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114. Jahrgang Nr. 3

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Donnerstag, 20. Januar 2022

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Beschwerde zur Schliessung abgewiesen Das Baselbieter Kantonsgericht hat die Beschwerde über die Schliessung des Spitals Laufen mit 3:2 abgewiesen. Die Gruppe Pro Spital Laufen erkennt im Urteil trotzdem einen Teilsieg.

Freitag, 21.01.2022 Es erwartet uns ein Mix aus Sonne und Wolken. -2 ºC 2 ºC Samstag, 22.01.2022 Etwas mehr Wolken. Es dürfte aber trocken bleiben. -1 ºC 3 ºC Sonntag, 23.01.2022 Weiterhin wechselhaft, Wolken und Sonne lösen sich ab.

Gaby Walther Das Baselbieter Kantonsgericht in Liestal wies am Mittwoch vor einer Woche die Beschwerde der Gruppe Pro Spital Laufen ab. Die Gruppe, bestehend aus elf Laufentaler Bürgerinnen und Bürger, hatte sich gegen den Landratsbeschluss zur Schliessung des Kantonsspitals in Laufen per Ende 2020 und gegen dessen Umwandlung in ein ambulantes Gesundheitszentrum gewehrt. Die Beschwerdeführer beriefen sich dabei auf den Laufentalvertrag, der ihrer Meinung nach dem Laufental ein Spital zusichert. Im Vertrag von 1983 über die Aufnahme des bernischen Amtsbezirks Laufen in den Kanton Baselland heisst es gemäss Paragraf 45: Der Bestand des Spitals ist «dauernd gewährleistet», und zwar mit den fünf Disziplinen Chirurgie, Innere Medizin, Gynäkologie, Geburtshilfe und Notfall. Pro Spital Laufen ist überzeugt, dass «dauernd gewährleistet» nicht in Frage gestellt werden kann und deshalb die Schliessung des Spitals nicht rechtsgültig ist. Der Rechtsvertreter des Landrats argumentiert hingegen, dass 28 Jahre eine lange Zeit sei. Seit 1994 ist der Bezirk Laufen ein fester Bestandteil des Kantons Baselland. Mit einem Sonderrecht würde der Bezirk quer in der Landschaft stehen. Es sei Zeit, dass der Bezirk Laufen gleichberechtigt, ohne Sonderrolle, zum Kanton gehöre. Die fünfköpfige Abteilung für Verfassungs- und Verwaltungsrecht (VV) des

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In einer schlichten Feier wurde Simon Huber als Pfarrer der christkatholischen Gemeinde Laufen eingesetzt. Er ist Nachfolger von Pfarrerin Denise Wyss.

Vor dem Kantonsgerichts: Die Gruppe Pro Spital Laufen war gemeinsam nach Liestal gereist, um die Gerichtsverhandlung zu verfolgen. FOTO: GABY WALTHER Kantonsgerichts sah dies etwas anders. «Dauernd gewährleistet» könne zwar rechtlich nicht «ewig gewährleistet» heissen. Aber 28 Jahre würden kaum genügen, um als «dauernd» zu gelten. Nach vielleicht 50, sicher nach 100 Jahren könne dies als abgeschlossen gelten, waren sich die Richter einig. Jedoch könne der Laufentalvertrag auch nicht wörtlich ausgelegt werden. Die Situation der Spitäler habe sich seit dem Vertragsabschluss von 1983 massiv verändert. Damals gab es kein Krankenversicherungsgesetz, keine freie Spitalwahl, keine Auslagerung der öffentlichen Spitäler und kein Verbot, Spitalleistungen zu subventionieren. Ein Krankenwagen sei damals mit 50 Gegenstände ausgerüstet gewesen, heute mit

1000. Somit finde heute bereits eine gute, ärztliche Versorgung auf dem Weg ins Kantonsspital Bruderholz oder Liestal statt. Hinzu komme, dass Regionalspitäler nicht die gleiche Qualität liefern können wie grössere Spitäler, die hohe Fallzahlen aufweisen und Spezialisten für jedes Fach bereitstellen. Es sei, wie wenn man wegen eines Vertrages den Postkutscheverkehr über den Gotthard beibehalten wolle, obwohl der Gotthardtunnel die Verbindung gewährleiste. Weiter argumentierte das Kantonsgericht, dass schwere Fälle bereits vor der Schliessung des Spitals Laufen in ein anderes Spital verlegt wurden. Dies und die Schliessung der Geburtsabteilung hätten die Laufentalerinnen und Laufentaler akzeptiert.

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Das Kantonsgericht ist der Meinung, dass der Wortlaut des Laufentalvertrags auf heute bezogen bedeute, dass die medizinische Grundversorgung und die Notfallversorgung im Bezirk Laufen dauernd gewährleistet sein muss. Mit dem ambulante Gesundheitszentrum des KSBL und der 24/7-Notfallversorgung, die sich seit dem Wegfall der stationären Angebote in den ehemaligen Spitalräumlichkeiten befinden, werde somit der Laufentalvertrag erfüllt. Der Vertrag habe sehr viel dazu beigetragen, dass im Bezirk diese Versorgung bleibe. Andere Bezirke, zum Fortsetzung Seite 3

Region

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LAUFENTAL

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

FORTSETZUNG VON SEITE 1

L AUFEN

Beschwerde zur Schliessung abgewiesen

Neuer Pfarrer für die Christkatholiken

Beispiel Waldenburg, könne nicht auf eine Notfallversorgung in ihrer Region pochen. Mit diesen Begründungen lehnte das Gericht nach vierstündiger Beratung die Beschwerde der Laufentalerinnen und Laufentaler mit 3 zu 2 Stimmen ab. Somit sind nur noch Liestal und das Bruderholz KSBL-Standorte.

Teilerfolg für die Region

Trotz des negativen Entscheids freute sich Pro Spital Laufen nach der Urteilsverkündung. Gemeinsam waren die Mitglieder im Car nach Liestal gefahren, um die Gerichtsverhandlung über das Dekret mit dem Titel «Über die Betriebsstandorte des Kantonsspitals Baselland (KSBL)» zu verfolgen. «Heute können wir einen grossen Erfolg feiern», sagte der Röschenzer Gemeinderat Remo Oser. Seit Jahren war unklar, ob der Laufentaler Vertrag noch Bestand habe. «Das Kantonsgericht sagt klar, dass der Vertrag gültig ist. Die medizinische Grundversorgung und der Notfall sind dauernd gewährleistet. Somit kann die Regierung

das Gesundheitszentrum mit der Notfallversorgung, falls zu wenig rentabel, nicht nach vier Jahren schliessen», erklärte Oser. Nun müsse definiert werden, was in die Grundversorgung gehöre. Dieser Aussage fügte sich Marisa Hänggi an: «Auf dieser Basis für die Grundversorgung im Laufental können wir weiterkämpfen. Wir sind mit dem heutigen Resultat zufrieden.» Wie die Grundversorgung aussehen soll und welche Unterschiede zur medizinischen Grundversorgung der übrigen Bevölkerung bestehe, konnte Oser am 12. Januar nicht beantworten. Etwas weniger frohlockte Simon Felix, Präsident der Gruppe. Er ist immer noch überzeugt, dass in Laufen auch stationäre Behandlungen angeboten werden müssen — nicht für die schwierigen, aber für einfache medizinische Fälle. Gerade die Pandemie zeige, dass das Gesundheitswesen am Anschlag stehe. Ein Abbau findet er falsch. Die Gruppe wartet nun das schriftliche Urteil ab und wird danach entscheiden, ob sie die Beschwerde ans Bundesgericht weiterziehen will oder nicht.

Vorerst zufrieden: Die Laufentalerinnen und Laufentaler trafen sich nach der Verhandlung beim Kulturhotel Guggenheim, um sich über das Urteil zu beraten. FOTO: GABY WALTHER

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Feierlich wurde am Sonntag der neue Pfarrer der christkatholischen Kirchgemeinde Laufen, Simon Huber, von Bischof Harald Rein in sein Amt eingesetzt. Gleichzeitig ist Huber Pfarrer der gesamten christkatholischen Kirchgemeinde Baselland. Thomas Immoos Es war eine (coronabedingt) schlichte, aber würdige Feier, mit der Simon Huber in der Katharinenkirche Laufen als Pfarrer der christkatholischen Pfarreien von Laufen und des Kantons Baselland eingesetzt wurde. Huber ist bereits seit einigen Wochen als Pfarrverweser in Laufen im Einsatz, als Nachfolger der langjährigen Pfarrerin Denise Wyss. Bischof Harald Rein äusserte sich sehr erfreut. Eingangs wies er darauf hin, dass Simon Huber alle kirchenrechtlichen Formalitäten erfüllt und das Äquivalenzverfahren erfolgreich absolviert habe. Die Wahl durch den Synodalrat der Christkatholischen Kirche der Schweiz sei ebenso einstimmig erfolgt wie durch die Kirchenräte Laufen und Baselland (am 25. November, dem Katharinentag 2021). Für seine erste Predigt als gewählter Pfarrer hat Simon Huber zahlreiche Werbeslogans von Kreuzfahrt-Unternehmen herausgesucht, um sie als Mottos für die Seelsorgearbeit zu adaptieren. Besonders gefiel ihm der Spruch: «Das Weite suchen und sich selbst finden». Es sei wichtig, Träume und Illusionen zu haben, Projekte zu planen und Pläne zu schmieden. Wichtig sei aber, sich dabei auf das Wesentliche zu konzentrieren und das Gemeinschaftliche nicht zu vergessen. Kirchenrat Hannes Felchlin freute sich namens der Baselbieter Partnerkirchen über den jungen Pfarrer, der nun nach Abschluss seines Studium seine erste Pfarrstelle antrete. Dies sei eine besondere Herausforderung, da die Kirche

Feier: Bischof Harald Rein (links) setze Simon Huber in sein Amt als Pfarrer der christkatholischen Pfarreien Laufen und Baselland ein. FOTO: THOMAS IMMOOS. über sehr unterschiedliche Strukturen verfüge: Zum einen gebe es die Zentrumspfarrei Laufen mit der Katharinenkirche, zum anderen die Diasporagemeinden im ganzen Kanton ohne eigene Kirche. Huber finde, so Felchlin weiter, durch seine Art guten und leichten Zugang zu Jung und Alt. Er wünschte ihm in seinem Amt viel Glück und Zufriedenheit. Hannes Felchlin überreichte dem neuen Pfarrer den symbolischen Schlüssel der Katharinenkirche, «der auch Schlüssel zu den Herzen der Gläubigen sein möge», wie er in seiner kurzen Ansprache ausführte. Bischof Harald Rein wies in seiner kurzen Rede darauf hin,

dass es beim Amt eines Pfarrers weniger um das Leiten und Führen gehe, sondern darum, das Evangelium zu verkünden und Menschen in der Seelsorge zu begleiten. «Dies ist in Zeiten der Säkularisierung eine schwierige Aufgabe.» Zu deren Erfüllung wünschte der Bischof Simon Huber viel Glück. Die Feier wurde von Jermaine Sprosse an der Orgel und die Kirchenlieder von Irmtrud Agnoli begleitet. Leider mussten wegen Corona der Apéro nach dem Gottesdienst und das gemeinsame Mittagessen wegfallen. Dieses soll im September nachgeholt werden, versprach Simon Huber. ANZEIGE

L AUFEN

«Der Kontakt mit der Kundschaft hat mir immer grosse Freude bereitet» Sabine Renz ist ein wichtiges Mitglied des «Wochenblatt»Teams. Sie pflegt ein grosses Kundennetz. Nach 22 Jahren verabschiedet sie sich nun vom Inserateverkauf und geht in Pension. Gaby Walther Wer ein Inserat im «Wochenblatt» aufgeben will, kommt nicht immer, aber oft mit Sabine Renz in Kontakt. Seit 22 Jahren betreut sie Kundinnen und Kunden aus dem Laufental und Schwarzbubenland sowie aus der weiteren Umgebung. Die Kundschaft schätzt ihre fachliche Beratung. Mit ihrer offenen Art fällt es ihr leicht, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie ist stark in der Region verwurzelt und dementsprechend gross ist ihr Bekanntenkreis. Ende Januar ist nun ihr letzter Arbeitstag. Etwas wehmütig fühle sie sich schon, erklärt Sabine Renz. Sie liebe ihre Arbeit und den Kontakt mit den Inserenten. Die letzten zwei Jahre seien wegen Corona jedoch etwas schwierig gewesen. Nur wenige Kundenkontakte vor Ort waren möglich und viele Veranstaltungen wie Gewerbeausstellungen, Generalversammlungen und Behördenapéro, bei denen interessante Gespräche entstehen und neue Kontakte geknüpft werden, fielen weg. Sie habe viel im Homeoffice in Breitenbach gearbeitet und schon ein-

Letzte Arbeitstage: Sabine Renz an ihrem Bürotisch beim Wochenblatt in Laufen. FOTO: GABY WALTHER

mal ausprobiert, wie sich das anfühlt, ständig mit ihrem Lebenspartner Willi Spaar, der seit drei Jahren pensioniert ist, zusammen zu sein. «Es ging erstaunlich gut», lacht Sabine Renz. So entschloss sie sich, zwei Jahre vor dem offiziellen Rentenalter in den Ruhestand zu gehen, um vermehrt Zeit für sich, für die Familie und ihre Hobbys zu finden.

In 22 Jahren veränderte sich vieles

Im Juli 2000 trat Sabine Renz ihre Stelle bei der Publicitas in Breitenbach an. Damals befand sich der Inserateverkauf sowie die Redaktion und die Blattplanung des «Wochenblatts» in den

Räumlichkeiten der Jeger-Moll Druck und Verlag AG vis-à-vis der katholischen Kirche in Breitenbach. «Zuvor war ich Filialleiterin beim Modegeschäft Vögeli in Breitenbach gewesen. Diese Arbeit machte mir zwar Spass, aber ich suchte eine Stelle, wo ich nicht am Samstag arbeiten musste», erklärt Sabine Renz. «Die Arbeit bei der Publicitas war interessant. Wir verkauften Inserate nicht nur fürs ‹Wochenblatt› und Zeitungen in der Schweiz, sondern auch über die Grenze nach Deutschland und Frankreich.» 2010 übernahm die AZ Medien AG das «Wochenblatt». Sabine Renz bekam eine Anstellung, welche nun den Inserateverkauf

unter anderem für das «Wochenblatt» organisierte. Gleichzeitig erfolgte der Umzug nach Laufen. Die Redaktion war bereits zwei Jahre zuvor ins Stedtli gezügelt. Im Jahr 2020 wurde aus der AZ Medien AG die CH Regionalmedien AG. Neue Programme und Umstrukturierungen verlangten in den folgenden Jahren Flexibilität und den Willen, Neues zu lernen. «Durch die Pandemie wurde die Digitalisierung noch stärker vorangetrieben. Der Verkauf findet vermehrt über E-Mail und Telefon statt. Trotzdem, der persönliche Kundenkontakt bleibt immer wichtig», betont Sabine Renz und fügt an, dass das ihr immer am meisten Freude bereitet habe. Nun reduziere sie von 100 auf 0 Prozent und gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Langweilig werde es ihr aber sicher nicht. Sie geniesst die Familie mit den fünf Grosskindern, engagiert sich im OK der Gewerbeausstellung Breitenbach, welche im September stattfinden soll, und ist Fasnachtschefin der Turnfäger Breitenbach. Sie wandert und reist gerne, freut sich, vermehrt Sport zu treiben, und möchte sich sozial engagieren, zum Beispiel als Helferin im Kindergarten oder Ähnliches.

Nachfolgerin

Nachfolgerin von Sabine Renz ist Jessica Glanzmann. Die 28-Jährige wurde in den letzten drei Monaten in die Arbeit eingeführt und wird nun die Kundinnen und Kunden beim Aufgeben von Inseraten unterstützen und beraten.

Ausführliche Informationen www.kfl.ch LESUNG

Donnerstag, 20. Januar, 20.00 Uhr

Lyrikabend mit Halyna Petrosanyak AUSSTELLUNG

21. Januar – 6. Februar Vernissage: Freitag, 21. Januar, 19.00 Uhr

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Samstag, 22. Januar, 20.00 Uhr

Simon Chen Ausserordentliche Lage * KINO

Donnerstag, 27. Januar, 20.30 Uhr

Nomadland Roadmovie, Abenteuer; USA 2021, 108 Min. KABARETT

Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr

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Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 23. Januar, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner Freitag, 28. Januar, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Pater Ludwig Ziegerer und Monika Stöcklin-Küry, Basilika Mariastein

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Unsere Gottesdienste sind grundsätzlich ohne Covid-19-Zertifikatspflicht, daher mit einer Maximalzahl von 50 Personen. Falls wir mehr sind, steht im grossen Saal des Kirchgemeindehauses ein Tisch bereit mit Kerze und Text, wo man eingeladen ist zur Feier im kleinen Rahmen und zum Austausch.

Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, meiner Schwester, Schwägerin und Tante

Suzanne Meier Bürgisser «Dixie-Susi»

26. 6. 1953 – 17. 1. 2022 nach langer schwerer Krankheit verstorben ist. Wir werden ihre Warmherzigkeit, ihren Humor und ihre Grosszügigkeit nie vergessen.

Walti Bürgisser-Meier, Chevenez Toni Meier und Familie, Laufen Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Chevenez, 17. Januar 2022

Dienstag, 25. Januar, ökumenischer Mittagstisch findet nicht statt!

