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Ausgabe 02/2013 - 3. Jahrgang

Bl채ttle Magazin der katholischen Gemeinden Eberhardzell, F체ramoos, M체hlhausen und Oberessendorf in der Seelsorgeeinheit Eberhardzell


Vorwort

Impressum

Nicht mehr allein Gott, du großer Gott ein Kind im Stall du brichst in mein Dunkel herein teilst meine Ohnmacht stellst dich mir Schwache zur Seite du weckst meine Sehnsucht du färbst meine Träume wartest mit mir auf den Anbruch des Morgens du lehrst mich suchen machst Mut zum Aufbruch lädst ein zum Leben und gehst mit Weihnachten ein Weg fängt an

(Andrea Schwarz)

Mit diesen Worten wünschen wir Ihnen frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr 2014!

Heiligs Blättle

Das Magazin der katholischen Gemeinden Eberhardzell, Füramoos, Mühlhausen und Oberessendorf in der Seelsorgeeinheit Eberhardzell.

Herausgeber:

Katholisches Pfarramt Seelsorgeeinheit Eberhardzell St. Maria Mater Dolorosa Eberhardzell Zum hl. Erzengel Michael Füramoos St. Ottilia Mühlhausen St. Michael Oberessendorf Hauptstraße 2, 88436 Eberhardzell Telefon 07355/91266 Fax 07355/91267 E-Mail: Pfarramt.Eberhardzell@web.de

Redaktion:

Isolde Baur, Franz Bühler, Berthold Jucker, Ladislaus Fleiss, Andrea Schuler, Anita Stark, Max Wiest und Andreas Hollacher.

Autorinnen und Autoren:

siehe Namensnennung bei den Beiträgen

Grafikdesign und Satz:

Andreas Hollacher www.design.hollacher.de

Titelfoto:

Krippe in Mühlhausen // Monika Branz

Erscheinungsweise:

zwei Ausgaben pro Jahr

Auflage Ausgabe 02/2013:

2 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013

der Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe wird im Mitteilungsblatt bekanntgegeben.

1800 Stück


Weihnachtsgedanken

Foto: Dirk D. (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/ licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Gott in Windeln „Allahu akbar – Gott ist groß!“, lautet der Gebetsruf der Muslime. Ähnliche Aussagen finden sich auch in der Bibel (vgl. Ps 95,3; 145,3). Juden, Christen, Muslime und Gläubige anderer Religionen sind sich darin einig, dass Gott groß ist und dass der Mensch von Gott nie groß genug denken kann. Das Staunen vor der unendlichen Größe Gottes gehört zum Kern jeder Religion. Und der Mensch, der im Laufe seines Lebens die Haltung der Ehrfurcht nicht lernt, versäumt Wesentliches. Es gibt aber auch ein Denken, das Gott von den Menschen so weit wegrückt, dass Gott absolut unerreichbar scheint. „Man kann von Gott eigentlich nichts wissen“, behaupten die

Agnostiker und manche von ihnen sind ein wenig stolz darauf, weil sie sich über jeden konfessionellen Glauben erhaben wähnen. Man hält sich damit auch Gott selbst vom Leibe. Wenn eine sinnvolle Kommunikation mit ihm nicht möglich ist, muss man sich von Gott auch nichts mehr sagen lassen. Er wird in allen Ehren „wegrationalisiert“. Aber es gibt auch Menschen, die am scheinbar unerreichbaren Gott leiden. Die Dichterin Christine Lavant sagt: „Ich weiß nicht, ob der Himmel niederkniet, wenn man zu schwach ist, um hinauf zu kommen?“ Wir Christen glauben (wie Gläubige keiner Religion sonst) an diesen Kniefall des Himmels. Das feiern wir zu Weihnachten.

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Foto: Daniel Eichenberg www.jugendfotos.de

Der Himmel, ja der unendliche Gott selbst, kommt im Kind von Betlehem zu uns. „Ihr habt einen Gott, der in die Windel macht“, spottete im 2. Jahrhundert der heidnische Philosoph Kelsos die Christen – und wusste nicht, wie Recht er hatte. Im Weihnachtsevangelium steht: „Das soll euch als Zeichen dienen: Ihr werdet ein Kind finden, das in Windeln gewickelt ist ...“.. Der ewige Gott, der all unsere Ehrfurcht verdient, ist groß genug, um in Jesus Christus so klein und hilflos zu werden, dass ihm nichts Menschliches mehr fremd ist. Zu ihm können wir immer kommen - und mit allem! Von ihm können wir Menschen lernen, auch einander anzunehmen, ob uns nun große „herzeigbare“ Sorgen plagen oder auch „nur“ solche, für die wir uns fast ein wenig schämen. Frohe Weihnachten!

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Pfarrer Max Wiest

Weihnachtsmann Schriftlich nachweisbar ist der „Weihnachtsmann“ erst seit 1820, aber er ist sicher die protestantischdeutsche Version des heiligen Nikolaus, dessen Fest die katholische Kirche seit Alters her am Beginn der Adventzeit (6. Dezember) feiert und der schon im Mittelalter bei Kindern als Gabenbringer beliebt war. Ihm wurde Knecht Ruprecht als Gehilfe zur Seite gestellt. Der englische und amerikanische Santa Claus erinnert noch an den Namen des Heiligen. Sein Rentierschlitten und sein Wohnsitz am Nordpol haben freilich mit dem südländischen Bischof, der um 325 n. Chr. in der heutigen Türkei lebte und starb, nichts mehr zu tun. Zur Frage, ob sich hinter Santa Claus auch alte nordische Götter- und Sagengestalten verbergen, lassen sich nur Vermutungen anstellen. Die heute handelsübliche

Form des rot-weiß gekleideten dicken Rauschebarts ist stark geprägt von den Santa-ClausBildern, die der Werbezeichner Haddon Sundblom 1931 im Auftrag von Coca Cola schuf. Rentier „Rudolph“ wurde 1939 für ein Warenhaus in den USA erfunden. Der Weihnachtsmann hat keine religiöse Bedeutung mehr und kann daher problemlos kommerziell eingesetzt werden.


