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WORKSHOP KATALOG 2012 A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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Mit besonderem Dank an unsere Partner Institutionen Afro-Asiatisches Institut ETC Graz Familienreferat der Diözese Graz-Seckau Facilitation.at: Projekt e-community.st Friedensbüro Graz, ISOP GmbH, Jugendkulturzentrum Explosiv kija Steiermark, Salsalemon Kinderbüro Steiermark Megaphon, Chiala Verein zur Förd. v. Kultur, Diversität u. Entwicklung Kelef & Ber, Outdoorwolf Steirische Friedensplattform Interkultureller Frauenverein Dschanuub Verein Jugend-Literatur-Werkstatt

ReferentInnen Andree Georg, Bartl Peter, Cebrat Rainer, Coelho Lorenna, Dier Jutta, Escobar-Pukara Carlos, Hainzl Joachim, Harvey Pramodchandra, Hauszer Martin, Hauszer-Ortner Ursula, Kamdem Mou Poh à Hom Klein Andrea, Kubassa Wolfgang, Lackner Ingrid, Messic Heimo, Mikusch Alex, Molnar Rene, Monzon Leonel, Ogiamien Samson, Ohenhen Fred, Ohrt Martin, Philipp Simone, Pöltl Harald, Mr. Move it! Neureiter-Pühringer Brigitte, Ramsbacher Daniela, Rosenkranz Harald, Schweidlenka Roman, Seidler Bernhard, Siva da Conceição, Stangl Franz, Starl Klaus, Strasser Elisabeth Suleiman Helga, Wieland Monika

Förderer der ARGE Land Steiermark :Soziales und Arbeit, Bildung, Jugend Stadt Graz: Stadtschulamt, Jugend und Familie, Integrationsreferat Stadt Bruck an der Mur Sozialhilfeverbände Bruck an der Mur, Leoben, Mürzzuschlag Österreichische Gesellschaft für politische Bildung

Impressum: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus; Karmeliterplatz 2, 8010 Graz; Tel: 0316/90370-100; Fax: 0316/90370-105; e-mail: graz@argejugend.at; Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur, Tel.: 03862/57380, e-mail: bruck@argejugend.at www.argejugend.at; F.d.I.v.: Mag. Christian Ehetreiber Lektorat: Mag. Bettina Ramp und Mag. Martina Mauthner-Tarkusch

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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Kontinuität und Innovation Der ARGE-Workshopkatalog als vielfältiges und vernetztes Angebot zur Gewaltprävention, Menschenrechtsarbeit und soziokulturellen Vielfalt

Liebe Jugendliche, Sehr geehrte LehrerInnen, Liebe Eltern, Liebe Jugend-, Bildungs-, Sozial- und KulturarbeiterInnen! Sehr geehrte VertreterInnen der Jugend- und Gemeindepolitik! Liebe ProjektpartnerInnen! Steiermarkweit maßgeschneiderte Angebote Mit der aktuellen Auflage stellen wir ein umfassendes und maßgeschneidertes Bildungs- und Projektangebot für die Gewaltprävention, Menschenrechtsarbeit und soziokulturellen Vielfalt zur Verfügung. Sämtliche Module des Katalogs können von steirischen Schulen, Gemeinden, Bildungs- und Jugendeinrichtungen wie auch von sämtlichen anderen Institutionen, die mit der Zielgruppe Jugend arbeiten, gebucht werden. Die Module unseres ARGEWorkshopkatalogs sind insofern maßgeschneiderte Produkte, als sie keine Stangenware sind, sondern von unseren AuftraggeberInnen in Schulen, Jugendzentren oder Gemeinden mitgestaltet werden können und sollen. Setzen Sie bitte auf Jugendbeteiligung! Im Sinne unseres durchgängigen Projektmottos „Von Jugendlichen für Jugendliche“ appellieren wir an LehrerInnen und MultiplikatorInnen der Jugendarbeit, Jugendliche die Auswahl des bevorzugten Moduls selbst durchführen zu lassen, Jugendliche aktiv in die Planung, Durchführung und Dokumentation der Antirassismusarbeit einzubeziehen und Jugendliche als federführende Akteure, nicht als passive Wissenskonsumenten, zu betrachten. Wir erachten die aktive Einbeziehung von Jugendlichen bei der Auswahl der Module als nicht zu unterschreitenden Qualitätsstandard und nehmen keine Aufträge entgegen, bei denen Erwachsene für Jugendliche die Auswahl der Module vornehmen. Auswahl durch Bepunktung mehrerer Module zu einem Thema Bei der Auswahl hat sich in der Vergangenheit die klassische Bepunktungsmethode bewährt. Die Jugendlichen können dabei im Dialog mit den MultiplikatorInnen (LehrerInnen) die einzelnen Module präsentieren, besprechen und im Anschluss daran eine Bepunktung vornehmen, sodass das Modul mit den meisten Punkten von den Jugendlichen beauftragt wird. Die erfreuliche Quantität des Angebots erlaubt freilich nicht jedes Mal eine Auswahl aus dem gesamten ARGE-Workshopkatalog. Wir empfehlen jedoch, zumindest die jeweiligen Kapitel zur Auswahl vorzulegen oder zumindest mehrere Workshops, welche zum jeweiligen Bildungsschwerpunkt des Auftraggebers optimal dazupassen.

Qualitätskriterien Der vorliegende ARGE-Workshopkatalog ist österreichweit ein einzigartiges Produkt der Gewaltprävention und Antirassismusarbeit. Die Qualitätssicherung legt dabei besonderen Wert auf die nachfolgenden Kriterien: A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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     

Durchführung einer präzisen Auftragsabklärung zwischen dem Auftraggeber und der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Was soll mit dem jeweiligen Workshop für wen konkret erreicht werden? Sicherstellung der Jugendbeteiligung in der Auswahl und Durchführung des jeweiligen Moduls: Wie haben Sie ihre Jugendlichen bei der Auswahl des Workshops einbezogen? Gewährleistung einer termingetreuen Durchführung des jeweiligen Angebotes. Evaluierung der Module durch Fragebogenerhebung nach dem jeweiligen Workshop. Durchführung von zwei protokollierten ReferentInnentreffen pro Jahr auf Einladung der ARGE. Führen eines kontinuierlichen Qualitätsdialoges mit den AuftraggeberInnen. Ausdifferenzierung und kontinuierliche Weiterentwicklung der Module im Dialog mit unseren Partnereinrichtungen.

Empowerment der gesellschaftlichen Mitte für eine andere Welt Der ARGE-Workshopkatalog ist somit das „Herzstück“ der ARGE für die Gewaltpräventionsund Antirassismusarbeit in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit, aber auch in der Arbeit mit MultiplikatorInnen auf Gemeindeebene, welche die Themen „Menschenrechte und Demokratie“ sowie alle anderen europäischen Leitwerte nachhaltig verankern bzw. vertiefen wollen. In Übereinstimmung mit einschlägigen Ergebnissen der Antirassismusarbeit richtet sich der gesamte ARGE-Workshopkatalog ausdrücklich an die „gesellschaftliche Mitte“, nicht nur an die „Ränder der Gesellschaft“, wo Rassismus, Rechtsextremismus oder Gewalt zuallererst sichtbar ins Bewusstsein treten. Die Dienstleistungspalette der ARGE Der ARGE-Workshopkatalog bildet die „Hardware“ eines umfassenden Bildungs-, Beratungsund Projektangebotes der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus. Unsere PartnerInnen können dabei auf folgende Angebote steiermarkweit zugreifen: 

 

Persönliche Informations- und Beratungsgespräche nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung in Graz und Bruck an der Mur: Wir wollen mit Ihnen das jeweilige Thema genau abklären, um punktgenaue Strategien mit Ihnen entwickeln zu können. Nutzung von einschlägigen Informations-, Lern- und Arbeitsmaterialien zu den Themen „Aggression und Gewalt“ sowie „Flucht, Migration und Rassismus“. An diesem Punkt sei ganz besonders auf unsere themenbezogenen „Materialmappen“ für den Unterricht und für die außerschulische Jugendarbeit verwiesen. ReferentInnen- und Workshopeinsätze auf der Grundlage des vorliegenden ARGEWorkshopkataloges. Beratung bei der Entwicklung und Umsetzung eines längerfristigen Schul- oder Gemeindeprojektes zur Gewaltprävention und Antirassismusarbeit sowie auch zur zeitgeschichtlichen Erinnerungs- und Gedenkarbeit.

Nähere Informationen zu allen ARGE-Angeboten erhalten Sie unter 0316/90370-100 oder 03862/57380. Wir verweisen an diesem Punkt auch darauf, dass der vorliegende ARGEWorkshopkatalog auch als Download unter www.argejugend.at kostenlos erhältlich ist.

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Der österreichweit einzigartige ARGE-Workshopkatalog ist ohne den vorausschauenden Einsatz unserer FördergeberInnen und Partnereinrichtungen nicht realisierbar, wofür folgenden Partnern ganz herzlich zu danken ist: Hauptförderer Bildungs- und Jugendressort des Landes Steiermark bzw. Landesjugendreferat Sozialressort des Landes Steiermark Projektförderer und Kofinanziers Stadt Graz, Integrationsreferat im Bürgermeisteramt Stadt Graz, Amt für Jugend und Familie Stadt Graz, Stadtschulamt Stadtgemeinde Bruck an der Mur Sozialhilfeverbände Bruck an der Mur, Leoben und Mürzzuschlag Wir hoffen abschließend, Ihnen mit dem ARGE-Workshopkatalog ein Instrument zur Verfügung gestellt zu haben, mit welchem wir Ihre Bemühungen im Umgang mit Gewalt, Menschenrechten und soziokultureller Vielfalt fachlich ergänzen und vertiefen können.

Ihr/e Mag. Christian Ehetreiber GF-Obmann der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Mag.a Bettina Ramp Leiterin der ARGE Graz Mag.a Martina Mauthner-Tarkusch Leiterin der ARGE-Regionalstelle Obersteiermark

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ARGE-Workshopkatalog

INHALTSVERZEICHNIS 1. Kreative Formen des Miteinander 1.1.

Anderssein – Schreibwerkstatt Verein Jugend-Literatur-Werkstatt

2 UE

S. 13

Platz für Träume – Sich schreibend näher kommen Schreibwerkstatt Verein Jugend-Literatur-Werkstatt

2 UE

S. 14

3-7 UE

S.15

Outdooraktivitäten Persönlichkeitsentwicklung mit Spaß und Bewegung Nilson Institut für Outdoorpädagogik

6 UE

S. 16-17

Naturburschen, Mann sein, aber wie? Outdoorwolf Ing. Wolfgang Kubassa

5 UE

S. 18

Friede, Freude, Eierkuchen Konflikte in den Raum gestellt Outdoorwolf Ing. Wolfgang Kubassa

5 UE

S.19

Wilde Hilde – zahme Dame - Wie möchte ich als Frau sein? Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer

4–6 UE

S. 20

Starke Frauen, schöne Männer Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer

4 UE

S. 21

Clever, Smart& Cool Mag. Hansjörg Neureiter

4-6 UE

S.22

Check you out Ein Abstecher in neue Persönlichkeitsgalaxien Mag. Andrea Klein

4-8 UE

S. 23

...nur zum BeiSPIEL! Bewegungs- und Gruppenspiele Mag. Andrea Klein

4 UE

S. 24

Hip Hop Hooray und oder AfroJive (afrikanischer Hip Hop) Bewegungen und Tanz für Jugendliche und Kinder Mr. Move it!®

2-4 UE

S. 25

2.10. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

8 UE

S. 26

2.11. Behindert – na und? Harald Rosenkranz

2 UE

S. 27

1.2.

1.3.

Skulpturenworkshop mit Samson Ogiamien

2. Persönlichkeitsentwicklung und Selbsterfahrung 2.1.

2.2. 2.3.

2.4. 2.5. 2.6. 2.7.

2.8.

2.9.

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2.12. Outdoor aktiv 6-8 UE Mit Spaß und Spannung die eigene Persönlichkeit erfahren und stärken 2.13. Lebensgeschichte = Lerngeschichte Bewusstmachen der eigenen Stärken und Fähigkeiten und die eigene Lerngeschichte reflektieren Ing. Harald Pöltl, Monika Wieland 6 UE

S. 28

S. 29

3. Prävention von Gewalt an Kindern 3.1.

3.2. 3.3.

Kinder haben RECHT(E)!? Rechte von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft Kinderbüro Steiermark

4 UE

S. 30

Kinder und Rechte bzw. Jugend und Schutz kija Steiermark

2 UE

S. 31

Jugend und Schutz kija Steiermark

2 UE

S. 32

Was heißt eigentlich Rassismus? Workshop zur Begriffsdefinition ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

3 UE

S. 33

Betreff „Skinheads“ Mag. Rainer Cebrat

3 UE

S. 34

Im Internet nach dem „Rechten“ sehen Internet und Rechtsextremismus Mag. Rainer Cebrat

3 UE

S. 35

4. Extremismus und Rassismus 4.1.

4.2. 4.3.

4.4.

Wer fürchtet sich vorm weißen Mann? Hintergründe und Erkennungsmerkmale rechtsextremer Jugendkulturen Jugendkulturzentrum Explosiv 2 – 4 UE

S.36

5. Gewalt und Aggression 5.1.

5.2.

5.3. 5.4. 5.5. 5.6.

Zivilcouragetraining zur Gewaltprävention im Alltag Eingreifen statt wegschauen? ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

3-4 UE

S. 37

Aggressionen im Griff Coolness-Training zur Verbesserung der Handlungskompetenz ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

3-4 UE

S. 38

Musik und Gewalt I Jugendkulturzentrum Explosiv

2-4 UE

S. 39

Musik und Gewalt II Jugendkulturzentrum Explosiv

2 UE

S. 40

Piefke, Kümmeltürk und Spagettifresser! „Gewaltige“ Vorurteile und ihre Bedeutung

2-3 UE

S. 41

Richtiger Umgang mit neuen Medien Herausforderung Web 2.0 Peter Webhofer

mind. 3 UE

S. 42

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5.7. 5.8.

5.9.

Medienkompetenz für SchülerInnen und Eltern Facebook, Youtube und Co sicher und verantwortungsvoll nutzen Peter Webhofer Medienkompetenzen für SchülerInnen und Eltern Chancen und Gefahren im Web 2.0 und Handyalltag Peter Webhofer

mind. 3 UE

S.43

mind. 3 UE

S. 44

3-5 UE

S. 45

4-6 UE

S. 46

4UE

S. 47

Erschossen, gesteinigt, gehängt Die Todesstrafe ist in vielen Ländern noch immer strafrechtliche Normalität Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2 UE

S. 49

Menschenrechts-Millionenshow Was sind eigentlichen Menschenrechte? Was bedeutet Frieden, Demokratie und Multikulturalität? ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2 UE

S. 50

Armut und Reichtum in Österreich Der Rand in unserer Mitte ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2-3 UE

S. 51

Stop the war before it starts! Friedensbewegungen und Friedenslieder Mag. Joachim Hainzl

2-4 UE

S. 52

Menschenrechtswanderung im Grazer Leechwald ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

3 UE

S. 53-54

Vorurteile und Stereotype ARGE Jugend

5.10. Aggression – die Zeitbombe entschärfen mit Aggressionen umgehen lernen - sie positiv nützen ARGE Jugend 5.11. Schau nicht weg! Zivilcourage gegen Rassismus und Diskriminierung Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, ETC Graz

6. Menschenrechte, Frieden und Demokratie 6.1.

6.2.

6.3.

6.4.

6.5. 6.6.

Schau nicht weg! Handeln erlaubt! Didaktik-/Methodikworkshop zur antirassistischen Menschenrechtsbildung mit Jugendlichen Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, ETC Graz 4-8 UE S. 55

6.7.

Meinungsfreiheit immer und überall? Menschenrechte im politischen Diskurs Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, ETC Graz

4 UE

S. 56-57

Graz – Stadt der Menschenrechte?! Menschenrechte und ihre Bedeutung im Alltag Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, ETC Graz

4 UE

S.58-59

2 UE

S. 60

6.8.

6.9.

Spurensuche in der Menschenrechtsstadt Graz Dialog über Menschenrechte ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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6.10. Konsum macht Politik ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2-4 UE

S. 61

6.11. In Bewegung: Rhythmus als kreative Form eines friedlichen Miteinanders ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus 2-4 UE

S. 62

7. Asyl und Migration 7.1.

7.2.

7.3.

Right to be – Junge Flüchtlinge berichten von ihrer Heimat und ihrem jetzigen Leben in Österreich Chiala - Verein zur Förd. v. Kultur, Diversität u. Entwicklung

4 UE

S. 63

2-3 UE

S. 64

2-3 UE

S. 65

Miteinander statt Gegeneinander Bewegungsspiele zur Förderung des Klassenverbandes ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2 UE

S. 66

G´scheit streiten ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

3 UE

S. 67

Streitschlichter – Konflikte selber lösen ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

ab 16 UE

S. 68

Konflikte in den Raum gestellt Konflikte bearbeiten durch die Veränderung innerer Bilder Outdoorwolf Ing. Wolfgang Kubassa

4-6 UE

S. 69

Konflikt und Identitätszusammenhänge für Erwachsene Friedensbüro Graz

4 UE

S. 70

Mobbing in der Schule I (Basisworkshop) für PädagogInnen & Eltern Friedensbüro Graz

8-30 UE

S. 71

Mobbing in der Schule II (Aufbauworkshop) für PädagogInnen Friedensbüro Graz

4 UE

S. 72

Mobbing in der Schule für PädagogInnen Friedensbüro Graz

16 UE

S. 73

Mobbing und Mobbingbearbeitung im außerschulischen Kontext für ErzieherInnen Friedensbüro Graz

4 UE

S. 74

Baklava – Die Vielfalt macht‘s aus Was trennt uns? Was verbindet uns? Verein SOMM – Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen Wer klopfet an… Die Situation von Asylsuchenden in Österreich ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

8. Konfliktmanagement 8.1.

8.2. 8.3. 8.4.

8.5.

8.6.

8.7.

8.8. 8.9.

8.10. Gemeinsames Erarbeiten einer Checkliste zur Förderung des Klassenklimas ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus 4 UE

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S. 75

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9. Geschichtswerkstätten und ZeitzeugInnenarbeit 9.1.

Wiedereinführung der Todesstrafe in Österreich 1933 Arge Jugend gegen Gewalt und Rassismus

2 UE

S. 76

Steirische Opferdenkmäler des Nationalsozialismus Mag. Franz Stangl

2 UE

S. 77

Was ich schon immer über die Zeit … wissen wollte ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

mind. 4 UE

S. 78

10.1. Die BettlerInnen in Graz – verboten und vertrieben Mag. Joachim Hainzl

4 UE

S. 79

10.2. Die Italiener in Graz Mag. Joachim Hainzl

2 UE

S. 80

10.3. Die Gesichter der kulturellen Vielfalt ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

4 UE

S. 81

10.4. „Gottesplage“ Türken? Mag. Joachim Hainzl

2 UE

S. 82

10.5. Spurensuche zur Geschichte der Grazer Juden Vom Mittelalter bis heute Mag. Joachim Hainzl

3 UE

S. 83

11.1. Trommelworkshop Chiala Afriqas

2-3 UE

S. 84

11.2. Kamerun Chiala Afriqas

2-3 UE

S. 85

11.3. Köstlichkeiten aus aller Welt Gemeinsam Kochen in afrikanischer, orientalischer, asiatischer oder lateinamerikanischer Tradition Afro-Asiatisches Institut

4 UE

S. 86

11.4. Geschichten aus 1001 Nacht Orientalische Erzählungen Afro-Asiatisches Institut

2 UE

S. 87

11.5. SAMBA – Brasilien in südlichen Rhythmen Mirela Silva da Conceição

3 UE

S. 88

11.6. SALSA – mit Lebensfreude und Weltoffenheit gegen Gewalt und Vorurteile SalsaLemon

2-4 UE

S. 89

11.7. Kinderspiele aus Peru Afro-Asiatisches Institut

2-3 UE

S. 90

11.8. Kennenlernen der afrikanischen Kultur ISOP GmbH

3-4 UE

S. 91-92

9.2. 9.3.

10.Spurensuche im Stadtteil bzw. in der Gemeinde

11.Interkulturelle Angebote

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

10


11.9. Indianer – Vergangenheit und Gegenwart Carlos Escobar-Pukara

2-4 UE

S. 93

2-4 UE

S. 94

3-4 UE

S. 95

2-3 UE

S. 96

3-4 UE

S. 97

12.1. ISLAM: Koran – Gott – Politik Afro-Asiatisches Institut

2-3 UE

S. 98

12.2. Terror im Namen Gottes Dr. Roman Schweidlenka

3-5 UE

S. 99

12.3. Nordamerikanische Indianer und Stammeskulturen Dr. Roman Schweidlenka

3-5 UE

S. 100

12.4. Runenmagier und Weltverschwörer Dr. Roman Schweidlenka

3-5 UE

S. 101

12.5. Islam Afro-Asiatisches Institut

2-3 UE

S. 102

12.6. Hinduismus Afro-Asiatisches Institut

2-3 UE

S. 103

12.7. Buddhismus Afro-Asiatisches Institut

2-3 UE

S. 104

12.8. Christentum und Kolonialismus in Afrika Afro-Asiatisches Institut

2 UE

S. 105

12.9. Stellung der Frauen in den Weltreligionen: Islam, Hinduismus, Buddhismus Afro-Asiatisches Institut

2-6 UE

S. 106

12.10. Mohammeds zornige Erben Islamischer Fundamentalismus vom 7. Jahrhundert bis in die Gegenwart Mag. Franz Stangl 2-3 UE

S. 107

11.10. Interkulturelle Dialog als Form für soziokulturelle Vielfalt ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus 11.11. Kennenlernen Afrikanischer Kulturen Maxwell 11.12. Trommelworkshop Afrika Maxwell 11.13. Kochworkshop Maxwell

12.Weltreligionen

13.Jugendarbeit 13.1. Jugendprojekte erfolgreich managen Projektmanagement Marketing Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kommunikation und Präsentation ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus 13.2. Wie ticken unsere Jugendlichen – Dritte steirische Jugendstudie ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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6-8 UE 6-8 UE 6-8 UE 6-8 UE

S. 108 S. 108 S. 108 S. 108

2-3 UE

S. 109

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ARGE-Workshopkatalog

Verein Jugend-Literatur-Werkstatt

Referent: Martin Ohrt, geboren 1962, Autor, Gründer und Leiter der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, leitet seit 1992 Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Ländern Europas. Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at; bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

1.1. Anderssein Schreibwerkstatt Zielsetzung:

Freude am kreativen Arbeiten mit Sprache soll erlebt und dabei zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit Fragen des menschlichen Zusammenlebens angeregt werden. Wer ist der/die andere? Was ist an ihm, an ihr wirklich anders? Oder ist es nur unsere Sicht, die jemanden anders sein lässt? Dieser Workshop soll dazu anregen, sich in die Gedanken- und Gefühlswelten anderer Menschen hineinzuversetzen und so mehr Sensibilität im täglichen Umgang miteinander zu entwickeln.

