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P.P.A 6002 Luzern, Post CH AG – Nr. 34, Jahrgang 23

Mittwoch, 12. September 2018

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Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug

René Windlin Der Steinhauser spricht über die Arbeit der Gewerkschaft.

Seite 17

Hünenberg

Kommentar

Knatsch um künftiges Zythus-Areal Hünenberg See soll ein eigenes Zentrum erhalten. Gegen die Pläne des Kantons regt sich nun jedoch Widerstand. Laura Sibold

Das Zythus-Areal in Hünenberg See – dort, wo heute ein Ökihof und Parkplätze sind –

soll neu gestaltet werden. Eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des Areals, welches im Besitz des Kantons ist, liegt seit diesem Sommer vor. Darin sind drei Bebauungsvarianten vorgeschlagen, die allesamt Verkaufs-, Gewerbe- und Büroflächen sowie Wohnungen vorsehen. Gegen die Bebauung hat sich die IG Zythus-Areal gebildet. «Die Pläne sind über-

dimensioniert», sagt IG-Mitglied Félix Dony.

Motion bezweckt eine massvolle Entwicklung Innerhalb von vier Tagen hat die IG über 300 Unterschriften für eine Motion gesammelt und diese beim Gemeinderat eingereicht. Zudem informiert die IG unter www.zythusareal.ch über ihr Anliegen. «Beim Zythus

wird extrem verdichtet. Eine Verstädterung kann nicht das Ziel sein», so Dony. Ebenfalls stört die IG, dass Parkplätze sowie der Ökihof verschwinden sollen. Der Gemeinderat hat die Anliegen der Bevölkerung in zwei Workshops aufgenommen. «Wir sind in Kontakt mit der IG, und es hat schon ein Gespräch stattgefunden. Ob der Kanton die Anliegen der IG bei der

Weiterbearbeitung des Projekts berücksichtigt, wird sich zeigen», sagt Gemeindeschreiber Guido Wetli. Das Zythus-Areal ist nicht das einzige Projekt in der Einhorn-Gemeinde. Auch im Dorf ist eine Zentrumsgestaltung geplant, zudem wird am 23.September über den Neubau des Schulhauses Rony abgestimmt. Kommentar und Seite 3

Laura Sibold, Redaktionsassistentin «Zuger Presse»

Über Debatte nicht den Kopf verlieren

E

s sind Begriffe, die aufhorchen lassen: Verstädterung, Kostenexplosion, überdimensioniertes Wachstum. Die Mitglieder der IG Zythus-Areal benutzen sie alle. Sind das tatsachenbasierte Infos?

Tatsache ist, dass Hünenberg in 20 Jahren stark gewachsen ist – von rund 7000 auf knapp 9000 Einwohner. Die Seegemeinde verfügte zeitweise über die höchste Wachstumsrate der Schweiz. Die Bevölkerungszahl ist nun jedoch wieder leicht rückläufig.

Bild: PD

900 Personen singen an der Zuger Chornacht

31 Chöre mit über 900 Sängern zeigen an über 60 Kurzaufführungen auf neun Bühnen in der ganzen Stadt Zug ihr Können. Die erste Zuger Chornacht ist ein Grossanlass, wie er im Buche steht. Die Macher, Beat Bürgler (von links), Myrtha Schuler, Helen Wuigk, Hanns Zöllner, Ina Schmid, Daniela von Jüchen, Andreas Wepler, Frans Luttikhuis, Christof Tschudi, erzählen, wie das Projekt Zu Stande kam. ls Seite 11

Wirtschaft

Kanton Zug bleibt weiter attraktiv Trotz wachsender Konkurrenz ist der Standort Zug als Crypto Valley für BlockchainFirmen attraktiv. Dies wurde an einem vom Verein Zug up veranstalteten Pressetag deutlich. Der Verein setzt sich für eine verbesserte Wahrnehmung ausserhalb des Kantons Zug ein. Obwohl Regeln fehlen, setzen Blockchain-Gründer auf Zug. fh Seite 13

Umwelt

Ein grosses Herz für Nutztiere Der Kanton Zug ist tierfreundlich. Über 8400 Milchkühe, mehr als 36 000 Legehennen und über 680 Pferde leben hier. Unsere Zeitung hat Personen getroffen, die eines dieser Tiere halten und eine besondere Beziehung mit ihm haben. Darunter die Milchkuh «Poesie» und die pensionierte Legehenne «Old Lady». ls Seite 7

Bauwesen

Shedhalle wird zum Freizeitort In der Shedhalle an der Dammstrasse entstehen unter den Namen «Freiruum» und «Modi» befristete Angebote mit Food, Events, Spiel und einem Museum. Es handelt sich dabei um eine Zwischennutzung, die durch den Umzug der Siemens Schweiz AG möglich wurde. Die Eröffnung ist im Herbst 2019 geplant. nad Seite 9

Geschichte

Dunkles Kapitel wird beleuchtet Vor rund zwei Monaten hat der Regierungsrat einen Beitrag von 400 000 Franken gesprochen, um die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, die bis 1981 angeordnet wurden, historisch aufarbeiten zu lassen. Doch dem Kanton fehlt für die Studie noch Geld. Eine erste Gemeinde hat einen Beitrag budgetiert. ls Seite 13

Sport

Nachwuchs ist in den Startlöchern Das grösste Leichtathletikmeeting für die Jüngsten findet am 15. September in Zug statt. Das Bettagsmeeting auf der Herti-Allmend wird vom Leichtathletik-Klub Zug organisiert und zieht auch in diesem Jahr rund 700 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz an. Zu Gast für eine Autogrammstunde sind auch Seite 19 zwei Profis. ar

Dorfzentren weiterzuentwickeln, macht so oder so Sinn. Doch je höher die geplante Verdichtung, desto mehr Gegner werden mobilisiert. Über der Debatte ums ZythusAreal darf man nicht den Kopf verlieren. Befürworter und Gegner des Projekts sind gut beraten, einen Gang runterzuschalten. Der Rahmen für die Weiterentwicklung des Zythus soll gemeinsam entwickelt werden. laura.sibold@zugerpresse.ch Anzeige

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Redaktion: «Zuger Presse», Baarerstrasse 27, 6300 Zug, Telefon 041 725 44 11, redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch; Inserate: Telefon 041 725 44 56, inserate@zugerpresse.ch; Abodienst/Vertrieb: 071 272 71 34, Abo_zugerpresse@nzz.ch


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FORUM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Stimme meines Glaubens

Unser Anliegen

Einbaumfahren nach historischem Vorbild

Jürg Rother, reformierter Pfarrer Pfarramt Ägeri.

Sushma Patricia Banz, Leiterin Bildung und Kultur, Pro Senectute Kanton Zug

Geborgenheit ist ein fragiles Gut

Generationen im Klassenzimmer

A

m Ägeri-Märcht ist mir das aufgefallen: Viele junge Väter haben ihr vor kurzem geborenes Kind im «Snugli» getragen. Ganz nah bei sich, sicher und geborgen. Wie toll und existenziell wichtig Geborgenheits-Erfahrung ist, lehrt uns die frühkindliche Entwicklungspsychologie. Auch die nachfolgenden sechs Jahre werden für diese Kinder entscheidend sein. Denn in diesen Jahren wird sich die Geborgenheitsgrundlage ausbilden. Davon werden sie zehren in späteren, in den oft turbulenten Jahren ihrer Biografie und leider auch als Folge veränderter Familiensituationen. Die Frage, die sich natürlich sofort stellt: Reicht die Grundlage für das ganze Leben und wo und wie und wann stellt sich das Gefühl von Geborgenheit ein? Die Antwort fällt wohl sehr unterschiedlich aus. Wenn ich mich in mir selbst geborgen fühle, kann ich auch im Alleinsein okay sein. Es gibt allenfalls Gerüche, die dieses innere Gefühl auslösen, Gerüche, die uns erinnern an eine behütete und sichere Ursprungsfamilie. Ich meine, dass auch biblische Geschichten Glaubens-Geborgenheit schenken können. Für mich ist zum Beispiel die Geschichte vom «Verlorenen Sohn» eine solche. Denn sie erzählt von einer Biografie, in der die Geborgenheit aufgerissen, ja abgerissen wird. Der Sohn zieht weg, geht verloren, um dann heimzukehren. Er kommt nach Hause, versöhnt mit sich selbst, versöhnt sich mit seinen Angehörigen und findet wieder ursprüngliche Geborgenheit. Geborgenheit gilt es zu suchen, die Wege sind nicht nur einfach. Geborgenheit ist ein fragiles Gut, das wir pflegen und hegen sollen und müssen.

IMPRESSUM

Zuger Presse – Unabhängige Wochenzeitung für die Region Zug, 23. Jahrgang Baarerstrasse 27, 6300 Zug 041 725 44 11 redaktion@zugerpresse.ch, www.zugerpresse.ch HERAUSGEBERIN Luzerner Zeitung AG, Maihofstrasse 76, Postfach, 6002 Luzern REDAKTION Chefredaktor: Florian Hofer (fh) Redaktion: Alina Rütti (ar), Laura Sibold (ls) Foto: Daniel Frischherz (df) Mitarbeit: Nadine Schrick (nad), Franz Lustenberger (fra), Dominique Schauber (dom), Hansruedi Hürlimann (hh), Pfändler-Maggi (mm), Daniela Sattler (sat), Franz Lustenberger (fra), Hansruedi Hürlimann (hh), Lukas Schärer (lus), Martin Mühlebach (mü), Monica Pfändler-Maggi (mm), Peter Theiler (th), Simon Carrel (sim), Pressedienst (pd) DRUCK LZ Print, Luzerner Zeitung AG. Die «Zuger Presse» (inklusive «Zugerbieter») erscheint mittwochs in einer Auflage von 55 477 Exemplaren (Wemf-beglaubigt).

S Bild: PD

Anlässlich des Erlebnistages des archäo­ logischen Vereins Zug trafen sich Ende August gegen 100 Personen am Ufer des

Zugersees im Oberwiler Tellenörtli. Mutige Eltern und Kinder ruderten im Einbaum nach jungsteinzeitlichem Vorbild. pd

Seniorenverband

Kunst und Kulinarik in Chur Der Vorstand des Kantonalen Senioren­ verbands Zug liess sich auf seinem Vorstands­ ausflug von der Churer Kultur beeindrucken. Vor gut zwei Jahren war das Kunstmuseum Graubünden während seiner Umbauphase mit der Ausstellung «Charaktere» zu Gast im Kunsthaus Zug. Dieser Anlass inspirierte den Kantonalen Seniorenverband Zug, den diesjährigen Vorstandsausflug nach Chur zu organisieren. Was die Vorstandsmitglieder mit ihren Partnerinnen und Partnern erlebten, war beeindruckend. So stand der Besuch des Bündner

Kunstmuseums auf dem Programm. Der unlängst fertiggestellte Erweiterungsbau der Architekten Barozzi/Veiga ergänzt die im 18. Jahrhundert im klassizistischen Stil erstellte Villa Planta auf ideale Weise. Zusammen bieten sie den Werken der Bündner Künstler nun einen grosszügigen Rahmen.

Zu Besuch bei Segantini, Kirchner und Giacometti Unsere Führung widmete sich den Werken von auch international bedeutenden, in Graubünden wirkenden oder von dort stammenden Künstlern wie Angelika Kauffmann, Giovanni Segantini, Ernst Ludwig Kirchner und der Künstlerfamilie Giacometti. Manch ein Werk weckte Erinnerungen

an auch in Zug ausgestellt gewesene Objekte. Eine mit der lokalen Geschichte bestens vertraute Stadtführerin vermittelte bei einem Spaziergang durch die Churer Altstadt den geschichtlichen und kulturellen Hintergrund.

Stadtbrand im 15. Jahrhundert verdrängte Rätoromanisch An einer wichtigen NordSüd-Verkehrsachse liegend, war Chur seit der Römerzeit verschiedenen politischen, religiösen und sprachlichen Strömungen ausgesetzt. Durch ein starkes Zunftwesen im Mittelalter erreichten die Churer Bürger schon früh eine weitgehende Unabhängigkeit von Kaiser und Krone. Ein Stadtbrand im 15. Jahrhundert

und der erfolgte Wiederaufbau durch mehrheitlich deutsche Handwerker, die sich entschlossen, zu bleiben, leiteten die Verdrängung der rätoromanischen Sprache ein.

Exzellente Bündner Gerichte und Getränke genossen Die Reformation erreichte im 16. Jahrhundert auch Chur. Trotzdem blieb der Bischofssitz bestehen. Zur Kultur gehört auch die Kulinarik. In einem traditionellen Restaurant am Kornplatz genossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer exzellente Bündner Gerichte und Getränke. Chur war und ist eine Reise wert. Arthur Huber, Steinhausen Für den Kantonalen Seniorenverband Zug

enioren sind in Zuger Klassenzimmern sehr willkommen. Im Projekt «Generationen im Klassenzimmer» teilen sie ihre Lebenserfahrung mit Schulkindern und unterstützen die Lehrpersonen. Die Senioren gehen im Klassenverbund umher, bieten Hilfe an oder schildern zu einem Thema ihre Erfahrungen. Sie lösen mit den Kindern in der Mathe Knobelaufgaben, begleiten sie zum Sport oder begeistern mit schönen Geschichten. «Generationen im Klassenzimmer» ist für Senioren aus allen Berufsrichtungen geeignet, pädagogische Vorkenntnisse braucht es keine. Voraussetzung ist die Freude am Umgang mit Kindern, Geduld, Humor, Toleranz und Durchsetzungsvermögen. Für das erfolgreiche Projekt, das es im Kanton Zug seit 2011 gibt, sind über 80 Senioren freiwillig im Einsatz. Sie bringen Ruhe und Kontinuität und profitieren umgekehrt von der Lebhaftigkeit und Neugierde der Kinder. Für die Schulen im Kanton Zug suchen wir Seniorinnen und Senioren. Weitere Infos: Pro Senectute Zug, Sushma Patricia Banz, 041 727 50 66, www.zg.prosenectute.ch

Was ist Ihr Anliegen? Falls Ihr Verein oder Ihre Organisation ein bestimmtes (unpolitisches) Anliegen hat, so haben Sie auf 1250 Zeichen inkl. Leerschlägen Platz dafür dies unseren Lesern zu erzählen. Senden Sie uns zum Text noch ein Foto ( JPGDatei, 1 MB) des Autors mit: redaktion@zugerpresse.ch

«Zuger Ladies Day»

Ein Tag voller Erholung und Spass für fleissige Mamas Am 2. September fand der erste «Zuger Ladies Day» statt. Von Kindern und Männern war an diesem Tag nichts zu sehen. Mamas schimpfen und trösten im selben Augenblick. Sie tragen und stillen, manchmal gleichzeitig. Während sie putzen, kochen, waschen, helfen sie bei den Hausaufgaben. Mütter beantworten unmögliche Fragen. Mamas ertragen und erfahren noch vieles mehr. Immer und immer wieder. Jeden Tag. Das ganze Jahr. Das ganze Jahr? Nein! Denn einen Tag haben die Organisatorinnen vom «Zuger Ladies Day» komplett der übermüdeten, gestressten Hausfrau und Mutter gewidmet. Natürlich waren auch schlaflose Businessfrauen willkommen. Überhaupt durfte jede weibliche Person kommen,

die eine Auszeit nötig hatte. So hiess es am 2. September Spot an für den erste Zuger Ladies Day. Die Location war liebevoll und aufwendig geschmückt. Viel Herzblut, Leidenschaft aber auch Zeit wurden investiert. Zeit, die sich die beiden Mütter Aude Besmer und Claudia Koch irgendwo zwischen Kinderbespassung, Ehemann und Haushalt freischaufelten.

Unter den 120 Besucherinnen traf man alte Bekannte Gesichter, die man irgendwie, irgendwo bereits gesehen hatte. Die Welt ist bekanntlich klein. Auch in Zug. Die Mutter, die mir beim Einkaufen verständnisvoll zunickte, als mein Kind schreiend auf dem Boden lag. Die Langzeitstillerin, mit der ich in Sozialen Netzwerken mal heftig diskutiert hatte. Die Dame, die einen im Laden stets so nett bedient. Hier waren alle Zugerinnen vereint. Und end-

die Haare wurden so gestylt, wie man es selbst nie wieder hinkriegt. Zudem attraktive Workshops und – ein Highlight – ein gut gefüllter Goodiebag.

Die beiden Organisatorinnen des ersten Zuger Ladies Day: Aude Besmer (links) und Claudia Koch. Bild: PD lich kam man ins Gespräch ohne ein aufdringliches, immer lauter werdendes «Mami, Maaami, Maaaamiiii». Denn Kinder existierten an diesem Tag nicht vor Ort. Im Eintrittspreis von 49 Franken war eini-

ges enthalten: Das benötigte Willkommens-Cüpli, ein feines Mittagessen, ein erstklassiges Desserbuffet, Gesichtsbehandlungen, Massagen vom Profi, Make-up, das die Augen erstrahlen liess, Maniküre und

Für den nächsten Ladies Day werden Mitwirkende gesucht Ich selbst, zweifache Mutter, von Müdigkeit gezeichnet, habe den Tag mehr als genossen. Endlich mal wieder Erwachsenen-Gespräche führen und schmutzige Witze erzählen. Erst Zuhause fiel mir ein, dass ich zwei Kinder habe. Rundum eine gelungene Premiere. Die allfällige Nervosität der Veranstalterinnen und kleineren Missgeschicke im Hintergrund fielen den Gästen nicht auf. Die Stimmung war ausgelassen und die Frauenbande redefreudig. Der zweite Zuger Ladies Day ist bereits in Planung – interessierte Mitwirkende können sich melden unter zuger.ladies.day@ gmail.com Rahel Iten


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THEMA DER WOCHE

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Umfrage

Was halten Sie von den künftigen Projekten in Hünenberg? Maria Kluser, Rentnerin, Hünenberg Dorf

Simon Baumgartner, Wirtschaftsprüfer, Hünenberg Dorf

Priska Hurni, Lehrerin, Hünenberg Dorf

Anna Bucheli, Spielgruppenleiterin, Hünenberg Dorf

Luca Palombella, Student, Hünenberg See

Philipp Grepper, Architekt, Hünenberg Dorf

Grüne Oasen statt zu viel Verdichtung

Bezüglich Einkauf hat Hünenberg Nachholbedarf

Ich schätze es, dass Einwohner mitwirken können

Im Zythus soll nicht «geklotzt» gebaut werden

Die Überbauung Maihölzli hat viele Vorteile

Hünenberg Dorf und See brauchen je ein Zentrum

In Hünenberg soll sanft und nachhaltig gebaut werden. Zu viel verdichtetes Bauen wie in Rotkreuz nimmt die Luft zum Atmen. Daher finde ich die Planung des Zentrums Maihölzli und der Chamerstrasse gut. Hünenberg soll grüne Oasen zum Spazieren haben.

Ich finde, dass Hünenberg verglichen mit anderen Gemeinden Nachholbedarf hat. Es fehlen genügend Einkaufsmöglichkeiten im Dorf. Die geplante Zentrumsentwicklung gefällt mir daher gut und ist notwendig. Etwas mehr Auswahl wird das Dorf beleben.

Als Lehrerin im Rony beschäftigt mich die Schulhauserweiterung. Das ist überfällig. Wir Lehrer wurden stark in den Gestaltungsprozess eingebunden, das schätze ich. Auch die Umfahrung Cham–Hünenberg ist zentral, auch wenn ich Mehrverkehr befürchte.

Da ich im Seegebiet wohne, interessiert mich die Entwicklung des Zythus-Areals. Ich finde es gut, dass dort etwas Neues hinkommen soll. Wichtig ist mir, dass es weiterhin genug Parkplätze hat und dass nicht «geklotzt» gebaut wird wie am Bahnhof Rotkreuz.

