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Informationsblatt Oberau, im September 2010

der Gemeinde Oberau 15. Jahrgang; Nummer 3

Klaus Vogl neuer Pfarrer in Oberau Mit einem feierlich vom Kirchenchor umrahmten Festgottesdienst trat Pfarrer Klaus Vogl die Nachfolge von Pfarrer Othmar Auer, der nach 33 Jahren Dienst in Oberau seinen wohlverdienten Ruhestand genießt, in der Pfarrei St. Ludwig an. Kirchenpfleger Willi Hofmann begrüßte den neuen Ortsgeistlichen an den Altarstufen und überreichte ihm als äußeres Zeichen des Wechsels den Schlüssel der Pfarrkirche St. Ludwig. Nach dem feierlichen Auszug aus der Kirche überraschte die Blaskapelle Oberau Pfarrer Vogl mit einem kleinen Begrüßungsständchen. Die offizielle

Diakon Wolfgang Lautner, Pfarrer Klaus Vogl mit seinem Amtsvorgänger Pfarrer Othmar Auer. Foto: Schneider

nahm bei dem Empfang auch rege von der Möglichkeit Gebrauch mit Pfarrer Vogl ins Gespräch zu kommen. So erfreulich die Amtseinführung von Klaus Vogl für der Pfarrei St. Ludwig ist, so bedeutet dies gleichzeitig den ersten Schritt in Richtung Großpfarrei und die Aufgabe der bisher über 150 Jahre währenden Eigenständigkeit.

Begrüßungsständchen der Oberauer Musikkapelle mit den Fahnenabordnungen der Oberauer Ortsvereine. Foto: Schneider

Begrüßung der Pfarrgemeinde und der politischen Gemeinde folgte im Rahmen des anschließenden Stehempfangs. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Peter Bitzl und Bürgermeister Peter Imminger hießen beide den neuen Ortsgeistlichen in humorvoll gehaltenen Reden in seiner neuen Wirkungsstätte herzlich willkommen und wünschten ihm für sein Wirken in Oberau viel Erfolg und eine glückliche Hand. Die Oberauer Bevölkerung

Peter Bitzl (Vorsitzender des Pfarrgemeinderats), Pfarrer Othmar Auer mit seinem Nachfolger Klaus Vogl, Bürgermeister Peter Imminger. Foto: Schneider


Im alten Au unterm Kienberg waren, wie schmalen Grashängen unterhalb des Mühlschon mehrmals berichtet, in der Frühen berggrats (siehe Bild). Das Kloster hatte Neuzeit die Weideflächen sehr beschränkt. Georg Gastl im 17. Jahrhundert diese Hänge Wie überall in Altbaiern „gnädigst“ zur Bewirttrieben die weideberechschaftung zugewiesen. tigten Bauer ihr Vieh im Man kann sich vorstellen, Das Nadelöhr der Frühjahr und Sommer dass dort das Mähen von auf die GemeinschaftsHeu und das Einbringen Winterfütterung weiden. Im Herbst durffür den kleinsten Bauern Heinz Schelle ten auch noch die Brachim Dorf extrem mühsam felder beweidet werden. war. Vermutlich musste (Im Dorf erinnert heute er angeseilt arbeiten. Und noch der Flurname „Gmoana“ an diese Jahrdennoch zahlte es sich für ihn aus: Es reichte gerade, um seine einzige Kuh in der kalhunderte lang geübte Praxis.) Dann hatten alle die gleichen Möglichkeiten der Fütten Jahreszeit im Stall zu halten, auch wenn terung, die kleinen und die großen Bauern. sie im Frühjahr beim Austrieb keinen erfreuDas Problem bestand aber für die kleineren Hofinhaber darin, die Kühe mit dem Heu ihrer Änger, Wiesen und Grasgärten über den Winter durchzufüttern. Hatten sie das geschafft, war ihre oft Pleissen: Im 17. Jahrhundert kärgliche Existenz von einem Oberauer Bauern wieder für ein Jahr bewirtschaftet. gesichert. Oder wie Rainer Beck es auch ausdrückt: „Es rentierte sich für jeden Kleinhäusler sein Vieh auch mit knappsten Ressourcen, wenn irgend möglich, über den Winter zu lichen Anblick bot. bringen: Sobald nämlich die Weidezeit begann, hatte sein Vieh soviel Futter wie die Während die Auer sich buchstäblich um jeanderen auch. “ In einem Dokument aus der den Schüppel Heu schinden mussten und damaligen Zeit heißt es dazu einmal: „ Wie dafür für uns kaum mehr vorstellbare Müvil Vichs einer auf die gemaine Waid schlahen und Gefahren auf sich nahmen, gen ( = treiben) mög? So vil er über Winter herrschte zumindest unter dem Ettaler Abt von seinem Guet fueren ( = füttern) kann“. Leonhard (1590 – 1615), den man mit Fug Das war ein ehernes, im Grunde brutales und Recht einen Schlamper und schlechten Gesetz, das nicht zu durchbrechen war. EiWirtschafter nennen konnte, eine skandalöne Vorschrift in den Ettaler Akten schreibt se Verschwendung, die uns auch etwas über dann auch genau das vor: Dass nämlich jeden großen Abstand in der damaligen Zeit der Untertan nur so viel Vieh auf die gezwischen Herrschenden und Beherrschten meinsame Weide treiben darf, wie er im Winaussagt. Die strengen und sachkundigen exter im Stall halten kann. Der teilweise sehr ternen Visitatoren der Abtei stellten nämlich geringe Rinderbestand der einzelnen Auer 1612 fest, dass auf den Ettalischen Almen Bauern, der uns für das Jahr 1671 genauedem Konvent jährlich viele hundert Fuder stens überliefert ist, spiegelt dann auch die Heu entgingen, nur weil aus Nachlässigkeit jeweilige eigene Fläche der Bauern wider, nicht rechtzeitig gemäht beziehungsweise von denen der einzelne Hofbesitzer Futter eingeführt wurde. für die Winterfütterung gewinnen konnte. Besonders deutlich wird das Problem am Beispiel der Pleissen, zwei sehr steilen


