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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 7 I 168. Jahrgang I Freitag, 25. Januar 2013

Kirche = Gemeinschaft Raumpaten Grosses Jubiläumswochenende zu 500 Jahre Kirche Hedingen. > Seite 3

Ehrenamtliches Engagement für eine saubere Umwelt in Affoltern. > Seite 5

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Neuer Wind Spital: Neue Pflegedienstleitung hat schon einiges bewegen können. > Seite 8

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Heisse Fragen erörtert Forum: Engagierter FDP-Generalsekretär Stefan Brupbacher in Ottenbach. > Seite 9

Jetzt kommt Bewegung ins Projekt «Albis Park» Im Sommer 2013 Baubeginn für OBI-Fachmarkt am Autobahnanschluss in Affoltern? Läuft alles rund, so können die Leuthard Immobilien AG und die Migros Zürich den «Albis Park» am Autobahnanschluss in Affoltern ab Sommer 2013 realisieren. Gemäss Kanton sollen die Rekursentscheide zu den Baulinien an der Moosbachstrasse bis Frühling/Frühsommer vorliegen. ................................................... von werner schneiter Das Projekt «Albis Park» hat eine lange Geschichte: 2007 präsentierte die Chalofen Development (Genossenschaft Migros Zürich und Leuthard Immobilien AG) ihre ersten Pläne für einen OBI-Baumarkt, in denen von einer Nutzungsfläche von 45 000 Quadratmeter die Rede war – der grösste Baumarkt im Raum Zürich/Zentralschweiz. Das Vorhaben wurde im Jahr 2010 stark redimensioniert, weil die damals verhängte Planungszone der Gemeinde eine Realisierung in der ursprünglichen Form nicht mehr zuliess. Stattdessen präsentierte die Bauherrschaft Pläne für einen zweigeschossigen Baukubus mit insgesamt 13 300 Quadratmetern Fläche für einen OBI-Fachmarkt einschliesslich grossem Gartencenter. Im Obergeschoss sind weitere 7400 Quadratmeter für diverse Fachmärkte vorgesehen. Von den etwas über 300 Parkplätzen werden 200 in einer Einstellhalle im Untergeschoss realisiert.

Rekurse gegen Neufestsetzung der Verkehrsbau- und Niveaulinien Der Bau des «Albis Parks» erfordert eine Verlegung der Moosbachstrasse

Erfreulicher Abschluss Das Geschäftsjahr der Raiffeisenbank MerenschwandObfelden. > Seite 13

20 Mio. Franken für Primarschulbauten Am Dienstagabend hat die Primarschule Affoltern anlässlich einer schwach besuchten, öffentlichen Informationsveranstaltung ihr Liegenschaften-Sanierungs- und Ausbaukonzept vorgestellt. Es sieht in einer ersten Phase Investitionskosten in Höhe von rund 20 Millionen Franken verteilt auf die kommenden sechs Jahre vor. Hauptausgabeposten ist die Erweiterung und Sanierung der Schulanlage Butzen, die im Zeitraum von 2014 bis 2019 vorgesehen ist. Alleine für dieses Projekt belaufen sich die geschätzten Investitionskosten auf rund 14,5 Millionen Franken. Günstigeren Varianten stünden oft denkmalschützerische Anliegen, feuerpolizeiliche Auflagen oder Schulbaurichtlinien im Wege, so die Vertreter vom Planungs- und Beratungsbüros Basler & Hofmann, die das Konzept erarbeitet haben. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen

Der OBI-Fachmarkt der Migros entsteht unmittelbar an der Autobahn in Affoltern. Rechts die Moosbachstrasse, die teilweise verlegt werden muss. (Bild Werner Schneiter) und eine Neufestsetzung der Verkehrsbau- und Niveaulinien. Dagegen sind zahlreiche Rekurse eingegangen. In einem Fall wurde das Verfahren wegen zusätzlicher Abklärungen zu Lärmbelastungen sistiert und nach über einem Jahr (!) wieder aufgenommen. «Sehr, sehr erstaunlich, dass das so lange dauert», sagt der Affoltemer Gemeindepräsident Robert Marty. Inzwischen ist aber Bewegung in die Angelegenheit gekommen. Wie vom kantonalen Amt für Verkehr (AfV) zu erfahren war, werden derzeit

die Gegenantworten zum Rekursverfahren abgewartet, hernach ausgearbeitet und die Anträge zuhanden des Regierungsrates verabschiedet. Weil der Schriftenwechsel zwischen den Parteien noch läuft, will sich Anselm Schwyn, Kommunikationsbeauftragter im AfV, nicht auf einen Abschlusstermin festlegen. Immerhin räumt er ein, dass mit den Rekursentscheiden bis zum Zeitraum Frühling/Frühsommer 2013 gerechnet werden kann – sofern keine unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftreten.

Über 200 Schüler auf der Piste Der Schneesporttag ist im Jahresplan der Sekundarschule Mettmenstetten fest verankert. «Ich freue mich über diese Tradition», sagt Schulleiter Urs Bregenzer. Am vergangenen Dienstag ging es einmal mehr ins Skigebiet Klewenalp Stockhütte. Ein Grossteil der über 200 Schüler sauste auf dem Schlitten zu Tal, andere waren mit Snowboard und Skiern unterwegs. Während alle anderen sich von Skilift, Sesselbahn oder Gondel in die Höhe befördern liessen, wählten vier Schüler und drei Lehrpersonen den beschwerlichen Weg mit den Schneeschuhen. «Schlitteln und Skifahren kann ja jeder ...», hielt Lehrer Toni Dalla Valle auf der Höhe stolz fest. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 21

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Hohe Kosten während Wartezeit Danach gibts vom Kanton grünes Licht für eine Baubewilligung. Und diese erwartet Dieter Greber, CEO der Leuthard-Gruppe, am Ende des ersten Quartals 2013. Dass er sich, fast drei Jahre nach Eingabe des Baugesuchs für das redimensionierte Projekt raschmöglichst eine Baubewilligung wünscht, ist klar. «Wir sind bereit», sagt er und beziffert die Kosten während dieser Wartezeit auf jährlich 500 000 bis 1 Mio. Franken.

Kloster Kappel: Hotelund Seminarbetrieb boomen An den wegen Umbau- und Erneuerungsarbeiten reduzierten Öffnungstagen gemessen, hat das Kloster Kappel mit seinem Hotel- und Seminarbetrieb den Umsatz im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Erfolgsfaktoren sind nicht nur erneuerte Hotelzimmer und eine neue Küche. Als befruchtend wird in Kappel auch die Verbindung von Spiritualität und Gastlichkeit bezeichnet – die besondere Ambiance des Klosters. Ein Viertel der Gäste nutzt das Angebot im kirchlichen Bereich. Einzelne Geschäftsreisende und Individualtouristen machen gut 20% aus, der Rest sind Seminare von Firmen. (-ter.)

Auf der Höhe: Die Schneeschuh-Wanderer der Sek Mättmi. (Bild Thomas Stöckli)

................................................... > Bericht auf Seite 5

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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Rifferswil

Gemeindeabstimmung Feuerwehrgebäude mit Kapo-Stützpunkt im vom 3. März 2013 Schachen, Bonstetten Am 3. März 2013 kommt in Wettswil Informationsabend betreffend die Urnenabstimmung vom 3. März 2013 Datum: Ort:

Montag, 11. Februar 2013 Aula, Sekundarschule, Schachenrain, Bonstetten Zeit: 20.00 Uhr Referenten: Vertreter der Gemeindebehörden Bonstetten und Wettswil, der Feuerwehr Unteramt und der Kantonspolizei Programm: Ausgangslage, Standort, Projekterläuterung, Kapo-Stützpunkt, Investitionen, Betriebskosten, Umnutzung der bestehenden Feuerwehrgebäude, Bauprogramm Gemeinderäte Bonstetten und Wettswil am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Fabian Stocker, geboren 8. März 1974, von Abtwil AG, gestorben 13. November 2010, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 16. März 2012 Verfahren: summarisch Eingabefrist für Forderungen: 25. Februar 2013 Bemerkung: Aufgrund neu entdeckter Vermögenswerte wurde das mit Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vom 24. April 2012 mangels Aktiven eingestellte Konkursverfahren mit Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vom 18. Januar 2013 wiedereröffnet. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Ersatzwahl eines Mitgliedes der Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2010/2014 Am 11. Januar 2013 wurde der untenstehende Wahlvorschlag veröffentlicht. Innert der siebentägigen Frist wurde dieser Vorschlag weder ergänzt noch zurückgezogen. Somit sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. In Anwendung des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. der Kirchgemeindeordnung wird damit in stiller Wahl als Mitglied der ref. Kirchenpflege Stallikon Wettswil als gewählt erklärt: Peter Siegenthaler, 1957, Vermögensverwalter, Rainstrasse 141, 8143 Stallikon Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Wettswil, 25. Januar 2013 Evang.-reformierte Kirchgemeinde Stallikon Wettswil Die Kirchenpflege

Abstimmungen/ Ersatzwahlen Sonntag, 3. März 2013

am Albis – neben eidgenössischen, kantonalen und weiteren Vorlagen – folgende kommunale Vorlage zur Abstimmung:

Bauherrschaft: Reto Bernhard, Loomattstrasse 18a, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Anbau Wintergarten mit Unterkellerung, Loomattstrasse 18a, Assek.-Nr. 1014, Kat.-Nr. 906, Zone W2/35

Die Weisung wird (mit den Unterlagen der weiteren Vorlagen) allen Stimmberechtigten zugestellt. Bezüglich Ausübung des Stimmrechts wird auf die Informationen auf dem Stimmrechtsausweis verwiesen.

Affoltern am Albis

Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil a. A., 25. Januar 2013 Gemeinderat Wettswil a. A.

a) Politische Gemeinde

2. Bewilligung eines Kredites von Fr. 2 197 000.– (inkl. MwSt.) als Nettokostenanteil der Gemeinde Bonstetten für die Erstellung eines neuen Feuerwehrgebäudes Bonstetten/ Wettswil am Albis an der Stations-/Masstrasse in Bonstetten. b) Primarschulgemeinde Ersatzwahl eines Präsidenten/einer Präsidentin der Primarschulpflege c) Kantonale und eidgenössische Abstimmungen sowie jene auf Bezirksebene gemäss den speziellen Ankündigungen. Nach Erhalt des Abstimmungskuverts ist sofort zu prüfen, ob alle Stimmzettel vorhanden sind. Stimmberechtigte, die ihre Stimmunterlagen nicht rechtzeitig oder unvollständig erhalten haben, können dies der Gemeindeverwaltung spätestens bis Freitagvormittag (1. März) mitteilen. Die Stimmregister liegen den Stimmberechtigten in den Gemeindeverwaltungen zur Einsicht auf. Die Details bezüglich der Ausübung des Stimmrechts, der Stellvertretung und der brieflichen Stimmabgabe sowie die Öffnungszeiten und Standorte der Urnen sind auf dem Stimmrechtsausweis ersichtlich. Bonstetten, 25. Januar 2013 Gemeindevorsteherschaften Gemeinde Bonstetten

Stallikon

Antrag des Gemeinderates betreffend Bewilligung eines Kredites von Fr. 3 297 000.– (inkl. MwSt.) als Nettokostenanteil der Gemeinde Wettswil a. A. für die Erstellung eines neuen Feuerwehrgebäudes Bonstetten/Wettswil a. A. an der Stations-/ Masstrasse in Bonstetten.

Neben den eidgenössischen und kantonalen Vorlagen finden folgende Gemeindeabstimmungen statt:

1. Projekt zur Sanierung der Dorfstrasse 1–21, der Umlegung des Isenbachs im Bereich des Feuerwehrgebäudes und der Erneuerung der Wasserleitung Dorfstrasse 1–21. Für die Ausführung der Arbeiten wird ein Kredit von Fr. 1 630 000.– (inkl. MwSt.), aufgeteilt in Fr. 920 000.– für die Sanierung der Strasse, Fr. 366 000.– für die Umlegung des Isenbachs und Fr. 344 000.– für die Erneuerung der Wasserleitung beantragt.

Bauherrschaft: Matthias Plenk und Anette Bodenhöfer-Plenk, Engelweg 10, 8911 Rifferswil Projektverfasser/in: Kiser Stini Bauplanungs GmbH, Brünigstr. 25, 6055 Alpnach Dorf Bauprojekt: Doppel-EFH mit Carport, Grundst. Kat.-Nr. 1929, Jonenbachstrasse, KZ

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Daniel und Carmen Amstutz, Mühlaustrasse 10, 5636 Benzenschwil Projektverfasser: Intus AG Immobilien Treuhand Versicherungen, Industriestrasse 17, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Innere Umbauten, Neubau Carport und Gartenschwimmbad, Vers.-Nr. 2633, Kat.-Nr. 2037, Bergrain 10, Wohnzone W2b

Mettmenstetten Bauherrschaft: Monika Huber, Bachmattstrasse 6, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Müller & Peter Zimmerei GmbH, Niederfeldstrasse 10, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Balkonanbau mit neuer Balkontüre auf der Westseite beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 578, Kat.-Nr. 3964, Bachmattstrasse 6, (Kernzone KA)

Mettmenstetten Bauherrschaft: P. + M. Wehrli, Ruchacherstrasse 1, 8914 Aeugst a. A. Vertreter: Vetter Holzbau GmbH, Tiefenweidstrasse 12, 5634 Merenschwand Bauprojekt: Einbau Dachflächenfenster im ostseitigen Satteldach sowie Verglasung Haustürfüllung beim Wohnhaus, Vers.-Nr. 51, Kat.-Nr. 2714, Herferswil 10 (Kernzone KB)

Bestattungen

Bestattungen Mettmenstetten Am Freitag, 1. Februar 2013, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche, die Beisetzung/ Abdankung für

Ruth Friedrich Rossauerstrasse 4, statt. Der Friedhofvorsteher

Wettswil am Albis Am 21. Januar 2013 ist in Sins AG gestorben:

Betschart, Adolf Josef

Frieda Ida Seeholzer-Huber

geboren 22. November 1926, Bürger von Muotathal SZ, Ehemann der Betschart geb. Bamert, Yvonne Marie, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Niederweg 119.

geb. 27. September 1930, Witwe des Anton Seeholzer, von Rifferswil ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Breitenstrasse 23.

Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 5. Februar 2013, 14.30 Uhr, in der katholischen Kirche Bonstetten statt.

Beisetzung findet am Montag, 28. Januar 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH statt.

Der Friedhofvorsteher

Am 21. Januar 2013 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bestattungsamt Affoltern am Albis


Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Januar 2013

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Kirche ist Gemeinschaft Grosses Jubiläums-Wochenende zu 500 Jahre Kirche Hedingen Am letzten Wochenende eröffnete die Kirchgemeinde Hedingen das Jubiläumsjahr zu 500 Jahren Dorfkirche mit einer Feier in der Kirche, mit mittelalterlichem Essen und Musik und mit einem Festgottesdienst. ................................................... von cornelia diethelm Am Abend des 19. Januar, während des Festessens zum 500-Jahr-Jubiläum der Kirche Hedingen, neigt sich der Kirchturm plötzlich langsam und müde ein bisschen nach vorne. Die meisten Gäste bemerken das. Doch sie erschrecken nicht. Sie plaudern weiter, lachen, scherzen. Einen Grund zur Aufregung gibt es tatsächlich nicht. Der müde Kirchturm ist aus Zucker, Rahm, Schokolade – das üppige Dessert nach einem mittelalterlichen Festschmaus.

Nicht ins Tischtuch schnäuzen Fürs Jubiläumsessen sind auf einer pergamentähnlichen Papierrolle Tischregeln notiert: «Niemand soll sich während des Essens über die Schüssel legen und dabei wie ein Schwein schnaufen und schmatzen.» Oder: «Man schnäuze nicht in das Tischtuch, wische sich nicht die Hände an der Gewandung oder den Stiefeln ab.» Zum Glück dürfen die Festgäste den Pot-au-feu aus einem Teller mit Besteck essen und mussten nicht einen persönlichen Löffel mitbringen, um sich damit aus einer gemeinsamen Schüssel zu bedienen. Und mittelalterliche Gewandung mit Stiefeln tragen nur die Musikantinnen und Musikanten, die Tafelmusik aus der Renaissance spielen. Organistin Anette Bodenhoefer ist eine der fünf Spielleute. Sie, die normalerweise die Kirche Hedingen mit geistlicher Musik erfüllt, hat sichtlich Spass an den weltlichen Klängen und meint mit leuchtenden Augen: «Ich stelle mir das Leben der Spielleute vor 500 Jahren abenteuerlich vor. Von Fest zu Fest zu ziehen, drauflos zu musizieren, fein zu essen und zu trinken ...»

Jubiläums-Emblem mit Symbolkraft Bevor sich die Festgemeinde am Samstagabend im Chilehuus Hedingen den

weltlichen Genüssen hingab, hatte sie sich in der Kirche Hedingen zur Geburtstagsfeier zusammengefunden. 500 Jahre Dorfkirche. Die ehemaligen «Läuterbuben», heute Männer über 60, läuteten von Hand die Kirchenglocken. Dann begrüsste Peter Ott, Präsident der Kirchenpflege, die Gemeinde. Anette Bodenhoefer, Corinna Meienberg, Jonas Gasmann, Matthias Kobi und Leonard Schwarz spielten Renaissance-Musik. Das Pfarrehepaar Walter und Renate Hauser erklärte die eindrückliche Symbolkraft des JubiläumEmblems von Hans Ruedi Zulauf. Die Scheibenskulptur schmückt die Kirche übers ganze Jahr.