Aus Dem Gemeindeleben

Eberhardzell

GroSSes Kirchenchöretreffen der ehemaligen Klostergemeinden Bad Schussenried mit 230 Sängerinnen und Sängern in der Kirche in Eberhardzell Geistlicher Chorgesang in seiner ganzen Bandbreite wurde am Samstag, 28. September 2013 in der Kirche Sancta Maria Mater Dolorosa in Eberhardzell geboten. Nacheinander präsentierten sich acht von ursprünglich 13 Chören der ehemaligen Kloster-gemeinden Bad Schussenried, bevor sie gemeinsam unter der Leitung von Artur Schupp und Orgelbegleitung von DKM Matthias Wolf das AVE Maria von G. Caccini und Mutter Maria von Matthias Wolf anstimmten. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Orgelstück von und mit DKM Matthias Wolf aus

Bad Schussenried, der bereits beim ersten Treffen 1983 mit dabei war. Pfarrer Max Wiest wies in seiner Ansprache darauf hin, dass es für ihn eine große Freude ist, so viele Sängerinnen und Sänger in seiner Kirche begrüßen zu dürfen. Er führte an, dass sich die Verbindung zu dem Prämonstratenserorden Bad Schussenried heute noch in der Ausstattung der Kirchen (z. B. Bildnis des Hl. Norbertus) wiederspiegelt. Er regte an, dieses Treffen, das in unregelmäßigen Abständen von den verschiedenen Chören organisiert wird, weiterhin beizubehalten. Der gastgebende Chor Eberhardzell eröffnete das Singen mit den >>

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<< neuen geistlichen Liedern „Jeder Mensch braucht Gott“ und „Wenn ich alle Sprachen dieser Welt sprechen könnte„ unter der Leitung von Artur Schupp. Es folgten Simone Zinser und der Chor aus Stafflangen mit „Wir sind gekommen, Herr zu Dir“ und „Ehre sei dir, Herr“ und der kleinste Chor Michelwinnaden mit 12 Mitgliedern und Elisabeth Girmes mit den Vorträgen „Ubi caritas“ und „Dein Geist weht wo er will“. Die Chöre aus Oggelshausen mit Gerlinde Rief-Siegle und „Lobe den Herrn“ und „Bewahre uns Gott“ und Winterstettendorf unter der Leitung von Ingrid Utz mit „Glaube, Hoffnung, Liebe und Ubi caritas et amor setzten das Programm fort. Der Kirchenchor aus Steinhausen/ Muttensweiler mit ihrer Dirigentin Carmen Wiest brachte neue Geistliche Lieder aus dem Liederbuch des Diözesankirchentags

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2012 mit „Schau auf die Welt bzw. Erfreut Euch im Herrn“ zu Gehör. Der größte Chor mit 54 Mitgliedern aus Bad Schussenried unter der Leitung von Matthias Wolf beendete das Programm der Einzelvorträge mit den Kompositionen „Gott ich suche dich (Psalm 63) und „O Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“ von DKM Matthias Wolf. Die Mitwirkenden und alle Liedvorträge wurden mit viel Beifall belohnt. Das Klangvolumen der zum Abschluss gemeinsam gesungenen Lieder - „Ave Maria von Caccini“ und „Mutter Maria von Matthias Wolf“ - beeindruckte Zuhörer und Mitwirkende gleichermaßen und hinterließ bei allen in der Kirche Begeisterung, Ergriffenheit und Gänsehaut. Anschließend trafen sich Sängerinnen, Sänger und Zuhörer zum gemütlichen Teil in der voll besetzten Umlachtalhalle zum Feiern und singen. Der Kirchen-

chor Eberhardzell eröffnete den musikalischen Reigen mit einem gesungenen Willkommensgruß. Der Vorstand Hermann Kundrus begrüßte alle und bedankte sich bei allen Gästen, ehemaligen Chormitgliedern, Dirigenten und Sängerinnen und Sängern für das zahlreiche Kommen. Er wies darauf hin, dass der Kirchenchor Eberhardzell 2013 auf sein 240-jähriges Bestehen zurückblicken kann und wünschte allen einen schönen Ausklang des Abends. Es folgte reger Austausch unter den Mitwirkenden. Die weltlichen Liedvorträge einzelner Chöre wie das „Udo-Jürgens-Medley“ oder „Ein Likörchen für das Kirchenchörchen“ trugen zur guten Stimmung in der Halle bei. Die musikalischen Gratulationen und die Geburtstagsständchen zum 240-jährigen Jubiläum nahm der Kirchenchor Eberhardzell gerne entgegen. Die Mitwirkenden freuen sich schon heute auf das nächste Treffen. Inge Albinger


Foto: Privat

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Der Katholische Frauenbund Oberessendorf war in diesem Jahr bei den Umwelttagen des Landkreis Biberach aktiv mit dabei. Bei dem Vortrag mit Verköstigung von Frau Rieger ging es im September um Lebensmittel - zu schade für die Tonne. Die Verwertung von Resten in der Küche und der sachgerechte Umgang mit den Lebensmitteln war Thema: „Kaufen Sie bewusst und gezielt ein und verbrauchen und verwerten Sie alles in ihrem Haushalt.“ Im Oktober fand, passend zur Erntedankzeit, in der Halle in Oberessendorf „Das faire Frühstück 2013“ statt. Wir möchten uns herzlich bedanken bei den zahlreichen Gästen für Ihr Kommen zum leckeren Frühstück mit ausgesuchten Produkten aus unserer Region. Von selbstgemachten Marmeladen, Müsli, Wurst, Käse, Fisch, Gemüsesticks, Brotaufstrich, Rühreier, Obstsalat, Säfte, Milch, Tee, Kaffee und Kuchen , Gebäck und verschiedene Brotsorten, war für jeden was in der Auswahl.

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Katholischer Frauenbund Oberessendorf aktiv

Neu in unserem Angebot war die heiße Suppe, die sehr gut angekommen ist. Es war Dank Ihrem Besuch eine gelungene und erfolgreiche Veranstaltung. Besonders bedanken möchten wir uns bei allen Frauenbundfrauen, die in der Vor- und Zubereitung und beim Dekorieren und Auf- und Abbauen mitgeholfen haben und den anderen Helferinnen für ihren Einsatz in der Küche und im Service bis zum Schluss. Der Nachmittag im Kürbisparadies Spieler in Ampfelbronn passte hervorragend in unser Jahresprogramm. Es war die Gelegenheit, unseren Frauen für ihre Mitarbeit im Frauenbund zu danken und außerdem im Erntedankmonat Oktober unsere Erzeugnisse und Lebensmittel, die uns in großer Vielfalt und Auswahl zur Verfügung stehen, wertzuschätzen. Frau Spieler bewirtete uns mit leckeren Produkten aus Kürbissen. >>


<< Von herzhaft bis süss, der Kürbis ist in der Zubereitung sehr vielseitig und schmackhaft, wurde uns eine kleine Auswahl zum Probieren angeboten. Aus der Region, frisch und saisonal angeboten, bereichert der Kürbis abwechslungsreich den Speiseplan im Herbst. Im Dezember treffen sich die Frauenbundfrauen zu einer vorweihnachtlichen Feier, um das Jahr 2013 besinnlich ausklingen zu lassen und Ideen für das neue Jahresprogramm 2014 zu sammeln.

