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medianet

inside your business. today.

Freitag, 19. Oktober 2012 – 45

Die Registry nic.at startet Kampagne für Domain-Strategien in Unternehmen Seite 47

geschäftsinstrument it

Laut EMC gewinnt die IT an Bedeutung für die Unternehmensstrategie  Seite 48

farb-bolide OKI C831dn LEDFarblaser im test

© Oki

Domain-Kampagne

© Chris Haderer

© Chris Haderer

technology Business-Software aus Steyr: eine Erfolgsstory

© ELO

short

© Fabasoft

Wien. Die aktuellen Trends im Markt, Informationen über gesetzliche Vorgaben und Tipps rund um das Thema Enterprise-Content-Management versuchte ELO-Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach (Bild) Mitte Oktober den Besuchern des ECM-Fachkongresses in Wien zu vermitteln. 140 Gäste folgten der Einladung des Softwareherstellers und ließen sich unter dem Motto „Erfolgreich in die Zukunft“ mit praktischen Informationen zum Thema ECM versorgen. Für Unterhaltung sorgte der Kabarettist Günther Lainer.    www.elo.com

© BMD (2)/Montage: B.Qelaj

Wien. Fabasoft hat sich den Wunsch mancher Unternehmen zu Herzen genommen, dass ihre Daten in Österreich bleiben sollen und das Konzept der Cloud-Lokationen entwickelt. Alle Informationen bleiben dabei im Ursprungsland gespeichert. „Das Konzept der ‚Cloud Lokationen‘ ist weltweit einzigartig“, sagt Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstands der Fabasoft AG (Bild). „Mit der neuen ‚Cloud Lokation Österreich‘ haben wir einen wichtigen Meilenstein für mehr Sicherheit in der Cloud erreicht. Und wir arbeiten bereits am Aufbau weiterer Cloud Lokationen in Europa.“  www.cloudlokation.at

Das Hauptgebäude der BMD Systemhaus GmbH in Steyr: Das Unternehmen spielt seit 40 Jahren eine wesentliche Rolle für den IT-Arbeitsmarkt in der Region.

Der Liebling aller Steuerberater Mit seinen Branchen- und Unternehmens­ lösungen ist die BMD Systemhaus GmbH seit 40 Jahren am Markt präsent. Nun plant das Unternehmen eine verstärkte internationale Präsenz.  Seite 46 Educ8 Neue Fachmesse für digitale didaktische Lehrmittel

Wien. Am Abend des 25. Oktober ist es wieder so weit, und im Wiener Rabenhof werden im Rahmen einer Gala die alljährlichen „Big Brother Awards“ verliehen. Es sind Schandpreise für die schlimmsten Verfehlungen, die Unternehmen, Behörden und Einzelpersonen im Umgang mit Daten und der Privatsphäre von Menschen unterlaufen sind. Beginn ist 20 Uhr, der Eintritt ist frei.  www.bigbrotherawards.at

© Ingram Micro

© bigbrotherawards.at

Digitale Lehrmittel für die Schulen

Florian Wallner, GF von Ingram Micro Österreich, startet Educ8-Projekt.

Wien. Im Pisa-Test liegt Österreich weit hinten, und Florian Wallner, Geschäftsführer von Ingram Micro Austria, ortet einen Zusammenhang mit der (praktisch nicht vorhandenen) Ausstattung der Schulen mit digital didaktischen Lehrmitteln. Um eine Verbesserung der Ausstattungssituation zu erwirken, hat Wallner die „Educ8“-Initiative ins Leben gerufen. Am 9. November findet in Wien die Educ8 liveMesse statt, auf der sich Lehrer, Pädagogen, IT-Verantwortliche und Hersteller zum Meinungsaustausch treffen sollen. Die Educ8Initiative ist als langfristiges Projekt angedacht.  www.educ8.at

Drucker, die alles drucken. Außer Gschichtln.

Auf Nachfrage im guten Fachhandel oder auf oki.at


C ove r

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Kommentar

Google kann jetzt auch beamen

Freitag, 19. Oktober 2012

BMD Das Unternehmen feiert heuer seinen 40. Geburtstag und ist mit seinen Lösungen Marktführer bei den Steuerberatern

Die Lieblingssoftware der heimischen Steuerberater

Aufgrund der hohen Marktdurchdringung in Österreich soll die internationale Präsenz ausgebaut werden. gung, die wir in Österreich schon haben, ist es schwer, Marktanteile auszubauen.“ Laut Wieser verwendet jedes dritte Unternehmen mit mehr als fünf Mitarbeitern ein BMD-Produkt. Insgesamt sei Österreich als Markt aber zu klein, um langfristig „die hohen Entwicklungskosten tragen zu können; Software lebt davon, möglichst oft verkauft zu werden“, sagt Wieser. Recht hohe Wachstumsraten hat BMD im Cloud-Bereich, in dem etwa 70 Kanzleien und 500 Unternehmen mit Lösungen versorgt werden. „Die Cloud ist aber eher ein zusätzliches Tätigkeitsgebiet für unsere Technik“, sagt Wieser. „Das Hauptaugenmerk liegt ungebrochen auf der Software.“

Chris Haderer

ACGA Computer-Artisten

© IG Computergrafik

Grafische Kunst

Die Preisträger des ersten „Austrian Compter Graphics Award“.

