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I thirst for real stuff

3/13 Katholisches Jugendmagazin 21. Jahrgang Mai, Juni 2013 AT & DE: € 2,20 EU: € 3,00

Zu brav für diese Welt Moriah Peters

Gibt es den Himmel? Was wissen wir über das Leben danach? C.S.I. Catholic Scene Investigation

Der fliegende Mönch


YOU! Freelancer Johanna Walch im Steckbrief

Aufgabe Veranstaltungen und Artikel auf die Webseite laden

YOU!Who!

Team

in allem etwas Gutes zu sehen Fähigkeit

Bregenzerwälder Kässpätzle mit Ich freue mich das ganze Jahr auf den Weltjugendtag Apfelmus in RIO Ess ich für mein Leben gern

Traumberuf als Kind

Künstlerin wenn ich laut mitsingen kann und niemand mich hört

Am liebsten höre ich Musik

Ort, an dem ich gerne das YOU! verteilen würde

An Meiner alten Schule Wollte ich schon immer mal machen

Safaritour

Ich liebe Unternehmungen mit meinen Freunden Lustigste Aktion mit dem YOU!

Filmdreh für M-Base Werbefilm

News

Neues Image Video

BASE Freelancer Team DE Team CH TEAM: Michael Cech, Andreas Thonhauser, Katharina Thonhauser, David Schwarzbauer, Vali Schwarzbauer, Veronika Unseld, Emmanuel Fleckenstein, Katharina Fleckenstein, Dominik Lapka, Stephanie Lapka-Hofer, Isabella Cech, Maximilian Cech, Marianne Sookdeo, Sheldon Sookdeo, Johnny Krsyl, Anna Fellinger, Bernadette Steiner. Base: Veronika Lehnfeld, Johannes Wunsch, Hannes Platter, Mareike Sornek, Monika Jungk, Matthias Sonnweber, Elisabeth Luckabauer, P. Jean David Lindner. Freelancer: Anna Platter, Christina Walch, Johanna Walch, Stephanie Kappaurer, Marcel Urban. Team Deutschland: Sara Preißler, Verena Ruf. Team Schweiz: Martin Iten, Raphael Pfiffner, Elisabeth Scheuber, Fränzi Häni, Ramon Murmann Aus unserem Leitbild: „Wir haben Sehnsucht nach dem Großen, dem Unendlichen, dem Wahren. Alles andere ist uns zu wenig. Wir sind einfach junge Menschen, die zusammen arbeiten, feiern, beten, surfen und snowboarden, mit dem Hunger, uns und die ganze Welt in Brand zu stecken – mit dem Feuer, das vor 2000 Jahren mit Christus begonnen hat und an Kraft nie verliert." YOU!Magazin wird herausgegeben von einem unabhängigen Verein mit kirchlicher Befürwortung der Erzdiözese Wien durch Erzbischof Kardinal Dr. Christoph Schönborn. Kontakt: E-mail verwaltung@youmagazin.com. Telefon A: +43-699-1018 5484, D: +49-821-50242-53, CH: +41 77 49 53 705. Impressum auf Seite 42.

YOU! im Web www.youmagazin.com

Wer sind wir? Was drängt uns? Was wollen wir? Check unser YOU!Magazin Image Video auf www.youmagazin.com Werde Fan auf Facebook: www.facebook.com/youmagazin

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Zu brav Ein Mädel für diese am Ball Lea Willauer ist FußballspieleWelt! rin. Sie erzählt uns über FrauMoriah Peters, Sängerin aus den USA, flog von den Auditions zu American Idol,weil sie zu ihren Werten stand.

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enfußball und ihren Glauben.

Mein GroSSvater war ein Prediger One Republic liefern diesmal ziemlich weise Sprüche...

Editorial

Frei sein. Wenn der Sommer immer näher rückt, der Himmel immer blauer wird und die Vögel immer höher fliegen, drängt sich da nicht auch bei dir dieses Gefühl der Freiheit auf? In dieser Ausgabe findest du einige Aspekte von dem, was es heißt, frei zu sein. Da haben wir mal den Artikel über den Himmel, wo die unendliche Freiheit auf uns wartet. Dann ist da ein Mädel, die frei ist, zu ihren Werten zu stehen. Oder ein Charles de Foucault, der den Reichtum verlässt, um frei zu sein. Bist du frei?

YOU!Magazin

Mai & Juni SPECIAL QUOTE „Wenn du gleichgültig bist, akzeptiere das Risiko: Du wirst nicht enttäuscht sein.“ Papst Franziskus

YOU!Chefredakteur Michi Cech YOU!Magazin Mai - Juni 2013 // YOU!

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MORE THAN A MUSIC FESTIVAL K2L 30.8.1.9.2013 Was erwartet dich heuer beim KEY2LIFE Festival in Marchegg?

Mit

Abandon Trip to Dover Moriah Peters U.v.m.

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GroSSartige Headliner Dieses Jahr haben wir wieder großartige Bands ausgesucht, die nicht nur gute Musik machen, sondern besonders auch eine gute Live-Stimmung rüberbringen! Unser besonderer Tipp heuer ist ABANDON aus den USA. Stilmäßig erinnern sie ein bisschen an The Killers und auf Youtube werden ihre Songs bis zu millionenmal geklickt. Dann dürfen wir uns auf MORIAH PETERS, ebenfalls aus den USA, freuen, ein Mädel mit Ausstrahlung! Und aus den Niederlanden erwarten wir TRIP TO DOVER mit Leadsängerin Olga, die mal ordentlich rocken werden. Check alle Bands samt Videos einfach auf www.key2life.at

Frühstücksradio presented by Fisherman. fm Du kennst Fisherman.fm noch nicht? Das ist das neue freakige katholische Jugendradio aus der Schweiz. Zu hören täglich im Internet unter www.fisherman.fm . Und Moderatoren Martin und Tobi werden nun das legendäre Frühstücksradio beim KEY2LIFE Festival begleiten. Mit Schweizer Schmäh und guter Musik schmecken Speck und Ei noch einmal besser...


Riesen Rahmenprogramm Auch heuer gibt es wieder jede Menge Workshops mit den Johannesbrüdern und anderen über den Sinn des Lebens, über Glauben und über Liebe&Freundschaft. Wir geben uns dabei nicht mit oberflächlichen Phrasen zufrieden, sondern hier kann man in die Tiefe gehen! Daneben hast du wieder Gelegenheit zu ganz viel Sport am Rasen oder ganz viel Chillen in der Hängematte. Vielleicht gefällt dir aber auch der Pet-FlaschenKreativ-Wettbewerb...

Special Guests

Neu: Das Teezelt

Wir freuen uns, dass Jugendbischof Stephan Turnovszky auch heuer wieder Zeit hat, mit uns die heilige Messe am Samstag zu feiern. Weiters zu Gast ist Pater George Elsbett LC, Spezialist in Sachen Theologie des Leibes, der Workshops zu diesem Thema für uns macht. Und extra aus Genf reist Pater Johannes Lechner an. Er war früher Prior im Kloster Marchegg und ist nun seit einiger Zeit in der Schweiz tätig. Für seine guten Vorträge und Impulse ist er bekannt!

Eine Neuheit ist das gemütliche Teezelt, wo du verschiedene Tees probieren kannst. Wie es sich fürs Teetrinken gehört, macht man es sich hier auf Teppichen und Polstern gemütlich, quatscht einfach mit dem Nachbarn über Gott und die Welt oder gönnt sich einfach ne Atempause...

The Flu Flow Brothers and Sister Roots Babadonkey Fishaman Soundsystem Reggae lebe hoch! Vor allem, wenn er aus der Schweiz kommt. Was sich hinter diesem ewig langen Namen verbirgt, ist die Combo unserer Freunde von Fisherman.fm aus der Schweiz. Als besonderes Highlight erwarten wir sie zum großen Finale der Open Stage am Samstag...

Aus den verschiedenen Regionen gibt es organisierte Busfahrten. Check einfach die Website! Bis zum 30. Juni kannst du dir noch den Earlybird-Frühbucherbonus holen! Alle Abonnenten von YOU!Magazin bekommen eine 10% Ermäßigung!

Alle weiteren Infos & Tickets findest du unter www.key2life.at YOU!Magazin Mai - Juni 2013 // YOU!

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Interview

Moriah Peters "Geh zuerst mal einen Jungen küssen. Dann komm wieder..."

Ihre christliche Einstellung wurde ihr zum Verhängnis. Bei den Auditions vor der Promi-Jury zu American Idol 2010 fiel sie aufgrund ihres christlichen Lebensstils durch. Aber trotzdem war genau das der Beginn ihrer Musikkarriere. Ende Augst kommt Moriah Peters erstmals nach Österreich zum KEY2LIFE Festival. Wir haben sie für euch schon vorab interviewt. von Verena Ruf und Michael Cech

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Eigentlich wollte sie studieren und Juristin werden. Aber es war ihre Mutter, die sie drängte, sich doch bei den Auditions zu American Idol zu bewerben. Das war im Jahr 2010, kurz vor ihrem Schulabschluss. Das bedeutete aber fünf Monate Zeit für Proben, Vorsingen, Vorinterviews und jede Menge Fragen. Sie sagte: „Ok, Gott, wenn du es willst, zeig mir ganz klar, wenn ich das machen soll!“ Moriah wusste, dass die Musikindustrie auch eine große Gefahr mit sich bringen würde, sich selbst aufzugeben, und das wollte sie auf keinen Fall. So sprach sie in den vielen Vorinterviews ganz offen über ihren Glauben, ihren Bibelkreis und darüber, dass sie sich vorgenommen hatte, erst nach der Hochzeit zu küssen! Das war aber der Promi-Jury dann doch wohl ein bisschen zu viel. Als es zur Audition kam, hatten die ihren Lebenslauf und ihre Aussagen vor sich liegen. „Wir lieben deine Stimme und dein Aussehen“, sagten sie, „aber die Sache, mit der wir ein Problem haben, ist dein Lifestyle.“ Und ein Jury-Mitglied sagte: „Ich denke, du solltest einfach rausgehen und einen Jungen küssen. Das lässt dich sexy fühlen! Und dann komm wieder...“ Damit hatte Moriah dann doch nicht gerechnet. Ihr war klar, dass sie Gott in allem vertrauen wollte. Aber natürlich war sie traurig und frustriert. Diese Tür hatte der liebe Gott für sie zugemacht, das wusste sie. Aber dass er die nächste so schnell öffnete, das war für die 17-Jährige doch ein bisschen plötzlich. Als sie die Auditions verließ, kam ein Mann auf sie zu, der ihre Geschichte mitbekommen hatte und von ihr so begeistert war, dass er ihr zu einem Plattenvertrag bei einer christlichen Plattenfirma verhalf. Im April 2012 erschien ihr erstes Album mit dem Titel „I choose Jesus“.

YOU! In deinem Song „I Choose Jesus“ singst du: I have seen the cross and I believe. Wie bist du zu so einem Glauben gekommen? Moriah Peters Ich kämpfe mit Zweifel, wie jeder andere auch. Aber ich habe gelernt, dass unser Glaube wie ein Muskel ist, der jeden Tag neu trainiert werden muss. Wir tun das, wenn wir die Heilige Schrift lesen, beten und daran denken, dass Gott treu zu uns ist. So direkt habe ich das Kreuz nie gesehen, aber in einem spirituellen Sinn sehen wir es ein bisschen jeden Tag. Es macht nicht immer alles einen Sinn, aber ich entscheide mich bewusst, an Christus zu glauben, in dem Wissen, dass man durch den Glauben zum Verstehen kommt.

YOU! Wie hast du mit dieser Einstellung die Schulzeit erlebt? Moriah Peters Ich bin in eine große öffentliche High School im Süden Kaliforniens gegangen. Die Ausbildung dort ist ziemlich weltlich und so war es nicht sehr populär, Christ zu sein. Ich habe gelernt, mutig zu sein, egal in welcher Situation ich mich auch befand. Unabhängig davon, ob die Menschen um mich herum mit meinem Glauben einverstanden waren oder nicht. Ich bin dankbar für die schwierigen Fragen, die mir meine atheistischen und agnostischen Lehrer und Mitschüler gestellt haben, weil mich das auf eine Suche nach der Wahrheit geschickt hat, was mich zu Christus geführt hat. Während meiner High-School-Zeit habe ich gelernt, wie wichtig es ist, unseren

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Glauben in der Welt zu verteidigen, nicht nur wegen der anderen sondern auch für uns selbst. Bei mir war das so, dass ich mich mehr über die historische Dinge informieren musste und ich mehr über die archäologischen Hinweise lernte, die die Wahrheit der Bibel untermauern. Ich bin ein Fan von Büchern wie: „Indizien für einen Schöpfer“ von Lee Strobel oder „Pardon, ich bin Christ“ von C.S. Lewis. YOU! Auch bei American Idol bist für deinen Glauben gerade gestanden. Wie fühlst du dich jetzt, wenn du an diese Situation denkst? Moriah Peters Wenn ich zurückschaue, bin ich sehr dankbar für die Erfahrungen, die ich hier gemacht habe. Ich glaube wirklich, dass der ganze Audition-Prozess ein großer Test für mich war. Ich habe das Gefühl, Gott wollte sehen, ob ich inmitten solcher Widerstände gläubig bleibe. Ich bin meinen Überzeugungen treu geblieben und habe es mir zum Ziel gemacht, denselben Mut beizubehalten, wo auch immer ich spreche oder singe.

YOU! Und jetzt hast du dein eigenes Album. Welcher Song bedeutet dir am meisten? Moriah Peters „I Choose Jesus“ ist definitiv die Hymne meines Lebens. Ich habe gelernt, dass es nicht genug ist, allein an die Existenz Gottes zu glauben. Verwandlung passiert nur, wenn ich mich dafür entscheide, an das Leben, den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus zu glauben. Es ist ein Lernen, sich dafür zu entscheiden, dankbar zu sein, glücklich, fröhlich und im Frieden zu sein, inmitten von Angst und Unsicherheit. YOU! Als Musikerin, wie sieht nun ein ganz gewöhnlicher Tag für dich aus? Moriah Peters Wenn ich nicht auf Tour bin, ist mein Tagesablauf ziemlich konsequent: 7.30 Uhr aufstehen, duschen, anziehen (das ist der unbeliebteste Teil). Bibel lesen und Gebet. Frühstück (keine Eier!!), Emails und Medienanfragen beantworten. Gesang und Instrumente üben. Akkordeon ist gerade mein Lieblingsinstrument. Mittagessen mit

Moriah Peters Geboren am 2. Oktober 1992 in Kalifornien, mit mexikanisch-französischen Wurzeln. Schon mit 13 fing sie an, Songs zu schreiben und gab kleinen Kindern Musik-Unterricht. Sehr froh ist sie darüber, einmal eines der für sie wichtigsten und gefährlichsten Gebete gebetet zu haben: „God, I just want to be used by you – Gott, ich möchte von dir verwendet werden.“ Ein Satz aus der Bibel, der ihr in allen Beziehungsfragen immer geholfen hat: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“ (Mt 6,33).

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Freunden, Bühnenauftritte proben und kommende Touren planen. An Songs schreiben, Abendessen mit der Familie, etwas Hausarbeit erledigen, beten und schlafen.

eine Beziehung habe oder nicht, ich will nur dich suchen, dich besser kennenlernen. Ich vertraue dir von ganzem Herzen.“ Ironischer Weise lernte ich drei Tage später meinen Freund kennen...

YOU! Das Thema Beziehungen hat ja dein Leben bereits bei American Idol beeinflusst. Du schreibst auch auf deiner Website über Beziehungen und hoffnungslose Romantik. Was meinst du genau mit hoffnungsloser Romantik? Moriah Peters Naja, ich war früher besessen von der Vorstellung eines Ehemannes oder festen Freundes. Damit meine ich, dass ich meinem zukünftigen Mann Briefe geschrieben habe, jeden Tag für ihn gebetet habe, eine Liste zusammengestellt habe mit all den Dingen und Eigenschaften, die er haben sollte, sogar seine Haarfarbe... Dann kam ich an einen Punkt, an dem ich realisierte, dass das alles übertrieben ist. Ich erinnere mich, dass ich durch die Felder von Tennessee wanderte und ein Gebet sprach, das ca. so ging: „Gott, ich gebe auf, es ist mir ganz egal, ob ich

YOU! Das ist ja spannend. Was denkst du, wie beeinflusst dein Glaube heute deine Beziehung? Moriah Peters Mein Glaube hilft mir, die Zukunft meiner Beziehung ganz Gott anzuvertrauen. Wenn wir wissen, dass die Freundschaften, die uns gegeben wurden, ein Geschenk sind, gehören sie uns nicht, das macht es ein wenig leichter, die Dinge nicht zu verkrampft zu sehen. Wenn wir mit offenen Händen leben, geben wir Gott den Raum, uns das zu nehmen, was gut ist, und uns das zu geben, was besser ist. Ich habe auch beschlossen, dass die Reinheit erste Priorität hat, und dadurch habe ich Gottes schützende und segnende Hand über alle meinen Beziehungen erfahren. YOU! Danke für das Interview. Moriah Peters De Nada!

