Jahresprogramm 2026
Angebote für Mitarbeiter:innen der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH



ISD - Innsbrucker Soziale Dienste
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Angebote für Mitarbeiter:innen der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH



ISD - Innsbrucker Soziale Dienste

Karriere
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ISD, unsere Arbeit bei der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD) lebt von Menschen – von denen, die unsere Unterstützung benötigen, und von Ihnen, die Tag für Tag mit Herz, Engagement und Kompetenz dazu beitragen, dass wir unseren Auftrag erfüllen können. Dafür möchte ich Ihnen an dieser Stelle herzlich danken! Ihr Einsatz, Ihre Professionalität und Ihre Menschlichkeit sind die Grundlage unseres gemeinsamen Erfolgs.
Mit rund 1.500 Mitarbeiter:innen aus mehr als 60 Nationen sind wir ein starkes und vielfältiges Team. Diese Vielfalt ist ein großes Geschenk, denn sie bereichert unsere tägliche Zusammenarbeit, öffnet neue Perspektiven und macht uns als Unternehmen lebendig und zukunftsfähig. Dabei orientieren wir uns an den Grundhaltungen Glaubwürdigkeit, Reflexion und Verantwortung – sie prägen, wie wir miteinander umgehen, wie wir Herausforderungen begegnen und wie wir als Organisation wachsen.
Unsere Kernaufgaben sind vielfältig und haben eines gemeinsam: den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Wir bieten stationäre Betreuung und Pflege in Wohn- und Pflegeheimen, betreiben Seniorenwohnanlagen, erbringen mobile und ambulante Leistungen (Hauskrankenpflege, Logopädie, Physiotherapie, Psychotherapie, Sozialarbeit, Menüservice, stadtteilbezogene Gemeinwesenarbeit), engagieren uns in der Erziehung und Betreuung von Kindern in unseren Kinderzentren, fördern junge Menschen in der offenen Jugendarbeit und unterstützen in der Wohnungslosenhilfe Menschen in schwierigen Le-
benssituationen. Diese breite Aufstellung ermöglicht es uns, Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen und mit verschiedenen Bedürfnissen ganzheitlich zu begleiten.
Das Fundament unseres Handelns bilden unsere Werte und Führungsgrundsätze, nämlich Fairness, eine freundliche Arbeitsatmosphäre, menschlicher Umgang, Offenheit, Professionalität, Verlässlichkeit und Wirtschaftlichkeit. Sie weisen uns den Weg, wenn wir miteinander arbeiten, Entscheidungen treffen und Verantwortung tragen.
Das vorliegende Jahresprogramm der ISD soll Sie dabei unterstützen, sich fachlich wie persönlich weiterzuentwickeln. Es bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kompetenzen zu vertiefen, neue Impulse für Ihren Berufsalltag zu gewinnen und gemeinsam mit Kolleg:innen mit- und voneinander zu lernen. So gestalten wir nicht nur unsere tägliche Arbeit, sondern auch unsere Zukunft aktiv mit – im Sinne unserer Werte und zum Wohl der Menschen, für die wir da sind.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Entdecken unseres Fortbildungsangebots und bei Ihrer persönlichen Weiterentwicklung.

- Innsbrucker Soziale Dienste
Tijo Thudiamplackal Tom Stationsleitung, Wohnheim Innere Stadt

Bildungsprogramm
7 Notfallseminar
8 Wundmanagement für Pflegeassistent:innen
9 Auffrischung Anatomie / Physiologie / Pharmakologie
10 Wie lernt man richtig?
11 Risikomanagement und Betreuungsbericht für Heimhilfen (in 2 Modulen)
13 Schwierige Persönlichkeiten
15 Erste Hilfe für Heimhilfen
16 Aromapflege in der Palliative Care
17 Umgang mit psychisch auffälligen Menschen
19 Depression und Suizidalität im hohen Lebensalter
20 Notfallseminar (2-tägig)
21 Dekubitusprophylaxe in der Pflege
23 NRX® Straps-Workshop
24 Werteraum
27 Ergonomie am Arbeitsplatz
28 Stressreduktion am Arbeitsplatz
29 Wundmanagement für DGKP (2-tägig)
31 Umgang mit Angst und Panik
32 Schlaganfall
33 Aromapflege-Selfcare: Sanfte und natürliche Ideen zum Stressabbau und zur Steigerung des Wohlbefindens
35 Erste Hilfe Kurs (2-tägig)
36 Pflege bei Diabetes
37 Grundlagenseminar: Grundlagen der Pflege und Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase
39 Grundkurs Kinaesthetics in der Pflege (in 3 Modulen)
41 Referent:innen
Veranstaltungen und Events
42 Betriebsausflüge
Übersicht Jahresprogramm
44 Jänner bis Juni
46 Juli bis Dezember
Lisa Thaler
Sachbearbeiterin, Innsbrucker Menü Service


Referent
Roland Wegscheider
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen umfassendes, praxisnahes Wissen, um im Notfall ruhig, strukturiert und fachlich korrekt handeln zu können. Sie lernen, Situationen schnell einzuschätzen, Risiken zu minimieren und lebensrettende Maßnahmen sicher anzuwenden. Theorie und praktische Übungen greifen dabei ineinander, sodass Sie das Gelernte direkt festigen können.
Inhalte des Notfallseminars – kompakt, praxisnah und relevant:
• Gefahren erkennen und absichern: Sicheres Handeln im Gefahrenbereich
• Bergetechniken: Praktische Methoden zur sicheren Patient:innenbergung
• Rechtliche Grundlagen: Wichtige Vorgaben und Verantwortlichkeiten im Notfall
• Notfallcheck & lebensrettende Maßnahmen: Umgang mit Kollaps, Bewusstlosigkeit, Wiederbelebung und AED
• Beatmungshilfsmittel: Einsatz von Beatmungstuch und Taschenmaske
• Erweiterte Notfalltechniken: Sauerstoffgabe, Beatmungsbeutel, Laryngoskop / Magill-Zange, Absaugung
• Ansatzdiskussion zu ethischen Fragestellungen und posttraumatischen Belastungsreaktionen
• Notfallversorgung akuter Krankheitsbilder: MCI, Schlaganfall, Epilepsie, Kopfverletzungen, COPD, Lungenembolie
• Patientenbeurteilung & Überwachung: ABCDE-Schema der ERC inkl. Übersicht zur Sauerstoffgabe
• Verbandstechniken: Praxisübungen mit Dreieckstuch bei typischen Verletzungen
• Bolusgeschehen
• Knochenbrüche & Vergiftungen im Überblick: Schnelle Orientierung und Erstmaßnahmen
Ziel der Fortbildung ist, Ihre Handlungssicherheit im Notfall deutlich zu stärken, Ihnen effektive und lebensrettende Techniken zu vermitteln und Sie auf Situationen vorzubereiten, in denen schnelles, überlegtes Handeln den entscheidenden Unterschied macht.
Termine und Veranstaltungsorte
Dienstag, 20.01.2026, im Wohnheim Lohbach – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Dienstag, 24.03.2026, im Wohnheim Pradl – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Donnerstag, 24.09.2026, im Wohnheim Hötting – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Dienstag, 27.10.2026, im Wohnheim Reichenau – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 12 Personen

