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003 2016

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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 3 I 169. Jahrgang I Dienstag, 12. Januar 2016

Wie viel verträgt es?

Premiere

Über abweichende Meinungen innerhalb von Parteien. > Seite 5

Im Jubiläumsjahr lud Mettmenstetten erstmals zum Neujahrsapéro. > Seite 7

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Führung ist gefragt Alt-Nationalrat Toni Bortoluzzi über die Herausforderungen in diesem Jahr. > Seite 7

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Letzte Folge Abschluss der Serie «Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen». > Seite 8

Arbeitslosigkeit steigt auch im Bezirk weiter an

Leidenschaft Marco Sidler hat in jahrelanger Detailarbeit einen Golf I GTI praktisch neu gebaut. > Seite 11

Eine altersgerechte Wohnsiedlung, die ankommt In Mettmenstetten wurde die Wohnsiedlung maettmi50plus realisiert. In den drei Einheiten gibt es insgesamt 23 Wohnungen, die nun fast alle belegt sind. Bewohnerinnen und Bewohner sind begeistert und haben viele Ideen für gemeinsame Aktivitäten entworfen. Man kann also die Gemeinschaft pflegen, ohne dass dabei Individualität und Privatsphäre verloren gehen. Dieser Vorteil wird von Bewohnern besonders hervorgehoben. (-ter.)

Im Dezember ist die Arbeitslosenquote im Bezirk Affoltern erneut um 0,2 Prozent angestiegen und liegt nun bei drei Prozent. Das ist immer noch deutlich unter dem kantonalen Mittel von 3,9 Prozent. Im Dezember stieg im Kanton Zürich die Zahl der Arbeitslosen um 1277 auf 30 684 Personen an. Das entspricht einer Quote von 3,9 Prozent, die um 0,2 Prozentpunkte über dem Schweizer Schnitt liegt. Parallel verläuft auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Bezirk Affoltern. Die Quote stieg binnen Monatsfrist von 2,8 auf 3,0 Prozent. Das bedeutet: Ende Dezember waren 805 Menschen im Säuliamt ohne Stelle. Vor Jahresfrist waren es 686. Detaillierte regionale Angaben sind dem monatlichen Bulletin des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) zwar nicht zu entnehmen, doch die Gründe für den Anstieg sind wohl die gleichen wie auf kantonaler Ebene: Saisonale Effekte, vor allem im Baugewerbe, haben die negative Entwicklung hauptsächlich beeinflusst. Mit der Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent steht das Säuliamt im Vergleich zu anderen Regionen aber immer noch gut da. Weniger Arbeitslose gibt es nur in den Bezirken Andelfingen (2,3 Prozent) und Meilen (2,8 Prozent). Am anderen Ende der Skala ist nach wie vor der Bezirk Dietikon zu finden (5,6 Prozent), gefolgt von der Stadt Zürich (4,2 Prozent) und dem Bezirk Bülach (4,0 Prozent). (-ter.)

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................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Geschäftsjahr so trüb wie das Wetter? «Einkaufsmeile» Obere Bahnhofstrasse in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)

Detailhändler in der Region sind wenig optimistisch

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Auch im kommenden Geschäftsjahr mit Problemen konfrontiert Die komplexen Rahmenbedingungen stellen die Detailhändler auch im Säuliamt vor grosse Herausforderungen. Der Onlinehandel, der Einkaufstourismus und der starke Franken sind die wichtigsten Ursachen einer

rückläufigen Kundenfrequenz. Eine kleine Umfrage bei einigen Kleinhändlern im Knonauer Amt bestätigt die nicht sehr rosigen Aussichten für das kommende Geschäftsjahr. Mit Spezialaktionen, einer Optimierung der

Endspurt hat begonnen! Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Serviceleistungen und Sonderangeboten versuchen die Detaillisten Umsatzeinbussen so weit wie möglich aufzufangen. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Auftakt zur Säuliämtler Maskenballsaison Der traditionelle Füürball in Obfelden bildet den Auftakt zur Säuliämtler

Maskenballsaison. Ein fulminanter Start: Rund 800 zur Hauptsache Junge

drängten am Samstag in den Singsaal des Schulhauses Chilefeld. Guggen

und «Alpen Starkstrom» sorgten für Stimmung. – Bildbericht auf Seite 6

200 02 Die Polonaise durch den Saal muss fotografisch festgehalten werden. (Bild Werner Schneiter)

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Affoltern am Albis

Todesfälle Sekundarschule

Einladung zum Tag der offenen Tür an der Sek Hedingen am 15. Januar 2016 Wir laden die Bevölkerung herzlich ein, an unserer Mosaikschule sich einen Eindruck über dieses Schulform und die Sek Hedingen zu machen. Programm: ab 13.30 Uhr

Beginn des Tags der offenen Tür 13.45 bis 17.30 Uhr Unterricht in den Mosaikklassen ab 17.30 Uhr Apéro im Naturkundetrakt ab 18.15 Uhr Beantwortung von Fragen zur Schule im Singsaal ca. 18.45 Uhr Ende der Veranstaltung

Am 10. Januar 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bonstetten Suter, Albert Ernst geboren 15. Mai 1925, von Mettmenstetten ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen Rütistrasse 5, Bonstetten. Er starb in Bonstetten am 6. Januar 2016. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Donnerstag, 14. Januar 2016, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Donnerstag, 14. Januar 2016, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Anita Magdalena Straumann-Jenni geb. 8. September 1950, Ehefrau des Roland Erwin Straumann, von Affoltern am Albis ZH und Waldenburg BL, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Werkstrasse 19. Bestattung am Freitag, 15. Januar 2016, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

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Wir haben die schmerzliche Pflicht, Ihnen den Hinschied unseres Ehrenmitglieds

Albert Suter mitzuteilen. Wir haben einen Freund verloren. Der Musikverein wird seinem treuen Musikkameraden und CISMVeteranen ein ehrendes Andenken bewahren. Seinen Angehörigen und der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Die Beisetzung findet am Donnerstag, 14. Januar 2016, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof statt. Anschliessend Abschiedsgottesdienst um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten.

Pfarrwahlen 2016 – Wahlanordnung

Hausen, 12. Januar 2016

TO D E S A N Z E I G E

Im Namen aller Mitglieder: Der Vorstand

Die Schulpflege, Schulleitung, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der Schule Hedingen freuen sich auf Ihren Besuch!

1. Die Kirchgemeindeversammlung hat am 2. Dezember 2015 beschlossen, den Stimmberechtigten Pfarrerin Irene Girardet Fischer auf der ordentlichen Pfarrstelle für die am 1. Juli 2016 beginnende Amtsdauer 2016 bis 2020 zur Wahl vorzuschlagen. 2. Es findet gemäss Art. 253 der Kirchenordnung der evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich in Verbindung mit § 118 des Gesetzes über die politischen Rechte die Wahl für die in Ziffer 1 erwähnte Pfarrerin an der Urne statt. Die Urnenwahl findet am 28. Februar 2016 statt. 3. Die Wahl erfolgt unter dem Vorbehalt einer Änderung der massgebenden gesetzlichen Bestimmungen sowie der Amtspflicht der vorgeschlagenen Pfarrerin in örtlicher und inhaltlicher Hinsicht während der Amtsdauer. 4. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat, Bezirksgebäude, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

Musikverein Bonstetten

Als ich nun auf dem Rückweg war sah ich am Ufer des Flusses auf beiden Seiten sehr viele Bäume stehen. Da sprach Gott zu mir: Ihre Blätter werden nicht verwelken und ihre Früchte werden nicht alle werden. Ezechiel 47, 7 und 12

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Wir nehmen Abschied von

Ernst Albert Suter-Wills 15. Mai 1925 – 6. Januar 2016

Wie es sein tiefer Wunsch war, ist er im Elternhaus, umgeben von seinem geliebten Baumgarten, am Abend des 3-Königs-Tages nach längerer Leidenszeit friedlich eingeschlafen. Albert Suter hat viele Jahre in Neuseeland gelebt und ist später mit seiner Frau Dawn wieder zurückgekehrt in seine alte Heimat nach Bonstetten, wo seine Wurzeln lagen. Er war hier schnell wieder «zu Hause», spielte mit Freude wieder in der Musikgesellschaft und arbeitete in der Holzkorporation mit. Vor allem aber engagierte er sich mit grossem Einsatz als Mitglied der Kirchenpflege, nämlich von 1987 bis 1990 und danach nochmals von 1993 bis 1998. Lieber Albert, Du wirst uns in guter Erinnerung bleiben. Wir sind traurig, dass Du nicht mehr unter uns weilst, aber dankbar, dass Du zu Hause hast sterben dürfen, in Deinem Haus und auf Deinem eigenen Grund und Boden, dem Du so treu warst. Dies war nur möglich dank liebevoller und professioneller Betreuung: Unser herzlicher Dank geht an Frau Dr. med. Dominique Wegener, an das Spitex-Team und an alle, die Albert Suter verständnisvoll begleitet und vielfältig unterstützt haben. Reformierte Kirchenpflege Bonstetten Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 14. Januar 2016, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten und die Trauerfeier anschliessend um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten statt. Wer im Andenken an Albert Suter etwas spenden möchte, kann den Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A. Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1, BIC POFICHBEXXX, «Vermerk Albert Suter», begünstigen. Traueradresse: Rolf Werner-Ott, Kirchenpflegepräsident, Herenholzweg 5, 8906 Bonstetten


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2016

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Gemeinsamkeit – ohne Individualität und Privatsphäre aufgeben zu müssen Die drei Mehrfamilienhäuser der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus sind seit gut drei Monaten bewohnt Ende September 2015 sind die ersten Mieter in die drei Mehrfamilienhäuser der Wohnbaugenossenschaft maettmi50plus eingezogen. Vier traf der «Anzeiger» zum Gespräch. Fazit: Niemand hat den Umzug bereut. ................................................... von werner schneiter Die Geschichte begann im Jahr 2011, als eine sogenannte Spurgruppe die Bedürfnisse für altersgerechte Wohnungen in Mettmenstetten abklärte – und damit in der Gemeinde auf grosses Interesse stiess. Ein gemeinsam mit AmreinHerzig Architekten (Baar) erarbeiteter Baubeschrieb diente schliesslich als Grundlage für die Planung von drei Mehrfamilienhäusern sowie eines Gemeinschaftspavillons. Der Baustart erfolgte im Januar 2014; Ende September 2015 waren die nach energieeffizienten Standards gebauten drei Gebäude mit insgesamt 23 Wohnungen bezugsbereit. Die im September 2012 gegründete Wohnbaugenossenschaft hatte ihr Ziel erreicht. Inzwischen sind fast alle Wohnungen und die fünf Studios belegt – vorwiegen mit Menschen in der 3. und 4. Lebensphase, denen die Genossenschaft «ein autonomes Wohnen bis ins hohe Alter in guter Nachbarschaft ermöglichen will.»

