Page 1

-)+!3)..s#!2/,)."!$%2

M AL E N D ER Z Ä HLE N

%INE KREATIVE&ORM DER6ERKàNDIGUNG FàR+INDER

Grundlagen, Praxis und Geschichten zum Tafelzeichnen


)NUNSEREN6ERÚFFENTLICHUNGENBEMà HENWIRUNS DIE)NHALTESOZUFORMULIEREN DASSSIE &RAUENUND-ÊNNERNGERECHTWERDEN DASSSICHBEIDE'ESCHLECHTERANGESPROCHENFàHLEN WOBEIDEGEMEINTSIND ODERDASSEIN'ESCHLECHTSPEZIlSCHGENANNTWIRD.ICHTIMMER GELINGTDIESAUFEINE7EISE DASSDER4EXTGUTLESBARUNDLEICHTVERSTÊNDLICHBLEIBT)NDIESEN&ÊLLENGEBENWIRDER,ESBARKEITUND6ERSTÊNDLICHKEITDES4EXTESDEN6ORRANG$IESIST AUSDRàCKLICHKEINE"ENACHTEILIGUNGVON&RAUENODER-ÊNNERN $IESES"UCHISTENTSTANDENIN:USAMMENARBEITMIT

+INDERZENTRALEDER,IEBENZELLER-ISSION+ID:

/PEN!IR#AMPAIGNERS

Impressum

©à BERARBEITETE!UmAGE BUCH MUSIKEJW SERVICEGMBH 3TUTTGART 0RINTEDIN'ERMANY!LLRIGHTSRESERVED )3"."UCH      )3".% "OOK     ,EKTORAT 'ESTALTUNGUND3ATZ "ILDRECHTE5MSCHLAG $ECKBLÊTTER "ILDRECHTE&OTOS 4AFELBILDER )LLUSTRATIONEN "ILDRECHTE#OMIClGUREN $RUCKUND'ESAMTHERSTELLUNG WWWEJW BUCHDE

BUCH MUSIKn#LAUDIA3IEBERT +ASSEL BUCH MUSIKn&RED0EPER 3TUTTGART &RED0EPER3TAFFELEI 0INSELSTRICHE -IKA3INN 3ERSHEIMAU”ER3EITEUND /PEN!IR#AMPAIGNERS .EUNKIRCHEN *ÚRG0ETER 5FFENHEIM$OWNLOADS )NNENTEIL"UCH 3CHRECKHASEn+Rà GER$RUCK 6ERLAG'MB( #O+' -ERZIG


Inhaltsverzeichnis 3KETCHBOARDPAINTINGISTKREATIVE6ERKà NDIGUNG  $IE#HANCEDIESER&ORMKREATIVER6ERKàNDIGUNG 

GRUNDLAGEN Ausstattung und Material 4AFEL  0APIER  +LAMMERN  &ARBEN  0INSEL  &ARBKASTENUND-ATERIALKISTE  (EADSET 

Elementare Bausteine der Tafelbilder 'RUNDELEMENTE  2AHMEN  "UCHSTABEN  0ERSONEN  &ARBEN  &ORMEN  7EITERE'RUNDELEMENTE  !UFKLEBBARE%LEMENTE  %NTSTEHUNGEN  7EITERFà HRENDE%LEMENTE  %MOTIONENUND'EFàHLE3MILEYS   'EGENSÊTZE  3CHRIFTSYMBOLE 44 4EXTRAHMEN 44 'ALERIEDER"EGRIFFE  0RAKTISCHE(INWEISE 4IPPSUND4RICKSZUR5MSETZUNG  4IPPSFàRÃBUNGEN 

4


Entwicklung eines Tafelbilds 'RUNDLAGEN  5NTERSCHIEDEIM!UFBAUDES4AFELBILDSFÃ RDIE!LTERSGRUPPENnUNDn*AHRE  6OM4EXTZUM4AFELBILD  6OMFERTIGEN4AFELBILDZUM3TARTBILD  ,ETZTE6ORBEREITUNGEN BEVORESWIRKLICHLOSGEHT 