Einweihung der neuen Antoniuskapelle am Gießenbach Trotz strömenden Regens waren 80 Gläubige zur Einweihung der SanktAntonius-Kapelle am Gießenbach gekommen. Pfarrer Othmar Auer stellte in seiner Ansprache einen Bezug zur gleichnamigen Klosterkirche im Ortsteil Partenkirchen her und meinte: “Im Werdenfelser Land haben die Menschen schon immer auf die Hilfe des Heiligen Antonius vertraut.” Aus Dankbarkeit für solche Hilfe hat Eugen Allinger senior die Kapelle errichten lassen, die sich wunderbar in die Landschaft einfügt. “Die Kapelle soll auch an Oberauer Flößer und Gipsbrenner erinnern, die an der Loisach ihrer Arbeit nachgingen”, betonte Allinger, dessen Urgroßvater zu den letzten Flößern gehörte, die bis München und darüber hinaus gefahren sind. Die Kapelle wurde von heimischen Handwerkern errichtet und liebevoll ausgeschmückt. Sie liegt in idyllischer Lage am Unterlauf des Gießenbaches und ist über einen Spazierweg von der Ortsmitte aus leicht erreichbar. Text und Bild: Günther Schneider

Kostenlose Grüngut-Aktion im Herbst

Online-Sozialatlas für den Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen gibt bekannt:

Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hat vor Kurzem ein neues Informationssystem im Internet unter www.sozialatlasgap.de freigeschaltet. Mit diesem OnlineDienst können Sie sich über alle sozialen Einrichtungen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen informieren. Die Datenbank enthält bis jetzt ca. 500 Einträge und ist ein kostenloser Service des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen. Bei etwaigen Fragen wenden Sie sich bitte unmittelbar an die Kreisbehörde (Tel.: 08821/751-450, E-Mail: sozialatlas@lra-gap.de).

Die Sammelcontainer für Grünabfälle werden von Samstag, 02. Okt. 2010, bis einschließlich Samstag, 27. Nov. 2010, im Wertstoffhof Oberau aufgestellt. Bei dieser Sonderaktion werden folgende Grünabfälle angenommen: - Baum- und Strauchschnitt - Balkonblumen samt Pflanzerde - Laub (kein Grasschnitt!) Öffnungszeiten des Wertstoffhofes Oberau, Am Gießenbach 3: Mittwoch Samstag

von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr von 08.00 Uhr bis 11.30 Uhr

Die Anlieferungen sind auf maximal 3 m³ pro Gartengrundstück und Aktion begrenzt.

DIE BAYERISCHE POLIZEI ALLE BRAUCHEN UNS. WIR BRAUCHEN SIE. BURKHARD WENGER · EINSTELLUNGSBERATER PI BAD TÖLZ ( 08041/ 76 106 -144