Karfreitags-Rätschen

Seelsorgeeinheit

Schon in Vergessenheit geraten ist bei uns der Brauch, anstelle der schweigenden Kirchenglocken am Karfreitag durch die Dörfer zu gehen und mit der Rätsche zum Gottesdienst einzuladen. Diese Aufgabe übernehmen die Ministranten im Normalfall gerne – ist doch durch den verursachten Lärm die Aufmerksamkeit sicher. Das Geräusch soll an das Nageln bei der Kreuzigung Jesu erinnern.

Fotos: Frauenbund, Privat

Cornelia Baur

Hans Bauer aus Füramoos (Bild oben links) hat nach einer Vorlage aus Oberstadion sieben tragbare Rätschen geschreinert, die in allen vier Gemeinden der Seelsorgeeinheit Eberhardzell verteilt wurden. Das Holz und die Griffe stammen von Alois FleischerDaiber (oben rechts). Das Bild entstand in seiner Werkstatt. Max Wiest

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Pünktlich gegen 10.30 Uhr erreichte der Kirchenchor Eberhardzell sein erstes Reiseziel „Rottenburg“. Voll Freude wurde die Sängerschar von Dompfarrer Harald Kiebler (einem Eberhardzeller) begrüßt und fachkundig durch die Stadt Rottenburg geführt. Unser Weg begann am EugenBolz-Platz, führte zum Bischöflichen Ordinariat,

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schenkte uns etwas Zeit und stellte die Orgel mit einem beeindruckenden Orgelspiel vor. Wer wollte konnte anschließend den Turm besteigen. Nach kurzem Singen im Dom und dem gemeinsamen Mittagessen mit Harald Kiebler hieß es Abschied nehmen und der Chor setzte seine Reise nach Unterjesingen fort. Dort angekommen, wurden die Zimmer bezogen, das Kunstdorf besucht und es blieb Zeit für eine gemütliche Tasse Kaffee, ein Stück Kuchen oder …. Im Anschluss stand die Brennereiführung und Verkostung im Gasthaus Lamm auf dem Programm. Mit gutem Abendessen, einer kleinen Wanderung durch Unterjesingen und geselligem Beisammensein fand der Abend seinen Ausklang. Der zweite Ausflugstag führte in die Universi-

Zweitägiger Jahresausflug des Kirchenchors Eberhardzell im Juni führte nach Rottenburg und Tübingen

dem Marktplatz und endete im Dom St. Martin. Harald Kiebler, vermittelte uns die geschichtlichen Grundlagen des Bischofssitzes der Diözese Rottenburg/Stuttgart und berichtete über die Geschichte, die Renovierung und den häufigen Wandel des Erscheinungsbildes der Innenausstattung des Domes. Auch der Domorganist, Herr Sturm,


Fotos: Privat

tätsstadt Tübingen. In Tübingen angekommen stand eine Stadtführung auf dem Programm. In zwei Gruppen und mit Stadtführer wurde nun die Stadt erkundet - das Neckarufer mit den Stocherkähnen und dem früheren Wohnort des Dichters Hölderlin, das älteste Universitätsgebäude „die Burse“, und die schöne Altstadt mit Schloss Tübingen und einem wunderschönen Blick auf das neue und alte Tübingen. An der Stiftskirche und dem Haus, in dem der Dichter Hölderlin einst wohnte, endete die Führung. Bis zur Busabfahrt blieb dann noch Zeit für jeden, sich Tübingen auf eigene Faust anzuschauen oder sich zu stärken. Pünktlich trat der Chor die Heimreise an. Nach kleinem Zwischenstopp in Wittlingen bei der Schillerhöhle erreichte

der Chor zum gemeinsamen abschließenden Abendessen das Lokal der Brauereigaststätte Berg in Ehingen. Es wurde kräftig gesungen und die Unterhaltung kam auch nicht zu kurz. Danach brachte uns der Busfahrer wohlbehalten in die Heimat nach Eberhardzell zurück. Alle können auf zwei schöne Tage zurückblicken. Inge Albinger

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Seit zwei Jahren nehmen die Ministranten aus Füramoos Altkleiderspenden an. Zweimal im Jahr werden diese dann nach Langenenslingen zur Striebel Textil GmbH gebracht.

Eine Fabrik, die auf das Recyceln von Altkleidern, Schuhen usw. spezialisiert ist. Führungen durch das Werk werden gerne angeboten. Diesen Sommer besuchten wir die Firma und wir waren begeistert, allein die Aussage, dass

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täglich ca. 50 Tonnen Altkleider angeliefert werden und wir diese Dimension direkt vor Augen hatten, lies uns staunen. Der genaue Weg der Sortierung wurde uns direkt gezeigt, die Vorsortierung nach Kleidungsart, die Feinsortierung, die Weiterverarbeitung je nach Qualität der Kleidung und die riesige Lagerhalle

Ministranten Füramoos zu Besuch bei der Firma Striebel Textil mit Kleiderpaketen, die nur auf ihre Abholung warten. Die Frauen bei der Sortierung achten genau darauf, ob sich noch etwas in den Hosentaschen befindet. Da kommt schon mal der hochwertige Familienschmuck wieder zum Vorschein, der bei der Oma in der Bettwäsche versteckt war oder Opas verschollene Sparbücher. Die Eindrücke waren so vielfältig, dass wir gar nicht mehr wussten wo uns der Kopf steht, von Kleidern die nie getragen wurden, originalverpackte Strumpfware, Puppen und Spielzeug, komplett intakte >>