Ganz persönlich Lebensmotto Iss nie den Käse! Welche Person würdest du gerne einmal treffen? Ich hab ihn schon getroffen ;-) Aber zweitbestens wäre Stevie Wonder. GröSStes Vorbild Mein Vater Lieblingsbibelstelle Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr rein und ohne Tadel seid, Kinder Gottes ohne Makel mitten in einer verdorbenen und verwirrten Generation, unter der ihr als Lichter in der Welt leuchtet (Phil 2,14-15). GröSSter Glücksmoment Jedes Mal, wenn ich vor Kindern singe. Was möchtest du unbedingt mal erreichen Ich bin dazu entschlossen, Jesus Christus immer besser kennenzulernen und dies mit der Welt zu teilen. RampenLicht Mai - Juni 2013 // YOU!

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Mainstreamcheck

One Republic: Preacher

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ugegeben, normalerweise bin ich nicht der Typ Mensch, der zu Songs von One Republic mit dem Fuß im Takt wippt. Aber die aktuelle CD ist nicht schlecht. Und „Preacher“ ist richtig gut. Bekannter ist zwar aktuell „If I lose myself“. Egal, wir bleiben beim Preacher, mit dem One Republic ebenfalls ordentlich Gas gaben, mit echten Auswirkungen!

„Als ich ein Kind war, handelte ich mit der Schwerkraft“, startet Ryan Tedder das Lied. Er wusste zu fliegen und brachte es gegen eine kleine Spende auch anderen bei. Allerdings brach er in seinem Herzen alle Fenster. Das klingt nach einer ziemlich schweren Kindheit. Allerdings: „Ich hörte immer wieder dieselbe Stimme in meinen Gedanken, die mir sagte, ‚Sohn du hast einen Engel‘. Dieser Satz verjagte den Teufel aus meinem Kopf.“ Und zu den bebenden Keyboardsounds der ersten Takte setzt Ryan zum Refrain an: „Als ich ein Kind war, war mein Großvater ein Prediger. Er sprach über Gott. Er war so etwas wie ein Lehrer.“ Und dieser Lehrer scheint Ryan ziemlich geprägt zu haben, denn er spricht in den höchsten Tönen von seinem Großvater, der „a million miles away from a million dollars“ war und trotzdem so beschenkt, dass man seinen Reichtum niemals ausgeben könnte. Das ist doch schön! Endlich jemand, der die

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Weisheit der vorangegangenen Generation zu schätzen weiß. Doch der Kern dieser Weisheit kommt erst jetzt: Der Großvater pflegte nämlich zu sagen: „Gott hilft nur jenen, die lernen, sich selbst zu helfen.“ Tatsächlich? Das klingt zwar weise, aber im Endeffekt ist es ein Vorurteil aus der griechischen Mythologie. Gott hilft sicher auch jenen, die sich selbst helfen, aber nicht ausschließlich. Denn manchmal gibt es Situationen, wo wir einfach am Boden liegen und nicht mehr aufstehen können, und gerade hier lässt uns Gott nicht im Stich. Aber es stimmt schon, auch hier sollen wir ebenfalls noch etwas tun, nämlich zumindest beten. Gott will, dass wir zu ihm beten, uns ihm entgegenstrecken und uns so mit ihm verbünden. Im Neuen Testamten heißt es: „Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit“ (Hebr 4,16 ). Dennoch, One Republic haben etwas Großartiges zu verkünden. Nämlich jene (und sicher nicht nur Großväter), die ihr Leben ganz in den Dienst des Herrn stellen, die echte Prediger in dieser Zeit werden, sie werden viel mehr Reichtum anhäufen als alle Milliardäre der Welt zusammen. Allerdings besteht ihr Reichtum nicht aus Geld, sondern aus Liebe und Weisheit. Und diesen Reichtum kann man beim besten Willen nicht verprassen.. von andycandy

„He was a million miles from a million dollars, but you could never spend his wealth.“


© universalmusic, sonybmg

Justin Timberlake: Mirrors

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ie Sehnsucht treibt uns alle. Auch Justin Timberlake singt in seinem aktuellen Hit über dieses Gefühl, das Romeo zu seiner Julia gezogen hat oder die Prinzessin ihren Frosch küssen lies. Aber was machen, wenn die Prinzessin da ist und irgendwann das Gefühl des Verliebt-Seins nachlässt? Für etwas entscheiden, wonach man sich sehnt – das aber nicht so einfach und von alleine geht wie das Verlieben? Wie macht man das? Vielleicht muss man sich dazu manchmal selbst verlieren und im anderen wiederfinden. Es scheint, als würde Justin Timberlake genau über diese Entscheidung singen. Zugegeben, welchem Jungen unter uns würde Jessica Biel nicht gefallen...? Aber es geht Justin anscheinend auch nicht anders als uns. Irgendwann bedarf es der Entscheidung im Leben, sich nicht nur um sich selbst kreisen zu wollen und wie ein Gefühlsjunky ständig nach dem neuen Verliebtheits-Kick auszusein. Vielmehr den Blick im Spiegel seines Gegenübers aushalten – sich also selbst lieben und dadurch auch den anderen so annehmen können, wie er ist. Wenn wir das schaffen, wachsen wir über uns hinaus. Schöner Song.

Mumford & Sons: I will wait

Passenger: Let her go

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M

ir haben im YOU!Magazin zwar schon vor einem halben Jahr über Mumford & Sons und auch über dieses Lied geschrieben. Doch da „I will wait“ erst jetzt so richtig im Radio zu hören war, ist es wert, noch ein paar Gedanken dazuzufügen. Interpretationsmöglichkeiten gibt es sicherlich viele, aber klingt hier nicht in „I will wait“ die Geschichte vom „Verlorenen Sohn“ aus der Bibel durch? Wenn wir nach Hause kommen, „wie ein Stein“, unfähig, irgendetwas aus uns heraus zu tun. Das einzige, was wir können, ist, in die Arme des Vaters „zu fallen“. Umkehren, niederknien, von vorne anfangen, zurückkommen. Und wir nehmen uns wieder vor, jetzt stark zu sein, „now I'll be bold as well as strong“. Aber die wirklich wichtige Aussage der Geschichte ist das, was Mumford & Sons im Refrain oft und oft wiederholen: „But I will wait for you!“ In der Geschichte in der Bibel heißt es: „Der Vater sah ihn schon von weitem kommen...“ Er wartete auf ihn. „I will wait, I will wait for you!“, das sagt Gott uns immer zu! Und ist es nicht etwas, das auch wir uns einander öffter zusagen sollten? Dass wir warten und bereit sind zu vergeben. von Michael

VON JOHANNES

And I’ll tell you baby, it was easy comin’ back into you, once I figured it out. You were right here all along. It’s like you’re my mirror. My mirror staring back at me. I couldn’t get any bigger, with anyone else beside of me.

Well I came home like a stone. And I fell heavy into your arms. These days of dust, which we've known. Will blow away with this new sun. And I'll kneel down; wait for now. And I'll kneel down; know my ground. And I will wait, I will wait for you. And I will wait, I will wait for you

an weiß erst zu schätzen, was man hat, wenn man es nicht mehr hat. So ist es mit dem guten Wetter (Only miss the sun when it starts to snow) oder mit unserem Zuhause, das manchen von uns im Urlaub oft abgeht (Only hate the road when you’re missing home). So richtig weh tut es aber erst, wenn jener Mensch geht, den wir lieben. Im Song der britischen Band Passenger geht es genau um so einen Verlust. Aber vielleicht ist es manchmal auch gut, den anderen in einem gewissen Sinne „gehen zu lassen“, loszulassen. Denn wenn man vom anderen zu viel verlangt, alles nur von ihm erwartet, kann das nur schief gehen (You loved her too much and you dive too deep). Ein anderer Mensch kann dich nie ganz erfüllen und dir alles geben, was du brauchst. Das kann nämlich nur Gott! „Only know your lover when you let her go“ könnte man auch so verstehen: Erst wenn man dem anderen seinen Freiraum gibt und ihn sein lässt, wer und wie er ist, kann man richtig lieben. Jeder ist nämlich genau so gut, wie er ist. Also: wir dürfen wirklich dankbar sein dafür, wer wir sind und für alles, was wir haben!. von VERONIKA

Starcheck. Die YOU! Redakteure checken für euch ChartHits und schreiben, was ihnen die Songs persönlich sagen.

Well you only need the light when it's burning low. Only miss the sun when it starts to snow. Only know your lover when you let her go Only know you've been high when you're feeling low. Only hate the road when you're missin' home. Only know your lover when you've let her go. And you let her go.

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DVD TIPP

To Save a Life Boahhhh. Endlich gibt es wieder einen guten Teenie-Film. Und noch dazu mit einer packenden Story. von Anna Fellinger

Begehrt. Jake ist eindeutig der Star der Schule.

E

r ist jung, sportlich und mit seiner sexy Freundin der Held der Partys... Eigentlich läuft Jakes Leben perfekt, bis sich eines Tages sein ehemals bester Freund umbringt. „Es ist nicht deine Schuld, du musst dein Leben weiterleben“, das ist die Antwort seiner Freundin, auf die Frage nach dem „Warum“. Aber das ist für Jake nicht genug. Immer mehr Fragen über das Leben, den Tod, Ängste, die jemanden in den Selbstmord treiben und über die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen beschäftigen ihn. Der Jugendseelsorger Chris ist ihm eine Stütze bei der Suche nach den Antworten und hilft ihm, Gott immer mehr in seinem Leben zu entdecken. Und das Leben nimmt seinen Lauf, TeenieSchwangerschaft, Betrug und Rivalitäten unter Schülern stehen weiter an der Tagesordnung, aber trotzdem verändert seine Suche nach der Wahrheit ihn selbst und auch sein Umfeld. To Safe a Life zeigt den oft schmalen Grad zwischen Tod und Leben, aber auch, dass aus jeder noch so schlimmen Situation durch Liebe und Vertrauen etwas Gutes entstehen kann. Jake gibt Motivation für Veränderung und Mut – ein Leben zu retten. Die DVD "To Save a Life" gibt es im YOU! Shop zu bestellen – Seite 42!

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Schock. Sein früherer Freund nimmt sich das Leben. Perfekt. Hübsche Freundin, sportlich. Nichts fehlt Jake.

Nichts ist mehr wie zuvor.

AuSSenseiter. Jake beginnt sich mit Außenseiter

Glaube. Jugendseelsorger Chris fordert ihn heraus,

abzugeben und verliert dadurch seinen Status.

sich über den Glauben Gedanken zu machen.

Unverständnis. Jakes Freundin versteht nicht, warum er Spaß mit Außenseitern hat.

Gemeinschaft. Jake kümmert sich nun stark um andere.

Hoffnung. Wird seine Freundin Jake jemals verstehen?


Talk

Papst Franziskus steigert Twitter Follower

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apst Franziskus hat die Zahl seiner Follower auf Twitter innerhalb kurzer Zeit nach seit seiner Wahl enorm gesteigert. Mit seinem offiziellen Account "@Pontifex" erreicht er mittlerweile mehr als fünf Millionen Follower in neun verschiedenen Sprachen. Papst Benedikt XVI. hatte zum Ende seines Pontifikats etwa drei Millionen Follower. Mit dem neuen Papst hat sich auch die Zahl der Tweets erhöht, Franziskus twittert oft sogar mehrmals am Tag. Zum Beispiel konnte man am 10. April lesen: „Christ sein heißt nicht bloß die Gebote befolgen, sondern zulassen, dass der Herr von unserem Leben Besitz ergreift und es verwandelt.“

Justin Biebers Mom produziert Pro Life Film

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attie Mallette, die nun berühmte Mutter von Justin Bieber, produzierte einen Kurzfilm, dessen Einnahmen jungen Schwangeren zugutekommen sollen. Was viele nicht wissen, Pattie Mallette war selbst erst 17, als sie mit dem heutigen Plattenmillionär schwanger wurde. Sie selbst hat Hilfe in einem Heim für schwangere Frauen bekommen und möchte nun ebenfalls helfen. Der Film mit dem Titel „Crescendo“ wird in eigens veranstalteten Screenings gezeigt und soll dazu dienen, Spenden zu sammeln. Interessantes Detail: Als Schauspieler mit dabei ist auch der Schweizer Sänger Patrick Nuo.

Glauben als Trickfilm in 3 Minuten

3MC (3 Minute Catechism), so heißt das aktuelle Projekt von Pater Johannes Schwarz (Produzent von „Mein Gott und Walter“). In 72 Folgen zu je drei bis vier Minuten werden Themen des Glaubens als Schwarzweiß-Zeichentrick erklärt. Jede Folge antwortet auf eine Frage und macht das Glaubensbekenntnis wirklich anschaulicher. Schau mal rein unter www.3mc.me . RampenLicht Mai - Juni 2013 // YOU!

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DuillsiguecshJsat hr

? n e ein freiw b u la G & n tio c A t i m rde YOU! Dann we Volontär in der M-BASE!

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Zeitrahmen Juni-August oder Oktober-Juni Kosten 90 Euro pro Monat (Wohn- und Essensbeitrag) Auch als Schulpraktikum möglich Fragen und Bewerbung office@youmagazin.com Weitere Infos unter www.youmagazin.com


Die neuesten CDs im Check

Contemporary Christian Music

Hillsong United

Folk, Bluegrass, Gospel, Akustik

Steven Curtis Chapman

Deep Roots In einer Zeit, wo der Erfolg von Musik leider oft durch das horrende Managergehalt irgendwelcher gewiefter Geschäftsleute bestimmt wird, tut ein Projekt wie Deep Roots unglaublich gut: Steven Curtis Chapman fährt in seine Heimat Kentucky zurück, versammelt seine halbe Familie vor dem Mikro und spielt mit Sohnemännern, Frau und Vater ein paar alte Gospelschnulzen ein. Das ganze klingt dann sehr nach grasenden Pferden am Lagerfeuer, zigarrenrauchendem Wyatt Earp im Schaukelstuhl und großartigen Postzugrauben, bei denen die schöne Amanda ausnahmsweise keine Rolle spielt. Steven Curtis Chapman wird also auch nach 25 Jahren im Musikbusiness nicht langweilig und er scheint immense Freude daran zu haben, sich zu neuen oder eben alten Ufern aufzumachen. Keine schlechte Idee und sicher keine schlechte Ausführung derselben.

Akustik, Folk, Pop

Shawn McDonald

The Analog Sessions Über Shawn McDonald habe ich ja schon des Öfteren geschrieben und soweit ich mich erinnern kann, immer nur Gutes. Das wird sich auch diesmal nicht ändern. Ganz im Gegenteil. Denn wie der Titel seines neuen Albums vermuten lässt, geht es hierbei analog, organisch oder bio zur Sache, wenn man so will, und das steht dem Herrn aus Oregano ähm... Oregon besonders gut, wie man weiß. Für dieses Album hat er einfach elf seiner größten Hits eben ohne Digitalis ähm... Digitales (Digitalis ist übrigens, wie Oregano, auch ein Kraut), Kunstdünger und Gentechnologie eingespielt und klingt dabei ungemein nach John Mayer, Jason Mraz oder Jack Johnson. Natürlich nicht wirklich, denn der Mann hat sich selbst schon längst einen Namen gemacht, dass es eigentlich keiner Vergleiche mehr bedarf.

Alternative, Worship

Citizens

Worship

Hillsong United

Citizens

Zion

Die Bürger aus Seattle wollen eines nicht: Auch wenn sie das gleiche Ziel haben, wollen sie auf keinen Fall so klingen wie die Herrschaften aus der nächsten Rezension. Und das schaffen sie mit ihren Album „Citizens“ in jeder Hinsicht und überraschen mit richtig guter Laune und sprühender Kreativität. Lobpreismusik hat selten so nach Vespa fahren, vergilbten schwarz-weiß Fotos und abgescheuerten Lederjacken gerochen. Ihr Debutalbum lässt die Fans so mancher schnelleren und lauteren Musikrichtung höher schlagen: „Endlich einmal ein Lobpreisalbum, das nicht nach Hillsong sondern nach U2 klingt“, lässt ein Fan seiner Freude auf iTunes freien Lauf. Auch wenn ich da mehr von The Who als von U2 höre, muss ich dem Fan doch recht geben: Das Album ist frisch und eine durchwegs gelungene Abwechslung zu altbekannten klassischen Lobpreissounds.