Mal- und Erzähltechnik 3TORYBOOK  4EXTSICHERHEIT  6ORZEICHNEN  -ASTERPLAN  3CHLUSSBILDVOR!UGEN  4ROCKENà BUNGEN  3ETTING  %INSTIEGSSÊTZE  7ENIG&ARBWECHSEL  (ANDARBEIT  0OSITIONIERUNG  5MGANGMITDER3CHRIFT  %RSTMALEN DANNREDEN  +INDEREINBEZIEHEN  5MGANGMIT&EHLERN  &REIES%RZÊHLEN  .ACHDER6ERKàNDIGUNG 

BEISPIELGESCHICHTEN %INLEITUNG  'OTTREDETZU3AMUEL  $IE-AGDVON.AAMANu-AYAh   +ÚNIG*OSIA $ER3CHATZIM!CKER  0ETRUSGEHTAUFDEM7ASSER  $IE(OCHZEITZU+ANA $IE&RAUAM*AKOBSBRUNNEN  0AULUSUND3ILASIM'EFÊNGNIS *EREMIAS2ETTUNGAUSDER:ISTERNE  %INE,EKTIONà BER4àREN  $AS%VANGELIUM 

5


PIMP YOUR TAFELBILD %XKURS$INGEANBRINGEN $ER&LANELL %FFEKT $ER$OPPELTES"ILD %FFEKT6ARIANTE   $ER$OPPELTES"ILD %FFEKT6ARIANTE   $ER:IEH %FFEKT $ER+LAPP %FFEKT  $ %LEMENTE  $ER'OLDFARBE %FFEKT $ER½L %FFEKT $ER0mASTER %FFEKT  $ER2UBBELLOS %FFEKT $ER3TEMPEL %FFEKT  $ER&EUERWERK %FFEKT $ER+REIDE %FFEKT $ER7ACHS %FFEKT  $ER-AGNET %FFEKT  $ER3CHABLONEN %FFEKT  $ER56 %FFEKT  %XKURS%XPERIMENTIERTAFEL  $ER,UFTBALLON %FFEKT  $ER7ASSER %FFEKT  $ER+OSMETIKTà CHER %FFEKT  $ER3CHNUR %FFEKT  $ER,ICHT %FFEKT 

ANHANG "AUANLEITUNGFà REINEEIGENE4AFEL  ,ITERATURTIPPS  $IE!UTOREN  ÃBER/PEN!IR#AMPAIGNERS 

6


Persönliche Erfahrungen $A-IKA3INNUND#AROLIN"ADERIMMERAUFIHREPERSÚNLICHEN-ETHODENUND%RFAHRUNGEN ZURà CKGREIFEN IST ES SICHER SPANNEND ZU WISSEN WER WELCHES +APITEL GESCHRIEBEN HAT $AZUISTIMMERZU"EGINNDAS+àRZEL-3 BZW#" EINGEFàGT

Downloads :UDIESEM"UCHKÚNNENEINZELNE6ORLAGENUNTERWWWEJW BUCHDESHOPSKETCHBOARD MALEND ERZAHLENHTMLALSDIGITALE$ATENHERUNTERGELADENWERDEN$ER+AUFDES"UCHES BERECHTIGTZUM$OWNLOADEN !USDRUCKEN +OPIERENUND6ERWENDENDIESER$ATEN SOFERN SIEZUR6ORBEREITUNGUND$URCHFà HRUNGDER)NHALTEDIESES"UCHESVERWENDETWERDEN%INE 6ERVIELFÊLTIGUNG 6ERWENDUNG ODER 7EITERGABE DARàBER HINAUS IST OHNE %RLAUBNIS AUSDRàCKLICHNICHTGESTATTET

