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GIMP, Firefox, Marble, Gallium3D, BenNanoNote und die Welt hinter dem Spiegel, Andreas Posur Vorwort Diese Anneinanderreihung diverser Begriffe liegt in chronologischer Reihenfolge vor. Die allermeisten von ihnen (werte Leser) dürften die wenigsten Begriffe in dieser Liste in Beziehung setzen können (ausser der Chronologie, die ich schon erwähnte). Nicht nur die zeitliche Reihenfolge ist Teil des Ganzen, auch andere Begebenheiten spielen hiebei eine Rolle. Was also ist das: der Spiegel? Nun kurz gesagt, alles was uns daran hindert die Welt erblicken(oder anders erfassen zu können). Ein besseres Wort wäre meines Erachtens der menschliche Horziont. Ganz speziell soll hier nun also der oft vernachlässigte Horizont in der verwendeten Computer Hardware/Software angesprochen werden. Die Welt kennt eigentlich nur eine Computersoftware: Windows. Das ist aber so grundlegend falsch, so wie es ja auch nicht nur den Personal Computer als Rechenknecht in die Milliarden Haushalte getragen hat, sondern auch noch z.B den Apple Macintosh Computer (der wirklich nach einer schottischen Apfelsorte genannt wurde) und noch eine ganze andere Welt zu entdecken. Warum soll ich was entdecken?, ich brauche mein Gerät zum arbeiten zu nichts weiter und wenn es nicht das tut was es soll, bringe ich es wieder zurück und das Unternehmen kann sich auf was gefasst machen... Warum diese Einstellung nicht zielführend (gar contraproduktiv) ist, dazu später mehr. Die allermeisten Menschen werden auch dieses Buch nicht sofort verstehen, ich habe es selber jahrelang nicht verstanden und stehe auch jetzt noch am Anfang. Dieses Buch welches den Titel trägt: die Kathedrale und der Bazaar...geschrieben von einem Eric Raymond (Wer ist denn das schon wieder...?) In diesem Buch geht es unter anderem um die Entwicklungsmodelle von Software und genau auf den Schultern dieser Art von Riesen stehen auch diese Art von Zeilen, welche ich gerne an meine wertgeschätzten Leser weitergeben möchte. Ebenfalls werden die Probleme angesprochen werden, welche sich mit dem Entdecken von neuen Welten auftun. In diesem Sinne wünsche ich allen "Entdeckern eine gute Reise und viele schöne Erlebnisse am Rand dieses Weges..... (von Vorteil: ein Computer, um alles ausprobieren zu können) Andreas Posur (Gründer des World Of Kyeldon Projekts)


1. Start Da dieser Ansatz Sie werte(r) Leser/in mitnehmen soll auf eine weite Reise ist es notwendig dies in Etappen zu tun. Daher werde ich versuchen so nahe wie möglich an bekannten Terrain für das Erste zu bleiben. Anfangen werde ich mit dem was sie vlt. schon mal gehört haben: die Begriffe "Open Office" und Firefox. Wenn es ein Programm für Büros auf der Welt gibt dann, ist dies nach reinen Installationszahlen die (kommerzielle) Bürosuite der Firma aus Redmond und wenn sich nun ganz normale Internetnutzer ins "Internet" gehen möchten, so tun sie das meistens mit dem Anzeigeprogramm des Marktführers. Wenn es ein Programm für Werbeagenturen auf der Welt gibt, ist dies den reinen Installationszahlen der Fotoladen einer bestimmten nicht näher genannten Firma (die so heisst, wie ein Backstein) und wenn diese Menschen ins Internet gehen möchten, so tun sie das meistens mit einem Programm das so heisst, wie etwas, was man in Afrika (für recht viel Geld mit wilden Tieren machen kann). Gibt es also noch andere Typen von Menschen die Computer kaufen, aber nicht schwerarbeitende Privatleute oder gar Werbeagenturen sind? Und wenn ja warum geht mich das etwas an? Es beginnt mal wieder alles mit dem "Internet" dem Netz welches mehrere Netze weltweit miteinander verbindet. Dieses "Netz" funktioniert völlig anders als