Bisher war alles, was da so aus Australiens Megakirche Hillsong in die alte Welt herübergeschwappt war, typisch Hillsong, und wenn jemandem ein Album der Lobpreisabteilung aus der ehemaligen Gefangenenkolonie gefallen hat, dann waren die anderen auch eine sichere Kaufempfehlung. Mit dem neuen Album verhält es sich jedoch ein wenig anders: Dieses ist nämlich nicht so typisch für die Kiwis und vielleicht gerade deswegen auch eine Kaufempfehlung, besonders für jene, die sonst nicht so hillsongphil sind. Auf Zion wird man in eine musikalische Lobpreiswelt eingeführt, die hoffentlich richtungsweisend für die vielen anderen Gottesanbeter ist: Sie ist modern und erinnert doch oft an frühere Jahrzehnte, melancholisch und bewegt doch oft zum Kopf- und Popowackeln und aufgeweckt und will sich doch sofort in einem Winkel im Herzen schlafen legen. von David Schwarzbauer

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Sommer Events

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Das sind deine Festivals 2013

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highlights 2013 highlights 2013 highlights 2013 highlights 2013 highlights 2013 highligh 2 3

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Pfingsten 13 - Fest der Jugend Salzburg (A) – 17. bis 20. Mai

Weltjugendtag Rio Rio de Janeiro (Brasilien) – 23. bis 27. Juli

Specials größtes katholisches Jugendtreffen in Österreich, Impulse und Katechesen, ganz viel Lobpreis Facts 5000 Teilnehmer, Unterkunft in Schulen, Kosten 50,-/65,Veranstalter Lorettogemeinschaft Infos www.loretto.at

Specials Größtes Treffen der Welt! Mit Papst Franziskus den Glauben leben und feiern! Facts 4 Millionen Teilnehmer! Für eine Anmeldung ist es vielleicht schon zu spät... Veranstalter Katholische Kirche Infos www.weltjugendtag.at www.wjt.de www.weltjugendtag.ch

Jugendfestival Medjugorje Medjugorje (Bosnien) – 1. bis 6. August

Internationales Prayerfestival Marienfried (D) – 14. bis 18. August

Specials Internationales Sommerfestival, Marienerscheinungsort, Zeugnisse & Gebet Facts 40.000 Teilnehmer, Unterkunft in Pensionen, Kosten nur Reisekosten Veranstalter Von überall werden verschiedene Fahrten organisiert Infos Alle Fahrten findest du demnächst auf www.youmagazin.com

Specials Schwerpunkt Anbetung, Lobpreis, Impulse, Workshops, Zeit für Gott. Facts 1000 Teilnehmer, Unterkunft Zeltplatz, Kosten gegen Spende Veranstalter Jugend 2000 Infos www.prayerfestival.org

Kanafest Maria Roggendorf (A) – 29. bis 30. Juni

Jugendtreffen Pöllau Pöllau (A) - 9. bis 14. Juli

Specials Zum ersten Mal Open Air, Konzert mit Good Weather Forecast, Input von Georg MayrMelnhof Facts 500 Teilnehmer, Eintritt frei Veranstalter: Lorettogemeinschaft IInfos www.x-fest.at

Specials das älteste Jugendtreffen in Österreich, Gebet, hl. Messe, Input und Lobpreis Facts 200 Teilnehmer, Unterkunft in Halle oder Zelt, Kosten freie Spende Veranstalter Benediktiner-Kloster in Maria Roggendorf („Heimatdorf“ auch von YOU!Magazin) Infos www.youmagazin.com

Specials „Ferien mit Gott“, Festzelt, Kleingruppen, Workshops, Vorträge & Lobpreis, Spiel & Sport Facts 500 Teilnehmer, Unterkunft in Schulen, Kosten 110,Veranstalter Pöllau-Team aus verschiedenen Gemeinschaften Infos www.jugendtreffen.at

Firmsplash 2013 Jugend am Hof, in Grametschlag (A) – 5. bis 7. Juli

Teenieforum Altötting (D) – 2. bis 7. August

Specials Weltkirchliche Gemeinschaft, Motto „I believe“, Band „Brother and Sister Act“, Gebet, Einradworkshop Facts 200 Teilnehmer, Unterkunft im Zisterzienserstift, Kosten 5,Veranstalter Stift Wilhering, Missio Oberösterreich, Zentrum Aufbruch Infos www.aufbruch.at

YOU! // Mai - Juni 2013

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X-Fest Open Air Linz (A) – 31. Mai

Missionsfest in Wilhering Wilhering (A) – 8. bis 9. Juni

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Specials Nur für Firmlinge des Jahres 2012 oder 2013! Mit Schwimmteich, Beachvolleyball, Gottesdienst, Firmsplash-Burger. Facts 100 Teilnehmer, Übernachtung am coolen Bauernhof, Kosten 39,Veranstalter Katholische Jugend Infos wien.kjweb.at/firmsplash-all-inclusive

Specials Vorträge, Lobpreis, Gebet, Workshops, Sport, Musical, Freizeitaktivitäten, Teil des großen „Forum Altötting“ Facts 300 Teilnehmer, Teilnehmeralter 13-16 J., Unterkunft in Turnhallen, Kosten 167,50 (Rabatt bis 15. Juni) Veranstalter Gemeinschaft Emmanuel Infos www.forum-altoetting.de


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5 KEY2LIFE Festival Marchegg (A) – 30. August bis 1. September Specials Das Festival von und mit YOU!Magazin. Eine super Mischung aus Konzerten, Gebet und Chillen. Facts 1000 Teilnehmer, Unterkunft Camping, Kosten 57,-/69,- Euro Veranstalter Erzdiözese Wien und YOU!Magazin Infos www.key2life.at

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Kundl Sommertreffen Kundl (A) – 8. bis 11. August Specials Vorträge, Anbetung, Lobpreis, Gemeinschaft Facts 300 Teilnehmer, Kosten ca. 30,Veranstalter Liebe-siegt-Team Infos www.liebesiegt.com

Holy Sp`rit 2013 Steinakirchen am Forst (A) – 18. bis 24. August Specials Sommerwoche mit Action, Entspannung und geistlichem Tiefgang, für alle ab 14 Jahren. Facts 60 Teilnehmer, Unterkunft in Schulen, Kosten 145,Veranstalter JCE Jugend der Charismatischen Erneuerung Infos www.holysprit.erneuerung.at

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RampenLicht Mai - Juni 2013 // YOU!

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Ziel des Lebens ist der Himmel. Der Himmel? Wirklich? Und, wie stellst du dir den Himmel vor? Uiuiui. Keine Ahnung. Da ist man bei Gott, glaub ich. Freust du dich denn auf den Himmel? Weiß nicht so genau. Irgendjemand hat mal gesagt, dass wir dort Gott ewig anschauen müssen. Ist das nicht vielleicht langweilig...?

Thema

Im Himmel Wie ist der Himmel? Vielleicht ist es kein Wunder, dass viele Menschen heute so wenig an den Himmel denken, wenn man überhaupt nicht weiß, was uns dort erwartet. So haben wir uns für euch diesmal mit dem Himmel beschäftigt.

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YOU! // Mai - Juni 2013

Photos: © no more lookism & Weigand / photocase.com, Istockphoto.com

VON MAREIKE SORNEK


Was wissen wir schon über den Himmel? Es ist ja noch niemand zurückgekommen!

D

ie wenigsten haben eine Vorstellung vom Himmel. Und wenn, dann bloß eine ziemlich langweilige, so scheint es; vielleicht so, wie sie es mal auf einem Gemälde gesehen haben: Es gibt eine lange Leiter, einen Thron, auf dem Gott Vater mit gütigem Blick und langem weißen Bart sitzt und eine Masse von Leuten, die ihn anbeten. Und ja, links und rechts flattern pausbäckige Engelchen auf plüschartigen Wölkchen, die unentwegt Harfe spielen. Klingt wirklich spannend! Und die Krönung kommt zum Schluss: Das ganze passiert nicht nur einen Tag, sondern auch noch eine Ewigkeit lang. Kein Wunder, warum der Himmel den einen oder anderen nicht ganz so fasziniert...

Was wissen wir schon über den Himmel? Es ist ja noch niemand zurückgekommen! Irrtum. Einer ist zurückgekommen! Christus. Und er hat uns viel über den Himmel erzählt. Nämlich, dass der Himmel alles andere als langweilig ist! Ich sag nur, Leben in Fülle!

Eins wird daraus klar: Viele kennen den Himmel nicht! Jeder erfolgreicher Unternehmer befolgt das Prinzip der Zielorientiertheit. Blick und Denken müssen fest auf das Ziel gerichtet bleiben. Das Lebensziel des Menschen besteht aber doch gerade im Himmel. Und so wenige besitzen eine begeisternde oder überzeugende Vorstellung dessen, was sie da erwartet. Das erklärt Antworten, wie „In den Himmel? Ja, aber hoffentlich noch nicht so schnell.“

Liest man die Bibel, findet man Worte wie Himmel, Paradies oder Ewigkeit insgesamt 800–Mal. Das ist eine ganze Menge. Zusammengefasst können wir dort lesen: Der Himmel ist unsere Heimat. Dort sind wir zusammen mit Gott Vater, dem Heiligen Geist und Christus, und genießen in Gemeinschaft mit den anderen Menschen und Engeln das Leben in Fülle und Freude. Und eins ist auch sicher: Das Böse gibt es definitiv nicht mehr!

I. Was die Bibel über den Himmel sagt...

II. Die Schöpfung kündet vom Himmel! Doch wie schaut das Paradies nun aus? Die Bibel verrät uns einiges über den Himmel. Aber auch die Schöpfung kann uns sehr viel erzählen. Schließlich ist die Erde ein Abbild des Himmels und deutet uns den Himmel an. Das, was wir hier auf Erden schön finden, wird im Himmel seine vollkommende Steigerung finden. Hier ein paar Beispiele:

Maßloser Überfluss Mit bloßem Auge sind in einer klaren Nacht ohne Lichtverschmutzung maximal 6.000 Sterne zu sehen. Im gesamten Universum allerdings gibt es nach Schätzungen der Astronomen in den ca. 100 Milliarden Galaxien zirka 10 bis 70 Trilliarden Sterne. Ausgeschrieben sieht die Zahl so aus: 70.000.000.000.000.000.000.000 Sterne.

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emoji / photocase.com

Wieso so viele? Hätten 6.000 nicht auch gereicht? Diese Zahlen sagen doch etwas über Gott aus. Es wird also auch im Himmel Reichtum im Überfluss geben.

Schönheit und Liebe zum Detail Die Schöpfung ist perfekt durchdesigned, bis ins kleinste Detail. Man braucht nur einmal einen Waldspaziergang zu machen: Schon allein eine Blume zeigt, mit wie viel Liebe der Schöpfer hier ans Werk gegangen ist. Der Duft, die Farbe, die Form. Alles passt. Also von wegen, der Himmel besteht nur aus Wolken. Er muss vor Schönheit nur so strahlen!

Größe und Macht Warst du schon mal bei den Niagarafällen? Oder einfach auch auf einem Berggipfel in den Alpen? Hier vernehmen wir ein anderes Wort, das Gott durch seine Schöpfung spricht: nämlich das von seiner Größe und Macht. Sei es die Kraft von Wassermassen, Bergen oder Flüssen. Wenn die Erde nur ein Abbild des Himmels ist, dann wird es dort noch gewaltiger sein.

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YOU! // Mai - Juni 2013

III. Die Sehnsüchte des Menschen Soviel zur Schöpfung. Man könnte hier noch weit mehr erzählen. Aber im Vergleich zum Himmel ist dieser Artikel ja nicht endlos... Und es gibt noch einige andere Indizien, die uns Auskunft über den Himmel geben. Ein weiteres Zeichen sind wir selbst oder besser gesagt unser Herz. Unser Herz ist zu groß für die Dinge dieser Welt. Nichts, was wir erleben, erfahren oder genießen kann es letztlich ganz zufrieden stellen. Es bleibt diese tiefe Sehnsucht... Und alle Menschen, die Gott nach einer mehr oder weniger langen Suche gefunden haben, bezeugen, dass erst diese Erfahrung von Gott ihre Sehnsüchte gestillt hat. Diese Erkenntnis legt uns nahe, dass Gott uns diese Sehnsüchte ins Herz gelegt hat. Sie helfen uns, dass wir uns immer wieder nach dem Himmel ausstrecken, ob wir es wissen oder nicht. Damit wir sozusagen auf dem rechten Weg bleiben. Diese Sehnsüchte sind wie Kompassnadeln: Sie zeigen immer nach oben - zum Himmel.

Und was sind nun diese Sehnsüchte, die ein jeder Mensch in sich trägt?

1. 2. 3. 4.

Wir sehnen uns danach, bedingungslos geliebt zu werden.

Wir sehnen uns nach innerem Frieden und Zufriedenheit.

Wir sehnen uns nach Freude.

Wir sehen uns danach, die Dinge zu verstehen und die Zusammenhänge zu durchschauen.

5. 6.

Wir sehnen uns nach Freiheit.

Wir sehnen uns danach, für jemanden wichtig zu sein und gebraucht zu werden.

7.

Die Liste kannst du selbst weiterführen...

Im Katechismus steht über den Himmel: „Der Himmel ist das letzte Ziel und die Erfüllung der tiefsten Sehnsüchte des Menschen.“ Hört sich doch gut an. Einen kleinen Vorgeschmack, wie sich


so etwas anfühlen kann, können wir schon hier auf Erden erleben. Stellen wir uns doch vor, dass wir nach langem Marsch endlich den Gipfel eines Berges erklommen haben. Sie Sonne scheint uns ins Gesicht und wir blicken über die Weite des Landes. Irgendwie scheint auf einmal alles perfekt und man sitzt nur da und genießt den Augenblick, der einfach nur schön ist.

IV. Auskünfte über den Himmel durch Nahtoderfahrungen Nahtod? Also, man ist tot und irgendwie doch nicht? Kompliziert. Und ja, das Ganze ist in der Tat ein wenig tricky. Es gibt nämlich Menschen, die bereits klinisch für tot erklärt wurden und dann jedoch nach einiger Zeit wieder zum Leben „zurückgekommen“ sind. Es ist spannend, was diese Menschen erzählen: Einige von ihnen sprechen von einem Licht, von vielen wundervollen Farben, von alten Bekannten, die sie dort gesehen haben. Waren sie stückweit also schon im Himmel? Die Frage bleibt letzten Endes offen. Doch dass sie etwas gesehen haben, ist klar. Nach dem Tod ist mit Sicherheit nicht alles aus.

Diese Sehnsüchte sind wie Kompassnadeln: Sie zeigen immer nach oben.

Können wir im Himmel Fußball spielen? Eine gute Frage. Aber der Himmel ist ganz sicher ein Ort, an dem wir gerne sind. Menschen bleiben wir auch im Himmel. Die Kirche lehrt uns, dass wir mit Seele und auch mit dem Leib auferstehen werden. Allerdings werden wir im Himmel „verklärt“ sein. Das ist ein schwieriges Wort und meint, dass wir gereinigt sind von unserer Schuld. Aber nicht nur das, denn unser Leib wird auch anders sein als hier auf Erden. Etwa so, wie wir es beim auferstandenen Christus sehen können: Er ging durch verschlossene Türen und sein Leib strahlte bei der Verklärung auf dem Berg. Das bedeutet, falls wir wirklich Fußball spielen, dann ohne Hals- und Beinbruch...

Wie kommen wir in den Himmel? Die gute Nachricht lautet: Gott will, dass alle Menschen in den Himmel kommen. Der Himmel ist nicht ein Fünf-Sterne-Hotel, das den meisten Menschen verschlossen bleibt, weil es einfach zu teuer ist. Eigentlich liegt es nur an uns, ob wir dorthin auch wollen. Was tut man zum Beispiel, wenn man nach Peru reisen will?! Man studiert die Landkarten, plant eine Reiseroute, lernt Spanisch, lässt sich impfen und organisiert ein Visum. So in etwa könnten wir uns auch auf den Himmel vorbereiten. Und hier gibt es sogar einen guten Freund, der dich einlädt, in sein Land zu kommen: Jesus.

Der Himmel beginnt schon jetzt. Sehen wir im Himmel Opa und Oma wieder? Wenn Opa und Oma im Himmel sind, dann werden wir sie auf jeden Fall wiedersehen, genauso wie alle anderen Menschen, die wir lieben. Die Kirche lehrt, dass wir von keinem Menschen sagen können, dass er nicht in den Himmel gekommen ist. Die Kirche sagt nur, dass manche wirklich schon im Himmel sind, z.B. die Heiligen. Aber was ist mit Menschen, die von Gott und all diesen Dingen nichts wissen wollten? Oder sogar mit Verbrechern? – Wir wissen es nicht. Es gibt einen Gedanken, der uns hoffen lässt, dass auch diese Menschen in den Himmel kommen: Wenn wir schon barmherzig sind, um wie viel mehr ist Gott dann barmherzig? Klar ist: Gott möchte, dass jeder von uns in den Himmel kommt. Dafür hat er uns gemacht. Er will, dass wir glücklich werden, dass sich alle unsere tiefsten Sehnsüchte erfüllen: Friede, Gemeinschaft, Freundschaft, Wahrheit, Liebe. Und übrigens – es gilt sein Versprechen: Wer Gott in sein Leben einlässt, für den beginnt der Himmel schon jetzt...

