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medianet

inside your business. today.

Freitag, 25. Jänner 2013 – 37

Derzeit wird in Brüssel die EU-Grund­ verordnung Datenschutz diskutiert  Seite 39

cyber-spionage

Kaspersky Lab hat ein seit Jahren laufendes Spionageprogramm entdeckt  Seite 40

praktisch epson workforce printer im praxistest

© Epson

Datenschutz neu

© panthermedia/G. Boffi

© Chris Haderer

technology Software am Rande des Nervenzusammenbruchs

© 123people.at

short

© wikifolio.com

Wien. Die Personensuchmaschine 123people schenkt sich und seinen Usern zum fünften Geburtstag eine Rundumerneuerung. Im Fokus stehen neue Services, die die eigenen Online-Reputation schützen. „Social Network Monitor“ und „Webcleaner“ heißen die beiden neuen Tools, die ab sofort verfügbar sind. Mit dieser ­Erweiterung reagiert ­123people auf die wachsende Nachfrage im Bereich Online Reputation Management (laut einer Unternehmensumfrage wünschen sich 70% der User derartige Services).  www.123people.at

© panthermedia.net/ginasanders

Wien. Die Social TradingPlattform „wikifolio.com“, im August 2012 in Deutschland gestartet, registriert konstant steigende Userzahlen und eine rasch wachsenden Zahl an wikifolios (sozusagen die Handelsware der Plattform). Das monatliche wikifolio-Handelsvolumen liegt mittlerweile bei mehr als 50 Mio. €, gesamt wurden bereits Trades in Höhe von mehr als 250 Mio. € ausgelöst. Durchschnittlich werden täglich 1.200 Trades verarbeitet. Das Unternehmen hat vor Kurzem auch eine weitreichende Kooperation mit der Börse Stuttgart angekündigt.  www.wikifolio.com

Fehlerhafte Software kostet Geld Systemabstürze und andere ­Softwarepannen haben Unternehmen im letzten Jahr mehrere Millionen Euro gekostet. An der ­Spitze des Ausfallrankings liegen Anwendungen aus der Finanzbranche.  Seite 38 UBIT Laut der Fachgruppe sinkt der Frauenanteil in der IT

© Foto Weinwurm

Robert Bodenstein, Obmann der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer.

Wien. Die Fachgruppe UBIT hat die Zusammensetzung ihrer Mitglieder unter die Lupe genommen. Im Bereich IT können 55% einen akademischen Abschluss nachweisen, bei den Buchhaltern sind es 37%. Bei IT ist der Anteil der Männer mit 92% besonders hoch, bei Buchhaltungsberufen mit 56% am niedrigsten. Im Vergleich zu 2005 zeigt sich die Geschlechterverteilung bei der Unternehmensberatung und IT stabil, die Buchhaltungsberufe sind klar „männlicher“ geworden, erklärt UBIT-Obmann Robert ­Bodenstein angesichts der aktuellen Zahlen.  www.ubit.at

© Lockout

IT-Berufe werden nun „männlicher“ Smartphones mit Malware-Killer

© Sennheiser

Wien. Der Audiospezialist Sennheiser gibt seiner Leidenschaft für Klang mit einem digitalen Magazin eine eigene Bühne: Die iPad-App „Blue Stage“ bietet interaktives Storytelling mit explorativer Navigation. Jeden Monat erscheint eine neue Ausgabe und beleuchtet das Thema Sound aus einem anderen Blickwinkel. Die Sennheiser-Applikation für das iPad ist gratis im iTunes Store zu haben.  www.sennheiser.com

Lookout Deutsche Telekom setzt auch Sicherheits-Apps

John Hering, CEO und Gründer von Lookout: App bringt Sicherheit.

Wien. Die Deutsche Telekom und Lookout intensivieren ihre Zusammenarbeit bei mobiler Sicherheit und Datenschutz und liefern die ersten Geräte mit Lookout App aus. So ist die „Lookout Mobile Security“-App auf dem Samsung Galaxy S3 Mini und dem HTC K2 LTE vorinstalliert, fünf weitere Geräte sollen im ersten Quartal 2013 hinzukommen. Die App schützt Kunden sofort und anwenderfreundlich vor Malware, Phishing und Datenverlust ebenso wie vor Bedrohungen der Privatsphäre sowie Verlust oder Diebstahl des Handys“, sagt John Hering, CEO und Gründer von Lookout.  www.lookout.com


C ov e r

38 – medianet technology

Kommentar

Qualität geht ­einfach vor

Freitag, 25. Jänner 2013

SQS Laut „Top Ten Softwarefehler 2012“ kämpft vor allem die Finanzbranche mit fehlerhaften Softwarelösungen

Wenn Software plötzlich eigene Wege gehen will … Qualitätsmanagement und Software-Strategien können dazu beitragen, Systemfehler zu reduzieren.

Chris Haderer

W

enn Sie ein neues Auto kaufen, dann können Sie in der Regel davon ausgehen, dass die Kiste rund und ausdauernd läuft. Wenn Sie ein neues Softwarepaket kaufen, dann haben Sie diese Sicherheit nicht. Je komplexer eine Anwendung ist, umso größer ist auch das Risiko versteckter Fehler, die dem Hersteller bislang entgangen sind. Das beste Beispiel dafür ist das Microsoft-Betriebssystem Windows, bei dem Fehler, Sicherheitslücken und sonstige Hoppalas durch permanente Updates im laufenden Betrieb korrigiert werden (bei Apple ist das nicht viel anders, keine Sorge). Tatsächlich besteht ein Betriebssystem (wie auch ein Anwendungsprogramm) aus Millionen Codezeilen, von denen, durch die Brille der Statis-tik gesehen, einige zwangsläufig fehlerhaft sein müssen. Das gilt für jede Art von Software, wie kürzlich auch die Bank Austria bei der Umstellung ihrer OnlineSysteme feststellen durfte. Auch wenn noch so intensiv getestet wird: Manche Pannen und Pleiten ereignen sich erst im Alltag, wenn nicht ein paar Probanden am Gerät sitzen, sondern Millionen Menschen mit einem System arbeiten wollen. Dann kommt es zu Situationen, mit denen kein Programmierer je gerechnet hat – und deshalb gehört Qualitätssicherung zur Software wie das Amen zum Gebet. Denn auch in Atomkraftwerken stehen Rechner.

