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Tansania Das Magazin über Kilimanjaro, Safari & Sansibar

Der Traum von

Afri20kla 7

Serengeti Tier-Wanderung Einblicke in ein stetig wiederkehrendes Schauspiel

Kilimanjaro MountainbikeAbenteuer Interview mit einem Insider

Kangas Kleider, die Bände sprechen Liebeserklärungen auf dem Körper

Sansibar Die Gewürzinsel Restaurant-Tipps in Sansibars Altstadt


WENN WENN TANSANIA, WENNTANSANIA, TANSANIA, DANNCHAMÄLEON. CHAMÄLEON. DANN DANN CHAMÄLEON. Tausend Tausend malmal umsonst umsonst geträumt? geträumt? Vom Vom Weltnaturerbe Weltnaturerbe Serengeti Serengeti mitmit seinen seinen 1,61,6 Millionen Millionen Tausend mal umsonst geträumt? Vom Weltnaturerbe Serengeti mit seinen 1,6 Millionen Wildtieren, Wildtieren, die die in massigen in massigen Herden Herden das das Savannengras Savannengras platt platt treten. treten. Vom Vom Ngorongoro-Krater, Ngorongoro-Krater, Tausend mal umsonst geträumt? Vom Weltnaturerbe Serengeti mit seinen 1,6 Millionen Wildtieren, die in massigen Herden das Savannengras platt treten. Vom Ngorongoro-Krater, der der nach nach der der Explosion Explosion des des Vulkanberges Vulkanberges zum zum Gefängnis Gefängnis mit mit der der höchsten höchsten Raubtierdichte Raubtierdichte Wildtieren, die in massigen Herden das Savannengras platt treten. Vom Ngorongoro-Krater, der nach der Explosion des Vulkanberges zum Gefängnis mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas wurde. wurde. VonVon den den Massai, Massai, diedie immer immer noch grüßend grüßend von Ort Ort zu zu OrtOrt ziehen. ziehen. derAfrikas nach der Explosion des Vulkanberges zumnoch Gefängnis mitvon der höchsten Raubtierdichte Afrikas wurde. Von den Massai, die immer noch grüßend von Ort zu Ort ziehen. Vom Vom Kilimanjaro, Kilimanjaro, wenn wenn Sie Sie ganz ganz oben oben stehen stehen und und weinen weinen vor vor Glück. Glück. Vom Vom Finale Finale unter unter Afrikas wurde. Von den Massai, die immer noch grüßend von Ort zu Ort ziehen. Vom Kilimanjaro, wenn Sie ganz oben stehen und weinen vor Glück. Vom Finale unter flüsternden flüsternden Palmen, Palmen, wo wo nichts nichts passiert, passiert, außer außer dass dass mal mal eine eine Kokosnuss Kokosnuss runterfällt. runterfällt. Vom Kilimanjaro, wenn Sie ganz oben stehen und weinen vor Glück. Vom Finale unter flüsternden Palmen, wo nichts passiert, außer dass mal eine Kokosnuss runterfällt. flüsternden Palmen, wo nichts passiert, außer dass mal eine Kokosnuss runterfällt. Möchten Möchten SieSie weiterträumen weiterträumen oder oder diedie Wunderwelten Wunderwelten Tansanias Tansanias mitmit Gänsehaut Gänsehaut erleben? erleben? Möchten Sie weiterträumen oder die Wunderwelten Tansanias mit Gänsehaut erleben? Hautnah Hautnah im im kleinen kleinen Kreis Kreis von von höchstens höchstens zwölf, zwölf, vielleicht vielleicht auch auch nur nur mit mit sechs sechs Leuten. Leuten. MitMit Möchten Sie weiterträumen oder die Wunderwelten Tansanias mit Gänsehaut erleben? Hautnah im kleinen Kreis von höchstens zwölf, vielleicht auch nur mit sechs Leuten. Mit einem einem einheimischen einheimischen Reiseleiter, Reiseleiter, der der Ihnen Ihnen in Deutsch in Deutsch aus aus der der Seele Seele seiner seiner Heimat Heimat erzählen erzählen Hautnah im kleinen Kreis von höchstens zwölf, vielleicht auch nur mit sechs Leuten. Mit einem einheimischen Reiseleiter, der Ihnen in Deutsch aus der Seele seiner Heimat erzählen kann. kann. Und Und verwöhnt verwöhnt in so in so einzigartigen einzigartigen Lodges, Lodges, dass dass Sie Sie das das Gefühl Gefühl haben, haben, Sie Sie träumen. träumen. einem einheimischen Reiseleiter, der Ihnen in Deutsch aus der Seele seiner Heimat erzählen kann. Und verwöhnt in so einzigartigen Lodges, dass Sie das Gefühl haben, Sie träumen. kann. Und verwöhnt in so einzigartigen Lodges, dass Sie das Gefühl haben, Sie träumen. Und Und jetzt? jetzt? Kommen Kommen SieSie doch doch einfach einfach mit. mit. Und jetzt? Kommen Sie doch einfach mit. Und jetzt? Kommen Sie doch einfach mit.

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Tansania

Karibu sana! Herzlich willkommen in Tansania, einem Kaleidoskop an faszinierenden Landschaften. Endlose Savannen, eisige Berggipfel, tiefblaue Kraterseen, brodelnde Vulkane, uralte Regenwälder, salzverkrustete Sodaseen, nebelfeuchter Bergwald, lebendige Korallenriffe, duftende Gewürzgärten und kilometerlange Sandstrände fügen sich zu einem Land zusammen, das Tier und Mensch zur einzigartigen Heimat geworden ist.

Frau Devota Mdachi Managing Director, Tanzania Tourist Board

Strahlende Gesichter werden Ihnen begegnen. Frauen, die in Sonntagstracht singend von der Kirche kommen. Kleinbauern, die Sie stolz durch ihre kleine Kaffeefarm führen. Männer, die bei einer duftenden Tasse Gewürztee im Schatten eines Feigenbaumes zusammensitzen. Auf Sansibar verschmilzt Afrika mit dem Orient. Das Flair von 1001 Nacht ist an jeder Ecke der Insel zu spüren. Die Patina der vom Reichtum vergangener Zeiten geprägten Häuser macht die Altstadt nur noch reizvoller. Jenseits der Stadtgrenzen locken der Duft exotischer Gewürze und das türkisblaue Wasser, das die langen Sandstrände der Trauminsel umspült. Ob Sie hier lieber die Seele baumeln lassen oder die Unterwasserwelt erkunden – Sansibar würzt Ihre Reise mit einem Hauch von Exotik.

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lefanten reiben sich an mächtigen Affenbrotbäumen, Krokodile liegen mit aufgesperrtem Maul am Flussufer, Schimpansen schwingen von Baum zu Baum und ein Leopard döst in der Astgabel einer Akazie. Nur wenige Kilometer entfernt sammelt sich vielleicht gerade eine Zebraherde am Ufer des Maraflusses und prescht wie auf ein geheimes Zeichen in einem gewaltigen Getose und Getrampel hinein in die gefährlichen Fluten. Er beginnt erneut, der jährlich wiederkehrende Kreislauf Hunderttausender Gnus und Zebras in der endlosen Weite der Serengeti – die letzte Tiermigration der Erde.

Serengeti, Kilimanjaro und Sansibar – die berühmten Namen stehen für all die Schätze, die Tansania für Sie bereithält – einzigartige Safaris, anspruchsvolle Trekkingerlebnisse und ein tropisches Paradies. Doch sehen Sie selbst – ein großartiges Land heißt Sie willkommen! Tansania – die Seele Afrikas.

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www.tanzaniatourism.com


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28 6

Höhepunkte des Landes

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Tansania Karte

10

Die berühmten „Big Five“

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Ruaha-Nationalpark

14

Geheimtipps des Landes

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Interview mit dem Piloten Horst Bachmann

16

Selous Game Reserve

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Fly-In Safari

18

Tansanias Kaffee

37

Northern Circuit

20

Kikuletwa Hot Springs

38

Trekking-Woche im Ngorongoro-Kraterhochland

22

Udzungwa-Mountains-Nationalpark

40

Mount Meru

24

Warum steht der Baobab auf dem Kopf?

42

Kilimanjaro-Umrundung (Mountainbike)

26

Fly-in-Safari Selous und Ruaha

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Die Massai und die moderne Welt

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Serengeti

46

MV Liemba und der Tanganjikasee

32

Eine Farm, die zur Legende wurde

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Gombe- und Mahale-Nationalpark

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Inhalt

Jambo!

and welcome in Tanzania ...

76

43

5

50

Aus Tansanias Küche

54

Tansanias Biere

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Mode – Farbenfrohes für jeden Tag

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Dar es Salaam – Nachtleben

62

Die Sprache Swahili

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Den Gewürzen auf der Spur

66

Sansibar aktiv erleben

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Restaurant-Tipps in Stone Town

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Taarab und Bongo Flava

74

Festivals auf Sansibar

76

Jedem seinen Traumstrand

78

Wind, Wellen, Wassersport

80

Reiseinformationen zu Tansania


Tansania

Safari, Trekking & Strand Höhepunkte des Landes must have seen ... Kilimanjaro

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Was aus der Ferne aussieht wie ein gigantischer Monolith, entpuppt sich aus der Nähe als ein ganzes Bergmassiv. Mythen und Legenden ranken sich um die drei Hauptgipfel des Kilimanjaro. Vor allem ehrgeizige Wanderer aber lockt Afrikas höchster Berg, da sein Gipfel (Uhuru Peak, 5895 m) ohne Kletterausrüstung erreichbar ist. Bringen Sie Ihren Körper auf Touren, denn hier, an einem der „Seven Summits“, zählen vor allem Ausdauer, Willenskraft, Trittsicherheit und langer Atem. Der Lohn für Ihre Mühen? Ein Aufstieg durch alle Vegetationsstufen vom Dschungel bis zum ewigen Eis. Und die Gewissheit, durch eigene Kraft bis zum höchsten Punkt eines ganzen Kontinents gelangt zu sein.

Serengeti DAS ist Afrika! Dieser Gedanke dürfte so gut wie jedem Besucher durch den Kopf gehen, dessen Blick über die Savanne der Serengeti streift. Einsame Schirmakazien, endloser Himmel und die glutrote Sonne über der weiten Ebene. Was für eine Kulisse, um dösende Löwen, wachsame Giraffen und grasende Antilopen zu beobachten! Und jedes Jahr zur selben Zeit machen sich fast zwei Millionen Weidetiere auf die große Wanderung zu frischen Weidegründen – gefolgt von hungrigen Raubtieren. Wo Sie die Tiermigration wohl auf Ihrer Safari antreffen? Egal, ob Sie in der Fünf-Sterne-Lodge oder im rustikalen Zeltcamp übernachten – abends sagen Sie den Millionen Sternen Gute Nacht, die funkelnd Ihren Schlaf bewachen.

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Tansania

Sansibar Jahrhundertealte Paläste und orientalische Gassen erwecken Träume von 1001 Nacht, Gewürzgärten entzücken mit den süßlichen Düften von Nelke, Vanille und Zimt. Im warmen Abendlicht Afrikas umspült azurblaues Wasser Ihre Füße, während die Holzboote der Fischer langsam in Richtung Heimathafen steuern, um den Fang des Tages auf den Markt zu bringen. Schweben Sie lautlos und mit nimmermüden Augen beim Tauchen über die zerbrechlichen Kostbarkeiten des Meeres hinweg – nur ein Hauch von Atemluft scheint Sie von den Korallen und schillernden Lebewesen der faszinierenden Unterwasserwelt zu trennen.

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Massai Nicht zuletzt das Buch „Die weiße Massai“ hat ihn weltberühmt gemacht – den eigenwilligen Stamm, der die Savanne im Norden Tansanias bewohnt. Stolze Herrscher über ihre Rinder, zähe Krieger für ihre Heimaterde. Ihre Kultur könnte der unseren kaum fremder sein – vielleicht macht aber gerade das den Reiz aus, den die jungen Männer in den flatternden, leuchtend roten Gewändern auf uns ausüben. Erleben Sie einen Massaimarkt und besuchen Sie ein Massaidorf – kaum zu glauben, nach welchen Riten Leben hier stattfindet, aber auch, welches Wissen über Generationen hinweg bewahrt wird. Und dabei sind die Massai nur einer der 120 Stämme Tansanias ...

Ngorongoro-Krater „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder“ – überzeugen Sie sich selbst von Bernhard Grzimeks Worten. Nicht nur die gigantische Caldera des ehemaligen Ngorongoro-Vulkans lässt Tag für Tag die Münder seiner Besucher offen stehen. Am Boden des Kraters wartet eine Pirschfahrt voller Höhepunkte auf Sie, denn wie in einer Arche sind hier auf überschaubarem Raum Zigtausende Wildtiere versammelt – wo könnte man sicherer sein, die „Big Five“ anzutreffen! Sogar Nashörner haben im 259 Quadratkilometer großen Areal aus Steppe, Seen und Buschland eine sichere Heimat.

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Selous Game Reserve

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Wie eine Lebensader zieht er sich durch den Selous, der mächtige Rufiji-Fluss. Palmen säumen seine Ufer, sein Wasser hält die reiche Fauna des größten Wildreservats Tansanias am Leben. Doch der Selous hat noch viel mehr zu bieten. Baumbestandene Savanne, dichtes Buschwerk und zum Süden hin endlose Miombowälder, die den verschiedensten Wildtieren eine Heimat bieten. Doch der Selous ist in Gefahr. Wilderer machen sich seine riesigen, touristisch nicht genutzten Flächen zunutze. Seit 2014 auf der roten Liste des gefährdeten Welterbes, ist er unumstritten die Nummer 1 auf der Liste der Naturschützer.


Karte

Tansania im Überblick & Tipps für Unterkünfte Viele von Tansanias Camps & Lodges, vor allem in den Nationalparks, sind ebenso hochklassig wie gefragt. Daher legen wir Ihnen ans Herz, Ihren Veranstalter oder Ihre Logis im

Zusammenhang mit Ihrer TansaniaReise möglichst frühzeitig darüber zu informieren, wie Sie gern untergebracht sein möchten. Ähnliches gilt für Aktivitäten, die Sie am besten im

Voraus anfragen sollten. Und noch ein Tipp: Wenn Sie sich für mehrere Unterkünfte entscheiden, die zum gleichen Anbieter gehören, können Sie von Kombi-Angeboten profitieren.

„Hallo!“ auf Suaheli

Habari!

Uganda Victoria-See Bukoba

Musoma

Kenia

Ruanda Rubondo NP

Olpopongi

Natron-See

Mwanza

G

B

Serengeti NP

Arusha NP

Ol Doinyo Lengai (2960 m) E

Burundi

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Ngorongoro

Kilimanjaro (5895 m) A Mt. Meru (4566 m) 1-3 Kilimanjaro NP Arusha

Eyasi-See Lake Manyara NP Manyara-See Shinyanga

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Tabora

Kigoma

Singida

Tanga Pemba

Ugalla River

Tanganyika-See I

Tarangire NP

Nzega

Gombe Stream NP

Moshi

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Rungwa

Katavi NP

Rukwa-See

Iringa

Sumbawanga

Mtera-See

Morogoro

Mikumi NP H

Udzungwa Mts. NP

Mafia

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Selous Game Reserve

Mbeya

Sambia

Sansibar

Dar es Salaam

Ruaha NP

Uwanda DR Kongo

4-8

Sulungai-See

Mpanda

Indischer Ozean

Saadani NP

Dodoma

Mahale Mountain NP

Kilwa

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Hauptstadt

Lindi

Ort

Mtwara

Malawi-See

Straße Fluss/See

Unterkünfte (S. 9)

Berg

Höhepunkte (S. 6-7)

Nationalpark

Geheimtipps (S. 14)

Songea

Malawi

Masasi

Flughafen

8 Mosambik


African View Lodge Lodge, Usa River/Arusha

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Die neue Lodge liegt vor den Toren des Arusha Nationalparks. Rezeption, Restaurant und Bungalows sind im traditionellen Mount-Meru-Stil mit Bananenblattdecken verkleidet. Die Aussichten auf den Mount Meru sind atemberaubend. Jedem Zimmer wurde ein tansanisches Thema zugeordnet. Besonders hübsch ist das „Treehouse“, ein voll eingerichtetes gemütliches Hauszelt, das in einer kleinen Baumgruppe versteckt liegt und ebenfalls einen Blick auf den Meru bietet. www.african-view.com

Bahari View Lodge Lodge, Jambani/Sansibar

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Rivertrees Country Inn Lodge, Arusha

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Hatari Lodge

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Lodge, Arusha

Das Rivertrees Country Inn verfügt über eine erstklassige Lage im Norden Tansanias vor den Toren von Arusha. Mit einem atemberaubenden Blick auf den Kilimanjaro ist es ein perfekter Ausgangspunkt für die Erkundung der Nationalparks. Rivertrees hat eine spannende Vergangenheit und ist aus einer alten Kaffeeplantage, malerisch am Fluss gelegen, hervorgegangen. Auf der romantischen Anlage befinden sich verschiedene Cottages, am Fluss oder im Garten gelegen, ein Restaurant, ein Schwimmbad sowie eine Massage-Hütte. www.rivertrees.com

Vor 55 Jahren wurde der Abenteuerfilm HATARI! mit John Wayne und Hardy Krüger uraufgeführt. In diesem Jahr dient die Hatari Lodge als Filmkulisse für die legendäre Traumschiff Serie. Die Hatari Lodge liegt am Nordrand des Arusha Nationalparks – ein fast vergessenes Juwel im Herzen Ostafrikas. Knapp 300 m² groß, vereint er die gesamte Vielfalt der tansanischen Nationalparks. Umgeben von einer tierreichen Sumpf- und Akazienlandschaft wird sie täglich von großen und kleinen Wildtieren besucht, welche sich allesamt von der Lodge aus beobachten lassen. www.hatarilodge.de

Jambiani Villas

Blue Oyster Hotel

Hotel, Jambani/Sansibar

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Hotel, Jambani/Sansibar

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Im Schatten von Kokospalmen liegen die gemütlichen Bungalows der Bahari View Lodge. „Bahari” bedeutet „Meer“ in Kisuaheli und das breitet sich mit herrlichen Sandstränden direkt vor der Haustür aus. Der vorgelagerte Korallensaum schützt vor der Brandung des Indischen Ozeans und bietet optimale Schnorchel- oder Tauchoptionen. In der weitläufigen tropischen Gartenanlage befinden sich das Restaurant und die Strandbar – der perfekte Ort für einen Sundowner mit fantastischem Blick auf das türkisfarbene Meer. www.bahari-view-lodge.com

Die Jambiani Villas befinden sich an der Südostküste Sansibars in Jambiani, einem der schönsten Orte der Insel. Die Südostküste Sansibars ist ein besonderes touristisches Ziel, denn hier wurde die Tradition bewahrt. Die Gäste schätzen die Gelassenheit, Entspannung und Ruhe, die ihnen hier in traumhafter Kulisse geboten werden. Besuchen Sie unsere sechs großzügigen Villen, verbringen Sie einen entspannten Aufenthalt und genießen Sie die Schönheit und Vielfalt der Insel.

Das Blue Oyster Hotel liegt direkt am traumhaft weißen Strand Sansibars. Wir befinden uns in Jambiani, ein traditionelles Fischerdorf an der Süd-Ost-Küste und legen viel Wert darauf, mit der einheimischen Gemeinde zusammenzuarbeiten und sind zertifiziert für nachhaltigen Tourismus. Bei uns können Sie am Strand unter Palmen entspannen, eine Massage genießen oder ein kleines Abenteuer mit Captain Zapy erleben.

www.jambiani-villas.de

www.blueoysterhotel.de

Shooting Star Lodge

Beach & Safari Holiday

Lodge, Kiwengwa/Sansibar

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Die Lodge liegt am nördlichen Ende von KiwengwaBeach an der Ostküste von Sansibar. Die kleine, familiär geführte Boutique Lodge liegt, eingebettet in viel natürliches Grün, auf den Klippen über dem Strand mit einer spektakulären Aussicht über den Indischen Ozean. Die Lodge verfügt über 14 geräumige Zimmer, größtenteils mit Meerblick, und zwei wunderschönen und großzügigen Villa-Suiten mit Privat Pool und Roof-Top Terrasse. Shooting Star Lodge ist der ideale Ort um sich verwöhnen zu lassen, auszuspannen und Ruhe zu genießen. www.shootingstarlodge.com

Hotel, Sansibar

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Der Name “Beach & Safari Holiday” sagt alles, denn mit dem Paradise Beach Resort, dem Reef & Beach Resort und dem Shaba Boutique hotel auf Sansibar sowie den Safari Camps im Selous-, Ruaha-und Serengeti Nationalpark bieten wir spezielles luxuriöses Camping am Fuße des Ngorongoro-Kraters an. Wir bieten komplette Urlaubspakete an, sind dabei Reiseveranstalter und organisieren auch Shuttleservices zum Flughafen und organisieren die Zeit dazwischen.

www.paradise-wilderness.com

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The Highlands Camp, Ngorongoro

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The Highlands definiert das Ngorongoro Erlebnis neu. Hoch gelegen auf den Hängen des Olmoti Vulkans mit einem endlosen Blick über die Hochebenen bis in die Serengeti. Ihre Basis ist ein gemütliches und modernes Camp, bei dem das Design an die traditionellen Maasai Bomas erinnert. Die acht luxuriösen Zimmer verfügen über extra große Betten mit einem Blick über die Ngorongoro-Hochebenen. Im Preis inbegriffen sind eine Wanderung zum Olmoti-Krater, zum Krater des Empakaai und der Besuch eines Massai-Dorfes. www.asiliaafrica.de


Die berühmten "Big Five" ... in Tansania zu Hause

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er würde sie nicht gerne an seiner Hand abzählen, die “Großen Fünf”! Doch was macht die fünf Tiere so “groß”?