V OR HAN G AU F FÜR DEN

Himmel Ein lustvoller Gang durch das Paradies

KLAUS EINSLE LC

Mehr zum Thema Die Ideen und einige Passagen stammen aus dem Buch „Vorhang auf für den Himmel. Ein neugieriger Gang durchs Paradies“, geschrieben von Pater Klaus Einsle. Wer also Geschmack am Himmel gefunden hat, darf auch das ganze Buch lesen. Es lohnt sich! Und wie Pater Klaus Einsle so schön sagt: Tschüss, bis spätestens im Himmel...

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Akzeptiere das Risiko

„Sind wir oft müde, enttäuscht, traurig, spüren wir die Last unserer Sünden, meinen wir, es nicht zu schaffen? Verschließen wir uns nicht in uns selbst, verlieren wir nicht die Zuversicht, geben wir niemals auf: Es gibt keine Situation, die Gott nicht ändern kann, es gibt keine Sünde, die er nicht vergeben kann, wenn wir uns ihm öffnen. Wenn du bis jetzt fern von ihm warst, tu einen kleinen Schritt: Er wird dich mit offenen Armen empfangen. Wenn du gleichgültig bist, akzeptiere das Risiko: Du wirst nicht enttäuscht sein. Wenn es dir schwierig erscheint, ihm zu folgen, hab’ keine Angst, vertrau’ dich ihm an, sei sicher, dass er dir nahe ist, er ist auf deiner Seite und wird dir den Frieden geben, den du suchst, und die Kraft, so zu leben, wie er will.“

© suze / photocase.com

Papst Franziskus, 30. März 2013, aus der Predigt in der Osternacht


Foto © Kurosch Borhanian

n e g i l p i e o H orosk h Steinbock // 22.12. - 20.1.

Wassermann // 21.1.-19.2.

Fische // 20.2.-21.3

Heiliger Stephanus (26.12.)

Heiliger Franz von Sales (24.01.)

Selige Barbara Maix (17.03)

Er war Diakon und der erste Märtyrer der Christenheit. Weil er Christus mit solcher Klarheit den Menschen verkündete, waren die Anführer des Volkes so aufgebracht, dass sie ihn steinigten. Stephanus aber betete im Tod noch um die Vergebung für seine Mörder. Bete auch du für alle Menschen, die dich kränken, dir Schlechtes tun oder getan haben.

Nach einer Krise in jungen Jahren kam Franz zur Überzeugung: Was auch immer Gott mit ihm vorhabe, es wird gut, weil Gott die Liebe ist. 1602 wurde er Bischof von Genf. Mit seinen Predigten, die er auch in Form von Flugblättern verteilte, führte er viele Menschen zu Gott. Sein Büchlein „Philothea“ ist bis heute berühmt. Versuche etwas mehr über den Glauben zu lesen.

Die Tochter eines kaiserlichen Hofbeamten in Wien verlor schon mit 15 Jahren beide Eltern. 1849 wanderte sie nach Rio de Janeiro aus und gründete dort eine Schwesternkongregation, welche sich hauptsächlich um Straßen- und Waisenkinder kümmerte. Mach es wie Barbara - von Wien nach Rio und fahr mit zum Weltjugendtag! Wenn dies nicht möglich ist, dann bete dafür oder besuche WJT-Camps in deiner Nähe.

Widder // 21.3.-20.4.

Stier // 21.4.-20.5.

Zwillinge // 21.5.-21.6.

Seliger Michael Rua (06.04.)

Heiliger Rafael Arnáiz Barón (26.04.)

Heiliger Jacques Berthieu (08.06.)

Mit 15 trat er in den Orden von Don Bosco ein und war direkter Amtsnachfolger von Don Bosco. Er pflegte immer zu sagen: „Die Heiligkeit der Söhne muss die Heiligkeit des Vaters beweisen.“ Dies lebte er in überzeugender Weise und war ein Vorbild für Väterlichkeit und Güte. Wie sieht es mit deiner Heiligkeit aus? Vielleicht ist es mal wieder an der Zeit, eine gründliche Gewissenserforschung zu machen und beichten zu gehen?

Rafael legte in Tagesplänen Zeiten für Gebet und Studium immer genau fest. In einem Brief schrieb er einmal: „Die einzig wahre Einsicht in der Welt ist, den Platz einzunehmen, den Gott für uns vorgesehen hat.“ Das Leben des Diabeteskranken war geprägt von vielem Leiden; schon mit 27 Jahren starb er an der Krankheit. Was hat Gott für dich vorgesehen? Versuche täglich seinen Willen zu erkennen und danach zu handeln!

Erst letztes Jahr im Oktober wurde Jacques heiliggesprochen. Er wurde in Frankreich geboren, trat in den Jesuitenorden ein und wurde 1864 zum Priester geweiht. Als Missionar in Madagaskar lehrte er den Katechismus und spendete Sakramente. 1896 wurde er erschossen, da er sich weigerte von seinem Glauben abzuschwören. Bezeuge mutig, dass du Christ bist, auch wenn das unangenehm für dich werden könnte!

Krebs // 22.6.-22.7

Löwe // 23.7.-23.8.

Jungfrau // 24.8.-23.9

Heiliger Simon von Lipnica (18.07.)

Heilige Marianne Cope (09.08.)

Seliger Francesco Bonifacio (11. 09)

Er wurde als Sohn reicher Eltern geboren, entwickelte aber eine große Sehnsucht nach dem franziskanischen Armutsideal und trat daher in das Franziskanerkloster in Krakau ein. Simon war ein großartiger Prediger: Die Menschen waren begeistert von der Klarheit seiner Worte und der darin erkennbaren tiefen Gottesbeziehung. Achte darauf, dass du wie Simon keinen zu hohen Wert auf materielle Dinge legst.

Ihre Familie wanderte 1840 nach Amerika aus, wo Marianne in das Kloster der nordamerikanischen Franziskanerinnen eintrat. Als sie vom Schicksal der Aussätzigen auf Hawaii hörte, begab sie sich dorthin und widmete sich bis zu ihrem Lebensende der Pflege von Leprakranken. Unterstütze in den nächsten Tagen auch einen Kranken oder Hilfsbedürftigen Menschen. Dir fällt bestimmt jemand ein!

1936 wurde Francesco zum Priester geweiht, stellte einen Kirchenchor und eine beachtliche Ministrantenschar auf die Beine und organisierte sportliche Aktivitäten für junge Menschen. Obwohl man ihm geraten hatte, wegen der politischen Unsicherheit, seine Arbeit zu beenden, hörte er damit nicht auf und wurde 1946 gefoltert und erstochen. Setzte dich bei Streit und Ungerechtigkeiten immer mutig für das Gute ein!

Waage // 24.9.-23.10.

Skorpion // 24.10.-22.11.

Schütze // 23.11.-21.12

Heiliger Kleopas (25.09.)

Seliger Eduard Müller (10.11)

Selige Maria Sala (24.11.)

Von Kleopas hast du bereits am Ostermontag im Lukasevangelium gehört. Er war einer der beiden Jünger, die Jesus auf ihrem Weg nach Emmaus begleiteten. Daher zählte er auch zu jenen Jüngern, denen sich der Herr als erstes zu erkennen gab. Werde dir neu bewusst, dass Jesus wirklich auferstanden ist und lebt. Überlege dir, wo oft er dir in deinem Alltag begegnet – oft genug?

Der Priester war in der Jugendseelsorge sehr aktiv. Von der Hitlerjugend erhielt Eduard ein Angebot zur Mithilfe, welches er jedoch ablehnte. 1942 wurde er von der NS verhaftet und getötet. Nach seiner Urteilsverkündigung schrieb er: „Für mich ist das Leben Christus und das Sterben Gewinn.“ Es ist wichtig, nicht immer mit dem Strom zu schwimmen. Versuche, mit Blick auf Jesus richtige Entscheidungen zu treffen!

Maria wurde in einer tiefgläubigen Familie in wohlhabenden Verhältnissen geboren, wurde Lehrerin und trat bald darauf in den Orden der MarcellinenSchwestern ein. Mit Frohsinn und Verantwortungsbewusstsein setzte sie sich für die Erziehung ihrer Schülerinnen ein und verbrachte bis drei Wochen vor ihrem Tod Tag und Nacht mit ihnen. Überlege dir, für wen du immer ein offenes Ohr haben solltest!

24 GlaubensStark

YOU! // Mai - Juni 2013

Die Heiligen sind Stars (Sterne) im Himmel, leuchtende Beispiele für ein geglücktes Leben. YOU!Magazin hat für jedes Sternzeichen einen Heiligen ausgesucht, welcher dir in diesem Monat vielleicht ein paar spezielle Tipps geben kann... von Verena Ruf


Be holy

WASSER IN MAROKKO Heiligkeit? Freiheit will ich! Und Reichtum. Ich will das volle Leben! Aber Heiligkeit?? Wie schmeckt so was überhaupt? Ich sitze im Fenster, meine Füße baumeln in der Dachrinne, die Welt unter mir verschwimmt im Dunst. Und ich warte. Auf den Besucher. Wir haben ein Date. Wieder einmal. von Anna Bodewig

„Heiligkeit schmeckt wie Wasser in Marokko“, sagt der Besucher. So unvermittelt wie immer sitzt er plötzlich neben mir. Unsere Blicke treffen sich in der Unendlichkeit, irgendwo hinter der Zeit. Wasser in Marokko!? Wie wäre es mit Champagner in Paris?

© Alex- / photocase.com

„Dann habt ihr einen ähnlichen Geschmack: Charles liebt Champagner.“ Noch während ich überlege, ob ich einen Charles kenne, wird die entfernte Musik lauter. Der Raum vibriert vom Beat, der in den heißgetanzten Körpern pulsiert. Irgendeine Elite feiert sich selbst. Reich und Schön. Paris 1880. „Das ist er!“ Der Besucher deutet auf den offensichtlichen IN-Typ der Szene: Charles de Foucault. Hauptbeschäftigung: Feiern. Er tanzt auf der Partybühne seines Lebens. „Bis er 23 wird, verfeiert er sein 6 Millionen-Erbe. Sein Leben schmeckt nach prickelndem Champagner. Schöne Frauen, Traumjob bei der Armee, Reisen. Die 6 MillionenFreiheit... und unendliche Frustration und Langeweile.“

Seliger Charles de Foucault

Geboren 15. September 1858 GESTORBEN 9. Dezember 1916 BERUF Leutnant, Priester PASSION Jesus nachahmen in der Armut und der Liebe zu den Armen SELIGGESPROCHEN 13. November 2005 GEDENKTAG 1. Dezember

Bitte? LANGEWEILE!? Maximal irritiert schaue ich mich um. Aber die Party ist vorbei. Die Musik dudelt noch leer im Kreis. Das ‚volle Leben‘ liegt zwischen umgestoßenen Gläsern, verschmierten Tellern und zerkratzten Silbertabletts betäubt in der Ecke. Und Charles? Trinkt gerade angewidert die letzte Pfütze gekaufter Freiheit. Der schale Geschmack des lauwarmen Gesöffs ekelt ihn. Dann schaut er enttäuscht hinein, in das leere Glas ohne Boden. „Natürlich, so ist das eben – am Morgen danach!“, werfe ich ein. „Und das ist ok für dich?! Damit bist du zufrieden?“ Fast anklagend wartet der Besucher auf meine Antwort. Ich zucke unsicher mit den Schultern und wir gehen ein paar Schritte schweigend auf einer Straße nebeneinander her. Paris wacht gerade auf. „Charles will ein Leben ohne den ‚Morgen danach‘, er will das Absolute, das ohne faulen Nachgeschmack.“ Vom Durst getrieben, mit unruhigem Blick kommt Charles auf uns zu, älter als auf der Party. Er geht in eine Kirche, kniet sich hin: „Herr, wenn es dich gibt, dann lass mich dich erkennen!“ Gespannt stehe ich im Türrahmen. Der Besucher flüstert: „Gott wird sich ihm zeigen! Charles entscheidet sich dann, nur noch für ihn zu leben. Er pilgert nach Nazareth, um das verborgene und arme Leben der Hl. Familie kennenzulernen.“ Als wir die Stufen der Kirche hinuntergehen, strahlt die Sonne auf einen Brunnen in der Mitte des staubigen Platzes. Charles blickt versonnen in ein Glas mit klarem Wasser. „Auf den Spuren Jesu findet Charles das, was

seinen Durst stillt. Armut, Buße, Demut, Gebet und Anbetung sind die Quellen seines weiteren Lebens. Er möchte Jesus so nah wie möglich sein.“ Als ich noch überlege, wo da jetzt das ‚volle Leben‘ bleibt, zerfließen die Häuser ringsum zu Sanddünen. Mein Hemd klebt mir am Körper, mein Mund ist völlig ausgetrocknet. Marokko! Wüste. „Charles lebt die letzten 15 Jahre seines Lebens als Wandermissionar bei den Tuareg, er ist Priester geworden.“ Ich sehe ihn neben dem Brunnen vor einer einfachen Hütte im Sand knien, er betet: „Mein Herr Jesus, wie frei ist die Seele des Armen, der nichts besitzt, er hat nirgends etwas zu verlieren. Den einzigen, von dem er alles erwartet, findet er überall: Gott! Wie frei er ist.“ Ich schaue ihn an, nehme einen Schluck aus seinem Glas: Kühles, klares Wasser. Wasser in der Wüste! Was für ein Reichtum. Wer in der Wüste Wasser hat, hat alles! Das volle Leben! Also doch? Aber ich lebe nicht in der Wüste! Oder? Der Besucher lächelt: „Du bist ein Mensch der Wüste! Das Leben ist nirgends so frei und so voll und so reich, wie an der Quelle des lebendigen Wassers, von dem Jesus gesprochen hat.“ Charles hat das verstanden. Ich nehme noch einen Schluck. Sein Leben schmeckt nach kühlem, klarem Wasser. Es schmeckt nach Freiheit und Reichtum. Nach Heiligkeit eben. Nachdenklich sitze ich auf meiner Fensterbank und blicke auf die Steinwüste unter mir. Ich bekomme Durst.

GlaubensStark Mai - Juni 2013 // YOU!

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Youcat

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Was heißt wahrhaftig sein?

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Warum verlangt die Wahrheit Diskretion?

I

n der letzten Ausgabe haben wir darüber nachgedacht, was es heißt, dass Gott „die Wahrheit ist“. Er spricht nicht nur selbst die Wahrheit, sondern er ist die Wahrheit sozusagen „in Person“. Und wahr ist etwas, wenn das, was wir sagen, mit der Realität übereinstimmt. Warum ist es so wichtig, wahrhaftig zu sein? Weil die Lüge ein Luftschloss ist, eben nicht real. Nur die Realität ist real (- ein sehr tiefsinniger Satz)! Im Youcat steht: „Jede Lüge verstößt gegen die Gerechtigkeit und die Liebe. Die Lüge ist eine Form von Gewalt; sie untergräbt das Vertrauen, auf dem jede menschliche Gemeinschaft beruht.“ Das klingt ziemlich stark. Lüge ist Gewalt... Sie verstößt gegen Gerechtigkeit und Liebe... Aber letztlich wissen wir es aus unserer Erfahrung: Lügen tötet das Vertrauen zwischen Menschen. Vertrauen und Freundschaften entstehen hingegen dann, wenn man wahrhaftig ist.

455 „Wahrhaftig sein bedeutet, dass man redlich handelt und ehrlich redet. Der Wahrhaftige hütet sich vor Doppelzüngigkeit, Verstellung, vor arglistiger Täuschung und Heuchelei. Die schlimmste Form der Unwahrhaftigkeit ist der Meineid.

Youcat

Unglaublich. Hast du gewusst, wie viele Arten es gibt, zu lügen? Klar, lügen finden wir schlecht. Aber wirklich echt „wahrhaftig“ zu sein, geht noch viel weiter. Was sagt und der Katechismus dazu? vON MICHAEL CECH

Nun wollten wir das noch genauer wissen, und haben im großen Katechismus [ab Nr. 2475] nachgeschaut und es war ziemlich interessant, was da alles zu finden war. Was verstößt neben der Lüge noch alles gegen die Wahrheit? Lies mal das: > Vermessenes Urteil. Das ist, wenn man ohne Beweise von einem Menschen annimmt, dass er einen Fehltritt begangen hat, und das auch nur in Gedanken... > Üble Nachrede. Wenn man ohne wichtigen Grund die Fehler von anderen Menschen aufdeckt. Also, wenn man über andere schlecht redet, auch wenn es stimmt. Man macht den anderen dadurch schlechter, als er in Wahrheit ist. Der „gute Ruf“ gehört zur Würde eines Menschen. > Verleumdung. Wenn man durch wahrheitswidrige Aussagen den Anlass gibt, über eine andere Person schlecht zu denken oder urteilen. > Schmeichelei, Lobhudelei. Wenn man andere in Worten oder Haltungen in ihren schlechten Handlungen und ihrem falschen Verhalten bestärkt. Weniger schlimm, aber dennoch falsch, ist es, zu schmeicheln, um angenehm zu sein oder Vorteile zu bekommen. > Prahlerei. Wer groß aufschneidet und mit Dingen angibt, die ja oft gar nicht so toll sind, ist nicht wahrhaftig.

