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Samstag, 16. April 2016

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Samstag, 16. April 2016

Ausgabe 200 am 16. April 2016

Jeden Tag singen

Abgelehnt

Wieder montags

Interview

SC Freiburg

Tipps

Bernhard Richter hat zusammen mit seiner Kollegin Claudia Spahn ein Buch darüber geschrieben, was Musik mit uns macht. Seite 2

SiebenTore, Spannung und achter Sieg in Folge: Das 4:3 gegen St.Pauli war ein tolles Spektakel. Jetzt geht es nach Braunschweig. Seite 7

Eine Ausstellung im Carl-Schurz. Haus mit Cartoons, die das renommierte Magazin The New Yorker abgelehnt hat, weil sie zu ihm heikel waren. Seite 3

Unterste Schublade Das sogenannte Schmähgedicht von Jan Böhmermann hat offensichtlich die Ziele des Verfassers erreicht, den Finger in die Wunden deutscher Politik zu legen. Ganz übel ist aber, dass er billige Vorurteile gegen ein Volk für seine Zwecke nutzt. Von Michael Zäh

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enn man unbedingt an einer Legendenbildung in der Sache Böhmermann stricken will, könnte man sagen: Grandios, der Mann hat das Höchste erreicht, was man erreichen kann. Er hat provoziert, dass es jetzt ganz offiziell auch vonseiten der Bundesregierung heißt: „Ob die deutsche Justiz gegen Böhmermann ermitteln darf, entscheidet am Ende Kanzlerin Merkel“ Die Chefsache hat natürlich den brisanten politischen Hintergrund, dass also Angela Merkel sich in der Sache gar nicht so entscheiden kann, dass ihr kein Schaden droht. Wenn sie Böhmermann durch die Justiz zur Rechenschaft ziehen lässt (was immer das dann überhaupt hieße), geht ein Aufschrei durchs Land, dass sie (angeblich) die „Presse- und Meinungsfreiheit“ opfert, dem Autokraten Erdogan zuliebe, weil sie ihn in der Flüchtlingsfrage braucht. Also Moral des Rechtstaats geopfert für realpolitische Vorteile. Und umgekehrt könnte Erdogan ja tatsächlich die Ziele der Kanzlerin in der Eindämmung der Flüchtlingsströme zumindest verschleppen, weil er verschnupft ist, und damit Angela Merkel am Ende sogar in jene innenpolitische Bedrängnis bringen, die ihr das Amt kosten könnte. Mensch Böhmermann, möchten manche rufen, das hast du prima hingekriegt! Den Finger treffsicher in die Wunde der deutschen Politik gelegt, das ganze Konstrukt mit der Türkei als Türsteher gegenüber den Flüchtlingen, die in die EU wollen, mit wenigen Sätzen bloß gestellt. Das ist, was Satire vermag. Doch stopp! Die Sätze, um die es

HALLO ZUSAMMEN

Medienvielfalt und Freiheit

sich handelte, waren diese: „Sein Gelöt stinkt schlimm nach Döner,/selbst ein Schweinefurz riecht schöner./Er ist der Mann der Mädchen schlägt/und dabei Gummimasken trägt./Am liebsten mag er Ziegen ficken,/und Minderheiten unterdrücken,/Kurden treten, Christen hauen,/und dabei Kinderpornos schauen./Ja, Erdogan ist voll und ganz,/ein Präsident mit kleinem Schwanz.“ Dieses von Böhmermann selbst so genannte „Schmähgedicht“ ist bezogen auf die Person Erdogans dermaßen überzogen und bewusst übertrieben, dass es schon nicht mehr wirklich ernsthaft als persönliche Beleidigung durchgehen kann. Wenn einer wie Erdogan dann trotzdem auf die Sache herein fällt und Strafanzeige wegen Beleidigung stellt, fällt er auf Böhmermanns Provokation herein.

Das Problem liegt woanders. Und zwar darin, dass Böhmermann in diesem „Schmähgedicht“ alle nur erdenklichen Vorurteile und bösartigen Hasstiraden zu Wort bringt, die es gegen Türken und auch gegen Muslime bereits seit Jahrzehnten in Deutschland gibt. Das Böhmermann-Gedicht könnte direkt aus rechten Foren stammen. Die Verunglimpfung geht da nicht gegen die eine Person Erdogan, sondern gegen ein Volk und eine Religion. Der „Schweinefurz“ ist ja von dem Tier, das im Islam als unrein gilt, und mithin für Muslime die größtmögliche Beleidigung des Glaubens, dass dieser besser rieche als der Gläubige. Die Debatte darüber, was Satire in Deutschland darf und was nicht, wird – ganz im Sinne Böhmermanns – viel zu hoch gehängt. Die Frage müsste anders lauten: Dürfte ein

türkischer Mitbürger mit sinngemäß denselben Worten auf der Straße beleidigt werden, wie das in Wirklichkeit ja auch oft droht. Und wenn dieser türkische Mitbürger dann artig eine Anzeige wegen Beleidigung stellen würde, weil es viele Zeugen gab (in der Böhmermann-Sache dürften es Millionen sein), was geschähe dann? Eine Verurteilung wegen Beleidigung, hoffentlich! Was auch immer Böhmermann antrieb, sich in der untersten Schublade von leider tatsächlich im Umlauf befindlichen Schmähungen zu bedienen – es als Satire zu adeln ist gewagt. Eher scheint er auf sich selbst aufmerksam machen zu wollen. Selbst der Zweck, Erdogan zu provozieren, wirkt hier aufgesetzt. Das hatten andere vor ihm schon viel besser erreicht.

„Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. (...) Frei ist, wer reich ist.“ Diese von Paul Sethe, dem Gründungsherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, 1965 in einem Brief an den Spiegel gemachte Feststellung, trifft heute vielleicht mehr denn je zu. Medien sind Vermittler, so auch die lateinische Bedeutung des Wortes. Um sich eine Meinung zu bilden bedarf es der Information. Diese zu liefern ist das Recht und die Pflicht der Presse. Unabdingbar für die Pressefreiheit ist Medienvielfalt. Erst das Mit- und Gegeneinander verschiedener unabhängiger Zeitungen sowie Radio- und Fernsehsender macht pluralistische Information möglich. Pressefreiheit ist untrennbar mit Menschenrecht verbunden. Und um anlässlich der 200. Ausgabe der ZaS bei Paul Sethe zu bleiben: „Ich weiß, dass es im deutschen Pressewesen Oasen gibt, in denen noch die Luft der Freiheit weht. Ich bin glücklich, in einer solchen Oase zu leben. Aber wie viele von meinen Kollegen können das von sich sagen?“ B. Breitsprecher

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FREIBURG

INTERVIEW

Samstag, 16. April 2016

Samstag, 16. Apr

Jeden Tag singen

Ausgabe 200 am 16. A

Bernhard Richter leitet zusammen mit Claudia Spahn das Freiburger Institut für Musikermedizin. Zusammen haben die beiden das Buch „Musik mit Leib und Seele“ geschrieben. Ein Interview.

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as Sie schon immer über Musik wissen wollten“ – darauf wollen Bernhard Richter und Claudia Spahn, beide Professoren und Leiter des Freiburger Instituts für Musikermedizin an der Uniklinik, mit ihrem Buch „Musik mit Leib und Seele“ Antworten geben. Musik gehört für sie in untrennbarer Weise zu unserem Menschsein. Ein Gespräch mit Bernhard Richter. ZaS: Wollten Sie mit Ihrem Buch ein wissenschaftliches Thema nicht-wissenschaftlich aufarbeiten? Bernhard Richter: Wir haben versucht, wichtige Themen leicht aufzuarbeiten. Wir finden, egal ob man sich „Die Zauberflöte“ anhört oder „Das Dschungelbuch“ anschaut, es soll in erster Linie Spaß machen. Das soll keine intellektuell verkopfte Angelegenheit sein, für die man zehn Konzertführer braucht. Ein Konzert soll berühren. Wir haben uns mit der Frage beschäftigt, warum ist das so? ZaS: Und was ist die Antwort? Richter: Letztendlich liegt das aus unserer Sicht daran, dass Stimme und Musik Emotionsträger sind. Und die Emotion ist ja fast das wichtigste in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Die beste Möglichkeit, um einen Gruppenzusammenhalt zu schaffen sind letztlich gemeinsame musikalische Aktivitäten. Diese findet man in allen Kulturen weltweit. Alle Feste sind mit Musik begleitet, es gibt sozusagen keine stumme Freude. Als neulich die deutsche gegen die schottische Nationalmannschaft Fußball gespielt hat, da haben die schottischen Fans von der ersten bis zur letzten Sekunde gesungen, und zwar lauthals, das hat mich sehr beeindruckt. ZaS: Jeder Mensch verfügt über eine Stimme. Aber nicht jeder kann sie doch als Instrument erkennen… Richter: Doch, genauso wie jeder Ohren als Wahrnehmungsorgan hat. Die Ohren sind unser Mikrofon, das Gehirn und die Emotionen sagen uns, was da durchs Mikrofon rein kommt, und wir haben ein wunderbares Instrument, mit dem wir Emotionen vermitteln können, nämlich unsere Stimme. ZaS: Aber während man als Kind noch unbeschwert und gerne singt, verliert sich das doch bei sehr vielen Erwachsenen? Richter: Das liegt vor allem am Umfeld. Wenn man in einem Umfeld groß wird, in dem das Singen normal ist, dann verliert sich das eigentlich nicht. Das liegt nur an den sozialen Zusammenhängen. Unsere Natur ist dafür ausgestattet, jeden Tag zu singen, jeden Tag zu reden und zu kommunizieren. Vor allem in der Pubertät ist das Singen

