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GIMP, Firefox, Marble, Gallium3D, BenNanoNote und die Welt hinter dem Spiegel, Andreas Posur Auflage 1 Version

08/2010 0.0008

Vorwort 2 1. Start der Reise 4 1.1 Open Office 5 1.2 Firefox 6 1.3 GIMP 7 1.4 Marble 8 1.5 Gallium3D 9 1.6 Ben NanoNote 10 1.7 Von Autos und Motoren 11 1.8 Die fernen Welten und die Treffen der Menschen 12 1.9 Von GNUs, Gedichten, Sonnen und "freien" ­ Äpfeln. 13 1.10 Rekursive Acronyme und deren Folgen 14 1.11 Vom Fensterhelfer hin zum vollen Schrebtisch 15 1.12 Verteilungen und andere Merkwürdigkeiten in einem Auto 16 2. Übersicht freier Projekte, ihrem Nutzen, und Ihrer Macher 17 2.1 Vielfalt ist Trumpf (oder: Warum muss es 3 Oberflächen geben?) 18 2.2 KDE (In Reihenfolge ihrer Entwicklung) 19 2.3 GNOME 20 2.4 XFCE/LXDE 21 2.5 Window­Manager (Fluxbox, Openbox, ICEVM etc) 22 2.6 Hardwareprobleme (und was man dagegen aus Treibersicht in der FOSS­Szene tut) 2.7 Hilfe beziehen (und den richtigen Leuten die richtigen Fragen stellen) 24 2.8 Etwas FOSS Projektwissen (vom ersten commit bis hin zu Upstream) 25 2.9 Humanitäre FOSS (Eine optimale Verindung?) 26 2.10 Free Culture in der Politik (Eine zwiespältigere Sache...) 27 2.11 Die 4 Wellen der Free Culture Verbreitung 28 2.12 Das Jahr des Linux Desktops (Vorschlag: Lifetime Vaporware Award) 29 2.13 Spiele und Pornographie unter Linux als Innovationstreiber 30 2.14 Adobes sich manifestierender Alptraum 31 2.15 Das Verflüssigen der Demokratie mit Liquid Democracy 32 2.16 Hackerspaces und Coworking (Metaebene) 33 3. Freie Kultur und deren "Produkte" 34


GIMP, Firefox, Marble, Gallium3D, BenNanoNote und die Welt hinter dem Spiegel, Andreas Posur Vorwort Diese Anneinanderreihung diverser Begriffe liegt in chronologischer Reihenfolge vor. Die allermeisten von ihnen (werte Leser) dürften die wenigsten Begriffe in dieser Liste in Beziehung setzen können (ausser der Chronologie, die ich schon erwähnte). Nicht nur die zeitliche Reihenfolge ist Teil des Ganzen, auch andere Begebenheiten spielen hiebei eine Rolle. Was also ist das: der Spiegel, der uns in eine ferne Welt führt? Nun kurz gesagt, alles was uns daran hindert die Welt erblicken(oder anders erfassen zu können). Ein besseres Wort wäre meines Erachtens der menschliche Horziont. Ganz speziell soll hier nun also der oft vernachlässigte Horizont in der verwendeten Computer Hardware/Software angesprochen werden. Die Welt kennt eigentlich nur eine Computersoftware: Windows. Das ist aber so grundlegend falsch, so wie es ja auch nicht nur den Personal Computer als Rechenknecht in die Milliarden Haushalte getragen hat, sondern auch noch z.B den Apple Macintosh Computer (der wirklich nach einer schottischen Apfelsorte genannt wurde) und noch eine ganze andere Welt zu entdecken. Warum soll ich was entdecken?, ich brauche mein Gerät zum arbeiten zu nichts weiter und wenn es nicht das tut was es soll, bringe ich es wieder zurück und das Unternehmen kann sich auf was gefasst machen... Warum diese Einstellung nicht zielführend (gar contraproduktiv) ist, dazu später mehr. Die allermeisten Menschen werden auch dieses Buch nicht sofort verstehen, ich habe es selber jahrelang nicht verstanden und stehe auch jetzt noch am Anfang. Dieses Buch welches den Titel trägt: die Kathedrale und der Bazaar...geschrieben von einem Eric Raymond (Wer ist denn das schon wieder...?) In diesem Buch geht es unter anderem um die Entwicklungsmodelle von Software und genau auf den Schultern dieser Art von Riesen stehen auch diese Art von Zeilen, welche ich gerne an meine wertgeschätzten Leser weitergeben möchte. Ebenfalls werden die Probleme angesprochen werden, welche sich mit dem Entdecken von neuen Welten auftun. In diesem Sinne wünsche ich allen "Entdeckern eine gute Reise und viele schöne Erlebnisse am Rand dieses Weges..... (von Vorteil: ein Computer, um alles ausprobieren zu können) Andreas Posur (Gründer des World Of Kyeldon Projekts)

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1. Start Da dieser Ansatz Sie werte(r) Leser/in mitnehmen soll auf eine weite Reise ist es notwendig dies in Etappen zu tun. Daher werde ich versuchen so nahe wie möglich an bekannten Terrain für das Erste zu bleiben. Anfangen werde ich mit dem was sie vlt. schon mal gehört haben: die Begriffe "Open Office" und Firefox. Wenn es ein Programm für Büros auf der Welt gibt dann, ist dies nach reinen Installationszahlen die (kommerzielle) Bürosuite der Firma aus Redmond und wenn sich nun ganz normale Internetnutzer ins "Internet" gehen möchten, so tun sie das meistens mit dem Anzeigeprogramm des Marktführers. Wenn es ein Programm für Werbeagenturen auf der Welt gibt, ist dies den reinen Installationszahlen der Fotoladen einer bestimmten nicht näher genannten Firma (die so heisst, wie ein Backstein) und wenn diese Menschen ins Internet gehen möchten, so tun sie das meistens mit einem Programm das so heisst, wie etwas, was man in Afrika (für recht viel Geld mit wilden Tieren machen kann). Gibt es also noch andere Typen von Menschen die Computer kaufen, aber nicht schwerarbeitende Privatleute oder gar Werbeagenturen sind? Und wenn ja warum geht mich das etwas an? Es beginnt mal wieder alles mit dem "Internet" dem Netz welches mehrere Netze weltweit miteinander verbindet. Dieses "Netz" funktioniert völlig anders als sich die meisten privaten Computerkäufer oder Werbeagenturen vorstellen. Auch ich bin noch kein "ausgewiesener" Fachman, tatsächlich bin ich noch immer (vlt. für immer) am lernen, was die wunderbaren Möglichkeiten, aber auch die innewohnenden Gefahren der weltweiten Vernetzung für uns Menschen bedeuten. So wir haben allso ein Büroprogramm das 300 € ­ 1000€ kostet, eine Internetbetrachtungssoftware für geschenkt, eine Allround DTP­Grafik Lösung für Werbeagenturen auf einem völlig fremden "System" für mehrere 2000 € und zu guter letzt nun das Anzeigeprogramm für Internetseiten hierbei. Wenn man das Geld hat ist alles wunderbar und man/frau kann anfangen sich mit seinem Kauf oder seiner lizenzierten Software auseinander zu setzen. Nun haben aber leider weltweit sehr viele Menschen nicht die Möglichkeit ein kleines Vermögen für Softwarelizenzen auszugeben, und diese Menschen nutzen dann Software die aufgebrochen wurde und nun frei verteilt werden kann, (illegal natürlich) oder aber man erwirbt eine ältere (noch funktionierende Version) einer Software, die dann aber oft deutlich in Funktionalität eingeschränkt ist...schade nur, wenn noch nicht mal dafür Geld ausgegeben werden kann, heute wird es ja geradezu verlangt, dass man sich mit einer ordentlichen Bewerbung vorstellt um eine (der weniger werdenden) Vollzeitstellen zu erhalten. Diese Menschen werden eher früher oder auch später abgehängt werden, dies nennt man in Fachkreisen den "Digital Gap". 4


Was also machen? Nun ja: Viele Dinge, aber erst mal lesen: Es gibt sogenannte Ersatzprodukte, man muss ja nicht immer das Markenprodukt kaufen. Wenn gar kein Geld zur Verfügung steht wird es schwieriger. Aber selbst dort hat man inzwischen eine echte (immer besser werdende) Chance doch irgendwie an Software und damit zu seinem Recht auf Bildung zu kommen.... (was denken Sie denn, womit wir in Zukunft unsere Bildung beziehen werden?) Zu allererst heisst unser Alternativprodukt zu M.... O.... "Open Office.org" und stammt ursprünglich von der Hamburger Firma "Star Division" welche es irgendwann später an jene Firma welche ein Universitätsnetzwerk im Namen trägt verkauft wurde. (Welche dann wieder an eine andere Firma verkauft wurde, die so heißt wie eine Weissagung die ins Lateinische übsetzt wurde.) Und schon das erste Wort "OPEN" hat hier eine ganz zentrale Bedeutung: Diese hat nämlich nicht nur die Programmlizenzen von Stardivision gekauft, sondern gleich die ganze Entwicklungsgrundlage mit. Und diese ist im Software­Geschäft mit Gold aufzuwiegen, da man die Möglichkeit hat, weitere Nutzungsmöglichkeiten einzubauen und damit weiter Geld zu verdienen. Und dann taten sie etwas, nachdem sie alles gekauft hatten, was damals fast nur Unverständnis hervorbrachte: sie gaben die Entwicklungsbasis ("Quellcode") aus der Hand, und anstatt damit etwas verdienen zu wollen, luden sie ihn ins weltweite Netz (www) hoch. Das dass aber ein äußerst cleverer Schachzug gewesen war, erkannten aber Anfangs nur wenige. Dafür war verantwortlich, das sich etwaige andere "Entscheider" nicht in diesen Welt(en) aus kannten/kennen von denen ich hier berichten möchte. Dort nämlich war es das sinnvollste von der Welt einfach den Code ins Netz zu stellen und Leute darauf aufmerksam zu machen, dass hier wieder ein Stück Software wäre, das sie von Fehlern befreien, verbessern, und wieder hochladen könnten. Warum sollten Menschen allen Ernstes so etwas machen? (Zumal sie dafür kein Geld bekamen). Je mehr Leute sich mit dem Code beschäftigten und ihn mit Argusaugen überprüften, desto sicherer wurde deren ferne Welt. (Auch bunter und hübscher ward sie später anzusehen). OpenOffice.org ist also eine M$ Alternative... gut worin liegen also die Hauptunterschiede? Zum einen schon mal im verwendeten Unterbau für das von der Netzwerkfirma aus dem sonnigen Kalifornien verwendete Office. Dies war nämlich dafür konzipiert worden, auf unterschiedlichsten Systemen zu laufen, allerdings signifikant (Am Anfang auf jeden Fall) langsamer und träger als die sonst preferierte Lösung zu laufen. Desweiteren gibt es noch eine ganze Reihe von weiteren Unterschieden, welche man fairerweise nennen sollte. Allerdings werde ich erst darauf eingehen, wenn ein paar weitere Begrifflichkeiten klar geworden sind. OpenOffice.org ist im Vergleich zu dem großen Konkurrenten (noch) verschwindend gering verbreitet. Aber nun kommen wir zu einem Thema wo es mittlerweile schon etwas anders aussieht für den großen nordamerikanischen Marktführer: Die "Internetbrowser"...... 5