Inhalt:

Im Mittelpunkt soll hierbei die Lust am Ausprobieren, am kreativen Gestalten stehen. Es geht hier nicht um Rechtschreibung und Grammatik, es braucht niemand Angst davor zu haben, Fehler zu machen! Angewandte Methoden:

Kreatives Schreiben (Schreibimpulse in Form von Schreibspielen, formalen bzw. thematischen Anregungen, die gemeinsam besprochen werden)

Zeitausmaß:

Mindestens eine Doppelstunde

Benötigte Ressourcen:

Papier, Stifte und Lust am Ausprobieren Ideal wäre ein Ort etwas außerhalb des normalen Schulalltags, etwa im Freien, in der Bibliothek ... Ideal ist eine Gruppengröße bis 12 TeilnehmerInnen, es kann jedoch auch mit einer ganzen Schulklasse gearbeitet werden. Die TeilnehmerInnen sollten wissen, dass es hier um ihre eigenen Ideen, ihre eigenen Gedanken geht, also Lust am freien Gestalten mitbringen.

Maximale Teilnehmerzahl: Didaktische Vorbereitung im Unterricht: Didaktische Nachbereitung im Unterricht:

Vor allem bei längeren Workshops kann es sinnvoll sein, die entstandenen Texte anschließend zu sammeln und zu einer Broschüre zusammenzufassen oder die Texte in einer Ausstellung anderen zugänglich zu machen. Ebenso könnten die Texte in einer Lesung vor Publikum präsentiert werden (etwa im Rahmen eines Schulfestes).

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

1.2.Platz für Träume – sich schreibend näher kommen.

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ARGE-Workshopkatalog

Verein Jugend-Literatur-Werkstatt

Referent: Martin Ohrt, geboren 1962, Autor, Gründer und Leiter der Jugend-Literatur-Werkstatt Graz, leitet seit 1992 Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche in verschiedenen Ländern Europas. Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at; bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

1.2. Platz für Träume – sich schreibend näher kommen Schreibwerkstatt

Zielsetzung:

Freude am kreativen Arbeiten mit Sprache soll erlebt und Lust am Ausprobieren eigener Ideen ohne Leistungsdruck gefördert werden

Inhalt:

In einer Gesellschaft, in der fast nur Erfolg und Leistung zählen, bleibt wenig Platz für Träume. Wie könnte eine Welt aussehen, in der auch die verrücktesten Träume gelebt werden dürfen? Dieser Workshop soll dazu anregen, eigene Träume, Gedanken und Gefühle zu Papier zu bringen und sich darüber auszutauschen. Im Mittelpunkt soll hierbei die Lust am Ausprobieren, am kreativen Gestalten stehen. Es geht hier nicht um Rechtschreibung und Grammatik, es braucht niemand Angst davor zu haben, Fehler zu machen!

Angewandte Methoden:

Kreatives Schreiben (Schreibimpulse in Form von Schreibspielen, formalen bzw. thematischen Anregungen, die gemeinsam besprochen werden)

Zeitausmaß:

Mindestens eine Doppelstunde

Benötigte Ressourcen:

Papier, Stifte und Lust am Ausprobieren Ideal wäre ein Ort etwas außerhalb des normalen Schulalltags, etwa im Freien, in der Bibliothek ...

Maximale Teilnehmerzahl:

Ideal ist eine Gruppengröße bis 12 TeilnehmerInnen, es kann jedoch auch mit einer ganzen Schulklasse gearbeitet werden.

Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Die TeilnehmerInnen sollten wissen, dass es hier um ihre eigenen Ideen, ihre eigenen Gedanken geht, also Lust am freien Gestalten mitbringen.

Didaktische Nachbereitung im Unterricht:

Vor allem bei längeren Workshops kann es sinnvoll sein, die entstandenen Texte anschließend zu sammeln und zu einer Broschüre zusammenzufassen oder die Texte in einer Ausstellung anderen zugänglich zu machen. Ebenso könnten die Texte in einer Lesung vor Publikum präsentiert werden (etwa im Rahmen eines Schulfestes).

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

1.1.

Anderssein - Schreibwerkstatt

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ARGE-Workshopkatalog

Samson Ogiamien

ReferentIn: Samson Ogiamien, geboren in Benin City (Nigeria), ist Bildhauer und Absolvent der Meisterschule für Kunst und Gestaltung in Graz. Samsons gestaltende Kunst nimmt immer wieder Bezug zu Elementen der westafrikanischen Kultur und verbindet diese mit dem Leben, vor allem von MigrantInnen, in Europa. Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

1.3. Skulpturenworkshop mit Samson Ogiamien Zielsetzung:

Informationen über Afrika erreichen uns für gewöhnlich über das Fernehen und die Zeitungen. Leider werden durch die mediale Berichterstattung zum größten Teil Bilder vermittelt, die Afrika als einen durch Krisen und Katastrophen gebeutelten Kontinent zeigen. Die kulturellen und künstlerischen Reichtümer Afrikas werden häufig ausgeblendet. Ziel des Workshops ist es deshalb, Einblicke in die westafrikanische, gestaltende Kunst zu geben und diese im eigenen kreativen Umgang mit Ton und Gips zu erleben. Zu Beginn wird eine kleine Einführung über die Geschichte & Technik der Bronzefiguren des alten Königreiches Benin (Nigeria) gegeben. Anschließend werden mit Hilfe von Samson Ogiamien Objekte und Skulpturen aus Ton modelliert. Gibt es die Möglichkeit die erarbeiteten und getrockneten Tonskulpturen in einem Ofen zu brennen, werden an einem weiteren Vormittag die SchülerInnen in die Technik des Gipsgießens eingeführt. Es werden dabei Abdrücke aus Gips hergestellt und die Werke vollendet. SchülerInnen ab der Volksschule können ohne Scheu ihre Kreativität mit einem auch im Umgang mit Kindern erfahrenen Künstler ausleben. Vorab oder beim Workshop erhalten die SchülerInnen ein Skriptum über die berühmten Bronzearbeiten von Benin. Vorstellung und kurzer Vortrag über die Bedeutung der Bronzeskulpturen von Benin; gemeinsames, kreatives Arbeiten mit Ton und Gips Zweitägiger Workshop: 3 UE (Modellieren von Tonskulpturen) (Mindestens ein Tag Pause, um die Skulpturen zu trocknen und zu brennen.) 4 UE (Herstellung von Gipsabdrücken und Fertigstellung der Arbeiten)

Inhalt:

Angewandte Methoden: Zeitausmaß:

Eintägiger Workshop: 3 UE (Modellieren von Tonskulpturen. Diese können getrocknet mit nach Hause genommen werden) Benötigte Ressourcen:

Geeignete Tische für das Arbeiten mit Ton. Werkzeug und Arbeitsmaterialien (Gips, Ton) können von Samson Ogiamien bereitgestellt werden.

Maximale Teilnehmerzahl: Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Eine Klasse Porträtfotos sollen von den SchülerInnen mitgebracht werden. Der Workshop kann in den Werkunterricht eingebunden werden. Von Vorteil ist es, wenn die Schule über einen Brennofen für Ton verfügt.

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

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ARGE-Workshopkatalog

Kelef & Ber

ReferentIn: Mag. Thomas Tockner, Lehrbeauftragter am Zentrum für soziale Kompetenz an der Karl-Franzens-Uni, selbständiger Trainer für Teamentwicklung und soziale Kompetenz Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.1. Outdooraktivitäten Persönlichkeitsentwicklung mit Spaß und Bewegung

Zielsetzung:

Weiterentwicklung von Schlüsselqualifikationen durch handlungsorientierte Methoden.

Inhalt:

Kommunikation, Konfliktfähigkeit, Klassengemeinschaft, Selbstvertrauen, Zusammenarbeit, "Ich und die anderen" Wenn ich etwas Tolles mit meinen Freunden mache - hilft das unserer Klassengemeinschaft? Wenn ich nicht so schnell bin wie die anderen - bin ich dann der Letzte? Wenn ich eine Idee habe und die anderen hören mir nicht zu - wie verschaffe ich mir Gehör? Wie schätze ich mich selbst ein? - Was denken die anderen über mich? Wenn ich vor einer völlig neuen Situation stehe - wo kriege ich Unterstützung? Wenn ich jemand nicht sympathisch finde - ist Zusammenarbeit trotzdem möglich? Vielleicht hast du dir die eine oder andere Frage schon selbst gestellt. Im Workshop „Outdoor-Aktivitäten“ kannst du ausprobieren, wie du damit umgehst und neue Handlungsweisen lernen. Auch in der Arbeitswelt sind Menschen gefragt, die sich selbst gut kennen und etwas verstehen von Teamfähigkeit, klaren Zielen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit, sicherem Auftreten, usw. Mit Outdoormethoden und gezielten Reflexionen kannst du diese Fähigkeiten weiterentwickeln. Herausfordernde Übungen und Aufgabenstellungen, meist in freier Natur, sind Ausgangspunkt, um unsere Gedankengänge, Verhaltenweisen und Befindlichkeiten zu hinterfragen. Es geht eindeutig nicht um ein Überlebenstraining! Wir werden aber auch bei schlechtem Wetter draußen sein.

Angewandte Methoden:

Outdoor Aktivitäten (handlungsorientierte- und erlebnisorientierte Aufgabenstellung in freier Natur), gruppenpädagogische Reflexionsmethoden

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Zeitausmaß:

mindestens 6 UE

Benötigte Ressourcen:

Naturraum (Wald, Wiese,...) und ein großer Klassenraum; das gesamte Material bringen die TrainerInnen mit. Ausrüstung: Regenfeste Kleidung und feste Schuhe!

Maximale Teilnehmerzahl:

Für Burschen und Mädchen ab 12 Jahren; für je 12 TeilnehmerInnen gibt’s eine/n TrainerIn. Die Kosten für die 2. TrainerIn übernimmt die ARGE, ab der 3. TrainerIn, muss die Schule, Gemeinde, Institution für die Kosten aufkommen.

Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Die Gruppe könnte sich bereits auf bestimmte Schlüsselqualifikationen (Teamfähigkeit) oder klare Ziele einigen, um die es speziell beim Workshop gehen soll. Der Workshop kann auch ohne Vor- und Nachbereitung gebucht werden.

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Outdoorwolf

ReferentIn: Ing. Wolfgang Kubassa, Firma OutdoorWolf Akad. Trainer und Berater für integrative Outdoor-Aktivitäten®, systemischer Coach und StrukturAufstellungsleiter, Change-Begleiter. Seit mehr als 10 Jahren Trainer für Teamentwicklung mit sanften handlungsorientierten Methoden Indoor und Outdoor, Männer- und Burschenarbeit sowie Abenteuerreisen Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

2.2. Naturburschen, Mann sein – aber wie? Zielsetzung:

Ein bewusster Schritt zum Mann sein

Inhalt:

Bin ich noch ein Bub – oder schon ein Mann – oder irgendwo dazwischen? Woran kann ich mich orientieren, mich messen, mich entwickeln. Woher bekomme ich Sicherheit, Wissen, Zustimmung. Wie will ich als Mann sein? Wie will ich nicht sein? Naturbursch oder Couch-Potato? Wie ist das mit den Beziehungen zu den Mädchen/Frauen?

Angewandte Methoden:

Kreative Methoden und Aufgabenstellungen vorwiegend outdoor, aufrichtiges achtsames Zuhören und Reden, alle Fragen sind erlaubt

Zeitausmaß:

mind. 5 Stunden

Benötigte Ressourcen:

Freigelände wenn möglich mit Wald, Wiese und Feuerstelle, Klassenraum (je 12er Gruppe ein Raum) Das gesamte Material bringen die Trainer mit

Maximale Teilnehmerzahl:

ab 13 Burschen kommen 2 Trainer (Mindestalter 13 Jahre)

Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Sensibilisierung auf geschlechtsspezifische Themen, Sprache, Verhalten. Der Workshop kann auch ohne Vor- und Nachbereitung gebucht werden.

Didaktische Nachbereitung im Unterricht:

Nachbesprechung der Wirkungen des Workshops. Achtsamer Austausch zwischen Burschen und Mädels – was haben sie in ihren Workshops erlebt.

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

2.4. „wilde Hilde, zahme Dame“ z.B. zeitgleich für Mädchen

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Outdoorwolf

ReferentIn: Ing. Wolfgang Kubassa, Firma OutdoorWolf Akad. Trainer und Berater für integrative Outdoor-Aktivitäten®, systemischer Coach und StrukturAufstellungsleiter, Change-Begleiter. Seit mehr als 10 Jahren Trainer für Teamentwicklung mit sanften handlungsorientierten Methoden Indoor und Outdoor, Männer- und Burschenarbeit sowie Abenteuerreisen Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

2.3.

FRIEDE, FREUDE, EIERKUCHEN Konflikte in den Raum gestellt

Zielsetzung:

Die SchülerInnen sehen und nehmen ihre Verantwortung in akuten Konfliktsituationen und erweitern ihre Handlungsmöglichkeiten für ein friedvolles Miteinander.

Inhalt:

Konfliktsysteme werden räumlich sichtbar und bearbeitbar gemacht. Es geht um innere Haltungen, GleichWERTigkeit, Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche und Unterschiede zwischen ICH und SELBST. Lösungsansätze und konkrete Verhaltensmöglichkeiten werden gemeinsam entwickelt.

Angewandte Methoden:

Elemente aus: Systemische Strukturaufstellungen mit Personen bzw. Materialien, Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg und systemisches Teamcoaching.

Zeitausmaß:

mind. 5 Stunden (sinnvoll ist ein Follow-up von mind. 3 Stunden nach ca. 1 Monat)

Benötigte Ressourcen:

Klassenraum (je 12er Gruppe ein Raum) und Freigelände

Maximale Teilnehmerzahl:

je 12 SchülerInnen 1 TrainerIn (Mindestalter 15 Jahre)

Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Sensibilisierung zum Begriff Konflikte (weltweit, Schulalltag, Familie, Konflikte in mir, …)

Didaktische Nachbereitung im Unterricht:

ca. 1- Wochen nach dem Workshop rund 1-2 Stunden Zeit für Reflexion, Beobachtung der Wirkungen bzw. weitere konkrete Handlungsmöglichkeiten im Alltag.

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

Dieser Workshop ist z.B. auch für reine Burschengruppen geeignet.

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Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer

ReferentIn: Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer Outdoortrainerin, Natur- und Sexualpädagogin, Suchtpädagogin, RAINBOWS-Gruppenleiterin Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

2.4.

Wilde Hilde – zahme Dame Wie möchte ich als Frau sein?

Zielsetzung:

Klarheit gewinnen über sich selbst als Mädchen oder Frau Freude finden für den eigenen Weg als Frau

Inhalt:

Was mag ich an mir? Wer sind meine Vorbilder? Wie will ich sein? Was kann ich schon gut, was will ich noch besser können? Wie erträume ich mir meine Zukunft? Welche Situationen empfinde ich als unangenehm? Was kann ich dann tun? Brauche ich einen Mann zum Beschützen? Wie kann ich mich selbst schützen? Auf diese und andre Fragen suchen wir mit lustigen und spannenden Methoden und Diskussionen Antworten.

Angewandte Methoden:

Handlungsorientierte Einzel- und Gruppenaufgaben in der Natur oder im Seminar-/Klassenraum Mittels Bildern und Geschichten ins Gespräch kommen Übungen zu Grenzen, Selbstverteidigung, Vertrauen und Stärke

Zeitausmaß:

4 – 6 Stunden

Benötigte Ressourcen:

Ein Raum, in dem die Gruppe sich gut bewegen kann und auch ein Sesselkreis möglich ist

Maximale Teilnehmerzahl:

16. Ab 16 Mädchen kommt eine zweite Trainerin

Didaktische Vorbereitung im Unterricht:

Überlegungen zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Männern und Frauen, zwischen Burschen und Mädchen anstellen. Der Workshop kann mit dem Workshop „Naturburschen – Mann-Sein, aber wie?“ kombiniert werden.

Didaktische Nachbereitung im Unterricht:

Überlegungen zu Zukunftsperspektiven für die Mädchen, z.B. Berufswahl, Ausbildung, soziales Engagement, „Ausleben“, Familiengründung, ...

Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

Im Vorfeld passt „2.6. Weil ich ein Mädchen bin“ oder „2.5. Starke Frauen, schöne Männer“

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Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer

ReferentIn: Mag. Brigitte Neureiter-Pühringer Outdoortrainerin, Natur- und Sexualpädagogin, Suchtpädagogin, RAINBOWS-Gruppenleiterin Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

2.5. Zielsetzung:

Inhalt:

Angewandte Methoden:

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

Maximale Teilnehmerzahl: Didaktische Vorbereitung im Unterricht: Didaktische Nachbereitung im Unterricht: Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

Starke Frauen, schöne Männer

Bewusstmachen der Auswirkungen von Mann- und Frau-Sein in unserer Gesellschaft. Jede und jeder ist einmalig und sollte so frei sein, sich die eigenen Rollen auszusuchen und mit ihnen spielen zu können. Respekt für die Vielfalt! „Frauen brauchen einen Mann zum Beschützen.“ „Männer können mit Kindern nicht so gut umgehen.“ „Der Mann verdient das Geld, die Frau gibt es aus.“ „Männer sind bessere Bauarbeiter, weil sie stärker sind.“ „Eine Frau muss schön sein. Bei einem Mann ist das nicht so wichtig.“ „Frauen sind selber schuld, wenn sie weniger verdienen.“ „Frauen können sich nicht so gut durchsetzen.“ Bist Du gleicher Meinung? Oder hast Du das Gefühl, dass da was nicht so ganz stimmt und willst dem auf den Grund gehen? Im Workshop beschäftigen wir uns auf lustige und spannende Weise mit diesen Zuschreibungen und Vorurteilen und den Auswirkungen, die Sie auf Dein Leben als Bursch oder Mädchen, als Mann oder Frau haben. Wir werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Männern und Frauen sichtbar machen. Und manchmal ist der Unterschied gar nicht so groß! Anregende und aufregende Diskussionen Erlebnispädagogische Übungen, wenn möglich: Outdoor-Elemente Geschichten und Witze Arbeit mit Frauenbildern und Männerbildern 4 Stunden Großer Raum, in dem es mit der Gruppe möglich ist, sich zu bewegen und im Sesselkreis zu sitzen. Wenn möglich: Garten oder Freigelände. Bei Gruppen über 16 TeilnehmerInnen: Zweiter Raum für Gruppentrennung Ab 12 TeilnehmerInnen kommen ein Mann und eine Frau als TrainerIn. Unter 16 TN nur ein/e ReferentIn. Falls möglich: Arbeit zum Thema „Vorbilder“: welche Personen und Persönlichkeiten gefallen den Jugendlichen? Woran orientieren sie sich? Nachfragen, was wichtig war und was noch nachwirkt. Falls passend: Überlegungen zu Berufswahl von Burschen und Mädchen anstellen. Im Anschluß passen: „2.2 Naturburschen“ und „2.4. Wilde Hilde, zahme Dame“

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Mag. Hansjörg Neureiter

ReferentIn: Mag. Hansjörg Neureiter Mediator Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

2.6. Zielsetzung: Inhalt:

Angewandte Methoden:

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

Maximale Teilnehmerzahl: Didaktische Vorbereitung im Unterricht: Didaktische Nachbereitung im Unterricht: Weitere Workshops zu diesem Themenschwerpunkt:

Clever, Smart& Cool

Ein gewaltpräventiver Workshop über Verführung, Grenzen und Kraft Im Workshop steht der positive Umgang zwischen Burschen und Mädchen im Vordergrund, die Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen und Begehrlichkeiten, Zivilcourage und Stärkung der Impulskontrolle und der Selbstsicherheit. Dabei setzen wir uns mit unserem Mann-Sein, unseren Stärken und Schwächen auseinander. Wir ergründen die Grenzen unserer Kraft: wo ist diese schon gewaltvoll, wie können wir unsere Kraft positiv einsetzen. Auf spielerische Weise suchen wir kreative Herangehensweisen, um das Gegenüber zu beeindrucken ohne zu verletzen. Weg von Anmachsprüchen hin zu einer bewussten Verführungskunst . Flirten will gelernt sein! Ausgehend von den Erfahrungen der Burschen Handlungs- und Erfahrungsorientiert Selbstbewusstes, aktives Auftreten üben Tipps/ Strategien für spezielle Situationen Diskussionen, Kleingruppenarbeit, Körperübungen, Rollenspiele 4 -6UE Pro Gruppe ( max. 18 Burschen): Großer Raum, in dem es mit der Gruppe möglich ist, sich zu bewegen und im Sesselkreis zu sitzen. Wenn möglich: Garten oder Freigelände Ab dem 19. Teilnehmer wird die Gruppe geteilt und es kommen zwei ReferentInnen. Falls möglich: Arbeit zum Thema „Vorbilder“: welche Personen und Persönlichkeiten gefallen den Jugendlichen? Woran orientieren sie sich? Nachfragen, was wichtig war und was noch nachwirkt. Für die Mädchen gibt es „SELBST-Bestimmt!- Ein gewaltpräventiver Workshop über sexuelle Übergriffe, Grenzen- Setzen und Selbstschutz

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Mag. Andrea Klein

ReferentIn: Mag. Andrea Klein Derzeitige berufliche Tätigkeit: Selbstständiger Mental-Coach Berufliche Schwerpunkte: Berufsorientierung, Persönlichkeitsarbeit, Lern- und Gedächtnistraining, Spielpädagogik Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.7. Check you out Ein Abstecher in neue Persönlichkeitsgalaxien

Zielsetzung:

Die Jugendlichen sollen ihre Rolle in der Gruppe und ihre eigenen Stärken erkennen, ihre Kommunikationsmuster und ihr Verhalten im Team entdecken... kurz: über sich selbst Bescheid wissen

Inhalt:

Mit spielerischen Methoden wird zu folgenden Themen gearbeitet: eigene Stärken erkennen, Kommunikationsverhalten, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Teamverhalten, Problemlösung, Rolle in der Gruppe, Mut zur Meinungsäußerung.

Angewandte Methoden:

Der Workshop besteht aus praktischen, erlebnispädagogischen Übungen und Reflexionen.

Zeitausmaß:

Mind. 4 UE, besser 2 x 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Outdoors: Bringt Referentin mit, Indoors: Flipchart, CD-Player, Overhead

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Nachbereitung: Reflexion – welche Erkenntnis habe ich gewonnen?

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Mag. Andrea Klein

Kontakt: Mag. Andrea Klein Derzeitige berufliche Tätigkeit: Selbstständiger Mental-Coach Berufliche Schwerpunkte: Berufsorientierung, Persönlichkeitsarbeit, Lern- und Gedächtnistraining, # Spielpädagogik Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.8. ...nur zum BeiSPIEL Bewegungs- und Gruppenspiele

Zielsetzung:

Durch gemeinsames Erleben den Gruppenzusammenhalt (wieder) entdecken. Lust am interkulturellen Miteinander erleben, das unabhängig von Herkunft, religiöser Zugehörigkeit und sozialem Status einfach Spaß machen soll. Eine Vielfalt dynamischer, impulsiver Aktivitäten kennen lernen, die 1:1 für die Arbeit mit der Gruppe übernommen werden können.

