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medianet

inside your business. today.

Freitag, 29. März 2013 – 47

big data-projekte

VMware optimiert sein Portfolio hinsichtlich neuer Cloud-Anwendungen  Seite 50

IBM beschreibt die wesentlichen Elemente von Big Data-Anwendungen  Seite 51

gut & schön Der Brother MFC-J4510DW im praxistest

© Brother

Cloud-strategien © IBM

© VMware

technology Multichanneling: neue Wege für Online-Shops

© CTR

short

© Oki

Wien. Das gemeinsame Forschungsprojekt „Mikrosysteme für schnelle Qualitätsanalysen“ der CTR Carinthian Tech Research mit dem Fraunhofer Institut IPMS sowie dem Industriepartner HiperScan wurde mit dem „Science2Business Award 2013“, 2. Platz, ausgezeichnet (im Bild: Andreas Kenda, CTR, Harald Schenk, IPMS, Alexander Wolter, HiperScan). Ziel war es, bisherige große, teure und nur von Spezialisten bedienbare Analysegeräte für einen breiten Anwenderkreis zugänglich zu machen und dementsprechend zu vermarkten.  www.ctr.at

© panthermedia.net/norebbo

Wien. Für seinen ersten Matrixdrucker aus dem Jahr 1968 wurde Oki vom Heritage Programm der IPSJ (Information Processing Society of Japan, gegründet 1960) ausgezeichnet. Mit der Entwicklung des „Wiredot Matrix“-Druckers legte Oki den Grundstein für die Serienproduktion von Nadeldruckern. Das technologische Konzept, Zeichen als Ansammlung von Punkten darzustellen, war ein völlig neuer Ansatz. Damals gab es keine elektronische Methode, um diese Punktmuster bereitzustellen. Der Oki Wiredot läutete damit die Geburtsstunde der modernen digitalen Drucktechnologie ein.  www.oki.at

Der Weg zum Kunden Das Internet hat klassische Marketing- und Vertriebskanäle erweitert. Wer am Markt erfolgreich sein will, muss in mehreren Welten sattelfest zu Hause sein, sagt eine aktuelle Studie.  Seite 48 Nokia Der Smartphone-Hersteller startet den Musik+-Dienst

TU Wien Zweitplatzierte beim Hacker-Wettbewerb iCTF 2013

Michael Gubelmann, General Manager Nokia Alps, präsentiert Nokia Musik+.

Wien. Nokia startet seinen „Nokia Musik+“-Service nun auch in Österreich. Er bietet unlimitiertes Überspringen, uneingeschränkte MixDownloads, bessere Musikqualität und Zugriff über den Desktop. „‚Nokia Musik+‘ ist ein großartiger Service, um neue Musik zu entdecken. Der Service richtet sich an jene Zielgruppen, die gern für mehr Auswahl und Qualität in der Musik zahlen, aber nicht bereit sind, 9,99 Euro auszugeben“, sagt Michael Gubelmann, General Manager Nokia Alps. Für Fans des klassischen, kostenlosen Services „Nokia Musik“ ändert sich nichts.  www.nokia.at

Preisgekröntes Hacker-Team der TU

© TU Wien

Wien. Adobe Systems vermeldet mehr als 500.000 Kunden der im Vorjahr gestarteten „Creative Cloud“. Außerdem sollen über zwei Mio. kostenfreie Testzugänge aktiv sein. „Die Akzeptanz der ‚Creative Cloud‘ steigt zusehends”, sagt David Wadhwani, Senior Vice President, Digital Media Business, Adobe (Bild). „Mehr als eine halbe Million Mitglieder in weniger als einem Jahr ist ein deutliches Indiz für das hohe Interesse.“  www.adobe.at

© Nokia/Eduard Meltzer

© Adobe

Neuer Musik-Dienst in Österreich

Christian Platzer, Hacker-Teamchef und Leiter des Security-Labs an der TU Wien.

Wien. Beim internationalen HackerWettbewerb „iCTF 2013“ erreichte das Team der TU Wien den zweiten Platz hinter einem Hacker-Team aus den USA. „Natürlich läuft der Hacker-Wettbewerb viel hektischer ab als die tägliche Arbeit eines ITSicherheitsexperten, etwa bei einer Bank; doch die nötigen Fähigkeiten sind im Grunde dieselben“, meint Hacker-Teamchef und Leiter des TU Security Labs, Christian Platzer. „Ein wesentlicher Unterschied ist, dass wir von vornherein wussten, dass in unserem System Schwachstellen versteckt sind und dass andere Teams versuchen, uns zu attackieren.“  www.tuwien.ac.at


C ov er

48 – medianet technology

Freitag, 29. März 2013

Studie Der Handelsverband und Google haben „Multichanneling“ im Handel zum Thema einer Untersuchung gemacht

Kommentar

Multichanneling gewinnt zunehmend an Bedeutung

Als das Internet nach Österreich kam

Handelsmanager zeichnen stark divergierende Bilder von ihren Erwartungen an den Online-Handel. Wien. „Es wird heute für Handelsunternehmen immer wichtiger, sich mit dem Thema ‚Multichanneling‘ auseinanderzusetzen, da sich Konsumenten einen professionellen Online-Auftritt erwarten. Um die Kunden dauerhaft halten zu können, müssen Händler Flexibilität beweisen, indem sie sich auf das geänderte Kundenverhalten einstellen und erfolgreiche Multichannel-Konzepte in ihr Angebot integrieren“ – ein Statement von Handelsverband-Geschäftsführerin Patricia Mussi, das den Intentionen des Suchmaschinen-Konzerns Google recht entgegenkommt.

