Regenbogen 1/2022

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Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal

Heimzeitschrift Nr. 1/2022

Jänner 2022

Dezember 2018 Regenbogen Nr. 1/2022

Nr. 4/2018 Jänner 2022

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Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Frau Untergasser Melanie zur Geburt Ihrer Tochter Katharina am 28.09.2021.

Ci congratuliamo con la nostra dipendente signora Vettori Anna per la nascita di sua figlia Adele il 16.10.2021.

Wir möchten auch jenen Mitarbeitern/innen gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche ai collaboratori/trici che non vogliono essere nominati nel giornale.

IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Oberlechner Daniela, Fischnaller Hildegard, Steiner Verena, Putzer Irmgard, Kerschbaumer Martha Pedevilla Vera

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Vorwort des Direktors

Grund genug zum Feiern Liebe Leser/innen, normalerweise werden die Dienstjubiläen der MitarbeiterInnen jährlich im Herbst gefeiert. Leider fiel aufgrund der Pandemiemaßnahmen dieses wichtige Ereignis im Jahre 2020 aus, sodass im Oktober und Dezember letzten Jahres unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Bestimmungen die Gelegenheit genutzt wurde, die Ehrungen und einige Verabschiedungen in den Ruhestand von Mitarbeiterinnen der letzten zwei Jahre nachzuholen. 4 x 25 Jahre, 10 x 15 Jahre im Dienst des Konsortium-Betriebes Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal und 7 Verabschiedungen in den Ruhestand ist die Bilanz der ersten Betriebsveranstaltung seit Beginn der Pandemie. Die Präsidentin, Vize-Präsidentin und Mitglieder des Verwaltungsrates nutzten die Gelegenheit und den feierlichen Rahmen um gemeinsam mit der Direktion, Pflegedienst- und Hauswirtschaftsleitung, den Bereichsleitungen und den MitarbeiterInnen auf die langjährige Betriebszugehörigkeit anzustoßen. Leider stoßen wir langsam an unsere Grenzen, was die personelle Ausstattung anbelangt. Dachten wir noch, die Corona Infektionen in unseren Strukturen überwunden zu haben und in etwas ruhigeres Fahrwasser zu gelangen, überrollten uns die Bestimmungen zur Impfpflicht, welche es uns zurzeit nicht unbedingt einfacher machen. Die durch Kündigungen, Suspendierungen, Versetzungen in den Ruhestand, Abwesenheiten aus Mutterschaftsgründen usw. entstandene Personalsituation ist nicht leicht mit Ersatzpersonal zu kompensieren, weil schlicht und einfach keine Pflegekräfte zu finden sind. All unsere Anstrengungen sind daher dahin ausgerichtet, dass die MitarbeiterInnen unter guten personellen Bedingungen arbeiten können. Momentan gelingt es nicht sofort, daher auch ein Dank an all jene MitarbeiterInnen, welche bereit sind, immer wieder einzuspringen und auch vorrübergehend ihr Arbeitsausmaß zu erhöhen, um gegebene Engpässe überbrücken zu können. Für ein gutes Miteinander zum Wohle unserer Heimbewohner bedarf es eben diesen Einsatz von den MitarbeiterInnen. Jeder Einzelne kann und soll in seiner Funktion dazu beitragen, dass die kleinen Räder möglichst reibungslos ineinandergreifen, damit das große Rad funktionieren kann. Danke allen, welche dieses Rad am Laufen halten und ihrer Verantwortung für die HeimbewohnerInnen, für die KollegInnen und auch für sich selbst bewusst sind. Das zeugt von verantwortungsbewusster und professioneller Einstellung. Daher ein sehr großer Dank an all jene, welche sich in dieser Situation mehr als selbstverständlich für die HeimbewohnerInnen und auch MitarbeiterInnen eingesetzt haben und einsetzen werden. Die Geehrten sind allesamt lebende Beweise für Kontinuität, gleichzeitig aber auch für Anpassungsfähigkeit. In all den Jahren, die sie nun für das Konsortium und einige Mitarbeiterinnen bereits auch für das von der Stadtgemeinde Bruneck geführte und übernommene Altenheim Dienst leisteten, hat sich vieles gewandelt. Bei all den Neuerungen und Herausforderungen haben alle in ihrem jeweiligen Arbeitsbereich engagiert und kompetent mitgewirkt und hierbei auch neue Erfahrungen und Fähigkeiten erworben. Sie sind in ihrem Beruf mit den Anforderungen gewachsen und haben sich fachlich und persönlich

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weiterentwickelt. Sie alle haben zum Arbeitserfolg unseres Dienstleistungsunternehmens beigetragen und dazu ihren ganz persönlichen, unverwechselbaren Beitrag geleistet. Langjährige Mitarbeiter stellen einen wichtigen Stabilitätsfaktor für interne Prozesse dar und bürgen für Stetigkeit. Das Klima eines Unternehmens oder einer Verwaltung wird durch vielerlei Faktoren bestimmt. Treue und Verlässlichkeit gehören dazu. Treue zum Beruf und zum Arbeitgeber ist deshalb sehr wichtig. Treue entsteht aus dem Fürund Miteinander in guten und weniger guten Tagen, aus der Verpflichtung für eine gemeinsame Aufgabe. Der Direktor Müller Werner

v.l.n.r.: Forer Daniela (25 Jahre), Unterberger Maria Theresia (25 Jahre), Falkensteiner Markus (Verwaltungsrat), Eder Linda (15 Jahre), Pesoller Renate (15 Jahre), Direktor Müller Werner, Puppatti Margit (Vize-Präsidentin), Kofler Angelika (Präsidentin), Aichner Anna Elisabeth (Verwaltungsrat)

v.l.n.r.: Puppatti Margit (Vize-Präsidentin), Falkensteiner Markus (Verwaltungsrat), Blasbichler Rosalinde (Pensionierung), Direktor Müller Werner, Oberhammer Berta (Pensionierung), Treffer Elsa (Pensionierung), Gaiser Johanna (Pensionierung), Reichegger Dora (Pensionierung), Tinkhauser Sieglinde (Pensionierung), Oberhollenzer Maria (Pensionierung), Kofler Angelika (Präsidentin), Aichner Anna Elisabeth (Verwaltungsrat)