Man kann, muss aber nicht ... Zwei Bewohnerinnen und zwei Bewohner, die der «Anzeiger» im Gemeinschaftspavillon zum Gespräch trifft, streichen neben der Begeisterung über die grosszügigen, hellen Wohnungen vor allem einen Vorteil heraus: Die Möglichkeit, sich jederzeit aktiv zu betätigen, gemeinsam etwas zu unternehmen – ohne dabei Individualität und Selbstständigkeit aufgeben zu müssen. Wer das Alleinsein nicht will, dem stehen in der Siedlung mannigfaltige Möglichkeiten offen. Susanne Baer, die zuvor in Brugg lebte, zeigt eine lange Liste mit Aktivitäten, die sich Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund einer Umfrage wünschen: So kann man sich im Gemeinschafts-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

pavillon zum Austausch treffen, gemeinsam Handarbeiten verrichten, malen und gestalten, musizieren, den Linedance pflegen, gemeinsam Fussballspiele schauen, Musik hören, Brot backen oder sich in Yoga üben – auf Wanderung oder Radtour gehen. «Man kann Gesellschaft haben, gemeinsam Feste feiern – muss aber nicht», sagt Susanne Baer. Sie ist zufällig auf dieses Projekt gestossen, hat sich die Pläne angeschaut – und war begeistert. Nicht nur von der Wohnform: «Bei jedem Besuch in Mettmenstetten wähnte ich mich in den Ferien, sogar Kuhglockenklang habe ich gehört. Toll», sagt die Stadtzürcherin, die nach 30 Jahren in Brugg ins Säuliamt gekommen ist, hier am dörflichen Charakter Gefallen findet und die gute ÖV-Anbindung lobt. Heidi und Stefan Solèr sind aus einem älteren Haus in der Lenzerheide nach Mettmenstetten gekommen. «Wir haben anlässlich eines Aufenthalts im Tessin im Tages-Anzeiger über das Projekt gelesen.» Frau Solèr kannte die Gemeinde, weil sie hier während zehn Jahren gearbeitet hatte. «Schon damals gefiel mir Mettmenstetten», sagt sie. Hier kann Stefan Solèr, ein ehemaliger Spitzenläufer, Radtouren unternehmen. Urs Brändle zog mit seiner Frau aus einem Reihen-Einfamilienhaus in Obfelden nach Mettmenstetten um. «Auf dieses Projekt bin ich vor zwei Jahren im Internet aufmerksam geworden, habe dann aber den Gedanken an einen Umzug wieder verworfen», sagt er. Als die Genossenschaft sich für weitere Zielgruppen (Auswärtige) öffnete, hat Urs Brändle das mit seiner pflegebedürftigen Frau nochmals eingehend besprochen – das Ehepaar entschied sich innerhalb von vier Wochen für den Umzug. «Die Rechnung ist voll aufgegangen, unsere Erwartungen sind erfüllt worden», hält er fest, hoffend, dass es so bleibt, wie sich die Situation jetzt präsentiert. «Alle sind hilfsbereit, die Nachbarschaftshilfe funktioniert», betonen die vier Bewohner übereinstimmend und sehen die Öffnung für andere Zielgruppen positiv. So ist inzwischen auch ein jüngeres Ehepaar eingezogen. Der Altersdurchschnitt in der Siedlung beträgt derzeit gut 65 Jahre.

Haben sich in der Siedlung eingelebt, von links: Urs Brändle, Susanne Baer, Heidi und Stefan Solèr. (Bild Werner Schneiter)

An den regelmässig stattfindenden Mietertreffen werden Informationen weitergegeben, gemeinsame Projekte besprochen sowie offene Fragen diskutiert. (Bild Susanne Baer)

Gegen höheren Kantonsbeitrag Der Regierungsrat zur Finanzierung der Bahninfrastruktur. Der Regierungsrat begrüsst grundsätzlich die Erhöhung des Zahlungsrahmens für die Betreiber der Bahninfrastruktur in den Jahren 2017 bis 2020. Sie gewährleistet den sicheren Betrieb und die notwendige Erneuerung der Schieneninfrastruktur in diesem Zeitraum. Der Regierungsrat wehrt sich jedoch gegen eine teuerungsbedingte Erhöhung des Kantonsbeitrags in den Bahninfrastrukturfonds. Der Bund hat die Kantone eingeladen, zur geplanten Leistungsvereinbarung mit den Infrastrukturbetreiberinnen des schweizerischen Schienennetzes Stellung zu nehmen. Darin schlägt der Bund eine Erhöhung des Zahlungsrahmens an die SBB und Privatbahnen um 2,4 Milliarden Franken auf total 13,2 Milliarden Franken vor. Das Geld wird aus dem dafür eingerichteten Bahninfrastrukturfonds entrichtet. Der Regie-

rungsrat unterstützt diese Aufstockung des Zahlungsrahmens. Es ist für den Kanton Zürich wichtig, dass die Finanzierung der Infrastruktur so weit sichergestellt ist, damit das bestehende und künftig geplante Angebot pünktlich erbracht werden kann. Die 2014 in einer Volksabstimmung angenommene Vorlage FABI zur Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur sieht einen Beitrag der Kantone von jährlich 500 Mio. Franken in den Bahninfrastrukturfonds vor. In den Planrechnungen des Bundes werden diese Beiträge jedoch deutlich erhöht mit 565 Mio. Franken dargestellt. Dadurch würde sich der jährliche Beitrag des Kantons Zürich in den Bahninfrastrukturfonds von gegenwärtig knapp 120 Mio. Franken noch einmal wesentlich erhöhen. Für eine solche teuerungsbedingte Anpassung fehlt es nach Ansicht des Regierungsrates an einer gesetzlichen Grundlage, weshalb diese Anpassung abgelehnt wird. (ki.)

wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Morgen Mittwoch, 13. Januar, feiern in Ottenbach George und Brigitte Caldwell das Fest der goldenen Hochzeit. Wir gratulieren dem Paar und wünschen George weiterhin viel Kraft und Geduld!

Zum 99. Geburtstag Eugen Gehring feiert morgen Mittwoch, 13. Januar, im Haus zum Seewadel den 99. Geburtstag. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen ihm alles Gute.

Zum 85. Geburtstag Am kommenden Donnerstag, 14. Januar, feiert Gertrud Häfeli in Stallikon ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute für die Zukunft. Auch Katharina (Trini) Schoch-Egli dürfen wir zum 85. Geburtstag gratulieren. Sie feiert am 14. Januar in Obfelden. Wir wünschen der Jubilarin alles Gute und eine schöne Geburtstagsfeier.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2016

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Die Detailhändler im Bezirk leiden unter dem Verdrängungskampf Auch das kommende Jahr verlangt vom regionalen Detailhandel grosse Anstrengungen Der starke Franken, Einkaufstourismus sowie schwierige Rahmenbedingungen setzten auch den Detailhändlern im Säuliamt zu. Vereinzelt sorgt zudem die grosse Bautätigkeit für erschwertes Einkaufen. Fachgeschäfte und Detaillisten sehen mit Besorgnis in die Zukunft. ................................................... von martin mullis Der Gesamtumsatz des Detailhandels in der Schweiz beträgt pro Jahr rund 100 Milliarden Franken. Die Hälfte davon generieren die Grossverteiler wie Migros, Coop und Denner. In diesem Licht betrachtet erwirtschaftet der Detailhandel mit den Dorfläden auch im Säuliamt einen ansehnlichen Teil in diesem Segment. Diese stehen jedoch einem immer stärker wirkenden Verdrängungskampf gegenüber. Die grössten Verlierer sind die unabhängigen Detaillisten und die Fachgeschäfte. René Ammann, Präsident des Gewerbevereins Affoltern am Albis, kennt die Sorgen seiner Mitglieder, welche Kleinhandel betreiben. Er weiss, dass die jetzigen Verhältnisse einiges von den Unternehmern abverlangen, um ihr Gewerbe gewinnbringend betreiben zu können. Die Liste der Schwierigkeiten, mit denen die Kleinhändler zu kämpfen haben, ist lang. Generell werden die Rahmenbedingungen komplexer und verlangen vermehrt grösseren Aufwand und bessere Leistungen. Die Kundenfrequenz ist rückläufig, der starke Franken belastet den Geschäfts-

gang ebenfalls, und die Konkurrenz im Onlinehandel nimmt überhand. Auch die grosse Bautätigkeit in den Dörfern bereitet da und dort den Ladenbesitzern Kummer. Fehlende Parkplätze und eine erschwerte Zufahrt veranlassen vielfach selbst treue Stammkunden anderswo einzukaufen. Dazu kommt der Einkaufstourismus, wo Kunden für nur marginal billigere Waren ins nahe Deutschland fahren. So hat das Fotofachgeschäft an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern Ende Jahr kapituliert, und einige andere Spezialgeschäfte kämpfen seit Jahren ums Überleben.

Die «Geiz-ist-geil-Denkweise» ist allgegenwärtig Jakob Meier, Goldschmied in Affoltern, kann von der fragwürdigen Einkaufsmentalität einige Geschichten erzählen. Er hat ein hartes Geschäftsjahr hinter sich und erwartet auch im kommenden Jahr keine nennenswerte Besserung. Die «Geiz-ist-geil-Denkweise» lässt Brautpaare Eheringe in Deutschland kaufen, diese möchten sie dann aber in seinem Geschäft möglichst gratis anpassen lassen. Die Orte im Bezirk seien weitgehend Schlafdörfer geworden, und das Einkaufen in Zürich und Zug werde immer mehr bevorzugt, stellt der Goldschmied fest. Die Papeterie Kunz wiederum besitzt zwar einen treuen Kundenstamm, der Grosseinkauf wird jedoch vermehrt beim Direktanbieter getätigt. Trotz der grossen Auswahl und der Vergrösserung des Segmentes Geschenkartikel bezeichnet der Senior-Chef Fritz Kunz die Frequenz als rückläufig.

Franco Onorati von der Pulux Haushaltgeräte GmbH spürt wenig vom Einkaufstourismus, dafür sind seine Geräte zu schwer. Seine Produkte verlangen darüber hinaus auch eine ausführliche Beratung. Seine Kunden schätzen zudem den angebotenen Heimservice. Ganz generell stellt Marcel Tillmann vom Dorfmärt in Obfelden fest, dass eine Verlagerung zum kostenbewussteren Einkaufen stattfindet.

Der Franken wird zweimal umgedreht So würde der Franken bei teureren Luxuswaren wie zum Beispiel Champagner oder teuren Weinen zweimal umgedreht bevor er in die Kasse wandert. Mit eher gemischten Gefühlen blickt Daniel Bill, Chef des Bill + Siegfried Getränkedienstes aus Affoltern, in die Zukunft. Er spürt immer stärker die Grosshändler, welche mit aggressiven Methoden im Getränkemarkt mitmischen. Mit vorzüglichen Serviceleistungen und mit dem Anbieten von ausgesuchten Spezialitäten versucht er Umsatzeinbussen aufzufangen. Stefan Stöckli, Käsespezialist bei «Chäs Stöckli» im Bezirkshauptort, hingegen bezeichnet die jetzige Wirtschaftslage als gut bis sehr gut. Die Kundenfrequenz in seinem Geschäft sei steigend. Auch beim Käse sei der Onlinehandel, welchen «Chäs Stöckli» ebenfalls anbietet, durchaus gang und gäbe. Vor allem die jungen Konsumenten würden diese Möglichkeit vermehrt nutzen. Er sieht in der nahen Zukunft keine Probleme und blickt überaus zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr.

