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Februar 2019

Gundelfingen | Ausgabe 49

Turn- und Festhalle

EINWEIHUNG NACH SANIERUNG FÜR 4,4 MILLIONEN EURO Interview

ENDE DER RATSZEIT: BERND BAUER HÖRT NACH 20 JAHREN AUF Jubiläum

25 JAHRE DORFHEXEN: FESTWOCHENDE AM 16./17. FEBRUAR

HALBZEIT

INTERVIEW: BÜRGERMEISTER RAPHAEL WALZ ZIEHT NACH 4 JAHREN BILANZ UND KANDIDIERT FÜR DEN KREISTAG


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2 | StadtMagazin


H E R E I N S PA Z I E R T

ENGAGEMENT FÖRDERN STATT SCHLECHTREDEN

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eit Wochen gehen viele Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland freitags auf die Straße statt zur Schule. Das gemeinsame Motto lautet: „Fridays for Future“. Sie fordern von den Politikern, die Klimakrise ernst zu nehmen und zu handeln. Vorbild für die Proteste ist die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg. Sie lässt seit Monaten jeden Freitag den Schulunterricht ausfallen, um beharrlich vor dem schwedischen Parlament auf den Klimawandel aufmerksam zu machen und sie beeindruckte beim Klimagipfel in Davos erneut mit ihrer Rede. Doch statt sich zu freuen, dass Jugendliche endlich aktiv werden, dass sie sich politisch interessieren, dass ihnen die Zerstörung unserer Welt nicht egal ist, diskutieren die Erwachsenen nun, wie diese fürs „Schuleschwänzen“ bestraft werden sollten oder warnen gar vor einer „politischen Radikalisierung“ (Albert Rupprecht, bildungspolitische Sprecher der CDU/CSU). Im Unterricht wurde die Aktion so gut wie nicht aufgegriffen, dabei könnte sie fächerübergreifend ein Thema in der Schule sein, eines für das sich die Jugendlichen wirklich interessieren. Engagement ist auch den zwei Menschen besonders wichtig, mit denen wir für diese Ausgabe jeweils ein Gespräch geführt haben. Zum einen Bürgermeister Raphael Walz, der seit vier Jahren im Amt ist und sich nun entschlossen hat, bei den kommenden Kommunalwahlen auch für den Kreistag zu kandidieren. Und Bernd Bauer, der 20 Jahre lang für die Freien Wähler im Gemeinderat saß, ihr Fraktionsvorsitzender war und Stellvertreter des Bürgermeisters ist. Er wird nicht erneut kandidieren und sich aus dem politischen Leben zurückziehen. Sein Engagement aber bleibt: für den Ort, die Partnerstadt und Vereine. Eine anregende Lektüre wünscht Barbara Breitsprecher Chefredakteurin

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Inhaltsverzeichnis Technicus:

Schmecken:

Blitzer-Warner sind beliebt, aber eigentlich gesetzlich verboten Seite 20

Paul McCartney hat einen Appell verfasst, weniger Fleisch zu essen Seite 27

Fertig sanierte Festhalle:

Alles was Recht ist:

Tipps & Termine:

4,4 Millionen Euro hat die Sanierung der Turn- und Festhalle gekostet Seite 13

Raus gehts:

Im Februar treten auf dem Feldberg die besten Snowboarder an Seite 14

Konzerte, Theater und Polizeimeldungen Seite 28

Gastkolumne:

Psychologin Birgit Schwetje macht sich Gedanken übers Kinderfernsehen Seite 26

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©Foto: Achim Keller

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Aktuelle Gerichtsurteile aus dem Alltag Seite 22

©Foto privat

Interview zur Halbzeit:

Bürgermeister Raphael Walz will für den Kreistag kandidieren Seite 9

Nach 20 Jahren ist Schluss  Bernd Bauer von den Freien Wählern, der auch Bürgermeister-Stellvertreter ist, wird nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren. Ein Interview.

©Foto: Achim Keller

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25 Jahre Gundelfinger Dorfhexen

 Mit einem großen Hexen-Wochenende am 16. und 17. Februar feiert die Fastnachtszunft ihr Jubiläum

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Mehr Platz für Schülerinnen und Schüler

 Für die Albert-Schweitzer-Schule ist der Bau einer neuen Turnhalle inklusive neuer Klassenzimmern geplant

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©Foto: Achim Keller

INTERVIEW

„IRGENDWANN IST DANN AUCH EINFACH GUT“ 20 Jahre lang hat Bernd Bauer dem Gundelfinger Gemeinderat angehört. Er ist Stellvertreter des Bürgermeisters und war bis vergangenes Jahr Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler. Bei den Kommunalwahlen im Mai wird der jahrelange Stimmenkönig nun nicht mehr antreten. Ein Gespräch mit ihm über das Ende einer Ära.

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©Foto: Achim Keller

INTERVIEW

Bernd Bauer seit 20 Jahren im Gemeinderat für die Freien Wähler: Bis vergangenes Jahr war er Fraktionsvorsitzender, außerdem ist der Bürgermeister-Stellvertreter. Künftig wird er nicht mehr im Rat dabei sein.

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enn kommenden Mai die Kommunalwahlen stattfinden, wird Bernd Bauer (56) nicht mehr kandidieren. 20 Jahre lang war er für die Freien Wähler im Gemeinderat von Gundelfingen gesessen, war Stellvertreter des Bürgermeisters und bis vergangenes Jahr Fraktionsvorsitzender gewesen. Ein Gespräch über seinen Entschluss aufzuhören.

„Früher war die Gemeinderatsarbeit eher unpolitisch, mehr ein gemeinsames Arbeiten.“

Bernd Bauer, FWV-Gemeinderatsmitglied seit 1999

Werden Sie schon ein bisschen wehmütig beim Gedanken an das baldige Ende Ihrer Ratszeit? Bernd Bauer: Nein, bis jetzt noch nicht. Dazu komme ich gar nicht, es steht so viel Arbeit an. Was schätzen Sie, an wie viel Terminen haben Sie im vergangenen Jahr als Vertreter des Bürgermeisters teilgenommen? Bernd Bauer: Als Bürgermeistervertreter waren es jedes Jahr 20 bis 30 Termine. Hinzu kommen die normalen Sitzungen,

