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medianet

inside your business. today.

Freitag, 12. April 2013 – 45

Das „soziale“ Investitionsmodell wikifolio startet auch in Österreich  Seite 48

big-data-hype

Eine Interxion-Studie zeichnet ein sehr wechselhaftes Bild des Markts  Seite 49

© Hauppauge

© wikifolio

Soziale anlagen

© Interxion Österreich

technology on air die hauppauge WinTV-HVR-5500 im praxistest

Was Anwender über das Google-Portal denken

© Chris Haderer

short

© comparex.at

Graz/Wien. Das Institut für Wissensmanagement der TU Graz koordiniert das EU-Projekt „Team“, in dem die weltweite Vernetzung von Forschungsaktivitäten über eine interaktive „Weltkarte“ visualisiert wurde. Neben der Forschungsweltkarte wird im Projekt „Team“ auch eine Desktop-Applikation für Forscher entwickelt, mit der sie ihre wissenschaftlichen Publikationen managen, mit der Community teilen und gegenseitig mit Anmerkungen versehen können. Die Realisierung ist derzeit bis zum Jahr 2014 geplant. labs.mendeley.com/collab-map/

© panthermedia.net/Oleksiy Mark

Wien. Comparex Austria hat die Ausschreibung der Bundesbeschaffung GmbH (BBG) zur Beschaffung von MicrosoftLizenzen für sich entscheiden können. Für die nächsten zwei Jahre ist Comparex Austria somit Partner für das Lizenzmodell „Select Agreement“ des öffentlichen Bereichs in Österreich. Die BBG stellt über ihre Verträge der Verwaltung mehr als 250.000 verschiedene Produkte und Dienstleistungen zur Verfügung. Comparex ist bereits zum wiederholten Mal für die Beschaffung von Microsoft-Lizenzen für den öffentlichen Bereich in Österreich zuständig.  www.comparex.at

Google ist wichtiger als Microsoft Laut einer aktuellen Studie wird Google in der Öffentlichkeit als wichtiger für die IT-Branche angesehen als der Mitbewerb. Defizite gibt es allerdings beim Kundenservice der Suchmaschine.  Seite 46 Microsoft Nächstes Jahr endet Support für Windows XP

© Chris Haderer

Stefan Sennebogen, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft.

Wien. Ein Veteran aus dem Jahr 2001 steht kurz vor seiner Pensionierung: Nächstes Jahr, am 8. April 2014, wird der technische Support für das Microsoft-Betriebssystem Windows XP eingestellt. „Die Tage von ‚Windows XP‘ sind gezählt“, sagt Stefan Sennebogen, Leiter des Geschäftsbereichs Windows bei Microsoft Österreich. „Gerade Unternehmen, die noch immer auf den ‚Oldtimer unter den Betriebssystemen‘ setzen, sollten in den kommenden Monaten auf aktuelle Betriebssysteme umsteigen, um Risiken durch das Auslaufen des Supports bereits frühzeitig zu vermeiden.“  www.microsoft.at

Online-Videothek mit neuen Inhalten

© Hutchison 3G Austria

Windows XP steht vor der Pension

© linux.org

Wien. Unter dem Motto „Freie Gedanken, freie Software, freie Gesellschaft“ finden in Graz am 20. April die „11. Grazer Linux-Tage“ statt. Das Programm besteht aus mehreren Vortragsreihen, Workshops und Projektständen. Der Event findet bei freiem Eintritt von 9 bis 19 Uhr an der FH Joanneum Graz statt. Er ist seit 2003 die größte Veranstaltung rund um freie Software österreichweit.  www.linuxtage.at

„3“ Der Provider hat sein „On Demand“-Angebot erweitert

„3“-CCO Rudolf Schrefl: „Neues On­Demand-Angebot zum Flatrate-Preis“.

Wien. Der Provider „3“ hat seine 3Videothek auf über 8.000 Titel ausgebaut. Neben Smartphones, Tablets und PCs kann Planet3 inklusive 3Videothek seit November 2012 über die 3Mediabox auch auf TV-Geräten genutzt werden. „Gemäß unserer Maxime ‚Exklusiv für alle‘ können Kunden das umfangreiche Entertainment-Angebot der ‚3Videothek‘ zum fairen Pauschalpreis nutzen“, sagt 3CCO Rudolf Schrefl über Österreichs erste Video-on-Demand-Lösung zum Flatrate-Preis. „Es werden laufend neue Inhalte lizensiert und je nach Endgerät bis zur HD-Auflösung übertragen.“  www.planet3.at


C ove r

46 – medianet technology

Kommentar

Suchmaschinen als Bilder der Welt

Freitag, 12. April 2013

Marketagent.com Laut Studie wird Google von Anwendern als wichtiger wahrgenommen als der Softwarekonzern Microsoft

Marktpositionen und die öffentliche Wahrnehmung Fast ein Drittel der Google-Anwender ist mit der Servicequalität der Suchmaschine nicht zufrieden.

versucht Google den Kundenkontakt durch Foren und mehr oder weniger anonyme E-Mail-Adressen auf ein Minimum zu beschränken – was unter anderem auch schon zu Unmut unter den YouTubeUsern geführt hat. Seit Jahren ist beispielsweise die Monetarisierung von Videoinhalten in Österreich nicht möglich, wozu YouTube-Betreiber Google bislang so gut wie keine Erklärungen abgeliefert hat.

Chris Haderer

HTC One Magic Moment

© HTC

Ball-Kampagne

Die emotionale Seite des Fußballs: HTC mit „One Magic Moment“.

