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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

FREITAG, 16. DEZEMBER 2011 – 41

Kommendes Jahr soll die Sony EricssonÜbernahme abgeschlossen werden Seite 44

KUNDENZUFRIEDENHEIT

UPC Austria erhielt heuer mehrere ere „Customer Care“-Auszeichnungen Seite 45

© HP

HANDY-GESAMTKUNSTWERK

© UPC/keinrath.com

© Chris Haderer

technology STILST VOLLE VO ELEGANZ ELEGAN AN HP ENVY IM PRAXISTEST PRAXIST

Das neue Gesicht des Mobilfunk-Marktes

© Sage Software Österreich

SHORT

© WKO

Wien. Sage hat mit der ERPLösung „Sage ERP b7“ die Auszeichnung „ERP-System des Jahres 2011“ des „Center for Enterprise Research“ in der Kategorie „Serienfertigung“ errungen. Zum zweiten Mal lag Sage damit vorn im Rennen um die Trophäe. „Unser Dank gilt Hennig Herges von unserem Kunden St. Nicolaiheim Sundsacker e.V. Er hat den Nutzen des ERP-Systems sehr anschaulich erläutert und der Jury so die Entscheidung leicht gemacht“, sagt Christian Büll, Leiter des Geschäftsbereichs Mittelstand bei Sage (Bild). www.sage.de

© dpa/Carsten Rehder

Wien. Laut dem aktuellen eGovernment Benchmarking-Report der EU sind in Österreich bereits 100% der eGovernment-Basisdienstleistungen verfügbar. Aus diesem Grund veranstaltet die AWO in Kooperation mit der Plattform Digitales:Österreich, eGovernment Experts Group sowie Enterprise Europe Network am 26. Jänner 2012 zum zweiten Mal eine internationale Kooperationsbörse für Verwaltungsbehörden, Anbieter und Dienstleister aus dem eGovernment-Bereich, um diese mit internationalen Partnern und Kunden zu vernetzen. www.b2match.eu/ egovernment2012

Aus vier Providern werden drei Der geplante Kauf von Orange durch den Mobilfunkanbieter „3“ bringt Bewegung in den heimischen Markt – was nicht zuletzt auch große Folgen für den LTE-Breitbandausbau haben wird. Seite 42 A1 Besonderer Fokus auf den Glasfaser- und LTE-Ausbau

Wien. Im Rahmen der IKT Academy (gegründet 2007 von A1 und Kapsch mit der FH Technikum Wien) bildet Kapsch IT-Fachkräfte aus. Im fünften Jahr haben im Dezember 13 junge Mitarbeiter die berufsbegleitende Zusatzausbildung bei Kapsch erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt haben bereits 600 Informations- und Kommunikationstechniker diese branchenweit anerkannte IKT-Ausbildung absolviert. www.kapsch.net

© A1 Telekom Austria

© Kapsch

Neu im Technik-Top-Management

Freut sich auf seine neuen Aufgaben: A1-Bereichsleiter Christian Bruckner.

Wien. Seit Kurzem verstärkt Christian Bruckner (47) das A1 TechnikTop-Management. Als Bereichsleiter für Access Network ist er für den Bau und die Instandhaltung des A1 Mobilfunk- und Festnetzes verantwortlich. Ein besonderer Fokus wird auf dem Glasfaser- und LTE-Ausbau liegen. „Der Ausbau des A1 Netzes ist eine der spannendsten technischen Aufgaben am Kommunikationsmarkt“, sagt Bruckner. „Ich freue mich, hier einen Beitrag leisten zu können, um Österreich mit der Infrastruktur zu versorgen, die für die Wissensgesellschaft essenziell ist.“ www.telekomaustria.com


C OV E R

42 – medianet technology

KOMMENTAR

Funkzentralen und die neue Welt

Freitag, 16. Dezember 2011

Mobilfunk Die geplante Übernahme von Orange durch Hutchinson 3G krempelt die heimische Providerlandschaft um

LTE soll sich schnell zum Massenmarkt entwickeln „3“ hat laut RTR den kleinsten Marktanteil, laut connect-Test aber das beste Mobilfunknetz Österreichs.

CHRIS HADERER

anche Apps bringen mich zum Staunen. Die im Vergleich zur Grasser-Homepage eigentlich erstaunlich preiswerte „KanzlerApp“ (auch „Kanzler 2.0“ oder „Ballhausplatz 2.0“ genannt) meine ich an dieser Stelle gar nicht. Erstaunlich ist hingegen, dass eine kleine App namens „myTaxi“ gleich einen Kartellstreit im schönen Wien auslösen kann. Mit der App kann man sich per Smartphone ohne den Umweg einer Funkzentrale ein Taxi rufen, wobei die Standortbestimmung automatisch erfolgt und das System zudem preiswerter ist als der Telefonservice. Die Funkzentralen, die Innovationen so aufgeschlossen gegenüberstehen wie der Papst der Kondomindustrie, sind deshalb beleidigt und fordern Clubzwang von den Fahrern, sonst werden ihnen mittels Konkurrenzklausel die Verträge gekündigt. Jetzt stehen weihnachtliche Wettbewerbsklagen ins Haus, und alles ist österreichischkompliziert. Wäre das Taxigewerbe nicht zuletzt auch durch die jahrzehntelange Untätigkeit der Innung nicht eine leidlich zerfledderte Branche, könnte es auch eine andere Lösung geben – die nämlich, dass die Fahrer mit der Zeit gehen und auf die Funkvermittlung pfeifen. Es könnte ja sein, dass die Konsumenten schon längst mit der Zeit gegangen sind und nur darauf warten.