Iron Mountain Papierlos

Aktien auf Abwegen Einer der „Top“-Fehler des vergangenen Jahres fand sich in der frisch installierten Software eines Börsenhandelsunternehmens und verursachte einen Schaden von 440 Mio. USD, nachdem sie innerhalb von 45 Min. eine große Menge von über 100 verschiedener Aktiensorten an- und wieder verkaufte. Ein fehlerhafter Software-Algorithmus erwarb die Aktien zum Marktpreis und stieß sie zu Angebotspreisen wieder ab, wodurch bei jeder einzelnen Transaktion mehrere Cent verloren gingen. Der rege Handel trieb die Preise der betroffenen Aktien schnell nach oben. Das

Rechnungen und Verluste Interessant ist auch der Fall eines australischen Energieversorgers, der Tausenden seiner Kunden Mahnungen für Rechnungen schickte, die diese wegen eines Computer-Fehlers nicht erhalten hatten. Währenddessen zog ein deutsches Energieunternehmen bei 94.000 seiner Kunden zu viel Geld ein; Grund dafür war ein Software-Fehler, der ohne Grund Kündigungsgebühren berechnete. „Dies kostete den Versorger rund 1,7 Millionen Euro an Ausgleichszahlungen“, weiß Codd. Mit zahlreichen Fehlern hatte auch die US-Steuerbehörde zu kämpfen: Nach einem Upgrade ihrer Software-Systeme, das insgesamt über 1,3 Mrd. USD kostet, hatten die Behörden mit gravierenden Problemen bei der Steuerrückerstattung zu kämpfen. Bei der Bearbeitung der elektronisch übermittelten Erstattungsanträge kam es zu erheblichen Verzögerungen. 85% der Rückzahlungen verspäteten sich gleich um ganze 23 Tage oder mehr.

Phil Codd, Managing Director bei SQS Software Quality Systems: „Auch im Jahr 2012 gab es leider keinen Mangel an gravierenden Softwware-Fehlern.“

„Auch bei unserer dritten, jährlich durchgeführten Umfrage unter SQS-Beratern gab es 2012 keinen Mangel an Software-Fehlern, welche Unternehmen wie auch Konsumenten erheblich behinderten“, sagt Phil Codd. Weiterhin sei es vor allem die Finanzbranche, die mit Systemfehlern zu kämpfen habe. Die Software-Pannen dieser Branche dominierten die Top Ten-Listen aller vergangenen drei Jahre. 2012 kämen fünf der Top Ten-Fehler aus dem Bereich der Finanzdienstleistung. Ein Hauptgrund seien schlecht gewartete Altsysteme bei Banken und Börsenunternehmen. „Jeder der Top Ten-SoftwareFehler 2012 zeigt, wie wichtig eine

effektive Strategie des Qualitätsmanagements ist, die Fehler vermeidet, bevor diese Schaden anrichten können“, meint Phil Codd. Pech mit Bits & Bytes hatte übrigens auch ein Glücksspieler, der davon ausging, mehr als eine Mio. USD gewonnen zu haben – letztlich dann aber doch fast pleite heimkam. Ein Software-Fehler hatte die Gewinnsumme wesentlich höher dargestellt, als sie in Wirklichkeit war. Da dieser Ausnahmefall durch die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Online-Games abgedeckt war, konnte der Spieler den zunächst angezeigten Gewinn juristisch nicht geltend machen.  www.sqs.com

Marktdurchdringung In Österreich stieg die Smartphone-Durchdringung im Vorjahr von 21 auf immerhin 36 Prozent an

Feature-Phones: eine aussterbende Spezies

© sxc

Ohne Konzepte

Wien. Fehlerlose Software gibt es nicht. Das ist eine Tatsache, der Tausende Anwender täglich bedenkenlos zustimmen können, wenn sie beispielsweise überraschend vor einem der berüchtigten Windows „Blue Screens“ sitzen und nichts mehr geht. Die Folgen eines Systemabsturzes im privaten Bereich sind in der Regel relativ gering – im Business-Umfeld können Softwarefehler aber fatale Konsequenzen haben, wie die zum dritten Mal von der SQS Software Quality Systems AG veröffentlichte Liste der zehn gravierendsten Software-Fehler des vergangenen Jahres zeigt. Softwarefehler „verursachten vor allem finanzielle Schäden und Imageverluste für die betroffenen Unternehmen“, sagt Phil Codd, Managing Director bei SQS Software Quality Systems. „Während Unternehmen vor allem finanzielle Verluste und Imageschäden erleiden mussten, hatten Konsumenten hauptsächlich mit Stress und Unannehmlichkeiten zu kämpfen.“

führte zu spektakulären Verlusten des Börsenhändlers, als dieser die vorübergehend überbewerteten Aktien zu einem niedrigeren Preis wieder verkaufen musste. „Computerprobleme führten zu weitverbreiteten Beschwerden bei den US-Wahlen 2012, nachdem Bürger von zahlreichen Schwierigkeiten mit Wahlmaschinen berichteten“, sagt Codd. Ein Fehler beim Bedienen des Touchscreens führte zum Beispiel dazu, dass die Maschine die Kandidatenauswahl selbsttätig veränderte, die Wähler dies aber nicht mehr rückgängig machen oder anderweitig korrigieren konnten.