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maskenpflicht! Freitag, 21. Januar, 11 Uhr, Urnenbeisetzung von Frau Lydia Gartmann-Ammann (1928 – 2022) im engsten Familienkreis auf dem Friedhof in Himmelried. Samstag, 22. Januar, 10 Uhr, Kapelle v. Zentrum Passwang, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr St. Barth: Dieser Gottesdienst wird aufgrund der allg. Omikron-Situation dem ZEPA digital zugestellt. Sonntag, 23. Januar, 10.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Gottesdienst zur Gebetswoche für die Einheit der Christen, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Andreas Gschwind, Thema: «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten» (zu Mt.-Ev. 2.2). Sonntag, 30. Januar, kein Gottesdienst

Malprojekt: Freitag, 28. Januar, 14.00 – 16.00 Uhr, im Jugendraum des Pfarrhauses am Archweg 4 in Breitenbach: für Jung und Alt: Die Fische bei Maler Paul Klee, Marcus Pfister und die Fische in der Bibel. Kurze Einführung, dann eigenes Malen. Max. 6 Pers. haben Platz im Jugendraum. Anmeldung bei: Pfr. St. Barth, Tel. 061 12 50. Sollten sich mehr als 6 Pers. anmelden, wechseln wir in den Gde.-Saal in der Kirche, zwei Häuser weiter, an der Fehrenstr. 46 in Breitenbach.

Irene Jäggi-Meier Franziska Schwitter-Jäggi mit Lukas, Roman, Patrick und ihren Familien Peter und Alexa Jäggi-Evora mit Michael, Nathalie und Christophe Ursula und Peter Rohr-Jäggi mit Michèle, ihrer Familie und Daniel Christoph und Pia Jäggi-Zumbach mit Pascale und Tobias

Ich habe das Leben gelebt, die Erinnerung an mich bleibt in eurem Herzen.

Unser Mami, Grosi und Urgrosi ist friedlich zu Hause eingeschlafen.

Erika Schwager

Laufen, im Januar 2022

Rotary Club Laufen

Wir trauern um unseren lieben Freund

1. 2. 1950 – 11. 1. 2022 Von Herzen nehmen wir Abschied.

Thomas Felber mit Susanna Gasser und Kinder Monika Felber mit Hanspeter Müller und Daniel Stefan und Daniela Felber und Alexia Enkel, Urenkel und Familie Die Abschiedsfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Romeo Jäggi-Meier 9. 4. 1930 – 31. 12. 2021 Der Verstorbene war 51 Jahre Mitglied unseres Clubs und stand ihm im Clubjahr 1987/88 als Präsident vor. Wir verlieren mit Romeo einen geschätzten Mitrotarier. Wir werden unserem Clubkameraden ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Rotary Club Laufen

Traueradresse: Thomas Felber, Langnauerstrasse 9, 4805 Brittnau

Jürg Forster Präsident

John Brosi Präsident elect

Die Abdankung und Urnenbeisetzung fanden im engsten Familienkreis statt.

Colui che se n`è andato, quindi noi conserviamo la sua memoria, rimane con noi, piū potente, anzi, piu presente dell`uomo vivente.

Es bleibt die Erinnerung, kostbar und unvergänglich.

Pasquale Risi 28. März 1934 – 13. Januar 2022

Konfirmandenunterricht: Jeweils Do. von 18.00 – 19.30 Uhr, Gde.-Saal im ref. KGH Thierstein, Breitenbach: Gr. 1 am Do., 20. Januar und Gr. 2 am Do., 27. Januar. Strickkreis: Dienstag, 25. Januar, 14.00 – 16.00 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei Esther Rudin-Iten, Tel. 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch

Wir sind sehr traurig und zugleich dankbar für seine Güte und Liebe, die er uns geschenkt hat.

Traueradresse: Christoph Jäggi, Muristrasse 18, 3006 Bern

In dankbarer Erinnerung: Carmela Risi Salvatore Risi Davide Risi Yanina Risi

H erzlichen D ank Herzlichen Dank für die vielen Zeichen der Verbundenheit und die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben Schwester

Eveline Karrer

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Carmela Risi, Bodenweg 2, 4226 Breitenbach

Eine letzte Berührung bevor die Asche

Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19 bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50.

dem Wasser übergeben wird

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Sonntag, 23. Januar, 10.00 Uhr, christkatholische Kirche Laufen, Gottesdienst zum Tag der Einheit der Christen. Alle Konfessionen sind herzlich eingeladen. In der reformierten Kirche Laufen findet kein Gottesdienst statt.

9. April 1930 – 31. Dezember 2021

Die Abdankung und Urnenbeisetzung fanden im engsten Familienkreis statt.

Laufen

Samstag, 22. Januar, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, Neujahrskonzert 2022, «Bezaubernd, Charmant und Vergnügt», Armin Bachmann, Posaune mit «Brass Explosion», Leitung André Gygli, Eintritt frei, Kollekte. Zertifikatspflicht!

Romeo Jäggi-Meier im Beisein seiner Familie friedlich eingeschlafen.

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Freitag, 21. Januar, 10.00 Uhr, Altersheim Rosengarten, Gottesdienst im grossen Saal. Zertifikatspflicht!

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erfahren durften, und die uns Trost und Kraft spenden. Vielen Dank für die wunderbare Gestaltung des Gottesdienstes, die berührenden Worte und den bewegenden Filmbeitrag sowie für die schönen Blumen, Kerzen und erhaltenen Spenden. Danke an alle, die Eveline zeitlebens mit Wertschätzung d, ihr Liebe und Freundschaft geschenkt und ihr begegnet sind, Gutes erwiesen haben. Laufen, im Januar 2022

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Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10


Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 17. Januar 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Durchführung des 8. Oldtimer-Träffs am Sonntag 21. August 2022 im Stedtli wurde bewilligt. • Das Blasmusikkonzert der Stadtmusik

Laufen am Sonntag 26. Juni 2022 auf dem Rathausplatz mit Marschmusikparade durchs Stedtli wurde genehmigt. • Vom Gesuch für eine Gastwirtschaftsbewilligung zum Führen des Restaurants Pine wurde zustimmend Kenntnis genommen. • Diverse Verpflichtungskredite wurden zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet.

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sedatum nicht abgeholte Tageskarten werden in Rechnung gestellt.

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Laut SBB-Bestimmungen dürfen GA nur an Einwohner der Stadt Laufen abgegeben werden. Sie können telefonisch, am Schalter oder online via Internet anfragen und verbindlich bestellen.

Unkomplizierte Hilfe im Digital Café Die sogenannten «Digital Natives», also jene, die ins digitale Zeitalter hineingeboren worden sind, bekunden selten Mühe mit modernen Kommunikationsmitteln. Für viele ältere Menschen ist der Umgang mit Geräten und Social Media jedoch nicht so einfach. Hier setzt das Angebot des Digital Cafés an. Junge Studierende stehen im Digital Café interessierten Seniorinnen und Senioren für alle Fragen rund um die Nutzung von Handy oder Tablet zur Verfügung. Sie lernen, Apps zu installieren, Wegbeschreibungen zu finden, erfahren alles über das Chatten und können vor Ort konkrete Fragen stellen. Das Digital Café bietet somit praktische Hilfe für alle, die die digitale Welt besser für sich nutzen lernen wollen. Das ermöglicht mehr Selbstständigkeit und erleichtert die soziale Teilhabe. Nicht gedacht ist das Digital Café für Servicearbeiten oder Fragen rund um die Nutzung von PC und Laptop. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Das Angebot wird ausschliesslich über Spenden finanziert.

Einmal wöchentlich in der Bäckerei Niederberger

Angeboten wird das Digital Café von der Pro Senectute beider Basel. In Laufen

2. Bezug

findet der Treff jeden Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr in der Bäckerei Niederberger im Stedtli statt. Im Moment werde der Anlass noch durchgeführt, auch wenn coronabedingt nicht mehr so viele Leute vorbeikommen würden, sagt Anne Uphoff von der Pro Senectute beider Basel. Sie hoffe jedoch, dass das Angebot zukünftig wieder reger genutzt werde. Nicht zu kurz kommen soll dabei auch das generationenübergreifende Gespräch, welches für beide Seiten bereichernd sein könne. Für den Besuch des Digital Cafés gelten die gleichen Regeln wie für die anderen Gäste, die das Café besuchen. Während dem gemeinsamen Arbeiten wird jedoch zusätzlich eine Schutzmaske getragen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Anne Uphoff von der Pro Senectute beider Basel unter 061 206 44 62 oder kommen Sie am nächsten Donnerstag einfach spontan vorbei! (stl)

Die Tageskarten müssen während den Schalteröffnungszeiten nach der Bestellung abgeholt werden (Stadthaus, Empfang). Es erfolgt keine Postzustellung.

3. Verhinderung

Ein Umtausch der bestellten oder bezogenen Tageskarten oder eine Rückerstattung des Kaufpreises ist ausgeschlossen. Bestellte, aber bis zum Rei-

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Neujahrsworte

PASCAL BOLLIGER, STADTPRÄSIDENT

Nun schreiben wir also 2022. Wie jedes neue Jahr lässt uns auch 2022 auf neue Chancen und Perspektiven, neue Projekte und viele helle, leichte Momente hoffen. Und wie jedes neue Jahr animiert uns auch 2022 zum Vorwärtsschauen. Wenn ich an die kommenden Tage, Wochen und Monate denke, so habe ich vor allem eine Hoffnung: dass es uns gelingt, zusammenzustehen. Denn dieses Zusammenstehen ist jetzt wichtiger denn je. Nicht nur im Privaten, sondern auch in der Politik und in der Gesellschaft. Laufen hat 2022 viel auf der Agenda. Und viele dieser Projekte lassen sich nur gemeinsam stemmen. Gemeinsam mit anderen Gemeinden, auch über die Kantonsgrenzen hinweg. Dass wir genau das können, haben wir in unserer Region schon mehr als einmal unter Beweis gestellt. Was uns hier – vielleicht auch aus historischen Gründen – als Selbstverständlichkeit erscheint, ist aber in der Schweiz eher die Ausnahme. Gerade die überkantonale Kooperation bei Projekten, im öffentlichen Leben und bei der Infrastruktur ist etwas, womit wir uns hier in der eigentlich so übersichtlichen Schweiz durchaus schwertun. Dass wir es uns in Laufen und in den umliegenden Bezirken gewohnt sind, über den Tellerrand – oder besser die Kantonsgrenzen – hinauszudenken, macht uns flexibel, kreativ und innovativ. Das Zusammenstehen ist uns in der Vergangenheit zwar vielleicht nicht immer leichtgefallen, aber es ist uns immer wieder gelungen. Und das wird es auch dieses Jahr. Ich werde mich auf jeden Fall dafür einsetzen, dass wir auch schwierige Wege weiterhin gemeinsam gehen können. Für neue Chancen und Perspektiven, für neue Projekte und viele helle, leichte Momente. Ich wünsche Ihnen allen ein wundervolles Jahr 2022!

Laufner Marktdaten 2022 4. Januar 1. Februar 8. März 5. April 1. Mai 7. Juni 5. Juli 2. August 6. September 4. Oktober 8. November 9. Dezember

Wochenmarkt Jeden Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr auf dem Rathausplatz Christchindlimärt 2022 3. und 4. Dezember

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Reminder Papiersammlung am 22. Januar Nicht vergessen! Diesen Samstag findet die Papiersammlung statt. Durchgeführt wird sie dieses Mal von der Stadtmusik Laufen.

Nachwuchsförderung der Stadtmusik Laufen. Da die Stadtmusik im letzten Jahr keine Papiersammlung durchführen konnte, freut sie sich jetzt um so mehr auf viele bereitgestellte Bündel.

Unterstützt wird sie dabei von den Jungmusikantinnen und -musikanten. Der Erlös der Papiersammlung fliesst wie jedes Jahr vollumfänglich in die

Das Papier muss separat gebündelt bereitgestellt werden. Es werden keine mit Papier gefüllten Tragtaschen oder Schachteln mitgenommen. (stl)

Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

Wissen Sie Bescheid? In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h.


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Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Vielen Dank für: Die vielen lieben und tröstenden Worte, die grosse Anteilnahme und die grosszügigen Spenden beim Abschied von:

Irma Gasser-Imark 28.10.1922 – 10.12.2021

Herzlichen Dank sagen wir allen, die unsere geliebte Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter im Leben Zuneigung und Freundschaft schenkten und sie auf ihrem Weg begleitet haben.

Grellingen

Einwohnergemeinde Grellingen

Planauflage

Gemeinde Grellingen Bau- und Strassenlinienplan Langemattweg Gemäss § 31 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes führt der Gemeinderat Grellingen für den Bau- und Strassenlinienplan Langemattweg die öffentliche Planauflage durch. Die Unterlagen liegen vom Donnerstag, 20. Januar 2022 bis am Samstag, 19. Februar 2022 öffentlich auf der Gemeindeverwaltung Grellingen, Baselstrasse 6, 4203 Grellingen, auf und können zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Zugleich sind die Unterlagen auf der gemeindeeigenen Webseite, www.grellingen.ch, aufgeschaltet. Einsprachen sind schriftlich und begründet bis spätestens am 19. Februar 2022 an den Gemeinderat Grellingen einzureichen. Der Gemeinderat

Die Trauerfamilie Nunningen

Bärschwil Den Garten des Lebens hast du verlassen, doch deine Blumen blühen weiter.

Baupublikation

Bauherr: Roman Stegmüller Hof Wasserberg 81, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Bauherr Bauobjekt: Lagerung von Siloballen ausserhalb Hofareal, Asphaltierung Hofareal Teilbereich erdverlegte Güllendruckleitung Bauplatz: Hof Wasserberg Bauparzelle: GB Nr. 35 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 4. Februar 2022

Büsserach

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meiner lieben Ehefrau, unserem herzensguten Mami, Schwiegermami, Grossmami, Schwester und Gotte

Bethli Hurschler-Flury

Erschwil

Baupublikation

Bauherr: BOTHA Immobilien AG Niederebnetstrasse 2, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Borer Remo und Vera Niederebnetstrasse 2, 4228 Erschwil Bauprojekt: Neubau MFH mit Ausstellungsraum im EG Verantwortlicher: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauplatz: St. Benediktweg Bauparzelle: GB 1155 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. 1. – 3. 2. 2022

Grindel

Baupublikation

Bauherrschaft: Josef Borer, Chesistrasse 170, 4247 Grindel Bauobjekt: Balkonanbau bestehendes Mehrfamilienhaus Ausnahmebewilligung: Balkonbreite 1.50 Meter Projektverfasser: Josef Borer, 4247 Grindel Bauplatz: Hauptstrasse 46 Bauparzelle: GB-Nr. 717 Planauflage: Beim Aktuar, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 3. Februar 2022

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Mittner Gasser Marlise, Neuer Weg 36A, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Mittner Gasser Marlise, Neuer Weg 36A, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Ofeneinbau mit Kamin Bauplatz: neuer Weg 36A, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-NR.: 4070 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 20.01.2022 – 03.02.2022

Gesuchsteller/-in: Ammann Philippe, Rötelnweg 12, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Ammann Philippe, Rötelnweg 12, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Unterstand an EFH Bauplatz: Rötelnweg 12 Parzelle: GB-Nr. 1127 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 20. Januar 2022 – 3. Februar 2022

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Gasser-Rohweder Kerstin und Adrian, Kirchweg 19, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Gasser-Rohweder Kerstin und Adrian, Kirchweg 19, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Umgebungsgestaltung, Blockwurfmauer Bauplatz: Kirchweg 19 Parzelle: GB-Nr. 1085 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 20. 01. 2022 bis 03. 02. 2022

16. 3. 1935 – 13. 1. 2022 Nach langer und geduldig ertragener Krankheit durfte sie friedlich einschlafen. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast und wir werden dich immer im Herzen tragen.

Baupublikation

Gesuchsteller: Taddio-Jeker Germano, Gehrenstrasse 13, 4227 Büsserach Bauobjekt: Solaranlage Standort: Oberdorfstrasse 16 Grundstück: GB 1105 Nutzungszone: Ortsbildschutzzone Projektverfasser: Gordon Taddio, Maiersackerweg 1, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 4. Februar 2022

Baupublikation

Alois Hurschler-Flury Roland und Eleonora Hurschler-Colaci mit Alex und Urs Doris Linder-Hurschler und Jens Zeidler mit Mirco und Jonas Geschwister und Verwandte Die Trauerfeier und Beisetzung finden im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Dreissigster: Sonntag, 20. Februar 2022 um 11.15 Uhr in der Kirche Kleinlützel

Traueradresse: Alois Hurschler-Flury, Rüttiweg 357, 4245 Kleinlützel Gilt als Leidzirkular.

Baupublikation

Gesuchsteller/-in: Burkhardt Olivia und Gamper Eric, Breitiweg 9, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Häner AG Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Wärmepumpe Bauplatz: Breitiweg 9 Parzelle: GB-Nr. 2730 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 20.01.2022 bis 03.02.2022

Seid nicht traurig, denn ich ruhe jetzt in Frieden.

Josef «Seppi» Strauss 20. 9. 1933 - 15. 1. 2022 In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied

Esther Philipp und Claudia Jill, Colin Margret Roy Keshia und Sven Auf Wunsch von Seppi findet die Abdankung im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Esther Strauss, Hauptstrasse 29, 4243 Dittingen

Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen. Offenbarung Johannes 21, 3-4

Gesuchsteller/-in: Knecht GmbH, Bretzwilerstrasse 66, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Knecht GmbH, Bretzwilerstrasse 66, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Ausstellungs-Pergola Bauplatz: Bretzwilerstrasse 66 Parzelle: GB-Nr. 759 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 20.01.2022. bis 03.02.2022

Witterswil Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Berger Jürg und Claudia, Talstrasse 440, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Parkplatz Bauort: Talstrasse 440 Bauparzelle: GB-Nr. 1249 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 3. Februar 2022

Dittingen, Januar 2022 Wenn die Uhr des Lebens abzulaufen scheint und das Licht immer weniger wird habe ich mich still und leise auf den Weg gemacht.

