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! sp n Das Jugendmagazin Der actimonda

che t l e W tar r Spo sst pa ir? m zu

Ausgabe Fr端hjahr 2013 5. Jahrgang

IN ECHT ODER IM NETZ: Liebe in Zeiten des Internets LEBENSZEICHEN: Die Sportfreunde Stiller sind zur端ck PROFISPORTLER: Zwischen Leistung und Lernstress


02 / INhALt

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U Y

04

O

03

Umfrage Titel: Schulsport – für die einen Lust, für die anderen Frust

08

Aufdrehen: Aktuelle Romane, Platten und Kinofilme im Test

10

Mitmachen: Welche Sportart passt zu dir?

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Fühlen: So verändern soziale Netzwerke unsere Beziehungen

16

Wissen: Das sind die Jobs der Zukunft

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Spielen: Rätsel und Gewinnspiel

Endlich ist es so weit: Der Sommer steht vor der Tür, und die Cafés sind voll mit Menschen, die sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und das schöne Wetter genießen. Jetzt wächst auch unser Drang nach Bewegung, wir wollen fit und aktiv sein. Für jeden, der noch nicht so recht weiß, welche Sportart zu ihm passt, gibt es auf Seite 12 einen Test, der dabei weiterhilft. Nicht ganz ernst gemeint dagegen ist unsere kleine SportlerTypologie auf den Seiten 10 und 11 – wir haben jedenfalls sehr gelacht, wir hoffen, du amüsierst dich genauso. Einen tollen Sommer wünscht dir das SP!N-Team!


03 / Titel

StraSSenuMfrage: Für welche Sportart brennst du?

David, 15 Petra, 16 Ich tanze Hip-Hop, aber auch andere Stile wie Jazz, Techno oder Jumpstyle in einer Tanzgruppe. Dazu gekommen bin ich über Freunde, die mich einmal mitgenommen haben. Ich habe mir das angeschaut und war sofort begeistert. Man kann all seine Emo­ tionen rauslassen und sich ausdrücken. Ich tanze zweimal die Woche seit einem Jahr und habe vor, das die nächsten Jahre weiterzumachen.

Ich schwimme, am liebsten Delfinstil. Ich mache den Sport seit fünf Jahren einmal in der Woche. An Wettkämpfen nehme ich im Moment nicht teil, ich fühle mich einfach wohl im Wasser und kann dabei gut nachdenken und meine Gedanken kreisen lassen. Meine Cousine war schon vor mir im Schwimmverein, deswegen bin ich dann auch dazugekommen.

Xavier, 16 Rosa, 19 Mein Sport ist und war schon immer das Reiten. Das liegt auch nahe, denn meine Eltern haben zu Hause einen Reiterhof, und ich bin mit Pferden aufgewachsen. Ich liebe es, in der Natur zu sein, und reite fast jeden Tag mit meinem Pferd Fidel aus. Nur wenn ich mal in die Stadt ziehe, muss ich wohl damit aufhören.

Ich mache viel Sport. Ich spiele Tennis, seit ich zehn bin, fahre Kanu und Kajak und gehe mit meinem Vater Radfahren. Zum Tennis bin ich auch über meinen Vater gekommen. Das sind meine Hobbys. Am liebsten jedoch mag ich das Kajakfahren, das mache ich mit meinen Freunden, und es gefällt uns, in der Natur zu sein. Es ist einfach ein cooler Sport!


04 / Titel

Von Turnbeutelvergessern und Turbosportlern

Nur wenige Fächer begleiten einen durch die komplette Schulzeit. Sport ist eines davon. Doch nicht alle können sich damit anfreunden. Fünf Schüler haben uns erzählt, wie sie das Beste aus Brennball, Bändergymnastik und Co machen.


05 / Titel

Marie, 15 Besucht die 9. Klasse Sportnote auf dem letzten Zeugnis: 3 „Ob ich mich für den Sportunterricht begeistere, hängt immer vom Thema der Stunde ab. Meistens freue ich mich einfach darauf, mit meinen Freunden Spaß zu haben. Mich motiviert es, wenn ich neue Dinge lerne und die Fortschritte sehen kann. Wir probieren im Unterricht viele Sportarten aus. Hin und wieder wäre es aber schöner, wenn wir auch mal etwas machen würden, was man nicht so kennt, zum Beispiel Rugby oder Football. Wir haben drei Stunden Sport, ich fände vier aber besser. Die Einzelstunde lohnt sich meistens nicht, weil man zu viel Zeit für die ganze Organisation verschwendet. Wenn der Sportlehrer nicht gut planen kann und keine Abwechslung in die Stunde bringt, dann macht es oft auch keinen Spaß. Meinem Lehrer gebe ich aber eine gute Note.“

Lara, 17 Besucht die 11. Klasse Sportnote auf dem letzten Zeugnis: 2 Jan, 19 Kurz vor seinen Abi-Prüfungen Sportnote auf dem letzten Zeugnis: 1„Ich bin an sich ein durchschnittlicher Sportler. Wenn es aber um Sportarten geht, auf die ich so richtig Lust habe, dann würde ich mich eher als Sportskanone bezeichnen. Das ist zum Beispiel beim Klettern so. Bei Ballsportarten muss ich mich schon stark motivieren. Wenn ich erst mal angefangen habe, ziehe ich den Unterricht auch durch. Vorher ist es immer schwer, da man schließlich auch nach Hause könnte, um seine Zeit anders zu investieren. Meinen Sportunterricht finde ich momentan so lala. Es ist schwer, eine Gruppe von 20 Jungs zu motivieren. Ich fände persönlicheren Unterricht wie in AGs besser, also kleinere Sportkurse mit gemeinsamen Interessengruppen. Dann hat jeder eine bessere Chance, etwas zu machen, worauf er Lust hat.“