Ich freue mich auf die Überbauung Maihölzli. Sie schafft ein einheitliches Dorfzentrum und eine Verkehrsberuhigung. Zudem gibt es mehr Läden. Schade finde ich, dass erst in zweiter Etappe in den sozialen Wohnungsbau investiert wird. Das bräuchte es sofort.

In der Gemeinde braucht es zwei Zentren – eines für Hünenberg Dorf und eines für Hünenberg See. Daher gefällt mir die Weiterentwicklung des Zythus-Areals. Bereits wurden gute Varianten präsentiert. Geht es nach mir, dürfte auch in die Höhe gebaut werden. ls

Bauprojekte

Gemeinde bekommt ein neues Gesicht Ein neues Dorfzentrum, die Umgestaltung des Zythus-Areals und Schulhauserweiterungen: In Hünenberg werden zurzeit die Weichen für die Zukunft gestellt. Laura Sibold

Erst zwei Jahre ist es her, seit der Schuhlausneubau im Ehret B für rund 22 Millionen Franken eingeweiht wurde. Das Schulhaus Eichmatt, welches mit der Gemeinde Cham gebaut wurde, ist ebenfalls noch keine zehn Jahre in Betrieb. Bereits steht jedoch die nächste Schulhauserweiterung an: Am 23.September stimmen die Hünenberger über den Baukredit zur Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony ab (siehe Box). In den nächsten Jahren sollen im Chrüzacher und an der St.-Wolfgang-Strasse zwei Überbauungen realisiert werden. Zudem laufen zurzeit Abklärungen, ob das knapp 40-jährige Gemeindehaus saniert oder neu gebaut werden soll. Als wäre dem noch nicht genug, sollen sowohl Hünenberg Dorf als auch Hünenberg See je eine neue Zentrumsgestaltung erhalten.

Gestaltungskonzept für Chamerstrasse entwickelt Vor rund einem Jahr sagte die Bevölkerung an der Urne Ja zum Bebauungsplan Maihölzli. «Geplant sind fünf Gebäude. Im grössten gegenüber dem Gemeindehaus sollen 14 Wohnungen, eine Migros und weitere Dienstleistungsflächen unterkommen», erklärt der Hünenberger Bauchef Thomas Anderegg. Weitere Wohnungen und Flächen zur öffentlichen Nut-

Nachgefragt

zung sind bei den drei Gebäuden beim Maihölzli-Wald und bei jenem beim Dorfplatz geplant. Mit der neuen Überbauung Maihölzli wird sich das Dorfzentrum zur Chamerstrasse verschieben. Zudem wird die Chamerstrasse von einer Kantons- zu einer Gemeindestrasse abklassiert, sobald die Umfahrung Cham-Hünenberg (UCH) voraussichtlich 2026 eröffnet wird. «Wir haben ein erstes Gestaltungskonzept für die Chamerstrasse erarbeitet. Mit dem

Regula Hürlimann, Gemeindepräsidentin

Erfindet sich die Gemeinde neu?

In Hünenberg wird sich einiges verändern: Die Visualisierung rechts oben zeigt, wie die Chamerstrasse im Dorfzentrum aussehen könnte, rechts darauf ist die Überbauung Maihölzli zu sehen. Oben links ist das künftige Schulhaus Rony zu Visualisierungen: PD sehen, das rechte Bild zeigt die Zythus-Variante Zentrum. Kanton entwickeln wir nun ein Betriebs- und Gestaltungskonzept», erklärt Gemeinderätin Renate Huwyler. Geplant ist ein 2,5 Meter breiter Mehrzweck-

«Der Fokus liegt auf Kleinwohnungen. Da besteht eine Nachfrage.» Thomas Anderegg, Hünenberger Bauchef streifen mit Bäumen in der Fahrbahnmitte, damit Fussgänger die Strasse überall passieren können. «Das Gestaltungskonzept kann mit der bestehenden Signalisation mit Tempo 50 um-

gesetzt werden. Eine abweichende Höchstgeschwindigkeit wie eineTempo-30-Zone ist keine Bedingung für das Konzept. Durch die Gestaltung wird Autofahrenden verdeutlicht, dass eine der Situation angepasste Geschwindigkeit zu fahren ist», so Huwyler. Das Projekt Maihölzli und Chamerstrasse ist seit rund einem Jahr durch eine Beschwerde blockiert. «Diese ist nun vor dem Verwaltungsgericht. Sobald sie vom Tisch ist, kann sich die private Bauherrschaft an die Umsetzung des Bebauungsplans machen», erklärt Anderegg. Ebenfalls soll das Zythus-Areal in Hünenberg See neu gestaltet werden. Eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung des Areals, welches im

Besitz des Kantons ist, liegt seit einiger Zeit vor. Darin sind drei Modelle entstanden, die Verkaufs-, Gewerbe- und Büroflächen sowie Wohnungen vorsehen. «Der Fokus liegt auf Kleinwohnungen, da hier eine Nachfrage besteht», so Thomas Anderegg. Jedoch soll der Ökihof verschwinden. Aber er wird durch Unterflursammelcontainer und eine Entsorgungswand – wie bei Grossverteilern üblich – ersetzt werden.Aus den beiden Ökihöfen Zythus und Zentrumstrasse könnte im Schlatt ein gemeinsamer neuer Ökihof entstehen. Gegen die Bebauung des Zythus-Areals hat sich die IG Zythusareal gebildet, die eine Motion eingereicht hat. «Beim Zythus wird

extrem verdichtet. EineVerstädterung kann nicht das Ziel sein», so IG-Mitglied Félix Dony. Der Gemeinderat hat die Anliegen der Bevölkerung in zwei Workshops aufgenommen. Laut Gemeindeschreiber Guido Wetli haben vor kurzem Gespräche mit der IG stattgefunden. Voraussichtlich 2020 soll das konkrete Bauvorhaben vorliegen. Die Motion der IG Zythusareal wird an der Gemeindeversammlung vom 10.Dezember behandelt. In Hünenberg verändert sich in den nächsten Jahren somit einiges.Werden die Weichen für die Zukunft gestellt? «Die Zeit war reif, um solche Projekte anzugehen», so Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann.

Sanierung und Erweiterung Schulhaus Rony: Darüber stimmen die Hünenberger am 23. September ab Das Schulhaus Rony ist 35-jährig und muss saniert werden. Aufgrund des Schulraumbedarfs ist auch ein Neubau geplant. «Platzbedarf besteht bei der Betreuung und bei den Kindergärten. Dort entstehen je drei Räume», sagt Bauchef Thomas Anderegg. Auch 14 Klassenzimmer und fünf Gruppenräume soll es geben. Rund 300 Kinder werden im Neubau zur Schule gehen. Am 23. September stim-

men die Hünenberger über den folgenden Baukredit ab: # Der Baukredit beläuft sich auf 18,35 Millionen Franken. Der Projektierungskredit beträgt 19,89 Millionen Franken. # Auf der Ostseite ist ein dreigeschossiger Neubau geplant. Im obersten Geschoss sind eine Bibliothek sowie die Arbeitsräume für Lehrer und Schulleitung angeordnet. Die unteren

Geschosse sind für Kindergärten und die Kinderbetreuung. # Der Neubau wird im Minergie-Standard gebaut, mit einer rund 200 Quadratmeter grossen Fotovoltaikanlage. # An der Gebäudehülle des bestehenden Schulhauses werden Fenster, Storen und Dach, im Innenbereich Bodenbeläge, Schrankfronten und Haustechnik (Heizung, Sanitär, Lüftung, Elektroinstallation) ersetzt.

# Der Doppelkindergarten Moos, der bereits 40-jährig ist, wird ins Schulhaus Rony integriert. # Die Hauswartwohnung wird abgebrochen. Das alte Schulhaus und der Neubau werden an Brandschutz und Erdbebensicherheitsnormen angepasst. Parteien und Kommissionen sprechen sich für den Baukredit Schulhaus Rony aus. Aufgrund

der Notwendigkeit des Schulraums ist mit wenig Widerstand an der Urne zu rechnen. Nehmen die Hünenberger den Baukredit an, kann im Frühjahr 2019 mit den Baustelleninstallationen und dem Neubau begonnen werden. Ab Frühjahr 2020 ist der Neubau voraussichtlich bezugsbereit und das bestehende Schulhaus wird saniert, sodass dieses 2021 bezugsbereit ist. ls

Regula Hürlimann, erfindet sich die Gemeinde gerade neu? Es geht darum, die Gemeinde massvoll weiterzuentwickeln. Wir müssen unsere Strukturen an die aktuellen Gegebenheiten anpassen. So waren auch die gestaffelten Schulhauserweiterungen Eichmatt, Ehret und Rony notwendig, nicht nur wegen der Schülerzahlen, sondern vor allem wegen der Schulreformen, die mehr Raum benötigen. Von allen Gemeinden im Gebiet Zug-West sind wir diejenige, die am moderatesten wächst. Cham und Risch haben in den vergangenen Jahren grosse Projekte aufgegleist, Stichwort Papieri und Suurstoffi. Muss Hünenberg etwa aufholen? Keineswegs. Die Zeit war reif, um Projekte wie die Zentrumsgestaltung Maihölzli oder die Neugestaltung des ZythusAreals in Angriff zu nehmen. Der Grundstein dafür wurde bereits 2012 an der Zukunftskonferenz gelegt. Damals wurden die Einwohner nach ihren Bedürfnissen gefragt und dementsprechend entwickelt sich Hünenberg kontinuierlich weiter. Was wünscht sich denn die Hünenberger Bevölkerung? Grössentechnisch soll die Gemeinde so bleiben, wie sie heute ist. Die Hünenberger sprachen sich für ein neues Dorfzentrum aus. Besonders gewünscht waren neue Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte. Diese Wünsche setzen wir nun um. In Hünenberg See wünscht sich die Bevölkerung eine massvolle und nachhaltige Entwicklung des ZythusAreals. ls


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FORUM

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Leserbrief «Zuger Presse» und •••••• «Zugerbieter» auf Facebook••

facebook.com/ zugerpresse

Korrektur Berichterstattung zu den Wahlen

In der Ausgabe vom 5. September stellten wir die Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeindeund Kantonsratswahlen vor. Dabei unterlief bei Andreas Etter, Menzinger CVP-Kandidat für den Kantonsrat , den Gemeinderat und fürs Gemeindepräsidium, ein Fehler. Etter führt kein Unternehmen, hat jedoch die Ausbildung «eMBA Unternehmensführung » gemacht . Ebenfalls wurde im Artikel über die Wahlen in Baar fälschlicher weise von fünf st att von sieben Gemeinderäten gesprochen. Wir entschuldigen uns für den Fehler. ls

Korrektur «Chomer Geschichten» In der Ausgabe vom vergangenen Mittwoch publizierten wir wieder eine «Chomer Geschichte» von Walter Bucher. Aber die Redaktion setzte den Titel «Nur Katholiken durften in der Badi im Hirsgarten planschen». Jedoch ist dieser verwirrend. Denn auch Reformierte durften dort planschen. Den Katholiken war das Baden dort erlaubt, weil die Badegäste nach Geschlechtern getrennt waren. Daher hätte der Titel «Katholiken durften nur in der Badi im Hirsgarten planschen» lauten müssen. Wir entschuldigen uns. red

Leserbrief

Gegen bauliche Verdichtung Das Zythus-Areal in Hünenberg See soll überbaut werden (siehe auch Seiten 1 und 3). Eine Leserin sieht Nachteile. Es ist grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, wenn das Park & Ride-Areal beim Zythus in Hünenberg See besser genutzt wird. Bauland ist in der Schweiz ein kostbares und begrenztes Gut. Der Kanton Zug ist aufgrund seiner Kleinheit und wegen seiner wirtschaftlichen Attraktivität in besonderem Mass von die-

sem Engpass betroffen. Das Zauberwort heisst heute «bauliche Verdichtung». Doch unter diesem Begriff verstehen nicht alle dasselbe.

Mächtige Baukörper und zwei 30 Meter hohe Häuser Der Kanton und der Gemeinderat von Hünenberg sind offensichtlich der Ansicht, dass auf dem ZythusAreal eine Ausnutzungsziffer angemessen sei, wie sie sonst nur in städtischem Milieu realisiert wird. Die Folge sind mächtige Baukörper oder gar zwei 30 Meter hohe Hochhäuser. Den zuständigen Planern

geht es offensichtlich darum, auf dem Zythus möglichst viele Menschen, Büros und Gewerbe unterzubringen. Mit den aktuellen Plänen sollen in der ländlich geprägten Agglomeration urbane Verhältnisse geschaffen werden. Die baulichen Proportionen sind definitiv aus dem Lot geraten und die Bedürfnisse vieler Anwohner werden nicht berücksichtigt.

Die Gemeinde wird die Folgekosten zu tragen haben Die Lebensqualität für die Bevölkerung wird markant abnehmen: Mehrverkehr in

muss. Eine so hohe Steuersenkung bringt Steinhausen in Schieflage. Als Mitglied der Finanzkommission Steinhausen und als Einwohner der Gemeinde kann ich diese Motion nicht unterstützen. Mario Reinschmidt, Mitglied Finanzkommission Steinhausen

Zum Leserbrief «Nichtstun schadet der Heimat», der am 29. August in unserer Zeitung erschienen ist, äussert sich ein Leser. Vorwahlgeplänkel in Zeitungen lassen sich in der Regel schadlos überblättern, es sei denn, man erfreue sich ab und zu an politischem Verhältnisblödsinn oder der Sprachgewandtheit von Leserbriefschreibern. In oben genanntem Werbebrief wird Energiesparen gegen Migrationspolitik ausgespielt. Die Schweiz verbrauchte 2016 854 Petajoule, ein Wert mit 15 Nullen, oder volkstümlich ausgedrückt, die Energie von vier Wasserstoffbomben. Der Weltenergieverbrauch dagegen bewegt sich um die 700 Exajoule, also nicht ganz 1000 Mal den Schweizer Wert. Stimmt, man kann an einem Tausendstel etwas schrauben, gerade wenn es im Politikgetöse hilft. Wer aber das Migrationsproblem zu relativieren versucht, missbraucht Ignoranz des Wählers. Unser Tausendstel trägt zur Klimaerwärmung bei – stimmt. Verniedlichung des Migrationsproblems mit gefälschtem Humanismus aber, vermag innert kürzester Zeit unsere mühsam aufgebauten Sozialwerke zu zerstören. Hans Arnold-Bürgi, Rotkreuz

ration sind die Einrichtung und Pflege weiterer Feuerstellen (die Zug Tourismus zwar auf ihrer Website verzeichnet, aber nicht erwähnt, wer das überhaupt möglich macht), der Spielplatz auf dem Zugerberg, die hervorragend gewarteten Waldwege und -strassen sowie die Wald- und Wildpflege im Allgemeinen. Es gäbe noch viele gute Taten

unserer «alten Dame», wie sich die Stadtzuger Korporation nennt, aufzulisten – aus Platzgründen verzichte ich darauf, aber ich sage Danke für den Einsatz im Dienste aller, die die Natur schätzen. Es wäre jetzt eine schöne Geste der Nutzer, wenn sie ihren Abfall nach Benützung der Einrichtungen beseitigen würden. Ulrich Straub, Zug

Hünenberg See und in den angrenzenden Quartieren der Gemeinde Cham, Schattenwurf für die umliegenden Nachbarn, versperrte Aussicht für Hunderte Bewohner, Verlust des Ökihofs und einiges mehr. Der Kanton als Eigentümer der Parzelle wird das Land im Baurecht ertragreich veräussern und durch einen Investor überbauen lassen; die Gemeinde wird die Folgekosten zu tragen haben. Dagegen wehren wir uns. Eine Überbauung des ZythusAreals ja, aber bitte mit Mass! Eva Heusser, Hünenberg See

Leserbrief

Steuersenkung ist momentan nicht richtig Ein Steinhauser hat für die Pläne der SVPOrtspartei nur Kopfschütteln übrig. In der Zuger Zeitung vom 1. September will die SVP Steinhausen mit einer Motion den Steuerfuss um fünf Pro-

zentpunkte senken. Ich persönlich bin erstaunt, dass die SVP bei der aktuellen Finanzsituation eine Steuersenkung verlangt. Natürlich hat Steinhausen viel Eigenkapital, jedoch zeigt das jeweilige Budget, dass es schwierig ist, eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren. Es kann nicht sein, dass die Gemeinde vom

Vermögen lebt. Dieses wird als Rücklage für wichtige Infrastrukturprojekte gebraucht. Der Souverän hat dem Projekt Musikschulhaus und der Sanierung Rathaus zugestimmt. Uns ist bewusst, dass bald auch eine Sanierung des Schulhauses Feldheim anstehen wird. Dazu kommt, dass die Gemeinde das Darlehen zurückzahlen

Ignoranz des Wählers missbraucht

Leserbrief

Es muss einmal gesagt werden Ein Leser bedankt sich bei den Korporationen für den Einsatz. Einige Projekte freuen ihn besonders. Es freut mich, dass unsere Korporationen die Auswirkungen der Französischen Revolution von 1789 und das darauffolgende Diktat des korsischen

Juristen Napoleon überstanden haben und in der SchweizerVerfassung von 1848 wieder anerkannt wurden. Warum? Ganz einfach: weil die Zuger Korporationen sehr viel für die Öffentlichkeit tun und das ohne, dass diese dafür bezahlen muss! Das hier genannte Beispiel einer Tat für die Öffentlichkeit ist eines von vielen: In der Sommerpause hat

die Korporation Zug eine wunderbare neue Feuerstelle im Oberboden errichtet.

Die neue Feuerstelle im Oberboden ist eine Freude Es wurden zwei grosse Grillstationen, mehrere Bänke und Tische (gezimmert aus Zuger Baumstämmen) eingerichtet. Eine Freude für Jung und Alt. Weitere gute Werke der Korpo-

Zum Gedenken Todesfälle Cham 31. August Thomas Sommer, geboren im Jahr 1945, wohnhaft gewesen an der Seestrasse 3 in Cham. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Risch 6. September Karl Hess, geboren am 12. September 1930, wohnhaft gewesen an der Waldeggstrasse 15 in Rotkreuz. Der Trauergottesdienst findet statt am Freitag, 14. September, um 10 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Rotkreuz; anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof Rotkreuz. 4. September Risch Anton «Toni» Waser, geboren am 6. Mai 1957, wohnhaft gewesen an der Lindenmatt 32 in Rotkreuz. Die Verabschiedung auf dem Friedhof Rotkreuz sowie der Trauergottesdienst haben bereits stattgefunden. 6. September Unterägeri Josefina Strebel-Widmer, geboren am 13. Mai 1924, wohnhaft gewesen im Chlösterli 1 in Unterägeri. Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 13. September, um 10.15 Uhr in der Hauskapelle Chlösterli in Unterägeri. Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt.

Ihre Traueranzeige in der «Zuger Presse» Kontaktieren Sie uns unter:041 725 44 56 oder per E-Mail: inserate@zugerpresse.ch

5. September Unterägeri Peter van Rooijen, geboren am 11. Oktober 1939, wohnhaft gewesen an der Maihofstrasse 2 in Unterägeri. Der Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 20. September, um 10.45 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Unterägeri; anschliessend Urnenbeisetzung in der Urnenwand. 5. September Zug Paul Henzi-Wespi, geboren am 16. September 1940, wohnhaft gewesen an der Leimatt A in Oberwil bei Zug. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Zug 5. September Anna Wenk-Hotz, geboren am 10. Oktober 1929, wohnhaft gewesen an der Löberenstrasse 35 in Zug. Der Trauergottesdienst findet statt am Mittwoch, 12. September, um 10.45 Uhr in der Kirche St. Oswald in Zug. Die Urnenbeisetzung findet im Familienkreis statt.


