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Neue Bettchen und eine Federwiege

11000 Franken war der Erlös des traditionellen Hedinger Adventsmarkts. Dieser Betrag wurde nun gespendet. Seite 8

Modernste Drohnentechnik

Im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Stallikon entwickelt die Firma Sunflower Labs einen «fliegenden Sicherheitswächter». Seite 13

Eine Kuhglocke zur Einbürgerung

Zweieinhalb Jahre nach der Bürgerrechts-Gesetzesänderung gibt es erste Zahlen

Florian HoFer

Seit das neue Bürgerrecht im Kanton Zürich (1. Juli 2023) in Kraft ist, haben sich die Abläufe in den Gemeinden beim Einbürgern verändert. Alle Gemeinden wenden nun den kantonalen Einbürgerungstest an. Es gibt weniger persönliche Gespräche, dafür fordern die Gemeinden mehr Motivationsschreiben ein. Bei den Gebühren gibt es weiterhin grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden. Die Bearbeitung der Gesuche dauert im Durchschnitt länger. Dies zeigt die neue Studie des Statistischen Amts des Kantons Zürich. Es hat auch Zahlen für das Säuliamt parat: Im Jahr

«Der spürbare Stolz auf das bald fertig durchlaufene Verfahren sind die Lichtblicke solcher Verfahren.»

Christoph Rohner, Gemeindeschreiber Hausen

2023 wurden 190 Gesuche eingereicht. 154 Gesuche endeten mit einem positiven Entscheid: 16 wurden zurückgezogen oder abgewiesen. 20 Gesuche sind noch pendent, teilt Deniz Danaci, Abteilungsleiter Einbürgerungen von der Direktion der Justiz und des Innern, mit. Neuere Zahlen sind weniger aussagekräftig, weil die Verfahren bis zu zwei Jahre dauern können. Zu betonen ist, dass es sich hier um Gesuche handelt, nicht um Personen. Ein Gesuch beinhaltet im Durchschnitt über alle Gemeinden in den letzten Jahren 1,6 Personen. Eine von ihnen ist Alina Rao aus Stalli-

Richtungswahl in Hausen

Stefan Gyseler tritt nach zwölf Jahren im Gemeinderat und ebenso vielen als Gemeindepräsident im März nicht mehr zur Wiederwahl an. Hausen steht für ihn «vor einer Richtungswahl», denn es stünden je vier Kandidierende aus dem linken wie aus dem bürgerlichen Spektrum für den Gemeinderat zur Wahl sowie eine Kandidatin der SP und ein Kandidat der FDP für das Präsidium. Die Bevölkerung habe die Wahl, ob sie das «weiter wie bisher» oder lieber etwas Neues wählen möchte, so Stefan Gyseler im Gemeindeporträt. «Es ist ein Privileg für die Hausemer Bevölkerung, eine solch grosse Wahlmöglichkeit zu haben», findet der scheidende Gemeindepräsident. Die grössten Herausforderungen für den Gemeinderat sieht er im Ausbau der Infrastruktur, der aber schon seit einigen Jahren in vollem Gang ist. Der «Anzeiger» hat die Kandidierenden gefragt, wie sie die Projekte weiterführen werden und noch vieles mehr. (red)

Seiten 15 bis 17

kon. «Ich bin seit 2008 in der Schweiz und lebe seit 2018 in Stallikon», erzählt sie. «Meine Familie ist ein deutsch-polnischer Mix.» Nachdem sie in Stallikon heimisch geworden war, kam in ihr die Gewissheit auf, nicht mehr weggehen zu wollen: «Stallikon ist jetzt meine Heimat, ich möchte hier dazugehören.»

Eineinhalb Jahre brauchte es, bis ihr das Bürgerrecht erteilt wurde. «Es ist alles schriftlich abgelaufen.» Mit den Fragen zur Staatskunde, dem Kanton und der Gemeinde hatte sie schon ihre Mühe. «Das war ein bisschen schwierig», erinnert sich Rao. Aber: Es gab eine App, mit der man das alles lernen konnte.» Rao erinnert sich gerne an die Zeit zurück: «Ich wurde immer absolut fair behandelt.» Als die Urkunde dann da war, haben die Kollegen auf der Arbeit herzlich gratuliert und ihr eine Kuhglocke geschenkt. Als Zeichen, dass sie jetzt eine Schweizerin ist.

Kandidaten müssen sich bemühen Und wie laufen die Verfahren im Knonauer Amt so ab? Der «Anzeiger» hat bei drei Gemeinden nachgefragt. In Hausen beispielsweise habe es in den vergangenen drei Jahren 52 Einbürgerungsentscheide und keine Ablehnungen gegeben, so Gemeindeschreiber Christoph Rohner. Herausforderung sei, dass es aufgrund der Ausgestaltung als Verwaltungsverfahren kaum mehr rechtsgenügende Ablehnungsgründe gebe, sofern die Teilnehmer den Gesellschafts- und den Sprachtest bestehen. «Dennoch ist das Verfahren so zu führen, dass sich die Kandidaten bemühen müssen und das Verfahren mit einem gewissen Stolz durchlaufen sollen», sagt Rohner. Die lange Dauer infolge der drei involvierten Staatsebenen sei eher für die Bewerber ein Problem,

Sie bereitete sich auch mit örtlichen Publikationen wie der Dorfzeitschrift «Blickpunkt Stallikon» und dem «Anzeiger» auf die Einbürgerung vor: Alina Rao aus Stallikon, die ursprünglich aus Deutschland stammt. (Bild Daviprasad Rao)

kaum jedoch für die Gemeinden als niederste dieser drei Staatsebenen.

Einbürgerungen, keine Ablehnungen, gab es in den letzten drei Jahren in Hausen.

«Teilweise für die Gespräche sehr gut vorbereitete Kandidaten und der spürbare Stolz auf das bald fertig durchlaufene Verfahren sind die Lichtblicke solcher Verfahren», weiss

der Gemeindeschreiber. Zudem biete man immer auch die Kinder im Schul- und Vorschulalter für die Vorstellungsgespräche mit dem Gemeindepräsidenten und dem Gemeindeschreiber auf, auch wenn diese gemäss Gesetz keinen Integrationsnachweis erbringen müssen: «Dies führt immer wieder auch zu heiteren Situationen», so Gemeindeschreiber Christoph Rohner.

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Die Hüterin der historischen Schätze

Im Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums in Affoltern arbeitet Ulrike Rothenhäusler als Restauratorin. Dort kümmert sie sich um über 860000 Objekte aus den verschiedenen Epochen, Regionen und Lebenswelten des Landes. Im Gespräch mit Simone Brändlin erzählt die Bruggerin, wie es dazu kam. (red) Seite 5

Stunden dauerte die Diebestour eines Marokkaners. Sie endete vor dem Bezirksgericht. Seite 3

«Es macht zusätzlich hungrig für mehr.»

Swiss Ski)

Spannende Wahlen in Obfelden

Bereits zeugen einige Wahlplakate im Dorf vom kommenden Wahltermin. Wie im ganzen Kanton Zürich finden auch in Obfelden am 8. März die Gesamterneuerungswahlen statt. Der «Anzeiger» stellt dazu alle Kandidierenden für die Präsidien der Gemeinde und der Primarschule sowie den Gemeinderat vor. In Obfelden besteht nicht nur für diese Sitze eine Wahlmöglichkeit, sondern auch fürs Präsidium. Stephan Hinners strebt seine nächste Amtszeit als Gemeindepräsident an, wird aber aus den eigenen Reihen konkurrenziert. Die momentan als Tiefbauvorsteherin amtende Diana Caruso möchte Hinners ablösen. Nach zwei Rücktritten aus dem Gemeinderat stellen sich auch dafür mehrere Personen zur Verfügung. Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an, für den verbliebenen Sitz im Gemeinderat mit Philipp Schwendimann und Yves Dietre gleich zwei Personen. Daneben stehen auch neue Mitglieder für die Schulpflege und die RPK zur Wahl. (dst) Seiten 9 bis 11

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Niels Hintermann, Skiprofi, nach dem 6. Rang in Kitzbühel. (Bild

Verkehrsanordnung:

Hauptikonerstrasse, Kappel am Albis Vorübergehende Verkehrsanordnung

Dauer der Verkehrsanordnung ca.23.März 2026 bis am 17.April 2026

Verkehrsanordnung

Aufgrund der Leitungsumlegung wird in Anwendung von § 7 der kantonalen Signalisationsverordnung nachfolgende

Verkehrsanordnung verfügt:

Die Hauptikonerstrasse, Gemeinde Kappel am Albis (Uerzlikon/Hauptikon), ist auf dem Teilstück ab Dorfmitte UerzlikonbiszumKindergartenUerzlikon wegen Leitungsbauarbeiten für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anstösser sind über die Sperrung informiert.

Verkehrsumleitung

Die Verkehrsumleitung erfolgt über die Zürichstrasse/Baarerstrasse via Rossau nach Hauptikon.

Missachtung

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessenArt.90 bestraft.

Verfügende Stelle

Gemeinderat Kappel amAlbis,Lindenfeld 2a,8926 Kappel amAlbis

Rechtliche Hinweise und Fristen

Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 26.2.2026

Verkehrsanordnungenhabeneine Rechtsmittelfristvon30Tagen.

Kontaktstelle

StadthalteramtAffoltern Im Grund 15,8910Affoltern amAlbis

Verkehrsanordnung:

In den Wässern/Weierrain, Kappel am Albis Vorübergehende Verkehrsanordnung

Dauer der Verkehrsanordnung

2.Februar 2026 für ca.5 Wochen

Verkehrsanordnung

Aufgrund von Sanierungsarbeiten wird in Anwendung von § 7 der kantonalen Signalisationsverordnung nachfolgende Verkehrsanordnung verfügt:

Die Strasse «In den Wässern / Weierrain», Gemeinde Kappel am Albis (Uerzlikon), ist auf dem Teilstück ab der Hauptikonerstrasse bis zum Kindergarten, wegen Leitungsbauarbeiten gesperrt.

Verkehrsumleitung

Die betroffenen Anstösser wurden über die Sperrung sowie Umleitung schriftlich informiert.

Missachtung

Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art.90 bestraft.

Verfügende Stelle

Gemeinderat Kappel am Albis,Lindenfeld 2a,8926 Kappel am Albis

Rechtliche Hinweise und Fristen

Gegen diese Verkehrsanordnung kann während der Rekursfrist bei der Kontaktstelle Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen.

Rechtsmittelfrist Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 26.2.2026

Verkehrsanordnungen haben eine

Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Kontaktstelle

Stadthalteramt

Im Grund 15,8910 Affoltern am Albis

Unterschutzstellung, Liegenschaft Dörfliweg 3, (auf Kat.-Nr. 51, Vers.-Nr. 77), Maschwanden

Angaben zur Meldung

Der Gemeinderat hat am 16. Dezember 2025 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag, mit dem das Gebäude Vers.Nr. 77 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 51 am Dörfliweg 3 in 8933 Maschwanden unter Schutz gestellt wird, wird gestützt auf die §§ 203 Abs. 1 lit. c und 205 lit. d PBG genehmigt.

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen.

Einsichtnahme

Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den ordentlichen Öffnungszeiten.

Rechtliche Hinweise und Fristen Publikation nach Planungs- und Baugesetz (PBG).

Rechtsmittelfrist

Frist: 30 Tage

Ablauf der Frist: 26. Februar 2026 Meldungen für Unterschutzstellungen haben eine Rechtsmittelfrist von 30 Tagen.

Affoltern am Albis

Am 19. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Silvia Hedwig Sidler geb. Kleiner geboren am 22. Mai 1938, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

27. Januar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 23. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Eva Maria Smith geb. Fuchs

geboren am 21. Juni 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt.

27. Januar 2026

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Bonstetten

Am 18. Januar 2026 ist gestorben:

Robert Fluri

geboren am 10. Oktober 1943, von Luterbach, wohnhaft gewesen in Bonstetten. Bestattungsamt Bonstetten

Kappel am Albis

Am 19. Januar 2026 ist in Zürich gestorben:

Steiger Kurt geboren am 9. September 1946, von Schlierbach LU, wohnhaft gewesen in 8926 Uerzlikon.

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

Wettswil am Albis

Behördensprechstunde Wettswil am Albis

Einwohnerinnen und Einwohner haben an den Behördensprechstunden die Möglichkeit, persönliche Anliegen direkt und unbürokratisch mit einer Vertretung des Gemeinderates Wettswil am Albis zu besprechen. Der Gemeinderat will damit den Kontakt zur Bevölkerung stärken, Anliegen ernst nehmen und wo möglich Lösungsmöglichkeiten prüfen und anbieten.

Die nächste Behördensprechstunde findet am Dienstag, 3. Februar 2026, von 17.30 – 18.30 Uhr im Dachgeschoss des Gemeindehauses Wettswil am Albis statt.

Peter Gretsch,Vizepräsident und Ressortvorstand Gesundheit und Sicherheit, sowie Marco Santi, Ressortvorstand Tiefbau und Werke, freuen sich, Sie begrüssen zu dürfen. Eine vorgängige Anmeldung ist nicht notwendig.

Am 20. Januar 2026 ist in Wettswil am Albis gestorben: Huter geb. Trummer Friederike Monika geboren am 17. April 1942, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Wettswil am Albis

Affoltern am Albis

Am 22. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben: Hedwig Marta Hottinger geb. Sidler geboren am 2. August 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Abdankung am Donnerstag, 29. Januar 2026, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten.

27. Januar 2026 Bestattungsamt Affoltern am Albis

Du hast gesorgt, Du hast geschafft, gar manchmal über Deine Kraft, nun bist Du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, Du liebes Mutterherz.

Traurig, aber dankbar, nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mütsch, Schwiegermutter, Grosi, Urgrosi und Schwägerin

Silvia Sidler-Kleiner

22. Mai 1938 – 19. Januar 2026

Nach einem erfüllten, langen Leben ist sie friedlich eingeschlafen. Vielen Dank für Deine Liebe, wir werden Dich nie vergessen. Du wirst immer in unseren Herzen weiterleben.

In stiller Trauer Jürg und Gisela Sidler-Ingold Ruth und Alfio Usseglio-Sidler Michael und Joanna mit Maelle und Lovis Marina und Björn mit Lia, Evin und Jori Manuel und Vanessa Sandro und Danielle mit Davina und Lynn Sabrina und Anthony mit Lyana

Wir werden im engsten FamilienkreisAbschied nehmen. Allfällige Spenden an die Schweizer Berghilfe,Adliswil, Vermerk: Silvia Sidler, IBAN: CH44 0900 0000 8003 2443 2. Traueradresse: Jürg Sidler, Grossholzstrasse 10, 8910Affoltern amAlbis

Turnverein Obfelden Männerriege Obfelden Turnveteranen Obfelden

Traurig nehmen wirAbschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Hans-Ulrich Wydler

16. Februar 1936 – 20. Januar 2026

Er hat sich stets für die Förderung der Turnsache eingesetzt und aktiv am Vereinsleben teilgenommen. Wir halten Hansueli mit seiner geselligen und aufgestelltenArt in unserer Erinnerung.

Turnverein Obfelden Die Vorstände

Die Vögel singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen Tagesablauf.

Nur du bist fortgegangen.

Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. (Johann Wolfgang von Goethe)

Traurig, aber dankbar nehmen wirAbschied von unserem lieben

Hedy Hottinger-Sidler

2.August 1926 – 22. Januar 2026

Nach einem langen, gesunden und erfüllten Leben durftest du im Kreise deiner Familie friedlich einschlafen.

Deine Liebe und fürsorgliche Art wird uns immer begleiten. Du bleibst in unseren Herzen. Irene und Marco Koller

Tomy und Melanie Koller mit Nino und Amea

Mario Koller

Céline Koller

Anita Hottinger

Viviane und Lucas Oechslin-Hottinger mit Odin, Marlon und Malin

Marc Hottinger und Denise Kühn mit Bobbie Camille

Mitch und Laura Hottinger-Biel mit Mae und Rin

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. DieGedenkfeierfindetamDonnerstag,29.Januar2026,um14.15Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt.

Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsliga Schweiz, Effingerstrasse 40, 3001 Bern, IBAN CH95 0900 0000 3000 4843 9, Vermerk: Hedy Hottinger-Sidler.

Traueradresse:Anita Hottinger, Niederfeldstrasse 22, 8932 Mettmenstetten

WIR GRATULIEREN

Zum 85. Geburtstag

Dora Probst in Obfelden darf heute auf gelebte 85. Lebensjahre anstossen. Zum besonderen Geburtstag gratulieren wir und wünschen ein schönes Fest und viel Gfreuts.

Zum 96. Geburtstag

Gestern, am 26. Januar, feierte in Hausen Hans Rudolf Maurer seinen 96. Geburtstag. Zu diesem hohen Freudentag gratulieren wir ganz herzlich und hoffen, dass er einen wunderschönen, unvergesslichen Tag erleben durfte, der noch lange nachhallen wird. Fürs neue Lebensjahr alles Gute.

Gratulationen sind willkommen!

Für die Rubrik «WIR GRATULIEREN» sind wir auf die Einsendungen der Leserinnen und Leser angewiesen.

Bitte schicken Sie uns Gratulationshinweise per Mail an:

redaktion@affolteranzeiger.ch

Gratis aufgenommen werden Geburtstage ab dem 90., runde und halbrunde ab dem 80. sowie Hochzeitsjubiläen ab der Goldenen Hochzeit (50 Jahre).

Die Mails müssen jeweils am Mittwochmorgen bis 8 Uhr für die Ausgaben vom folgenden Freitag und Dienstag eintreffen. (red)

Verhaftet nach einer

Diebestour

18 Monate Gefängnis für Marokkaner – 6 davon unbedingt

Der 21-jährige Marokkaner reiste am 22. August 2025 von Frankreich her illegal in die Schweiz ein. Innerhalb von rund 24 Stunden beging er in Restaurants Diebstähle beziehungsweise Versuche und machte in zum Teil unverschlossenen Autos und Lieferwagen Beute. Beim Einbruch in ein Restaurant wurde er einen Tag nach seiner Einreise verhaftet und sitzt seit dem 20. Oktober 2025 im vorzeitigen Strafvollzug. Im Oberamt drang der Mann in einen unverschlossenen Lieferwagen ein und stahl ein iPad im Wert von 350 Franken. Aus einer privaten Fahrzeughalle entwendete er ein Fahrrad und einen Helm im Wert von über 800 Franken. Unverschlossen war auch ein PW, wo dem Dieb eine Tankstellenkarte in die Hände fiel. In einem Restaurant drückte er ein gekipptes Fenster auf, wodurch ein Sachschaden von 300 Franken entstand. Dort behändigte er drei Mobiltelefone, einen Zahlungsterminal, ein MacBook und ein Tablet im Gesamtwert von rund 2000 Franken. Dazu erbeutete er fast 600 Franken Bargeld. Er drang schliesslich in ein weiteres Restaurant ein, konnte dort aber in den frühen Morgenstunden verhaftet werden.

