Regenbogen 3-2022

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Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal

Heimzeitschrift Nr. 3/2022

Oktober 2022

Dezember 2018 Regenbogen Nr. 3/2022

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IMPRESSUM: „REGENBOGEN“: Herausgeber:

Druck: Mediengruppe: Layout:

Wohn– und Pflegeheime Mittleres Pustertal, Goethestraße 15, 39031 Bruneck (BZ) MwSt.-Nr. 01373870219, St. Nr. 92008680214; Tel.: 0474/412600, Fax: 0474/412368, E-Mail: info@altenheime-bruneck-olang.it; www.altenheime-bruneck-olang.it LCS Partnerdruck, Andreas-Hofer-Straße 17, 39031 Bruneck (BZ) Althuber Margareth, Pedevilla Vera, Oberlechner Daniela, Fischnaller Hildegard, Steiner Verena, Putzer Irmgard, Kerschbaumer Martha Pedevilla Vera

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Vorwort des Direktors

… unsere Freiwilligen Liebe Lerser/innen, wie sehr in unserer Gesellschaft das freiwillige Engagement verankert ist, beweist die große Anzahl von freiwilligen aktiven und passiven Helfen und Mitarbeitern, welche täglich in den verschiedensten Bereichen organisiert und tätig sind. Tausende Helferinnen und Helfer arbeiten in den verschiedensten Vereinen, Verbänden, Organisationen und Einrichtungen, egal ob kultureller, sportlicher, politischer oder sozialer Ausrichtung. Vor allem die Entwicklungen und die Herausforderungen im sozialen Bereich, welche den Einrichtungen durch die Veränderung der Gesellschafts- und Altersstruktur auferlegt werden, haben u.a. auch Auswirkungen auf die politische Diskussion um die Freiwilligendienste. Freiwilligendienste sollen nicht nur für junge Menschen eine Möglichkeit sein, sich für die Gesellschaft einzusetzen. Freiwilligendienste sollen für alle Generationen zugänglich gemacht werden. Besonders in der Altenbetreuung sind es größtenteils Bürger/innen mittleren und höheren Alters, welche sich freiwillig engagieren. Ihr Engagement wird in Zukunft noch mehr als gesellschaftlich wertvolle Arbeit angesehen werden. Bereits heute ist in den stationären Betreuungseinrichtungen die freiwillige Mitarbeit nicht mehr wegzudenken. Ehrenamtlich Engagierte arbeiten wirksam in den Einrichtungen mit, bringen ihre vielfältigen Fertigkeiten, Erfahrungen, Kompetenzen in die Arbeit ein, übernehmen so gesellschaftliche Verantwortung und leisten einen Beitrag für das Gemeinwesen. Kürzlich konnte der Konsortium-Betrieb nach dieser langen Zeit der Einschränkungen durch die Coronapandemie die in den Heinen in Bruneck und Olang sowie in der Pflegeabteilung im Krankenhaus tätigen Freiwilligen zu einem Ausflug nach Amaten zum Törggelen einladen. In Anwesenheit der Präsidentin Frau Kofler Angelika, des Verwaltungsratsmitgliedes Herrn Nicolussi-Leck Heiner, sowie der verschiedenen Verantwortlichen und Bereichsleitungen sowie deren Stellvertretungen konnten viele Freiwillige des Vereins „Volontariat“, der

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Hospizbewegung sowie auch andere „private“ Freiwillige begrüßt werden. In ihren Grußworten ging die Präsidentin auf die Wichtigkeit der Freiwilligenarbeit ein und ich konnte ihre Ausführungen mit folgenden Anmerkungen ergänzen: „Sie, welche hier versammelt sind und deren unsere Aufmerksamkeit gilt, leben Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft als unbezahlbare Werte. Sie sind die stillen Helden, die Gutes tun, ohne darum großes Aufheben zu machen. Und wir als die Wohn- und Pflegeheime Mittleres Pustertal mittendrin als Nutznießer einer Unmenge von freiwilligen Stunden, welche kranken, gebrechlichen, verwirrten und einsamen alten Menschen ein Stück Wohlbefinden und Lebensqualität bescherten und bescheren. Unsere Heime leben und wachsen auch mit dem Volontariat, mit dem Ehrenamt und es ist auch unsere Aufgabe, dafür die notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen bereitzustellen und eine Kultur der Anerkennung und Wertschätzung dem Ehrenamt gegenüber zu fördern. Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität können weder durch Gesetz noch durch Verordnungen erzwungen werden. Sie müssen freiwillig und praktisch gelebt werden. Sie werden von den vielen gelebt, die anderen das Wertvollste schenken, über das sie verfügen: nämlich ihre Zeit.“ Eine Menge Zeit haben auch jene anwesenden Freiwilligen für unsere Heimbewohner verschenkt, welche wir bei dieser Veranstaltung neben all unseren Freiwilligen, unsere Anerkennung und unseren Dank aussprechen konnten. Für Sie ist Ehrenamt, Ehrensache. Folgende Freiwillige, welche schon 15 Jahre und mehr für unsere Heimbewohnerinnen

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und in unseren Heimen tätig sind, wurden im Rahmen dieser Veranstaltung für ihr langjähriges, hervorragendes ehrenamtliche Engagement geehrt: für 15 Jahre Freiwilligenarbeit

für 25 Jahre Freiwilligenarbeit

Frau Seeber Wally Herr Hofer Rudi Herr Hofer Willi Frau Oberstaller Helga

Frau Unterberger Helene Frau Peintner Anna Frau Kosta Rosmarie Frau Denicolò Katherina

