Viele Fragen, viele Antworten
In Ottenbach stellten sich Kandidatinnen und Kandidaten für Schulpflege und Gemeinderat einem interessierten Publikum. Seite 3


Die Drucker aus Stallikon
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In Ottenbach stellten sich Kandidatinnen und Kandidaten für Schulpflege und Gemeinderat einem interessierten Publikum. Seite 3


Die Drucker aus Stallikon
Tiefste Werte in Aeugst und Wettswil, Höchstwerte in Maschwanden und Affoltern
Dominik Stierli
An den Gemeindeversammlungen im vergangenen Jahr haben die Säuliämtler Gemeinden ihre Steuerfüsse festgelegt. Diese werden je nach Gemeinde getrennt für die Primarschule, die Sekundarschule und die politische Gemeinde beschlossen. Eine Ausnahme bildet Hedingen, wo Primar- und Sekundarschule zusammen mit der politischen Gemeinde eine Einheitsgemeinde bilden. In Wettswil und Maschwanden ist auch die Primarschule als eigene Gemeinde organisiert. Entsprechend entscheiden dort drei separate Gemeindeversammlungen über den jeweiligen Steuerfuss. In den übrigen Säuliämtler Gemeinden sind die Primarschulen in der Regel mit der politischen Gemeinde zu einer Einheitsgemeinde zusammengeschlossen. Die Sekundarschulen werden meist von mehreren Gemeinden gemeinsam getragen. Bei der Berechnung des Gesamtsteuerfusses einer Gemeinde müssen deshalb sämtliche beteiligten Schulgemeinden berücksichtigt werden.
Tiefste Steuerfüsse in Wettswil... Im vergangenen Jahr waren die Steuerfüsse bei zahlreichen Gemeindeversammlungen ein Thema. In sechs Gemeinden kam es zu minimen Senkungen des Steuerfusses. In allen restlichen Gemeinden blieb der Gesamtsteuerfuss auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Zu Erhöhungen kam es in keiner Gemeinde im Säuliamt. Den tiefsten Steuerfuss dürfen weiterhin die Wettswilerinnen und Wetts-
von 14 Gemeinden konnten aufs neue Jahr die Steuerfüsse leicht senken.

Die an den Gemeindeversammlungen beschlossenen Gesamtsteuerfüsse in den Säuliämtler Gemeinden für 2026. (Grafik Dominik Stierli/Datawrapper)
...Aeugst und Mettmenstetten
wiler mit 89 Steuerprozenten geniessen. Dies sind nochmals zwei Prozentpunkte tiefer als im Vorjahr. Dies nachdem an der Gemeindeversammlung über drei verschiedene Varianten diskutiert wurde. Der Antrag der Rechnungsprüfungskommission bezüglich einer Senkung um zwei Prozentpunkte obsiegte im Dezember 2025.
Wie Stürzen
Laut BFU verletzen sich jedes Jahr rund 290000 Personen bei Stürzen. Ältere Menschen stürzen signifikant häufiger. Umso wichtiger ist daher die Sturzprävention im Alter. In diesem Teil von «Gut Altern» fragt Regula Zellweger die Obfeldner Hausärztin Eveline Breidenstein, was nach einem Sturz zu tun ist, aber auch, wie Stürze vermieden werden können. So beginnt Sturzprophylaxe bei einer ehrlichen Selbsteinschätzung, aber auch, indem man sich die Ängste bewusst mache und sich mit möglichen Risiken auseinandersetze. (red) Seite
Bei den steuergünstigsten Gemeinden folgen Aeugst (92 %) und Mettmenstetten (98 %) mit den jeweils unveränderten Werten auf den Rängen zwei und drei. In Mettmenstetten zeigt sich die finanzielle Lage weiterhin angespannt. So wies die Rechnungsprüfungskommission an der Gemeindeversammlung im Dezember 2025 darauf hin, dass die Selbstfinanzierung weiterhin kritisch ist
und angesichts wachsender Kosten und Investitionen eine Steuerfusserhöhung in absehbarer Zeit zu prüfen sein wird. Von Steuersenkungen profitieren konnten neben Wettswil auch die Gemeinden Bonstetten (minus 3), Stallikon und Rifferswil (je minus 2) sowie Obfelden und Maschwanden mit je einem Prozentpunkt.
Obfelden profitierte dabei von der erneuten Senkung des Steuerfusses in der Sekundarschulgemeinde ObfeldenOttenbach um ein weiteres Prozent. In Ottenbach blieb der Gesamtsteuerfuss gleich hoch, da die Gemeinde die Sen-
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Daniel und Stephan Käser führen gemeinsam die Käser Druck AG in Stallikon – ein Familienunternehmen. Seite 13
Tage kann noch für die Säuliämtler Sports Awards abgestimmt werden. Seite 23

«Was bedeutet es, Menschen zum Lachen zu bringen?»
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kung mit einer Erhöhung der Gemeindesteuern aufwog.
Auswirkungen eher klein Was diese Senkungen für Auswirkungen auf einzelne Bürgerinnen und Bürger hat, rechnete der «Anzeiger» im vergangenen Jahr nach. So bedeutet eine Senkung um zwei Prozentpunkte für eine ledige Person ohne Kinder mit einem jährlichen Nettoeinkommen von 100000 Franken eine Ersparnis von 124 Franken pro Jahr, also knapp 10 Franken pro Monat. Im Gespräch mit dem «Anzeiger» relativierte damals der für die Finanzen verantwortliche Obfelder Gemeinderat Christoph Kobel zudem die Bedeutung der Steuerfüsse. So würde eine Senkung der Gemeindesteuern auch nur knapp die Hälfte der Steuerkosten betreffen. Daneben fallen auch die direkte Bundessteuer und die Kantonssteuer an.
Maschwanden mit Höchstwert
Die höchsten Steuerfüsse haben aktuell die Gemeinden Rifferswil (120 %), Affoltern (122 %) und Maschwanden (128 %). Letztere nimmt damit im Kanton Zürich die Position der Gemeinde mit dem höchsten Steuerfuss ein. Seit diesem Jahr allerdings nicht mehr alleinig. Wie das Newsportal Watson schreibt, hat neu Bachs im Bezirk Dielsdorf den Steuerfuss auch bei 128 Prozent. Auch die Senkung um ein Steuerprozent war in Maschwanden kein Grund zur Freude. Denn die Finanzen sind weiterhin klamm: Finanzvorsteherin Priska Dosch sprach an der Gemeindeversammlung im November 2025 von einer «herausfordernden Situation». Das ist keinesfalls übertrieben: Bis 2029 fallen Investitionen von 81 Millionen Franken an – ein Betrag, der deutlich über dem Durchschnitt der letzten 30 Jahre liegt. «Wir haben von 2026 bis 2029 einen Bedarf von jährlich 900 000 bis 1.2 Millionen Franken an Individuellem Sonderlastenausgleich (Isola).» Allerdings kürzte das Zürcher Gemeindeamt den beantragten Isola-Beitrag von 908000 Franken für 2026 um 307 000 Franken.

Hofer)
In Stallikon sind Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission bereits seit Dezember 2025 in stiller Wahl gewählt. Nur die Baukommission wird am 8. März noch gewählt. Trotzdem stellen sich die einzelnen Mitglieder des Gemeinderates den Fragen des «Anzeigers». Ebenfalls gibt Gemeindeschreiber Roberto Brunelli im Gemeindeporträt einen Rückblick auf die vier Jahre der letzten Legislatur, und Gemeindepräsident Reto Bernhard wirft einen Blick in die Zukunft. Besonders wichtig im nächsten Jahr sind die Abstimmungen über die beiden Grossprojekte «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten» und «Dorfzentrum Stallikon». (cle)
Seiten 7 bis 9
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InNotfällenwendemansich zuer stimmerüberdiePraxisnumm er andenHausarzt,beiAbwesen heit erhä lt manüberden Te lefonbea ntworterdieNummerdesAERZTEFON: 0800336655
BeiVerkehrsunfällenTelefo n1 17 oderTelefon 058 6484848 wähl en. Te lefon14 4f ürSanitäts-Notr uf NotfallzentrumSpitalAffolt ern T elefon0447143300 für ALLE Notfälle
Konkurseröffnung
Schuldnerin: Olissimo GmbH, Stallikerstrasse 1a, 8906 Bonstetten
Datum der Konkurseröffnung: 14. August 2025
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG.
Eingabefrist bis 24. Februar 2026.
(Vgl. im Übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 23. Januar 2026)
KONKURSAMT SCHLIEREN
Uitikonerstrasse 9/Postfach 8952 Schlieren
Schluss des Konkursverfahrens
DasVerfahrenüberBritoPolanco-Graber
Claudia, geb. 18. Juli 1985, von Zürich ZH, Rothrist AG, Widenacherstrasse 3, 8908 Hedingen, ist mit Urteil des zuständigen Gerichts vom 15. Januar 2026 als geschlossen erklärt worden.
Affoltern am Albis, 23. Januar 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis
Konkurseröffnung / Schuldenruf
Schuldnerin: Nachlass von BenderStauffer Ottilia, geb. 1. Juli 1940, von Bottmingen BL, Breitenstrasse 27, 8910 Affoltern am Albis, gest. 3. Mai 2025
Datum der Konkurseröffnung: 20. November 2025
Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG
Eingabefrist: 1 Monat
Im Übrigen wird auf die Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 23. Januar 2026 verwiesen.
Affoltern am Albis, 23. Januar 2026
Konkursamt Affoltern
Sagistrasse 8b 8910 Affoltern am Albis

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Tante und Freundin
4.12.1931 – 17.1.2026
(ehemals wohnhaft an der Massholderenstrasse in Stallikon)
Hansruedi und Catherine Tanner-Bornand Silvie und Tobias Gsell-Tanner mit Loïc, Chloë und Maëlle-Lou Mélanie und Roberto Gallo-Tanner mit Manolia, Marino und Adriano Freunde, Freundinnen und Verwandte
Die Gedenkfeier findet statt am Donnerstag, 29. Januar 2026, 14.15 Uhr in der reformierten Kirche Meilen.
Bauprojekte
Planauflage:
Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Dauer der Planauflage:
20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Rechtsbehelfe:
Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Aeugst am Albis
Bauherrschaft: Fabian Unteregger, Käferholzstrasse 34, 8057 Zürich
Projektverfasser: Oppenheim Architecture + Design Europe LLC, Freilager-Platz 7, 4142 Münchenstein
Projekt: Neubau Einfamilienhaus, Spitzenstrasse 4, 8914 Aeugst am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1493, Zone: WB
Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Novura AG, Löwenstrasse 40, 8001 Zürich
Vertretung der Bauherrschaft: Conplan AG, Forchstrasse 34, 8008 Zürich
Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser.
Projekt: Rückbau EFH Vers.-Nr. 899 und Nebengebäude Vers.-Nr. 895, Neubau MFH, Untere Kirchfeldstrasse 14, 8910
Affoltern am Albis
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1702, Zone: W4
Rechtliche Hinweise und Fristen
Ort der Planauflage
Die Pläne können ausschliesslich in der kantonalen Plattform eAuflage (https:// portal.ebaugesuche.zh.ch/eauflage) während der Auflagefrist eingesehen werden. Rechtliche Hinweise
Publikation gemäss §§ 6 und 314 Planungs- und Baugesetz (PGB): Die Pläne sind während der Auflagefrist in der eAuflage einsehbar. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide über die Plattform eAuflage eingefordert werden.Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Begehren um Zustellung des baurechtlichen Entscheids (Zustellbegehren) müssen ab 1. November 2025 zwingend über die kantonale Plattform eAuflage angefordert werden. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.
Rechtsmittelfrist
Frist: 20 Tage
Ablauf der Frist: 12. Februar 2026 Auflagefrist

Hausen am Albis
Bauherrschaft: Gloor Andrea u. Claudio, Seebrigstrasse 3, 8915 Hausen am Albis
Projekt: Ersatz Sonnenstore durch Pergolino, Seebrigstrasse 3, 8915 Hausen am Albis
Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 3821, Zone: KII, KOBI
Knonau
Bauherrschaft: Boris und Heidy Schilling-Fässler, 8934 Knonau
Projektverfasser: wigART AG, Gewerbezone 82, 6018 Buttisholz
Projekt: Wintergarten unbeheizt, Rigiblickstrasse 9, 8934 Knonau
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1154, Zone: Wohnzone W1/20
Knonau
Bauherrschaft: Gemeinde Knonau, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau
Projekt: Primarschulhaus Aeschrain; Umgestaltung Pausenplatz (Entsiegelung des Bodens), Beschattung durch Begrünung, Schulhausstrasse 16, 8934 Knonau
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1060, Zone: Zone für öffentliche Bauten (OeB)
Knonau
Bauherrschaft: Adrian Staub, 8934 Knonau
Projekt: Erstellung einer Dachterrasse und Einbau einer Fenstertür Oberdorfstrasse 20, 8934 Knonau
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 1235, Zone: Kernzone Dorf (KD)
Obfelden
Bauherrschaft: Dominic Duc, Hagacherweg 8, 8966 Oberwil-Lieli
Projektverfasser: A3 AG, Lindenmoosstrasse 16, 8910 Affoltern am Albis
Projekt: Umnutzung Büro zu Wohnraum, Dorfstrasse76,8912Obfelden,Oberlunnern
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3944, Zone: Wohnzone mit Gewerbeerleichterung 3-geschossig WG3/26
Obfelden
Bauherrschaft: Nicole und Patrick Mastai, Weidstrasse 8, 8913 Ottenbach
Projektverfasser: Schreinerei Schuhmacher, Stüdlerstrasse 28, 8913 Ottenbach
Projekt: Einbau Dachlukarnen, Rüchligstrasse 33, 8912 Obfelden, Toussen
Katasterinformationen: GrundstückNr.: 3388, Zone: Wohnzone 2geschossig W2/23
Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.
Emma Jane Louise Frei 19.2.1967 – 31.12.2025
Wir behalten dich im Herzen, mit Liebe, Respekt und dem Wunsch, dass deine Seele Frieden findet.
Benjamin Frei
Ginny Frei
Marcel Frei
Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Traueradresse: Marcel Frei, Im Baumgarten 20, 8908 Hedingen


Man lebt zweimal: das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung. Honoré de Balzac
Traurig nehmen wirAbschied von unserem lieben
16. Februar 1936 – 20. Januar 2026
Nach einem reich erfüllten Leben durfte Hansueli nach kurzer Krankheit im Pflegeheim Seewadel friedlich einschlafen. Wir sind dankbar für die gemeinsame Zeit und behalten ihn in liebevoller Erinnerung.
Eleonore Wydler
Marianne Wydler Karin und Gian-Andri Wydler Tannò mit Livia und Mauro Geschwister und Anverwandte
DieUrnenbeisetzungfindetamFreitag,30.Januar2026,um14.00Uhr auf dem Friedhof in Obfelden statt. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man Alzheimer Schweiz, Gurtengasse 3, 3011 Bern, IBAN: CH33 0900 0000 1000 6940 8, Vermerk: Hans-Ulrich Wydler.
Traueradresse: Eleonore Wydler, Räschstrasse 23, 8912 Obfelden

Ottenbach, im Januar 2026
"Ich weiss, dass mein Erlöser lebt " "Ich dass mein Erlöserlebt." Hiob 19,25a
Traurig, aber dankbar nehmen wir Abschied von unserem geliebten
* 27 02 1949 † 15 01 2026
Er hat immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass er sich auf die 'Himmlische Heimat' freut So sind wir dankbar für die gemeinsame Zeit und dass er nun am Ziel angekommen ist
Mirjam & Christoph Nerz mit Leonie & Lucy Agnes Haller und Familie mit Mila, Nina, Lino, Gian Andreas Bertschi Romy Bertschi Geschwister, Anverwandte und Freunde
Die Abdankung findet am 26 Januar um 14:00 Uhr in der reformierten Kirche Ottenbach statt Auf Wunsch von Matthias bitte auf Trauerkleidung verzichten
Statt Spenden für Grabschmuck gedenke man der Organisation 'Mercy Ships', die Menschen
Die Kantonspolizei Zürich zeigt sich auch in diesem Jahr mitverantwortlich für die polizeiliche Sicherung rund um das World Economic Forum (WEF). Zahlreiche Polizeiangehörige sind dazu im Kanton Zürich und am Veranstaltungsort in Davos im Einsatz. Sicherheitsdirektor Mario Fehr und der Kommandant der Kantonspolizei Marius Weyermann haben am Dienstagvormittag die Polizistinnen und Polizisten in Davos besucht und ihnen für den Einsatz in dieser Woche gedankt.
Einen Grossteil ihres Einsatzes zugunsten des WEF leistet die Kantonspolizei Zürich denn auch im Kanton Zürich. Sie gewährleistet die sichere An- und Abreise von völkerrechtlich geschützten Vertreterinnen und Vertretern anderer Staaten sowie internationaler Organisationen über den Flughafen Zürich. Neben der sicheren Einreise liegt auch die sichere Verschiebung der Konvois nach Davos in der Verantwortung der Kantonspolizei Zürich und ihrer Partner. Weiter gewährleistet sie die Grenzkontrolle der über den Flugplatz Dübendorf anreisenden Gäste.
Die Kantonspolizei Zürich stellt in der WEF-Woche die polizeiliche Grundversorgung im Kanton Zürich unverändert sicher. Trotz des personalintensiven WEF-Einsatzes werden weder Postenöffnungszeiten eingeschränkt noch Patrouillendienste gestrichen. Um die ganze Woche hindurch über genügend personelle Reserven zu verfügen, gilt für die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich eine Ferien- und Ruhetagsperre.
Kantonspolizei Zürich
Herausgeberin:
CH Regionalmedien AG
Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A.
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Chefredaktor: Florian Hofer (fh) redaktion@affolteranzeiger.ch
Redaktion: Claudia Eugster (cle), Dominik Stierli (dst)
Korrespondentinnen und Korrespondenten: Angela Bernetta (net), Sandra Isabél Claus (cla), Urs Kneubühl (kb), Nico Ilic (nil), Martin Platter (map), Brigitte Reemts Flum (bre), Bernhard Schneider (bs), Werner Schneiter (-ter.), Daniel Vaia (dv), Marianne Voss (mvo), Marcus Weiss (mwe), Regula Zellweger (rz)
Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27810
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1 Jahr Fr. 170.–
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Eine Podiumsdiskussion in Ottenbach lieferte Antworten
Sandra ISabél ClauS
In Ottenbach wird es im Hinblick auf die diesjährigen Erneuerungswahlen am 8. März spannend. Sieben Bewerberinnen und Bewerber stellen sich für fünf Sitze im Gemeinderat zur Wahl. Auch das Gemeindepräsidium ist umkämpft: Mit Gaby Noser Fanger (bisher) und Ernst Diethelm (neu) treten zwei Kandidierende an. Die separat zu wählende Schulpräsidentin besetzt den sechsten Sitz im Gemeinderat. Für die Primarschulpflege kandidieren ebenfalls mehr Personen, als Sitze zur Verfügung stehen. Die Ottenbacher Bevölkerung hat damit eine echte Auswahl. Um den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Kandidatinnen und Kandidaten persönlich näherzubringen, organisierten die Ortsparteien FDP, GLP und SVP am vergangenen Dienstagabend eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion.
Motivation und Persönliches
Das Angebot stiess auf Anklang: Rund 170 Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner strömten in den Ottenbacher Gemeindesaal. Nach einer kurzen Begrüssung durch René Nikles, Präsident der FDP Ottenbach, übernahm Roland Brüniger die souveräne Leitung durch den Abend. Er gliederte die Veranstaltung in drei Teile. Im ersten Block erhielten sämtliche Anwärterinnen und Anwärter jeweils 90 Sekunden Zeit, um über sich und ihre Motivation für das politische Amt zu erzählen. Schliesslich ist ein solches nicht nur Würde, sondern auch Bürde.
Fragen des Moderators
Im zweiten Teil stieg die Spannung weiter. Moderator Brüniger hatte für jede Kandidatin und jeden Kandidaten Fragen im Gepäck, die den Beteiligten im Vorfeld nicht bekannt waren. «Ich bitte euch explizit, möglichst kurz und prägnant zu antworten. Nicht viel reden und nichts sagen, sondern konkret werden», forderte er die Kandidierenden auf. So fragte er etwa die parteilosen Kandidaten, wo sie sich innerhalb der Parteienlandschaft verorten würden. Damit lieferte er den Wählenden Hinweise, um die politischen Positionen der Kandidierenden besser einordnen zu können. Den Mitanwärter auf das Gemeindepräsidium, Ernst Diethelm, sprach Ro-

land Brüniger auf seine kürzlich erfolgte Änderung der Parteizugehörigkeit an: «In der Publikation der Gemeinde wurden Sie als parteilos deklariert, im ‹Anzeiger› stehen Sie nun als SVP-Kandidat. Wie kam es dazu?» Dazu erklärte Ernst Diethelm: «Bereits Anfang Dezember hatte ich mich entschieden, Mitglied der SVP zu werden. Die offizielle Bestätigung erhielt ich dann am 8. Januar.»
Ebenfalls thematisiert wurde Diethelms im «Anzeiger» genanntes Ziel, Unternehmungen – Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe – in Ottenbach anzusiedeln. Der Moderator gab zu bedenken, dass es derzeit keinerlei Gewerbezonen-Reserven in der Gemeinde gebe, und fragte ihn nach seinem Ansatz. «Wir müssen allenfalls um- oder aufzonen, um dies erreichen zu können», antwortete Diethelm.
Die amtierende Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger wurde gefragt, was sie nach 14 Jahren im Gemeinderat zu einer erneuten Kandidatur bewogen habe. «Ich habe mir diesen Entscheid lange und gut überlegt. Wir haben mehrere grosse laufende Projekte, insbesondere die Zentrumsplanung, bei welcher ich ab der ersten Stunde dabei bin. Es ist ein Herzensprojekt von mir, das ich gerne noch abschliessen möchte», er-
klärte sie. Zudem habe der Entschluss des jetzigen Tiefbauvorstehers Peter Weis, nicht mehr zur Wiederwahl anzutreten, zum Ausschlag mitgetragen, denn damit gehe bereits viel Know-how verloren.
Fragen aus dem Publikum Dieser Umstand schien auch das Publikum zu beschäftigen, was im dritten Teil der Veranstaltung zu mehreren Wortmeldungen führte. Insbesondere die anstehenden Projekte im Tiefbau würden einen Vorsteher mit vertieften Fachkenntnissen erfordern. Gleichzeitig verfügt keiner der kandidierenden Gemeinderatsanwärter über die gewünschte Expertise in diesem Bereich. Dazu äusserte sich Serge Bonvin: «Wie die anderen Kandidierenden habe ich keine Erfahrungen im Tiefbau. Einen Dorfplatz habe ich noch nie umgebaut. Allerdings ist es in einem Milizsystem wohl selten der Fall, dass die politischen Ämter durchwegs mit Fachpersonen besetzt werden können.» Ein Votant ergänzte, dass dies auch gar nicht zwingend notwendig sei, da die einzelnen Ressorts von Kommissionen unterstützt und begleitet würden. In diesen Gremien sei entsprechen-
Sekundarschule Obfelden-Ottenbach: Teilnahme am Heckentag
Am 8. November stand die Schweiz ganz im Zeichen der Natur: Zum nationalen Heckentag wurden neue Wildhecken gepflanzt und bestehende gepflegt. Mit dieser Aktion setzt sich «Heckentag Schweiz» dafür ein, den Bestand an Wildhecken zu vergrössern und damit wertvollen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Die artenreichen Strukturen von Hecken, Waldrändern und Bachböschungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Förde-
rung der Biodiversität. Auch die Klasse 1BCb der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach war Teil dieses Projektes und erzählt rückblickend von ihrem Einsatz. Die Klasse wurde von ihrer Lehrerin für diesen Tag angemeldet, um zu lernen, wie eine Hecke aufgebaut ist, wie man diese pflegt und welche Arbeiten dazu gehören. Für den Einsatz gingen die Jugendlichen auf einen Hof in Wiggwil im Freiamt. Auf diesem Hof waren auch Pferde. Der Hof heisst Landgut