Wien. Zum ersten Mal wurde im Rahmen der „Pixel Vienna Conference“ der „Austrian Computer Graphics Award (ACGA)“ verliehen. Eine international besetzte Jury hat aus über 120 Einreichungen die besten Projekte in acht Kategorien gekürt. Den Preis der Jury gewann Oleg Prodeus mit „Musikvideo Savior“. Über 500 Teilnehmer verfolgten Vorträge von Bruno Bozetto (Oscar Nominee), Oscar Grillo (Goldene Palme Cannes Winner), Michael Shantzis (Oscar Winner) und anderen. Nach der Preisverleihung fanden in der „Roten Bar“ im Volkstheater die Pixel Party und Pixel Battle statt.  www.igcomputergrafik.at

Schulungskapazitäten Neben der Produktentwicklung ist auch die Markteinführung eine wesentliche Komponente – und Letzteres erfordert geschulte Spezialisten. BMD ist nicht zuletzt deshalb auch im Schulungsbereich tätig, wo es beispielsweise Kooperationen mit HAKs gibt. Studierende kommen dadurch schon früh mit der BMD-Software in Berührung und tragen diese später – möglicherweise – auch ins eigene Unternehmen hinein.

KMU-Lösungen

Runderneuerte Software „Ein wesentlicher Meilenstein war sicher, dass wir uns Ende der 1990er-Jahre dazu entschlossen haben, die gesamte BMD-Software neu zu entwickeln“, sagt Ferdinand Wieser. Diese Arbeiten sind nun, nach über 13 Jahren, abgeschlossen, und das Unternehmen verfügt über ein zeitgemäßes Produktportfolio an ERP-Lösungen. „Darin

Mit ihren Produkten will BMD „genau in den KMU-Segment hineinpassen“, stellt Wieser ein Alleinstellungsmerkmal klar. „Unsere Lösungen sind speziell an KMUs angepasst; das unterscheidet uns vom Mitbewerb, der sich diesem Bereich oft von ‚oben‘ nähert. Wir sind in diesem Segment groß geworden und kennen es genau.“  www.bmd.at

Ferdinand Wieser, Geschäftsführer der BMD Systemhaus GmbH, will die internationale Marktpräsenz des Unternehmens steigern.

stecken weit mehr als eine Million Entwicklerstunden“, sagt Wieser. Über 360 Mitarbeiter sind bei der BMD beschäftigt, davon arbeiten aber nur 65 in Verwaltung und Verkauf, der Rest verteilt sich auf

die Kernbereiche Software-Entwicklung, Support und Technik. Mit ihrem runderneuerten Portfolio will BMD nun die internationale Präsenz verstärkt ausbauen. „Aufgrund der hohen Durchdrin-

Facebook Das Soziale Netzwerk hat so viele Anwender wie nie zuvor – ein geschätztes Viertel sind allerdings Karteileichen

Eine Milliarde Kunden und kein Datenschutz Wien. In Einwohnerzahlen wäre das Sozial-Portal Facebook der drittgrößte Staat der Welt – und höchstwahrscheinlich auch einer, in dem die Menschenrechtsorganisation Amnesty International jede Menge zu tun hätte. Zwar hat die Zuckerbergsche Erfindung bereits die Milliarden-User-Grenze überschritten (siehe Infografik), von rechtsstaatlichen Zuständen ist das Netzwerk aber weit entfernt. Konsequent missachtet Facebook Datenschutzagenden und Persönlichkeitsrechte seiner Mitglieder, sodass bei der europäischen Datenschutzbehörde in Irland mehrere Verfahren gegen das Unternehmen anhängig sind. Die Mehrheit der Facebook-User, darunter auch Firmen und Wiener Magistratsabteilungen, scheint aber kein Problem damit zu haben, sich auf einer Plattform zu bewegen, die gegen Datenschutzrecht verstößt.

Werbe-Probleme Nach dem missglückten Börsegang von Facebook steht die Plattform auch vor dem Problem, dass

Werte in Mio.; Quelle: Facebook; Grafik: Raimund Appl

immer mehr Anwender von mobilen Endgeräten auf das Angebot zugreifen. Dort ist aufgrund der kleineren Bildschirme das Platzangebot allerdings beschränkt, sodass die Werbung, von der Facebook lebt, oft nicht dargestellt werden kann. Für Smartphones und Tablets gibt es darüber hinaus eine Reihe von Apps von Drittanbietern, die das Datenmaterial der Plattform ohne eingespiegelte Inserate darstellen. Wie Zuckerbergs Pläne aussehen, seine Klientel mit bezahlter Werbung zu versorgen, ist derzeit aber noch etwas unklar.

Unklar ist auch, wie hoch der Anteil an Karteileichen unter den Facebook-Usern ist. Fest steht aber: Die im Dezember gemeldete Milliarde beinhaltet mit großer Wahrscheinlichkeit mindestens ein Viertel Fake-Adressen und nicht benützte Accounts. Zwar versucht Facebook dieses Problem in den Griff zu bekommen – aufgrund der Datenschutzverstöße raten Konsumenten- und Datenschützer sogar dazu, keine echten Profile anzulegen und nicht allzu viele Informationen über sich selbst preiszugeben.  www.facebook.com

© EPA

M

ein neues Lieblingsspielzeug ist der „Standortverlauf“ von Google Maps, der meine Wege via GPS aufzeichnet – auf interessante Weise. Ich liebe diese Funktion, denn sie beamt mich an Orte, an denen ich gar nicht gewesen bin. Gestern etwa soll ich mich laut Google drei Minuten in Vösendorf herumgetrieben haben, während ich vor meinem Mikrowellenherd auf ein Süppchen wartete. Vorige Woche ging ich am Landtmann vorbei und war laut Google auch schon eine Viertelstunde drin. Am Montag war ich in der Gumpendorferstraße sogar in fünf Lokalen – während ich mit dem 57A Richtung Opernring fuhr. Ähnliches ist mir auch in der Redaktion passiert: Auf dem Weg vom Schreibtisch zur Küche machte ich laut den Google-Chronisten einen zweiminütigen Ausflug zur Laaer-Berg-Straße – von der Geiselbergstraße kommend, eine recht sportliche Leistung, selbst wenn ich über die Tangente gelaufen wäre. Laut Google verbrachte ich vorige Woche außerdem 131 Stunden in der Redaktion, 129 Stunden zu Hause und 16 Stunden auf Achse. Diese 276 Stunden sind beachtlich, vor allem wenn man bedenkt, dass eine Woche nur 168 Stunden hat. Um es kurz zu machen: Bei der Navigation habe ich gewisse Bedenken, aber meine Gehaltsabrechnung würde ich jederzeit von Google machen lassen ...