Auf die Bitte des Kein Versand einer neuen Lohnsteuerkarte tung), kann dies Bayerischen ohne eine KorrekKarte des Jahres 2010 Landesamtes für tur zu erheblichen behält auch für 2011 ihre Gültigkeit Steuern, DienstNachzahlungen im stelle München, hin möchten wir Sie über Rahmen der Einkommensteuerveranlagung folgende Neuerung informieren: führen. Die Herabsetzung des Freibetrags kann beim Finanzamt beantragt werden. In diesem Jahr erfolgt kein Versand einer Lohnsteuerkarte. Die Lohnsteuerkarte 2010 Nach Einführung des elektronischen Verbehält auch für das Jahr 2011 bis zur Einfahrens (voraussichtlich im Jahr 2012) müsführung des elektronischen Verfahrens ihre sen sämtliche antragsgebundenen Einträge Gültigkeit. Für Arbeitnehmerinnen und Arund Freibeträge erneut beim zuständigen Fibeitnehmer entfällt damit die Weitergabe der nanzamt beantragt werden. Lohnsteuerkarte an den Arbeitgeber. Der Arbeitgeber darf die Lohnsteuerkarte 2010 Hintergrund für die Weitergeltung der Lohnnicht wie bisher am Jahresende vernichten, steuerkarte 2010 ist die Umstellung auf ein sondern muss die darauf enthaltenen zeitgemäßes elektronisches Verfahren. In Eintragungen auch für den Lohnsteuerabdiesem Zusammenhang wechselt ab dem zug im Jahre 2011 zugrunde legen. BenötiJahr 2011 die Zuständigkeit für die Ändegen Sie während des Jahres 2010 eine Lohnrung der Lohnsteuerabzugsmerkmale (z.B. steuerkarte, wird diese noch von der GeSteuerklassenwechsel, Eintragung von Kinmeinde ausgestellt. derfreibeträgen und anderen Freibeträgen) Wird im Jahr 2011 erstmalig eine Lohnvon den Meldebehörden der Kommunen auf steuerkarte benötigt, stellt das zuständige die Finanzämter. Die Finanzämter können Finanzamt auf Antrag eine Ersatzbescheinibereits im Jahr 2010 zuständig werden, falls gung aus. Ausgenommen hiervon sind ledidie Änderungen den Lohnsteuerabzug 2011 ge Arbeitnehmer, die ab dem Jahr 2011 ein betreffen. Dadurch entfällt für diese Fälle Ausbildungsverhältnis als erstes Dienstverder Kontakt mit den Städten und Gemeinhältnis beginnen. Hier kann der Arbeitgeber den. Für Änderungen der Meldedaten an die Steuerklasse I unterstellen, wenn der Arsich (z.B. Heirat, Geburt, Kirchenein- oder beitnehmer seine steuerliche IdentifikationsAustritt) sind weiterhin die Gemeinden zunummer (IdNr), sein Geburtsdatum sowie ständig. die Religionszugehörigkeit mitteilt und gleichzeitig schriftlich bestätigt, dass es sich Für das neue Verfahren müssen Arbeitnehum das erste Dienstverhältnis handelt. merinnen und Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber nur noch das Geburtsdatum und die Sofern Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte IdNr mitteilen sowie die Auskunft geben, ob 2010 eingetragen sind, gelten diese unabes sich um das Haupt- oder um ein Nebenhängig vom Gültigkeitsbeginn auch im Jahr arbeitsverhältnis handelt. Mit Hilfe dieser 2011 weiter. Die Arbeitnehmerinnen und ArInformationen werden dem Arbeitgeber die beitnehmer sind verpflichtet, die Steuerlohnsteuerlichen Daten des Arbeitnehmers klasse und die Zahl der Kinderfreibeträge elektronisch durch die Finanzverwaltung auf der Lohnsteuerkarte 2010 umgehend zur Verfügung gestellt. durch das Finanzamt ändern zu lassen, wenn die Eintragungen von den Verhältnissen zu Beginn des Jahres 2011 zu ihren Gunsten abweichen, z.B. Eintragung der Steuerklasse I ab 2011, weil die Ehe in 2010 aufgelöst wurde und somit die Voraussetzung für die Steuerklasse III weggefallen ist. Diese Verpflichtung gilt auch, wenn die Steuerklasse II bescheinigt ist, die Voraussetzung für die Berücksichtigung des Entlastungsbetrags für Alleinerziehende im Laufe des Kalenderjahrs jedoch entfällt. Auch wenn sich ein für das Jahr 2010 eingetragener Freibetrag verringert (z.B. geringere Fahrtkosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder Verringerung eines Verlustes aus Vermietung und Verpach-

Hat das Arbeitsverhältnis auch schon im Jahr 2010 oder 2011 bestanden, liegen dem Arbeitgeber die erforderlichen Informationen (Geburtsdatum und IdNr) zum Abruf der Elektronischen LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) bereits vor. Diese wurden auf der Lohnsteuerkarte 2010 oder auf der Ersatzbescheinigung des Jahres 2011 aufgedruckt. Mehr Informationen www.elster.de

finden

Sie

unter


darzulegen. Im Einzelfall, zum Beispiel zur Vermeidung von Missbrauch, ist es zulässig, dass die Berechtigung für den Widerspruch durch die Google Germany GmbH geprüft wird.

Google StreetView: Widerspruchsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger Das Unternehmen Google beabsichtigt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen Aufnahmen für “Google StreetView” zu erstellen. Laut Google handelt es sich dabei um die Darstellung von Straßenbildern im Internet zum Zwecke der Orientierung. Es besteht die Möglichkeit, als Grundstückseigentümer/in oder Mieter/in Widerspruch gegen die Aufnahmen bzw. die Veröffentlichung einzulegen. Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein hat Hinweise zum Einlegen von Widersprüchen gegenüber Google Inc./USA bzw. Google Germany GmbH gegen die Erhebung und Veröffentlichung von Aufnahmen durch den Dienst “Google StreetView” formuliert: Jeder hat das Recht und die Möglichkeit, der Erhebung und Veröffentlichung von Aufnahmen der eigenen Person, von eigenen Kraftfahrzeugen und selbst bewohnten oder genutzten Gebäuden bzw. von Grundstückseigentum zu widersprechen. Informationswünsche und/oder Widersprüche sind per E-Mail zu richten an streetviewdeutschland@google.com oder per Post an Google Germany GmbH, Betr. StreetView, ABC-Straße 19, 20354 Hamburg. Zur Beweissicherung wird empfohlen, die Korrespondenz für die eigene Akte auszudrucken oder Kopien zu erstellen. In dem Widerspruch sollten konkret die Gebäude, Grundstücke, Fahrzeuge etc. (möglichst mit Adresse) benannt werden, die vom Widerspruch erfasst werden. Es ist dabei nicht nötig, den Grund für den Widerspruch

