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medianet

inside your business. today.

Freitag, 18. Oktober 2013 – 21

Durch die Hintertür

Viele Anwender glauben an „Backdoors“ in ihrer IT-Hardware  Seite 23

© Chris Haderer

© Lancom/Rottenkolber

technology kommunikation total

Aastra erweitert seine UCC-Strategie um Videokonferenzmöglichkeiten  Seite 24

touch me Qosmio PX30t-A-112 im praxistest © Toshiba

Neues Leben für alte Laser-Toner-Cartridges

© origin.com

short

Wien. Drei bietet ab sofort sein TV-Angebot „3MobileTV“ für Android-Tablets, iPad und am PC/Mac in voller DVD-Qualität an. Verfügbar sind vorerst die 17 reichweitenstärksten Sender wie ORF, Puls 4, Pro7 und ATV, deren Programm nun in hoher Qualität auf Mobilgeräte gestreamt wird. Drei wird im Laufe der kommenden Wochen auch die restlichen der mittlerweile über 80 TV-Sender auf das gleiche Qualitätsniveau aufrüsten. In den ersten drei Quartalen 2013 haben über 300.000 Kunden 3MobileTV genutzt. Das entspricht über 204 Mio. Min. TV-Streaming via 3Netz.  www.drei.at/mobiletv

© Brother International

© Hutchison 3 Austria

Wien. Der Spielehersteller Electronic Arts versucht eine am Softwaremarkt für Endanwender neue Idee zu etablieren: Seit Kurzem bietet das Label auf seiner Downloadplattform Origin für österreichische Kunden eine Spiele-Zufriedenheitsgarantie: Downloads können innerhalb von 24 Stunden nach dem ersten Spielstart oder innerhalb von sieben Tagen nach Kaufdatum (bei Vorbestellungen innerhalb von sieben Tagen nach Veröffentlichungsdatum) gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden.  www.origin.com/  de-de/great-game-guarantee

Ein Recycling-Werk in der Slowakei Etwa 1,2 Millionen Laser-Kartuschen ­wurden vergangenes Jahr im Werk des Druckerherstellers Brother in Krupina recycled. Seit 2005 wurden insgesamt acht Millionen Cartridges eingesammelt.  Seite 22

Mehr als nur IT-Dienstleister … © Adobe

TOP CASHBACK AKTION A4-Multifunktionsdrucker Wien. Adobe setzt ab dem 29. Oktober die Veranstaltungsreihe „Adobe Create Now World Tour – Creative Days“ fort. Nach dem erfolgreichen Tourauftakt im Juni zeigen die Adobe-Experten weitere neue Features, Apps und Workflows der Adobe Creative Cloud. Vorgestellt werden Projekte und Trends aus den Bereichen Video, Fotografie, Design, Web und Digital Publishing sowie Print. Start der Tour ist in Wien.  www.adobe.com

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C ov e r

22 – medianet technology

Freitag, 18. Oktober 2013

Brother Der Druckerproduzent betreibt ein Werk in der Slowakei, in dem Laser-Toner recycled und hergestellt werden

Kommentar

Der lange Weg der TonerCartridges in die Slowakei

Blütezeit im ­Paranoia-Land

Pro Jahr landen in Europa etwa 150.000 Toner-Cartridges im Sammelsystem von Brother International.

Chris Haderer

Facility-Manager Phil Mack von Brother vor dem Reinraum im Werk in Krupina. Chris Haderer

Krupina (SK). Die Straße nach Krupina ist genau genommen ein Witz: ein mit Schlaglöchern übersäter Sanierungsfall, der sich quer durch die Slowakei zieht. Dennoch hat der Druckerhersteller Brother International im Jahr 2007 eine Fabrik dort eröffnet, nach England der zweite Standort in Europa. Die Slowakei sei ein idealer Platz, sagt Carl Bruce von Brother International: „Sie liegt mitten im Herz von Europa.“ Das etwas wirtschaftlichere Motiv: „Die Slowakei verzeichnet einen ständigen wirtschaftlichen Aufschwung.“ Außerdem sind eine Reihe von

Das 2007 eröffnete Werk in Krupina.

AVG Online-Störfaktoren

High-tech-Firmen dort ansässig. So lässt beispielsweise Sony in einer Niederlassung des umstrittenen Massenfertigers Foxcom seine Bravia-TV-Geräte dort produzieren. Außerdem schätzt Bruce die offenen Grenzen – von der zur Ukraine einmal abgesehen.

Totale Wiederverwertung Knapp vier Mio. € hat Brother in das Werk in Krupina investiert. Etwa 250 Menschen sind mit dem Recycling gebrauchter und der Herstellung neuer LasertonerKartuschen beschäftigt, bei einem Durchschnittsgehalt von etwa 450 € pro Monat. Etwa 2,8 Mio.

Kein Grundstein, sondern eine Plakette.

Im Reinraum werden die Cartridges überprüft, instandgesetzt und neu befüllt.

Kartuschen wurden von Brother im Vorjahr weltweit recycled, davon 1,2 Mio. in Krupina. Ein Teil der Kartuschen landet via Drittanbieter wieder bei Brother, derzeit etwa 150.000 Stück aus dem deutschsprachigen Raum, über das Brother-Sammelsystem. „Über acht Millionen Cartridges wurden seit dem Jahr 2005 in Europa recyceled“, sagt Werksmanager Phil Mack von Brother International. Das entspricht einem Gewicht von etwa 7.300 t. Allein im Jahr 2012 wurden 1,7 Mio. Toner-Kartuschen wiederverwertet. Der Wert ist nicht unbeträchtlich: Am Leergutmarkt kann eine Cartridge durchaus mit zehn bis 20 € zu Buche schlagen (Tintenpatronen werden aufgrund ihres geringen Materialwerts nicht gesammelt). In Krupina werden die Tonercassetten zunächst gereinigt und landen dann in einem Reinraum. Dort werden verschiedene mechanische Teile kontrolliert und gegebenenfalls ersetzt (Metallrollen, Führungen, etc.). Beschädigte Plastikteile werden zur Wiederverwertung in einem Werk mit Spritzgußanla-

ge aussortiert. Danach werden die Kassetten mit Toner wiederbefüllt und mit Labels versehen. Diese Labels kennzeichnen, dass es sich um ein originales Brother-Produkt handelt und nicht um eine Fälschung, wie sie am Markt immer häufiger in Umlauf sind.

