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medianet

inside your business. today.

Freitag, 15. März 2013 – 37

Wirtschaftswunder

schulterschluss

Microsoft und Partner erzielen 2,2 Mrd. € Wertschöpfung in Österreich  Seite 40

SEC und HTC schließen Partnerschaft hinsichtlich Android-Smartphones Seite 41

HTC

© Microsoft

technology fest versperrt der e-tresor im praxistest © panthermedia.net/Michael Osterrieder

Software aus Österreich nimmt Kurs auf Amerika

© elements.at

short

© WKO

Wien. Das Wirtschaftsministerium hat vorige Woche im Rahmen des „E-Day 13“ den „Staatspreis Multimedia und e-Business 2013“ an die „elements.at New Media Solutions GmbH“ für die Open SourceAnwendung „pimcore” verliehen (60.000 Installationen und durchschnittlich 25.000 Downloads pro Monat). „‚pimcore‘ belegt in eindrucksvoller Weise, dass Österreich ein hoch konkurrenzfähiger IKTStandort mit exportfähigen, international anerkannten Produkten ist”, so die Begründung der Staatspreis-Jury.  www.bmwfj.gv.at

© everbill

Wien. Der „E-Day:13“ widmete sich vergangene Woche in der Wirtschaftskammer Österreich dem Schwerpunkt „Zusammenarbeit in Unternehmen“. Das Programm des größten österreichischen e-BusinesEvents bestand aus über 40 Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Der Web-Stratege Philipp Müller von CSC Deutschland (Bild), Dekan der University of Salzburg Business School, widmete sich in seiner Keynote der Frage, wie Offenheit und Transparenz auf Basis neuer Technologien sowohl Unternehmen als auch Behörden und jedem Einzelnen zu mehr Erfolg verhelfen ­können.  www.eday.at

Big in USA: Robert Beisteiner, CTO Blue Monkeys; Michael Kunz, CEO Blue Monkeys; Gerald Aichholzer, CCO Blue Monkeys; Harald Trautsch, CEO everbill (v.li.).

© Bundesverband IT-Mittelstand

Neustart im Silicon Valley Aus einer ursprünglich für heimische EPUs ­gedachten Mobilplattform wurde mit Starthilfe der WKO und dem Kapital einiger US-­Investoren das Startup-Unternehmen „everbill“ mit Sitz in Mountain View.  Seite 38 Nikon Heimischer Fachhandel zeichnet Fotohersteller aus

Wien. Gigaset Communications Austria sucht über die Social Media-Plattform Facebook kreative, aufstrebende Unternehmer, die Markenbotschafter von Gigaset werden wollen und so die Möglichkeit haben, die Telefonlösung „Gigaset pro“ für bis zu 15 Teilnehmer zu gewinnen. „Ich freue mich schon jetzt auf den Ideenreichtum der Teilnehmer und zahlreiche inspirierende und kreative Unternehmenspräsentationen“, sagt Eduard Schmidhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung der Gigaset Communications Austria GmbH, über die bis Ende April laufende Aktion.  apps.facebook.com/gigaset_pro

Wien. Zum zweiten Mal in Folge kann sich Nikon über einen „Goldenen Stecker“ im Bereich Foto/ Fotofachhandel freuen. Der Preis des österreichischen Fachhandels an die besten Lieferanten wird in 14 Kategorien vergeben. „Wir beobachten sehr genau die Wünsche der Fachhändler und setzen alle unsere Möglichkeiten ein, damit der Fachhandel mit Freude unsere Produkte vertreibt. Deswegen ist der ‚Goldene Stecker‘ für uns eine Bestätigung für Geleistetes und Ansporn, noch besser zu werden“, so Wolfgang Lutzky, Country Manager Nikon Austria & Slovenia.  www.nikon.at

Eduard Schmidhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung von Gigaset Austria.

© Nikon

Heftig gesucht: Markenbotschafter ‚Goldener Stecker‘ im Foto-Segment

© Gigaset

Karlsruhe/Wien. Die asknet AG, ein Anbieter von eCommerceLösungen für digitale Produkte und eProcurement-Portalen im Bereich Forschung und Lehre, ist auf der CeBIT vom Bundesverband IT-Mittelstand mit dem Gütesiegel „Software Made in Germany“ (SMiG) ausgezeichnet worden. Mit der SMiG-Initiative soll dokumentiert werden, dass die deutsche IT-Wirtschaft für qualitativ hochwertige Software steht.  www.asknet.de

Gigaset Der Wireless-Hersteller sucht kreative Unternehmer

Wolfgang Lutzky, Country Manager Nikon Austria und Slovenia.


C ov e r

38 – medianet technology

Kommentar

Literaturpreise für die IT-Branche?

Freitag, 15. März 2013

everbill Ein Wiener Unternehmen versucht sich als US-Startup mit einem Verwaltungsportal für mobile Geschäftsprozesse

Von Wien-Landstraße nach Mountain View, CA

Aus dem „epunet“-Portal der Agentur Blue Monkeys ist das US-Startup-Unternehmen everbill geworden. Chris Haderer

W

äre die Menschheit beim Erfinden neuer Technologien genauso erfolgreich wie beim Erfinden neuer Worte – wir würden längst auf dem Mars urlauben und, wenn man sichs leisten kann, am Wochenende schnell einmal auf einen Vurguzz auf Alpha Centauri vorbeizischen. Bis sich ein Hersteller den Kopf über einem klingenden Namen für das erste Auto mit Überlichtmotor zerbricht, werden wohl noch viele Science-FictionRomane geschrieben. Im Jetzt und Heute bemühen wir uns eher um neue Namen für Dinge, die ohnehin schon erfunden sind. „Phablet“ ist das jüngste Kind im Kreise der grenzwertigen Wortschöpfungen, mit denen die allgemeine Begriffsverwirrung vorangetrieben wird. Gerade die IT- und Pharmabranche sind Weltmeister beim Erfinden neuer Kunstworte und Abkürzungen. Allein der Begriff „ATM“ (wird in der Regel für Adobe Type Manager oder Asynchronous Transfer Mode verwendet) bezeichnet etwa zwanzig verschiedene Themen, eines davon ist nicht einmal jugendfrei. Neben all den Preisen, die jährlich in der ITBranche vergeben werden, fehlt daher ein ganz wesentlicher: Es muss eine Auszeichnung für den kühnsten IT-Terminus des Jahres her, für die spannendste Umschreibung und für die sinnlichste Benamsung eines Produkts. Fabulaten an die Macht!