Weitsicht und ist sehr gross und hat eine breite Landschaft. Frau Kollmann vom Landgut Weitsicht erklärte, dass eine Hecke ein wertvoller Lebensraum ist. Es geht auch darum, Respekt für die Tiere und Natur zu entwickeln. Zudem fördert so ein Arbeitseinsatz die Teamfähigkeit und die körperliche Gesundheit. Nach der Ankunft fuhr Kollmann mit einem elektrischen Klein-Traktor aufs Feld. Schon am Anfang durfte der Häcksler benutzt werden, um Äste zu verkleinern. Zum Schreddern mussten die Jugendlichen Ohrschutz, Schutzbrille und Handschuhe anziehen. Dann konnten die Hölzer in die Maschine hineingelegt und gehäckselt werden. Die Späne wurden nachher unter die Hecken verteilt, um die Feuchtigkeit in Zukunft besser im Boden zu behalten. Eine Gruppe durfte die drei Pferde suchen und diese streicheln und bürsten. Ein Schüler wurde von einem Pferd angerempelt.
Leider war es kalt, darum waren nicht alle so begeistert, dorthin zu gehen. Weil nicht alle motiviert waren, war die Klasse auch nicht effizient und hat nur eine einzige Aufgabe erledigen können. Dummerweise haben die Ju-
des Fachwissen vertreten. Weiter ist der Gemeinderat ein Kollegialgremium, in dem Novizen Rückhalt von den erfahrenen Gemeinderäten und der Verwaltung erhalten.
Weiter wollte das Publikum wissen, ob Ernst Diethelm das Amt als Gemeinderat annehmen würde, falls er nicht zum Präsidenten gewählt werde. «Ja, selbstverständlich würde ich das Amt als Gemeinderat annehmen», erklärte er. Mehrere Votanten brachten ihre Wertschätzung gegenüber allen Kandidierenden zum Ausdruck, die sich für ein politisches Amt in der Gemeinde Ottenbach zur Verfügung stellen. Nach zahlreichen wissenswerten Informationen und einigen kritischen Fragen machte sich nach knapp zwei Stunden bei allen Anwesenden langsam der Durst bemerkbar, sodass zum gemütlichen Teil – dem Apéro – übergeleitet wurde, bei dem sich die Anwesenden weiter rege unterhielten.

gendlichen dann auch den Bus verpasst und kamen eine Stunde verspätet nach Hause. Am besten fanden alle, dass sie ausschlafen konnten und erst später losmussten.
Es war sehr spannend, für einen halben Tag in das Arbeitsleben einzutauchen. Als Lohn hat jede Person je zwei Marmeladen erhalten, die aus Wildpflaumen und Kornel gemacht wurden. Sekundarschule Obfelden-Ottenbach
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Der Gemeinderat hat am 12. Januar 2026 folgenden Beschluss gefasst: Genehmigung des bereinigten HaltestellenkonzeptsdesOrtsbusses Der Protokollauszug des Gemeinderats kann unter www.amtliche-nachrichten.ch oder bei der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Abteilung Präsidiales, Ettenbergstrasse 1, 8907 Wettswil am Albis,eingesehen werden. 23.Januar 2026 Gemeinderat Wettswil am Albis
Affoltern am Albis
Am 6.Januar 2026 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Hadas Birhane Tekie
geboren am 27. August 1967, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. 23. Januar 2026
Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hedingen
Am 13. Januar 2026 ist in Maggia TI gestorben:
«Peter» Erwin Stooss, geboren am 18. Januar 1945, von Opfikon ZH und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Hedingen.
Obfelden
Am 20. Januar 2026 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Hans Ulrich Wydler geboren am 16. Februar 1936, wohnhaft gewesen in Obfelden.
Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 30. Januar 2026, 14.00 Uhr, in Obfelden statt mit anschliessender Abdankungsfeier in der reformierten Kirche Obfelden. Bestattungsamt Obfelden
Ottenbach
Am 15. Januar 2026 ist in Ottenbach ZH gestorben:
Bertschi Matthias
geboren am 27. Februar 1949, von Binningen BL und Dürrenäsch AG, wohnhaft gewesen in Ottenbach.
Die Beisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung in der evangelisch-reformierten Kirche Ottenbach findet am Montag, 26. Januar, 2026 um 14.00 Uhr statt.
Die Friedhofvorsteherin
Politische Gemeinde Rifferswil
Rifferswil liegt idyllisch gelegen im Bezirk Affoltern und zählt rund 1200 Einwohnerinnen und Einwohner. Unser kleines und dienstleistungsorientiertes Team ist nah an der Bevölkerung, erbringt vielfältige Aufgaben und entwickelt sich laufend weiter.
Der Bereich Tiefbau erbringt Aufgaben bei der Entsorgung, beim Unterhalt kommunaler Infrastrukturanlagen Abwasser, Wasser und Strassen, bei der Pflege von Aussenräumen sowie beim Winterdienst.
Infolge Pensionierung des langjährigen Stelleninhabers suchen wir dich als Bereichsleiter/in Werkhof (100 %)
Du stellst den reibungslosen Betrieb des Werkdienstes sicher, bringst dich bei der Neuorganisation der Entsorgungsstelle ein und überzeugst mit deiner Macher-Mentalität.
Deine Aufgaben sind vielfältig:
• Leitung und Organisation der gemeindeeigenen Entsorgungsstelle/Recycling
• Instandhaltung und Kontrolle der kommunalen Infrastrukturen wie Abwasserpumpwerke, Regenbecken und Meteoranlagen
• Unterhalt an öffentlichen Verkehrswegen und Gewässern sowie Naturpflege
• Pflege und Unterhalt von Strassenbegleitflächen, Plätzen und öffentlichen Verkehrsbereichen
• Signalisation, Absperrungen und Umleitungen bei Baustellen und Unterhaltsarbeiten
• Selbständige Aufgaben im Bereich Wasserversorgung (Überwachung Trinkwasserqualität, Wasserverteilung und -förderung, Gebäudeinstallation)
• Unterstützung bei der Einrichtung von Infrastrukturen für öffentliche Anlässe
• Organisation und Durchführung Winterdienst (Pikettdienst und unregelmässige Einsätze, auch an Wochenenden und in der Nacht)
• Arbeitsplanung und Rapportierung, Mitarbeit bei der Budgetierung
Was du mitbringst:
• Abgeschlossene handwerkliche oder technische Ausbildung, idealerweise im Strassen- oder Tiefbau oder als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt EFZ
• Arbeitserfahrung in einem kommunalen Werkhof ist von Vorteil
• Weiterbildung zum Wasserwart ist von Vorteil
• Bereitschaft zu Pikett- und Wochenendeinsätzen
• Teamfähigkeit, hoher Dienstleistungsorientierung, selbstorganisierte und zuverlässige Arbeitsweise
• Gutes technisches Verständnis und sicherer Umgang mit Maschinen und Geräten
• Führerausweis Kat. B sowie Kat. BE (Anhänger) oder Bereitschaft, diesen zu erwerben
• Wohnsitz in der Region (innert 30 Minuten am Einsatzort)
Was wir dir bieten:
• Selbständige und vielseitige Tätigkeit in einem schmucken Dorf und einer intakten Landschaft
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Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung mit Foto im PDF-Format an kanzlei@rifferswil.ch. Bei Fragen steht dir Reto von Schulthess, Ressortvorstand Tiefbau und Werke (079 624 11 70) oder der aktuelle Stelleninhaber Werner Schlapbach (079 422 39 53) gerne zur Verfügung.

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Was können Sie bewegen
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Seminarhotel und Bildungshaus
Das Kloster Kappel ist ein beliebtes Seminarhotel und ein Ort der Begegnung. Im ehemaligen Zisterzienserkloster, zwischen Zürich und Zug gelegen, finden Firmenseminare und Bankette statt. Die schöne Panoramaterrasse und der Klostergarten locken viele Gäste aus Nah und Fern an.
Damit wir unsere Gäste weiterhin mit Speis und Trank verwöhnen dürfen, müssen wir unser Serviceteam verstärken. Wir suchen daher nach Vereinbarung:
Servicefachangestellte mit einem Pensum zwischen 60 und 100 % und Serviceaushilfen (stundenweise)
Wir wünschen uns gute Deutschkenntnisse. Sie sind belastbar, flexibel und arbeiten gerne in einem aufgestellten Team. Sie lieben die Abwechslung und haben Freude, unsere Gäste im historischen Klosterkeller, im beliebten Klosterkafi oder auf der schönen Sonnenterasse zu bedienen. Auch Abend- und Wochenendeinsätze sind Ihnen nicht fremd. Die Stelle als Serviceaushilfe eignet sich auch für Studenten oder Quereinsteiger.
Wir bieten Ihnen, neben einem schönen, attraktiven Arbeitsplatz einen gratis Parkplatz, überdurchschnittlich gute Sozialleistungen und vergünstigte Mahlzeiten.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen inkl. einem aktuellen Foto in einem pdfDokument an karin.engeli@klosterkappel.ch. Weitere Informationen zur Stelle erteilt Ihnen gerne Marlen Schuler, Chef de Service, Tel. 044 764 88 21. Angaben zum Kloster Kappel finden Sie auf unserer Homepage: www.klosterkappel.ch
Unser Fahrdienst für mobilitätsbehinderte Menschen im Säuliamt freut sich über Ihre Unterstützung!
Konto: Stiftung Tixi Säuliamt CH25 0900 0000 8002 3029 6 Herzlichen Dank! tixi-saeuliamt.ch
Du u nd i ch Wi r si nd T ixi

Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Schlieren
Wir suchen für unser dynamisches Team per 1. April 2026 oder nach Vereinbarung eine/n:
Verwaltungssekretär/in (Buchhaltung/Sekretariat) 50 – 100 %
Wir bieten eine abwechslungsreiche, anspruchsvolle Tätigkeit mit zeitgemässen Anstellungsbedingungen nach kantonalem Personalrecht. Die detaillierte Stellenausschreibung finden Sie unter www.notariate-zh.ch/de/ihr-notariat/schlieren.

Ich taste, also spiele ich.

Spielen, ohne das Brett zu sehen: Unsere taktilen Spiele lassen Sehbehinderte gewinnen. Helfen auch Sie, Spiele für alle tastbar zu machen!
• Bedienung der Kasse inkl. Abrechnung
• Warenbewirtschaftung und -präsentation gemäss internen Konzepten
• Einhaltung der Qualitätsrichtlinien sowie Ordnung und Sauberkeit
Was Sie dafür auszeichnet
• Idealerweise eine abgeschlossene Ausbildung im Detailhandel und/oder Erfahrung im Lebensmittelbereich
• Selbständige, qualitätsbewusste und strukturierte Arbeitsweise
• Sie sind ein Organisationstalent, lieben den Kundenkontakt und können Ihre Kompetenz und Begeisterung sichtbar auf den Kunden übertragen
• Flexibel in Bezug auf Arbeitseinsätze (Früh- und Spätdienst, Einsätze an Sonn- und Feiertagen
• Gute Deutschkenntnisse
Was haben wir zu bieten
• Innovatives und familiäres Umfeld
• Attraktive Weiterentwicklungsmöglichkeiten
• Sehr gute Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen
• Gratis Parkplätze
Unser Kontakt
Für telefonische Auskünfte steht Ihnen Herr Marcel Tillmann, unter 058 476 82 00 gerne zur Verfügung.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich noch heute!
Bitte reichen Sie Ihr vollständiges Dossier an Landi Obfelden, Dorfstrasse 48, 8912 Obfelden oder marcel.tillmann@landi-obfelden.ch ein. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
LANDI Obfelden
Ihre vollständige Bewerbung mit Motivationsschreiben senden Sie bitte an tobias.vonarx@notariate-zh.ch.
«Ob im Horner oder Heuet, wer gugge gärä z talus und teschet hiesigi Ruschtig uf. Da chame nume sine, wi fürnähm wers hii.»
Kauderwelsch? Nur wenn man nicht richtig hinhört. Wir engagieren uns für eine belebte Bergwelt. berghilfe.ch






ÄMTLER KANTONSRÄTE MEINEN

Lediglich 10,5 Prozent der Dachflächen im Kanton Zürich sind mit Solaranlagen belegt. Im Bezirk Affoltern stehen wir etwas besser da. Hier werden 14 Prozent der Dächer für die Stromproduktion genutzt. Das Potenzial für zusätzliche Anlagen ist also noch gross. Würden auf allen geeigneten Dächern im Kanton Solaranlagen installiert, liessen sich damit jährlich rund 6 Terawattstunden Strom produzieren. Das entspricht knapp zwei Dritteln des kantonalen Stromverbrauchs.
Darum ist die Forderung, diese Flächen besser zu nutzen, naheliegend. Da aber
die Sonne nicht täglich scheint und insbesondere in den Wintermonaten ein grosser Energiebedarf besteht, muss die Energie gespeichert werden.
Mit zwei breit abgestützten parlamentarischen Vorstössen, welche massgeblich durch die Grünen lanciert wurden, wurde der Regierungsrat beauftragt, die gesetzlichen Grundlagen so zu ändern, damit diese beiden Aspekte besser berücksichtigt werden.
Anfang Januar hat der Regierungsrat eine Vorlage präsentiert, welche diese Anliegen aufnimmt: Grosse Dächer
sollen für die Solarstromproduktion genutzt werden. Zusätzlich sollen die Stromnetzbetreiber die Langzeitspeicherung von Energie fördern.
Zum einen sollen grosse geeignete Dächer mit einer Fläche von mehr als 300 m² für die Produktion von Solarstrom genutzt werden. Bei Neubauten ist eine Solaranlagenpflicht vorgesehen. Bestehende Gebäude müssen dann nachgerüstet werden, wenn das Dach saniert wird. Ausnahmen sind vorgesehen bei fehlender Wirtschaftlichkeit oder wenn Anliegen des Landschafts-, Ortsbild- oder Denkmalschutzes dagegensprechen.
Zum andern sollen die Stromnetzbetreiber den Auftrag erhalten, die Langzeitspeicherung von Energie zu fördern. Denn Solaranlagen produzieren im Mittelland drei Viertel des Stroms im Sommerhalbjahr. Dies kann im Sommer zu tiefen Strompreisen und teilweise zu Stromüberschüssen führen. Lässt sich überschüssiger Solarstrom über längere Zeit speichern, sodass die Energie im kritischen Winterhalbjahr in Form von Strom oder Wärme zur Verfügung steht, wird die Schweiz weniger abhängig von Energieimporten.
Der Regierungsrat sieht vor, dass die Förderung der Langzeitspeicher über eine Abgabe von 0.5 Rappen pro Kilowattstunde finanziert wird. Die Stromkosten würden sich für die Endverbraucherinnen und Endverbraucher dadurch um rund 2 Prozent erhöhen.
Beide Massnahmen gehen Hand in Hand. Sie erlauben es, das Solarenergie-Potenzial im Kanton Zürich effizient zu nutzen und die Versorgungssicherheit im Winter zu erhöhen und gleichzeitig die Auslandabhängigkeit des Energiebedarfs zu reduzieren.
95 Prozent der jährlich 1700 durch Stürze tödlich verunfallten Menschen waren im Rentenalter
Regula ZellwegeR
«Eine 70-jährige Parkinson-Patientin verlor beim Schliessen der Heckklappe des Autos das Gleichgewicht und stürzte auf die Schulter. Folge: Teilruptur einer Rotatorenmanschetten-Sehne. Diese Muskeln ziehen von der Schulterblattregion zum Oberarmkopf und bilden eine Manschette, die das Schultergelenk stabilisiert. Die daraus resultierenden
«Bei Hochbetagten besteht durchaus ein höheres Sterberisiko nach einer Schenkelhalsfraktur.»
Eveline Breidenstein, Hausärztin in Obfelden
Schmerzen beeinträchtigten die Selbstständigkeit im Alltag schwer und verschiedene Therapien mussten langfristig verordnet werden», erzählt Eveline Breidenstein, Hausärztin in Obfelden. Sie erlebt die Folgen von Stürzen – etwa anhaltende Schmerzen, Dekonditionierung aus Angst vor weiteren Stürzen oder infolge körperlicher Schonung nach Knochenbrüchen oder anderen Verletzungen – regelmässig in ihrer Praxis.
Gravierende Folgen
Laut Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) verletzen sich jedes Jahr rund 290000 Personen bei Stürzen. Ältere Menschen stürzen signifikant häufiger –und die Folgen können besonders schwerwiegend sein: lange Spitalaufenthalte, Einschränkungen der Mobilität

«In der Schweizer Bevölkerung wächst fast nur noch die Gruppe der Pensionäre», ist in den Bevölkerungsprognosen des Bundesamts für Statistik zu lesen. Heute altern wir gesünder als die Generationen vor uns. Den «Anzeiger» interessiert, wie Menschen es schaffen, nach der Pensionierung ein sinnvolles, zufriedenes und interessantes Leben zu gestalten. Denn es geht nicht nur um die Anzahl der Jahre, sondern um deren individuell gelebte Lebensqualität. Die Redaktion nimmt gern Input entgegen: redaktion@affolteranzeiger.ch. (red)