„Ich finde Sport sollte in der Schule nicht benotet werden, da man nichts dafür kann, wenn man unsportlich ist. Mir macht Sport meistens Spaß, ich finde es entspannend zwischen den sehr anstrengenden Fächern wie Mathe oder Englisch. Wenn ich mal nicht so Lust darauf habe, ­motivieren mich meine Freundinnen. Mit denen wird es immer lustig. Die Doppelstunde, die ich habe, ist mir zu wenig, zweimal pro Woche fände ich besser. Ich finde es gut, dass wir eigenständig zum Beispiel Choreografien machen dürfen, und die Musik ist immer gut. Allerdings triezt uns unsere Lehrerin, sie hat zu hohe Ansprüche und beachtet nur die Guten. Außerdem fehlt die Abwechslung. Wir tanzen nur, ich würde gerne auch mal Ballsport­ arten machen.“


06 / titel

Kann man sportlichseIn lernen? WIr haben eInen Experten gefragt. Konrad (20) Geht in die 12. Klasse einer Gesamtschule Sportnote auf dem letzten Zeugnis: 2 „Ich habe Sport als Leistungskurs gewählt, weil das eine berufliche Perspektive für mich ist. Ich arbeite neben der Schule schon in einem Fitnessstudio als Trainer und kann mir gut vorstellen, später in diese Richtung zu gehen. Ich habe fünf Stunden pro Woche Sport, in zwei Stunden davon gibt es nur Theorie. Dazu muss ich mich ganz oft aufraffen. Die drei Praxisstunden motivieren mich immer, vor allem auf die Doppelstunde am Ende des Tages freue ich mich. Die hilft mir abzuschalten und mich zu entspannen. Der Sportunterricht ist sehr leistungsorientiert, wir haben alle zwei Wochen eine Prüfung. Ein bisschen mehr Spaß könnte schon dabei sein. Mein Sportlehrer ist sehr kompetent. Er ist allerdings schon etwas älter und macht nicht mehr alles vor.“

Wie wichtig ist Sportunterricht? Sport ist das einzige Bewegungsfach in der Schule und somit ein guter Ausgleich zum ständigen Lernen und Sitzen. Sportunterricht ist außerdem wichtig für die gesundheitliche und soziale Entwicklung, daher kann man auf Sport in der Schule nicht verzichten. Wieso ist Schulsport für manche ein Highlight und für andere eine Qual? Sport ist ein sehr beliebtes Unterrichtsfach. Das liegt vor allem daran, dass viele Schüler auch außerhalb der Schule Sport machen, zum Beispiel in Vereinen. Einige allerdings sind damit nicht groß geworden. Ihnen fehlt da quasi die Sozialisation zum Sport, sei es aus finanziellen oder körperlichen Gründen. Wenn sie dann auch noch einen schlechten Sportunterricht haben, kann bei ihnen auch keine Begeisterung entstehen. Kann man Sportlichkeit lernen? Sportlichkeit kann man nicht lernen, das ist eine grundsätzliche Haltung. Man kann allerdings eine andere Perspektive darauf entwickeln. Daher ist es wichtig, dass der Sportunterricht möglichst breit angelegt ist. So können vielleicht auch vermeintlich unsportliche Schüler den richtigen Sport für sich entdecken. Wie überliste ich meinen inneren Schweinehund? Ich rate Schülern immer, die Dinge auf sich zukommen zu lassen. Unterricht ist erträglicher, wenn man sich nicht nur quält. Wer sich Dingen öffnet und Dinge auch mal einfach ausprobiert, dem fällt vieles leichter. Professor Eckart Balz ist Sportpädagoge an der Bergischen Universität Wuppertal


07 / Titel

Doppelter EInsatz Die meisten von uns waren mit den Vorbereitungen auf das Abi ausgelastet. Für die 18-jährige Sina muss die Schule nebenher laufen, denn sie spielt Handball in der Ersten Bundesliga. Uns hat sie von ihrem Alltag zwischen Leistungssport und Lernstress erzählt. Sinas Tage sind strikt durchgeplant: Von 8 bis 16 Uhr geht sie zur Schule, und ab 18.30 Uhr steht sie als Kreisläuferin des Bundesligisten Buxtehuder SV in der Halle. Handball auf diesem Niveau, das bedeutet für die Spielerinnen einen Zeitaufwand wie im Profisport: 16 Stunden pro Woche Training, fünfmal abends, dreimal vormittags. Dazu kommen ein bis zwei Spiele pro Woche. Seit 2009 ist die 18-Jährige außerdem JuniorenNationalspielerin und wird regelmäßig zu Lehrgängen eingeladen. „Die Halle ist schon mein zweites Zuhause“, sagt Sina. Ein normales Schülerleben mit Partys und viel Freizeit vermisst sie nur selten: „Der Handball ermöglicht mir ja auch besondere Momente“, sagt sie und erzählt mit strahlenden Augen von der Junioren-Europameisterschaft in Tschechien und Partien in der Champions League. Ihre schriftlichen Abiturprüfungen in Sporttheorie, Politik und Englisch hat Sina bereits hinter sich, die mündliche in Mathe folgt bald. Im April stehen noch zwei Sportprüfungen in Schwimmen und Handball an. Ihre Schule am Alten Teichweg in Hamburg ist eine sogenannte Eliteschule

des Sports. Bundesweit gibt es davon rund 40 Stück. Für Sinas Alltag bedeutet das eine große Erleichterung: „Vorher war ich auf einer

normalen Schule, aber irgendwann wurden dort die Fehlzeiten einfach zu viel.“ An den Eliteschulen des Sports sind die Regeln weniger starr, Unterrichtsmaterial aus verpassten Stunden wird ­online gestellt, es gibt Nachhilfeangebote, und selbst Klausur­ termine werden flexibler gestaltet. „Bei Auswärtsspielen habe ich immer meinen Laptop dabei und versuche zu lernen oder meine Hausaufgaben zu machen.