Referent
Michael Haller
Zielgruppe
Pflegeassistent:innen
Inhalte
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen umfassenden und praxisnahen Einblick in die vielfältigen Tätigkeitsfelder des modernen Wundmanagements.
Zu Beginn beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen: Aufbau und Funktion der Haut, unterschiedliche Wundarten sowie die Phasen der Wundheilung und ihr typischer Verlauf. Darauf aufbauend geht es um Wundheilungsstörungen, deren frühzeitige Erkennung und geeignete Behandlungsmöglichkeiten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus, diabetischem Fußsyndrom, Charcot-Fuß, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Ulcus cruris und Dekubitus. Sie lernen, welche speziellen Anforderungen diese komplexen Wundsituationen mit sich bringen und worauf es im professionellen Umgang besonders ankommt.
Ein weiterer zentraler Bestandteil des Seminars ist die Frage: Welche Verbandsstoffe eignen sich für welche Wunden – und warum? Sie erhalten einen strukturierten Überblick über moderne Wundauflagen und deren optimale Anwendung. Zum Abschluss vertiefen Sie Ihr Wissen durch praxisnahe Übungen anhand realitätsnaher Fallbeispiele. So gewinnen Sie Sicherheit im klinischen Alltag und können das Gelernte direkt anwenden.
Melden Sie sich jetzt an und erweitern Sie Ihre fachliche Kompetenz im Wundmanagement – für mehr Sicherheit, Qualität und Professionalität in der Pflege!
Termine und Veranstaltungsorte
Mittwoch, 04.02.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Mittwoch, 04.03.2026, im Wohnheim Hötting – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Mittwoch, 07.10.2026, im Wohnheim Pradl – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Referent
Roland Wegscheider
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
In der Pflege älterer Menschen gibt es zahlreiche Besonderheiten, die im Alltag eine große Rolle spielen. Gerade im Hinblick auf den alternden Organismus ist es wichtig, die bedeutendsten körperlichen Veränderungen sowie deren pathologische Prozesse zu kennen und sicher einordnen zu können.
Dieser Auffrischungstag unterstützt Sie dabei, Ihr bestehendes Wissen zu vertiefen und zentrale Körperfunktionen verständlich erklären zu können – sowohl gegenüber Betroffenen und ihren Angehörigen als auch gegenüber Auszubildenden, die Sie anleiten oder begleiten.
Ziel der Fortbildung ist, Ihre fachliche Sicherheit zu stärken, typische Veränderungen im Alter besser zu verstehen und dadurch eine noch kompetentere, einfühlsamere und professionelle Betreuung geriatrischer Menschen zu ermöglichen.
Inhalte:
• Die Theorie mit der Praxis verknüpfen und Zusammenhänge verstehen können
• Patient:innen zielgerichtet anleiten können (Patient:innenedukation)
• Gezielte Anleitung von Praktikant:innen und Student:innen (Mentor:innen)
• Nebenwirkungen schneller erkennen und Komplikationen vermeiden (Risikomanagement)
• Kompetente Ansprechperson der Ärzt:innen bei den Visiten sein (Fachkompetenz) Auffrischung von:
• Anatomie, Physiologie, Pathologie und Pharmakologie von Herz, Lunge, Niere, ...
• Stoffwechselprozesse der Organe Leber und Pankreas
• Veränderungen von Laborwerten, z. B. bei Leber- oder Niereninsuffizienz
• Ursachen, die zu pathologischen Prozessen führen
• Einflüsse der Nahrung auf Stoffwechsel und Gesundheit
Bonus: Praktische Übungen zur Selbstfürsorge (Salutogenese)
Termine und Veranstaltungsorte
Dienstag, 10.02.2026, im Wohnheim Reichenau – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Donnerstag, 19.11.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 12 Personen

Referentin
Heidemaria Mayr
Zielgruppe
Lehrlinge
Inhalte
Das Gedächtnistraining „Memo“ richtet sich speziell an Lehrlinge, die den vielfältigen Anforderungen des Schulalltags begegnen – von neuen Vokabeln bis hin zu komplexen mathematischen Formeln. Das neurowissenschaftlich fundierte Programm vermittelt effektive Gedächtnisstrategien auf spielerische Weise. Eingebettet in Geschichten rund um den Elefanten Memo, lernen die Jugendlichen, ihr Arbeitsgedächtnis zu stärken und Informationen besser zu verarbeiten.
Entwickelt und wissenschaftlich evaluiert an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Bern, ist dieses Training einzigartig in seiner nachgewiesenen Wirksamkeit. Es unterstützt Lehrlinge dabei, ihre Konzentrationsfähigkeit zu erhöhen, Lerninhalte effizienter zu speichern und das persönliche Lernpotenzial voll auszuschöpfen.
Ziel des Vormittags:
Durch gezieltes Gedächtnistraining die Lernleistung und das Selbstvertrauen der Schüler:innen nachhaltig zu steigern.
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 11.02.2026, im Wohnheim Saggen – 08:00 bis 13:00 Uhr
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Risikomanagement und Betreuungsbericht für Heimhilfen (in 2 Modulen)
Referentin
Michaela Oesterlen
Zielgruppe
Heimhelfer:innen
Inhalte
Die Fortbildung Risikomanagement für Heimhilfen in der stationären Langzeitpflege frischt Erlerntes auf und setzt den klaren Bezug zum praktischen Alltag. Der Fokus der Inhalte liegt auf den Bereichen der geriatrischen Langzeitpflege sowie relevanter Inhalte zur Optimierung der Schnittstelle „Heimhilfe und DGKP / PA / PFA / DSA“. Gemeinsam wird hierzu bekanntes Wissen aufgefrischt und ergänzt. Mittels Reflexion des Alltags sowie einer Wiederholung der Dokumentationsregeln wird die Fortbildung praxisnah gestaltet.
Folgende Inhalte werden besprochen und erläutert:
• Ernährung und Flüssigkeit
• Schluckstörungen
• Orientierungslosigkeit, herausforderndes Verhalten, Beschäftigung (personenorientierter Ansatz)
• Mobilität
• Inkontinenz
• Sturz
• Wahrnehmung und Beobachtung
• Bedürfnisorientierte Hilfestellung
• Betreuungsbericht schreiben
• Weiterleiten von Beobachtungen
• Praktische Tipps und Tricks
Termine und Veranstaltungsort
Mittwoch, 18. und 25.02.2026, im Wohnheim Lohbach (Anmeldung für beide Tage erforderlich!) –jeweils 08:30 bis 12:00 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Caroline Lener DGKP, Hauskrankenpflege