7


Sketchboardpainting ist kreative Verkündigung #" 7AS IST u3KETCHBOARDPAINTINGh EIGENTLICH GENAU $AS u3KETCHBOARDh IST EINE GRO”E :EICHENTAFEL3IEBESTEHTAUSEINEM(OLZBRETTUNDEINER!RT3TAFFELEI AUFDERDAS(OLZBRETT STEHT!UFDIESER4AFELWIRDGEMALTuPAINTINGh nUNDZWARWÊHRENDDER6ERKà NDIGUNG5NTERu3KETCHBOARDPAINTINGhVERSTEHTMANALSODIE+UNSTDES-ALENSAUFEINER4AFELWÊHREND DES %RZÊHLENS -AN SPRICHT AUCH VON u4AFELZEICHNENh -ETHODE u4AFELBILDh ODER u4AFELZEICHNUNGhGEMALTES"ILD UNDu4AFELBOTSCHAFTh:USAMMENSPIELVON"ILDUND%RZÊHLUNG  !NFANGSSINDAUFDEM4AFELBILDVERSCHIEDENE+ÊSTCHEN &ORMEN &LÊCHENUND3TRICHEZUSEHEN 3IEWECKENDIE.EUGIERDER:UHÚRERUND:UHÚRERINNEN WASDARAUSWOHLENTSTEHENWIRD6OM EIGENTLICHEN"ILDLÊSSTSICHZUDIESEM:EITPUNKTJEDOCHNOCHNICHTVIELERKENNEN$IEVORBEREITETEN%LEMENTEAUFDEM4AFELBILDERMÚGLICHENESDEM6ERKàNDIGERDER6ERKàNDIGERIN DURCH EINFACHE0INSELSTRICHE$INGEAUFDEM4AFELBILDERSCHEINENZULASSEN3OWIRDWÊHRENDDES %RZÊHLENSDASVORBEREITETE"ILD3TàCKFàR3TàCKZUEINEMFERTIGEN'ESAMTBILD %INBESONDERES%RKENNUNGSMERKMALDES3KETCHBOARDPAINTINGISTDIESOGENANNTE.EGATIVSCHRIFT )NVORBEREITETEN+ÊSTCHENENTSTEHENDURCHWENIGE3TRICHE"UCHSTABEN3IEISTEINZENTRALES%LEMENTINJEDEMFERTIGEN"ILDUNDBRINGTDEN)NHALTDER"OTSCHAFTNOCHMALSAUFDEN0UNKT !LLES WASMANFàREINESOLCHE4AFELBOTSCHAFTBRAUCHT SINDEINE4AFEL 0INSEL &ARBEN EIN BISSCHEN+REATIVITÊTUNDEIN(ERZFàRDIE6ERKàNDIGUNG 3OISTDAS4AFELZEICHNENIMMEREINGRO”ES(IGHLIGHT DAVIELEESNOCHNICHTKENNENODER ZUMINDESTNOCHNICHTOFTGESEHENHABEN!BERAUCHBEIEINERREGELMʔIGEN!NWENDUNG INEINER'RUPPEWIRDDIESE-ETHODEDURCHDIE6IELZAHLAN-ÚGLICHKEITENNICHTLANGWEILIG

Verkündigung mit dem Sketchboard $AS4AFELZEICHNENEIGNETSICHOPTIMAL UM+INDERNAUFKREATIVE7EISEVON'OTT *ESUSUND DER"IBELZUERZÊHLEN$ABEIISTNATà RLICHWICHTIG DASSDIE"OTSCHAFT DAS%VANGELIUM IM -ITTELPUNKTSTEHT$AS4AFELBILDSOLLNUREIN(ILFSMITTELSEIN UMDIEBESTE"OTSCHAFTDER 7ELTINDAS,EBENUNDDEN!LLTAGDER+INDERZUTRANSPORTIEREN $ASICHDIE-ETHODEVORALLEMFàRDIE!RBEITMIT+INDERNEIGNET SPRECHENWIRIM&OLGENDENNURNOCHVON+INDERNALS:UHÚRERNnGRUNDSÊTZLICHLASSENSICHDIE%RKLÊRUNGENABER NATàRLICHAUCHAUFANDERE!LTERSGRUPPENàBERTRAGEN &àNF6ORTEILEDER6ERKàNDIGUNGMITEINEM4AFELBILDAUFEINEN"LICK Neugier: $ASVORBEREITETE4AFELBILDANSICHWECKTDIE.EUGIERDER+INDERSCHON BEVORES àBERHAUPTLOSGEHT!LLEWOLLENWISSEN WASAUSDEMANGEFANGENEN"ILDENTSTEHT UNDSIND SICHERBISZUMLETZTEN0INSELSTRICHGESPANNTDABEI WENNDIESES'EHEIMNISGELàFTETWIRD