Chris Haderer

D

as Internet an sich wurde vor Jahrzehnten vom amerikanischen Verteidigungsministerium erfunden (als „Arpanet“), das World Wide Web vor knapp 23 Jahren am Schweizer Teilchenforschungsinstitut CERN – beides an sich recht solide Adressen, wenn auch mit grundverschiedener Attitüde. Weniger nobel waren allerdings die wahren Wegbereiter des Internet aufgestellt, die dem Publikum die Türen zum globalen Dorf aufhielten. Oft genug hockten sie in viel zu kleinen und viel zu unaufgeräumten Zimmern und behielten die flackernden Lichter von pfeifenden Modembatterien im Auge. Firmen wie „Ping“ und die alte „EUnet“ gehörten zu den ersten, die das Internet nach Österreich und heimische Piloten auf den  Datenhighway holten.  Kleine Provider waren es also, die vor zwanzig Jahren das ermöglichten, womit Telekom, UPC und andere heute ihre Umsätze einfahren. 1993, vor zwanzig Jahren, wurde mit dem schon erwähnten „Magnet“ einer der ersten Internet Service Provider des Landes gegründet, dessen Tätigkeit aus heutiger Sicht legendär war. Magnet gibt es längst nicht mehr, genauso wenig wie viele andere Unternehmen aus den digitalen Gründertagen – auch wenn einige ihrer Köpfe durch den digitalen Boom reich geworden sind. Ich denke, sie  haben einen großen Weitblick gezeigt ...

„Multichanneling ist die richtige Antwort auf das wandelnde Kaufund Konsumverhalten.“ Klaus müller google austria

Gemeinsam präsentierten sie vergangene Woche die zwischen Dezember 2012 und März 2013 entstandene Studie „Multichannel: Digitale (R)Evolution im Handel“. Für das Werk wurden 14 Geschäftsführer und Vorstände von Handelsunternehmen in Österreich dazu befragt, wie sie die Multichanneling-Aktivitäten des eigenen Unternehmens beurteilen, wie sie das wirtschaftliche Umfeld einschätzen und wo die größten Herausforderungen auf dem Weg zum wahren Multichannel-Handel liegen. Das

SimCity 1,1 Mio. Käufer

© Handelsverband/Katharina Schiffl

Chris Haderer

Gruppenbild mit Suchmaschine (v.li.n.re.): Helmut Ritter, Geschäftsführer, Ritter Management Consulting (Studienautor), Patricia Mussi, Geschäftsführerin, Handelsverband Österreich, Klaus Müller, Industry Head, Google Austria GmbH.

Fazit vorweg: „Bei allen Befragten steht das Thema ‚Online‘ weit oder sehr weit oben auf der Agenda“, sagt Helmut Ritter, Studienautor und Geschäfsführer der Ritter Management Consulting. „Während der eigene Entwicklungsstand in Sachen Digitalisierung teilweise als mittelmäßig bis gut, teilweise noch als gering empfunden wird, sind sich die Handelsmanager in einem Punkt einig: Der Impact auf die Branche, der vom anhaltenden Online-Boom ausgeht, ist massiv.“

Divergente Ansichten Beim Online-Anteil am Handelsumsatz zeigt sich bei den befragten Unternehmen ein ziemlich divergentes Bild. Während nämlich „manche Manager von Umsatzan-

teilen bis zu 30% berichten, stehen andere mit Anteilen zwischen 1% und 5% gerade erst am Beginn der Entwicklung“, sagt Ritter. Dementsprechend unterschiedlich fallen auch die Einschätzungen zum Wachstumspotenzial aus: „Diese reichen von einer erwarteten Stagnation bis hin zu einer Verzehnfachung in den nächsten drei Jahren.“ In jedem Fall wichtig für eine positive Kaufentscheidung in einem Onlineshop sei eine „gute Platzierung im SuchmaschinenRanking“, sagt Ritter. „In Österreich ist der Anteil von OnlineWerbung in den Augen der Befragten deshalb noch geringer als etwa in Deutschland, da die Medienkonzentration hierzulande groß ist und die Budgetverschiebungen

Richtung Online noch zurückhaltend getätigt ­werden.“ Während von den Analysten reger Nachholbedarf geortet wird, ist für Klaus Müller von Google Austria „Multichanneling die einzig richtige Antwort auf das wandelnde Kauf- und Konsumverhalten der Österreicher. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass der österreichische Handel den Trend Richtung Multi-Channel-Strategie durchaus erkannt hat. Die befragten Unternehmen scheinen sich vor allem bewusst zu sein, dass die Einbeziehung des Onlinekanals immer wichtiger wird, um auch auf dem Weg des Internets neue Kunden ansprechen und Produkte verkaufen zu können.“  www.google.at  www.handelsverband.at

Ranking Laut comScore-Zahlen liegt die Schweiz im europäischen Ranking der durchgeführten Suchen an letzter Stelle

Rekord-Launch

Die Türkei ist beim „googeln“ an erster Stelle

© Electronic Arts

Wien. Auch wenn „googeln“ zum geflügelten Wort für das Suchen im Internet geworden ist – in Österreich wird weniger gegoogelt, als man aufgrund der Bekanntheit der Suchmaschine annehmen

würde. Laut der comScore-Studie „Digitales Deutschland 2013“ brachten es die österreichischen Nutzer von Google und Konsorten im Dezember auf durchschnittlich 117 Suchanfragen.

User sind bares Geld

Wien. Rekord für das Electronic Arts-Game „SimCity“: In den ersten beiden Wochen nach Markteinführung der neuen Version sind über 1,1 Mio. Exemplare verkauft worden. Damit hat die aktuelle Ausgabe des Games den erfolgreichsten SimCityStart aller Zeiten hingelegt. 54% der Käufe waren Bestellungen der digitalen Version, die sich die Spieler direkt über Origin oder andere digitale DownloadDienste auf den PC herunterladen können. Dazu wurde die Server-Kapazität in den letzten Wochen um über 400% gesteigert, die Reaktionszeit der Server um das Vierzigfache erhöht.  www.SimCity.de

© Chris Haderer

SimCity-Momentum: Rekordzahlen für das neue „Baumeister“-Spiel.

Google-Suchbildschirm am AndroidSmartphone: so verbreitet wie am PC.

Mit durchschnittlich 115 monatlichen Suchanfragen sind die Deutschen noch weniger wissbegierig als die Österreicher. Ungeschlagen in Führung liegt die Türkei mit 243 Suchen, gefolgt von Polen mit 195 Suchen, und den Briten mit 161 Suchen (siehe Infografik). Interessantes Detail: Während in den nordischen Ländern seit jeher eine extrem hohe, historisch gewachsene Dichte an Mobiltelefonen herrscht, wird das (mobile) Internet dort (mit Ausnahme von Belgien mit 149 Suchen und Finnland mit 139 Anfragen) unterdurchschnittlich oft als Suchmedium frequentiert. Die Schweden brachten es vergangenen Dezember auf gerade einmal 104 Suchen, die Norweger auf 93 Suchen und die Dänen auf 90 Suchen.