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v.l.n.r.: Direktor Müller Werner, Pflegedienstleitung Gruber Elisabeth, Steger Martina (25 Jahre), Wierer Erna (15 Jahre), Kirchler Doris (15 Jahre) Huber Ingrid (15 Jahre), Hofer Gabriela (15 Jahre), Gatterer Margit (25 Jahre), Präsidentin Kofler Angelika, Puppatti Margit (Vize-Präsidentin), Zingerle Lisa (Wohnbereichsleitung 2. Wohnbereich), Conrater Kurt (Wohnbereichsleitung 4./6. Wohnbereich), Hauswirtschaftsleiter Ferrarese Daniel - auf dem Foto fehlen: Mairamhof Margit (15 Jahre), Tartarotti Ursula (15 Jahre) Engl Martha (15 Jahre)

Spende der Südtiroler Volksbank Es war uns ein Anliegen den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, welche sich in den letzten Monaten über ihre Grenzen hinaus für die Aufrechterhaltung der Pflege und Betreuung und für das Funktionieren der verschiedenen Dienstleistungen in unseren Strukturen eingesetzt haben, unsere Anerkennung und Wertschätzung in Form eines kleinen Geschenkes zu Weihnachten zukommen zu lassen. Leider können wir als öffentlicher Arbeitgeber und somit als anspruchsberechtigter öffentlicher Gelder unseren Mitarbeitern/innen auch aus kollektivvertragsrechtlicher Sicht keine wirtschaftliche oder materielle Anerkennung gewähren, welche nicht durch entsprechende Verträge und Bestimmungen definiert sind. Dank der Unterstützung vonseiten der Südtiroler Volksbank Filiale Bruneck ist es uns möglich geworden, mit einer kleinen Aufmerksamkeit unseren MitarbeiterInnen für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Wir bedanken uns bei der Volksbank Bruneck für ihren Beitrag.

Foto: Übergabe Scheck vonseiten Thomas Neumair (Filialleiter-Stellvertreter Volksbank Bruneck) in Anwesenheit von Direktor Werner Müller, Pflegedienstleitung Gruber Elisabeth und Hauswirtschaftsleitung Ferrarese Daniel

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Tagessatz 2022 Für das Jahr 2022 bleiben die Tarife unverändert. Die Tarife wurden deshalb wiederum auf € 56,00.– pro Tag und Einbettzimmer und für die Unterbringung in einem Zweibettzimmer auf € 53,20.– festgelegt. Für die Unterbringung in Kurzzeitpflege oder Übergangspflege wird folgender Tagessatz berechnet: Einbettzimmer/camera singola

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I

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Tagessatz/retta giornaliera

56,00 €

74,70 €

85,59 €

100,38 €

115,18 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,70 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

56,00 €

56,00 €

56,00 €

56,00 €

56,00 €

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I

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Tagessatz/retta giornaliera

53,20 €

71,90 €

82,79 €

97,58 €

112,38 €

Pflegegeld/assegno di cura

0,00 €

18,70 €

29,59 €

44,38 €

59,18 €

Grundtarif/tariffa base

53,20 €

53,20 €

53,20 €

53,20 €

53,20 €

Zweibettzimmer/camera doppia

Personal Neues Mitglied Mediengruppe Hallo, mein Name ist Verena Steiner, ich bin 47 Jahre alt und lebe in St. Georgen. Nicht zuletzt der Verlust meiner Mutter im Jahr 2002, die ich viele Jahre in ihrer Krankheit begleiten durfte, bewegte mich meinen langjährigen Beruf als Verkäuferin aufzugeben und eine Ausbildung im pflegerisch, sozialen Bereich anzustreben. So machte ich 2005 meinen Abschluss als Pflegehelferin an der Landesfachschule Hannah Arendt in Bozen und arbeite mittlerweile seit 16 Jahren als Freizeit- und Tagesgestalterin im Altenheim. Aus meiner Überzeugung heraus, wie wichtig die Aktivierung und die soziale Pflege für ältere Menschen sind, entschloss ich mich zur Zusatzqualifikation im Bereich Aktivierung für Senioren, die ich 2009 abschloss. Seit vier Jahren darf ich nun Teil des tollen Teams der Freizeitgestaltung im Wohn- und Pflegeheim Bruneck sein. Meine Arbeit in diesem Bereich, aber vor allem der Umgang mit den älteren Menschen, erfüllt mich bis heute mit großer Freude und Dankbarkeit. Ich freue mich nun Mitglied der Mediengruppe im Haus zu sein und hoffe, durch meine Beiträge Ihnen liebe Leserinnen und Leser Einblicke in den Heimalltag und die Freizeitgestaltung unserer Heimbewohner zu geben. Liebe Grüße Verena