© SQS

Chris Haderer

Dokumentenarchiviernung hat den Hang zum Chaos.

Wien. Laut einer Studie von Iron Mountain ist das papierlose Büro für viele europäische Firmen nicht realisierbar. 51% aller befragten Unternehmen gaben an, dass der Großteil ihrer wichtigen Kundendaten in Papierform archiviert ist. 45% sagten, dass ihre Ressourcen hinsichtlich Speicherung und Zugang zu Speicherdaten stark ausgelastet sind: Informationen können sie deshalb nicht schnell genug abrufen. 37% gingen sogar so weit, ihre Dokumentenarchivierung als chaotisch zu bezeichnen, mit kaum erkennbaren Strukturen und abgelegten Dokumenten, die nie wieder auftauchen.  www.ironmountain.de

Wien. Klassische Mobiltelefone (auch Feature-Phones genannt) sind eine aussterbende Spezies. Laut comScore benützt mittlerweile fast jeder zweite deutsche Mobilfunker ein Smartphone. Laut dem Consumer Electronics Markt Index (CEMIX) wurden in Deutschland zwischen Jänner und September 2012 ‚nur‘ noch 5,3 Mio. „klassische“ Mobiltelefone

verkauft, während im gleichen Zeitraum 12,6 Mio. Smartphones abgesetzt werden konnten.

Google liegt vorn Laut einer Einschätzung von comScore läuft knapp die Hälfte der Smartphones mit Googles Android-Betriebssystem. Apples iOS kommt auf einen Marktanteil

von 21%. Weltweit hält Android einen Marktanteil von über 70%, während Apple, quasi die Mutter aller Smartphones, die 20%-Hürde nicht geschafft hat. Die Marktanteile der jeweiligen Betriebssystem-hersteller unterliegen beständigen Schwankungen, da sie unmittelbar Marketing-Aktionen der Mobilfunkbetreiber widerspiegeln.

Zu den smartphoneaffinsten Ländern gehören England und Spanien. So liegt der Anteil der Smartphone-Nutzer an allen Mobiltelefonbesitzern in Spanien und Großbritannien bei mehr als 60%. In Österreich lag die Smartphone-Penetration im Vorjahr laut Our Mobile Planet bei 36%.  www.comscore.com


I d e e & s t r at e g ie

Freitag, 25. Jänner 2013

medianet technology – 39

ARGE Daten Mit der Umsetzung der EU-Grundverordnung Datenschutz könnte bereits Anfang 2014 begonnen werden

short

Datenschutz-Diskussionen

Die Generation Y und ihr digitaler Alltag Wien. Die Morgenroutinge der 18- bis 30-Jährigen ist einfach: Aufstehen, Zähneputzen, E-Mails checken. Gemäß dem „Cisco Connected World Technology Report 2012“ prüfen weltweit bereits 90% der Studenten und jungen Arbeitnehmer am Morgen mit ihrem Smartphone E-Mail, Textnachrichten oder Soziale Netzwerke. Arbeitgebern zeigen die Ergebnisse, dass die Mitarbeiter der Zukunft agiler, informierter und reaktionsfreudiger sind. „Der aktuelle ‚Cisco Connected World Technology Report‘ zeigt, dass in Zukunft alle Bereiche des privaten als auch beruflichen Lebens vernetzt sein werden“, sagt Achim Kaspar, General Manager Cisco Austria. „Heute schon kann sich die Generation der 18-bis 30-Jährigen ein Leben ohne Internetverbindung nicht mehr vorstellen; jeder will immer und überall in Echtzeit verfügbar sein und auf Anwendungen zugreifen können.“  www.cisco.at

Bei Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern muss ein Datenschutzbeauftragter installieret werden. PRIVACY DAY 2013

Hans G. Zeger, Vorstand der österreichischen Privacy-Vereinigung ARGE Daten. Chris haderer

Wien. Während der Europäische Gerichtshof gerade prüft, ob die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung, die am 1. April 2012 in Österreich umgesetzt wurde, überhaupt mit der EU-Grundrechtecharta konform ist, arbeitet sie auf der anderen Seite an der geplanten EU-Grundverordnung Datenschutz, die „große Veränderungen für die IT-Branche bringen wird“, sagt Hans G. Zeger, Vorstand der Privacy-Vereinigung ARGE Daten: „Nach unserer Einschätzung jedoch sowohl zum Nutzen der seriösen Datenverarbeiter, als auch der Betroffenen, sei es als Konsumenten, Bürger oder Mitarbeiter.“ Eine der wesentlichsten Ände-

rungen ist, dass Datenverarbeiter mit Filialen in mehreren Ländern nur noch einer Aufsichtsstelle am Firmenhauptsitz unterliegen. Hat man als Bürger eine Beschwerde über einen Datenverarbeiter, dann kann er diese bei seiner Wohnsitzbehörde deponieren, die dann alle weiteren Schritte einleitet (eine Beschwerde gegen Facebook kann dann ohne Reise nach Irland in Wien eingereicht werden). Eine enge Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsbehörden soll sicherstellen, dass die Grundverordnung europaweit einheitlich angewandt wird, „also auch faktisch dieselben Rechte europaweit zur Verfügung stehen“, sagt Hans Zeger. Neu in der geplanten EU-Grundverordnung Datenschutz ist auch

die verpflichtende Installation eines Datenschutzbeauftragten in Unternehmen ab 250 Mitarbeitern. Vorgesehen sind auch empfindliche Strafen, wenn Bestimmungen nicht eingehalten werden. „Insgesamt bringt die ‚EU-Grundverordnung Datenschutz‘ viele Verbesserungen“, kommentiert Hans Zeger. „Ein Vorteil wird sein, dass bestimmte Prinzipien in Zukunft stärker greifen, wie etwa ‚Privacy by Default‘ in den Grundeinstellungen des Browsers.“ Mit der Abstimmung der EUParlamentarier wird bis Mai gerechnet, Anfang 2014 könnte die Verordnung dann bereits (mit einer zwei- bis dreijährigen Frist) in den gelebten EU-Alltag umgesetzt werden.  www.argedaten.at