Die Anzeigeprogramme für das weltweite Gewebe nennt man auch Internetbrowser: Jahrelang gingen die Kämpfe wer die Nutzer durch das Netz geleitet hin und her, Zu guter letzt gewann aber auch hier wieder der Marktführende "Riesentanker" das Rennen und begann zu jedem Computer (PC) auch seinen Internetbrowser mitzuliefern...(sehr zum missfallen der spärlich vorhanden Konkurrenz). In den allerletzten Zügen ihres selbstständigen Unternehmerlebens gaben Netcscape Communications Inc. den Quellcode ihres Browsers frei und von dort sollte ich eine Erfolgsgeschichte entwicklen, welche die (Softwarewelt) in ihrem Selbstverständnis erschütterte und anfangs den Namen "Phoenix" trug, (dummerweise aber den Namen ganz schnell wieder ändern musste). Die Rede ist von dem Senkrechtstarter, der Stand Januar 2010 alle Versionen des kommerziellen Anzeigeprogramms aus Redmond überholt hat. Und Stand August 2010 Konkurrenz von einem Browser (der nach einem Metall benannt wurde), bekommen hat. Firefox <­Phoenix <­ Mozilla <­ Netscape Communicator Über dieses tolle Werkzeug wurde schon einiges berichtet und ich will mich mal hinsichtlich der Geschichte mal zurückhalten und auf ein wunderbares frei (Lizenzen) erhältliches Werk (Netzfilm) der Entwickler werfen, die dem Rotfuchs das Leben eingehaucht hatten. Firefox ist sowohl auch Open Source als ebenfalls mit einer mächtigen Stiftung im Hintergrund ausgestattet, die den unzähligen wunderbaren Entwicklern den Rücken freihält. Die nächste Quelle für den massiven Erfolg und Aufschwung ist ebenso die Integration von einer Suchmaschine deren Erfinder ihre Firma nach einer unglaublich großen mathematischen Zahl benannt hatten. Firefox wird nicht nur von Entwicklern auf der ganzen Welt gepflegt, sondern es werden zum Beispiel Firmen gegründet die Firefox mit sogenannten "Erweiterungen" ausstatten und dann vielleicht mit dem Support für diese Erweiterungen ihre Gelder verdienen. Man kann jetzt schon erkennen, die Innovationsgeschwindigkeit ist einfach um ein Vielfaches höher als der Kollegen um den Geschäftsführer Steve Ballmer und auch Steve Jobs. Regelmäßig nun schon, kommt eine Entwicklung bei einer Open Source Kooperation zuerst, und irgendwann profitiert dann auch der letzte kommerzielle Anbieter. Und nicht nur die "normalen" Erweiterungen sind herausragend. Die Technologien anderer "Produkte" aus gleichem Hause ist meist hervorragend integriert und sorgen hierbei für ein weiteres Anschwellen des Entwicklungstempos. ca. 30 Millionen (freiwilliger) Firefox downloads gibt es mittlerweile und dies scheint erst der Anfang gewesen zu sein. Der Browser der bunten Firma mit der großen Zahl hat sich nun übrigens in Deutschland auf dem dritten Platz, überraschenderweise vor der Fima des Browsers mit den ganzen Werbeagenturen eingefunden. Das hat mich in der kurzen Zeit schon etwas überrascht. Also kurz zusammengefasst, wo bei Büroanwendungen noch meist Mono­Kulturen herrschen, sieht es bei Browsern inzwischen gehörig anders aus. Die Reise geht nun weiter.... 6


GIMP.... (Der GIMP, die GIMP, das GIMP?) Gut langsam: wo hören wir immer dieses Wort? Man hört es eigentlich immer wenn es gerade um einen "kostenlosen" Ersatz des (Fotoladen)­ Programmes der "Werbeagentur­Fima mit dem Backstein­Namen geht. Nämlich am ehesten wenn es irgend etwas mit Fotos zu tun hat. Dazu muss man wissen, das es inzwischen möglich ist, Bilder professionell am Computer zu bearbeiten (ja, hauptsächlich MACs), aber da das meist nicht kostenlos geht forschen wir also auch hier wieder nach einem guten kostenlosen Ersatz. Gesucht gefunden. Name: Paint.NET (verfügbar auf allen Windowsplattformen und eine Eigenschaftsliste wie ein kommerzielles "Bildbearbeitungs" (so heisst die Disziplin) programm. Paint.NET wird ebenfalls quelloffen entwickelt und kann schon so einiges leisten. Was aber machte man vor 5 Jahren als es Paint.NET (nachweislich) noch nicht gab? Wenn man eine "gute" Bearbeitungssoftware für Bilder (möglichst kostenlos) nutzen wollte? GENAU: es gab ja nur GIMP (kostenlos jeweils und aber quelloffen) Also ­ um es kurz zu machen "das GIMP" oder im Original: "the GIMP" GIMP ist wie sehr oft in diesem Buch eine mehr oder weniger komplizierte Abkürzung von Namen wie General Image Manipulation Program/ und weil dies unter einer bestimmten Lizenz erschaffen werden sollte; GNU Image Manipulation Program. GNU...GNU? ja GNU is NOT Unix (Eigentlich gedacht als Software wie Windows oder MacOS) Was kann also dieses GIMP? Na ja um ehrlich zu sein, Anfangs nicht viel, das aber gut, konsequent anders, da es ja sozusagen aus der fernen Welt entstammte in der Software von allen für alle erstellt wird. Zudem war es ganz Anfang nur für die wirklich Eingeweihten zu benutzen und weiter zu entwickeln. Und es hat so eingige Zeit gedauert bis "Wilber", das GIMP Maskottchen auch in der fernen Welt bekannter wurde. Gut, halten wir also fest; in der Vergangenheit war GIMP schlecht zu benutzen und man musste sich auf eine schwere Reise in unbekannte Gefilde begeben....(Wildwest­Vergleiche sind hier Absicht). Wie sieht es aber heute aus? naja: schon ganz anders Mittlerweile sind die Software "Galaxien" aber schon recht zusammen gewachsen, d. h, man kann wenn man will sofort starten ohne die eigene "Heimatgalaxie" zu verlassen. GIMP ist auf dem besten Wege ein "professionelles" Programm zu werden, das die meisten Leute gerne einsetzen, (die letzten, die es benutzen wollen werden wohl die Werbeagenturen sein). Und es stehen schon die ersten Bücher darüber in "Otto­Normalverbraucher" Buchläden. Wohl an, unsere Reise ist zwar noch auf unsere Heimatgalaxie beschränkt aber nicht mehr lange... 7


Marble (warum steht denn dass da?) Die Firma mit den 6 bunten Buchstaben und dem Mathematik­Spleen hat inzwischen schon so einige Sachen, die die anderen gerne auch hätten. Allerdings hat diese Firma auch ganz schön Geld um die Welt ein bisschen bunter zu machen. Zum Beispiel mit einem Weltglobus der von jedem benutzt werden kann (um sich alles anzusehen), und der zu dem auch noch nichts kostet. Da die besagte Firma ja soviel Geld hat, kann sie es sich leisten auch mal Produkte kostenlos anzubieten. Nun ist aber wie das Sprichwort schon sagt, nicht alles Gold was glänzt und wenn (zwar nicht Sie aber eine andere Privatperson) die Daten (von dieser Weltkugel) haben möchte z.B um eine Nichtregierungsorganisation mit Informationen zu versorgen und auf deren Website für andere direkt einzubinden und die Leute daran teilhaben zu lassen, dann stellt sich die bunte Firma quer, denn sie habe ja "hohe" Entwicklungskosten gehabt, aber die Organisation (die die Daten braucht) hat leider somit nichts davon. Aus genau diesem Grund hat sich ein Projekt gegründet, welches gemeinsam eine Karte entwickelt, die Aussenstehende auch gerne kostenlos für deren Zwecke (Dritte miteingeschlossen) benutzen dürfen. Diese Karte wächst rasant unter dem lustigen Namen: Offene Strassenkarte ­ OpenStreetMap. Nein, das hat bis jetzt nur indirekt mit dem Namen (der Software) "Marble" zu tun, aber das kommt gleich. Noch kann man sich Marble nicht ganz einfach in seiner Heimatgalaxie installieren aber das wird demnächst noch wesentlich vereinfacht werden. Momentan muss man um Marble wirklich zu verstehen schon mal in die andere Welt reisen und sich schon mal an einen ersten "Kulturschock" gewöhnen. Um das mal wieder kurz zusammenzufassen: Marble ist ein Open­Source Globus der mit Hilfe weltweiter Programmierer und Entwickler zum Leben erweckt wird, und eine mögliche Anwendung hier nun ist: Offene Strassenkarte ;­). Ebenfalls hat man begonnen "OpenRouteService" zu integrieren. Desweiteren könnten noch beliebige weitere thematische Karten eingebunden werden, von der Vegetation hin zur thermischen Situation der Welt die uns umgibt. Nicht nur Marble wird in einer größeren Gruppe professionell arbeitender Entwickler zur Reife geführt, sondern auch genau so wie das GIMP und die anderen freien Vertreter ihrer Zunft von einer bestimmten Gruppe (Community) irgendwo innerhalb dieser fernen Welten entwickelt. Diese Software ist im übrigen auch Teil einer Lernsoftware mit teils akademischen Anspruch wo sich weitere sehr engagierte Menschen um ähnliche Programme und Funktionen kümmern. Marble selbst hat fast den "ersten" Geburtstag erreicht und ist somit in den Augen der meisten Computerbenutzer ein vollwertiges Programm, das auch ein Nicht­GURU benutzen möchte. Marble hat auf Grund des offenen Entwicklungsprozesses und des ganzen professionellen Enthusiasmuses einiges an hoffentlich bald integriertem Potential zur Verfügung das hoffentlich bald einen noch größeren Anhang findet. Nun verlassen wir zum ersten Mal unsere Heimatgalaxie und stoßen auf unbekannte Welten.... 8


Gallium3D Nun sind wir also hier ... aber WO ist das, und wo geht es lang? Hier wieder ein paar kurze Hintergrundinfos: Gallium ist ein Stück Software mit der man Funktionen und Möglicheiten an andere Programme weitergibt. So ein Stück nennt man "Bibliothek" im Fachdialekt. Nun gut, wir wissen, nun was eine Bibliothek ist, und das Gallium3D wohl so etwas sein soll... aber wozu braucht man denn das überhaupt? Nun ja die meisten kommerziellen Programme besitzen eine Vielzahl von solchen Programmbibliotheken. Aber hier geht es wohl um eine spezielle Bibliothek; ­ die oben genannte. .... Gallium ­> Chemie? sagt mir nichts,..... aber hey 3D kenne ich, zum Bleistift aus Computerspielen, Kinofilmen etc.... Ja genau, aus genau dieser Richtung kommt die richtige Lösung. Computerspiele (z.B in 3D) gibt es heute am meisten unter Windows wo sie am meisten entwickelt werden und bekannt wie bunte Hunde sind. Ebenso die Kinofilme gleichen Ranges. Unter MacOS sieht es schon deutlich schlechter mit der Unterstützung sogenannter dreidimensionaler Hardware (z.B Grafikprozessor) aus. Und zum Beispiel genau dieser Grafikprozessor ist ein Beispiel für Hardware die nicht optimal eingebunden ist. Eingebunden, aber wo? Zum Beispiel in dem GNU, dem leider die ganze Zeit der Motor gefehlt hat, und sich ein Entwickler dazu entschlossen hatte einen zu bauen, den man dann verwenden konnte. Genau dort wo die Entwicklung offen ist und viele Menschen an vielen Dingen profitieren konnte sich das unter Windows/MacOS entstandene Geschäftsmodell mit seinen Entwicklungen Wertschöpfung zu betreiben, auf Grund der Natur des Systems gescheitert. Somit wird bestimmte Hardware immer noch SEHR stiefmütterlich unterstützt und die freie Gemeinschaft musste sich auf den Weg machen, Software zu schreiben, die Karten unterstützt für die es einfach keine kommerziellen Treiber gab. Und die Firmen haben auch alle Macht aufgeboten, damit nicht einfach Software entstehen konnte, die nicht authorisiert war. Für das korrekte Ansteuern von zwei/dreidimensionaler Software wurde sogar eine eigene Sprache entworfen. Heraus kam die "offene Grafiksprache" ­ OpenGL und da dies nur der Unterbau sein konnte, brauchte man wie unter Windows einen reduzierten Befehlssatz, da ja man ja ursprünglich Zeit sparen wollte. Nun kann man auch ausrechnen, das die Sprache mit dem reduzierten Befehlssatz (die in Windows entworfen worde), natürlich nicht den Weg in die freien Welten fand. Also musste etwas anderes her. Das Ergebnis ist die besagte 2D/3D Grafikbibliothek "Gallium3D" welche gerade mitten in der Entwicklung steckt und im 2D Bereich schon einigen Staub loswirbeln konnte. Diese Bibliothek wird vermutlich demnächst Anwendung in allen offenen Systemen finden. 9


