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medianet

inside your business. today.

Freitag, 11. April 2014 – 37

zweifel an byod-trend

malware-evolution

Viele Unternehmen setzen keine Bring Your Own Device-Strategien um  Seite 39

Im Jahr 2004 wurde die erste MobilfunkMalware in Umlauf gebracht  Seite 41

© Fortinet

© panthermedia/A. Babii

technology stiller ­partner praxisTest: satellite p50 © Toshiba

Investitionsbedarf bei mobilen ERP-Lösungen

© partnerportal.alliedtelesis.eu

short

© Konica Minolta

München/Wien. Allied Telesis, Anbieter von IP/EthernetSwitching-Lösungen und Branchenführer bei der Entwicklung von IP-TriplePlay-Netzwerken, hat sein Partnerportal neu gestaltet. Im Zuge dessen wurden das StarPartner-Programm erneuert und eine Reihe von MarketingTools für die Star-Partner hinzugefügt. Das Programm bietet Marketingunterstützung, Werbematerialien, Schulungen und Veranstaltungen für die Stufen des Programms. Der Zugriffsstatus ist eingeteilt in 1-, 2- und 3-Star-Partner. partnerportal.alliedtelesis.eu

© panthermedia.net/Kurhan

Wien. Konica Minolta hat bei der Fachmesse IPEX 2014 einen großen finanziellen Schub erhalten: „Die IPEX hat all unsere Hoffnungen und Erwartungen erfüllt“, sagt Olaf Lorenz, General Manager der International Marketing Division bei Konica Minolta Business Solutions Europe (Bild). „Wir haben pro Tag 600 qualifizierte Leads gewonnen, schon mehr als 40 Absichtserklärungen vereinbart und auch einige Geschäftsabschlüsse getätigt. Ausgehend von unseren Erfahrungen, sind wir sicher, dass die IPEX uns ein NettoNeugeschäft von über 3,5 Millionen Euro bringen wird.“ www.konicaminolta.at

Zwischen Wunsch und Wirklichkeit Obwohl in den Führungsetagen der Wunsch nach mobilen Unternehmenslösungen wächst, werden diese bislang nur in wenigen Fällen auch tatsächlich in den ERP-Alltag umgesetzt.  Seite 38 IBM Weltweit laufen 80% der Firmendaten auf Großrechnern

Wien. Jabra hat mit der Bluetooth-Lautsprecherbox Solemate Max und dem Schnurloskopfhörer Rox Wireless den red dot product Design Award 2014 gewonnen. Die Jabra-Produkte überzeugten mit ihrer Kombination aus fortschrittlichen Audiotechnologien, stylishem Design und hochwertigen Materialien. Um die Auszeichnung bewarben sich in diesem Jahr 1.816 Hersteller und Designer aus 53 Ländern. www.jabra.com

© Wikimedia/Erik Pitti

© Jabra

Der Mainframe feiert 50. Geburtstag

Am 7. April 1964 wurde das System/360 Mainframe-System von IBM vorgestellt.

Wien. Vergangenen Montag wurde die IBM Großrechner 50 Jahre alt. Die zEnterprise-Mainframe-Plattform kommt heute in nahezu jeder Branche zum Einsatz. „Die Ankündigung des System/360 im April 1964 war eine der wichtigsten Ankündigungen in der Geschichte der IBM“, sagt Andreas Stepanek, Leiter des IBM Hardware-Geschäfts in Österreich. „80 Prozent aller Firmendaten weltweit befinden sich auf oder laufen heute über Mainframes. Mainframes verarbeiten rund 30 Milliarden Geschäftstransaktionen am Tag – darunter fast alle Kreditkarten-Transaktionen weltweit.“  www.ibm.at

9. ÖCI-BARC-Tagung

BI-Lösungen im direkten Vergleich 23. – 24. April 2014 www.oeci-barc-tagung.at

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C ov e r

38 – medianet technology

kommentar

Netzwerk statt Hardware

Freitag, 11. April 2014

ERP Mobiler Zugriff auf Unternehmensanwendungen wird von vielen Führungskräften gewünscht – aber nicht umgesetzt