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Erba-Schneider Carmen Fehrenweg 439, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Erweiterung Pferdepaddock Bauort: Fehrenweg 439 Bauparzelle: GB-Nr. 1406 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 03. Februar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Schweizer Simone, Gratenstrasse 481, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Überdachung Hauseingang Bauort: Gartenstrasse 481 Bauparzelle: GB-Nr. 701 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 3. Februar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: S. und I. Aebischer, Dofelmattweg 6, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-45, Überdachung Hauseingang Projektverfasser: S. und I. Aebischer, Dofelmattweg 6, 4108 Witterswil Bauplatz: Dofelmattweg 6 Bauparzelle: GB-Nr. 1830 Ausnahmeantrag: Bauteil überschreitet kommunale Strassenbaulinie Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. Februar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Braun Rebecca, Im Rainacker 2, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-02, Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Im Rainacker 2 Bauparzelle: GB-Nr. 1396 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. Februar 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Trummer Jürgen, Sternenbergweg 15, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2022-01, Vorplatzerweiterung/Stützmauer Bauplatz: Sternenbergweg 15 Bauparzelle: GB-Nr. 1526 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 3. Februar 2022


LAUFENTAL

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

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REGION

Lebensraum schaffen, aber nicht füttern! Schneereiche und bitterkalte Winter sind bei uns eher selten. Somit finden Wildtiere meistens genug Futter. Ist die Schneedecke geschlossen oder der Boden gefroren, kann das Nahrungsangebot aber auch knapp werden. Melanie Brêchet Nicht nur im Winter zieht es Wildtiere immer häufiger ins Siedlungsgebiet. Die Tiere halten sich dort auf, wo Futter vorhanden ist — und das ist nicht selten in der Nähe der Menschen. Offene Kompostbehälter oder zu früh rausgestellte Abfallsäcke sind für Wildtiere wie Dachse, Füchse oder Krähen eine willkommene Nahrungsquelle. Dies jedoch oft zum

Wichtig!: Futterstellen für Vögel müssen regelmässig gereinigt werden. Ansonsten droht die Verbreitung von Krankheiten. FOTO: ARCHIV.

Ärgernis der Menschen, denn nicht selten hinterlassen die Tiere eine gewaltige Unordnung oder Schäden im Garten. Dazu kämen laut Wildhüter Gabriel Sutter Krankheiten wie der Fuchsbandwurm oder Staupe, die sich so vermehrt ausbreiten könnten. Im Winter verschärft sich das Problem zusätzlich: Aufgrund tiefer Temperaturen oder einer geschlossenen Schneedecke lassen sich Menschen immer wieder dazu hinreissen, an Waldrändern oder sogar im eigenen Garten Futter auszulegen.

Füttern verboten

Wildlebende Säugetiere und Vögel dürfen grundsätzlich nicht gefüttert werden, sagt Gabriel Sutter dazu. Das mache auch keinen Sinn: Denn ein gesundes Tier fände auch im Winter genug Futter, um die kalte Jahreszeit zu überstehen. Und: «Eine natürliche Mortalität ist nun mal gegeben. Man kann nicht verhindern, dass alte und kranke Tiere einen Winter nicht überstehen. In unseren Breitengraden gehören harte Winter auch nicht zum Standard. Für Säugetiere sind diese gut zu meistern. Lediglich bei Greifvögeln, wie Mäusebussarden oder Milanen, reichen schon wenige Eistage, um diese futtertechnisch in Bedrängnis zu bringen.» Das Füttern von Wildtieren im Siedlungsgebiet könne sich rächen: Füchse und Dachse würden immer näher kommen, und das mögen nicht alle: Während die einen Freude daran hätten, in ihren Gärten Wildtiere zu beobachten, würden das andere gar nicht schätzen, da gelte es, Rücksicht zu nehmen, mahnt Sutter. Um die Wildtiere nicht zu sehr ins Siedlungsgebiet zu locken, würden Sommer wie Winter die gleichen Regeln gelten: Kompoststellen sollten immer geschlossen sein und Abfallsäcke dürfen

Auf Nahrungssuche: Insbesondere im Winter zieht es Wildtiere, wie den abgebildeten Fuchs, auch in den Siedlungsraum, um Nahrung zu suchen. Füttern darf man die Tiere aber nicht. FOTO: ARCHIV nicht zu früh am Strassenrand deponiert werden. Hier gelten in den meisten Gemeinden auch entsprechende Vorschriften. Für Gabriel Sutter gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt: «Katzen sollten immer im Haus gefüttert werden. Denn Futterreste locken die Wildtiere zusätzlich an.» Und wenn diese einmal Futter gefunden hätten, würden sie auch immer wieder zurückkehren.

Keine Regel ohne Ausnahme

Fast in jedem Garten steht oder hängt im Winter ein Futterhäuschen für Vögel. Hier gebe es auch eine Ausnahme, erklärt Gabriel Sutter. Das massvolle Füttern

von Vögeln im Garten mit geeigneten Futtermitteln sei nämlich erlaubt. Was viele jedoch vergessen: Futterhäuschen müssen unterhalten und regelmässig gereinigt werden: «Hygiene ist sehr wichtig, ansonsten können sich Krankheiten ausbreiten, beispielsweise solche, die über Kontakt übertragen werden. Die Vögel sind in Futterhäuschen so nah wie sonst nie in der Natur, übertragbare Krankheiten haben bei mangelnder Hygiene leichtes Spiel.»

Penibel aufgeräumte Gärten vermeiden

Auch wenn man Wildtiere nicht füttern

dürfe, könne man sehr wohl etwas tun, um den Tieren das Überwintern zu erleichtern, erklärt Sutter: «In unseren Gärten sind immer noch so viele Steine zu sehen, die nützen den Tieren nichts. Pflanzen, die den Tieren im Winter Nahrung bieten könnten, fehlen jedoch oft.» Ein naturnaher Garten sei darum die beste Hilfe. In solchen Gärten sei es wiederum sinnvoll, im Herbst nicht alles zu schneiden. Samenstände oder übrig gebliebenes Obst können für viele Tiere noch eine gute Nahrungsquelle sein. Totholz oder Laub seien ausserdem ideale Verstecke, um verschiedenen Tierarten Unterschlupf zu bieten.

REGION

WAHLEN

Unheimliche Erlebnisse gesucht

Wahlen soll ein lebendiges Dorf bleiben

In den kommenden Monaten soll ein Audio-Projekt zum Thema Baselbieter Sagen realisiert werden, das als CD im Verlag Baselland erscheinen wird.

In einem Workshop diskutierte die Bevölkerung, wie die Gemeinde Wahlen attraktiv bleiben und noch lebenswerter für alle Generationen werden kann. Der Workshop fand im Rahmen der geplanten Ortsplanrevision statt.

meb. Es soll ein fantastisches Feature werden, das den Zuhörerinnen und Zuhörern die zunehmend in Vergessenheit geratene Welt der Sagen wieder näherbringt, und zwar in der ursprünglichen Form, wie sie früher weitergegeben wurden: akustisch. Die Autorin Barbara Saladin, der Schauspieler Daniel Buser und der Musiker und Tontechniker Michael Studer haben ihre Wurzeln im Kanton Baselland. Grundlage und Quelle des verwendeten «Sagenmaterials» sei darum das Buch «Baselbieter Sagen» (Paul Suter/ Eduard Strübin: Baselbieter Sagen, Quellen und Forschungen zur Geschichte und Landeskunde des Kantons Baselland, Band 14. Kantonale Drucksachen- und Materialzentrale, Liestal 1976). Dieses Buch enthält eine umfangreiche Sammlung aus den «alten» vier Bezirken des Baselbiets.

einem «Doggeli» oder einer anderen Gestalt, die dem Reich der Sagen zuzuordnen ist. Interessiert seien sie auch an Begebenheiten, die die Leute selbst erlebt haben. So heisst es im Aufruf: «Trafen Sie selber schon auf unheimliche Erscheinungen, die sich nicht richtig erklären lassen? Merkten Sie etwa, dass Sie in einem Haus, in dem längst niemand mehr lebte, nicht allein waren? Oder erlebten Sie sonst etwas, das eigentlich den «Stoff zur Sage» hat, ausser dass es kaum mehr Ofenbänkli gibt, auf denen man abends sitzt und sich solche Dinge weitererzählt?» Wer eine solche Geschichte kennt oder selber etwas erlebt hat und dies mit Barbara Saladin, Daniel Buser und Michael Studer teilen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, bis spätestens am 5. Februar Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Anschliessend werden die Geschichten gesammelt und eine Auswahl davon vertont. Kontakt Sagenprojekt: E-Mail: info@barbarasaladin.ch. Postadresse: Sagenprojekt, c/o Tonstudio Blauer Wolf, Auf dem Wolf 30, 4052 Basel.

Gesucht: Geschichten aus dem Laufental

Neben dem reichen Fundus an aufgeschriebenen Sagen suchen die drei für ihr Projekt aber auch Neues: einerseits explizit alte überlieferte Erzählungen aus dem Laufental und andererseits aktuelle Geschichten, die noch niemand aufgeschrieben hat. Sie bitten darum die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden Leute, die im Zusammenhang mit einer bestehenden Sage etwas Besonderes erlebt haben oder die sich noch daran erinnern, wie es sie an einer bestimmten Stelle in ihrer Umgebung jeweils gruselte, weil zum Beispiel die Grossmutter über diesen Ort etwas Unheimliches erzählt hatte. Aufgeschlossen sind sie aber auch gegenüber eigenen Begegnungen mit mit dem «Bachpfattli», einem «Ärdwybli»,

Thomas Immoos Auch wenn es früher Samstagmorgen war: Gut zwei Dutzend Wahlnerinnen und Wahlner fanden den Weg ins Schulhaus, um über die geplante Ortsplanrevision zu diskutieren. Unter der Moderation von Viktor Holzemer vom Planungsbüro Jermann (Zwingen) wälzten die Teilnehmenden in Gruppenarbeiten Ideen, Vorschläge und Wünsche, die dann im Plenum vorgetragen und verfeinert wurden. «Wie soll Wahlen in 15 Jahren aussehen?» Diese Frage stellte Holzemer als Ausgangspunkt für die zu erarbeitenden Vorschläge. Diese sollen dann in die Ortsplanung einfliessen, die bis 2025/26 vollständig revidiert werden und die seit 1997 geltende Ortsplanung ersetzen soll. Der Moderator mahnte gleichzeitig: Die Wünsche aus der Bevölkerung sollten finanzierbar sein. Auch solle in gewissen Bereichen erwogen werden, wieweit eine Kooperation mit andern Gemeinden in Frage komme.

Vorschläge in Gruppenarbeiten

Quelle spannender Geschichten: Das Baselbieter Sagenbuch.

In vier Gruppen wurden die Themenbereiche Raumplanung allgemein, öffentliche Nutzung, Verkehrsentwicklung und Natur erörtert und Stärken wie Schwächen benannt. Es zeigte sich, dass die Bevölkerung sehr zufrieden ist mit der ÖV-Anbindung an den Bahnhof Laufen. Auch die gut ausgebauten Wanderwege rund ums Dorf fanden lobende Erwähnung. Trotzdem war die Wunschliste lang, wie sich an der angeregten Diskussion zeigte. So werden Angebote für Ju-

Workshop: In Gruppen diskutierten die Wahlnerinnen und Wahlner sehr engagiert Vorschläge für eine lebenswerte Gemeinde. FOTO: THOMAS IMMOOS. gendliche (ausserhalb des sehr regen Vereinslebens) vermisst, ebenso bezahlbarer Wohnraum. Unter den Vorschlägen waren die Erstellung eines Basketballplatzes und die Montage einer Kletterwand bei der Turnhalle. Aber auch Seniorinnen und Senioren sollte ermöglicht werden, möglichst lange in Wahlen wohnen bleiben zu können. Weit oben auf der Wunschliste steht ein Ort der Begegnung, eine Art Bistro oder Café. Bedauert wird auch, dass es in Wahlen keine Poststelle mehr gibt. Kritisiert wurden die zu strengen Bauvorschriften in der Kernzone. Die Zonenvorschriften seien auf die heutigen Bedürfnisse anzupassen. Gleichzeitig wurde angeregt, die Baulandreserven im Dorfzentrum umsichtig zu verwalten und nicht alle alten Häuser abzureissen: «Das Alte ist nicht nur schlecht — was einmal weg ist, ist weg», meinte ein Teilnehmer. Es zeigte sich einige Unzufriedenheit darüber, dass der Schwerverkehr ab Gewerbegebiet Büsserach vor allem durch Wahlen führe. Es sei darauf hinzuwirken, dass dieser Verkehr umgeleitet werde, so eine Forderung.

Trottoirs auf der Hauptstrasse

Thematisiert wurden fehlende durchgehende Trottoirs beidseits der Hauptstrasse sowie fehlende Fussgängerstreifen. Diese würden vor allem Kindergartenkindern sowie Seniorinnen und Senioren mehr Sicherheit bieten. Gemeindepräsident Michel Kneuss räumte diesen Mangel ein, wies aber darauf hin, dass es in dieser Sache schwierig sei, eine Lösung zu finden, da hier die Planungshoheit beim Kanton liege. Er versprach, dass die Gemeinde in dieser Sache beim Kanton entsprechende Forderungen stellen werde. Was weitere Forderungen angeht, so wünschen sich die Wahlnerinnen und Wahlner eine bessere Glasfaserabdeckung, damit der Internetempfang auch ausserhalb des Dorfzentrums gut ist. Gelobt wurde, dass Wahlen ein grünes Dorf ist. Allerdings sei der Parkplatz bei der Kirche «eine ökologische Wüste», wurde gesagt. Man könnte den Platz begrünen oder mit Bäumen bepf lanzen. Der Wunsch aller Beteiligten ist, dies zeigte sich in jeder Gruppe, dass Wahlen ein lebendiges Dorf bleibt und nicht zu einem Schlafdorf wird.


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STADT LAUFEN – HOCHWASSERSCHUTZ BIRS

ALLES UNTER DACH UND FACH – DER BAUKREDIT IST RECHTSKRÄFTIG Im November 2021 hat der Baselbieter Landrat den Baukredit für den Hochwasserschutz in Laufen einstimmig genehmigt. Da gegen diesen Beschluss kein Referendum ergriffen worden ist, kann sich das Projekt nun auf die Realisierung vorbereiten. Es tritt in die Ausführungsplanung ein. Gü sc

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Ausschnitt aus dem Übersichtsplan zu den Massnahmen des Hochwasserschutzprojekts für die Stadt Laufen.

Alles braucht seine Zeit – vor allem ein so grosses Vorhaben wie der Hochwasserschutz in Laufen. Er wird sich über einen 3,5 Kilometer langen Flussabschnitt erstrecken und besteht aus einer Vielzahl höchst unterschiedlicher Massnahmen. Mit der Rechtskraft zum Baukredit ist der entscheidende Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung des Projekts erreicht. Sämtliche Bewilligungsphasen, die es noch hätten verzögern können, sind abgeschlossen. Damit fliessen in den nächsten Wochen auch bereits 80 Prozent der Gelder an die Stadt Laufen, die ihr für die Landabtretungen an den Kanton zustehen.

PLANEN IM SINNE DES BAUSTOFFKREISLAUFS Die folgenden Schritte im Projekt widmen sich der Detailplanung. Im Februar 2022 werden die Ingenieurleistungen ausgeschrieben, um mit der sogenannten Ausführungsplanung beginnen zu können. Darin enthalten ist auch die Ausschreibung für ein Baumeister-Unternehmen, das die Bauarbeiten ausführen wird. Eine grosse Herausforderung der Ausführungsplanung ist der Materialfluss. Möglichst grosse Anteile des Aushubs, der vor allem in den Bereichen Nau und Norimatt anfällt, sollen vor Ort wiederverwendet werden, ohne lange zwischengelagert werden zu müssen. Die Optimierung des Baustoffkreislaufs beeinflusst massgeblich das Bauprogramm, das die Abfolge der Arbeiten und deren Zeitbedarf konkret festlegt. Mit dem Baubeginn ist in der ersten Hälfte 2024 zu rechnen.

INFORMIERT BLEIBEN Es braucht noch etwas Geduld bis zum Start der Bauarbeiten. Die Projektleitung wird bis dann etwa halbjährlich im Wochenblatt über die Fortschritte der planerischen Hintergrundarbeiten berichten. Auf www.bl.ch/hws_laufen sind zudem Links zu einem Faltprospekt und mehreren früheren Beiträgen im Wochenblatt abgelegt, die das Projekt inhaltlich vorstellen.

PROJEKTE DER STADT LAUFEN Das Hochwasserschutzprojekt ist nicht nur eine Aufgabe des Kantons. Mehrere Objekte müssen auch durch die Stadt Laufen erneuert werden. Neben dem Ersetzen von Wasserleitungen und Abwasserkanälen geht es insbesondere um den Neubau der Brücken in der Norimatt und beim Wasserfall. Um den Abfluss des Stadt- und des Güschbachs bei Birshochwasser zu gewährleisten, braucht es zudem im Areal des Amthaus-Spielplatzes ein Überlaufwerk. Die Gesamtkosten der städtischen Projekte betragen rund 4,9 Millionen Franken. Über einen Kredit in dieser Höhe beschliesst die Gemeindeversammlung vom 22. März 2022. Den genannten Ausgaben stehen Einnahmen in vergleichbarer Grösse gegenüber. Die Stadt Laufen erhält vom Kanton Basel-Landschaft 4,35 Millionen Franken für den Landverkauf, ergänzt um ca. 0,6 Millionen Franken an Bundessubventionen.

EINLADUNG ZUR INFOVERANSTALTUNG Für die Vorstellung der Projekte lädt die Stadt Laufen die Bevölkerung zu einer Informationsveranstaltung ein:

Termin: Donnerstag, 3. Februar 2022, 19.00 Uhr Ort: Saal Alts Schlachthuus Die Veranstaltung wird als Zertifikatsanlass (2G) durchgeführt. Zusätzlich ist im Saal das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch. Die Stadt Laufen behält sich vor, aufgrund der Pandemie-Situation oder Anpassungen der Massnahmen durch den Bundesrat die Informationsveranstaltung auch kurzfristig abzusagen.

STANDORT DER NAU-BRÜCKE Aufgrund des Hochwasserschutzprojekts muss die Nau-Brücke neu erstellt und auf 60 Meter Spannweite verdoppelt werden. Die Birs erhält in diesem Gebiet ein deutlich breiteres Bett, um ein Mehrfaches an Wasser als bisher aufnehmen zu können. Kanton und Stadt diskutieren derzeit über die gewünschte Lage der zukünftigen Brücke. Die Ergebnisse dieser Gespräche sind per Ende Januar zu erwarten. Eine direkte Auswirkung auf das Hochwasserschutzprojekt werden diese Entscheide allerdings nicht haben.