GEMEINDEN

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Neuheim

Ein weiter Blick zurück ins 20. Jahrhundert «Neuheim anno» zeigt in 100 Fotos, wie es sich von 1900 bis 1999 im Dorf gelebt hat. In der Ausstellung sollen die Besucher ihre Erinnerungen aufleben lassen können. Alina Rütti

Die Kulturkommission Neu­ heim zeigt vom 22. bis und mit 29. September Bilder und Film­ material aus vergangenen Ta­ gen zu Themen wie Dorf­ entwicklung, Schule, Kirche, Gewerbe, Vereinsleben und Landwirtschaft. Das Bild­ und Filmmaterial aus den Jahren 1900 bis 1999 wurde aus der Be­

«Die Mitwirkung der Gäste durch Erzählen eigener Geschichten ist erwünscht.» Monika Keiser Diaz, Kulturkommission Neuheim völkerung zusammengetragen. «Wir haben festgestellt, dass es der Bevölkerung auch ein gros­ ses Bedürfnis ist, das Dorf in al­ ten Ansichten zu zeigen», er­ zählt Monika Keiser Diaz von der Kulturkommission Neu­ heim. «So hoffen wir, dass mög­ lichst viele Besucher sich die

Die Familie Niederberger betrieb die Postautolinie zwischen Baar und Neuheim in den 40er-Jahren.

Die Milchanlieferung erfolgte mit Ross und Wagen bis zirka 1964 in die Sennerei Saarbach. Die Sennerei wurde bis ins Jahr 1987 betrieben. Bilder: PD Ausstellung anschauen und ihre Erinnerung aufleben lassen», wünscht sich Monika Keiser Diaz.

An zwei Abenden werden Geschichten erzählt Die Ausstellung mit 100 Fotos findet im Dachsaal des Mehr­ zweckgebäudes Neuhof statt und bietet neben der Ausstel­ lung an zwei Abenden Hinter­ grundinformationen und Ge­ schichtenausderVergangenheit. Auch werden eine Vielzahl digi­

Zug

taler Fotos sowie ein Film vom 150­Jahre­Jubiläum der Ge­ meinde Neuheim – ein Musical der Schule Neuheim – gezeigt. Am Dienstag, 25. September, wird Eva Guhl von 19 bis 20 Uhr Informationen zu historischen Neuheimer Bauten präsentie­ ren. Um in die Vergangenheit schweifen und in Erinnerungen schwelgen zu können, werden am Donnerstag, 27. September, von 19 bis 21 Uhr Alois Doswald, Berta Gisler und Werner Grond Anekdoten und Geschichten

aus dem Neuheimer Dorfleben berichten. «Die Mitwirkung der Gäste durch Erzählen eigener Geschichten ist erwünscht», er­ muntert Monika Keiser Diaz. Fotoausstellung «Neuheim anno» im Dachsaal des Mehrzweckgebäudes Neuhof in Neuheim: Samstag, 22. September, Eröffnung mit Apéro 16 bis 20 Uhr, Sonntag, 23. September, von 11 bis 18 Uhr. Anschliessend von Montag bis Freitag, 17 bis 21 Uhr und Samstag, 29. September, 9 bis 20 Uhr.

Diese Luftaufnahme von Neuheim stammt zirka aus dem Jahr 1970.

Risch

Zug

Bevölkerung von Zug Gedan­ ken darüber macht. Ich hoffe, mit unserer zurzeit laufenden Zustandsanalyse aller Brücken gegenüber der Zuger Bevölke­ rung aufzeigen zu können, dass wir ein wachsames Auge auf unsere Bauten haben.»

Die Bauarbeiten für die Neu- und Umbauten der Schulanlage Waldegg laufen seit rund zwei Monaten. Davon betroffen sind auch einige Bäume.

Brücke über die Lorze beim «Freimann» wird ersetzt Die Inspektion zeigte auf, dass die grösseren Brücken und insbesondere alle Stras­ senbrücken nur geringe Män­ gel aufweisen. «Die Tragsi­ cherheit der Stadtzuger Brücken ist durchwegs ge­ währleistet. An fünf kleinen Fussgängerbrücken und an einer Velobrücke müssen je­ doch Reparaturen vorgenom­ men werden», so Wicki. Bereits vor der Inspektion war geplant, Anfang 2019 die Brücke über die Lorze beim Restaurant Freimann durch einen Neubau zu ersetzen. Ebenfalls bereits geplant war der Ersatz der Brücke über den Geleisen an der Hofstrasse, der im Rahmen der Streckensanierung der SBB erfolgt. pd

Die Neubauvorhaben Ost und West auf der Schulanlage Waldegg in Risch sind laut Ge­ meinde anspruchsvoll: Einer­ seits gilt es, die Sicherheit der Schüler sowie die uneinge­ schränkte Aufrechterhaltung des Schulbetriebs zu gewähr­ leisten, andererseits muss die Baustellenerschliessung effizi­ entes und sicheres Arbeiten im Baustellenbereich ermögli­ chen. Zudem muss die Bau­ stellenerschliessung mit den Arbeiten für die Um­ und Neu­ verlegung der Werk­ und Kana­ lisationsleitungen sowie den neu zu erstellenden Reten­ tionsanlagen koordiniert wer­ den. Beim Neubau Ost kommt hinzu, dass im Bereich der heu­ tigen Zufahrt für das Alterszen­ trum Dreilinden an der Wald­ eggstrasse eine grosse Zahl

Die Kirchgemeinde vermie­ tet den Saal im Pfarreizent­ rum St. Michael in Zug für die Mittagsbetreuung der Schul­ kinder des Schulkreises Zent­ rum (Burgbach, Kirchmatt, Hänggeli, Gimenen, Grünring) an die Stadt Zug. Zur Nutzung gehören ebenfalls die Küche und deren Ausstattung. Die Verpflegung wird jeweils von einem Caterer angeliefert und vor Ort aufbereitet.

Mittagstisch dank Kirchgemeinde

Brücken sind tragsicher Gefällte Bäume werden ersetzt In der Stadt Zug wurden dieses Jahr 58 Brücken auf ihren Zustand hin untersucht. Nun liegen erste Resultate vor. Durch den Brückeneinsturz in Genua am 14. August rückt die Sicherheit von Brücken in den Fokus der öffentlichen Debatte. «Die Stadt Zug legt neben einer ausgewogenen Investitionstätigkeit grossen Wert auf die Instandhaltung ihrer Bauten und Anlagen», schreibt Bauchef André Wicki in einer Mitteilung. Im Zuge der periodischen Analysen be­ auftragte das Baudepartement im April dieses Jahres ein Bau­ ingenieurunternehmen mit der Zustandserfassung der Brücken in Zug. Die im Früh­ jahr begonnenen Analysen werden diesen Herbst abge­ schlossen. Erste Ergebnisse liegen bereits vor. André Wicki sagt dazu: «Der Brückeneinsturz von Genua hat die ganze Welt schockiert. Es ist klar, dass sich auch die Anzeige

Neugestaltung Spielplatz Kindergarten Waldegg. Werk­ und Kanalisationslei­ tungen verlegt werden muss und die Baugrube des Neubaus die Zufahrt tangiert.

Bäume mussten wegen der Zufahrt gefällt werden Damit die Zufahrt und Anlie­ ferung für das Zentrum jeder­ zeit gewährleistet bleibt, hat die Bauherrschaft in Absprache mit der Zentrumsleitung ent­ schieden, für die Bauzeit des Neubaus Ost ab der Buonaser­ strasse eine provisorische Zu­ fahrt für das Zentrum Dreilin­

Bild: PD

den zu erstellen. Zur Gewährung der Sichtwinkel bei der provisorischen Zufahrt mussten die Bäume an der Buonaserstrasse gefällt wer­ den. Eine der drei Linden im Park des Altersheims war von einer Krankheit befallen und musste ebenfalls gefällt wer­ den. Alle gefällten Bäume wer­ den mit Abschluss der Bau­ arbeiten ersetzt. Auf dem Schulareal werden nach den Bauarbeiten, voraussichtlich im Sommer 2021, zusätzliche Bäu­ me gepflanzt. pd

Infrastruktur wird für den Mittagstisch vermietet Die Freizeitbetreuung Zent­ rum bietet subventionierte Plätze für maximal 90 Kinder vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse an. Damit der Betrieb möglichst reibungslos funktioniert, sind die Modalitä­ ten der Nutzung in einer Regelung als Bestandteil des Vertrags festgehalten. «Mit der Vermietung der Infrastruk­ tur leistet die Kirchgemeinde einen wichtigen Beitrag zur Er­ möglichung von betreuten Mit­ tagsangeboten der Stadtzuger Schulen», sagt Kirchenratsprä­ sident Patrice Riedo. pd


So kommen Ihre Besucher in Scharen «Durch die Zusammenarbeit mit der «Zuger Presse» konnten wir eine breite Öffentlichkeit über unser 50-Jahr-Jubiläum informieren und erzählen, was unsere Institution für Menschen mit einer Beeinträchtigung im Kanton Zug tut.» Jeannine Villiger, PR-Verantwortliche der Zuwebe

Planen Sie eine Veranstaltung, ein Vereinsjubiläum oder ein Sportereignis? Und suchen Sie noch den richtigen Medienpartner? Realisieren Sie in Zusammenarbeit mit der Redaktion von «Zuger Presse» und «Zugerbieter» zum Beispiel eine Doppelseite, bei der wir Sie hinsichtlich Layout, Bild und Text gerne beraten. Beide Titel haben zusammen eine eglaubigte Auflage von mehr als 4 000 Exemplaren. Das macht sie zur auflagenstärksten Wochenzeitung im Kanton.

Die Zuger Springkonkurrenz ist eine der zehn «Top Sportevents Zug». Dank der Zusammenarbeit mit der «Zuger Presse» können wir in geeigneter Weise auf den traditionsreichen Pferdesportanlass aufmerksam machen.

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Ulrich Straub, OK-Präsident Zuger Springkonkurrenz

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«Das Villette-Fäscht in Cham findet nur alle drei Jahre statt und lockte 2017 geschätzte 20 000 Besucher aller Generationen an. Diesen Erfolg verdanken wir auch dem Auftritt in der ‹Zuger Presse›. Wir haben die gute Zusammenarbeit mit der Redaktion sehr geschätzt.» Pascal Kupper, zuständig für Werbung und PR am Villette-Fäscht 2017

oder bei Florian Hofer oder Alina Rütti unter 041 725 44 11 oder redaktion@zugerpresse.ch


GEMEINDEN

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Lieblingstiere

Seite an Seite mit besonderen Vierbeinern Im Kanton Zug leben über 8400 Milchkühe, mehr als 36 000 Legehennen und über 680 Pferde. Wir haben Personen getroffen, die eines dieser Tiere halten und eine ganz besondere Beziehung mit ihm haben. ar

Huhn

«Old Lady» hat es nicht mehr so mit dem Eierlegen und geniesst ihre Pension Seit sieben Jahren hält Thomas Betschart rund ein Dutzend Appenzeller Spitzhauben-Hühner und einen Güggel. Das älteste Huhn hat es ihm besonders angetan.

Fluchttiere, die bei der geringsten Störung eine sichere Deckung suchen oder gar auf einen nahe gelegenen Kirschenbaum fliegen. Die Old Lady und ihre jüngeren Schwestern leben auf einer eingezäunten Weide. Die Nacht verbringen sie in einer Voliere.

Der Weg hinauf zum Hof Oberstock in Allenwinden ist steil. Die Lage des Hofes erinnert ans Appenzellerland, ein einzelnes Gehöft am Hang. «Gerade richtig für meine Spitzhauben-Hühner», sagt Thomas Betschart. Denn: «Diese Hühner sind richtige Voralpentiere. Hier passen sie am besten hin.» Thomas Betschart und das Spitzhauben-Huhn – da gibt es einen überraschenden Zusammenhang. Das Spitzhauben-Huhn wurde bereits im 15. Jahrhundert in Klöstern des Alpenraums gezüchtet. Betschart hält seit sie-

Die Hühnerschar lockt tierische Besucher an «Meine Old Lady darf bei uns ihren Lebensabend geniessen», sagt Thomas Betschart. Das ist allerdings nicht ganz so einfach, denn der Fuchs ist nicht weit. «Wir sehen ihn praktisch jeden Tag mindestens einmal ums Haus streifen.» Vor gut zwei Jahren habe er mehrere Hühner verloren. Ein Schicksal, das der Old Lady erspart bleiben soll. Betschart wendet für sein Federvieh samt Güggel rund drei bis vier Stunden Arbeit pro Woche auf. «Da kennt man die Hühner und bemerkt Veränderungen sofort.» Seine

Thomas Betschart lockt das Spitzhauben-Huhn «Old Lady» mit Körnern an. ben Jahren diese Hühner. Aber seine Beziehung zum Federvieh ist viel älter. «Ich bin auf einem Bauernhof in Menzingen aufgewachsen, da gehörten

Hühner einfach dazu.» Die Spitzhauben-Hühner sind alles andere als zutraulich, auch die sechsjährige «Old Lady» ist es nicht. Aber es ist das einzige

Bild: Franz Lustenberger

Huhn in der Schar mit einem eigenen Namen. Es braucht viel Geduld, bis sie einige Körner aus der Hand von Thomas Betschart picken kommt. «Es sind

Old Lady sei nicht mehr «so produktiv». In ihrer besten Zeit legen Appenzeller Spitzhauben rund 150 Eier pro Jahr – ausreichend für die Selbstversorgung. Legehennen in den grossen Ställen mit permanentem Licht würden dagegen über 300 Eier pro Jahr legen. Eine grosse Voliere, integriert in eine ältere Scheune, und viele Körner: Das lockt auch die Konkurrenz an. «Wir hatten zu Beginn viele Spatzen und Mäuse bei den Hühnern», erklärt Betschart. Er habe dann einen Tipp von der Vogelwarte Sempach erhalten, welche die Anschaffung eines Futterautomaten vorschlugen. «Das Huhn muss auf eine Platte stehen, dann öffnet sich der Behälter mit den Körnern. Das hätten seine Hühner innert wenigen Tage begriffen. Das mit dem «dummen Huhn» will er dann auch nicht auf seiner Schar sitzen lassen. Franz Lustenberger

Kuh

Hinter der Ohrmarke 1154 versteckt sich im Stall viel «Poesie» Kühe sind auch, aber nicht nur Nutztiere. Alex Steiner vom Hof im Deibüel in Baar hat eine besondere Beziehung zu einer ganz bestimmten Kuh. «Sie ist ein ganz anhängliches Tier», beschreibt der 12-jährige Bauernbub sein Lieblingstier im grossen Laufstall. Und wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, der Augenschein belegt es: Sofort beginnt die Kuh mit dem Namen «Poesie», die Besucher zärtlich zu schlecken. «Sie kennt mich, und ich kenne sie, seit sie als Kalb auf den Hof kam, ich erkenne sie an ihrem Kopf», betont Alex Steiner.

Denn von aussen betrachtet sehen die 73 Holstein-Kühe alle gleich aus. Mittlerweile ist Poesie fünffache Mutter. Poesie ist nicht nur anhänglich, sie ist auch neugierig. Bauer Adrian Steiner holt das Fotoalbum hervor, in dem der Bau des neuen Laufstalles umfassend dokumentiert ist. Er blättert im Album und zeigt das Foto der ersten Kuh im Melkroboter. Es ist Poesie, die sich als erstes Tier mit der neuen Technik anfreunden will.

Ruhe im Stall als Zeichen des Wohlbefindens Was sich manch ein Vereinsvorsitzender bei Versammlungen wünscht, nämlich «Ruhe im Stall», ist bei Steiners Alltag. Die

Kühle laufen herum, können nach draussen auf die Weide, wählen sich ihren Ruhe- oder Schlafplatz selber aus. «Nervöse und gestresste Tiere geben weniger Milch», bilanziert Adrian Steiner, der auf seinem Computer die Milchleistung jeder einzelnen Kuh jederzeit ablesen kann. Die Kühe gehen im Schnitt zweieinhalb Mal am Tag in den Roboter, wo sie gemolken werden. Poesie, die Lieblingskuh von Alex Steiner, kommt derzeit auf eine Milchleistung von 36 Kilo pro Tag. Alex und Adrian Steiner sind sich bewusst, dass es einmal heissen wird, Abschied von der Poesie zu nehmen. Etwa, wenn die Fruchtbarkeit und damit die Milchleistung markant nach-

lassen. «Aber bei uns, in einem Familienbetrieb, geht es sicher etwas länger als bei einem durchrationalisierten Grossbetrieb», sagt Bauer Adrian Steiner. Letztlich seien seine Kühe aber doch Nutztiere und wesentlicher Bestandteil seines Einkommens und nicht einfach ein Hobby. Bauernbub Alex Steiner möchte dereinst wie sein Vater Landwirt werden und den Hof übernehmen. Er hilft nicht nur dem Vater im Stall, er hat bereits sein eigenes Übungsfeld. Eine Wiese mit neun Ziegen, für die er verantwortlich ist. Und wie die Poesie kennen auch die neun Geissen ihren Meister. Und sie wollen von ihm gekrault werden. Franz Lustenberger

Alex Steiner und seine «Poesie» – die beiden verstehen sich prächtig.

Bild: fra

Pferd

Ein 750 Kilogramm schwerer Lehrmeister leidet unter Arthrose zum bestehenden Gespann. «Es war so etwas wie Liebe auf den ersten Blick. Rebecca und ich waren uns sofort einig, den Kaufpreis von 3000 Franken für den Wallach aufzubringen», erinnert sich die Kutscherin. Bevor der damals dreijährige Faro mit anderen Pferden das Rösslitram oder eine Kutsche ziehen konnte, stand für die Schwestern Steiner noch ein grosses Stück Arbeit bevor. «Bis Faro zu uns auf den Hof kam, wurde noch nie mit ihm trainiert.»