Fotos: Privat

<< Faschingskostüme, Perücken, säckeweise Krawatten , ... - und das täglich! Wir konnten beobachten, wie gerade Kunden aus Russland darüber verhandelten, wieviel Ware nun gekauft würde und zu welchem Preis. Die Ware geht auch vor allem nach Afrika, Pakistan, Dubai, … Ein Teil der Ware ist im Shop nebenan erhältlich. Selbst bei Galileo auf Pro7 wurde schon über den Handel mit Textilien in Langenenslingen berichtet. Besonders interessant ist das Geschäft für Schulklassen an den Super-Samstagen: Dort erhält die größte Lieferung noch einen Sonderpreis. Manchmal auch der zweite und dritte Platz. Genaueres dazu findet man auch auf der Facebookseite von Striebel Textil. Am Ende der Führung haben haben wir dann eine Ecke entdeckt, die nichts

mit Altkleidern zu tun hat - oder doch? Woran niemand dachte: Was wird denn aus den Plastiktüten in denen die Kleider angeliefert werden? Genau so verpackt und zur Abholung bereit wie die Kleider lagen sie da, um weiter verwertet zu werden. Alles in allem war es ein spannender Nachmittag. Wenn das Ende dann noch in einer amerikanischen Fast Food Kette endet, ist der Tag natürlich perfekt. Wir kommen auf jeden Fall wieder. Wir wollen auf diesem Wege auch nochmals allen Spendern recht herzlich danken! Andrea Schuler www.striebel-textil.de

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72-Stunden-Aktion der KLjB Mühlhausen Vom 13. - 16. Juni 2013 fand die diesjährige 72-Stunden-Aktion statt. Die KLJB Mühlhausen nahm zum zweiten Mal an dieser Aktion teil. Wir haben uns im Voraus für die Variante „Get it“ entschieden, bei der wir unsere Projektaufgabe erst am Beginn der Aktion mitgeteilt bekamen. Unsere Aufgabe: „Bau eines Bouleplatzes mit Sitzgelegenheit, Spielanleitung und Einweihungsfest“ Nachdem wir wussten, was wir zu tun hatten, haben wir sofort mit der Organisation begonnen. Am Freitag ging es schon in aller Frühe los. Der Bagger kam und die Grube wurde ausgehoben. Während die Jungs mit der Grube beschäftigt waren, gingen die Mädels auf Spendersuche. Auch am Samstag haben wir früh angefangen. Wir trafen uns um 8 Uhr an unserer Baustelle am Spielplatz. Unser Pfarrer Wiest brachte uns spontan ein stärkendes Früh-

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stück vorbei. Der Bouleplatz nahm Gestalt an und so wurden Getränke für das Einweihungsfest besorgt und ein Einweihungsspiel geplant. Die Einladungen wurden gedruckt und von unseren Werbungsausträgern kräftig verteilt. Der Sonntag war unser letzter Tag dieser Aktion. Der Bouleplatz wurde fertig gestellt und die Sitzgelegenheit aus Stein wurde befestigt. Auch kleinere Arbeiten auf dem Spielplatz, wie das Erneuern des Zaunes, Umpflanzen eines Baumes und das Ansähen des neuen Rasens wurden erledigt. Wir bauten die Biertische mit Deko sowie den Grill und den Getränkeausschank auf. Pfarrer Wiest ließ sogar die Kirche ausfallen, um unseren neuen Bouleplatz kirchlich einzuweihen. Er überraschte uns mit seinem Talent an der Gitarre und wir sangen

Mühlhausen zusammen das Lied „7 Tage lang“. Nach der feierlichen Einweihung fand ein kleines Eröffnungsturnier statt.

Wir ließen mit unseren Gästen den Abend und unsere geschaffte 72- Stunden Aktion fröhlich ausklingen. Es war eine gelungene Aktion und wir waren alle froh, daran teilgenommen zu haben und freuen uns schon auf´s nächste Mal. KLjB Mühlhausen, Michael Branz


Fotos: KLJB, www.kapellenklang.de

Musikalisches Abendgebet mit der Gruppe „Kappellenklang“ in der Pfarrkirche Mühlhausen am 15.09.2013 Diesen schönen herbstlichen Sonntag konnten zahlreiche Besucher in der Pfarrkirche St. Ottilia Mühlhausen mal ganz anders als sonst beenden. Die Kirchengemeinde lud zu einem musikalischen Abendgebet mit der Gruppe Kapellenklang ein.

Mühlhausen Bei einer besinnlichen Stille konnte man den wunderschönen Klängen von Gitarre, Cello und Oboe lauschen, und seinen Gedanken freien Lauf lassen. Dass Musik auch Gebet ist, das übertrug sich spürbar auf die Zuhörer. Die Gruppe Kapellenklang brachte dies sehr deutlich zum Ausdruck durch das Lied von Dietrich Bonhoeffer: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, bei dem man das Gefühl hatte, dass die Kirchenbesucher allesamt leise mitgesungen haben. Mit

„Der Mond ist aufgegangen“ und der im Lied vorhandenen Bitte: „Verschon uns, Gott, mit Strafen, und lass uns ruhig schlafen. Und unsern kranken Nachbarn auch!“ wurde dieses musikalische Abendgebet, welches auf sehr hohem Niveau war, beschlossen. Vielen herzlichen Dank für den zahlreichen Besuch, und für die Spenden, die den Ärzten in der dritten Welt zu Gute kommen. Monika Branz

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Ökumene in Eberhardzell

Seelsorgeeinheit

Der Bereich der Ökumene in Eberhardzell, also das Miteinander der christlichen Konfessionen, ist sehr überschaubar. Die Orte Eberhardzell und Füramoos gehören evangelischerseits zu Ummendorf, Mühlhausen und Oberessendorf zu Bad Waldsee. Die Gottesdienste mit den Hauptschülern finden in ökumenischer Verantwortung statt, die Einschulungsgottesdienste für die ABCSchützen werden im jährlichen Wechsel von evangelischer beziehungsweise katholischer Seite geleitet. Da es in Eberhardzell kein evangelisches Kirchengebäude gibt, kommen sonst übliche Gesten wie der „Kanzeltausch“, d.h. die evangelische Pfarrerin predigt im katholischen Gottesdienst, der katholische Pfarrer in der evangelischen Kirche, nicht in Frage. Gleichwohl ist es vielen, nicht zuletzt gemischt konfessionellen Ehepaaren, ein Bedürfnis, das Gemeinsame beider Bekenntnisse zu suchen und zu leben. Vielleicht ist es möglich, in Eberhardzell einen ökumenischen Gesprächskreis

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ins Leben zu rufen, der sich theologischer Fragen annehmen könnte, aber auch einen gemeinsamen Gottesdienst oder andere Aktionen vorbereiten könnte, z.B. am Pfingstmontag, zum Buß- und Bettag oder in der ökumenischen Bibelwoche oder der Gebetswoche zur Einheit der Christen. Am Besten wäre es, wenn einige Rückmeldungen kämen, insbesondere von Leuten, die dieses Anliegen teilen. Pfarrer Max Wiest