26 GlaubensStark

YOU! // Mai - Juni 2013

Der Youcat ist der „Jugendkatechismus“, ein Buch, in dem die wichtigsten Aussagen unseres Glaubens kurz und verständlich zusammengefasst sind. YOU!Magazin nimmt für dich in dieser Serie ein paar Punkte etwas genauer unter die Lupe. Die Nummern geben jeweils die Abschnitte aus dem Youcat an, wo du die Themen nachlesen kannst.

> Ironie. Wenn man das Verhalten eines anderen in dem einen oder anderen Aspekt böswillig in Lächerliche zieht, um ihn in ein schlechtes Licht zu rücken. Das ist schon ziemlich eine Hand voll. Aber das eine oder andere kommt uns sicher bekannt vor und es könnte eine Hilfe sein, einmal konkret darauf zu achten, wie wir mit anderen in Bezug auf diese Punkte umgehen. Heißt das nun, dass man jedem das sagen soll, was man sich gerade denkt? Muss man jedem alles sagen? Nein, natürlich nicht. 457 Die Mitteilung der Wahrheit muss klug geschehen und eingebettet sein in Liebe. Häufig wird die Wahrheit als Waffe eingesetzt und entfaltet so eine zerstörerische statt eine aufbauende Wirkung.

Wenn jemand etwas wissen will, was er besser nicht wissen soll oder wozu er kein Recht darauf hat, kann man schweigen oder sich „einer diskreten Sprache“ bedienen. Allgemein gilt ganz einfach: Alles, was man sagt, muss wahr sein, aber nicht alles, was wahr ist, muss man sagen. Und wie hat es die Schriftstellerin Selma Lagerlöf gesagt? „Erzähle ein Gerücht niemals weiter, bevor du es nachgeprüft hast. Und wenn es stimmt, halte erst recht den Mund...“

Nadine Platzek / photocase.com

So viele Arten zu lügen


Highlights

M a i / J u n i TAG

Bibelstellen

für den Mai 2013

9. Mai: Christi Himmelfahrt

Das Vermächtnis Wenn jemand Abschied nimmt, schreibt er ein Testament, etwas, das ihm ganz wichtig ist, seinen „letzten Willen“. In den 40 Tage nach seiner Auferstehung ist Jesus immer wieder seinen Jüngern erschienen, um ihnen noch die letzten Dinge mitzugeben. Dann „fährt er zum Himmel auf“, dh. die Zeit der Unterweisung ist vorbei. Und was war Jesu „letzter Wille“? Direkt vor seiner Himmelfahrt sagte er: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Geschöpfen das Evangelium!“ (Mk 16,15). Also, worauf warten wir noch?

30. Mai: Fronleichnam

Keine Leichenschau! Nein, heute gehen wir nicht ins Leichenschauhaus! Auch hat das Fest nichts mit einem „frohen“ Leichnam zu tun. Die Bezeichnung „fron“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen und bedeutet „Herr“. Es geht also um Jesus, der heute besonders in der Eucharistie, dem Leib Christi, verehrt wird. In diesem Stück Brot ist Jesus mit seinem Leib ganz gegenwärtig. Nach der Messe gibt es in den meisten Gemeinden eine Prozession, bei der der Leib Christi in einer Monstranz durch die Straßen getragen wird. Vielleicht mit dir als Follower!?

19. Mai: Pfingsten

Juni 2013

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madochab / photocase.com & iStockphoto.com

7. Juni: Herz Jesu Fest

Plötzlich mutig In der Apostelgeschichte wird erzählt, dass der Heilige Geist auf die Apostel und Jünger Jesu herabkam, als sie in Jerusalem versammelt waren. Er machte aus angsterfüllten Aposteln mutige Zeugen Christi. Ganz erfüllt fingen sie auf einmal an, in verschiedenen Sprachen zu predigen. In kürzester Zeit ließen sich Tausende taufen: Es war die Geburtsstunde der Kirche. So wie seinen Jüngern damals sendet Jesus seiner Kirche, und das heißt uns allen, auch heute noch seinen Heiligen Geist, damit er uns den Weg zum Himmel weist und uns zu mutigen Aposteln macht.

1 . . . . . . . . . Mt 13, 54-58 2 . . . . . . . . . Joh 15, 9-11 3 . . . . . . . . Joh 14, 6-14 4 . . . . . . . Joh 15, 18-21 So 5 . . . . Joh 14, 23-29 6 . . . . Joh 15, 26-16,4a 7 . . . . . . . . . Joh 16, 5-11 8 . . . . . . . Joh 16, 12-15 9 . . . . . . . . Lk 24, 46-53 10 . . . . . Joh 16, 20-23a 11 . . . . . . Joh 16, 23b-28 So 12 . . . Joh 17, 20-26 13 . . . . . . Joh 16, 29-33 14 . . . . . . . Joh 17, 1-11a 15 . . . . . . Joh 17, 6a-19 16 . . . . . . Joh 17, 20-26 17 . . . . . . . . Joh 21, 1-19 18 . . . . . . Joh 21, 20-25 So 19 . . . Joh 20, 19-23 20 . . . . . . . Joh 3, 16-21 21 . . . . . . . . Mk 9, 30-37 22 . . . . . . . Mk 9, 38-40 23 . . . . . . . . Mk 9, 41-50 24 . . . . . . . . Mk 10, 1-12 25 . . . . . . . Mk 10, 13-16 So 26 . . Joh 16, 12-15 27 . . . . . . . Mk 10, 17-27 28 . . . . . . . Mk 10, 28-31 29 . . . . . . . Mk 10, 32-45 30 . . . . . . . . Lk 9, 11b-17 31 . . . . . . . . Mk 11, 11-25

Jesus you Vielleicht ist die Verehrung des Herzens Jesu deswegen so beliebt, weil es darum geht, dass Gott uns liebt. Jesus sagte zur Heiligen Margareta in einer Vision: „Mein göttliches Herz brennt so von Liebe zu den Menschen, dass es die Flammen dieses Feuers nicht mehr in sich verschließen kann.“ Das feiern wir am Herz Jesu Fest. Es ist immer an einem Freitag, weil Jesus an einem Freitag für uns am Kreuz gestorben ist, wo sein Herz ganz real von der Lanze des Soldaten geöffnet wurde.

1 . . . . . . . . . Mk 11, 27-33 So 2 . . . . . . . . Lk 7, 1-10 3 . . . . . . . . . . Mk 12, 1-12 4 . . . . . . . . . Mk 12, 13-17 5 . . . . . . . . Mk 12, 18-27 6 . . . . . . Mk 12, 28b-34 7 . . . . . . . . . . . .Lk 15, 3-7 8 . . . . . . . . . . Lk 2, 41-51 So 9 . . . . . . . Lk 7, 11-17 10 . . . . . . . . . . Mt 5, 1-12 11 . . . . . . . . . . Mt 5, 13-16 12 . . . . . . . . . Mt 5, 17-19 13 . . . . . . . . Mt 5, 20-26 14 . . . . . . . . Mt 5, 27-32 15 . . . . . . . . Mt 5, 33-37 So 16 . . . Lk 7, 36 - 8, 3 17 . . . . . . . . Mt 5, 38-42 18 . . . . . . . . Mt 5, 43-48 19 . . . . . . . . . . Mt 6, 1-18 20 . . . . . . . . . . Mt 6, 7-15 21 . . . . . . . . Mt 6, 19-23 22 . . . . . . . . Mt 6, 24-34 So 23 . . . . Lk 9, 18-24 24 . . . . . . Lk 1, 57-66.80 25 . . . . . . . Mt 7, 6.12-14 26 . . . . . . . . Mt 7, 15-20 27 . . . . . . . . Mt 7, 21-29 28 . . . . . . . . . . . Mt 8, 1-4 29 . . . . . . . . Mt 16, 13-19 So 30 . . . . . Lk 9, 51-62

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Wir fragen den Mönch...

Challenge an unseren Bundesjugendseelsorger

Muss man eigentlich in Armut leben, wenn man ein christliches Leben führen will? Wann darf man sich etwas gönnen, ab wann ist es Verschwendung? Ist es falsch, wenn man sich in seinem Leben ein schönes Haus wünscht und viel Geld verdienen möchte?

Pater Jean-David: Jesus verlangt von uns nicht, die vollkommene Armut zu leben. Man darf sich etwas gönnen und sich freuen. Aber auch wenn es paradox klingt, entdecken wir: Je weniger man hat, umso zufriedener und glücklicher ist man, und kann sich auch schon über Kleinigkeiten freuen! Wenn man selbst schon alles hat, was kann man dann schon von Gott erwarten? Das ist der Grund, warum Jesus von seinen Jüngern verlangt hat, nichts auf ihrer Mission mitzunehmen, nicht einmal Geld oder Proviant oder Ersatzkleidung, damit die Jünger die radikale Macht und Güte der Vorsehung Gottes experimentieren konnten - dass Gott für alles sorgt. Dies ist ein Weg, den viele Ordensmänner und -frauen gewählt haben: das Armutsgelübde. Aber nicht jeder ist dazu berufen, sondern nur jene, denen Gott einen besonderen Wunsch in einer sehr radikalen Nachfolge ins Herz legt. Man wählt dann freiwillig, materiell „arm“ zu sein, um sich materiell und spirituell mehr von Gott beschenken zu lassen. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass dies ziemlich befreiend ist, denn man macht sich viel weniger Sorgen und kann Gott ganz uneingeschränkt den 1. Platz im eigenen Leben geben. Es geht aber immer zuerst um die innere Haltung: Woran hängt mein Herz? Was ist mir wirklich wichtig und erstrebenswert? Kleidung, Handy, Luxus? Oft nehmen diese Dinge den Platz Gottes ein,

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denn für ihn sind wir oft nicht bereit, so viel zu tun. Das können auch nicht-materielle Güter sein, z.B. die letzte Folge der Lieblings-TV-Serie gesehen zu haben, um darüber in der Schule dann mit den Freundinnen „wichtig“ mitreden zu können. Jede Art von Reichtum wird schnell zur Falle oder zum Fluch, wenn er Gott verdrängt. Ein anderer Grund ist die Armut Gottes selbst, wie er es uns in Jesus vorgelebt hat: Obwohl er Gott war, wollte er uns dienen. Das ist die richtige innere Haltung: mit all seinem Besitz, materiellem, ideellem und geistigem Besitz, Gott und den Nächsten zu dienen. Man darf sich einen tollen Beruf, ein schönes Haus und viel Geld wünschen und danach streben, wenn man Gott weiterhin den 1. Platz im Leben einräumt und wir nicht nur an uns, sondern auch an die anderen denken. Geteilte Freude ist doppelte Freude! Geben wir einen Teil unseres Geldes an Ärmere! Das ist übrigens auch der Sinn der Kirchensteuer. Im Alten Testament lesen wir, dass Gott von seinem Volk sogar den Zehnten, das heißt 10% des Einkommens erbeten hat. Ich kenne einige Jugendliche, die 10% ihres Taschengeldes oder ihres Gehaltes spenden: an die Kirche, ein Kloster oder für eine gute Organisation oder die Caritas. Diese Jugendlichen wählen jeden Monat neu, dass sie Gott und den Mitmenschen etwas von ihrem „Reichtum“ schenken wollen - ich war immer sehr erstaunt, wie viel mehr Segen, diese Jugendlichen in ihrem Leben dadurch erhielten. Gott ist gut.

Pater Jean-David ist YOU! Mönch und offizieller Bundesjugendseelsorger von Österreich. Wir stellen ihm jedes Mal die schwierigsten Fragen, die er uns beantworten muss. Falls du Vorschläge für Fragen hast, dann schreib uns unter ooffice@youmagazin.com

Hast du persönlich eine Frage über Gott und Glaube? Dann schreib an einen unserer „YOU! Mönche“ an die Mönchline über www.youmagazin.com und du bekommst umgehend eine persönliche Antwort zugeschickt.

complize / photocase.com

Die groSSe


f

Papa

© KNA Bild & L'Osservatore Romano

„Das ist bewegend: Jesus wäscht seinen Jüngern die Füße. Petrus verstand gar nichts, er verweigerte es. Aber Jesus hat es ihm erklärt. Jesus – Gott – hat das getan! Und er selbst erklärt den Jüngern: „Begreift ihr, was ich für euch getan habe? Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so; denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe“ (Joh 13,12b-15). Es ist das Vorbild des Herrn. Er ist der Wichtigste und... wäscht die Füße. Denn unter uns muss der, welcher der Höchste ist, den anderen zu Diensten sein. Und das ist ein Symbol, ein Zeichen, nicht wahr? Die Füße waschen bedeutet: Ich bin dir zu Diensten. Und auch wir, unter uns – nicht dass wir jeden Tag einander die Füße waschen müssen –, aber was bedeutet dies? Dass wir einander helfen müssen, einer dem andern. Manchmal habe ich mich geärgert über den einen, über die andere... aber... lass es gut sein. Lass es gut sein, und wenn er dich um einen Gefallen bittet, tu es. Uns gegenseitig helfen: Das ist es, was Jesus uns lehrt, und das ist es, was ich tue. Und ich tue es von Herzen, denn es ist meine Pflicht. Als Priester und als Bischof muss ich euch zu Diensten sein. Aber es ist eine Pflicht, die mir aus dem Herzen kommt: Ich liebe es. Ich liebe es, und liebe, es zu tun, denn so hat es mich der Herr gelehrt. Aber auch ihr: Helft uns, helft uns immer! Einer dem andern. Und wenn wir so einander helfen, tun wir einander Gutes. Jetzt vollziehen wir diese Zeremonie der Fußwaschung, und denken wir – jeder von uns denke darüber nach: „Aber ich, bin ich wirklich bereit zu dienen, dem andern zu helfen?“ Denken wir nur an das. Und denken wir, dass dieses Zeichen eine Liebkosung Jesu ist, die Jesus gibt, weil Jesus genau dafür gekommen ist: um zu dienen, um uns zu helfen.“ Papst Franziskus Predigt vom Gründonnerstag, 28. März 2013. An diesem Tag feierte

der Papst die hl. Messe im Jugendgefängnis „Casa del Marmo“ in Rom und wusch für das Ritual am Gründonnerstag dabei 12 Häftlingen die Füße.

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Ermittlungen

in

der

Katholischen

Kirche

/

Reportnr.

20133

/

Agent

Miracle

&

Agentin

Faith

/

Italien

IGATION ENE INVEST CATHOLIC SC

Wunder

Der fliegende Mönch Nachdem immer wieder die Rede von Wundern und unglaublichen Phänomenen ist, wollen wir Agent Miracle und Agentin Faith, zwei erfahrene Experten, wieder in ihren Untersuchungen und Entdeckungen begleiten.

Borr, mir tut mein ganzer Körper weh, besonders meine Arme. Ich hab totalen Muskelkater und blaue Flecken... Agent Miracle

Agentin Faith

Achja, von was denn?

Agent Miracle Ich hab mit Leichtathletik angefangen und gestern haben wir den Stabhochsprung geübt. Das ist gar nicht so einfach! Ein paar Mal bin ich auch echt unglücklich gelandet, muss ich dazusagen... Immer genau auf den blöden Stab. Agentin Faith (lacht) Ich kann mir dich gar nicht vorstellen im Stabhochsprung... Wie bist du denn darauf gekommen? Agent Miracle

Ähm… ich wollt eben auch mal hoch

hinaus. Agentin Faith ...oder auch eine Bruchlandung machen, wie mir scheint. Es haben ja nicht alle die Gabe der Levitation. Agent Miracle

Gabe der Levi... was???

Levitation. Das ist ein Ausdruck dafür, wenn etwas schwebt. Agentin Faith

Agent Miracle

Du sprichst in Rätseln…

Agentin Faith Haha. Hast du noch nie etwas von dem „fliegenden Mönch“ gehört? Agent Miracle

Äh? Nein, nur vom Fliegenden Hol-

länder. Haha. Das Schiff mein ich aber nicht. Ich red von dem Heiligen, der ohne Hilfsmittel fliegen konnte. Er heißt Josef von Copertino und soll in seinem Leben zirka 100mal geschwebt sein, was Agentin Faith

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auch in vielen Fällen von Augenzeugen bestätigt wurde. Er lebte im 17. Jh. und war ein italienischer Franziskanerminorit. Stell dir vor, für seine Predigt ist er oft bis hoch zur Kanzel geschwebt. Agent Miracle

Das hätte ich ja gerne mal gesehen!

Nicht nur du! Bruder Copertino hat sehr viele Menschen angezogen. Aber nicht nur wegen der Levitation, die er übrigens schon als Kind gehabt haben soll, sondern auch wegen der vielen Wunder, die er wirkte. Man berichtet auch, dass er oft in Ekstase war, was ihm natürlich auch das ein oder andere Problem im Kloster beschert hat… Agentin Faith

Agent Miracle Stammt aus Miami. Seit 10 Jahren ist er Ermittler in kirchlichen Wunderfällen.