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da kommen schon mal 90 Termine im Jahr zusammen. Vergangenen Oktober haben Sie den Fraktionsvorsitz bei den Freien Wählern aufgegeben. Was war der Grund? Bernd Bauer: Das ist schon im Hinblick auf mein Ausscheiden aus dem Gemeinderat geschehen. Das war eine politische Entscheidung. Wann fiel Ihre Entscheidung, dass Sie nicht wieder für den Gemeinderat kandidieren werden? Bernd Bauer: Die fiel in der vergangenen Gemeinderats-Periode. Grundsätzlich bin ich sowieso der Meinung, dass man nicht zu lange im Gemeinderat sitzen sollte. Man nutzt sich da ja auch ein bisschen ab und bei mir hat die Motivation ein wenig nachgelassen. Irgendwann ist dann einfach gut. Es war eine tolle, interessante Zeit. Man gewinnt als Gemeinderatsmitglied einen ganz anderen Einblick in die Arbeit der Kommune. Hat sich denn auch die politische Stimmung verändert? Bernd Bauer: Ja, da hat sich schon etwas geändert. Früher war es eher unpolitisch, mehr ein gemeinsames Arbeiten. Da ging es nicht darum, sich parteipolitisch aus dem Fenster zu hängen. Wie kamen Sie denn zu den Freien Wählern? Bernd Bauer: Ich wurde damals von einigen alten Kumpels angesprochen, die bei

den Freien Wählern waren. Es hat sich dann schnell heraus gestellt, dass dies genau die richtige Liste für mich war, weil es eine Fraktion ist, die keinen politischen Zwängen unterliegt und keine Vorgaben von Land oder Bund hat. Sie waren regelmäßig bei verschiedenen Vereinssitzungen. Ist Ihnen Bürgernähe besonders wichtig? Bernd Bauer: Ich bin ein Vereinsmensch. Früher habe ich mich auch ehrenamtlich in Vereinen engagiert oder war Fußballtrainer, als mein Sohn noch klein war. Bis heute bin ich Erster Vorsitzender im Partnerschaftsverein Gundelfingen-Scheibenberg. Für mich war es als Gemeinderatsmitglied immer wichtig zu zeigen, wie wertvoll die Arbeit der Vereine ist. Und das kann man eigentlich fast nur auf den Mitgliederversammlungen. Sie sind auch als gebürtiger Gundelfinger vielen hier im Ort bekannt. Waren die Leute sehr überrascht, dass Sie nicht wieder für den Gemeinderat kandidieren wollen? Bernd Bauer: Ja, es wundern sich tatsächlich viele. Aber auch denen sage ich, nach 20 interessanten Jahren ist es jetzt gut. Es gibt ja auch immer die Pflicht zu Sitzungen zu gehen und ich freue mich darauf, für mich wieder etwas mehr Zeit zu haben. Und für meine Frau natürlich auch. Muss sich Ihre Frau jetzt umstellen, wenn Sie plötzlich an so vielen Abenden zu Hause sind?


Die erste Adresse für gutes Hören.

Bernd Bauer: Ne, ne, ne. Sie ist selbst viel unterwegs, macht viel Sport, singt in zwei Chören und ist ebenfalls in Vereinen sehr aktiv. Sie hat mich bei der Gemeinderatsarbeit immer unterstützt, das war wichtig. Für sie war beides in Ordnung, dass ich aufhöre, aber auch wenn ich noch einmal kandidiert hätte. Haben Sie sich neue Ziele gesetzt, was Sie angehen wollen? Bernd Bauer: Nein. Ehrenamtlich will ich ein Sabbatical machen. Ich bin ja Bankkaufmann und da wurde ich von vielen Leuten angesprochen, ob ich nicht bei Vereinen Kassenwart sein könnte, jetzt wo ich dann mehr Zeit hätte. Aber da habe ich im Moment erst einmal abgeblockt. Die Städtepartnerschaft, die mir viel Spaß macht, nimmt noch recht viel Zeit in Anspruch. Und ansonsten möchte ich ein bisschen zur Ruhe kommen.

Werden Sie auch beruflich kürzer treten? Bernd Bauer: Nein, das nicht. Als die Kinder noch klein waren, hatte ich meine Arbeit mal auf 70 Prozent reduziert und einen Tag pro Woche frei. Inzwischen arbeite ich längst wieder Vollzeit. Bleiben Sie bei den Freien Wählern? Bernd Bauer: Ja, das ist ja ein Verein, da bleibe ich Mitglied und bin dort auch Kassenprüfer. Das ist kein politisches Amt in dem Sinne. Wenn Sie gewusst hätten, wie viele andere auch nicht mehr für den Gemeinderat kandidieren werden, hätten Sie sich dann anders entschieden? Bend Bauer: Nein, jeder hat ja seine eigenen Gründe. Und meine Entscheidung stand da schon fest. Für mich gilt: Man soll aufhören wenn es am Schönsten ist (lacht). Interview: Barbara Breitsprecher

Acht von 22 Gundelfinger Gemeinderäten werden nicht mehr kandidieren. Eine FDP-Liste wird es nicht mehr geben

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen Gisela Gabriel war 30 Jahre lang im Gemeinderat, Bernd Bauer, bis zum vergangenen Jahr Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler, 20 Jahre lang (s.

nebenstehendes Interview). Die FDP hat keine Interessenten für eine eigene Liste gefunden, sie wird aus dem Gremium ganz verschwinden. Die langjährige FDP-Rätin Christa Heller, will aus Altersgründen nicht mehr kandidieren, ihr Kollege Bernhard Dechant wechselt auf die Liste der Freien Wähler. Die Gründe für den Verzicht einer erneuten Kandidatur sind vielfältig. Auch Bürgermeister Raphael Walz war überrascht über die hohe Zahl der ausscheidenden Räte. Noch bis Ende März können Parteien und Wählervereinigungen ihre Kandidatur für die Kommunalwahl einreichen. bb ©Foto: Achim Keller

Der Gundelfinger Gemeinderat steht vor einem großen Umbruch: Bernd Bauer (Freie Wähler), Martin Kasemann (CDU), Michael Müller (Freie Wähler), Gisela Gabriel (Grüne), Silke Eisfeld (Grüne), Peter Schöllhorn (Grüne), Hartwig Brutzer (SPD) und Christa Heller (FDP) – sie alle werden bei der nächsten Gemeinderatswahl am 26. Mai nicht mehr antreten.

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INTERVIEW

„DAS WOHNEN IST ZU EINER SOZIALEN FRAGE GEWORDEN“ Seit vier Jahren ist Gundelfingens Bürgermeister Raphael Walz nun im Amt. Nun will er auch für den Kreistag kandidieren. Zeit für eine Halbzeitbilanz. Ein Gespräch in seinem Büro im Rathaus.