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Neue Bereichsleitung im 1. Wohnbereich Hallo, mein Name ist Monika Weger, ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Seit nunmehr 23 Jahren bin ich im 1. Wohnbereich als Diplomkrankenschwester tätig und kann guten Gewissens behaupten, dass ich meine Arbeit nach wie vor sehr gerne ausübe. Nachdem ich die letzten 5 Jahre Erfahrungen als Vize-Bereichsleitung sammeln konnte, habe ich mit Jänner 2022 die Bereichsleitung vom 1. Wohnbereich übernommen. Die große Herausforderung ist für mich vor allem die derzeitige Situation gemeinsam mit meinem Team für unsere Heimbewohner/innen gut zu meistern. Liebe Grüße Monika

Neue Bereichsleitung im 2. Wohnbereich Hallo, mein Name ist Lisa Zingerle, ich bin 29 Jahre alt. Ich bin in St. Georgen aufgewachsen und seit einiger Zeit in Terenten wohnhaft. Seit 12.12.2022 bin ich nun die neue Bereichsleiterin des 2. Wohnbereichs im Wohn- und Pflegeheims in Bruneck. Ich habe die Oberschule in Sand in Taufers absolviert und nach der Matura das Spezialprojekt für Sozialbetreuer der Landesfachschule für Sozialberufe „Hannah Arendt“ besucht. Nach der Dauer von 1,5 Jahren habe ich die Prüfung abgeschlossen und kurz darauf habe ich für 2 Jahre im Wohnhaus „Trayah“ gearbeitet. Seit Juni 2016 bin ich nun im 2. Wohnbereich als Sozialbetreuerin tätig. Ich freue mich auf die neue Herausforderung als Bereichsleitung und hoffe, meine bisherigen Erfahrungen und Arbeitsweisen die ich während der Arbeit sammeln konnte, in meine Funktion einzubauen. Damit möchte ich mir und vor allem meinem Wohnbereich ein gemeinsames Miteinander ermöglichen. Ich freue mich auf eine gemeinsame Zusammenarbeit. Liebe Grüße Lisa

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Watten

Watten, der Südtiroler „Volkssport“

Was bei den Italienern „Boccia“ und bei den Franzosen „Boule“ ist, ist bei den Südtirolern das Kartenspiel Watten.

Bereits zur Zeit der Napoleonischen Kriege gegen Ende des 18. Jahrhunderts sollen sich Franzosen und Bayern in Südtirol beim Watten die Zeit vertrieben haben.

Watten gehört bei Jung und Alt zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Das traditionelle Kartenspiel kann fast jeder Südtiroler spielen. Bereits Kinder lernen die Kunst des Wattens von ihren Eltern und Großeltern.

Vier Spieler mit je fünf Karten in der Hand sind ein typisches Bild in vielen Gasthäusern, auf Almen, bei den Südtirolern zu Hause und sogar während dem Urlaub am Meer. Beim Watten spielt man in Pärchen, es wird gelacht und geflucht, geblufft, gedeutet und auch mal geschwindelt, oft stundenlang. Neben einer Portion Glück muss man beim Watten vor allem strategisch spielen. Nicht selten wurde eine Runde mit guten Karten verloren.

Watten kann man in allen erdenklichen Varianten zu zweit, zu dritt, zu viert und zu sechst. Klassisch ist aber das Viererwatten, bei dem zwei Zweierteams gegeneinander

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spielen. Die Teampartner sitzen einander gegenüber. Jeder Spieler erhält vom Geber fünf Karten. Der Geber wechselt nach jeder Runde im Uhrzeigersinn. Nur der links vom Geber sitzende Spieler und der Geber selbst dürfen die Karten anschauen, denn sie „sagen an“. Der links vom Geber sitzende bestimmt den Schlag, das ist eine Ziffern- oder Figurenkarte, z.B. Siebener oder Ober. Der Geber selbst sagt den Trumpf an, also die Farbe, z.B. Herz. Jetzt dürfen alle ihre Karten anschauen.

Der Schlagansager spielt nun eine Karte aus, im Uhrzeigersinn wirft jeder eine Karte. Ziel ist es natürlich zu stechen. Das Team mit drei oder mehreren Stichen gewinnt die Runde. Wird eine Farbe ausgeworfen die nicht Trumpf ist, kann man diese mit einer höheren Karte in der gleichen Farbe stechen und erzielt damit einen Farbstich. Trumpf sticht die anderen Farben, hoher Trumpf sticht niederen Trumpf, Schlag sticht Trumpf. Die beste Karte ist der Schlag in Trumpffarbe, der sogenannte Rechte. Mit dem Rechten kann man die anderen Schlagkarten, die Blinden stechen. Derjenige der den Stich macht streift die Karten ein und spielt eine neue Karte aus.

Gute „Watter“ haben die Karten genau im Blick und zählen mit, welche Karten noch im Spiel sein könnten. Offen bleibt dabei immer die Frage welche Karten im Reststapel liegen bleiben und nicht ausgegeben werden können.

Laut Tiroler Watterbuch ist beim Watten neben Erfahrung, Geduld, Disziplin und Mut vor allem auch Flexibilität und Intuition angesagt.

Der Spielstand wird laufend schriftlich festgehalten. „Die Schrift“ sollte man immer gut im Auge behalten. Eine Runde ist zwei Punkte wert. Es besteht aber auch die Möglichkeit zu „bieten“. Normalerweise macht man das mit einem besonders guten Blatt, oder man blufft. Durch das Bieten wird der Wert der Runde erhöht auf drei, vier oder mehr Punkte. Die gegnerische Mannschaft muss entscheiden, ob sie das Gebot „halten“ möchte oder ob sie „geht“. Wenn man geht schreiben die Bieter normal zwei Punkte. Wird gehalten oder weitergeboten, schreiben die Sieger der Runde den gebotenen Wert. Ein Spiel ist bei elf Punkten zu Ende. Es wird aber auch bis fünfzehn oder achtzehn gespielt. Bei einem Elfer- Spiel ist man mit neun und zehn Punkten „gestrichen“. Wer gestrichen ist darf nicht mehr bieten, sonst bekommt er zwei Strafpunkte. Das Verliererteam bekommt ein „Bummerle“ oder einen „Knödel“, einen schwarzen Punkt. Verliert man zu null ist man „geschneidert“ worden. Das tut doppelt weh, bekommt man doch gleich zwei „Knödel“.

