll, dass ihre Forderung nur halb so schlimm sei. Selbst wenn dem so wäre, diese Initiative ist noch immer schlimm genug! Jetzt wird doch plötzlich behauptet, dass die Lohnspanne auch bei 1:20 oder gar 1:24 liegen könne, wenn der oberste Chef 60 bis 70 Stunden pro Woche arbeite. Diese ungewöhnliche und plötzliche Rücksichtnahme auf das überdurchschnittliche Arbeitspensum, welches viele Kadermitglieder bewältigen, darf man der Juso nicht abkaufen. Ihr altes Motto liegt mir nach wie vor mit aller Deutlichkeit in den Ohren: Der Chef dürfe in einem einzigen Monat

nicht mehr verdienen als der am schlechtesten bezahlte Angestellte in einem ganzen Jahr. Von Überstunden war da nie die Rede. Allein schon diese Unsicherheit beweist, wie schädlich diese Initiative ist. Wenn im Text nicht einmal deutlich deklariert ist, ob die 1:12-Faustregel nun für Stunden-, Monats- oder Jahreslöhne gilt, drohen ganz böse Überraschungen im Ausführungsgesetz. Die Unternehmen und ihre Mitarbeiter wären schlimmstenfalls schutzlos der Behördenwillkür ausgeliefert. Das muss mit einem wuchtigen Nein am 24. November verhindert werden.

Systemwidrig!

Quo vadis Spital Affoltern?

Aufgrund der aktuellen Rechtslage ist es so, dass effektive Kosten für die Fremdbetreuung von Kindern bis höchstens 10 000 Franken pro Kind abzugsfähig sind. Dabei muss ein direkter Zusammenhang zwischen der entgeltlichen Erwerbstätigkeit der Eltern und den effektiven Kosten für die Fremdbetreuung der Kinder bestehen. Die anstehende Familieninitiative will nun diese Rechtslage ändern, indem Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, ebenfalls ein solcher Steuerabzug gewährt werden soll. Dass diese Familieninitiative einen Selbstbetreuungskostenabzug erlaubt, ohne dass diesem Abzug entsprechende Einnahmen gegenüberstehen, ist steuerrechtlich systemwidrig. Mit dem systemwidrigen Kinderbetreuungskostenabzug für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen, entstehen laut Bundesrat geschätzte Steuerausfälle von 1.4 Mia. Franken. Zur Kompensation der Steuerausfälle müssten die Steuern entsprechend erhöht werden. Hinzu kommt, dass tendenziell nur einkommensstarke Familien es sich leisten können, dass nur ein Elternteil erwerbstätig ist und der andere sich der Kinderbetreuung widmet. Damit sind es vornehmlich diese Einkommensschichten, die in den Genuss dieses Selbstbetreuungskostenabzuges kommen. H.U. Meuter, FDP-Co Präsident Affoltern

Jakob Schneebeli, Affoltern, Kantonsrat SVP

Eine Mehrzahl von Verantwortlichen für Gesundheit und Spitalorganisation ist leider der Faszination des modernen Wirtschaftlichkeitsdenkens erlegen. Das gegenwärtige wirtschaftliche Denken und Handeln stellt Gewinnmaximierung und Kostenminimierung in den Mittelpunkt. Da unser Bezirksspital von der Ämtler Bevölkerung finanziert worden ist, darf er nicht aus deren Händen genommen und in eine Aktien-Gesellschaft umfunktioniert werden. Aktiengesellschaften sind immer wirtschafts- und gewinnorientiert. Doch ein Spital muss menschenorientiert sein und bleiben. Nicht die Aktien, sondern die Gesundheit und das Wohl der Menschen müssen das zentrale Anliegen eines Spitals sein. Darum darf ein Spital nicht den Grundsätzen der freien Marktwirtschaft (dem Neoliberalismus) geopfert werden. Das Eindringen der modernen marktwirtschaftlichen Ideologie in das Gesundheits- und Spitalwesen muss gestoppt werden. Menschen-Medizin braucht eine menschenorientierte Institution, in der die gesamte Bevölkerung das Sagen hat. Georges A. Porret, Aeugst

wärts zu tun. Alle Indikatoren weisen aber Fortschritte auf. Diese gehen so weit, dass die deutsche «Zeit» kürzlich titelte: «Sieben der zehn wachstumsstärksten Länder sind afrikanisch». Es geht in Afrika auf bescheidenstem Niveau vielen Leuten heute besser. Bopp brandmarkt die afrikanischen Staaten als korrupt, mit einer Bürokratie, in der das Geld versickere. Das stimmt – leider – vielerorts. Korruption braucht aber zwei Akteure, solche die bestechen und Menschen, die Bestechung annehmen. Ohne etwas schönzureden muss festgehalten werden: Es sind oft auch internationale Firmen, die sich günstige Bedingungen erkaufen, die also aktiv bestechen. Notorisch bekannt für diese Geschäftspraktiken sind die Rohstofffirmen. Schmieren kommt billiger und geht auch reibungsloser als ein ordentliches Bewilligungsverfahren, mögen sich manche denken. Opfer wird auf jeden Fall die lokale Bevölkerung, der so Entschädigungen und Steuern vorenthalten werden. Nach unserm Rechtsverständnis ist Bestechen ebenso unrecht wie Sich-Bestechenlassen. Da liegt einer der Gründe, warum in Affoltern, Hausen, Hedingen, Kappel, Mettmenstetten und Obfelden Mitbürgerinnen und Mitbürger fordern, dass ein kleiner Teil des zusätzlichen Ressourcenausgleichs (Gewinnsteuern der Eigner der Firma Glencore beim Bör-

sengang) an deren Opfer von Glencore-Praktiken zurückfliessen sollte – in konkrete Projekte der Entwicklungszusammenarbeit. Im Kongo werden lokale Entscheidungsträger und Organisationen der Zivilgesellschaft ausgebildet, damit sie die Verhandlungen zwischen Behörden und Rohstofffirmen begleiten, beeinflussen und öffentlich machen können Fastenopfer). So wird Korruption bekämpft. Heks, die Arbeitsgruppe Schweiz Kolumbien und andere unterstützen die Kleinstbauern und Landlose, sichern zum Beispiel deren Landrechte (verbriefte Landtitel). So können sich auch die Schwächsten gegen Umsiedlungen zugunsten von Rohstoffmultis wehren oder zumindest angemessene Entschädigungen einfordern. Meine Erfahrungen in der internationalen Kooperation sind eindeutig: Die schweizerische Entwicklungszusammenarbeit ermöglicht den Ärmsten, ihr Leben in die Hand zu nehmen, sie fördert Bildung, reduziert die Armut und schafft Transparenz, sie erschwert damit Korruption und Vetternwirtschaft. Dies gilt für eine Grosszahl der privaten Werke, aber auch für die Entwicklungszusammenarbeit des Bundes. Kurz: Entwicklungszusammenarbeit nützt. Franz Schüle, Hausen

Wo die Demokratie endet Es ist schon lange her seit der Richtplan-Gemeindeversammlung Affoltern vom 30. Januar 2012. Wer erinnert sich noch an den Gegenvorschlag der Stimmbürger, der zur Frustration der Baulobby sogar noch angenommen wurde? Der Albis-Park, ein knapp dreistelliges Millionenbauprojekt, hing damit plötzlich in der Luft, denn die vom Gemeinderat dem Bauherr vertraglich versprochene kantonale Subvention einer eigenen Autobahnzufahrt war nicht mehr möglich. Oder doch? Man betrachte die beiden Karten. Wir zeigen hier der Öffentlichkeit zum ersten Mal (linkes Bild) den dem Kanton eingereichten und zu beglaubigenden mIV-Plan (Ausschnitt Moosbach – gemäss IDG-Auskunft) der Richtplan-Gemeindeversammlung vom 30. Januar 2012, also den Plan den R. Marty zeichnen liess. Rechts sieht man den mIV-Plan (Gegenvorschlag Gautschi/Perin) der an der Gemeindeversammlung angenommen wurde.

Verbindung einfach vergessen? Man urteile selber, ob hier auch eine «Fälschung» erkennbar ist. Oder glauben auch Sie eher, dass man links die mIV-Verbindung (Pfeil rechts) zwischen Spange und Obfelderstrasse einfach vergessen hat? Oder noch besser, wie es der Statthalter (C. Schmidt) formulieren würde: Es liegt in der Kompetenz des Gemeinderates, Pläne (nach Gutdünken) abzuändern. Jedenfalls hat dieses Vorgehen seinen Zweck erfüllt. Man konnte dem Kanton damit beibringen, dass die Spange teilweise aufgehoben wurde. Oder war es gar umgekehrt? Übrigens, die Staatsanwaltschaft (vertreten durch

15

Frau C. Wiederkehr) hat darauf verzichtet, diese Vorkommnisse zu untersuchen. Auch das Obergericht, vertreten durch Th. Meyer, sah keinen Grund einzuschreiten (was bloss hiesse eine Untersuchung einzuleiten), gilt es doch im Kanton Zürich, verdiente Politiker in erster Linie vor dem Staat zu schützen. Der Staat sind in diesem Fall wir, die Bürger, die ihre Freizeit opfern, um den «grossen Selbstbedienern» auf die Finger zu schauen.

Service-Club wichtiger als das Gesetz Die Demokratie hört also dort auf, wo die grossen Interessen beginnen. Plötzlich werden Mitgliedschaften in Service-Clubs wichtiger als das Gesetz oder die Verfassung. Dies gilt im gleichen Masse auch für die nun folgende Abstimmung über das Spital. Die Begriffe Gemeinnutz und AG kann man zwar im Kopf zusammenführen, in der Realität jedoch werden sich sehr schnell Nutzniesser finden, die sich einen Dreck um die Gemeinschaft kümmern werden. Bei einer Annahme der Vorlage wird sich kein Richter mehr finden, der einer austrittswilligen Gemeinde jemals den realen Wert ihres SpitalAnteils zusprechen wird, denn dieser ist momentan um mindestens 50% zu tief eingesetzt. Übrigens damals, als Affoltern über das Altersheim abstimmte, erhielten einige SeewadelAnrainer, schon vorgängig telefonische Anfragen von einer einschlägigen Immobilien-Treuhandfirma! Der zukünftige Bauplatz musste ja noch etwas arrondiert werden . . . Jürg Wyttenbach, Affoltern

Eigentlich wollte ich die Ausfälle über «Gutmenschen» ignorieren, weil ich sicher war, dass sich Herr Bortoluzzi damit zünftig entlarvt hat. Gern hätte ich seine absurden Aussagen mit Humor genommen: Die Bevölkerung in den Rohstoffländern würde profitieren von der Ausbeutung; oder: Ganz Hedingen müsse nun leiden, weil die Mehrheit einen Anteil des Profits an die Rohstoffländer zurückgeben will. Wir wollen doch nicht der ganzen Welt die hässliche Fratze von satter, ignoranter Profitgier entgegenstrecken. Die Schweizer sind im Schnitt die vermögendsten Menschen der Welt, haben immer mitprofitiert an der kolonialen Ausbeutung und von Kriegen und importierter Korruption in den Ländern des Südens, welche dort Verwüstung und Elend hinterlassen haben. Kann ein Politiker, der seit Jahren für uns in Bern sitzt, das alles ignorieren?

Soziale Verpflichtungen lächerlich machen? Dass man ihm Zynismus vorwerfe, ist ihm egal, schreibt er. Mit der Wortkreation «Gutmenschen» hat die SVP eine ziemliche Ungeheuerlichkeit in die Welt gebracht: Jede soziale Verpflichtung soll lächerlich gemacht werden und damit die Menschen, welche sich um andere kümmern. Diese Verachtung ist gefährlich. Denn gerade die rechten Politiker müssen wissen, dass jede Gesellschaft auf soziales Engagement angewiesen ist. Sie reden immer von Freiwilligkeit und wollen dem Staat möglichst keine sozialen Aufgaben zugestehen. Sich dann noch lustig zu machen über «gute Menschen», die solche Aufgaben wahrnehmen, aus Liebe, Berufung oder ethischen Motiven, ist gewagt. Ich möchte unserem «Volksvertreter» zurufen: Denken Sie doch für einen Fünfer!

Im Einsatz für die Umwelt Aber das letzte Elaborat macht das Mass voll: Er empört sich über die Störung während seines Fussballspiels durch Menschen, welche auf das Schicksal der Greenpeace-Aktivisten aufmerksam machen wollten. Über diese Opfer einer Diktatur weiss unser SVP-Mann zu sagen, dass sie selber schuld sind, ihre Aktion sei voll idiotisch gewesen. Die jungen Menschen setzen sich ein für unsere Umwelt, wollen aufmerksam machen auf die Gefahren, welche von der Ausbeutung und Verschmutzung der Meere ausgehen. Dass diese «Naivlinge», wie er sie nennt, nun jahrelang in russischen Gefängnissen bleiben sollen, findet Herr Bortoluzzi offenbar eine angemessene Strafe. Ist das zu fassen? Gut, wenn diese böse Serie endlich aufhört. Hat er ja versprochen. Pia Holenstein, Affoltern

Zuschriften mit vollständiger Adresse versehen Die Redaktion erhält regelmässig per E-Mail übermittelte Zuschriften, die keine vollständige Adresse der Autorin oder des Autors enthalten. Bitte in jedem Fall einen Absender vermerken und eine Telefonnummer für allfällige Rückfragen angeben. Bei Zuschriften, die sich auf Artikel im «Anzeiger» beziehen, sind dessen Titel und das Erscheinungsdatum notwendig. Kürzere Beiträge haben bessere Abdruckchancen – dazu auch solche, die sich auf Beiträge im «Anzeiger» beziehen. Über nicht publizierte Texte führt die Redaktion keine Korrespondenz. (Red.)


Reformierte Kirche Bonstetten

Stellenanzeiger

Für unser Kirchgemeindehaus suchen wir per 1. Dezember oder nach Vereinbarung eine/n

Hauswart/in

Wir suchen per 1. November eine/n

Entremetier/ Gardemanger oder Jungkoch (60- bis 100 %-Stelle). Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie uns an oder senden Sie bitte Ihre Unterlagen an: info@central-affoltern.ch oder Restaurant Central, Zürichstr. 100, 8910 Affoltern am Albis Telefon 044 761 61 15

20% Jahresarbeitszeit Ihre Aufgaben: – Reinigung und Instandhaltung des gesamten Kirchgemeindehauses mit Aussenbereich gemäss Pflichtenheft – Mithilfe bei der Vermietung der versch. Räume Ihr Profil: – Sie sind flexibel und schnell vor Ort – Sie leisten neben festen Routinearbeiten teilweise Einsätze am Abend und Wochenende – Sie sind zuverlässig und körperlich fit – Sie sind vorzugsweise Mitglied der evang.-ref. Landeskirche Unser Angebot:

Crewmitarbeiter/-innen für unser Restaurant in Affoltern am Albis Sie sind jung oder jung geblieben, haben Spass an Teamarbeit und ein Flair für Gastronomie. Sie wollen Teilzeit arbeiten und Ihre Einsatzzeiten mitbestimmen. Sie sprechen Deutsch, sind Schweizer/-in oder Inhaber/-in einer Arbeitsbewilligung. Als Teilzeitmitarbeiter/-in in unserem McDonald’s Restaurant bieten wir Ihnen eine abwechslungsreiche Beschäftigung. Ein attraktives Arbeitsumfeld und gezielte Weiterbildung sind selbstverständlich. Fühlen Sie sich in einem dynamischen Umfeld wohl, wo direkte Kommunikation genauso wie klar vorgegebene Strukturen gelebt werden? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung mit Foto. McDonald’s Restaurant Industriestrasse 8 8910 Affoltern am Albis

– abwechslungsreiche Tätigkeit in einer regen Gemeinde und einem aktiven Team – Anstellungsbedingungen und Besoldung gemäss Zürcher Landeskirche Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Foto an: Reformierte Kirche Bonstetten Ressort Liegenschaft, Chilestrasse 7, 8906 Bonstetten Auskünfte erteilt gerne Reto Rigoni, Telefon 044 271 04 66 oder reto.rigoni@bluewin.ch