M

Wien. Während sich in der Fernsehwerbung ein altkluges Christkindl und ein in unseren Breiten gar nicht amtierender Weihnachtsmann um den kleinsten Telefontarif streiten, hat die Vorweihnachtszeit auch den Mobilfunkern zwei handfeste Geschenke beschert. Präsent Nummer eins war der Mobilfunknetz-Test der Zeitschrift connect, in dem Hutchinson 3G nicht nur vom vierten Platz im Jahr 2010 auf Platz 1 vorrückte, sondern auch im Ländervergleich am besten abschnitt. Das Ergebnis des Tests setze „in jeder Beziehung Maßstäbe“ urteilten die connectTester in der Ausgabe 1/2012. „Ein reines 3G-Netz gewinnt den Netztest mit der höchsten jemals von connect vergebenen Punkteanzahl.“ Interessantes Detail: in Regionen ohne eigene Abdeckung operiert „3“ mit dem 2G-Netz des zweitplazierten A1. „Daran wird auch das Testergebnis nichts ändern“, sagt 3CEO Jan Trionow. Auf Platz 3 im connect-Ranking folgt T-Mobile und als Schlusslicht Orange. Der vierte österreichische Mobilfunker ist auch für das zweite Weihnachtsgeschenk zuständig, das heuer unter dem Providerbaum liegen wird: Glaubt man Brancheninterna und Medienberichten, so wird es im kommenden Jahr nur noch drei Provider in Österreich geben, Orange soll 2012 für kolportierte 1,4 Mrd. € in „3“ aufgehen. Für den LTE-Ausbau kann eine solche Übernahme durchaus Konsequenzen haben.

© Chris Haderer (3)

CHRIS HADERER

Verbreitete entspannt-amüsiert die Ergebnisse des aktuellen Mobilfunknetz-Tests der Zeitschrift connect: 3CEO Jan Trionow.

A1Telekom-CEO Hannes Ametsreiter.

gefolgt von T-Mobile mit 30,9%. Nach der Übernahme von Orange (18,4%) würde „3“ auf einen rechnerischen Marktanteil von 27,9% kommen – und damit zwar immer noch letzter im Ranking sein,

Ausgebaute Infrastruktur Im zweiten Quartal 2011 hatte A1 laut dem RTR Telekom Monitor einen Marktanteil von 41,2%,

T-Mobile-Geschäftsführer Robert Chvátal.

allerdings in einer sehr guten Wachstumsposition. Während Orange in der Vergangenheit unter groben Netzproblemen litt, verfügt „3“ über eine sehr gut ausgebaute Infrastruktur

(Investitionsvolumen: 1,222 Mio. € für Netz und IT). Der Kundenstock, den der „Notverkauf“ der marodierenden Orange einbringt, verschafft „3“ weiteres Potenzial für den LTE-Ausbau. Die schnelle Mobilverbindung soll das Festnetz ersetzen und mit Bandbreiten von 80 Mbps auch TV-Anwendungen ermöglichen. Zwar seien LTE-Modems im Moment „noch sehr teuer, wir wollen in den nächsten Jahren aber einen Massenmarkt daraus machen“, sagt Trionow, der sich einen Marktanteil von 20% für Ende 2012 wünscht. Da „3“ nur knapp hinter T-Mobile liegt, haben die Provider im kommenden Jahr mit verschärften Bedingungen zu rechnen, zumal auch der Kampf um die „digitale Dividende“ ausgetragen wird. www.drei.at www.a1.at www.t-mobile.at www.orange.at

Symantec Der Security-Anbieter warnt vor zunehmenden Industrie-Attacken und dem Anwachsen mobiler Schadsoftware

Malware-Karte

Die Industrie wird vermehrt zum Angriffsziel

Die aktuelle Bedrohungslage in Sachen Malware.

Wien. Täglich werden PC-Anwender mit Meldungen über neue Malware konfrontiert. Wie aber sieht die Verteilung der Internetbedrohungen weltweit aus? Wie ist die Bedrohungslage innerhalb Europas und was ist mit dem deutschsprachigen Raum? Antwort auf diese und mehr Fragen bieten Kaspersky Lab ab sofort allen Interessierten mit der Website www.securelist.com/en/statistics, auf der die aktuelle Virenlage plastisch dargestellt wird. Die Zahlen ergeben sich aus den gewonnenen Daten des Kaspersky Security Network (KSN) und basieren auf Rückmeldungen der Software. www.kaspersky.de

bile Schadsoftware, die sich via Smartphones verbreitet. Auch hier gibt es bereits erste Fälle, die vom Datendiebstahl bis hin zum heimlichen Versand teurer PremiumSMS-Nachrichten reichen. „Im Jahr 2012 werden etwa 500 Millionen Smartphones in Umlauf sein“, sagt Elsner. „Was wir bisher an mobiler Malware erlebt haben, war mit Sicherheit erst der Anfang.“

Wien. Das Bedrohungspotenzial durch Malware und andere kriminelle Angriffe aus dem Cyberspace ist in den letzten Jahren dramatisch gewachsen. Mit dem „Stuxnet“-Virus, der vor Monaten durch gezielte Angriffe auf Industrieanlagensteuerungen für Schlagzeilen sorgte, haben sich sogar neue Gefahrenszenarien eröffnet. Der kürzlich entdeckte „Doqu“-Wurm, der Stuxnet recht ähnlich ist, gilt als eine Art Vorbote für weitere Stuxnet-Attacken: „Es besteht ein guter Grund für die Annahme, dass in 2012 erneut mit zielgerichtete Attacken auf Industrieanlagen verschiedener Branchen zu rechnen ist“, sagt Ernst Elsner, Country Manager Symantec Österreich. „Und im Prinzip kann jede Branche davon betroffen sein.“ Erpressung schließt kaum jemand aus.