„Handball und Schule sind für mich gleichwertig, beides muss passen“, erzählt Sina. Damit beides klappt, lässt auch der Verein ihr Raum für die Ausbildung. Vor wichtigen Klausuren kann sie im Training kürzertreten, und Pflichttermine in der Schule werden unterstützt. Denn eine gute Ausbildung ist für Spitzensportler wichtig, nur die wenigsten können von ihrem Gehalt leben. Auch in der FrauenhandballBundesliga gibt es kaum Profis, für mehr als ein gutes Taschengeld reicht die Bezahlung meist nicht. Deshalb wird die Doppelbelastung auch für Sina weitergehen. „Ich möchte jetzt erst mal mein Abitur bestehen, wieder fit werden und dann entweder Architektur oder Sport studieren.“ Mehr Infos zu den Eliteschulen des Sports findet ihr hier: www.dosb.de/de/ eliteschule-des-sports


08 / Aufdrehen

Stars & iPod Was läuft eigentlich bei den Stars auf dem iPod? SP!N hat nachgefragt. Diesmal verrät uns Singer-Songwriter Max Prosa seine Top 5. 1. Neil Young – „Tell Me Why“ Was für großartige Zeilen, was für ein Song, überhaupt ist dieses ganze Album „After The Gold Rush“ nicht von dieser Welt. 2. Rio Reiser – „Wann?“ Dieses Lied bringt die Fragen auf den Punkt, die sich eine stetig abwägende, zögernde und lethargische Gesellschaft wie die unsere täglich neu stellen muss. Wann, wenn nicht jetzt? Wo, wenn nicht hier? Wie, wenn ohne Liebe? Wer, wenn nicht wir? 3. Modest Mouse – „Float On“ Ein sehr eigenes Lied, das einen mitreißt und sicher durch jedes Tal bringt. 4. Arca – „Brokeup“ Das Beste, was es so an Clubund Dancemusik zurzeit gibt, finde ich. Ziemlich verrückt eigentlich, was die da machen, gleichzeitig aber unheimlich cool, das macht es so besonders. 5. Talking Heads – „Born Under Punches“ Ein unkonventionelles kompositorisches Meisterwerk. Und das 1980! Diese Band war ihrer Zeit weit voraus.

Musik Gentleman – „New Day Dawn“ Gentleman feiert in diesem Jahr sein 20. Bühnenjubiläum. „New Day Dawn“ ist vielleicht gerade deshalb eine Art Geschenk an sich selbst – ein Album randvoll mit sehr persönlichen Texten und ganz ohne Kollaborationen mit anderen Musikern. Um seine eigenen Ideen

NEU... umzusetzen, lernte er sogar das Klavierspielen und schrieb die meisten Songs im heimischen Wohnzimmer. Wenn der Reggaemusiker über Verlust („Memories“), die Liebe („In My Arms“) und Neuanfänge („New Day Dawn“) singt, besitzt das eine große Intimität. Fazit: Ein intimes Stück Gentleman, an dem vor allem seine Fans ihre Freude haben werden. Erschien am 19. April bei Vertigo Berlin (Universal Music) Prinz Pi – „Kompass ohne Norden“ In Zeiten, in denen der Sprechgesang seine gesellschaftliche Relevanz wiedergewinnt, passt der

Beamtensohn Prinz Pi gut ins Bild. „Die Ersten sind gescheitert, die Ersten was geworden, die Ersten wurden Eltern, die Ersten sind gestorben“, erzählt schon der Titeltrack, wie der Rest des neuen Albums, vor allem von melancho­ lischen Gefühlen rund um das Älterwerden, Beziehungen und verlorene Freunde – wortgewandt, mal ironisch, mal traurig und umrahmt von eingängigen Beats. Fazit: Wer Spaß will, soll Cro hören. Zum Grübeln gibt es Prinz Pi! Bereits erschienen bei Keine Liebe Records (Groove Attack)

Kino „Das Leben ist nichts für Feiglinge“ Kim (Helen Woigk) kann nach dem Tod ihrer Mutter das pseudopositive Gerede ihres Vaters (Wotan Wilke Möhring) nicht mehr ertragen und reißt zusammen mit ihrem Freund Alex (Frederick Lau) nach Dänemark aus. Vater Markus reist mit Oma Gerlinde hinterher, um die beiden ausfindig zu machen. Und weil Gerlinde zu allem Unglück zuvor eine Krebsdiagnose erhalten hatte, kommt ihre Pflegerin Paula (Rosalie Thomass) mit. Auf der gemeinsamen Mission kommen sich Markus und Paula näher … Fazit: Ein Film, der Mut macht, denn auch wenn es sich nach Klischee anhört, es geht immer irgendwie weiter. Seit 18. April im Kino


