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„Anrede“ „Persönliche Botschaft“

„Persönliche Botschaft - Grußzeile“


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Überraschung! Ein unerwartetes Geschenk Stille Post Welt der Wünsche Donalds glücklichste Stunde Dachsprung Happy Birthday, Opa Knack! Der Gratulator

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Ich hab das Gefühl, da beobachtet uns jemand!

Hihi, da wird sich wer wundern!

Hjuck!

Ist alles bereit, Kinder?

He, ich dachte, ich bin hier der Meisterdetektiv mit dem sechsten Sinn.

Dem fallen vor Neugier vermutlich gleich die Augen aus, wetten?

Kann losgehen!

Na, na, Neffe! Ich hasse es, Du kannst es wenn man mir so doch auch ungeduldig auf den immer kaum Bürzel starrt. erwarten.

„Name“ ahnt wahrscheinlich schon was!

Hjuck!

Gleich geht ihm ein Licht auf.

Grundgütiger, ist das verschwenderisch!

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH,

„Name“

ENDE Michael Bregel (Story & Script), Rodriques (Zeichnungen)

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Wie geht’s, Onkel Dagobert? Die Geschäfte laufen gut, was?

Das würde ich so nicht sagen, Donald! Man kann schließlich nie genug klagen!

John Blair Moore (Story), Pasquale Venanzio (Zeichnungen)

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Aber direkt schlecht gelaunt wirkt er nicht! Dann wag’ ich es mal!

Ich wollte mit dir über einen kleinen Vorschuss reden!

Ich bin gekommen, um dich zu fragen... äh, ich meine, ich... Nur heraus damit, Donald! Wo drückt der Schuh?

Vorschuss? Das bedeutet ja im Voraus! Wie käme ich dazu, dich zu bezahlen, bevor du dafür gearbeitet hast?

Kreisch!

Beruhige dich! Ich brauche nur 3,20 Taler! Die wollte ich mir leihen!

Ich verleihe nichts! Das weißt du! Aber du kannst gern noch für 3,20 Taler arbeiten, bevor du gehst!

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Hab ein Herz, Onkel Dagobert! Es ist doch für Daisys Geburtstag! Die Jungs wollen ihr was ganz Besonderes schenken, nur reicht ihr Geld nicht aus!

Auch „Name“ hat heute Geburtstag! Und?! Das ist nur Geldverschwendung!

Geburtstag! Geburtstag! Wenn ich das schon höre!

Geburtstagsfeiern sind albern und überflüssig! Die reinste Verschwendung!

Solche unsinnigen Bräuche gehören abgeschafft!

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Hast du vielleicht irgendetwas zu deiner Geburt beigetragen?

Es geht doch um Daisys Geburtstag, nicht um meinen!

Und wenn das jedesmal gefeiert wird, dann frage ich mich, wann die Leute eigentlich arbeiten!

Na und? Als ob das nicht das Gleiche wäre! Jeder hat bekanntlich jedes Jahr Geburtstag!

Geburtstage sind für mich ganz normale Arbeitstage! Da gibt’s nichts zu feiern!

ck! Za

Was hat er bloß gegen Geburtstage? Wenn er nur das Wort hört, dreht er schon durch! Das ist doch nicht normal!

Was soll ich jetzt tun? Die arme „Name“... und natürlich Daisy!

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Später... Hast du es, Onkel Donald?

Wir müssen uns beeilen...

Als er das Wort Geburtstag hörte, war’s aus! Vielleicht hätte ich sagen sollen, ich brauche Geld für den Zahnarzt!

...sonst ist der Laden geschlossen! Gib her!

Das hätte auch nichts genützt!

Ich muss euch leider enttäuschen, Kinder!

Dann hätte er dir den Zahn selbst gezogen...

...und zwar zum halben Preis!

Ewig schade! Seufz! Das Geschenk wäre für Daisy echt toll gewesen!

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Wie kann Onkel Dagobert nur so gemein sein? 3,20 Taler sind doch gar nichts für ihn! Aber uns hat er damit alles verdorben!


Jetzt müssen wir überlegen, was wir Tante Daisy stattdessen schenken etwas, was nichts kostet!

Und Luftschlangen! Und Konfetti! Und was Selbstgebackenes! Einfach alles, was zu einer zünftigen Party gehört!

Papierhütchen! Meint ihr?

Na, klar! Die Luftschlangen machen wir aus Küchenkrepp!

Und Konfetti stanzen wir mit dem Locher aus alten Zeitschriften!

An die Arbeit, Brüder! Einer sucht im Keller nach brauchbarem Partyzubehör, einer auf dem Speicher und einer hier!

Partyspiele haben wir auch genug - wenn wir unsere Spielesammlung vom Speicher holen! Das Kuchenbacken übernehme ich!

In Ordnung! Ich übernehme den Keller!

Ich hoffe, ich hab’ alles da für einen Kuchen!

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Verflixt, der Zucker reicht nicht! Lauft rasch zu Daisy und borgt welchen!

Nein, wir bitten „Name“ darum! Wir wollen nicht, dass Tante Daisy etwas merkt!

So? Dann braucht ihr einen Vorwand, um sie herzulocken!

Hier ist unser Intellekt gefragt, Brüder! Denkt nach, und lasst euch was Pfiffiges einfallen!

Stimmt! Einfach direkt einladen geht nicht!

Bei einem Notfall würde sie auf jeden Fall kommen! Wir könnten ihr erzählen, Onkel Donald sei von der Leiter gefallen!

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Puh! Leicht gesagt!

Pah! Kalter Kaffee! Onkel Donald fällt doch ständig irgendwo runter! Eben! Wen regt das noch auf?

Jetzt reicht’s aber! Ich bitte mir ein wenig mehr Respekt aus!


Und wenn wir sie fragen, ob sie uns bei den Hausaufgaben hilft?

Geht auch nicht, nachdem sie sich letztes Mal so blamiert hat! Sie hatte keinen Schimmer von Algebra! Seufz!

Widerspruchsgeist und Neugier sind bei ihr derart ausgeprägt, dass sie garantiert nicht widerstehen Aber das ist doch kann! etwas widersinnig, oder?

Hallo, Daisy! Ich hoffe, du hattest nicht vor, uns heute Abend zu besuchen! Wir sind nämlich ziemlich im Stress!

Dafür habt ihr keine Ahnung von Daisys Psyche! Ihr müsst ihr nur sagen, sie soll auf keinen Fall kommen - dann kommt sie!

Na und? Was glaubt ihr, wie oft das schon funktioniert hat? Auch bei euch! Da ist was dran, Brüder!