Goldschmied Jakob Meier hat ein hartes Geschäftsjahr hinter sich. (Bild Martin Mullis)

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Wie viel abweichende Meinung verträgt es? ................................................... von werner schneiter

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usserhalb der Partei wird es jeweils genüsslich zur Kenntnis genommen, wenn ein Mitglied von der Haltung der eigenen Partei abweicht und öffentlich eine andere Meinung vertritt – so wie jetzt in der SVP, wo Nationalrat Hans-Ueli Vogt die Secondos von der Durchsetzungsinitiative ausnehmen will – und damit Christoph Blocher die Zornesröte ins Gesicht treibt. Kommt hinzu, dass weitere SVP-Amtsträger in Sachen Durchsetzungsinitiative Bedenken hegen. Knatsch auch um SP-Regierungsrat Mario Fehr, der wegen der Beschaffung von Überwachungssoftware («Staatstrojaner») von den Juso mit einer Strafanzeige eingedeckt wurde, worauf der Sicherheitsdirektor seine Parteimitgliedschaft vorübergehend auf Eis gelegt hat. Und sich dem Vorwurf ausgesetzt sah, mimosenhaft zu reagieren. Für Erstaunen haben auch die Ständeratswahlen im Kanton Aargau gesorgt: Die zurücktretende FDP-Standesfrau Christine Egerszegi hat öffentlich nicht ihren Parteikollegen Philipp Müller fürs Stöckli empfohlen, sondern die SP-Vertreterin Pascale Bruderer. Tritt man von der politischen Bühne ab, so kann man sich offenbar mehr erlauben … Oder agierte Frau Egerszegi in ihrer politischen Laufbahn ganz einfach in der

«falschen» Partei, wie man auch aus FDP-Kreisen unter Berufung auf ihr Verhalten in anderen Fällen regelmässig wieder gehört hat? Ja, sie tauchen immer wieder auf, die Abweichler. Und es gab sie auch im Säuliamt: In den 80er-Jahren vertrat die damalige FDP-Kantonsrätin Margit Huber in verkehrspolitischen Fragen eine völlige andere Haltung als ihre Partei mitsamt ihrem Ottenbacher Rats- und Parteikollegen Rolf Hegetschweiler. Die N4-Gegnerin wurde vor den Kantonsratswahlen 1987 von der eigenen Partei abgestraft und auf der Liste zurückgesetzt, was freilich ohne Wirkung blieb: Sie schaffte die Wahl – auch dank vieler Fremdstimmen – glanzvoll. Wie auch ihr verkehrspolitischer Widersacher und N4Befürworter Rolf Hegetschweiler. Es handelte sich damals nicht um einen wahltaktischen Schachzug der Bezirkspartei, sondern um eine Strafversetzung, die sich aber im Nachhinein für die FDP als Glücksfall erwies: Sowohl Huber als auch Hegetschweiler haben die beiden N4-Lager mobilisieren können – und ihrer Partei in Sachen Wähleranteil damals einen einmaligen Höhenflug beschert. Abweichler sind in der öffentlichen Wahrnehmung das Salz in der Politsuppe – aus der Sicht von Parteipräsidenten und -strategen aber oft jene, die die (Partei-)Suppe versalzen, vor allem dann, wenn die nicht mit der Parteiparole oder -doktrin übereinstimmende Meinung an die Öffentlichkeit gelangt. Wie viel andere Meinung

verträgt es in einer Partei? Wo liegt die Schmerzgrenze, an der die Frage gestellt wird: Ist der Abweichler in der «richtigen» Partei und schadet er ihr damit? Ist ein Austritt oder ein Wechsel angezeigt? Das hängt wohl von der Zahl der abweichenden Standpunkte ab, davon, ob in Grundsatzfragen ebenfalls Divergenzen vorhanden sind. Ein bestimmtes Mass an Übereinstimmung sollte natürlich vorhanden sein. Wie gross dieses sein muss und wie weit hier der Begriff «liberal» spielen soll, bedarf parteiinterner Klärung. Und auch Regeln. Fasst die Partei beispielsweise vor der Abstimmung eine Parole, wird nicht goutiert, wenn ein Exponent dieser Partei öffentlich eine andere Haltung einnimmt, erst recht nicht in einer Behörde. Dann soll er/sie besser schweigen. In der einen Partei verträgt es mehr, in der anderen weniger. Polparteien neigen eher dazu, die Daumenschrauben fester anzuziehen und Abweichlern die Karriereleiter zu versperren, siehe Nominationsverfahren der SVP vor den Bundesratswahlen. Das ändert sich auch nicht nach der jetzt angekündigten Rochade an der Parteispitze. Es ist aber nicht anzunehmen, dass der «Fall Vogt» vor der Abstimmung zur Durchsetzungsinitiative der SVP mitsamt den Abweichlern zu einer Zerreissprobe in der SVP führt. Wohl auch nicht bei den Grünen in der Stadt Zürich, die sich derzeit mit – öffentlich gemachtem – personellem Knatsch herumschlagen.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2016

Zwei Wochen nach Weihnachten sind die Narren von der Leine Der «Füürball» in Obfelden bildete am Samstag den Auftrakt zu den Maskenbällen im Säuliamt

N

och strahlt da und dort in Obfelden die Weihnachtsbeleuchtung. Die kakofonen Klänge, die vom Schulareal die umliegenden Quartiere erreichen, verkünden jedoch das Ende der besinnlichen Tage. Die Guggen marschieren auf und versetzen die Narrenschaft beim traditionellen «Füürball» in schiere Ekstase. Es ist ein junges bis sehr junges Publikum, das sich von Trompeten, Pauken und anderen Instrumenten zum Tanze inspirieren lässt. Unter der Maske, im farbenfrohen Kostüm oder unter der dick aufgetragenen Schminke lässt es sich leichter schwitzen. Und dieser Schweiss rinnt auch beim Auftritt des Trios «Alpen Starkstrom». Man tanzt zu zweit, formiert sich zur Polonaise, dreht seine Runden im proppenvollen Singsaal und sagt dem Durst mit einem Bier in der Hand den Kampf an. Die Stimmung in dieser schwül-heissen Atmosphäre ist ausgelassen, fröhlich – der Fasnachtsauftakt erfolgt jeweils am 11.11., aber so richtig los geht es jetzt.

Rund 800 Eintritte Der Auftakt in Obfelden ist gelungen. Rund 800 begehrten an diesem nasstrüben Samstag Einlass – eine beeindruckende Zahl an Fasnachtsverrückten, schon deshalb, weil gleichzeitig auch in Muri ein Ball stattfand. Und das freut natürlich die Organisatoren des Vereins Füürball, die die Veranstaltung am Samstag zum zwölften Mal über die Bühne brachten – mit einer rund 50-köpfigen Helferschar. «Mit einer Reise oder einem Nachtessen entschädigen wir unsere Mitglieder jeweils für ihre Anstrengungen», sagt Stefan Huber, seit drei Jahren OKPräsident des Füürballs. Dass die Disziplin der Festteilnehmenden bis in die frühen Morgenstunden intakt bleibt, dafür sorgen Securitas-Leute. Und dass die Festbrüder und -schwestern sicher nach Hause kommen, dafür sorgt das sogenannte «Fünfliber-Taxi». Womit auch verhindert wird, dass die Polizei Zusatzarbeit bekommt. (-ter.)

Hände in die Höhe und tanzen zu den Klängen der Säuligugger. (Bilder Werner Schneiter)

Posieren für den Fotografen ...

... und fürs Erinnerungsbild an den Füürball 2016.

Schwungvolles Tanzen ...

... und die Folgen der schwül-heissen Atmosphäre.

Sorgen für die Stimmung: Säuligugger aus Affoltern.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 12. Januar 2016

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Toller Start in ein vielfältiges Festprogramm 900 Jahre Mettmenstetten: In ihrem Jubiläumsjahr lud die Gemeinde erstmals zum Neujahrsapéro Am Neujahrsapéro vom vergangenen Sonntagmittag im «Rössli» wünschte Gemeindepräsident René Kälin den zahlreich aufmarschierten Mettmenstettern positives Denken, gegenseitige Wertschätzung und «ein megatolles Jubiläumsjahr». ................................................... von thomas stöckli Bereits zur Lancierung des Jubiläumsjahres mit der traditionellen Turmmusik in der Nacht auf Neujahr waren deutlich mehr Leute gekommen als erwartet, das setzte sich auch beim erstmalig durchgeführten Neujahrsapéro fort. «Ich bin überwältigt», so Gemeindepräsident René Kälin über den Grossaufmarsch der Mettmenstetter. So war die «Rössli»-Crew gefordert. Wirtin Vreni Spinner brachte höchstpersönlich kistenweise Gläser-Nachschub in den Saal. Während auf der Bühne der Mettmenstetter Kinderchor der Musikschule Knonauer Amt unter der Leitung von Bettina Widmann mit Gesang erfreute, war das Fest-OK um Jean-Pierre Feuz in voller Jubiläumsmontur bemüht, Festartikel an den Mann und an die Frau zu bringen. Von der Festschrift über eine Tasse bis hin zu T-Shirt und Cap gibt es alles mit dem Aufdruck «900 Jahr».

Das Leitbild bewusst leben «Der Gemeinderat lebt sein Leitbild bewusst», verriet René Kälin in seiner kurzen Ansprache und zitierte einen Leitsatz daraus: «Wir überprüfen laufend die Kontaktmöglichkeiten zur Bevölkerung und passen sie den aktuellen Bedürfnissen an.» Genau darauf zielt der Neujahrsapéro ab. Er soll denn auch keine einmalige Sache blei-

Gemeindepräsident René Kälin (links) im Gespräch mit Jean-Pierre Feuz, OK-Präsident von 900 Jahre Mettmenstetten. Im Saal tun es ihnen hunderte von Mettmenstettern gleich. (Bilder Thomas Stöckli) ben, sondern «Anfang einer neuen Gewohnheit» sein, so wünschte es sich der Gemeindepräsident. Immer am ersten Sonntag nach dem Berchtoldstag solle der Anlass den gegenseitigen Austausch ergänzen. «Die Welt war schon immer ein unruhiges Pflaster», so René Kälin weiter. Durch die fortschreitende Globalisierung und Vernetzung verbreiten sich heute allerdings Schreckensnachrichten schneller. Dadurch sind Ängste präsenter. Persönlich wünsche er sich für 2016 deshalb mehr positives Denken und Vertrauen, verriet Kälin, denn: «Wer positiv und offen denkt, der handelt auch positiv und offen.» Weiter auf der Wunschliste des Gemeindepräsidenten: Wertschätzung

und Achtung – insbesondere gegenüber von Flüchtlingen – sowie «ein megatolles Jubiläumsjahr». Mit der 900-Jahre-Festmütze auf dem Kopf lobte der Gemeindepräsident das Engagement zahlreicher Freiwilliger, die bereits Grossartiges geleistet haben und noch leisten werden, um ein vielseitiges und spannendes Programm anbieten zu können. Dass es nun auch ein Festjahr der Begegnung und der Bereicherung werde, das liege nun an der Bevölkerung. Weitere Infos und Festprogramm 900 Jahre Mettmenstetten unter www.maettmi900.ch. Verkaufsstellen für Festartikel: Gemeindeverwaltung, Schul- und Gemeindebibliothek, Schulhaus Gramatt, Drogerie Vitalis, Avec, und Güetli, Rossau.