Der Begriff “Big 5” stammt aus der Zeit der Großwildjäger und meint die fünf Tiere, die am schwierigsten zu erlegen waren. Es handelt sich um Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Mit der Größe an sich hat der Titel also wenig zu tun.

Elefant Männliche Elefanten werden bis zu sieben Tonnen schwer. Um dieses Gewicht zu erhalten, fressen die Tiere täglich um die 250 Kilo Gräser, Wurzeln und Früchte. Dazu kommen ca. 150 Liter Wasser. Um diese enormen Mengen zu vertilgen, sind die Elefanten jeden Tag 16 bis 20 Stunden mit Fressen beschäftigt. Sowohl Männchen als auch Weibchen

tragen Stoßzähne, die bis zu drei Meter lang werden können. Die Stoßzähne der Elefantenkühe werden bei Weitem nicht so groß. Der Afrikanische Elefant hat im Vergleich zum Indischen Elefanten deutlich größere Ohren und eine höher gewölbte Stirn. Über die gut durchbluteten Ohren geben die Riesen der Savanne überschüssige Körperwärme ab.

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Tansania

Fernandes Tours & Safaris is family owned business that has gained an enviable reputation for quality services since its launch in 1990. We work on the principal of Eco-tourism as we encourage our visitors to respect the Zanzibari culture and environment. We organize tours on Zanzibar

Nashorn Bis zu 10 000 Euro ist jedes Kilo seines Horns wert. Kein Wunder, dass das Tier unter Wilderern so begehrt ist wie kein anderes. Dabei besteht das Horn

& Pemba with multi lingual weder aus Gold noch aus Elfenbein, sondern vor allem aus Keratin. In Asien ist es als Medikament gegen Fieber und Schmerzen, aber auch als Aphrodisiakum bekannt. Diese Tatsache kostete im Laufe der letzten hundert Jahre 93 Prozent der afrikanischen Nashörner ihr Leben.

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Weiß, schwarz oder doch grau? Eigentlich sind alle Nashörner grau und doch unterscheidet man im englischen Sprachraum schwarze und weiße Rhinos. Ob ein Nashorn „black/schwarz“ oder „white/weiß” ist, hat aber mit seiner Farbe nichts zu tun. Die Namen gehen auf die Form des Mauls zurück. „White” steht für „wide/weit” und damit für das Breitmaulnashorn. “Black” ist dagegen einfach die “andere” Art, also das Spitzmaulnashorn.

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Fernandes Tours & Safaris Tel: +255 24 223 0666 11

E-Mail: fts@zanlink.com www.fernandestoursznz.com


Tansania

Büffel

Leopard

Der Kaffernbüffel ist in ganz Afrika verbreitet und beeindruckt mit seinem mächtigen Horn, das in der Mitte der Stirn zusammengewachsen ist. Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen Hörner, aber die männlichen Tiere können doppelt so viel auf die Waage bringen. Sein ausgeprägtes Horn wurde dem Büffel im letzten Jahrhundert zum Verhängnis. Nachdem sich die Büffelpopulation nach der verheerenden Rinderpest um 1890 bis 1970 wieder versechsfacht hatte, sanken die Tierbestände durch Wilderei fast wieder auf das historische Tief der Jahrhundertwende.

Leoparden sind die klassischen Einzelgänger. Männchen und Weibchen haben unterschiedlich große Territorien und kommen nur zur Paarung zusammen. In den acht bis neun fruchtbaren Tagen paaren sich die Großkatzen häufig und jagen auch zusammen. Sie sind Meister der Tarnung! Obwohl sie so weit verbreitet sind, dass sie nicht als gefährdet gelten, bekommt man sie nur selten zu Gesicht. Meist entdeckt man sie auf einem ausladenden Ast, auf den sie sich mit ihrer Beute zurückgezogen haben, um sich vor Dieben zu schützen.

Löwe Umringt von Weibchen, die die Jungen versorgen und einem die erjagte Beute zu Füßen legen – was für ein Leben so ein Löwen-Männchen doch hat! Allerdings weit gefehlt! Während Löwinnen bis zu 20 Jahre alt werden und ihr Rudel nie verlassen, sterben Männchen meist schon im Alter von 7 bis 12 Jahren. Früh (2 Jahre) werden sie aus dem Rudel vertrieben, müssen sich selbst versorgen und sich einen neuen Platz in einem anderen Rudel blutig erkämpfen. Ohne Familienanschluss verhungern Männchen nicht selten, denn im Rudel jagen Löwen am erfolgreichsten. Hat ein Männchen ein Rudel erobert, tötet der neue Machthaber oft die Jungen des eigenen Geschlechts, um seine eigenen Gene weitergeben zu können. Schon wieder schlechte Karten für die Männchen! Dafür sind die Löwenmänner wie so oft schöner als ihre weiblichen Artgenossen. Dabei sieht eine wallende Löwenmähne nicht nur schön aus, sondern erlaubt auch Rückschlüsse auf Hormonhaushalt und Ernährungsstatus des Tieres. Je dunkler und länger die Mähne, umso gesünder ist das Männchen. Und umso anziehender für Weibchen, wie Studien beweisen.

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Afrikas vergessener Garten Eden Der Ruaha-Nationalpark

Kilimanjaro

Ruaha NP

Sansibar Dar es Salaam

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er Ruaha-Nationalpark liegt inmitten eines 150 000 km² großen Wildnis-Ökosystems und ist mit einer Größe von 20 000 km² der zweitgrößte Nationalpark in ganz Afrika. Mit seinen weitläufigen, von Palmen gesäumten Ebenen wurde der Ruaha-Nationalpark von SafariLiebhabern lange Zeit vergessen. Einst rühmte er sich einer Population von mehr als 10 000 Elefanten. Die immense Zunahme der Wilderei gefährdete nicht nur die einzigartige Artenvielfalt der Region, sondern auch die Existenz der Bewohner. Der Tourismus bietet ihnen seit vielen Jahren eine Alternative und Möglichkeit, den Lebensunterhalt zu sichern. Der Nationalpark ist auch einer der wichtigsten Gebiete der Welt für große Fleischfresser, was rund 10 Prozent aller in Afrika lebenden Löwen ausmacht. Gleichermaßen ist er die Heimat weltweit bedeutender Populationen von African Wild Dogs (Hyänenhunde), Geparden, Leoparden und Tüpfelhyänen. Bei all diesen Arten sind dramatische Rückgänge zu verzeichnen: Löwen sind aus bis zu 80 Prozent ihrer Gebiete verschwunden, die Population der Geparden sogar von über 90 Prozent.

Elefanten werden aber trotzdem regelmäßig im Park gesichtet und dank harter Gesetze und Strafen gegen den Elfenbeinhandel sowie zunehmender Touristenzahlen im Ruaha-Nationalpark, sind wir froher Hoffnung, die Populationsgröße vergangener Zeiten wieder erreichen zu können.

Ebenen fügen sich spielerisch in die von Sandflüssen durchzogene Landschaft ein, die von entfernten, violetten Hügeln gesäumt wird. Die Zeit von Ruahas Nationalpark als ein einzigartiges Safari-Ziel ist gekommen. Das Wachstum von Asilia in Ruaha in Form der Eröffnung des zweiten Camps – dem Jabali Ridge – im

September 2017 unterstreicht das unglaubliche Potenzial des Parks. “Wir glauben, dass der Tourismus eine große Verantwortung im Schutz der Wildnis in Afrika hat. Wir beschreiten einen Weg des sanften Tourismus und tätigen unsere Investitionen so, dass Menschen und die Wildnis-Gebiete gleichermaßen davon profitieren“, sagt Jeroen Harderwijk, Mitbegründer & Geschäftsführer von Asilia. Anreise Es gibt tägliche Flüge zwischen Arusha und Dar es Salaam, die ungefähr 1 Stunde und 15 Minuten dauern. Sie können den Ruaha-Nationalpark sehr gut mit dem Northern Tanzania Circuit kombinieren oder alternativ eine Tansania Southern Circuit Safari unternehmen, z.B. mit dem Wildreservat Selous. Buchung Sowohl Asilia’s Kwihala Camp als auch Jabali Ridge im Ruaha Nationalpark können Sie in Ihrem Reisebüro oder bei Ihrem Afrikaveranstalter buchen.

www.asiliaafrica.com

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Tansania

Jenseits der Touristenpfade Geheimtipps des Landes off the beaten track ... Lake Natron

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Mafia Island

Kaffeehochland

Auch hier, an der tansanischen Küste, gibt es eine jährlich wiederkehrende Migration. Allerdings geht sie ganz ohne trampelnde Hufe vonstatten. Hier, im türkisblauen Ozean, zieht im europäischen Winter eine ganz leise Tierwanderung durch das Korallenriff, nämlich die der gigantischen Walhaie. Von diesem unvergesslichen Tauch- und Schnorchelerlebnis träumt man am besten am einsamen Sandstrand von Mafia, Sansibars geheimer Schwesterinsel.

Am Fuße der Mbeya-Kette im Südwesten Tansanias, wo warme Sommertage, mineralreiche Böden und jahreszeitliche Regenfälle perfekt zusammenspielen, gedeiht sie am besten – die Arabica-Bohne.

Schimpansen in Gombe und Mahale

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Diese Region in Tansanias äußerstem Norden erzählt ein spannendes Stück Erdgeschichte. Hier stürzten Vulkane in sich zusammen und durch die Vulkanasche der brodelnden Lava bildeten sich sodahaltige Seen – zum Beispiel der Lake Natron. Ein nahezu perfekt geformter Vulkan – der erst 2007 ausgebrochene Ol Doinyo Lengai – thront imposant über der kargen Landschaft. Wie aus einer anderen Welt ...

Fast wie ein vergessenes Paradies wirken die immergrünen Wälder rund um den Tanganjikasee. Hierhin, in den äußersten Westen Tansanias, schaffen es nur wenige Besucher. Umso mehr Raum ist für die Schimpansen, die die Regenwälder am tiefblauen See wie eh und je ihre Heimat nennen. Geschickt hangeln sie sich in den Baumkronen hin und her. Nur zweimal die Woche gibt es eine Flugverbindung zur Außenwelt ...

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Auf der Terrasse eines eleganten Landgutes, einen duftenden Kaffee in der Hand und den Blick über weite Kaffeefelder schweifend, kann man ein wenig dem Flair kolonialer Zeiten nachfühlen.

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„Mein“

Wir sind Safari, Wir sind Tansania

Tansania Uwe Jeremiasch „Als Wander- und Trekkingliebhaber liebe ich es, das Abenteuer zu suchen. Den höchsten Berg Afrikas durfte ich schon einige Male besteigen. Traumhafte Sonnenauf- und -untergänge lassen einen die Strapazen der Tage vergessen. Was für ein Gefühl, zusammen mit den einheimischen Bergführern auf dem Uhuru Peak zu stehen und die Landschaft zu genießen. Gerade hier spürt man die grenzenlose Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft Tansanias. Kwaheri Tansania.“

Buschfrühstück in der Serengeti

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Andrea Lochner „Tansania war mein langersehnter Traum. Glutroter afrikanischer Sonnenaufgang über dem Kraterrand des Ngorongoro und in der riesigen Fläche unten eine Vielzahl von Tieren. Auf der Fahrt mit dem Jeep permanent vorbei an Tieren, fast zum Berühren nah. Und die Massai! Begleitet von ihren Ziegenherden, setzen sie mit ihren bunten Stoffen Farbtupfer in die Landschaft. Auf Sansibar wurde mein Traum mit einem endlosen Sandstrand gekrönt!“

Gerhard und Birgit Wesser „Am liebsten erinnern wir uns an den Tag im Ngorongoro-Krater. Die unglaubliche Vielfalt der Tiere dort hat uns enorm beeindruckt! Überrascht hat uns das ursprüngliche Leben der Massai im Einklang mit der Natur und die große Gastfreundschaft, mit der wir aufgenommen wurden. Freunden haben

Melanie Bumberger MM „Tansania bedeutet für mich Zeit für Menschen, Begegnungen, den Moment. Y Y Nichts beschleunigen und beeinflussen CMCM zu können oder zu müssen. Loslassen und sich darauf einzulassen, anzukom-MYMY men. Diese unglaubliche Natur, die CYCY Tiere, die Kulturen, aber auch den Alltag CMY CMY erleben zu dürfen. Freunde treffen, Lebensfreude spüren, Gemeinsamkei- K K ten erfahren. Willkommen zu sein in der Fremde, die sich trotzdem vertraut anfühlt.“

UNSERE AKTIVITÄTEN

SAFARI ZU FUS

PRIVATe Safaris - NGORONGORO CRATER

wir bereits von unserem Urlaub vorgeschwärmt und die vielen tollen Fotos gezeigt. Für eine nächste Reise überlegen wir, den Kilimanjaro einzubauen. Oder vielleicht doch an die traumhaften Strände …?“

Große Migration in Serengeti

Beach Urlaub - Sansibar PEMBA, MAFIA AND PANGANI

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Webseite: www.lomotanzaniasafari.com Email: info@lomotanzaniasafari.com Telefon: +255 682 808 000


Tansania

Ein Königreich

für Elefanten und Wildhunde

Kilimanjaro Sansibar Dar es Salaam Selous Game Reserve

Safari im Selous Game Reserve

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Der Selous ist so abwechslungsreich wie kaum ein Nationalpark. Pirschfahrten in Geländewägen führen zu Großkatzen und Büffelherden, in einem Boot steuert man über die mäandernden Wasserwege und beobachtet Flusspferde und Vögel, zu Fuß geht man mit Antilopenherden und Zebras auf Tuchfühlung.

ie wäre es, wenn man von seinem Partner ein Land so groß wie Niedersachsen geschenkt bekäme?

Einem Normalsterblichen wird das wohl kaum passieren, doch die Frau von Kaiser Wilhelm II. kann angeblich ein Lied davon singen – schließlich sagt man, ihr Gatte habe ihr das Selous-Wildschutzgebiet als Geschenk übergeben. Belege gibt es keine für dieses Gerücht. Sicher ist aber, dass der Selous bei vielen Tansaniern bis heute den Kosenamen „Shamba la Bibi“ (Swahili für „Feld der Dame“) trägt.

Nur 10 Prozent der Fläche sind im Selous für den Tourismus erschlossen, und trotzdem fühlt man sich hier alles andere als beengt. In die Serengeti reisen jährlich 20-mal so viele Gäste wie hierher, in den Süden des Landes. Diejenigen, die sich für den Selous entschieden haben, stört diese Einsamkeit sicher nicht im Geringsten.

Heute gehört das riesige Gebiet denjenigen, die es am dringendsten brauchen – den Wildtieren. Riesige Elefantenherden leben hier und vor allem auch die seltenen afrikanischen Wildhunde. In den meisten Regionen Afrikas ist dieser Verwandte des Wolfs bereits ausgerottet. Nur noch 3000 bis 5000 Exemplare gibt es weltweit, doch im Selous sind die Bestände so hoch wie sonst nirgends.

Stimmungsvolle Tierbeobachtungen, unverfälschte Naturerlebnisse und eine große Portion Entdeckerfreude sind die Belohnung für die weite Anreise. Dabei kann von „weit“ eigentlich keine Rede sein.

Hier fühlen sich die Wildhunde wohl, denn der riesige Selous ermöglicht ihnen die 500 Quadratkilometer großen Jagdreviere, die jedes Rudel benötigt. Leider hat sich der Selous aber zu einem Sorgenkind der Naturschutzorganisationen entwickelt. Die Wilderei ist auf einem traurigen Rekordstand angelangt. Besonders im touristisch nicht genutzten Teil gestaltet es sich als schwierig, der Wilderei Herr zu werden, denn dieses riesige Gebiet ist durch seine abgeschiedene Lage und größtenteils nicht vorhandenen Fahrwege schwer zu überwachen. Um eine Kehrtwende einzuläuten, hat die deutsche Regierung vor zwei Jahren drei Kleinflugzeuge zur Verfügung gestellt. Mithilfe dieser langsam und tief fliegenden Huskies können die Lager der Wilderer aufgespürt, deren GPS-Daten aufgezeichnet und an die Ranger weitergegeben werden. Ein großer Schritt für Tansanias Wildtiere! Es ist an der Zeit, dass der Selous in den Fokus der internationalen Aufmerksamkeit rückt, damit auch zukünftige Generationen dieses faszinierende Stück Natur kennenlernen dürfen.

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Ein 45-minütiger Flug ab Dar es Salaam bringt Sie mitten hinein in die Weite des größten Schutzgebietes Afrikas. Subtropisch warm ist es hier, Palmen säumen den mächtigen Rufiji-Fluss, der sich durch die üppige grüne Landschaft schlängelt. Folgen Sie dem Lauf des Flusses und Sie werden auf badende Elefanten treffen, auf gähnende Flusspferde oder durstige Gazellen.

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Als großer Vorteil des Selous gilt, dass es hier wenige menschliche Siedlungen und somit auch wenige „eingeschleppte“ Krankheiten gibt, die den Wildhunden zu schaffen machen. Ganz anders ist es beispielsweise in der Serengeti, in der Wildtiere immer wieder mit den Krankheiten domestizierter Tiere in Kontakt kommen.

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Darüber hinaus brauchen die Afrikanischen Wildhunde aber vor allem eines: Platz. Und den finden Sie im riesigen Selous zur Genüge. Je mehr Raum sie haben, umso besser können sie den Vorteil ihrer beeindruckenden Ausdauer ausspielen. Ihre Beute jagen sie im Rudel, und zwar so lange, bis das auserwählte Tier vor Erschöpfung kaum noch stehen kann. Erst dann erlegen es die Wildhunde mit ihren widerhakenähnlichen Zähnen. Bei der Jagd nutzen die Wildhunde auch die Zusammenarbeit im Rudel. Wird einer der anführenden Hunde müde, wird er durch einen Rudelkollegen abgelöst. Meist werden ThomsonGazellen oder Impalas gejagt, aber auch große Elen-Antilopen bringt ein Wildhundrudel zu Fall. Am Ende der Jagd machen sich alle Tiere des Rudels gleichzeitig über das erlegte Tier her. Außer Schädel und Haut bleibt am Ende kaum etwas übrig von der Beute.

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Tansania

Schwarz, belebend & voller Aroma Tansanias Kaffee heutigen Jemen zur Handelsmonopolstadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden rund um den Äquator mehr und mehr Anbaugebiete erschlossen so auch einige Regionen in Tansania. Im südlichen Hochland bei Mbeya, in den Usambara-Bergen sowie in der Region um den Kilimanjaro sind die Bedingungen für die edle Kaffeesorte Arabica optimal: Durchschnittstemperaturen zwischen 18 °C und 25 °C und hohe jährliche Niederschlagsmengen.