Episoden – das Publikum schmunzelte Die drei Autoren von «500 Jahre Kirche Hedingen 1513 bis 2013» – Peter Niederhäuser, Daniel Näf und Urs Boller – erzählten Episoden aus dem Jubiläumsbuch. Das Publikum schmunzelte, als Pfarrer Urs Boller berichtete, wie der ehemalige Priester und Hedinger Reformator Johannes Weber, genannt Textorius, 1524 die frühere Äbtissin des luzernischen Klosters Rathausen heiratete und im Lauf der Jahre Vater von 20 Kindern wurde. 20 Kinder hat heute niemand mehr in Hedingen. Aber immerhin gibt es im Dorf viele junge Familien mit Kindern. Das zeigte sich am Sonntagmorgen, 20. Januar, in der Kirche. Der grosse «Kolibri»-Kinderchor trat fröhlich im Festgottesdienst auf. Zudem begeisterte der Gesangverein Hedingen mit Dirigentin Meret Burkhard. Dewet Moser, Kirchenpflege-Präsident von 2002 bis 2010, begleitet von Gitarrist Daniel Zürcher, sang zwei alte Schlager. Und dann sang die ganze Gemeinde das von Anette Bodenhoefer im Renaissance-Stil komponierte Jubiläumslied und man fühlte sich warm verbunden in der Gemeinschaft.

Ein Grundpfeiler der Gemeinde «Gemeinschaft.» Dieser Begriff wird am meisten genannt, wenn man in Hedingen Frauen und Männer danach fragt, was für sie Kirche bedeutet. Zum Beispiel Kirchenpflege-Präsident Peter Ott: «Kirche als Organisation ist nötig, aber erst die Menschen machen

Pfarrer Walter Hauser, Kirchenpflege-Präsident Peter Ott, Pfarrerin Renate Hauser-Hudelmayer, Historiker Peter Niederhäuser, Kunsthistoriker Daniel Näf, Pfarrer Urs Boller (v.l.) mit dem frisch gedruckten Jubiläumsbuch. (Bilder Rolf Studer) die Kirche wertvoll. Kirche ist Gemeinschaft.» Und Gemeindepräsident Paul Schneiter: «Obwohl heute viele Leute nicht mehr in den Gottesdienst gehen und es im Dorf auch andere Religionen gibt, ist die Kirche nach wie vor ein Grundpfeiler der Gemeinde und unserer Kultur.» Eine Funktion, welche auch das Pfarrehepaar Renate und Walter Hauser betont: «Die Kirche begleitet uns in allen Lebenslagen und verkündet uns durch ihr Bestehen die Gegenwart Gottes in der Welt, das Wirken der heiligen Geistkraft und den Glauben an eine Gemeinschaft, die nicht nur von Menschen abhängt.»

Vier Renaissance-Spielleute.

Veranstaltungen im Jubiläumsjahr Übers Jubiläumsjahr 2013 verteilt lädt die Kirche Hedingen immer wieder zu Veranstaltungen ein. Zu finden sind diese jeweils in den Freitagsausgaben des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern oder auf www.kirchehedingen.ch unter «500 Jahre Kirche Hedingen».

Fröhliche Hedingerinnen und Hedinger beim Jubiläums-Abendessen.

Beinverletzungen nach 4-m-Sturz Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Bei einem 4-Meter-Sturz hat sich in Obfelden am Montag ein Arbeiter Beinverletzungen zugezogen, die eine Einlieferung ins Spital nötig machten. Der Unfall ereignete sich bei Abbrucharbeiten einer Scheune im Dorfteil Wolsen. Gleichentags schlichen sich Unbekannte über Mittag in Obfelden in einen Garagenbetrieb ein. Aus einer Schublade wurden 420 Fr. entwendet. Einschleichdiebstahl vom 18. auf den

19. Januar auch in einem Bauernhaus in Zwillikon: Diebe gelangten durch die unverschlossene Kellertüre ins Innere und liessen einen Geldbeutel mit 250 Franken Inhalt mitlaufen. Mit einem altbekannten Trick erleichterte ein Dieb am Montag in einem Einkaufszentrum in Affoltern einen Kunden um 60 Franken – indem er um Wechselgeld bat. Während der Angesprochene Münz suchte, schnappte sich der Trickdieb die No-

ten aus dem Portemonnaie. In der Autobahnraststätte MyStop entwendete ein Unbekannter am Freitag zwischen 9.15 und 10 Uhr aus dem unbeaufsichtigten Mantel eines Kunden das I-Phone. Wert: rund 500 Franken. Nachbarn störten sich von Donnerstag auf Freitag in Zwillikon an anhaltendem Hundegebell. Die Polizei rückte aus. Der Halter muss mit einer Verzeigung rechnen. (-ter.)

Auffahrunfall verursacht Stau Bei einer Auffahrkollision mit vier Personenwagen ist am Dienstagmorgen auf der Autobahn A3 bei Stallikon eine Person verletzt worden. Der Unfall führte zu einem längeren Rückstau. Kurz nach 7.30 Uhr kam es im Üetliberg-Tunnel in Fahrtrichtung Chur im dichten Kolonnenverkehr zu einer

Auffahrkollision mit vier Personenwagen. Während drei der beteiligten Autolenker unverletzt blieben, musste eine 21-jährge Frau mit Verdacht auf Rückenverletzungen mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die nähere Unfallursache ist noch nicht geklärt und wird durch die Kantonspolizei Zürich untersucht. An allen vier Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der Verkehr im Bereich der Unfallstel-

le einstreifig geführt werden; für die Bergung der Fahrzeuge wurde die Autobahn kurzzeitig total gesperrt. Als Folge bildete sich ein Rückstau von rund 15 Kilometern. Nach zwei Stunden war die Unfallstelle geräumt. Zeugenaufruf: Personen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich mit der Kantonspolizei Zürich, Verkehrszug Neubühl, Telefon 043 833 17 00, in Verbindung zu setzen. (pd)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert Vito Canuso heute Freitag, 25. Januar, seinen 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Zum 80. Geburtstag dürfen wir in Affoltern auch Gebhardine DiethelmWegmann gratulieren. Sie feiert morgen Samstag, 26. Januar. Wir wünschen einen schönen Festtag.

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Herr Jachen Denoth aus Bonstetten liess den Worten Taten folgen. Seit Dezember 2012 ist er stolzer Besitzer einer dachintegrierten Solarstromanlage und stellt damit bereits heute die Weichen für die Zukunft. Die schnider solar ag bedankt sich herzlich bei der Bauherrschaft für den Auftrag zur Planung und Ausführung der dachintegrierten Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung 5,98 kWp (Solarstrommodule Fabrikat E. Schweizer AG). Die Solarwärmeanlage wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Berger AG Wettswil realisiert.

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Freitag, 25. Januar 2013

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«Spiritualität und Gastlichkeit – das sind unsere Erfolgsfaktoren» Im Kloster Kappel boomen Hotel- und Seminarbetrieb – auch 2012 eine Umsatzsteigerung Gemessen an den – wegen Erneuerungsarbeiten reduzierten – Öffnungstagen hat der Hotel- und Seminarbetrieb des Klosters Kappel 2012 abermals zugelegt. «Spiritualität und Gastlichkeit – das sind unsere beiden Erfolgsfaktoren», halten Geschäftsführer Jürgen Barth und theologischer Leiter Markus Sahli fest. ................................................... von werner schneiter 2011 verzeichnete das Kloster Kappel erstmals mehr als 18 000 Übernachtungen – eine Zahl, die zwar im vergangenen Jahr nicht erreicht werden konnte, weil der Betrieb wegen der Erneuerungsarbeiten vom 2. Januar bis 23. Februar 2012 geschlossen blieb. «Gemessen an den Öffnungstagen haben wir aber erneut eine Umsatzsteigerung erzielt – und das in Zeiten, die bekanntermassen nicht ganz einfach sind», sagt Jürgen Barth. Er weist darauf hin, dass sich der Gesamtbetrieb, der ja der ev.-ref. Landeskirche gehört, in der Gewinnzone befindet. So wurden 2011 rund 4,8 Mio. Franken erwirtschaftet – mit 18 Seminarräumen und 75 Hotelzimmern und insgesamt 120 Betten, die gegen 60 Prozent ausgelastet sind. In Kappel sind es verschiedene Faktoren, die den Erfolg ausmachen. Zum einen wurde Anfang 2012 kräftig investiert, Hotelzimmer und -küche erneuert. «Wir können nun dank wesentlich besserer Infrastruktur den Wünschen der Gäste besser gerecht werden, auch mal einen Spagat machen. Zum A und O unseres Wirkens gehören natürlich Kompetenz und Freundlichkeit unserer Angestellten», fügt Jürgen Barth bei. Weil 82 Prozent der Gäste aus der Schweiz stammen, ist der Betrieb in Kappel entsprechend weniger «Euro-anfällig». Rund ein Viertel dieser Gäste kommt wegen des kirchlichen Angebots nach Kappel. Einzelne Geschäftsreisende und Individualtouristen machen gut 20 Prozent aus. Weiter zunehmend ist die Zahl der – auch international tätigen – Firmen, die im Kloster Kappel ihre Retraiten, Strategieseminare und dergleichen abhalten; sie machen heute etwas mehr als die Hälfte aus.

Führen Kloster Kappel mit Erfolg: Markus Sahli, theologischer Leiter (links) und Jürgen Barth, Geschäftsführer des Hotel- und Seminarbetriebs. (Bild Werner Schneiter) «Filetstück» bekommen Zudem hat Kappel so etwas wie ein Erbe des Tagungszentrums Boldern übernommen, wofür man dankbar ist: Bis im Frühjahr tagen an sechs Wochenenden Gruppen je 150 Kirchenpflegerinnen und Kirchenpfleger aus dem ganzen Kanton Zürich in den gastlichen Klosterräumen. «Wir haben da sozusagen das Filetstück von Boldern bekommen», scherzt Markus Sahli, auch darauf hinweisend, dass die Präsenz von so vielen Kirchenpflegemit-

gliedern mitsamt Regierungsräten für die künftige Entwicklung des Hotelund Seminarbetriebs durchaus von Bedeutung sein kann.

Wirksames Tagzeitgebet von SBB-Leuten Markus Sahli und Jürgen Barth sprechen insgesamt von einer enormen Entwicklung des Klosters Kappel in den vergangenen 10 Jahren. «Es hat sich vom speziellen Ort mit ‹etwas komischen Leuten›, wie es in der Region

immer wieder bezeichnet wurde, hin zu einem besonderen Haus entwickelt, das für alle offen ist. Dazu beigetragen hat auch der Umstand, dass wir für unsere Veranstaltungen mehr und mehr auch Musiker und Vereine aus der Region engagieren.» Spiritualität und Gastlichkeit befruchten sich gegenseitig und verleihen der geschichtsträchtigen Stätte eine besondere Ambiance. Und von der sind offenbar auch Vertreter einer Grossfirma gestreift worden, die sich zu einem Seminar in Kappel getroffen ha-

ben. Markus Sahli: «Der Seminarleiter klopfte bei mir an die Türe und beklagte ein grosses Problem: Seine Leute seien sehr aggressionsgeladen. Deshalb verordne er ihnen nun eine Teilnahme an einem Tagzeitgebet. Am Schluss der Woche kam der Mann wieder zu mir – mit der Feststellung, dass nun alle wieder gut reden können miteinander. Das hat mit der Spiritualität in unserem Hause zu tun und ist Sinnbild dafür, wie man ‹herunterkommen›, konzentrierter und ruhiger werden kann – jeder auf seine Art.»

Ehrenamtliches Engagement für eine saubere Umgebung Jahrestreffen der Affoltemer Raumpaten mit Erfahrungsaustausch und Nachtessen Im Rahmen der Anti-LitteringKampagne «Hilf mit!», welche in Affoltern seit Frühjahr 2010 durch eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe begleitet wird, sind seit Anfang 2011 auch sogenannte Raumpaten im Einsatz. Kürzlich fand das traditionelle Jahrestreffen, verbunden mit einem Erfahrungsaustausch und einem gemeinsamen Nachtessen statt. Der neue Gesundheitsvorstand Martin Gallusser durfte am vergangenen Donnerstagabend eine beachtliche Zahl von Raumpatinnen und Raumpaten in Affoltern zum Jahrestreffen begrüssen. Der Kreis der Raumpaten umfasst mittlerweile 15 Personen, welche in einem ehrenamtlichen Engagement zusammen mit den Verantwortlichen der Gemeinde zur Sauberhaltung des

Nachtessen der Raumpaten: Willkommener Erfahrungsaustausch. (Bild zvg.) öffentlichen Raumes in einem von ihnen gewählten Sektor innerhalb des Siedlungsgebietes beitragen. Regel-

mässig sind sie in ihren Rayons unterwegs und säubern so den öffentlichen Grund von Litteringabfällen aller Art.

Bereits in verschiedenen Gemeinden im In- und Ausland sind Raumpaten im Einsatz und nehmen damit eine nicht selbstverständliche Vorbildfunktion wahr. Im Rahmen des Jahrestreffens wurde einerseits das ehrenamtliche Engagement der Raumpaten seitens der Gemeinde bestens verdankt und andererseits liess man das Jahr 2012 aus Sicht der Raumpaten und ihrer gemachten Erfahrungen Revue passieren. Erfreulicherweise konnte dabei konstatiert werden, dass der Einsatz der Raumpaten durchaus Erfolg und Wirkung zeigt, sodass die von Raumpaten betreuten öffentlichen Sektoren heute als sauberer wahrgenommen werden, als noch vor Jahren. Das Engagement der Freiwilligen führt zudem auch zu einer spürbaren Entlastung und Unterstützung des im Kampf gegen das Littering betroffenen Gemeinderegiebetriebes.

In diesem Sinne sei allen Raumpatinnen und Raumpaten, die bei Wind und Wetter regelmässig in Affoltern und Zwillikon unterwegs sind, seitens der Gemeinde für ihren Einsatz an dieser Stelle ganz herzlich gedankt. Als kleines Zeichen des Dankes offerierte die Gemeinde anlässlich des Jahrestreffens ein Nachtessen, bei welchem noch rege diskutiert wurde und man den Abend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen lassen konnte. Selbstverständlich ist die Gemeinde interessiert, den Kreis der Affoltemer Raumpaten konstant zu erweitern; Interessenten können jederzeit dazustossen und erhalten detaillierte Informationen bei der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis, Gesundheitsabteilung, Marktplatz 1, Telefon 044 762 56 31 oder E-Mail: gesundheitsabteilung@affoltern-am-albis.ch. Gesundheitsabteilung Affoltern


Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Januar 2013

Wenn Schulbauempfehlungen mit dem Denkmalschutz kollidieren Primarschule Affoltern sieht Bausanierungsbedarf für mindestens 20 Millionen Franken Am Dienstagabend hat die Primarschule Affoltern im Kasino ihr Bausanierungskonzept vorgestellt. In den kommenden sechs Jahren sollen rund 20 Millionen Franken investiert werden. Als Kostentreiber entpuppen sich Denkmalschutz und neues Volksschulgesetz. ................................................... von martin platter Die Schul- und Kindergartenanlagen der Primarschule Affoltern sind zahlreich und weitläufig, insgesamt 17 an der Zahl, verteilt auf die ganze Stadt. Bereits an der Gemeindeversammlung im letzten November hatte Finanzvorsteher Niklaus Rickli angekündigt, dass bedingt durch den Zahn der Zeit und das neue Volksschulgesetz grosser Investitionsbedarf bei den Schulliegenschaften auf die Gemeinde zukomme. Am Dienstagabend wurde nun erstmals über die ungefähre Dimension der Investitionen informiert. Eine Studie des Planungs- und Beratungsbüros Basler & Hofmann rechnet in einer ersten Phase mit mindestens 20 Millionen Franken bis ins Jahr 2019 – plusminus 25 Prozent. Das entspricht in etwa den jährlichen Steuereinnahmen Affolterns. Auf Nachfrage des «Anzeiger» bezifferte Rickli die derzeitigen jährlichen (gebundenen) Ausgaben für dringendste Sanierungen und werterhaltende Massnahmen an der Bausubstanz aller Anlagen auf rund eine Million Franken. Das sei rund dreimal mehr als die Vorgänger ausgegeben hätten, die sich nur aufs Nötigste beschränkt hätten. Bezüglich Bausubstanzqualität und Raumgestaltung be-

«Butzen» in Abendstimmung. Die sanierungsbedürftige Anlage gehört zum Inventar des Denkmalschutzes. (Bild Thomas Stöckli) ziehungsweise -angebot verbessere sich die Situation mit dem laufenden Unterhalt aber nicht entscheidend.

Externe Hilfe zur Entlastung Das sei der Grund für die Schulpflege gewesen, sich externe Hilfe zu holen, erklärte Schulpräsidentin Esther Stöckli in ihrer Begrüssung. Dem Gremium beratend zur Seite steht mit einem 50-Prozent-Pensum ausserdem Fabrizio Meo, Leiter des Immobilienamtes der Gemeinde Affoltern. Den Ausführungen der beiden «Basler & Hofmann»-Vertreter Urs Maurer und Emnanuel Ullmann, die die Studie zur Schulraumentwicklung und -Sanierung vorgestellt haben, war zu entnehmen, dass nicht nur der grössere Raumbedarf bedingt durch das neue Volksschulgesetz Investitionen auslöst. Ideen, wie preisgünstige Anbauten oder die Aufstockung der bestehenden Gebäude zur Vermehrung des Schulraums seien verworfen worden, weil Anlagen wie das Butzen zum Inventar des Denkmalschutzes gehörten.