Die fernen Welten begannen übrigens sich zu verändern: Körperliches, was vorher geschlossen ward, und teuer, schickte sich nun ebenfalls an sich zu öffnen: Ben NanoNote Was ist Ben? (Ben: hebräisch für Sohn, oder arabisch ibn...) Nein, das war wohl daneben; běn bzw Das ist Chinesisch und bedeutet Anfang. Anfang von was? Anfang von etwas, das von der fernen Welt herüber, zu unserer eigenen kleinen Welt finden sollte. Anfangs war es ein Gerät, das man, wenn man wollte, mit einem zu klein geratenen Laptop in Verbindung bringen konnte, aber es war mehr als das. Das Innenleben hatte dazu gedient Computernetzwerke mit Computernetzwerken zu verbinden. (Zumindest die Software dafür). NanoNote entwickelt(e) sich aber weiter. Weiter zu etwas, was die meisten Leute erstmal nicht interessiert, allerdings einige Spezialisten schon, und diese stellen erstaunliche Dinge mit dem kleinen Kasten aus der fernen Welt an. Und damit eingeschlossen eine Vorwarnung: Dieses "Anfang" Gerät war auch wirklich nur der Anfang eines viel größeren Ganzen, genannt "offene Hardware". Wie früher angekündigt, werde ich im Laufe des Buches später darauf zurückkommen. Was also kann dieses NanoNote besser als alle anderen solchen Dinge: ? Bis jetzt nichts, aber das Potential ist beeindruckend. Die fernen Welten schaffen sich immer mehr Raum und beflügeln sich gegenseitig, in dem jeder von jedem profitiert, und eigentlich alles geteilt wird... Dort ist es möglich, sich einfach das auszudrucken, was man zum Beispiel vorhin im Baumarkt vergessen hatte. Ob es nun um Computer, Telefone, Drucker, Kameras oder ähnliches geht, die fernen Welten rücken näher (exponentiell schnell näher). Gemeinschaften (obwohl nicht materiell begütert) finden sich zusammen und revolutionieren unser Versändnis von Erzeuger und Konsument. Selbst bei Dingen, die VIEL zu teuer waren, hat das Prinzip inzwischen Fuss gefasst. Wer hätte sich vorstellen können, das auf diese Art inzwischen sogar Autos designed werden konnten? "For the world is changing: I feel it in the water, I feel it in the earth, and I smell it in the air." (Entnommen: J.R.R Tolkien: Der Herr der Ringe III, Die Rückehr des Königs, Kapitel: Viele Abschiede) Weiter: der (vorläufige) Motor des GNU... 10


Von Autos und Motoren GNU ist also das "angedachte" Betriebssystem, das nicht sein wollte wie sein älterer Bruder. Sozusagen ist das Auto das Betriebssystem und der Motor dessen der entsprechende Betriebssystemkern. Was ist denn das und wozu muss ich das wissen? Nun ja, bei Windows ist der Motor ­ "Kernel" unsichtbar im Hintergrund gehalten und bei unserem System bzw eher dessen größerem Bruder war das anfangs nicht anders. Der Name dieses größeren Bruders ist UNIX. Dieser wiederum stammte von Multics ab und auch dieser hatte wieder einen Vorgänger. Nun, aber zum jüngeren Bruder des UNIX und dessen Motor. Das "GNU"­ Denn: GNU's Not Unix, so heißt das GNU ausgeschrieben, war ganz lange Zeit nicht so verwendbar, wie es heute ist. Der Motor des "Auto" fehlte. Was also tun? Am besten: Warten. Worauf? Darauf, das ein junger finnischer Informatik­Student einen baut, weil er etwas ähnliches braucht wie das Auto GNU... Dieser junge finnische Informatik­Student machte also "Nur zum Spass" einen Motor, welchen der Erfnder des GNU dann endlich benutzen konnte, um endlich starten zu können. Der Name dieses Motors ist: LINUX (ursprünglich sollte er ja FREAX heißen) Ich weiß nicht ob der werte Leser schon mal den Namen Linux gehört hat, aber zumindest hat ihn die Firma Microsoft schon gehört und ihn (mit dessen Lizenz) in Verbindung mit einem Krebsgeschwür gebracht. Ähnlich wie der "offene Brief an Hobbyisten, welcher eine Zeitlang vorher kursierte. Daraufhin hat sich die Gemeinschaft immer mehr den fernen Welten zugewandt und ist der Meinung Microsoft nicht mehr zu brauchen. Anfangs war es allerdings in der Tat schwierig, da Linux noch bei weitem nicht so aussah, wie heute, aber das hat sich inzwischen gründlich geändert. Und das man mit einer Karosserier und einem Motor noch nicht gut, bzw bequem fahren kann, musste ebenfalls noch die Innenausstattung her um den gestiegenen Ansprüchen zu genügen. Mittlerweile gibt es fast nichts mehr, wo der Name LINUX noch nie gehört wurde, und immer mehr Behörden fangen an auf das Auto mit dem schnellen Motor zu setzen und wunderbare Dinge dafür zu entwickeln. Von der elektronischen Streichholzschachtel, hin zum Supercomputer (auch Quantencomputing) aber auch auf völlig IT­fremden Geräten Prozessen setzt man Linux mittlerweile ein. Eine recht junge Studie besagt, die meisten Entwickler des Linux­Kernels selbst Angestellte in IT­Firmen sind, die teilweise genau diese Arbeit auch bezahlt bekommen. Die fernen Welten und die Treffen der Menschen... 11


Die fernen Welten und die Treffen der Menschen... Wie ich schon sagte, die fernen Welten kommen immer näher und immer mehr Menschen wandern aus. Man trifft sich zum Beispiel auf "Grossveranstaltungen, wie dem LinuxTag" (als Aussteller, Community­Mitglied aber auch interessierter Laie)... Man trifft sich auf projektübergreifenden Spezialveranstaltungen wie zum Beispiel dem "Desktop Summit von KDE, GNOME (Dazu komme ich auch noch)"... Man trifft sich auf Spezialveranstaltungen wie dem LibreGraphicsMeeting (das ausschließlich für Entwickler und deren Projekte gedacht war....) Man trifft sich auf sogenannten "Sprints" in denen es gilt, eine vorher festgelegte Aufgabe möglichest zufriedenstellend, in möglichst kurzer Zeit zu lösen. Man trifft sich auf den MailingListen (ähnlich wie E­Mail, aber themenbezogen) im Alltag und tauscht sich aus. Man trifft sich im Internet Relay Chat (fast jedes größere Projekt hat einen solchen Kanal) Man trifft sich über die ganzen Dienste wie Twitter, Facebook etc... Man trifft sich über Aktionen wie dem GSOC [Google Summer of Code, JAA, das ist die Firma mit den Mathematikverrückten.] Man trifft sich nicht nur im weltweiten Netz an den unmöglichesten Orten, nein, auch im wahren Leben trifft man sich dort. Die fernen Welten waren Anfangs wenig bevölkert, allerdings nimmt die Anzahl der Ausreisewillgen beständig zu. Selbst Programme wie (ähnlich dem Programm, mit dem ein europäischer Kabelsender schon sehr lange im Clinch liegt, heißt) werden auch die Audio/Video­Transportprogramme + zugehörige "Codecs" immer mehr geöffnet und dadurch immer mehr verbreitet. Weiterhin gibt es auch oftmals Preise, das ein besonders gutes Projekt gewinnen kann, das geht von Geld hin zu Sachspenden zur Serverhardware (die man benötigt, um die Projekte im weltweiten Netz zur Schau zu stellen). Im Allgemeinen sagt man über die Auswander, sie seien klug, ein bisschen sozial gehemmt (Klischee, mal wieder) und würden wohl zu viel über ihren Computern brüten. Letzteres mag stimmen. Von der Ausstattung des GNU Autos und den Möglichkeiten, die damit verbunden sind. 12


Von GNUs, Gedichten, Sonnen und "freien" ­ Äpfeln. Das Betriebsystem GNU genauso wie auch Windows oder gar MacOS habe ich ja so quasi also Auto bestimmt, in Wirklichkeit ist es aber doch etwas komplizierter. So ist Unix eine bestimmte Modellreihe und GNU sein jüngerer Bruder ein Modell der Reihe, das Betriebssystem Solaris (von der Firma mit dem Universitätsnetzwerk im Namen, die jetzt auch ihrerseits von der lateinisch klingenden Firma aufgekauft wurde), ist ebenfalls ein Modell der Reihe Unix, genauso wie zum Beispiel AIX, HP­UX, IRIX... etc. Die "Sonne" wie Solaris ebenfalls noch genannt wird, ist genau wie Unix, der "Vorgänger" des GNU ist ebenfalls der zweite Vorgänger des ganz frischen Illumos(­Sonnne) Projektes. Der erste wurde leider von der Firma mit dem lateinisch klingenden Namen (mehr oder weniger) aufgegeben. Wo war ich? Ach ja genau bei dem "Gedicht"... Dieses Gedicht heißt so, wie ein japanischer 3­5 Zeiler in besonderer Reimform. Entstanden ist es weil ein früheres Projekt, leider nicht den gewünschten kommerziellen Erfolg hatte, wie das Fenster­Betriebbssystem oder auch das, mit dem Apfel. Jahrelang führte das Vorgängerprojekt ein Schattendasein, die Herstellerfirma war inzwischen verkauft worden, und es wurde durch alle möglichen und unmöglichen "Teleshops" an unwissende und unbedarfte Kunden vermittelt, die keinerlei Ahnung hatten, was das ursprünglich gewesen war, was sie sich da gekauft hatten. Um weiterhin bei der Auto­Metapher zu bleiben: es war ganz früher einmal ein modell mit einer vorzüglichen Strassenlage und entsprechender Beschleunigung. Die "freien Äpfel"... Das Betriebssystem der Firma, deren Hauptverkaufsargument früher so hieß, wie die schon vorher erwähnte Schottische Apfelsorte, baute ihr komplettes Automodell um, um ihm einen Unix­Motor zu schenken, der für viel mehr Stabilität, Flexibilität, sowie Skalierbarkeit sorgen sollte. Nun, da man ganz besonderen Wert auf die Innenausstattung legte, war der Motor nicht ganz so wichtig und wurde unter der Führung der Firma selbst freigegeben, damit andere ihn verbessern mochten. Nur leider war der Motor für ein paar der Entwickler nicht frei genug, es kam wohl auch zu wenig Einsatz der großen Firma, und so starb auch dieses viel versprechende Projekt. Schlussendlich aber hatte sich ein weiteres Projekt danach noch dazu entschlossen, die Fahne hochzuhalten und den Motor anderen begeisterten Schraubern zur ständigen Verbesserung anzubieten. Und das war nur die Spitze des Eisbergs an unterschiedlichen Betriebssystemen beziehungsweise Automodellen. Kommen wir nun zur Innenaussattung, welche die Autos für die meisten Benutzer erst richtig wertvoll macht.. (Ach nein, vorher muss ich noch mal kurz etwas zu "rekursiven Acronymen" sagen)

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Rekursive Acronyme und deren Folgen: GNU, GNOME, KDE, GIMP, XFCE, HURD... In den fernen Welten hatten sich ganz spezielle Arten und Weisen, den Dingen Namen zu geben durchgesetzt. Sehr zum Leidwesen von so manchem Touristen, der eigentlich nur auf Erkundungstour war. "rekursives Acronym"?... Ja, ok, Zuerst muss ich mal erzählen, was "rekursiv" bedeutet. Die lustigen Menschen aus der fernen Welt waren teilweise echte Mathe­Freaks und haben auch genau so gehandelt. "rekursiv" bedeutet ganz einfach: es ruft sich selbst auf. Zum Beispiel die Fakultät in der Mathematik ist auch rekursiv definiert.