Neues Hologramm-Siegel Um Produktfälschern das Leben zusätzlich schwer zu machen, hat Brother im September ein neues holografisches Sicherheitslabel eingeführt. Anhand dieses Labels können sich Kunden am Point of Sale noch vor dem Kauf vergewissern, dass sie Original-Verbrauchsmaterialien von Brother erwerben. „Neben fortgesetzten, offensiven rechtlichen Maßnahmen gegen Nachahmer ist das neue Sicherheitslabel ein entscheidender Schritt im aktiven Kampf der Brother-Gruppe gegen die Verfügbarkeit minderwertiger Nachahmungen von Brother-Verbrauchsmaterialien“, sagt Mack. Das neue Schutzlabel soll für mehr Klarheit und Transparenz sorgen.  www.brother.at

Internet Laut einem aktuellen ITU-Bericht liegt Österreich bei mobilem Breitband auf Platz 23 im Zugangsranking

Mobiler Ärger © panthermedia.net/Adam Radosavljevic

Mobiles Breitband setzt sich langsam durch Wien. Mobiles Breitband ist zwar in aller Munde – mehr als die Hälfte der Österreicher hat einen derartigen Internetzugang (siehe Infografik). Die Alpenrepublik liegt laut dem Report „State of the Broadband 2013” der Internationalen Fernmeldeunion ITU im Länderranking auf Platz 23. Weit abgeschlagen, auf Platz 40, kommt Deutschland mit 41,1 Zugängen pro 100 Einwohnern. Dagegen bringen es die Län-

© Ericsson

Langsame Internetverbindungen kosten Anwendern Zeit und Nerven.

Wien. Laut der aktuellen „Consumer Trust“-Studie des IT-Security-Software-Anbieters AVG sieht knapp die Hälfte (47%) der deutschen Endverbraucher in einer langsamen oder unzuverlässigen Internetverbindung die größte Zeitverschwendung, wenn es um die Arbeit mit PCs, Laptops, Smartphones oder Tablet-PCs geht. Ebenfalls zu den Top 3-Technologie-Zeitverschwendern gehören mehrere Benutzernamen und Passwörter auf unterschiedlichen Geräten (22%) sowie doppeltes E-MailManagement. Vor allem Letzteres ist ein Ärgernis, das durch inkompatible E-Mailsysteme entsteht.  www.avg.com

© Brother

© Chris Haderer (3)

U

nd wieder einmal blühen im Paranoia-Land die Bäume. Oder hat es gar andere Gründe, dass laut einer Lancom-Umfrage stolze 23 Prozent der beruflichen ITAnwender der Meinung sind, dass sich in ihrer Hardware sogenannte Backdoors befinden, und es immerhin 43 Prozent nicht ausschließen (wie Sie auf der Seite gegenüber nachlesen können)? Derartige Annahmen gehörten bis vor Edward Snowdens PRISM-Enthüllungen ins Reich der Verschwörungstheorie. Jahrelang wurden Überwachungsbedenken als paranoide Wahnvorstellungen disqualifiziert und öffentlich belächelt. Jetzt ist ein gequältes Grinsen daraus geworden, und die Hersteller werden wohl viel Überzeugungsarbeit leisten müssen, um in der Wahrnehmung nicht als Handlanger von Geheimdiensten und Spionen dazustehen. Leicht abzuwaschen wird die Schandfarbe nicht sein. So ist beispielsweise schon vor einem Jahrzehnt ein Glaubensstreit darüber entbrannt, ob im Algorithmus der Verschlüsselungssoftware „PGP“ (für Pretty Good Privacy) der Internet-Legende Phil Zimmermann eine Hintertür für die NSA eingebaut ist oder nicht. Das ist das Problem bei Verschwörungstheorien: Wir leben in Zeiten, in denen selbst die paranoidesten Ängste Gestalt annehmen. Aber es wird immer schwerer, die Grenze zwischen Paranoia und Wahrheit zu ziehen.

Sebastian Tolstoy, Vice President ­Business Development bei Ericsson.

der auf den vorderen Plätzen des Rankings teilweise deutlich über 100 mobile Breitbandanschlüsse auf 100 Einwohner: Auf Platz eins rangiert Singapur mit rund 123 Anschlüssen, gefolgt von Japan mit 113 Anschlüssen. In Europa sind vor allem die skandinavischen Länder beim Thema schnelles mobiles Internet gut aufgestellt.