Veranstaltungen Gesucht TeilzeitChauffeur/Chauffeuse Montag bis Freitag, ca. 30 bis 40 % für Schulbus Kat: D1/B121, mit absolvierten CZV- Kursen. Freiamt und Säuliamt. Ortskenntnis erwünscht! Weitere Infos: Bahnhof-Taxi-Muri Telefon 056 664 00 00

Hausangestellte mit langjähriger Erfahrung

hat noch freie Kapazitäten Sollten Sie Hilfe im Haushalt benötigen, rufen Sie mich an. Telefon 079 864 86 03

Turnen für Jedermann/Jedefrau

FIT mit Geni Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern! Jeden Mittwoch in der Sporthalle Stigeli, Affoltern a. A., von 19 bis 20 Uhr. Wiederbeginn: Mittwoch, 23. Oktober 2013, 19.00 Uhr. Eine für Frau und Mann geeignete Turnlektion, gespickt mit ganz einfachen Aerobic- und Kickboxkombinationen. Kommen Sie einfach vorbei, turnen Sie mit und lassen Sie sich überraschen! Der Eintritt beträgt Fr. 3.–


Gewerbe/Dienstleistungen

Bernhard Russi kommt Tessinermusik

-

Freitag, 18. Oktober 2013

17

Radsport-Legende

Kabarettist René Rindlisbacher empfängt zum Promi-Talk in Hedingen. > Seite 19

Der Verein Kultur im Dorf Hausen lädt zum Jahresfest für alle ins Albisbrunn. > Seite 21

Der Fussballclub Affoltern verhalf 1937 Ferdy Kübler zum Karrierestart. > Seite 29

Die Rehabilitation des Frühstückeis

Hawa feiert Top-Platzierung

von hansruedi fischer * Immer noch gibt es Kollegen, die abraten, Tremonte zu machen. Dies sei zu gefährlich. Dass das Bundesamt für Gesundheitswesen jetzt Messungen von Teller und Bauch vornehmen lässt und dass die Cholesterin-Diskussion immer kritischer geführt wird, zeigen: Ein Umdenken an oberster Stelle hat mindestens begonnen. Das Metabolische Syndrom oder das Insulinresistenz-Syndrom (dicker Bauch) ist die Volkskrankheit Nummer eins in der westlichen Welt und erreicht epidemische Ausmasse. Es ist der Hauptgrund für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen. Denken wir daran, wenn die Krankenkassenprämien im 2014 wieder steigen werden. Bei mehr als 50% aller Krankheiten ist das Metabolische Syndrom die Ursache. Der wichtigste Parameter beim Metabolischen Syndrom ist der erhöhte Bauchumfang (dicker Bauch). Das weisse Bauchfett ist eine hormonelle Fabrik und produziert viele Substanzen, die Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck, hohes Cholesterin, rheumatische Krankheiten und psychische und kognitive Störungen verursachen. Die Hauptursache ist die hyperkalorische, kohlenhydratreiche Ernährung. Die Antwort der Schulmedizin lautet: Medikamente gegen alle diese Krankheiten. Unsere Untersuchungen und Behandlungen zeigen, dass nach Normalisierung des Bauchumfangs (Frauen unter 80 cm, Männer unter 94 cm) in den meisten Fällen auf schulmedizinische Medikamente verzichtet werden kann. Weltweit werden für 24 Milliarden Franken Cholesterinsenker verkauft, ähnliche Zahlen gelten für Zuckertabletten, Insulin, Blutdrucktabletten. Ohne dicken Bauch wären die meisten dieser Medikamente nicht nötig. Dass bereits vor der vom BAG angekündigten GrossUntersuchung von wirtschaftsfreundlichen Kreisen dagegen gewettert wird, scheint im Anbetracht der Riesengewinne aus dem Medikamentenhandel nicht verwunderlich. Für die Menschen, die an Übergewicht, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck leiden, ist Tremonte eine kostengünstige Alternative. Tremonte ist das einzige ärztlich begleitete medizinische Konzept, das den Patienten zu einem Leben ohne dicken Bauch verhilft. Im Durchschnitt nehmen die Patienten im Zeitraum von sechs bis neun Monaten 9.6 kg ab, entsprechend gehen die dicken Bäuche um 10 bis 12 cm zurück. An die Behandlungskosten von 3000 Franken bezahlt die Grundversicherung je 1/3 für Arzt- und Laborkosten. Kohlenhydratreduzierte, ketogene und der menschlichen Entwicklungsgeschichte und den physiologischen Tatsachen entsprechende Ernährung: Tremonte ist keine Diät, sondern eine dauerhafte Lifestyle-Änderung. Essen nach Tremonte ist lustvoll; saisonale und lokale Nahrungsmittel werden bevorzugt. Die klaren, einfachen und übersichtlichen schriftlichen Dokumentationen erleichtern das Umsetzen des in der Erstanalyse erworbenen Wissens. * Dr. med. H. Fischer bietet seinen Patienten seit 2002 in seiner Praxis in Aeugst und seit 1 Jahr in Affoltern die Möglichkeit, ihre Stoffwechselprobleme ohne Medikamente zu lösen. www.tremonte.ch.

Erfolgreiche Beteiligung am Swiss Arbeitgeber Award 2013 Hawa beteiligte sich erstmals an der grössten Mitarbeiterbefragung der Schweiz und erreichte auf Anhieb einen Platz unter den Top 20. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beurteilten Hawa als überdurchschnittlich gute Arbeitgeberin und verhalfen ihr so auf den 12. Platz von insgesamt achtzig teilnehmenden Firmen. In einer unabhängigen Befragung über Zufriedenheit und Identifikation beteiligten sich 84% der Hawa Mitarbeitenden und beurteilten so die Arbeitssituation und Unternehmenskultur in ihrer Firma. Die hohe Beteiligung (Rücklaufquote im Durchschnitt 70%) wie auch das Traumergebnis von 89% Zufriedenheit freut die Unternehmungsleitung und bestärkt sie in der Führung des Unternehmens. Durch die hohe Aussagekraft der Ergebnisse wurden die Stärken, aber auch weitere Potenziale des Unternehmens sichtbar.

Gelebte Unternehmenskultur Am letzten Dienstag wurde dieser Erfolg von Hawa mit einem spontanen Mitarbeiter-Grillplausch gefeiert. Dabei wies die Geschäftsleitung darauf

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich am spontanen Grillplausch über die gute Platzierung ihres Unternehmens. (Bilder zvg.)

Hawa-Geschäftsführer Gregor Haab dankt den Mitarbeitenden.

hin, dass es trotz der Freude über die Rangierung genügend Verbesserungspotenzial gibt, an welchem in den nächsten Jahren alle gemeinsam arbeiten müssen. Die Identifikation mit dem Unternehmen und das Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zentrale Erfolgsfaktoren von Hawa, welche sich besonders in

Durch ihren täglichen Einsatz tragen knapp 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Renommee der Hawa als international anerkannte Spezialistin in Sachen Schieben und als führende Herstellerin von innovativen Beschlagsystemen bei. (pd.)

einem wirtschaftlich schwierigeren Umfeld bezahlt machen. Daher legt Hawa viel Wert auf den Umgang unter der Belegschaft wie auch auf eine gelebte Unternehmenskultur. Dies zu prüfen und zu optimieren sei auch der Grund für die Beteiligung am Swiss Arbeitgeber Award 2013 gewesen, bestätigt Geschäftsleiter Gregor Haab.

Weitere Infos unter www.hawa.ch.

Lokalmarkt im Emmen Center

Stellen gemeinsam in Hausen aus: Susanne Meierhans (rechts) und Monique Hügli. (Bild Thomas Stöckli)

Farbe und Lebensfreude bieten «Rosen, Clowns und mehr …» – Kunst in der Hirschen-Bar, Hausen «Für mich ist Malen ein Ding der Notwendigkeit», sagt Susanne Meierhans. Bereits zum vierten Mal präsentiert sie ihre Werke in der Bar von Waltraud De Angelis. «Jetzt reicht es dann!», scherzt die Wirtin und lacht. Einen grossen Teil der Ausstellung nehmen diesmal Clown-Bilder ein. Clowns in allen Variationen: verschmitzt grinsend, lachend oder auch mal etwas ernster blickend. Der persönliche Liebling der Malerin hängt übrigens direkt neben der Eingangstür ... Mit Blumengestecken, Dekorationskunst und sogar dem einen oder anderen Möbelstück trägt Monique

Hügli ihren Teil dazu bei, den Besuchern den Start ins Winterhalbjahr zu versüssen. Ihre Kreativität lebt sie als Ausgleich zum Beruf als Rettungssanitäterin aus. «Ich hoffe, dass mein Hobby den Leuten auch Freude bereitet», sagt sie bescheiden. Ein besonderer Hingucker ist etwa die extra lange Zimtstange, auf der Engel sitzen – ein Genuss auch für die Nase. Kennen gelernt haben sich die beiden Frauen im Malkurs: Susanne Meierhans als Kursleiterin, Monique Hügli als Teilnehmerin. «Die Chemie hat gestimmt», sind sich beide einig. Und so entstand die Idee einer gemeinsamen

Ausstellung. Mit Waltraud De Angelis war auch die Gastgeberin schnell gefunden. Als hilfsbereit, unkompliziert und entgegenkommend wird die Wirtin von den Künstlerinnen tituliert. Unmittelbar auf die Vernissage von heute Freitag folgt übrigens bereits das nächste Highlight in der Hirschen-Bar: Morgen Samstag lädt Waltraud De Angelis zur Schlagerparty ein. (tst.) Vernissage heute Freitag, 18. Oktober, ab 17 Uhr, Schlagerparty morgen Samstag, 19. Oktober,

Bis am Samstag, 26. Oktober, ist der Herbst-Lokalmarkt im Emmen Center zu Gast. Im Mittelpunkt steht hierbei das «Lokal-Konzept» von Manor Food, bei dem Lebensmittel aus nächster Nähe von ausgesuchten Lieferbetrieben und direkt vom Bauernhof bezogen werden. Zahlreiche regionale Lieferanten geben einen Einblick in die Produktion ihrer Erzeugnisse für die zertifizierte Eigenmarke «lokal» von Manor und präsentieren ihre saisonalen Produkte. Nebst Kürbissen, frischem Most ab Presse und weiteren saisonalen Frischprodukten stehen in diesem Jahr verschiedene Bio- Käse- und Charcuterie-Spezialitäten sowie das Luzerner Bier Original im Mittelpunkt. «Wir bieten unseren Kundinnen und Kunden eine vielfältige Auswahl an lokalen Frischprodukten. Kaum geerntet, sind Früchte und Gemüse auch schon bei uns im Markt. Die optimale Reife sieht, riecht und schmeckt man», so Peter Gees, Leiter des Manor Food Marktes im Emmen Center. Von der Qualität, dem grossen und saisongerechten Angebot und der täglichen Frische können sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen dieser Sonderausstellung selber überzeugen. Neben viel Wissenswertem über die Erzeugung dieser landwirtschaftlichen Produkte werden den Besuchern zahlreiche Degustationen und Aktionen angeboten.

ab 21 Uhr, in der Hirschen-Bar, Ebertswilerstrasse 2, Hausen.

Infos unter www.emmencenter.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrer Thomas Müller Mittwoch, 23. Oktober 17.00 Singwerkstatt in der Kirche mit Eva Stückelberger Freitag, 25. Oktober 18.00 Jugendgottesdienst in Affoltern

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Mittwoch, 23. Oktober 17.15 Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi Donnerstag, 24. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli in der Klosterkirche

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel, Pfr. Th. Müller Sonntag, 20. Oktober 9.30 bis 9.55 Uhr Morgenlob-Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Th. Müller

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder und Verabschiedung unseres Organisten/Pianisten Urs Egli vielstimmig und im Zusammenspiel mit Raphael Camenisch, Saxofon anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. Oktober 20.00 Kino in der Kirche zeigt: «Es geschah am helllichten Tag» Der Filmklassiker – teilweise in Bonstetten gedreht (freigegeben ab 12 Jahren)

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 20. Oktober 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Matthias Fischer und dem Jodlerclub am Albis Anschliessend Apéro Freitag, 25. Oktober 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Zmorge

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Jren Omlin, Seelsorgerin kath. Pfarrei Affoltern Amtswoche: Pfarrer Urs Boller, Affoltern, Telefon 044 760 11 23

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 20. Oktober 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Urs Boller

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Mettmenstetten Pfr. Andreas Fritz; Erntedankfest Mittwoch, 23. Oktober 20.00 Lesekreis im Pfarrhaus wir lesen von Thomas Meyer «Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schikse» Donnerstag, 24. Oktober Phototreff der Seniorenferien, für alle, im Giebel um 14.30 Uhr

Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 18. Oktober 20.00 Gebetsabend in der Kirche Maschwanden Leitung: R. Künzi Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Predigt: Pfr. Thomas Maurer Anmeldung zum Fahrdienst bei Yvonne Ilg bis Samstagabend 18.00 Uhr Telefon: 0447682681

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 18. Oktober ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit im Chor Leitung Pfrarrer Andreas Fritz Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst zum Erntedank Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Ursula Hauser und Schwyzerörgeli Ruedi Steiner und Ruth Tschudi anschl. Apéro und Vernissage im Pfarrhauskeller Bilder von Ursula Bühler-Girsperger www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Bonstetten

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Pfr. Thomas Müller, ref. Kirche Fahrdienst Annegret Rösti Telefon 044 761 27 66 Montag, 21. Oktober 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 23. Oktober 9.30 Fiire mit de Chliine, ref.Kirche Mittwoch, 23. Oktober 12.00 Club4, Mittwochgruppe ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 24. Oktober 12.00 Club4, Donnerstaggruppe ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Samstag, 19. Oktober 18.00 Vorabendmesse mit Pater Perry Da Silva Sonntag, 20. Oktober 10.00 Eucharistiefeier mit Pater Perry Da Silva Dienstag, 22. Oktober 19.30 Keine Abendmesse 20.00 Gebetsgruppe Mittwoch, 23. Oktober 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 24. Oktober 19.00 Rosenkranz

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 20. Oktober 9.30 Gottesdienst «Ehre Vater und Mutter!» Pfrn. Yvonne Schönholzer Montag, 21. Oktober 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Ottenbach Samstag, 19. Oktober 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz Sonntag, 20. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Affoltern mit Pfarrer Thomas Müller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 20. Oktober 10.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfrn. Susanne Sauder Fahrdienst: Anmeldung 9. Oktober Telefon 044 777 99 72 Mittwoch, 23. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 24. Oktober 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren-Essen im Rest. Hirschen Freitag, 25. Oktober 12.30 Stalliker Senioren-Essen im Rest. Burestübli

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 19. Oktober 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 20. Oktober 9.00 Eucharistiefeier 10.00 Wort-Gottesfeier mit Kommunion in Hedingen 11.00 Santa Messa 17.00 Gottesdienst für die Kroaten Dienstag, 22. Oktober 20.00 Begegnung mit Hildegard Aepli im Pfarreizentrum

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 19. Oktober 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 20. Oktober 11.00 Wortgottesfeier mit Taufe

Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 20. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 20. Oktober 10.30 Eucharistiefeier Dienstag, 22. Oktober 20.00 Begegnung mit Hildegard Aepli im Pfarreizentrum Affoltern

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 18. Oktober 19.30 Twens: Pit-Stop Samstag, 19. Oktober 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 20. Oktober 9.45 Gottesdienst «Herzstück des Evangeliums» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff-FerienProgramm, Teenie-Godi Montag, 21. Oktober 11.30 Mittagstisch Dienstag, 22. Oktober 19.30 Eltern-Coaching Mittwoch, 23. Oktober 12.15 Suppen-Zmittag Senioren 19.00 Teens: peech Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 20. Oktober 9.45 Gottesdienst (Brigitte Wettstein) Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids 20. bis 27. Oktober 24/7-Gebetswoche in der Heilsarmee mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 20. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 20. Oktober 10.30 Gottesdienst Thema: Eine eindrückliche Abschiedsrede Apostelgeschichte 20, 17–28 Sonntagschulen/Unterricht Donnerstag, 24. Oktober 20.00 Bibelabend

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 20. Oktober 10.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Freitag, 18. Oktober 2013

Wechsel auf alteingesessenen Restaurants im Säuliamt

19

Bernhard Russi kommt nach Hedingen

Uerzliker «Lindenhof»-Team zieht im Ebertswiler «Schweikhof» ein René Rindlisbachers Promi-Talk Nach zwei Jahren als Wirt des Uerzliker Restaurants Lindenhof zieht Mäx Yalcin weiter nach Ebertswil. Dort wird er mit seinem Team den Schweikhof übernehmen. Austrinkete im «Lindenhof» ist am Sonntag, 27. Oktober 2013.