©Foto: Achim Keller

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or fast auf den Tag genau vier Jahren fand unser erste Interview mit dem neuen Bürgermeister statt und Raphael Walz kam damals auf die Titelseite des allerersten Stadt-Magazins überhaupt. Bei unserem damaligen Treffen sagten Sie, ein neuer Chefsessel müsse her… Raphael Walz: (lacht) Ja, den habe ich inzwischen, aber sonst hat sich gar nicht so viel verändert. Neue, hellere Leuchten wurden angebracht, der Schreibtisch ist neu und auch der Besprechungstisch. Die Antiquitäten, den Schrank und den Sekretär wollte ich erhalten. Jetzt fühle ich mich hier deutlich wohler. Vor vier Jahren waren ein zentrales Thema unseres Gesprächs die Flüchtlinge, deren Unterkunft und Intergration. Das ist nun nicht mehr das vordringliche Thema? Raphael Walz: Nein, wir haben das erfolgreich hinbekommen. Damals war ja noch die Frage gewesen, wie die Geflüchteten angesiedelt werden sollten und ich hatte mich für die dezentrale Lösung stark gemacht, die dann ja auch umgesetzt wurde. Neben

gemeindeeigenen Gebäuden konnten wir weitere Wohnungen anmieten. Sehr stark unterstützt wurden wir auch von dem Flüchtlingshelferkreis und auch die Tandem-Partnerschaften waren hier ganz wichtig. Außerdem haben wir hauptamliche Kräfte eingestellt, eine Flüchtlingsbeauftragte, und wir beschäftigen inzwischen drei Flüchtlings-Sozialarbeiter zusammen mit der Caritas. Es finden regelmäßig Sprechstunden statt, die häufig genutzt werden. Was ist stattdessen dann jetzt das dringlichste Thema in Gundelfingen? Raphael Walz: Der Wohnraum. Zu meinem Amtsantritt schien die Situation hier in dieser Hinsicht noch relativ gut zu sein, aber dann hat sich in diesen vier Jahren, auch im Zuge der Niedrigzins-Phase und des Zuzugs nach Freiburg, der Wohnraumbedarf auch in Gundelfingen unglaublich entwickelt. Familien tun sich inzwischen sehr, sehr schwer, hier entsprechenden Wohnraum zu finden.

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©Foto: Achim Keller

INTERVIEW

Das dringlichste Thema für Gundelfingen sieht Raphael Walz darin, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Ihr Ziel war es gewesen, zunächst die innerstädtischen Lücken zu schließen. Ist ein Bauplan wie die „Alte Gärtnerei“ eine solche Lösung? Raphael Walz: Das sind natürlich alles kleinere Projekte. Die lösen nicht die grundsätzliche Problematik. Wir brauchen auch für Gundelfingen einen größeren Wurf. Wir haben ein kleines Projekt in der Blumenstraße, wo wir bei der kleinen

„Mir ist es wichtig, eine parteipolitische Unabhängigkeit zu behalten.“ Bürgermeister Raphael Walz

Hochhaussiedlung ein Grundstück kaufen konnten, das wir günstig an die Baugenossenschaft Heimbau Breisgau abgeben. Dort entstehen jetzt immerhin mal 15 Mietwohnungen, preisgedämpfte noch dazu. Beim Waldfriedhof wollen wir ein ähnliches Projekt umsetzen, voraussichtlich auch in Kooperation mit einer Baugenossenschaft. Aber auch dort werden wir nicht mehr als 25 bis 30 Wohneinheiten schaffen können. Das allein wird nicht ausreichen. Die Preise von privaten Verkäufern oder Bauunternehmern sind vermutlich wesentlich höher?

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Raphael Walz: Bei Projekten wie beispielsweise in der Reinhold-Schneider-Straße oder in der Kirchstraße liegen die Preise bei 5500 Euro pro Quadratmeter oder mehr. Das bedeutet, man bezahlt für eine 100 Quadratmeter-Wohnung 550.000 Euro plus Nebenkosten, dann sind wir schon bei über 630.000 Euro. Das Wohnen ist also längst zu einer sozialen Frage geworden. Deshalb haben wir einen Grundsatzbeschluss gefasst, wonach zukünftiges Bauland nur erschlossen wird, wenn die Eigentümer auch bereit sind, 40 Prozent ihrer Flächen im Vorfeld zu einem Preis von 70 Euro je Quadratmeter an die Gemeinde zu verkaufen. Das kann man schon als einen Eingriff in den Privatbesitz sehen? Raphael Walz: Wir kommen auf dem freien Markt kaum noch an Wohnungen. Ich achte das Privateigentum und halte es sehr hoch, keine Frage. Aber wenn wir ein Baugebiet ausweisen, dann dürfen wir nicht drauflegen. Und wenn aus einem Ackerland, das einen Wert von fünf bis sieben Euro je Quadratmeter hat, Bauland wird, das nun 600 Euro pro Quadratmeter Wert ist, dann kann die Wertabschöpfung nicht gänzlich nur beim Eigentümer verbleiben. Sonst ist es ja so, die Gemeinde erschließt ein Gebiet, trägt die Kosten für neue Kinder- und sozialen Einrichtungen, und legt am Ende drauf. Das

darf nicht sein. Zum anderen brauchen wir Wohnflächen, mit denen wir dem nicht mehr intakten Markt entgegensteuern können. Welche Gebiete könnten denn in absehbarer Zeit Bauland werden? Raphael Walz: Wir wollen einen Projektträger beauftragen, der zusammen mit der Gemeinde Gespräche mit Grundstückseigentümern in potenziellen Gebieten führt. Im wesentlichen gibt es zwei Gebiete, da die Entwicklungsmöglichkeiten Gundelfingens eigentlich nur im Norden liegen. Konkret sind das Nägelesee Nord und den Griesäcker. Wann rechnen Sie mit konkreten Ergebnissen? Raphael Walz: Im Idealfall wissen wir in acht bis zehn Monaten, wo die Reise hingeht. Wenn es eine große Mitwirkungsbereitschaft der Eigentümer gibt, dann geht es konkret in die Planung. Gibt es einen Plan B wenn es zu keiner Einigung kommt? Raphael Walz: Nein, einen Plan B gibt es nicht. Gundelfingen hat wenig Flächen und wenig Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn die Bevölkerung sagen würde, sie will das nicht, dann müsste man auch das letztlich respektieren. Diese Diskussion, die man jetzt in Freiburg-Dietenbach hat, da muss man dazu stehen. Nach den Kommunalwahlen im Mai wird der nächste Gemeinderat ganz an-