Wien. In den 1970er-Jahren kaufte man Software nicht in Form von Apps in Online-Stores – Programme waren damals Magnetkernspeicherplatten, durch die Kupferdrähte gefädelt wurden. Der Beruf des Programmierers hatte fast schon handwerkliche Züge – ganz anders als heute, wo wir Software als dynamische Prozesse verstehen, die sich mit dem Unternehmen verändern müssen. Vor diesem Szenario wurde im März 1972 die BMD gegründet, die erst auf Basis der Hardware des französischen Herstellers Logabax und später dann auf Texas Instruments-Geräten Software von Buchhaltungs- und Lohnprogrammen bis hin zu Produktionslösungen entwickelte. „Gut 22.000 Kunden hat die BMG Systemhaus Gmbh heute, die mit Töchtern auch in Ungarn, der Slowakei, der Schweiz und Deutschland präsent ist; davon sind allein 50.000 in Österreich zu Hause“, sagt BMD-Geschäftsführer Ferdinand Wieser. Bei den heimischen Steuerberatern ist das Unternehmen mit seinen Lösungen überhaupt Marktführer; immerhin 28,2 Mio. € konnte die BMD im Vorjahr mit ihren Produkten einfahren.

© BMD

Chris Haderer

Das Gesicht eines Internet-Phänomens: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.


I d e e & s t rat egi e

Freitag, 19. Oktober 2012

medianet technology – 47

Plaut Der IT-Consulter bot seinen Kunden und Partnern im Rahmen der „PlautLounge“ in der Wiener Urania einige Einblicke in die Unternehmensstrategie

Astronomische Geschäftsdaten christoph fellmer

Wien. Einen Blick zu den Sternen bot der IT-Lösungsanbieter Plaut Kunden und Partnern vor Kurzem im Rahmen der „PlautLounge“ in der Wiener Urania. Parallelen zwischen der Beobachtung von Sternen und mit dem Umgang von Geschäftsdaten wurden einige gezogen.

Polarisierende Meinungen „Vor rund einem Jahr hat sich ‚Plaut‘ in eine neue Galaxie bewegt“, eröffnete Alfred Hofmann, Geschäftsführer von Plaut Consulting Österreich, mit seiner Keynote den „astronomischen“ Reigen. „Als Teil der Unternehmensgruppe ‚msg systems‘ kann Plaut nun ein breiteres Spektrum an Leistungen und Lösungen anbieten.“ Hans Zehetmaier, Vorstandsvorsitzender der „msg systems ag“, hob die Eigenständigkeit von

Plaut in der Unternehmensgruppe hervor und ging auf IT-Megatrends ein. Im Auftrag des deutschen Bundestags erarbeitete Zehetmaier mit einer Expertengruppe ein Informationspapier, wohin die IT in den nächsten Jahren steuern wird.

Polarisierende Meinungen „Neben dem allgegenwärtigen Thema ‚Cloud Computing‘ sind es vor allem Business IntelligenceLösungen für die Analyse großer Datenmengen und mobile Anwendungen, welche die Arbeit der CIOs bestimmen werden“, fasste Zehetmaier zusammen.

Zusammenhänge zwischen der Beobachtung des Kosmos und dem datenorientierten Geschäftsalltag stellte auch Plaut-Vorstand Johann Grafl her: „Während wir mit dem Blick zu den Sternen meist die Sicht auf die Zukunft verbinden, schauen wir eigentlich in die Vergangenheit, um daraus unsere Schlüsse abzuleiten“, sagte Grafl. „Ähnlich verhält es sich auch bei der Analyse von Daten; erst die optimale Darstellung vergangener Geschäftsentwicklungen macht es möglich, Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.“.  www.plaut.com

© Plaut

Plaut bewahrt seine Eigenständigkeit innerhalb der msg systems ag Gruppe.

Die „PlautLounge“ in der Wiener Urania: astronomische Erkenntnisse für die Gäste.

nic.at Aktuelle Kampagne

Domain-Planung Wien. Seit Kurzem ist die erste Bewerbungsphase um neue Top Levels Domain abgeschlossen, und weltweit warten die Anwärter auf die neuen, marketingorientierten TLDs auf die Entscheidung des Internet-Verwalters ICAN – für die heimische Domain-Registry „nic.at“, die selbst (im Auftrag) eine Reihe von Top Level Domains eingereicht hat (darunter beispielsweise die TLD „.wien“) Grund genug, eine Kampagne zu starten, um die Bedeutung einer Domainstrategie für Unternehmen zu betonen. „Domains machen mehr daraus“, ist das Motto der Aktion, die vergangene Woche von nic. at-Geschäftsführer Richard Wein präsentiert wurde (unterstützt von Alfred Hartl, Obmann Fachverband Unternehmensberatung und Informationstechnologie WKO, und Gerald Czech vom Österreichischen Roten Kreuz).