Der Mettmenstetter Kinderchor der Musikschule Knonauer Amt.

forum

Keinen Irrweg beschreiten Die Grundlagen der jahrzehntelangen Erfolgsgeschichte der Schweiz sind unsere demokratische liberale Gesellschaft und unser intaktes Rechtssystem. Zentrale Eckpfeiler dieses Systems sind die Gewaltenteilung und das Verhältnismässigkeitsprinzip. Volk und Parlament, Regierung und Gerichte teilen sich die Macht im Land und schützen uns davor, dass Einzelne ihre Position und Macht missbrauchen können. Das Verhältnismässigkeitsprinzip stellt zudem sicher, dass Eingriffe des Staates in die persönlichen Rechte von Privatpersonen geeignet, zweckmässig und erforderlich sind, um ein angestrebtes Ziel zu erreichen. Die Eingriffe sollen und müssen zudem überprüfbar sein, um dem jeweiligen Einzelfall gerecht zu werden. Wir alle profitieren von diesem über Jahrzehnte gefestigten ausgeklügelten System. Der nachhaltige Erfolg der Schweiz unterstreicht dies eindrucksvoll.

Schwächung des Systems Die Durchsetzungsinitiative würde dieses System entscheidend schwächen, wenn nicht gar zerstören! Es ist nämlich unmöglich, über generelle und starre Vorschriften – wie von der Initiative vorgeschlagen – alles richtig regeln zu wollen respektive dem Einzelfall gerecht zu werden. Dazu nur ein Beispiel: Wer mit dem Auto eine Sicherheitslinie überfährt, kann nicht mit einer einzig richtigen Sanktion be-

straft werden. Es kommt auf den jeweiligen Einzelfall an. Wie schnell ist er/sie gefahren? War ein Hindernis auf der Strasse? Was hat der Lenker, die Lenkerin für einen fahrerischen Leumund? Ist jemand entgegengekommen, wurde jemand gefährdet? Kam es zu einem Unfall, wurde jemand verletzt oder gar getötet? Und so weiter. Es ist mit anderen Worten nicht jeder Fall gleich zu behandeln.

Vertrauen in Gerichte Der Vorschlag des Eidgenössischen Parlaments zur Umsetzung der Ausschaffungsinitiative wird der Ausschaffungsinitiative und unserem Rechtssystem gerecht: Ausländer, welche sich eines Verbrechens schuldig gemacht haben, werden automatisch ausgeschafft. Ausnahmen sind nur in schweren persönlichen Härtefällen möglich und können einzelfallgerecht überprüft werden. Besinnen wir uns auf die Schweizer Tugenden und haben Vertrauen in unsere Fähigkeiten und Stärken und in unsere Gerichte. Unser demokratisches liberales Rechtssystem ist die Basis für langfristigen gesicherten Wohlstand für alle. Dogmatische Lösungsansätze zerstören die Grundlage des Erfolgsmodells Schweiz und unseres Wohlstandes und sind abzulehnen, darum Nein zur Durchsetzungsinitiative. Hans-Peter Schwald, Wettswil

Führung ist gefragt Grosse Herausforderung im neuen Jahr 2016 Auch im neuen Jahr wird die Asyl- und Ausländerpolitik einen wesentlichen Teil unserer politischen Agenda beanspruchen. Dass Menschen in andere Länder ziehen wollen, weil sie hoffen, es gehe ihnen dort besser, ist ja nichts Neues. Weil kein Land in der Lage ist, alle aufzunehmen, führt das zur Ausländer- und Asylpolitik mit entsprechenden Gesetzgebungen. Man nimmt vor allem diejenigen auf, die an Leib und Leben gefährdet sind. Den Kriegsflüchtlingen gewährt man vorübergehenden Schutz; sie müssen nach Beendigung des Krieges wieder nach Hause. Aber wir haben wie alle westlichen Länder keinen Platz für Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen.

«Wir schaffen das» Zurzeit kommen aber alle, Kriegsund Wirtschaftsflüchtlinge, Bedrohte, Abenteuerlustige und Kriminelle. Moralistinnen wie Frau Merkel und unsere Simonetta Sommaruga sagen: «Kein Problem, wir schaffen das» oder dann «Wir haben alles im Griff.» Unsere Justizministerin verstieg sich sogar zur Aussage: «Wir schicken niemanden in eine Diktatur zurück». Es dürften mehr als die Hälfte aller Menschen der Erde sein, die in einer Diktatur leben. Aufgrund dieser Äusserung müssten wir Dutzende von Millionen aufnehmen. Solche Aussagen lassen darauf schliessen, dass das Problem nicht erkannt ist und zudem der Wille, die gültigen Gesetze anzuwenden, nicht

vorhanden ist. Solche Signale werden ausserhalb wahrgenommen und haben Folgen, wie sich aus der ungebrochenen Zuwanderung unschwer erkennen lässt. Einmal mehr zeigt sich auch, dass die Konstruktion EU nicht funktionieren kann.

Personenkontrolle Mit dem Schengen-Vertrag wurde die Personenkontrolle an den Landesgrenzen abgeschafft. Leider ist auch unser Land diesem Konstrukt Schengen beigetreten. Die Kontrolle der SchengenAussengrenze wäre Aufgabe aller Vertragspartner. Es zeigt sich einmal mehr, dass wenn alle zuständig sind, am Schluss im konkreten Fall niemand mehr verantwortlich ist. Die Ungarn, die sich als Einzige dem Vertrag entsprechend verhalten haben, werden von den Moralisten aller Staaten aufs Übelste beschimpft. Die Schweden und die Dänen haben entgegen dem Schengen-Vertrag die Kontrolle ihrer Landesgrenzen wieder eingeführt. Es heisst nun beschönigend, den Vertrag wolle man nicht infrage stellen, es sei ja nur vorübergehend. Wie lange es so bleiben soll, weiss niemand. Still und leise hat Frankreich übrigens schon vor über einem Jahr die Kontrolle der Grenze gegenüber Italien wieder eingeführt.

Das Ende der politischen Korrektheit Die bisher überbordende politische Korrektheit – es sind alle gleich und alle sind lieb miteinander – ist offensichtlich am Ende oder mindestens

am Bröckeln. Langsam beginnen die Gutmenschen aus allen Lagern ihre kuscheligen Gedanken einer Überprüfung zu unterziehen. Ein grosser Teil der Flüchtlinge hat nicht das Ziel, sich zu integrieren. Sie wollen ein Stück des Wohlstandskuchen für sich beanspruchen, ohne ihre gewohnte Lebenshaltung zu ändern. Muslime sind kaum zu integrieren, weil für sie die Religion und nicht der Rechtsstaat nach unserem Verständnis im Zentrum ihrer Lebensauffassung steht. Für diese Haltung ist bei uns kein Platz, weil es mit unseren freiheitlichen Werten nicht vereinbar ist. Was heisst das für unser Land? Führungsstärke wäre gefragt. Allerdings ist unsere Regierung eher nach dem Prinzip, möglichst allen recht getan, zusammengesetzt. Für besondere Herausforderungen, wie sie die Zuwanderungswelle erfordert, nicht gerade eine ideale Voraussetzung. Die Schweiz müsste dazu übergehen, die Grenzen wieder zu kontrollieren. Zur Bewältigung des Ansturms kann notfalls auch die Armee eingesetzt werden, die schon in früherer Zeit Flüchtlingslager betrieben hat. Die Asylgesetze sind konsequent umzusetzen, und die absurden teilweise über Jahre dauernden Verfahrensverzögerungen sind zu beseitigen. Dazu braucht es keine langwierigen Gesetzeskorrekturen, nur der Wille zum Handeln muss da sein. Ob unsere Regierung dem Führungsanspruch gerecht werden kann, wird sich in den kommenden Monaten weisen müssen. Toni Bortoluzzi, Affoltern


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Serie

Dienstag, 12. Januar 2016

Regionalblatt statt Störung der Andacht Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (14/Schluss): Der Weg zur modernen Schweiz Die Meinungsfreiheit und Personenfreizügigkeit in der ganzen Schweiz waren wichtige Bestandteile der Rechtsgleichheit aller Bürger. Erst 1971 wurden auch die Bürgerinnen gleichgestellt, als ihnen nach dem kantonalen auch das eidgenössische Stimm- und Wahlrecht zuerkannt wurde. Zum Abschluss der Serie über die «15er-Jubiläen» wird die Entwicklung der Medien und der Verkehrswege skizziert.

halt dieser ersten Kantonsstrasse waren die Gemeinden zuständig. Ab den 1850er-Jahren drängten die Industriellen des Bezirks Affoltern auf den Bau einer Bahnlinie. Sie schlugen einen Üetlibergtunnel zwischen Stallikon und Adliswil vor, erklärten sich aber mit dem Gegenvorschlag der Regierung einverstanden, in Altstetten eine Verbindung über Affoltern am Albis nach Zug an die Spanisch Brötlibahn Zürich – Baden anzuschliessen. Trotz erheblicher Opposition der Bevölkerung, die in ihrer Mehrheit keine Bahnverbindung für nötig erachtete und einen hohen Kostenanteil übernehmen musste, wurde die Ämtlerlinie am 30. Mai 1864 eröffnet.

................................................... von bernhard schneider Im patrizischen Zürich waren Bildung und Information Sache der Obrigkeit. Die Landbevölkerung musste in der Schule Glaubenssätze auswendig lernen, während selbstständiges Denken und eigenständiger Erwerb von Wissen unerwünscht waren. Reiche Bauern sandten ihre Söhne daher zur Ausbildung oft ins Ausland.