Für Google bedeuten die Userzahlen bares Geld, denn das Unternehmen generiert den größten Teil seines Umsatzes durch Werbung auf den Suchseiten (und in weiterer Folge auch über Angebote wie AdSense und ähnliche Programme).

Im vergangenen Geschäftsjahr 2012 erzielte Google einen Umsatz von 50,18 Mrd. USD (ca. 39,08 Mrd. €); 2010 betrug Googles Werbe­umsatz noch 28,2 Mrd. USD (21,95 Mrd. €).  www.comscore.com


I dee & s t r at e g ie

Freitag, 29. März 2013

medianet technology – 49

Ricoh Das Unternehmen wurde vom Ethisphere Institute in die Liste der „World’s Most Ethical Companies“ aufgenommen – zum fünften Mal in Folge

Würdigung für Ethik und Integrität

Weltweite Würdigung In ihrem Mission-Statement meint die Organisation, dass die Würdigung „Unternehmen herausstellt, die andere Unternehmen in ihrer Branche im Hinblick auf eine ethische Geschäftspraxis überragen. Die ‚World’s Most Ethical Companies 2013‘ sind die Unternehmen, bei denen ein ethisches Geschäftsgebaren fester Bestand-

„Jeder Mitarbeiter bei ‚Ricoh‘ ist verpflichtet, stets aufrichtig und ehrlich zu handeln.“ Hiroshi Kobayashi, Ricoh

teil der Unternehmenskultur ist und die in dieser Hinsicht eine Führungsrolle in ihrer Branche einnehmen, an der sich Mitbewerber orientieren müssen, um nicht den Anschluss zu verlieren.“ Die Liste wurde Anfang März in New York während des „World’s Most Ethical Companies Honoree Dinner“ vorgestellt, das im Rahmen des „Global Ethics Summit 2013 „stattfand.

Moralische Verpflichtung „Jeder bei ‚Ricoh‘ hat sich dazu verpflichtet, stets aufrichtig und ehrlich zu handeln, und wir übernehmen die Verantwortung für unsere Aktivitäten“, kommentiert Hiroshi Kobayashi, Corporate Executive Vice President bei Ricoh Company, Ltd. „Unsere Investoren, Kunden und Partner verstehen die zentrale Rolle, die Integrität bei Ricoh spielt. Zu den ‚2013 World’s Most Ethical Companies‘ von Etisphere zu gehören, ist ein Beweis dafür, wie ernst wir unsere Verantwortung als Weltbürger nehmen, und wir fühlen uns sehr geehrt, auf dieser Liste zu stehen.“

Umfassende Test-Methodik Das Ethisphere Institute prüft alle nominierten Unternehmen mittels „gründlicher Untersuchungen und einer mehrstufigen Analyse“, so das Mission Statement. In die Auswahl gelangten Unternehmen aus über 100 Ländern und 36 Branchen. Die Methodologie für die „World’s Most Ethical Companies” umfasst die Prüfung des EthikKodex sowie der Historie möglicher Rechtsstreitigkeiten und Regelverletzungen, die Auswertung der Investitionen in Innovation und nachhaltige Geschäftspraktiken, die Untersuchung von Aktivitäten

Immer mehr Bewerber „Eine starke ethische Grundlage ist ein Wettbewerbsvorteil, und Ricoh erkennt die wichtige Rolle der unternehmerischen Verantwortung bei der Verbesserung des Gesamterfolgs“, sagt Alex Brigham, Executive Director des Ethisphere Institute. „Da sich jedes Jahr immer mehr Unternehmen um diese

Auszeichnung bewerben, zeigt die Aufnahme von Ricoh in die Liste der ‚World’s Most Ethical Companies 2013‘ das in der Branche führende Engagement des Unternehmens für Ethik und Integrität.“ Die auf Bürokommunikation, Produktionsdruck, Dokumentenmanagement und IT Services spezialisierte Ricoh-Gruppe hat ihren Hauptsitz in Tokio und operiert in über 200 Ländern und Regionen. Im Geschäftsjahr 2012 erzielte die Ricoh-Gruppe weltweit einen Umsatz von 1.903 Mrd. Yen (rund 15,69 Mrd. €).  www.ricoh.at  ethisphere.com/wme

Hiroshi Kobayashi, Corporate Executive Vice President bei Ricoh Company, Ltd.

Intelligentes Geschäft mit Staubsauger & Co Saubere Sache: Vorwerk Austria setzt auf Business Intelligence von FWI Information Technology. Steyr-Gleink/Hard. Vorwerk weiß, wie man mit Haushaltsgeräten erfolgreiche Geschäfte macht. Und FWI beweist, wie man aus umfangreichen Unternehmensdaten richtige Informationen „kreiert“. Nun setzt Vorwerk Austria auf FWI Information Technology und ihr Business Intelligence Knowhow – und profitiert. „Jetzt haben wir eine sehr komfortable BILösung, mit der wir jederzeit auf unsere Unternehmenskennzahlen

„Die BI-Lösung von FWI erfüllt nicht nur ihre Standardaufgaben, sondern bringt uns echten Mehrwert.“ WOLFGANG MÜLLNER, GF VORWERK AUSTRIA

Wolfgang Müllner, Geschäftsführer von Vorwerk Austria.

zugreifen können – sogar mobil via iPad. Das bringt uns enorme Qualitätsvorteile bei Entscheidungen“, streicht Vorwerk Austria-Geschäftsführer Wolfgang Müllner heraus.

