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Kiwanis

FROHE

WEIHNACHTEN!

We are serving the children of the world.

Distrikt Österreich: Distriktnachrichten Österreich | 4 -2016

Der Vorstand und sein Team für 2016/2017 stellen sich vor! Seite 4


Gerhard Gschwentner

Ein Jahr als Governor liegt vor mir, in dem ich gemeinsam mit dem Vorstand des Distrikts Österreich versuchen werde, dieser Verpflichtung gerecht zu werden. Was bedeutet es, Kiwanier zu sein?

Niemand ist verpflichtet Kiwanier zu sein, aber Kiwanis verpflichtet!

H

abe ich Zeit für dieses Amt? Es heißt für die Kinder zu sprechen, deren Stimme zu leise oder zu schwach ist, um gehört zu werden. Es heißt sich für Kinder stark zu machen, die zu schwach sind, um wahrgenommen zu werden. Ja ich habe Zeit – das ist wohl heute einer der seltensten Sätze, die man hört. Ja, ich habe Zeit für meine Arbeit, für meine Freunde und Zeit für KIiwanis. Zeit ist immer da, unbestechlich, wertfrei, für jeden gleich. Der Tag hat 24 Stunden, 1440 Minuten, 86 400 Sekunden. Sieben Tage in der Woche, 52 Wochen im Jahr. Es stellen sich die Fragen: Wie gehe ich damit um? Welche Prioritäten setze ich? Was ist wirklich wichtig? Wie fülle ich die Zeit aus? Ist meine Zeit erfüllt? Wie kann ich meine wertvolle Lebenszeit, denn diese ist eindeutig und unwiderruflich begrenzt, bestmöglich verbringen?

Es geht IMMER um die Qualität der Zeit. Etwas übersehen wir nämlich in unserer übertechnisierten und modernen Welt: In früheren Zeiten lebten Menschen verstärkt in Zeitqualität. Es gab keine Zeitmessung. Das Leben war bestimmt von Tagesanfang und -ende sowie den Jahreszeiten. Erst mit der industriellen Revolution nahm die Zeitmessung Einzug in das menschliche Leben. Leben nach der Uhr wurde zum Standard. Tag und Nacht waren nicht mehr begrenzt. Je älter wir werden, umso mehr werden wir die Zeitqualität lieben lernen, nämlich dann, wenn uns klar wird, dass auch unser Leben einmal enden wird. Das sei den gestressten Menschen, die nie Zeit haben, ins Stammbuch geschrieben: Zeit ist eines der wertvollsten Güter, viel wertvoller als alle Sparguthaben. Was haben Sie denn von Ihrem Vermögen, wenn Sie keine Zeit haben, zu erleben wie schön die Adventzeit sein kann?

Für viele ist die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr. Straßen und Häuser sind stimmungsvoll beleuchtet. Läden und Wohnungen werden üppig dekoriert und Weihnachtslieder erklingen. Advent ist für viele das vorgezogene Weihnachten, das Fest des Friedens und der Freude. Eine ganz andere Sprache sprechen da unsere Kinder. Wenn Erwachsene sich unterhalten, geht es sehr oft um Zahlen.Interessieren sie sich für jemanden, fragen sie nach dem Besitz, nach dem Titel, nach dem Geschäft. Kinder aber fragen nach ganz anderen Dingen, wenn sie jemanden kennenlernen wollen. Sie können sich auch viel besser freuen als Erwachsene. Wo Kinder auftauchen, bekommt alles ein natürliches, frisches Gesicht voller Farbe, Wärme und Leben. Das gilt besonders für die vorweihnachtlichen Tage. Für Kinder haben sie einen magischen Glanz, einen unaussprech­ lichen Zauber. Und die Erwachsenen? Sie rennen, kaufen, haben vor allem keine Zeit für sich selbst. Wie wäre es, wenn wir die Tage bis Weihnachten dazu nützten, wieder mehr Kind zu sein? Vielleicht bekäme dann das Fest für uns wieder etwas von seinem alten Glanz und Zauber? Was heißt es, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen? In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel kindhafte Freude an einem „glanz“-vollen, einem „zauber“- haften Fest. Euer

Köflach Styria West – Kinderausflug

Kurz notiert.

Experimentieren mit Strom. Groß war das Interesse für die Ausflüge zum Kraftwerk ­Arnstein. Kinder aus der Region und von Asylwerbern konnten gemeinsam einen spannenden Vormittag verbringen und nach Herzenslust experimentieren. Die Kinder hatten Riesenspaß und zeigten vorbildhaft, wie Integration funktionieren kann. Der Kiwanis Club Styria West unterstützte diese großartige Aktion und übernahm die Fahrtkosten für alle Termine. 2 2

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich


Editorial

Brigitte Baumgartner

Was bedeutet Weihnachten für uns? Was erwarten wir von diesem Abend? Viele Menschen assoziieren mit Weihnachten Glück und Frieden. Aber was müssen wir dafür tun? Die Vorbereitungen beginnen bereits in der Adventzeit.

Weihnachten

I

n den Straßen wird die Weihnachtsbeleuchtung montiert, Auslagen werden dekoriert, um potentielle Kunden anzulocken, in den Kaufhäusern tönt aus Lautsprechern Weihnachtsmusik, an den Eingängen steht ein Weihnachtsmann oder ein Rentier mit einem Schlitten, auf dem sich die Geschenkpäckchen türmen, zwischen den Lebensmitteln prangen Sterne oder Engel, Bratwurststände verbreiten ihren nach würzigem Fett duftenden Grillrauch, Punschstände sind in dichte, süßlich riechende Schnapswolken gehüllt, denn man trinkt ja meist für einen guten Zweck, egal ob bei Kiwanis, Lions oder Rotariern, Menschen hetzen durch die Straßen, um Geschenke für ihre Lieben einzukaufen, das Haus oder die Wohnung werden mit Lichterketten, Goldengeln oder sonstigem Weihnachtsschmuck verziert, Kekse werden gebacken, Kerzen angezündet, Lebensmittel und Getränke in großen Mengen eingekauft, ein Tannenbaum besorgt und noch Vieles mehr - lauter Vorbereitungen für das große Fest, das alles überstrahlen soll, das alle unsere Erwartungen erfüllen und unsere Sehnsüchte stillen soll. Aber ist das wirklich Weihnachten, wenn wir völlig abgehetzt, von den vorweihnachtlichen Genüssen, den unzähligen

Ganslessen und den diversen Firmenweihnachtsfeiern bereits stimmungsmäßig gesättigt, endlich zu Hause den Lichterbaum entzünden, die Geschenke – meist ohnehin keine Überraschungen – auspacken und dann zum großen dreitägigen Festessen starten? Wurden unsere Erwartungen damit erfüllt? Kann ein Kiwanier damit zufrieden sein? Was unterscheidet uns Kiwanier von der Mehrheit unserer Mitmenschen? Ist Kiwanis nicht ein wenig verpflichtet, diese unselige Allianz zwischen scheinheiligen Individuen und scheinheiliger Gesellschaft in all ihren unterschiedlichen Facetten aufzudecken, zeitgeistige Strömungen sowie problematische Entwicklungen klar ins Bewusstsein zu heben und dem irreführenden Schein, den vordergründigen Inszenierungen, der seichten Heuchelei und Schönfärberei

Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Gov. Gerhard Gschwentner. ­Redaktionsteam dieser Ausgabe: Gov. Gerhard Gschwentner (governor@­kiwanis. at), HR Mag. Johannes Baumgartner, OSR Dipl.Päd. Brigitte Baumgartner (Communication; redaktion@kiwanis.at). Layout: Evelin Übermasser, adeins ­ Werbeagentur GmbH, Linz. Druck: Bösmüller, Stockerau. Namentlich gekenn­ zeichnete Texte geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder. Die Redaktion behält sich das Recht vor, Beiträge aus Platzgründen zu kürzen, vom Autor eine Kürzung zu fordern oder die Veröffentlichung ungeeigneter Texte ohne Angabe von Gründen zu verweigern. Die Einsender von Beiträgen haften für die Rechte Dritter. Insbesondere muss die Erlaubnis zum Abdruck eines Bildes oder Textes in den K1news zusätzlich zu den zeitlich begrenzten ausschließlichen Werknutzungsrechten die zeitlich unbegrenzte, nichtausschließliche Genehmigung enthalten, die betreffenden Inhalte zu beliebi-

authentisches Sein, Sinn, Wahrheitssuche und Verantwortung entgegenzustellen durch eine schonungslose Diagnose des blind dem konsumierenden Zeitgeist folgenden Menschen in unserer kränkelnden Gesellschaft? Jede Zeit hat ihre spezifischen Vorbilder. Sie sind übermächtig und gaukeln uns die Illusion einer Gesetzmäßigkeit vor, und es scheint lohnend, sich ihnen anzupassen, denn das ist nicht nur komfortabel, sondern verspricht Erfolg und Akzeptanz. Es ist aber nicht gleichgültig, in welchen Vorstellungen von uns selbst und von der Wirklichkeit wir uns einrichten, denn das gestaltet unser Leben. Ein Kiwanier wird daher nicht umhin können, diese Dinge kritisch zu reflektieren. Gerade wir Kiwanier wissen: Oberflächlichkeit ist nie wirklich befriedigend. Nicht nur die Sehnsucht und die Hoffnung der Verlierer unseres Zeitgeistes, sondern auch das Leiden und die Fähigkeit des Mitleidens sind eine menschliche Grundkomponente, ebenso wie das Schöpferische und die Sehnsucht nach Transzendenz. Ein reflektierender Mensch – und das sollen wir Kiwanier sein – ist eben nicht nur egozentrisch, infantilisiert durch Konsum, gierig und genusssüchtig nach oberflächlicher Unterhaltung, sondern er ist fähig zu Güte, Wahrhaftigkeit und Selbstlosigkeit. Ein Kiwanier wird das Weihnachtsfest zwar genießen, wird aber nie die Sorgen und Nöte seiner Mitmenschen, besonders jene von Kindern, unbeachtet lassen. Wir Kiwanier helfen und uns ist bewusst, dass man oft die wirklich schönen Dinge im Leben, tiefe Befriedigung nach einer guten Tat und Glücksgefühle im zwischenmenschlichen Bereich, nicht käuflich erwerben kann. In diesem Sinne: FROHE WEIHNACHTEN! Brigitte Baumgartner Redaktion

ger Form und in beliebigen Medien zu vervielfältigen, insbesondere zu verbreiten, öffentlich wiederzugeben, zu speichern und zu senden. Erscheinungsweise: 1x im Quartal. Mediengesetz: Herausgeber und Medieninhaber (Verleger): Kiwanis International Distrikt Österreich (ZVR-Zahl: 077811777), Redaktionssitz c/o Schiferweg 23, A-4020 Linz. Distriktvorstand: Gov. Gerhard Gschwentner. Imm.Past.Gov. Richard Ache, Gov. elect Kurt Breth, Sekretär Monika Stickler, Schatzmeister Mag. Dr. KarlHeinz Berger. Adresse und Sitz für alle: Siehe H, MI und V. Grundlegende Richtung gemäß § 25, Absatz 4: Die K1news Distriktnachrichten dienen der unabhängigen, überparteilichen und überkonfessionellen Information über das Clubgeschehen im Distrikt Österreich und in Europa. Gleichzeitig versteht sich das Magazin als Kommunikationsplattform für zeitgemäßes humanistisches Gedankengut und dient dem Meinungsaustausch der Mitglieder.

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Kiwanis-Distrikt Österreich | Team 2016/2017 Der Vorstand und sein Team für 2016/2017 freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und ein erfolgreiches Kiwanisjahr!