sich die meisten privaten Computerkäufer oder Werbeagenturen vorstellen. Auch ich bin noch kein "ausgewiesener" Fachman, tatsächlich bin ich noch immer (vlt. für immer) am lernen, was die wunderbaren Möglichkeiten, aber auch die innewohnenden Gefahren der weltweiten Vernetzung für uns Menschen bedeuten. So wir haben allso ein Büroprogramm das 300 € ­ 1000€ kostet, eine Internetbetrachtungssoftware für geschenkt, eine Allround DTP­Grafik Lösung für Werbeagenturen auf einem völlig fremden "System" für mehrere 2000 € und zu guter letzt nun das Anzeigeprogramm für Internetseiten hierbei. Wenn man das Geld hat ist alles wunderbar und man/frau kann anfangen sich mit seinem Kauf oder seiner lizenzierten Software auseinander zu setzen. Nun haben aber leider weltweit sehr viele Menschen nicht die Möglichkeit ein kleines Vermögen für Softwarelizenzen auszugeben, und diese Menschen nutzen dann Software die aufgebrochen wurde und nun frei verteilt werden kann, (illegal natürlich) oder aber man erwirbt eine ältere (noch funktionierende Version) einer Software, die dann aber oft deutlich in Funktionalität eingeschränkt ist...schade nur, wenn noch nicht mal dafür Geld ausgegeben werden kann, heute wird es ja geradezu verlangt, dass man sich mit einer ordentlichen Bewerbung vorstellt um eine (der weniger werdenden) Vollzeitstellen zu erhalten. Diese Menschen werden eher früher oder auch später abgehängt werden, dies nennt man in Fachkreisen den "Digital Gap".


Was also machen? Nun ja: Viele Dinge, aber erst mal lesen: Es gibt sogenannte Ersatzprodukte, man muss ja nicht immer das Markenprodukt kaufen. Wenn gar kein Geld zur Verfügung steht wird es schwieriger. Aber selbst dort hat man inzwischen eine echte (immer besser werdende) Chance doch irgendwie an Software und damit zu seinem Recht auf Bildung zu kommen.... (was denken Sie denn, womit wir in Zukunft unsere Bildung beziehen werden?) Zu allererst heisst unser Alternativprodukt zu M.... O.... "Open Office.org" und stammt ursprünglich von der Hamburger Firma "Star Division" welche es irgendwann später an jene Firma welche ein Universitätsnetzwerk im Namen trägt verkauft wurde. (Welche dann wieder an eine andere Firma verkauft wurde, die so heißt wie eine Weissagung die ins Altgriechische übsetzt wurde.) Und schon das erste Wort "OPEN" hat hier eine ganz zentrale Bedeutung: Diese hat nämlich nicht nur die Programmlizenzen von Stardivision gekauft, sondern gleich die ganze Entwicklungsgrundlage mit. Und diese ist im Software­Geschäft mit Gold aufzuwiegen, da man die Möglichkeit hat, weitere Nutzungsmöglichkeiten einzubauen und damit weiter Geld zu verdienen. Und dann taten sie etwas, nachdem sie alles gekauft hatten, was damals fast nur Unverständnis hervorbrachte: sie gaben die Entwicklungsbasis ("Quellcode") aus der Hand, und anstatt damit etwas verdienen zu wollen, luden sie ihn ins weltweite Netz (www) hoch. Das dass aber ein äußerst cleverer Schachzug gewesen war, erkannten aber Anfangs nur wenige. Dafür war verantwortlich, das sich etwaige andere "Entscheider" nicht in diesen Welt(en) aus kannten/kennen von denen ich hier berichten möchte. Dort nämlich war es das sinnvollste von der Welt einfach den Code ins Netz zu stellen und Leute darauf aufmerksam zu machen, dass hier wieder ein Stück Software wäre, das sie von Fehlern befreien, verbessern, und wieder hochladen könnten. Warum sollten Menschen allen Ernstes so etwas machen? (Zumal sie dafür kein Geld bekamen). Je mehr Leute sich mit dem Code beschäftigten und ihn mit Argusaugen überprüften, desto sicherer wurde deren ferne Welt. (Auch bunter und hübscher ward sie später anzusehen). OpenOffice.org ist also eine M$ Alternative... gut