Weitere Varianten sind mit dem „Guten“ oder „Kritisch Watten“. Generell ist es verboten während dem Spiel über die Karten zu sprechen. Deshalb wird oft „gedeutet“ also dem Partner mittels Augenzwinkern oder Fingergesten gezeigt, dass man zum Beispiel den

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Rechten in der Hand hat. Gut eingespielte Teams können sich so oft sehr gut verständigen.

Auch bei uns im Wohn- und Pflegeheim in Olang treffen sich einige Heimbewohner regelmäßig zum Watten. Sie haben dabei viel Spass, die Zeit verrinnt für sie im Flug. Manchmal müssen sie ans Abendessen erinnert werden..... Quelle: blog.innsbruck.info

Hildegard Fischnaller

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Rätsel/indovinello

Tierrätsel Welches Tier ist gemeint? 1.

Es hat ein Fell mit Locken. Auf der Weide passt ein Hütehund auf.

2.

Es ist klein und hat Federn. Wenn es gut gelaunt ist, legt es jeden Tag ein Ei.

3.

Es gilt als sehr fleißig und produziert leckeren Honig.

4.

Es hat Hufen unter den Füßen und die Menschen reiten gerne auf ihm.

1. 2. 3. 4.

Name:

_______________________________________________

Wohnbereich: _______________________________________________ Lösungswort: _______________________________________________ Lösungswort: Wenn ihr alles richtig habt, ergibt sich das Tier, das als treuester Freund des Menschen gilt. Die Lösung bis 15.03.2022 im Büro der Freizeitgestaltung in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner wird im Rahmen des Freizeitprogrammes gezogen und bekanntgegeben. Verena Steiner

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Soziale Betreuung

Soziale Betreuung im 1. Wohnbereich

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Martha Kerschbaumer

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Begegnung & Geselligkeit

Spieleaktion: Bruneck gemeinsam mit Olang 6 Heimbewohner und 2 Betreuer aus dem Wohn- und Pflegeheim Olang folgten der Einladung der Freizeitgestaltung zu einer gemeinsamen Spieleaktion mit Heimbewohnern des Wohn- und Pflegeheimes Bruneck. Erleben verbindet, sagt man, wo auch immer und nichts integriert mehr. Drei Spiele gab es zur Auswahl: Gruppe A Basketball Gruppe B Darts Gruppe C Kartenspiel Jeder der Teilnehmer konnte frei entscheiden, welcher Gruppe er zugehören möchte. Durch das Spielen können nicht nur gemeinsame Bewegungen stattfinden, sondern auch Begegnungsräume geschaffen werden, die einen offenen und wertfreien Umgang miteinander ermöglichen. So kann Inklusion gefördert werden. Es ermöglicht damit jedem der anwesenden Heimbewohner, die Unterstützung zu erhalten, die er für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben benötigt. Von der geselligen Runde in positiver Stimmung waren alle Beteiligten angetan. Die Pflege von Beziehungen zu den Heimbewohnern ist dem Team der Freizeitgestaltung eine Herzensangelegenheit und somit wurde auch dieser Vormittag zu einem unvergesslichen Erlebnis von Begegnung und Gemeinschaft. Rosalinde Kugler

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Musik liegt in der Luft

Zwei Events für unsere musikinteressierten Heimbewohner Konzert Am 9.Oktober folgten wir der Einladung vom Seniorenbeirat Bruneck und besuchten mit einigen interessierten Heimbewohnern ein Konzert im Michael Pacher Haus. Es spielte das Damensalonorchester „LA VALSE“. Für die Heimbewohner war dies eine willkommene Abwechslung und nach der langen Corona bedingten Zeit der Einschränkungen tat es ihnen auch sichtlich wohl, an einer öffentlichen Veranstaltung teilzunehmen und sich wieder einmal unter die Gesellschaft zu mischen.

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Ausstellung Auf eine musikalische Veranstaltung der besonderen Art wurden wir vom Freizeitgestaltungsteam durch die Medien aufmerksam. Am 15. Oktober besuchten wir mit einigen musikbegeisterten Heimbewohnern die Ausstellung “Interaktive Musik“ von und mit dem Künstler Max Castlunger im Kulturzentrum Toblach. Der leidenschaftliche Sammler von Musikinstrumenten hatte die Idee, im Rahmen eines Kunstprojektes umweltfreundliche, aus recycelbaren Materialien Instrumente herzustellen. Max Castlunger machte uns eine interessante Führung und spielte uns auf seinen selbstgebauten Instrumenten vor. Auch wir konnten diese ausprobieren, was sehr interessant und inspirierend für uns war. Verena Steiner

