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PPA 6002 Luzern – Nr. 3, Jahrgang 109

Mittwoch, 22. Januar 2014

Eine Lokalausgabe der Zuger Presse AKTIONSANGEBOT GÜLTIG BIS 26.1. 2014

GALAXY NOTE II BE CREATIVE statt 598.– nur 399.–

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Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden

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Architektur

Kleine Baarer gewinnen den grossen Preis Das Architekturbüro Aardeplan wurde für sein neuestes Projekt geehrt. Die Baarer Architekten sind jedoch nicht nur für die neuesten Technologien und Nachhaltigkeit bekannt.

«Haus 2050» Gebaut für die Zukunft – jetzt geehrt

Laura Sibold

Zum achten Mal hat das Bundesamt für Energie am 9. Januar den Schweizer Energiepreis Watt d’Or verliehen. Unter den grossen Gewinnern befindet sich auch ein kleines Baarer Architekturbüro. Die Aardeplan AG an der Mühlegasse 18e (Victoria-Areal) hat mit ihrem «Haus 2050» (siehe Spalte) in der Kategorie Gebäude und Raum gewonnen. Doch wie ist es zur prestigeträchtigen Ehrung gekommen?

Ein Architekturbüro, das auch Schiffe entwirft In einem weitläufigen Büro mit bunten Wänden steht Manfred Huber und spricht mit einem Lehrling. Dann blickt der Architekt zum Fenster hinaus und beginnt zu erzählen. «Vor 14 Jahren habe ich das Architekturbüro gegründet, das ich nun mit meiner Frau Nadja Werlen Huber führe.» Das Atelier für Architektur, Design und Planung – kurz Aardeplan – habe als Zwei-Personen-Unternehmen begonnen und sich zu einem Betrieb mit rund 20 Leuten entwickelt, erklärt Huber. Aardeplan – das sei ein Konzept aus Architektur, Beratung, Forschung und Lehre. «Wir beraten andere Planer und Architekturbüros und geben unser eigens erarbeitetes Wissen gerne weiter», so Huber. «Wir haben vier Auszubildende im Betrieb, und ich bin Dozent an der Universität Liechtenstein und an der Fachhochschule Nordwestschweiz. Des Weiteren werden wir unter

Das Architekturbüro Aardeplan hat Sinn für Spezielles: Manfred Huber entwirft Schiffe, aber auch Häuser, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen. Foto df anderem von der Stadt Zürich für Forschungsaufträge zu Energie- und Technologiethemen angefragt.» Angefragt worden ist Aardeplan auch für das Entwerfen von Schiffen. «In meiner Studienzeit habe ich auf dem Zugersee als Matrose gearbeitet», erzählt Manfred Huber. Er sei gewissermassen in die Thematik Schiff hineingerutscht. Ein Architekturbüro, das Schiffe baut? Ungewöhnlich, findet auch Huber. «Mich reizen vor allem die spannenden Aufgaben. Ein Schiff ist nichts anderes als ein mobiles Haus.» So hat das Baarer Architekturbüro unter anderem das MS «Zug» und das MS «Ägeri» entworfen. «Neben den Schiffen ist auch

eines unserer Designprojekte, das Bett ‹Sei elementi› nennenswert», sagt der Architekt. Das Bett ist aus einem einzigen Baumstamm gefertigt und besteht aus sechs zusammensteckbaren Elementen. «Neben den neuesten Technologie­ standards schätzen wir auch das klassische Handwerk», so Huber.

«Aardeplan» gibt das eigens erworbene Wissen weiter «Mit dem kürzlich gewonnenen Energiepreis Watt d’Or konnten wir grosse Anerkennung in der Fachwelt erwerben», freut sich Huber. «In der ersten Juliwoche können wir mit Bundesrätin Leuthard nach Boston ­reisen und unser Pro-

jekt vorstellen. Das kleine Baar trägt so seinen Teil in der weiten Welt bei», scherzt Huber. So wird in Boston das Schweizer Wissen über Innovation, Umwelt und niedriger Energieverbrauch weitergegeben. Aber: Niedriger Energieverbrauch allein locke heute niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Vielmehr seien die Auswechselbarkeit der Gebäudeteile und Nachhaltigkeit gefragt. «Seinen hauseigenen Strom produzieren und nutzen zu können – einfach, ­bequem und natürlich – das wollen die Leute», erklärt der Fachmann. Dies soll auch mit Minergie-A erreicht werden. «Dieses Label zeichnet Gebäude aus, deren Hüllen 2000-Watt-tauglich

sind.» Der heutige Verbrauch pro Person liegt im Jahr bei 6000  Watt Dauerleistung und sechs bis acht Tonnen CO2. Langfristig wird eine Primärenergiedauerleistung von 2000  Watt und die Emission von maximal einer Tonne CO2 pro Person im Jahr angestrebt. Huber erklärt: «Dieses Ziel verfolgen wir schon von Anfang an. Wir planen und realisieren unsere Bauten konsequent für die 2000-Watt-Gesellschaft.» Wieso sich das Baarer Architekturbüro Aardeplan auf Themen wie Nachhaltigkeit und Innovation spezialisiert hat, sei langfristig klar. «Alle bauen für das Hier und Jetzt. Wir bauen auch für die Zukunft.» Huber lächelt.

Am Kirchrainweg im Zentrum von Kriens steht das Gewinnerprojekt des «Watt d’Or» in der Kategorie Gebäude und Raum. Das Mehrfamilienhaus im MinergieA-Eco-Standard ist das erste Gebäude seiner Art in der Zentralschweiz. Es bietet flexibel gestaltbaren ­L ebensraum für alle Generationen und vereint Themen wie ökologische Materialien, hohe Bauqualität, energieeffiziente Technologien, 2000-Watt-Gesellschaft, Biodiversität (zum Beispiel Nistplätze für Mauersegler in der Fassade) und Nachhaltigkeit unter einem Dach. Der fünfstöckige Neubau produziert übers Jahr mehr Energie, als er selber verbraucht. Auf dem Dach befindet sich eine integrierte 30-KilowattFotovoltaik-Anlage, die jährlich rund 23 000 Kilowatt Strom liefert. Das Mehrfamilienhaus verfügt über eine ausgezeichnete Wärmenutzung, sodass der Heizenergiebedarf gering ist und mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe gedeckt werden kann. Sie läuft während des Tages, damit der eigene Solarstrom genutzt werden kann. In Fassade und Wohngeschoss wurden über 230  Kubikmeter Holz verbaut, die fast vollständig in einem Umkreis von 30  Kilometern rund um Kriens geschlagen, geschnitten und produziert wurden. Zum Einsatz kam insbesondere die Luzerner Weisstanne. So trägt das Mehrfamilienhaus wohl zu Recht den Namen «Haus 2050 – gebaut für die Zukunft». pd

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Inhalt

aufgehoben

entsorgt

renoviert

verwahrt

Aus dem Leben eines Abhängigen

Umweltgerechte Abfallverwertung

Die Geschichte eines Bauernhauses

Was mit Skulpturen in Baar passiert ist

Das Drogenforum Zug hat im Oktober 2013 das neue Lüssihaus eröffnet. Fünf Männer sind an der Zugerstrasse 42 gut aufgehoben. Ein Bewohner (nennen wir ihn Hans) schildert den Alltag im 24-Stunden-Betrieb. Dazu zählt auch das Arbeitstraining im Werkraum. 

Seite 3

Die Bewohner der Überbauung Hello Baar entsorgen ihre Abfälle in Unterflurcontainern, kurz UFC. Gemeinderat Oliver Wandfluh spricht von einem Erfolgsmodell. Er hofft, dass bald an weiteren Standorten in der Gemeinde solche UFCAnlagen erstellt werden. 

Seite 4

Im Mittelpunkt der Serie «Anno dazumal» steht in dieser Ausgabe ein Kleinod an der Blickensdorferstrasse  10. Der Besitzer Paul Murer hat das Gebäude renoviert und einer Gesamtsanierung unterzogen. Er spricht über Chancen und Probleme beim Umbau. 

Seite 4

Die Skulpturen in Baar sind grösstenteils verschwunden. Wir schildern, was mit ihnen passiert ist. Ein kleiner Tipp vorweg: «Weg weisen» von Remo Hegglin macht Winterschlaf und wird im Gemeindearchiv verwahrt. Im Frühling wird sie aber überall zu finden sein. 

Seite 7

Forum Baar

2 3, 4

Zum Gedenken

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Aus dem Rathaus

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Kultur

7

Marktplatz

8

Sport

9

Region

10

Freizeit

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Veranstaltungen / Impressum

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Redaktion: «Zugerbieter», Baarerstrasse 27, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20, redaktion@zugerbieter.ch, www.zugerbieter.ch; Inserate: Publicitas Zug, 041 725 44 44; Abodienst «Zugerbieter»: Telefon 041 429 53 77


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forum

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 22. Januar 2014 · Nr. 3

Dance Brunch

Die Dancing Cats rockten im Neonstyle Applaus belohnt. Mit ihren Shows «Glamour» und «Bourlesque» boten die Tänzerinnen der Matchless Dance GmbH einen perfekten Kontrast zum rasanten Rock ’n’  Roll der Cats. Auch die Kids und Talente der Matchless hatten noch eine Premiere zu feiern und fegten mit Hip-Hop und Reggaeton über die Bühne. Rock ’n’  Roll mal in einem anderen Licht zeigten die Dancing Cats in

Mehr als 60 Tänzer sorgten für Unterhaltung am traditionellen Dance Brunch. Doch natürlich kam auch das Essen nicht zu kurz. Mit grossem Erfolg feierten die Dancing Cats am Sonntag, 12.  Januar, ihren Dance Brunch. Erstmals im Baarer Gemeindesaal führten mehr als 60 Tänzerinnen und Tänzer in drei grossen Showblöcken nicht weniger als vier Premieren auf. Rund 340  Gäste, Freunde und Bekannte der Dancing Cats trafen sich um 9.30 Uhr in Baar zum reichhaltigen Frühstücksbuffet.