Hausärztin Eveline Breidenstein ist gemeinsam mit Geriater Erich Villiger Geschäftsinhaberin der MedVita Praxis GmbH in Obfelden. (Bild Regula Zellweger)
oder sogar der Verlust der Selbstständigkeit bis hin zu einem frühzeitigen Eintritt in eine Pflegeeinrichtung. Die Ärztin rät, nach einem Sturz mit anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen eine Hausarztpraxis aufzusuchen und die Ursachen abklären zu lassen. «Damit kann zeitnah gezielt behandelt werden. Dazu gehört auch eine angemessene Schmerzmedikation, die an die Nierenfunktion sowie an die bestehende Dauermedikation angepasst werden muss.»
Ängsten entgegenwirken
«Die Angst vor Stürzen hängt von der allgemeinen Fitness der Patientinnen und Patienten ab: Wer schon vor der Pensionierung körperlich aktiv war, wird dies auch weiterhin tun und ist deshalb weniger sturzgefährdet und hat auch weniger Angst vor Stürzen», weiss Eveline Breidenstein.
Besonders gross ist die Verunsicherung nach einer Schenkelhalsfraktur.
«Bei Hochbetagten besteht durchaus ein höheres Sterberisiko nach einer Schenkelhalsfraktur. Dies ist aber nicht bedingt durch die Fraktur selbst, sondern die Dekonditionierung», so die Obfelder Ärztin. Dekonditionierung beschreibt den Verlust von körperlicher Leistungsfähigkeit und Kondition durch Inaktivität, Krankheit oder Verletzung, was zu Muskelschwäche und schlechterer Koordination führt.
«Die Operation bei Schenkelhalsfraktur wird deshalb heutzutage so durchgeführt, dass die Patienten am nächsten Tag bereits wieder auf die Beine gestellt werden und die Physiotherapie und Rehabilitation unmittelbar nachher beginnt.» Sowohl Eveline Breidenstein als auch der Hausarzt und Ge-
riater Erich Villiger betonen die Notwendigkeit von Sturzprävention, insbesondere im Alter. Diese setzt auf mehreren Ebenen an. Mit gezieltem Training von Kraft und Gleichgewicht lässt sich das Risiko reduzieren. Viele Übungen lassen sich einfach in den Alltag integrieren.
Generell gilt: Wer regelmässig trainiert und damit Kraft, Stabilität und Gleichgewicht aufrechterhält, bleibt mobil. Pro Senectute bietet Kurse für körperliche Fitness an, beispielsweise Gymnastik, Tanzen, Fitnesstraining und Outdoorsport.
Ebenso wichtig ist ein sicheres Wohnumfeld. Dazu kann man ein professionelles Hilfsangebot der Rheumaliga in Anspruch nehmen. Die Sturzprävention der Rheumaliga Schweiz ist kein Dauerprogramm, sondern eine einmalige Intervention mit Nachkontrolle. Ziel ist es, auf Sturzgefahren in der Wohnung aufmerksam zu machen und das individuelle Risiko zu senken. Kernstück ist der Hausbesuch. Studienergebnisse zeigen, dass mit dem Sturzpräventionsprogramm «Sicher durch den Alltag» die Sturzrate um 24 Prozent gesenkt werden kann. Zudem wird die Sturzangst reduziert, die häufig auch Angehörige belastet. Kostenpauschale: 500 Franken. Derzeit übernehmen sechs Schweizer Krankenversicherungen nach Kostengutsprache die Kosten ganz oder teilweise.
Nützliche Adressen: Rheumaliga Schweiz: www.rheumaliga.ch/ angebote/dienstleistungen/sturzpraevention
BFU: Stürze verhindern: www.bfu.ch/de/dossiers/ stuerze-verhindern
Ratgeber Training: www.sichergehen.ch
Eigenverantwortung wahrnehmen Sturzprophylaxe beginnt mit einer ehrlichen Selbsteinschätzung: Fühle ich mich beim Stehen oder Gehen unsicher? Habe ich Angst, zu stürzen? Bin ich in den letzten zwölf Monaten gestürzt? Zu wenig bewusst ist, dass Medikamente Sehfähigkeit und Gleichgewicht beeinträchtigen können. Wer sich unsicher fühlt, soll deshalb das Gespräch mit der Hausärztin oder dem Hausarzt suchen. Gehhilfen unterstützen ältere Menschen dabei, möglichst lange selbstständig zu bleiben. Entscheidend ist jedoch, die passenden Geräte zu wählen und sie korrekt anzuwenden. Auch eingeschränktes Sehvermögen kann zu Stürzen führen. Im Alter sollen Schuhe getragen werden, die Halt geben und rutschfest sind. Insbesondere bei Schnee und Eis ist es sinnvoll, wenn möglich zu Hause zu bleiben und wenn nötig Hilfe anzunehmen, beispielsweise für das Einkaufen. Auch Notrufgeräte können zusätzliche Sicherheit bieten. Im Alltag lohnt es sich, das eigene Zuhause regelmässig zu überprüfen: Gibt es Stolperfallen wie lose Kabel oder Teppiche? Sind Räume und Treppen gut beleuchtet? Sind Dusche und Badewanne rutschfest? Sind Handläufe vorhanden? Nutze ich Aufstiegshilfen sicher oder delegiere ich besser Tätigkeiten in Haus und Garten, die mir Angst machen? Sich Ängste bewusst zu machen und sich mit möglichen Risiken auseinanderzusetzen – und gezielt Massnahmen zu ergreifen, kann die Sturzgefahr deutlich reduzieren.
Muskelaufbau im Alter: www.helveticcare.ch/ muskelaufbau-im-alter
Seit Ende August 2025 laufen die Bauarbeiten auf der hangseitigen Etappe des Abschnitts zwischen Tägerst und Tobel. In dieser Etappe werden sämtliche Stützbauwerke und das Trassee instand gesetzt und die zwei neuen Lehnenviadukte fertiggestellt.
Umleitung über den Albis Für einzelne Arbeiten ist es unumgänglich, die Bucheneggstrasse kurzzeitig zu sperren, teilt die Baudirektion mit. Zu folgenden Zeiten ist die Strasse aufgrund des Baus einer Entwässerungsleitung und eines Schachts für sämtlichen Verkehr vollständig gesperrt: Mittwoch, 18. Februar, ab 8.15 Uhr durchgehend bis Donnerstag, 19. Februar, 16.30 Uhr. Der Verkehr wird grossräumig über den Albis respektive das Triemli umgeleitet.
Umweg für Mountainbiker Für Lastwagen sowie für den Fuss- und Veloverkehr ist die Bucheneggstrasse im Baustellenbereich während der gesamten Bauzeit gesperrt. Für den Fuss- und Veloverkehr (geübte Mountainbiker) besteht die Möglichkeit, den parallel verlaufenden Wanderweg zwischen Rebhölzli und dem Wasserreservoir zu nutzen. (red)
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Brief aus Indien: Säuliämtler Schauspieler Florian Rexer ist für ein paar Monate in Indien – Angekommen (1/6)
Den Beruf des Hofnarren oder Spassmachers gab es tatsächlich schon sehr früh. Meist waren Menschen in diesem Beruf männlich, unverheiratet, und sie lebten oft nicht sehr lange.
Angekommen in Indien
«Welcome to India» prangt in leuchtenden Lettern auf einer Girlande im Arrival Terminal vom Flughafen von Thiruvananthapuram, Kerala. Unser Abenteuer beginnt. Eben noch in eisiger Kälte in Zürich, jetzt zeigt das Aussenthermometer im Taxi 32 Grad.
Sofort habe ich wieder diesen Geruch in der Nase. Diese dichte Mischung, erzeugt durch die Überlagerung von warmem Klima, Gewürzen, Räucherwerk, Mensch, Stadt und Natur. Süsslich-würzig, rauchig. Es riecht, wie Curry schmeckt, nur ungefiltert. Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Nelke, Kurkuma werden mich und meine Familie die kommenden sieben Wochen begleiten.
Ich lebe im Säuliamt – und doch führt mich mein aktueller Weg weit über die vertrauten Grenzen des Alltags hinaus. Seit vielen Jahren stehen für
«Uns ist wichtig, dass auch unsere Kinder diese Zeit bewusst erleben.»
mich zwei Themen im Zentrum: Lachen und Gesundheit. Themen, die mich beruflich wie privat begleiten und die nun in einem neuen Projekt zusammenfinden.
Schon als kleiner Junge habe ich meine Familie mit kleinen Shows unterhalten, meist am Sonntagmittag. Damals war mir noch nicht bewusst, dass Humor einmal mein Beruf werden würde. Später studierte ich Schauspiel und Regie, arbeitete an verschiedenen Bühnen und war von 2004 bis 2012 festes Ensemblemitglied am Theater St.Gallen. Seit 2010 bin ich künstlerischer Leiter der Schlossfestspiele Hagenwil am Bodensee. Menschen zum Lachen zu bringen, ist mein Handwerk – und zugleich meine Leidenschaft. Kurz vor meinem 50. Geburtstag ist in mir der
Wunsch gereift, innezuhalten und meine Erfahrungen festzuhalten. Daraus entstand die Idee zu einem Buch mit dem Arbeitstitel «Lachen & gesund». Der Titel beschreibt sehr genau, was mich seit Jahren umtreibt. Denn Humor ist weit mehr als Unterhaltung oder Klamauk. Er ist eine Haltung, ein Werkzeug und manchmal sogar eine Überlebensstrategie.
Zunehmend stelle ich mir grundlegende Fragen: Was bedeutet es, Menschen zum Lachen zu bringen? Hat es seine Berechtigung, mit Comedy Geld zu verdienen? Warum können Menschen selbst in schwierigen Lebenssituationen lachen – und davon profitieren? Ich möchte diesen Fragen ehrlich und offen nachgehen, ohne einfache Antworten zu liefern.
Yoga in Indien gelernt
Meine Frau Chiara Castellan teilt diese Suche auf ihre eigene Weise. Sie ist ausgebildete Architektin mit ETH-Masterabschluss und arbeitet heute als Yogalehrerin mit Schwerpunkt Ashtanga Yoga. Ihre fundierte Ausbildung führte sie über mehrere Jahre nach Indien. Yoga, Achtsamkeit und körperliche Gesundheit bilden heute ihr berufliches Fundament.
Gemeinsam haben wir entschieden, unsere beiden Welten zusammenzuführen. In den kommenden Wochen verbringen wir mit unseren drei Kindern rund zwei Monate im Süden Indiens, grösstenteils an einem Ort. Man kann diese Zeit durchaus als Studienaufenthalt bezeichnen. Während Chiara ihre Yoga-Ausbildung weiter vertieft, arbeite ich intensiv an meinem Buch. Unterstützt wird das Projekt durch eine Stiftung aus der Ostschweiz, die an die Idee glaubt.
Uns ist wichtig, dass auch unsere Kinder diese Zeit bewusst erleben. Sie sollen Indien nicht nur als Ferienland kennenlernen, sondern als Lebensraum mit Alltag, Begegnungen und neuen Perspektiven. Lernen wird dabei ebenso zum Tagesprogramm gehören wie Schreiben, Yoga und gemeinsames Unterwegssein. Für dieses Vertrauen sind wir sehr dankbar. Das Buch soll nicht das Endprodukt sein, sondern die Grundlage für weitere

Projekte. Geplant sind Vorträge, Kurse und auch unterhaltsame Comedyaben-
«Jetzt sind wir erst einmal angekommen im Süden Indiens.»
de. Seit Jahren arbeite ich zudem als Coach und begleite Menschen im Umgang mit Nervosität, Angst und Auftrittssituationen. Dazu gehören unter anderem Lehrpersonen, Studierende, Staatsanwälte oder ganze Polizeikorps. Mein Ziel ist es zu zeigen, wie man auftreten und sich dabei wohlfühlen kann. Denn nur wer sich wohlfühlt, kann sein Bestes geben. Mit meinen Vorträgen
möchte ich künftig vermehrt Schulen und Universitäten besuchen und dort mein Praxiswissen weitergeben. Mehr Lockerheit, mehr Humor und mehr Lachen – gerade in Zeiten, die viele als angespannt erleben. Ich habe den Eindruck, dass man bei den ärmsten Menschen dieser Welt oft mehr lachende Gesichter sieht als bei uns in der wohlhabenden Schweiz. Dieser Gedanke hat mich nachdenklich gemacht und bildet einen wichtigen Teil meiner Auseinandersetzung. Dem Humor auf den Grund zu gehen, bedeutet für mich auch, mich selbst zu hinterfragen. Was wir aus Indien mit zurückbringen werden, lässt sich noch nicht abschliessend sagen. Doch vielleicht sind es Impulse, Perspektiven oder kleine Werkzeuge für den Alltag – ähnlich je-
nen Kräutern, Gewürzen und Traditionen, die einst aus fernen Ländern den Weg nach Europa fanden.
Ehrliche Gedanken
Ich bin überzeugt: Lachen verbindet. Und manchmal beginnt Veränderung genau dort – mit einem offenen Blick, einem ehrlichen Gedanken und einem Lächeln.
Gerne nehmen wir die Leserinnen und Leser des «Anzeigers» mit auf unsere Reise. Jetzt sind wir erst einmal angekommen im Süden Indiens. Kerala. Heimat der ayurvedischen Heilkunst. Wirkungsstätte zahlreicher Gurus und Yogis.
Florian Rexer
Die SVP-Sektion Bonstetten hat vergangene Woche zu ihrem traditionellen Sessions-Apéro eingeladen – und durfte sich über einen sehr gut besuchten Anlass im Rigelhüsli freuen.
Direkt aus dem Bundeshaus: Von Festivitäten bis zum EU-Dossier Martin Haab eröffnete den politischen Teil mit einem Blick auf die Wintersession, die traditionell mit der Wahl der Parlamentspräsidien beginnt. Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm die Feier im Waadtland zu Ehren von Guy Parmelin, der im Dezember mit 203 Stimmen zum Bundespräsidenten gewählt wurde.
Beim EU-Dossier hob Haab hervor, dass die SVP erreicht habe, dass eine Volksabstimmung frühestens nach den nationalen Wahlen 2027 stattfinden werde – und genau dieses Thema wird die Partei im kommenden Wahlkampf in den Vordergrund stellen und damit auch die politische Arbeit beeinflussen. Zur 10-Millionen-Initiative kritisierte Haab die Strategie des Parlaments –ausgenommen davon die SVP-Stossrichtung. Beide Parlamentskammern würden auf einen Gegenvorschlag verzichten. Sollte die Initiative im Juni 2026
angenommen werden, würden die Debatten über ein EU-Abkommen aus seiner Sicht an Bedeutung verlieren. Martin Haab informierte zudem über Themen wie die Vegane Initiative, die Feuerwerksverbotsinitiative sowie die Motion Bregy zur Beschleunigung des Bewilligungsverfahrens für Pflanzenschutzmittel. Ein Verfahren, welches heute sage und schreibe rund sieben Jahre in Anspruch nimmt.
Baustellen der Bundesfinanzen: «Paukenschlag»
Michael Götte, Mitglied der Finanzkommission, widmete sich den Bundesfinanzen. Er eröffnete seinen Vortrag mit einem deutlichen Hinweis: Obwohl das Parlament den Auftrag erhalten habe, zu sparen, sei das Budget gegenüber 2025 letztlich um rund fünf Milliarden Franken erhöht worden.
Mit pointierter Rhetorik führte Götte durch die «Baustellen» der Bundesfinanzen: strukturelles Defizit, starkes Ausgabenwachstum, Sozialstaat, Subventionen – insgesamt rund 300 Fördergefässe neben AHV und Landwirtschaft – sowie die Schuldenbremse.
Zudem verwies er auf den markanten Stellenzuwachs in der Bundesverwal-
tung: Seit 2007 seien 7262 Vollzeitstellen hinzugekommen. Als notwendige Massnahmen nannte er unter anderem: Re-
gulierung stoppen, Verwaltung verschlanken, Sozialstaat abbauen, gebundene Ausgaben reduzieren, den Födera-

lismus stärken und die Schuldenbremse schärfen.
SVP-Kantonsrat Marc Bochsler konfrontierte Götte im Anschluss mit der Kritik, das Entlastungspaket sei «ein wenig billig», da es auf Kosten der Kantone gehe. Götte erläuterte die Hintergründe – und stimmte Bochsler am Ende zu.
Ein Blick in die Begnadigungskommission Abschliessend wollte Claude Wuillemin von Martin Haab wissen, wie oft er als Mitglied der Begnadigungskommission bereits eine verurteilte Person begnadigt habe. Haabs Antwort kurz und bündig: In den letzten zehn Jahren sei dazu kein einziger Fall behandelt worden.
Der lang anhaltende Applaus am Schluss zeigte unmissverständlich: Die Menschen im Säuliamt wollen Klartext aus Bern – und sie finden ihn bei der SVP. Der Sessions-Apéro unterstrich eindrücklich, wie stark der Wunsch nach Orientierung ist und dass politische Debatten mit Substanz mehr denn je gefragt sind.
SVP Bonstetten
Gemeindeporträt Stallikon: Überblick über die vier Jahre der letzten Legislatur und Ausblick auf die Zukunft

Claudia EugstEr
In der 2024 erschienen Chronik von Bernhard Schneider zum 900-JahreJubiläum von Stallikon heisst es im Vorwort des Gemeinderates: «Am Fuss des Uetlibergs, in eine malerische Landschaft eingebettet, liegt Stallikon – ein Ort, der nicht nur durch seine atemberaubende Aussicht auf die Alpen und die Stadt Zürich besticht, sondern auch durch seine reiche Geschichte, die bis ins 12. Jahrhundert zurück urkundlich dokumentiert ist.» Ganz so weit sei in diesem Gemeindeporträt nicht zurückgeblickt, aber darauf, was sich in Stallikon so getan hat, in der letzten Legislaturperiode. Nur so viel gleich zu Beginn: Waren die Wahlen in Stallikon vor vier Jahren hart umkämpft, so ist es dieses Mal eher ruhig. Im Jahr 2022 kandidierten nämlich mehr, als es Sitze zu vergeben gab, und es kam gar zu einem Gleichstand zwischen Mia Zumsteg von den Grünen und Andreas Zbinden von der SVP. Bevor der Entscheid mit einem Würfel gefällt wurde, streckte damals Zbinden die Waffen mit den Worten, er sei doch kein «Würfelgemeinderat». Das exakte Wort für die Wahlen in Stallikon dieses Mal ist aber still, denn so sind die Wahlen in diesem Jahr. Gemeinderat, Primarschulpflege und Rech-
nungsprüfungskommission sind nämlich seit Dezember 2025 in stiller Wahl gewählt. Einzig die Baukommission wird am 8. März gewählt. Trotzdem stellen sich die einzelnen Mitglieder des Gemeinderates auf den Seiten 8 und 9 freundlicherweise den Fragen des «Anzeigers», damit die Bevölkerung doch einigermassen informiert ist, wer da jetzt am Ruder ist. Denn grosse Wechsel im Gemeinderat fanden nämlich durchaus statt, nur eben bereits während der letzten Amtszeit: Gemeindepräsidentin Valérie Battiston musste 2023 aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe Nr. 40 am 31. Mai 2023). Als ihren Nachfolger wählten die Stalliker Reto Bernhard, der sich seit 2022 im Gemeinderat engagiert. Und Andreas Zbinden wurde dann doch noch in den Gemeinderat gewählt, ganz ohne Würfeln. Der weitere Wechsel in der letzten Legislatur fand statt, als Monika Rohr im Frühjahr 2025 nach 15 Jahren ihren Rücktritt erklärte, wegen «zunehmender kommunalpolitischer Herausforderungen und spürbarer Kräfteverluste» (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe Nr. 42 am 17. Juni 2025). In der Ersatzwahl wurde Carmen Müller gewählt. Der neue Gemeinderat setzt sich zusammen aus Reto Bernhard (bisher, Ge-

Starkes Team: Gemeindepräsident Reto Bernhard (links) und Gemeindeschreiber
Roberto Brunelli. Aber natürlich wirken noch viele weitere Mitarbeitende im Hintergrund mit, dass der Laden läuft, und auch die anderen Gemeinderatsmitglieder geben stets ihr Bestes, dass es vorwärtsgeht in Stallikon. (Bild cle)

Der Uetliberg - Zürichs «Hausberg»liegt auf Stalliker Boden. (Bilder zvg)

Nahe der Kirche soll im Zuge des Projekts Dorfzentrum Stallikon ein richtiger Dorfplatz entstehen.

Stallikon besteht aus vielen Ortsteilen. Hier zu sehen der Weiler Gamlikon.

Gemeindefläche: 12,02 km2 Anzahl Einwohner: 3891 (per Ende 2025)
Besonderheit: Stallikon ist die längste Gemeinde im Bezirk und hat mit 51 Prozent den höchsten Waldanteil. Es gehört zur Albiskette, welche einen europaweit einzigartigen Anteil an Eiben beherbergt.
Das wird am 8. März gewählt: Gemeinderat, Primarschulpflege und Rechnungsprüfungskommission sind in stiller Wahl seit Anfang Dezember 2025 gewählt.
Baukommission:
4 Mitglieder, exklusive Präsidium Evangelisch-reformierte Kirchenpflege Stallikon-Wettswil:
Waldanteil von 51 Prozent.
meindepräsident, parteilos), Nino Ciganovic (bisher, FDP), Carmen Müller (bisher, parteilos), Andreas Zbinden (bisher, SVP), und Eva Kramer (neu, FDP). Letztere folgt auf Mia Zumsteg, die nicht mehr antrat. Ausserdem tritt Ingrid Spiess als Schulpräsidentin zurück. Für sie wird Mattias Kaister (parteilos) Präsident der Primarschulpflege, womit er automatisch das Ressort Bildung im Gemeinderat übernimmt. Die Konstituierungssitzung (und somit Ressortzuteilung) findet zu Beginn der neuen Amtsdauer am Mittwoch, 1. Juli 2026, statt.
Rückblick auf die letzten vier Jahre Einer, der all diese Veränderungen und solche, die noch viel weiter zurückliegen, miterlebt hat, ist Roberto Brunelli. Aufgewachsen und wohnhaft in Affoltern, ist er seit 35 Jahren für die Gemeinde Stallikon tätig, seit 2010 der Gemeindeschreiber. Wer könnte also besser Auskunft darüber geben, was sich so getan hat in den letzten vier Jahren. Auch wenn Stallikon glücklicherweise auf viele weitere langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen kann. Es gäbe keine grossen Fluktuationen beim Verwaltungs- und Werkpersonal, so Brunelli. Ein wichtiger Faktor für die Stabilität. Bei einem Wechsel sei es jedoch jeweils schwer, neue Leute zu finden, merkt er an. Aus Sicht der Verwaltung gelang mit der Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung die Digitalisierung der Verwaltungsabläufe. Aktuell befinde man sich hier in der Vorbereitung der elektronischen Verfahrenshandlungen der Verwaltung, erklärt Brunelli weiter. Die Einführung dort wird dann kantonsweit am 1. Januar 2027 sein. Auch hat die Gemeinde gesunde Finanzen vorzuweisen, sodass die Bevölkerung auf Antrag der Rechnungsprüfungskommission an der letzten Gemeindeversammlung im November 2025 beschloss, den Steuerfuss um zwei Prozent zu senken (Der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe Nr. 89 vom 2. Dezember 2025). Besonders hervor hob Gemeindepräsident Reto Bernhard die
Notfallübung GFO. Wie handeln, wenn es zu einem regionalen Strom- und Kommunikationsausfall kommt? Aus dem Schlaf geweckt, musste sich der Gemeinderat, welcher in einem solchen Fall als Gemeindeführungsorgan – eben GFO –agiert, beim Notfalltreffpunkt sammeln, die Lage analysieren und dann reagieren (der «Anzeiger» berichtete in der Ausgabe Nr. 29 am 18. April 2023). Die Übung liegt nun doch bereits einige Zeit zurück, während das Risiko einer Krise momentan stetig steigt. Vielleicht wäre es daher bald wieder Zeit für eine solche Übung? Und dann wurde natürlich das 900-Jahre-Jubiläum der Gemeinde im Jahr 2024 gebührend mit einem Festwochenende vom 21. bis 23. Juni gefeiert. Ehrengäste waren Regierungsrat Mario Fehr und Abt Christian Meyer. Sehr freut man sich auch über die Einführung eines Mittelschultreffs für die vierten bis sechsten Klassen der Primarschule, im Sommer 2025 geschehen. Das ein Jahr dauernde Pilotprojekt bietet Stalliker Kindern eine Möglichkeit für den Austausch, denn ein Besuch des Mittelstufenangebots von Jugendplus in Bonstetten ist in dem Alter ohne Elterntaxi kaum möglich. Weil ein idealer Raum dafür noch nicht gefunden wurde, finden die Treffen im Saal der Kinderkrippe Coccolino statt. Aber der Raum wird womöglich bald gebaut.
Ausblick auf die Zukunft
So ein Raum könnte nämlich mitunter entstehen, wenn die beiden grossen Projekte «Schulraum, Mehrzweckhalle und Generationenplatz Pünten» und Projekt Dorfzentrum Stallikon, auch «Landgarten» genannt, realisiert werden. Diese beiden grossen Projekte kommen im Jahr 2026 zur Abstimmung, daran gearbeitet wird jedoch schon viel länger. Dementsprechend liegen sie Gemeindepräsident Reto Bernhard am Herzen, wäre doch sonst die ganze Arbeit der vergangenen Jahre umsonst. Zuerst wird am 8. März an der Urne über die Anpassung des «Letter of Intent» vom Projekt Dorfzentrum Stallikon abgestimmt
(der «Anzeiger» berichtete in der letzten Ausgabe Nr. 5 am 20. Januar). Soll heissen über die Kostenbeteiligung der Gemeinde Stallikon von 1.89 Millionen Franken an der Aufwertung des Dorfzentrums. Die Informationsveranstaltung für die Bevölkerung findet am Mittwoch, 4. Februar, statt. Dann wird 2026 darüber abgestimmt, ob Stallikon mehr Schulraum erhält. Nach der Kritik einiger Bürger an den nun massiv höheren Kosten, als bei der Abstimmung zur Bewilligung des Planungskredits die Rede war, geht der Gemeinderat noch einmal mit dem Planungsbüro über die Bücher. «Daher auch die Verschiebung dieser Abstimmung auf September, um die Kostengenauigkeit zu verbessern», erklärt Reto Bernhard. Des Weiteren stünden bei den Gewässern in den nächsten Jahren grössere Projekte an wie die Erfüllung der Revitalisierungspflicht und die Instandsetzung der Schutzbauten, dann bei der Wasserversorgung, wo mehrere Transportleitungen ersetzt werden müssen, und beim Ressort Umwelt die Aktualisierung des Naturschutzinventars und die Revision der Abfallverordnung. Auf Seiten der Gemeindeverwaltung bleibe die Herausforderung bei der Personalsuche, ergänzt Roberto Brunelli. Zudem werde die Website laufend erweitert und Grümpel und Gulasch findet 2026 wieder statt.