09 / aufdrehen

„DIe Sportfreunde – MagIe Ist noch da!“ Ende Mai erscheint das neue Album „New York, Rio, Rosenheim“ der Sportfreunde Stiller. Nach fast zwei Jahren Bandpause trafen wir Frontmann Peter zum Interview. Die Reaktionen auf eure erste Single „Applaus Applaus“ sind sehr positiv, gerade auf eurer Facebook-Seite loben die Fans den Song. Habt ihr damit nach eurer Pause gerechnet? Natürlich kann man sich nie hundertprozentig sicher sein, immerhin hätten uns die Leute auch vergessen können. Es gibt schließlich so viele gute Bands da draußen. Dass die Fans den Sportfreunden treu geblieben sind, freut uns deshalb ganz besonders. Wie groß ist eure Aufregung vor dem Release? Ich bin unglaublich aufgeregt. Auch nach über 16 Jahren als Band fühlt man sich immer noch wie ein kleiner Junge, wenn man das erste Mal seine neue Single im Radio hört. In erster Linie bin ich gespannt, wie die Fans unser Album finden. Eure erste Single „Applaus ­Applaus“ ist ein typischer Sport­ freunde-Song. Warum habt ihr gerade diesen Song als erstes Appetithäppchen ausgewählt? Wir wollten vor allem eine Single haben, die nach vorn geht und die man laut mitsingen kann. Aber die

Entscheidung für „Applaus Applaus“ kam letztendlich aus dem Bauch. Am Ende der Produktion standen wir im Studio und haben alle Lieder ganz laut angehört. Bei diesem Song waren wir uns ohne Worte einig und haben einträchtig mitgewippt.

Spürt man in solchen Momenten die lange gemeinsame Zeit als Band? Ja! Solche Momente haben wir immer mal wieder. Uns gibt es nun seit 16 Jahren, das ist fast die Hälfte unseres Lebens. Als wir damals angefangen haben, Musik zu machen, hat das unglaublich viel Spaß gemacht. Aber man konnte sich natürlich nicht vorstellen, wie lange das Ganze hält. Wir waren ja alle noch auf der Suche nach dem richtigen Weg für die Zukunft. Dass wir letztendlich mit Musik unser Geld verdienen dürfen, ist ein großes Geschenk.

Woran habt ihr gemerkt, dass es wieder Zeit für ein neues Album ist? Bis Ende 2010 waren wir mit unserem MTVUnplugged-Album unterwegs. Alles danach war vor allem mir geschuldet. Ich brauchte eine Pause, um neue Energie und Inspirationen zu sammeln. Wir haben uns in dieser Zeit oft gesehen und viel über die Band geredet. Irgendwann kam dann auch der Zeitpunkt, an dem wir wieder etwas machen wollten. Anfang letzten Jahres haben wir uns in einer Hütte in den Bergen getroffen und gemeinsam Musik gemacht. Hat sich der Entstehungs­ prozess der Songs verändert? Teils, teils. Es gibt Songs, die auf Anhieb funktionieren, und es gibt andere, an denen man akribisch arbeiten muss. Diese Bearbeitung ist inzwischen deutlich ausgefeilter als am Anfang. Und wir spielen heute deutlich mehr miteinander als gegeneinander (lacht). Euer charakteristischer Sound ist aber geblieben … Das liegt auch an meiner Stimme. Ob das negativ oder positiv ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Grundsätzlich ist natürlich ein Wiedererkennungswert gut, andererseits erschwert das alle Bestrebungen, sich in eine andere Richtung zu entwickeln.


10 / Mitmachen

Was geht, Sportsfreund? Für die einen ist die Doppelstunde Schulsport die Höchststrafe, die anderen freuen sich schon die ganze Woche darauf. Wir haben uns deine Mitschüler mal genauer angeschaut und eine kleine Typologie zusammengestellt.

Sobald die warmen Monate näher rücken, beginnt für mich der Countdown. Höchste Zeit, um an meiner Bikinifigur zu arbeiten. Ich bin jetzt nicht moppelig, aber etwas definierter könnte meine Silhouette schon sein. Die überflüssigen Pfunde müssen weg. Ganz allein schuld an meiner Misere ist das Christkind. Und der Nikolaus. Menno, ihr mit eurem Süßkram. Da sich jedes Jahr auch mein Freund Jo-Jo bei mir blicken lässt, habe ich mittlerweile schon etwas Erfahrung, welche Sportarten geeignet sind: Spinning, Boxen und Zumba liegen ganz vorn. Zur Entspannung schaue ich mir dann die Urlaubsfotos vom letzten Jahr an: Hach, ob mein Bauch dieses Jahr wieder so flach wird?

Also, jeden Tag ins Fitnessstudio zum Pumpen, das muss schon sein. Schließlich will ich ja den Umfang meiner Oberarme maximieren, XXXL sozusagen. Den Rest des Körpers kann man beim Training getrost vernachlässigen. Hauptsache, mein Discohemd sitzt schön eng und spannt im oberen Bereich. Soll doch dieser Modeguru mit der Sonnenbrille spezielle Hemden designen für Prachtexemplare wie mich. Also, wie gesagt, alle Mädels unterliegen meinem Charme, auch dank meiner erprobten Masche: Nachdem ich betont lässig meinen Blick über die Mädels im Fitnessstudio schweifen lasse, spanne ich meine trainierten Armmuskeln an und frage: „Du warst doch bei ‚Germany’s next Topmodel‘, oder?“

Winter und Sport – für mich die perfekte Kombi. Ob ich dabei durch 30 Zentimeter Neuschnee oder Schnee aus der Kanone stapfe, ist mir herzlich egal. Hauptsache, ich befinde mich in Ischgl auf direktem Weg zur nächsten Après-Ski-Hütten­ gaudi. Auf der Suche nach sportlicher Ertüchtigung bin ich nicht, schließlich könnte ich mir beim Ergreifen des Schlepplifts einen Fingernagel abbrechen. Moment! Schaut mal, wer hier angerauscht kommt – ist der nicht der Hammer? Und jetzt dudelt auch noch das Lied „Angel“ von Robbie Williams aus der Box. Das ist kein Zufall, sondern Schicksal! Mist, jetzt ist er hinter einer Schneewehe verschwunden. Irgendwann einmal besser Skifahren zu können als auszusehen – das ist wohl meine größte Herausforderung.