Die Themen im Detail: Big Data – Datenschutzherausforderungen im Web 3.0. Referent: Rigo Wenning (W3C) EU-Datenschutz-Grundverordnung 2013 – aktuelle Entwicklungen Referenten: Horst Heberlein (Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit), Natalie Fercher (Bundeskanzleramt, Verfassungsdienst) DVR-Online und neuer Konzerndatenschutz in der Praxis Referent: Gregor König (Datenschutzkomission) Informationssicherheit bei kritischen Infrastrukturen Referentin: Christine Rosinger (OFFIS e.V.) Datenschutz bei sensiblen Daten – Modellfall eHealth Referen: Michael Foth (IBS Schreiber GmbH) Videounterstützte Identifikationsverfahren und Verhaltensanalyse Referent: Markus Müller (Fraunhofer-Institut) Hat die Kriminalitätsbekämpfung in Zeiten des Internets noch Chancen? Referent: Max Edelbacher (Vereinigung Kriminaldienst Österreich) Cybercrime – die internationale Herausforderung (Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht) Podiumsdiskussion mit Alexander Klimburg, Tina Leisch, Walter Unger, Wolfgang Zankl.  www.privacy-day.at/privacy2013

© Chris Haderer

© Chris Haderer; ARGE Daten

Der von der ARGE Daten veranstaltete Privacy Day 2013 findet am 26.2. in Wien statt (insgesamt bereits zum dritten Mal). Die Kosten belaufen sich auf 470 €. Die Anmeldung erfolgt online.

Achim Kaspar, General Manager von Cisco Systems Austria.

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Fa c t s & f i g u r e s

40 – medianet technology

short

Jubiläum: 25 Jahre „.at“ und 15 Jahre „nic.at“

Freitag, 25. Jänner 2013

Kaspersky Lab Das Unternehmen hat eine Cyberspionage-Kampagne gegen diplomatische Einrichtungen entdeckt

Cyberwar ohne Grenzen: Operation Roter Oktober

© Chris Haderer

Die Malware stiehlt mit Vorliebe verschlüsselte Dokumente von Servern der NATO und EU-Einrichtungen.

Neues ­Partnerprogramm für Softwareanbieter Wien. hybris will sein „hybris Extend“-Programm für unabhängige Softwareanbieter erheblich ausbauen. hybris Extend ist ein Marktplatz für die Online-Integration, der Zugang zu für die hybris OmniCommerce-Plattform optimierten Anwendungen, Erweiterungen und Netzwerkdiensten bietet. Aus der Fülle von Drittanbieterprodukten qualifizieren sich nur diejenigen Anbieter für das Extend-Programm, die besonders eng mit hybris zusammenarbeiten und vorentwickelte Integrationen mit der hybris-Software bereitstellen. Für Endkunden soll das hochwertige, reibungslose und effiziente Implementierungen garantieren.  www.hybris.com

© plaut.com

Plaut Consulting wird neuer SAP Gold-Partner

Plaut Schweiz Consulting ist ab sofort neuer SAP Gold-Partner.

Wien. Plaut (Schweiz) Consulting AG wurde mit Jahresbeginn 2013 von SAP zum „Gold-Partner“ ernannt. Als Value Added Reseller für SAPLösungen ist das die höchste Partnerstufe. Dies zeigt die anerkannten Kompetenzen und großen Markterfolge des Teams der Plaut in der Schweiz. Maßgeblich verantwortlich dafür waren Projekte in den Branchen Nahrungsmittel und Getränke; hier verbindet Plaut seine Branchenerfahrung mit Wissen um den Einsatz der SAP-Lösungen, die hochwertige und effiziente Implementierungen garantieren.  www.plaut.com

Methoden und Strategien Als Folge zahlreicher Angriffe gegen internationale diplomatische Einrichtungen im Oktober 2012 begann ein Expertenteam von Kaspersky Lab mit Analysen, wobei ein großangelegtes CyberspionageNetzwerk ans Tageslicht gebracht wurde. Die „Operation Roter Oktober“, kurz „Rocra“ genannt, ist demnach immer noch aktiv; ihre Aktivitäten reichen ununterbrochen bis in das Jahr 2007 zurück. Die Registrierungs-Daten der benützten Kontrollserver, vor allem aber zahlreiche Spuren in den ausführbaren Dateien der Malware, deuten darauf hin, dass die Angreifer eine russischsprachige Herkunft haben. Zudem waren die Dateien bis zur Entdeckung der Operation unbekannt und wurden nicht bei der Analyse vorheriger Cyberspionage-Angriffe gefunden.

Cyberangriffe haben verstärkt auch politische Hintergründe, wie die in den letzten Jahren entdeckten Schadprogramme beweisen.