Wien. Mit dem Beginn der Viertelfinal-Hinspiele der UEFA Champions League und UEFA Europa League hat HTC seine „One Magic Moment“-Kampagne gestartet. Das Gewinnspiel rund um Bilderwelten aus dem Fußball-Kosmos steht im Zentrum der Kampagne von HTC. Konzipiert und umgesetzt wird die „One Magic Moment“-Kampagne von der Sponsoringagentur „akzio!“. Die Kampagne wird durch den Medienpartner Sky Deutschland mit einer integrierten On Air-Kampagne und dem Print- und Onlinepartner 11Freunde, das Magazin für Fußballkultur, massiv unterstützt.  www.htc.com

Machtvergleiche Während Microsoft in der Wahrnehmung der Österreicher laut den Marketagent-Zahlen an Branchen-

„Googles Sympathie­ werte zeigen im Thomas Schwabl, Geschäftsführer des Marktforschers Marketagent.com.

­Trendverlauf ein

Macht eingebüßt hat (von 76,4% auf 46,5%), befindet sich Google auf Steigflug: 2007 stuften knapp 15% den Suchmaschinen-Betreiber als mächtigstes Unternehmen aus dem IT-Bereich ein, heute ist es bereits fast jeder Dritte (30,4%). In puncto Unentbehrlichkeit rangiert Google (60,4%) auf Platz

­positives Bild auf

1, knapp gefolgt von Microsoft (56,9%). Etwas abgeschlagen folgen Apple (24,1%) und das Soziale Netzwerk Facebook (19,7%) auf den hinteren Publikumsrängen.

Probleme beim Service Was die Sympathiewerte von Google anbelangt, so zeigt der von Marketagent ermittelte Trendverlauf ein positives Bild, und zwar „auf hohem Niveau“, wie es Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com, ausdrückt. „92,5 Prozent beurteilen Google als zumindest ‚eher sympathisch‘, das ist ein Plus von knapp Prozentpunkten gegenüber 2007. Google werden Eigenschaften wie ‚bekannteste Suchmaschine‘ (78,9%), ‚beliebteste Suchmaschine‘ (70,6%) und ‚nützlich‘ (66,1%) zugeordnet.“ Lediglich mit der Servicequalität scheint der Suchmaschinenbetreiber ein paar Probleme zu haben: Nur 27,7% unterstützen die Aussage, dass Google ein gutes Kundenservice bietet. In der Praxis

hohem Niveau.“ Thomas schwabl marketagent

Allerdings: Auch wenn das Service offenbar ausbaufähig ist, würden neun von zehn Befragten die Suchmaschine vermissen. „Das liegt sicherlich auch daran, dass nach dem Empfinden der Nutzer die Werbeanzeigen auf Google maßgeschneidert ausgeliefert werden“, sagt Schwabl. „Während vor sechs Jahren nur 25,6 Prozent der Befragten der Meinung waren, dass die ‚Ads‘ den Bedürfnissen entsprechen, so sind es heute bereits rund 35 Prozent.“ Detail am Rande: Zwei Drittel der Umfrageteilnehmer befürworten die Aussage, dass Google seinem selbstgewählten Unternehmensmotto „Don’t be evil“ tatsächlich gerecht wird.  www.marketagent.com

Epson Laut einer Studie sieht die Mehrheit der deutschen Werber eine Neuausrichtung ihres Geschäfts bis 2020 voraus

Personalisierte Werbekampagnen kommen Wien. Deutsche Handelsunternehmen planen bis zum Jahr 2020 deutlich Veränderungen ihrer Werbeaktivitäten am PoS. Soziografische Änderungen in der Käuferschaft, ein dadurch notwendiger Wechsel der eigenen Geschäftsstrategie sowie zunehmender Wettbewerbsdruck führen zu einer Neuorientierung der Werbe- und Marketingmaßnahmen im Einzelhandel. Als Resultat dieser Änderungen wird die Länge von Kampagnen abnehmen und die Ansprache durch Werbung deutlich stärker personalisiert. Zugleich erwarten deutsche Marketingexperten einen spürbaren Anstieg der Budgets für Kampagnen. Diese Resultate stammen aus einer Vergleichsstudie, die das Marktforschungsunternehmen Coleman Parks im Auftrag von Epson unter 500 Marketing- und Werbeverantwortlichen aus dem Einzelhandel in fünf europäischen Ländern durchgeführt hat. Die Studie mit dem Titel „Vision 20I20“ macht dabei deutlich, dass mehr als 90% der deutschen Einzelhändler davon ausgehen, dass sie bis

zum Jahr 2020 ihre bisherige Zielgruppe verändern oder erweitern möchten, um ein kontinuierliches Wachstum zu generieren. „Viele unserer Partner im Einzelhandel planen, bis zum Jahr 2020 ihre Geschäftsausrichtung deutlich zu verändern“, folgtert Schahin Elahinija, Leiter Marketing beim Studien-Auftraggeber Epson Deutschland GmbH. „Für uns als Anbieter hochwertiger Druck- und Projektionslösungen für den PoS bedeutet dies, unseren Kunden verstärkt die Lösungen anzubieten, mit denen sie ihre Marketingmaßnahmen schneller und zielgerichteter umsetzen können.“

sonalisiertere Werbekampagnen (Europa: 62%). Planen derzeit etwas mehr als die Hälfte (54%) der deutschen Handelsunternehmen ihre Werbemaßnahmen für einen Zeitraum von einer Woche oder länger, rechnen im Jahr 2020 bereits 57% der Befragten mit mehrmals wöchentlich wechselnden Aktionen.