«Faro» zog einst das Baarer Rösslitram. Nun geniesst der Kaltblüter auf dem Sennweidhof seinen vorzeitigen Ruhestand. «Eigentlich wäre ‹Faro› noch lange nicht zu alt, um vor einen Karren gespannt zu werden», erklärt Sonja Steiner. «Leider hat das erst neun Jahre alte Pferd aber Arthrose in fortgeschrittenem Stadium. Dies bereitet ihm bei grösseren Anstrengungen Schmerzen», fügt die Mitbetreiberin des Rösslitrams hinzu. Steiner erinnert sich gerne an die erste Begegnung mit dem in Belgien geborenen Faro. Mit ihrer Schwester Rebecca Steiner war sie auf der Suche nach einem starken, ruhigen Pferd – als Ergänzung

Sonja Steiner mit ihrem «Faro». Der Ardenner-Wallach beeindruckt seine Besitzerin immer wieder mit seinem guten Charakter. Bild: Peter Theiler

Vermutlich hatte Faro als Fohlen einen Unfall «Anfangs war er stürmisch und schwer zu kontrollieren. Mit zunehmendem Alter zeigten sich die typischen Charakterzüge der Ardenner, die zu den Kaltblutpferden gehören», erklärt Steiner. Doch als Faros

Ausbildung zum Zug- und Reitpferd abgeschlossen war, machten die Steiners eine böse Entdeckung. Sie stellten fest, dass sich die Muskulatur ihres Wallachs über der Hüfte nicht symmetrisch entwickelt hatte. «Vermutlich hat er sich als Fohlen ein Bein gebrochen. Dies blieb unbemerkt, wodurch es falsch zusammenwuchs und kürzer blieb», mutmasst Steiner. Einige Jahre schien dieser Umstand keinen Einfluss auf Faro zu haben. Er hatte mit seinem ausgeglichenen Wesen einen positiven Einfluss auf die anderen Pferde. Auch Steiner konnte schon von ihrem Liebling lernen. «Faro hat uns gezeigt, dass man trotz gegebener Schwierigkeiten alles erreichen kann», erklärt sie nicht ohne Stolz. Woran sich das stämmige Pferd nie richtig gewöhnt hat,

waren grosse Lastwagen, die zu dicht am Rösslitram vorbeifuhren. «Es war wohl weniger der Lärm, als eher die Grösse, welche ihn einschüchterte», vermutet Steiner. Der Ardenner geniesst nun seinen Ruhestand. «Nach wie vor hat das 750 Kilogramm schwere Tier einen gesunden Appetit», lächelt Steiner und fährt dabei durch Faros Mähne.Trauriger wird sie allerdings, wenn sie an die nächsten Jahre mit ihrem Lieblingspferd denkt. «Ohne Behinderung hätte Faro bestimmt 30 Jahre alt werden können. Ich befürchte allerdings, dass seine Arthrose schnell schlimmer werden könnte. Es wäre für mich schlimm, Faro leiden zu sehen», erklärt Steiner. Die grosse Verbundenheit mit ihrem Pferd ist deutlich zu spüren. Peter Theiler


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FORUM

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Leserbriefe zu den Wahlen

Die Zuger bewegt im Kanton so einiges Eine Flut von Leserbriefen zu den Wahlen ist bei unserer Redaktion eingegangen. Hier eine Auswahl. Von diversen Seiten wird die Umgestaltung des Postplatzes Zug kritisiert. Der Stadtrat will den vermeintlichen Volkswillen durchsetzen und einen multi­ funktionalen Platz schaffen, da stören Bäume. Die Gegner wol­ len Bäume, die Schatten spen­ den. Der Gemeinderat möchte alles stoppen und nochmals über die Bücher. So kommen wir nicht weiter. Ich schlage vor, dass der Platz zu Ende gebaut wird. In der Zwischenzeit kön­ nen wir den Platz als städti­ schen Kräutergarten nutzen. Ich bin sicher, es kostet nicht all­ zu viel, ein paar Töpfe zu posi­ tionieren und Kräuter zu pflan­ zen. So hätten alle etwas davon. Bis dahin haben wir neue Köpfe in der Regierung und ich ver­ traue darauf, dass diese kons­ truktive und gute Lösungen prä­ sentieren. Kreative Ideen sind nicht teuer. Davon brauchen wir mehr, insbesondere in der Poli­ tik, und ich bin überzeugt, dass Eliane Birchmeier als neue Stadträtin und Karl Kobelt als Stadtpräsident die nötige Kom­ petenz haben. Chris Oeuvray, Kantonsratskandidatin, FDP Stadt Zug

Den Mittelstand und das Gewerbe stärken Immer höher steigende Ge­ bühren und Abgaben für das Klein­ und Mittelgewerbe im Kanton Zug machen das tägli­ che Überleben für viele Ge­ schäfte schwieriger. Es heisst, dass der Kanton Zug ein Steuer­ paradies sei. Das stimmt so nicht ganz. Es könnte das Gegenteil eintreten, wenn man die Finan­ zen nicht in den Griff bekommt. Man spricht bereits auf kanto­ naler Ebene von Steuererhö­

Die Wahlplakate der Kandidierenden stehen nun an fast jeder Strassenecke – wie in Baar in der Nähe der Brauerei (linkes Bild) oder in Cham am Alpenblick (rechtes Bild). hungen. In meinen Augen nicht ganz der richtige Weg. Vorher müssten die Steuerabkommen, welche die Gross­ und Hoch­ finanzinstitutionen geniessen, unter die Lupe genommen wer­ den. Steuerliche Vorteile wie Steuerabkommen müssen einer Steuergleichheit für alle wei­ chen. Es sollten alle prozentual dieselben Steuern entrichten müssen. Das wäre doch nichts als gerecht und einer Demokra­ tie würdig. Unser Nachbarkan­ ton Zürich hat es vorgemacht und es funktioniert gut. Im Kan­ ton Zug könnten so möglicher­ weise sogar Steuererhöhungen verhindert oder diese wenigs­ tens im kleinen Rahmen gehal­ ten werden. Steuerliche Attrak­ tivität ist für unseren Kanton von grösster Wichtigkeit. Soll aber auch fair für alle sein. Wer immer unter Steuererhöhungen leidet, sind der Mittelstand und das Kleingewerbe. Genau das Kleingewerbe wird in Sachen Arbeitsplätze, Wertschöpfung von Steuersubstraten unter­ schätzt. Doch das Klein­ und Mittelgewerbe ist es, das Leben

und Vielfalt in die Gemeinden und Dörfer bringt. Sie sind es, die gesamtschweizerisch über die Hälfte aller Arbeitsplätze stellen. Somit ist es wichtig, dass das Gewerbe und der Mittel­ stand im Kantonsrat eine starke Stimme bekommen. Stärken Sie am 7. Oktober das Klein­ und Mittelgewerbe und damit den Mittelstand. So sichern Sie auf lange Frist unseren kommen­ den Generationen eine gute und zahlbare Zukunft im Kanton Zug. Heinrich Kuhn, Kantonsratskandidat, SVP Oberägeri

Wachstum von Risch-Rotkreuz erfordert neue Ressourcen Bei vielen Eltern unserer Ge­ meinde Risch ist eine Unzufrie­ denheit mit dem Angebot der schulischen Mittags­, Rand­ und Ferienzeitenbetreuung festzustellen. Die von der Ge­ meinde zur Verfügung gestell­ ten Plätze reichen nicht aus, um den Bedarf zu decken. Ein gutes Angebot an schul­ und fami­ lienergänzender Betreuung ist für die Attraktivität unseres

Standortes elementar. Es fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und schafft so Frauen und vor allem Müttern und Wie­ dereinsteigerinnen einen leich­ teren Zugang zumArbeitsmarkt. Die Zahl der Maturandinnen und Studienabgängerinnen hat in den letzten Jahren stark zu­ genommen. Je nachWirtschafts­ region und Studienrichtung übersteigt die Zahl der Abgän­ gerinnen sogar diejenige der männlichen Studierenden. Zu­ dem sind wir in der Schweiz auf qualifizierte Fachkräfte ange­ wiesen. Es gilt deshalb, neue Ideen und Lösungsansätze zu prüfen, um dem in naher Zu­ kunft weiter steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. So brauchen wir Angebote für Ferienplätze. Die Zahl der Mittagstische muss er­ höht werden. Das Konzept von Betreuungsgutscheinen sollte geprüft werden. Nicht alles muss die öffentliche Hand fi­ nanzieren. Die Gemeinde kann den Anstoss geben und als Ver­ mittlerin und Treiberin für die Umsetzung agieren. Unsere Ge­

Mehrbelastung kommt auf die Steinhauser zu

Der Regierungsrat des Kan­ tons Zug informierte kürzlich

Zur Gesundheit Sorge tragen: Was wirtschaftlich zählt Die Schweiz muss investie­ ren, wenn sie ihr Wohlstands­ niveau auch in Zukunft halten will. Das ist die Quintessenz einer internationalen Analyse. Erstaunlich an der Umfrage – tiefe Steuern spielen für die zukünftige Entwicklung keine Rolle. Viele Politiker aus dem rechten Lager behaupten im­ mer wieder, tiefe Steuern seien das wichtigste Mittel für die Attraktivität unseres Kantons. Sie sind auf dem Holzweg. Es kommt auf die Investitionen, die Dienstleistungen der öf­ fentlichen Hand an. Auf In­ vestitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, Forschung und Entwicklung, in die nachhaltige Energieversorgung ohne Atom­ strom, die Bildung von Jungen

und auch Erwachsenen und ins Gesundheitswesen. Letzteres liegt mir am Herzen: Wir müs­ sen mehr einheimische Ärzte, Kranken­ und Pflegepersonal ausbilden und sie mit guten Arbeitsbedingungen für die an­ spruchsvolle Arbeit gewinnen und behalten. Die Schweiz kann nicht ewig darauf zählen, Beschäftigte im Gesundheits­ wesen aus dem Ausland zu «im­ portieren». Zudem müssen wir die privaten Organisationen er­ halten und fördern, die sich für pflege­ und hilfsbedürftige Menschen einsetzten. Der Kan­ ton kann hier nicht überall die Beiträge kürzen, ohne dass es qualitative Einbussen gibt. Wir müssen auch die Freiwilligen­ arbeit im Gesundheitsbereich stärken. Nachbarschaftshilfe ist kostengünstig und schafft menschliche Kontakte. Wohl­ stand für alle ist eben viel mehr als der Stand auf dem Bank­ konto und viel mehr als tiefe Steuern. Barbara Beck-Iselin, Gemeinderatskandidatin, ALG Menzingen

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FDP Steinhausen

Die FDP Steinhausen nimmt Stellung zum geplanten Neubau der Durchgangsstation Steinhausen.

meinde ist in den letzten Jahren stark und schnell gewachsen. Nun müssen dringend auch die Ressourcen und die Infrastruk­ tur nachziehen und angepasst werden. Steffen Schneider, Kantonsratskandidat FDP

Bilder: Daniel Frischherz

darüber, bis spätestens 2024 eine neue Durchgangsstation in Steinhausen zu bauen. Diese soll 150 Personen Platz bieten, in Ausnahmefällen bis zu 250 Asylsuchenden. Dies be­ deutet im Maximalfall eine Verdreifachung der heutigen Belegung. Diese Mehrbelas­ tung bekommen die Stein­

hauser direkt zu spüren. Dar­ um fordern die FDP die Liberalen Steinhausen den Re­ gierungsrat auf, folgende flan­ kierende Massnahmen zu tref­ fen: Maximal 150 Personen ohne Ausnahme. Der Polizei­ posten Steinhausen darf nicht geschlossen werden. Es muss genügend Fläche geplant wer­

den, damit sich die Bewohner beschäftigen können (bei­ spielsweise Sportanlagen, Freizeitbeschäftigungen). Wei­ ter muss genügend Betreu­ ungspersonal (24 Stunden) ge­ stellt werden. Mario Reinschmidt für den Vorstand FDP Steinhausen

WAHLEN 2018 KANTON ZUG

Zuger Gewerbeverband

Dreimal Nein bei eidgenössischen Abstimmungen Der Verband stellt sich gegen die Ernährungsinitiativen. Für das Votum zur Selbstbestimmungsinitiative lud man Gäste ein. An der Präsidentenkonfe­ renz des Gewerbeverbandes des Kantons Zug fassten die Mitglieder die Parolen für die kommenden Abstimmungen vom 23. September respektive 25. November. Die Präsidenten der Gewerbevereine und der Berufsverbände lehnen so­

wohl die Fair­Food­Initiative als auch die Volksinitiative für Ernährungssouveränität ab. Für die Velo­Initiative fasste der Gewerbeverband keine Pa­ role. Für das Pro und Kontra der Selbstbestimmungsinitia­ tive der SVP, über die am 25. November abgestimmt wird, hat der Zuger Gewerbe­ verband zwei hochkarätige Politiker eingeladen. Die Zür­ cher Nationalrätin Doris Fiala (FDP) hat das Nein­Komitee vertreten, alt Nationalrat Christoph Mörgeli (SVP) die Befürworterseite. Er warnte

vor einer schleichenden Ent­ machtung des Volkes. Wer die Initiative ablehne, der befür­ worte, dass ausländische Rich­ ter das Sagen hätten. Mörgeli: «Die Bundesverfassung muss gegenüber dem Völkerrecht immer Vorrang haben.» Aus Sicht von Doris Fiala ge­ riete damit das Verhältnis von Demokratie und Rechtsstaat aus den Fugen. Ein starker Rechtsstaat sei die Vorausset­ zung für eine starke Demokra­ tie. Vor allem die Rechtssicher­ heit sei extrem wichtig für die Schweiz und speziell auch die

Wirtschaft. «Das hat seinen Preis. Und den müssen wir be­ reit sein, zu bezahlen», sagt Fiala. Und weiter: «Wir tun gut daran, nicht einem konstruier­ ten und verklärten Bild der Vergangenheit nachzutrauern, sondern uns vielmehr an den Bedürfnissen der Zukunft zu orientieren.» Nach einer in­ tensiven Diskussion haben die Präsidenten mit zwei Gegen­ stimmen die Nein­Parole be­ schlossen. Freddy Trütsch für den Gewerbeverband des Kantons Zug

IN DEN REGIERUNGSRAT

POLITIK MIT ZUG

DANIEL STADLIN

danielstadlin.ch


GEMEINDEN

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Zug

Hünenberg

Mehr Leben für Zuger Industrieviertel Eine kreative Markthalle, ein Spielplatz zum Austoben, ein Museum der etwas anderen Art und eine Halle für kulturelle Events. Das alles soll in der Shedhalle auf dem ehemaligen Landis-&-GyrAreal entstehen. Nadine Schrick

Für die Stadt Zug ist das Quartier bei der Dammstrasse ein bedeutsamer Ort. Unternehmen wie Landis & Gyr, V-Zug und die Firma Bossard haben die Stadt bis heute geprägt. Nun kommt frischer Wind in das Traditionsquartier. Denn die Shedhalle auf dem LG-Areal wird im Rahmen der befristeten Zwischennutzung vom Mai 2019 bis Ende 2022 zu einer grossen Markthalle namens «Freiruum» umgewandelt, wo sowohl Zuger Kulinarikfans als auch Besucher voll auf ihre Kosten kommen: «Geplant sind 16 verschiedene Foodstände für lokale und internationale Leckerbissen mit rund 500 Sitzplätzen», verrät Micha Federle, Gründer der Live-Marketing-Agentur Pointbreak, welche das Projekt «Freiruum» leitet.

Ein Museum, das es in der Schweiz noch nicht gibt Ausserdem sind ein Spielplatz für Kinder und Jugendliche unter dem Namen

Playground sowie Veranstaltungsräumlichkeiten geplant. In einem angrenzenden Gebäudeteil wird zudem mit dem «Museum of Diversity and Inclusion – kurz Modi» ein kulturelles Angebot Einzug halten, das sich mit gesellschaftlich und sozial relevanten Themen auseinandersetzt. «Besucher können im Modi beispielsweise erfahren, wie Menschen mit einem Handicap die Umwelt wahrnehmen», erklärt Andreas Heineke, Sozialunternehmer und Motor von Modi.

«Das Industriegebiet soll sich zu einem urbanen, lebendigen und durchmischten Stadtquartier mit Ausstrahlungskraft wandeln.» André Wicki, Vorsteher Baudepartement Möglich wurde die Zwischennutzung durch den Umzug der Siemens Schweiz AG. «Das Areal steht vor einem weiteren Transformationsprozess. Das Industriegebiet, die sozusagen in sich geschlossene Stadt, soll sich öffnen und sich zu einem urbanen, lebendigen und durchmischten Stadtquartier mit Ausstrahlungskraft wandeln, und das nicht nur wäh-

In der grossen Markthalle kommen Kulinarikfans auf ihre Kosten. Geplant sind 16 verschiedene Foodstände.

LG-Areal soll zum Ort der Begegnung werden Die leerstehenden Freiflächen sollen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Damit möchte man einen Eindruck auf die Vision des zukünftigen LG-Areals geben: der neue Ort der Begegnung und des Austauschs von Zug. Die Shedhalle ist Bestandteil des städtebaulichen Gesamtkonzeptes zum LG-Areal, das der-

Austoben kann man sich im sogenannten Playground.

zeit von der Stadt Zug und den Grundeigentümern erarbeitet wird. Das Angebot richtet sich in erster Linie an die Zuger Bevölkerung, aber auch an Schulen und Interessierte aus der ganzen Schweiz. «Ich bin überzeugt, dass mit der Zwischen-

einer am Bahnhof in Baar ansässig ist. Die Tätigkeit von Ursula Meyer ist vielseitig: zum einen akquiriert und betreut sie ihre Angebotspartner, bewirtschaftet die Webseite und verschickt monatlich den Newsletter mit aktuellen Themen und neuen Angeboten; zum andern pflegt sie auch den Austausch mit sozialen Fachstellen, Gemeinden sowie dem Asyl- und Flüchtlingswesen. Sie arbeitet eng mit der Sozial- und Schuldenberatung der Caritas Luzern zusammen und wird dabei von der Administration unterstützt.

Ursula Meyer ist Leiterin KuturLegi Zentralschweiz. Mit der KulturLegi erhalten Armutsbetroffene bei Kultur-, Bildungs-, Freizeit- und Sportinstitutionen Rabatte. Hansruedi Hürlimann

Die KulturLegi ist ein persönlicher Ausweis mit Foto für Erwachsene, Jugendliche und Kinder aus den Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden sowie Schwyz, Uri und Zug. Sie wird unterstützt von den Kantonen und Gemeinden, darunter auch von der Gemeinde Baar. «Die KulturLegi ermöglicht Menschen mit geringem Einkommen Zugang zu Kultur, Sport und Freizeitanlässen zu ermässigten Preisen», sagt Ursula Meyer. Diese werde von zahlreichen privaten und öffentlichen Organisationen akzeptiert und gewähre den Inhabern zwischen 30 und 70 Prozent Ermässigung, so Ursula Meyer weiter. Sie ist die Nahtstelle zwischen den Bezugsberechtigten und den Anbietern.

Ursula Meyer betreut die KulturLegi für die Zentralschweiz am Sitz der Caritas Luzern. Bild: Hansruedi Hürlimann rien abgeklärt. Die Karte ist gratis, ein Jahr gültig und berechtigt auch zum Einkauf in den Caritas-Märkten, wovon

Bürgergemeinde genehmigt Kauf Bei den heutigen Zinsen ist es schwierig, Vermögen nachhaltig anzulegen. Das spüren auch die Bürgergemeinden, deren Auftrag es ist, Bürgergut gut anzulegen, wie Bürgerpräsident Andreas Huwyler an der ausserordentlichen Bürgergemeinde-Versammlung vom 5. September in Hünenberg erklärte. Die Bürger genehmigten daher den Kauf einer 4,5-Zimmer-Eigentumswohnung in der Überbauung im Chrüzacher. Der Kredit der Bürgergemeinde beläuft sich auf 1,25 Millionen Franken. Der Bezug der Wohnung ist für Herbst 2020 geplant. pd

Rotkreuz

Bauarbeiten in der Langmatt gestartet

Der Isolation gezielt entgegengewirkt werden

pendien angewiesen sind. Die Bezugsberechtigung wird von sozialen Fachstellen anhand vorgegebener Krite-

Bild: PD

rend der Bürozeiten», sagt André Wicki, Vorsteher Baudepartement. Für solche erfolgreichen Transformationen liessen sich gelungene Beispiele nennen, so der Stadtratsvizepräsident weiter und erwähnt dabei das Sulzer-Areal in Winterthur oder auch die Sihlcity in Zürich.

Kulturlegi

Die Karte berechtigt zudem zum Einkauf in Caritas-Läden Die KulturLegi kann beantragen, wer in einem Zentralschweizer Kanton wohnt und am oder unter dem Existenzminimum lebt, wie zum Beispiel Personen, die ein geringes Einkommen haben oder Sozialhilfe beziehen, Rentner, die Ergänzungsleistungen erhalten, oder Studierende, die auf Sti-

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Gründe für Armut sind vielfältig und nicht unterschätzen Die Risiken für kurz- oder längerfristige finanzielle Schwierigkeiten sind laut Ursula Meyer vielfältig: Nach dem Konkurs eines Arbeitgebers findet eine alleinerziehende Mutter keine Anstellung mehr, ein Krankheitsfall hinterlässt ein finanzielles Loch oder nach der Geburt des Kindes reicht das Einkommen einfach nicht mehr aus. «Unser Ziel ist es, der Isolation von Menschen mit wenig Geld entgegen zu wirken, die beruflichen Chancen zu verbessern, Kinder und Familien zu stärken und auch die Solidarität zu fördern», so Meyer. Die aktuelle Zahl von 345 privaten und öffentlichen Angebotspartnern und die vielen positiven Rückmeldungen von Nutzern (aktuell 7740) zeigten, dass die KulturLegi funktioniere, ist Ursula Meyer überzeugt.

Bild: PD

nutzung der Shedhalle als Food-Market, Veranstaltungsort, Spielplatz für Familien und dem Modi ein Ort geschaffen wird, der sich als echte Konkurrenz zu anderen Angeboten in Zürich und Luzern etablieren wird», ist sich Wicki sicher.