Ja, das denk ich mir. Stell dir vor, ich hätte immer Ekstasen. Die gute Zusammenarbeit wäre dann sicher gelaufen… Agent Miracle

Agentin Faith So einfach war Bruder Copertinos Leben auch nicht. Als Kind hatte er sehr große Lernschwierigkeiten und auch später galt er als sehr ungeschickt. Trotzdem war es gerade er, der so viele Gnaden empfangen hat.

Einmal soll er zirka 60 Meter hoch gewebt sein, um ein Kreuz aus dem Himmel zu empfangen, das er dann auf die Erde gestellt haben soll. Agent Miracle

Krass. Schon lustig, was es alles gibt…

Stimmt. Und lustig ist auch, dass er heute der Schutzpatron der Flugzeug ist. Also, wenn du das nächste Mal wieder im Flieger sitzt und Turbulenzen auftreten, weißt du ja, wen du um Fürsprache bitten kannst… Agentin Faith

Agentin Faith Sie kommt aus New York und ist 33 Jahre alt. Immer wieder entdeckt sie neue interessante Fälle.


© Photo: koco / photocase.com

Der Wert des Lebens

Entstanden durch eine Vergewaltigung Nie hätte Rebecca gedacht, dass das Thema Abtreibung eine so große Rolle in ihrem Leben spielen könnte. Als adoptiertes Kind wollte sie mit 18 Jahren wissen, warum ihre leibliche Mutter sie damals zur Adoption freigegeben hatte. So erfuhr sie, dass sie durch eine brutale Vergewaltigung gezeugt worden war. „Ein Serienvergewaltiger hat meiner Mutter ein Messer vorgehalten. So wurde ich gezeugt.“

Heute kennt Rebecca ihre leibliche Mutter, die unglaublich dankbar dafür ist, dass sie ihre Tochter kennen lernen durfte nach all den Jahren. Für sie ist Rebecca ein Segen! Auch wenn sie nicht immer so denken konnte, denn als ungeborenes Baby hatte Rebecca nur durch eine Reihe glücklicher Zufälle (oder wohl eher mit Gottes Hilfe) überlebt, denn ihre Mutter hatte sogar zweimal einen Abtreibungstermin fixiert, die aber beide nicht zustande kamen.

„Ich fragte mich ernsthaft: „Ich fühlte mich, als müsste Wer wird mich jemals lieben ich meine Existenz rechtferkönnen?“ tigen und der Welt beweiRebecca lähmte das Gefühl, sich rechtfertigen zu sen, dass es gut war, dass müssen dafür, dass sie überhaupt da war. Es war doch gut, dass es sie gab und sie zur Welt komich nicht abgetrieben wurde, men hatte dürfen, oder etwa nicht? Dass so viele Menschen die Ansicht haben, eine Vergewaltigung und dass ich es wert war zu sei eine Ausnahme und jede Frau sollte in so einer Situation abtreiben können, tat ihr weh. „Mir wurde leben.“ bewusst, dass sie über mich sprachen – über mein Leben.“ Wenn ihre Mutter sie abgetrieben hätte, wäre sie heute nicht da.

LEBENS-LINKS www.es-gibt-alternativen.at www.vorabtreibung.net www.jugendfuerdasleben.at www.ja-zum-leben.de

Als Familienanwältin und Mutter von vier Kindern (zwei davon adoptiert) macht Rebecca Kiessling nun vielen Menschen Hoffnung mit ihrer Geschichte. Denn jeder Betroffene soll wissen: Ich bin kein Produkt einer Vergewaltigung – ich bin ein geliebtes Kind Gottes! „Ich habe gelernt, dass mein Wert nicht darin liegt, wie ich gezeugt wurde, wer mich aufgezogen hat, was andere Leute von meinem Leben halten. Ich habe einen Wert, weil Gott mich zu einem bestimmten Zweck geschaffen hat.“

Heute ist Rebecca Kiessling Familienanwältin und eine international gefragte Rednerin. Hier ihre Website: www.rebeccakiessling.com

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Helpline

Hallo Joe! Ich habe eine Freundin und bin mit ihr fast ein Jahr zusammen. Wir haben uns darauf geeinigt, keinen Sex vor der Ehe zu haben. Die Initiative ging von ihr aus, aber es gehören immer zwei dazu, und weil es mit ihr so gut funktioniert, habe ich mich dazu entschlossen, das mit ihr zu leben. Aber ich hab früher schon andere Erfahrungen in diesem Bereich gemacht und manchmal ist es ziemlich schwer, weil man ja Sehnsüchte hat... Was kann man dagegen machen bzw. wie kann man das leben? Gehört nicht auch körperliche Nähe zu einer Beziehung, auch wenn man nicht verheiratet ist? Sonst könnte ich ja mit jeder zusammen sein, wenn es nur eine „geistige Beziehung“ ist... Sebastian

Hallo Sebastian! Zuerst einmal, gratuliere zu deiner Freundin! Es zeigt von einem starken Charakter, wenn sie von dir bittet, auf Sex bis zur Ehe zu verzichten. Und gratuliere auch zu deiner Entscheidung, das mit ihr und für sie zu leben! Um das aber auch durchziehen zu können, müssen wir uns vor allem bewusst werden, was wir dadurch gewinnen, – nicht, was wir verlieren! Und was gewinnen wir? Ich würde sagen, erstens eine große Freiheit, zweitens ein Leben in der Wahrheit, drittens einen ganz neuen reinen Blick und schließlich viertens eine echte Reife in der Liebe!

Zuerst zur Freiheit: So paradox es klingt, aber der Verzicht auf Sex vor der Ehe bringt eine riesige Freiheit. Durch diese totale körperliche Verbindung stellt sich alles in uns bis zu den Hormonen auf den anderen ein. Das ist ja auch der schöne Sinn von Sex. Nur bevor man noch gar nicht sicher entschieden hat, ob der andere der/ die Richtige ist, macht es die Sache viel schwieriger das herauszufinden. Sex ist so stark, dass es einfach viel überdeckt, z.B. ob man dieselben Lebensziele hat usw.

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Ein weiterer Gedanke zur Freiheit ist und das ist ja kein Geheimnis -, dass man durch Sex Babys bekommen kann. Keine Verhütung (ob das gut ist oder nicht, ist noch ein anderes Thema) ist 100% sicher. Fakt ist, wenn du mit deiner Freundin schläfst, kann sie potentiell Mutter deines Kindes werden. Aber dann ist man noch weniger frei, die richtige Entscheidung in Bezug aufs Heiraten zu treffen. Ich wünsche es euch natürlich voll, dass ihr zusammen bleibt(!!), aber einmal ganz objektiv betrachtet bringt so etwas eine ganz andere Bindung mit sich. Klar ist, jedes Kind hat echt ein Recht darauf, mit Vater und Mutter aufzuwachsen. Und wir haben echt Verantwortung dafür.

Zum Thema Wahrheit: Sex ist schon aufgrund dieser Möglichkeit, schwanger zu werden, vom natürlichen Standpunkt aus auf eine lebenslange und 100-prozentige Bindung ausgelegt, du könntest auch sagen, von Gott so gedacht. Und eigentlich drücken wir genau das mit unserem Körper aus. Ich sage es manchmal so: Im Prinzip gibt es „Sex vor der Ehe“ gar nicht, denn wenn du mit jemanden

schläfst, sagst du ihr bereits damit: „Ich heirate dich!“ Zumindest mit deinem Körper. Du sagst mit deinem Körper: Ich binde mich an dich, werde mit dir ganz eins. Und manchmal wird das sehr konkret in einem gemeinsamen neuen Lebewesen, das du genauso wenig wieder „trennen“ kannst. Das ist eigentlich voll schön und genial, wenn eben das Herz und der Verstand diese 100-prozentige Bindung bereits mitvollzogen haben. Und das genau passiert eben bei der Hochzeit. Bis eine Sekunde vor dem Versprechen hast du theoretisch noch alle Freiheit, „Nein“ zu sagen. Danach gilt aber dein Versprechen, das du dann mit deinem Leib ausdrückst. Vorher ist es einfach noch nicht „wahr“, das kann man drehen und wenden, wie man will. Und wenn man nicht in der Wahrheit lebt, auch nur gegenüber sich selbst, dann wirkt sich das einfach immer schlecht aus.

Drittens der reine Blick: Hast du schon einmal einen Sonnenuntergang vom Gipfel eines Berges gesehen? Ein unglaubliches Gefühl der Schönheit, Ehrfurcht und Weite! Genau mit diesem Blick und mit diesem Emp-


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finden ist es ein Mädchen wert, von uns Männern angesehen zu werden! Selbstlos. Mit genau dieser Ehrfurcht. Verstehst du, was ich meine? Das ist aber ein mühsamer Weg, denn den Berg muss man mühsam erklimmen, du brauchst Kraft und Ausdauer. Und der Weg ist schmal und steinig. Wir alle haben diesen Blick durch die Sünde verloren, aber Gott schenkt uns diesen Blick wieder, wenn wir uns auf den Weg machen. Da braucht es tatsächlich den „Ritter“ in uns Männern, dass wir bereit sind, das Pferd zu satteln und zu kämpfen. Das bedeutet, immer wieder aufzustehen, sich zu bemühen, neu anzufangen. Hier können wir Männer echt beweisen, was es heißt, Helden zu werden. Und die gute Nachricht ist: Das ist realistisch. Denn Gott kommt uns dabei zu Hilfe, vor allem durch die Beichte.

Schließlich die echte Reife in der Liebe: Ich kann dir eins versprechen, wenn ihr diesen Weg geht, dann baut ihr an einer Liebe, die tragfähig ist, weil sie eine echte Reife erlangt. Was ist Liebe? Liebe ist, aus sich herauszugehen, sich selbst zu schenken, sich gegenseitig zu schenken. Und wenn du auf Sex verzichtest, weil es momentan noch nicht dem entspricht, was ihr lebt, dann ist das eine reife Liebe, weil sie wahr und frei ist. Ihr habt so die große Chance, euch echt und tief kennen zu lernen. Ihr müsst gemeinsam Dinge über-

legen und unternehmen, weil die gegenseitigen Treffen nicht nur „aus Kuscheln“ bestehen... Das ist das beste Fundament, das ihr für eine gemeinsame Ehe legen könnt. Natürlich gehört körperliche Nähe und Zärtlichkeit zu einer Beziehung. Aber findet heraus, was das bedeuten kann. Es muss eben nicht heißen, den anderen gleich auszuziehen oder ausziehen zu wollen... Noch etwas: Du schreibst, dass es manchmal auch schwer ist, weil du schon Erfahrungen gemacht hast. Es kann sein, dass dadurch deine „Grenze“ für die körperliche Nähe viel schneller erreicht ist und ihr euch vielleicht eine Zeit lang noch weniger nahe kommt. Vielleicht ein dummes Beispiel, aber wenn jemand eine Neigung zum Alkohol hat, dann ist es für ihn nicht so sinnvoll, lang in eine Kneipe zu gehen. Ein anderer, der damit kein Problem hat, muss sich viel weniger eine Grenze setzen. Also auf dem Weg zur Reinheit dürfen wir uns auch selbst nichts vormachen. Vor allem bei uns Männern ist das wie bei einem Motor. Wenn du den Motor oft startest, darfst du dich nicht wundern, wenn du mit dem Auto auch losfahren willst. Und ein letzter Tipp: Trag alles, deine ganze Sehnsucht und deine Gedanken, vor Gott hin und rede mit ihm darüber! Such mit ihm das Gespräch, und er wird dich in deinem Herzen führen.

Schreib an Jenny & Joe Probleme in Freundschaft, Familie, Schule? Fragen, die du sonst niemandem stellst? Jenny und Joe stehen für das YOU! Team und kompetente Mitarbeiter. Sie werden versuchen, dir eine Hilfe zu geben. Die Fragen werden im Magazin verkürzt und mit geändertem Namen abgedruckt. Schreib uns: .helpline@youmagazin.com

Joe

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Freiheit ist, sich souverän für das Gute und Wahre entscheiden zu können.

Sexualität

Die Freiheit Wenn ich an Freiheit denke, fällt mir sofort der Film „Braveheart“ ein. William hat für die Freiheit gekämpft und ist für die Freiheit gestorben. Nichts konnte ihn davon abhalten. Das ist schon sehr eindrucksvoll! Und genauso geht es uns doch auch: Wir alle sehnen uns nach Freiheit. Und dafür kämpfen wir! Was ist aber Freiheit genau? Und was ist Freiheit in Bezug zu unserer Sexualität? Heißt das, Sex mit jedem, wann und wo man gerade will? Und macht uns die sogenannte „freie Liebe“ wirklich frei? von Mareike Sornek und Michael Cech

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F

reiheit hat etwas mit dem Willen zu tun. Prinzipiell fühle ich mich dann frei, wenn ich das tun kann, was ich will. „Ich will Erdbeereis“ – und wenn ich nicht zuhause eingesperrt bin, könnte ich eines essen gehen. Wenn ich aber Erdbeereis nicht ausstehen kann und ich gezwungen werde, jeden Tag Erdbeereis zu essen, dann würde ich mich unfrei fühlen. Wir sind also dann frei, wenn wir über uns selbst bestimmen können, wenn wir das wählen können, was wir wollen.

Niemand kann für mich wollen. Und der Wille ist etwas, was unser tiefstes Innerstes ausmacht. Mit unserem Willen treffen wir Entscheidungen und übernehmen Verantwortung. Hier ist der Ort unserer Identität. Darum kann auch niemand für mich wollen. Es ist genau mein Wert als Person, dass ich meinen Willen aktiviere und nicht nur passiv all das mache und sage, was andere machen und sagen. Genauso darf ich auch niemand anderem meinen Willen aufzwingen. Das Problem entsteht aber sofort dann, wenn zwei Willen aufeinandertreffen. Und wo passiert das? Eben genau in der Freundschaft und noch mehr in einer Beziehung. Vielleicht hast du auch schon gehört: Meine Freiheit hört auf, wo die Freiheit des anderen anfängt. Ist die Liebe also eine Grenze meiner Freiheit? Nun, in gewisser Weise ja. Die Frage ist aber: Was ist höher, die Freiheit oder die Liebe? Denn was hat die Freiheit für einen Sinn, wenn sie nicht gerade für die Liebe da ist? Eines ist klar: Es gibt keine Liebe ohne Freiheit. Stell dir vor, jemand wird zum Beispiel aus welchem Grund auch immer zu einer Heirat gezwungen. Die Hochzeit wäre nicht gültig. Liebe ohne Freiheit gibt es nicht, weil eben die Liebe eine freie Entscheidung unseres Willens sein muss. Aber das Ziel ist die Liebe, und die Freiheit ist sozusagen das notwendige Mittel. Gehen wir noch einmal zurück. Die Freiheit hat etwas mit dem Willen zu tun. Und was will ich? Normalerweise will ich immer das Gute. Ich will das, was gut ist für mich. Was passiert aber in der Liebe? Ich will plötzlich auch das Gute für den anderen. Auf einmal erlebe ich, dass ich das will, was für den anderen gut ist. Und ich erfahre eine größere Freude, wenn es dem anderen gut geht, als wenn es mir gut geht. Das ist das komische Ding, das man Liebe nennt. Auf einmal ist es meine Freiheit, das zu wollen, was der andere will. Darum müsste für die Liebe jener Satz eigentlich so heißen: Meine Freiheit beginnt da, wo die Freiheit des anderen anfängt.

Freiheit besteht darin, dass beide die Liebe wollen. Nun gut, denkst du. Dann ist ja die freie Liebe, von der so oft gesprochen wird, eigentlich perfekt, wenn beide Partner einfach dasselbe wollen? Warum muss man sich dann binden, wie zum Beispiel in der Ehe? Schränkt das nicht erst recht wieder die Freiheit ein? Hier gibt es aber ein Problem. Denn wir sind zwar frei, einen bestimmten Menschen zu lieben, aber wir sind nicht frei zu definieren, was Liebe ist. Sprich: Wenn wir Erdbeereis essen, können wir nicht frei wählen, wie viel wir essen können. Unser Magen ist nur für eine bestimmte Menge Erdbeereis vorgesehen und wenn wir zu viel essen, wird uns schlecht. Wir können die Liebe nicht selbst definieren. Wir können nicht selbst definieren, was uns glücklich macht. Das war letztlich der große Fehler von Adam und Eva im Paradies. Sie sollten nicht vom Baum der „Erkenntnis von gut und böse“ essen, was bedeutet, selber zu bestimmen, was gut und böse ist. Das funktioniert nicht. Die Freiheit ist also mit dem Guten gekoppelt. Wir alle wollen ja das Gute. Und eigentlich fühlen wir uns unfrei, wenn wir draufkommen, dass wir das Schlechte gewählt haben. So kommen wir letztlich zu der Frage, was eben wirklich „das Gute“ ist. Wenn es um einen Menschen geht, ist sein „Gut“ sicher nicht nur seine Sexualität, sondern hier stehen wir immer vor einer ganzen Person mit all den vielen Dimensionen, Wünschen und Konsequenzen. Es ist eine Person mit ebenfalls einer eigenen Freiheit. Daher werden wir letztlich im Umgang mit dem anderen nur dann eine Freiheit erfahren, wenn wir die ganze Person im Blick haben. Wenn man also denkt, die Freiheit besteht darin, einfach nur mit einer anderen Person Sex haben zu können, dann täuscht man sich gewaltig, denn damit trennt man sozusagen Sex von der Person. Sex wird dann zu einer Sache, die man benutzt. Und das bleibt weit hinter dem zurück, was wir uns im Tiefsten wünschen.