Ungenützte Potenziale bei Unternehmenssoftware Für fast 90% der Unternehmen sind integrierte Geschäftsprozesse dennoch ein wichtiges Thema. chris haderer

chris haderer

W

Wien. Mobilität ist ein Thema, von dem sich mittlerweile die Mehrheit der Unternehmen angesprochen fühlen dürfen – und das auch für die Mehrheit der am ERP-Sektor tätigen Anbieter essentiell geworden ist. Enterprise Ressource Planing tendiert in all seinen Ausprägungen zu mobilen Endgeräten, mit denen auf Unternehmensdaten zugegriffen werden kann, und die auch spezielle Unternehmensapplikationen einsetzen können. Allerdings: Obwohl die große Mehrheit der deutschen Führungskräfte mit ihren mobilen Endgeräten zwar den Wunsch nach Zugriff hat, kann das laut einer Studie des ERP-Lösungsanbieters IFS derzeit nur die Minderheit tun.

einer gemeinsam mit dem Marktforscher PAC durchgeführten Studie sind für fast 90 Prozent der Firmen integrierte Geschäftsprozesse ein wichtiges Thema. Gleichzeitig stufen aber zwei Drittel der Unternehmen den Wertbeitrag von Geschäftsanwendungen zur Realisierung integrierter Geschäftsprozesse momentan nur als befriedigend und schlechter ein. „Jedes dritte Unternehmen hat Investitionsbedarf, wenn es darum geht, dass Einkauf, Vertrieb, Marketing, Produktion und Service nahtlos ineinandergreifen“, kommentiert Gerhard Knoch, VP und General Manager DACH bei Infor. „Einige Unternehmen nutzen Anwendungen, die sie nur unzureichend bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützen. Softwarehersteller beziehungsweise IT-Beratungshäuser sind gefordert, Firmen diese Potenziale aufzuzeigen.“ www.ifsworld.com www.infor.de

Die Studie deckt einen krassen Gegensatz zwischen Wunsch und Wirklichkeit auf. Lediglich 21% der Anwender, die ein mobiles Unternehmensgerät zur Verfügung haben, können damit auf ERPFunktionen zugreifen. Auf „Bringyour-own-Device“-Geräten (BYOD) haben sogar nur 5% Zugang zu solchen Funktionen. Auf die Frage, was ihrer Meinung nach im Zusammenhang mit dem Thema Mobility unverzichtbar ist, lag aber die Antwort „Zugriff auf UnternehmensAnwendungen“ mit 74 % auf Platz eins. Bei der Ausstattung mobiler Mitarbeiter mit mobilen Anwendungen offenbart die Studie damit einen erheblichen Investitionsbedarf auf Seiten der Unternehmen und ein entsprechend großes Potenzial für die Software-Branche. „Mobility ist in deutschen Unternehmen äußerst populär“, sagt Wilfried Gschneidinger, CEO von

nic.at 10 Jahre Ö-Domain

Silverpop Endanwender begegnen der immer öfter überbordenden Datensammelwut von Unternehmen mit Misstrauen

Richard Wein, CEO von nic.at

Wien. Die heimische Registry nic.at hat Anfang des Monats das zehnjährige Jubiläum von Umlaut-Domains in der .atZone gefeiert. Rund 2,5% der registrierten Domains in Österreich sind Umlaut-Domains (sog. IDN – Internationalized Domain Names). „Die Entwicklung am heimischen Domainmarkt steigt stetig an“, sagt Richard Wein, Geschäftsführer von nic.at, das Jubiläum. „Die Einführung von IDN Domains war eine der vielen Entwicklungen und Innovationen in der .at Zone – und damit ist noch lange nicht Schluss.“ Die erste österreichische Umlautdomain war übrigens „börse.at“ – die aber nichts mehr mit der Börse zu tun hat.  www.nic.at

Wilfried Gschneidinger, CEO des ERP-Lösungsanbieters IFS Europe Central.

IFS Europe Central in Erlangen. „Die Verbreitung von mobilen Endgeräten unter den Führungskräften ist bereits sehr groß. Neben Notebooks können dabei auch Smartphones fast schon als Standard bezeichnet werden. Aber auch Tablets werden bereits ausgiebig genutzt.“ Allerdings reiche es in Zeiten wie diesen bei Weitem nicht aus, wenn „die Unternehmen ihre Investitionen auf die Hardware beschränken“, meint Gschneidinger. „Wollen sie die Produktivitätsvorteile der Mobilität voll ausschöpfen, müssen sie auch ihre Software und Services mobilisieren.“

Beratung ist notwendig Auch der Business-Softwareanbieter Infor ortet Investitionsbedarf bei den Unternehmen. Laut