Sechs Jahre Landesverweis

Vor dem Bezirksgericht Affoltern kam es zum abgekürzten Verfahren ohne Plädoyers. (Bild -ter.)

Herausgeberin:

CH Regionalmedien AG

Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.

Leiterin: Barbara Roth

Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch

Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst)

Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810

Beratung und Verkauf Inserate: Evelyn Löhr / Christine von Burg Telefon 0582005700 inserat@affolteranzeiger.ch

Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 0582005714, M 0796823761 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch

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Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr

Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr

Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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Abonnementspreise:

¼ Jahr Fr. 79.–½ Jahr Fr. 97.–

1 Jahr Fr. 170.–

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Ein Produkt der

Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch

Beteiligungen

Vor dem Bezirksgericht Affoltern kam es zum abgekürzten Verfahren ohne Plädoyers. Das Gericht muss lediglich prüfen, ob es mit dem Urteilsvorschlag der Staatsanwaltschaft «leben» kann. Der Pflichtverteidiger und der geständige Beschuldigte können es. Auch das Gericht akzeptiert das vorgeschlagene Strafmass vollumfänglich. Wegen mehrfachen, teilweise versuchten und geringfügigen Diebstahls, mehrfachen Hausfriedensbruchs, rechtswidriger Einreise, geringfügiger Sachbeschädigung und unrechtmässiger Aneignung wird der Marokkaner zu einer Gesamtstrafe von 18 Monaten verurteilt – dies unter Widerruf von zwei bedingten Strafen vom Sommer 2024, ausgefällt von der Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Stadt. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wird im Umfang von zwölf Monaten aufgeschoben und eine Probezeit von drei Jahren festgesetzt. Gut 150 Tage Haft hat der Mann von den sechs Monaten, die er absitzen muss, bereits erstanden. Der Marokkaner wird für sechs Jahre des Landes verwiesen. Die Busse beträgt 100 Franken. Der Beschuldigte hat ausserdem die Verfahrenskosten in der Höhe von 6760 Franken zu tragen, derweil die Anwaltskosten (rund 4500 Franken) auf die Staatskasse genommen werden.

Urteil DH 250 006 vom 20. Januar 2026, abgekürztes Verfahren

«Man will Schein- oder Zwangsehen vermeiden»

Fortsetzung von Seite 1

Florian hoFer

2023 gab es in Wettswil 33 ordentliche und 4 erleichterte Einbürgerungen, 2024 waren es 23 ordentliche und eine erleichterte Einbürgerung. Im Jahr 2025 zählte der stellvertretende Gemeindeschreiber Remo Buob 49 ordentliche und 4 erleichterte Einbürgerungen. Die eingebürgerten Personen kommen dabei aus einer Vielzahl von Ländern. Buob zählt auf: «Deutschland, Italien, Sri Lanka, Vereinigtes Königreich, Indien, Südafrika, Russland, Rumänien, Philippinen, Estland, Thailand, Algerien, Slowakei oder Mexiko.»

Einladungen gibt es weiterhin

Natalie Kuratli, stellvertretende Stadtschreiberin in Affoltern, weist auf Anfrage des «Anzeigers» auf einen in der Diskussion um Einbürgerungen eher weniger beachteten Punkt hin. Bei den sogenannten erleichterten Einbürgerungen, also wenn zum Beispiel der eine Eheteil eingebürgert werden soll und der andere Eheteil bereits Schweizer oder Schweizerin ist, müsse man ein gewisses Augenmerk auf den Status der Ehe legen. «Man will Scheinehen oder auch Zwangsehen vermeiden», sagt Kuratli. In solchen Fällen wird die einzubürgernde Person eingeladen und begutachtet. Dabei werden Fragen zum Wert der Bundesverfassung, zu den finanziellen Verhältnissen oder auch zu eventuellen Sozialhilfebezügen gestellt. Bei Einbürgerungen der dritten Generation wird ebenfalls von einer «erleichterten Einbürgerung» gesprochen. Solche Ein-

ladungen gibt es auch bei den ordentlichen Einbürgerungen. «Wenn man der Meinung ist, dass die Akten etwas dürftig sind», so Kuratli. Aber: «Wenn die vorliegenden Unterlagen ausreichend sind, gibt es kein Gespräch mehr. Das hat sich mit dem 1. Juli 2023 geändert.»

Dreistufiges Einbürgerungsverfahren Wer sich im Kanton Zürich ordentlich einbürgern lassen will, reicht das Gesuch beim Gemeindeamt des Kantons Zürich ein. Das Gemeindeamt ist die verfahrensleitende Stelle und übernimmt einen Teil der Gesuchsprüfung.

Dabei geht es vor allem um Registerabfragen. Die Wohngemeinde prüft die Integration. Darunter fallen unter anderem die Themen Sprache, Grundkenntnisse und Kontakte mit Schweizerinnen und Schweizern. Der Bund prüft das Gesuch zudem im Hinblick auf die innere und äussere Sicherheit. Ein anderes Verfahren kommt bei den erleichterten Einbürgerungen zum Zug. Dieses leitet der Bund. Die Gemeindegebühren für eine Einbürgerung sind gegenüber 2022 im Allgemeinen leicht gesunken. Für 25-Jährige und Ältere liegen sie am häufigsten zwischen 400 und 600 Franken. Dabei gibt es aber mit Gebühren zwi-

schen 200 und 2400 Franken nach wie vor grosse Unterschiede zwischen den Gemeinden. Die kantonale Studie berücksichtigt nur die Kosten auf Gemeindeebene. Für den dreistufigen Einbürgerungsprozess kommen für die Gesuchstellenden noch Kosten des Kantons und des Bundes sowie allfällige Gebühren für Sprach- und Grundkenntnistests hinzu.

Haben Sie im Zusammenhang mit einer Einbürgerung im Knonauer Amt etwas besonders Nettes oder auch Unangenehmes erlebt? Schreiben Sie uns einen Leserbrief: www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen

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Der Weg zum Schweizer Pass ist nicht immer einfach. Dafür ist die Freude über die Zuteilung riesengross.
(Bild Niklas Thalmann / CH Media)

Wahlerklärung für die Erneuerungswahl des Notars des Notariatskreises Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2030, stille Wahl zustande gekommen

Auf die Wahlanordnung vom 21. Oktober 2025 für die Erneuerungswahl der Notarin/des Notars des Notariatskreises Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2030 sind der wahlleitenden Behörde, dem Stadtrat Affoltern am Albis, gleich viele Personen vorgeschlagen worden, wie Stellen zu besetzen sind. Die zunächst zur Wahl vorgeschlagene Person hat sich zudem in der zweiten Vorschlagsfrist nicht geändert. Damit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt (§ 54a des Gesetzes über die politischen Rechte [GPR, LS 161]).

Für die Amtsdauer 2026 – 2030 erklärt der Stadtrat Affoltern am Albis folgende Person in stiller Wahl als gewählt:

Als Notar des Notariatskreises Affoltern für die Amtsdauer 2026 – 2030:

• Mohni Andreas, 1973, 8934 Knonau, Notar, bisher, parteilos

Die in der Wahlanordnung vom 21. Oktober 2025 festgelegte Wahl an der Urne findet dementsprechend nicht statt.

Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Bezirksgebäude, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c Verwaltungsrechtspflegegesetz [LS 175.2]). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.

27. Januar 2026

Stadtrat Affoltern am Albis

Zugerstrasse 10 8915 Hausen am Albis Telefon 044 764 80 20 | gemeinde@hausen.ch | www.hausen.ch

Gebühren für Wasser, Abwasser und Entsorgung für das Jahr 2026

Der Gemeinderat hat am 28. Oktober und 9. Dezember 2025 die Gebühren für das Jahr 2026 wie folgt festgesetzt (gegenüber dem Vorjahr unverändert):

Frischwasser, Rechtliche Grundlage: Wasserversorgungsverordnung

Grundgebühr pro Wasserzähler

Siedlungsentwässerung, Rechtliche Grundlage: Siedlungsentwässerungsverordnung

Fr. 50.00Grundgebühr für die Zählermiete (bei separatem Zähler) Fr. 50.00

Mengengebühr pro m³ Fr. 1.90/m³* Mengengebühr pro m³ Fr. 2.96/m³* Grundgebühren pro Gebäudekomponente Fr. 22.00* Abwassergrundgebühr flächenbezogen multipliziert mit Faktor der Bauzone Fr. 0.24/m³*

(Beispiel: ein EFH = 18 Punkte  Fr. 22.00 x 18 = Fr. 486.00 Grundgebühren pro Jahr)

Beispiel: Parzelle mit 700 m² in der Wohzone W/1.4  Fr. 0.24 x 700 x 1.4 = Fr. 215.60 Grundgebühren pro Jahr) Mehrwertsteuer exkl. 2.6% MwSt Mehrwertsteuer exkl. 8.1% MwSt

Wasseranschlussgebühren Fr. 16.00/m³ Baumasse Abwasseranschlussgebühren Fr. 8.00/m³ Baumasse

Kehricht, Rechtliche Grundlage: Gebührenverordnung und Gebührentarif Haushalte (ganze Wohneinheit)Fr. 130.00

Einzelpersonenhaushalte, max. 2 Zimmer (auf Gesuch)Fr. 100.00

Gewerbebetriebe Fr. 165.00

Einzelpersonen­ und Landwirtschaftsbetriebe, welche eine Haushaltsgrundgebühr in Hausen bezahlen (auf Gesuch) Fr. 90.00 Mehrwertsteuer

Exkl. 8.1% MwSt

Rechtsmittelbelehrung:

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen.

Hausen am Albis, 27. Januar 2026 Gemeinderat

«Die Schulpflege muss primär strategisch arbeiten» Franz Wipfli – Kandidat

für den

hilf-auch-du.ch

IdainstalliertbeiEdithdasRotkreuz-Notrufsystem. FürSpenden:CH4109000000800024950

Bauprojekte

Planauflage:

Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.

Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Knonau

Bauherrschaft: Gemeinde Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau

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MitIhrerSpende unterstützen Siedie Förderung derNatur.Herzlichen Dank! GemeinsamfürdieBiodiversität: birdlife.ch/engagement

Krebs ist es egal, wer du bist. Uns aber nicht.

Darum helfen wir Betroffenen und Angehörigen, mit Krebs zu leben. Indem wir informieren, unterstützen und begleiten.

Projektverfasser: Peter Ott Ingenieurbüro für Hoch- und Tiefbau AG, Eigi 7, 8932 Mettmenstetten

Projekt: Neubau Bushaltestelle Bahnhof nach BehiG, Chamstrasse, 8934 Knonau

Katasterinformationen: GrundstückNr.: 904, Zone: W2/40

Obfelden

Bauherrschaft: Lea und Stefan Huber, Mühlestrasse 11,8912 Obfelden Projekt: Energetische Sanierung Dachstuhl, Umnutzung Dachboden/ Estrich zu Lager und Archiv und Einbau von 2 Dachfenstern, Mühlestrasse 11, 8912Obfelden,Unterlunnern Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3468,Zone: Reservezone R

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Stadtrat und das Präsidium der Primarschule Affoltern am Albis

Meine Ziele als Mitglied des Stadtrats und als Präsident der Primarschule:

Strategische Führung und stabile Organisation der Primarschule

Die Neuorganisation des Bereichs Bildung muss weiter konsequent umgesetzt werden. Aus schulischer Sicht steht die Primarschule aufgrund des qualifizierten Lehrerkollegiums gut da. Die Schulpflege muss deshalb primär strategisch arbeiten, damit der gute Schulbetrieb fortgeführt und weiterentwickelt werden kann. Der operative Schulbetrieb muss in den Händen des qualifizierten Lehrerkollegiums liegen. Die Schaffung der dafür erforderlichen Organisationsstrukturen und die vorausschauende Entwicklung der schu-

lischen Infrastruktur sind die Aufgaben der Schulpflege.

Chancengerechtigkeit und Qualität in der Bildung

DiePrimarschulemusseinOrtderBildung, EntwicklungundFairnesssein.JedesKind hat das Recht auf ein gutes Bildungssystem–unabhängigvonHerkunft,sozialem Status oder familiärem Hintergrund. Die Schulpflege muss die organisatorischen und infrastrukturellen Voraussetzungen schaffen, damit das Lehrerkollegium das diskriminierungsfreie und faire Bildungssystempraktizierenkann.

Nachhaltige Schulraumplanung

DieSchulpflegemusseineprofessionelle, vorausschauende und wirtschaftlich

verantwortungsvolle Schulraumplanung erarbeiten, damit die Steuergelder in sinnvolle und nachhaltige Schulraumprojekte investiert werden können. DennguterSchulraummussnichtzwingend teuer sein.

Bürgernähe, Transparenz und Mitwirkung

Die Schulpflege, der Leiter Bildung und die Schulverwaltung müssen sich als Dienstleisterinnen und Dienstleister für die Bevölkerung und für das Lehrerkollegium verstehen. Transparente Entscheidungsprozesse, eine Kommunikation auf Augenhöhe und echte Mitsprachemöglichkeiten sollen die Zukunft der Primarschule mitgestalten.

Diese Bruggerin kümmert sich um historische Schätze des Landes

Ulrike Rothenhäusler arbeitet seit 2002 im Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums in Affoltern Simone Brändlin

Im Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums in Affoltern arbeitet Ulrike Rothenhäusler als Restauratorin. Im Depot der Institution lagern unter anderem ein Tennisschläger von Roger Federer und einer der berühmten Feodora-Hüte von alt Bundesrat Alain Berset.

Über 860000 Objekte aus den verschiedenen Epochen des Landes Die Autofahrenden, die von Schaffhausen auf der A4 in Richtung Uri unterwegs sind, passieren unweigerlich die Schatzkammer der Schweiz. Umringt von einem Betonwerk, einem Gartencenter und einem Baudienstleister liegt recht unscheinbar das Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums in der Nähe des Autobahnzubringers in Affoltern.

Wer aber den Weg ins Knonauer Amt findet, der wird nicht enttäuscht. Hinter den schweren Türen des ehemaligen Zeughauses befinden sich über 860000 Objekte aus den verschiedenen Epochen, Regionen und Lebenswelten des Landes. Waffen, beispielsweise Hellebarden aus dem Mittelalter, gehören genauso zum Inventar des Depots wie Gemälde, Möbelstücke, Leuchtreklamen, ein Tennisschläger von Roger Federer, mit dem er den Final der Australian Open bestritten hatte, oder Kleidungsstücke wie etwa der Feodora-Hut von Alain Berset, den er häufiger während der Corona-Pandemie trug.

Objekte für die nächsten Generationen bewahren

Seit 2002 arbeitet die Bruggerin Ulrike Rothenhäusler bereits am Schweizerischen Nationalmuseum im Sammlungszentrum. Direkt nach ihrem Studium sei sie dort gelandet, erzählt sie. Der Studiengang der Konservierung und Restaurierung umfasst die Pflege und den Erhalt von kulturell und historisch bedeutsamen Werken.

Das sind Gemälde, Schriftgut, Skulpturen, Architektur, Grafiken, Textilien, Fotografien, archäologische und ethnografische Objekte, Uhren, zeitgenössische Installationen oder neue Medien. Dabei wird sowohl mit handwerklichen als auch mit modernsten technischen und naturwissenschaftlichen Methoden gearbeitet. Die Eingriffe an den Werken erfolgen aufgrund fundierter Untersuchungen sowie Recherchen und haben das Ziel, die Objekte für die nächsten Generationen zu bewahren.

Von Textilien und Holz zu Keramik und Glas

Bevor sie mit ihrem vierjährigen Studium an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste in Stuttgart beginnen konnte, musste Ulrike Rothenhäusler über 32 Monate hinweg Praktika quer durch Deutschland verteilt absolvieren. Während ihrer Ausbildung spezialisierte sie sich dann auf den Bereich der archäologischen, organischen Objekte wie Textil und Holz – zum Beispiel aus der Pfahlbauerzeit. «Das Sammlungszentrum war damals eine der wenigen Institutionen im deutschsprachigen Raum, die Stellen für diese Fachrichtung angeboten haben.»

Sie arbeitete zunächst im Bereich für archäologische Textilien und Holz. Nach fünf Jahren wechselte sie zur Sammlung Glas und Keramik und in ihr eigenes Atelier. Der Übergang fiel ihr damals recht leicht, erinnert sich die Bruggerin. «Der Studiengang ist sehr breit gefächert, man lernt, mit kunsthandwerklichen, archäologischen und ethnologischen Objekten zu arbeiten –

unter anderem auch mit Glas und Keramik.»

Von Ulrike Rothenhäusler begleitete Ausstellung im Landesmuseum Neben der Restaurierung von Sammlungsobjekten ist Ulrike Rothenhäusler auch für die Ausstellungskoordination zuständig. Bis eine Ausstellung fertig gezeigt werden kann, arbeitet ein Team aus Kuratorinnen, Szenografen, Ausstellungstechnik, IT und Restauratoren zusammen. Diese müssen geeignete Voraussetzungen für die gezeigten Werke und Objekte schaffen. «Dabei geht es darum, Leihverträge anzuschauen, Zustandsprotokolle anzufertigen und zu prüfen, bei welchen Klima- und Licht-

«Es ist schon faszinierend, wenn man ein Objekt in den Händen hält, das etwa 300 bis 350 Jahre alt ist.»

verhältnissen die Leihgaben ausgestellt werden dürfen. Ebenfalls schauen wir, mit welchen Möglichkeiten dies in der Ausstellung eingehalten werden kann.» Viele Objekte benötigen für eine ansprechende Präsentation eine Montage. «Bücher etwa brauchen eine Buchstütze, sodass sie geöffnet gezeigt werden können und der Buchrücken keinen Schaden nimmt. Die Präsentation von Jacken, Hüten und Kostümen erfordert angepasste Montagen, damit sie als Klei-

dungsstücke wirken können und gleichzeitig keine Falten entstehen», erklärt die 49-Jährige detailliert.

Die noch bis zum 15. Februar laufende Ausstellung «Seelenlandschaft –C.G. Jung und die Entdeckung der Psyche in der Schweiz» begleitete Ulrike Rothenhäusler eng. Für die Totenmaske des französischen Philosophen und Schriftstellers Jean-Jacques Rousseau beispielsweise brauchte es einen eigenen Aufbau. Überdies werden viele Papierobjekte gezeigt, welche für die Schau gerahmt werden mussten.