Mehr Beratung „Unternehmen brauchen eine Strategie, um über den Domain-namen präsent zu sein“, sagt Wein. Es reiche nicht, nur die eigene Marke zu registrieren; auch „Randbegriffe“ seien Teil der Strategie. Ein Schuhgeschäft solle also nicht nur den Firmennamen registrieren, sondern auch dazupassende Bezeichnungen (wie etwa „Billigschuh“). Das ermögliche auch mehrfache Listungen in den Ergebnissen von Suchmaschinen. Allerdings: Nur wenige Unternehmen verfolgen tatsächlich einen Plan bei der Domainregistrierung, weshalb Wein an Beratungsagenturen und auch die heimischen Registrare appelliert, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und ihren Kunden nahezubringen.  www.nic.at

Harald Krassnitzer

Komplizierte Texte fliegen bei mir ins Altpapier.

© Chris Haderer

Ich bin ein Fan von Verständlichkeit. Genau das schätze ich an meiner Versicherung. Die sagt mir klar, was versichert ist und was nicht. Und landet damit bei mir punktgenau.

v.li.: Gerald Czech (Rotes Kreuz), Ri­ chard Wein (nic.at), Alfred Hartl (WKO).

www.ergo-austria.at


Fa c t s & f i g u r e s

48 – medianet technology

short

Samsung springt in die Best Global Brands 2012

Freitag, 19. Oktober 2012

EMC Annähernd 70% der österreichischen Unternehmen stimmen ihre IT-Strategien direkt auf ihre Geschäftsziele ab

IT ist ein fester Bestandteil der Wachstumsstrategie Technologiesprünge werden relativ kurzfristig zu neuen IT-Rollenbildern und Verantwortlichkeiten führen.

Wien. Samsung Electronics hat heuer erstmals den Sprung unter die Top Ten im Interbrand Report „Best Global Brands 2012“ geschafft und rangiert auf Platz neun der Liste. „Mit Coca-Cola und Co in einem Atemzug genannt zu werden, bedeutet aber nicht nur wegen der Produkte, sondern auch als Brand begehrt zu sein – sprich bei der Kaufentscheidung nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauch der Kunden präsent zu sein“, kommentiert Gregor Almássy, Director Corporate Marketing & Customer Service, Samsung Electronics Österreich. Im Jahr 2010 landete Samsung Electronics auf Platz 19, im Vorjahr auf Platz 17.  www.samsung.at

Neues Abkommen für virtuelle Mobilfunker Wien. Der Mobilfunkanbieter „3“ ist eine MVNO-Partnerschaft mit UPC eingegangen. Das Abkommen für virtuelle Mobilfunkbetreiber basiert auf den Konditionen der MVNOZu­sagen, die „3“ der EU-Kommission im Rahmen des Übernahmeverfahrens von Orange angeboten hat. Der erfolgreiche Abschluss der Orange-Übernahme durch H3G ist Bedingung für das Inkrafttreten des MVNO-Vertrags. „Die Kunden werden von einer größeren Auswahl sowie von gesteigertem Wettbewerb im österreichischen Mobilfunkmarkt profitieren“, kommentiert 3CEO Jan Trionow zuversichtlich.  www.drei.at

© Iron Mountain

Neue Partnerschaft zum Schutz des Quellcodes

Patrick Keddy, SVP Iron Mountain.

Wien. SAP und Iron Mountain sind eine strategische Partnerschaft eingegangen, in deren Rahmen zertifizierte SAP-Software-Solutions-Partner, die Add-on-Lösungen für Endbenutzer entwickeln, ihren Quellcode bei Iron Mountain zum besseren Schutz ihres geistigen Eigentums hinterlegen können. „Für Lizenznehmer reduziert sich das finanzielle Risiko“, sagt Patrick Keddy, Senior Vice President Westeuropa bei Iron Mountain, „und Entwickler schaffen dadurch Vertrauen.“  wwww.ironmountain.de

Neue Arbeitsweisen Die Befragung, die Anfang des Monats unter den Besuchern des EMC-Forums in Wien durchgeführt wurde, zeige auf, dass „österreichische Unternehmen ihr Geschäft transformieren, um von der Cloud und von Big Data-Analytics zu profitieren“, sagt Martin

© EMC (2)

Gregor Almássy, Director Corporate Marketing & Customer Service.

Wien. Vor knapp fünf Jahren war „die Cloud“ noch ein Randthema – jetzt verändert die Technologie bereits Geschäftsprozesse in Unternehmen. Laut einer Umfrage des IT-Lösungsanbieters EMC stehen Performanceoptimierung und Wartung bestehender Technologien ganz oben auf der Agenda heimischer Unternehmen – nicht zuletzt aufgrund deren Wachstumsstrategien. Tatsächlich stimmen fast 70% aller Unternehmen ihre IT-Strategien direkt auf ihre allgemeinen Geschäftsziele ab – ein kleiner Beweis dafür, dass IT als Wachstumstreiber und nicht mehr als Kostenstelle gesehen wird.

Unter den IT-Entscheidern, die Anfang Oktober beim EMC-Forum in Wien zu Gast waren, wurde eine IT-Umfrage durchgeführt.