Ebenfalls merkbar sei ein gestiegener Anteil an „gezielten Cyberangriffen, bei denen es unter anderem darum geht, via Social Networks und anderen Mechanismen Informationen auszusphäen“. Auch dafür gibt es ein Beispiel: Der Spionagakampagne „Nitro“ sind heuer 29 Unternehmen aus der Chemiebranche sowie 19 weitere Firmen (vorwiegend aus dem Rüstungs-

Neue Gefahrenszenarien Der Angriff auf Industriesysteme ist eines von fünf Security-Themen, die laut Symantec im Jahr 2012 auf die Anwender zukommen werden. Ein weiteres großes Thema ist mo-

© Chris Haderer

© Kaspersky

Kaspersky Virus-Katalog

„Unternehmen müssen sich besser schützen“, sagt Ernst Elsner, Symantec Austria.

umfeld) zum Opfer gefallen. Laut einer Symantec-Studie sieht sich etwa die Hälfte der Befragten Unternehmen nicht in der Schusslinie von Cyberkriminellen – allerdings „zielten seit Anfang 2010 ganze 40 Prozent aller Cyberangriffe auf Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern, wohingegen große Firmen nur in 28 Prozent der Fälle betroffen waren“, sagt Elsner. Er erwartet sich, dass in Zukunft immer kleinere Gruppen von Angriffen betroffen sein werden – diese aber intensiv und zielgerichtet. Hier spielen auch „Innentäter“ eine Rolle, die mit Smartphones leicht Informationen verschieben können – gewollt oder ungewollt. Verstärkt im Fadenkreuz von Cyberkriminellen wird auch der Diebstahl von SSL-Zertifikaten stehen. Dabei werden Sicherheitszertifikate durch Hacks vom Aussteller gestohlen, sodass sie dem Anwender beim Zugriff auf Webseiten oder Anwendungen ein sicheres Umfeld vortäuschen. „Im nächsten Jahr wird sich die Spirale weiter nach oben schrauben.“ www.symantec.at


R A NK I N G 20 1 1

Freitag, 16. Dezember 2011

medianet technology – 43

Machtverteilung Apple ist mit seinem Safari-Webbrowser hauptsächlich auf Apple-Geräten erfolgreich, kann in anderen Systemwelten aber kaum punkten

Unstete Browser- und OS-Märkte Der Firefox-Browser hat durch Googles Chrome ernste Konkurrenz bekommen. CHRIS HADERER

Wien. Mit einem Marktanteil von 92,23% ist der Softwarekonzern Microsoft laut den Zahlen der Analysten netapplications.com unumstrittener Sieger bei den DesktopBetriebssystemen (die Versionen XP, Vista und 7 wurden gemeinsam gewertet). Auch bei den Desktop-Browsern – seit geraumer Zeit ein Wettlauf zwischen Microsoft, der Mozilla-Foundation (Firefox), Google (Chrome) und Apple (Safari) – liegen die Redmonder eindeutig in Führung. Im Jahrestrend verzeichnet der Firefox-Browser leicht rückläufige Zahlen, während Google mit dem relativ jungen Chrome-Browser stabile Zuwächse verzeichnet. Apple liegt auf dem Browsersektor bei einem Marktanteil von knapp fünf Prozent, was im wesentlichen auch dem Marktanteil des Unternehmens am PC-Sektor

Smartphones OS-Ranking

Android vs. iOS Wien. Exakte Marktanteile sind bei Smartphone-Betriebssystemen eine kurzlebige Sache. Einerseits ist der Markt noch vergleichsweise jung, andererseits verschieben sich Anteile im nationalen Bereich oft binnen weniger Wochen dramatisch durch Werbeaktionen von Providern. Im internationalen Vergleich liegt Apple mit seinem iOS per November 2011 mit 54,04% Marktanteil eindeutig in Führung, wobei Android noch deutlich aufholen muss (JavaME wird von den Analysten von netapplications.com zwar gelistet, spielt als geräteunabhängige Plattform aber keine echte Ranking-Rolle). In Österreich sieht das Verhältnis ein wenig anders aus: Laut Zahlen der Gfk vom September des Jahres liegt die Android-Plattform mit einem Anteil von 74% klar in Führung, iOS-Geräte hinken mit knapp 10% stark nach. Die mobilen Microsoft-Systeme spielten 2011 keine signifikante Rolle. www.netapplications.com www.gfk.at INTER NATI O NA L E SM A R TP HO NE OS -MA R K TA NTE I L E iOS

54,04%

JavaME

19,69%

Android

16,72%

Symbian

5,27%

Blackberry

3,18%

Windows Mobile

0,29%

Quelle: netapplications.com, Stand 11/2011

SM A R TP H O NE OS -MA R K TA NTEI L E I N Ö STER R EI C H Android

74%

iOS

10%

Symbian

9%

Blackberry

5%

Andere

2%

Quelle: Gfk, Stand 9/2011

Internationaler Rankingsieger Apple iOS.

entspricht. Im Vordergrund bei der Weiterentwicklung von Browsern steht derzeit nicht zuletzt die Kompatibilität mit dem HTML5Standard.

