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medianet

inside your business. today.

Freitag, 25. April 2014 – 47

Linux-Update

Der „Heartbleed“-Buck vereinfacht Hackern den Diebstahl sensibler Daten  Seite 49

Red Hat hat den Release Candidate von Enterprise Linux 7 veröffentlicht  Seite 50

© Samsung

sicherheitslücke © Red Hat

© Kaspersky

technology office-tablet galaxy note pro im praxisTest

Verdrängungskampf am heimischen CRM-Markt

© www.prolexic.com/attackreports

short

© bluesource

Wien. In ihrem aktuellen „Global DDoS Attack Report“ analysiert die Akamai-Tochter Prolexic, ein Anbieter von Security-Lösungen, die ITSicherheitslage im ersten Quartal 2014. Die Kernergebnisse sind ein Anstieg um 133 Prozent bei der durchschnittlichen Spitzenbandbreite, mit der die Attacken ausgeführt wurden. Ebenfalls wurde ein Anstieg um 68 Prozent bei den Infrastruktur-Attacken auf Layer 3 und 4 festgestellt. Auch die Gesamtzahl der DDoS-Attacken ist gestiegen, nämlich um 47 Prozent. www.prolexic. com/attackreports

© Chris Haderer

Wien. bluesource und exceet haben mit dem „barcodewhisperer“ ein System vorgestellt, das jeden Barcode von jedem Smartphone-Display in jedes Kassensystem übertragen kann (beispielsweise, um Coupons einzulösen). Dazu verwandelt die passende App bei Aktivierung des „whisper“Buttons Kundenkarten-, Gutschein- oder PaymentBarcodes in wechselnde Farbsequenzen, die der barcodewhisperer erkennt und entsprechend interpretiert. Das „Flüstern“ kann in jede iOS-, Android- und WindowsApp integriert werden – in mobile-pocket ist es bereits implementiert. www.barcode-whisperer.com

Customer Relationship Management CRM-Systeme, die älter als fünf Jahre sind, hält Patrick Weilch von FWI für obsolet. Obwohl sich der Markt schon kannibalisiert, sieht er durch das Update auf neue Technologien großes Potenzial.  Seite 48 PwC Entscheider skeptisch über IT-Projektumsetzungen

Wien. Seit Kurzem ist die neue Top-Level-Domain .wien verfügbar. Eine der ersten Domains in der Sicherungsphase war „musikverein.wien.“ Auch der vermutlich bekannteste Gastgarten Wiens, das Schweizerhaus, hat die Chance genutzt und „schweizerhaus. wien“ bereits gesichert. Neben eingetragenen Marken können auch Firmennamen, nicht eingetragene Marken, etc. eingetragen werden. www.nic.wien

© PwC/www.oreste.com

© www.nic.wien

Strategie und digitale Technologien

Andreas Plamberger, Technology ­Consulting bei PwC Österreich.

Wien. Nur jeder fünfte Top-Manager ist davon überzeugt, dass in seinem Unternehmen die Bedeutung der neuen digitalen Technologien voll erkannt wird und diese in der Geschäftsstrategie berücksichtigt werden, stellt der „6th Annual Digital IQ Survey“ der Beratungs-gesellschaft PwC fest. Big Data wird als Teil der Wertschöfpungskette erkannt, dennoch „sieht in Europa nur knapp jeder zweite Entscheider IT-Initiativen im Zeitplan, gut 60 Prozent konstatieren regelmäßig Budgetüberschreitungen“, kommentiert Andreas Plamberger, Technology Consulting bei PwC Österreich.  www.pwc.at

Talk Gate

BIG DATA – Ende der Privatsphäre? Mittwoch, 21. 5. 2014 18:30 Uhr, Tech Gate Vienna Podiumsdiskussion u. a. mit Rudi Klausnitzer und DI Helmut Leopold Anmeldung: www.techgate.at/tgmedianet


C ov e r

48 – medianet technology

Freitag, 25. April 2014

FWI Die Umsetzungsgeschwindigkeit spielt für Kunden bei der Abwicklung von CRM-Projekten eine wesentliche Rolle

kommentar

„Der CRM-Markt ist ein Verdrängungswettbewerb“

Verräter auf Lebenszeit

Patrick Weilch, FWI, hält den österreichischen CRM- und ERP-Markt für schwer, aber dennoch attraktiv. Weilch: Älter als fünf Jahre. Das sind Lösungen, denen die Flexibilität fehlt. Fünf Jahre sind keine so lange Zeit, aber es hat sich viel getan: Seit etwa zwei Jahren wollen Anwender beispielsweise auch vom iPhone aus auf ihre Daten zugreifen. Das Thema Mobilität wurde zwar schon lange diskutiert, aber wenn wir uns ehrlich sind, dann gab es vor iPhone und iPad keine Konzepte dazu. Systeme, die älter als fünf Jahre sind, liefern diese Funktionalität nicht. Man muss also entweder kostenintensiv upgraden oder gleich in eine neue Lösung investieren. Im Großkundenbereich gibt es kaum Unternehmen ohne CRM-Lösung. Hier ist CRM oft in eine ERP-Lösung integriert. Auch diese sind nur schwer zu aktualisieren. Letztlich hat man meistens ein Migrationsszenario: Dass man von einem alten System auf ein neues System umsteigt.