Intel Clover Trail+ kommt

Neue Plattform

Mountain View/Wien. Es ist eine kleine, aber nicht unspektakuläre Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2009 erhielt die Wiener MultimediaAgentur Blue Monkeys für „epunet“ (ein Online-Portal für die mobile Verwaltung von Geschäftsprozessen) den „Staatspreis Multimedia“ in der Kategorie „e-Commerce & e-Services“. Einen Sprung über den Atlantik später wurden die Blue Monkeys Ende Februar mit dem „US-A-Biz Award 2013“ der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) in der Kategorie „Startup“ ausgezeichnet. Der Grund: Aus epunet ist die als Startup im Silicon Val-

„Wir sind der Meinung: Qualität hat ihren Preis, und dafür gehört einfach auch bezahlt.“ Harald Trautsch, everbill

© Intel

Harald Trautsch, CEO des Startups everbill und Co-Gründer der Agentur „Blue Monkeys“, zielt auf den amerikanischen Markt.

ellen Mittel“, sagt Trautsch. „Wir suchen dabei vor allem Zugang zu Resellern im Bereich Banken und Telekommunikation, um ‚everbill‘ im Paket mit den Kernleistungen unserer zukünftigen Partner anbieten zu können.“

Von der Not zur Tugend ley angesiedelte Unternehmensplattform „everbill“ geworden. Als Starthilfe für everbill fungierte vor einem Jahr die „Go-SiliconValley“-Initiative der WKO. „Derzeit befinden wir uns auf Kapitalsuche für die nächste ­Finanzierungsrunde“, sagt everbillCEO und Blue Monkeys Co-Gründer Harald Trautsch. So habe etwa Wilson Sonsini Goodrich & Rosati, die größte Anwaltsfirma im Silicon Valley, bereits Unterstützung zugesichert. „Uns geht es in erster Linie um das Netzwerk unserer Investoren und weniger um die finanzi-

Begonnen hat die Geschichte von everbill im dritten Wiener Gemeindebezirk, als Harald Trautsch die Agentur Blue Monkeys gründete und „vom Thema ‚Buchhaltung‘ auf das Böseste gejagt wurde“. Die am Markt verfügbaren Lösungen waren zwar sehr leistungsfähig – dementsprechend aber auch sehr komplex und „für das operative Tagesgeschäft von Kleinbetrieben oder Ein-Personen-Unternehmen nicht wirklich geeignet“, sagt Trautsch. Aus der Notlage heraus entstand „epunet“, eine auf Abo-basis nutzbare Plattform, die Anwen-

dern jene Buchhaltungstools zur Verfügung stellen sollte, die sie im Alltag brauchen. Seit der Gründung von everbill in Kalifornien Ende vergangenen Jahres ist sie unter dem neuen Namen verfügbar. Was Zahlen angeht, hält sich Harald Trautsch relativ bedeckt: „Wir werden heuer mit everbill zum ersten Mal einen Umsatz im sechsstelligen Eurobereich einfahren“, sagt er. „Und wir wachsen derzeit mit ein bis eineinhalb Prozent pro Woche recht schnell.“ Diesen Wert will Trautsch „auf idealerweise zwei bis zweieinhalb Prozent“ steigern. Derzeit habe everbill etwa 600 zahlende Unternehmenskunden, sowie etwa 200 Testkunden in den USA. „Denen nehmen wir noch kein Geld weg“, sagt Trautsch. „Wir wissen, dass es noch kleinere Bugs gibt, weil noch nicht alles ‚amerikanisiert‘ wurde; da haben wir ein Gentlemens Agreement mit den Anwendern, damit wir auf diese Feh-

ler aufmerksam gemacht werden.“ Der aktuelle „Asset ist für uns im Moment das Feedback der User“. Die USA hält Trautsch für einen extrem interessanten Markt, da „die Investments in Richtung Enterprise-Bereich tendieren“. In Richtung des Consumer-Markts sei die Monetarisierung von Plattformen recht schwierig, weil die US-User es gewöhnt sind, viele Dienste kostenlos zu bekommen. „Deshalb gibt es in den USA viele Plattformen mit Hunderttausenden Usern, die keinen Umsatz einspielen.“ Im Enterprise-Bereich sei diese Philosophie nicht so verbreitet, weshalb everbill sein Produkt als kostenlosen Test mit nachfolgendem Abo offeriert. „‚Freemium‘Lösungen, bei denen ein Basispaket immer gratis ist, werden wir nicht anbieten“, sagt Harald Trautsch. „Wir sind der Meinung: Qualität hat ihren Preis und dafür gehört auch bezahlt.“  www.everbill.com

Phablets Smartphones, deren Displays in der Größenordnung von fünf Zoll und mehr liegen, öffnen einen neuen Markt

Die Marketing-Hybris aus Telefon und Tablet Wien. Es geht um sogenannte Phablets. Wenn Ihnen partout nicht einfallen will, worum es sich dabei handeln könnte – es handelt sich auf jeden Fall nicht um eine Bildungslücke. „Phablets“ ist ein junger Begriff, der vor ein paar

Plattformpräsentation beim Mobile World Congress in Barcelona.