Der mobile Browser-Markt Ganz anders stellt sich die Situation bei mobilen Browsern dar. Hier liegt Apple mit einem Marktanteil von 55,03% um Längen in Führung (was in etwa auch dem Marktanteil des Unternehmens am Smartphone-OS-Sektor entspricht, siehe Story unten), während Microsoft mit dem Internet Explorer mit knapp 0,45% Marktanteil eine fast

so verschwindende Rolle spielt wie der Opera-Mobile-Browser. Da Apple die Browserentwicklung für seine Mobilsysteme nur beschränkt zulässt, ist der hohe Marktanteil der Cupertiner eine logische Folge. Der Anteil ist aber auch von der Verbreitung der mobilen Konkurrenzplattformen abhängig, was sich in der vergleichsweise hohen Nutzung des Android-Browsers reflektiert. Firefox Mobile, die handliche Version des Firefox-Browsers, spielt laut netapplications.com Ende 2011 noch keine wesentliche Rolle am Markt. www.microsoft.at www.netapplications.com

D E S K TO P-B RO W SE R (jeweils alle Versionen) Internet Explorer

52,6%

Firefox

22,1%

Chrome

18,1%

Safari

5%

Opera

1,55%

Quelle: netapplications.com, Stand 11/2011

M O B I L E BRO WS E R Safari

55,03%

Opera Mini

20,09%

Android Browser

16,36%

Symbian

3,03%

Blackberry

2,76%

Internet Explorer

0,45%

Opera Mobile

0,41%

Quelle: netapplications.com, Stand 11/2011

Der Android-Browser statt Firefox Mobile.


FAC TS & F IGURE S

44 – medianet technology

SHORT

© Microsoft

Microsoft verlautbart Windows Store-Details

Freitag, 16. Dezember 2011

Sony Ericsson Kommendes Jahr soll die Übernahme durch den Elektronikhersteller Sony zum Abschluss gebracht werden

„2012 werden wir zur Smartphone Company“ Smartphones sollen zu einem Schlüsselelement der Gesamtstrategie des Elektronikkonzerns werden.

Wien. Die kommende Version 8 des Windos-Betriebssystems, die für Ende 2012 erwartet wird, soll eine Reihe von Veränderungen mit sich bringen. Unter anderem wird dem klassischen Windows-Desktop eine (von Windows Phone 7 her bekannte) Touch-Oberfläche im Metro-Style hinzugefügt werden. Diese ist vor allem für Apps gedacht, die Microsoft über den „Windows Store“ online vertreiben will (ähnlich dem von Apple bekannten iTunes/AppStore-Konzept). Nun hat Antoine LeBlond, Corporate Vice President von Windows Web Services, in San Francisco bei der „Windows Store Preview“ die neuen Geschäftsmodelle vorgestellt, die auf Softwareentwickler und Publisher im Windows Store warten. So werden beispielsweise Entwickler, die den Zahlungsdienst von Microsoft in Anspruch nehmen, bis zu einem Umsatz von 25.000 USD mit 70% an App-internen Käufen beteiligt; wenn dieser Bruttoumsatz beim Absatz von Apps und App-internen Käufen überschritten wird, steigt die Umsatzbeteiligung auf 80%. „Der Windows Store wird weltweit verfügbar sein und Entwickler werden ihre Apps in 231 unterschiedlichen Märkten, in mehr als 100 Sprachen vertreiben können“, sagt LeBlond. dev.windows.com blogs.msdn.com/b/ windowsstore

Exklusive Kooperation im Bereich Go-to-market

CHRIS HADERER

Wien. „Wir leben im Verbund“, sagt Luc van Huystee, Vice President und Head of D-A-CH-NL bei Sony Ericsson – und bringt damit die Zukunft des Handyherstellers unter dem Dach von Sony relativ klar auf den Punkt. „Das sind sehr positive News für uns, weil wir jetzt alle Benefits des Sony-Konzerns haben“, sagt van Huystee. Ende Oktober hatte der japanische Elektronikhersteller 1,05 Mrd. € auf den Tisch geblättert, um die im Jahr 2001 als Joint Venture zwischen Sony und Ericsson gegründete schwedische Aktiengesellschaft zu übernehmen. Sony hat sich damit ein Standbein am SmartphoneMarkt gesichert, auch wenn Sony Ericsson bislang nur auf Platz 10 im weltweiten Hersteller-Ranking rangierte.

Vernetzte Medien Luc van Huystee spricht von einer „Customer integrated experience“, die das Unternehmen mit seinen Produkten durch die Eingliederung in Sony bieten möchte. „Der Konzern besteht nicht nur aus Sony Electronics und Sony Entertainment, sondern unter anderem auch aus Sony Pictures und Sony Music“, sagt van Huystee. „Smartphones sind ein Schlüsselelement des Gesamtportfolios sowie ein wesentlicher Bestandteil der Strategie“ – in dem auch das Sony Entertainment Network eine gravierende Rolle spielen soll. Das wird in Zukunft auf allen Sony-Plattformen verfügbar sein, wodurch das Unternehmen eine „Strategie der vier Bildschirme“ verfolgt: Inhalte werden vernetzt und interaktiv über TV-Geräte, Personal Computer, Tablets und Smartphones

© Chris Haderer

Der kommende Windows Store bietet Apps im Metro Design.