8


Hören und Sehen: $URCHDIE+OMBINATIONAUS(ÚRENUND3EHENKÚNNENDIE+INDERDER 'ESCHICHTE EINFACHER FOLGEN !U”ERDEM PRÊGEN SICH :IELGEDANKE UND DIE WESENTLICHEN %LEMENTEDER%RZÊHLUNGNICHTNURà BERDAS'EHÚR SONDERNAUCHBILDLICHEIN Für groÃ&#x;e Gruppen:%INGRO”ER6ORTEILDIESER-ETHODEIST DASSSIESICHAUCHSEHRGUTFàR GRO”E'RUPPENEIGNET$AS4AFELBILDISTNOCHAUFEINEWEITE$ISTANZGUTERKENNBAR%SWIRKT SOGARERSTRICHTIG WENNDIE+INDEREINEGEWISSE%NTFERNUNGZUM"ILDHABEN Nicht nur für Kinder: %SISTIMMERWIEDERERSTAUNLICH WIEBEGEISTERTAUCH%RWACHSENEAUFDIE -ETHODEREAGIEREN!UCHSIESINDFàREINELEBENDIGEUNDKLARE"OTSCHAFTLEICHTERZUBEGEISTERN ALSFàREINEKOMPLIZIERTETHEOLOGISCHE"OTSCHAFT$ESHALBEIGNETSICHDIESE-ETHODEBESTENSFàR &AMILIENGOTTESDIENSTEODERALSNIEDERSCHWELLIGE-ETHODE UMZ"3PRACHBARRIERENZUàBERWINDEN!RBEITUNTER&LàCHTLINGENUND!SYLANTEN !RBEITMIT-ENSCHENMIT"EHINDERUNGENUSW  Gerüst zum Erzählen:$USELBSTHASTMITDEM4AFELBILDEINSEHRGUTES'ERàST ANDEMDU DICHBEIDEINER%RZÊHLUNGuENTLANGHANGELNhKANNST7ENNDUDIRGUTEINPRÊGST WASWANN GEMALT WIRD IST DAS 4AFELBILD BESSER ALS JEDER 3TICHWORTZETTEL UND DU KANNST GANZ OHNE :ETTELVERKàNDIGEN

Ursprung des Sketchboardpainting $ASKLASSISCHE3KETCHBOARDPAINTINGKOMMTAUS!USTRALIENUNDWURDEURSPRà NGLICHFàR3TRA”EN EVANGELISATIONENENTWICKELT DADIE-ETHODEVORBEILAUFENDE-ENSCHENNEUGIERIGMACHTE $IE)DEEFàRDIE.EGATIVSCHRIFTBEKAMENZWEIAUSTRALISCHE%VANGELISTEN ALSSIEBEOBACHTETEN WIEEIN+àNSTLERMITDIESER3CHRIFT7ERBUNGFàRu)CECREAMhMACHTE3IEWARENSOBEEINDRUCKT VONDIESEREINFACHENUNDDOCHSEHRWIRKUNGSVOLLEN-ETHODE DASSSIEDIE.EGATIVSCHRIFTINIHRE 4AFELBILDERINTEGRIERTEN$URCHDIE-ISSIONSGESELLSCHAFTu/PEN!IR#AMPAIGNERSh/!# WURDE DAS3KETCHBOARDPAINTINGAUCHIN$EUTSCHLANDBEKANNT7EITERE)NFOSZU/!#SIEHE!NHANG $IEVONUNSBESCHRIEBENE!RTDES4AFELZEICHNENSWEICHTINEINIGEN0UNKTENSICHERVONDEM3TIL DERDURCH/!#BEKANNTEN"ILDERAB$IESLIEGTDARAN DASSWIRDIE-ETHODESPEZIELLAUFDIE6ERKàNDIGUNGUNTER+INDERNANGEPASSTHABEN:UM"EISPIELLEGENWIRGRO”EN7ERTAUFEINFACHE UNDKINDGERECHTE7ÚRTERUND:IELGEDANKEN7IRARBEITENMIT"ILDERNUNDEINFACHEN3YMBOLEN!UCHAUFLIEBEVOLLE$ETAILS DIEDIE+INDERINBESONDERER7EISEANSPRECHEN LEGENWIR7ERT !U”ERDEM HABEN WIR DAS KLASSISCHE -ALEN DURCH VIELE KREATIVE UND àBERRASCHENDE %FFEKTE ERGÊNZT SODASSDIE+INDERIMMERWIEDERNEUINS3TAUNENàBERDIE%NTWICKLUNGEINES4AFELBILDESKOMMEN5NDLASTBUTNOTLEASTGILTAUCHBEIM4AFELZEICHNEN*EDERHATSEINEN3TIL$ASGILT AUCHFàRUNS7IRMALENUNSERE4AFELBILDERSO WIEWIRESKÚNNENUNDWIEESUNS3PA”MACHT

