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Aktuelles aus dem Biosphärenreservat INFORMATIONSBLAT T

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geplant. Deshalb werden zurzeit mit Vertretern aus diesen Bereichen und dem Vergaberat, dem Gremium welches über die Aufnahme von neuen Partnern entscheidet, die jeweiligen Partner-Kriterien erarbeitet.

Foto: Elke Birkelbach

Und: Das erfolgreiche Auftreten der Partner des Biosphärenreservates hat sich inzwischen herumgesprochen. Ende November fand ein Austausch mit Partnerbetrieben aus dem Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen statt, die zu Besuch zu Partnern des Biosphärenreservates Bliesgau gekommen sind. Der Erfahrungsaustausch diente dem voneinander Lernen und stärkte den Netzwerkgedanken der Partner. Im Februar 2014 werden dann die Bliesgauer Betriebe ausgewählte Partnerbetriebe in der Pfalz besuchen.

Die Produkte der Partner des Biosphärenreservates kommen gut an

Qualität aus dem Bliesgau In der Partner-Initiative des Biosphärenreservates Bliesgau hat sich im Jahr 2013 einiges getan. Im zeitigen Frühjahr ist zuerst eine Gruppe von Natur- und Landschaftsführern (NLF) die offizielle Partnerschaft mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau eingegangen. Ihnen folgten Mitte des Jahres ausgewählte landwirtschaftliche und lebensmittelverarbeitende Betriebe sowie zwei touristische Infostellen: der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim und die Tourist-Information der Stadt Blieskastel. Schließlich, am Ende des Jahres, traten noch vier weitere Partner aus der Landwirtschaft und der Lebensmittelverarbeitung dem Netzwerk bei. Nunmehr 26 Partner bereichern als Botschafter des Biosphärenreservates das Partnernetzwerk. Sie stehen mit ihren qualitativ

hochwertigen Angeboten und Produkten für Nachhaltigkeit und besonderen Service gegenüber Einheimischen und Gästen. Mit den Partnern können Sie zum Beispiel ein „Floß der Nachhaltigkeit“ bauen, an einer geführten Wanderung mit Eseln teilnehmen, kulinarisch im Bliesgau unterwegs sein oder bei einem Direktvermarkter den Biohof kennlernen, leckere Produkte genießen und noch vieles mehr. Dafür, dass auch wirklich das drinsteckt, was draufsteht, sorgen regelmäßige Kontrollen. Als Gegenleistung für ihr Engagement erhalten alle Partner umfangreiche Leistungen, die der Vermarktung und Qualifizierung dienen. In naher Zukunft sind noch weitere Partnerschaften aus den Kategorien Bildung, Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

Die Partnerinitiative ist ein gemeinsames Projekt des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau, der Saarpfalz-Touristik und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Saarpfalz mbH. Die „Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau“ fördert diese Partner-Initiative im Rahmen des LEADERProgramms mit Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ und des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Für Fragen steht Jan Faßbender in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes gerne zur Verfügung (Tel. 0 68 42/960 09-17, E-Mail: j.fassbender@biosphaere-bliesgau.eu). Weitere Informationen zu den Angeboten der Partner erhalten Sie unter www.biosphaere-bliesgau.eu/partner. Herausgeber: Biosphärenzweckverband Bliesgau, Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel, Tel.: (0 68 42) 96 00 9-0, Fax: (0 68 42) 96 00 9-29, E-Mail: info@biosphaere-bliesgau.eu, Redaktion: Felix Becker www.biosphaere-bliesgau.eu


Ablaufplan Rahmenkonzept/Regionales Entwicklungskonzept (REK) für das Biosphärenreservat Bliesgau Stand: 4. November 2013 Bilanzworkshop 06/13

7. November: Mitgliederversammlung LAG IST-Analyse

18. November : Auftaktveranstaltung Rahmenkonzept SWOT-Analyse

REK-Entwurf: März 2014 (ohne Maßnahmenanhang)

Arbeitsgruppenphase ab 01/2014 bis bis 09/2014 02/2014

Maßnahmen/Projekte bis 09/14

Staatssekretär Krämer und Bürgermeisterin Faber-Wegener in der neu eröffneten Infostelle, Foto: Fredi Brabänder.