Inhalt:

Vermittlung einer Palette unterhaltsamer Spiele für den Einsatz in der Gruppenarbeit. Zielgruppe sind alle, die mit Gruppen arbeiten und auf der Suche nach Aktivitäten sind, die Gruppen auflockern, „aufwecken“ oder nötigenfalls „wiederbeleben“, und Spiele, die auch aus dem Stegreif inszeniert werden können.

Angewandte Methoden:

Praktisches Ausprobieren, „learning by playing“, Einsatzmöglichkeiten klären, Feedback

Zeitausmaß:

4 UE

Benötigte Ressourcen:

Keine

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung im Unterricht notwendig.

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Mr. Move it!®

Kontakt: Dziruni Masara; geschützter Künstlername: Mr. Move it!® Derzeitige berufliche Tätigkeit: Lehrbeauftragter des Universitäts-Sportinstituts, Referent für das Pädagogische Institut, Trainer in mehreren Fitnessstudios und Personal- Training Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.9.

Zielsetzung:

Durch das gemeinsame Tanzen und Einstudieren einer Choreographie sollen soziale, kommunikative und interaktive Kompetenzen weiterentwickelt werden. Neben der Schulung bzw. Verbesserung der eigenen motorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten steht die Motivation sich zu bewegen und dabei Spaß zu haben im Mittelpunkt.

Inhalt:

Hip Hop ist eine Bewegung der amerikanischen Popkultur der 80er Jahre, die sich vor allem in Ghettos der US-amerikanischen Großstädte unter der afroamerikanischen Bevölkerung entwickelt hat. Wir tanzen zu deinen Hip Hop Hits aus den Charts, wobei besonders auf einen anatomisch richtigen und jugendgerechten Bewegungsablauf geachtet wird. Vor allem aber soll der Spaß im Vordergrund stehen.

Angewandte Methoden:

Speziell entwickeltes und über Jahre, national und international erprobtes Konzept, das für die jeweilige Zielgruppe entsprechend pädagogisch aufbereitet und angewandt wird.

Zeitausmaß:

2 - 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Turnsaal, Tanzsaal eventuell Spiegelwände, Musikanlage mit CD- Spielmöglichkeit (eigene Musikanlage und eigenes Headset, ausreichend für eine Halle, könnten im Bedarfsfall zur Verfügung gestellt werden), Getränke.

Maximale Teilnehmerzahl:

Von Kleingruppen bis zu Großgruppen (ab 5 Personen – 100 Personen)

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Turnsaal, bzw. jeder Raum wo genug Bewegungsmöglichkeiten vorhanden sind, ein Fitnessraum bzw. einen Platz im Freien.

Hip Hop Hooray und oder AfroJive (afrikanischer Hip Hop) Bewegungen und Tanz für Jugendliche und Kinder

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Mag. Bettina Ramp, Mag. Martina Mauthner - Tarkusch Derzeitige berufliche Tätigkeit: Projektleiterinnen der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Paulustorgasse 4, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.10. Argumentationstraining gegen Stammtischparolen Was ist ihnen entgegenzuhalten? Wieso fallen uns die besten Argumente meistens erst hinterher ein?

Zielsetzung:

Beim Argumentationstraining werden Gegenpositionen zu Stammtischparolen gesucht und diskutiert. Dabei werden nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch die Redefähigkeit sowie die Selbstsicherheit gestärkt. Das Argumentationstraining bietet einen Übungsraum für Redegewandtheit und verbessert die kommunikative Kompetenz. Es soll ermutigt werden zu intervenieren und bei öffentlichen und lautstarken populistischen Parolen effektiven Widerstand zu leisten. Geübt wird die eigene Position – auch gegen Widerstände – zu vertreten. Es wird auch Gelegenheit geboten, erlebte Provokationen mitzuteilen, vielfach gehörte politische Erklärungsmuster zu erörtern und ihre Plausibilität zu überdenken.

Inhalt:

Die TeilnehmerInnen sammeln im Brainstorming „Stammtischparolen“, das sind aggressive, zugespitzte, ausgrenzende und diskriminierende sowie schlagwortartig vorgebrachte Äußerungen. In Rollenspielen werden jene Parolen diskutiert, die am meisten herausfordern und provozieren. Die Gespräche werden ausgewertet, und es werden wirkungsvolle Handlungsstrategien und Reaktionsweisen gesucht und ausprobiert sowie argumentative Gegenpositionen gesucht.

Angewandte Methoden:

Reflexion über Stammtischparolen Gruppenarbeiten und Rollenspiele Lösungsorientierte Gespräche anhand konkreter Beispiele

Zeitausmaß:

Mind. 8 UE oder 2 x 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Flipchart und CD-Player, Interesse und Bereitschaft, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse oder max. 30 TeilnehmerInnen (LehrerInnen, JugendarbeiterInnen, MultiplikatorInnen)

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vorbereitung auf das Thema „Was sind eigentlich Stammtischparolen?“ ist wünschenswert, jedoch nicht unbedingt notwendig.

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Harald Rosenkranz

Kontakt: Steirische Behindertenhilfe, Franz-Josef-Straße 3, 8200 Gleisdorf Harald Rosenkranz Derzeitige berufliche Tätigkeit: Vortragender Arbeitsschwerpunkte bzw. persönlicher Bezug zur Thematik: Harald ist spastisch gelähmt; er verfügt über eine langjährige Erfahrung als Vortragender und lebt in einer eigenen Wohnung in einer WG Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.11. Behindert – na und?

Zielsetzung:

Hinschauen lernen und die Freuden, Hoffnungen und die positive Alltagsbewältigung der Menschen mit Behinderung entdecken! Verständnis wecken für die Sorgen, Ängste und Nöte von Menschen mit Behinderung! Offen sein für Menschen, die so leben möchten wie andere auch!

Inhalt:

Behinderungsarten und persönliche Entwicklung des Referenten; Reflexionen über Erfahrungen mit nichtbehinderten Menschen im Alltag; Sensibilisierung für die Situation in der Arbeitswelt; Umgang mit dem Rollstuhl

Angewandte Methoden:

Vortrag

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Overhead oder Beamer mit Laptop, Videorekorder oder DVD-Player

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Klasse Es ist keine Vorbereitung im Unterricht notwendig.

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Mag. Peter Bartl

Kontakt: Mag. Peter Bartl Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.12. Outdoor aktiv Mit Spaß und Spannung die eigene Persönlichkeit erfahren und stärken

Zielsetzung:

Die eigene Wertigkeit an die richtige Position setzen Körper und Kopf übereinstimmen Selbstvertrauen und Verantwortung für sich und die Mitmenschen steigern

Inhalt:

Wir beschäftigen uns mit der Stärkung des Vertrauens in sich und die anderen Erfolgreich sein im Team - miteinander statt gegeneinander Recht haben und die eigene Wichtigkeit Aggression positiv ausleben Koordinations- und Balanceübungen in Verbindung mit Sympathie und Gruppendynamik Neue Zugänge zur Natur werden aufgezeigt Geben ist seeliger denn Nehmen Warum Neid nichts bringt Emotionen und Einfluss auf die Körperhaltung

Angewandte Methoden:

Integrative Outdoor–Aktivitäten, Selbstreflexion, K&K – Training (Kopf- und Körpertraining) 6-8 UE

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

Naturumgebung (Wiese, Wald oder Spielplatz), Raum von Vorteil, Schreibunterlagen von Vorteil

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine Vorbereitung notwendig, Nachbereitung auf alle Fälle von Vorteil

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Ing. Harald Pöltl, Monika Wieland

Kontakt: Ing. Harald Pöltl, Monika Wieland Derzeitige berufliche Tätigkeit: Harald Pöltl: Berufsschullehrer, Hauptschullehrer, Projektmanagement; Monika Wieland: Religionslehrerin, Referentin für Erwachsenenbildung Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

2.13. Lebensgeschichte = Lerngeschichte Bewusstmachen der eigenen Stärken und Fähigkeiten und die eigene Lerngeschichte reflektieren

Zielsetzung:

Lernen findet auf verschiedenen Ebenen, an unterschiedlichen Orten statt. Zum bekanntesten Lernort gehört die Schule. Lernen findet aber auch in der Familie, Freundschaften, Vereine, Hobbys u.a. statt. Die hier erworbenen Fähigkeiten (Kompetenzen) wurden sozusagen "nebenbei" erworben, einfach dadurch, dass man mit verschiedenen Situationen, Anforderungen, Erlebnissen konfrontiert wurde und diese lösen musste. Ein Leben ohne Lernen ist nicht möglich. Diese erworbenen Kompetenzen sind häufig nicht bewusst. Die SchülerInnen sollen umfassend über ihre Fähigkeiten und Kompetenzen nachdenken, um zukünftige Lebensgeschichte selbstbewusster zu gestalten.

Inhalt:

Stärken und Fähigkeiten werden unter Anleitung erforscht. Das heißt, es wird die Lern-Biografie der SchülerInnen reflektiert um herauszufinden, welche Kompetenzen aufgrund welcher Situationen entwickelt wurden. Als Produkt des Workshops werden die erforschten Stärken und Fähigkeiten in kreativer Form dargestellt.

Angewandte Methoden:

Handlungsorientierte Einzel- und Gruppenübungen, Rollenspiele, kreative Reflexionen

Zeitausmaß:

6 UE

Benötigte Ressourcen:

großer Klassenraum, Flipchart

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Nachbereitung: Reflexion – welche Erkenntnisse habe ich gewonnen bzw. was bringt mir das für meine weiters Leben.

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Kinderbüro Steiermark

Kontakt: Mag. Bernhard Seidler Derzeitige berufliche Tätigkeit: Pädagoge Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

3.1. Kinder haben Recht(e)!? Rechte von Kindern und Jugendlichen in unserer Gesellschaft

Zielsetzung:

Bekanntmachen und Kennenlernen der Kinderrechte, einzelne Kinderrechte vertiefen und sich mit ihnen kritisch auseinandersetzen

Inhalt:

Ja, es gibt sie: Die UN-Kinderrechtskonvention! 54 Artikel, die die Rechte von Kindern und Jugendlichen festschreiben

Angewandte Methoden:

Aufwärmspiele, spielerisches Brainstorming, Diskussions- und Feedbackrunde In kleinen Gruppen werden verschiedene Artikel der Kinderrechtskonvention bekannt gemacht, in kreativer Form anhand eigener Erfahrungen dargestellt, gemeinsam im Plenum diskutiert und mit Video und Foto dokumentiert.

Zeitausmaß:

3-4 UE

Benötigte Ressourcen:

Tafel oder Flipchart, CD-Player, evtl. Videorecorder

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Absprache mit der zuständigen LehrerIn ist von Vorteil, um einzelne Schwerpunkte bzw. Wünsche der SchülerInnen abzuklären

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kija Steiermark

Kontakt. kinder+Jugendanwaltschaft für das Land Steiermark Erreichbarkeit über: 0316/877-4921 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

3.2. Kinder und Rechte bzw. Jugend und Schutz

Zielsetzung:

Kennen lernen der UN - Kinderrechtekonvention (KRK) und deren Bedeutung für Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie die Gesellschaft im Allgemeinen. Vorstellung der und Auseinandersetzung mit den Prinzipien und Grundhaltungen der KRK.

Inhalt:

Im Workshop werden mittels unterschiedlicher Methoden kind- und jugendgerecht die Kinderrechte dargestellt, erläutert und aufbereitet. In Gesprächen und Gruppenarbeiten besteht die Möglichkeit sich mit den Zielen und Auswirkungen der Kinderrechtekonvention zu beschäftigen. Die TeilnehmerInnen werden dazu angeregt, sich mit der Situation der Kinder in der Welt und auch mit ihrer eigenen zu beschäftigen. Es wird der Bezug zum Lebensalltag der TeilnehmerInnen hergestellt, indem wir uns Gedanken darüber machen, was die Inhalte der Kinderechtekonvention in Bezug auf das eigene Verantwortungsgefühl, respektvollen Umgang untereinander, das eigene Familienleben, das Leben in der Gemeinde/Stadt, in der Schule etc. bedeuten.

Angewandte Methoden:

Workshop Der Schwerpunkt des Inhalts kann je nach Interessen der Kinder/Jugendlichen variiert werden.

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Keine

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig.

Dieser Workshop ist kostenlos über die kija erhältlich

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kija Steiermark

Kontakt: kinder+jugendanwaltschaft für das Land Steiermark Erreichbarkeit über: 0316/877-4921 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

3.3. Jugend und Schutz

Zielsetzung:

Kennen lernen der Bestimmungen des steiermärkischen Jugendschutzgesetzes und deren Bedeutung für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen (Eltern, andere Aufsichtspersonen...) im Alltag.

Inhalt:

Im Workshop werden die relevantesten Punkte des Gesetzes in Form von Theorieinputs und anhand von konkreten Beispielen dargestellt. Zudem findet eine inhaltliche Auseinandersetzung passend zur Materie (z. Bsp.: Umgang mit Alkohol, Rauchen etc.) in Form von Diskussion und Kleingruppenarbeit statt. Die wichtigsten Fragen, die bearbeitet werden: Wie lange darf ich unter welchen Umständen ausgehen? Welche „Vorschriften“ dürfen/können/sollen mir meine Eltern machen? Ab wann darf ich rauchen? Wie ist es mit Alkoholkonsum? Ab wann darf ich Autostoppen? Kann ich bestraft werden, wenn ich mich an Bestimmungen nicht halte? Können meine Eltern/andere bestraft werden, wenn sie sich nicht ans Gesetz halten?

Angewandte Methoden:

Workshop Der Schwerpunkt des Inhalts kann je nach Interessen der Kinder/Jugendlichen variiert werden.

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Keine

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig.

Dieser Workshop ist kostenlos über die KIJA erhältlich

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

4.1. Was heißt eigentlich Rassismus? Eine Einführung in Erscheinungsformen, Funktionen und Erklärungsansätze des Rassismus und anderer Formen sozialer Ausgrenzung und Benachteiligung

Zielsetzung:

Vermittlung eines Überblickes über Bedeutungen des Rassismusbe-griffs und damit zusammenhängender Formen von sozialer Ausgrenzung und Benachteiligung; Anwendung der erarbeiteten Ergebnisse auf die eigene Lebenswelt: Wo begegnen wir welchen Formen von Rassismus und sozialer Ausgrenzung? Diskussion über mögliche Strategien gegen Rassismus

Inhalt:

Das Wort „Rassismus“ ist in aller Munde, rauscht durch den Blätterwald und beansprucht moralische Stellungnahmen. Wo jedoch alle vorgeben zu wissen, was ein Begriff bedeutet, sollten wir genauer nachfragen, was wirklich gemeint ist: Wir werden gemeinsam Be-griffsdefinitionen von Rassismus erarbeiten und „verwandte“ Begriffe wie Diskriminierung, Vorurteil, Stereotyp, Xenophobie oder Ethnozentrismus kennen lernen. Drei Fragen werden in diesem Workshop diskutiert: Welche Zwecke und Funktionen erfüllen rassistische Welterklärungsmuster? Woran können wir sie erkennen? Was können wir dagegen tun?

Angewandte Methoden:

Workshoporientiertes, selbstständiges Erarbeiten der Definitionen von Rassismus anhand von bereitgestellten Materialien Reflexion und Diskussion der Ergebnisse

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Räumlichkeiten, Flipchart und Overhead, Pinnwände

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vorbereitung auf die Rassismusthematik ist im Unterricht (z.B. Rassenantisemitismus im NS-Staat) erwünscht, jedoch nicht notwendig. Günstig ist eine Weiterarbeit mit den Materialien nach dem Einsatz im Fachunterricht.

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Mag. Rainer Cebrat

Kontakt: Mag. Rainer Cebrat Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erziehungshelfer bei Alpha Nova GesmbH, Doblergasse 6, 8020 Graz Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

4.2. Betreff: „Skinheads“ – Formen und Auftreten von rechtsorientierten Jugendlichen

Zielsetzung:

Spürbarmachen von Ausgrenzungserfahrungen, gemeinschaftsfördernde Aktionen, Anerkennung durch Gruppenfindung, Einblick in Gruppenbildung und – dynamik.

Inhalt:

Rechtsextremismus, Jugendgesellschaftstrends, Jugendkulturen; Vorstellungsrunde mit Übungen zum Thema „Ausgrenzung“, Musikbeispiel: OiMusik, Einbringen von eigenen Erfahrungen, Präsentation von Formen rechtsorientierter Jugendgruppen (z.B.: Nazi-Skins; Videofilm, Argumente und Gegenargumente für die Faszination solcher Jugendgruppierungen) Diskussion über Lösungsmöglichkeiten (Umgang mit Jugendgruppen: Ausgrenzung oder Eingliederung in die Gesellschaft).

Angewandte Methoden:

Gruppenarbeit bzw. -dynamik, (Rollen)Spiele, Übungen, Diskussionen.

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Musikanlage; Videogerät; großer Raum mit beweglichen Tischen und Stühlen; Moderationskoffer.

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Psychologie: Gruppendynamik, Soziales Lernen in Klassengemeinschaften; Geschichte: neue Formen von Rechtsextremismus in der neoliberalen Gesellschaft, Skinheads.

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Mag. Rainer Cebrat

Kontakt: Mag. Rainer Cebrat Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erziehungshelfer bei Alpha Nova GesmbH, Doblergasse 6, 8020 Graz Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

4.3. Im Internet nach dem „Rechten“ sehen

Zielsetzung:

Selbstständiges Arbeiten, Verstehen von Inputs, Aufbereiten von Informationen, Gesprächsbereitschaft, Diskussionsfähigkeit.

Inhalt:

Information über Rechtsextremismus bzw. rechtsorientierte Jugendliche z.B. Nazi-Skins mit Recherchen im Internet; Vorstellungsrunde, Einführung in den Rechtsextremismus; Übungsanleitung, Eigenständiges Recherchieren von rechtsorientierten Gruppierungen im Internet in Kleingruppen; Aufbereitung der Ergebnisse, Diskussion über relevante Fragestellungen in der Großgruppe.

Angewandte Methoden:

Recherche im Internet mittels EDV, Übungen, Gruppenarbeit, Gruppengespräch

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Genügend Internetterminals mit Ausdruckmöglichkeit; Musikanlage, Tafel oder Overhead oder Flipchart.

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Rechtsextremistische Organisationen in Österreich seit dem 2. Weltkrieg, Internetkenntnisse und Recherchefähigkeiten.

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Jugendkulturzentrum Explosiv

Kontakt: Name: Alex Mikusch (Hauptreferent), Rene Molnar, Dr. Roman Schweidlenka Derzeitige berufliche Tätigkeit: Jugendarbeiter, Leiter LOGO ESO.INFO Erreichbarkeit: über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

4.4. Wer fürchtet sich vorm weißen Mann? – Hintergründe und Erkennungsmerkmale rechtsextremer Jugendkulturen

Zielsetzung:

Sensibilisierung für das Thema Aktuelle Aufklärung und Information Differenzierung von Schwarz-Weiß Denken in Grauzonen (Vorurteile aufbrechen) Unterscheidung der verschiedenen Abstufungen (was ist Protest, was ist gefestigte Ideologie)

Inhalt:

Allgemein wichtige Erkenntnisse über Merkmale des Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Neonazismus rechtsextreme Jugendkulturen und ihre Erscheinungsformen. Bedeutung von Musik für rechtsextreme Unterwanderung – Rechtsrock. Aktuelle Entwicklungen und Gefahren. Geheimcodes als Erkennungszeichen der rechtsextremen Szene (Symbole, Kleidungsmarken, Zahlencodes…).

Angewandte Methoden:

Powerpointpräsentation Offene Diskussion eventuell spielpädagogische Methoden (bei 4 UE) 2 – 4 UE

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

Unterrichtsraum mit Sitzmöglichkeiten Beamer und Projektionsfläche

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

1 Klasse Geschichtliches Basiswissen (Rechtsradikalismus, Nationalsozialismus, Demokratie…) ab 8. Schulstufe (bei dementsprechend guter Vorbereitung)

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.1. Zivilcourage-Training zur Gewaltprävention im Alltag Eingreifen statt wegschauen?

Zielsetzung:

Für sich selbst und andere eintreten lernen; Schulung sozialer Kompetenzen wie Kooperation, Kommunikation und Empathie; Positive und negative Kritik angemessen formulieren und annehmen lernen; In Bedrohungs- und Gewaltsituationen angemessen reagieren; Förderung von Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit; Stärkung der persönlichen Verantwortung; Förderung der Wahrnehmung eigener Lebenseinstellungen bzw. Werte; Stärkung kognitiver (Wissen über Rechte und Pflichten etc.) und sozialer Kompetenzen (u.a. Empathie, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit); Einüben von gewaltfreien „Einmischstrategien“ und Handlungsalternativen

Inhalt:

Was bedeutet eigentlich Zivilcourage? Wie begegne ich Angriffen, Aggressionen, Ängsten oder Situationen, in denen „ich alleine dastehe“? Gefühle wahrnehmen und zum Ausdruck bringen; Ängste und Grenzen des Eingreifens und Handelns ausloten und die Diskrepanz zwischen Wissen und Umsetzung bewusst machen; Kreative Abwehr- und Eingreiftechniken erlernen; Umsetzung des Erlernten und Erprobten im Schulalltag; Verbale Selbstbehauptung trainieren.

Angewandte Methoden:

In Rollenspielen werden Strategien und Verhaltensweisen erprobt und trainiert; Film, Gruppenarbeit, Diskussion, Einzelarbeit

Zeitausmaß:

3 - 4 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player und Fernseher

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es bedarf keiner Vorbereitung des Workshops. Die TeilnehmerInnen sollten Interesse an aktivem und couragiertem Handeln mitbringen. Gewonnene Ergebnisse sollten im Rahmen des sozialen Lernens reflektiert und weiterbearbeitet werden.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.2. Aggressionen im Griff Coolness-Training zur Verbesserung der Handlungskompetenz

Zielsetzung:

Stärkung der Opfer und Sensibilisierung der Täter; Aushalten von Provokationen und Reduzierung der Wahrnehmung von Feindseligkeit; Konstruktiver Umgang mit Konfliktsituationen und aggressionsgeladenen Gefühlen; Eigene Stärken und Stärken erkennen und schätzen lernen; Förderung von Toleranz und Akzeptanz als gewaltpräventive Maßnahme; Erkennen der eigenen Empfindungen in Konfliktsituationen; Wahrnehmung der eigenen Täter-Opfer-Disposition

Inhalt:

Handlungsalternativen in gewaltträchtigen Situationen entwickeln und erproben; Definition von Gewalt (seelisch vs. körperlich) und der Täter-OpferStrukturen; Jugendliche lernen eigene Empfindungen in Bezug auf Beleidigungen, Rempeleien, Provokationen besser erkennen (Motto „Was bringt mich auf die Palme?“); Aggressionen als natürliches Gefühl akzeptieren; Selbstexploration als Täter, Opfer und Zuschauer; Auseinandersetzung mit positiven und negativen Persönlichkeitsanteilen und Analyse von Konflikttypen; Kommunikationsstrukturen und Körpersprache analysieren; das Risiko „Waffe“

Angewandte Methoden:

Körperbetonte, erlebnisorientierte Spiele; Wahrnehmungs- und Ausdruckübungen; Übungen für den Umgang mit Provokationen; Körpersprache (Haltung, Stimme), Distanz und Nähe, selbstsicheres Auftreten; Interaktive Übungen

Zeitausmaß:

3 bis 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Turnsaal/Gymnastikraum, DVD-Player, Fernseher

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig; Die gewonnenen Ergebnisse sollten jedoch im Rahmen des sozialen Lernens reflektiert werden.