Man habe sich zuerst darauf konzentriert, wie man den bestehenden Schulraum besser nutzen könne. Alleine durch die gemeinsame Reorganisation sämtlicher Schulanlagen und die daraus resultierenden Raumrochaden lasse sich der zusätzliche Raumbedarf an Gruppen-, Arbeits- und Therapiezimmern aber nicht decken. Selbst wenn davon auszugehen sei, dass die Schülerzahlen in Zukunft kaum steigen werden. Dazu käme, dass Liegenschaften wie das alte Schulhaus in Zwillikon aufgrund ihrer Zimmergrössen und der Bausubstanz nicht mehr zweckmässig für die heutigen Schulbedürfnisse seien. Auch dieses Gebäude, das 1880 erbaut wurde, stehe unter Denkmalschutz und habe erheblichen Sanierungsbedarf. Man strebe deshalb einen Ersatzbau an.

1,5 Millionen Franken pro Klasse Als Berechnungsgrundlagen beriefen sich Maurer und Ullmann auf eine Studie, die sie basierend auf den Schulbaukosten im ganzen Kanton Zürich (exklusive Stadt) erstellt hätten. Ge-

mäss dieser Studie sei beim Bau eines Schulhauses pro Klassenzug mit Kosten von rund 1,5 Millionen Franken (inklusive Anteil für Garderobe, Turnhalle, Nebenräume) zu rechnen. Beim Kindergarten belaufen sich die Investitionen auf 0,9 Millionen Franken pro Abteilung. Dazu sei mit zusätzlichen Aufwendungen für allfällige Architekturwettbewerbe, Möblierung, Ausstattung und die Umgebungsgestaltung zu kalkulieren. In der Stadt Zürich lägen die Baukosten sogar noch 20 Prozent höher. Die abschliessende Fragerunde löste geringe Resonanz aus – wie die gesamte Veranstaltung: Lediglich 32 Personen interessierten sich für die Informationen der Primarschulpflege. In Anbetracht der Grösse Affolterns und des Ausmasses der Investitionen erstaunlich. Die grösseren Teilprojekte werden aber ohnehin noch an den kommenden Gemeindeversammlungen, teilweise sogar an Urnenabstimmungen dem Stimmvolk vorgelegt. Weitere Informationen: www.psa.ch.

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Teilprojekte, Zeitplan und Kostenschätzungen 2012–2013, Sanierung und Erweiterung Kindergarten Spittel, 1,4 Mio.* 2012–2013, Umnutzung Hausabwartwohnung Butzen, 0,2 Mio. 2013–2015, Ersatzneubau Kindergarten Tägerstein, 2,1 Mio. 2013–2014, Anpassungen Chilefeld/Stigeli, 0,84 Mio. 2014–2017, Ersatzneubau Kindergarten Zwillikon, 2,26 Mio. 2015–2017, Anpassungen Schulhaus Langacher, 0,7 Mio. 2014–2019, Sanierung Schulhaus und Turnhalle Butzen, 14,5 Mio. 2016–2020, Ersatzneubau Pavillonbauten Chilefeld, noch offen. 2015–2019, Sanierung Kindergarten Haupel, noch offen 2017–2021, Sanierung Kindergarten Breiten 1–3, noch offen *Die Sanierung und der Ausbau des Kindergartens Spittel, der von den Stimmbürgern an der Gemeindeversammlung im letzten November gutgeheissen wurde, ist derzeit wegen des Rekurses eines Anwohners mit einem Baustopp belegt. Die Kinder der drei Klassen werden in Provisorien unterrichtet «weil man die Planung nicht mehr stoppen konnte», wie Schulpräsidentin Esther Stöckli erklärte. Finanzvorsteher Niklaus Rickli rechnet auf Anfrage des «Anzeigers» mit zusätzlichen Ausgaben für Anwalt (ca. 15 000.–), verlängerter Miete der Provisorien (Container, 12 000.–) und Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom, ca. 10 000.–). Nicht zu beziffern sei der zusätzliche Organisationsaufwand, den Schulleitungen und Lehrpersonen aufgrund der beschränkten Platzverhältnisse zu leisten hätten. Kindergärten und Primarklassen, die Räume zur Verfügung gestellt hätten, müssten nun ein Jahr länger als geplant unter sehr beschränkten Platzverhältnissen arbeiten. «Nur dank dieser Einschränkungen konnten wir bisher die zusätzlichen Kosten tief halten», erklärt Rickli. Weil die Pavillons jedoch besetzt seien, entfallen Schulraumreserven, die für die Anpassungen an den Schulhäusern Chilefeld und Stigeli vorgesehen waren. Diese Anpassungen verzögerten sich nun ebenfalls. (map.)

«Die Schulbaurichtlinien sind nicht sakrosankt» Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty zum Investitionsbedarf der Primarschule Affolterns Gemeindepräsident Robert Marty sass am Dienstagabend im Publikum während der Präsentation der Primarschulpflege. Nach der Informationsveranstaltung stellte er sich den Fragen des «Anzeigers». «Anzeiger»: Was waren Ihre Gedanken, als Sie die Zahlen der Primarschule hörten? Robert Marty: Während der Präsentation dachte ich, das wird noch zehn Millionen Franken teurer. Deshalb bin ich positiv überrascht. 20 Millionen verteilt auf die nächsten sechs Jahre wären einigermassen erträglich. Das Umfeld ist einfach etwas ungünstig. Die Gemeinde hat viel investiert, die Oberstufe ist am Planen und nun meldet auch noch die Primarschule grossen Investitionsbedarf an. Das lässt wenig Hoffnung auf eine künftige Entschuldung Affolterns, die uns wieder mehr Handlungsspielraum gäbe. Wenn man sich den Investitionsbedarf der Primarschule von rund 20 Millionen Franken vor Augen führt, kommt unweigerlich die Frage auf: Hat man zu lange zugewartet? Das ist schwierig zu beurteilen. Es gilt zwei Dinge zu bedenken. Bedingt durch die angespannte finanzielle Situation, in der sich die Gemeinde Affoltern seit Jahren befindet, hat man in der Vergangenheit natürlich eher zurückhaltend investiert. Inzwischen

haben sich zudem die Ansprüche der Schule bedingt durch neue pädagogische Konzepte verändert und geänderte Schulbaurichtlinien nach sich gezogen. Darüber hat man im Vorfeld der Abstimmung zum neuen VolksschulRobert Marty. gesetz 2005 klar zu wenig diskutiert. Ein typischer Fall, bei dem man zuerst ein Gesetz erlässt, ohne abzuschätzen, welche Folgekosten damit ausgelöst werden.

12 bis 18 Millionen Franken ins Auge gefasst hat. Bis diese Sanierung nicht abgeschlossen ist, wird man sich bei der Primarschule wohl aufs Nötigste beschränken müssen. Danach wird der grosse Brocken «Butzensanierung» für geschätzte 14,5 Millionen angegangen werden können. Eine Überraschung ist übrigens weder der Sanierungsbedarf noch die Höhe des Betrages. Wir sanieren derzeit das Mehrzweckgebäude an der Büelstrasse für neun Millionen Franken, das, wie die Schulanlage Butzen, ebenfalls Ende der 1960er Jahre erbaut wurde. Und die «Butzen» ist noch einiges grösser.

Dazu kommt, dass die Schulbauempfehlungen erst 2009 publiziert wurden. Wie bindend sind diese? Eine gute Frage. Auf jeden Fall sind sie nicht sakrosankt. Es ist kritisch zu hinterfragen, welche Summen wir in Schulbauten stecken sollen. Dabei ist auch das Ergebnis anzuschauen, das herauskommt. Es ist ja nicht so, das die Schulabgänger im gleichen Verhältnis besser werden, wie die Kosten für Schulbauten steigen.

ten?

Kann sich das Affoltern überhaupt leis-

Etwas muss aber doch getan werden. Wo ist der Ansatz? Man muss die Investitionen der Primarschule mit jenen der Oberstufe koordinieren, die eine Sanierung der Schulanlage Ennetgraben in Höhe von

Nein! (lacht) Wenn doch, was hätte es für Folgen für die Steuerzahler? Eine massiv steigende Verschuldung oder deutlich höhere Steuern? Das ist schwierig abzuschätzen. Es hängt davon ab, ob die Abschreibungen nach HRM2 kommen werden. Das würde erlauben, bauliche Investitionen künftig auf 30 Jahre abzuschreiben und nicht wie bisher zehn Prozent vom Restbuchwert. Das würde die Rechnung in den ersten Jahren spürbar entlasten. Ich bin allerdings ein Gegner dieser Praxis, denn damit äufnen wir die Schulden für kommende Generationen. Die heutigen Schulkinder müssten dann die Schulden abzahlen, die wir für sie gemacht haben.

Zuerst gilt es nun aber, die heute zum ersten Mal gehörten Zahlen zu «büscheln» und im Detail zu analysieren. Dazu kommt die Baustelle «Altersheim Seewadel»… Da hätten wir ein Konzept gehabt mit einer privaten Lösung, die aber das Stimmvolk nicht wollte. Wir sind nun dabei, das Gespräch mit dem Spital zu suchen. Ein Neubau des «Seewadels» für 30 Millionen durch die Gemeinde kann in den nächsten Jahren kaum ein Thema sein. anzeige

Die Schlussfrage: Welche Aufgabe hat Fabrizio Meo bei der Gemeinde Affoltern? Fabrizio Meo ist von der Gemeinde angestellt als Leiter Immobilienamt. Die Primarschulgemeinde beansprucht ihn zu 50 Prozent und trägt deshalb die Hälfte seiner Kosten. Die Überlegung dahinter war, dass man eine Gesamtsicht aller Immobilien von Gemeinde und Schule erhält und Investitionen und Unterhalt über die Jahre besser koordiniert planen kann. (Interview: Martin Platter)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 25. Januar 2013

Neuer Wind in der Pflegedienstleitung Corina Maron und Matthias Lux haben im Spital Affoltern in kurzer Zeit schon viel Neues bewegen können Beide sind seit Kurzem im Amt und haben in dieser Zeit schon viel Neues bewegen können – Matthias Lux, Leiter Langzeitpflege, und Corina Maron, neue Leiterin Pflegedienst Akutspital. ................................................... von bettina bachmann Corina Maron kennt die Mitarbeitenden, die Kultur, Abläufe und Prozesse im Spital Affoltern bestens. Sie hatte in den letzten drei Jahren verschiedene Führungsfunktionen inne, unter anderem jene der stellvertretenden Pflegedienstleitung. Ihr Engagement für den Betrieb, ihre beruflichen Erfolge und ihre fundierten Aus- und Weiterbildungen sprechen für sich.

Gegenseitige Hilfe Auch Matthias Lux blickt auf erfolgreiche erste acht Monate zurück. Gemeinsam mit Corina Maron hat er die interdisziplinäre Zusammenarbeit gefördert. Als bestes Beispiel dafür galt der turbulente Jahresstart, als die Abteilungen im Akutspital mit dem Noro-Virus zu kämpfen hatten. Die Pflegefachleute schoben Spezialschichten ein und erhielten unkompliziert Hilfe von der Langzeitpflege. «Bei uns wird man als Mitarbeiter ernst genommen. Unser Spital ist klein und familiär, da verkommt man

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nicht zur Nummer. Wir kennen uns persönlich und Förderung eines jeden Einzelnen liegt uns sehr am Herzen», erzählt Corina Maron. Ein weiterer Vorteil eines kleineren Spitals sind die kurzen Dienstwege, die Durchlässigkeit unter den Abteilungen und die transparenten Abläufe. «Den bürokratischen Aufwand können wir dadurch tief halten, freut sich Matthias Lux.» Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein weiterer Pluspunkt, denn Teilzeitarbeit ist gang und gäbe im Spital Affoltern und eine Kinderkrippe gleich nebenan.

Immer à jour Die Karrieremöglichkeiten sind intakt und die Weiterbildung wird auf allen Stufen intern und extern gefördert. Rund 170 Fortbildungstage wurden letztes Jahr gezählt. Die Anforderungen an den Pflegeberuf sind deutlich gestiegen, die Verantwortung auch. Dies sind aber auch beides Kriterien, die den Beruf insgesamt interessanter und abwechslungsreicher machen, wie beide Pflegedienstleiter betonen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit trägt auch dazu bei, verfügt doch das Spital Affoltern über Leistungsaufträge in ganz verschiedenen Disziplinen wie zum Beispiel Akutgeriatrie, Akutpsychiatrie, Mutter-Kind-Station, Palliative Care und Onkologie neben den Klassikern wie Chirurgie, Medizin, Geburtshilfe und Frauenheilkunde. «Wir

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Spital Affoltern gefördert: Corina Maron und Matthias Lux. (Bild zvg.) begleiten Patienten von der Wiege bis zur Bahre über alle Facetten des Lebens, das macht unseren Alltag so lebendig, erläutern Matthias Lux und Corina Maron.

Programm für Wiedereinsteigerinnen Einerseits wird viel in die Ausbildung des Nachwuchses investiert – zum Beispiel mit mehreren Lehrstellen im Bereich FaGe Fachangestellte/r Gesundheit und Studierende HF und FH, an-

dererseits sind aber auch ausgebildete Frauen nach der Familienpause herzlich willkommen. Das Konzept für Wiedereinsteigerinnen der Langzeitpflege wird neu auch auf das Akutspital ausgeweitet. Es beinhaltet sowohl Ausbildung wie auch Begleitung in der ersten Zeit am Arbeitsplatz. Je nach Eignung und Interesse sind auch im mittleren Alter Karriereschritte möglich. So erzählt Corina Maron von einer neuen Mitarbeiterin, die vor einem halben Jahr im Praktikantensta-

tus angefangen hat und heute sämtliche Dienste selbstständig abdeckt, nach 10 Jahren Familienarbeit. Auch Abschlüsse, die man früher nicht machen konnte, können nachgeholt werden. Für eine «Wieder»-Laufbahn im Pflegeberuf ist es nie zu spät. Im Frühjahr und im Herbst wird es wieder Informationsveranstaltungen für Wiedereinsteigerinnen geben. Die Daten werden auf der Website des Spitals www.spitalaffoltern.ch publiziert.


Forum

Freitag, 25. Januar 2013

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Viel Interesse am Jahresanfang-Apéro der FDP Ottenbach Eine erfreulich grosse Zahl Politik-Interessierter sind der Einladung der FDP Ottenbach gefolgt und haben sich vergangenen Sonntag am späteren Nachmittag in der Galerie Marlène zum Jahresanfang-Apéro eingefunden. Der Anlass fand diesmal im speziellen Rahmen der laufenden Ausstellung in den Galerie-Räumlichkeiten und im grossen Aussenbereich statt. Eine breite Palette von 28 Kunstschaffenden präsentieren ihre Werke noch bis Ende Februar in unterschiedlichsten Ausdrucksformen der Kunst – von VideoInstallationen über Bilder, Metall- und Holz-Skulpturen in allen Dimensionen, bis Schmuck aus einheimischen Mineralien. Referenten am Anlass waren Gemeindepräsident und Kantonsrat Kurt Weber sowie Stefan Brupbacher, Generalsekretär FDP-Die Liberalen Schweiz.

Politisch Aktuelles aus Bezirk und Kanton Nach dem obligaten Anstossen auf ein in jeder Hinsicht erfreuliches 2013 und besten Wünschen, dass im neuen Jahr auch auf politischer Ebene gute Lösungen gefunden und zunehmende Druckversuche von lieben Nachbarn wie auch hausgemachte Blockaden abgebaut und überwunden werden können, streifte Kurt Weber kurz jene Ereignisse, die im vergangenen und im neuen Jahr vorne auf der Prioritätenliste stehen. Für Ottenbach und Obfelden und die zukünftige Entwicklung dieser beiden Gemeinden ist die unerwartet klare Zustimmung des Zürcher Stimmvolkes zur Umfahrung positiv und von grösster Bedeutung. Das Ausführungsprojekt und damit zusammenhängende Fragen werden uns noch beschäftigen. Beim Bezirksspital wird die neue Rechtsform festzulegen sein, der Weiterbestand dieser für den Bezirk wichtigen und Identität stiftenden Institution scheint nun langfristig

gesichert. Die kantonale KulturlandInitiative dürfte auch im Bezirk einigen Gemeinden Sorgen bereiten. Einmal mehr werden jene bestraft, die sich an die Vorgaben hielten und mit Einzonungen zurückhaltend waren.

Liberale Politik zwischen Meinungsvielfalt und klarer Position Als Einleitung zum Hauptreferat stellte sich Stefan Brupbacher, Generalsekretär der FDP Schweiz gleich selber die Frage: Wo steht die FDP? Wissenschaftlich gibt es eine klare Antwort: Gemäss Studie der Uni Zürich, welche die Positionierung der Bundeshausfraktionen zwischen links (-10) und rechts (+10) analysierte, ist die FDP seit 1996 jene Partei, welche den Kurs mit Abstand in den einzelnen Jahren und über die ganze Periode halten konnte. Mit einem Wert von 2.1 positionierte sich die Partei immer klar rechts der Mitte. Die Analyse zeigt aber auch, dass wir ein Kommunikationsproblem hatten – teilweise fehlte uns die klare Sprache. Das hat sich mit dem neuen Parteipräsidenten Philipp Müller verbessert. Trotzdem werden wir auch künftig nicht Extremforderungen stellen wie andere Parteien, denn wenn die FDP Ja oder Nein sagt, dann kippen oft Mehrheiten. Was heisst das: Wir gestalten das Land, tragen aber auch Verantwortung. Mit nationalem Fokus auf Kernthemen wie Arbeitsplätze schaffen, Sozialwerke sanieren und Bürokratie abbauen, sowie klare Positionen bei Migration und Sicherheit, haben wir in diesen Bereichen wieder die Themenführerschaft erreicht.

Themen der nächsten 18 Monate Für die 8-Mio.-Schweiz ist es zentral, dass sie die Zuwanderung im Interesse der Schweiz steuern und das Asyl-Cha-

FDP-Generalsekretär Stefan Brupbacher: Engagierter Referent ...