worin liegen also die Hauptunterschiede? Zum einen schon mal im verwendeten Unterbau für das von der Netzwerkfirma aus dem sonnigen Kalifornien verwendete Office. Dies war nämlich dafür konzipiert worden, auf unterschiedlichsten Systemen zu laufen, allerdings signifikant (Am Anfang auf jeden Fall) langsamer und träger als die sonst preferierte Lösung zu laufen. Desweiteren gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Unterschieden, welche man fairerweise nennen sollte. Allerdings werde ich erst darauf eingehen, wenn ein paar weitere Begrifflichkeiten klar geworden sind. OpenOffice.org ist im Vergleich zu dem großen Konkurrenten (noch) verschwindend gering


Die Anzeigeprogramme für das weltweite Gewebe nennt man auch Internetbrowser: Jahrelang gingen die Kämpfe wer die Nutzer durch das Netz geleitet hin und her, Zu guter letzt gewann aber auch hier wieder der Marktführende "Riesentanker" das Rennen und begann zu jedem Computer (PC) auch seinen Internetbrowser mitzuliefern...(sehr zum missfallen der spärlich vorhanden Konkurrenz). In den allerletzten Zügen ihres selbstständigen Unternehmerlebens gaben Netcscape Communications Inc. den Quellcode ihres Browsers frei und von dort sollte ich eine Erfolgsgeschichte entwicklen, welche die (Softwarewelt) in ihrem Selbstverständnis erschütterte und anfangs den Namen "Phoenix" trug, (dummerweise aber den Namen ganz schnell wieder ändern musste). Die Rede ist von dem Senkrechtstarter, der Stand Januar 2010 alle Versionen des kommerziellen Anzeigeprogramms aus Redmond überholt hat. Und Stand August 2010 Konkurrenz von einem Browser (der nach einem Metall benannt wurde), bekommen hat. Firefox <­Phoenix <­ Mozilla <­ Netscape Communicator Über dieses tolle Werkzeug wurde schon einiges berichtet und ich will mich mal hinsichtlich der Geschichte mal zurückhalten und auf ein wunderbares frei (Lizenzen) erhältliches Werk (Netzfilm) der Entwickler werfen, die dem Rotfuchs das Leben eingehaucht hatten. Firefox ist sowohl auch Open Source als ebenfalls mit einer mächtigen Stiftung im Hintergrund ausgestattet, die den unzähligen wunderbaren Entwicklern den Rücken freihält. Die nächste Quelle für den massiven Erfolg und Aufschwung ist ebenso die Integration von einer Suchmaschine deren Erfinder ihre Firma nach einer unglaublich großen mathematischen Zahl benannt hatten. Firefox wird nicht nur von Entwicklern auf der ganzen Welt gepflegt, sondern es werden zum Beispiel Firmen gegründet die Firefox mit sogenannten "Erweiterungen" ausstatten und dann vielleicht mit dem Support für diese Erweiterungen ihre Gelder verdienen. Man kann jetzt schon erkennen, die Innovationsgeschwindigkeit ist einfach um ein Vielfaches höher als der Kollegen um den Geschäftsführer Steve Ballmer und auch Steve Jobs. Regelmäßig nun schon, kommt eine Entwicklung bei einer Open Source Kooperation zuerst, und irgendwann profitiert dann auch der letzte kommerzielle Anbieter. Und nicht nur die "normalen" Erweiterungen sind herausragend. Die Technologien anderer "Produkte" aus gleichem Hause ist meist hervorragend integriert und sorgen hierbei für ein weiteres Anschwellen des Entwicklungstempos. ca. 30 Millionen (freiwilliger) Firefox downloads gibt es mittlerweile und dies scheint erst der Anfang gewesen zu sein. Der Browser der bunten Firma mit der großen Zahl hat sich nun übrigens in Deutschland auf dem dritten Platz, überraschenderweise vor der Fima des Browsers mit den ganzen Werbeagenturen eingefunden. Das hat mich in der kurzen Zeit schon etwas überrascht. Also kurz zusammengefasst, wo bei Büroanwendungen noch meist Mono­Kulturen herrschen, sieht es bei Browsern inzwischen gehörig anders aus. Die Reise geht nun weiter....