Barcelona/Wien. Im Rahmen des „Mobile World Congress“ kündigte Intel die neue Dualcore Atom SoC-Plattform (Codename „Clover Trail+“) für Smartphones und Android-Tablets sowie seine erste weltweite MultimodeMultiband-LTE-Lösung an. Clover Trail+ und das zugehörige Smartphone Referenz-Design sollen eine sehr hohe Leistung für schnelles Surfen im Web und ruckelfreie Full-HD-Filme bei geringem Stromverbrauch und einer langen Akkulaufzeit liefern. Die 32nm Dualcore Intel Atom Prozessoren Z2580, Z2560 und Z2520 sind in Taktraten von 2,0 GHz, 1,6 GHz und 1,2 GHz erhältlich.  www.intel.com

© Everbill

Chris Haderer

© Acer

Wochen aus einer koreanischen Marketingschmiede entkommen ist und seit der Elektronikfachmesse CeBit, die vergangene Woche in Hannover stattfand, durch die Branche schleicht. Der Begriff, eine Wortschöpfung aus „Phone“ und „Tablet“, ist genaugenommen eine Marketingfloskel und meint – je nach Wetterlage – Smartphones mit Displaygrößen zwischen 4,6 und 6,5“ (Statista/ABI Research) oder 5 bis 8“ (Wikipedia) oder 4,5 bis 7“ (WhatIs.com) oder ... So hat beispielsweise Jim Wong, Vice President des taiwanesischen Herstellers Acer, im Umfeld der CeBit ein Smartphone mit mehr als 5“ Zoll-Bildschirmdiagonale angekündigt. Das erste Gerät der PhabletKlasse war übrigens das „Galaxy Note“ von Samsung im Jahr 2011, auch wenn das Label damals noch nicht erfunden war. Auch das neue Sony-Flaggschiff Acer will mit ­Geräten jenseits von 5”-Diagonale ins Phablet-Geschäft kommen.

„Xperia Z“ ist mit einem 5“-Display ausgestattet und entspricht damit der Marketing-Kategorie „Phablet“.

Abweichende Zahlen Nach des Zahlen des Marktforschungsunternehmens ABI Research wurden im vergangenen Jahr weltweit über 80 Mio. Phablets verkauft. Im Jahr 2017 sollen es laut ABI-Prognose bereits 385 Mio. Geräte sein, wobei die Geräte vor allem im pazifisch-asi-

atischen Raum immer populärer werden. Denn im Jahr 2012 lag der Phablet-Marktanteil dort bei 42%, in fünf Jahren sollen es sogar über 50% sein (siehe dazu auch Info­ grafik). Zu etwas anderen Zahlen kommt das amerikanische Analysten-Haus IHS. Demnach wurden im Jahr 2012 insgesamt 25,6 Mio. PhabletGeräte abgesetzt. Die IHS-Prognose spricht außerdem von 60,4 Mio. weltweit abgesetzten Geräten im Jahr 2013 und von hochgerechneten 146 Mio. Einheiten im Jahr 2016.  www.abiresearch.com  www.ihs.com


I d e e & s t r at e gie

Freitag, 15. März 2013

medianet technology – 39

Ricoh Automatisierte Prozesse erhöhen die Effizienz, bieten aber auch das Risiko von Fehlentscheidungen, die von Computersystemen getroffen werden

Probleme der Finanzdienstleister chris haderer

Wien. Dass Banken und Finanzdienstleister bisweilen Probleme mit ihrer IT-Infrastruktur haben, wird beispielsweise bei der Umstellung von Online-Banking-Systemen transparent. Glaubt man der von Ricoh Europe gesponserten und von Economist Intelligence Unit durchgeführten Studie „Humans and Machines“, dann sind die Finanzdienstleister besonders häufig von IT-Fehlern betroffen. Wobei es sich interessanterweise nicht unbedingt um den Absturz ganzer Systeme handeln muss, sondern um die Entscheidungen, die von Computern getroffen werden.

bei der Gewährleistung der Datensicherheit eine wichtige Rolle. Für die meisten Befragten sind Menschen beim Kundenkontakt (46%) und Risikomanagement (31%) aber nach wie vor sehr wichtig.

ohne unterstützende Technologie umgesetzt werden können, und ein Drittel (30%) meint, diese Innovationen wären ohne diese Technologie gar nicht erst auf den Tisch gekommen. Weitere 78% geben an, dass ihnen Technologie zu mehr Produktivität verhilft. „Technologie unterstützt eindeutig neue Ideen für den Finanzdienstleis-tungssektor“, sagt Carsten Bruhn. „Wir haben jetzt die Chance, eine Zukunft zu erschaffen, in der die Technologie menschliche Fähigkeiten ergänzt und nicht mit ihnen in Konkurrenz tritt. Sie ermöglicht vielmehr die menschliche Kreativität und Innovationskraft.“  www.ricoh.at

Positive Sichtweise Trotz aller Probleme (wobei die Verknüpfung verschiedener Sys-teme für 48% als größte Herausforderung gilt), sehen die Finanzdienstleister die technologische Evolution dennoch positiv. 41% der Befragten glauben, die besten Innovationen ihres Teams hätten in den letzten drei Jahren nicht

© Ricoh

Laut Studie unterstützt Technologie stark die Entwicklung von neuen Produkten.

Carsten Bruhn, Executive Vice President von Ricoh Europe, präsentiert neue Studie.

Falsche Entscheidungen Laut der Studie führte eine von einem Computerprogramm getroffene automatisierte Entscheidung bei mehr als einem Drittel (37%) der befragten Organisationen auf dem Finanzdienstleistungssektor mindestens einmal in den letzten sechs Monaten zu finanziellen Verlusten. Darüber hinaus gab fast ein Drittel (31%) der Unternehmen an, im gleichen Zeitraum Kunden aufgrund einer Entscheidung eines Computerprogramms verloren zu haben. „Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass schnelles Handeln vonnöten ist“, sagt Carsten Bruhn, Executive Vice President von Ricoh Europe. „Automatisierte Prozesse können im Finanzdienstleistungssektor erhebliche Vorteile hervorbringen. Auch wenn Technologie wertvolle Informationen liefert, müssen die Abläufe regelmäßig von Branchenexperten überprüft und aktualisiert werden, um sicherzustellen, dass alle Vorschriften erfüllt und Sicherheitsstandards gewahrt werden und dass das Leistungspotenzial erhalten bleibt. Mit optimierten Prozessen und verknüpften Systemen kann eine Arbeitsumgebung, die durch Zusammenarbeit und Kreativität