BI-Lösung für alle Prozesse FWI hat bei Vorwerk Österreich eine BI-Lösung von Microsoft und Cubeware eingeführt und an das vorhandene ERPSystem (SAP) angebunden. Nun werden die mit SAP gewonnenen Unternehmensdaten anhand von Microsoft-Technologien und mit einer auf Cubeware basierenden BI-Lösung zu entscheidungsrelevanten Informationen „aufbereitet“; alle Prozesse laufen dabei vollkommen automatisch ab. Der Vorteil: Zeit und Arbeit werden gespart, Entscheidungen können schneller getroffen werden, heißt es seitens FWI – auch deshalb, weil die Entscheidungsträger jederzeit und überall auf richtige und wichtige Informati-

onen zugreifen können. Und das nicht nur im Büro, sondern auch via Web und unterwegs – etwa am iPad. Ein weiterer Pluspunkt ist die Bedienungsfreundlichkeit der BI-Lösung: Die Anwender erhalten auf einen Klick einen raschen Überblick und können Reporting, Planungen und das Berichtswesen an den Mutterkonzern zeitnah durchführen.

Unkompliziert & komfortabel „Die BI-Lösung von FWI erfüllt nicht nur ihre Standardaufgaben, sondern bringt uns echten Mehrwert“, wie Müllner betont. Ein enormer Qualitätsvorteil liege beispielsweise darin begründet, dass das Unternehmen – von jedem Punkt der Erde aus – auf richtige und entscheidungsrelevant aufbereitete Daten zugreifen könne, „unkompliziert und sehr komfortabel“, so der Vorwerk Austria-Chef. Dies hätten die BI-Experten von FWI „genial gelöst“.

VORWERK

INFO/KONTAKT

Die Vorwerk Gruppe mit Sitz in Wuppertal ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Fokus auf den Direktvertrieb hochwertiger (Haushalts-)Produkte. Erfolgsprodukt Nummer eins ist dabei der Kobold-Staubsauger, der bereits 80 Mio. Mal verkauft worden ist. Zusätzlich bietet Vorwerk Küchenmaschinen, Kosmetika, Teppichböden sowie Bankdienstleistungen an. Die breit aufgestellte Unternehmensgruppe ist in über 70 Ländern aktiv, gibt über 600.000 Menschen Arbeit und erreichte 2011 einen Konzernumsatz von 2,367 Mrd. €.

FWI Information Technology ist ein Full-Service-Provider mit ganzheitlichen IT-Lösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Unternehmen ist in Österreich Marktführer im ERP-Segment Microsoft Dynamics AX und auch führend im CRM- sowie BIBereich. FWI-Produkte und Branchenlösungen basieren auf modernster Informationstechnologie aus dem Hause Microsoft. An den Standorten in Steyr, Wien, Weitra und Hallbergmoos/München (FWI Deutschland) beschäftigt FWI mehr als 130 Mitarbeiter und konnte 2012 einen Umsatz von über 15,9 Mio. € erwirtschaften.

Vorwerk Austria GmbH & Co. KG Schäfferhofstraße 15, 6971 Hard Fon: +43 (0) 505 800 Fax: +43 (0) 505 800 145 E-Mail: service@vorwerk.at Web: www.vorwerk.at

FWI Information Technology GmbH Im Stadtgut B2, 4407 Steyr-Gleink Fon: +43 / (0) 50 551-0 E-Mail: office@fwi.at Web: www.fwi.at

PROMOTION

Wien. Es ist bereits das fünfte Jahr in Folge, in dem Ricoh vom Ethisphere Institute für die Förderung hoher ethischer Standards gewürdigt und als eine der „World’s Most Ethical Companies 2013“ anerkannt wurde. Ethisphere ist eine führende internationale Organisation, die sich der Entwicklung, Förderung und dem Austausch von Best Practices in den Bereichen Geschäftsethik, Unternehmensführung, Korruptionsbekämpfung und Nachhaltigkeit verschrieben hat.

zur Verbesserung des gesellschaftlichen Engagements sowie die Prüfung der Nominierungen durch leitende Geschäftsführer, Wettbewerber in der Branche, Lieferanten und Kunden.

© Vorwerk

chris haderer

© Ricoh

Die Auszeichnung soll eine Vorbildwirkung für andere Unternehmen haben.


Fa c t s & f i g u r e s

50 – medianet technology

short

Konstantes Wachstum in den Alpenrepubliken

Freitag, 29. März 2013

VMware Der Virtualisierungssoftware-Anbieter will sein Lösungsportfolio hinsichtlich Cloudanwendungen neu gestalten

Neue Strategien für das „virtuelle Rechenzentrum“

© Fortinet

Mit der „VMware Horizon Suite“ soll eine neue Plattfortm für mobile Arbeitskräfte geschaffen werden. den, von den Vorteilen der Public Cloud zu profitieren, ohne ihre bestehenden Anwendungen umzustellen“, sagt Gelsinger. Die VMware vCloud Hybrid Services sollen im Laufe des Jahres eingeführt werden und sind voraussichtlich über die bestehenden Kanäle verfügbar; VMware arbeitet diesbezüglich mit seinem Partner-Ökosystem zusammen und hat außerdem einen neuen Geschäftsbereich für die Hybrid Cloud Services geschaffen. Die Multi Device-Ära will VMware in Zukunft mit der „VMware Horizon Suite“ bedienen. „Als umfassende Plattform für mobile Arbeitskräfte nutzt die ‚VMware Horizon Suite‘ Virtualisierung, um

chris haderer

NAVAX erweitert Partnerschaften Wien/Hamburg. Die NAVAXUnternehmensgruppe hat als erster österreichischer CP-Partner den Status „Premium Partner“ der Corporate Planning AG aus Deutschland erhalten. Die Voraussetzungen dafür erfüllt NAVAX mit einem umfangreichen Referenzportfolio durchgeführter Projekte und fachlicher Kompetenz in den Bereichen Operatives Controlling, Strategisches Controlling und Konzernkonsolidierung. Die erforderte Spezialisierung weist NAVAX weitreichende Kenntnisse bei der Verbindung zwischen der CP-Suite und Microsoft Dynamics NAV und Microsoft Dynamics AX nach.  www.navax.com

© Chris Haderer

Huawei gewinnt einen Patentstreit gegen ZTE

Daniel Zhou, Managing Director Huawei in Österreich.