Referent
Michael Mattersberger
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Dieser Workshop beschäftigt sich praxisnah mit dem Umgang mit Menschen, die schwierige Persönlichkeitsstrukturen oder diagnostizierte Persönlichkeitsstörungen aufweisen. Ausgehend von einem Verstehensprozess, der theoretisches Wissen mit den psychosozialen Grundbedürfnissen der Menschen verbindet, werden Wege aufgezeigt, um das Verhalten, die Bedürfnisse und das mögliche Leid dieser Personen besser nachvollziehen zu können.
Menschen mit Persönlichkeitsstörungen – wie beispielsweise paranoiden, schizoiden oder zwanghaften Persönlichkeitsstörungen – können im beruflichen Alltag von Pflege- und Betreuungspersonen besondere Herausforderungen darstellen.
Der Workshop kombiniert selbsterfahrungsorientierte Elemente mit Fallsupervisionen, um das Verständnis zu vertiefen und einen einfühlsamen, praktischen Umgang zu fördern.
Sie lernen, die Verhaltensweisen von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen besser einzuordnen, sich selbst zu schützen und gleichzeitig einen gut handhabbaren und respektvollen Arbeitsalltag zu gestalten.
Ziel des Workshops:
Sie erweitern Ihre fachliche Kompetenz, gewinnen Sicherheit im Umgang mit herausfordernden Situationen und entwickeln Strategien für einen empathischen, professionellen Alltag mit Menschen, die Persönlichkeitsstörungen aufweisen.
Termin und Veranstaltungsort
Donnerstag, 19.02.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 19 Personen
z ur Jubiläumstagung
20 Jahre Gesundheitsschmiede Tirol
27. Februar 2026, 08:30 - 15:00 Uhr
Wohn- & Pflegeheim O-Dorf, Ibk, 90 € Beitragskosten (für GS-Mitglieder und Systempartner kostenlos)
08:30 Uhr: Eröffnung
0 9:00 Uhr: Prim. Univ.-Prof. Dr. Josef Marksteiner
Psychische Herausforderungen im Alter 09:45 Uhr: Astrid Plangger, MSc
10:30 Uhr: Pause
TEILNAHME FÜR ISD-MITARBEITER:INNEN KOSTENLOS
Verständnis in der Begegnung mit an Demenz erkrankten Menschen im validierenden therapeutischen Dialog
Zur Anmeldung bitte QR-Code scannen:
11:00 Uhr: Dr. Dr. Monika Renz
Versöhnung und Vergebung im Leben und im Tod
11:45 Uhr: Mag. a Trilety Julia
Ererbte Wunden - tansgenerationales Trauma
12:30 Uhr: Mittagspause
13:30 Uhr: Dr. Christina Kaneider
Sterbewünsche in Beziehung verstehen (unter Berücksichtigung von Sterbeverfügung und assistiertem Suizid)
14:15 Uhr: Mag. Michael Mattersberger
Lebenskraft und Lebenslast
15:00 Uhr: Cafe & Kuchen
Pflegefortbildungspunkte & ÖAP/ ÖBVP Fortbildungspunkte werden angesucht.






Referent:innen
Johanniter Unfallhilfe
Zielgruppe
Heimhelfer:innen
Inhalte
In diesem Auffrischungskurs stehen die lebensrettenden Sofortmaßnahmen im Mittelpunkt. Sie trainieren intensiv die Versorgung bewusstloser Personen, die Herz-Lungen-Wiederbelebung, den Umgang mit starken Blutungen sowie das Erkennen und Behandeln von Schocksymptomen.
Darüber hinaus werden wichtige Notfallsituationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und weitere lebensbedrohliche Erkrankungen wiederholt und die passenden Erste-Hilfe-Maßnahmen praxisnah geübt.
Besonderer Schwerpunkt ist das praktische Notfallmanagement für Unternehmen, bei dem gezielt auf die spezifischen betrieblichen Rahmenbedingungen eingegangen wird.
Dieser Erste-Hilfe-Auffrischungskurs für Heimhelfer:innen erfüllt die gesetzlichen Vorgaben gemäß § 26 ASchG und § 40 AStV und vermittelt Ihnen Sicherheit und Handlungskompetenz für den Notfall.
Ziel des Kurses:
Sie erhalten die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, um im Ernstfall schnell, sicher und souverän handeln zu können.
Termine und Veranstaltungsort
Mittwoch, 11.03.2026, im Wohnheim Reichenau – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Dienstag, 17.11.2026, im Wohnheim Reichenau – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 15 Personen

Referentin
Brigitte Buchberger-Ponta
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Dieses Seminar richtet sich besonders an Absolvent:innen des Aromapflege-Basiskurses – eine Teilnahme am Basiskurs ist jedoch keine Voraussetzung.
Aromapflege eröffnet Pflegenden und Angehörigen vielfältige Möglichkeiten, Sterbende respektvoll und einfühlsam in den letzten Lebensphasen zu begleiten. Durch gezielt ausgewählte Düfte und achtsame Berührungen bleibt nonverbale Kommunikation bis zuletzt möglich. Ätherische Öle und Pflanzenwässer können dabei helfen, Stress abzubauen, Schmerztherapien positiv zu unterstützen, Geborgenheit zu vermitteln und inneren Frieden zu schenken.
Darüber hinaus zeigt dieses Seminar praxisnah, wie Aromapflege auch onkologische Patient:innen ergänzend unterstützen kann. Richtig ausgewählte und dosierte ätherische Öle können dabei helfen, die Belastungen einer Krebstherapie zu reduzieren und Nebenwirkungen zu lindern – für eine spürbare Erleichterung im Therapiealltag.
Ziel des Seminars ist, Ihnen sichere, wirkungsvolle Anwendungen der Aromapflege zu vermitteln, um Menschen in sensiblen Lebensphasen professionell und empathisch zu begleiten.
Mitzubringen
• Decke
• Kleiner Polster
• 2 Handtücher
• Fußbadewanne
• 1 Tasse oder kleine Schale
• Leinenfleck oder Baumwolltuch (ca. 20 x 30 cm) für die Ölkompresse
• Wärmflasche (falls vorhanden)
• Bequeme Kleidung
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 18.03.2026, im Wohnheim Lohbach – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 20 Personen
Referent
Michael Mattersberger
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Verhaltensauffälligkeiten im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen – sowohl mit als auch ohne kognitive Beeinträchtigungen – gehören zu den täglichen Herausforderungen im Arbeitsalltag von Wohn- und Pflegeeinrichtungen. Sie verlangen ein professionelles Verständnis der Hintergründe sowie sichere, praxistaugliche Handlungsmöglichkeiten.
In diesem Seminar erfahren Sie, wie sich herausfordernde Verhaltensweisen aus unterschiedlichen Einflussfaktoren ableiten lassen und wie ein ganzheitliches Behandlungskonzept dazu beitragen kann, Betroffene gemeinsam mit ihrem sozialen Umfeld wirksam zu begleiten und zu stabilisieren.
Da sich diese Problemlagen in vielen Arbeitsbereichen zeigen – von Wohn- und Pflegeheimen über Sozial- und Gesundheitssprengel bis hin zur häuslichen Pflege oder therapeutischen Praxis – liegt ein besonderes Augenmerk auf praxisnahen Zugängen und Lösungsstrategien. Diese werden anhand konkreter Fallbeispiele gemeinsam erarbeitet.
Ein zentrales Element des Seminars ist ein leicht verständliches Modell der Bewältigungsstrategien. Es unterstützt Sie dabei, Verhaltensweisen besser zu interpretieren, realistische Ziele zu formulieren und geeignete Interventionen für den Umgang mit herausfordernden Situationen zu entwickeln.
Ziel der Fortbildung ist, Ihnen ein praxisrelevantes, alltagsnahes Verständnis für herausfordernde Verhaltensweisen zu vermitteln und Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um Betroffene kompetent, empathisch und wirksam zu begleiten.
Termin und Veranstaltungsort
Donnerstag, 26.03.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Daren Ranalter
Leitung Alexihaus, Wohnungslosenhilfe