Ein Sommer in Frankreich brachte sie zu ihrem Job

Aber wie ist die Bruggerin ursprünglich zu ihrem Beruf gekommen? «Ich habe mein Abitur mit Schwerpunkt Französisch gemacht, was eine wirkliche Qual war», erzählt sie und lacht. Während ihrer Schulzeit verbrachte sie einen Sommer in Frankreich und hat bei archäologischen Ausgrabungen in einer Höhle Siedlungsreste aus der Zeit der Neandertaler freigelegt. «Das hat mir schon sehr viel Spass gemacht.» Anschliessend habe sie sich nach dem passenden Studiengang umgeschaut. Ihre Wahl fiel demnach auf Konservierung und Restaurierung. «Die Kombination hat gestimmt. Ich wollte neben der Arbeit mit alten Objekten auch etwas Handwerkliches machen», betont Ulrike Rothenhäusler.

Diese Entscheidung hat sie bis heute nicht bereut. «Die Arbeit ist unglaublich bereichernd. Die letzten 20 Jahre waren sehr vielfältig», erklärt sie. Man

sei ständig im Wandel, tausche sich mit den anderen Fachbereichen aus und lerne ständig Neues dazu.

Mittlerweile nimmt die Betreuung von Ausstellungsprojekten den Hauptteil ihres Arbeitstages ein, wie sie berichtet. Am Vormittag fungiert sie als Ansprechpartnerin für Steinrestauratoren, die in einem zweijährigen Projekt die Steinsammlung für den Umzug in den geplanten Erweiterungsbau des Sammlungszentrums konservieren. Anschliessend durchkämmt sie alle Anfragen per E-Mail und tauscht sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus. Erst

am Nachmittag findet Rothenhäusler sowohl die Zeit als auch die Ruhe, sich um Glas- oder Keramikrestaurierung zu kümmern.

Die Forschung entwickelt sich ständig weiter

Dabei hat jedes der im Depot des Schweizerischen Nationalmuseums befindlichen Objekte seine Eigenheiten. Zum Zeitpunkt des Gesprächs beschäftigte sich Rothenhäusler mit einem Glas aus dem 17. Jahrhundert. «Es ist schon faszinierend, wenn man ein Objekt in den Händen hält, das etwa 300 bis 350 Jahre alt ist.» Das Glas ist in zahlreiche Fragmente zerbrochen, es hat Fehlstellen und ist wegen der Korrosion mit vielen kleinen Rissen durchzogen. Bei genauerem Hinschauen fällt zudem auf, dass es einen rosa Stich hat. «Das passiert, wenn durch Glaskorrosion Mangan heraustritt und oxidiert», erklärt sie. Das Glas sei jedoch nicht nur ein Glas, sondern berge viele Betrachtungsweisen, hält Ulrike Rothenhäusler fest. «Wenn ich ein Objekt bearbeite, dann kann ich mich mit der Chemie oder der Geschichte beschäftigen. Oder ich kann mir überlegen, wie ich das Artefakt in die Ausstellung bekomme», so die Restauratorin. Es gebe unzählige Möglichkeiten, an ein Objekt heranzutreten. Ein Vorteil für Rothenhäusler ist die enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen. «Wir lernen sehr viel von den Studierenden. So eröffnen sich für uns immer neue Wege, ein Objekt zu restaurieren.» Der Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen, die ständigen neuen Impulse wie auch das eigene Handwerk kontinuierlich weiterentwickeln zu können, seien der Grund für ihre Leidenschaft, erklärt Ulrike Rothenhäusler. «Wenn am Ende alles aufgeht, ist das schon ein wunderschönes Gefühl.»

Ulrike Rothenhäusler restauriert im Sammlungszentrum des Schweizerischen Nationalmuseums Albis in Affoltern alte Keramikobjekte. (Bilder Andrea Zahler)
Mithilfe eines Magneten putzt die Restauratorin ein jahrhundertealtes Glas.
Sammlungszentrum
insgesamt
870000 Kunstobjekte. Für die Sammlung Glas und Keramik ist Ulrike Rothenhäusler zuständig.

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Sternäzauber bringt auch Freude für Mütter und Kinder im Spital Affoltern

Der Frauenverein Hedingen übergab am 14. Januar einen Check mit grosszügiger Spende Dank grosser Unterstützung bei Vorbereitung und Durchführung des Sternäzaubers und vieler kauffreudiger Gäste konnte der Frauenverein Hedingen den traditionellen Hedinger Adventsmarkt auch 2025 mit einem sehr guten Ergebnis abschliessen: Der Erlös in Höhe von 11000 Franken geht dieses Mal an die Ländliche Familienhilfe der Zürcher Landfrauen Vereinigung sowie an die Mutter-Kind-Abteilung des Spitals Affoltern. Bereits seit 1859 engagiert sich der Frauenverein Hedingen für Frauen und ihre Familien. Auch heute noch dienen die Aktivitäten und Veranstaltungen des Vereins diesem Ziel. Die verschiedenen Anlässe erfreuen aber nicht nur Frauen in Hedingen, sondern ermöglichen es auch, Institutionen in der Region zu

unterstützen. Dass die diesjährige Spende den Verantwortlichen der MutterKind-Abteilung im Spital Affoltern Freude macht, war den Gesichtern bei der Check-Übergabe am 14. Januar anzusehen. Sehr herzlich wurde die kleine Delegation des Frauenvereins nämlich von der Spitaldirektorin Irene Christen, der Chefärztin des Zentrums für Psychiatrie und Psychotherapie, Alexandra Knödler,

«Eine Gängsterkomödie ohne Gängster»

Die Operettensaison in Arth ist mit «Gasparone» eröffnet

Marianne Voss

Viele Operettenbegeisterte aus dem Säuliamt besuchen jedes Jahr die Aufführung in Arth. Der Weg ist nicht weit, und die Produktionen bieten immer wieder Genuss für Auge, Ohr und Gemüt. Das Theater Arth überzeugt durch professionelle Musik des Orchesters, des Chors und des Solisten-Teams. Weitere Highlights sind die anmutigen Tanzeinlagen, die farbigen Kostüme sowie das immer wieder neue und überraschende Bühnenbild mit modernen Lichteffek-

ten. Wer in Arth eine Operette besucht, spürt zudem den Teamgeist, der in der Theatergesellschaft herrscht, und die Begeisterung der 230 engagierten Personen vor, unter und hinter der Bühne. Am vergangenen Samstag wurde die Operettensaison mit dem Stück «Gasparone» eröffnet. Den echten Räuber Antonio Gasparone gab es tatsächlich. Er wurde 1793 geboren und verbrachte 47 Jahre seines Lebens in italienischen Gefängnissen. Als Anführer einer Räuberbande wurde er verehrt. Die Uraufführung der Operette «Gasparone» von Carl

Millöcker fand 1884 statt, zwei Jahre nach dem Tod des berühmten Räubers. Im Theater Arth dreht sich aktuell also alles um den gefürchteten Gasparone, den jedoch niemand zu sehen bekommt. Auf der Bühne treten Gauner, ein korrupter Bürgermeister und unfähige Polizisten auf. Es wird geklaut, geschmuggelt, und es finden mehrere Entführungen statt. Wie in einer Operette üblich spielt auch die Liebe eine wichtige Rolle – am Schluss finden die Paare glücklich zusammen. Und da es sich um eine Komödie handelt, wird auch nie-

sowie der Stationsleiterin der MutterKind-Abteilung, Rebecca Caflisch, empfangen. Ausserdem zeigte ein kleiner Rundgang durch die Mutter-Kind-Abteilung, wie liebevoll die Gemeinschaftsräume, die Kinderkrippe sowie die 16 Einzelzimmer ausgestattet sind und mit welchem Engagement dort gearbeitet wird. Und bald werden dank der Spende des Frauenvereins neue Bettchen und eine Federwiege die Mütter und ihre Kinder erfreuen.

mandem ernsthaft nach dem Leben getrachtet.

Bewegte Dramaturgie

Die Theatergesellschaft Arth feiert ihr 175-Jahr-Jubiläum. Sie wurde drei Jahre vor der Festlegung der Bundesverfassung gegründet und überstand zwei Weltkriege. «Das ist eine grosse Leistung, auf die wir stolz sind», betonte Sandro Forni, Präsident der Theatergesellschaft, und wies auf die geplanten Festivitäten im Sommer hin. Zur aktu-

Die Hedinger Frauen sind stolz, mit ihrer Spende ein klein wenig zum Wohlergehen der Patientinnen beitragen zu können und den Mitarbeitenden mit dieser Geste für ihre engagierte Arbeit zu danken.

Frauenverein Hedingen

ellen Produktion von «Gasparone» erklärte er: «In den letzten Jahren haben wir die Operette immer wieder angepasst, aktualisiert und entstaubt. Nebst Ohrenschmaus gibts auch Augenschmaus.» Frisch, fruchtig und farbig

Jahre gibt es die Theatergesellschaft Arth bereits.

präsentiert sich die Aufführung, die das Publikum ins sonnige Sizilien entführt. Die Regisseurin Elja-Duša Kedveš spricht von einer lustvollen Inszenierung mit einer lebendigen, bewegten Dramaturgie zwischen Chor, Solisten und Tänzerinnen. «Inhaltlich haben wir uns einem aussergewöhnlichen Genre angenommen, einer Gängsterkomödie ohne Gängster, aber mit vielen kleinen Gaunern.»

Die Kostüme nehmen den Stil der bunten schwingenden Röcke aus den 1950er-Jahren auf. Die Geschichte spielt jedoch zur heutigen Zeit. So ist beispielsweise die Gräfin Carlotta (Madeleine Merz) eine engagierte junge Frau, die im heruntergekommenen Schloss eine BioZitronenprodukte-Manufaktur betreibt und gestrandeten Flüchtlingen eine Bleibe gibt. Ihr Liebhaber Erminio (Simon Witzig) ist Walforscher, und Zenobia (Doris Langara) führt als Reiseleiterin eine Schweizer Gruppe durch Syrakus. Die Natur ist im Bühnenbild stark präsent und begleitet die Handlung mit Farben, schönen Landschaften sowie den Kräften des Meeres und des feuerspuckenden Vulkans Ätna.

Aufführungen von «Gasparone» bis am 22. März. Infos und Tickets unter www.theaterarth.ch

Carlotta und Erminio zeigen einander ihre tiefe Zuneigung. (Bild Theater Arth)
Bald werden dank der Spende des Frauenvereins neue Bettchen und eine Federwiege die Mütter und ihre Kinder erfreuen (von links): Claudia Muff, Irene Christen, Doris Meile, Rebecca Caflisch, Alexandra Knödler und Andrea Zanke. (Bild zvg)

Ein Grossprojekt nach dem anderen

Gemeindeporträt Obfelden: Baukräne an allen Ecken und umkämpfte Plätze im Gemeinderat

Dominik Stierli

ChatGPT beschreibt Obfelden als «eingebettet in eine grüne Landschaft zwischen Reuss und Lindenberg und ist dennoch schnell mit Zürich und Zug verbunden». Damit hat der Dienst für einmal nicht unrecht. Von Obfelden aus lässt sich die Stadt Zürich, aber auch Zug oder Luzern innert kurzer Zeit erreichen. Dazu kommen das Naherholungsgebiet an der Reuss und eine Waldfläche von gut 20 Prozent des Gemeindegebietes. Obfelden wird von fast 6000 Einwohnerinnen und Einwohnern bevölkert und ist damit, gemäss den verfügbaren Zahlen per Ende 2024, die nach Einwohnerzahlen zweitgrösste Gemeinde im Bezirk. Mit dem Goldschatz von Lunnern, welcher im Landesmuseum ausgestellt ist, geht die Geschichte des Dorfes eigentlich bis in die Römerzeit zurück. Allerdings ist die Gemeinde mit Gründung 1847 die jüngste Gemeinde im Bezirk Affoltern.

Zahlreiche Grossprojekte

Die vergangenen Jahre waren geprägt von zahlreichen, grossen Projekten. Im Juni 2023 eröffnete mit dem Autobahnzubringer A4 Obfelden/Ottenbach die langerwartete Umfahrungsmöglichkeit. Die Verkehrsströme durchs Dorf sind damit zurückgegangen. Die Neugestaltung der Dorfstrasse, welche den Verkehr noch stärker umlagern sollte, verzögert sich allerdings. Nach zahlreichen Einsprachen, Mängeln am Projekt und dem Wechsel des Planerbüros muss dieses nochmals neu aufgelegt werden. Abgeschlossen werden konnte die Gesamtrevision der kommunalen Richtplanung und auch die Sanierung des Hallenbads Schlossächer. Dieses wurde im Januar 2025 neu eröffnet. In der Gemeinde herrscht auch eine rege Bautätigkeit. Eigentlich entdeckt man im Moment von jedem Punkt der Gemeinde mindestens einen Baukran. Im Januar 2025 schrieb der «Anzeiger» in der Bauserie von 238 Wohnungen, welche damals geplant oder im Bau waren. Aktuell dürften es nicht viel weniger sein.

Das Postareal entwickelt sich

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Postareal. Dort entstanden seit 2022 insgesamt drei Gebäude mit 47 Wohnungen, einem Lebensmittelladen und einem Coiffeur. Auf der verbliebenen Fläche, welche der Gemeinde gehört, sieht ein Gestaltungsplan weitere vier Wohnblöcke vor. Zudem plant die Gemeinde dort neben einem öffentlichen Saal auch ein Restaurant. «Der Gemeinderat wird in den nächsten Wochen entscheiden, welche strategische Ausrichtung der Bevölkerung zur Abstimmung vorgelegt wird. Das Volk wird

und neu gestaltet werden soll.

entscheiden, ob die Gemeinde selbst baut oder man einen Investor sucht», erklärt Gemeindepräsident Stephan Hinners zum weiteren Vorgehen. Aktuell kläre man die rechtlichen Grundlagen für den Entscheid und dessen Konsequenzen. Dann sei man bereit für die Urnenabstimmung im Laufe des Jahres. Im Gegensatz dazu wurde der Postarealplatz bei den geplanten Wohnblöcken im Oktober 2024 fertiggestellt. Ausgerüstet mit Infrastruktur für Anlässe, entstand ein Begegnungsplatz für die Bevölkerung, welcher aber noch auf Begegnungen wartet. Ein erster Anlass wurde 2025 durchgeführt, weitere sollten dazu kommen.

Vorreiterrolle in der Digitalisierung Neben den erwähnten Projekten betont Gemeindeschreiberin Michelle Meier die Digitalisierung als das für sie wichtigste Unterfangen in den vergangenen 2,5 Jahren, in denen sie mit dabei ist. Man werde da intensiv dranbleiben. «Wir wollen bei der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen», sagt sie dazu. So sei man die erste Gemeinde im Bezirk, welche für digitale Langzeitarchivierung bereits einen Auftrag vergeben habe, und sei bei zwei Pilotprojekten bezüglich E­Counting bei Abstimmungen und der Nutzung von KI in der Verwaltung mit dabei. Was von der Öffentlichkeit ebenfalls nicht direkt wahrgenommen werde, sind die Umstrukturierungen in der Behörde. «Per Anfang Jahr erfolgten diese auf operativer, per Amtsantritt der Gemeinderäte Anfang Juli dann auch auf

strategischer Ebene.» Damit wurden und werden die Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltung angepasst und optimiert. Stephan Hinners ergänzt, dass man jetzt in einer Vorphase sei. «Nach fünf Monaten werden wir die neuen Strukturen prüfen und, falls nötig, feinjustieren», sagt er.

Neue Abwasserreinigungsanlage Projektmässig beschäftigt die Gemeinde auch der Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage Reuss­Schachen im aargauischen Merenschwand und deren Ausbau. Dort warte man gemäss Hinners im Moment auf die Baubewilligung. Dazu kommen geplante Schulraum­Ausbauten und die Erweiterung der Mehrzweckhalle Zendenfrei. «Überall sind wir auf gutem Weg», sagt Stephan Hinners und ergänzt, dass oft jahrelang im Hintergrund gearbeitet wird, was aber für die Bevölkerung nicht sichtbar sei. Bereits gebaut wurde in der Deponie Tambrig. Dort entstand Anfang 2024 eine riesige Entsorgungshalle, welche mit über 5000 Photovoltaikmodulen bestückt wurde. Mit der Deponie hat der Kanton Zürich noch grosse Pläne. Diese soll gemäss neuem Richtplan­Eintrag von heute 2,5 Mio. Kubikmeter Volumen auf sechs Mio. Kubikmeter ausgebaut werden.

Was macht Obfelden aus?

Auf die nicht ganz einfache Frage, was Obfelden ausmache, meint Hinners: «Ich bin immer wieder erfreut, wie viele im Dorf mitmachen, wenn man etwas

anpacken will.» Bei bald 6000 Einwohnenden kenne man nicht mehr jede und jeden, aber die Hilfsbereitschaft sei «extrem gross».

Auch Michelle Meier bekräftigt diesen Eindruck. Auch wenn selbst nicht in der Gemeinde wohnhaft, spüre sie hier einen Dorfgeist, einen Zusammenhalt, welcher für sie nicht selbstverständlich sei. «Ich bekomme auch eine Wertschätzung für meine Arbeit», sagt sie und erwähnt auch den erstmals durchgeführten Neujahrsbrunch, bei dem man die Vereine schnell im Boot hatte und so alle mithalfen.

Die Gemeinde trifft sich seit vergangenem Jahr auch mehrmals mit den Vereinen im Dorf. Eine Umfrage habe gemäss Hinners ergeben, dass die Dorfvereine und angrenzende Regionalvereine mit Obfelder Beteiligung gut 1200 Mitglieder haben, was ein erfolgreiches Vereinsleben widerspiegelt.

Umkämpfte Sitze bei den Wahlen Trotz oder auch wegen der vielen Herausforderungen herrscht in Obfelden kein Mangel an Kandidierenden. Da Finanzvorsteher Christoph Kobel nach 24 Amtsjahren und Primarschulpräsident Markus Gysel nicht mehr antreten, sind im Gemeinderat zwei Sitze frei. Für das Primarschulpräsidium tritt mit Antonio Ricciardi nur eine Person an, für den verbliebenen Sitz im Gemeinderat mit Philipp Schwendimann und Yves Dietre gleich zwei Personen. Und auch um das Präsidium entbrannte ein Wahlkampf. Stephan Hinners strebt seine nächste Amtszeit als

Obfelden

Gemeindefläche: 7,54 km2 Anzahl Einwohner: 5983 (per Ende 2025)

Besonderheit: Mit der auf Obfelder Boden gelegenen Raststätte MyStop hat die Gemeinde eine eigene Autobahnraststätte.