DAS SPILAG-AREAL ALS BAUZENTRALE Das Flussbett der Birs wird nicht nur im Nau-Quartier, sondern auch in der Norimatt aufgeweitet, um den Massen eines Hochwassers Platz zu bieten. In diesem Areal hatte die Spilag AG ihren Hauptsitz. Die Anbieterin von Berufsbekleidungen entschloss sich im Laufe der Verhandlungen, den Landbesitz vollständig an den Kanton zu verkaufen. Die Aussenfläche kann für die Baulogistik genutzt werden, das Gebäude selber als Baubüro. Aber nicht nur dies: Die ehemaligen Produktionshallen werden auch für alle Infoveranstaltungen zur Verfügung stehen, die es vor und während der Bauarbeiten geben wird.

Verschiedene Räume des ehemaligen Spilag-Gebäudes im Norimatt-Quartier, das als Baubüro und für Infoveranstaltungen genutzt werden wird.

Längst ist an der Baselstrasse 80 neues Leben eingezogen. Passend zum ursprünglichen Geschäftszweck an dieser Adresse bietet ein Outlet-Kleiderladen seine Produkte an. Diese Zwischennutzung ist vorerst befristet bis zum Herbst 2022. Tiefbauamt Basel-Landschaft Philipp Meyer Wasserbau/Gewässerplanung Rheinstrasse 29 4410 Liestal

BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION TIEFBAUAMT / WASSERBAU


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THIERSTEIN

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

KLEINLÜTZEL

Die Dorfholle von Kleinlützel wird gesichert Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist: Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Sitampalam Vivegananthan, Schemelackerweg 1, 4226 Breitenbach Brun + Partner AG, Bergstrasse 5a, 6004 Luzern Heizungsersatz Oelheizung durch neue Wärmepumpe Schemelackerweg 1a 2416 20.01.2022 01.02.2022 Excello Immobilien AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Planungs- und Baubüro Stenz AG, Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Neubau 4 EFH + 1 DEFH: Projektänderung Haus 1 Müschweg 1065 20.01.2022 01.02.2022

Ab sofort wieder normale Schalteröffnungszeiten Ab sofort stehen wir Ihnen wieder zu den ordentlichen Öffnungszeiten zur Verfügung. Wir bitten Sie zu beachten, dass aufgrund der bundesrätlichen Bestimmungen zur Homeoffice-Pflicht nicht alle Dienstleistungen zu jedem Zeitpunkt erbracht werden können. Wir empfehlen Ihnen daher weiterhin, vorgängig einen Termin zu vereinbaren.

Sonntagsmesse mit späterem Beginn Das Pfarramt der röm. kath. Kirchgemeinde bittet um Kenntnisnahme, dass der Beginn der Sonntagsmesse von 10:00 Uhr auf jeweils 10:30 Uhr verschoben wurde.

Pferdemist in bewohnten Gebieten Der schweizerische Verband für Pferdesport stellt in seinem Verhaltenskodex unmissverständlich fest, dass Pferdemist in bewohnten Gebieten in jedem Fall durch den Reiter oder Kutscher weggeräumt werden muss. Wir bedanken uns bei allen Pferdesportlern für die strikte Befolgung dieser Regel.

Kleinlützels Dorfstrasse liegt zum Teil im roten Gefahrenbereich der Dorfholle. Nun werden die von der Einwohnergemeinde bewilligten Schutzmassnahmen konkret umgesetzt. Niklaus Starck Die Kleinlützler Dorfholle, das steile Felsgebiet unmittelbar nördlich des Dorfkerns, liegt gemäss der Gefahrenhinweiskarte des Kantons Solothurn teilweise in der höchsten Gefahrenstufe. Nachdem vor Jahrzehnten die Beweidung der Holle durch Ziegen aufgegeben worden war, verwaldete das Gebiet. Dieser Wald bildet heute das lokale Gefahrenpotenzial: Viele absterbende Bäume stehen auf felsigem Terrain. Stürzen sie um, reissen ihre Wurzeln Gestein mit — eine Bedrohung für die Häuser entlang der Strasse. Die Gemeindeverantwortlichen setzen sich seit längerer Zeit mit den Bedrohungen durch Naturereignisse auseinander. Bereits im Jahr 2005 wurde die Firma Böhringer AG mit der Ausarbeitung einer detaillierten Gefahrenkarte für das Gemeindegebiet beauftragt. Diese Karte dokumentiert auch die grosse Gefährdung von Bauten entlang der Dorfholle, es herrscht dort seit geraumer Zeit ein absolutes Bauverbot. Im Jahr 2019 wurde schliesslich von der Gemeindeversammlung der Sicherung der Dorfholle zugestimmt. Es ist ein kostspieliges Projekt, Gemeinderätin Beatrice Fabbro spricht von zweieinhalb Millionen Franken, davon übernimmt der Kanton Solothurn 80 Prozent. Der untere Teil der Holle soll

Schutzmassnahme: Förster Gerhard Walser erklärt auf dem schmalen Dorfhollenweglein den Umbau des Schutzwalds. Rechts im Bild ein zum Fällen markierter Baum. FOTO: NIKLAUS STARCK aufgelichtet und in seinen ursprünglichen, waldfreien Zustand — eine Magerweide — zurückversetzt werden. Neben der Erhöhung der Sicherheit versprechen sich die Verantwortlichen auch eine Aufwertung der Biodiversität an der Holle. In den Felswänden angebrachte Schutznetze sollen die Gefahr durch Steinschlag bannen. Der Schutzwald im oberen Teil der Holle bleibt bestehen. Inzwischen hat die Reinigung und Entholzung der Felswände stattgefunden und die notwendigen Baubewilligungen wurden oder werden demnächst erteilt. Gerhard Walser, Förster, Betriebsleiter der Forstbetriebsgemeinschaft LaufentalThierstein West, und Richard Waite, Geologe bei PNP Geologie & Geotechnik, Muttenz, erläuterten das Vorgehen an

einer Begehung entlang des Dorfhollenwegleins. Das Interesse war gross, rund 60 Lützlerinnen und Lützler nahmen am Anlass teil. Diesen Monat wird mit den Holzarbeiten oberhalb der Dorfstrasse begonnen. Rund 2500 Bäume, das entspricht etwa 1300 Kubikmetern Holz, werden gefällt. Der grösste Teil wird mit einem «Flüsterhelikopter», einem K-Max mit ineinandergreifenden Hauptrotoren, innert zwei bis drei Tagen aus dem Wald geflogen. Danach werden die bereits 2021 ausgesteckten Steinschlag-Schutznetze entlang des Felsbands der Dorfholle gebaut. Für Informationen zum Projekt «Dorfholle» hat die Gemeinde Kleinlützel eine eigene Internetseite eingerichtet: dorfholle.ch.

LOK ALHISTORISCHES

Erinnerungen an die Kriegs- und Nachkriegszeit Wie zahlreiche vorwiegend junge Südtirolerinnen und Südtiroler nach dem Zweiten Weltkrieg den Kanton Graubünden zum begehrten Arbeitsort erkoren und dort blieben, geschah Ähnliches mit vielen Elsässerinnen und Elsässern, die damals über die Grenze in die Nordwestschweiz gelangten. Linard Candreia

Anlässe 21. Januar, 13h 31. Jan.-4. Feb. 4. Februar, 13h 5. Februar, 14-16h

Wanderung, AHV-Wandergruppe Häckseldienst, Einwohnergemeinde Wanderung, AHV-Wandergruppe Museum geöffnet, Rundbau Schulhaus Breitgarten

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Jeanne Jeger-Wymann fand ihre neue Heimat in Meltingen und erinnert sich noch gut an Details aus ihrer Kindheit und Jugendzeit. Sie war gerade mal fünfjährig, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Dieser habe sie fürs Leben geprägt. Wetterfest sei sie dadurch geworden. Vieles wurde im Elsass auf einmal deutsch: die Strassennamen, die Schulbücher und -hefte. Auch im Familienbüchlein gab’s Änderungen: Jeanne hiess bis nach dem Krieg «Johanna». Die Kruzifixe in der Schule wurden entfernt und durch ein Hitlerbild ersetzt. «Der Unterricht begann mit dem «Heil Hitler»-Gruss und endete mit «Sieg Heil». Viele junge Soldaten mussten an die Front nach Russland und kehrten nicht mehr heim. Es war auch die Zeit der Entbehrungen: Elementare Produkte wie Öl, Mehl und Zucker waren rationiert. Honig und Saccharin waren willkommene Ersatzmittel. «Wir mussten Buchennüsschen sammeln und diese in einer Raffinerie abgeben.» Immerhin lebte die Familie Wymann auf einem ein paar Kilometer vom Dorf Rappoltsweiler/Ribeauvillé entfernten Hof und konnte sich von Gemüse, Kartoffeln und Obst ernähren. Prägend fürs spätere Leben von Jeanne war auch jener Weihnachtsabend, an dem die fünfköpfige Familie Wymann sich zur Mitternachtsmesse begab und am Wegrand tote Soldaten liegen sah. «Da habe ich geschlottert vor Angst.»

Jeanne Jeger: Die 88-jährige, gebürtige Elsässerin erinnert sich noch genau an die schweren Zeiten während des Zweiten FOTO: ROGER JEGER Weltkrieges. Gegen Kriegsende fielen die Bomben. Dicke Vorhänge mussten daheim gezogen werden, um das Haus abzudunkeln. Ihre Familie blieb zum Glück verschont. Die amerikanischen Soldaten kamen im Dezember 1945 als Befreier. «Und sie schenkten uns Schokolade und Chewinggums, ein im damaligen Elsass noch fremdes Produkt.» Ganze sechs Jahre hatte man zum Beispiel keine Schokolade mehr gesehen.

Die Nachkriegszeit

Im Jahre 1947 verstarb im Alter von nur zweiundfünfzig Jahren Jeannes Vater

Charles an den Folgen einer unheilbaren Krankheit. Zum Glück habe der französische Sozialstaat für «Kindergeld» gesorgt. Ihre Mutter Rose sei eine lebenstüchtige, fröhliche Frau und ein grosses Vorbild gewesen. Sie musste sich unter den prekären Verhältnissen einiges einfallen lassen: So ging sie auch im eigenen Bach fischen. In Hofnähe gab’s auch Feldhasen. «Unsere fleissige Mutter verdiente nach dem Krieg ihren Lebensunterhalt vor allem mit Stricken und Nähen.» Jeanne durfte ein Klosterinstitut besuchen, kombiniert mit einer Handelsschule. Es sei keine teure Institution gewesen, auch weil die Ordensschwestern unentgeltlich arbeiteten. Zum Mittagessen gab’s sogar ein halbes Glas Weisswein, gemischt mit Wasser! Das Kloster bewirtschaftete halt viele Reben. In Colmar absolvierte das aufgeweckte Mädchen eine Verkäuferinnenlehre. Und sie wollte unbedingt noch mehr Sprachen lernen mit dem Fernziel, später einmal in der Hotelbranche zu arbeiten: Es folgten insgesamt fünfzehn Monate Au-pair-Erfahrungen in Birmingham und London. Der Traum von Florenz, der nach einem Schweizaufenthalt Wirklichkeit werden sollte, platzte.

London-Meltingen einfach

Jeanne bekam im Jahr 1953 aufgrund eines Inserates eine Stelle als «Ladentochter» im Kolonialwarengeschäft der Familie Jeger in Meltingen. Sie hatte im Dorf schnell Anschluss gefunden. Mit dem Laden ging’s dann aufwärts. 1954 heiratete sie Franz Jeger.

«Non, je ne regrette rien»

Die heute 88-jährige Witfrau, Mutter von zwei Söhnen, einer Tochter und Grossmutter von zwei erwachsenen Enkeln, schaut auf ein erfülltes, glückliches Leben zurück. Sie ziehe die gleiche Bilanz wie ihre Lieblingssängerin Edith Piaf: «Non, je ne regrette rien — ich bedaure nichts.»


THIERSTEIN

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

REGION

NUNNINGEN

Mit Verkehrsdienst gegen das Parkier-Chaos

«Viele Menschen und Betriebe haben kreative Lösungen entwickelt»

Viele Ausflügler zieht es an schönen Winterwochenenden auf den Passwang. Dort sorgt neuerdings ein Verkehrsdienst für Ordnung. haj. Unten grau, oben blau: So präsentierte sich das Wetter in unserer Region am vergangenen Wochenende. Zudem lag in höheren Lagen Schnee. Viele Wanderlustige und Familien mit Schlitten zog es deshalb auf die Jurahöhen. So auch auf den Passwang. Die 150 Parkplätze gleich neben dem bekannten Schlittelhang waren samstags und sonntags bereits zur Mittagszeit belegt. Neuerdings sorgt dort ein Verkehrsdienst dafür, dass nur so viele Fahrzeuge vom Tunnel Richtung Ober Passwang abzweigen, wie der Parkplatz auch aufnehmen kann. «Wir mussten etwas tun», sagt Thomas Jeker, Vizegemeindepräsident der Gemeinde Mümliswil-Ramiswil, auf deren Boden der

Parkplatz liegt. Vergangenes Jahr kam es an schönen Winterwochenenden zu chaotischen Szenen: Die Zufahrtstrasse vom Tunnel ist steil, teilweise eng, manchmal auch schneebedeckt. Einmal musste gar die Kantonspolizei ausrücken, weil nichts mehr ging, sagt Jeker. Das soll mit Einführung des Tröpfchensystems nicht mehr passieren. Die Gemeinde bestellt den Verkehrsdienst an Wochenenden in der Wintersaison — dies auf eigene Kosten. Ebenfalls hat sie zwei mobile Toiletten aufgestellt. «Für die Autofahrenden und Benutzenden des Schlittelhangs ist dieser Service kostenlos», betont Jeker. Um Wartezeiten zu vermeiden, rät er Ausflüglern, per Postauto anzureisen. In den vergangenen Jahren haben — auch wegen Corona — die Besuchendenzahlen im Passwanggebiet markant zugenommen. Mittlerweile sind hier gar Fahrzeuge mit deutschem oder französischem Kennzeichen anzutreffen.

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Thomas Boillat hat dem Forum Schwarzbubenland und der Promotion Laufental mitgeteilt, dass sie sich einen neuen Standortförderer suchen müssen. Im Gespräch mit dem Wochenblatt zieht er Bilanz. Bea Asper Wochenblatt: Warum geben Sie Ihren Job als Standortförderer auf? Thomas Boillat: Ich möchte mehr Zeit mit meinen zwei wunderbaren Kindern und meiner lieben Frau verbringen. Die Arbeit im Betrieb, den Matthias Hänggi und ich 2013 gegründet haben, nimmt auch stetig zu und die Beendigung des Mandats gibt mir mehr Kapazitäten. Wie lautete im Jahr 2016 bei Stellenantritt Ihre Standortanalyse? Es ist eine tolle Region zum Wohnen, Arbeiten und um (Frei-)Zeit zu verbringen. Die Region verfügt über einige teils weltbekannte Grossfirmen und viele kleine Gewerbebetrieben. Das Hauptproblem ist die Verkehrserschliessung Richtung Basel. Als Stärke sehe ich viele motivierte, engagierte Menschen, welche die Arbeit nicht scheuen.

Schönes Winterwochenende auf dem Passwang: Der Parkplatz neben dem Schlittelhang war am Wochenende voll besetzt. FOTO: HANS-MARTIN JERMANN

FOTOGALERIE

Welche Ziele lagen Ihnen besonders am Herzen? Ich hatte mir vorgenommen, die Region weiter zusammenzubringen, sodass diese attraktiv zum Leben und zum Arbeiten bleibt. Ich wollte die Wirtschaftsbetriebe, Vereine, Politiker und Bevölkerung vernetzen sowie der Jugend aufzeigen, dass unsere Region sehr viel bietet — wirtschaftlich und privat. Ich wollte für die Menschen der Region eine zuverlässige und kompetente Anlaufstelle für Fragestellungen wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Art sein. Ebenso war es mir wichtig, stets aktiv, transparent, offen und ehrlich zu kommunizieren. In welchen Momenten merkten Sie, dass Sie an Grenzen stossen? Ich habe versucht, realistische Ideen und Projekte anzugehen und mit motivierten und engagierten Menschen umzusetzen. Manchmal war es schwierig, allen Erwartungen zu entsprechen. Beispielsweise beim Neujahrsempfang war es herausfordernd, den Ansprüchen der Kantone gerecht zu werden.

Seltenes Schauspiel: Nebelbogen statt Regenbogen, aufgenommen in Fehren. FOTO: NATHALIE FUCHS, FEHREN

Wo hat die Region Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf? Ich meine, die Region steht gut da und der regionale Gedanken ist, verglichen mit anderen Regionen, sehr ausgeprägt. Natürlich gibt es bei uns Problemstellungen, die angegangen werden müssen. Einige davon sind bereits aufgegleist. Man diskutiert, ob ein Neuausrichtung respektive Verbesserung der Arbeitsplatzstandorte sowie ein gemeindeübergreifendes Finanzierungsmodell für die gemeinsam genutzten Sport- und Freizeitanlagen möglich sind. Welche Lösungsansätze empfehlen Sie den Menschen? Mit Dankbarkeit, Freude, offen und ehrlich durchs Leben zu gehen. Bei Problemstellungen oder Ideen sollte man das Gespräch suchen und alles offen ansprechen. Es lohnt sich immer, noch einmal eine Nacht darüber zu schlafen. Man sollte nicht aufhören, Ideen zu entwickeln und sich von positiven Menschen und positiver Energie begeistern zu lassen.