Haben heute rund vier Prozent aller Maßnahmen eine Laufzeit von einigen wenigen Stunden, werden dies nach den Erwartungen der Einzelhändler im Jahr 2020 bereits 18% der Kampagnen sein. 63% wollen auch das Marketingbudget in den nächsten Jahren aufstocken.  www.epson.eu

Kürzere Kampagnen 75% der befragten Werber aus Deutschland meinen, dass bis 2020 eine Neuausrichtung ihres Geschäfts auf eine andere sozioökonomische Zielgruppe für den Erfolg ihrer Firmen nötig ist. Damit liegen sie weit über dem Durchschnitt ihrer Kollegen aus Europa (57%). 77% der Befragten aus Deutschland setzen in Zukunft auf deutlich per-

© Epson

W

as wir vom Internet zu sehen bekommen, ist in Wahrheit nur ein kleiner Teil der globalen OnlineLandschaft. Einerseits befindet sich ein großer Teil der Informationen hinter verschlossenen Türen – sprich Portalen, die eine persönliche Authentifizierung erfordern und von Suchmaschinen nicht erreicht werden. Andererseits gelangen die verfügbaren Inhalte schon gefiltert auf unsere Bildschirme. Das bedeutet: Suchmaschinen wie Google führen mit ihren Algorithmen bereits eine Vorselektion der Informationen durch. Was letztlich am Bildschirm angezeigt wird, hat mehrere Filter durchlaufen – und ist nicht zwangsläufig das gesuchte Ergebnis, sondern das, was die ‚Intelligenz‘ der Suchmaschine für relevant hält. Wer im Web gefunden werden will, ist sich der Gefahr dieser Mechanismen bewusst: Wenn Google an den Schrauben dreht, ändern sich Rankingpositionen – und damit die Wahrnehmung eines Anbieters in der Öffentlichkeit. Gefährlich ist das auch, weil die Datenauswürfe von Google kaum überprüfbar sind. Nebenbei ist die Googlesche Weltsicht ohnehin eine reduzierte, weil das Unternehmen seine User vor Bösem schützen möchte und zwielichtige Inhalte oft von vornherein ausfiltert. Such­ maschinen sind derzeit die einzige Möglichkeit, sich im Internet nicht zu verirren, aber es sind keine kompletten Landkarten.

Wiener Neudorf/Wien. Dass Google den Suchmaschinenmarkt dominiert, steht außer Frage: Nicht umsonst ist „googlen“ zum Synonym für die Suche im globalen Dorf geworden. Durch seine verstärkte Präsenz im Browser ist Google allerdings auch in der allgemeinen Wahrnehmung nach oben gerutscht. Das Marktforschungsunternehmen „Marketagent.com“ hat im Rahmen einer Trendstudie von 2007 bis 2013 den Erfolgskurs und die Imageentwicklung von Google begleitet und interessante Ergebnisse zutage gefördert: Heute halten fast doppelt so viele Österreicher wie noch 2007 Google für das mächtigste Unternehmen im IT-Bereich – wobei Google in Österreich sogar als wichtiger als die Software-Company Microsoft bezeichnet wird.

© Marketagent

Chris Haderer

Schahin Elahinija, Leiter Marketing bei der Epson Deutschland GmbH.


I d e e & st r at e gi e

Freitag, 12. April 2013

medianet technology – 47

Norton Laut einer aktuellen Studie haben drei von zehn Anwendern schon einmal ihr mobiles Endgerät verloren oder wurden Opfer eines Diebstahls

Wenig Sicherheit für Smartphones Chris haderer

Wien. Die Hersteller von AntiVirus- und diversen anderen Schutzprogrammen werden nicht müde, Anwendern neue Bedrohungsszenarien zu vermitteln. Während es am PC-Sektor keine echten neuen Gefahren zu vermelden gibt, mit denen durchschnittliche Anwender konfrontiert werden könnten, ist der Smartphone- und TabletBereich ein noch weitgehend unerschlossener Markt. Da es sich bei den Geräten um Computer handelt, die mehr oder weniger permanent mit dem Internet verbunden sind, besteht dort ein Nachholbedarf an der Ausstattung mit Schutzprogrammen. Zwar sind die Warnungen der Schutz-Hersteller im Regelfall übertrieben und verwenden Szenarien, die oft nur auf dem Reißbrett existieren, dennoch sind Mobilgeräte in die Wahrnehmung von Cyberkriminellen gerückt. „Nutzer verlassen sich zunehmend auf Mobilgeräte, um Inhalte zu teilen, mit Freunden in Kontakt zu bleiben oder zum nächsten Termin zu navigieren”, sagt Stefan Wesche, Sicherheitsexperte bei Norton. „Vielen Anwendern ist dabei jedoch nicht bewusst, welche persönlichen und privaten Daten offenliegen, wenn die Geräte verloren gehen, gestohlen werden oder damit über freie WLAN Hotspots gesurft wird.”

Gefahren durch Angriffe von außen zu sichern”, sagt Wesche. „Doch auch mobile Endgeräte, die mit dem Internet verbunden sind, sind ein einfaches Ziel für Angreifer. Nutzer sollten daher einige grundlegende Vorsichtsmaßnahmen treffen, um vertrauliche Daten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen.” Dazu gehört etwa die Sicherung der Geräte durch einen möglichst komplexes Passwort (das aus einer Kombination von Ziffern und Zeichen sowie Groß- und Kleinschreibung bestehen sollte) oder einen Pin. Beim Download von Apps lohnt ein Blick in die Berechtigungen: Fordert die Anwendung

umfangreiche Zugriffsrechte ein, die nicht nachvollziehbar sind, sollten Nutzer im Zweifel von einem Download absehen. Auch geeignete Sicherheitssoftware schützt nach einmaliger Installation im Hintergrund gegen Gefahren aus dem Netz und ermöglicht eine Fernsperrung und Lokalisierung bei Verlust oder Diebstahl. In vielen Fällen bieten auch die Hersteller der Endgeräte einfache Security-Apps an, mit denen etwa eine Fernortung durchgeführt oder das Gerät in den Werkszustand zurückversetzt werden kann.  www.norton.com  www.mobilesecurity.com

© Norton (2)

Mobile Endgeräte sind bei Verlust kaum gegen Missbrauch abgesichert.

Stefan Wesche, Sicherheitsexperte beim Security-Software-Anbieter Norton.