Das wird am 8. März gewählt:

Gemeinderat:

7 Mitglieder, inklusive Präsidium (Vorstand Bildung ist von Amtes wegen Primarschulpflegepräsident)

Primarschulpflege:

5 Mitglieder, inklusive Präsidium

Rechnungsprüfungskommission:

5 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege

Obfelden-Ottenbach:

5 Mitglieder, inklusive Präsidium (bereits in stiller Wahl gewählt)

Präsident an, wird aber aus den eigenen Reihen konkurrenziert. Die momentan als Tiefbauvorsteherin amtende Diana Caruso möchte Hinners ablösen. Wer das Präsidium von Gemeinde oder Primarschule übernehmen will, muss vom Wahlprozedere her zuerst als Gemeinderat genügend Stimmen erhalten. Auf dem Wahlzettel kann dann zusätzlich jeweils ein Name fürs Gemeindepräsidium und das Primarschulpräsidium notiert werden. Dabei gewinnt die Person, welche mehr Stimmen erhält und auch das absolute Mehr erreicht. Gemeindeschreiberin Michelle Meier erklärt, dass in Obfelden gemäss Gemeindeordnung der Schulpflegepräsident auch als Gemeinderat gewählt werden muss und dann von Amtes wegen Einsitz in die Schulpflege der Primarschule nimmt. In allen anderen Gemeinden, abgesehen von Affoltern, wird man in die Schulpflege gewählt und wird dann als Schulpräsident Mitglied im Gemeinderat.

In die Schulpflege möchten gleich sieben Kandidierende, zwei Bisherige und fünf Neue, Einsitz nehmen und bewerben sich um die vier Plätze. Zwei Mitglieder der Schulpflege stellten sich nicht mehr zur Wiederwahl. Auch für die Rechnungsprüfungskommissionen treten drei Mitglieder inklusive Präsident Ralph Kleiner nicht mehr an. Auch für diese Kommission treten mehr Kandidierende an, als Sitze verfügbar sind, womit es zur Wahl kommt.

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bishererschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.), Mettmenstetten (13.1.), Rifferswil (16.1.), Ottenbach und Aeugst (20.1.) sowie

Gemeindepräsident Stephan Hinners vor dem Obfelder Gemeindehaus und der Dorfstrasse, welche in den nächsten Jahren verkehrsberuhigt
(Bilder Dominik Stierli)

Obfelden

Die Kandidierenden für die Wahlen

In Obfelden treten 8 Kandidierende für 7 Sitze bei den Erneuerungswahlen an.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?

«Ich kenne die Chancen und Herausforderungen»

Peter Weiss (65), GLP, bisher

Nach fünf Jahren als Gemeinderat für Umwelt und Verkehr kenne ich die Herausforderungen und Chancen von Obfelden sehr gut. Mit Erfahrung, Motivation, grossem Engagement und einem breiten

Netzwerk setze ich mich weiterhin aktiv für eine nachhaltige und funktionierende Infrastruktur ein – im Dialog mit der Bevölkerung, Fachleuten und Verwaltung.

In der kommenden Amtszeit möchte ich die nachhaltige Entwicklung von Obfelden konsequent weiterführen. Ein zentraler Schwerpunkt liegt auf einer zukunftsfähigen Infrastruktur, insbesondere in den Bereichen Verkehr und Verkehrs-

sicherheit, Energie und Umwelt. Dabei sollen funktionierende Lösungen entstehen, die ökologisch sinnvoll und finanziell verantwortbar sind und Obfelden als attraktives Dorf für alle Generationen weiterbringen.

Unser Dorf und die ganze Region stehen vor der Herausforderung, Wachstum, Mobilität und Lebensqualität in Einklang zu bringen. Besonders im Bereich Verkehr und Infrastruktur besteht Entwicklungsbedarf: Sichere Wege für Fussgängerinnen und Fussgänger, Velofahrende sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr sind zentral, um den Alltag für alle Generationen zu erleichtern. Gleichzeitig braucht es eine vorausschauende Planung bei Energie- und Umweltfragen.

4

Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Obfelden erreichen?

In welchem Bereich hat Obfelden besonderen Entwicklungsbedarf?

Was darf sich in Obfelden auf keinen Fall ändern? 1 2 3 4 2 3 4

Obfelden darf seinen naturnahen Charakter rund um das Siedlungsgebiet nicht verlieren. Den Bächen, Wiesen und Wäldern gilt es auch in Zukunft Sorge zu tragen und sie als wertvolle Lebens- und Erholungsräume zu erhalten.

Ebenso wichtig ist mir der respektvolle, wertschätzende und faire Umgang miteinander. Ein konstruktiver Dialog und gegenseitiges Verständnis sind die Grundlage für gute Lösungen – Polarisierung bringt uns als Dorf nicht weiter.

Zur positiven Entwicklung beitragen

Yves Dietre (40), FDP, neu

Dank meiner breiten beruflichen Laufbahn, die Stationen in der Privatwirtschaft sowie in der öffentlichen Verwaltung umfasst, bringe ich fundiertes Fachwissen aus beiden Welten mit. Zusammen mit meiner langjährigen politischen Erfahrung in verschiedenen Gremien und Positio-

nen besitze ich die nötige Fachkompetenz und das politische Gespür, um aktiv zur positiven Entwicklung von Obfelden beizutragen.

Ich will Obfelden als attraktiven Wohn- und Wirtschaftsstandort stärken. Mein Ziel ist eine gezielte Standort- und Wirtschaftsförderung, um die finanzielle Basis der Gemeinde langfristig zu sichern. Gleich-

«Zusammenarbeit weiter stärken»

Antonio Ricciardi (38), EVP, neu

Mir ist wichtig, dass sich die Menschen in Obfelden ernst genommen und gut vertreten fühlen. Ich höre zu, nehme Anliegen auf und erkläre Entscheidungen nachvollziehbar. Als Präsident der Schulpflege, übernehme ich Verantwortung, handle überlegt und treffe Entscheidungen konsequent zum Nutzen der Lehrpersonen und der Schülerinnen und Schüler. Ich verbinde Führung mit Nähe und verliere auch bei komplexen Themen den Blick fürs Wesentliche nicht. Verlässlichkeit, Offenheit und ein respektvoller Umgang prägen meine Arbeit.

In der kommenden Amtszeit möchte ich an das anknüpfen, was in Obfelden bereits gut aufgebaut wurde, und die Schule gezielt weiterentwickeln. Mein Ziel ist starke, gut geführte Schule mit klaren Zuständigkeiten und stabilen Rahmenbedingungen. Ich möchte die Zusammenarbeit zwischen Schulpflege, Schul-

«Bevölkerung

Antonio Ricciardi, EVP, kandidiert fürs Primarschulpräsidium

leitung und Gemeinderat weiter stärken. Die zunehmende Digitalisierung soll sinnvoll, verantwortungsvoll und pädagogisch begleitet eingesetzt werden. Entscheide sollen transparent kommuniziert und langfristig tragfähig sein, zum Nutzen der Lernenden sowie der Primarschule und der Gemeinde.

Im Bildungsbereich braucht es weiterhin vorausschauende Planung. Themen wie Schulraum, wachsende Anforderungen an die Schule und die Entlastung der Lehrpersonen verlangen klare Prioritäten und gute Koordination. Entscheidend ist, dass die Schulpflege, Schulleitung und die Verwaltung für Entwicklungsthemen frühzeitig zusammenarbeiten, damit Lösungen rechtzeitig umgesetzt werden können und die Stabilität nicht gefährdet wird.

Obfelden soll eine Gemeinde bleiben, in der man sich kennt, einander zuhört und pragmatische Lösungen findet. Die Nähe zwischen Schule, Eltern, Verwaltung und Politik ist eine grosse Stärke. Der respektvolle Umgang, das Vertrauen und der direkte Austausch dürfen nicht verloren gehen. Dies bildet die Basis für eine funktionierende Schule und eine lebendige Gemeinde.

aktiv einbeziehen»

Philipp Schwendimann (45), SP, neu

die Gemeinde zukunftsfähig werden. Ebenso wichtig ist mir die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und

zeitig setze ich mich für die Erhaltung und den Ausbau der Lebensqualität für Familien ein. Durch die professionelle Begleitung grosser Infrastrukturprojekte stelle ich sicher, dass wir klug wachsen und unseren ländlichen Charme für alle Generationen bewahren.

Obfelden hat grosses Potenzial als Wirtschaftsstandort, das wir gezielter ausschöpfen müssen. Durch die ideale Lage zwischen Zug und Zürich sowie die gute Verkehrsanbindung sind wir prädestiniert für wertschöpfende Betriebe, eine Standortanalyse wäre hierfür der erste Schritt. Ein zentrales Anliegen ist mir zudem die Infrastruktur für das Gemeinwesen. Trotz eines sehr aktiven Vereinslebens fehlt ein lokaler, fixer Treffpunkt. Ein solcher Ankerpunkt ist jedoch essenziell für den Zusammenhalt.

Der ländliche Charakter und die hohe Lebensqualität müssen trotz notwendiger Entwicklungen unbedingt erhalten bleiben. Die optimale Lage zwischen Zug und Zürich, eingebettet in eine grüne Umgebung, macht Obfelden zu einem idealen Wohnort für Familien, was auch einer der Gründe für meine Familie war, hierherzuziehen. Dieses Gleichgewicht aus moderner Infrastruktur und ländlicher

Idylle ist unser grösstes Kapital und muss für kommende Generationen bewahrt werden. 3 4 2 1

In meinem Leben war ich sehr veränderungsbereit. Mein Rucksack für Obfelden ist so gut gefüllt: Als Sozialarbeiter bin ich es gewohnt, mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen und andere Ansichten ernst zu nehmen. Dank meiner langjährigen Führungserfahrung auf Gemeindeverwaltungen kenne ich die Abläufe und bringe praxiserprobte Lösungen mit. Teamarbeit, Offenheit und Transparenz sind mir wichtig. Als Lokführer verfüge ich über ein ausgeprägtes Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein, arbeite zuverlässig unter Zeitdruck und treffe auch in Stresssituationen sachliche Entscheidungen. Durch mein Engagement in Vereinen kenne ich zudem die Herausforderungen der Freiwilligenarbeit. Eine grosse Stärke ist mein Humor, der mir auch in schwierigen Situationen Gelassenheit und neuen Elan gibt.

Viele grosse Projekte in Obfelden sind bereits aufgegleist. Wichtig ist mir, die Bevölkerung aktiv einzubeziehen, damit die Pläne breit abgestützt sind und wir gemeinsam ans Ziel kommen. Das Wachstum der Gemeinde erfordert neue Lösungen, Mut zu Investitionen und einen verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen. Für Obfelden bedeutet dies, den Mut zu neuen Ansätzen zu haben und aus Fehlern zu lernen. Nur so kann

Philipp Schwendimann, SP

Gemeinden – gemeinsam teilen wir gemachte Erfahrungen und profitieren so voneinander.

Ich sehe es als kleine Puzzlestücke, die in das Gesamtbild eingepasst werden müssen und so Obfelden voranbringen. Anliegen aus der Bevölkerung sollen rasch angegangen und die Zusammenarbeit innerhalb der Einheitsgemeinde weiter gestärkt werden. Der regelmässige Austausch mit Vereinen kann auch im Altersbereich ausgebaut werden. Die überschaubare Grösse der Gemeindeverwaltung ermöglicht kurze Wege und

schnelle Entscheidungen. Mitarbeitende sollen über die nötigen Kompetenzen verfügen, um Entscheide im Sinne der Gemeinde möglichst selbstständig zu treffen.

Das Engagement der Bevölkerung muss unbedingt erhalten und von der Gemeinde unterstützt werden. Die attraktive Lage in der Natur mit guter Anbindung an die Zentren gilt es sorgfältig zu bewahren und gleichzeitig verantwortungsvoll für die nachhaltige Entwicklung des Dorfes zu nutzen. Obfelden soll ein lebenswerter Ort bleiben und den Menschen als stabile Basis für ihr Leben dienen. 1 2 3

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.), Mettmenstetten (13.1.), Rifferswil (16.1.), Ottenbach und Aeugst (20.1.) sowie Stallikon (23.1.). (red)

Alle Wahlporträts der bisher erschienenen Beiträge finden Sie auf www.affolteranzeiger.ch
Peter Weiss, GLP
Yves Dietre, FDP

in Obfelden stellen sich vor

Stephan Hinners und Diana Caruso möchten das Gemeindepräsidium übernehmen

Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Obfelden die Autonomie bewahren?

«Strukturiert vorgehen»

Simon Böhlen-Schmid (39), Die Mitte, bisher

Ich bringe Führungserfahrung und Umsetzungsstärke mit. Beruflich arbeite ich als Abteilungsleiter in der Softwareentwicklung, führe mehrere Teams und trage Verantwortung für Budget, Prioritäten und Resultate. Als bisheriger Gemeinderat kenne ich zudem die Abläufe, die Dossiers und die Zusammenarbeit mit Ver-

Simon Böhlen-Schmid, Die Mitte

waltung, Kommissionen und Partnern. Mir ist wichtig, dass Entscheide verständlich sind: Worum geht es, welche Handlungsoptionen gibt es, warum entscheiden wir so? Ich gehe strukturiert vor: abwägen, Konsequenzen benennen, entscheiden, dann umsetzen. Ich bin ansprechbar, bleibe auch unter Druck ruhig und halte Gegenwind aus, ohne hektisch zu werden.

Ich möchte, dass Obfelden in einer Phase von Wachstum und Veränderung handlungsfähig bleibt: finanziell solide, gut organisiert und nah bei den Menschen. Im Bereich Soziales und Jugend setze ich auf frühe Unterstützung, wirksame Angebote und eine enge Zusammenarbeit mit Schule,

Vereinen und Fachstellen, damit Anliegen früh aufgefangen und gelöst werden. Mir ist wichtig, dass Entscheide nicht nur getroffen, sondern auch sauber umgesetzt werden: klare Prioritäten, verlässliche Planung und eine Verwaltung, die dort einfacher und effizienter wird, wo es die Bevölkerung direkt spürt.

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Entwicklungsbedarf sehe ich bei Priorisierung, Koordination und Kommunikation. Obfelden hat viele Ideen und gleichzeitig viele Aufgaben, aber die personellen und finanziellen Ressourcen sind begrenzt. Man kann nicht alles gleichzeitig machen. Darum braucht es klare Prioritäten, realistische Etappen und saubere Zuständigkeiten, damit Projekte nicht nur gestartet, sondern auch fertig umgesetzt werden. Inhaltlich geht es darum, Obfelden über alle Lebensphasen gut aufzustellen: Bei Kindern, Jugend und Familien das vorhandene Niveau sichern und gezielt weiterentwickeln. Beim Thema Alter sind wir noch nicht dort, wo wir sein sollten. Jetzt braucht es einen konkreten Fahrplan mit Prioritäten und Etappen, damit wir Schritt für Schritt ins Umsetzen kommen.

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Obfelden soll Obfelden bleiben: kurze Wege, Vereinskultur, Nachbarschaft und eine Behörde, die ansprechbar ist, nah und auf Augenhöhe. Der respektvolle Umgang und das Miteinander sind unser grösster Wert, auch wenn es einmal unterschiedliche Meinungen gibt. Gleichzeitig sollen wir weiterhin gezielt dort investieren, wo es die Lebensqualität stärkt und langfristig sinnvoll ist, mit klarem Plan und sauberer Umsetzung.

Jürg Dolder (65), parteilos, bisher

Als selbstständiger Unternehmer bin ich es von meinem Beruf her gewohnt, als vertrauenswürdige Person, engagiert, fair, vernetzt und lösungsorientiert zu entscheiden. Auch meine rund 30-jährige Vorstands-

erfahrung in verschiedenen Verbänden (kantonal und national) hilft mir bei der Aufgabenbewältigung als Gemeinderat in Obfelden. Ich denke, das sind wichtige Eigenschaften, auch für einen Gemeinderat.

Meine Ziele für die kommende Amtszeit umfassen eine Infrastruktur, die langfristig Bestand

Wie stellen Sie als Gemeindepräsident sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?

Wie möchten Sie als Gemeindepräsident von der Bevölkerung wahrgenommen werden?

Wie und wann geht es mit der Neugestaltung der Dorfstrasse weiter? 5 6 7 8

Sachlichkeit und Vertrauen zentral

Stephan Hinners (50), parteilos, bisher

Ich kenne Obfelden aus der täglichen Praxis als langjähriger Gemeindepräsident und als Bürger. Dazu bin ich hervorragend vernetzt – vom Gewerbe bis hin zu den zahlreichen Vereinen pflege ich einen engen Kontakt und einen Austausch

auf Augenhöhe. Als Führungsperson sind mir Sachlichkeit, Verlässlichkeit und Vertrauen zentral. Ich höre zu, entscheide transparent und trage Verantwortung. Dabei verbinde ich strategisches Denken mit Bodenständigkeit und einem offenen Ohr für unterschiedliche Anliegen.

der Verwaltung inkl. Einbindungen der neuen Behördenmitglieder und der effizienteren Arbeitsabläufe, damit wir den Dienstleistungsservice noch mehr steigern können. Wenn alles rundläuft, werden der Zusammenschluss mit der ARA Reuss-Schachen und die Ortsdurchfahrt Obfelden in dieser Amtszeit fertiggestellt. Auf dem Postareal werden, je nach Volksentscheid, die ersten Wohnungen realisiert. Meine persönliche Herzensangelegenheit ist die Umsetzung des Wunsches aus der Bevölkerung, dass wir in Obfelden wieder ein Restaurant bekommen. Dafür werde ich mich mit Herzblut engagieren.

Besonderen Handlungsbedarf sehe ich bei der Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Unser Dorf hat bald 6000 Einwohnerinnen und Einwohner, nicht allen ist wohl bei der regen Bautätigkeit. Wachstum bringt Chancen, aber auch Herausforderungen, gerade im Bereich Infrastruktur und im Bereich Identifikation mit dem Dorf. Mobilität, Wohnraum und Aufenthaltsqualität sollen im Gleichgewicht bleiben.

hat. Eine soziale Grundversorgung mit einer familienfreundlichen Gemeindeentwicklung. Anstehende Aufgaben zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern von Obfelden lösen.

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Besonderen Entwicklungsbedarf sehe ich im Bereich der Gemeindeinfrastruktur von Obfelden, bei Verkehrslösungen, der Stärkung des einheimischen Gewerbes und der Erhaltung des dörflichen Charakters. Mehr Verständnis füreinander und Dialog miteinander, anstelle von Vorschriften, Reglementen und Verboten.

Jürg Dolder, parteilos 4

Gegenseitiger Respekt und Vertrauen machen unsere Gemeinde aus und müssen gefördert werden respektive erhalten bleiben. Der starke Gemeinschaftssinn und das aktive Vereinsleben, ein Grundpfeiler unserer Dorfgemeinschaft, müssen bewahrt und begünstigt werden. Die Erhaltung des dörflichen Charakters und der Lebensqualität trotz Wachstum sowie eine weiterhin solide Finanzpolitik mit haushälterischem Umgang für die zukünftige Entwicklung haben einen zentralen Stellenwert in Obfelden.

1 2 3 4 7 6 5

An erster Stelle steht sicher die interne Reorganisation in

«Nehme

Die Gemeinschaft und das starke Vereinsleben sind unser grosses Plus – in unserer Gemeinde gibt es so viel zu unternehmen, Möglichkeiten, sich einzubringen, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Das möchte ich nicht nur beibehalten, sondern auch stärken und fördern.