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JUZ Explosiv

Kontakt: Rene Molnar Derzeitige berufliche Tätigkeit: Jugend- und Kulturarbeiter, Geschäftsführer des Jugendkulturzentrums Explosiv Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.3. Musik und Gewalt I

Zielsetzung:

Erhöhung der Reflexionsfähigkeit bezüglich versteckter, manipulativer Botschaften in der Musik und deren Auswirkungen auf Jugendliche

Inhalt:

Textbesprechung von Hörbeispielen Hintergrundinformationen zu den betroffenen Jugendkulturszenen

Angewandte Methoden:

Hörbeispiele, Vortrag, Diskussion, Videobeispiele

Zeitausmaß:

2 - 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Tonanlage (DVD-Player, CD-Player, Plattenspieler) Videorekorder, Fernseher (besser wäre Videobeamer mit Computeranschluss und entsprechender Tonanlage)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Die Erfahrung zeigt, dass die TeilnehmerInnen dieses Angebots offener und diskussionsfreudiger sind, wenn keine Aufsichtspersonen anwesend sind.

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JUZ Explosiv

Kontakt: Rene Molnar Derzeitige berufliche Tätigkeit: Jugend- und Kulturarbeiter, Geschäftsführer des Jugendkulturzentrums Explosiv Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.4. Musik und Gewalt II

Zielsetzung:

Erhöhung der Reflexionsfähigkeit bezüglich versteckter, manipulativer Botschaften in der Musik und deren Auswirkungen auf Jugendliche

Inhalt:

Eine der Jugendkulturszenen, welche mit den Jugendlichen in „Musik und Gewalt I“ besprochen wurde wird speziell beleuchtet.

Angewandte Methoden:

Hörbeispiele, Vortrag, Diskussion, Videobeispiele

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Tonanlage (DVD-Player, CD-Player, Plattenspieler) Videorekorder, Fernseher (besser wäre Videobeamer mit Computeranschluss und entsprechender Tonanlage)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Voraussetzung: Modul „Musik und Gewalt I“

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterpaltz 2, 8010 Graz, Grabenfelderstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.5. Piefke, Kümmeltürk und Spaghettifresser! „Gewaltige“ Vorurteile und ihre Bedeutung

Zielsetzung:

Sensibilisierung der Sprache Die eigene kulturelle Sozialisation reflektieren Kultureller Vielfalt offen begegnen und Unterschiede als Bereicherung für das persönliche Lebensumfeld erleben Eigene Wertestandpunkte zu überprüfen, eigene Vorurteile zu erkennen und an ihnen zu arbeiten

Inhalt:

Es wird gemeinsam mit den Jugendlichen versucht, ein breites Spektrum an Vorurteilen darzulegen und deren Wirkung und Funktion zu erläutern. Thematisieren von Begriffen wie „Vorurteile“, „Stereotype“, „Diskriminierung“ Strategien und Handlungsvorschläge gegen Vorurteile und Diskriminierung entwickeln

Angewandte Methoden:

Gruppenarbeit, Diskussion, Rollenspiel

Zeitausmaß:

2 – 3 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player oder Video-Recorder

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig.

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Peter Webhofer

Kurzbiographie des/der Referenten/Ansprechperson Peter Webhofer Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.6. Richtiger Umgang mit neuen Medien – Herausforderung Web 2.0 Mit dem Aufkommen von neuen Medien, insbesondere mit der Weiterentwicklung des Internets, sind neue Formen von Gewalt entstanden ( Mobbing im Internet, Datenmissbrauch, Handymissbrauch etc.) Diese Formen der Gewalt zu erkennen und Möglichkeiten zu entwickeln, aktiv dagegen aufzutreten, ist Ziel dieses Workhsops Teilnehmende werden für Formen der Gewalt in den neuen Medien sensiblisiert und reflektieren ihren eigenen Umgang und ihr persönliches Verhalten im Netz. Sie entwickeln Kompetenzen im Umgang mit den neuen Formen der Gewalt und kennen Maßnahmen der Prävention auf einer persönlichen Ebene.

Zielsetzung:

Der Workshop macht die teilweise versteckten Formen der Gewalt im Internet sichtbar, klärt über die Wirkungsmechanismen auf und zeigt Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Inhalt:

Im Rahmen des Seminars werden folgende Fragen behandelt: 1. Welche Gewaltpotentiale lauern im Netz bezw. in neuen Medien? 2. Wo trage ich selber zu Gewalt (z.B. Cyber-Mobbing) im Netz bei? 3. Was tue ich gegen Gewalt (z.B. bei Mobbing im Netz)? 4. Wie kann ich mich gut schützen? 5. Wie kann ich das Internet sicher und verantwortungsvoll nutzen? 6. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gibt es? 7. Wo bekomme ich Hilfe und rechtlichen Rat? Kurzinputs, persönliche Reflexion des Umgangs mit neuen Medien, Diskussion und Erarbeitung von Leitlinien, vertiefende Auseinandersetzung in der eigenen Facebook- Gruppe „Social Media SICHER nutzen“

Angewandte Methoden:

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Flipchart, Beamer

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

eine Klasse bzw. Elternabend Es ist keine Vorbereitung notwendig.

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ARGE Jugend

Kurzbiographie des/der Referenten/Ansprechperson Peter Webhofer Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.7. Medienkompetenz für SchülerInnen und Eltern Facebook, Youtube und Co sicher und verantwortungsvoll nutzen Soziale Online-Medien wie Facebook oder Youtube prägen denn Alltag von jungen Menschen. Ein verantwortungsvoller und sicherer Umgang erfordert neue (Medien-) Kompetenzen. Der Aufbau dieser Kompetenzen ist Zielsetzung des Workshops: Teilnehmende haben einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen und über Chancen und Gefahren im Bereich Social Media (Facebook, Youtube, Chat etc.). Sie setzen sich mit ihrem eigenen Netz-Verhalten aktiv auseinander und lernen das „Mitmach-Internet“ sicher und verantwortungsvoll zu nutzen. Weiters ken-

Zielsetzung:

und rechtliche Schritte im Falle von Problemen im Internet (Beratungsstellen, Rechtsbeistand, Infomöglichkeiten, z.B. Saferinternet etc.). Vortrag, persönliche Reflexion und Diskussion haben das Ziel, die Teilnehmenden zu sensibilisieren und sie auf die möglichen Gefahren aus dem Web 2.0 hinzuweisen. Inhalt:

Die folgenden Themenbereiche werden behandelt: 1. Wie funktionieren soziale Netzwerke überhaupt? 2. Wie kann ich das Netz sicher nutzen? 3. Wie kann ich mich und andere im Netz gut schützen (mein Ruf, Datenschutz, Privatsphäre, Cyber-Mobbing, Passwörter etc.)? 4. Wie sollte ich mich im Netz verhalten? 5. Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es? 6. Wie schaut es mit dem rechtlichen Rahmen aus? 7. Was mache ich, wenn ich im Netz Probleme hab (Cyber-Mobbing, Datenmissbrauch, Gewalt etc.)? Teilnehmende können im Rahmen des Seminars ihre persönlichen Erfahrungen, Themen und Fragen einbringen.

Angewandte Methoden:

Kurzinput, persönliche Reflexion des Umgangs mit Social Media, Diskussion und Erarbeitung von Leitlinien, vertiefende Auseinandersetzung in der eigenen Facebook-Gruppe „Social Media SICHER nutzen“

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Flipchart, Beamer

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse bzw. Elternabend

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

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Kurzbiographie des/der Referenten/Ansprechperson Peter Webhofer Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.8. Medienkompetenz für SchülerInnen und Eltern Chancen und Gefahren im Web 2.0 und Handyalltag

Zielsetzung:

TeilnehmerInnen sollen Chancen und Gefahren von Handy und Web 2.0 kennen lernen und das „Mitmach-Internet“ sicher und verantwortungsvoll nutzen. Maßnahmen zur Prävention kennen und bei Bedarf kommunikative und rechtliche Schritte einleiten können. (Rechtsbeistand, Meldestellen des Bundesministeriums, Beratungsstellen, Saferinternet etc.) Der Vortrag und die Diskussionsrunde haben das Ziel die TeilnehmerInnen zu sensibilisieren und auf die vielfältigen Gefahren aus dem Web 2.0 hinzuweisen. Gewaltverherrlichung, sexueller Missbrauch in Chat-Rooms, Mehrwertnummern, Viren, Datenmissbrauch, Dialer, Sozialnetzwerke, Videoplattformen, Happy Slapping, Cyberbullying u.s.w.

Inhalt:

Angewandte Methoden: Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

3 UE Flipchart, Tonanlage (CD-Spieler). Ein großer Raum, am besten ein kleiner Turnsaal. Bewegungsfreundliche Kleidung ist erwünscht!

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

eine Klasse bzw. Elternabend

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterpaltz 2, 8010 Graz, Grabenfelderstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.9 Vorurteile und Stereotype

Zielsetzung:

Wir reflektieren unseren Sprachgebrauch und lernen das logische Argumentieren kennen.

Inhalt:

Wie können wir unser Sprachbewusstsein und unsere Sprachkritik fördern? Ausgehend von Geschichten, Zeitungsartikel und Texten versuchen wir durch logische Argumentation Vorurteile und Stereotypen zu erkennen. Was sind Fehlschlüsse? Welche Veränderungen kann ein neues Sprachbewusstsein bewirken? Wir arbeiten an der Selbstreflexion des eigenen Sprachgebrauchs und erkennen in der Darstellung von Fehlschlüssen verdeckte Meinungen.

Angewandte Methoden:

Gemeinsame Analyse von Argumenten, philosophisches Gespräch nach den Prinzipien des sokratischen Dialogs.

Zeitausmaß:

3-5 Einheiten

Benötigte Ressourcen:

Flipchart/Overhead, Papier, Schreibstifte, alte Zeitungen

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Geschichten, Zeitungsartikel und Texte werden von den SchülerInnen gesammelt. Eventuelle Eingliederung in den Lehrstoff nach vorheriger Absprache.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.10. Aggression – die Zeitbombe entschärfen

Zielsetzung:

mit Aggressionen umgehen lernen - sie positiv nützen

Inhalt:

Auslösemechanismen von Emotionen in unserem Körper Nach innen gerichtete Aggression aufspüren Erweiterung der eigenen Sichtweise, um andere Personen „sein lassen“ zu können Möglichkeiten, Aggression raus zu lassen, auszuleben, vor allem durch Bewegung und Sport Körper- und Muskelentspannung

Angewandte Methoden: Zeitausmaß:

gruppenpädagogische Reflexionsmethoden, Kopf- und Körpertraining 4-6 UE

Benötigte Ressourcen:

Wiese, Wald, ev. Raum

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine Vorbereitung notwendig, Nachbereitung von Vorteil

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ETC Graz

Kontakt: Verein: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Name: Mag. Alexandra Stocker, Mag. Barbara Schmiedl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Menschenrechtstrainerin am ETC Graz Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

5.11. Schau nicht weg! Zivilcourage gegen Rassismus und Diskriminierung

Zielsetzung:

Der Spot „Schau nicht weg!“ und die Auseinandersetzung damit soll einerseits dazu beitragen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was Rassismus und Diskriminierung im Alltag, speziell in der Schule, bedeutet und andererseits eine Motivation für SchülerInnen sein, verstärkt gegen rassistische Diskriminierung aufzutreten und auch in ihrem Umfeld mehr Zivilcourage und solidarisches Engagement einzufordern.

Inhalt:

Österreich erlebt zurzeit einen Rechtsruck. Durch Medien, Gesellschaft wie Politik spuken rassistische, menschenrechtsverachtende und diskriminierende Parolen, die in ihrer einfachen, hetzerischen Sprache und ihrer Komplexitätsreduktion vor allem auch Jugendliche ansprechen. Die Zahl rechtsextrem und rassistisch motivierter Übergriffe steigt Berichten zufolge immer stärker an. Auch PolitikerInnen betreiben teils offen Hetze gegen in erster Linie AusländerInnen und MigrantInnen. Rassismus kann so längst nicht mehr als „Randgruppenphänomen“, sondern aufgrund seiner zunehmenden Gesellschaftsfähigkeit als Herausforderung für alle BürgerInnen in einer zivilcouragierten Gesellschaft betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund haben das ETC Graz und Helping Hands Graz gemeinsam mit SchülerInnen der HLW Sozialmanagement Graz den Spot „Schau nicht weg!“ produziert, um dieser bedenklichen Entwicklung durch Bewusstseinsbildung entgegenwirken zu können. Dieser Spot soll im Zentrum des Workshops stehen. Ausgehend von seiner Handlung werden Grundfragen zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet: Was bedeutet Rassismus? Was bedeutet Diskriminierung? In welchen Formen äußert er/sie sich in unserer Gesellschaft? Welche Konsequenzen hat rassistisches, diskriminierendes Verhalten? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es gegen rassistische Diskriminierung? Was kann ich tun? An wen kann ich mich wenden? Was bedeutet Zivilcourage?

Angewandte Methoden:

Auf Basis des Spots kommen in Abstimmung mit den SchülerInnen, je nach ihren Bedürfnissen und Wünschen, verschiedenste interaktive Methoden zum Einsatz. Neben der Bereitstellung von inhaltlichen Informationen und Materialien, soll es im Rahmen des Workshops in erster Linie die Möglichkeit zur Diskussion und Reflexion geben. Um die SchülerInnen dabei zu unterstützen, werden u. a. Gruppenübungen und Rollenspiele durchgeführt. Die konkrete Planung erfolgt nach Anfrage in Absprache mit den Zuständigen, je nach Schulklasse, Altersstufe, besonderen Interessen, Vorkenntnissen etc.

Zeitausmaß:

4 Unterrichtseinheiten A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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Benötigte Ressourcen:

Räumlichkeiten/Klassenzimmer in der Schule, DVD Player/ Fernsehgerät, Flipchart, Pinnwand

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Klasse Zur Vorbereitung können (aber müssen nicht notwendigerweise) im Unterricht die Begriffe Rassismus, Diskriminierung und Zivilcourage aufgegriffen und in ihren Kernelementen erläutert und diskutiert werden. Im Anschluss an den Workshop kann der Spot im Sinne der Nachhaltigkeit auch für andere Klassen oder Schulen bereitgestellt werden (Informationen unter 0316 322 888 1).

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.1. Erschossen, gesteinigt, gehängt Die Todesstrafe ist in vielen Ländern noch immer straffrechtliche Normalität

Zielsetzung:

Kritische Auseinandersetzung mit dem Thema „Todesstrafe“. Erweiterung des eigenen Wissens bezüglich der Geschichte und Methoden der Todesstrafe. Kenntnisse um gesellschaftliche Aspekte hinsichtlich der Exekution oder Abschaffung der Todesstrafe.

Inhalt:

Im Großteil der Staaten unserer Erde ist die Todesstrafe Bestandteil des Strafrechts. Jährlich werden Tausende Menschen zu Tode gebracht. Nicht nur rückständige, unzivilisierte Staaten sind es, die diese Strafmaßnahmen vorsehen, sondern auch fortschrittliche, der Demokratie und Freiheit verpflichtende Länder wie etwa die USA und Japan. Delikte wie Ehebruch oder Homosexualität, die hierzulande straffrei sind, können anderswo mit dem Tod bestraft werden. Der Workshop versucht folgende Fragen zu beantworten: Wo gibt es die Todesstrafe und wo nicht (mehr)? Welche Methoden der Todesstrafe gibt es? Worauf steht die Todesstrafe? Wie sieht die Situation in Europa aus? Wann wurde in Österreich die Todesstrafe abgeschafft? Gibt es Gruppen innerhalb einer Gesellschaft, die stärker von der Todesstrafe bedroht sind, etwa, weil sie eine andere Hautfarbe haben? Bei Bedarf können nach Absprache spezielle Inhalte vereinbart werden.

Angewandte Methoden:

Impulsreferat, Film, Gruppenarbeit, Anschauungsmaterial

Zeitausmaß:

Mindestens 2 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD- bzw. Video-Recorder, Overhead-Projektor

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung im Unterricht notwendig.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.2. Menschenrechts-Millionenshow Was sind eigentlich Menschenrechte? Was bedeutet Frieden, Demokratie, Globalisierung und Multikulturalität?

Zielsetzung:

Sensibilisierung für die UN-Menschenrechtsdeklaration; Spielerische Wissensvermittlung und Sensibilisierung zu den Themen Menschenrechte, Friedenspolitik, Demokratie, Globalisierung und Multikulturalität

Inhalt:

Erarbeitung der Themenbereiche; Spielerische Vertiefung durch Aufbereitung der Themenbereiche in Form einer Quizshow; Preisverleihung für die Gewinner

Angewandte Methoden:

Input, Gruppenarbeit, Film, Quiz

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player, Fernseher

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Anhand im Vorfeld übermittelter Handouts zu den oben genannten Themenbereichen sollte sich die Klasse mit diesen bereits auseinandergesetzt haben.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.3. Armut und Reichtum in Österreich – Der Rand in unserer Mitte

Zielsetzung:

Vermittlung eines Überblickes über die Bedeutung von Arm und Reich. Anhand des Armuts- und Reichtumsberichtes für Österreich soll das damit zusammenhängende Wissen und Bewusstsein im Dialog gestärkt werden. Kritische Auseinandersetzung mit den beiden Enden einer immer mehr auseinander klaffenden Schere – Armut und Reichtum – der Rand in unserer Mitte

Inhalt:

Österreich ist eines der reichsten Länder der Welt. Reichtum nimmt in Österreich stark zu, aber auch die Armut wächst. Was heißt es in Österreich arm zu sein, wie viele Menschen sind von Armut betroffen? Was ist Reichtum - wie und in welcher Form tritt Reichtum auf? Umverteilungsprozesse und deren gesellschaftlichen Folgen in Österreich, in Europa und weltweit.

Angewandte Methoden:

Input, Filmausschnitt, Gruppenarbeit, Diskussion und Argumentation – Workshop, Planspiel

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Sesselkreis, Flipchart, DVD Player - alle weiteren Materialien bringt der Referent mit

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig.

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Mag. Joachim Hainzl

Kontakt: XENOS – Verein zur Förderung soziokultureller Vielfalt Mag. Joachim Hainzl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sozialpädagoge, Werbejournalist Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.4. Stop the war before it starts! Friedensbewegungen und Friedenslieder

Zielsetzung:

Heute leben Jugendliche in einem Europa des Friedens. Für sie ist es kaum vorstellbar, dass es noch in den 80iger Jahren in Europa eine latente Angst vor einem „neuen Weltkrieg“ und atomarer Vernichtung gegeben hat. Damals gab es in Europa eine große Friedensbewegung, welche die Aufstellung neuer Atomraketen verhindern sollte. Bei den Demonstrationen spielten neben Reden und Bildern auch Friedenslieder eine große Rolle. Mit diesem Workshop soll den Jugendlichen auf kreative und ansprechende Weise die Geschichte der Friedensbewegung als Reaktion auf eine Nachkriegszeit des atomaren Wettrüstens nähergebracht werden und ein Brückenschlag zur heutigen Zeit und der Bedeutung des Themas Friedens für die Jugendlichen gemacht werden.

Inhalt:

Musikbeispiele aus der Zeit der letzten vier Jahrzehnte werden in Verbindung gebracht mit geschichtlichen Hintergrundinformationen wie die Erklärung des Ost-Westkonfliktes, Kommunismus, Kapitalismus, Politik der beiden Großmächte, Friedenspolitik der Europäischen Union, Antikriegslieder zu verschiedenen Konflikten und die Geschichte der österreichischen Friedensbewegung. Wenn möglich Mitbringen von weiteren Materialien zur Friedensbewegung (Sticker, Video, Broschüren, Flugblätter, ...)

Angewandte Methoden:

Hörbeispiele, Gruppenarbeiten, Vortrag, Video, Diskussion, Interviews

Zeitausmaß:

2 - 4 UE

Benötigte Ressourcen:

CD-Player, MP3-Player, Videorekorder

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vorbereitung: Wenn möglich Einbinden der LehrerInnen als ZeitzeugInnen (wie haben sie die damaligen Konflikte erlebt, sind sie aktiv in der Friedensbewegung gewesen? Mitbringen von eigenen Musikbeispielen durch die SchülerInnen und wenn vorhanden Materialien von zu Hause mitbringen (eigene Teilnahme an Friedensdemos z.B. gegen Irak-Krieg, Demos der Eltern, ...)

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.5. Menschenrechtswanderung im Grazer Leechwald

Zielsetzung:

Das Ziel dieses Projekts besteht darin, Menschenrechte zu kennen und menschenrechtliche Handlungsspielräume nutzbar zu machen, um in unterschiedlichen Situationen Zivilcourage zeigen zu können.

Inhalt:

Mag. Max Aufischer, Leiter der Kulturvermittlung Steiermark und Mitglied des Grazer Menschenrechtsbeirates, hat vor einiger Zeit im Grazer Leechwald einen Menschenrechtsweg errichtet, bei dem alle Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10.12.1948 in Form von Texttafeln nachzulesen sind. Für die Schulen besteht die Möglichkeit, diesen Menschenrechtsweg zu erwandern und im Anschluss daran bei Speis und Trank ein Menschenrechtsgespräch zu führen. Dabei interessiert uns ganz besonders, wie die Jugendlichen die globale und die kommunale Lage zur aktuellen Menschenrechtssituation einschätzen. Im Brennpunkt der Diskussion mit den Jugendlichen stehen die Handlungsspielräume für mehr Zivilcourage im Alltag. Die teilnehmenden Jugendlichen werden zum Abschluss zu einer Jause eingeladen. Geführte Wanderung des Grazer Menschenrechtsweges

Angewandte Methoden:

Diskussion über menschenrechtsrelevante Themen, die von der anfragenden SchülerInnengruppe bestimmt werden; Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Klasse Wir empfehlen als inhaltliche Vorbereitung den ersten Grazer Menschenrechtsbericht (www.etc-graz.at). Wir bitten die Jugendgruppen auch sehr herzlich, die für sie interessanten Menschenrechtsthemen vor der Wanderung zu erheben und an die ARGE mitzuteilen.

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ETC Graz

Kontakt: Verein: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Name: Mag. Alexandra Stocker, Mag. Barbara Schmiedl Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.6. Schau nicht weg! Handeln erlaubt! Didaktik-/Methodikworkshop zur antirassistischen Menschenrechtsbildung mit Jugendlichen - für Lehrkräfte und MultiplikatorInnen

Zielsetzung:

Der Workshop und der Spot „Schau nicht weg!“ sollen einerseits dazu beitragen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, was Rassismus und Diskriminierung im Alltag, speziell für Jugendliche, bedeutet und andererseits als Grundlage für die Entwicklung eigener didaktischer und methodischer Strategien für die Praxis einer antirassistischen Menschenrechtsbildung dienen.