Nach nur elftägiger Zügel- und Einrichtungszeit eröffnet Yalcin mit seinem Team am Mittwoch, 6. November, das Restaurant Schweikhof neu. Es war seit Ende Februar nicht mehr bewirtschaftet worden. In den acht Monaten wurde offenbar intensiv an der Beseitigung der baulichen Mängel gearbeitet. Gemäss Aussagen von Be-

sitzer Bernhard Stübi im Dezember 2012 hatten feuerpolizeiliche Vorschriften sowie die nicht mehr zeitgemässe Küchen-Infrastruktur zur Schliessung des «Schweikhofs» geführt. Deshalb hatte Heinz Fischlin im Nebengebäude mit dem Segen Stübis eine Besenbeiz eröffnet, die er weiter betreiben will.

Weiter nach bewährtem Muster

Mäx Yalcin und Serviererin Burcu Günes werden die Gäste am 27. Oktober letztmals im Uerzliker «Lindenhof» bewirten. (Bild Martin Platter)

publireportage

Mäx Yalcin will den «Schweikhof» nach bewährtem Muster führen. Beibehalten werden die Spezialitäten, mit denen Yalcin die Gäste im «Lindenhof» verwöhnt hatte: Riesen-Cordonbleus und währschafte Saisonküche, derzeit Wild, sowie preiswerte Menüs. Im «Lindenhof» wird wieder eine alte Bekannte übernehmen, Barbara Eder, die die Gäste im Uerzliker Dorflokal bereits vor der Zeit Yalcins bedient hatte. (map.)

Kabarettist René Rindlisbacher lädt am 28. Oktober zum PromiTalk ins Restaurant Drunder und Drüber in Hedingen ein. Sein erster Gast: Bernhard Russi. Sein Abfahrts-Olympiasieg liegt bald 42 Jahre zurück, sein WM-Titel in der Abfahrt noch länger. Während andere Spitzensportler in Vergessenheit geraten, ist Bernhard Russi in aller Munde geblieben – ein helvetisches Markenzeichen, ähnlich wie der legendäre Ferdy Kübler. Nicht zuletzt natürlich, weil er als Skiexperte für das Schweizer Fernsehen arbeitet und für «Blick» als Kolumnist tätig ist. Diese Ikone des Schweizer (Ski-) Sports kommt nun am Montag, 28. Oktober, nach Hedingen und lässt sich von seinem Freund René Rindlisbacher befragen. Gäste dürfen sich auf ein lebhaftes Gespräch freuen, das wohl abweicht von der Norm in «gewöhnlichen» Interviews. «Ich werde Bernhard fragen, was andere nicht fragen. Vielleicht kommen da überraschende Antworten, und wir lernen ganz andere Seiten von ihm kennen», sagt René Rindlisbacher. Der im aargauischen Kelleramt wohnhafte Kabarettist und Entertainer ist im Säuliamt aufgewachsen – und hat seine bemerkenswerte Karriere seinerzeit zusammen mit Stephan Schmidlin als «Schmirinski’s» gestartet. Es besteht kein Zweifel, dass der wortgewandte und witzige René in diesem Promi-

Skilegende Bernhard Russi, erster Gast von René Rindlisbacher. (Bild zvg.) Talk selbst ein bereicherndes Element darstellen wird – und er den prominenten Gast gekonnt in den «Schwitzkasten» nimmt – natürlich abseits von Unhöflichkeiten. (-ter.) Montag, 28. Oktober, ab 18.30 Uhr: Apéro und Talk mit anschliessendem Tatar-Essen im Restaurant Drunder und Drüber in Hedingen. Sitzplatz-Reservierungen unter Telefon 044 760 28 92 oder per E-Mail: info@drunderunddrueber.ch.


20

Veranstaltungen

agenda

Schwerkraft scheinbar überwunden

Freitag, 18. Oktober Affoltern am Albis 18.00-20.00: Brunello-Festival. Infos unter www.mues-vinothek.ch. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 19.00-22.00: Vernissage: GGA offene Ausstellung Ämtler Künstler – Überblick über das Kunstschaffen im Amt. Barbetrieb während der Ausstellung. Kasinosaal und Galerie am Märtplatz. 20.15: Uli Gumpert Quartett. Uli Gumpert (piano), Jürg Wickihalder (sax), Michael Griener (drums), Jan Roder (bass) Bar und Abendkasse ab 19:15 Uhr. La Marotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 17.00: Vernissage: Schlag auf Schlag. Rosen, Clowns und mehr mit Monique Hügli und Susanne Meierhans. Hirschen-Bar. Ebertswilerstrasse 2.

Samstag, 19. Oktober Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, Tiroler Spezialitäten und griechische Köstlichkeiten, Handwerk und Schmuck. Marktplatz. Marktplatz. 10.00-16.00: Brunello-Festival. Infos unter www.mues-vinothek.ch. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.

Wettswil 19.00: Jazz im Hirschen mit Jimmy’s Jazzband. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Affoltern am Albis Kasinosaal, Marktplatz 1: GGA – offene Ausstellung Ämtler Künstler. Sonntag während der Ausstellung: Dirty Hands Breakdance auf höchstem Niveau. Barbetrieb während der Ausstellung. Die Ausstellung dauert bis 21. Oktober (jurierte Ausstellung 24. bis 27. Okt.). Öffnungszeiten: Sa, 10-18, So, 13-18, Mo, 18-20 Uhr.

Die drei Tänzer von Dirty Hands begeistern mit Akrobatik. (Bild zvg.) Ermöglicht wird dies durch die Gemeinnützige Gesellschaft des Bezirkes Affoltern, die nicht nur die Ausstellung Aemtler Künstler, sondern auch jeweils die Rahmenveranstaltungen unterstützt. Vor drei Jahren begeisterte unter anderem die Slampoetin Lara Stoll das Publikum. Die Breakdancer werden im Rahmen der Ausstellung Aemtler Künstler 2013 am Sonntag, 20. Oktober, auftre-

ten. Es wird um 16.30 und 17.15 Uhr je ein Showblock gezeigt. Bei geeigneter Witterung auf dem Platz vor dem Kasinosaal in Affoltern, bei ganz schlechter Witterung im Foyer. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Offene Ausstellung Aemtler Künstler vom 18. bis 21. Oktober im Kasinosaal und der Galerie am Märtplatz. Öffnungszeiten Freitag 19 - 22 Uhr, Samstag 10 - 18

Bonstetten

Uhr, Sonntag 13 - 18 Uhr und Montag 18 - 20 Uhr.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Ausstellung Malerei, MarmorSkulpturen, Bronze-Plastiken mit Maria Moser und Jaya Schürch. Die Ausstellung dauert vom 19. Oktober bis 8. Dezember. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, geöffnet: So 14-17 Uhr und nach Vereinbarung.

Krainerkameraden am Alpen Grand Prix Neue Melodien raffiniert arrangiert im Oberkrainerstil, haben das Publikum und die Fachjury in Meran überzeugt.

Mettmenstetten

09.00-15.00: «Vogeltag» Fachpersonen vom Vogelverein Specht erzählen Interessantes über die Lebensweise einheimischer Vogelarten. Teilnahme kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich. Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos: www.selegermoor.ch. Park Seleger Moor.

Pegasus Small World, Habersaat: «Die Welt der Steifftiere» Mit über 100 Steifftieren. Die Ausstellung dauert bis 27. Oktober. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Vor internationalem Publikum bewährt

21.00: Schlagerparty. Hirschen-Bar. Ebertswilerstrasse 2.

Rifferswil

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Nichtwerke». Carlo Vagnières und sein Team gestalten Räume mit Naturmaterialien wie Kalk, Kreide oder Pigmenten. Die Ausstellung dauert bis 21. November. Öffnungszeiten: Mo, 811.30/16.18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Aeugstertal Dirty Hands halten den Guinness Weltrekord im Drehen auf einem Ellenbogen, haben ein Millionenpublikum in der TV-Show «Got to dance» verzückt und sind nun in Affoltern zu sehen. Jan und Mark Dossenbach und Michael Hofmann treten seit dem Jahr 2000 gemeinsam auf und zeigen nicht nur ein fulminantes Breakdance Spektakel, sondern auch Akrobatikelemente, die man nie zuvor gesehen hat. Da wird die Schwerkraft scheinbar ausser Kraft gesetzt und die drei Tänzer setzen ihre Körper ungewohnt, kreativ und immer spektakulär ein. Virtuose Drehungen wechseln sich ab mit atemberaubenden Salti und leidenschaftlichem Tanz. Dirty Hands wollen dem Publikum ein unvergessliches Erlebnis schenken. Dies dürfte ihnen am Sonntag, 20. Oktober, auch in Affoltern gelingen.

Hausen am Albis

20.00: Vollmond-Disco mit DJ Tomko. Grooviger Funk. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Aeugst am Albis

Mit spektakulären Akrobatikelementen und virtuosen Drehungen begeistern die drei Tänzer von Dirty Hands ihr Publikum. Am Sonntag, 20. Oktober, treten sie in Affoltern im Rahmen der offenen Ausstellung Aemtler Künstler auf.

16.00-19.00: Vernissage. Malerei, Marmor-Skulpturen, Bronze-Plastiken von Maria Moser und Jaya Schürch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

Ottenbach

Ausstellungen

«Dirty Hands» bieten Breakdance auf höchstem Niveau

Bonstetten

10.00-16.00: Brocki – breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Freitag, 18. Oktober 2013

Specht. (Bild zvg.)

Auf Vogelpirsch durch den Park Erlebnistag für die ganze Familie am Samstag, 19. Oktober, von 9 bis 15 Uhr im Seleger Moor.

Nach der Schweizer Vorausscheidung in Samnaun reisen die Krainerkameraden mit Ämtler Besetzung heute Freitag nach Meran und präsentieren ihre Musik vor einem internationalen Publikum. Auf der Meraner Bühne treffen sich über 40 Gruppen und 120 Musiker aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, Polen, den Niederlanden, Frankreich, Grossbritanien und Italien.

Bereits zum 21. Mal wird der Alpen Grand Prix durchgeführt, er stellt einen festen Bestandteil in der volkstümlichen Musik dar. Für die Krainerkameraden ist der Auftritt in Meran eine weitere grosse Möglichkeit, ihre eigene Musik über die Landesgrenzen hinaus den Leuten schmackhaft zu machen. Der Titel «Unterm Sonnenschirm» ist eine Vorauskoppelung der neuen CD-Produktion. Die Krainerkameraden arbeiten an ihrem dritten Album, alles neue Stücke im bewährten KrainerkameradenStil. Die neue CD wird Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen.

anzeige

kino kino kino Tel. Reservation/Auskunft: Mo bis Fr 9–12 h sowie ab 14 h, Sa/So ab 12 h

SEEHOF 1 041 726 10 01 ZUG

Von Frank Matter Letzte Tage!

Fr/Mi 18 h F/d, ab 16/14 J. Von François Ozon, mit Marine Vacth uva. Letzte Vorstellung/3D! Di 18 h GRAVITY 3D, E/d/f, ab 14/12 J. Von Alfonso Cuarón, mit George Clooney uva. Sa/So 17 h, E/d/f, ab 12/10 J. Premiere!

ABOUT TIME (ALLES EINE FRAGE DER ZEIT) Von Richard Curtis, mit Bill Nighy uva. 2. Woche! Bis Di tägl 20.15 h, E/d/f Do/Fr 14.30 h (D, im Seehof 2) RUSH Ab 10/8 J. Von Ron Howard, mit Daniel Brühl uva. Mi 20.15 h, CHD, ab 12/10 J. Vorpremiere!

ACHTUNG, FERTIG, WK! Vorpremiere in Anwesenheit von Marco Rima!

SEEHOF 2 041 726 10 01 ZUG

anzeige

Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft,

Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Fliegende Fische» von Güzin Kar mit Meret Becker, Annette Corti u.a. Teenie-Tochter Nana sucht «Mr. Right» für ihre chaotische Mama Roberta. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben. Zwillikerstrasse.

Hausen am Albis 19.30: Fitness für alle. Organisator: SC Hausen. Primarschulhaus (alte Turnhalle).

Kappel am Albis 17.15: Offenes Singen in der Klosterkirche mit Pfr. Christof Menzi. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Donnerstag, 24. Oktober

GOTTHARD 041 726 10 02 ZUG

Affoltern am Albis

13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Sa/So 17 h

2. Woche!

BEHIND THE CANDELABRA E/d/f, ab 14/12 J. (LIBERACE)

Sa/So 14.30 h CHD, ab 8/6 J.

1. Woche!

Z’ALP Von Thomas Rickenmann 6. Woche!

Sa 17 h, OV/d, ab 6 J.

PORTUGAL, MON AMOUR Von Ruben Alves, mit Rita Blanco uva. Filmreihe «Im Gotthard um die Welt»! Mo 20.15 h WHEN I SAW YOU OV/d/f, ab 16/14 J.

20.15: Jazz am Donnerstag. Mit «Trio Alessandro d’Episcopo». Italienische und neapolitanische Kompositionen, Jazzstandards und Eigenkompositionen. Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservieren unter Telefon 044 762 52 62 oder www.lamarotte.ch. La Marotte. Centralweg 10.

Kappel am Albis

3. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.! Mi 14.30 h TURBO 3D, D gespr., ab 6/4 J.

Von Steven Soderbergh, mit Michael Douglas und Matt Damon Premiere! Do/Fr/Mo/Mi 18 h, Sa/So 14.30 h, Di 17.30 h L’EXPÉRIENCE BLOCHER D, ab 10/8 J. Am Dienstag, in Anwesenheit von Regisseur Jean-Stéphane Bron Premiere! Tägl. 20.30 h THE BUTLER E/d/f, ab 12/10 J. Von Lee Daniels, mit Forest Whitaker uva.

Die Krainerkameraden arbeiten an ihrem dritten Album. (Bild zvg.)

Bonstetten

Mittwoch, 23. Oktober

Vorpremiere/Lunch-Kino! Mi 12.15 h AM HANG Deutsch gespr., ab 16/14 J., 91 Min. Von Markus Imboden, mit Henry Hübchen uva. 3. Woche! Do/Mo 18 h, CHD, ab 8/6 J.

VON HEUTE AUF MORGEN

Sonntag, 20. Oktober 13.00-17.00: Apéro. Malerei, Marmor-Skulpturen, Bronze-Plastiken von Maria Moser und Jaya Schürch. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2.

4. Woche/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr/Sa/So/Mi 14.30 h, CHD S’CHLINE GSPÄNGST Ab 6/4 J.

JEUNE & JOLIE

Mit etwas Glück lassen sich Amseln, Drosseln, Finke, Stare, Meisen, Spechte usw. beobachten. Wer kann das eine oder andere Zwitschern deuten? Vögel füttern – ist das richtig? Wie wichtig sind Nistkästen? Die Besucher erfahren Interessantes über die Lebensweise vieler einheimischer Vogelarten. Die Führungen beginnen jeweils um 9.30, 10.45 und 13.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Der Erlebnistag findet bei jeder Witterung statt. Weitere Infos unter www.selegermoor.ch.

0

Waadtländer Filme im «Gotthard»! Mo 18 h – Vorpremiere:

LEFT FOOT, RIGHT FOOT Di 20.15 h – Reprise:

LES PETITES FUGUES Mi 18 h – Vorpremiere:

LES GRANDES ONDES (Á L’OUEST) So/Mi 20.15 h, Di 18 h E/d/f, ab 16/14 J. Von Jon S. Baird, mit James McAvoy uva. 3. Woche! Do/Fr/Sa 20.15 h, So 17 h PRISONERS E/d/f, ab 16/14 J. Von Denis Villeneuve, mit Hugh Jackman uva. Nur kurze Zeit!