Steigendes Einkommen Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine Statistik, die von Ericsson in Zusammenarbeit mit dem Analysten Arthur D. Little und der Chalmers University of Technology in Göteborg/Schweden durchgeführt wurde. Die mikroökonomische Studie zeigt die Schwellen bei der Geschwindigkeitssteigerung auf, die einen statistisch bedeutsamen Einfluss auf das Haushaltseinkommen besitzen. Diese Schwellenwerte unterscheiden sich in OECD-Staaten und den sogenannten BIC-Ländern (Brasilien, Indien und China). Danach wächst das Haushaltseinkommen in OECD-Staaten durch-

schnittlich bei einer Steigerung der Breitbandraten von vier auf acht Mbit/s um 120 USD (88,56 €) monatlich. In den BIC-Ländern steigt das Einkommen um monatlich 46 USD (33,95 €) bei einer Beschleunigung der verfügbaren Zugangsrate von 0,5 auf vier Mbit/ s. „Die Ergebnisse dieser mikroökonomischen Studie bestätigen

unsere frühere Untersuchung, die den positiven Einfluss der verfügbaren Breitbandgeschwindigkeiten auf das Bruttoinlandsprodukt in 33 Ländern aufgezeigt hat“, resümiert Sebastian Tolstoy, Vice President, Radio Business Development und Strategy bei Ericsson. www.broadbandcomission.org  www.ericsson.com


I d e e & st rat e gi e

Freitag, 18. Oktober 2013

medianet technology – 23

Lancom Systems Aufgrund des PRISM-Skandals wollen viele deutsche Unternehmen auch verstärkt auf die Herkunft der eingesetzten Hardware achten

Cyber-Angriff durch die Hintertür Wien. Dass der vom Whistleblower Edward Snowden ans Licht gebrachte PRISM-Datenschutzskandal langfristig Folgen für die US-Wirtschaft haben wird, steht mittlerweile außer Zweifel. Analysten sagen nordamerikanischen Cloud-Anbietern große Kundenverluste in Europa voraus – und orten gleichzeitig Kapitalisierungspotenzial für europäische Unternehmen. Deren Chancen sollen vor allem im Verschlüsselungsbereich liegen (der sich zurzeit mehr oder weniger fest in der Hand von USUnternehmen befindet, die dem Patriot Act unterstehen), sowie auf dem Cloud-Sektor. Wurde die Frage nach dem Standort der Server bis vor ein paar Monaten noch müde belächelt, so ist sie heute zum essenziellen Bestandteil geworden. Auch die aktuelle Umfrage „ITSicherheit – Zeit für einen Paradigmenwechsel?“ vom IT-Anbieter Lancom Systems kommt zum Schluss, dass deutsche Unternehmen das vielzitierte Qualitätsversprechen „Made in Germany“ zueinem Entscheidungskriterium bei Investitionen in die IT-Sicherheit machen (was sinngemäß auch für österreichische Unternehmen gilt). Interessanterweise ist damit nicht nur die Cloud gemeint, sondern auch Hardware: Insbesondere auf der Infrastrukturebene wollen Unternehmen künftig sehr viel stärker als bisher auf die Herkunft der eingesetzten Router achten (83% der Befragten).

einen gesteigerten Bedarf an IT-Sicherheitsprodukten „Made in Germany“ (71%).

Gefahr: Backdoor In der Frage nach der Herkunft von Hardwareprodukten spiegelt sich die Angst vor sogenannten Backdoors wider, die in Firmware und Treibern versteckt sein und Unbefugten den unerkannten Zutritt ins Firmennetz ermöglichen könnten. Immerhin 95% der Befragten kennen die Bedeutung des Begriffs Backdoor. Stolze 32% der Teilnehmer gehen davon aus, dass Backdoors in

ihren IT-Komponenten vorhanden sind, 42% schließen es nicht aus und nur 20% glauben nicht, dass IT-Komponenten solche Schwachstellen aufweisen. „Auffällig ist, dass die Anwender bei Investitionen in neue sicherheitsrelevante Infrastruktur noch zurückhaltend und dass ITSicherheitszertifizierungen noch weitgehend unbekannt sind“, sagt Ralf Koenzen, CEO von Lancom Systems. „Hier sind Hersteller, Verbände und die Politik klar gefordert, Zertifizierungen bekannter zu machen und ihre Akzeptanz in der Öffentlichkeit zu steigern.”  www.lancom.de

Sicherheitszertifizierungen könnten das Vertrauen in die Hersteller wieder stärken.

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Chris haderer

© panthermedia.net/aNdreas Schindl

32 Prozent der Unternehmen glauben an Backdoors in ihren IT-Komponenten.

Unterwegs in Die ZUkUnft.

Deine Stadt nimmt dich mit.

Virtuelles Gleiten Generell haben laut der LancomUmfrage derzeit etwa 76% der befragten Unternehmen überhaupt eine IT-Sicherheitsarchitektur. Weit über die Hälfte geht davon aus, dass diese sehr gut oder gut ist, etwa ein Viertel geht davon aus, dass sie befriedigend ist. Vor allem die Administration und der Schutz vor Hackerangriffen sowie Schadsoftware werden etwas problematischer beurteilt, wohingegen Qualität und Zuverlässigkeit der Sicherheitsarchitektur von den Befragten besonders gut bewertet werden. 17% der Befragten planen, die Investitionen in die IT-Sicherheit generell zu erhöhen. Unmittelbare Konsequenzen aus dem PRISM-Skandal, der offenbar immer noch nicht seinen Höhepunkt erreicht hat, zog jedoch nur jedes fünfte Unternehmen. Allerdings: Wie die Umfrage zeigt, hat sich die allgemeine Einstellung gegenüber der Herkunft von IT-Produkten stark verändert: Ein Großteil der Teilnehmer sieht

www.smartcity.wien.at

© Lancom Systems/Martin Rottenkolber

Wien. Die Stadt fürs Leben.