Freiwillige helfen mit, eine humane, solidarische und lebenswerte Gesellschaft zu bauen. Sie können als Vorbilder in einer Zeit gesehen werden, in der besonders junge Menschen nach Vorbildern suchen. Ihr selbstloser Einsatz ist mit Geld nicht aufzuwiegen. Der Dank ergeht auch an ihre Familien. Zeit, welche Sie fremden Menschen schenken, ist in der Regel auch Zeit, in der ihre Familie Sie entbehren muss. Dies verdient unsere Wertschätzung und unseren Respekt. Mit dem Dank an die verantwortlichen Bediensteten für die Freiwilligenarbeit, Frau Raffl Barbara, Frau Putzer Irmi und Frau Moser Evi, sowie an die Freiwilligen für die gute Zusammenarbeit und den Wünschen für noch viele Jahre der nötigen Ausdauer und Freude in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, verbunden mit persönlicher Erfüllung und Genugtuung fand die Veranstaltung bei weiterem Rahmenprogramm, Musik sowie Speis und Trank ihren gemütlichen Ausklang. Der Direktor Müller Werner

v. l. n. r.: Kosta Rosmarie, Denicolò Katharina, Oberstaller Helga, Hofer Willi, Hofer Rudi, Peintner Anna, Unterberger Helene, Raffl Barbara, Moser Evi, Präsidentin Kofler Angelika, Putzer Irmi, Direktor Müller Werner, auf dem Bild fehlt Seeber Wally

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Gesundheit

Herz-Kreislauf-Erkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankungen infolge von Durchblutungsstörungen stellen einen der Hauptgesundheitsprobleme der heutigen Gesellschaft dar. Sie gehören auch zu den häufigsten Todesursachen. Als weitgehend erfolgreich haben sich deshalb Vorsorgeprogramme erwiesen, bei denen über Ursachen und den richtigen Umgang mit Risikofaktoren informiert wird.

Arteriosklerose Ist eine Erkrankung der Blutgefäße, bei der sich eine zunehmende Menge an Fett– und Faserstoffen an die Gefäßwand ablagert.

Die arteriosklerotischen Ablagerungen verhindern zusehends die Zufuhr der mit dem Blut zu versehenden Organen und führen schließlich zu irreparablen Schäden.

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Zu den Risikofaktoren gehören:    

Falsche Ernährung Bluthochdruck Übergewicht Stress

Falsche Ernährung: Ein Ungleichgewicht in der Zufuhr von gesättigten und ungesättigten Fetten in der Ernährung kann zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut führen und sie beschleunigt die Ablagerungen im Blut.

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Blutdruck: Darunter versteht man die Kraft, mit der das Herz und die Arterien das Blut in alle Bereiche des Körpers pumpen. Bluthochdruck tritt dann ein, wenn die Blutdruckwerte konstant erhöht sind und somit das Herz stärker arbeiten muss. Außerdem treten Veränderungen an den Gefäßwänden auf, wodurch Gefäßveränderungen entstehen, die die Sauerstoffzufuhr zu den Organen beeinträchtigen. Bluthochdruck ist daher ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkt und Hirnschlag.

Übergewicht: Je höher das Körpergewicht ist, umso höher ist bekanntlich die Neigung zu Bluthochdruck und zu Diabetes. Beides sind wichtige Risikofaktoren für Herz– und Gefäßerkrankungen.

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Stress: Reaktionen, die unser Körper auslöst, um auf einen äußeren Reiz zu reagieren, den wir als potenzielle Gefahr wahrnehmen. Bei Stress schlägt das Herz schneller, der Blutdruck steigt, das Atmen wird schneller. Etwas Stress ist im normalen Leben durchaus zulässig. Heutzutage gibt es aber immer mehr Stresssituationen, und dieser Zustand kann zu lange anhalten, und deshalb gefährlich werden. Durch körperliche Tätigkeit kann man Stress abbauen.

Martha Kerschbaumer

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Dies & Das

Der Regenbogen Wie und warum ein Regenbogen entsteht, konnten sich die Menschen lange Zeit überhaupt nicht erklären. So sind in allen Kulturen wunderschöne Geschichten darüber erfunden worden: In der Bibel zum Beispiel wird berichtet, dass der Regenbogen erst nach der Sintflut als Zeichen des Friedensbundes Gottes mit den Menschen am Himmel erschien und die Menschen zu jeder Zeit an diesen Friedensbund erinnern soll. In der griechischen Mythologie war der Regenbogen das Kennzeichen der Götterbotin Iris. Auf ihm stieg sie zur Erde nieder. Zugleich wurde der Regenbogen als Teil ihres farbigen Gewandes angesehen. Einer chinesischen Sage nach ist der Regenbogen ein Riss im Himmel, der von einer Göttin mit steinigen Farben versiegelt wurde. Laut einer irischen Sage, kann man am Ende eines Regenbogens einen Topf mit Gold finden.

Auch heute noch spricht die Erscheinung des Regenbogens am Himmel die Menschen an. Er gilt als Symbol für Harmonie, Ganzheitlichkeit, Naturschutz oder als Zeichen der Verbindung zwischen Himmel und Erde. Damit wir einen Regenbogen sehen können muss die Sonne scheinen. Die Sonne sehen wir als weißes Licht. Dieses weiße Licht erscheint uns aber nur weiß. In Wirklichkeit sind darin die Farben rot, orange, gelb, grün, blau indigo und violett enthalten. Diese Farben Regenbogen Nr. 3/2022

