Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 27 I 169. Jahrgang I Dienstag, 5. April 2016
Lob für Turnvereine
Ausbildungsstätte
Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben». > Seite 3
Infotag am Spital Affoltern: Viele Möglichkeiten, ins Gesundheitswesen einzusteigen. > Seite 6
-
Gesundes Altern Referat im Rahmen der Vortragsreihe «Im Herbst des Lebens» in Affoltern. > Seite 6
-
Neuer Säckelmeister Gesellschaftsgut Hausen: Auf Kurt Götschi folgt Hans Götschi. > Seite 7
-
«Natur neben Gleis» Biodiversitätsprojekt: S-Bahn-Trassee als Lebensraum für Reptilien. > Seite 9
Samuel Furrer siegte am Gibelschwinget Die gute Besetzung und der sonnig, warme Frühlingstag sorgten beim Gibelschwinget in Bonstetten für einen rekordverdächtigen Publikumsaufmarsch. Den 1300 Zuschauern wurde von den 81 angetretenen Schwingern aus dem NOS-Verband und Gästen vom benachbarten Schwingklub Freiamt besten Schwingsport geboten. Den Sieg erkämpfte sich der 18-jährige Samuel Giger aus Ottoberg. Die Ämtler Schwinger holten sich fünf Auszeichnungen. ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen
Checkübergabe im Rahmen der Jubiläums-GV, von links: SRF-Moderator Nicolas Senn, der durch das Programm führte; Clientis-Sparcassa-Direktor Marcel Melliger, Ulrich Fausch, Verwaltungsrat; Irene Enderli, Präsidentin Stiftung Spital; und Roland Kunz, Chefarzt Akutgeriatrie/Langzeitpflege. (Bild Werner Schneiter)
40 verrückte Jahre in der Schweiz! Es geht weiter! Vom 5. April bis 2. Mai 2016. – In der Conforama Wallisellen und Schlieren feiern wir weiter die 40
Finanzieller Zustupf für Palliative Care am Spital Affoltern
Jahre in der Schweiz mit verrückten Angeboten! Besuchen Sie zu uns und gewinnen Sie jeden Tag hunderte von Geschenken: Fernseher, Smartwatch, Selfiesticks, Kaffeemaschinen, Küchenmaschinen, usw ... und vor allem ein Auto Renault Kadjar im Wert von 26 400 Franken (genaue Bedingungen siehe im Katalog). www. conforama.ch.
Clientis Sparcassa 1816 spendet zum 200-Jahre-Jubiläum 50 000 Franken Von den über 200 000 Franken, welche die Clientis Sparcassa 1816 jährlich Vereinen, Institutionen und sozialen Einrichtungen zukommen lässt, erhält das Palliative-Care-Kompetenzzentrum am Spital Affoltern 50 000 Franken – einen Check, den die Bank anlässlich ihrer 200. Generalversammlung am vergangenen Freitag in Wädenswil übergab. «Wir sind über-
wältigt, was wir hier bekommen», sagte Chefarzt Dr. Roland Kunz und lobte die Gemeinnützigkeit, die sich die Regionalbank auf die Fahne geschrieben habe. «Andere Banken unterstützen Junge und Leistung. Das ist sexy. Bei uns ist das nicht sexy, aber nachhaltig». Sterben treffe alle, sagte Kunz. Im Palliative-Care-Kompetenzzentrum des Spitals Affoltern werden Erwachsene
mit fortgeschrittenen, unheilbaren Krankheiten behandelt, gepflegt und im Sterbeprozess begleitet. An der Jubiläums-Generalversammlung vom vergangenen Freitag im Kulturzentrum Glärnisch in Wädenswil hob Regierungspräsident Ernst Stocker die Bedeutung der Regionalbank hervor. Sie geniesse grosses Vertrauen, und das sei das grösste
Kapital einer Bank. «Ich hoffe, dass Sie diese Rolle auch in Zukunft weiterhin so gut spielen – die Region braucht Sie, Sie nützen der Region», hielt Stocker fest. Clientis Sparcassa 1816 steigerte in ihrem Jubiläumsjahr den Jahresgewinn um 7,9 Prozent auf knapp 3,4 Mio. Franken. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 8
Das Verhältnis zwischen Eltern und Schule ist oft belastet Auch im Säuliamt ein umstrittenes Thema An der sonderpädagogischen Tagesschule Tägerst in Affoltern sind Unruhen entstanden, weil vier Mütter Mühe mit dem Erziehungsstil der Schule bekundeten. Das Verhältnis zwischen einzelnen Eltern und der Schule ist jedoch vielerorts belastet. ................................................... von salomon schneider Das Kind wurde am Mittagstisch genötigt Gemüse zu essen, es wurde an der Schulter gepackt und schroff zurechtgewiesen, Prüfungsresultate oder
Zeugnisnoten sind nicht zufriedenstellend oder die Schule unternimmt nichts, wenn das Kind auf dem Schulweg unkameradschaftlich behandelt wird. Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulpflegen sehen sich vermehrt mit Vorwürfen vonseiten der Eltern konfrontiert. Kinder können richtig gemein zueinander sein. Die Bandbreite der Gemeinheiten reicht von spielerischer Aggression bis zu gezielter Peinigung. Sie greifen an, verteidigen sich, melden Besitzansprüche an, suchen nach Kontakten und Aufmerksamkeit. All das ist Teil des sozialen Austestens von Grenzen im Kindesalter und im Grunde natürlich.
Bei Streit zwischen Eltern und Schule müssen die Kinder geschützt werden Die Gesellschaft ist jedoch darauf angewiesen, dass sich Kinder und Jugendliche allgemeingültige Normen und Werte aneignen. Am besten funktioniert dies, wenn Eltern und Schule an einem Strick ziehen und vergleichbare Werte vorleben. Wenn sich Eltern gegen Vorgehensweisen der Schule öffentlich zur Wehr setzen und dies ihren Kindern kommunizieren, leidet in vielen Fällen der Respekt der Kinder vor der Schule darunter. Dies kann bei den Kindern zu Verhaltensauffälligkeiten,
Leistungsabfall und im Extremfall zum Schulwechsel führen. Natürlich können und sollen sich Eltern gegen ungebührliches Verhalten seitens der Schule zur Wehr setzen. Wichtig ist es jedoch, dass die Kinder bewusst aus dem Schussfeld genommen werden und möglichst wenig von der Auseinandersetzung mitbekommen. Im Fall der Stiftung Schule Tägerst – an der mittlerweile wieder Ruhe eingekehrt ist – wechselten schlussendlich Kinder die Schule, und der Schulleiter nahm den Hut. ................................................... > Bericht auf Seite 5
200 14 9 771661 391004