,USTBEKOMMEN$ANNlNDESTDUIM&OLGENDENALLES WASDUBRAUCHST UMDIE'RUNDLAGEN DES3KETCHBOARDPAINTINGSZULERNENUNDDEINENPERSÚNLICHEN3TILZUENTWICKELN!U”ERDEM GIBTESELF"EISPIELGESCHICHTENZUM!USPROBIERENSOWIEEINEGRO”E3AMMLUNGANKREATIVEN )DEEN WIEGANZBESONDERE(IGHLIGHTSINDAS4AFELBILDEINGEBAUTWERDENKÚNNEN

9


B EISPI ELGE SCH I CH T EN

Einleitung $UBISTMITTLERWEILEDERABSOLUTE0ROl WENNESDARUMGEHT -ATERIALZUBESORGEN "UCHSTABENZUMALENUND'ESCHICHTENZUENTWICKELN!BERWIEFÊNGTMANJETZTAN!NWELCHER 'ESCHICHTEKANNSTDUDAS4AFELZEICHNENAUSPROBIEREN7OHERSOLLMAN)NSPIRATIONENBEKOMMENUNDWORANKANNMANSICHORIENTIEREN +EINE3ORGE INDIESEM+APITELBEKOMMSTDUSOVIEL-ATERIALANDIE(ANDWIEHINEIN GEPASSTHAT!NHANDVONGANZPRAKTISCHEN"EISPIELENSOLLVERDEUTLICHTWERDEN WIEDU 'ESCHICHTENERZÊHLENUND%FFEKTEEINBAUENKANNST6ONEINEREINFACHEN'ESCHICHTEMIT EINPAARGRUNDLEGENDEN&ORMENà BER4AFELBILDERMIT:IEH !UFKLEB UND$ %FFEKTENBIS HINZU-ÚGLICHKEITEN DAS%VANGELIUMZUERZÊHLEN ISTALLESDABEI $UKANNSTDIE'ESCHICHTENEINSZUEINSàBERNEHMENUNDERZÊHLENODERSIESOABÊNDERN WIEESDIRGEFÊLLT!BERAUCHUMEINFACH)DEENZUSAMMELNUNDDANNEIGENE'ESCHICHTEN ZUENTWICKELN KÚNNENDIE"EISPIELEGENUTZTWERDEN &àRJEDE"EISPIELGESCHICHTEGIBTESEIN!NFANGS UNDEIN3CHLUSSBILD!UCHEIN3TORYBOOK MITDER%RZÊHLUNGUNDDENJEWEILIGEN-ALSCHRITTENFàRDAS4AFELBILDISTDABEI3OWIRDESDIR ERSTEINMALLEICHTFALLEN INDIE6ERKàNDIGUNGMITDER4AFELEINZUSTEIGEN DAS4AFELZEICHNEN ZUàBENUNDDANNEIGENE4AFELBILDERZUENTWICKELN

Die Beispielgeschichten Altes Testament 'OTTREDETZU3AMUEL $IE-AGDVON.AAMANu-AYAh +ÚNIG*OSIA

3AMUELn +ÚNIGE nA +ÚNIGE n#HRONIK n

Neues Testament $ER3CHATZIM!CKER 0ETRUSGEHTAUFDEM7ASSER $IE(OCHZEITZU+ANA $IE&RAUAM*AKOBSBRUNNEN 0AULUSUND3ILASIM'EFÊNGNIS

-ATTHÊUS  -ATTHÊUS n *OHANNES n *OHANNES n !POSTELGESCHICHTE n

Evangelium *EREMIAS2ETTUNGAUSDER:ISTERNE %INE,EKTIONà BER4àREN $AS%VANGELIUM 90

*EREMIA n


Gott redet zu Samuel Bibelstelle: Zielgedanke:

3AMUELn )CHHÚREAUF'OTT

VON#AROLIN"ADER

91


B EISPI ELGE SCH I CH T EN

"ILDERVON(ANNA DIEAM%NDENICHTMEHRSICHTBAR SIND INDEN:WISCHENSCHRITTENABERGEBRAUCHTWERDEN

)M$OWNLOADBEREICHSIND6ORLAGENFÃ R3AMUEL %LI (ANNAUND(ANNAMIT"ABYZUlNDEN

Storybook MALEN

ERZÄHLEN

4EMPEL(AUS FERTIGMALEN

(ANNAWARSEHRTRAURIG3IEWà NSCHTESICHSOSEHREIN+INDMIT IHREM -ANN %LKANA $IESER 7UNSCH WURDE IHR ABER SEIT *AHREN EINFACH NICHT ERFàLLT 6ON ANDEREN &RAUEN WURDE SIE DESWEGEN SOGARSCHONVERSPOTTET %INMAL IM *AHR REISTE SIE MIT IHREM -ANN %LKANA ZUM 4%-0%, .!#(3),/ UMDORTZUBETEN

92

3CHRIFT'/44AUSMALEN

3IEWUSSTE DASSESNUREINENGAB DERIHRENGRڔTEN7UNSCH ERFà LLENUNDIHRDOCHNOCHEIN+INDSCHENKENKONNTE5NDDAS WAR'/443%,"34

"ILDBETENDE(ANNARECHTS VOM4EMPELAUFKLEBEN

%INES4AGES+!-(!..!7)%$%2:5-4%-0%,3IEWARGANZ INIHREM+UMMERVERSUNKEN WEINTEUNDmEHTE'OTTAN DASSER IHRDOCHBITTEENDLICHEIN+INDSCHENKENSOLLTE

"ILDBETENDE(ÊNDEOBEN RECHTSAUFKLEBEN

)NIHREM'EBETMACHTE(ANNA'OTTDIESES-ALEIN6ERSPRECHEN 3IE"%4%4%u!LLMÊCHTIGER(ERR WENNDUMEIN,EIDSIEHSTUND MICHNICHTVERGISSTUNDMIREINEN3OHNSCHENKST DANNWILLICH IHNDIR (ERR GEBEN3EINGANZES,EBENSOLLDANNDIRGEHÚRENh (ANNAS'EBETDAUERTESEHRLANGE

"ILD%LIUNTENRECHTS IM4EMPELAUFKLEBEN

7ÊHREND (ANNA BETETE WURDE SIE VON DEM 02)%34%2 %,) BEOBACHTET:UERSTDACHTE%LI DIE&RAUWÊREBETRUNKEN%RSPRACH (ANNAANUNDSIESAGTEZUIHMu)CHBINNICHTBETRUNKEN ABER ICHBINSEHRTRAURIGUNDHABEDEM(ERRNMEIN(ERZAUSGESCHà TTETh$IE!NTWORTDES0RIESTERS%LIMACHTE(ANNASEHRFROH DENN ERSAGTEZUIHRu$ANNGEHIN&RIEDEN 'OTTWIRDDIRDEINE"ITTE ERFàLLENh

"ILDBETENDE(ANNAWIEDER ABNEHMEN

&RÚHLICH ').' (!..! -)4 )(2%- -!.. %,+!.! 7)%$%2 .!#((!53%3IEWARGESPANNT OB'OTTIHRE"ITTEWIRKLICHERHÚRENWà RDE SOWIEESDER0RIESTER%LIGESAGTHATTE


3CHRIFT3!-5%,AUSMALEN

5ND TATSÊCHLICH KURZ DARAUF ERHÚRTE 'OTT (ANNAS 'EBET UND (ANNA WURDE SCHWANGER 6OLLER 'Là CK BRACHTE SIE EINIGE :EIT SPÊTEREINEN3OHNZUR7ELT3IENANNTEIHN3!-5%,$ER.AME 3AMUELBEDEUTETVON'OTTERBETEN