11 / Mitmachen

Jetzt leg aber mal einen Zahn zu Junge, für was wirst du eigentlich bezahlt? Ouuuuuu, schon wieder daneben. Solche Vollpfosten. Also bei mir wäre der Ball definitiv drin gewesen. Leider hat bisher noch keiner mein Talent erkannt. Nur mein damaliger Trainer in der D-Jugend hielt große Stücke auf mich. Das waren noch Zeiten. Damals war ich noch knackig, jetzt lugt mein Bierbauch zwischen meinem Feinripp-Unterhemd und der Trainingshose hervor. Macht aber nichts, meine Hose hat einen Stretchbund. Und wo gehobelt wird, fallen bekanntlich auch Späne. Und glaubt mir: Wir Fußballfans wissen, wie man seine Mannschaft feiert. Bei uns wird schon die Anfahrt ins Stadion zum Erlebnis. In überfüllten U- und S-Bahnen lernt man zwangsläufig Gleichgesinnte kennen. Olé, olé, olé …

Sport ist mein Leben. Täglich fordere ich mich selbst heraus, um an mein körperliches und mentales Limit zu gehen. Erst, wenn mein Herz aus der Brust zu springen droht, weil es nicht weiß, wohin mit dem Adrenalin, fühle ich mich lebendig. Ich liebe den Puls, der nach einem Halbmarathon wie ein fetter Beat in meinen Ohren wummert. Mit der Silber- oder Bronzemedaille gebe ich mich nicht zufrieden. Um Höchstleistungen abrufen zu können, reicht es nicht, nur zu trainieren. Eine Ladung Nudeln vor einem Wettkampf und dazu ein isotonisches Getränk, danach wiederholt „Yes, I can!“ brüllen. So läuft, schwimmt, radelt und klettert es sich fast von selbst.

Augen auf bei der Sportwahl, wenn du bei den Mädels landen willst. Du weißt doch, wie das läuft: Golfer sind Feuchtigkeitscreme verwendende Muttersöhnchen, und Badmintonspieler werden schnell in die Schublade der Federball spielen­den Mädchen gesteckt. Rummms – Schublade zu, Chance vertan. Was immer geht, sind Sportarten, die man am Strand oder zumindest unter freiem Himmel ausüben kann. Nach dem gewonnenen Beach­ volleyball-Match kannst du mit Kopfzuckungen – um die etwas zu langen Haare aus den Augen zu schütteln – lässig das Spielfeld verlassen und mit dem Skateboard weiter in den Park zum Slacklining kurven.


12 / Test

Welche Sportart passt zu dIr? Mannschaftssportler, Yoga-Freak oder Einzelkämpfer? Mach den Test, und finde h ­ eraus, welcher Bewegungstyp du bist! Einfach den Buchstaben hinter der Aussage, die am meisten auf dich zutrifft, einkreisen und am Schluss zusammenzählen, für welchen Buchstaben du dich am häufigsten entschieden hast. >>> Lösung S. 18

1. Welches Motto beschreibt dich am treffendsten? A B C D

Ich mache Sport, um gut auszusehen Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg S  port macht mit Freunden am meisten Spaß In der Ruhe liegt die Kraft

2. Wie sieht dein perfekter Urlaub aus? A B C D

E  gal wo, es muss ein Fitnessstudio in der Nähe sein E  inmal den Jakobsweg laufen C  luburlaub H  auptsache Sonne, Strand und Nachtleben

3. Bei welchem Wetter treibst du am liebsten Sport? A B C D

 ohltemperiert, das ist ideal für die Muskeln W E  igentlich bei jedem Wetter D  rinnen, draußen – Hauptsache in Gesellschaft D  ort, wo es warm und trocken ist

4. Was ist beim Schulsport deine liebste Sportart? A B C D

Z irkeltraining Die Bundesjugendspiele Volleyball oder Völkerball Ich bin immer froh, wenn die Stunde vorbei ist …

5. Du musst dich in einem Vorstellungsgespräch in zwei Worten beschreiben … A B C D

D  iszipliniert und ausgeglichen Ehrgeizig und zielstrebig Teamfähig und kommunikativ G  roßzügig und gelassen


13 / Mitmachen

Bia

nca

Biancas Auslandsjahr: 6. Stunde SchieSSübungen Deutschland hinter sich zu lassen und in eine fremde Kultur einzutauchen ist ganz schön mutig. Hier erzählt die 16-jährige Bianca, die seit letztem Sommer im polnischen Beldno zur Schule geht, von ihrem Alltag.

„Der Schultag beginnt am Liceum Ogólnokształcce mit Anstehen im Gedränge vor der Garderobe, wo wir Schüler im

lernen muss. Am Anfang fand ich es ziemlich schräg, dass

Winter unsere Schuhe und Jacken abgeben. Der

man sich im Liceum nur selten meldet. Die Schüler sagen

Unterricht selbst geht um halb acht los. Neben Mathe,

einfach die Antwort, wenn der Lehrer seine ,Lieben‘ oder

Polnisch oder Englisch wird hier auch PO unterrichtet,

,Teuren‘ fragt, so wird die Klasse nämlich hier angespro-

ein Fach, das sich sowohl mit Erster Hilfe als auch mit

chen. Um zwei oder drei Uhr endet dann der Unterricht

Selbstverteidigung beschäftigt. So kann es durchaus mal

für mich, und ich fahre nach Hause. Eine Mittagspau-

passieren, dass Schießübungen auf dem Stundenplan stehen.

se gibt es nicht, die Schüler essen dann, wenn sie zu

In den Pausen herrscht ein reges Gewusel auf allen

Hause ankommen. Viele meiner Mitschüler nehmen nach dem

Gängen, da man nicht in den Klassenräumen bleiben darf.