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breiten sich gleichmäßig zusammen in alle Richtungen aus. Farbmischungen wie zum Beispiel rosa (rosa = rot und weiß) kann man im Regenbogen nicht sehen. Das weiße Licht der Sonne enthält nur die Grundfarben. Wenn nun das weiße Sonnenlicht auf Regentropfen trifft, können sich die Sonnenlichtfarben nicht mehr zusammen ausbreiten. Jede ändert dann mitten im Tropfen ein wenig ihre Richtung und dadurch sieht man auf einmal alle Farben einzeln, immer in der gleichen Reihenfolge: rot, orange, gelb, grün, blau, indigo und violett. Wissenschaftler sagen dazu: „Das Licht wird gebrochen.“ Das passiert übrigens nicht nur bei Regentropfen, sondern auch bei Wasserfällen und Springbrunnen, sogar bei Tropfen aus dem Wasserschlauch kann man es beobachten. Wie du einen Regenbogen siehst, hängt davon ab, wo du selber stehst und wie die Sonne steht. Natürlich musst du die Sonne im Rücken haben und vor dir die Regenfront. Schau also dort hin wo dein Schatten fällt. Steht die Sonne sehr tief siehst du einen hohen Regenbogen, steht sie hoch ist der Regenbogen, den du siehst, flach. Wenn die Sonne am höchsten steht - mittags im Hochsommer - dann wirst du keinen Regenbogen sehen können. Die besten Beobachtungsbedingungen herrschen in den Abend- und Morgenstunden, am häufigsten im Frühling oder im Herbst. Wenn du dich hoch oben in einem Flugzeug befindest siehst du keinen Bogen, sondern fast einen Kreis. Einen Schneebogen gibt es nicht, auch nicht wenn es schneit und gleichzeitig die Sonne scheint. Das Sonnenlicht wird nur an Wassertropfen gebrochen, nicht aber an Schneekristallen. Wo befindet sich nun das Ende des Regenbogens? Von der Erde aus sieht man immer einen Halbkreis, der von Horizont zu Horizont geht. Es scheint dann so, als ob dort das Ende des Regenbogens wäre. Versuchst du darauf zuzulaufen wirst du merken, dass sich der Regenbogen mit dir bewegt, von dir fort. Deshalb wirst du leider keinen Topf voller Gold am Ende des Regenbogens finden, weil du dessen Ende nie erreichen kannst. Schade, aber auch ohne Gold ist ein Regenbogen ein wunderschönes Naturereignis. (Quelle: br.de )

Hildegard Fischnaller

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Rätsel/indovinello

SUCHRÄTSEL Suche die vier Wallfahrtsorte, die wir heuer als Ausflugsziele mit unseren Heimbewohnern vom Wohn- und Pflegeheim Bruneck gewählt haben. 1. Weissenstein 2. Enneberg 3. Maria Hilf 4. Luggau

Name:

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Wohnbereich: _______________________________________________

Die Lösung bis 30.11.2022 im Büro der Freizeitgestaltung in die dafür vorgesehene Box einwerfen. Der Gewinner wird im Rahmen des Freizeitprogrammes gezogen und bekanntgegeben.

Verena Steiner

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Projekt Schönheitspflege

Besuch der Fachschule für Schönheitspflege im Seniorenheim Bruneck

„Gönn Dir was Gutes…“ – Genau aus diesem Grund wurden die Schülerinnen der 3. Klasse Berufsfachschule Schönheitspflege zu uns ins Wohn- und Pflegeheim Bruneck eingeladen. An zwei Tagen im Mai kamen die Schülerinnen um die Hände der Seniorinnen und Senioren zu pflegen und zu verwöhnen. Währenddessen kam es zu sehr tollen Gesprächen und Erzählungen. Vor allem die Begegnung und die Berührung waren sehr wertvoll und alle Beteiligten haben es sehr genossen. Wir danken der Lehrperson Monika Weger und natürlich den Schülerinnen für den Besuch und freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen…. Katrin Steger

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Wallfahrtszeit

Ausflug zur Wallfahrtskirche in Enneberg Vielen unserer Heimbewohner ist die wunderschöne und traumhaft gelegene Wallfahrtskirche von Enneberg noch von früheren Zeiten bekannt. So konnten wir einer Gruppe von unseren Senioren den Wunsch erfüllen, nach langer Zeit wieder einmal als Pilger dorthin zurückzukehren. Nach dem Besuch der Kirche beim gemeinsamen Gebet und Innehalten kehrten wir noch im Dorfgasthof „Alla Rosa“ zu Kaffee und Kuchen ein wo wir die herzliche Gastfreundschaft der Wirtsleute sehr genossen. Es war ein unvergesslicher Nachmittag im Juli bei strahlendem Sonnenschein und einer traumhaften Kulisse in Enneberg bei St. Vigil im Gadertal. Gerne erinnern sich die Heimbewohner und wir Betreuer mit großer Freude und Dankbarkeit an dieses Erlebnis zurück. Verena Steiner

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Ausflug zur Maria Hilf Kapelle Auch in unserer Nähe gibt es sehr schöne, alte Wallfahrtskirchen. So beispielsweise die idyllisch, mitten im Wald gelegene Maria Hilf Kapelle oberhalb von St. Georgen bei Bruneck. Gar einige unserer Heimbewohner stammen aus St. Georgen oder haben in jungen Jahren in dieser Gegend gearbeitet. Der Weg zur Maria-Hilf-Kapelle gehörte in dieser Zeit zu einem regelmäßigen Ritual und die Bewohner von St. Georgen und Umgebung sind bis heute im Glauben sehr verbunden mit diesem Ort, sodass dieses Wallfahrtskirchlein auch heute noch als ein sehr beliebter und vielbesuchter Wallfahrtsort gilt. Unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen wo das Schöne doch so nah“, machten wir uns im Heim Bus an einem Vormittag im Juli mit einigen Heimbewohner auf zum sogenannten „ Jörginer Stöckl“. Nach dem gemeinsamen Rosenkranzgebet und Marienliedern zur Ehre der Mutter Gottes hielt uns Herr Brugger Sebastian, ein aus St. Georgen stammender Heimbewohner einen von ihm verfassten Vortrag. In diesem beschreibt er die laut Legende und Erzählungen aus seiner Kindheit und Jugendzeit die Entstehungsgeschichte dieser Kapelle. An dieser Stelle ein großes Vergeltsgott und Kompliment an Herrn Brugger Sebastian. Anschließend genossen wir noch bei einem gemütlichen Picknick auf der Wiese vor der Kapelle die wunderschöne Gegend und vor allem die frische Jörgina Waldluft.