chris haderer

Wien. Der Preis ist – sozusagen – noch heiß: Vor Kurzem wurde die FWI Information Technology GmbH als „Microsoft Partner of the Year“ ausgezeichnet. Der FullService-Provider hat seine Kernkompetenzen in den Bereichen ERP, CRM, Business Intelligence, Sharepoint und IT-Services, wobei Microsoft-Technologien zum Einsatz kommen. Der heimische ERP und CRM-Markt gerate zwar mehr und mehr zum Verdrängungsmarkt, sei aber dennoch lukrativ, wie Patrick Weilch, Managing Director CRM bei FWI, im Gespräch mit medianet technology meint.

chris haderer

B

einahe ein Jahr nach den NSA-Enthüllungen kommt man um Edward Snowden nur schwer herum. Manche IT-Firmen sprechen von einem Vertrauensverlust unter den Kunden, andere wollen bis jetzt keine Auswirkungen des Skandals gespürt haben. Im IT-Bereich bleibt Snowden damit sowieso in den Medien. Darüber hinaus sorgt der Whistleblower auch aus dem kalten Russland für Schlagzeilen, wie durch seine Teilnahme an einer TV-Fragestunde mit Wladimir Putin. Snowden stellte eine kurze Frage nach dem Stand der Überwachungsdinge in Russland und gab sich mit der relativ knappen Antwort zufrieden, dass aufgrund der strengen gesetzlichen Rahmenbedingungen so etwas wie ein NSA-Skandal in Moskau nicht möglich sei. Snowden bohrte nicht weiter, denn ein ehemaliger KGB-Agent muss so etwas schließlich wissen, auch wenn er durch den Einmarsch in die Ukraine gerade ein bisserl abgelenkt ist. Für Bild.de wurde Snowden durch seinen TVAuftritt vom Aufdecker zum „Überläufer, der seiner eigenen Eitelkeit und Geltungssucht verfallen ist“. Neuer Spitzname: „Putins Pudel“. Derartiges hat Edward Snowden nicht verdient. Er hat Diskussionen losgetreten, die langfristige Folgen haben werden. Für Amerika ist er nach wie vor ein Landesverräter. Und das ist – sarkastisch gesagt – gut so.

medianet: Was sind aus Ihrer Sicht die aktuellen Themen am CRM-Sektor? Patrick Weilch: Vertikale Lösungen sind ein großes Thema, also etwa Lösungen für Vertriebsoder Serviceprozesse, die in mehreren Branchen einsetzbar sind. medianet: Worauf legen Kunden bei der Umsetzung von Projekten am meisten Wert? Weilch: Geschwindigkeit spielt eine sehr große Rolle. Viele Kunden gehen den Weg, ein Projekt möglichst schnell umzusetzen – unter dem Aspekt, dass sie nur 80 Prozent bekommen und der Rest später realisiert wird. Das hat mehrere Vorteile: Die Lösung ist schneller da und kostet dadurch weniger. Außerdem kann der kurze Upgrade-Zyklus von Microsoft genutzt werden. medianet: Warum ‚scheitern‘ manche CRM-Projekte? Weilch: Die Gründe, warum CRM

Telekom Austria velocity

Patrick Weilch, Managing Director CRM beim Full-Service-Provider FWI.

Projekte nicht funktionieren, sind trotz technischer Neuerungen die gleichen wie vor zehn Jahren und organisatorischer Natur. Wenn ich das Ziel nicht kenne, brauche ich den Weg nicht beschreiten. Ein CRM-Projekt muss sich rechnen und solche Vorgaben müssen definiert werden. Unternehmen unterschätzen oft den organisatorischen Aufwand, den ein CRM-Projekt mit sich bringt. Ein Projektleiter hat eine anspruchsvolle und schwere Aufgabe, die nicht nebenbei erledigt werden kann, weil viel Organisation notwendig ist; hier braucht

es mehr Gewissensbildung bei Geschäftsführern und Entscheidern. medianet: Wie sieht der CRMMarkt in Österreich generell aus? Haben die meisten Unternehmen nicht schon ein CRM-System? Weilch: Es gibt in Österreich sehr viele Unternehmen, die CRM-Lösungen der ersten Generation betreiben. Die sind aufgrund ihrer meistens monolithischen Struktur nur schwer weiterzuentwickeln … medianet: Wie alt sind solche Lösungen?

medianet: Ist der österreichische CRM-Markt ein Verdrängungsmarkt? Weilch: Gute Frage. Aus meiner Sicht wird es in Zukunft mehr in Richtung eines Verdrängungswettbewerbs gehen. Den haben wir in bestimmten Rahmen schon jetzt: moderne CRM-Systeme versus Alt-Systeme bzw. monolithische ERP-Systeme. Ich sehe da einen Kannibalisierungswettbewerb. Es ist auch jetzt schon so, dass auch Microsoft CRM-Partner gegeneinander antreten. Hier ist es für den Partner wichtig, dass er Stärken vorweisen kann, beispielsweise besonderes Know-how oder Kompetenz in der Produktentwicklung. Dadurch, dass die alten Produkte obsolet geworden sind, gibt es großes Potenzial – aber auch viel Verdrängung. www.fwi.at

IFS Laut einer Studie des ERP-Anbieters wollen Nachwuchskräfte mehr Einfluss bei der Auswahl von Mobilgeräten

Fahrrad-Projekt

Mitspracherecht bei Hardware-Ausstattung

© www.v3g.by

Wien. Junge Arbeitskräfte wollen mobil tätig sein. Und sie wollen auch bei der Auswahl ihrer elektronischen Arbeitsmittel ein Wort mitreden können. Diese doch recht hohen Ansprüche werden nur teilweise erfüllt, wie eine Vergleichsstudie des ERP-Lösungsanbieters IFS zu belegen versucht. 92% der Nachwuchskräfte nutzen privat eines oder mehrere Mobilgeräte. Die meisten von ihnen möchten später im Berufsleben nicht nur ebenfalls mit Smartphones, Tab-

© IFS Europe Central

Ausgezeichnetes CSR-Projekt.