FILTH

LUX 041 726 10 03 BAAR

3. Woche/3D/Reduz. Eintrittspr.! Do/Fr/Sa/So 14.30 h, 3D, D gespr. TURBO ab 6/4 J. Do/Fr/Sa/So 17 h 3D-Deutsch gespr. ab 14/12 J. Von Alfonso Cuarón, mit Sandra Bullock uva. CH-Premiere! Tägl. 20.15 h, D, ab 12/10 J. 3. Woche/3D!

GRAVITY

ABOUT TIME (ALLES EINE FRAGE DER ZEIT) Von Richard Curtis, mit Billy Nighy uva.


Veranstaltungen

Freitag, 18. Oktober 2013

21

Jazz und Lebensgeschichten besonderer Menschen Die nächsten neun Tage im Kellertheater LaMarotte «Uli Gumpert Quartet» feat. Jürg Wickihalder

«Vent Nergu» vertreibt dunkle Wolken. (Bild zvg.)

Tessinermusik und Rindergeschichten Kultur im Dorf Hausen: Jahresfest für alle Der Verein Kultur im Dorf Hausen lädt am Samstag, 26. Oktober, zum traditionellen Jahresfest ins Albisbrunn. Festessen, Tessinermusik und Rindergeschichten stehen nach der Generalversammlung auf dem Programm – auch für Nichtmitglieder. Wenn sich die Mitglieder des Vereins Kultur im Dorf zum Apéro und zur anschliessenden Generalversammlung treffen, wenn danach die Tür des Speisesaals Albisbrunn auch für Nichtmitglieder geöffnet wird, wenn sich die Vorstandsmitglieder als Kellnerinnen und Kellner bewähren, wenn sich Reto Fust, Koch im Albisbrunn einmal mehr selber übertrifft – ja dann stehen alle Zeichen auf Jahresfest. Ein leckeres und schön präsentiertes DreiGang-Menu steht im Mittelpunkt und ganz wie «in der grossen Stadt» wird es noch zusätzlich mit kulturellen Beiträgen ausgarniert. Dieses Jahr stehen Tessinermusik mit dem Duo Vent Negru und Rindergeschichten, erzählt von der Ärztin und Älplerin Ute Lohmeyer mit auf der Speisekarte.

Nach dem Essen darf getanzt werden «Vent negru» heisst im Valle Onsernone der Wind, der die graue Wolkendecke zur Seite schiebt und für mehrere Tage gutes Wetter bringt. Vent Negru steht auch für die Begegnung zweier Künstler unterschiedlicher Herkunft: einer Städterin aus der Nordschweiz und eines Tessiners aus einer Bergbauernfamilie. Esther Rietschin und Mauro Garbani. Das gemeinsame Interesse

für die von Generation zu Generation überlieferten Volksbräuche führt 1991 zur Gründung des Duos Vent Negru. Alte Tanzmusik, Balladen und Lieder, die von Liebe und Auswanderung, Festen und Begebenheiten des Alltags erzählen, aber auch eigene und fremde Kompositionen bilden das Repertoire des Duos. Zum Einsatz gelangen ausser der Stimme akustische Instrumente wie Akkordeon, Saxofon und Tessiner Dudelsack. Und wie es sich für ein Fest gehört: Nach dem Essen darf getanzt werden. Zum traditionellen und ländlichen passt auch der gesprochene Teil des Programms. Viele Jahre war Ute Lohmeyer als Ärztin und Oberärztin in der Intensivmedizin am Zürcher Unispital tätig. Im Sommer 2009 wagte sie einen Schritt, von dem viele Menschen insgeheim träumen, den Schritt aus der Gewohnheit und Sicherheit hinaus ins Alleinsein und ins Vertrauen, dass alles genau richtig ist, so wie es ist. Lohmeyer lebte fortan auf einer Walliser Alp ohne Strom und sanitäre Anlagen – der Bach dient als Dusche und Kühlschrank – um 38 Rinder zu hüten. Sie lebt bis aufs «Muh» der Rinder in nonverbaler Kommunikation, doch mittlerweile hat sie sich in die Persönlichkeiten und Macken der Tiere verliebt und praktiziert mit Vergnügen «Zen und die Kunst des Sch.... Schiebens!»

Uli Gumpert, entwickelte als Pianist, Organist und Komponist einen sehr speziellen Musizierstil. Als Filmkomponist schuf er u. a. die Musik für die Berliner Tatort-Staffel. Der Saxofonist Jürg Wickihalder zählt zu den aktivsten und spannendsten Schweizer Jazzmusikern. Da erklingt Film- und Theatermusikartiges, bevor ihre Musik unvermittelt in die Tiefe des Blues stürzt, nur um bald darauf beinahe wohlgeordnet und leichtfüssig weiter zu galoppieren. Jan Roder am Bass und Michael Griener am Schlagzeug begleiten Uli Gumpert schon über zehn Jahre. Sie gelten als «Rhythmus-Traumpaar» schlechthin. Heute Freitag, 18. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.

«Jazz am Donnerstag» mit dem «Trio Alessandro D’Episcopo» Alessandro D’Episcopo, Hämi Hämmerli, Elmar Frey – für den Jazzfreund alles wohlklingende Namen! Jeder der drei Musiker trägt mit seinem ganz persönlichen Stil, seiner eigenen Geschichte und Kultur zum musikalischen Ganzen bei. Italienische und neapolitanische Kompositionen, Jazzstandards und Eigenkompositionen dienen als Ausgangsbasis für improvisatorische Ausflüge und Geschichten. Donnerstag, 24. Oktober, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr, Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Szenische Lesung - Wort und Musik in illustrer Besetzung «Mit der Güte der Menschen war’s wieder mal nichts.» Das Leben Walter

Im Saal «La Table», Stiftung Albisbrunn. Achtung geänderte Zeit: 18 Uhr, statt 18.30 Uhr! Apéro an der Kulturbar, 19 Uhr Generalversammlung. Anschliessend auch für Nichtmitglieder: Ab 19.30 Uhr feines Nachtessen aus der Küche von Reto Fust, Koch im Albisbrunn. Anmeldung erforderlich: Ruedi Taverna, Telefon 044 764 27 61.

Laure Wyss (1913-2002). (Bilder zvg.)

Walter Mehring-Revue mit Helmut Vogel, Graziella Rossi und Daniel Fueter (v.l.). Mehrings wird mit den ausgezeichneten Schauspielern Graziella Rossi und Helmut Vogel – die sich mit ihren Produktionen schon wiederholt um vergessene Autoren bemüht haben – als exemplarische Biografie auf die Bühne gebracht. Der Komponist und Pianist Daniel Fueter begleitet das erfolgreiche Projekt musikalisch. Alle drei sind in Affoltern wohlbekannt. Doch wer war denn Walter Mehring? Walter Mehring (1896-1981) war deutscher Künstler, Faschismuskritiker und Exilant. Er gehörte zu den Berliner und Pariser Dadaisten und feierte in den 1920er-Jahren als Autor und Journalist grosse Erfolge. Er erkannte die Zeichen der Zeit früher als andere und reagierte darauf mit Sprachwitz, Satire und lustvoller Provokation. Nach der Uraufführung seines Theaterstücks «Der Kaufmann von Berlin» 1929 wurde es für den Juden und bekennenden Pazifisten aber immer schwieriger, in Deutschland zu publizieren. 1933 verbrannten die Nazis seine Bücher. Im letzten Moment konnte er aus dem nationalistischen Berlin entkommen. Danach begann seine Odyssee, die ihn nach Wien, in Internierungslager in Südfrankreich, nach Marseille, La Martinique und die USA führte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte Mehring in Zürich,

Eine süss-bittere Mutter-Tochter-Geschichte «Fliegende Fische» im Kinofoyer Lux Roberta ist 38 und alleinerziehende Mutter von drei Kindern. Einen festen Job hat sie keinen, dafür ständig wechselnde Männerbekanntschaften. Und eine ausgeprägte Vorliebe für Alkohol. Nicht nur im Dorf ist sie bekannt wie ein bunter Hund. Sondern auch beim Jugendamt. Das hat die umtriebige Mutter schon länger ins Visier genommen. Alle Versuche, ihr ins Gewissen zu reden, scheitern. Für ihre 15-jährige Tochter Nana ist sie deshalb «die peinlichste Figur im Universum und die unfähigste Mutter aller Zeiten.» Kurzerhand übernimmt Nana die Mutterrolle. Sie kümmert sich liebevoll um die beiden jüngeren Geschwister und verdient als Schleusenwartin den Lebensunterhalt für die Familie. Mutter Roberta hingegen stolpert weiter von einer unglücklichen Liebschaft in die nächste. Die Folge: Das Jugendamt droht mit dem Entzug des Sorgerechts für die Kinder. Diese beschlies-

sen: Keine Männer mehr für die Mama. Stattdessen ein konformes Leben. Doch nicht nur Roberta wird rückfällig, sondern auch Nana, die ihre erste Liebesgeschichte erlebt. Erst durch deren unglücklichen Ausgang finden Mutter und Tochter zueinander.

Als Fünfjährige aus der Türkei in die Schweiz gekommen Die Regisseurin von «Fliegende Fische» Güzin Kar kam im Alter von fünf Jahren mit ihren Eltern von der Türkei in die Schweiz, ist im Fricktal und in Basel aufgewachsen, studierte an der Ludwigsburger Filmakademie mit Schwerpunkt Drehbuch. Seit Abschluss ihrer Ausbildung schreibt sie Drehbücher, Kolumnen und Bücher. Zu ihren Werken gehört u.a. das Drehbuch zu «Die wilden Hühner» nach dem gleichnamigen Kinderroman von Cornelia Funke. Güzin Kar lebt in Zü-

rich und arbeitet in der Schweiz und in Deutschland für Film und Fernsehen. Für ihren ersten Kinofilm «Fliegende Fische» gewann sie am Max Ophüls Filmfestival 2011 den Preis des saarländischen Ministerpräsidenten. «Fliegende Fische « (D/CH 2011, 100 Min., Dialekt und Deutsch) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Mittwoch, 23. Oktober, 20.15 Uhr. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Weitere infos unter www.kinolux.ch.

Keine Vorzeige-Mama, findet ihre Tochter. (Bild zvg.)

aber auch hier wurde er nicht heimisch. Bis zu seinem Tod vor gut 30 Jahren fühlte er sich – gebrochen durch die Emigration – staatenlos im Nirgendwo. Walter-Mehring-Revue am Freitag, 25. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 40 / 30 Franken.

«Laure Wyss - Leidenschaften einer Unangepassten» Laure Wyss war eine der Ersten im Schweizer Journalismus, die Frauen eine Stimme gab. Sie setzte sich für die Rechte der Frauen und von Benachteiligten ein. Sie förderte eine damals junge Autorengeneration um Niklaus Meienberg und Peter Bichsel, sie schrieb Artikel, die zu reden gaben und Bücher, die blieben. Diesen Sommer wäre Laure Wyss 100 Jahre alt geworden. Die Zürcher Autorin Barbara Kopp liest aus ihrer neuen Biografie «Laure Wyss, Leidenschaften einer Unangepassten». Es ist ein Buch, das nicht nur eine schillernde Zeitgenossin porträtiert, sondern auch ein Stück Schweizer Mediengeschichte erzählt. Im zweiten Teil unterhält sich die ehemalige «10vor10»-Moderatorin Alenka Ambroz mit der Autorin Barbara Kopp über Leben und Werk von Laure Wyss und die Entstehung der Biografie. Lesung und Interview am Samstag, 26. Oktober, Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt: 25 / 15 Franken. Platzreservierung empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.


22

Vermischtes

Freitag, 18. Oktober 2013

«Schubertiade» im Kloster Kappel «Musik und Wort» mit Ensemble Chamäleon Am Sonntag, 27. Oktober, spielt das Ensemble Chamäleon im Kappeler Klosterkeller Werke von Franz Schubert. Das «Ensemble Chamäleon» wurde 1990 gegründet und besteht aus Madeleine Nussbaumer, Klavier, Tobias Steymans, Violine und Luzius Gartmann, Violoncello. Je nach Programm tritt es entweder in dieser Kernbesetzung als Klaviertrio auf oder nimmt weitere Musiker und ihre Klangfarben dazu. Der Wechsel ist Programm – daher auch der Name Chamäleon. Das Ziel des Ensembles geht dahin, wertvolle kammermusikalische Literatur von der Klassik bis zur Moderne zur Aufführung zu bringen, und zwar in einer ungewöhnlichen Mischung von Bekanntem mit Unbekanntem. Besondere Sorgfalt gilt der Programmgestaltung, die nicht von der einmal fixierten Besetzung des Ensembles abhängig ist. Im Kloster Kappel kommen von Franz Schubert der Sonatensatz B-Dur, das Adagio Es-Dur «Notturno» op. post. 148 und das Klaviertrio Es-Dur op. 100 zur Aufführung.

Programme, die dem Konventionellen ausweichen Die Pianistin Madeleine Nussbaumer ist in Zug geboren. Klavier-Lehrdiplom und 1973 Solistendiplom mit Auszeichnung am Konservatorium Luzern bei Hubert Harry. Solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit im In- und Ausland mit Programmen, die dem Konventionellen ausweichen und immer wieder auch selten aufgeführte

Werke einbeziehen. Auftritte an den Internationalen Musikfestwochen Luzern. Gründerin des Ensembles Chamäleon und Initiantin des Festivals «Sommerklänge». Tobias Steymans, Violine, studierte an der Musikhochschule Köln bei Igor Ozim und Zakhar Bron, Abschluss mit dem Konzertexamen Artist Diploma in Boston bei Joseph Silverstein. Teilnahme an den Festivals von Schleswig Holstein, Verbier, Ravinia (USA) und Prussia Cove (England). Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe (Georg Kuhlenkampff, Yfrah Neaman, Deutscher Musikrat). Konzertmeister im Orchester des bayerischen Rundfunks in München.

Gemeinsamer Imbiss im Anschluss Luzius Gartmann, Violoncello, ist in Chur geboren. Studium bei André Navarra an der Musikhochschule Wien. Konzertexamen 1983. Weitere Studien bei Claude Starck, Boris Pergamenschikow und beim Alban Berg Quartett. Seit 1986 Mitglied des Orchesters der Oper Zürich (heute Philharmonia Zürich). Kammermusikkonzerte (Avalon Trio, Ensemble Chamäleon, Orion Trio) in vielen Musikzentren Europas und Japans. zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen. Der Anlass beginnt um 17.15 Uhr im Klosterkeller des Klosters Kappel. Der Eintritt ist frei, Kollekte. Anschliessend besteht die Möglichkeit, am gemeinsamen Imbiss teilzunehmen. Weitere Infos unter Telefon 044 764 88 10, info@klosterkappel.ch oder www.klosterkappel.ch.

Die Türlersee Haie mit dem Molson-Cup-Pokal. (Bild zvg.)

Die Türlersee Haie gewinnen auch den 2. Molson Cup Bereits zum zweiten Mal wurde in der Rigi-Arena (Küssnacht am Rigi) der Molson Cup ausgetragen. Nach dem klaren Verdikt von 12:2 in der ersten Begegnung reüssierten die Türlersee Haie in diesem Jahr mit 6:1 Toren, was auf eine klare Steigerung in der Defensive beim Spyre Mayas Team schliessen lässt. Einen Plauschmatch im Eishockey erkennt man daran, dass man dem Gegner auch mal wieder auf die Schlittschuhe hilft, ihm auf die Schulter klopft, wenn der Schiedsrichter auch mal beide Augen zudrückt, wenn da viel zu viele Spieler auf dem Eis stehen und er einem Spieler nach zwei Dritteln die Abseits-Regel erklären muss. Die zahlreich angereisten Zuschauer kamen in den Genuss von einem spannenden, lustigen und sehr unterhaltsamen Eishockeyspiel.