Nächster Termin des BRKBlutspendedienstes Die nächste Gelegenheit zum Blutspenden in Oberau besteht am Donnerstag, den 30. September 2010, in der Zeit von 17.00 bis 20.00 Uhr im Gebäude der Volksschule, Hauptstraße 16 (Untergeschoss, Zugang über westlichen Pausenhof).

Die Wirksamkeit des Widerspruchs ist nicht von besonderen formellen oder inhaltlichen Anforderungen wie beispielsweise der Nennung von Gesetzesnormen abhängig. Unerheblich ist auch, ob der Widerspruch elektronisch oder schriftlich eingereicht wird. Google hat zugesagt, alle Widersprüche unabhängig von ihrer Form (ausgenommen sind mündliche Widersprüche) umzusetzen. Die Datenschutzbeauftragten der Kommunen und der Länder nehmen keine Widersprüche für die Google Germany GmbH entgegen. Die direkte Wahrnehmung des Widerspruchsrechtes obliegt jeder Person selbst. Informationen von Google, wo Aufnahmen durchgeführt werden, finden Sie auf der Webseite http://maps.google.de/intl/de/ help/maps/streetview/faq.html#q9 Das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein bietet auf seiner Internetseite ein Piktogramm an, um der Veröffentlichung von Bildern einzelner Anwesen zu widersprechen. Das Piktogramm steht unter der Adresse https://www.datenschutzzentrum.de/geodaten/anti-streetviewa4.pdf als DIN A4-Plakat und unter https://www.datenschutzzentrum.de/geodaten/anti-streetview-a3.pdf als DIN A3Plakat zur Verfügung. Das Plakat darf nicht so angebracht werden, dass es Auswirkungen auf den Verkehr haben kann. Es handelt sich bei dem Plakat um einen Widerspruch gegenüber Google, verbunden mit der Aufforderung, Bilder dieses Grundstücks bzw. dieser Wohnung nicht im Internet zu veröffentlichen.

Betriebsausflug der Gemeinde Am Donnerstag, den 21. Oktober 2010, findet der diesjährige Betriebsausflug der Gemeinde Oberau statt. Das Rathaus und die übrigen Einrichtungen der Gemeinde, wie z. B. der Kindergarten und der Bauhof, sind deshalb ganztägig geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Veranstaltungskalender 2010 Datum

Veranstaltung

Ort / Veranstalter

Muckl-Flohmarkt

Münchner Str. 13-17/ Edgar Dissmann Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Loisachauenstr. 5/ pro seniore Residenz Oberau

Oktober 02.10. u. 03.10. 06.10. 09.10.

jeweils . 10.00 Uhr 14.00 Uhr 10.00 Uhr

10.10.

09.00 Uhr

11.10.

19.30 Uhr

13.10. 15.10.

14.00 Uhr 20.00 Uhr

18.10.

13.00 Uhr

20.10. 22.10.

14.00 Uhr 20.00 Uhr

26.10. 27.10. 30.10.

Krippenausstellung Flohmarkt mit kunterbuntem Markttreiben und Besichtigungstag Jahrtag des Veteranenvereins Oberau Nachtcafé Krippenausstellung Bauerntheater “Italenische Zuständ´” (Komödie in 3 Akten) Kirchweihfest mit Live-Musik

Krippenausstellung Bauerntheater “Italenische Zuständ´” (Komödie in 3 Akten) 13.00 Uhr Kaffeenachmittag zum Erntedank 14.00 Uhr Krippenausstellung Stoßbuddeln (Veranstaltungsbeginn: siehe Aushang)

Gasthof “Zur Post”/Veteranenverein Loisachauenstr. 5/ pro seniore Residenz Oberau Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Trachtenheim/ Theatergruppe des Volkstrachtenvereins Loisachauenstr. 5/ pro seniore Residenz Oberau Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Trachtenheim/ Theatergruppe des Volkstrachtenvereins Loisachauenstr. 5 / pro seniore Residenz Oberau Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Unterfeldstr. 14/ FFW Oberau

November 31.10.

20.00 Uhr

03.11. 06.11. 07.11. 10.11. 15.11.

14.00 Uhr jeweils 10.00 Uhr 14.00 Uhr 19.30 Uhr

17.11. 20.11.

14.00 Uhr 20.00 Uhr

23.11.

10.30 Uhr

24.11. 27.11.