Wien. Das Projekt „velocity“ der weißrussischen Tochtergesellschaft der Telekom Austria Group wurde als das beste CSRProjekt 2013 in der Kategorie „Interaction with Local Community” ausgezeichnet. Die FahrradInitiative startete im Juni 2013 und zielt darauf ab, eine Fahrradinfrastruktur in den wichtigsten Städten Weißrusslands zu entwickeln, funktionelle Radparkplätze zu errichten sowie Radtouren zu veranstalten. Die Initiative wurde von der internationalen sozioökonomischen Stiftung gemeinsam mit der slowakischen Pontis-Stiftung und der Europäischen Kommission ins Leben gerufen. v3g.by www.telekomaustria.at

© Chris Haderer

Ein Etappensieg

Wilfried Gschneidinger, CEO von IFS Europe Central in Erlangen.

lets und Notebooks arbeiten, sondern auch mitbestimmen, welche Geräte konkret sie dabei nutzen. Sollte der künftige Arbeitgeber mobile Devices zur Verfügung stellen, ist für die große Mehrheit (82%) ein Mitspracherecht bei der Auswahl wichtig.

Bedeutung von Mobility „Die nächste Generation an jungen Mitarbeitern bringt hohe Erwartungen an das Thema Mobility mit“, sagt Wilfried Gschneidinger, CEO von IFS Europe Central in Erlangen. „Das unterstreicht die hohe Bedeutung von Mobility als wichtigen Bestandteil im IT-Mix der Unternehmen. Sie ermöglicht nicht nur flexiblere und effizientere Arbeitsweisen, sondern kann ein Unternehmen auch als modernen Arbeitgeber positionieren, der für Nachwuchskräfte attraktiv ist.“ Der zweite Teil der Umfrage zeigt, dass die Unternehmen die Mitspracheerwartungen der Nachwuchskräfte derzeit nur teilweise erfüllen. Zwar gaben 88% der befragten Führungskräfte an, von

ihrem Arbeitgeber mit Mobilgeräten versorgt zu werden; was das Mitspracherecht angeht, „hinkt die Realität aber den Ansprüchen der Nachwuchskräfte hinterher“, sagt Gschneidinger: „So gaben 59 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass bei der Auswahl der gestellten Mobilgeräte ihre Wünsche berücksichtigt wurden, bei den verbleibenden 41 Prozent war dies leider nicht der Fall.“ Bei der Frage an die Führungs-

kräfte, was ihrer Meinung nach im Zusammenhang mit dem Thema Mobility unverzichtbar ist, lag die Antwort „Zugriff auf Unternehmensanwendungen“ mit 74% auf Platz eins. „Für die Unternehmen ist es also zwingend notwendig, ihre derzeitigen und künftigen Verantwortlichen mit den nötigen Tools in Form von mobilen Business-Software-Apps auszustatten“, kommentiert Gschneidinger. www.ifsworld.com


I dee & str ategie

Freitag, 25. April 2014

medianet technology – 49

Heartbleed-Bug Ein zwei Jahre alter Fehler in der Verschlüsselungssoftware OpenSSL erlaubt Hackern den Zugriff auf sensible Daten auf Servern

„Gefahr für geistiges Eigentum“ Chris Haderer

Wien. „Heartbleed“. Der Name der vor Kurzem im SSL-Verschlüsselungssystem aufgetauchten Sicherheitslücke trifft den Kern gut: Der Heartbleed-Bug in der Verschlüsselungs-Software OpenSSL nutzt eine Schwachstelle in der OpenSSLBibliothek und ermöglicht Hackern Zugriff auf sensible Informationen, die in der Regel durch TLS-Verschlüsselungen geschützt werden. TLS ist das Standard-Protokoll, um Internetkommunikation wie E-Mail, Instant Messaging und VPNs, aber auch Applikationen zu schützen. „Durch die jetzt bekannt gewordene Sicherheitslücke können Cyberkriminelle an den privaten Schlüssel zur Dechiffrierung des Datenverkehrs und andere sensible Daten gelangen“, sagt Christian Funk, Senior Virus Analyst bei Kaspersky Lab. „Zudem sind die Cyberkriminellen in der Lage, Stück für Stück den Systemspeicher des Web-Anbieters zu durchsieben und so Kreditkartendaten, Passwörter und weitere sensible Daten anderer Nutzer abzugreifen.“

Funk. „Nachdem das Unternehmen Rapid7 vor Kurzem ein Tool zur Durchführung von Schwachstellen-Scans veröffentlichte, stiegen nicht nur die gutgemeinten, sondern auch die kriminell motivierten Scans stark an.“

Veraltete Versionen Die Zahlen von Lookout zeigen, dass 5,48% aller ausgewerteten Smartphones und Tablets mit Android 4.2.2 auf eine veraltete Version von OpenSSL setzen. Nachforschungen ergaben, dass es sich um sogenannte Custom ROMs handelt, die nur laienhaft und ohne Augen-

merk auf den Sicherheitsaspekt entwickelt wurden. Im Vergleich zu Android 4.1.1 ist die Zahl aber gering; hier liegt die Verbreitung von Heartbleed bei 85,55% und betrifft aktuellen Erkenntnissen nach nicht die offizielle Firmware, die durch OEMs freigegeben wurde. Die Hälfte aller infizierten Geräte stammt laut Lookout vom taiwanesischen Smartphone-Hersteller HTC. Dabei ist das nicht in Europa erhältliche HTC Evo 4G auf dem ersten Platz, gefolgt vom HTC One X sowie dem HTC One S. www.lookout.com/de www.kaspersky.at cybermap.kaspersky.com www.F5.com

© Kaspersky (2)

Mark Vondemkamp, Productmanager bei F5 Security Systems, hält die SSL-Lücke für eine ernsthafte Bedrohung.