Verena Steiner

Herr Brugger Sebastian

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Ausflug nach Maria Luggau Der bekannte Wallfahrtsort Maria Luggau im Kärntner Lesachtal ist bei den Pustertaler Pilgern seit jeher sehr beliebt und viel besucht. Auch viele unserer Heimbewohner pilgerten schon in jungen Jahren zu diesem Kraftort der in dieser naturbelassenen Gegend. So wurde im Haus öfters der Wunsch laut, Maria Luggau als ein nächstes Ausflugsziel zu wählen. Gesagt, getan! Am 2. September starteten wir bei strahlendem Sonnenschein schon zeitig in der Früh im Heimbus los. Auch die Fahrt durchs obere Pustertal begeisterte die Heimbewohner sehr, gab es doch vieles zu sehen und sorgte für regen Gesprächsstoff. So verging die Fahrt über die Grenze hinaus wie im Fluge. Gut angekommen in Luggau machten wir einen Spaziergang durch den großen Klosterkräutergarten, der uns direkt zum Eingang der Basilika führte. Gemeinsam beteten wir zur Schmerzensmutter, deren kleine, bekannte Statue auf dem Hochaltar dargestellt ist. Wir stimmten ein Marienlied an und entzündeten Kerzen in der Lichterkapelle vor der Kirche. Die Ruhe an diesem Ort, die traumhafte Kulisse in diesem unberührten Tal und die frische Kärntner Luft genossen wir alle sehr. Nun knurrten aber allmählich auch unsere Mägen und wir machten uns auf den Weg zum nahegelegenen Paternwirt, wo wir in gemütlicher Runde unser Mittagessen einnahmen. Satt und zufrieden traten wir nun wieder die Heimreise an und kamen am späten Nachmittag wohlauf in Bruneck an. „Miode seimo schun, obo schione wors, recht Vogeltsgott“ entgegneten uns die Heimbewohner noch zum Abschied. Diese Worte freuten uns Betreuerinnen natürlich besonders. Bis zum nächsten Mal… Verena Steiner

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Ausflug Maria Weißenstein Nach zwei Jahren Ausfall, bedingt durch die Corona Pandemie konnten wir heuer die bei uns im Wohn- und Pflegeheim Bruneck mittlerweile bereits zur Tradition gewordene Wallfahrt einer Gruppe interessierter Heimbewohner wieder ermöglichen. Mit dem Heim-Bus und den „schneidigen“ Chauffeurinnen aus dem FZG-Team ging es über die Autobahn mit Kaffee Stopp bei der Bar Lanz in Natz-Schabs zu dem bekannten Wallfahrtsort im Eggental nahe Petersberg. Gemeinsam beteten wir den „Engel des Herrn“, entzündeten im Stillen Kerzen für unsere Anliegen und besichtigten die wunderschöne Wallfahrtskirche. Auch das Wetter meinte es gut mit uns Wallfahrern aus dem Pustertal und so konnten wir im Anschluss bei strahlendem Sonnenschein neben der Kirche im Schatten der Bäume ein ausgiebiges Picknick genießen. Ein Vergeltsgott an dieser Stelle unserem Küchenteam für die leckeren Speisen. Auf der Rückfahrt wurden wir leider vom Stau auf der Autobahn nicht verschont, sodass wir auf die Landstraße ausweichen mussten. Zur Freude unserer Heimbewohner, die gerade auf diesem, ihnen bekannten Weg viel zu sehen hatten und alte Erinnerungen in ihnen geweckt wurden. Müde aber voller schöner Eindrücke von einem unvergesslichen Tag kamen wir am späten Nachmittag gesund und munter wieder in Bruneck an. Bis zum nächsten Jahr… Verena Steiner

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Sommerfest

Der Sommer darf gefeiert werden ... Am 12. August war es endlich soweit und das diesjährige Sommerfest im wunderschönen Garten für und mit unseren Heimbewohnern konnte eröffnet werden. Die Vorbereitungen liefen schon einige Wochen an, wo auch die Heimbewohner eifrig mitgeholfen hatten und damit die Vorfreude so richtig aufkam. An dieser Stelle auch ein großes Danke unseren lieben Hausmeistern, die auch heuer wieder tatkräftig bei den Vorbereitungen und beim Aufbau der Feier mitwirkten. Gegen 10 Uhr bei wunderschönem Wetter und angenehmen Temperaturen begrüßte die Präsidentin Frau Kofler Angelika alle Anwesenden, besonders die geladenen Gäste aus der Langzeitpflegeabteilung des Krankenhauses und dem Wohn- und Pflegeheim Olang. Zu Beginn der Feier wurden zum Spaß und zur Unterhaltung verschiedene Aktivitäten angeboten, wie ein Schätzspiel, ein Wurfspiel sowie ein Parkour Wettbewerb bei dem sich die Heimbewohner der verschiedenen Wohnbereiche mit jeweils zwei Teilnehmern untereinander messen konnten. Im Anschluss hielten dann die Präsidentin und die Bereichsleiterin der Freizeitgestaltung Frau Raffl Barbara die spannende Preisverteilung. In diesem Zuge wurde auch die Verlosung aus dem Rätsel der aktuellen Heimzeitung vorgenommen. Den Gewinnern winkten tolle Preise und die Zuschauer hatten eine Menge Spaß. Nun wurde zu Tisch gebeten, um für das leibliche Wohl der Feiergesellschaft zu sorgen. Unsere bemühtes Küchenteam grillte in einer Art Schauküche mitten im Garten köstliche Speisen und bereiteten uns als Nachtisch verschiedene leckere Tiramisù Sorten vor. Gestärkt und voller Elan ging es nun auf die Tanzfläche. Die Musikanten Toni und Lukas aus Ehrenburg umrahmten unsere Feier mit schwungvoller Volksmusik und sorgten für Unterhaltung. Ein großes Dankeschön für diesen wertvollen Beitrag der am Gelingen unseres diesjährigen Gartenfestes maßgeblich beigetragen hat. In diesem Sinne und nach dem Motto „Auf ein Neues“ bis zum nächsten Mal.