Wurst auf dem Grill: Winterbräteln auf dem Dürrberg mit Blick auf den Hirnichopf, Nunningen. FOTO: NATALIE HENZI, NUNNINGEN

Das sind wertvolle Tipps. Seit Corona ist nichts mehr, wie es war. Wie meistert unsere Region diese Krise? Es ist ein grosser Zusammenhalt feststellbar, viele Menschen und Betriebe haben kreative Lösungen entwickelt. Die Region hat sich (auch mit uns und dem Regionalen Führungsstab) gemeinsam ausgetauscht, Informationen zusammengetra-

Möchte mehr Zeit mit der Familie verbringen: Thomas Boillat kündet seinen Job als Standortförderer fürs Laufental und Schwarzbubenland. FOTO: BEA ASPER gen und Lösungen gesucht. Viele Betriebe haben den schlechten Zeiten etwas Positives abgewinnen können. Welches waren die besten Momente in Ihrem Job? Ich konnte viele tolle Menschen kennen lernen, die sich mit Herzblut ins Zeug legen. Das war für mich sehr bereichernd. Gerade auch Kontakte mit jenen Menschen, die für Institutionen, Verbände und Vereine oder beim Organisieren von Anlässen im Hintergrund agieren, sind inspirierend und lehrreich. Dies steht für mich auch sinnbildlich für die Gesellschaft, die nur dank dem (ehrenamtlichen und oft im Hintergrund stattfindenden) Engagement vieler fleissiger Menschen funktioniert. Gab es auch Enttäuschungen? Schade war, dass wir den Lehrlingsaustausch mit dem Jura nicht weiter vorantreiben konnten. Wir hatten bereits mehrere Sitzungen durchgeführt und zehn interessierte Firmen beisammen und mussten dann die entscheidenden Sitzungen wegen der Coronamassnahmen mehrmals verschieben — bis heute. Auch das zweimalige Absagen der Genusstage (fixfertig organisiert) und des Neujahrsempfangs war frustrierend. Ebenso ist für mich enttäuschend, wie der Kanton Solothurn unsere Region wahrnimmt — dies betrifft nicht nur die Wirtschaft. Wie darf man das verstehen? Zum einen äussert sich das in persönlichen Kontakten und Gesprächen mit unterschiedlichen Leuten von «ähne am Bärg». Ganz konkret werden diverse Partnerschaften und Leistungsvereinbarungen abgeschlossen, ohne das Schwarzbubenland zu berücksichtigen: Für Firmengründungen wird finanziell nur das Gründerzentrum Solothurn unterstützt, obwohl wir hier einen hervorragend funktionierenden Business Park haben und dieser sich vehement eingebracht hat. Für ansiedlungswillige, internationale Unternehmen ist der Kanton Solothurn Mitglied bei GreaterZurich Area — für unserer Region wäre Basel Area die bessere Lösung. Als Technologiepartner wird der Switzerland Innovation Park Biel genannt — für unsere Region wären Innovation Parks auf der Achse Basel-Jura näher. Beim Tourismus wird mit Aar-

gau Tourismus kooperiert — für uns wäre Baselland Tourismus sinnvoller, siehe beispielsweise das sensationelle Projekt «E-Bike Ladestationen». Auch wird in der Solothurner Zeitung kaum mal über das Schwarzbubenland berichtet — allerdings wird auch in unseren Zeitungen kaum über die Region rund um Solothurn berichtet. Wie könnte man die Beziehung zwischen Solothurn und dem Schwarzbubenland verbessern? Immerhin haben wir ja bereits seit längerem jeweils einen Vertreter aus dem Dorneck-Thierstein in der Regierung. Meiner persönlichen Meinung nach braucht es mehr physische Präsenz im Schwarzbubenland: bei Anlässen, Sitzungen oder zum Austausch vor Ort. Wer mal via Laufen nach Kleinlützel gefahren ist, von Röschenz über den Chall ins Leimental, von da via Aesch und Dornach den Gempen hoch, dann nahe Liestal in Nuglar St. Pantaleon war und von dort aus nach Breitenbach fährt und zum Schluss über den Passwang rüber nach Solothurn, der sieht sofort, wie verzettelt unsere Region ist: Bestehend aus mehreren kleinen Zentren mit klarer Orientierung auf die Achse Basel–Jura und oft ohne wirklichen Bezug zum Kanton Solothurn. Ich möchte betonen, dass es diesbezüglich auch Vorbilder gibt wie die Solothurner Handelskammer mit Daniel Probst und Thomas Heimann, die unsere Region gut kennen und einen aktiven Austausch pflegen. Wie geht es bei Ihnen persönlich weiter? Ich freue mich auf mehr Zeit mit meinen Liebsten und darauf, unseren Betrieb weiter voranzutreiben. Zudem möchte ich mich auch weiterhin mit dem Verein Freunde RefLaufental für die Menschen einsetzen, die weniger Glück im Leben hatten als andere. Was wünschen Sie der Region für die Zukunft? Dass sich die sehr engagierten Vorstandsmitglieder und der neue Standortförderer oder die neue Standortförderin in der Region weiterhin mit Freude für eine attraktive Region einbringen. Ich wünsche mir, dass unsere Kinder in einer Gegend aufwachsen, die auch zukünftig Perspektiven und Erholungsraum bietet.


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Ja zur Abschaffung der KMU-Steuer und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz Am 13. Februar 2022 stimmen wir über die Abschaffung der Stempelsteuer ab, was zu 80 bis 90% KMU betrifft. Die Gegnerinnen und Gegner beharren auf der fragwürdigen Abgabe auf Eigenkapital: der Besteuerung des Notgroschens von KMU. Diese Steuer vermindert das Eigenkapital, das heisst die Substanz und die Autonomie der KMU und schwächt den Wirtschaftsstandort Schweiz. Deshalb muss diese Steuer, ein Relikt aus dem Jahr 1917, abgeschafft werden. Sämtliche Unternehmen in der Schweiz sind proportional von dieser Abgabe betroffen, besonders jedoch KMU. Bis zur Schwelle von 1 Million Franken muss keine Emissionsabgabe bezahlt werden, was jedoch über den gesamten Lebenszyklus eines Unternehmens gerechnet wird. Erfahrungsgemäss wird diese Schwelle rasch übertroffen, sobald ein KMU eine bestimmte Grösse erreicht. Ab dann greift die Abgabe ab dem ersten Franken. Die Emissionsabgabe generiert dem Bund derzeit rund CHF 250 Mio. pro Jahr, was ca. 0,3% der jährlichen Bundeseinnahmen entspricht. Im Sommer 2021 fällte das Parlament den Entscheid, die Emissionsabgabe auf Eigenkapital abzuschaffen. Die Emissionsabgabe fällt immer dann an, wenn ein Unternehmen Anteile ausgibt, um Eigenkapital zu beschaffen. Diese Investitionen, welche zur Über-

das

lebenssicherung oder zum Arbeitsplatzerhalt dienen, sollten nicht unnötig besteuert werden, bevor überhaupt Gewinn erwirtschaftet werden konnte. KMU stärken Scheitert diese Reform, schädigt dies insbesondere krisenbetroffene KMU in der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Covid-19 Pandemie. Nach Verlusten sind die Notreserven bei zahlreichen Unternehmen aufgezehrt. Die Voraussetzungen für die Überbrückungskredite, welche der Bund in der Corona-Krise zugesprochen hat, erfüllen die KMU meist nicht. Sie sind gerade jetzt stark auf neues Eigenkapital angewiesen und der Staat soll private Finanzierungen nicht durch Abgaben belasten. KMU ohne genügend Eigenkapital gelten als überschuldet und müssen Konkurs anmelden. Die Abgabe ist

volkswirtschaftlich schädlich, absurd und hat mit Steuergerechtigkeit nichts zu tun. Innovative KMU sollen wachsen können, damit die ganze Schweiz von neuen Ideen profitieren kann. Arbeitsplätze sichern Gute Rahmenbedingungen sind essenziell, um Arbeitsplätze in KMU zu sichern und positive Signale an Investoren zu senden. Sind die Steuern zu hoch, wandert das Investorenkapital für die Arbeitsplatzschaffung und -unterhaltung ins Ausland ab. Dies führt zu einem Rückgang der Steuereinnahmen und gefährdet Arbeitsplätze. Die Abgabe wird von der gesamten Wirtschaft und insbesondere den KMU getragen und verhindert das Wirtschaftswachstum in der Schweiz und damit auch die Schaffung neuer Arbeitsplätze.

fokussiert ausschliesslich auf die Gewinnsteuer. Die Schweiz muss sich nun auf den Abbau von fiskalischen Standortnachteilen, wie die Emissionsabgabe konzentrieren wo sie von internationalen Vorgaben unabhängig ist. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen führt ein klares JA zur Abschaffung der KMU-Steuer zu einer dringend notwendigen Stärkung des Wirtschaftsstandorts Schweiz.

Standort Schweiz stärken Der internationale Standortwettbewerb wird zusehends härter. Dies insbesondere auch im Hinblick auf den derzeit diskutierten Mindeststeuersatz für international tätige KMU. Die Schweiz ist mit den kantonal tieferen Unternehmenssteuersätzen direkt betroffen. Der internationale steuerpolitische Druck

JA

Autor: Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv

13. Februar

Änderung Stempelabgaben-Gesetz stempelabgabengesetz.ch

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

Lösung 2/2022:

das

Sudoku im Wochenblatt

KOLIBRI

Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

CH Regionalmedien AG, Laufen

mittel


SPORT

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FUSSBALL

«Unser Glas ist für mich halb voll»

22./23. Januar 2022 Doppelrunde im Serafin, Primarschule Laufen ub. Am kommenden Wochenende findet im Serafin eine Doppelrunde statt. Am Samstag und Sonntag finden insgesamt 9 Meisterschaftsspiele statt, wobei unserer Zweitligisten Damen 1 und Damen 4 gleich an beiden Tagen antreten. Der VBC Laufen hofft dabei auf lautstarke Unterstützung des Publikums. Damen 1 Die Damen sind weiterhin auf der Siegestrasse unterwegs. Sie belegen momentan den 2. Platz mit einem Punkt Rückstand auf Sm’Aesch Pfeffingen und einem Spiel weniger. Am kommenden Samstag treffen sie auf das Schlusslicht VBC Allschwil. Bei diesem Match ist ein Sieg Pflicht, wollen die Damen den Platz an der Tabellenspitze wieder erreichen.

Folgende Spiele finden am Sonntag im Serafin statt: 13.00 Damen 3 15.00 Damen 1 17.00 Damen 4

(5.) – VBC Allschwil 2 (4.) (2.) – VBC Gym Liestal 1 (5.) (6.) – VBC Allschwil 1 (11.)

Gemäss BAG benötigen alle Besucher ab 16 Jahren für den Zutritt auf die Tribüne und zu den Hallen ein gültiges Covid-19-Zertifikat mit amtlichem Ausweis. Die Kontrolle erfolgt am Eingang zur Tribüne. Der VBC Laufen freut sich trotz Zertifikatspflicht und Maske auf Ihre Unterstützung!

Herren 1 Nach ihrem Ausscheiden im Achtelfinalim Schweizer Cup können sich die Herren nun ganz der Meisterschaft widmen, wo sie sich in der gleichen Situation wie die Damen befinden. Am Samstag treffen sie auswärts auf Riehen. Mit ihrem momentanen 2. Platz ist die Mannschaft gut auf Kurs und somit die Aufstiegsspiele in greifbarer Nähe. Folgende Spiele finden am Samstag im Serafin statt: 13.00 13.00 15.00 15.00 17.00 17.00

Damen U15 (4.) Damen U23 (6.) Damen 4 (6.) Damen U19 (2.) Damen 1 (2.) Damen 5 (3.)

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Sm’Aesch Pfeffingen (5.) Traktor Galibasel (5.) Sm’Aesch Pfeffingen 3 (1.) VB Therwil (1.) VBC Allschwil 1 (11.) Traktor Galibasel 2 (1.)

Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Wir beraten Sie gerne!

CH Regionalmedien Telefon 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

4242 Laufen

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Die Schwarzbuben sind nach der Hinrunde in der 3. Liga nur die regionale Nummer drei. Das will man ändern. Das Hauptaugenmerk liege jedoch nicht in erster Linie in der Gegenwart, meint Trainer Shtjefen Frrokaj. Edgar Hänggi Auf den Hinweis, dass Breitenbach in der 3. Liga aus regionaler Sicht nur die Nummer drei sei, reagiert Frrokaj mit einem Lächeln. «Wir haben erst die Hälfte der Spiele hinter uns. Somit ist die Statistik lediglich eine Momentaufnahme.» Für den Teamverantwortlichen der Schwarzbuben ist diese Aussage schon fast ein Temperamentsausbruch. «Wir wurden als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt und dafür sieht es doch nicht so schlecht aus.» Das war nun doch etwas übertrieben, denn während es mit Laufen und, mit Abstrichen, Black Stars und Binningen, Anwärter auf den Aufstieg gab, war der Kreis jener, denen die Relegation zugetraut wurde, verschwommen. Vieles würde man erst während der Meisterschaft erkennen, waren sich die meisten einig. Vor einem Jahr, als nur die halbe Saison gespielt wurde, gab man Breitenbach weniger Kredit. Aufstieg am grünen Tisch und wenig Veränderung im Kader — viele fragten sich, ob das gut gehen könne. Frrokaj war aber schon damals stets optimistisch. Als es gut lief, wie auch dann, als eine Niederlagenserie die Schwarzbuben Richtung Tabellenende spülte, blieb er ruhig. «Am Ende müssen wir dort sein, wohin wir wollen. Alles andere sind Momentaufnahmen, die uns wenig bringen.» Er bekam recht. Breitenbach beendete die Halbsaison auf Platz acht. Auf diese Saison gab es wiederum kaum gross Mutationen. Viele junge Spieler sind dabei, die sich jedoch «gut entwickeln», wie Frrokaj betont. Was ins Gewicht fiel: «Wir beklagten in der ganzen Vorrunde viele Absenzen. Verletzungen, Beruf, Schule, aber auch oft wegen Covid. Das war schwierig im Training und erst recht in den Spielen. Hinzu ka-

Entscheidend: Michael Schneider im Angriff gegen Schlusslicht BCO Alemannia. FOTO: REGIOSPORTAL / MANON STICH

men dann immer wieder fehlende Spieler wegen Sperren. Wir mussten immer wieder umstellen.»

Rekordzahl an Strafpunkten

Nach 13 Begegnungen haben die Schwarzbuben 14 Punkte auf dem Konto. Im Vergleich zur letzten Saison vier weniger. Der Abstand zu den beiden Relegationsplätzen sei zwar momentan beruhigend, aber für Frrokaj ist das kein Blankocheck für den Ligaerhalt. «Wir können und werden uns sicher nicht darauf verlassen, dass Alemannia und US Olympia nicht näher kommen. Wir wollen in der zweiten Saisonhälfte angreifen und uns verbessern.» Für den Trainer gibt es zwei positive Erkenntnisse: «Gegen Laufen und Zwingen haben wir zwar zweimal 2:3 verloren, hätten aber jeweils mindestens einen Punkt verdient. Mir gefiel vor allem die Moral der Spieler in den schwierigen Begegnungen.» Und noch etwas gefiel dem Trainer: «Dass wir gegen die beiden aktuellen Tabellenletzten und gegen Gelterkinden gewinnen konnten, zeigt eine gewisse Reife. Als es darauf ankam, waren wir da!» Zu vieles sei jedoch nicht so gelaufen, wie es aufgrund des Spielverlaufes hätte sein müssen. «Es gibt zu vieles, das ich jetzt nennen könnte. Lassen wir es, denn es ist vorbei. Wir müssen daraus lernen und es im Frühling besser machen.» Ganz klar ist für den Trainer die Rekordzahl an Strafpunkten

ein Minus. Mit den 61 Punkten gewinnt Breitenbach garantiert keinen FairnessPreis mehr. Auch wenn der Verein hohe Ziele steckt und das Projekt «2025» einen gewissen Druck macht, wurde man an der Transferfront nicht aktiv. Mit Emanuel Musaj und Valmir Rexhepi wechseln zwei Spieler in die zweite Equipe. Jonas Ruchti hängt die Schuhe an den Nagel. Aus dem 5. Liga-Team wurde Ömer Uzakgider geholt. «Das Kader ist mit 23 Spielern gross. Ich hoffe, wir haben weniger Ausfälle. Andreas Jeker, der aus Laufen kam, hatte mit Verletzungen zu kämpfen und unser Topskorer Marco Borer wird nach seiner Verletzung wieder sachte mit dem Training beginnen. Dennoch hatten wir beim Trainingsstart 23 Spieler dabei und mit denen wollen wir dann auch nach Portugal, an die Algarve, ins Trainingslager.» Auf die Frage, welcher Rang es denn sein soll, weicht Frrokaj aus. «Eine Zahl kann nicht immer befriedigen. Wir wollen uns verbessern, stetig und das beste aus den Spielen herausholen. Dann ist das, was dabei herauskommt, in Ordnung.» Testspielgegner sind die A-Meister von Concordia, Schwarz-Weiss A sowie die Viertligisten Laufen und Aesch. Zum Schluss meinte Shtjefen Frrokaj noch: «Wenn ich ein Fazit ziehe nach der ersten Hälfte, dann das: Unser Glas ist für mich halb voll!»

VOLLEYBALL

Achtungserfolg im Cup – doch dem Druiden gingen die Zutaten aus Laufens Herren-Zweitligateam bekam am Ende des Achtelfinal-Cupspieles gegen Meister Chênois von den Genfern respektvollen Applaus. Laufen verlor zwar erwartungsgemäss mit 0:3-Sätzen, zeigte dabei aber eine beachtliche Leistung. Edgar Hänggi In einer Vorschau auf die Begegnung wurde Laufen als gallisches Dorf im Schweizer Volley-Cup bezeichnet. Ergo stellte sich das Team von Spielertrainer Markus Fritschi als Gallier den Römern aus Genf. Um diesen roten Faden weiter zu ziehen, muss nach der Partie die Erkenntnis sein, dass dem Druiden wohl die Zutaten für den Zaubertrank ausgegangen waren, denn den Laufentalern hätte eben nur jener Trank oder dann Obelix selbst zur Sensation gereicht. Dass man dennoch zufrieden sein durfte mit sich und dem Verlauf des Spieles, erklärten alle Spieler, aber auch Klubpräsidentin Ursula Brem. Und, um ein letztes Mal den Haken zu jener bildlichen Reise zu schlagen: Hätte man, wie zu Cäsars Zeiten, das Publikum angewiesen, mit dem Daumen anzuzeigen, was sie von Laufens Spielern hielten, wären alle Daumen nach oben gerichtet gewesen. Der Tabellenzweite der NLA musste am Samstag gegen Volley Luzern unerwartet noch über fünf Sätze gehen. Bei den

Teamleistung: Das Team aus Laufen zeigte gegen den Schweizer Meister eine starke Leistung. Innerschweizern spielt neuerdings mit Nathan Broch der Bruder von Laufens Libero Damian Broch. Aber auch Laufen bestritt am Samstag gegen Gelterkinden noch ein Spiel und gewann es 3:0. «Der gute Auftakt gegen Chênois war wichtig, denn so konnten wir die Nervosität ablegen und auch die Zuschauer hinter uns bringen», erklärte Fritschi. Das Heimteam begann keck und führte mit 4:1.