Hohe Opferzahl Die Mehrheit (69%) der europäischen Befragten gibt an, private Informationen auf Mobilgeräten zu speichern und abzurufen. Gleichzeitig nutzt mehr als ein Drittel (35%) kein Passwort, um diese sensiblen Daten zu sichern. Im Falle eines Verlusts oder Diebstahls des Geräts haben Dritte somit Zugriff auf zahlreiche Informationen. Der Verlust eines Mobilgeräts ist für die Anwender aber offenbar nichts Ungewöhnliches: Drei von zehn gaben an, ihr mobiles Gerät bereits einmal verloren zu haben oder Opfer eines Diebstahls geworden zu sein; die größten Sorgen der Besitzer sind dabei anfallende Kosten durch teure Telefongespräche (43%), die Belästigung von gespeicherten Kontakten (26%) und der Erwerb digitaler Inhalte in ihrem Namen (26%).

Die neue Alles klar! App von ERGO ist da.

Unsichere Einkäufe Einer von zehn Befragten ist übrigens bereits Opfer mobiler Internetkriminalität geworden. Sicherheit steht offenbar nicht im Vordergrund: Zwei von fünf Nutzern (41%) gaben beispielsweise an, Apps nicht immer aus den offiziellen Marktplätzen herunterzuladen. Mehr als ein Drittel (34%) greift zudem nicht auf sichere Bezahlsysteme zurück, wenn über das Smartphone oder Tablet eingekauft wird. „Anwender wissen längst, wie wichtig es ist, ihren PC vor

Norton Tablet Security: Schutz für ­Tablets mit Android-Betriebssystem.

Harald Krassnitzer

Soforthilfe im Fall der Fälle.

Damit schnell was passiert, wenn was passiert: Schadenmeldung. Streckenwetter. Notfall-Checkliste. Alle Notrufe. Verknüpft mit Ihrem Standort und Ihren Daten. Einfacher geht’s nicht.

Jetzt gratis downloaden! Für Apple iOS und Google Android. www.ergo-austria.at/apps


Fa c t s & f i g u r e s

48 – medianet technology

Freitag, 12. April 2013

wikifolio Die im Vorjahr in Deutschland an den Start gegangene Anlegeplattform öffnet nun auch in Österreich ihre Pforten

short

Social Media-Anlegeform startet auch in Österreich

© Anecon/Barbara V. Ederer

Auszeichnung als bester Wiener Arbeitgeber

Bisher haben deutsche Anleger mehr als 12 Millionen € in wikifolios investiert, bei täglich 1.200 Trades.

ren ohne undurchsich-

Nach der Veröffentlichung muss ein wikifolio „Stimmen“ der Community sammeln und eine redaktionelle Prüfung über sich ergehen lassen. Hat es diese Hürden genommen, bekommt es eine eigene Wertpapierkennnummer (ISIN) und wird damit handelbar. Ein wikifolio setzt sich aus Aktien und Exchange Traded Funds (ETFs) zusammen, die aktuell aus einem Pool von über 2.500 Titeln gewählt werden können. „Wir sind angetreten, um Transparenz und Offenheit mit erfolgreichen Finanzinvestments zu verbinden“, sagt Andreas Kern, Geschäftsführer von wikifolio. com. „Sinnvolles, nachhaltiges Investieren ohne undurchsichtige Kostenstrukturen und mit allen technischen Möglichkeiten, die das Social Web bietet, ist gerade in Zeiten von niedrigen Zinsen ein spannendes Thema für alle.“

tige Kostenstrukturen

Hohe Renditen

mit Social Web-Ein-

Bisher wurden von deutschen Anlegern mehr als 12 Mio. € in wikifolios investiert. Trader und Anleger haben bisher über 4.000 wikifolios erstellt, über 350 davon haben die von wikifolio.com geforderten Standards erfüllt und sind mit eigener ISIN versehen an der Börse Stuttgart handelbar. Das monatliche wikifolio-Handelsvolumen liegt mittlerweile bei mehr als 50 Mio. €. Gesamt wurden bereits Trades in Höhe von mehr als 300 Mio. € ausgelöst. Durchschnittlich werden täglich 1.200 Trades verarbeitet. Die erfolgreichsten wikifolios erzielten in den letzten Monaten Renditen von bis zu 70%. wikifolio wurde übrigens ursprünglich in Wien erdacht und entwickelt.  www.wikifolio.com

chris haderer

v.li.n.re.: Erich Laminger, Great Place to Work, Hans Schmit, Anecon.

Wien. Für Carsten Lütke-Bornefeld, Leiter Trade Center Lang & Schwarz AG & Co KG, sind „wikifolios das mit Abstand interessanteste Angebot im Anlegerbereich, welches derzeit auf dem Markt zu finden ist“. Lang & Schwarz ist nicht nur seit Kurzem Gesellschafter von wikifolio.com, sondern auch für die Emission der Papiere verantwortlich. wikifolios sind rechtlich gesehen Indexzertifikate. Auf wikifolio. com können Anleger eigene Handelsstrategien als „wikifolio“ ver-

Wien. Das Softwarehaus Anecon wurde mit der Bundeslandauszeichnung „Beste Arbeitgeber 2013“ für das Bundesland Wien geehrt. Zu diesem Ergebnis kommt das unabhängige Netzwerk Great Place to Work Österreich, das jedes Jahr eine umfassende Benchmark-Studie durchführt. Anecon darf sich im Jubiläumsjahr besonders freuen, wurde das Softwarehaus zum 15. Geburtstag mit dem Titel als einer von Wiens besten Arbeitgebern überrascht. Erich Laminger, Managing Director von Great Place to Work Österreich, hat die Urkunde persönlich an AneconCEO Hans Schmit überreicht.  www.anecon.com

„Wir bieten sinnvolles, nachhaltiges Investie-

SQS wächst und erzielt Rekordumsätze in 2012

Toshiba hat seine erfolgreichsten Partner ausgezeichnet.