Klasse im Zusammenspiel Das Spyre Mayas Team hatte sich für diesen einzigen Match der Saison auf einigen Positionen verstärkt. Der Hexer im Goal, Remo Büeler, konnte lange Zeit die anstürmenden Haie abwehren. In der Verteidigung wussten Peter Stüssi und natürlich Pascal Müller mit ihrer Übersicht und ihrer Abwehrarbeit zu gefallen. Schufi und Serge von der Spyre konnten dank intensiven Trainingseinheiten auch schon ganz flott mitkurven und Beat Mosimann, als einziger Torschütze der Spyre Mayas, konnte den Torhüter der Türlersee Haie zumindest einmal bezwingen. Die Klasse der Haie zeigte sich im Zusammenspiel. Eine eingespielte Mannschaft, die neben den Trainingslager und zwei Turnieren noch über 20 Spiele pro Saison austrägt. So erhöhten sie ihren Score auf insgesamt sechs Tore, die von verschiedenen

Spielern erzielt wurden. Strahlende Gesichter bei Gewinnern und Verlierern dann auch bei der Pokalübergabe, beim Apéro und beim anschliessenden Fondue in der Spyre, wo beide Teams noch viele Anekdoten zum Spiel zu erzählen wussten ...

Telegramm: Tore: 14. Michi Langenegger 1:0, 23. Urs Meier 2:0, 28. Daniel Schaub 3:0, 29. Beat Mosimann 3:1, 29. Stefan Da Rugna 4:1, 43. Lukas Ramer 5:1, 44. Rico Pianezzi 6:1. Haie: Simon Kradolfer, Stefan Da Rugna, Matthias Ramer, Rico Pianezzi, Marc Dünnenberger, Stefan Martin, Dominik Schmid, Lukas Ramer, Daniel Schaub, Michi Langenegger, Armin Dörig, Urs Meier, Patrick Obschlager, Coach: Ferdi Spinner Mayas: Remo Büeler, Peter Stüssi, Stefan Ruckstuhl, Sascha Klupper, Beni Federer, Pascal Müller, Beat Mosimann, Schufi S. Schaufelberger, André Meier, Mario Bernhard, Marc Weber, Timo Sykora, Serge Gabathuler, Terence Müller, Harry Ettenhofer, Coach: Romeo Nagele.

buch-tipp

«Kafkas Leoparden» von Moacyr Scliar ................................................... von gianina caviezel, bibliothek ottenbach

Von links: Marco Marchi, Toby Stiftner, Claudio Egli und Fabio Bianchi. (Bild zvg.)

Marco Marchi und die Mojo Workers Konzert im Pöschtli Aeugstertal Die Band gehört zu den Spitzenformationen der Schweizer Bluesszene. Sie hat die Swiss Blues Challenge 2011 gewonnen und die Schweiz 2012 an der European Blues Challenge in Berlin und an der International Blues Challenge in Memphis vertreten. Marco Marchi and The Mojo Workers führen den Zuhörer mit ihrem unverwechselbaren Klang durch die Stile des Blues zwischen dem frühen letzten Jahrhundert und der 50er-Jahre. In diese Zeit fiel die Prohibition und die grosse Depression, die Gesellschaft brodelte, der Blues war dabei, sich zu verbreiten, und der Jazz entwickelte sich. Musikalisch gesehen waren es aufregende und kreative Jahre und sie brachten Stilarten wie Ragtime, Hokum-Blues, Swing oder Gospel hervor. Wie in einer Ursuppe entstanden die Moleküle, aus welchen schliesslich die gesamte zeitgenössische amerikanische Musik hervorging.

Man kennt diese Aufnahmen in der Regel von zerkratzten Schellackplatten. Marco Marchi and The Mojo Workers nehmen sich der Musik dieser Zeit an und hauchen ihr neues Leben ein. Dabei bedienen sie sich nebst Gitarre, Bass, Schlagzeug und BluesHarp auch damaliger Originalinstrumente wie Resofonic-Gitarre, Sousafon und Waschbrett. Das ist keine Folklore oder Nostalgie, die da gespielt wird. Die Band versteht es vielmehr, die ganze Lebensfreude und Kraft dieser Musik so darzubieten, dass man sich vorstellen kann, wie damals die Juke Joints und die Swing Clubs gerockt wurden. Dabei huldigt sie keinem musealen Respekt, aber auch keiner übertriebenen Modernisierung, sondern spielt schlicht wunderbaren Blues, bei dem man einen Abend lang nonstop mit dem Fuss den Rhythmus tappt. Konzert am Sonntag, 27. Oktober, 19 Uhr. Essen um 18 Uhr. Reservieren: Telefon 044 761 61 38.

«Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schliesslich kann man es vorausberechnen, und es wird Teil der Zeremonie.» Dieser Gianina Caviezel. Satz des Schriftstel- (Bilder zvg.) lers Franz Kafka bildet den Drehpunkt in der Novelle des brasilianischen Schriftstellers Moacyr Scliar. An der Deutung des Satzes haben sich Generationen von Kafka-Spezialisten versucht. Handelt es sich um eine kommunistische Geheimbotschaft, um die Vorhersehung des Genozid, oder um eine generalisierte Veranschaulichung der Entstehung von Gewohnheit und Tradition? Die Novelle zeigt auf, wie eng die Auslegung einer Sache an die Erwartungen des Betrachters gebunden ist.

Geheimauftrag von Trotzki Der Student Jaime Kantarovitch wird während der Militärdiktatur in Brasilien festgenommen. Man findet bei ihm einen vergilbten Zettel mit dem zitierten Satz Kafkas. Sein Cousin deckt nach und nach eine Geschichte auf, die zurück ins bessarabische Tschernovsky sowie nach Prag führt. Sie erzählt vom Leben des jüdischstämmigen Benjamin Kantarovitch, genannt

Ratinho – das Mäuschen –, dem Grossonkel des Erzählers. Zur Zeit des ersten Weltkrieges und politischen Umbruchs in Russland, übergibt ihm ein todkranker Freund einen politischen Geheimauftrag, den dieser von Trotzki persönlich empfangen haben will. Der jugendliche Ratinho bricht nach Prag auf, um dort mit einem Schriftsteller in Kontakt zu treten, welcher ihm einen Text aushändigen soll. Mit einem weiteren Schriftstück aus den Unterlagen des kranken Freundes, ergäbe das zusammen eine Geheimbotschaft. Dieses Schriftstück kommt dem unerfahrenen und schusseligen Ratinho abhanden, ebenso wie alle Angaben über den Schriftsteller in Prag.

Verkettung von Missverständnissen und Fehlinterpretationen Doch Ratinho gibt nicht auf. Mithilfe des Zufallsprinzips schafft er es, den Schriftsteller zu finden. Es ist Franz Kafka, von ihm erhält er den oben genannten Satz. Da ihm aber der andere Teil der Geheimbotschaft fehlt, sucht er selber eifrig nach der Ergänzung. Selbst vor einem geplanten Überfall auf ein Juweliergeschäft schreckt er nicht zurück. Schritt für Schritt fügt sich alles nach Ratinhos Erwartungen, aber der Leser ahnt, dass es sich hier um eine Verkettung von Missverständnissen und Fehlinterpretationen handeln muss. Ratinho, eine naive und etwas einfältige Figur, seines Zeichens Schneider, verleiht der Geschichte trotz der ernsten Thematik der herannahenden Oktoberrevolution eine genüssliche und leichte Seite. Ernst wird es erst, als die Geschichte nach Brasilien führt. Dabei

«Kafkas Leoparden» von Moacyr Scliar. Verlag Lilienfeld 2013, ISBN 978-3-940357-33-5. springt sie ins Jahr 1965, in die Epoche der brasilianischen Militärdiktatur. Ratinho, zu dieser Zeit schon lange in Brasilien ansässig und im Schneidergeschäft berühmt, gelingt es mit Hilfe von Kafkas Text, seinen Neffen Kantarovitch vor den Häschern des Regimes zu retten. Und einmal mehr wird der Text neu ausgelegt. Moacyr Scliar schreibt von den kleinen Zufällen mit grosser Bedeutung für den Einzelnen auf humorvolle Weise und deutet an, dass jede Erzählung die Bedeutung erhält, die man ihr gibt.


GEWERBEZEITUNG BEZIRK AFFOLTERN G E W E R B E V E R B A N D B E Z I R K A F F O LT E R N w w w. g e w e r b e v e r b a n d - a f f o l t e r n . c h

18. Oktober 2013

Der Vorstand

Vorschau auf gewerbeschau14.ch

Publireportage Kurmann & Partner GmbH

Publireportage Häberling Bau GmbH

Geschäftsstelle: Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstr. 2, 8907 Wettswil. a.A. Tel. 044 700 67 67 Fax 044 700 67 47 E-Mail bgv@proffima.ch Präsident: Jürg Meier Zimmerei Meier Schliffistrasse 4, 8912 Obfelden Tel. G 044 761 38 03 Fax 044 761 46 54 E-Mail meier-zimmerei@bluewin.ch

Mitglieder des Vorstandes

Unter diesem Motto findet vom 17. bis 19. Oktober 2014 turnusgemäss die nächste Gewerbeschau des Gewerbevereins Unteramt statt. Es ist keine gewöhnliche Gewerbeschau, sondern die Gewerbeschau zum 40sten Geburtstag des Gewerbevereins Unteramt. Denn: am 21. November 1974 fand die InteressentenVersammlung zur Gründung unseres Vereins statt und am 21. April 1975 wurde die Gründungsversammlung durchgeführt. Dies will gebührend begangen und gefeiert sein. Wir machen nicht die grösste, aber die beste Ausstellung. Die gewerbeschau14.ch findet nach dem grossen Erfolg von 2011 wiederum in und um die Dreifachturnhalle Bonstetten statt. Der KMU-Boulevard, Gewerbe, Detailhandel, Gastronomie, Verwaltung und die ortsansässigen Vereine werden eins. Neu wird es ein GastroDörfli mit genussvollen Gastronomiekonzepten und Bar geben, wo man sich vor, während und nach dem Besuch der Ausstellung gemütlich treffen, austauschen und kulinarisch verwöhnen lassen kann. Auf Antrag der Gemeinderäte der Unteramtsgemeinden wird zudem eine Plattform für eine Sonderausstellung zum Thema

«Alternativenergien» mit Schwergewicht Beratung angeboten. Bereits heute konnten für über 80% der ca. 800 m² Innenfläche und ca. 300 m² Aussenfläche, welche 50-60 Ausstellern zur Verfügung steht, Voranmeldungen vermerkt werden. Die gewerbeschau14.ch soll nicht nur für die angemeldeten Gewerbetreibenden aus den umliegenden Gemeinden, welche ihre hochstehenden Produkte und Dienstleistungen einem interessierten Kundenkreis näherbringen, ein Erfolg sein, sondern auch für Sponsoren, Inserenten und Gönner, für welche ein attraktives Sponsoring-Konzept besteht. Das neunköpfige OK-Team bestehend aus Marcel R. Streiff, Präsident (Proffima Management Services), Primus Kaiser, Vizepräsident/ Sekretariat (Gemeinde Bonstetten), Thomas Käser, Finanzen (Zürcher Kantonalbank), Marco Fetz, Verkehr/Sicherheit (Starco Security AG), Emil Schnider, Infrastruktur/ Standbau (Schnider & Co.), Markus Trösch, Gastro (Maler Trösch), Philipp Bochsler, Unterhaltung (Thunderbyte Computer GmbH), Stephan Käser, Kommunikation (Käser Druck

AG) und Astrid Romy Diener, Sponsoring (AS-Küchendesign GmbH) sind bereits seit diesem Sommer mit viel Engagement an der Gestaltung des Anlasses. Am Mittwoch, 20. November 2013, 19 Uhr, wird in der Dreifachturnhalle Bonstetten ein Ausstelleranlass organisiert, zu welchem alle Austeller, Sponsoren, Inserenten, Gönner und interessierte Gewerbler aus der Region eingeladen sind. An diesem Anlass werden weitere Details zum Konzept, der Durchführung, etc. bekannt gegeben. Da Vorfreude bekanntlich die schönste Freude ist, laden wir Sie herzlich dazu ein, sich mit uns ein Jahr lang auf die gewerbeschau14.ch zu freuen und uns auf www.gewerbeschau14.ch zu folgen. Marcel R. Streiff OK-Präsident

PuLux GmbH Haushaltgeräte-Service Zürichstrasse 128, 8910 Affoltern a.A Tel. 044 760 15 15, Fax 044 760 91 01 www.pulux.ch

 Elektro-Haushaltgeräte  Heimberatung  Liefer-, Montageservice  Reparaturservice

Service-Hotline 044 777 93 82

Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Alte Obfelderstr. 8, 8910 Affoltern a.A. Tel. G 043 817 15 60 E-Mail theo.fischer@gmx.net Gewerbeverein Ottenbach Remo Marchioni Hair Box GmbH Affolternstrasse 5, 8913 Ottenbach Tel. G 044 761 23 20 E-Mail marchioni@multiplex.ch Gewerbeverein Oberamt Thomas Frick Frickarchitektur Ebertswilerstr. 2, 8915 Hausen a.A. Tel. G 043 466 50 90 Fax 043 466 50 94 E-Mail thomas.frick@frickarchitektur.ch Gewerbeverein MKM Andreas Leidenix Die Mobiliar Hausmattenweg 6, 8932 Mettmenstetten Tel. G 044 762 50 64 E-Mail andreas.leidenix@mobi.ch Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. G 044 761 61 47 E-Mail info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein Unteramt Marcel R. Streiff Proffima Management Services Husächerstrasse 2, 8907 Wettswil a.A. Tel. G 044 700 67 67 E-Mail marcel.streiff@proffima.ch


GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Oktober 2013

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Kurt Herrmann GmbH Malergeschäft nen ovatio n Zürichstrasse 134 e r n ssade auten 8910 Affoltern a.A. – Fam- und Neub n e n –U arbeivt atione r o pedzeienren auten – F–aTsasa Neub

Tel. 044 761 72 43 – Um- und rbeiten ra Fax 044 761 73 89 – Tapezie info@maler-herrmann.ch www.maler-herrmann.ch

Walter Spillmann Rahmenatelier Telefon/Fax 044 764 10 16 Türlersee • Hausen am Albis

Schön und praktisch – Böden, die alles mitmachen Vielfalt und Kompetenz von Kurmann & Partner GmbH Plättli machen alles mit: Wo man wohnt, möchte man unbeschwert geniessen und leben können. Seit je überzeugt die Platte nicht nur optisch, sondern auch in ihren praktischen Eigenschaften, denn sie ist absolut hart im Nehmen, unempfindlich sowie pflegeleicht. Ausgefallen oder klassisch, hell oder dunkel, elegant oder natürlich – die Vielfalt an Platten ist gross und jedes Jahr kommen neue innovative Produkte hinzu. Natürlich nah an der Natur: Gross im Trend sind Platten, die in ihrer Optik natürlich wirken und die

Farben der Natur aufnehmen. Platten zum Beispiel, die aussehen wie ein Parkettboden, aber mit den Vorteilen von Platten überzeugen. Oder Platten, die aussehen wie natürlich oxidiert – modern und effektvoll in der Wirkung. Wärme geniessen: Gerade bei Fussbodenheizungen sind Platten ideal, denn Keramik ist wärmeleitend und wärmespeichernd.

Einrahmungen • Bilder • Spiegel

Astrid und Fredy Kurmann – die Köpfe hinter Kurmann & Partner GmbH – im Zeitkonflikt zwischen Fussballtraining und Theatervorstellung.

Hygiene bevorzugen: Keramik ist hygienisch. Milben finden auf der geschlossenen Oberfläche keinen Lebensraum und können sich nicht festsetzen.

Wir können Ihnen nicht versprechen, dass Sie es rechtzeitig vom Training nach Hause und ins Theater schaffen. Dass unsere Plattenböden schmutzigen Fussballschuhen und Bleistiftabsätzen problemlos gewachsen sind, aber schon!

Umweltfreundliche Platten: Weil die Lebensdauer von Platten aussergewöhnlich hoch ist und Platten praktisch vollständig rezykliert werden können, tragen Plattenböden zur Entlastung der Umwelt bei.