Inhalt:

Österreich erlebt zurzeit einen Rechtsruck. Durch Medien, Gesellschaft wie Politik spuken rassistische, menschenrechtsverachtende und diskriminierende Parolen, die in ihrer einfachen, hetzerischen Sprache und ihrer Komplexitätsreduktion vor allem auch Jugendliche ansprechen. Die Zahl rechtsextrem und rassistisch motivierter Übergriffe steigt Berichten zufolge immer stärker an. Auch Politiker/innen betreiben teils offen Hetze gegen in erster Linie AusländerInnen und MigrantInnen. Rassismus kann so längst nicht mehr als „Randgruppenphänomen“, sondern aufgrund seiner zunehmenden Gesellschaftsfähigkeit als Herausforderung für alle BürgerInnen in einer zivilcouragierten Gesellschaft betrachtet werden. Im Zentrum des Workshops stehen die Didaktik und Methodik der antirassistischen Menschenrechtsbildung mit Jugendlichen. Als Ausgangspunkt dient der vom ETC Graz in Kooperation mit Helping Hands Graz produzierte Spot „Schau nicht weg!“, welcher im Rahmen der (außer-)schulischen Bildungsarbeit eingesetzt werden kann. Im Film wird die Thematik der rassistischen Diskriminierung in der Schule aufgegriffen. SchülerInnen der HLW Sozialmanagement Graz zeigen dabei, wie man mit Zivilcourage gegen Rassismus und Diskriminierung auftreten und sich für andere einsetzen kann. Ausgehend von der Handlung des Spots werden Grundfragen zu Rassismus und zur Didaktik und Methodik antirassistischer Menschenrechtsbildung aufgegriffen und gemeinsam bearbeitet: Was bedeutet Rassismus? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es gegen rassistische Diskriminierung? Was kann ich gegen Rassismus und Diskriminierung tun? Wo und wie findet das Thema im Unterricht oder in der Jugendarbeit Platz? Welche Inhalte sind dabei wichtig, und mit welchen Methoden können diese umgesetzt werden? Was ist antirassistische Menschenrechtsbildung?

Angewandte Methoden:

Neben grundlegenden Informationen zu Rassismus, Diskriminierung und Menschenrechten sollen die TeilnehmerInnen in erster Linie ihr didaktisches und methodisches Wissen hinsichtlich dieses Themas vertiefen können. Hierzu beschäftigen sie sich mit verschiedenen Methoden der antirassistischen BildungsA R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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arbeit und Menschenrechtsbildung und erproben in praktischen Übungen, Rollenspielen u. ä. Konzepte für die eigene berufliche Praxis.

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Die konkrete Planung erfolgt nach Anfrage in Absprache mit den Zuständigen, je nach Gruppe, TeilnehmerInnen, Anwendungsbereich, besonderen Interessen, Vorkenntnissen etc. 4-8 Unterrichtseinheiten Für Lehrkräfte und MultiplikatorInnen

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ETC Graz

Kontakt Verein: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Dr. Klaus Starl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer des ETC Graz, Experte im Bereich Antidiskriminierung, Mitglied des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz, Leiter der Arbeitsgruppe „Wahlkampfbeobachtung zur Grazer Gemeinderatswahl 2008“ Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.7. Meinungsfreiheit immer und überall? Menschenrechte im politischen Diskurs

Zielsetzung:

Ziel des Workshops ist es, das Bewusstsein für die Verletzung von Menschenrechten im politischen Diskurs zu schärfen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um dem entgegen zu treten, und sich für die Achtung der Menschenrechte einzusetzen.

Inhalt:

Menschenrechte und deren Missachtung werden im politischen Diskurs, insbesondere in Zeiten des Wahlkampfes politischer Parteien, immer mehr zum Thema. Menschenrechtlich problematische Äußerungen und klare Menschenrechtsverletzungen scheinen dabei leider zu überwiegen. Die Forderung die Rechte eines jeden Menschen und seine Würde zu achten und zu schützen, geht hierbei oft unter. Geht es beispielsweise um die Rechte des Kindes, die Rechte der Frau, die Rechte von Menschen mit Behinderung oder um das Gebot der Nichtdiskriminierung, kommt es häufig zu grenzwertigen Äußerungen einzelner PolitikerInnen oder Parteien. Diese berufen sich dann meist auf das Recht der freien Meinungsäußerung, vergessen dabei aber, dass dieses Recht ein eingeschränktes ist. Denn es gilt dann nicht mehr, wenn andere Menschenrechte verletzt werden. Im Workshop soll die Problematik zwischen Meinungsfreiheit und Menschenrechtsverletzungen aufgegriffen werden. Hierfür wird mit aktuellen politischen Diskursthemen und Wahlkampfmaterialien gearbeitet, welche auf menschenrechtlich relevante Aspekte hin analysiert werden. Das heißt, es geht um Fragen, wie: Werden hier Menschenrechte verletzt? Welche? Warum? Wie kann ich Menschenrechtsverletzungen „zwischen den Zeilen“ erkennen? Was kann ich dagegen tun? Welche Möglichkeiten gibt es für die Schule, sich für Menschenrechte zu engagieren?

Angewandte Methoden:

Im Workshop sollen in erster Linie interaktive Methoden zum Einsatz kommen. Die SchülerInnen und Jugendlichen sollen selbstständig arbeiten und ihren Lernprozess selbstbestimmt und selbstorganisiert steuern können. Dafür werden ihnen Inputs, Diskussionsmöglichkeiten, Gruppenarbeiten, Materialien wie auch verschiedene Übungen zur Verfügung gestellt.

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

Die konkrete Planung erfolgt nach Anfrage in Absprache mit den Zuständigen, je nach Schulklasse, Altersstufe, besonderen Interessen, Vorkenntnissen etc. 4 Unterrichtseinheiten Räumlichkeiten/Klassenzimmer in der Schule, Pinnwände, Flipchart

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

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Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Das Konzept der Menschenrechte kann (aber muss nicht notwendigerweise) im Unterricht einführend vorbreitet werden, um vorab grundlegende Fragen, wie: Was sind Menschenrechte? Wer hat Menschenrechte? Wo sind sie festgeschrieben? Wie werden sie geschützt? etc. zu klären. Um die Nachhaltigkeit der Thematik zu gewährleisten kann im Unterricht im Anschluss an den Workshop über zentrale Inhalte, Diskussionen während des Workshops, Materialien etc. reflektiert werden. Ebenso können durchgeführte Übungen in den regulären Unterricht integriert werden.

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ETC Graz

Kontakt: Verein: Europäisches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie Dr. Klaus Starl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Geschäftsführer des ETC Graz, Experte im Bereich Antidiskriminierung, Mitglied des Menschenrechtsbeirates der Stadt Graz, Leiter der Arbeitsgruppe „Wahlkampfbeobachtung zur Grazer Gemeinderatswahl 2008“ Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.8. Graz – Stadt der Menschenrechte?! Menschenrechte und ihre Bedeutung im Alltag

Zielsetzung:

Der Workshop soll einerseits dazu dienen die Stadt Graz als Stadt der Menschrechte bekannt zu machen. Andererseits soll es den SchülerInnen ermöglicht werden, ein Verständnis für die Bedeutung der Menschenrechtsstadt zu entwickeln, um die Grundlage dafür zu schaffen, die Anliegen und Ziele der Menschenrechtsstadt in die eigene Lebenswelt integrieren und sich stärker mit der Menschenrechtsstadt Graz identifizieren zu können.

Inhalt:

Die Stadt Graz wurde 2001 zur ersten Menschenrechtsstadt Europas erklärt. Mit ihrer „Menschenrechtserklärung“, die zur „Gründung“ der Menschenrechtsstadt verabschiedet wurde, bringt die Stadt Graz zum Ausdruck, sich für die Achtung, den Schutz und die Implementierung der Menschenrechte und Grundfreiheiten aller in Graz lebenden Menschen einzusetzen. So sollen auf lokaler Ebene Schritte gesetzt werden, um eine Kultur der Menschenrechte zu schaffen. Im Rahmen des Workshops soll es für SchülerInnen die Möglichkeit geben mehr über die Menschenrechtsstadt Graz zu erfahren, angefangen bei grundlegenden Fragen, wie: Was sind Menschenrechte? Welches Ideal wird durch sie verkörpert? Was ist eine Kultur der Menschenrechte? Welche Menschenrechte gibt es eigentlich? usw. Darüber hinaus soll es in erster Linie darum gehen, welche Bedeutung die Menschenrechte für die Stadt Graz und ihre BürgerInnen haben, warum die Menschenrechte insbesondere auf lokaler Ebene geschützt werden müssen, wie mit Menschenrechtsverletzungen umgegangen werden sollte, was es für jede/n Einzelne/n bedeutet, in einer Menschenrechtsstadt zu leben u. v. m. Die Methodik des Workshops wird aus einem Repertoire an verschiedensten Übungen etc. auf die jeweiligen SchülerInnen abgestimmt. Wichtige Grundlage bilden neben inhaltlichen Inputs und Informationen zur Menschenrechtsstadt, jedenfalls Diskussionen sowie Möglichkeiten des Erfahrungs- und Meinungsaustausches zwischen den SchülerInnen. Zentral ist zudem die interaktive Auseinandersetzung mit praxis- und lebensweltbezogenen Fragestellungen rund um die Menschenrechtsstadt.

Angewandte Methoden:

Die konkrete Planung erfolgt nach Anfrage in Absprache mit den Zuständigen, je nach Schulklasse, Altersstufe, besonderen Interessen, Vorkenntnissen etc. Zeitausmaß:

4 UE

Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl:

Räumlichkeiten/Klassenzimmer in der Schule, Pinnwände, Flipchart

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Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Das Konzept der Menschenrechte kann (aber muss nicht notwendigerweise) in seinen Grundlagen im Unterricht einführend vorbreitet werden. Zentrale Fragen dabei wären z. B.: Was sind Menschenrechte? Wer hat Menschenrechte? Wo sind sie festgeschrieben? Wie werden sie geschützt? Um die Nachhaltigkeit der Thematik zu gewährleisten kann im Unterricht im Anschluss an den Workshop über zentrale Inhalte, Diskussionen während des Workshops, Materialien etc. reflektiert oder auch einzelne Themen vertieft werden. Zudem bietet sich der Workshop für darüber hinaus reichende Klassen- oder Schulprojekte zur Menschenrechtsstadt an.

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ARGE Ju-

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.9. Spurensuche in der Menschenrechtsstadt Graz Dialog über Menschrechte

Zielsetzung:

Die DVD „TRACKS - Jugendliche entdecken die Menschenrechtsstadt Graz“ wird als Anregung für einen Dialog über Menschenrechte genommen. Graz ist die erste Menschenrechtsstadt Europas. Jugendliche haben sich mit den Pflichten einer Menschenrechtsstadt und der Umsetzung der dafür vorgeschriebenen Kriterien auseinander gesetzt und mit der ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus eine DVD produziert. Zahlreiche Experten und Politiker wurden befragt. Die DVD wird als Grundlage für eine anschließende Diskussion genommen.

Inhalt:

Angewandte Methoden:

DVD Präsentation, Vortrag, Diskussion

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Gruppenraum, DVD-Player, Flipchart

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse oder Gruppe von ca. 20 TeilnehmerInnen

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es sind keine besonderen Vorbereitungen nötig.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.10. Konsum macht Politik

Zielsetzung:

In dem Workshop wird unter dem Motto „Konsum – macht - Politik“ auf die Förderung des eigenen Bewusstseins in Zusammenhang mit der gesellschaftlichen und persönlichen Bedeutung von Kleidung, auf die Vermittlung der sozialen Missstände und gesellschaftlichen Ausgrenzung und Ausbeutung von ArbeiterInnen sowie wirtschaftlicher Machtstrukturen in der Textil- und Bekleidungsbranche eingegangen.

Inhalt:

An Hand eines Alltagsproduktes wie Schokolade werden die Auswirkungen eigenen Handelns auf Menschen in anderen Ländern aufgezeigt. Biologische, gentechnikfreie und regionale Produkte werden im Blickfeld des eigenen Konsumverhaltens betrachtet. Den Bogen spannen der menschenrechtliche Aspekt bzw. die Auswirkungen des Kaufverhaltens der KonsumentInnen.

Angewandte Methoden:

Vermittlung von Basisinformationen; Diskussion; Praktische Übungen; Film

Zeitausmaß:

2 bis 4 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player und Fernseher

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig. Die gewonnenen Ergebnisse sollten jedoch im Rahmen des sozialen Lernens reflektiert werden.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

6.11. In Bewegung: Rhythmus als kreative Form eines friedlichen Miteinanders

Zielsetzung:

Durch gemeinsamen Austausch mit den/der ReferentIn, von ihrer Kultur lernen und zum besseren Verständnis der unterschiedlichen Lebensweisen beitragen.

Inhalt:

Anhand verschiedener authentischer Lebensgeschichten von ReferentInnen erhalten die Jugendlichen einen Einblick in fremde Kulturen. Durch verschiedene Rhythmen können sie in fremde Lebenswelten eintauchen. Geschichten, Erlebnisse, Diskussionen vermitteln den SchülerInnen Einblicke in andere Kulturen, mit Erlebnissen, die sie sonst kaum machen können.

Angewandte Methoden:

Vermittlung von Basisinformationen; Diskussion; Praktische Übungen; Tanz

Zeitausmaß:

2 bis 4UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig. Die gewonnenen Ergebnisse sollten jedoch im Rahmen des sozialen Lernens reflektiert werden.

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Chiala - Verein zur Förderung v. Kultur, Diversität u. Entwicklung

Kontakt: Chiala - Verein zur Förderung v. Kultur, Diversität u. Entwicklung Kamdem Mou Poh à Hom Derzeitige berufliche Tätigkeit: Vereinsleiter Chiala - Verein zur Förderung v. Kultur, Diversität u. Entwicklung Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

7.1. Right to be Junge Flüchtlinge berichten von ihrer Heimat und ihrem jetzigen Leben in Österreich

Zielsetzung:

Inhalt:

Angewandte Methoden: Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Überall wo es Krieg und Vertreibung gibt, gibt es Menschen, die aus ihren Heimatländern flüchten müssen. Es gibt daher ganz unterschiedliche Flüchtlingsschicksale. Der Workshop „Right to be“ versucht für die Lebenswirklichkeit von Flüchtlingen zu sensibilisieren und auf die Menschen mit ihren ganz eigenen Geschichten, Hoffnungen und Träumen aufmerksam zu machen. In der Begegnung werden den SchülerInnen Einblicke in die Kultur des Heimatlandes und in den Alltag jugendlicher AsylwerberInnen in Österreich gewährt. Durch den persönlichen Kontakt mit jungen Flüchtlingen soll ein besseres Verständnis für die Situation von AsylwerberInnen in Österreich geschaffen werden; Missverständnisse können geklärt und Vorurteile hinterfragt werden. Was bringt einen jungen Menschen dazu, seine Heimat, Familie und Freunde zu verlassen und in ein fremdes Land zu gehen? Welche Erfahrungen machen junge Flüchtlinge bei ihrer Ankunft und wie gestaltet sich ihr Leben im „fremden“ Österreich? Was es heißt, die Sprache und Regeln eines Landes nicht zu kennen und mit einem Verfahren konfrontiert zu sein, das darüber entscheidet, ob man als Flüchtling in Österreich bleiben darf oder nicht, wird Thema dieses Workshops sein. Junge Menschen aus Afrika werden von ihren Erfahrungen in Österreich berichten, andererseits aber auch von ihrer Kultur und ihren Heimatländern. Im Rahmen eines Rollenspiels wird eine Szene aus dem Alltag von Flüchtlingen dargestellt, die in ein ungelöstes Ende mündet und viele Fragen aufwerfen wird. Auch die SchülerInnen haben die Möglichkeit daran teilzunehmen und in die Rolle eines Flüchtlings zu schlüpfen, um alternative Handlungsmöglichkeiten anzubieten oder Lösungsvorschläge zu präsentieren. Im Anschluss daran soll noch genügend Zeit bleiben, um über die dargestellte Szene zu diskutieren und mit den Flüchtlingen über ihre Erfahrungen zu sprechen. Rollenspiel, Interaktiver Vortrag, Gruppendiskussion 4 UE Räumlichkeiten für das Rollenspiel, Atlanten eine Klasse Auseinandersetzung mit fremden Kulturen; Bereitschaft sich auf Neues, auf Fremdes einzulassen; eventuelle Beschäftigung mit der Flüchtlingsthematik

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Interkultureller Frauenverein Dschanuub

ReferentIn: Khatera Sadr: Jugendarbeiterin, muttersprachliche Trainerin für Farsi/Dari, interkulturelle Beraterin Helga Suleiman: Bildungsberaterin Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus und über den Verein SOMM-Selbstorganisation von und für Migrantinnen und Musliminnen kontakt@somm.at, www.somm.at ARGE: 0316/90370; Verein SOMM: 0316/763080 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

7.3. Baklava – die Vielfalt macht’s aus! Was trennt und? Was verbindet uns?

Zielsetzung:

In diesem Workshop geht es um die Wahrnehmungen der Vielfalt und den Traum einer Zukunft unterm Regenbogen.

Inhalt:

Wir leben miteinander, wir leben nebeneinander. Vieles haben wir gemeinsam: Schule, Nachbarschaft, Hobbys, vielleicht Freunde. Doch da gibt es auch einiges, das uns unterscheidet. Es kann die andere Sprache sein, die Umgangsformen, Kleidung, Religion oder Hautfarbe. Gemeinsamkeiten sind oft selbstverständlich, aber was ist mit den Unterschieden… Kernfragen die wir im Workshop klären wollen: Wie nehmen wir diese Unterschiede wahr? Durch welche Brille schauen wir in die Welt? Wie stellen wir uns MigrantInnen vor? Wie sehen sie sich selbst?

Angewandte Methoden:

Verschiedene Formen von Bewegungsspielen und kreativer Aktion in Gruppen

Zeitausmaß:

2 – 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Ein Raum, wenn möglich ein anderer Raum als das Klassenzimmer. Bei schönem Wetter unter freiem Himmel

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Gründe und Hintergründe von Migration, Österreichische Migrationsgeschichte und Gegenwart, Asylgesetze, Bleiberecht zur Vorbereitung. Nachbereitung: Herstellen von Zusammenhängen; Erkennen von Vorurteilen und Vorstellungen; Neugierde auf die andere Sicht, die andere Realität; Ermutigung zu Kommunikation, Kennenlernen, Initiative

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

7.4. Wer klopfet an… Die Situation von Asylsuchenden in Österreich

Zielsetzung:

Erhöhung und Verbesserung des Informationsstandes von Jugendlichen bezüglich der Situation von AsylwerberInnen in Österreich Förderung von Toleranz und eines besseren Verständnisses für die Situation von AsylwerberInnen, die am Rande der österreichischen Gesellschaft leben. Reflexion von (Vor-)Urteilen von Jugendlichen bezüglich dieser Personengruppe Das Wort „Asylant“ ist in aller Munde, aber was versteht man genau unter diesem Begriff? Wie funktioniert das österreichische Asylsystem? Welche sozialrechtlichen Ansprüche haben AsylwerberInnen in Österreich? Was für anerkannte Fluchtgründe gibt es? Was passiert mit den Menschen, wenn sie einen positiven bzw. negativen Asylbescheid bekommen? Wie kann eine durch die Flucht getrennte Familie wieder vereint werden?

Inhalt:

Ziel dieses Workshops ist es einen Überblick über das Asylrecht zu bieten. Jugendliche sollen über die Fluchtgründe von AsylwerberInnen und ihre Lebenssituation während des Ayslverfahrens und danach informiert werden. Anhand von praktischen Beispielen wird ein Grundriss von Fluchtgründen dargestellt. Die TeilnehmerInnen werden dazu angeregt, sich mit der Situation von AsylwerberInnen in Österreich zu beschäftigen und zu errörten, welche Möglichkeiten ihnen offen stehen. Angewandte Methoden:

Interaktive Praxisbeispiele, Input, Diskussion, Kleingruppenarbeit

Zeitausmaß:

2 – 3 UE für den Workshop

Benötigte Ressourcen:

Overhead, Papier, Stifte

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig.

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.1. Miteinander statt Gegeneinander Bewegungsspiele zur Förderung des Klassenverbandes

Zielsetzung:

Erlernen bzw. Ausbauen sozialen Verhaltens (auf Partner oder Gruppen eingehen können, den anderen akzeptieren, gemeinsames Finden von Lösungen, Vorschlägen, Hilfe annehmen können) Förderung der Kommunikation – Freude am gemeinsamen Tun (Gemeinschaftsgefühl) Entwickeln von Kreativität, eigenen Fähigkeiten und spontanen Einfällen Schaffung direkter Begegnungsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Klassenverbandes Unterstützung bewusstseinsbildender Prozesse in spielerischer Form

Inhalt:

Anhand von spielerischen Methoden lernen die SchülerInnen aufeinander einzugehen, sich in der Gruppe wohl zu fühlen. Einige Spielideen: Mit dem Partner Gespräche führen (nur mit Händen) Sich im Gedränge Platz verschaffen Roboterspiele (Marionetten, Spiegelbilder, Aufziehpuppen, „einfrieren“) Verschiedene Arten der Fortbewegung (aneinander kleben, marschieren, schleichen, taumeln, ...) Sensibilisierungs- und Vertrauensübungen Aggressionsabbauende Spiele

Angewandte Methoden:

Bewegungsspiele, Spiele in Groß- und Kleingruppen (Einzel-, Gruppen- und Partnerübungen)

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Gymnastikraum/Turnsaal

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse oder Gruppe von ca. 20 TeilnehmerInnen

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Die TeilnehmerInnen benötigen bequeme Kleidung und Turnschuhe.

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Maga. Martina Mauthner-Tarkusch Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.2. G´scheit streiten

Zielsetzung:

Bewusstmachen der persönlichen Strategien im Umgang mit Konflikten; Kennen lernen und Üben von einfachen Mediationsverfahren unter Gleichaltrigen; Ermutigung, eigene Bedürfnisse zu formulieren und Sensibilisierung für die Wünsche anderer; Erarbeiten und Formulieren zufrieden stellender Lösungen;

Inhalt:

In einer Vorstellrunde werden die SchülerInnen zu ihren Mustern im Umgang mit Konflikten befragt. Vor- und Nachteile der einzelnen Strategien werden besprochen. Die Mediation (Streitschlichtung mit Hilfe einer dritten Person) wird anhand eines aktuellen Streitfalls aus der Schülergruppe gezeigt. Wichtige Merkmale der Mediation werden in Kleingruppen gesammelt und diskutiert. Freiwillige können sich nun selbst in die Rolle des Mediators begeben und versuchen, in einem Konfliktfall zu vermitteln. Lösungsideen werden von der ganzen Gruppe gesammelt und von den Konfliktpartnern überprüft. Das Ergebnis wird schriftlich festgehalten und unterschrieben.

Angewandte Methoden:

Groß- und Kleingruppenarbeit, Rollenspiel

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Pro Trainerin eine Klasse, Sesselkreis

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung im Unterricht notwendig.

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Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Maga. Martina Mauthner-Tarkusch Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.3. Streitschlichter Konflikte selber lösen

Zielsetzung:

Reduktion der Gewaltbereitschaft, kennen lernen von neuen Handlungsalternativen zur Konfliktlösung, Förderung von Toleranz, Qualifizierung Konflikte eigenverantwortlich zu lösen, Bewusstseins- und Verhaltensänderung, Stärkung des Selbstwertes, offeneres und menschlicheres Klima an der Schule entwickeln.