Dann war es vor allem Anes Perezic, der mit seinen Hammer-Services und Smashes die Laufner Annahme vor Probleme stellte. Mit viel Herzblut hielt Laufen den Satz recht offen, verlor ihn dann jedoch mit 17:25. Zu Beginn von Satz zwei machten die Gäste dann ernst. Rasch lagen sie 7:1 voraus. Aber das Heimteam, angefeuert von rund 180 Fans, wehrte sich. Ohne Rücksicht auf blaue Flecken wurde ge-

FOTO: EH-PRESSE

hechtet, und als bei 11:22 gar vier Punkte in Folge gelangen, tobten die Fans. Auch das 15:25 darf sich bei der Ausgangslage sehen lassen. Als Captain Michel Scherrer vor dem dritten Satz meinte, «so, jetzt noch drei Sätze», war das zwar als Jux gedacht, machte aber deutlich, dass man dieses Spiel als Belohnung für die bisher starken Auftritte betrachtete. Zu Beginn von Satz drei spielten die Laufentaler

weiter auf Augenhöhe, zumindest was das Ergebnis betraf. Auch die Genfer hatten ihren Spass am Spiel, freuten sich über gelungene Angriffe. Bis zum 5:7 konnte Laufen mithalten, dann setzte sich der Meister aber deutlich ab. 25:12 war das Verdikt am Ende von Satz drei. Während sich Laufens Spieler draussen zur Leistung gratulieren liessen, genossen die Genfer das süsse Geschenk aus Laufen, das ihnen Scherrer vor der Partie überreichte. «Wir konnten uns immer wieder herankämpfen, dennoch war der Abstand so gross, dass Chênois nicht alles auspacken musste. Ich denke, das kam letztlich uns beiden zugute», meinte Broch. «Wir dürfen stolz sein auf das, was wir heute und generell im Cup geleistet haben.» In dieselbe Richtung geht auch Fritschi: «Unser Ziel ist, dass wir noch einige Jahre zusammen in der 2. Liga spielen können. Aber wir haben jetzt im Cup Blut geleckt, wollen auch nächste Saison für Aufsehen sorgen.» Für Coach Dominik Imark, der im dritten Satz den Posten von Fritschi auf dem Feld übernahm, entstanden einige Punkte, weil man den Ball nicht so spielen konnte, wie es nötig gewesen wäre. Dabei überraschte man den Gegner. Beide Seiten sorgten dafür, dass die Zuschauer auf ihre Rechnung kamen. «Es war trotz Coronaauflagen ein toller Anlass mit vielen Zuschauern. Am meisten gefiel mir aber, wie toll sich unser Team gegen den Meister schlug», fasste Präsidentin Ursula Brem am Ende den Cupanlass zusammen.


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«Wir pflegen Persönlichkeit» Gesundheit & Wohlbefinden

Da as Zentrum Passwang

bieteet 93 Bewohnerinnen und Bewohnern ein heimeliiges und fam miliäres Zuhause. Ländlich gelegen und umgeb ben von schönerr Natur befinden sich das Haus SANA – ein Geesundngspflege heitszentrrum mit integrierter Langzeit- und Übergan us CURA – spezialisiert auf die Pflege un nd und das Hau menzkranker Menschen. Ganz nach unserem Betreuung dem gen Persönlichkeit» steht bei uns der Mensch Motto «Wir pfleg im Mittelpunkt.

CH Media ist eines der führenden Schweizer Medienunternehmen und beschäftigt in der Deutschschweiz rund 2000 Mitarbeitende. Mit ihren Tages- und Wochenzeitungen und Zeitschriften bietet CH Media hochstehenden Journalismus. Als Nummer 1 sowohl im Schweizer Privatradiobereich als auch im privaten Schweizer Fernsehen steht CH Media zudem auch für erstklassige Unterhaltung. Mit ihren Marken in den Bereichen Publishing und Entertainment erreicht CH Media täglich über zwei Millionen Menschen auf allen Kanälen. Modernste Druckereien runden die Produkte- und Servicepalette der Mediengruppe ab.

Wir suchen per 1.3.2022 oder nach Vere einbarung:

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Buchhalter/in 70–80 % Alle Infos und Bewerbungsformular unter zentrumpasswang.ch > Arbeiten > Offene Stellen Zentrum Passwang Spitalstrasse 38 4226 Breitenbach 061 785 31 31 zentrumpasswang.ch

Einfühlend begegnen – kompetent pflegen – begeistert bewegen Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg erbringt Hilfe und Pflege zuhause im Auftrag von 13 Gemeinden im Schwarzbubenland. Sie beschäftigt 80 Mitarbeitende, ist Ausbildungsbetrieb und betreut ca. 250 Klienten pro Monat. An unseren Standorten in 4413 Büren und 4226 Breitenbach wird auf Sommer 2022

eine Lehrstelle als Fachfrau oder Fachmann Gesundheit EfZ frei.

Unsere Spitex bietet eine vielseitige Lernumgebung. Du lernst bei uns nicht nur die Pflegetechniken von Grund auf, sondern erhältst auch Einblick in verschiedene Fachgebiete wie Psychiatriepflege, Wundmanagement und Palliative Care. In der Spitex werden Deine Eigenverantwortung und Selbständigkeit geschult und gefördert. Mehr über uns und diese abwechslungsreiche Lehrstelle findest Du auf www.spitex-thdo.ch. SPITEX Thierstein/Dorneckberg Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach

Ihre Aufgaben

Ihr Profil

• Persönlicher und telefonischer Verkauf von Anzeigen (Print & Online) für unsere Tageszeitungen sowie Anzeiger in der Region Basel • Nachhaltige und erfolgreiche Kundenund Marktbearbeitung im Verkaufsgebiet • Umsatz- und Verkaufsverantwortung für den zugewiesenen Kundenbereich • Aktive Pflege und Ausbau von bestehenden Kundenbeziehungen sowie Realisierung von Sonderseiten/Reportagen für unsere Anzeigenkunden • Datenhandling (Kundeninformationen/Auftragsdaten) im Kundenmanagement Tool • Aktive Zusammenarbeit mit der Redaktion • Repräsentant bei lokalen Veranstaltungen und Messen

• Ausgewiesene Verkaufserfahrung und nachweisbare Erfolge in der Kundenbetreuung und Akquisition • Idealerweise Kenntnisse über die Medienlandschaft und entsprechendes Netzwerk in der Region • Freude am täglichen Kundenkontakt • Selbständige Arbeitsweise sowie gutes Verhandlungsgeschick • Kommunikations- und Abschlussstärke, um unsere Print- und Onlineprodukte erfolgreich zu verkaufen

Warum bei uns ein (a) im Stellentitel steht? Weil bei uns die Bewerbungen aller Menschen willkommen sind, die Lust darauf haben, uns mit ihren vielfältigen Talenten weiterzubringen. Das allein zählt – und nicht Alter oder Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung.

Arbeitsort Rheinstrasse 3, Liestal, Schweiz

Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.chmedia.ch/jobs

Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs

Die Solothurnische Gebäudeversicherung versichert alle Gebäude im Kanton Solothurn gegen Feuer- und Elementarschäden. Nebst der Versicherung und der Brandbekämpfung ist die SGV verantwortlich für den vorbeugenden Brandschutz und den Schutz vor Naturgefahren.

Journalismus, der orientiert. Unterhaltung, die bewegt. Medien, die verbinden.

Wir suchen für das Team Brandschutz in unserer Abteilung Prävention per 1. Mai 2022 oder nach Vereinbarung eine/n

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine

Brandschutzfachfrau/-fachmann

Mitarbeitende Haushilfe

80 – 100 %

Ihre Aufgaben – Brandschutzkontrollen und -abnahmen von Bauobjekten und Bestandesbauten – Brandschutzberatung von Bauherrschaften, Planenden und Behörden – Prüfung sowie Freigabe von Projektunterlagen – Kontrollen von technischen Brandschutzeinrichtungen Ihr Profil – Gute Kenntnisse der VKF-Brandschutzvorschriften, bestenfalls eidg. Fachausweis als Brandschutzfachfrau/-fachmann – Grundausbildung im Baugewerbe – Erfahrung in Planung und Ausführung von Bauten oder Anlagen – Ganzheitliche und vernetzte Denkweise – Sicheres, kommunikationsstarkes und kundenorientiertes Auftreten – Hohe Eigenverantwortung und strukturierte Arbeitsweise – Erfahrung im Umgang mit modernen Arbeitsmitteln – Einwandfreie Deutschkenntnisse in Wort und Schrift – Führerausweis Kat. B Wir bieten – Abwechslungsreiche Tätigkeit mit grosser Verantwortung – Dynamische und motivierte Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen – Moderne Arbeitsmittel in einem digitalen Umfeld – Individuelle Weiterbildungsmöglichkeiten – Anstellungsbedingungen nach dem GAV des Kantons Solothurn Bei Fragen wenden Sie sich an Thomas Fluri, Abteilungsleiter Prävention, Tel. 032 627 97 57 / thomas.fluri@sgvso.ch. Auf unserer Webseite können Sie sich unter https://www.sgvso.ch/ueber-uns/jobs/ auf diese spannende und abwechslungsreiche Stelle bewerben. SGV | Baselstrasse 40 | 4500 Solothurn | www.sgvso.ch | jobs@sgvso.ch

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen motivierten Automobil-Mechatroniker / -Fachmann (m/w) Wir bieten: – Interessante, abwechslungsreiche Tätigkeit – Persönliches, ruhiges und zielorientiertes Arbeitsklima – Mitarbeiterrabatte auf Ersatzteile und Zubehör – Zeitgemässe Entlöhnung und gute Sozialleistungen Ihre Aufgaben: – Allgemeine Wartungs- und Reparaturarbeiten – Aufbereiten von Neuwagen und Occasionen – Erstellen von einfacheren Diagnosen (wenn gewünscht) Ihr Profil: – Freude am Arbeiten in einem Kleinbetrieb – Führerausweis Kat. B – Abgeschlossene Berufsausbildung als Automobil-Mechatroniker, Automobil-Fachmann, oder gleichwertige – Zuverlässig, flexibel, und selbständige Arbeitsweise Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungsunterlagen per Mail an: info@bieli-garage.ch Bieli Garage | Brislachstrasse 3 | 4226 Breitenbach Tel: 061 781 23 43 | www.bieli-garage.ch

für den stundenweisen Einsatz (ca. 20–30%)

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.spitex-thdo.ch. SPITEX Thierstein/Dorneckberg Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach

ISBA AG I Industriestrasse 15 I CH-4222 Zwingen Tel. +41 61 761 33 44 I Fax +41 61 761 33 60 info@isba.ch I www.isba.ch

Die ISBA AG ist ein dynamischer KMU-Betrieb mit rund 50 Mitarbeitenden im Laufental. Wir beliefern die ganze Schweiz mit Kunststoff- und Glasprodukten für Industrie und Bau. Wir suchen eine motivierte Persönlichkeit, welche per August 2022 eine

Ausbildung als Konstrukteur/in beginnen möchte. Mit guten Kenntnissen und Zeugnisnoten in Geometrie, Zeichnen, Mathematik und Physik hast du die beste Grundlage für den Beruf. Gutes technisches Verständnis, logisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen gehören ebenfalls dazu. Genaue, verantwortungsbewusste und sorgfältige Arbeitsweise runden das Anforderungsprofil ab. Siehst du dich zudem als interessierte, neugierige, zuverlässige und teamfähige Person, dann ist der Konstrukteur der richtige Beruf für dich. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann zögere nicht, mehr über den Beruf zu erfahren und bewirb dich jetzt mit deinem kompletten Dossier per E-Mail. Philippe Schaer I Lehrlingsverantwortlicher I ausbildung@isba.ch


MOSAIK VER ANSTALTUNG

EINGESANDT

Dorffest Liesberg

Unterwegs für einen guten Zweck

WoS. Am Wochenende vom 2. bis 4. September soll nun in einem zweiten Anlauf das nächste Dorffest in Liesberg stattfinden. In 16 Büdeli bzw. mobilen Verpflegungsständen werden die Dorfvereine ein breites Angebot an Essen und Getränken anbieten. Nebst all den bekannten klassischen Gerichten wie Pommes, Bratwurst oder Steak, werden die Besucher auch Wildschwein am Spiess, mexikanische Spezialitäten, Leberkäsebrötchen oder Antipasti sowie Wein- und Bierspezialitäten geniessen können. Zusätzlich zum kulinarischen Angebot wird es verschiedene Attraktionen für Gross und Klein geben. Anknüpfend an das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest, das im August in Pratteln stattfindet, wird ein Show- und Schnupperschwingen, unter anderem mit dem Schwingerkönig Matthias Sempach, präsentiert. Aber auch verschiedene künstlerische Darbietungen werden die Muse der Besucher ansprechen, und natürlich werden auch die Kinder auf ihre Kosten kommen. Ein weiterer Anziehungspunkt des Dorffestes wird ein attraktiver Heim- und Handwerkermarkt am Samstag und Sonntag sein. Die Aussteller können zu vernünftigen Konditionen einen Marktstand oder Stellplatz mieten und ihre Produkte vor einer zahlreichen Besucherzahl präsentieren. Interessierte Aussteller, welche am Markt teilnehmen möchten, finden das Anmeldeformular sowie die Marktrichtlinien unter www. dorffest-liesberg.ch. Die Vorbereitungen für das Dorffest vom September 2022 nehmen mehr und mehr konkrete Formen an und versprechen ein ereignisreiches und beeindruckendes Wochenende. Weitere Informationen zum Dorffest können laufend der Website entnommen werden.

Die Redaktion ANZEIGE

GEDANKENSTRICH

Es gibt sie noch, die Hilfsbereiten

Versammelt in der Kirche: Die Sternsingerinnen und Sternsinger waren in Bärschwil und Grindel unterwegs, um den Segen zu bringen und Geld zu sammeln. FOTO: ZVG Es gibt sie noch die kleinen Heldinnen und Helden des Alltags! Die Helden, die ihre eigenen Bedürfnisse für einmal zurückstecken und ihre Wohlfühlzone für andere verlassen. Es brauchte schon viel Enthusiasmus und Willensstärke, um am Sonntag Morgen 9. Januar, um 9 Uhr das warme Haus zu verlassen, um den ganzen Tag lang Wind und Wetter zu trotzen und durch die Dörfer Grindel und Bärsch-

wil zu wandern. Dies alles mit dem Ziel, den Einwohnerinnen und Einwohnern den Segen Gottes zu überbringen und Geld zu sammeln für Kinder in Ghana, Süd Sudan und Ägypten. 23 kleine und grössere Kinder aus Grindel und Bärschwil mit ihren Begleiterinnen und einem Begleiter haben es allen bewiesen: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung und die

Königinnen und Könige waren ja alle in edle Stoffe gehüllt. Vielen herzlichen Dank an die lieben Sternsingerinnen und Sternsinger aus Bärschwil und Grindel und an die Spenderinnen und Spender, die dieses Jahr so viel gespendet haben wie noch nie vorher. Jeannine Laffer-Schmidlin Grindel

VER ANSTALTUNG

Ferruccio Cainero gastiert in Laufen

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» (neuer Name für «Dorfplatz» und «Dies und Das») gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr.

Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Führt durch eine Zeitreise: Ferruccio Cainero. FOTO: ZVG

WoS. «Tic Tac» ist ein ebenso lustiger wie berührender Erzählabend, voller Anekdoten und Erinnerungen, voller Poesie und Nostalgie, von Ferruccio Cainero erlebt, aufgeschrieben und mit italienischer Leichtigkeit vorgetragen. Die Etappen dieser überraschenden Entdeckungstour sind unter anderem die griechische Mythologie, die norditalienischen Bauernkriege, der Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. in Versailles, die dunklen Kammern der Hugenotten im Schweizer Jura — und «Das Zimmer der Zeit». In diesem Zimmer reparierte Fer-

ruccios Vater Luigi die Uhren von ganz Udine, der Heimatstadt der Familie Cainero. Das «Tic Tac» der ungezählten Armband-, Pendel- und Kuckucksuhren war die Musik von Ferruccios Kindheit und ist bis heute in seiner Erinnerung nicht verstummt. Kommen Sie mit auf diese Zeitreise! Ferruccio Cainero gastiert im Kulturforum Alts Schlachthuus am Freitag 28. Januar um 20 Uhr. Lockere Bistrobetstuhlung im Saal. Vorverkauf: Blütenwerkstatt, Delsbergerstrasse 14, Laufen oder online unter www.kfl.ch.

VER ANSTALTUNG

Nomadland im Kulturforum Laufen WoS. Dieses dreifach oscargekrönte Roadmovie der jungen Koreanerin Chloé Zhao erzählt mit betörend schönen Bildern die Geschichte von modernen Nomaden in Amerika, die nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch ganzer Industriestädte alles verloren haben, in ihren Autos leben und sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser halten. Diese Lebensweise ist Realität für viele Amerikanerinnen und Amerikaner. Fern (brilliant gespielt von Francis McDormand) ist verwitwet und arbeitslos. Als sie auch noch ihr Haus verliert, packt sie ihr Hab

und Gut in ihren Van und bricht in ein ungewisses und neues Leben als moderne Nomadin auf. Unterwegs macht sie Bekanntschaft mit anderen kauzigen Aussenseitern, die sich auch für ein Leben ausserhalb der Norm entschieden haben. «Nomadland» im Saal des Kulturforums Alts Schlachthuus in Laufen am Donnerstag 27. Januar um 20.30 Uhr. Der Film wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt. Informationen über die aktuellen Coronaregeln sind unter www.kfl.ch zu finden.