... und aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer in der Galerie Marlène in Ottenbach. (Bilder zvg.)

os endlich lösen kann. Nie seit den 90er-Jahren sind so viele Asylsuchende über die Grenzen gekommen und seit Bundesrätin Evelyn Widmer-Schlumpf das Bundesamt für Migration kaputtsanierte, ist die Asylpolitik total aus dem Ruder gelaufen. Mehrkosten, längere Verfahren und mehr Kriminalität sind die Folge. Eine dringende Forderung ist: Weniger Familiennachzug aus Drittstaaten, denn diese Personen gehen oft direkt in die Sozialhilfe. In diesen beiden Bereichen könnten wir die jährliche Zuwanderung massiv kürzen und damit Luft schaffen, damit die Zuwanderung von Spezialisten aus Drittstaaten und Fachkräften aus der EU weiter möglich sind. Zudem braucht es aber ein klares Nein zu den Forderungen der Gewerkschaften, welche unter dem Deckmantel der Bilateralen Verträge den liberalen Arbeitsmarkt und das liberale Mietrecht aushöhlen wollen. Stattdessen will die FDP massiv in die Ver-

kehrsinfrastruktur investieren. Sei es in die Ost-West-Achse beim öV, wo wir Neubaustrecken, Beschleunigungen und den 15-Minuten-Takt fordern, sei es im Fertigstellen des Autobahnnetzes und dem besseren Zubringer zu den Agglos. Wichtig, dass sich die FDP auch lokal mit diesen Themen befasst. Unsere Infrastruktur soll so gut sein wie eine Schweizer Uhr! Also klare Worte des Generalsekretärs, die auf breite Zustimmung stiessen. Abgerundet hat er seine dezidierte Meinung und jene der FDP mit Ausführungen zur EU, zu den bilateralen Verträgen und zu Steuerabkommen und Abzockervorlage. Grosser Applaus und breite Zustimmung zeigten am Schluss, dass heisse Fragen angesprochen wurden und gehofft wird, dass 2013 mindestens einige brennende Probleme einer Lösung näherkommen. Die FDP wird daran arbeiten. Rolf Hegetschweiler

persönlich Stefan Brupbacher Stefan Brupbacher ist seit 2007 Generalsekretät der FDP-Die Liberalen Schweiz in Bern. Rechtswissenschaft an der Uni Zürich studiert, dann doktoriert und 2002 seine Dissertation mit summa cum laude abgeschlossen und dafür den Prof.-Walter-Hug-Preis erhalten. Zwei Mastertitel erworben, einer für internationale Beziehungen und Wirtschaft und später noch für internationales Wirtschaftsrecht an den Universitäten Bologna und Washington. 2002 bis 2004: Anstellung bei den Parlamentsdiensten im Bundeshaus, anschliessend bei Novartis als Rechtsberater von Daniel Vasella. Vor seinem Stellenantritt bei der FDP Schweiz 3 Jahre beim Wirtschaftsverband EconomieSuisse.

Über die Arbeit der Supportorganisation

Spital: Für eine erfolgreiche Vernehmlassung

Zum einjährigen Bestehen der Supportorganisation Energieregion Knonauer Amt.

Die SP Bezirk Affoltern ersuchte im letzten November um eine Vernehmlassung über die Zukunft des Bezirksspitals. Entsprechend erfreut nehmen wir zu Kenntnis, dass als Ergebnis des Workshops der Betriebskommission und der Delegierten des Spitalzweckverbandes nun eine solche Vernehmlassung vorgesehen ist. Die SP Bezirk diskutiert die Frage der zukünftigen Rechtsform offen, sieht aber grossen Klärungsbedarf. Wichtig für uns sind in erster Linie die Fortsetzung des «Modells Affoltern» sowie die Mitsprache der Gemeinden und der Bevölkerung. In diesem Sinne anerkennen wir, dass die Spitalführung heute die richtigen Fragen diskutiert (Vgl. «Anzeiger» vom 18. Januar). Damit die Vernehmlassung erfolgreich sein wird, erachten wir aber drei Punkte als entscheidend, um die wir in einem Schreiben an die Betriebskommission ersuchen werden:

Die Energieregion Knonauer Amt hat das Ziel, bis ins Jahr 2050 den im Bezirk benötigten Strom und die benötigte Wärme möglichst selber aus erneuerbaren Energien zu produzieren. Damit sollen ein Beitrag zur Energiewende geleistet und Arbeitsplätze im Bezirk geschaffen werden. Um die Umsetzung dieser Idee voranzutreiben und die Gemeinden bei ihren Massnahmen zu unterstützen, wurde im Januar 2012 eine parteipolitisch neutrale Supportorganisation gegründet. Was ist in der Zwischenzeit passiert,

und welche konkreten Projekte werden zurzeit verfolgt? Diese Fragen sollen an der Feier zum ersten Jahrestag der Gründung der Supportorganisation beantwortet werden. Zu dieser sind alle Interessierten herzlich eingeladen. Sie findet am Mittwoch, 13. Februar, von 20.15 bis 22 Uhr in der UmweltArena, Türliackerstrasse 4, Spreitenbach statt. Es besteht die Möglichkeit (gegen einen Unkostenbeitrag von 25 Franken) um 18.30 Uhr an einer Führung durch die Ausstellung der UmweltArena teilzunehmen. Anmeldung: olihof@hotmail.com. Olivier Hofmann, Präsident Supportorganisation Energieregion, Hausen

Ein besonderes Ereignis Das Konzert vom letzten Samstag, 19. Januar im Gemeindesaal Bonstetten, aufgeführt durch die Musikgesellschaft Stallikon war ein besonderes Ereignis. Schon beim ersten Stück, dem General-Guisan-Marsch war unsere ganze Aufmerksamkeit dem Stück gewidmet, das sehr lebendig und mit grossem Können den Abend einleitete. Weiter ging es dann mit dem Tango Argentina, der bei einigen Zuhörern Bewegung in die Beine brachte. Das eher sinnliche Stück von Chopin «Nocturne, Op. 10, no. 3 liess das Publikum still und besinnlich werden und mit der First Suite in Eb for Military Band wurde es wieder beschwingter im Saal. So ging es weiter mit einem vielseitigen Angebot und zuletzt beim Stück Macarena wurden alle Besucher

mitgerissen und fingen an zu singen. Die Mitwirkung der Jungmusikantinnen und Jungmusikanten gab dem Abend eine besondere Note und toll, dass sie dabei mitgemacht haben! Ein grosses Kompliment Matthias Gretler, der dem Publikum witzig und gekonnt die Musikstücke näherbrachte und daraufhin die Platten in seiner selbst gebauten Jukebox auflegen «musste». Musikalisch wie auch für das Gemüt war es ein grossartiger unvergesslicher Abend. Dass die Musikgesellschaft auch schon in der Stiftung Solvita im Götschihof aufgetreten ist und die Bewohner voll integrierte, verdient einen besonderen Dank. Dorothea Funk, Mettmenstetten

1. Neben der «Gemeinnützigen Aktiengesellschaft» muss zwingend das Modell mit angepassten Zweckverbandsstatuten auf vergleichbar ausgearbeitetem Niveau vorliegen. Nur in Kenntnis der Alternativen ist ein sorgsamer Urnenentscheid möglich. Bisher ist der Zweckverband ohne Argumente mit Schlagworten wie «unzeitgemäss» oder «mangelnde Flexibilität» verworfen worden. Das genügt klar nicht. 2. Neben den Bezirksparteien und der Bezirksärzteschaft sind auch weitere Akteure des Gesundheitswesens in die Vernehmlassung aufzunehmen. Gerade weil das «Modell Affoltern» auf den Austausch zwischen allen Betroffenen baut, sind diese auch anzuhören. 3. Die Vernehmlassung soll Rückmeldungen in Bezug auf den Grundsatz und die konkrete Ausgestaltung der Rechtsform ermöglichen. Bei allanzeige

Feuerwehr und Polizei unter einem Dach In meinem Beitrag für das neue Safety-Center vom 18. Januar ist mir ein Missgeschick passiert: Der polizeiliche Trakt umfasst wohl mehrere Arrestzellen und selbstverständlich wird der Posten im Falle einer Zellenbelegung 24 Stunden besetzt sein. Allerdings ist eine solche Präsenz rund um die Uhr nicht a priori vorgesehen. Schliesslich darf davon ausgegangen werden, dass sich die kriminelle Energie und damit die Belegung der Zellen in Grenzen hält. Daniel Eichenberger

fällig kritischen Rückmeldungen sind sowohl in Bezug auf Grundsatz und Inhalte als auch in Bezug auf den Zeitplan Anpassungen vorzunehmen. Eine gelungene Vernehmlassung bietet die Möglichkeit, Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen, welche die Spitalträgerschaft in den letzten Jahren selbstverschuldet verspielt hat. Denn das Gelingen oder Scheitern des Spitals liegt wohl nicht alleine in der Frage der Rechtsform, sondern auch im Handeln der verantwortlichen Personen. Als konstruktiv beschreibt der designierte Präsident der Betriebskommission die heutige Zusammenarbeit in der Trägerschaft. Konstruktiv und kritisch – so soll es sein und so versteht die SP Bezirk ihr Engagement in der Frage nach der Zukunft des Spitals. Für die SP Bezirk Affoltern: Moritz Spillmann


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Gewerbe

Freitag, 25. Januar 2013

«Letschti Liebi»

Grosse Oper

Jörg Schneider und Ensemble zeigen in Affoltern eine Dialekt-Komödie. > Seite 15

200. Geburtstag Giuseppe Verdi: Hugo Kaspar referiert in der Bibliothek Wettswil. > Seite 16

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Weiter siegreich Der Schachclub Wettswil gewinnt auch gegen das Team Nimzowitsch. > Seite 19

Kreativ, farbig, fröhlich Rahmen glänzen auch am neuen Ort Frühlingskurse im Atelier Langhi, Hausen

Das Atelier Türlersee war in Stallikon als Zügelhelfer gefragt

Nach einer kurzen Winterpause geht es wieder kreativ, farbig, fröhlich weiter im Atelier Langhi im Weisbrod-Areal 3 in Hausen.

Normalerweise rahmt er Bilder – und sieht sie dann nie wieder. Nicht so in diesem Fall. Als es zwei von ihm in Szene gesetzte Riesen-Puzzles zu zügeln galt, wurde Walter Spillmann als Fachmann zugezogen.

aus. Die Kinder lernen im sicheren und heimeligen Werkstatt-Atelier neue Materialien, Techniken und Fertigkeiten kennen. Sie erschaffen ihr eigenes Werk zusammen mit anderen Kindern.

Neu konnte Nadine Urmi als Kursleiterin gewonnen werden. In ihrem Maskenbaukurs können Kinder ab 8 Jah- Infos und Anmeldung unter www.atelier-langhi.ch. ren und Erwachsene ihre eigene Fasnachtsmaske kreieren. Maske fertig, farblich passende Kleider anziehen und ab an die Fasnacht. Für das Osterfest lassen sich aus Filz wunderbare Nester und Eier basteln. Das Thema Recycling wird im Erwachsenenkurs «Kugelkon- Kinderhände sind am Werk ... struktionen aus Recyclingmaterial» aufgegriffen und spannend umgesetzt. Alle Kurse finden im angenehmen Atelier-Ambiente statt. Gemeinsames und kreatives Arbeiten und sich dabei gegenseitig zu neuen Werken inspirieren, zeichnen diese kurzweiligen Kurse ... im Atelier Langhi in Hausen. (Bild zvg.)

Ein Serum gegen Linien und Falten Drogerie Pfister im Zeichen von Estée Lauder Hautzellen brauchen Energie, damit all ihre Funktionen reibungslos ablaufen können. Doch mit zunehmendem Alter nimmt ihr natürliches Energielevel ab, Linien und Falten bilden sich. Mit dem Perfectionist [CP+R] Serum präsentiert Lauder ein echtes Highlight, das neue Standards in der AntiAging-Pflege setzt. Die Haut wird sofort mit neuer Power versorgt und der Gehalt des «Hautbaustoffes» Kollagen wird nach einer Woche um mehr als 250 Prozent! gesteigert. Linien und Fältchen werden dadurch sofort und langfristig gemildert – die Haut ist fühlbar geschmeidiger, sichtbar glatter und strahlender. Zwei innovative Technologien und eine einzigartige Kombination von Wirkstoffen, machen so die effektive Rundum-Abwehr gegen vorzeitige Hautalterung möglich.

«Kraftfeld» gegen Falten Im neuen Serum steckt ein neuartiger Komplex aus Aminosäuren und Proteinen. Dieser schafft eine Art virtuelles «Kraftfeld» gegen Falten, indem er die hauteigenen Regenerationsfunktionen stärkt und die Produktion der «Baustoffe» der Haut fördert. Das natürliches Energiepotential wird wieder ge-

steigert und alle Funktionen in der Hautschicht können wieder auf einem optimalen Level ablaufen. Tests belegen, dass der Energielevel der Haut in nur einem Tag bereits um 54% gesteigert wird. Perfectionist [CP+R] Serum nimmt Linien und Falten, dank einer Kombination von hochwirksamen Inhaltsstoffen gezielt ins Visier und reduziert diese nachweislich. Zudem kurbeln die Inhaltsstoffe die Kollagen-Produktion in kurzer Zeit signifikant an und stärken dadurch das natürliche Stützgewebe der Haut.

Linien und Falten optisch reduziert Und für alle, die schnelle Ergebnisse sehen wollen, bietet das neue Perfectionist Serum lichtreflektierende Pigmente und spezielle Polymere, die das Licht streuen. So werden Linien und Falten bereits direkt nach der ersten Anwendung optisch reduziert. Vom 28. Januar bis 9. Februar steht die Topwell Drogerie Pfister ganz im Zeichen von Estée Lauder. Es erwartet jede Kundin beim Kauf von Estée-LauderProdukten im Wert von 80 Franken ein schickes violettes Necessaire im trendigen Reptil-Design. Freuen darf frau sich ausserdem auf wertvolle Proben von hochwirksamen Pflege- und Makeup-Highlights.

Um das Motiv sei es ihr nicht gegangen, verrät Patricia Appenzeller vor einem vierteiligen Bild mit alten Seefahrer-Karten: «Das war das grösste, das es gab.» Das Puzzle hat 18 240 Teile, ist fast drei Meter breit und über zwei Meter hoch. Beim zweiten Puzzle derselben Grösse war die Auswahl schon grösser. Patricia Appenzeller hat sich für ein Tropenwald-Paradies entschieden. Rund vier Monate sei sie an jedem der beiden dran gewesen – neben der Arbeit –, verrät die passionierte Puzzlerin. «Für mich ist es eine beruhigende Sache», sagt sie. Daraus könne aber zuweilen auch fast eine Sucht werden. Für seine Frau liess Bezirksratskandidat und Alt-Kantonsrat John Appenzeller die beiden Puzzles dann professionell rahmen – und zwar im Atelier Türlersee bei Walter Spillmann. «Ich wusste gar nicht, dass es so grosse Puzzles gibt», verrät dieser. Auch für

Vom Attikageschoss hinunter: Bei einem Sechs-Quadratmeter-Puzzle im kostbar vergoldeten Rahmen sind Kraft und Sorgfalt angesagt. (Bild Thomas Stöckli) ihn war der Auftrag eine besondere Herausforderung: «Rahmen dieser Grösse gibt es heute nur noch in Museen», sagt er. Die Weiss-Blattvergoldung habe er in der Garage anbringen müssen, weil er den Holzrahmen sonst schlicht nicht mehr aus dem Atelier gebracht hätte. Ein Schlüsselthema war, das Gewicht möglichst tief zu halten. Das

Puzzle – auf Packpapier geklebt – steckt deshalb zwischen Plexiglas und aufgeschäumtem Kunststoff. Doch auch so hatten die Möbelpacker noch genug zu schleppen. Es galt schliesslich, die gerahmten Puzzles aus der alten Wohnung in Stallikon hinaus und rund 200 Meter Luftlinie entfernt in die neue Wohnung herein zu zirkeln ... (tst.)

Hektik des Alltags hinter sich lassen Sonja Moser bietet Feldenkrais-Gruppenkurse an In ihren Feldenkrais-Kursen lädt Sonja Moser ein, selbst die eigenen Möglichkeiten zu entdecken. Diese Methode richtet sich an Menschen jedes Lebensalters, die Gesundheit und Lebensqualität stärken wollen. Während einer Stunde den hektischen Alltag hinter sich lassen. In den eigenen Körper eintauchen und zu sich selbst in Beziehung treten – in der Feldenkrais-Arbeit wird nicht ein «Ideal» angestrebt. Es gilt seine eigenen, oft «schlummernden» Bewegungsmöglichkeiten wahrzunehmen. Diese Lernmethode hilft, körperliche Blockaden zu lokalisieren. Der allgemeine Kraftaufwand kann durch differenziertes Benützen von Skelett, Muskeln und Bewegungsfolgen minimiert werden. Körperliche Blockaden können so vom anzeige

Hindernis zu einem Teil des Ganzen werden, bestenfalls lösen sie sich auf. Sich neugierig auf die Anweisungen der Feldenkrais-Lehrerin einzulassen, ist ein Gewinn in vielerlei Hinsicht. Anstatt mechanisch zu üben, erforschen die Kursteilnehmer ihre Bewegung und Absichten. Sie können lernen, ihr Gewicht an die Knochen und den Boden abzugeben, damit die Muskeln und Gelenke für die Bewegung freier werden. Fortbewegen bei minimalem Kraftaufwand ist ein befreiendes Erlebnis. «Ich möchte, dass man lernt und nicht unterrichtet wird.» Zitat vom Physiker Dr. Moshé Feldenkrais (1904–1984).