Ausarbeitung Rahmenkonzept (Kooperation der Lenkungsgruppe mit dem Biosphärenzweckverband Bliesgau)

Quelle: Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

09/13 – – 01/14 12/13 09/13 22. November: Strategieworkshop LAG

Die Kinder der 1. Klasse Grundschule Lautzkirchen freuen sich über das gesunde Frühstück aus der Region, Foto: Fredi Brabänder.

In Blieskastel eröffnet

Auftakt war im November in Gersheim

Die Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion feiert fünfjähriges Bestehen

„Infostelle Biosphärenreservat Bliesgau“

Ein Rahmenkonzept für die Biosphäre Bliesgau

Bio-Brotbox-Aktion

In der Infostelle im „Haus des Bürgers“ (Luitpoldplatz 5, 66440 Blieskastel) haben Gäste und Einheimische seit September die Möglichkeit sich über das Biosphärenreservat Bliesgau zu informieren. Die Informationsstelle umfasst eine kleine, feine Ausstellung zum Thema, einen Kinoraum, jede Menge touristische Informationen und Bliesgau-Produkte zum Mitnehmen. Hier können die Besucherinnen und Besucher z. B. Antworten auf drei zentrale Fragen finden: Warum ist das Biosphärenreservat Bliesgau gleich dreifach einmalig? Welche Großlandschaften prägen das Biosphärenreservat Bliesgau? Mit welchen wichtigen Aufgaben ist das Biosphärenreservat Bliesgau im Weltnetz der UNESCO angetreten?

Wie jedes UNESCO-Biosphärenreservat benötigt die Biosphäre Bliesgau ein Rahmenkonzept. In diesem wird beschrieben, wie in den kommenden Jahren die Region ihre Entwicklung als „Modellregion für nachhaltige Entwicklung“ gestalten möchte. Auf welche Schwerpunkte soll sich das Biosphärenreservat in den kommenden Jahren vor dem Hintergrund der UNESCO-Kriterien und des Anerkennungsantrages konzentrieren? Welche Projekte sind geeignet, um diese Ziele zu erreichen? Wie setzen wir diese Projekte gemeinsam um? Auf all diese Fragen sollen zusammen mit der Bevölkerung vor Ort Antworten gefunden werden.

Gemeinsam für eine gesunde Ernährung und die Stärkung regionaler Produkte - unter diesem Motto stand die diesjährige Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion, die der Biosphärenzweckverband Bliesgau, alle Kommunen der Region und die Kreissparkasse Saarpfalz gemeinsam durchführten. Mit Hilfe vieler helfender Hände wurden 1.400 Brotdosen mit Brot, Käse, Karotte, Teebeutel und Wurst gefüllt. Ort der Packaktion war die Hölschberghalle zwischen Biesingen und Aßweiler.

Neben den Lebensmitteln und einer Ernährungspyramide gab es dieses Jahr zusätzlich auch einen Aufkleber zur Kampagne „Zu gut für die Tonne“ für die Kinder, denn laut einer aktuellen Studie der Universität Stuttgart wirft jeder Bundesbürger im Durchschnitt 82 kg Lebensmittel pro Jahr weg. Diese Zahl gilt es zu minimieren und Lebensmittel mehr Wert zu schätzen (Filmtipp: „taste the waste“).

In den beiden darauf folgenden Tagen wurden die Bliesgau-BioBrotboxen an alle Erstklässler/innen im UNESCO-Biosphärenreservat und in Bexbach verteilt. Schirmherr in diesem Jahr ist der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Landbau Rheinland-Pfalz/Saarland Manfred Nafziger, der sich gerade auch im Bliesgau schon lange für die Bio-Landwirtschaft engagiert.

- Brot von der Bäckerei Fetzer, der Bäckerei Olk, Bäckerei Lenert, Bäckerei Mischo und Haus Sonne

Was steckt hinter der Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion?

- Apfelsaftgutschein von Fruchtgetränke Gersheim

Öffnungszeiten bis 1. April: Mo.-Fr. 8-16 Uhr, Do. bis 18 Uhr, Sa. 10-12 Uhr

Parallel zu diesem, von der UNESCO geforderten,„Rahmenkonzept“ wird die Lokale Aktionsgruppe ihr darauf abgestimmtes „Regionales Entwicklungskonzept“ (REK) erstellen, um weiterhin von den EUGeldern des LEADER-Fonds profitieren zu können. Mit dem REK wird die Region sich für die kommende Förderperiode 2014-2020 bei der Landesregierung bewerben. Das Besondere am LEADERKonzept ist ebenfalls der Bottom-Up-Ansatz, d. h. dass Akteure der Region, insbesondere Verbände, Vereine und Unternehmen, an der Entwicklung und Umsetzung des REK beteiligt werden.