Leuchtstäbchen auf den Tischen leuchteten. Nun bewies die Dancing-Cats-Formation ihr Geschick im dunklen UVLicht. In leuchtenden Neonkleidern wurden Linien gebildet, verschoben und wieder aufgelöst. Aus scheinbar einer Person wurden plötzlich wieder zwei. Frauen wurden durch die Dunkelheit gewirbelt – eine gelungene Premiere der neuen Neonstyle-Show. Last, but not least zeigten die Cats-Tanzpaare ihre neuen individuellen Tanzund Akrobatikprogramme. Exakt auf die Musik abgestimmte Choreografien, gespickt mit spektakulären Akrobatikteilen und in dazu passenden Kleidern – so präsentierte jedes Paar seine Performance im persönlichen Stil. Es entstand ein faszinierender Showakt, bewundernswert, einzigartig, spannend. Bewegt von den Impressionen zogen die Besucher erst am Nachmittag von dannen, der vierte Dance Brunch der Dancing Cats in Baar ist bereits Geschichte. Für die Dancing Cats, Corina Latka

Die Rock Teen Cats zeigten erstmals ihr Können Köstlichkeiten wie selbst gebackene Brote, Birchermüesli, Rösti mit Spiegelei bis hin zu riesigen Käse- und Fleischplatten wurden aufgetischt. Später wurde das Dessertbuffet angerichtet, und mit unzähligen Süssspeisen fanden die Gaumenfreuden ihren Abschluss – es fehlte an nichts. Die grossen Highlights wur-

den jedoch zwischen den Speisen serviert: Die im Sommer 2012 gegründete Jugendformation der Dancing Cats, die Rock Teen Cats, zeigten erst-

Austauschdienst

Leserbrief

Leserbrief

Der Pferdemist stört

Thalwil soll nicht vergessen werden

Ein Spaziergang an der Lorze von Baar nach Zug; mehrmals muss auf diesem stark begangenen Weg eine Frau mit den Kindern und dem Kinderwagen, aber auch Velofahrer, Jogger und Spaziergänger dem überall auf der Strasse herumliegenden Pferdemist ausweichen. Littering wird im Kanton Zug zu Recht bekämpft und bestraft, auch der Hundekot muss fein säuberlich in einem Säckli verstaut werden, aber bei Pferden scheint alles erlaubt zu sein.

In einem grossen Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung» hat Ulrich Weidmann, ETH-Professor für Verkehrssysteme, auf Beschleunigungen und die Beseitigung absehbarer Engpässe durch Tunnelprojekte für die Bahn hingewiesen. Der Zimmerberg-Basistunnel von Zürich Richtung Zug lasse jedoch den wichtigen Umsteigepunkt Thalwil aussen vor. Die notwendige Kapazität lasse sich besser durch eine durchgehende Doppelspur auf der bestehenden Linie erreichen.

Noch Plätze frei für Schülerreise Für eine Schülerreise mit dem internationalen Austauschdienst in den Frühjahrsferien gibt es noch einige freie Plätze. Jungen und Mädchen ab elf Jahren aus der Schweiz können für eine Woche nach Kent in England reisen. Die Reise findet vom 13. bis 26. April statt. Sie umfasst ein interessantes Freizeitprogramm, Ausflüge und einen Englischsprachkurs, geleitet von englischen Lehrern. Die Teilnehmer werden bei englischen Familien wohnen. Persönliche Betreuung ist rund um die Uhr gewährleistet. Wer sich unverbindlich informieren möchte, sollte möglichst rasch ein E-Mail mit Stichwort «Schülerreise» an info@ austauschdienst.de schreiben. Bitte die vollständige Adresse angeben: Jedem Interessenten wird kostenlos eine Infobroschüre zugesandt. für den internationalen Austauschdienst  Roy Poch

Die Rock Teen Cats (Bild links) und die Dancing Cats begeisterten das Publikum mit Fotos Catarci Design ihren Tanzeinlagen.

Reiter verlassen sich darauf, dass die Öffentlichkeit aufräumt Der am Rand des Lorzenwegs speziell für Pferde hergerichtete Pfad wird von den wenigsten Reitern benutzt. Noch nie habe ich jemanden aus der Reiterszene an der Lorze mit Schaufel oder Besen gesehen. Vielmehr macht es den Anschein, dass sich die Reiter darauf verlassen, dass die Wege durch die öffentliche

mals ihr Können. In effektvollen, zweifarbigen T-Shirts tanzten die 11- bis 16-jährigen Jugendlichen ein rasantes Showprogramm mit vielen

Hand vom Pferdemist gereinigt werden. Das kann es nicht sein. Vielmehr ist zu erwarten, dass die Pferdehalter auf eigene Kosten diese Wege reinigen oder reinigen lassen, und zwar dauernd und jeden Tag.

Gegen Kot auf den Wegen muss etwas unternommen werden Im Umkreis der in unserer Gegend zahlreich vorhandenen Pferdeställe ist es augenfällig, wie stark die öffentlichen Wege nicht nur an der Lorze verschmutzt sind. Ein Augenschein am 10.  Januar übersteigt jegliche Toleranz gegenüber den Pferdehaltern. Zwischen dem Wiesental in Baar und Letzi Zug waren 24 Pferdemisthaufen auf dem Lorzenuferweg festzustellen. Massnahmen sind dringend, allerdings nicht auf Kosten der Öffentlichkeit. Allenfalls hat der Reiter oder die Reiterin jeweils vom hohen Ross zu steigen und die Sauerei sofort wegzuräumen. Franz Schön

Positions- und Linienwechseln und wurden mit grosser Anerkennung und tosendem

Der Professor will eine Stärkung der Tangenten Weidmann setzt sich für eine Stärkung der Tangenten ein, die den immer komplexeren Knoten Zürich entlasten. Dazu gehört die Verbindung Luzern– Zug–Thalwil–Sargans–Chur, die gegenüber dem (zu bezahlenden) Umweg über Zürich eine halbe Stunde spart (mit der langsameren S-Bahn ab Zug verpasst man den Anschluss in Thalwil). Auch die S-Bahn-

ihrer zweiten Premiere: Der Raum wurde komplett abgedunkelt, und nur die Deko-

Züge nach dem oberen und dem unteren Zürichseeufer (mit Zürich Enge) erfordern ein Umsteigen von den Schnellzügen in Thalwil. Auf weitere Aspekte des Zimmerbergs geht der Professor mit Rücksicht auf andere Themen des Interviews nicht ein. Zu erwähnen wären namentlich die Kosten.

Für 40 Millionen Franken würde ein Gleis verbreitert werden Der Basistunnel würde 11,3 Kilometer lang. Der einspurige alte Zimmerbergtunnel Horgen Oberdorf–Sihlbrugg (zu ersetzen durch einen gestreckten Doppelspurtunnel) misst knapp 2 Kilometer, der Albistunnel Sihlbrugg–Litti (zu erneuern und durch eine zweite Röhre zu ergänzen) 3  Kilometer. Zusammen sind die beiden Tunnel der bisherigen Route weniger als halb so lang wie der Basistunnel, der Thalwil im Berg umfährt und nicht bedient. Der 4,7 Kilometer lange, aussichtsreiche Abschnitt Thalwil–Horgen Ober-

dorf ist seit 1962 doppelspurig und braucht keine Investitionen. Am Südende des Bahnhofs Thalwil verzweigen sich die Strecken nach Sargans und Luzern/Gotthard kreuzungsfrei. Zwischen dem Bahnhof und dem Tunnel nach Zürich ist der kurze zweispurige Abschnitt für 40 Millionen Franken, um das vorbereitete dritte Gleis zu verbreitern. Gemäss der Botschaft zur Gesamtschau «FinöV» des Bundes von 2007 spart der ZimmerbergBasistunnel sechs Minuten Reisezeit. Inzwischen ist die Fahrzeit der Gotthardzüge von Zürich nach Zug via Sihlbrugg um eine Minute gekürzt worden. Mit dem Doppelspurtunnel Horgen Oberdorf–Sihlbrugg und dem sanierten Albistunnel verbleibt ein Unterschied zum Basistunnel von nur vier Minuten. Damit lassen sich die massiv höheren Kosten eines viel längeren Tunnels mit gleicher Kapazität nicht rechtfertigen.  Gerhard Schmid

AFS

Dringend Gastfamilien für Austauschschüler aus aller Welt gesucht Die Austauschorganisation AFS sucht Gastfamilien für Schüler aus aller Welt. Vom kulturellen Austausch können Familien und Schüler profitieren. Zu Hause bleiben und trotzdem an einem Kulturaustausch teilnehmen? Einem Jugendlichen aus einem anderen Land die Möglichkeit bieten, die Schweizer Kultur und Sprache kennen zu lernen? Diese einmalige Chance bietet

sich Gastfamilien, die für eine bestimmte Zeit einen jungen Menschen bei sich zu Hause aufnehmen. Nicht nur für Jugendliche in einem fernen Land, sondern auch für Gastfamilien in der Schweiz kann ein Austauschjahr ein bereicherndes Erlebnis sein.

Jährlich kommen rund 250 Austauschschüler in die Schweiz AFS interkulturelle Programme ist die grösste Non-ProfitAustauschorganisation in der Schweiz und empfängt jährlich etwa 250 Schüler aus aller Welt.

Am 21. Februar werden wieder über 60 AFS Gastschüler in der Schweiz ankommen. Für viele dieser Gastschüler sucht AFS noch Gastfamilien. Sie sind zwischen 15 und 18 Jahre alt und warten zu Hause schon ganz ungeduldig auf eine Familie, welche sie für ein halbes oder für ein Jahr aufnimmt. In den ersten zwei Wochen besuchen die Gastschüler einen IntensivDeutschkurs, danach kommen sie an das Gymnasium. Als AFS-Gastfamilie nimmt man eine zentrale Rolle im Austausch des Gastkindes ein und

kann ihm unvergessliche Erfahrungen bescheren. Gleichzeitig lernt man als Gastfamilie eine neue Kultur hautnah kennen und entdeckt das eigene Land mit anderen Augen.

Die Gastfamilien werden von der Organisation unterstützt AFS lässt die Gastfamilien aber nicht allein. Jeder Gastfamilie wird eine Kontaktperson zugeteilt, die sich bei Problemen und Sorgen um sie kümmert. Gleichzeitig bekommt das Gastkind einen «Götti» oder eine «Gotte». Eine Gastfamilie

interessiert sich für fremde Kulturen, hat Freude am Umgang mit jungen Menschen und möchte jemandem einen Platz im Familienkreis anbieten. Die Zusammensetzung der Gastfamilie kann dabei so vielfältig sein wie die Gastschüler selbst: Ob mit oder ohne Kinder, alleinerziehend oder berufstätig, von Bedeutung ist allein das Interesse und die Bereitschaft, jemanden aus einer anderen Kultur bei sich zu Hause willkommen zu heissen. Eine Gastfamilie übernimmt Kost und Logis und bemüht sich um An-

schluss des Gastschülers an die Familie.

Sprachkurs, Versicherungen und mehr bezahlt AFS Weitere Kosten wie Versicherungen, Sprachkurs, Transport zur Schule, medizinische Versorgung sowie obligatorische Anlässe werden von AFS übernommen. Für Fragen oder weitere Informationen kann man sich melden unter: 044 218 19 19, www.afs.ch oder per Mail an Sabine Herbst: sherbst@afs.ch  Für AFS, Nicole Rast


baar

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 22. Januar 2014 · Nr. 3

Lüssihaus

Demnächst

Normaler Alltag muss geübt werden

Inthronisation des Zunftmeisters

einem nicht brennbaren Spezialmaterial. WC mit Dusche wie auch der Lift sind behindertengerecht.

