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Kindergarten

Arche Noah 2â‚Ź

Festschrift

zum 50-jährigen Bestehen des Schnaitseer Kindergartens


Führe Dein Kind immer eine Stufe nach oben. Dann gib ihm Zeit, zurückzuschauen und sich zu freuen. Lass es spüren, dass auch Du Dich freust, und es wird mit Freude die nächste Stufe nehmen. Franz Fischereder

Inhalt Grußwort Pfarrer Schinagl

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Grußwort Bürgermeister Pichler

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Chronik

Impressum Arche Noah – Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Schnaitseer Kindergartens Herausgeber: Kinderhaus Arche Noah, Leiterin Sabine Wimmer (v.i.S.d.P.); 83530 Schnaitsee, Pfarrer-Bauer-Str. 7, Tel. 0 80 74 / 10 56 Redaktion: Marion Schramm, Julia Taschke, Andrea Lepschy, Iris Gerstel, Anni Obermaier, Sabine Wimmer, Martina Pichler, Pfarrer Georg Schinagl, Bürgermeister Vitus Pichler Quellen: Heimatbuch, Richard Hellmaier, Archiv Gemeinde und Pfarrei, Kindergartenchronik, ehemalige Kindergartenkinder und Eltern Anzeigen: Andrea Lepschy Layout, Satz & Titel: Pressebüro Falkinger Druck: F&W Mediencenter GmbH, Kienberg

Die Entstehungsgeschichte

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Die ersten zehn Jahre

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Kindergarten im Umbruch

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Umzug ins neue Gebäude

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Kindergarten platzt aus allen Nähten

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Ein neuer Name für den Kindergarten

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Vision wird Realität: Kinderhaus Arche Noah

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Pädagogik früher

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Interview mit Tante Rosa

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Pädagogik heute

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Erinnerungen

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Eckdaten aus 50 Jahren Kindergarten

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2012: Ein Tag im Kindergarten

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Personal

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Unterstützer der 50-Jahr-Feier

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Geburtstagsgrüße vom Herrn Pfarrer Der Kindergarten Schnaitsee feiert heuer seinen 50. Geburtstag. In großer Dankbarkeit feiern wir zusammen – Groß und Klein – diesen runden Geburtstag. Der damalige Pfarrer Kaspar Wolff hat im Jahre 1957 dazu den Grundstein gelegt. Mit großem persönlichem Einsatz und Engagement von Pfr.Wolff wurde im Jahre 1957 in Schnaitsee ein Jugend- und Pfarrhaus errichtet. Schon wenige Zeit später, im Jahr 1962, gestaltete man das Jugendhaus in einen Kindergarten um. Ein Kindergarten auf dem Land war zur damaligen Zeit etwas Besonderes, eine Rarität. 40 Kinder konnten in der Anfangszeit des Kindergartens auf Anhieb betreut werden. Die starke Nachfrage nach Kindergartenplätzen machte 1985 einen Kindergartenneubau notwendig. Das neue Kindergartengebäude umfasste nun ca. 3.000 Quadratmeter. Die künstlich angelegten Hügellandschaften im Gartenbereich fügen sich seitdem gut in das gesamte Ortsbild von Schnaitsee ein. Mit dem Einzug ins neue Heim konnten nunmehr 70 Kinder betreut werden. Aber bereits kurze Zeit später zeigte sich, dass auch der Neubau für die rund 100 erforderliche Kindergartenplätze nicht mehr ausreichte. Und so kam es dann zum Erweiterungsbau, der über einen Verbindungseingang vom Altbau her erreichbar ist. Ob und wie lange der jetzige Kindergartenkomplex den Nachfragen und Wünschen entspricht, wird die Zukunft zeigen. Froh und dankbar sollten wir sein, dass wir insgesamt einen so wunderbaren, bestens ausgestatteten und von der Lage her einmaligen Kindergarten haben. Hier können die Kinder spielerisch und auf vielerlei Art und Weise die verschiedensten Kenntnisse und Fertigkeiten erwerben. Die katholischen Kindergärten wollen die Familien bei ihrer Erziehungsverantwortung unterstützen und begleiten. Ganz wichtig ist uns, dass die Kinder durch unsere Angebote im Kindergarten in das kirchliche, religiöse Leben hineinwachsen. Durch unser Tun sollten sie unseren Gott immer besser verstehen und kennenlernen. An uns Erwachsenen sollen die Kinder spüren, dass uns selber der Glaube etwas Kostbares und Wertvolles ist, der uns im Leben trägt und hält. Zur ganzheitlichen, elementaren Persönlichkeitsbildung im Kindergarten gehört also für uns selbstverständlich auch die religiöse (Weiter-)Erziehung dazu. Ich hoffe und wünsche mir, dass sich die Kinder im Kindergarten weiterhin stets wohlfühlen und gerne hierher kommen. Außerdem wünsche ich mir im Interesse und zum Wohle unserer Kinder eine allzeit gute Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal, dem Elternbeirat und den Eltern.

Pfarrer Georg Schinagl

öffentlichkeitsarbeit print & web Öffnungszeiten: Di. - Mi.: 9.00 - 18.00 Do. - Fr.: 9.00 - 19.00 Sa.: 9.00 - 14.00 Tel. 08074 / 917146 - Marktplatz 6 - 83530 Schnaitsee

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Geburtstagsgrüße vom Herrn Bürgermeister 50 Jahre Kindergarten Schnaitsee – das ist ein Grund zum Feiern, aber auch um Rückschau zu halten. In dieser Zeit hat sich ein großer gesellschaftlicher Wandel vollzogen, und der Kindergarten wurde Pflichtaufgabe für die Gemeinden und ein fester Bestandteil der Kindererziehung. In der Gemeinde Schnaitsee blieb die Trägerschaft des Kindergartens bei der katholischen Kirche, und die Gemeinde beteiligte sich mit entsprechenden Baukostenzuschüssen und trägt auch das Betriebskostendefizit. Die bewährte Trägerschaft wurde erweitert. Der Kindergarten übernahm die Kinderkrippe und die Mittags- und Hausaufgabenbetreuung in der Grund- und Mittelschule Schnaitsee. Damit hat der Kindergarten eine lückenlose Verbindung zur Schule, die bestens funktioniert. Ich möchte mich an dieser Stelle für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit bei Herrn Pfarrer Georg Schinagl, der Kindergartenleitung, den Verantwortlichen der Pfarrei und der Schulleitung bedanken. Wir werden diese gute Arbeit sicher weiterführen zum Wohle unserer Kinder mit den Familien. Ich gratuliere dem Kindergarten zum 50. Geburtstag und wünsche eine gute Zukunft.

Vitus Pichler 1. Bürgermeister

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Chronik

Im so genannten Erntekindergarten betreute Aloisia Schäffler, Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters, die Kinder.