Echtzeit-Infos: die interaktive Online-Bedrohungskarte der Welt von Kaspersky Lab.

DIE ZUKUNFT LÄSST SICH STEUERN

NUR CHFÜR FA HER! BESUC

Geistiges Eigentum Der Heartbleed-Bug sei „eine Gefahr für geistiges Eigentum, Staatsgeheimnisse und personenbezogene Daten“, schlägt Mark Vondemkamp, VP Product Management Security beim Security-Lösungsanbieter F5, in eine ähnliche Kerbe. „Er ermöglicht Angreifern auch, die privaten Benutzernamen, Sitzungen und Passwörter anderer Nutzer aufzuheben. Damit können Hacker Nutzer und Services imitieren, was viele Dienstleistungen und Informationen anfällig für Angriffe und Diebstahl macht.“ Laut dem Security-Software-Hersteller Lookout sind 95,18% aller getesteten Android-Smartphones und Tablets nicht von Heartbleed betroffen. Das hat die Analyse von mittlerweile über 102.000 Datensätzen, die durch den Heartbleed Detectors erhobenen wurden, hervorgebracht. In Deutschland sind 8,56% aller getesteten Geräte betroffen, Großbritannien nimmt mit 7,05% den zweiten Platz ein. Deutlich weniger sind es in Frankreich mit 3,79%, gefolgt von den Vereinigten Staaten mit 3,03%.

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Fachmesse für industrielle Automation Messe Wien, 6. – 8. Mai 2014. Zeitgleich mit INTERTOOL und SCHWEISSEN

www.smart-automation.at/wien

ERFOLGREICH BEARBEITEN

Kriminelle Energie Bei Kaspersky Lab beobachtet man seit dem Bekanntwerden der Schwachstelle (die genau genommen seit zwei Jahren im Code enthalten ist, bis jetzt aber nicht wahrgenommen wurde) verstärkte Aktivitäten von Cyberkriminellen, die aus der Sicherheitslücke Kapital schlagen möchten. Die Methode: „Im Web kursieren Skripte, über die man automatische OpenSSL-bedingte Schwachstellen-Scans durchführen kann“, beschreibt

Internationale Fachmesse für Fertigungstechnik Messe Wien, 6. – 9. Mai 2014. Zeitgleich mit SMART Automation Austria

www.intertool.at

Christian Funk, Senior Virus Analyst beim Lösungsanbieter Kaspersky Lab. SM_IT14_216x288_abf_Medianet.indd 1

08.04.14 13:28


Fa c ts & f i gu r e s

50 – medianet technology

Microsoft Privatsphäre

© http://ec.europa.eu/justice/

EU-Datenschutz

Freitag, 25. April 2014

Red Hat Der Softwarehersteller hat den Release Candidate des Betriebssystems „Red Hat Enterprise Linux 7“ vorgestellt

Linux 7 bringt nun neue Container-Techniken mit

Die verstärkte Zusammenarbeit mit dem Hersteller Docker soll mehr Flexibilität mit sich bringen. Wien. Der NSA-Skandal hat zumindest für Verunsicherung gesorgt – sowohl unter Endanwendern als auch im Unternehmensumfeld und Datenschutz ist einmal mehr zum Thema geworden. Mit gutem Beispiel versucht nun der Softwarehersteller Microsoft voranzugehen: Vor Kurzem hat die Artikel29-Arbeitsgruppe, die 28 nationale Datenschutzbehörden der Europäischen Union repräsentiert, nach einer gründlichen Überprüfung der MicrosoftUnternehmens-Cloud-Verträge das Erfüllen der Anforderungen für den Schutz der Privatsphäre bestätigt, die in den europäischen Datenschutzvorschriften festgelegt sind. So ist Microsoft das erste und bisher einzige Unternehmen, das diese Zustimmung erhalten hat. Die Zusicherung der Privatsphäre und der Datensicherheit hat erhebliche Auswirkungen für Unternehmen jeder Größe.

Christoph fellmer

Wien. Der amerikanische Softwarehersteller Red Hat hat den „Red Hat Enterprise Linux 7 Release Candidate“ angekündigt. Die BetaVersion soll einen Überblick über das eigens für Open-Hybrid-CloudUmgebungen konzipierte Betriebssystem geben. Das Softwarehaus wurde ursprünglich durch die Linux-Distribution „Red Hat Linux“ bekannt, die im Jahr 2003 eingestellt wurde und teilweise in die Enterprise-Fassung eingesickert ist. Red Hat liefert regelmäßig umfangreiche Beiträge zum Open Source Linux-Kernel. Laut dem linux-magazin stammten im Jahr 2010 mehr als 12 Prozent des Kernel-Codes von Red Hat-Programmierern. Im Linux-Server-Bereich ist das Unternehmen mit seinen Lösungen derzeit Marktführer.

© Red Hat

Die Artikel 29-Gruppe bescheinigt Microsoft guten Datenschutz.