Unterricht noch Extrastunden, meist in einem Fach, in dem

Man isst dann sein Pausenbrot, redet mit Freunden oder

sie gut sein wollen und das sie in der ersten Klasse des

lernt, ganz wie in Deutschland. Sobald der Lehrer die Tür

Liceums (10. Klasse) wählen. Dadurch legen die Schü-

aufgeschlossen hat, postieren sich die Jungs daneben, um

ler hier schon grob das Berufsfeld fest, das sie später

die Mädels zuerst in die Räume gehen zu lassen. Nach

einschlagen möchten.

der obligatorischen Anwesenheitsabfrage, pickt sich der

Der Półmetek (der Ball zur Halbzeit des Liceums) oder der

Lehrer zwei oder drei Schüler aus der Klasse, die über

Studniówka (der Ball 100 Tage vor dem Abitur) gehören

die letzten Stunden abgefragt werden. Und wehe dem,

zu den Höhepunkten der Schulzeit. Sie sind oft relativ

der nicht aufgepasst und gelernt hat. Der bekommt nämlich

kostspielig und werden schon lange im Voraus von der

schnell mal eine Eins oder Zwei, worüber er aber gar

ganzen Familie geplant.“

nicht glücklich sein wird, da hier die Eins die schlechteste und die Sechs die beste Note ist. Anschließend geht es mit dem Unterricht weiter. Ich finde, dass er theoretischer ist als in Deutschland, weil der Lehrer sehr viel ins Heft diktiert, was man dann einfach

Ihr habt auch eine aufregende Reise erlebt? Oder ein anderes spannendes Abenteuer? Dann schreibt uns eure Erlebnisse auf. Wir belohnen jede gedruckte Geschichte mit 50 Euro. Schickt euren Text einfach per E-Mail an: spin@yaez-verlag.de


14 / Fühlen

In echt oder Im Netz? Das Facebook-Profil macht öffentlich, was eigentlich privat sein sollte. Das kann unsere Beziehungen ganz schön auf die Probe stellen. Facebook und andere soziale Netzwerke haben eine neue Ebene in unsere sozialen Beziehungen gebracht. Das Mitteilungsbedürfnis und die Bereitschaft, Details aus dem Privatleben mit Hunderten von Menschen zu teilen, sind enorm gestiegen. Es ist nach Meinung des Soziologen Prof. Dr. Klaus Hurrelmann genau diese Öffentlichkeit, die in zwischenmenschlichen Beziehungen für Verwirrung sorgen kann. Haben wir früher vom Beginn oder Ende einer Beziehung auf dem „lang­ samen“ Weg über Telefon, E-Mail oder ein persönliches Gespräch erfahren, so haben heutige Medien diesen Prozess stark beschleunigt. Klatsch, Tratsch oder das heimliche Beschaffen von Informationen über aktuelle Dates gab es zwar schon immer. Doch heute „stalken“

wir Menschen online und meinen, sie schon zu kennen, bevor die reale Begegnung überhaupt stattgefunden hat. Auf der anderen Seite hat diese neue Öffentlichkeit natürlich auch Vorteile: Man kann seine Einstellungen und Meinungen kundtun, während man sich von seiner Schokoladenseite zeigt, spannende Leute kennenlernt und nützliche Kontakte knüpft. Dafür zahlen wir allerdings auch einen hohen Preis, denn etwas Wichtiges geht uns verloren, wenn wir alles, was uns durch den Kopf geht, unmittelbar und für alle verfügbar machen: Es ist das Geheimnis, oder anders gesagt die Magie und Verbundenheit, die daraus entsteht, dass zwei Menschen ein Geheimnis teilen. Tjorven, Catharina und Daniel haben uns verraten, wie sie es mit der Liebe in Zeiten von ­Facebook und Co halten.

Tjorven, 17 Postest du deinen Beziehungsstatus bei Facebook? Nein, denn ich finde, das geht keinen etwas an. Aber ich verurteile es auch nicht. Glaubst du, dass Beziehungen durch soziale Netzwerke komplizierter werden? Ich denke schon, dass Facebook Beziehungen verkomplizieren und Eifersucht fördern kann. Anderer­ seits bieten Netzwerke aber auch die Möglichkeit, neue Leute kennenzulernen und Kontakte zu knüpfen. Flüchtige Bekanntschaften, zu

denen man sonst keinen Kontakt hätte, können sich dadurch stärker entwickeln. Was hältst du davon, Leute, die dich interessieren, noch vor dem ersten Treffen zu „stalken“? Ich mache das wie alle anderen auch, aber an und für sich finde ich es schade, wie sehr es die Meinung über einen Menschen schon im Vorhinein beeinflussen kann. Wärst du eifersüchtig, wenn dein Freund über Facebook mit seiner Ex Kontakt hätte? Das stört mich nicht weiter.