GIMP.... (Der GIMP, die GIMP, das GIMP?) Gut langsam: wo hören wir immer dieses Wort? Man hört es eigentlich immer wenn es gerade um einen "kostenlosen" Ersatz des (Fotoladen)­ Programmes der "Werbeagentur­Fima mit dem Backstein­Namen geht. Nämlich am ehesten wenn es irgend etwas mit Fotos zu tun hat. Dazu muss man wissen, das es inzwischen möglich ist, Bilder professionell am Computer zu bearbeiten (ja, hauptsächlich MACs), aber da das meist nicht kostenlos geht forschen wir also auch hier wieder nach einem guten kostenlosen Ersatz. Gesucht gefunden. Name: Paint.NET (verfügbar auf allen Windowsplattformen und eine Eigenschaftsliste wie ein kommerzielles "Bildbearbeitungs" (so heisst die Disziplin) programm. Paint.NET wird ebenfalls quelloffen entwickelt und kann schon so einiges leisten. Was aber machte man vor 5 Jahren als es Paint.NET (nachweislich) noch nicht gab? Wenn man eine "gute" Bearbeitungssoftware für Bilder (möglichst kostenlos) nutzen wollte? GENAU: es gab ja nur GIMP (kostenlos jeweils und aber quelloffen) Also ­ um es kurz zu machen "das GIMP" oder im Original: "the GIMP" GIMP ist wie sehr oft in diesem Buch eine mehr oder weniger komplizierte Abkürzung von Namen wie General Image Manipulation Program/ und weil dies unter einer bestimmten Lizenz erschaffen werden sollte; GNU Image Manipulation Program. GNU...GNU? ja GNU is NOT Unix (Eigentlich gedacht als Software wie Windows oder MacOS) Was kann also dieses GIMP? Na ja um ehrlich zu sein, Anfangs nicht viel, das aber gut, konsequent anders, da es ja sozusagen aus der fernen Welt entstammte in der Software von allen für alle erstellt wird. Zudem war es ganz Anfang nur für die wirklich Eingeweihten zu benutzen und weiter zu entwickeln. Und es hat so eingige Zeit gedauert bis "Wilber", das GIMP Maskottchen auch in der fernen Welt bekannter wurde. Gut, halten wir also fest; in der Vergangenheit war GIMP schlecht zu benutzen und man musste sich auf eine schwere Reise in unbekannte Gefilde begeben....(Wildwest­Vergleiche sind hier Absicht). Wie sieht es aber heute aus? naja: schon ganz anders Mittlerweile sind die Software "Galaxien" aber schon recht zusammen gewachsen, d. h, man kann wenn man will sofort starten ohne die eigene "Heimatgalaxie" zu verlassen. GIMP ist auf dem besten Wege ein "professionelles" Programm zu werden, das die meisten Leute gerne einsetzen, (die letzten, die es benutzen wollen werden wohl die Werbeagenturen sein). Und es stehen schon die ersten Bücher darüber in "Otto­Normalverbraucher" Buchläden. Wohl an, unsere Reise ist zwar noch auf unsere Heimatgalaxie beschränkt aber nicht mehr lange...


Marble (warum steht denn dass da?) Die Firma mit den 6 bunten Buchstaben und dem Mathematik­Spleen hat inzwischen schon so einige Sachen, die die anderen gerne auch hätten. Allerdings hat diese Firma auch ganz schön Geld um die Welt ein bisschen bunter zu machen. Zum Beispiel mit einem Weltglobus der von jedem benutzt werden kann (um sich alles anzusehen), und der zu dem auch noch nichts kostet. Da die besagte Firma ja soviel Geld hat, kann sie es sich leisten auch mal Produkte kostenlos anzubieten. Nun ist aber wie das Sprichwort schon sagt, nicht alles Gold was glänzt und wenn (zwar nicht Sie aber eine andere Privatperson) die Daten (von dieser Weltkugel) haben möchte z.B um eine Nichtregierungsorganisation mit Informationen zu versorgen und auf deren Website für andere direkt einzubinden und die Leute daran teilhaben zu lassen, dann stellt sich die bunte Firma quer, denn sie habe ja "hohe" Entwicklungskosten gehabt, aber die Organisation (die die Daten braucht) hat leider somit nichts davon. Aus genau diesem Grund hat sich ein Projekt gegründet, welches gemeinsam eine Karte entwickelt, die Aussenstehende auch gerne kostenlos für deren Zwecke (Dritte miteingeschlossen) benutzen dürfen. Diese Karte wächst rasant unter dem lustigen Namen: Offene Strassenkarte ­ OpenStreetMap. Nein, das hat bis jetzt nur indirekt mit dem Namen (der Software) "Marble" zu tun, aber das kommt gleich. Noch kann man sich Marble nicht ganz einfach in seiner Heimatgalaxie installieren aber das wird demnächst noch wesentlich vereinfacht werden. Momentan