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen! Als Pfarrerin der evangelischen Versöhnungskirchengemeinde grüße ich Sie herzlich. Gerade in der Advents- und Weihnachtszeit begegnen wir einander ja häufiger, bei der Adventsfeier im Josefspark oder bei anderen Anlässen. Als Evangelischer Predigtort in Eberhardzell findet in der Kapelle im Josefspark alle 2 Monate ein Gottesdienst statt. Dazu kommen immer auch katholische Bewohner >>


<< und evangelische Gemeindeglieder außerhalb des Hauses. Dabei findet Ökumene schon ganz selbstverständlich statt! In der Weihnachtszeit gestaltet der evang. Kirchenchor den Gottesdienst am 4. Advent um 15.30 Uhr mit. Herzliche Einladung dazu. Die evangelische Gemeinde hat durch ihr großes Gemeindegebiet mit 13 Ortschaften viele Orte ohne eigene Kirche. Das große Gebiet erfordert in vielem eine Konzentration auf Ummendorf, wo die evangelische Versöhnungskirche steht. In Eberhardzell bin ich derzeit bei den ökumen. Schulgottesdiensten „vor Ort“. Bei der Einschulung der ABC-Schützen wechseln Pfarrer Wiest und ich uns ab und gestalten jeweils einen ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche. Dankbar sind wir für die Möglichkeit, Beerdigungsgottesdienste ganz unkompliziert in den katholischen Kirchen zu feiern. Bei Besuchen und in der intensi-

ven Arbeit mit vielen Familien im Konfirmandenunterricht bin ich in Eberhardzell, Füramoos und Unteressendorf und präsent. Außerdem erteile ich Religionsunterricht in der Grundschule. Ökumene findet dort ganz selbstverständlich statt, bei Planung von ökumenischen Schulgottesdiensten, gemeinsamen Konferenzen der Fachschaft Religion und einigem mehr. In allen Orten lebt Ökumene außerdem ganz selbstverständlich im Miteinander unter Nachbarn, Familien und Christinnen und Christen vor Ort. Ich grüße Sie ganz herzlich und wünsche Innen gesegnete Advents- und Weihnachtstage, bei denen wir Christen gemeinsam den feiern, der mitten in die Welt hinein kam! Pfarrerin Andrea Luiking

Katholischer Frauenbund Füramoos Eine starke Stütze für unsere Kirchengemeinde Nicht gerade wie die Mainzelmännchen bei Nacht und Nebel aber oft nicht im Bewusstsein vieler, hilft der Frauenbund Füramoos aktiv mit, das kirchliche Gemeindeleben zu gestalten. Die Kirchengemeinde „Zum heiligen Erzengel St. Michael“ in Füramoos verdankt den Frauen des Frauenbundes, welche sich mit vielen Händen, Stunden und Spenden einbringen, vieles, was ohne Sie teilweise gar nicht möglich wäre. Das beginnt beim Kranzen der großen Palmen für Palmsonntag, dem Gestalten des Karfreitagsgebetes, >>

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Füramoos

<< dem Blumenteppich an Fronleichnam und der Gebetsstunde am Tag der ewigen Anbetung. Der Altar an Erntedank und der Erntedankteppich werden komplett vom Frauenbund gestaltet. Die Frauen waren es auch, welche die Tradition der Kräutersträuße für Maria Himmelfahrt wieder vermehrt ins Leben gerufen haben, indem sie Sträuße binden und an Himmelfahrt gegen Spenden weitergeben. Durch Spendenaktionen wie diese konnten der Kirchengemeinde unter anderem ein neuer Teppich für die Sakristei und die Leuchter der Ministranten gekauft werden. Der Blumenschmuck des Marienaltares im Mai ist ebenfalls eine Spende. Was dann auch wenige wissen, ist, dass der Frauenbund das ganze Jahr über die Pflege des Friedhofes in und um die Kirche übernimmt. Dafür wollen wir ein an dieser Stelle ein herzliches vergelt‘s Gott sagen.

Andrea Schuler, Anita Stark

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KLJB 2 - Eberhardzell

Fotos: Schuler, Privat

Nach der Jahreshauptversammlung, die am 20.10.2013 stattfand, geht nun erneut eine teilweise neue Runde mit vollem Elan an das neue Jahr heran. Markus und Simon wurden zu den Vorständen gewählt, Johannes übernimmt weiterhin den Kassier, Marion ist unsere Schriftführerin und Tobias, Frank und Annika machen die Runde der KLJB 2 als Beisitzer komplett. Wie bisher – auch die vorhergehenden Jahre dürfen nicht außer Acht gelassen werden – bemühen wir uns alle, ein abwechslungsreiches, spaßiges oder auch gemütliches Programm an den Sonntagen zu gestalten: Sei es Badengehen, Bowlen, Minigolfen oder ein schöner DVD-Abend in der

Eberhardzell Landjugend. Wir sind offen für neue Erlebnisse und gemeinsame Aktivitäten, die von jedem eingebracht werden können. Auch dieses Jahr haben wir uns neue Ziele und Unternehmungen vorgenommen. Durch den lockeren und freundlichen Umgang miteinander,sind wir guter Dinge, unsere Pläne auch in die Tat umsetzen zu können. In nächster Zeit werden wir uns zum Beispiel mit den Nikolausdiensten, dem Adventsmarkt in Eberhardzell sowie dem Austragen der gelben Säcke beschäftigen. Wer Zeit und Lust hat, einmal bei uns vorbeizuschauen ist natürlich herzlich eingeladen! Viele liebe GrüSSe, eure Runde der KLJB 2 – Eberhardzell

Die neue Pfarramtssekretärin Ingrid Kiebler

Neue Öffnungszeiten des Pfarrbüros Eberhardzell Telefon Pfarramtssekretärin Ingrid Kiebler: 07355/91266 E-Mail: Pfarramt.Eberhardzell@web.de Mo, Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr Mi: 14-18 Uhr Do: geschlossen

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Wallfahrt zur Kapelle St. Sebastian Auf dem Haisterkircher Rücken liegt auf 754 m ü. NN idyllisch mitten in einem großen Waldgebiet die Kapelle Sankt Sebastian. Viele Wege führen zu diesem kirchlichen Kleinod, so z. B. von Graben aus oder von Haisterkirch her über einen Feldweg mit Kreuzwegstationen. Nach einer kleinen Wegstrecke im Wald öffnet sich der Blick auf die in einer Lichtung gelegene, schmucke Wallfahrtskapelle. Geschichte der Kapelle Schon um 1500 befand sich am heutigen Ort der Kapelle eine kleine Kirche. Diese brannte im Jahr 1741 ab und wurde daraufhin neu erbaut. Im Jahre 1884 wurde schließlich mit dem Bau der heutigen Kapelle begonnen, die Fertigstellung erfolgte im Jahre 1892.