Um das Netzwerk der infizierten Rechner zu kontrollieren, erzeugten die Angreifer mehr als 60 Domains und nutzen diverse Standorte für die entsprechenden Server in verschiedenen Ländern, die vor allem aus Deutschland und Russland stammten. Die aus den infizierten Systemen gestohlenen Dokumente haben 34 Dateiendungen, wobei speziell mit „acid“ beginnende Endungen auf eine geschützte Software mit Namen „Acid Cryptofiler“ hindeuten. Sie wird seit Sommer 2011 von NATO und EU sowie vom Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission eingesetzt, um sensible Daten zu schützen, was die ganze Angelegenheit noch etwas dramatischer macht.

Rocra richtet sich übrigens nicht nur gegen Workstations, sondern kann auch Daten von mobilen Geräten wie Smartphones (iPhone, Nokia oder Windows Mobile) stehlen. Ebenso zielt die Schadsoftware auf die Konfigurations-Informationen von Unternehmensnetzwerken (Router und Switches) sowie auf die gelöschten Dateien von Wechseldatenträgern. Die Infektion mit der Schadsoftware erfolgte über maßgeschneiderte, sogenannte DropperTrojaner, welche die Angreifer an ihre Opfer in Form von zielgerichteten Spear-Phishing-E-Mails verschickten. Die gefährlichen E-Mails enthielten speziell erstellte Exploits, um Schwachstellen im Sicherheitssystem von Microsoft

Office und Microsoft Excel auszunutzen. Auf diese Weite konnten die Angreifer ihre Schadsoftware unauffällig installieren und die Systeme damit infizieren. Ein interessantes „Wiederbelebungs“-Modul erlaubt es den Angreifern außerdem, die Kontrolle über infizierte Systeme wiederzuerlangen. Das Modul versteckt sich als Plugin bei Installationen von Adobe Reader und Microsoft Office. Mit dessen Hilfe können die Angreifer durch Zusendung einer präparierten Datei jederzeit wieder Zugriff auf das Zielsystem erlangen, selbst wenn der eigentliche Kern der Schadsoftware bereits entdeckt und entfernt oder das ­System gepatched wurde.  www.kaspersky.at

IBM Das Unternehmen erhielt im Vorjahr 6.478 US-Patente, gut 30% basieren auf Einreichungen aus dem Ausland

20 Jahre an der Spitze der US-Patentträger Wien. In den letzten zwei Jahren sind verschiedene IT-Unternehmen nicht nur durch ihre Produkte in die Schlagzeilen gekommen, sondern in erster Linie durch Patentkriege. Vor allem Apple ist in den letzten zwölf Monaten durch Schlachten gegen Samsung und andere Mobilfunkhersteller in Erscheinung getreten. Was die Anzahl der gehaltenen Patente betrifft, ist Apple allerdings ein eher kleines Licht: An erster Stelle des Rankings der „IFI Claims Patent Services“ liegt nämlich der IBM-Konzern, der im Vorjahr 6.478 US-Patente erhielt (siehe Ranking rechts).

US -Patentrang l iste 2012

1 IBM  2 Samsung  3 Canon  4 Sony  5 Panasonic  6 Microsoft  7 Toshiba  8 Hon Hai  9 General Electric  10 LG Electronics 

IT-Schlüsselthemen Die Patente umfassen ein breites Spektrum von Themen und sind Grundlage für zukünftige Entwicklungen in verschiedenen IT-Schlüsselbereichen wie zum Beispiel Analytics, Big Data oder Onlinesicherheit, aber auch für Lösungen im Einzelhandel, dem Bankenwesen oder dem Gesundheitssektor. Mit diesem Rekord führt IBM das 20ste Jahr in Folge die jähr-

6.478 5.081 3.174 3.032 2.769 2.613 2.446 2.013 1.652 1.624

Quelle: IFI Claims Patent Services http://ificlaims.com/

© IBM

Wien. „Done“. Mit diesem knappen E-Mail-Text des InternetPioniers Jon Postel wurde im Jänner 1988 der Eintrag von „.at“ in das Domain Name System bestätigt und somit der Grundstein für österreichische Internet-Domains gelegt. „Ich bedaure, dass wir uns diese Mail nicht aufbewahrt haben“, sagt Peter Rastl, damaliger Leiter des EDV-Zentrums der Universität Wien. Zehn Jahre nach diesem denkwürdigen Tag wurde die Domainregistrierungsstelle „nic.at“ gegründet. „Inzwischen gibt es fast 1,2 Millionen Domains unter ‚.at‘, im Schnitt werden pro Tag 400600 Domains neu registriert“, sagt Richard Wein, seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer von nic.at. www.nic.at

Moskau/Ingolstadt/Wien. Der Security-Lösungsanbieter Kaspersky Lab hat Details über eine Cyberspionage-Kampagne veröffentlicht, die sich seit mindestens fünf Jahren gegen diplomatische Einrichtungen, Regierungsorganisationen und Forschungsinstitute in verschiedenen Ländern richtet. Zwar sind vor allem Länder in Osteuropa sowie in Zentralasien betroffen, allerdings richteten sich die Angriffe auch gegen Mitteleuropa und Nordamerika. Dabei wurden hochsensible Dokumente mit vertraulichen geopolitischen Inhalten gesammelt. Weiterhin wurden Zugänge zu gesicherten Computersystemen ausspioniert sowie Daten aus persönlichen mobilen Geräten und von Netzwerk-Komponenten gesammelt.

© panthermedia.net/Gualtiero Boffi

chris haderer

Richard Wein, seit dem Jahr 2000 Geschäftsführer von nic.at.