Verena Steiner

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Schnappschüsse aus der Männerwelt

Ausschau halten ...

Entspannt vor dem TV und Daumen halten für Olympia

Bügeln mit Leidenschaft ...

Herr Florian der Zaunkönig

Einfach nur süß die Beiden ...

Kegelkapitän Paul

Bei der Holzarbeit ... Regenbogen Nr. 3/2022

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Rückblick

Geburtstagsfeier im Mai Herzlichen Glückwunsch den Maigeborenen

Kunstausstellung Besuch der Ausstellung „Farbenspiel“ in der Kunstwerkstatt Akzent Galerie in Bruneck.

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Einladung bei den Ursulinen Begegnung zwischen zwei Generationen von Ursulinenschülern - ein bewegender Austausch. Vielen Dank an der Lehrerin Frau Katharina Leser und der anwesenden Schülergruppe für die Einladung.

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Tutti Frutti Tag Heute dreht sich alles um die frechen Früchtchen. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen und zwischendurch gilts ein Früchtekreuzworträtsel zu lösen, ein Obstreaktionsspiel und weitere Aktivierungsübungen zu diesem Thema warten auf unsere Heimbewohner.

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Einladung auf den Pferdehof Maurer in Pfalzen Ein großes Vergeltsgott im Namen der Heimbewohner an Sandra Mittermair für diesen unvergesslichen Nachmittag auf diesem wunderschönen Hof mit Führung durch das private Bauernmuseum durch den Seniorbauern, den Kontakt mit den prächtigen Pferden und die leckere Marende.

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Aufenthalt im schönen Garten Mit Kneippanwendungen und leckeren, frischgepressten Obst- und Gemüsesäften.

... mit einem Dart´s-Turnier

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Mit Kneippanwendungen Kräuteraufstrich.

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mit

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Mit verschiedenen Spielangeboten und selbstgemachter Melonenbowle zur Erfrischung.

… mit einem Basketballturnier

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… mit einem spannenden Parkourwettbewerb

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Geburtstagsfeier im Juni Herzlichen Glückwunsch den Junigeborenen!

Geburtstagfeier im Juli Herzlichen Glückwunsch den Juligeborenen!

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Ausflug ins Flatschwaldile in St. Georgen Frische Waldluft regt den Appetit an.

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Einladung im Pfarrhaus Bruneck Ein herzliches Vergeltsgott beim Brunecker Dekan Herrn Josef Knapp für die Einladung zu Kaffee und Kuchen im wunderschönen Pfarrgarten. Für unsere Heimbewohner war dieses gemütliche Zusammentreffen eine willkommene Abwechslung, die sie sehr zu schätzen wussten.

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„Alles Schoko“ Heute dreht sich alles um die süße Versuchung. Nach einem regen Austausch zu diesem Thema, das unser Gedächtnis in Schwung hält, darf eine Schokaladenschlacht auf keinen Fall fehlen. Um ein Stückchen zu ergattern, legen sich unsere Heimbewohner ordentlich ins Zeug.

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Geburtstagsfeier im August Herzlichen Glückwunsch den Augustgeborenen!

Tag der Senioren Nach zwei Jahren coronabedingtem Ausfall konnte heuer der Seniorengemeinderat von Bruneck wieder zur traditionellen Feier am Tschurtschenthalerpark einladen. Auch unsere Heimbewohner folgten dieser Einladung sehr gerne. Neben dem geselligen Beisammensein und dem Austausch untereinander gab es ein schmackhaftes Mittagessen und anschließend Kaffee und Kuchen. Vielen Dank für die Einladung.

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Flohmarkt in Reischach Auf dem Flohmarkt in Reischach gab es allerhand Brauchbares zu entdecken und zu ergattern.

Ausflug zum Fischerteich in Percha Der Teich des Fischervereins liegt mitten im Wald im Auengebiet von Percha. Ein idealer Kraftort, den wir immer wieder gerne für unsere Heimbewohner als Ausflugsziel wählen. Nach einem kurzen Spaziergang, gemütlichem Verweilen am Teich, ein Picknick unter freiem Himmel konnten wir noch das prächtige Wild im nebenangelegenem Gehege aus nächster Nähe bewundern. Ein rundum abwechslungsreicher Tag für unsere Heimbewohner.

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Sommerfest in Olang Im Namen unserer Heimbewohner ein herzliches Dankeschön für die Einladung zum diesjährigen Sommerfest.

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Die Siegertorte Für die Heimbewohner des 1. Wohnbereichs gab es zum Gesamtwohnbereichsieg aus dem Parkourwettbewerb vom heurigen Sommerfest eine leckere Obsttorte zur Marende. Applaus nochmal!

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Bike and Brass Baden Vielen herzlichen Dank für das Platzkonzert am Sonntagvormittag den 4. September. „Die Bläsergruppe auf zwei Rädern“ kündigte sich spontan für einen kurzen Besuch im Wohn- und Pflegeheim Bruneck an um die Heimbewohner mit dieser tollen Abwechslung zu überraschen. Die Motorradgruppe aus Baden mit 30 Personen war gerade auf der Südtirol Durchreise und fuhr mit ihren Maschinen auf dem Parkplatz des Wohn- und Pflegeheims ein wo sie uns dann eine kleine Kostprobe aus ihrem Repertoire gaben. Die Idee und Organisation kam von der evangelischen Landeskirche Baden. Wir applaudierten und wünschten den Bikern noch eine gute und sichere Heimfahrt.

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Wochenmarkt in Bruneck

Auf zum „Mittamorscht“ in Bruneck… Leit treffen, Einkäufe mochen, und a huaßis Wirschtl genießen…wie in friehara Zeiten.

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Weintraubenlese im Pustertal ...