Stark: Frances McDormand als Fern.

FOTO: ZVG

VER ANSTALTUNG

Simon Chen, Kabarett im Alte Schlachthuus Prof. em. Dr. med. Thomas Cerny Präsident der Krebsforschung Schweiz

«Rauchen ist der grösste vermeidbare Risikofaktor für Krebs. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Kinder und Jugendlichen von heute die Krebskranken von morgen werden.»

www.kinderohnetabak.ch

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Benildis Bentolila

Redaktionsschluss

Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen.

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

WoS. Seit seinem ersten Poetry Slam 2005 hat sich Simon Chen allmählich vom Schau- zum Wortspieler gewandelt. Seit langer Zeit ist er als selbstständiger Spoken-Word-Autor unterwegs und freier Mitarbeiter von Radio SRF (Zytlupe). 2015 wagte er den Sprung in die Kleinkunstszene. Er begeisterte mit seinem Debütprogramm «Meine Rede!», das er bei uns im Schlachthuus zeigte. Damit etablierte er sich zum «Komet am Kabaretthimmel». Das Laufner Publikum kennt Simon Chen als höchst subtilen Polit- und Menschenbeobachter. Mit Mimik und Sprache entlarvt er in Politik und Wirtschaft bekannte Muster wie beispielsweise Verführen oder Einlullen. Im neuen Programm «Ausserordentliche Lage» wird nun nach vorne

geschaut. Denn es ist ohnehin nichts mehr, wie es vorher war. Nach der Krise ist vor der Krise. Wenn die Temperaturen steigen, aber die Bereitschaft zum Umdenken nicht, wenn Politiker heisse Luft ausstossen, ohne sie zu kompensieren, dann sind wir definitiv im Krisenmodus. Aber sind Menschen überhaupt imstande, menschengemachte Probleme zu lösen? In diesem hochaktuellen Stück geht’s um nicht weniger als um die Rettung der Welt. Wird es der Bundesrat schaffen, die Krise aufzuhalten? Entscheiden Sie selbst, welche von Simon Chens Rollen dabei die beste Figur macht. Das Kabarett «Ausserordentliche Lage» wird am Samstag 22. Januar um 20 Uhr im Kulturforum Alts Schlachthuus in Laufen aufgeführt.

Simon Chen: Der Kabarettist ist mit seinem Programm «Ausserordentliche Lage» im Alte Schlachthuus zu Gast. FOTO: ZVG

Mein Mann Roland hatte schon am ersten Tag im neuen Jahr Pech: Er stürzte, als er mir das Morgenessen servierte. Der Teller, auf dem er mein Frühstücksei auf Toast wie immer verlockend angerichtet hatte, flog durch die halbe Stube und zerbrach. Eine Scherbe bohrte sich in seinen rechten Handballen. Ei mit Dekoration und Blut überall! Selbstverständlich wollte er nichts wissen von Arzt – wie die meisten Männer. Das werde von allein wieder gut, meinte er. Ich legte einen Druckverband an, so gut es mir als Laiin gelang. Als nach einer halben Stunde die Blutung nicht nachgelassen hatte, wurde es für mich ungemütlich. Ich fragte ihn, ob ich wenigstens eine gute Bekannte, eine Pflegefachfrau, anrufen dürfe. Er willigte ein und ich hoffte, dass sie am Neujahrstag zuhause sein würde. Sie fackelte nicht lang, nachdem ich ihr das Missgeschick geschildert hatte. «Ich bin in 20 Minuten bei euch», sagte sie. Sie schaute sich die Wunde an und entschied: «Das muss genäht werden, ich bringe Roland in den Notfall. Und du, Benildis, bleibst am besten daheim und erholst dich vom Schrecken.» Keine Widerrede! Sie packte meinen Mann mit den nötigen Papieren ins Auto und weg waren sie. Nach einer halben Stunde rief sie an, der Einsatz würde länger dauern, weil die Wunde auf dem Notfall nicht genäht werden konnte. Der Patient musste auf die Station gebracht werden. Nach über drei Stunden brachte sie Roland zurück. An ihrem freien Tag hatte sie sich uneigennützig für uns eingesetzt. Mir wurde einmal mehr bewusst, wie oft wir in letzter Zeit von jüngeren Personen profitieren konnten. Als im April 2020 (ja, schon so lange ist es her!) Lockdown herrschte, hatten wir drei Monate lang unsere persönliche «Poschtifrau». Einmal pro Woche holte sie den Einkaufszettel und brachte uns die gewünschten Lebensmittel vor die Haustüre. Andere Bekannte gingen für uns in die Apotheke. Da lesen und hören wir oft, Hilfsbereitschaft werde heutzutage nicht mehr grossgeschrieben. Alle seien nur noch auf ihren eigenen Vorteil bedacht, würden kaum noch ihre Nachbarn kennen und einander nicht mehr um Gefälligkeiten bitten. Wir erleben das Gegenteil. Als Roland letzte Woche im Spital weilte (hatte nichts mit dem Eierschmaus zu tun), waren wir überwältigt, wie viele Bekannte uns fragten, ob sie uns für Abklärungen, Untersuchungen und Nachkontrollen vor den Spitaleingang in Liestal bringen und dort wieder abholen sollten. Schliesslich sei Roland nicht gut zu Fuss und vor dem Eingang gebe es kaum Parkplätze. Auf mich kann er nicht mehr zählen: Im November habe ich mein Auto verkauft und gleichzeitig den Fahrausweis abgegeben. Wir wurden gut versorgt von Frauen und Männern, die uns liebevoll Taxidienste erwiesen. Somit können wir Aussagen, dass die Aufmerksamkeit kaum mehr vorhanden sei, nicht nachfühlen. Wir glauben daran, was die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1843-1916) einst sagte: «Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt morgen aussieht.» Sie wird gut sein, dank hilfsbereiter Menschen…


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Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

Wir sind ein eigenständiger KMU Betrieb in Zwingen BL mit einem Mitarbeiterstamm von 4 Personen. Bei uns in der Firma Unisal AG, welche eine Tochterfirma von Dörig Metallbau AG Waldkirch ist, werden seit 1976 Alufensterläden in Eigenproduktion hergestellt. Zudem werden Markisen der Firma Stobag, Verbundraffstoren der Firma Griesser und Insektenschutzgitter auf Mass montiert. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir nach Vereinbarung einen handwerklich begabten

Mitarbeiter zur Montage

(Wahlen BL) suchen wir eine

Stallhilfe Liesberg ist eine Gemeinde im Laufental mit rund 1'100 Einwohnern und Einwohnerinnen und grenzt an die Kantone Jura und Solothurn. Für die operative Gesamtverantwortung der Finanzen suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Finanzverwalter/in 60 – 80% Sie sind eine teamorientierte und engagierte Persönlichkeit. Sie verfügen über eine kaufmännische oder gleichwertige Ausbildung und haben sich im Finanz- und Rechnungswesen sowie im Public Management weitergebildet. Sie haben mehrjährige Berufserfahrung in einer öffentlichen Verwaltung und idealerweise umfassende praktische Erfahrung mit HRM2 sowie mit der Software Dialog (ERP-Lösung).

aller Beschattungsprodukte aus unserem Angebot Ihr Aufgabenbereich: Montage der Alufensterläden & Beschattungsprodukte beim Kunden Mithilfe in der Werkstatt zur Herstellung der Alu-Fensterläden Kundenbetreuung vor Ort mit eventueller Massaufnahme Unser -

In Westernreitstall

Gemeinde Liesberg

Anforderungsprofil: Grosses handwerkliches Geschick, oder Erfahrung im Metallbau / Rollladenbau Erfahrung in der Montage von Sonnenschutzprodukten von Vorteil Saubere, exakte Arbeitsweise, teamfähig und flexibel Eigenständiges Mitdenken und spontane Lösungsvorschläge sind gewünscht Im Besitz eines Führerscheines Kat. B Deutsch in Wort und Schrift

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

für 9 Pferde. Du bist zuverlässig, aufgestellt, kannst anpacken und bist zwischen 16 und 70 Jahre alt. Dann melde dich unter 079 709 26 32, Andrea Stegmüller

In dieser Funktion sind Sie hauptverantwortlich für die Buchführung und Rechnungslegung gemäss HRM2. Sie erstellen selbständig die Jahresabschlüsse inkl. Anhängen, die Budgets und die Finanzplanung der Einwohnergemeinde und der Forstbetriebsgesellschaft Laufental-Thierstein. Sie sind zuständig für das Hauptbuch, die Lohn- und Anlagenbuchhaltung, die Kreditoren- und Debitorenbewirtschaftung inkl. Mahn- und Betreibungswesen, das Liquiditätsmanagement, das Versicherungswesen sowie die Gebührenfakturierung. Weiter führen Sie die Hundekontrolle inkl. Erhebung der Gebühren. Sie beraten den Gemeinderat in finanzstrategischen und -politischen Belangen und bereiten entsprechende Geschäfte vor. Bei Abwesenheit vertreten Sie die Gemeindeverwalterin an Gemeinderatssitzungen (Geschäftsvor- und Nachbereitung und Protokollierung). Ihre analytischen Fähigkeiten, eine strukturierte und effiziente Arbeitsweise, gute MS-Office Kenntnisse sowie eine adressatengerechte Kommunikation, Diskretion und dienstleistungsorientiertes Denken und Handeln runden Ihr Profil ab.

So freuen wir uns auf ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per Mail auf info@unisal.ch

Wir bieten Ihnen eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit mit hoher Eigenverantwortung in einem kleinen und motivierten Team. Wenn Sie sich in dieser Aufgabe längerfristig engagieren möchten, senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens Freitag, 18.2.2022 an: bewerbung@dpdienstleistungen.ch

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Thomas Schmidli

Bei Fragen stehen Ihnen die Gemeindeverwalterin Julia Bircher (061 755 97 97) oder Dieter Pfister, dp Dienstleistungen GmbH, Diegten (061 973 03 03) gerne zur Verfügung. 061 461 47 75

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Borer Heizkörper AG lndustriering 63, CH-4227 Büsserach Tel. O61 785 61 61, Fax 061 785 61 62 info@borer-heizkoerper.ch www.borer-heizkoerper.ch

Aluminium- und Stahlheizkörper Konvektoren, Röhrenradiatoren Badheizkörper, Deckenstrahlplatten

Wir sind ein führender Schweizer Spezialbetrieb für die Herstellung von Heizkörpern für den Industrie-, Freizeit und privaten Wohnbereich aus Stahl und Aluminium. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen

Mitarbeiter mit Erfahrung in Schweisstechnik Ihr Profil • Abgeschlossene Grundbildung im handwerklichen Bereich • Berufserfahrung im Metallbau • Kenntnisse in Schweisstechnik und Blechverarbeitung • Selbstständige und flexible Arbeitsweise • Gute Deutschkenntnisse Wir bieten • Abwechslungsreiche Tätigkeit in einem aufgestellten Team • Sorgfältige Einarbeitung • Fortschrittliche Arbeitsbedingungen Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an Borer Heizkörper AG, Industriering 63, 4227 Büsserach d.borer@borer-heizkoerper.ch, Tel. 061 785 61 61

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Liebe Einwohner des Schwarzbubenlandes Liebe Mitglieder Der Vorstand wünscht allen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2022. Wir hoffen, dass in Bälde eine gewisse Normalität Einzug halten wird. Leider musste unser traditioneller Neujahrsapéro auch diesmal wieder abgesagt werden. Wir bemühen uns, die anstehenden Anlässe wie GV etc. möglichst wieder real durchführen zu können. Wir werden Sie zeitnah informieren. Viele Grüsse und bleiben Sie gesund im Namen des Vorstandes Roland Schmid

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LESERBRIEF

Befremdliches und irritierendes zur Spitalschliessung Einstimmig und ohne Enthaltungen beschloss der Baselbieter Landrat damals die Spitalschliessung in Laufen und brach damit den Laufentaler Staatsvertrag. Der Verein «Pro Spital Laufen» reichte beim Kantonsgericht eine Beschwerde ein: Zwar lehnte das Gericht die Beschwerde ab, korrigierte aber den Vertrag dahin, dass das Laufental Anrecht auf die medizinische Grundversorgung habe. Das bringt uns das Spital nicht zurück, aber der Kanton wurde verpflichtet, die Finanzierung der medizinischen Grundversorgung dauernd sicherzustellen. Der grösste Kämpfer in Sachen Spitalerhalt war der damalige Ex-Landrat Georg Thüring, der sich übrigens seit Jahren für das Laufental und seine Bürger einsetzt. Er beschwor damals die Beteiligten, sich mit aller Kraft der Schlies-

sung zu widersetzen. Leider gab es einige Teilnehmer, die sich im Geheimen gegen den Spitalerhalt entschieden, so zum Beispiel Remo Oser, Ex-Gemeindepräsident von Röschenz, heute Gemeinderat. Irritiert war ich von der Anwesenheit von Gemeinderat Oser bei der Gerichtsverhandlung in Liestal, (was auf Fotos ersichtlich ist), hat er doch mit weiteren Gemeindevertretern des Laufentals aktiv die Schliessung des Spitals Laufen vorangetrieben. Ob er sich jetzt als Retter vom Staatsvertrag hervorheben möchte? In der schnelllebigen Zeit geht vieles schnell vergessen. Wir Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vergessen aber nicht so schnell. Nandor Frey Roggenburg

LESERINNENBRIEF

Ja zu verbindlichem Klimaschutz Ich schlendere durch einen Wald. Staunend betrachte ich die Bäume, die mich umgeben. Mein Blick verliert sich, als ich versuche, die Dimensionen dieser wundersamen Lebewesen mit meinen Augen einzufangen. Auf einmal wird mir bewusst, wie wertvoll und fragil die Natur ist und ich frage mich, welche Veränderungen die Zukunft bringen wird. Diese Frage stellt sich auch, wenn man sich mit der Klimaerwärmung beschäftigt. Durch den Ausstoss von Treibhausgasen heizen wir das Klima an, was unsere natürliche Lebensgrundlage bedroht. Das geschieht nicht erst in ferner Zukunft, sondern im Hier und Jetzt. Im Hitzesommer 2019 starben allein im HardWald aufgrund von Trockenheit 6000 Bäume ab. Dieser Wald bildet nicht nur einen Lebensraum für seltene Arten, sondern ist für die Trinkwasseraufbereitung

der Region sehr wichtig. Auch unsere Landwirtschaft leidet unter zunehmender Trockenheit. Um solchen Herausforderungen gewachsen zu sein, müssen wir uns in unserem Denken und Handeln neu orientieren. Wir müssen aufhören, die Natur als Ressource zu behandeln, die endlos ausgeschöpft und verbraucht werden kann. Denn auch diejenigen, die nach uns kommen, haben das Recht auf ein erfülltes Leben. Die Klimaschutz-Initiative will CO2-Absenkpfade festlegen, um die Klimaziele von Paris für den Kanton Baselland verbindlich zu machen. Die Initiative weist chancenreiche Wege, die in die Zukunft führen. Und Wege entstehen nur, indem wir sie gehen. Moira Häner Büsserach

061 741 13 87

LESERBRIEF

borer.getraenke@bluewin.ch www.jbb-getraenke.ch

4208 nunningen www.gewerbeverein-gilgenberg.ch

Sendeanlage bringt keine Gefahr Anwort auf den Leserbrief von Frau Marion Pfefferkorn, Wochenblatt vom 13.1.2022: Sehr geehrte Frau Pfefferkorn In Ihrem Leserbrief geben Sie Ihrer Sorge Ausdruck, dass durch die geplante neue Sendemastanlage am Schulhaus Kleinlützel die geistige und körperliche Gesundheit der Kinder geschädigt werden könnte und rufen andere Eltern zum Widerstand gegen die Errichtung auf. Als Vater zweier Kinder im Primarschulalter habe ich dafür auch grosses Verständnis. Leider begehen Sie dabei denselben Denkfehler wie viele Elektrosmoggegner. Bei der von einem solchen Sendemast abgegebenen Strahlung handelt es sich nämlich um nicht-ionisierende Strahlung. Diese kann — im Gegensatz zu ionisierender Strahlung (z.B. Röntgenstrah-

MUSIK-TIPP

Rod Stewart

Das zwölf Eigen- und Coverversionen umfassende 31. Studioalbum «The Tears of Hercules» (Warner) zeigt den 76-jährigen Rod Stewart in sehr guter Verfassung. Er setzt seine unverwechselbare Stimme in den Dancepopund Rockstücken kraftvoll und in den Balladen gefühlsbetont ein. In ihm lodert immer noch pure Lebenslust. Das verdeutlichen die Liedtexte, in welchen es viel um Sex, aber auch um wahre Liebe geht. So präsentiert der einstige Herzensbrecher seiner jetzigen dritten Ehefrau mit «I Can’t Imagine» ein Treuebekenntnis und seinem verstorbenen Vater mit «Touchline» eine emotionale Ehrerbietung. Erwähnenswert ist ebenfalls «Hold On», ein Song gegen Hass und Rassismus. Rod Stewart bezeichnet sein aktuelles Album als eines seiner besten seit vielen Jahren. Dem ist zuzustimmen. Benno Hueber

LESERINNENBRIEF

Mobilfunkantenne Kleinlützel

Rottannenweg 184

JBB Borer Getränke AG

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Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

lung) — nicht durch Wechselwirkung mit Atomen und Molekülen Ionen erzeugen und chemische intramolekulare Verbindungen verändern. Dies wäre aber die Voraussetzung, um die körperliche oder geistige Gesundheit von Kindern oder Erwachsenen zu schädigen. Dies wurde auch in der Vergangenheit in etlichen wissenschaftlichen Studien bestätigt. Ebenso ist bei einer 25 m Meter hohen Antenne die abgegebene Wärmestrahlung nicht relevant. Ein Natel, das Sie an Ihr Ohr halten (oder auch vor Ihren Mund) gibt ein Vielfaches an Wärmestrahlung ab. Somit brauchen Sie sich also wegen der Sendeanlage keine Sorgen zu machen. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Fakten weitergeholfen zu haben. Peter-Florian Albrecht Hausarzt in Nunningen