IBM führt das 20ste Jahr in Folge die jährliche Liste der US-Patentträger an.

liche Liste der US-Patentträger an. Dabei basieren etwa 30% der US-Patente auf Einreichungen aus dem Ausland. Von 1993 bis 2012 erhielten IBM-

Erfinder im Ganzen über 67.000 US-Patente. Im vergangenen Jahr generierte das Unternehmen insgesamt sogar mehr Patente als Accenture, Amazon, Apple, EMC,

HP, Intel, Oracle/Sun und Symantec zusammen. „Wir sind stolz auf dieses Resultat einer technologischen und wissenschaftlichen Kreativität, die auf IBMs jahrzehntelanger Verpflichtung zu Forschung und Entwicklung basiert“, sagt Ginni Rometty, Vorsitzende und CEO von IBM, über die aktuellen Patentzahlen. „Ganz konkret ist der Patentrekord ein wichtiger Beleg für Tausende brillante IBM-Erfinder und für unser Streben nach Innovation, die für unsere Kunden, unser Unternehmen und die Welt von signifikanter Bedeutung ist.“  www.ibm.at


Fac ts & f i g u r es

Freitag, 25. Jänner 2013

medianet technology – 41

Adobe Systems Laut einer neuen Studie des Unternehmens legen Kunden verstärkt Wert auf Shopping- und Katalog-Apps für mobile Endgeräte

Shoppinganwendungen gesucht Alfred Unegg

Wien. Laut der aktuellen Studie „2013 Digital Publishing Report: Einzelhandel-Apps & Kaufverhalten“ von Adobe Systems steigt das Verbraucherinteresse an speziellen Shopping-Anwendungen. Die Konsumentenerwartungen bezüglich individualisierter, mobiler Einkaufserlebnisse wachsen und Einzelhändler müssen diesen gerecht werden. Das Datenmaterial der Untersuchung basiert auf einer Online-Befragung mit einem Sample von 1.003 Konsumenten in den USA, die ein Smartphone beziehungsweise ein Tablet besitzen. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass Tablet-Nutzer (55%) fast doppelt so häufig wie Smartphone-Nutzer (28%) ihr Gerät dafür einsetzen, Produkte und Dienstleistungen zu erwerben. Plattformübergreifend steigt die Nutzung von Apps zur Kaufabwicklung. Über die Hälfte der mobilen Einkäufer (56% der Smartphone-Shopper und 60% der Tablet-Shopper) werden im nächsten Jahr ihre Einkäufe über eine App abwickeln.

Shopper an, dass „die Interaktion über eine App ihre Bindung zu der jeweiligen Marke stärkt. Des Weiteren bieten Apps Einzelhändlern die Chance, die Beziehung zu ihren Stammkunden zu pflegen und zu stärken“, meint Terry Fortescue.

Steigert das Ladengeschäft Während die Darstellung von Spar- und Rabattaktionen die wichtigste Eigenschaft einer App für mobile Einkäufer ist, legt ein Großteil der Tablet-Nutzer (49%) zusätzlich Wert auf interaktive Bilder und Slideshows für ein besseres Verständnis der Produktange-

bote in einer virtuellen Umgebung. Umgekehrt wünschen sich Smartphone-Nutzer (60%) eine Möglichkeit, mittels Apps existierende Ladengeschäfte zu finden oder durch die App von geobasierten Angeboten profitieren zu können. Das verdeutlicht die unterschiedlichen, geräteabhängigen Rollen, die Einzelhandels- und KatalogApps im Verkauf spielen können. So bieten beispielsweise Apps auf Tablets ausführliche Produktinformationen und Smartphone-Apps besitzen ein erhebliches Potenzial, um Einkäufe innerhalb von Ladengeschäften zu steigern.  www.adobe.de

© Adobe

Apps sind auf Smartphones beliebter als Shopping mit dem Webbrowser.

Terry Fortescue, Director of Product Marketing, Digital Publishing, bei Adobe.

Rentable Einkaufskanäle „Unsere Untersuchung zeigt, dass Apps für digitale Kataloge und den Einzelhandel auf Tablets und Smartphones unterschiedlichen Zwecken dienen. Hierbei bestimmt die Art des mobilen Geräts den Mehrwert der App für den Verbraucher“, sagte Terry Fortescue, Director of Product Marketing, Digital Publishing bei Adobe. „Mithilfe der ‚Adobe Digital Publishing Suite‘ stellen führende Unternehmen wie Sotheby’s und ASOS Katalog-Apps für Tablet und Smartphone zur Verfügung. Damit binden sie Kunden stärker an ihre Marke und erreichen auch die zunehmend mobiler werdenden Shopper mit ihren Inhalten.“ Die Ergebnisse der Studie „verdeutlichen, dass Apps für den Ein-

„Die Art des mobilen Endgeräts bestimmt den Mehrwert der App für den Verbraucher.“ Terry Fortescue, Adobe

zelhandel und Kataloge als rentable Einkaufskanäle schnell zu den bisher auf Mobilgeräten oft genutzten Browsern aufgeschlossen haben“, sagt Fortescue. Fast die Hälfte der mobilen Einkäufer (49% der Smartphone-Shopper und 45% der Tablet-Shopper) nutzen eher Apps als Browser auf Mobilgeräten. „Der Grund hierfür ist laut den Smartphone-Nutzern die zu langsame Geschwindigkeit der Browser und die wesentlich einfachere Bedienbarkeit der Apps und digitalen Kataloge.“ Die Katalog-Apps bieten eine Plattform für Einzelhändler, um ihre Kundenbeziehungen zu vertiefen. Laut der Erhebung nutzen 67% der Käufer über Tablets oder Smartphones ausschließlich Apps ihrer Lieblingsläden. Darüber hinaus geben 38% der Tablet-Shopper und 42% der Smartphone-