Vorstand

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Lt. Governors Governor

Div. 110/120/190

Div. 150

Gerhard Gschwentner governor@kiwanis.at

Michael Kress division110@kiwanis.at

Josef Stöckl division150@kiwanis.at

Imm. Past Governor

Div. 125

Div. 160

Richard Ache imm.past-governor@kiwanis.at

Wilfried Brocks division125@kiwanis.at

Ing. Reinhard Mäser division160@kiwanis.at

Governor-Elect

Div. 130

Div. 170

Kurth Breth governor-elect@kiwanis.at

Dr. Wolfgang Auberger division130@kiwanis.at

Dr. Edeltraud Lehnhard division160@kiwanis.at

Secretary

Div.135

Div.180

Monika Stickler office@kiwanis.at

Wolfgang Bobowski division135@kiwanis.at

Dr. Gert Tillich division180@kiwanis.at

Treasurer

Div. 140

Mag. Dr. Karl-Heinz Berger treasurer@kiwanis.at

Johann Liedl division140@kiwanis.at

Sprecher Past Governor Rat DI Dr. Axel Begert pastgovernorrat@kiwanis.at

Distrikt-Convention 2017

Europa-Convention 2017

Welt-Convention 2017

Salzburg, 19. – 21. Mai

Paris, 13. – 16. Juli

Paris, 13. – 16. Juli

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich


Editorial Mit freudig aufgeregtem Gefühl bin ich in die ersten Tage des neuen Kiwanis Jahres gegangen. An dieser Stelle ein paar Gedanken für unser gemeinsames neues Jahr. Gerhard Gschwentner

Kiwanis ist das, was wir gemeinsam aus Kiwanis machen

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as zurückliegende Jahr war für mich persönlich vor allem ein Jahr, in dem sehr viel schiefgelaufen ist. Über manches bin ich immer noch sehr unglücklich. Viele der kleineren Katastrophen wären absolut vermeidbar gewesen, wäre so mancher einfach vorsichtiger und überlegter vorgegangen. Es wäre besser gewesen, hätte man sich nicht so sehr darauf gestützt, was jeder für richtig hielt, sondern hätte man innegehalten und manches einfach auf sich zukommen lassen. Wie ein großes, volles Buch liegt es vor mir - das Amtsjahr und ich schlage die erste Seite auf… Was ich mir fürs Amtsjahr 2016 /2017 grundsätzlich wünsche, ist mehr Ruhe und gegenseitigen Respekt. Es stammen nicht alle der folgenden Sätze von mir. • Wir leben in einer widersprüchlichen Welt.

• Wir haben zwar hohe Häuser, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. • Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, wir schaffen uns mehr an, aber haben weniger Freude. • Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. • Wir sprechen zu viel, aber sagen zu wenig, wir lachen zu selten und nörgeln zu oft. • Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen. • Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht. • Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns. • Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden.

Also meine Kiwanis Freunde, vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, denn sie werden nicht immer mit und bei Euch sein. Sagt ein freundliches Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, denn sie werden schneller erwachsen sein als Euch lieb ist und dann nicht mehr oder seltener bei Euch sein. Geht Hand in Hand und schätzt den Augenblick und die Wärme, wenn Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch und seine Hand kalt sein. Ich bin stolz, ein Kiwanier zu sein und zu sehen, was wir Jahr für Jahr gemeinsam leisten und dabei immer für die Schwächsten der Schwachen da sind.

Findet Zeit, miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt zu sagen und miteinander zu teilen - denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns unseres Atems berauben. Findet Zeit, miteinander sachlich über die verschiedensten Projekte zu sprechen und diese zu unterstützen. Findet Zeit um zu kiwanisieren. Findet Zeit. Euer

Gerhard Gwschwentner Governor 2016/2017

Zwettl Schwarzalm Waldviertel – Oldtimertrophy Kurz notiert. Auch die zweite Kiwanis Waldviertel Oldtimer Trophy verlief erfolgreich. Anfang O­ ktober hatte das Team um KF Peter Meisner alles bestens organisiert, sodass über 80 ­Starterautos ins Rennen gehen konnten. Start und Ziel war die Gemeinde Ottenschlag. ­Dazwischen ging es über 400 Kilometer in zwei Tagen auf verschlungenen Pfaden durchs Waldviertel. Dank der Rennleitung durch Harald Neger und der wirklich tollen Mitarbeit aller KF konnte ein namhafter Betrag für Kinder erwirtschaftet und gespendet werden.

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Gunter Gasser

Ein Schwerpunkt meiner Aufgaben als Präsident von Kiwanis International war, das Projekt „Strategische Planung“ zum Abschluss zu bringen. Manche stellen sich dabei folgende Frage: Was versteht man unter einer zeitgemäßen strategischen Planung?

I-Plan Kiwanis International

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rundsätzlich wird als strategische Planung der gesamte Prozess zur Entwicklung einer Strategie auf Basis zuvor definierter Ziele bezeichnet. Warum wird diese auch von einer „non profit organisation“, einem Service Club wie Kiwanis, dringend benötigt? Die strategische Planung soll gewährleisten, dass, welche Wege man immer wählt, die gesteckten Ziele erreicht werden. Dann wird Kiwanis auch im neuen Jahrhundert des Bestehens als positive Kraft für das Gute in der Welt wirken. Natürlich hatte Kiwanis International bereits eine strategische Planung. Aber diese war in die Jahre gekommen, was in unserer raschlebigen Zeit nichts Ungewöhnliches ist. Als ich 1999/2000 Governor unseres Distriktes war, bestand, aus meiner Sicht, eine klare strategische Ausrichtung und Zukunftsplanung für Kiwanis International. Es war aber notwendig, für den Distrikt eine eigene Planung zu entwickeln. Die Durchgängigkeit der übergeordneten Planung zu den Distrikten war, meiner Meinung nach, nicht ausreichend gegeben. Vor allem kam auch die Notwendigkeit von Planungen für die Clubs nicht genügend zum Ausdruck. Wir standen zwischen der Managementebene von Kiwanis einerseits und der Handlungsfreiheit der Clubs andererseits. Es war wirklich nicht immer leicht das Kiwanis-Geschehen unter einen gemeinsamen Hut zu bringen. Nun hat Kiwanis eine neue strategische Planung, den sogenannten I-PLAN. Unsere amerikanischen Freunde lieben interessante und dadurch motivierende Namen. Die strategische Planung 6

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

heißt daher Kiwanis I-Plan, weil die vier Hauptziele in englischer Sprache mit „I“ beginnen. Er wurde 2014 auf der Weltkonvention in Tokio – Chiba, Japan, die ich leitete, präsentiert. In einigen Kiwanis Publikationen wurde der I PLAN bereits ausführlich vorgestellt. Die folgenden vier Ziele oder Prioritäten wurden festgelegt: INSPIRATION – Mitgliedschaft & Engagement Das erste der vier Ziele ist die Inspiration der Mitgliedschaft. Unsere Mitglieder sind die Inspiration für Kiwanis innerhalb und außerhalb der Organisation, denn mit ihrem Engagement motivieren sie Männer, Frauen, Jugendliche, Unternehmen und andere gemeinnützige Organisationen, die Welt zu einem besseren Ort für Kinder zu machen. Diese Inspiration der Mitglieder ist die Basis für Kiwanis. Daher ist unser Wachstumsprojekt „THE FORMULA“, eine mehrjährige Initiative, eine Strategie, um unsere bestehende Mitgliedschaft zu stärken und zu vergrößern. IMPACT – Wirkung, sinnvoller Einsatz Unser zweites Ziel ist Service und dabei ganz besonders die Charity Arbeit für Kinder weltweit. Das ist unser Einfluss, den wir der Öffentlichkeit rund um die Welt bieten. Starke, einflussreiche Kiwanis Clubs haben zumeist „signature service projects“, das sind langfristige Schwerpunktprojekte mit Vorbildwirkung auch für andere Clubs. Neue Partnerschaften mit anderen Organisationen helfen, unsere Clubs zu stärken und zu unterstützen.

IMAGE – unser Kiwanis-Image Unser drittes Ziel ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades unseres Namens weltweit. Dabei sind die Mitglieder durch Verbreiten unserer Botschaft und durch Tragen der Kiwanis Abzeichen die effektivste Werbung für Kiwanis. Wenn wir dieses „branding“ nachhaltig gestalten, wird das Kiwanis-Image überall verbessert werden. INVESTMENT – finanzielle Lebensfähigkeit Das vierte Ziel ist die Absicherung der finanziellen Realisierbarkeit und eine verantwortungsvolle Verwaltung. Es ist unsere Aufgabe, die Finanzkraft in jedem Teil unserer Organisation zu sichern, um die Mittel für unsere wichtige Arbeit in der Zukunft zu Verfügung zu haben. Durch neue Einnahmequellen, Schulungen unserer Clubs und Distrikte und effiziente Organisation der Ressourcen profitieren alle Teile der Kiwanis Organisation. Der Kiwanis I-Plan soll von allen Distrikten, allen Clubs als Richtlinie genutzt werden. Diese können dann ihre eigenen Wege wählen, um unsere festgelegten Kiwanis-Ziele zu erreichen. Wir bauen dadurch ein lokales und globales Kiwanis Netzwerk und binden Spender, Partner, Regierungen und ehemalige Mitglieder in unsere Kiwanisarbeit ein. Die Wertschätzung, was Kiwanis durch seine Arbeit für die Öffentlichkeit auch im zweiten Jahrhundert seines Bestehens leisten kann, wird erheblich gefördert. Nimm dir die Zeit, den I-PLAN auf kiwanis.org/iplan anzusehen. Die Begründung der Wichtigkeit eines globalen Netzwerkes, unser Motto, die Kiwanis Vision, das aktive Auftreten von Kiwanis und unsere definierenden Aussagen sind darin enthalten. Das Verstehen der Wichtigkeit einer strategischen Planung wird dadurch verbessert. Es gibt nämlich ein zusätzliches großes I im I-PLAN und zwar jenes, das die strategische Planung personalisiert. “I“ bedeutet hier „Ich“. Ich bin ein Kiwanier, ich bin stolz, ein Teil von Kiwanis zu sein und ich bin überzeugt von der Zukunft unserer Organisation. Gunter Gasser Past President KI


International Seit einiger Zeit geistern in Kiwanis-Kreisen die Worte von „Coca Cola“ Modell, „Markenschutz“ und „Markenverwendung“ Kiwanis Label. Was steckt dahinter? Manfred Puchner

KIEF-Neu Europäische Föderation

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iwanis International ist Inhaberin der weltweit registrierten Bildmarke „Kiwanis“ und Wortbildmarke „Kiwanis International“. Der Inhaber eines Markenrechtes bestimmt, wer die Marke benützen darf, wie sie benützt werden und was mit dieser Marke getan werden darf. Die Frage, wer die Kiwanismarke benützen darf, ist sehr einfach zu beantworten. Das werden die Distrikte sein, sowie die Cubs und auch deren Mitglieder. Wie diese Marken benützt werden dürfen und mit welchen Inhalten sie ausgestaltet werden dürfen, ist durch die Vorgaben von Kiwanis International klar geregelt. Faktum ist, dass wir alle diese Marke und den Inhalt der Kiwanisidee gleichsam mit Erlaubnis von Kiwanis International benützen dürfen, dafür aber keine rechtliche Abgrenzung gegeben ist. Um dies zu erreichen wird nun in Indianapolis darüber nachgedacht, ein sogenanntes Franchisesystem, also das „Coca Cola Modell“

einzuführen. Im Wesentlichen soll es so aussehen, dass Kiwanis International die Rechte und den Inhalt der Kiwanis Idee mit dem Recht der Benützung des Kiwanis Labels an Kiwanis International Europäische Föderation überträgt. Ebenso auch an die ASPAC (Asia Pacific Conference). KIEF ihrerseits überträgt die ihr übertragenen Rechte in Form eines weiteren Agreements an die Distrikte und die Distrikte tun dies wiederum an die einzelnen Clubs und somit an die Kiwanismitglieder. Damit ist sichergestellt, dass nur jene, die mit den übergeordneten „Instanzen“ Verträge abgeschlossen haben, die Marke Kiwanis und deren Inhalt in der Form, wie es Kiwanis möchte, verwenden dürfen. Damit ist aber auch zugleich ein Schutz und Recht für uns alle gegeben gegenüber denjenigen, die nicht berechtigt sind den Kiwanis Pin oder das Label zu tragen. Zu diesem Zweck wird die Kiwanis European Federation, die bis heute lediglich eine Assoziation ohne Rechtspersönlichkeit ist, aber nach dem

Bregenz Iris – 22. Törggelen

Recht von Indiana, also dort wo Kiwanis International ihren Sitz hat, geführt wird, zu einer eigenen Rechtspersönlichkeit umgewandelt. KIEF neu wird als Verein in Luxemburg registriert werden. Das Büro von KIEF, das bisher in Gent ist, wird auch dort verbleiben. Zur Neugestaltung von KIEF wird es hierzu im Jänner 2017 zu einer außerordentlichen Konvention in Luxemburg kommen. KIEF wird dann ­ in der Folge, nachdem der Vertrag mit KI ausgehandelt ist, die entsprechenden Rechte an die Distrikte weitergeben und die Distrikte geben sie wiederum an die Clubs weiter. Damit ist eine rechtliche Klarstellung der Benützung der Marke gegeben und zum Anderen auch die Verpflichtung von KI und KIEF und in den Clubs, die ja die eigentliche Aufgabe, nämlich Kindern zu helfen, erfüllen, zu unterstützen. Damit geht Kiwanis einen sehr modernen Weg und schafft auch für die Zukunft eine klare Struktur und Aufgabenteilung. Die Führungskräfte (Vorstände) der verschiedenen Ebenen können dadurch auch für ihre übernommenen Aufgaben in ihre Pflicht genommen werden. Der derzeitige europäische Präsident Sjoerd Timmermann hat mich als Advisor für Bylaws in die Task Force einberufen. Die Aufgabe der Task Force ist, dieses Agreement zwischen KIEF und KI auszuverhandeln. Kiwanis geht ganz neue Wege. Kiwanis wird modern. Kiwanis wird der Aufgabe den Kindern zu helfen damit noch gerechter werden. Manfred Puchner Chair KI-EF Bylaws Advisor

Kurz notiert.