Am 16. Oktober 2013 eröffnete das Drogen­ forum Zug das neue Lüssihaus an der Zugerstrasse 42. Zeit nun, diesem einen Besuch abzustatten und über das Leben in den neuen Räumen zu berichten. Marianne Sidler

Momentan leben fünf Männer im neuen Daheim. Das Lüssihaus ist ein 24-StundenBetrieb. Betriebsleiterin Hanna Schmeitz stellt Bewohner Hans* vor, der bereit ist, über seine Erlebnisse im Haus zu berichten. Auf die Frage, ob er sich gut eingelebt hat, meint er: «Noch nicht ganz. Mir fehlt die Natur. Vorher hörte ich den Bach rauschen, das Vogelgezwitscher, auch konnte man der Lorze entlangspazieren.» Am neuen Standort störe ihn der Verkehr, das sei schon eine Umstellung. «Für mich, der oft unterwegs ist, ist die Lage trotzdem ideal, ist doch die Bushaltestelle direkt beim Haus, und die Stadtbahn ist auch nicht weit weg.» Seinen Tagesablauf schildert Hans so: «Jede Person macht ihr Morgenessen selber, da alle zu unterschiedlichen Zeiten aufstehen. Sämtliche Arbeiten im Haus wie Putzen, Kochen, Waschen, Einkaufen macht auch jeder selber. Wir haben eine gut eingerichtete und schöne Küche mit einem grossen Tisch.» Am Wochenende wird zusammen gekocht, was ihm gefällt. Der behagliche Gemeinschaftsraum wird nicht so oft benutzt, da jeder lieber in seinem Zimmer bleibt. In den Zimmern verfügt jeder über Fernseher und PC

Regina Theiler, Leiterin des Werkraums, zeigt das Schachbrett mit Figuren, das Foto ms ein Klient gemacht hat. mit Internetanschluss. Je nach Lust und Laune bleibt Hans im Zimmer, schaut fern, oder er ist unterwegs, wobei er auf zwei Krücken angewiesen ist. Zu seinem Programm gehört die Physiotherapie. Manchmal ist er auch Hundesitter für Kollegen. Einmal pro Woche geht er nach Zug ins «Podium» zum Mittagessen, damit er sich mit anderen unterhalten kann. Auch ist er sehr interessiert an Konzerten, die manchmal aber nicht besucht werden können, da die Finanzen es nicht erlauben. Hans bekommt jede Woche ­einen bestimmten Betrag, wie die anderen auch.

Haushalten und mit Geld umgehen muss eingeübt werden «Jeder Bewohner möchte ­irgendwann eine eigene Wohnung, was bestimmte Kompetenzen und Fähigkeiten voraussetzt, die im Laufe der Lebensgeschichte verloren gegangen sind oder gar nie vorhanden waren», erklärt die Be-

triebsleiterin. Neben Geld einteilen – damit es bis zum Ende der Woche reicht – gehört auch das Haushalten dazu. Aus diesem Grunde müssen die Bewohner alles selber machen. Begleitet und unterstützt werden sie darin durch das Team. So ist jeden Dienstag- und Freitagvormittag Putztraining. «Im Anschluss wird durch ein Teammitglied mit einer Liste genau kontrolliert, ob alle Arbeiten im Haus tipptopp gemacht sind», bemerkt Hanna Schmeitz. Ausserdem findet am Montagmorgen eine Haussitzung statt, an der das Wochenende besprochen und die neue Woche geplant wird, sowie die Ämtli verteilt werden. Am Mittwochabend findet dann die Haussitzung statt, die mit einem gemeinsamen Nachtessen beginnt und die für alle obligatorisch ist. Die Betriebsleiterin zeigt ein Zimmer, das momentan leer ist. Das Material der Matratzen und die Vorhänge sind aus

Arbeitstraining am Nachmittag im Werkraum Da Hans gesundheitliche Probleme hat, kann oder muss er seinen Tag derzeit eigenständig gestalten und kann nicht in den Werkraum gehen. Dieser befindet sich mitten in Baar. Drei Teammitglieder, die alle Teilzeit arbeiten, leiten die Arbeitsnachmittage. «Um das Arbeitstraining leiten zu können», so die Arbeitsagogin Regina Theiler, «muss man handwerklich sehr geschickt sein und mit allen Materialien umgehen können, denn wir instruieren ja die Klienten, wie etwas gemacht wird.» Wer im Lüssihaus wohnt, muss einer Beschäftigung zu 50  Prozent

«Jeder Bewohner möchte ­irgendwann eine eigene Wohnung, was bestimmte Kompetenzen und Fähigkeiten voraussetzt.» Hanna Schmeitz, Betriebsleiterin intern oder extern nachgehen. Die Präsenzzeiten werden notiert, und Ende Monat erhalten die Teilnehmenden dafür eine Integrationsentschädigungszulage. Diese erhält auch, wer auswärts arbeitet. Die Werkräume sind sehr gut mit Maschinen eingerichtet. Auf Tablaren kann man ­einige Arbeiten bewundern.

Da hat jemand Tiere getöpfert, ein anderer malte die Arche Noah mit vielen Tieren. Der Clou dieser tollen Arbeit: ein Puzzle als Gedächtnisspiel für die Kleinen, kann man doch viele Tiere herausziehen, und dann muss das Kleinkind diese wieder einordnen. Ein Schmuckstück ist das Schachbrett. Seitlich in einer Schublade befinden sich die Schachfiguren aus Metall, die der Klient selber gedreht hat.

Auffallend sind die vielen Holzarbeiten Selber in der Freizeitanlage Loreto ausgesägt, im Werkraum zusammengeleimt, sind Korpusse, Schubladenmöbel und Nachttische auf Rollen entstanden. Ein Klient hat sich sein Bett, eine Truhe auf Rollen unter Anleitung selber geschreinert. Auch der Schreibtisch, der noch in Arbeit ist, wird bald in seinem Zimmer stehen. Auf Wunsch der Klienten wurde ein Schuhgestell gezimmert, das im Eingang des Lüssihauses unter der Treppe eingepasst wird. Regina Theiler erzählt, dass mal ein Klient Stoff und Schnittmuster gekauft hat und unter Anleitung ein Paar Hosen genäht hat. «Es wird einiges von den Klienten verlangt», findet zurück im Lüssihaus Hanna Schmeitz. Aber auch die Erholung komme nicht zu kurz. Bald schon wird hinter dem Haus mit der Gartengestaltung begonnen, wo Klienten und Personal gemeinsam etwas Schönes gestalten werden. Die Erfüllung des Wunsches, im Garten zu grillieren, rückt also näher. Darauf freut sich auch Hans schon heute. Hinweis: * Namen von der Redaktion geändert.

Alternative-die Grünen

Berty Zeiter legt die Karten offen – sie will wieder antreten Die Alternative-die Grünen Baar freut sich, dass Gemeinderätin Zeiter für eine weitere Amtszeit kandidiert. «Ich will mich für das Wohl unserer Dorfgemeinschaft, insbesondere der Kinder, der ­Familien, der sozial Benachteiligten sowie der älteren und pflegebedürftigen Menschen, einsetzen.» So umreisst die Ge-

Aktuell 30 Minuten gegen die Ohnmacht

Angesichts des Bürgerkriegs in Syrien gemeinsam beten. pd Mittwoch, 22. Januar, 19 Uhr, St. Anna Kapelle.

Feuerwehr Die Feuerwehr Baar leistete folgenden Einsatz: Mittwoch, 15. Januar, 16.10  Uhr, Sihlbruggstrasse. In einem Produktionsbetrieb wurde die Brandmeldeanlage ausgelöst. Grund dafür war der austretende Rauch durch einen Arbeitsprozess. pd

meinderätin Berty Zeiter (Bild) ihre Ziele als Vorsteherin der Abteilung Soziales/Familie. «Ich bin motiviert, mich den Herausforderungen zu stellen, Neues anzupacken und mich für eine lebenswerte Zukunft in unserer Gemeinde zu engagieren.»

An der Spitze der Abteilung Soziales/Familie einiges bewirkt Berty Zeiter hat in den ersten drei Jahren an der Spitze

der Abteilung Soziales/Familie schon vieles geschaffen. So hat sie zeitgemässe Kinderbetreuungsstrukturen erarbeitet oder das Projekt «Gesund altern in Baar» aufgebaut. Sie arbeitet auch in der Steuerungsgruppe für den Neubau

des Alterszentrums Bahnmatt mit, dem grössten Bauprojekt der Gemeinde Baar. Aber auch über die Gemeinde Baar hinaus hat sich Berty Zeiter stark engagiert; sie ist seit August Präsidentin der kantonalen Kommission Langzeitpflege. Dabei geht es darum, in den Zuger Gemeinden optimale Angebote zu schaffen, dass ältere Mitmenschen möglichst lange daheim bleiben können und dass in allen Heimen eine

qualitativ gute Pflege geleistet wird. Berty Zeiter vertritt die ­Alternative-die Grünen in der Baarer Exekutive; mit ihrer sachbezogenen Politik habe sie in den letzten drei Jahren vieles erreicht für ein soziales und grünes Baar. so ihre Partei. Es sei wichtig, dass diese soziale und grüne Stimme im Baarer Gemeinderat erhalten bleibt, meint die Alternativedie Grünen Baar. pd

Reformierte Pfarrei

Einstimmige Nomination in Bezirkskirchenpflege Das Pfarramt Baar-West/ Allenwinden kann nun wieder besetzt werden. Jolanda Nigg

Pfarrermangel ist auch bei den reformierten Pfarreien ein Thema. Deshalb stand der Präsidentin des Bezirks, Susanne Michel, die Freude ins Gesicht geschrieben, als sie den 50 Stimmberechtigten der ausserordentlichen Bezirksversammlung die Nomination des 31-jährigen Theologen

Manuel Bieler unterbreiten durfte. Die Pfarrwahlkommission, unter dem Präsidium von Barbara Sonnenmoser, hat unter acht Bewerbungen mit Bieler den Kandidaten mit dem für Baar geeignetsten Anforderungsprofil getroffen. Die definitive Wahl findet am Montag, 10. März, statt. Manuel Bieler wohnt momentan im zürcherischen Schöfflisdorf und betreut als stellvertretender Pfarrer aktuell noch die Pfarrgemeinde Schlieren. In Baar wird er, sei-

ne Wahl vorausgesetzt, am 1. April seine Arbeit aufnehmen und am 11. Mai feierlich ins Amt eingesetzt. Bieler ist verheiratet und Vater eines 16-monatigen Söhnchens. Er wird mit seiner Familie die Pfarrwohnung an der Schutzengelstrasse beziehen.

Pfadi Baar erhält 4700 Franken für die Lageraktivitäten Einstimmigkeit herrschte im Traktandum Varia überdies über den Antrag der Bezirkskirchenpflege für eine Umver-

teilung eines budgetierten Betrages von 4700  Franken zu Gunsten von Lageraktivitäten der Pfadi Baar. Die Pfadi verzichtete im vergangenen Jahr jedoch auf ein eigenes Lager und ­ besuchte das Kantonal­ lager. Deshalb werden sich die reformierte Kirchgemeinde Safiental-Platz – derzeit ist ihre Kirche in Renovation – und die kantonale Kirchgemeinde Tessin den Betrag teilen können. Im Tessin soll damit ein ­Musik-Wort-Projekt unterstützt werden.

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Bald wird der Zunftmeister der Frösche-Zunft inthronisiert. Alle sind herzlich zu diesem fasnächtlich-fröhlich-feierlich-humorvollen Anlass eingeladen. Ins Amt eingesetzt werden der Zunftmeister 2014 Rolf II. und die Zunftmutter Erika. Als Eintritt gilt die Fröschenplakette 2014 in Silber zu 12 Franken oder in Gold zu 25 Franken. pd Samstag, 25. Januar, 20 Uhr, Rainhaldesaal, Inwil.