Die Entstehungsgeschichte des Schnaitseer Kindergartens

Die kleine Katharina erklärt das Leben: „Erst geht man in den Kindergarten und dann in die Schule, danach wird man Mama, dann Oma. Und dann geht einem die Luft aus.“

Den ersten „Kindergarten“ in Schnaitsee gab es bereits während des Zweiten Weltkrieges. Dieser wurde von der NSDAP organisiert und war im jetzigen Schuhgeschäft Pimpl untergebracht. Aloisia Schäffler, Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters, betreute das ganze Jahr über die Kinder. Nach Kriegsende gab es diesen Kindergarten nicht mehr. Als Pfarrer Kasper Wolff (* 5. April 1897, † 19.Oktober 1989) im Jahr 1953 von Schonstett nach Schnaitsee versetzt wurde, war es eines seiner vordringlichsten Anliegen, der katholischen Jugend ein Heim zu geben. Zunächst wurde in einer freien Wohnung im Benefiztum für junge Menschen ein Raum gewonnen, der aber bald wieder aufgegeben werden mußte, wie später ebenso die Zimmer im Mesnerhaus. Das Wohnungsamt hatte in beiden Fällen über die Räume verfügt. Um diesem Misstand ein Ende zu setzen, entschloss sich Pfarrer Wolff zum Bau eines Heimes für die Jugend. Mit einem Kostenaufwand von nicht weniger als 70.000 DM entstand 1957/58 ein Jugendhaus. Im Obergeschoss befand sich ein schöner, großer Saal, der sich hervorragend für Theateraufführungen und Veranstaltungen eignete; sowie ein Gruppenraum für die Jugend. Im Untergeschoss war der Kindergarten untergebracht, der am 15.Mai 1962 seine Arbeit mit 35 Kindern begann. So entstand der erste Kindergarten imUmkreis.

Im Untergeschoss des von Pfarrer Wolff initiierten Jugendhauses war einer der ersten Kindergärten der Region untergebracht.

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Chronik

Die ersten zehn Jahre des Schnaitseer Kindergartens Aufgenommen wurden Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Der Kindergarten öffnete seine Pforten durchgehend von 8.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Einige wenige Kinder waren zwar nur halbtags da, dafür zählte man 1962 18 Kinder, die auch während der Mittagszeit von ihren Eltern nicht abgeholt werden konnten. Da dies der einzige Kindergarten im Umkreis war, besuchten ihn auch Kinder aus Emertsham, Peterskirchen, Frabertsham, Albertaich und Waldhausen. Als erste Kindergärtnerin wurde Fräulein Weingärtner aus Waldhausen angestellt. Dies war die erste Anstellung der erst 21-jährigen Kindergärtnerin. Anfangs hatte sie nur zeitweise Unterstützung durch Praktikanten. Rosa Weingärtner In den ersten Jahren war „Fräulein Rosa“ alleine für alle Kinder verantwortlich. Das Mittagessen musste sie im benachbarten Pfarrhof holen. In dieser Zeit waren die Kinder alleine. Erst einige Jahre später erhielt sie Unterstützung durch eine eigene Köchin. Frau Kästner, eine Flüchtlingsfrau, kochte im Kindergarten für nur 30 Pfennig ein komplettes Mittagsessen: Suppe, Hauptmahlzeit und Nachspeise. Nach dem Mittagessen war Mittagsruhe. Für die Kinder wurden dünne Matratzen mit einer leichten Zudecke auf dem Boden ausgebreitet und auf diesen mussten sie ruhen. Während der Mittagsruhe von 12 bis 14 Uhr hatte Frau Weingärtner frei – währenddessen betreute und beaufsichtigte Frau Kästner die Kinder. Nach Frau Kästner haben die jeweiligen Pfarrhaushälterinnen das Mittagessen für den Kindergarten gekocht. Beheizt wurde der Kindergarten mit Holz und Koks. Herr Pfarrer Wolff hatte in der Früh das Feuer im Keller entfacht und Frau Weingärtner musste anschließend selbst weiterheizen. Es gab einen Gruppenraum und zwei Toiletten. Das Kindergartengelände bestand anfangs nur aus einer Wiese. Herr Pfarrer Wolff zäunte das Grundstück dann eigenhändig ein. Der ortsansässige Schmied Löw spendierte ein selbstgebautes Klettergerüst – das erste Spielgerät im Garten.

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Chronik

Der Kindergarten im Umbruch 1972 wurde der Ganztagskindergarten abgeschafft. Nun wurden die Kinder halbtags betreut. Erst 1975 bekam Fräulein Rosa Unterstützung durch die Kinderpflegerin Sieglinde Schattenhofer, die bis 1980 mitarbeitete. Beate Jägermüller übernahm die Stelle, als Frau Schattenhofer heiratete. In den darauffolgenden Jahren nahm die Anzahl der Kinder stetig zu, so dass der Kindergarten bald zu klein wurde. Nachdem das neue Pfarrheim in Schnaitsee 1981 bezugsfertig war, wurden die Jugendräume im ersten Stock frei und konnten vom Kindergarten mitgenutzt werden. Nun stand dem damals eingruppigen Kindergarten das ganze ehemalige Jugendheim zur Verfügung. Dieses Gebäude entsprach jedoch nicht den gesetzlich geforderten Voraussetzungen, so dass das Landratsamt Traunstein 1982/83 dem katholischen Kindergarten nur noch eine vorläufige Anerkennung erteilte. Ein neuer Kindergarten musste gebaut werden. Das bestehende Jugendheim wurde abgerissen und auf dieser Stelle entstand unser jetziger Kindergarten. Während der gesamten Bauzeit bis 1986 zogen die mittlerweile zwei Gruppen in das Kellergeschoss des Pfarrhauses.

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Lea rennt nach der Brotzeit mit weit aufgerissenem Mund zur Erzieherin. Auf die Frage, was denn los sei, meint Lea: „Do is a Zahn, der war do no nia do!“

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Chronik

Das neue Gebäude wurde am 4. Oktober 1987 eingeweiht.

Umzug ins neue Kindergartengebäude Am 22. September 1986 war es nun endlich so weit, der neue Kindergarten war bezugsfertig. Die Trägerschaft übernahm wieder die Katholische Kirche, die auch das ehemalige Grundstück wieder zur Verfügung gestellt hatte. Als neuer Hausherr fungierte nun Pfarrer Georg Pitzl. Bei der Einweihung des neuen Kindergartens war der ehemalige Bau- und Hausherr des Jugendhauses, Herr Pfarrer Wolff, selbstverständlich anwesend. Die Gemeinde Schnaitsee mit Bürgermeister Bernhard Thaler investierte 220.000 DM in den Neubau. Die allseits beliebte Tante Rosa, Rosa Weingärtner, übernahm stolz die Leitung es Kindergartens. Zum zweiten Mal bezog sie mit „ihren“ Kindern ein neues Kindergartengebäude. Dieses entsprach voll und ganz den gesetzlichen Anforderungen. 47 Kinder besuchten den Kindergarten am Vormittag und ca. 30 Kinder am Nachmittag. Unterstützt wurde Frau Weingärtner bei der Betreuung der Kinder von der Erzieherin Waltraut Seisreiner, der Kinderpflegerin Beate Jägermüller und von einer Vorpraktikantin. Anna-Lena sorgt sich ums Wohlergehen ihrer Erzieherin: „Wenn du des trinkst, dann werst fei verkrankt!“

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Der Kindergarten war jetzt von 8 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 16.30 Uhr geöffnet. Eine Mittagsbetreuung gab es nicht mehr. 1987 wurde die Außenanlage fertiggestellt. Damit stand den Kindern nun auch ein sehr großzügiger Garten zur Verfügung. Nach 28 Jahren ging Rosa Weingärtner 1990 in den wohlverdienten Ruhestand. Als erste „Kindegärtnerin“ in Schnaitsee wird sie vielen als „Tante Rosa“ in Erinnerung bleiben.