Nicht mehr weg zu denken ist am Beginn des Kiwanisjahres das traditionelle ­Törggelenfest des KC Bregenz Rheintal Iris. Präsidentin Bärbel Radl begrüßte zahlreiche Gäste und Kiwanisfreunde vom KC ­Bregenz und KC Dornbirn. Nach einer kurzen A­ nsprache und dem Aufruf „das Buffet ist eröffnet“, stürmten die Gäste dieses und genossen Maroni, Speck, Käse, Schweinsbraten und viele andere Köstlichkeiten. Wie immer endete dieser Abend sehr stimmungsvoll. Anwesend waren auch Frau Claudia Hutter mit zwei ihrer Schützlinge, die am heilpädagogischen Reiten teilnehmen. Herzlichen Dank allen Sponsoren und Helfern! Präsidentin Bärbl Radl, zwei Jugendliche, Claudia Hutter

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Projekt Akamosa – Pater Pedro Opeka

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Vor 15 Jahren wurde durch den ehemaligen Kiwanier Mirko Bogatai eine Film­dokumentation über das Wirken des Missionars Pater Pedro Opeka auf Madagaskar gemacht.

Salzburg1

Kurz notiert.

Spenden von der Landjugend Bramberg. Ende Oktober überreichte Maria Oberleitner von der Landjugend in Bramberg zusammen mit ­Susanne Hofer und Mary Ann Estomo an Manfred ­Schitter (Past. Präsident) KC Salzburg1 den Erlös des kürzlich veranstalteten Flohmarkts der Land­ jugend Bramberg Pinzgau für die Service Aktion ­„Bergbauern Christkind und Nothilfe“. Die Land­ jugend Bramberg verfolgte seit einiger Zeit die v.l.: Susanne Hofer, Maria Oberleitner, Manfred Schitter, Mary Ann ­Aktivitäten des KC Salzburg1 und beschloss die- Estomo ser A­ ktion den Erlös des Flohmarktes zu spenden. Manfred Schitter bedankte sich im Namen des KC Salzburg1 mit einem vergelt´s Gott an alle Mitglieder der Landjugend Bramberg. Tesla Test. Tesla Motors und Raiffeisen Leasing unterstützen Aktivitäten des KC Salzburg1 (Peer Mediation Ausbildung an Salzburger Schulen). Anfang September luden Tesla Motors und Raiffeisen Leasing Salzburg Interessierte zu einem Brunch und Testfahrten in den Kasererhof in Niederalm bei Salzburg ein. Die Teilnehmer waren von den Ausführungen über die Finanzierung von ­Tesla sehr begeistert. Bei einem netten Gespräch und ausgiebigem Testen der Tesla Modelle konnte sich unser Clubfreund Andi Schaber, der dies organisierte, über den Spendenerlös von rund 1.300,– Euro für unsere Charity-Aktivitäten sehr freuen. 8

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

as Projekt Kärnten-Dorf auf ­Madagaskar wurde zu einer Erfolgsstory: 450 Häuser wurden gebaut, zusätzlich 3 Krankenhäuser mit Ambulatorien, Kinder werden von Grundschulen bis zur Universität an 30 Institutionen ausgebildet und 500.000 Kinder und Erwachsene konnten bisher die Angebote von Akamasoa nutzen. Für dieses Projekt wurde von Kiwanis Österreich eine Spendensumme, die auch Medikamente beinhaltet, in der Höhe von 800.000 Euro aufgebracht. Über dieses Lebenswerk von Pater Pedro, Nobelpreisanwärter und Kiwanis-Preisträger, wurde heuer von Mirko Bogatai und seinem Team ein neuer Film gedreht, der Ende Oktober bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Dieser sehenswerte Film zeigt, wie sich dieses Projekt seit dem Start erfolgreich entwickelt hat. Es ist unser Ziel, diesen Film allen Kiwanis Mitgliedern Österreichs zugänglich zu machen. USB-Sticks stehen kurzfristig jedem Distrikt-Vorstandsmitglied zur Verfügung und bei Bedarf auch Kiwanis Clubs und einzelnen KiwanierInnen. In den Divisionsversammlungen und auf der Website wird über die weitere Vorgangsweise berichtet werden. Das von Kiwanis Österreich und Anderen aufgebrachte Geld wurde sinnvoll genutzt. Bitte helft und spendet weiter für Akamasoa! Das bekannte Spendenkonto besteht weiterhin. Unserer Hilfe für die Kinder von Akamasoa wird äußerst dringend benötigt! In der heutigen Zeit muss diese großartige Leistung von Pater Pedro besonders geschätzt werden. Er findet Lösungen für Probleme im humanitären Bereich an Ort und Stelle des Geschehens, sodass ein eventueller Transfer in andere Gebiete und Regionen nicht stattfindet und nicht erforderlich ist. Es ist ein Pilotprojekt, das zur Nachahmung auffordert. Wie wir wissen, werden in der Welt viele andere Probleme nicht an der Wurzel gelöst und verbreiten Unruheherde auch weit weg von der Heimat. Gunter Gasser Past President KI


Aktuell Nach 20 Jahren hatten ­unsere ­alten Datenbanken für die Mitglieder- und Clubver­waltung ausgedient. Sie wurde mit Beschluss des Distriktvorstands durch das moderne und seit ­einigen Jahren im Distrikt Schweiz erprobte ­Programm myKiwanis ersetzt.

Herbert Egger

Die neue Datenbank in myKiwanis

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eit April 2016 arbeiten alle Datenbank­ manager der österreichischen Clubs, eine größere Zahl von Amtsträgern im Club, in den Divisionen und im Distrikt mit den zur Verfügung stehenden Produkten der Datenbank. Erfreulich ist die Tatsache, dass bereits viele Mitglieder unserer Kiwanisfamilie auf die Ressourcen der Datenbank zurückgreifen. In der allernächsten Zukunft werden im Einklang mit der Adaptierung unserer Distrikt-Homepage auch noch einige Umstellungen in den Downloadbereichen für die Mitglieder erfolgen. Wer hat Zugang zum Programm myKiwanis? Prinzipiell ist für jedes ­ aktive Mitglied des Distrikts Kiwanis ­ Österreich der Zugang zu den Daten – eingeschränkt durch gesetzliche Vorgaben und ausgeübte Funktion als Amtsträger – nach Erhalt eines Pass-

worts möglich. Nach Aufruf des Links zu myKiwanis auf der Distrikt-Homepage (kiwanis.at) wird man exakt geführt und, sollte dem Anwender noch kein Passwort zugewiesen worden sein oder er dieses vergessen haben, aufgefordert eine Email unter Angabe der eigenen Adresse abzusenden. Nach kurzer Zeit wird an diese Emailadresse, die mit der dem Distrikt bekanntgegebenen und in der Datenbank gespeicherten ident sein muss, das Passwort übermittelt. Mit der Emailadresse und dem erhaltenen Passwort kann nun der Einstieg in myKiwanis erfolgen. Nach dem ersten Einstieg ist es sinnvoll, von der angebotenen Hilfefunktion Gebrauch zu machen und den Punkt „Persönliche Daten bearbeiten“ zu lesen. Anschließend empfehle ich die Überprüfung der eigenen Daten über den Menüpunkt Datenbank/Meine Daten/ Kontroll-Formular pdf. Sollte eine Information falsch sein, ist das Formular

Leoben – Hippotherapie

auszudrucken, zu korrigieren und dem Club-DBM zu übermitteln. Der ClubDBM wird, soweit seine Berechtigungen dazu ausreichen, die Korrekturen online durchführen. Für Änderungen, die nur dem Distrikt-DBM möglich sind, wird er das Korrekturblatt an diesen elektronisch weiterleiten. An- oder Abmeldungen zu den angekündigten Veranstaltungen können sehr einfach elektronisch erledigt werden. Unmittelbar nach dem Einstieg in das Programm myKiwanis wird eine Veranstaltungsliste ausgegeben. Durch Klick auf die jeweilige Veranstaltung öffnet sich das Anmelde­ fenster, das selbsterklärend ausgefüllt werden kann. Nähere Erklärungen zur Veranstaltung (z. B. eine schriftliche Einladung, TO) kann unter dem Punkt Dokumente abgerufen werden. Ich empfehle von diesem Programmfeature im Sinne der jeweiligen Veranstalter ausgiebig Gebrauch zu machen. Mit dieser kurzen Einführung in die für die Kiwanier Österreichs wichtigsten Punkte möchte ich die Neugierde an das neue Datenbanksystem wecken. Es soll eine Aufforderung an alle Mitglieder sein, von den Möglichkeiten des Programms ausgiebig Gebrauch zu machen. Weitere Informationen werden in den nächsten Ausgaben der K1news folgen. Instruktionen über myKiwanis sind im Rahmen verschiedener Veranstaltungen (z. B. anlässlich der Divisionsversammlungen) geplant. Herbert Egger Distrikt-DBM

Kurz notiert.

Für Stunden ein kleiner Glücksritter zu sein ermöglichte der KC Leoben einem kleinen Buben. Das sprichwörtliche Glück auf dem Rücken des Pferdes hat der vierjährige Benjamin Aminger aus Leoben bei Hippocur, einem Verein zur Förderung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen, erlebt. Ermöglicht hat ihm diese Hippotherapie der Kiwanis Club Leoben. In zehn Therapieeinheiten sollte der intensive körperliche und emotionale Kontakt zwischen Mensch und Tier beitragen, die Körperwahrnehmung und Motorik des Vierjährigen anzuregen. Persönlich betreut wurde Benjamin von der heilpädagogischen Reittherapeutin Johanna Kofler und vom Kiwanier Andreas Bernhard. 4/2016

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Karl Heinz Berger

Ein jüngst ergangener Erlass des BMF beschäftigt sich ­sowohl mit der ertrag­steuerlichen (nicht umsatzsteuerlichen) Behandlung von Einnahmen aus dem Betrieb von Punschoder Glühweinständen, als auch mit den begünstigten ­Spendenprojekten von gemeinnützigen Vereinen.