Büro und Magazin Kurmann & Partner GmbH Im Grindel 6 8932 Mettmenstetten www.kurmann-platten.ch info@kurmann-platten.ch Telefon: +41 (0) 44 767 02 38 Fax: +41 (0) 44 768 29 78

Bala Bauservice GmbH

Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern am Albis Natel 079 777 99 29 b-agron@hotmail.com

Strassenbau

Tiefbau

Gartenbau & Unterhalt

Umbau/ Renovationen

LS-Immobilien-Netz AG Immobilien-Verkauf-Beratungen Schachenstrasse 2 8907 Wettswil a.A. Telefon 043 311 66 00 E-Mail: luki@lsimmobilien.ch

Immobilienverkauf Im Amt Nur wen man gut kennt, kann man auch gut beraten. Zum Beispiel über einen professionellen Immobilienverkauf. Kommen Sie bei uns vorbei oder wir kommen zu Ihnen, damit Sie Ihren Verkaufswunsch und Ihre Verkaufsziele besser kennen und verstehen lernen, und wir Sie dementsprechend beraten können.


GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Oktober 2013

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

Häberling Bau GmbH, Obfelden

Häberling Bau GmbH Ihr kompetenter Partner für Umbau und Renovation Seit dem Jahr 2000 sind wir Ihre Ansprechpartner beim Realisieren Ihrer Bauprojekte. Unser achtköpfiges Team ist spezialisiert auf An- und Umbauten, sowie Renovationen. Grob gesagt: Maurer-, Gipser- und Plattenarbeiten. Ebenso erstellen wir Kernbohrungen, Umgebungsarbeiten, Fassaden-Renovationen und vieles mehr; ganz im Dienste unserer Kundschaft.

gerhalle an der Ottenbacherstrasse 80 bezogen. Dank der neuen Infrastruktur benötigen wir weniger Zeit für den Materialumschlag und sind somit schneller beim Kunden auf der Baustelle. Ausblick An der Gewerbe-Expo 2014 in der MZH Zendenfrei in Obfelden, vom 2. bis 4. Mai 2014, werden wir Ihnen unser Schaffen präsentieren und freuen uns über jeden Besuch an unserem Stand.

Neuer Plattenleger im Team Seit Anfang August konnten wir unser Team mit Mirek Siemek, einem sehr guten Plattenleger, ergänzen. So können wir Ihnen auch in Zukunft alles aus einer Hand anbieten. Planen Sie ein Badezimmer – oder einen Küchenumbau? Gerne helfen wir Ihnen dabei von der Terminplanung bis zur Ausführung, unkompliziert und zuverlässig.

Verlangen Sie eine Offerte Wir sind in der Lage, Ihnen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis anbieten zu können. Auf unserer Homepage www.haeberling-bau.ch finden Sie eine ausführliche Referenzliste. Über Ihre Anfrage würden wir uns freuen.

Einzug in die neue Lagerhalle Mit Freude haben wir unsere neue La-

info@haeberling-bau.ch 043 333 99 11

Unser neuer Plattenleger Mirek Siemek.

Für Plattenarbeiten den richtigen Partner kreativ • kompetent • verlässlich

Im Grindel 6 Rossauerstrasse 4 8932 Mettmenstetten info@kurmann-platten.ch

Telefon 044 767 02 38 Telefax 044 768 29 78 www.kurmann-platten.ch

Die neue Lagerhalle an der Ottenbacherstrasse 80, in Obfelden.

nen ovatio n e r n uten sade – Fas nd Neuba u n m e –U rbeit eziera – Tap

Einladung zum Tag der offenen Tür anlässlich unseres 25 jährigen Jubiläums Herzlich willkommen und Einweihung des neuen Weingartens Sa, 20. Juni 2009, 9.30 –16.00 Uhr Gerne organisieren wir auch – Rundgang und Blick hinter dieIhr Kulissen Weihnachtsessen für Ihre Firma – Tapas- und Getränkebuffet oder59ers-six»-Dixieband Ihre Familie – fragen Sie uns – «The und reservieren Sie rechtzeitig. – Diashow im Sitzungszimmer – Eröffnung Vinothek – betreute Malecke für Kinder Wir freuen uns SiePreisen und Ihre Gäste. – Wettbewerb mitauf tollen

Herzlich Willkommen Ihre Gastgeberfamilie Häberling & Team Ihre Familie Häberling und das...Weingarten Team Übrigens

Am Abend bleibt der Weingarten geschlossen

Weingarten AG · Gasthof Pizzeria · Untere Bahnhofstrasse 8 8910 Affoltern a.A. · Tel 044 761 63 92 · www.weingarten.ch


GEWERBE

ZEITUNG

Gewerbeverband Bezirk Affoltern

Oktober 2013

Handwerker, Dienstleister, Hersteller finden Sie unter: www.gewerbeverband-affoltern.ch>Branchensuche

INTUS AG baut aus und um Hauptsitz an der Industriestrasse 17 Im Mai 2013 wurde eine Teil-Umnutzung des Gebäudes an der Industriestrasse 17 in Affoltern in Angriff genommen. Bisher gewerblich genutzte Flächen werden bis Ende Oktober in Büroarbeitsplätze umgebaut. An der Industriestrasse 17 entstehen für die INTUS auf rund 1100 m2 neue Büros, Sitzungszimmer, Empfangsräumlichkeiten und ein Multifunktionsraum. Neu stehen dann total 2300 m2 zur Verfügung, was Platz für bis zu 90 Mitarbeitende bietet. Damit und mit der laufenden Aufstockung des Personalbestandes von qualifizierten und motivierten Mitarbeitenden werden die Voraussetzungen für ein fortgesetztes und prosperierendes Wachstum geschaffen. Filiale an der Oberen Bahnhofstrasse 3 Mit dem Ausbau des Hauptsitzes erfolgt auch eine Konzentration der Mitarbeitenden unter einem Dach. So wird die Abteilung «INTUS Architektur, planen – bauen – erneuern» von ihrem bisherigen Standort an der Oberen Bahnhofstrasse an die

Industriestrasse umziehen. Damit wird die Zusammenarbeit mit der Abteilung «Projekt- & Portfoliomanagement» intensiviert und das Synergiepotential noch besser genutzt. Am Standort an der Oberen Bahnhofstrasse 3 wird der «Treffpunkt Immobilien» präsent sein. An dieser attraktiven Lage im Zentrum von Affoltern werden künftig Häuser, Wohnungen und Bauland verkauft. Der dritte Standort an der Zürichstrasse wird Ende Jahr aufgegeben. Einweihung im Januar 2014 Der Bezug der neuen Büroräume und der Umzug innerhalb der bestehenden erfolgen bis Ende November. Im Januar 2014 werden Kunden und Interessierte zur Einweihung begrüsst. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

INTUS AG Industriestrasse 17 Affoltern a.A. Telefon 044 763 70 70 www.intusag.ch

ditorei • C • Con on fis rei ke

ww

ie er

Bä c

Als die damalige Einzelfirma im Aeugstertal gegründet wurde, hätte wohl niemand gedacht, dass 2013 bereits mehr als 60 Mitarbeitende bei der INTUS beschäftigt sein werden. Parallel zur steigenden Mitarbeiterzahl ist auch das Dienstleistungsangebot gewachsen. Heute kümmern sich die Spezialisten der INTUS um Liegenschaftenverkauf, Architektur, Bauherrenvertretung, Immobilienbewirtschaftung, Treuhandmandate, neutrale Versicherungsoptimierung und Rechtsberatung. Das Angebot richtet sich an Firmen und Private. Nun steht ein weiterer Meilenstein der Firmengeschichte an. Das stetige und gesunde Wachstum führt dazu, dass der Platz in den bisherigen Räumlichkeiten langsam aber sicher knapp wird; seit 2012 hat man sich deshalb mit der Erweiterung beschäftigt. Schnell war entschieden, dass der Standort an der Industriestrasse 17 ausgebaut werden soll. Nach der Prüfung verschiedener Aufbauprojekte wurde schliesslich dem Umbauprojekt in den bestehenden Räumlichkeiten det Vorrang gegeben.

w.b ae

c k e r e i- p f yl

.c h

Als

Weihnachtsgeschenk für Ihre Kunden bieten wir

Schokoladespezialitäten mit Aufdruck an.

Hauptgeschäft und Produktion: Zürcherstrasse 15 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 36 Fax 044 761 62 89

S

Stierli Spenglerei San. Anlagen

Stierli Haustechnik AG 8912 Obfelden Dorfstrasse 76 Telefon 044 761 42 19 Telefax 044 761 92 17 Wir empfehlen uns für

• Blitzschutzanlagen • Boilerentkalkungen • Wasserenthärtungsanlagen • Reparaturen

Bäckerei – Conditorei Confiserie www.baeckerei-pfyl.ch

Filiale MY STOP Tel. 044 760 40 04 Filiale Obfelden Tel. 044 761 41 39 Filiale Hausen a.A. Tel. 043 466 52 52 Filiale Connect 8048 Zürich-Altstetten Tel. 043 211 00 25 Filiale Reusscenter Tel. 044 760 24 78


Sport

Freitag, 18. Oktober 2013

Wegweisendes Spiel steht bevor FCWB muss am Sonntag in Muri ran Richtungsweisend dürfte die Partie des FC Wettswil-Bonstetten vom Sonntag in Muri sein. Mit einem Sieg bliebe man eng an den Spitzenclubs dran, eine Niederlage würde die Dosch-Elf wieder bedrohlich in Richtung Strich bringen. ................................................... von andreas wyniger Wer die Kaderliste Muris durchgeht, nickt anerkennend. Da stehen zahlreiche Spitzenerstligafussballer auf der Liste, mit welchen die Aargauer eigentlich um die Top-Plätze mitspielen müssten. Wer dann aber die Rangliste studiert, kommt ins Grübeln. Mit nur elf Punkten ist Muri gerade mal drei Zähler von den Abstiegsplätzen entfernt und im bisherigen Saisonverlauf vieles schuldig geblieben. Die Ämtler tun also gut daran, diesen Gegner weniger an seiner ungenügenden Klassierung als vielmehr nach seinem unbestritten riesigen Potenzial einzustufen. Natürlich wäre ein Sieg für WettswilBonstetten optimal, mit einem Unentschieden, zumindest im Vorfeld, liesse sich jedoch auch gut leben.

Verrückte 1. Liga Gruppe 3 Extrem spannend präsentiert sich die aktuelle Ausgangslage der Gruppe 3. Während die Spitze wohl schwächer einzustufen ist als diejenige der Gruppen 1 und 2, so ist die Breite enorm, muss davon ausgegangen werden, dass

Offensivkraft Acosta steht dem FCWB wieder zur Verfügung. (Bild Kaspar Köchli) die Entscheidungen zuvorderst wie in den hintersten Regionen wohl bis zum letzten Spieltag offen sein werden. Nur gerade neun Punkte trennen den Spitzenreiter Eschen/Mauren vom 12. Chur 97. Grössere Rangverschiebungen jedes Wochenende prägen das Bild und für grösste Spannung ist darum gesorgt.

FCWB wieder mit mehreren personellen Möglichkeiten Nachdem zuletzt immer wieder Stammspieler fehlten, stehen am Sonntag wieder alle Kräfte zur Verfügung. Acosta ist von seinem Probetraining aus Vietnam zurück, Bonnemain hat seine Verletzung auskuriert und Ukaj seine Sperre verbüsst. Entsprechend ambitioniert wird es darum in den Trainings unter der Woche zu und hergehen, jeder Spieler will sich mit

Rangliste 1. Liga Classic nach 10 Spielen 1. Eschen-Mauren

19 (23:15)

2. Rapperswil-Jona

18 (26:11)

3. Mendrisio

18 (18:14)

4. Gossau

18 (18:25)

5. Zug 94

17 (14:13)

6. Wettswil-Bonstetten

16 (15:6)

7. Cham

16 (27:23)

8. Balzers

16 (14:10)

9. Thalwil

13 (20:17)

10. Ticino U-21

12 (8:15)

11. Muri

11 (15:25)

12. Chur 97

10 (15:22)

13. Höngg

8 (13:20)

14. Winterthur

5 (12:22)

Leistung für die Startelf empfehlen. Anders als zuletzt Chur ist in Muri mit einem offensiver eingestellten Heimteam zu rechnen. Die technisch beschlagene Aargauerequipe ist spielstark und wird dieses Element bestimmt zum Tragen bringen. Das schmucke Murianer Stadion und der kurze Anfahrtsweg sollten dafür sorgen, dass auch viele Anhänger des FC Wettswil-Bonstetten anreisen und der sicher sehr offenen Partie eine stimmungsvolle Kulisse sein werden. Kickoff am Sonntagnachmittag ist um 14.30 Uhr. Alle FCWB-Spiele vom Wochenende: Freitag, 20.30: Senioren - Affoltern a/A; Sonntag: 10.00 Wädenswil - FCWB 3, 10.15 FCWB 2 - BC Albisrieden, 12.30: Oetwil/Geroldswil - Jun. D2, 13.00 Red Star - Jun. B2, 14.00 Bassersdorf - Jun. B (CCJL), 14.15: Oetwil/Geroldswil - Jun. Ea, 14.30 Muri - FCWB 1, 15.30 Zollikon - Jun. A.

27

Streethockey: wichtige Punkte gegen Aegerten SHC BW – SHC Aegerten-Biel 7:5 (4:1, 1:3, 2:1) Am vergangen Wochenende stand ein wichtiges Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus Aegerten-Biel an. Dank einem effizienten ersten Drittel konnten drei weitere Punkte gesichert werden. Das Spiel konnte für die Ämtler nicht besser beginnen. Bereits nach etwas mehr als zwanzig Sekunden nahmen die Gäste aus Aegerten die erste Strafe des Spiels. Top-Scorer Bürki liess sich nicht zweimal bitten und verwertete eine schnelle Kombination zum ersten Tor. Der gute Start des Heimteams wurde jedoch durch eine Strafe gleich selber wieder zunichte gemacht. Aegerten liess sich ebenfalls nicht zweimal bitten und glich mit der ersten Überzahlsituation aus. Das Spiel wog nun hin und her, bis Hedinger mit einem Lobball Neo-Wettswiler Sibik lancierte. Alleine vor dem Tor zeigte Sibik keine Mühe und erzielte sein lang ersehntes erstes Tor auf heimischem Boden, in seiner noch jungen Karriere in der Schweiz.

Hervorragende Powerplaybilanz, verschlafenes Mitteldrittel Die Specialteams machten auch heute wieder den Unterschied aus. Gleich zweimal konnten die Zürcher im ersten Drittel in Überzahl spielen. Zuerst nutze Coray mit einem flachen Slap-

shot die Chance und erhöhte auf 3:1. Nur zwei Zeigerumdrehungen später konnte Sibik mit seinem zweiten Treffer auf ein beruhigendes 4:1 erhöhen. Der Start ins Mitteldrittel war dann jedoch weniger verheissungsvoll. Es war die beste Phase der Gäste. Bis zur Spielhälfte kamen Sie auf ein Tor heran und gestalteten das Spiel so wieder offener. Die Aemtler hatten Mühe das Tempo mitzugehen und kamen vermehrt unter Druck. Es brauchte schon einen herrlichen Sonntagsschuss von Seiler ins Lattenkreuz, um wieder zurück ins Spiel zu finden. Die Berner konnten kurz vor Drittelsende jedoch nochmals in Überzahl agieren. Auch Sie nutzten diese Chance eiskalt aus und waren wieder dran.

Bürki macht den Unterschied Im letzten Drittel zeigte Bürki mit seinen Toren zwei und drei noch einmal seine ganze Routine und entschied den Match vorzeitig. Den Seeländern gelang zwar noch ein weiterer Treffer – mehr als Resultatkosmetik war dies allerdings nicht mehr. Dank dem Sieg steht der SHC Bonstetten-Wettswil an der Tabellenspitze. Bereits am nächsten Wochenende wartet mit den Sierre Lions jedoch ein weiterer harter Brocken auf die Ämtler. Um die Tabellenspitze zu verteidigen, braucht es auch gegen die Walliser eine konzentrierte und abgeklärte Leistung.

Martina Landis besiegt die Herren Am Finaltag des Glarner Sommercups in Näfels trafen die besten Damen und Herren im Luftgewehrschiessen aufeinander. Die Wettswiler Sportschützin war am treffsichersten.

Annika Röthlisberger mit Sarina und Larissa. (Bild zvg.)