7 Mitglieder, inklusive Präsidium Sekundarschulpflege Bonstetten (Bonstetten, Stallikon, Wettswil): 5 Mitglieder, inklusive Präsidium Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.), Mettmenstetten (13.1.), Rifferswil (16.1.) sowie Ottenbach und Aeugst (20.1.). (red)

In Stallikon sind Gemeinderat, Primarschulpflege und RPK bereits in stiller Wahl gewählt.
Welche Fähigkeiten und Eigenschaften befähigen Sie für das Gemeinderatsamt?
Andreas Zbinden (37), SVP, bisher
In Stallikon bin ich geboren und aufgewachsen und kenne deshalb die Gemeinde seit klein auf. Durch mein Engagement in Vereinen und OKs bin ich mit der Bevölkerung stets in Kontakt und kenne die

Bedürfnisse. Als Steuerberater bin ich es gewohnt, lösungsorientiert und pflichtbewusst zu arbeiten sowie Entscheidungen zu treffen.
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Im Bereich der Wasserversorgung stehen grosse Projekte an. Eine intakte und funktionierende Infrastruktur ist überlebenswichtig, und dem möchte ich auch in Zukunft Sorge tragen. Aktuell sind wir an der Planung und Ausarbeitung eines Bike-
trails, welchen wir hoffentlich dieses Jahr einweihen dürfen.
Stallikon ist in den letzten Jahren gewachsen und damit auch das Bedürfnis nach Sportmöglichkeiten und Angeboten von Räumen für die Durchführung von Veranstaltungen. Mit dem geplanten Umbau und der Renovation des Restaurants Burestübli werden wir voraussichtlich eine Zeit lang unser einziges Restaurant im Tal verlieren. Ein besseres Gastroangebot wäre wünschenswert.
Der herzliche Umgang und das fürsorgliche Miteinander. In Stallikon hilft man einander und unterstützt sich gegenseitig. Sei es in der Politik, in den Vereinen, der Nachbarschaft oder beim Organisieren von
Welche Ziele möchten Sie in der kommenden Amtszeit für Stallikon erreichen?
In welchem Bereich hat Stallikon besonderen Entwicklungsbedarf?
Was darf sich in Stallikon auf keinen Fall ändern? 1 2 3 4 2 3 4
«Im Bereich der Wasserversorgung stehen grosse Projekte an.»
Festen und Veranstaltungen. Auch unsere Natur an der Reppisch und am Uetliberg soll so bleiben, wie sie ist.
«Führung heisst für mich Verantwortung»
Mattias Kaister (37), parteilos, neu
Der Mensch neigt zur Selbstüberschätzung – gerade Politiker sind davor nicht verschont, da sie die Konsequenzen ihrer Entscheide oft nur indirekt oder gar nicht tragen. Führung

heisst für mich nicht Selbstdarstellung, sondern Verantwortung. Als Verwaltungsratspräsident und Inhaber mehrerer KMU arbeite ich täglich mit Teams, treffe Entscheide mit Tragweite und stehe dafür ein. Teamwork, Disziplin und Vertrauen sind dabei meine zentralen Werte.
Vor fünf Jahren wurde ich in die Schulpflege gewählt. Die Schule hatte damals einen schlechten Ruf, und ich wollte verstehen, weshalb. Dabei wurde mir bewusst, wie komplex die Volksschule geworden ist – insbesondere seit der obligatorischen integrativen Ausrichtung – und welche Folgen mangelnde Selbstreflexion in Behörden haben kann. Mit grossem Engagement im Hintergrund haben wir spürbare Fortschritte erreicht. Diesen Weg werden wir konse-
Als Unternehmerin im Bereich Kommunikation mit über 15 Jahren Hospitality-ManagementErfahrung bringe ich für Stallikon ein Gesamtpaket ein: unternehmerischen Drive, die Kunst des Zuhörens und Vermittelns sowie die Leidenschaft, Menschen pragmatisch und lösungsorientiert zu verbinden. Diese Stärken möchte ich als Gemeinderätin in die politische Arbeit einbringen.
Stallikon steht an einem Wendepunkt: In den kommenden Jahren werden mit den beiden Bauprojekten Dorfzentrum und Schulraum Pünten starke neue Infrastrukturen Stallikons zu Ende geplant und realisiert. Als Gemeinderätin und Mutter zweier Schulkinder möchte ich mich im Gremium für eine zukunftsfähige Gestaltung Stallikons einsetzen, die das Miteinander der Generationen aktiv för-
dert, und Brücken zwischen Jung und Alt bauen. Der Schlüssel für gelingende Veränderung? Ein konstruktiver Dialog

und der gemeinsame Wille zu bedarfsgerechten Lösungen.
Stallikon muss seine Infrastruktur zukunftsfähig gestalten. Um ein konkretes Beispiel
zu nennen: Dass unsere Kinder für den Sportunterricht in andere Gemeinden fahren müssen, zeigt deutlich, unsere Infrastruktur hat Entwicklungsbedarf. Die beiden Grossprojekte Schulhaus Pünten und auch Dorfzentrum sind die überfällige Antwort auf diese Entwicklungslücke. Jetzt geht es darum, diesen Schwung zu nutzen. Mein Fokus liegt darauf, einen tragfähigen Konsens zu finden, damit wir diese zukunftsweisenden Projekte zügig und im Sinne aller Generationen umsetzen können.
Was Stallikon für mich ausmacht, ist der besondere Dorfcharakter: die Idylle, das Miteinander verschiedener Generationen und Kulturen und der starke Gemeinschaftssinn. Diesen Charakter mit den verbundenen Werten gilt es trotz anstehender Veränderungen zu erhalten.
Nino Ciganovic (52), FDP, bisher
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Als amtierender Gemeinderat kenne ich Stallikon, seine Menschen und die Abläufe in der Gemeinde gut. Ich höre zu, nehme Anliegen ernst und suche tragfähige Lösungen. Meine Erfahrung hilft mir, Sachgeschäfte nüchtern zu beurteilen und auch bei unterschiedlichen Meinungen den Überblick zu behalten. Mir sind Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und der offene Austausch mit der Bevölkerung besonders wichtig.
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quent weiterführen – mit dem Anspruch, zur Spitze zu gehören.
Der fehlende Schulraum bereitet uns die grössten Schwierigkeiten. Die Zustände sind für Lehrpersonen und insbesondere für die Kinder unwürdig. Während Lehrpersonen kündigen können, haben Kinder diese Möglichkeit nicht. Ich bin allen sehr dankbar, die sich intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt haben, und danke für die breite Unterstützung. Die neue Schulanlage ist kein Wunschprojekt, sondern eine notwendige Investition – ich würde mich nie für etwas einsetzen, das wir nicht brauchen.
Meine Vorbilder sind jene, die Verantwortung übernehmen, anpacken, Anlässe organisieren oder sich ehrenamtlich engagieren. Vereine, Freiwillige, Eltern und Menschen, die sich einbringen, gehören zu den wichtigsten Bereicherungen unseres Dorfes.
«Der fehlende Schulraum bereitet uns die grössten Schwierigkeiten.»
Davon hat Stallikon zum Glück sehr viele. Diese Gemeinschaft schafft ein gesundes soziales Umfeld, ist eine unverzichtbare Stütze für Menschen in schwierigen Lebenslagen oder in Einsamkeit und entlastet die Gemeinde finanziell stärker als jede reine Diskussion über den Steuerfuss. 1 2 3 4
Mir ist wichtig, dass Stallikon auch in Zukunft lebenswert, finanziell gesund und gut organisiert bleibt. Begonnene Projekte sollen sorgfältig weitergeführt werden. Gleichzeitig möchte ich darauf achten, dass neue Vorhaben massvoll umgesetzt werden und für die Bevölkerung einen echten Nutzen bringen. Transparente Infor-

Nino Ciganovic, FDP
mation und ein respektvoller Umgang mit den Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner stehen für mich im Zentrum.
Stallikon steht vor der Aufgabe, seine Infrastruktur und Energieversorgung langfristig fit für die Zukunft zu machen. Gleichzeitig braucht es eine sorgfältige Planung unter anderem beim Thema generationenübergreifender Wohnraum. Wichtig ist mir, dass Veränderungen gut durchdacht sind und nicht überstürzt erfolgen, damit die Gemeinde mit Augenmass wachsen und sich weiterentwickeln kann.
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Der dörfliche Charakter, das Miteinander und die Nähe zur Natur sind grosse Stärken von Stallikon. Diese Werte dürfen nicht verloren gehen. Stallikon soll auch künftig eine Gemeinde bleiben, in der man sich kennt, sich gegenseitig unterstützt und sich gerne engagiert. Dieses Gemeinschaftsgefühl ist für mich zentral und schützenswert.
Unabhängig und sachbezogen entscheiden
Carmen Müller (59), parteilos, bisher
Seit 2024 setze ich mich als Gemeinderätin und Sozialvorsteherin für Stallikon ein. Als diplomierte Gerontologin HF, ehemalige Geschäftsleiterin in der Pflege und Fachfrau Gesundheit im Asylwesen bin ich beruflich fest im Gesundheits- und Sozialwesen verankert. Ergänzt durch CAS in NPO-Führung sowie Kindes- und Erwachsenenschutzrecht, stehe ich für lösungsorientiertes Handeln. Als parteilose Gemeinderätin entscheide ich unabhängig und sachbezogen.
Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist das Projekt Dorfzentrum Landgarten: Hier setze ich mich für generationenübergreifenden Wohnraum ein und schaffe mit der Gründung einer Alterskommission eine Plattform, damit Seniorinnen und Senioren aktiv mitwirken können. Ebenso am Herzen liegen mir die frühe Kindheit und die

Jugendförderung. Durch diese ganzheitliche Verbindung von Wohnbau, Sozialund Gesundheitsthemen stärken wir Stallikon als attraktiven Wohnort für alle Lebensphasen.
Stallikon benötigt zukunftsfähige Antworten auf die aktuelle Krise im Gesundheitswesen. Angesichts des finanziellen Drucks auf die Spitäler und des drohenden Hausärztemangels setze ich mich für regionale Lösungen ein, um die medizinische Grundversorgung für Stallikon langfristig sicherzustellen.
Stallikon zeichnet sich durch eine wertschätzende und stilvolle Kultur aus, in der ein respektvoller Zusammenhalt unser grösstes Kapital darstellt. Diese Kultur fördert den offenen Dialog und macht unsere Gemeinde zu einem Ort, an dem man sich wohlfühlt und konstruktive politische Lösungen entstehen können. Als Gemeinderätin setze ich mich dafür ein, diesen wertvollen Geist und den offenen Austausch weiterhin zu bewahren und aktiv zu fördern.
Reto Bernhard ist als Gemeindepräsident ebenfalls bereits gewählt.
Zusätzliche Fragen zum Gemeindepräsidium Wo sehen Sie Chancen in der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden, und wo soll sich Stallikon die Autonomie bewahren?
«Im
Wie stellen Sie als Gemeindepräsident sicher, das Beste aus dem Gemeinderat herauszuholen?
Wie möchten Sie als Gemeindepräsident von der Bevölkerung wahrgenommen werden?
Wie geht es bei der Schulraumplanung Pünten weiter? Was sind die nächsten Schritte? 5 6 7 8
Reto Bernhard (59), parteilos, bisher
Hilfreich und nützlich sind die über dreissig Jahre als Unternehmer. Rationelles, lösungsorientiertes und unternehmerisches Denken und Handeln. Soziale Kompetenz, ehrliche – offene Kommunikation und Diskussionsbereitschaft. Führungs-/Motivation-Erfahrung und das Wissen, dass als Team alles besser geht als im Alleingang. Bereit, Verantwortung zu tragen (breite Schultern). Umsichtiger Umgang mit Ausgaben, im Wissen, dass Geld zuerst erwirtschaftet werden muss, bevor es ausgegeben werden kann.
Am 8. März steht die Urnenabstimmung zur Absichtserklärung vom Projekt Landgarten der Genossenschaft Hofgarten mit 36 Alter- und 39 Familienwohnungen an, und bei einem Ja erfolgt bis 2027 die Entwicklung eines Gestaltungsplanes, Baueingabe und dann die Realisierung bis 2030.
Am 27. September erfolgt die Urnenabstimmung über den Baukredit zur Erweiterung der Schulanlage Pünten mit einer Mehrzweckhalle und optional mit dem Ausbau von einem Generationenplatz. Beide Projekte erzielen einen grossen Mehrwert für die Infrastruktur für die Stalliker Bevölkerung aller Altersklassen, für Schülerinnen, Schüler und für Vereine. Weiter steht noch die Harmonisierung und Revision der Bau- und Zonenordnung mit Kernzonen, Gewässerabstandslinien und Waldabstandslinien an sowie eine Überarbeitung des kommunalen Verkehrsrichtplans.
Auf dem Gemeindegebiet mit knapp 8 km Länge entlang der Reppisch und des dezentralen Weilers ist es wichtig, dass der Zusammenhalt der Bevölkerung gut erhalten und ausgebaut wird. Wir möchten kein Schlafdorf werden, in dem man sich untereinander nicht mehr kennt und grüsst. Umso wichtiger ist, das Angebot von Alterswohnungen, die Deckung des

Bedarfs an Schulräumen, Mehrzweckhalle und Räumen bzw. Aussenplätzen zur Nutzung für alle Altersstrukturen zu ergänzen. Wir geben auch unser Bestes, dass uns zumindest ein Restaurant «im Tal» erhalten bleibt. Das Ganze selbstverständlich mit einem ausgeglichenen, konkurrenzfähigen Steuerfuss.
ne Architektur neu entstehender Gebäude oder beim Umbau in gutem Einklang zum Dorfbild nicht ausschliessen, sondern ermöglichen soll. Auch der Erhalt der einmaligen Naturvielfalt und die Gemeinde als Naherholungsgebiet liegen mir sehr am Herzen.
Die bestehende Zusammenarbeit mit den Gemeinden Wettswil und Bonstetten, dazu gehören auch die Sekundarschule, Mehrfachhalle, Sozialdienst Unteramt, Feuerwehr Unteramt, Jugend-Treff, Fussballplatz und Streethockey im Moos sowie das Betreibungsamt, ist sehr gut, effizient und rationell. Ein weiteres Projekt «Frühe Kindheit» ist im Unteramt in Planung, und ich bin mir sicher, auch das wird ein Erfolg. Eine Zusammenlegung von Verwaltungsabteilungen der Gemeinden sehe ich zum heutigen Zeitpunkt nicht als gegeben. Dazu gibt es einige Gründe, um nur einige zu nennen: beim Hochbau mit unterschiedlichen BZO, beim Hoch- und Tiefbau Ortskenntnis, unterschiedliche Reglemente und verschiedene Software. Auch die Aufteilung der Kosten könnte nicht über die Anzahl Einwohner ermittelt werden, es müsste jedes Projekt einzeln abgerechnet werden. Da gehe ich davon aus, dass die Synergie und der Mehraufwand sich zum heutigen Zeitpunkt nicht rechnen würden.
meinsame Wissen und die Stärken der einzelnen Mitglieder gezielt zu nutzen. Wenn wir miteinander arbeiten, auch über das eigene Ressort hinaus, entstehen tragfähige Lösungen und gute Projekte. Dazu gehört auch, dass man sich gegenseitig unterstützt, bei Bedarf mitanpackt und mit gutem Beispiel vorangeht.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist zudem die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Verwaltungspersonal. Die Verwaltung sorgt für Kontinuität, Fachkompetenz und eine professionelle Umsetzung der politischen Entscheide. Wenn Gemeinderat und Verwaltung
«Mir ist es ein grosses Anliegen, die mir gestellten Aufgaben im Sinne der Bevölkerung umzusetzen.»
vertrauensvoll und respektvoll zusammenarbeiten, entsteht ein starkes Ganzes. Dafür danke ich dem gesamten Verwaltungsteam herzlich. Ein herzliches Willkommen an unsere zwei neuen Ratsmitglieder Eva Kramer und Schulpräsident Mattias Kaister. Gleichzeitig ein herzlicher Dank an Ingrid Spiess und Mia Zumsteg für die wertvolle Mitarbeit im Gemeinderat.
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Das Miteinander und Füreinander ist das A und O für eine gut funktionierende Gemeinde –Gemeinschaft. Auch soll der baulichländliche Charakter von Stallikon erhalten bleiben, was jedoch eine moder-
Als gemeinsames Team. Im Milizsystem gibt es selten «Profis», die alle Anforderungen ihres Aufgabenbereichs zu 100 Prozent abdecken können. Umso wichtiger ist es, das ge-
Mir ist es ein grosses Anliegen, die mir gestellten Aufgaben und Pflichten im Sinne der Bevölkerung umzusetzen. Immer erreichbar zu sein bei Problemen und ein offenes Ohr für alle Anliegen zu haben.
Dazu gehören selbstverständlich auch Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, die persönliche Begrüssung bei Anlässen und die Teilnahme am Dorfleben. Die Planung ist grossenteils abgeschlossen und die Ausschreibung der verschiedenen Arbeiten ist im Prozess. Die Baueingabe ist erfolgt und die Bauten sind ausgesteckt. In der Baukommission Pünten werden die eingehenden Angebote geprüft und ausgewertet. Um eine möglichst hohe Kostengenauigkeit zu garantieren, werden für zirka 70 Prozent der Bausumme vergabebereite Angebote vorliegen. Die Informationsveranstaltung folgt nach den Sommerferien. Im September wird dann an der Urne über den Baukredit für die Schulhauserweiterung und den Neubau der Mehrzweckhalle sowie als Option über den Ausbau des Generationenplatzes abgestimmt.

Vor den Gemeindewahlen vom 8. März stellt der «Anzeiger» vom 6. Januar bis 17. Februar in einer Serie die Ausgangslage in den einzelnen Gemeinden vor und lässt die Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten zu Wort kommen. Bisher erschienen: Wettswil (6.1.), Bonstetten (9.1.), Mettmenstetten (13.1.), Rifferswil (16.1) sowie Ottenbach und Aeugst (20.1.). (red)
Der Polit-Stamm vom 14. Januar zum Thema «Integration durch Arbeit» stiess auf überraschend grosses Interesse und war inhaltlich äusserst aufschlussreich. Neben Regula Ochsner von der JobWerkstatt, Martina Heuss, langjähriger Leiterin des MNA-Zentrums Lilienberg, und Stadtrat Felix Fürer nahmen auch zwei Kantonsräte an der Diskussion teil. Einigkeit herrschte darüber, dass Deutschkenntnisse und der Zugang zur Arbeit zentrale Voraussetzungen für eine gelingende Integration sind. Arbeit bedeutet nicht nur Einkommen, sondern auch Teilhabe, Struktur im Alltag und Stärkung des Selbstwertgefühls. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die Ausgangslagen sehr unterschiedlich sind: Einige Jugendliche verfügen über kaum oder gar keine Schulbildung und können weder lesen noch schreiben. Integration umfasst jedoch mehr als Arbeit allein. Sie bedeutet auch, mit dem Alltag in der Schweiz, mit unseren
gesellschaftlichen Regeln und kulturellen Gepflogenheiten vertraut zu werden. Dieser Prozess ist anspruchsvoll –nicht zuletzt deshalb, weil viele Geflüchtete traumatische Erfahrungen gemacht haben. Einsamkeit ist weitverbreitet, ebenso der Druck, noch Schulden bei Schleppern abzuzahlen oder Angehörige im Herkunftsland finanziell zu unterstützen. In der Diskussion wurde auch auf falsche Erwartungen hingewiesen, die im Ausland verbreitet werden. Schleppernetzwerke vermitteln über soziale Medien ein unrealistisches Bild der Schweiz als Land, in dem Wohlstand angeblich mühelos erreichbar sei. Die Realität sieht anders aus – nicht zuletzt angesichts der langen und gefährlichen Fluchtrouten über Länder wie Afghanistan, Iran, Türkei, Griechenland, Italien und Frankreich. Die Gründe für Flucht sind vielfältig: Gewalt und Unsicherheit, wirt-

schaftliche Perspektivlosigkeit sowie fehlende Rechte und Freiheiten. Hinzu kommen strukturelle Herausforderungen nach der Ankunft, etwa die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse, die den Einstieg in den Arbeitsmarkt zusätzlich erschwert.
Der Bund weist dem Kanton Zürich knapp einen Fünftel aller Asylsuchenden in der Schweiz zu. Seit dem 1. Januar 2026 gilt im Kanton Zürich eine Aufnahmequote von 1,5 Prozent der Bevölkerung. Für Affoltern bedeutet dies rund 200 Personen aus dem Asylbereich. Die Asylfürsorge umfasst dabei nicht nur Unterbringung und Betreuung, sondern auch die gezielte Förderung der beruflichen Integration. Künftig soll der Fokus noch stärker auf der Integration von Personen mit Bleibeperspektive liegen. Die Diskussion am Polit-Stamm zeigte deutlich: Das Thema Integration durch Arbeit wird die Gemeinden – und unsere Gesellschaft insgesamt – auch in Zukunft intensiv beschäftigen.
Stefan Kessler, Grüne Bezirk Affoltern

UnsereStadtsollsichweiterentwickeln,abernur imRahme ni hrerfinanziellenMöglichkeiten. WachstumbrauchtAugenmass.
UnsereStadtsollsich we iterentwic keln, aber nur hrerfinanzie llen Mö glichkeiten. Wach st umbr au cht Au gen mass.


Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Stallikon war auch in diesem Jahr ein fester Bestandteil des kulturellen Kalenders des Dorfes – eine Tradition, die Musikerinnen und Musiker, Familien sowie Musikliebhaberinnen und -liebhaber generationenübergreifend zusammenführte.
Das Ensemble nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise «Rund um d’Wält», getragen von der Überzeugung, dass Musik eine Sprache ist, die auch ohne Worte verstanden wird. Unter dem Präsidium von Ramon Spörri zeigte die Musikgesellschaft einmal mehr, wie lokal verankertes Musizieren weit über die Gemeindegrenzen hinaus Wirkung entfalten konnte.
32 Musikerinnen und Musiker standen beim diesjährigen Jahreskonzert auf der Bühne. Viele von ihnen hatten ihre Wurzeln in Stallikon, gleichzeitig spiegelte das Ensemble ein breiteres regionales Netzwerk wider. Aktive Mitglieder lebten in Nachbargemeinden wie Bonstetten, Affoltern, Hünenberg und weiteren Orten. Für das Jahreskonzert wurde die Formation zudem durch Aushilfsmusikerinnen und -musiker aus befreundeten Musikvereinen unterstützt, darunter die Harmonie Birmensdorf, der Musikverein Harmonie Albiswil, die Harmonie Affoltern am Albis sowie OberwilLieli – ein stiller, aber bedeutender Hinweis auf den kooperativen Geist der Schweizer Blasmusikszene.
Ein Grundsatz blieb dabei unverändert: Das Programm des Jahreskonzerts war auch dieses Mal grösstenteils neu.