Zusammenarbeit lohnt sich dort, wo Effizienz, Qualität oder Fachwissen gewonnen werden können – etwa bei Spezialaufgaben, Infrastruktur oder Verwaltungsthemen. Gerade unsere Gemeindeverwaltung geht aktuell bei vielen Themen mutig voran, vom Einsatz von KI über den Whatsapp-Kanal bis hin zur digitalen Langzeitarchivierung und mehr. Wir sind gerne bereit, unser Wissen zu teilen, und wollen zugleich auch von anderen Gemeinden lernen können.

Durch klare Rollen, gegenseitigen Respekt und eine offene Diskussionskultur. Unterschiedliche Meinungen sind eine Stärke, wenn sie sachlich eingebracht werden. Darüber hinaus bin ich ein starker Verfechter des Kollegialitätsprinzips. Entscheide tragen wir alle gemeinsam – unabhängig von der erfolgten Diskussion innerhalb unseres Gremiums.

Als nahbar, verlässlich und engagiert. Die Menschen sollen wissen, dass ich ihre Anliegen ernst nehme, erreichbar bin und Entscheidungen nachvollziehbar erkläre –auch wenn sie nicht immer allen gefallen können.

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In den nächsten Monaten erfolgt die 2. Auflage des Projektes. Werden keine Einwendungen eingehen, kann ein Baustart im Jahr 2027 erfolgen. Somit ist eine Bauvollendung in der Legislatur 2026–2030 realisierbar.

Anliegen der Menschen ernst»

Diana Caruso (44), parteilos, bisher, kandidiert neu fürs Präsidium

Ich kann gut zuhören und nehme die Anliegen der Menschen ernst. Mir ist wichtig, verschiedene Meinungen zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Ich arbeite zuverlässig, überlegt und stehe zu

meinen Entscheidungen. Ich bin belastbar, offen im Umgang mit anderen und arbeite gerne mit unterschiedlichen Menschen zusammen. Dabei handle ich bodenständig, pragmatisch und immer mit Blick auf das Wohl der ganzen Gemeinde.

Die Umsetzung des Projekts

Dorfstrasse ODO ist mein oberstes Ziel für die kommen-

de Amtsperiode. Ebenso wichtig ist der Zusammenschluss der ARA Obfelden mit der ARA Reuss-Schachen in Merenschwand. Beides sehr grosse Projekte, wie sie Obfelden in dieser Dimension bisher noch nicht umgesetzt hat. Ich bin bereit, diese Verantwortung zu übernehmen und die Projekte zielstrebig, transparent und konsequent voranzubringen.

Im Verkehr, Infrastruktur und Finanzen. Diese drei Themen beeinflussen den Alltag der Bevölkerung direkt und erfordern eine klare Priorisierung sowie langfristige, tragfähige Lösungen.

Das Angebot für unsere ältere Bevölkerung, welches in Obfelden zurzeit nur von freiwilligen Helfern geleistet wird. Es ist wichtig, dass den Menschen im dritten Lebensabschnitt ein breites Angebot an Aktivitäten geboten wird, um soziale Teilhabe und ein aktives Gemeindeleben zu unterstützen.

In der Zusammenarbeit mit der Stadt Affoltern sehe ich insbesondere bei der Koordination einer sorgfältigen Verkehrsführung Chancen. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass Obfelden aufgrund seiner Grösse und Einwohnerzahl zentrale Dienstleistungen weiterhin selbst erbringt und seine Autonomie bewahrt.

Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist es wichtig, einen ausgewogenen Mix aus offenem Dialog und transparenter Informationsweitergabe zu schaffen. Ein solcher Austausch fördert nicht nur das Vertrauen innerhalb des Teams, sondern ermöglicht auch, dass alle Mitglieder aktiv an der Diskussion teilnehmen können. Darüber hinaus sind Teambildung und eine klare Rollenverteilung von grosser Bedeutung, da sie dazu beitragen, die Stärken jedes Einzelnen zu nutzen und die Effizienz der Zusammenarbeit zu steigern.

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Ich möchte als offene, verlässliche und bodenständige Person wahrgenommen werden. Mir ist wichtig, nahe bei den Menschen zu sein, zuzuhören und Anliegen ernst zu nehmen. Entscheidungen sollen nachvollziehbar, fair und im Interesse der ganzen Gemeinde getroffen werden. Ich sehe mich als verbindende Persönlichkeit zwischen unterschiedlichen Meinungen und Generationen mit klarer, ehrlicher Kommunikation und einer pragmatischen Politik.

Das Projekt Dorfstrasse ODO wird im 2. Quartal 2026 neu aufgelegt. Sollten keine Einsprachen gegen das Projekt eingehen, ist der Baustart im Jahr 2027 vorgesehen. In der Zwischenzeit wurde das Projekt weiterentwickelt und in mehreren Punkten verbessert, sodass nun eine tragfähige und verkehrssichere Lösung vorliegt.

Stephan Hinners, parteilos
Diana Caruso, parteilos

SVP – die Hunde bellen mal wieder

Replik auf den Leserbrief von SVP Affoltern mit dem Titel «Stadtrat Affoltern – eine Bilanz aus der Sicht der SVP» im «Anzeiger» vom 23. Januar.

Der Leserbrief der SVP Affoltern ist inhaltlich schwach und politisch nicht das Papier wert, auf dem es geschrieben wurde.

Trotzdem braucht es eine klare Antwort, denn die ständigen Angriffe

auf den amtierenden Stadtrat gehen zu weit. Die Bevölkerung hat 2022 einen ausgewogen zusammengesetzten Stadtrat gewählt: SP, parteilos, GLP, zweimal EVP, FDP und SVP. Trotzdem verhalten sich die bürgerlichen Parteien, als seien sie benachteiligt oder gar enteignet. Besonders irritierend ist der unterschwellige Anspruch, ein Stadtratssitz stehe einer Partei quasi automatisch zu. Tat-

sache ist: Nicht Parteien regieren, sondern von der Stadtbevölkerung gewählte Personen. Die Amtszeit des Stadtrats als Flop zu bezeichnen, ist realitätsfremd. Affoltern wurde Energiestadt, die digitale Verwaltung wurde massiv ausgebaut, ein funktionierendes RecordsManagement-System eingeführt, die Verwaltung sichtbarer und zugänglicher gemacht. Trotz erzwungener Budgetkürzungen resultierte 2025 ein Ertrags-

Kahlschlag einer Platane in Maschwanden: Die «Krankheit» als bequemer

Mit tiefer Bestürzung und grossem Ärger musste ich die Fällung der alten Platane vor dem Volg in Maschwanden zur Kenntnis nehmen. Einmal mehr dient die vermeintliche Krankheit eines Baumes als Rechtfertigung für ein schnelles Ende. Es ist ein trau-

WAHLEMPFEHLUNGEN

Vorwand

riger Trend: Sobald ein Baum im Weg steht oder minimale Pflegeansprüche stellt, wird die Diagnose «krank» oder «nicht mehr standsicher» aus dem Hut gezaubert. Diese Begründung scheint mittlerweile zum Standardrepertoire zu gehören, um wertvolle, jahrzehntealte

Schattenspender ohne grossen Widerstand zu beseitigen. Was dabei vergessen geht: Ein alter Baum wie diese Platane ist unersetzlich für das Dorfbild und das lokale Klima. Einen gesunden Baum durch ein zweifelhaftes Gutachten zum Tode zu ver-

Teamgeist und Erfahrung für den Gemeinderat Hausen

Unter dem Motto «Zusammen vorwärts für unsere Gemeinde» tritt die SP Hausen mit einer Dreierkandidatur für den Gemeinderat an. Allen gemeinsam sind ein ausgeprägter Teamgeist und ein breiter Erfahrungshintergrund in der Behördenarbeit. Mit den beiden Frauenkandidaturen ermöglicht die SP insbesondere auch eine Mitwirkung von engagierten Frauen im Gemeinderat. Und mit Andrea Sidler stellt sich in Hausen erstmals eine Frau für das Gemeindepräsidium zur Wahl.

SP-Dreierkandidatur für GR

Andrea Sidler hat die letzten acht Jahre die Primarschulpflege präsidiert und als Vorsteherin des Ressorts «Bildung» im Gemeinderat mitgewirkt. Sie weiss, worauf sie sich als Gemeindepräsidentin einlässt, kennt die Abläufe im Ratsbetrieb und in der Verwaltung, bringt Erfahrungen mit in der Führung einer Behörde und in der Leitung von Projekten. Sie kann Ressourcen der einzelnen Mitglieder im Team erkennen und gezielt nutzen. Wer die Zukunft gestalten will, muss in Potenzialen denken und eine Kultur des Miteinanders und der gegenseitigen Wertschätzung pflegen. Diese Haltung prägt die langjährige berufliche Tätigkeit von Andrea Sidler als Lehrerin und Kursleiterin mit Kindern und Erwachsenen. Was ihr ein weiteres zentrales Anliegen ist: Mit ihrer Kandidatur will sie die Mitwirkung der Frauen im Gemeinderat stärken. Sie ist im Dorf vielseitig vernetzt, geht auf die Menschen zu und wird als Gemeindepräsidentin Anliegen aus der Bevölkerung bei der politischen Entscheidungsfindung einbeziehen.

Barbara Moser ist nach acht Jahren Behördenerfahrung in der Sekundar-

schulpflege offen für Neues und bereit, sich auf ein breites Themenfeld in der kommunalen Politik einzulassen. Ihr Interesse an der Mitgestaltung der öf-

fentlichen Belange motiviert sie für eine Kandidatur als Gemeinderätin. Als Forscherin ist sie sich gewohnt, eigene Standpunkte klar zu vertreten, Argu-

überschuss von 2.5 Millionen Franken. Was kam von SVP, FDP und Mitte? Vor allem Blockade. Der ehemalige Stadtpräsident Clemens Grötsch kritisierte seine Nachfolge öffentlich, die Rechnungsprüfungskommission unter SVPFührung setzte Sparmassnahmen durch, um den Stadtrat «zu erziehen», und an Gemeindeversammlungen dominierte lautstarke Fundamentalopposition namens Toni Bortoluzzi. Immer

gegen den Stadtrat, nie mit einer eigenen Vision für Affoltern. Dieses politische Powerplay ist durchschaubar. Es geht nicht um die Stadt, sondern um Macht. Ich hoffe, die Wahlbevölkerung erkennt das und wählt Menschen in den Stadtrat, die Verantwortung übernehmen wollen, und nicht solche, die Ansprüche geltend machen.

Jonas Gross, Affoltern

Ihre Meinung ist willkommen!

urteilen, ist ökologisch kurzsichtig. Wir brauchen mehr Respekt vor unseren Naturdenkmälern und weniger voreilige Kettensägen-Entscheidungen.

Julia Kleiner, Maschwanden

mente anderer anhören und gemeinsame Lösungen zu erarbeiten. Barbara Moser ist Biologin, hat an der ETH Zürich doktoriert und leitet an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) eine Forschungsgruppe im Bereich «Wald». Da erlebt sie täglich, dass Zusammenarbeit im Team Mehrwert bringt. Ihre Wahl verstärkt eine kompetente Frauenvertretung im Gremium. Ruedi Taverna hat nach seiner Wahl in den Gemeinderat vor vier Jahren ein breites Aufgabengebiet als Umwelt-, Sicherheits- und Kulturvorstand übernommen. Mit seiner Fachkompetenz und seiner Gestaltungskraft ist er ein Garant für eine zukunftsweisende Klimapolitik und für Umweltschutz. Für die vielen Anspruchsgruppen, mit denen er zusammenarbeitet, ist er ein verbindlicher und glaubwürdiger Partner, in der Bevölkerung geniesst er breite Unterstützung. Ruedi Taverna ist Eidg. dipl. Kulturing. ETH und als Projektleiter und Mitglied der Geschäftsleitung in einem Ingenieurbüro im Umwelt- und Ressourcenmanagement tätig. Seine Erfahrungen in der beruflichen Tätigkeit und sein politisches Engagement sind ein grosser Gewinn für das Gemeinwesen.

Am kommenden Samstag besteht die Gelegenheit, mit den von der SP Hausen Nominierten persönlich ins Gespräch zu kommen. Mit dabei sein werden auch Anna Hinteregger, Kandidatin für die Primarschulpflege, Martin Sieber, Kandidat für die RPK, und Eva Huwiler, Kandidatin für die Sekundarschulpflege.

Georges Köpfli, SP Hausen

Morgenkaffe mit den Kandidierenden der SP Hausen, Samstag, 31. Januar, 8.30 bis 11.30 Uhr, im Café Pfyl am Postplatz

Simone Hoffmann – Kandidatur Präsidium Primarschulpflege Wettswil

Wettswil ist eine sehr gut aufgestellte Gemeinde mit einer starken Primarschule. Diese Qualität ist das Ergebnis einer engagierten und gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Schulverwaltung, Schulleitung, Schulpflege, Eltern und Gemeinde. Genau dieses positive Miteinander möchte ich bewahren und weiter stärken. Deshalb kandidiere ich für die Primarschulpflege Wettswil und stelle mich für das Präsidium zur Verfügung. Als Mutter eines Sohnes im Primarschulalter erlebe ich den Schulalltag aus nächster Nähe. Mir ist wichtig, dass Kinder in einem stabilen Umfeld lernen können und Lehrpersonen verlässliche Rahmenbedingungen vorfinden. Eine gut geführte Schule schafft Vertrauen und nachhaltige Qualität.

als Präsidentin der Primarschulpflege Wettswil engagieren. (Bild Sarah Ley Fotografie)

Beruflich bringe ich über 20 Jahre Erfahrung in Grossorganisationen mit. Mit einem MBA in IT-Management bin ich als Team-Coach und Führungsperson in einem Schweizer Telekommunikationsunternehmen tätig. Ich leite Sitzungen, strukturiere Abläufe, entwickle Teams weiter und bereite Entscheidungen sorgfältig vor, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Struktur, Übersicht und Verantwortungsbewusstsein prägen dabei mein Handeln. In meiner Freizeit bin ich mit meiner Familie in der Natur oder sportlich unterwegs – beim Joggen in den Wettswiler Feldern oder beim Crossfit. Ein besonderes Anliegen ist mir auch die finanzielle Bildung von Kindern, wozu ich regelmässig Elternkurse anbiete. Zudem habe ich mich 2021 beim «40ger-

Fäscht» als Co-Präsidentin im OK engagiert. Die Schulpflege verstehe ich als strategisches Führungs- und Aufsichtsgremium. Ich lege Wert auf eine effiziente Gremienarbeit und auf eine verständliche, adressatengerechte Kommunikation. Ziel ist es, Orientierung zu geben und das Zusammenwirken zwischen Schule, Eltern, Gemeinde und Behörden nachhaltig zu stärken. In der kommenden Legislatur liegt mein Fokus auf Stabilität, Transparenz und einem verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen und personellen Ressourcen. Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Simone Hoffmann, Wettswil

Gerne können Sie der Redaktion des «Anzeigers» einen Leserinnen- oder Leserbrief schicken. Dazu gibt es ein paar wichtige Regeln: Ihre Meinungsäusserung muss mit Namen sowie Adresse und Telefonnummer des Verfassers oder der Verfasserin versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen oder einen Beitrag im «Anzeiger» kommentieren. Reine Danksagungen sind nicht erwünscht. Kurzgefasste Zuschriften haben Vorrang. Vermeiden Sie Abkürzungen.

Wir achten darauf, dass nur Briefe in einem freundlichen Tonfall sowie ohne Verletzung von Persönlichkeitsrechten Dritter publiziert werden. Beiträge, die Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Verleumdungen, persönliche Diffamierungen, drastisch überzogene Kritik an Personen enthalten oder das Andenken Verstorbener verunglimpfen, werden nicht veröffentlicht. Auch private Auseinandersetzungen werden aus redaktionellen, juristischen und presserechtlichen Gründen nicht veröffentlicht.

Der Inhalt des Leserbriefes muss zudem die eigene Meinung abbilden und bei Zitaten eine Quelle nennen. Auch wichtig: Der Verfasser des Leserbriefes muss mit dem Absender identisch sein.

Leserbriefe geben die Meinung der Leser wieder, nicht die der Redaktion.

Redaktionsschluss beachten Aufgeben können Sie Ihre Äusserung unter www.affolteranzeiger.ch/ mitmachen/leserbrief-einreichen. Für eine Veröffentlichung am Dienstag sollte die Zuschrift am vorangehenden Freitagmittag auf der Redaktion eintreffen. Für eine Publikation am Freitag schicken Sie uns Ihre Meinungsäusserung bitte bis am Mittwochmittag. Über eine Nichtpublikation wird keine Korrespondenz geführt. (red)

Bis zum 17. Februar stellt der «Anzeiger» die über 90 Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten ausführlich vor.

Kandidaten und Kandidatinnen für die weiteren Behörden wie Primarund Sekundarschulpflegen, Rechnungsprüfungs- oder weiteren Kommissionen sowie Kirchenpflege haben bis zum 27. Februar die Möglichkeit zur einmaligen Selbstdarstellung auf dieser Forumseite mit einer Einsendung von maximal 2000 Zeichen und einem Bild.

Auch Wahlempfehlungen finden auf dieser Forumseite Platz, pro Leserin oder Leser kann die Redaktion eine Wahlempfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin berücksichtigen. (red)

Simone Hoffmann möchte sich
Andrea Sidler, Kandidatin für das Gemeindepräsidium, zusammen mit Barbara Moser und Ruedi Taverna. (Bild zvg)

Prekäre Mietsituation?

Die SP Hedingen präsentiert die Resultate einer Umfrage im Rahmen eines Podiums. Seite 18

Trendwende wählen?

Wie die Bürgerlichen mit einem 4er-Ticket den Stadtrat von Affoltern umkrempeln wollen. Seite 18

Offen für alle Warum es sich lohnt, im Café Palaver in der Zwinglistube in Hausen vorbeizuschauen. Seite 18

Globale Drohnentechnologie im Reppischtal

Wenn die Drohne Wache hält: Blick hinter Stallikons

Hightech-Kulissen

DeviprasaD rao

Wer durch die ruhigen, grünen Landschaften von Stallikon fährt, geniesst meist den Blick auf weite Felder, dichte Wälder und den idyllischen Rand des Albis. Es ist eine Kulisse, die von Schweizer Tradition und Entschleunigung spricht. Doch im «Diebis», der Gewerbezone der Gemeinde, ist ein technologischer Wandel im Gange, der weltweit Aufmerksamkeit erregt. Hinter einer unauffälligen Fassade schlägt das Herz von Sunflower Labs, einem Unternehmen, das von hochkarätigen Silicon-Valley-Investoren unterstützt wird und die Regeln der Sicherheitsbranche durch fortschrittliche, autonome Drohnentechnologie grundlegend neu schreibt. An der Spitze dieses Unternehmens steht Alex Pachikov. Wer den CEO trifft, spürt sofort den «Silicon Valley Spirit». Alex ist ein visionärer Unternehmer, der bereits als Mitbegründer von Evernote digitale Geschichte geschrieben hat. Doch während er früher versuchte, das menschliche Gedächtnis digital zu organisieren, widmet er sich heute der physischen Anwendung des autonomen Fliegens. Obwohl der juristische Hauptsitz des Unternehmens in Kalifornien bleibt, ist Stallikon weit mehr als nur eine Zweigstelle. Es ist das Forschungsund Entwicklungszentrum (F&E) der Firma. Wie Alex es einfach ausdrückt: Viele Menschen kommen jeden Tag hier vorbei, ohne zu merken, dass genau hier Technologie mit globaler Reichweite entwickelt und hergestellt wird.