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Im Gedenken

Verabschiedungsfeier Da es voriges Jahr wegen der Corona-Bestimmungen nicht möglich war, den alljährlichen Verstorbenenverabschiedungsgottesdienst mit den Angehörigen zu feiern, haben wir heuer gedacht, alle zusammen in der Pfarrkirche von Bruneck an die Verstorbenen des letzten Jahres vom Wohn- und Pflegeheim Bruneck, Olang und der Langzeitpflegeabteilung im Krankenhaus zu gedenken. Unser Thema dieser Verabschiedungsfeier war „So leicht wie eine Feder“. Es ist uns allen immer wichtig, sich bei den verstorbenen Heimbewohnern würdig zu verabschieden, denn wir haben sie ja eine Zeit lang begleitet, auch bei ihren Angehörigen ist es uns ein Anliegen, sie in ihrer Trauer zu verstehen und sie zu trösten. So war es heuer, in dieser großen Pfarrkirche, gelungen, ein warmes, herzliches Ambiente zu übermitteln. Dekan Josef Knapp zelebrierte den Gottesdienst. Die musikalische Umrahmung gestaltete der Chor „die Voices“. Herr Direktor Werner Müller bedankte sich noch bei allen, dass sie so zahlreich gekommen waren, denn es ist immer schön zu sehen, dass es von vielen sehr geschätzt wird. Irmgard Putzer

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Gedenkfeier Auch in der hauseigenen Kapelle wurde gemeinsam mit den Mitbewohnern der Verstorbenen dieses Jahres gedacht. Ein großes Vergeltsgott an Birgit Ploner für die Gestaltung der Wortgottesfeier und Herrn Rudi für die musikalische Umrahmung. Verena Steiner

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Rückblick

Frühshoppen Unterhaltsame Abwechslung beim Frühschoppen mit Weißwurst und Brezen!

Die Musikanten Peter, Albert und Hermann spielen auf und laden zum Tanz ein.

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Stegener Markt Auf zum Stegener Markt…damit wir gut über den Winter kommen!

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Törggelefeier Am 16. November wurden unsere Heimbewohner zu einer geselligen Törggelefeier im Haus eingeladen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten Peter, Elsa und Florinda. Mit einer weiteren musikalischen Einlage überraschte Christof Gräber auf der Trompete mit zwei Schülern von der Musikschule Bruneck. Vielen, vielen Dank an dieser Stelle für den ehrenamtlichen Dienst. Neben typischer Törggelekost aus der Hausküche wurde ausgiebig getanzt und gelacht. Als Rahmenprogramm wurde ein Kastanienschätzspiel veranstaltet und der Sieger vom Rätsel aus der Heimzeitung wurde prämiert. Als Abschluss des gelungenen Festes wurden die Spendengutscheine von der Firma Aspiag, in Form von Friseurgutscheinen für die weiblichen Heimbewohnerinnen bei der Friseurin im Haus Frau Elisabeth Posch übergeben.

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St. Martin Brot backen „mal etwas anders“ zum Martinifest.

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Aus der Koch– und Backgruppe Ein hausgemachter Kastaniengruß in der Törggelezeit.

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Im Advent

Adventskranzwerkstatt Der Duft von Wald und frischem Moos zieht sich durch den Raum. In gemütlicher Stimmung werden gemeinsam mit den Heimbewohnern die Adventskränze fürs Haus gebunden und gestaltet.

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In der Weihnachtsbäckerei Zelten nach dem Originalrezept vom Chefkoch Sepp.

Der Duft von Weihnachtsgebäck und Lebkuchen liegt in der Luft.

In gemütlicher Runde bei Weihnachtsmusik lassen wir mit unseren Heimbewohnern diese schöne, alte Tradition vom „Kekslan mochen“ aufleben.

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Lustig, lustig, tralalalala…bald ist Nikolausabend da! Eifrig werden die Nikolaussäckchen gefüllt.

Ein großes Vergeltsgott dem Nikolauskomitee Toblach-Wahlen für den Besuch bei unserer Feier.

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Schützenkompanie Bruneck Vertreter der Schützenkompanie Onach – St. Lorenzen besuchten am 4. Adventwochenende unsere Heimbewohner. Sie unterhielten sie mit einigen Stücken auf der Ziehharmonika, verteilten Weihnachtskekse und überbrachten ihnen ihre Weihnachtswünsche.

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Weihnachtsmarkt Große Augen und Begeisterung bei unseren Heimbewohnern beim Spaziergang durch den stimmungsvollen Weihnachtsmarkt und die Altstadt von Bruneck.

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Heiliger Abend

Die feierliche Weihnachtsmesse wurde von Bruder Markus zelebriert.

Praktikantin Andrea mit zwei Freundinnen umrahmten die Feier für uns musikalisch.

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Mitarbeiterin Pörnbacher Gisela brachte uns aus der Rorate in der Pfarrkirche von Bruneck das Bethlehem Licht mit.

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Am Ende der Messe überraschten die Turmbläser von Pfalzen mit einigen weihnachtlichen Stücken in unserem Garten.

Im Anschluss besuchten die ehemaligen Praktikantinnen Andrea und Lucia mit ihren Gruppen die Heimbewohner und spielten ihnen ein paar Weihnachtsliedern vor.

Nach dem festlichen Weihnachtsessen mit Bescherung gingen wir noch durchs ganze Heim und räucherten so wie es bei uns Tradition ist, jedes Zimmer unserer Heimbewohner.

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Am Silvestertag Eine Jahresabschlussmesse der besonderen Art mit viel Schwung und afrikanischen Klängen bescherte uns am Silvesternachmittag der Brunecker Kooperator Menanga Kizito und der Theologiestudent Joseph Jordan auf den Trommeln.

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Zu Neujahr Im Anschluss zur Hl. Messfeier am 1. Jänner trug uns Frau Brugger Oberstolz Maria ein altes Neujahrsgedicht aus ihrer Kindheit vor.