INTERVIEW

ders aussehen. Acht von 22 Räten werden in Gundelfingen nicht mehr kandidieren. Wird sich vieles ändern? Raphael Walz: Der bisherige Gemeinderat hat einen relativ hohen Altersdurchschnitt. Ich war aber auch überrascht. Letztlich ist es die Entscheidung jedes Einzelnen. Wir haben ein gutes Miteinander im Gemeinderat gehabt, daran kann es nun wirklich nicht liegen. Es wird eine klare Zäsur werden. Sehen Sie die Gefahr, dass populistische Strömungen im neuen Gemeinderat einziehen könnten? Raphael Walz: Das kann man natürlich in einer Demokratie nicht ausschließen. Es gibt aber keine konkreten Anhaltspunkte. Bei den letzten Bundestagswahlen in Gundelfingen haben um die zehn Prozent populistische Parteien gewählt. Das muss man letztlich respektieren und aushalten können. Sie sind jetzt 34 Jahre alt, könnten also noch ein Jahr lang bei der Jungen Union, wo sie Mitglied sind, bleiben. Dann werden Sie rausgeschmissen? Raphael Walz: (lacht) So lauten die Statuten, ja. Gleichzeitig haben Sie sich entschlossen bei den Freien Wähler für den Kreistag zu kandidieren. Warum das? Raphael Walz: Wir haben Kreiseinrichtungen, wie das Albert-Schweitzer-Schulzentrum, deshalb finde ich es wichtig, dass man sich als Kreisrat entsprechend auch einbringen kann. Das andere große Thema ist der öffentliche Personennahverkehr, wo eben vieles über den Landkreis läuft und wo man als Kreisrat mitsprechen und die Interessen Gundelfingens vertreten kann. Mein Vorgänger Reinhard Bentler wird ja nicht mehr für den Kreistag kandidieren und ich will nun versuchen dort hinein gewählt zu werden. Und wieso auf der Liste der Freien Wähler? Raphael Walz: Für mich gab es nie einen Automatismus auf die CDU-Liste zu gehen. Es kamen immer CDU oder Freie Wähler in Frage. Mir ist es wichtig, eine parteipolitische Unabhängigkeit zu behalten. Es ist auch ein symbolisches Zeichen nach außen, ob man auf der Liste einer politischen Partei antritt oder einer anderen. Meine unabhängige Stellung, auch als Bürgermeister, ist mir einfach sehr wichtig. Wäre eine Kandidatur ganz ohne Liste auch möglich gewesen? Raphael Walz: Theoretisch ist das möglich, aber das sollte man nicht unbedingt machen. Als Fraktionsloser, als Einzelner, hat man zwar ein theoretisches Mitspracherecht, aber man hat kaum Einfluss. Wieviel Abendtermine haben Sie so derzeit? Raphael Walz: In dieser Woche sind es jetzt fünf Abendtermine. Das ist so das normale Pensum. Das kann in der Summe schon mal nerven, wobei die Einzeltermine eigentlich fast immer schön sind. Ich versuche jeden Tag Stück für Stück so zu nehmen, wie er kommt und gar nicht so sehr darauf zu schauen, was in der Woche insgesamt auf mich zukommt. Wo finden Sie Ihre Freiräume, um immer wieder Energie zu gewinnen? Raphael Walz: Ich nutze diese herrliche Landschaft, um in der Mittagspause und an den Wochenenden Joggen zu gehen oder mit dem Rennrad eine Runde drehe. Das würde mir extrem fehlen, wenn ich das nicht machen würde. Das bringt mir enorm viel zur Stressbewältigung und um den Kopf frei zu bekommen.  Interview: Barbara Breitsprecher

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SOLARLEUCHTEN AM RADWEG EIN GEWINN Die Solarleuchten entlang des Radweges zwischen Gundelfingen und Vörstetten haben sich in der gut einjährigen Testphase bewährt: eine Strecke von 1,6 Kilometern, die mit einer Solaranlage beleuchtet wird, ist bislang bundesweit einmalig. Morgens radeln Schülerinnen und Schüler im Dunkeln aus Vörstetten nach Gundelfingen, abends fahren Pendler mit dem Rad nach Hause. Die „intelligente Schwarmsteuerung“ ist dafür zuständig, dass sich die Lampen in einem Dominoeffekt nacheinander einschalten, wenn ein Radfahrer kommt. Ein Bewegungsmelder sorgt dafür, dass eine Lampe nach der anderen heller erstrahlt.

©Fotos: Achim Keller

©Foto: Achim Keller

Die neu sanierte Turn- und Festhalle ist eingeweiht.

HERZSTÜCK DES KULTURELLEN LEBENS IST FERTIG SANIERT ie Gundelfinger Turn- und Festhalle ist fertig saniert. Nach den Teilsanierungen, die bereits vor 20 Jahren an der 1968 gebauten Halle stattfanden, wurde das Gebäude nun bis auf die Tragstruktur entkernt, die Nutzfläche um 210 Quadratmeter vergrößert, das Foyer abgerissen und neu aufgebaut. Die Kosten für die Sanierung betragen 4,4 Millionen Euro und liegen damit rund eine Million höher als ursprünglich veranschlagt. Die Gründe für dieses Kostensteigerung liegen laut Ortsbaumeister Bruno Müller bei der guten Baukonjunktur, den Genehmigungsauflagen, den Bau­ preissteigerungen sowie den Sonder-

wünschen wie Sonnenschutzanlagen oder der Zusatz­ ausstattungen bei der Kücheneinrichtung. Neben der Hallenvergrößerung, den Brandschutz- sowie Barrierefreiheits©Foto: Achim Keller

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maßnahmen und den energetischen Baumaßnahmen, wurde ein neues, lichtdurchflutetes Foyer geschaffen, mit mobiler Trennwand für parallele Veranstaltungen. Die Halle hat unter anderem einen neuen Sportboden und eine neue Sportausstattung bekommen. Außerdem eine neue technische Ausstattung, inklusive LED-Beleuchtung, Mikrofonen, Lautsprechern, Beamer, Leinwände und Steuerung. bb

Neuer Boden, energetische Ausstattung: hell und freundlich präsentiert sich die Halle.

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D R AU S S E N

©Foto: FIS Snowboard Cross Weltcup©Hochschwarzwald Tourismus GmbH

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Cracks in Action: Snowboard- und Skicross-Arhleten treffen sich auf dem Feldberg

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ie weltbesten Snowboard- und Skicross-Athleten machen wieder Station am Feldberg. Zum vierten Mal wird der FIS Snowboard Cross Weltcup (8. bis 10. Februar) auf dem höchsten Berg in Baden-Württemberg ausgetragen, nur eine Woche später steht mit dem Audi FIS Ski Cross Weltcup (15. bis 17. Februar) ein weiteres Wintersport-Highlight im Hochschwarzwald auf dem Programm. Nach den Qualifikationsläufen am Freitag geht es für Frauen und Männer am Samstag erstmals um Weltcuppunkte. Dabei starten vier Fahrer gleichzeitig und liefern sich Kopf-an-KopfRennen auf der Seebuck-Piste. Am Sonntag wird es erstmals ein Mixed-Team-Event geben, dabei bilden Frauen und Männer Zweierteams. Mit Jana Fischer vom SC Löffingen steht auch eine Schwarzwälder Hoffnungsträgerin im deutschen Aufgebot.

Nach einer Woche Verschnaufpause startet der Audi FIS Ski Cross Weltcup. An gleicher Stelle wie zuvor die Snowboardcross-Elite werden auch die besten Skicross-Athleten gegeneinander antreten. Hier können sich die Zuschauer am Samstag und Sonntag jeweils auf Einzelwettbewerbe der Frauen und Männer freuen. Mit dabei: Lokalmatadorin Daniela Maier vom SC Urach. Steilkurven, Sprünge, Roller und weitere Hindernisse werden in den neuen Parcours eingebaut. Die Wettbewerbe können auf dem Veranstaltungsgelände von der Tribüne aus und über eine Videoleinwand verfolgt werden. Wintersportler im Skigebiet können die Rennen hautnah von der Piste aus verfolgen. Das Skigebiet des Liftverbunds Feldberg bleibt vor und während der Weltcup-Veranstaltungen für Wintersportler geöffnet. Jedoch werden die Abfahrten rund um die Rennstrecke am Seebuck nur eingeschränkt befahrbar sein.