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i, wie schmeckt der Coffee süße” lässt Johann Sebastian Bach 1734 eine Sopranistin in seiner Kaffeekantate trällern. In Europa boomten zu dieser Zeit Kaffeehäuser, das Bürgertum genoss bei einer aromatisch-süßen Tasse Kaffee gute Gesellschaft und den Duft ferner Welten. Die Vermutung, dass das feine heiße Getränk aber auch der Gesundheit zusetzt, brachte dem Kaffee zusätzlich eine Aura des Verbotenen und so war die Nachfrage nach Kaffee enorm. Heute liegt der Kaffeekonsum der Deutschen bei zwei Tassen pro Tag. Somit rangiert der schwarze, belebende Trunk auf der Beliebtheitsskala noch vor dem Bier. Der Kaffeebusch stammt ursprünglich aus der Region Kaffa im südwestlichen Äthiopien. Aus den weißen Blüten entstehen grüne Kirschen, die bei vollständiger Reife rot werden. Der Legende nach soll der Nutzen der Pflanze dadurch entdeckt worden sein, dass der Teil einer Ziegenherde, der von den roten Früchten gefressen hatte, bis in die Nacht hinein munter umhersprang, während die restliche Herde müde wurde. Sklavenhändler brachten den Kaffee im 15. Jahrhundert nach Arabien und machten die Hafenstadt Mokka im

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Kaffee wird in der Regel einmal im Jahr geerntet. Dabei werden die reifen Kaffeekirschen aufwendig per Hand gepflückt, um eine hohe Qualität zu erzielen. Sogar am selben Strauch werden die Kirschen zu unterschiedlichen Zeiten reif, daher dauert die Ernte 10 bis 12 Wochen. Die Pulpe der Früchte wird nun soweit möglich abgequetscht, die zurückbleibenden, von Schleim umhüllten Bohnen werden fermentiert und anschließend vom Schleim frei gewaschen. Nun werden die weißen Bohnen getrocknet und für den Export in Säcke gefüllt. Geröstet, also trocken erhitzt, werden die Kaffeebohnen erst in Europa. Sorte und Qualität des Rohkaffees, aber auch Dauer und Temperatur des Röstvorgangs bestimmen Aroma, Farbe und Bekömmlichkeit des Kaffees. 100 Millionen Menschen weltweit leben direkt oder indirekt vom Kaffeeanbau. In Tansania machen die Bohnen ein Viertel des gesamten Exportes aus. Doch die Preise für Rohkaffee schwanken stark. Von ca. 2,50 Euro pro Kilo sank der Preis während der Kaffeekrise um das Jahr 2001 unter einen Euro. Viele Erzeuger verdichteten ihre Kaffeeplantagen und rodeten die großen schattenspendenden, aber Platz fressenden Bäume, unter denen Kaffee traditionell angebaut wurde. Die entstandenen Monokulturen weisen eine wesentlich niedrigere Biodiversität auf. Das stabilisierende ökologische Gleichgewicht schwindet


Das Rivertrees Country Inn liegt eingebettet in den Ausläufern des Mt. Meru mit einem majestätischen Blick auf den Kilimanjaro.

und so müssen die Schädlinge der Kaffeebüsche mithilfe von Pestiziden im Zaum gehalten werden. Die halbierten Einkünfte trafen gerade auch die tansanischen Kleinbauern hart. Trotzdem werden in Tansania 90 Prozent des Kaffees von kleinen Farmen

angebaut. Die Kaffeesträucher werden dabei rund um das eigene Haus, meist unter Bananenstauden angebaut, Monokulturen sind selten. Die schlimmen ökologischen Folgen des Kaffeeanbaus halten sich dadurch in Grenzen. Seit 2005 können die Bauern aufatmen - der Kaffeepreis steigt wieder.

Zu Gast auf einer Kaffeefarm Auf der Terrasse einer weitläufigen Farm sitzen, eine Kaffeetasse in der Hand halten und den Blick über die grünen Hügel schweifen lassen, deren saftige Blätter im Sonnenlicht glänzen. Ein Garten voller zwitschernder Vögel und tropischer Früchte umgeben diese Idylle. Willkommen auf einer der Kaffee-Lodges in Tansania! Hier können Sie das Gedeihen der Kaffeebohnen vom ersten Moment an erleben. Streifen Sie durch die Kaffeebüsche, pflücken Sie ein paar der roten Kirschen, sehen Sie bei Ernte und Verarbeitung zu oder pflanzen Sie einen eigenen Kaffeebusch. Zur Erntezeit kommen die Frauen der benachbarten Dörfer und bringen Farbe und Leben in die Kaffeefelder.

Einst war das Rivertrees Country Inn ein altes Kaffee-Anwesen, jetzt ist es ein charmantes Landgasthaus, eingebettet in einen Garten am Fluss Usa. Mit seiner erstklassige Lage im Norden von Tansania, an den Ausläufern des Meru, in der Nähe von Kilimanjaro International Airport präsentiert sich in unmittelbarer Nähe eine Fülle an Naturwunder, die zum Erkunden einladen.

Das ursprüngliche Bauernhaus, ein elegantes Flusshaus, luxuriöse River Cottages und mehrere wunderschön eingerichtete Gartenräume versprühen jede Menge Charme. Atemberaubend ist das Restaurant, das mit viel Frische und teils im Garten angebauten Zutaten verwöhnt.

Ein Hauch von kolonialem Flair umgibt die stattlichen Anwesen. Das milde, sonnige Klima auf 1500 Meter Höhe wärmt Körper und Seele, die frischen Nächte sorgen für entspannten Schlaf. Feinsinnige Köche zaubern köstliche Menüs aus den Gemüsegärten der Farm. Was für ein wunderbarer Ort, um Staub und Spannung einer Safari hinter sich und die Seele baumeln zu lassen ...

Der Pool und das SPA sind gänzlich auf Ihre Entspannung ausgelegt. Unser individualisierter Service garantiert einen erholsamen und unvergesslichen Aufenthalt, ob für eine Übernachtung oder länger. Wir freuen uns auf Sie. Rivertrees Country Inn Arusha | TANSANIA

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Tansania

Kikuletwa Hot Springs Heiße Quellen am Fuße des Kilimanjaro

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twas außerhalb von Moshi in Richtung Kilimanjaro durch die Ebenen von Cheamka gelangen Sie zu den heißen Quellen von Kikuletwa. Sie passieren kleine Dörfer, endlose Felder in einer eher felsigen trockenen Landschaft mit kleinen Sträuchern. In Kikuletwa angekommen, erwartet Sie allerdings ein großes und dichtbewaldetes Gebiet mit üppiger grüner Vegetation. Sie werden empfangen von einem romantischen Wald, dessen atemberaubende Äste Sie bis zu einem Pool aus türkis-blauem klarem Wasser führen, der von feingliedrigen Wurzeln der Mangroven und Palmen umrahmt wird. Wenn die Sonne durch das grüne Dach scheint, verleiht es der Szenerie einen magischen Glanz. Das Wasser ist angenehm warm und so klar, dass man jeden einzelnen kleinen Felsen am Boden sehen kann. Die heißen Quellen von Kikuletwa bilden ein langsam fließendes Gewässer, das von Einheimischen

und Touristen gern genutzt wird. Auf angemessene Badebekleidung sollten Sie achten. Auf alle Fälle eine spannende Art und Weise mit Leuten in Kontakt zu kommen oder einfach nur im Wasser zu entspannen – zum Beispiel nach einem langen Trekking. An einem angebrachten Seil kann man hervorragend ins Wasser schwingen oder von einem der dickeren Äste aus das Geschehen von oben beobachten.

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Tansania

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Tansania

Im Schatzkästchen des

Regenwaldes

Kilimanjaro

Udzungwa Mts. NP

Sansibar Dar es Salaam

Wandern im Udzungwa-Mountains-Nationalpark

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icht an dicht drängt sich die Vegetation in den UdzungwaWäldern, die sich im Westen an Selous und Mikumi anschließen. Jahrhundertealte Baumriesen umschließen sonnenbefleckte Lichtungen, Moose und Flechten kriechen an den Stämmen hinauf, Farne bedecken den saftigen Waldboden. Die Udzungwa-Wälder gehören zu den Eastern Arc Mountains, einer Kette von einem Dutzend bewaldeter Gebirge, die sich aus dem buschigen Flachland der tansanischen Südküste erheben. Von 250 Metern über dem Meeresspiegel steigen die Berge bis auf 2576 Meter an und doch ist von Hochgebirgsatmosphäre keine Spur. Die uralten Berge sind bis über 2000 Höhenmeter von einem lückenlosen Blätterdach bedeckt. Es ist nicht die klassische Safari, die Reisende hierher führt. Wer Großwild sehen möchte, findet mehr als genug davon in den benachbarten Naturschutzgebieten Selous, Ruaha und Mikumi.

Wer zusätzlich zur Großwildsafari auch ein Stück einzigartigen Bergwaldes erwandern möchte, liegt mit einem Abstecher in die Udzungwas goldrichtig. Die nebelfeuchte Luft des noch jungen Nationalparks schafft einen ausgezeichneten Lebensraum für die Waldbewohner. Die Udzungwas sind ein wahrer Schatz an biologischer Vielfalt. 25 Prozent der hier vorkommenden Pflanzenspezies sind endemisch, also ausschließlich in den Udzungwas anzutreffen. Dazu kommen zahlreiche Vögel, Primaten und andere Säugetiere, die ebenfalls nirgends sonst zu finden sind – nicht nur für Ornithologen ein Traum. Befahrbare Wege gibt es im Nationalpark nicht. Dafür führt ein Netz von Wanderwegen zu spektakulären Naturdenkmälern.

Der Sanje-Wasserfall zum Beispiel stürzt 170 Meter tief durch die dunstige Gischt, bevor er krachend in einem bewaldeten Tal landet.

Dabei ist Sanje nur einer von vielen spektakulären Wasserfällen, die man auf 5 bis 6 km langen Wanderungen besuchen kann.

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Ob man sich für einen Tagesausflug von Mikumi aus entscheidet oder für eine Mehrtagestour mit Zeltübernachtung – die Udzungwas bieten eine willkommene aktive Abwechslung während einer Safarireise. Und noch immer schlummern wohl einige Juwelen der Natur unter dem dichten Blätterdach. Noch in den 90er Jahren wurden in den Udzungwas Tierarten entdeckt, die bis dahin unbekannt waren. Zweifellos hat dieser wundervolle Bergwald noch nicht alle seine Geheimnisse enthüllt.


Tansania

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Tansania

Warum steht der Baobab auf dem Kopf?

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s gibt wohl wenige so markante Bäume wie den Baobab – auch Affenbrotbaum genannt. Der kurze, mächtige Stamm und die knorrigen Äste sind in der weiten Savanne sofort zu erkennen. Wie er aber zu seinem Aussehen kam, das erklärt ein afrikanisches Märchen sehr anschaulich:

Vor langer Zeit, als die Götter die Erde erschufen, pflanzten sie den Baobab in bester Absicht in das feucht-heiße Kongo-Becken. Der Baobab war damit ganz und gar nicht zufrieden und er beklagte sich bei den Göttern.

Die Götter ärgerten sich über die Maßlosigkeit des Baobab. Sie rissen ihn mitsamt seinen Wurzeln aus der Erde und steckten ihn kopfüber in ein großes Erdloch.

Seit diesem Tag war es still um den Baobab. Niemand hat ihn jemals wieder klagen hören. Die wurzelartigen Äste, die er bis heute in den Himmel reckt, zeugen eindrücklich von dem bitteren Ende, das Hochmut und Maßlosigkeit mit sich bringen. Der Baobab ist nicht nur der eindrucksvollste Baum Afrikas, sondern auch einer der nützlichsten. Sein Holz taugt zwar nicht zum Bauen und Schnitzen, eignet sich aber durch sein schwammartiges Inneres hervorragend als Wasserspeicher für Mensch und Tier. Durstige Elefanten zum Beispiel brechen mit den Stoßzähnen seine Rinde auf, um an die wasserspeichernden Fasern zu kommen.

Bereitwillig gaben sie ihm einen neuen Lebensort. Für kurze Zeit herrschte Stille, dann war der Baobab überzeugt, er habe zu wenig Platz. Er beklagte sich wieder und wurde an einen trockenen, heißen, sehr weiten Platz in der Savanne versetzt. Wenige Zeit später wünschte er sich einen mächtigeren Stamm, um sich von allen anderen Bäumen zu unterscheiden.

Viele Dörfer haben sich gerade in der Nähe eines Baobab angesiedelt. Darüber hinaus bietet der Affenbrotbaum vielen Tieren Wohnstätte, Nahrung und Schutz. Webervögel nisten in seiner Krone, Eisvögel und Schleiereulen suchen Schutz in ausgehöhlten Stämmen und Ästen. Antilopen und Buschbabies fressen die Früchte des Baobab, die Menschen nutzen sie als Heilmittel bei Infektionen.

Die Götter kamen ihm auch hier entgegen, doch seine Wünsche schienen ihm nie auszugehen. Jetzt begehrte er eine weiche, zarte Rinde und samtartige Früchte. Und auch diese bekam er. Doch nun ging sein Übermut mit ihm durch. Plötzlich forderte der Baobab goldene Blüten, um unter allen Bäumen in der Savanne aufzufallen.

Die Blätter finden Verwendung bei Magen-Darm-Beschwerden, die Samen werden gegen Zahnschmerzen und Malariasymptome eingesetzt. Wie praktisch, wenn man so eine lebende Apotheke in der Nähe hat.

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Tansania

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Tansania

Selous und Ruaha

Kilimanjaro

Ruaha NP

Sansibar Dar es Salaam

Selous Game Reserve

Safari für Individualisten

Zuverlässig trägt die kleine Cessna ihre Insassen über trockene Flussbetten, Affenbrotbäume und Antilopenherden hinweg. Aus der Vogelperspektive beobachtet man grasende Kudus und Zebras, bevor die Propellermaschine mitten im Nirgendwo auf einer kleinen Landepiste den staubigen Boden berührt.

Fast alle Gäste im Süden Tansanias reisen per Buschflieger an; eine gewisse Exklusivität schwingt da automatisch mit.

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m Kleinflugzeug rattern Sie die Piste entlang und heben ab. Eine neue Dimension öffnet sich, denn nun schweben Sie in der Vogelperspektive über die grandiose Natur Afrikas. Elefantenherden werden zu kleinen grauen Punkten, die Flüsse zu silbernen Bändern im grünen Teppich ...

Ruaha und Selous sind keine Gebiete, die man mal eben auf der Durchreise besucht. Wer hierher reist, liebt das authentische Safarierlebnis ohne die Horden des Massentourismus. Dafür ist man auch bereit, die aufwendigere Anreise auf sich zu nehmen – sei es auf der 130 km langen Lehmpiste von Iringa aus oder in einer kleinen Propellermaschine aus dem 45 Flugminuten entfernten Dar es Salaam.

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Bei einer Fly-in-Safari können Sie die Zeit in der Wildnis voll auskosten, denn es gibt keine langen Überlandfahrten – die Flugpisten liegen mitten in den Schutzgebieten. 80 Flugminuten trennen RuahaNationalpark und SelousSchutzgebiet. Direkt an der Flugpiste wartet ein Fahrer Ihres nächsten Camps auf Sie – und die Entdeckungstour geht weiter. Während Ruaha von arider Trockenheit und Baobabs geprägt ist, taucht man im Selous in eine subtropische Wasserlandschaft ein. Der lebenspendende Rufiji-Fluss schlängelt sich zwischen Palmen hindurch, auf Bootssafaris begegnet man prustenden Flusspferden und badenden Elefanten.

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Wer vom Afrikafieber endgültig angesteckt ist, kann das tansanische Inlandsflugnetz voll auskosten: auch Katavi, Mahale, Gombe sowie viele Nationalparks im Norden sind per Kleinflugzeug zu erreichen. Wenn dann der Kameraspeicher voll und der Safarihunger gestillt ist, setzt man auf die traumhaften Inseln vor Tansanias Küste über – direkt von den Flugpisten der Nationalparks aus.

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Tansania

Serengeti Und ewig kreist das Gnu „Sie sind jetzt überall. Ich habe mehrere Herden bei Kogatende und Lamai gesehen“, schreibt Captain Joel Fernandes, und er meint die großen Gnu- und Zebraherden, die Jahr für Jahr durch die Serengeti ziehen. Nur wenige Kilometer entfernt von den Landepisten, die der Buschpilot

© www.tansania.de

Jährliche Gnu-Migration in der Serengeti

täglich ansteuert, schreibt Victoria: „Gestern hat eine gigantische Herde von 30 000 Gnus den Mara-Fluss überquert – bei Überquerungspunkt 4.“ Ich sehe mich beinahe selbst im Geländewagen sitzen – auf der Suche nach Großkatzen, Büffelherden und Giraffen! Die Spannung des einzigartigen Naturspektakels der Serengeti ist längst wieder auf mich übergesprungen und ich merke, wie ich versucht bin, spontan für die nächsten Wochen Urlaub einzureichen. Das Lieblingscamp meiner letzten Safari ist tatsächlich nur fünf Kilometer von der Herde entfernt. Ich könnte sogar zu Nebensaisonpreisen buchen, denn in Tansania beginnt gerade die kleine Regenzeit. Aber ein kleiner Schauer ab und zu schadet einer Safari ja nicht … Möglich macht das alles die neue HerdTracker-App – entwickelt von ei-

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nem, der sich auskennt. Carel Verhoef war jahrelang selbst als Safariguide in Tansania aktiv, nun beobachtet er die Bewegungen der Tiere nicht mehr aus seinem Auto heraus, sondern auf seinem Computer-Bildschirm – so wie ich gerade. Jedes Jahr zur selben Zeit sind es 6 Millionen Gnuhufe, die den Takt vorgeben. Getrieben vom uralten Rhythmus setzen sie sich in Bewegung, stapfen durch das hohe Gras der Savanne und durchqueren krokodilbelagerte Gewässer. Ihr Ziel: die frischen Weidegründe im Norden, am Mara-Fluss. Auch 200 000 Zebras und 300 000 Thomson-Gazellen schließen sich der Reise zu den saftigen Gräsern an. Mit etwas Glück wird man Zeuge dieses einzigartigen Naturschauspiels – der großen Tierwanderung. Gerade waren es noch schwarze Punkte am Horizont, wenig später findet man sich inmitten einer stoisch geradeaus ziehenden Gnuherde


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wieder, die größer ist als das Auge blicken kann. Die Herden werden von so einigen Augenpaaren beobachtet, denn so eine reiche Beute lässt sich weder ein hungriges Löwenrudel noch eine stolze Leopardendame entgehen. Und auch die Hyänen, die hässlichen und dabei so schlauen Räuber, gehen sicher nicht leer aus. Am Mara-Fluss angekommen, wird der Kampf ums Überleben zwischen Juli und September vollends dramatisch. Keines der Tiere will das erste sein, das das gefährliche Reich der Krokodile und Wasserfluten durchquert – und so warten die Zebras und Gnus tagelang, bis es der Mutigste unter ihnen wagt und von der Uferkante springt. Was für ein Spektakel dadurch ausgelöst wird! Eine ganze Herde folgt dem heldenhaften Beispiel und stürzt in den tosenden Fluss. Nun entscheiden

die Krokodile über das Schicksal der wagemutigen Weidetiere. Ich öffne mein Tansania-Fotobuch und schwelge in Erinnerungen. Ich weiß noch genau, wie ich mich gefühlt habe, bei meinem ersten Besuch in der Serengeti: Das Rumpeln des Geländewagens, der Staub der unbefestigten Piste, der hinter unserem Auto aufwirbelt, die Massaidörfer, die wir auf dem Weg passieren, vor allem aber das Gefühl von ungekannter Freiheit, das mich durchströmt hat beim Blick hinunter in das weite Land, das sich vom Kraterhochland des Ngorongoro ausbreitet.

„Das ist sie also“, habe ich gedacht, „die Königin der Nationalparks.“ Mitten hinein ging die Reise – ins Herz der weltberühmten Serengeti, die die Massai als „großer offener Platz“ bezeichnen. Heimat stolzer Löwen, Jagdgebiet pfeilschneller Geparden und Weidefläche riesiger Antilopenherden. Mit den angrenzenden Schutzgebieten ist sie fast so groß wie Nordrhein-Westfalen. Majestätisch streift der König der Tiere durch sein Reich: endlose Grassteppe, einsame Schirmakazien und die glutrote Sonne über der weiten Ebene. Grellfarbene Echsen und possierliche Klippschliefer huschen über die Kopjes – glattgeschliffene

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Granithügel, die die Grassteppe hin und wieder unterbrechen. Gähnende Flusspferde aalen sich im kühlenden Nass und Giraffen recken ihre Hälse, um die schmackhaften Akazientriebe zu erreichen. Junge Leierantilopenmännchen tragen Balzkämpfe um eine Weibchenherde aus – und alles, was sie dabei stören kann, ist eine Raubkatze, die sich unbemerkt durchs tiefe Gras nähert. Alle paar Monate lenkt die Tiermigration das Augenmerk auf eine andere Ecke des gigantischen Ökosystems. Dezember bis März grasen die großen Herden in den weiten Serengeti Plains


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im Süden, wo bald darauf Tausende Gnukälber geboren werden. Kaum können die Kleinen laufen, beginnt der Kreislauf erneut und die riesigen Herden wandern bis Juli in der westlichen Serengeti in Richtung Norden. Von Oktober bis Dezember dauert die Rückkehr in die südlichen Gefilde. Doch oft genug macht die Natur einen Strich durch die Rechnung und die Tiere wandern schneller oder langsamer als die letzten Jahre.

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Nichts ist eben so unberechenbar wie die freie Wildnis ... 31

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Tansania

Eine Farm, die zur Legende wurde

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s war rund um 1900, als Deutschland unter Kaiser Wilhelm II. mit aller Macht versuchte, sich als Kolonialmacht in Deutsch-Ostafrika zu behaupten. Auch Deutschlands Bürgerschicht streckte ihre Fühler nach Afrika aus. Eine wochenlange Anreise per Schiff und zu Fuß brachte die Siedler dahin, wo sie ein Land voll Milch und Honig erwartete. Riesige Landgüter, Rinder und Schafe, Kaffeepflanzungen, günstige Arbeitskräfte und die warme Sonne Afrikas verhießen ein traumhaftes Leben. So landeten auch Margarete und Ulrich Trappe im Jahr 1906 in der Gegend um das heutige Arusha.