Verena Steiner

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Essen & Geniessen

Pizzaiolaschnitzel mit Broccoli Für 4 Personen Zutaten: 4 Kalbsschnitzel Salz Pfeffer etwas Rapsöl zum Anbraten Tomatensauce 125 gr. Mozzarella in Streifen geschnitten Oregano etwas Weißwein etwas Grundsauce Olivenöl Parmesan 600 gr. Broccoli Zubereitung: Den Broccoli zu putzen, waschen und in Salzwasser kochen. Bissfest kochen und mit Eiswasser kalt machen. Ein Gastro (Reinl) mit Olivenöl ausfetten und den Broccoli hineinlegen und mit Parmesan bestreuen. Die Schnitzel mit dem Schnitzelklopfer klopfen. Mit Pfeffer und Salz würzen, in Mehl wenden und auf beiden Seiten in einer heißen Pfanne mit Rapsöl kurz anbraten. In ein Gastro geben mit Tomatensauce bedecken und den Mozzarellastreifen belegen, so dass ein Gitter entsteht (siehe Foto) und mit Oregano bestreuen. Den Bratensatz in der Pfanne mit Weißwein löschen und mit etwas Grundsauce verlängern. Die Schnitzel und den Broccoli im Rohr mit Oberhitze überbacken. Etwas Sauce auf den Teller geben, dann das Schnitzel und den Broccoli servieren. Als Beilage kann man verschiedene Kartoffelgerichte, Reis und Nudeln zubereiten.

Mäggi Althuber

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Gesundheit

Vitamine „Vitamin = Amin des Lebens“: Mit diesem Namen identifizierte der polnische Wissenschaftler Casimir Funk 1912 eine neue, lebenswichtige organische Verbindung. Kurz darauf wurden neue Vitamine identifiziert, bis zu 13 sind heute noch bekannt. Ab den 1930er Jahren begann der Mensch im Labor Vitamine synthetischen Ursprungs zu reproduzieren. Die denen in der Natur völlig ähnlich sind. Diese lebensnotwendige Stoffklasse fällt in die Kategorie der Mikronährstoffe. Tatsächlich werden nur sehr geringe Mengen an Vitaminen benötigt, um den biologischen Bedarf des Organismus zu decken. Obwohl einige von ihnen von unserem Köper selbst produziert werden, müssen die meisten Vitamine jedoch zwangsläufig über die Nahrung zugeführt werden. Die produzierten Mengen sind in der Tat vernachlässigbar und im Allgemeinen nicht ausreichend, um den tatsächlichen Bedarf des Organismus zu decken, Pflanzen hingegen sind in der Lage, sie selbstständig zu produzieren, weshalb Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs die wichtigste Vitaminressource sind. Fett– oder wasserlöslich? Vitamine lassen sich in zwei Gruppen einteilen. Zu den fettlöslichen gehören die Vitamine A, D, E und K. Wir können diese Vitamine nur verwerten, wenn sie in den Nahrungsfetten eingebaut sind und über die Lymphe ins Blut gelangen können. Fettlösliche Vitamine finden wir vor allem in Ölen oder Nüssen. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören Vitamin C und die Vitamine der B-Gruppe. Wir finden sie vor allem in Obst und Gemüse. Diese Vitamine wirken in der wässrigen Umgebung der Zellen und in den Zellen selbst. Sollten zu viele dieser Vitamine in unseren Körper gelangen, so scheiden wir sie über den Urin einfach wieder aus. Das ist ihr Vor-, aber auch ihr Nachteil. Denn unser Köper ist kaum fähig, sie zu speichern, und braucht daher permanent Nachschub. Vitamine steuern lebenswichtige Funktionen

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in unserem Köper. Sie sind für unser Wachstum, unsere Vitalität und unser allgemeines Wohlbefinden wichtig. Erntefrisches, heimisches Obst und Gemüse ist besonders gesund und weist viele Vitamine auf. Achten Sie daher auf Saisonalität und Regionalität. Importware wird unreif geerntet oder sogar bestrahlt, damit sie den Transport zum Supermarkt überlebt. Wertvolle Inhaltstoffe gehen verloren. Die wichtigste Empfehlung zur gesundheitsfördernden Ernährung lautet, fünf bis sieben Portionen Gemüse und Obst pro Tag zu verzehren. Wobei unter einer Portion eine Menge von 100 gr. oder eine Handvoll zu verstehen ist. Möglichst abwechslungsreich sollte der Speiseplan mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten sein, um viele darin enthaltenen Vitamine und Pflanzenstoffe zuzuführen. Ein Spruch von mir lautet: „Gemüse gekocht, gegrillt oder roh, macht alle Herzen und Menschen froh.“

…………….Fortsetzung folgt in der nächsten Ausgabe Mäggi Althuber

Nützliche Heiltees Misteltee für den Blutdruck: 6 Teelöffel Mistelkraut mit 3 Tassen kaltem Wasser über Nacht ansetzen. Am nächsten Tag durchseihen, leicht erwärmen und lauwarm in kleinen Schlucken trinken. 3 Wochen lang täglich 2 Tassen trinken. Die Mistel reguliert den Blutdruck; zu hoher wird gesenkt und zu niedriger angehoben.

Tannennadeltee gegen Einschlafprobleme: Holen sie sich einen Hand voll Tannennadeln. Sie müssen gut gewaschen werden. Dann zerdrücken sie die Nadeln unter einem Nudelbrett. Ein gehäufter Teelöffel Tannennadeln wird mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Ein bis zwei Minuten ziehen lassen, dann durchseihen. Etwa 30 Minuten vor dem Zubettgehen lauwarm mit etwas Honig gesüßt trinken.

