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Gefängnisse in Argentinien Jugendliche und Familien in Bolivien Seelsorge-Einsatz mit Ursi und Christian Hohl 4. Sept. – 1. Nov. 2014 Agape international Daniel Graf, Projektkoordinator Siehe auch www.agape.ch/argentinien und https://www.facebook.com/SuedamerikaSeelsorgeeinsatz


Argentinien Bolivien Seelsorge-Einsatz U.& C. Hohl

Erfahrungen im Gefängnis Bereits konnten wir zwei Seelsorgeeinsätze in den Gefängnissen in Argentinien durchführen. Der zweite Einsatz hat gezeigt, dass durch den ersten Besuch, bei Vielen Veränderung stattgefunden hat. Z.B. sagte eine Frau im Gefängnis der psychisch Kranken ganz begeistert zu Ursi Hohl: „Ich erinnere mich genau an letztes Jahr. Du hast uns gesagt, dass wir das Produkt unserer Wurzeln sind.“ Offenbar ist es für Gott kein Problem, mit schwerst psychisch kranken Frauen den Weg der Vergebung zu gehen. Dennoch gibt es in den Gefängnissen noch viele Frauen, die die schwerwiegenden, negativen Erlebnisse mit Männern, auch lieblosen Vätern, nicht verarbeitet haben. Entsprechend haben sie selber Untaten verübt. Ganze Familien leiden darunter.

Viele Frauen im Gefängnis wurden missbraucht und waren Opfer von Gewalt. Seite

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Seelsorge bei grossen Verletzungen – wie geht das? Ursi Hohl arbeitet schon seit Jahren in der Schweiz mit einem biblischen Vier-Schritte-Modell (erkennen – vergeben – Gebet um Heilung – wiederherstellen). Besonders viel Wert legt sie auf das Gespräch beim ersten Schritt, dem Erkennen. Das geschehene Unrecht wird beim Namen genannt und all die erlebten Gefühle dürfen an den Tag kommen. Ursi Hohl sagt: „Wenn ich dann diese Frauen erlebe, wie sie vielleicht ein erstes Mal ihre Wut von der Seele schreien dürfen, ihre tiefen Wunden einen Namen bekommen, dann ist der Weg offen für Vergebung und Befreiung.”

Das geschehene Unrecht beim Namen nennen macht den Weg frei zur Vergebung. Seite

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Warum diesmal auch ein Einsatz in Bolivien? Agape international hat in Santa Cruz, Bolivien, ein Bildungs- und ein Dorfentwicklungsprojekt. In Bolivien ist das Thema Gewalt, insbesondere Gewalt in den Familien und an Frauen ein grosses Problem. Sogar das Schweizerische Departement für Entwicklungszusammenarbeit (DEZA) ermöglicht in Bolivien Präventionsprojekte. In den durch uns betreuten Jugendgruppen und deren Familienangehörigen, aber auch in den Schulen an denen wir arbeiten, besteht Handlungsbedarf. Da können wir helfen die Vergangenheit zu bewältigen und Vergebung in die Familien bringen.

Gewalt in der Familie – wir möchten Vergebung bringen. Seite

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Wie wir konkret helfen • Seelsorgerliche Aufarbeitung in der Gruppe, z.B in den Gefängnissen. • Seelsorgerliche Einzelgespräche, z.B. mit Schüler die Opfer von Gewalt wurden. • Wertschätzung weitergeben mit Geschenken, z.B. Schmuck in den Frauengefängnissen, Spielsachen und Kleider für die Kinder, die mit der Mutter im Gefängnis sind. • Einsätze zusammen mit der lokalen Kirche unter Obdachlosen und den Angehörigen der Gefängnisinsassen. • Wo möglich Multiplikation durch Vermittlung und Weitergabe unserer Vorgehens in der Seelsorge, z.B. an Leiter in Bolivien. Wir helfen auch praktisch. Hier z.B. verteilen wir Zahnbürsten in einem Gefängnis.