aber häufig mit Scham besetzt, wenn das Umfeld komisch oder mit Bemerkungen reagiert. Wenn man aber wie ich in einem Knabenchor groß geworden ist, dann singt man einfach weiter. ZaS: Wieso vergreist das deutsche Publikum von Klassik-Konzerten,

anders als beispielsweise in asiatischen Ländern, wo viele junge Menschen klassische Konzerte besuchen? Richter: Das hängt wesentlich daran, wie diese Musik vermittelt wird. Die Berliner Philharmoniker haben beispielsweise ein Education-Programm. Dann werden Jugendliche aus Berlin-Kreuzberg für gemeinsame Projekte eingeladen. Da strömen die jungen Menschen. Es ist also eine Frage der Konzertvermittlung. Die Begeisterung für Musik ist da.

Das sehen wir ja auch an der großen jugendlichen Begeisterung für Popmusik, die ich auch sehr schätze. ZaS: Das heißt, die klassische Musik wird hierzulande einfach nicht gut aufgemacht? Richter: Genau. Wenn klassisch gleich schwierig, gleich verkopft wirkt, wo man eine Vorbildung braucht, dann funktioniert das nicht. Dabei kann man zur Klassik

se noch nichts unwiederbringlich verloren. Aber es geht uns auch um die Archäologie des Verhaltens. Wir müssen uns wieder trauen. So wie Bewegung mit Gesundheit assoziiert wird. Wenn in Freiburg Marathon ist, dann muss man sich als mittelalter Mensch – ich bin jetzt 53 Jahre alt – ja fast schon rechtfertigen, warum man nicht daran teilnimmt. Aber genau-

ganz leicht einen Zugang finden, denken Sie nur an die Europa-Hymne, Beethovens Vertonung von Schillers „Ode an die Freude“… (Er fängt an zu singen). Oder früher diese Eurovisionssendungen, da lief vor jeder Fußballübertragung der Beginn des „Te Deums“ von Charpentier (er singt erneut), das kann jeder Fußballfan mitsingen. Das ist klassische Musik. Es geht nur darum, wie es vermittelt wird, mit elitärem Anspruch oder eben mit direktem Zugang. ZaS: Wollen Sie mit Ihrem Buch aufrütteln? Richter: Es ist ja glücklicherwei-

so müsste man sich eigentlich rechtfertigen, wenn man keine Musik macht. Das sind schließlich Grundfähigkeiten des Menschen, die jeder kann. ZaS: Sie meinen also, man sollte aktiv werden und nicht nur Musik konsumieren? Richter: Zuhören ist schon mal gut. Teilhabe ist immer gut. Aktive Teilnahme ist besser. ZaS: Am besten wohl von Kind an? Richter: Richtig. Neulich habe ich bei einer Feier einen Jungen erlebt, etwa fünf Jahre alt. Der war sehr umtriebig und hat viel Quatsch gemacht. Dann haben

wir dort mehrstimmig für seinen Opa etwas gesungen. Und dieser kleine Wildfang stand plötzlich da wie hypnotisiert und hat uns zugehört. Er war völlig fasziniert und wollte dann unbedingt mitsingen. Wir haben ihm dann ein einfaches Lied beigebracht, haben mit ihm im Kanon gesungen und er war wie ausgewechselt – durch die Musik. Kinder sind da sehr gut erreichbar. ZaS: Es gab ja mal den Trend, die musikalische Ausbildung bei Kindern zu fördern, um ihre Intelligenz zu fördern… Richter: Das stimmt, es ist aber überbewertet, wenn man deswegen musiziert. Sie spielen auf den berühmten Mozart-Effekt an. Die damaligen Forschungsergebnisse wurden später relativiert. Musizieren ist vor allem sozialfördernd. Und es fördert die Konzentrationsfähigkeit. Musik hat ein gemeinsamen Anfang und ein gemeinsames Ende sowie einen bestimmten Zeitablauf, wie ein Fußballspiel. ZaS: Ich hab schon herausgehört, dass Sie offensichtlich ein großer Fußballfan sind? Richter: Bin ich, ja, mit Emphase. Ich bin der Meinung, dass alles was das gesellschaftliche Miteinander fördert, eine gute Sache ist. Ich bin absolut gegen diese Vereinzelung. ZaS: Sie vergleichen in Ihrem Buch Maria Callas und Elvis Presley. Was macht deren Stimmen so besonders? Richter: Das ist schon frech, die beiden zu vergleichen, ich weiß. Aber beide Stimmen sind unverkennbar, schon nach wenigen Tönen. Wenn Sie Elvis im Radio hören (Er singt „Love me tender“), dann wissen Sie sofort wer das ist. Callas kann ich nicht so gut nachmachen. Aber jeder, der sie schon mal gehört hat, wird ihre Stimme sofort wiedererkennen. ZaS: Soll Ihr Buch eine Ermutigung sein? Richter: Ja, eine Ermutigung, mit Musik Spaß haben zu dürfen, Gefühle entwickeln zu dürfen und Musik als Chance zu erkennen. Uns geht es auch um Kultur. ZaS: Wenn Sie selber singen, sind das dann eher Beatles-Songs oder klassische Stücke? Richter: Ich bin offen für alles was gut ist und Spaß macht. Von der Ausbildung her komme ich aus der Klassik und singe eher mal ein Schubert-Lied als Amy Winehouse. ZaS: Haben Sie auch schon mit Ihrer Kollegin Claudia Spahn zusammen gesungen? Richter: Sie ist ja Pianistin und wir haben schon viel Musik zusammen gemacht. Interview: Barbara Breitsprecher


TIPPS

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LEBEN

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tag, 16. April 2016 Aktionstag

Ausstellung

AUSSTELLUNG

Vorträge am 16. April 2016

zu Wäldern in Frankreich

Kunstwerke im Amtsgericht In der Ausstellungsreihe „kunstfrisch 2“ im Amtsgericht Freiburg werden Werke von Künstlerinnen gezeigt, die bislang selten in GEDOK-Ausstellungen präsentiert waren. Teilweise sind die Künstlerin-

Foto: Gerd Süssbier

Deutschland gilt als Waldland. Wem ist aber bewusst, dass sich in Frankreich die größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas befinden? Bei einem Wald-Aktionstag stellt nun das Waldhaus Freiburg

Du bist echt kindisch, Nadine.

unser Nachbarland in den Fokus von Lichtbildvorträgen, begleitet von einem kulturellen Rahmenprogramm und Essen mit landestypischen Spezialitäten. Unter anderem wird Etienne Zahnd, Leiter der elsässischen Forstbehörde über „Frankreichs Wälder und ihre Bewirtschaftung“ mit Bildern referieren.

Geadelt darf sich fühlen, wessen Cartoon im renommierten US-Wochenmagazin The New Yorker aufgenommen wird. Jede Woche sind dort die kleinformatigen schwarz-weiß Comics zu sehen, beißend vor Witz und mit süffisanter Pointe. Und trotzdem gibt es auch Cartoons, die selbst dem kontrovers denkenden Comic-Chef des Magazins, Robert Mankoff, zu heikel sind und die deshalb für eine Veröffentlichung abgelehnt werden. Genau die besten dieser abgelehnten Werke – „The Rejection Collection“ – zeigt nun

■■Aktionstag „Wälder der Welt“, 17. April, 11 bis17 Uhr, Waldhaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6 , Eintritt frei

nen auch noch nicht lange Mitglied. Zu sehen sind Arbeiten von Ulrike Fritsch (mit Blumen und Stillleben, s. Foto), Christa Frey (Schriftspuren gepaart mit Farbeindrücken aus der Natur), Karin Lotzwi (Holz-und Linolschnitte) sowie Monika Schacherer-Bleyler (impulsgesteuertes Malen).

das Freiburger Carl-Schurz-Haus in einer Ausstellung. Sie sind politisch inkorrekt, knallhart religionskritisch, zynisch düster oder provokant schlüpfrig. Letztlich sind es Drahtseilakte auf Zeichenpapier. Der Kunstwissenschaftler Dirk Görtler von der Hochschule für Kunst, Design und Populäre Musik wird eine Einführung, auch zum speziellen Humor, geben.