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Löwenzahn für die Galle: Graben sie ein paar Löwenzahnwurzeln aus, gut waschen und klein hacken. Sie können aber auch getrocknete Löwenzahnwurzeln nehmen. 3 Esslöffel dieser Wurzeln werden mit einem Liter kaltem Wasser übergossen. Das ganze 1 Stunde stehen lassen, aufkochen und 15 Minuten köcheln lassen, anschließend durchseihen. Über den Tag verteilt trinken. Schlehentee gegen Sodbrennen: Trinken sie zur Anregung der Verdauung, jede Stunde ein Glas mildes Mineralwasser oder 1 Tasse Schlehentee. 1 Esslöffel Schlehenblüten mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann durchseihen.

Fencheltee gegen Bauchschmerzen: Überbrühen sie einen Teelöffel Fenchel mit 1/4 Liter kochendem Wasser und lasses es 10 Minuten ziehen. Anschließend durchseihen und lauwarm vor den Mahlzeiten trinken. Das Rezept hat sich auch bei Kindern bewährt.

Salbeitee gegen Husten und Heiserkeit: 2-3 gehäufte Esslöffeln Salbeiblätter werden dazu in kaltem Wasser verrührt, zum Kochen gebracht und 3 Minuten gekocht. Dann durchseihen, abkühlen lassen, die ganze Menge ungesüßt über den Tag verteilt trinken.

Pfefferminz gegen Magen-Darm-Verstimmung: 2 Teelöffel getrocknete Pfefferminzblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen. Anschließend durchseihen und abkühlen lassen. Lauwarm und in kleinen Schlucken trinken.

Martha Kerschbaumer

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Rückblick Wir haben Lavendel geerntet und füllen kleine Säckchen für die Schränke der Heimbewohner

Irmi backte einen Apfelstrudel für das Kaffeekränzchen, den wir am Tag der Senioren servierten. Dazu gab es auch noch eine Puddingtorte mit Keksen

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Die musikalische Umrahmung auf diesem Fest übernahm Frau Pupp Edith mit ihrer Ziehharmonika

Stegener Markt - der heuer wieder veranstaltet wurde, da konnten wir nicht fehlen. Wie man früher sagte: „Wer nicht auf dem Stegener Markt geht, überwintert nicht gut.“

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Da hatte ich eine große Hilfe - Karotten schälen - 10 verschiedene Gemüsesorten kamen in unsere geschmacksvolle Gemüsesuppe

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Der Tisch ist gedeckt, wir warten nun auf die Kastanien

Sie sind fast fertig gebraten im Rohr

Auch für Musik ist gesorgt

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Schon wieder naht die Adventszeit … darum basteln wir … auch mal schnell einen Adventskranz

Zelten haben wir heuer auch gebacken

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… und los geht’s mit dem Kekse backen … heuer hatte Irmi viele helfende Hände … schaut … schaut

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Die Weihnachtsbäckerei … jeder kommt an die Reihe Kekse auszustechen und jeder hilft mit

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… hier schon beim Naschen

Unser Teamkollege aus Gambia macht das erste Mal Kekse

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Auch haben wir heuer unsere Deko im Haus verändert

Ein großes Dankeschön der Bereichsleiterin der Freizeitgestaltung Barbara Raffl für die große Hilfe

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Der Nikolaus schaut auch zu uns ins Haus

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Reich geschmückter Christbaum

Hl. Messe am Hl. Abend auf der Langzeitpflege

Die Messe zelebrierte Herr Pfarrer Valentin Luis, die musikalische Umrahmung übernahm di Musiklehrerin Franziska Romaner und Praktikantin Lucia mit ihren Schwestern.

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POESIA D‘INVERNO

Anschließend verwöhnten uns die Geschwister Gasser

Irmi Putzer

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Am letzten Tag des alten Jahres beehrten uns die Turmbläser und auch die Patienten und Angestellten des Krankenhauses applaudierten zu dieser Vorstellung

POESIA D‘INVERNO

Dolce neve Son la neve bianca e gentile, Io non disturbo il sole d‘aprile. Cado in inverno per tutto coprire, ed i bambini faccio gioire. Scaldo i semini piantati a novembre; È più Natale se cado a dicembre. Poveri uccelli, sono affamati, perché ho coperto i loro prati. Non preoccupatevi, non duro molto!! Aiuto! Aiuto! Mi hanno già sciolto! Ormai devo andare, ecco là il sole. … e sono già spuntate le prime viole. Irmi Putzer

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Brauchtum in der Kirche

Wir entzünden das Christusfeuer Am Sonntag vor dem ersten Advent feiert die katholische Kirche den Christkönigsonntag und beendet somit das Kirchenjahr. In einigen Gemeinden wird an diesem Tag das Christusfeuer entzündet. So haben auch wir im Wohn-und Pflegeheim Olang zu Ehren des Christkönig ein Feuer entzündet. Vor Beginn der heiligen Messe versammelten sich die Heimbewohner im Garten vor der vorbereiteten Feuerschale. Herr Pfarrer Philipp segnete das Feuer. Dabei wurden unsere Palmzweige ins Feuer gelegt und verbrannt. Die entstandene Asche wird aufbewahrt und am Aschermittwoch verwendet. Gemeinsam ging es anschließend in die Kapelle, um gemeinsam die heilige Messe zu feiern. Daniela Oberlechner

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Fotoshooting

Magische Augenblicke In Erinnerungen schwelgen an Zeiten konnten die Bewohner Wohn- und Pflegeheim Olang einem Fotoshooting der ganz sonderen Art.