Wien. Huawei hat in einem Patentstreit in Deutschland beim Landesgericht Mannheim eine Verfügung gegen den Konkurrenten ZTE erwirkt. ZTE ist es somit untersagt, bestimmte LTE-Basisstationen in Deutschland zu verkaufen. Grund dafür ist das Europäische Patent EP2273818. ZTE verstößt nach der Ansicht des Landesgerichts Mannheim mit der eigenen Netztechnik gegen drei der insgesamt 18 Huawei-Patentansprüche.  www.huawei.com

Drei Schwerpunktthemen Schwerpunktthema Nummer eins ist das Software-Defined ­Datacenter, mit dem „VMware die Vorteile von Virtualisierung auf alle Bereiche des Rechenzentrums überträgt“, sagt Gelsinger (also Netzwerk, Sicherheit, Storage und Verwaltung). Dazu will VMware die Produktlinie „VMware vCloud Networking and Security“ und die „Nicira Network Virtualisati-

„Mit dem ‚Software Defined Datacenter‘ übertragen wir die Vorteile von Virtualisierung auf alle Bereiche des Rechenzentrums.“ Pat gelsinger, vmware

Pat Gelsinger, CEO des Virtualisierungslösungsanbieters VMware, kommuniziert neue Portoliostrategien des Unternehmens.

on Platform“ (NVP) in eine einzige Produktfamilie namens „VMware NSX“ zusammenführen. „VMware NSX, voraussichtlich verfügbar im zweiten Halbjahr 2013, wird die vollen Funktionalitäten für Netzwerk-Virtualisierung enthalten“, erklärt Gelsinger. „Es wird ‚VMware‘ und ‚Nicht-VMware‘ Hypervisoren verbinden und Cloud Management Systeme unterstützen; dabei kann es auf jeder zu-

grundeliegenden Netzwerk-Hardware betrieben werden. Zudem bietet VMware NSX ein offenes Framework für die Integration von Netzwerk- und Security-Services von Partnern aus dem VMwareÖkosystem.“ Darüber hinaus plant VMware, das Software-Defined Datacenter mit Hybrid Cloud Service-Angeboten zu erweitern. Diese „ermöglichen den 480.000 VMware-Kun-

Technologie-Silos aus Daten, Anwendungen und Desktops in zentralisierte IT-Services zu verwandeln“, sagt Pat Gelsinger. „Diese können einfach aufgesetzt, verwaltet und an Nutzer auf beliebige Endgeräte ausgeliefert werden. Mit VMware Horizon Suite können Kunden den Bedürfnissen ihrer zunehmend mobilen Arbeitskräfte begegnen, ohne Kontrolle oder Sicherheit einbüßen zu müssen.“ www.vmware.at

Xing AG Das deutsche Karrierenetzwerk hat 12,9 Millionen Mitglieder, davon ca. 6,1 Millionen in der D-A-CH-Region

Netzwerk mit höchstem Mitgliederwachstum Wien. Während Facebook unverzagt den Eindruck vermittelt, den Social-Web-Bereich erfunden zu haben, existieren auch einige Karrierenetzwerke, deren Ansprüche auf den Business-Sektor ausgerichtet sind. Eines davon ist Xing, das sich zum Marktführer unter den beruflichen Netzwerken im D-A-CH-Raum hocharbeiten konnte. Im vergangenen Jahr konnte die börsennnotierte Xing AG einen Gesamtumsatz von 73,3 Mio. € einfahren, was einer Steigerung von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr (66,2 Mio. €) entspricht. Das operative Ergebnis EBITDA lag bereinigt mit 22,0 Mio. € auf Vorjahresniveau (22,2 Mio. €). Die Bereinigung berücksichtigt die einmaligen Aufwendungen in Höhe von 1,9 Mio. €, die im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot der Burda Digital GmbH und dem Erwerb der kununu GmbH anfielen.

Anzeigen erkennen Der Umsatz des im Jänner dieses Jahres neu geschaffenen Geschäftsbereichs „Premium Club“,

der sowohl das Geschäft mit Premiumkunden als auch den bisherigen Bereich ‚Display Advertising‘ umfasst, stieg um fünf Prozent von 48,8 Mio. € auf 51,3 Mio. €. Auch im Bereich Social Recruiting konnte Xing seine Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum ausbauen: Der neu strukturierte Geschäftsbereich „e-Recruiting“ (inkl. Unternehmensprofile) erzielte mit 16,7 Mio. € (+26%) den größten absoluten Umsatzzuwachs aller Erlösquellen. Relativ wuchs der Bereich „Events“ mit einem Plus von 54% gegenüber Vorjahr auf 3,9 Mio. € (2,5 Mio. €) am schnellsten.

Größtes Biz-Netzwerk „Xing ist im vergangenen Jahr in sämtlichen Geschäftsbereichen gewachsen“, sagt Thomas Vollmoeller, CEO der Xing AG. „Auch die Konzentration auf Mitgliederwachstum hat gute Früchte getragen: Xing ist erneut das berufliche Netzwerk mit dem höchsten Mitgliederwachstum im deutschsprachigen Raum.“ Im Vorjahr konnte Xing 816.000 neue Mitglieder und

© Xing

Wien. Der NetzwerksicherheitsLösungsanbieter Fortinet vermeldet ein konstantes Wachstum in den Alpenrepubliken. Das Unternehmen konnte im vergangenen Jahr unter anderem die Mitarbeiteranzahl in Österreich und der Schweiz verdoppeln. Laut IDC hatte Fortinet in den ersten drei Quartalen von 2012 einen UTM-Marktanteil von 24,8% in Österreich und 20,9% in der Schweiz. Fortinets Umsatz ist im Jahr 2012 um 23% gewachsen. Die Regionen Österreich und Schweiz verzeichneten mit 34% in Österreich und 49% in der Schweiz ein noch höheres Wachstum. „Wir schauen 2013 zuversichtlich entgegen und freuen uns darauf, weitere Herausforderungen gemeinsam mit unseren Kunden zu meis-tern“, sagt Franz Kaiser, Regional Director Österreich und Schweiz bei ­Fortinet.  www.fortinet.com