Sonja Moser. (Bild zvg.) Gruppenkurse: Entspannung für Schultern und Nacken, fünfmal vom 20. Februar bis 20. März, Rü-

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Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Freitag, 25. Januar 19.00 Filmabend für 1. und 2. Oberstufe in der Chilestube Sonntag, 27. Januar 10.00 Regional-Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan Donnerstag, 31. Januar 12.00 Curry à la Christian, ein gluschtig-fruchtiges Zmittag Anmeldung bitte bis 29. Januar an Esther Scherer Telefon 044 761 66 93

Freitag, 25. Januar 16.00 Club 4 im Pfarrhauskeller Kappel Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi Dienstag, 29. Januar 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 25. Januar 17.00 Kolibri im Chilehuus 18.00 Jugengottesdienst Sonntag, 27. Januar Ab 9.00 Uhr Morgenessen in der Kirche zur Halbzeit im Konfirmandenjahr Anschliessend Gottesdienst «Vom Sehen» in vier heiligen Gängen, Pfr. W. Schneebeli mit Konfirmandinnen und Konfirmanden Mittwoch, 30. Januar 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfr. W. Schneebeli

Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 27. Januar 10.00 Taufgottesdienst mit Pfrn. S. Sauder Taufe von Saskia Krattinger, Bonstetten Mitwirkung der Konfirmanden Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 27. Januar 11.00 Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Dienstag, 29. Januar 16.00 Fiire mit de Chliine. Für Kinder von 0 bis 6 Jahren mit ihren Begleitpersonen in der Kirche Freitag, 1. Februar 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche mit anschliessendem Frühstück

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst mit Jren Omlin, Seelsorgerin der Pfarrei Affoltern

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 im Kapitalsaal Samstag, 26. Januar LAufmerksamkeit: Ein Tag gemeinsam unterwegs von Zürich nach Kappel. 9.30 Uhr ab Zürich. (Laufzeit ca. 6 h). Möglichkeit im Kloster zu übernachten. Reservierung erforderlich: Tel. 044 764 88 10 Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 17.15 Im Klosterkeller: Musik und Wort mit Jomtov Klezmerband Jiddische Musik mit Gedichten und Anekdoten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.– inkl. 1 Getränk) Anmeldung erforderlich: Telefon 044 764 88 10 Donnerstag, 31. Januar 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Sonntag, 27. Januar 17.00 Kirche Stallikon: Abendgottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Schwarze Schafe in der Bibel» Fahrdienst: Anmeldung, 19. Januar Telefon 044 700 25 69 Mittwoch, 30. Januar 20.00 Chor Changing Times Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon Donnerstag, 31. Januar 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Konzert im Kirchgemeindesaal Wettswil 19.30 Open Mic 20.00 Konzert Anna Aaron Eintritt Fr. 10.–

Ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst mit Vikar Fabio Carrisi Donnerstag, 31. Januar 9.30 (neue Zeit!) Fiire mit de Chline anschliessend Kafi im Pfarrhus 14.00 Seniorennachmitttag im Giebel

Samstag, 26. Januar 8.30 bis 11.00 Uhr Ökum. Frauengesprächsgruppe in der ref. Kirche 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 27. Januar 7.30 Spirituelle Wanderung Treffpunkt in der Kirche 9.00 Eucharistiefeier 10.00 Wort-Gottes-Feier mit Kommunion in Hedingen 11.00 Santa Messa Freitag, 1. Februar 19.00 Orgelvesper mit Rosemarie Ott in der kath. Kirche (s. Artikel im Forum)

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst in Knonau Predigt: Fabio Carrisi 9.45 Fahrdienst ab Pfarrhaus Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli (Kloster Kappel) Mittwoch, 30. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier in der kath. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 25. Januar 19.00 Concerti piccoli, «voci eleganti» Petra Elmer (Sopran) Roman W. Bolliger (BassBariton), Mirco Bergo (Piano) ref. Kirche Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber; rich Eder (Orgel) Taufe von Jonas Erik Rudhe, Sohn von Bengt und Claudia Rudhe, Morgenhölzlistr. 25 anschliessend Kirchenkaffee Montag, 28. Januar 15.30 Kolibri, Kirchgemeindehaus Mittwoch, 30. Januar 12.00 Club4 Mi-Gruppe Kirchgemeindehaus Donnerstag, 31. Januar 12.00 Club4 Do-Gruppe Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Simon Luca Steiner Pfarrerin Elisabeth Armingeon und Katechetin Tanja Neukom mit den 3. Klass-Untikindern Cordula Aeschbacher, Orgel 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Elisabeth Ochsner

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 25. Januar 18.30 Jugend-Chile Sonntag, 27. Januar 9.30 Gottesdienst Pfrn. Irene Girardet Fischer Anschliessend Chilekafi Montag, 28. Januar 15.45 Kolibri

Haus- und Tiersitter Seit 20 Jahren zufriedene Kunden. Pflanzen, Garten, Tiere. Präventive Massnahmen gegen Einbrüche. Katzenfütterung ab Fr. 20.– pro Tag, exkl. Futter, ohne Km-Zuschläge oder Wochenend-Zuschläge. Nagetiere und Vögel in Pension ab Fr. 6.– pro Tag, exkl. Futter. Hunde auf Anfrage, Tier-Taxi: holen und bringen z. B. Tierarzt usw. Telefon 076 565 78 79

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 27. Januar 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 27. Januar 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 27. Januar 10.30 Gottesdienst Thema: Danken/Dankbarkeit 2. Korinther 4, 6–18 Sonntagsschulen/Unterricht

Gemeinde für Christus Schulweg 1 Ottenbach, Sonntag, 27. Januar 14.00 Gottesdienst Wir heissen Sie herzlich willkommen

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 26. Januar 17.00 Wortgottesfeier Sonntag, 27. Januar 11.00 Wortgottesfeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 26. Januar 18.30 Santa Messa Sonntag, 27. Januar 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski Dienstag, 29. Januar 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen Mittwoch, 30. Januar 9.30 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Mettmenstetten

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 27. Januar 10.30 Eucharistiefeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 26. Januar 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 27. Januar 9.45 Gottesdienst Pfr. Ueli Baltensperger «Wegbereiter» Kinderhüeti, Kids-Treff 17.00 Konzert «Philharmonic Brass Zürich – Generell5» Montag, 28. Januar 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 30. Januar 19.00 Infoabend Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 27. Januar 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Neu-motiviert; Kinderhort

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Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 26. Januar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 27. Januar 10.00 Euchristiefeier gestaltet durch die Firmanden anschliessend Apéro Dienstag, 29. Januar 19.30 Abendmesse anschliessend Gebetsgruppe Mittwoch, 30. Januar 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 31. Januar 19.00 Rosenkranz Freitag, 1. Februar 9.00 Herz-Jesu-Gottesdienst mit Aussetzung des Allerheiligsten

Singen und tanzen können viele. Aber zaubern? Stimmen Sie für den

«wer ballast abwirft, gewinnt leichtigkeit»

Februar-Programm 2013

Massagepraxis

Dienstag, 5./12./19./26. Februar SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger+Team, 044 761 58 94

Frau Sigi Weber, dipl. Masseurin Mitteldorfweg 25, 8915 Hausen a. A. Tel. 044 764 06 76 oder 079 705 64 36

Mittwoch, 6. und 13. Februar FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Kath. Pfarreizentrum: 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 7. Februar 2013 WANDERUNG Dietwil–Ballwil Wanderzeit: ca. 3¼ Std. 7.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitg./Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag, 14. Februar 2013 THEATERAUFFÜHRUNG Banküberfall, Komödie in 10 Szenen von Paul Steinmann Seniorenbühne Zürich 14.00 Uhr, Kasinosaal, Affoltern Eintritt frei – Kollekte Organisation: Arbeitsgruppe für Seniorendienste Donnerstag, 21. Februar 2013 SCHNEESCHUHWANDERUNG Ost- oder Zentralschweiz, nach Verhältnissen Schneeschuh-Miete vor Ort Wanderzeit: 2½ Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitg./Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43

Klassische Ganzkörpermassage Fr. 60.– Rücken-Nacken-Massage Fr. 40.– Manuelle Anti-Cellulite-Massage Fr. 40.– Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Kosmetikstudio Mandy Weber Gomweg 1, 8915 Hausen am Albis Telefon 078 752 01 14 «Gönnen Sie sich einen Moment des Wohlbefindens» Kosmetikbehandlung ab Fr. 75.– Manicure ab Fr. 30.– Diverse Körperenthaarungen Ich freue mich auf Sie!

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Donnerstag, 21. Februar 2013 SPAZIERGRUPPE: Uitikon–Urdorf Spazieren: 1½ Std. 9.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittagessen: Restaurant Bahnhöfli Leitg./evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Kein MITTAGSTISCH im Februar Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42

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Gewerbe

Freitag, 25. Januar 2013

13

Bruttogewinn trotz neuer Geschäftsstelle Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden freut sich über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 Auch im vergangenen Geschäftsjahr 2012 darf die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden wieder einen erfreulichen Abschluss präsentieren. Die Bilanzsumme wurde um 30,5 Mio. Franken auf 389,3 Mio. Franken erhöht. Die Kundenausleihungen stiegen auf 333,4 Mio. Franken und die Kundengelder auf 295 Mio. Franken. Trotz der neuen Geschäftsstelle, welche im Juli 2012 in Obfelden eröffnet wurde, konnte ein Bruttogewinn von 2,74 Mio. Franken erarbeitet werden. Der ausgewiesene Jahresgewinn liegt mit 466 053 Franken leicht unter dem Vorjahr und wird nach der Verzinsung des Genossenschaftskapitals mit 6% vollumfänglich den offenen Reserven zugewiesen. Die stillen Reserven konnten mit 1,4 Mio. Franken dotiert werden und betragen neu 24,65 Mio.

Franken. Dieser erfreuliche Eigenmittelzuwachs erhöht die Sicherheit der Bank.

256 neue Genossenschafter Zudem durfte die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden 256 neue Genossenschafter begrüssen und der Gesamtbestand ist auf 3435 Mitglieder angewachsen. Alle Mitglieder profitieren von den Vergünstigungen und Aktionen, die Raiffeisen während des ganzen Jahres anbietet. Die Generalversammlung findet dieses Jahr am Freitag, 15. März, in Obfelden statt. Die Mitglieder werden speziell eingeladen. Der Verwaltungsrat und die Mitarbeiter der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden freuen sich, wenn möglichst viele Genossenschafter daran teilnehmen werden. Neue Mitglieder sind jederzeit willkommen. (pd.)

Geschäftsstellenleiter Claudio Albasini vor dem stattlichen Bau an der Dorfstrasse in Obfelden. (Archivbild)

Mit 79 Jahren - Jetzt erst recht! Vincenzo Turco: in 7 Monaten 9 kg leichter Vincenzo Turco aus Affoltern fühlt sich heute täglich pudelwohl. Er berichtet, wie er mit Sonja Humbels Hilfe in sieben Monaten neun Kilogramm abnahm.

Fünf der sechs Leimbinder, die das Dach tragen werden, waren am Dienstagabend bereits montiert. (Bilder zvg.)

In die Zukunft bauen Zusätzliche Halle für Schmid AG Entsorgung und Recycling

E

in besonderer Schwertransport zirkelte vergangenen Montagmorgen aus Bremgarten kommend durch Affoltern. 42 Meter lang, brachte er doch sechs je 38 Meter lange Leimbinder für die Schmid AG Entsorgung und Recycling. Die verleimten Hölzer tragen schon bald das Dach einer neuen Halle. So lang müssen sie sein, damit der Bau im Innenraum ohne Pfeiler auskommt. Und weshalb Holz? «Wegen der Brandgefahr», verrät Alfred Schmid: «Das Holz bleibt relativ lange stabil, während Metall bei grosser Hitze in sich zusammenbricht.» Die neue Halle wird rund 40 mal 31 Meter gross und bietet dringend benötigten Raum für verschiedene Güter, aber primär Kunststoff und Papier. «Der Gewässerschutz schreibt vor, dass alles unter Dach lagern muss», erklärt Alfred Schmid. Die untere Hälfte besteht aus Beton, die obere aus Holz mit einer Blech-Fassade. Spätestens bis Ende Februar soll die Halle fertiggestellt sein. Am 21. März geniesst hier nämlich der Frühlingstreff Wirtschaft–Politik Gastrecht. «Wir bauen in die Zukunft», hält Alfred Schmid fest und meint damit nicht nur die immer grösseren Maschinen, die zum Einsatz kommen, sondern auch die steigende Nachfrage nach seinen Dienstleistungen. Und grössere Mengen kämen schliesslich auch der Kundschaft zugute – in Form von attraktiven Preisen nämlich. (tst.)

Erst galt es, die verleimten Hölzer um so manche Engstelle zu zirkeln.

Imposantes Bild: 38 Meter lang sind die Leimbinder, 42 Meter der ganze Zug.

Ich konnte kaum mehr Treppen steigen, ohne dass ich grosse Schmerzen in meinen Knien verspürte. Leider brachten auch die Physiotherapien keine Linderung mehr und mein Arzt riet mir, abzunehmen. Mit 79 noch möglich? Ich sagte mir: «Vincenzo, du hast in deinem Leben so viel erreicht und du schaffst auch das! So versuchte ich es, wie die meisten von uns, mit weniger essen. Vergebens! Mein Gewicht erhöhte sich sofort, als ich wieder in meiner Gewohnheit weiter ass. Eines Tages erzählte mir mein Sohn von ParaMediForm, da er sich verständlicherweise sehr um mein Wohlbefinden und die damit verbundene Gesundheit – das grösste Gut im Leben – sorgte. So überwand ich mich und vereinbarte einen Termin für eine unverbindliche Kennenlern-Stunde. Meine Freude war noch grösser, als ich feststellte, dass Sonja Humbel sehr gut italienisch spricht. Das war wie ein Zückerli für mich, das kein Fett ansetzt! So entschloss ich mich, mit einer individuellen Unterstützung meine Ernährung umzustellen und in gemässigtem Tempo abzunehmen. Es zeigte sich sehr schnell, wie wichtig die Beratung für mich war. Ich lernte mit 79 Jahren, was mir besonders gut tut. Mit Sonja Humbels professioneller Beratung erkannte ich sukzessive, welche Lebensmittel zu welchem Zeitpunkt und in welcher Menge von zentraler Bedeutung für mein Wohlbefinden sind. «Endlich habe ich verstanden, welche Ernährung für mich die Richtige ist», sagte ich nach kurzer Zeit meinem Sohn, der es kaum glauben konnte, solche Worte aus meinem Mund zu hören. Wöchentlich wurde ich von Neuem motiviert, dran zu bleiben. Ich fühlte mich von Anfang an verstanden, was massgeblich zum Erfolg beitrug. Ich durfte sogar auch mal mein Glas Rotwein trinken und konnte immer genügend essen, was bei einem Italiener meiner Generation auch heute noch fast ein «Muss» ist. Heute weiss ich, dass mich mein Gewicht mit dieser Methode in Ruhe lässt und ich mich genüsslich

Vincenzo Turco vorher ...

... und nachher. (Bilder zvg.)

meinen glücklichen 79 Jahren widmen kann. Es fehlt mir ja an gar nichts! Seit ich meine 9 kg verloren habe, kann ich wieder schmerzfrei gehen und Treppen steigen. Nach meiner Ernährungsumstellung konnte ich schon nach kurzer Zeit endlich wieder durchschlafen. Mit 79 Jahren eine ganz neue Lebensqualität! Hätte ich früher von ParaMediForm gewusst, wäre ich schon längst hingegangen. Heute fühle ich mich um Jahre jünger und viel leichter, da sich auch meine Verdauung endlich positiv verändert hat. Plötzlich spüre ich eine neue Vitalität, Tag für Tag!

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Wir haben Betriebsferien bis am 3. Februar 2013

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Am 6. Februar um 19 Uhr findet im Central das grosse Käsevergnügen statt. Rolf Beeler zelebriert seine Käse und die erlesenen Weine werden von Ruedi Müller vorgestellt.

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ab 9.30 Uhr servieren wir • verschiedene Brotsorten, Fleisch und Käseplatte • Geräucherten Lachs mit frischem Meerrettich • Appenzeller Bienenhonig, Konfitüren und Butter • Cerealien, Birchermüesli, verschiedene Joghurt • Früchte und natürlich Kaffee, Tee, Schokolade und Orangenjus • verschiedene Eierspeisen • Rösti mit Käse überbacken • Geräuchertes vom Üetliberg (Coppa, Landrauchschinken, Rohschinken, Speck) • Marinierten Schwartenmagen • Gebratenes Gemüse mit Sauerrahm • mehrere Fruchtsäfte • ab ca. 10.30 Uhr servieren wir Sonntagsbraten mit leckeren Beilagen. Erwachsene CHF 45.– Kinder 3-12 Jahre CHF 2.– pro Lebensjahr DIE NÄCHSTEN TERMINE: 3. Februar 2013 3. März 2013 31. März 2013 Oster-Brunch 21. April 2013 Frühlings-Brunch 12. Mai 2013 Muttertags-Brunch Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter 043 466 10 50 oder info@hotel-oktogon.ch .