Kino-Plakat von

t Pictures 1962, © Paramoun

„ Als Ulrich die Flanke des Meru erklommen hatte, hielt er inne. Margarete lief zu ihm. Zu ihren Füßen lag ein Paradies. An die steilen Felsen des 5000 m hohen rotgrauen Berges gelehnt, fallen saftige grüne Hügel zum Fluss hin ab. Busch stößt an undurchdringlichen Urwald. Auf einem Hochplateau spiegeln zahllose Seen den hellblauen Himmel wider. Links und rechts stürzen Wasserfälle zwischen die Kronen von Baumriesen. Und alles beherrschend verwehrt ein Berg von überwältigender Schönheit den Blick nach Norden: der Kilimanjaro.“ So beschreibt Hardy Krüger die Ankunft der Familie Trappe.

Hier, inmitten von Giraffen-, Elefanten- und Büffelherden wollten sie ihr Glück versuchen. Wer kann es ihnen verdenken! Der jungen Familie ging die neue Farm ins Herzblut über und Margarete Trappe sollte ihr Leben lang, wegen ihrer Fairness und ihrem Respekt, von den Massai und den Wameru geachtet und geschätzt werden. Sie lernte, sich für ihre Familie und Momella durchzusetzen - wie eine Löwin. Was man sich nicht alles erzählte über die kleine zähe Frau, die Wunden heilen und Fieber senken konnte und nicht einmal zum Einkaufen vom Pferd stieg. In schwierigen Zeiten sicherte Margarete den Lebensunterhalt zunehmend mit dem Gewehr – erst als Wilddiebin, später als Führerin feiner Jagdgesellschaften. Wenige Jahre nach ihrer Ankunft aber weitete sich der Erste Weltkrieg auch auf Deutsch-Ostafrika aus und als deutsche Kriegsverlierer wurden auch die Trappes 1920 von ihrer Farm vertrieben. Margarete kämpfte ihre Familie wieder zurück nach Momella, wo sie bis zu ihrem Tod 1957 ihren Traum von Afrika lebte. Doch sie sollte nicht die letzte Deutsche sein, die ihr Herz an Momella verlor. 1961 drehte Paramount Pictures rund um die geschichts-

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trächtige Farm den Kultklassiker „Hatari!“ in dem John Wayne und Hardy Krüger als Wildtierfänger die Abenteuerlust einer ganzen Generation beflügelten. Vom Afrikafieber angesteckt, begann Hardy Krügers großer Traum von einer eigenen Farm in Afrika zu reifen. Welcher Teil des schwarzen Kontinents wohl sein Herz erobert hat?

Natürlich Momella - die Region, in der er während der Dreharbeiten einige Monate gelebt hatte. Auch, wenn es letztlich ein Buschhotel werden sollte, das der Schauspieler aufbaute und keine Farm – auch sein Traum von einem Leben in Afrika wurde auf Momella Wirklichkeit. Erneut folgten glückliche Jahre, aber auch Widrigkeiten und wirtschaftliche Herausforderungen. Letztlich wurde auch Hardy Krügers


wahr gewordener Traum von den politischen Entwicklungen durchkreuzt. Mit den Wirren um den beginnenden Sozialismus blieben die Gäste mehr und mehr aus und Momella musste erneut aufgegeben werden. Wiederum 30 Jahre später wurde die Farm von einer dritten deutschen Familie aus der Asche gehoben: Marlies und Jörg Gabriel fanden hier das Land, das sie zu ihrer Heimat machen wollten. Aus den ehemaligen Wohnhäusern Hardy Krügers entstand die stilvolle Hatari Lodge. Im eleganten Retrodesign der 60er Jahre können

die Gäste hier heute ins Flair des alten Hollywood eintauchen. Doch den neuen Besitzern liegt auch das Wohl der Menschen am Herzen. Die 2008 gegründete Momella-Foundation bemüht sich unter anderem um Schulbildung für die Kinder und Erwerbsmöglichkeiten für die Frauen der umliegenden Dörfer. Der größte Teil Momellas wurde der Natur zurückgegeben und gehört heute zum Arusha-Nationalpark. Und was für ein prachtvoller, abwechslungsreicher Park das ist! Die ganze Schönheit, die Margarete Trappe und Hardy Krüger sprachlos machten, wird hier für unsere Kinder und Kindeskinder bewahrt. Der Gipfel des gewaltigen

Mount Meru, der stolz über den eigenen Krater hinausragt, der mystisch anmutende Bergnebelwald an seinen Hängen, das Mosaik von Seen, deren Wasser durch die vielen Flamingos teilweise fast rosa schimmert und nicht zuletzt der imposante Kilimanjaro, der an klaren Tagen zu seinem kleinen Bruder Meru herüberzuwinken scheint. So vieles gibt es hier zu entdecken. Gehen Sie mit einem Wildhüter auf eine Wanderung am Hang des Mount Meru. Epiphyten und Bartflechten lieben das kühle feuchte Klima und buschige Colobus-Affen schwingen von Baumwipfel zu Baumwipfel. Kaum zu fassen, was für kunstfertige Geflechte die parasitären Würgefeigen im dichten Urwald kreieren. Erleben Sie eine Pirschfahrt in der Savannenlandschaft der „Little Serengeti“ und begegnen Sie grasenden Büffelherden und Giraffen, die bedächtig zwischen den vereinzelten Akazien durchs hohe Gras schreiten. Unternehmen Sie eine Kanufahrt auf den Momella-Seen und erspähen Sie einen stolzen Fischadler oder einen Schwarm rosaroter Flamingos. Besuchen Sie in der angrenzenden weiten Steppe der Massai eines der faszinierenden Dörfer oder einen farbenfrohen Markt. Erfahren Sie vor den Toren des ArushaNationalparks mehr über den Weg des Kaffees von der Staude bis zum Kaffeepulver und machen Sie Bekanntschaft mit den kontaktfreudigen Kindern der benachbarten Dörfer.

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Tansania

Auf Adlers Fittichen Interview mit dem Piloten Horst Bachmann

H

orst Bachmann, Gründer und Geschäftsführer der African View Lodges in Tansania, fliegt seit Jahren leidenschaftlich per Kleinflugzeug über seine afrikanische Wahlheimat. Wir haben ihn zum Gespräch getroffen. Was hat dich dazu bewogen, den Pilotenschein zu machen? Selbst ein Flugzeug zu fliegen war immer etwas, was nur “die anderen” machen. Als ich aber im Zuge einer Sonderreise zum ersten Mal neben dem Piloten sitzen durfte, ist mein Traum vom Fliegen auferstanden. Auf Sansibar habe ich dann 2012 in vier Monaten meine Privatpilotenlizenz gemacht. Brauchst du deinen Schein beruflich oder nutzt du ihn privat? Zum Glück muss ich hier nicht kategorisch trennen. Wir wohnen zwischen Kilimanjaro und Mt. Meru, haben eine Lodge auf Sansibar und ein mobiles Camp in der Serengeti. Ich kann mit dem Flugzeug alle Standorte schnell erreichen. Mit dem Auto wäre es jedes Mal eine Tagesreise.

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YOUR HOST, FROM THE MOUNTAINS TO THE COAST...

Serenget i Arusha Was ist die größte Schwierigkeit beim Fliegen eines Kleinflugzeuges? Je kleiner das Flugzeug, desto mehr ist man den Elementen ausgesetzt. Beim Flug vom Kilimanjaro nach Sansibar z.B. fliegt man an den Usambara-Bergen vorbei. Dort treffen die tropischen Winde vom Indischen Ozean auf die erste große Bergkette. Es gibt manchmal eine unglaubliche Thermik, aber auch unvorhersehbare Niederschläge. Man muss immer darauf vorbereitet sein, irgendwo eine Zwischenlandung einlegen zu müssen. Das bloße Steuern des Flugzeuges ist keine große Schwierigkeit. Bei unangenehmen Wetterbedingungen die richtigen Entscheidungen zu treffen schon eher. Ich halte mich immer an das Mantra meines Fluglehrers: “Es ist immer besser, unten zu sein und oben sein zu wollen, als oben zu sein und unten sein zu wollen.”

Ich fliege ca. 3000 m hoch, das ist in etwa die Gipfelhöhe dieses Vulkans. Manchmal kann ich die Bergsteiger winken sehen, die gerade oben angekommen sind. Dann geht es vorbei am Ngorongoro-Hochland und über die endlose Weite der Serengeti. Selbst aus dem Flugzeug kann man keine menschlichen Aktivitäten mehr erkennen. Keine Straße, keine Stromleitung, keine Häuser oder Eisenbahnschienen. Dafür laufen unter mir Herden von Gnus und Zebras, aber auch Elefanten und Giraffen. Oftmals muss man im Tiefflug Tiere von der Piste vertreiben, bevor man zum Landen ansetzt. Aber nach der Landung habe ich immer ein kleines Grinsen auf den Lippen ...

Ngorongoro

Sansibar

Unsere familiengeführten Lodges und Camps befinden sich in idealer Lage zu den Nationalparks und den Attraktionen im Norden Tansanias sowie auf Sansibar. Genießen Sie die herzliche tansanische Gastfreundschaft – unser Team heißt Sie herzlich Willkommen! Ihre Familie Bachmann

African View Lodges & Tented Camps (T) Ltd. Deborah & Horst Bachmann P.O. Box 179 / Momella Road . Usa River . Tanzania

Was ist deine liebste Flugstrecke und warum? Von Moshi in die Serengeti zu fliegen kommt dem Traum vom Fliegen sehr nahe. Ich starte meistens sehr früh, zuerst geht es durch das sogenannte “Gap”, die weite Ebene zwischen Kilimanjaro und Mt. Meru. Bald darauf erscheint der pinkfarbene Lake Natron, der sich wie ein Bettvorleger am Fuß des Ol Doinyo Lengai ausbreitet.

Serengeti Mt. Meru Kilimanjaro View Camp (4566 m) (5895 m) Serengeti NP Arusha Mt. Kilimanjaro NP Ngorongoro Arusha NP Moshi Endoro Lodge African View Zanzibar Lodge Bahari View TANZANIA Lodge Dar Es Salam

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Tansania

Fly-In Safari Durch die Lüfte ins Reich der Tiere

M

it einer Tasse frisch gebrühtem Kaffee in der Hand beginnt der Tag, an dem Sie auf der Aussichtsplattform Ihres Safaricamps sitzen und den Gazellen zusehen, wie sie im taufeuchten Gras aufgeregt mit den Schwänzchen wedeln. Auch wenn man sich stundenlang so in der menschenleeren Weite verlieren könnte – nun heißt es Kamera und Fernglas eingepackt, denn Ihr Guide erwartet Sie zu einem Pirschgang zu Fuß. Packen Sie dabei die Kamera ruhig auch mal weg und saugen Sie den Zauber des Moments auf. Der Tag gehört Ihnen. Auf leisen Sohlen und ganz ohne lärmende Motoren gehen Sie mit der Wildnis auf Tuchfühlung

und bekommen zu Fuß ein Gefühl für die endlose Freiheit, die die afrikanische Steppe ausstrahlt. Wenn die heiße Äquatorsonne zu ihrem Zenit steigt, ziehen sich die Tiere an schattige Plätzchen zurück und Sie tun es ihnen gleich. In Ihrem komfortablen Camp wartet ein leichtes Mittagessen und eine luftige, bequeme Lounge – wo könnte man besser die Beine hochlegen und in seiner Reiselektüre schmökern ... Nachmittags wartet ein neues Abenteuer auf Sie. Mit dem Jeep und Ihrem Fahrer geht es wieder hinaus in das Reich der Tiere. Scheue Dikdiks huschen ins Gebüsch, Geparden kümmern sich fürsorglich um die Körperpflege des Nachwuchses. Vielleicht sehen Sie auch eine Schar Aasgeier, die sich über die Überreste eines Zebras hermacht, oder eine Elefantenfamilie kreuzt unbeeindruckt Ihren Weg. Was gibt es nicht alles zu erzählen bei der Rückkehr in Ihr afrikanisches Zuhause!

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Herumtollende Löwenfamilien, geschäftig zwitschernde Webervögel, ein tapsiges Elefantenbaby und vieles mehr. Dann waschen Sie Staub und Hitze des Tages ab und genießen mit allen Sinnen das stilvolle Ambiente.

Am Lagerfeuer lauschen Sie bei einem Glas Wein in der Hand den zirpenden Zikaden und heulenden Hyänen. Wenn die Hitze des Tages letztlich weicht, erstrahlen Millionen von Sternen, die Ihren Schlaf fernab der Zivilisation begleiten. Viel zu früh geht es zurück in die Welt da draußen. Ein sonnengebräunter Pilot begrüßt Sie an Bord einer Cessna und schon fährt die Propellermaschine über die Flugpiste. Meter für Meter erhebt sie sich über die afrikanische Steppe. Nun heißt es Daumen drücken, dass auf dem Rückflug die klare Morgenluft die Sicht auf die Schneekappe des Kilimanjaro freibläst. Was sonst könnte die Safari der letzten Tage noch toppen ...


Tansania

Northern Circuit Ein Traum von einer Safari

D

er Norden des Landes hält wirklich alles für Sie bereit: dichten Regenwald, endlose Akaziensteppe, Soda-Seen, dichten Bergnebelwald, reißende Ströme, mächtige Baobabs, die dramatische Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs und den vielleicht größten Vulkankrater der Welt. Die Reise beginnt in Arusha oder Moshi, am Fuße des gigantischen Kilimanjaro. An klaren Tagen ist seine unverwechselbare Kuppe weithin zu sehen. Sie werden von Ihrem Fahrer begrüßt und steigen in das Allradfahrzeug, das Sie hinaus in die Wildnis und einige Tage später wieder zurück in den sicheren Hafen der Zivilisation bringen wird. Anfangs passieren Sie

Warum nur einen einzigen Nationalpark besuchen, wenn man in Tansania gleich vier oder fünf Schutzgebiete in einer Woche besuchen kann!

Serengeti NP

Kilimanjaro (5895 m)

Ngorongoro CA Lake Manyara NP

Arusha NP Tarangire NP

noch Kaffee-, Bananen- und Maniokfelder, doch bald endet die asphaltierte Straße und Sie tauchen ein in das Reich der wilden Tiere Afrikas. Riesige Elefantenherden stapfen durch die Ebenen, der Tarangire-Fluss lockt sie wie eine Lebensader scharenweise an seine Ufer. Leoparden durchstreifen das Gras der Steppe, um die Fährte von Impalas und Gazellen aufzunehmen. Drollige Affenfamilien begleiten Ihren Weg durch den Regenwald im Lake Manyara-Nationalpark. Hier heißt es aufmerksam sein, denn die starken Astgabeln der Feigen sind die bevorzugten Ruheplätze dösender Löwen. Am Ufer des Manyara-Sees angekommen, staksen langbeinige Flamingos durch das sodahaltige Wasser und färben den flachen See fast schon rosarot. Ihr Fahrer wird ein schönes Plätzchen für das Mittagspicknick aussuchen, denn die Köche haben allerhand Leckereien für Sie eingepackt. Am späten Nachmittag fahren Sie zu ihrer Unterkunft, in der ein schmackhaftes Abendessen für Sie zubereitet wird. Ob Sie für Ihre Reise Zelte, Hotels oder authentische Zelt-Lodges ausgesucht haben, bleibt Ihnen überlassen. Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich ihr nächstes Ziel – der Ngorongoro-Krater – und doch schnauft das Fahrzeug ganz schön, bis es Serpentine für Serpentine die steile Abbruchkante erklommen hat. Der Krater des vor Millionen von Jahren explodierten Vulkans Ngorongoro wird Sie in Staunen versetzen, denn in diesem Garten Eden scheint die gesamte Tierwelt des Kontinents ver-

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sammelt zu sein. Rund um den Krater sind sie kaum wegzudenken – die markanten Rundhütten der halbnomadischen Massai, deren Rinderherden im Einklang mit den Wildtieren leben. Doch nach und nach dünnt sich die Zivilisation aus und Sie fahren mitten hinein in die Serengeti, die die Massai „weiter offener Platz” nennen. Vorund nachmittags ist man hier in der Regel auf Pirsch unterwegs, mittags kehrt man zurück zur Unterkunft. Vielleicht werden Sie Zeuge der jährlichen Migration der Gnus? Der wohl bekannteste Nationalpark der Welt hält zu jeder Jahreszeit unvergessliche Tiererlebnisse für Sie bereit. Vielleicht sind die prustenden Flusspferde Ihre Favoriten, vielleicht aber auch die anmutig schreitenden Giraffen oder die eleganten Geparden.

In Tansania wird Ihr Traum von einer Safari wahr ...


Tansania

Trekking-Woche im NgorongoroUnterwegs zum Gott der Massai Na t ro n S ee

Ol Doinyo Lengai (2960 m)

Kilimanjaro (5895 m) Mt. Meru (4566 m)

Sansibar Dar es Salaam

B

Man steigt ab zu Kratern und Kraterseen, deren Existenz die meisten Safaritouristen noch nicht einmal erahnen. Olmoti heißt einer davon, Empakaai ein anderer. Sie liegen in der Gegend, die die Massai ihr Eigen nennen. Die Kühle an den Hängen der Vulkankrater tut gut, das üppige Grün des dichten Urwaldes erfrischt das Auge.

eim Anblick des Ol Doinyo Lengai, der sich wie ein perfekter Vulkankegel aus der Mondlandschaft des Lake Natron erhebt, verwundert es kaum, dass dies der Ort ist, dem die Massai den Sitz ihres Gottes zuschreiben. Die gewaltige Eruption des Jahres 2007 ist abgeklungen, doch die unwirkliche Szenerie im entlegenen Norden Tansanias lässt sich wohl mit einem Ausdruck am besten beschreiben: „nicht von dieser Welt“.

Die ersten Tage des Weges legt man im Fahrzeug zurück, doch auch die holprige Piste entlang der Hochebene endet im Nirgendwo. Von hier geht es zu Fuß weiter durch die faszinierend schöne Kraterlandschaft. Massaihirten und ihre Rinderherden säumen den Weg und schon bald taucht der Ol Doinyo Lengai am Horizont auf – als Motivation und

Vor der Kulisse des eindrucksvollen Vulkankegels erheben sich rosarote Zwergflamingos aus der weißlichen Sodaasche des Natronsees in den blauen Himmel Afrikas. Doch wie kommt man in diese gottverlassene Gegend? Nun, entweder man ruckelt mehrere Stunden lang vom Lake Manyara aus über die unbefestigte Buckelpiste bis zum Lake Natron oder man wählt den anstrengenden, heißen, aber lohnenden Trekkingpfad über das Kraterhochland des Ngorongoro: Am sagenhaften Ngorongoro-Krater beginnt die Tour, die nur mithilfe der Massai und einiger Lasttiere zu schaffen ist. Drei Nächte verbringt man fernab jeglicher Zivilisation, mitten im kargen Land der Massai. Tagsüber brennt die Sonne auf die Hochebene und eine bleierne Hitze liegt über der Erde. Nachts funkeln Millionen Sterne über den einfachen Zelten.

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Kraterhochland

Das ist nicht „der” Ngorongoro-Krater, aber einer von unzähligen Kratern im Ngorongoro-Hochland

Zielvorgabe zugleich. Das Ziel rückt näher, während man den staubigen Pfad in den Grabenbruch hinabsteigt. Es ist geschafft – der Lake Natron liegt in greifbarer Nähe und die gefühlt beste Dusche des Lebens wäscht Staub und Anstrengung der letzten Tage ab. Zurück bleibt ein wunderbares Gefühl des Erfolges und Bilder auf der Kamera, die Bände sprechen. Bei einem Ausflug zum Wasserfall der Engare-SeroSchlucht kann man die Szenerie noch länger genießen. Über Stock und Stein gilt es zu klettern und des Öfteren muss auch der Fluss gekreuzt werden. Spätestens beim Wasserfall springt man freiwillig ins erfrischende Nass.

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Wer diese einzigartige Region besucht, fährt anschließend meist weiter in Richtung Norden, um über den selten genutzten Hintereingang der Serengeti in den riesigen Park zu gelangen. Menschen wird man hier wenigen begegnen, dafür warten aber schon bald, nachdem die Schulter des Grabenbruchs erklommen ist, die ersten Vertreter des afrikanischen Großwildes.