Rosa Weingärtner

Als Kindergarten-Leiterin folgte nun Judith Weber. Am 1. Mai 1990 nahm Erzieherin Iris Gerstel ihre Arbeit in Schnaitsee auf. Das neue Gebäude war bald wieder zu klein – der Kindergarten sollte erneut erweitert werden. Waldhausens und Harpfings Bürger machten sich dafür stark, in ihren Orten Kindergärten zu eröffnen, und gründeten einen Kindergartenförderverein, der noch heute als Kinder- und Jugendförderverein besteht. 1991 musste eine Gruppe aus Platznöten ausgelagert werden. Wieder werden die Räume im Pfarrhauskeller als „Notgruppe“ genutzt. In diesem Jahr gab bereits vier Vormittags- und zwei Nachmittagsgruppen. Der Kindergarten zählte zu den größten Landkindergärten im ganzen Landkreis Traunstein. Neue Kindergartenplätze zu schaffen ist 1992 eine der dringendsten Aufgaben in Schnaitsee. Im Dezember wurde im Gemeinderat mit knapper Mehrheit beschlossen, erst in Waldhausen einen Kindergarten zu errichten und anschließend den Bestehenden in Schnaitsee zu erweitern.


Kindergarten platzt schon wieder aus allen Nähten Nachdem das Erzbischöfliche Ordinariat die Bereitschaft angedeutet hatte, eine dritte Gruppe in Schnaitsee durch einen Anbau in kirchlicher Trägerschaft zu genehmigen, war eine neue Sachlage entstanden und damit hatte sich der Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Vitus Pichler auseinanderzusetzen. Es gab bereits eine Kostenermittlung mit 750.000 Mark ohne Erschließung für Waldhausen und 690.000 Mark für Schnaitsee. Hier können die Außenanlagen des jetzigen Kindergartens mitbenutzt werden. In Schnaitsee war eine Realisierung rascher möglich; außerdem stand hier eine zweck- und ortsgebundene 100.000-Mark-Spende von Horst Klein zur Verfügung. Beate Altenweger übernahm 1993 die Kindergartenleitung. Als Träger fungierte in diesem Jahr Pfarrer Otto Stangl, der die Nachfolge von Pfarrer Pitzl angetreten hatte. Mittlerweile stand fest, dass an das Gebäude in Schnaitsee für eine Gruppe angebaut werden sollte. Zu der Zeit befand sich eine Gruppe im Pfarrhaus und eine weitere im Turnraum des Kindergartens. Das bedeutete, das Haus würde selbst nach dem Anbau noch nicht genug Platz bieten, um vier Vormittagsgruppen unterbringen zu können. Die „Notgruppe“ im Pfarrhaus sollte laut Vertrag auch nach Fertigstellung des Anbaus noch ein weiteres Jahr in dieser Form bestehen. Die Gemeinde musste jedoch dazu Stellung beziehen und für die Schaffung weiterer Kindergartenplätze sorgen. Dabei blieb offen, ob in Waldhausen ein Neubau entstehen oder das alte Schulhaus umfunktioniert werden sollte. Für das neue Kindergartenjahr wurden in Schnaitsee 95 Kinder angemeldet.

Chronik Eckdaten aus 50 Jahren Kindergarten

In den letzten 50 Jahren wurden • 2.000 kg Kleber verklebt • 1.800 Kinder vom Kindergarten in die Schule entlassen • 3.700 Geburtstagskuchen verzehrt • 15.000 Pflaster verbraucht • 11.250 Mal die Haustür aufgesperrt • 11.750 Geschichten vorgelesen • 12.000 Beulen gekühlt • 50.000 Mal laufende Nasen geputzt • 1.762.500 Malblätter bemalt • 42.187.500 Mal die Hand gegeben und „Griaß di“ gesagt • und Iris hat in den letzten 22 Jahren fast fünf Mal die Erde umrundet, um in die Arche Noah zu fahren.

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Wir gratulieren dem Kindergarten Arche Noah zum 50-jährigen Bestehen und wünschen für die nächsten 50 Jahre viel Glück! 9


Chronik

Stuhlkreis nach den Weihnachtsferien. Die Erzieherin liest ein Rätsel über die vier Jahreszeiten vor. Die Frage: „Wie heißen die vier Brüder?“ Darauf Hannes, der interessiert zugehört hat: „Des san de vier Heiligen drei Könige!“