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Restaurant Linde

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Ottenbach

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Montag bis Freitag Täglich 4 Mittagsmenüs ab Fr. 16.– Mo – Fr

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Tel. 044 761 64 24 www.il-tiglio.ch

Mettmenstetten

Affoltern a.A. Knonau

Fam. F. Küng 5634 Merenschwand Tel. 056 664 12 59

Metzgete 25. Januar (ab 17 Uhr) 26. Januar (ganzer Tag) 27. Januar (ganzer Tag) Wir freuen uns auf Ihren Besuch Familie Küng

Nächster Event am

23. Februar 2013 Theater Brunnen mit «Eifersucht – Drama für drei Faxmaschinen» Vreni Spinner und Team Tel. 044 767 02 01 Fax 044 768 30 62

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Gutbürgerliche, saisonale Küche

Täglich 4 Mittagsmenüs ab Fr. 13.50 Öffnungszeiten: Di. – Sa. 8 – 23 Uhr, So. 9 – 23 Uhr Auf Ihren Besuch freut sich das Aemtlerstübli-Team Zürichstr. 54, 8910 Affoltern a.A. Tel. 044 761 08 15, info@aemtlerstuebli.ch www.aemtlerstuebli.ch


Veranstaltungen

Freitag, 25. Januar 2013

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«Letschti Liebi» in Affoltern Jörg Schneider und Ensemble zeigen Dialekt-Komödie von Joe DiPietro Jörg Schneider und Ensemble zeigen eine Liebesgeschichte besonderer Art. Das einmalige Gastspiel findet am Mittwoch, 6. Februar, um 20 Uhr in der Aula Ennetgraben statt.

Vor dem Kindermaskenball steigt der traditionelle Umzug. (Bild zvg.)

«Der Wilde Westen» Hediger Kinderfasnacht am 2. Februar Der Schachensaal wird zur Westernstadt mit Saloon: Alle Cowboys, Cowgirls, Indianer, Ladies, Revolverheldinnen und Fährtenleser sind zur Kinderfasnacht eingeladen. Auch dieses Jahr werden die tollsten, kreativsten, ideenreichsten und natürlich selbst gemachten Kostüme ausgezeichnet. Anmeldung für die Prämierung ist vor dem Start des Umzuges. In den Kategorien Einzelmasken, Gruppenmasken und Familienmasken werden die Verkleidungen durch eine neutrale Jury bewertet. Besammlung zum traditionellen Kinderumzug ist um 13 Uhr bei der

Kreuzung Frohmoos-/Gehrstrasse – Abmarsch ist um 13.30 Uhr. Der Umzug wird auch dieses Jahr von den Vollgashöcklern und diversen Gast-Guggen musikalisch begleitet. Beim anschliessenden Kindermaskenball um ca. 14.30 Uhr in der Schachenturnhalle ist Spiel und Spass garantiert und auch die Guggen werden nochmals aufspielen. Fürs Kulinarische ist natürlich ebenfalls gut gesorgt: Gluschtige Würste, kreative Kuchen und Getränke versorgen die hungrigen Mägen. Das OK Kinderfasnacht des Familien-Forums freut sich auf einen tollen Umzug und zahlreiches Erscheinen entweder als Zuschauer oder als Masken ...

Tony-Award-Preisträger Joe DiPietros hinreissende Komödie «The Last Romance» war nach der Uraufführung im Jahr 2008 am New Yorker Broadway ein grosser Erfolg und wurde mehrfach ausgezeichnet. Das Stück ist eine Liebesgeschichte besonderer Art. Einfach, ehrlich, wundervoll erzählt. Eine Komödie voller Humor und Überraschungen, aber auch Tiefgang und leiser Trauer. Mit Heidi Diggelmann, Jörg Schneider, Anny Weiler sowie den Tenören Daniel Bentz oder Nino Aurelio Gmünder, Regie führte Dieter Kaegi.

Annäherung und Eifersucht Raffaele und Carol, zwei Menschen jenseits der 70 treffen sich in einem Park. Raffaele, ein eingebürgerter Italiener, gibt den Charmeur. Mit viel Witz und beinahe etwas aufdringlich, versucht er mit der Dame neben ihm auf der Sitzbank ins Gespräch zu kommen. Carol dagegen ist anfangs sehr zurückhaltend, kokettiert aber trotzdem mit dem älteren Herrn. Der Motor der Geschichte: Das Alter. Die Begegnungen der beiden sprühen vor Charme, Annäherung, Ablehnung, aber auch Erotik. Da ist aber auch noch Raffaeles eifersüchtige Schwester Rosa. Wie ein Damoklesschwert hängt sie über der sich anbahnenden Liebe. Ganz Ver-

Von links: Heidi Diggelmann, Jörg Schneider und Anny Weiler. (Bild zvg.) nunft, treibt sie einen Keil in diese – nach ihrer Meinung – Narretei. Am Ende nimmt die Geschichte eine Wendung, die man nie erwartet hätte.

Auch eine musikalische Sternstunde Das Tüpfchen auf dem «i» sind aber die Szenenübergänge. Ein junger Tenor, die Erinnerung Raffaeles an seine eigene Jugend und die Projektion dessen, was aus ihm hätte werden können, schafft es, aus einem schon über-

durchschnittlichen Theaterabend auch noch eine kleine musikalische Sternstunde zu machen. Das einmalige Gastspiel findet am Mittwoch, 6. Februar, um 20 Uhr in der Aula Ennetgraben in Affoltern statt. Eintrittskarten im Vorverkauf bei Papeterie Kunz, Affoltern, Telefon 044 763 50 20 sowie www.starticket.ch oder Billettofon 044 955 04 02 (10 bis 15 Uhr). Infos: www.witka.ch oder www.joergschneider.ch.

Herausforderung Migration

Tanz mit der Stimme

Vortrag an der Volkshochschule Knonauer Amt

Martin O. in der Aula Ennetgraben

Sibylle Siegwart, lic. phil. hist., Kommunikationsdienst des Bundesamtes für Migration, orientiert am kommenden Donnerstag, 31. Januar, im Mehrzweckraum des Spitals Affoltern

Martin Ulrich – Künstlername Martin O. – zeigt, was mit Stimme und Tonschlaufen alles möglich ist. Er singt mit sich selbst im Kanon und klingt, als hätte er einen Chor samt Orchester verschluckt.

Migration ist zu einem Dauerthema in den Medien geworden. In den letzten Monaten gab insbesondere die Einwanderung von Menschen aus nordafrikanischen Staaten und aus Deutschland in die Schweiz zu reden. Gründe dafür könnten unterschiedlicher nicht sein. Hochaktuell sind die Meldungen über Rückwanderungen von Schweizern in ihr Heimatland, wo sie als Sozialfälle in Erscheinung treten. Unter Migration versteht man in der Soziologie gemäss Duden die Wanderung oder Bewegung von Individuen oder Gruppen im geografischen oder sozialen Raum, die mit einem Wechsel des Wohnsitzes verbunden ist.

«Fiire mit de Chline» Am Samstag, 26. Januar, um 10 Uhr findet in der kath. Kirche in Affoltern «Fiire mit de Chline» zum 1. Mal statt. Dazu sind alle Kinder bis sechs Jahre mit ihren Eltern, Grosseltern oder anderen Bezugspersonen eingeladen. Die erste halbe Stunde ist eine Feier in der Kirche zum Thema: «Arche Noah», dann wird noch ein «Bhaltis» gebastelt. Das Vorbereitungsteam möchte mit den Anwesenden die Erleichterung über den guten Ausgang der Geschichte teilen. Das Vorbereitungsteam freut sich sehr über viele Mitfeiernde. Lucia Buess und Jren Omlin

Sibylle Siegwart vom Kommunikationsdienst des BFM. (Bild zvg.) Gegner der heutigen Einwanderungspolitik vergessen gerne, dass sich die Schweiz seit dem 18. Jahrhundert ihrer armen Bürger dadurch entledigt hat, dass man sie auswandern

liess – und oft wurden die Reisekosten durch die Behörden bezahlt! Die Fragen sind vielfältig: Welches sind die Gründe und Folgen der Migration für die Herkunfts- und Zielländer? Welches sind die Grundzüge der schweizerischen Migrations- und Asylpolitik? Warum dauern die rechtlichen Prozesse so lange? Was unterscheidet das schweizerische Rechtssystem von demjenigen anderer Länder? Wie lauten die Prognosen? Die Meinungen in der Politik und am Stammtisch sind derart kontrovers, dass der Vortrag einer kompetenten Person vom Bundesamt für Migration mit anschliessender Diskussion einen spannenden Abend erwarten lässt. Ruedi Wegmann Donnerstag, 31. Januar, 19.30 bis ca. 21 Uhr, Mehrzweckraum des Spitals Affoltern, Haus Rigi, 1. Stock, Melchior-Hirzel-Weg 40 (Wegweiser: Langzeitpflege Sonnenberg), Affoltern. Infos: www.orientiert.ch.

Squash schnuppern Bewegungstag für Kinder und Jugendliche Das MüZe Affoltern lädt zur Schnupperlektion in den Squash Club Royal nach Cham. Squash wird mit Schläger und Ball das ganze Jahr wetterunabhängig gespielt. Das Spiel ist eine ideale Ergänzung zum Schulalltag und mit viel Bewegung verbunden. Sowohl Konzentration als auch Selbstvertrauen werden dabei gefördert. Der Squash Club Royal Cham bietet am Samstag, 9. Februar, von 9.30 bis 12 Uhr die Möglichkeit diese Sportart kennenzulernen. Mit den Junioren des Squash-Clubs im Al-

ter zwischen acht und 15 Jahren werden die Spielplätze nicht nur zum Squashen genutzt, sondern auch als Mini-Turnhallen für anderes. Die Lektion wird von Marcel Arnosti (Berufstrainer mit dem eidgenössischen Fachausweis) geleitet. Mitzubringen sind Turnsachen für die Halle und Trinkflasche.

In einer universellen Sprache erzählt er wunderbare Geschichten. Er nimmt das Publikum mit auf eine Reise in verschiedenste Geräusch- und Klangwelten: Nach Arabien, Spanien, auf die Alp, an den Strand oder frühmorgens an die Autobahn. Er zieht uns in eine einzigartige Welt von Tönen, Gebärden, Melodien, musikalischen Zitate, Liedern und auch gestaltetem Lärm

aus dem Alltag: geistreich, kritisch und erheiternd.

Fragmente werden zum rhythmischmelodischen Klangteppich Ein Stimmkünstler, der effektvoll suggestive Kulissen entwirft, klanglich Gesprochenes in Spannungsfeldern zusammenführt, um zwischen witzigen Dissonanzen Unerhörtes zu erkunden. Dabei versteht er es seinen Sampler, ein kleines Holzkästchen mit wundersamen elektronischen Effekten, massvoll und präzise einzusetzen. Aus den Quellen alltäglicher Hörerfahrungen und den Weiten unserer Musikkultur werden Fragmente zu einem rhythmisch, melodischen Klangteppich zusammengesetzt und auch wieder auseinanderdividiert. Seine Stimme ist tragendes Element. Gepaart mit eindrücklicher Klarheit von Bewegung und Mimik, sowie feinsinniger Pantomime, zaubert Martin O. ein multimediales Kunstwerk in den Raum, virtuos, einzigartig, das verblüfft, mit feinem poetischem Humor erfreut und beglückend nachklingt. (hsc) Vorstellung am Samstag, 2. Februar, 20.15 Uhr,

Weitere Infos und das ganze Kursprogramm unter

Aula Ennetgraben, Affol-

www.mueze-affoltern-am-albis.ch. Anmeldungen

tern. Barbetrieb und

bis 1. Februar an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse

Abendkasse ab 19 Uhr,

136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch.

Vorverkauf Buchhandlung

Martin O. nimmt das Publikum mit auf eine Reise in verschiedenste Geräusch- und Klangwelten. (Bild zvg.)

Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.


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Veranstaltungen

agenda

Grosse Oper mit Verdi in Wettswil

Freitag, 25. Januar

Freitag, 25. Januar 2013

Affoltern am Albis

Hugo Kaspar referiert in der Bibliothek

20.15: «Widertäktigs» - Volksmusik - Ländler im weitesten Sinne. Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Reservieren unter Tel. 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Er ist wieder da: der Säuliämtler Opernexperte Hugo Kaspar. Am Freitag, 1. Februar, referiert er um 20 Uhr in der Bibliothek Wettswil.

Obfelden 19.00-19.30: «Venezianische Nächte» mit Voci Eleganti. Reformierte Kirche.

Wettswil 20.00: Ländlerabend mit dem Echo vom Adlerhorst. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Samstag, 26. Januar Affoltern am Albis 14.00: «Das Tier im Klavier». Klavier-Festival mit der Musikschule Knonauer Amt. Programm auf www.mska.ch. Weitere Konzerte um 15.30 und 17.00 Uhr. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse. 20.00: «Der alte König in seinem Exil» - Erzähltheater mit Jaap Achterberg nach dem Buch von Arno Geiger. Reservieren unter Telefon 044 762 42 42. Abendkasse ab 19.30 Uhr. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.

Hausen am Albis 13.30: Jahreskonzert des Musikvereins Harmonie Hausen unter dem Motto «Magic Moments». Leitung: Rägle Brawand. Gemeindesaal Weid. 20.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Neuland». Solistin: Cécile Grüebler, Violoncello. Leitung: Hugo Bollschweiler. Reformierte Kirche.

Kappel am Albis 09.30-17.30: LAufmerksamkeit Pilgerweg von Zürich nach Kappel. Bei jedem Wetter, keine Anmeldung. Treffpunkt in der Krypta des Grossmünsters. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Wiederum ist es ein italienischer Komponist, der nicht nur den Referenten begeistert, sondern ungebrochen das Publikum in aller Welt mit seinen vielfältigen Werken verzaubert. Denn wem Hugo Kaspar. sind die klangvol- (Bild zvg.) len Namen wie «Aida» und «Nabucco» kein Begriff? Kein Geringerer als Giuseppe Fortunino Francesco Verdi, in diesem Jahr wird sein 200. Geburtstag gefeiert, ist der

musikalische Urheber dieser und vieler weiterer Opernklassiker. Geboren 1813 in der Region Parma war Verdi ein Kind aus einfachen Verhältnissen. Bereits in jungen Jahren fiel sein musikalisches Talent auf und er erhielt Unterricht von einem Organisten im Nachbarort. Dort wurde ein musikinteressierter Mäzen auf den Jungen aufmerksam und ermöglichte ihm eine gute Schulbildung sowie Privatlektionen. Gut investiertes Geld, denkt man an die späteren Erfolge. Zunächst komponierte Verdi im typischen Stil der Zeit, welches vor allem dem Belcanto zugerechnet wird. Doch mit wachsender Reife entwickelte er einen ganz eigenen Stil, der ihn zu einem Dramatiker der Oper machte. Viele klassische – tragische wie komödiantische – Stoffe wurden von ihm für die Bühne aufbereitet, darunter Vorlagen von Shakespeare und

Aeugst am Albis Schiller. Bereits zu Lebzeiten waren seine Opern im In- und Ausland geschätzt, «Aida» erlebte gar ihre Uraufführung im fernen Kairo. Es lohnt ein genauerer Blick auf dieses lange, spannende Leben des beliebten Komponisten. Drei seiner Werke werden allein in dieser Spielzeit im Zürcher Opernhaus aufgeführt. Eine wunderbare Einführung dazu bietet Hugo Kaspar, der den Zuhörern in seinem Vortrag Verdis Leben näherbringen wird ebenso wie dessen Schaffen mit audiovisuellen Beispielen eindrucksvoll zu belegen weiss. Abgerundet wird der Abend durch einen feinen Apéro, sodass noch Gelegenheit bleibt, sich vom Opernkenner persönlich beraten zu lassen, welche Aufführung besonders lohnenswert ist.

Welche einheimischen Spechte sind bei uns anzutreffen und in welchen Lebensräumen sind sie zu finden? Wie sind die Spechte voneinander zu unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten weisen sie auf? Fragen wie diese werden am 2. Februar beantwortet. Der Anlass richtet sich speziell an naturinteressierte Familien mit Kindern im Schulalter ab Mittelstufe (Unterstufe) ohne Erfahrung in der Ornithologie. Die Veranstaltung ist kostenlos und steht selbstverständlich auch al-

len anderen interessierten Personen offen. Gemeinsam versuchen die Teilnehmer, ihren Beobachtungssinn zu schärfen, lernen die lokalen Spechtarten in der Theorie kennen und suchen nach Spechthöhlen und Spechtspuren. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr, 200 Meter unterhalb der Bushaltestelle «Lilienberg» an der Mühlebergstrasse in Affoltern. Es stehen beschränkt Parkplätze am Waldrand zur Verfügung. Die Veranstaltung findet in der Region Bislikerweiher im Freien bei jeder Witterung statt und dauert bis maximal 16.30 Uhr. Mitzubringen sind gutes Schuhwerk für einen Einsatz auch abseits der Waldstrassen, sowie der Witterung entsprechende Kleider. Wer ein Fernglas besitzt, darf dieses gerne mit-

tritt frei, freiwilliger Unkostenbeitrag willkommen.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJ Hegi. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Rifferswil 19.45: Chränzli der Gesangvereine Rifferswil «Viva Italia!». «E schlächti Uusred». Lustspiel in drei Akten. Turn-/Mehrzweckhalle.

Wettswil 20.00: Jazz mit der Swanee River Jazzband. Abendkasse ab 18.30 Uhr. Reservieren unter 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Dienstag, 29. Januar Affoltern am Albis 17.00-20.30: Blutspenden. Kasinosaal. Marktplatz 1. 20.00: Vortrag: «Darmkrebs - es kann jeden treffen». Mit Dr. med. Nadja Lindenmann und Dr. med. Sven Köther. Im Mehrzweckraum Haus Rigi. Spital. Melchior-HirzelWeg 40.

Bonstetten anzeige

Sonntag, 27. Januar Affoltern am Albis 14.00: «Das Tier im Klavier». Klavier-Festival mit der Musikschule Knonauer Amt. Programm auf www.mska.ch. Weitere Konzerte um 15.30 und 17.00 Uhr. Schulhaus Ennetgraben. Aula. Zwillikerstrasse. 17.00: Konzert der Orchestergesellschaft Affoltern «Neuland». Solistin: Cécile Grüebler, Violoncello. Leitung: Hugo Bollschweiler. Reformierte Kirche.