Wien – der Duft der Stadt. Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

Wiener Weinpreis

Film Festival

Silvesterpfad

Wiener Eistraum

„Automatisierte Prozesse müssen regelmäßig von Branchenexperten überprüft werden.“ carsten bruhn, ricoh europe

geprägt ist, Kundenbedürfnissen besser gerecht werden.“ Die Führungskräfte auf dem Finanzdienstleistungssektor scheinen die Lage aber etwas anders zu sehen und eher den Menschen für eine verzichtbare Größe zu halten. „Sie scheinen nach wie vor der Ansicht zu sein, dass Automation Wertschöpfung erzielt und Menschen nur in Einzelfällen – und selbst dann nur selten – eingreifen müssen“, sagt Bruhn. Kennzeichnend dafür sei, dass auf die Frage, wo die menschliche Vorstellungskraft oder Intuition die größte Rolle spielt, nur eine kleine Minderheit (acht Prozent) die Beachtung von Rechtsvorschriften angab. Noch weniger (sechs Prozent) erklärten, Vorstellungskraft und Intuition spielten

www.wien-event.at stadt wien marketing gmbh im Auftrag der Stadt Wien

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Fa c t s & f i g u r e s

40 – medianet technology

short

Akquisition zum Ausbau der HCM-Suite von Infor

Freitag, 15. März 2013

Interxion Das Unternehmen bietet seinen Kunden carrierneutralen Rechenzentrumsbetrieb mit EuroCloud-Zertifizierung

Rechenzentren sind eine Alternative für viele KMUs Content- und Connectivity Hubs.“ Im dritten Quartal 2012 konnte Interxion einen Umsatz von 70,4 Mio. € einfahren, der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 24% auf 8,6 Mio. €. „In vielen österreichischen Unternehmen gibt es noch immer eine gewisse Scheu davor, die Server in ein externes Rechenzentrum zu verlegen”, sagt Studeny. „Diese ist unbegründet, da in einem carrierneutralen Rechenzentrum die Daten immer in der Hand des Kunden bleiben. Mit einer intelligenten Colocation-Lösung können KMU von Einsparungen aufseiten der Investitions- und Betriebskosten profitieren und erzielen dabei Kosten­effizienz und Skalierbarkeit.“

chris haderer

Infor erweitert sein Portfolio um Lösungen von Certpoint Systems.

Wien. Infor hat sich mit Certpoint Systems Inc. einen SaaSAnbieter für die Verwaltung von Mitarbeiterschulungen und Trainingsinhalten zugelegt. Certpoint hat seinen Hauptsitz in Roslyn Heights im US-Bundesstaat New York und zählt globale Marken und führende Organisationen wie Honda, Stanley Black & Decker, Lutheran Medical Center, Meritas Gesundheit und Toyota zu seinen rund 1.300 Kunden in 80 Ländern. „Neben den komplementären Funktionalitäten, die wir mit der Akquisition von ‚Certpoint‘ erhalten, senden wir das Signal in den Markt, dass sich Infor an die Spitze der Anbieter für SaaS-basierte Enterprise Human Capital ManagementLösungen setzen will“, sagt Tarik Taman, General Manager HCM bei Infor. www.infor.com

Wien. Beim Begriff „Rechenzentrum“ denkt man zunächst an klimatisierte Hallen, in denen Server in ihren Schränken summen. Das ist im Prinzip auch bei Interxion der Fall – allerdings stellt das niederländische Unternehmen nicht die Hardware selbst bereit, sondern „nur“ die Infrastruktur und die Netzanbindung. In Floridsdorf betreibt das Unternehmen ein Rechenzentrum in der Größe eines

„In vielen österreichischen Unternehmen gibt es immer noch

Cloud-Zertifizierung

eine Scheu davor, die

Im Vorjahr wurde Interxion in Österreich als erstes heimisches Unternehmen die EuroCloud-Zertifizierung „Infrastruktur“ verliehen. Die Non-Profit-Organisation EuroCloud Austria versteht sich als eine neutrale Plattform, die die Interessen von Industrie, Nutzern und Politik verbinden und ein Bewusstsein für Cloud Computing schaffen soll. Im Rahmen der EuroCloud-Zertifizierung „Infrastruktur“ wurden bei Interxion das Rechenzentrum selbst als Betriebsstätte und die technische Betriebsführung des Rechenzentrums ausgezeichnet. „Die ‚EuroCloud‘-Zertifizierung dient nicht primär uns, sondern unseren Kunden“, sagt Studeny. „Ab jetzt haben alle Interxion-Kunden, die ihre Services aus unserem Rechenzentrum beziehen, diese Zertifizierung ab Beginn der Zusammenarbeit mit uns. Das betrifft vor allem die Service Provider.“  www.interxion.com/at

Server in ein Rechenzentrum auszulagern.“ Christian Studeny, Interxion

Wien. Die Test- und Forschungsorganisation Buyers Laboratory (BLI) hat Kyocera Document Solutions für den A4-Drucker FS-4300DN und den A3-Farblaserdrucker FSC8650DN mit „Pick of the Year“ sowie „Highly Recommended“ ausgezeichnet. Der FS-4300DN verfügt „über eine innovative Hochleistungskeramik-Trommel, die mit einer Laufleistung von bis zu 500.000 Seiten einen neuen Weltrekord bei A4-Systemen aufstellt“, sagt ­Michael Adam, Vertriebsleiter bei ­Kyocera Document Solutions Austria GmbH.  www.kyocera  documentsolutions.com

© Chris Haderer

IBM will in Zukunft keine „proprietären Inseln“

Peter Garlock, Vertriebsdirektor von IBM Österreich: offene Standards.