Die Bushaltestelle Langmatt und der Fahrbahnbelag an der Buonaserstrasse in Rotkreuz werden zurzeit instand gesetzt. Die Arbeiten dauern bis zirka Mitte Oktober. Die Bushaltestelle Langmatt wird zu einer Fahrbahnhaltestelle umgebaut und leicht verschoben. Durch die Optimierung des Fahrbahnrandes sowie einer geraden Anlegekante kann der Fahrkomfort verbessert werden. Der Verkehr wird im Einspurbetrieb an der Baustelle vorbeigeführt. Von den Bauarbeiten ist auch der Busbetrieb betroffen. Über die Bautermine informiert das kantonale Tiefbauamt unter www.zg.ch/baustellen. pd

Risch

Megalager der Jubla Luzern in Ennetsee Bis zu 5000 Personen werden 2020 am Kantonslager von Jungwacht Blauring ( Jubla) Kanton Luzern teilnehmen. Die Vorbereitungen laufen. Vom 4. Juli bis 18. Juli 2020 wird die Jubla Kanton Luzern ein kantonales Lager (Kala) in der Gemeinde Risch durchführen. Am Kala der Jungwacht Blauring nehmen rund 40 bis 60 Scharen und somit ungefähr 3000 bis 5000 Jugendliche, Leiterinnen und Leiter sowie Helfende teil. Die Scharen werden ihre Zeltlager auf verschiedenen Bauernhöfen in der Gemeinde Risch aufbauen.

Nähe zum Kanton Luzern war ausschlaggebend «Die entsprechenden Verhandlungen sind schon weit fortgeschritten. Aufgrund der Nähe zum Kanton Luzern und der vorhandenen guten Infrastruktur haben die Veranstal-

ter die Gemeinde Risch als Austragungsort gewählt», schreibt Peter Hausherr, Rischer Gemeindepräsident, in einer Mitteilung. Dabei werden gewisse Infrastrukturen ab dem 27. Juni 2020 aufgebaut und nach dem Lager bis zum 24. Juli 2020 wieder entfernt.

Die Gemeinde stellt Plätze und Anlagen zur Verfügung Auf dem Festplatz in Rotkreuz sowie in den Turnhallen Dorfmatt und Waldegg sind drei grössere Gesamtanlässe, an welchen alle Scharen teilnehmen werden, vorgesehen. Mit Gästen und zusätzlichen Hilfspersonen werden bis zu 5000 Teilnehmende an diesen Veranstaltungen erwartet. «Der Gemeinderat unterstützt die Durchführung des Kala und stellt verschiedene Plätze und Anlagen zur Verfügung», so Hausherr weiter. In den kommenden Monaten werden die Veranstalter das Detailkonzept für das grosse Lager erarbeiten. ls

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als Zuger Stadtpräsident «Weil er kompetent, glaubwürdig und integer ist.» Karen Umbach Kantonsrätin, Mitglied des GGR Zug «Überparteil. Wahlkomitee Karl Kobelt»

www.karl-kobelt.ch


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WIRTSCHAFT

Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

V-Zug

App teilt mit, wenn Essen fertig ist Die neuen Funktionen der App V-Zug-Home informieren den Nutzer über den Status der laufenden Programme. «Stellen Sie sich vor, Sie sitzen mit den Gästen auf dem Sofa und erhalten eine Nachricht auf Ihr Smartphone, wenn das Entrecôte servierbereit ist. Oder Sie arbeiten im Garten und können auf dem Tablet nachsehen, wie lange das Waschprogramm noch dauert», schreibt Jasmin Riesen von V-Zug in einer Mitteilung. DankV-Zug-Home sind Geräte wie Backöfen, CombiSteamer,Waschmaschinen,Wäschetrockner und Geschirrspüler kommunikationsfähig und lassen sich vernetzen. Wenn gewünscht, senden die Geräte Benachrichtigungen auf das Smartphone oder Tablet. Und die Geräte geben Auskunft über den Status, die Temperatur im Garraum oder über die verbleibende Zeit. Neu finden sich in der App auch zahlreiche Rezepte zur Inspiration. Infos zur Installation der App sind zu finden unter home.vzug.com. pd

Zug Tourismus

Geschenk-Ideen einfacher finden «Ob Zuger Kirsch, Einkaufsgutscheine oder Selbstgemachtes vom Bauernhof, der Webshop von Zug Tourismus bietet ein breites Angebot von weltbekannten Zuger Spezialitäten bis hin zu kleinen Souvenirs und Geschenken», schreibt Michèle Huber, Marketing-Managerin von Zug Tourismus, in einer Mitteilung. Auch gute Ideen für ein Jahresessen samt 360-Grad-Service liefere Zug Tourismus im Bereich Anlassmanagement. Das Team von Zug Tourismus repräsentiert die Region nach aussen und verfügt laut Unternehmen über umfangreiche Kooperationen mit regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen. «In einer Zusammenarbeit können Firmen von unseren Kontakten profitieren und aus fünf Partnerschaftsmodellen auswählen», so Huber. pd

eCarUp

Mehr Effizienz für Elektroautos Elektroautos generieren bei der Ladung hohe Stromverbräuche, dies über einen längeren Zeitraum. Die Anschlussleistung von Gebäuden ist oft für diese Belastungen nicht ausgelegt. Während ein oder zwei Fahrzeuge noch kein Problem darstellen, müssen bei zahlreichen Fahrzeugen Massnahmen getroffen werden, um den Anschluss nicht zu überlasten. Das Lastmanagement der Firma eCarUp aus Rotkreuz sorgt dafür, dass bei einer grösseren Anzahl von Fahrzeugen die Anschlussleistung nicht überschritten wird. Die Lademenge wird je nach Anzahl eingesteckter Autos verteilt, sodass die vorhandene Strommenge effizient genutzt und die Fahrzeuge schnellstmöglich geladen werden. Der Ladestationenanbieter konfiguriert das Lastmanagement ohne die Hilfe von Spezialisten. Die Leistung wird verbrauchsgerecht und automatisch abgerechnet. Nutzer bezahlen entweder per App oder Kreditkarte. pd

Astra-Zeneca

Den Einzug im Quadrolith gefeiert Das international tätige Pharmaunternehmen stärkt seine Präsenz in der Schweiz – mit mehr Personal und einem neuen Bürokonzept. Claudia Schneider Cissé

Astra-Zeneca hat seine langjährige Präsenz in Zug am vergangenen Freitag mit der offiziellen Eröffnung seines neuen

«Zug ermöglicht einen ausgewogenen Lebensstil, was unsere Mitarbeitenden sehr schätzen.» Iskra Reic, Executive Vice-President Europa

Standorts in Baar bestärkt. Im ersten von drei Stockwerken im «Quadrolith», einem neuen Bürokomplex der Baarer Alfred Müller AG im Neuhofquartier, haben sich Mitarbeitende und Gäste um eine Art Atrium versammelt. Die Schweizer Geschäftsführerin Andrea Mugan sagt: «Wir schätzen die Vorteile

Die grosse Treppe zwischen erstem und zweitem Stock gibt auch Raum für Meetings. Bilder: PD

Zahlreiche kleinere und grössere Räume können für Besprechungen genutzt werden.

Die Mitarbeitenden verfügen über keinen persönlichen Sitzplatz. Gearbeitet wird, wo es Platz hat.

Alle Mitarbeitenden verfügen über ein eigenes Schliessfach für ihre persönlichen Sachen.

von Zug und seines Einzugsgebiets, das sich zu einem florierenden Zentrum für internationale Pharma-, Diagnostikund Biotech-Unternehmen sowie andere innovative Unternehmen entwickelt hat.» Iskra Reic, Executive Vice-President Europa, erklärt: «Zug ermöglicht einen ausgewogenen beruflichen und persönlichen Lebensstil, was unsere Mitarbeitenden sehr schätzen.»

über das neue Bürokonzept. Felix Kühne vom Zürcher Innenarchitekturbüro Büronauten erläutert, dass sich die 120 Arbeitnehmenden in vier Gruppen gliedern; jede habe ihren festen Bereich, aber niemand einen festen Arbeitsplatz. Das Konzept sehe vor, dass alle stets in Bewegung und in Kommunikation sind – unterstützt durch eine stylische Infrastruktur, die zahlreiche Nischen, Besprechungszimmer und temporäre Arbeitsplätze anbietet. «Zusammen mit Astra-Zeneca und dank der Flexibilität der Vermieterin Alfred Müller AG konnten wir eine optimale Nutzung der vorhandenen Flächen erreichen und ein Ambiente

schaffen, welches die Zusammenarbeit auf allen Ebenen fördert», erklärt Felix Kühne.

Frau dann aber einen Stuhl und meint lächelnd. Dies sei wohl der einzige nicht ganz gelungene Aspekt am neuen Standort.

Flexibilität und Kommunikation sollen gefördert werden Nachdem der Baarer Gemeindepräsident Andreas Hotz symbolisch ein Band durchschnitten hat, staunen die Besucher in einem Rundgang

Miteinander wird auch durch gemeinsames Essen gefördert Beim anschliessenden Mittagessen im hausinternen Verpflegungsbereich erzählt eine Mitarbeiterin in Englisch, dass sie wie zahlreiche weitere Mitarbeitende eben aus Cambridge frisch zugezogen sei. Sie lobt den neuen Arbeitsplatz, etwa dass es für die Mitarbeitenden einen Raum fürs Mittagessen gibt. In Cambridge habe jeder für sich am Arbeitsplatz gegessen. Auf die Bemerkung des Gastes über die unbequeme Sitzbank holt die

Astra-Zeneca Astra-Zeneca ist ein globales biopharmazeutisches Unternehmen mit weltweit 50 000 Mitarbeitern, das auf die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung verschreibungspflichtiger Medikamente spezialisiert ist. Der globale Hauptsitz ist in Cambridge in England. pd

Berufsbild

Damit dem Gast das Wasser im Mund zusammenläuft «Gut essen hält Leib und Seele zusammen», sagt das Sprichwort. Köche zaubern Köstlichkeiten aller Art auf die Teller und tragen dazu bei, dass sich der Gast bei Tisch wohlfühlt. Der grosse Mittagsrush im Altersheim Baar ist vorbei. Die Seniorinnen und Senioren sitzen vor ihren Desserts, geniessen den Kaffee oder halten einen Schwatz. An einem Tisch werden die Jasskarten verteilt. Ein gemütlicher Nachmittag nimmt seinen Lauf. In der Küche allerdings ist von dieser Beschaulichkeit nicht viel zu spüren.Während die Abwaschmaschine Berge von Geschirr reinigt, sind diverse Köchinnen und Köche bereits daran, den Abendservice oder die Menüs des nächsten Tages vorzubereiten. Lars Gisler (17), Koch im zweiten Lehrjahr, ist konzentriert bei der Arbeit. Vor ihm liegt eine Bachforelle, die filetiert werden muss. Sorgfältig setzt er das scharfe Messer an und trennt das Filet vom Rest des Fisches. Dafür braucht Gisler nicht nur eine ruhige Hand, sondern auch einen wachen Geist: «Die Messer sind sehr scharf», erklärt er. «Man hat sich schnell geschnitten, wenn man nicht aufmerksam arbeitet», ergänzt er ernst.

Freude am Kochen ist das Wichtigste Lars Gisler hatte schon als kleines Kind der Mutter gerne beim Kochen und Backen geholfen. Als es dann in der Oberstufe um die Berufswahl ging, war es für ihn klar, dass er eine Lehre als Koch machen

Das Filetieren mit scharfen Messern ist eine Kunst und braucht ein hohes Mass an Konzentration – auch für den Baarer Kochlehrling Lars Gisler. Bild: Simon Carrel wollte. Er absolvierte Schnupperpraktika in diversen Restaurants und Hotels, doch im Altersheim Baar gefiel es ihm am besten: «Das Team und die Arbeitsatmosphäre in der Küche sind wirklich toll», erklärt Gisler. «Ausserdem habe ich hier relativ regelmässige Arbeitszeiten, was in dieser Branche nicht unbedingt üblich ist.» Was braucht ein Koch, damit er im Beruf glücklich wird? «Eindeutig die Freude am Kochen und an der liebevollen Zubereitung von Speisen aller Art», sagt der junge Mann, ohne zu zögern, während er mit einer Pinzette vorsichtig kleine Gräte aus dem Fisch zieht. «Es ist wunderschön, jeden Tag mit Lebensmitteln zu

arbeiten und sie kreativ auf Tellern anzurichten. So sehe ich immer auch, was ich geleistet habe», führt er weiter aus.

Dämpfen, Gratinieren, Sautieren und Pochieren Die Umstellung vom Sitzen in der Schule zum dauernden Stehen in der Lehre war anfangs nicht einfach für Lars Gisler. Doch mittlerweile hat er sich daran gewöhnt und möchte keinesfalls tauschen: «Ich bin überhaupt nicht der Bürotyp, der den ganzen Tag sitzen wollte», lacht er. Die Gewöhnung ans Stehen ist allerdings nicht die einzige Herausforderung, die dieser Beruf mit sich bringt. In der Ausbildung muss eine Menge an Fertigkeiten wie Kochen, Dämpfen, Schmo-

ren, Gratinieren, Sautieren oder Pochieren aller Art von Speisen gelernt werden. Dazu verwenden Köche ein ganzes Arsenal an Pfannen, Töpfen und Platten und Dutzende von verschiedenen Küchengeräten. «Im Moment bin ich eigentlich dauernd am Lernen», sagt Lars Gisler. «Es gibt so viele Begriffe und Eigenschaften zu memorieren, da bleibt kaum Zeit für anderes», erklärt er.

Ein Beruf, dem nach und nach der Nachwuchs fehlt «Trotz dieser Herausforderungen liebe ich meinen Beruf als Koch», strahlt Lars Gisler, der selber gerne auswärts essen geht, um zu sehen, was an anderen Orten kulinarisch läuft. Somit sollte es eigentlich

von Ausbildungswilligen nur so wimmeln? Christian Volkart, Leiter Verpflegung des Altersheims Baar und Gislers Ausbildner, winkt ab. «Es ist genau umgekehrt», bedauert er. «Es ist sehr schwer, Schnupperlehrlinge zu finden, von Kandidaten für die Lehre ganz zu schweigen.» Woran das liegt, ist für Volkart unerklärlich: «Wir haben ein Topausbildungskonzept, gute Arbeitsbedingungen und viele Weiterbildungsmöglichkeiten», sagt er. «Ich würde mich freuen, wenn sich wieder mehr Junge für den Beruf Koch interessieren würden.» Inzwischen liegen ein Dutzend frischer Forellenfilets auf dem Tisch vor Lars Gisler bereit. Jetzt werden sie gekühlt und am nächsten Morgen zubereitet – damit dem Gast beim Anrichten das Wasser im Mund zusammenläuft. Simon Carrel

Der Beruf Ein ausgeprägter Geschmackssinn Die Ausbildung zum Koch EFZ dauert drei Jahre und setzt die abgeschlossene Volksschule voraus. Zu den Anforderungen gehören unter anderem eine gute körperliche Konstitution, ein ausgeprägter Geschmackssinn und Freude am Umgang mit Lebensmitteln. Ein gutes Hygienebewusstsein, Bereitschaft zur unregelmässiger Arbeitszeit und Freude an Teamarbeit runden das Anforderungsprofil ab. sim Weitere Informationen unter: www.berufskunde.com


Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

KULTUR

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Zuger Chornacht

900 Sänger bringen die Altstadt zum Klingen An der ersten Zuger Chornacht präsentieren sich 31 Zuger Chöre erstmals mit- und nebeneinander. Mit einem besonderen Programm wollen sie dem Zuger Publikum die Vielfalt der Chöre näher bringen. Nadine Schrick

Vor genau einem Jahr riefen die Chöre Audite Nova Zug, Cantori contenti, Chor Zug und die English Theatre Group of Zug die Zuger Chornacht, die erstmalig am Samstag, 15. September, in der Zuger Altstadt stattfindet, ins Leben. «Einmal im Jahr trifft sich der Vorstand des Chors Audite Nova Zug zu einer Kreativsitzung, um Ideen für attraktive Projekte in den kommenden Jahren zu entwickeln», weiss Andreas Wepler, Präsident des Vereins Zuger Chornacht. «Bei dieser Gelegenheit wurde 2017 von zwei jungen Vorstandsmitgliedern die Idee einer Chornacht in Zug aufgebracht.»

Der Vorstand von Audite Nova habe daraufhin seinen ehemaligen Präsidenten Vitus Ammann mit der Ausarbeitung eines Konzepts für eine Zuger Chornacht beauftragt. «Insgesamt konnten wir Vertreter von sechs Zuger Chören

kums-Voting mit anschliessendem Jury-Entscheid zu einem der zwölf Gewinnerprojekte des Wettbewerbs gekürt. «Dank der Gewinnerprämie ist eine Realisierung der Chornacht bereits dieses Jahr möglich», so der Präsident weiter.

«Mit 31 Chören und über 60 Kurzaufführungen auf neun Bühnen, brachte das Projekt einige Herausforderungen mit sich.»

Ein attraktives, kulturelles Highlight in der Zuger Altstadt Stattfinden wird die erste Zuger Chornacht in Zusammenarbeit mit der Theaterund Musikgesellschaft Zug (TMGZ), deren Intendant Samuel Steinemann bereits in der Konzeptgruppe mitgewirkt hat. «Diese Zusammenarbeit hat massgeblich dazu beigetragen, das ChornachtBaby auf die Welt zu bringen», erklärt Wepler und schmunzelt. Die Zuger Chornacht hat sich für ihre Premiere einige Punkte zum Ziel gesetzt. So möchte das Organisationskomitee Zuger Chören die Plattform bieten, sich einem breiten Publikum zu präsentieren. «Wir möchten aber auch dem Publikum die ganze Breite und Vielfalt der Zuger Chorszene zeigen und ein attrakti-

Andreas Wepler, Präsident Verein Zuger Chornacht für die Mitarbeit in einer Konzeptgruppe gewinnen, die dann das Konzept der Zuger Chornacht ausgearbeitet und beim Jubiläumswettbewerb Projekte für Zug der Zuger Kantonalbank eingereicht hat», freut sich Wepler. Das Chornacht-Projekt wurde in einem Publi-

ves kulturelles Highlight im Herzen von Zug sein», sagt Wepler. «Zudem möchten wir Menschen auf den Chorgesang aufmerksam machen und die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Zuger Chören fördern», macht der Präsident des Vereins klar. Die Organisation der ersten Zuger Chornacht sei aber gar nicht so einfach gewesen. Da diese Chornacht eine Premiere ist, hätte man nicht auf Erfahrungen früherer Veranstaltungen zurückgreifen können. «Eine Herausforderung war es, möglichst viele Chöre für die Teilnahme an der Chornacht zu gewinnen», erinnert sich Wepler. «Mit 31 teilnehmenden Chören und über 60 Kurzaufführungen auf neun Bühnen konnte diese Herausforderung in besonders erfreulicher Weise gemeistert werden.» Einen solch grossen Event in einem Jahr auf die Beine zu stellen, sei zudem ein sehr ehrgeiziges Ziel gewesen. «Von der Verkündung des Projektgewinns im Wettbewerb der Zuger Kantonalbank bis zum Realisierungstermin blieben gerade zwölf Monate,

in denen ein Verein gegründet, das Organisationskomitee gebildet und die Veranstaltung von Grund auf organisiert werden musste», erinnert sich Wepler.