Spielnachmittag für Kinder in der Ludothek

Die Ludothek Baar führt wieder einen Spielnachmittag für Kinder durch. Es werden zwei Runden Lotto gespielt. Dann widmet man sich bekannten und unbekannten Brett- und Kartenspielen. Eingeladen sind alle Spielfreudigen ab fünf Jahren. Es ist keine Anmeldung erforderlich. pd Mittwoch, 29. Januar, 14 bis 17 Uhr, Rathus-Schüür, Eintritt frei.

Polizei Zeugenaufruf nach Schlägerei in Disco

In der Nacht auf Sonntag, 12. Januar, fand vor der Diskothek Diamonds eine Schlägerei statt. Um etwa 3.30 Uhr kam es zu Handgreiflichkeiten zwischen mehreren Personen. Im Zuge der Auseinandersetzung verletzten sich zwei Männer und eine Frau im Alter zwischen 28 und 30  Jahren leicht bis mittelschwer. Sie mussten sich in Spitalpflege begeben. Der genaue Ablauf der Tat konnte noch nicht geklärt werden. Die Zuger Polizei sucht Zeugen. Gemäss Aussagen der Beteiligten befanden sich diverse Personen in unmittelbarer Nähe des Tatorts. Diese sowie weitere Anwesende, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen (041 728 41 41).

Anhänger mit Milch hat sich überschlagen Am Samstag, 18.  Januar, kurz vor 11 Uhr, fuhr ein mit Milch beladener Anhängerzug auf der Autobahn A 4a in Richtung Luzern. Zwischen dem Anschluss Baar und der Überführung Höfen geriet der Anhänger aus unbekannten Gründen ins Schlingern und überschlug sich. Die Fahrzeugkombination kam auf dem Pannenstreifen zum Stillstand. Aus dem auf der Seite liegenden Anhänger flossen mehrere tausend ­ L iter Frischmilch aus. Der 52-jährige Chauffeur blieb unverletzt, der Tankanhänger ist nicht mehr fahrbar. Die ausgelaufene Milch gelangte in die offenen Fliessgewässer, weshalb die Stützpunktfeuerwehr Zug zur Behebung von Umweltschäden aufgeboten wurde. Die Autobahn A 4a, Fahrtrichtung Luzern, konnte mehrere Stunden nur einstreifig befahren werden, was zu Behinderungen führte. Im Einsatz standen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Zug, der Zentras, des Amtes für Umwelt, des Amtes für Wald und Wild, einer Bergungsfirma sowie der Zuger Polizei. pd


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Baar

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 22. Januar 2014 · Nr. 3

Anno dazumal

Ein Kleinod an der Blickensdorferstrasse Der altertümlich gestaltete Ost-Teil des Doppelhauses an der Blickensdorferstrasse wurde einer intensiven Erneuerung unterzogen.

Gebäudechronik Die Geschichte eines Bauernhauses

Daniela Sattler

Im Jahr 1960 verkaufte die Grundstücks- und Liegenschaftsbesitzerin Marie BärEhrler ihr Land und den Hausteil Blickensdorferstrasse 10 an Paul Murer senior. «Mein Vater war bereits seit 1942 Pächter des Hofs», erzählt dessen Sohn, der heutige Eigentümer Paul Murer junior. Marie Bär habe nach dem Verkauf der Liegenschaft allerdings noch bis kurz an ihr Lebensende im oberen Stock des Gebäudes gewohnt. «Ich selber habe bei meinem Vater auch wieder acht Jahre als Pächter gewirkt», so Murer. Anno 1984 habe er das Land und das Haus dann von seinem Vater käuflich erwerben können.

Bei Paul Murer gab es Eier und Gemüse frisch ab Hof Viele Einwohner kennen Murer noch aus der Zeit, als sie sich bei ihm mit Eiern und Milch, Kartoffeln und Gemüse sowie mit saftigen Äpfeln, süssen Kirschen und Most eindecken konnten. Im Jahr 2001 verpachtete Murer das Land weiter und gab die Bewirtschaftung seines Hofes auf. Ein Teil des seit 1991 eingezonten Landes war nun für die Überbauung fällig. Die alte Scheune wurde 2004 abgerissen, darauf entstand der Wohnhof Murer. «Nun wohne

Die Serie In unserer Serie «Anno dazumal» erzählen wir Geschichten über Gebäude, die heute noch in unserer Gemeinde stehen oder bereits aus unserem Blickfeld verschwunden sind. red

Als der rechte Hausteil noch der Bauernfamilie Murer zum Wohnen diente, standen öfters Kunden aus dem Quartier vor der Türe, um frische Eier und andere Foto Daniel Frischherz Hofprodukte zu kaufen. Das Bild entstand kurz vor der Totalsanierung 2007; seither sind im Haus drei moderne Wohnungen untergebracht.  ich seit 2006 auf dem Heuboden», scherzt er. Das alte Bauernhaus beschäftigte Murer aber sehr, denn sein Herz hing schon aus Erinnerungsgründen an dem in der Ortsschutzzone liegenden schützenswerten Objekt. Eine Begehung des Gebäudes mit der Firma Jego Bau AG habe dann ergeben, dass sich eine Gesamtsanierung aufdränge. Natürlich mit dem Ziel, das Charakteristische und Wertvolle zu erhalten, soll heissen: wo immer möglich, alte Bausubstanzen zu erhalten und zu restaurieren. «Aber das Haus befand sich in einem schlechten Zustand», betont der Besitzer. Folglich investierte Paul Murer

einen beträchtlichen Betrag in die Erhaltungsarbeiten seines Gebäudes. Er wollte daraus verständlicherweise aber auch wieder einen Nutzen ziehen

«Viel an alter Bausubstanz war nicht mehr zu reparieren oder restaurieren.» Paul Murer, Besitzer Haus an der Blickensdorferstrasse 10 können. Dank ausgeklügelter Planung bietet das Haus heute drei Mietern modernsten

Wohnkomfort. Da das Kleinod jedoch nichts von seinem landwirtschaftlichen Charakter verloren hat, fügt es sich mit seiner Aussenerscheinung auch nach der Gesamtsanierung perfekt ins Dorfbild ein. Murer aber weiss heute: Wer ein schützenswertes altes Haus besitzt und dieses renovieren möchte, braucht gute Nerven, denn in diesem Fall gestalten sich die Sanierungsarbeiten sehr kompliziert. «Glücklicherweise stand die Gemeinde hinter mir, sonst wäre daraus nie etwas geworden», ist er überzeugt. Die Denkmalpflege habe vorwiegend das Reparieren und Restaurieren fokussiert. «Im Haus

selber war jedoch viel an alter Bausubstanz nicht mehr zu reparieren oder restaurieren», so Murer. Das Haus sei ja auch wirklich schon sehr alt.

Viele Auflagen mit bevormundendem Charakter Das Fazit des Hausbesitzers ist deutlich. Paul Murer kann über die unrealistischen Auflagen und Vorschriften seitens der Denkmalpflege nur den Kopf schütteln. So etwa über die Anweisung, von den Baufachleuten abgetragene, nicht mehr brauchbare Bausubstanz zwischenzulagern, damit diese nochmals auf eine allfällige Wiederverwendung geprüft werden kann. «Durch solche

Der Ständerbau reicht in seiner Konstruktion bis ins 18. Jahrhundert zurück. Beim Grundbuchamt weist ein Eintrag anno 1888 Carl Bär-Hotz als Besitzer der beiden ursprünglich gleich strukturierten Hausteile aus. 1917 wurde das Gebäude auf Caspar Ehrler eingetragen, und 1937 ist das Haus durch Erbgang in den Besitz von Marie Bär-Ehrler und deren anno 1952 verstorbenen Tochter Walda Lukaschek geb. Bär gekommen. Ein zum First paralleler Hausgang trennte damals die strassenseitigen Stuben und Nebenstuben von Küche und Hinterzimmer der nördlichen Fassade. Die als Schlafzimmer genutzten Nebenstuben grenzten aneinander. Nach einer amtlichen Schätzung im Jahr 1933 wurden 1934 die beiden Hausteile ins Grundbuchamt eingetragen. Paul Murer, der zuvor als Pächter bei Marie Bär-Ehrler wirkte, kaufte dieser die Liegenschaft 1960 ab. 1984 wurde die Liegenschaft im Grundbuchamt wegen Kaufs an dessen Sohn Paul Murer übertragen. sat

und andere Vorschriften der Denkmalpflege entstanden für mich zusätzliche Kosten, die ich am Schluss dann auch noch selber bezahlen konnte.» Über konstruktive Lösungsvorschläge seitens der Denkmalpflege wusste der Liegenschaftsbesitzer nichts zu erzählen. Immerhin, so Murer, habe er dann aus dem regen Briefwechsel bald mal ersehen können, dass die Denkmalpflege nur beratend handle. «Daraufhin habe ich mich ­natürlich nicht mehr gross bevormunden lassen.»

Hello Baar

Unterflurcontainer: Umweltfreundlich saubere Abfallentsorgung Die Bewohner von Hello Baar entsorgen ihre Abfälle in Unterflurcontainern. Gemeinderat Oliver Wandfluh spricht von einem Erfolgsmodell. Martin Mühlebach

Todesfall Baar  17. Januar María Asunción SteigerGarcía Ruiz, geboren am 19. August 1960, wohnhaft gewesen an der Arbachstrasse 55. Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 23. Januar, 9.30 Uhr, in der Friedhofkapelle Baar; anschliessend Bestattung auf dem Friedhof Kirchmatt.

Wer hat sich nicht schon mal über die am Strassenrand frei herumliegenden oder in sperrigen, überquellenden Containern auf die Müllabfuhr wartenden Abfallsäcke geärgert? Der vor allem in den Sommermonaten oftmals stinkende Abfall belastet die Umwelt und beeinträchtigt das Ortsbild. Der 1995 gegründete Zweckverband der Zuger Einwohnergemeinden für die Bewirtschaftung von Abfällen (Zeba) hat ein System entwickelt, das dieses Problem mit dem Bau von Unterflurcontainern beseitigt. Ein solcher Unterflurcontainer (UFC) steht seit ­einiger Zeit auch in der Überbauung Hello Baar. Oliver

Wandfluh, der für die Sicherheit und den Werkdienst zuständige Baarer Gemeinderat, spricht von einem Erfolgsmodell. «Die umweltfreundliche Abfallentsorgung wird rege benutzt. Hello Baar wirkt sauber herausgeputzt.» Wandfluh betont, dass der Zeba die UFC-Anlagen franko Baustelle liefert, sie in die Baugrube einsetzt und sie in Betrieb nimmt. «Der Zeba trägt sogar die Kosten für die regelmässige Wartung, Reinigung und für allfällige Reparaturen sowie die Kosten für den Ersatz und die Entsorgung der UFC», betont Oliver Wandfluh.