• Praktische Hilfe, z.B. durch Kauf von dringend benötigten Einrichtungsgegenständen für die Küche des Resozialisierungsbauernhofes «Granja Agape». Seite

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Wie können Sie helfen? Gebet Erst das Gebet und die Bereitschaft, auf Gott zu hören, hat uns bis hierher gebracht. Wir brauchen Ihr Gebet, dass Gott die Türen weiter offenhält, Herzen öffnet und wir nach seinem Willen dienen können.

Spenden Um diesen Einsatz durchzuführen sind wir auf Spenden angewiesen. Nur mit genügend Finanzen kann der nächste Einsatz Wirklichkeit werden. Spendenkonto: Postkonto 80-151-4, Zürcher Kantonalbank, 8010 Zürich, Konto CH56 0070 0110 0010 2246 8, Campus für Christus, Josefstrasse 206, 8005 Zürich, Spendenzweck: Agape international, Südam. Seelsorgeeinsätze 2000/3/990012

Für was benötigen wir die Spenden? Für Flüge, Unterkunft und Verpflegung, Transport vor Ort und Übersetzer. Hohls machen diesen Dienst ehrenamtlich. Übersteigen die Spenden die Kosten, wird der restliche Betrag für dringend benötigte Anschaffungen auf dem Resozialisierungsbauernhof resp. in den Gefängnissen verwendet.

Ihr Beitrag verändert Leben. Danke! Seite

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Anhang • Das Leitbild von Agape international

Agape international Postfach 8037 ZĂźrich Tel. 044 857 13 20 Zentrale Tel. 044 857 13 28 Daniel Graf, dgraf@agape.ch www.agape.ch/argentinien Seite

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Agape international, Leitbild 1/2 Unser Selbstverständnis - wer wir sind Agape international ist eine christliche Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in der Schweiz. Agape international beschäftigt derzeit rund 60 voll- und teilzeitliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Schweiz und im Ausland und unterstützt rund 700 lokale Mitarbeiter im Ausland. Leiter ist Kurt Burgherr. Er wird unterstützt von einem Leitungsteam mit Dr. Martin Stoessel und Stefan Burckhardt. Agape international wurde 1980 gegründet und ist Teil von Campus für Christus Schweiz, einer konfessionell unabhängigen Missions- und Schulungsbewegung mit rund zwanzig in Erwachsenen-bildung, Diakonie und Mission tätigen Dienstzweigen. Agape international koordiniert die Ausland-tätigkeit von Campus für Christus. Die Organisation wird durch Spenden von Privaten, Kirchen, Stiftungen und Firmen finanziert.

Unser Auftrag – was wir tun Agape international sieht seinen Auftrag im Community Development sowie in der Unterstützung von lokalen Kirchen. Wir arbeiten zusammen mit einheimischen Partnern. Es geht in unseren Einsatz-gebieten darum, situationsspezifisch und ganzheitlich auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort einzugehen und entsprechendes Know-how und Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten.

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Agape international, Leitbild 2/2 Unsere Vision – wovon wir träumen Das griechische Wort Agape ist der urchristliche Begriff für Gottes Liebe zu den Menschen. Agape international sieht seine Aufgabe darin, Wege zu finden, wie diese bedingungslose Liebe Gottes für die Völker unserer Erde konkret und spürbar werden kann. In Form von Manpower, Know-how und Ressourcen fliessen Segensströme aus der Schweiz in die ganze Welt, um überall Gottes Agape-Liebe erfahrbar zu machen.

Unser Motto - was uns motiviert Wir bewegen Herzen. Die Liebe ist das Einzige, das wächst, indem wir es verschwenden. Gottes Liebe gilt nicht allein uns. Darum gehen wir zu den Menschen und Völkern, um mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln etwas von dieser Liebe weiterzugeben. Wenn wir dann erfahren, wie beständige Partnerschaften über die Grenzen von Völkern, Rassen und Kontinenten hinweg entstehen, spüren wir, was es bedeutet, Herzen zu bewegen.

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Präsentation Seelsorgeeinsatz in Bolivien und Argentinien