Eine grosse Kiste für den kleinen Kanton Zug Mit über 900 Sängern und mehr als 100 Helfern sind an der Ausführung der Chornacht mehr als 1000 Personen beteiligt, deren Auftritte und Einsätze koordiniert werden müssen. Eine relativ grosse Kiste für den kleinen Kanton Zug. Doch Wepler sieht der Zuger Chornacht mit Zuversicht entgegen und blickt bereits in die Zukunft. «Die der Zuger Chornacht bisher entgegengebrachte Sympathie und Unterstützung lassen die Durchführung weiterer Chornächte wünschenswert erscheinen. Über eine weitere Durchführung werden jedoch die Mitgliedschöre entscheiden. Denkbar ist dabei ein Dreijahresrhythmus.» Alle Informationen zur ersten Zuger Chornacht am Samstag, 15. September, unter www.zugerchornacht.ch

Programm Stadtpark

19 Uhr: Ten Sing Baar 19.30 Uhr: Chor Zug 20 Uhr: A-Cappella Pop Choir 20.30 Uhr: Cantori Contenti 21 Uhr: Nostalgiechor Zug

21.30 Uhr: Lusingando Chor Cham

22 Uhr: ETGZ Show Choir 22.30 Uhr: Chorisma

Theater Casino Zug

19 Uhr: Konzertchor der Musikschule Zug 19.30 Uhr: Vokalensemble der Musikschule Zug 20 Uhr: Chöre Musikschulen Cham und Hünenberg 20.30 Uhr: ETGZ Show Choir 21 Uhr: Schülerchor Institut Montana 21.30 Uhr: Chorgemeinschaft Baar-Steinhausen 22 Uhr: A-Cappella Pop Choir 22.30 Uhr: Chor Zug

Kirche St. Oswald

19.30 Uhr: Kirchenchor Walchwil 20 Uhr: Chor Xang 20.30 Uhr: Vokalensemble der Musikschule Zug 21 Uhr: Kirchenchor Walchwil 21.30 Uhr: Zuger Kammerchor 22 Uhr: Jodlerklub Echo Baarburg /Quartett 22.30 Uhr: Bel Canto Choir

Burgbachplatz

19 Uhr: Chöre Musikschulen Cham und Hünenberg 19.30 Uhr: Schülerchor Institut Montana 20 Uhr: Chorgemeinschaft Baar-Steinhausen 20.30 Uhr: Chorisma 21 Uhr: Vocal Emotions 21.30 Uhr: Bel Canto Choir 22 Uhr: Heiri-Singers 22.30 Uhr: Jodlerklub Heimelig Baar

Burg Zug

19 Uhr: Zuger Singkreis 19.30 Uhr: Nostalgiechor Zug 20 Uhr: Vocal Monday 20.30 Uhr: Jodlerklub Echo Baarburg 21 Uhr: Ad Libitum 21.30 Uhr: Rigi-Chor 22 Uhr: Cel Lolitas 22.30 Uhr: Shanty-Chor Ägeri

Rathaussaal

19 Uhr: Trachtengruppe der Stadt Zug 19.30 Uhr: Chor Rumantsch Zug 20 Uhr: Jodlerklub Heimelig Baar 20.30 Uhr: Männerchöre Zug-Cham 21 Uhr: Kleiner Chor Zug 21.30 Uhr: Cantori Contenti 22 Uhr: Ad Libitum 22.30 Uhr: Chor Xang

Hirschenplatz

19 Uhr: ETGZ Show Choir 19.30 Uhr: Cantori Contenti 20 Uhr: Shanty-Chor Ägeri 20.30: Heiri-Singers 21 Uhr: Ten Sing Baar 21.30 Uhr: Vocal Monday 22 Uhr: Vocal Emotions 22.30 Uhr: Lusingando-Chor Cham

Greth Schell

20 Uhr: Cel Lolitas 20.30 Uhr: Chor Rumantsch Zug 21 Uhr: Trachtengruppe der Stadt Zug 21.30 Uhr: Männerchöre Zug-Cham 22 Uhr: Zuger Singkreis 22.30 Uhr: Zuger Kammerchor In nur zwölf Monaten stellte das Organisationskomitee die Zuger Chornacht auf die Beine. Beat Bürgler (hinten links), Myrtha Schuler, Daniela von Jüchen, Ina Schmid, Helen Wuigk, Hanns Zöllner, Präsident Andreas Wepler, Frans Luttikhuis (vorne links) und Christof Tschudi. Es fehlen Laura Schwerzmann, Patricia Samaniego und Nikolai Volle. Bild: Dalia Bohn

Kirche St. Michael

23.15 Uhr: Chor Audite Nova pd


Marktplatz Möbel Bär

Seit 75 Jahren: Leidenschaft für Möbel Altdorf, im Herzen der Schweiz: Hier entstand 1943 mit viel Herzblut die Idee von individuellen Möbeln nach Mass. Die Manufaktur Möbel Bär war geboren. Heute wie damals verspricht das Einrichtungshaus mit Möbeln und Lampen Wohnideen zum Leben zu erwecken – mit viel Begeisterung für edle Farben, hochwertige Materialien und kreative Ideen.Vor 75 Jahren, im Jahr 1943 und inmitten der Wirren des Zweiten Weltkrieges, gründeten Josy und Hans Bär senior in Altdorf die kleine Möbelmanufaktur Mö-

Josy und Hans Bär senior gründeten im Jahr 1943 in Altdorf im Herzen der Schweiz die kleine Möbelmanufaktur Möbel Bär. Bild: PD

bel Bär. Neben allgemeinen Schreinerarbeiten wurden auch Möbel nach Wünschen der Kundschaft gefertigt. Durch Aufkommen der Serienmöbel wuchs auch Möbel Bär. Anfangs der 1950er-Jahre wurde der erste Ausstellungsraum geschaffen, der sich im Laufe der Zeit zum heutigen Möbelgeschäft vergrösserte. Heute wird das Möbel- und Einrichtungshaus bereits in der dritten Generation von der Familie Bär geführt. Vor zwei Jahren hat Marc Bär die Geschäftsführung von Willy und Hans Bär übernommen. «Seit Beginn treibt uns die Motivation an, unsere Kunden zu begeistern, erstklassigen Service zu bieten und Freude am Wohnen zu vermitteln»,

sagt Marc Bär. Diesen hohen Standard an kompromissloser Qualität und Handwerkskunst hat sich Möbel Bär bis heute bewahrt.

Schöner Wohnen mit einzigartigen Lösungen Der Bedarf an spezieller Beratung wächst und das persönliche Gespräch erweist sich als die beste Gelegenheit, den eigenen Fokus zu schärfen. Das Möbelhaus Bär zeigt flexible und multifunktionale, raumübergreifende Einrichtungen. Hier wird Service geboten von der Beratung, 3DPlanung und Visualisierung über die Lieferung und Montage bis zur Entsorgung der ausgedienten Möbel. Das beinhaltet auch Massanfertigungen

oder Reparaturen. «Gerne beraten wir unsere Kunden auch zu Hause. So können wir individuell auf räumliche Gegebenheiten eingehen und gemeinsam ein Wohn- und Einrichtungskonzept erarbeiten», sagt Marc Bär. Während des Jubiläumswochenendes vom 15. bis 16. September (jeweils 9 bis 17 Uhr) können sich die Besucher von den unterschiedlichen Wohnstilen inspirieren lassen und sich dazu von uns kulinarisch verwöhnen lassen. Während des ganzen Jubiläumsmonats September profitieren Sie von 10 plus 7,5 Prozent Rabatt auf das ganze Sortiment. pd

Weitere Informationen unter: www.moebelbaer.ch

Marktplatz

Möbel Märki

Der «Marktplatz» ist eine

Wie und warum die Schweiz besser und schöner schläft

Möbel Märki und Riposa Swiss Sleep setzen sich für gesunden Schlaf ein. Auch am 17. Schweizer Matratzen-Festival. Seit bald 20 Jahren engagieren sich die Schweizer Familienunternehmen und Schlafspezialisten Möbel Märki und Riposa Swiss Sleep für den gesunden Schlaf. Roger Märki bringt es auf den Punkt: «Schöne, erfüllte Schlaferlebnisse verbessern die Lebensqualität unserer Kunden». Das Riposa-

Team im Glarnerland fertigt mit viel Liebe zum Detail und mit grossem Schlafwissen das perfekte Schweizer Schlafsystem. Die neue Boxspring-Komposition «Festival Viva move» mit schweizerischem Rückenkomfort lädt zum erholsamen Schlaf ein. «Unser Ansporn für das Schlafsystem ist das vollendete Zusammenspiel von Design, Ergonomie und sorgfältiger Schweizer Herstellung», betont Riposa-Gründer Walter Schnellmann. Beim DesignBoxspring-Bett «Festival Viva move» können Sitz- und Liegepositionen nach individuellen

sporadisch publizierte PRPlattform der «Zuger Pres-

Bedürfnissen stufenlos per Knopfdruck eingestellt werden. Das Matratzenmodell Bella dient der elastischen Stabilisierung des liegenden Körpers. Nach ergonomischen Prinzipien aufgebaut und mit einer metallfreien Konstruktion in der Manufaktur im Glarnerland hergestellt, lässt sich die Matratze als Oberbett bei Boxspring-Betten einsetzen oder in Verbindung mit dem Riposa Flex als Systemlösung mit Klimakomfort. pd Möbel Märki, Industriestrasse 1 Dierikon, 041 450 55 55, www.möbelmärki.swiss

se» für Firmen aus dem Kanton

und

Umgebung.

Falls Sie einen Beitrag beisteuern wollen, kontaktieren Sie uns bitte per Mail: inserate@zugerpresse.ch oder über 041 725 4 4 56. «Schaufenster» können Sie hier buchen: Roger Märki (links) und Walter Schnellmann engagieren sich für den besten Schweizer Schlafkomfort am 17. Matratzen-Festival. Bild: PD

www.zugerpresse.ch

red

SCHAUFENSTER

Schaufenster Möchten Sie ein neues Produkt lancieren, die Neueröffnung Ihrer Firma bekanntmachen oder auf einen speziellen Firmenevent hinweisen? Oder haben Sie sonst eine Mitteilung an Ihre Kunden?

Das Ärzteteam: Gathmann, Röthlisberger, Flückiger und Ducommun.

Bild: PD

Praxis Ortho Cham Zug

1-jähriges Bestehen

O

rtho Cham Zug, das Kompetenzzentrum für den Bewegungsapparat an der Rigistrasse in Cham, feierte anfangs September sein einjähriges Bestehen.

Eine Praxis für alle Gelenke am Bewegungsapparat «Im vergangenen Jahr betreuten wir rund 2500 Patienten mit Krankheiten und Verletzungen an Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie, Fuss und Sprunggelenk», so Sebastian Gathmann, Arz und Mitinhaber. Er hatte Ortho Cham Zug gemeinsam mit den beiden Ärzten Roman Flückiger und Martin Röthlisberger gegründet. Beide sind wie er ehemalige leitende Ärzte des Zuger Kantonsspitals. Seit Juni

ergänzt Pascal Ducommun das Ärzteteam. «Wir freuen uns, dass wir mit ihm noch im ersten Betriebsjahr unser Angebot mit dem wichtigen Fachgebiet Handchirurgie ergänzen konnten», so Gathmann. Damit ist das Leistungsspektrum für Patienten mit Beschwerden an mehr als einem Gelenk noch breiter abgestützt. Genau das sei das Ziel ihres Kompetenzzentrums – eine gemeinsame Praxis für alle Gelenke am Bewegungsapparat. pd Ortho Cham Zug, Rigistrasse 1 in Cham www.ortho-cham-zug.ch Sprechstunden nach Vereinbarung. Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Freitag, 8 bis 12 Uhr und 13.30 16 bis Uhr.

Boxspring-Betten von Superba sind neu bei Schlafwohl erhältlich.

Bild: PD

Bettenfachgeschäft Schlafwohl

Die Rubrik Schaufenster hat ihren Platz jeweils am Mittwoch in der «Zuger Presse» sowie im «Zugerbieter» und wird in sämtliche Haushalte im Kanton Zug in einer Auflage von mehr als 55 000 Exemplaren verteilt.

Seit fünf Jahren in Baar

Vor fünf Jahren eröffnete das Bettenfachgeschäft Schlafwohl an der Rathausstrasse 9 in Baar die damals dritte Filiale. Seither sind fünf weitere Standorte hinzugekommen und mit heute acht Filialen ist Schlafwohl der führende Anbieter für Markenmatratzen und Bettsysteme in der Deutschschweiz.

Best-Price-Garantie und Lieferservice Im Sortiment von Schlafwohl finden Sie die Top-Marken Riposa, Tempur, Bico, Superba und Swissflex. Die Ausstellung ist immer auf dem aktuellsten Stand. Ganz neu sind momentan das gesamte Matratzen-Sortiment von Bico und die Boxspring-

Betten von Superba. Schlafwohl bietet Fachgeschäftsservice mit Best-Price Garantie: Kunden profitieren von einer unabhängigen Fachberatung und sie können die Matratzen Zuhause probeschlafen. Der Lieferservice inklusiv Montage und Entsorgung ist kostenlos. Dank Best-Price-Garantie erhalten Kunden immer den besten Preis – und zwar auf alle Produkte. Während der Jubiläumswochen bis Ende Oktober profitieren Sie von äusserst attraktiven Angeboten. Ein Besuch im Bettenfachgeschäft Schlafwohl in Baar lohnt sich definitiv. pd

SCHAUFENSTER

den Toyota C-HR 4x4 OR

Hybrid.

Bild: Daniel Frischherz

Blick in ein Gewächshaus

der Gärtnerei Herrmann in

Baar.

Gärtn erei Herrm ann

Bild: PD

Geschäftsführer Adrian Werder

und sein Team verstehen

ihr Handwerk.

Auto Seiler AG

durch nie, die zum Beispiel lles fürs grosse Gärtner- speziellen Duft oder hübsche glück gibt es ab Montag Blattmuster auffällt. Dadurch C-Säule integriert. bis Samstag, 24. bis 29.Apr als rts – erscheint der Fünftüre ril, während des Saisonsta der Aufenthalt schon Allein Coupé. es auch danach. dreitürig aus inspiriert es mit und natürlich eunde im Gewächsh Der Toyota C-HR gibt diese n- Garten- und Blumenfrwelche Wer sich einmal in einem 1,2-Liter-Turbo-Be Erfahrung, Trouvaillen verguckt einem wissen aus sowie Plätzchen kleinen zin-Motor misBei Pflanzen an welchen hat, wird sie nicht mehr 1,8-Liter-Hybrid-Antrieb. Gärtgedeihen. Wer Gerader Lan- ums Haus sen wollen. Das kreative Letzterem, der mit liebt, sollte sich die neuen, ner- und Floristenteam der nien Einzug IV cierung des Prius ifischen Sorten gei Herrmann gibt ger-Emissio- interspez Sie wachsen Gärtnere hielt, liegen die CO2 en Gramm nauer ansehen. sind äusserst ne Ratschläge und Pflanzide nen bei sehr tiefen 86 stchen, aufrecht, kräftig Balkonki allerlei Effizienz selbstreinigend für pro Kilometer. Diese taig, dank des blühfreud blumige Balkone, repräsen wird nicht zuletzt so robust, dass sie Terrassen und natürlich Verbren- und zudem etterperioden tive überarbeiteten Die Schlechtw Gärten. te auch Der traumhaf nungsmotors erreicht. Und dann diese auch Fachberatung he thermi- überstehen. bisher unerreichte Farben! Wenn persönlic hrieben. pd von leuchtenden Wirkungsgrad haus inmit- wird grossgesc sche r- man im Gewächs 40 Prozent erzielt rekordve Geranien steht, ist Deinikon 3 in Baar, steht das ten dieser te Gärt- Gärtnerei Herrmann, dächtige Werte. Jetzt das sogar für abgebrüh Öffnungszeiten: Montag Neben 041 761 08 08, Modell bei Auto Seiler Traum. neuste ein n nerherze 8 bis 12 Uhr und 13.30 bis pd Es werden sehr gute gibt es bis Freitag: für Probefahrten bereit. 8 bis 16 Uhr diesen Züchtungen Emissionswerte erreicht ige 18.30 Uhr, Samstag: in . auch filigrane kleinblüt Die Dachlinie geht direkt 27 in Rotkreuz, argo- durchgehend Die Auto Seiler AG, Rigiweg Sorten wie die Rose-Pel den Heckspoiler über. in die www.autoseilerag.ch sind Türgriffe hinteren

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

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Zwangsmassnahmen

Gemeinden sollen in die Bresche springen sche Aufarbeitung der Geschehnisse bis 1981 im Kanton Zug ein Thema. «Die Konferenz hat entschieden, dass die Gemeinderäte das Projekt selber nochmals beraten und allenfalls Beiträge sprechen sollen», sagt Andreas Hotz, Vorsitzender der (GPK) und Gemeindepräsident von Baar. Es habe allerdings ein paar persönliche Voten gegeben, die sich gegen einen Beitrag vonseiten der Gemeinden gestellt haben, so Hotz. In Baar werde man das Thema demnächst diskutieren.

Die Regierung hat eine Studie zur Aufarbeitung der Geschehnisse bis 1981 in Auftrag gegeben. Doch es fehlen noch immer Finanzierungsquellen. Laura Sibold

Heute ist kaum mehr vorstellbar, wie Kinder und junge Erwachsene bis ins Jahr 1981 unter fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen litten, die meist von der Gemeinde, der Kirche oder den Eltern selbst angeordnet wurden. Vor rund 1,5 Jahren

«Damit soll das Wissen über die Umstände der sozialen Fürsorge analysiert und publiziert werden.» Manuela Weichelt-Picard, Direktorin des Innern sprach der Bund jedoch einen Solidaritätsbeitrag für Betroffene und verankerte die – für die Kantone grösstenteils freiwillige – wissenschaftliche Aufarbeitung der Geschehnisse vor 1981 im Gesetz. Seither hat sich im Kanton Zug einiges getan. Nachdem mehrere Politiker der Zuger Regierung An-

Auch im Kanton Zug sind Menschen vor 1981 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen geworden. Aus Zug waren allerdings keine Bilder aufzutreiben. Im Bild sind Buben vor dem Heimleiter im Knabenerziehungsheim Oberbipp, Kanton Bern 1940, zu sehen. Bild: Paul Senn/Kunstmuseum Bern fang Jahr via Interpellationen kritische Fragen stellten, weshalb man die Aufarbeitung nicht vorantreibe, hat der Kanton nun gehandelt. Im Juli hat der Regierungsrat 400 000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen, um das Projekt «Historische Untersuchung der sozialen Fürsorge im Kanton Zug» zu unterstützen. «Damit soll umfangreiches Wissen über die Umstände der sozialen

Fürsorge aufgearbeitet, analysiert und publiziert werden. Erforscht werden nicht nur einzelne Fälle und Institutionen, sondern auch Strukturen und Gegebenheiten in allen Gemeinden», erklärt Frau Landammann Manuela WeicheltPicard. Zwei Historiker sichten zurzeit die Akten und erstellen bis voraussichtlich Ende 2021 eine Studie. Insgesamt rechnet die Direktorin des Innern mit

einem Totalaufwand von 900 000 Franken, man suche noch nach weiteren Finanzierungsquellen wie Gemeinden oder Stiftungen. Von den noch fehlenden 500 000 Franken sollen auch Beiträge durch die Zuger Einwohnergemeinden zusammenkommen. Doch der Prozess kommt nur langsam in Gang. Auch an der Gemeindepräsidentenkonferenz (GPK) Ende August war die histori-

Menzingen budgetiert bereits einen Beitrag Diskussionen sind auch in Unterägeri, Cham und der Stadt Zug noch ausstehend, wie auf Anfrage zu erfahren war. «Den vom Regierungsrat gesprochenen Betrag erachten wir als ein sehr wichtiges und positives Zeichen», sagt Urs Raschle, Sozialvorsteher der Stadt Zug. Der Vorschlag werde nun in den Gemeinden geprüft, was auch Roland Müller, Sozialvorsteher von Unterägeri, bestätigt. Cham hat im vergangenen Oktober 50 000 Franken in den Solidaritätsfonds des Bundes einbezahlt und sich bei den Betroffenen entschuldigt. «Ob wir auch einen Beitrag für die historische Aufarbeitung sprechen, hat der Gemeinderat noch nicht besprochen», sagt die Chamer Sozialvorsteherin Christine Blättler-Müller. Be-

Übergriffe bis 1981 Gemäss Bund rechnet man in der Schweiz mit 12 000 bis 15 000 Personen, die von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen betroffen waren. Diese Menschen wurden an Bauernhöfe verdingt, in Heimen untergebracht, missbraucht oder misshandelt. Lange Zeit fehlte eine wissenschaftliche Aufarbeitung und Genugtuung für die Betroffenen. Im April 2017 trat jedoch das Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (AFZFG) in Kraft und der Bund stellte 300 Millionen Franken als Wiedergutmachung für die Betroffenen zur Verfügung. Im Kanton gingen dazu bisher etwas mehr als 100 Gesuche ein. ls

reits einen Schritt weiter ist man in Menzingen. «Wir haben im Budget einen Beitrag für die Aufarbeitung eingegliedert. Ende November kommt das Budget vors Volk», so Susan Staub, Sozialvorsteherin von Menzingen. Ob die anderen Zuger Gemeinden oder Stiftungen mitziehen, um möglichst schnell die fehlenden 500 000 Franken zusammenzubringen, wird sich zeigen.