■■„Kunstfrisch 2“, GEDOK-Ausstellung, 23. April bis 8. Juli, Amtsgericht Freiburg, Holzmarktplatz 2, Mo-Do 8-16 h, Fr 8-14 h

n „The Rejection Collection“, ab 21. April, 19 Uhr, Carl-Schurz-Haus, Eisenbahnstr. 62, Eintritt frei

Konzert

Frühlingsfest

Filme

Lesung

Konzert

Der inneren Stimme nach lauschen

El Dorado für Pflanzenfreunde

Liebesgeschichten, Dramen und Dokus

Change is easy – Wandel ist machbar

Meilensteine der Musikgeschichte

Innere Stimmen sind Melodien, die man in seinem Kopf hört. Robert Schumann hat sich dabei Engelsoder Dämonenstimmen vorgestellt, sie haben ihn inspiriert und an den Rand des Wahnsinns gebracht. Dies brachte Rémi Gaché und Kenji Miura auf die Idee, Schumanns Musik mit Euphonium (Tenor Horn) und Klavier zu interpretieren. Daneben spielen sie auch Werke von Clara Schumann, Felix Mendelssohn-Bartholdy und Johannes Brahms.

Kunsthandwerker- und Pflanzenmarkt, buntes Rahmenprogramm und Mitmachaktionen – all dies bietet das 2. Freiburger Frühlingsfest. Die Stadtgärtnerei lädt zu einem „Tag der offenen Tür“ auf dem Gelände am Mundenhof ein. Garten- und Pflanzenfreunde finden hier alles rund um die Themen Gartenmöbel, Pflanzen, Kräuter, Grills, Insektenschutz, Feuerkugeln, Terrassengestaltung, Skulpturen und Gartenteiche. Und Kunsthandwerker haben ihr Stände aufgebaut.

Die 32. Schwule Filmwoche eröffnet mit dem Liebesfilm „Thé et Hugo“ (OmU) am 27. 4. um 21 Uhr. Ein weiteres Highlight ist der letzte Film mit Robin Williams, „Boulevard Drama“ (OmU) am 28. 4. um 19 Uhr. Diesmal werden auch mehrere deutsche Filme gezeigt: Unter anderem frisch von der Berlinale „Kater“ in Anwesenheit des Regisseurs Händl Klaus, 3. 5. 20.30 Uhr, sowie „Liebmann“ mit Godehard Giese („Im Sommer wohnt er unten“) in der Hauptrolle, 1. 5., 19.15 Uhr.

Gute Vorsätze machen sich die meisten Menschen, das Einhalten ist eine andere Sache. Rebecca Watson hat ebenfalls stets jede Menge hehre Selbstversprechen abgegeben, ist von der Umsetzung aber immer wieder abgekommen. Eines Tages wechselte sie frustriert die Methode - und plötzlich ging die Gleichung auf. In ihren unterhaltsamen Essays beschreibt die Journalistin und Schreibworkshop-Leiterin ihre Erlebnisse mit einer Neuausrichtung auf allen Ebenen des Lebens.

Der in Paris lebende junge Russe Ilya Rashkovskiy wurde für sein höchst virtuoses und tief ergreifendes Spiel mit dem 1sten Preis beim Hamamatsu-Wettbewerb in Japan ausgezeichnet. In Freiburg wird er Beethovens schwierigstes Klavierwerk sowohl in geistiger wie auch technischer Hinsicht, die Klavierhammersonate, sowie mit einem Höhepunkt der spätromantischen Klavierliteratur, den Préludes von Rachmaninow, die dieser zwischen 1901 und 1903 schuf, auftreten.

■■„Innere Stimme“, Rémi Gaché & Kenji Miura, 20. April, 19 Uhr, Centre Culturel Français Freiburg im Kornhaus, Eintritt frei

■■2. Freiburger Frühlingsfest, 22. 4., 14 - 20 h, 23. 4., 10 - 18 h, 24. 4., 11 - 18 h, Stadtgärtnerei beim Mundenhof, Eintritt frei

■■32. Schwule Filmwoche Freiburg, 27. April bis 4. Mai, Kandelhof-Kino, Programm unter: www.schwule-filmwoche.de

■■Lesung (auf englisch) Rebecca Watson, 22. April, 19 Uhr, CarlSchurz-Haus, Eisenbahnstr. 62, Eintritt: 3 Euro/Studierende frei

■■Hammerklaviersonate mit Ilya Rashkovskiy, 16. April, 19.30 Uhr, Augustinum Freiburg, Weierweg 10, Eintritt: 20/15/0 Euro

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FREIBURG

MARKT

Samstag, 16. April 2016

Samstag, 16. Apr

Der vielseitigste Sportwagen

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Der neue Jagiuar F-PACE ist da: Das Jaguar-House läd ein zum „Open Day“ am 16. April von 9 bis 16 Uhr

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ndlich ist es soweit. Er ist da! Der neue Jaguar F-PACE. Erleben Sie den vielseitigsten Sportwagen, den Jaguar je erschaffen hat. Er verkörpert die Jaguar DNA in Reinkultur – beeindruckende Performance, atemberaubendes Handling und einzigartigen Komfort, gepaart mit hoher Alltagstauglichkeit. Der erste Performance-SUV von Jaguar begeistert durch maximalen Fahrspaß bei höchster Effizienz. Um den neuen Jaguar F-PACE zu erleben gibt es den „Open Day“ am Samstag, den 16. April von 9 bis 16 Uhr im Jaguar House Freiburg, Bötzinger Str. 25, 79111 Freiburg. “Wir haben keine Kompromisse oder Ausnahmen gemacht: Der neue F-PACE sollte ein ‚echter‘ Jaguar sein; mit der identischen Fahrwerks-DNA aller anderen Modelle. Wir haben das Fahrwerk unter allen denkbaren Bedingungen bis an die Grenzen getestet. Als Ergebnis lässt sich der neue F-PACE zugleich sehr forsch wie auch komfortabel und leise fahren. Schon in dem Moment, in dem man ins Fahrzeug eingestiegen ist, wird deutlich: Das ist ein Aufenthaltsort zum Wohlfühlen.“ So sagte Mike Cross, der Jaguar Chefingenieur, Vehicle Integrity, bei der Erstvorstellung. Die modular aufgebaute Aluminium-Leichtbau-Konstruktion von Jaguar Land Rover kommt auch dem neuen F-PACE zugute. Folge: Hohe Präzision bei zugleich ungeschmälerten Komforteigenschaften - Tugenden, die den ersten Performance-SUV der Marke vom Konkurrenzumfeld ab-

First Edition des F-PACE mit zwei Motoren: Ein 221 kW (300 PS) V6-Diesel und ein V6 Kompressor mit 280 kW (380 PS) Foto:Jaguar

heben. Der F-PACE zieht vollen Nutzen aus der hohen Steifigkeit der Aluminium-Plattform, einer Vorderachse mit Aluminium-Doppelquerlenker und einer Aluminium-Integral-Hinterachse. Sauber abgestimmt, verhilft das Fahrwerk dem neuen Jaguar zu einem agilen Eigenlenkverhalten; zugleich bringen Schlaglöcher, Bodenwellen oder Wölbungen schlechter Straßen den Aufbau ebenfalls nicht aus der Balance. Die elektromechanische Servolenkung (EPAS) erweist sich auch im neuen F-PACE als das Nonplusultra in punkto Lenkkomfort und -prä-

zision. Der gesamte Weg zwischen Lenkrad und Reifen wurde so optimiert, dass die Lenkung schon beim kleinsten Impuls reagiert und dar-

„Wir haben keine Kompromisse oder Ausnahmen gemacht“ über eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Straße entsteht. In Kombination mit dem zunächst für den Sportwagen F-TYPE entwi-

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ckelten Torque Vectoring System und dem Torque-on-demand-Allradantrieb ist der F-PACE unter allen Wetterbedingungen und auf allen denkbaren Oberflächen schnell und sicher unterwegs. Die First Edition des F-PACE ist vollgepackt mit High-tech - darunter das neue, extrem schnelle und sehr intuitive Infotainment-System InControl Touch Pro. Es besticht durch hochauflösende und moderne Grafiken sowie einem 10“ Zoll großen Touchscreen im Tablet-PC-Format. Jaguar offeriert die First Edition des neuen F-PACE in Verbindung

mit zwei Motoren: Dem 221 kW (300 PS) V6-Diesel und dem ansonsten dem Top-Modell F-PACE S vorbehaltenen V6 Kompressor mit 280 kW (380 PS). Auch im Diesel-Modell steigert der sonst nur dem „S“-Modell vorbehaltende Karosserie-Kit die sportliche Optik des Performance-Crossover. ■■Open Day am 16.04. im Jaguar House Freiburg, Premium Automobile Freiburg GmbH Bötzinger Str. 25 79111 Freiburg Tel.: 0761/45 23 50 jaguar@auto.ag, www.auto.ag