Wien. „Unsere Vision ist es, IT für Personen und Unternehmen durch Virtualisierungssoftware radikal zu vereinfachen“, sagt Pat Gelsinger, CEO des Software-Lösungsanbieters VMware. Im Rahmen eines strategischen Forums für institutionelle Investoren skizzierte der VMware-Chef die aktuellen Neuerungen in der Unternehmensstrategie. Demnach wird sich VMware heuer verstärkt auf die Bereiche „Software-Defined Datacenter“ sowie Erweiterungen der Hybrid Cloud-Angebote zur Unterstützung der Multi Device-Ära konzentrieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 konnte das Unternehmen mit seinen Lösungen einen weltweiten Jahresumsatz von 4,61 Mrd. USD (3,58 Mrd. €) erzielen. „Unsere Kunden erwarten von uns, dass auch schwierige Herausforderungen in der IT einfach und elegant gelöst werden“, sagt Gelsinger. „Effizienz, Kontrolle und Agilität werden so auf ein neues Level gehoben. Um dies zu ermöglichen, werden wir weiterhin innovative Angebote auf den Markt bringen, welche die IT zu einem Service-Broker machen, der Geschäftsprozesse beschleunigt und Wettbewerbsvorteile generiert.“

© VMware

Franz Kaiser, Regional Director ­Österreich und Schweiz bei Fortinet.

Thomas Vollmoeller, CEO der Xing AG: „Wir wachsen in allen Geschäftsbereichen.“

damit das höchste Mitgliederwachstum seit drei Jahren verzeichnen. Damit hat Xing insgesamt 6,1 Mio. Mitglieder in der D-A-CH-Region, weltweit sind es 12,9 Mio. Von der Philosophie her versteht sich Xing nicht als Online-Depot für Lebensläufe und Visitenkar-

ten, sondern als ein „lebendiges Netzwerk“, das seine Mitglieder zu Aktivitäten anregen will. Zu den dazupassenden Werkzeugen gehören auch moderierte Themenforen und regelmäßige Events, die in den sogenannten Ballungszentren von Xing abgehalten werden.  www.xing.at


Fa c t s & f i g u r e s

Freitag, 29. März 2013

medianet technology – 51

IBM Volume, Velocity, Variety, Veracity, Visability und Value sind wichtige Messgrößen bei der Big Data-Verarbeitung

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Sechs Big Data-Merkmale

Informationssicherheit ist ein Erfolgsfaktor Wien. Das Unternehmensberatungsnetzwerk PwC hat 60 Anbieter im deutschen Cloud Computing-Markt zu ihren Erfahrungen und Erwartungen befragt: „Die Ergebnisse lassen auch Rückschlüsse auf die Situation in Österreich zu“, sagt Andreas Plamberger, Head of IT-Effectiveness Consulting bei PwC Österreich. „Nahezu alle von uns befragten Anbieter sind auch auf dem österreichischen Markt vertreten; hier sind IT-Entscheider aber noch immer sehr vorsichtig im Bezug auf Cloud Computing.“ Informationssicherheit sowie die zuverlässige Serviceverfügbarkeit gelten als maßgebliche Erfolgsfaktoren für die Kundenzufriedenheit: So nennen 93% „Performance der Dienstleistung“ und 85% „Berücksichtigung der Compliance-Anforderungen“ als „wichtigen beziehungsweise sehr wichtigen Erfolgsfaktor für ihre Angebote“, erläutert Plamberger.  www.pwc.com

Erst 28% der im Rahmen einer aktuellen Studie befragten Unternehmen haben Big Data-Projekte. von Massendaten und Echtzeitdaten“, sagt Nimführ. „Viele dieser Daten entsprechen nicht üblichen Datenstandards und lassen sich folglich nicht nahtlos in die traditionellen, strukturierten, relationalen Data Warehouses integrieren. „Die Herausforderung bei Big Data liegt also mittlerweile woanders“, meint Wolfgang Nimführ: „Nämlich bei Veracity, der Visualisierung oder auch Visability.“

Chris haderer

Wien. Manche Trends kommen, um zu bleiben. Zuerst war da beispielsweise die Social Media-Welle, dann kam die Cloud, und seit dem Vorjahr begegnet man verstärkt dem Begriff „Big Data“, der eigentlich auf beiden aufsetzt. Es geht um die Verarbeitung der immensen Datenmengen, die mittlerweile bei Transaktionen im Web anfallen. Wie weit Unternehmen bei der Implementierung von Big DataKonzepten sind, hat aktuell IBM in einer weltweiten Studie mit über 1.100 Entscheidungsträgern aus 26 Branchen erhoben. Immerhin 64% der Befragten halten Big Data für einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen. So willig der Geist auch sein mag, so schwach ist das Fleisch: Erst 28% der Unternehmen widmen sich Big Data-Projekten. Knapp die Hälfte der Befragten ist gerade an der Ausarbeitung eines Big-Data-Konzepts, für ein Viertel ist Big Data derzeit kein Thema.

„‚Big Data‘ umfasst eine neue Dimension von Daten“, beschreibt Wolfgang Nimführ, Big Data Industry Solutions Leader bei IBM Österreich und IBM Schweiz. „Für IBM sind diese durch insgesamt sechs V-Merkmale gekennzeichnet: Volume, Velocity, Variety, Veracity, Visability und Value.“

© IBM

Sechs neue Merkmale

Herausforderung Big Data: Wolfgang Nimführ, Big Data Industry Solutions Leader.

Heute gehe es nicht mehr nur um die Bewältigung des Volumens; auch die Geschwindigkeit, mit der Daten erzeugt werden (Velocity), und die Datenvielfalt (Vari-

ety) müssen dabei berücksichtigt werden. „Weil mittlerweile faktisch alles digitalisiert wird, entstehen in zahlreichen Branchen neue Arten

Veracity beschreibt die Zuverlässigkeit von Daten – also die Datenqualität. „Wir müssen lernen, mit den Daten verschiedener Datenquellen – wie etwa News- oder Social-Media-Beiträgen – umzugehen.“ In diesem Zusammenhang braucht es neue Verfahren und Analyse-Tools, um Prozesse besser zu verstehen und die Datenherkunft zurückverfolgen zu können. Denn alle diese Daten gemeinsam bilden die Grundlage, um Entwicklungen vorauszusehen und neue Geschäftsstrategien zu entwickeln. Nur wer sich dieser Vielschichtigkeit der Daten bewusst ist und entsprechende Big Data-Plattformen und Big Data AnalyticsLösungen einsetzt, wird auch den tatsächlichen Wert aus seinen Daten ziehen“, sagt Wolfgang Nimführ. Dieses letztlich „allumfassende Merkmal“ wird bei IBM Value genannt.  www.ibm.at

© PwC

Neue Verfahren und Tools

Andreas Plamberger, Head of IT­Effectiveness Consulting bei PwC.