alte des bei be-

Im Herbst durften wir die selbstständige Fotografin Daniela Santi aus Luttach zu einem außergewöhnlichen Fotoshooting begrüßen. Im Heimgarten wurden unzähligen alte Gegenstände bereitgestellt. Schon Tage zuvor stöberten wir gemeinsam durch die uralten Gegenstände, dabei kamen bei den Bewohnern Erinnerungen hoch und sie freuten sich uns ihre Geschichten dazu zu erzählen. Frau Steiner Elisabeth erklärte sich bereit uns ihre Sammlung an edlen, alten Kleidern zur Verfügung zu stellen und kleidete jeden Bewohner mit den passenden Kleidern ein. Wir versuchten auf die Wünsche der Bewohner einzugehen und das passende Motiv für jeden Einzelnen zu finden. Den Tag des Fotoshootings konnten die Bewohner kaum erwarten und waren mit großer Freude und einige sogar mit Tränen in den Augen dabei. So konnte die Fotografin viele schöne Momente, voller Lachen und Emotionen mit ihrer Kamera einfangen. Die wunderschönen Bilder schmücken nun die Wohnbereiche und erfreuen uns täglich aufs Neue. Ein großes Dank gilt der Fotografin Daniela Santi und Frau Steiner Elisabeth, welche viele Stunden in dieses gelungene Projekt investiert haben und uns ein Erlebnis geschenkt haben, welches wir nie vergessen werden. Daniela Oberlechner

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Kochgruppe

Zubereitung von Stocktirtlan Wer denkt zu Weihnachten nicht gerne an die „guten alten Zeiten“, als voller Vorfreude auf das Christkind gewartet wurde. Die Adventszeit bringt viele schöne Bräuche mit sich. Neben dem Kekse backen, Geschichten vorlesen und gemeinsamen Lieder singen, gab es in jedem Haushalt eigene Rituale und so auch verschiedene Festtagsmahle. Ein Weihnachtsessen, welches schon fast vergessen wurde sind die „Stocktirtlan“. Dabei wird ein großes Tirtl mit Kartoffel-Topfenfüllung auf ein Teller angerichtet und mit einer Mohn-Zuckermischung bestreut. Einige solcher Tirtlan werden übereinander gestockt und zum Schluss mit brauner Butter übergossen. Anschließend wird der Tirtlstock wie ein Kuchen durchgeschnitten. So haben auch wir versucht ein fast vergessenes Weihnachtsrezept nachzukochen und genossen es in geselliger Runde. Daniela Oberlechner

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Rückblick

Törggelen

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Pinta Gsies

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Adventskränze winden mit Floristin Laura

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Geburtstagsfeier

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Besuch der Gärtnerei Grünes & Co.

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Pizza essen

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Nikolausfeier

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Zelte backen

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Gymnastik mit Margit und Christine

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Wir fertigen eine Weihnachtsdekoration an

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Alles Gute zum Geburtstag

Auguri

BRUNECK/BRUNICO November/novembre 2021

Jänner/gennaio 2021

Hofer Angela (93) Pörnbacher Anna (75) Untergassmair Franz (78) Sinner Frida (91) Hochgruber Pallhuber Marta (89) Pohl Werner (85) Pichler Kosta Anna (97) Elzenbaumer Elisabeth (61) Neusser Wieser Herta (94) Treyer Senn Marianna (75) Niederwolfsgruber Anna (93) Brunner Auer Elisabeth (71)

Rauchenbichler Sorà Elisabeth (82) Oberhammer Günther (86) Amlacher Jungmann Anna (91) Brugger Sebastian (93) Sinner Josefine Johanna (86) Durnwalder Alfredo (82) Oberhuber Robert (52) Trebo Giovanni (87) Pramstaller Brigitta (66) Schöpfer Agnes (85) Fioron Angelo (86) Berger Stefan (84) Kupa Olga (95) Unterweger Lechner Matilde (83) Schuster Peter (71) Liensberger Reinhold (83)

Dezember/dicembre 2021

Februar/febbraio 2021

Leitner Marianna (83) Putzer Maria (83) Oberlechner Stefan (90) Oberkofler Kaiser Edith (93) Griessmair Ferdinand (88) Mölgg Oberhofer Maria (87) Oberhammer Johann (88) Lerchegger Agnes (84)

Berger Maria (98) Mayr Josef (93) Amort Kostner Irma (80) Kehrer Konrad (69) Mutschlechner Anna (89)

OLANG/VALDAORA November/novembre 2021

Jänner/gennaio 2021

Mayrl Vinzenz (79) Oberparleiter Piffrader Kreszenz (90)

Ebner Eduard (86) Maurer Bachmann Agnes (77) Brugger Agnes (81) Hofer Ferdik Hildegard (89) Brunner Pietro (79) Lercher Pörnbacher Aloisia (79)

Dezember/dicembre 2021

Februar/febbraio 2021

Jungmann Marianna (86)

Moser Valburga Cecilia (88) Passler Peter (91)

Wir möchten auch jene Heimbewohner gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale. Regenbogen Nr. 1/2022

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Herzlich Willkommen

Benvenuto

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner in den Strukturen von Bruneck und Olang und heißen sie herzlich Willkommen.

Diamo un caloroso benvenuto ai nostri nuovi residenti nelle strutture di Brunico e Valdaora.

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Wir Gedenken

Ricordiamo

Wir gedenken an unsere Verstorbenen Heimbewohner. Ricordiamo i nostri ospiti defunti. Regenbogen Nr. 1/2022

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www.altenheime-bruneck-olang.it Redaktions– und Anzeigeschluss: 15.05.2022 Beiträge senden sie bitte an: info@altenheime-bruneck-olang.it

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