Referent
Michael Mattersberger
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Im hohen Alter können steigende körperliche und seelische Belastungen sowie Verlusterfahrungen zu tiefgreifenden Stimmungen der Niedergeschlagenheit, Lebensmüdigkeit oder inneren Leere führen. Nicht selten entstehen daraus depressive Verstimmungen, die für Betroffene wie auch für betreuende Fachkräfte herausfordernd sind. In manchen Fällen äußern Menschen den Wunsch, sterben zu wollen, entwickeln suizidale Gedanken oder sprechen über die Möglichkeit eines assistierten Suizids.
Dieses Seminar schafft einen geschützten Rahmen, um diese schwierigen Themen fachlich fundiert und zugleich verständnisvoll zu beleuchten. Gemeinsam gehen wir den unterschiedlichen Formen depressiver Verstimmungen im Alter nach und erarbeiten Ansätze für einen professionellen, empathischen und stabilisierenden Umgang in Begleitung, Betreuung und Pflege.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem sensiblen Umgang mit Äußerungen von Lebensmüdigkeit und suizidalen Gedanken. Auch die Thematik des assistierten Suizids wird sachlich eingeordnet, um Sicherheit im professionellen Umgang und in der Gesprächsführung zu vermitteln – immer mit dem Ziel, Menschen in belastenden Lebenssituationen respektvoll, achtsam und angemessen zu unterstützen.
Ziel des Seminars ist, Ihnen Orientierung, Handlungssicherheit und empathische Kommunikationsstrategien zu vermitteln, damit Sie ältere Menschen in seelischen Krisen kompetent begleiten können.
Termin und Veranstaltungsort
Donnerstag, 09.04.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen

Referent
Roland Wegscheider
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Dieses zweitägige Notfallseminar vermittelt Ihnen fundiertes Wissen und praktische Sicherheit für das professionelle Handeln in kritischen Situationen. Durch eine Kombination aus Theorie, praktischen Übungen, Fallbeispielen und realitätsnahen Szenarien erwerben Sie die notwendigen Kompetenzen, um im Ernstfall souverän und verantwortungsvoll zu agieren.
Folgende Inhalte erwarten Sie:
• Erkennen und Absichern von Gefahrenbereichen: richtige Einschätzung, sicheres Vorgehen
• Bergetechniken: schonend und effektiv anwenden
• Rechtliche Grundlagen: Handlungssicherheit in Notfallsituationen
• Notfallcheck & lebensrettende Maßnahmen: Kollaps, Bewusstlosigkeit, Reanimation, Einsatz des AED
• Umgang mit Notfallausrüstung: Sauerstoffgabe, Beatmungsbeutel, Laryngoskop-Magillzange, Absaugung
• Ethische Fragen: Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, DNR und Verantwortung in Grenzsituationen
• Posttraumatische Belastungsreaktionen: erkennen, ansprechen, begleiten
• Positive Fehlerkultur: professionelle Nachbesprechung und Teamkommunikation
• Notfallmanagement: MCI, Schlaganfall, epileptischer Anfall, Kopfverletzungen, COPD, Lungenembolie u. a.
• Patientenbeurteilung nach dem ABCDE-Schema (ERC): strukturiert und sicher diagnostizieren
• Schock & Schockbekämpfung: frühzeitiges Erkennen, zielgerichtetes Handeln
• Bolusgeschehen: Maßnahmen und Prävention
• Verbandstechniken: praktische Anwendung des Dreiecktuchs bei typischen Verletzungen
• Knochenbrüche & Vergiftungen: kompakter Überblick und Vorgehensweise
• Wiederholung & Vertiefung: praxisnahe Fallbeispiele und realistische Szenarien
Ziel dieses Seminars ist, Ihre Handlungskompetenz in Notfallsituationen nachhaltig zu stärken – für mehr Sicherheit im Berufsalltag und im Team.
Termine und Veranstaltungsort
Mittwoch und Donnerstag, 22. und 23.04.2026, im Wohnheim Saggen – jeweils 08:30 bis 16:30 Uhr (16 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 12 Personen
Referentin
Barbara Reimeir
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Das frühzeitige Erkennen von Risikofaktoren und die konsequente Vermeidung eines Dekubitus gehören zu den zentralen Aufgaben professioneller Pflege. In dieser Fortbildung erfahren Sie, wie Sie Risiken sicher einschätzen, einen wirksamen Positionierungs- und Bewegungsplan erstellen sowie den Pflegeprozess zuverlässig dokumentieren und steuern.
Mit zunehmender Mobilitätseinschränkung steigt das Dekubitusrisiko deutlich an – doch sobald Gefährdungen erkannt werden, lassen sich durch gezielte Maßnahmen schwerwiegende Folgen effektiv verhindern. Angelehnt an den aktuellen Expertenstandard wird Ihr Fachwissen praxisnah aufgefrischt und vertieft.
Diese Inhalte erwarten Sie an Ihrem Fortbildungstag:
• Einführung & theoretische Grundlagen: Entstehung, Diagnostik und Stadieneinteilung des Dekubitus
• Risikofaktoren & Risikoeinschätzung: sicher erkennen, fundiert einordnen
• Expertenstandard Dekubitusprophylaxe: kompakt, aktuell und praxisorientiert
• Pflegerische Maßnahmen: wirksame Präventionsstrategien mit praktischen Übungen
• Dokumentation & Pflegeplanung: strukturiert, nachvollziehbar und rechtssicher
• Fallbeispiele: Analyse realitätsnaher Situationen zur Vertiefung
• Bedeutung für Pflegequalität & Patientensicherheit: warum Prophylaxe unverzichtbar ist
Ziel der Fortbildung ist, Sie zu befähigen, Dekubitusgefahren frühzeitig zu erkennen und mit sicheren, wirksamen Maßnahmen die Hautgesundheit Ihrer Patientinnen und Patienten nachhaltig zu schützen.
Termin und Veranstaltungsort
Dienstag, 28.04.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 16 Personen
Angela Stillebacher
Fachsozialbetreuerin,
Wohnheim Hötting