Heimbewohner Herr Oberhammer Günther lädt uns ein bei ihm zuhause in Bruneck die Weintrauben zu ernten und sie anschließend gemeinsam mit den anderen Heimbewohnern zu verkosten.

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Apfelmus

Wenn zehn Kilo Äpfel zu Mus werden.

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Ausflug nach Reischach

Ein geselliger Nachmittag beim Reitstall in Reischach.

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Standlzauber

Wir begrüßen unsere Heimbewohner und die Gäste aus Olang zum ersten Standlzauber im schönen Garten des Wohn- und Pflegeheims von Bruneck. Ein Vormittag mit Musik, Unterhaltung und feinen, kleinen Schmankerln.

Ein großes Dankeschön den zwei Musikanten für die flotte Unterhaltung!

Frau Marianne und Evi aus Ahornach zeigen wie ein richtiges Melchamuis gemacht wird

Freiwillige Cilli verteilt den Mäusespeck an alle Zuckerliebhaber Regenbogen Nr. 3/2022

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Freiwillige Rosmarie leitet die Milchbar

Beim Dosenwerfen gab es tolle Preise zu gewinnen

Schlange stehen bei Mathildes Pfannkuchenstand Regenbogen Nr. 3/2022

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Essen & Geniessen

Risotto mit Schwarzkohl und frischen Kirschtomaten Zutaten: 

200 gr. Schwarzkohl

200 gr. Kirschtomaten

1 kleine Zwiebel

etwas Knoblauch

etwas Butter und Frischkäse

ca. 1 lt. Gemüsebrühe

Parmesan, Salz, Lorbeer

Weißwein, Rapsöl

260 gr. Reis

Zubereitung: Die Schwarzkohlblätter vom Strunk entfernen, waschen und in feine Streifen schneiden, Tomaten waschen und schneiden. Beides in der Pfanne rasch anbraten und zur Seite stellen. Knoblauch und Zwiebel hacken, im heißen Öl andünsten, den Reis dazugeben, mit Weißwein löschen und mit der kochenden Gemüsebrühe aufgießen. Unter ständigem rühren 15 Minuten kochen lassen. Anschließend den Kohl und die Tomaten dazugeben und nach 5 Minuten den Reis mit Butter, Frischkäse und Parmesan verfeinern und servieren.

Meggi Althuber

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Schwarzkohl Schwarzkohl wird immer beliebter und das zu Recht. Er lässt sich leicht selbst anbauen, seine Blätter schmecken nicht nur gut, sehen auch sehr gut aus und ein richtiges Superfood ist er wegen seiner Inhaltsstoffe auch noch. Gute Gründe also, um den Schwarzkohl auch in unseren Gärten anzubauen. Schwarzkohl – auch Palmkohl genannt, ist eigentlich ein eigenes Gemüse. Wegen seiner engen Verwandtschaft zum Grünkohl wird er aber oft als Kohl bezeichnet. Beide gehören zur Familie der Kreuzblütler. Er ist ein beliebtes Herbstgemüse mit vielen Inhaltstoffen. Schwarzkohl wurde schon von den Römer angebaut und noch heute genießt man den Kohl vor allem in Italien. Der Schwarzkohl hat eine sehr dunkle Blattfarbe, die zu seinen Namen führt. Er ist reich an Eiweiß, Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Er bildet keinen Kopf, man erntet ihn indem man die Außenblätter abschneidet. In der Küche wird er für Eintöpfe, roh zum Salat, als Beilage, Crepes, Cannelloni, Pasta, Risotto usw… verwendet. Meggi Althuber

Gesundheit

Vitamine … Teil 3 Vitamin D: Vitamin D kann im Körper selbst gebildet werden, aber nur unter der Einwirkung von Sonnenlicht und Wärme. In der Regel reicht es aus, wenn Hände und Gesicht 10 bis 15 Minuten an mehreren Tagen in der Woche die Sonne genießen dürfen. Es kann aber auch bis zu einem gewissen Grad über die Nahrung aufgenommen werden: die Konzentration ist in Fischöl sowie Lachs und Thunfisch besonders hoch. Ein Mangel erhöht die Anfälligkeit für Infekte sowie für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und kann zu Unruhe, Krämpfen und Muskelschmerzen führen. Er kann v.a. große Auswirkungen auf die Knochengesundheit haben. Die gravierendsten Folgen sind die Entkalkung und letztendlich die Erweichung der Knochen.

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Erhöhter Bedarf: Babys und Kleinkinder, Jugendliche, hohes Alter, vegetarische/vegane Kost, Zöliakie, chronische Darmkrankheiten mit Resorptionsstörung, Diabetes, Multiple Sklerose, Krebs.

Vitamin E: Derzeit sind acht natürliche Vitamin-E-Verbindungen bekannt. Als Bestandteil jeder Zelle im Körper ist Vitamin E überall verfügbar. In der Zellmembran zeigt Vitamin E seine wichtigste Wirkung: Es schützt sie vor dem Einfluss der freien Radikale. Vitamin E ist in unseren Zellwänden gewissermaßen als „Sicherheitskraft“ unterwegs. Sobald ein freies Radikal auftaucht, schalten Vitamin C und E es in Zusammenarbeit aus. Vitamin E ist ebenso wichtig in der Immunabwehr, und es verringert das Verklumpen von Blutplättchen, Auf Dauer kann ein zu niedriger Vitamin-E-Spiegel im Blut zu Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall, zu einer erhöhten Krebsanfälligkeit, zu Augenschäden oder sogar zu neurologischen Dysfunktionen führen. Es ist besonders in Weizenkeim-, Sonnenblumenund Distelöl, aber auch in Haselnüssen und Mandeln enthalten. Erhöhter Bedarf: Raucher, bei Stress, Herzkrankheiten, Magen und Darmkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten, Schwächen der Immunabwehr.