Diese Container sind geeignet für grössere Überbauungen UFC-Anlagen eignen sich besonders für grössere Überbauungen, Strassenzüge oder kleinere Quartiere. Die Bauherren oder Liegenschaftseigentümer haben die baulichen Vorleistungen für die Erstellung der Anlagen zu erbringen. Überdies haben sie

die Kosten für Baubewilligung, Aushub, Anschlüsse, Leitungsverlegungen, Verankerung, Kanalisation, Denkmal- und Ortsbildauflagen sowie die Umgebungsgestaltung zu tragen. «Es sind Investitionen, die sich auszahlen. Mit UFC-­Anlagen ausgestattete Siedlungen bieten einen wesentlichen Mehrwert an Lebens-­ qualität», sagt Wandfluh. Er hoffe, dass in der geplanten Überbauung Altgasse und bald auch an weiteren Standorten in der Gemeinde Baar UFC-Anlagen erstellt würden.

Die Abfallsäcke landen direkt in der Baugrube Durch die Einwurfsäulen, deren Deckel sich durch Drücken eines Fusspedals öffnen, gelangen die Abfallsäcke in die Baugrube. Dort lagern sie praktisch hermetisch abgeriegelt, ehe sie von der Müllabfuhr abgeführt werden. In UFC-Anlagen darf nur Kehricht in gebührenpflichtigen

Säcken von 15, 35, 60 oder 110  Litern entsorgt werden. «Alle anderen Entsorgungsar-

ten sind illegal und können mit Bussen geahndet werden», warnt Oliver Wandfluh.

Gemeinderat Oliver Wandfluh mit einem UFC-Container im Hello Baar.

Foto mü


aus dem rathaus

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Baugespanne

Einwohnergemeinde Schulen / Bildung Musikschule

Alois und Ida Müller, Oberau 1, 6340 Baar Dachsanierung beim Gebäude Assek.Nr. 94a auf GS Nr. 1312, Oberau 1 Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen – Koordinaten 680 899 / 227 022 Einsprachefrist bis 12. Februar 2014 Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.

Christian und Claire Rogenmoser, Marktgasse 16, 6340 Baar

Winterkonzert Jugendmusik Baar, Leitung: Sandro Blank Leitung Young Winds: Xaver Fässler Leitung Brass Quartett: Heinz della Torre Donnerstag, 30. Januar 2014, 19.30 Uhr Kirche St. Martin Baar Eintritt frei – Kollekte Weitere Infos auf www.musikschule-baar.ch

Um- und Anbau bei den Gebäuden Assek.Nrn. 376a und 376b auf GS Nr. 162, Marktgasse 16 und 16a

Einwohnergemeinde Präsidiales / Kultur Ludothek

Einsprachefrist bis 12. Februar 2014

Einwohnergemeinde Baar, Rathausstrasse 6, 6340 Baar, vertreten durch archetage, Architekten ETH/SIA/HTL, Lättichstrasse 8, 6340 Baar Heizungserneuerung sowie Sanierung beim Gebäude Assek.Nr. 1292a auf GS Nr. 992, Dorfstrasse / Schule Allenwinden Einsprachefrist bis 12. Februar 2014 Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.

Josef Murer, Inkenberg 3, 6340 Baar

SpielBaar Offenes Spielen mit Lotto Mittwoch, 29. Januar 2014 ab 14 bis 17 Uhr in der Rathus-Schüür, Baar Alle Spielfreudigen ab 5 Jahren sind herzlich zu einem gemütlichen Spielnachmittag eingeladen. Zuerst spielen wir zwei Runden Lotto für Kinder, danach stehen viele verschiedene Brett- und Kartenspiele zum Ausprobieren bereit.

Neue Schleppgaube sowie Sanierung beim Gebäude Assek.Nr. 799e auf GS Nr. 1006,

Keine Anmeldung erforderlich.

Inkenberg 3, Koordinaten 684 300 / 225 560, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen

Wir freuen uns auf viele Besucher.

Einsprachefrist bis 5. Februar 2014

Das Team der Ludothek

Die Profile sind erstellt. Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen. Einwohnergemeinde Finanzen / Wirtschaft www-baar.ch

Einfache Gesellschaft Aussergrüt, vertreten durch Richard Andermatt, Neuhaus 2, 6319 Allenwinden Sanierung Aussergrütstrasse auf GS Nrn. 918, 919, 921, 929, 930, 933, 2643, 2660 und 3853, Aussergrüt, Koordinaten 684 076 / 224 690, Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen Einsprachefrist bis 5. Februar 2014 Einsprachen sind gemäss § 45 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes mit Antrag und Begründung beim Gemeinderat Baar einzureichen.

Zur Unterstützung der Kanzleichefin des Betreibungsamtes Baar suchen wir per 1. April 2014 oder nach Vereinbarung eine/einen

Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Betreibungsamt Arbeitspensum 50%, Montag bis Freitag jeweils vormittags Die Stelle ist befristet bis Ende Oktober 2014. Ihnen obliegt die Prüfung, Erfassung oder Rückweisung von Auskunfts- und Betreibungsbegehren. Sie fertigen Registerauskünfte und Zahlungsbefehle aus und betreuen Datenbanken.

Einwohnergemeinde Planung / Bau

Ableitung von Oberflächenwasser im Gebiet Obere Rebhalde / Rebhalde / Aberenrain, Baar

Sie arbeiten speditiv und genau am Computer. Ihre Fähigkeit, sich mit Sorgfalt sich wiederholenden Arbeiten mit rechtlichem Hintergrund zuzuwenden, sowie Büropraxis sind wichtige Voraussetzungen für die gute Erledigung der anfallenden Arbeiten. Die Stelle bietet selbständiges Arbeiten in einem kleinen Team, sorgfältige Einführung, fortschrittliche Arbeitsbedingungen und eine moderne Infrastruktur. Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung mit Foto bis 3. Februar 2014 an die Einwohnergemeinde Baar, Personaldienst, Postfach, 6341 Baar. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Simone Schweizer, Stellvertreterin des Betreibungsbeamten, gerne zur Verfügung (T 041 769 02 55).

Im Gebiet Obere Rebhalde / Rebhalde / Aberenrain stehen die Bauarbeiten vor der Ausführung. Baubeginn ist am 27. Januar 2014 mit dem Geschiebesammler beim Pfadiheim. Anschliessend folgen der Leitungsbau und das Retentionsbecken im Gebiet Obere Rebhalde. Die Arbeiten dauern bis Juni 2014.

Deutsch lernen in der Gemeinde

Feuerwehrübungen

Möchten Sie … Deutsch lernen? Kontakte knüpfen?

Aufgebot zu Übungen: Mittwoch Donnerstag Donnerstag Donnerstag Freitag Mittwoch Donnerstag Freitag

22. 1. 2014 23. 1. 2014 23. 1. 2014 23. 1. 2014 24. 1. 2014 29. 1. 2014 30. 1. 2014 31. 1. 2014

19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr

Einwohnergemeinde Soziales / Familie www.baar.ch

Pionier Gruppe 2 Verkehrsdienst Sanität Führungsunterstützung Löschzug Inwil Löschzug Pikett Löschzug Blickensdorf Löschzug Allenwinden

Informationen erhalten zum Leben in der Gemeinde Baar und im Kanton Zug? Die Gemeinde Baar unterstützt Sie und bietet Deutschkurse an: Kursbeginn:

Februar 2014 (nach den Sportferien)

Kursdauer:

16 Abende à 2 Lektionen / 32 Abende à 2 Lektionen (Intensivkurs)

Kurskosten:

CHF 160.– / CHF 320.– (Intensivkurs)

Kursniveau:

mit / ohne Vorkenntnisse

Anmeldung bis am 7. Februar 2014 an: Entschuldigungen sind bis spätestens zum Beginn der Übung an den Verantwortlichen zu richten. Im Weiteren gilt die entsprechende Weisung des Kommandos.

Einwohnergemeinde Baar, Soziales / Familie, Rathausstrasse 6, 6341 Baar, oder telefonisch 041 769 07 11 oder via E-Mail an soziales-familie@baar.ch

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Aktuell Gesund altern in Baar Gesundheit braucht im Alter vermehrt Aufmerksamkeit. Damit Sie noch viele Jahre gesund und selbständig bleiben können, bietet die Gemeinde Baar regelmässig die Möglichkeit, sich im Rahmen des Projekts «Gesund altern in Baar» über verschiedene Aspekte der persönlichen Gesundheitsvorsorge zu informieren. Wir laden alle 65-jährigen und Älteren herzlich zur nächsten Veranstaltung ein, diesmal zum Thema «Ich ge-stalte mir mein Altern selber – Wie wir die Hirnleistung verbessern und uns im Alltag entlasten können». Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. Januar 2014, von 14 bis 16.30 Uhr, im Gemeindesaal Baar statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. In der Pause offeriert die Gemeinde Ihnen gerne einen Apéro. Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich informieren und beraten. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Ausrichtung der Gemeindebeiträge im Rahmen der Auslandhilfe 2013 Im Budget 2013 sind für Hilfsaktionen im Ausland Fr. 150 000.– enthalten. Die zuständige Kommission hat beschlossen, folgende Projekte zu unterstützen: ADES, Solarkocher in Madagaskar: Fr. 5000.–; CLEB, Child Labour Elimination Project in Indien, Ruedi Hug: Fr. 10 000.–; EcoSolidar, Kinder in Not in Kambodscha und den Philippinen: Fr. 5000.–; Helvetas Swiss Intercooperation, Diverse Projekte in Nepal und Afghanistan: Fr. 5000.–; Hospital Infantil Maria Lucinda Brasilien, Krankensaal, Josef Keiser: Fr. 10 000.–; Iamaneh Schweiz, Gesundheit für Frauen und Kinder: Fr. 5000.–; Kinderhilfe in Manila, Lehrerin Corina Meli: Fr. 5000.–; Médecins sans Frontières, Noteinsatz, Krise in Syrien: Fr. 5000.–; Peace Watch Switzerland, Menschenrechtsbeobachtung Kolumbien: Fr. 5000.–; Pro Umanitas, Pater Benz, Kindertageszentrum in Chisinau: Fr. 10 000.–; Rokpa, Primarschule und Dorfklinik in Ost-Tibet: Fr. 5 000.–; Ruedi Leuppi Stiftung Elfenbeinküste: Fr. 10 000.–; Stiftung Hope, Eleonore Wismer: Fr. 10 000.–; Stiftung St. Martin, Trinkwasserbrunnen in Südkamerun: Fr. 10 000.–; Stiftung Ushti, Bildungs- und Gesundheitsprogramm in Indien, Judith Schuler: Fr. 10 000.–; Swiss Aids Care International, Ambulante Klinik in Simbabwe: Fr. 5000.–; Swiss-mongolain-pediatic, Dr. med. Raoul Schmid, Hüftgelenksdysplasie in der Mongolei: Fr. 10 000.–; Schwester Roberta Zehnder, Ausbildungsprojekt in Sambia: Fr. 5000.–; tearfund.ch Schweiz, Bildung in Peru: Fr. 5000.–; Verein Moyo, Partnerschaft Baar–Kongo, Projekte im Kongo, Katharina Küng: Fr. 10 000.–; Whi, Women’s Hope International, Aufbau eines Kompetenzzentrums für Fistelchirurgie in Afghanistan: Fr. 5000.–. Einwohnerzahlen Die Einwohnergemeinde Baar zählte per Ende Dezember 2013 23 210 Einwohner, davon sind 95 Wochenaufenthalter. Im Monat Dezember durften wir 160 Neuzuzüger und 15 Neugeborene willkommen heissen. Es sind 111 Personen weggezogen und 13 Einwohner verstorben. Der Ausländeranteil per Ende Dezember 2013 beträgt 29,53%. Gegenüber dem Jahr 2012 ist die Einwohnerzahl (ohne Wochenaufenthalter) im Jahr 2013 um insgesamt 225 Personen angestiegen. www.baar.ch / T 041 769 01 11 22. Januar 2014 Li/sb


kultur

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Jugendcafé

Demnächst

Art-Gallery und Kunstwettbewerb

Konzert der Battlefield Band

an dieses Projekt», sagt er und begann deshalb mit der Planung für einen zweiten Anlauf. «Ich möchte, dass unsere Angebote Sinn machen, Substanz haben und natürlich Qualität», betont der Leiter des Jugendcafés. Vom Mittwoch 22. Januar, bis Sonntag, 2. Februar, gibt es