Bergers neueste Informationen zu Punschständen und dergleichen

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er Betrieb von Punsch-oder Glühweinständen durch einen gemeinnützigen Verein stellt einen entbehrlichen Hilfsbetrieb gem. § 45 Abs. 1 BAO dar, so ferne der Spendensammelzweck eindeutig erkennbar ist. Der Verein ist hinsichtlich dieses Betriebes steuerpflichtig, ohne dass die Gemeinnützigkeit des Vereines selbst davon berührt wird. Grundsätzlich gelten für diese entbehrlichen Hilfsbetriebe die normalen Gewinnermittlungsvorschriften. Gemeinnützige Vereine können jedoch 20% des Umsatzes als Personalkosten (fiktive Ausgabe bei der Gewinnermittlung) ansetzen, insoweit keine Löhne ausbezahlt worden sind. Dass die Erlass-Regelung und auch sonstige steuerliche Begünstigungen zur Anwendung kommen können, hat als unabdingbare Voraussetzung geltende Statuten, die den steuerlichen Vorstellungen des Finanzamts entsprechen und weiters, dass der Verein ausschließlich und unmittelbar auch so agiert („die Statuten müssen gelebt werden“). Vereinszwecke wie Pflege einer aufrichtigen Freundschaft, gute zwischenmenschliche Beziehungen, Vorrang für humanitäre und geistige Werte oder wie Gerechtigkeit und Loyalität stellen keine gemeinnützigen Zwecke dar. Gewinnermittlung gemäß obigem Erlass:

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Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

So ferne für die Gewinnermittlung aus dem Betrieb der Punsch- oder Glühweinstände keine ausreichenden Unterlagen vorhanden sind (was sagt der Vereinskassier dazu?), kann der Gewinn pauschal mit 10 % der erzielten Betriebseinnahmen (Verkaufserlöse) angesetzt werden, zusätzliche Betriebsausgaben können nicht abgesetzt werden. Diese Regelung müsste auch zur Anwendung kommen, wenn es sich um einen sommerlichen Weinausschank handelt. Besteht neben dem Erwerb von Speisen oder Getränken zusätzlich die Möglichkeit, über separat aufgestellte Spendenboxen unentgeltliche Zuwendungen zu tätigen, handelt es sich um echte Spenden und es liegen somit keine Betriebseinnahmen vor. Bei der Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte aus dem Betrieb von Punschoder Glühweinständen steht dem Verein ein Freibetrag in Höhe von € 10.000 zu,

der in der Veranlagung zu berücksichtigen ist. Nicht verbrauchte Freibeträge können auch für eine Dauer von höchstens 10 Jahren vorgetragen werden. Begünstigte Spendenprojekte: Die abgabenrechtlichen Begünstigungen stehen dem Verein grundsätzlich dann zu, wenn durch die Betätigung gemeinnützige oder mildtätige Zwecke gefördert werden. Diese begünstigten Zwecke müssen nach der tatsächlichen Geschäftsführung ausschließlich und unmittelbar gefördert werden. Eine unmittelbare Förderung ist dann nicht gegeben, wenn die Tätigkeit eines Vereins nur darin besteht, die von anderen Rechtsträgern unmittelbar geförderten begünstigten Zwecke zu finanzieren oder Spendengelder zu sammeln und weiterzuleiten, auch wenn diese Mittel letztlich für begünstigte Zwecke verwendet werden. Allerdings ist ab dem Jahr 2016 gem. § 40a Z 1 BAO eine unmittelbare Zweckverwirklichung auch dann gegeben, wenn lediglich Mittel für gem. § 4a EStG 1988 spendenbegünstigte Körperschaften (wie z.B. Kiwanis Charity-Fond) beschafft werden. Mildtätige Zwecke sind darauf gerichtet, Personen zu unterstützen, die materiell oder persönlich hilfsbedürftig sind, die also nicht in der Lage sind, für sich und ihre Familie den Lebensunterhalt zu bestreiten, also Personen, denen monatlich ein Betrag unter der Mindestgrenze nach § 293 Abs. 1 ASVG zur Verfügung steht (derzeit € 872,31 pro Person bzw. € 1.307,89 für Ehepartner im gemeinsamen Haushalt). Beispiele für mildtätige Zwecke: • Kostenersatz durch Spende für die Psychotherapie/Logotherapie eines Kindes, wenn die Eltern sich diese nicht leisten können • Mietkostenersatz für 6 Monate für eine Familie in Armut durch eine Spende in dieser Höhe


Aktuell • Spende für eine Hochwasseropfer-Bleibe für eine Familie • Bezahlung eines behindertengerechten Fahrrades für ein behindertes Kind Keine unmittelbare Förderung liegt bei sonstigen Projekten vor, die beispielsweise nur • der Unterstützung von Gaststudenten oder Musikern, • der Unterstützung von Projekten anderer gemeinnütziger Vereine, • der Spendenweitergabe an kirchliche Institutionen, • der Finanzierung eines Familienurlaubs usw. dienen. Sie sind daher -soweit sie nicht als durch die Satzung gedeckte Förderung völlig untergeordneter Nebenzwecke anzusehen sind (nicht mehr als 10 % der Vereinsmittel) oder als Mittelweitergabe an eine spendenbegünstigte Körperschaft gem. § 40a BAO zu werten sind- begünstigungsschädlich. Unmittelbar im Sinne der BAO bedeutet, dass die gemeinnützige Betätigung vom Verein selbst oder durch einen „Dritten, dessen Wirken wie eigenes Wirken der Körperschaft“, der also nach außen hin klar erkennbar für den Verein tätig wird, unternommen werden muss. Entscheidend ist einzig und allein, dass im Umgang mit den aus der jeweiligen Gemeinnützigkeit konkret Betroffenen stets deutlich wird und bleibt, dass der Dritte für den unterstützenden Verein auftritt. Umsatzsteuer: Grundsätzlich sind die Umsätze mittels Kassasturz täglich zu ermitteln. Infolge der Neuregelung von Umsätzen im Freien („Kalte-Hände-Regelung“) werden diese für die Einzelaufzeichnungs-, Belegerteilungs- Registrierkassenpflicht isoliert von den gesamtbetrieblichen Umsätzen betrachtet. Das bedeutet, dass die Umsatzgrenze von brutto € 36.000,– (netto € 30.000,–) für die Einzelaufzeichnungs-, Belegerteilungs- Registrierkassenpflicht gesondert in Anspruch genommen werden kann, also unabhängig von anderen umsatzsteuerpflichtigen Umsätzen (z.B. aus großen Vereinsfesten). Zur Erinnerung: Kleine Vereinsfeste gelten als Liebhaberei, daher keine UST. und KÖST.! Karl Heinz Berger Treasurer

Korneuburg Infinity

Kurz notiert. 1. Kiwaniswein vom KC Korneuburg Infinity beim Winzer Johann Paul getauft. Nach einer sehr erfolgreichen Weinlese beim Top Winzer Johann Paul reifte unser Kiwaniswein im Keller zu einem hervorragenden ‚Tröpferl’.

Die Etiketten für die Weinflaschen wurden vom Sozial Pädagogischen Zentrum Korneuburg entworfen. Die Weintaufe Mitte November in den Räumen vom Heurigen Paul war ein gelungenes Fest mit Musik, Kunst und Mundartgedichten. Als Taufpatin für diesen ganz besonderen Wein konnten wir Jazz Gitti gewinnen. Bei jeder verkauften Flasche Wein klingelt es in unserer Charitykassa, damit wir wieder unschuldig in Not geratenen Kindern helfen können. Gemeinsam mit den Pensi Keglern Stockerau (Pensionistenverband ­Stockerau) organisierte der Kiwanis Aktionclub Weinviertel das 1. Promikegelturnier Ende September in der „Alten Au“ in Stockerau. Korneuburgs Bürgermeister Christian Gepp und seine Stadträte Hannes Minatti und Martin Peterl, sowie der Bürgermeister aus Sierndorf Gottfried Muck und die Gemeinderäte aus Stockerau Rhada Kamath-Petters und Peter Hopfeld verbrachten gemeinsam mit den Mitgliedern des Aktion Clubs Weinviertel und den Pensikeglern aus Stockerau Die Sieger und der Präs. des Kiwanisklubs vergnügliche sportliche Stunden. Gleichzeitig konnten wir für Valentina Graner 300,– Euro für die Anschaffung ihres Therapiehundes sammeln. Die Übergabe der Spende wird demnächst stattfinden. Wir bedanken uns bei den Pensi- Keglern für die Organisation und die Pokalspenden. Unser Dankeschön gilt auch der Pächterin des Gasthauses „Alte Au“, den mitspielenden Promis und allen anderen Gästen aus unserem Bezirk.

4/2016

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Braunau | Journalismus in schwierigen Zeiten In einem hochinteressanten, spannenden Vortrag stellte Gerald Mandlbauer die Schwierigkeiten und Probleme aus Sicht des Journalisten dar.

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itglieder aller drei Braunauer Service-Clubs, Kiwanier, Lions und Rotarier, ließen sich einen interessanten und spannenden Vortrag von Gerald Mandlbauer, dem Chefredakteur der OÖ Nachrichten zum Thema „Journalismus in schwierigen Zeiten“ nicht entgehen. Organisiert wurde die Veranstaltung von Kiwanis-Präsident Josef Knauseder im Club-Lokal der Braunauer Kiwanier, der Hofschänke Obergut. Über die von allen drei Clubs gleichermaßen gut besuchte Veranstaltung berichtete OÖN-Redakteurin Monika Raschhofer umfangreich in der OÖN-Regionalausgabe „Braunauer Warte“. „Wir haben keinen Frieden, aber auch keinen Krieg“, begann Mandlbauer seine Aufzählung weltweiter Krisen, die sich bis zu uns auswirken. Er sprach über zunehmendes Tempo und fehlende politische Führungsfiguren und davon, dass sich die Perspektive der Großväter „Es wird von Jahr zu Jahr besser“ nicht

OÖN-Chefredakteur Gerald Mandlbauer (2. v.r.) mit Bernd Prillhofer (Rotary-Club), Josef Knauseder (Präsident Kiwanis Club), Monika Raschhofer (Redaktionsleiterin Braunau OÖN), Anneliese und Reinhard Schmidt (Lions-Club) (v.l.).

mehr ausgeht. Diese „giftige Melange“ rufe Ängste hervor, teilweise irrationale. Mehr Kriminalität und mehr Terror-Tote als jetzt habe es in den 70er-Jahren gegeben, rückte Chefredakteur Mandlbauer Fakten in den Mittelpunkt. Angst und Unsicherheiten, einfache Schuldzuweisungen – das komme bei vielen Menschen an und damit arbeite der Boulevard. „In einer guten Zeitung finde ich Dinge, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass sie mich interessieren“, markierte er den Anspruch und grenzte vom Verhalten der

Internet-User ab, die nicht auf Unerwartetes stoßen, wenn sie nur nach Bestimmtem suchen. Die OÖN ist eine von zwei österreichischen Zeitungen, die ihre Leserzahlen steigern bzw. halten kann. Die durchschnittliche Lesedauer sei mit 36 Minuten relativ hoch. Guter Stoff, opulent aufbereitet, Bilder, Analysen, Kommentare – auch im Internet und auf Smartphones, so simpel und gleichzeitig schwer sei die Aufgabe.

Foto © C. Lenzenweger

Bad Ischl – Frühschoppen mit Schuhbeck

Kurz notiert.

Bei den Bad Ischler Kaisertagen anlässlich des Geburtstags seiner Majestät wurde Mitte August auf die engen Beziehungen ­zwischen dem Salzkammergut und Bayern verwiesen. Hatte doch s­einerzeit Kaiser Franz ­Joseph in Ischl seine Sissi kennen- und lieben ­gelernt. Zum bestens frequentierten ­Kiwanis-Frühschoppen war Sternekoch Alfons Schuhbeck auf Einladung des KC Bad Ischl mit Brezen, Weißwürsten und dem dazu passenden Senf angereist. Zu den kulinarischen gab es auch so manche verbale Schmankerl des Kochstars. Diese ­fielen mitunter derart deftig aus, dass selbst die radio- und fernseherprobten Moderatoren, KF Andreas Niederauer und KF Jörg Schauberger, kurz sprachlos waren. v.l.: KF Andreas Niederauer, Alfons Schuhbeck, Frühschoppenorganisator KF Hannes Scheuringer, Präs. Wolfgang Bobowski und Co-Moderator KF Jörg Schauberger 12

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich


Clubaktivitäten

Hermagor-Karnische Region |

behindertengerechte Kinderzimmerausstattung Mit einer Spende für die ­behindertengerechte Einrichtung eines Kinderzimmers konnte der Kiwanis Club Hermagor-Karnische Region eine Familie im Bezirk Hermagor unterstützen und so das Leben dieser Familie ­wesentlich erleichtern.

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m Juni 2016 übergab die Präsidentin Alberta Werba mit ihrer Vizepräsidentin Ingeborg Fercher einen Scheck über 1.000,– Euro für die behindertengerechte Einrichtung des Kinderzimmers von Valentina. Für Eltern und Tochter, die auf den Rollstuhl angewiesen ist, wird mit dem Umbau die Bewältigung des Alltags wesentlich leichter. Die Mutter der schwerstbehinderten Valentina erläuterte beim Besuch die bevorstehenden Umbaumaßnahmen. Valentina, aber auch ihrer Schwester, war die Freude über den Besuch und die Aufmerksamkeit deutlich anzumerken. Valentinas Familie bereitete den Kiwanis-Damen bei strahlendem Sonnenschein einen sehr gastlichen Empfang.

Leserbrief Kiwanier zu sein ist mehr als eine ­Clubanstecknadel zur Schau zu tragen... Der Gemeinschaft dienen zu können, ­darum wurde ich Mitglied bei Kiwanis. Das Motto: „Wir bauen“ oder „we build“ ist keine leere Worthülse, es ist Engagement. Gutes tun, Freundschaft zu leben, das Leben im Club lebenswert und ­liebenswert machen, geht weit über die oberflächlichen Erfolge hinaus. Kiwanis ist ja viel mehr als eine intelligente Form der Freizeitgestaltung oder eine angenehme Form des Reisens. Was wir brauchen, ist nicht eine weitere Wohlfahrtsorganisation oder ein nach ökologisch-humanistischen Prinzipien funktionierendes Reiseunternehmen. Wir haben bereits ­ mehr als genug davon!