Die Freiheit und unsere Triebe Aber wie ist das eigentlich mit unseren natürlichen Trieben? Sind wir davon abhängig, wie es bei Tieren der Fall ist? Wenn die Katze läufig ist, ist der Kater nicht weit. Ebenso verhält es sich bei der Nahrungsaufnahme. Hält man einem Hund einen Knochen vor die Nase, wird sich dieser nicht erst Gedan-

ken darüber machen, ob die Viehzucht auch rein biologisch war. Nein, er beißt zu! Tiere reagieren auf ihre Triebe. Sie denken nicht darüber nach. Wir Menschen haben ebenfalls Triebe in uns, besonders im sexuellen Bereich. Aber im Gegensatz zu den Tieren, können wir diese reflektieren. Wenn wir uns wie die Tiere verhalten würden, wären wir nicht frei. Frei sind wir nur, wenn wir uns nicht von unseren Trieben steuern lassen, sondern uns über sie erheben.

Nicht triebgesteuert, sondern Triebe steuern! Der Fortpflanzungstrieb ist natürlich etwas Gutes. Wenn wir ihn nicht hätten, wären wir wahrscheinlich schon längst ausgestorben. Dieser macht sich eben bemerkbar in der sexuellen Anziehung zum anderen Geschlecht. Und zu welcher Jahreszeit ist das deutlicher zu spüren als jetzt: Gerade im Frühling und Sommer, spielen die Hormone besonders verrückt. Sommergefühle, rosarote Herzen, Schmetterlinge im Bauch, Herzklopfen. Das volle Programm. Unsere Gefühle gelten jedoch nicht allgemein dem anderen Geschlecht, sondern in erster Linie einer bestimmten Person. Wir können also entdecken, dass unsere Triebe sozusagen der Rohstoff für die Liebe sind, das Verlangen, aus uns herauszugehen, uns einer anderen Person zu schenken, eben zu lieben. Und hier kommt die Freiheit ins Spiel: Wir können wählen, wie wir mit dem Verlangen in uns umgehen. Das macht uns letztlich menschlich. Stell dir einen Menschen vor, von dem du sagst, dass er oder sie eine große innere Freiheit hat. Das ist meist kein Mensch, der alles machen kann, weil er zum Beispiel viel Geld hat. Es ist viel mehr ein Mensch, der nicht abhängig davon ist, was andere über ihn denken. Der nicht nur etwas tut, weil er von Trieben oder Süchten gezwungen ist. Eine innere Freiheit hat jener Mensch, der sich souverän für das Gute und Wahre entscheiden kann. William in Braveheart ist für die Freiheit gestorben und man kann sagen, er hat eine große Freiheit gehabt, obwohl er äußerlich ja gar nicht frei war. Er wurde gefangen, gefoltert und getötet. Trotzdem war es ein Sieg der Freiheit. Es war der Sieg, dass man einem Menschen seine innere Freiheit nicht nehmen kann, nämlich sich für das Gute und Wahre zu entscheiden. Die Gedanken und Überlegungen in diesem Artikel über Freiheit und Sexualität stammen zumeist von Papst Johannes Paul II. aus seinem Buch „Liebe und Verantwortung“.

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Frauenfußball

„FuSSball macht mir SpaSS“ Schon lange ist Fußball nicht nur was für Männer. Frauenfußballmannschaften sind auch keine außerirdischen Erscheinungen mehr, vielmehr gibt es bereits eine große Anzahl von Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts, die die Faszination um das runde Leder teilen. Lea Willauer ist eine von ihnen. Die junge Katholikin aus der Schweiz macht seit einigen Jahren Leistungsfußball und ist Spielerin in der Nationalliga B beim FC Malters. Im „normalen Leben“ ist sie medizinische Praxisassistentin und hat uns über Fußball und ihren Glauben an Gott erzählt.

Name Lea Willauer Alter 21 Jahre Wohnort Rothenburg, Kt. Luzern Verein FC Malters, Nationalliga B (2009-2011 und wieder seit 2012)

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FrauenfuSSball

Schuss. Eine besondere Stärke von Lea.

Lächeln. Aktuelles Mannschaftsfoto des FC Malters. Lea ist die erste von links der unteren Reihe.

Wie kommt man als Mädel zum Fußball?

etwas gehört, aber Deutschland ist uns Schweizerinnen sehr voraus. Die haben eine weltweit sehr gute Frauennationalmannschaft.

Das ist heute gar nicht so schwer und auch gar nicht so ungewöhnlich mehr. Bei mir war es so: Ich wuchs mit drei Brüdern auf und hatte drei Nachbarsbuben... Und da tobten wir uns viel aus mit Fußball und Unihockey. Ich bin also quasi schon damit aufgewachsen. Ich habe sehr früh gemerkt, dass es mir unglaublich Spaß macht, Fußball zu spielen. Wie reagieren Jungs, wenn sie dich kennen lernen und davon erfahren? Als ich mit neun Jahren angefangen habe, reagierten die Jungs erstaunt, weil es eher selten war, dass ein Mädchen Fußball spielt. Ich habe oft gehört, dass dies doch was für Jungs sei. Aber alle staunten immer, wenn sie sahen, wie gut Mädchen mit Fußbällen umgehen können. Heute ist es zwar normaler, aber erstaunt sind die Leute immer noch. Und sie reagieren interessiert. Ist Frauenfußball in der Schweiz in der Öffentlichkeit präsent? Wie ist es deiner Einschätzung nach in Deutschland und Österreich? Klar, noch lange nicht so wie Männerfußball, aber wir sind doch recht präsent hier in der Schweiz. Als ich angefangen habe, war das noch nicht so, aber seit ein paar Jahren hat das zugenommen. Es gibt auch Berichte in der Zeitung und sogar manchmal in der Sportschau. Von der Schweizer Nationalmannschaft werden auch Spiele im Fernsehen übertragen. Von Österreich habe ich noch nie

Die erste Frauenfußball-WM fand 1991 in China statt. Weitere Gastgeberländer bisher waren Schweden und USA. Die letzte WM war 2011, zum ersten Mal in Deutschland. Amtierende Weltmeisterinnen sind die Japanerinnen. Weltweit liegt der Frauenanteil bei 10 Prozent. Am höchsten liegt er in Kanada, wo fast die Hälfte der Aktiven Frauen sind, und in den USA mit 40 Prozent. In der Schweiz gibt es über 24.000 lizenzierte Spielerinnen.

Was war für dich das schönste Erlebnis als Fußballerin? Ich hatte bisher viele tolle Erlebnisse und es kommen hoffentlich noch ein paar dazu! Das absolut beste und schönste Erlebnis war im Sommer 2011. Ein Trainer hatte eine Mannschaft aus der ganzen Schweiz zusammengestellt. Mit dieser Mannschaft fuhren wir zu einem internationalen Turnier nach Göteborg in Schweden. Dort spielten wir gegen Mannschaften aus Norwegen, Schweden und den USA und haben es bis ins Finale geschafft! Das Endspiel war im größten Stadion von Schweden, welches für 43.000 Zuschauer Platz hat. Bei unserem Spiel waren mehrere tausend anwesend. Dort zu spielen war unglaublich und ein Erlebnis, an das ich mich immer erinnern werde. Was bedeutet Glaube für dich? Der Glaube hat feste Wurzeln bei mir geschlagen. Er bedeutet mir unglaublich viel. So stehe ich schwierige Situationen gut durch, weil ich Gott vertrauen kann und das Gebet mich stärkt. Mein Bruder hat mich eingeladen, nach Medjugorje mitzufahren. Ich habe lange überlegt, aber dann hab ich mich entschieden, dorthin zu fahren und einmal zu schauen, was das so ist. Gott sei Dank bin ich hingefahren! Denn in dieser Woche durfte ich Gott begegnen!

Training. Lea geht dreimal in der Woche zum Training. Hier versammeln sich zuerst alle am Feld. Nach ein paar Infos geht es los mit dem Einlaufen in allen möglichen Variationen, entweder in Form von Spielen oder konkreten Übungen. Dann wird trainiert. Hauptsächlich Kondition und Kraft oder Taktik und Technik. Am Schluss folgt ein Match, Torabschluss oder noch eine Übung.

Glaube. Der Glaube ist Lea durch eine Fahrt zum Jugendfestival nach Medjugorje wichtig geworden, wo sie eine besondere Gotteserfahrung machen durfte.

LebensEcht Mai - Juni 2013 // YOU!

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Bist du ein Meister der Zahlen?

Frage 1

Frage 2

55 7

47

55

64

74

?

13

8

?

10

13

18

?

11

19

35

?

24

48

96

?

165

?

Frage 3

Frage 9

129

138

10

30

120

600

?

152

154

308

310

?

Frage 7

Frage 1

Wie viele Sakramente gibt es?

Frage 2

Wie viele Tage dauert die Fastenzeit?

Frage 3

Wie viele Briefe zählt die Bibel im Neuen Testament?

Frage 4

Wie viele Jahre war Papst Benedikt XVI im Amt?

Frage 5

Aus wie vielen Büchern besteht der Pentateuch (die Bücher Mose in der Bibel)?

Frage 6

Wie viele Jünger hatte Jesus?

Frage 7

Wie viele Psalmen gibt es in der Bibel?

Frage 8

Wie viele Brote gab der kleine Junge Jesus für die wundersame Brotvermehrung?

Frage 9

Wie alt ist Papst Franziskus I.?

8 7 8

4

3

3

3 6 7

6

6

7

1

5

4

2 5

4

1 3

9

6 1

3 8

1

2

5

7

4

8 2 9

2

AUFLÖSUNG Hast du dich schon einmal gefragt, warum wir immer untersuchen wollen, ob hinter den Dingen eine Formel, ein Gesetz, eben eine Ordnung besteht? Ganz spontan versuchen wir zum Beispiel bei so einer Reihe von Zahlen, die Formel herauszufinden. Wir tun das, weil wir davon ausgehen, dass es eben so etwas wie ein Gesetz gibt! Einen Sinn. Das heißt, jemanden, der sich etwas dabei gedacht hat. Sind nicht daher alle unser Wissenschaften, unser Streben nach Wissen, ein Beweis, dass es jemanden gibt, der der ganzen Welt eine „Ordnung“ gegeben hat...?

154(154+2)

152(76×2)

30 (10×3)

10 (5×2)

5

129 (123+6)

123

76

12 (6×2)

6

7 (5+2)

5

10 (8+2)

8 (7+1) (Primzahlen)

7

21 (55-34)

34

55

47 (40+7)

40

23

7

138 (129+9) 24 (12×2) 11 (7+4) 55 (47+8) 30 (7+23)

© iStockphoto

?

Frage 6

Frage 8

Sudoku ist eines der beliebtesten Rätsel der Welt. Kein Wunder! Jedes Sudoku besteht aus neun Quadraten, die jeweils wieder neun Felder haben. In jedem dieser Neuner-Quadrate müssen die Zahlen 1-9 vorkommen. Allerdings muss das Quadrat auch als Ganzes beachtet werden, d.h. jede Reihe, horizontal wie auch vertikal, besteht ebenfalls aus den Zahlen 1-9. Tipp: Die Zahlen dürfen in einer Reihe wie auch in einem Quadrat niemals doppelt vorkommen! Nun, ran ans Ausprobieren und Herumtüfteln!

308(154×2) 120 (30×4) 150 (138+12) 48 (24×2) 19 (11+8) 13 (10+3) 13 (34-21) 64 (55+9) 53 (23+30)

310(308+2) 600 (120×5) 165(150+15) 96 (48×2) 35 (19+16) 18 (13+5) 8 (21-13) 74 (64+10) 83 (30+53)

620 (310×2) 3600(600×6) 183 (165+18) 192 (96×2) 67 (35+32) 25 (18+7) 5 (13-8) 85 (74+11) 136 (53+83) YOU! // Mai - Juni 2013

83

7

123

Logik & RätselspaSS

38 YOU!rStuff

53

Frage 4

6

Jede Reihe ist eine Zahlenreihe, die auf einem logischen Grundsatz, einer bestimmten Formel aufbaut. Versuche herauszufinden, wie die Zahlenreihen funktionieren, führe dann die Zahlenreihe fort und fülle so das letzte Kästchen mit deinem Ergebnis aus! Alles klar?

30

34

Frage 5

Für alle, die gerne mit Zahlen herumspielen, wird es nun ein wenig knifflig. Wie logisch kannst du denken? Nun bist du gefragt. Wir zählen auf deine Zahlenfähigkeit! Wäre ja gelacht. Damit wir aber gleichzeitig auch unser „Kirchenwissen“ schulen, musst du zunächst die unten stehenden Fragen beantworten. Das Ergebnis schreibst du dann in das passende Kästchen. Dann kann`s losgehen...

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Endspurt

MAch dich nIcht fertig. YOU caN do It. Los geht’s.

D

as Schuljahr geht zu Ende, das Studiensemester ist auch bald vorbei und für diejenigen, die arbeiten, kommt mit Mai und Juni auch die Zeit des Endspurts vor dem Sommer. Einerseits ist das eigentlich immer eine ganz gute Zeit, denn 1. ist Frühling, 2. hat man das Jahr bald geschafft, 3. Sommerpläne Sommerpläne Sommerpläne und 4. die richtig fetzigen Partys beginnen. Andererseits ist’s halt auch immer ordentlich anstrengend, man muss sich noch mal richtig reinhaun, voll arbeiten, lernen, was das Zeug hält, die Zeit vergeht wie im Flug, Überstunden in allen Dimensionen, obwohl doch die Sonne immer schon zu so viel Interessanterem verlocken würde... Von Moni Jungk

Zielbewusstsein

Hier ein paar Tipps & Tricks, um den Endspurt gut hinzubekommen:

Mach dir bewusst, wofür du dich reinhaust. Was der Sinn dahinter ist, und dass es sich ja lohnt, für das größere Ziel, das dahinter steckt, mal ein bisschen zu schnaufen. Vor lauter Stress und Druck vergessen wir oft, dass es doch eigentlich unsere Wahl ist, und dass es doch eigentlich auch Freude macht, sei es Studium, Arbeit oder Schule. Ganz nach der englischen Weisheit „Live it, love it or change it“.

Gebet Wie es im Brief an die Korinther heißt, wenn wir alles gemacht haben, was in unserer Macht steht, dann kommt Gott und macht das, was wir nicht machen können. Im Kontakt mit Gott können wir oft klarer sehen, was wichtig ist, was Priorität hat und wofür wir denn eigentlich leben.

Einteilung Statt Stress und Chaos, Ordnung bewahren. Klar definieren, wie lang wann was gemacht wird, und auch Freizeit einplanen. Sinnvolle Freizeit und wirklich ordentliche Entspannung hilft, um dann wieder voller Energie durchzustarten!

Mach was Verrücktes Was Einzigartiges, etwas Außergewöhnliches, etwas das du sonst nicht machen würdest, komm schon, wir leben nur einmal! Zeig der Welt, dass du lebst! Alles klar?

Special Tipp für Schüler und Studenten Wir leben nicht fürs Lernen. Wir lernen fürs Leben! Nicht nach der Prüfung, nach dem nächsten Test, sondern hier und jetzt, alles ist Leben. Einerseits brauchen wir uns nicht von einer Prüfung fertig machen zu lassen und andererseits können wir genau in das Lernen mit voller Intensivität hineingehen, um die Gegenwart auszukosten.

YOU!rStuff Mai - Juni 2013 // YOU!

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Vor Ort: YOU! goes Bavaria Zur Einstimmung auf den internationalen Weltjugendtag in Rio gab es rund um den Palmsonntag die kleinen lokalen „Weltjugendtage“ in den verschiedenen Diözesen. Wir vom YOU!Magazin waren beim Jugendfestival in München dabei und hatten dort einen wirklich tollen Tag! Großartige Leute, ein buntes Programm und wir waren natürlich mit einem YOU! Info-Stand vertreten. Die Jugendlichen konnten dort außerdem exklusiv mit den YOU! Redakteuren ins Gespräch kommen. Wir haben für euch die schönsten Eindrücke aus der bayrischen Landeshauptstadt gesammelt. von Marcel Urban

nen a s e z ö i Beim d n n dtag i W e ltj u g

n e h c Mün

13:23 Uhr 10:00 Uhr Es klingelt und die hl. Messe mit Erzbischof Kardinal Marx beginnt draußen vor dem. Die Leute haben wegen des Palmsonntags Buchsbaumsträußchen mit Weidenkätzchen in den Händen, ein Chor singt und viele Jugendliche tragen internationale Flaggen. Das Durchschnittsalter ist durch die Teilnehmer des Weltjugendtags deutlich gesenkt.