TANSANIA Ranger Safaris (Ltd) P O Box 9, Arusha, Tanzania Tel: +255 27 254 7571 or 254 7572 Email: ranger@rangersafaris.co.tz

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Tansania

Mount Meru Die Geheimnisse des kleinen Bruders vom Kilimanjaro

M

Eine anmutige Schönheit, die von keinem anderen Punkt der Erde zu sehen ist. Weiter oben schnuppert man erste Höhenluft, die Lungen müssen sich mehr und mehr anstrengen, um den benötigten Sauerstoff aus der Luft zu bekommen. Es ist eine klirrend kalte Nacht, die sich in meine Erinnerung eingebrannt hat – meine erste Tour auf den Mount Meru.

ount Meru (4562 m): Die vulkanische Aktivität entlang des Ostafrikanischen Grabenbruchs hat ihn entstehen lassen. Den Boden seines gigantischen Kraters ziert seit 1880 ein formschöner Nebenkrater, der sogenannte Aschekegel. Doch all das ahnt man beim Eintreten in den Arusha-Nationalpark, der den Mount Meru umgibt, noch nicht. Unterwegs zum Startpunkt der Bergtour begegnet man Giraffen und Büffeln, Warzenschweine kreuzen den Weg. Ein Ranger begleitet die Gruppe und schützt sie. Es geht über Wiesen und durch Waldstücke, über Holzstufen und Berghänge. Mit jeder Windung des Pfades gibt es etwas Neues zu entdecken. Rot-orangene Fackellilien scheinen den Weg zu beleuchten, Bartflechten und Lianen verweben die Baumwipfel zu einem dichten grünen Netz. Gigantische Aufnahmen entstehen hier:

Der Blick auf die Sterne über mir und die unglaubliche Stille hier oben wirken so irreal, die unfassbare Szenerie bewegt mein tiefstes Inneres. Vor mir bewegen sich kleine Lichter im Schneckentempo am Grat des Vulkankraters entlang. Mein Herz klopft wie wild, meine Lungen haben zu tun, den Sauerstoff aus der dünnen Luft zu holen. Immer wieder gibt es kleine Passagen, an denen ich meine Hände brauche, um über Felsbrocken zu klettern. Nur nicht stehenbleiben. Jetzt nur nicht stehenbleiben. Die Lichtpunkte der Stirnlampen vor und hinter mir geben Halt. Man ist hier nicht allein, wir sind ein Team. Wir motivieren uns gegenseitig und irgendwann schickt die Sonne ihre ersten befreienden Strahlen über die Kuppe des Kraterrandes. Das Ziel wird greifbar und neue Energie zieht uns dem Ziel entgegen. In der Ferne grüßt der Kilimanjaro, aus dem Tal blickt der Aschekegel des letzten Ausbruchs herauf. Das zarte Morgenlicht durchbricht den Dunst, der den Krater durchzieht. Ein Zauber.

Die 65 km entfernte Schneekappe des Kilimanjaro schwebt auf einer Wolkenschicht im Morgenlicht und erstrahlt abends in rotvioletten Farbtönen. Tief unten im Tal glitzern die Momellaseen.

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Auf dem RĂźckweg versuche ich, die Anstrengungen der Nacht zu rekonstruieren, doch fast kommt es mir vor, als ginge ich den Pfad entlang des Kraters zum ersten Mal, so anders sieht er bei Tageslicht aus. Oft wird der Mount Meru als Testlauf fĂźr den Kilimanjaro beschrieben, doch wie wenig wird man ihm dabei gerecht, diesem wunderschĂśnen und vielseitigen Vulkan im Norden Tansanias.


Tansania

Kilimanjaro-Umrundung Mountainbike-Abenteuer im Land der Chagga

und trauten sich, das wenige, was sie in der Schule gelernt hatten, anzuwenden. Andere waren ganz schüchtern und verrieten mir kaum ihren Namen. Sie amüsierten sich jedenfalls alle prächtig über die „Weiße“ in kurzen Radlerhosen. Überhaupt waren die Leute aus den Dörfern sehr interessiert und neugierig – auch wenn eine Verständigung auf Englisch nicht wirklich möglich war. Auch die karge Landschaft der Massaisteppe auf der Nordseite des Berges hat ihre Reize, aber dort hinten bin ich dann nicht alles mehr gefahren, sondern auch immer wieder mal aufs Begleitauto umgestiegen.

I

nes Lukoschat, Sportlehrerin und ehemalige Reiseleiterin am Kilimanjaro, hat sich vor einigen Jahren aufgemacht, um das Leben rund um den Kilimanjaro aus nächster Nähe zu erleben – auf dem Fahrrad. Ines, wie lange hast du für die Umrundung gebraucht und wie sieht es mit den Übernachtungsmöglichkeiten aus? Ich selbst habe den Berg nicht komplett umrundet, das Stück zwischen Ndarakwai Reserve im Westen und Moshi habe ich ausgelassen, weil ich nur vier Tage Zeit hatte. Unterwegs gibt es ein paar schöne Lodges, es geht aber auch ganz authentisch – man kann sogar in einem Massaidorf übernachten. Die erste Nacht habe ich am Lake Chala verbracht, die zweite in der Nähe von Rongai an der kenianischen Grenze und die dritte auf dem Gelände einer Farm mit Blick auf das Shira-Plateau.

vorbei. Es war eine lange Etappe, für mich aber auch die schönste. Ich bin vielen fleißigen Menschen begegnet, Bergbauern vor allem. Welche Situation ist dir von der Kilimanjaro-Umrundung per Fahrrad am meisten in Erinnerung geblieben? Als ich am zweiten Tag nahe Tarakea eine Gruppe von jungen Mädchen in Schuluniformen traf – alle mit einem Wassereimer auf dem Kopf. Sie versuchten eine Unterhaltung auf Englisch mit mir. Einige von ihnen waren sehr lebhaft

Welche Etappe war die anstrengendste, welche die sehenswerteste? Das anstrengendste Teilstück war die Fahrt von Moshi bergauf über Machame zum Lake Chala. Da ging es am Anfang eine Piste in Serpentinen hoch und dann immer hügelig durch Bananen- und Kaffeeplantagen und an Wasserfällen

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Wie hast du dich auf die Tour vorbereitet? Ich kam gerade mit einer Gruppe vom Kili zurück und habe meine freien Tage für die Fahrradtour genutzt. Als ehemalige Leistungssportlerin hatte ich das Glück, noch von den vielen trainierten Kilometern von damals zehren zu können. Das sieht heute etwas anders aus – nach der Geburt von zwei Kindern und weniger Zeit zum Sporteln, da müsste ich wohl vorher doch mal einige Stunden zielstrebig auf dem Sattel sitzen.


Shira

Kibo

Mawenzi

Kilimanjaro

Drei ungleiche Brüder

auf dem Dach Afrikas Der Kilimanjaro (5895 m)

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ie Luft wird dünn beim Aufstieg auf den Kilimanjaro. Bis auf 2000 m ziehen sich die Farmen der Chagga am Hang nach oben, es folgen flechtenbehangener Bergnebelwald, Bambushain und Erikaheide. Auf 4000 m dünnt die Vegetation aus und öffnet sich in die weite Hochebene auf dem Sattel zwischen Kibo und Mawenzi. Hoch oben auf 4600 m drängt sich die Kibohütte an den Fels. Ab hier sind die ehrgeizigen Bergwanderer auf ihre Kraftreserven, ihren Willen und ihre Kondition angewiesen. Doch was lockt die Menschen hierher, in die Höhe von 5895 m? Zum einen ist es wohl das Gefühl, aus eigener Kraft den höchsten Punkt Afrikas erklommen zu haben. Zum anderen ist es sicher auch das Eis des Hauptgipfels Kibo, dessen höchster Punkt Uhuru Peak (5895 m) genannt wird. Mawenzi und Shira, die beiden Nebengipfel, flankieren die Eiskuppe in respektvoller Entfernung. Ganz oben, rund um den ReuschKrater, steigt ein ganz eigenwilliger Geruch in die Nase: Schwefel. Denn der Kilimanjaro ist kein einfacher Felsbrocken, sondern tatsächlich ein Bergmassiv mit drei mächtigen Vulkanen. Diese sind auch keineswegs erloschen, sie ruhen lediglich – allerdings schon sehr lange. Noch nicht einmal für den letzten Ausbruch um 1700 gibt es einen wissenschaftlichen Nachweis.

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Tanzania Auf Tiersafari im Land der Massai...

Nur die Chagga – das Volk, das am Kilimanjaro lebt, erzählt von einer gewaltigen Eruption um diese Zeit. Sie erzählen auch Geschichten über das Aussehen des Berges, der seit jeher ihre Heimat ist. Sie erzählen von Shira, Mawenzi und Kibo als drei Brüder, die an ihren Feuerstellen saßen. Das Feuer des Mawenzi erlosch, darum ging er zu seinem Bruder Kibo und bat ihn um etwas Glut, sodass er sein eigenes Feuer wieder entfachen könne. Kibo half aus, doch die Kohlen erloschen durch Mawenzis Unachtsamkeit auf dem Heimweg. Er bat seinen Bruder Kibo erneut um glühende Kohlen und bekam sie auch. Als die Glut jedoch wieder erlosch und Mawenzi ein drittes Mal zu seinem Bruder kam, geriet Kibo so sehr in Rage, dass er ihn mit aller Kraft mit einer Keule auf den Kopf schlug. So kam der Mawenzi zu seinem gezackten Aussehen und seiner gegenüber dem Kibo um 700 m geringeren Höhe.

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Tansania

Im Jahr der Zeitenwende Die Massai und die moderne Welt

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016 war ein ganz besonderes Jahr im Leben von Ngabobo. Vieles hat er erlebt in den letzten 21 Jahren. Alles begann im Jahr 1995 mit der Zeremonie, die sie E Unoto nennen. Mut musste er damals beweisen. Hörigkeit, Stärke und Leidensfähigkeit ebenso, denn schließlich ging es unter anderem um seine Beschneidung, die traditionell ganz ohne Betäubungsmittel vollzogen wird. 21 Jahre lang war es seine Aufgabe, das Dorf zusammen mit seinen Altersgenossen zu verteidigen.

Drei Frauen hat er seither heiraten können und auf acht Kinder hat er es gebracht. Man kann sagen, er ist ein angesehener Mann geworden.

Ngabobo ist Massai. Seine Ahnen kannten keine Landesgrenzen. Sie trieben ihr Vieh als Nomaden durch die weiten Savannen Ostafrikas und nannten jeden Grashalm, der ihre Rinder nährte, Heimat. Ihr kriegerischer Ruf eilte ihnen voraus. Doch die Zeiten haben

sich geändert. Ab 1904 wiesen die deutschen Kolonialherren ihre Heimat als Siedlungsgebiet aus. Rinderpest, Hungersnot und Dürre dezimierten den Stamm. Seit den 60er Jahren neh-men die strengen Auflagen der neu entstandenen Naturschutzgebiete wie der Serengeti und des NgorongoroSchutzgebietes den Massai ihren Lebensraum. Die Bürokratie beschneidet sie darüber hinaus in ihrer Selbstbestimmung. Die Massai wurden in ein angepasstes Leben als Halbnomaden gezwängt. Ngabobo hat einen tansanischen Ausweis, geht einem normalen Job nach, trägt Turnschuhe und besitzt ein Handy. Doch die Shouka, den traditionellen roten Umhang der Massai, trägt er mit Stolz. Unverkennbar sind die im Wind flatternden Umhänge der Massaihirten, die stets von großen Rinder- und Ziegenherden umgeben sind. Zwischen Serengeti und Kilimanjaro sieht man sie immer wieder in der bräunlichen Savanne leuchten. Besonders verbreitet sind Karomuster in Rot, Schwarz und Blau sowie ein Stock, den die Massai-Männer bei sich tragen. Auch der Schmuck lässt meist keinen Zweifel daran, dass jemand dem

Stamm der Massai angehört. Die kahlgeschorenen Köpfe der Frauen werden von schweren silbernen Ohrgehängen eingerahmt, die die ausgeweiteten Ohrläppchen noch weiter zu dehnen scheinen. Ketten und Bänder

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Tansania

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aus Hunderten kleinen Perlen zieren die Gelenke und Hälse von Frauen und Männern gleichermaßen. Im Massaidorf leben die Menschen wie seit Urzeiten mit ihrem Kleinvieh zusammen in einfachen Hütten aus Lehm und Kuhdung. Die Rinder werden nachts zurück ins dornenumzäunte Dorf getrieben. In den fast dunklen Hütten (Bomas) brennt ständig ein rauchendes Feuer, das Mücken fernhält und zum Kochen verwendet wird. Möbel und Wandschmuck existieren nicht. Frauen und Kinder schlafen eng zusammen auf Rinderfellen, die Männer wählen als Schlafstätte eine der Hütten ihrer Frauen oder sie bitten einen Altersgenossen, bei dessen Frau nächtigen zu dürfen. Die hohe Säuglingssterberate der Massai soll durch die polygame Lebensweise ausgeglichen werden, doch auch HIV konnte sich dadurch relativ schnell verbreiten. Hauptnahrungsquelle der Massai sind nach wie vor ihre Tiere. Das Blut der Rinder wird für die tägliche Nahrung (saroi) mit Milch vermischt. Um ein bis zwei Liter Blut erleichtern die Massai jede Kuh, indem sie ihr die Halsvene

anritzen, sie aber weiterleben lassen. An Festtagen ergänzt Fleisch den Speiseplan, an normalen Tagen mittlerweile auch Reis, Mais und Gemüse.

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Für Ngabobo beginnt 2017 ein neuer Lebensabschnitt. Er gehört nun dem Ältestenrat seines Dorfes an und darf deshalb zusammen mit seiner Familie essen und sogar Alkohol trinken. Doch das sind nicht die einzigen Regeln, die für die jungen Massaikrieger, aber nicht mehr für die Älteren gelten. Ngabobo ist nun ein freierer Mann, doch wenn es um wichtige Angelegenheiten des Dorfes geht, wird man ihn um Rat fragen. Und er wird dafür sorgen, dass die kulturellen Riten eingehalten werden. Keine leichte Aufgabe, denn ihm und seinem Dorf stehen spannende Zeiten bevor. Mit den neuen, jungen Anführern wird wohl eine Zeitenwende kommen. Manche sind schon zur Schule gegangen und mit Erfahrungen in der westlichen Welt groß geworden. Der Spagat zwischen uralter Kultur und moderner Welt, den die Massai täglich leben, wird Jahr für Jahr schwieriger.

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Die sieben Leben einer Schiffslegende

Kilimanjaro Kigoma Tanganjikasee

Sansibar Dar es Salaam

MV Liemba und der Tanganjikasee

A

Sie war schließlich 150-mal so schwer und sechsmal so lang wie „Mimi“ und „Toutou“ (französ. für Miez-Miez und Wau-Wau), die beiden Schiffe, die die Briten 1915 von Dampftraktoren und afrikanischen Trägern über Berge und durch den kongolesischen Dschungel zum Tanganjikasee hatten ziehen lassen.

uch wenn ein Dampfschiff wenig mit einer Katze gemein hat – die Liemba scheint tatsächlich sieben Leben zu haben. Zweimal ist sie schon gesunken, etliche Male wieder instand gesetzt worden. Heute verkehrt sie als gemächliches, vom Zahn der Zeit zerfressenes Linienschiff auf dem Tanganjikasee, dessen Wasser sie vor über 100 Jahren das erste Mal berührt hat. Im Jahr 1912, als es für Deutschland immer schwieriger wurde, die Kolonie unter Afrikas Sonne zu halten, ließ man im niedersächsischen Papenburg ein Schiff bauen, das Eindruck schinden sollte. Gleich nach Fertigstellung wurde das Schiff, das nach dem ehemaligen Gouverneur von Deutsch-Ostafrika „Graf von Goetzen“ genannt wurde, wieder

in seine Einzelteile zerlegt, denn es trat die lange Seereise nach Afrika als 800 Tonnen schweres Puzzle an. Kaum waren die 5000 Kisten mit den Einzelteilen des Schiffes in Kigoma angekommen und das Schiffspuzzle zusammengebaut, hielt der Erste Weltkrieg Einzug in Afrika. Ein Jahr lang konnte die „Goetzen“ als Versorgungsschiff genutzt werden, ohne anzugreifen oder sich zu verteidigen.

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Im Jahr 1916 war in Deutsch-Ostafrika der Kriegsverlust in Sicht. Die Kolonialherren mussten Kigoma aufgeben und den Rückzug antreten. So wurde das weit gereiste Schiff im Juli von den eigenen Besitzern versenkt. 1918 begannen die Belgier, die „Goetzen“ zu heben, scheiterten aber und das Schiff sank 1920 erneut. Die Briten, die neuen Herren in Ostafrika, waren 1924 schließlich erfolgreich. Sie hoben die „Goetzen“ und installierten sie als Linienschiff auf dem Tangan-


jikasee – nun unter dem Namen „Liemba“. 30 Jahre und einen Weltkrieg später wurde die „Liemba“ 1954 renoviert. Doch nach der Unabhängigkeitserklärung 1961 verfiel sie als Wrack an Land. In den 1970er Jahren nahmen sich dänische Entwicklungshelfer ihrer an und brachten sie 1979 zurück aufs Wasser. Heute fasst sie fast dreimal so viele Menschen wie vor 80 Jahren. Das ist auch dringend nötig, denn die „Liemba“ ist das einzige Verkehrsmittel, das die abgelegenen Dörfer am Seeufer verbindet. Zweimal im Monat fährt sie den See entlang und lässt sich von den Fischern mit kiloweise Trockenfisch beladen. Und dann schnauft sie wie-

der los, die zerbeulte alte Dame, die Geschichten aus rauen Zeiten erzählt. Wer eine umfassende Modernisierung finanziert, ist unsicher – und so bleibt auch die Frage offen, ob der alten Katze namens „Liemba“ noch ein weiteres Leben geschenkt wird.

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Verwandtschaftsbesuch am Tanganjika-See Gombe- und Mahale-Nationalpark

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is auf 1,23 Prozent stimmt ihre DNA mit der unsrigen überein. Ihre Verhaltensweisen sind unseren so ähnlich, dass einige Wissenschaftler sogar fordern, dass das ein oder andere Menschenrecht auch für Schimpansen angewandt wird. Doch viel Raum lassen wir unseren haarigen Cousins nicht mehr. Schimpansen waren einst rund um den Äquator in ganz Afrika heimisch, doch nun setzen ihnen zwei entscheidende Dinge zu.

Kilimanjaro

Gombe NP Mahale NP Tanganjikasee

Sansibar Dar es Salaam

Zum einen werden die Regenwälder – ihre bevorzugte Heimat – mehr und mehr von uns Menschen eingenommen. Zum anderen liegen die noch intakten Regenwälder zu großen Teilen in Krisengebieten wie dem Kongo. Artenschutz ist hier ein Luxus, der meist hintenan steht, wenn Nahrung, Sicherheit und Stabilität fehlen.

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Tansania liegt am östlichen Rand des Lebensraums der Schimpansen. Es gibt nur zwei kleine Gebiete, in denen die ca. 1,50 Meter großen Menschenaffen in freier Wildbahn leben. Eine tagelange Schiffsreise auf dem Tanganjikasee bringt Sie hin, zum Gombe- oder Mahale-Nationalpark. Oder eine 1400 km lange holprige Schotterpiste. Oder ein dreistündiger Flug in einer kleinen Propellermaschine. Der metallene Vogel senkt sich in Richtung Erde. Wasser und Wald liegen klar getrennt von einem Streifen Sand nebeneinander. Wie ein langes blaues Band zieht sich der Tanganjikasee durch ein tiefes Tal des Ostafrikanischen Grabenbruchs. Üppiger Regenwald dämpft die steil aufragenden Berge zu sanften saftigen Hügeln.


Tansania

Aus einem der letzten, uralten Paradiese dieser Erde dringt ein unverkennbares aufgeregtes „Whuup“, zu dem sich viele weitere Affenstimmen gesellen. Immer lauter und dramatischer wird das Rufen, das in einem schrillen gemeinschaftlichen Kreischen gipfelt. Die Schimpansen erkennen sich durch ihre Laute gegenseitig und bestätigen ihre Gemeinschaft. Die Besucher des Schimpansenwaldes versetzt dieses Ritual in helle Vorfreude, denn bald bekommen sie die Affen zu Gesicht – vielleicht turnend in den Baumwipfeln, vielleicht beim Lausen auf einer Lichtung. Ein Name ist untrennbar mit dem Gombe-Nationalpark verbunden. Wer kennt sie nicht, die zarte Frau mit den langen grauen Haaren, die die Rufe der Schimpansen in die Welt hinausgetragen und sie zu Hilferufen gemacht hat:

Jane Goodall Die Frau, die eigentlich Sekretärin war, aber mithilfe ihrer Ausdauer und Beobachtungsgabe weltbewegende Forschungen über die Schimpansen veröffentlichen konnte. Die Frau, die ganz ohne vorheriges Studium für eine Promotion in Cambridge zugelassen wurde. Die Frau, die den erforschten Tieren als Erste keine Nummern, sondern Namen gab. Fast menschliche Züge bekamen die Schimpansen in Goodalls Büchern. Sie benutzen Werkzeuge, entwickeln eine eigene Gruppenkultur und zeigen sowohl geistig als auch sozial komplexe Verhaltensweisen. Höchste Zeit, die faszinierenden Menschenaffen vor Ort selbst zu besuchen. Wer weiß, wie lange sie noch so frei leben können!

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Tansania

Aus Tansanias Küche Köstlichkeiten zum Nachkochen

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ie Swahili-Küste und das Landesinnere Tansanias trennen Welten - nicht nur Religion, Sprache und Kleidung unterscheiden sich, sondern auch die Küche. Während landeinwärts vor allem Maisbrei, Kochbananen, Bohnen und Spinat auf den Tisch kommen, dominieren in der Küstenregion die orientalischen Einflüsse: indische Chapati, arabische Gewürze und tropische Kokosmilch runden die reiche Auswahl an Fisch und Meerestieren ab.