Inhalt:

Nach der internen Vorbereitung an der Schule – Einigung darüber, dass alle Beteiligten das Projekt durchführen möchten, werden die SchülerInnen für die Qualifizierung ausgewählt. Dabei ist auf Freiwilligkeit ein Hauptaugenmerk zu legen. Beim 2-tägigen Qualifizierungsworkshop erhalten die Jugendlichen Kenntnisse über Wesen und Ursachen von Konflikten, Theorie und Praxis zur Methode Mediation, Basics zu Frage- und Kommunikationstechniken, es werden an Hand von Rollenspielen die einzelnen Phasen der Mediation erprobt und gemeinsam die Implementierung der Methode an der Schule erarbeitet, Nachbereitung und Betreuung an der Schule.

Angewandte Methoden:

Blitzlicht, Brainstorming, Rollenspiele, Feedback, Input, Übungen

Zeitausmaß:

Ab 16 UE Qualifizierung für die Jugendlichen, dazu kommen Vorbereitung und Implementierung an der Schule.

Benötigte Ressourcen:

3 Gruppenräume für die Rollenspiele, Flipchart, DVD-Player

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Max. 25 TeilnehmerInnen Keine spezielle Vorbereitung, bei der Auswahl der Jugendlichen muss auf die freiwillige Teilnahme Bedacht genommen werden.

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Outdoorwolf

Kontakt: Ing. Wolfgang Kubassa Derzeitige berufliche Tätigkeit: Selbstständiger Trainer für Team-, Personal- und Organisationsentwicklung, Outdoortrainer, Coach und Aufstellungsleiter Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.4. Konflikte in den Raum gestellt Konflikte bearbeiten durch die Veränderung innerer Bilder

Zielsetzung:

Ein kreativer Konfliktlösungsansatz wird erlebt, und Lösungsideen für konkrete (innere) Konflikte werden gefunden.

Inhalt:

Wir stellen Konfliktsysteme in den Raum. Ausgehend von konkreten Beispielen, von tatsächlichen Konflikten oder von inneren Konflikten (Unentschiedenheit, Unklarheit, …) arbeiten wir mit Naturmaterialien, Symbolen oder mit menschlichen RepräsentantInnen. Die beteiligten Elemente werden in Bezug zueinander gestellt. Durch Umpositionierung, kleine Rituale und Neuordnung können oft überraschend heitere Lösungen gefunden werden.

Angewandte Methoden:

Systemische Struktur-Aufstellungen nach Mathias Varga v. Kibed, kleine Rituale, gruppenpädagogische Reflexionsmethoden.

Zeitausmaß:

4 UE bis 6 UE

Benötigte Ressourcen:

Ein großer ungestörter Raum, das gesamte Material bringen die TrainerInnen mit.

Maximale Teilnehmerzahl:

Für selbsterfahrungsinteressierte Burschen und Mädchen ab 15 Jahren; ab 13 TeilnehmerInnen sind 2 TrainerInnen notwendig.

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Der Workshop kann ohne Vor- und Nachbereitung gebucht werden.

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Friedensbüro Graz

Kontakt: Friedensbüro Graz Mag.a Heidi Bassin Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erwachsenenbidnerin, Mediatorin, Juristin Mag.a Elisabeth Zurl-Zotter Derzeitige berufliche Tätigkeit: Psychologin, Sozial- und Berufspädagogin Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.5. Konflikt und Identitätszusammenhänge

Zielsetzung:

Die TeilnehmerInnen machen sich Gedanken über den Zusammenhang zwischen Konflikten und Identität. Der Workshop richtet sich an Erwachsene.

Inhalt:

-

Angewandte Methoden:

Modell der Identitätsbedürfnisse nach Redekop Von der Theorie in die Praxis: Beispiele aus dem eigenen Leben Konflikt versus interkultureller Konflikt Suche nach Lösungsstrategien

Erfahrungsbezogenes Lernen, Theorie- Inputs, Einzelarbeit, Keingruppenarbeit, Penum, Übungen 4 UE

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

genügend großer Gruppenraum, evtl. weitere Räume für Kleingruppenarbeit Flipchart, Pinnwände; weiteres Material wird von den Trainerinnen mitgebracht

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

8-20 Es bedarf keiner Vor- und Nachbereitung des Workshops.

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Friedensbüro Graz

Kontakt Friedensbüro Graz Mag.a Heidi Bassin Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erwachsenenbidnerin, Mediatorin, Juristin Mag.a Elisabeth Zurl-Zotter Derzeitige berufliche Tätigkeit: Psychologin, Sozial- und Berufspädagogin Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.6. Mobbing in der Schule I ( Basisworkshop) für Eltern und PädagogInnen

Zielsetzung:

Mobbing erkennen und dagegen aktiv werden.

Inhalt:

-

Was ist Mobbing? Was steckt dahinter? Wie erkennt man Mobbing? Der Täter, das Opfer und andere Rollen im Mobbingprozess Was hat die Klassengemeinschaft mit Mobbing zu tun? Mögliche Maßnahmen bei Mobbing

Angewandte Methoden:

Theorie-Inputs, erfahrungsbezogenes Lernen, Plenum

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

genügend großer Gruppenraum, Pinnwände, Tafel bzw. Flipchart; weiteres Material wird von den Referentinnen mitgebracht

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

8-30 Es bedarf keiner Vor- und Nachbereitung im Unterricht, da sich das Angebot direkt an Eltern und PädagogInnen richtet.

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Friedensbüro Graz

Kontakt: Friedensbüro Graz Erreichbarkeit über die: Mag.a Heidi Bassin Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erwachsenenbidnerin, Mediatorin, Juristin Mag.a Elisabeth Zurl-Zotter Derzeitige berufliche Tätigkeit: Psychologin, Sozial- und Berufspädagogin ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.7. Mobbing in der Schule II ( Aufbauworkshop) für PädagogInnen

Zielsetzung:

Mobbingdynamik anhand von eigenen Praxisbeispielen erfassen und Methoden der Mobbingbearbeitung kennen lernen.

Inhalt:

-

Mobbingdynamik Verschiedene Methoden der Mobbingbearbeitung und kritische Betrachtung

Angewandte Methoden:

Gemeinsames Erarbeiten von Inhalten, erfahrungsbezogenes Lernen, TheorieInputs, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Plenum, Übungen

Zeitausmaß:

4 UE

Benötigte Ressourcen:

genügend großer Gruppenraum, evtl. weitere Räume für Kleingruppenarbeit Flipchart, Pinnwände; weiteres Material wird von den Trainerinnen mitgebracht

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

8-20 Es bedarf keiner Vor-und Nachbereitung des Workshops.

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Kontakt: Friedensbüro Graz Mag.a Heidi Bassin Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erwachsenenbidnerin, Mediatorin, Juristin Mag.a Elisabeth Zurl-Zotter Derzeitige berufliche Tätigkeit: Psychologin, Sozial- und Berufspädagogin Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.8. Mobbing in der Schule I für PädagogInnen

Zielsetzung:

Die TeilnehmerInnen kennen Dynamiken, die in Mobbingprozessen wirksam sind, wissen auf welche Anzeichen sie achten sollten und kennen Strategien für eine kompetente Reaktion.

Inhalt:

-

Angewandte Methoden:

Gemeinsames Erarbeiten von Inhalten, erfahrungsbezogenes Lernen, TheorieInputs, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Plenum, Rollenspiele, Übungen

Zeitausmaß:

2 Seminartage (16UE)

Benötigte Ressourcen:

Gemeinsames Erarbeiten von Inhalten, erfahrungsbezogenes Lernen, TheorieInputs, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Plenum, Rollenspiele, Übungen

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

16 Keine Vorbereitung im Unterricht nötig, da das Angebot sich direkt an die PädagogInnen richtet

Was ist Mobbing? Weshalb mobbt ein Kind/Jugendlicher? Dynamiken von Mobbingprozessen Der Täter, das Opfer und andere Rollen im Mobbingprozess Anzeichen von laufendem Mobbing Kompetente Reaktionen in Mobbingprozessen

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Friedensbüro Graz

Kontakt: Friedensbüro Graz Mag.a Heidi Bassin Derzeitige berufliche Tätigkeit: Erwachsenenbidnerin, Mediatorin, Juristin Mag.a Elisabeth Zurl-Zotter Derzeitige berufliche Tätigkeit: Psychologin, Sozial- und Berufspädagogin Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.9. Mobbing und Mobbingbearbeitung im außerschulischen Kontext für ErzieherInnen

Zielsetzung:

Mobbing erkennen und dagegen aktiv werden

Inhalt:

- Was ist Mobbing? - Was steckt dahinter? - Wie erkennt man Mobbing? - Der Täter, das Opfer und andere Rollen im Mobbingprozess - Was hat die Gemeinschaft mit Mobbing zu tun? - Mobbingdynamik - Was kann man tun, damit Mobbing keinen Platz hat? - Mögliche Maßnahmen bei Mobbing - Mobbingbearbeitung in der außerschulischen Betreuung Erfahrungsbezogenes Lernen, Theorie- Inputs, Einzelarbeit, Kleingruppenarbeit, Plenum, Übungen

Angewandte Methoden: Zeitausmaß:

4 UE

Benötigte Ressourcen:

Genügend großer Gruppenraum, evtl. weitere Räume für Kleingruppenarbeit, Pinnwände, Tafel bzw. Fipchart; weiteres Material wird von den Referentinnen mitgebracht.

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

8-20 Es bedarf keiner Vor- und Nachbereitung des Workshops.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Kontaktperson: Mag. Martina Mauthner-Tarkusch Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

8.10. Gemeinsames Erarbeiten einer Checkliste zur Förderung des Klassenklimas

Zielsetzung:

Gemeinsam mit den SchülerInnen wird eine Checkliste zur Verbesserung des Klassenklimas, sowie einem friedvolleren Umgang miteinander erarbeitet. Die Jugendlichen können dabei ihre eigenen Ideen einbringen und umsetzen. Die gemeinsam erarbeiteten „Regeln“ sollen in Form einer Checkliste eine Hilfestellung für Konfliktsituationen in der Klasse sein.

Inhalt:

Die TeilnehmerInnen sammeln im Brainstorming mögliche Lösungsvorschläge für Alltagssituationen in der Klasse und bevorzugte Umgangsformen untereinander. Das Ergebnis wird am Ende in Form einer Checkliste festgehalten, auf die die SchülerInnen immer wieder zurück greifen können.

Angewandte Methoden:

Reflexion über gewünschte Umgangsformen und Verhaltensweisen Lösungsorientierte Gespräche anhand konkreter Beispiele Gruppenarbeit 2 bis 4 UE (2 UE für die Erarbeitung der Checkliste, weitere 2 UE nach 4 bis 8 Wochen zur Reflexion und Klärung offener Fragen) Stifte, Papier Flipchart Eine Klasse Am Ende der gemeinsamen Arbeit wird die fertig gestellte Checkliste der Klasse überreicht, die gemeinsam verantwortlich für die Umsetzung der darin enthaltenen Regeln ist.

Zeitausmaß:

Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

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Mag. Franz Stangl

Kontakt: Mag. Franz Stangl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Mitarbeiter im Zeitgeschichte-Labor Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

9.1. Wiedereinführung der Todesstrafe in Österreich 1933

Zielsetzung:

Umstände, die zur Wiedereinführung der Todesstrafe in Österreich führten, beleuchten. Die gefinkelte Propaganda der damaligen Regierung, die viele (bis heute) glauben macht, das Standrecht sei erst am 12. Februar 1934 verhängt worden. Klassenjustiz: Kann Todesstrafe der Abschreckung dienen?

Inhalt:

Am 11.11.1933 wurde in Österreich die Todesstrafe wieder eingeführt. Was mit der Bundesverfassung 1920 abgeschafft worden war, wurde über den Umweg der Standgerichtsbarkeit wieder möglich: Der Henker bekam Arbeit. Was als Maßnahme gegen den rechten Terror gedacht war, kam aber bald gegen Kriminelle ohne politische Motivation und später gegen die Linke zur Anwendung. Präsentiert werden ausgewählte Fälle: die Exekution eines – nach wie vor mutmaßlichen – Heustadelanzünders, die Begnadigung eines Mädchenmörders, die Hinrichtungen im Februar 1934. Auf Wunsch ist ein biografischer Abriss des letzten k.u.k. Scharfrichters Lang möglich, des Onkels des Ständestaat-Henkers.

Angewandte Methoden:

Lesung, Vortrag

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Bei Workshop entsprechende Unterlagen (nach Absprache)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse oder Gruppe von 25 TeilnehmerInnen

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Zumindest eine grobe Einführung in die Geschichte der 1. Republik sollte stattgefunden haben. Nachbereitung im Ermessen der/des Unterrichtenden.

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Mag. Franz Stangl

Kontakt: Mag. Franz Stangl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Mitarbeiter im Zeitgeschichte-Labor Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

9.2. Steirische Opferdenkmäler des Nationalsozialismus

Zielsetzung:

Zahlreiche Opferdenkmäler des Nationalsozialismus in der Steiermark, die an die dunkelsten Seiten unseres Landes erinnern, fristen ihr Dasein an verborgenen Plätzen. Diese so genannten „unsichtbaren Denkmäler“ wieder ins Bewusstsein zu rufen, ist unter anderem Ziel des Vortrages. Aufgrund aktuellen Bildmaterials wird nicht nur ein Bezug zur Gegenwart hergestellt, sondern auch dem Interessierten die Möglichkeit gegeben, diese Plätze wieder zu entdecken.

Inhalt:

Nur in der relativ kurzen Zeitspanne von 1945 bis 1949 herrschte innerhalb großer Teile der österreichischen Bevölkerung jener antifaschistische Grundkonsens, der die Realisierung von Opferdenkmälern ermöglichte. Mit der Rückkehr der österreichischen Kriegsgefangenen rückten die militärischen Kriegsopfer in das Zentrum der „steinernen Erinnerung“, und nur vereinzelt gedachte man ab den 50er Jahren noch der Opfer des Nationalsozialismus. Das Internationale Mahnmal am Grazer Zentralfriedhof wurde 1961 großräumig neu errichtet und das in der Nähe befindliche Feliferhofdenkmal erhielt 1967 jene Bildmotive, die es eindeutig als Opferdenkmal unter den Kriegsgräbern des Zweiten Weltkrieges hervortreten lässt. Am Leobener Bahnhofsvorplatz entstand 1975 ein Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Konzentrationslagers Mauthausen. Eine verstärkte Erinnerungskultur setzte in den 80er Jahren ein, wobei zum einen die Gedenkveranstaltungen im Jahre 1988 (50 Jahre Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich), zum anderen aber auch die Politaffäre um die Kriegsvergangenheit des österreichischen Bundespräsidenten Dr. Kurt Waldheim Anlass gaben. Ein halbes Jahrhundert nach der Vertreibung und Ermordung der europäischen Juden erinnerte sich auch die offizielle Steiermark ihrer jüdischen Opfer. So wurde das Synagogendenkmal von der Stadt Graz im Gedenkjahr 1988 errichtet und die zerstörte Zeremonienhalle 1991 wieder neu aufgebaut. Weitere Opferdenkmäler entstanden 1988 in den Bezirken Voitsberg, Leoben und Leibnitz.

Angewandte Methoden:

Vortrag, Workshop

Zeitausmaß:

2-3 UE

Benötigte Ressourcen:

Overheadprojektor

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Jeder Schüler soll in seinem Umfeld Erkundigungen einholen, inwieweit Familienmitglieder Opfer des Nationalsozialismus geworden sind.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

9.3. Was ich schon immer über die Zeit… wissen wollte Moderierter intergenerativer Dialog

Zielsetzung:

Die Gespräche vermitteln den Jugendlichen einen direkten Kontakt zur Geschichte und liefern Einblicke in den Alltag vergangener Zeiten

Inhalt:

Als vertiefende Ergänzung zum Unterricht können über die ARGE Jugend moderierte Dialogveranstaltungen mit ZeitzeugInnen zu verschiedenen Themenschwerpunkten gebucht werden. Gespräche zu unterschiedlichen Eckdaten des 20. Jahrhunderts wie z.B.: Erinnerungen an den 2. Weltkrieg, der Wiederaufbau in Österreich, Wirtschaftsaufschwung in den 50-er Jahren, die wilden 68-er, der Sozialstaat in den 70-er Jahren,… können geführt werden. Weiters besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Absprache mit der ARGE, auf individuelle Vorschläge der TeilnehmerInnen einzugehen und es werden gerne weitere Themenbereiche für Dialoggespräche aufgenommen.

Angewandte Methoden:

Moderierter Dialog und Input, Diskussion

Zeitausmaß:

mindestens 4 UE (Halbtag)

Benötigte Ressourcen:

Pro Dialog mit einem/einer ZeitzeugIn ein ruhiger Seminarraum – nicht im Klassenzimmer. Die Organisation und die Kosten des Seminarraums trägt die ARGE.

Maximale Teilnehmerzahl:

15 bis 35 TeilnehmerInnen (interessierte SchülerInnen aus mehreren Schulen)

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden? Kosten:

Im Vorfeld bitte die Jugendlichen auf das jeweilige Jahrzehnt bzw. Themenbereich vorbereiten

TeilnehmerInnenbetrag: Für eine halbtägige Veranstaltung € 10/ SchülerIn Für eine ganztägige Veranstaltung € 15/ SchülerIn Im Preis inkludiert sind die Verpflegung und Pausengetränke

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Mag. Joachim Hainzl

Kontakt: XENOS – Verein zur Förderung soziokultureller Vielfalt Name: Mag. Joachim Hainzl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sozialpädagoge, Werbejournalist Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

10.1. Die BettlerInnen in Graz – verboten und vertrieben

Zielsetzung:

In vielen meiner Arbeiten beschäftige ich mich mit gesellschaftlichen Ausgrenzungsmechanismen und den dahinter liegenden Motiven. Mich interessiert, wie man mit dem Nicht-Normalen, dem Fremden, dem Dreckigen, dem Stinkigen umgeht und wie man versucht, sich davon abzugrenzen oder das andere auszugrenzen.

Inhalt:

Sie gingen dir nach und hielten dir ein Schild vor die Nase. Sie saßen still auf der Straße. Sie kamen fast alle aus dem Ausland und waren Roma (manche sagen stattdessen einfach „Zigeuner“ oder „Ausländergesindel“). Graz schuf für sie eine eigene Bettlerverordnung und verbot das Betteln der aktiven Art und jenes mit Kindern. Ein Pfarrer organisierte ein Hilfsprojekt für die BettlerInnen, und viele reagierten darauf mit Neid. Seit jener Zeit sind viele der Bettler aus der Grazer Innenstadt verschwunden und tauchen erst in letzter Zeit wieder vermehrt auf und nicht mehr nur auf die Innenstadt beschränkt. In diesem Projekt werden wir uns mit dem Umgang der Stadt Graz mit seinen BettlerInnen beschäftigen. Wir werden folgende Fragen stellen: Hat sich Graz nach dem Verschwinden der meisten BettlerInnen aus dem „Stadtbild“ verändert? Ist es sauberer, sicherer und attraktiver für TouristInnen? Soll Betteln in Zukunft in Graz erlaubt sein oder nicht? Und wie geht es jedem einzelnen von uns, wenn uns ein/e BettlerIn begegnet, was fühlst du, wie reagierst du? Warum erscheinen sie uns so fremd, was stört uns an ihnen? Und wie geht die Stadt Graz mit diesen Menschen um?

Angewandte Methoden:

Nach einer inhaltlichen Einführung in das Thema erfolgt eine Einteilung in drei Gruppen: a) eine Gruppe schlüpft in die Rolle des Bettelnden und bettelt in der Grazer Innenstadt b) eine zweite Gruppe beobachtet die Bettelnden und dokumentiert, welche Reaktionen diese bei den PassantInnen auslösen c) eine dritte Gruppe bittet mit Tonbandgeräten PassantInnen, Geschäftsleute, ... um Wortspenden bezüglich ihrer Einstellung gegenüber dem Betteln in Graz Nach dieser Gruppenarbeit wird das Erlebte in einer gemeinsamen Reflexionsphase ausgetauscht und dokumentiert.

Zeitausmaß: Benötigte Ressourcen:

4 UE Stifte und Papier, eventuell Fotoapparat(e) und Film(e) sowie Tonaufnahmegeräte und Kassetten Eine Klasse Vor der Einheit sollte in der Klasse bereits ein Grundwissen bezüglich der derzeitigen Situation des Bettelns in Graz hergestellt werden, vor allem hinsichtlich der gesetzlichen Situation („Bettelverordnung“). Nach der Einheit lässt sich das Erlebte sehr gut zur weiteren Beschäftigung in den Unterricht integrieren (z.B. Aufsatzthema für Deutschunterricht, Geschichte, Religion und Ethik, StaatsbürgerInnenkunde,…)

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

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Mag. Joachim Hainzl

Kontakt: XENOS – Verein zur Förderung soziokultureller Vielfalt Mag. Joachim Hainzl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sozialpädagoge, Werbejournalist Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

10.2. Die Italiener in Graz Von einer unerwünschten „Ausländerflut“ zu den Begründern der Kulturhauptstadt

Zielsetzung:

Beschäftigung mit unbekannten Aspekten steirischer Geschichte sowie eine historische Auseinandersetzung mit nationalen Feindbildern und Stereotypen.

Inhalt:

Heute ist Graz stolz auf die „südliche“ Prägung der Stadt durch italienische Baumeister und Künstler und dieses italienische Flair ist willkommenes Motiv der Tourismuswerbung. Ohne die Beiträge der vielen Italiener in Graz – vor allem im 16. und 17. Jahrhundert – hätte Graz wohl nie den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ bekommen können. Und dennoch waren die Italiener zu jenen Zeiten, als sie in großem Umfange hier in Graz tätig waren, offener Feindschaft seitens der Bevölkerung ausgesetzt. Neben der Vielzahl von italienischen Arbeitskräften in Graz haben dazu auch große und sehr einflussreiche italienische Handelsleute beigetragen. Neben der Tatsache der „fremden“ Nation kam für die Grazer noch ein anderer Konflikt dazu: Im Unterschied zu den protestantischen Grazer Bürgern waren die Italiener dem katholischen Herrscherhaus treu ergeben.

Angewandte Methoden:

Rundgang mit Diskussion.

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Eventuell Regenbekleidung und festes Schuhwerk.

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vor der Einheit sollten in der Klasse bereits über die Bedeutung der Italiener für Graz gesprochen werden.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

10.3. Die Gesichter der kulturellen Vielfalt

Zielsetzung:

Erforschen und Kennen lernen der eigenen Gemeinde bzw. der eigenen Stadt, wo halten sich AusländerInnen auf und wie denkt die Bevölkerung über AusländerInnen. Selbstständiges „Auskundschaften“ von Informationen über „Rassismus“ im eigenen Stadtteil bzw. in der eigenen Gemeinde. Präsentation und eventuell Veröffentlichung der gewonnenen Erkenntnisse in der Schülerzeitung.