Brian Stevens, Executive Vice President und CTO bei Red Hat, stellte den Release Candidate von Red Hat Enterprise Linux 7 vor.

Neue Ansätze

tainer-basierten Ansätzen in der Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung von Applikationen“, sagt Brian Stevens, Executive Vice President und CTO von Red Hat. Application Container haben sich als äußerst wichtige Lösungen für die Entwicklung und den ITBetrieb herauskristallisiert, da sie eine flexible Möglichkeit für die Konzeption und Bereitstellung von Applikationen bieten. Als De-factoStandard der Container-Technologie in der Linux-Community bietet Docker sowohl Vorteile für Entwickler als auch Systemadministratoren und damit generell auch für DevOps-Ansätze.

Dazu gehören auch die auf einer Open-Source-Methodik basierenden Linux-Container, zu deren Weiterentwicklung Red Hat zahlreiche Beiträge geleistet hat“, sagt Stevens. „Mit der Docker-Technologie können die Barrieren überwunden werden, die Unternehmen bei der Einführung von Containern sehen, da Docker einfach zu nutzen ist und ein Application Packaging sowie eine InfrastrukturIntegration bietet. Wir sind der Überzeugung, dass die Integration der Technologien von Red Hat und Docker Entwicklern leistungsstarke Funktionalitäten bereitstellt und zum anderen ein einfaches und schnelles Application Packaging für Unternehmens-Workloads ermöglicht.“ Da die Cloud zunehmend Mainstream-Charakter bekommt „und Applikationen, nicht aber Infra-

strukturen im Fokus der Unternehmens-IT stehen, wächst die Bedeutung des Betriebssystems bei der Unterstützung von Applikationen und Infrastrukturen, natürlich nicht auf Kosten zentraler Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Stabilität und Verwaltbarkeit“, sagt Paul Cormier, President Product and Technologies bei Red Hat. „Unsere neuen Container-Angebote werden diese Entwicklung weiter forcieren, indem sie Unternehmen helfen, die Applikationsbereitstellung durch die Nutzung von Linux-Containern und Docker zu optimieren und dabei Anwendungen beliebig in Cloud-, virtuellen oder physischen Umgebungen einzusetzen, wie es ein zentrales Merkmal der Open Hybrid Cloud ist.“ www.redhat.de www.docker.io

Laut Brad Smith, Microsoft General Counsel and Executive Vice President of Legal and Corporate Affairs, zentrieren sich die Vorteile für Kunden vor allem um das im Rahmen des NSA-Skandals ins Gerede gekommene Safe Harbour-Abkommen: „Wird es aufgelöst, werden Cloud-Dienste in Europa ohne Unterbrechung weitergeführt“, schreibt Smith in seinem Blog. Bleibt das Abkommen intakt, dann würden keine Transfers zwischen Europa und den USA erfasst. www.microsoft.at blogs.technet.com

Zu den wichtigsten Funktionen von Red Hat Enterprise Linux 7 gehört die Interoperabilität mit Windows, einschließlich Microsoft Active Directory Domains. Außerdem wird das Dateisystem XFS mit einer Skalierung von bis zu 500 TB Speicherplatz defaultmäßig verwendet. Laut Red Hat ist auch eine unterbrechungsfreie Migration virtueller Maschinen von Red Hat Enterprise Linux 6 Hosts auf Red Hat Enterprise Linux 7 Hosts ohne Modifikationen an den virtuellen Maschinen möglich. Ein wesentliches Feature von Linux 7 ist die Unterstützung von Container-Technologien des Software-Herstellers Docker. „Das allgemein steigende Interesse am Docker-Projekt zeigt die zunehmende Bedeutung von standardisierten, Open-Source- und Con-

RobArt Investitionsspritze

Cisco Der IT-Anbieter ist nach HP mit einem Marktanteil von 32% in den USA der zweitgrößte Anbieter von x86 Blade-Servern

© RobArt

Roboter-Navi

Michael Schahpar, Geschäftsführer des Linzer Unternehmens RobArt.

Linz/Wien. Das österreichische Unternehmen RobArt GmbH hat eine Finanzierungsspritze in der Höhe von drei Mio. € von der Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC), Innovacom und SEB Alliance erhalten. Mithilfe des Investments wird RobArt seine Expansion beschleunigen und die Serienproduktion seiner intelligenten und kostengünstigen Navigationseinheit für Haushaltsroboter beginnen. „Mit unserer Technologie werden Roboter wirklich nützlich“, sagt Michael Schahpar, Mitgründer und Geschäftsführer des seit dem Jahr 2009 mit der Entwicklung beschäftigten Unternehmens. www.robart.cc

Container-Kooperation „Red Hat hat eine lange Tradition in der Entwicklung und Förderung innovativer Technologien.

Unified Computing System ist fünf Jahre alt Wien. Cisco feiert das erste Jubiläum des vor fünf Jahren vorgestellten Unified Computing-Systems. „Obwohl das Unternehmen damals in den gesättigten Server-Markt eintrat, hat es durch kontinuierliche technologische Innovationen ein schnelles, nachhaltiges Wachstum erreicht“, sagt Achim Kaspar, General Manager von Cisco Österreich. Nach HP ist Cisco laut IDC mit 32% Marktanteil in den USA der weltweit zweitgrößte Anbieter von x86 Blade-Servern. Weitere Anbieter von Blade-Servern sind IBM, Dell, Fujitsu Technology Solutions, Supermicro, Hitachi Data Systems und Oracle.