Im Baarer Jugendcafé findet nun ein Kunstwettbewerb statt. Die Werke der jungen Künstler werden bald schon ausgestellt. Bettina Mosel

«Wir haben die besten Pommes in Baar», behauptet der Leiter des Jugendcafés, Alain Hettinger, und berichtet begeistert von seinem Angebot für die Baarer Jugend. Der gelernte Hotelfachmann legt grössten Wert auf Hochwertiges. Auch wenn es um die Gestaltung der Freizeit seiner Schützlinge geht, ist ihm ein hohes Niveau wichtig. «Die Jugendlichen sollen hier Qualität in allen Bereichen konsumieren können», ist sein Motto. Damit nun das Thema Kunst Einzug im Jugendcafé halten kann, riefen Hettinger und seine Kollegin Patricia Keller vor Weihnachten einen Kunstwettbewerb ins Leben. Allerdings fanden sich dafür keine Bewerber und keine Anmeldungen. Doch Hettinger gab nicht auf. «Ich glaube ganz fest

«Die Jugendlichen sollen Qualität in allen Bereichen konsumieren.» Alain Hettinger, Leiter Jugendcafé

Alain Hettinger, Leiter des Jugendcafés Baar, ist schon gespannt auf die Fotos Foto mob und Werke, die die Teilnehmer der Art-Gallery ausstellen werden.

nun eine Foto-Ecke im Jugendcafé. Jeder im Alter zwischen 13 und 25 Jahren kann mit seinem Smartphone Fotos zum Thema «I love» machen, die dann ausgestellt und am Ende der Ausstellung prämiert werden. Dafür gibt es extra eine App. Ausserdem stellt das Jugendcafé ­einen Fotodrucker zur Verfügung, den die Jugendlichen für ihre Werke nutzen können. Dazu sind immer noch Bilder,

Skulpturen, Grafiken oder Collagen gefragt, die die Ausstellung bereichern würden. Die Werke können im Jugendcafé abgegeben oder per Post (Jugendcafé, Zugerstrasse 20) eingesandt werden. Auf der Arbeit sollte folgendes vermerkt sein: Name, Adresse, Jahrgang, Mail und Telefonnummer. Die Preisverleihung der ArtGallery findet am Samstag, 1. Februar, ab 19 Uhr, statt. Bereits ab 15 Uhr gibt es vor dem Jugendcafé einen SprayerContest. Alain Hettinger ist glücklich, bereits zwei Jugendliche gewonnen zu haben, die mit den Farben des Jugendcafés, nämlich Weiss, Schwarz, Magenta, Cyan und Gelb eine Fläche mit Graffiti gestalten. Allerdings gilt auch hier das Thema «I love». Als Sahnehäubchen erwartet die Besucher eine Liveband. Für den Anlass wünscht sich Hettinger viele Jugendliche, die sich trauen, ein Lied, einen Tanz oder eine Aufführung zum Besten zu geben. Infos auf Facebook unter Jugendcafé Baar oder per Telefon 041 760 73 42.

Auch dieses Jahr spielt die Battlefield Band mit ihrem brandneuen Album «Room Enough For All», wieder in der Rathus-Schüür. Mitreissende Jigs und Reels, fetzige Tanzstücke mit virtuosen Geigeneinsätzen und vor allem die eindrückliche Bagpipe machen das Konzert zu einem Erlebnis. Die Battlefield Band beweist, dass Folk made in Scotland auch im neuen Jahr frisch und lebendig klingt. pd Donnerstag, 23. Januar, 20.15 Uhr, Rathus-Schüür.

Konzert Ensembles Messa di Voce

Das Vokalensemble Messa di Voce führt in der Kirche St.  Martin in die Vielfalt der barocken Kantatenkunst ein. Zum Besten gegeben werden unter anderem Werke von Samuel Scheidt, Dietrich Buxtehude und Andreas Hammerschmidt. pd Samstag, 25. Januar, 20 Uhr, Kirche St. Martin, Eintritt frei, Kollekte.

Hauskonzert der Celloklasse

Die Celloklasse von Alexandra Iten Bürgi lädt zu ihrem Hauskonzert ein. Gespielt werden unter anderem Schuberts «Militär Marsch», «Lied ohne Worte» von Mendelsson und Mozarts «Turkish Rondo». pd

Skulpturen in Baar

Dienstag, 28. Januar, 19 Uhr, Kammermusiksaal Musikschule.

Eine der Skulpturen wird bald durch die Gemeinde reisen

Winterkonzert der Jugendmusik

Die Skulpturen in Baar sind grösstenteils verschwunden. Eine wird im Frühling allerdings überall anzutreffen sein. Laura Sibold

Nach Abschluss der Ausstellung Skulpturen in Baar vom 3. November hätten eigentlich alle Kunstwerke verschwinden sollen. Doch ­einige Skulpturen stehen noch immer.

Die Kaufverhandlungen waren langwierig So etwa das «UND» von Markus Uhr am Bahnhof, das ausgeschaltet wurde, aber noch hängt. «Die Kaufverhandlungen mit dem Interes-

senten haben sich hingezogen, zudem ist der Transport schwierig», erklärt Claudia Emmenegger, Kulturbeauftragte der Gemeinde Baar. In zwei bis drei Wochen solle «UND» jedoch nicht mehr beim Gleis 1 hängen. Ähnlich sieht es mit dem «Wiegelied» von Elisabeth Oppenheimer und Guido Loeckx aus. «Das Boot beim Park-and-RidePärkli beim Bahnhof sieht noch gut aus, bleibt noch ein bisschen erhalten, steht aber an einem anderen Ort», so Emmenegger weiter.

Schwerer Transport der 12-Tonnen-Steinplatte «Falle und Köder» von Piero Maspoli und Markus Uhr steht noch immer beim Schulhaus

Dorfmatt. Dies habe mehrere Gründe, erklärt die Kulturbeauftragte. «Einerseits ist der Transport schwierig, nur schon die Steinplatte wiegt zwölf Tonnen. Andererseits hat sich kürzlich ein Kaufinteressent zurückgezogen, weshalb sich nun die Gemeinde in ­Abklärung über einen Ankauf befindet.»

«Fluren» sind vielleicht noch irgendwo in Baar Das Werk «Fluren» von den vier Künstlerinnen Eva Christen, Inés Hubacher, Heidi Nil und Carmela von Arx ist einzeln von den Künstlerinnen verkauft worden. Lustigerweise habe sie erst kürzlich bei einem gemütlichen Spaziergang entlang der Rigi­

strasse eine solche Stele wieder entdeckt, sagt Claudia Emmenegger.

«Weg weisen» macht Winterpause. Foto Christian Hildebrand/fotozug.ch 

Für drei bis vier Monate an einem Ort stehen Auch bald wieder entdeckt werden kann die Skulptur «Weg weisen». Remo Hegglin habe dieses Kunstwerk der Gemeinde geschenkt, die Skulptur sei nun den Winter über eingelagert. Die Kulturbeauftragte ergänzt: «Im Frühling wird die Skulptur allerdings eine Reise durch Baar antreten. Jeweils drei bis vier Monate wird ‹Weg weisen› an einem Ort zu finden sein, um dann versetzt zu werden und einen anderen Teil der Einwohnergemeinde mit seiner Anwesenheit zu erfreuen.»

Feldmusik Allenwinden

«Dirigent Patrik Stadler war immer mit vollem Elan dabei» 15 Jahre lang lenkte Patrik Stadler das Geschehen auf der Bühne. Jetzt fand das letzte Jahreskonzert unter seiner Leitung statt.

das Blasorchester nicht nur ein Höhepunkt für 2014, sondern auch eine Zeitwende an. Wie üblich überraschte die Feldmusik auch heuer mit einem bunt durchmischten und mit Highlights gespickten Programm.

Daniela Sattler

Ein isländischer Leckerbissen und eine Uraufführung So wollte im ersten Konzertteil der Beifall nicht nur nach den Beiträgen «The Ludlows» von James Horner oder nach Randy Becks «Castles In Spain» nicht enden. Und nach der Pause gab es nicht nur für zwei brillante Soli und die Beiträge «Sambasaramba» von Christoph Walter oder Phil Collins «Two Worlds» tosenden Applaus. Obschon die Musikkommission das Konzertprogramm auch dieses Jahr zusammengestellt hatte, konnte Stadler seinen Stempel aus ge-

«Klar, bedauern wir, dass ­Patrik uns verlässt. Wir können ihn aber verstehen», äusserte sich Marco Andermatt, Präsident der Feldmusik Allenwinden, zum Rücktritt des musikalischen Leiters. 15 Jahre lang gab Patrik Stadler für das rund 50-köpfige Blasorchester den Takt an. Stadler sei immer mit vollem Elan dabei gewesen und habe nie nachgelassen, meint der Präsident. «Mit der FMA zwei Mal um die Welt» lautete das Motto des Jahreskonzertes. Und am vergangenen Freitagund Samstagabend stand für

gebenem Anlass etwas mehr aufdrücken. Daher kam das Publikum in den Genuss des Leckerbissens «Bruremarsj», einem Hochzeitsmarsch aus der Feder des isländischen Komponisten Jan Magne ­Forde. Zu einer Uraufführung kam es in der Pause. Unter der Leitung von Doris Affentranger

begeisterten die Jungmusikanten mit dem «Büro-Beat», sowie mit «James Bond», «I Was Made For Loving You Baby» und «Summer Nights» aus dem Musical Grease. Bruno Schwegler glänzte nicht nur mit seiner Flöte, sondern auch mit der humorvollen Moderation. Beifall gab es auch für die Jubilare. So würdigte Präsident

Unter der Leitung von Sandro Blank, Xaver Fässler und Heinz della Torre haben sich Jugendmusik, Young Winds und Brassquartett etwas vorgenommen. Am Winterkonzert sind unter anderem «Crocodile Rock» von Elton John, «The Chronicles Of Narnia» von Harry Gregson-Wil­ l iams und «Trumpet Tune» von Henry Purcell zu hören. pd Donnerstag, 30. Januar, 19.30 Uhr, Kirche St. Martin, Eintritt frei, Kollekte.