Amsterdam. Im Rahmen der „Toshiba World 2013“ hat die Toshiba Europe GmbH Ende März in Amsterdam erstmalig besonders erfolgreiche Partner mit dem „Toshiba PartnerAward“ ausgezeichnet. Die österreichischen Preisträger sind: SanData Technology GmbH & Co. KG als größter Partner im Bereich Options & Services, PGV Computer für die größte Umsatzsteigerung, DiTech GmbH für den höchsten Gesamtumsatz eines Partners, ALSO Deutschland GmbH für den größten Gesamtumsatz in der Distribution und die Ingram Micro Distribution GmbH.  www.toshiba.at

Andreas kern, wikifolio

Andreas Kern, Geschäftsführer von wikifolio.com, freut sich, wieder in Wien zu sein.

öffentlichen oder automatisch den Strategien erfahrener Trader folgen. Beide Seiten sollen voneinander profitieren, wobei Transparenz und Fairness der Finanzprodukte an oberster Stelle stehen. Als österreichischer LaunchPartner fungiert die Brokerjet Bank AG, der Online-Broker der Erste Group. Durch eine enge Integration in Soziale Netzwerke sind wikifolios die erste echte Social MediaAnlageform auf dem deutschsprachigen Markt.

Bei wikifolio.com soll Transparenz immer an erster Stelle aller Bemühungen stehen.

cellent AG Das Softwarehaus hat eine umfassende Medien-App für die APA-Tochter APA-IT konzipiert und entwickelt

Erste Medien-App auf Basis von Windows 8 Wien. Nachdem die Apps-Welt neben Android und iOS mit Windows 8 um einen Kandidaten reicher ist, hat APA-IT die cellent AG Österreich mit der Entwicklung einer Medien-App auf Basis Windows 8 beauftragt. Die Mobile Publishing Suite ist ein Produkt der APA-IT, einer Tochter der Nachrichtenagentur APA, mit dem Medienhäuser schnell, einfach und professionell Tablet-Versionen ihrer Zeitungen und Magazine erzeugen und anbieten können. Bestehende Zeitungs-PDFs werden mit multimedialem Content angereichert und tagesaktuell in die vollwertige interaktive App geladen. Rund 40% der österreichischen Tageszeitungen nutzen dieses Angebot bereits, wie etwa Kurier, Der Standard, das WirtschaftsBlatt oder die Tiroler Tageszeitung.

Neue Plattform Bis vor Kurzem war die Mobile Publishing Suite nur für die mobilen Betriebssysteme iOS und Android verfügbar. Mit dem Start des neuen Betriebssystems Windows

8 im Herbst 2012 bietet Microsoft erstmals eine einheitliche Plattform für klassische Desktop-PCs und mobile Tablets an. Daher entschied sich die APA-IT für die Ausweitung der Mobile Publishing Suite auf Windows 8.

stützt die App Windows 8-spezifische Features wie Semantic Zoom (für Touchscreens optimierte Technik, um große Mengen verwandter Daten oder Inhalte in einer einzelnen Ansicht darzustellen und darin zu navigieren) und Charms (Suchen, Teilen). Auch Funktionen wie Blättern in der Zeitung, Archiv

Zeitgerechte Umsetzung „Unser Ziel ist es, die ‚Mobile Publishing Suite‘ für alle gängigen mobilen Plattformen und Endgeräte bereitzustellen“, sagt Boris Eder, Abteilungsleiter Mobile Applications APA-IT. „Mit der innovativen ‚Windows 8‘ App hat ‚cellent‘ unser Produkt bestmöglich an die Anforderungen des neuen Microsoft-Betriebssystems adaptiert. Besonders überzeugt hat uns dabei die kompetente und rasche Umsetzung in nur drei Monaten.“ Als Microsoft Gold Partner war es Aufgabe der cellent AG, die Mobile Publishing Suite an die Anforderungen des neuen Microsoft Betriebssystems Windows 8 zu adaptieren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer hohen Usability und Performance. Daher unter-

und Volltextsuche sind erfolgreich realisiert. „Dank unserer agilen Projektmethodik konnten wir die Rahmenbedingungen des neuen Betriebssystems schrittweise ausloten und die App termingerecht umsetzen“, sagt Thomas Cermak, Vorstand cellent AG Österreich. www.cellent.at, www.apa-it.at

© APA-IT

© toshiba.at

Auszeichnung für die erfolgreichsten Partner

beziehung.“

© wikifolio (2)

Wien. Die SQS Software Quality Systems AG, ein Anbieter für Software-Qualität, konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2012 um 11,1 Prozent steigern und erzielte damit einen Umsatz von insgesamt 210,1 Mio. €. Auch der bereinigte Gewinn vor Steuern stieg deutlich, und zwar von 7,3 auf 9,2 Mio. €. Zum Wachstum und Gewinn trug wesentlich das Geschäft mit den Managed Services bei. Während im Jahr 2011 noch 22% des Umsatzes auf das Konto dieser Dienstleistungen gingen, hat ihr Anteil im vergangenen Jahr bereits 34% betragen. Die vorgeschlagene ­Dividende pro Aktie beträgt 0,07 € (2011: 0,05 €).  www.sqs.com

Adobes Produktportfolio enthält Tools für Kreative und Werkzeuge für das Marketing.


Fa c t s & f i g u r e s

Freitag, 12. April 2013

medianet technology – 49

Interxion Laut einer mit Vanson Bourne erstellten Studie haben heimische Firmen noch kaum Bedarf an Big-Data-Lösungen

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Big-Data: Die Datenlawine und wie die IT sie sieht chris haderer

© Imperial Austria

Immerhin 32% der befragten österreichischen Unternehmen haben keine aktuellen Big-Data-Projekte vor.

Neugestaltung steigert Verkaufszahlen im Web

Gestiegene Ticketverkäufe durch neu aufbereitete Shop-Website.

Wien. Vermutlich wird 2013 früher oder später zum „Big Data-Jahr“ ernannt – was die Anzahl von aktuellen Studien und Strategiewortmeldungen betrifft, entsteht zumindest dieser Eindruck. Nun hat Interxion, ein carrierneutraler Rechenzentrums-Anbieter für Colocation, ebenfalls eine Studie zum Thema „Big Data“ abgeliefert, allerdings eine, die ein recht divergentes Bild des europäischen Markts zeichnet.