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Tanzspaß auch ohne Partner Freude an der Bewegung, am Rhythmus der Musik und der Alltag rückt in weite Ferne. Es gibt viele Menschen, die würden gerne Tanzen, aber der Partner dazu fehlt. Hier bietet sich Line Dance an, eine choreographische Tanzform in der Gruppe, die zu nahezu allen musikalischen Stilrichtungen getanzt werden kann. Die Einflüsse des Line Dance lassen sich bis zu den Kontratänzen des 19. Jahrhunderts zurück verfolgen, in den USA hat sich der Tanzstil dann in den 1940er bis 1960er weit verbreitet. Dort wird bis heute Line Dance vornehmlich zu Coun-

try-Musik getanzt. Bei uns heute sind Cowboyhüte und schwingende Röcke jedoch eher Randerscheinungen beim Line Dance. Bekannt wurde diese Tanzart auch durch den Film „Saturday Night Fever“ mit John Travolta. Getanzt wird bei diesem seit 2002 auch offiziell anerkannten Freizeitsport nach bestimmten Schritten, die vielfältig kombiniert werden können zu einer Vielzahl von Musikstilen, was bis zur Ausrichtungen von Meisterschaften

führen kann. Gerade Tanzeinsteiger –egal ob Männer oder Frauen – mit wenig oder keiner Erfahrung fühlen sich beim Line Dance, wo man in Reihen und Linien in der Gruppe miteinander tanzt, schnell aufgehoben und sehen wöchentlich Erfolge – ohne dass man eben wie beim herkömmlichen Paartanz einen Tanzpartner braucht. Und es ist ein Tanz, der sich auch bis ins hohe Alter ausüben lässt und den Körper geschmeidig hält. Sogar

mit körperlicher Behinderung oder für Rollstuhlfahrer gibt es Line Dance-Choreografien für großen Tanzspaß. Neuer Anfängerkurs für Erwachsene in Freiburg, ab 04.05. 18–19 Uhr, Munzinger Straße 4, 79111 Freiburg. Neue Anfängerkurse in Denzlingen, ab 05.05. 18–19 Uhr, Markgrafenstraße 125-3, 79211 Denzlingen.

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FREIBURG

STADT

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Die Preise steigen

PATIENTEN-FORUM

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en zweithöchsten Jahresumsatz seit Aufzeichnungsbeginn 1971 verzeichnet der Freiburger Immobilienmarkt. Die Immobilienpreise bleiben hoch, das Angebot kann mit der Nachfrage weiterhin nicht mithalten. 2015 wurden insgesamt 49 Bauplätze für 1- und 2-Familienhäuser verkauft, der durchschnittliche Preis pro Bauplatz lag bei 160.000 Euro. Der Durchschnittswert wird maßgeblich durch die Verkäufe von 18 Bauplätzen in Munzingen bestimmt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis im gesamten Stadtgebiet lag bei 424 Euro. 13 Bauplätze für eine mehrgeschossige Bauweise mit und ohne gewerblichen Anteil wurden verkauft, vier davon im Stadtteil Haslach. Der durchschnittliche Kaufpreis betrug 844 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Der Durchschnittspreis je Baugrundstück lag hier bei 1,6 Millionen Euro für eine 1500 Quadratmeter große Fläche. Für ein bestehendes, älteres Reiheneckhaus oder eine Doppel-

haushälfte mit rund 150 Quadratmetern Wohnfläche und 400 Quadratmeter Grundstück musste im Schnitt 4800.00 Euro gezahlt werden. Freistehende 1- und 2-Familienhäuser kosteten durchschnittlich rund 520.000 Euro bei 630 qm

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03944 / 36 160 www.wm-aw.de (Fa.) Grundstücksgröße und rund 170 qm Wohnfläche. Bei Villen lag der Quadratmeterpreis bei rund 5500 Euro, in diesem Bereich ist außerdem ein starker Anstieg der Preise zu verzeichnen. Eine „durchschnittliche“ Villa kostete 1,1 Millionen Euro bei rund 200 qm Wohnfläche und 1000 qm Grundstücksfläche. Insgesamt wurden 2015 knapp 200 Ein- und Zweifamilienwohnhäuser verkauft. Bei Wohnungen lag der durchschnittliche Kaufpreis je Quadratmeter Wohnfläche bei 4466 Euro,

wobei die Durchschnittswerte je nach Stadtteil stark variieren. Während dieser Kaufpreis im Vergleich zum Vorjahr fast gleich geblieben ist, stieg er für Studentenwohnungen an. Dort kostete der Quadratmeter Wohnfläche 2015 rund 5199 Euro, im Vorjahr waren es noch 4941 Euro gewesen. Zunehmend gefragt sind Stadtteile wir Brühl und Weingarten, hier steigen die Preise für Bestandswohnungen. Auch Wohnungen im Stühlinger sind teurer geworden, ebenso in Opfingen und im Rieselfeld. Überraschend wirkt dagegen der Rückgang der Preise in der Altstadt, im Mooswald und in Kappel. Der Immobilienmarktbericht 2015 kann bei der Stadtverwaltung als CD oder in gebundener Form für 36 Euro erworben werden: Gutachterausschuss im Vermessungsamt, Berliner Allee 1; vermessungsamt@ stadt.freiburg.de Hier werden auch Auskünfte erteilt (Immobilienmarktberichte, Bodenrichtwerte, Wertermittlung, Kaufpreissammlung) unter Tel. 0761/201-4234.

TICKER

Spatenstich für neuen Platz Am Montag, 18. April, findet um 11.30 Uhr findet der offizielle erste Spatenstich zur Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge am Rotteckring statt. Die Umgestaltung folgt dem leicht veränderten Siegerentwurf des städtebaulichen Wettbewerbs. Durch die Erweiterung der bisherigen Straßenfläche wird zwischen Theater und Uni der zweitgrößte Platz der Freiburger Innenstadt neben dem Münsterplatz entstehen. Oberbürgermeister Salomon und Baubürgermeister Haag werden zusammen mit weiteren Beteiligten den Spaten führen.

Infos zum Strahlenschutz 30 Jahre Tschernobyl, fünf Jahre Fukushima – welche Vorkehrungen werden seitdem zum Schutz der Menschen vor den Folgen nuklearer Unfälle getroffen? Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert am 23. April, von 10 bis 14.30 Uhr auf dem Kartoffelmarkt und von 14 bis 18.30 Uhr mit einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Historischen Kaufhaus. Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) kommen mit einem Infomobil und einem Messfahrzeug, wo man auch erleben kann, wie Strahlung gemessen wird. Die Mitarbeiter stehen für Gespräche und Fragen zur Verfügung.

SCHULTERSCHMERZ - WAS TUN? Ärzte und Physiotherapeuten informieren zu Ursachen, Diagnostik und Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden. Das Physiotherapiezentrums „Movin am Lorettoberg“ und das RKK Klinikum bieten einen Zusatztermin für das Patientenforum an. Experten werden über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden informieren. Kritisch wird dabei auch diskutiert, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind und in welchen nicht. Expertenvorträge, die Demonstration neuester Messmethoden und die Vorstellung der therapeutischen Wirkung von Kinesio-Tapes sind Inhalte des Programms. Moderator des Abends ist Daniel Klein, Physiotherapeut des Zentrums „Movin am Lorettoberg“. Er ist auf die Behandlung von Schultern spezialisiert und stellt das neue und bisher einzigartige nicht-operative Therapiekonzept „Frozen Shoulder“ (schmerzhafte Schultersteife) vor. Weitere Physiotherapeuten des Zentrums referieren zu den Themen „Anatomie und Strukturen – die Schulter verstehen und kennen lernen“, „Eigenbefund – Beschwerden selbst erkennen und bewerten“ sowie „Hauptdiagnose „Impingement“ – Was steckt dahinter?“. Dr. Martin Klein, Orthopäde, Unfallchirurg und Sportmediziner stellt die konservativen Methoden eines niedergelassenen Facharztes vor. Der Schulterspezialist Dr. Steffen Schneider, seit Anfang des Jahres neuer Oberarzt am Loretto-Krankenhaus, spricht zum Thema „Operative Versorgung – Ab wann ist eine Operation sinnvoll und unausweichlich“. Zum Abschluss des Forums besteht die Möglichkeit, vorbeugende und nachhaltig wirkende

IMPRESSUM

Herausgeber: Michael Zäh und Christopher Kunz

Europaweite Ausschreibung Um den neuen SC-Stadionbau weiter voran zu treiben, wurde eine neue „Stadion Freiburg Objektträgergesellschaft mbH & Co.KG“ gegründet. Sie wird das neue Stadion bauen und wenn es fertig ist an den Sport-Club verpachten. Die Gesellschaft umfasst 20 Personen, paritätisch verteilt auf Stadt und SC. Nun wird eine europaweite Ausschreibung für Planung und Bau des Stadions gestartet. Ein Unternehmen soll das planerische und gestalterische Konzept sowie die gesamte Realisierung des Stadionbaus bis zur schlüsselfertigen Anlage aus einer Hand erbringen.