Ausstellung von Schmuck und Bildern

In der Galerie von Brigitte Moser an der Dorfstrasse 27 sind bald Werke von Hélène Kaufmann Wiss ausgestellt. Gezeigt werden verschiedene Schmuckstücke und Bilder. pd Donnerstag 30. Januar, 18 bis 20 Uhr, Vernissage. Samstag, 1. Februar, 10 bis 14 Uhr, offener Samstag. Samstag, 22. März, 10 bis 12 Uhr, Finissage, Brigitte Moser Schmuck Galerie, Dorfstrasse 27.

«Jazzin’baar» im Restaurant Brauerei

Marco Andermatt Patrik Stadler, Erich Murer, Urs Murer und Andreas Theiler für die 15-jährige und Nicole Murer für die 25-jährige Mitgliedschaft. Hubert Affentranger wurde für die 40-jährige und Erich Theiler, Franz Murer sowie Alois Andermatt für die 45-jährige Zugehörigkeit gewürdigt.

Die Feldmusik Allenwinden begeisterte am vergangenen Freitag- und Samstagabend das Publikum.

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Die bereits traditionelle ­Veranstaltungsreihe Jazz­ in’baar bietet einen Beitrag zum kulturellen Leben und hat schon bei vielen Gästen einen festen Platz im Terminkalender. Jeden letzten Donnerstag im Monat (ausser Juni, Juli, August) finden die Jazz-Abende im Restaurant Brauerei statt. Zu den Anlässen warten kulinarische Köstlichkeiten aus der Küche der Familie Veliu. Den Auftakt macht die Alabama Jazz Band aus Zürich. Die Formation pflegt mit Leidenschaft den alten Jazz und spielt Kompositionen von Louis Armstrong, Kid Ory, King Oliver, Jelly Roll Morton, Duke Ellington und vielen mehr. pd Donnerstag, 30. Januar, 20 Uhr, Restaurant Brauerei, Langgasse 41. Reservationen unter 041 761 15 85.

Foto sat


Sport

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Tischtennis

Fussball

Erster Vier-Punkte-Sieg für Baarer

F-Junioren waren am IFV-Turnier

kommen lassen musste. Eine offensiv und nahezu fehlerfrei agierende Camille Linke liess im Entscheidungssatz keine Überraschung zu und führte das Baarer Spitzendoppel zum 11:5 und damit bereits zum Sieg. Nun galt es, in der finalen Einzelrunde noch einmal Kon­ zentration aufzubauen und den so wichtigen vierten Punkt im Abstiegskampf zu sichern.

Im zehnten Anlauf gelingt Baar der erste Vier-Punkte-Sieg in der laufenden Nationalliga-Saison. Philipp Dossenbach

Ausgerechnet beim bis an­ hin so souveränen Leader aus Tenero war dem Baarer Fa­ nion-Team das Glück für ein­ mal hold, und man konnte vom Verletzungspech des Gegners profitieren. TT Tenero musste krankheitsbedingt auf seine Stammspieler Betti und den Baarer Ex-Spieler Pade ver­ zichten und konnte diese nicht adäquat ersetzen. So galt es von Beginn weg, die Konzent­ ration hoch zu halten und sich keine Ausrutscher gegen die vermeintlich leichten Gegner aus der ersten Tessiner Regio­ nalliga zu leisten.

Bald schon ging es für Baar um den Gesamtsieg In der ersten Einzelrunde musste einzig die 13-jährige Camille Linke (B13) eine ­unglückliche 2:3-Niederlage gegen einen mit acht Netzbäl­ len etwas glücklichen Gomez (B15) hinnehmen und konnte dabei eine 2:1-Satzführung nicht in einen Sieg umwan­ deln. Nölkes und Alicic hatten

Der Spieler und Teamsenior Rolf Nölkes vom Tischtennisclub Baar bei einem Aufschlag. mit Balemi (C9) und dem jun­ gen Keller (C7) keine Proble­ me und brachten Baar mit 2:1 in Front. Runde zwei brachte das Duell zwischen Tenero Kapi­ ­ tän Gomez und Baars Spitzen­

spieler Alicic, welches Alicic mit 3:1 verbuchen durfte, wäh­ rend sich auch Linke und Nöl­ kes gegen Balemi und Keller keine Blösse gaben und je­ weils ­sicher 3:0 gewannen. Bei 5:1 ging es im Doppel durch

pd

Alicic/Linke bereits um den Gesamtsieg. Nach einer 2:0-Satzführung schlichen sich bei Alicic leichte Konzent­ rationslücken gegen Gomez/ Balemi ein, sodass man den Gegner zum Satzausgleich

Der Sieg ist ein grosser Schritt in Richtung Klassenerhalt Bereits Alicic und Linke konnten dies bei ihren 3:0-­ Erfolgen gegen Balemi und Keller souverän bewerk­ stelligen und es so Teamsenior Nölkes leichter für sein finales Einzel gegen Gomez machen. Vor dem letzten Einzel war der Vier-Punkte-Sieg bereits gesi­ chert, und Nölkes konnte gegen Gomez noch einen 3:2-Erfolg verbuchen und so einen nicht erwarteten 9:1-Er­ folg beim dezimierten Leader vollenden. Für Tenero bedeutet dies ­einen Rückschlag im Meis­ terschaftskampf gegen TTC Kriens und für Baar einen grossen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Mit nun 22 Punkten kann man etwas ruhiger ins nächste Match gegen Rapid Luzern am Sonn­ tag, 2.  Februar, um 13  Uhr, ­gehen.

Die F-Junioren des FC Baar haben am Sonntag, 12. Januar, als einzige Zuger Mannschaft die Qualifikation in die Final­ runde der letzten sechs von 60  Teams der Innerschweiz geschafft.

Der Trainer begeistert die Fussballer stets von Neuem Leider war ihnen dann das Glück nicht mehr gleich gut gesinnt, aber auch so war dies ein toller Erfolg. Herzliche Gratulation den jungen Ki­ ckern und natürlich dem Trai­ ner Patrick Mink, der mit sei­ nen Fähigkeiten die jungen Fussballer immer wieder neu begeistern kann. pd

Die F-Junioren des FC-Baar freuten sich über ihre Qualifikation am IFV-Turnier.

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pd


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veranstaltungen

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 22. Januar 2014 · Nr. 3

Donnerstag, 23. Januar, bis Mittwoch, 29. Januar 2014

Donnerstag 23. Januar

Room enough for all: Die Battlefield Band mit ihrem neuen Album «A National Treasure Of Scottish Musical Tradition». Vorverkauf im Gemeindebüro, Rathausstrasse 6, Telefon 041 769 01 43, RathusSchüür, 20.15. 101. Inwiler Frauen-Zmorge: in der Rainhalde. Kontakt: Brigitte Graf, Telefon 041 761 15 69, 9.00–11.00, mit Kinderhort. Klangschalen-Meditation: Warme und bequeme Kleidung, warme Socken und eine Wolldecke mitbringen. Kosten: fünf Franken, die an ein Waisenheim in Thailand gehen. Leitung: Christine Tödter. Anmeldung bei Bruno Baumgartner, Telefon 041 760 06 75. Im reformierten Kirchgemeindehaus, 19.30. YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 19.15–21.45. Probetraining jederzeit möglich. Bachweid 3, www.yunsong.ch. Telefon 401 760 51 28.

Fachstelle Kind und Jugend: Jugendcafé, 16.00–22.00, Art-Gallery. Zuger Senioren wandern: Ab Zug SBB 7.38 nach Knonau, an 7.47. Wanderung über Boggsmatten–Büelwald–Mettmenstetten–Eitenberg–Knonau, etwa eine Stunde und 40 Minuten. Kaffeehalt Wirtschaft Hörnli in Knonau, Telefon 044 767 02 92. Weiterwandern über PestalozziStiftung–Blegiholz–Bann–Steinhausen, etwa eine Stunde und zehn Minuten. 11.40 ab Steinhausen mit Bus Linie 8 nach Baar SBB, an 11.56. Wanderleiterin ist Heidi Ineichen, Telefon 041 712 28 02. Alt Baar Aktiv: Mittagsclub, Martinspark,11.45. Anmeldung unter Telefon 041 761 75 80. Bewegung, Spiel und Spass: mit Myriam Scherer von der Pro Senectute. Auskunft unter Telefon 041 760 48 80, Rainhalde, Inwil, 9.00. Fit-Gymnastik: Mit Rita Schmid von der Pro Senectute. Auskunft unter Telefon 041 710 31 79, Turnhalle Wiesental 2, 8.00.

Einzelschieber: mit zugelostem Partner. Jassleiter ist Franz Frick Telefon  079 458 44 30, Restaurant Bären, 14.00. Fitness Erwachsene: TSV Concordia Baar, Turnhalle Wiesental 2, 20.00–21.45. Jugi: TSV Concordia Baar, Turnhalle Wiesental 1, 18.30–19.45. Sport Stacking: TSV Concordia Baar, Turnhalle Wiesental Spiegelsaal, 18.30–19.30. Volleyball: TSV Concordia Baar, Turnhalle Wiesental 1, 19.45–21.45.

Freitag 24. Januar

Fasnachtsgesellschaft Baar: Generalversammlung, Gemeindesaal, 20.00. Informationen unter: www.raebefasnacht.ch

Gschichtli-Stunde: Monika Grünenfelder erzählt Geschichten für Kinder ab drei Jahren, Bibliothek, 13.30–14.00. Fachstelle Kind und Jugend: Treff Cube Kind, 15.15–17.15. Jugendcafé, Art-Gallery, 17.00–24.00. Treff Allenwinden, 19.00–21.00. Treff Cube Jugend, 20.00–22.00.

Fachstelle Kind und Jugend: Halle für Alle, Turnhalle Sternmatt I, 14.00–23.45. Halle für Alle, Turnhalle Allenwinden, 14.00–18.00. Jugendcafé, Art-Gallery und Graffiti-Contest ab 15.00–24.00. Treff Cube Jugend, 20.00–22.00. Freikirche der Siebenten-TagsAdventisten: Gottesdienst: Predigt, 10.00. Bibelgespräch, 11.00. Chollerstrasse 35, Zug .

Sonntag 26. Januar

Katholische Kirchgemeinde: Eucharistiefeier, St. Martin, 8.00. Missa Portuguesa, St. Martin, 9.15. S. Messa in italiano, St. Anna, 9.30. Familienfiir, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, St. Thomas, 9.30. Eucharistiefeier, Walterswil, 9.30. Eucharistiefeier, St. Martin, 10.45. Eucharistiefeier, St. Wendelin, 9.00. Reformierte Kirchgemeinde: Gottesdienst mit Pfarrer Didier Sperling, anschliessend Chilekafi, 10.00. Christlicher Treffpunkt: Gottesdienst: Was wir glauben, 9.30. Jugendcafé: Art-Gallery, 15.00–20.00.

Jugi Kids: TSV Concordia Baar, Turnhalle Sternmatt II, 18.00– 19.15.