Der «fliegende Sicherheitswächter»

Die Technologie ist so elegant wie logisch: Alex nennt das System einen «fliegenden Sicherheitswächter». Während herkömmliche Drohnen mühsam von

Hand gesteuert werden müssen, arbeitet Sunflower Labs völlig autonom. Der Nutzer legt lediglich den Patrouillenplan fest; den Rest erledigt die Technik. Die Drohne hebt selbstständig ab, überwacht das Areal aus der Vogelperspektive und meldet Unregelmässigkeiten in Echtzeit direkt aufs Smartphone – Sicherheit auf Knopfdruck.

Das System nutzt das «Bee & Hive»Prinzip: Bei Alarm startet die Drohne

(Bee) vollautomatisch aus ihrer Station (Hive). Sie streamt Live-Bilder vom Geschehen und kehrt nach dem Einsatz zur punktgenauen Landung und zum Laden zurück. Dieser völlig autarke Prozess, in der Fachwelt als «Drone-in-aBox» bekannt, revolutioniert die Überwachung grosser Areale, da kein Mensch mehr vor Ort sein muss.

Warum Stallikon?

Für viele Leser mag es überraschend klingen, dass ein Unternehmen, das von Grössen wie Sequoia Capital finanziert wird, das ruhige Stallikon als Basis wählt. Doch für Alex und seine Schweizer Mitbegründer war die Wahl in erster Linie praktischer Natur. «Wir brauchten einen Ort, an dem wir unser System realistisch testen können», sagt Alex. Tests in einem dichten städtischen Umfeld sind schwierig: Es gibt mehr Hindernisse, engere Grenzen und höhere Risiken. Stallikon hingegen bietet offenes Gelände und weniger Risikozonen und ist dennoch nah genug an Zürich für Pendler und Logistik. Diese Kombination ermöglicht lange Testflüge in mehrere Richtungen, ohne dass die Testaktivitäten inmitten dichter Wohngebiete stattfinden müssen.

Das Wetter als Entwicklungsvorteil Ein weiterer Grund, den das Unternehmen hervorhebt, ist das Schweizer Wetter etwas, worüber sich viele Technologiefirmen eher beklagen. Sunflower Labs sieht es als strategischen Vorteil. Regen, Wind, Schnee und die bissige «Bise» bieten eine breite Palette an Bedingungen, die eine Sicherheitsdrohne meistern muss, wenn sie weltweit ein-

gesetzt werden soll. «Wenn das Produkt in verschiedenen Regionen funktionieren soll, muss es unter verschiedenen Bedingungen zuverlässig arbeiten», sagt Alex. Windverhalten und Wintertauglichkeit sind zentrale Testthemen, und Stallikon liefert diese Vielfalt von Natur aus. Wenn eine Drohne bei Schneefall im Reppischtal sicher landen kann, ist sie auch für einen Sturm in Chicago oder Berlin gerüstet.

Ein Standort, viele Funktionen

Sunflower Labs betreibt seinen Standort in Stallikon seit 2021. Das Gebäude ist ein «lebendes Labor», das nicht nur für Forschung und Entwicklung, sondern auch für die Produktion genutzt wird. Jeder Raum dient als Werkstatt oder Testzone. Laut Alex werden auch Montage, Verpackung und Versand vor Ort abgewickelt: ein Set-up, das darauf abzielt, die Entwicklungszyklen kurz zu halten: bauen, testen, anpassen und erneut testen. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 47 Mitarbeiter, davon etwa 28 in Stallikon. Das Team ist hochgradig international, mit Spezialisten aus ganz Europa und den USA, von denen viele über Schweizer Universitäten wie die ETH Zürich zum Unternehmen stiessen. Während die juristische Einheit in Kalifornien registriert ist, fungiert der Betrieb in Stallikon als lebenswichtiger technischer Kern.

KI als Beschleunigungsfaktor Technisch gesehen ist das System um künstliche Intelligenz (KI) herum aufgebaut. Während frühere Drohnen auf eine einfache Objekterkennung setzten,

argumentiert Alex, dass neuere KI-Modelle den Kontext unterstützen: das Erkennen von Anomalien und das Interpretieren von Verhaltensmustern. KI verändert auch die internen Arbeitsabläufe in Stallikon. Das Unternehmen nutzt Werkzeuge, die das Prototyping und die Dokumentation beschleunigen und so eine schnellere Schleife zwischen einer Idee und ihrer Umsetzung schaf-

«Genau richtig zum Nachdenken und genau richtig zum Testen.»

Alex Pachikov. CEO Sunflower Labs

fen. Seiner Ansicht nach erfordert das Tempo des Wandels ständiges Lernen; Werkzeuge entwickeln sich zu schnell für «Set-and-Forget»-Routinen.

Einsätze in der CH und im Ausland Heute ist das Unternehmen in fast zehn Ländern tätig. In der Schweiz nutzen Organisationen wie die SBB, Swisscom und Armasuisse das System zum Schutz kritischer Infrastrukturen. Für die Bewohner von Stallikon bleibt die Arbeit meist unsichtbar. Dennoch fungiert die Gemeinde als erstklassiges technisches Umfeld. Stallikon ist nicht nur eine Kulisse; es ist ein grundlegender Teil der Entwicklungslogik. Oder, wie Alex es beschreibt, ein Ort, der «genau richtig zum Nachdenken und genau richtig zum Testen» ist.

Alex Pachikov mit seiner Drohne «Bee». (Bilder Deviprasad Rao)
Alex Pachikov bezeichnet das Gebäude von Sunflower Labs in Stallikon als «lebendes Labor».

AbMittwoch

Montag,26.1.bis Samstag,31.1.26

Chirat

Essiggemüse

div.Sorten,z.B. Gurken,2x215g

Féchy AOCLaCôte

SoirSoleil, Schweiz,75cl, 2023

Schokoladenriegel

HeroRavioli div.Sorten,z.B. Eierravioli,2x870g

Tetesept div.Sorten,z.B. MeerwasserNasensprayCare

FolgendeWochenhitssindinkleinerenVolg-Lädenevtl.nich terhältlich:

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KnorrStocki 3x3Port.,330g

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Valser prickelnd,6x1,5l

div.Sorten,z.B. Snickers,9plus1gratis, 500g Sheba div.Sorten,z.B. Fresh&FineGeflügel, 15x50g

Chio Jumpys 2x100g

Emmi Raclettenature inScheiben,400g

ElmerCitro 6x1,5l

Sun CapsOptimumBrilliant 2x26WG

Starbucks div.Sorten,z.B. LungoHouseBlend, 10Kapseln

VolgEssig div.Sorten,z.B. Apfelessig,1l

AgriNatura Raclette-Kartoffeln Schweiz,Sack,1kg

A g riNatura MilchUHTSixpack div.Sorten,z.B. Vollmilch,6x1l

AgriNatura Schweinskoteletts per100g

Nescafé div.Sorten,z.B. Golddeluxe,200g

Volg Mundspülung 500ml

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Hausen begrüsst bald den 4000. Einwohner

Gemeindeporträt Hausen: Ausbau und Finanzierung der Infrastruktur bleiben zentrale Herausforderung

«Er läuft und läuft und läuft.» Mit diesem einprägsamen Satz wurde vor Jahrzehnten für den VW-Käfer geworben. In abgewandelter Form lässt sich der Satz auch auf die Gemeinde Hausen anwenden: Sie wächst und wächst und wächst. Noch in diesem Jahr dürfte die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner erstmals die Marke von 4000 überschreiten. Die Bevölkerungszahl hat sich damit seit

Hausen

Gemeindefläche: 12,02 km2 Anzahl Einwohner: 3891 (per Ende 2025)

Besonderheiten: Flächenmässig ist Hausen die 29-grösste Gemeinde im Kanton Zürich und die grösste im Bezirk Affoltern. Der höchste Punkt des Bezirks und zugleich der Albiskette befindet sich ebenfalls auf Hausemer Boden: Es ist der Bürglenstutz, auch Bürglen genannt, 915 m ü.M.

Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat und Präsidium: Für den Gemeinderat (7 Mitglieder) bewerben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten, darunter 4 Bisherige. Für das Gemeindepräsidium gibt es 2 Bewerbungen (beide neu).

Baukommission:

Für die 3 Sitze bewerben sich 3 Personen (darunter 2 Bisherige).

Primarschulpflege:

Für die 5 Sitze bewerben sich 5 Personen (darunter 3 Bisherige), für das Präsidium 1 Person (neu).

Rechnungsprüfungskommission:

Für die 5 Sitze bewerben sich 5 Personen (darunter 3 Bisherige), für das Präsidium 1 Person (neu).

1978 verdoppelt; damals wurde die 2000er-Marke überschritten. Und die Zahlen werden in den nächsten Jahren weiter steigen, gemäss Prognose der Gemeinde jährlich um rund 40 Personen. Ein solches Wachstum stellt eine Gemeinde vor eine ganze Reihe von Herausforderungen: Die Infrastruktur muss laufend angepasst werden (Strassen, Wasser- und Stromversorgung, Kanalisation, Schulen), die Verwaltung muss Schritt halten können, und nicht zuletzt gilt es, die Bedürfnisse einer neu durchmischten Bevölkerung zu befriedigen. Dabei gilt es unter anderem, die Vorstellungen und Ansprüche der Alteingesessenen mit jenen der Neuzuzüger unter einen Hut zu bringen. Eine anspruchsvolle Aufgabe. Antworten auf diese Herausforderungen muss in erster Linie der Gemeinderat finden – wobei das letzte Wort bei grösseren Projekten selbstverständlich die Stimmbevölkerung hat.

Hausen vor einer Richtungswahl

Einer, der Hausen bestens kennt und die Entwicklung der letzten Jahre stark mitgeprägt hat, ist Gemeindepräsident Stefan Gyseler (FDP). Gyseler, im Hauptberuf Treuhänder und Unternehmensberater; er tritt, nach zwölf Jahren im Gemeinderat und ebenso vielen als Gemeindepräsident, im März nicht mehr zur Wiederwahl an. Für ihn steht «Hausen vor einer Richtungswahl». Es stünden je vier Kandidierende aus dem linken wie aus dem bürgerlichen Spektrum für die Gemeinderatswahlen zur Wahl sowie eine Kandidatin von der SP und ein Kandidat von der FDP für das Präsidium. Gyseler: «Die Bevölkerung hat die Wahl, ob sie das ‹weiter wie bisher› oder lieber etwas Neues wählen möchte. Ich

finde diese Wahlmöglichkeit optimal und es ist ein Privileg für die Hausemer Bevölkerung, eine solch grosse Wahlmöglichkeit zu haben.»

Und wo sieht Gyseler die grössten Herausforderungen für den Gemeinderat in den nächsten vier bis acht Jahren? Es ist der Ausbau der Infrastruktur, der schon seit einiger Zeit in vollem Gang ist. «Kindergarten Ebertswil, Schulge-

«Ein grosses Thema wird wahrscheinlich noch das Dorfzentrum rund um den Postplatz werden.»

Stefan Gyseler, Gemeindepräsident Hausen

bäude, Reservoir, Anschluss an ARA Kanton Zug, Camping Türlen sind realisiert. Die Sporthalle mit Tagesstruktur ist im Bau. Ein grosses Thema wird wahrscheinlich noch das Dorfzentrum rund um den Postplatz werden.»

Das alles kostet. Für die nächsten Jahre sind Investitionen in der Höhe von 56 Millionen Franken geplant. Dabei die finanzpolitischen Zügel in der Hand zu halten, zählt ebenfalls zu den zentralen Aufgaben des künftigen Gemeinderats. Die nötigen Voraussetzungen für die

vielen Investitionen schaffte der amtierende Gemeinderat in den vergangenen Jahren. So hatte man in den letzten zwölf Jahren zunächst die Schulden (Fremdkapital) getilgt und sich danach dem Ausbau der Infrastruktur zugewendet und die Steuerbelastung ins Visier genommen. Finanziell steht Hausen heute äusserst komfortabel da. Das Nettovermögen der Gemeinde beträgt pro Kopf 8688 Franken. Nur gerade zwölf Gemeinden im Kanton weisen einen noch höheren Wert auf.

Keine Steuererhöhung Gyseler ist überzeugt, dass trotz der anstehenden Investitionen und der vorübergehenden neuen Aufnahme von Fremdkapital keine Steuererhöhung nötig ist. Dazu komme, dass in den letzten Jahren die Prognosen der Finanzplanung immer übertroffen wurden: «Man dachte damals, dass wir Ende 2022 das erste Fremdkapital aufnehmen müssen. Das war aber bis heute nicht nötig.» Dazu beigetragen hätten nicht zuletzt finanzkräftige Neuzuzüger. «Die Verbesserung der Infrastruktur hilft der Standortattraktivität und zieht neue Steuerzahler an, teilweise aus dem Kanton Zug.» Grundsätzlich plädiert Gyseler für ein mässiges Wachstum. «Bisher hatte man es geschafft, dass dieses Wachstum in einem verträglichen Tempo stattfand. Es gibt immer noch Bauland in Hausen. Wenn das Wachstum nicht forciert wird und es in einem ähnlichen Tempo stattfindet, fände ich das begrüssenswert.»

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.), Mettmenstetten (13.1.), Rifferswil (16.1.), Ottenbach und Aeugst (20.1.) sowie Stallikon (23.1.). (red)

Mangel an bezahlbarem Wohnraum Und wie sieht es in Hausen mit der Altersstruktur aus? Die Geburtenrate ist in Hausen mit 6,1 Neugeborenen pro 1000 Einwohner relativ tief. Und gleichzeitig ist laut kantonaler Statistik die Hausemer Bevölkerung mit durchschnittlich 44,1 Jahren relativ alt. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus? Gyseler: «Themen wie Wohnen im Alter oder gemischte Wohnformen stehen vermehrt im Fokus wie auch die medizinische Infrastruktur. Hausen hat sich unter anderem immer zu einer starken SpitexOrganisation bekannt. Wir haben das Problem, dass wir zu wenig finanzierbaren Wohnraum für junge Menschen haben. Dies steht auch in dem Zusammenhang damit, dass die Gemeinde viel Wohnraum für Asylsuchende zur Verfügung stellen musste. Das hat den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Hausen verschärft.»

Wählerschaft ist leicht polarisierter als der Durchschnitt

Wer schon mal eine Gemeindeversammlung in Hausen erlebt hat, weiss, hier kann es manchmal hitzig zu und her gehen. Zumindest hitziger als in vielen anderen Gemeinden. Aus staatspolitischer Sicht ist die Diskussionsfreudigkeit willkommen, sie ist Ausdruck einer lebendigen Demokratie. Wieso manchmal so leidenschaftlich argumentiert wird, ist eine andere Frage; eine einfache Erklärung findet sich dafür wohl kaum. Aber dass in Hausen die Meinungen etwas kontroverser sind als anderswo, das lässt sich anhand der Zahlen von den letzten Nationalratswahlen belegen. Die An-

gaben des Statistischen Amts des Kantons Zürich zeigen, dass in Hausen die Wählerschaft leicht polarisierter ist als im Bezirk und im Kanton. Will heissen, die Wähleranteile der SVP auf der rechten Seite des politischen Spektrums und jene von SP und Grünen auf der linken Seite sind ausgeprägter als im Durchschnitt im Bezirk Affoltern und im Kanton Zürich. So gaben 2023 in Hausen 34,1 % der Wählenden der SVP ihre Stimme (Bezirk 32,8 %, Kanton 27,4 %), 17,8 % der SP (Bezirk 15,5 %, Kanton 21,1 %) und 10,0 % den Grünen (Bezirk 7,8 %, Kanton 9,9 %). Mit anderen Worten: Die Pol-Parteien

kamen in  Hausen zusammen auf 61,9 % der Stimmen (Bezirk 55,7 %, Kanton 58,4 %). Entsprechend kleiner sind die Anteile der Parteien zwischen den Polen. Bemerkenswert ist auch, dass die GLP sowohl in Hausen als auch im Bezirk die drittstärkste Partei war, noch vor der FDP (der Nummer 3 im Kanton). Ebenfalls bemerkenswert der relativ hohe Wähleranteil der Grünen von 10,0 %. Noch höhere Anteile erreicht die Partei in nur gerade fünf Gemeinden im Kanton, darunter Winterthur und Zürich und – als kantonale Spitzenreiterin – in Rifferswil (16,5 %). (dv)

Sinkende Geburtenzahlen

In Bezug auf die generell sinkenden Geburtenzahlen sieht Gyseler keinen besonderen Handlungsbedarf für Hausen, speziell mit Blick auf die Schulraumplanung: «Wir haben laufend die Schülerprognosen mit den aktuellen Zahlen verglichen. Die Prognosen waren oft etwas zu hoch, aber nicht so, dass die Gefahr einer Fehlplanung aufkam. Zwar ist die Geburtenrate tief, aber auch die Zuwanderung ist ein Thema bei der Planung von Schulraum. Ich glaube nicht, dass sich hier etwas in absehbarer Zeit drastisch ändern wird und dass wir zu viel Schulraum haben werden.»

Und was wünscht Stefan Gyseler seinen Nachfolgerinnen und Nachfolgern im Gemeinderat: «Ich wünsche viel Freude am Amt, ein gutes Team und Gelassenheit, wenn bei gewissen Menschen der Adrenalinspiegel wieder mal in die Decke schiesst.»

Von 1978 bis heute hat sich die Einwohnerzahl von Hausen verdoppelt, das Wachstum dürfte auch weitergehen: Baustelle am Wigarteweg in Hausen.
Das grösste Infrastrukturprojekt von Hausen: der Bau einer Dreifachturnhalle mit integrierten Tagesstrukturen. (Bilder Daniel Vaia)

Hausen

Die Kandidierenden für die Wahlen

In Hausen treten 8 Kandidierende für 7 Sitze im Gemeinderat an.

Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?