muss man um Marble wirklich zu verstehen schon mal in die andere Welt reisen und sich schon mal an einen ersten "Kulturschock" gewöhnen. Um das mal wieder kurz zusammenzufassen: Marble ist ein Open­Source Globus der mit Hilfe weltweiter Programmierer und Entwickler zum Leben erweckt wird, und eine mögliche Anwendung hier nun ist: Offene Strassenkarte ;­). Ebenfalls hat man begonnen "OpenRouteService" zu integrieren. Desweiteren könnten noch beliebige weitere thematische Karten eingebunden werden, von der Vegetation hin zur thermischen Situation der Welt die uns umgibt. Nicht nur Marble wird in einer größeren Gruppe professionell arbeitender Entwickler zur Reife geführt, sondern auch genau so wie das GIMP und die anderen freien Vertreter ihrer Zunft von einer bestimmten Gruppe (Community) irgendwo innerhalb dieser fernen Welten entwickelt. Diese Software ist im übrigen auch Teil einer Lernsoftware mit teils akademischen Anspruch wo sich weitere sehr engagierte Menschen um ähnliche Programme und Funktionen kümmern. Marble selbst hat fast den "ersten" Geburtstag erreicht und ist somit in den Augen der meisten Computerbenutzer ein vollwertiges Programm, das auch ein Nicht­GURU benutzen möchte. Marble hat auf Grund des offenen Entwicklungsprozesses und des ganzen professionellen Enthusiasmuses einiges an hoffentlich bald integriertem Potential zur Verfügung das hoffentlich bald einen noch größeren Anhang findet.


Gallium3D Nun sind wir also hier ... aber WO ist das, und wo geht es lang? Hier wieder ein paar kurze Hintergrundinfos: Gallium ist ein Stück Software mit der man Funktionen und Möglicheiten an andere Programme weitergibt. So ein Stück nennt man "Bibliothek" im Fachdialekt. Nun gut, wir wissen, nun was eine Bibliothek ist, und das Gallium3D wohl so etwas sein soll... aber wozu braucht man denn das überhaupt? Nun ja die meisten kommerziellen Programme besitzen eine Vielzahl von solchen Programmbibliotheken. Aber hier geht es wohl um eine spezielle Bibliothek; ­ die oben genannte. .... Gallium ­> Chemie? sagt mir nichts,..... aber hey 3D kenne ich, zum Bleistift aus Computerspielen, Kinofilmen etc.... Ja genau, aus genau dieser Richtung kommt die richtige Lösung. Computerspiele (z.B in 3D) gibt es heute am meisten unter Windows wo sie am meisten entwickelt werden und bekannt wie bunte Hunde sind. Ebenso die Kinofilme gleichen Ranges. Unter MacOS sieht es schon deutlich schlechter mit der Unterstützung sogenannter dreidimensionaler Hardware (z.B Grafikprozessor) aus. Und zum Beispiel genau dieser Grafikprozessor ist ein Beispiel für Hardware die nicht optimal eingebunden ist. Eingebunden, aber wo? Zum Beispiel in dem GNU, dem leider die ganze Zeit der Motor gefehlt hat, und sich ein Entwickler dazu entschlossen hatte einen zu bauen, den man dann verwenden konnte. Genau dort wo die Entwicklung offen ist und viele Menschen an vielen Dingen profitieren konnte sich das unter Windows/MacOS entstandene Geschäftsmodell mit seinen Entwicklungen Wertschöpfung zu betreiben, auf Grund der Natur des Systems gescheitert. Somit wird bestimmte Hardware immer noch SEHR stiefmütterlich unterstützt und die freie Gemeinschaft musste sich auf den Weg machen, Software zu schreiben, die Karten unterstützt für die es einfach keine kommerziellen Treiber gab. Und die Firmen haben auch alle Macht aufgeboten, damit nicht einfach Software entstehen konnte, die nicht authorisiert war. Für das korrekte Ansteuern von zwei/dreidimensionaler Software wurde sogar eine eigene Sprache entworfen. Heraus kam die "offene Grafiksprache" ­ OpenGL und da dies nur der Unterbau sein konnte, brauchte man wie unter Windows einen reduzierten Befehlssatz, da ja man ja ursprünglich Zeit sparen wollte. Nun kann man auch ausrechnen, das die Sprache mit dem reduzierten Befehlssatz (die in Windows entworfen worde), natürlich nicht den Weg in die freien Welten fand. Also musste etwas anderes her. Das Ergebnis ist die besagte 2D/3D Grafikbibliothek "Gallium3D" welche gerade mitten in der Entwicklung steckt und im 2D Bereich schon einigen Staub loswirbeln konnte. Diese Bibliothek wird vermutlich demnächst Anwendung in allen offenen Systemen finden.