15 / Fühlen

Catharina, 17 Glaubst du, dass Beziehungen durch soziale Netzwerke komplizierter werden? Ich denke, es macht die Beziehungen transparenter und öffentlicher. Teilweise geht das bis hin zu einer öffentlichen Zurschaustellung von Beziehungsglück. Nach der Trennung kommt dann gleich der Facebook-Rosenkrieg hinterher. Ich finde das unnötig, und es geht keinen etwas an. Findest du es okay, Details über die Beziehung zu posten? Ich finde es seltsam, die private Kommunikation öffentlich zu machen. So geht doch die Nähe

Daniel, 16 Glaubst du, dass Beziehungen durch soziale Netzwerke komplizierter werden? Auf jeden Fall. Eifersucht wird gefördert. Wenn ein Mädchen einem Jungen etwas auf die Pinnwand postet, wird die Freundin eifersüchtig. Die Beziehung eines Freundes von mir ist wegen genau so eines Falls von Facebook-Eifersucht zerbrochen. Was hältst du davon, Leute, die dich interessieren, noch vor dem ersten Treffen zu „stalken“? Das finde ich absolut schwachsinnig, seine Zeit für so etwas zu

eines persönlichen Gesprächs oder Telefonats verloren. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass es in einer intimen und vertrauten Beziehung auch geheime, andere ausschließende Bereiche geben muss. Das geht niemanden etwas an. Die Leute, die es wissen müssen, die wissen es auch ohne Facebook. Was hältst du davon, Leute, die dich interessieren, noch vor dem ersten Treffen zu „stalken“? Ich mache es. Aber ich finde es auch schade, dass man dann voreingenommen ist. Ein Facebook-Profil sagt ja auch nicht alles über einen Menschen aus. Viele interpretieren da mehr hinein. Aber die Neugier packt mich dann eben doch.

verschwenden. Ich bin ohnehin aus Zeitgründen nicht so oft online, die Schule und mein Hobby, der Fußball, sind mir wichtiger. Ich kenne Leute, die unterhalten bis zu fünf Accounts, zum Beispiel wegen Mädelsgeschichten, und das stelle ich mir ziemlich stressig vor! Postest du deinen Beziehungs­ status bei Facebook? Nein, das geht niemanden etwas an. Wärst du eifersüchtig, wenn deine Freundin über Facebook mit ihrem Ex Kontakt hätte? Nein, denn ich wäre ja derjenige, der wirklich mit ihr zusammen ist. Eifersucht auf Facebook-Bekanntschaften gibt es bei mir nicht.


16 / Wissen

Lern was VernünftIges Es ist doch echt nervig: Das letzte Schuljahr hat gerade begonnen oder steht kurz bevor – und alle wollen wissen, was man danach machen will. Einen sicheren, lebenslangen Job gibt es heutzutage fast nirgends mehr, aber einige Branchen gelten als krisensicher.

Gesundheitsbranche Schon heute arbeiten rund 4,8 Millionen Beschäftigte in einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige, zu dem auch Pharmakonzerne, Medizintechnik-Hersteller Wellness-Anbieter und Pflegeberufe gehören. Allein in diesem Jahr könnten 55.000 neue Arbeitsplätze entstehen, schätzt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag. Das liegt vor allem daran, dass die Deutschen im Durchschnitt weniger Kinder bekommen und immer älter werden – und vermehrt von Fremden versorgt werden müssen. Und weil es immer mehr Regelungen gibt und gleichzeitig effizientes Arbeiten gefragt ist, stehen auch die Chancen für Pflegemanager nicht schlecht. Wer das in mindestens sechs Semestern studiert hat, übernimmt unter anderem in Krankenhäusern und Altersheimen die Verwaltung und Koordination der Pflegeversorgung. Bildung und Weiterbildung Die Altersstruktur spielt auch bei Lehrern eine Rolle, denn ein Großteil ist derzeit Mitte 50. Allerdings kommt es auf die Fächer an – besonders gefragt sind Mathematik und Naturwissenschaften, in den Geisteswissenschaften sieht es dagegen künftig wohl weiter nicht so gut aus. Pädagogen sind aber auch außerhalb der Schule gefragt. Denn weil immer weniger Menschen bis zur Rente in ihrem Ausbildungsberuf arbeiten, wird lebenslanges Lernen wichtiger. Zudem stellen Arbeitgeber heute zumeist höhere Anforderungen und erwarten, dass sich ihre Mitarbeiter stetig weiterbilden.


17 / Wissen

Technik für die Zukunft Viele Dinge sind in den vergangenen Jahren komplexer geworden, immer mehr Technik bestimmt unseren Alltag. Wer zum Beispiel hätte vor zehn Jahren gedacht, dass man das Internet mal in die Hosentasche packen kann oder dass Kühlschränke sich melden, wenn etwas nachgekauft werden muss? Ein beliebter Beruf ist der des Mechatronikers. Er lernt in dreieinhalb Jahren handwerkliche ­Fähigkeiten wie löten und schrauben, aber auch, wie man Computerelemente einbaut und sie programmiert. Diese Maschinen und Anlagen werden dann beim Kunden fertig in Betrieb genommen. Mechatronik gibt es übrigens auch als Studienfach, oft als Teil eines Maschinenbaustudiums. Gefragt sind zudem IT-Fachkräfte, weil immer mehr computergesteuert wird und die Schnittstellen der einzelnen Programme angepasst werden müssen. Informatiker und Ingenieure können nach ihrer dreijährigen Ausbildung oder ihrem Studium später zum Beispiel in der Sicherheitstechnik oder bei entsprechendem Wissen oder Weiterbildung als Software­ entwickler arbeiten.

Passt das zu mir? Mehr über diese Berufe, welche Voraussetzungen man genau erfüllen muss, wie lange die Ausbildung dauert und was man dabei verdient, steht unter berufenet.arbeitsagentur.de Welches Studium zu dir passt, erfährst du unter www.was-studiere-ich.de


18 / Spielen

nicht hungrig

Ausruf engder Verwun- lischer derung Artikel

GEWINnspiel

dt. Band Orches- Anhänger (Sport- tereines freunde) mitglied Vereins

1

Riesenschlange

abhängen germanische Göttin Party nach Skifahren

umgangssprachlich für trainieren

2 Hüftriemen

4

griech. Göttin der Morgenröte

9

Ansage auf Kontra (Skat)

Bundes- chem. Zeichen staat der USA für Silicium

belästigen, verfolgen

10

langkleiner schwänSchwatz zige Papageien

Programm fürs Handy

sibirischer Strom

Zugmaschine (Kzw.)