Wirtschaft

«Liechtenstein ist für Crypto Valley mehr Partner als Konkurrenz» Am 1. Zuger Pressetag standen das Zuger Steuersystem im nationalen und internationalen Kontext sowie das Crypto Valley im Fokus. Dabei kamen einige Probleme ans Licht. Heinz Tännler, Finanzdirektor des Kantons Zug, plädierte dafür, in Sachen Blockchain Liechtenstein nicht als Konkurrent, sondern als Partner zu sehen. Er formulierte am Zuger Pressetag, der dieses Jahr zum ersten Mal durchgeführt wurde, fünf Herausforderungen für den Kanton Zug: Die Sanierung der Kantonsfinanzen, die Bewahrung der nationalen und internationalen Wettbewerbsfähigkeit, die Zahlungen in den nationalen Finanzausgleich, den Erhalt der flexiblen Rahmenbedin-

gungen und des innovativen Umfeldes für die Wirtschaft sowie die Notwendigkeit, eine leistungsfähige Infrastruktur sicherzustellen und das Bildungsniveau hoch zu halten.

Ein Drittel der Kantone verliert Geld, wenn neue Firmen da sind Den nationalen Finanzausgleich thematisierte auch Professor Christoph Schaltegger, Universität Luzern und St.Gallen. Er wies darauf hin, dass die für die Schweiz so wichtige Steuervorlage 17 nur funktionieren könne, wenn der NFA gut funktioniere. Doch das sei heute nicht der Fall. «Rund ein Drittel der Kantone verfügt immer noch über negative Margen auf neuen Unternehmensgewinnen.» Und bei negativen Margen müssten die Steuern über kurz oder lang angehoben werden. Er bewertete das Zuger Steuersystem im nationalen Kontext und gebrauchte

klare Worte: «Die Krux liegt im NFA.» Robert Lombardini, ehemaliger Verwaltungsratspräsident des Stromkonzerns Axpo, erinnerte daran, dass die ganze Schweiz ein Interesse daran haben müsse, dem Kanton Zug Sorge zu tragen. «In einem anderen Umfeld wären viele Firmen nicht nur nicht in Zug, sondern überhaupt nicht in der Schweiz.» Zug unterstützen könne man ebenfalls, indem man eine Rechtsordnung erhalte, die auch aufstrebenden Branchen und Technologien, wie zum Beispiel Blockchain, förderlich sei.

Tännler will bis Ende Jahr Lösung fürs Bankenproblem Um genau diese Technologie ging es im zweiten Teil des Zuger Pressetages. Heinz Tännler kam in seinen Ausführungen auf den Erfolg des Crypto Valley zu sprechen, der allerdings zunehmend durch die Weige-

rung der Banken, BlockchainGesellschaften Bankdienstleistungen zu bieten, gefährdet ist. «Wir sind daran, zusammen mit dem Bund die Kräfte zu bündeln und rasch, spätestens bis Ende Jahr, eine Lösung zu präsentieren.» Von der heutigen Situation profitiert auch Liechtenstein. Heinz Tännler warnte jedoch vor einem falschen Konkurrenzdenken. «Liechtenstein ist in der Blockchain-Frage nicht ein Konkurrent, sondern ein Partner in einem global einzigartigen Ökosystem.» Eine Lanze für die Blockchain-Technologie brach auch Daniel Diemers, Partner und Head Blockchain EMEA von PwC Strategy&. Er wies darauf hin, dass der Innovationsstandort Schweiz gestärkt werde, neue Arbeitsplätze geschaffen würden und es zu einem Talentzuzug komme. Verschiedene Marktstudien sagten der

Blockchain-Technologie ein exponentielles Wachstum voraus. Garantiert sei der Erfolg des Crypto Valley jedoch nicht. «Die Blockchain Community ist hochgradig mobil, und die internationale Konkurrenz schläft nicht.»

Ruf nach Rechtssicherheit für Blockchain-Firmen Als «einmalige Chance für die Schweiz» bezeichnete auch IT-Unternehmer Ariel Lüdi, Gründer des Hammer Teams, das Crypto Valley. «Fundamentale Technologiesprünge werden meistens unterschätzt», sagte Lüdi und erwähnte in diesem Zusammenhang die Elektrizität, den Computer, das Mobiltelefon und das Internet. Die Schweiz dürfe sich auf dem Erreichten jedoch nicht ausruhen. «Es muss Rechtssicherheit und Gewissheit für Unternehmer und Investoren geschaffen werden.» Vor allem

müsse auch das Problem des Zugangs von BlockchainGesellschaften zu Bankdienstleistungen rasch gelöst werden.

Zug gilt immer noch als gesuchter Standort Claudio Rossi, Co-Gründer und COO des Blockchain-Unternehmens Token Suisse, der erläuterte, weshalb sein Unternehmen das Crypto Valley als Standort gewählt habe, warnte, die Schweiz verliere absolut und relativ Terrain. Gemeinsame Anstrengungen sind notwendig, um diese Position zu halten, andere Länder sind im Vormarsch.Auch er sprach von einmaligen Bedingungen im Blockchain-Cluster Crypto Valley und erwähnte die internationale Ausstrahlung dank verschiedener Vorzeigeprojekte sowie die aktive Community, die sich um die Anliegen der Branche kümmert. fh

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Eine grosse Neuerung der diesjährigen Auto-Baar ist der neu lancierte Wettbewerb: Statt wie bis anhin aus einer grossen Verlosung besteht das Gewinnspiel aus acht einzelnen Verlosungen bei den Betrieben der Ausstellung. «Jeder Besucher kann bei jeder Garage einmal teilnehmen», erklärt Lukas Reichlin von der Garage Reichlin Baar. «Das bedeutet nicht nur mehr Gewinner, sondern auch eine grössere Auswahl an Preisen.» Zu gewinnen gibt es eine Wochenendausfahrt mit


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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

chlin (Garage-Reichlin AG Baar, von links), Lukas Reichlin (Garage-Reichlin AG Baar), Hanspeter Lutz (Binelli Group Zug), Remo Binzegger (Neufeldgarage), Vital Hotz (Auto Hotz AG), Hubert Annen (Emil Frey AG, Sihlbrugg), Silvio Binzegger (Centralgarage), Markus Weiss (Garage Andermatt AG Baar). Bild: PD

ahrzeuge können an einem Tag erlebt werden diesjährige Ausgabe gleich mit und präsentieren mit rund 450 Autos nochmals deutlich mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. «Die Baarer haben eine riesige Auswahl an Fahrzeugmarken direkt vor der Haustür», sagt Lukas Reichlin, Geschäftsführer der Garage Reichlin in Baar. «Mit der Auto-Baar als Gesamtschau machen wir dieses grosse Angebot für die breite Bevölkerung sicht-

und erlebbar.»Insgesamt acht Autospezialisten sind an der Ausstellung dabei.

Die Besucher können die Autos auch Probefahren Am Wochenende vom Samstag und Sonntag, 22. und 23. September, präsentieren sie die neusten Fahrzeuge von 19 Autoherstellern und Sonderausgaben beliebter Modelle (siehe Box unten). «Als Gesamtschau der Baarer

Garagisten hat sich die Auto-Baar sehr gut etabliert und wird jedes Jahr von mehr Leuten besucht», sagt Lukas Reichlin. Die Auto-Baar hat sich zum Ziel gesetzt, der Bevölkerung das Angebot und die Kompetenz der Autospezialisten aus Baar und Sihlbrugg näher zu bringen. «Die Websites vieler Automobilhersteller bieten ausgefeilte Tools, mit denen man sich sein

Traumauto im Internet konfigurieren kann», erklärt Reichlin. «Aber das direkte Erleben, das ersetzt die digitale Welt nicht.» Genau das bietet dafür die Ausstellung in einem unverbindlichen Rahmen. «Die Besucher können die Fahrzeuge erleben, ohne Kaufabsichten zu hegen, erfahren, wie es sich anfühlt hinter dem Steuer zu sitzen, und, wenn sie

möchten, eine Probefahrt unternehmen.» Gleichzeitig biete die Veranstaltung die Gelegenheit, sich aus erster Hand über die verschiedenen Technologien zu informieren, ergänzt der Autospezialist. Neue Antriebssysteme haben sich in den letzten Jahren etabliert, werden stetig weiterentwickelt. «Die Auto-Baar bietet eine erstklassige Möglichkeit, alle Automarken und die

Neuheiten und Sondermodelle im Überblick einem Cabrio, ein schickes Retro-Fahrrad, eine hochwertige Uhr, eine Übernachtung im Wellness-Hotel direkt am Bodensee (inklusive Leihfahrzeug für die Reise) sowie Gutscheine im Wert von mehreren tausend Franken. Und das sind nur die Hauptpreise. Wer an der Auto-Baar an den Wettbewerben teilnehmen möchte, kann gleich bei allen acht Garagen die identischen drei Fragen beantworten – und so seine Gewinnchancen erhöhen. Ein kleiner Tipp: Der Wettbewerbstalon kann schon jetzt auf www.auto-baar. ch heruntergeladen, ausgedruckt und ausgefüllt werden. pd

Acht Baarer Markenspezialisten stellen am 22. und 23. September Fahrzeuge von insgesamt 19 Automarken aus. Die Binelli Group Zug zeigt an der Neuhofstrasse 1 die neusten Modelle der Kultmarke Mini sowie die beiden Neuheiten M2 Competition und X4 von BMW. Alle aktuellen Fahrzeuge der Marken Toyota, Lexus und Opel gibt es bei der Garage Reichlin AG an der Altgasse 56 zu sehen. Dazu gehört das neue Aygo-Modell von Toyota, der Siebenplätzer RX L von Lexus und der Grandland X von Opel. Spezielle Angebote gewährt die Garage auf die Toyota Trend-Selec tion-Modelle und den Lexus RX Diamond. Die Garage Strickler AG präsentiert in ihrem Showroom an der Zugerstrasse 14 die neusten Ausgaben der beliebten Fabia-Reihe von Škoda. Das neue Raumwunder Jazz Dynamic und die Neuheiten der Civic-Reihe des japanischen Herstellers Honda gibt es bei der Auto Hotz AG an der Mühlegasse 18 zu bestaunen. Der Honda-Spezialist führt an der

– seit 35 Jahren

te. Darüber hinaus lohnt sich der Besuch der diesjährigen Auto-Baar aus einem weiteren Grund ganz besonders: Jeder teilnehmende Markenhändler veranstaltet einen eigenen Wettbewerb (siehe Box). Das bedeutet nicht nur eine grössere Auswahl an Preisen, sondern auch höhere Gewinnchancen. Weitere Informationen: www.auto-baar.ch

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Auto-Baar den innovativen City-Kollisions-Assistenten live vor. Die Neufeldgarage Remo Binzegger zeigt an der Zugerstrasse 47 die neusten Fahrzeuge der Reihen Sportage und Creed von Kia sowie der Reihe Swift Sport von Suzuki. Bei der wenige Meter entfernt an der Zugerstrasse 58 gelegenen Centralgarage Binzegger Auto AG können die neusten Ausgaben des beliebten Elektroautos Leaf von Nissan sowie des SUVModells XV erlebt werden. Die Garage Andermatt AG an der Ruessenstrasse 22 zeigt die Neuheiten der Modelle Sant a Fe, Tuc son Facelift und i20 Facelift von Hyundai sowie Rexton und Tivoli Me von SsangYong . Bei der Emil Frey AG an der Zugerstrasse 7 in Sihlbrugg gibt es die neusten Fahrzeuge von sieben Herstellern zu sehen. Zu den Neuheiten gehören der Grandland X und der Crossland X von Opel, der Stelvio von Alfa Romeo, der Grand Cherokee Trackhawk und der Compass von Jeep, der CTS -V von Cadillac, der PHEV von Range Rover, der I-PACE und der XF Sportbrake von Jaguar sowie der Cor vette Grand Sport von Chevrolet . pd

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unterschiedlichsten Technologien an einem Tag zu erfahren.» Die Ausstellung der Baarer Autogaragen hält für alle etwas bereit – ob man sich nun spezifisch für eine Marke oder ein Fahrzeug interessiert, einfach seinen «Gwunder» stillen oder sich für einmal abseits von Werkstattterminen mit seinem Lieblingsgaragisten bei einem Kaffee unterhalten möch-

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Ratgeber Hauseigentum

Michael Tremp, Vorstand Hauseigentümerverband (HEV) Zugerland

Haustiere in der Wohnung halten

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a das Gesetz die Haustierhaltung in Miet- und Stockwerkeigentumswohnungen nicht regelt, bedarf es privater Regelungen. Denn Lärmund Geruchsbelästigungen, aber auch Verunreinigungen gemeinsamer Anlagen durch Haustiere geben immer wieder zu Klagen Anlass und können den Hausfrieden stören. Die Haltung grösserer Haustiere hat meistens auch eine stärkere Abnützung der Wohnung zur Folge. Während kleine Tiere wie Hamster oder Meerschweinchen grundsätzlich ohne Einwilligung gehalten werden dürfen, solange sie nicht in grosser Zahl gehalten werden und nicht zu Klagen Anlass geben, kann das Halten von grösseren Haustieren wie Hunden oder Katzen verboten oder von der Zustimmung des Vermieters abhängig gemacht werden. Der Vermieter darf gemäss Rechtsprechung die Haltung von Haustieren ohne Grund verweigern. Enthält der Mietvertrag keine Bestimmungen über die Haustierhaltung, ist diese zulässig. Davon ausgenommen sind aussergewöhnliche Arten mit hohem Stör- oder Gefährdungspotenzial wie Schlangen, Spinnen oder Tiere in grosser Anzahl. Gewisse Wildtiere dürfen schliesslich nur mit einer Bewilligung des kantonalen Veterinäramts gehalten werden. Zudem ist die Haltung und Einfuhr vieler exotischer Tiere aus Artenschutzgründen verboten. Sind für ein Aquarium Eingriffe in die Bausubstanz nötig, ist in jedem Fall die schriftliche Zustimmung des Vermieters einzuholen. Ratsam ist zudem, vom Mieter einen Versicherungsnachweis für durch Haustiere verursachte Mieterschäden (einschliesslich Wasserschäden bei Aquarien) zu verlangen. Hält sich der Mieter nicht an ein Haustierverbot oder schafft er sich ein Haustier an, ohne die im Mietvertrag vorgeschriebene Bewilligung beim Vermieter einzuholen, kann der Vermieter den Mietvertrag kündigen. Ähnliche Überlegungen wie im Mietrecht sind beim Stockwerkeigentum anzustellen. So kann in einer Stockwerkeigentumsgemeinschaft das Halten von grösseren Tieren jedem Stockwerkeigentümer untersagt werden. Es empfiehlt sich, im Reglement Richtlinien über die zulässigen Haustiere zu erlassen und/oder durch einstimmigen Beschluss die Haustierhaltung von der Zustimmung der Verwaltung abhängig zu machen, die allerdings nur aus wichtigem Grund verweigert werden darf.

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Interview

«Wir müssen etwas lauter werden» Weltkriegs leben wir in der Schweiz in einer Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs. Viele Errungenschaften wie etwa das Arbeitsgesetz und Gesamtarbeitsverträge, für welche unsere Grossväter und unsere Urgrossväter noch gestreikt haben, sind heute selbstverständlich. Trotzdem – der Kampf um bessere Gesamtarbeitsverträge für alle und der Gesundheitsschutz sind und bleiben Kernaufgaben der Gewerkschaften.

Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zug (GBZ) feiert am Samstag sein 80-jähriges Bestehen. Im Interview blickt Präsident René Windlin zurück und nach vorne. Franz Lustenberger

René Windlin, 80 Jahre, das ist ja nicht gerade ein runder Geburtstag. Warum wird gefeiert? Wir wollten nicht 20 Jahre bis zum Jubiläum warten. Die Feier ist Teil unserer Bemühungen, die gewerkschaftliche

Wie steht es denn um das Verhältnis mit den Arbeitgebern? Wir haben regelmässige Kontakte mit der Arbeitgeberseite. Gleiches gilt für die Behörden und die Politik. Man nimmt uns ernst, denn ganz so machtlos sind die Gewerkschaften nicht.

«Es geht nicht mehr einfach nur um Lohnforderungen. Wir müssen uns auch um Themen der Individualisierung in der Arbeitswelt kümmern.» Arbeit und unsere Anliegen vermehrt in die Öffentlichkeit zu tragen.

Sie machen einen Stadtrundgang an historische Wegmarken der Zuger Arbeiterschaft, vorbei an alten Industriestandorten wie dem Metalli in Zug. Ist das nicht einfach Nostalgie? Die industrielle Entwicklung

Zur Person René Windlin leitet seit drei Jahren den Gewerkschafts­ bund des Kantons Zug. Er stammt aus dem Verkehrsbe­ reich. Er war während mehr als zehn Jahren als Gewerk­ schaftssekretär bei der Ge­ werkschaft des Verkehrsper­ sonals SEV zuständig für den Berufsrechtsschutz. Zuvor arbeitete er im Bereich Arbeitsrecht bei den SBB. René Windlin ist verheiratet und wohnt in Steinhausen. fra

Was meinen Sie damit? Die Ablehnung des kantonalen Sparpaketes im letzten Jahr durch die Zuger Bevölkerung zeigt, dass wir durchaus den Puls der Menschen mit kleinen Einkommen und des Mittelstandes spüren. Unsere Arbeit wird in den nächsten Jahren politischer. Und da wollen wir durchaus auch noch etwas lauter auftreten und uns beispielsweise mit Wahlempfehlungen einmischen. René Windlin, Präsident des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zug vor dem Restaurant Bären in Zug. Dort wurde vor 80 Jahren das Gewerkschaftskartell gegründet. Bild: Daniel Frischherz und der Zusammenschluss der Arbeitnehmenden in Gewerkschaften gingen parallel vonstatten. Gerade das MetalliCenter zeigt den Strukturwandel hin zu einer Dienstleistungswirtschaft. Da sind wir Gewerkschaften gefordert.

Was heisst das konkret? Es geht nicht mehr einfach nur um Lohnforderungen. Diese sind immer noch wichtig, aber wir Gewerkschaften müssen uns auch verstärkt um Themen der Individualisierung in der Arbeitswelt kümmern. Stress, Burn-out, Gleichstellung, frühzeitige Pensionierung und ihre Abfe-

derung, also Fragen rund um die Altersvorsorge oder Digitalisierung sind ein paar Stichworte.