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25 JAHRE GUNDELFINGER DORFHEXEN S

eit 25 Jahren gibt es die Gundelfinger Dorfhexen. Die Fastnachtszunft mit den über 60 Hexen feiert dieses Jubiläum mit einem ganz besonderen „Hexen-Wochenende“ am 16. und 17. Februar, mit Hexenball, Guggenmusik und Festumzug. Insgesamt rund 400 Musiker und Musikerinnen werden an diesem Jubiläumswochende mitwirken und für entsprechende Stimmung sorgen. Mit dabei werden auch die berühmten Basler Pfeifer und Trommler sein. 60 Zünfte werden beim großen Festumzug mit dabei sein. Aus einer Idee für eine Schulfasnet gründeten vor 25 Jahren Michael Schulze, Matthias Mühl, Andreas Winkler, Torsten Richert, Dennis Meier, Dennis Hoch und Stefan Link die Zunft der Dorfhexen – zunächst noch mit Plastikmasken. Da eine erwachsene Person für die Vereinsgründung nötig war, brachte der heutige Vorsitzende und Hexenmeister Stefan Link seine Mutter Carmen Link mit ins Boot. Sie war die ganze Zeit als Kassiererin aktiv beteiligt, gab ihr Amt jedoch vergangenes Jahr an Sascha Blum ab. 1996 ließen sich die Dorfhexen vom Elzacher Schnitzer Franz Lang eigene Holzmasken fertigen. Ein Jahr später kam die Einzelfigur des Teufels hinzu. 1998 entstand die Idee, neben der recht fröhlichen Hexenmaske noch eine „böse“ Larve hinzu zu nehmen. Seitdem trägt jeweils ein Drittel des Hexen diese Maske. Im gleichen Jahr wurde erstmals der Hexensabbat auf dem Rathausplatz abgehalten. Fünf Jahre nach der Gründung der Zunft entschlossen sich die Mitglieder, ein neues Häs zu entwerfen. Die Farben Blau und Rot sollten erhalten bleiben, jedoch wollte man sich stärke von den Waldkircher Kandelhexen unterscheiden. Eine Trachtenfirma in Tübingen setzte die Idee, ein Häs nach alten Trachtenvorlagen zu entwerfen, um. Gleichzeitig wurden alte Fasnetsbräuche wiederbelebt: am Fasnetsfridig mit Katzenmusik durchs Dorf ziehen, am Fasnetsmändig das Taganrufen und am Fasnetszischdig die Fasnetsverbrennung. Unter dem Motto „Tanzen bis der Boden brennt“ wurde im Jahr 2003 der erste Hexenball veranstaltet. Und schließlich wurde auch weitere drei Jahre später die alte Tradition der Beizefasnet wieder entdeckt. Vor allem am Fasnetssamschdig lebt die Dorffasnet in Gundelfingen seitdem wieder voll auf. Der Zulauf zur Zunft wurde immer größer und die Hexen entschlossen sich, pro Jahr maximal drei Novizen aufzunehmen. Diese müssen seit 2007 ein Jahr lang in das Häs des Hexenbräutigams schlüpfen, oben herum mit schwarzem Zylinder, schwarzem Frack, weißem Hemd mit Fliege und weißen Handschuhe sowie einem Blumenstrauß, unten herum mit dem Rock und der Schürze der Hexen. 2009 kam dann noch die neuen Zunftfigur Botte Jakob hinzu, so dass es nun drei Einzelfiguren neben den Hexen bei der Zunft gibt. bb

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Die Beizefasnet gehört seit 2006 wieder zu Gundelfingen.

VON SCHÜLERN EINST GEGRÜNDET, IST DIE ZUNFT DER GUNDELFINGER DORFHEXEN HEUTE AUS DEM NÄRRISCHEN TREIBEN NICHT MEHR WEGZUDENKEN.


J U B I L ÄU M Hexentreiben auf den Straßen und Plätzen: schaurig schön und nicht mehr wegzudenken aus Gundelfingen.

GROSSES JUBILÄUMS­ WOCHENENDE AM 16. UND 17. FEBRUAR MIT HEXENBALL, FESTUMZUG UND VIEL GUGGENMUSIK.

Nun fliegen sie wieder: Die Gundelfinger Dorfhexen in voller Vorfreude auf die närrische Zeit

Die verschiedenen Häsfiguren der Gundelfinger Dorfhexe: die fröhliche und die böse Hexe, der Teufel, der Hexenbräutigam und der Botte Jakob.

Der Hexensabbat auf dem ­R athausplatz mit den wagemutigen Sprüngen übers Feuer.

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uf unzähligen Smartphones sind bereits Blitzer-Warner installiert. Sie gehören zu den erfolgreichsten Programmen in den Appstores. Jetzt will auch Google Maps sein Kartenprogramm mit mit Blitzwarnern und einer Anzeige der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten herausbringen. Das Problem: Die Nutzung von Blitzwarnern ist bei uns verboten.

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Das gilt insbesondere für Geräte zur Störung oder Anzeige von Geschwindigkeitsmessungen“, so heißt es in § 23, Absatz 1a, der Straßenverkehrsordnung (StVO). Das Nutzen von Smartphones mit Blitzer-Apps während der Fahrt ist also verboten. Das Oberlandesgericht Rostock urteilte im Februar 2017, dass ein Autofahrer bereits gegen das Gesetzt verstößt, wenn er „während der Fahrt ein Mobiltelefon betriebsbereit mit sich führt, auf dem eine sogenannte Blitzer-App installiert und während der Fahrt aufgerufen ist“. Eine solche Ordnungswidrigkeit wird mit einem Bußgeld von 75 Euro bestraft, dazu gibt es einen Punkt in Flens-