Infrastruktur – unter anderem auf UCS – setzen. Diese Innovationen sind nur gemeinsam mit unseren langjährigen Technologiepartnern und UCS-Kunden möglich.“ Laut Kaspar gibt es in Österreich derzeit etwa 300 UCS-Kunden. „Mit Technologiepartnern hat Cisco eine neue Kategorie integrierter Infrastrukturlösungen für Re-

chenzentren entwickelt: VSPEX mit EMC, FlexPod mit NetApp und Vblock mit VCE. Diese integrierten Lösungen sind heute marktführend.“

Neue Features Im Umfeld des Jubiläums hat Cisco auch einige Neuerungen an

Technologie-Partner „Hier in Österreich legt Cisco großen Wert auf Kooperationen, mit denen die Erfolgsgeschichte von Rechenzentren fortgesetzt wird“, sagt Kaspar. „Wir arbeiten hierzulande mit 12 UCS-spezialisierten Partnern zusammen. Ende des Geschäftsjahrs 2014 wird es in Österreich drei zertifizierte CloudProvider geben, die auf Cisco-

© Cisco

Sicherer Datenhafen

Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria, stellt einige UCS-Neuerungen vor.

der UCS-Plattform vorgestellt. So ermöglicht etwa die Application Centric Infrastructure (ACI) eine zentralisierte, richtlinienbasierte Automatisierung durch den Application Policy Infrastructure Controller (APIC) und Anwendungsprofile. Sie kombiniert die Flexibilität von Software mit der Performance und Skalierbarkeit von Hardware. „ACI ist die erste Rechenzentrumsund Cloud-Lösung mit vollständiger Transparenz und integriertem Management für physikalische und virtuelle netzwerkbasierte IT-Ressourcen“, sagt Kaspar. Der Nexus 3164Q Switch wiederum wurde für anspruchsvolle Workloads in massiv skalierbaren Rechenzentren (MSDC) sowie für Big Data-Anwendungen entwickelt. Der ultradichte High-PerformanceSwitch ermöglicht eine flexible Verbindung über 40 Gigabit- oder 10 Gigabit-Ports. Er bietet umfangreiche NX-OS-Funktionen, hohe Mobilität mit Workload Isolation, Wire Rate Layer2/Layer 3-Switching und erweiterte Programmierung für SDN-Umgebungen.  www.cisco.at


fa c ts & f i gu r e s

Freitag, 25. April 2014

medianet technology – 51

Ricoh Laut Economist Intelligence-Unit erwarten sich 86 Prozent der Entscheidungsträger eine technologische Disruption innerhalb von drei Jahren

Der Weg in die digitale Zukunft christoph fellmer

Wien. „Das Verlagswesen steht unter enormem Druck durch eine Reihe von Markteinwirkungen, die von kürzeren Druckläufen bis hin zur Verwendung alternativer Medien reicht“, stellte Benoit Chatelard, General Manager Solutions, Production Printing Business Group, Ricoh Europe, vor Kurzem auf der London Book Fair 2014 im Rahmen des Forums „Transforming Creative Business in a Digital Age – Exploring New Business Models“ fest: „Zusätzlich bringt die technologische Disruption weitere Herausforderungen mit sich. Von Ricoh gesponserte und von der Economist Intelligence Unit durchgeführte Studien zeigen, dass 86 Prozent der europäischen Geschäftsführer in den nächsten drei Jahren eine Form von technologischer Disruption erwarten.“

Klickbare Bücher Auf dem Weg in die digitale Zukunft nutze Ricoh die London Book Fair zur Präsentation einer Reihe von Produkten, die ohne Papier auskommen – wie etwa VideoBücher, die Text, Videos, Bilder und andere Medien zu einer neuen Leseerfahrung auf einem Tablet verknüpfen. „Clickable Paper“ wiederum ist eine leistungsstarke, interaktive Drucklösung, die die Online- und Offline-Welt miteinander verbindet. Sie bietet sofortigen Zugriff auf bis zu sechs verschiedene Online-Ressourcen wie Video/Multimedia, Websites, E-CommercePortale und Soziale Netzwerke. Die Clickable Paper-Technologie kann bei jeder Art von gedruckten Medien verwendet werden.

Spital ohne Papier Auswirkungen hat die digitale Zukunft in vielen Bereichen – und der Krankenhaussektor ist einer, auf dem durch intelligentes Dokumentenmanagement und Papiervermeidung große Einsparungspotenziale liegen. Ricoh geht mit speziellen Dokumentenmanagement-Lösungen, die auf die Anforderungen von Gesundheitseinrichtungen zugeschnitten wurden, in diese Richtung. Die

SP 112: leiser A4-Laser fürs Office.

der leise-drucker Mit dem SP 112 erweitert Ricoh sein Portfolio an Desktop-Systemen um einen neuen Schwarzweiß-A4-Laserdrucker, der ohne Lüfter auskommt. Nach weniger als 25 Sekunden ist das Modell betriebsbereit, und der erste Ausdruck liegt bereits nach 13 Sekunden vor. Weitere Ausdrucke folgen mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 16 Seiten pro Minute. Verarbeitet werden Formate von B6 bis A4 und Grammaturen von 60 bis 105 g/m2. Der Bypass fasst standardmäßig einen Papiervorrat von 50 Blatt. Ein Duplexdruck ist manuell möglich. Das Modell ist komplett von vorn bedienbar und ermöglicht somit das komfortable und rasche Nachlegen von Papier oder das Wechseln der All-in-oneTonerkartusche.  www.ricoh-europe.com