Dabei kamen auch der weitere Erfahrungsaustausch und ein ausführlicher Plausch nicht zu kurz. „Gerade in ihrer Beweglichkeit eingeschränkte Kinder sind heute mehr denn je auf passgenaue Einrichtungen angewiesen, um ihre Möglichkeiten voll auszuschöpfen. „Wir freuen uns sehr, hier unterstützend eingreifen zu können, getreu unserem Anliegen, besonders Kindern zu helfen“, meinte die Präsidentin des Clubs. Die Kiwanis-Damen und die Familie freuen sich gemeinsam auf die neue Einrichtung des Kinderzimmers. Das Lachen und die Freude von Valentina sind Ansporn für die Damen des Kiwanis Clubs, sich weiterhin engagiert für Menschen in unserer Region einzusetzen.

Was unsere Gesellschaft braucht, sind Clubs und Freundeskreise, in denen sich verantwortungsbewusste Bürger zusammenschließen, um den ethischen Werten Vorrang vor den materiellen Werten zu geben. Damit ist der Sinn von Kiwanis jedoch nicht erschöpft. Kiwanis bedeutet auch Freundschaft. Freundschaft soll man leben. Freundschaft lebt vom Tun, vom Opfer für den anderen, aber auch von Toleranz und Verständnis um den anderen. Was Kiwanis jedoch nicht braucht, sind Verwaltungsstrukturen und Hierarchien um ihrer selbst willen und Mitglieder, die sich nur mit sich selbst beschäftigen und Kiwanis dazu benutzen, sich auf Kosten der Freundschaft zu profilieren. Kiwanis bedeutet permanente Offenheit für neue Ideen. Offenheit bedeutet Toleranz und den ständigen Willen zu lernen. Nur wenn wir diese Prinzipien uns zu Eigen machen, haben wir die Chance, dass sich in unserer Gesellschaft Kiwanis so ausbreitet und akzeptiert wird, wie wir und auch ich uns dies wünschen. Jörg Pichler Past. Lt. Gov, Div. 150 Tirol KC Lienz-Osttirol 4/2016

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Graz Schlossberg | Kinderschutzpreis Kinderschutzpreis der Stadt Graz geht an den KC Graz Schlossberg.

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ie bereits in der Juni-Ausgabe von K1news berichtet, hat unser Club im März 2016 bereits zum zweiten Mal ein Rockkonzert mit den Gruppen „The Lawyers“ und „die meiers“ veranstaltet. Die diesjährigen Nettoeinnahmen von 4.800,– Euro flossen komplett an das Kinderschutz-Zentrum Graz. Zusammen mit den zwei Bands erhielt dafür unser Club in der Kategorie „Privatpersonen“ den Kinderschutzpreis der Stadt Graz, der uns Anfang Juni im Rahmen einer Veranstaltung zum Internationalen Tag der Familie von Stadtrat Hohensinner überreicht worden ist.

Präsident Walter Krebl, übernimmt stolz den Preis

Langenzersdorf | Benefizkabarett

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it dem Programm „Schwarzgeldklinik" hatten Theresia Haiger und Helmuth Vavra von der ersten bis zur letzten Minute – und das über zwei Stunden – die Lacher ganz auf ihrer Seite. Das volle Haus tobte und Heilbutt &Rosen nahmen in treffender wie schonungsloser Offenheit die gern zitierten Klischees der Gesundheitsbranche aufs Korn. Pointenreich wurden die verschieden Themen arztgerecht seziert und in scharfsinnigen Conferencen zwerch­ fellerschütternd präsentiert. Wir danken dem Publikum für das Dabeisein, denn

Heilbutt & Rosen führen auf einer rasanten Tour durch das Gesundheitswesen in allen Facetten.  mit dem Kauf der Eintrittskarten haben sie mitgeholfen, dass auch wir wieder helfen können, im Großen und im Kleinen. Die erzielten Einnahmen gehen zu 100 Prozent in regionale soziale Projekte.

Freundschaftspflege zwischen KC Feldbach Vulkanland und KC Leoben

Der KC Leoben versorgte die Feldbacher mit Tonkrügen als Gastgeschenk beim Spanferkelgrillen

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Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Kurz notiert.

Die gelebte Freundschaftspflege zwischen den Clubs macht immer ­wieder Freude und verbindet. Im Sommer kam der KC Leoben zu einem Spanferkelgrillen nach Feldbach in die alten Mauern des Feldbacher Tabors. Zum Abschluss des ­lustigen Nachmittags wurde von den Leobenern die Feldbacher Fahne „gestohlen“. Aus diesem Grund wurde sie im Oktober, im Zuge des Gösserkirtages in Leoben, erfolgreich von den Feldbachern zurückgeholt. Auch hier gab es wieder viel Spaß, Gemütlichkeit und eine interessante Stadtführung.


Clubaktivitäten

Termine | Neumitglieder Herzlich Willkommen!

Veranstaltungen 17. 12. 2016 Eferding

Weihnachtskonzert im Bräuhaus

3. 12. 2016 und 17. 12. 2016

Eferding:

Ing. Harald Hemmelmayr

Feldbach Vulkanland:

Andreas Frank

Salzburg Igonta

Gmünd in Kärnten:

3. 2. 2017

Gmunden:

Verkaufsstand im Designer Outlet Salzburg

Salzburg Igonta

5. Igonta Gschnas, Parkhotel Bunauer

1. 3. 2017, 18:00 Uhr Wien Maria Theresia

3. Unterirdicher Heringschmaus, Laurenzerberg 2, 1010 Wien

18. 11. – 23. 12. 2017 Ried

Punschstand am Rieder Weihnachtsmarkt

Frank Tomassetti-Kropiunik Priv.Doz.Dr. Elmar Heinrich

Graz-Schlossberg: Ernst Kehldorfer

Hollabrunn-Weinviertel:

Christian Grabmayer-Redl

Landeck-Imst:

Johanna Ruetz

Leoben: Andreas Bäuchl, Martin Kölbl, Ing. Phillip Neumann

Lienz-Osttirol:

Dr.med. Marc-Christian Leder, Andreas Lindner

Mattighofen:

Erwin Freischlager

Neusiedl am See:

Mag. Reinhard Harter

Ried im Innkreis:

MBA Gerald Feldweber

Salzburg Igonta:

Mag. Dagmar Bittricher

Stainz-Schilcherheimat:

Alexander Gindl, EFA Christian Isak

Stockerau-Lenaustadt: Alexander Ehn

Zwettl-Schwarzalm-Waldviertel:

Das Redaktionsteam wünscht allen Kiwaniern und Kiwanierinnen frohe Weihnachten und alles Gute für 2017!

Alexander Dürr

4/2016

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Infotage: 20. + 21. Jänner 2017, Stans

Stockerau Lenaustadt | Diabetikerwarnhund KC Stockerau Lenaustadt ­unterstützt die Anschaffung eines Diabtikerwarnhundes für Valentina.

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ie zwölfjährige Valentina leidet seit ihrem 9. Lebensjahr an Diabetes Typ1. Bisher überprüft ein Messgerät, ob sie in eine Über- oder Unterfunktion gerät. Anstelle dieser Methode kann ein Diabetikerwarnhund die Überwachung übernehmen. Ein Diabetikerwarnhund ist ein Assistenzhund, der bei drohender Unter- oder Überzuckerung den an Diabetes Typ1 erkrankten Menschen darauf aufmerksam macht, dass ein akutes Geschehen besteht oder der rasante Blutzuckerabfall kurz bevor steht.

Der Hund warnt den Betroffenen vor drohender Unter- oder Überzuckerung im Idealfall noch im Stadium, in dem der Diabetiker sich selbst bzw. der Angehörige Hilfe leisten kann. Der Hund bringt einen Notfallbeutel mit einem Blutzuckermessgerät und ein Mittel, das den Blutzuckerspiegel regelt. Der Hund betätigt bei Handlungsunfähigkeit des Diabetikers einen Schalter, um Alarm auszulösen. Für diese Aufgabe wird gemeinsam mit der Betroffenen ein Welpe ausgesucht und ein ganz persönlicher Trainingsplan, in unserem Fall für und mit Valentina, aufgestellt. Die Ausbildung ist sehr umfangreich, kann Kosten von ca. Euro 20.000,– und noch mehr erreichen. Wir fördern und unterstützen die Ausbildung des Diabetikerwarnhundes für Valentina mit 4.000,– Euro.

Kurz notiert.

Kepler – Atelierbesuch

Unser Klub folgte gerne der freundlichen Einladung von Frau Renate Kaiser (Partnerin unseres KF Adi Mastny) in Ihr großzügiges, ansprechendes Maler-Atelier nach Neuhofen/Krems. Wir staunten nicht schlecht, welch hochprofessionelle Künstlerin wir mit Renate in unseren Reihen haben! Sie arbeitet vorwiegend in Acryltechnik, bevorzugt äußerst ansprechenden Motive mit starkem Hang zu Großformaten. Kein Wunder, dass Ihre Werke schon in bekannten Ausstellungshäusern zu bewundern waren. Renate betreibt die Malerei neben Ihrem Hauptberuf als Hobby. Ein tolles Buffet und feine Weine rundeten den Kunstgenuss ab herzlichen Dank dafür, liebe Renate!

Redaktion: 16

Redaktionsschluss der nächsten ­Ausgaben: 1. Februar 2017, 1. Mai 2017, 1. August 2017, 1. November 2017

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Artikel bitte an:

redaktion@kiwanis.at


Clubaktivitäten

WER an WEN | Amtsübergabe ... und der neue

Präsident heißt ... 1|

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Foto: Wier PR

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Foto: Peter Christian Ebner

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1 | Alberta WERBA an Wera SPIEGEL-SENGHAS Hermagor-Karnische Region

7 | Günter MAIER an Hannes LEBLHUBER Eferding

2 | Doris BARTSCH an Jürgen KRIWET Wien Belvedere

8 | v.l.: Helmut Riedl, Josef KIRCHBERGER an Wolfgang FIZEK, Manfred Spring Salzburg Rupertus

3 | Michi PRASTHOFER (links) an Gitti WIESER (2. von rechts), Stefanie Winkler (2. von links), Nina Pongratz (rechts) Trofaiach

9 | Dr. Armin REISCHl an Gerhard RAUCHENSCHWANDTNER Ried

4 | Walter BESENBÄCK an Peter WÖHRER Mühlviertel

10 | Gerhard BUCHMANN an Franz Hofstätter St. Pölten

5 | Johann LIEDL an Peter HERTL Salzburg Igonta

Wolfgang BOBOWSKI an Reinhold WIMMER Bad Ischl (nicht abgebildet)

6 | Ingrid ELLERSDORFER an Annemarie REINPRECHT Köflach Styria West 4/2016

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Innsbruck Amica |

Konzert

Das Konzert des Kiwanisklubs Innsbruck Amica als Gemeinschaftsprojekt mit dem Zontaklub Innsbruck 1 brachte einen schönen Erlös, der der „Ronald McDonald Kinderhilfe“ als Spende übergeben werden konnte.

Murau | Golfturnier mit Rekord-

teilnehmerzahl Das legendäre Charity Golf­ turnier des Kiwanis Club Murau, lockte sensationelle 156 Golfer aus Nah und Fern auf die Anlage des GC Kreischberg – Murau.