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Wohnungsmieter ­ haftet nicht für Lackabsplitterungen an lackierter Einbauküche aufgrund leichter Stöße Leichte Stöße an Küchenfront im Alltag nicht vermeidbar Ein Wohnungsmieter haftet gemäß § 538 BGB nicht für Lackabsplitterungen an einer lackierten Einbauküche aufgrund leichter Stöße. Denn im Alltag lassen sich leichte Stöße an der Küchenfront nicht vermeiden, so dass sie zum vertragsgemäßen Gebrauch gehören. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Homburg hervor. In dem zugrunde liegenden Fall sollte der Mieter einer Wohnung nach Beendigung des Mietverhältnisses Schadensersatz leisten, weil die Einbauküche Lackabsplitterungen aufwies. Diese rührten von leichten Stößen und Anstößen her. Nach den Angaben eines Sachverständigen bringen lackierte Oberflächen grundsätzlich den Nachteil mit sich, dass sie sehr kratz- und stoßempfindlich seien und im Falle von Stößen schnell Lackabsplitterungen entstehen. Keine Schadensersatzhaftung wegen Lackabsplitterungen Das Amtsgericht Homburg entschied zu Gunsten der Mieter. Diese haften gemäß § 538 BGB nicht auf Schadensersatz wegen der Lackabsplitterungen, da die Verschlechterung der Küche durch den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache herbeigeführt worden sei. Leichte Stöße und Anstöße an der Küchenfront seien beispielsweise beim Einräumen von Geschirr kaum zu vermeiden und sie gehören zum alltäglichen Leben. Dies gelte insbesondere dann, wenn - wie hier - in der Wohnung auch Kleinkinder leben. Amtsgericht Homburg, Urteil vom 09.08.2018 - 9 C 273/16 (11)

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Vollständige Ausgabe eines geerbten Vermögens innerhalb kurzer Zeit stellt sozialwidriges Verhalten dar Behauptete Alkoholerkrankung rechtfertigt nicht grob fahrlässiges Verhalten und angeblichen Kontrollverlust Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass die vollständige Ausgabe eines geerbten Vermögens in Höhe von rund 200.000 Euro innerhalb kurzer Zeit ein grob fahrlässiges und sozialwidriges Verhalten darstellt. Ein Hartz IV-Empfänger, der im Anschluss an die Verschwendung seines Erbes erneut Grundsicherungsleistungen bezieht, darf diese Leistungen daher nicht behalten.

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Im zugrunde liegenden Fall hatte ein 51-jähriger Hartz IV-Empfänger aus Emden geklagt, der nach dem Tod seines Onkels im Jahre 2011 zunächst von dessen Erbe lebte. Als der Mann ab 2013 erneut Grundsicherungsleistungen bezog, nahm das Jobcenter eine Rückforderung vor. Er habe das geerbte Vermögen in kurzer Zeit verschwendet und hierdurch seine Hilfebedürftigkeit herbeigeführt. Demgegenüber rechtfertigte sich der Mann mit einer vermeintlichen Alkoholerkrankung. Er habe den überwiegenden Teil des Tages in Gaststätten verbracht. Verhalten des Hilfeempfängers läuft Grundsatz der Eigenverantwortung zuwider Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen bestätigte die Rechtsauffassung des Jobcenters. Der Kläger habe geerbtes Immobilienvermögen von 120.000 Euro sowie Geldund Wertpapiervermögen von 80.000 Euro innerhalb von zwei Jahren verschwendet und sei nun völlig mittellos. Seine Bank habe das überzogene Girokonto gekündigt, ihm drohe eine Stromsperre und er sei auf Lebensmittelgutscheine angewiesen. Freimütig habe er eingeräumt, das Erbe „ausgegeben und vertrunken“ zu haben. Allein 60.000 Euro habe er verschenkt um zu gefallen. Ein solches Ausgabeverhalten sei nach Überzeugung des Gerichts grob fahrlässig und in hohem Maße zu missbilligen. Es laufe dem Grundsatz der Eigenverantwortung zuwider. Da der Kläger eine Erwerbstätigkeit nicht beabsichtigte, hätte ihm klar sein müssen, dass er mit seinem sozialwidrigen Verhalten in kurzer Zeit wieder auf staatliche Leistungen angewiesen sein würde. Ein statistisch durchschnittlicher, nichterwerbstätiger Mann hätte bei ganz normalen Ausgaben sieben Jahre und sieben Monate von dem Vermögen leben können. Die behauptete Alkoholerkrankung habe nach Überzeugung des Gerichts und der beteiligten Ärzte keineswegs zum Kontrollverlust geführt, da der Kläger auch sehr vernünftige Entscheidungen getroffen habe wie Schuldentilgung und den Kauf einer Eigentumswohnung.

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Gastkolumne von Psychologin Birgit Schwetje

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Ich muss ständig alles Mögliche hinterfragen. Ich hab es einfach nicht im Griff... Es passiert unwillkürlich. Welcher fanatische Pazifist ist bitte Urheber des Spruches „Leben und leben lassen“? Nein, ich möchte mich aufregen und genervt sein, will lästern, möchte die Augen verdrehen, den Kopf schütteln, schmunzeln, spotten oder aber manchmal auch grübeln und philosophieren über …

Zur Autorin Birgit Schwetje lebt, lacht und lamentiert eigentlich sehr weit nördlich von Freiburg. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter, rennt gern durch Felder und Wälder, entstaubt ab und zu ihr Rennrad, hasst Schwimmbäder, liebt Berge und ihren Garten und arbeitet als Diplom-Psychologin, Kolumnistin und Autorin (ein Gedichtband unter dem Pseudonym Friederike Kniese wurde 2017 veröffentlicht).

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Als ich das erste Mal fernsehen durfte, schaute ich auf einen kleinen weißen quadratischen Kasten mit einem rechtsseitig angebrachten Tastenfeld von Null bis Neun und zwei darunter heraus staksenden Drehknöpfen zur Regulierung der Lautstärke und der Farben. Ich hatte mich damals immer gefragt, weshalb das Gerät mit neun Tasten ausgestattet war, obwohl es doch nur vier Programme gab. Eine Fernbedienung war für unsere Familie noch Sciencefiction. Gemeinsam mit meiner Oma durfte ich manchmal Heimatfilme mit Roy Black oder Komödien mit Heinz Erhard sehen, irgendwann auch mit meiner Mutter Serien wie „Die Wiecherts von nebenan“ und am Wochenende natürlich „Wetten, dass“. Als ich neun Jahre alt war, kannte ich vielleicht gerade mal zehn verschiedene Sendungen, konnte mich aber durchaus drei bis vier Stunden am Stück ohne passive Belästigung – äh, ich meine Belustigung - durch irgendwelche elektronischen Geräte allein oder mit Freunden beschäftigen (heutiger Fachausdruck: „Freispiel“). Da ich die aktuelle Fernsehkultur größtenteils für unkultiviert halte, versuche ich, meine Kinder möglichst selten, quasi nur in akuten Notfällen, dem zeitgenössischen Kinderfernsehprogramm auszusetzen. Dieses ist zwar angeblich auf Heranwachsende, deren neurologische Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, zugeschnitten, aber deshalb sicherlich noch lange nicht empfehlenswert für diese Zielgruppe. Ich fürchte sogar, dass Epileptiker beim Betrachten der meisten kontemporären Kindersendungen aufgrund der unfassbar schnellen Bildwechsel, der hochfrequenten Sprache und der vielschichtigen Geräuschkulisse durchaus anfallsgefährdet sind. Damit meine Töchter jedoch nicht die Freigabe zur Adoption fordern, haben wir uns einige DVDs zugelegt und suchen auch nach zumutbarem Material in den Online-Mediatheken oder bei den Streaming-Diensten. Gegen unsere harte Zensur behaupten sich dann immer wieder solche Exemplare, bei denen eine Bildeinstellung, die ausschließlich etwas wie ein prasselndes Kaminfeuer oder Schneeflocken vor dem Fenster zeigt, auch mal bis zu acht Sekunden dauern kann. Im heutigen Kinderfernsehen ist normalerweise mit 0,8 Sekunden pro Bildausschnitt wirklich alles ausgereizt. Sonst denken die Kinder noch, der Bildschirm sei kaputt! Als wir an Weihnachten jedoch die alljährliche Darbietung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ angesehen haben, fragte mich meine Tochter, nachdem Aschenbrödel über 30 Sekunden lang mit ihrem Pferd durch das Bild galoppiert war, ob das nun den ganzen Film so weitergehe, dass sie immer nur durch den Wald reit. Ich glaube, wir müssen einfach noch weiter in der Fernseherziehung zurückgehen und erst mal mit den Stummfilmen anfangen.


