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Denk-Mäler – merkwürdig, staunenswürdig, denkwürdig DENKMÄLER Überall in Düsseldorf begegnen sie uns: Statuen, Mahnmäler, Denkmäler und öffentliche Kunstwerke. Das Stadterhebungsmonument, Jan Wellem und der Radschlägerbrunnen gehören sicherlich zu den bekanntesten unter ihnen. Was aber sollen die Figuren auf den Litfaßsäulen? Und wer ist das kleine Mädchen, das da so traurig am alten Hafen in der Altstadt steht? Immer wieder lassen uns die Denkmäler der Stadt rätseln und staunen. So auch die drei Denkmäler auf dem MartinLuther-Platz. Bismarck und Kaiser Wilhelm I. sind unschwer zu erkennen, doch wer ist der Alte, der mahnend drei Finger Richtung Knaben hebt? Alteingesessene Düsseldorfer erzählen, der Mann, der unschwer als Schmied zu erkennen ist, schicke seinen Lehrjungen ins Uerige, um drei Bier zu holen – aber schnell. In Wahrheit waren die beiden Figuren Teil des Moltke-Denkmals, das bis 1943 vor dem Carsch-Haus stand. Moltke galt neben Bismarck und Kaiser Wilhelm I. als Gründungsvater des Deutschen Reichs – und so standen die drei in unmittelbarer Nachbarschaft zwischen Carsch-Haus und dem heutigen Grabbeplatz. Was mit diesen Denkmälern passierte, welche Reise sie hinter sich haben und wie sie an ihren heutigen Platz gelangten – das und viele andere Geschichten rund um die Denkmäler der Innenstadt erzählt der Historiker Volker (jw) Woschnik bei der Libelle-Familienführung.
>>> DENKMÄLER So., 23.06., 11.30 Uhr, Treffpunkt: Schadowstatue auf dem Schadowplatz, Unkosten: 10 Euro pro Familie (Eltern mit Kindern), Einzelpersonen 6 Euro, Anmeldung bitte bis Do., 20.06. unter Tel. 0177.484 26 59
Libelle | Juni 2013
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