Wien. IBM hat angekündigt, dass alle Cloud-Services und Software des Unternehmens in Zukunft auf einer offenen Cloud-Architektur basieren werden. Als „Vorreiter“ will IBM damit sicherstellen, dass Innovationen im Bereich Cloud Computing nicht durch „proprietäre Inseln“ gehemmt werden. „Nur mit branchenweit offenen Standards für Cloud Computing können Unternehmen die neuen Geschäftschancen durch Mobile Computing, Business Analytics und vernetzte Daten voll ausschöpfen“, sagt Peter Garlock, Vertriebsdirektor IBM Österreich.  www.ibm.at

Fußballfelds, in dem Unternehmen ihre Serverinfrastruktur unterbringen können. Den technischen Hardwarebetrieb wickelt Interxion ab, um den Rest müssen sich die Admins der Systeme selbst kümmern. „Wir bieten carrierneutrale Rechenzentrumsdienstleistungen für Colocation und betreiben insgesamt 31 Rechenzentren in elf europäischen Ländern“, sagt Christian Studeny, Managing Director von Interxion Österreich. „Durch den Zugang zu mehr als 450 Carriern und ISPs sowie 18 Internetaustauschknoten bildet Interxion

Die Serverräume von Interxion: Colocation-Lösung bringt Einsparungen für KMUs.

Wolfgang Studeny, Managing Director (li.), und Martin Madlo, Manager Operations.

Microsoft Big Day Der Softwarekonzern aus Redmond erzielt mit Partnern ca. 2,2 Mrd. € Wertschöpfung in Österreich

Die Wertschöpfungsqualitäten von Microsoft Wien. Vergangenen Dienstag fand in der Wiener Hofburg der traditionelle „Microsoft Big Day“ statt, bei dem der Redmonder Softwarekonzern seine aktuellen Produkte und Partner präsentierte. Im dazupassenden Umfeld wies der Konzern auch auf seine Wertschöpfungsqualitäten hin: Laut Georg Obermeier, Geschäftsführer von Microsoft Österreich, beträgt die Wertschöpfung des Unternehmens und seinen Partnern in Österreich rund 2,2 Mrd. €, was 0,7% des Bruttoinlandsprodukts des Jahres 2012 entspricht. Im Geschäftsjahr 2012 lag der weltweite Gesamtumsatz von Microsoft bei 72,72 Mrd. USD (56,41 Mio. €). Hierzulande machen die 5.500 lokalen Microsoft-Partner für jeden Euro Ergebnis von Microsoft Österreich im Schnitt 8,39 € Umsatz.

„Damit schaffen wir eine Basis für Innovation und Beschäftigung im IT-Bereich in Österreich.“ Die direkte Wertschöpfung des österreichischen IT-Sektors beträgt etwa 5,4 Mrd. €, 28% des Wirtschaftswachstums werden durch die IT-

Branche generiert, die, so Obermeier, selbst recht stark wächst. Allein das aktuelle Marktwachstum des Gesamt-Software-Markts in Österreich lag 2012 bei 4,1%. Laut Obermeier kommen 43% der Ergebnisse von Microsoft Öster-

Branche wächst „Mit einem Beitrag von 0,7% am gesamten Bruttoinlandsprodukt leistet Microsoft mit seinen Partnern eine wirklich enorme Wertschöpfung“, sagt Obermeier.

reich aus dem Großkundenbereich. 32% der Ergebnisse erzielte Microsoft Österreich im 1. Halbjahr des Fiskaljahres 2013 im Mittelstand, 25% des Ergebnisses stammen aus dem Consumer-Bereich. Microsoft Österreich konnte dabei im Großkundenbereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26% wachsen. Ebenfalls wachsend war der Mittelstand mit einem Zuwachs von drei Prozent.

Investitionsmotor läuft

© Microsoft

Erneute Auszeichnung für Kyocera-Printer

© Interxion (2)

© Infor

Das in Amsterdam ansässige IT-Unternehmen betreibt 31 Rechenzentren in elf europäischen Ländern.

v.l.n.r.: Thomas Lutz (Unternehmenssprecher Microsoft Österreich), Georg Obermeier (Geschäftsführer Microsoft Österreich), Robert Kögl (Finance & Administration Microsoft Österreich), Georg Droschl (Produkt Marketing Manager, Microsoft Österreich).

„Nachdem nun der Großkundenbereich nach der Wirtschaftskrise wieder mit voller Kraft Ergebnisse bringt, und auch der Klein- und Mittelstands-Investitionsmotor wieder anspringt, sind wir zuversichtlich, dass auch die Konsumenten wieder mehr in IT investieren werden“, sagt Obermeier. Das Flaggschiffprodukt „Office“ wird weltweit von mehr als einer Mrd. Menschen genutzt. Der gesamte Office-Bereich konnte – noch vor dem Launch von Office 2013 im Winter – im ersten Halbjahr um 8% wachsen.  www.microsoft.at


Fa c t s & f i g u r e s

Freitag, 15. März 2013

medianet technology – 41

SEC Das Systemhaus ist eine Partnerschaft zur Vermarktung von Unified Communications-Lösungen mit HTC eingegangen

short

Gemeinsame Strategie für Android UC-Endgeräte

Das Home Office ist eine beliebte Alternative

Neue Android-Smartphones von HTC werden in Zukunft Collaborationslösungen von SEC unterstützen. Wien. Von mobiler Kommunikation bis zur „Unified Communication“ (UC) liegt ein breites Feld verschiedener Standards, Endgeräte und Konzepte. Auswirkungen hat das vor allem auf den EnterpriseBereich, da dieser in Kommunikationsbelangen andere Ansprüche stellt als Privatpersonen. Vor allem Unified CommunicationsLösungen, die über Plattformgrenzen hinweg funktionieren, sind dort gefragt. Um diesen Markt besser aufarbeiten zu können, sind Siemens Enterprise Communications

Your Own Device‘ entscheiden die Anwender selbst über das End-

Holger Felgner, Geschäftsführer der deutschen TeamViewer GmbH.