SCHMECKEN

Paul McCartney

WENIGER FLEISCH, WENIGER TREIBHAUSGASE Der eindringliche Appell des Ex-Beatle Paul McCartney an uns alle: Reduziert Euren Fleischkonsum! Seit über 40 Jahren ist Paul McCartney überzeugter Vegetarier. Nun hat der Musiker ein persönliches Manifest herausgebracht: „Less Meat, Less Heat“ ist ein Appell, unsere Ernährungsgewohnheiten umzustellen und weniger Fleisch zu essen. Denn die weltweite Fleischindustrie trägt massiv zur globalen Erderwärmung und damit zum Klimawandel bei. Acht Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs gehen auf die Tierhaltung für die Fleischproduktion zurück. Ungeheure anzeigen-210-148.ai 1 08.08.2017 15:25:42 Mengen Methanund Lachgase werden

durch die Massentierhaltung produziert und große Mengen an fossilen Brennstoffen benötigt. Der 76-jährige Ex-Beatle plädiert in seinem nun auf Deutsch erschienenen kleinen, mit Illustrationen aufbereiteten Buch eindringlich dafür, unseren Fleischkonsum zu reduzieren und mindestens einen Tag pro Woche komplett auf Fleisch zu verzichten. Im Wesentlichen beinhaltet das Buch die Rede, die Paul McCartney 2009 zum Thema „Globale Erwärmung und Nahrungsmittelpolitik“ vor dem EU-Parlament gehalten hat. Am Schluss gibt es dann noch drei einfache Rezepte „von Paul“.

Paul McCartney, Less Meat, Less Heat. Ein Rezept für unseren Planeten“, Aus dem Englischen übersetzt von Elisabeth Liebl, Claudius Verlag München 2019, 12 Euro ISBN 978-3-532-62832-4

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TIPPS, TERMINE & MELDUNGEN

Einbruch im Kirchenwinkel In eine Wohnung im Kirchenwinkel in Gundelfingen sind unbekannte Täter am Samstag, 19. Januar, zwischen 17.35 Uhr und 20 Uhr eingedrungen. Es wurden Bargeld und Wertgegenstände im Wert von rund 900 Euro entwendet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0761-882-5777 zu melden.

Tipps & Termine Marco de Lahuén

Einbruch während Bewohner im Urlaub waren Bereits am 29. Dezember gelangten im Zeitraum zwischen 12 und 20.30 Uhr Einbrecher in ein Wohnhaus in der Alten Bundesstraße in Gundelfingen ein. Zuerst wurde ein Fenster im Erdgeschoss aufgehebelt und die Wohnung durchwühlt, danach kletterten die Täter über einen Balkon zum Obergeschoss und drangen über die Balkontüre in ­eine weitere Wohnung ein. Die Bewohner waren im Urlaub. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 0761 882-4221 zu melden

Fetziger Latino-Pop Das Repertoire des chilenischen Sängers Marco de Lahuén reicht von gefühlvollen Balladen, modernem Latin-Pop mit tanzbaren und mitreißenden Rhythmen bis hin zu traditionellen lateinamerikanischen Klängen wie zum Beispiel Cumbia, Guajira oder Bolero. Dabei präsentiert er einen Mix aus eigenen Kompositionen und traditionellen südamerikanischen Klängen. In Chile kennt man den Künstler und seine Musik von Fernsehauftritten und aus dem Radio. Zudem wurde er bei Gesangswettbewerben in seiner Heimat mehrfach ausgezeichnet. Hierzulande überzeugt Marco de Lahuén das Publikum durch seinen ganz eigenen Stil, eine mitreißende Bühnenpräsenz und seine ausdrucksstarke Stimme zwischen „soft“ und „rockig-rau“. Marco de Lahuén hat eine CD veröffentlicht mit dem Titel "Para Siempre".  Konzert 16. März, Weinerei Dr. Feser, Heuweilerweg 11, 79194 Wildtal

Hans Hassler Immobilien Fachbüro für Vermittlung von Haus- und Grundbesitz Wohn- und Gewerberaum, Miethausverwaltungen, Finanzierungen, Versicherungen Hildastraße 24 · 79102 Freiburg Tel.: 0761 - 704 45-0 · Fax 0761 - 7 88 95 E-Mail: hassler-immobilien@t-online.de

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TIPPS, TERMINE & MELDUNGEN

Aus Buenos Aires

Weltklasse- Tango: Finisterre aus Argentinien

Finisterre Tango, das sind Gustavo Bresciani (Bandoneón), Bruno Cuellar (Violine), Martín Santiago (Kontrabaß), Emilio Cossani (Gitarre), Damian Carracedo (Piano) und Juan Pablo Rallis (Gesang) bringen seit mehreren Jahren einen frischen und überzeugenden Tango auf die Milongas und in die Konzerthäuser von Buenos Aires. Sie sind Teil der großen und immer noch erstarkenden Tangobewegung des 21. Jahrhunderts, die die Komposition als fundamentale Aufgabe zur Weiterentwicklung des Genres sieht: aufbauend auf der so reichen Tangogeschichte, auf Troilo und vielen mehr – und doch ohne Nostalgie. Erneuerung, ohne die stilistischen Besonderheiten zu verlieren. Die Musik von Finisterre ist aktuell und in Bewegung – wie die ganze Gruppe. Ihre neue CD „Popular“ bietet eigene Stücke sowie Werke anderer zeitgenössischer Komponisten – populärer, tanzbarer Tango pur.  Konzert, 3. Mai, Weinerei Dr. Feser, Heuweilerweg 11, 79194 Wildtal

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Die Theatermacher Gundelfingen