07.00: Anspruchsvolle Wanderung: Burgdorf - Underbärgetal - Krauchthal - Hindelbank. Wanderzeit: ca. 4½ Std. Anmeldung und Auskunft: Ernst Baumann, Tel. 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Mittwoch, 30. Januar Aeugstertal 20.30: «Sprechstunde - Geschichten mit Nebenwirkungen» mit Simon Libsig. Reservieren unter Telefon 044 761 61 38. Restaurant Pöschtli. Alte Post.

Kappel am Albis

Bonstetten

17.15: Musik und Wort im Klosterkeller mit der Jomtov Klezmerband. Anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

13.30-14.00: «Gschichte-Zyt» - mit Regula Leutert. Für Kinder ab 3 Jahren und alle Geschichtenliebhaber. Anmeldung nicht erforderllich. Gemeinde- und Schulbibliothek. Schachenstrasse 95.

Ottenbach 14.00-17.00: Veranstaltung für Alleinstehende: Geschichten zum neuen Jahr und gemütliches Beisammensein. Anmeldung nicht erforderlich. Auskunft: Maria Spengler, Telefon 044 760 40 18. Wöschhüsli. Jonenstrasse 6.

Aeugstertal Pegasus Small World. Spielzeugmuseum, Habersaat: Papierkrippen: 1910 bis 1930 und viele weitere Xmas-Accessoires. Die Ausstellung dauert bis 3. Februar. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Martin Herler, Silvia Siemes, Malerei, Figuren in Ton. Die Ausstellung dauert bis 10. Februar. Öffnungszeiten: Di-Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Geöffnet So, 14-17 Uhr.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstr. 6: «Klein openArt»: Gastausstellung mit 28 Kunstschaffenden. Malerei, Skulpturen, Installationen, Videos. Die Ausstellung dauert bis 24. Februar. Öffnungszeiten: Freitag-Sonntag, 14-20 Uhr.

Stallikon

Der Buntspecht. (Bild Gottfried Hallwyler) bringen. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass verkürzt durchgeführt. Infos: Roland Temperli, roland.temperli@bluewin.ch oder Telefon 044 767 02 60.

Obfelden 08.30-11.00: Frühstückstreffen von Frauen für Frauen: «Meine Gedanken bestimmen mein Leben». Mit Agnes Wäfler. Anmeldung Telefon 044 760 49 65, 044 761 39 35 oder E-Mail: fft@gmx.ch. Schulhaus Chilefeld. Singsaal. Dorfstrasse 65.

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Antlitz». Thema der aktuellen Ausstellung von Jana Kurth ist das Entgegenblickende. Es steht für Frauenportraits und die bildliche Auseinandersetzung mit dem Thema Weiblichkeit. Die Ausstellung dauert bis 18. April. Infos unter www.aeugstalbis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15. Uhr, Di/Do, 811.30 Uhr, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr.

Freitag, 1. Februar, 20 Uhr, Bibliothek Wettswil. Ein-

Einheimische Spechte und ihre Lebensräume Am Nachmittag des 2. Februar veranstaltet der Natur- und Vogelschutzverein Bezirk Affoltern im Freien einen Anlass zum Thema Spechte – speziell für Familien.

Ausstellungen

und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Keine Anmeldung. Bibliothek. 14.30-15.00: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren in Begleitung. Keine Anmeldung nötig. Bibliothek.

Schulhaus Loomatt, Massholderenstrasse: Seide & Holz, Bilder und Objekte von Sonja Hess, Islisberg. Die Ausstellung dauert bis 27. März. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 19-20.30 Uhr.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Freitag-Ausgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr E-Mail: uschi.gut@azmedien.ch

Donnerstag, 31. Januar Affoltern am Albis 19.30: Volkshochschule Knonauer Amt. «Herausforderung Migration» - Vortrag von Sibylle Siegwart, lic.phil.hist, in Sozialwissenschaften. Im Mehrzweckraum Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Tishomingo Jazz Band». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierung unter Telefon 044 760 52 62 oder www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 08.10: Mittelschwere Wanderung, gemächliche Gruppe: Sins - Dietwil - Sins. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann, Telefon 044 700 08 06. Bahnhof. Treffpunkt.

Hausen am Albis 20.30: Kurzfilmabend mit Markus Rubin. Barbetrieb ab 20.30 Uhr. Gemeinschaftsraum Mülimatt. Rifferswilerstrasse 26.

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Vermischtes

Freitag, 25. Januar 2013

Ämtler Bibliotheken im Februar Bibliothek Aeugst Mittwoch, 6. Februar 15 Uhr: «Versliziit» – Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Mittwoch, 13. Februar, 14 Uhr: Kamishibai. Geschichten aus dem Koffer für Kinder ab 4 Jahren. Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek jeweils am Montag von 18 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

bliothek. Grenzenlos sind die Bücherwelten. Das neue Jahr soll mit einem spannenden Einblick begonnen werden. Mittwoch, 13. Februar, 9.30 bis ca. 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kleinkindern – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Während der Sportferien vom 25. Februar bis 9. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 10 bis 12 Uhr und am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Knonau

Bibliothek Stallikon

Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 9 bis 10 Uhr und von 18 bis 19.30 Uhr geöffnet.

Ab Montag, 4. Februar, liegen die neuen Medien für Erwachsene auf. Dienstag, 12. Februar, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Claudia Berger. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. In der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren. Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek jeweils am Dienstagabend von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Im Februar liegt auf einem Extratisch ein ausgewähltes Medienangebot zum Thema «Licht und Schatten» auf.

Bibliothek Maschwanden Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Mettmenstetten

Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek am Donnerstag von 15 bis 20 Uhr und am Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Bibliothek Hausen

Bibliothek Obfelden

Während der Sportferien vom 11. bis 23. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Während der Sportferien vom 4. Februar bis 16. Februar ist die Bibliothek jeweils am Dienstag von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch sowie am Donnerstag von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Mittwoch, 27. Februar, 19.30 Uhr: Lesekreis. Besprochen wird das Buch «Grossmama packt aus» von Irene Dische.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 6. Februar, 9 bis 10 Uhr: Büecherkafi «Grenzenlos» in der Bi-

Bibliothek Rifferswil

Während der Sportferien vom 11. bis 23. Februar bleibt die Bibliothek geschlossen.

Bibliothek Kappel

Mittwoch, 13. Februar, 15 Uhr: Zyt für Gschichte. Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek wegen Renovationsarbeiten nur am Montag, 25. Februar, und Freitag, 1. März, jeweils von 18 bis 20 Uhr geöffnet.

Bibliothek Bonstetten

Während der Sportferien vom 4. bis 16. Februar ist die Bibliothek jeweils am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 26. Februar, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten.

Während der Sportferien vom 11. bis 23. Februar ist die Bibliothek jeweils am Samstag von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 27. Februar, 14 bis 16 Uhr: Spielnachmittag. Kinder und Erwachsene können unter kundiger Anleitung in der Bibliothek einige neue Spiele ausprobieren.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 5. Februar, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten – gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Dienstag, 12. Februar, 10.30 bis ca. 11 Uhr: Bibliothekseinführung. Rundgang und Informationen zur Regionalbibliothek, zum Angebot, der Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 13. Februar, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Der alte König in seinem Exil» von Arno Geiger diskutiert. Die Ausstellung mit Bildern des Hausemer Künstlers ämka (Mike Knobel) in den Bibliotheksräumlichkeiten dauert noch bis zum 9. Februar. Während der Sportferien gelten die normalen Öffnungszeiten.

Bibliothek Ottenbach

Bibliothek Wettswil Freitag, 1. Februar, 20 bis 21.30 Uhr: 200 Jahre Giuseppe Verdi: Sein Leben und sein Werk. Multimedialer Vortrag von Hugo Kaspar. Während der Sportferien vom 18. Februar bis 2. März ist die Bibliothek jeweils am Mittwoch von 15 bis 19 Uhr und am Donnerstag von 15 bis 20.30 Uhr geöffnet. Mittwoch, 27. Februar, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 27. Februar, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. (I.S.)

Weder Download noch Ausdruck nötig Die Steuererklärung online ausfüllen Dieses Jahr können alle Steuerpflichtigen im Kanton Zürich die Steuererklärung erstmals über das Internet einreichen, nachdem ein Pilotbetrieb 2012 erfolgreich verlaufen ist.

blick, wie die Steuerpflichtigen die Formulare ausgefüllt, und wie sie dabei allenfalls ihre Angaben verändert haben.

In sieben Pilotgemeinden hat das Steueramt letztes Jahr die elektronische Steuererklärung (ZHprivateTax) eingeführt und getestet: Die Steuerpflichtigen mussten keine Software mehr installieren und keine Formulare mehr ausdrucken, sondern sich lediglich auf der Plattform ZHservices einloggen und nur noch die Freigabequittung sowie allfällige Beilagen per Post ans Steueramt einschicken. Beachtliche 9,7 Prozent der Steuerpflichtigen der sieben Gemeinden haben diese neue Möglichkeit bis Ende Mai 2012 genutzt.

Zusätzlich hat die Finanzdirektion nach Abschluss des Pilotprojektes grünes Licht gegeben für ein besonders innovatives Projekt unter dem Titel «ZHprivateTax-Light». Zürich ist damit der erste Kanton, der einen solchen Weg geht. Ziel dieses internetbasierten Projektes ist es, dass einfache Steuererklärungen online und mit möglichst geringem Anmelde- und Erfassungsaufwand am eigenen PC oder zum Beispiel auf einem iPad ausgefüllt und eingereicht werden können. Weil das System nur komplette Deklarationen akzeptiert, erwartet das Steueramt, dass der administrative Aufwand für das Nachfordern von Daten und Unterlagen mit der neuen Lösung zurückgehen sollte. Diese Lösung ist zugeschnitten auf beruflich nicht selbstständige Steuerpflichtige mit steuerlich einfachen Verhältnissen, also ohne Wohneigentum, ohne komplexes Wertschriftenportfolio und ohne Kinder. Nach Einschätzung des Steueramtes dürfte dieses neue Angebot namentlich junge Steuerpflichtige ansprechen. Weiterhin wird es auch möglich sein, die Steuererklärung mit der im Internet oder auf der CD-ROM verfügbaren Software Private Tax sowie manuell auf Papier auszufüllen. Bei Private Tax werden die Vorjahresdaten ebenfalls übernommen, im Unterschied zur Online-Lösung ZHprivateTax jedoch immer vom lokalen PC. Bei Private Tax müssen neben den Beilagen allerdings auch alle Steuerformulare ausgedruckt und eingeschickt sowie vom Steueramt eingescannt werden. (ki.)

Der Datenschutz ist gewährleistet Der Pilotbetrieb verlief weitgehend problemlos und erhielt von der Bevölkerung gute Noten. Deshalb hat die Finanzdirektion das Steueramt ermächtigt, ZHprivateTax ab 2013 auf den ganzen Kanton auszudehnen. Damit entspricht sie dem Ziel des Regierungsrates, nicht nur den Kontakt innerhalb von Verwaltung und Behörden, sondern auch jenen der Bevölkerung mit den Behörden zeitgemäss zu gestalten und so weit wie möglich zu erleichtern. Für diesen Teil des Informatik-Projektes ZüriPrimo beim kantonalen Steueramt hatte der Regierungsrat rund 10,6 Millionen Franken gesprochen; dieser Kredit wird eingehalten. Der Datenschutz ist bei ZHprivateTax weiterhin einwandfrei gewährleistet und mit dem Datenschutzbeauftragten des Kantons abgesprochen: So ist sichergestellt, dass die Steuerämter erst nach dem Übermitteln der Freigabequittung in den Besitz der Daten gelangen. Sie erhalten damit keinen Ein-

Light-Version für einfache Fälle

Weitere Infos: www.steueramt.zh.ch/zhprivatetax.

Wenn Landfrauen reisen ... Ferientage der Bezirkslandfrauen im Berner Oberland

Mit Ponys im Schnee. (Bild zvg.)

Fellige Freunde finden Winterferienkurse für Kinder am KiTi-Hof Nicht jeder bleibt im Winter gerne zu Hause und trinkt eine heisse Schoggi. Blaesir zum Beispiel verbringt seine Zeit lieber im Wald oder auf verschneiten Wiesen. Im Sommer würden ihn bloss die Fliegen plagen und die Sonne stören. Da ein Islandpferd wie er in der Schweiz nicht alleine herumtoben kann, hat der KiTi-Hof-Verein in BaarBlickensdorf (ZG) für ihn eine Lösung gefunden: Jeden Winter organisiert der Hof Ferienkurse für Kinder von drei bis zwölf Jahren. Kinder sind nämlich meistens auch viel lieber draussen im Schnee oder im Matsch als drinnen vor einem Bildschirm. Einen ganzen Tag lang können Eltern ihre Kinder zu Blaesir und seinen felligen Kollegen schicken und sicher sein, dass abends gut geschlafen wird, mit dem Geruch von Heu in der Nase und vielen schönen Bildern von Pferden, Bäumen, Hunden, Kühen, und alles was die Blinkmatt, auf dem der Ki-

Ti-Hof-Verein sich befindet, zu bieten hat. Alles über Islandpferde und Shetlandponys, so wie klassische Reitkurse und Ausritte für Anfänger bzw. Fortgeschrittene: Bewegung und Spass sind garantiert, und gelernt wird dabei auch viel. Zum Beispiel warum Ponys so gerne gestriegelt werden oder was das lustige Wort Tölt bedeutet. Wenn Eltern gerne mitkommen möchten, gibt es am Wochenende Halbtageskurse, bei denen zusammen die ersten Kontakte mit den geliebten Vierbeinern erlebt werden können, dieses Jahr neu auch in englischer Sprache. Wenn die Ponys gefüttert sind, dürfen die Menschen sich mit einem Tee in der Stube aufwärmen und über Blaesir, Fina, Charly und alle anderen Freunde im Stall die Geschichten des Tages erzählen! Die Winterferienkurse finden vom 9. bis 17. Februar statt. Programm und Anmeldungen unter www.ferienplausch-zug.ch. Infos: www.kitihof.ch.

23 Frauen aus dem Bezirk Affoltern reisten im Januar 2013 mit der Bahn in das wunderschöne Simmental im Berner-Oberland. Ziel der Landfrauen war die Lenk. Während vier oder sechs Tagen nahmen die Landfrauen eine Auszeit vom Alltag und pflegten das gemütliche Beisammensein. Austauschen konnten die Frauen sich über vieles: den Alltag mit seinen schönen und anstrengenden Seiten, die Berufstätigkeiten, die vielen kreativen und künstlerischen Hobbies sowie alte Geschichten von früheren Zeiten. Beim Spielen und Jassen wurde viel gelacht und manchmal blitzte auch der Ehrgeiz, ein Spiel zu gewinnen, auf. Wandern auf dem Betelberg oder der Simme entlang zu den Simmenfällen war angesagt; die Strecke um den naturgeschützten Lenkersee bis nach Zweisimmen wurde sogar mit den Langlaufski zurückgelegt. Das schmucke Dorf Lenk mit den gepflegten Obersimmentaler-Häusern lud zum gemütlichen Flanieren ein. In der Lederwerkstatt und im «Wullelädeli» wurde von Herzen gedankt für den Einkauf: Es sei ein guter Tag, wenn die Landfrauen am Einkaufen sind! Das Hotel Simmenhof mit dem meist einheimischen Personal und der wunderbaren Küche ist eine Oase der Erholung. Die winterliche Landschaft mit den markanten Bergen regt die Geografie-Kenntnisse an und lässt einem gleichzeitig Zeit zum Auspannen und Auftanken. Daniela Stübi

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Winterliche Stimmung: Bezirkslandfrauen im Berner-Oberland. (Bild zvg.)


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Freitag, 25. Januar 2013

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arbeitswelt und laufbahn

Die Siegesserie hält an Der Schachclub Wettswil gewinnt auch gegen das Team Nimzowitsch Zürich Von Regula Zellweger

Neuanfang Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Hoffnung, Zuversicht und Freude. Ein Anfang ist ein blütenweisses Blatt, und alles ist offen, was darauf entstehen kann. Anfänge sind wunderbar. Jedem Neuanfang wohnt ein Scheitern, ein Aufgeben inne. Enttäuschung, Bedauern und ein Stück zerstörter Glaube an sich selbst. Ein Neuanfang ist ein Blatt voller Fragmente, die man zusammenklauben, zusammensetzen und ergänzen muss. Ein Neuanfang bedeutet, einen zersplitterten Spiegel so zusammenzusetzen, dass man sich wieder als Ganzes sehen kann. Ein Neuanfang kann also auch Heilung bedeuten. Das Zurückerobern eines verlorenen Glaubens an sich selbst. Neuanfänge sind wunderbar. Wer hat nicht immer mal wieder in seinem Leben ein Ziel aufgeben müssen? Weil es nicht stimmte, weil es die falsche Zeit war, weil es im Alltag keinen Platz fand. Weil es einfach anders kam, als man meinte. Davon erzählt man dann mit Sätzen, die mit «eigentlich» beginnen. Eigentlich wollte ich Klavier spielen. Eigentlich wollte ich das Studium abschliessen. Eigentlich wollte ich eine erfüllende, beglückende, lebendige Paarbeziehung leben. Eigentlich wollte ich einen Garten haben, Spanisch lernen, einen Halbmarathon schaffen, ein Buch schreiben, um die Welt reisen. Am Rande jedes Lebensweges liegen unerreichte Ziele und ungelebte Träume. Nicht wie Abfall soll man sie behandeln, sondern wie verlorene Kinder. Sie umarmen und gern haben. Wertschätzen, dass sie einmal da waren und uns für eine gewisse Zeit beflügelt haben, denn sie sind auch Zeugen eines guten Selbstvertrauens. Sie beweisen, dass man Selbstwirksamkeitsglauben hatte, sich was zutraute.