Vitamin K: Für den menschlichen Körper sind das größtenteils in Pflanzen vorkommende Vitamin K1 und das von Bakterien gebildete Vitamin K2 sowie die synthetisch hergestellten Verbindungen Vitamin K3 und Vitamin K4 besonders wichtig. Auch bei der Speicherung im Körper unterscheiden sich die natürlichen und synthetischen Verbindungen. Das natürliche Vitamin K wird in der Leber, den Nebennieren, den Nieren, der Lunge und dem Knochenmark gespeichert; die synthetischen Formen verteilen sich rascher im gesamten Körper und werden schneller wieder ausgeschieden. Vitamin K ist für das Gleichgewicht in den Fließeigenschaften des Blutes verantwortlich, er wirkt als Gerinnungshemmer und stärkt die Knochen. Menschen mit einem Vitamin-K-Mangel neigen zu starken Blutergüssen. Grünes Blattgemüse wie z.B. Spinat, Salat und Kohl ist eine gute Quelle. Aber auch Sauerkraut und Hühnerfleisch gelten als Vitamin-K-reich. Erhöhter Bedarf: Babys und Kleinkinder, Zöliakie, Morbus Crohn, chronische Lebererkrankungen, Osteoporose.

Meggi Althuber

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Rückblick

Spaziergänge & Ausflüge

Besuch beim Herrn Dekan Josef Knapp im Pfarrhofgarten ...

… zu einer Marende

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Wohlfühlnachmittag

Kulinarisches

Einen wunderbaren Abend, warm und kein Wind, muss man ausnützen und auf der Terrasse das Abendessen genießen.

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Terrassenfest Anfang September haben wir auf unserer Terrasse, mit allen Heimbewohnern, ein kleines Fest gefeiert. Das Wetter hat gut mitgespielt, auch wenn es am Morgen recht kalt für die Jahreszeit war, beglückte uns die Sonne mit ihren warmen Strahlen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Wagger Peter mit seinen Kollegen (auch die „drei lustigen Rentner“ genannt). Wir haben eine Gemüsesuppe gekocht und Chefkoch Josef hat uns Brötchen, Pizzette, Tramezzini und einen guten Kuchen geschickt. Danke nochmals der Küche für die guten Speisen.

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Besuchszeit Oh … wie schön … Besuch aus Deutschland … wieder einmal die Schwester sehen. Diese Überraschung ist gelungen.

Essen & Genießen

Wieder einmal Speckknödel in der Suppe Pflaumenkuchen

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Hier beim Gemüsesuppe herrichten

Hier gab es Fleischreis für alle Heimbewohner

Wieder einmal Milchreis, den alle lieben

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Eine Mitarbeiterin schenkte uns eine Tasche voll Pfifferlinge und so machten wir uns sofort an die Arbeit. Wir bereiteten einen köstlichen Risotto zu.

Da wir 18 frische Eier von einer Bäuerin geschenkt bekamen, haben wir sofort Röstkartoffel mit Rührei zubereitet … und es blieb nichts übrig.

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Feierlichkeiten Wie jedes Jahr seit Öffnung der Pflegeabteilung, veranstalteten wir einen Frühshoppen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Frau Pupp Edith aus St. Georgen auf der Zieharmonika. Nochmals einen großen Dank an sie für das gelungene Fest.

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Dolce Vita

Wenn der Eiswagen kommt ... Die Bewohner wurden im Garten mit einer frischen Abkühlung überrascht. Die Freude war allen anzusehen. Wer kann einem leckeren Eis schon widerstehen? Ob einen Joghurtbecher, Obstbecher, ein gemischtes Eis mit Sahne oder ganz traditionell eine Kugel Eis auf der Waffel, da war für jeden was dabei. Und am Ende bekamen auch die Mitarbeiter eine Portion Eis ab. Diese Sommeraktion machte allen große Freude und wir sind uns sicher, dass der Eiswagen auch nächsten Sommer wieder kommt. Daniela Oberlechner

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Unterhaltung

Sommerfest Unter dem Motto „Mit allen Sinnen genießen“, fand in Olang das diesjährige Sommerfest statt. Die Bewohner hatten die Möglichkeit bei vier verschieden Spielen ihr Können unter Beweis zu stellen. „Schmeckt

nicht, gibt`s nicht!“, hieß einer der Stationen. Dabei mussten sich die Teilnehmer ganz auf ihren Geschmacksinn konzentrieren. Bei der zweiten Station, die „Gerüch(t)eküche, sollten die Teilnehmer den richtigen Riecher haben und die unterschiedlichen Kräutersalze den jeweiligen Kräutern zuordnen. Schmecken Beim Hörspiel wurden bekannte Lieder erraten, welche ihnen instrumental vorgespielt wurden. Dabei sang der eine oder andere schon mal kräftig mit.

Daniela Oberlechner

Hören

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Riechen

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Zum Schluss wurden alle noch aufgefordert fleißig zu arbeiten. Die Schmutzwäsche musste im Zubo gewaschen und anschließend auf die Wäscheleine gehängt werden. Alle Preise wurden heuer von den Heimbewohnern selbst zubereitet und hergestellt. Die Sieger freuten sich besonders darüber. Im Anschluss der Spiele wurden alle mit Speis und Trank aus der Küche verwöhnt. Auch für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. Dank der vielen fleißigen Hände war das Sommerfest ein unvergessliches Erlebnis für Bewohner und Mitarbeiter. Daniela Oberlechner

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Waschen

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Rollatorenführerschein

Auf den Rollator fertig los! In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Freizeitgestaltung und der Physiotherapeutin Margit wurde das Projekt „Ich und mein Rollator“ gestartet. Viele unserer Heimbewohner sind aufgrund ihres Alters und den damit verbundenen körperlichen Einschränkungen auf ein Hilfsmittel angewiesen. Ein Rollator hilft ihnen dabei so lange wie möglich selbstständig und mobil zu bleiben. Die richtige Benutzung dieser Gehilfe auf vier Rädern muss jedoch gelernt sein. An einem dieser Tage wurde unser Hausmeister Roland beauftragt die Gehwagen auf ihre Sicherheit zu überprüfen. Es wurden die Bremsen neu eingestellt und geölt, der Reifendruck kontrolliert und noch vieles mehr. Die Bewohner waren sichtlich dankbar und freuten sich über einen Check von Hausmeister Roland. Mit großer Begeisterung waren die Heimbewohner dabei, ihre Rollatoren auf Hochglanz zu bringen. Mit einem Eimer, etwas Seife und einem Schwamm wurde der Rollator von Staub und Schmutz gereinigt.