«Ich schätze Teamarbeit»

Barbara Moser (51), SP, neu

Seit zehn Jahren ist Ebertswil mein Zuhause. Ich schätze das freundschaftliche Miteinander, das lebendige Dorfleben in dieser Gemeinde, und nicht zuletzt den Blick auf die Berner Alpen, meine ursprüngliche Heimat. Seit acht Jahren engagiere ich mich in der Sekundarschulpflege, zuerst im Ressort Personal, und zuletzt im Ressort Informatik und Kommunikation. Von dort kenne ich die Abläufe einer Gemeindebehörde. Um nachhaltige Lösungen für aktuelle Probleme zu erarbeiten, braucht es eine funktionierende Zusammenarbeit von Verwaltung, Behörde und Gemeindemitgliedern. Wie beim Bergsteigen führen kleine Schritte und Ausdauer zum Ziel. Dies erlebe ich auch bei der täglichen Arbeit als Leiterin einer Forschungsgruppe an der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL. Ausserdem schätze ich Teamarbeit, da sie diverse Perspektiven zusammenbringt und damit zu ausgewogenen Lösungen führt.

Während international demokratische Prozesse gerade mit Füssen getreten und Begehrlichkeiten rücksichtslos und mit Gewalt durchgesetzt werden, finde ich es wichtig, dass wir als Gemeinde zusammenstehen und einen respektvollen Umgang mit Menschen und Meinungen pflegen. Damit auch unsere Kinder und Grosskinder in einer engagierten Gesellschaft aufwachsen dürfen.

Die Gemeinde hat in den letzten Jahren viel in ihre Attraktivität investiert. Die neue Turnhalle wird für die Sportbegeisterten ein Ort

der Begegnung werden und moderne Räumlichkeiten für die Tagesbetreuung und den Mittagstisch bieten. Gleichzeitig macht die Digitalisierung auch vor unserer Gemeinde nicht halt. Die rasanten Entwicklungen in diesem Gebiet polarisieren die Gesellschaft. Dass wir mit dem Fortschritt mithalten und trotzdem auch in Zukunft alle am öf-

fentlichen Leben teilhaben und ihre politischen Rechte ausüben können, ist eine grosse Herausforderung.

Hausen und seine Weiler sind eine lebendige Gemeinschaft mit funktionierendem Gewerbe, aktiven Sportvereinen, einem diversen kulturellen Angebot, eingebettet in eine liebliche Landschaft mit hohem Erholungswert. Das alles sollten wir pflegen und erhalten. Neben dem Respekt vor dem Gewachsenen und Vertrauten bedingt eine erfolgreiche kommunale Politik aber auch einen weiten Blick und Offenheit für Neues. Dies hält unsere Dorfkultur lebendig.

Anliegen ernst nehmen

Esther Lendenmann (63), FDP, neu

Ich lebe seit 2009 in Hausen und fühle mich hier richtig zu Hause. Deshalb ist es mir ein Anliegen, mich aktiv für die Gemeinde einzusetzen. Als Kauffrau mit Berufsmittelschulabschluss und Immobilienbewirtschafterin habe ich fundierte Kenntnisse in Finanzen und Liegenschaftsverwaltung. Meine langjährige berufliche Erfahrung und mein Gespür im Umgang mit Menschen helfen mir, unterschiedliche Anliegen zu verstehen und gute Lösungen zu finden. Ich arbeite gerne im Team, bin strukturiert, lösungsorientiert und schätze die Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen Bereichen.

Hausen soll für Jung und Alt ein Ort sein, an dem man sich willkommen fühlt. Deshalb möchte ich mich für ein vielseitiges Angebot an Vereinen, Freizeitaktivitäten und Begegnungsmöglichkeiten einsetzen, damit die Gemeinde weiterhin so lebenswert bleibt. Hausen soll eine gesunde und weitsichtige Finanzpolitik betreiben und die Gelder zum Wohle aller Hausemerinnen und Hausemer sinnvoll einsetzen.

Viele Menschen möchten auch im Alter in Hausen bleiben. Deshalb brauchen wir altersgerechte Wohnformen und Offenheit für neue Formen des Zusammenlebens. Gleich-

zeitig sollten wir Infrastruktur und Begegnungsmöglichkeiten schaffen, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. Es ist mir wichtig, dass sich alle Generationen in Hausen wohl und willkommen fühlen.

Trotz Wachstum soll der ländliche Charakter unseres Dorfes erhalten bleiben. Das Dorfleben mit sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Anlässen ist ein wertvolles Gut – hier treffen sich die Menschen,

lernen sich kennen und gestalten gemeinsam unsere Gemeinde. Die Anliegen der Hausemerinnen und Hausemer sollen Gehör finden und ernst genommen werden.

Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Hausen erreichen?

In welchem Bereich hat Hausen besonderen Entwicklungsbedarf?

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Was darf sich in Hausen auf keinen Fall ändern?

Mit allen Facetten der Schule verbunden

Peter Thiele (64), parteilos, neu

Mit Leib und Seele bin ich seit 40 Jahren der Schule in all ihren Facetten, Herausforderungen, Kontinuitäten und Veränderungen verbunden. Erst als Lehrperson, seit 2011 als Schulleiter. An allen Orten war und ist immer die Frage, wie gelingt es, gute Schule zu machen – für die Kinder, für die Eltern, für die Lehrpersonen. Es braucht alle, damit Lernen gelingt und Mut für ein Weiterlernen macht. Es braucht alle, damit Schule ein Ort des Ausprobierens, des Sich-entwickeln-Könnens ist. Ich bringe eine Menge Wissen und ein gutes Grundverständnis zu schulischen Kontexten mit, ebenso Ruhe, Verlässlichkeit, einen klaren Blick und Entscheidungsbereitschaft.

2

Wichtige bauliche und strukturelle Projekte wurden in der vergangenen Legislaturperiode erfolgreich umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht. Die Primarschule ist strukturell gut aufgestellt und es herrscht ein

gutes, förderliches Lernklima vor Ort. Da ich von aussen neu zur Behörde hinzukomme, sehe ich als meine erste und wichtigste Aufgabe, die Schule kennenzulernen: Lehrpersonen, Schulleitung,

Schulpflegemitglieder, Kinder, den Elternrat, die Tagesstruktur. Das heisst erst einmal zuhören, um verstehen zu können. Daraus werden sich recht schnell Entwicklungsziele ergeben.

3

Mit Bezug zur Antwort auf die vorherige Frage kann und will ich zum jetzigen Zeitpunkt hierzu keine Aussage für die Primarschule Hausen machen – erst anschauen und verstehen, dann nachdenken und danach handeln. Mir ist ein ganzheitlicher Ansatz mit dem Blick über alle Stufen hinweg wichtig und daher auch meine gleichzeitige Kandidatur für die Sekundarschulpflege. Tja, und die grossen Entwicklungsfragen gehen auch an Hausen nicht vorbei: Wie viel Digitalität in der Schule? KI und Lernen? Unsere Werte in einer immer komplizierteren Welt vermitteln und leben können.

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Die Gemeinde Hausen ist ein guter Ort zum Leben. Die Wege sind kurz. Der Alltag nicht hektisch. Die Menschen sind einander zugewandt. Man kann sich aufeinander verlassen und in einer solchen Umgebung können Kinder gut aufwachsen.

«Gemeinsam will ich anpacken»

Rexhep

Neziri (55), parteilos, neu

In meiner über zwanzigjährigen Tätigkeit im Sozialwesen bei verschiedenen Gemeindeverwaltungen konnte ich zahlreiche Ideen einbringen und erfolgreich umsetzen. Dabei lag mein Fokus stets darauf, die Finanzen in den Bereichen Sozialhilfe und Asylwesen verantwortungsvoll und bedarfsgerecht zu gestalten. Durch diese Arbeit habe ich wertvolle Erfahrungen insbesondere in den Bereichen Zusammenarbeit, Verantwortungsbewusstsein und lösungsorientiertes Handeln gesammelt. Diese Erfahrungen und mein Engagement möchte ich künftig im Gemeinderat einbringen. Gemeinsam mit anderen will ich anpacken, Ideen weiterentwickeln und nachhaltige Lösungen für Hausen erarbeiten, damit unsere Gemeinde auch in Zukunft einlebenswerterOrtfüralleGenerationen bleibt.

benswerter Ort für alle Generationen bleibt. Deshalb setze ich mich für bedarfsgerechte und attraktive Sportanlagen für

unsere wachsenden Vereine ein, für bezahlbarenWohnraum,fürzukunftsfähige Wohnangebote im Alter sowie für eine hohe Verkehrs- und soziale Sicherheit.

schaft gleichermassen berücksichtigt, ist für mich ein zentraler Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde und eine wichtige Investition in kommende Generationen. Ebenso wichtig ist mir die Förderung der Vielfalt unseres Zusammenlebens sowie des freiwilligen Engagements im Dorf. Beides trägt wesentlich zum sozialen Zusammenhalt und stärkt unsere Gemeinschaft nachhaltig.

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Ein besonderes Anliegen ist mir der Schutz des Türlersees und seiner Umgebung. Der See ist ein bedeutender Erholungsraum für die Bevölkerung und zugleich ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Die natürliche Landschaft, die Uferzonen, Wälder und Wiesen rund um den Türlersee dürfen nicht verbaut oder zerstört werden. Hausen soll ein Ort bleiben, an dem man zur Ruhe kommen, spazieren gehen und die Natur geniessen kann. 1 2 3

Es liegt mir sehr am Herzen, dass Hausen auch in Zukunft ein le-

Eine vorausschauende Dorfplanung, die Umwelt und Gesell-

Digitalisierung vorantreiben

Sven Kammer (36), parteilos, bisher

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Als Informatiker bringe ich ideale Voraussetzungen mit, um die Digitalisierung der Gemeindeverwaltung gezielt voranzutreiben. Dank meiner Erfahrung als Projekt- und Teamleiter kann ich komplexe Vorhaben strukturiert umsetzen. Technische Themen eigne ich mir rasch an – unter anderem war ich bereits an einem Softwareprojekt im Bereich Wasser/Abwasser beteiligt. Mein langjähriges Engagement im Dorfturnverein zeigt meine Verbundenheit mit Hausen. Ich bin ehrgeizig, flexibel und lösungsorientiert.

2

Ich möchte die kommunale Infrastruktur weiterentwickeln und das Bauamt inklusive Tiefbau nachhaltig stärken. Ein besonderes

Anliegen ist mir die Optimierung der Arbeitsprozesse durch Digitalisierung

und den Einsatz moderner Tools. Offene Projekte sollen erfolgreich abgeschlossen und das Sporthallenprojekt weiterhin vorangetrieben werden. Zudem

Sven Kammer, parteilos

strebe ich an, sowohl meine persönlichen als auch die Legislaturziele des Gemeinderats erneut zu erreichen.

3

Im Bereich Tiefbau sehe ich weiteren Bedarf an einer effizienten Ressourcenplanung. Gleichzeitig ist die Standortförderung ein wichtiger Faktor, um Hausen attraktiv für Bevölkerung und Gewerbe zu halten. Durch gezielte Investitionen und effiziente Strukturen kann die Gemeinde langfristig profitieren und den Einwohnerinnen und Einwohnern spürbaren Mehrwert bieten.

4

Der dörfliche Charakter, die Nähe zur Natur und das aktive Vereinsleben machen Hausen besonders lebenswert. Diese Werte prägen unsere Gemeinschaft und sorgen für Zusammenhalt. Auch die enge Verbundenheit der Bevölkerung mit der Gemeinde und das persönliche Miteinander sollen unbedingt erhalten bleiben.

Peter Thiele, parteilos, kandidiert fürs Primarschulpräsidium
Barbara Moser, SP
Rexhep Neziri, parteilos

in Hausen stellen sich vor

Andrea Sidler und Olivier Hofmann möchten beide das Gemeindepräsidium übernehmen

Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Hausen die Autonomie bewahren?

Gemeinsam Projekte umsetzen

Toni Schönbächler (66), parteilos, bisher

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Gemeinsam mit einem Team Projekte umsetzen und eine Organisation entwickeln – zielorientiert, innovativ und nachhaltig – dies setzte ich mein ganzes Berufsleben lang und auch die letzten vier Jahre im Gemeinderat Hausen um. Als gelernter Forstwart habe ich einen engen Bezug zur Forst- und Landwirtschaft, als ausgebildeter Reallehrer und als langjähriges Mitglied einer bildungsrätlichen Kommission kenne ich das Bildungswesen bestens, als Mitglied der Geschäftsleitung des grössten Jugendheims der Schweiz bin ich mit allen Fragen des Sozialwesens vertraut und als Major der Genietruppen kenne ich die Themen Sicherheit, Bauwesen und Führung in komplexen Situationen. Alle diese Erfahrungen bringe ich im Gemeinderat ein.

2

Die Implementierung und Umsetzung der neuen BZO, einen erfolgreichen Abschluss des grössten Bauvorhabens der Gemeinde Hausen – der Dreifachsporthalle mit Tagesstrukturen – und die Entwicklung eines Projekts «Dorfzentrum Hausen» sehe ich als übergeordnete Ziele der nächsten Legislatur. Die Basis für eine gelungene Umsetzung dieser Ziele ist eine gut funktionierende und dienstleistungsorientierte Verwaltung mit zufriedenen und motivierten Mitarbeitenden. Dafür will ich die Rahmenbedingungen schaffen.

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Im Rahmen der Erarbeitung des räumlichen Entwicklungsleitbildes wurde von einem grossen Teil der Bevölkerung die Gestaltung eines

attraktiven Dorfzentrums als wichtig und dringend genannt. Diese Planung muss in Angriff genommen werden. Günstiger Wohnraum für junge wie auch für ältere Menschen ist ein Thema, welches in Hausen auf die Politagenda ge-

Wie stellen Sie als Gemeindepräsidentin bzw. -präsident sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?

Welches ist die grösste Herausforderung für Hausen und wie ist sie zu lösen?

Welche Akzente möchten Sie als neue Gemeindepräsidentin bzw. neuer -präsident setzen? 5 6 7 8

Mit Herz und Verantwortung führen

Andrea Sidler (59), SP, bisher

Als Schulpräsidentin und Gemeinderätin durfte ich während der vergangenen acht Jahre Verantwortung übernehmen. Als aktive Lehrerin und Kursleiterin bin ich nahe bei den Menschen. Diese Erfahrungen geben mir die Grundlage, die Gemeinde Hausen mit Herz, Bodenständigkeit und Verantwortung zu führen.

Ein starkes Zusammenspiel von Verwaltung und Behörde auf Augenhöhe – mit dem Dorf, den Vereinen und der Bevölkerung im Fokus – ist ein zentrales Anliegen von mir. So bleibt Hausen eine lebendige, lebens-

Mir ist ein respektvolles Miteinander von Frauen und Männern wichtig. Wenn die Fähigkeiten der einzelnen Ratsmitglieder bewusst genutzt werden, entsteht ein starkes Team, das gemeinsam Verantwortung übernimmt und Fortschritt ermöglicht. So wird der Gemeinderat motiviert, leistungsfähig und entscheidungsstark –zum Wohl unserer Gemeinde.

Toni Schönbächler, parteilos 4

Wer die Zukunft gestalten will, denkt in Potenzialen und lebt gegenseitige Wertschätzung. Die begonnenen Infrastrukturprojekte in Hausen sollen für Schule und Bevölkerung konsequent fertiggestellt und zu lebendigen Begegnungsorten weiterentwickelt werden. Dabei ist mir wichtig, die Anliegen der Bevölkerung ernst zu nehmen und sie aktiv in Entscheidungen einzubeziehen.

hört. Als Gemeinde ohne direkten Bahnanschluss müssen wir uns zudem für eine gute Versorgung mit dem Busnetz einsetzen.

Hausen hat ein sehr aktives Vereinsleben, bietet kulturelle Veranstaltungen für unterschiedliche Bedürfnisse, ist mit seinen Events das Musik-Mekka im Säuliamt, beheimatet eine grosse Anzahl an ausgezeichneten Gewerbebetrieben, verfügt über mehrere Restaurants und kann stolz sein auf eine traumhafte Lage mit einem grossen Outdoor-Angebot (Türlersee, Seleger Moor, Albiskette, Sportanlagen). Diesen Ressourcen gilt es Sorge zu tragen und politische Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese zu sichern und weiterzuentwickeln.

«Tragfähige Lösungen»

Ruedi Taverna (60), parteilos, bisher

Ich bin vielseitig interessiert, gehe unvoreingenommen an Fragestellungen heran und kann gut zuhören. Mit meinem breiten beruflichen und persönlichen Erfahrungshintergrund versuche ich, tragfähige Lösungen mit allen Beteiligten zu finden. Nach vier Jahren als Gemeinderat kenne ich nun die Mechanismen auf Gemeindeebene und kann mich effizient einbringen.

Ich möchte Hausen weiter auf den Pfad zur Erreichung einer für alle annehmbaren nachhaltigen Entwicklung bringen; sei dies im energetischen Bereich durch das Erreichen der Ziele im Energieleitbild der Gemeinde, im ökologischen Bereich in der Förderung der naturnahen Bewirtschaftung von Gemeindeland und der Förderung eines gemeinschaftlichen Handelns auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Die Menschen, die in Hausen wohnen, sollen sich hier wohlfühlen und einen positiven Bezug zu ihrer Gemeinde haben.

In Hausen läuft bereits einiges gut. Die Erreichung des Ziels einer Netto-Null-Emissionsgesellschaft liegt aber noch in weiter Ferne. Die Gemeinde muss für die Bevölkerung praxisnahe Unterstützung auf

Im öffentlichen Raum. Wir brauchen sichere Wege für Schulkinder, klare Lösungen für Velo- und Autofahrende sowie Begegnungsorte für alle Generationen. Gleichzeitig gilt es, die Infrastruktur sorgfältig zu pflegen und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln – für ein lebenswertes Hausen heute und morgen.

werte Gemeinde, in der Begegnung, Vertrauen und Zusammenhalt selbstverständlich sind.

Im Oberamt, wo Gemeinden bereits in Ämtern, der Sekundarschule und der Feuerwehr zusammenarbeiten, wollen wir dieses Miteinander weiter stärken. Auch die Zusammenarbeit im Bezirk bleibt ein wichtiger Pfeiler, von dem wir alle profitieren.

«Für eine zukunftsfähige

Olivier Hofmann (63), FDP, neu

Nachhaltige Investitionen auf einer soliden finanziellen Basis sichern unserer Gemeinde langfristig Stabilität und Handlungsspielraum. Dazu gehört auch die sorgfältige Pflege unserer Bäche, Wege und Strassen sowie der Wiesen- und Waldflächen. Gleichzeitig setze ich mich für eine nachhaltige Entwicklung ein, damit Hausen auch für kommende Generationen lebenswert bleibt.

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Ich setze mich dafür ein, dass Hausen eine Gemeinde ist, in der jede und jeder sich als Teil der Gemeinschaft fühlt und wertgeschätzt wird, in der Verantwortung geteilt wird, unsere Natur geschützt bleibt und in der Sicherheit, Lebendigkeit und Lebensqualität für heute und kommende Generationen selbstverständlich sind.