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ie Kiwanier, rund um Organisationschef Gernot Berger, sorgten nicht nur im sportlichen Bereich für ein tolles Turnier. Die Stärkung für den ganztägigen Wettstreit unter strahlend blauem Himmel konnten sich die Sportler bei mehreren Besuchen an der Labestation holen. Dort wurden italienische Köstlichkeiten in fester und in flüssiger Form angeboten. Und wem der Weg zur nächsten Labestation zu weit schien, der wurde durch die „fliegende Prosecco-Bar“ gerettet. Im Zuge eines haubennahen viergängigen Abendessens ging die Siegerehrung über die Bühne. Der Turnier­ ausklang mit Livemusik zog sich bis in die späten Nachtstunden. Der Kiwanis Club Murau freut sich bereits auf viele Teilnehmer an seinem nächsten Turnier im September 2017. 18

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Murauer Kiwanier betreuen die Labestation


Clubaktivitäten

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as UNCG Greensborow Brassorchester/North Carolina – ein Ensemble der Extraklasse – spielte am 14. Mai im Kurhaus Hall ein mitreißendes Konzert. Unter der Leitung von Dr. John R. Locke, einem über die Grenzen der USA hinaus renommierten Konzert- und Musikwissenschaftler, boten 70 Musikerinnen und Musiker des Greensborow Wind Ensembles ein Programm, das einen weiten musikalischen Bogen von George Gershwin und F. Smetana über G. Holst bis zur Volksmusik spannte. Um an der UNCG Universität für Musik, Theater und Tanz aufgenommen und Mitglied des Orchesters zu werden, müssen Musikerinnen und Musiker hohe Anforderungen erfüllen, z.B. die erfolg-

reiche Teilnahme an Wettbewerben, Erfahrung im Spiel mit professionellen Orchestern und eine solistische Ausbildung am jeweiligen Instrument. Die „Ronald McDonald Kinderhilfe“ bietet in der Region Vorarlberg, Nord-, Ostund Südtirol Angehörigen krebskran-

ker ­Kinder ein „Zuhause auf Zeit“, um kostengünstig in der Nähe ihrer Kinder bleiben zu können. Die momentan vorhandene Wohnung kann den Bedarf nicht decken und es soll ein Haus in Kliniknähe gebaut werden.

Hollabrunn Weinviertel | Unterstützung bedürftiger

Familien

Der Kiwanis Club Hollabrunn-Weinviertel konnte mit Spendengeldern zwei Familien auf ganz unterschiedliche Art helfen.

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it 1.000,– Euro wurde die Anschaffung einer Rollstuhl- Hebebühne für eine Familie mit schwerstbehindertem Sohn mitfinanziert. Wegen der körperlichen Beeinträchtigung ist das Kind durchgehend auf seinen Rollstuhl angewiesen, musste bisher jedoch beim Ein- und Aussteigen immer umgeladen werden. Durch diese Anschaffung kann künftig der Rollstuhl samt Kind in den Kombi gefahren ­werden.

Volksschuldirektorin Dipl.-Päd. Gabriele Mattes mit Kiwanis Hollabrunn-Weinviertel Präsident Robert Schuster

Einer Familie mit türkischen Wurzeln wird die Nachmittagsbetreuung der beiden Kinder (7 und 9 Jahre) für das heurige Schuljahr finanziert. Da die beiden Mädchen zum Teil erhebliche Defizite beim Erlernen der deutschen Sprache aufweisen, können Sie

dem regulären Unterricht nur schwer folgen. Die Mitglieder des Clubs hof­ fen, dass sowohl durch den Umgang mit anderen, deutschsprachigen Kindern als auch durch die Unter­ stützung bei den Hausaufgaben durch die Pädagoginnen der Volksschule 2 in

Hollabrunn das Deutschlernen innerhalb dieses Zeitraumes gelingt.

4/2016

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Schwaz | Benefizkonzert Mit Musik berührt und geholfen hat der KC Schwaz im September 2016. In Zusammenarbeit mit der Stadt­musik Schwaz, der Liedertafel Fruntsperg und der Mezzosopranistin Maria Schinagl.

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as Benefizkonzert wurde zugunsten der sechsjährigen Judith aus Schwaz in der Franziskanerkirche dargeboten. Dem Publikum wurde in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche an diesem Abend ein sehr abwechslungsreiches Programm geboten. Unter der Gesamtlei-

tung von Kapellmeister Armin Mitterer wurden ausgewählte Werke von Andrew Lloyd Webber, Bach, Mozart, Debussy, Smetana, Fucik usw. musikalisch perfekt intoniert und hervorragend gesungen. Auch die solistischen Leistungen beeindruckten das Publikum.

Am Ende des Konzertabends konnte der kleinen Judith, die an spinaler Muskelatrophie leidet, und ihrer Familie ein Scheck in der Höhe von 3500 Euro überreicht werden.

Spittal Porcia | Hilfe für jungen Drautaler Kiwanis Damen unterstützen jungen Drautaler, der seit einem Jahr querschnittgelähmt ist.

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eit einem tragischen Badeunfall im Vorjahr ist der Feuerwehrmann Manuel Holzmann aus Kleblach querschnittgelähmt. Nach einer Rehabilitationstherapie wurden umfangreiche Umbaumaßnahmen in seinem Elternhaus sowie die Anschaffung eines elektrischen Rollstuhles und einer Hebevorrichtung notwendig. Um wenigstens die finanzielle Situation des jungen Mannes und seiner Familie etwas zu erleichtern, übergaben ihm die Damen des Kiwanis Clubs Spittal Porcia unter ihrer Präsidentin Astrid Arztmann einen Scheck über 3.500,– Euro. Dank großzügiger Sponsoren konnte dieser Betrag aus dem Erlös des beliebten Kiwanis Spielfestes lukriert werden. 20

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Das FAMUNDI-Zentrum in Bolivien

vorne: Manuel Holzmann mit seiner Schwester Melanie und seinem Neffen hinten von links: Christine Rainer, Karin Meließnig, Ute Lohmann, Astrid Arztmann, Eveline Skalla


Clubaktivitäten Langenzersdorf

Kurz notiert.

KC Langenzersdorf sammelt im Rahmen der Caritas Sammlung Lebensmittel für Arme. Anlässlich der Caritas Erntedanksammlung hat der KC Langenzersdorf 150 kg Lebensmittel an die Pfarre übergeben. Diese Lebensmittelspende kommt, so wie in den letzten Jahren auch, heuer wieder Menschen in Not zugute. Armutsbetroffene Menschen, die mit ihrem Einkommen kein Auskommen mehr finden, werden in Form von Lebensmitteln wie Mehl, Reis, Salz, Zucker, Öl, Teigwaren, Kaffee und verschiedene köstliche Suppen unterstützt. Das Ziel der Aktion ist, dass kein vom Schicksal betroffener Mensch einen leeren Teller vorfinden muss. ANISSA Spende – Kiwanis Langenzersdorf spendet für Flüchtlinge, denn Migration ist Kommen und Gehen. Für Flüchtlinge und Asylwerber braucht es Hoffnung, Licht und vor allem Herz, um den Emigranten die Hand reichen zu können. Umgeben von Wasser bieten Inseln und Festland festen Boden an. Auch Kiwanis ist eine Insel, die Notleidenden im Meer der Unsicherheit Hilfe anbietet. Im Rahmen der NÖ Tage der offenen Ateliers haben die lokalen Kiwanis Freunde über die Langenzersdorfer Galerie fine-art 31 für die Bewohner/innen des im Ort befindlichen Flüchtlingsquartiers ANISSA gespendet. Künstler Josef Zinsberger organisierte die Möglichkeit, Bausteine für ANISSA zu bemalen bzw. zu gestalten. Der Kiwanis Baustein wurde eine Collage mit einer kleinen Beschreibung der Motivation zur Gestaltung des Bildes.

Gmunden | Entwicklungsprojekt FAMUNDI Kiwanis Club Gmunden übergibt Scheck in Höhe von 1.000,– Euro zur Unterstützung des Entwicklungs­projekts FAMUNDI in Bolivien.

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eit über 20 Jahren lebt der Kiwanis Club Gmunden Freundschaft und Hilfsbereitschaft nach dem internationalen Kiwanis-Motto: „Wir bauen den Kindern eine Brücke!“. Neben der Hilfe bei zahlreichen lokalen Notfällen setzt sich der Club auch stark international für das Wohl der Kinder ein. Deshalb übergab der Kiwanis Club Gmunden eine Spende von über 1.000,– Euro an das Entwicklungsprojekt FAMUNDI. FAMUNDI ist ein von Mag. Anna-Maria Marschner im Jahre 2003 gegründetes Entwicklungsprojekt zur Unterstützung

Das FAMUNDI-Zentrum in Bolivien

bolivianischer Familien, die von Armut betroffen sind. Das Entwicklungsprojekt FAMUNDI betreut derzeit 27 Familien mit insgesamt 155 Kindern und Jugendlichen., wovon sich drei Familien derzeit in der Probezeit befinden. Sieben Famili-

en wurden in diesem Jahr nach ca. 10-15 Jahren Betreuung durch FAMUNDI in die Selbstständigkeit entlassen. Sie sind nun „Freunde von FAMUNDI“. Junge Erwachsene haben ihre Berufsausbildungen abgeschlossen und Arbeit gefunden. 4/2016

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Linz Nike | Tunnelblick Besuch des Altmannstollen im Kürnbergerwald, dem p­ rivaten Höhlenmuseum von Michael Altmann. Prädikat: Sehenswert! Kiwanis-Mitgliedschaft steht neben dem Charitygedanken auch für Spaß, Entspannung und Wissens­erweiterung.

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uf seinem Grundstück im Kürnbergerwald in Leonding hat Michael „Muck“ Altmann in 56 Jahren ein 200 Meter langes Stollensystem in den Sandstein gegraben - nur mit einem selbstgebastelten Bohrgerät und per Hand. Muck hat nicht nur mühevoll gegraben, sondern auch Wände und Nischen mit kunstvollen Darstellungen der Menschheitsgeschichte verziert. „Alle haben sie sich mit Geiz und Gier selbst ausgerottet“, sagte der über 80-jährige, der beim Graben den Tod seines Vaters im 2. Weltkrieg und seine eigene Geschichte verarbeitet hat. Denn unweit des Stollensystems hat Michael Altmann als kleiner Bub beobachtet, wie Soldaten erschossen wurden. „Die ham fürchterlich geschrien. Ich hör das bis heute“, sagt er. Vorbei geht’s an Haifischzähnen, versteinerten Delfinen, an Malereien, die Jesus, Anton Bruckner und viele andere Berühmtheiten der Geschichte zeigen. Sogar einen Altar hat Muck errichtet. Die Mutter Gottes und Buddha sitzen friedlich nebeneinander. „Wie es sich g’hört“, sagt der Muck und erzählt uns seine Geschichte. Angefangen hat alles, weil Michael Altmann in den 50er-Jahren im Kürnbergerwald, am Grundstück seiner Mutter, eine Jausenstation eröffnen wollte. 22

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Für die Kühlung der Getränke grub Muck einen Lagerraum in den Sandsteinhügel neben der Gartenhütte. Die Jausenstation wurde behördlich niemals genehmigt, der Lagerraum wurde aber im Laufe der Jahre beachtliche 200 Meter lang. Nach getaner Arbeit in seinem Gasthaus in Linz fuhr er in den Kürnbergerwald und grub und grub und grub, Tag für Tag. So entstand „Muck’s Höhlensystem“, wie er es nennt. Warum er eigentlich nicht aufgehört hat zu graben: „Das weiß ich auch nicht“, sagt Muck.

Nach einer Herzoperation im Vorjahr geht er nur noch einmal am Tag runter in den Stollen. Wir sind unglaublich beeindruckt und kommen aus dem Staunen nicht heraus. Nach der Führung gibt’s noch ein Schnapserl und mit einem Eintrag ins Gästebuch verabschiedet sich der KC Linz Nike von Muck und seinem imposanten Höhlensystem. Dank an Erich Hofmarcher vom KC Leonding, der uns diese Führung ermöglicht hat!

Karl Heinz Sillober KC Tirol 2010

Hofrat Mag. Ernst Trybus KC Baden Life Member Past Lt. Governor

Josef Huber

KC Stockerau-Lenaustadt

In lieber Erinnerung


Clubaktivitäten

Vöcklabruck | Erleichterter Schulbeginn

Gemeinsam mit den Firmen Ergobag und Doppler konnte der KC Vöcklabruck in fünf Schulen den Anfängern den Start in die Volksschule erleichtern.

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ie Volksschulen Vöcklabruck I und II, Timelkam, Regau und Rutzenmoos erhielten modernste Schultaschensets, besonders leichte Kinderschirme und Gutscheine im Gesamtwert von rund 6.000,– Euro. Bei der feierlichen Übergabe an die Direktorinnen bedankte sich der Präsident des Kiwanis Clubs Vöcklabruck, Roman Huemer-Erber, bei den Firmen Ergobag und Doppler für

die tolle und überaus großzügige Hilfe. Gemäß dem Motto „Kindern eine Brücke in die Zukunft bauen“ kommt diese Aktion direkt jungen Familien zugute und soll dort Freude spenden, wo Not ist.

Wolfsberg – Ball im Schloss

Kurz notiert.