Informieren, Buchen und Bezahlen aus einer Hand: für alle Verkehrsmittel und jede Route. Ein persönlicher Mobilitäts-Assistent, an dem heute noch geforscht wird, soll uns schon morgen noch rascher und umweltfreundlicher ans Ziel bringen. Das macht das Leben leichter – und unsere Stadt fit für die Zukunft. Daran arbeiten wir alle gemeinsam. Das ist Smart City Wien. facebook.com/SmartCityWien twitter.com/SmartCityWien

Ralf Koenzen, Gründer und CEO des IT-Anbieters Lancom Systems. PR_33_SCmobil_216x288_JP.indd 1

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Fa c t s & f i g u r e s

24 – medianet technology

short

Neue Roadmap für die QlikTech BI-Produkte

Freitag, 18. Oktober 2013

Aastra Der Anbieter von UCC-Lösungen erweitert sein Portfolio um Konferenzraum- und Android-Tablet-Lösungen

„Video ist Bestandteil der Geschäftskommunikation“

Wien. Mit „QlikView.Next”, der nächsten Generation der Business-Discovery-Plattform, hat der BI-Anbieter QlikTech seine strategische Roadmap vorgestellt. QlikView.Next setzt auf Business Discovery auf, das sich im Markt als alternativer BI-Ansatz etabliert hat: Die Plattform liefert Anwendern sofort für sie relevante Einblicke und bietet der IT-Abteilung zugleich die Administrations- und Governance-Funktionalitäten für den Einsatz von QlikView bei kleinen bis hin zu global agierenden Unternehmen. „Kunden möchten sich aktiv in Datenanalysen einbringen, statt einfach nur fertige Reports vorgelegt zu bekommen“, sagt Anthony Deighton, CTO und Senior Vice President, Products bei QlikTech. „Deswegen ersetzen sie zunehmend ihre traditionellen BI-Lösungen durch QlikView.”  www.qliktech.com

Doublejack gehört zu A1 Top-Jungunternehmern Wien. Gemeinsam mit futurezone.at hat A1 nach Austria’s Next Top Start-up gesucht. Über 40 Jungunternehmer haben sich auf den futurezone.at-Aufruf hin beworben. „Mit Doublejack haben wir uns für eine herausragende Geschäftsidee entschieden, die Konsumenten unterstützt, Rechnungen zu archivieren und so nie wieder Garantieansprüche zu verpassen“, sagt Marcus Grausam, A1-Technikvorstand, über den Gewinner. „Im nächsten Jahr werden wir Doublejack mit Büroräumlichkeiten, Ausstattung, und Know-how unterstützen.“  www.futurezone.at

© ELO

ECM-Fachkongress zu neuen Branchentrends

165 Besucher kamen zum letzten ELO-Fachkongress nach Wien.

Wien. Um aktuelle Trends im Bereich Enterprise-ContentManagement (ECM)-Software ging es im Vienna Marriott Hotel beim 9. ELO ECM-Fachkongress, der kürzlich in Wien stattfand. 165 Besucher folgten der Einladung. Sie erfuhren in Vorträgen, wie man Geschäftsprozesse effizienter gestaltet und konnten sich mit Experten und Gleichgesinnten austauschen. ELO-Geschäftsführer Karl Heinz Mosbach erläuterte, welche Chancen und Risiken sich aus den aktuellen Trends für die Unternehmen ergeben.  www.elo.com

chris haderer

Wien. „Stabil.“ Es ist „das beste Wort“, das Frederic Boone, Leiter von Aastra Zentral- und Osteuropa, einfällt, um die ersten fünf Jahre des Unternehmens am österreichischen Markt zu umschreiben. „Stabil in jeder Hinsicht“, sagt Boone: „Aus der Sicht des Unternehmens, hinsichtlich der Produkte und auch der Partner.“ Etwa die Hälfte des Umsatzes werden mit dem Kommunikationsserver Aastra 400 erzielt, der Klein- und Mittelbetrieben mit bis zu 600 Nutzern Unified-Communications-Dienste bietet. Mehr als 500 Systeme sollen heuer insgesamt in Österreich ausgerollt werden. „Ein starkes Ergebnis“, kommentiert Boone: Weltweit erzielte Aastra im Vorjahr einen Umsatz von 606 Mio. kanadischen Dollar (ca. 431,75 Mio. €). Jetzt soll das „BluStar“-Ökosystem, in dem die UCC-Produkte des Unternehmens eingebettet sind, vor einem Evolutionssprung stehen. „Es gibt ein Thema, das uns ständig einholt“, sagt Martin Schmiedt-Siebenhaar, Marketing Director, Aastra Austria GmbH: „Und das ist Video.“

© Chris Haderer

Anthony Deighton, CTO QlikTech.

Martin Schmiedt-Siebenhaar (li.), Marketing Director Österreich, und Frederic Boone, Leiter Aastra Zentral- und Osteuropa.

Alle Plattformen abdecken Das Marktforschungsunternehmen Frost & Sullivan sagt für das Jahr 2016 ein Marktvolumen für Videoanwendungen im Businessumfeld von 956 Mio. USD (705,54 Mio. €) in Europa voraus. Für Schmiedt-Siebenhaar steht damit fest, dass „Video zu einem zentralen Element in der Unternehmenskommunikation wird“. Dementsprechend will Aastra Videokommunikation als integralen Bestandteil seines BluStar-Ökosystems auf allen Endgeräten

© Aastra/Digital Vision

© QlikTech

Laut Martin Schmiedt-Siebenhaar ist die Zeit reif für Videokommunikationslösungen im KMU-Bereich.

„BluStar for Conference Room“: neue Aastra-Lösung, die zur Infrastruktur passt.

verfügbar machen – vom „BluStar 8000i Desktop Media Phone“ und dem neuen „BluStar for Conference Room“ über den PC bis hin zu Smartphones und Tablets.