14.00 Uhr 10.00 Uhr

Bauerntheater “Italenische Zuständ´” (Komödie in 3 Akten) Krippenausstellung Muckl-Flohmarkt Krippenausstellung Nachtcafé Krippenausstellung Bauerntheater “Italenische Zuständ´” (Komödie in 3 Akten) Frühschoppen

Krippenausstellung Adventsbasar und Besichtigungstag 27.11. 17.00 Uhr Glühweinhütte 28.11. 17.00 Uhr Glühweinhütte 28.11. 14.00 Uhr Krippenausstellung weitere Termine ab 1. Advent bis zum ersten Sonntag im Februar: täglich außer montags 28.11. 11.00 Uhr Nikolausmarkt

Trachtenheim/ Theatergruppe des Volkstrachtenvereins Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Münchner Str. 13-17/ Edgar Dissmann Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Loisachauenstr. 5 / pro seniore Residenz Oberau Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Trachtenheim/ Theatergruppe des Volkstrachtenvereins Loisachauenstr. 5/ pro seniore Residenz Oberau Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Loisachauenstr. 5 / pro seniore Residenz Oberau Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Schmiedeweg 3/Tourist Info Oberau Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee


Dezember 02.12. 03.12. 04.12. 05.12. 12.12.

17.00 17.00 17.00 17.00 18.00

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Glühweinhütte Glühweinhütte Glühweinhütte Glühweinhütte Adventssingen

16.12. 17.12. 18.12. 19.12. 20.12.

17.00 17.00 17.00 17.00 14.30

Uhr Uhr Uhr Uhr Uhr

Glühweinhütte Glühweinhütte Glühweinhütte Glühweinhütte Weihnachtsfeier

Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee kath. Pfarrkirche St. Ludwig/ Volkstrachtenverein Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Dorfplatz/ Ortsvereinekomitee Loisachauenstr. 5 / pro seniore Residenz Oberau Änderungen vorbehalten

Detaillierte und ggf. aktualisierte Informationen erhalten Sie in der Tourist-Information Oberau oder im Internet unter der Adresse www.oberau.de/Aktuelles/Veranstaltungen.

Physikalisch-chemische Zusammensetzung des örtlichen Trinkwassers Einmal pro Kalenderjahr wird eine sog. periodische Untersuchung des Oberauer Trinkwassers durchgeführt. Heuer wurde am 12. Juli eine Probe des durch den neuen Brunnen geförderten Grundwassers entnommen und vom Labor Dr. Robert Feierabend mit Sitz in Überlingen am Bodensee ausgewertet. Die wichtigsten Analyseparameter sind in nebenstehender Übersicht aufgeführt: Inhaltsstoffe von Pflanzenschutzmitteln wurden nicht festgestellt. Das Wasser ist aufgrund seiner Beschaffenheit dem Härtebereich “mittel” zuzuordnen.

r e i H te n n ö k e r Ih ung rb n! e W he ste

Parameter Färbung, qualitativ Trübung qualitativ Geruch, qualitativ Elektrische Leitfähigkeit bei 250C pH-Wert Sauerstoff Säurekapazität bis pH 4,3 Säurekapazität bis pH 8,2 Basekapazität bis pH 8.2 Aluminium Arsen Ammonium Blei Cadmium Calcium Chlorid Chrom Cyanid Fluorid Eisen Kalium Magnesium Mangan Natrium Nitrat Nitrit Quecksilber Sulfat Organisch geb. Kohlenstoff (TOC) Gelöster org. Kohlenstoff (DOC) Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe, Summe Karbonathärte Gesamthärte

Einheit

Messwert Oberau farblos klar o. B.

µS/cm

gesetzl. Grenzwert – – –

mg/l

416 7,82 8,8

– – –

mmol/l

3,59

mmol/l

< 0,05

mmol/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l mg/l

0,13 < 0,005 < 0,0009 < 0,01 < 0,002 < 0,0002 58,5 4,8 < 0,001 < 0,01 0,16 < 0,005 0,6 17,1 < 0,002 3,2 3,2 < 0,005 < 0,0002 37,4