12:18 Uhr Mittagessen am Veranstaltungsort im Kirchlichen Zentrum in der Preysingstraße. Bei einem leckeren Schnitzel kommt man mit den anderen WJT-Teilnehmern ins Gespräch. Die einen sind mit ihrer Firm- oder Ministrantengruppe da, die anderen mit ihren besten Freunden. Die Stimmung ist toll und die meisten freuen sich schon auf das Konzert der Bronx Brothers am Abend.

40 YOU!rStuff

YOU! // Mai - Juni 2013

e

Johannes Hartl ist grandioser ein Power-Preacher. Wenn er anfängt zu sprechen, ist alles ganz leise und hört ihm gebannt zu. Er predigt darüber, dass es Gott gibt, denn all das Schöne, was wir auf der Erden sehen, die Meeresküsten, die Milchstraße, die Blumen – all das kann einfach kein Zufall sein!

14:47 Uhr Workshops. Es gibt eine große Auswahl und für jeden ist etwas dabei. Unser Chefredakteur Michi Cech beschäftigt sich mit den Jugendlichen darüber, was es heißt, Christ in der Welt zu sein, zwischen Party, Musik und Gebetskreis.

15:39 Uhr Kaffee und Kuchen. Bei Infoständen kann man sich über verschiedene Projekte informieren, wie zum Beispiel über Nightfever, die Legion Mariens und natürlich über das YOU! Magazin.

17:03 Uhr Kardinal Marx singt gemeinsam mit den Jugendlichen Worshiplieder. Es ist Jugendvigil in der Kirche. In seiner Katechese erzählt er von der Zeit der Papstwahl in Rom, von der er eben zurückgekommen ist. Er hat hier erfahren dürfen, wie konkret der Heilige Geist wirklich wirkt. Er ermutigt die jungen Zuhörer, die Messe zu „lernen“ und zu „leben“.

18:31 Uhr Kurze Snackpause und YOU! Schnupper-Abos bestellen.

19:00 Uhr „Ladies and gentlemen, may I present to you the Bronx Brothers – straight from New York!“ schallt es von der Bühne der Jugendkirche. Die Franziskaner aus New York haben nicht nur lange Bärte, sondern sind auch echt professionelle Musiker. Es ist eine h-a-m-m-e-r Stimmung! Flaggen werden geschwenkt, Jungs und Mädels tanzen und singen religiöse Lieder, bis die Stimme versagt.


Da s S ag e n die Teilnehme r

Weltjugendtagsbotschaft von B16

„Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ Mt 28,19

Sabrina

hat besonders der Vortrag von Johannes Hartl gefallen. Sie empfiehlt jedem auf den nächsten Weltjugendtag mitzukommen: „Hier sind coole Leute, mit denen man sich austauschen kann. Man braucht man sich nicht zu verstellen und kann so sein, wie man ist. Außerdem erlebt man eine tolle Erfahrung

Anna, Anna-Lena & Maria und sind schon

mit Gott.“

das vierte Mal beim diözesanen Weltjugendtag und finden es total toll. Ganz besonders mögen sie die Workshops und die netten Leute, die man sonst nicht treffen würde. Sie waren auch beim internationalen Weltjugendtag in Madrid. Rio ist leider zu weit und zu teuer für sie. Dafür wollen sie beim nächsten Mal unbedingt wieder dabei sein.

Stefan ist 16 Jahre

alt, Ministrant und kommt aus dem Chiemgau. Er ist zum ersten Mal hier und wurde eigentlich von seinen Geschwistern und Freunden mitgeschleppt. Aber er hat es nicht bereut. „Die Stimmung, die Leute sind einfach klasse!“, kommentiert er. „Alle sind im gleichen Alter und das überzeugt im Glauben, dass man nicht alleine ist.“

Rio kommt langsam, aber sicher immer näher. Wir freuen uns schon riesig, auch wenn es noch zu früh ist, den Strohhut aus dem Schrank zu holen! Man schätzt, dass vier Millionen Jugendliche kommen werden und wir werden dort Papst Franziskus zum ersten Mal treffen! Papa F ist der erste südamerikanische Papst und das passt natürlich super für einen Weltjugendtag in Brasilien.

D

ie Botschaft zum Weltjugendtag hat aber noch Benedikt XVI geschrieben und uns darin eingeladen, dass wir unbedingt im Juli nach Rio de Janeiro kommen sollen. Hier die wichtigsten Sätze aus der Botschaft:

* Die berühmte Statue von Christus, dem Erlöser, die diese schöne brasilianische Stadt beherrscht, wird ihr beredtes Symbol sein: Seine offenen Arme sind das Zeichen der Annahme, die der Herr allen zuteilwerden lässt, die zu ihm kommen, und sein Herz steht für die unermessliche Liebe, die er einem jeden und einer jeden von euch entgegenbringt. Lasst euch von ihm anziehen! Lebt diese Erfahrung der Begegnung mit Christus gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen, die zum nächsten Weltjugendtag in Rio zusammenkommen werden! Lasst euch von ihm lieben, und ihr werdet die Zeugen sein, die die Welt braucht.

* „Geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern“ (vgl. Mt 28,19). Es handelt sich um den großen Missionsauftrag, den Christus der ganzen Kirche hinterlassen hat und der auch heute, nach 2000 Jahren, noch aktuell ist. Jetzt muss dieses Gebot kraftvoll in eurem Herzen widerhallen. * Heute haben nicht wenige Jugendliche tiefe Zweifel daran, dass das Leben etwas Gutes ist, und sehen keine Klarheit in ihrem Weg. Gott liebt auch jene, die sich von ihm entfernt oder ihn vergessen haben: Er hat Geduld und wartet. * Die Kirche zählt auch auf euch. Liebe Jugendliche, ihr seid die ersten Missionare unter euren Altersgenossen! * Wenn ihr das Evangelium verkündet, werdet ihr selbst immer stärker in Christus verwurzelt, werdet ihr reife Christen. Und die Verkündigung des Evangeliums kann nur aus der Freude hervorgehen, Christus begegnet zu sein und in ihm den Fels gefunden zu haben, auf den man die eigene Existenz aufbauen kann. * Liebe Jugendliche, lasst euch von der Kraft der Liebe Gottes führen, lasst diese Liebe die Tendenz besiegen, sich in der eigenen Welt, in den eigenen Problemen, in den eigenen Gewohnheiten zu verschließen; habt den Mut, aus euch selbst »herauszugehen«, um zu den anderen »hinzugehen« und sie zur Begegnung mit Gott zu führen.

YOU!rStuff Mai - Juni 2013 // YOU!

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auf für den Himmel Bücher Vorhang Ein neugieriger Gang durchs Paradies von Pater Klaus Einsle „Woher wollen wir das eigentlich alles wissen?“ Beim Thema Himmel schwingt immer diese Frage mit. Vieles in unserer Welt hat das Bild vom Himmel verdunkelt. Aber irgendwie lebt doch in allen eine Ahnung des ewigen Lebens. Pater Klaus Einsle wischt mit diesem Buch das Dunkel und den Nebel weg und lässt den Himmel in neuem Glanz erstrahlen. Er weckt die Lust auf das ewige Leben. Die wahre Heimat des Menschen ist im Himmel - und dieser Himmel ist wunderbar... Best.Nr. 101.404

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Chillen mit Jesus Jugendliche erzählen, wie sie Gott in einer bestimmten Situation erfahren durften. Best.Nr. 101.337

Praktischer Campingstuhl mit Armlehne und 2 Getränkehalterungen. Blau mit YOU! Logo im Sommer-Style... Für das echte Chill-Gefühl auf deinem Festival... Best.Nr. 101.405 € 20,00

Kutless / Believer

€ 10,90

Best.Nr. 101.364

€ 19,90 Joachim Kardinal Meissner

Sein, wie Gott uns gemeint hat ...

Im Namen des Vaters Die neue Lobpreisproduktion von Albert und Andrea Frey. Lieder für den ganzen Ablauf einer hl. Messe, samt Extra-Songs und digitales Songbook mit Noten zum Ausdrucken. CD Best.Nr. 101.359 € 18,90 Songbook Best.Nr. 101.360 € 11,90

Eine marianische Kostbarkeit des Erzbischofs von Köln Best.Nr. 100.517

Selber Schuld!

Ein Wegweiser aus seelischen Sackgassen. von DDr. Raphael Bonelli Best.Nr. 101.398

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To Save a Life Jake Tayler hat einfach alles: Er hat eine hübsche Freundin, er ist Champion im Basketball und jeder liebt ihn. Doch als ein alter Jugendfreund sich das Leben nimmt, beginnt er nachzudenken. Was hätte er tun können, den Tod des Freundes zu verhindern? Ein bewegendes Jugenddrama. Für alle Fans der Top-Hits „Wie ein einziger Tag“ oder „Soulsurfer“!) Laufzeit: 115 Minuten, FSK 12 Best.Nr. 101.403

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Einzelpreis Gesamt

Newsboys

Live in Concert: God‘s Not Dead

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Impressum Herausgeber und Medieninhaber YOU! Verein – Jugendverein für christlich/ katholische Werte, Ebendorferstraße 8, A-1010 Wien. Vereinskennzahl ZVR 866 524 685. UID-Nr. ATU44538504. Zeitungs-Nr. GZ02Z032879M. Vereinsvorstand Michael Cech, Isabella Cech, Andreas Thonhauser, Katharina Thonhauser, Peter M. Cech, David Schwarzbauer. Redaktion Schelleingasse 16, A-1040 Wien. Grafik Hannes Platter. Druck Ferd. Berger, Wienerstraße 80, A-3580 Horn ISSN 1560-6082. YOU!Magazin Kontakt Österreich Hauptstraße 44, 2293 Marchegg | Telefon +43-699-1018 5484, Fax +43-1-253 672 249 45 | Email verwaltung@youmagazin.com Deutschland Mediengruppe Leserservice Sankt Ulrich Verlag GmbH, Hafnerberg 2, 86152 Augsburg | Telefon +49-821-50242-53, Fax +49-821-50242-80 | Email info@youmagazin. com Schweiz Tufertschwil 64, 9604 Lütisburg | Telefon +41-7749- 53 705 | Email schweiz@youmagazin.com Abobedingungen und Preise YOU!Magazin erscheint 6-mal im Abo-Jahr (=Schuljahr September-August) alle zwei Monate. Eine Abo-Kündigung ist bis 15. August vor dem neuen Abo-Jahr möglich. Preise Einzelheft/Abo 2,20/12,60 Euro (Österreich), 2,20/12,60 Euro (Deutschland), 4,50/24,00 sfr (Schweiz), 3,00/17,40 Euro (übrige Länder). Bankverbindungen Österreich Raiffeisenbank Hollabrunn – YOU Magazin, KtoNr 1.409.879, BLZ 32322, IBAN AT40 3232 2000 0140 9879, BIC RLN WAT W13 22 Deutschland Liga Bank - YOU Verein, KtoNr 450 22 30, BLZ 750 90 300, IBAN DE4675 0903 0000 0450 2230, BIC GEN ODE F1M 05 Schweiz PostFinance – YOU Verein, KtoNr 60-758415-3, IBAN CH450 9000 0006 0758 4153, BIC POF ICH BEX XX

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YOU! // Mai - Juni 2013

Spendenkonto PSK – YOU Magazin, KtoNr 92.132.003, BLZ 60000, IBAN AT49 6000 0000 9213 2003, BIC OPS KAT WW. Gesamtsumme


Bischofsblog Ist Glaube vernünftig? Besser wäre die umgekehrte Frage: Wie kann es vernünftig sein, nicht an Gott zu glauben?

Live

Solarjet on Tour 04.05. Klagenfurt 25.05. Klagenfurt 07.06. Villach 28.05. Salzburg 29.05. Wien 22.06. Thun, (CH)

Fireflight, Skillet, Good Weather Forecast, Martin Smith Deine nächsten christlichen Konzerte Rennbahn Festival 29. Mai – 1010 Wien (A) Location: Aera, Gonzagagasse 11 Mit dabei: Fireflight, Good Weather Forecast, Solarjet Tickets und Infos: www.rennbahn924.at

26.06. Spittal/Drau 28.06. Salzburg

Himmelfahrt-Festival 2013

05.07. Gmünd/Kärnten

30. Mai – 74078 Heilbronn (D) Mit dabei: Fireflight, Skillet, Good Weather Forecast, Johannes Falk, Claas-P. Jambor, Martin Smith u.a.

Infos:

www.facebook.com/solarjet

Termine

Tickets und Infos:

Nightfever 7. März | Graz Franziskanerkirche, 19.30 - 22.00 Uhr, Franziskanerplatz 14, Graz 11. MAI | REGENSBURG ST. JOHANN – BEIM DOM 18.00 – 23.00 Uhr, Krauterermarkt 5, Regensburg 18. MAI | MÜNCHEN ST. PETER 19.30 – 23.00 Uhr, Rindermarkt 1, München 24. MAI | GRAZ FRANZISKANERKIRCHE 19.30 – 22.00 Uhr, Franziskanerplatz 14, Graz 24. MAI | MARIAHILFER KIRCHE 22.00 – 02.00 Uhr, Barnabitengasse 14, Wien Lange Nacht der Kirchen – Das YOU! Team ist auch dabei! 08. JUNI | MARIAHILFER KIRCHE 14.00 – 18.00 Uhr, Barnabitengasse 14, Wien

Alle Infos unter

www.nightfever-online.de

www.himmelfahrt-festival.de

Maiday 2013 31. Mai - 32427 Minden (D) Mit dabei: Fireflight, Skillet, Joahnnes Falk, Samuel Harfst, Martin Smith u.a. Tickets und Infos:

www.maiday.info

Springtime Festival 2013 02. Juni – 8500 Frauenfeld (CH) Mit dabei: Fireflight, Skillet, Good Weather Forecast, Martin Smith u.a. Tickets und Infos:

www.springtimefestival.ch

Stell dir vor, ein Mensch aus einer ganz fremden Kultur sähe zum ersten Mal in seinem Leben ein Auto. Er wüsste nicht, was das sein soll, käme aber sicher nicht auf die Idee, dass sich alle Bestandteile des Objektes zufällig zu einem funktionellen Ganzen verbunden hätten. Natürlich wäre das auch denkbar, aber es ist so unwahrscheinlich, dass das keine vernünftige Annahme wäre. Also sagt die Vernunft, dass es wohl Idee und Ausführung dahinter gibt. Ich wundere mich immer wieder, wie Menschen behaupten können, dass es vernünftig wäre, nicht an die Existenz Gottes zu glauben. Ich halte das für recht unvernünftig, weil es einfach extrem unwahrscheinlich ist, dass die ganze Schöpfung reiner Zufall sein sollte. Viel vernünftiger scheint mir da der Glaube an Gott: Er beinhaltet nichts, was der Vernunft widerspricht, aber er rechnet damit, dass es Größeres gibt als die menschliche Vernunft. Ist diese bescheidene Annahme nicht sehr vernünftig?Freilich darf man vernünftige Annahmen und bewiesene Thesen nicht verwechseln. Niemand hat die Existenz Gottes je bewiesen, doch genauso wenig hat je jemand die Nichtexistenz Gottes bewiesen. Gott entzieht sich dem Reich des Beweisbaren. Aber er entzieht sich nicht dem Erfahrbaren, Vernehmbaren und Denkbaren. Wir brauchen Christen, die vernünftig sind und vernünftig glauben! Glaube und Vernunft sind keine Widersprüche, sondern gehen eng miteinander einher. Habt keine Angst vor dem Denken, aber bleibt beim Denken bitte nicht auf halbem Weg stehen! Viel Freude am Denken, Entdecken und Glauben!

Dein Jugendbischof + Stephan Turnovszky Stephan Turnovszky ist der österreichische Jugendbischof. Ihm ist die Begegnung mit Jugendlichen wichtig.

YOU!rStuff Mai - Juni 2013 // YOU!

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3 0. 8. B I S 1. 9 . 2 01 3 SC HLO SSPAR K M AR C HE GG

MORE THAN A MUSIC FESTIVAL SEARCHING FOR THE KEY 2 LIFE

ABANDON USA TRIP TO DOVER NL MORIAH PETERS USA

DJ FREEG CH CARDIAC MOVE A GOOD WEATHER FORECAST D FII A DAVEMAN D SOUNDBAR D JUDY BAILEY D LETTERS FOR JONAH A WORSHIP REVOLUTION BAND A I N FO & TI C K ETS: W W W.KEY 2 LIF E.AT

VERANSTALTER: YOU!MAGAZIN & PASTORALAMT DER ERZDIÖZESE WIEN


Ausgabe 3/2013