Weil Aastra ein kanadisches Unternehmen ist, wurden mobilseitig bislang vorwiegend die marodierende Blackberry-Plattform und seit dem Vorjahr auch Apples iOS

unterstützt. Angesichts des rasant gestiegenen Marktanteils von Android soll heuer auch das Google-Betriebssystem zum Bewohner der BluStar-Welt werden. Grundlage der Aastra-Systeme sind drei Kommunikationsserver, nämlich der Aastra 400 für KMUs, der MX-One für Großbetriebe und der irgendwo in der Mitte liegende Aastra 5000. „Wir bieten eine gemeinsame Videolösung für alle Endgeräte“, sagt Schmiedt-Siebenhaar. Die Standards SIP und H.264 sorgen für maximale Kompatibilität mit dem Rest der Welt. Anschaffungspreise seien laut Schmiedt-Siebenhaar nur schwer zu nennen, weil das Geschäft über Partner gemacht werde, und deren Offerte kenne man nicht. Mit „ein paar tausend Euro“ sei man mit von der Partie.  www.aastra.com

Telefit Roadshow IT-Sicherheit und E-Rechnung sind die Themenschwerpunkte der österreichweiten Roadshow

Bewährte Lösungen für das KMU-Segment Wien. Aktuelle Abhör- und Spionage-Skandale in aller Welt zeigen die Bedeutung von IT-Sicherheit und Datenschutz auch für Klein- und Mittelbetriebe in Österreich. Doch täglich neue Formen der Bedrohung verunsichern viele Unternehmer. Was können kleine Betriebe tun, um sich vor Cyberkriminalität zu schützen? Ist E-Business nicht mehr sicher? Was passiert mit Unternehmensdaten in der Cloud? Hier setzt Telefit, die EBusiness-Roadshow der Wirtschaftskammern Österreichs, an und zeigt mit anschaulichen Beispielen sowie praktischen und zum Großteil kostenlosen Lösungen, wie jedes Unternehmen unabhängig von der Größe durch den Einsatz von E-Business- und Kommunikationslösungen profitieren kann.

E-Rechnung und Sicherheit Weiterer Themenschwerpunkt der Telefit Roadshow ist die elektronische Rechnung: Ab 1. Jänner 2014 müssen nämlich alle Rech-

telefit 2013 tour-stopps

Die Telefit Tour-Stopps im Überblick. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung via Homepage notwendig. © WKO

nungen an den Bund elektronisch übermittelt werden – eine Papierrechnung wird dann nicht mehr akzeptiert. Bei der aktuellen Telefit Roadshow erfahren Betroffene, wie sie ihre Rechnungen künftig an den Bund stellen können und wie Unternehmen selbst am besten von der E-Rechnung im Geschäftsverkehr profitieren. Die Premiere des aktuellen Pro-

gramms war Mitte September im Tullner Rathaus. Bis November ist die Telefit Roadshow, die vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend unterstützt wird, an weiteren 30 Orten in allen neun österreichischen Bundesländern zu sehen (siehe Übersichts-

karte oben). Telefit ist keine IT-Schulung, sondern präsentiert Lösungen für kleine Unternehmen, die Zeit und Geld sparen. Neben den aktuellen Themen Sicherheit im Internet, Social-Media und Online-Werbung bringt Telefit das jährliche E-Business-Update für KMU.  www.telefit.at


Fa c t s & f i g u r e s

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Barracuda Networks Einfache Administration und Wartung ist eine Grundvoraussetzung für moderne Security-Lösungen

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„Netzwerk und Security wachsen zusammen“ chris haderer

© ePages

Laut Klaus Gheri von Barracuda Networks wird der Unterschied zwischen „Drinnen und Draußen“ fallen.

ePages-Onlineshops mit rasanten Zuwächsen

ePages-CEO Wilfried Beeck.

Wien. IT-Sicherheit bedeutet, ein Unternehmen vor Schaden zu schützen, der durch den Ausfall der IT-Infrastruktur entsteht. Es ist also ein recht umfassender Anspruch, der hinter einer geeigneten IT-Strategie steht. Der „simple“ Ausfall von Hardware ist ebenso ein Detail wie der Schutz vor Angriffen aus dem Cyberspace oder der illegalen Datenweitergabe durch Mitarbeiter. Security-Experten müssen einen recht umfangreichen Problemkatalog aufarbeiten, den Klaus Gheri, Vice President Network Security bei Barracuda Networks, im medianet-Gespräch beschreibt.

medianet: Wie kann die IT-Abteilung mit der schnellen technischen Entwicklung Schritt halten? Klaus Gheri: Das vielleicht am häufigsten übersehene Element der Security ist die unkomplizierte Verwaltung. Wenn ein IT-Team administrative Aufgaben nicht mehr bewältigen kann, wird die beste Firewall anfällig – sogar in besonderem Maße: 80 Prozent der Unternehmen in unserer ‚2013 Firewall Configuration Study‘ kannten nicht alle Optionen ihres Produkts, 55 Prozent hatten deswegen in der Vergangenheit Sicherheitslücken. Je leistungsfähiger ein Produkt ist, desto mehr Optionen bietet es, die intelligent genutzt werden wollen. Optionen, die verstanden und konfiguriert werden müssen – mehr Arbeit für den Admin also. Der Trend zu effektiven Security-Produkten muss also von einem Trend zu leichter administrierbaren Security-Produkten begleitet werden. Sonst bringt die fortschritt-

© Chris Haderer

Veränderungen in Sicht

Hamburg/Wien. Der E-Commerce in Europa ist im Steigflug – und auch das „ePages“ OnlineshopSystem verzeichnet Zuwachsraten. „Für die stationären Händler birgt das Online-Geschäft die Chance auf zusätzliche Umsätze. Viele haben das bereits erkannt und sind auch im Internet aktiv“, sagt ePagesCEO Wilfried Beeck. Deutsche ePages-Nutzer steigerten die Zahl der Bestellungen im ersten Halbjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 13%. Von einer niedrigeren Ausgangsbasis aus steigerten Schweizer ePagesHändler die Zahl der Bestellungen im Schnitt um 26%. In Spanien wuchs die Anzahl um fünf Prozent. Bei der Größe des durchschnittlichen Warenkorbs sind schwedische Händler am besten platziert (120 €), dicht gefolgt von ihren Kollegen aus Italien (119 €) und Spanien (113 €). Das größte Wachstum erzielten Franzosen mit einem Plus von 11% auf 94 €.  www.epages.com