NRX® Straps-Workshop
Referentin
Veronika Weber
Zielgruppe
Ergo- und Physiotherapeut:innen
Inhalte
NRX® Straps und ergänzende Materialien ermöglichen funktionelle Versorgungen, die sowohl bei orthopädischen als auch bei neurologischen Krankheitsbildern wirksam eingesetzt werden können. Sie bieten die Möglichkeit, Gelenke gezielt zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und Bewegungen therapeutisch zu unterstützen. Auch bei schlaffen Lähmungen kann die betroffene Muskulatur durch den Einsatz der NRX® Straps wirkungsvoll unterstützt werden. Die Materialien lassen sich individuell zuschneiden, direkt an Patient:innen anpassen und mithilfe eines Klettsystems sicher auf der flauschigen Oberfläche fixieren.
Inhalte der Fortbildung:
Sie lernen die verschiedenen Materialien kennen und erfahren, welche Unterschiede und spezifischen Funktionen sie bieten. Im praktischen Teil werden die Anwendungsmöglichkeiten der NRX® Straps an den Gelenken der oberen Extremität ausführlich demonstriert und intensiv geübt:
• PIP
• Dynamische Extension von MCP und PIP
• Dynamische Flexion aller Fingergelenke
• Daumen, Handgelenk, Ellbogen
• Pro- / Supination
• Schulteranlage mithilfe einer vorgefertigten Schulterorthese
Die Veranstaltung bietet Raum, um alle Fragen rund um das Thema NRX® Straps umfassend zu klären. Ziel ist, Ihnen Sicherheit im Umgang mit den Materialien zu vermitteln und Sie in die Lage zu versetzen, NRX® Straps effektiv im therapeutischen Alltag einzusetzen.
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 29.04.2026, im Wohnheim Pradl – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 16 Personen
Die sieben Werte geben den Grundhaltungen eine inhaltliche Ausrichtung und verdeutlichen damit den besonderen Charakter der Aufgabenerfüllung in der ISD.
Als Führungskräfte sind wir im Besonderen dafür verantwortlich, dass Fairness in der ISD gelebt wird.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD verhalten sich ihrem Gegenüber fair und sehen sich als Teil des Ganzen.
Als Führungskräfte schätzen wir den Einsatz und die Leistungen aller Mitarbeiter:innen. Wir fördern eine Kultur der Freundlichkeit und der gegenseitigen Unterstützung.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD gestalten eine ruhige, humorvolle und kollegiale Arbeitsatmosphäre. Dadurch können die Mitarbeiter:innen auch in stressbelasteten Situationen ihr Potenzial entfalten und Konflikte konstruktiv lösen.
Als Führungskräfte behandeln wir unsere Mitarbeiter:innen, unsere Klient:innen und deren Angehörige in allen Situationen wertschätzend und respektvoll. Wir tragen aktiv dazu bei, dass sich eine Kultur der Menschlichkeit entfaltet und erhält.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD achten auf einen respektvollen und menschlichen Umgang untereinander, mit Klient:innen und deren Angehörigen.
Als Führungskräfte nehmen wir die Anliegen unserer Mitarbeiter:innen ernst und setzen uns mit diesen auseinander. Wir stehen im laufenden Dialog mit unseren Mitarbeiter:innen und sind offen für Ideen und Vorschläge, die der Weiterentwicklung der Organisation dienen.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD können offen ihre Meinung äußern und hören einander zu. Auffassungen und Anregungen werden ernst genommen, Impulse für die Weiterentwicklung der Organisation werden bearbeitet.
Als Führungskräfte führen wir engagiert und professionell. Wir tragen die Hauptverantwortung dafür, dass sich die Qualität der organisationsinternen Prozesse und der angebotenen Dienstleistungen laufend weiterentwickelt.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD arbeiten engagiert und professionell. Mit ihrer Vielseitigkeit und Kreativität tragen sie dazu bei, dass die ISD auch in unvorhergesehenen und neuen Situationen qualitätsvolle Ergebnisse erzielt.
Als Führungskräfte stehen wir loyal zum Unternehmen ISD. Wir führen klar, transparent und berechenbar. Unsere Mitarbeiter:innen und die ganze Organisation können sich auf uns verlassen.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD sind Botschafter:innen des Unternehmens. Sie sind sich dieser Verantwortung bewusst und unterstützen ein positives Bild der ISD nach innen und nach außen. Sie tragen ihr Mögliches dazu bei, die Ziele und Aufgaben der ISD zu erfüllen, indem sie ihre Arbeit verlässlich leisten und sich gegenseitig unterstützen. Sie akzeptieren Entscheidungen und Leitungsebenen.
Als Führungskräfte sind wir verantwortlich dafür, dass die ISD ressourcenschonend, nachhaltig und wirtschaftlich arbeitet. Wir gehen sorgsam mit den öffentlichen Mitteln um und fördern verantwortungsvolles Handeln.
Alle Mitarbeiter:innen in der ISD gehen mit den vorhandenen Ressourcen schonend und sparsam um. Allen Mitarbeiter:innen ist klar, dass sie im Dienste der Allgemeinheit tätig sind und daher wirtschaftliches Handeln von ihnen erwartet wird.
Tanja Sommer
Leitung Sozialservice

Referent Markus Kienbacher
Zielgruppe
Alle Mitarbeiter:innen
Inhalte
In dieser Fortbildung erhalten Sie eine praxisnahe und leicht verständliche Einführung in das Thema Ergonomie und erfahren, welche zentrale Bedeutung ergonomisches Verhalten für Ihre Gesundheit, Leistungsfähigkeit und langfristige Entlastung hat. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, die Sie sofort im Berufsalltag umsetzen können.
Folgende Inhalte erwarten Sie –direkt anwendbar und praxisnah:
• Einzelhaltungsanalyse: Sie erhalten wertvolle Hinweise zur Optimierung Ihrer individuellen Arbeitshaltung.
• Gemeinsames Übungsprogramm: Zusammen führen wir ein abwechslungsreiches Set an Ausgleichsübungen durch, das dabei hilft, körperliche Belastungen im Berufsalltag besser zu bewältigen.
• Tipps für den Arbeitsalltag: Sie lernen, wie Sie ergonomische Empfehlungen sowie kleine „Tricks“ einfach und effektiv in Ihren täglichen Arbeitsablauf integrieren können.
• Mikrobewegungen & Ausgleich im Alltag: Praktische Hinweise, wie kurze Ausgleichsbewegungen zwischendurch nachhaltig entlasten.
• Individuelles 10-Minuten-Training: Zum Abschluss stellen wir ein kompaktes Trainingsprogramm zusammen – inklusive Tipps für eine konsequente tägliche Umsetzung.
Ziel der Fortbildung ist, Sie körperlich zu entlasten, Beschwerden vorzubeugen und Ihre Gesundheit langfristig zu stärken – für mehr Wohlbefinden und Leichtigkeit im Arbeitsalltag.
Termin und Veranstaltungsort
Dienstag, 12.05.2026, im Wohnheim Reichenau – 12:30 bis 16:30 Uhr (5 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 25 Personen