Wien. Die Wiener Web- und Social Media-Agentur Blue Monkeys hat die Neugestaltung von „imperial-austria.at“ abgeschlossen. In nur wenigen Monaten ist der Online-Ticketverkauf von Österreichs berühmtesten imperialen Sehenswürdigkeiten, darunter Schloß Schönbrunn, Belvedere, Hofburg oder das Hofmobiliendepot, massiv gestiegen. Umfangreiche Informationen zu den Sehenswürdigkeiten, Kombi-Touren und eine Auswahl sicherer Zahlungsarten runden das Angebot des neuen Online-Ticketshops ab. „Während das Produkt der Sehenswürdigkeiten und auch der Preis unverändert bliebt, konnten wir mit besserer Benutzerführung und einer attraktiven Aufbereitung die Ticket-Verkaufszahlen im Internet steigern“, sagt Harald Trautsch, CEO der Blue Monkeys.    www.imperial-austria.at  www.bluemonkeys.comt

„Es ist entscheidend, Big-Data-Lösung in die langfristige strategische Geschäfts­

© Interxion Österreich

jetzt eine erfolgreiche

Christian Studeny, Geschäftsführer von Interxion Österreich: „Nur jedes vierte Unternehmen arbeitet an Big Data-Konzepten.“

planung einzubinden.“

päischen Ländern bei und haben dementsprechend auch weniger Bedarf an Big Data-Lösungen“, heißt es in der Studie.

Christian Studeny, Interxion

In der Studie „Big Data – jenseits des Hypes“ kommen InterXion und der Marktforscher Vanson Bourne zu dem Ergebnis, dass lediglich ein Viertel aller europäischen Unternehmen aktuell ein Big Data-Konzept hat. Die Studie zeigt deutliche Unterschiede zwischen den europäischen IT-Märkten, vor allem bezüglich der Bedeutung von Big Data und der Bewertung von Chancen und Risiken. „Die befragten österreichischen Unternehmen messen ‚Big Data‘ mehrheitlich eine geringe Priorität im Vergleich zu anderen euro-

Wenig konkrete Pläne Während im europäischen Durchschnitt nur 19% der Unternehmen keine Pläne haben, zu untersuchen, wie ihre Organisation von Big Data profitieren kann, sind es in Österreich 32%. Etwas besser ist das Verhältnis bei der Frage nach dem Bedarf an Big Data: 18% der befragten heimischen Unternehmen sehen keinen Bedarf, während es in Europa 12% sind. Immerhin 36% der heimischen Unternehmen haben keine strategischen Pläne bezüglich Big Data,

während es in Europa nur 17% sind. Auch die heimischen IT-Abteilungen sehen Big Data noch nicht wirklich als Schwerpunktthema: „Nur zehn Prozent der befragten IT-Abteilungen haben einen Plan, die Fachabteilungen bezüglich deren Big Data Vorhaben zu unterstützen“, sagt Christian Studeny, Geschäftsführer von Interxion Österreich. Europaweit sind es immerhin 46%. Trotz der derzeit geringen Bedeutung von Big Data werden auch Vorteile gesehen; als wichtig bewertet wurden schnellere Entscheidungsprozesse (57%), höhere Kundenzufriedenheit (54%), mehr Cross-Selling (47%), schnellere Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen (46%) sowie Innovation (46%).

„Um von den genannten Vorteilen profitieren zu können, ist es entscheidend, jetzt die richtigen Weichen zu stellen und eine erfolgreiche Big-Data-Lösung in die langfristige strategische Geschäftsplanung einzubinden“, sagt Studeny. „Die Infrastruktur im Rechenzentrum erfüllt dabei die hohen Anforderungen von Big Data-Lösungen wie die Handhabung von großen Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen, geringer Latenz, Skalierbarkeit und ausgeprägter Konnektivität.” Die Auslagerung von Big DataLösungen in die Colocation wird von 46% der europäischen Unternehmen als wichtig, von 24% sogar als sehr wichtig bewertet.  www.interxion.com/at

Oracle weitet seine Partnerprogramme aus Wien. Das Oracle PartnerNetwork (OPN) hat zahlreiche Enablement- und Spezialisierungsmöglichkeiten für die SPARC T5 und M5 Server angekündigt. Das OPN unterstützt Partner mit folgenden Angeboten: SPARC T5 Demo Equipment Program, Spezialisierungen für SPARC T5 und M5 Server, sofortige Verkaufsmöglichkeiten, Incentive Rebate Opportunities und Vertriebsunterstützung für SPARC T5 und M5 Server.  www.oracle.com

netidee Die erfolgreiche Internet-Förderaktion vergibt heuer wieder Gelder für Projektideen in der Höhe von einer Mio. €

Förderungen für innovative Internet-Projekte

Neue Stipendien Finanziert wird die netidee von der Internet Foundation Austria, die zugleich die Mutterorganisation der heimischen Domain-Registry „nic.at“ ist. Die gemeinnützige

Erfolgreiche Projekte

Ernst Langmantel, neuer Vorstand der Stiftung Internet Foundation Austria.

Stiftung verfolgt den Zweck, das Internet in Österreich zu fördern. „Nach dem Rekordjahr 2012 mit 122 breit gefächerten Einreichungen sind auch in diesem Jahr den Themen der Projekte keine Grenzen gesetzt“, sagt Langmantel. „Hauptsache, das Internet in Österreich wird in innovativer Weise

weiterentwickelt und die Ergebnisse werden unter Open Source frei lizenziert und öffentlich zugänglich gemacht.“ Zusätzlich zur Projektförderung werden dieses Jahr maximal zehn netidee-Stipendien vergeben: Einreichen können Diplomanden und Dissertanten einer österreichischen

Interessant an der netidee ist, dass sich viele der geförderten Projekte tatsächlich weiterentwickeln und Anerkennung finden; im Vorjahr war es beispielsweise das Online-Spiel „Data Dealer“, das bei mehreren Wettbewerben prämiert wurde. Heuer wiederum ist es das Berufsinteressensportal „Whatchado“, das beim Multimedia Staatspreis und der Onliner-Wahl des Jahres Auszeichnungen erhielt, und das ursprünglich bei der netidee Furore machte. Die Einreichung zur netidee erfolgt online, auf der Homepage sind auch Anleitungen zu finden.  www.netidee.at

© cisco.at

Universität oder Fachhochschule, egal welcher Fachrichtung. Förderbedingung ist neben dem Forschungsschwerpunkt Internet der Österreich-Bezug der Arbeit. „Im September entscheidet dann der netidee-Förderbeirat, welche Projekte und wissenschaftlichen Arbeiten wie hoch gefördert werden“, erklärt Langmantel.