Klaus Gheri, Vice President Network Security bei Barracuda Networks, beschreibt die aktuellen Trends in Sachen IT-Sicherheit.

liche Sicherheitslösung mehr Gefahr als Schutz für die Unternehmen. medianet: Firewalls und Webfilter gehören quasi zur Grundausstattung eines Unternehmens. Sind die derzeitigen Lösungen noch zeitgemäß? Gheri: Die Grenze zwischen Next Generation Firewalls und Webfiltern beginnt zu verschwimmen. Die kompaktere, performantere Variante stellt heute die Firewall dar. Dagegen ist der Webfilter aufgrund seiner Spezialisierung hinsichtlich der gebotenen Granularität reichhaltiger und verfügt über extensiveres Reporting. Die Auslagerung von erheblicher Systemlast von der Firewall spricht häufig noch für den Betrieb dedizierter Webfilter-Geräte. Doch das ändert

sich: Die Zukunft gehört der Next Generation Firewall in Verbindung mit intelligenten Cloud-Lösungen, an die lastintensive Analysen delegiert werden können. Für die Sicherheit und die intelligente Verwaltung der IT-Ressourcen müssen folgende Inhalte bekannt sein: der gesamte Datenverkehrs innerhalb des Unternehmens, zwischen den Standorten, in die unternehmenseigene Cloud-Umgebung und ins Internet. medianet: Die IT-Security steht also vor großen Veränderungen? Gheri: Ein Merkmal der neuen Security ist: Sie unterscheidet nicht mehr streng zwischen dem Drinnen und Draußen der Unternehmens-IT. Die Cloud macht diese Unterscheidung hinfällig und Security im Zeitalter der Cloud muss

das berücksichtigen. Die Unterscheidung zwischen Network und Security entfällt endgültig: Wenn Elemente des Firmennetzwerks virtualisiert werden und lokal nicht mehr zugeordnet werden können, muss die Kontrolle der Kanäle ihrer Sicherheit genauso wie ihrer Verfügbarkeit dienen. Dieses Zusammenwachsen von Netzwerk und Sicherheit ist seit langer Zeit Teil unserer Vision von der Zukunft der Security und des Portfolios von Barracuda Networks. Wir sind einer der besten Anbieter von Lösungen, der diesen Trend unterstützt und Anwendern die Möglichkeit gibt, den größtmöglichen Nutzen daraus zu ziehen. Nicht zuletzt machen wir auch den IT-Admins das Leben ein bisschen einfacher.  www.barracuda.com

Innovationsmanagement auf höchster Ebene Wien. Die Innovationsmanagement-Plattform Spigit und der Softwarehersteller Mindjet fusionieren. Mit der Fusion entsteht die erste Unternehmensplattform, die Unternehmensergebnisse durch reproduzierbare Innovationsprozesse erzielt. Nach der Fusion ist eine umfassende Integration von Mindjet und Spigit geplant. Die Führungsebene von Spigit wird innerhalb der erweiterten Organisation unter der Leitung von Mindjet-CEO Scott Raskin weiter im Dienst bleiben.  www.mindjet.com/spigit

Intel Der Chiphersteller will künftig verstärkt energieeffizente Mikroprozessoren und Gateway-Lösungen anbieten

Chips & Gateways für das Internet der Dinge

Laut einer aktuellen Studie des McKinsey Global Institute ist die Zahl der über das Internet vernetzten Maschinen in den vergangenen fünf Jahren um 300% gestiegen – ein Trend, der sich weiterhin fortsetzen wird. Ein Hauptgrund für dieses enorme Wachstum ist die hohe Effizienz intelligenter Technologien, die zur Rationalisierung von Arbeitsabläufen und Effizienz- beziehungsweise Produktivitätssteigerung beitragen können. In den betroffenen Branchen werden laut Schätzungen des

Xing ist bei Personalern die beliebteste Plattform

Beliebtes Karrierenetzwerk Xing.

Sicherheit in der Cloud

© panthermedia.net/Péter Gudella

Maschinen im Netz

für die nahtlose Kommunikation zwischen Geräten und der Cloud liefern. Mit Fokus auf Industrie, Energiewirtschaft und Transportwesen gewährleistet diese Lösung, dass die Daten der bestehenden Geräte und Infrastruktur sicher zwischen der Cloud und intelligenten Geräten übertragen werden und sich zur Analyse nutzen lassen.

© Xing

Feldkirchen/Wien. Intel will sich in Zukunft verstärkt auf die Entwicklung und den Vertrieb von Produkten und Technologien für das Internet der Dinge konzentrieren. Dazu hat Intel unter anderem neue Produkte wie die Intel Atom E3800 Prozessorfamilie (Codename „Bay Trail – I“) sowie eine neue Reihe Intel-basierter, intelligenter Gateway-Lösungen mit integrierter Software von McAfee und Wind River vorgestellt.

Neue Mikroprozessorarchitekturen sind die Grundlage für neue Anwendungen.

McKinsey Global Institute rund 36 Billionen USD (ca. 26,6 Billionen €) für Betriebskosten ausgegeben.

Bestehende Strukturen Mehr als 85% der Geräte, die derzeit im Einsatz sind, basieren auf bereits vorhandenen Systemen.