Inhalt:

Die Jugendlichen schlüpfen in die Rolle von JournalistInnen und sammeln Informationen, wie sie die Begegnungen von In-und AusländerInnen am jeweiligen Ort erleben und wie Rassismus erfahren wird. Dazu können sie sich auch als InterviewerInnen betätigen und Passanten auf der Straße befragen. Mögliche Orte, wo man zusätzlich Informationen erhält: Polizei, Parks, Kaufhäuser, Betreuungseinrichtungen, AMS und AusländerInnen - Selbstorganisationsvereine.

Angewandte Methoden:

In der ersten Einheit wird mit den Jugendlichen das Thema „Rassismus“ erarbeitet. Die Jugendlichen werden dann in Kleingruppen aufgeteilt. Sie überlegen sich anhand eines vorbereiteten „Spurensuche-Plans“, in welche Einrichtung sie ausschwärmen möchten und Informationen über Rassismus bzw. Ausgrenzung einholen. Sie sammeln dabei umfangreiches Material über die allgemeinen Lebensbedingungen im direkten Gespräch mit den Menschen vor Ort. Die gesammelten Daten werden bei einer Nachbereitung vor der Klasse präsentiert und diskutiert. Die Präsentationsmaterialien können anschließend im Fachunterricht weiter bearbeitet werden und in der Schülerzeitung veröffentlicht werden.

Zeitausmaß:

mind. 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Fotoapparat, eventuell Videokamera und Interviewgerät, Notizblock mit Stift

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse oder Kleingruppe

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Vorbesprechung mit der zuständigen LehrerIn ist notwendig.

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Mag. Joachim Hainzl

Kontakt: XENOS – Verein zur Förderung soziokultureller Vielfalt Mag. Joachim Hainzl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sozialpädagoge, Werbejournalist Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

10.4. „Gottesplage“ Türken? Eine Spurensuche zur historischen Bedeutung der Türken im Spiegel einer verfälschten Geschichtsschreibung

Zielsetzung:

Beschäftigung mit unbekannten Aspekten steirischer Geschichte sowie eine historische Auseinandersetzung mit nationalen Feindbildern und Stereotypen.

Inhalt:

Noch heute sieht sich die Steiermark als „Hofzaun des Reiches“. Auch in der offiziellen Geschichtsschreibung von Graz wird der Kampf gegen die angebliche „Gottesplage“, die Türken, und den damit gleichgesetzten Islam betont. Neben dem tatsächlichen historischen Kern der schrecklichen Kriegsereignisse wurden die islamischen Osmanen in Legenden – wie etwa dem „Saurautürken“ in der Sporgasse - zum Prototypen von Unmenschlichkeit, Grausamkeit und Brutalität hochstilisiert. Der Rundgang wird zeigen, dass diese Stereotype, die sich in der Volkskultur bzw. -meinung bis heute zum Teil erhalten haben, zum Großteil auf Propaganda aufbauen. Daneben gab und gibt es eine ebenfalls nicht der Realität entsprechende romantische Sicht des Orients als märchenhafte Welt aus 1001 Nacht, die zur teilweise verkitschten Übernahme türkischer Kultur geführt hat. Heute wird auch in Graz - vor allem im Bereich der Bezirke Lend und Gries – der öffentliche Raum vermehrt durch türkische und kurdische Geschäfte und BewohnerInnen mitgestaltet.

Angewandte Methoden:

Rundgang mit Diskussion.

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Eventuell Regenbekleidung und festes Schuhwerk.

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vor der Einheit sollte in der Klasse bereits über die Bedeutung der Türken für Graz gesprochen werden.

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Mag. Joachim Hainzl

Kontakt: XENOS – Verein zur Förderung soziokultureller Vielfalt Mag. Joachim Hainzl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Sozialpädagoge, Werbejournalist Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

10.5. Spurensuche zur Geschichte der Grazer Juden – vom Mittelalter bis heute

Zielsetzung:

Beschäftigung mit verdrängten Aspekten steirischer Geschichte sowie Auseinandersetzung mit der Religion des Judentums und der Geschichte des Antijudaismus bzw. Antisemitismus.

Inhalt:

An historisch relevanten Orten wird der vergangenen und gegenwärtigen Kultur und Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Graz und der Steiermark nachgegangen. Das Hauptgewicht liegt dabei in der langen blühenden Epoche des Judentums im Mittelalter sowie der Geschichte der Grazer Juden nach der Aufhebung der Judensperre etwa ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Zeit des Nationalsozialismus wird anhand der Geschichte der „Arisierung“, des Raubzugs am jüdischen Vermögen, ausführlich behandelt. Den Abschluss bildet ein Besuch in der Grazer Synagoge als Symbol der gegenwärtigen und zukünftigen jüdischen Tradition in Graz.

Angewandte Methoden:

Rundgang mit Diskussion sowie Besichtigung der Synagoge.

Zeitausmaß:

3 UE

Benötigte Ressourcen:

Eventuell Regenbekleidung und festes Schuhwerk.

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Vor der Einheit sollte in der Klasse bereits ein Grundwissen bezüglich der Zeit des Nationalsozialismus hergestellt werden sowie Grundzüge der jüdischen Kultur bekannt sein.

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Chiala Afriqas

Kontakt: Afrikazentrum Chiala Afriqas Graz Elisabeth Strasser Derzeitige berufliche Tätigkeit: Afrikazentrum Chiala Afriqas Graz Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

© Chiala - Verein zur Förderung v. Kultur, Diversität u. Entwicklung

Thema:

11.1. Trommelworkshop

Zielsetzung:

Durch gemeinsames Musizieren ins Gespräch mit AfrikanerInnen kommen, von ihrer Kultur lernen und ein wenig zum besseren Verständnis der Lebensweise von AfrikanerInnen beitragen.

Inhalt:

Die afrikanische Trommel ist mehr als ein Instrument. Sie zeigt allen ZuhörerInnen: Hier ist ein Stück Afrika. Nach einer kurzen Einführung in den Trommelbau und die Verzierung von Trommeln anhand von selbstgezeichneten Bildern und Fotografien versucht der Referent, die SchülerInnen zu eigenen Trommelversuchen anzuregen. Rhythmen vermischen sich spielerisch und lassen die eigene percussion session zum Gemeinschaftserlebnis werden.

Angewandte Methoden:

Schauen, zuhören, mitspielen

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Overhead-Projektor, 1 Trommel für je zwei SchülerInnen; Trommeln können im Geschäft Akua’Ba in Graz, Burggasse 16, 0316/811095 ausgeborgt werden

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Absprache mit der LehrerIn über die Anzahl vorhandener Trommeln an der Schule! SchülerInnen können auch eigene Trommeln mitbringen

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Chiala Afriqas

Kontakt: Afrikazentrum Chiala Afriqas Graz Elisabeth Strasser Derzeitige berufliche Tätigkeit: Afrikazentrum Chiala Afriqas Graz Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

© Chiala - Verein zur Förderung v. Kultur, Diversität u. Entwicklung

Thema:

11.2. Kamerun

Zielsetzung:

Kennenlernen des Landes, der Menschen und der politischen Landschaft Kameruns.

Inhalt:

Angewandte Methoden:

Im Rahmen des Interkulturellen Angebotes von Chiala wird das Land Kamerun genau unter die Lupe genommen. Wir wollen uns vor allem mit politischen Hintergründen von Kamerun sowie den Auswirkungen der Globalisierung auf das Land beschäftigen. Schauen, zuhören, lernen

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.3. Köstlichkeiten aus aller Welt Gemeinsames Kochen in afrikanischer, orientalischer, asiatischer oder lateinamerikanischer Tradition

Zielsetzung:

Gespräch über die Herkunftskulturen, insbesondere über Nahrung, Nahrungsverteilung und die Rollenverteilung von Mann und Frau

Inhalt:

Kochen ist mehr als nur die Zubereitung von Speisen. Im gemeinsamen Tun eröffnen sich Informationen über die Herkunft der Zutaten, über Lebensgewohnheiten, v.a. die Rollenverteilung von Mann und Frau im Alltag.

Angewandte Methoden:

Kochen und kosten

Zeitausmaß:

3 bis 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Lebensmittel nach Vereinbarung, Kochgelegenheit (idealerweise Schulküche)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.4. Geschichten aus 1001 Nacht Orientalische Erzählungen

Zielsetzung:

Zuhören bei einer der größten kulturellen Leistungen orientalischer Literatur. Erkennen, dass ein kulturelles Gefälle von Westen nach Osten eine Fiktion technisch orientierter Weltauffassung ist. Einige grundlegende Erzähltechniken erleben und nach Möglichkeit auch anwenden. Zum besseren Verständnis der Lebensweise von OrientalInnen beitragen.

Inhalt:

Die Geschichten, die Scheherezade 1001 Nächte lang erzählte, um ihr Leben zu retten, leben noch heute in ländlichen – vom Fernsehen noch nicht eroberten – Gebieten des Orients, wo Abende dem Erzählen gewidmet werden. Die Referentin erzählt Geschichten, die auch in ihrer eigenen Familie noch lebendig sind, und lädt ein zum Weitererzählen.

Angewandte Methoden:

Zuhören und weiter erzählen

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Bequeme Erzählecke (Teppiche o.ä.)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

SchülerInnen sollen vorher ihre Kenntnis von orientalischen Erzählungen (Ali Baba, Aladdin usw.) ein wenig auffrischen, um dann die Disney-Versionen mit der mündlichen Tradition zu vergleichen. Im Anschluss kann das Gehörte weitererzählt und/oder aufgeschrieben und/oder illustriert werden.

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Amigos do Brasil

Kontakt: Mirela Silva da Conceição Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.5. Samba Brasilien in südlichen Rhythmen

Zielsetzung:

Im Tanz, in der Bewegung Schranken abbauen und vom Leben in Brasilien mehr erfahren als in Dokumentationen und Medienberichten möglich ist.

Inhalt:

Samba gehört zu den bekanntesten kulturellen Eigenheiten Brasiliens, wird jedoch meist nur mit dem Karneval von Rio in Verbindung gebracht. Die Referentin führt in die wichtigsten Schrittfolgen ein und berichtet über das Leben im größten Staat Lateinamerikas.

Angewandte Methoden:

Mittanzen

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Bequeme Kleidung, Platz (Turnsaal) und CD-Player

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eventuell vorhandene Vorkenntnisse über das Land können aufbereitet werden.

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SalsaLemon

Kontakt: Leonel Monzon Salazar Derzeitige berufliche Tätigkeit: Salsatrainer am Lateinamerika Institut Graz, Student der Architektur Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.6. SALSA- mit Lebensfreude und Weltoffenheit gegen Gewalt und Vorurteile

Zielsetzung:

Ziel des Projektes ist es mit der authentischen Lebensgeschichte des Referenten aus Guatemala Zugang zu einer fremden Kultur zu erhalten. Mit dem Erlernen einfacher Salsa-Grundschritte besteht die Möglichkeit in eine fremde Lebenswelt einzutauchen.

Inhalt:

Das Projekt ist zweigliedrig aufgeteilt: Der Referent berichtet über seine Kindheit in Guatemala, den Besuch der österreichischen Schule in Guatemala City, seine Erlebnisse und Erfahrungen in Österreich, ergänzt durch einen kleinen Sprachkurs, in dem Kommunikationsformeln auf Spanisch vermittelt werden. Die Jugendlichen erhalten Grundkenntnisse über die Entwicklung der Salsamusik und des Salsa-Tanzes, der auch in Europa immer populärer wird.

Angewandte Methoden:

Vorstellrunde auf Spanisch, Gespräch und Information, Diskussion, kurzer Diavortrag, Tanzworkshop

Zeitausmaß:

2 Unterrichtseinheiten für Information und Gespräch 1-2 Unterrichtseinheiten für Tanzworkshop

Benötigte Ressourcen:

Sesselkreis, Flipchart oder Tafel, Diaprojektor, Landkarten ( Lateinamerika, Welt), DVD Player, Turnsaal oder großer Klassenraum.

Maximale Teilnehmerzahl: Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine Klasse Vorbereitung: eine grobe Einführung ins Thema Lateinamerika. Zur Nachbereitung des Projektes bietet der Referent eine kleine Arbeitsmappe an, die folgendes Material enthält: kurzes Länderporträt von Guatemala (Lückentext), Arbeitsmappen (zum Beschriften und Anmalen), Lateinamerika Puzzle, kleine Einführung in die spanische Sprache, Lateinamerika bzw. Salsa Kreuzworträtsel.

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Kontaktperson: Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.7. Kinderspiele aus Peru

Zielsetzung:

Durch gemeinsames Spielen ins Gespräch kommen, aus der anderen Kultur lernen und ein wenig zum besseren Verständnis der anderen Lebensweise beitragen.

Inhalt:

Spiele sind Möglichkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren, auch ohne ihre Sprache zu sprechen.

Angewandte Methoden:

Mitspielen und mitreden

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

keine, aber Platz (Turnsaal)

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine besondere Vorbereitung notwendig

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ISOP GmbH

Kontakt: Fred Ohenhen Derzeitige berufliche Tätigkeit: Leiter des Projektes IKU bei ISOP GmbH Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.8. Kennen lernen der afrikanischen Kultur

Zielsetzung:

Abbau rassistischer Denkweisen bei SchülerInnen Chancen für SchülerInnen, über ihre eigenen Ängste und Erfahrungen zu reden Unmittelbare, persönliche Erfahrungen durch den direkten Kontakt mit dem Referenten machen Abbau von Feindbildern Kennen lernen der afrikanischen Kultur

Inhalt:

Den SchülerInnen soll ein realistisches – keinesfalls beschönigtes – Bild der Flucht- und der Migrationsthematik vermittelt werden. Man sollte ihnen klarmachen, warum Menschen hierher kommen – nicht alle kommen als ArbeitsmigrantInnen, viele sind Flüchtlinge, Studenten. Was veranlasst Menschen, ihre Heimat zu verlassen und in einer ihnen ebenfalls oft völlig fremden Kultur zu leben? Woher kommen sie? Wie leben sie hier? Wie werden sie hier aufgenommen? Wie viele sind tatsächlich in den Arbeitsmarkt integriert? Welche Art von Arbeit machen sie? Die SchülerInnen sollen aus der Sicht der Betroffenen, beispielsweise AfrikanerInnen, die Problematik der Arbeitsmigration von Asylsuchenden und Studierenden kennen lernen. Dazu sollen sie eintauchen können in eine ihnen noch fremde Kultur, sie aus erster Hand erfahren, um so ihre Neugier und ihr Verständnis zu wecken.

Angewandte Methoden:

Methodisch arbeite ich sehr flexibel durch vielfältige, variable einsetzbare Elemente/Module, die Eigenaktivität und Erlebnischarakter für SchülerInnen stark betonen und die je nach Alter und Gruppenspezifik bzw. Zeitrahmen zusammengestellt werden können: Persönliches Gespräch/Diskussion – die Möglichkeit, ganz offen Fragen zu stellen Rollenspiele zum Thema „Ausländersein“ (z.B. Afrikaner in Graz), „Ausgrenzung“, „Diskriminierung“ Gruppenarbeiten mit Präsentation Märchen und andere Texte aus Afrika Lieder zum Singen – Musik aus Afrika Tänze Spiele je nach Alter Alltag in Afrika kennen lernen (Spiele, Bilder, Speisen und Esskultur, Kochen)

Angewandte Methoden:

Verwendete Anschauungs- und Impulsmaterialen: Dia-Show, Video-Doku, Zeitungsartikel und Berichterstattung in den Medien zum Thema, Text- und Zahlenmaterial, Realien aus Afrika (Materialien und Gegenstände zum Angreifen, Anschauen, Kunstgegenstände, Stoffe, Gebrauchsgegenstände etc.)

Zeitausmaß:

3 bis 4 UE

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Benötigte Ressourcen:

Flipchart (Stifte, Papier), Videogerät großer Raum (Bewegungsfreiheit), eventuell Diaprojektor, Kassettenrekorder

Maximale Teilnehmerzahl:

1 Klasse oder Gruppe von ca. 25 Personen

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Das hängt von der Klasse ab. Als unbedingt notwendig erachte ich dazu ein persönliches Vorgespräch mit der zuständigen KlassenlehrerIn, um das Thema eventuell einzugrenzen und die genauen Inhalte abzusprechen, gegenseitige Erwartungen abzuklären.

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Carlos Escobar-Pukara

Kontakt: Carlos Escobar-Pukara Derzeitige berufliche Tätigkeit: Leiter der Musikgruppe Pachakuti, Veranstalter von Diavorträgen Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.9. Indianer – Vergangenheit und Gegenwart

Zielsetzung:

Hauptziel ist es, den SchülerInnen einen Einblick in eine fremde Kultur zu gewähren, mit Erlebnissen, die sie sonst kaum machen würden.

Inhalt:

Der Inkanachkomme Carlos Escobar–Pukara stellt die indianische Welt vor. Die Mittel, die er dazu gebraucht (Original – Indianische Trachten, Jaguarfelle, authentischer Federschmuck, Trommel, Panflöten u.v.m.) versetzen die SchülerInnen „spielend“ in die Vergangenheit der Indianer und in die Gegenwart der sogenannten Naturvölker. Kurze Geschichte der indianischen Völker in Nord-, Mittel- und Südamerika Trommel, Panflöte und Rasselinstrumente – Musik zu Ehren der Götter Jaguarfelle, Kondorfeder und Lama-Ponchos – Indianische Tradition zum Anfassen.

Angewandte Methoden:

Schon einmal ein echtes Indianergewand angezogen? – Schlüpfen wir in einen Lama-Poncho! Was ist ein Kriegertanz? – Lernen geht durch Probieren! Wie anders klingt die indianische Musik? – Spielen wir gemeinsam die Panflöte! Noch nie eine indianische Sprache gehört? – Wir lernen ein paar Wörter! Indianische Geschichten und Märchen für Kleinkinder!

Zeitausmaß:

2 – 4 UE

Benötigte Ressourcen:

Keine

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es sind keine besonderen Vorbereitungen notwendig.

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ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

11.10. Interkultureller Dialog als Form für soziokulturelle Vielfalt

Zielsetzung:

Interkulturelle Sensibilisierung Die Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen gegenüber Fremden und den Abbau von Ängsten und Vorurteilen fördern. Vermittlung der sozialen Missstände und gesellschaftlichen Ausgrenzung Nachdenken und diskutieren über mögliche Alternativen und Perspektiven Soziokulturelle Vielfalt prägt das Erscheinungsbild wie auch die Organisationsform unserer Gesellschaft. Im Sinne eines „global village“ rücken die Menschen näher zusammen, weshalb umfassende Diversity - Kompetenz auf der Grundlage der geltenden Rechtsordnung ein Bildungsziel für alle in unserer Gesellschaft lebenden Menschen ist – ungeachtet von Geschlecht, Religion, Alter, ethnisch – kultureller Kategorien, Migrationshintergrund usw. Unter diesem Aspekt repräsentieren die interkulturellen Workshops der ARGE ein Begegnungs- und Diskussionsforum, um mit Menschen aus anderen Kulturen, Religionen usw. ins reflexive Gespräch zu kommen. Dabei geht es – nach Klärung der konkreten Fragestellungen und Lerninteressen mit den Lehrlingen und den LBSLehrerInnen – um Themen wie Flucht- und Migrationsbedingungen, soziale Fragen, Diskriminierung, Alltagsleben, Grund- und Menschenrechte konkret u.v.m.

Inhalt:

Angewandte Methoden:

Vermittlung von Basisinformationen; Diskussion; Praktische Übungen; Film

Zeitausmaß:

2 bis 4 UE

Benötigte Ressourcen:

DVD-Player und Fernseher

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Es ist keine Vorbereitung notwendig. Die gewonnenen Ergebnisse sollten jedoch im Rahmen des sozialen Lernens reflektiert werden.

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Maxwell Emiohe

Kontakt: Maxwell Emiohe, Sozialpädagoge – tätig im Sozial- und Integrationsbereich Erreichbarkeit über die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz; Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema

11.11. Kennenlernen Afrikanischer Kulturen

Zielsetzung

Einen Kontinent kann man nicht über die Medien allein erfahren. In diesem Workshop sollen Jugendliche durch hören, tun und mitmachen den afrikanischen Kontinent kennen lernen, und dadurch ihre interkulturell Kompetenz steigern.

Inhalt.

Da geht es nicht nur um das Kennen lernen von Tieren, Klima oder Bäumen, sonder um das gesellschaftliche Leben der AfrikanerInnen, den schulischen Alltag und die kollektivistischen Kulturen des afrikanischen Kontinentes. Zum Beispiel wie Mann und Frau einander kennen lernen, wer aller an einer Eheschließung beteiligt ist, wie die Großmutter die Aufgaben vom Fernseher übernimmt und was wir durch das Vorlesen von Märchen erfahren. Die Demokratie auf traditioneller Ebene wird thematisiert und durch aktives Tun erlebt. ( Oke-rekekeke – du du kene )Der schulische Alltag und die kollektivistische Gesellschaften des afrikanischen Kontinentes sind die zentralen Themen in diesem Workshop. Gesellschaftsspiel: Oke-re-kekeke–du du kene

Angewandte Methode

Beginn mit Trommelmusik vom Referenten eingesetzt als Begrüßung vom Kontinent Afrika. Dann folgen Begrüßungswörter aus afrikanischen Sprachen. Die Neugier der TeilnehmerInnen wird angeregt. Als Auflockerung sollen sich die TeilnehmerInnen selbst vorstellen durch selbst improvisierte, lustig Bewegungen. Danach folgen Erzählung mit Bilderspielen und Märchen.

Zeitausmass

3 bis 4 Unterrichtsstunden.

Benötigte Ressourcen

Ein Turnsaal

Maximal TN Zahl

Eine Schulklasse.

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Maxwell Emiohe

Kontakt: Maxwell Emiohe, Sozialpädagoge – tätig im Sozial- und Integrationsbereich Erreichbarkeit über die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz; Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema

11.12. Trommelworkshop

Zielsetzung/ Inhalt.

Auf dem afrikanischen Kontinent wird bei jedem Fest getrommelt. Trommelmusik ist nicht nur ein Teil des Festes, sondern der Kern des Festes. Die TeilnehmerInnen sollen lernen, dass man nicht als TrommlerIn geboren wird, sondern diese Kunst erlernen kann. Im Rahmen dieses Workshops lernen die TeilnehmerInnen das die Trommel als Medium für Therapie, Konzentration, und Kommunikation verwendet wird und Melodie und Rhythmus Freude macht.

Angewandte Methode

Den TeilnehmerInnen werden die Grundtechniken des Trommelns gelernt: -Mittel und Rand Technik -Einzelne Hand Methode - Zwei Hände Methode -Drei Hände und Vier Händel Methode Die TeilnehmerInnen lernen, wie man mit einer Trommel kommuniziert..

Zeitausmaß

2-3 Unterrichtsstunden

Benötig Materialen

Ein großer Raum, der genug Platz zum Trommeln bietet. Wir stellen die Trommeln bereit. Materialkosten nach Absprache.