In der Zürcher Meisterklasse landete Wettswil den dritten Sieg und fordert nun Rekordmeister Zürich. Der Gewinner des Direktduells spielt um die höchste Zürcher Krone, den Mannschaftsmeistertitel. ................................................... von kaspar köchli In der vierten Runde der Zürcher Meisterschaft genoss der Schachclub Wettswil abermals Heimrecht, diesmal gegen das Team Nimzowitsch. Dank seinem letzten Erfolg gegen Wollishofen auf den zweiten Rang vorgestossen, wollten die Ämtler nun nachdoppeln, um dem Tabellenleader Zürich im Nacken zu bleiben.

Ein guter, überlegter Auftritt Der Start glückte nach Mass: Am ersten Brett machte Marcel Hug erbarmungslos Tabula rasa und holte sich rasch den ganzen Punkt. Auch Daniel Christen bog bald auf die Siegerstrasse ein – sehenswert, wie er mit einem zweifachen Bauernopfer die gegnerische Stellung knackte. Das Skore auf 3:0 erhöhte Theo Heldner, der seinem Antipoden einen Turm wegschnappte. Die restlichen Partien endeten mit zwei Unentschieden und einem Sieg für den Gast, damit stand nach dreieinviertel Stunden der 4:2-Sieg fest. Bemerkenswert das Remis des Wettswiler Debütanten Urs Rüetschi: Aus misslicher Lage befreite er sich mittels Damenopfer, um später mit Läufer, Turm und Bauern eine unüberwindbare Festung aufzubauen.

Den zweiten Platz behauptet Der Schachclub Wettswil verdiente sich den Erfolg mit einem guten, über-

Urs Rüetschi (links) errichtete mit Turm, Läufer und Bauern eine unüberwindbare Festung. (Bild Kaspar Köchli) legten Auftritt – freudig wurde danach auf den dritten Triumph und die Behauptung des zweiten Platzes angestossen. Auch im grossen Showdown Ende Februar gegen Leader Zürich wollen die Ämtler selbstbewusst auftreten

Meinrad Schauwecker (2258) - D. Borner (2158) 0:1; Urs Rüetschi (2283) - H. Kalbermatter (2067) remis; Daniel Christen (2238) - Martin Stehli (2131) 1:0;

Resultate:

Theo Heldner (2122) - Hermann Koch (2024) 1:0;

Zürcher Mannschaftsmeisterschaft, 4. Runde, Meis-

Philipp Aeschbach (2040) - Hubert Ludin (1972)

terklasse, Wettswil - Nimzowitsch 4:2:

remis.

Offenes Kinderskirennen in Braunwald Die langjährige Zusammenarbeit mit der Landi Bonstetten ermöglicht es dem Ski-Club Bonstetten am Sonntag, 3. Februar, bereits zum elften Mal, das offene Kinderskirennen durchzuführen – anders als in den vergangenen Jahren erstmals in Braunwald.

«Gelebtes Leben macht stark»

Infos unter www.jobwohl.ch

Marcel Hug (2307 Elo) - Ch. Drechsler (2198) 1:0;

Landi-Cup zum Elften

.........................................................

......................................................... Je älter wir werden, desto weniger Anfänge und desto mehr Neuanfänge packen wir an. Denn wir sind keine unbeschriebenen Blätter mehr. Statt mit alten Versagensgefühlen sich selbst zu behindern und zu schwächen, kann man sagen: «Jetzt erst recht.» Denn gelebtes Leben macht stark. Gemachte Erfahrungen sind Juwelen. Und wir beginnen eine alte Sache neu, aus einer neuen Startposition. Was wir bereits früher geleistet haben, sind – auch wenn wir das Ziel nicht erreicht haben – Ressourcen. Steine, auf die wir bauen können. Hängen gebliebene Anfänge sind oft wie Dornen im Fleisch, die noch nach Jahren schmerzen, wenn man sie berührt. Sie verschwinden erst, wenn man mit einem Neuanfang unter neuen Voraussetzungen, mit einer neuen Einstellung, lustvoll alte Ziele auf eine neue Art erreicht. Dies gilt sowohl für das Privat- als auch fürs Berufsleben. Man kann das Leben Revue passieren lassen unter dem Suchkriterium: Was wollte ich damals eigentlich? Und das «eigentlich» in die Wüste schicken. Ich will jetzt – ich freue mich und schaffe es.

und alles daran setzen, für eine Überraschung zu sorgen.

Der FCWB möchte wie im letzten Vorrundenspiel gegen Mendrisio auch in der neuen Saison viel Grund zum Jubeln haben. (Bild Kaspar Köchli)

FCWB am Testen Die Vorbereitung ist in vollem Gang Auf seinem Kunstrasen im Moos bestritt der FC Wettswil-Bonstetten ein Testspiel gegen den ambitiösen 2.-Ligisten United Zürich. Zahlreiche neue Spieler wollten sich mit einer engagierten Leistung für weitere Einsätze bei den Rotschwarzen empfehlen. Das ständige Rotieren und Wechseln hemmte den Partiefluss, trotzdem kamen die der klirrenden Kälte trotzenden Zuschauer in den Genuss vieler guter Spielzüge und spannender Strafraumszenen. Der Oberklassige gewann schliesslich verdient mit 3:1. «Ich bin über das Engagement aller Akteure zufrieden»,

so Trainer Martin Dosch, der insgesamt achtzehn Spieler aufs Feld schickte. «Starke Gradmesser folgen in den nächsten drei Begegnungen mit den 1.-Liga-Promotion-Teams Zürich U21, Tuggen und YF – dann wissen wir definitiv mehr über unseren Leistungsstand.» Man darf gespannt sein, welche Akteure es ins Kader schaffen. Diese personellen Entscheide dürften bereits spätestens in einer Woche gefallen sein. Die Rückrunde in der 1. Liga Classic beginnt Anfang März, der FCWB startet dann aus der ausgezeichneten sechsten Tabellenposition. (kakö)

Braunwald bietet optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Kinderskirennen. Die Piste vom Gumen zum Grotzenbühl ist sehr abwechslungsreich und ermöglicht den Snowboardern sowie den Skifahrern einen flüssigen Parcour. Der Riesenslalom wird wie gewohnt in zwei Läufen ausgetragen, wobei die Teilnehmer mit Jahrgang 1997 und jünger in verschiedenen Alterskategorien starten werden. Neben dem Skirennen gehört auch das gemeinsame Mittagessen zum Programm des Landi-Cups. Im Restaurant Grotzenbühl gibt es im Anschluss an das Rennen für alle Teilnehmer einen Spaghetti-Plausch à Discretion. Das Programm für den Landi-Cup sieht wie folgt aus: Um 7 Uhr verlassen alle den Bahnhof Bonstetten mit dem Car in Richtung Braunwald. Die Leiter des Ski-Clubs Bonstetten begleiten alle Kinder zur Nummernausgabe ins Restaurant Gumen, wo sich auch der Start befindet. Das Restaurant Gumen und die Rennstrecke sind auch zu Fuss und mit der Bahn gut erreichbar. Ab 10 Uhr wird die Piste zur Besichtigung freigegeben und die Leiter erklären den Teilnehmern den Par-

cours. Um 10.45 Uhr fällt dann der Startschuss zum ersten Lauf. Direkt im Anschluss wird der zweite Lauf gestartet. Zum gemeinsamen Mittagessen treffen sich alle Teilnehmer um 12.15 Uhr nach dem Landi-Cup im Restaurant Grotzenbühl wieder.

Für alle Teilnehmer eine Medaille und ein Goody-Bag Der Nachmittag ermöglicht es allen, das Skigebiet von Braunwald kennen zu lernen und um 15.30 Uhr findet die Rangverkündigung an der Talstation der Gondelbahn Grotzenbühl statt. Dank der grosszügigen Unterstützung der Landi Bonstetten erhalten alle Teilnehmer eine Medaille und einen Goody-Bag. Selbstverständlich sind alle Eltern und andere Begleitpersonen eingeladen, mit dem Ski-Club Bonstetten und der Landi Bonstetten einen tollen Skitag zu erleben. Die Anreise mit dem Car wird vom Ski-Club organisiert, sodass alle zusammen gemütlich ins Skigebiet anreisen können. Die Skitickets werden ebenfalls für alle mit dem Car reisenden organisiert. Die Kosten belaufen sich für die teilnehmenden Kinder auf 65 Franken (inkl. Car, Skipass, Renneinsatz und Mittagessen) und für die Eltern und Begleitpersonen auf 70 Franken (inkl. Car und Skipass). Anmeldungen für den Landi-Cup nimmt Martin Hofer, martin.hofer@scbonstetten.ch, Telefon 079 677 85 11, gerne entgegen. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 30. Januar. Detaillierte Infos unter www.scbonstetten.ch.


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Primarschule Affoltern am Albis

Veranstaltungen

Auf Beginn des Schuljahres 2013/2014 (1. August 2013) suchen wir für unsere Schuleinheit Chilefeld/Stigeli ausgebildete Lehrpersonen für die folgenden Stellen:

Primarlehrperson für eine 4. Klasse (Teilpensum 16 bis 18 Lektionen)

Kindergartenlehrperson 100% DaZ-Lehrperson für die Kindergartenstufe (8 bis 10 Lektionen) Schulische Heilpädagogin/schulischer Heilpädagoge (diverse Pensen) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die ausführlichen Stellenausschreibungen mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis, finden Sie unter: www.psa.ch

Orgelvesper in der katholischen Kirche Affoltern am Albis Freitag, 1. Februar 2013, 19 Uhr mit Rosemarie Ott mitwirkend: Andreas Messerli* Tänze 16. Jh. * J. S. Bach 1685–1750 Robert Jones Joh. Michel * Dietr. Buxtehude 1637–1707

der erste Bach «Toccata» d-Moll (R. Clayderman mit Zitaten von Brahms, Tschaikowsky, Beethoven) Toccata (komp. 1999) Walzer von Joh. Strauss für vier Füsse gesetzt Präludium und Fuge D-Dur Dauer 40 Minuten


Extra

Freitag, 25. Januar 2013

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volg-rezepte

Überbackene Koteletts

Überbackene Koteletts. Für 4 Personen 12 Dörraprikosen 1 dl Cognac 4 Schweinskoteletts, je ca. 180 g Bratcrème Salz, Pfeffer aus der Mühle 125 g Camembert

Zubereitung

Die Lehrerschaft der Sek Mättmi vereint und bereit für die erste Abfahrt – respektive den Aufstieg mit den Schneeschuhen. (Bilder Thomas Stöckli)

Als ganze Schule auf die Piste Schneesporttag Sek Mättmi: Gute Stimmung und nach dem Mittag zeigte sich die Sonne Einen ganzen Tag jahrgangs- und klassenübergreifend im Schnee verbringen – das hat an der Sekundarschule Mettmenstetten Tradition. Am Dienstag fuhren wieder über 200 Schüler und 20 Lehrpersonen ins Skigebiet Klewenalp Stockhütten. ................................................... von thomas stöckli Im Konvoi nähern sich die vier grünweissen Cars der Talstation Emmetten. Immer wieder bietet sich ein eindrucksvoller Ausblick über den Vierwaldstättersee. Die Vorfreude ist gross. Als ganze Schule einen Tag im Schnee verbringen, das ist ein Highlight für die Sekundarschüler aus Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten. Ski oder Snowboard fahren, Schlitteln oder Schneeschuhwandern – die

über 200 Schüler hatten die Wahl. Einmal mehr entschieden sich zwei Drittel der Jugendlichen fürs Schlitteln. «Das heisst nicht, dass sie nicht skifahren oder snowboarden können», betont Organisator Hans Schmutz, «da spielt die Klassendynamik.» Das Schlitteln sei schon zu seiner Schulzeit hoch im Kurs gewesen, erinnert sich Sportlehrer Reto Ambühl. Traumhafte Schneeverhältnisse herrschten den ganzen Tag, am Mittag löste sich dann auch der Hochnebel auf und die Sonne lachte auf die Wintersportler herab. Nach einem tollen Tag durfte Organisator Hans Schmutz eine durchwegs positive Bilanz ziehen. «Seit wir den Wintersporttag in Emmetten machen, gab es noch nie Verletzte», hebt Schmutz das Wichtigste hervor. Und was er natürlich auch sehr gern gehört hat: Das Benehmen der Schüler wurde von Bahnbetreibern und Gastronomen gelobt.

Nur gerade 20 Franken ans Mittagessen kostet der Schneesporttag die Eltern. Möglich macht es die gute Vernetzung von Sport- und Schwimmlehrer Hans Schmutz. Von den Sonder-

konditionen profitiert übrigens auch die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach. Für sie steht der Schneesporttag am kommenden Dienstag auf dem Programm.

1. Aprikosen im Cognac einweichen. Ofen auf 230° C vorheizen und Blech in der oberen Hälfte einschieben. Koteletts beidseitig mit Bratcreme einstreichen und würzen. Aufs Blech legen und beidseitig je 6 bis 7 Minuten braten. 2. Inzwischen Camembert in Scheiben schneiden. Blech herausnehmen, Camembert auf Koteletts legen und Aprikosen darauf verteilen. Im Ofen weitere 5 Minuten braten, bis der Käse geschmolzen ist. – Zubereitung ca. 25 Minuten. Tipp: Dazu passt Nüsslisalat.

Schichtdessert

Schichtdessert. (Bilder zvg.) Für 4 Personen 1 Dose Mandarinlischnitze ½ Dose Herzkirschen 1 Becher Vanillecrème 4 Mini-Meringues

Zubereitung Vor der ersten Talfahrt studieren diese 1.-Sek-A-Schülerinnen die Karte.

wetter

Mandarinlischnitze zusammen mit Herzkirschen abtropfen lassen. 4 Herzkirschen beiseite legen. Mandarinli, Vanillecrème und Herzkirschen abwechslungsweise in 4 Gläser verteilen. Mit Herzkirschen und Mini-Meringues garnieren. – Zubereitung ca. 10 Minuten.

gedankensprünge Karneval Heute hat die Heiterkeit Zum Feiern wirklich keine Zeit So amüsiert sich nun der Jubel Einmal alleine mit dem Trubel

Die Schülerinnen der 3. Sek B starten gemächlich in den Schlittel-Tag.

bauernregel «St. Paulus (25. Januar) kalt mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein.»

Martin Gut


Veranstaltungen

Brunch auf dem Ponyhof mit Kinderreitprogramm Sonntag, 10. Februar 2013

Après-SkiParty Samstag, 26. Januar 2013 FONDUE-PLAUSCH mit musikalischer Unterhaltung mit Duo Silver Sound & DJ Algodao ab 19.00 Uhr. Eintritt frei.

Restaurant Aemtlerstübli Zürichstrasse 54, 8910 Affoltern a. A. Reservierungen unter Telefon 044 761 08 15 oder info@aemtlerstuebli.ch Fredy und Team freuen sich auf Ihren Besuch

Carfahrten, Umzüge und Spezialtransporte Kunz & Kiser Weidliweg 8 8909 Zwillikon Telefon 044 761 01 55 Donnerstag, 7. Februar 2013 Winterfahrt in den Schwarzwald 09.00 Uhr Fr. 40.– Sonntag, 3. März 2013 Theater Buochs «Wie me’s treybt, so hed me’s» inkl. Eintritt Fr. 57.– 12.00 Uhr Donnerstag, 14. März 2013 Amden–Arvenbüel 10.00 Uhr

Fr. 38.–

Ferienreisen 2013 9. April bis 13. April 2013 Dresden – Semperoper: Rigoletto DZ/HP Fr. 750.– 25. April bis 28. April 2013 Kastelruther Spatzen Frühlingsfest in Meransen – Südtirol DZ/HP Fr. 480.– 26. Mai bis 30. Mai 2013 Gardasee DZ/HP Fr. 725.– 26. August bis 30. August 2013 Bayerischer Wald DZ/HP Fr. 680.– 30. September bis 5. Oktober 2013 Seefeld DZ/HP Fr. 790.– 13. bis 15. Dezember 2013 Hansi Hinterseer klingende Bergweihnacht in Seefeld inkl. Eintritt DZ/HP Fr. 445.–

www.mvhausen.ch

Jahreskonzert Musikverein Harmonie Hausen a. A. Motto «Magic Moments» im Gemeindesaal Hausen a. A. Musikalische Leitung: Rägle Brawand

Samstag, 26. Januar 2013, 13.30 Uhr Freitag, 1. Februar 2013, 20.00 Uhr Samstag, 2. Februar 2013, 20.00 Uhr Türöffnung/Nachtessen ab 18.30 Uhr (Menübestellungen ab 19.30 Uhr werden in der Pause serviert) Platzreservierungen für das Jahreskonzert: Hans Widmer, Telefon 044 764 07 92, von Montag bis Mittwoch, 28. bis 30. Januar 2013, jeweils von 19.00 bis 21.00 Uhr. Reservierte Billette sind bis 19.30 Uhr an der Abendkasse abzuholen Eintritt frei – Kollekte Festwirtschaft – Wettbewerb – Tanz mit dem «Duo Galaxis» – «Höckler-Bar» – Gratis Heimfahrservice im Raum Säuliamt an beiden Abenden

SIMON LIBSIG «Sprechstunde – Geschichten mit Nebenwirkungen» Mittwoch, 30. Januar, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Reitstall zum Ättenberg Ponyranch Rita Bär Ettenbergstrasse 91 8907 Wettswil am Albis Telefon 079 402 29 73 www.ponyranch-baer.ch Reitunterricht, Ausritte, Reitlager, Ferienkurse, Geburtstagsausritte . . .


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