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3 | 2010

E s s e n u n d Tr i n k e n

Kaffee, Kuchen, Kräuter und mehr Hofcafé in der Villa Möstl in oberbeuern bei Dießen eröffnet

Im August 2010 feierte die Familie Möstl die Eröffnung ihres Hofcafés Villa Möstl mit einem Hoffest. Viele Ehrengäste und Nachbarn kamen zur feierlichen Begrüßung und freuten sich an dem vielseitigen Programm.

K o n TA K T

Hofcafé Villa Möstl Oberbeuern 5, 86911 Diessen Tel.: 08807/4664 Fax: 08807/9493491 www.gertrudmoestl.de Öffnungszeiten Do. bis So., 12.00 bis 18.00 Uhr (oder nach Vereinbarung für Familienfeiern etc.)

A

uf dem Programm standen Hof- und Stallführungen, aber auch interessante Informationen zum Getreideanbau und zur Haltung des Milchviehs. Die Kräuterpädagogin Sieglinde Widmann berichtete über die Verwendung von Kräutern für Mann, Frau und Kind. Für die kleinen Gäste gab es ein eigenes Kinderprogramm mit Wettmelken und einem Kräuterquiz. Die Futtergemeinschaft Landsberg zeigte, wie die Milchkühe und Rinder des Hofes mit Hilfe des »selbstfahrenden Mischwagens« gefüttert werden. Gertrud Möstl selbst beschäftigt sich schon lange mit dem Thema »wilde Kräuter« und bietet von Mai bis Oktober Kräuterführungen mit einer Kräuterbrotzeit in der Umgebung von Dießen am Ammersee an. Un- und Wildkräuter sind Delikatessen der Natur und enthalten wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Weitere interessante Informationen dazu bietet die Homepage unter www.wilde-kräuter.de. Frau Möstl veranstaltet auch Kochvorführungen mit verschiedenen Themen wie köstliche Desserts, selbstgemachte Nudelgerichte oder Fischgerichte mit Fischen aus der Region oder dem Meer. Die wichtigste Thematik ist aber »Kräuter – der wahre Schatz der Küche«. In der Villa Möstl bekommen Sie zum Kaffee natürlich hausgemachte Kuchen und Torten, sowie kleinere hausgemachte Schmankerl mit Wildkräutern verfeinert. Dazu werden die frischgezapften Andechser Klosterbiere angeboten.

Christian Bolley

GeSCHiCHTe Der VillA MÖSTl

Der Weiler Beuern wird 1052 erstmals urkundlich erwähnt, 1362 gehört er zum Augustiner-Chorherrenstift Dießen und wird 1405 in Ober- und Unterbeuern geteilt. Im 17. Jahrhundert besitzt Kurfürst Maximilian nach seinem Vater Wilhelm V. in Oberbeuern einen Jagdhof, die drei Hofstellen des Weilers gehören bis 1803 zur Hofmark Kaufering. Einer der Bauern, Hans Baur mit Namen, errichtet 1602 ein Antoniuskirchlein, das 1702 mit barocken Figuren des hl. Antonius, des hl. Wendelin und des hl. Castulus ausgestattet wird – geschnitzt von Lorenz Luidl aus Landsberg. 1940 wurde das Kirchlein abgebrochen, die Inneneinrichtung auf die umliegenden Kirchen verteilt. Der große Gutshof im Dießener Ortsteil Oberbeuern entstand 1901 durch die Zusammenlegung dreier Höfe, ein Jahr später wurde die sog. Villa erbaut. 1954 wurde das Gut in fünf Betriebe aufgeteilt, die Geburtsstunde des neuen Weilers Oberbeuern. Die Familie Möstl war nun einer dieser fünf neuen Besitzer und ist seit damals in der Villa ansässig.

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Andechser Bergecho  

issue 2010 /3

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