Insgesamt 32 Musikerinnen und Musiker standen beim diesjährigen Jahreskonzert auf der Bühne. (Bild Deviprasad Rao)
Abgesehen von zwei Stücken, die nach beinahe zehn Jahren wieder aus dem Archiv hervorgeholt worden waren, wurde das gesamte Repertoire speziell für diesen Anlass neu einstudiert. Musikalisch verzichtete der Abend bewusst auf enge Genregrenzen. Märsche, Filmmusik und populäre Arrangements standen gleichberechtigt nebeneinander. Zu den Höhepunkten zählten eine rockige Auswahl inspiriert von The
Rock, ein Medley der Rolling Stones sowie bekannte Melodien von Joe Cocker und aus «Ghostbusters». Ziel sei es gewesen, erklärte Spörri, nicht einem einzigen Stil zu folgen, sondern für jedes Publikum etwas anzubieten – von nostalgischen Momenten bis hin zu mitreissenden Highlights.
Durch den Abend führte Moderator Beat Martin, der mit ruhiger Präsenz, feinem Gespür für Zwischentöne und
klaren Übergängen souverän durch das Programm leitete. Seine Moderation verlieh dem Konzert zusätzliche Struktur und verband die einzelnen Programmpunkte zu einem stimmigen Ganzen. Das Konzert hatte an zwei Tagen stattgefunden, mit identischem Programm am Samstagabend und am Sonntagnachmittag. Diese Planung war bewusst gewählt worden: Während der Samstagabend mit anschliessendem
Barbetrieb eine entspannte Abendatmosphäre geboten hatte, war das Sonntagskonzert am Nachmittag besonders familienfreundlich und auch für ältere Besucherinnen und Besucher gut zugänglich gewesen.
Die Besucherzahlen der vergangenen Jahre hatten insgesamt bei rund 300 bis 350 Personen über beide Tage verteilt gelegen, bei einer Platzkapazität von knapp 200 Sitzplätzen pro Aufführung – eine konstante Resonanz, die den festen Platz des Jahreskonzerts im Dorfleben widerspiegelte.
Über die Musik hinaus war das Jahreskonzert auch ein gesellschaftlicher Anlass gewesen. Mit Verpflegung, Tombola sowie ungezwungenen Gesprächen vor und nach den Konzerten zeigte sich einmal mehr die traditionelle Rolle der Musikgesellschaften als kulturelle Treffpunkte.
In seiner Botschaft an das Publikum hatte Präsident Ramon Spörri den gemeinschaftlichen Einsatz betont. Sein Dank galt nicht nur den Musikerinnen und Musikern, sondern auch den Helferinnen und Helfern, Gönnern, Sponsoren sowie dem treuen Publikum, dessen Unterstützung solche Abende Jahr für Jahr erst möglich machte.
Als die letzten Töne verklungen waren, blieb ein Eindruck besonders deutlich: In Stallikon verband Musik weiterhin – über Stilrichtungen, Gemeinden und Generationen hinweg, leise, selbstbewusst und mit nachhaltiger Wärme. Deviprasad Rao, Leiter Kultur Stallikon
Mit den SBB ging es via Zürich bis Landquart und mit der Rhätischen Bahn nach Schiers, wo das Postauto ins kleine Walserdorf Stels fuhr, das auf 1470 Metern hoch über dem Talboden im Prättigau liegt. Von der Endstation Mottis führte der Trail, der mit pinken Holzpfählen markiert ist, über liebliches Gelände in Richtung Berghaus am See, das nur im Sommer geöffnet ist. Nach einem Blick auf den verschneiten Stelsersee verlief die Route mit moderater Steigung über einen Sattel Richtung Gafäll, dem höchsten Punkt der Wanderung auf etwas mehr als 2000 Metern.
Die Mittagspause gab es auf einer sonnigen Anhöhe inmitten einer einzigartigen Landschaft. Das atemberaubende Panorama in die Bündner Dolomiten der Rätikon-Kette reichte vom Vilan über die Schesaplana und Kirchlispitzen, das Schweizertor, die Drusenfluh und auf der anderen Seite die Fideriser Heu-

berge, das Calanda-Massiv und zahlreiche Bergspitzen. Nun folgte ein gemütlicher Abstieg quer über Schneefelder bis zur Alp Valpun und weiter hinab in die Ried- und Waldgebiete oberhalb von Aschüel. Bald erreichte man den breit gewalzten Winterwanderweg und die Wildruhezone, wo man den Trail nicht verlassen durfte. Von Aschüel war es nicht mehr weit bis hinunter zum Walserdorf St.Antönien, das auf 1420 Metern liegt. Mit je einem Auf- und Abstieg von mehr als 600 Metern und einer Wanderzeit von viereinhalb Stunden war diese Route anspruchsvoll. In einem der zahlreichen Gasthäuser kehrte man ein, bevor das Postauto ins Tal nach Küblis und die Rhätische Bahn zurück nach Landquart fuhr.
Dölf Gabriel, Wanderleiter Weitere Infos: www.miteinanderwandern.ch


Meine Motivation für die Kandidatur als Stadträtin
Seit 56 Jahren wohne ich in Affoltern. Als gebürtige Affoltemerin ist es mir wichtig, ursprüngliche Teile des Dorfkerns trotz Wachstum und Veränderung als Charaktermerkmal unserer Stadt wertzuschätzend zu erhalten.
Affoltern soll die Attraktivität für verschiedene Zielgruppen erhöhen: Der Standort Affoltern soll für das Gewerbe attraktiver werden. Unsere Naherholungsgebiete müssen erhalten bleiben, da sie auch Neuzuzüger ansprechen. Das kulturelle Leben für Jung und Alt soll optimiert werden. Beispiele sind belebtere Begegnungszonen und Anlässe wie etwa das Wiederbeleben eines Fasnachtsumzuges.
YvonneAccorinti-Aeberli Kand.StadträtinBildung Wiemachen wirunsereSchulenfitfürmorgen?
Herausforderungen,zukünstlicher IntelligenzundZukunftskompetenzen.
EintrittfreimitApéro.
AnmeldungviaQR-Code erwünscht yvonne-accorinti.ch
EricSchenk Moderator
GregorR.Bruhin HR-Experte
Meine Motivation für die Kandidatur als Präsidentin der Primarschulpflege Wir haben in Affoltern ein vielfältiges und reges Vereinsleben. Ich möchte gezielt die Vernetzung der Vereine sowohl als auch dem Gewerbe mit den Schulen verstärken. Alle können gegenseitig profitieren. Die Zukunft unserer Schulen ist mir als Schulleiterin und Lehrperson ein grosses Anliegen. Die Kinder müssen mit den notwendigen Grundund Sozialkompetenzen gerüstet sein und die Lehrpersonen bei Anforderungen unserer Zeit wie etwa der Chancengleichheit und der Digitalisierung unterstützt werden. Hierbei ist der Austausch mit den Pädagogischen Hochschulen essenziell.
AndreasKäser KI-Experte










AulaEnnetgraben Zwillikerstrasse16 AffolternamAlbis
Einlassab19:00Uhr
Start19:30Uhr Jetztanmelden:

Leserinnen und Leser des «Anzeigers» haben sich in den vergangenen Tagen ins Zeug gelegt und Fotos geschickt





Ich gehe ja gerne jeden Tag seit Jahren mit meinen Hunden Gassi, auch an der alten Hedingerstrasse in Affoltern, und ich rege mich selber auf über Hundekot, der liegen bleibt, sehr viel von grossen Hunden, natürlich auch von kleineren Hunden. Was mich aber in den letzten Jahren ärgert, ist die Ignoranz von Abfall richtig entsorgen, gerade auch, wenn man aus einer Wohnung zieht, oder allgemein, auch von Kindern und Jugendlichen bis hin zu Erwachsenen. Als ganz schlimm empfinde ich den Müll allgemein an dieser Strasse. Ich habe ein Foto von mehreren und hoffe, dass dabei einigen Sündern ein schlechtes Gewissen aufkommen wird. Jeder, der solches verursacht, sollte sich schämen!
Nadja
Frank, Affoltern
WAHLEMPFEHLUNGEN

Abfall an der Alten Hedingerstrasse in Affoltern. (Bild zvg)
Unabhängige und seriöse Medien sind wichtig für unsere Demokratie. Auch dieses Blatt könnte ohne Steuergelder nicht existieren. Die SRG liefert uns täglich qualitativ hochwertige Berichterstattung. Im Gegensatz zu sozialen Medien gibt es hier klare publizistische Leitlinien und Faktenchecks, damit Fake News und Desinformation verhindert werden. Mit den massiven Kürzungen ist das nicht mehr möglich. Das Ergebnis: Mehr Macht für Musk, Zuckerberg und Co, die mit ihren Plattformen gezielt Fake News und rechte Ideologien verbreiten.
Eine unabhängige Berichterstattung ist wichtiger denn je. In den letzten Jahren ist die Demokratie international zunehmend unter Druck geraten. Unabhängige, qualitativ hochwertige Me-
dien sind unsere Basis für verlässliche Informationen. Wer sie schwächt, überlässt Milliardären und rechten Kräften die Kontrolle über die Berichterstattung. Mit der Logik der sozialen Medien geraten die Qualitätsmedien immer mehr unter Druck. Schnelle, reisserische Inhalte werden belohnt. Was sich nicht verkauft, verschwindet: Regionaljournalismus, Kultur, Berichte in allen Landessprachen und Schweizer Produktionen sind massiv gefährdet. Die Fussball-WM oder der ESC werden nur noch über teure Abos zugänglich. Wird die SRG geschwächt, übernehmen private Medienkonzerne. Aus all diesen Gründen stimme ich am 8. März mit einem klaren Nein.
Alessandro Ghisletta, Stallikon
Wenn es anders läuft als gedacht
Nach einem arbeitsreichen Leben stellte ich mir das Alter immer so vor: Ich kann auf einem Bänkli sitzen, die Natur und die Menschen beobachten und geniessen. Nun ist es anders gekommen. Der Krebs hat Freude an mir und lässt mir keine Ruhe.
Wie gut, darf ich mein Leben in Gottes Hand wissen. Er wird mich durchtragen, wie ich es gelernt habe. «Gott wird dich tragen mit Händen so lind. Er hat dich lieb wie ein Vater sein Kind. Das steht dem Glauben wie Felsen so fest: Gott ist ein Gott, der dich nimmer verlässt!» Walter Rauschenbusch (1890).
Verena Häberling, Ottenbach

Care. Führung. Sicherheit. Bildung. Das sind die vier Bereiche, in denen ich täglich Verantwortung übernehme, und genau diese Erfahrung möchte ich in die Primarschulpflege Obfelden einbringen. Als Teamleiterin und diplomierte Pflegefachfrau HF bei der Spitex Knonaueramt begleite ich Menschen und ihre Familien oft in herausfordernden Lebenssituationen. Ich kenne die Realität von Betreuung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, gesundheitlichen Sorgen und knappen Ressourcen aus nächster Nähe. Care bedeutet für mich: Hinsehen, zuhören und Lösungen finden, die im Alltag der Menschen funktionieren. Meine Erfahrung als Major der Schweizer Armee hat meinen Führungsstil geprägt: Klar in der Sache, ruhig in anspruchsvollen Situationen und immer mit Blick auf das Team. Entscheidungen vorzubereiten, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und dann Verantwortung zu übernehmen, wenn ein Entscheid gefällt ist – das gehört für mich zu guter Führung. Sicherheit war in meinem Berufsleben immer ein zentrales Thema: heute als Sicherheitsbeauftragte, früher als Fach-
frau Justizvollzug. Die Verantwortung, Abläufe sicher, durchdacht und praxistauglich zu gestalten, möchte ich auch in die Primarschulpflege einbringen. Als Dozentin in der Pflegebildung erlebe ich schliesslich, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für das Lernen sind. Bildung eröffnet Chancen, gerade in der Primarschule, wo viele Grundlagen fürs ganze Leben gelegt werden. Kinder in Obfelden sollen in einem Umfeld lernen können, das sie stärkt, ihnen Orientierung gibt und sie ernst nimmt. Ich möchte mich in der Primarschulpflege engagieren:
Care, Führung, Sicherheit und Bildung zusammenbringen, für eine starke Primarschule und für die Kinder in Obfelden.
Sarah Birolini, Obfelden
Ich freue mich sehr darüber, dass Joel Zürcher mit seiner jungen Familie und einer anspruchsvollen Führungsrolle im Beruf für den Gemeinderat Bonstetten kandidiert.
Das Amt verlangt viel Zeit und persönliches Engagement, und ich kenne Joel als jemanden, der genau das mit Überzeugung einbringt. Seit seinem Einzug in unsere Wohnsiedlung setzt er sich aktiv für die Nachbarschaft ein, stellt sich für gemeinschaftliche Aufgaben zur Verfügung und organisiert
Veranstaltungen, die unser Zusammenleben stärken. Mit seiner Kompetenz und freundlichen Art wirkt Joel in kontroversen Diskussionen ausgleichend, ohne dabei das anvisierte Ziel aus den Augen zu verlieren. Diese Ausgeglichenheit ist besonders wertvoll in einer Kollegialbehörde. Sein Einsatz für eine nachhaltige Umweltpolitik und die biologische Vielfalt ist für mich mehr als ein Lippenbekenntnis; er lebt es praktisch vor. Man trifft ihn mit seiner Familie oft bei Spa-
ziergängen rund um Bonstetten oder beim Einkauf regionaler Produkte in den lokalen Hofläden. Seine Mobilitätsbedürfnisse deckt er mit Velo, ÖV und Carsharing ab. Er handelt konsequent, ohne andere zu kritisieren oder sie zu belehren. Diese Haltung schätze ich sehr. Ich bin überzeugt, dass Joel Zürcher ein Gewinn für den Gemeinderat Bonstetten wäre, und empfehle ihn daher wärmstens für dieses Amt. Fabio Lanfranchi, Bonstetten
Als gebürtiger Zwilliker und erfahrener Unternehmer steht Ernst Beeler für wirtschaftliche Kompetenz, Seriosität und pragmatische Lösungen. Er kennt unsere Stadt und weiss, wie man Verantwortung übernimmt. Er ist ein Schaffer, aufrichtig, echt, fair und anständig – ein Unternehmer mit Bodenhaftung, stets lösungsorientiert und realitätsbewusst. Ernst Beeler kenne ich seit vielen Jahren als einen
Galina
äusserst seriösen und umsichtigen Unternehmer. In seinem Betrieb hat er bewiesen, dass er nachhaltig wirtschaften kann und für seine Kunden und Mitarbeitenden eine grosse Wertschätzung aufbringt. Wer eine gradlinige Persönlichkeit mit Bodenhaftung im Stadtrat sehen will, wählt Ernst Beeler.
Ueli Köfler, Zwillikon
Vor rund zehn Jahren besuchte unser ältester Sohn zum ersten Mal die Spielgruppe Spielwerkstatt von Galina Bruder. Das professionelle und liebevolle Team, die klare Führung und der gut organisierte Elternkontakt der Spielgruppe haben uns beeindruckt und unser Vertrauen gewonnen. Mit Freude haben wir auch unsere jüngeren Söhne später in ihrer Spielgruppenzeit in der Spielwerkstatt begleitet. Die abwechslungsreichen und fördernden Stunden in den gut geführten Gruppen im Innenund Aussenbereich (auf dem Bauspielplatz) haben unseren Kindern sehr gefallen und sie haben sich bei den Leiterinnen wohlgefühlt.
Viele gute Gespräche
Sowohl während dieser Zeit als auch später haben wir viele gute Gespräche mit Galina Bruder geführt und konnten sie dabei als engagierte Pädagogin und
Unternehmerin kennen- und schätzen lernen. Die Kinder und Familien in der Stadt Affoltern liegen ihr am Herzen und sie weiss, was Kinder und Familien brauchen.
Das richtige Rüstzeug Wir sind davon überzeugt, dass Galina das richtige Rüstzeug für das Präsidium der Primarschule Affoltern am Albis mitbringt: Als langjährige Unternehmerin hat sie Finanz- und Personalkompetenz, Kreativität und Durchhaltevermögen bewiesen. Als Pädagogin bringt sie wertvolle Praxiserfahrung in der Frühförderung und im Übergang in die Kindergarten- und Primarstufe mit. Wir würden uns sehr freuen, wenn Galina unsere Primarschule in der neuen Legislatur begleitet!
Conny Estermann Kägi und Urban Kägi, Affoltern




Die SP-Bezirk Affoltern freut sich, für den Schulzweckverband (SZV) mit Cathrin Füglister eine überzeugende Kandidatin unterstützen zu können. Cathrin Füglister wohnt schon seit 15 Jahren in Maschwanden mit ihren sechs Kindern. Seit Kurzem ist sie Mitglied im Elternrat der Sekundarschule Mettmenstetten und bringt Erfahrung als Schulassistentin in der Primarschule mit. 2018 wurde sie in die Schulpflege der Sekundarschule Mettmenstetten gewählt, wo sie viereinhalb Jahre für Finanzen und Liegenschaften verantwortlich war.
Am SZV reizt Cathrin Füglister der soziale Charakter. Den SPD (Schulpsychologischer Dienst) und die PMT (Psychomotoriktherapie) kennt sie aus ihrer Tätigkeit als Schulassistentin, bei der sie immer wieder Kontakt mit Kindern mit speziellen Bedürfnissen hatte.
Als Mitglied des Schulzweckverbands will sie sich schwerpunktmässig für Folgendes einsetzen: alleinerziehende Elternteile, besonders Frauen, niederschwellige Hilfsangebote für Menschen in Not (Familien, ausländische Mitbür-

ger und Mitbürgerinnen, psychisch erkrankte Menschen, von Armut betroffene Menschen), eine wirkliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit Cathrin Füglister stellt sich eine ausgewiesene und engagierte Kandidatin für den Schulzweckverband zur Verfügung.
SP-Bezirk Affoltern
Die im Frühjahr zu Ende gehende Amtsdauer veranlasst uns, die überwiegend politisch linke Stadtregierung mit einer kritischen Bilanz zu versehen. Ohne die Altlasten der ehemaligen Sprengstofffabrik und späteren Brauerei zu beseitigen, wurde zu Beginn der Amtsdauer der Braui-Park errichtet. Eine tickende Zeitbombe, die späteren Generationen überlassen bleibt. Höhepunkt der ablaufenden Amtsdauer dürften aber die in diesen vier Jahren gewachsenen Personalkosten sein. In der Verantwortung des Stadtrates stieg der jährliche Aufwand dazu um 50 Prozent, in Worten «FÜNFZIG», von 26 auf 39 Millionen. Die Idee des Affoltemer Stadtrates, der im Kanton einzigartigen Senkung der Wochenarbeitszeit des Gemeindepersonals auf 38 Stunden, wurde mit gegen 80 Prozent der Stimmenden abgelehnt. Der finanzielle Aufwand dazu wurde entgegen dem Volksentscheid dann einfach vom Stadtrat in eigener Kompetenz gesprochen. Das Versprechen, die zusätzliche Ferienwoche für das Personal wer-
de mit Pausen-Reduktionen kompensiert, wurde nicht eingehalten. Vor Kurzem wurde mit Begründung der zusätzlichen Ferienwoche das SpitexPersonal aufgestockt. Der die Amtsdauer abschliessende Flop war die Abstimmung zur Erneuerung der Sportanlagen im Moos. Die Abstimmung wurde vom Bezirksrat wegen ungenügender Berücksichtigung der Grundwasserzone kassiert.
Mit dem Wahlzettel für die notwendige Korrektur sorgen Es ist Zeit, den von realitätsfremden Personen geprägten Stadtrat zu erneuern. Mit dem Gewerbler Ernst Beeler, der Bisherigen Claudia Spörri, dem Freisinnigen Pascal Santi und Franz Wipfli, Mitte, auch als Schulpräsident ist Bodenhaftung gewährleistet. Es gilt, am 8. März mit dem Wahlzettel für die notwendige Korrektur zu sorgen.
SVP Affoltern