Wien. Um herauszufinden, wie neue Arbeitsmodelle bei den Betroffenen ankommen, hat die TeamViewer GmbH eine Online-Untersuchung zum Thema „Home Office“ durchgeführt. Demnach arbeitet bereits jeder Dritte (35%) ganz oder teilweise von zu Hause. Viele Berufstätige wären bereit, für die Heimarbeit auf Privilegien wie Firmenwagen (57%), einen Teil des Urlaubsanspruchs (30%) oder eine Beförderung (24%) zu verzichten. „Heimarbeiter sehen Flexibilität, konzentrierteres Arbeiten und den Entfall des Arbeitswegs als wichtigste Vorteile an“, folgert Holger Felgner, Geschäftsführer der TeamViewer GmbH. „In unserer Studie hat sich gezeigt, dass viele Beschäftigte die Möglichkeit der Heimarbeit als deutlichen Zugewinn an Lebensqualität ansehen. Die Zufriedenheit der Berufstätigen, die ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeiten, ist in der Regel sehr hoch und der Trend zu Home Office und Telearbeit hält weiter an. Gerade Frauen und ältere Berufstätige interessieren sich für die Heimarbeit. Andererseits ziehen etwa jüngere Männer eher die tägliche Anwesenheit in der Firma vor. Webkonferenzen sind selbstverständlich kein vollständiger Ersatz für den persönlichen Kontakt, stellen aber in vielen Fällen eine sinnvolle und zeitgemäße ­Er­gänzung dar.“  www.teamviewer.de

© Siemens Enterprise Communications; HTC

„Im Zeitalter von ‚Bring

© TeamViewer

Rick Puskar, Senior Vice President Portfolio Management bei Siemens Enterprise Communications: mehr UC für Unternehmen.

christoph fellmer

gerät, das sie im Beruf

Enterprise Communications unterstützen. „So können Unternehmen ihre ‚Bring Your Own Device‘-Strategie einfacher und schneller umsetzen“, sagt Rick Puskar, Senior Vice President Portfolio Management bei Siemens Enterprise Communications.

verwenden wollen.“ Rick Puskar, SEC

und HTC eine strategische und global ausgerichtete Partnerschaft eingegangen. Die beiden Anbieter von Mobilgeräten, Lösungen und Services für die Geschäftskommunikation wollen damit dem immer schneller steigenden Anteil von mobil tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Unternehmen und Institutionen entsprechen: In Zukunft werden die Android-Smartphones von HTC die OpenScape Mobile- sowie die OpenSpace Web Collaboration-Lösung von Siemens

Gemeinsame Strategie Im Mittelpunkt der noch jungen Kooperation steht „HTCPro“, ein Programm, das mobile Lösungen für Unternehmen und deren Angestellte bietet und dafür sorgt, dass die gesamte Produktpalette von HTC Business-tauglich ist. Kunden von Siemens Enterprise Communications sollen dadurch leichter sicherstellen können, dass

die validierten HTCPro-Geräte die Lösungen von Siemens Enterprise Communications unterstützen. Außerdem haben sich Siemens Enterprise Communications und HTC auch eine gemeinsame Marketing- und Support-Strategie verordnet, um den Einsatz mobiler UC effizient voranzutreiben. „Im Zeitalter von ‚Bring Your Own Device‘ entscheiden die Konsumenten selbst über das Endgerät, das sie in der Arbeit verwenden wollen“, sagt Puskar. „Mit der Partnerschaft zwischen Siemens Enterprise Communications und HTC sorgen wir für eine einwandfreie Anbindung unserer UC-Lösungen an die mobilen Endgeräte eines Marktführers. Die Kooperation ist ein Meilenstein auf dem Weg, den mobilen Arbei-

tern unsere innovativen Collaboration-Tools auf allen Android- und Apple-Geräten anzubieten.“ Naturgemäß ist auch André Loenne, Executive Director D-ACH bei HTC, vom Deal überzeugt: „Im Hinblick auf ‚HTCPro‘ ist es uns besonders wichtig, alle unsere Geräte für den Gebrauch im Unternehmensalltag fit zu machen; Kommunikation stellt dabei eine der wichtigsten Anwendungen im geschäftlichen Umfeld dar. Die Einbindung von Unified Communications-Lösungen und die Partnerschaft mit Siemens Enterprise Communications als Anbieter solcher Produkte ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung.“  www.siemens-enterprise.com  www.htcpro.com

UC-Headset gewinnt den Innovationspreis-IT

Oracle Die „Oracle Academy“ ist der „Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze“ der Europäischen Union beigetreten

Brüssel/Wien. Der Mangel an qualifizierten Fachkräften für den IT-Sektor ist ein Thema, das nicht nur im Umfeld von Fachmessen immer wieder zur Sprache kommt. Gemeinhin beklagen die Unternehmen – trotz recht vielfältiger Ausbildungsmöglichkeiten – ein eklatantes Defizit an Spezialisten am Arbeitsmarkt. Das Problem scheint sich mittlerweile bis nach Brüssel herumgesprochen zu haben, denn Anfang März hat die Europäische Kommission die Gründung der „Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze“ bekannt gegeben.

Oracle will das Engagement der Europäischen Kommission für den Ausbau und die Förderung der IKT-Fachkompetenz in Europa unterstützen und sieht darin einen essenziellen Beitrag, um Europa fit zu machen für die Anforderungen des 21. Jahrhunderts. Die Annahme der Herausforderungen der digitalen Wissensgesellschaft ist direkt verbunden mit einer positiven konjunkturellen Entwicklung und kann auch eine Antwort auf den Anstieg der Jungendarbeitslosigkeit in großen Teilen der EU sein.