Besonders unpassend wäre es so gegen sieben! War trotzdem nett, mit dir zu plaudern! Schönen Abend, Daisy! Und tschüs!

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Bingo! Punkt sieben steht sie vor der Tür! Wetten?

Dann wird’s aber höchste Zeit, die anderen PartyGäste anzurufen!

Der alte Griesgram würde ohnehin nicht kommen! Und wenn, dann mit so einer miesen Laune, dass den anderen die Lust an der Party vergehen würde!

Später, Punkt sieben Uhr... Ich bin sicher, dass da was nicht stimmt!

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Sollen wir Onkel Dagobert auch einladen?

Aber ihm verdanken wir’s doch, dass wir überhaupt feiern!

Nichts da! Auf gar keinen Fall!

Vergiss es! Ich hab’ jedenfalls keine Lust, mir weitere Vorträge über unnötige Geburtstagsfeiern anzuhören!

Komm rein, Tante Daisy! Wir haben dich erwartet! Oh, hallo! Ich war gerade... äh, ich meine...


Ăœberraschung! Hihihi!

Alles Gute zum Geburtstag!

Na, so was! Ich hatte ja keine Ahnung!

Aber auĂ&#x;er mir scheinen es so ziemlich alle gewusst zu haben!

Nur Onkel Dagobert ist nicht da! Wo steckt er?

Er... er hat was Wichtiges zu erledigen, sagt er!

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Inzwischen...

Wiedersehen, Herr Duck! Schönen Abend und schönes Wochenende!

Ach ja! Dass ich am Montag nicht komme, wissen Sie ja, oder?

Grrr! Ich höre nur noch Geburtstag! Soll unser Land im wirtschaftlichen Chaos enden?

Pah! Bei mir geht eine Woche in die nächste über! Da endet nichts!

Natürlich nicht! Was haben Sie denn vor? Wollen Sie krank feiern?

Nicht auszudenken, wenn alle Leute am gleichen Tag geboren wären! Die Welt würde glatt...

f! Klop f! Klop

m! Bum 14

Aber nein, Herr Duck! Ich habe doch Geburtstag!


Wer das wohl ist? An sich dürfte niemand mehr hier sein - außer dem Nachtwächter, versteht sich!

???

Sag mal, suchst du hier was, Kleiner?

Jawohl! Das hier ist doch die Maklerfirma Raffke und Schummel, oder?

Nein, da muss ich dich enttäuschen, Jungchen! Die Firma besteht nicht mehr! Die Herren sind schon seit Ewigkeiten aus dem Geschäft!

Was? Raffke und Schummel?

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Warte mal! Weshalb suchst du Raffke und Schummel eigentlich, mein Sohn?

Danke! Seufz! Wahrscheinlich wär’s ohnehin zu spät!

Ach, es ist nichts Wichtiges! Ich dachte nur, ich könnte schnell zu Geld kommen, indem ich...

...meine Ersparnisse investiere! Zehn Kreuzer hab’ ich! Aber nun kann ich das Geburtstagsgeschenk wohl vergessen!

Ach, du liebe Zeit! Hab’ ich jetzt schon Halluzinationen? Vielleicht liegt mir das Krautsoufflé von heute Mittag im Magen!

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Hab’ ich dich richtig verstanden, Junge? Es geht um... nanu?


Raffke und Schummel! Dieser Name versetzt mich zurück in meine Kindheit!

Ich weiß noch, wie ich als Junge zu diesen Maklern ging, um meine Ersparnisse zu investieren! Zehn Kreuzer!

Ich hab’ die Aufgabe gelöst, Fräulein Flaum! Das Ergebnis ist exakt 17 Taler! Richtig, Dagobert! Ausgezeichnet! „Schuld war Fräulein Flaum, meine Lehrerin in der vierten Klasse...“

Bei deinem Sinn für Geld und Zahlen wäre ich nicht erstaunt, wenn du eines Tages Bankdirektor oder sonst eine Art Finanzgenie würdest!

Seufz! Fräulein Flaum ist wunderbar! Und sie versteht was von Geld!

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Morgen hat sie Geburtstag! Ich will ihr unbedingt was schenken, um ihr zu zeigen, wie sehr ich sie verehre!

Höchstens, ich erwische ein absolutes Schnäppchen im Schlussverkauf! Der dauert ja noch bis Samstag!

Moment mal! Fräulein Flaum hält mich doch für ein künftiges Finanzgenie! Warum fang’ ich nicht gleich damit an?

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Aber in meiner Spardose ist nur das Zehn-Kreuzer-Stück von Weihnachten! Dafür kriegt man nicht viel!

„Doch schon bald wurde mir klar...“

Und zwar noch heute! Ich werd’ mein Geld vermehren und sie damit beeindrucken!

So sehr ich auch suche: Für zehn Kreuzer gibt’s einfach nichts Hübsches!


"Nachname“ hname“

Nehmt euch in Acht, ihr Finanzhaie! Hier kommt der Nachwuchshai Dagobert Duck!

Wetten, dass ich mit diesen alten Pfennigfuchsern mithalten kann? Wenn’s sein muss, können sie noch was von mir lernen!

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Die da könnten die richtigen Partner für meine erste Investition sein! Nicht ganz so hochgestochen!

Ich will natürlich nicht gleich die ganze Börse durcheinanderbringen! Deshalb fang’ ich erst mal klein an...

Verzeihung, meine Herren, sind Sie die Besitzer?

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...und steigere mich dann, bis ich ein Vermögen besitze!

Was willst du denn von uns, Söhnchen?


Siehst du nicht, dass ich beschäftigt bin?

Darf man erfahren, über welche Summe wir reden?

Nein, für den Anfang hab’ ich nur das, aber...

Ich würde gerne eine Geldanlage tätigen, mein Herr!

Nun, ich dachte, ich fange, äh... bescheiden an...

Ach, du hast Geld? Warum sagst du das denn nicht gleich?

Aber natürlich! Nicht ungeschickt! Erst mal ein paar tausend zum Warmwerden, nicht wahr?

Was? Zehn Kreuzer? Mach, dass du rauskommst! Für Spielchen haben wir keine Zeit!

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Aber wieso Spielchen? Es ist doch richtiges, echtes Geld!

Ist ja gut, Söhnchen! Kauf dir dafür lieber ein Eis, statt uns hier den Nerv zu töten!

Halt, Raffke! Wir wollen doch nicht den Kontakt zur Jugend verlieren!

Dein Geld ist uns selbstverständlich willkommen! An welche Art von Investition dachtest du denn? Na also! So gefällt’s mir schon besser!