Die „Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau“ förderte die Einrichtung dieser Infostelle im Rahmen des LEADER-Programms mit Mitteln des „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums“ und des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Und Dank der Unterstützung des Saarpfalz-Kreises können während der Sommermonate die erweiterten Eröffnungszeiten an den Wochenenden angeboten werden.

Mit einer großen Auftaktveranstaltung Mitte November ist in Gersheim der offizielle Startschuss für die Beteiligungsphase gefallen. Im Rahmen dieser Veranstaltung haben das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, die LAG Biosphärenreservat Bliesgau e.V. und der Biosphärenzweckverband Bliesgau die ca. 170 Besucher über den aktuellen Stand der Vorbereitungen sowie die nächsten Schritte informiert (siehe Diagramm oben). Anfang 2014 wird die Arbeitsgruppenphase, unter breiter Einbindung der Öffentlichkeit, beginnen.

Besuchen Sie unsere Ausstellung! „Das 3 x 3 des Biosphärenreservates Bliesgau“

Was war drin in der Bliesgau-Bio-Brotbox 2013?

- Karotte vom Wintringer Hof - Käsestick vom Neukahlenberger Hof - Milchgutschein von der Bliesgau-Molkerei - Tee von Sonnentor und Lebensbaum

Der richtige Start in den Tag beginnt mit einem gesunden Frühstück. Eine ausgewogene Ernährung ist gerade in der Schulzeit besonders wichtig, damit sich die Schüler bestmöglich konzentrieren und lernen können. Dazu bekommen die ABC-Schützen durch die in der Bliesgau-Bio-Brotbox enthaltenen Leckereien einen Eindruck über die Vielfalt der heimischen Lebensmittel, denn ein Großteil der BioProdukte stammt aus unserem Biosphärenreservat Bliesgau.

- Putenlyoner von Ökoland - jede Klasse bekam zusätzlich eine Kiste Mineralwasser der Gesundbrunnen Bad Rilchingen Nähere Informationen zur Bliesgau-Bio-Brotbox erhalten Sie bei Stefanie Lagaly in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau (Tel. 0 68 42/9 60 09-13, E-Mail: s.lagaly@biosphaere-bliesgau.eu).


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BBZ gewinnt Honda-Ideenwettbewerb der deutschen Biosphärenreservate

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Gute Ernte für den neuen Bliesgau-Apfelsaft

Mit dem Projekt Nachhaltigkeit er„leben“ hat das Berufsbildungszentrum aus St. Ingbert in einem bundesweiten Ideenwettbewerb für Biosphärenreservate überzeugt. Das Berufsbildungszentrum (BBZ) in der Biosphärenstadt St. Ingbert verfolgt ein großes Ziel: man möchte „energieautarke“ Schule werden und hat schon einiges auf diesem ehrgeizigen Weg erreicht: z.B. wurde die Berufsschule bereits als „Energiesparmeister“ ausgezeichnet. Ein weiterer Schritt in Richtung energieautarke Schule ist die Teilnahme am Honda-Ideenwettbewerb, der in allen deutschen Biosphärenreservaten ausgerufen wurde. Zusammen mit der Dachorganisation der deutschen Biosphärenreservate, Nationalparks und Naturparks, EUROPARC Deutschland, wurden Ideen gesucht, die eine nachhaltige Entwicklung fördern und Nachhaltigkeit ganz praktisch erlebbar machen. Für das Biosphärenreservat Bliesgau beeindruckte das Berufsbildungszentrum in St. Ingbert mit seinem Projekt Nachhaltigkeit er„leben“ durch ein ganzes Bündel an geplanten Maßnahmen in unterschiedlichen Ausbildungsberufen: So ist unter anderem geplant, dass die HauswirtschaftlerInnen das Pausenfrühstück aus regionalen Zutaten zubereiten, das idealerweise dauerhaft ins Kioskangebot aufgenommen wird. Die Friseur/innen wollen Pflegeprodukte aus heimischen Pflanzen herstellen und die Schülerfirma des BBZ baut eine Datenbank auf, die ein gemeinsames Nutzen von Werkzeugen und Maschinen ermöglicht. Auch der Mobilitätsbereich wird nachhaltiger. „Der E-Bike-Boom zeigt, dass immer mehr Menschen Interesse an nachhaltiger Mobilität haben. Wie das Motorrad Vorläufer des Autos war, so wird das E-Bike zum Vorläufer des Elektroautos. Darauf wollen wir uns als Berufsschule vorbereiten. Damit werden unsere Schüler zukunftsfähig“, weiß Lehrer Joachim Frenzel-Paal. „Dass sich eine Berufsschule mit Nachhaltigkeit beschäftigt, ist leider nicht die Norm, aber unglaublich wichtig und zukunftsweisend“, meint der Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau Stephan Strichertz, „Denn wir müssen in allen Lebensbereichen umdenken und versuchen im Einklang mit der Natur und Umwelt zu leben und zu arbeiten.“ Insgesamt stehen der Schule nun 9.000 € zur Verfügung, um das Projekt in die Umsetzung zu bringen. Die Jury des Ideenwettbewerbes besucht das Biosphärenreservat Bliesgau am Anfang des Jahres 2014, um sich das Projekt genauer anzuschauen.