INS Consti 133x197_2013_Layout 1 21.03.13 15:38 Seite 1

© Congress Schladming

präsentieren:

CONSTANTINUS 2013 Constantinus Day 2013 | Congress Schladming

Reichen Sie ein. Treten Sie auf! Der Constantinus Award ist Österreichs großer Beratungs- und IT-Preis und ist bereits seit über zehn Jahren fester Bestandteil in der österreichischen Beraterbranche. Bis 14. April 2013 können Mitglieder des Fachverbandes UBIT ihre besten Projekte noch auf www.constantinus.net einreichen.

SALE – Marketing und Werbung im Ganzjahres-Schlussverkauf? Eine Veranstaltung von CCA, DMVÖ, IAB und ÖMG.

8. Österreichischer Marketing-Tag am P.O.M.

IST ICHFR E I N R E N G E RT ! VERLÄ ie noch

nS Reiche pril 2013 A . bis 14 ein!

Am 13. Juni 2013 werden in Schladming die Constantinus Awards 2013 im Rahmen einer exklusiven Gala im Congress Schladming verliehen. Reichen Sie ein und sichern Sie sich durch die Auszeichnung mit dem Constantinus Award auch die Teilnahme am Staatspreis Consulting 2014.

22. Mai 2013 / Schloss Schönbrunn – Apothekertrakt www.p-o-m.eu

Eine Initiative der

www.constantinus.net


T o o ls & se r v i c es

52 – medianet technology

Freitag, 29. März 2013

Test Mit „Tablet Security“ will Kaspersky ein umfassendes Schutzpaket mit Fernsteuerfunktionen für Tablets anbieten

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Malware- und DiebstahlSchutz für Android-Tablets

© Netgear

ReadyNAS-Update mit runderneuerten Features

Die Software machte sich im Test vor allem durch einfaches Handling und gute Performance recht beliebt. Chris haderer

Wien. Eigentlich sollte niemand ein Anti-Virenprogramm für ein Smartphone oder Tablet benötigen. Da jedes Gerät an ein bestimmtes Ökosystem gebunden ist (also beispielsweise an den iTunes-Store bei iOS-Systemen oder Googles Play-Store), dürfte dank der Überprüfung und Freigabe neuer Apps durch den Storebetreiber keine Malware in Umlauf gelangen. Bei Apple funktioniert dieses Prinzip zumindest weitgehend, bei Android so gut wie gar nicht. Auch wenn die Warnungen der VirenschutzHersteller in der Regel einigermaßen überzogen sind, so sind Android-Systeme dennoch verwundbar – und sie werden in den kommenden Monaten mit Sicherheit verstärkt in den Fokus von Cybercrime-Kampagnen rücken. Ein anderer Sicherheitsaspekt, der durch die Datenfülle, die mittlerweile auf Smartphones und Tablets gespeichert ist, an Bedeutung gewinnt, ist der Verlust des Geräts (aus welchen Gründen auch immer). Mit „Kaspersky Tablet Security“ will der Software-Hersteller nun möglichst viele Aspekte abdecken – den Schutz vor Malware ebenso wie das Orten bzw. Fernlöschen des Geräts im Verlustfall. Und das gelang der Software im Test recht gut.

Wien. Netgear hat ein komplett runderneuertes Line-up seiner bekannten ReadyNAS-Produktlinie vorgestellt. Die neue Serie ReadyNAS 100, 300 und 500 basiert auf den neuesten Hardwarekomponenten und hat mit ReadyNAS OS 6 auch ein völlig neues Betriebssystem erhalten. Die komplette Serie nutzt erstmals in diesem Segment BTRFS als Filesystem und bietet als Backup-Funktion unlimitierte Snapshots, wie man sie hauptsächlich nur aus dem Enterprise-Segment kennt. Neben Gigabit-LAN verfügt jede Lösung auch über einen oder mehrere eSata-Anschlüsse, zwei USB3.0 sowie einen USB2.0-Port. Die Preise beginnen bei 219 € für die ReadyNAS 100-Serie und spannen sich bis zu 2.105 € aufwärts für die ReadyNAS 500-Serie.  www.netgear.de

Oracle erneuert seine „PeopleSoft“-Suiten Wien. Oracle hat seine Software-Pakete „PeopleSoft Human Capital Management 9.2“, „PeopleSoft Financials 9.2“ und „Supply Chain Management 9.2“ mit mehr als 1.000 neuen Funktionen grundlegend aufpoliert. Die erweiterte Funktionsvielfalt soll die Produktivität steigern und den laufenden Verwaltungsaufwand niedrig halten. Wie schon von People Soft 9.1 bekannt, will Oracle das neue PeopleSoft 9.2 Release mit sogenannten Feature Packs permanent um neue Funktionalitäten erweitern.  www.oracle.com

Automatische Installation Im Test erfolgte der Download von Kaspersky Tablet Security direkt von der Homepage des Herstellers (dazu muss in den Sicherheitseinstellungen des Geräts die Installation von Software aus anderen Quellen als dem Play-Story von Google erlaubt sein). Der Rest der Installation erfolgt dann

Interessant ist der Anti-Diebstahlschutz mit Remote-Funktionen. Mit diesen Features können verlorene Geräte beispielsweise geortet werden, wozu sowohl die GPS-Funktion des Tablets als auch die Daten öffentlicher WLAN-Netze genutzt werden. Wie bei Smartphones erlaubt eine neue AlarmFunktion, das Tablet dank lauter Signaltöne akustisch zu lokalisieren. Sollte das Gerät auf diese Art nicht gefunden werden oder besteht der Verdacht des Diebstahls, kann das Tablet aus der Ferne gesperrt und darauf gespeicherten Daten gelöscht werden. Um die genannten Möglichkeiten zu nutzen, müssen sich Anwender auf dem neuen Portal von Kaspersky Lab für die Verwaltung des Diebstahlschutzes registrieren, was aber schnell und unkompliziert geht. Kaspersky Tablet Security ist in der Premium-Variante für 14,95 € zu haben (die Mobile Security-Version für Smartphones kostet 10,95 €, bietet ähnliche Schutzfunktionen wie die Tablet-Variante, allerdings um spezielle Telefoniefunktionen, wie etwa Sperrlisten, erweitert). Fazit: eine begutachtenswerte Lösung.  www.kaspersky.de

Wesentliche Schutzeinstellungen werden übers Konfigurationsmenü vorgenommen.