Ich will mein Geld so rasch wie möglich vermehren, deshalb muss es eine dynamische Anlage mit hoher Rendite sein!

Kein Problem! Nur gebe ich zu bedenken, dass solche Fonds immer etwas - ich möchte mal sagen - riskanter sind!

Macht nichts! Man hat mir bestätigt, dass ich einen Sinn für Geld habe und den werde ich einsetzen!

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Dann würde ich vorschlagen, du suchst dir das Passende aus dieser Liste aus!

Ich bitte dich! Das ist ja lächerlich!

Das hier hört sich gut an: Vereinigte Abfallverwertung!

HeißluftballonEiltransporte AG? Ich weiß nicht, ob die genug abwirft!

Wieso verplemperst du unsere wertvolle Zeit mit dem Spargroschen des Kleinen?

Eine Art Instinkt, vermute ich! Wenn ich Geld sehe, muss ich es haben!

Keine schlechte Wahl, würde ich sagen! Allerdings bringt sie nicht das schnelle Geld! Ich hätte einen besseren Vorschlag!

Mit Sicherheit! Da mach dir mal keine Sorgen! Die würde ich sogar meiner Großmutter empfehlen! Auch erfahrene Börsenspekulanten sind schon eingestiegen!

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Gut! Einverstanden!

Eine sehr kluge Entscheidung! Wenn du so weitermachst, steht dir eine vielversprechende Zukunft bevor, Kleiner!

! pp na h Sc

Gratuliere, Söhnchen! Jetzt bist du ein frischgebackener Aktionär!

Schleimer!

Warte! Gerade laufen die neuen Aktienkurse über den Ticker! Mal sehen, wie sich deine Geldanlage entwickelt!

! ch ts Pa

O nein! Das ist ja jammerschade! Es sieht aus, als sei deine Firma seit ein paar Minuten bankrott!

Tja, so ist nun mal das Börsengeschäft! Niemand weiß, wie der Wind sich dreht! Wie? Was? Bankrott?

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Das ist Betrug! Sie haben genau gewusst, dass das passiert! Ich will mein Geld zurück!

Aber, aber! Als angehender Kapitalist solltest du doch wissen, dass es so nicht läuft in der freien Wirtschaft! Genau! Kicher! Das würde er auch seiner Großmutter sagen!

Betrachte die Sache einfach als lehrreiche Lektion! So gesehen ist dein Geld bestens angelegt!

! ms Ru

Aber um perfekt zu werden, musst du noch lange weiterlernen!

Diese niederträchtigen, scheinheiligen Betrüger haben mich um meinen Zehner gebracht!

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Schließlich war ich ja noch jung und unerfahren! Aber ein paar Jahre später, nachdem ich am Klondike reich geworden war, rächte ich mich!

Ich trieb die beiden in den Bankrott und übernahm die Firma Raffke und Schummel mit allem Drum und Dran!

Donald denkt, ich sei herzlos, weil ich Geburtstage ablehne! Dabei hat es ganz andere Gründe!

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Sogar mein Zehn-Kreuzer-Stück bekam ich zurück, obwohl Raffke es als Souvenir behalten wollte! Aber die Schufte lernten mich kennen!

Mit diesem Zehner in der Hand fühle ich mich fast so jung wie der Kleine, der vorhin da war!


Gut, dass es bei mir keinen Aufzug gibt! Ich hätte nie die Geduld, auf ihn zu warten!

Wo er wohl steckt? Ich muss ihn finden, bevor er auf einen Schwindler hereinfällt!

! us Sa

Hallo, Nachtwächter! Haben Sie den Jungen weggehen sehen, der aus meinem Büro kam?

Dann muss ich mir das nur eingebildet haben! Nun denn: gute Nacht!

Junge? Hier war kein Junge, Herr Duck! Außer mir ist nur noch der Geldzähler von der Nachtschicht da! Sonst niemand!

Gute Nacht, Herr Duck!

Ich geb’ es ja nicht gerne zu, aber mir scheint, ich bin überarbeitet!

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Seltsam ist nur, dass ich den Jungen sah, bevor ich die Zehn-KreuzerMünze wiederfand! Umgekehrt wäre es mir logischer erschienen!

Brrr! Was für ein unheimlicher Nebel! Ich muss zusehen, dass ich nach Hause komme!

Verflixt! Ich muss im Kreis gelaufen sein! ... Halt! Das Licht dort sieht aus wie das über meinem...

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Gewöhnlich ist es ein altes Geldstück, das mich zum Träumen verführt!

Man weiß nie, wo Killer und Straßenräuber einem armen alten Mann wie mir auflauern!

...Geldspeicher!


Ja, gibt’s denn so was? Es ist schon hellichter Tag! Demnach müsste ich die Nacht durchgelaufen sein!

Nanu, da steht ja eine alte Gaslaterne! Wer hätte gedacht, dass Entenhausen noch so rückständig ist? Ich muss wohl öfter mal rausgehen!

Aber hier sieht ja überhaupt alles so altmodisch aus - genauso, wie’s in meiner Kindheit war!

Der städtische Mietstall! Hier hab’ ich immer für einen halben Taler beim Pferdestriegeln geholfen!

Und ich erinnere mich auch, was um die Ecke ist! Da finde ich sogar mit geschlossenen Augen hin!

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He! Passen Sie doch auf meine Waren auf, Sie alter Trottel!

! ing Bo

Schluck! Ich hatte recht! Der Gemüsestand von Bauer Bolle immer noch am gleichen Fleck!

Unglaublich, wie solide Erinnerungen sein können! Die Wirklichkeit kann es ja wohl kaum sein!

Andererseits wirkt diese Halluzination dermaßen echt, dass es direkt Spaß macht, sich in ihr zu bewegen!

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?!

Seufz!

Heutzutage bin ich in der Lage, mir alles zu kaufen, was ich will! Aber ich wollte nie mehr etwas so sehr wie diese Uhr!

Ja, ist es denn zu fassen? Die Uhr, die ich Fräulein Flaum kaufen wollte!

Ich würde viel darum geben, wenn ich noch mal zurückgehen und Fräulein Flaum mein Geschenk überreichen könnte!

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Aber was red’ ich denn? Ich bin doch bereits in jener Zeit! Und der Junge ...

"N A C H N A M

E“

Macht nichts! Ich find’ ihn schon wieder! Doch vorher muss ich noch was erledigen!

Das macht dann 3,20 Taler, mein Herr!

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...ist verschwunden!

Sie können hoffentlich rausgeben!

Packen Sie mir das Ding aus dem Fenster ein! Schnell!

He! Was soll ich mit diesem Spielgeld? Wollen Sie mich veräppeln?