Verlag: Zeitung am Samstag Verlags GmbH, Benzstraße 22, 79232 March. Tel. 076 65/9 34 58-0, Fax -286, e-mail: info@zas-freiburg.de Geschäftsführer: Christopher Kunz, Rüdiger van der Vliet Chefredakteur: Michael Zäh (visdp), Tel.: 0170 / 739 17 87, m.zaeh@zas-freiburg.de

Übungen für die Schulter kennenzulernen und zu erleben, wie man die Schulterbeweglichkeit ohne Strahlen vermessen kann und welche Möglichkeiten einer begleitenden Therapie bestehen.

Foto: RKK Klinikum

Foto:Fotolia, Kara

Zweithöchster Jahresumsatz auf dem Freiburger Immobilienmarkt. In Brühl und Weingarten steigen die Preise, in Altstadt und Mooswald fallen sie.

Dr. Steffen Schneider, ist Arzt und Schulterspezialist. n Zusatztermin Patienten-Forum „Schulterschmerz – Was tun“ am 21. April, 18 Uhr in der Angell Akademie, Kronenstraße 2-4, Eintritt frei. Anmeldung erbeten unter Tel. 0761/7073366 oder per mail an kontakt@movin-freiburg.de www.movin-freiburg.de Foto: RKK Klinikum

am 16. April 2016

Daniel Klein ist Physiotherapeut und Schulterspezialist.

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Samstag, 16. April 2016

Samstag, 16. April 2016

Samstag, 16. April 2016

Fotos: Neithard Schleier

Ausgabe 200 am 16. April 2016

Schluck aus der Pulle: Maximilian Philipp erzielte gegen St.Pauli ein bildschönes Tor zum zwischenzeitlichen 3:1. Während er sich stärkt, dirigiert Trainer Christian Streich schon wieder

Überragende Offensive SC Freiburg. Beim 4:3 über St. Pauli zeigte sich erneut, dass der Mut zur extrem offensiven Aufstellung belohnt wird. Jetzt in Braunschweig. Von Michael Zäh

S

ieben Tore, davon mindestens drei bildschön (Grifo-Freistoß. Philipp-Treffer, Alushi-Tor für St.Pauli), Nervenkitzel pur, mit dem verdienten Happy-End für den SC beim 4:3-Sieg über die Gäste aus Hamburg. Dazu viele weitere spektakuläre Spielzüge in der Offensive - Fußballherz was willst du mehr? Wer nörgeln will, kann höchstens anführen, dass beim SC immer wieder und zuletzt sogar öfter als zuvor Probelme in der defensiven Ordnung auftauchen. Das war im letzten Auswärtsspiel beim 3:2-Sieg in Fürth offenkundig und nun auch beim 4:3-Sieg über den FC St.Pauli. nicht zu übersehen. „Ich fühle mich nicht als Gewinner. Es war eines unserer schlechtesten Spiele der Saison“, sagte Cristian Streich nach dem 3:2-Erfolg bei Greuther Fürth. „Das Einzige, was wir besser gemacht haben, war das Tore schießen.“ Was natürlich auch heißen sollte, dass die Fürther ih-

rerseits klare Torchancen vergaben, oder im starken Schwolow ihren Meister fanden. Der SC-Trainer fand (wie seine Spieler übrigens auch) so einige Gründe im Mannschaftsverbund, die Fürth solche Chancen ermöglicht hatten. Zu große Räume zwischen den Mannschaftsteilen, auch zu viele verlorene Zweikämpfe im Mittelfeld und insgesamt auch zu wenig gegenseitige Unterstützung. Dies sollte schnell und gründlich geändert werden. So sah das gegen St.Pauli in der ersten Halbzeit zunächst auch viel besser aus. Man dominierte den Gegner, ohne ihm viel Platz für das bekannten St-Pauli-KonterSpiel zu geben. Nach der souveränen 2:0-Pausenführung passierte in Hälfte zwei aber Seltsames. Fast schien es, als würde der SC den Gästen absichtlich mehr Spielanteile überlassen, um dann seinerseits den entscheidenden Konter zum 3:0 zu setzen. Doch dafür hätte man deutlich kompakter stehen müssen. Es war aber eher so,

dass man den Gästen viel Spaß am Fußball ließ. Diese kamen denn auch zum 1:2, dann zum 2:3 und am Ende zum 3:4. Erneut war es also so, dass der SC aufgrund der eigenen, überragenden Offensive (zu der auch die zwei Tore nach Eckbällen von Innenverteidiger Kempf zählen) die drei Punkre holte. Achter Sieg in Folge - Vereinsrekord! Wer solche Siege sieht, will ja auch gar keine defensiv einwandfreien 1:0-Erfolge sehen (wohl nicht einmal Trainer Christian Streich). Denn ehrlich -man kann nicht alles haben. Mit Petersen, Niederlechner, Grifo und Philipp ein offensives Quartett der Extraklasse (die sich ja auch alle nach hinten bemühen, aber ihre Stärken halt nach vorne haben), mit Stenzel und Günther zwei sehr hoch spielende Außenverteidiger, die ständig anschieben. Das bringt Tore, birgt aber auch Risiken. Am Montag geht es in Braunschweig weiter. Am besten mit vielen Toren ...

Hansdampf in allen Gassen: Mike Frantz spielte zuletzt gegen St. Pauli für den gesperrten Höfler auf der „Sechs“


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SPORT

FUSSBALL

Samstag, 16.

Ausgabe 200 am 16

Jetzt kommt Pfef

Champions-League. Bayern kommt ohne Salz in der Suppe ins Viertelfinale, At keinen Kevin de Bruyne mehr und wird von Ronaldo abgeschossen, während de B

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© Alle Fotos: Witters

Entscheidende Männer: Kevin de Bruyne legte gegen Paris einen super Auftritt hin und erzielte das 1:0-Siegtor für Manchester City. Und Arturo Vidal (unten) traf gegen Lissabon in beiden Partien

b jetzt kommt die Kür für die Bayern. Die lästige Pflicht, nämlich erneut ins Halbfinale der Champions-League einzuziehen, ist mit einem 2:2 in Lissabon erfüllt worden. Damit ist auch der letzte sogenannte „leichte“ Gegner aus dem Wettbewerb gekickt worden, da bereits am Tag zuvor der VfL Wolfsburg in Madrid ziemlich kläglich unterging. Da es auch den FC Barcelona erwischt hat - noch nie wurde in der Champions-League ein Team zwei Mal hintereinder Sieger des Wettbewerbs -, sagen viele Beobachter, dass nun der FC Bayern der große Favorit sei (die Auslosung der Paarungen war bei Redaktionsschluss nicht bekannt). Um es mit Philipp Lahm zu sagen, braucht man nicht lange nach dem Salz in der Suppe zu suchen. Der Auftritt der Bayern in den beiden Viertelfinalspielen gegen Lissabon war keinesfalls glorreich, aber gerade deswegen durchaus bewundernswert. Denn es scheint wieder dieses alte Bayern-Gen zurück zu sein, entscheidende Spiele nicht über Zauberauftritte und Showeinlagen zu gewinnen, sondern mit kühler Effizienz. Schon das knappe 1:0 von München durch ein frühes Tor von Arturo Vidal versprühte wenig Kreativität, war aber genau das Ergebnis, das dann auswärts den Vorteil bringt. Und so war es dann auch. Nach Flanke des überragenden Lahm (der irgendwie überall war) durfte erneut Vidal den Treffer zum 1:1 machen, der den Gastgebern die Aufgabe aufbürdete, jetzt noch zwei Tore machen zu müssen. Nach Müllers 2:1-Führungstor (der ist mit seinen langen Stecken immer dort, wo der Ball hinkommt) war

Rekordschütze in Eile: Cristiano Ronaldo rennt dem Ball gleich hinterher, den er selbs die Sache gelaufen. Und Philipp Lahms Interview-Versprecher, dass man nicht immer das Salz in der Suppe suchen müsse, war ja deshalb genial, weil er damit selbst zugab, dass es schon mal würzigere Bayern-Spiele gegeben hat. Reichlich Pfeffer war hingegen im Estádio Vicente Calderon zu sehen, wo Atlético Madrid tatsächlich den Titelverteidiger FC Barcelona entzauberte. Diego Simeone, der es während

des Spiels immer wieder schaffte, das ganze Stadion mit kreisenden Armbewegungen sozusagen anzurühren, sagte nach dem Spiel: „Dieses Atlético vermittelt die Werte des Lebens.“ Diese seien Beharrlichkeit und das Vermögen einer „fantastischen Gruppe“, es auch mit besseren Mannschaften aufnehmen zu können. Na ja, da war Barcelonas Trainer Luis Enrique etwas spröder drauf:

BUNDESLIGA

Profitiert Schalke vom n Mit ganz breiter Brust: Sandro Wagner steht für das bisher überraschend gute Abschneiden von Darmstadt 98 in der Bundesliga. Jetzt erwartet Darmstadt den Mitaufsteiger aus Ingolstadt

N

achdem sich Dortmunds Trainer Thomas Tuchel ja bereits am vergangenen Spieltag dafür entschieden hat, ein noch vorhandenes Meisterschaftsrennen durch eine blitzsaubere Acht-Stars-Raus-Rochade ausgerechnet im Derby auf Schalke zu beenden, können die Bayern jetzt den Ball zurückspielen, da sie nun ebenfalls gegen Schalke spielen und es vielleicht mit einer faustdicken 20-Stars-Raus-Rochade versuchen könnten (am Samstag 18.30 Uhr)

Das wiederum wäre für Schalke nett, die nach dem 2:2 im Derby gegen Dortmund noch immer auf dem äußerst undankbaren siebten Platz stehen. Na ja, in München wird es schwer. Ansonsten bezieht der Spieltag seine Brisanz genau daraus, dass die Anwärter auf die ínternationalen auf lauter Klubs treffen, die ihrerseits gegen den Abstieg spielen. Das gilt zwar für Hannover nicht mehr wirklich, die praktisch abgestiegen sind, aber zuletzt nach ihrem Trainerwechsel in Berlin beim


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FUSSBALL

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ffer in die Suppe

tlético Madrid wirft Barcelona mit den Tugenden des Lebens raus, Wolfsburg hat Bryune für Manchester City das Tor zum Weiterkommen macht.Von Michael Zäh

st ins Wolfsburger Netz befördert hat. Er erzielt dann alle Tore zum 3:0-Sieg für Real „Wir haben momentan nicht unsere Bestform.“ Womit er wahrscheinlich der Wahrheit sehr nahe ist, da es im Fußball auch bei dem Traum-Sturm, also Messi, Suarez, Neymar nicht immer läuft. selbst solche Spieler sind dem unterworfen, was man einen Lauf (positiv oder negativ) nennt. Nach 39 Spielen ohne Niederlage gab es für Barcelona zuletzt in der Liga vier Spiele ohne Sieg (bei zwei Niederlagen, auch im Classico

gegen Real Madrid) und nun also das Aus in der Champions-League. Versteht sich von selbst, dass Atlético mit seiner aggressiven Spielweise großen Anteil am eigenen Weiterkommen hat. Man könnte auch sagen: Diego Simeones Team ist der reizvolle Gegenentwurf zum schönen Ballbesitz-Fußball à la Barcelona oder Bayern. Der VfL Wolfsburg präsentierte sich nach dem überraschenden 2:0-Heim-

sieg über Real Madrid dann auswärts wie erstarrt. Nahezu ohne echte Gegenwehr und erst recht ohne jedes Selbstvertrauen bei eigenem Ballbesitz ließen sich die Wolfsburger den 2:0-Vorsprung schon nach 17 Spielminuten nehmen. Das war schlicht der Beweis dafür, dass Wolfsburg noch sehr weit von der europäischen Spitze weg ist. Cristiano Ronaldo schoss also Real Madrid mit drei Toren ins Halbfinale und hat damit persönlich so einige Verfolger abgeschüttelt, wenn es um die Frage des besten Stürmers in Europas Königsklasse geht. Mit Messi, Suarez und Neymar von Barcelona, aber auch mit Zlatan Ibrahimovic von Paris-St. Germain sind einige Stars schon weg vom Fenster. Rein nach erzielten Toren beurteilt, ist Ronaldo derzeit ohnehin weit vorne. Allein in der Champions League sind ihm bislang 16 Tore in zehn Partien gelungen. Der Rekord liegt bei 17. Aufgestellt hat ihn Ronaldo selbst. Der dreifache Weltfußballer ist mit 93 Toren Rekordschütze der Königsklasse, Messi steht bei 83 Treffern. Das Ausscheiden von Paris gegen Manchester City kam nach dem 2:2-Hinspielergebnis nicht mehr ganz überraschend. Einen ganz starken Auftritt beim 1:0 in Manchester hatte der Torschütze Kevin de Bruyne. Ja, wenn der noch in Wolfsburg gewesen wäre! Jedenfalls wird jede Partie ihren Reiz haben, die die Bayern, Atlético, Real und ManCity ausfechten werden.

Voller Leidenschaft und mit Härte: Diego Simeone rudert in Hintergrund das Publikum wach, während sich vorne Luiz Suarez und Diego Godin Saures geben. Luiz Gustavo (unten) war bester Wolfsburger in Madrid

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nächsten Raus-Rotieren? Tabellendritten einen guten Auftritt hatten und ein 2:2 holten. Nun muss Mönchgladbach, Fünfter, 45 Punkte nach Hannover, das auf seiner Abschiedstour wohl auch zu Hause noch etwas zeigen will. Der Tabellenvierte aus Leverkusen (48 Punkte), der zuletzt im Aufwind war und das Derby in Köln mit 2:0 gewann, erwartet den Tabellenvorletzten aus Frankfurt und dürfte klarer Favorit sein. Ganz interessant wird der Auftritt des Dritten Hertha Berlin sein, das zuletzt deutlich an Vorsprung

eingebüßt hat und nun nach Hoffenheim muss, das seinerseits unter Trainer Nagelsmann mächtig gepunktet hat und derzeit drei Punkte Vorsprung auf den drittletzten Platz aufweist. Ein direktes Aufeinandertreffen im Kampf um den Klassenerhalt steigt in Augsburg, wo Stuttgart erwatet wird. Der sechstplatzierte aus Mainz erwartet Köln (Sonntag, 17.30 Uhr), das nach der Derby-Pleite noch nach unten schauen muss. Das gilt auch für den HSV, der in Dortmund antritt (Sonntag, 15.30 Uhr).

Daniel Didavi auf Abschiedstour: Der VfB-Spielmacher wechselt ablösefrei nach Wolfsburg. Das sei die schwerste Entscheidung seines Lebens gewesen, sagte er


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BERUF & KARRIERE

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Samstag, 16. Apr

Typisch Frau, Mann!

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m Donnerstag, 28. April, ist es wieder so weit: Jugendliche erleben Berufe und Betriebe. Im Rahmen der „Zukunftstage“ für Mädchen (Girls’Day) und Jungen (Boys’Day) engagiert sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) mit bundesweiten Aktionen. Noch immer spiegeln Berufsstatistiken ein ungleiches Geschlechtsverhältnis wider. Die „Zukunftstage“ wollen klassische Rollenbilder hinterfragen und Vorurteile gegenüber vermeintlichen Männer- und Frauenberufen auf den Prüfstand stellen. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Christian Ramm, rät Schulabgängerinnen und Schulabgänger dazu, offen und ohne Scheuklappen in die Orientierungsphase zu starten und keine Berufsfelder voreilig auszuschließen. „Nur wer über den Tellerrand schaut, kann alle Facetten seines Talentes erkennen und daraus eine Berufsperspektive entwickeln. Plötzlich sind Berufe interessant, die man bisher nicht auf dem Schirm hatte“, sagt Ramm. Die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. „MINT“-Berufe bieten gerade jungen Frauen viele Möglichkeiten. Lass dich von uns über deine Chancen beraten. Denn mit einer technisch-wissenschaftlichen Ausbildung wirst du zur gefragten Fachkraft und das bringt dich weiter! Informiere dich jetzt unter www.dasbringtmichweiter.de

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Keine Klischees bei der Berufswahl Schulabgänger sollte offen in die Orientierungsphase starten

Auch in diesem Jahr gibt es wieder zahlreiche Möglichkeiten, verschiedene Tätigkeiten auch praktisch kennenzulernen. Allein im Bezirk der Agentur für Arbeit Freiburg gibt es insgesamt 69 Angebote mit 770 Plätzen. Während Mädchen Einblicke in technische, naturwissenschaftliche und handwerkliche Berufe erhalten, können Jungen ihre Stärken in den üblicherweise von Frauen dominierten Bereichen wie Erziehung, Gesundheit, Pflege und Soziales testen. Dabei entdecken

die Jugendlichen häufig ungeahnte Talente und damit neue Berufswünsche. Der Girls´Day findet dieses Jahr zum sechszehnten Mal und der Boys´Day zum sechsten Mal statt. Die Zukunftstage sind eine Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. ■■Die aktuellsten Informationen zum Girls´Day finden Sie unter www.girls-day.de und zum Boys´Day unter www.boys-day.de.