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Auch die richtige Handhabung eines Rollators muss gelernt sein. Dazu gab Physiotherapeutin Margit den Heimbewohnern wertvolle Tipps. Beim Gehen sollen die Füße immer zwischen beiden Hinterrädern sein. Denn ein Rollator soll nicht wie ein Schubkarren geschoben werden. Er soll nur die Schritte stützend begleiten. Auch das richtige Aufstehen und Hinsetzen, Richtungswechsel, Starten und Stoppen, Hindernisse überwinden wurde mit Margit trainiert. Anhand eines eigens dafür errichteten Parcours konnten die Senioren den Rollatoren-Führerschein erwerben. Wichtig war uns bei diesem Projekt ein sicherer Umgang mit den Rollatoren. Zum Schluss haben die stolzen Teilnehmer eine Urkunde erhalten. Evi Moser und Margit Grüner

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Rückblick

Ausflug zur Obereggeralm Almluft schnuppern und den Ausblick genießen. Ein Ausflug zur Obereggeralm ist immer ein schönes Erlebnis.

Fit mit Physiotherapeutin Margit

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Waldbaden Der Wald gehört zu den besten Tankstellen, wo man seine Batterien wieder aufladen kann. Ernst Ferstl

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Spaziergruppe

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Besuch der Feuerwehr aus Mitterolang Im August besuchte uns die Freiwillige Feuerwehr aus Mitterolang und gab den Bewohnern einen Einblick ihrer umfangreichen Tätigkeit. Dafür ein herzliches Vergelltsgott.

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Man muss die Feste feiern, wie sie fallen ...

Um unsere Sieger der Seniorenmeisterschaft gebührend zu feiern, wurden alle Bewohner mit einem Grillabend überrascht und den Siegern nochmal stark applaudiert.

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Wasser ist zum Waschen da ...

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Kutschenfahrt, eine Abwechslung vom Alltag tut allen gut!

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Storia

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Alles Gute zum Geburtstag

Auguri

BRUNECK/BRUNICO Juli/luglio 2022

August/agosto 2022

Miribung Maria (71) Girtler Engelbert (91) Belluzzi Vito (74) Gruber Sitzmann Frieda (99) Rainer Grossgasteiger Maria (78) Irschara Oberhammer Paola (83) Sieder Anna (92) Kofler Erich (82) Voppichler Hermann (99)

Mayr Maria (89) Mich Irene (62) Tschager Adolfo (82) Costa Carolina (93) Ploner Peter (97) Lechner Franz Josef (76)

Oktober/ottobre 2022 September/settembre 2022

Lahner Elisabeth Theresia (90) Aschbacher Maria Teresa (92) Obexer Laner Antonia (91) Oberarzbacher Rosa (88) Fürler Hermine (89) Carbon Hermine (72) Schweiger Ingeborg (89) Knapp Berger Rosa (86)

Seyr Arnold Erica (80) Trippacher Otto (92) Unterberger Di Bartolomeo Anna Maria (81) Kammerer Regina Teresa (90) Murgia Anton Agostino (83) Kirchler Hubert Josef (62) Rederlechner Rosa (85) Oberhauser Kofler Rosa (86)

November/novembre 2022 Untergassmair Franz (79) Brunner Auer Elisabeth (72) Elzenbaumer Elisabeth (62) Neusser Wieser Herta (95) Sinner Frida (92) Niederwolfsgruber Anna (94) Treyer Senn Marianna (76) Winkler Anton -TPH (73)

OLANG/VALDAORA Juli/luglio 2022

August/agosto 2022

Pimmeshofer Anneliese (90)

Moser Knoll Maria (98) Clementi Mair Maria (88) Mairvongrasspeinten Christian (42)

September/settembre 2022

Oktober/ottobre 2022

Pardeller Roland Johann (72) Mair Schneider Maria (80) Strobl Egarter Anna (84) Sottsass Evelyn Iris (57) Nagler Kirchler Rosa (88)

Knollseisen Lahner Anna (96) Tutzer Heinrich (90) Beikircher Wieser Katharina (88)

November/novembre 2022 Pörnbacher Anna (76) Mayrl Vinzenz (80) Oberparleiter Piffrader Kreszenz (91)

Wir möchten auch jene Heimbewohner gratulieren, die nicht namentlich genannt werden möchten. Voremmo fare gli auguri anche alle persone che non vogliono essere nominati nel giornale. Regenbogen Nr. 3/2022

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Herzlich Willkommen

Benvenuto

Wir begrüßen unsere neuen Bewohner in den Strukturen von Bruneck und Olang und heißen sie herzlich Willkommen.

Diamo un caloroso benvenuto ai nostri nuovi residenti nelle strutture di Brunico e Valdaora.

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Wir Gedenken / Ricordiamo

Es ist nie der richtige Zeitpunkt, es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt, es ist immer zu früh! Und doch sind da Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, schöne Stunden, Momente die einzigartig und unvergessen bleiben. Diese Momente geht es festzuhalten, einzufangen und im Herzen zu bewahren.

Wir gedenken an unsere Verstorbenen Heimbewohner. Ricordiamo i nostri ospiti defunti.

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www.altenheime-bruneck-olang.it Redaktions– und Anzeigeschluss: 15.12.2022 Beiträge senden sie bitte an: info@altenheime-bruneck-olang.it

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