– 0,2 0,01 0,5 0,01 0,005 – 250 0,05 0,05 1,5 0,2 – – 0,05 200 50 0,5 0,001 240

mg/l

0,36

mg/l

mg/l °dH °dH

nicht nachweisbar 0,1 10,1 – 12,18


Wo die Musi spielt... Die Hauptsaison ist vorüber – Zeit, auf die Ereignisse zurückzublicken. Die Musikkapelle Oberau hatte auch in den Sommermonaten 2010 wieder einige schöne Veranstaltungen zu umrahmen. Sei es das 120-jährige Gründungsjubiläum der Freiwilligen Feuerwehr, das Goldene Priesterjubiläum unseres Pfarrers Othmar Auer oder das Dorffest. Leider hat Petrus bei dem einen oder anderen Termin nicht immer Gnade walten lassen. So auch bei den Veranstaltungen der Jugendblaskapelle Loisachtal. Das Dorffest durfte sie musikalisch eröffnen und eine Woche darauf hatte sie einen großen Auftritt am Michael-Ende-Platz in Garmisch-Partenkirchen beim Sommerfest des Restaurants Alpenhof und der Spielbank, was den Jungmusikanten den zweiten Auftritt in der Fußgängerzone von Garmisch-Partenkirchen in diesem Jahr bescherte. Vom Vormittag bis in den späten Nachmittag unterhielt sie musikalisch die Gäste. Es war der erste längere Auftritt für den Musiknachwuchs, den dieser – unterstützt von „alten Haudegen“ – gut meisterte. Ein Lob vom Leiter gab es noch obendrauf. An dieser Stelle bedankt sich die Jugendblaskapelle nicht nur bei ihrem Leiter Alexander Kaufmann, sondern auch bei Martin Daisenberger jun., Hans Stecker, Bernhard Pongratz und Andreas Geiger, die den Nachwuchs bei Auftritten verstärken. Ein herzlicher Dank geht auch an die zahlreichen Photographen der Jugendblaskapelle. Hier ein kleiner Saisonrückblick in Bildern:

Die Jugendblaskapelle auf dem Oberauer Dorffest

Auftritt der Jugendblaskapelle am Michael-Ende-Platz, Garmisch-Partenkirchen

Musikkapelle Oberau Philipp Lederer, Schriftführer

Konzert der Musikkapelle Oberau im Schwimmbad mit der Jugendblaskapelle

Die Musikkapelle Oberau auf dem Gaujugendtag in Wallgau

Marschprobe der Jugendblaskapelle


Die Auszeichnung ver- Einreichung von Vorschlägen zur Das Verfahren sieht dienter Personen durch Ehrung verdienter Gemeindebürger vor, dass die der Gedie Gemeinde erfolgt meinde vorliegenden nach den Bestimmungen der EhrungssatEhrungsvorschläge vom Sport-, Jugendzung vom 07.12.1998. Danach können verund Kulturausschuss vorberaten und mit liehen werden einer Beschlussempfehlung dem Gemeinderat zur abschließenden Entscheidung vor- die Silberne bzw. Goldene Ehrennadel an gelegt werden. Nach gängiger Praxis erfolgt um den Ort verdiente bzw. besonders verdie Vornahme von Ehrungen in einem mehrdiente Bürger aus den Bereichen Kultur, jährigen Turnus jeweils zum Jahresende. Kunst, Politik, Wirtschaft und WissenFür den Fall, dass den Lesern eine Person schaft sowie an langjährige ehrenamtlieiner Ehrung würdig erscheint, wobei natürche Vereinsführer und sonstige jahrzehnlich die satzungsmäßigen Ehrungsvoraustelange verdiente Vereinsfunktionäre, wosetzungen erfüllt sein müssen, kann jederbei darunter auch Mitglieder des Bayer. zeit ein entsprechender Vorschlag unter Roten Kreuzes, der Freiwilligen FeuerBeigabe einer schriftlichen Vorschlagsbewehr sowie Mitglieder karitativer Verbängründung an die Geschäftsleitung der Gede fallen, meindeverwaltung gerichtet werden. Die - der Ehrenring an Bürger, die sich in beAngaben zur vorschlagenden und zur ehrensonderem Maße um die Belange des den Person werden selbstverständlich verOrtes verdient gemacht haben und betraulich behandelt. reits Träger der Goldenen Ehrennadel sind sowie -

die Ehrenbürgerwürde als höchste Ehrung, die einzigartige Verdienste um den Ort voraussetzt.

Für Ehrungen auf sportlichem Gebiet sind folgende Auszeichnungen vorgesehen: -

Bronzene Sportplakette (Verleihung bis Bezirksmeister, vor allem aber für Schüler- und Jugendmeisterschaften),

-

Silberne Sportplakette (Verleihung bis einschließlich Landesmeister bzw. nach zweimaligem Erwerb der Bronzeplakette) und

-

Goldene Sportplakette (Verleihung ab Deutschem Meister aufwärts).

Altpapier- und Altkleidersammlung durch Ortsvereine

Die nächste Sammlung wird vom Skibobclub Oberau durchgeführt, und zwar am Samstag, den 09. Oktober 2010. Anschließend sammeln die Musikanten bzw. Trommler am Samstag, den 04. Dezember. Durch Bereitstellung Ihres Altpapiers zum Sammeltermin helfen Sie nicht nur der Umwelt, sondern Sie unterstützen damit auch die örtlichen Vereine und Organisationen, denen der Erlös aus den Sammlungen zufließt. Gleiches gilt natürlich auch für Ihre nicht mehr benötigten Altkleider.