© Internet Foundation Austria/Anna Rauchenberger

Wien. Bereits zum achten Mal wird heuer die erfolgreiche Internet-Förderaktion der Internet Foundation Austria, die „netidee“, ausgeschrieben. Innovativen Projektideen und wissenschaftlichen Arbeiten, die Österreichs Internet weiterbringen, winken Fördergelder von insgesamt einer Mio. €. Einreichschluss ist der 16. August. „Die ‚netidee‘ leistet in Österreich einen wichtigen Beitrag für die Internet-Community”, sagt Ernst Langmantel, der als neuer Vorstand der Internet Foundation Austria für die netidee verantwortlich ist. „Ich freue mich auf viele innovative Einreichungen für den ‚Call 2013‘ und lade alle an der Förderung des Internet in Österreich Interessierten zu Anregungen für mögliche Weiterentwicklungen der netidee in der Zukunft ein.“

Cisco akquiriert Wiener Cloud-Lösungsanbieter

Cisco erweitert sein Lösungsport­ folio mit SolveDirect-Produkten.

Wien. Der Netzwerke-Ausstatter Cisco ist auf Einkaufstour. Aktuell hat das Unternehmen die geplante Akquisition von SolveDirect Service Management GmbH bekannt gegeben. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien ist Anbieter von Software und Service-Management-Intergration über die Cloud. Die cloudbasierten Lösungen von SolveDirect bieten Geschäftskunden und Service-Providern die Möglichkeit der flexiblen Integration mit Service-Partnern und das Teilen von Prozessen, Daten und Workflow in real-time zu automatisieren.  www.cisco.at


T o o ls & se r v ic e s

50 – medianet technology

Freitag, 12. April 2013

Test „Microsoft Office 365“ kommt mit neuen Designelementen, bietet unter der Haube aber nicht allzuviele Neuerungen

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Stromliniendesign für altverdienten Veteranen

Canon stellt zwei neue i-Sensys-Reihen vor

© Canon

Mit der neuen Version hat Microsoft auch ein Lizenzmodell für Office-Produkte auf Abo-Basis eingeführt. Chris haderer

Neue i-Sensys-Serien: Komfortabler Druck im Office.

Wien. Canon hat zwei Reihen von neuen i-Sensys-Modellen zwischen 389 und 699 € vorgestellt. Die beiden neuen Serien sind in der Standardausstattung netzwerkfähig und ermöglichen über die Canon Mobile Printing App1, Apple AirPrint oder Google Cloud Print den Druck von vielen mobilen Geräten. Die Modelle i-Sensys MF8280Cw und MF8580Cdw lassen sich dank WLAN-Konnektivität in bestehende WLAN-Netzwerke integrieren. Die neuen Systeme beschleunigen zudem den allgemeinen Workflow im Office; dafür stehen konfigurierbare One-Touch-Tasten für häufig verwendete Funktionen zur Verfügung. Die neuen Farblaser-Multifunktionssysteme bieten eine Druckgeschwindigkeit von bis zu 20 S. pro Min.    www.canon.at

Die E-Mail-Übersicht in Outlook 365: alle wesentlichen Informationen im Blick.

Neue SSD-Modelle für schlanke Anwendungen

Office 365 ist mit einem Account bei Microsoft zur Lizenzverwaltung verknüpft.

Windows 8-Design

Wenig Neues in der Kalenderübersicht: hier herrschen traditionelle Standards.

Eine Geschmackssache Microsoft scheint in Office eine Art Basisausstattung für Windows-Rechner zu sehen (eine MacVersion ist ebenfalls verfügbar). Da es in Zukunft keine Versionsnummern mehr geben wird, sondern eine ständige Weiterentwicklung des Produkts, sind neue Funktionen oder Bugbehebungen nur schwer ausmachbar. Im Test zeigte beispielsweise die Outlook-Komponente ein ähnliches Absturzverhalten bei korrupten Datendateien wie die 2010er-Version. Ein runderneuertes Office ist Office 365 nicht, eher ein erster Zwischenschritt auf dem Weg zu einem „neuen“ Office. Und hier wird Microsoft in Zukunft noch mehr Touch-Komponenten zum Einsatz bringen. Somit ist Office 365 vorerst eine Geschmackssache.  www.microsoft.at

Test Die TV-Karte von Hauppauge verwandelt den Rechner in einen DVB-C, S, T und Analog TV-Empfänger

Kompletter HD-Videorekorder für den PC

© ÖBB

Wien. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so aussieht: die WinTVHVR-5500-HD (149 €) von Hauppauge ist ein kleiner TV-Empfänger, der fast alle Stückerln spielt. Wird die Slimline-Karte in den PC eingesetzt, verwandelt sie ihn in einen Videorekorder, der sämlichte wichtige Empfangsarten beherrscht: DVB-C, DVB-S2, DVB-S, DVB-T, Analog TV sowie FM-Radio und Video-In. © Hauppauge

Die Fahrplan-App der ÖBB ist jetzt auf Windows-Schiene.

Die PCI-Express-TVKarte kann auch von Nichttechnikern einfach installiert werden.