Die fernen Welten begannen übrigens sich zu verändern: Körperliches, was vorher geschlossen ward, und teuer, schickte sich nun ebenfalls an sich zu öffnen: Ben NanoNote Was ist Ben? (Ben: hebräisch für Sohn, oder arabisch ibn...) Nein, das war wohl daneben; běn bzw Das ist Chinesisch und bedeutet Anfang. Anfang von was? Anfang von etwas, das von der fernen Welt herüber, zu unserer eigenen kleinen Welt finden sollte. Anfangs war es ein Gerät, das man, wenn man wollte, mit einem zu klein geratenen Laptop in Verbindung bringen konnte, aber es war mehr als das. Das Innenleben hatte dazu gedient Computernetzwerke mit Computernetzwerken zu verbinden. (Zumindest die Software dafür). NanoNote entwickelt(e) sich aber weiter. Weiter zu etwas, was die meisten Leute erstmal nicht interessiert, allerdings einige Spezialisten schon, und diese stellen erstaunliche Dinge mit dem kleinen Kasten aus der fernen Welt an. Und damit eingeschlossen eine Vorwarnung: Dieses "Anfang" Gerät war auch wirklich nur der Anfang eines viel größeren Ganzen, genannt "offene Hardware". Wie früher angekündigt, werde ich im Laufe des Buches später darauf zurückkommen. Was also kann dieses NanoNote besser als alle anderen solchen Dinge: ? Bis jetzt nichts, aber das Potential ist beeindruckend. Die fernen Welten schaffen sich immer mehr Raum und beflügeln sich gegenseitig, in dem jeder von jedem profitiert, und eigentlich alles geteilt wird... Dort ist es möglich, sich einfach das auszudrucken, was man zum Beispiel vorhin im Baumarkt vergessen hatte. Ob es nun um Computer, Telefone, Drucker, Kameras oder ähnliches geht, die fernen Welten rücken näher (exponentiell schnell näher). Gemeinschaften (obwohl nicht materiell begütert) finden sich zusammen und revolutionieren unser Versändnis von Erzeuger und Konsument. Selbst bei Dingen, die VIEL zu teuer waren, hat das Prinzip inzwischen Fuss gefasst. Wer hätte sich vorstellen können, das auf diese Art inzwischen sogar Autos designed werden konnten? "For the world is changing: I feel it in the water, I feel it in the earth, and I smell it in the air." (Entnommen: J.R.R Tolkien: Der Herr der Ringe III, Die Rückehr des Königs, Kapitel: Viele Abschiede) Weiter: der (vorläufige) Motor des GNU...