?

Heilige Einfalt! Ich hab’ ganz vergessen, dass mein Geld ja aus der Gegenwart, äh... Zukunft stammt!


Papiergeld mochte ich noch nie besonders! Au!

Was nun? Zu Geld machen kann ich nichts, weil ich nichts Wertvolles bei mir habe! Die Uhr hat auch nur zwei Taler gekostet!

ZAC K!

Der Zehner! Aber ja! Der stammt ja von früher!

Viel ist es nicht! Aber früher bekam man mehr fürs Geld! Außerdem kann man’s ja vermehren!

"NACHNAME“

Ich weiß auch schon, wo und wie!

Besser, ich beeile mich! Wer weiß, wie lange mein Ausflug in die Vergangenheit dauert! Jiik!

SAUS!

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Ich könnte ja zu einer besseren Firma gehen, aber bei den beiden weiß ich, dass sie meinen Zehner nicht ablehnen!

Wir wünschen nicht gestört zu werden - es sei denn, es ist was Wichtiges!

Guten Tag! Kann ich mit den Eigentümern sprechen?

Nun, ich hatte gehofft, die Herren würden mir helfen bei einer...

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Diesmal hab’ ich nämlich ein paar Tricks auf Lager!

...Geldanlage!

Warum sagen Sie das nicht gleich?


An welche Summe hatten Sie denn gedacht?

Wirf diesen Habenichts raus!

Ich dachte, ich fange mal klein an!

Haben wir uns nicht schon mal gesehen?

Außerdem müsste Ihnen dieses Geldstück bekannt vorkommen!

Der Zehner ist natürlich nur der Vorbote einer größeren Summe! Aber wenn Sie nicht interessiert sind, bitte!

Vielleicht waren wir etwas voreilig! Anhören könnten wir ihn ja!

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Jedenfalls werde ich nicht eher hier rausgehen, bis aus diesem Zehner drei Taler und zwanzig Kreuzer geworden sind!

Was ich Ihnen vorzuschlagen habe, könnte man als riskante Investition bezeichnen, oder schlicht und einfach als Wette!

Was? Das wären ja mehr als dreitausend Prozent!

Also, wetten wir? Sie wählen drei x-beliebige Aktien aus dem Index aus, und ich nenne Ihnen deren aktuelle Kurse - schneller als Sie nachsehen können!

Ganz unmöglich!

Wenn meine Kursangaben stimmen, geben Sie mir 3,20 Taler - wenn nicht, bekommen Sie den Zehner! Hier ist mein Wetteinsatz!

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?

Hehe! Sie sind ja verrückt! Das klappt doch nie!

Besonders bei Werten, die hohen Schwankungen unterliegen!


Also los: Telegraphen-AG!

Entenhausener Hüttenwerke! Tiefbau- und StraßenpflasterAG!

Wurde heute mit minus 3,16 Taler notiert!

Um 11 Taler gestiegen!

Stimmt! Nicht schlecht geraten!

Alle drei richtig! So was ist doch absurd!

Eben! Ich kann’s gar nicht glauben!

Ging Konkurs! Die Aktie ist im Keller!

Wenn die wüssten, dass ich mir jede Bewegung am Aktienmarkt eingeprägt habe, seit sie mich damals reinlegten!

Wie konnten wir da nur mitmachen, ohne sicher zu sein, dass die Sache unfair und zu unseren Gunsten ausgeht?

Hier bitte: drei Taler... drei Taler zwanzig!

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Und jetzt möchte ich meine zehn Kreuzer zurück!

Stellen Sie sich nicht so an wegen eines lausigen Zehners!

Gut! Vorschlag zur Güte: Wie wär’s mit einem Handel?

Abgelehnt! Hätten wir es mit ehrlich erworbenen Informationen jemals so weit gebracht?

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Das nicht! Andererseits finde ich, wenn wir schon gierig sind, dann sollten wir’s durchziehen!

Her damit! Sie kassieren ihn kein zweites Mal! Verstanden?

??

Zufällig bin ich im Besitz einiger Informationen, die Ihnen nützen dürften! Ich geb’ sie Ihnen für meinen Zehner!

Na, schön! Überredet! Aber wehe, sie taugen nichts!

Nur keine Bange!


Ähem! Zufällig habe ich erfahren, dass der einzige Hersteller von Bleistiftspitzern für Linkshänder...

Schon allein wegen des netten Namens sollte man da einsteigen!

Ich kaufe sofort alle Anteile auf, die von der Firma zu haben sind!

...die Firma Zwirbel und Söhne, einen Großauftrag der Regierung erhält und stark expandieren will!

Nein, warte! Zuerst müssen wir die üblichen Gerüchte ausstreuen, damit der Kurs kräftig nach unten geht!

Ich verschwieg lediglich, dass ein Konkurrent schon bald einen automatischen Bleistiftspitzer für Linksund Rechtshänder auf den Markt bringen...

Was ich den beiden erzählt habe, ist wahr!...

...und sie in den Ruin treiben wird! Schade, dass ich ihr Gesicht nicht sehe, wenn sie erfahren, wer der Konkurrent ist!

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Wenig später...

Na, ist das nun das richtige Geld? Also, packen Sie die Uhr ein!

Als Nächstes muss ich den Jungen finden und ihm die Uhr geben! Dann kriegt Fräulein Flaum endlich ihr Geschenk!

Genaugenommen ist ja auch gestern!... Wo all die anderen Jungs spielten, war ich eigentlich nie!

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Aber gern, mein Herr! - Äh... ich beglückwünsche Sie zu Ihrem guten Geschmack!

Wo ich suchen muss, weiß ich! Die Orte meiner Kindheit seh’ ich vor mir, als wär’s gestern gewesen!


Ah, Freitag! Dann weiĂ&#x; ich Bescheid!

Am Freitagnachmittag kann er nur an einem Platz sein...

SAUS! ...nämlich unten am Hafen, wo er das Ausladen der Schiffe verfolgt! Ich hatte da immer mein eigenes kleines Lager!

Und mit den Lagerarbeitern betrieb ich einen schwunghaften Tauschhandel!

Hoffentlich finde ich meinen Lieblingsplatz wieder! Der Hafen ist ja nicht gerade klein!

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Seltsam - ich hatte ihn grĂśĂ&#x;er in Erinnerung!

Na bitte! Da ist er ja! Genau wie ich vermutet hatte! Der Junge wird mal goldrichtig!

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Halt! Lauf nicht weg, Jungchen! Ich hab’ dir was mitgebracht!

Au, verflixt!

???