Referentin
Tanja Sorrentino
Zielgruppe
Alle Mitarbeiter:innen
Inhalte
Nach einem ruhigen und stressfreien Einstieg widmen wir uns zuerst den Grundlagen: Was ist Stress? Wie entsteht er? Und wie reagiert unser Körper darauf? Gemeinsam entwickeln wir ein klares Verständnis dafür, was uns belastet – und wie wir Einfluss darauf nehmen können.
Darauf aufbauend lernen Sie eine Vielzahl praxisnaher Methoden kennen, die Sie sofort im Berufs- und Privatleben anwenden können.
Themen dieses Workshops:
• Achtsamkeit und mentale Anspannung im Berufsalltag
• EFT (Emotional Freedom Technique) und Meditation als wirksame Methoden zur Stressreduktion
• Körperliche Entspannungsübungen
• Zusammenhang zwischen Ernährung und Stress
• Kurzfristige Entlastungstechniken: Atemübungen, EFT, Mini-Pausen, Meditation
• Strategien zur Stressbewältigung im Alltag
Im weiteren Verlauf erarbeiten wir gemeinsam langfristige Resilienzstrategien, die Ihnen helfen, Ihre Energie nachhaltig aufzuladen, Belastbarkeit zu stärken und gelassener mit Herausforderungen umzugehen. Ein wertvoller persönlicher Austausch und viele praktische Übungen machen den Workshop lebendig und unmittelbar wirksam.
Ziel der Fortbildung: Sie entwickeln ein tiefes Verständnis für Stressreaktionen, lernen effektive Entspannungsund Bewältigungstechniken, tanken Kraft und stärken Ihre Resilienz für den Arbeitsalltag.
Termin und Veranstaltungsort
Dienstag, 19.05.2026, im Wohnheim Hötting – 13:30 bis 16:30 Uhr (4 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 25 Personen
Referent Michael Haller
Zielgruppe
DGKP
Inhalte
In dieser Fortbildung erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Tätigkeitsfelder des professionellen Wundmanagements. Gemeinsam mit unserem erfahrenen Referenten tauchen Sie in die Grundlagen ein: verschiedene Wundarten, Wundheilungsphasen, mögliche Störfaktoren und der typische Verlauf einer Wundheilung werden anschaulich und gut nachvollziehbar erläutert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wundanamnese und dem Wundassessment – zwei zentralen Bausteinen für eine erfolgreiche Versorgung. Sie lernen, wie eine effiziente Wunddokumentation, inklusive fotobasierter Dokumentation, den Behandlungsverlauf transparent macht und die Versorgungsqualität verbessert.
Auch die Entstehung eines Dekubitus, sinnvolle prophylaktische Maßnahmen sowie der gezielte Einsatz druckverteilender Hilfsmittel werden praxisorientiert vorgestellt. Verschiedene Klassifikationsmöglichkeiten von Druckgeschwüren helfen Ihnen, Wundsituationen sicher einzuschätzen.
Darüber hinaus behandeln wir wichtige Themen wie Ulcus cruris, Stauungsdermatitis, Ödeme, pAVK, diabetisches Fußsyndrom, Charcot-Fuß, Nekrosen und Verbrennungen – kompakt, strukturiert und mit direktem Bezug zu Ihrem Arbeitsalltag.
Anhand realer Fallbeispiele entwickeln Sie gemeinsam mit dem Referenten konkrete Versorgungskonzepte für unterschiedliche Wundsituationen. So vertiefen Sie Ihr Wissen und gewinnen Sicherheit für die praktische Anwendung.
Diese Fortbildung stärkt Ihre Fachkompetenz, erweitert Ihren Blick auf komplexe Wundsituationen und unterstützt Sie dabei, Patient:innen optimal zu versorgen.
Termine und Veranstaltungsort
Mittwoch und Donnerstag, 27. und 28.05.2026, im Wohnheim Reichenau – jeweils 08:30 bis 16:30 Uhr (16 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Doaa Al-Ajeeli
Abteilungshilfe, Wohnheim Hötting

Referent
Michael Mattersberger
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Angst- und Paniksituationen gehören für viele Pflegekräfte zum Arbeitsalltag. Wie wir in diesen Momenten reagieren, beeinflusst nicht nur den Verlauf einer Situation, sondern auch die Beziehung zu den Menschen, die wir begleiten. Eine einfühlsame und zugleich fachlich fundierte Reaktion ist daher ein zentraler Baustein guter Pflege und wirksamer Deeskalation.
In diesem Seminar nähern wir uns gemeinsam dem Gefühl Angst – seinem Ursprung, seiner Bedeutung und seiner oft unterschätzten Sinnhaftigkeit. Sie erhalten einen verständlichen Überblick über verschiedene Formen von Angst und Angsterkrankungen und lernen, woran man sie erkennt.
Auf dieser Basis zeigen wir praxisnahe Interventions- und Umgangsmöglichkeiten, hilfreiche Kommunikationsund Gesprächstechniken sowie konkrete Methoden zur Selbstregulation. Das Besondere: Die Teilnehmenden erproben diese Ansätze direkt selbst oder wenden sie auf praxisnahe Fallbeispiele an. So gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen und stärken gleichzeitig Ihre eigene professionelle Haltung.
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, Menschen in Angst- und Panikmomenten empathisch, souverän und fachkompetent zu begleiten – und entlastet damit auch Ihren eigenen Arbeitsalltag.
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 17.06.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 20 Personen

Referentin
Barbara Reimeir
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
In Österreich ist der Schlaganfall nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache und gleichzeitig die häufigste Ursache für bleibende Beeinträchtigungen. Rund 25.000 Menschen erleiden jährlich einen Schlaganfall – und das Risiko steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Da sich ein Schlaganfall oft durch Warnzeichen ankündigt und immer einen akuten Notfall darstellt, sind rasches Erkennen und professionelles Handeln entscheidend, um Folgeschäden zu begrenzen. Die anschließende medizinische und pflegerische Betreuung hat das Ziel, erneuten Schlaganfällen vorzubeugen und die Lebensqualität der Betroffenen bestmöglich zu erhalten.
Diese Fortbildung vermittelt Ihnen praxisnahes, aktuelles und sofort nutzbares Fachwissen zu allen relevanten Bereichen:
• Grundlagen zu Pathologie, Diagnostik und Therapie des Schlaganfalls
• Der Schlaganfallpfad Tirol – was er bedeutet und wie er in der Praxis unterstützt
• Pflege von Menschen nach einem Schlaganfall in der Langzeit- und Hauskrankenpflege
• Praktische Übungen zur Beobachtung, Bewegung und Mobilisation
• Anwendung von aktivierenden und wahrnehmungsfördernden Pflegemaßnahmen z. B. Bobath, Basale Stimulation
• Der Schlaganfall im höheren Alter: Indikationen für Palliative Care?
• Neueste Erkenntnisse aus der Palliativen Geriatrie
In dieser Veranstaltung verbinden wir fundiertes Wissen mit praktischen Übungen und konkreten Anwendungsmöglichkeiten aus dem Pflegealltag. Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit Betroffenen und erweitern Ihre Kompetenz, um Menschen nach einem Schlaganfall bestmöglich zu unterstützen. Wir laden Sie herzlich ein, Ihr Wissen zu vertiefen – für mehr Handlungssicherheit, Qualität und Menschlichkeit in der Pflege.
Termin und Veranstaltungsort
Montag, 29.06.2026, im Wohnheim Hötting – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 16 Personen
Referentin
Brigitte Buchberger-Ponta
Zielgruppe
Alle Mitarbeiter:innen
Inhalte
Gerade in herausfordernden Zeiten ist eine gute Selbstfürsorge unverzichtbar, um Erschöpfung vorzubeugen und die eigene Gesundheit zu schützen. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst stärkt Wohlbefinden, Resilienz und Lebensfreude – und hilft dabei, negative Stimmungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Dieses Seminar zeigt, dass Selbstfürsorge lernbar und alltagstauglich ist. Sie erhalten sanfte, natürliche und sofort umsetzbare Impulse, die Ihnen helfen, Stress abzubauen und Ihre persönliche Lebensqualität zu steigern.
Freuen Sie sich auf eine wohltuende Mischung aus Theorie und Praxis:
• Einfache, natürliche Maßnahmen für Entspannung, Wohlbefinden und mehr Lebensfreude
• Atem- und Achtsamkeitsübungen, kombiniert mit unterstützenden Düften
• Gesundheitsvorsorge durch natürliche Hautpflege
• Entspannungstechniken für Stressbewältigung und erholsamen Schlaf
• Schnelle Strategien für akuten Stress – auch mitten im Arbeitsalltag
• Mini-Wellness- und Selfcare-Rituale, die selbst in ein kleines Zeitbudget passen
• Face Yoga: sanfte Massagetechniken für ein entspanntes Gesicht und einen klaren Geist
Dieses Seminar lädt Sie ein, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu tanken und nachhaltige Selbstfürsorge liebevoll in Ihren Alltag zu integrieren. Gönnen Sie sich diese kleine Auszeit!
Mitzubringen
• 2 Handtücher
• Fußbadewanne
• Bequeme Kleidung
• Decke oder Bodenauflage
• Wärmflasche (falls vorhanden)
Termin und Veranstaltungsort Mittwoch, 16.09.2026, im Wohnheim Lohbach – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 20 Personen
Nicola Reimair
Sozialpädagogin, Wohngruppe Kinderzentrum Pechegarten