Holen Sie Tansania zu sich nach Hause und kochen Sie diese beliebten Klassiker nach:

Samaki ya Mchicha Fischpfanne mit Spinat

4 Fischfilets, z.B. Kabeljau 1 EL Zitronensaft ½ TL Knoblauchpulver 1 TL Zimt ½ TL Thymian 1 TL Garam Masala 50 g Mehl 1 Prise Salz ½ Currypulver ½ TL Koriander ½ EL Butter 1 Zwiebel, fein gehackt 1 Knoblauchzehe, fein gehackt 300 ml Kokosmilch 50 g Blattspinat 225 g Garnelen, geschält 1 Prise Chilipulver

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Die Fischfilets mit dem Zitronensaft beträufeln. Knoblauchpulver, Zimt, Thymian, Garam Masala und eine Prise Salz vermischen und den Fisch damit würzen. Etwa eine Stunde zum Marinieren in den Kühlschrank stellen. Den Blattspinat in feine Streifen schneiden, mit der Kokosmilch aufkochen und köcheln lassen, bis der Spinat weich ist. Zum Abkühlen beiseite stellen. Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne glasig dünsten, die Garnelen dazugeben und kurz durchziehen lassen. Spinat und Kokosmilch fein pürieren und zu den Garnelen geben. Warmhalten. Den Fisch in großzügige Würfel schneiden. Das Mehl wird mit etwas Salz, Curry und Koriander zur würzigen Panade, in der man den Fisch kurz wendet. In der


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Pfanne etwa zwei bis drei Minuten pro Seite goldbraun braten. Den Fisch auf den Tellern anrichten, die Sauce mit den Garnelen daneben garnieren. Dazu passt Fladen- oder Naanbrot.

Maharagwe ya Nazi Bohnen in Kokosmilch

1 Tasse getrocknete rote KidneyBohnen 1 Tasse Kokosmilch ¼ Tasse fein gehackte Zwiebeln 1 Messerspitze zerdrückter Ingwer 1 Tasse kleingeschnittene Tomaten ½ TL Salz 1 Messerspitze Koriander 2 EL Öl

Geben Sie Bohnen, Salz und Wasser in einen Topf und bringen Sie das Ganze zum Kochen. Schließen Sie den Topf und lassen Sie die Bohnen köcheln. Füllen Sie Wasser auf, wenn nötig. Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne, dünsten Sie die Zwiebeln glasig, geben Sie den Ingwer dazu und garen Sie beides für eine Minute. Geben Sie die Tomaten dazu, schließen Sie die Pfanne und dünsten Sie die Tomaten weich. Geben Sie den Koriander, 3/4 der Kokosmilch und die Bohnen dazu. Wenn die Flüssigkeit verkocht, bevor die Bohnen gar sind, geben Sie die restliche Kokosmilch dazu. Die Bohnen sollten am Ende der Garzeit ganz mit Flüssigkeit bedeckt sein.

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Tansania

Ugali Maisbrei

Ugali gehört zu Tansania wie die Serengeti und der Kilimanjaro; er wird so gut wie jeden Tag gegessen. Ugali ist also nicht nur ein Gericht, sondern alltägliche Kultur. So sagt man Kindern zum Beispiel, dass sie erst alt genug sind, wenn sie mehr Ugali im Mund als in der Nase haben. Und wenn der Ugali auf dem Teller auseinanderbricht, ist das ein Zeichen dafür, dass einer in der Runde bald ein Unglück erleiden wird. 500 ml Wasser 250 g Maisgrieß 2 EL Butter Salz In einem Teflontopf Wasser, 2 EL Maisgrieß, Butter und Salz aufkochen und sämig einkochen lassen. Unter Rühren so viel Mais einrühren, bis ein fester Brei entsteht. Aufpassen, dass keine Klumpen entstehen. Wenn der Brei sich vom Topfboden löst, ist der Ugali fertig.

Mchuzi wa Bata Entencurry mit Banane

Ente ist eine Spezialität in Tansania und wird in der Regel serviert, wenn besondere Gäste im Haus sind. Zu diesem Rezept passen Maniok, Reis oder Ugali als Beilage.

2,5 kg Ente, in zwölf Stücke geschnitten 1 Tasse Zwiebeln, fein gehackt 1 Tasse Tomaten, in kleinen Würfeln 1 TL Salz 1 TL Currypulver ½ TL gemahlener Pfeffer 4 TL Öl 4 große, sehr grüne Bananen oder Kochbananen 2 l Wasser Das Öl in einen großen Bräter geben und darin Zwiebeln, Tomaten, Salz, Currypulver und Pfeffer weichdünsten. Die zwölf Ententeile hinzufügen und für zwei bis drei Minuten in der Pfanne wenden. Wasser hinzufügen. Deckel schließen und für 30 Minuten köcheln lassen, bis die Ente zart ist. Bananen in je sechs Teile schneiden und nach 20 Minuten mit in den Bräter geben.

Supu ya Nyama Rindfleischsuppe mit Kokos

1 TL Currypulver ½ TL Cayenne-Pfeffer ½ Kurkuma ¼ TL Nelken 1 Zwiebel, gehackt 2 Knoblauchzehen, gehackt ½ Dose Kokosmilch 1 kg Rindfleisch, in Würfel geschnitten 1 TL Tomatenmark 2 Tomaten, gewürfelt Saft einer ½ Zitrone 2 TL Salz Öl zum Braten

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Öl in eine Pfanne geben und Zwiebeln, Knoblauch, Currypulver, Cayenne-Pfeffer, Kurkuma und Nelken kurz anbraten, Kokosmilch hinzugeben. Fleisch, Tomatenmark, Tomaten, Limettensaft und Salz hinzugeben, mit Wasser bedecken und für zwei Stunden köcheln lassen.

Vitumbua

Gebratene Reisküchlein Diese Reisküchlein schmecken süß und werden in der Regel zum Frühstück oder zu einer Tasse Chai/ Gewürztee am Nachmittag gegessen. Auch an Straßenständen werden sie des Öfteren frisch aus der Pfanne verkauft. Aber auch zu einer herzhaften Sauce schmecken sie gut. 1 Tasse Reismehl 4 TL Mehl ¼ Tasse warme Kokosmilch ¼ Tasse warme Milch 1 Eiweiß 1 TL Trockenhefe ¼ Tasse Zucker ½ TL gemahlener Kardamom geschmacksneutrales Öl zum Ausbacken In einer Schüssel alle Zutaten außer dem Öl mischen. An einem warmen Ort für eine Stunde aufgehen lassen, bis der Teig die doppelte Größe erreicht hat. Öl in einer Pfanne erhitzen. Mit einem Suppenlöffel eine Portion entnehmen und im heißen Öl von beiden Seiten goldbraun backen.


UGANDA

MIGORI

RUBONDO ISLAND

KIGALI

RUBONDO

KENYA

SERENGETI

MWANZA

BURUNDI

NAIROBI

WEST KILIMANJARO

SERENGETI

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RWANDA

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MUSOMA

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BUKOBA

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LAKE VICTORIA

Tansania Wir f

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KILIMANJARO

NGORONGORO

KILIMANJARO(JRO) LAKE MANYARA MOSHI ARUSHA

KIGOSI GAME RESERVE

MKOMAZI GAME RESERVE

KURO

TARANGIRE NATIONAL PARK

PEMBA

TANZANIA SAADANI

UGALLA RIVER GAME RESERVE LAKE TANGANYIKA

PANGANI ZANZIBAR

RUAHA NATIONAL PARK

DEM. REP. OF CONGO

TANGA

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Tansania

Maisha marefu! Tansanias Biere

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as das Bierangebot betrifft, ist Tansania auf jeden Reisenden vorbereitet: Ob Sie den Kilimanjaro bestiegen haben, die Weite der Serengeti erkunden durften oder auf Safari unterwegs waren – die tansanischen Brauereien halten die passende Belohnung und das passende Souvenir bereit. Einige davon sind nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Auch Europäern schmecken die Biere hervorragend.

Kilimanjaro-Bier Perfektes, durstlöschendes Lagerbier für einen heißen Tag unter Afrikas Sonne. Beim Brauen wird neben Gerste, Hopfen und Wasser auch Mais und ein wenig Zucker verwendet, was sich auch im Geschmack niederschlägt. Das Etikett mit der markanten Schneekappe ist wohl das perfekte

Souvenir für alle Besteiger des höchsten Berges Afrikas.

Serengeti-Bier Ein leichtes Pale Ale mit einer gewissen Süße. Unverkennbar ist das schwarze Etikett mit dem Leoparden, dem Aushängeschild der Serengeti. Im Jahr 2002 wurde Serengeti Breweries Tanzania gegründet. Seitdem wird das Bier in einer von Deutschen gegründeten Brauerei in Dar es Salaam gebraut. Das Bier wird unter Verwendung europäischer Rohstoffe gebraut, u.a. deutsche und tschechische Braumeister sind für Geschmack und Aromen des Serengeti-Bieres verantwortlich.

Safari-Bier Eine Note von braunem Zucker schwingt bei diesem Lager mit und tatsächlich wird auch beim „Safari“

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neben Gerste, Malz und Hopfen Zucker und Maisstärke zugesetzt. Auf dem Etikett sind zwei typische Rundhütten abgebildet, die den traditionellen Hütten der Massai nachempfunden sind. Einige ostafrikanische Safarilodges, so auch die von Hardy Krüger gebaute Momella Lodge, imitieren diesen markanten Stil.

Schon gewusst? „Bier“ – so wird in Tansania einiges genannt. Im Prinzip jeder pflanzliche Sud, der durch Gärung einen gewissen Grad an Alkohol entwickelt. Bananenbier beispielsweise erfreut sich in tansanischen Dörfern großer Beliebtheit. Den Geschmack des durchschnittlichen Europäers dürfte es dagegen weniger treffen.


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s scheint Teil der Magie zu sein, dass Konyagi immer ein wenig ungreifbar bleibt. Konyagi ist unter allen Spirituosen ein tansanisches Unikum.

Konyagi Der wahre „Spirit of Tanzania“

Der Name lässt einen Cognac vermuten, der Geschmack einen Gin, die Zutaten einen Rum. In Mischgetränken verwendet man ihn wiederum oft wie einen Wodka. Konyagi gehört so sehr zu Tansania wie Kilimanjaro, Serengeti und Sansibar. Im Jahr 1970 waren die kleinen lokalen Destillerien in Tansania aufgefordert, ihre Produkte zusammenzubringen, um letztendlich eine sichere Spirituose zu brennen. Der erste Name des Konyagi war also „Kinywaji safi”, was so viel heißt wie „sauberes Getränk”. Noch heute ist dieser Kosename auf dem Label der Flasche zu sehen.

Probieren Sie doch einen der Konyagi-Cocktails und -Longdrinks:

Hergestellt ist Konyagi aus Zuckerrohr, genauso wie Rum. Geschmacklich dominiert seine Wacholdernote, genau wie im klassischen Gin. Doch auch weitere, typisch tansanische Aromen sind zu schmecken: Zitrus, Kardamom, Nelken, Zimt und Ingwer. Es sind die Gewürze Sansibars, die Einzug in das Nationalgetränk der Tansanier Einzug gehalten haben. Und gerade diese exotische Gewürznote macht den Konyagi interessant.

Konyagi Tonic 4 cl Konyagi 16 cl Tonic Water 2 Limettenachtel Eiswürfel

Bongo Flava 4 cl Konyagi 8 cl Cranberry-Saft 4 cl Ananassaft Eiswürfel

Pur wird er den meisten Europäern trotz seines relativ geringen Alkoholgehaltes von 35 Prozent eher zu kräftig sein, doch in Mischgetränken entfaltet er seine Aromen wunderbar. Konyagi harmoniert mit Säften und Energy Drinks, vor allem aber entfaltet er im Zusammenspiel mit Tonic Water sein ganzes Potenzial – einen vielschichtigen „Konyagi Tonic“. Auch einer Caipirinha oder einem Mojito verleiht Konyagi eine ganz besondere, exotische und vielschichtige Note.

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Tansania

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Aus Kitenge gemacht Farbenfrohes für jeden Tag

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ie Kombination aus Wickelrock und Kopftuch entspricht nicht ganz den gängigen Alltagskonventionen in Europa. Doch trotzdem kann man mit tansanischen Kanga und Kitenge durchaus etwas tansanische Lebensfreude in den grauen Alltag bringen. Die farbenfrohen Tücher eignen sich hervorragend als Tischdecken oder Bettüberwürfe, doch geschickte Schneider in Tansania zaubern noch viel mehr aus den einzigartigen Stoffen. Von Laptop- und iPad-Taschen über Kissenhüllen, Kinderspielzeug und Armbänder entsteht in den Nähstuben der fleißigen Frauenkooperativen so einiges, das alltagstauglich ist, dabei aber farbenfroh und kreativ daherkommt. Viele der Künstler stellen zwar wunderschöne Gegenstände her, haben aber wenig Erfahrung und wenige Möglichkeiten, potenzielle Käufer zu erreichen und anzusprechen. Daher haben einige Europäer und Sansibaris im Jahr 2013 die Organisation JENGA gegründet, die einzelnen Schneidern und Kunsthandwerkern eine Plattform zum Verkauf ihrer Produkte bietet.

Darüber hinaus werden die gemeinsam vermarkteten Produkte über einige Hotelshops und nicht zuletzt einen holländischen Online-Shop verkauft. Die Erlöse aus dem Verkauf sowie Spenden werden reinvestiert – in Fortbildungen im kaufmännischen Bereich sowie in Maschinen, die die Produktion vereinfachen oder verbessern. Doch nicht nur Kitenge-Stoffe werden von den Künstlern verarbeitet – auch Rinden, Kokosnüsse, Palmblätter und alte Dhows werden als Material für einzigartige Ketten, Flipflops, Schalen, Lampen, Platzdeckchen und Möbel verwendet. Auch handgemachten Honig, Chutneys und pflanzliche Kosmetika kann man in den Shops erwerben. Wir möchte, kann sogar sein altes Kite an JENGA spenden. Eine der Laptop-Hüllen, die der 32-jährige Martino Petro daraus fertigt, gibt es als Dankeschön dafür. Und natürlich das gute Gefühl, die Zukunft einer Familie ein klein wenig heller gemacht zu haben. jengazanzibar.com

In Nungwi und Michamwi auf Sansibar gibt es je einen JENGA-Laden.

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Tansania

Kangas

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Naogopa simba na meno yake siogop mtu kwa maneno yake

Kleider, die Bände sprechen

Zähnen eines Löwen, Ich habe Angst vor den rten eines Mannes. aber nicht vor den Wo

Karibuni waunguwana nina harusi ya mwana

Herzlich willkommen an alle, die hier zur Hochzeit meines Kindes zusammengekommen sind.

Nitazidi kumpenda mpate kusema sana

Tratscht ihr nur. Je mehr ihr euch die Mäuler zerreisst, umso mehr werde ich ihn lieben.

reva ni Mungu Sisi sote abiria edePassagiere, ll Wir sind a Fahrer. Gott ist der

K

leidung sagt einiges aus über einen Menschen. Sozialer Stand, Herkunft, Religion, Beruf - vieles läßt sich an dem, was man anhat, ablesen ... In Tansania sagen die Kleider der Frauen aber noch viel mehr aus aufgedruckte Sprüche geben Charakterzüge, Lebenseinstellung, Wünsche oder sogar politische und religiöse Überzeugungen der Trägerin preis. Auf den ersten Blick fallen Kangas durch die bunten Farben und die auffälligen Muster auf.

Jedes Tuch scheint anders zu sein, aber es gibt drei Prinzipien, die eine Kanga zur Kanga machen: 1. Es gibt einen auf allen vier Seiten umlaufenden Rahmen (Swahili: pindo) 2. Es gibt ein großes zentrales Design. (Swahili: mji) 3. Es ist ein individueller Spruch aufgedruckt (Swahili: jina)

Liebeserklärungen können über eine Kanga ausgesprochen werden, aber auch Ratschläge für Freundinnen, Wünsche für die eigene Zukunft sowie allgemeine Lebensweisheiten. Sogar Mahnungen und Gehässigkeiten werden manchmal auf einem Kleid zur Schau getragen.

Jede Kanga ist 1 x 1,50 m groß und wird als Paar verkauft. Die beiden einzelnen Tücher werden oft zu einem Outfit kombiniert, z.B. Rock und Schulterüberwurf oder Rock und Kopftuch. Doch die Tragemöglichkeiten sind endlos. Man kann sie auch als Portemonnaie, Tischdecke oder zum Tragen der Einkäufe und Kinder verwenden. Kunstvoll um den Körper geschwungen entstehen elegante Kleider für Festtage, einfach um die Hüfte gebunden eignen sie sich als Arbeitskleidung. Auch als Strandtuch oder verarbeitet zu Taschen machen sich die farbenfrohen Baumwolltücher hervorragend.

Die ersten Kangas waren mit weißen Tupfen auf dunklem Grund versehen. Kanga ist der Swahili-Name für das weißgetupfte tansanische Perlhuhn. Die ersten Trägerinnen der Tücher wirkten wohl wie die geselligen, geschäftig umherlaufenden, getupften Hühner... Entstanden ist die Kangakultur aus den quadratischen Taschentüchern, die die portugiesischen Händler der ostafrikanischen Gesellschaft schon im 16. Jahrhundert verkauften. Ende des 19. Jahrhunderts nähten die gewieften Frauen Sansibars die kleinen Tücher zu einem Rechteck zusammen und experimentierten immer wieder mit verschiedenen Drapierungen. Wer es sich leisten konnte, Stoffe aus dem fernen Ausland zu tragen, gewann an sozialem Ansehen. So wurde die Kanga schnell zum Statussymbol. Die Sprüche kamen Anfang des 20. Jahrhundert dazu und sind heute aus der tansanischen Kultur nicht mehr wegzudenken.

Kuleya mimba si kazi. Kazi ni kuleya mwana.

Schwanger zu werden ist keine Arbeit. Arbeit ist es, das Kind großzuziehen.

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enyewe. Mbolea mzuri ni kivuli cha mwder Der beste Dünger ist s. Schatten des Besitzer


AZURA SELOUS GAME RESERVE

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Das Hotel liegt am Ufer des Ruaha Flusses, in der Fern ab und im spektakuläre Teil des Selous Game Reserve in Süd- Tansania ist Azura Selous, mit nur 12 klimatisierten Luxus-Villen. Der Selous ist ein authentisches Safarierlebnis, zurück zu Grundlagen und das Fährtenlesen der Tiere durch dieses riesige und schöne Stück afrikanischer Wildnis. Wir bieten eine breite Palette von Aktivitäten, einschließlich fachkundig geführte Wildbeobachtung mit einem Gelendewagen, Boot Safaris um in die Nähe unserer Flusspferde zu erkunden und die herrliche Vogelwelt, Angelnin dem schnell fließenden Ruaha Fluss, einschließlich Tigerfischen für den Enthusiasten und Wandersafaris. Wir sind stolz darauf Ihnen einen fantastischen Rundum - Safari Erfahrung in einem von Afrikas wenigen verbliebenen natürlichen Wildnisgebiete zu verwirklichen.

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Tansania

Dar es Salaam Nachtleben

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er neben Tieren und Landschaften auch die Musik, das Lebensgefühl und die Menschen Tansanias kennenlernen möchte, ist in Dar es Salaam genau richtig. In der Hafenstadt gibt es die ein oder andere Adresse, an der man bei einem kühlen Bier oder Cocktail gerne ein wenig länger bleibt.

The Slipway Ein Besuch hier, rund um das Slipway Hotel auf der Msasani-Halbinsel, lohnt sich eigentlich immer. Tagsüber kann man nach Lust und Laune nach Souvenirs, Büchern und anderen schönen Dingen stöbern, seine E-Mails checken oder in Eisdiele oder Café plaudern. Abends genießt man direkt am Meer Pizza, Meeresfrüchte oder japanische Spezialitäten, bevor sich die Sonne zum Horizont neigt. Aufgrund der Lage auf der Westseite der Halbinsel ist The Slipway der einzige Ort in Dar es Salaam, an dem man den Sonnenuntergang über dem Wasser beobachten kann. Und genau deshalb sind die verschiedenen Lounges und Bars hier so beliebte Treffpunkte bei Einheimischen und Besuchern. Freitags gibt es Livemusik bis 23 Uhr.

Garden Bistro Ebenfalls auf der Msasani-Halbinsel gelegen, ist das Garden Bistro ein wunderbarer Ort, um einen entspannten Abend zu genießen. Auf mehreren Etagen findet hier sicher jeder seine Lieblingsecke, es gibt z.B. auch eine Sports Bar. Auf dem Grill brutzeln die beliebten Mishkaki-Fleischspieße, die für Energienachschub sorgen, wenn

man sich beim Tanzen verausgabt hat. Wie der Name sagt, ist die Bar draußen angelegt – Sommerfeeling pur.

Travertine Hotel Hier werden jeden Sonntagabend Taarab-Konzerte gegeben. Die Musikrichtung Taarab ist von arabischen und afrikanischen Stilen geprägt und somit 100 Prozent hörbare Kultur der tansanischen Küste. Das Travertine ist einer der besten Orte, um diese Musik live zu hören. Wo könnte man sich besser unter die Einheimischen mischen?