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Wallfahrt zu St. Sebastian Die Wallfahrtskapelle Sankt Sebastian ist das ganze Jahr über Ziel von Wallfahrern und Pilgern, welche Ihre Gebete und Anliegen vorbringen. Besonders hoch frequentiert ist die Kapelle jedoch um den 20. Januar, dem Gedenktag des Heiligen Sebastian. An „Bastiane“ kommen aus nah und fern Pilger und Wallfahrer und bitten mit Gesang und Gebet um Schutz und Segen des Heiligen Sebastian. Auch aus unserer Seelsorgeeinheit machen sich aus diesem Anlass verschiedene Gruppen auf den Weg zu St. Sebastian, so z. B. aus Hummertsried und aus Mühlhausen. Gedenktag des Heiligen Sebastian in den 50’er und 60’er Jahren Hildegard Brauchle, langjährige Mesnerin des Hummertsrieder Käppelle, erinnert sich in

ihrer herzlichen Art daran, wie „Bastiane“ in den 50’er und 60’er Jahren begangen wurde: „Die Hummertsrieder trafen sich am Gedenktag des Heiligen Sebastian in Eggmannsried bei der Schmiede. Da zu dieser Zeit die meisten Hummertsrieder noch in der

Landwirtschaft tätig waren und somit im arbeitsarmen Winter Zeit war für den Festtag St. Sebastian, war die >>


Fotos: Bühler

<< Gruppe entsprechend groß. Die Schüler der Hummertsrieder Schule bekamen eine Stunde früher frei, damit sie an der Wallfahrt zu St. Sebastian teilnehmen konnten. So ging es dann von Eggmannsried aus den Berg hoch über Söldenhorn und Graben zur Kappelle St. Sebastian, wo eine Messe gefeiert wurde. Auf dem Rückweg kehrte die hungrige und durstige Pilgerschar im Lamm in Eggmannsried ein, wo extra zu diesem Anlass der große Saal geöffnet wurde. Besonders die Schüler kamen an diesem Festtag auf ihre Kosten, da sie in den Genuss von Wurst und Wecken kamen, was zu dieser Zeit recht selten der Fall war.“ Legende des Heiligen Sebastian Der Legende nach war Sebastian Hauptmann am Hofe des römischen Kaisers Diokletian (240 bis 312). Als dieser von Sebastians christlichem Glauben erfuhr, ließ er ihn an einen Baum binden und von Bogenschützen erschießen. Sebastian wurde zwar für tot ge-

halten, erlag aber seinen Verletzungen nicht. Der schwer verletzte Sebastian wurde von einer frommen Witwe namens Irene vom Baum abgenommen. Diese Szene ist im Deckengemälde der Kapelle St. Sebastian dargestellt. Als Irene merkte, dass Sebastian noch lebte, wurde er von dieser wieder gesund gepflegt. Nachdem er wieder zu Kräften gekommen war, trat Sebastian dem erstaunten Kaiser Diokletian gegenüber und bekannte erneut seinen christlichen Glauben. Daraufhin ließ Diokletian ihn im Circus umbringen. Die typische Darstellung des Heiligen Sebastian erfolgt in Form des an einen Baum gebundenen, von den Verletzungen der Pfeile schwer gezeichneten Mannes. Zwei Sebastiansfiguren mit dieser Darstellung befinden sich in der Kapelle St. Sebastian, eine davon auf dem Altar, die andere neben dem Eingang der Kapelle.

Mühlhausen

Franz Bühler

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Erntedankaltäre

Erntedanka ltar

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in Füra moos

Seelsorgeeinheit

Erntedanka ltar

in Oberessendor

f


FuSSballturnier der Ministranten Mühlhausen

Wir bedanken uns herzlich bei den Sponsoren: Grünteam, Hummertsried; Gasthaus Rössle, Hummertsried, Herrn Ortsvorsteher Hugo Weber; Frau Hannelores Sauter, Sportverein Mühlhausen und bei der MSC-Hütte, Hummertsried.

Vorgestellt Mesnerdienst in Eberhardzell Seit Oktober 2013 teilen sich Anna Maria Baur und Klaus Leiherr den Mesnerdienst in der Pfarrkirche in Eberhardzell (für die Kapellen gibt es in der Regel eigene ehrenamtliche Mesner). Nach dem Rückzug der beiden Vorgängerinnen war eine schwierige Übergangszeit zu bewältigen. Herzlichen Dank den zwei Neuen in der Sakristei. Pfarrer Max Wiest

Christian Bühler

Fotos: Privat

Der Startschuss für das Fußballturnier der Mühlhauser Ministranten auf dem Ampfelbronner Sportplatz war der 22. September 2013, als die Minis den Platz aufbauten (Zelte, Bänke, Linien streuen). Zwischen den Minis war eine sehr gute Atmosphäre.

Punkt 11.oo Uhr begann das Turnier. Einige Teams, die zu wenige Spieler hatten, wurden von Mühlhauser Spielern unterstützt. Es waren spannende Spiele. Im Spiel um Platz drei gewannen unsere Minis Mühlhausen 2 im Elfmeterschießen gegen Haisterkirch 1. Das Endspiel war ein Lokalderby mit Mühlhausen und Füramoos. Als Sieger ging, wie schon im letzten Jahr, Mühlhausen hervor. Toll!