Hauptvorteile: Papierakten werden unnötig, das Risiko menschlicher Fehler und von Sicherheitslücken wird gesenkt, und auf relevante Daten kann schneller zugegriffen werden. Mit der Lösung eRecord Connect von Ricoh können Patientendaten mit wenigen Arbeitsschritten schnell und einfach digitalisiert werden. Die Lösung erlaubt es den Krankenhausmitarbeitern, mit minimalem manuellem Aufwand Dokumente an das elektronische Patientenaktensystem einzugeben. Die Dokumente werden mithilfe eines Multifunktionssystems digitalisiert und in das Patien-

tenaktensystem oder in andere Systeme geliefert und können so an verschiedenen Standorten, von verschiedenen Benutzern und auf verschiedenen Geräten genutzt werden. Dabei folgt jedes Dokument einem im Voraus festgelegten Pfad. So ist gewährleistet, dass es mit den richtigen Informationen ausgestattet an der richtigen Stelle ankommt und mit dem richtigen Patienten verknüpft ist. Indem eine digitalisierte Akte automatisch der Kennnummer eines Patienten und anderen relevanten Daten zugeordnet wird, ist die Wahrscheinlichkeit von Verwaltungsfehlern deutlich geringer.

© Ricoh (2)

Im Krankenhausbereich kann papierlose Technologie für Einsparungen sorgen.

Benoit Chatelard, General Manager Solutions, Production Printing Group, Ricoh.


Tool s & se r v i c e s

52 – medianet technology

Freitag, 25. April 2014

Test Das Samsung „Galaxy Note Pro“-Tablet zeichnet sich durch einen großen Bildschirm und gute Ausstattung aus

short

12-Zoll-Tablet macht Lust auf mobile Arbeitstage

Kostenlose Version der QlikView.Next-Software

© qlik.com/de

Dank der Bildschirmdiagonale von fast 40 Zentimeter ist das Gerät für Office-Anwendungen prädestiniert. Chris haderer

QlikView.Next wird als kostenlose Personal Edition zu haben sein.

Wien. Die Verpackung ist schlicht, der Inhalt das genaue Gegenteil. Im immerwährenden Kampf um das beste Tablet der Welt hat Samsung jetzt das „Galaxy Note Pro 12.1“ vorgestellt, das weltweite erste WQXGA-Breitbild-Displaymit 30,99 cm Bildschirmdiagonale. Vier Millionen Bildpunkte (2.560 x 1.600 Pixel) sorgten im Test für ein gestochen scharfes, gut lesbares und farbintensives Bild. Im hellen Sonnenlicht spiegelt der Schirm zwar unangenehm – diese Eigenschaft teilen sich allerdings die meisten Geräte.

Wien. Qlik wird im frühen dritten Quartal 2014 eine kostenfreie Desktop-Version von QlikView.Next als Personal Edition zur Verfügung stellen. Qlik wird zudem einen kostenlosen Cloud-Service anbieten, um kleinen Anwendergruppen das Teilen von Analysen, die im Desktop-Client erstellt wurden, zu ermöglichen. Fachanwender können über die Personal Edition die intuitiven Features von QlikView.Next voll ausschöpfen, um über Drag-andDrop innerhalb von Minuten individuelle Apps zu erstellen. So können sie die vielseitigen Möglichkeiten der Natural Analytics-Benutzeroberfläche bereits erleben, bevor die Server- und Enterprise-Funktionalität der kompletten Plattform voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2014 verfügbar sein wird. www.qlik.com/de

Gute Performance Was außer dem Bildschirm sonst noch positiv auffällt: Trotz seiner Größe, die knapp einem Blatt Papier entspricht, liegt das Tab-let gut in der Hand, auch wenn das Gewicht von 750 g (in der getesteten WiFi-Version) für ein dauerhaftes Halten etwas hoch ist.

Optisch gibt es am Galaxy Note Pro nichts auszusetzen: Die Verarbeitung ist solide, Schlitze für Stecker und Karteneinschübe sind durch Klappen abgedeckt. Auch das Innenleben ist in Ordnung: Laut den technischen Daten wird das Tablet von einem Exynos 5 Octa (1,9 GHz QuadCore + 1,3 GHz Quadcore) angetrieben. Auch die Softwareausstattung ist interessant: Neben gängigen Android-Standards sind Remote PC-Funktion für den Zugriff auf einen PC, Hancom Office als mobile Office Solution und die Cisco WebEx Meetings-Lösung vorinstalliert.

Drucksensitiver Stift Integriert ist auch der S-Pen, der die Bedienung des Tablets über einen drucksensitiven Stift erlaubt. Im Zusammenspiel mit der Größe des Tablets ergeben sich interes-

Das Samsung Galaxy Note Pro-Tablet mit dem drucksensitiven S-Pen.

ist derzeit eines der interessantesten Tablets am Markt – und zugleich auch eines der teuersten: Mit 679 € schlägt die WiFi-Version zu Buche (gesehen bei Saturn), über 900 € kostet die LTE-Version. Ob ein Tablet in dieser

sante Einsatzmöglichkeiten, unter anderem als Ersatz für einen echten Papierblock. Mittels Multi Window lässt sich das Display des Galaxy Note Pro in bis zu vier Fenster und das der Galaxy Tab Pro-Modelle in 2 Fenster unterteilen, was die parallele Nutzung von bis zu vier Apps ermöglicht. Pen-Bedienung und die hervorragende virtuelle Tastatur sprechen eindeutig die Office-Anwender an. Das Samsung Galaxy Note Pro

Preislage tatsächlich einem Notebook vorzuziehen ist, bleibt dem Anwender selbst überlassen. Mit dem Galaxy Note Pro hat Samsung auf jeden Fall einen überzeugenden Schritt ins 12-Zoll-Segment gemacht. Oberfläche und Ausstattung überzeugen, da auch ein großes Content-Packet im Lieferumfang enthalten ist. Und außerdem macht es wirklich Spaß, mit einem großen Display arbeiten zu können.  www.samsung.at

Backuplösung ohne Backup-­ Infrastruktur im Rechenzentrum.