Walter Rundstadler bei der Apfelannahme, Fotos: Thomas Stephan.

Im Oktober und November wurden von Bliesgau Obst e.V. in Gersheim und am Wintringer Hof in Kleinblittersdorf wieder Streuobstäpfel für den Bliesgau-Apfelsaft angenommen. Trotz des langen Winters und des besonders nassen Frühjahrs gab es erfreulicher Weise viel Obst im Bliesgau. Insgesamt wurden 120 Tonnen Äpfel angekauft. Daraus wurden insgesamt 74.000 l Saft, trüber und klarer Apfelsaft, Apfelessig und der regio-faire ApfelMango-Saft. Unsere Vorfahren haben die Streuobstgürtel um unsere Dörfer zur ihrer Versorgung angelegt, aber auch die Natur profitiert davon, dass die Wiesen bewirtschaftet werden. Streuobstwiesen sind die artenreichsten Lebensräume in Mitteleuropa: Vogelarten wie Steinkauz, Rotmilan, Neuntöter oder Wendehals, Säugetiere wie Fledermäuse, Garten- und Siebenschläfer finden hier ebenso ihre ökologische Nische wie zahlreiche Schmetterlingsarten und andere Insekten. Den Schutz der Streuobstwiesen mit einer nachhaltigen Nutzung in Einklang zu bringen, ist das große Ziel des Vereins Bliesgau Obst e.V., der Obst- und Gartenbauvereine und des Biosphärenzweckverbands Bliesgau.

Auch für Schulklassen bietet die Naturwacht interessante Exkursionen an, Fotos: Teresa Feld.

Naturwacht im Bliesgau

Naturkundliche Exkursionen auf hohem Niveau Neben einem herrlichen Blick in das Mandelbachtal beherbergt das Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld auch den Büro-Arbeitsplatz des Bliesgau-Rangers Michael Keßler. Hier liegt häufig auch der Ausgangspunkt für spannende natur- und landschaftskundliche Exkursionen, die die Naturwacht Saarland im Biosphärenreservat Bliesgau anbietet. Neben botanischen Wanderungen zu unterschiedlichen Themen (z.B. Frühblüher, Kräuter, Orchideen, Schluchtwälder) werden auch Wanderungen unter dem Motto einer bestimmten Tierart (z.B. Feuersalamander oder Biber) angeboten. Letztlich dienen die Themen aber als „Stellvertreter“, anhand derer sowohl die jeweilige Organismengruppe (z.B. Amphibien) als auch die Besonderheiten des zugehörigen Lebensraums (z.B. Fließgewässer, Halbtrockenrasen) vorgestellt werden. Aber auch interessante kulturhistorische Exkursionen wie z.B. zum Weinbau im Bliesgau oder zur Waldnutzung werden angeboten, zumal gerade im Biosphärenreservat Bliesgau seltene Lebensräume und das Vorkommen vieler seltener Tier- und Pflanzenarten auf die menschliche Nutzung der Kulturlandschaft zurückzuführen ist. Die Exkursionen werden dabei von Michael Keßler häufig gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Fischer-Stabel geleitet. Während vom Bliesgau-Ranger Keßler praktische Erfahrungen einfließen, werden