Konica Minolta ist die

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T o o ls & se r v i c es

42 – medianet technology

Freitag, 25. Jänner 2013

Test Der „Epson WorkForce WF-3540DTWF“ eignet sich für kleine Unternehmen mit bis zu 12.000 Drucken pro Monat

short

Workflow-Lösung für großformatige Drucke

Multifunktions-Maschine mit Gesten-Steuerung

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Zwei integrierte Papierkassetten und ein Einzelblatteinzug für Spezialmedien sorgen für Bedienerkomfort. für 250 Blatt bietet. Alle Geräte der 3000er-Serie verfügen über einen EinzelblattPapierweg für Spezialmedien. Dank dieses zusätzlichen Einzugs drucken Benutzer auf einer Vielzahl verschiedener Materialien, beispielsweise Karten, Umschlägen und Briefpapier. „Beide Modellreihen sind für kleinere Unternehmen entwickelt worden und bieten mit WiFi-Unterstützung und/oder einem EthernetAnschluss viele Optionen“, bringt © Epson Der Epson WorkForce WF-3540DTWF: WiFi Direct und Ethernet sind an Bord. Schahin Elahinija, Leiter Marketing der Epson Deutschland GmbH, die Features Facts & figures des Geräts recht wirklichkeitsnah auf den Punkt. „Der ‚WorkForce Die wichtigsten technischen Merkmale 8,8 cm Touchscreen mit Gestensteuerung WF-3540DTWF‘ besitzt einen WiFi des neuen Epson WorkForce WF-3540DTDruckgeschwindigkeit 38 Seiten/Min. Direct-Anschluss, mit dem sich das WF im schnellen Vorlauf: Monochrom (Normalpapier 75 g/m²), Gerät sofort an WiFi Direct-fähige 38 Seiten/Min. Farbe (Normalpapier 75 g/ Geräte anschließen lässt, ohne dass 4-in-1-Multifunktionsgerät mit WiFim²) Druckgeschwindigkeit nach ISO/IEC dafür ein Router oder ein anderer Anschluss und automatischem Dokumentein24734 15 Seiten/Min. Monochrom, 9,2 drahtloser Zugangspunkt benötigt zug für kleine Büros mit automatischem DokuSeiten/Min. Farbe Duplex-Druckgeschwinwird. Alle Epson WorkForce nutzen menteneinzug für 30 Seiten digkeit (gemäß ISO/IEC 24734) 7,9 DIN die Epson Durabrite Ultra Tinte, Typ 4-Farb-Tintenstrahldrucker mit Epson A4-Seiten/Min. Monochrom, 5,7 DIN A4die besonders schnell trocknet und Durabrite Ultra, 4 Kassetten Seiten/Min. Farbe wisch- und wasserfeste Dokumente Papiermanagement Zwei PapierkassetDruckauflösung 5.760 x 1.440 dpi in professioneller Qualität liefert. ten mit 250 Blatt, Zufuhr von der Rückseite Druckvolumen 12.000 Seiten pro Monat Somit können auch frisch gedruckSchnittstellen Ethernet (100 Base-TX/10 Scangeschwindigkeit DIN A4 SW 300 te Seiten sofort mit einem TextmarBase-T), Wireless LAN IEEE 802.11b/g/n, dpi 1,1 ms/Zeile; DIN A4 Farbe 300 dpi ker bearbeitet werden.” Wi-Fi Direct, Hi-Speed USB 3 ms/Zeile Fazit: Ein solides Gerät für Cloud- und Mobil-Funktionen Epson ­Connect Scanauflösung 1.200 dpi x 2.400 dpi Heim- und Kleinbüros, das nicht (iPrint, E-Mail Print, Remote Print Driver, Scan(horizontal x vertikal) zuletzt durch zwei staubgeschützte to-Cloud), Apple AirPrint, ­Google Cloud Preislage 299,99 €  www.epson.at Papierkassetten überzeugt.

Chris haderer

Wien. Canon hat mit dem „imagePrograf MFP M40“ ein vollständiges Workflowsystem vorgestellt, das sich für das Drucken, Scannen, Archivieren und Weitergeben von großformatigen Farb- und Schwarzweißdokumenten eignet. Die Lösung umfasst einen Canon imagePrograf Großformatdrucker, einen neuen M40 Scanner, der über einen integrierten Stand verbunden wird, die Software SmartWorks MFP und einen großen Touchscreen mit dynamischer Vorschau. Von der anfänglichen Bilderfassung bis zum endgültigen Druckergebnis eignet sich diese Komplettlösung für Abteilungen jeder Größe, in denen technische Dokumente verwendet werden – besonders in den Bereichen Architektur, Maschinenbau und Bau.  www.canon.at

Switchlösung für private Cloud-Anwendungen München/Wien. Allied Telesis hat mit dem AT-DC2552XS den ersten Switch in der DC2500Serie vorgestellt, der sich an Lösungen für private CloudAnwendungen richtet. Er bietet eine Switching-Fabric-Leistung von 1.280 Gbps mit 48 x 10 GbE (SFP+)-Ports und vier QSFP+-40 GbE-Steckplätzen für Fat Pipes mit hoher Bandbreite. Durch den Cut-Through-Modus leitet der AT-DC2552XS Pakete mit einer Latenzzeit von nur 505 Nanosekunden bei 40 Gb beziehungsweise 800 Nanosekunden bei 10 Gb weiter.  www.alliedtelesis.eu

© NEC

21-Zöller für den Einsatz im Diagnostikbereich

NEC-Display mit 21,3 Zoll und LED-Hintergrundbeleuchtung.