Einer Rekursion steht eine Sache gegenüber, die viele von uns schon lange kennen: die Iteration (auch Zählschleife genannt): Zähle von 1 bis 20 in Zweiterschritten... Bei der Rekursion läuft das folgendermaßen: Zähle von 20 herunter solange, bis dein Ergebnis nicht negativ (also unter Null) steht. Auch die Türme von Hanoi können ein gutes Beispiel für eine Rekursion sein. Also das Wort was wir sagen wollen ruft sich selber wieder auf, solange bis ein Stoppschild gesetzt wurde. "Ein Acronym" ... noch einfacher: Eine Art Abkürzung. Nun können wir die ersten Namen entschlüsseln: "GNU's Not Unix" = "GNU "GNU Network Object Model Environment" = GNOME "GNU Image Manipulation Program" = GIMP" GNU "HIRD of Unix­Replacing Daemons" wobei HIRD für "HURD of Interfaces Representing Depth" steht. "KDE Desktop Environment Software Compilation" = KDE SC "XForms Common Environment" = XFCE Einige dieser "älteren" rekursiven Acronyme sind inzwischen aber selbst obsolet und wurden daraufhin nicht mehr richtig beachtet. Allerdings gibt es auch hier Ausnahmen. Ganz speziell die, welche sich auf die Organisation zur Förderung "freier" Software beziehen, deren Mitglieder manchmal als nervtötende Trolle gebrandmarkt wurden/werden. Nun, jetzt aber, die Innenaustattung der Autos.... 14


Das Auto und seine Innenausstattung: Vom Fensterhelfer hin zum vollen Schrebtisch Aus hier läuft so einiges nicht wie gewohnt, wenn man sich in der fernen Galaxie ein Auto nimmt, um damit bestimmte Dinge erledigen zu wollen. Kurze Auszeit und Rückflug in unser bekanntes Sonnensystem und dessen bekanntestest Computer­Aushängeschild Windows; Dort ist es nicht notwendig nach einer Speziellen Inneneinrichtung für unser Auto zu fragen, da es ja nur EIN Standardmodell gibt, mit dem man fahren kann. Ausserdem will hier auch fast niemand den Motor kennen lernen und wissen, was man alles damit alles tolles machen kann. Es wird hierzulande einfach Schema­F genommen, ohne einen Gedanken an anderes verschwendet zu haben. Aber in den fernen Welten, wie gesagt, läuft einiges anders, es ist dort eher unüblich (falls mal etwas nicht am Auto gehen sollte, in eine Werkstatt zu fahren und zu sagen, man möge sich doch bitte um Ihre Probleme kümmern, da sie ja bezahlen. Dies ist dort gänzlich unüblich, es gilt hier die Devise, ich schaffe es allein, ansonsten helfen mir meine Freunde oder Kollegen aus der Gemeinschaft. Die Hauptinnenausstattung unterscheidet sich alleine schon darin, das man komplett unterschiedliche Interieurs für sein Vehikel wählen kann, wo bei Windows nur Einheitsware angesagt ist. Das, was die meisten Leute unter Windows sich vorstellen, ist nichts weiter als eine einfache Schreibtischumgebung, genannt: Desktop­Environment. Unter GNU/Linux ist das momentan: KDE SC, GNOME, XFCE, LXDE (Die Namen hatte ich ja schon mal kurz erklärt) Was also ist GNOME genau? Naja, Eine Desktopoberfläche mit sehr vielen Möglichkeiten, und einer konstistenten Benutzerführung die in einem offenen Projekt entwickelt wird. gleiches gilt übrigens auch für KDE SC, nur ist hierbei der Konfigurationsrahmen noch viel höher und mächtiger als bei GNOME. XFCE ist ebenfalls ein Desktop­Environment, allerdings hauptsächlich für ältere und schwächere Rechner gedacht. Es wird im übrigen einiges an Basismaterial verwendet, wie unter GNOME. (Gleicher Werkzeugsatz) LXDE: Ist noch neu und ebenfalls für ältere und/oder schwächere Rechner gedacht worden. Was sind eigentlich "Fensterhelfer" ...? Ein Fensterhelfer ­ auch "Window­Manager" genannt ist dafür da, anders und viel reduzierter zu funktionieren, als eine komplette Desktopumgebung. Es gibt noch wesentlch mehr "Fensterhelfer" als komplette Desktopumgebungen, wobei einzelne Exemplare sich ganz erheblich von anderen unterscheiden können. Die Schreibtischumgebungen haben, wir, nun müssen wir uns leider von der Automobilmetapher verabschieden, und wir werden uns spezielle Projeke in der freien Software ansehen. 15


Verteilungen und andere Merkwürdigkeiten in einem Auto Zuerst mal ein paar Namen: Slackware, Debian, (Open)­SuSE, LFS, GENTOO, ARCH... Solangsam hat sich unsere Automobil­Metapher wirklich überlebt.. Kurz und bündig. Die obenstehenden Namen, sind sogenannte Linux­Distributionen. Was Linux ist, (ja der Motor des GNU ;­), habe ich zumindest mal angerissen, was aber sind denn nun die Distributionen? Naja, Eine Karosserie ohne Motor und Innenausstattung (wie Ledersitze) benötigt noch andere Dinge zum Autofahren, und alle diese Dinge sind in sogenannten Distributionen verteilt, für jedes Modell gibt es mehrere Arten von Distributionen. Zum Beispiel eine sehr spezialisierte Programm­paket Verteilung (zum Beispiel für die Medizin) hat einen ganz anderen Aufbau als eine ganz "normale" Endkundendistribution. Es gibt dies für alle Zwecke, die man sich vorstellen mag, für die Wissenschaft, genau, wie für die Stadtverwaltung, oder auch die Lehrtätigkeit an einer Schule. Es gibt mehrere große Distributionen: Ubuntu, Debian, SuSE, Red­Hat, und noch viele weitere. Ubuntu ist mittlerweile die größte und bekannteste Distribution mit einer Anwenderzahl deren Schätzung von einigen Millionen bis hin zu mehreren Zehnmillionen Anwendern gehen. Wer oder was ist Ubuntu: Besser wer oder was steht (steckt) hinter Ubuntu? Ok, der Name desjenigen, welcher den Stein ins Rollen gebracht hatte, lautet Mark Shuttleworth und dieser hat eine Sicherheitszertifikatefirma verkauft und eine recht große Menge Geld gemacht, danach ist er mit zur ISS geflogen (als erster Südafrikaner) und hat nebenbei die Firma Canonical gegründet, welche der Hauptsponsor der Ubuntu­Distribution wurde. Red Hat oder Fedora ist eine Firma, beziehungsweise eine Distribution, welche sich auf Aktualität und neueste Technologien spezialisiert hat, und deren Mutterfirma, satte Gewinne damit macht, die vorhandene Software auf Server zu spielen, sie zu warten, und weiterzuentwickeln. Die professionelle Variante heißt "RHEL" ­ Red Hat Enterprise Linux und der Support ist nicht ganz billig. Die Communityvariante von RHEL lautet "Fedora" und diese wird von vielen Anwendern sehr geschätzt. Eine der ältesten Distributionen kommt aus Nürnberg und trägt den Namen SuSE (Software­ und Systementwicklung). Sie stammt noch aus Zeiten, in denen der Linux Kernel (Motor) noch auf ein Kleinstspeichermedium gepasst hatte, und nach mehreren Verkäufen von Firmen hat sich diese ein weltweit tätiger Netzwerkspezialist geschnappt und beginnt die irgendwann vorher geöffnete Community­Variante weiter auzubauen und bekannter zu machen. OpenSuSE so heißt die Gemeinschaftsdistribution wird von den einen wegen zu viel Automatisierung kritisch gesehen, aber von anderen genau dafür über den grünen Klee gelobt. Nun beginnt diese Reise ihr Tempo etwas zu erhöhen und mehr ins Detail zu gehen, bei der Vorstellung freier Projekte und ihrer Macher im zweiten Kapitel 16


Die Freien, Offenen Projekte, deren Nutzen, und Ihre Macher. Nun gut, zuerst gilt es ein paar wichtige Unterscheidungen zu treffen. F(L)OSS damit ist Freie, Quelloffene Software | F(L)OSH damit ist Freie Quelloffene Hardware gemeint. Free Culture, damit ist die Verbindung von allen Teilgebieten gemeint. Die bedeutensten Projekte im fernen Universum sind diejenigen, die sich für die Allgemeinheit einsetzen: Hier wären zu nennen: Wikipedia (da dort das Wissen der Menschheit fast in einer Website enthalten ist). OpenStreetMap (da, auch Google, für Drittnutzung seiner Inhalte gutes Geld verlangt, und ich bisher noch keine Karte gesehen habe, die sich bei einer Katastrophe SO SCHNELL aktualisiert, wie OSM!) Das GNU­Projekt als solches da OHNE den Gründer dessen, SO VIELES nicht so hätte entstehen können. Wikileaks (im Moment stark kontrovers, wegen Afghanistan) welches aber zu Recht hier steht, da man ein "Safe Harbor" für alle Wistleblower in der Welt werden möchte. Ubuntu (weil es einen einfachen Desktop für fast alle bereitstellen möchte, von den wirklich Armen hin zu den begüterteren Zeitgenossen unter uns). Debian (da Ubuntu und anderes ohne Debian und deren Kodex, so nicht hätte entstehen können) GNOME (da ein barrierefreier Desktop Grenzen überwinden kann, wenn der dann noch gut aussieht und funktioniert, ist es herrlich) KDE (Es war mal ein einfacher Desktop, aber was inzwischen daraus geworden ist, meinen Respekt) XFCE/LXDE (für den Versuch alte, (vlt. ausranggierte Rechner wieder zu re­animieren) OLPC (Ein Bildungsprojekt das Kindern die Möglichkeiten des interaktiven, vernetzten Lernens nahe bringen will) Ich könnte noch Stunden lang so weiter machen und Projekte aufzählen, die entweder schon großes leisteten oder noch leisten dürften. als nächstes: Vielfalt ist ein Trumpf oder (Warum muss es drei unterschiedliche Oberflächen geben?)