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Kindergarten bekommt neuen Namen: „Arche Noah“ Im Juni 1994 war es endlich soweit! Die Bauarbeiten zum langersehnten Anbau in Schnaitsee konnten beginnen. Wegen den Umbauarbeiten zog die „Wölkchengruppe“ für zwei Monate ins Pfarrhaus. Somit waren dort für kurze Zeit sogar zwei Gruppen untergebracht. Am 25. März 1995 war der große Moment gekommen: Der Pavillion war endlich fertig und konnte bezogen werden. Die Einweihung übernahm bereits unser jetziger Pfarrer Georg Schinagl, der seit September 1994 für den Kindergarten verantwortlich ist. Kinder und Erzieher genossen nach langer Zeit auf beengtem Raum den Neubau und das neue Platzangebot. Der Turnraum steht jetzt wieder allen Gruppen zur Verfügung. Birgit Reiff übernahm 1996 die Kindergartenleitung. In diesem Jahr feierte das Haus ein Namensfest. Aus dem Kindergarten „Mariä Himmelfahrt“ wurde der Kindergarten „Arche Noah“. 1997 übernahm Evelyn Ober für zwei Jahre die Leitung der Arche. Martina Bernauer war bereits als Erzieherin angestellt. Sie wurde 2000 Leiterin der Arche Noah – und blieb nach Rosa Weingärtner bis jetzt am längsten im Amt. 2001 wurde Beate Jägermüller für 20 Jahre im Kindergarten Schnaitsee geehrt – so lange hatte noch niemand der Arche Noah die Treue gehalten. Die Bauarbeiten gingen weiter: 2002 wurde auf der Westseite des Hauses ein Notausgang gebaut. Ansonsten hätte der Musikraum im Keller nicht mehr genutzt werden dürfen. In den folgenden Jahren gingen die Kinderzahlen kontinuierlich leicht zurück, so dass eine Nachmittagsgruppe geschlossen werden musste. Ab 2005/06 gab es nur noch drei Vormittagsgruppen und eine Nachmittagsgruppe. Allerdings merkte man auch in Schnaitsee, dass sich die Ansprüche an die Kinderbetreuung änderten. Immer lauter wird der Ruf nach Betreuung von Schulkindern und Kindern unter drei Jahren. Bereits 2007 legte Martina Rockel in einer Gemeinderatssitzung ihre Vision von einem „Kinderhaus“ dar. Kinder vom Krippenalter bis zur Mittagsbetreuung sollten in einem großem Haus betreut werden. Allerdings blieb das – noch – Zukunftsmusik. 2008 ging Martina Rockel in die Babypause. Neue Leiterin wurde Sabine Wimmer. Kinderpflegerin Anni Obermaier wurde für 20 Jahre im Kindergarten Schnaitsee geehrt. Nachdem die Nachfrage nach Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung für Schulkinder weiter stieg, eröffnete die Arbeiterwohlfahrt AWO in der Schule eine Nachmittagsbetreuung für Kinder ab der vierten Klasse. Die Klassen 1 bis 3 wurden weiterhin im Kindergarten betreut. In diesem Jahr besuchten uns am Nachmittag vier Schulkinder. Nach nur einem Jahr zog sich die AWO aber zurück. Die Schülerbetreuung lief ab sofort unter der Trägerschaft der Kirche, die Leitung übernahm der Kindergarten. Alexandra Freund und Daniela Obermayer wurden als pädagogische Fachkräfte angestellt. Der Hort entstand und unsere „Arche Noah“ erweiterte sich auf die Schule. Die Arche war in die Jahre gekommen, vieles war mittlerweile sanierungsbedürftig. Das Klettergerüst im Garten musste entfernt werden. Dank der Spendenbereitschaft einiger Schnaitseer Firmen und der tatkräftigen Unterstützung des Burschenvereins beim Aufbau wurde es durch ein Neues ersetzt. Das war nur der Anfang einer ganzen Reihe von Sanierungen. Begünstigt durchs Konjunkturprogramm zur energetischen Sanierung wurde der gesamte Altbau des Kindergartens den neuesten energetischen Standards angepasst. Während der Bauphase zog die Bärengruppe in den Turnraum im Keller und die Mäusegruppe fand Quartier im Café Epsilon im Pfarrheim. Iris Gerstel wurde 2010 für 20 Jahre Kindergartenzugehörigkeit geehrt.


Chronik

Vision wird Realität: Das Kinderhaus Arche Noah Eingehend diskutiert wurde im März 2010 in der Gemeinderatssitzung die Schaffung einer Kinderkrippe in Schnaitsee. Nach dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz muss die Gemeinde ein ausreichendes Kinderbetreuungsangebot sicherstellen. Der Bedarf für Kinder unter drei Jahren konnte bisher vom Kindergartenpersonal bewältigt werden: Vormittags wurden vier, nachmittags fünf Kinder unter drei Jahren betreut. Eine Umfrage der Gemeinde ergab aber für 2010/2011 bereits einen Bedarf für 15 Kinder. Diesen konnte der Kindergarten nicht mehr abdecken, zumal die Kindergartenanmeldungen anstiegen. Kindergarten und Pfarrkirchenstiftung erklärten sich bereit, die Trägerschaft für eine Kinderkrippe zu übernehmen. Bürgermeister Vitus Pichler regte an, auch in Hinblick auf den Erhalt der Gebäude Räume in der Schule zu nutzen. Nach einer halbjährigen Umbauphase wurde im April 2011 die neue Kinderkrippe „Kleine Igel“ in der Schule eingeweiht. Andrea Geier, Christa Stettner und Rita Kirmaier-Glier starteten mit neun Kindern ins erste Krippenjahr. Bereits nach einigen Monaten waren alle zwölf Plätze belegt; im Herbst 2011 mussten wir sogar auf 14 Plätze erhöhen. Als vierte Zusatzkraft am Vormittag wurde Daniela Obermayer gewonnen, die am Nachmittag in der Hortbetreuung arbeitet. Nach kurzen Diskussionen mit dem Landratsamt über die Genehmigungen entstand in der Schule das „Kinderhaus Arche Noah“. Die Leitung übernahm der Kindergarten, so dass wir nun gemeinsam, Kindergarten, Krippe und Hort ein großes Haus für Kinder geworden sind. Mittlerweile betreuen wir in der gesamten Einrichtung 123 Kinder im Alter von einem bis 15 Jahren. 15 pädagogische Kräfte kümmern sich liebevoll um Betreuung und Bildung der Kinder. Die Zukunftsvision, das „Haus für Kinder“ ist wahr geworden. Juni 2012: Unser Kindergarten feiert sein 50-jähriges Bestehen. Die Kinderbetreuung hat in den Jahren seit Beginn dieser Einrichtung einen großen Wandel durchlaufen. Deutlich zu erkennen ist, dass Schnaitsee seit jeher eine Gemeinde ist, der die Kinderbetreuung sehr am Herzen liegt. Die katholische Kirche hat als Träger eine große Verantwortung für alle Alterstufen übernommen. Von null bis 16 Jahren werden Kinder in einem großen Haus betreut. Dieses Haus ist nicht länger eine Zukunftsvision, sondern Wirklichkeit geworden. Wir alle – Träger, Bürgermeister, Mitarbeiter/innen und Elternbeiräte –, die in den letzten 50 Jahren zu dieser Entwicklung beigetragen haben, können auf das Gesamtwerk „Kindergarten und Kinderhaus Arche Noah“ wirklich stolz sein und hoffen, dass noch viele Kinder eine glückliche Zeit in dieser Einrichtung verbringen dürfen.

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Streng, autoritär und wenig Spielsachen Vor 50 Jahren sah sich der Kindergarten als eine familienergänzende Einrichtung. In erster Linie besuchten Kinder einen Kindergarten, deren Mütter arbeiten mussten. Nicht selten wurden deswegen auch Kinder aufgenommen, die noch keine drei Jahre alt waren. Den Eltern war es vor allem wichtig, dass die Kinder gut betreut wurden. Die Zielsetzungen, die den Kindergarten heute kennzeichnen, spielten damals eine völlig untergeordnete Rolle. Die Erziehung der Kinder fand in der Familie statt. Für die Kinder gab es im Kindergarten einen einzigen großen Raum. Eine Trennung von Buben und Mädchen war durchaus üblich. Wenn es nur eine einzige Gruppe gab, waren hier Buben und Mädchen gemischt. Auch eine Altersmischung war gegeben. Die Kinder waren in der Regel in Ganztagsgruppen, gingen aber über Mittag nach Hause und kamen dann am Nachmittag wieder in den Kindergarten. Zeitweise gab es im Kindergarten eine Speisung. Die Freispielzeit muss man sich ganz anders vorstellen als heute: Vor 50 Jahren saßen alle Kinder am Tisch, meistens auf der Bank, in den „luxuriöseren“ Einrichtungen auf Stühlchen. Man konnte sich sein Spielzeug nicht selbst aussuchen, sondern bekam ein Schüsselchen mit Spielmaterial – Bausteine, Steckbausteine oder Legematerial – von der Kindergärtnerin zugeteilt. Kein Kind durfte während der Freispielzeit herumlaufen. Es wurde darauf geachtet, dass die Kinder nur leise miteinander sprachen. Der Erziehungsstil war sehr autoritär, was von den Eltern durchaus gewünscht war. Wurde es in der Gruppe zu laut, läutete die Kindergärtnerin mit einer Glocke und ermahnte die Kinder. Sie saß an ihrem Tisch. Wenn die Kinder etwas Schönes ge-