Die Nachwuchsschwinger des Schwingklubs am Albis sind gut in die Saison gestartet. Seite 23
Bewegtes Leben
Marianne Voss sprach mit Vilmar Krähenbühl, dessen Weg bei den Zürcher Brücken begann. Seite 24
Wo ist der Apfel hin?
Weiter geht es mit dem dritten Teil von «Apfelraub in Affoltern» auf der «Extra»-Seite. Seite 24
Wie Daniel und Stephan Käser Kontinuität in einer sich verändernden Druckbranche sichern
DeviprasaD rao
Daniel Käser und Stephan Käser führen gemeinsam die Käser Druck AG in Stallikon, ein Familienunternehmen, das über Generationen gewachsen ist und von technischem Know-how, unternehmerischer Erfahrung und einem klaren Verständnis für die Veränderungen in der Branche geprägt wird. Ihre unterschiedlichen beruflichen Hintergründe und gemeinsamen Werte bilden das Fundament eines Betriebs, der sich weiterentwickelt, ohne seine Identität zu verlieren.
Auf die Frage, welche Prinzipien trotz technologischem und marktbedingtem Wandel unverändert geblieben sind, nennen beide Ehrlichkeit und Verlässlichkeit. Für Stephan ist Transparenz gegenüber Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden zentral. «Es ist wichtig, offen zu sagen, was wir können – und was nicht», sagt er. Ebenso entscheidend sei Vertrauen: Zusagen einzuhalten und eine Beratung zu bieten, die sich am tatsächlichen Bedarf orientiert. Gleichzeitig bleibt fachliche und technologische Kompetenz unerlässlich in einer Branche, die sich laufend verändert.
Ergänzende Rollen
Die Zusammenarbeit der beiden Brüder ist durch sich klar ergänzende Stärken geprägt. Daniel, mit einem Hintergrund in Betriebswirtschaft, ist für die kaufmännische Seite verantwortlich, während Stephan als gelernter Drucker sich um die technischen Belange kümmert. «Diese Rollenverteilung hat sich über Jahre bewährt und trägt zu ausgewogenen Entscheidungen bei», sagt Daniel. Die enge Zusammenarbeit als Brüder empfinden beide nicht als Belastung. Gegenseitiges Vertrauen und Respekt bilden die Grundlage ihrer Kooperation. Berufliches und Privates werden weitgehend getrennt, Konflikte aufgrund vermischter Rollen spielten bislang kaum eine Rolle. «Wenn wir arbeiten, arbeiten wir. Und wenn wir uns privat sehen, ist es privat», hält Stephan fest.
Drucken im digitalen Zeitalter
Die Druckbranche wird häufig als aussterbendes Handwerk beschrieben, doch die Erfahrungen bei Käser Druck zeichnen ein differenzierteres Bild. Zwar haben digitale Medien das Druckvolumen insgesamt reduziert, dennoch schätzen

viele Kundinnen und Kunden weiterhin physische Produkte. Laut Stephan ist es für viele Menschen nach wie vor wich-
«Es ist wichtig, offen zu sagen, was wir können –und was nicht.»
Stephan Käser, Unternehmer und gelernter Drucker
tig, etwas in der Hand zu halten – zu lesen, aufzubewahren oder bewusst wahrzunehmen.
Daniel vergleicht gedruckte Produkte mit Vinyl-Schallplatten: Einst als überholt erklärt, haben sie aufgrund ihrer analogen Qualität wieder an Bedeutung gewonnen, weil viele Leute wieder etwas in den Händen halten wol-
len. Gedruckte Medien hätten deshalb weiterhin ihre Berechtigung, wenn auch in kleineren Auflagen und gezielteren Anwendungen.
Käser Druck ist stark regional verankert und bedient gleichzeitig Kundschaft über Stallikon hinaus. Rund ein Drittel des Geschäfts stammt aus dem Säuliamt, wo das Unternehmen seit Jahren mit Gemeinden und öffentlichen Institutionen zusammenarbeitet. Dazu gehören Abstimmungsunterlagen, Gemeindemagazine sowie weitere administrative Drucksachen für mehrere Gemeinden im Säuliamt. Damit leistet der Betrieb einen Beitrag zum reibungslosen Funktionieren kommunaler Verwaltungs- und demokratischer Prozesse. Darüber hinaus betreut Käser Druck Kundinnen und Kunden im Raum Zürich sowie in anderen Teilen der Schweiz. Öffentliche Aufträge bilden eine wichtige Säule des Geschäfts, er-
gänzt durch private Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen.
Wettbewerb jenseits des Preises Wie viele Schweizer Druckereien steht auch Käser Druck im Wettbewerb mit Online-Anbietern und ausländischen Produzenten, die mit tieferen Preisen operieren. Die Brüder begegnen dieser Situation realistisch: Aufgrund höherer Lohn-, Infrastruktur- und Lebenshaltungskosten könne die Produktion in der Schweiz preislich oft nicht mithalten.
Anstatt sich auf einen reinen Preiswettbewerb einzulassen, positioniert sich Käser Druck bewusst in Bereichen wie kleineren Auflagen, spezialisierten Druckaufträgen und persönlicher Beratung. Kundinnen und Kunden kämen häufig nach enttäuschenden Erfahrungen mit Online-Druckereien ins Unternehmen, nachdem sich gezeigt habe,
Hohe Nutzung regionaler TV-Sender im zweiten Halbjahr 2025
Mit intensiver Berichterstattung zu nationalen und regionalen Abstimmungen, etablierten Eigenformaten und grossen Ereignissen in ihren Versorgungsgebieten haben die regionalen TV-Sender Tele M1, TeleBärn und TeleZüri im zweiten Halbjahr 2025 ein breites Publikum erreicht. «Gerade bei der Berichterstattung über politische Entscheidungen, seien es regionale, kantonale oder nationale, zeigt sich, dass regionale TV-Sender gezielt genutzt
werden und über eine hohe Glaubwürdigkeit verfügen», sagt Oliver Steffen, Chefredaktor TV bei CH Media. Damit leisten die Sender einen messbaren Beitrag zur regionalen Information und bieten dem Publikum Orientierung aus regionaler Perspektive. Tele M1 als konzessionierter TV-Sender der AZ Medien AG erzielte im zweiten Halbjahr 2025 eine durchschnittliche Tagesreichweite von 166000 Zuschauerinnen und Zuschau-
ern. In der für regionale Information zentralen 18-Uhr-Stunde erreichte der Sender im Versorgungsgebiet einen Marktanteil von 10,1 Prozent und war damit der meistgenutzte private TVSender in seiner Region.
TeleZüri: Hohe Reichweiten bei Abstimmungen und Live-Ereignissen
Der CH-Media-Sender TeleZüri erreichte im zweiten Halbjahr 2025 eine
Tagesreichweite von 301 000 Personen und bleibt damit der reichweitenstärkste regionale Privatsender der Schweiz. In der 18-Uhr-Livestunde erzielte der Sender im Versorgungsgebiet einen Marktanteil von 12,6 Prozent. Die ZüriNews bleiben die relevanteste Sendung von TeleZüri. Die politische Berichterstattung stiess auf besonders grosses Interesse: Die Abstimmungssendungen vom





















dass günstige Preise nicht automatisch brauchbare Resultate liefern. Ein entscheidender Unterschied liegt in der menschlichen Kontrolle: Druckdaten werden geprüft, Fehler erkannt und Rückmeldungen vor der Produktion gegeben. Diese Sorgfalt trage wesentlich zur langfristigen Kundenbindung bei.
Blick in die Zukunft
Für die Zukunft bleiben Daniel und Stephan vorsichtig optimistisch. Sie gehen davon aus, dass Druckerzeugnisse in bestimmten Bereichen – etwa bei Wahlen, amtlichen Dokumenten oder hochwertigen Printprodukten – weiterhin gefragt bleiben, während die Produktionsprozesse zunehmend digital werden. Technologien wie Inkjet- und Digitaldruck dürften den klassischen Offsetdruck schrittweise ablösen, wobei diese Veränderungen vor allem interne Abläufe betreffen. Unverändert bleiben soll die Grundhaltung des Unternehmens: Kundinnen und Kunden zu verstehen, Lösungen zu bieten und verlässlich zu liefern – unabhängig von der eingesetzten Technologie. Ob sich Käser Druck künftig in Richtung Medien- oder Inhaltsdienstleistungen entwickelt, ist offen; Anpassungsfähigkeit wird jedoch als zentral erachtet.
Auch die Nachfolgefrage ist noch nicht entschieden. Zwar hat Stephans Sohn eine Ausbildung als Drucktechnologe absolviert und Interesse am Beruf, doch es besteht kein Druck in Bezug auf eine spätere Weiterführung. Der Fokus liegt derzeit darauf, das Unternehmen stabil, relevant und verantwortungsvoll weiterzuführen.
Ein Unternehmen mit Kontinuität Daniel trat 1994 in den Betrieb ein, um die betriebswirtschaftliche Führung zu unterstützen, während Stephan einen klassischen Berufsweg im grafischen Gewerbe einschlug und nach seiner Ausbildung 1988 ins Unternehmen eintrat. Beide verbindet eine starke Beziehung zum Handwerk – und die Zufriedenheit, am Ende des Tages ein greifbares Ergebnis in den Händen zu halten. Gemeinsam führen sie Käser Druck als Unternehmen, das für handwerkliche Qualität, Vertrauen und bedachte Weiterentwicklung steht – fest verankert in Stallikon und zugleich aufmerksam gegenüber wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen.
28. September erreichten 185 000 Kontakte, jene vom 30. November 203 000. In der 13-Uhr-Stunde wurde bei der Sendung im September ein Live-Marktanteil von 8,9 Prozent gemessen. Auch bei gesellschaftlich relevanten Grossanlässen wurde TeleZüri stark genutzt. Die Berichterstattung zur Street Parade erreichte 222 000 Personen.
Unternehmenskommunikation CH Media
Ref. Kirchgemeinde
Knonauer Amt

Alle Anlässe auf www.ref-knonaueramt.ch und im reformiert.lokal
Freitag, 23. Januar
14.30 Affoltern Chilehuus
Erzählcafé
Thema: «Seegfrörni» mit Sozialdiakonin Lucia Sidler
20.00 Kirche Bonstetten
Kino in der Kirche «Wunderschön»
Empfohlen ab 12 Jahren
Eintritt frei, Kollekte
Samstag, 24. Januar
10.30 Affoltern Seewadel Gottesdienst Pfrn. Claudia Mehl
Sonntag, 25. Januar
10.00 Kirche Hedingen Gottesdienst mit 2. Klass-Unti Pfr. Ueli Flachsmann
Musik: Anette Bodenhöfer
Anschliessend Kirchenkaffee
Fahrdienst Affoltern: 9.25 Uhr vor dem Seewadel, dem Senevita und dem Roots, 9.35 Uhr beim alten Gemeindehaus
11.00 Kirche Hausen
Jass-Gottesdienst mit dem Jodlerklub am Albis
Pfrn. Irene Girardet
Musik: Benjamin Kilchmann
Anschliessend Jassturnier, Gesellschaftsspiele und Mittagsverpflegung
17.00 Kirche Rifferswil
Konzert «Ensemble Las Lunas»
Antonio Vivaldis vielschichtige Klangwelten, virtuos dargeboten auf zwei Cembali und Blockflöte
18.00 Kirche Hedingen
Kirchenkonzert
19.00 Kirche Ottenbach
Klang und Wort
Musik: Andrea Kobi
Anschliessend Apéro
19.30 Kirche Aeugst
Friedensfeier
Unabhängig von Religionszugehörigkeit wollen wir der Ohnmacht angesichts der erschütternden Weltlage etwas entgegensetzen: Ein Zeichen der Solidarität mit Opfern von Krieg, Denkansätze gegen die Resignation!
Mitwirkende: Diana Melnyk, Viktoria Osadcha, Maren Boeck und Pfrn. Selina Zürrer
Musik: Young Hauser
Anschliessend Apéro
Montag, 26. Januar
19.00 Ottenbach Chilehuus
Bibelabend mit Cornelia Lippuner
Dienstag, 27. Januar
16.00 Affoltern Chilehuus
Gesprächsgruppe für pflegende und begleitende Angehörige
Mittwoch, 28. Januar
12.15 Kirche Affoltern
Oase – Besinnung über Mittag Pfr. Werner Schneebeli
Ref. Kirche Kappel
Sonntag, 25. Januar
11.00 Jassgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet und dem Jodlerklub am Albis, inklusive Mittagsverpflegung www.kirchekappel.ch
Kloster Kappel am Albis
Tagzeitengebet
Werktags: 7.45, 12.00 und 18.00 Uhr im Kapitelsaal
Sonntag, 25. Januar
20.15 –
21.30 Musik und Wort Bendorim
Seelenverwandt mit Mirjam? Auftakt der Hebräischwoche
Texte: Andreas Nufer Klosterkeller, Eintritt frei, Kollekte
Donnerstag, 29. Januar
13.30 –14.30 Führung durch die Klosteranlage
Treffpunkt: Amtshausplatz Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Sonntag, 25. Januar
10.00 Gottesdienst mit Pfarrerin Claudia Mehl und den Konfirmanden/Konfirmandinnen
Ref. Kirche Obfelden
Sonntag, 25. Januar
10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Ulrich Bona Musik: Angela Bozzola mit den Kindern des Club 4 anschliessend Chilekafi www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Sonntag, 25. Januar 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Viktoryia Haveinovich, Orgel Montag, 26. Januar 16.00 Stille & Tanz in Wettswil Mittwoch, 28. Januar 15.00 Kolibri in Wettswil Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Kirche Affoltern am Albis
Samstag, 24. Januar
17.30 Gottesdienst Sonntag, 25. Januar
9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 18.30 Santa Messa www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Samstag, 24. Januar
18.00 Eucharistiefeier
Sonntag, 25. Januar
9.30 Kafi und Begegnung
10.30 Eucharistiefeier mit dem Mauritius Chor, anschl. Chorbrunch www.kath-bonstetten.ch
Kath. Kirche Hausen am Albis Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Samstag, 24. Januar
17.00 Wortgottesfeier mit Matthias, Musik: José
Donnerstag, 29. Januar
8.15 Wortgottesdienst mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Mettmenstetten
Samstag, 24. Januar
9.30 Tauftrauben-Ritual im Pfarreizentrum
Sonntag, 25. Januar
9.30 Firmeinschreibe-Gottesdienst, anschl. Apéro
Donnerstag, 29. Januar
9.30 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Obfelden
Sonntag, 25. Januar 10.30 Eucharistiefeier www.kath-affoltern.ch
Viva Kirche Affoltern am Albis
Sonntag, 25. Januar
10.00 Gottesdienst mit Livestream Kinder-/Teensprogramm www.sunntig.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten
Sonntag, 25. Januar 10.30 Gottesdienst Parallel Kinder-/Jugendprogramm Mehr Infos: etg-mettmenstetten.ch

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Beratungunter: Tel.0313517771 . info@svamv.ch Spenden: CH7509000000900164616 www.einelternfamilie.ch

Referat am Mittwoch, 28. Januar, an der Volkshochschule im Knonauer Amt

Dr. Stephan Bader begleitet seit mehr als zehn Jahren als Fachreferent Expeditionsreisen in die Arktis.
Nur wenige Menschen kennen die Arktis, aber wir haben alle eine Vorstellung davon. Stimmt sie auch mit der Realität überein? Mehr als vermutet, ist die Arktis ein unglaublich vielfältiger Naturraum. Neben gewaltigen Gletscherfronten – mit manchmal rätselhaften, schnellen Vorstössen – liegen seltsame rote Wüstenböden oder auch versteinerte Dinosaurierspuren. Muschelschalen vom eiskalten Meeresstrand erzählen von einer nicht weit zurückliegenden Warmzeit. Wie passt das alles zusammen? Und trotz Kälte wimmelt es hier von Leben: Millionen von Vögeln bevölkern die vielen steilen Felsklippen. Polarfüchse huschen umher, Rentiere grasen in kleinen Herden, mächtige Walrosse liegen faul herum, und hin und wieder trottet ein Eisbär vorbei.
Dr. Stephan Bader begleitet seit mehr als zehn Jahren als Fachreferent Expeditionsreisen in die Arktis nach Grönland und Spitzbergen und stellt diese aussergewöhnliche Welt in Wort

und Bild dar. Er studierte in Zürich Geografie und Geologie. Ab 1991 arbeitete er als Klimatologe beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz. Während 20 Jahren hielt er
Klimavorlesungen an der Universität Zürich.
Esther Häberling Masset, Volkshochschule im Knonauer Amt
Faszinierende Bergwelt entdecken

Seniorinnen und Senioren aus Hedingen und Ottenbach geniessen seit vielen Jahren eine gemeinsame Ferienwoche. Es handelt sich dabei um ein Angebot der Kirchenorte Hedingen und Ottenbach der reformierten Kirche Knonauer Amt, mitgetragen von der katholischen Kirche, der Gemeinde Hedingen und den Ortsvertretungen Hedingen und Ottenbach von Pro Senectute, Kanton Zürich. Dieses Mal wurde für die Woche vom Samstag, 13., bis Samstag, 20. Juni, das Viersternehotel Krone in Schoppernau, umgeben vom wunderschönen Bregenzerwald, gewählt. Gemeinsam entdecken die Teilnehmenden die faszinierende Bergwelt bei Ausflügen in
die nähere und weitere Umgebung. Wer möchte, kann wandern, spazieren, gemütlich einkehren oder einfach die Ruhe geniessen.
Im Hotel Krone werden die Teilnehmenden mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet und einem feinen Viergangabendmenü mit Salatbuffet verwöhnt. Zum Entspannen laden das Hallenbad und die Wohlfühloase des Hauses ein.
Die Wochenpauschale inklusive Hin- und Rückfahrt mit dem Car sowie Ausflügen beträgt pro Person im Einzelzimmer 970 Franken, im Doppelzimmer 830 Franken und im grossen Doppel- als Einzelzimmer mit Balkon 1150 Franken. Der Zuschlag für auswärtige Teilnehmer beträgt 150 Franken.
Das OK-Team um Marlies Stanger und Franzisca Kaiser, begleitet von Pfarrer Ueli Flachsmann
Anmeldung ab Montag, 2. Februar, telefonisch bei Franzisca Kaiser: 079 200 01 77
Wenn der Körper nach Aufmerksamkeit ruft
Manchmal spürt man einfach: So wie bisher geht es nicht weiter. Die Energie reicht nicht mehr, der Schlaf ist unruhig, die Verdauung träge, alte Beschwerden melden sich wieder. Dann zeigt der Körper, dass er Unterstützung braucht – im Ayurveda spricht man von einem Ungleichgewicht der Doshas und einer geschwächten Verdauungskraft, dem Agni.
Eine ayurvedische PanchakarmaKur ist eine bewusste Auszeit vom Alltag hier in unserer Region – und eine liebevolle Hinwendung zu sich selbst. Sie hilft, den Körper zu entlasten, das innere Feuer zu stärken und neue Kraft zu schöpfen. Besonders im Frühling und Herbst, wenn sich auch die Natur wandelt, fällt das Loslassen leichter und der Organismus kann sich gut neu ordnen.
Die Naturheilpraktikerin der Ayurveda-Medizin Iris Kehrli findet für jeden die richtige Form der Kur. (Bild zvg) MARKTPLATZ Die Beiträge wurden von Werbekunden eingereicht.
In ihrer Praxis am Brunnenweg in Obfelden/Bickwil begleitet Iris Kehrli Kundinnen und Kunden persönlich

durch diese Zeit. Sanfte Ölanwendungen, eine typgerechte, einfache Ernährung für zu Hause, viel Ruhe und eine engmaschige Begleitung unterstützen
Stoffwechsel und Nervensystem und fördern das innere Gleichgewicht. Viele Menschen berichten von mehr Leichtigkeit, besserem Schlaf, innerer Ruhe und einem neuen Vertrauen in die Signale ihres Körpers. Panchakarma kann bestehende Beschwerden begleiten, aber auch vorbeugend eingesetzt werden – als liebevolle Investition in die Gesundheit. Wenn Interessierte spüren, dass jetzt ein guter Moment für Veränderung ist, lädt Iris Kehrli sie herzlich zu einem persönlichen Kennenlerngespräch in ihrer Praxis ein. So kann gemeinsam herausgefunden werden, welche Form der Kur auf dem Weg zu mehr Balance und Wohlbefinden am besten unterstützt.
Iris Kehrli, Naturheilpraktikerin Ayurveda-Medizin www.ayurveda-mit-iris.ch

Ein letztes Mal in Knonau
Am Donnerstag, 9. April, verwandelt sich der Stampfi-Mehrzwecksaal in Knonau ein letztes Mal in ein Paradies für Schnäppchenjägerinnen und nachhaltige Trendsetterinnen. Seit 2018 wird der Anlass einmal jährlich durchgeführt und hat sich in dieser Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für viele Frauen aus der Umgebung entwickelt. Von 17 bis 20 Uhr sind alle Interessierten herzlich eingeladen, in entspannter Atmosphäre zu stöbern, zu entdecken und einzukaufen. Was diesen Anlass seit vielen Jahren besonders macht, ist mehr als nur die Möglichkeit, gut erhaltene Kleidung zu günstigen Preisen zu finden. Hier trifft Stil auf Umweltbewusstsein. Secondhand ist längst kein Kompromiss mehr, sondern ein Statement – für Nachhaltigkeit, gegen Ressourcenverschwendung und für einen fairen Umgang mit Mensch und Umwelt. Der SecondhandEvent war bereits bei der ersten Durchführung im Jahr 2018 ein grosser Erfolg. Seither wurden jedes Jahr über 4000 Kleidungsstücke angeboten, von denen jährlich bis zu 700 Teile eine neue Besitzerin fanden.
Nachhaltigkeit leicht gemacht
Der Secondhand-Event in Knonau zeigt, wie einfach es ist, bewussten Konsum in den Alltag zu integrieren. Fehlkäufe finden neue Trägerinnen – lokal, persönlich und ressourcenschonend. Das Sortiment ist vielfältig: Von eleganten Abendkleidern über Freizeitmode bis hin zu Schuhen ist alles dabei. Die Artikel sind übersichtlich nach Grössen und Kate-
gorien sortiert, was das Einkaufen angenehm und unkompliziert macht. Auch in diesem Jahr können wieder siebzig Frauen ihre Kleider am Vortag des Anlasses nach Knonau bringen. Anschliessend werden alle Artikel sorgfältig sortiert, damit sich die Besucherinnen einen guten Überblick über das breite Angebot verschaffen können. Nicht verkaufte Kleidung kann wie gewohnt im Anschluss an den Verkauf wieder zurückgenommen oder gespendet werden.
Um eigene Kleidung abzugeben, ist eine Kundennummer erforderlich. Diese kann via E-Mail an secondhand.knonau@gmail.com angefordert werden.
Dieser Anlass findet 2026 zum letzten Mal statt. Umso mehr freut sich die Organisatorin über viele Besucherinnen, die den Event nochmals mit Leben füllen. Gleichzeitig gilt: Wer Freude daran hätte, diesen beliebten Anlass in Zukunft weiterzuführen oder neu zu organisieren, darf sich ganz unverbindlich melden. Die bisher gesammelten Erfahrungen werden gerne an ein neues Organisationskomitee weitergegeben. Alle Frauen sind herzlich eingeladen, den Secondhand-Event zu besuchen, schöne und preiswerte Kleidung zu erwerben und gemeinsam ein Zeichen für einen bewussten Konsum und ein faires Miteinander zu setzen.
Vroni Wildhaber
Secondhand-Event für Frauenkleider im StampfiMehrzwecksaal in Knonau am Donnerstag, 9. April, von 17 bis 20 Uhr
Wochenvorschau des Kulturkellers in Affoltern
Der Kulturkeller lamarotte präsentiert in der kommenden Woche zwei besondere Leckerbissen auf höchstem Niveau.
Wizards of Creole Jazz
Was Louis Armstrong für das Kornett und die Trompete war, war Sidney Bechet für die Klarinette und das Saxofon.
Er war der erste grosse Solist des Jazz und einer der ersten Musiker aus New
Orleans, der vor 1920 Europa bereiste. So spielte er bereits 1919 mit Will Marion Cook’s Southern Syncopated Orchestra vor König Georg V. im Buckingham-Palast. Ein Artikel des Dirigenten Ernest Ansermet in der «Revue Romande» war die erste Anerkennung des Jazz durch einen klassischen Musiker. Die Wizards of Creole Jazz haben sich ganz der Musik des grossen NewOrleans-Pioniers Sidney Bechet ver-

Am 1. Februar unterhalten Günther «Gunkl» Paal, Hirn, und Gerhard Walter, Herz, im lamarotte. (Bild zvg)
schrieben. Peter Meili, Sopransaxofon, Klarinette; Thomas Gilg, Klarinette, Basssaxofon, Bassklarinette; Ruedi Kraetzer, Piano; Ruedi Morgenthaler, Banjo, Gitarre; Andi Reinhard, Bass.
Donnerstag, 29. Januar, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Essen ab 19 Uhr, 20 Franken
Gunkl & Gerhard Walter
Die beiden Kabarett-Philosophen aus Wien sind bekannt für ihre raffinierte Sprachgewandtheit und das bissige, aber humorvolle Kommentieren aktueller gesellschaftlicher Themen. «Herz & Hirn» ist ein gezieltes Plaudern auf höchstem, humorvollem Niveau über die neusten Unauffälligkeiten des Lebens. Gunkl und Gerhard Walter laden dazu ein, die Welt der Merkwürdigkeiten von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten und mit Gedanken, durchaus auch gegensätzlicher Natur, spazieren zu gehen. Diese künstlerische Zweifaltigkeit sucht das Verbindende in aller Unterschiedlichkeit und ist nicht zuletzt deshalb hochaktuell.
Günther «Gunkl» Paal, Hirn; Gerhard Walter, Herz.
Sonntag, 1. Februar, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 45, Mitglieder 35, Kulturlegi 20 Franken
Hans-Ruedi Widmer, lamarotte
Reservation: www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62