Q-Bar Jeden Donnerstag bis Samstag stehen hier Bands auf der Bühne und versetzen das Publikum in Partylaune. Amerikanische Musik dominiert die

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Playlist und so fühlen sich auch internationale Besucher schnell wohl. Drei Billardtische und eine große Leinwand für Sportübertragungen locken die weniger tanzfreudigen Gäste. Auf der Msasani-Halbinsel gelegen, ist die QBar eine gute Option für den zweiten und dritten Drink nach dem Sundowner in einer der Outdoor-Bars.

Level 8 In Dar es Salaams einziger Dachterrassenbar geht es gehoben zu – und das nicht nur, weil die Bar im achten Stock des Hyatt Regency liegt. Hier treffen sich tansanische und internationale Geschäftsleute und genießen bei exotischen Cocktails den Sonnenuntergang über dem Hafen und der Skyline. Freitags gibt es Live-Jazzmusik bis 23 Uhr, samstags lässt man es sich zur besten Afterwork-Zeit bei Soulrhythmen und einem Gourmetbuffet gut gehen.


Club Bilicanas Nach wie vor der beliebteste Club der Stadt. Hier steigt die Party zwischen Donnerstag und Sonntag jeden Abend und auch in den anderen Nächten legen sich die DJs mächtig ins Zeug. Bei Discolicht tanzt man hier zu internationalen Hits, aber auch zu lokalen Musikrichtungen wie Bongo Flava oder Taarab. Ein unprätentiöser Club, der Spaß macht.


Tansania

Die Sprache Swahili Lingua franca Ostafrikas

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wahili“ leitet sich vom Wort „sahil“ ab – arabisch für „Küste“. Swahili ist offizielle Landessprache in Tansania und hat eine sehr lange Tradition in Ostafrika. Sie ging aus dem Versuch der arabischen Kaufleute hervor, sich mit der ostafrikanischen Küstenbevölkerung zu verständigen, um orientalische Waren feilzubieten und afrikanische zu erwerben.

Grammatikalisch handelt es sich eindeutig um eine Bantu-Sprache, wie die meisten Stammessprachen Ostafrikas. Viele Wörter stammen allerdings ursprünglich aus dem Arabischen. Auch geschrieben wurde Swahili bis Ende des 19. Jahrhunderts in arabischen Lettern. In der Kolonialzeit gewann die Sprache an Bedeutung, da die europäischen Besetzer das Land von der Küste her erschlossen und dabei die Swahilisprechende Küstenbevölkerung zur Unterstützung nutzten. Während die Briten in Kenia Englisch als Verkehrssprache etablierten, wurde in Deutsch-Ostafrika vor allem auf Swahili als gemeinsame Sprache aller Stämme gesetzt. Da auch während der anschließenden britischen Besetzung an Swahili als Lingua franca festgehalten wurde, ist die Sprache bis heute in Tansania sehr viel verbreiteter als im restlichen Ostafrika. Swahili ist keine starre Sprache, sondern wird laufend erweitert, um auch die Begebenheiten der modernen Welt ausdrücken zu können. So finden seit Jahrzehnten mehr und mehr englische Ausdrücke ihren Weg ins Swahili. Besonders technische Bezeichnungen werden so „swahilisiert“. Bremse (engl.: brake) wird zu breki, Bahnhof (engl.: station) zu stesheni, Flugzeug (engl.: airplane) zu eropleni.

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Um die Unabhängigkeit von den früheren Kolonialherren zu unterstreichen, soll Swahili im gesamten ostafrikanischen Raum gegenüber Englisch gefördert werden. Doch „Swahili wurde auf Sansibar geboren, wuchs in Tansania auf, erkrankte in Kenia, verstarb in Uganda und wurde im Kongo begraben“, scherzen die Tansanier.

Swahili für unterwegs Jambo – Hallo, Guten Tag Habari gani? – Wie geht es Ihnen? Mzuri, asante. Na habari za kwako? – Gut, danke. Und Ihnen? Mambo? – Wie ist es? Poa! – Cool Karibu – Willkommen/Bitte sehr. Twende! – Los geht´s! Safari njema – Gute Reise Kwaheri – Auf Wiedersehen Bwana/Bibi – Herr/Frau Wageni – Gäste Hakuna matata – Keine Sorge Ulale salama – Gute Nacht Ndiyo – Ja Hapana – Nein Sawa sawa – OK Viazi – Kartoffeln Ugali – Maisbrei Nyama ya kuku – Hühnerfleisch Nyama ya ngombe – Rindfleisch Mboga – Gemüse Ndizi – Bananen Tikiti – Ticket Shule – Schule

Swahili auf Safari Tembo – Elefant Twiga – Giraffe Simba – Löwe Chui – Leopard Kifaru – Nashorn Kiboko – Nilpferd Swala – Antilope Nyati – Büffel


A SENSE OF A SENSE OF Die Swahili-Zeit

DELIGHT DELIGHT

Wer in Tansania keinen Bus oder Flug verpassen möchte, sollte die Swahili-Zeit kennen. Diese Zeitrechnung ist vor allem an der Küste verbreitet, begegnet Reisenden aber auch im Landesinneren immer wieder. Die Heimatländer des Swahili liegen so nah am Äquator, dass die Sonne jeden Tag um 6 Uhr auf- und um 18 Uhr untergeht. Die auf Swahili angegebene und manchmal auch ins Englische so übersetzte Uhrzeit bezeichnet immer die Stunde vom Sonnenauf- oder -untergang an. 1 Uhr morgens in Swahili-Zeit wäre also 7 Uhr in unserer Zeitrechnung, unser 20 Uhr wäre 2 Uhr abends auf Swahili. Auch Bezeichnungen wie „zehn vor“ oder „viertel nach“ gibt es, aber das führt an dieser Stelle wohl zu weit ...

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Das Bao-Spiel Wenn tansanische Männer zusammensitzen, ist oft ein Holzbrett mit 32 Mulden im Spiel. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es handelt sich um das beliebteste Brettspiel Ostafrikas, genannt „Bao“. In unglaublicher Geschwindigkeit werden von den beiden Gegnern Samenkörner aus einer Mulde genommen und in andere verteilt. Die Spielzüge werden „säen“, „pflanzen“ und „essen“ genannt. Die komplexeste Variante heißt bezeichnenderweise „Bao der Swahilis“, denn an der Küste Tansanias und auf den Inseln wird es am häufigsten gespielt. Auf Sansibar werden die wahren Könner als „Künstler“ oder „Experten“ verehrt – auch wenn heute wohl niemand mehr beim Bao Haus und Hof verspielt.

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Den Gewürzen auf der Spur ... auf der „Gewürz“-Insel Sansibar

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in bisschen fühle ich mich wie damals in Kindertagen, als man in einem Spiel erschnuppern sollte, was sich in verschiedenen Boxen befindet. Nur hier, auf Sansibar, ist alles eine ganze Nummer größer. Wir stehen in einem duftenden Gewürzgarten unter großen schattenspendenden Bäumen. Saidi, unser Guide, schnippelt hier und da kleine Stücke aus Rinden, pflückt Samen oder zerreibt Blüten zwischen den Fingern. Süßlich, aber doch scharf, irgendwie voll und aromatisch ... ein spannendes Ratespiel hält dieser Garten für uns bereit. Einige Pflanzen und Samen erkennen wir sofort, andere entfalten ihr Aroma wohl erst beim Trocknen.

Aber wir bekommen die Gewürzpflanzen nicht nur zu sehen. Saidi erklärt uns auch, welche medizinische Wirkung sie haben. So bekommen wir auch ein breites Wissen über Hausmittelchen mit: Kardamom löst Bauchkrämpfe, Zimt hilft bei Erkältungsbeschwerden und Nelkenöl lockert die Muskulatur.

Zimt Das edle Gewürz wird aus der Rinde des Zimtbaums gewonnen. Dazu wird die Borke des Baumes entfernt und die mittlere Rindenschicht herausgeschnitten. Beim Trocknen rollt sie sich zusammen. Man unterscheidet hochwertigen Ceylon-Zimt und günstigeren China-Zimt. Für den ChinaZimt werden dickere Rindenschichten geschnitten, für den Ceylon-Zimt sehr feine Schichten, die vor dem Trocknen

mehrfach übereinandergelegt werden. Die Qualität des Zimtes ist nur an den Stangen erkennbar. Je feiner die Zimtrollen, desto langsamer geben sie ihr Aroma ab.

Nelken Die Nelken stammen ursprünglich von den Molukken, mittlerweile ist aber Pemba das Hauptanbaugebiet des stark duftenden und brennend scharf schmeckenden Gewürzes. Verwendet werden Nelken für Weihnachtsgebäck, Saucen, Marinaden und nicht zuletzt für das bei uns übliche Curry-Pulver. Mehr als die Hälfte der Jahresernte wird jedoch für die indonesischen Nelkenzigaretten verwendet. Auch für die Gesundheit sind Nelken durchaus bedeutsam. Sie weisen einen sehr hohen Gehalt an Antioxidantien auf und sind als Mittel gegen Zahnschmerzen bekannt.

Pfeffer Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst. Eine verlockende Vorstellung – kommt der Pfeffer doch, wie die meisten Gewürze, aus den sonnigen Tropenregionen. Und wie schön sie aussehen, die roten, grünen, weißen und schwarzen Körner! Kaum zu glauben, dass alle von derselben Pflanze stammen. Die unterschiedlichen Farben entstehen nur durch verschiedene Erntezeiten. Grüner Pfeffer wird unreif geerntet und in Salzwasser eingelegt, für schwarzen Pfeffer werden die grünen, unreifen Beeren sonnengetrocknet. Für roten Pfeffer reifen die Beeren voll aus, für weißen

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Pfeffer werden die reifen, roten Pfefferbeeren geschält.

Kardamom Bei der Zubereitung von arabischem Mokka wird auch heute häufig Kardamom zugegeben. Ob das an der aphrodisierenden Wirkung liegt, die ihm in Arabien nachgesagt wird? In unseren Breitengraden findet sich Kardamom in Gebäck und Glühwein wieder, nicht zuletzt aber auch in den bekannten Gewürzmischungen Curry und Garam Masala. Die krautige Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen und wird in der Regel zwei bis drei Meter hoch. Die Blüte wächst aus einem bis zu 1,50 m hohen Seitentrieb. In einem rispenförmigen Blütenstand finden sich gelb-grüne, strohige Kapselfrüchte, die mehrere ölig glänzende dunkle Samen enthalten.

Muskat Die Muskatnuss wuchs ursprünglich nur auf den indonesischen Banda-Inseln. Vom immergrünen, 5 bis 18 Meter hohen Muskatnussbaum gibt es männliche und weibliche Exemplare. Aus den blassgelben Blüten der weiblichen Bäume wächst eine ockerfarbene, birnenförmige Frucht, darin ein rötlich fleischiger Samenmantel (Macis/Muskatblüte) und darin der Same (Muskat). Samenmantel und Same finden Verwendung als Gewürz, Droge und Aphrodisiakum.


Tansania

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Tansania

Sansibar intensiv erleben Ein Fest für alle Sinne

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or einer Woche sind wir auf Sansibar gelandet. Unsere Freunde Stefan und Heike hatten oft von ihrer traumhaften Hochzeitsreise geschwärmt. Von tollen Stränden, türkisblauem Wasser, aber auch von faszinierender, jahrhundertealter Kultur. Da wollten wir einfach selbst sehen, wie es ist, wenn zwei Kontinente miteinander verschmelzen. Nicht im wörtlichen Sinn, aber umso mehr in kultureller Hinsicht. Das soll man schließlich live erleben können auf Tansanias Trauminsel.

erkennen wir sofort, andere entfalten ihr Aroma wohl erst beim Trocknen. Aber wir bekommen die Gewürzpflanzen nicht nur zu sehen. Saidi erklärt uns auch, welche medizinische Wirkung sie haben. So bekommen wir auch ein breites Wissen über Hausmittelchen mit. Eine Gewürztour – das war ein super Einstieg, aber jetzt haben wir Blut geleckt. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein bisschen Sansibar mit nach Hause zu nehmen, und was eignet sich da besser als eine selbst zusammengestellte

Da wir kleine, unaufdringliche Lodges lieben und uns nicht gern in großen Hotelkomplexen abschotten, haben wir uns auf Sansibar sofort wohlgefühlt. Für unseren Urlaub haben wir uns für eine schöne Strandlodge bei Jambiani entschieden, an Sansibars langer Ostküste. Und wie wir die Tage auf der Insel genossen haben! Die warme Brise, die den Alltag ganz sanft fortbläst, das Rauschen des Meeres, das uns so viel angenehmer in den Morgen begleitet als der fiepende Wecker zu Hause. Doch nach ein paar Tagen waren wir neugierig. Die Gewürzinsel – so wird Sansibar oft genannt. Warum hat die Insel diesen Kosenamen? Und woher stammt die angenehme Duftnote, die aus der Küche der Lodge strömt? Unsere Neugier bringt uns dazu, uns für eine „Spice Tour“ anzumelden und so stehen wir einen Tag später in einem duftenden Gewürzgarten unter großen schattenspendenden Mangobäumen. Saidi, unser Guide, schnippelt hier und da kleine Stücke aus Rinden, pflückt Samen oder zerreibt Blüten zwischen den Fingern. Immer wieder dürfen wir riechen, anfassen oder schmecken. Süßlich, aber doch scharf, irgendwie voll und aromatisch ... ein spannendes Ratespiel hält dieser Garten für uns bereit. Einige Pflanzen und Samen

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Gewürzmischung, die die Aromen der Insel einfängt und deren Exotik für schöne Kochabende an grauen Novembertagen zu Hause konserviert. Also werden wir unser ganz eigenes Masala mischen. Frank wird sich zusammen mit einem Gewürzmeister und ein paar anderen Interessierten darum kümmern. Ich konzentriere mich währenddessen auf die pflegenden Eigenschaften der sansibarischen Pflanzen. Ich werde lernen, wie man Seife herstellt und welche Wirkungen bestimmte natürliche Essenzen auf


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Körper und Seele haben. Das Öl der Baobabs und Kokospalmen und die Gewürze der Insel fügen sich zu einem wunderbar duftenden, natürlichen Peeling zusammen, das ich mit nach Hause nehmen kann. Weihnachten steht vor der Tür und etwas Selbstgemachtes ist eben doch immer ein besonderes Geschenk. Am nächsten Tag haben Frank und ich dann ein gemeinsames Projekt – einen gemeinsamen Kochkurs. Mit dem Koch besuchen wir den Markt, um die richtigen Zutaten auszusuchen. Kokosmilch, Gewürze, frischer Fisch und feines Gemüse spielen dabei die Hauptrolle. Während des anschließenden Kochens kann man sich dann schon auf die vier Gänge freuen, die wir gemeinsam zubereiten. Ich kann es kaum erwarten. Wie recht hatten Heike und Stefan – Sansibar ist eine wunderschöne Insel – und es gibt so viel mehr zu entdecken als nur schöne Strände …

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Schmaus und Braus in Stone Town Restaurant-Tipps in Sansibars Altstadt

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Tansania

W

ie heute erinnere ich mich an meinen ersten Tag in Stone Town: Das feuchtheiße Klima verlangsamt das Leben und auch das eigene Tempo auf wundersame Weise. Und doch lockt die Altstadt mit so vielen versteckten Schätzen, mit so vielen verwinkelten Gassen, in denen man sich verlieren möchte. Farbenfrohe Stoffe und grazile Schnitzereien gibt es auf den Märkten zu bestaunen, köstliche Mangoschnitze mit Chili und erfrischende Kokosnüsse gibt es zu probieren. Doch irgendwann sehne ich ihn fast herbei – den lauen Tropenabend, der die feuchtschwüle Hitze des Tages verdrängt. Eine leichte Brise kommt übers Meer, während ich den Fischern von der Kaimauer aus beim Vertäuen ihrer Boote und Verstauen der Netze zusehe. Eine Dhow – so werden die typisch sansibarischen Segelboote genannt – zieht langsam vorbei und dem Sonnenuntergang entgegen. Ein unsagbar verlockender Geruch verbreitet sich. Schnell führt mich mein hungriger Magen ins Herz der Altstadt, denn hier wird es gerade vorbereitet – das beliebte und lebhafte Meeresfrüchtebuffet an den Forodhani-Gärten. Bude an Bude reiht sich und an jeder davon werden die gegrillten Kostbarkeiten angepriesen, die die Fischer den sansibarischen Gewässern ent-

locken konnten: Oktopusse, Garnelen, aber auch Fleischspieße, Maiskolben und verschiedenste Süßspeisen. Im angrenzenden Park sitzt man mit den ergatterten Köstlichkeiten zusammen und beobachtet das lebendige Treiben der lauen Sommernacht. So einige laue Abende habe ich seither in Stone Town verbracht und jedes Mal war ich verzückt vom orientalischen Flair dieser Seefahrerstadt. Durch die islamisch geprägte Kultur bedingt schenken einige Lokale keinen Alkohol aus, doch einige der Bars sollte man auf keinen Fall verpassen ...

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Tansania

Africa House

Dachterrasse mit dem besten Sonnenuntergang Zwischen 17 und 19 Uhr ist die wohl geschäftigste Zeit in den Bars der Stadt. Glück hat, wer einen Platz auf der Dachterrasse des zentral gelegenen Africa House ergattert hat. Warum? Hier gibt es gratis zum Gin Tonic den perfekten Blick auf Meer, Altstadt und die Dhows, die im Sonnenuntergang hinausschippern. Romantik pur! Wenn dann der Magen knurrt, hält der Chefkoch jede Menge Köstlichkeiten bereit.

Mercury Bar

Hommage an das berühmteste Kind der Stadt

man die orientalische Szenerie ganz authentisch auf leisen Sohlen. Man macht es sich auf den Sitzkissen bequem, die hervorragenden Speisen werden auf niedrigen Swahili-Tischen serviert. Das Monsoon liegt direkt südwestlich der Forodhani-Gärten.

Lukmaan

Gute Auswahl an Spezialitäten Dieses Lokal in der Nähe des ehemaligen Sklavenmarktes ist ein wunderbarer Ort, um verschiedene Spezialitäten zu probieren. Das Selbstbedienungsbuffet bietet dafür den perfekten Rahmen. Vegetarische Gerichte, Meeresfrüchte, Fisch, Fleisch, Fingerfood, Chapati und vieles mehr kann man mit eigenen Augen auswählen. Das Essen ist frisch, lecker und günstig.

Was für eine Kuriosität: Freddy Mercury, Sänger der weltbekannten Rockband Queen, hat auf der Gewürzinsel Tansanias das Licht der Welt erblickt. Da lassen es sich die Sansibaris nicht nehmen, ihm ein Restaurant zu widmen. Die Lage an einer kleinen Bucht, die ungezwungene Atmosphäre, Lagerfeuer am Strand und Open-AirPlätze mit Biergartenflair machen den Charme der Location aus. Dazu gibt es jeden Samstag eine Live-Band, die die Beine in Schwung bringt.

Monsoon Restaurant Eintauchen in die Swahili-Kultur

Willkommen in der Welt von 1001 Nacht. Die Schuhe bleiben am Eingang des Lokals stehen und so betritt

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Zanzibar Coffee House Der Duft der Gewürzinsel

Während des Stadtbummels schaut man gerne auf ein Tässchen im Zanzibar Coffee House vorbei. In diesem kleinen Juwel, das direkt an das gleichnamige Boutique-Hotel angeschlossen ist, schlägt das Herz eines jeden Kaffeeliebhabers höher. Wer sich nicht an den klassischen Cappuccino halten mag, dem sei der Zanzibar Spice Coffee ans Herz gelegt. Die hauseigene Kaffeeplantage in Tansanias Hochland und der als bester Barista Tansanias ausgezeichnete Barmann zeugen von der Qualität des Cafés.


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The Zanzibar Collection ist eine kleine private Sammlung von boutique hotels. Gelegen an der Süd-Ost Küste der Insel an einem der 30 schönsten Stränden in der Welt erwecken die Hotels den Zauber der Insel Sansibar. Eine grosse Auswahl an Wassersport, wunderschöne SPA und die einzige National Geographic PADI 5 Sterne Tauchschule der Insel sind in den Hotels unter anderen vorhanden. Die neueste Ergänzung der Sammlung ist die ruhige und atemberaubende Zawadi Hotel, bietet Zweifellos der beste Blick auf das Meer auf der Insel. Baraza Resort & Spa wurde zum No.1 Hotel in Afrika und auch unter den Top 25 gewählt TripAdvisor - Hotelbewertungen Die Travellers 'Choice ™ Destinationen 2011 Baraza Resort & Spa wurde auf der Liste der besten Hotels in Afrika 2016, von CNN.