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Vielfalt ist Trumpf (oder: Warum muss es unbedingt drei Desktops geben?) Warum soll ausgerechnet Chaos in der Auswahl Trumpf sein? Naja, wenn ein Desktop für alle reichen würde hätten wir keine anderen, es gibt aber durchaus differente Ansprüche an einen Desktop, zum Beispiel wegen einem älteren Modell, das nicht so einfach eine Grafikkarte (3D) der neuesten Generation unterstützen kann, aber zum Beispiel ein bestimmter Desktop darauf aber ausgerichtet ist. Heißt mehrere Desktops nicht "das Rad neu zu erfinden"? Möglicherweise ja, aber es soll sogar Menschen geben, denen es gefällt, mehrere Autos zu besitzen (welche nicht ein Modell sind). Im übrigen ist das auch wirklich nur die Spitze des Eisbergs, denn mit allen anderen "Window Managern" und DEs kommen wir so auf die 100 ... (die kann und will ich aber hier nicht besprechen) Rennbolide = KDE Mittelklasse = GNOME Kleinwagen = XFCE Nein, so einfach sollte man es sich nicht machen, ich z.B fahre immer genau den Desktop hoch , den ich entweder haben möchte (wegen meiner Stimmung) oder aber den Desktop der meine Aufgaben erledigen kann, mit der besten Zeit und Energiebilanz. Das kann auch mal ein Fluxbox­WindowManager sein, wenn ich nur kurz was im Netz nachsehen möchte. Konkurrenz belebt das Geschäft und somit sind viele wichtige Neuerungen, welche in einem System gemacht wurden, auf das andere System übertragen worden, und verrichten dort nun tolle Dienste. Die Distributionen und die Desktops: (Warum? Erklärung folgt) Ubuntu (GNOME) OpenSuSE (KDE, GNOME) Mandriva (KDE) Fedora (GNOME) Debian (KDE, GNOME) etc... Mittlerweile kann man sich aber unter vielen Distributionen den eigens präferierten Desktop installieren (zusätzlich zum vorengestellten). Die Distribibutionen haben aber meistens einen "Haupt"­Desktop (dort wird am meisten angepasst) und die zusätzlichen dann, oft mit etwas weniger Aufwand (Manpower). In der Natur ist derjenige am besten angepasst, der über die besten Möglichkeiten zur Anpassung verfügt, und da Anpassung an verschiedenste Vorgänge am besten mit einem offenen System gestaltet wird, ist FOSS hier ein klarer Sieger. Kommerzielle/Proprietäre Software funktioniert am besten in geschlossenen Kapitalistischen Systemen, ohne Krise. Allein die letzte Finanzkrise in Europa hat aber deutlich gemacht, dass viele Europäer weniger Geld (auch für Software) ausgeben sollten. KDE 18


1. KDE (In Reihenfolge ihrer Entwicklung) Das, was KDE hauptsächlich ausmacht, ist eine bestens verzahnte produktive, enthusiastische , weltweit verteilte Entwicklergemeinschaft. Entwickler sind dort aber eher in der Minderheit. Dort werden Dinge getan, für die man alle möglichen Fähigkeiten benötigt; Vom Übersetzer der interaktiven Sternenkarte vom Englischen nach Kisuaheli, über das Organisieren von Projekttreffen, hin zum Controller, der die Ausgaben des KDE e.V unter die Lupe nimmt. KDE in Zahlen (Soweit ich sie erraten kann): Entwickler: mehrere Tausend (aktive) [10.000 sind es noch nicht, aber wer weiß...] . Projekte wahrscheinlich gegen 500 ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster zu lehnen (wird alles noch korrigiert) und Dependancen so in 30 Ländern. Was macht den Desktop von KDE aus? Ganz einfach, die Konfigurierbarkeit und die gleichzeitige Stabilität die ganze Scharen von Benutzern erfreut hat, die beliebteste Version war 3.5.10... aber nur deshalb weil damals schon zwei volle Versionen 2­3 an genau diesem Konzept gearbeitet wurde. Was passierte dann? Dann kam die Version 4, brach mit allen Design­GUI Regeln für Desktops und brachte eine ungezählte Masse an Usern der Verzweiflung nahe, da alle 4.0 als stabile Version verstanden hatten (es aber mehrfach früher hieß: nur die Schnittstellen sind stabil!). Kurzum: 4.0 ­ 4.X verstanden viele Nutzer als einen Schritt in die falsche Richtung (einige forderten auch KDE 3.5 wieder zurück, es gab sogar einen Fork unter dem Namen "Trinity") Aber nach und nach verbesserte sich nicht nur die Stabilität, und die "must have features" kehrten zurück, sondern mittlerweile hatte man es auch endlich geschafft Otto­Normaluser das Prinzip der PLASMA­Aktivitäten verständlich zu machen. KDE ist weiterhin DER Desktop mit den meisten Einstellmöglichkeiten, der (kontrovers) höchsten Eleganz, des (wahrscheinlich meisten Energieverbrauchs (der Dreien)), und der mit dem größten Portfolio an Education und Office­Programmen. Hauptprojekte: KDE Platform KDE EDU(cation) KDE GAMES KDE UTILS KDE Multimedia KDE Office KDE Documentation KDE Plasma KDE PIM KDE Usability KDE etc... (Diese Liste erhebt (haha) keinen Anspruch auf Vollständigkeit und hat keine Rangfolge) KDE war Anfangs eine rein Linux/Unix (war ja CDE­Ersatz) Geschichte, hat sich mittlerweile aber zum Spieler hin entwickelt, der auf vielen verschieden Terrains klar kommt. (LIN/WIN/MAC) aber auch (Netbooks, Mobile) und mehr... GNOME

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2. GNOME (Der Verfolger) GNOME (früher ja mal: GNU Network Object Model Environment) heute aber ganz einfach GNOME. Ebenfalls eine weltweite Entwicklergemeinschaft die ihresgleichen sucht. Das Projekt hat sich noch etwas stärker den HIG (Human Interface Guidelines) verschrieben als das KDE­ Projekt. Will sagen: GNOME ist aufgeräumt, focussiert und sympathisiert mit dem Betriebssystem der Version des Apfelbetriebsysstemherstellers. (osx­lastig[aber keine Kopie!]) Auch die GNOME Projekte können sich sehen lassen; (Allerdings sind sie nicht in Gruppen zusammengefasst) GNOME­Office (Abiword, GNUmeric) GNOME­Multimedia GNOME­GAMES GNOME­HIG GNOME­Accessibility GNOME­Utilities GNOME­Network etc... GNOME wird momentan gerade ähnlich kritisch beäugt, wie KDE, denn auch bei GNOME steht der Wechsel auf 3.0 an und diese Version ist ebenfalls mit recht einschneidenden Änderungen verknüpft. Zudem kommen dann noch Communities wie Ubuntu, die ein komplett anderes Look & Feel für deren Desktop sich wünschen, als viele andere Distributoren, welche GNOME einsetzen. (Mono: oder die Angst vor (berechtigten?) Patentklagen KDE war ja das frühere Kind der FOSS­Gemeinschaft. Anfangs waren sogar die Entwicklertools nicht frei im Sinne von frei verfügbar, und um diesem Umstand zu begegnen wurde GNOME gegründet. Die Entwicklerwerkzeuge waren im frei im Sinne von frei verteilbar und alles war vorrübergehend gut. Dann kam irgendwann der Marktführer und entwickelte eine Platform in der man mehrere Programmiersprachen für ein Programmierprojekt verwenden konnte. Das widerum fanden mehrere Open Source Entwickler toll, und so schufen sie einen "freien" Ersatz der nun (war doch klar) auch nun endlich unter GNU&|Linux zu verwenden war. Leider hielt aber der Marktführer weiterhin die Patente an seiner Erfindung und fing an kleinere Firmen in arge Bedrängnis zu bringen (TomTom) und so kam es, dass immer mehr GNOME­Entwickler aber auch Nutzer sich fragten: Können wir Mono gefahrlos einsetzen?) Oder sind wir dann ein Ziel für die Patentanwälte...? GNOME hat ein paar Entwickler weniger als KDE, holt aber ebenfalls beständig auf. Mittlerweile haben sie sogar einen "bezahlten" Website Administrator der die Website aktualisiert und nach dem Rechten sieht. Die Konferenzen GUADEC (GNOME USER AND DEVELOPERS CONFERENCE) hat sich in den letzten Jahren zu einem DER Treffpunkte für die GNOME Entwicklung entwickelt wo immer neue Ideen präsentiert werden. XFCE/LXDE 20


XFCE/LXDE XFCE hat eine kleinere Entwicklergemeinde, und ist jüngeren Datums. Es verwendet hauptsächlich ähnliche Werkzeuge, wie das GNOME Projekt. Eigentlich war es Ziel XFCE auf alle Desktops zu bekommen, hinter denen ein schwächerer Prozessor steckt. Dies wurde geschafft, mittlerweile ist der genannte Desktop auch auf neueren Rechnern zu finden, und die Fangemeinde wächst stetig. Allerdings hat sich die Entwicklung von XFCE von einem minimalistischen Desktop hin zu einem etwas volumenöseren Desktop gezeigt. Das Projekt selbst hat keine Unterprojekte, wie XFCE­GAMES zu bieten. Es ist ebenfalls angedacht, das XFCE demnächst an einem gemeinsamen "Desktop­Summit" von KDE­GNOME teilnimmt. LXDE soll wahrscheinlich in die Nähe kommen,dessen, was XFCE einmal war. Es ist mittlerweile der schlankeste Desktop, welchen ich kenne. Leider aber ist letzterer noch in einem etwas frühem Entwicklungsstadium und so kann eigentlich nur auf die Zukunft spekuliert werden, allerdings ist der erste Eindruck schon mal vielversprechend. LXDE gibt es mittlerweile genau wie XFCE als Ubuntu ­ Variante. (Letztere allerdings nicht offziell) Und: LXDE scheint vorest das größere Entwicklungstempo vorzulegen. (was aber nicht unbedingt etwas heißen muss) Scheinbar hat man bei letzterem ebenfalls Ambitionen den PC als natürliche Arbeitsumgebung zu verlassen, und Smartphones als neuen Arbeitsraum zu prüfen. Es sind zwar noch nicht so viele aber zwei Exemplare gibt es schon: N900 und Nexus I. XFCE und LXDE (und deren Applikationen) sind aber meines Wissens noch auf die Linux/Unix Umgebung beschränkt, weil noch keine Portierung hin zu genannten Systemen erfolgt ist. Auch werden XFCE und LXDE gerne für Hilfsprojekte eingesetzt, da die Rechner dort meistens nicht europäischen Standards entsprechen (Second Hand etc) Noch etwas persönliches hier: XFCE haben NOCH IMMER keinen Blog­Aggregator (sprich: Planet)! Selbst das noch viel jüngere LXDE hat schon einen... Falls aus welchen Gründen auch immer keiner gewollt ist, no problem. Die Window­Manager (Fluxbox, Openbox, ICEWM etc) 21


Window Manager (Fluxbox, Openbox, ICEWM) Was ist ein Window­Manager, wozu brauche ich ihn, und welcher ist der beste? Netter Versuch... aber: Es gibt NICHT den besten Window­Manager. 1. Ein Window­Manager ist laut Wikipedia eine Software, die sich um Bereitstellung, Verteilung, Position, Größe etc von Fenstern auf einem Desktop bemüht... (Hat mit Windows erst mal nichts zu tun) 2. Es gibt verdammt viele Window Manager: Einige der am häufigsten benutzten (ohne dass es viele Leute wissen: Metacity (früher Sawfish) und KWin)... Ja warum, muss ich die kennen? Hmm eigentlich nicht, aber warum eigentlich nicht? ;­) Metacity liegt dem aktuellen GNOME ­ Framework zu Grunde und sorgt dort für eine "schnelle" Fensterdarstellung. KWin ist der selbst entwickelte Window­Manager für KDE, welcher eine Vielzahl von Einstellmöglichkeiten bietet. Compiz Fusion, welcher u.a für die rotierenden Würfelansichten in Linux verantwortlich zeichnet. Die anderen: Sind ebenfalls sehr gut (nicht alle aber die meisten), man muss sich nur keinen vollständigen Desktop installieren, damit man sehr effizient arbeiten kann. Fluxbox (benutze ich sehr häufig) E17 [Enlightenment](durchgestylt und funktional) Ion2 (soll nur für Profis geeignet sein, ... habs ausprobiert nach 5 Min hatte ich das Grundkonzept... sehr effizient, kann gut mit Ressourcen umgehen und wird VOLLSTÄNDIG mit dem Keyboard bedient) FVWM (Window­Manager für Unix­Nostalgiker (aber noch sehr effizient)) IceWM (ja, ebenfalls funktional, minmalistisch und der "Easy Mode im EEEPC") (Openbox, Matchbox... *box) Wohl alle recht ähnlich zu Fluxbox... Dvm (Dynamischer Window Manager) Awesome (Window­Manager der nächsten Generation) Windowmaker (Ist ein eher merkwürdiges Konzept, unter OpenSuSE Mix von GNOME/KDE) Ok, und wozu brauche ich den? (z.B als Standalone...) Dies hängt wiederum ganz von den persönlichen Vorlieben ab, ich nutze WMs wegen einer bestimmten Sache hauptsächlich: der Effizienz! Selten habe ich eine Oberfläche, unter der ich was machen kann, so schnell verfügbar, wie unter einem Windowmanager und die Ressourcen werden ebenfalls geschont. Mit einem schlanken WM hält mein Netbook im Regelfall eine Stunde länger durch. Da freut sich sogar die Umwelt, da ich ja vorerst keinen neuen Strom (hierzulande meist aus der Steckdose) beziehen muss, und flexibler agieren kann. Alles in allem eine runde Sache. Hardwareprobleme, (und was man dagegen aus Treibersicht in der FOSS­Szene tut) 22