Das macht das Hauppauge-Produkt zum Allrounder unter den gängigen TV-Karten am Markt: Es gibt kaum eine Empfangssituation, die mit der WinTV-HVR-5500-HD nicht bewältigbar wäre – außer es handelt sich um ein verschlüsseltes Signal aus Kabel oder Satellit, das einen speziellen Dekoder erfordert; dann muss auch die Hauppauge-Karte leider passen.

Beste Ausstattung Die Karte passt aufgrund ihrer Bauform sowohl in Standard-Gehäuse als auch in MediacenterPCs. Der Einbau selbst ist auch von Laien relativ einfach zu bewerkstelligen, zusätzliche Verkabelungen sind nicht notwendig. Als TV-Suite liegt das Programm WinTV-v7-HD bei. Zu den wichtigsten Funktionen gehören: Fernsehen im skalierbaren Fenster oder Vollbildmodus, eine EPG-Aufnahmeplanung (nur Digital TV), die

© Chris Haderer

Windows-Fahrplan-App: Bahn me up, Scotty!

Wien. Nach Windows 8 ist die ÖBB-Fahrplan-App „Scotty“ nun auch kostenlos im Windows Phone Marketplace verfügbar. Der mobile Routenplaner der ÖBB bietet umfassende Informationen zum gesamten öffentlichen Verkehr in Österreich und berechnet auf Knopfdruck die optimale Reise mit Zug, Bus, Straßenbahn, U-Bahn und Schiff. Der Kauf von Onlinetickets wird in der aktuellen Version der Windows Phone App noch nicht unterstützt (unter iOS ist das schon möglich), soll aber mittelfristig eingebaut werden.  www.oebb.at

Neu in Office 365 sind eine Reihe von Features, die unter anderem das Bearbeiten von PDFDokumenten innerhalb von Word erlauben, sowie Funktionserweiterungen bei Excel und einige Gestaltungsfeatures in PowerPoint. Diese Neuheuten stehen beim Erstkontakt mit „Office 356“ allerdings im Hintergrund – dominierend ist

© Chris Haderer (3)

Wien. Intel hat seine Intel Solid-State Drive 525-Serie mit einer Bandbreite von 6 GB/s vorgestellt. Die SSD wiegt nur 10 g und nimmt mit Maßen von 3,7 mm x 50,8 mm x 29,85 mm nur ein Achtel des Raums einer herkömmlichen Festplatte ein. Die Intel SSD 525-Serie liefert Random-Lesegeschwindigkeiten von bis zu 50.000 IOPS (Input/Output-Operationen pro Sek.) und sequenzielle Lesegeschwindigkeiten von bis zu 550 MB/s. Die mSATA-SSD wird in Kapazitäten von 30 Gigabyte (GB), 60 GB, 90 GB, 120 GB, 180 GB und 240 GB erhältlich sein.  www.intel.com

Wien. Vermutlich wird „Office 2013“ die letzte Version der MicrosoftStandardsoftware sein, die man in einer Schachtel kaufen kann. Die Betonung liegt auf „kaufen“, denn das von den Redmondern präferierte „Office 365“ ist eine Mietlösung: fünf Lizenzen, 60 Min. Skype und ein paar Extras erhält man für jährlich knapp 99 €. Im Paket sind alle wesentlichen Office-Programme enthalten – von Outlook über Excel, Word, Powerpoint und Access bis hin zu OneNote – und zusätzlich 20 MB Speicher in der Skydrive-Cloud. Vom Angebot her gibt es an „Office 365“ nicht wirklich etwas auszusetzen, es sei denn, man will sein Werkzeug käuflich erwerben und es sich nicht nur beim Hersteller ausborgen. Das Hauptmanko für viele „Alltagsanwender“ wird sein, dass sie für den permanenten Geldfluss mit Features verwöhnt werden, nach denen sie nicht gefragt haben. Wer bereits „Office 2010“ besitzt, hat nicht wirklich einen Grund zum Updaten – zumal er sich ohnehin bereits im Besitz einer lebenslangen Office-Lizenz befindet. Wer mehrere Lizenzen einsetzen will (beispielsweise im Kleinbüro oder im Familienkreis), ist mit „Office 365“ hingegen recht gut bedient.

stattdessen der neue Look, der an die Windows-Kacheloberfläche ohne echten Namen angelehnt ist – ein verständlicher Schritt von Microsoft, da Office 365 als Hauptköder zum Kauf von Windows RT-Systemen (wie das Surface RT-Tablet von Microsoft) dienen soll. Durch das erneuerte Design wirken die Office-Programme etwas „stromlinienförmiger“, sind in sich allerdings auch etwas weniger konsistent. Auf der einen Seite lässt Microsoft immer mehr Windows 8Designelemente in die Office-Oberfläche einfließen, die andererseits etwas im Widerspruch mit der gewohnten Bedienerführung stehen. Manchmal wollen Bildschirme zur Seite „gewischt“ werden, manchmal sitzt man vor alten Menüs. Dadurch macht das Office-Paket einen weniger konsistenten Eindruck als seine Vorgänger.

Das TV-Fenster mit eingeblendetem Einstellungsmenü: laienfreundliche Bedienung.

zeitversetzte Wiedergabe laufender Sendungen sowie der Abruf von Videotextinformationen. Als Aufnahmeformat wird bei Analog TV-, DVB-T- und DVB-S-Programmen MPEG-2, bei DVB-S2-Programmen das H.264-Format verwendet. Für den Ton bei Digital-TV werden ein MPEG-Audiodekoder und ein AC3Audiodekoder mitgeliefert. Die Bedienung der Software ist laienfreundlich (auch die Bedie-

nung des Videorekorders), lediglich bei der Erstkonfiguration dauert der Sendersuchlauf recht lang. Die Software selbst erwies sich im Test als stabil, lediglich beim Wechsel zwischen zwei Bildschirmen stürzte sie gelegentlich ab. Insgesamt erhält man mit WinTVHVR-5500-HD ein hochwertiges TV-System für den PC. Gutes ­Entertainment.  www.hauppauge.de


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