Anfang Oktober fand bereits zum fünften Mal der Ball im Schloss in Wolfsberg statt. Die sieben Serviceclubs des Lavanttales organisieren und veranstalten gemeinsam das jährliche Highlight im gesellschaftlichen Leben Wolfsbergs im wunderschönen Ambiente des Schlosses in Wolfsberg. Dieses Jahr wurden bereits ca. 900 Eintrittskarten verkauft, denn es gibt einen immer größer werdenden Zuspruch der Bevölkerung und Firmen, welche mit Spenden zum Erfolg beitragen. In diesen fünf Jahren wurden bereits 100.000,– Euro an Spenden über unseren Partner „Licht ins Dunkel“ für Projekte im Lavanttal gesammelt. Wir freuen uns schon jetzt auf den sechsten Ball im Schloss am 21. Oktober 2017. Vielleicht sieht man ja einige von Euch beim nächsten Mal? 4/2016

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Ried | 3. Kiwanis Kart-Trophy Beste Stimmung, begeisterte Teams und Besucher, der Erfolg der 3. Kiwanis Kart-Trophy 2016 kann sich sehen lassen.

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röhnende Motoren mit spannenden Rennen ließen das Gelände der Brauerei Ried wieder zu einem zweiten Spielbergring werden. Zum Abschluss gratulierten alle dem Präsidenten des Kiwanis Club Ried/Innkreis, Armin Reischl, dem Chairman dieser Veranstaltung, Stefan Griesmaier und ihrem Team zur ausgezeichneten Organisation.

Das erfolgreiche Team des KC Schärding

Leoben | Kuraufenthalt in Oberzeiring

KC Leoben schenkt Kindern mit chronischer Lungen­erkrankung neues Lebensgefühl durch einen zweiwöchigen Kuraufenthalt in Oberzering.

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Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

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er Heilstollen Oberzeiring gilt mit seinen natürlichen Gegebenheiten als weltweit einzigartige Therapiekombination für Atemwegserkrankungen. Einen zweiwöchigen Kuraufenthalt in Oberzeiring hat der KC Leoben acht Kindern mit chronischer Lungenerkrankung ermöglicht. Unter der liebevollen kurtherapeutischen und familiären Betreuung trat bei den Kindern eine deutliche Besserung ihres Allgemeinzustandes ein.

Eine vor kurzem durchgeführte Nachuntersuchung bestätigte sogar eine nachhaltige Linderung der Beschwerden. Organisiert hat das Kinderprojekt der Präsident des KC Leoben, Helfried Krahuletz, in Zusammenarbeit mit OA Dr. Thomas Thaller von der Lungenambulanz der Kinderabteilung am LKH Hochsteiermark, den Krankenkassen und der Direktorin des Kurbetriebes Heilstollen Oberzeiring, Sabine Enzinger.


Clubaktivitäten

Hollbrunn Freyja | Panflötenkonzert „Man glaubt jedes Mal, dass keine Steigerung mehr möglich ist. Und dann geht noch immer etwas.“

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it diesen Worten fasste Petra Theuretsbacher in Vertretung von Präsidentin Hilda Berger vom „Kiwanis Club Hollabrunn Freyja“ in ihrer Dankesrede nach dem Panflötenkonzert von Franz Schwingenschlögl und Igor Pilyavsky in der Stadtpfarrkriche Hollabrunn Ende Oktober den Eindruck des Publikums zusammen. Es war bereits das neunte Konzert der beiden Panflötenvirtuosen und der absolute Höhepunkt der Serie mit einem speziellen Programm für Hollabrunn, denn nach jedem Konzert nimmt Schwingenschlögl Anregungen aus dem Publikum mit und baut sie ins nächste Programm ein. Für eine besondere Überraschung sorgte diesmal der aus der Ukraine stammende Igor Pilyavsky, als er am Altar plötzlich mit einer Harmonika erschien und äußerst virtuos „Moldawische Skizzen“ spielte. Das Publikum war sicher: Die beiden Künstler könnten auch große Konzerthäuser füllen. Doch Schwingenschlögl meinte bescheiden, Panflöten spielen sei gar nicht schwer: „Man muss nur zur richtigen Zeit in das richtige Rohr

links hinten: Vizebürgermeister Ing. Alfred Babinsky, Landtagsabgeordneter Richard Hogl; links vorne: Bettina Strobl, Igor Pilyavsky, Petra Theuretsbacher, Franz Schingenschlögl und Wilma Piglmaie

blasen.“ Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein im Pfarrzentrum, das Pfarrer Franz Pfeifer ebenso wie die

Kirche geöffnet hatte, holte sich Schwingenschlögl wieder Anregungen fürs nächste Spezialkonzert in Hollabrunn.

Mödling Wienerwald

Kurz notiert.

Kabarett, Kabarett... Ein vergnüglicher Abend im voll besetzten Wiener Neudorfer Volksheim – und das Ganze auch noch für Kinder in Not! Gerold Rudle präsentierte sein Programm „Best of Solo“ und hatte damit die Lacher auf seiner Seite. Für den guten Zweck ist der bekannte K­ abarettist kostenlos aufgetreten und hat damit einen wichtigen Beitrag zum großen Erfolg dieses Abends geleistet – die Kiwanis sagen herzlichen Dank dafür! Ein Metallhase ist ein Vierradtandem. Ein Herzenswunsch ging für den 17-jährigen Marc und seine Eltern in Erfüllung. Für den schwer körperlich beeinträchtigten jungen Mann war es bisher kaum möglich, in der freien Natur unterwegs zu sein. Mit dem Zweirad-Tandem kann er ab sofort nicht nur die Umgebung erleben, sondern – mit Hilfe eines Beifahrers – auch seine Beine bewegen. Eine Spende des KC Mödling-Wienerwald hat die Anschaffung dieses knapp fünftausend Euro teuren „Metallhasen“ ermöglicht. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! 4/2016

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Bregenz | Kiwanispreis der Division 160 Im Rahmen der Amtsübergabe des KC Bregenz und der Division 160 an Präsident Thomas Koch und Lt. Governor Reinhard M ­ äser erfolgte die Übergabe einer Spende 5000,– Euro an die Selbsthilfeorganisation Morbus Pompe Österreich. V.l.n.r.: Arzt Dr. Robert Spiegel, Hansjörg Gmeiner, Heidi Gmeiner, Letizia Gmeiner, Raphael Gmeiner, Isabel Koch, Past Präsident Thomas Koch, Past Lt. Governor Manfred Puchner, Governor Gerhard Gschwendtner, Andrea Puchner, Lt. Governor Reinhard Mäser, Präsident Walter Geißelmann

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nlass war das Schicksal der 12-jährigen Letizia Gmeiner, deren Eltern diese Selbsthilfeorganisation gründeten. Diese Krankheit ist ein sehr seltener genetischer Defekt, bei dem durch das Fehlen eines Enzyms Glykogen nicht abgebaut werden kann, was letztendlich zur Zellzerstörung, zu Muskelversagen

und letztlich zum Tod führt. Durch eine sehr teure Enzymtherapie kann diese Krankheit gestoppt werden. Die Medikamentenkosten übernahm in diesem Fall das Land Vorarlberg, aber es fallen für die Familie noch weitere Kosten an. Die von Familie Gmeiner gegründete Selbsthilfegruppe konnte bisher zwei Infusionsau-

Salzburg 1 | Classic EXPO Mitte Oktober überraschte der KC Salzburg 1 die ­Besucher der Oldtimer Messe im Messe­ zentrum von Salzburg mit einem Stand, an dem die ­Aktivitäten des Clubs sowie andere Highlights präsentiert wurden.

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Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

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illi Höpfinger zeigte seinen Film von der härtesten Rally für Oldtimer, Peking – Paris, die er mit seinem Freund Norbert Thurner bestritt. Knapp 13.000 Kilometer durch China, Mongolei, Russland, Ukraine, Slowakei, Österreich und Schweiz nach Paris mit einem Packard Six aus dem Jahr 1939. Michael Steffny, die Vaterfigur der Histo Cup Serie, spendierte dem Club 4 VIP Karten und 2 Taxifahrten in der Rennpause mit einem Rennwagen aus der Histo Cup Serie auf dem Salzburgring. Der ÖAMTC Salzburg spendete ein Sicherheitstraining am Parcours im Brandlhof und Sachpreise. Auch der Schatzmeister konnte sich über Spenden der Besucher freuen. Ein Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben den Spirit von Kiwanis unter die Besucher zu bringen und natürlich auch jenen, die organisatorisch (besonders Gerhard) oder wie auch immer zum Gelingen beigetragen haben.

tomaten anschaffen. Dadurch können die 14-tägig notwendigen Infusionen, die je 5 Stunden dauern, von den Betroffenen zu Hause durchgeführt werden. Durch die Verleihung des Kiwanispreises Vorarlberg erfährt diese Selbsthilfegruppe eine wichtige Unterstützung.


Clubaktivitäten

Salzburg Rupertus | Rupertikirtag Italienische Köstlichkeiten auf dem Rupertikirtag dienten dazu, mit Genuss das mobile ­Kinderhospiz Papageno zu unterstützen.

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anz im Sinne des Namens von Kiwanis Salzburg-Rupertus war unser Club wieder am Rupertikirtag auf dem Residenzplatz vertreten. Italienische Köstlichkeiten wie Antipastiteller, Prosecco und Spitzenweine

aus Italien und Österreich erfreuten die Geschmacksnerven. Wolfgang Schwab war der Verantwortliche des Clubs für das Gourmetstandl. Selbst der Salzburger Soziallandesrat genoss mit Präsident Kirchberger ein Achterl.

Graz Erzherzog Johann – Aufsteirern

Mit dem Spendenerlös aus dem Verkauf wird in diesem Jahr „Papageno“, das mobile Kinderhospiz unterstützt. Damit wird unheilbar kranken Kindern, Jugendlichen und deren Angehörigen eine mobile Begleitung ermöglicht.

Kurz notiert.

Jeweils im September, wenn Hunderte in schöner Tracht in die Grazer Innenstadt pilgern, ist die Zeit zum AUFSTEIRERN, dem größten, dreitägigen Volkskulturfest in der Grazer Innenstadt. Unser Club hatte - wie auch in den vergangenen Jahren - einen Stand in der Herrengasse. Wegen der sehr guten Qualität unserer belegten Brote, selbstgebackener Mehlspeisen und Getränke herrschte am Stand riesiger  Andrang. Unsere Damen hatten große Freude am tollen Umsatz und arbeiteten unermüdlich. Mit dem Gewinn können wir wie gewohnt wieder Familien am Schulanfang unterstützen.

Tirol 2010 | Varieté Timothy Trust und Diamond Diaz begeisterten unter anderen Künstlern zahlreiche Gäste.

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um vierten Zauberhaften Varieté im Oktober konnten wir auch heuer wieder im ausverkauften Saal über 350 Gäste begrüßen. Sie sahen eine fantastische Show des bekannten Zauberkünstlerpaars Timothy Trust & Diamond Diaz. Die zweifachen Vizeweltmeister der Magie und mehrfachen deutsche Meis-

ter, die eine erfolgreiche China-Tournee absolvierten, waren heuer nur dieses eine Mal öffentlich in Österreich zu sehen. Beim Empfang sorgte die Gruppe Ninaruna mit Stelzengehen, Feuershow und Jonglage für Unterhaltung. Wie in den letzten Jahren unterstützte uns auch heuer wieder der Tiroler Magier und Kabarettist Markus Gimbel mit seinem sprechenden Hasen „Laurin Durnholzer“. Dieser Programmpunkt beendete diesen hochkarätigen und unterhaltsamen Abend. Der Reinerlös von 10.000,– Euro wird zur Unterstützung für Therapien von psychisch kranken Kindern in Tirol verwendet.

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Hermagor-Karnische Region | Teatro alla Scala Im Namen des KC HermagorKarnische Region hat Gitschtalreisen Wastian, deren Geschäftsführerin selbst Mitglied unseres Clubs ist, zu einer Kulturreise nach Mailand eingeladen.