Hardwareprobleme (und was man aus der FOSS­Treibersicht dagegen tut) Die meisten von uns kennen es. Man muss noch dringend ein Formular ausdrucken, und die Nachbarin hat Probleme mit Ihrem Drucker und da (man selbst keinen hat, geht man zum Freund, der aber Linux benutzt. Das war früher mal ein echtes Problem, mittlerweile löst sich aber auch das in Wohlgefallen auf. Je mehr größere Firmen sich an Linux beteiligen, desto schneller kommt ein Treiber für entsprechende Hardware (der oft schon direkt eingebunden wurde). So unterstützt KDE­SC DigiKam mittlerweile die üblichen Hersteller von Digitalkameras. Gleichzeitig kommen auch neue Firmen hinzu die komplett eigene Hardwarekonzepte im Rucksack haben. Zum Beispiel die Kanadische Firma Traversaltech (die eine eigene Hardware Schnittstelle für Grafik implementieren wollen). Hardware unter Linux funktioniert auch inzwischen immer häufiger als Open­Source Projekt ohne eine Firma mit viel Geld im Hintergrund zu haben, siehe Openpandora Projekt. Die Linux Treiber Datenbank ist wie immer auch eine lohnende Hilfe, man hat sorgar für einzelne Distributionen eigene Datenbanken und WIkis. Was im übrigen auch immer geht (aber nur Spezialisten zu raten ist:) sich selbst einen eigenen Treiber für die gewünschte Software zu programmieren. Hierbei immer interessant: die Website Kernel.org. Mittlerweile gibt es auch einen Kurs bei der Linuxfoundation zum eigenen Treiber programmieren. Ebenfalls gibt es dort auch noch eine Liste mit Hardwareinformationen und Treibern. Was es ebenfalls noch gibt, sind zahlreiche unabhängige Websites die ebenfalls eine HW­ Datenbank pflegen, aber die sind leider nicht immer aktuell (manchmal sogar indiskutabel). Im Allgemeinen bliebe zu sagen, dass sich die Treibersituation speziell bei Linux sich deutlich geändert hat, und sich immer noch weiter verbessern wird. Auch die Wikipedia ist nicht die schlechteste Anlaufstelle für Hardware in der FOSS­ Gemeinschaft. Hierbei ist der Artikel Graphics and Hardware in FOSS (englisch) als erste Anlaufstelle zu empfehlen. Eigentlich soll es Ziel dieser Zeilen sein, auf ständige Produkte zu verweisen, aber da ja schon die Wikipedia genannt wurde, so kann ich auch gleich noch hier auf eine Linux (nicht nur) Hardwareseite aufmerksam machen. (Teilweise aber etwas kontrovers:) Phoronix. Dort gibt es Artikel zu fast jedem Linux Hardwareproblem. Und um es komplett zu machen (no pun intended ;­) ), muss hier natürlich auch noch die Site tuxmachines.org gelistet werden, da jeder Käufer von Linux Hardware hier mit dem garantiert laufendem Equipment zusammengebracht wird. Hilfe beziehen (und den richtigen Leuten die richtigen Fragen stellen) 23


2.7 Hilfe beziehen (und den richtigen Leuten die richtigen Fragen stellen) Oder: Was hat das eigentlich mit Open Source Projekten zu tun? In Objektorientierten Programmierung ist alles ein Objekt, und man könnte theoretisch sagen, in der FOSS­Szene ist alles ein Projekt (stimmt ja fast, aber nicht ganz)... Zu allererst kamen Dennis Ritchie und Ken Thompson auf die Idee die UNIX Dokumentation müsse nachvollziehbar sein, und reproduzierbar. Sie erfanden die ersten man pages (man pages für manual pages = Handbuchseiten). Die meisten Distributionen enthalten man­pages für quasi jeden Unix/Linux/OS Befehl. (Mittlerweile gibt es aber auch "Nicht­ Entwicklerdokumentationen" in (X)HTML ­ Form.) Die ML (ausgeschrieben für Nicht­Geeks = die Mailingliste) Auch ein Unix Relikt, das sich aber größerer Beliebtheit erfreut, und immer noch gerne genutzt wird. Was ist die ML und was kann ich damit machen? Die ML ist eine Sammlung von E­Mails (welche von Servern gesammelt werden (zu einem bestimmten Thema)) welche von verschiedenen Nutzern (welche sich vorher auf der ML "registriert" hatten) abgeschickt worden sind, in der Hoffnung auf eine baldige Rückantwort. Es gibt "offene" und "geschlossene" MLs. Projeke hierfür sind: ListServ, Sendmail, etc. Foren:Jaa, das ist so eine Sache mit den Foren, eigentlich sind sie ganz hilfreich und nützlich, aber man muss ein paar Regeln beachten. Zum Beispiel (WICHTIG!) Don't feed the Trolls. Gut hier muss ich leider etwas ausholen. Beleidungen aller Art waren vor gar nicht allzu langer Zeit in vielen Foren an der Tagesordnung, dann kamen die Netiquette und ab jetzt durfte nur noch "getrollt" werden. (Troll:Netzkultur) To troll ist englisch und bedeutet jemand reizen, bis hin zur Weißglut treiben. Das halbe Netz so scheint es mir manchmal ist voll von Trollen, aber oft sind es auch "nur Querulanten und andere Eigenbrötler". Warum es gut ist den "richtigen Leuten die richtigen Fragen zu stellen"... Zum Beispiel man ist ganz frisch in Linux eingestiegen, hat keinerlei Ahnung von gar nichts und postet seine Frage auf: Linux­Beginner­Forum.de. Man bekommt die richtige Hilfe, es wird einem stundenlang zugehört, und man bekommt die besten Ratschläge. Das ist ein "optimaler Weg eines Linux­Neulings"... Jetzt kommen wir mal kurz zum suboptimalen: Man hat keine Ahnung von Linux hat aber von einem Freund gehört, der Ubuntu inzwischen schon kennt, ein Tapetenwechsel nach "Sidux" hinter sich hat, und den besagten Freund (weil er begeistert ist), mitziehen möchte. Kurzum das Sidux System ist installiert (ist ja auch toll, endlich steckt keine kommerzielle Strategie dahinter) und man freut sich auf die ganzen Programme, will seinen Computer als DVD Player Ersatz nutzen, und schon fangen die Probleme an, aber klar: es gbt ja Foren, auf schnell ins entsprechende Forum und schnell gefragt, wie das mit der Multimedia Unterstützung sei und wie man am besten kommerzielle Codecs zum Laufen brächte. GANZ SCHLECHT; DA in 100% der Fälle komplett in die Wüste geschickt wird (nicht ganz zu Unrecht)...."RTFM" ­ als häufigste Anwort von Geeks, die keine Lust auf Tipparbeit haben (bedeutet: Read the fine Manual ....genau (die man pages für Entwickler ;­)) Nur kann damit erstmal kein Freizeituser etwas damit anfangen. Sidux kommt von Debian und ist eher für Profis. Vor allem hat es die GNU­Philosophie! Etwas FOSS Projektwissen (vom ersten commit bis hin zu Upstream) 24


Was ist eigentlich ein Open Source Projekt? Im groben recht einfach: Alles, was um eine Software/Hardware entsteht damit diese kostenlos (Hardware eher nicht) erstellt und weitergegeben werden kann. Die Infrastruktur: Ganz Wichtig: Wieviel Leute hat das Projekt, eher klein wie ein Freizeitprojekt oder riesengroß wie z.B der Linux­Kernel? die aktiv Code/etc beisteuern. Im Anfang war der Code... gut ist er jetzt immer noch, aber inzwischen wird er verteilt weitergegeben und weiterentwickelt. Hierfür bietet sich stark das sogenannte "Versionskontrollsystem" an, das überprüft ob Dokumente noch gültig sind, während mehrer dieser Leute z.B an einer Datei arbeiten. Den ersten Einstieg in ein Projekt findet man meistens über das Ausbessern von Computer/Programmfehlern ­> Bug Hunting. Das erste Schreiben von einer Verbesserung oder auch das Eliminieren eines Bugs (in ein Versionskontrollsystem) wird "commit" genannt. Fork: (Ja, das ist englisch für Gabel) Aber das ist hier nicht gemeint. Es gibt ganz offiziell die Möglichkeit den Code eines Projektes zu teilen, und in eine (soweit das Lizenzrechtlich gestattet ist) andere Richtung zu entwickeln. Forks kommen auch dann zum Tragen, falls das Projekt einfach einschläft, oder keinen Maintainer mehr hat. (Maintainer sind Verwalter und Qualitätsspezialisten in einem, da sie die eingesandten Codevorschläge auf Qualität überprüfen. Downstream: Entwicklungen, die sich vor allem mit Code, welcher aus mehreren vernetzten Quellen zusammengeführt und oft in Distributionen gebündelt wird. Wenn wir uns das Beispiel mit Ubuntu ansehen, dann ist die Community um Mark Shuttleworth downstream. Da das Ubuntu ­ Projekt auf dem Debian Projekt basiert, sind Entwicklungen wenn sie in Debian gemacht werden und an Ubuntu weitergereicht werden, downstream. Upstream: Entwicklungen, die in der Projekt­Architektur eher oberhalb der Zusammenführung von mehreren Codeteilen angesiedelt ist. Bei unserem Beispiel ist zum Beispiel eine Entwicklung die von den Ubuntu­Entwicklern gemacht wird, an Debian oder sogar an GNOME weitergeben, da ja das Ubuntu­Projekt auf GNOME als Desktop setzt. Open Source/Free Software Projekte sind oft komplexe Bücher die sich aus einer Vielzahl von kleineren Projektmechanismen zusammensetzen. Speziell der offene Charakter von solchen Projekten ist immer eine Herausforderung, da unterschiedlichste Interessen unter einen Hut zu bringen sind.