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Um Gottes Willen

oder der Vaterschaftsprozess des Zimmermanns Joseph". Eine Komödie aus dem Jahre Null der Zeitrechnung von Ephraim Kishon Der berühmteste Zimmermann der Welt, Joseph von Nazareth, hat gegen niemanden Geringeren als den Allmächtigen, den Herrn im Himmel, Gott selbst, eine Unterhaltsklage eingereicht. Eine schwere Beschuldigung bringt Joseph gegen den Schöpfer der Welt vor: Er sei in Wahrheit der Vater von Jesus und müsse deshalb Unterhalt für das Kind bezahlen - schließlich sei er ja nicht so mittellos wie Joseph selbst, außerdem habe er ja die Bibel geschrieben. Ephraim Kishons Vaterschaftsprozess führt zu turbulenten Gerichtsszenen, in denen neben Gott auch Zeugen wie der Heilige Geist, der Erzengel Gabriel und der Teufel vorgeladen werden. Wie auch immer der Prozess ausgeht, eine Frage schwebt ständig über dem ganzen Verfahren: „Wer ist der Vater von Jesus?“  Aufführung, Kultur- und Vereinshaus Gundelfingen Vörstetter Str. 7, 79194 Gundelfingen Samstag, 6. 4., 20 Uhr Sonntag, 7. 4., 18 Uhr Freitag, 12. 4., 20 Uhr Samstag, 13. 4., 20 Uhr Sonntag, 14. 4., 18 Uhr

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ABDRUCK

Ernst Piper

Rosa Luxemburg Der Historiker Ernst Piper hat eine wundervolle, umfassende Biografie über das Leben dieser Freiheitskämpferin geschrieben

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osa Luxemburg war eine charismatische Persönlichkeit. Schon ihr erster öffentlicher Auftritt, im August 1893 in Zürich, erregte großes Aufsehen. Damals war die 22-jährige Studentin noch völlig unbekannt. Aber wer miterlebte, wie diese kleine Person, die auf einen Stuhl steigen musste, um sich Gehör zu verschaffen, darum kämpfte, am Kongress der Sozialistischen Internationale als Delegierte teilnehmen zu können, dem blieb ihre Erscheinung im Gedächtnis. Luxemburg zog schon früh Emotionen der unterschiedlichsten Art auf sich, gleichgültig ließ sie kaum jemanden. Zahlreiche Männer verfielen ihrer Ausstrahlung – das war ein Thema, das sie zeitlebens begleitete. Als leidenschaftliche Kämpferin für die von ihr als richtig erkannten Positionen begeisterte sie bei zahllosen Gelegenheiten ein großes Publikum. 1898 absolvierte sie, kaum in Deutschland angekommen, für die SPD eine Wahlkampftournee durch die Provinz Posen, die ihren legendären Ruf als brillante Rhetorikerin begründete. Aber ihre Kompromisslosigkeit rief mit den Jahren auch eine wachsende Zahl von Gegnern innerhalb der sozialistischen Bewegung auf den Plan. Sie hatte große Kontroversen mit so unterschiedlichen Politikern wie Eduard Bernstein, Lenin oder Karl Kautsky. Einer ihrer passioniertesten Gegenspieler war Victor Adler, der sie im Lauf der Jahre mit einer Vielzahl von Kosenamen belegte. So beschwerte er sich 1910 bei seinem Freund August Bebel über die

»zwei hysterischen Weiber Rosa u. Klara«. Das war nicht weit entfernt von einem Polizeibericht aus dem gleichen Jahr. Clara Zetkin hatte in Berlin auf einer Versammlung zur preußischen Wahlrechtsreform gesprochen und den Massenstreik als politisches Kampfmittel propagiert. Eingefunden hatten sich etwa 700 Personen, in der Mehrheit Frauen. Am Rand des Berichts des Kriminal-Schutzmannes, der die Veranstaltung beobachtet hatte, findet sich der Kommentar: »Die Frauen Zetkin, Luxemburg u. a. sind (wieder einmal) radikaler als die Männer. Da werden Weiber zu Hyänen.« Die rhetorisch so begabte Luxemburg war ein ganz besonderes Hassobjekt. Schon im Kontext der ersten Massenstreikdebatte sprach die liberale Presse von der »blutigen Rosa«, ein sprachliches Bild, das sich rasch etablierte. Dass sich auch der 1904 gegründete Reichsverband gegen die Sozialdemokratie dieser Metapher bediente, war nicht überraschend. Erstaunlicher war es schon, ihr auch in der linksliberalen Weltbühne zu begegnen: »In Berlin tobt der Bürgerkrieg, und die blutige Rosa ist, als das Pulverfass in Berlin explodierte, ins Reich gefahren, um auch hier die Brandfackel in die aufgeregten Massen zu schleudern. Röslein, Röslein, Röslein rot; Deutschland steht in Flammen!« Mit diesen Worten schloss ein Porträt aus Erich Dombrowskis Serie »Politiker und Publizisten«; es erschien am 16. Januar 1919, einen Tag nach Luxemburgs Ermordung. (Und um

Große Denkerin

© Cordula Giese

Buch-Tipp

Pünktlich zu ihrem 100. Todestag am 15. Januar 2019 hat der Historiker Ernst Piper eine große Biografie Rosa Luxemburgs herausgebracht. Sein Buch ist die erste Lebensbeschreibung, die Herkunft, Familie, Privatleben ebenso intensiv in den Blick nimmt wie das politische Wirken. In der Gedankenund Ideenwelt der Freiheitskämpferin ist vieles zu finden, was auch heute, in einer Zeit des wieder erwachenden Nationalismus, anregend und wichtig ist.

» Ihre Kompromisslosigkeit rief mit den Jahren auch

eine wachsende Zahl von

Gegnern innerhalb der sozialistischen Bewegung auf den Plan .“

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auch das zu erwähnen: »Ins Reich gefahren« war sie nicht.) Es gab aber außerhalb des sozialistischen Lagers auch Stimmen, die ein differenzierteres Wahrnehmungsvermögen erkennen lassen. So berichtet Theodor Heuss in seinen Lebenserinnerungen: »Ich merkte sehr bald, dass etwa Rosa Luxemburg eine ungewöhnlich intelligente Frau war, mit einem scharfen Verstand, der dem dialektischen Spiel die sicherste Form zu geben wusste«. Aus: Ernst Piper, Rosa Luxemburg. Ein Leben, Blessing Verlag München 2018, 32 Euro, ISBN: 978-3-89667-540-8


Farbe bekennen in Ihrer PLANA-Küche

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WESTSIDE

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Stadt-Magazin, Ausgabe Gundelfingen (Februar 2019)  

Halbzeit: Bürgermeister Raphael Walz zieht nach 4 Jahren Bilanz und Kandidiert für den Kreistag.

Stadt-Magazin, Ausgabe Gundelfingen (Februar 2019)  

Halbzeit: Bürgermeister Raphael Walz zieht nach 4 Jahren Bilanz und Kandidiert für den Kreistag.

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