Max TN Zahl

1 Schulklasse.

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Maxwell Emiohe

Kontakt: Maxwell Emiohe, Sozialpädagoge – tätig im Sozial- und Integrationsbereich Erreichbarkeit über die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz; Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema

11.13. Koch Workshop.

Zielsetzung

In Österreich ist die Afrikanische Küche nicht so bekannt wie die Asiatische oder Chinesische. In diesem Workshop sollen die TeilnehmerInnen die Geschichte der Afrikanischen Nahrungsmittel kennen lernen und die Tabus, Verbote, Bräuche und Rituale die mit Afrikanischen Speise verbunden sind. (z.B: Schwangere Frauen essen Antilopen, um für ihr Kind gesund und sportlich zu bleiben. In manchen Regionen dürfen Schwangere keine Affen essen, damit das Kind im Bauch nicht so hässlich wird wie ein Affe.) Weiters werden die TN mit einer afrikanischen Köchin gemeinsam kochen.

Angewandte Methode

Eine kurze Erklärung der afrikanischen Nahrungsmittel. Gemeinsames Kochen mit einer afrikanischen Köchin mit Lebensmitteln aus afrikanischen Geschäften.

Zeitausmaß.

3-4 UE

Max TN

20

Benötigte Ressourcen

Eine große Küche für 10 TN .

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.1. Islam: Koran – Gott - Politik

Zielsetzung:

Information über den Islam weltweit und in Österreich aus authentischer Sicht Aufklärende Information über Vorurteile Erkennen der Trennung von Religion und politischer Ideologie

Inhalt:

Der Islam ist eine in Europa immer stärker verbreitete Religion. Fälschliche Annahmen über seine Gefährlichkeit (Terror!), Radikalität (Scharia!), Frauenfeindlichkeit (Schleier!) und Kampfbereitschaft (Dschihad!) vermischen sich häufig mit rassistischen Vorurteilen und mit Fremdenfeindlichkeit. Dennoch ist der Islam seit fast 100 Jahren in Österreich eine anerkannte Religion mit allen Rechten und Pflichten, wie sie auch die christlichen Kirchen haben. Ein islamischer Student (oder Studentin) führt durch den muslimischen Gebetsraum im Afro-Asiatischen Institut (oder einen anderen in Schulnähe), erklärt die Bedeutung der Einrichtung und die Pflichten der Gläubigen. Anschließend zeigt er/sie eine Ausgabe des Koran und versucht anhand des heiligen Buches und der Tradition über die wichtigsten Glaubenssätze des Islam Auskunft zu geben. Die oben genannten (politischen) Schlagworte lassen sich in den Suren des Koran so nicht nachweisen.

Angewandte Methoden:

Zuschauen, zuhören, urteilen

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Keine

Maximale Teilnehmerzahl:

1 Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

SchülerInnen sollen Zeitungsausschnitte mit Berichterstattung über islamische Gruppen mitnehmen und Informationen über diese Religion vorab erarbeiten bzw. Fragen vorbereiten.

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Dr. Roman Schweidlenka

Kontakt: Dr. Roman Schweidlenka Derzeitige berufliche Tätigkeit: Wissenschaftler, Leiter LOGO ESO-INFO Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Telefon: 0316/90370100 oder 03862/57380 e-mail: graz@argejugend.at; bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.2. Terror im Namen Gottes Aufbruch der fundamentalistischen Krieger

Zielsetzung:

Ein Überblick über den christlichen Fundamentalismus wird mit Beispielen gegeben. Aus Aktualitätsgründen wird dem islamischen Fundamentalismus und den Taliban eine besondere Beachtung geschenkt, wobei selbstverständlich kein Feindbild „Islam“ vermittelt wird. Wichtig ist auch an Hand einer Gruppenarbeit (längere Einheit) die Sensibilisierung für Haltungen und Vorgangsweisen der fundamentalistisch- autoritären und der liberal-humanitären Religiosität, denen im politischen Bereich Theokratie/Diktatur bzw. die Demokratie entsprechen.

Inhalt:

Modernisierung und Globalisierung haben ihre "looser". Viele Menschen verloren und verlieren ihre Existenzgrundlage, viele fühlen sich durch neue, oft unverbindliche Werte und eine zunehmende Unüberschaubarkeit der demokratischen Gesellschaft überfordert und verunsichert. Eine Reaktion darauf und auf die imperialistische US-Politik der letzten Jahrzehnte ist der sogenannte Fundamentalismus. Dabei werden meist die Gegebenheiten der Moderne und der Säkularisierung abgelehnt. Sicherheit wird in einem dogmatisch engen religiösen Weltbild gesucht, das in allen anderen Religionen, auch im liberalen Flügel der eigenen, nur mehr Feinde sieht. Leicht kann es, von einer extremen Schwarz-Weiß Malerei ausgehend, zur Fanatisierung und im Extremfall zum Terrorismus im Namen Gottes kommen. Fundamentalismus gibt es heute in allen Weltreligionen. In Verbindung mit dem Terrorismus gilt er als die gefährlichste Herausforderung des 21. Jahrhunderts für die Demokratie!

Angewandte Methoden:

Neben vortragenden Teilen sind Video-Einspielungen und Diskussionsmöglichkeiten vorgesehen. Bei längeren Einheiten ist eine Gruppenarbeit eingeplant.

Zeitausmaß:

3 bis 5 UE

Benötigte Ressourcen:

Videorekorder, Räume für Arbeitsgruppen Kopiermöglichkeit

Maximale Teilnehmerzahl:

Gruppe von ca. 20 Personen oder eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Die Einheit ist ohne Vorkenntnisse buchbar, allerdings wäre eine zumindest kurze grundsätzliche vorbereitende Information zu den Themen „Sogenannte Sekten, Christentum und Islam“ produktiv und vertiefend. Als Nachbereitung können gewonnene Einsichten in andere antirassistische bzw demokratiefördernde Projekte integriert werden, wie sie von der ARGE oder dem Forum Politische Bildung angeboten werden.

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Dr. Roman Schweidlenka

Kontakt: Dr. Roman Schweidlenka Derzeitige berufliche Tätigkeit: Wissenschaftler, Leiter LOGO ESO-INFO Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Telefon: 0316/90370100 oder 03862/57380 e-mail: graz@argejugend.at; bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.3. Nordamerikanische Indianer und Stammeskulturen Spiritualität und Widerstand Eine Annäherung aus der Sicht eines Weißen

Zielsetzung:

Indianer sind heute keine in Tipis hausenden "Wilden" und keine nach dem Bild von Karl May geschaffenen "Winnetous". Sie leben in Nordamerika zwischen alten Traditionen und der modernen, technologisierten Welt. Ziel ist es, ein realistisches Bild moderner nordamerikanischer IndianerInnen zu entwerfen. Die indianische Spiritualität erhielt für viele UmweltschützerInnen eine Vorbildfunktion. Allerdings breiteten sich in diesem Zusammenhang auch problematische Erscheinungen wie z.B. das moderne, seminarorientierte „Schamanentum" aus. Ziel ist es, im Gegensatz zum marktorientierten esoterischen Zeitgeist einige Grundsätze indianischer Spiritualität darzulegen, die ohne mitweltbezogenes Engagement undenkbar sind. Ein weiteres Ziel ist die Beschäftigung mit der Fragestellung: Indianer und wir - gibt es Gemeinsamkeiten?

Inhalt:

Seit einigen Jahrzehnten sind nordamerikanische Indianer in das internationale Rampenlicht gerückt. Seit der Besetzung von Wounded Knee (1973) kämpfen die eingeborenen Völker Nordamerikas um ihre Land- und religiösen Rechte, gegen Rassismus, Uranabbau und Umweltvernichtung. Eine große Rolle spielt dabei ihre naturnahe Spiritualität. Sie ist das Rückgrat der Gemeinschaften und das "Feuer", das den Widerstand gegen Völkermord und die oft landzerstörenden Interessen multinationaler Konzerne vorantreibt. Inzwischen regt sich Widerstand auch bei anderen eingeborenen Nationen in aller Welt - ob in Australien, Afrika, Asien oder Südamerika. Etliche Interessen dieser Stammeskulturen sind dabei in Wirklichkeit auch unsere Interessen; denn es geht um Alternativen zu Materialismus, Profitverherrlichung und Neoliberalismus.

Angewandte Methoden:

Die Darstellung ist vom persönlichen Zugang geprägt, den der Referent in seiner 12jährigen Unterstützungsarbeit für US-IndianerInnen entwickelt hat. Neben vortragenden Teilen sind multimediale Einspielungen und Diskussionsmöglichkeiten vorgesehen. Bei längeren Einheiten ist eine Gruppenarbeit eingeplant.

Zeitausmaß:

3 bis 5 UE

Benötigte Ressourcen:

Videorekorder, MC/CD-Player, ev. Kopiermöglichkeit, räumliche Möglichkeiten für Arbeitsgruppen

Maximale Teilnehmerzahl:

Gruppe von ca. 20 Personen oder eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Die Einheit ist auch ohne Vorbildung / Nachbereitung möglich. Günstig wäre nach Möglichkeit wenigstens ansatzweise Kenntnisse der Geschichte der "Indianerkriege", d.h. der Kolonialisierung Nordamerikas als Vorbereitung. Im Umfeld der Einheit empfiehlt sich im Fach Religion die Thematik „Naturreligionen".

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Dr. Roman Schweidlenka

Kontakt: Dr. Roman Schweidlenka Derzeitige berufliche Tätigkeit: Wissenschaftler, Leiter LOGO ESO-INFO Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Telefon: 0316/90370100 oder 03862/57380 e-mail: graz@argejugend.at; bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.4. Runenmagier und Weltverschwörer Esoterik und Rechtsextremismus

Zielsetzung:

Ein Teil der Esoterik wurde zum wichtigsten Einfallstor rechtsextremer Einstellungen. Die esoterische Einbettung der Inhalte verstellt dabei den klaren, analytischen Blick. Ziel der Einheit ist eine grundsätzliche Information zu „Esoterik und Rechtsextremismus", beginnend mit der Wurzelrassenlehre über die Ariosophie und das Dritte Reich bis zu esoterisch-rechtsextremen Trends und Autoren heute. Da werden auch Beispiele aus der Satanismus-, Black Metal- und Gothicszene nicht fehlen, die vor allem für Jugendliche aktuell sind. Ein weiteres Ziel ist die Sensibilisierung bezüglich dieser Thematik, die bei einer längeren Einheit mit Arbeitsgruppen, die an einem Textbeispiel arbeiten, vertieft werden soll.

Inhalt:

Seit im späten 19. Jahrhundert Madame Blavatsky, die Begründerin der Theosophie und zugleich der neuen abendländischen Esoterik, ihre Lehre von den Wurzelrassen entwarf, gibt es immer wieder eine Verbindung zwischen Rechtsextremismus und Okkultismus. Denn laut Blavatsky sind die Arier die Spitze der Evolution und Juden ein "unnatürliches und abnormes Bindeglied" zwischen den Wurzelrassen. Ihre Ideen wurden in der von Wien ausgehenden Ariosophie radikalisiert, prägten sodann den Okkultismus des Dritten Reichs und finden sich heute wieder in etlichen esoterischen Schulen. Dazu kommen okkult verklärte Weltverschwörungstheorien, die wieder einmal hinter allem Bösen ein auch esoterisch wirkendes "Weltjudentum" vermuten. Auch in etlichen sogenannten Sekten und bei so manchem autoritär regierenden Guru wird Rechtsextremes hinter den Kulissen sichtbar. Nicht zuletzt hat auch die Satanismus-, Gothic- und Black Metal-Szene einiges in dieser Richtung vorzuweisen.

Angewandte Methoden:

Neben vortragenden Teilen sind Video-, ev. CD-Einspielungen und Diskussionsmöglichkeiten vorgesehen. Bei längeren Einheiten ist eine Gruppenarbeit eingeplant.

Zeitausmaß:

3 bis 5 UE

Benötigte Ressourcen:

Videorekorder, MC/CD-Player, ev. Kopiermöglichkeit, räumliche Möglichkeiten für Arbeitsgruppen

Maximale Teilnehmerzahl:

Gruppe von ca. 20 Personen oder eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Eine kurze Grundinformation zum Thema „Esoterik und sogenannte Sekten“ ist wünschenswert. Diese kann im Bedarfsfall nach Absprache mit der ARGE auch vom Referenten geleistet werden.

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.5. Islam

Zielsetzung:

Authentische Information von Angehörigen der Glaubensgemeinschaft und aufklärende Informationen über Vorurteile.

Inhalt:

Information über Glaubensvorstellungen (Gott, Jenseits), Glaubenspraxis und Pflichten der Gläubigen. Feste und Riten, Geschichte und derzeitige Verbreitung der Religionsgemeinschaft. Der Islam ist eine in Europa immer stärker verbreitete Religion. Fälschliche Annahmen über seine Gefährlichkeit (Terror!), Radikalität (Scharia!), Frauenfeindlichkeit (Schleier!) und Kampfbereitschaft (Dschihad!) vermischen sich häufig mit rassistischen Vorurteilen und mit Fremdenfeindlichkeit. Dennoch ist der Islam seit fast 100 Jahren in Österreich eine anerkannte Religion mit allen Rechten und Pflichten, wie sie auch die christlichen Kirchen haben.

Angewandte Methoden:

Schauen, Zuhören, Urteilen und Mitreden

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Landkarte der Region

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Sammeln von Grundinformation, z.B. in Lexika, im Internet oder in der Medienberichterstattung.

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Afro-Asiatisches Institu

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.6. Hinduismus

Zielsetzung:

Authentische Information von Angehörigen der Glaubensgemeinschaft und aufklärende Information über Vorurteile.

Inhalt:

Information über Glaubensvorstellungen (Götter, Wiedergeburt), Glaubenspraxis, Pflichten der Gläubigen, Feste und Riten, Geschichte und derzeitige Verbreitung der Religionsgemeinschaft. Der Hinduismus unterscheidet sich von anderen Religionen dadurch, dass man zum Hindu geboren wird. Daher gibt es auch keine fixierte Lehre und Theologie und ebenso keine Missionspraxis. Der Hinduismus ist eine Sammlung von verschiedensten Glaubensvorstellungen, die in Abhängigkeit zum Leben auf dem indischen Subkontinent und unter den Indern in aller Welt vorherrschen.

Angewandte Methoden:

Schauen, Zuhören, Urteilen und Mitreden

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Landkarte der Region

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Sammeln von Grundinformation, z.B. in Lexika, im Internet oder in der Medienberichterstattung.

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.7. Buddhismus

Zielsetzung:

Authentische Information von Angehörigen der Glaubensgemeinschaft und aufklärende Information über Vorurteile.

Inhalt:

Information über Glaubensvorstellungen (Erlösung, Wiedergeburt), Glaubenspraxis, Pflichten der Gläubigen, Feste und Riten, Geschichte und derzeitige Verbreitung der Religionsgemeinschaft. Der Buddhismus ist seit rund 2500 Jahren eine Reformreligion mit starker Ausrichtung auf die persönliche Erlösung und das soziale Eintreten für andere. Im Kern ist er sehr philosophisch und kennt zum Unterschied von anderen Religionen keinen göttlichen Erlöser. Doch in den verschiedenen Richtungen, wie sie in den einzelnen buddhistisch geprägten Regionen (Südostasien, Sri Lanka, Tibet, Mongolei und Zentralasien, China und Japan) vorherrschen, vermischte er sich mit traditionellen Vorstellungen über die Götter und Geisteswelt.

Angewandte Methoden:

Schauen, zuhören, urteilen und mitreden

Zeitausmaß:

2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen:

Landkarte der Region

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Sammeln von Grundinformation, z.B. in Lexika, im Internet oder in der Medienberichterstattung.

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Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.8. Christentum und Kolonialismus in Afrika

Zielsetzung:

Authentische Information aus Ostafrika.

Inhalt:

Kein anderer Kontinent wurde vom Kolonialismus so nachhaltig verändert wie Afrika. Christliche Missionare setzten dabei oft die politischen Ziele europäischer Mächte fort und nahmen Afrikanern häufig auch ihre religiös motivierten Identifikationsmöglichkeiten. Die Geschichte der Missionierung Afrikas ist von der Kolonialisierung nicht zu trennen und prägt die afrikanischen Gesellschaften bis heute.

Angewandte Methoden:

Schauen, zuhören, urteilen und mitreden

Zeitausmaß:

2 UE

Benötigte Ressourcen:

Landkarte der Region

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Sammeln von Grundinformation, z.B. in Lexika, im Internet oder in der Medienberichterstattung.

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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ARGE-Workshopkatalog

Afro-Asiatisches Institut

Kontakt: Afro-Asiatisches Institut Mag. Pramodchandra Harvey Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.9. Stellung der Frauen in den Weltreligionen: Islam, Hinduismus, Buddhismus

Zielsetzung:

Authentische Information

Inhalt:

Jede Religion unterscheidet zwischen den Geschlechtern, sowohl was die Pflichten und Rechte in der Glaubenspraxis angeht, als auch in der religiösen Dimension (männliche oder weibliche Gottheiten, Hierarchien, Tabus usw.). Im Allgemeinen ist die Stellung der Frau der der Männer untergeordnet bzw. kommt ihnen eine enger definierte Rolle zu. Studentinnen, die der islamischen, buddhistischen oder hinduistischen Glaubensgemeinschaft angehören informieren authentisch über ihre persönlichen Erfahrungen ebenso wie über die teilweise falsch verstandenen Grundlagen für diese Ungleichbehandlung in den heiligen Schriften der Religionen.

Angewandte Methoden:

Schauen, zuhören, urteilen und mitreden

Zeitausmaß:

Mind. 2 UE besser 3 x 2 UE

Benötigte Ressourcen:

Landkarte der Region

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Sammeln von Grundinformation, z.B. in Lexika, im Internet oder in der Medienberichterstattung.

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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ARGE-Workshopkatalog

Mag. Franz Stangl

Kontakt: Mag. Franz Stangl Derzeitige berufliche Tätigkeit: Mitarbeiter im Zeitgeschichte-Labor Erreichbarkeit über die: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Tel.: 0316/90370-100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

12.10. Mohammeds zornige Erben Islamischer Fundamentalismus vom 7. Jahrhundert bis in die Gegenwart

Zielsetzung:

Angewandte Methoden: Zeitausmaß:

Viele islamische MitbürgerInnen sind aufgrund ihrer Herkunft Vorurteilen ausgesetzt. Der Workshop versucht differenzieren zu lernen zwischen dem Islam als Weltreligion und dem Islamismus als eine gewaltbereite muslimische Minderheit. Eine Analyse des islamischen Fundamentalismus soll dazu beitragen, Gegenwartsprobleme zu verstehen und beleuchtet die Hintergründe, die im 20. Jhdt. zur Ausbreitung des Islamismus geführt haben. Die im 20. Jhdt. zunehmende Politisierung des Islam hat nach dem Ende des Kommunismus einen neuen Stellenwert erhalten. Der daraus resultierende islamische Fundamentalismus hat längst die Grenzen der islamischen Welt überschritten. Die Schwierigkeiten islamischer Regierungen, ihre inneren sozialen und wirtschaftlichen Probleme zu lösen, gepaart mit einer demütigenden Fremdbestimmung des Westens bzw. des Ostens führten zu einer gefährlichen Entwicklung. Präsentation und Disskusion 2-3 UE

Benötigte Ressourcen:

Laptop und Beamer

Maximale Teilnehmerzahl:

Eine Schulklasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine Vorbereitung notwendig

Inhalt:

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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ARGE-Workshopkatalog

ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

13.1. Jugendprojekte erfolgreich managen

Zielsetzung:

Qualifizierungsangebote für Jugendliche im Bereich der Jugendprojektarbeit Workshopangebote: 

Projektmanagement

Marketing

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kommunikation und Präsentation

Inhalt:

Die gesamte Reihe „Management von Jugendprojekten“ kann als Gesamtpaket gebucht werden, es besteht ebenso die Möglichkeit für Jugendgruppen, nur einzelne Module zu buchen. Die Jugendlichen erhalten in den oben angeführten Modulen ein Rüstzeug für die professionelle Durchführung der eigenen Projekte. Die Workshops können auch einen ersten Impuls für die Entwicklung und Umsetzung eigener Projektideen darstellen.

Angewandte Methoden:

Gemeinsames Erarbeiten der Inhalte Gruppenarbeit (anhand von praktischen Übungen wird eine Umsetzung erprobt) Diskussion und Reflexion der eigenen Projektarbeit

Zeitausmaß:

6 bis 8 UE je Einzelmodul

Benötigte Ressourcen:

Gruppenraum, Flip-Chart, wenn möglich ein zweiter Raum für die Gruppenarbeit

Maximale Teilnehmerzahl:

eine Klasse

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine Vorbereitung notwendig; Falls die Gruppe ein eigenes Projekt umsetzt, besteht die Möglichkeit die Ergebnisse mit der ARGE Jugend zu reflektieren.

A R G E Jugend gegen Gewalt und Rassismus

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ARGE-Workshopkatalog

ARGE Jugend

Kontakt: ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus Adresse: Karmeliterplatz 2, 8010 Graz, Grabenfeldstraße 12a, 8600 Bruck an der Mur Erreichbarkeit: Tel.: 0316/90370 - 100, 03862/57 380 e-mail: graz@argejugend.at, bruck@argejugend.at; www.argejugend.at

Thema:

13.2. Wie ticken unsere Jugendlichen – Dritte steirische Jugendstudie

Zielsetzung:

Auseinaderersetzung mit lebensrelevanten Themen und Einstellungen. Konfrontation der eigenen Meinung mit den Tendenzen der Jugendstudie. Weiterführende Diskussionen zur gegenwärtigen Situation in der Steiermark und ihre Zukunft.

Inhalt:

Mediale Gräuelbilder über „die heutige Jugend“ beherrschen das öffentliche Meinungsbild. Doch wie tickt die steirische Jugend tatsächlich? Die zweite steirische Jugendstudie – gefördert vom Jugendressort des Landes Steiermark liefert dazu Antworten. Die ARGE Jugend gegen Gewalt und Rassismus bietet steirischen Schulen und Jugendeinrichtungen ein Workshopangebot zum Thema „Jugendliche in der Steiermark“ an. Folgende Themen können dabei von Ihnen ausgewählt und mit den Jugendlichen diskutiert werden:  Wie uncool ist Politik? Beteiligung von Jugendlichen in Vereinen und Parteien 

Mir geht es gut, aber die Gesellschaft geht den Bach runter: Zukunftsbilder, Berufsbilder und Gesellschaftsbilder der steirischen Jugend

Alles Internet? High-Tech-Nutzung, Taschengeld und Konsumverhalten

Freunde sind die Nummer 1: Werthaltungen der Jugendlichen

Poster und Schnupperangebote sind „in“: Welche Werbung und Information erreicht die Jugend überhaupt?

Kummerfalten der Jugendlichen: Rassismus, Gewalterfahrungen und Sorgen im Alltag

Daheim ist wo? Heimat zwischen meiner Gemeinde, Steiermark, Österreich und Brüssel

„Kleiner Hitler“ oder Demokratie? Zum Politikverständnis der steirischen Jugend

Angewandte Methoden: Zeitausmaß:

Präsentation und Diskussion 2 bis 3 UE

Benötigte Ressourcen: Maximale Teilnehmerzahl:

Beamer und Laptop unbegrenzt

Was soll im Unterricht für Ihr Angebot vorbereitet/nachbereitet werden?

Keine Vorbereitung notwendig.

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ARGE Jugend Workshopkatalog 2012  

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