die Themen durch Prof. Fischer-Stabel aus wissenschaftlicher Sicht betrachtet und um aktuelle Erkenntnisse ergänzt. Neben den öffentlichen Exkursionen, die auch in den verschiedenen Veranstaltungskalendern zu finden sind, werden von der Naturwacht auch individuelle Veranstaltungen für Kindergärten, Schulen, Vereine und Gruppen zielgruppengerecht angeboten und durchgeführt. Falls auch Sie Interesse an einer individuellen Exkursion durch die Naturwacht haben, melden Sie sich bitte bei Michael Keßler, Mobil (01 74) 9 50 35 23, E-Mail: m.kessler@naturwacht-saarland.de


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Biosphärenzweckverband Bliesgau mit neuer Führungsspitze In seiner 17. Verbandsversammlung hat der Biosphärenzweckverband Bliesgau Ende November in St. Ingbert einen neuen Verbandsvorsteher und einen neuen stellvertretenden Verbandsvorsteher gewählt. Für das Amt des Verbandsvorstehers hat sich das Gremium für Alexander Rubeck, Bürgermeister der Gemeinde Gersheim, ausgesprochen. Er löst somit den Bürgermeister der Gemeinde Kleinblittersdorf Stephan Strichertz ab, der den Zweckverband seit November 2011 geführt hat. Als sein Stellvertreter wurde Frank John, Bürgermeister der Gemeinde Kirkel, gewählt.

Alexander Rubeck ist neuer Verbandsvorsteher, Foto: Gemeinde Gersheim.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen der Biosphärenzweckverband Bliesgau gerne zur Verfügung: Tel. (0 68 42) 96 00 90, E-Mail: info@biosphaere-bliesgau.eu.

Der Übergang von Schule ins Leben -

Mein FÖJ beim Biosphärenzweckverband Bliesgau Das Freiwillige Ökologische Jahr, kurz FÖJ, bietet jungen Menschen, die ihr 27. Lebensjahr noch nicht beendet haben, eine sehr gute Möglichkeit, erste Berufserfahrungen zu sammeln. Anders als das FSJ (Freiwilliges Soziale Jahr), was deutlich bekannter ist, liegt der Schwerpunkt bei einem FÖJ im Naturschutz und in Umweltbelangen. Meine Arbeit im Biosphärenzweckverband startete am 2. September 2013. Im Frühjahr dieses Jahres beendete ich in Neunkirchen meine Schullaufbahn mit dem Abitur. Da ich allerdings kaum Berufserfahrung außer Ferienjobs und Schulpraktikum hatte und mir noch nicht klar war, welchen Berufsweg ich einschlagen möchte, entschied ich mich für ein Jahr der Orientierung außerhalb des Schullebens. Durch die vielen verschiedenen Fachbereiche (Naturschutz, Öffentlichkeitsarbeit, und die Bildung für nach-

haltige Entwicklung) beim Biosphärenzweckverband Bliesgau war schnell klar, wo mein FÖJ 2013/2014 stattfinden sollte. Hauptsächlich unterstütze ich das Projekt „Partnernetzwerk“ und den Fachbereich „Öffentlichkeitsarbeit“, hier z. B. die Zusammenstellung des Newsletters. Neu im Team des Zweckverbandes: Felix Becker, Foto: Biosphärenzweckverband Bliesgau.

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Der „BliesgauVeranstaltungskalender 2014“ kann ab dem 20. Jan. in allen Rathäusern im Biosphärenreservat Bliesgau sowie in der Geschäftsstelle des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau (Paradeplatz 4, 66440 Blieskastel), der Infostelle des Biosphärenreservates in Blieskastel („Haus des Bürgers“, Luitpoldplatz 5) sowie im Informationszentrum des Europäischen Kulturparks BliesbruckReinheim abgeholt werden.

Auf der Internetseite www.biosphaere-bliesgau.eu ist die digitale Version zu finden, die im Jahresverlauf fortlaufend durch tagesaktuelle Angebote ergänzt wird - ein Blick auf die Internetseite lohnt sich (nicht nur deswegen) auch im Jahr 2014!


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