«Sarina kann sich besser konzentrieren» Kampfsport – positiv für die Entwicklung Der Budo-Sport-Club hat in mehreren Inteviews Mitglieder befragt, kurze Ausschnitte daraus in diesem Bericht. Ein regelmässiges Judotraining fördert die Behebung der Defizite im sensorischen und kognitiven Bereich. Einfach gesagt ist der Kampfsport geeignet für Kinder, die «Wäspi im Füdle» haben, genauso wie für die «Träumer» und alle, die sich gerne bewegen und fair kämpfen wollen. Was gefällt dir besonders am Judo? Maximilian (6 Jahre): Die Falltechniken. Estelle (10 Jahre): Die Prüfungen. Kämpfst du gerne? Noah (8 Jahre): Ja es macht sehr viel Spass fair mit Kameraden zu kämpfen. Ist Judo auch ein Sport für Mädchen? Larissa (11 Jahre): Aber sicher doch auf jeden Fall!

Was hat sich bei ihrem Kind verändert, seit es mit Judo begonnen hat? Annika Röthlisberger Mutter von Sarina und Larissa: Sarina ist ausgeglichener und kann sich besser konzentrieren. Finden Sie, Judo ist ein teures Hobby? Christian Hermle Vater von Noah: Für das was im BSCA geboten wird, ist es sicher nicht zu teuer. Mein Kind kann mehrmals trainieren in der Woche und der Preis bleibt gleich.

Der nicht wie üblich in nach Geschlechtern getrennten Kategorien durchgeführte Wettkampf wurde im Cupsystem ausgetragen. Dabei kamen die Vorrundensieger aus den im vergangenen Sommer durchgeführten Gruppenwettkämpfen zusammen. Martina Landis zeigte in der ersten Runde bereits, dass mit ihr zu rechnen ist. Sie besiegte Patrik Lustenberger mit 196 zu 193 Punkten. Im Sechzehntelfinal besiegte sie Marcel Feusi mit 197 zu 190 Punkten. Damit stand Martina im Achtelfinal, in dem sie auf Fabienne Füglister, eine Mitfavoritin auf den Gesamtsieg, stiess. Die Nerven hielten ein weiteres mal gut, und so konnte sie einen weiteren Sieg mit 197 zu 195 Punkten feiern. Marc Kessler hiess der nächste Konkurrent im Viertelfinal, der mit 191 zu 194 unterlag.

Die Wettswiler Sportschützin Martina Landis. (Bild zvg.) Somit war für die Wettswilerin die Halbfinal-Teilnahme gesichert, und dort traf sie auf Olivia Hofmann, die Nummer 2 aus den Vorrunden. Auch diese Aufgabe löste sie perfekt mit 196 zu 194 Punkten. Damit stand der Finaleinzug sicher, wo sie sich mit Simon Beyeler, der aktuellen Nummer zwei des Männer-Nationalkaders, messen musste. Im Final wurde die Schusswertung in

Zehntelswertung durchgeführt und jeder Schuss einzeln kommandiert. Die Finalrunde verlief äusserst spannend, denn Martina Landis startete mit 10,3 und Beyeler mit 9,8. Danach konnte Martina sich immer mit einem kleinen Vorsprung bis zum letzten Schuss vor Beyeler halten. Zum Schluss siegte sie mit 0,4 Punkten Vorsprung und setzte einen weiteren Glanzpunkt in ihrer Schützenkarriere.

Jubiläumswoche und offene Tür Shukokai Karate Center lädt ein Gewaltprävention, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung für jedermann – vom 21. bis 27. Oktober ist an der Lin-

denmoosstrasse 10 fast jeden Tag etwas Besonderes zu erleben. Das Karate Center Albis feiert sein 20-jähriges Be-

Weshalb haben sie mit Judo bzw. Kampfsport begonnen? O. Haibucher in Ausbildung zum Polizist: Als Erstes, um mich besser verteidigen zu können, es hat mir aber auch enorm geholfen bei der Vorbereitung zu den Aufnahmeprüfungen an die Polizeischule. Judo birgt ein geringes Verletzungsrisiko und hält einen fit.

stehen. Alle sind eingeladen, die neuen, hellen und grosszügigen Räumlichkeiten anzusehen und zu bestaunen. Der Höhepunkt ist am Samstag, 26. Oktober ab 9.30 bis 16 Uhr. Der Erlös vom Mittagessen kommt dem Kinderspital Affoltern zugute. Zwischendurch sind Vorstellungen und Trainingseinheiten vom Karate Center und «derallrounder.ch» zu erleben. Wer sich begeistern lassen und gleich bei den einzelnen Stunden mittrainieren will, der sollte nur Trainingssachen und ein Handtuch mitbringen.

Die ganzen Interviews der Kinder, Eltern Jugendlichen, Lehrern usw. unter bsca-judo.ch.

Das Karate Center Albis feiert sein 20 jähriges Bestehen. (Bild zvg.)

Infos: Telefon 044 761 43 83, www.karate-albis.ch.


28

Sport

Freitag, 18. Oktober 2013

Urs Müller zweitbester Schweizer – Sandro Angelastri Vizeweltmeister seiner AK Erfolgreiches Team Koach an der Ironman-WM auf Hawaii Als Profi wäre Urs Müller 31. geworden, just eine Sekunde hinter dem ersten Schweizer, Mike Schifferle. Sandro Angelastri errang den erhofften Podestplatz, Markus Goldinger beendete seinen ersten Ironman Hawaii in hervorragenden 9 Stunden 32 Minuten. Coach Kurt Müller, der seine Athleten vor Ort unterstützte, war mit den Leistungen sehr zufrieden. Urs Müller gelang ein gutes Rennen. Er verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 20 Minuten und erreichte das Ziel als 57. Overall und 13. seiner Altersklasse. Im Lauf des Tages arbeitete er sich auf dem Rad und beim Marathon kontinuierlich nach vorne, bis auf Rang 6 der Altersklasse, als ihn starke Magenschmerzen zwangen, das Tempo zu reduzieren. Wie stark Urs Müller lief, zeigt der Vergleich mit dem stärksten Schweizer Langdistanztriathleten, Ronnie Schiltknecht, der bei Kilometer 16.5, der letzten Zwischenzeit, bevor er das Rennen aufgab, lediglich sieben Minuten vor ihm lag. Sandro Angelastri beschreibt den Start um 7 Uhr früh so: «Da liege ich also im Pazifik etwa 100 Meter vom Pier entfernt und warte auf den Startböller. Vor mir Urs Müller, neben mir Markus Goldinger und weitere 2000 Verrückte, die sich für das Rennen qualifiziert haben. Das Meer ist verhältnismässig ruhig. Unsere Position gut gewählt, etwas links von der Ideallinie. Der Tipp kam von Kurt Müller und war goldrichtig. 1:08:20 war meine Schwimmzeit, 4 Minuten besser als je zuvor auf Hawaii! Die Umstellung auf eine 2-er/3-er Atmung hat sich bereits im Training super angefühlt.»

Angriff bei der Verpflegungsstelle Die Zeit reichte zum 18. Zwischenrang nach dem Schwimmen, vor seiner Pa-

Urs Müller, Markus Goldinger und Sandro Angelastri vom Team Koach zusammen mit ihrem Trainingskollegen Reto Fröhli. (Bild zvg.) radedisziplin, dem Rennrad, mit dem er sich quer durch die Lavafelder kontinuierlich auf Rang 4 nach vorne arbeitete. Auf dem Marathon unter der sengenden Sonne stiess er auf Platz 2 vor, doch dann wurde es nochmals spannend: «Als Zweiter lief ich dem Ziel entgegen, bis mich fünf Kilometer davor ein Holländer, der mir als starker Läufer bekannt war, überholte. ‹Never give up›, hiess es jetzt. Ich konnte knapp sein Tempo mithalten, aber nicht mehr. Auf einen Sprint wollte ich mich auf gar keinen Fall

einlassen und da kam mir Chris McCormicks Aktion von 2010 in den Sinn. Damals schloss Andreas Raelert zu ihm auf. Der Deutsche hatte den Sieg vor Augen, aber McCormick nutzte zwei Kilometer vor dem Ziel eine Unachtsamkeit Raelerts an der letzten Verpflegungsstelle aus und startete den entscheidenden Angriff. Ich wollte nicht ganz so lange warten und entschied mich für eine Alles-oderNichts-Aktion bei der zweitletzten Verpflegungsstelle, drei Kilometer vor dem Ziel. Wie erwartet verlangsamte

der Holländer und konzentrierte sich auf die Getränke während ich alles, was noch übrig war mobilisierte und zum Angriff überging. Kurz vor der Abzweigung zur Palani Road stand Kurt Müller und rief mir zu: ‹Greif an, greif an!›. Verdammt, das war doch schon mein Angriff! Erst 300 Meter vor dem Ziel drehte ich mich um, war erleichtert und genoss den Ruf des Speakers ‹Sandro, you’re an Ironman, second in his age group›.» Auch Markus Goldinger konnte seine gute Form im Wettkampf umset-

Platzmeisterschaft: Entscheidung steht bevor Die Golfsaison in Affoltern geht dem Ende entgegen Am nächsten Samstag entscheidet sich, wer die Golfplatz-Affoltern-Platzmeisterschaft gewinnt. Noch können sich ein Dutzend Spielerinnen und Spieler Hoffnungen auf den Sieg machen. Wie in den vergangenen Jahren wird das Finale mit 2 x 18 Loch «Stroke Play» ausgetragen. Die ersten und zweiten 18 Löcher werden im «Order of Merit» gestartet – unabhängig vom Resultat der ersten 18 Löcher, welche um 10.45 Uhr gestartet werden. Die entscheidenden letzten 18 Löcher beginnen um 14.15 Uhr.

Didi Neuhaus gewinnt Matchplay-Meisterschaft

Matchplay-Sieger Didi Neuhaus aus Zwillikon. (Bild zvg.)

Die Matchplay-Meisterschaft hingegen ist bereits entschieden. Sieger wurde Didi Neuhaus aus Zwillikon, welcher im entscheidenden letzten Spiel gegen Daniel Schwab aus Wohlen um einen Schlag gewonnen hat. Damit sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Meisterschaft einmal treffen können, starten sie am 19. Oktober um 14.15 Uhr zu einem Plausch-Turnier über 18 Löcher. Um 17 Uhr findet dann die Pokal-Übergabe und Preisver-

leihung statt und man kann sich beim gemütlichen Zusammensein bei einem echten Walliser Raclette à discrétion vergnügen (22 Franken pro Person). Die beiden Turniere sind wie immer öffentlich und alle, die Lust haben, dürfen mitspielen. Eine Anmeldung hat jeweils bis spätestens am Freitag um 18 Uhr zu erfolgen.

Golfgelände winterfest machen: Jede Hilfe ist willkommen Am 27. Oktober um 18 Uhr ist Saisonende und bis zur Wiedereröffnung dauert es bis zum 6. April 2014. Darum organisiert der Förderverein Golfplatz-Affoltern am 26. Oktober ab 9.45 Uhr einen «Help Day», wo jede Hilfe willkommen ist. Im Wesentlichen geht es darum das Golfgelände und die Infrastruktur winterfest zu machen mit: Reinigungsarbeiten, Malerarbeiten, Einlagerungsarbeiten, und eine Verpflegungstruppe sorgt für das leibliche Wohl der Helferinnen und Helfer nach getaner Arbeit ca. um 13 Uhr. Anschliessend werden alle noch zu einem PlauschTurnier eingeladen. Anmeldungen via Mail info@golfplatz-affoltern.ch oder direkt auf dem Golfplatz.

zen. Und Kurt Müller ist überzeugt: «Er konnte erneut beweisen, dass sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist.» Mit Zeiten zwischen 9:01 und 9:50 Stunden waren die drei Team-KoachAthleten überraschend nahe bei einander – und nahe bei der Weltspitze. Sieger Frederik van Lierde benötigte 8:12 Stunden, während bei Zielschluss nach 17 Stunden noch einzelne Athleten unterwegs waren. (tk.) Weitere Berichte und Bilder unter www.kmsprtcoaching.ch.

Fitness für alle in Hausen Im Fitness für alle können sich Interessierte auch diesen Winter in der alten Turnhalle der Primarschule Hausen fit halten. Das Leiterteam vom Skiclub Hausen bietet interessante und abwechslungsreiche Fitness-Lektionen. Gäste zahlen einen Unkostenbeitrag von vier Franken. Für Mitglieder ist das Turnen gratis. Das erste Fitness für alle findet am Mittwoch, 23. Oktober, statt. Turnbeginn um 19.30 Uhr. Es lohnt sich, den Mittwoch zum Trainingsabend zu machen. Der SC Hausen freut sich auf eine rege Beteiligung.


Sport

Freitag, 18. Oktober 2013

29

Der Fussballclub Affoltern verhalf 1937 Ferdy Kübler zum Karrierestart Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (78) 56 Jahre sind es her, seit Ferdy Kübler sein Rennrad an den Nagel hängte, aber nach wie vor ist er einer der populärsten Schweizer Sportler. Seine Karriere begann er 1937 in Affoltern als 18-Jähriger. Nebst unzähligen Rennen gewann er 1951 auch die Strassenweltmeisterschaft. Als ältester noch lebender Tour-deFrance-Sieger konnte er im Juli seinen 94. Geburtstag feiern. Eigentlich war es Zufall, dass Affoltern die Geburtsstätte von Küblers Karriere wurde. Denn angemeldet hatte er sich für sein erstes Radrennen in ZürichHöngg. In jener Zeit fuhr er täglich Autor Willy Hug. mit dem Rad von seinem Elternhaus in Marthalen nach Zürich an die Bahnhofstrasse 94, wo er beim Uhrengeschäft Barth als Volontär arbeitete. Das ergab täglich eine Strecke von 90 Kilometern. Zu jener Zeit wimmelte es in Zürich von Fahrrädern auf den Strassen. Tausende Pendler, mit ihren Rädern unterwegs, prägten das Strassenbild. Autos gab es erst sehr wenige. Eines Abends suchte Ferdy Kübler an seinem Arbeitsort sein Rad vergebens. Es wurde gestohlen und kam nie mehr zum Vorschein. Dies, eine Woche vor dem ersten Rennen, zu dem er sich angemeldet hatte. Daraus wurde nun nichts. Ein Freund borgte ihm ein neues, wieder knallrotes Rennrad.

Der Fussballclub Affoltern half Just einen Tag nach seinem 18. Geburtstag fand das Rundstreckenrennen in Affoltern statt. Es war ausgeschrieben als 1. Interkantonales Rundstreckenrennen für Junioren Sonntag, 25. Juli 1937. Die Tour de France war soeben zu Ende gegangen, und die Tour de Suisse stand vor der Türe. Der Radsport war sehr populär, Rundstreckenrennen sehr beliebt, und so entschloss sich der Veloclub am Albis erstmals zu einer Durchführung. Die Behörden zeigten dazu ihre Bereitschaft. Aber vor allem dank der tatkräftigen Unterstützung fast aller Mitglieder des zwei Jahre vorher gegründeten Fussballclubs Affoltern wurde die Veranstaltung ermöglicht, ergänzt durch Hilfe von Samariterverein und Töchterchor.

tag um halb elf Uhr beim Restaurant Sternen mit der Räder- und Lizenzkontrolle. Das Rennen war aufgeteilt in eine Anfänger- und in eine Juniorenkategorie. Punkt halb zwei Uhr fiel der Startschuss für 25 startende Anfänger, darunter auch ein Ferdinand Kübler. Eine Stunde später folgte das Hauptrennen mit den Junioren. Die mitten im damals kleinen Dorf Affoltern gelegene Rundstrecke führte über die untere Bahnhofstrasse bis zum «Löwen», dann die obere Bahnhofstrasse bis zum «Kasino», die Innere Grundstrasse via Betpurstrasse bis zum «Rosengarten» und zum Ziel bei der «Landwirtschaftlichen Genossenschaft». Die Strecke hatte die Länge von 1100 Metern und musste von den Anfängern 18 mal (20 km) und den Junioren 72 mal (80 km) gefahren werden. Die Anfänger konnten bei sechs und die Junioren bei zwölf Spurtwertungen um Punkte kämpfen. Ein Speaker hielt beim Ziel das Publikum über das spannende, sportliche Geschehen auf dem Laufenden

Küblers Erinnerungen an Affoltern Ferdy Kübler erinnert sich: «Zu meinem ersten Radrennen in Affoltern am Albis, jenes in Zürich-Höngg war mir ja entgangen, erschien ich in einer blauen Turnhose mit flatternden Hosenbeinen und mit alten Halbschuhen. Hauptsache war ja das Rad. «Mensch, was ist denn das für einer?» grinsten die anderen Fahrer, die in schickem Renndress, mit richtigen Rennschuhen ausgerüstet, neben mir standen. Aber denen wollte ich es schon zeigen.» Obwohl er manchmal mit den Halbschuhen aus den Pedalen rutschte und zweimal hart stürzte, errang er in seinem ersten Rennen einen der vorderen Plätze. Ein Jahr später gewann Kübler sein erstes Rennen als Junior in Glarus und nach zwei Folgejahren in der Amateurklasse erfolgte 1940 der Wechsel zu den Berufsfahrern, bei welchen er während der nächsten 17 Jahre grosse Erfolge feiern konnte.