Luc van Huystee, Vice President und Head of D-A-CH-NL bei Sony Ericsson, setzt auf die Xperia-Linie im Entertainment-Bereich.

abrufbar sein – eben im Sinne der bereits zitierten „Customer integrated experience“. Überhaupt soll der Vertrieb von Inhalten in Zukunft mehr in den Vordergrund gerückt werden. „Die Basis ist da“, sagt van Huystee. Laut internen Zahlen kaufen immerhin 75% der Anwender des Gamer-Handys Xperia Play auch Inhalte. Diese sollen dann problemlos auf allen Geräten aus der Sony-Familie wiedergegeben werden können – im eigenen Heimnetz auch drahtlos. „Somit

nimmt Xperia auch einen wesentlichen Platz im Sony-Gesamtökosystem ein.“ Das Jahr 2012 soll das Jahr sein, in dem sich Sony Ericsson (der Name bleibt zumindest bis zum geplanten Abschluss der Übernahme erhalten) entgültig „zur Smartphone-Company wandeln“ soll. Die Verkaufszahlen scheinen Luc van Huystee recht zu geben: Im ersten Quartal 2010 teilte sich das Umsatzvolumen in Österreich noch auf 28% Smartphones zu 72% Feature-Phones

auf. Im dritten Quartal 2011 stehen 18% Feature-Phones bereits 82% Smartphones gegenüber, wobei für Sony Ericsson Android die bevorzugte Plattform darstellt. Kommendes Jahr soll daher ein Upgrade auf die Android 4.0Plattform durchgeführt werden. „Alle im Jahr 2011 vorgestellten Smartphones werden auf Android 4.0 upgradebar sein“, verspricht van Huystee – im Sinne der ungebremsten Customer integrated experience. www.sonyericsson.at

IPS Der Lösungsanbieter feierte vor Kurzem sein zwanzigjähriges Jubiläum im Rahmen eines „IT-Stammtischs“

Rainer Weinzettl, Regional General Manager von CE On-Demand.

Wien/Budapest. Der Cloud-Services-Anbieter CE On-Demand und Calista wollen ihre Kooperation im Bereich Go-to-market exklusiv verstärken. „Die mobilen Applikationen und maßgeschneiderten Kundenlösungen von Calista passen ideal zu den cloudbasierten Messaging-, Kommunikations- und Collaboration-Tools von CE On-Demand“, sagt Rainer Weinzettl, Regional General Manager von CE On-Demand. „Der internationale Smartphone-Markt boomt. Mit Calistas mobilen Kommunikations- und Informationslösungen können diese Nutzer schnell und einfach die Vorteile der cloudbasierten Services nutzen. Gleichzeitig können unsere Telekommunikationspartner ihren Kundenstamm erweitern und ihren durchschnittlichen Erlös pro Kunden erhöhen.“ www.ceondemand.com

Wien. Rechtzeitig zum Jahresende gab (und gibt) es eine Menge zu feiern – wie zum Beispiel den Stammtisch des IT-Systemhauses IPS, der anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Unternehmens Ende November im „Der Keller“ am Wiener Laurenzerberg über die Bühne ging. Der „IPS Stammtisch“ des im Mai 1991 gegründeten Unternehmens „hat sich über die Jahre zu einer Institution entwickelt und ist seit mittlerweile fünf Jahren fester Bestandteil der IPS-Tradition geworden“, sagt IPS-Geschäftsführer Stefan Hummel. Erst vergangenen Juni konnte das Unternehmen mit der Eröffnung des „Hitachi performance center“, das die IPS als Partner von Hitachi Data Systems betreibt, einen interessanten Branchen-Coup landen.

Illustre Gäste „Mehr als 120 Kunden, Partner, Hersteller und Freunde haben mit der IPS Geschäftsleitung und deren Mitarbeitern bis spät in die Nacht gefeiert“, zieht Hummel Resümee über den 20-jährigen Jubilä-

© medianet/Szene1/Günther Langegger

© CE On-Demand

Mehr als 20 Jahre Erfolg als IT-Systemhaus

Jubiläums-Gäste (v.li.n.re.): Georg Melzer (LFRZ), Wolfgang Hofmann (McDonald’s Europe), Reinhard Socha (IPS) und Alfred Grossler (NetApp Austria GmbH).

umsstammtisch. „Die Band ‚Harry & Friends‘ sorgte für die musikalische Unterhaltung, mit kulinarischen Köstlichkeiten und Weinen aus ganz Österreich wurde für das leibliche Wohl gesorgt. Neben Essen, Trinken und Musik blieb natürlich auch genug Raum für Gespräche in angenehmer und ungezwungener Atmosphäre, was sicherlich auch

den Erfolg des Stammtischs ausmacht.“ Zur Veranstaltung kamen dann auch mehr als 150 illustre Personen aus der österreichischen IT-Gesellschaft. Stefan Hummels Blick ist allerdings nach vorn gerichtet: „Es war ein gelungenes Geburtstagsfest und wir freuen uns schon auf den nächsten Stammtisch und natürlich auch darauf,

IPS-Geschäftsführer Stefan Hummel: 20 Jahre Erfolg am heimischen IT-Markt.

die nächsten Jubiläen gemeinsam mit der Firma IPS zu feiern“, sagt er. Und: „Die Firma IPS steht mit ihren Werten für Professionalität, ausgezeichneter Lösungskompetenz und Verlässlichkeit, was von treuen Kunden seit über 20 Jahren am hart umkämpften IT Markt besonders geschätzt wird.“ www.ips.at


FA C TS & F I GUR E S

Freitag, 16. Dezember 2011

medianet technology – 45

UPC Austria Das Unternehmen wurde mit insgesamt vier Preisen aus dem Customer Care-Bereich ausgezeichnet

SHORT

Im Dialog mit den Kunden

Feine Solar-Taschen aus der Steiermark

wir tun, mit Freude und Motivation anpacken“, sagt Schöpf, die sich vor allem über die Auszeichnung zum besten TGeam des Jahres freut. „Wir wollen die Besten sein und in allem, was wir tun, das Beste für unsere Kunden geben. Dafür investieren wir besonders viel in die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Am wichtigsten ist jedoch die Einstellung jedes einzelnen Mitarbeiters: Zu verstehen welch große Bedeutung jedes Kundengespräch für uns hat, und dass jeder Anruf, jedes Mail, jeder Shopbesuch eine große Chance für uns ist, die Herzen unserer Kunden zu erobern.“

CHRISTOPH FELLMER

Wien. „Mit dem Service verhält es sich wie mit dem Reisen: Je mehr man gereist ist, desto mehr weiß man, was es noch alles zu entdecken gibt“, sagt Silvia Schöpf – und als Verantwortliche für den gesamten Customer Operations-Bereich bei UPC Austria weiß sie offenbar, wohin die Reise geht.