Regelmäßige Scans erlauben das Ausfiltern von gefundener Schadsoftware.

Schneller Bürodrucker mit Design-Anspruch © Fujitsu

Wien. Fujitsu hat neue „Eternus LT“-Tapesysteme vorgestellt, die eine maximierte Kapazität und schnelleren Datenzugriff bieten sollen. Dabei sind laut Fujitsu die Medienkosten durch den Einsatz der standardisierten Linear Tape-OpenTechnologie LTO-6 geringer als beim alleinigen Einsatz von Plattenspeichersystemen. LTO-6- Laufwerke speichern bis zu 2,5 Terabytes und bis zu 6,25 Terabytes komprimierter Daten. Im Vergleich mit LTO5-Laufwerken bietet die neue LTO-6-Technologie annähernd doppelt so viel Kapazität (inklu­ sive Komprimierung) und eine maximale Transferrate von 400MB/s.  www.fujitsu.com

Kaspersky Tablet Security bringt Funktionen zum Orten und Fernlöschen mit.

Fernkontrolle per Web

Kurztest Der Brother MFC-J4510DW ist ein solider Arbeitsplatzdrucker mit ausgewogenem Preis-Leistungs-Verhältnis

Mehr Kapazität durch neue Tape-Systeme

Die neue Eternus LT-Tapereihe soll sichere Archivierung bieten.

menügeführt und vollautomatisch, sodass man als Anwender kaum mehr zu tun hat, als ein Masterpasswort zu definieren. Beim Scannen nach Schadsoftware zeigte Kaspersky Tablet Security eine sehr gute Performance – allerdings auf einem schnellen DualcoreTablet. Bei älteren oder extrem leistungsschwachen Geräten (wie sie zum Teil als preiswerte No-name-Geräte angeboten werden) ist allerdings mit kleinen Geschwindigkeitsbremsen zu rechnen.

© Chris Haderer (3)

Netgear frisiert sein ReadyNAS-Portfolio mit gelifteten Modellen auf.

Wien. Insgesamt 4.352 Produkte aus 51 Nationen wurden zum „iF Product Design Award 2013“ eingereicht – ausgezeichnet wurde unter anderem auch der Brother MFC-J4510DW. Auch wenn das 4-in-1-Tinten-Multifunktions­ center nach dem Öffnen der Schachtel und dem Entfernen der Transportklebestreifen zunächst einen etwas filigranen Eindruck macht, überzeugt sein Design letztlich doch. Dass man im Handbuch nachschauen muss, wo sich der USB-Stecker des Geräts befindet, ist zwar ein kleiner Stolperstein auf dem Weg zum perfekten Produkt – das ist allerdings verzeihlich: Man benö­ tigt die USBVerbindung nur, wenn man die Erstinstallation komplett vom PC aus durchführen will. Die WLAN-Funktionalität lässt sich

auch über das Touchscreen-Display des MFC einstellen, allerdings mit ein wenig mehr Tipparbeit.

Querliegendes Druckwerk Im Test legte das Gerät solide, alltagstaugliche Ausdrucke hin, bei Fotos kann es aber nicht mit echten Fotodruckern konkurrieren. Die leichte Qualitätseinbußen resultieren aus dem querliegenden Druckwerk, das Blätter von der

© Brother

Längs­seite einzieht – was der Geschwindigkeit zugutekommt. Im Betrieb ist das Gerät um eine Spur lauter, als man es von einem Tintenstrahler erwarten würde – aber auch das ist verschmerzbar, da es ohnehin nicht für den Dauerbetrieb konzipiert ist. Gute Features sind auch das Duplex-Werk und der Einzelblatteinzug, der Formate bis zu DIN A3 aufnimmt. Insgesamt ein schönes und solides Multifunktionsgerät, das sich für den Einsatz direkt am Arbeitsplatz (oder für sehr kleine Arbeitsgruppen) ­empfiehlt.

Der Brother MFC-J4510DW: ­praktisches Multi­ funktionscenter im schönen Design.

Facts & figures Die wichtigsten Funktionen des ­Brother MFC-J4510DW im schnellen Vorlauf: Das Gerät ist ein 4-in-1-Tinten-Multifunktionscenter mit 150 Blatt Papierkassette, 9,3 cm Touchscreen-Farbdisplay und DIN A3Druckfunktion. Die Features im Detail: • Bis zu 20 Seiten pro Minute in S/W (gemäß ISO/IEC 24734) • Bis zu 18 Seiten pro Minute in Farbe (gemäß ISO/IEC 24734) • Automatischer Duplexdruck (bis DIN A4) • Bis zu 6.000 x 1.200 dpi Druckauflösung • 4 separate Tintenpatronen • USB 2.0 Hi-Speed, 10/100 BaseTX (LAN) und 802.11 b/g/n (WLAN) Schnittstelle • AirPrint kompatibel • Google Cloud Print kompatibel • 20 Blatt Vorlageneinzug (ADF) und DIN A4 Vorlagenglas • 1 Papierkassette für 150 Blatt • 9,3 cm Touchscreen-Farbdisplay • Randloser Fotodruck bis DIN A3 • Fotodirektdruck via PictBridge, USBStick, Speicherkarte • Integrierter LAN-/WLAN-MFC-Server • 3 Jahre Garantie • Preislage ca. 250 €  www.brother.at


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