Häcksel-Aktion Herbst 2010 Die Gemeinde Oberau führt am Dienstag, den 12. Oktober 2010, eine Häcksel-Aktion durch. Dabei wird das beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern (keine Blumen) angefallene Astwerk zerstückelt und abtransportiert. Die Mindestlänge der Äste beträgt einen Meter, große Äste brauchen nicht zerkleinert sein. Das Häckselgut ist ab Dienstag, 20. April 2010, 07.00 Uhr, gut sichtbar und zugänglich bereitzustellen. Nachdem die anfallenden Kosten für die Allgemeinheit in einem akzeptablen Rahmen gehalten werden müssen, ist eine Zuzahlung

seitens der Nutzer der Aktion erforderlich, falls die auf ihr Anwesen entfallenden Arbeiten nicht in einem Zeitraum von 15 Minuten abgeschlossen werden können. Für jede weitere angefangene Viertelstunde wird in derartigen Fällen ein Betrag von 15,— € berechnet. Die erste Viertelstunde ist in jedem Fall kostenlos. Die früher erforderliche Anmeldung zur Teilnahme an der Häckselaktion bei der Gemeindeverwaltung ist nicht mehr notwendig. Nur bei größeren Mengen (vsl. länger als 15 Minuten Arbeitsdauer) bitten wir Sie um Anmeldung zur Teilnahme bei der Gemeindeverwaltung Oberau, Tel.: (08824) 9200-14.


VEO-Protestmarsch 2010 die Oberauer machen dicht Am 12. September 2010 war es wieder einmal so weit. Die Oberauer Bürgerinitiative VEO rief auf zum Protestmarsch 2010. Und die Oberauer Bürger folgten dem Aufruf wie immer mit großer Begeisterung. Waren es am Treffpunkt noch nicht ganz so viele Teilnehmer, so stießen auf dem Weg zur Bundesstraße B2 immer mehr Menschen auf den farbenfrohen Zug. Insgesamt werden es über 450 Bürgerinnen und Bürger gewesen sein, die ihren Missmut über die immer noch fehlende Finanzierung der Oberauer Westumfahrung zum Ausdruck brachten. Dem Erfolg im Frühjahr 2010, das Planfeststellungsverfahren wurde abgeschlossen, sollen jetzt endlich auch feste Zusagen der Politik folgen. Im Herbst werden in Berlin die Gelder für die Straßenprojekte der kommenden Jahre verteilt. Und diesmal darf Oberau nicht leer ausgehen. Das war auch der Grund, dass die VEO trotz der frohen Botschaft im Frühjahr zum Protestmarsch aufgerufen hat. Im VEOArbeitskreis wurde diskutiert, ob es überhaupt sinnvoll ist, nach dem Planfeststellungsbeschluss noch einmal auf die Straße zu gehen. Die Mitglieder kamen zum Ergebnis, dass bis zum endgültigen Baubeginn der Druck aus Oberau nicht sinken darf. Und das Volk hat gezeigt, dass diese Entscheidung richtig war. Eine so zahlreiche Teilnahme ist ein eindeutiges Zeichen der Menschen. Das muss auch die Politik erkennen. Zur Auftaktkundgebung erschienen Landrat Harald Kühn und Bundestagsabgeordneter Alexander Dobrindt, die den Oberauern wieder einmal ihre volle Unterstützung zusagten. VEO-Sprecher Josef Bobinger durfte außerdem den Landtagsabgeordneten Florian Streibl begrüssen. Florian Streibl marschierte die ganze Strecke mit und sprach am Ende bei der Abschlusskundgebung zu den Oberauer Bürgern. Der Protestmarsch wurde vom Trommlerzug Oberau angeführt. Ihm folgte die Musikkapelle Oberau, die dieses Jahr auf eigenen Wunsch in grünen VEO-T-Shirts mit marschierte. Diese bunte Kombination aus Tracht und Farbe gab dem Oberauer Protestmarsch seine besondere Note, auch die folgenden fröhlichen Menschen mit ihren bunten Bannern, Transparenten und Plakaten zeigten den Autofahrern, dass dies eine freundlichen, friedliche Demonstration ist. Die Menschenmenge marschierte vom Untermberg auf der B23 an den Oberauer Kirchen vorbei in Richtung Farchant. Auf der Bundesstraße B2 ging es dann weiter, bis zum Park-


platz, dort machte der Zug kehrt und es ging auf der B2 zurück durch Oberau. Bis zum Ende der genehmigten Route an der Einmündung zur Triftstraße. Auf der Abschlusskundgebung betonte Bürgermeister Peter Imminger noch einmal die Dringlichkeit der Oberauer Umfahrungslösung. Bei den Autofahrern kam der Protestmarsch gut an, die Reporterin von Radio Oberland wollte positive und negative Stimmen der Autofahrer einfangen, kam dann aber enttäuscht zurück. Es gab keine negativen Stimmen, die Autofahrer sagten allesamt, dass der Stau zwar durch den Protestmarsch etwas größer als sonst sei, aber er wäre ja immer da. Und er muss weg. Eher kein Verständnis hatten die Autofahrer für die Politik, die nach Meinung einiger Menschen, weitaus sinnlosere Investitionen voranbringen, als hier in Oberau mit 140 Millionen das Nadelöhr zu beseitigen. VEO-Sprecher Josef Bobinger dankte den Bürgern zum Schluss für die zahlreiche Teilnahme am Protestmarsch und bat weiterhin um Unterstützung für die Aktionen der VEO. So lange die Mittel nicht zugesichert sind und der Baubeginn nicht erfolgt ist, so lange wird die VEO weiterhin Aktionen an den Oberauer Bundesstraßen durchführen. Verkehrsentlastung Oberau, VEO