Hammerschmid, Country Manager EMC Österreich. „Firmen, die die Technologien optimal nutzen möchten, müssen neue Berufsfelder, wie das des ‚Data Scientists‘ und des ‚Cloud Architects‘ einführen und neue Arbeitsweisen ermöglichen. Indem sie ihr Geschäft, ihre IT und ihre Personalstrukturen transformieren, werden Unternehmen ihre Abläufe verbessern und bessere Einblicke in ihre Märkte, ihre Kunden und ihre Produkte gewinnen.“

Big Data im Fokus Im Detail gaben 38% aller Unternehmen an, dass Cloud Computing in den nächsten drei Jahren zur Entstehung neuer Rollenbilder für das IT-Personal führen wird,

Martin Hammerschmid, EMC Österreich.

wobei 22% auch Big Data diese Veränderungskraft zuschreiben. „Österreichische Unternehmen sind zuversichtlich, für diese sich verändernde Landschaft gerüstet zu sein, wobei 83 Prozent der Meinung sind, bereits über die notwendigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu verfügen“, sagt Hammerschmid. Immerhin 20% der heimischen Unternehmer sind sich darüber einig, dass Big Data Analytics in den nächsten fünf Jahren neue Gewinner, aber auch Verlierer schaffen wird. Darüber hinaus gaben 89% der Unternehmer an, Big Data-Analytik-Tools bereits einzusetzen oder dies für die nächsten zwölf Monate zu planen. Weitere 29% erklärten verbessertes Datenmanagement und bessere Analyse- und Analytik-Tools zu einem

Marschziel für ihr Unternehmen. 35% der Befragten sind außerdem der Meinung, dass Cloud-Architekturen in den nächsten drei Jahren die traditionellen IT-Infrastrukturen ersetzen werden. Im Rahmen des EMC-Forums bekräftigte Thomas Meyer, ­ Vice President, EMEA Systems and Infrastructure Solutions beim Marktforscher IDC, die erhobenen Zahlen. „Big Data und Cloud sind zwei wichtige technologische Innovationen, die die IT-Abteilungen und die Geschäftsmodelle von Grund auf verändern werden“, sagt Meyer. „Die EMC-Befragung zeigt, dass die Reise in Richtung einer erneuerten IT und einer geschäftlichen Transformation für viele österreichische Unternehmen bereits begonnen hat.“  austria.emc.com

TotalSoft Das seit Kurzem auch in Österreich ansässige Unternehmen ist der größte rumänische ERP-Lösungs-Anbieter

Neuer ERP-Anbieter mit großen Ambitionen Wien. Start-up ist der ERP-Lösungsanbieter TotalSoft längst keines mehr – wenigstens aus internationaler Sicht. Das Unternehmen ist seit dem Jahr 1994 aktiv und laut dem Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultant der größte rumänische ERP-Anbieter – mit knapp 1.500 Kunden in 25 Ländern. Neu ist allerdings die TotalSoft-Niederlassung in Wien, die Anfang Oktober eröffnet wurde und die mit großen Ambitionen ins Rennen geht: Immerhin fünf Mio. € soll TotalSoft Österreich laut CEO Liviu Drăgan in den ersten drei Geschäftsjahren erwirtschaften. Außerdem will das Unternehmen „der bevorzugte Leasingsystemanbieter und in die engere Auswahl für Projekt Management Lösungen und Business Applikationen in Österreich kommen“, sagt Drăgan.

Österreich. „Es scheint, als ob die ansässigen Firmen ernsthaftes Interesse an einem neuen Anbieter haben, der sich international bereits profilieren konnte und ein attraktives Paket an Standardfunktionalitäten mit einem unvergleichlich guten Preis/Leistungsverhältnis anbietet. Anscheinend

ist es heutzutage viel wichtiger geworden, bereits in internationalen Projekten seine Sporen verdient zu haben, bevor IT Anbieter zu Angebotslegungen eingeladen werden. TotalSoft ist über diese Marktresonanz sehr glücklich und wird selbstverständlich sein Bestes tun, um auch in Österreich die logische

Gute Marktresonanz „‚TotalSoft‘ kommt als neuem Teilnehmer am österreichischen Markt viel Wohlwollen und Interesse entgegen“, sagt Marc Breit, Geschäftsführer von TotalSoft

© TotalSoft

© Samsung

chris haderer

Start am heimischen Markt: Marc Breit, Country Manager Österreich bei TotalSoft.

IT-Alternative zu sein.“ TotalSoft, so Breit, verfüge über eine fundierte Branchenexpertise in neun Bereichen, „insbesondere in der Finanzdienstleistung, in Einzelhandel und Logistik, im Bauwesen und dem Pharmazeutischen/Medizinischen Bereich“. Seine eigenen Softwarelösungen vertreibt das Unternehmen unter dem Label „Charisma Business Suite“. Dazu kommen außerdem e-Business-Lösungen auf Basis von Microsoft-Technologie, Projekt Management-Lösungen und Services, kundenspezifische Auftragsentwicklungen und mobile Applikationen; hier erwartet sich das Unternehmen von der Wiener Niederlassung erfolgreiche Neuimplementierungen. „Wir verfügen in Österreich bereits seit 2008 über Kundenbeziehungen mit angesehenen Unternehmen aus der Erdölindustrie und der Leasingbranche“, sagt Marc Breit. Zu den ersten heimischen Kunden, die TotalSoft bereits überzeugen konnte, gehören die Deutsche Leasing, BNP Paribas, die OMV und EconGas.  www.totalsoft.at


tools & services

Freitag, 19. Oktober 2012

medianet technology – 49

Test Der neue Oki „C831dn“ A3-Farblaser mit LED-Technologie ist eine interessante Lösung für kleine Arbeitsgruppen

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Robuster LED-Laser, der auch „Übergrößen“ druckt Wien. Kleiner sind sie geworden, leiser auch, aber nicht wirklich leichter. Waren Farblaser-Printer vor knapp einem Jahrzehnt noch unförmige Kisten mit der Geräuschentwicklung eines Rolling Stones-Konzerts, so passen sie heute locker unter den Schreibtisch und bleiben auch im Betrieb erfrischend leise. Nur leichter sind sie seit damals kaum geworden: Der Oki „C831dn“ A3-Farblaserprinter ist knapp 40 kg schwer und braucht einen soliden Untergrund. Angesteuert wird er entweder via USB-Schnittstelle als Arbeitsplatzdrucker oder per Ethernet, wodurch er an einem zentralen Platz aufgestellt werden kann.