! per ol St

Halb so schlimm, Kleiner! Es war nichts Wichtiges drin!

s! ack r K Tja, sieht so aus, als ließen sich Erinnerungen einfach nicht nachträglich ummodeln!

Was vorbei ist, ist vorbei! Da kann man nichts dran ändern!

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Hab’ ich das nun wirklich erlebt, oder war ich von dem Ding da hypnotisiert?

Bevor mir noch mal so was passiert, schließe ich das alte Zehn-Kreuzer-Stück lieber wieder weg!

Aber zu lernen hört man eigentlich nie auf! Man kriegt ständig neue Lektionen erteilt!

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Bloß gut, dass man nur einmal im Leben jung ist! Sonst würden Fehler und Jugendsünden ja gar kein Ende nehmen!

?

Und dass Fräulein Flaum ihr Geburtstagsgeschenk nun doch nie mehr erhalten wird, damit muss ich mich abfinden!


Anders ist es bei Daisy! Ihr könnte ich noch immer ein Geschenk zukommen lassen!

Verdienen würde sie es mindestens genauso! Jawohl!

m Bu

Fragt sich nur, womit ich sie erfreuen kann! Ich hab’ so wenig Übung im Geschenkeauswählen!

Sie sind jetzt schon recht lange bei mir angestellt, nicht wahr, Herr Raffke?

Nochmals gute Nacht, Herr Duck!

! m

Ach, da fällt mir gerade was ein!

Ja, schon seit dem großen Zusammenbruch!

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Das Gebäude ist ziemlich groß für einen einzigen Nachtwächter, was?

Nun ja, wenn man für alles verantwortlich ist! Zum Glück ließen Sie nur einen Eingang einbauen!

Ab nächster Woche bekommen Sie einen Assistenten, der Sie unterstützt!

Aber nein, ich kaufe natürlich auch noch einen Stuhl!

Ich finde, Sie haben für Ihre lange, aufopferungsvolle Arbeit eine Prämie verdient! Wawas?

Heißt das, ich muss meinen Stuhl mit ihm teilen?

Vielen Dank, Herr Duck! Vielen, herzlichen Dank! Sie haben so ein gutes Herz! Danke! Danke! z! at ! m atzz! h Scchmmat S ch S

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Nanu! Herr Schummel? Noch so sp채t bei der Arbeit?

Ich bleibe jeden Abend so lange, Herr Duck! Es gibt so viel zu tun!

?

Ach, tats채chlich? Da muss man doch was dagegen tun! Sie d체rfen in Zukunft 15 Minuten sp채ter anfangen!

Nun aber zu dem Geschenk!

?

47


Inzwischen...

Ach, ist das hübsch! Vielen Dank, Oma!

Wir wollten dir was ganz Tolles schenken, Tante Daisy! Aber Onkel Donald...

...hatte leider nicht genug Geld!

Hätte ich 3,20 Taler gehabt, hätte es keine Party gegeben! Nicht auszudenken!

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Schon gut, Kind! Ich hab’ nur eine Woche daran gestrickt!

Ein tolleres Geschenk als eure Party gibt’s doch gar nicht, ihr Schätzchen! He! Und wer umarmt mich? Ich bin schließlich der Allerärmste von allen!

Stimmt! So gesehen, müssen wir Onkel Dagobert direkt dankbar sein!

Onkel Dagobert?


Ja! Wenn er wüsste, dass er der Anlass für unser Fest war, würde er platzen!

Ach was! Ich glaube, tief in seinem Herzen ist er ziemlich warmherzig!

Dachte ich’s mir doch, dass ihr alle da seid!

Wer kann das sein? „Name“ vielleicht?

Poch! Poch!

Onkel Dagobert! Entschuldige! Äh... wir feiern gerade eine Party!

Aber es ist doch eine Geburtstagsparty! Auch das weiß ich!

Dann komm doch rein! Aber wieso der plötzliche Sinneswandel?

Ich weiß! Und mich habt ihr nicht eingeladen!

So plötzlich kam der gar nicht, Donald! Es war ein recht langwieriger Lernprozess!

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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Daisy!

Sag mal, hast du kein Geschenk für sie?

Danke, Onkel Dagobert! Schön, dass du doch noch kommen konntest!

Ach herrje! Das hab’ ich im Wagen vergessen!

Ich musste extra den Laden kaufen, damit er noch mal öffnete! Aber es hat sich gelohnt!

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Ich hole es sofort! Augenblick! Bin gleich zurück!


Huch! Oje! Nicht schon wieder!

Tschupp!

Wieso denn, „nicht schon wieder“?

Oh!... Weil ich unterwegs schon mal gestolpert bin!

Hoffentlich gefällt es dir! Ein guter Freund half mir beim Aussuchen!

Ich bin gespannt, was es ist!

Schluck! Das ist aber hübsch!

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Vielen Dank, Onkelchen! Hauptsache, du hast daran gedacht! Ich wusste ja immer, dass du ein weiches Herz hast!

Was ist denn los, Kinder? Gibt`s nichts zu essen auf eurer Party? Meine letzte Mahlzeit liegt schon eine Ewigkeit zurĂźck!

52

EN

Wie schĂśn! Eins muss man dir lassen, Onkel Dagobert: Du hast einen guten Geschmack!

DE


Murmel, flüster…

Fangen wir an!

Ist „Name“ da? Geht‘s los?

Hör genau zu …tuschel.

Sie ist auf dem Weg. Aber erst spielen wir „Stille Post“.

Wie? Bist du sicher... Nicht verraten, Onkel Hey, kann ich Unser Geburts- …und lass dir Donald. Der Sinn bei mitspielen? tagskind. Klar! etwas von Onkel Komm rein… Donald flüstern! „Stille Post“ ist, dass am Ende etwas anderes rauskommt.

Dann hör mal zu!

„Schmerzlicher Bückflunsch?“ Was ist das denn?

, liebe

"Nam

e“!

ENDE Michael Bregel (Story & Script), Raymond Nicholson (Zeichnungen)

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Oha! Ob wir das alles rechtzeitig schaffen?

…bei uns mit Jede Reise einem Autobeginnt mit einem … …ersten gramm! Schritt, oder WUNSCHwie…

ZETTEL VON "NAME“!

"Name“!

ENDE Michael Bregel (Story & Script), Raymond Nicholson (Zeichnungen)

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Liebes Tagebuch, heute war ich auf „Name“s Geburtstagsparty. Und weißt du, was ich dir daher erzählen möchte?

„Es geht um Donalds Geburtstag. Deshalb war ich schon früh unterwegs...“

Seufz! Ich weiß nicht, was ich ihm schenken soll. Aber ich mag nicht bei der üblichen Fliege landen.