Humanitäre FOSS (eine ideale Verbindung?) 25


Humanitäre FOSS (Eine ideale Verbindung?) (Wobei mit FOSS auch Hardwareprojekte meint... Man könnte hier einen besseren Begriff finden) Free Culture in der Entwicklungshilfe. OLPC, Sahana, Ushahidi, CrisisCamp, Linux4Afrika etc... Ganz blauäugig gesagt, eigentlich eine hervorragende Sache, da nicht allzu viel Geld ausgegeben werden muss, für Zwecke, welche nicht den originären Hilfe­Zielen entsprechen. (zum Beispiel dem Kauf von Lizenzpaketen). Allerdings muss auch hier gleich wieder gesagt werden, noch ist die Lawine hier nicht richtig ins Rollen gekommen und proprietäre Produkte (die sogar oft "illegal kopiert" werden) an der Tagesordnung. OLPC und Sugar One Laptop per Child war/ist das Projekt des M.I.T Media Lab Gründers Nicholas Negroponte und soll ein Bildungsprojekt für Kinder ab 6 Jahren auf der ganzen Welt sein. Der Hype um das Projekt ist mittlerweile verschwunden, und die Aktivitäten sind wieder mehr im Hintergrund. Sugar: Die Desktop­GUI­Usability Suite des OLPC hat umfirmiert und bringt nun die OLPC Oberfläche nun gesondert heraus. Linux4Afrika Ein Projekt des FreiOSS Vereins aus Süddeutschland. Tausende älterer Computer werden neu aufgesetzt, mit freier Software bestückt und gewartet, Schulungspersonal nach Deutschland eingeflogen, in die Bedienung unterwiesen, und dann nach ganz Afrika mit dem Schiff gebracht. Das L4A ­ Projekt hat sich im Laufe der Zeit einen respektablen Status erarbeitet und wurde nun zum zweiten Mal als Unesco Milleniumsprojekt ausgezeichnet. Ushahidi Gegründet in Kenia, von Hackern während dem "Bürgerkrieg". Eine Platform für Katastrophenhilfe mitten im Netz. Auf deutsch bedeutet der Name: Zeuge, warum ist hierbei leider oft selbsterklärend. In Haiti hatte besagte Website schon ihre erste Öffentlichkeit zu leisten. Fragen, Wer seid ihr, woher wisst ihr es ... usw kamen... Aber sogar das US­Militär war voll des Lobes für die Aktivisten. "Eure Site rettet Leben" ­ FAZ Zitat. Sahana Free and Open Source Disaster Management System. Eine Platform, die eher eine komplette Katastrophe analysiert und mit "lost people tracker" und NGO register weiterhlft. CrisisCommons: CrisisCommons sind aus den Treffen der CrisisCamps rund um eine amerikanische Universität entstanden. Diese Camps haben sich über Nordamerika in den Süden und nun bis hin nach Europa ausgebreitet. Bei diesen Treffen erschufen die Helfer Programme zu allen möglichen Aspekten der Haiti Katastrophe und diese kommen nun auch Pakistan zu Gute. Die Website ist mittlerweile auch ein eingetragener Hilfsverein. Free Culture in der Politik (Eine etwas zwiespältigere Sache) 26


Free Culture in der Politik (Eine zwiespältigere Sache...) Zuerst hier nur mal ein paar Namen; WIKIeaks, FreiFunk, The Pirate Bay, Net Neutrality und vieles andere mehr... Warum ist Freie Kultur so schwierig für die Politik? Ganz einfach, weil die meisten Politiker jahrzehntelang andere Modelle vorgelebt bekommen haben, und sie (oft) der Meinung sind, was einst war, müsse weiterhin Bestand haben, daher auch der Versuch die Regeln der realen Welt einfach auf das Netz zwischen den Netzen überzustülpen. Ganz besonders deutlich wurde dies am Beispiel der Netzsperren: Argument hier: Ich kann sie nicht löschen lassen, weil jemand anders es nicht will, es ist zur Sicherheit unserer Kinder, die Menschen haben Schwierigkeiten diese zu umgehen, die Schwelle wird erhöht... Nun gut; Alles Argumente die man prinzipiell erstmal gegen sich hat. Aber: Keiner der damals Involvierten kannte sich anscheinend mit der Netz­infrastruktur aus: Die Kollateralschäden wären wohl fast unvertretbar gewesen: Auf einem Server lagerten zum Beispiel 1000 Präsenzen, und nun kommt ein Politiker, der sagt es müsse alles unter der Nummer: XXX.XXX.XXX.XXX gesperrt werden, und weil wir die Pakete ohne reinzusehen übertragen, müssten wir gleich den ganzen Server sperren. (Attribut: weltfremd) Wikileaks (Oder: wie man als idealistischer Hacker die Welt verändert) Wikileaks ist eine Platform die zum "schnellen" verbreiten von Sicherheitslecks in Firmen und Behörden gedacht ist. Der australische Gründer ist ein idealistischer Hacker, der ein weltweites Netzwerk von gleichgesninnten aufgebaut hat, um die überall sonst angefeindeten Whistleblower deren sonst der ganze Hass der Firma/Behörde gilt, eine sichere Möglichkeit zu geben, mittels Originaldokumenten gegen Lügenpropaganda etwas unternehmen zu können. Leider ist auch hier der Grad recht schmal von Menschen, die Firmen/Behörden/Wikileaks ruinieren wollen, und so musste sich das Team besondere Maßnahmen zur Dokumentenprüfung einfallen lassen. The Pirate Bay Eigentlich nur eine Seite mit Verknüfungen, aber quasi der Teufel der Inhalteverwerter. Pirate Bay, jaa, es stimmt, hatte einen übergroßen Teil an Verknüpfungen zu Dingen, die weder legal noch halblegal waren. Böse Zungen behaupteten 90% illegal... naja... Wichtig vor allem bei der Ideologie der Macher: Jeder Mensch sollte Zugang zu dem Wissen anderer haben. Nach einer ungemütlichen Gerichtsverhandlung hat man den Gründer verpflichetet mehrere Millionen Schadenersatz zu leisten, und die Piratenbucht wird immer mal wieder vom Netz genommen, aber nie für lange. Inzwischen verbreitet Flattr die Kunde (weltweit) von hochwertigen Werken und der Gründer ist wieder in seinem Element, dass das Teilen zum höchsten Gut erkoren hat. Netzneutralität Für die Hacker des CCC eine recht klare Angelegenheit (vor allem in der Definition) aber für die Politiker der Internet­Nachzüglerparteien wird es dort schon schwieriger, da oft der Sachverstand fehlt und man ohne groß zu Prüfen, die Aussagen anderer übernimmt. Die 4 Wellen der Free Culture Verbreitung 27


Die 4 Wellen der Free Culture Verbreitung "At first they ignore you", then they'll laugh at you, next they fight you, finally you win." Die Lawine entsteht. Zuerst gab es die Menschen, die (weil vorher alles frei gewesen war, es nicht ertragen konnten und angefangen hatten, freie Kopien für alle möglichen Werkzeuge früherer Tage herzustellen, sogar für Betriebssysteme, dann angefangen auf diesen Betriebssystemen Programme die etwas taten zu verbreiten. Beispiele hierfür: Ganz klar Richard Matthew Stallman, ohne das alles vermutlich VIEL länger gedauert hätte, oder so nicht hätte entstehen können. VIELEN DANK! Das GNU Projekt (von welchem Anfangs schon die Rede war hat also jetzt endlich einen geistigen Mentor und eine stark beherzte Community. Der Linux Kernel ohne den die Leute um RMS vermutlich HURD noch immer nicht hätten veröffentlichen können (aber das ist eine pure Mutmaßung) die Lawine kommt ins Rollen. Viele Leute haben inzwischen den Nutzen von GNU und auch Linux erkannt und fangen an, komplette fertige Pakete zu schnüren, die es dem einfachen Nutzer "wesentlich erleichtern", freie Software zu installieren. ("Ich muss es wissen, ich war einer der SuSE (Professional?) 7.0 Nutzer und wäre ohne die Distribution (die ich siebenmal installiert habe, bevor es funktioniert hat) echt nicht weitergekommen. Als Distributor allen voran hat in den früheren Tagen (Ja, Slackware gab es auch) Debian die freie Software bekannt gemacht (bei Profis) und heute ist es dann eher Ubuntu, und morgen vielleicht ...? Die Distributoren haben irgendwann angefangen nicht nur verbesserte Installationsroutinen zu schreiben, sondern es ging so weit, das man angefangen hat das komplette Desktop­Erlebnis verbessern zu wollen, vorher allerdings ging es um die Rechenknechte in den Rechenzentren und wie diese zu optimaler Leistung angestachelt werden konnten. die Lawine verdoppelt ihr Tempo Ganz einfach dessen, weil nun sehr viele Menschen gemerkt haben, wie effizient Free Culture werden kann und angefangen haben eigene Business Modelle (mit IPO ROI) zu erschaffen, und sich auch darauf zu verlassen. Bestes Beispiel hierfür: Die Firma Red Hat, welche aus den Überresten der Firma Cygnus entstanden war, und angefangen hatte, HPC­Server mit Linux auszustatten und zu warten. (Von ihr stammt ja auch die Fedora Distribution). die Lawine verdoppelt ihr Tempo nochmals Jetzt kommt das gesamte Ökosystem der freien Kultur zum Tragen, die Botschaft: Wir sind überall, und werden immer mehr. LinuxFoundation, MeegoOS (als JointVenture),... Das Jahr des Linux Desktops (proposed for Lifetime Vaporware Award) 28


Das Jahr des Linux Desktops (Vorschag: Lifetime Vaporware Award) So lautet einer der beliebtesten Witze wenn man über GNU related to Linux spricht. "Nächtes Jahr ist das Jahr des Linux Desktops" HAHAHA! Gut gelacht, wir warten ja alle schon seit zehn Jahren darauf. NUR: Was ist "Das Jahr des Linux Desktops?" Ist es dann, wenn der "Marktanteil" in einem Jahr auf 10++ Prozent steigt?, Ist es wenn alle Werbeagenturen Linux als Frontend mit dem GIMP, Inkscape, Scribus, Trio einzusetzen?, Ist es wenn KDE (das ja ursprünglich mal rein Linux war, (in einer fabelhaften Qualität) auf jedem Win/Mac zu finden ist? Fragen, über Fragen. Nebenbei gesagt, Linux hält ja schon seit ganz schön langer Zeit, den Marktanteil mit der höchsten SuperComputer bishin zum Mainframe. Im Webhosting Bereich ist es ebenfalls führend: 50%­67%, dann kommen jetzt noch Android/Meego auf Smartphones und sogar Tablet PCs. Warum? Siehe letzte Seite. Der Desktop scheint momentan noch die allergrößte Hürde, und es dürfte noch eine ganze Weile lang dauern, aber gut, solange auch nicht mehr, da die Free Culture Szene sich durch exponentielles Wachstum auszeichnet. (Schwarmintelligenz usw) Ubuntu soll Mulittouch bekommen (Stand Natty Narwhal). KDE arbeitet fleissigst an KDE­ Plasma für mobile, weiterhin dürfte es nicht mehr lange dauern, bis Krita auf Tablet PCs (inkl. WeTab) eingesetzt wird. Als ich vor ein paar Seiten von Hardware für Linux schrieb und die Firma Traversaltech erwähnte, so kann ich hier nun anfügen, das diese Firma das "OpenGraphics" Project gestartet hat, das sich u. a um die Verbreitung von hochwertiger Hardware GPUs (die nativ auf Linux laufen werden) bemüht. Gerade wurden die ersten Boards getestet. Das Gallium3D Projekt, das ja auf Mesa aufsetzt, könnte hier ebenfalls Fakten schaffen. Noch kommt OPENGL nicht gegen DirectX an, aber mit nativer Hardware und einer komplett freien Ideenfindung kann vieles möglich werden. Richtig, Linux ist NICHT Windows (und soll nicht jedem OttoNormalNutzer gefallen), aber wenn die Entwicklung so weiter geht, dann wird sich hier einiges verändern und granitbeschwerte Businessmodelle werden gnadenlos umgebogen oder zerstört werden. Es ist ein bisschen so, wie beim großen Drachen. Computerspiele: JAHA, Windows ist das Maß aller Dinge, Dort kommt Linux noch nicht in Jahrzehnten dran... Entwicklungen von RARS, über TORCS hin zu Speed­Dreams, die sich bislang in Jahrzehnten vollzogen haben, könnten, sobald entsprechende Popularität erreicht ist, ganz neue Releasezyklen bekommen... Spiele und Pornographie unter Linux als Innovationstreiber 29