In der neuen Arbeitswelt sind die Gewerkschaften aber nicht sehr verankert. Ja, wir haben Mühe in neuen Branchen auch neue Mitglieder zu gewinnen. Das ist allerdings nicht Aufgabe des GBZ als Dachorganisation. Darum müssen sich die Branchengewerkschaften kümmern, was sie auch tun. Haben Sie eine Erklärung für die Stagnation bei den Gewerkschaften? Seit dem Ende des Zweiten

Schön und gut, aber viele Wählerinnen und Wähler aus der klassischen Arbeiterschaft wählen heute SVP? Ja, das macht mir Sorgen. Mit dem Thema Ausländer und mit Angstmacherei kann man offenbar Wahlen gewinnen, aber die Probleme werden nicht wirklich gelöst.Viele Schweizerinnen und Schweizer haben Angst um ihren Arbeitsplatz und ihre Altersvorsorge. Aber daran sind nicht die Ausländer schuld. Max Frisch hat einmal gesagt: «Wir haben Arbeitskräfte gerufen, und es sind Menschen gekommen.» Wir setzen uns weiter für gerechte Arbeitsbedingungen für alle ein, unabhängig vom Pass. Von zentraler Bedeutung sind hier die flankierenden Massnahmen zum Schutz der Schweizer Löhne, welche keineswegs aufgeweicht werden dürfen.

80-Jahr-Jubiläum Im Jahr des 100­Jahr­Jubilä­ ums zum Landesstreik feiert der Gewerkschaftsbund Zug (GBZ) sein 80­jähriges Bestehen. Der GBZ lädt deshalb am Freitag, 14. Sep­ tember, abends zu einem speziellen Stadtrundgang mit anschliessender Podiumsdis­ kussion und Apéro im Res­ taurant Bären, Zug, ein. Auf dem Rundgang werden aus­ gewählte Wegmarken der Zu­ ger Arbeiterschaft beleuch­ tet. Der Anlass ist kostenlos. Treffpunkt zum Stadtrund­ gang ist um 17.45 Uhr beim Restaurant Bären, wo am 23. März 1938 das Gewerk­ schaftskartell gegründet wur­ de. Besucht wird auch das Gebäude der ehemaligen In­ ducta, in welchem einst Glüh­ lampen fabriziert wurden und die jungen italienischen Arbeiterinnen untergebracht wurden. Eine weitere Station wird der Bundesplatz sein, auf dem eine 1.­Mai­Demo 1970 stattfand. Der GBZ ist die Dachorgani­ sation. Ihm angeschlossen sind alle im Kanton Zug be­ heimateten Sektionen von Branchengewerkschaften an. Dazu kommen andere Ge­ werkschaften ohne eigene lokale Sektion in der Zentral­ schweiz. Deren Mitglieder wohnen zwar im Kanton Zug, sie sind aber am Arbeitsort organisiert. Ein Beispiel ist etwa Kapers, die Gewerk­ schaft des Kabinenpersonals. Gesamthaft zählt der Ge­ werkschaftsbund des Kan­ tons Zug rund 2000 Männer und Frauen. Der GBZ arbeitet in verschiedenen kantonalen Gremien mit: Es sind dies der Verein für Arbeitsmarktmass­ nahmen VAM, die Tripartite Kommission Arbeitsmarkt (flankierende Massnahmen und Lohnschutz), die Kanto­ nale Schulkommission Be­ rufsbildung, die Schlich­ tungsstelle Arbeitsrecht beim Kantonsgericht (Gleichstel­ lungsfragen). Der GBZ ist auch im Vorstand des Vereins Industriepfad Lorze vertre­ ten, welcher das Erbe der kantonalen Industriege­ schichte pflegt. fra/ar Mehr Infos und Detailprogramm zum Jubiläums: www.sgb-zg.ch

Jodeln

Nächster Grossanlass nach eidgenössischem Schwingfest? Die Zuger Jodler haben Grosses vor: Sie möchten das eidgenössische Jodlerfest 2023 in ihrem Kanton durchführen. Der Eidgenössische Jodlerverband (EJV) führt alle drei Jahre sein grossesVerbandsfest durch. Gemäss Turnus ist im Jahr 2023 die Zentralschweiz als Austragungsregion vorgesehen. Die Festausschreibung erfolgt zur gegebenen Zeit durch den Zentralschweizerischen Jodlerverband (ZSJV). «Die Zuger Jodler haben grosses Interesse daran, das Fest in der Stadt Zug durchzuführen», sagt Regierungsrat Stephan Schleiss, unter dessen Leitung eine Findungsgruppe seit einiger Zeit mit diversen Vorabklärungen be-

So könnte es am eidgenössischen Jodlerfest in der Stadt Zug künftig aussehen: Auf dem Bild zu sehen ist das Jodler­ doppelquartett Zug beim Jubiläumskonzert im Casino im Mai dieses Jahres. Bild: Werner Schelbert schäftigt ist. Als eines der grössten Brauchtumsfeste der Schweiz sei das eidgenössische Jodlerfest beliebt, so Schleiss. Bei diesem viertägigenVolkskulturfest werden diverse Wettvorträge in den Sparten Jodeln,Alphorn- und Büchelblasen sowie Fahnenschwingen vor einer Jury aufgeführt. «Nebst der Festeröffnung und den unzähligen Vorträgen gehört auch der Festsonntag mit dem Festakt und

dem imposanten Umzug zu den Höhepunkten dieses einmaligen Grossanlasses», so Schleiss. Die imposanten Zahlen eines solchen Festes sprächen für sich: Budget zirka 5,5 bis 6 Millionen Franken, 160000 bis 180000 Besucher, 40000 Helferstunden, rund 12000 Aktive und mehrere zehntausend Logiernächte. Die Zuger Jodler haben Interesse, das Fest in die Stadt Zug zu holen. Sie haben deshalb eine Fin-

dungsgruppe als Vorläufer eines Organisationskomitees zur Erarbeitung eines Bewerbungsdossiers gegründet. Dieser Gruppe gehören an: Regierungsrat Stephan Schleiss als Präsident, Sebi Schatt als Vizepräsident und Vertreter des ZSJV, Othmar Lütolf als Sekretär und Vertreter der Zuger Jodler, Stadtrat Urs Raschle als Vertreter der Stadt Zug, Josef Huwyler als Finanzchef sowie Martin

Himmelsbach als Festlogistiker. Der Auftrag dieser Findungsgruppe besteht darin, eine Trägerschaft zu gründen, ein fundiertes Festkonzept zu erarbeiten und Vorabklärungen für die Infrastrukturen zu tätigen sowie einen Vorschlag für ein OK zu erstellen.

Im März 2020 folgt definitive Entscheidung Im März 2019 entscheiden die Delegierten des EJV über die Austragungsregion. Im Sommer 2019 erfolgt die Festausschreibung durch den ZSJV. Über die eingegangene Bewerbung wird im Januar 2020 an der Delegiertenversammlung des ZSJV zuhanden des EJV ein Entscheid gefällt. Die offizielle Festvergabe erfolgt Anfang März 2020 an der Delegiertenversammlung des EJV. ls


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14 bis 18 Uhr. Die Künstlerin ist immer anwesend. Gezeigt werden Monotypien und Hoch- und Tiefdrucke, welche alle auf einer 700-KilogrammPresse in der Roten Fabrik in Zürich gedruckt wurden. Die Ausstellung zeigt die Vielseitigkeit des Schaffens von Barbara Benz. pd

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

EVENTS

Leichtathletik

Veranstaltungskalender

KONZERTE SAISONERÖFFNUNG

Am Samstag, 15. September, ab 20 Uhr in der Chollerhalle Zug. New Season Opening. Musikalische Leckerbissen aus allen Genres, umrahmt von Comedy und Moderation mit Künstlern und Gästen. Mit dabei sind Marc Sway, Stéphanie Berger, Ritschi, Frattelli B und Phil Dankner (Moderation). Weitere Informationen unter: www.chollerhalle.ch

VORTRAG DER DREISSIGJÄHRIGE KRIEG ALS LEHRSTÜCK FÜR DIE GEGENWART

Am Sonntag, 16. September, um 13.30 Uhr im Kloster Kappel am Albis. Der Referent Bernd Roeck ist Professor für allgemeine Geschichte an der Universität Zürich mit Schwerpunkt Frühe Neuzeit und wird einen Einblick in die damaligen Vorgänge geben, insbesondere aber einen Bezug zur Gegenwart versuchen. Mit Theo Haupt, Pfarrer und Theologe. Eintritt frei, Kollekte.

MUSIK UND WORT KONZERT DES JODLERKLUBS FLÜEHBLÜEMLI AUS BERN

Am Sonntag, 16. September, um 17.15 Uhr in der Klosterkirche Kappel am Albis. Der Jodlerklub Flüehblüemli Sangernboden (BE) singt unter der Leitung von Vreni Durtschi naturverbundene Jütz und Lieder von Komponisten. Alphorn: Markus Sahli, Orgel: Felix Sutter. Lesungen: Pfarrer Theo Haupt. Eintritt frei, Kollekte.

VORTRAG DIE SPIRITUELLE BOTSCHAFT VON ÄRGER UND WUT

Am Donnerstag. 20. September, 9 bis 10.15 Uhr in der Rathusschüür in Baar Vortrag von Pierre Stutz. Oft verbieten sich gerade spirituell begabte Menschen die «bösen Gefühle», aber Wut und Zorn gehören ebenso zur «Grundausstattung» des Menschen wie die Liebe. Gefragt ist ein konstruktiver Umgang mit der Aggression, der damit beginnt, genug Selbstvertrauen zu entwickeln, um sich zu wehren: Eine Entdeckungsreise für einen alltäglichen Friedensweg! Eintritt 10 Franken inkl. Kaffee und Gipfeli.

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DAS LÄUFT IN DER REGION Anzeige

Nachwuchssportler am Start Das grösste Leichtathletikmeeting für die Jüngsten findet am 15. September in Zug statt. Ehrengäste sind Yasmin Giger und Géraldine Frey. Die Schweizer Leichtathletik boomt – und dies nicht erst seit den Europameisterschaften in Berlin. Dort gewannen die Athletinnen und Athleten von Swiss Athletics vier Medaillen. Der Aufwärtstrend hält mittlerweile seit mehreren Jahren an. Dies offenbart sich auch am nationalen Bettagsmeeting, das am Samstag, 15. September, bereits zum 30. Mal auf der Herti Allmend in Zug ausgetragen wird. «Das grösste Leichtathletikmeeting für die Jüngsten, organisiert vom Leichtathletik-Klub (LK) Zug und ausgezeichnet als Top Sportevent Zug, zieht auch in diesem Jahr rund 700 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz an», schreibt Veranstalter Jan Mühlethaler in einer Mitteilung.

Rund 70 Siegerehrungen werden durchgeführt Das Meeting beginnt bereits am Freitagabend, 14. September, mit dem Stabhochsprung und wird am Samstag, 15. September, ab 10 Uhr mit allen übrigen Disziplinen fortgesetzt. «Die Besonderheit am Bettagsmeeting liegt unter an-

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Auf der Herti Allmend in Zug laufen 700 Kinder und Jugendliche um den Sieg. derem darin, dass für jede Disziplin in jeder Alterskategorie eine Siegerehrung mit Preisen für die Erstklassierten angesetzt wird», so Mühlethaler. Damit werden auf der Herti Allmend rund 70 Siegerehrungen durchgeführt. Das sei es für die Jüngsten ein Spektakel der besonderen Art, schreibt der Veranstalter. Als Ehrenstarter erwartet der LK Zug, der 2020 die Schweizer

Staffelmeisterschaften durchführt, die Ostschweizerin Yasmin Giger und die Zugerin Géraldine Frey.

Eine Autogrammstunde mit den Nachwuchsstars Yasmin Giger gewann an den Juniorinnen-Weltmeisterschaften 2018 die Bronzemedaille über 400 Meter Hürden, Géraldine Frey sicherte sich im letzten Jahr an den U23-

Bild: PD

Weltmeisterschaften mit der Sprintstaffel Bronze. Die beiden Spitzenathletinnen, die laut Veranstalter in Zug den Boom der Schweizer Leichtathletik verkörpern, werden am Bettagsmeeting Siegerehrungen durchführen und nachmittags eine Autogrammstunde abhalten. ls

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Weitere Informationen zum Anlass und den Zeiten unter: www.lkz.ch

News - F l a sh Mittwoch, 19. September, 19.30 Uhr, Eizmoos

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Heimspiel: SC Cham gegen den FC Breitenrain

Diese Kandidatinnen und Kandidaten wünschen den Matchbesuchern ein spannendes Spiel und zählen auf Ihre Stimme an den Gesamterneuerungswahlen am 7. Oktober.

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LETZTE

20 Zuger Köpfe

Musikerin erhält Zuger Werkjahr Der Regierungsrat zeichnet acht Künstler mit einem Förder­ beitrag zwischen 12000 und 18000 Franken aus. Das mit 50000 Franken dotierte Zuger Werkjahr geht an die Musi­ kerin Patricia Draeger (Bild). Seit 1992 ist sie Akkordeonistin und musikali­ sche Leiterin von Theaterpro­ duktionen und als Komponistin tätig. In der Rubrik Bildende und angewandte Kunst erhalten Pascale Birchler (Bild) und Ramon Hungerbühler je 15000 Franken, Robin Meier 18000 Franken und Sven Teufer 12000 Fran­ ken. In der Kategorie Musik erhalten Mathias Landtwing, Laura Livers und Marus Twerenbold je 15000 Franken, beim Film Thomas Gibbons 15000 Franken. WWZ stärkt das Geschäfts­ feld Wärme mit einer neuen Ge­ schäftsleitungsfunktion. Marcel Fähndrich (Bild) übernimmt per 17. Septem­ ber als Leiter Wärme und Kälte die Ver­ antwortung für das Geschäfts­ feld. Damit wird die Ge­ schäftsleitung der WWZ unter Führung von CEO Andreas Widmer auf sechs Personen erweitert. Fabian Arnet (Bild), seit rund zehn Jahren in der Einwoh­ nergemeinde Menzingen tä­ tig, übernimmt per 1. Novem­ ber das Amt des Gemeinde­ schreibers. Ar­ net ist in Men­ zingen gut vernetzt und mit dem Aufga­ benbereich vertraut, da er be­ reits 2016 sowie seit März 2018 als interimistischer Gemeinde­ schreiber tätig war und noch ist. Der Hünenberger Gemeinde­ rat hat Robin Ammann als Lei­ ter der Abteilung Präsidiales und Finanzen gewählt. Er tritt seine Stelle am 1. Dezember an und ersetzt Reto Klauser. ls Anzeige

Samstag 15.09.2018

Wä h e

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Zuger Presse · Zugerbieter · Mittwoch, 12. September 2018 · Nr. 34

Polizei

Baarer hatte eine eigene Hanfzucht Die Zuger Polizei hat in einer Wohnung in Baar mehrere Anlagen zur Aufzucht von Hanfpflanzen sichergestellt. Florian Hofer

Nasses Hanfkraut, rund 1.5 Kilogramm getrocknetes Hanfkraut sowie rund 80 Gramm Haschisch fanden

Beamte der Zuger Polizei bei einer Razzia am Dienstagmor­ gen, 4. September, in einer Baarer Privatwohnung.

Die Pflanzen sowie die Indooranlage wurden vernichtet Beim Betreiber der Anlage handelt es sich um einen 38­jährigen Schweizer. Er gab an, die Hanfpflanzen zum Eigenkonsum gezüchtet zu ha­ ben. Der Mann muss sich nun

wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittel­ gesetz vor der Staatsanwalt­ schaft des Kantons Zug ver­ antworten. Die Hanfpflanzen sowie die Indooranlage wer­ den vernichtet.

Busfahrerin löschte einen Brand selbst Ein landwirtschaftliches Fahrzeug hat während der Fahrt Streuballen verloren.

Verletzt wurde niemand. Pas­ siert ist das am Mittwoch, 5. September, kurz nach 19 Uhr, auf der Göblistrasse in Rich­ tung Inwil. Beim Abbiegen in die Industriestrasse hatte sich ein Teil der Ladung gelöst und fiel auf die Strasse. Ein warten­ des Auto an der Lichtsignalan­ lage wurde von den Streubal­ len getroffen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sach­ schaden von mehreren Tau­

Buchtipp

Gastronomie

Die Walchwiler Weinbau-Ära geht zu Ende In Walchwil werden seit knapp 200 Jahren Reben gepflanzt, seit 45 Jahren gibt es die Winzergemeinschaft. Doch die Tradition mit den Trauben kommt langsam zum Erliegen. «Das war ein Gaudi früher! Wir gaben die gelesenen Trau­ ben in die Weinpresse und chrampften viele Stunden, bis der Saft jeweils unten raus­ lief», erinnert sich Ueli Scho­ binger. Der Hobbywinzer steht mit seinen Freunden der Win­ zergemeinschaft Walchwil vor der 97 Jahre alten Weinpresse und wirkt aufgeregt.

Zwei Weinkeller fanden weitherum Beachtung Nur drei Mitglieder der 1974 gegründeten Winzergemein­ schaft Walchwil sind es noch, welche die alte Weinpresse ans Restaurant Aesch in Walchwil übergeben, das am 1. September wiedereröffnet wurde. «Die anderen waren verhindert oder sind bereits verstorben», erklärt Schobin­ gers Kollege Klaus Süsse. Ein Problem sei auch, dass die Jungen fehlen und die Reb­ stauden in Walchwil langsam, aber sicher verschwinden. «Noch 2011 bewirtschafteten wir in Walchwil eine Fläche von über 6000 Quadratmetern. Nun müssen die Reben nach und nach den neu gebauten Häusern weichen», bedauert

send Franken. Ebenfalls am 5. September kam es kurz nach 17 Uhr bei einem Bus der Linie 1 Fahrtrichtung Ägeri zu einer Rauchentwicklung im Bereich des Motorenraums. Die Fahre­ rin stoppte das Fahrzeug, alle Fahrgäste konnten unverletzt aussteigen. Die Fahrerin lösch­ te den Brand mit dem Feuer­ löscher. Die Fahrgäste fuhren mit einem Ersatzfahrzeug weiter.

Die Mitglieder der Winzergemeinschaft Walchwil Klaus Süsse (von links), Otto Hürlimann und Ueli Schobinger vor ihrer Weinpresse, die neu vor dem Restaurants Aesch in Walchwil steht. Bild: Laura Sibold Ueli Schobinger. Früher wur­ de der selber hergestellte Wein in Walchwil in zwei Weinkellern, einer oberhalb der Engelmatt und einer im alten Hotel Aesch, gekeltert. «Das fand weitherum grosse Beachtung. Neben den Haupt­ sorten RieslingxSilvaner und Blauburgunder wurden auch die Weissweine Gutedel oder Chasselas, der Räuschling und auch Rheinriesling angebaut», so Otto Hürlimann. Der Hob­ bywinzer gab Ende 2015 sei­ nen Weinkeller auf, weil das Restaurant Aesch abgerissen und das Hotel verkauft wurde. Die Trauben von Hürlimann

und seinen Kollegen wurden fortan bei Paul Gasser in Elli­ kon an der Thur gekeltert.

Im Restaurant Aesch wird der Wein weiterhin ausgeschenkt Da nach und nach nahezu alle Walchwiler Hobbywinzer ausser Otto Hürlimann den Weinbau an den Nagel häng­ ten, wurde der letzte Walchwi­ ler Weinkeller im Frühjahr 2018 liquidiert. «Das tut schon etwas weh, dass unsere knapp 50­jährige Winzerepoche ans Ende gelangt», gibt Hürlimann zu. «Wir haben stets viel Herz­ blut in den Weinbau inves­ tiert.» Der Walchwiler gibt

20%

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jedoch noch nicht auf, er macht mit den noch bestehenden Rebbergen weiter und lässt den Wein weiterhin in Ellikon keltern. An die Winzergemein­ schaft Walchwil erinnert nun die knapp 100­jährige Wein­ presse vor dem neuen Restau­ rant Aesch, die von 1921 bis 2017 in Betrieb war. Im «Aesch» wird auch weiterhin derWalch­ wiler Wein ausgeschenkt. Und Ueli Schobinger versichert: «Zu einem Zuger Fisch ist Walchwiler Wein das Beste.» Sagt’s und setzt lächelnd mit seinen Winzerfreunden ein Glas Weisswein an die Lippen. Laura Sibold

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Nächste Woche in der «Zuger Presse»: Wie man die Stimmzettel der Gesamterneuerungswahlen korrekt ausfüllt.

Zuger Presse 20180912  

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