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er Anlass der Reise war der gemeinsame Besuch der Premiere der Mozart-Oper „Die Hochzeit des Figaro“, in der unser Ehrenmitglied Markus Werba die Rolle des Figaro verkörperte. Am ersten Tag fuhren wir mit dem Bus über Udine und Venedig nach Mailand. Am zewiten Tag besichtigte die Reisegruppe mit einer professionellen Stadtführung Mailand, verschiedene ­Museen, 28

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

historische Häuser, Skulpturen und genoss das italienische Flair. Abends ging es dann in das Teatro alla Scala. Der erste Eindruck von unseren Logenplätzen aus war überwältigend, denn das Theatro alla Scala bietet mehr als 2000 Besuchern Platz. Trotz der Größe waren die Künstler von allen Plätzen aus sehr gut zu verstehen. Natürlich gab es mehrere Vorhänge und für Markus Werba immer wieder „Bravo“-Rufe. Die anschließende Begegnung haben wir nicht nur genutzt, um zu fotografieren, sondern auch um uns bei Markus, der maßgeblichen Anteil daran hatte, dass wir überhaupt Karten für sehr ansprechende Plätze zu dieser Vorstellung bekamen, ganz herzlich zu bedanken.  Am nächsten Tag traten wir nach einem morgendlichen Abschiedsbesuch von Markus in unserem Hotel die Heimreise an, bei der wir in der Mittagspause bei einem Aufenthalt in Sirmione am Gardasee noch die Burgruine mit Gang über die Festungsmauern und die Altstadt besichtigten.

V.l.n.r.: Birgit Marwieser, Markus Werba (internationaler Opernsänger aus der Region), Wera Spiegel-Senghas, Gunthilde Astner-Fröse

Beim Abschied waren wir uns einig, dass wir nicht nur unsere kiwanische Freundschaft gestärkt haben, sondern dass wir auch etwas ganz Besonderes erleben durften.


Clubaktivitäten

Lungau | Safer Internet

Kurz notiert.

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Der KC Lungau organisierte und finanzierte für die SchülerInnen und Eltern der 1. Klassen der NMS Tamsweg einen Workshop zum Thema „Sicherer Umgang mit dem Handy“.

n diesem Workshop lernten die Kinder „Apps“ richtig zu konfigurieren und zu verwenden. Anschließend zeigten ihnen die Vortragenden der Firma „IT School“ aus Graz, wie man die eigenen Handys sicherer macht. Sie wurden dafür sensibilisiert, nicht jeder Nutzungsbedingung von Applikationen gedankenlos zuzustimmen. Weitere Schwerpunkte waren die hochaktuellen Themen Datenschutz und Datenweitergabe, vor allem die Weitergabe von Bildern. Im Rahmen eines Elternabends wurden diese Schulungsinhalte auch den Eltern geboten. Die Rückmeldungen zu diesem Workshop von Seiten der Schule bzw. der Eltern waren derart gut, dass sich der Club kurzerhand entschloss, das Projekt auf den gesamten Lungau auszudehnen und dieses Angebot in den nächsten zwei Jahren allen Schülern und Schülerinnen der fünften Schulstufe und deren Eltern zur Verfügung zu stellen

Murau – Süßes Standl Schon traditionell, seit nunmehr 14 Jahren. Die Murauer Kiwanismitglieder versorgen die Besucher des Samsonfestes in der Bezirkshauptstadt mit köstlichen hausgemachten Mehlspeisen und Kaffee. Der Andrang war wie immer riesengroß und bereits in den Nachmittagsstunden waren die süßen Köstlichkeiten restlos vergriffen.

Zillertal | Mit Kindern des Sonderpädago­

gischen Zentrums in Belgien

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chüler und Schülerinnen mit Förderbedarf aus dem Zillertal und ebenso die Betreuungspersonen des Sonderpädagogischen Zentrums in Zell am Ziller waren über Initiative der Zillertaler Kiwanier eingeladen, im Oktober eine Woche im Ferienzentrum Wörriken in der Gemeinde Bütgenbach in Belgien zu verbringen. Mitglieder des Zillertaler Clubs haben dem entsprechend ihren diesjährigen Clubausflug so geplant, dass sie bei der

Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen sind die Kinder und Lehrpersonen nach einer Woche Belgienaufenthalt glücklich und gesund wieder ins Zillertal zurückgekehrt. Unbezahlbar die durch Edelkiwanier Franz-Josef Vandenhirtz initiierten Freundschaften, die in der letzten Zeit zu diesem bereits traditionellen Kinderaustausch zwischen Belgien und Tirol geführt haben. Erfreulicherweise haben alle Tiroler Clubs und auch das Land Tirol einen Beitrag zu dieser sinnvollen Aktion geleistet. Danke dafür! Weitere infos und Bilder unter www.kiwanis-zillertal.at

Foto: Klinges

Zwischen den Kiwanis Clubs der deutschsprachigen Region Belgiens und den Tiroler Clubs gibt es seit mehreren Jahren einen intensiven Kinderaustausch.

Anreise und beim Empfang der Kinder in Wörriken dabei sein konnten. Die belgischen Kiwanisfreunde haben den Zillertalern im wahrsten Sinne des Wortes einen „Staatsempfang“ bereitet: Ministerpräsident, Parlamentspräsident, Honoralkonsul, Bürgermeister, Schulund Behördenvertreter und ebenso Vertreter der belgischen Clubs waren zur Begrüßung der Zillertaler Kinder und der Begleitdelegation gekommen.

Kinder der Sonderschule Zell am Ziller in Belgien

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Salzburg 1 | Peermediation 2. Lehrgang – Peermediation – Ausbildung an den Fachschulen Bruck/Glstr. abgeschlossen!

Die NEUEN Peermediatoren und Angelika Wallner, Manfred Schitter, Mag. Hildegard Madreiter, Dir. Ing. Christian Dullnig und HWS Direktorin Ing. Ulrike Winding

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chtzehn Schülerinnen und Schüler erhielten im Oktober als Zeichen der erfolgreichen Ausbildung zu Peermediatoren (Streitschlichter) ihre Zertifikate. Die Direktoren bedankten sich bei Chairman Manfred Schitter für die Finanzierung der Ausbildung zu Peermediatoren und verwiesen auf den wichtigen Beitrag zu einem gedeihlichen Miteinander

an der Schule. Die neuen Streitschlichter konnten ihre nun erworbenen Fähigkeiten bezüglich Mediation bereits anwenden.

Peermediation – Ausbildung an der Tourismusschule Klessheim Der Kiwanis Club Salzburg1 finanziert ferner 20 Schülerinnen und Schülern in ihrer Freizeit eine qualifizierte Ausbildung zu Streitschlichtern an ihrer Schule. Manfred Schitter verwies auf eine wissenschaftliche Evaluierung durch die Universität Salzburg, welche die gefühlte bessere Atmosphäre an den am Projekt teilnehmenden Schulen nun auch empirisch einwandfrei bestätigte.

Wien Maria Theresia | Spaziergänge durch Wien Kultur ermöglicht Charity, denn Kiwanis steht bekanntlich nicht nur für Charity, sondern auch für Kultur und Geselligkeit.

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er KC Wien Maria Theresia bringt es mit seinen Stadtspaziergängen zustande, diese Intentionen zu vereinen. So treffen sich auf Einladung der Damen immer wieder Kiwanier aus verschiedenen Klubs, Gäste und Freunde zu diesen interessanten Spaziergängen. Im vergangenen Amtsjahr haben die Damen zur Führung durch die Wiener Donaucity und zur Besichtigung der Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Kirche auf dem Mexikoplatz im zweiten Wiener Gemeindebezirk eingeladen. Die Donaucity, errichtet auf der Platte über der Donau-Ufer-Autobahn, zeigt mit dem Vienna International Center, mit dem Austria Center und mit dem DC-Tower, Österreichs höchstem Gebäude, das moderne Wien direkt am Donauufer. 30

Kiwanis – Distriktnachrichten Österreich

Die Jubiläumskirche von der Donaucity aus gesehen

Die Jubiläumskirche wird zwar vor allem von Touristen, die auf dem Wasserweg nach Wien kommen als sehr dominierend gesehen, aber für den einheimischen Wiener ist die im ehemaligen Überschwemmungsgebiet an der Donau stehende Kirche weit von der Innenstadt entfernt. Zur Zeit der Erbauung, aus Anlass des 50-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef im Jahr 1898, gab es hier in der Umgebung neben Gärten zwei große Kasernen. Tragischerweise wurde das Jahr des goldenen Thronjubiläums des Kaisers vom Tod der Kaiserin Elisabeth

durch ein Attentat überschattet. Man hat daher die geplante Taufkapelle zur „Kaiserin Elisabeth Gedächtniskapelle“ umfunktioniert und damit ein wirkliches Juwel geschaffen. Die Führungen sind höchst interessant und geben den Gästen ein gutes, umfassendes Bild der gezeigten Sehenswürdigkeiten. Nach der Arbeit (des aufmerksam Zuhörens und Mitwanderns) enden die Spaziergänge mit einem Ausklang bei kleinen Erfrischungen in einem nahen Lokal und als Nebeneffekt einer Aufstockung der Charitykasse.


Clubaktivitäten

Schwarzatal | Golfturnier

Die strahlenden Preisträger

Anfang Juli veranstaltete der KC Schwarzatal NeunkirchenWiener Neustadt zum bereits achten Mal sein alljährliches Golfturnier im GC Semmering.

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ei herrlichem Sommerwetter gingen 60 Spieler an den Start, welche mit zum Teil beachtlichen Ergebnissen das vorgabewirksame Turnier beenden konnten. Auch 20 Schnuppergolfer nahmen den Weg auf den in 1000 m Seehöhe gelegenen Golfplatz auf sich, um für

die gute Sache, unter der professionellen Leitung von Golf Pro David Holloway, einem eventuellen neuen Hobby zu frönen. Mit der anschließenden Abendgala erreichte die Veranstaltung ihren Höhepunkt. Neben der bereits traditionellen Prosecco Bar, an der die eine oder andere Spielszene genau analysiert werden konnte, gab es auch wieder ein reichhaltiges Schmankerlbuffet mit Herta´s regionaler Hausmannskost. Bei der anschließenden Siegerehrung unter der Leitung von Clubpräsident Wolfgang Stangl und Lt. Governor Heinz Huber wurden die besten Spieler des Tages prämiert.

Kremstal – Im Sommer aktiv

Mit einer großen Tombolaverlosung sowie einem beeindruckenden Potpourri von Ricardo´s Zauberkünsten klang der Abend für Spieler und Gäste bei gemütlichem Beisammensein aus. Gemäß dem Kiwanismotto kommt der gesamte Erlös hilfsbedürftigen Kindern aus der Region Neunkirchen – Wiener Neustadt zu Gute. Der KC Schwarzatal möchte sich bei dieser Gelegenheit neben den teilnehmenden Spielern und Gästen auch bei den zahlreichen Sponsoren bedanken, ohne deren tatkräftige Unterstützung der große Erfolg dieser Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Kurz notiert.

KC Kremstal ermöglicht Puckinger Kindern Rotkreuzbesuch in Marchtrenk: Auch heuer hatten die Kinder am 20. Juli 2016 die Möglichkeit in der Rotkreuz Station Marchtrenk die Tätigkeiten der größtenteils freiwilligen Helfer zu beobachten. Sehr interessiert wurde der Erklärung des Einsatzfahrzeuges gefolgt und anschließend dieses betrachtet. Zufällig war auch ein Training der Rotkreuz Jugend vorgesehen, wobei eifrig mittrainiert wurde. Das Verbandanlegen hat sehr viel Spaß gemacht. Nach einer kleinen Jause wurden die Kinder mit dem Bus wieder zurückgebracht. Kiwanis Club Kremstal-Pucking und Lions Club Neuhofen Kremstal. Gemeinsame Hilfsaktion für linksseitig Gelähmten.Dem durch einen Schlaganfall in seiner Jugendzeit halbseitig gelähmten Herrn Michael Steiner, der durch Therapie, Sport und unermüdlichen Willen wieder jene Mobilität erreichen konnte, die es ihm ermöglicht, mit der Ausbildung als Verwaltungsassistent beginnen zu können, spendete sowohl der KC Kremstal, als auch der Lionsclub Neuhofen je 1.000,– Euro für ein Spezialfortbewegungsgerät, damit er die Strecke zwischen Wohnort und Lehrstelle unabhängig zurücklegen kann. Die Schecks wurden gemeinsam am 13. 08. 2016 in einer gemütlichen Runde übergeben. 4/2016

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History Picture 1960 Das j채hrliche Glockenl채uten zu den Feiertagen, um Spenden f체r die Heilsarmee aufzubringen, ist eine langj채hrige Tradition bei den Kiwaniern aus Pittsburgh, Pennsylvania (USA).

Pbb. Verlagspostamt 4020 Linz GZ02Z033142M

Retouren an: adeins Werbeagentur Gmbh, 4040 Linz, Schmiedegasse 14

K1news 12 2017 web  
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