Jedes Jahr dasselbe. Mein Schatz hat was Besseres verdient.

Hallo, Daisy! Warum denn so nachdenklich?

Hallo, Gustav! Ich Ich weiß, was rätsle gerade, was ich er gebrauchen Donald schenken kann! könnte!

Bruno Concina (Story), Luciano Gatto & Michele Mazzon (Zeichnungen)

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Eine Portion Grütze und einen Sack voll Glück! Aber ich fürchte, das kann man nicht kaufen. Hehe!

Gustav!

Ich dulde nicht, dass du so über meinen Verlobten sprichst, klar?

Herrje!

TAPP! TAPP! Moment! Mir kommt da eine Idee!

Mir nach, Gustav! Wir haben keine Zeit zu verlieren!

Seufz!

enen „Zu meinem eig Erstaunen...“

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Doch, ich denke, das lässt sich machen.


Allerdings wird es etwas dauern, da es recht anspruchsvoll ist. Wie lange ungef채hr?

Mozzarella?

Wozu denn das?

Mal sehen. Ich muss einen Transitor besorgen, einen Helm, einen Blitzableiter, einen Wecker und hundert Gramm Mozzarella.

Zum Essen nat체rlich! Es ist beinahe Mittag und ich hab Hunger!

Oha!

Kommen Sie gegen drei Uhr wieder, dann m체sste alles bereit sein. Sie sind ein Genie, Herr Ingenieur!

Wir geben gleich den anderen Bescheid! Ich k체mmere mich um Oma und Tick, Trick und Track! Und ich mich um Onkel Dagobert!

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„Um Punkt drei trafen wir uns bei Herrn Düsentrieb...“

Dies ist gewiss eine meiner bedeutendsten Erfindungen!

Auf den ersten Blick fällt das gar nicht auf.

Es sind die inneren Werte, die zählen. Wie bei allem.

Aha. Tja.

Das haben Sie schön gesagt, Frau Duck. Wenn wir dann beginnen können, Herr Gans?

Bitte nehmen Sie Platz.

58

Wenn es sein muss...

Und Sie sind wirklich ganz sicher, dass der Effekt nur von begrenzter Dauer ist?

Absolut sicher!


Der Fortunotransferator überträgt Ihr Glück lediglich für eine Stunde auf Ihren Vetter Donald.

Und diese Glücksstunde beginnt genau jetzt!

Mir ist nicht wohl.

H!

SC ZO

Bis zehn nach vier wird Herr Duck der größte Glückspilz auf diesem Planeten sein!

Danke, dass du dich darauf eingelassen hast, Onkel Gustav!

Eure Tante kann sehr überzeugend sein.

Und ich ein Pechvogel.

Nur Mut, Gustav!

Du stehst das schon durch!

Ich weiß, du hast es gern getan. Im Grunde magst du deinen Versager von Vetter nämlich gut leiden.

59


Und mich doch auch, nicht wahr? Ich habe auch bald Geburtstag, nebenbei bemerkt. Uack!

Zweifellos wüsste ich eine Stunde des geschenkten Glücks auf das Förderlichste zu nutzen.

CH!

Z OS

Ich würde mich mit Bergen von Aktien eindecken, von denen ich sicher sein könnte, dass ihr Wert aufs Schönste in die Höhe schießt!

Genau wie das Erdöl, das zu finden mir eine leichte Übung wäre!

TZ!

RO SP

Wahrscheinlich müsste ich sogar den Geldspeicher vergrößern, um der anbrandenden Flut der Gewinne Herr zu werden! Hör auf, Onkel Dagobert!

60


Heute ist Onkel Donalds großer Tag.

Das ist nicht der rechte Moment!

Nicht deiner.

In ein paar Tagen hat auch „Name“ Geburtstag. Vielleicht können wir... ... auch ihr so was schenken!

Ich frage mich, was macht Onkel Donald jetzt? Hat bestimmt ein Megaeis bekommen! Oder er hat als millionster Kunde seiner Lieblingsbäckerei Backwerk auf Lebenszeit gewonnen, unser Leckermaul. Oder noch besser...

Eis? Backwerk? Und Meint ihr denn, meine Glücksfee eine Arbeit gar? gibt sich mit Kleinkram ab? Er hat eine Stelle als Amtsdiener im Rathaus ergattert! Klasse!

61


Er bückt sich nach Scharen verlorener Brieftaschen, bis ihm der Rücken schmerzt...

Nein, ich weiß genau, was Donald in eben diesem Moment widerfährt, Jungs!

...und schnürt atemlos entlang einer endlosen Spur des erlesensten Schmuckwerkes!

Pah! Deine Fantasie ist auch nicht blühender als die der Buben!

62

Und mit sicherer Hand zieht er aus Tausenden von Nieten das Los für den Hauptgewinn!

Bitte?


Du hast nichts anderes im Sinn als schnöden Mammon der einen oder anderen Art. Aber es gibt wahrlich Wichtigeres auf der Welt!

Ja, bitte, Sie wünschen?

Ihnen einen guten Tag! Habe ich die Ehre mit Herrn Donald Duck?

Ich denke mir, dass in diesem Augenblick die Türglocke in Donalds trautem Heim ertönt.

Ja... und?

Und ich habe das Vergnügen, Sie im Auftrag der V.I.E.P.* in unserem honorigen Klub willkommen zu heißen!

*Vereinigung international einzigartiger Persönlichkeiten. Bitte nehmen Sie Platz. Die anderen Herrschaften erwarten Sie im Klubheim.

Fantastisch! Ein Traum wird wahr!

Pah!

HOPS!

63


Ich bezweifle, dass Herr Duck Freude hätte an einem Verein verstaubter Honoratioren!

Und ob! Beispielsweise den Gewinn eines Nobelpreises!

Ach? Können Sie sich ein größeres Glück denken?

Ich stelle mir vor, dass Herr Duck gerade dabei ist, sich in der Küche ein Mahl zu bereiten...

Huhuch!

...als ihm plötzlich ein kleines Malheur passiert.

64

Und was bitte soll daran Glück sein?

Geduld, Frau Duck! Ich bin ja noch nicht fertig!


Beim Aufkehren vermischen sich die zahlreichen Zutaten natürlich...

P! FRUP! P P FRa

...was zu einer chemischen Reaktion und in deren Folge zu einer bahnbrechenden Erfindung führt!

Das ist keinesfalls abwegig. Mir geschieht so was mit schöner Regelmäßigkeit. Nun reicht es aber!