Affodillgewächs, Heilpflanze

langer, Bezeich- dünner nung Speisefisch Baumteil

soziales Netzwerk

linker Nebenfluss der Donau

8

Fremdwortteil: unter

Abk. für Hauptuntersuchung

heilige Silbe, Mantra

6

7 festes See-, Signalzeichen

5 KfzZeichen Bochum

nordische Münze

S S A T T C H I H E L L A P R E GU E R M A P P E L O N AM U N A S T F A C E L H O

englisch: oder

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Auflösung des Sportlertests von Seite 12: A: Perfektionist Du liebst deinen Körper und tust alles dafür, dass er gut aussieht. Du bist diszipliniert und ernährst dich gesund und ausgewogen, weil du genau weißt, was gut für deinen Körper ist. Ideal für dich: Spinning, Hanteltraining, Yoga. B: Ironman Du bist ständig in Bewegung, gehst gern an deine Grenzen und liebst es, über dich hinauszuwachsen. Sport ist ein fester Bestandteil in deinem Leben, und zwar bei jedem Wetter. Ideal für dich: Rennrad­ fahren, Klettern, Triathlon.

Mitmachen und tolle Preise absahnen: Füllt einfach das Kreuzworträtsel aus, und notiert euch das richtige Lösungswort. Unter den richtigen Einsendungen ver­losen wir diese Preise: 3 Star-Trek-Spiele für PS3 oder Xbox! 5 Füller von LAMY aus der Serie „AL-star pearl“! 1 hochwertiger Schlafsack von Lestra mit Micro-Thermo-Füllung! So nehmt ihr teil: E-Mail oder Postkarte mit Lösungswort, Name und vollständiger Anschrift an spin@yaez-verlag.de schicken oder per Post: Yaez Verlag GmbH, Stichwort „SP!N“, Kornbergstraße 44, 70176 Stuttgart. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss: 31.7.2013.

C: Teamplayer Du bist am liebsten in Gesellschaft aktiv. Bestimmt bist du schon Mitglied in einem Sportverein, stimmt’s? Du hast Spaß und tust gleichzeitig etwas für deinen Körper, besser geht’s nicht. Ideal für dich: Ballsportarten, Rudern, Badminton. D: Genießer Nicht jeder Mensch kann ein Sportaholic sein – du bist auch keiner. Damit etwas Bewegung in dein Leben kommt, solltest du aber ab und zu deinen inneren Schweinehund überwinden und das machen, was dir als das kleinste Übel erscheint. Ideal: Wandern, Schwimmen, Inlineskaten.


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Warum kann man sich nicht selbst kitzeln? „Das Gehirn berechnet den Zeitpunkt des Kontakts mit der eigenen Hand voraus und dämpft alle Nervensignale, die um diesen Zeitpunkt herum vom entsprechenden Körperteil ausgesendet werden. Es muss in jeder Situation Signale, die von einer eigenen Bewegung ausgelöst wurden, von den Signalen unterscheiden können, die durch eine Bewegung in der Umwelt ausgelöst wurden. So kann es schnellstmöglich auf Gefahren reagieren, die durch optische und akustische Signale sowie durch Berührungen mit fremden Gegenständen vermittelt werden. Berührungen mit der eigenen Hand stehen dagegen ganz unten auf der Prioritätenliste. Deshalb kann sich selbst der kitzeligste Mensch nicht selbst kitzelnd zum Lachen bringen.“

Unser Experte: Professor Dr. med. Uwe J. Ilg, Direktor des Schülerlabors Neurowissenschaften am Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) der Universität Tübingen und Hirnforscher am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung

Das sind die Gewinner des Rätsels aus der letzten Ausgabe, das Lösungswort war „Leckerbissen“: Stefan Bonifer, Eileen Becker, Anika Wiener, Diana Schlüter, Selina Köhncke, Jan Becker, León Vollerigh, Simon Kalex, Lisa Ziemann. Herzlichen Glückwunsch!

Impressum SP!N, das Jugendmagazin der actimonda krankenkasse, erscheint zweimal jährlich im Rahmen der gesetzlichen Verpflichtung zur Aufklärung über Rechte und Pflichten aus der Sozialversicherung sowie zur Förderung der Gesundheit. Herausgeber: actimonda krankenkasse, Hüttenstraße 1, 52068 Aachen Tel.: +49 (0) 241 90066-0, info@actimonda.de, www.actimonda.de Verantwortlich: Ralf Steinbrecher Redaktion, Umsetzung und Herstellung: Yaez Verlag GmbH, Kornbergstraße 44, 70176 Stuttgart Tel.: +49 (0) 711 997983-0, spin@yaez-verlag.de, www.yaez-verlag.d Redaktionsleitung: Ineke Haug

Fotos: Anne Ackermann, Jan Kopetzky Grafik und Layout: Jule Schubert, Franziska Strantz, Nils Krämer Illustration: Jule Schubert, Nils Krämer, Till Hafenbrak, Christoph Rauscher, Jamie Niederer Autoren: Julia Schweitzer, Markus Heinrich, Denise Haberger, Birk Grüling, Anne Ackermann, Xenia Auerbach Druck und Vertrieb: Bechtle Druck&Service GmbH & Co. KG, 73730 Esslingen Auflage: 12.000 Exemplare


SP!N (Frühjahr/Sommer 2013)  

Das Jugendmagazin der actimonda krankenkasse

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