Da diese existierende Infrastruktur nicht komplett ersetzt werden kann, bedarf es einer Zwischenlösung, um Interoperabilität zu ermöglichen. Intel bietet gemeinsam mit McAfee und Wind River neue intelligente Gateway-Lösungen, die vorhandene Systeme verbinden und gemeinsame Schnittstellen

Die neuen Gateway-Lösungen von Intel enthalten integrierte und vorvalidierte Hard- und Software, darunter McAfee Embedded Control und die Wind River Intelligent Device-Plattform zur schnellen Entwicklung und Bereitstellung von Anwendungen und Services. Mit diesen Lösungen lassen sich Daten aus der Cloud sicher sammeln, filtern und austauschen. Einsatzfelder sind etwa die Kontrolle wertvoller industrieller Anlagen, die Automatisierung der Fertigung oder des Energienetzes oder das Management von Fahrzeugflotten.  www.intel.com

Wien. Laut einer aktuellen Forsa-Studie ist die Karriereplattform Xing die bevorzugte Stelle, an der 62% der befragten Personaler nach neuen Mitarbeitern fahnden. Klassische Jobbörsen bringen es auf knapp 15%. „Wir sehen einen ganz starken Trend hin zum Active Sourcing“, sagt Thomas Vollmoeller, CEO der Xing AG. „Die direkte Kandidatenansprache durch Personaler ist nicht nur persönlicher, sondern vor allem schneller und deutlich kostengünstiger als die ­traditionellen Wege.“  www.xing.at


to o ls & se r v i c es

26 – medianet technology

Freitag, 18. Oktober 2013

Test Der Qosmio PX30t-A-112 von Toshiba präsentiert sich als solider All-in-One-Rechner mit Touch-Steuerung

short

Schreibtisch-Schönling

Kostenlose Tools für den Datenaustausch Wien. Die Paragon Software Group hat ein Portal mit Tools zur Lösung von Kompatibilitätsproblemen gestartet. Sieben Treiber und ein Konverter sollen einen vollständigen Hochleistungs- Lese-/Schreibezugriff für die verbreitetsten Dateisysteme gewährleisten (NTFS, HFS+, Ext2/Ext3/Ext4, etc.) und dies auf unterschiedlichen Plattformen, bei denen diese Dateisysteme in der Regel nicht unterstützt werden.  www.paragon-drivers.com

Gute Performance und Ausstattung machen den Rechner zur Alternative für klassische Desktops.

© Nativy

Windows-App für einfache Übersetzungen

Arbeitet mit Office 365 zusammen: neue Übersetzungsapp von Nativy.

Wien. Das Wiener Start-up Nativy hat eine App entwickelt, mit der Übersetzungen direkt aus Office 365 gemanagt werden können. Ihre Datenbank umfasst über 1.300 Übersetzer aus 61 Ländern für 320 Sprachkombinationen. Beauftragung und Abwicklung erfolgen direkt in Office 365.  www.nativy.com

Gute Performance All-in-One-Rechner haben Vorund Nachteile: Einerseits bringen sie wie der Qosmio PX30t-A-112 solide Technik ein einem einzigen platzsparenden Gehäuse unter, andererseits sind sie dadurch auch nicht mit zusätzlichen Einschub-

Der Qosmio PX30t-A-112: ansprechendes Design und Intel Core i7-Power.

© Toshiba

Wien. Das Datenblatt des Qosmio PX30t-A-112 von Toshiba liest sich recht spannend: Intel Core i74700MQ-CPU mit 2,4 GHz, NVIDIA GeForce GT 740M-Grafikkarte mit 2 GB VRAM und Optimus-Technologie, eine 3 TB HDD (7.200 U/Min) sowie 16 GB DDR3 RAM. Insgesamt bringt der gutaussehende Allin-One-Rechner mehr Leistung mit, als man im Büro für gewöhnlich braucht. Das macht das Gerät über den Office-Bereich hinaus auch für den Multimedia-Einsatz interessant. Das 23“-Full-HD-TouchDisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung und vier Harman Kardon Stereo-Lautsprechern mit DTS Studio Sound (20W Output) legt davon Zeugnis ab. Komplettiert wird die Geschichte von Gigabit LAN, WLAN, 2x USB 2.0, 4x USB 3.0 und HDMI. Eine drahtlose Tastatur und eine Wireless-Mouse im etwas gewöhnungsbedürftigen Design sind ebenfalls mit an Bord. Ein Gesamtpaket also, das seinen Preis von 1.640 € durchaus wert ist.

karten oder Festplatten erweiterbar. Das ist beim Qosimo aber auch nicht wirklich nötig, denn das Gerät bringt alles mit, was man braucht – sowohl für den beruflichen als auch den privaten Einsatz. Das Gerät ist mit Windows 8 in der 64-Bit-Version ausgestattet und bringt noch einige Erweiterungen von Toshiba mit, die den Umgang mit dem PC vereinfachen sollen. Ein „Eco“-Modul will beispielsweise für einen bewussten Umgang mit den Eneregieverbrauchseinstellungen sorgen. Interessant ist eine von Toshiba mitgelieferte Gestensteuerung, die über die eingebaute Webcam funktioniert. Sechs verschiedene Gesten sollen die kontaktlose Steuerung des Geräts ermöglichen – was im Praxistest zwar zu interessanten Figuren, aber zu wenig Erfolgen führte; die Touch-Steuerung von Windows 8 reicht vollständig aus. Insgesamt erhält man mit dem Qosmio PX30t-A-112 ein solides und optisch gut gestaltetes Gerät, das auf dem Schreibtisch Platz spart und dank seiner Ausstattung auch nicht so schnell veraltet sein wird. Von der Performance her liegt der Qosmio PX30t-A-112 laut dem PCMark7 und dem CinebenchTestmark im guten Mittelfeld: auch Spieler werden ihre Freude haben, Filmfans sind mit dem eingebauten BluRay-Player und der HDMI-Anbindung ohnehin gut bedient.  www.toshiba.at

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Chris haderer

Im Eco-Modul von Toshiba werden Energiepläne und Stromverbrauch verwaltet.