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Gemeinde(t)räume

Seelsorgeeinheit

Welche Räume - außer den Kirchengebäuden - stehen unseren Gemeinden zur Verfügung? Sie sollen ja dazu dienen, dass sich das Gemeindeleben entfalten kann in Gruppen oder offenen Angeboten. Deshalb sind Räume auch immer für Träume wichtig - also für die Frage: Was könnte in Zukunft noch in diesen Räumen an Gemeindeleben wachsen? Hier eine Zusammenstellung der vorhandenen kirchlichen Räumlichkeiten: Eberhardzell: 1. Sitzungsraum im Pfarrhaus (für etwa 12 Leute; KGR und kleine Gruppen) 2. Pfarrsaal unter der Kirche (bis 150 Leute; Küche; ca. 2 Monate Theaterbetrieb, Seniorennachmittag, Fasnetsveranstaltungen, Elternabende, Geburtstage) 3. Margarethenhaus Untergeschoss (geschlossene Gruppe junger Erwachsener im JUZE) 4. Margarethenhaus Erdgeschoss links (etwa 30 Leute; Küche; Frauengruppe, Erstkommuniongruppen, Frühstück, Firmgruppen, die Gruppe „Aufbruch“, B&B) 5. Margarethenhaus Erdgeschoss rechts (etwa 25 Leute; Jugendraum, Erstkommuniongruppen, Ministrantengruppen, Sitzungen) 6. Margarethenhaus Obergeschoss: links vermietete Wohnung, rechts leerstehende Bühne.

24 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013

Margaretenhaus Eberhardzell


Gebhard-Müller-Haus Füramoos

Mühlhausen: 1. Gemeindehaus Keller (25 Leute; Ministrantenraum) 2. Gemeindehaus Erdgeschoss (2 Sitzungsräume für etwa 15 Leute; KGR, Frauen, Landvolk, Kinderkirche, Kommunion- und Firmgruppen) 3. Gemeindehaus Obergeschoss (Saal für etwa 100 Leute; Küche; Kirchenchor, Geburtstage, Bildungsveranstaltungen, Frühstück)

Fotos: Privat

Oberessendorf: - keine eigenen Räume Demnächst: Gruppenraum im Rathaus (20 Leute). Die Ministranten haben einen kleinen Raum im Haus der Landjugend. Füramoos: 1. Gemeindesaaal im Erdgeschoss des Gebhard-Müller-Hauses (für etwa 100 Leute; Küche; Senioren, Ministranten, Frauenbund, KGR, Kirchenchor) 2. Obergeschoss im Gebhard-Müller-Haus (etwa 25 Leute; Kolping, Gruppen) 3. Obergeschoss im Gebhard-Müller-Haus (vermieteter DRK-Raum)

Pfarrer Max Wiest Gemeindehaus Mühlhausen

25 HEILIGS BLÄTTLE 01/2013


Rom, wir kommen! - bist du dabei? MinistrantenWallfahrt nach Rom

Dekanat

Unter dem Motto “frei!“ machen wir uns mit ca. 450 Minis aus unserem Dekanat Biberach, ca. 5 000 Minis aus unserer Diözese und etwa 50 000 Minis aus allen deutschsprachigen Diözesen auf den Weg nach Rom zur Ministrantenwallfahrt 2014. Die “ewige Stadt“ wartet auf uns mit einem abwechslungsreichen Programm, viel Gemeinschaft und Begegnung und einem großen und unvergesslichen Glaubens-FEST. Abfahrt: Sonntag, 03. August 2014, gegen Abend Rückkehr: Samstag, 09. August 2014, gegen Mittag Teilnehmer-Beitrag: 420,- € Leistungen: > Fahrt mit einem modernen Reisebus > 4 Übernachtungen im Doppel- oder Mehrbettzimmer mit Frühstück in einem Hotel in Rom > Fahrkarte für öffentliche Verkehrsmittel (Zug, Bus, Metro) > Pilgerpaket Alter: Ab Klasse 7 (im aktuellen Schuljahr 2013/14) Der Aufenthalt und das Programm in Rom ist auf Jugendliche ab 14 Jahre ausgelegt. Wenn du erst in der 7. Klasse und somit jünger als 14 bist, darfst du trotzdem mitfahren, WENN du dich den Anforderungen der Reise gewachsen fühlst und die Zustimmung deiner Eltern hast.

26 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013

Anmeldungen über und Fragen an: Katholisches Jugendreferat Biberach, Melanie Kammerer (FSJ), Martin Mayer (Jugendpfarrer), 88400 Biberach an der Riß. Telefon 07351-58 77 400 E-Mail: jugendreferat-bc@bdkj.info Homepage: www.jugendreferat-biberach.de


Fotos: Wiest, Laub

Dankeschön!

Eine Impression vom Ausflug zur Insel Mainau, den Pfarrer Wiest als Dankeschön für die ehemaligen Mesnerinnen Elisabeth Daiber und Anneliese Krattenmacher unternahm.

Im Rahmen eines gottesdienstes wurde Pfarramtsekretärin Frau Elisabeth Kloos in den Vorruhestand verabschiedet. Herzlichen Dank für Ihr Wirken in der Seelsorgeeinheit!

27 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013


Gottesdienstordnung Gottesdienstordnung bis PFingsten 2014 Datum 01.Jan.

EZ Kein Godi

FM Mi 10:15

MH Mi 08:45

OD Mi 09:30 W

Bemerkungen

04./05.Jan.

So 09:30 W

Sa 19:00

So 10:15

So 08:45

06.Jan.

Mo 10:15

Mo 08:45

Mo 09:30 W

So 19:00

EZ / MH / OD Aussendung der Sternsinger FM Aussendung der Sternsinger

11./12.Jan.

So 08:45

So 09:30 W

Sa 19:00

So 10:15

18./19.Jan.

So 10:15

Sa 19:00

So 08:45

So 09:30 W

25./26.Jan.

So 19:00

Kein Godi

Kein Godi

So 10:15

01./02.Febr.

So 09:30 W

So 10:15

So 08:45

Sa 19:00

Gottesmutter/Neujahr 2. So nach Weihnachten Erscheinung des Herrn Taufe d. Herrn 2. So im JK 3. So im JK

Darstellung des Herrn

05.Februar

Mi 19:00 (HR)

Patrozinium in Hummertsried mit Blasiussegen

08./09.Febr.

Sa 19:00

So 08:45

So 09:30 W

So 10:15

15./16.Febr.

So 10:15

So 09:30 W

Sa 19:00

So 08.45

22./23.Febr.