Spielerisch und intuitiv Technik erleben im Info-Truck Berufe-Scout zeigt den direkten Weg zu ausbildenden Firmen

Publication name: ZaS_Girlsday_Mint_95*110 generated: 2016-04-13T13:56:30+02:00

Die Diakonie Kork ist eine Spezialeinrichtung für epilepsiekranke und Menschen mit Behinderungen. In Fachkliniken, differenzierten Wohnangeboten, einer Sonderschule sowie Werkstätten für Menschen mit Behinderungen arbeiten verschiedene Berufsgruppen. Die Einrichtung ist mit etwa 1.250 Mitarbeitern die größte Arbeitgeberin in der großen Kreisstadt Kehl.

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m Donnerstag, 28. April, dem Girls’Day 2016, macht der Infotruck des Gesamtverbands der Arbeitgeberverbände der Metallund Elektro-Industrie auf dem Besucherparkplatz der Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener Straße 77, Station. In der Zeit von 10:15 bis 12:15 Uhr können Mädchen die „Faszination Technik“, die die Berufswelt der Metall- und Elektro-Industrie bietet, an verschiedenen Experiementierstationen spielerisch und hautnah erleben. So erfahren die Schülerinnen am Aufzugsmodell anschaulich und alltagsbezogen, wie eine intelligente IT-Steuerung funktioniert. Der Be-

rufe-Scout informiert nicht nur über die Berufsbilder der Metall- und Elektroindustrie, sondern zeigt auch den direkten Weg zu ausbildenden Firmen und freien Lehrstellen in der Region. Der Multitouchtable bietet bis zu sechs Personen gleichzeitig die Möglichkeit, spielerisch und intuitiv am Beispiel einer Automobilproduktion Arbeitsplätze und Berufe kennenzulernen. In der Gesprächsecke werden Themen vertieft besprochen und zielgruppengerecht aufbereitet. Dort stehen auch Tablets für weitergehende Recherchen bereit. Die Hälfte der Mädchen wählen im dualen System aus nur zehn

verschiedenen Ausbildungsberufen – darunter ist kein einziger naturwissenschaftlich-technischer. „Das ist schade, denn in den Betrieben fehlt gerade in technischen und techniknahen Bereichen qualifizierter Nachwuchs. Ich bin überzeugt, dass viele Mädchen für diese Berufe Interesse entwickeln, wenn sie sich erlebbar mit ihnen auseinander setzen können“, sagt Organisatorin Elsa Moser, die in der Agentur für Arbeit Freiburg sich für die Chancengleichheit am Arbeitsmarkt einsetzt. ■■Zur Teilnahme am Infotruck ist eine Online-Anmeldung unter www.girlsday.de erforderlich.


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MARKT

BERUF & KARRIERE

Samstag, 16. April 2016 

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Ein reizvoller Weg

am 16. April 2016

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Jobwechsel ja oder nein? ZaS-Leser Carsten M. fragt: Ich denke darüber nach, mein jetziges Unternehmen zu verlassen. Leider habe ich den Absprung noch nicht geschafft und es gibt immer wieder Momente, in denen ich den Mut verliere und das Sicherheitsdenken in mir durchkommt. Das führt dazu, dass ich in dieser alten Situation weitermache obwohl ich innerlich gekündigt habe und überhaupt nicht mehr in das Team passe, in dem ich arbeite. Ich habe dieses Team mit aufgebaut und man hat mir auch die Abteilungsleitung mündlich versprochen. Allerdings wurde dann ohne Rücksprache mit mir ein externer Kandidat eingestellt. Aktuell fällt es mir schwer, eine Entscheidung zu treffen. Jobcoach Alexandra Feder: Lieber Herr M.: Es ist völlig normal, dass das Entscheidungspendel mal nach rechts, dann wieder nach links ausschlägt. Die Überlegung, einen Jobwechsel zu vollziehen ist immer ein langer Prozess. Egal aus welchem Grund man einen Stellenwechsel anstrebt, seien es die fehlenden Herausforderungen, Kollegen, mit denen man nicht klar kommt oder das Gefühl zu haben nicht ins Team zu passen

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oder die Nichtberücksichtigung in Beförderungsprozessen. Oft treiben die kleinen Kritiker in einem selbst die Entscheidungsprozesse in die Länge, denn es gibt immer Gründe, die dagegen sprechen. Ein Jobwechsel ist immer eine Umbruchsituation und man sollte nichts überstürzen, aber wenn die Entscheidung erst einmal getrof-

fen ist, bietet sich häufig die Chance auf positive Veränderung. Dass Sie in Ihrer Situation nicht einfach auf Risiko gehen, ist sehr verständlich und es ist aus meiner Sicht absolut richtig, die Entscheidung sehr gut abzuwägen. Überlegen Sie sich vor allem, was der nächste Schritt sein soll, damit Sie nicht vom Regen in die Traufe kommen. Beziehen Sie vor allem auch Ihre Familie aktiv in diese Entscheidungsprozesse ein und machen Sie nicht alles mit sich alleine aus. Stellen Sie eine Entscheidungsliste auf: Was spricht für, was gegen den Jobwechsel? Wenn ich es richtig verstehe, ist der entscheidende Bremser für die Entscheidungsfindung das Thema Sicherheit. Beleuchten Sie diesen Aspekt näher und finden Sie heraus, was sie bremst und versuchen Sie Lösungen zu finden, die diese Zweifel auflösen. Ich möchte Sie dazu ermutigen, diesen Sicherheitsanker zu lockern, um bald eine für Sie gute Entscheidung zu treffen. Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de.

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HOCHZEIT

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Hochzeitskleider aus flüssigem Zucker

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Hochzeit und ihre Kosten: Durchschnittlich lassen sich Brautpaare in Deutschland ihre Hochzeit 6.500 Euro kosten

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ieviel lassen sich Brautpaare in Deutschland durchschnittlich die Hochzeit kosten? Das Cashback-Portal Qipu hat durch das Online-Marktforschungsinstitut promio.net mehr als 1000 Deutsche befragt, was

wohl den Preisunterschied bei den Hochzeiten in Großbritannien und Deutschland ausmachen. Aber manchmal sind es ja auch die kleinen Dinge, die die Liebe erhalten. 38 Prozent der von Qipu Befragten investiert 20 Euro pro Monat, um dem Partner eine Aufmerksamkeit zu kaufen. Und für gemeinsame Restaurantbesuche zahlen die Deutschen durchschnittlich 40 bis 60 Euro pro Monat. Es ist am Ende ja gar nicht der finanzielle Aufwand, sondern das passende Zueinander, was den Tag ausmacht, der für alle passt.

sie sich die Hochzeit kosten lassen würden.Durchschnittlich blättern die Befragten rund 6500 Euro für die Hochzeit hin. Das ist verglichen mit den Briten fast schon sparsam. Denn in Großbritannien kostet dieser Tag durchschnittlich mehr als 27.000 Euro. Trotz der Kosten trauen sich wieder mehr Deutsche. So stieg die Zahl der Eheschließungen 2014 auf rund 386.000. Im Jahr zuvor waren es knapp 12.500 weniger. Allerdings ist dieser Durchschnittswert in Deutschland nicht unbedingt ein Zeichen mangelnder Phantasie, was den „großen Tag“ angeht. So wurde jüngst in Dort-

mund das so genannten „Queens‘ Battle“veranstaltet. Acht Teilnehmerinnen traten auf der CREATIVA, Europas größter Messe für kreatives Gestalten, gegeneinander an. Ihre Aufgabe: essbare Hochzeitskleider aus flüssigem Zucker herstellen. Fachlich begleitet wurde die Aktion unter anderem durch Tortenguru Jens Oprzondek. Bereits im 16. Jahrhundert wurden Torten und Gebäck in englischen Königshäusern mit Marzipan, Zucker und andern Backzutaten zu essbaren Kunstwerken gestaltet. Nun ist das Thema wieder Trend, nicht in der Küche, sondern im Kreativsektor. Aber gut, das wird

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Fenstersanierung: Über eine gute Wärmeschutzverglasung lässt sich eine beträchtliche Menge an Energie und letztlich Geld einsparen.