Spiele und Pornographie unter Linux als Innovationstreiber Zur Pornographie kann ich keine Angaben machen, da Linux­Nerds im allgemeinen als asexuelle Wesen angesehen werden (und von solchen Leuten, geht ein Großteil der Innovation aus) Zur Spielesituation unter Linux: Im Dornröschenschlaf. Aber wie lange noch? Zu den Fakten: ganz früher gab es mal ein paar Freaks die sich zu zweit oder zu dritt hingesetzt haben und in einer Aktion von mehreren Nächsten ein "Rogue­like" zu coden und dann weiterverteilen. Heute hat sich die Situation geändert und wir stehen auch dort erst am Anfang: Da sich das Bazaarmodell weitgehend durchgesetzt hat, zumindest in der freien Kultur, haben sich mittlerweile Projekte gebildet wo 15+ Leute sehr häufig (noch öfter demnächst) an Gemeinschaftsprojekten sitzen und diese zur Reife bringen. Hat jemand von Ihnen, werte Leser schon mal etwas von dem Wort "Flattr" gehört? Nein, dann gebe ich eine kurze Erklärung, was es ist, was es will und warum das noch wichtig werden könnte. Flattr ist sowohl eine schwedische Firma (als auch schon fast ein Free Culture Projekt) die sich zum Ziel gesetzt hat, den Künstlern im Netz die verdiente Anerkennung auch (recht unkomplizert) zukommen zu lassen. Die Medienbranche und die (vorallem deutsche) Blogger­ Community haben sich als Early­Adopters darauf gestürzt und wurden zu großen Teilen enttäuscht. Warum? Naja, weil es eigentlich weniger für traditionelle Medien gedacht war, als für die FOSS­Szene deren Produkte schon sehr viele honorabel fanden, (nur es war zu umständlich) und deswegen demnächst vielleicht das doppelte an Zeit in entsprechende Projekte investieren können, da sie mehr Zeit zur Verfügung haben. Ein Mitglied vom Debian Team hat einen FlattrFOSS Aufruf gestartet und nun bekommt er täglich Geld für seine Aktivitäten überwiesen. Mit anderen Worten: Wenn es demnächst (ähnlich wie das LGM, ein Entwicklertreffen geben sollte, bei der die FreeCultureGames Enthusiasten zusammenkommen, wird es weiter publik werden und andere Entwickler anziehen. Am Beispiel (siehe letzte Seite), werde ich deutlich machen, wohin es gehen wird Zuerst gab es nur RARS: Robot Autonomous Racing Simulation und war dafür geschaffen die KI von Roboterfahrzeugen im wahren Leben durch Daten im Rechner als Rennspiel zu visualisieren. RARS war in der Science­Community recht hoch angesehen. Dann kam TORCS (The Open Racing Car Simulator) ein "fork", bei dem es schon wesentlich menschenähnlicher zuging als beim Vorgänger, allerdings war die Steuerung eine mittlere Katastophe und die Gegner (logisch!) einfach nur brutal und krass (Ich kannte damals den wissenschaftlichen Anspruch von Torcs nicht). Speed­Dreams ist DER FORK für TORCS, der wirklich für Aufsehen, in der Linux Community sorgen könnte, es ist hier nämlich Ziel eine höchstwertige Robot­KI mit einer anspruchsvollen Mulitplayer Rennsportsimulation zu kombinieren. Vielen Dank ans Team! Adobes sich manifestierender Alptraum 30


Adobes sich manifestierender Alptraum GIMP vs PS... LOL ... PS ftw! GIMP Suxx big time (aber wie lange noch?) Hier muss ich etwas ausholen Photoshop als Flaggschiff der Firma Adobe kennt fast jeder, es gibt fast keine Werbeagentur, die es nicht installiert hätte und ihr Geld mit PS Manipulationen verdient. Geschenkt! Auch eine recht große Anzahl an Hobbynutzern hat PS installiert, aber leider keinerlei gültige Lizenz dafür. Ganz speziell gilt dies hier für Entwicklungsländer. Was kann Adobe also schlaflose Nächte bereiten? Noch erstmal wenig. Aber abwarten und Tee trinken. Pantone ist DER patentierte Farbstandard auf dem die gesamte Adobepalette (und andere führende Firmen) aufsetzt und diese kann sich fast niemand sonst leisten. Aber auch hier hat sich etwas getan (und wird sich noch viel mehr tun), nämlich der erste OPEN COLOUR STANDARD wurde angepeilt, um die Pantone Dominanz zu brechen. Fangen wir mal klein an: links herkömmlich(TM) und rechts Free Culture Adobe Photoshop ­ GIMP, Showfoto, Nathive Adobe Illustrator ­ Inkscape, Karbon14 Adobe Indesign ­ Scribus Adobe Lightroom ­ Darktable, RawTherapee, RawStudio Adobe Album ­ DigiKam, F­Spot, Shotwell Adobe Audition ­ Audacity Corel Painter ­ Krita 3DStudio Max, Maya ­ Blender Autodesk AutoCAD ­ Arquimedes Und diese Liste ist noch VIEL länger.... noch gibt es eine klaffende Lücke zwischen rechts und links, aber wie lange noch? PS als Beispiel für einen Industriestandard, wird GIMP noch ziemlich lange vorgehalten bekommen. Aber: Wenn die Sache demnächst weitergeht, wie sie jetzt weitergeht, dann könnte es interessant werden. GIMP wird einen neuen Kern bekommen (3.0 und später) und dieser wird GIMP ganz schnell viel näher an Photoshop CS bringen als es den Leuten im Silicon Valley gefallen dürfte. Google muss ja derzeit für vieles herhalten, aber der Google Summer of Code hilft auch GIMP wirklich nicht wenig. Im letzten LGM (2010) gab es einen Vortrag darüber, wie GIMP mit einem komplett neuem Kern denn aussehen könnte von Peter Sikking. Zu finden ist die Aufzeichnung, als OGG Theora, was auch mal wieder typisch FOSS­Comunity ist. Ich könnte hier noch so viel schreiben, über die freien Projekte in der Grafik und ihrer Macher, dass ich übermorgen noch am Text sitzen würde. Im Moment kann ich aber erstmal zwei Dinge emfehlen. graphicsplanet.org ist der Raum, in dem alle Blogeinträge von LG­Projekten gesammelt werden. & Das erste LG­Magazin! Können die Piratenparteien die Demokratie "verflüssigen"? 31


Das Verflüssigen der Demokratie mit Liquid Feedback "Liq... Was?" noch die gehört. Liquid Feedback ist eine Art direktes Rückkoppelungssystem des Demokratischen Prozesses innerhalb einer Partei. Wichtig hier ist zu sagen, das KEINE ENTSCHEIDUNGEN damit getroffen werden sollen, da immer nur ein "Meinungsbild" eingeholt werden soll. "Liquid Feedback" ist so geschaffen, das eine Initiative, welche gemacht wurde, NIE direkt abgelehnt werden kann, sondern es sind immer nur "Anregungen" möglich. Die Piratenpartei war die erste, die das Konzept von den Machern intern ausprobiert hat und nun soll eine breitere Parteibasis die Möglichkeit haben, sich anzusehen, wer wie gestimmt hat. Womit wir auch schon bei der ganz großen Problematik des LQFB wären, es ist nämlich alles und für praktisch ewig für alle einsehbar, wer wie abgestimmt hat, und das ist m.E ein handfestes Datenschutzproblem. (Und gerade die Piraten machen es sich damit ganz und gar nicht leicht). Die ersten anderen Parteien scheinen interessiert, aber es fehlen noch "öffentliche" Beweise der Funktionalität. Auch hat es leider für ein negatives Image im Vorfeld gesorgt, dass die Parteispitze (u.a LVBerlin dieses System eingeführt hat, ohne vorher mit allen anderen darüber zu reden). Es wurde dann beim Bundesparteitag der Piratenpartei in Bingen 2010 dann akzeptiert und sollte großflächig eingeführt werden, allerdings verzögerten zahlreiche Bedenken den Start weiter, aber nun endlch scheint es zu klappen, und die Initiativen können eingereicht werden. LQFB hat Ähnlichkeit mit dem "Brainstorm von mehreren FOSS Projekten", nur das dieser Ansatz deutlich weiter geht, als die meisten sonstigen Programme. Eine weitere Besonderheit ist die Delegation von Wahlberechtigungen an Dritte. Liquid Feedback hatte im Systembetrieb im LV Berlin schon gut funktioniert, und ich konnte mir schon ein erstes Bild machen. Am meisten erstaunt hat mich die direkte Rückkoppelung und die Gestaltungsmöglichkeiten von Diskussionen (produktiv) im Rahmen von LQFB. Es muss zwar jeder, der offiziell ein Meinungsbild zu einem bestimmten Thema haben möchte, oder jemand, der eine Initiative startet, sich vorher als Piratenmitglied "outen", aber netterweise gibt es "Gast­Accounts" in denen man sich die ganze Sache ansehen kann, ohne die Gefahr des Manipulationsverdachts. Vor allem bleibt es abzuwarten, wie all jene "Piraten" dieses System annehmen werden, die bisher der Technik feindlich gegenüber standen, und sich nur wegen dem Datenschutz und dem Recht auf Informationelle Selbstbestimmung in die Partei eingeklinkt haben und die bisher jeden Computer gemieden haben. Ebenfalls noch sehr interessant wird die Frage sein, wie kommt Liquid Feedback eigentlich sonst auf dem Planeten an? Die Piraten haben ja ein internationales Netzwerk hinter sich. Hackerspaces und Coworking 32


Hackerspaces und Coworking (Metaebene) Die Orte an denen sich der mondäne Hacker und die Häckse trifft und bei denen es eher familär bis freundschaftlich zugeht, ist wohl der "Hackerspace" bestes Beispiel hier: "C­Base" in Berlin. Wer es nicht ganz so undergroundig mag, und vielleicht noch ein Kundentermin in einer anderen Stadt hat, für den bietet sich seit neuerer Zeit, die Möglichkeit einen Coworking ­ Ort zu besuchen, sich einzumieten, und dann dort den Kunden zu empfangen. Die Welt der totalen Vernetzung hat schon manches mal eherne Gesetze umgeworfen, so zum Beispiel, das Arbeit entweder im Büro stattzufinden habe, oder auch, bei entsprechender Eignung auch als HomeOffice zu Hause. Mittlerweile dank (u.a universitärer (universeller) Vernetzung ist es ja bekanntlich möglich von fast allen Orten zu tun, allerdings, dass sich hier noch ganze Modelle des "wo arbeite ich, wie arbeite ich, wann arbeite ich"? in den Vordergrund schieben werden, und über welche noch intensiv zu diskutieren sein wird. Zum Beispiel gibt es ja (war noch nicht dort, aber die Resonanz kann sich sehen lassen) das Linux­Hotel in Essen, wo in angenehmer Atmosphäre die abgefahrensten Projekte diskutiert, und aber ebenfalls gleich umgesetzt werden können. Die IT­Biblothek hätte wohl mancher Crack gerne zu Hause. Hackerspaces selbst sind aber ganz schon anders, fast wie eine WG in der mann/frau sich trifft und dann gemeinsam bei einer Flasche Club Mate und einer Pizza, vom guten Italiener um die Ecke an wichigen Programmierproblemen sitzen kann, oder eine wichtige Präsentation zum Thema IT­Sicherheit halten kann, wo auch jeder mitreden kann. (Meist wird es hierbei etwas lauter). Dann gibt es da noch diverse Kleinodien wie z.B GeekCruise (das Fahren auf einem Schiff auf dem die IT eine zentrale Rolle spielt, und das nicht nur auf der Brücke). Wohngemeinschaften, in denen man nur hineingelassen wird, falls man belegen kann, man sei ein getriebener Weltverbesserer mit Programmierkenntnissen... Unsere Freiheiten waren wohl noch nie so groß wie zu dieser Zeit, allerdings muss hier auch gesagt sein, dass die meisten Hacker in Indien und Bangladesh wohl von Coworking und ähnlichem träumen. Eine Liste mit den weltweit angesagtesten Hackerspaces findet sich unter der Hackerspaces TLD für Organisationen. Coworking Listen findet man auch schon wobei hier ganz eindeutig das Betahaus in Berlin hervorzuheben ist, allein schon deswegen, weil es das erste seiner Art in Deutschland war.

3. Kapitel Freie Kultur und deren "Produkte" 33

GIMP, Firefox, Marble, Gallium3D, Ben NanoNote & die Welt hinter dem Spiegel  

...ist der Titel eines Buches welches ich unter einer freien Lizenz veröffentliche damit es heruntergeladen, gelesen, und weiterverteilt wer...