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Pädagogik früher baut, gesteckt oder gelegt hatten, durften sie es nach vorne bringen; bisweilen wurde das in einer Vitrineausgestellt. Aufräumen war vor 50 Jahren nicht problematisch. Jeder hatte ja nur ein Schälchen mit Spielmaterial – da ging das Wegräumen sehr schnell. Alle Kinder machten miteinander

Schnaitseer Kindergartengruppe von 1963. Brotzeit. Die Erzieherin legte großen Wert auf Tischmanieren. Die Teller wurden ausgeteilt und nach dem Frühstück in einer Schüssel abgespült. Nach dem Essen gingen alle Kinder gemeinsam auf die Toilette. Während des Vormittages durfte man nur im „Notfall“ austreten. Anschließend wurden die Kinder beschäftigt. Oft mussten sie dabei am Tisch sitzen bleiben. Manchmal wurde eine Gruppe zusammengeholt, denn Beschäftigungen wurden in erster Linie mit den Vorschulkindern gemacht. Sie sollten – das war ein wichtiges Ziel in der Kindergartenpädagogik – schulfähig gemacht werden, wobei Schulreife über Disziplin, Merkfähigkeit und Handfertigkeit definiert wurde. Gebastelt wurde nicht sehr viel. Es gab nicht genügend Material, und das was es gab, war sehr teuer und überschritt in der Regel die finanziellen Möglichkeiten. So wurden die Kinder mit Märchen, Geschichten, Gedichten, Finger- und Kreisspielen beschäftigt, wobei vor allem letztere sehr beliebt waren. Geburtstage wurden nicht gefeiert. Dennoch waren Feste im Laufe des Jahres wichtig; Weihnachten wurde groß gefeiert, mit Vorführungen für die Eltern. Die mussten natürlich perfekt sein. So passierte es, dass die Kinder bei schönstem Herbstwetter Winterlieder sangen. Am Nachmittag gingen die Kinder oft spazieren. Im Gänsemarsch ging‘s zum Spielplatz. Gern hielten sich die Kinder im Sandkasten auf. War das Wetter schlecht, verlief der Nachmittag wie der Vormittag, mit Spielen am Tisch und vielleicht ein paar Kreisspielen. (Quelle: Internet, Verfasser unbekannt)


Interview mit Tante Rosa

„Am Anfang war‘s nicht leicht, aber es war eine schöne Aufgabe“

Rosa Weingärtner war die erste Erzieherin und Kindergartenleiterin in Schnaitsee. Sie war von 1962 bis 1990 tätig. „Fräulein Rosa“ schildert Anni Obermaier in einem Interview die Anfänge unseres Kindergartens.

terin, ich könnte auch noch die Fenster nebenbei putzen! Aber das war mir dann doch zu viel. Einmal in der Woche wurde geputzt. Im ganzen Kindergarten hatten wir kein warmes Wasser.

Rosa, kannst Du Dich noch erinnern, wie das war, als Du 1962 im Kindergarten angefangen hast? Rosa: „Ja, sehr gut. Es war der 16. Mai 1962, da hat mich Pfarrer Wolff als Kindergärtnerin eingestellt. Ich hatte gerade die Schule in Landshut abgeschlossen, kaum praktische Erfahrung und dann gleich eine Gruppe von über 20 Kindern. Das Einzugsgebiet war sehr groß: Von Peterskirchen, Emertsham, Kienberg, Frabertsham, Waldhausen und von rund herum wurden Kinder in Schnaitsee aufgenommen.

Wie war es mit den Spielsachen? Rosa: „Wir hatten nicht viel Spielzeug. Ich musste ja alles vom Spielgeld kaufen. Es war kein Zaun um den Garten und in Eigeninitiative legten wir einen kleinen Sandkasten an. Wir machten aber öfters Wanderungen zum Wald oder zum See.“

Damals waren ja fast alle Kinder den ganzen Tag da. Wie war das mit dem Essen? Rosa: „Ein paar Mal musste ich das Mittagessen im Pfarrhof holen. Das kann man sich gar nicht mehr vorstellen. Die Kinder blieben allein, bis ich mit dem Essen kam. Später bekamen wir dann eine Köchin, die Frau Kästner. Wie waren Deine Arbeitszeiten? Rosa: „Sieben Jahre habe ich von früh bis abends durchgearbeitet, ohne Mittagspause. Da meinte die Pfarrhaushäl

Wann bekamst Du denn Unterstützung? Rosa: „Ab und zu hatte ich Praktikanten oder Praktikantinnen. 1976 bekam ich die erste Kinderpflegerin, Sieglinde Schattenhofer. Als die dann 1980 heiratete, kam Beate Jägermüller.“ Wie hast Du Deine Kindergartenzeit in Erinnerung behalten? Rosa: „Am Anfang war es keine leichte Zeit, und doch war es eine schöne Aufgabe, die ich gerne gemacht habe. Ich denke gerne zurück. Wenn irgendetwas über den Kindergarten in der Zeitung steht, interessiert es mich auch jetzt immer noch!“

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Das soziale Lernen steht im Fokus In den letzten 50 Jahren hat sich in der vorschulischen Bildungsarbeit in Deutschland stark verändert. Der Kindergarten genießt inzwischen einen ganz neuen Stellenwert. Mittlerweile ist es selbstverständlich, dass Kinder zwei oder mehrere Jahre in eine frühpädagogische Einrichtung gehen. Der Kindergarten ist eine familienergänzende Bildungseinrichtung, die dem Kind wichtige Grundlagen fürs Leben vermittelt, die es in der Familie nicht in diesen Umfang erhalten kann. Dabei steht das soziale Lernen im Fokus. Die Kinder sollen lernen, sich in der Gruppe zu behaupten und sich einzufügen. Umgangsformen, Regeln in der Gruppe, Selbstbestimmung, Kompromissfähigkeit und Teamfähigkeit werden hier bereits im Kindesalter vermittelt. Früher wurden die Kinder eher autoritär erzogen. Mittlerweile versucht man einen partnerschaftlichen Erziehungsstil zu finden, der es den Kindern ermöglicht selbstbestimmt zu lernen. Der Kindergartentag gliedert sich auf in Freispielzeit, gezielte Angebote, Kreis und Garten. Während der Freispiel-