Konkurrenz für den Pfarrer Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich ein bürgerliches Bildungsideal, das von grundsätzlicher Gleichberechtigung zumindest des männlichen Bevölkerungsteils ausging und zur Grundlage der liberalen Schulreform von 1832 im Kanton Zürich wurde. Mit dem Seminar Küsnacht wurde erstmals eine Fachausbildung für Volksschullehrer angeboten – zuvor waren Volksschullehrer meist angepasste mittellose Männer gewesen, denen der Pfarrer auf diese Weise ein minimales Einkommen vermittelte. Die Berufsausübung als Lehrer sollte nun neu den kantonalen Fähigkeitsausweis voraussetzen. Konservativ Gesinnten missfiel es sehr, dass mit dem Lehrer ein zweiter gebildeter Mann dem Dorfpfarrer den Rang ablaufen könnte. Ein konservativer Zeichner und Schriftsteller spottete in einer Karikatur: «Der Herr Schullehrer ist ein grosser Mann; bey dem der Pfarrer selbst noch lernen kann!» Die Öffnung qualifizierter Bildung für alle Bevölkerungskreise erwies sich als zäher, jahrzehntelanger Prozess, denn je mehr in die Bildung investiert würde, desto kleiner wurde vorderhand der Kreis, der daran teilhaben konnte. Im Vordergrund stan-

«700 Jahre im Überblick» – das Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «700 Jahre im Überblick: Das Knonauer Amt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft», die dank einem Beitrag der GGA erscheint. Informationen unter: schneidercom.ch/15er_Jubilaeen.php. Im Vorwort hält Regierungsrat Mario Fehr unter anderem fest: «Die Entwicklung demokratischer Rechte ging in diesem Prozess einher mit der Ausbildung des Rechtsstaats. Dieser ist ein kostbares Gut, das oft missachtet wird und gerade deshalb nicht genug hoch eingestuft werden kann. Die Hexenverfolgung ist ein drastisches Beispiel dafür: Es besteht kaum ein Zweifel, dass die Hinrichtung von Hexen zumindest im 14. bis 17. Jahrhundert mehrheitsfähig gewesen wäre, hätte man denn die Bevölkerung befragt. Der Rechtsstaat schafft Mechanismen, damit Minderheiten auch vor Mehrheitsentscheiden geschützt sind.»

Kampf um Verkehr durchs Dorf

Der A4-Anschluss Affoltern am Albis mit der Raststätte MyStop. Die brillante Idee, mit einer Raststätte über der Autobahn viel Land zu sparen, ist wirtschaftlich nicht aufgegangen. (Bild Bernhard Schneider) den die Söhne der neuen Oberschicht. Mädchen konnten erstmals im April 1904 an der Höheren Töchterschule der Stadt Zürich die viereinhalbjährige Mittelschulausbildung starten. Neun der 27 jungen Frauen dieses ersten Frauenjahrgangs bestanden schliesslich die eidgenössische Maturitätsprüfung, eine die Aufnahmeprüfung an die ETH. Die Hausmatur der Töchterschule wurde erst 1920 vom Kanton Zürich und 1929 eidgenössisch anerkannt. Bis in die 1970er-Jahre gingen die Gymnasiastinnen des ganzen Kantons in die Städtische Töchterschule, die 1975 offiziell mit den Kantonsschulen zusammengelegt wurde. Bereits vorab, am 24. April 1973, wurde für die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten aus dem Knonauer Amt und dem Limmattal die damalige Filialabteilung Urdorf, die heutige Kantonsschule Limmattal, eröffnet, welche die Koedukation der Knaben und Mädchen auf Mittelschulstufe bereits vorwegnahm.

Meinungsfreiheit und Presse Bildung weiter Bevölkerungskreise ist eine Voraussetzung für Pressefreiheit, die wenig nützt, wenn niemand die freien Medien lesen kann. Die Entwicklung der Medien spiegelt die Verbreitung der Bildung. 1730 gründeten die gnädigen Herren von Zürich die «Donnstags-Nachrichten», um ihre Verlautbarungen zu verbreiten. 1780 entstand daraus die Zürcher Zeitung. Obwohl dieses Blatt von Angehörigen der Oberschicht für Angehörige der Oberschicht verfasst wurde, unterstand es der Zensur – wohl vor allem deshalb, weil die gnädigen Herren gar nicht auf die Idee kamen, eine private Publikation nicht zu zensurieren. Der Namenswechsel in «Neue Zürcher Zeitung» wurde in der letzten «Zürcher Zeitung», datiert vom 29. Juni 1821, nur indirekt thematisiert: «Die Tit. Pränumeranten der Neuen Zürcher-Zeitung können die erste Nummer derselben Montags, den 2. Juli, um 10 Uhr vormittags bey uns abholen lassen.» Die Zeile am Schluss der vierten Seite der Ausgabe zeigt, dass die Zeitung selbstredend für Städter mit Dienstpersonal geschrieben wurde. Auch nach der Umbenennung von 1821 blieb die Zeitung ein stark auslandorientiertes, obrigkeitsnahes Verlautbarungsblatt. Am 30. Oktober 1830, als sich die Bestrebungen zur liberalen Umgestaltung in den Kantonen ihrem Höhepunkt näherten, schrieb die NZZ über die Auseinander-

setzungen um die spanische Krone verächtlich: «Die liberalen Blätter werden nicht müde, auf die Umtriebe der Carlistenpartey (die Don Carlos unterstützte) aufmerksam zu machen.» Erst nach der Aufhebung der Zensur 1831 entwickelte sich die NZZ zu einem liberalen Blatt. Beim Zürichputsch 1839 ergriff sie gegen die konservativen Aufständischen Position und kritisierte den Rücktritt der Regierung.

Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern In den kantonalen Wahlen von 1846 setzten sich die Liberalen wieder klar durch und beendeten das konservative Intermezzo. Nun war die Zeit reif für die Gründung liberaler Blätter auch in der Landschaft. Die 1840 gegründete gemeinnützige Gesellschaft der Gemeinde Affoltern präsentierte am 20. März 1847 die erste Ausgabe des Anzeigers aus dem Bezirk Affoltern: «Das Blatt ist zunächst nur für den Bezirk Affoltern bestimmt, um den Kirchenruf zu verdrängen. Bei diesem Punkte können wir Sie am besten von der Nothwendigkeit eines solchen Blattes überzeugen. Haben Sie nicht schon manchmal an einem Sonntage nach dem Gottesdienst, wenn ein Weibel oder sonst jemand etwas in der Kirche verlesen musste, es aufs Widrigste empfunden, wie sehr die Andacht hiedurch gestört wird?» Das Zitat weist auf einen weiteren Aspekt hin: Die Zürcher Liberalen waren eng mit der reformierten Kirche verbunden – nur schon deshalb war es für Katholiken kaum möglich, sich ihnen anzuschliessen.

Von Meinungsblättern zu Unterhaltungsmedien Nach der Gründungswelle liberaler Zeitungen um 1850 folgten katholisch-konservative ab den 1870er-Jahren und um die Jahrhundertwende sozialistische Zeitungen. Weniger als 70 Jahre nach der Aufhebung der Zensur im Kanton Zürich entbrannten heftige politische Debatten zwischen Reformiert-Liberalen, Katholisch-Konservativen und Sozialisten, die alle über ihre eigenen Meinungsblätter verfügten. Im 20. Jahrhundert wurden Information und Meinungsäusserungen in den Medien nach und nach ergänzt mit Unterhaltung. Nach dem zweiten Weltkrieg beschleunigte sich diese Entwicklung. Die Meinungsblätter verschwanden in den 1980er-Jahren weitgehend, die meisten Medien bauten ihren Forumscharakter aus. Idealtypisch dafür ist der «Anzeiger aus dem

Bezirk Affoltern», eines der wenigen regionalen Blätter, das sich auf redaktionelle Eigenleistungen im regionalen Rahmen beschränkt und auf die Übernahme nationaler und internationaler Beiträge anderer Redaktionen verzichtet. Hier werden nicht nur regionale Aktivitäten verschiedenster Gruppen und Personen beleuchtet, in den Leserbriefspalten werden auch heftigste Kontroversen ausgetragen. Die Entwicklung der Medien seit 1994, der Einführung des Internets und des digitalen Mobilfunks in der Schweiz, ist von einer zunehmenden Globalisierung geprägt. Facebook, Youtube, Twitter und WhatsApp kennen keine nationalen und schon gar keine regionalen Grenzen. Die Klammerfunktion einer regionalen Zeitung erhält dadurch eine besondere Bedeutung.

Die erste Kantonsstrasse Parallel zu virtuellen Grenzüberschreitungen durch die Medien erfolgten reale Grenzüberschreitungen durch die Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. Der erste grosse Ausbauschritt im Knonauer Amt war der Bau der Strasse von Zürich über Albisrieden nach Knonau mit einer 4,2 Meter breiten Fahrbahn und beidseits einem Fussweg von 60 Zentimetern. Für den Unter-

Kaum war die Bahnlinie allerdings im Bau, wollten die Gemeinden den Zubringerverkehr durch das eigene Dorfzentrum lenken. Die 1847 voneinander getrennten Reusstalgemeinden Obfelden und Ottenbach lieferten sich dabei einen heftigen Kampf: Sowohl das Konsortium Obfelden–Merenschwand als auch dasjenige von Ottenbach und Muri wollten eine Strassenverbindung mit Reussbrücke bauen. Den Wettlauf gewann Obfelden, dessen Brücke am 24. Juli 1864 eröffnet wurde. Um Zeit zu gewinnen, hatten sich die Obfelder für eine Holzkonstruktion entschieden. Ottenbach konnte seine Metallbrücke erst am 28. August desselben Jahres einweihen. Doch 1874 schwemmte ein Hochwasser die Obfelder Holzbrücke weg. Nun hatten die Ottenbacher wieder die Nase vorne. In den Nachkriegsjahren wurde die Planung eines Schweizer Autobahnnetzes an die Hand genommen. Nach heftigen Auseinandersetzungen mit mehreren Volksabstimmungen wurde die Autobahn A4 durch das Knonauer Amt am 13. November 2009 eröffnet. Die Opposition gegen den Bau konnte die Strasse zwar nicht verhindern, doch wesentlich verändern. Erstmals wurde in der Schweiz mit dem Islisbergtunnel ein Hügel in der Längsrichtung untertunnelt. Bundesrat Moritz Leuenberger meinte zur 49-jährigen Planungsgeschichte des Nationalstrassenabschnitts: «Wäre die Autobahn in den 70er-Jahren fertig gebaut worden, so würde sie heute wohl Dörfer und zuvor intakte Landschaften zerschneiden.» Die Zeiten haben sich geändert. Niemand will mehr den Durchgangsverkehr durchs Dorfzentrum führen wie 1864.

Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häuften sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wienerkongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region und ihr Verhältnis zur Stadt Zürich ausgewirkt haben. Bisher erschienen: Eschenbacher verlieren Fehde gegen Habsburg, «Anzeiger» vom 15. Mai 2015 Missernten, Hunger und Fehden, «Anzeiger» vom 19. Mai 2015 Ein Jahrhundert voller Katastrophen, «Anzeiger» vom 21. Juli 2015 1415 und die Eroberung des Aargaus, «Anzeiger» vom 24. Juli 2015 Zürich baut die Herrschaft

zwischen Reuss und Albis aus, «Anzeiger» vom 11. August 2015. Gründung der Landvogtei Knonau und Ausbau des Söldnertums, «Anzeiger» vom 15. September 2015. Landvogtei Knonau wird konfessionelle Grenzregion. «Anzeiger» vom 9. Oktober 2015. Abseits des 30-jährigen Krieges in unsicherer Lage. «Anzeiger» vom 16. Oktober 2015. Bauernkriege und Kampf um die Vorherrschaft. «Anzeiger» vom 30. Oktober 2015. Gesamteuropäische Konflikte, lokale Fehden um 1715. «Anzeiger» vom 13. November 2015. Organisation der ländlichen Oberschicht. «Anzeiger» vom 29. Dezember. Revolution und Wiederherstellung der alten Ordnung. «Anzeiger» vom 29. Dezember 2015. Vom Wienerkongress zur Bundesverfassung. «Anzeiger» vom 8. Januar 2016.


Gewerbe/Dienstleistungen

Immunsystem stützen

«Million im Ehebett»

Heilkräuter gegen Erkältungen und grippale Infekte – ein Kurs mit Ernestine Astecker. > Seite 11

Am Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil zeigt die Theatergruppe ein turbulentes Stück. > Seite 13

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«Wok The Line» Musik und Comedy mit Johnny Burn im Chilehuus Hedingen. > Seite 15

Vorhänge zu Vorzugspreisen Wohntex Affoltern: Rabattaktion bis Ende Januar Die Wohntex AG am Bahnhofplatz 1 in Affoltern hat Vorhänge für jeden Farben- und Schönheitsgeschmack sowie für alle Zwecke und Möglichkeiten – im Januar mit zehn Prozent Rabatt.

Yan Goldmann, Schüler der 1. Sekundarklasse, erhält wertvolle Tipps von Lerncoach Elio Gallo. (Bild zvg.)

Gut gerüstete Schüler Förderung am Kollegium St. Michael, Zug Am Kollegium St. Michael Zug werden Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2016/17 noch gezielter auf den Einstieg ins Erwachsenenleben vorbereitet. Systematisches Lern- und Berufswahlcoaching für alle werden fester Bestandteil des Schulprofils. Jugendliche durchleben eine schwierige Lebensphase. Der Übergang vom Kind zum Erwachsenen ist mit vielen Herausforderungen und Fragen belastet. Schulischen Anforderungen stehen immer wieder Motivationsprobleme, Ängste oder Orientierungsfragen im Weg, welche grosse Anforderungen an die Pädagogik stellen. Das Kollegium St. Michael Zug setzt diesbezüglich hohe Massstäbe. Das pädagogische Konzept beruht auf Ganzheitlichkeit und Leistung sowie klaren Strukturen und Orientierungshilfe. Jugendliche sollen besonders im Hinblick auf ihren Schulerfolg und das spätere Berufsleben systematisch begleitet und individuell gefördert werden.

Lernen lernen Erfolgreich lernen heisst, Aufgaben richtig anzupacken und Herausforderungen zu meistern. Das Schulangebot des Kollegiums St. Michael Zug umfasst ab dem Schuljahr 2016/17 integrales Lerncoaching. Dies stellt einen systematischen und aufbauenden pädagogischen Begleitprozess während der gesamten Schulzeit dar. Ein speziell ausgebildeter Lerncoach begleitet die Jugendlichen in ihrem Lernprozess. Er setzt gemeinsam mit ihnen Ziele, analysiert Lernverhalten und -entwicklung und leitet individuelle Förder- und Unterstützungsmassnahmen ein. Schülerinnen und Schüler werden befähigt, unterschiedliche Lernsituationen – sei es allein oder in der Gruppe – erfolgreich zu meistern. Dadurch wird ihre Selbstkompetenz gestärkt, was den Einstieg in die Berufswelt oder eine weiterführende Schule erleichtert.

Beruf wählen – Lehrstelle finden Das Kollegium St. Michael verfolgt zudem das Ziel, dass alle Jugendlichen nach Schulabschluss eine passende Anschlusslösung finden. Deshalb gehört ab dem Schuljahr 2016/17 auch ein professionelles Berufswahlcoaching zum festen Schulprogramm für alle Schülerinnen und Schüler ab der 2. Oberstufe. Im Vordergrund stehen Berufswahl und Lehrstellensuche. Die Aufgabe übernimmt ein ausgebildeter Berufswahlcoach. Er gestaltet gemeinsam mit den Klassenlehrpersonen den Berufswahlunterricht und besucht mit den Klassen Informationsveranstaltungen, Berufsmessen und Betriebe. Als Netzwerker pflegt er Kontakte zu lokalen Lehr- und Ausbildungsbetrieben, berufsbildenden Schulen und Institutionen. Dieses Angebot des Kollegiums St. Michael Zug geht deutlich über den bekannten Berufswahlunterricht hinaus. Der Berufswahlcoach begleitet jede Schülerin und jeden Schüler individuell und systematisch. Er integriert die Eltern in den Berufswahlprozess mit dem Ziel, dass alle Jugendlichen erfolgreich ins Berufsleben starten.

«Vorhänge sind das perfekte Finish für die Harmonie jedes Zimmers, egal ob im Wohnbereich oder in Büro- und Geschäftsräumen», sagt Daniel Achermann. Der Innendekorateur der Wohntex AG, Affoltern, weiss denn auch exakt wieso: «Sie bestimmen zu einem erheblichen Teil das Raumambiente, spielen als Element in der Zimmerdekoration eine Hauptrolle und sind aber vor allem auch funktional wichtig, als Sonnen- und Sichtschutz oder genauso zur Schallabsorption.» Gemeinsam mit Ramona Ritter betreut Daniel Achermann die reich assortierte Abteilung Vorhänge der Wohntex AG. Der Ausstattungs- und Einrichtungsspezialist am Bahnhofplatz 1 im Bezirkshauptort ist ein Familienunternehmen mit gutem Namen, anerkannt hoher Qualität sowie bekannt individuellem Service – von Brigitte und Paul Killer aufgebaut, wobei mit Philipp Killer auch schon die Nachfolgegeneration gewährleistet ist.

Zehn-Prozent-Rabattaktion Jetzt, wo mit den langen Winternächten die Farben in den Hintergrund ge-

Bieten im Januar zehn Prozent Rabatt auf Vorhangstoffe – Beratung und Service inklusive – von rechts: Paul Killer, Ramona Ritter, Philipp Killer und Daniel Achermann. (Bild zvg.) drängt werden, sind Vorhänge – bei Wohntex gibt es diese in rund eintausend Variationen aus hochwertigen Stoffen und raffinierten Materialien mit unterschiedlichen Designs sowie trendigen Farben – ganz speziell gefragt. Mit ein Grund, weshalb die Wohntex AG ihren Kunden beim Vorhangkauf den ganzen Januar zehn Prozent Rabatt auf Vorhangstoffe gewährt. Dies gilt für transparente sowie abdunkelnde Textilvorhänge und auch für Spezialitäten wie Flächen- und Schiebevorhänge als Raumteiler und Akustikvorhänge zur Schallabsorption.

Nicht genug damit, selbstredend gibt es dazu auch die bekannte VorOrt-Beratung bei den Kunden und den ebenso geschätzten Rundumservice, ganz nach dem Motto: Wohntex AG – nah, schnell und gut! Dazu gehört etwa eine eigene Vorhang-Näherin, welche die Vorhänge ganz nach Mass und Wunsch der Kunden näht. (kb.) Wohntex AG, Vorhänge, Parkett, Bodenbeläge, Spannteppiche und Insektenschutz. Bahnhofplatz 1, Affoltern, Tel. 044 761 32 96, www.wohntexag.ch. Dienstag bis Freitag 8.30 bis 12 und 13 bis 18.30 Uhr, samstags von 8.30 bis 14.30 Uhr.

Besser im Beruf kommunizieren können Deutsch als Fremdsprache – neuer Kurs der Albis Language School Für viele Ausländer stellt die alltägliche Kommunikation schon nach dem ersten und zweiten Deutschkurs kein Problem mehr dar. Man kann im Supermarkt einkaufen und bezahlen, einen Arzttermin vereinbaren und ein einfaches Telefonat führen. Sobald man mehr möchte als auf der Strasse nach der Uhrzeit zu fragen oder zu wissen, wie man in der Stadt von einem Punkt zum anderen kommt, wird es für viele schwieriger. Oft rei-

chen diese Kenntnisse nicht. Albis Language School weitet ihre Sparte «Deutsch als Fremdsprache» aus und bietet ab Januar 2016 unter Leitung von Olga Buchholz den Deutschkurs: Kommunikation im Beruf (B1+) an. Ziel des Kurses ist die Verbesserung der mündlichen und schriftlichen Kommunikation im Beruf mit Fokus auf: kompetent E-Mails schreiben, sicher Telefonate führen, etwas in Sitzungen selbstbewusst präsentie-

Eine Schuleinrichtung mit Geschichte und Erfahrung Das Kollegium St. Michael Zug ist eine der renommiertesten und ältesten Schuleinrichtungen der Region. Es führt neben der Sekundar- und Realschule auch eine fünfte und sechste Primarstufe. Der Lehrstoff folgt dem Zuger Lehrplan. Die staatlich anerkannte Schule ist Internat und Tagesschule mit 5-Tages-Betreuung. Das Kollegium ist offen für Jugendliche aus allen Kantonen und Konfessionen. Eltern und Jugendliche sind eingeladen, sich an den Informationsabenden vom Kollegium St. Michael Zug ein eigenes Bild zu machen. (pd.)

ren und vieles mehr. Die Kursteilnehmer trainieren etwa, wie man eine Reklamation verfasst oder auf eine Mahnung, einen Lieferverzug oder eine überhöhte Rechnung sprachgewandt reagiert. Sie lernen, wie man Bewerbungsschreiben verfasst, einen Lebenslauf auf Deutsch schreibt und wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch präsentiert. Dabei lernen die Kursteilnehmer aber nicht nur die Anwendung korrekter Grammatik, schriftlichen und mündlichen Ausdruck, sondern auch die Finessen der deutschen Sprache auszuschöpfen und die eigene Handlungsfähigkeit auf Deutsch zu stärken. Dieser Kurs wird allen fremdsprachigen Personen mit entsprechenden Vorkenntnissen ab Niveau B1 empfohlen, die in der Schweiz vor allem im kaufmännischen Berufsumfeld arbeiten oder sich für die telc Deutsch B1+ Beruf-Prüfung vorbereiten möchten und ihren Wortschatz sowie ihre Sprachkompetenz erweitern wollen. Der Stoff wird kreativ in verschiedenen Kommunikationssituationen eingebettet vermittelt. (pd.) Kurs «Besser im Beruf kommunizieren können»,

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ab 19. Januar bis 19. April (13x) dienstags, 20 bis

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Olga Buchholz lädt zum Deutschkurs. (Bild zvg.)