Wien. NEC Display Solutions Europe hat mit dem NEC MD211C2 das erste BefundModell mit LED-Hintergrundbeleuchtung aus der MD-Produktreihe vorgestellt, welches den Übergang zu 10-Bit-Farbmonitoren unterstützen soll. Der MD211C2 verfügt über einen 21,3“-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.200x1.600, basierend auf der UA-SFT (IPS)Technologie. Zu den Anwendungen gehört die Diagnostik im Bereich Röntgen, CT, MRI, PET und anderer medizinischer Bildgebungsverfahren.  www.  nec-display-solutions.com

Wien. An der Optik lässt sich nichts aussetzen: Der Epson WorkForce WF-3540DTWF sieht nicht nur gut aus, sondern passt auch gut in fast jede Büroumgebung. Das liegt nicht zuletzt auch an seinen schlanken Abmessungen: mit einem Platzbedarf von 42,7x44,9 cm fühlt er sich auch in engen Umfeldern wohl. Auch die Lärmentwicklung ist erfreulich gering, sodass man das Gerät auch unmittelbar am Arbeitsplatz aufstellen kann. Ansonsten handelt es sich beim WorkForce WF-3540DTWF um ein solides Multifunktionsgerät, das sich durch einfache Installation und Bedienbarkeit auszeichnet. Interessant ist das 8,8 cm-Touchscreen-Display, das auch mittels Gesten gesteuert werden kann. Das ist in der Praxis zwar nicht wirklich kaufentscheidend, aber immerhin ein nettes Feature. Auch das Druckbild des Geräts entspricht allen Büroanforderungen, wobei für den Ausdruck von Bildern allerdings Fotopapier verwendet werden sollte.

Solide Ausstattung Die WorkForce WF-3000-Serie besteht aus vier Modellen: dem Stand-Alone-Drucker WorkForce WF-3010DW und den Multifunktionsgeräten WorkForce WF3520DWF, WorkForce WF-3530DTWF und WorkForce WF-3540DTWF. Die Maschinen bringen es im Duplex-Druck auf Geschwindigkeiten von bis zu 15 S./Min. für einseitige und 7,9 S. für doppelseitige Dokumente. Jedes Modell verfügt standardmäßig über ein Papierfach mit 250 Blatt, wobei der WorkForce WF-3530DTWF optional ein weiteres Papierfach

Kurztest Wer auf Windows 8 umsteigen will, sollte sich vorher gute Gründe für diesen entscheidenden Schritt überlegen

Windows 8: We are not in Kansas anymore Wien. Dem verstorbenen AppleGründer Steve Jobs wird in den Mund gelegt, er habe nichts von Touchscreen-Oberflächen auf herkömmlichen Desktop-Systemen gehalten, weshalb das iOS-Betriebssystem mobilen Geräten wie dem iPhone und dem iPad vorbehalten ist. Etwas anders scheint man die Thematik bei Microsoft zu sehen: Mit Windows 8 haben die Redmonder den Versuch unternommen, Touchscreen-Bedienung und klassischen Desktop unter einen Hut zu bringen. Was den mobilen Tablet-Bereich anbelangt, gibt es derzeit kaum Kritik an Windows 8. Im Desktop-Bereich hat es das neue „Kachel-OS“ allerdings etwas schwerer: Wer schon mit einem Windows 7-System arbeitet, findet offenbar kaum Gründe zum Umsteigen.

gebnis: „Keiner sah in ‚Windows 8‘ einen Vorteil oder einen Fortschritt, weder Einsteiger noch ambitionierte Nutzer, professionelle Anwender oder Administratoren“, urteilten die Redakteure von IX. Das Testergebnis ist durchaus nachvollziehbar: Von Windows 7 kommend, findet man sich hinter dem Windows 8-Spiegel in einer komplett veränderten Umgebung wieder. Die Metro-Oberfläche (die

nicht mehr Metro heißen darf ...), ist von Microsoft als Standard auserkoren worden und bietet gegenüber der gewohnten Ansicht auf Desktop-Rechnern kaum Vorteile. Der Windows-Desktop lässt sich zwar wieder einblenden, allerdings fehlt dann das gewohnte Startmenü. Als Anwender ist man zunächst verwirrt und die nächsten Stunden mit dem Auffinden der Funktionen beschäftigt.

Neues Gesamtkunstwerk Vergangenen Dezember unterzog die Zeitschrift IX den Youngster aus Redmond einem Praxistest durch Laien – mit einem durchgängig niederschmetterndem Er-

Der Wechsel zwischen den beiden Ansichten (oder Modi) verläuft holprig und im Test wenig intuitiv, sodass man einmal gefundene Wege schnell wieder vergisst. Allerdings: Während die Oberfläche komplett neu gestaltet wurde, sind andere Systemkomponenten (wie der Explorer oder die Systemsteuerung) nahezu unverändert geblieben. Filmfreunde, die das „Media Center“ suchen, werden eine Überraschung erleben: Es ist nicht mehr im Gesamtpaket enthalten und muss von Microsoft geladen werden (was im Jänner noch kostenlos ist).

Versteckte Features

© Microsoft

Neue Lösung für die Ausgabe ­großformatiger Dokumente.

Windows 8: Die Kacheloberfläche ist für datenintensive Anwendungen kaum geeignet.

Zwar hat Microsoft auch unter der Haube an vielen Schrauben gedreht (bessere Sicherheitsfeatures, etc.), die treten aber aus „gefühlter“ Anwendersicht gegenüber der nun umständlicheren Bedienung in den Hintergrund. Für datenintensive Anwendungen ist das Kachel­ design von Windows 8 in dieser Form nicht geeignet.  www.microsoft.at


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