F! POF Die Stunde ist um. Donalds Glückssträhne hat damit also ein Ende.

Also spart euch eure Fantasien.

65


Ich auch!

Laufen wir lieber hinüber zu Donalds Haus! Ich bin sehr gespannt zu hören, was ihm wirklich widerfahren ist! Und wir erst!

Ob wir einen Nobelpreisträger treffen? Oder das Mitglied eines vornehmen Klubs?

Ob der Gute in Gewinnlosen badet?

Wir hoffen, dass er Amtsdiener geEr hat worden ist! sich immer eine feste Anstellung gewünscht!

66

Vielleicht hat ihn die Fee auch mit allem zugleich bedacht?


Glücklich wird er auf jeden Fall sein!

Aaah!

Tja, wir haben keine guten Nachrichten.

Onkel Donald ist zwar zu Hause.

Aber er hält ein Nickerchen. Und wie wir ihn kennen...

Gar nicht. Ganz im Gegenteil.

...hat er das den lieben langen Nachmittag über getan!

Ganz egal, Worauf warwas passiert tet ihr, Jungs? ist! Ruft ihn schon raus!

O nein!

67


„Liebes Tagebuch, Donald hat die glücklichste Stunde seines Lebens schlicht verschlafen!“

e“ mir „Wie „Nam gab e, gesagt hatt eine ch es aber no ...“ Lösung

Gähn!

Alles Gute, Donald! Schau, ich habe ein Geschenk für dich!

Da er nichts davon mitbekommen hat, blieb ihm die Enttäuschung segensreicherweise erspart. Ich aber stand wieder am Anfang mit meinem Problem.

DING! DoNG!

Gefällt es dir?

ENDE 68


Ich steh auf Nervenkitzel!

Pssst! Leise! Onkel Donald schläft.

Wir auch, „Name“!

Ratz!

Was war denn das?

Mist, Onkelalarm! Beeilt euch!

Gekniffen wird nicht!

Test der Anlage. Sicherheit geht vor.

Schluss! Runter da!

Was geht hier vor? Rein ins Vergnügen, „Name“!

LL

E S G UT E

A

Hoch soll sie leben, hoch soll sie leben, dreeeimal hoch...

"Name“ Michael Bregel (Story & Script), Raymond Nicholson (Zeichnungen)

ENDE 69


Ein Job, bei dem man dem süßen Nichtstun frönen kann, ist genau das Richtige für einen wie Duck, der sich auch bei Donald nicht gerne krummleg der Arbeit t…

Hehe! So ein Job gefällt mir! Mit der computergesteuerten Alarmanlage ist es ein Kinderspiel, den Geldspeicher zu überwachen! Story & Zeichnungen: Claudio Panarese

70


Onkel Dagobert ist zum Kongress der M.M.W.M.* gefahren…

*MultiMillionäre und WirtschaftsMagnaten. …während ich hier mit Popcorn und Fernsehen eine ruhige Kugel schiebe! Hehe!

bip! bip!

bip! bip!

Huch!

zapp!

Die Sensoren melden, dass sich jemand dem Geldspeicher nähert!

Ah, dieser Trödelfritze Christof, der neue Aushilfspostbote!

71


Zum Geburtstag, liebe „Name“, viel Glück...

wr

rr r

!

Hihi! Das ist eine gute Gelegenheit, die neue Abwehranlage auszuprobieren!

Zuerst der Graben mit den Krokodilen!

kla p

schn ap p!

s

p!

Waaah!

Dann die Posaunen von Jericho…

tröööt!

p! nap h c

…ein Tritt in den Allerwertesten…

Urks!

k! kic

72

!

p ap l k

Autsch!


…und als Abschluss ein Wachhund mit Turboantrieb!

Hilfe! Keuch! Da waren mir die braven, bissigen Hunde der guten alten Zeit lieber! Wau !

Wau!

Ha! Ha! Ha! Das ist ein Spaß!

So wie der rennt, könnte er an der Olympiade teilnehmen!

Aaah! Nach so viel Arbeit habe ich mir ein Päuschen verdient!

73


Seit ich damals als Matratzentester geschuftet habe…

!

pff f

f

…ist das der erste Job, der meinen Neigungen voll und ganz entgegenkommt!

Schluck! Katastrophenalarm!

74

Ein Erdbeben? Eine Sturmflut? Nein…


bip! bip! bip!

b

Jemand ist in den Geldspeicher eingedrungen!

ip! bip! !b ip

Hm… der Eindringling befindet sich auf dem Dach!

Alarm

bip! bip!

Auf so einen Fall bin ich bestens vorbereitet!

Wenn der Feind zum Angriff bläst…

zuu klick!

uu u

bip! bip! bip!

bip!

! m mm

mm

…schlage ich mit gleichen Waffen zurück!

75


Wer mag der Feind sein? Wenige, aber bärenstark?

ZITTER! ZUM DACH

ZI TT ER !

Oder viele und blutdürstig? Schluck!

Nein! Lieber leg ich mich mit den Eindringlingen an als mit Onkel Dagobert!

Dann wäre ein geordneter Rückzug die klügste Strategie!

Halt!

Ergebt euch, dann mach ich es gnädig!

ms! rum

zack!

!

f pif

f!

f pa

puff!

76


bip!

Du bist der Ein-

bip!

Wie?

Ein ganz gewรถhnlicher Vogel?

bip!

dringling!

f! pof

ALARM

Dieses Federvieh kriege ich ohne Waffen klein!

Autsch!

tock! to c

Grrr!

Mich holt man nicht ungestraft aus meinem Sessel!

k!

Tschirp! Tschiiirp!

a!

Au

Autsch!

bon g

!

h!

sc bat

Uff

!

knuff!

wuusch! pick

!

77


Und das, und das!

Da, nimm das!

Gibst du auf?

Gibst du auf?

g! n bo

Ächz! Ich habe das komische Gefühl, dieser Vogel…

Auf zur zweiten Runde!

78

…macht sich lustig über mich!


Aaauuff!

ahhh! aaaa

zisch!

zoing!

! ek

kn ii

Unterdessen, ganz in der Nähe…

Herzlichen Glückwunsch!

Happy birthday to youuuu, happy birthday to youuuu, happy birthday, lieber Opa…

klang! …happy birthday to you!

Alles Gute zum Geburtstag, Danke! Das Opa! müsste „Name“ sehen. Sie hat heute auch Geburtstag...

79


Handschellen aus Zucker, eine Feile aus Marzipan, eine Pfeife aus Lakritze…

Eure Geschenke zeigen, wie einfühlsam ihr sein könnt! Schnüff!

Jetzt darfst du das größte Päckchen auspacken!