Gemeinde»

täten müssen unbedingt, trotz dem grossen Siedlungsdruck von Zug und Zürich, erhalten bleiben. Ebenso wichtig ist, dass der unterschiedliche Charakter und die Besonderheiten der verschiedenen Weilern, Türlen, Vollenweid, Riedmatt, Tüfenbach, Hinter-, Mittel- und Oberalbis, Husertal, Hirzwangen und Schweikhof, und der Ortsteile Hausen, Heisch und Ebertswil erhalten bleiben.

seine Eigenständigkeit bewahren, insbesondere bei der Gestaltung des Dorflebens und dort, wo lokale Verantwortung und Nähe zur Bevölkerung entscheidend sind.

3 4 2 1 Ruedi Taverna, parteilos

diesem Weg bieten und auch selber entsprechend handeln. Zunehmend Pro-

bleme entstehen durch fehlenden günstigen Wohnraum. Um dem zu begegnen, muss die Gemeinde ihre Möglichkeiten ausschöpfen. Potenzial sehe ich auch im Bereich der aktiven Kommunikation der Gemeinde mit der Bevölkerung.

In Hausen sollen weiterhin verschiedene Ansichten und Lebensentwürfe Platz haben und man soll sich mit Respekt und Wertschätzung behandeln. Das aktive kulturelle und sportliche Vereinsleben soll erhalten und weiterhin gefördert werden. Den vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten im Dorf ist Sorge zu tragen. Das Angebot des öffentlichen Verkehrs muss unbedingt erhalten und weiter optimiert werden.

Ich bringe einen gut gefüllten Rucksack mit. Neben einer fundierten Ausbildung verfüge ich über langjährige Erfahrung in Stabs-, Linien- und Projektfunktionen in Wirtschaft, Politik und Vereinen. Ich bin es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen, komplexe Sachverhalte zu analysieren, zu strukturieren und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Verlässlichkeit, Augenmass und die Fähigkeit zuzuhören sind für mich zentrale Voraussetzungen für die Arbeit im Gemeinderat und als Gemeindepräsident.

Ich setze mich für eine finanziell gesunde, gut organisierte und zukunftsfähige Gemeinde ein. Priorität haben stabile Gemeindefinanzen, eine funktionierende Infrastruktur und eine Verwaltung, die effizient, dienstleistungsorientiert und bürgernah arbeitet. Entscheide sollen langfristig gedacht, pragmatisch umgesetzt und für die Bevölkerung verständlich kommuniziert werden.

Die aktuelle Finanz- und Aufgabenplanung 2025 bis 2029 von Hausen umfasst aktuell 156 Positionen in verschiedensten Bereichen, wie Gemeindeliegenschaften, Schulen, Jugendtreff, Sport, Strassen, Wasserwerk, Abwasseraufbereitung, Feuerwehr, Gewässerverbauungen und so weiter. Diese Projekte müssen geplant, finanziert und umgesetzt werden. Gleichzeitig ist es wichtig, Verwaltungsprozesse laufend zu überprüfen und dort zu vereinfachen, wo es für Bevölkerung und Gewerbe spürbare Verbesserungen bringt.

Hausen liegt inmitten einer einzigartigen Naturlandschaft und hat eine ausserordentlich hohe Wohn- und Lebensqualität. Diese Quali-

Gemeinden mit weniger als 2000 Einwohnern haben zunehmende Mühe, die immer komplexer werdenden Aufgaben ordnungsgemäss zu erfüllen und genügend Menschen zu finden, die sich für eine Behörde zur Wahl stellen. Hausen gehört mit seinen rund 4000 Einwohnern zum Glück nicht

dazu. Eine Gemeindefusion ist aus Sicht unserer Gemeinde nicht notwendig. Falls eine solche geprüft werden sollte, müsste die Initiative von Kappel und/oder Rifferswil ausgehen.

Für mich ist es selbstverständlich, dass sich die Gemeinden gegenseitig unterstützen und gemeinsam nach guten Lösungen suchen. Potenzial für eine Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden sehe ich bei spezialisierten Aufgaben und dort, wo Effizienzgewinne realisierbar sind. Gleichzeitig soll Hausen

Durch klare Zielsetzungen, eine gute Vorbereitung der Geschäfte und einen respektvollen, offenen Dialog. Unterschiedliche Meinungen sollen gehört und genutzt werden. Ein konstruktives Arbeitsklima, gegenseitiges Vertrauen und Transparenz sind entscheidend für gute Entscheide.

Die grösste Herausforderung für Hausen ist es, Wachstum, Investitionen und steigende Anforderungen an Infrastruktur, Schule und Verwaltung mit stabilen Gemeindefinanzen und dem Erhalt der hohen Lebensqualität in Einklang zu bringen. Es gilt, Siedlungsentwicklung, Verkehr und öffentliche Bauten vorausschauend zu planen, Kosten im Griff zu behalten und die Bevölkerung frühzeitig einzubeziehen. Nur mit klaren Prioritäten, Transparenz und Augenmass bleibt Hausen langfristig handlungsfähig und lebenswert.

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Als Gemeindepräsident möchte ich Hausen pragmatisch, verantwortungsbewusst und zukunftssichernd führen. Zentrale Akzente sind eine stabile Finanzpolitik, verlässliche Rahmenbedingungen und gut funktionierende Gemeindestrukturen. Ebenso wichtig sind mir eine offene Kommunikation sowie der frühzeitige Einbezug der Bevölkerung bei wichtigen Projekten. Entwicklungen sollen sorgfältig geplant, realistisch umgesetzt und konsequent auf das langfristige Wohl der Gemeinde ausgerichtet sein. So bleibt Hausen lebenswert, verlässlich geführt und handlungsfähig.

Andrea Sidler, SP
Olivier Hofmann, FDP

Zu Gast sein werden die SP-Nationalrätin Jacqueline Badran (links) und Hedinger SP-Gemeinderatskandidatin Debora Senn Mohanathas. (Bild zvg)

Bezahlbare Mieten in Hedingen

bald vorbei?

Podium zum Thema Wohnen

Die Mieten im Kanton Zürich sind in 25 Jahren um 64 Prozent gestiegen. Die Gründe sind vielfältig. Weil die Immobilienfirmen Häuser kaufen, die Mieterinnen und Mieter rausstellen, um die Wohnungen nur oberflächlich zu sanieren und dann höhere Mietzinsen zu verlangen? Ist es vielleicht auch, weil sehr hohe Mieten für viele erschwinglich sind und die Vermietenden diese verlangen können? Oder wird am Bedürfnis der Menschen im Kanton vorbeigebaut?

Tatsache ist, dass nicht nur zu wenig Wohnraum zur Verfügung steht, sondern auch die hohen Mieten die Suche nach einer zahlbaren Wohnung für viele erschweren, vor allem für Familien mit Kindern und für alleinstehende Frauen. Wie schlimm ist die Situation wirklich und was können wir dagegen tun,

wollte die SP Hedingen wissen. Die SP hat im November und Dezember eine Wohnumfrage in allen Hedinger Haushalten gemacht. Man konnte online oder in Papierform viele Fragen zur Wohnsituation beantworten. Die Resultate liegen nun vor und werden von unserer SP-Gemeinderatskandidatin Debora Senn Mohanathas am Dienstag, 3. Februar, um 19.30 Uhr im Werkgebäude in Hedingen vorgestellt. Gleichzeitig freuen wir uns sehr, SPNationalrätin Jacqueline Badran als Hauptrednerin zur allgemeinen Wohnsituation im Kanton Zürich begrüssen zu dürfen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Eva Torp, Präsidentin der SP Hedingen

Kabarettabend «Gunkl & Gerhard Walter» im Kulturkeller in Affoltern am Sonntag, 1. Februar, um 20.15 Uhr beginnt. Die Veranstaltung beginnt jedoch bereits um 17 Uhr (Bar und Abendkasse ab 16 Uhr). Weitere Infos: www.lamarotte.ch (red) IN KÜRZE

Früherer Vorstellungsbeginn von Kabarettabend im lamarotte

In der Ausgabe Nr. 6 des «Anzeigers» vom letzten Freitag, 23. Januar, stand in der Wochenvorschau des lamarotte auf der Seite 16, dass der

Trendwende mit Santi, Spörri, Wipfli und Beeler

Die Kandidaten des bürgerlichen 4er-Tickets gaben Erläuterungen

Unter der Moderation von Clemens Grötsch (alt Stadtpräsident) und Markus Meier (amtierender Stadtrat) nahmen Claudia Spörri (SVP), Pascal Santi (FDP), Franz Wipfli (Die Mitte) und Ernst Beeler (Gewerbe/SVP) am bürgerlichen Podium in der «Meeting-Cocktailbar» zu kritischen Fragen Stellung.

Wie stehen die Kandidaten zur Strategie 2035 des Stadtrates? Einig ist man sich, dass diese Strategie überarbeitet, angepasst und insbesondere mit konkreten Handlungsanweisungen ergänzt werden muss. Sie enthält schöne Visionen, sagt aber nichts zu den Massnahmen. Deshalb hat der aktuelle Stadtrat bei der Planung der Investitionen auch nicht aus einer übergeordneten Gesamtschau heraus agiert. «Wir müssen genau hinschauen, die Aufgaben und Funktionen sorgfältig analysieren, die Investitionen hinterfragen und Unnötiges und Überholtes abschneiden» beteuerten alle Kandidaten.

Steigen die Personalkosten der Stadt zu rasch? Das könne man so pauschal nicht sagen, man müsse auch hier hinterfragen und beurteilen, was die Verwaltung zu tun hat und welche Mittel dafür zur Verfügung stehen, ist der allgemeine Tenor.

Wie sieht die finanzielle Lage der Stadt aus? «Angespannt» meint Claudia Spörri. Ihre Kollegen Santi und Beeler ergänzen: Wenn man so weitermacht

und den hohen geplanten Investitionsberg nicht verkleinert, steigen die Schulden enorm und Steuererhöhungen drängen sich auf. Es gilt, klare Prioritäten zu setzen. Was brauchen wir wirklich? Kann man günstiger bauen, vielleicht mit Provisorien und Übergangslösungen?

Gerade für die Schulraumplanung sieht Wipfli, der für das Präsidium der Primarschule kandidiert, hohe Herausforderungen angesichts der zunehmen-

den Schülerzahlen bei unsicheren Prognosen. Was ist zu verändern im Verhältnis der Behörden zu den Bürgern? «Offen und transparent informieren, das Gespräch und den Austausch rechtzeitig suchen», meinen alle Kandidaten einhellig. Der aktuelle Stadtrat hat viel Vertrauen verspielt, weil er eben diesen offenen Austausch auf Augenhöhe nicht gepflegt hat.

Orlando Rabaglio

Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert?

Zentrum für psychosoziale Pflege

Vorstellungsrunde im Café Palaver

Maja Brühlmann Taverna und Gabriela Anderegg – frühere Leiterin und aktuelle Teamleiterin des Zentrums für psychosoziale Pflege (ZPP) der Spitex Knonaueramt – stellen am Montag, 2. Februar, im Café Palaver die psychosoziale Pflege vor. Erstere leitet seit Sommer 2025 das Café Palaver.

Das Café Palaver ist ein offener Treffpunkt für alle. Was schätzen Sie persönlich daran?

Vorstellungder

Vorstellung der

Stadtratskandidierenden

Gesprächsleitung Bernhard Schneider 2.Februar2026,19.30Uhr

KasinosaalAffolternamAlbis

Maja Brühlmann Taverna: Es ist sehr wertvoll, dass das Café unkompliziert zugänglich ist. Alle Bewohnenden von Hausen und Umgebung sind willkommen – unabhängig von Alter, kulturellem Hintergrund oder finanzieller Situation. Man kann einfach für einen kostengünstigen Kaffee, Tee oder ein Stück Kuchen vorbeikommen.

Das Café Palaver ermöglicht Gespräche unter den Gästen oder hier mit der Vertretung der Nachbarschaftshilfe Kiss. (Bild zvg)

EsstellensichdieKandidatinnenundKandidaten der Stadtratswahlvom 8.März2026vor:

Es stellensichdie Kandidatinnenund Kandidaten 8. März 2026 vor:

ErnstBeeler (Gewerbe/SVP,neu)

GalinaBruder (parteilos/SP,neu)alsStadträtinund PräsidentinPS

Gabriela Anderegg: Die familiäre Atmosphäre erleichtert Begegnungen und fördert das Gefühl der Zugehörigkeit. Auf Wunsch bieten die Gastgeberinnen und Gastgeber auch professionelle Beratung an. Wir freuen uns sehr, wenn dadurch ein Gemeinschaftsgefühl entsteht.

beim Einüben von Alltagsfertigkeiten unterstützen. Die Leistungen werden von der Krankenkasse vergütet. Psychosoziale Pflege findet oft im häuslichen Umfeld statt. Warum engagieren Sie sich auch in einem offenen Café wie dem Café Palaver?

stützung suchen oder einfach neugierig sind?

(parteilos/SP,neu)als Stadträtin und alsStadträtinund Stadtpräsidentin

Eveline Fenner (EVP,bisher) alsStadträtinundStadtpräsidentin

Markus Gasser (EVP,bisher)

Beim nächsten Palaver am Montag, 2. Februar, stellen Sie die psychosoziale Pflege der Spitex Knonaueramt vor. Was bedeutet psychosoziale Pflege und was beinhaltet sie?

Stefan Kessler (Gr ne,neu)

StefanKessler (Grüne,neu)

PascalSanti (FDP,neu)

Pascal Santi

ClaudiaSpörri (SVP,bisher)

FranzWipfli (Die Mitte,neu)alsStadtratund PräsidentPS

Mitte, neu) alsStadtratund

Interparteiliche KonferenzAffolternamAlbis

M. B. T.: Jeder Mensch braucht soziale Kontakte. Sie sind für Wohlbefinden und Gesundheit zentral. Deshalb engagieren wir uns im Café Palaver auch präventiv und ermöglichen Begegnungen in einer offenen, herzlichen Atmosphäre – bei einem Kaffee und einem ungezwungenen Gespräch. Das Gefühl, gesehen zu werden, stärkt das Selbstwertgefühl. Neue Bekanntschaften können entstehen, und die Abwechslung im Alltag bringt neue Impulse.

G. A.: Diese Wirkung beobachten wir auch in der psychosozialen Pflege.

M. B. T.: Es lohnt sich, vorbeizukommen. Das «Palaver» stellt immer wieder verschiedene Themen in den Fokus: Im vergangenen Jahr gab es etwa Gedächtnistraining, die Nachbarschaftshilfe Kiss stellte sich vor, und im Dezember sorgten Schülerinnen und Schüler mit einem musikalischen Ständchen für weihnachtliche Stimmung. Im DigiTräff – einer Zusammenarbeit mit dem Lebenslernort Hausen – unterstützten Jugendliche bei Problemen rund ums Handy. Dieses Angebot wird im März erneut stattfinden. Daneben gibt es regelmässig weitere spannende Inputs und Anlässe.

Mutig sein und einfach vorbeikommen – das «Palaver» ist offen für alle.

Mona Martin, Spitex Knonaueramt

G. A.: Die Spitex Knonaueramt verfügt über ein zwölfköpfiges psychosoziales Fachteam. Pflegefachpersonen mit Schwerpunkt Psychiatrie begleiten Menschen im Knonaueramt in belastenden Lebenssituationen und unterstützen sie dabei, im Alltag wieder Fuss zu fassen. Grundlage dafür ist eine vertrauensvolle Beziehung. Deshalb sorgt die Spitex Knonaueramt für Kontinuität: Die Begleitung übernimmt jeweils dieselbe Pflegefachperson. So kann sie individuell auf Anliegen eingehen, beratende Gespräche zu Hause oder an einem vereinbarten Ort führen und

Was möchten Sie Menschen mitgeben, die das Café Palaver noch nicht kennen – unabhängig davon, ob sie Unter-

Am Montag,

Die Kandidaten Pascal Santi, Claudia Spörri, Franz Wipfli und Ernst Beeler (von links) standen Red und Anwort. (Bild zvg)

Niels Hintermann an Olympia mit dabei

Abfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen erfüllte mit zwei sehr guten Resultaten die Selektionskriterien

Dominik Stierli

Wegen einer Krebserkrankung hatte der Schweizer Speedrennfahrer Niels Hintermann vom Skiclub Hausen im vergangenen Winter fast die gesamte Saison verpasst. Wie er im Sommer gegenüber SRF bekannt gab, war es sein Ziel, beim Speed-Weltcupauftakt Anfang Dezember in Beaver Creek dabei zu sein. «Ansonsten habe ich mir keine Saisonziele gesetzt», sagte er. Mit einem siebten Platz im Dezember bei der Abfahrt in Val Gardena / Gröden und dem sechsten Rang am vergangenen Samstag in Kitzbühel gelangen ihm Top-Resultate. In seinem Instagram-Account schrieb er dazu, dass er viele gute Kurven und Abschnitte hatte und der Speed da war. «Mega zufrieden mit dem 6. Platz und es macht zusätzlich hungrig für mehr», ist in seinem Beitrag zu lesen.

Selektionskriterien erfüllt

Und das «mehr» geht für Hintermann nun in Erfüllung. An der Medienkonferenz von Swiss-Ski am Montag um 11 Uhr wurde der 30-Jährige für Olympia selektioniert. Die Olympischen Spiele Milano Cortina 2026 finden vom 6. bis

22. Februar statt. Die Ski-Alpin-Rennen werden in Cortina d’Ampezzo ausgetragen. Die Abfahrt der Männer bildet gleich den Auftakt in die Ski-Wettbewerbe. Gestartet wird am Samstag, 7. Februar, um 11.30 Uhr.

Freestyler Noé Roth auch mit dabei Ebenfalls an die Olympischen Spiele reist der Baarer Noé Roth. Der FreestyleSkifahrer war vergangene Saison an Aerials-Weltmeisterschaften in St. Moritz erfolgreich und konnte sich zum zweiten Mal als Weltmeister feiern lassen. Zudem ist er auch als Säuliämtler Sportler des Jahres nominiert. Seine Trainings absolviert der 25-Jährige im Jumpin in Mettmenstetten. Dort fand im Juni 2025 auch die Feier zu seinem Weltmeistertitel statt. Eingeladen hatte die Gemeinde Baar. Bereits damals blickte der 25-Jährige voraus. «Mein nächstes grosses Ziel sind die Olympischen Winterspiele 2026», sagte Noé Roth beim Anlass. Der Baarer Gemeindepräsident kündigte dann auch an, dass eine Olympiamedaille wieder im Jumpin gefeiert werden würde. Insgesamt hat Swiss Olympic für die Spiele in Italien 175 Athletinnen und Athleten selektioniert.

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Bereits zweimal in den Top Ten klassiert: Hintermann darf jetzt auch an den Olympischen Spielen starten. (Bild Swiss Ski)

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