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Vermischtes

Dienstag, 12. Januar 2016

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«Wie ein Jäger, der nach langer Jagd einen kapitalen Hirsch erlegt» Der Bonstetter Marco Sidler hat in jahrelanger Detailarbeit einen Golf I GTI praktisch neu gebaut Für zahlreiche Männer und auch immer mehr Frauen ist das Auto mehr als ein Gebrauchsobjekt. So auch für Marco Sidler und seine Freunde vom VW- und Audi-Club Kulteisenschmiede. Sie investieren Hunderte Stunden, um aus Old- und Youngtimern neuwertige Autos zu machen. ................................................... von salomon schneider Ab 25 Jahren nach der Herstellung wird ein Auto zum Youngtimer, ab 30 Jahren ist es ein Oldtimer. Als Marco Sidler, gelernter Fahrrad- und Mofamechaniker, seinen 1983er Golf I GTI 1,8, mit 115 PS, kaufte, war dieser noch nicht einmal ein Youngtimer. «Ich war schon als Junge ein VW-Fan und wollte einen Golf GTI. Diesen Wagen konnte ich relativ günstig kaufen und mietete eine Scheune in Hedingen, um mein erstes Restaurierungsund Tuningprojekt zu starten. Seither bin ich nicht mehr von diesem Hobby weggekommen.»

Drei Tage lang Dreck vom Unterboden gespachtelt Gemeinsam mit seinem Cousin, einem gelernten Lastwagenmechaniker machte er sich an die Arbeit. Zuerst bauten sie alles aus dem Auto aus, bis nur noch die Karosserie übrig war. «Die Einzelteile haben wir angeschrieben und fotografiert. Für mich als Anfänger war es eine grosse Herausforderung, bei all den Teilen und der Elektronik den Überblick zu behalten», erinnert sich Marco Sidler. Er behielt jedoch einen kühlen Kopf und arbeitete systematisch weiter. Der Unterboden der Karosserie

musste beispielsweise komplett von Hand abgekratzt werden, damit er anschliessend sandgestrahlt und gespritzt werden konnte. «Drei Tage lang haben wir mit dem Spachtel den Unterboden traktiert», erinnert sich Marco Sidler lachend an die mühsame Arbeit.

Die Suche nach den richtigen Teilen Da die Karosserie jedoch einige rostige Teile aufwies, ersetzte er diese. Zudem war das Dachfenster nicht mehr dicht und er entschied sich, das Dach komplett zu ersetzen. «Das Schwierigste war jeweils, neue Teile, zu vernünftigen Preisen zu bekommen. Zum Glück habe ich relativ bald einen Restpostenhändler gefunden, der einmal zahlreiche Golf-I-Teile aufgekauft hat. Manchmal habe ich jedoch wochen- und monatelang nach dem richtigen Teil gesucht. Wenn ich es dann gefunden hatte und es nach zähen Preisverhandlungen endlich in den Händen hielt, fühlte ich mich wie ein Jäger, der nach langer Jagd seinen kapitalen Hirsch erlegt hat», schwärmt Marco Sidler.

Mit vereinten Kräften an die Arbeit Drei Jahre lang arbeitete er an seinem VW Golf I GTI, bis er einen neuwertigen Wagen vor sich hatte. «Ohne die Mitarbeit zahlreicher Freunde hätte es wohl noch länger gedauert», lacht Marco Sidler. Es brauchte anschliessend noch einige Stunden für die Detailverfeinerungen, ansonsten war der Wagen aber fertig. «Mich zieht es jedoch immer wieder in die Garage», deshalb hat sich Marco Sidler nun einen Golf II GTI G60 zugelegt – in den er sicherlich wieder einige 100 Stunden investieren kann. Darauf freut er sich schon.

Im Innern sorgt ein Überrollbügel aus Aluminium für Stabilität.

Marco Sidler in seiner Werkstatt in Hedingen, vor seinem VW Golf I GTI. (Bilder Salomon Schneider)

Erst unter der Haube zeigt sich, wie umfassend die Restaurierung durchgeführt worden ist.

Heilkräuter bei Erkältungserkrankungen Kräuterkurs mit Ernestine Astecker am 23. Januar

Ernestine Astecker. (Bild zvg.)

Kälte und Nässe, häufige Temperaturwechsel, Mangel an Sonnenlicht belasten das Immunsystem. Winterzeit ist Erkältungszeit. Erkältungen oder grippale Infekte äussern sich mit Schnupfen, verstopfter Nase, Stirnhöhlenentzündung, Fieber, Reizhusten, Halsweh, Kopf- und Gliederschmerzen. Seit Urzeiten werden Heilkräuter zur Vorbeugung sowie bei verschiedensten Beschwerden angewendet. Die alten Kräuterkundigen wussten, dass gegen jede Beschwerde ein Kraut gewachsen ist. Als wärmender Tee, stärkende Tinktur, lindernde Salbe oder wohltuender Wickel aktivieren die Heilkräuter die Selbstheilungskräfte des Körpers und unterstützen das Immunsystem. Die Erkältung – oder grippaler Infekt – ist eine Virusinfektion der obe-

ren Luftwege. Meist entwickelt sich die Infektion absteigend von der Nase über den Rachen, in die Luftröhre und den Kehlkopf, bis in die Bronchien. Erkältungen kommen häufig bei Kindern vor, da deren Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Aber auch im höheren Alter, wenn die Funktion des Immunsystems wieder abnimmt, ist man für Erkältungserkrankungen anfällig. Wie werden Heilkräuter gezielt zur Vorbeugung von grippalen Infekten und Grippe eingesetzt? Was ist der Unterschied zwischen einem grippalen Infekt und einer echten Grippe? Was tun bei Fieber? Fieber ist keine Krankheit, sondern es zeigt an, dass sich der Körper mit den Krankheitserregern auseinandersetzt. Wann soll Fieber aber behandelt werden?

Welche Kräuter helfen bei krampfartigem oder chronischem Husten und Stirnhöhlenentzündung? Was ist zu tun bei Anfälligkeit für Erkältungen? Mit welchen Kräutern wird das Immunsystem gestärkt? Und wie erkennt man die Grenzen der Selbstbehandlung? Antworten zu diesen Fragen und wertvolle Tipps für den Alltag gibt der Kräuterkurs von Ernestine Astecker.

möchten. Der Kräuterkurs gibt zudem Anregungen, welche Hausmittel aus Kräutern des eigenen Gartens hergestellt werden können. Kursleiterin Ernestine Astecker ist Homöopathin und Apothekerin und freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. (pd.) Kräuterkurs am 23. Januar von 9 bis 12.15 Uhr in der Gesundheitspraxis an der Obschlagenstrasse 2

Selber ein Kräuterprodukt herstellen Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen in diesem Kurs Heilkräuter, Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten kennen und stellen selber einen wohltuenden Brustbalsam her. Der Kräuterkurs ist sowohl für Einsteiger geeignet, als auch für Interessierte, die ihr Kräuterwissen vertiefen

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Veranstaltungen

Dienstag, 12. Januar 2016

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«Die Million im Ehebett» Chränzli des Gesangsvereins Rifferswil in der Mehrzweckhalle Die Geschichte um einen Banküberfall mit flüchtendem Räuber birgt einige Turbulenzen. Wie die verzwickte Situation gelöst werden kann, zeigt der Schwank der Theatergruppe, welcher an den Samstagen, 23. und 30. Januar, aufgeführt wird. Unter dem Motto «Länd(l)er» führt der Gesangsverein derweil in verschiedene Länder.

Der etwas begriffsstutzige Kantonspolizist Kelterborn ist für die Aufklärung des Falles zuständig. Für weitere Komplikationen sorgen eine schrullige Nachbarin, der wahre Bankräuber und die hübsche Serviertochter, mit der Jakob Morf seinerseits seine Frau hintergeht. Ob der Fall aufgeklärt und ein Happy End folgen wird, kann an einer der drei Aufführungen in Erfahrung gebracht werden.

Gesungen wird auf der ganzen Welt, unzählige Melodien und Lieder sind zu Markenzeichen der verschiedenen Länder geworden und entwickelten sich zu wahren Ohrwürmern. Die Sängerinnen und Sänger des Gesangsvereins Rifferswil singen unter der Leitung von Andreas Fischer bekannte Melodien aus nah und fern. Die Begleitung am Klavier übernimmt Stephan Wiedmer. Was das «(l)» im Motto bedeutet, wird im Laufe des Liedervortrages aufgeklärt.

Essen ab 19 Uhr Der Gesangsverein sorgt mit Speis und Trank für das leibliche Wohl. Essen werden ab 19 bis 19.45 Uhr sowie in den Pausen serviert. Beim Quiz und

der Tombola können, wie jedes Jahr, schöne Preise gewonnen und zur Musik von Charly Bauer die Tanzbeine geschwungen werden. Die Samstagabend-Vorstellungen vom 23. und 30. Januar beginnen jeweils um 19.45 Uhr. Die Schüler- und Seniorenvorstellung findet am 23. Januar um 13.30 Uhr statt. An den Abendvorstellungen wird jeweils ein Quiz durchgeführt und an der Nachmittagsvorstellung wartet eine reichhaltige Tombola auf das Publikum. (op) Platzreservierung für die Abendvorstellungen ab Sonntag, 17. Januar, jeweils von 19 bis 21 Uhr bei Familie A. Heimann, Telefon 044 764 10 05 oder unter www.gesangsverein-rifferswil.ch.

«Det äne am Bergli» Theaterverein Bonstetten: Probenwochenende Das Theaterfieber ist zurück in Bonstetten. Am 9. und 10. Januar war Probenwochenende.

Schwank in drei Akten Die Geschichte um einen Banküberfall mit flüchtendem Räuber birgt einige Turbulenzen. Der Geschäftsmann Jakob Morf platzt in das Schäferstündchen seiner Ehefrau mit dem Bankangestellten Benno Lenzlinger. Morf ist auf der Suche nach einem flüchtenden Bankräuber, welcher exakt die Bank überfallen hat, in welcher Lenzlinger eigentlich Schalterdienst hätte. Der Geschäftsmann hofft auf die Belohnung, welche zur Ergreifung des Täters ausgesetzt ist. Morf entdeckt den Liebhaber auf dem Balkon der ehelichen Wohnung und hält den frierenden Lenzlinger für den Bankräuber.

Endlich konnten sich die Schauspieler in ihre warmen Kleider stürzen. (Bild zvg.)

Die Theatergruppe Rifferswil nach einer Probe. (Bild zvg.)