Änderung der Öffnungszeiten und der Gebühren für den Kindergartenbesuch In der letzten Ausgabe informierten wir Sie über die eingegangenen Fragebögen der Elternumfrage zur Bedarfsermittlung unseres Kindergartens. Als Ergebnis können wir nun verkünden, dass sich der Gemeinderat zu einer Verlängerung der Öffnungszeiten in der Krippengruppe bis 15.00 Uhr sowie zu einer Vorverlegung der Öffnungszeit im Kindergarten von 7.15 auf 7.00 Uhr entschlossen hat. Für diese Änderungen ist abermals eine Aufstockung des Personals erforderlich. Hierfür wurde eine neue Stelle mit 22,5 Wochenstunden ab September 2010 geschaffen. Leider musste man auch an der Gebührenschraube drehen, denn die Unterdeckung unserer Einrichtung hat sich in den letzten fünf Jahren fast verdoppelt. Dieses Jahr ist ein Minus von 247.000 € zu erwarten. Die neuen Gebühren ab September 2010 betragen: Buchungszeit KinderKindergarten krippe bis zu 4 Stunden (Kernzeit) 80,— € 165,— € bis zu 5 Stunden 89,— € 183,— € bis zu 6 Stunden 98,— € 201,— € bis zu 7 Stunden 107,— € 219,— € bis zu 8 Stunden 116,— € 230,— € bis zu 9 Stunden 125,— € Das Spielgeld in Höhe von 3,— € und das Essensgeld in Höhe von 45,— € bleiben unverändert. Die vollständige KindergartenBenutzungs- und Gebührensatzung ist im Internet auf der Homepage der Gemeinde unter www.gemeinde-oberau.de/Rathaus/ Ortsrecht eingestellt. Mit diesen Änderungen konnte man den meisten Betreuungswünschen, die bisher außerhalb der Öffnungszeiten lagen, entsprechen. Leider ist es nicht möglich, alle gewünschten Betreuungszeiten anzubieten, da dies zu immensen Personalmehrkosten für teilweise nur ein oder zwei Kinder führen würde. Gemeindekämmerei

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Kontrolle der Gästemeldungen örtlicher Vermieter Die Gemeinderäte Oberau und Farchant haben sich für die Beauftragung eines Fremdenkontrolleurs ausgesprochen. Gästekontrolleure werden in vielen Tourismus-Orten eingesetzt, nachdem teilweise festgestellt wurde, dass über 30% der Zimmervermietungen nicht ordnungsgemäß gemeldet werden. Der Gemeinderat unserer Gemeinde und des Nachbarorts haben sich die Kontrollmaßnahmen reiflich überlegt und sich vor allem aus Gründen der Fairness dafür ausgesprochen. Es geht vorrangig um Gerechtigkeit – so der Konsens in den Ratsgremien. Die überwiegende Mehrheit der Gastgeber meldet ihre Gäste korrekt an. In einigen Fällen ist jedoch zu vermuten, dass die Meldungen nicht oder nicht vollständig erfolgen und somit auch kein Kur- bzw. Fremdenverkehrsbeitrag entrichtet wird. Folgendes Vorgehen ist üblich und wird daher auch in Farchant und Oberau umgesetzt: Der Kontrolleur – im vorliegenden Fall handelt sich um eine Kontrolleurin – wählt die zu überprüfenden Betriebe selbst aus. Die getroffenen Feststellungen werden der Gemeindeverwaltung mitgeteilt. Bei einem einmaligen Verstoß ergeht ein Mahnbrief (mit entsprechender Aufforderung zur Nachzahlung) an den betreffenden Betrieb. Bei einem weiteren Verstoß gegen die Kurbeitragssatzung wird das Zehnfache des entgangenen Kurbeitrags als Bußgeld von der Gemeinde erhoben. Bei einem Verstoß gegen die Meldepflicht sind 100,— € von dem säumigen Vermieter zu entrichten. Im Falle weiterer Zuwiderhandlungen gegen die rechtlichen Bestimmungen wird nach Sachlage entschieden – nach dem Kommunalabgabengesetz kann eine Geldbuße von bis zu 5.000,— € erhoben werden. Tourist-Information Oberau

Impressum: Herausgeber: 1. Bgm. Peter Imminger/Gemeinde Oberau Redaktion: Robert Zankel (Redaktionsleiter), Peter Bitzl, Gudrun Michaelis, Josef Thier Anschrift: 82496 Oberau, Schmiedeweg 10 Telefon: 0 88 24/ 92 00 0 FAX: 0 88 24/ 92 00 20 e-mail: info@gemeinde-oberau.de Auflage: 1500 Exemplare Druck: Kopierzentrum Murnau Strötz

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Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 1. Dez. 2010


Oberauer Gemeindeblatt 3/2010