"ILD(ANNAMIT"ABY 3AMUELLINKSVOM4EMPEL AUFKLEBEN

!LS 3AMUEL NOCH SEHR KLEIN WAR WOLLTE (ANNA IHR 6ERSPRECHEN EINLÚSEN DAS SIE 'OTT GEGEBEN HATTE 3)% ').' -)4 3!-5%, :5-4%-0%,.!#(3),/$ORTTRAFSIEWIEDERAUFDEN0RIESTER %LI UND ERKLÊRTE IHM u)CH BIN DIE &RAU DIE HIER WAR UND ZUM (ERRN BETETE )CH HABE DEN (ERRN GEBETEN MIR DIESES +IND ZU SCHENKEN %R HAT MIR MEINE "ITTE ERFà LLT *ETZT BRINGE ICH MEIN +INDHIERHER%SSOLLSEIN,EBENLANGDEM(ERRNBEIDIRIM4EMPEL DIENENh

"ILD(ANNAMIT"ABY 3AMUELWIEDERABNEHMEN

(!..! Ã"%2'!" )(2%. 3/(. 3!-5%, !. $%. 02)%34%2 %,)UND3AMUELWUCHSBEI%LIIM4EMPEL'OTTESAUF3EINE-UTTER (ANNAKAMIMMERWIEDERZUM4EMPEL UMIHNZUBESUCHEN3IE UNDIHR-ANNBEKAMENSOGARNOCHFà NFWEITERE+INDER

"ILD3AMUELUNTENLINKS IM4EMPELAUFKLEBEN

%LI HATTE SELBST AUCH ZWEI 3ÚHNE !BER %LIS 3ÚHNE WAREN BÚSE 3IEWOLLTEN'OTTNICHTDIENEN'ANZIM'EGENTEIL3IENAHMEN DAS/PFERmEISCH DASSDIE,EUTEFà R'OTTOPFERNWOLLTEN FàRSICH SELBSTÃBERALLWARBEKANNT WIESCHLECHTDIE3ÚHNEVON%LIWAREN3IEHÚRTENNICHTAUFDIE7ARNUNGENIHRES6ATERS!UCH'OTT WARSEHRZORNIGàBERDAS6ERHALTENVON%LIS3ÚHNEN %LI MERKTE DASS 3!-5%, GANZ ANDERS WAR ALS SEINE EIGENEN 3ÚHNE*EÊLTER3AMUELWURDE UMSOBELIEBTERWURDEERBEIDEN -ENSCHEN !UCH 'OTT FREUTE SICH SEHR àBER 3AMUEL %R DIENTE SCHONVON+INDHEITANDEM(ERRNUNDHALF%LIBEIALLEN!UFGABEN IM4EMPEL

3TERNEUND-OND UMRANDENUND(INTERGRUND BEI3TERNENUND-OND BLAUMALEN

%).%3 .!#(43 GESCHAH ETWAS 3ELTSAMES IM 4EMPEL %LI UND 3AMUEL HATTEN SICH SCHON SCHLAFEN GELEGT ALS 3AMUEL PLÚTZLICHHÚRTE WIEJEMANDSEINEN.AMENRIEF%RSPRANGAUFUND LIEFZU%LI%RSAGTEu(IERBINICH WASIST DUHASTMICHDOCH GERUFENh !BER%LIANTWORTETE3AMUELu.EIN ICHHABEDICHNICHTGERUFEN LEGDICHWIEDERSCHLAFEN MEIN*UNGEh

0UNKTUNTERERSTES &RAGEZEICHENMALEN

3AMUELLEGTESICHWIEDERINSEIN"ETT &2!'4%3)#(!"%2 7!3 $!3 3/,,4% %R WAR SICH GANZ SICHER DASS JEMAND SEINEN .AMENGERUFENHATTE

0UNKTUNTERZWEITES &RAGEZEICHENMALEN

!LS3AMUELENDLICHEINGESCHLAFENWAR SCHRECKTEERPLÚTZLICHWIEDER HOCH $A WAR DIE 3TIMME WIEDER GANZ DEUTLICH HÚRTE ER u3AMUELh :UM ZWEITEN -AL IN DIESER .ACHT STAND 3AMUEL AUF UND GING ZU %LI 7IEDER FRAGTE ER u7AS IST %LI $U HAST NACH MIRGERUFENh!BERAUCHDIESES-ALSAGTE%LINURu)CHHABEDICH NICHTGERUFEN LEGDICHWIEDERHINh3!-5%,75.$%24%3)#( 3%(2(!44%%23)#(%47!'%4­53#(4/$%27%2(!44% )(.$!'%25&%.

93

186108  
186108