Referent
Walter Strigl
Zielgruppe
Sozialarbeiter:innen, Küchen- und Verwaltungspersonal
Inhalte
Auch im Verwaltungs-, Küchen- oder Sozialbereich kann es jederzeit zu medizinischen Notfällen kommen. Genau dann zählt nicht nur Mut, sondern vor allem Wissen und Handlungssicherheit. Dieser Erste Hilfe Kurs vermittelt Ihnen kompakt, praxisnah und leicht verständlich alles, was Sie brauchen, um im Ernstfall richtig zu reagieren – vom Erkennen kritischer Situationen bis zu lebensrettenden Sofortmaßnahmen.
Souverän handeln und sicher entscheiden durch diese Lernziele:
• Rechtliche Grundlagen der Ersten Hilfe
• Rettungs- und Transportgriffe für den sicheren Umgang mit Betroffenen
• Erstmaßnahmen beim Auffinden einer reglosen Person
• Umgang mit Kollaps, Bewusstlosigkeit, Wiederbelebung und Defibrillation
• Versorgung von ansprechbaren akut erkrankten oder verletzten Personen
• Erkennen von Herzinfarkt, Schlaganfall, Epilepsie, allergischen Reaktionen u. a.
• Wundversorgung, Blutungsstillung und Lagerungsarten zur Schockbekämpfung
• Einblick in Anatomie, Physiologie und Pathologie – einfach erklärt
• Prävention & Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz als Bonus
Ablauf & Diskussion:
• Abwechslung aus Theorie und praktischen Übungen
• Geschichten und realitätsnahe Szenarien für leichtes, nachhaltiges Lernen
• Spielerisches Training durch häufiges Wiederholen wichtiger Handgriffe
• Professionelle Nachbesprechung typischer Notfallsituationen
• Umgang mit posttraumatischen Belastungsreaktionen
• Verbesserung der Fehlerkultur durch professionelle Nachbesprechung
Termine und Veranstaltungsort
Montag und Dienstag, 05. und 06.10.2026, im Wohnheim O-Dorf – jeweils 08:30 bis 16:30 Uhr (16 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 12 Personen

Referentin
Brigitte Buchberger-Ponta
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Diabetes sicher begleiten – Fachwissen für den Pflegealltag
In Österreich lebt jeder elfte Mensch mit Diabetes mellitus. Damit begegnet uns diese Erkrankung täglich, besonders in der Langzeitpflege, aber auch in der mobilen und ambulanten Versorgung. Ein fundiertes Basiswissen sowie eine präzise Krankenbeobachtung sind entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig zu unterstützen.
Dieses Seminar vermittelt Ihnen praxisrelevantes, aktuelles und leicht verständliches Wissen, das Sie unmittelbar in Ihrem Arbeitsalltag anwenden können.
Seminarinhalte – kompakt, aktuell, praxisnah:
• Zahlen & Fakten – Diabetes in Österreich im Überblick
• Diabetes in der Geriatrie: Warum ältere Menschen besondere Aufmerksamkeit brauchen
• Hyper- und Hypoglykämie: Ursachen, Symptome, sichere Interventionen
• Überblick über orale Antidiabetika
• Insulinarten und ihre Einsatzgebiete
• Sichere und sanfte Insulininjektion in der Praxis
• Lipohypertrophie vermeiden – Tipps für die richtige Injektionstechnik
• Blutzucker-Tagesprofile, Zielwerte und wie Messfehler entstehen
• Spätfolgen & Diabetisches Fußsyndrom rechtzeitig erkennen
• Grundlagen zu Ernährung und Bewegung
• Prävention – was Pflegekräfte aktiv beitragen können
Dieses Seminar stärkt Ihre Handlungssicherheit, vertieft Ihr Fachwissen und unterstützt Sie dabei, Menschen mit Diabetes kompetent, einfühlsam und sicher zu begleiten.
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 28.10.2026, im Wohnheim Hötting – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 20 Personen
Grundlagenseminar: Grundlagen der Pflege und Betreuung von Menschen in der letzten Lebensphase
Referentin
Margret Greil, Tiroler Hospizgemeinschaft
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Im Zentrum palliativer und hospizlicher Arbeit stehen die Bedürfnisse schwerkranker und sterbender Menschen –ebenso wie jene ihrer Angehörigen und ihres gesamten sozialen Umfelds. Ziel ist eine ganzheitliche Begleitung, die Lebensqualität verbessert und gleichzeitig Würde, Autonomie und Individualität respektiert. Doch was brauchen Menschen in ihrer letzten Lebensphase wirklich? Wie können wir sie bestmöglich unterstützen? Und welche Haltung, welchen Blick und welches Wissen braucht es dafür im Pflegealltag?
Dieses Seminar bietet Ihnen Orientierung, Sicherheit und praxisnahes Handwerkszeug, um schwer kranke und sterbende Menschen kompetent, empathisch und professionell zu begleiten.
Inhalte – verständlich, praxisnah, berührend:
• Grundlagen der Palliative Care – Werte, Haltung und Kernprinzipien
• Vorausschauende Behandlungsplanung
• Sterbephasen und deren Bedeutung für Pflege und Betreuung
• Kennzeichen des nahenden Todes und mögliche Symptome (z. B. Unruhe, Atemnot, Schmerzen)
• Entlastende pflegerische Maßnahmen: z. B. Mundpflege, komplementäre Maßnahmen, medikamentöse Unterstützung
• Bedürfnisse Sterbender – was ihnen in dieser Phase wirklich hilft
• Bedürfnisse von Angehörigen – inklusive spezieller Aspekte zur Begleitung von Kindern als Angehörige
• Rituale und ihre Bedeutung für Abschied, Trost und Sinn
Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, schwer kranke und sterbende Menschen mit fachlicher Kompetenz, Ruhe und echter Menschlichkeit zu begleiten – und dabei auch die eigene professionelle Haltung zu stärken.
Termin und Veranstaltungsort
Mittwoch, 04.11.2026, im Wohnheim O-Dorf – 08:30 bis 16:30 Uhr (8 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl maximal 20 Personen
Kerstin Tscharnuter
Pflegedienstleitung, Wohnheim Innere Stadt