Sa 18:30

So 08:45

So 10:15

So 09:30 W

01./02.M채rz

So 19:00

So 08:45

So 10:15

Sa 19:00

05.M채rz

Mi 18:00 W

Mi 19:30

Mi 18:00

Mi 19:30 W

5. So im JK 6. So im JK 7. So im JK

8. So im JK

Aschermittwoch

07.M채rz

Blasiussegen SE

Fasnetsgottesdienst

Austeilung der Asche EZ, FM, MH, OD Weltgebetstag der Frauen in Oberessendorf


Datum 08./09.März

EZ So 09:30 W

FM So 10:15

MH So 08:45

OD Sa 19:00

15./16.März

So 08:45

So 09:30 W

Sa 19:00

So 10:15

22./23.März

So 10:15

Sa 19:00

So 09:30 W

So 08:45

Krankensalbung für die SE in EZ

29. März 29./30.März

Sa 19:00

So 08:45

So 10:15

So 09:30 W

Papier- und Kleidersammlung SE Beginn der Sommerzeit / Generalversammlung KC

05./06.April

So 09:30 W

So 10:15

So 08:45

Sa 19:00

12.April 12./13.April

So 10:30

So 09:30 W

So 08:45

So 09:30 W

13.April

So 19:00

1. Fastensonntag 2. Fastensonntag 3. Fastensonntag

4. Fastensonntag 5. Fastensonntag

Palmsonntag Palmsonntag

18:00 Uhr Gottesdienst Kreuzberg Ummendorf – Fußwallfahrt

17.April

Do 19:00

Kein Godi

Do 20:30

Kein Godi

18.April

Fr 10:00

Fr 10:00

Fr 09:45

Fr 10:30

18.April

Fr 15:00

Fr 15:00

Fr 15:00

Fr 15:00

19.April

Sa 20:30

Sa 20:30

Sa 20:30

Kein Godi

20.April

So 08:45

Kein Godi

So 10:15

So 05:30

Kein Godi

Mo 10:15

Kein Godi

So 08:45

Karfreitag Karfreitag Karsamstag

Gemeindewallfahrt SE EZ mit Kindergarten Bußfeier für die Seelsorgeeinheit

16. April Gründonnerstag

Bemerkungen

Kinderkreuzweg

Feier der Osternacht

Ostersonntag

21.April

Ostermontag

29 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013


Datum 26./27.April

EZ So 10:15

01.Mai

Do 10:00

Weißer Sonntag

FM So 08:45

MH So 09:30 W

OD Sa 19:00

03.Mai

Bemerkungen EZ Erstkommunion, Dankandacht 17:30 Uhr Gottesdienst Kapelle Krummen (evtl. mit Frühschoppen) OD ‚Staigele‘ – Bittprozession zum Hagelkreuz MH Erstkommunion, Dankandacht 15 Uhr FM Erstkommunion, Dankandacht 15 Uhr OD Erstkommunion, Dankandacht 17 Uhr / EZ Kiga Familiengottesdienst

03./04.Mai

So 09:30 W

Sa 19:00

So 10:15

So 08:45

10./11.Mai

Sa 19:00

So 10:15

So 08:45

So 09:30 W

17./18.Mai

So 10:00 W

So 08:45

Sa 19:00

So 10:15

24./25.Mai

So 10:15

So 09:30 W

So 19:00

Sa 19:00

29. Mai

Do 09:30 W

Do 10:15

Do 09:30 W

Do 08:45

FM und OD mit Öschprozession

31.Mai/01.Juni

So 10:15

So 09:30 W

So 08:45

So 09:30 W

EZ und MH mit Öschprozession

07./08.Juni

So 19:00

So 08:45

So 09:30 W

So 10:15

09.Juni

Kein Godi

Kein Godi

Mo 10:15

Mo 08:45

3. So der Osterzeit 4. So der Osterzeit 5. So der Osterzeit

6. So der Osterzeit Christi Himmelfahrt 7. So der Osterzeit Pfingsten

Pfingstmontag

Abkürzungen & Zeichenerklärung: Godi: Gottesdienst /// W: Wort-Gottes-Feier /// JK: Jahreskreis /// EZ: Eberhardzell /// FM: Füramoos /// MH: Mühlhausen /// OD: Oberessendorf /// SE: Seelsorgeeinheit

30 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013


Aus den Pfarrbüchern 01. November 2012 bis 31. Oktober 2013

Taufen Eberhardzell

Annika Kokott Jakob Linde Annika Wiedenmann Lukas Glantschnig Leonie Mönig Vincent Gapp Matthias Fritsche Noah Schaich Ida Maucher Emma Zimmermann Shania Lerner Giovanna Musto Max Berther Levi Kopf Kilian Jagoda

Hedelberg

Levi Gapp Thilo Branz Julian Holzmüller

Weiler

Jakob Wiedenmann

Füramoos

Romina Lerner

Mühlhausen

Anni Frick Henry Frick Lukas Schaff Ida Kümmerle

Hummertsried

Noah-Kim Roujean

Oberessendorf Patrick Fast Jonathan Ott

Hetzisweiler Lennart Zell

Kirchliche Trauungen

Verstorbene G

Eberhardzell

Eberhardzell

Andreas Böhringer und Christine Kibler Benjamin Hopp und Melanie Birk

Oberessendorf

Christian Troll und Tanja Kubler Markus Maucher und Margit Emele

aus unseren emeinden oder Auswärtige, die in unseren Gemeinden beerdigt wurden.

Gertrud Wiedenmann (91) Josef Anton Stauss (88) Dorothea Schwede (83) Maria Leiherr (88) Karl Schneider (86) Anna Maria Ott (88) Michael Kraft (67, ev.) Ludwin Maier (77) Franz Gaiser (79) Tomas Merk (37) Carolin Kramer Pauline Schreiber (78)

Füramoos

Friedrich Kibler (85) Reinhold Ege (74)

Mühlhausen

Philipp Brauchle (16) Irmgard Stanner (81) Veronika Maucher (87) Helga Merk (75) Heidemarie Brauchle (58) Eckhart Müller (77)

Oberessendorf

Alfons Branz (84) Franz Frech (91) Brigitte Heber (80)

31 HEILIGS BLÄTTLE 02/2013


Ausblick

Sonntag, 9. März 2014, 13.30 Uhr

Kolping-Generalversammlung im Rössle/Füramoos

Samstag, 12. April 2014, ca. 13 Uhr

Es war offenbar Zeit für das neue Gesangbuch Diesen Eindruck vermittelt Dieser Schnappschuss:„abgesungene“ alte Gotteslobe.

Abfahrt zur Halbtageswallfahrt Zu den Zisterzienserinnen im Kloster Oberschönenfeld

Foto: Wiest

Mittwoch, 16. April 2014:

FuSSwallfahrt von Fischbach (17 Uhr) zum Kreuzberg Ummendorf (18 Uhr Eucharistiefeier)

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Heiligs Blättle 02-2013  

Magazin der Seelsorgeeinheit Eberhardzell, Diözese Rottenburg-Stuttgart

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