Von Autos und Motoren GNU ist also das "angedachte" Betriebssystem, das nicht sein wollte wie sein älterer Bruder. Sozusagen ist das Auto das Betriebssystem und der Motor dessen der entsprechende Betriebssystemkern. Was ist denn das und wozu muss ich das wissen? Nun ja, bei Windows ist der Motor ­ "Kernel" unsichtbar im Hintergrund gehalten und bei unserem System bzw eher dessen größerem Bruder war das anfangs nicht anders. Der Name dieses größeren Bruders ist UNIX. Dieser wiederum stammte von Multics ab und auch dieser hatte wieder einen Vorgänger. Nun, aber zum jüngeren Bruder des UNIX und dessen Motor. Das "GNU"­ Denn: GNU's Not Unix, so heißt das GNU ausgeschrieben, war ganz lange Zeit nicht so verwendbar, wie es heute ist. Der Motor des "Auto" fehlte. Was also tun? Am besten: Warten. Worauf? Darauf, das ein junger finnischer Informatik­Student einen baut, weil er etwas ähnliches braucht wie das Auto GNU... Dieser junge finnische Informatik­Student machte also "Nur zum Spass" einen Motor, welchen der Erfnder des GNU dann endlich benutzen konnte, um endlich starten zu können. Der Name dieses Motors ist: LINUX (ursprünglich sollte er ja FREAX heißen) Ich weiß nicht ob der werte Leser schon mal den Namen Linux gehört hat, aber zumindest hat ihn die Firma Microsoft schon gehört und ihn (mit dessen Lizenz) in Verbindung mit einem Krebsgeschwür gebracht. Ähnlich wie der "offene Brief an Hobbyisten, welcher eine Zeitlang vorher kursierte. Daraufhin hat sich die Gemeinschaft immer mehr den fernen Welten zugewandt und ist der Meinung Microsoft nicht mehr zu brauchen. Anfangs war es allerdings in der Tat schwierig, da Linux noch bei weitem nicht so aussah, wie heute, aber das hat sich inzwischen gründlich geändert. Und das man mit einer Karosserier und einem Motor noch nicht gut, bzw bequem fahren kann, musste ebenfalls noch die Innenausstattung her um den gestiegenen Ansprüchen zu genügen. Mittlerweile gibt es fast nichts mehr, wo der Name LINUX noch nie gehört wurde, und immer mehr Behörden fangen an auf das Auto mit dem schnellen Motor zu setzen und wunderbare Dinge dafür zu entwickeln. Von der elektronischen Streichholzschachtel, hin zum Supercomputer (auch Quantencomputing) aber auch auf völlig IT­fremden Geräten Prozessen setzt man Linux mittlerweile ein. Eine recht junge Studie besagt, die meisten Entwickler des Linux­Kernels selbst Angestellte in IT­Firmen sind, die teilweise genau diese Arbeit auch bezahlt bekommen. Die fernen Welten und die Treffen der Menschen...


Die fernen Welten und die Treffen der Menschen... Wie ich schon sagte, die fernen Welten kommen immer näher und immer mehr Menschen wandern aus. Man trifft sich zum Beispiel auf "Grossveranstaltungen, wie dem LinuxTag" (als Aussteller, Community­Mitglied aber auch interessierter Laie)... Man trifft sich auf projektübergreifenden Spezialveranstaltungen wie zum Beispiel dem "Desktop Summit von KDE, GNOME (Dazu komme ich auch noch)"... Man trifft sich auf Spezialveranstaltungen wie dem LibreGraphicsMeeting (das ausschließlich für Entwickler und deren Projekte gedacht war....) Man trifft sich auf sogenannten "Sprints" in denen es gilt, eine vorher festgelegte Aufgabe möglichest zufriedenstellend, in möglichst kurzer Zeit zu lösen. Man trifft sich auf den MailingListen (ähnlich wie E­Mail, aber themenbezogen) im Alltag und tauscht sich aus. Man trifft sich im Internet Relay Chat (fast jedes größere Projekt hat einen solchen Kanal) Man trifft sich über die ganzen Dienste wie Twitter, Facebook etc... Man trifft sich über Aktionen wie dem GSOC [Google Summer of Code, JAA, das ist die Firma mit den Mathematikverrückten.] Man trifft sich nicht nur im weltweiten Netz an den unmöglichesten Orten, nein, auch im wahren Leben trifft man sich dort. Die fernen Welten waren Anfangs wenig bevölkert, allerdings nimmt die Anzahl der Ausreisewillgen beständig zu. Selbst Programme wie (ähnlich dem Programm, mit dem ein europäischer Kabelsender schon sehr lange im Clinch liegt, heißt) werden auch die Audio/Video­Transportprogramme + zugehörige "Codecs" immer mehr geöffnet und dadurch immer mehr verbreitet. Weiterhin gibt es auch oftmals Preise, das ein besonders gutes Projekt gewinnen kann, das geht von Geld hin zu Sachspenden zur Serverhardware (die man benötigt, um die Projekte im weltweiten Netz zur Schau zu stellen). Im Allgemeinen sagt man über die Auswander, sie seien klug, ein bisschen sozial gehemmt (Klischee, mal wieder) und würden wohl zu viel über ihren Computern brüten. Letzteres mag stimmen. Von der Ausstattung des GNU Autos und den Möglichkeiten, die damit verbunden sind.

Gimp, Firefox, Marble, Gallium3D, Ben NanoNote und die Welt hinter dem Spiegel  

Ein Buch das ich längst schon mal anfangen wollte...

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