Alt Baar Aktiv: Konzert des Männerchors Baar, Café Soleil, Pflegezentrum, 14.30.

Alt Baar Aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Bahnmatt, 16.00.

Böhmische Idylle: Die Zuger Sinfonietta spielt Werke von Suk, Dvorák und Martin. Vorverkauf im Crystal Travel AG, Baar oder www.zugersinfonietta.ch, Gemeindesaal, 17.00.

25. Januar

Fröschenzunft Ebel: Inthronisation des Zunftmeisters Rolf II., Rolf Wyss, Rainhalde, Inwil, 20.00.

Messa die Voce: Konzert – Barocke Kantatenkunst, Kirche St. Martin, 17.00.

Fitness Jugendliche «Parkour»: , Turnhalle Sternmatt II, 18.30– 19.45. Unihockey:Turnhalle Sternmatt II, 19.15–20.30. Walking: FC Clubhaus Lättich, 9.00–10.30. YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 16.00–22.00 .

YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 17.10–22.00.

Samstag

TSV Concordia Baar: Fitness für Erwachsene, Turnhalle Sternmatt II, 20.00–21.45.

Montag 27. Januar

Bewegung, Spiel und Spass: mit Doris Walt von der Pro Senectute. Auskunft unter Telefon 041 761 30 10, Bahnmatt, 14.15.

Dienstag 28. Januar

Haltungsturnen und Gymnastik: Mit Paula Radler, Pro Senectute. Auskunft unter Telefon  041 761 49 78, Turnhalle Wiesental Spiegelsaal, 9.00. Hauskonzert: der Celloklasse von Alexandra Iten Bürgi. Musikschule, Kammermusiksaal Dorfmatt, 19.00.

Ein stiller Start in den Tag: Morgenmeditation im katholischen Pfarrhaus an der Asylstrasse 2, 7.00–7.30. Nach einigen Körperübungen und einem Textimpuls sitzt die Gruppe während 25 Minuten in der Stille. Eine regelmässige Teilnahme wird nicht vorausgesetzt. Informationen unter Telefon 041 769 71 40. Faustball: für Interessierte, Turnhalle Wiesental, 19.15– 21.30. Informationen bei Jürg Geeser, Telefon 076 533 91 12. Alt Baar Aktiv: Jassnachmittag für Senioren, Restaurant Bären, 14.00. Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Martinspark, 16.45. Zen-Meditation: Konzentration auf den Augenblick, Leben im Hier und Jetzt, mehr Gelassenheit und Klarheit im Alltag. Imakoko-Zentrum, Franziska Haller, Lindenstrasse 10, 19.30–21.30. Informationen unter Telefon 079 290 53 07 oder www.imakoko.ch. Frauenverein: Arbeitsnachmittag, 14.00. Kontakt: Alice Gaudenz, Telefon 041 760 52 51.

Kino

IMPRESSUM Zugerbieter – Unabhängige Wochenzeitung für Baar und Allenwinden, 109. Jahrgang Baarerstrasse 27, Postfach 4862, 6304 Zug Telefon 041 725 44 11, Fax 041 725 44 20 www.zugerbieter.ch, E-Mail: info@zugerbieter.ch HERAUSGEBERIN: Neue Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern. REDAKTION: Chefredaktor: Florian Hofer (fh), Redaktion: Claudia Schneider Cissé (csc) (Leitung), Laura Sibold (ls) Freie Mitarbeit: Bettina Mosel (mob), Daniela Sattler (sat), Hansruedi Hürlimann (hh), Lukas Schärer (lus), Marcus Weiss (mwe), Marianne Sidler (ms), Martin Mühlebach (mü), Monica Pfändler-Maggi (mm), Simon Carrel (sim), Stephanie Sigrist (ste) Willy Schäfer (wsch), Pressedienst (pd) VERLAG ZUG: Bruno Hegglin, Telefon 041 429 53 52, Abo-Dienst, Telefon 041 429 53 77 INSERATEANNAHME: Publicitas AG, Michael Kraft, Baarerstrasse 27,Postfach, 6304 Zug, Telefon 041 725 44 44, Fax 041 725 44 33, E-Mail zug@publicitas. ch DRUCK: Luzerner Druckzentrum/Neue Luzerner Zeitung AG. Der «Zugerbieter» erscheint als Lokalausgabe der «Zuger Presse» und als offizielles Publikationsorgan der Gemeinde Baar jeden Mittwoch in einer Auflage von zirka 12 300 Exemplaren und wird an alle Haushalte in der Gemeinde Baar verteilt.

Mittwoch 29. Januar

Reformierte Kirchgemeinde: Ökumenische Chinderfiir in der Reformierten Kirche, für Kinder bis fünf Jahre und deren Angehörige. Anschliessend Gipfeli, Kaffee und Gespräche, 9.15. KINAMI: Bäckermöhli. Erlebe mit dem Kinami einen echten Zuger Brauch: «Die Zunft der Müller, Bäcker und Zuckerbäcker». Treffpunkt: 13.20 Bahnhof Baar, Ende: etwa 17.00 Bahnhof Baar. Warm anziehen. SpielBaar: offenes Spielen mit Lotto für Kinder, 14.00–17.00. Alle Spielfreudigen ab fünf Jahren sind zu einem Spielnachmittag eingeladen. Keine Anmeldung erforderlich. In der Ludothek.

Bibliothek «Das Rosie-Projekt» von Graeme Simsion

Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das EhefrauProjekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

YunSong Akademie: Kampfkunsttraining, 15.30–22.00.

Fachstelle Kind und Jugend: Treff Rainhalde Kind, 14.00–16.00. Jugendcafé, Art-Gallery 14.00–22.00. Seniorenturnen: Turnhalle Wiesental, 18.00–19.15. Fit-Gymnastik: Mit Bea Arnold, Pro Senectute. Telefon: 041 760 08 19, Schulhaus Sennweid, 10.00. Krafttraining: Waldmannhalle, 20.00–21.40. Alt Baar Aktiv: Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Pflegezentrum, 10.00. Pensioniertenhöck, Rainhalde, 14.00. Musik im Löwen: mit der Ländlerkapelle Echo vom Lienisberg, Walchwil, ab 19.00. Der Eintritt ist frei, GschwelltiPlausch mit Salatbuffet.

350 Seiten, Krüger Verlag, 2013. In der Bibliothek zur Ansicht vorhanden. Ausleihbar in einer Woche.

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The Wolf Of Wallstreet 2. Woche

Der Medicus – The Physician

Die Eiskönigin – Frozen

Fuck Ju Göthe 12. Woche

Täglich: 20.00 Uhr. Ab 16, in Begleitung ab 14 Jahren. Deutsch.

Samstag und Sonntag: 16.30 Uhr. Ab 12, in Begleitung ab 10 Jahren. Deutsch.

Sonntag: 14.00 Uhr. Ab 6, in Begleitung ab 4 Jahren. Deutsch.

Samstag: 14.00 Uhr. Ab 12, in Begleitung ab 10 Jahren. Deutsch.

Reduzierter Eintrittspreis «In diesem Parforceritt über Aufstieg und Fall des berüchtigten Jordan Belfort zieht Scorsese alle Register seines Könnens: ein Meisterwerk, das die Möglichkeiten des Mediums Kino ausreizt, um den amerikanischen Traum als hohle Luftblase zu enttarnen. (Blickpunkt Film)

Christlicher Treffpunkt: Bibelseminar I, «Glauben und denken», 19.30.

5. Woche Von Philipp Stölzl, mit Ben Kingsley, Stellan Skarsgard, Olivier Martinez und vielen anderen. Nach dem gleichnamigen Weltbestseller «Der Medicus» von Noah Gordon. Nach dem Tod seiner Mutter durch eine mysteriöse Krankheit zieht es den jungen Engländer Rob Cole ins persische Isfahan.

9. Woche – 3D Eine Prinzessin kann nach Belieben alles in Eis und Schnee verwandeln, doch als ihre Kräfte ein Eigenleben entfalten, erstarrt ihr Reich zur Schneelandschaft. Erschrocken flieht sie aus dem Palast, verfolgt von ihrer jüngeren Schwester, die sie nicht für ein Monster hält. Mit sympathischen Figuren.

Der in Deutschland meistbesuchte Film aus dem Jahr 2013. Mit Katja Riemann, Karoline Herfurth und vielen anderen. «Fack ju Göhte» zeigt das deutsche Schulsystem mal von seiner lustigen Seite: überforderte Lehrer, gestörte Schüler und Kino-Pädagogik der etwas anderen Art. Zeki Müller (Elyas M’Barek) ist ein Prolet, wie er im Buche steht.

Schweiz nicht weiter zubetonieren!

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Ausstellungen Hélène Kaufmann Wiss: Schmuck

und Bilder. Vernissage ist am Donnerstag, den 30. Januar, 18–20  Uhr. Zum offenen Samstag lädt die Künstlerin am 1. Februar, 10–14 Uhr, ein. Finissage ist am Samstag, den 22. März, 10–12 Uhr. «Die Mobilität und Sichtbarkeit der Objekte ist eine einzigartige Chance der Schmuckkunst», so die Künstlerin auf ihrer Homepage. Die Goldschmiedin und Malerin stammt aus Basel, lebt und arbeitet nun aber in

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St. Gallen. Brigitte Moser, Schmuck Galerie, Dorfstrasse 27. Öffnungszeiten: Mittwoch– Freitag: 10–12 und 14–18 Uhr, Samstag: 10–12 Uhr.

Ernestina Abbühl und Rolf Bräm

Bis Montag, den 27. Januar, zeigen die beiden Künstler Wachsbilder und Malerei. Rolf Bräm versteht es, wegzulassen, sich auf das Wesentliche eines Berges zu reduzieren. Seine Arbeiten präsentieren sich meist in Pastelltönen. Der

Kunstmaler versucht damit, die sichtbaren Lichtmomente einzufangen und auf der Leinwand umzusetzen. Ernestina Abbühl sagt über ihre Arbeiten, abstrakte Wachsbilder: «Das Wachs ist sinnlich und plastisch, es lässt sich angenehm mit den Händen bearbeiten, so entsteht eine besonders intensive Körpersprache zu einem entstehendem Werk.»

Regionale Künstler bei Müller Rahmen

Nur noch bis Samstag, den 25. Januar, sind die Werke regionaler Künstler zu sehen. Ursina Müller: abstrakt, Kleinskulpturen, Gabriella Schiess: abstrakt, naturalistisch, Béatrice Moesch: abstrakt, Lisbeth Knüssel: PopArt und Stefano Bäumler, naturalistisch.

Müller Rahmen, Zugerstrasse 17. Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag: Galerie Arrigoni, Weststrasse  3. 9–12 und 14–18.30 Uhr, Samstag: Öffnungszeiten: Dienstag–Freitag: 14– 9–12 Uhr. 18 Uhr und Samstag: 13–17 Uhr.

JA

Zuwanderung wieder steuern! PC 60-167674-9

Am 9. Februar:

zur Volksinitiative gegen Masseneinwanderung

www.masseneinwanderung.ch

Überparteiliches Komitee gegen Masseneinwanderung, Postfach 8252, 3001 Bern


Zugerbieter 2014221