Am Infostand des Vereins Souveräne Medien Schweiz gibt es Gratis-Barista-Kaffee zum Austausch. (Bild zvg)
Standaktion in Affoltern am 24. Januar
Am Samstag, 24. Januar, führt der Verein Souveräne Medien Schweiz in Affoltern eine Standaktion zur Halbierungsinitiative durch. Der Infostand ist von 9 bis 14 Uhr an der oberen Bahnhofstrasse, in der Begegnungszone vor dem Kasino, eingerichtet. Im Hinblick auf die eidgenössische Abstimmung vom 8. März bietet der Stand interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über Inhalt und mögliche Auswirkungen der Initiative zu informieren. Ziel der Aktion ist es, sachliche Informationen bereitzustellen, Hintergründe zu erläutern
und den Dialog mit der Bevölkerung zu fördern. Passantinnen und Passanten können am Stand Informationsmaterial beziehen, Fragen stellen und sich mit den Verantwortlichen bei einem GratisBarista-Kaffee austauschen. Der persönliche Kontakt soll zu einer fundierten Meinungsbildung beitragen.
Der Verein Souveräne Medien Schweiz freut sich auf zahlreiche Gespräche und lädt die Bevölkerung herzlich ein, den Infostand zu besuchen.
Felix Fürer, Verein Souveräne Medien Schweiz
Filmvorführung Kino Lux in Affoltern am Freitag, 30. Januar: «The Penguin Lessons»
Tom Michell (Steve Coogan) ist ein mürrischer Lehrer an einer noblen Privatschule in Buenos Aires und soll den verwöhnten Söhnen der argentinischen Oberschicht englische Literatur nahebringen. 1976 putscht das Militär gegen die Regierung der Präsidentin Isabel Perón.
Bei einem Kurzurlaub in Uruguay findet Tom auf einem Strandspaziergang einen mit Öl verschmutzten Pinguin und reinigt ihn in seinem Hotel. Trotz aller Bemühungen wird er den Pinguin nicht wieder los und nimmt ihn notgedrungen mit nach Buenos Aires. Obwohl Haustiere streng verboten sind,
AGENDA
Freitag, 23. Januar
Affoltern
◴ 20:15–22:00: Konzert
Zürcher Acapellanight goes Säuliamt, hinreissende nationale und internationale Songs.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte. Bar ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 45 Franken, Mitglieder 35 Franken, Kulturlegi 20 Franken.
Obfelden
◴ 20:00–22:00: Kultur-Event
Beatboxen und Pantomime: Kaboom! Der eine bringt mit seiner Stimme eine ganze Band auf die Bühne. Der andere verwandelt seinen Körper in eine Vielzahl von Figuren.
Ergebnis: ein Zeichentrickfilm ohne Worte – mit der Compagnie Voland.
● Primarschule Obfelden, Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65
quartiert Tom den Pinguin auf der Terrasse seines Apartments ein. Der heimliche Gast mit dem fischigen Geruch bleibt nicht lange verborgen. Die Schulköchin Maria und auch die Schüler begeistern sich für den Seevogel. Nun erhält er auch den Namen Juan Salvador, und Tom Michell gewinnt das Vertrauen der Jungs.
Komische und heitere Episoden mit dem Pinguin, aber auch bedrohliche Situationen spielen sich ab. So sieht Tom dabei zu, wie Maria von zwei Beamten des Regimes festgenommen und verschleppt wird. Er hilft ihr nicht. Später versucht er, seine Feigheit wieder gut-
Veranstalter: Kultur Obfelden. Infos und Tickets: www.kulturobfelden.ch
Stallikon
◴ 19:30–22:30: Konzert Gadjolinos Gypsy Swing Ensemble mit einem Feuerwerk aus verschiedenen Stilen. Perfekt gegen den Winterblues.
● Kafimüli – RgZ WohnheimLoomatt, Loomattstrasse 50, Ortsteil Sellenbüren
Veranstalter: Genossenschaft Kafimüli Stallikon. Eintritt gratis, Kollekte. Barbetrieb ab 19.30 Uhr, Konzert 20.00 Uhr. Keine Reservation.
Sonntag, 25. Januar Kappel
◴ 20:15-21:15: Musik und Wort
Bendorim: Seelenverwandt mit Mirjam? Zum Auftakt der Hebräischwoche 2026 lädt Bendorim zu einer musikalischen Reise ein. Texte: Andreas Nufer.
zumachen. Der eigenbrötlerische Lehrer steigert dank seines liebenswerten Pinguins die Lernerfolge der Problemschüler und wird dabei selbst auch zugänglicher.
Nach dem gleichnamigen autobiografischen Buch von Tom Michell.
Peter Knöpfel, Kinofoyer Lux
«The Penguin Lessons» am Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr im Kinofoyer Lux, Komödie von Peter Cattaneo mit Steve Coogan, Jonathan Pryce u.a., ESP/GB 2024, 110 Min., E/d, ab 12 Jahren, Aula Ennetgraben, Affoltern, Kasse und Bar ab 19 Uhr. Weitere Informationen und Trailer: www.kinolux.ch
● Kloster Kappel, Klosterkeller, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel. Eintritt frei, Kollekte.
Mittwoch, 28. Januar
Affoltern
◴ 19:30: Vortrag
Dr. Stephan Bader führt durch den

Veranstaltungshinweise erscheinen einmal wöchentlich freitags im «Anzeiger». Die Angaben sind bis Montag davor, 10 Uhr, auf der «Anzeiger»-Website zu erfassen: www.affolteranzeiger.ch

Der Pinguin sorgt für komische und heitere Episoden.
Veranstalter: Kulturkeller lamarotte.
unglaublich vielfältigen Naturraum der Arktis.
● Mehrzwecksaal Spital Affoltern, Melchior-Hirzel-Weg 40
Veranstalter: Volkshochschule im Knonauer Amt. Eintritt 25 Franken pro Vortrag, 15 Franken für GGA-Mitglieder und unter 30-Jährige.
Donnerstag, 29. Januar
Affoltern
◴ 11:15: Mittagstisch
Ortsvertretung Pro Senectute. Abmeldung bei Esther Maurer, Telefon 079 358 58 18.
● Restaurant Mela Senevita
Obstgarten, Obstgartenstrasse 9
Veranstalter: Ortsvertretung Pro Senectute.
Mittagessen 23 Franken.
◴ 20:15–22:00: Konzert
Wizards of Creole Jazz mit Musik des Pioniers Sidney Bechet.
● Kulturkeller lamarotte, Centralweg 10
Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15
20 Franken.
Hausen
◴ 20:00–01:00: Film
Mülibar: Lange Nacht der kurzen Filme mit Markus und Lena Rubin.
● Gemeinschaftsraum Mülimatt
Veranstalter: Mülibar. Ohne Anmeldung. Kostenlos, mit Kollekte.
Kappel
◴ 13:30–14:30: Klosterführung Öffentliche Führung durch die Klosteranlage.
● Kloster Kappel, Kappelerhof 5
Veranstalter: Kloster Kappel.
Ohne Anmeldung, kostenlos.
Website: www.klosterkappel.ch

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PublireportageSchreinereiGirardi










PublireportageDrogerieRütimann

Seitüber50JahrenstehtdieDrogerieRütimann inHausenfürGesundheit,SchönheitundpersönlicheBeratung.Stillstandwardabeinieeine Option.WerdasGeschäftheutebetritt,entdeckt etwas,dasmansonichtinjederDrogeriefindet: MittenimLadeneinSchau-Labor,indemKundinnenundKundenlivemiterlebenkönnen,wie eigeneProdukteentstehen–transparent,offen undkompromisslosqualitätsorientiert.Fürdas Inhaber-EhepaarDianaundClaudioRütimannist klar:HeutewiemorgenwillmandieAnlaufstellefürkonkreteGesundheitsentwicklungundrezeptfreieMedizinsein.DieserAnspruchverlangt laufendeInvestitionen–nichtausPflicht,sondern ausÜberzeugung.DennQualitätentstehtnicht zufällig,sonderndurchkonsequentesHandeln. EineIdee,dielangewartenmusste DieIdeeeinesSchaulaborswarnichtneu.Sielag jahrelanginderSchublade–gutdurchdacht,aber nieganzpassend.DasalteLaborimHinterraum wurdezuklein,zueng,zukomplex.Hygiene,Personalraum,Logistik–allesmussteimmergleichzeitigfunktionieren.Tatesauch.AberirgendwannreiftedieErkenntnis:Wennmanzeigenwill,

wofürmansteht,darfmansichnichtverstecken. DerentscheidendeMomentkamnichtdurchPlanung,sonderndurchZufall.AlsderBerufskollege ErichMüllerimSihlcityseineNaturathekschloss, standplötzlichgenaudiesesLaborzumVerkauf. Eines,dasnichtfürdenHinterraumgedachtwar, sondernfürdenBlickderKundschaft.
ProjektBallenberginHausen–einechtesAbenteuer
MitdemMeterbandundHandykamerabewaffnet,pilgerteClaudioRütimannüberdenAlbis. DochmitdemErwerbdesLaborsentstandenerst alleHerausforderungen:Suchtenwirdocheinen BetriebderdasKonstruktprofessionellabbaut, transportiert,einlagert,aufunserenGrundriss anpasstundwiederaufstellt.ZumGlückfanden wirmitderSchreinereiAlbisbrunnundMartinZügereinenkompetentenPartner,dernebendem notwendigenPlatzauchdienötigenpersonellen Ressourcenfreimachenkonnte,umdasProjekt erfolgreichzumAbschlusszubringen.AlsdieHülledannstand,musstedieWasserversorgung,der StromingenügenderMenge,wieauchdasKlima darininstalliertwerden,wasüberwiegenddurch
BetriebedesOberamteserledigtwerdenkonnte. Heutestehtesda,alswäreesimmerschonTeildes Ladensgewesen.
ArbeitsplatzfürMitarbeiter, SpielplatzfürdenChef ZukünftigwerdenalleHerstellungenimFrontbereichdurchgeführt.Federführenddabeisinddie Lehrlinge.SiemachendieHerstellungsplanung, schauen,dassalleRohstoffeundVerpackungen ingenügenderMengevorhandensind.DielabormässigeHerstellungvonMedikamentennach VorgabeistTeilderAusbildungzurDrogistinoder Drogisten.VondenLehrlingenwirddasHerstellenalsspannendeArbeitbeschrieben,diezwar zumBerufgehöre,abernichtinjederDrogerie oderApothekepraktiziertwerde.Natürlichsei auchderhausemerDrogistimneuenLaboranzutreffen,nutzeeresaberfürdieneuenProdukte, dienochmarktreifeerlangenmüssen.Esseinoch «vielesinderPipeline».NatürlichwirdnichtjedenTagpausenlosetwashergestellt.Aberesist spannend,durchdiegrossenGlasscheibendabei zusein.
DieProduktionsbetriebeAlbisbrunnin HausenamAlbisgehenIhnenmitfünf spezialisiertenKleinunternehmen engagiertundfachmännischzurHand.
Baubetrieb
Adressen Gewerbevereine BezirkAffoltern
GewerbevereinAffoltern RenéAmmann TheoFischerMalergeschäftGmbH Zürichstrasse81 8910Affolterna.A 0438171560 theo.fischer@gmx.net
GewerbevereinMKM
ThomasStrebel HolzbauStrebelGmbH Dörflistrasse5 8933Maschwanden 0434994090 t.strebel@strebelholzbau.ch
GewerbevereinOberamt
JessicaSuter BlumenStilHausenamAlbisGmbH Albisstrasse19 8915HausenamAlbis 0447642014 info@gewerbe-oberamt.ch
GewerbevereinObfelden DominikStierli stierlidigitalsolutionsGmbH Bachstrasse11a 8912Obfelden praesident@gewerbe-obfelden.ch
GewerbevereinOttenbach MartinRöthlisberger mrBrokerGmbH Rebenstrasse51 8913Ottenbach 0794063719 info@mrbroker.ch
GewerbevereinUnteramt Hans-RuediWidmer WidmerQualitäts-und Management-Systeme Dorfstrasse13 8906Bonstetten 0444817054 widmer@hrwidmer.ch
KMUundGewerbeverbandBezirk Affoltern ThomasFrick c/ofrickarchitektur Ebertswilerstrasse5 8915HausenamAlbis 0434665090 info@kgvba.ch












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IndividuelleGesundheitsberatung zurzielgerichteten Gesundheitsentwicklung
ClaudioRütimannGesundheitszentrumOberamt Ebertswilerstrasse28915HausenamAlbis Tel:0447640668www.praxis-ehrliche-medizin.ch

Diegenossenschaftliche Verankerungmachtsmöglich. Wennesbeiunsgutläuft,profitierenauch dieKundinnenundKunden.


















KMU-undGewerbeverbandBezirkAffoltern

LokaleProduktionaufhöchstemNiveau
DieDrogerieRütimannstelltschonimmereigeneProdukteher.Wasvor50 JahrenmitTeemischungen,Putz-Trank (fürMenschen)begann,sindheuteüber 50Produkte,dieineigenenRäumenregelmässighergestelltwerden.Warenes frühereherkosmetische,technischeoder Haushaltprodukte,gehtderFokusklar inRichtungMedikamente.SeitCorona hatdieIndustrienichtzuihrerfrüheren Lieferbereitschaftzurückgefunden.«Wir wartennochimmer,zumTeilübereinem halbenJahraufrezeptfreieProdukte, einUmstand,derfürdenKundeneine Katastrophe,undfürunsnichtnachvollziehbarist»,wieClaudioausführt. DieschlechteLieferbereitschaftunddie fehlendeInnovationderIndustriewarenklarTreiberdafür,dassimmermehr HausspezialitäteninFormvonMedikamentenentwickeltwurden.
Medikamenteentwickeln–wiegehtdas?
DieEntwicklungvonProduktenistoft einelangwierigeAngelegenheitund kannWochenbisJahreinAnspruchnehmen.DieEntwicklungfindetinHausen oftabendsnachderArbeitstatt.Oftist eseinzündenderGedanken,derimTagesgeschäftdenImpulsgibt.Esistnicht so,dassdieIndustrieselbstkeinbreites Sortimentbietenwürde.Essindvielmehr Details,dienichtstimmenoderRezepturen,diezusimpelgemachtwurden. «DieerstegrosseEntwicklungwarein RheumaproduktfürunsereHandwerker.SiehattenoftmitRückenschmerzen zukämpfenundwolltenetwas,wassie einfachaufschmerzendeRegionenaufsprühenkonnten,ohneEinreiben,ohne Massage–schnellbereitimNotfallauf derBaustelleoderfürins«Häntschefach vodäBudä-Chue».Wirmachtenerste RezepturenundverteiltendanndiesedannaninteressierteKollegendes HandwerksmitderBitte,dieProdukte zutestenundunsnurdieFlaschezurückzubringen,diesieambestenfanden.Es wareinesehrspannendeZeit–dieFlaschenkamenzurückundnachdreioder vierDurchgängenwarder«Rütimann Chinaspray»geboren.»EinProdukt,das bisheute–nichtnurbeiHandwerkern–einegrosseFangemeindegeniesstund ingewissenKreisenalsSchmerz-Tipp-EX bezeichnetwird.DamitsolcheProdukte
aberverkauftwerdendürfen,müssensie beimkantonalenLaborangemeldetund bewilligtwerden.
RohstoffbeschaffungisteineHerausforderung
DiegrösstenHerausforderungeninder Produkteentwicklungsindnebender Formulierung,vorallemdasHandling unddieVerarbeitungderRohstoffe.Warenwiresunsfrühergewohnt,einfach Komponentenzumischen,sindesheute zunehmendanspruchsvolleHerstellungsprozesse,diekontrolliertablaufenmüssen,damitdasEndproduktstimmt.Rohstoffekaufenwir,wennimmermöglich inderSchweizein.Istdasnichtmöglich suchenwirteilsweltweitProduzenten, dieunsereQualitätsanforderungenerfüllenkönnen.DieseQualitätsanforderungensindzumeinenwegendermedizinischenVerwendunggefordert,zum anderenhabenHausspezialitätenkeinen Sonderbonus.Siemüssenbesserseinals derMarktoderpreislichklargünstiger alsdasMarkenprodukt.DieDrogerie RütimannsetztdabeiaufbesserewirksamereRezepturenundwenigeraufKopienvonMarkenprodukten.
PraxisfürehrlicheMedizin «DieThemenkreise,mitdenenwiruns beschäftigendürfen,werdenimmer komplexer».WerdenBeratungenzu umfangreich,oderistdasThemazusensibeloderwirdesvomKlienteneinfach gewünscht,verfügtClaudioRütimann mitseiner«PraxisfürehrlicheMedizin», imGesundheitszentrumOberamt,über Räumlichkeiten,woindividuelleBeratungenabsolutdiskretmöglichsind.Der gesellschaftlicheWunsch,«gesundaltzu werden»undlebenslangeLebensqualitätzugeniessen,sinddiethematischen GrundpfeilerderPraxis.Beratungmit Tiefgang,individuellaufdenKlienten zugeschnitteneTherapiekonzepteund MedikamentesindPflicht.KommenunsereKlientenoftmiteinemlangenLeidenswegzuuns.
«Werzuunskommt,hatgesundheitliche ProblemeunddieBereitschaft,etwas inseinemLebenzuändern–dasistdie GrundvoraussetzungfüreineerfolgreicheZusammenarbeit.Wirnehmenuns Zeit,dieSituationzuklärenundgemeinsamStrategienzurkonkretenGesundheitsentwicklungfestzulegen.Klar könnenwirnichtzuallenThemenkompetentsein,deshalbmüssenwirimmer vorherdengenauenGrunddesBesuchs inderPraxiswissen.Waswirnichtkönnen,machenwirnicht.Wirwollenkeine falschenErwartungenweckenundunnötigKostenverursachen,auchwenndie ersteViertelstundekostenlosist–analog wiedienormalenBeratunginderDrogerie.DiePraxisistdeshalbnichtpermanentbesetzt,dafüristderChefvielzu gerneanderLadenfront.
(TextundBilder:ClaudioRütimann)

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Kandidierende für den Gemeinderat stellen sich am 5. Februar vor

Der Verein Hedingen-engagiert organisiert am 5. Februar ein Wahlpodium. Alle acht Kandidatinnen und Kandida-
ten erhalten die Gelegenheit, sich zu präsentieren, und die Bevölkerung hat die Möglichkeit, die künftigen Gemein-
derätinnen und Gemeinderäte kennenzulernen. Moderiert wird der Abend von Bettina Dieterle, einer professionellen und unabhängigen Moderatorin. Mit ihrer erfahrenen, witzigen und pfiffigen Art führt sie durch den ersten Teil des Abends.
Im Zentrum des Wahlpodiums stehen Fragen, die den Alltag der Menschen im Dorf heute und in Zukunft direkt betreffen. Welche Ansichten zu den aktuellen politischen Themen im Dorf vertreten die Kandidierenden? Wie werden sie die vielfältige Dorfgemeinschaft vertreten und Verantwortung übernehmen? Wer sind diese Menschen, die kandidieren, was sind ihre Haltungen und Werte? Was verstehen die Kandidierenden unter einem lebenswerten Hedingen? Für was werden sie sich künftig einsetzen wollen? Im zweiten Teil hat das Publikum die Möglichkeit, eigene Fragen direkt an die Kandidierenden zu richten und so in einen offenen Dialog zu treten.
Der Anlass ist öffentlich, der Eintritt frei. Der Verein Hedingen-engagiert lädt die Bevölkerung herzlich zur Teilnahme ein.
Marina Gantert, Vorstand Hedingen-engagiert
Donnerstag, 5. Februar, um 19.30 Uhr in der Turnhalle Schachen in Hedingen. Weitere Informationen unter www.hedingen-engagiert.ch
An den diesjährigen Winterkonzerten spielt Barnabás Völgyesi. Der Klarinettist ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe.
In zwei Solokonzerten wird er die Vielseitigkeit seines Instruments entfalten:
Das Konzert von Alessandro Rolla (1757–1841) ist für die tiefer gestimmte «Schwester» der Klarinette, das Bassetthorn, geschrieben. Auffallend sind die warme, dunkle Klangfarbe und die Virtuosität in schnellen Läufen. Die Romanze für Klarinette in Es-Dur schrieb Richard Strauss 1879 im Alter von 15 Jahren. Der spätere Revolutionär orientierte sich in diesem Jugendwerk noch an den klassischen Vorbildern Weber, Mozart und Mendelssohn. Eröffnet wird das Konzert durch die Ouvertüre in d-Moll von Emilie Mayer. Dieses leidenschaftliche Werk entstand zirka 1850 in Berlin. Die heute wieder-

entdeckte Komponistin wurde zu ihrer Zeit gefeiert und war hoch angesehen. Mit Klanglandschaften wie «Summer evening» (1891) wurde Frederick Delius berühmt. Passend zum winterlichen Säuliamt malt «Sleigh ride» (1890) mit klingenden Mitteln eine Schlittenfahrt. Das Konzert schliesst mit «Danza delle ore» von Amilcare Ponchielli (1834–1886). Diese Ballettmusik aus der Oper «La Gioconda» folgt dem Lauf der Stunden über Morgendämmerung, Tag, Abend und Nacht. Gleichzeitig wird der Kampf zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis symbolisiert. Die Orchestergesellschaft Affoltern freut sich auf ein zahlreiches Publikum.
Tobias Sonderegger
Konzerte in der reformierten Kirche Affoltern, am Samstag, 24. Januar, um 20 Uhr und am Sonntag, 25. Januar, um 19 Uhr
Musik, Stille und neue Ausrichtung zum Monatsende
In einer Zeit, die von Tempo, Unsicherheit und ständiger Reizüberflutung geprägt ist, wächst das Bedürfnis nach Ruhe, Orientierung und innerem Innehalten. Mit «Soul Journey» lädt die Sängerin Tanya Birri zu einem Abend ein,

der Raum für Auszeit, Reflexion und eine bewusste Ausrichtung auf den kommenden Monat schafft.
«Soul Journey» findet am letzten Januar-Sonntag des Monats in der reformierten Kirche Hedingen statt und lädt dazu ein, den vergangenen Monat bewusst abzuschliessen und dem kommenden Monat eine persönliche Ausrichtung zu geben.
Die Teilnehmenden erwartet eine ruhige, achtsame Atmosphäre, getragen von Musik, kurzen Text-Impulsen und Momenten der Stille. Begleitet von Liedern und instrumentalen Klängen erfolgt eine behutsame Hinführung zur persönlichen Reflexion. Ein eigenes Journal und ein Stift können mitgebracht werden, um Gedanken und Eindrücke festzuhalten.
«Soul Journey» versteht sich als bewusster Ort der Sammlung, inneren
Mit dem Start der Rückrunde hat auch für Wettswil 1 die entscheidende Phase der Saison begonnen. Am vergangenen Dienstag trat die erste Mannschaft auswärts gegen die vierte Mannschaft des Tischtennisclubs Horgen an – ein Duell, das im Vorfeld Spannung versprach und für Wettswil im Kampf um wichtige Punkte von grosser Bedeutung war.
Auswärtsniederlage gegen Horgen 4 Mit Heinz Huber, Daniel Berger und Adrian Spahn reiste Wettswil voller Zuversicht nach Horgen. Die Ausgangslage war klar: Punkte waren dringend nötig, um den Anschluss an die vorderen Plätze nicht zu verlieren. Entsprechend gespannt blickte man auf die Aufstellung der Gastgeber. Schnell zeigte sich, dass Horgen mit derselben Mannschaft antrat wie bereits im Hinspiel im September 2025 – einer Begegnung, die damals mit einem 5:5-Unentschieden endete, obwohl Wettswil insgesamt vier Klassierungspunkte mehr aufwies. Schon früh im Spiel wurde deutlich, dass die Wettswiler Mühe hatten, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. Der etwas langsamere Hallenboden in Horgen
machte das Timing in den Ballwechseln schwierig und führte zu ungewohnt vielen einfachen Fehlern. Dennoch bewies Wettswil Moral und kämpfte um jeden Punkt. Besonders Heinz Huber (C8) zeigte seine ganze Routine und steuerte mit drei Siegen wertvolle Zähler für Wettswil bei. Weniger glücklich verlief der Abend für Adrian Spahn (D4), der zwei seiner drei Partien klar gegen sicher aufspielende Horgener verlor. Auch Daniel Berger (D3) fand an diesem Abend nicht zu seinem Spiel und musste alle Einzel abgeben. Da zudem das Doppel verloren ging, resultierte am Ende eine 4:6-Niederlage – ein Ergebnis, das nicht den Erwartungen entsprach.
Für Wettswil 1 ist nun eine klare Leistungssteigerung in den kommenden Partien erforderlich, um in der Punktejagd noch zu den vorderplatzierten Teams aufzuschliessen und einen direkten Abstieg zu verhindern. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht: Bereits am kommenden Dienstag steht das nächste Spiel an – diesmal zu Hause in der Turnhalle Wolfetsloh in Wettswil. Spannung ist garantiert.
Adrian Spahn, TTC Wettswil