Seit Jahren besteht und strahlt die bisherige Swisscom-Antenne auf respektive vom Schulhaus Eich. Diese soll nun den neuen Erfordernissen angepasst werden. Empörte und besorgte Einwohnerinnen und Einwohner von Kleinlützel mögen sich bewusst sein, dass die Strahlung erwiesenermassen direkt unter einer Antenne am schwächsten ist. Es macht ja auch keinen Sinn, eine Antenne zu errichten, die direkt nach unten strahlt! Besorgte Eltern sollten sich allerdings vor Augen führen, dass die Strahlung durch eingeschaltete Handys durchaus nicht unbedenklich ist und folglich sollten sie ihre Kinder ohne Handys zur Schule schicken. Grundsätzlich kann man in unserem Dorf davon ausgehen, dass der Gemeinderat seine Aufgabe pflicht- und verantwortungsbewusst wahrnimmt. Verena Thürkauf Kleinlützel ANZEIGE

LESERBRIEF

GESCHÄF TSWELT

Damenwahl ins Friedensrichteramt

Erfolgreiche Genossenschaftsbank

Im Kanton Baselland gibt es das Friedensrichteramt, eine Schlichtungsbehörde. Häufig sind es finanzielle Forderungen, Nachbarschaftskonflikte oder arbeitsrechtliche Streitigkeiten, die am Tisch der Friedensrichter verhandelt werden. Den Rechtssuchenden soll durch gesichtswahrenden und fachlich kompetenten Umgang effizient geholfen werden. Die Friedensrichterinnen und Friedensrichter haben die Aufgabe, zwischen Kläger und Beklagten zu vermitteln. Erfreulicherweise gelingt es in fast 60 Prozent aller Fälle, zeit- und kostenintensive Gerichtsverfahren zu vermeiden. Die Anforderungen an dieses Amt sind vielfältig: Lebenserfahrung, juristisches Verständnis, Einfühlungsvermögen sowie die Fähigkeit, zuzuhören und Fragen zu stellen. Am 13. Februar wählt das Laufental den zweiten Friedensrichter in einer Nachwahl. Wir freuen uns, dass wir für

dieses anspruchsvolle Amt unsere MitteKandidatin Isabella Oser aus Röschenz gewinnen konnten. Als Rechtsberaterin für die Mitglieder des Lehrerinnen- und Lehrervereins BL hat sie ihre Fähigkeiten als Vermittlerin auch in schwierigen Fällen mehrfach unter Beweis gestellt. Sie bringt jahrelange, fundierte Praxis in arbeitsrechtlichen Schlichtungsverfahren mit ins Amt. Ihre Verhandlungsresultate haben sich auch bei Weiterzug vor Gericht bewährt. Einfühlungsvermögen, Vermittlungsgeschick und Durchsetzungskraft zeichnen sie als Person aus. Wir sind überzeugt, dass sie diese wichtige Funktion im Interesse unseres Tales und unserer Bevölkerung ausüben wird. Deshalb empfehlen wir Isabella Oser am 13. Februar zur Wahl ins Laufentaler Friedensrichteramt. Franz Meyer, Marc Scherrer Landräte «Die Mitte Laufental»

Die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen konnte im herausfordernden 2021 ein erfreuliches Jahresergebnis erzielen. Insbesondere das Kundengeschäft weist ein starkes Wachstum auf. Die hohe Kundengeldzunahme von rund 7,25% auf CHF 408 Mio. sowie das Wachstum der verwalteten Anlagevermögen von rund 21,11% auf über CHF 134 Mio. widerspiegeln das grosse Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Raiffeisenbank und in ihre Kompetenzen im Anlage- und Vermögensverwaltungsgeschäft. Die Kundenausleihungen konnten mit einem sorgfältig kontrollierten Zuwachs von 3,14% auf CHF 470 Mio. weiter ausgebaut werden. Die Ertragslage weist trotz des Rückgangs im Zinserfolg infolge anhaltendem Tiefzinsumfeld und dank höheren Erträgen im Kommissionsgeschäft ein gesundes Bild auf. Der Brutto-

Erfolg aus dem Zinsengeschäft resultiert trotz gutem Kreditwachstum mit CHF 4,95 Mio. um 5,4% tiefer. Der indifferente Erfolg hingegen stieg um 19,2% auf CHF 1,66 Mio. und vermag somit das Ertragsniveau der Bank zu halten. Nach Verrechnung von Schlusskosten des Umbaus, Abschreibungen und Steuern resultiert ein Jahresgewinn von CHF 543 515. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung wiederum die maximal zulässige Verzinsung des Genossenschaftskapitals von 6% vorschlagen. Der Dank für dieses Ergebnis gilt insbesondere unseren Genossenschaftern und Genossenschafterinnen für ihr Vertrauen in unsere lokale, eigenständige Bank. Andreas Mohn Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen

Danke für Ihr Vertrauen!

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Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

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Neues Licht für Breitenbach

Mut machen geht auch digital

Stolzer Geburtstag in Breitenbach

Neueröffnung: Jürgen und Nicole Kaufmann eröffnen in Breitenbach ein neues Geschäft. FOTO: ZVG

PR. Am kommenden Wochenende eröffnet artnic einen strahlenden Showroom an der Schmalzgasse 3 in Breitenbach. Jürgen Kaufmann fabriziert einzigartige Lichtobjekte aus verschiedenen Materialien in Handarbeit. Nicole Kaufmann malt Bilder und kreiert Kunstwerke aus Ton. Ein neuer Lichtblick im Zentrum von Breitenbach. Im grosszügigen und hellen Verkaufsund Ausstellungsraum findet sich eine geniale Mischung aus filigranem LEDLicht und einem erdenden Gegenpol in Form von Holz oder Metall. Jedes Stück ist ein in Handarbeit gefertigtes Schweizer Unikat. Wem das noch nicht persönlich genug ist, kann einige der Lichtobjekte mit der Lasergravurmaschine personalisieren lassen. Schlendert man durch den attraktiven Raum, sieht man imposante Leuchten aus altem Eichenholz, Fassdauben oder unterschiedlichen Metallen. Einige sind bestückt mit einzigartigen Lampen-

schirmen aus Holz, Stoff oder geschickt kombiniert mit Objekten aus Nicoles Töpferwerkstatt. So erschaffen die beiden einzigartige Lichtobjekte. Die Leidenschaft dahinter spricht Bände. Als Besuchende des neuen Showrooms können Sie auch Kunstwerke aus Ton oder Bilder von Nicole bewundern und käuflich erwerben. Weiter können Sie sich über die offene Töpferwerkstatt informieren und selbst kreativ werden oder einen Anlass mit artnic gestalten. Für Ihre eigenen Ton-Kunstwerke gibt es sogar einen Brennservice. Lernen Sie an der Eröffnung die beiden Kunstschaffenden kennen und erfahren Sie mehr über artnic — wo die Kunst schon im Namen steckt. Das Eröffnungswochenende dauert vom Donnerstag 27. Januar bis Samstag 29. Januar. Öffnungszeiten: Donnerstag: 16-21 Uhr; Freitag: 10-21 Uhr; Samstag: 10-18 Uhr. Showroom: Schmalzgasse 3, 4226 Breitenbach. Öffnungszeiten: Freitag: 9-11.30 Uhr und 13.30-18.30 Uhr; Samstag: 9-12 Uhr; www.artnic.ch; www.artnic-designshop.ch.

Schon seit fast zwei Jahren hat die Gemeinde von Jehovas Zeugen in Dittingen konsequent auf Onlinegottesdienste umgestellt, um Infektionsherde zu vermeiden. Auch ihre bekannten Hausbesuche und ihre Präsenz am Bahnhof werden ausgesetzt. Obwohl sich das Gemeindeleben dadurch stark veränderte, stellen sie fest, dass Gottesdienste und sich gegenseitig Mut machen auch langfristig digital funktionieren. Die Glaubensgemeinde führt ihre Gottesdienste per Videokonferenz durch. Aber auch für private Treffen und gemeinsame Unternehmungen nutzen die Glaubensangehörigen gängige MeetingApps — und das generationsübergreifend. Da sie auf die bekannten Hausbesuche verzichten, schreiben ebenfalls viele Gemeindemitglieder freundliche und oft liebevoll gestaltete Briefe an Menschen in ihrer Umgebung, um mit ihnen etwas Positives zu teilen. Selbst ihren wichtigsten Gottesdienst, die jährliche Feier zum Gedenken an den Tod von Jesus Christus, gestalteten Jehovas Zeugen weltweit digital. Dass das funktioniert, zeigen die Zahlen: Zum ersten Mal besuchten über 21,3 Millionen den besonderen Gedenkabend am 27. März. Auch zu ihrem digitalen Sommerkongress zählten sie neue Besucherhöchstzahlen. Wie lange die Pandemie noch eine Rückkehr zur Normalität verwehrt, ist ungewiss. Dennoch sind Jehovas Zeugen auch für 2022 fest entschlossen, positiv zu bleiben und trotz immer neuer Herausforderungen das Beste aus der Lage zu machen — denn Mut machen geht auch digital.

Sind Jehovas Zeugen Impfgegner?

Im Gegensatz zu vielen Gerüchten sind Jehovas Zeugen keine Impfgegner und raten auch nicht von einer Impfung ab. Viele Zeugen Jehovas aus Dittingen haben sich für eine Impfung entschieden. Darüber hinaus schätzen sie den unermüdlichen Einsatz ihrer Mitbürger in den medizinischen Berufen. Annika Rüesch Jehovas Zeugen

100 Jahre alt: Irma Hänggi freute sich über die Glückwünsche von Frau Landammann Susanne Schaffner und von Breitenbachs Gemeindepräsident Dieter Künzli. FOTO: ZVG Ende des vergangenen Jahres durfte Irma Hänggi-Stebler im Altersheim «Zäni» im engsten Familienkreis zum 100. Mal ihren Geburtstag feiern. Irma Hänggi ist eine Kämpferin und überstand einige Schicksalsschläge. So verstarb ihr Mann Stefan nach 62 Ehejahren anfangs vergangenem September. Bis vor zwei Jahren machte Irma Hänggi noch den gesamten Haushalt, kochte, backte und unter ihren Fingern entstanden zahlreiche Kunstwerke. Der Körper zollt mittlerwei-

le dem stolzen Alter Tribut, aber geistig ist Irma Hänggi voll da, interessiert sich, was etwa im Sport so geht und trug am Geburtstagsfest gar ein Gedicht vor. Gratulanten waren auch die Solothurner Regierungsrätin Frau Landammann Susanne Schaffner, Breitenbachs Gemeindepräsident Dieter Künzli und Gemeindeverwalter Andreas Dürr. Edgar Hänggi Nunningen

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» (neuer Name für «Dorfplatz» und «Dies und Das») gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

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Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

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tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch

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Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

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SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 20. Januar 2022 Nr. 3

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wechsel im Gemeinderat

BRISLACH. WoS. Für den zurücktretenden Gemeinderat Joachim Fürst, FDP, wurde für die verbleibende Amtsperiode bis am 30. Juni 2024 Amanda Buri vorgeschlagen. Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission von Brislach hat am 13. Dezember 2021 Amanda Buri in stiller Wahl als gewählt erklärt.

Vortrag

Vogelnahrung: Der Eichelhäher auf der Suche nach Futter.

FOTO: GEROLD ALLEMANN, BÄRSCHWIL

K T. SOLOTHURN

L AUFEN

K T. SOLOTHURN

Alkohol und Drogen

Pfizer in Laufen

Schutzmassnahmen

WoS. Im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn zwischen Freitagabend und Samstagmorgen, 14. / 15. Januar, insgesamt zwölf Verkehrsteilnehmende angehalten, die entweder unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ein Auto (11) oder einen Lieferwagen (1) gelenkt haben. Acht Fahrzeuglenkende waren alkoholisiert unterwegs, vier unter Drogeneinfluss. Die Polizei wird die Fehlbaren bei der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn anzeigen und nahm ihnen den Führerausweis zuhanden der Administrativbehörde ab. Immer wieder ereignen sich Verkehrsunfälle, die durch alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer verursacht werden — dies zeigt die jährliche Verkehrsstatistik. Fehlbare müssen mit happigen strafrechtlichen und administrativen Konsequenzen rechnen.

WoS. Der Comirnaty-Impfstoff (Pfizer/ Biontech) wird neu an ausgewählten Tagen im Impfzentrum Laufen verabreicht. Für die Booster-Impfung mit dem Comirnaty-Impfstoff können sich alle anmelden, bei denen vorher die Grundimmunisierung mit Comirnaty durchgeführt wurde und alle Personen unter 30 Jahren. Es ist zwingend eine Voranmeldung über die Online-Plattform nötig, es werden keine Walk-In-Impfungen mit Comirnaty-Impfstoff angeboten. Die Impfungen mit Comirnaty in Laufen finden an folgenden Daten statt: Samstag, 22.01., Montag, 24.01., Mittwoch, 26.01. und Montag, 31.01., jeweils von 09.00 bis 12.30 Uhr. Der ComirnatyImpfstoff (Pfizer/Biontech) ist aus logistischen Gründen nur an diesen Daten in Laufen verfügbar. Im Impfzentrum West in Laufen wird sonst ausschliesslich der Impfstoff «Spikevax» von Moderna verabreicht.

WoS. Die Omikron-Welle führt auch bei Primarschulkindern zu hohen Fallzahlen. Aufgrund des fehlenden Impfschutzes gehören Kinder bis zwölf Jahre zu jenem Bevölkerungsteil mit dem niedrigsten Immunitätsgrad und dem grössten Ansteckungsrisiko. Um die Kinder adäquat vor einer Infektion zu schützen — aber auch zum Schutz der Lehrpersonen und der übrigen an der Schule tätigen Personen sowie einer möglichen Virusverschleppung von der Schule in die Familie — werden die allgemeinen Schutzmassnahmen an den Volksschulen erhöht. Unter anderem gilt die Maskenpflicht neu auch für Erst- und Zweitklässler — vorerst bis Ende Februar. Auf diese Weise soll künftig weitgehend auf Quarantäneanordnungen verzichtet werden, um einen entspannten Schulbetrieb aufrechtzuerhalten. Ausserdem wird ein Testobligatorium für alle Personen im Schulbetrieb eingeführt.

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Der Verein für Blindenhunde und Mobilitätshilfen VBM sucht Familien/Paare/Einzelpersonen welche Spass daran haben, ab und zu nach Absprache einen Blindenführhund in Ausbildung bei sich Zuhause zu hüten. Bei Interesse und für weitere Informationen melden sie sich bitte bei Alexandra Hell, eidg. dipl. Blindenführhundeinstruktorin, unter der Nummer 076 428 60 25. Ich freue mich auf ihr Interesse.

DORNACH. WoS. Am 24. Januar veranstaltet der Historische Verein des Kantons Solothurn in der Bibliothek des Klosters Dornach einen Vortrag zum Thema: «Chirurgen und Mechaniker auf Augenhöhe. Geschichte der Medizintechnik am Jurasüdfuss.» Weltführende Firmen wie Mathys, Synthes, Stryker und Ypsomed sind im Kanton Solothurn angesiedelt. Jeder zehnte Arbeitsplatz dieser Branche liegt im Kanton Solothurn. Viktor Moser, ein langjähriger Fachmann für betriebliche Schulung und Reintegration, geht der Frage nach, warum ausgerechnet diese Firmen am Jurasüdfuss derart erfolgreiche Unternehmen der Medizinaltechnik geworden und bis heute geblieben sind, und kommt zu sehr interessanten Ursachen und Schlüssen. Vortragsbeginn ist um 19.30 Uhr.

Belastung durch Luftschadstoffe

REGION. WoS. Die Stickstoffdioxidwerte waren an verkehrsexponierten Standorte sowie Standorten im ländlichen Umfeld in der Region Basel im 2021 fast identisch wie im Vorjahr, teilt das Lufthygieneamt beider Basel mit. Aufgrund des kühlen und nassen Sommers wurden tiefere Spitzenwerte sowie weniger Stunden Ozon über dem Grenzwert gemessen als in den vergangenen Jahren. Saharastaub-Ereignisse im Februar verursachten über mehrere Tage hinweg hohe Feinstaubwerte. Obwohl die grossen Feuerwerke erneut ausfielen, erhöhte sich an Silvester die Feinstaubbelastung wetterbedingt und aufgrund privater Feuerwerke im Vergleich zum Vorjahr.

Wir empfehlen

Daheim Von Judith Hermann Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren. Mit ihrem Debütroman «Sommerhaus später» wurde sie bekannt. Es folgten weitere Romane «Aller Liebe Anfang», «Nichts als Gespenster» und «Alice». Sie wurde mit verschiedenen Preisen geehrt, darunter mit dem Kleist Preis und dem Friedrich Hölderlin Preis. Sie lebt und schreibt in Berlin. Der Roman ist in der «Ich-Form» geschrieben. Die 40-jährige Frau lebt in der Stadt und arbeitet in einer Zigarettenfabrik. Nach der Trennung von ihrem Mann sucht sie in der ostfriesischen Einöde die Einsamkeit. Sie trifft dort auf eine Vielzahl von speziellen und liebenswerten Menschen. Da ist zum Beispiel Nike mit den schlechten Zähnen, die von ihren Eltern in Kisten gesperrt wurde. Es ist überall eine leise Verzweiflung und doch eine unerschütterliche Tapferkeit zu spüren. Aber der Roman ist nicht traurig, sondern immer lebensbejahend. Die Sprache ist kraftvoll. Ein Rezensent schrieb gar, sie sei hypnotisch. Und das intensive und auch liebevolle Interesse an Menschen ist immer zu spüren. Das Buch fesselt und man kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die gut 180 Seiten sind an einem Abend spielend zu lesen. Christine Eckert

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