Pädagogik heute zeit hat das Kind die Möglichkeit, sich Spielort, Spielzeug und Spielpartner frei zu wählen. Die Erzieherin ist dafür verantwortlich, dass der Raum nach den Bedürfnissen der Kinder vorbereitet ist. Während des Freispiels ist die Erzieherin beobachtend tätig. Gegebenenfalls leistet sie Hilfe bei Spielregeln, Konflikten oder Anliegen der Kinder. Das gezielte Angebot findet oft parallel zur Freispielzeit in Kleingruppen statt. Die zweite Erzieherin oder Kinderpflegerin nimmt, je nach Angebot, einen Teil der Gruppe mit. Angebote sind zum Beispiel Turnen, Basteln, Malen, Musik, Kochen, Vorschulblätter und Sprachförderung. Im Kreis trifft sich einmal täglich die gesamte Gruppe. Hier werden Geschichten oder Märchen erzählt, Kreisspiele gespielt, Gedichte oder Fingerspiele gelernt. Täglich ist ein anderes Kind zuständig für die Kreisrituale wie die Kinder zu zählen, das Begrüßungslied auszuwählen, den Kalender und die Wetteruhr einzustellen. Wenn es das Wetter zulässt, wird täglich in den Garten gegangen. Es bleibt den Kindern überlassen, wo sie spielen möchten. Es stehen Sandkästen, Klettermöglichkeiten,

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Verstecke, Sinnesecken Schaukeln und vieles mehr zur Verfügung. Im Sommer dient der Garten als erweiterter Gruppenraum und wird den ganzen Tag über mitgenutzt. Die Kinder genießen hier die große Freiheit, mit der sie ganz natürlich umzugehen lernen. In der Freispielzeit und in den gezielten Angeboten ist es uns sehr wichtig, die Bedürfnisse der Kinder aufzugreifen und sie am jeweiligen Entwicklungsstand abzuholen. Nur so ist es möglich, die Kinder optimal und kindgemäß in folgenden Bereichen zu fördern: • • • • • • • • • • •

soziale und emotionale Bildung und Erziehung sprachliche Bildung und Erziehung Umweltbildung und Erziehung ethische und religiöse Bildung und Erziehung mathematische Bildung und Erziehung naturwissenschaftliche und technische Bildung und Erziehung musikalische Bildung und Erziehung Bewegungserziehung Gesundheitserziehung Medienbildung und Erziehung vorschulische Bildung und Erziehung

Im Morgenkreis wird gezählt, gesungen, gelernt. Diese Bildungsziele sind seit 2005 im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) verankert – einer Art Lehrplan für Kindertagesstätten. Im Rahmen dessen geben wir den Kindern immer wieder bei Kinderkonferenzen die Möglichkeit, selbst den Kindergartenalltag mitzubestimmen. Das Kind soll selbstbestimmt sein Lernumfeld gestalten können, um sich optimal zu entwickeln. Trotz allem ist es uns sehr wichtig, die Kinder möglichst spielerisch in allen Bereichen zu fördern und ihnen eine gute Basis für das Leben mitzugeben. Die Kinder sollen immer noch die Möglichkeit haben, Kind zu sein.

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„Ich ging in den Kindergarten bereits während der Kriegsjahre um 1938. Ich besuchte ihn allerdings das ganze Jahr, nicht nur während der Erntezeit. Der Kindergarten wurde damals von der Partei organisiert, aber irgendwelche Nazi-Ideologien hat man uns nicht nahegebracht. Nach Kriegsende gab es dann auch diesen Kindergarten nicht mehr. Wir wurden von Aloisia Schäffler, der Tochter des damaligen Hauptlehrers und Chorleiters betreut. Wir waren im jetzigen Schuhladen Pimpl untergebracht. Ich kann mich an viele Spaziergänge erinnern, Spielzeug hatten wir kaum. Auf diesem alten Bild erkenne ich den späteren Pfarrer Josef Hamberger und seinen Bruder Martin, meinen bereits verstorbenen Bruder Franz und die HauerZwillinge. Josef Löw, Schmied (ca. 1938) „Wer nicht brav war, musste in einer dunklen Kammer schlafen. Auf dem Bild erkenne ich Christa Hopf und Frieda Pimpl. „Luise“ Aloisia Schäffler hat später in der Gemeinde gearbeitet.“ Thesa Niedermeier (ca. 1938) „Im Garten hatten wir ein grünes Gartenhaus, dort haben wir viel gespielt und Reigen getanzt. Luise spielte uns auch Kasperltheater vor, den Mauerdurchbruch dazu gibt es heute noch. Wir mussten die Hände auf den Tisch legen und ganz still sitzen. Wenn wir das schafften, gab es etwas Reis mit Himbeeren. Das war etwas ganz Ungewöhnliches und Köstliches zu damaliger Zeit. Ich kann mich auch daran erinnern, dass wir gebastelt haben, z. B. kleine Schachteln gefaltet haben.“ Frieda Pimpl (38-40)

Dem Kindergarten noch viel Glück für die nächsten 50 Jahre! „Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind.“

(George Bernard Shaw)

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Erinnerungen „Man war den ganzen Tag im KiGa, mittags schlief man auf aufklappbaren, geflochtenen Liegen mit karierten Bettdecken. Diese wurden im Gruppenraum aufgestellt. Frau Kästner war eine ganz liebe. Die Mutter von Tante Rosa hat auch manchmal mitgeholfen, auch mal geputzt. Pfarrer Wolff war oft da, es wurde gemeinsam gebetet. Einmal durften wir auch Pfr. Wolffs Bienenstock besichtigen. Der Pfarrgarten war damals ein reiner Gemüsegarten. Was die Kindergärtnerinnen sagten, war für uns Gesetz. Ein Diskutieren gab es nicht.“ Gabriele Sax (1962-64) „Ich habe Frau Kästner immer für eine Klosterschwester gehalten.“ Elfriede Brandl, geb. Dotzauer (1962-63) Mittags wurde „geschlafen“: Man musste sich hinlegen und ruhig sein, ob man nun schlief oder nicht. Und erstaunlicherweise funktionierte das auch. Wenn jemand meinte, er müsse Sparifankerl machen, wurde er kurz zurechtgewiesen, und schon war wieder Ruhe. Nach der Abschlussfeier von uns Vorschulkindern haben wir im Garten vor lauter Übermut einen Freund hochgehoben. Dabei habe ich mir einen Bruch zugezogen, und so endete diese Feier für mich im Krankenhaus. Thomas Schmidinger (1971-73)