Klärung und Neuausrichtung. Der Abend lädt dazu ein, für einen Moment aus dem lebendigen Alltag auszusteigen und in eine ruhige, tragende Atmosphäre einzutauchen – vergleichbar mit einer kurzen Auszeit. Musik, Stille und achtsame Impulse eröffnen einen Raum, in dem Gedanken sich ordnen dürfen und neue Perspektiven entstehen können. «Soul Journey» richtet sich an Menschen, die den Sonntagabend bewusst gestalten möchten: als Übergang vom Vergangenen zum Kommenden, als Moment der Selbstfürsorge und als stärkende Vorbereitung auf den neuen Monat.
Tanya Birri
Datum: Sonntag,
Am vergangenen Wochenende führte der FCA sein traditionelles Jugend-Hallenturnier durch. Bereits zum Auftakt am Freitagabend herrschte in der Sporthalle eine lebendige und sportlich geprägte Atmosphäre, die bis zum Abschluss am Sonntagabend anhielt. Während dreier Turniertage stand der Jugendfussball klar im Mittelpunkt. Rund 600 Fussballerinnen und Fussballer aus zahlreichen Vereinen nahmen am Turnier teil. Die Spielerinnen und Spieler zeigten grossen Einsatz, Spielfreude und Fairness. In vielen Begegnungen entwickelten sich spannende und ausgeglichene Spiele, bei denen Teamgeist und gegenseitiger Respekt stets im Vordergrund standen. Zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer, darunter Eltern, Trainer und Fans, verfolgten die Spiele von der Tribüne aus und sorgten für eine stimmungsvolle Kulisse. Die Unterstützung des Publikums trug wesentlich zur positiven Turnieratmosphäre bei. Ein beson-

Eine Torchance der FC-AffolternF-Junioren. (Bild L. Brunner)
deres Highlight war der Besuch von Fussball-Weltmeister Shkodran Mustafi, der mit seiner Anwesenheit bei Spielern und Zuschauern für grosse Begeisterung sorgte. Natürlich nutzte auch ein Teil des OK-Teams die Chance auf ein Foto mit dem Weltmeister. Der FCA freut sich bereits jetzt darauf, im Januar 2027 alle Teams, Eltern und Fans wieder zu einem weiteren unvergesslichen Turnier begrüssen zu dürfen.
Maria Maio, OK HaTu



NaturinMollundDur DasdiesjährigeMottoversprichteinklang-farbigesFestival!
Samstag,24.Januar2026um14:30/16:15Uhr Sonntag,25.Januar2026um14:00und15:45Uhr AulaSchulhausEnnetgraben,Zwillikerstrasse16,8910Affolterna/A EsspielenSchülerinnen,SchülerundLehrpersonender MusikschuleKnonauerAmt.
Konzertprogrammeunterwww.mska.ch/Veranstaltungen Eintrittfrei-Kollekte





Sonntag, 1. Februar 2026 Kasinosaal Affoltern am Albis
Das Programm: ab 15.30 Uhr Apéro 16.30 Uhr 1. Teil Präsentationen der Nominierten und Ehrung Moderation Philippe Bandi ca. 17.30 Uhr kurze Pause ca. 17.50 Uhr Talk mit Fredy Bickel, Fussballmanager und Gastwirt ca. 18.10 Uhr 2. Teil Präsentationen der Nominierten und Ehrung ca. 19.00 Uhr Ende der Veranstaltung


Eventsponsorin:




Eintritt
Der Eintritt ist frei
Abstimmung www.ssa-affoltern.ch
Kategoriensponsoren
Hauptsponsoren:












Baucal AG, Affoltern am Albis Gesundheitszentrum Gut AG, Mettmenstetten Fredy Rüegg Velo Sport AG, Affoltern am Albis
Dienstleistungssponsoren
Messe Agentur Eichmann AG, Zürich AVIVOX GmbH, Affoltern am Albis livemotion gmbh, Gerlafingen Bandi Sports & Media, Ottenbach









Das sportliche Grossereignis des Jahres rückt näher – noch kann man abstimmen
Am Sonntag, 1. Februar, werden im Kasinosaal in Affoltern die besten Säuliämtler Sportlerinnen und Sportler geehrt. Der Anlass startet um 15.30 Uhr mit einem Apéro, und um 16.30 beginnen die Ehrungen. Als Talk-Gast wird Fredy Bickel, Fussballmanager und Gastwirt, dem Moderator Fragen zu seinen Tätigkeiten beantworten.
Mit tollen Leistungen im vergangenen Jahr haben sich zahlreiche Sportlerinnen, Sportler und Teams für die Nominationen empfohlen, und Fachjury konnte aus einer langen Liste in jeder Kategorie drei Sportlerinnen, Sportler und Teams nominieren.
Nominiert sind:
Kategorie Newcomerinnen: Die Radsportlerin Aline Graf vom RRC Amt, Elea Peter (Rhönrad), von der Rhönradriege Bonstetten und Meike van der Aar, Sportklettern, ebenfalls aus Bonstetten.
Kategorie Newcomer: Timon Peter, Rhönrad, von der Rhönradriege Bonstetten, der Ruderer Dario Schuler, Mettmenstetten, und der Kartfahrer Tino Sidler aus Ottenbach.
Kategorie Frauen: Tennis-Profi Jenny Dürst aus Wettswil, die Springreite-
rin Eva Gautschi vom Weihergut in Aeugst und Flurina Rigling, ParacyclingFahrerin aus Hedingen.
Kategorie Männer: Der Freistilringer Nino Leutert, Ottenbach, Noé Roth, Aerials, vom Jumpin Mettmenstetten und der Judokämpfer René Täuscher, vom Budoclub Wettswil.
Kategorie Teams: Das VierkampfTeam vom Reitverein Birkenhof, Affoltern, die Nachwuchsfahrerinnen und -fahrer vom RRC Amt sowie das Tanzpaar Maja Kucharczyk/Davide Corrodi aus Hausen am Albis.
Den Gewinnerinnen und Gewinnern winkt der vom bekannten Holzbildhauer Oskar Studer aus Hausen kreierte Award in Form eines sportlichen Säulis, passend zur Region Säuliamt.
Abstimmung läuft bis Ende Januar Auf der Homepage www.ssa-affoltern. ch sind die Nominierten ausführlich porträtiert.
Das Abstimmungstool ist noch bis 31. Januar offen, die Stimmabgabe erfolgt ebenfalls über die Homepage der Veranstaltung. Nebst den Stimmen der Jury zählen auch die Stimmen aus der Bevölkerung. Am Anlass werden die no-

minierten Sportlerinnen und Sportler vom Moderator Philippe Bandi interviewt, es werden spektakuläre Videos eingespielt und Bilder gezeigt. Die Eh-
Mit zwei weiteren Siegen festigten die U18-Junioren ihre Position

Am Sonntag wurde in der Sporthalle «Kottenmatte» in Sursee eine weitere Meisterschaftsrunde ausgetragen.
In der ersten Partie trafen die U18Junioren von Floorball Albis auf die Zimmerberg Hawks. Auf dem Papier schien der Gegner den Säuliämtlern klar unterlegen, zumindest zu Beginn der Begegnung war davon jedoch wenig zu sehen. Albis fand den Tritt nicht, das Spiel verlief äusserst harzig. Zwar erspielten sich
beide Teams gute Chancen, doch der Ball wollte partout nicht ins Netz. Den Zimmerberg Hawks gelang nur wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff der Treffer zum 1:0. Nach der Pause kam eine andere Albis-Mannschaft aus der Kabine: wacher, fokussierter und vor allem treffsicherer. Innert 15 Minuten erzielte Albis fünf Tore und drehte die Partie komplett. Der 5:1-Sieg gegen die Zimmerberg Hawks war am Ende hochverdient. Im
Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten steckt mitten in der Vorbereitung für die Rückrunde. Auf Rang vier

Für das bevorstehende KidsCamp des FC Wettswil-Bonstetten vom 29. April bis 2. Mai kann man sich jetzt bereits anmelden. (Archivbild Kaspar Köchli)
der Tabelle liegend, lauert die Lichtsteiner-Elf in bester Position, um noch einen vorderen Platz zu erreichen. Am 21. Februar folgt dann der Start in die Rückrunde mit dem Auswärtsspiel gegen Freienbach und eine Woche darauf empfängt das Team den FC Collina d’Oro auf dem heimischen Moos. Zudem steht auch die zweite Qualifikationsrunde im Schweizer Cup auf dem Programm. Mitte März spielt der FCWB auswärts gegen Buochs und könnte einmal mehr die erste Hauptrunde im Sommer erreichen.
GV und FCWB-Events
Aber nicht nur die 1. Mannschaft ist in der Vorbereitung. Am 12. Februar steht die nächste Generalversammlung an, was Präsident Martin Meili und den Vorstand wie üblich fordert. Die weiteren Teams sind ebenfalls im Trainingsmodus und das Frauenteam steht kurz vor
zweiten Spiel musste Albis gegen die Vipers Innerschwyz antreten. Beide Mannschaften erspielten sich zahlreiche Chancen, scheiterten jedoch immer wieder am gegnerischen Schlussmann. In der elften Minute musste ein Albis-Spieler wegen Stossens für zwei Minuten auf die Strafbank. Dank eines starken Boxplays blieb die Unterzahlsituation ohne Auswirkungen auf den Spielstand. Wenige Minuten später erzielte Albis das 1:0. Nach der Pause verwerteten die Säuliämtler weitere Chancen, während den Vipers lediglich ein einziger Treffer gelang. In der letzten Minute erhöhte Albis mit einem Schuss ins leere Tor auf das Schlussresultat von 4:1. Albis hat sich diesen Sieg dank einer geschlossenen und überzeugenden Mannschaftsleistung redlich verdient und führt die Tabelle zurecht an. Für die U18-Junioren um Coach Paddy Eichmann geht die Meisterschaft am 1. Februar in Eschenbach LU weiter.
Christa Hegglin
Weitere Infos und Resultate: www.albis-floorball.ch
dem Wiederbeginn. Und natürlich laufen die Vorbereitungen auf die beliebten FCWB-Events vom kommenden Frühjahr auf Hochtouren.
Jetzt fürs KidsCamp anmelden
Im Fokus steht das FCWB KidsCamp, welches im Frühling, vom 29. April bis 2. Mai, auf dem Wettswiler Moos stattfindet. Ab sofort können sich vom Fussball begeisterte Kids im Alter von 5 bis 14 Jahren auf der Website des FCWB (fcwb.ch/kidscamp) für diese intensiven Trainingstage anmelden. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ob Clubmitglied oder nicht, willkommen sind alle Kinder, die Freude am Fussball haben und ihre Skills verbessern wollen. Anmeldungen sind bis Anfang April möglich.
Oliver Hedinger
rungen sind öffentlich. Die Organisatoren freuen sich auf zahlreiche sportbegeisterte Besucherinnen und Besucher. Das Programm des Anlasses ist im
Inserat in dieser Ausgabe des «Anzeigers» zu finden.
IG Säuliämtler Sports Awards

Am Samstag, 17. Januar, durfte eine kleine Delegation des Schwingklubs am Albis nach Frauenfeld reisen. Dort fand das 7. Thurgauer Nachwuchs-Hallenschwingfest statt. Insgesamt 800 Zuschauer fanden sich in der altehrwürdigen Rüegerholzhalle ein, um die 256 angetretenen Nachwuchsathleten zu unterstützen. Pünktlich um 8 Uhr traten bereits die ersten Schwinger an und zeigten ihr Können. In der Kategorie 15/16 stand Andrin Meier aus Obfelden im Sägemehlring. Mit drei gestellten, einem verlorenen und zwei gewonnenen Gängen klassierte er sich auf dem Rang 8d. In der
nächsthöheren Kategorie trat Laurin Meier aus Obfelden an. Mit zwei gestellten und vier gewonnenen Gängen erreichte er den hervorragenden Schlussrang 5a. In der ältesten Kategorie zeigte Dario Buchli aus dem Aeugstertal ebenfalls eine starke Leistung. Mit drei gewonnenen und drei verlorenen Gängen belegte er den Rang 10b.
Zum Abschluss wurden alle Schwinger für ihre guten Leistungen ausgezeichnet und erhielten passend zum winterlichen Wetter eine neue Wintermütze.
Nico Vollenweider, Schwingklub am Albis
KRIMIZEIT – TEIL 3
Es dauerte nicht lange, da kam auch schon der Rettungswagen. Eigentlich nutzlos, denn den Sanitätern blieb nur übrig, den Leichenwagen zu holen. Wachtmeister Huber sah sich zudem umringt von weiteren Polizeibeamten, dem Staatsanwalt sowie einigen Passanten, die trotz der frühen Morgenstunde schon im Stadtzentrum unterwegs waren. Die Spezialeinheit der Kriminalpolizei nahm die Umstände des Todesfalls auf. Den fehlenden Apfel bemerkte zunächst niemand. Auch mit drei Äpfeln sah das Kunstwerk in der Oberen Bahnhofstrasse passend aus. (red)
Dieser Krimi wird laufend weitergesponnen. Der Verlauf und der Ausgang der Geschichte sind noch offen. Die Redaktion freut sich auf Input aus der Leserschaft. Wie soll es weitergehen? redaktion@affolteranzeiger.ch
ZEIT-VERS
CO2 neutral
Dieses schnittige Modell findet man halt nicht so schnell, denn es steht hier – wie zum Tanken unter diesen Brombeerranken.
Zwar bewegt es sich mit Sprit, doch es transportiert schon mit Pflanzen, die hier Nährstoff finden und das CO2 gleich binden.
Thomas Gilg
Auf Spaziergängen weckt vieles seine Neugier, was er als Bild festhält, um es dann mit einem Vers zu pointieren.

Ein schnittiges Modell. (Bild Thomas Gilg)




«Projektieren,
Vilmar Krähenbühl arbeitete über 30 Jahre im Tiefbauamt der Stadt Zürich
Mit VilMar Krähenbühl sprach
Marianne Voss
«Als die Pensionierung näher rückte, hatte ich zwar Pläne, doch aus denen wurde nichts», berichtet Vilmar Krähenbühl am Tisch mit Blick auf die Hedinger Kirche. «Ich erhielt eine Anfrage nach der anderen für eine Mitarbeit hier oder ein Verwaltungsratsmandat dort.»
Er habe immer Ja gesagt, und nun sei sein Terminkalender voll. Er beschäftigt sich mit Wanderwegen, mit dem Cityparkhaus, dem Parkleitsystem in Zürich oder engagiert sich im Vorstand des Hauseigentümerverbands der Stadt Zürich. Zudem ist er intensiv für die Kirche unterwegs, in der er aufgewachsen ist, die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage. Diese Kirche ist auch als Mormonenkirche bekannt. «Der Glaube ist ein wichtiger Bestandteil in meinem Leben. Ich betreue zusammen mit meiner Frau Conchita drei Gebiete, besuche fast jeden Sonntag in einem davon einen Gottesdienst und halte eine Predigt.» Zudem begleite er die jungen Menschen, die als sogenannte Missionare im Einsatz seien. «Für diese Aufgabe sind wir wirklich sehr viel unterwegs», betont er. «Mein Wunsch ist, dieses Amt im Sommer abzugeben.» Dann könne er sich vielleicht langsam als Pensionär fühlen. Er schmunzelt und fügt an: «Schliesslich bin ich mehrfacher Grossvater.» Wie viele Enkel er denn habe? «Von unseren vier Kindern haben wir 15 Enkel.»
Gelernt, auf Menschen zuzugehen Vilmar Krähenbühl ist mit vier Geschwistern in Luzern aufgewachsen. «Mein Vater wollte, dass ich nach der Schule eine Lehre mache. Meine Mutter setzte sich fürs Gymnasium ein und sie setzte sich durch.» Er besuchte also das Gymi und schloss mit der naturwissenschaftlichen Matur ab. «Danach ging ich ins Militär, doch das dauerte nur fünf Wochen.» Jetzt erzählt er zuerst zögernd, dann sichtlich bewegt von einem prägenden Ereignis. Auf dem Weg mit dem Auto ins Militär im Welschland geriet er von der Fahrbahn ab. Das Auto

überschlug sich, seine beiden Mitfahrer blieben völlig unverletzt. Er selbst hingegen überlebte nur knapp. «Ich habe dort ein zweites Leben geschenkt bekommen.»
Nach der Genesung ging er für die Kirche nach Deutschland. «Dort habe ich Klinken geputzt.» Er lacht. «Damals gingen wir noch von Tür zu Tür, um mit den Menschen über den Glauben ins Gespräch zu kommen.» Dabei habe er Positives, aber auch Schwieriges erlebt. «Es war aber vor allem eine Lebensschule. Ich habe gelernt, auf Menschen zuzugehen und auch Kritik einzustecken.»
Bauen und Personalführung
Er entschloss sich, das Studium als Bauingenieur an der ETH Zürich zu absolvieren. «Um Geld zu verdienen, arbeitete ich daneben im Geschäft Spengler, wo ich Kleider verkaufte. Zudem heiratete ich bald und wurde Vater.» Damit seine Frau arbeiten und Geld verdienen konnte, sei er neben dem Studium als Hausmann tätig gewesen. «Und manchmal
nahm ich das Baby mit in die Vorlesungen. Das war damals schon ziemlich ungewöhnlich und fiel auf.» Der Grund für die Studienwahl sei vorerst seine Faulheit gewesen, denn es war in diesem Bereich der einfachste Lehrgang. Doch die Wahl passte eindeutig. «Der Appetit kam mit dem Essen. Projektieren, entwickeln, berechnen und bauen, das alles faszinierte mich immer stärker. Ich konnte etwas tun, das am Ende sichtbar ist. Das gab mir Befriedigung.»
Nach dem Studium arbeitete er zuerst beim Tunnelbau und war im Projektteam für die Erstellung des Furkatunnels. Danach folgten Erfahrungen im Grundbau für Fundamente. Nach diesen ersten beruflichen Erfahrungen trat er seinen Lebensjob an. «Ich war während 31 Jahren bis zur Pensionierung beim Tiefbauamt der Stadt Zürich angestellt.» Sein Weg begann bei den Zürcher Brücken. «Besondere Projekte waren die Instandstellung der Stauffacherbrücke oder der Neubau der gedeckten Holzbrücke in Leimbach.» Die nächste Station seiner Laufbahn war die Position
als Leiter für Projektierung und Ausführung. «Das gefiel mir sehr gut, denn ich war fürs Bauen und mein Personal verantwortlich. Ich konnte also Menschen unterstützen und weiterbringen. Zudem ging ich gerne nach draussen und schaute mir die Baustellen an.» Gleichzeitig war er auch stellvertretender Stadtingenieur. «Die letzten dreieinhalb Jahre bis zur Pensionierung wirkte ich noch als Stadtingenieur von Zürich.» Er ergänzt: «Klar, das war ein schon gewisser Höhe und ein schöner Schlusspunkt.»
Selber mit dem Frieden beginnen Vilmar Krähenbühl engagierte sich auch politisch. «Als wir noch in Zürich wohnten, war ich während einer Amtsdauer für die SVP im Kantonsrat. 2004 zogen wir hier in dieses Haus in Hedingen ein, und ich setzte mich in der Gemeinde als Mitglied der RPK ein.» Mehr als 20 Jahre leben Vilmar und Conchita Krähenbühl nun im Säuliamt. «Es gefällt uns hier sehr gut, wir fühlen uns zu Hause.» Er beginnt zu schwärmen: «Ich kann hier aus dem Haus gehen und bin schon im Grünen, in der Natur, im Wald oder bald am Weiher. Das ist so wunderschön.» Das neue Jahr ist noch jung. Hat er sich etwas vorgenommen? «Ich setze mir für jedes Jahr Ziele, die ich aber längst nicht alle erreiche und dann ins nächste Jahr wieder mitnehme.» Oder einen Wunsch? «Mein grösster Wunsch für die Menschen und die Welt ist der Frieden. Der ist nur möglich, wenn wir alle bei uns selber anfangen.»

In der Serie «Menschen im Säuliamt» berichtet Marianne Voss in loser Folge aus dem Leben von Menschen – ob jung oder alt, ob berühmt oder unbekannt –, die im Säuliamt wohnen oder hier ihren Arbeitsplatz haben. (red)
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