Pünktlich und hochmotiviert starteten die Akteure des Theatervereins Bonstetten um 9 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten, denn es galt, dem diesjährigen Stück endgültig Leben einzuhauchen. «Det äne am Bergli» ist ein musikalisches Lustpiel in zwei Akten von Miranda Goedhart. Hätte der urchige, knurrige Alpwirt Heiri vor zwei Jahren seine Magd nicht von seiner Alp verjagt, wäre vielleicht alles anders ausgegangen! Von der einst heimeligen, rustikalen Alpwirtschaft, wo sich viele Bergsteiger und Wanderer für ein kleines Essen, einen guten Schnaps sowie einen gemütlichen Jass getroffen haben, ist nichts mehr übrig geblieben. Stattdessen sitzt Heiri alleine und tatenlos vor seiner verwahrlosten Alphütte und sieht mit zunehmender Wut wie «det äne am Bergli» auf sei-

nem eigenen Land eine topmoderne Ski-Arena entsteht. Wenn sein Bruder, der Pfarrer Sepp, sowie sein Kumpel, der Pöstler Toni, auf seiner Alp auftauchen, läuft alles aus dem Ruder. Als der nervöse Kurdirektor mit einer überforderten Sängerin und einer resoluten Nationalrätin samt ihrer hilflosen Sekretärin seinen Hof überqueren, ahnen sie noch nicht, dass sie dem Trio hilflos ausgeliefert sind … Endlich konnten sich die Schauspieler in ihre warmen Kleider, die Originalkostüme, stürzen und auf dem Skiliftsessel Platz nehmen. Die Vorfreude der Spieler und viele kreative Ideen erhellten diese zwei Tage und machten klar: der Theaterverein Bonstetten wird seinen Besuchern Wintergefühle und musikalisch-fröhliche Stunden bescheren! (pd.) Premiere am 23. Januar, Vorstellungen am 29. und 30. Januar sowie am 4., 5. und 6. (Derniere) Februar. Tickets unter www.theater-bonstetten.ch oder am Postschalter.

Musikalische Irrfahrt von Planet zu Planet

Lustig, traurig und skurril – so, wie das Leben

Musiktheater für Kinder ab fünf Jahren

Gaukler und Clown Matthias Romir in Hausen

Der Familienclub Wettswil-Bonstetten lädt zum musikalischen Raumfahrt-Abenteuer. Am Sonntag, 17. Januar, um 15 Uhr in der Aula der Sek. Bonstetten.

scheint dem Abenteuer ein Ende zu bereiten. Nur mit der Hilfe von Erdbewohnern können die Turbienauten – vollbepackt mit musikalischen Souvenirs – ihre Heimreise wieder antreten. Mit ihrem neuen Stück überraschen die Turbienen mit extraordinären Kostümen, viel Musik und Witz. Die Kinder werden aktiv in das Geschehen mit einbezogen und erfahren spielerisch, was Musik ausmacht. (pd.)

Alleine während mehr als einer Stunde das Publikum immer wieder neu überraschen, berühren, erheitern – das gelang Matthias Romir am vergangenen Freitag im Gemeindesaal Hausen. Der Anlass fand im Rahmen der vielseitigen Kulturangebote statt, die vom Verein Kultur im Dorf regelmässig organisiert werden.

Turbienen auf Odyssee am Sonntag, 17. Januar, 15

................................................... von marianne voss

Tekla, Trina und Tix fassen es kaum, als sie ein Ufo entdecken. Sofort wird es inspiziert. Ein Druck auf einen roten Knopf und hoppla, die Reise durch das All beginnt! Zusammen mit dem Publikum sausen die drei Turbienauten von Planet zu Planet und stossen dabei auf klingende Schätze: Hier die rappenden Musiduks, dort ein zum Schmelzen bringendes Affentempo. Ein schraubenfressendes Monster

bis 15.45 Uhr, Aula Sek. Bonstetten, Schachenrain 1. Eintritt für Nichtmitglieder: Kinder 10, Erwachsene 15 Franken. Reservieren unter www.fam-club.ch, reservierte Tickets an der Kasse bezahlen (30 Minuten vor Theaterbeginn).

Die Turbienauten auf Odyssee. Von links: Gabriela Hochreuter, Marina Massolin und Nicole Erni. (Bild zvg.)

«Was erwartet uns an diesem Abend?» Diese Frage stand während des Apéros im Foyer des Gemeindesaals Hausen im Raum. Man war gespannt, aber auch etwas kritisch. Was das Publikum dann erlebte, ist schwierig in Worte zu fassen. Matthias Romir tritt jeweils alleine auf. Das heisst nicht ganz alleine. Sein Doppel erscheint immer wieder auf der Grossleinwand hinter ihm und «unterstützt» ihn. Seine über eine Stunde dauernde Vorführung überraschte immer wieder aufs Neue. Der Titel lautete «Das Leben ist Kurzgeschichten», und durch diese Geschichten zogen sich wie ein roter Faden zwei zentrale Themen des Lebens: die Liebe und die Enttäuschung. Der Künstler begeisterte als Clown, Gaukler und Jongleur in verschiedensten Rollen. Er vermochte die Anwesenden ganz hineinzunehmen in sein Erleben und seine Stimmungen. Heiter komische Momente wechselten sich ab mit Trauer und melancholischer Poesie oder rührend liebevollen Szenen. Seine geliebte Elsbeth überliess er am

Lustig, überraschend und originell: Matthias Romir brachte Stimmung nach Hausen. (Bild Marianne Voss) Schluss ihrem Gatten – und er tat dies mit Freude. Also ein Happy End.

Weitere Veranstaltungen Der Verein Kultur im Dorf organisiert in Hausen jedes Jahr eine Reihe von kulturellen Anlässen für die Bevölkerung. Der originelle und berührende Abend mit Matthias Romir fand im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe

statt. Diesen Winter folgen noch drei weitere Angebote: am Sonntag, 17. Januar, ein Kindertheater mit dem Titel «Wer bist du denn?», am Samstag, 5. März, ein literarisches Konzert und am Dienstag 5. April, die Komödie «Dinner für Spinner» gespielt vom Theater Kanton Zürich. Weitere Infos zu den Anlässen unter www.kulturimdorf.ch.


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Musik und Comedy mit «Wok The Line» Johnny Burn im Chilehuus Hedingen In seinem neuen Programm «Wok The Line» erzählt Johnny Burn von seinem Leben zwischen Südostasien und Südost-Malters und serviert dabei Klischees von Schweizern über Asiaten, süss-sauer bis scharf. Freitag, 15. Januar, in Hedingen. Wer schon einmal in Thailand in den Ferien war, meint ihn zu kennen, den Asiaten. Doch aufgepasst: Same same, but different! Ausschweifend und zugleich pointiert berichtet Johnny Burn von Sprachverwirrungen im TakeAway-Alltag seiner Tante und erläutert auf ernüchternde Art, dass man als Kambodschaner chinesische Tattoos nicht entziffern kann. So spiegelt er auf höchst amüsante Weise nicht nur den Blick der Schweizer auf die asiatische Community, sondern eröffnet den Zuschauern zugleich einen etwas anderen Blick auf die Schweiz selbst. Und Johnny Burn singt! In astreinem «Buuretütsch». Mal in Mani-Matter-Manier, mal im Stile von Johnny Cash, mal mit Gitarre, mal mit anderen Instrumenten; immer aber mit seiner eigenen Note singt er Lieder über seine Kindheit auf dem Lande, das Aufwachsen als Asiate in Luzern und über das Fremdsein in der eigenen Heimat. Dabei sind seine Texte so hel-

Johnny Burn am Wok. (Bild zvg.) vetisch wie es nur geht. Hätte er nicht bereits die Schweizer Staatsbürgerschaft, man würde sie ihm glatt schenken. Wenn also das Käsefondue im Wok blubbert und die Glückskekse darin getunkt werden, dann ist Johnny Burn in seinem Element, dann verwandelt er die Bühne in eine asiatische Wohlfühloase, in der die Lachmuskeln bis zum Happy-Ending massiert werden. Barbara Thürig Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein am Freitag, 15. Januar, 20.15 Uhr ins Chilehuus in Hedingen. Keine Platzreservierung möglich, grosszügiger Beitrag in die Kollekte erwünscht.

Ein Konzert zugunsten der neuen Orgel Chormusik in der ref. Kirche Stallikon Am Sonntag, 17. Januar, um 16 Uhr, gibt das Collegium Vocale vom Grossmünster Zürich in der Kirche Stallikon ein Konzert. Unter dem Motto «Jauchzet dem Herren, alle Welt» singt es Motetten und Psalmvertonungen aus mehreren Jahrhunderten. Das Collegium Vocale Grossmünster Zürich pflegt Vokalmusik auf hohem künstlerischem Niveau. Besondere Aufmerksamkeit gilt der typisch reformierten Kirchenmusik. Das Repertoire umfasst kirchenmusikalisches Schaffen aus fünf Jahrhunderten. Das Collegium Vocale Grossmünster realisiert im Rahmen von Gottesdiensten, Morgenmusiken, Konzerten und Workshops Programmlegungen, wie sie von traditionellen Chören und Veranstaltern nicht vorgenommen werden. Ergänzend pflegt das Collegium Vocale mehrchörige Chormusik, Kantaten und Oratorien. Einzelne Sängerinnen und Sänger aus diesem Chor haben sich zu einem kleineren Kreis (Vokalensemble) zusammengefunden und nehmen im Rahmen von Gottesdiensten und anderen Anlässen zusätzliche musikalische Aufgaben wahr. Renate Schmid aus Wettswil, Initiantin des Konzertes und selber aktives Mitglied des Ensembles, konnte ihre singbegeisterten Freunde nach Stallikon einladen. Die Sängerinnen und Sänger werden an diesem Konzert von einem Instrumentenensemble unterstützt. Joanna Seira, Cello, und Simon

Mendes, Orgelpositiv, werden den Chor begleiten und eine Cello-Suite von Bach spielen. Die Leitung des Konzerts hat Daniel Schmid, Kantor am Grossmünster Zürich. Auf dem Programm stehen Motetten und Psalmvertonungen, für vier bis acht Stimmen, aus verschiedenen Jahrhunderten: Von Heinrich Schütz, Psalm 100: «Jauchzet dem Herren, alle Welt» (doppelchörige Fassung) und Psalm 126: «Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten»; J. S. Bach: «Lobet den Herrn, alle Heiden»; Johann Hermann Schein, Psalm 116: «Das ist mir lieb, dass der Herr meine Stimme und mein Flehen höret»; Dietrich Buxtehude, Psalm 96 «Cantate Domino, canticum novum»; Willy Burkhard, Psalm 121: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen»; J. S. Bach: Cello-Suite.

Kollekte für die neue Orgel Das Konzert ist das dritte in einer ganzen Reihe von Benefiz-Veranstaltungen zugunsten der neuen Orgel für die Kirche Stallikon. Der Eintritt ist frei, die Kollekte geht vollumfänglich an den Orgelfonds. Auf der Orgelhomepage gibt es unter anderem die Möglichkeit, einzelne Orgelpfeifen zu stiften. Auch als Geschenk für eine geliebte Person ist eine Orgelpfeife (z.B. zur Taufe, Konfirmation, zum Geburtstag, etc.) ein dauerhaftes Symbol, das jedes Mal, wenn dieser Ton erklingt, wieder in Erinnerung gerufen wird. Weitere Infos unter www.orgel-stallikon.ch.

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