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Ich kann mich an Pfr. Wolff in seiner Funktion als Hausmeister erinnern, mit langer Schürze über seinem Priestergewand am Reparieren, Schrauben und Bohren. So war der Pfarrer im Kindergarten immer präsent und wir haben sicher den einen oder anderen Segen abgekriegt. Ganz oft schauten wir auch im Pfarrhof vorbei, auch das Mittagessen wurde dort von uns selbst abgeholt. Betreuungszeiten musste man damals noch nicht buchen, es reichte, wenn man kurz vorher Bescheid sagte, ob man über Mittag bleiben wollte oder doch lieber nach Hause ging. Selbst als ich schon Schulkind war, ging ich nachmittags oft in den Kindergarten zum Spielen. Dann war man halt auch dabei, gar kein Problem. Wer mal nicht so „spurte“, musste halt mal in der Ecke stehen. Zu ganz besonderen Anlässen wurde im Garten eine hölzerne Rutsche aufgebaut. Durch einen Turm musste man hochklettern, man brauchte ein paar Erwachsene, um dieses Riesending überhaupt aufbauen zu können. Christine Schmidinger (1963-65) Ich kann mich an meinen ersten Kindergartentag erinnern, eine Kindergärtnerin saß am Tisch und hat mit den Kindern Tischspiele gespielt. Das fand ich so toll, dass ich meine Mutter gleich wieder heim schickte. Erwartungsvoll habe ich mich auch am zweiten Tag an diesen Tisch gesetzt, aber leider kam dieses Mal niemand, um mich zu unterhalten. So musste ich halt, schüchtern wie ich war, mir selbst etwas zu spielen suchen. Manchmal sind wir am Freitag Mittag mit dem großen Bus nach Waldhausen heim gefahren worden. Und ich kann mich an große Aufregung erinnern, als wir eine neue Rutsche aus Blech in den Garten bekamen. Eine Kindergärtnerin (nicht Tante Rosa) hat sie ausprobiert. Das Blech hat sich prompt verbogen, so dass der Schmied gleich wieder zum Ausbeulen anrücken musste. Andrea Lepschy (1978-79)

Ich wurde wohl täglich von Tante Rosa geschimpft, weil ich die Reifen nicht teilen wollte. Natürlich fühlte ich mich immer völlig zu unrecht vor Fräulein Rosa zitiert und an den Ohren gezogen. Alle anderen Kinder hatten wohl kein Verständnis dafür, dass ich allein alle 3 vorhandenen Autooder Bulldog-Reifen für mich beanspruchte. Die hab ich dann kräftezehrend auf den Hochstand gebracht und verteidigt (war doch so was wie ein Jagerstand/Baumhaus, oder?). Dafür musste ich eben laufend zum Rapport. Dann erinnere ich mich noch an die blaue Garten-Hutsche. Auf der ich immer schaukelte, bis ich abgeholt wurde. Anscheinend wurde ich öfter vergessen (hat aber kein bleibendes psychisches Trauma hinterlassen). Somit bin ich mit meiner Kindergarten-Freundin Roswitha immer zusammen zu Fräulein Rosa gegangen. Dann war da noch eine weitere junge Erzieherin, ich glaube, sie hieß Sieglinde. Die war brav und hat nicht an den Ohren gezogen. Allerdings haben wir Jungs dann natürlich auch nicht auf sie gehört. Martin Köhldorfner (1977-79) Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr so viel von der Kiga-Zeit, und wenn ich es vergleiche mit meiner Ausbildung, hat sich sehr viel verändert, es wird mehr von den Kids verlangt, die Vorschule ist anders. Wir hatten damals hauptsächlich Schwung-Übungen, jetzt lernen sie schon die Zahlen und Buchstaben im Kiga. Rita Kirmaier-Glier (1990-91) Ich kann mich am besten an mein letztes Sommerfest als Vorschulkind erinnern. Wir haben damals die Vogelhochzeit aufgeführt. Ich durfte den Pfarrer spielen, Regina Böhm war die Braut, Rupert Utz war der Bräutigam. Claudia Broich und Regina Köhldorfner spielten auf der Melodika dazu. Unsere Kostüme waren aus Krepppapier. Peter Lepschy (1975-77)

Viel Glück und viel Segen auf all Euren Wegen! Das wünschen den Kindern, den Eltern und dem Personal Familie Scherer & das ganze Frische-Team Raiffeisenstr. 2 83530 Schnaitsee Tel. 08074-9177-0

Herzog-Otto-Str. 11 83308 Trostberg Tel. 08621-508595-0

Sudetenstr. 1 83342 Tacherting Tel. 08621-646742

Augustinerstr. 1-3 83536 Gars am Inn Tel. 08073-91694-0

Trostbergerstr. 5 84549 Engelsberg Tel. 08634-9842-00

Marienstr. 15 83530 Waldhausen Tel. 08074-1618

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Ein 4- und ein 6-jähriges Mädchen zu interviewen ist wohl die Königsklasse des Journalismus. So kam dann auch prompt auf die Frage: „Was habt ihr denn heute gemacht im Kindergarten?“ die Antwort: „Gspuit!“. Aus großen Augen kann man den Vorwurf lesen: „Blöde Frage, war‘s das?“ Gut, Mama lässt nicht locker und nach langem Aus-derNase-ziehen hatte ich dann doch die folgende Schilderung von einem Kindergartentag: „Als wir heute früh in den Kindergarten gekommen sind, saß Iris schon am Tisch und hat mit einigen Kindern ein Vatertagsgeschenk gebastelt. Wir sind dann aber erst einmal in den Keller ins Bällebad. Vorher mussten wir natürlich unser Magnetfoto umkleben, damit die Kindergärtnerinnen wissen, wo wir sind. Dann sind wir Vorschulkinder ins Zahlenland gegangen. Später haben wir dann unseren Kreis gemacht. Da wird ein Kind ausgewählt, das muss dann verschiedene Aufgaben machen: Es muss schauen, wie das Wetter ist und den Wetterkalender einstellen. Dann muss es am Tageskalender nachschauen, welchen Wochentag wir haben, und dann sieht man auch, ob wir heute Vorschule haben oder Turnen oder in die Bücherei gehen. Außerdem muss das ausgewählte Kind zählen, wie viele Kinder da sind. Wir sind normalerweise 25 Kinder, also wir können schon ganz schön weit zählen. Wenn es weniger Kinder als 25 sind, zählen wir weiter und dann können wir ausrechnen, wie viele Kinder heute fehlen. Wenn man noch etwas schüchtern ist, ist es schon ganz schön schwierig, die Aufgaben vor allen Kindern zu machen.