Elektronische Rechnung für Unternehmen Mehr Sicherheit, weniger Kosten durch BMD Business Software auf eb-Interface-Standard

E-Rechnung an den Bund wird Realität Steyr. Mit 1. Jänner 2014 werden nur mehr elektronische Rechnungen an den Bund akzeptiert. Ab diesem Stichtag können Rechnungen über Waren und Dienstleistungen ausschließlich in elektronischer Form eingebracht werden. Der Bund – darunter fallen beispielsweise auch die von ihm verwalteten Schulen – akzeptiert dann weder Papierrechnungen noch Rechnungen im PDF-Format, sondern schreibt ein strukturiertes, digitales Format vor. Das bedeutet laut einer Schätzung der Wirtschaftskammer Österreich eine dramatische Umstellung für rund 77.000 Unternehmen quer durch alle Branchen – vom Bäcker, Rauchfangkehrer bis hin zum Autohändler.

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Lösungen für Lieferanten Bei der elektronischen Rechnung handelt es sich in der Regel um ein eb-Interface. Dieses verlangt nach einer Anpassung des jeweiligen Fakturierungsprogramms. Betriebe, die mit ihren Programmen noch keine Rechnung in diesem Format erzeugen können, sollten sich also rasch nach entsprechenden Lösungen umsehen. Denn laut Gesetz sind die Lieferanten verpflichtet, die Rechnungen digital einzubringen, andernfalls muss der Bund der Zahlungsaufforderung nicht nachkommen. Mit einer

© BMD Systemhaus GmbH (2)

Spätestens zu Jahresbeginn 2014 muss umgestellt sein: Österreichweit sind 77.000 österreichische Unternehmen betroffen.

Die elektronische Rechnung wird zum Standard. BMD bietet eine perfekte Lösung.

Verschiebung des Stichtags zur verpflichtenden Verwendung der E-Rechnung ist vom heutigen Informationstand aus nicht zu rechnen.

E-Rechnung bringt hohes Nutzenpotenzial Die Umstellung soll dem Bund helfen, Kosten in der Höhe von 30 Mio. € zu sparen. Für die österreichische Wirtschaft birgt die E-Rechnung ein Nutzenpotenzial von 600 Mio. €. Dabei beschränkt sich die Ersparnis nicht nur auf offensichtliche Kosten – wie Porto, Papier, Kuvertierung, etc. –, sondern ergibt sich auch aus dem automatisierten Arbeitsablauf.

Langfristig ist davon auszugehen, dass die elektronische Rechnung österreichweit verstärkt zum Einsatz kommen wird. Darauf vorbereitet ist man mit der Lösung aus der Softwareschmiede BMD, die auf diesem Gebiet seit jeher eine Pionierrolle einnimmt. So war BMD von Anfang an im Normierungsgremium des österreichischen E-RechungsStandards eb-Interface vertreten, das nun auch bei der E-Rechnung an den Bund zum Einsatz kommt.

für das Unternehmen, sondern hat auch viele Vorteile für den Rechnungsempfänger. Kommt die E-Rechnung in einem XML-Format (eb-Interface), so kann diese mit der BMD Software automatisch importiert werden. Die Folge: Ein langes Auslesen von Zahlungs- und Kontodaten bei Buchungen kann vermieden werden – eine klare Arbeits- und Zeitersparnis für jeden Anwender. Auch im Bereich der Fehlervermeidung ist man vorn dabei. Da im Format auch Positionsdaten vorhanden sind, kann ein automatischer Abgleich mit der Bestellung bzw. Lieferung durchgeführt werden. Wird mehr verrechnet, als bestellt wurde, ist dies per Knopfdruck feststellbar. Für Mahnungen und Reklamationen sind die elektronischen Rechnungen im BMD-Archiv jederzeit griffbereit, wodurch wiederum viel Zeit gespart werden kann.

Doppelauslösung der Umsatzsteuer? – BMD Software bietet Sicherheit: Auch beim elektronischen Zahlungsverkehr kann es, wie bei der Papierrechnung, nur ein Original geben. Vorsicht ist daher bei einer mehrfach versendeten elektronischen Rechnung geboten, da es aufgrund der Auslegung des Originalbegriffs seitens der Finanz zu einer mehrmaligen Auslesung der Umsatzsteuer kommen kann. Das bedeutet: Wird eine Rechnung beispielsweise sowohl auf Papier als auch elektronisch gesendet, und keine der Rechnungen ist als Kopie gekennzeichnet, so wird die Umsatzsteuer doppelt fällig. Auch hier wird der Anwender der BMD Software unterstützt, indem einerseits archivierte Rechnungen als Kopie gekennzeichnet werden können und andererseits bei der Rechnung, die aus dem Archiv versendet wird, ebenfalls ein Kopie-Stempel angebracht werden kann.

SERVICE Umfassendes Service bei E-Rechnungen: Die BMD Business Software unterstützt Unternehmen in allen Bereichen der E-Rechnung: Beginnend mit der Erstellung einer Rechnung in PDF oder dem für den Bund optimalen eb-Interface-Format, dem Versand per Mail (inkl. automatischer Archivierung) bis hin zum Import in die ER-Kontrolle mit Vergleich der Bestelldaten.

Mit BMD Kosten und vor allem Zeit sparen Die elektronische Rechnung birgt jedoch nicht nur Kostenersparnis

SICHERHEIT

Dr. Markus Knasmüller. Leiter BMDSW-Entwicklung, zert. e-Billing-Berater.

BMD-Kontakt: Tel.: +43 50 883-0 bmd@bmd.com; www.bmd.com

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