Überzeugende Qualität

© Chris Haderer

Im Test war die Basisinstallation des Geräts mit wenigen Handgriffen durchgeführt. Hardwareseitig sind die Toner-Kassetten leicht zu erreichen und einzusetzen. Der Druckertreiber installiert sich am Macintosh fast wie von selbst, sodass der auf LED-Technik basierende A3-Farblaser in weniger als einer halben Stunde einsatzbereit ist. Nach dem Anstecken des Netzkabels dauert es dann noch einmal 39 Sek., bis der erste Print aus dem Gerät kommt. Was die Qualität der

Der Grafiker Eduardo Salvador beim Testen des Oki-Druckers am Macintosh.

Hochwertiges Innenleben im interessanten Design: der Oki C831dn A3Farblaser.

Die FortiClient-Applikation für iOS-Plattformen im iTunes-Store.

Wien. Im Zuge des „Bring Your Own Device“-Trends hat Fortinet eine neue Version der FortiClient-Applikation für iOSund Android-Plattformen vorgestellt. Beide stehen im iTunes Store und bei Google Play zum Download zur Verfügung. Die FortiClient-Applikation für Android-Plattformen erlaubt SSL- und IPSec-VPN Verbindungen zu FortiGateAppliances. Die Verbindung ist vollständig verschlüsselt, und der gesamte Datenverkehr läuft über einen sicheren Tunnel. Die aktualisierte FortiClientApplikation für iOS basierende Geräte bietet Web-Mode SSL VPN-Funktionalität und wurde zudem an die iPad-Plattform angepasst.  www.fortinet.com

© Oki

Drucke angeht, muss sich der Oki C831dn nicht verstecken: In Abhängigkeit vom gewählten Papier war das Druckergebnis im A4/A3Bereich „hervorragend“, wie der Grafiker Eduardo Salvador, der das Gerät für medianet technology unter die Lupe genommen hat, befindet. Vor allem „bei feinen Linien erzielt das Gerät einen überdurchschnittlichen Druckwiedergabewert“, sagt Salvator. Hier kommt auch eine der Stärken des Geräts zum Tragen, nämlich die hohe Flexibilität bei den eingesetzten Medien: Es können Grammaturen von bis zu 220 g/ m� (256 g/m� im Mehrzweckfach) verwendet werden, ohne dass es zu Qualitätseinbußen beim Druck kommt (was nicht zuletzt durch die plane Führung des Papiers durch das Gerät liegt). „An der Druckqualität gibt es nichts auszusetzen“, fasst Salvador zusammen – mit einer Ausnahme. Im Mehrzweckfach können auch Papiere mit einer Länge von bis zu 1.320 mm verarbeitet werden, die sich etwa für den Ausdruck von Panoramaaufnahmen eignen würden; hier kommt es am fertigen Ergebnis zu einer deutlichen Schlierenbildung, die von den Transportwalzen herrührt (auch bei geringem Papiergewicht). „Für Präsentationen ist dieses Ergebnis nicht geeignet“, bringt Salvador den Wermutstropfen des Geräts auf den Punkt. Insgesamt präsentiert sich der Oki C831dn als robuster und sehr leistungsfähiger, jedoch nicht immer ganz einfach zu bedienender, Printer mit hochwertiger Ausgabequalität. Medienflexibilität steht im Vordergrund, vom empfohlenen Druckvolumen her ist er für kleine Arbeitsgruppen bestens geeignet.

chris haderer

© Fortinet

Große Flexibilität bei der Wahl der Druckmedien und hohe Ausgabequalität zeichnen das Gerät aus.

Sichere Clients für iOSund Android-Systeme

Daten und fakten Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale des Oki C831dn Farblaser-Printers im Überblick: Druckgeschwindigkeit Farbe/Mono A3/A4: bis zu 20/35 Seiten pro Min. Zeit bis zum 1. Druck bis zu 9,5 Sek. in Farbe und Schwarz/Weiß Aufwärmzeit bis zu 32 Sek. nach dem Einschalten, bis zu 27 Sek. aus dem Energiesparmodus. Druckauflösung LED, ProQ2400 MultilevelTechnologie mit maximal 1.200 x 600dpi. Auslastung Maximal: bis zu 75.000 Seiten pro Monat. Empfohlen: 1.000 bis 1.500 Seiten pro Monat. Druckerschriftarten skalierbar 87 PCLund 80 PostScript-Schriftarten, PCL BitmapSchriftarten, OCR-A/B, USPS ZIP Barcode Kapazität Fach 1: 300 Blätter (80 g/m²); Mehrzweckfach: 100 Blatt (80 g/m²). Fach 2 ist optional erhältlich. Max. Kapatität 1.990 Blätter (80 g/m²) Papierformate Fach 1: A3, A4, A5, A6, B4, B5; Fach 2/3/4: A3, A4, A5, B4, B5; Mehrzweckfach: A3, A4, A5, B4, B5, A6; 11 Um-