Referentin
Susanne Drewes-Einkemmer
Zielgruppe
Mitarbeiter:innen aus der Pflege
Inhalte
Im Zentrum professioneller Pflege steht die Unterstützung von Menschen in ihren alltäglichen Lebensaktivitäten. Wie diese Unterstützung gestaltet wird, beeinflusst nicht nur die Gesundheits- und Lernprozesse der pflegebedürftigen Menschen, sondern auch die körperliche Gesundheit der Pflegepersonen selbst.
Kinaesthetics verfolgt das Ziel, Menschen so zu begleiten, dass sie – trotz Einschränkungen – möglichst selbstständig und aktiv bleiben können. Gleichzeitig lernen Pflegepersonen, ihre Unterstützung so zu gestalten, dass sie eigene Belastungen reduzieren und langfristig gesund bleiben.
Im dreitägigen Kinaesthetics-Kurs beschäftigen sich die Teilnehmer:innen intensiv mit ihrer eigenen Bewegungskompetenz. Sie erleben, wie bewusste, ressourcenschonende Bewegungsabläufe sowohl die Pflege erleichtern als auch die Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen fördern.
Das Seminar vermittelt praxisnahes Wissen, das direkt im Arbeitsalltag spürbar entlastet – für mehr Qualität in der Pflege und mehr Wohlbefinden für alle Beteiligten.
Termine und Veranstaltungsort
Montag, Dienstag 09. / 10.11. und Montag, 23.11.2026, im Wohnheim Pradl – jeweils 08:30 bis 16:30 Uhr (25 Unterrichtseinheiten)
Teilnehmer:innenzahl
maximal 16 Personen
Michael Schuchter
Koch, Café am Tivoli

Brigitte Buchberger-Ponta Aromakologin, Diabetesberaterin, DGKP
Susanne Drewes-Einkemmer
Bakk. (Pflegepädagogik), Leiterin der beiden Innsbrucker Tagespflegeeinrichtungen TTZ (Tages Therapie Zentrum) und ZEDER (Zentrum für Demenz Rehabilitation), Lehrerin an der Schule für Sozialbetreuungsberufe, Kommunikationstrainerin, DGKP
Margret Greil Mag., Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin der Tiroler Hospiz Gemeinschaft mit Zusatzqualifikation in Palliative Care sowie Expertise und Erfahrung in der Betreuung von schwer kranken Menschen
Michael Haller DGKP, Weiterbildung Wundmanagement
Markus Kienbacher Mag., BSc., Physiotherapeut
Michael Mattersberger Mag., Klinischer Psychologe und Gesundheitspsychologe, Gerontopsychologe, Psychotherapeut in Ausbildung und unter Supervision (Existenzanalyse), Leiter der Gesundheitsschmiede Tirol
Heidemaria Mayr
Mst. Ing. Dipl.-Päd., MA BEd Expertin für Lernförderung und Didaktik, Legasthenie-, Dyskalkulie- und Lerntherapie
Michaela Oesterlen B.A. (Gesundheitsökonomie), Akademische Gesundheitsund Pflegemanagerin, zertifizierter Coach, DGKP
Barbara Reimeir
BScN., MSc., DGKP
Tanja Sorrentino Fitness- und Gesundheitstrainerin
Walter Strigl MSc., MSc., Ausbildungsreferent Österreichisches Rotes Kreuz
Veronika Weber Ergotherapeutin und Occupational Therapist
Roland Wegscheider MSc (Qualitäts- und Prozessmanagement), selbstständiger Vortragender, DGKP, Notfalltrainer

Die vorliegende Fortbildungsbroschüre ist inzwischen ein zentraler Bestandteil des Angebots der ISD. Sie steht nicht nur für unser Engagement in der Personalentwicklung, sondern zeigt auch, wie konsequent und qualitätsvoll wir unseren Bildungsauftrag umsetzen.
Das vielfältige Programm hält unsere Kolleg:innen auf dem neuesten Wissensstand, stärkt die Sicherheit im Berufsalltag und trägt wesentlich zu unserer hohen Arbeitsqualität bei.
Der Betriebsrat bedankt sich bei allen, die dieses umfassende und abwechslungsreiche Programm gestaltet haben. Ein großer Dank gilt besonders der Geschäftsführung und der Personalleitung – sie machen sichtbar, wie wichtig ihnen unsere Mitarbeiter:innen und ihre laufende Weiterentwicklung sind.
Sehr wertvoll ist auch unser Angebot zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Es zeigt, dass die ISD großen Wert auf die Erhaltung und Stärkung der Gesundheit aller Mitarbeiter:innen legt – und dass Wohlbefinden und Achtsamkeit bei uns eine zentrale Rolle spielen. Der ISD liegt am Herzen, dass sich alle Mitarbeiter:innen bei uns wohl und wertgeschätzt fühlen und wissen, dass ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit für uns hohe Priorität haben.
Eine zentrale Aufgabe des Betriebsrats ist es außerdem, die Gemeinschaft innerhalb der inzwischen sehr großen ISD-Familie zu stärken. Für 2026 haben wir ein Programm erstellt, das den Zusammenhalt fördern und den Teamgeist weiter stärken soll.
Was unsere vielen unterschiedlichen Arbeitsbereiche verbindet, ist die Arbeit mit Menschen. Wir leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Daseinsvorsorge in unserer Landeshauptstadt – und zeigen täglich, dass Vielfalt und Unterschiedlichkeit ein großer Gewinn sind.
Unsere Mitarbeiter:innen aus über 60 Nationen beweisen in ihrer täglichen Zusammenarbeit, wie gut Inklusion, Integration und gegenseitige Wertschätzung gelingen können.
Der Betriebsrat ist überzeugt, dass unser Programm viele verschiedene Interessen anspricht – und wir freuen uns, es hier mit Stolz vorzustellen:
Am 6. Februar starten wir mit unserer Jahresabschlussfeier ins neue Jahr – wie immer ein Highlight voller Kulinarik und guter Stimmung im Messeforum.
Kulturell geht es am 19. Februar weiter mit einem Besuch beim österreichischen Kabarettisten Roland Düringer in Wörgl.
Am 8. April führt uns ein Ausflug nach Kempten zum Konzert „Rock meets Klassik“.
Sportlich wird es beim Tischtennisturnier im März/April und beim Sportausflug in die Area 47 im Mai/Juni.
Unsere Grillfeier im Juni/Juli bleibt ein Fixpunkt und kulinarischer Höhepunkt.
Der Herbst wird dann etwas für Adrenalin-Junkies, aber auch für Kolleg:innen, die es beschaulicher wollen und das Flanieren am Gardasee vorziehen: wir werden im September und Oktober drei Mal zum Vergnügungspark Gardaland fahren und dort einen ausgelassenen Tag genießen.
Zum Firmenlauf im September wollen wir auch wieder etliche ISD-Teams schicken.
Im Oktober feiern wir unsere Jubilare, Anfang November steigt das Watterturnier, und die Pensionist:innenfeier im November bleibt ein beliebter Treffpunkt.
Mehrmals im Jahr findet außerdem unsere Sprachinsel statt – mit Picknick, Sportabend, Wanderung und einem Besuch des Christkindlmarkts.
Wir freuen uns auf viele gemeinsame Erlebnisse und darauf, euch zahlreich bei unseren Aktionen zu sehen.
Im Namen des ISD-Betriebsrats wünsche ich euch ein großartiges Jahr 2026!