Aber das Beste kommt erst noch, Opa!

Oooh! Ich kann mir nicht vorstellen, was da drin sein könnte!

Limo

80


Die guten Jungs! Um mir so viele Geschenke zu kaufen, mussten sie eine ganze Menge fremde Sparschweine schlachten!

HeiĂ&#x;a! Ein Multi-Panzerknacker mit Turboantrieb! Die beste Maschine, um einem Geldspeicher zu Leibe zu rĂźcken!

h! c ts

ra

Schnief! Ihr seid so gut zu mir, Kinder!

Oh!

Und jetzt darfst du deine Geburtstagstorte anschneiden!

81


82

Wenn Onkel Dagobert das erfährt… dann gute Nacht!

ii!

Ächz!

Stöhn! Der Geldspeicher… prust…

iii

?

Hört ihr das? Was ist das für ein Geräusch?

hu

huiiiiiIII!

…ist unbewacht… uff!

tsch! plo

?

Oder wenn die Panzerknacker davon Wind bekommen… nicht auszudenken!


d

g! n i

Die Pan…

…zerknacker!

Mein lieber Donald! Komm in meine Arme!

pfssch!

Unter dieser Matrosenjacke schlägt ein Herz aus Gold!

Seid mir nicht böse, Jungs, aber mein schönstes Geschenk war unser Freund Donald!

83


Tschüs, bis später! Fühl dich bei uns wie zu Hause!

Auf, auf zum fröhlichen Knacken…

Wenn ich einmal reich wär, Schubidubidubi…

m!

m wro Von allen Torten musste ich ausgerechnet in die der Panzerknacker plumpsen!

tröööt!

84

Aber zumindest kann mir jetzt nichts Schlimmeres mehr passieren!

Sei gegrüßt, du Glückspilz! Erlaube, dass ich dir ein Ständchen bringe!


tröö ö

t!

Die Kekse hast du alle verdrückt, die Coupons brav zurückgeschickt…

…und als Belohnung für deinen Fleiß hast gewonnen du den ersten Preis!

?!

tröröööööt!

Ich bin der Glücksbote der Keksfabrik Knurps! Ich soll den Gewinn bei dieser Adresse abliefern!

85


Ein Mega-Bike und ein Riesenpaket Kostproben der Keksfabrik Knurps!

Grrrmmpf! Hm… muss ein ziemlicher Kindskopf sein!

boi ng !

üülll! brüüü

Nichts gegen Indianerspiele, aber…

Hallo! Sie haben Ihre Kekse vergessen!

86

boi b ng oing ! !

Keuch! Ich muss sie unbedingt einholen!


Zum Glück ist gerade Stoßzeit!

huup!

Meiner Schätzung nach müssten sie jetzt…

Na also! Sie stecken im Stau fest!

t! düü

Hehe! Für mein Mega-Bike ist das kein Problem!

87


Hallo, ihr da! So sieht man sich wieder! Haha!

Sa-sagt mir bitte, da-dass ich träume!

zumm!

Tschühüüüs!

krach! Hehe! Wer sich zu früh freut, den bestraft das Leben!

3T

88

3T

Ha! Ha!


Vielen Dank für die Showeinlage! Das war echt zirkusreif!

Ihren Spott könnt ich ertragen! Aber wenn ich dran denke, was Onkel Dagobert mit mir macht…

Klasse! So ein Ding könnte ich sogar „Name“ zum Geburtstag schenken!

Aber Not macht erfinderisch! Und wenn das keine Notlage ist…

Schluck! Es ist aber überhaupt nicht einfach!

Hehe! Die vielen Stunden vor zu dem Fernseher waren nicht uu umsonst! mm !

Vr rr rr !

humm! tsc

89


Was?! Diese Nervensäge ist unverwüstlich!

zuuumm!

Wir stecken im Stau fest, Opa! Hoffnungslos!

Hm…

Nein! Einen Trumpf haben wir noch!

Geben wir’s auf!

…darf man nicht zimperlich sein!

Wenn’s um die Wurst geht…

h! krac

90


Damit wäre das Stauproblem gelöst! Hehe!

Juhu! Das ist lustiger als ein Rummelplatz!

Super, Opa!

f! p am

st

Mit letzter Kraft…

Keuch! Ich hab’s geschafft!

Schluck! Wieso wird es plötzlich so dunkel?

91


Aus dem Weg, Donald!

Waah!

…meine Leiche!

Schluck!

Hier kommt ihr nicht vorbei! Nur über…

Hehe! Wenn du darauf bestehst…

ms! rum h!

c kra

92

g!

n kla

g! den


Stöhn! Das war doch nur so eine Redensart!

Haha! jetzt hält uns nichts mehr auf!

g!

in spro

Wie?!

bon g

!

Lauft, Jungs! Hier wird mit unfairen Mitteln gekämpft!

93


Da bist du ja wieder! Hast du dich gut amüsiert?

Sehr lobenswert, deine Opferbereitschaft, das muss ich sagen! Hehe! Stöhn! Aber… wieso bist du nicht…

94

…beim Kongress der M.M.W.M.? Hätt’ ich mein gesamtes Vermögen in deiner Obhut lassen sollen? Das wäre nicht sehr klug gewesen, wie sich gezeigt hat.

Grrr!


Aber das Schauspiel vorhin hat mir gut So, gefallen! hat es das? Hmpf!

Schluck!

Dann kannst du dich jetzt auf den zweiten Akt freuen!

Ich fürchte, der zweite Akt wird nicht so lustig! Jedenfalls nicht für mich!

alles Gute, ...Nochmals "Name“!

ENDE

95


Aha, die Herren machen einen nächtlichen Ausflug? Wohin wohl?

Nehmt die Beine in die Hand!

Fährt sich echt handzahm, das Wägelchen!

Hände haben wir reichlich!

Hier ihr Geld! Waren unsere Pläne gut?

Mal sehen wie weit Düsi ist...

Ja! Doch Vorsicht mit der Fackel und dem Knalleffekt-Kondensator!

Die Neugier zerreißt mich. Als ihr Held Phantomias kann ich ihnen ohne Weiteres folgen!

Onkel Donald wird staunen, wenn er erfährt… …was wir hier treiben.

Ihr habt die Sache voll in der Hand! Aber was ist das eigentlich?

FÜR "Name“!

Das ist unser „Gratulator“! Das ständige Gratulieren…

…weil unsere Freundin „Name“ Geburtstag hat.

…wird langsam stressig. Morgen ist Premiere…

ENDE

Michael Bregel (Story & Script), Raymond Nicholson (Zeichnungen)

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