Großes Portfolio

Dabei handelt es sich um einem Zusammenschluss unterschiedlichster Interessengruppen und Unternehmen mit dem Ziel, den stetigen Rückgang an qualifiziertem Fachpersonal in diesem Bereich aufzuhalten und mehr Leistungsträger für die Informations- und Kommunikationstechnologien zu gewinnen. Mit dem Start der Initiative ist auch der Datenbankriese Oracle mit seiner „Oracle Acade-

© EPA

Federführende Rolle Larry Ellisons Oracle-Konzern will Ausbildungsmöglichkeiten in Europa fördern.

my“ der „Großen Koalition für digitale Arbeitsplätze“ beigetreten und hat sich verpflichtet, federführend an einer Initiative für den Wissens- und Gedankenaustausch zwischen wichtigen IKT-Entscheidern, Ministerien, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie anderen staatlichen und privaten Or-

ganisationen mitzuwirken, um die Lehre im Bereich Informatik und Telekommunikation im Allgemeinen zu verbessern und weiterzuentwickeln. Vermutlich wird kaum ein anderes Fach Schülern und Studenten im 21. Jahrhundert so viele Türen öffnen wie Informatik oder Ingenieurswissenschaften.

Im letzten Jahr unterstützte die Oracle Academy mehr als 364.000 europäische Schüler und Studenten als Vorbereitung auf ihren späteren Arbeitsalltag mit hochmodernen Technologieanwendungen im Wert von 450 Mio. €. Die Oracle Academy bietet dabei ein komplettes Portfolio von Software, Kursmaterialien, Technologien, Support-Unterstützung sowie Zugang professionellen Zertifizierungen. www.oracle.at

© Plantronics

EU-Initiative zur Ausbildung von Fachkräften

­ lantronics P ­Voyager ­Legend UC: intelligente Geräte­ausstattung.

Wien. Plantronics wurde für sein „Voyager Legend UC“Headset als Gewinner des „Innovationspreis-IT 2013“ in der Kategorie „Unified Communication“ ausgezeichnet. Das Unternehmen konnte eine Fachjury aus 100 Professoren, Wissenschaftlern, Branchenvertretern, IT-Experten und Fachjournalisten überzeugen. Das Bluetooth-Gerät ist die nächste Generation in Plantronics‘ erfolgreicher Voyager-Reihe für die Anwendung mit Laptop, Mobiltelefon oder Tablet. Durch die SmartSensor-Technologie können Anrufe bereits durch Aufsetzen des Headsets angenommen werden.  www.plantronics.com


T o o l s & s e r v i ce s

42 – medianet technology

Freitag, 15. März 2013

Test Der „e-Tresor“ steht allen Besitzern einer Bürgerkarte oder Handy-Signatur kostenlos als digitaler Safe zur Verfügung

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Ein Daten-Tresor, an den kein Hacker herankommt

© Devolo

Wireless Access Point für dLAN-Netzwerke

Digitale Dokumente können im kostenlosen e-Tresor nicht nur gespeichert, sondern auch signiert werden. „dLAN pro 500 Wireless+“: dLANAdapter und Wireless Access Point.

© Chris Haderer (2)

Wien. Powerplug-Spezialist Devolo hat mit dem „dLAN pro 500 Wireless+“ einen professionellen dLAN-Adapter mit einem Wireless-Access-Point gekreuzt. Das kompakte Wallplug­Gerät verfügt über ein integriertes WLAN-Modul nach Wireless-N-Standard mit MiMo-Antennen­technik sowie drei konventionelle NetzwerkAnschlüsse. Mobilgeräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks lassen sich so im Rahmen von gewerblichen Powerline-Installationen einfach und schnell mit Internet und Intranet verbinden. dLANPowerline erlaubt dafür eine flexible Positionierung: Der WLAN-Hotspot kann im Unternehmen genau dort eingesetzt werden, wo mobile Geräte im Einsatz sind.  www.devolo.at

Der e-Tresor stellt sich als übersichtliches Postfach in sicherer Umgebung dar. Chris haderer

ELO erweitert seine App um neue Funktionen

© panthermedia.net/Wavebreakmedia ltd

Hannover/Wien. Angelehnt an das CeBit-Leitthema „Shareconomy“ präsentierte sich ELO Digital Office in Hannover unter dem Motto „Share your Knowledge“. Ein wichtiger Pfeiler dieser Strategie ist die mobile Anbindung. Daher hat ELO seine App „ELO for Mobile Devices“ nochmals um Funktionen erweitert. Neu ist die Möglichkeit, an formularbasierten Workflows teilzunehmen und vordefinierte Workflows selbst zu starten.  www.elo.com

Durch die Identifikation per Smartphone ist der Zugriff jederzeit möglich.

Dell SonicWall baut seine Firewalls aus

Hannover/Wien. Auf der CeBit hat Dell die Einführung seiner „Dell SonicWall SuperMassive 9000-Serie“ bekannt gegeben. Die neuen Next-Generation Firewalls (NGFW) wurden von Grund auf für die Anforderungen großer Unternehmensnetzwerke entwickelt und sollen ein hohes Maß an Sicherheit, Produktivität, Performance und Skalierbarkeit bieten. Die Dell SonicWall SuperMassive 9000-Serie zeichnet sich durch ihre hohe Kerndichte aus und ist in einem netten Gehäuse mit nur einer Höheneinheit untergebracht. Dank Multi-Gigabit-High-Performance-Intrusion-Prevention und -Malware-Schutz bietet sie Carrier-Class-Netzwerk­ sicherheit und -Performance bei minimalen Latenzzeiten.  www.sonicwall.de

Bearbeitung zur Verfügung stellen. Zusätzlich bietet der e-Tresor mit dem Passworttresor auch noch die Möglichkeit, Zugangsinformationen zu anderen Anwendungen zentral und sicher zu speichern.