Mehrfach ausgezeichnet

Customer Experience

© UPC/keinrath.com

Insgesamt vier Preise durfte Schöpf heuer für die UPC Austria entgegen nehmen: Nachdem der Breitbandanbieter bereits im Frühjahr von der Universität St. Gallen auf Platz sieben der kundenorientiertesten Dienstleister in Österreich gereiht wurde, erhielt das Unternehmen im November gleich zwei „World Communication Awards“ des Fachmagazins Total Telecom verliehen. UPC Austria schaffte es nicht nur auf die Shortlist der besten Provider der Welt, sondern wurde in den Kategorien „Best Customer Care“ und „Best Team of the Year“ als globale Nummer 1 ausgezeichnet. „Das UPC Austria-Team trat mit Orange, France Telecom, British Telecom, Colt bis hin zu China Telecom, Orascom Telecom Bangladesh und Türkcell in den Ring um die begehrten Auszeichnungen“, sagt Silvia Schöpf. Als Tüpferl auf dem „i“ wurde sie heuer außerdem stell-

Silvia Schöpf, verantwortlich für den gesamten Customer Operations-Bereich bei UPC Austria: Auszeichnungen für ihr Team.

vertretend für UPC Austria vom Dialogmarketing Verband Österreich für „ausgezeichneten Kundendialog“ geehrt. „Es ist matchentscheidend, dass wir die Anliegen und Bedürfnisse unserer Kunden

verstehen, unseren Kunden aktiv zuhören und – basierend auf ihren Feedbacks – unsere Produkte und Services gestalten, laufend weiterentwickeln und optimieren. Es ist wichtig, dass wir das, was

Auch für die Zukunft hat die Bereichsleiterin Pläne zur weiteren Optimierung der Customer Experience und zur Stärkung der Ausrichtung auf die Zufriedenheit der Kunden, unabhängig davon, in welcher Art der Kunde mit dem Unternehmen in Verbindung tritt. „Ohne den großartigen Einsatz meines Teams sind Erfolge und Pläne wie diese nicht möglich“, sagt Schöpf über ihre rund 300 Mitarbeiter. „Sie sind es, die in jedem Kundenkontakt ihr Bestes geben und das Leben unserer Kunden mit positiven Serviceerlebnissen über alle Kommunikationskanäle hinweg bereichern.“ www.upc.at www.upcbusiness.at

© Chris Haderer

Letzten November erhielt das Unternehmen zwei Auszeichnungen des Fachmagazins Total Telecom.

Projektleiterin Kerstin Kurre mit SunnyBag-Tasche und Akku.

Wien. „Eigentlich kommen wir mehr von der Modeseite“, sagt Kerstin Kurre, Projektleiterin beim steirischen Start-up SunnyBag. Das im Grazer Science Park beheimatete Unternehmen hat eine innovative Produktreihe parat, nämlich (ohne Geschmackskrämpfe) tragbare Taschen, die an der Außenseite mit flexiblen Solarpanels bestückt sind und somit das Aufladen von Smartphones, Tablets und ähnlichen Geräten erlauben. Die von Firmengründer Stefan Ponsold ersonnenen Energiespartaschen finden international bereits Anerkennung: Neben einer Auszeichnung mit dem steirischen Wirtschaftspreis „Fast Forward Award“ wurde SunnyBag auch als Gewinner des deutschen „Clean Tech Media Award“ in der Kategorie „Nachwuchs“ gekürt. Die Taschen können in verschiedenen Ausführungen online bestellt werden. www.sunnybag.at

www.harryson.com | Hotline +43 (0)732 30 16 23

ZIELSETZUNG

REFERENZ A1 Telekom Austria

Komplette Ausstattung und Re-Design der POSBekleidung aller ShopmitarbeiterInnen von A1 Telekom Austria und Franchise Shops in Österreich. (Derzeit ca. 110 Shops)

UMSETZUNG

Basierend auf den konkreten Vorstellungen des Kunden wurde eine Komplett-Lösung für Sakkos, Blazer, Hosen, Hemden, Blusen, Shirts und Gürtel entwickelt - vom Design bis hin zur langjährigen Tragedauer! Die Umsetzung des Designs konnte in weniger als 3 Wochen realisiert werden. Die darauf folgende Produktion war in 6 Wochen abgeschlossen. Durch diesen sehr kurzen Umsetzungszeitraum konnten hohe Übergangskosten beim Kunden eingespart werden. Das komplette Service wird durch TEXTILVERMIETUNG realisiert. HARRYSON Businesswear erfüllte zur 100%igen Zufriedenheit die Zielsetzung des Kunden. A1 Telekom Austria