schläge (Com-10, DL, C5,C4), benutzerdefinierte Formate (bis 1.320 mm Länge inklusive Banner); Duplex: A3, A4, A5, B4, B5; benutzerdefinierte Formate: Breite 148.5–297 mm Länge: 182–1.320 mm. Papiergewicht Fach 1: 64–220 g/m²; Fach 2/3/4: 64–176 g/m²; Mehrzweckfach: 64–256 g/m²; Duplex: 64–220 g/m² Schnittstellen 2 x Hi-Speed USB (1 x Typ A, 1 x Typ B), 10/100-TX Ethernet. Druckersprachen PCL6 (XL3.0), PCL5c, PostScript 3 Emulation, SIDM (IBM-PPR, EPSON-FX), PDF Direct Print v1.8 Unterstützte Betriebssysteme Windows XP Home/XP Professional (32-Bit & 64-Bit)/Server 2003 (32-Bit & 64-Bit)/Server 2008 (32Bit & 64-Bit)/Server 2008 R2 (32-Bit)/Vista (32-Bit & 64-Bit)/Windows 7 (32-Bit & 64Bit); Mac OS X 10.3.9 bis 10.7 Stromverbrauch Normal: < 700 W; Druckbetrieb: 1.400 W; Ruhezustand: < 100 W; Energiesparmodus: < 12 W; Deep Sleep Modus: < 1,0 W; Auto-Off: < 0,15 W Preis: 2.324,27 €  www.oki.at

ERP-Software-Launch im Wiener Prater Wien. Vor einer Woche wurde im Wiener Prater gemeinsam von den Softwarehäusern Navax und Microsoft die neue Version der ERP-Software „Microsoft Dynamics NAV 2013“ vorgestellt. Neuerungen sind ein Webclient und die deutliche Performance-Steigerung durch eine neue Datenstruktur. Außerdem gibt es neue Visualisierungsmöglichkeiten bei Reports und Analysen sowie die weiterentwickelte rollenbasierte Oberfläche mit einer größeren Zahl an Funktionen, auf die die Anwender entsprechend ihrer Rolle im Unternehmen direkt zugreifen können. Laut Microsoft arbeiten weltweit über 1,2 Mio. User mit Dynamics NAV.    www.microsoft.at

Devolo Der Powerline-Marktführer hat neue Netzwerk-Adapter mit interessanten Kommunikationsfeatures vorgestellt

Praktische Alternative zum WLAN-Netzwerk se die Kommunikation zwischen unterschiedlichen Firmengebäuden sowie maßgeschneiderte Vernetzungslösungen wie Digital Signage, M2M-Kommunikation oder umfassende Inhouse-Netzwerke“, sagt Christoph Rösseler, Vice President Marketing & Public Relations bei Devolo. Während Po-

werline über die Stromleitung eine Reichweite von bis zu 300 m bietet, kann das Signal laut Rösseler über Koaxnetze und Zweidrahtleitungen bis zu 600 m überbrücken (bei maximal 500Mbit/s). Ein integrierter 4-Port-GigabitEthernet-Switch ermöglicht den Anschluss von vier Netzwerk-

Mit dem „dLAN 500 AVpro Uni“ (199,90 €) hat Devolo den ersten Adapter im Sortiment, der neben der Stromleitung auch Koax- und Zweidrahtleitungen als Medium benutzen kann. Ein mögliches Einsatzszenario ist „beispielswei-

© Chris Haderer (2)

Verdrahtungs-Alternativen

Christoph Rösseler, Vice President Marketing & Public Relations (li.), und Christoph Dubsky, Sales Manager Austria Devolo AG.

geräten. Mit dem Adapter kommt auch die sechste Version der dLAN Konfigurationssoftware „AVpro manager“. Der bietet neben einer überarbeiteten Oberfläche auch die Möglichkeit, dLAN-Netze via Internet fernzusteuern.

Vom Kabel in die Luft Wer dennoch nicht auf einen WLAN-Knoten verzichten kann, wird mit dem „dLAN 500 AV Wireless+“ (159,99 €) bedient. Das Gerät bezieht die Signale wie bei Powerline üblich über die Stromleitung, baut am Steckplatz aber auch ein WLAN-Netz (802.11 a/b/g/n auf 2,4 oder 5GHz bei max. 500Mbit/s) auf. Dadurch kann ein WLAN-Netz dort errichtet werden, wo es tatsächlich gebraucht wird (beispielsweise, um den Arbeitsbereich per WLAN zu versorgen und den Wohnbereich elektrosmogfrei zu halten). Darüber hinaus können auch noch drei Netzwerkgeräte per Ethernetkabel an den Adapter angeschlossen werden. Die Konfiguration ist auch per Android- und iOS-App möglich.  www.devolo.at

© Xing

Wien. Drahtlos heißt das Zauberwort der Generation Smartphone, und tatsächlich sprießen private und öffentliche WLAN-Netze wie die Schwammerl aus dem Boden. Viele Geräte, wie Tablets oder die erwähnten Smartphones, können ohne WLAN-Zugang keine stationären Internetknoten benützen, weshalb es kaum noch Router ohne Wireless-Funktionen gibt. Allerdings: nicht immer ist ein WLAN-Netz der Weisheit letzter Schluss. Aufgrund ungünstiger baulicher Gegebenheiten kann es besser sein, die Powerline-Technik zur Signalübertragung via Stromleitung zu verwenden. Hier hat sich Devolo als Marktführer etabliert und zwei neue Produkte vorgestellt.

Xing erweitert sein Mitglieder-Mailsystem

Xing bietet sicheren Nachrichten­ versand mit großen Dateianhängen.