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enster zählen nach wie vor zu den Schwachstellen eines Hauses. Thermobildkameras zeigen, wie bei alten Fenstern die Wärme verloren geht. Experten raten deshalb zur Sanierung von alten Fenstern, gerade bei solchen, die vor 1995 eingebaut wurden, bietet sich ein großes Einsparpotential. Entscheidend bei Fenstern ist zum einen die Anzahl der Scheiben und zum anderen, ob diese mit Edelgas befüllt sind oder nur ein Vakuum enthalten. Hieraus ergibt sich der sogenannte U-Wert. Er definiert den Wärmeverlust beziehungsweise den Wärmedurchgang eines Fensters. Pauschal kann man sagen: Je weniger Scheiben ein Fenster enthält, desto schlechter fällt der U-Wert aus. Ohnehin sind seit

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Fenster und Reparaturen

Ausgabe 200 am 16. A

der geltenden Energieeinsparverordnung von 2009 hoch wärmedämmende Verglasungen Pflicht. Fenster mit nur einer Glasscheibe kommen auf einen U-Wert von bis zu 5,8. Zweifaches Isolierglas ohne Gasfüllung, wie es noch in den 1970er und 1980er Jahren üblich war, liegt bei einem U-Wert von 2,7. Drei Gläser in einem Fenster ohne Edelgas werden mit 1,9 angegeben. Als Faustregel gilt: Die Senkung des U-Wertes um 0,1 (W/m2K) spart pro Quadratmeter Fensterfläche ein Liter Heizöl pro Jahr. Ein Austausch von Zweifach- und Dreifach-Wärmeschutzgläsern mit Beschichtung

und Gasfüllung wird jedoch nicht empfohlen. Sie kommen auf einen U-Wert von mindestens 1,3, ein Ersatz würde sich laut einer aktuellen Studie der Deutschen Energie-Agentur Dena nicht amortisieren. Wer sich für neue, dichtere Fenster entscheidet, sollte jedoch wissen, dass sich dadurch auch der Luftaustausch verringert und die Luftfeuchtigkeit in den Räumen ansteigt. Das kann zu Schimmel führen. Deshalb sollten neue Isolierfenster nie mit Wärmebrücken einhergehen und auch die Wände dann gedämmt werden.

Klar sicherer Vom Kellerfenster bis zur Terrassetüre: Die Polizei rät zu Einbruchschutz bei Fenstern.

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ei Neubauvorhaben, Austausch im Zuge von Renovierungen oder dem Nachrüsten von vorhandenen Fenstern und Terrassentüren, Einbruchschutz kann man in allen drei Fällen berücksichtigen. Die Polizei rät, bei Fenstern stets den Einbruchschutz mit einzubeziehen. Wichtig ist darauf zu achten, dass Fenster und Fenstertüren nach DIN EN 1627 geprüft oder zertifiziert sind. Diese Elemente sind darauf getestet, dass es in der Gesamtkonstruktion mit Rahmen, Beschlag und Verglasung keinen Schwachpunkt gibt. Es gibt sieben Widerstandsklassen (resistance class RC): RC 1 N / RC 2 N / RC 2 / RC 3 / RC 4 / RC 5 / RC 6 Während die Klassen RC 1 N bis RC 3 im privaten Bereich Anwendung finden, werden die Klassen RC 4 bis RC 6 besonders für den gewerblichen Bereich von der Polizei empfohlen. Im normalen Privatbereich rät die Polizei zu Einbruchschutz durch RC-2-Fenster. Diese Fenster sind mit Pilzkopfzapfen-Beschlägen, einbruchhemmender Verglasung (P4A-Glas) und meist einem abschließbaren Fenstergriff ausgestattet. Je nach Wert des Hausrates und Sicherheitsbedürfnis können

auch Fenster der Widerstandsklasse RC 3 in Frage kommen. Diese Klasse besitzt mit der P5A-Verglasung im Vergleich zum RC-2-Fenster einen noch höheren Widerstandswert. Die Verglasung macht einen erheblichen Teil des Fensterpreises aus, insbesondere dann, wenn Anforderungen des Einbruchschutzes und des Wärmeschutzes kombiniert werden. Da die meisten Einbrecher sehr selten das Glas angreifen, kann man überlegen, auf die einbruchhemmende Verglasung zu verzichten und Standardglas aber mit Pilzkopfzapfen-Beschlägen und abschließbarem Fenstergriff auszuwählen, so die Polizei. RC-2N-Fenster werden von der Polizei als Alternative zu RC-2-Fenstern empfohlen, wenn kein direkter Angriff auf die eingesetzte Verglasung zu erwarten ist. Die Widerstandsklasse RC 1 N empfiehlt sich als Grundsicherung für Fenster in oberen Geschossen, wenn der Einbrecher das Fenster nur mit einer Aufstiegshilfe (zum Beispiel einer Leiter oder Mülltonne) erreichen könnte und es keine Standfläche gibt. Es gilt jedoch: Für leicht erreichbare Fenster und Fenstertüren (insbesondere im Erdgeschoss) reicht diese Widerstandsklasse nicht aus!


MODERNISIEREN

Samstag, 16. April 2016 

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tag, 16. April 2016

am 16. April 2016

Pflege fürs Dach

Hubert Ringwald

Dach-Check im Frühjahr: Frühzeitig kleine Schäden an den Dachbauteilen entdecken ist besser, als dem nächsten Unwetter eine Angriffsfläche zu bieten.

Ein solcher Dach-Check ist gerade nach dem Winter angesagt. Manchmal genügt ein erster Frühlingssturm und schon bietet das in Mitleidenschaft gezogene Dach dem Windsog eine Angriffsfläche. Die Folgen sind dann nicht selten kapitale Dachschäden, die bei der „Früherkennung“ durch einen Dachdecker-Innungsbetrieb durchaus vermeidbar gewesen wären. Der Dach-Check ist eine Inaugenscheinnahme des Daches und seiner Bauteile, betont der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg. Er ersetzt zwar nicht eine Dachwartung, doch der Dach-Check ist ein

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etzt laufen die Autowaschanlagen wieder auf Hochtouren, es wird gewaschen, gewachst und poliert, bis das Auto wieder im frischen Glanz erstrahlt. Mit einem gewissen „Neid“ blickt da vielleicht das Hausdach auf das Auto herab. Denn ein „Frühjahrs-Pflege-Check“ wäre jetzt auch für das wichtigste Bauteil eines Hauses sinnvoll.

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erster richtiger und wichtiger Schritt zur regelmäßigen Dachüberprüfung durch Fachbetriebe. Eine jährliche gründliche Dachwartung macht nicht nur für den Werterhalt der

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Immobilie Sinn. Eine regelmäßige Dachüberprüfung gehört sogar zu den sogenannten Obliegenheitspflichten von Hausbesitzern und Hausverwaltungen gegenüber der Gebäudeversicherung. Im Schadensfall kann die Versicherung nämlich durchaus den Nachweis einer solchen Dachprüfung durch qualifizierte Fachleute verlangen, bevor ein Schaden ganz oder teilweise reguliert wird. Verantwortung gegenüber dem Dach vermeidet also viele teure Unwetterschäden und damit ständig steigende Versicherungsbeiträge.

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Weniger ist mehr Für optimale Wärmedämmung ist Dicke der Dämmung nicht entscheidend. Vorgehängte, hinterlüftete Fassadensysteme bieten guten Wärmeschutz.

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enn es um die Wärmedämmung geht, gilt schon lange nicht mehr die alte Heimwerker-Regel „Pack‘ da so viel Dämmung wie möglich rein, dann stimmt es“. Entscheidender für den Wirkungsgrad ist nicht die Dicke der Dämmschicht, sondern zum Beispiel die fachgerechte Verarbeitung.

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Das Dachdeckerhandwerk als Fachgewerk für die gesamte Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik ist der qualifizierte Ansprechpartner, denn nicht nur die Wärmedämmung des Daches, sondern auch die Dämmung der Hausfassade gehört zum Aufgabenbereich dieses Handwerks. Im Bereich der Fassade greift das Dachdeckerhandwerk aber nicht zum viel diskutierten Vollmantel-Wärmeschutz, den manche Fachleute inzwischen sogar als „Brandbeschleuniger“ bezeichnen. Die Alternative der Dachdecker lautet: vorgehängte hinterlüftete Fassadensysteme. Dabei wird unter den Fassadenelementen, deren Materialvielfalt nahezu unbegrenzt ist, eine Dämmschicht angelegt. Zwischen Dämmmaterial

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und Fassade kann Luft langsam zirkulieren. Entscheidende Vorteile: Die Luft selbst wirkt als schlechter Wärmeleiter wie eine zusätzliche Dämmschicht. Und die Zirkulation führt evtl. vorhandene Feuchtigkeit ab. Ebenso wichtig wie die Außendämmung ist es, im Winter der Kälte und im Sommer der Hitze kein „Schlupfloch“ ins Haus zu bieten. Daher übernehmen Dachdecker-Fachbetriebe auch die Dämmung der unteren und oberen Geschossdecke. Was vielen Hausbesitzern noch immer nicht bewusst ist: Wenn die oberste Geschossdecke über beheizten

Räumen nicht gedämmt ist und auch das Dach keine ausreichende Wärmedämmung besitzt, ist eine Dämmung dieser Geschossdecke nach der geltenden Energieeinsparverordnung EnEV 2014 für viele Gebäude verpflichtend. Die Dämmung muss so ausgelegt sein, dass damit der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) der Geschossdecke 0,24 Watt/ (m²K) nicht überschritten wird. Es besteht also eine gesetzlich geregelte Nachrüstpflicht für viele bestehende Gebäude, die eigentlich schon bis 31.12.2015 hätte erfüllt sein müssen.

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200. Ausgabe, ET 16.04.2016  

Unterste Schublade: Das sogenannte Schmähgedicht von Jan Böhmermann hat offensichtlich die Ziele des Verfassers erreicht, den Finger in die...

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