ZUR FIRMA „Unser Ziel war es, die ShopmitarbeiterInnen der A1 Telekom Austria und Franchise Shops in Österreich mit einer exklusiven POS-Bekleidung auszustatten und dabei den Arbeits-, Service- und Logistikaufwand komplett auszulagern. HARRYSON hat uns gezeigt, dass DESIGN, ENTWICKLUNG, PRODUKTION und langjähriger SERVICE aus einer Hand perfekt funktionieren kann. Mit dieser exklusiven POS-Bekleidung steigern wir den Wiedererkennungswert, differenzieren uns vom Mitbewerb und unterstreichen unseren Anspruch auf höchste Qualität.“

Innovativ, dynamisch und hoch qualitativ. Neben dem Kerngeschäft der mobilen Kommunikation ist die A1 Telekom Austria Technologieführer in Zukunftsmärkten. Facts: Marktführer am heimischen Mobilfunkmarkt Gründungsjahr: 1996 Kunden in Österreich: insg. 5 Millionen Märkte: 8 Länder in Europa Dr. Hannes Ametsreiter Generaldirektor (CEO) A1 Telekom Austria


TO O LS & S E R V I CE S

46 – medianet technology

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BI-Tool QlikView ist in Version 11 erschienen

Freitag, 16. Dezember 2011

Test Der neue HP „Envy 110e-All-in-One“ ist ein Tintenstrahler, der nicht schon auf den ersten Blick wie ein Drucker aussieht

Gehobene Leistungsdaten im weißen Designerkleid CHRIS HADERER

Business Intelligence als intuitive Anwendung für Nicht-Experten.

Düsseldorf/Wels. Die BI-Software QlikView ist ab sofort in der Version 11 erhältlich. Mit der kostenlosen „QlikView Personal Edition“ analysieren Nutzer verschiedenste Daten, von Kosten und Budgets bis hin zu detaillierten Produktrecherchen, oder aber auch Statistiken zum persönlichen Hobby. Die Plattform bietet umfangreiche Tools, um sofort eigene Applikationen zu erstellen und mit diesen zu arbeiten. Dabei im Mittelpunkt: soziale Interaktion. QlikView 11 wurde deshalb für den sozialen und kollaborativen Einsatz entwickelt: Anwender können Daten ab sofort ohne Einschränkungen gemeinsam analysieren. www.qlikview.de

Sicherer Remote-Zugriff für 20.000 Anwender München/Wien. Mit der neuen SonicWall E-Class SRA EX9000 Appliance können IT-Abteilungen großer Unternehmen einen Remote-Zugriff von Geräten mit Windows und Windows Mobile, Apple Mac OS und iOS, Google Android und Linux ermöglichen. Durch ein einziges Gerät stellt SonicWall einen vollständigen Zugang her und kontrolliert ihn entweder über eine einfach zu verwaltende SSL-VPN-Verbindung ohne Client oder mit einem Client für den Zugriff von bis zu 20.000 Anwendern gleichzeitig. SonicWall EX9000 SRA ist ab sofort verfügbar. www.sonicwall.com

© Bitdefender

Sicherheits-Tool enttarnt Carrier IQ-Bespitzelung

Keine Carrier IQ-Infektion am Android-Handy gefunden.

Holzwickede/Wien. Seit Kurzem sorgt eine Tracking Software, die auf Geräten mit AndroidBetriebssystem gefunden wurde, für Aufregung in diversen Anwenderforen. Entwickelt vom Software-Hersteller Carrier IQ, sammelt das gleichnamige Package Informationen über das Nutzungsverhalten des Users, dessen Aufenthaltsorte sowie Tastatureingaben. Betroffen sind allerdings nicht alle androidbasierenden Geräte. Ob sich die Software in ihren Smartphones verbirgt, können vorsichtige User mit dem Diagnose-Tool „Carrier IQ Finder“ von Bitdefender herausfinden. Die App ist kostenlos im Android Market erhältlich. www.bitdefender.de

Wien. Die meisten Handys sehen aus wie Handys, die meisten Computer sehen aus wie Computer – und die meisten Tintenstrahldrucker sehen ebenfalls so aus, als hätten sie eine gemeinsame Ahnenlinie. Hier versucht HP mit dem „Envy 110eAll-in-One“-Tintenstrahler einen deutlichen Akzent zu setzen. Das Gerät sieht nicht aus wie ein Stück teure Plastikverkleidung aus dem Raumschiff Enterprise, sondern hinterlässt durch seine Aluminium- und Glaselemente einen recht gediegenen Eindruck. Auch unter der Haube der Druck/ Scan/Kopier-Maschine sind interessante Details, wie etwa die ePrintTechnologie, mit der Druckaufträge auch von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets gesendet werden können. Nett ist auch die eFax-Funktion, die das Versenden von Fax-Dokumenten über eine Internetverbindung ermöglicht. Der Thermo-Tintenstrahler ist auf ein monatliches Druckvolumen von bis zu 1.000 Seiten ausgelegt und druckt S/W bis zu sieben Seite pro Min., in Farbe bis zu vier Seiten (laut ISO). Die maximale Druckauflösung liegt bei 4800x1200 dpi. Angesprochen wird der Drucker entweder per USB-Verbindung oder per WLAN.