Wien. Das Business-Netzwerk Xing bietet seinen PremiumMitgliedern die Möglichkeit, Nachrichten mit Dateianhängen an andere Xing-Mitglieder zu versenden. Das ist sicherer als der Versand per E-Mail, da die Daten (SSL-verschlüsselt) auf Xing-Servern sind und diese nicht verlassen. Um auch den Austausch von Präsentationsmaterialien und Ähnlichem zu ermöglichen, liegt das Mengenlimit bei den Dateianhängen bei 100 Megabyte – deutlich mehr, als im konventionellen E-Mail-Transfer möglich ist.  www.xing.at


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50 – medianet technology

Freitag, 19. Oktober 2012

Handy-Signatur Der kostenlose, rechtsgültige „Cyberspace-Ausweis” wird von A-Trust ausgestellt; der Dienstleister geht jetzt in die Info-Offensive

Höchste Sicherheitsstandards für unser virtuelles Alter Ego

Top-Thema – auch am „Infoday“: die elektronische Identität mit der digitalen Signatur; mit dabei: Partnerfirmen mit ihren Lösungen. Wien. Sind Personen im Web auch tatsächlich jene, die sie vorgeben zu sein? Diese Frage stellen sich IT-Experten im Zeitalter des elektronischen Datenverkehrs immer häufiger. Ihr Ziel: das Aufspüren etwaiger Sicherheitslücken im Internet und die – im Idealfall – erfolgreiche Vorbeugungsarbeit.

„Sowohl die HandySignatur als auch der ‚e-Tresor‘, den man sind zwei sehr hilfreiche Tools in der Welt des E-Government und E-Business. Leider wissen noch zu wenige über die Vorteile dieser Tools Bescheid; das wollen wir ändern.“ Michael Butz, GF A-Trust GmbH

Elektronische Zertifikate, ausgestellt durch einen vertrauenswürdigen Anbieter wie die Firma A-Trust, sind die sicherste und einfachste Art des Identitätsnachweises im Web. Mit der Personenbindung wird die höchste Sicherheitsstufe einer elektronischen Identität garantiert, die allen EURichtlinien, Verordnungen und Gesetzen entspricht.

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Praktisch, sicher, schnell: Elektronische Dokumente können direkt im e-Tresor abgespeichert werden. Auch Passwörter lassen sich dort bequem und sicher verwahren.

Elektronische Zertifikate kommen aber nicht nur bei der Erledigung von Amtswegen zum Einsatz; sie spielen auch im sicheren elektronischen Geschäftsverkehr, wie beim Signieren von Verträgen und Urkunden oder bei Online-Bankgeschäften, eine wichtige Rolle.

„A-Trust Infoday“: am 24. Oktober 2012 Eine digitale Signatur, beispielsweise in Form einer Handy-Signatur, ist die elektronische Unterschrift, mit der behördliche oder privatwirtschaftliche Schriftstücke einfach und schnell rechtsverbindlich signiert werden können. Diese bietet Schutz vor Fälschungen von Dokumenten und deren Inhalten. Für Empfänger ist eindeutig feststellbar, ob das Dokument tatsächlich vom angegebenen Absender stammt. Wichtig: Mögliche Ma-

nipulationen oder Übertragungsfehler werden sofort erkannt. Über die elektronische Identität mit der digitalen Signatur wird auch beim diesjährigen „A-Trust Infoday“ diskutiert. Dieser findet am 24. Oktober im Palais Ferstel statt. Die Veranstaltung dient als Plattform zum Gedankenaustausch und Networking rund um die aktuellen Entwicklungen in der Signaturwelt. Es werden u.a. Best PracticeBeispiele vorgestellt; Partnerfirmen präsentieren ihre Lösungen.

Termin A-Trust Infoday 2012 „Die elektronische Identität mit der digitalen Signatur“ Mittwoch, 24. Oktober, 12:30–18.00 Uhr Palais Ferstel, Strauchgasse 4, A-1010 Wien

Parallel zur wachsenden Einbindung in behördliche Abläufe steigt auch die Zahl privater Nutzer, die ihr „Alter Ego“ in der virtuellen Welt in Anspruch nehmen. Gefragt ist der Identitätsprovider A-Trust vor allem, um weitere Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft voranzutreiben. Denn dort ist das Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft.

Handy-Signatur & e-Tresor® Der rechtsgültige Identitätsnachweis – als Handy-Signatur oder als Bürgerkarte auf der e-card – ist vielseitig einsetzbar, die Ausstellung und Nutzung kostenlos. Neben der einfachen Bedienbarkeit, der wesentlichen Zeitund Kostenersparnis wird seitens A-Trust auch Aufklärungsarbeit zu weiteren Anwendungsbereichen und Services geleistet.

Der e-Tresor ist ein elektronischer Speicherort, um wichtige Dokumente, wie Verträge, Urkunden, Zeugnisse, Versicherungspolizzen, e-Rechnungen u.v.m. in digitaler Form sicher abzulegen. Er ist aber auch die Plattform zur Signaturerstellung, Prüfung und Archivierung. In wenigen Momenten ist das hochgeladene Dokument mit der digitalen Signatur versehen; das Dokument durchläuft dabei einen Verschlüsselungs- und Decodierungsprozess, der sowohl die sichere Authentifizierung, als auch Überprüfung der Echtheit und Unverfälschtheit eines Dokuments erlaubt. Fazit: Je mehr Services mithilfe der Partner geboten werden, desto mehr Personen werden die Vorteile des Systems auch für sich entdecken – für eine rasche und sichere Abwicklung von Behörden und Online-Geschäften.

Kontakt A-Trust Gesellschaft für Sicherheitssysteme im elektronischen Datenverkehr GmbH Landstraßer Hauptstraße 5, A-1030 Wien

Jederzeit rechtssicher elektronisch unterschreiben – via Bürgerkarte.

Signieren ohne Sicherheitsrisiko: A-Trust zeigt, wie’s geht!

Tel. +43 (1) 713 21 51-0 Fax. +43 (1) 713 21 51-350 Mail. office@a-trust.at Web: www.a-trust.at

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