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Tansania

Bongo Flava und Taarab Musik in Tansania

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ie beliebteste Musikrichtung Tansanias ist Bongo Flava – einheimischer und unverkennbar afrikanischer HipHop. Gerappt wird auf Swahili, der offiziellen Sprache des Landes. Nicht nur die Texte, auch die Inhalte drehen sich um Tansania. Teils wird die Heimat in Lobesworten gerühmt, teils werden Zustände wie Korruption, medizinische Versorgung u.Ä. beklagt. „Bongo“ (von ubongo=Gehirn) steht dabei als Synonym für Tansania oder ganz im Speziellen für Dar es Salaam – eine Stadt, in der man sein Gehirn benutzen muss, um zu überleben. Auch den einen oder anderen Star kann Tansanias Musikszene verzeichnen. Unter den männlichen Sängern dürfen sich Ali Kiba (30) und Diamond Platnumz (27) um den Platz auf Nummer eins streiten. Bei den Tanzania Music Awards 2014 setzte Diamond Platnumz neue Maßstäbe: er gewann den ersten Preis in sieben verschiedenen Kategorien, u.a. wurde er bester Künstler, bester Komponist und bester Unterhalter. Im Jahr darauf konnte Ali Kiba die Jury in fünf Kategorien für sich gewinnen: er schrieb das Lied des Jahres und das beste Afropop-Lied im Speziellen. Außerdem wurde er zum besten Bongo Flava-Sänger, zum besten Bongo Flava-Komponisten und zum besten Unterhalter gekürt. Die Szene der weiblichen Sängerinnen wird von zwei Damen dominiert: Im R&B-Bereich ist nach wie vor Lady Jaydee (37) die Nummer eins der

Tansanier. Preise gewann sie vor allem zu Beginn ihrer Karriere ab 2002, doch bis heute dürfte sie die beliebteste einheimische Sängerin sein. Besonderes Aufsehen erregte sie dadurch, dass sie eine der ersten Künstlerinnen war, die R´n`B auf Swahili sang. Vanessa Mdee (27) dagegen startete ihre Karriere nicht als Sängerin, sondern wurde als erste tansanische VJane beim weltbekannten Musiksender MTV bekannt. In Folge dessen moderierte sie diverse Radio- und Fernsehsendungen. Mit 24 startete sie ihre eigene Bongo Flava-Karriere und profitierte umgehend von ihrer Berühmtheit. Durch ihr Händchen für extravagante Mode ist sie auf jedem roten Teppich ein echter Hingucker. Ihre Texte haben durchaus Vorbildcharakter – besonders für die weib-

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lichen Fans. Es geht ihr um Rechte, Selbstbewusstsein und Unabhängigkeit der Frauen. Auch sie räumt seit 2013 regelmäßig bis zu vier Preise bei den Tanzania Music Awards ab. Ein weiteres beliebtes Musikgenre ist Taarab. Um 1820 an der ostafrikanischen Küste entstanden, ist Taarab wohl der Inbegriff der Swahili-Kultur – vereint die Musik doch arabische, afrikanische und indische Einflüsse. Diese spezielle Musikrichtung wird von einem Orchester gespielt, das sich aus europäischen Streichinstrumenten, arabischen Zithern, Flöten und Lauten sowie afrikanischen Trommeln zusammensetzt. Ein Frauenchor begleitet das Orchester. Mittlerweile wird Taarab auch in Bars gespielt. Getanzt wird zu diesem Swahili-Klangerlebnis allerdings nicht.


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Tansania

Festivals in Tansania Bunt und voller Energie um zu verhindern, dass im folgenden Jahr jemand durch Feuer zu Schaden kommt. Aus dem aufsteigenden Rauch liest ein Schamane die Zukunft. Die Frauen begleiten das Treiben mit Liedern, die Feierlichkeiten enden mit einem Festmahl und Tänzen. Alles in allem ist Mwaka Kogwa ein Festival, das aus einer ganz anderen als unserer westlichen Welt kommt. Alter Stammesglaube vermischt sich hier mit 2500 Jahre alter persischer Tradition. Den genauen Termin des Festivals erfragt man am besten beim Tansania Tourism Board.

Internationales Filmfestival auf Sansibar ZIFF

Weitaus westlicher als Mwaka Kogwa kommt das ZIFF in Stone Town daher. Zwei Wochen lang wird in Sansibars Altstadt für die Stars und Sternchen der ostafrikanischen Film- und Musikindustrie der rote Teppich ausgerollt. Ganz klar ist es das Ziel, Nachwuchstalente zu fördern. Eingereicht werden dürfen Filme aus aller Welt, in die Wertung kommen allerdings nur Streifen aus Afrika oder den sogenannten „Dhow-Ländern“. Gemeint sind damit die Länder rund um den Indischen Ozean, mit denen die Sansibaris durch regen Handel jahrhundertelang eng verknüpft waren, wie z.B. auch Iran, Irak und Afghanistan.

Mwaka Kogwa

Auf den Leinwänden laufen Spiel-, Kurz-, Dokumentarund Animationsfilme, doch geboten ist noch einiges mehr. Live-Bands, Performance-Künstler, Kunstaktionen und die besten Parties der Stadt beleben die Gassen und Locations. Workshops und spezielle Touren ermöglichen einen Einblick ins Herz der lokalen Künstlerszene.

Rituelles Festival auf Sansibar Die Perser waren die ersten, die sich am südlichen Ende Sansibars niedergelassen haben. Mitgebracht haben sie ein zarathustrisches Ritual, das noch älter ist als der Islam – Mwaka Kogwa, was so viel bedeutet wie „Vorführung des Jahres“. Im Dorf Makunduchi kann man dieses Fest zum persischen Jahreswechsel (Ende Juli) miterleben. Auch wenn die Region der Insel touristisch nicht erschlossen ist, sind Besucher herzlich willkommen, denn sie bringen Glück ins Dorf. Bei Außenstehenden hinterlässt das Festival einen eher brutalen Eindruck, denn im Zentrum steht der rituelle Kampf des nördlichen Dorfteils gegen den südlichen Teil. Die jungen Männer gehen mit Bananenstauden aufeinander los. Durch das Ritual sollen Aggression und Unstimmigkeiten zwischen den Dorfbewohnern abgebaut werden.

Vom 8. bis 16. Juli 2017 findet das ZIFF zum 20. Mal statt.

Anschließend wird eine symbolische Strohhütte aufgebaut, abgebrannt und von den Bewohnern gemeinsam gelöscht,

© Peter Bennett / ZIFF

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Tansania

Jedem seinen Traumstrand Facettenreiches Sansibar

Ras Nungwi Banda Kuu

Ras Kinundani Daloni Tumbatu

Jongowe

S

ansibar – schon der Name klingt nach einem tropischen Idyll. Türkisblaues Wasser, Sandstrand und rauschende Palmen. Allein die Gezeiten bestimmen den Rhythmus des Tages. Die Insel ist vielseitig. Die Postkartenidylle kilometerlanger Sandstrände ist sicher das Aushängeschild der Insel. Doch die kleinen Buchten zwischen Korallenfelsen punkten mit dem Reiz des Geheimnisvollen und einer geschützten Privatsphäre. Gewusst wo, lautet die Devise, denn auf Sansibar kann jeder das richtige Fleckchen für sich finden: Die Ostküste bietet sich für ausgedehnte Strandspaziergänge an, der Norden ist bei Tauchern beliebt, an der Südostküste finden Surfer und Kitesurfer optimale Bedingungen und im Süden können Sie Delfine beobachten. Wer an der Westküste übernachtet, kann auch mal einen kurzen Abstecher in die Altstadt unternehmen – sei es für einen Marktbummel, einen Bootsausflug nach Changuu Island oder ein abendliches Essen im Restaurant. Gäste können zwischen Unterkünften jeglicher Couleur wählen – verschiedene Küstenabschnitte haben jeweils ihr eigenes Flair: lässige Backpackerhostels, familiär geführte Strandbungalows, Badehotels mit Poollandschaften und Freizeitaktivitäten, elegante Komforthotels oder auch exklusive Boutiquelodges.

Makoba Mangapwani

Mnemba

Potoa

Mkokotoni

Ras Usowa Membe

Kidoti

Popo

Kilindi

Matemwe

Mwanda Panga Maua

Chaani

Pwani Mchangani

Ngava

Mahonda

Kiwengwa Matatemwe

Pongwe

Ras Uroa

Mkanyageni

Bawe

Bububu Prison Bububu Springs Island Chapwani Mtoni Mwera

Sansibar

Uzini Uroa

Ras Michamwi

Umbuji Koani

Chem Chem Springs

Chwaka Bay

Dunga

Chwaka

Jendele

Murogo

Tunguu Chukwani

Chumbe

Ukongoroni Bwejuu

Kombani

Bweleo

Michamwi

Jozani

Kiwani Bay

Pete

Paje

Kitongani

Fumba Miwi

Uzi

Wer Nianembe möchte, Kwale Menal wird also Bay Gleichgesinnte Pungume treffen, kann sich beim Kayaken, Surfen, Tauchen, Schnorcheln, Hochseeangeln, Tennis-, Billard- oder Dartspielen versuchen. Kurse und Ausrüstungsverleih machen es leicht. Oder Sie lassen sich einfach fallen und entspannen Körper und Geist – bei Yoga, Meditation, Spa-Behandlungen oder Massagen. Trotz aller Möglichkeiten wird es Ihnen niemand verübeln, wenn Sie einfach auch mal das machen, wozu Sie nach Sansibar gekommen sind – Urlaub.

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Jambiani Kikutani

Kufile

Mkunguni

Mtegani

Mtende

Ras Kizimkazi


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Tansania

Wind, Wellen, Wassersport Sansibars himmlisches Kind

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en Wind in den Haaren, türkisblaues Wasser um die Füße und dann einfach abheben. Klingt verlockend? Dann auf nach Paje an Sansibars Ostküste.

fallen als hier, direkt vor Tansanias Trauminsel ...

Hier trifft man auf die beiden besten Freunde der Kitesurfer – Kazkazi und Kuzi. So heißen die beiden Winde, die jahrhundertelang Seehändler nach Sansibar (Dezember bis März) und wieder hinaus in die Welt (Juli bis September) brachten.

Mafia Island und die Walhaie

Kitesurfing ist eine Trendsportart, die sich seit Ende der 1990er Jahre an Küsten rund um den Erdball etabliert. Die Ausrüstung besteht aus einem Board, dem 7 bis 12 m² großen Segel und der Steuermechanik, die mit bis zu 30 m langen Seilen und einem Lenkgriff ausgestattet ist. Die Basics kann man sich in Paje in zehn Gruppenoder sechs Einzelstunden aneignen. Danach heißt es üben, üben, üben. Aber wo würde man lieber ins Wasser

Anreise Sansibar: mehrmals täglich ab/an Europa oder Ostafrika

Poollandschaften, große Buffets und Partymusik sind nicht Ihr Ding? Willkommen auf Mafia! Die südlichste Insel des SansibarArchipels liegt zwischen einem Riff und dem Delta des Rufiji-Flusses. Gerade dieses Zusammenspiel hat eine außergewöhnliche Artenvielfalt entstehen lassen. 50 verschiedene Korallenarten leben hier, 460 Arten von Meeresfischen und allein fünf verschiedene Schildkrötenarten. Das warme, flache Wasser der Chole-Bucht bietet schier endlose Möglichkeiten für Taucher und Schnorchler. Farbenfrohe Koral-

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lengärten voller harter und weicher Korallen, Höhlen und Steilwände formen eine Unterwasserlandschaft, die den Entdeckergeist der Taucher zum Jubeln bringt. Die Schönheit der Seefächer, Kamm- oder Hirschhornkorallen ist unbeschreiblich. Mafia ist auch zum Rückzugsort geworden für gefährdete Tiere wie z.B. den größten Fisch der Erde – den Walhai. Durch die Abgeschiedenheit der Insel und das 820 km² große Meeres-Schutzgebiet ist er geschützt vor seinem größten Feind, dem Menschen. Zwischen Oktober und März gibt es beste Chancen, diese wundervollen Geschöpfe sehen zu können und mit etwas Glück können Sie sogar mit ihnen schwimmen – mitunter die bewegendste Begegnung, die Meeresliebhaber haben können. Anreise Mafia: täglich ab/an Sansibar oder Dar es Salaam (ca. 45 Flugminuten)


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nendes Miteinander bei Maasaitänzen und tradtionellem Speerwurf. Eintauchen in das Wissen der Maasai Pflanzenheilkunde. Beenden Sie den Tag nach einem kulinarischen Abendessen am Lagerfeuer mit unseren Maasaikriegern, die Ihnen Geschichten ihrer Großväter berichten. Während Sie eintauchen und entspannen, kommen die Einnahmen Sozialprojekten von Africa Amini Alama zugute.

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79 Erlebnisse Authentische Maasai

Entspannung am Pool


Tansania

Tansania Reiseinformationen

Reisezeit Die besten Reisezeiten sind Dezember bis März und Juni bis Oktober. Über den Jahreswechsel und in den Monaten Juli und August herrscht absolute Hochsaison, was sich sowohl in Besucherzahlen als auch in Preisen niederschlägt.

Sicherheit

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Tansanias Bevölkerung gleicht einem Flickenteppich verschiedener Stämme und Religionen. Diese Tatsache ist die Grundlage für die gesellschaftliche Sicherheit am Festland, denn verhärtete Fronten zwischen zwei Bevölkerungsgruppen und Benachteiligung der politisch unterlegenen Gruppe gibt es hier nicht. Auf Sansibar dagegen sind Konflikte zwischen den Religionen prägender. Demonstrationen und Menschenansammlungen sollten Sie meiden. Tansania gilt als sicherstes Land Ostafrikas. Jeder Europäer ist im Vergleich zu Tansaniern sehr reich und dadurch ein interessantes Ziel für Diebstähle. Bitte beachten Sie die allgemeingültigen Verhaltensregeln auf Fernreisen.

Gesundheit Frühzeitig sollten Sie Ihre Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio, Typhus und Hepatitis A überprüfen und gegebenenfalls auffrischen. Bedenken Sie, dass einige Impfungen einen langfristigen Impfplan erfordern. Bei Aufenthalten von mehr als vier Wochen weist das Auswärtige Amt zusätzlich auf Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut und Meningokokken hin. Wer über ein afrikanisches Land einreist oder an einem afrikanischen Flughafen umsteigt, muss in seinem gelben Impfpass eine Gelbfieberimpfung nachweisen können. Der Impfschutz wirkt zehn Jahre. Wer auf Safari geht, sollte sich vom Tropenmediziner zu den Möglichkeiten einer Malaria-Prophylaxe beraten

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lassen. Denken Sie an eine Auslandsreisekrankenversicherung und eine kleine Reiseapotheke (Halstabletten, Pflaster, Nasentropfen, Durchfallmittel, Schmerzmittel). Um Magen-Darm-Probleme zu vermeiden, sollten Sie vor Ort immer Flaschenwasser oder abgekochtes Wasser trinken. Schälen Sie Obst und Gemüse oder kochen Sie es. Verzichten Sie auf Salate, Eis, Eiswürfel, frische Säfte und halbrohes Fleisch.

Sprache Offiziell ist Swahili Tansanias Landessprache. Englisch wird aber fast überall verstanden und gesprochen.

Anreise Die internationalen Flughäfen des Landes sind Kilimanjaro International Airport (JRO), Dar es Salaam (DAR) und Sansibar (ZNZ). JRO ist die erste Wahl für Safaris im Norden (Serengeti, Ngorongoro-Krater, Tarangire u.a.) und Kilimanjarotouren. DAR bietet sich für Safaris im Süden und Westen an (Selous, Ruaha, Gombe, Mahale u.a.) sowie für Strandaufenthalte auf Mafia und Pemba.

Visa Für die Einreise werden ein Reisepass (nach Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig) sowie ein Touristenvisum benötigt. Das Visum ist direkt bei Einreise nach Tansania ohne vorherige Beantragung erhältlich. Sie benötigen nur Ihren Pass und 50 US-Dollar in bar. Zur Sicherheit sollten Sie eine Kopie Ihres Passes auf die Reise mitnehmen und diese getrennt vom Original aufbewahren.


Zahlungsmittel Die offizielle Landeswährung ist der Tanzania Shilling (TSH). Gerade für touristische Waren und Dienstleistungen (z.B. bei Visastellen und Nationalparks) hat sich aber der USDollar als Parallelwährung durchgesetzt. In größeren Orten gibt es Geldautomaten, an denen Sie mit der Maestro- oder Kreditkarte Shilling abheben können, sowie Wechselstuben, in denen Sie z.B. Euro, US-Dollar und Shilling tauschen können. US-Dollar sowie Euro müssen in bar von zu Hause mitgebracht werden. Kreditkarten werden als Zahlungsmittel nur von großen Hotels akzeptiert. Reiseschecks sind sehr umständlich und teuer einzuwechseln und für eine Reise in Tansania ungeeignet.

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Wer auf Safari geht, braucht leichte, strapazierfähige Kleidung in hellen Farben, einen breitkrempigen Hut gegen die Sonne und lange Hosenbeine für die Abende. Tagsüber sind Temperaturen um die 30 °C keine Seltenheit, nachts kann die Temperatur auf 5 °C bis 10 °C sinken. Für Trekkingtouren brauchen Sie Kleidung, die Sie gegen extreme Sonneneinstrahlung, Regen und evtl. sogar Schnee schützt. Die Temperaturen am Kilimanjaro schwanken beispielsweise zwischen minus 20 °C und plus 20 °C, beim Gipfelaufstieg kann es zusätzlich sehr windig sein. Am Strand sollten Sie Rücksicht auf die islamisch geprägte Bevölkerung nehmen und in der Öffentlichkeit keine freien Knie oder Schultern zeigen.

Urlaub nötig ist.

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Tansania

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HERAUSGEBER: 7o7 Marketing, Thömelstraße 2, 01259 Dresden, www.7o7.com TEXT: 7o7 Marketing GESTALTUNG: 7o7 Marketing DRUCK: Vetters, Radeburg BILDER: © Tanzania Tourist Board, Jörg Ehrlich, Marianne Nimsch, Thomas Kimmel, Markus Walter, Arne Karck, Markus Recknagel, Lars Eichapfel, Olaf Schau, Stefan Giese, Marie Scholz, Wolfgang Weiß, Horst Bachmann, Jan Lettke, Marlies & Jörg Gabriel, Tilo Greiner, Jörg Lützner, Juan Dobler, Anke Geithner, Elisabeth Pabst, Mario Rünger, Hagen Görlach, Andrea Hofer, Titel: byrdyak - Fotolia | S.3: canvasoflight - Fotolia | S.4: kapyos - Fotolia, olgaperevalova Fotolia, fgeoffroy - Fotolia, paulos1 - Fotolia, Valeriya - Fotolia | S.5: kasto - Fotolia | S.6: Gianfranco Bella - Fotolia | S.7: Oleksandr Dibrova - Fotolia, mhskypixel - Fotolia | S.12: Johann - Fotolia | S.14: Sebastien Burel - Fotolia, Kjersti - Fotolia, MaZiKab - Fotolia, DN6 - Fotolia | S.15: mattiaath - Fotolia | S.16: aussieanouk - Fotolia | S.17: frenk58 - Fotolia | S.18: Yuliya Konyayeva - Fotolia, mashakotcur - Fotolia | S.19: Fotos 593 - Fotolia | S.20: salparadis - Fotolia | S.22: Edward Parker - Alamy Stock Foto (2x) | S.23: John Warburton-Lee Photography - Alamy Stock Foto | S.26: ragnaroek79 - Fotolia, Sumra - Fotolia | S.27: Andrew - Fotolia | S.28: Oleg Znamenskiy - Fotolia | S.29: lukas555 - Fotolia | S.37: garytog - Fotolia, Arid Ocean - Fotolia, kjekol - Fotolia | S.38: Sumra - Fotolia (2x) | S.39: mat_millard Fotolia, Holger Kramer - Fotolia | S.40: makasana photo - Fotolia, davidevison - Fotolia | S.41: davidevison - Fotolia | S.42: Kara - Fotolia, forcdan - Fotolia | S.43: Sumra - Fotolia | S.44: Axel Gutjahr - Fotolia | S.45: Yü Lan - Fotolia | S.46: Rafal Cichawa - Fotolia, Ariadne Van Zandbergen - Alamy Stock Foto | S.47: picattos - Fotolia | S.48: DAVID Fotolia | S.49: Sumra - Fotolia, Jeekc - Wikipedia | S.57: tan4ikk - Fotolia, smolin - Fotolia | S.58: Impala - Fotolia, BlueOrange Studio - Fotolia | S.60: Sumra - Fotolia | S.61: derejeb - Fotolia | S.62: katyau - Fotolia | S.63: Papa Bravo - Fotolia | S.64: Africa Studio - Fotolia | S.66: Ovchinnikova - Fotolia | S.68: Friday - Fotolia | S.69: margo1778 - Shutterstock, Adwo - Shutterstock | S.70: Magdalena Paluchowska - Shutterstock, In Green - Shutterstock | S.72: Joshua Resnick - Fotolia | S.74: Massimo Pizzotti - Alamy Stock Foto | S.77: Tony Zelenoff - Shutterstock | S.78: EpicStockMedia - Fotolia, Kjersti - Fotolia | S.82: gudkovandrey - Fotolia, mountaintreks - Fotolia, Mat Hayward - Fotolia, Valeriya - Fotolia |

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Tansania Magazin 2017