Frenetische Menschenmassen in Paris

War es 1937 in Affoltern noch eine kleine Zuschauerkulisse, so empfingen 13 Jahre später 1950 in Paris frenetische Menschenmassen den 31-jährigen Kübler, wie er als Sieger der 37. Tour-de-France über die Ziellinie fuhr. Angestachelt wurde Ferdy Kübler im Vorjahr von seinem Rivalen Hugo Koblet, welcher den Giro d’Italia gewann. Kübler ist bis heute nebst Hugo Koblet der einzige Schweizer, welcher die Tour de France, das härteste Radrennen der Welt, gewinnen konnte. So Die «Ämtler Metropole» bekannte Namen wie Stan Ockers, Kräftig wurde die Werbetrommel ge- Louison Bobet oder Raphael Géminiarührt. Man erwartete zahlreiches Pu- ni folgten nach 4775 Kilometern auf blikum. Die «Ämtler Metropole» sei den Ehrenplätzen. Kübler gewann mit von allen Seiten her leicht erreichbar 9:30 Minuten vor dem Zweiten und könne mit einem Besuch des Ockers, davon nahm er ihm allein im schönen Amtes verbunden werden, Zeitfahren von St. Etienne nach Lyon priesen die Veranstalter. Der Auftakt 5:34 Minuten ab. Im Gegensatz zu des Rennens vollzog sich am Vormit- heute, wo die letzte Etappe immer sehr kurz ist, waren es damals am Ende der Tour nochmals 314 Kilometer. Genau 12 Monate später doppelte 1951 Hugo Koblet nach. Und es blieb bis heute der letzte Schweizer Sieg. Koblet war in der Form seines Lebens und «1. Interkantonales Rundstreckenrennen» mit Signet Rad- wurde bei seiner Rückkehr in Züfahrer.

Ferdy Kübler, 1956 ein international bekannter Star (links), zusammen mit dem Affoltemer René Strehler. (Bild zvg.) rich umjubelt. Aber einige Wochen später wurde Kübler in Varese Strassenweltmeister. Auch er wurde bei seiner Rückkehr gefeiert. Es war eine glorreiche Zeit für den Schweizer Radsport. Die sportliche Rivalität zwischen Kübler und Koblet setzte die Schweiz während eines Jahrzehnts in eine Radsport-Euphorie. Nebst Stars wie Bobet, Coppi, Bartali oder van Steenbergen waren es in der Schweiz die beiden Ks, deren sportliche Rivalität die Massen begeisterte.

«Ohne Koblet keinen Kübler ...» Die beiden Zürcher Kübler und Koblet peitschten sich gegenseitig von Sieg zu Sieg. Ihre Rivalität spornte sie zu Höchstleistungen an. Mehrmals bestätigte Kübler in Interviews, dass es «ohne Koblet keinen Kübler und ohne Kübler keinen Koblet gegeben hätte» In der Anfangsphase von Küblers Profikarriere verschenkte er viele Siege, da er sein überschäumendes Temperament nicht zügeln konnte. Mit dem Auftreten des sechs Jahre jüngeren Koblet und der damit verbundenen Konkurrenz änderte dies. Beide waren sehr verschieden. Kübler mit seiner markanten Nase auch «Adler von Adliswil» genannt, war der sympathische, verbissene Kämpfer. Der elegant wirkende Koblet, deswegen als «Pédaleur de charme» bezeichnet, war sehr talentiert und ein «Lebemann». Die Frauen umschwärmten ihn. Die Radsportfans waren in zwei Lager gespal-

ten, begeisterte, enthusiastische Fans von Kübler oder Koblet. Eine Begeisterung erfasste die Massen, nur vergleichbar im selben Masse wie in Frankreich während der Duelle zwischen den genauso unterschiedlichen Jacques Anquetil und Raymond Poulidor in den 60er-Jahren. Die Anhänger von Kübler und Koblet hatten beide ihr Stammlokal in Zürich. Unweit des Hauptbahnhofs, an der Schützengasse, wo sie fachsimpelten und die Siege ihrer Idole feierten. Kübler-Fans trafen sich im Café «Rio» neben der «Walliserkanne» und die Fans von Koblet auf der andern Seite der Bahnhofstrasse im Restaurant «Schützen». In beiden Lokalitäten wurden oft auch künftige taktische Strategien geplant, welche dann «Spione» brühwarm in der anderen Lokalität erzählen gingen. In Frankreich war Kübler der « Fou pédalant», in Deutschland der «Adler aus der Schweiz» und hier der «Ferdy national»

Im populären «Café Endspurt» 20 Jahre später, am 21. Oktober 1957 bestritt der 38-jährige Ferdy Kübler aus Adliswil sein letztes Rennen. Das Zürcher Hallenstadion war mit 12551 zahlenden Zuschauern voll besetzt. Die 100-Kilometer-Américaine gewannen Koblet/von Büren vor Kübler/van Steenbergen. Die Rivalität zwischen den beiden Ks hielt bis zum letzten Moment! In der populären Radiosendung «Café Endspurt» des Radios Bero-

münster wurde Ferdy Kübler von Megge Lehmann und Hugo Koblet von Ines Torelli besungen. Eine spannende Zeit war vorbei. Insgesamt konnte Kübler während zwanzig Jahren in über 2500 Rennen 400 Siege feiern, 600 000 Rennkilometer ist er gefahren. Kübler war ein ungleich vielseitiger Radrennfahrer. Klassische Eintagesrennen wie BordeauxParis, Mailand-Turin, Rom-NeapelRom, Lüttich-Bastogne-Lüttich oder die Flèche Wallone gewann er reihenweise. An den Profiweltmeisterschaften holte er Gold, Silber und Bronze. Die Tour de France gewann er einmal, die Tour de Suisse dreimal, zweimal die Tour de Romandie. 1950, 1952 und 1954 gewann er den «Grand Prix Desgrange Colombo» als weltbester Strassenrennfahrer. Wären die sechs Kriegsjahre nicht gewesen, während denen er Dienst leistete, so würde die Liste der Siege von Ferdy Kübler möglicherweise um einiges länger aussehen. Allerdings hatten diese sechs Jahre auch den Vorteil, dass er nicht allzu früh verbraucht war. Seine grössten Siege feierte er in einem Alter, wo andere bereits aufhörten. Seit seinem letzten Rennen sind 56 Jahre vergangen. Aber Ferdy Kübler ist nach wie vor einer der populärsten Schweizer Sportler. Längst ist er zur lebenden Legende geworden. Am 24. Juli konnte er in Birmensdorf-Waldegg seinen 94. Geburtstag feiern. Und er bleibt weiterhin ein gerne gesehener Gast im Säuliamt.


Extra

Freitag, 18. Oktober 2013

31

volg-rezepte

Im Spital Affoltern geboren

Trutenschnitzel mit Ricotta gefüllt

Lena, 6. Oktober.

Für 4 Personen

Devin, 7. Oktober. Besitzerin Helene Guthauser mit ihren glücklichen Hausschweinen. (Bild Martin Mullis)

Kermits Harem an der Reuss Fast wie der Muppet-Show entsprungen, suhlen sich Miss Piggy und drei ihrer Kolleginnen seit acht Monaten in Ottenbach, nur wenige Meter vom Reussufer entfernt, wohlig im Schlamm. Es sind die vier namenlosen

Hausschweine, die von Helene und Ernst Guthauser artgerecht gehalten und mit Mastfutter und Altbrot gefüttert wurden. Sie besitzen riesigen Auslauf mit knöcheltiefem Schlamm und grunzen glücklich und zufrieden, ha-

ben sie doch keine Ahnung von den zahlreichen Inseraten und Wirtshaustafeln mit der Ankündigung: «Heute Metzgete». (mm)

Louan, 7. Oktober.

4 Trutenschnitzel Salz, Pfeffer aus der Mühle 1 Bund Peterli, fein geschnitten 1 EL Rosmarin, fein geschnitten 160 g Ricotta 40 g Grana Padano, gerieben 4 Zahnstocher 1 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe, fein geschnitten 1 Bund Thymian, fein geschnitten 1 dl Madeira 2 TL Zitronensaft

Zubereitung 1. Trutenschnitzel zwischen Haushaltsfolie mit einer Pfanne sorgfältig flach klopfen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Peterli und Rosmarin mit Ricotta und Grana Padana verrühren. Die Masse auf die Schnitzel streichen, aufrollen und mit Zahnstochern fixieren. 2. Öl in Bratpfanne erhitzen und das Fleisch darin rundum ca. 2 Min. gut anbraten, herausnehmen. Knoblauch mit Thymian im Bratensatz andünsten. Mit Madeira ablöschen und mit dem Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Fleischröllchen dazugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10 Min. schmoren. Zubereitung zirka 30 Minuten. Tipp: Es eignen sich auch Pouletbrüstli oder Kalbsplätzli.

Cihan, 9. Oktober.

Herbstsalat mit Roquefort-Dressing Demio Moreno, 11. Oktober. (Bilder I. Magnin, www.fotoundrahmen.ch)

wetter

Der Affoltemer Säulibrunnen-Platz erstrahlt in nostalgischem Glanz. Ueli Hug (Wasserversorgung, links) und Matthias Kehrli (Gemeindeverwaltung) vor Ort. (Bild Thomas Stöckli)

Ein würdiger Rahmen Neue Akzente für den Säulibrunnen-Platz Im Juli letzten Jahres ist die Originalskulptur verschwunden, seit vier Monaten ziert eine detailgenaue Kopie der Bronzefigur den nach dem Brunnen benannten Platz in der Affoltemer Begegnungszone. In Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung hat der Bezirkshauptort nun einen weiteren Schritt der Aufwertung unternommen. Immer wieder wurde in der Vergangenheit nämlich bemängelt, dass der bedeutende Brunnen von einem knallroten Hydranten und einem Abfalleimer flankiert werde. «Wo bleibt

da die Ästhetik?», fragte etwa eine Leserbrief-Schreiberin. Als Reaktion hat die Gemeinde den Abfallhai nun etwas zurückversetzt, ein weiterer Abfalleimer mit Aschenbecher ergänzt den Kleinstpark hinter dem Brunnen. Und auch der rote Hydrant musste weichen. An seiner Stelle steht nun ein Nostalgie-Hydrant, gesponsert von der WasserversorgungsGenossenschaft Affoltern (WVA). Von 440 Hydranten in Affoltern sei dies der einzige dieser Art, verrät WVA-Betriebsleiter Ueli Hug. (tst.)

Das leise Werben der grössten Hirsche

bauernregel «Oktoberhimmel voller Sterne hat warme Öfen gerne.»

In der herbstlichen Brunftzeit im Langenberg gehen sie neben den lautstark röhrenden Rothirschen beinahe unter, obwohl die Elche ihre fernen Verwandten in der Körpergrösse um einiges übertreffen. Die heute grösste vorkommende Hirschart beeindruckt je nach Unterart mit einer Schulterhöhe von bis zu 2,3 Metern und einem Gewicht von bis zu 800 Kilogramm. Wenn es jedoch darum geht, die Gunst der Elchkühe zu erlangen, geben sich die Elchstiere eher leise und

zurückhaltend. Dass sie auch anders können, zeigen die Elchstiere in der Paarungszeit gegenüber ihren Konkurrenten. Nachdem sie an Bäumen und Sträuchern die Basthaut an ihren Geweihen gefegt haben, stellen die Elche in Übungskämpfen eine Rangordnung fest. Sobald es dann jedoch darum geht, eigene Weibchen zu verteidigen, können die grossen Tiere ziemlich aggressiv zu Werke gehen. Die eigentliche Paarung dauert lediglich zwei bis drei Sekunden. (pd.)

Für 4 Personen 1 Pack Nüsslisalat, gerüstet und gewaschen 1 Birne, klein gewürfelt 4 bis -5 Baumnuss-Kerne, gehackt 50 g Roquefort 1/2 dl Milch 1 EL Rapsöl Pfeffer

Zubereitung 1. Für das Dressing den Roquefort mit Milch und Öl vermischen; mit Pfeffer würzen. 2. Birnenwürfel und Nüsse über den Salat geben und mit Dressing beträufeln. Zubereitung 15 Minuten.


Veranstaltungen

GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Burgwies 2 CH-8906 Bonstetten Telefon 044 700 32 10, Fax 044 701 10 27 www.ggbohrer.ch www.kunst-heimberatung.ch

Einladung zur Ausstellung 19. Oktober bis 8. Dezember 2013

MARIA MOSER JAYA SCHÜRCH Malerei, Marmor-Skulpturen, Bronze-Plastiken Vernissage: Samstag, 19. Oktober 2013, 16–19 Uhr Apéro: Sonntag, 20. Oktober 2013, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 17. November 2013, 13–17 Uhr Apéro: Sonntag, 24. November 2013,13–17 Uhr Finissage: Sonntag, 8. Dezember 2013, 13–17 Uhr Kunst 13 Zürich, 31.Oktober bis 3. November 2013, ABB Halle 550, Stand E3 Di–Fr, 14 bis 18 Uhr, Sa und So 13 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: Geöffnet So von 14 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung.

Kohle im Säuliamt! – Bergwerk Riedhof, Aeugstertal

Samstag, 26. Oktober 2013 20.15 Uhr Weisses Rössli Mettmenstetten www.bieus.ch

«Kohle im 21. Jahrhundert – wie weiter mit fossilen Brennstoffen» Kurzreferat von Kantonsrat Hans Wiesner Anschliessend Besichtigung des Bergwerkmuseums und Möglichkeit, den Bergwerkstollen zu besuchen mit Diskussion & Apéro.

Lapsus

Samstag, 26. Oktober 2013, 15.00 bis 17.30 Uhr,

«klaut»

im Museum und Stollen des Bergwerkes Riedhof, Aeugstertal (Postautostation Aeugstertal, Einfahrt Götschihof – Parkplätze vorhanden)

Eintritt Fr. 40.–/Fr. 35.– (Legi/AHV)

Ein Diskussionsbeitrag der Grünliberalen zu den Themen fossile und erneuerbare Energien und zur Energiezukunft im Säuliamt.

Reservierung: 044 767 02 01 Abendkasse ab 19.30 Uhr

Eintritt frei www.knonaueramt.grunliberale.ch

Einladung zur öffentlichen Parteiversammlung

«Unserem Spital eine Chance geben» Dienstag, 22. Oktober 2013, 20.00 Uhr ref. Kirchgemeindehaus Affoltern a. A. Einführungsreferat: Christoph Kobel, Gemeinderat, Obfelden und Delegierter im Spitalzweckverband Bezirk Affoltern, anschliessend offene Diskussionsrunde Die Veranstaltung ist öffentlich – Die EVP freut sich auf ein interessiertes Publikum. Eine Anmeldung ist nicht notwendig Veranstalter: EVP Bezirk Affoltern mit Ortsgruppen Affoltern und Obfelden www.evp-knonaueramt.ch

Bin Witwer, 82, mit kleinem Ferienhaus, Kt. ZH, mobil,

suche aufgestellte Partnerin Selber gut erhalten. Hobbies: Wandern, Velofahren, Konzerte usw. Chiffre 3804, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.


082 2013