Mobiles Drucken Der 110e-All-in-One (249,90 €) ist mit der Apple AirPrint-Technologie ausgestattet, die auf Apple-Geräten die automatische Druckererkennung erlaubt. Der angenehme Nebeneffekt ist die Möglichkeit des Druckens via Apps von iOS-Geräte. HP bietet dazu die kostenlosen Apps „HP home&biz“ sowie „PrinterControl“, mit denen der Envy

direkt im WLAN-Netz angesprochen werden kann (die „Fernausgabe“ per Internet ist ebenfalls möglich, erfordert aber einen (kostenlosen) ePrint-Account bei HP. Bei der Arbeit mit Apps kann (so weit die anderen Anwendungen das unterstützen) direkt aus iOSProgrammen wie etwa dem Safari-Browser oder der Office-Anwendung Pages gedruckt werden. Im Test klappte die Ausgabe von Manuskriptseiten, gespeicherten Fotos und aufgerufenen Webseiten problemlos und einwandfrei. Im WLAN-Netz wurde der Envy von iPhone und iPad sofort aufgefunden, auch verschiedene Druckanpassungen konnten schnell vorgenommen werden. Übrigens: Auch Inhalte von Drittanbieter-Apps (wie beispielsweise der „GoodReader“ oder „Evernote“) arbeiteten im Test problemlos zusammen.

Überall drucken: per App oder im WLANNetzwerk, wie hier mit einem iPad 1. © HP

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Einfache WLAN-Installation und iOS-Apps zum mobilen Drucken sind spannende Zusatzfeatures.

Einfache Bedienung Im Test (mit Windows 7 und iOS5) zeigte sich der HP Envy von seiner besten Seite. Die Installation verlief problemlos, auch die Integration in ein WLAN-Netz funktionierte im ersten Anlauf. Wesentliche Funktionen können auch über das beim Einschalten automatisch ausfahrende Bedienerpanel mit Touchscreen angewählt werden (dort stehen für den Hausgebrauch auch Consumer-Funktionen wie der Fotodruck aus Facebook heraus zur Verfügung). Scanner und Duplex-Funktion arbeiteten einwandfrei, sowohl beim Fotodruck als auch bei gemischten Dokumenten wurden hervorragende Druckergebnisse erzielt. Insgesamt macht der HP Envy 110e-All-in-One zu einem sehr sympatischen Gerät – im Kleinbüro und auch zu Hause. www.hp.com/at

Schön, robust, massiv: Der HP Envy ist ein durchaus auffälliger Tintenstrahlprinter.

Das Touchscreen-Display des HP Envy: Auch Facebook darf nicht fehlen ...

Mit einer kostenlosen App kann auch vom iPhone aus gedruckt werden.

Panasonic Mit dem Toughpad FZ-A1 hat das Unternehmen eine neue Tablet-Linie für den Outdoor-Einsatz vorgestellt

Ein stahlharter Profi betritt den Tablet-Markt Wiesbaden/Wien. Die bisher in den Handel gebrachten Tablet-Rechner sind, was ihre Robustheit angeht, keine Wildkatzen, sondern eher gut geföhnte Stubentiger. Das iPad von Apple macht etwa auf einem Kaffeehaustisch eine weit bessere Figur als im Basislager am Mout Everest, und auch das Tablet S von Sony ist mehr Heimkino-Fernbedienung als Regenwald-Forscher.

„Private Nutzer genießen schon seit Jahren die Vorzüge von Tablet-PCs. Am Arbeitsplatz haben

Android als Basis Weil es also durchaus Situationen gibt, in denen eine harte Hülle wichtiger ist als ein weicher Kern, hat Panasonic mit dem „Toughpad FZ-A1“ den ersten Spross einer neuen Produktfamilie von androidbasierenden Tablets für den professionellen Einsatz vorgestellt. Das Gerät soll ab April 2012 verfügbar sein und richtet sich speziell an Außendienstmitarbeiter, die in schwierigen Umgebungen arbeiten, wie etwa im Flugwesen, in der Kons-truktion, im Außendienst oder in der öffentlichen Sicherheit.

die Geräte, bedingt durch wesentliche Einschränkungen im Design, aber bis dato noch nicht die gleiche Verbreitung gefunden“, sagt Hiroaki Sakamoto, Managing Director bei Panasonic Computer Products Europe. Mit den Toughpads soll sich das ändern: „Unsere Toughpads vereinen unsere gesamte Toughbook-Erfahrung, die wir uns seit 1996 erarbeitet und gekonnt auf Tablets für den Einsatz am Arbeitsplatz übertragen haben.“

Robuste Bauweise

Erstes Kind einer neuen Produktlinie: Android Toughbook FZ-A1 von Panasonic.

© Panasonic

Die neue Toughpad-Familie, so Sakamoto, entspräche den gleichen Haltbarkeitsstandards wie die Produktlinie der Panasonic Toughbooks. Das Toughpad FZ-A1 (ca. 850 € für das WLAN-Modell, 999 € für die 3G-Version, zuzüglich MwSt.) hat ein MIL-STD-810G Rating für Stürze aus 120 cm und ein IP-65-Rating für den

Schutz vor Wasser- und Staubeindringung. Das Toughpad ist außerdem für den Gebrauch bei extremen Temperaturen geeignet. Die CPU umfasst einen speziellen Prozessor für die Gerätesicherheit, wodurch der für andere wichtige Aufgaben zuständige Hauptprozessor entlastet wird. Der Kern der Sicherheits-CPU erledigt Software- und Datenverschlüsselung, erweitertes VPN, Authentifizierung, Trusted-Boot-Verfahren und Gerätemanagement.

Guter Blendschutz Das Toughpad FZ-A1 ist mit einem leuchtstarken 10,1“ XGABildschirm mit Multi-Touch-Kapazität ausgestattet, der nicht zuletzt dank einer Blendschutzbeschichtung auch ideal im Tageslicht lesbar ist. So können die Nutzer in Einsatzgebieten wie beispielsweise im Bereich Logistik, der Versorgungswirtschaft oder auch im militärischen Umfeld auch im Freien problemlos wichtige Daten einsehen und das Gerät im Tageslicht nutzen. www.toughbook.eu

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