Wien. TeamViewer, Anbieter von Software für Fernwartung und Online Meetings, hat sein Portfolio mit „airbackup“ um eine Online-Backup-Lösung erweitert, mit der Unternehmen ihre Daten in einem deutschen Rechenzentrum sichern können, ohne selbst eine eigene Backup-Infrastruktur betreiben zu müssen. Nach dem Download des airbackup Client richten Anwender ihre Backup-Prozesse ein und legen fest, welche StatusBerichte sie erhalten möchten. airbackup bietet Anwendern die Möglichkeit, Daten von überall aus wiederherzustellen. www.airbackup.com

Das Tablet ist mit Android 4.4.2. bestückt; die Systemeinstellungen erfolgen ­dementsprechend über aufgeräumte Menüs und sind durchaus laienfreundlich.

Kurztest Die Canon „Legria mini X“ ist ein solider Camcorder für kreative Filmer, der ungewöhnliche Bilder liefert

Die Welt aus der Weitwinkel-Perspektive Wien. Die Canon „Legria mini X“ (399 €) ist ein Camcorder der ungewöhnlicheren Art und vom Design einer Action-Cam oder einem Phablet ähnlicher als einer Kamera. Durch sein flaches Design liegt er recht gut in der Hand und ist schnell einsatzbereit. Was ihn von anderen Camcordern unterscheidet, ist in erster Linie die Optik: Die Legria mini X ist mit einem 1:2,8 170 Grad Ultraweitwinkel-Objektiv ausgestattet, das es auf einen Winkel von 170 Grad im Fotomodus und 160 Grad im Videomodus bringt. Das führt zwangsläufig zu interessanten und ungewöhnlichen Einstellungen – was auch vom klappbaren 2,7-Zoll LCDTouchscreen unterstützt wird, der die Bildkontrolle bei ausgefallenen Perspektiven erlaubt.

Ausgezeichnete Qualität Die Kamera verfügt über eine Reihe von Motiv- und Effektprogrammen (wie etwa Intervalaufnahmen für Zeitlupen- oder Zeitraffereffekte, Pre-Recording, etc.). Die Bildqualität erwies sich im

ebenfalls ein bisschen fehlt, ist ein GPS-Chip, der das Lokalisieren der Aufnahmen vereinfacht. Ebenfalls sehr nützlich ist die integrierte WLAN-Funktion, die das Fernsteuern der Kamera per Smartphone/Tablet und App erlaubt (für iOS und Android verfügbar). Dabei kann die Kamera entweder direkt mit dem Smartphone gekoppelt werden (wobei sie als WLAN-Hotspot fungiert) oder über ein schon verhandenes Netzwerk. Insgesamt ist die Legria mini X ein sehr kreatives Tool, das sich für gestalterisch tätige Menschen als Zweitgerät fast aufdrängt.  www.canon.at

Test als ausgezeichnet (auch wenn nirgendwo ein Hinweis auf ISOEmpfindlichkeitseinstellungen zu finden war). Im Fotomodus beträgt die Auflösung 12 Megapixel, im Videomodus (mp4 und AVCHID mit wählbaren Datenraten) filmt die Legria mini X im Full HD-Format. Hervorhebenswert ist der Linear PCM-Ton, der über zwei Stereomikrofone aufgezeichnet wird und an verschiedene Aufnahmesituationen angepasst werden kann.

Ohne Zoom-Funktion Bedingt durch ihre gute Ausstattung (SD-Slot, USB, HDMI) und die einfache Bedienung per Touchscreen, ist die Legria mini X ein feiner Camcorder für unterwegs (oder für Video-Blogger), mit dem ungewöhnliche Aufnahmen möglich sind. Der Nachteil: Im Umfang kann er mit einer konventionellen Kamera bei den Gestaltungsmöglichkeiten aufgrund des nicht vorhandenen Zooms (es ist neben dem Weitwinkel nur eine Naheinstellung vorhanden) nicht konkurrieren. Was dem Foto-Indianer

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Online-Backup-Lösung ohne Hardware-Bedarf

Durch die große Auflösung steht am Display viel Platz für Apps und Widgets zur Verfügung; das Display kann außerdem in vier Fenster aufgeteilt werden.

Canon Legria mini X: mit Standfuß und schwenkbarem LCD-Schirm.

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Wien. Der Virtualisierungs- und Cloud-Experte VMware hat VMware Horizon 6 vorgestellt, eine integrierte Lösung, die veröffentlichte Anwendungen und Desktops auf einer einzigen Plattform bereitstellt. Horizon 6 ist die umfangreichste Desktop-Lösung mit einem zentralisierten Management für jede Art von Unternehmens­ anwendungen und -desktops. Dazu gehören physikalische und virtuelle Desktops, Laptops, Anwendungen sowie PCs, die den Mitarbeitern gehören. www.vmware.com

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Umfangreiches Update für VMware Horizon 6

Das Ultraweitwinkelobjektiv der Legria mini X erlaubt ungewöhnliche Perspektiven.


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