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2012: Ein Tag im Kindergarten

Dann spielten wir das Spiel „Bello, dein Knochen ist weg“. Und gesungen haben wir natürlich auch. Iris hat uns dann noch erklärt, dass bald Vatertag ist. Dann haben wir noch ein Vatertagsgedicht geübt. Nach dem Kreis haben einige Kinder Brotzeit gemacht. Zurzeit kann man sich aussuchen, wann man essen will. Sonst essen wir immer gemeinsam. Am Donnerstag haben wir nachmittags Projektgruppe. Das ist nur für die Vorschulkinder, und da machen wir dann ganz tolle Sachen. Meistens basteln wir was. Wenn Birgit auf den Gong schlägt, wissen wir, dass es nun Mittagessen gibt. Dann gehen wir ins Mäusezimmer. Heute gab es Spätzle, Soße und Fleisch. Als Nachspeise gab es heute ,Boote‘, die sind aus Äpfeln geschnitten. Manchmal gibt es auch Süßigkeiten, aber wir haben ausgemacht, dass auch die Nachspeise gesund sein soll. Dann räumen wir unser Geschirr auf den Essenswagen zurück. Heute hat die Sonne gescheint, darum sind wir wieder rausgegangen. Draußen war eine Werkbank aufgestellt. Dann durften wir mit Laubsägen arbeiten, wir haben richtiges Holz gesägt, geschliffen und geleimt. Das werden nämlich Stifteköcher, die wir als Schulkinder dann brauchen. Heute sind viele schon ganz bald abgeholt worden, weil sie nämlich in den Schwimmkurs mussten. Sonst machen wir in der Projektgruppe manchmal Experimente, darum weiß ich auch schon, warum Schiffe schwimmen können, obwohl sie doch aus Eisen sind. Wir haben aber auch schon viel über Farben gelernt und eine Murmelbahn gebastelt. Auch einen Kreis machen wir nachmittags wieder, wir singen dabei was, und ein Kreisel zeigt uns an, welches Lied wir singen. Im Turnraum waren wir heute auch. Wir haben ,Schau nicht um, der Fuchs geht um‘ und ,Feuer, Wasser, Blitz‘ gespielt.“


Kindergarten Arche Noah Erzieherinnen

Kinderpflegerinnen

Rosa Weingärtner (1962-1990; Leitung) Waltraud Heinrichs (1987-1991) Heike Eichelmann-Schneider (1989-1992) Iris Gerstel (seit 1990) Judith Weber (1990-1992; Leitung) Evelyn Ober (1991-1999; Leitung ab 1997) Brigitte Bernath (1992-1993) Beate Altenweger (1992-1995; Leitung) Käthe Seehars (1993-1997) Eva Maria Eisenhut (1995-1996) Birgit Reif (1995-1997; Leitung) Gertraud Betz (1996-1997) Martina Pichler (seit 1997) Martina Rockel (seit 1997; Leitung ab 1999; in EZ) Helga Ströber (1997-2004) Christine Obermeier (2004-2005) Barbara Tikovsky (2004-2006) Sandra Moll (2006-2008) Sabine Wimmer (seit 2008; Leitung) Karin Westner (seit 2008; in EZ) Tanja Linau (seit 2012)

Beate Jägermüller (1981-2006) Anni Obermaier (seit 1989) Evi Linner (1990-1994) Anna Eckert (1992-1994) Mechthild Liegl (seit 1995; in EZ) Karin Westner (1995-1996) Anita Zacher (1996-2000) Christine Ortner (2001-2003) Anneliese Böhm (2003-2005) Birgit Hell (seit 2004) Anne Schmitt (2006-2007) Sabine Harrecker (2007-2012)

Träger Pfarrer Kasper Wolf (1962-1986) Pfarrer Georg Pitzl (1986-1993) Pfarrer Otto Stangl (1993-1995) Pfarrer Georg Schinagl (seit 1995)

Kinderhaus

unter der Leitung des Kindergartens

Schulkinderbetreuung Alexandra Freund (seit 2010; Erzieherin) Dani Obermayr (seit 2010; Kinderpflegerin)

Personal Azubis Regina Mittermaier (1996-1997) Martina Pichler (1996-1997) Klaus Huber (1999-2000) Sylvia Kastner (2000-2001) Andrea Hugnagl (2001-2002) Angelika Schadhauser (2003-2004) Sandra Moll (2004-2005) Lena Niggl (2005-2006) Lisa Maria Spatzl (2006-2007) Denise Pecher (2007-2008) Christine Irl (2008-2009) Andrea Geier (2009-2010) Martina Stettner (2010-2011) Angelika Ederer (2011-2012) Verena Mödl (2011-2012)

Krippe Andrea Geier (seit 2010; Erzieherin) Christa Stettner (seit 2011; Kinderpflegerin) Rita Kirmaier (seit 2011; Kinderpflegerin) Dani Obermayr (seit 2011; Kinderpflegerin)

Adelholzener Alpenquelle • Atmosphair - Rita‘s Haarstudio Autohaus Reisinger • Badria • BayWa Gars Betreuungszentrum Attl • Billi-Bolli Kindermöbel Ottenhofen Böhm/Traunthaler • Büromaschinen Pöhmerer Busunternehmen Hans Gmeindl • Claas Landmaschinen Töging Die Brille Optiker Wasserburg • Elektro Randlinger Elektro Technik Erdlen • Elektroanlagen Lepschy EP Wasserburg • Erdinger Therme • F&W Mediencenter Fabula Buchhandlung Wasserburg • Fossil Wasserburg Fotostudio Klaus Stelzner Trostberg • Freizeitpark Ruhpolding • Garten und Landschaftsbau Peter Jell Gärtnerei Christ • Gewandhaus Gruber Wasserburg • Geyer Holz • Göpfert Haushaltswaren Wasserburg Großmarkt Singer Wasserburg • Hauer Opel • Haustechnik H. Schober • Hinterberger Geschenkartikel Wasserburg HKD Peter Lepschy • Holzinsel Speilwaren Wasserburg • Innkaufhaus Wasserburg • Inn-Salzach Klinikum • Jako-o Kaffeekanne Obing • Kaffeerösterei Klaus Rechenauer Wasserburg • Köhldorfner Holzbau • Kraus • La Pasteria Landmaschinen Gruber Peterskirchen • Lohnunternehmen Stocker • Mahas Lagerhaus Schnaitsee Märchen Erlebnispark Marquartstein • Marien Apotheke Wasserburg • McDonald Rosenheim • Mörtl Fahrzeughaus MyToys • Oberreith Freizeitpark • Pizzeria Schnaitsee • Pizzeria Giovanni Obing • Playmobil Praxis für Massage und Sportphysiotherapie Nadine Weidinger • Pressebüro Falkinger • Radl-Stub‘n Biberger Roland Liegl Wohnträume • Ruepp Juwelier • S.A.G.E Gerüstbau GmbH • Salzbergwerk Berchtesgaden San Marco Wasserburg • Schaumann Futtermittel • Scherer‘s tägliche Frische • Schlossbrauerei Stein Naruemon Schöpke • Schreinerei Philipp Obermaier • Schreinerei Plank • Schreinerei Toni Poschner • Selecta Seebad Schnaitsee • Siegsdorfer Petrusquelle • Sonnen Apotheke Schnaitsee • Sparkasse • Spielwaren Fuchs Sport Wagner - Udo Verbega • Taverna Italiana • TS-Ballonfahrten-Team • Uni Photo Wasserburg Vicino • Vom Fass Wasserburg • Wasserburger Bücherstube • Wasserburger Geschenkestüberl Weko Möbelhaus Rosenheim • Karin Westner • Windbeutelgräfin Ruhpolding • Wirt z‘Schnaitsee und natürlich der Elternbeirat des Kindergartens Arche Noah

Unterstützer der 50-Jahr-Feier

Vielen, vielen Dank!

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Festschrift Arche Noah  

Festschrift zum 50-jährigen Bestehen des Kindergartens Arche Noah in Schnaitsee

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