Laienfreundliches Handling Privatanwendern stehen zwei Gigabyte Speichervolumen kostenlos zur Verfügung, Unternehmensaccounts sind auf Anfrage erhältlich. Die Handhabung ist einfacher, als es die Thematik impliziert. Hat man sich einmal für die HandySignatur registriert (beispielsweise beim IT-Dienstleister A-Trust, der auch den e-Tresor betreibt), muss man sich als Anwender nur noch ein Passwort merken. Das LogIn erfolgt beim e-Tresor über die Homepage durch Eingabe der Handy-Nummer und des Passworts. Danach wird ein für fünf Minuten gültiger TAN per SMS an das Handy gesendet, der für das finale LogIn ebenfalls in eine Maske eingegeben werden muss. Die Prozedur entspricht im Ansatz dem OnlineBanking mittels M-TAN-Nummern. Anwender des e-Tresor erhalten eine spezielle E-Mail-Adresse, mit

der Dokumente in den Datensafe transferiert werden können. Im Prinzip ist der e-Tresor so etwas wie ein extrem sicheres Online-Postfach. Während auf der einen Seite über ihn signierte Dokumente verschickt werden können (er dient wunschweise auch als Empfangsfach für die digitale Zustellung, medianet.technology berichtete), eignet er sich auch zur Archivierung von Schriftstücken. Das kann etwa bei Identitäts-, Reise oder Versicherungsdokumenten beginnen und bis zu Verträgen reichen, die über bestimmte Zeiträume aufbewahrt werden müssen.

Einsatzbereich und Nutzen Im Gebrauch enttarnt sich der e-Tresor als sehr komfortable Lösung. Die Menüs sind klar strukturiert und kommen auch IT-Laien entgegen. Anwendbare Funktionen werden hervorgehoben, sodass der User immer den Überblick über die aktuellen Möglichkeiten hat. Der eTresor stellt eine sehr interessante Variante der elektronischen Kommunikation dar, die auch Schutz vor dem Missbrauch der eingelagerten Daten bietet.  www.e-tresor.at

Gigabyte Der Hardwarebauer hat drei neue Geräte vorgestellt, die sich für das Privat- und Berufsleben empfehlen

© Dell SonicWall

Dell SonicWall SuperMassive 9000Stack: gutes Gehäusedesign.

Wien. Die digitale Signatur bzw. die Handy-Signatur, die von der Republik kostenlos angeboten wird, gehört zu den eher langsam anlaufenden e-Gouverment-Diensten. Es gibt sie schon seit ein paar Jahren, doch erst in letzter Zeit verzeichnet sie steigende Wachstumsraten. Die Handy-Signatur dient im Wesentlichen dazu, die Identität einer Person zu sichern, die auf bestimmte Seiten im Internet zugreifen will. So bieten beispielsweise die meisten Banken zum Einloggen in ihre Online-Banking-Systeme auch die Handy-Signatur als Identifikationsmittel an. Wer eine Handy-Signatur (bzw. Bürgerkarte) besitzt, kann auch über einen sogenannten e-Tresor verfügen. Dabei handelt es sich um einen digitalen Datensafe (oder besser: ein webbasierendes Archiv) für elektronische Dokumente mit einer Reihe von Zusatzfunktionen. Im e-Tresor können Anwender elektronische Dokumente nicht nur speichern, sondern auch elektronisch signieren, Signaturen prüfen und diese Dokumente anderen Personen zur Einsicht oder

Die Einlogg-Prozedur kann auf mehrere Arten erfolgen; Handy-Signatur bevorzugt.

Tablets und Pads für den mobilen Einsatz Wien. Im Rahmen der Elektronikfachmesse CeBit hat der Hardwarehersteller Gigabyte vergangene Woche drei neue Produkte vorgestellt: das „Tablet Gigabyte Padbook S1185“ mit integriertem Kickstand, das „Ultrabook U2442“ sowie das „Gigabyte Ultrabook U2442T“ mit Multi-Touch-Monitor. Die Geräte sind bis spätestens Ende Mai im Handel (der Vertrieb erfolgt über www.alternate.de, www.amazon.de, www.mix-computer.de, www.computeruniverse. net, www.notebook.de, www.pcspezialist.de und www.conrad.de).

Integrierter Kickstand Erstens: das „Gigabyte 11,6”Padbook S1185“ (ab ca. 995 €). Ausgestattet ist das Tablet mit Windows 8, einem Intel Core-Prozessor der dritten Generation, einem FullHD-IPS-Display sowie einem kapazitiven Multi-Touch-Bildschirm

„Gigabyte Ultrabook U2442T“ und „Padbook S1185“: ausdauernde Arbeitstiere.

© Gigabyte

für die Nutzung von Windows-8-Apps. Der integrierte Kickstand in optimal berechneter Winkelstellung ermöglicht auch die freihändige Nutzung des Geräts; eine Tastaturerweiterung oder eine Docking-Station werden damit überflüssig. Das neue Padbook S1185 eignet sich dank der VGA- und HDMIPorts, des magnetisch befestigten Keyboard-Kits, der Maustasten, der Fingerdruck-Navigation und DualKamera sowohl für die Nutzung als PC im Business-Umfeld als auch für Freizeit und Unterhaltung.

Das „Gigabyte Ultra­ book U2442“ (ab ca. 1.000 €) setzt auf einen schlanken und kompakten Formfaktor mit einer Höhe zwischen 18,5 und 21 mm.

Schlanker Formfaktor Das Gerät verfügt über einen Intel Core-Prozessor der dritten Generation sowie den diskreten Grafikprozessor Nvidia GeForce GT 730M/GT650M. Die beiden Lüfter sorgen für eine minimale Wärmeentwicklung bei einem gleichzeitig

niedrigen Geräuschpegel. Ein Highlight des Gigabyte U2442 ist die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur mit Umgebungslichtsensor und automatischer Anpassung. Damit ist sichergestellt, dass Anwender das Ultrabook auch unter ungünstigen Lichtverhältnissen gut nutzen können. Trotz der kompakten Abmessungen kann das Gerät eine 256 GB mSATA SSD sowie eine 750GB/1TB HDD aufnehmen. Dritter im Bunde ist das 14Zoll „Ultrabook Gigabyte U2442T“ (ab 1.200 €) mit einem Intel CoreProzessor der dritten Generation sowie einer dedizierten Nvidia GeForce GT 730M-Grafikkarte. Das LED-Display ist mit einer Hintergrundbeleuchtung und MultiTouch-Funktionalität ausgestattet. Das Ultrabook kann eine 256 GB mSATA SSD und eine 1TB HDD aufnehmen und verfügt damit über genug Datenspeicher für den mobilen Einsatz.  www.gigabyte.com


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