Dialogmarketing: Wunsch vs. Wirklichkeit Wien. Wenn Unternehmen persönliche Daten von Kunden speichern, dann sind sie nicht nur mit Datenschutzfragen konfrontiert. Ein oft zu wenig beachteter Aspekt ist der Wunsch der Anwender nach Auskunft, wofür diese Daten verwendet oder wie sie geändert werden können. Laut einer von Silverpop (ein Anbieter von Marketingwerkzeugen) in Auftrag gegebenen Forsa-Umfrage zum Thema datengetriebenes Dialogmarketing sind die Erfolgsaussichten unzertrennlich mit der Aufklärung von Kunden und einem nachhaltigen Vertrauensaufbau verbunden. Denn 50% aller befragten Verbraucher können sich nicht vorstellen, wie Unternehmen Daten für Marketingzwecke nutzen, um ihren Kunden einen Mehrwert zu bieten.

Daten, um Änderungen vornehmen zu können. Diesem legitimen Wunsch kommen allerdings nur verschwindende 19% der befragten Unternehmen entgegen. 93% der Verbraucher reagieren vor allem dann misstrauisch, wenn sie den Eindruck haben, dass unnötige Informationen abgefragt werden

(z.B. Abgabe von Kontodaten bei Abschluss eines automatisch ablaufenden Probeabos), gefolgt von Bedenken gegenüber einem Weiterverkauf von Daten (90%) und der Annahme, Daten könnten beim Unternehmen unsicher sein und ungewollt in die Hände Dritter geraten (86%). Ebenfalls 86% scheuen sich

Mangelndes Vertrauen Über zwei Drittel der Befragten (71%) möchten wissen, welche Informationen über sie beim Unternehmen gespeichert sind, wofür diese verwendet werden und hätten gern Zugriff auf die eigenen

© Silverpop

© nic.at

Umlautjubiläum

Hard- und Software

© IFS

enn Apple eine neue Wundertüte ins Regal stellt, bebt zuerst in Cupertino die Erde und dann das Konto der iPad&PhoneEnthusiasten. Ein Novize unter den heimischen Apple-Händlern hat die Firma neulich als Software-Company bezeichnet, was ziemlicher Unsinn ist, weil die Hardware das Geld macht. Die Frage ist allerdings: wie lange noch? Damit sind weder Apples schwindende Margen noch der rasante Aufstieg der Konkurrenz, noch abgängige „Next Big Things“ gemeint. Es könnte sein, dass die Evolution von Breitbandnetzen und Cloud-Computing die Hardware-Landschaft ein weiteres mal nachhaltig verändert. Der erste Darwin-Sprung brachte im Nachhall des iPhones Geräte hervor, die mehr Rechenleistung haben als vor zehn Jahren ein echter Personal Computer. Solche Boliden sind in weiteren zehn Jahren aber vielleicht gar nicht mehr notwendig, weil die Rechenarbeit in der Wolke erledigt wird, und man nur noch einen mobilen „Thin Client“ in der Hand hat. Unsere heutige Cloud ist eine Wolke am Himmel im Vergleich zu dem, was sich kommende IT-Generationen ausdenken werden. Wie sehr preiswerte Hardware die Informationstechnologie demokratisiert, wird dann aber von den Kosten der Netze und Dienste abhängen. Und hier darf man aus gemachten Fehlern lernen.

Sebastian Hoelzl, Director Marketing Strategy Europe beim Anbieter Silverpop.

davor, Daten anzugeben, weil Sie nicht wissen, inwiefern die Daten Verwendung finden. „Daten geben uns die Möglichkeit, das Individuum in den Mittelpunkt der Kommunikation zu rücken und damit dem Kundenwunsch nach relevanten und individuellen Inhalten entgegenzukommen“, sagt Sebastian Hoelzl, Director Marketing Strategy Europe bei Silverpop. „Unsere Momentaufnahme zeigt jedoch, dass es beim intelligenten Einsatz von Daten noch viel Luft nach oben gibt. Die wird allerdings schnell dünn werden, sollten sich Unternehmen nur auf das Ausschöpfen der ungenutzten Potenziale konzentrieren und dabei den Aufbau von Vertrauen gegenüber ihren Kunden vernachlässigen.“ In Zukunft werde „das Kundenwissen und die darauf basierende individuelle Kundenbeziehung noch viel stärker als bisher zu einer der zentralen Quellen strategischer Wettbewerbsvorteile“, kommentiert Studienautor Florian Kraus, Professor für Marketing an der Universität Mannheim. www.silverpopsystems.de


I d e e & str ate gi e

Freitag, 11. April 2014

medianet technology – 39

Oracle Laut dem „BYOD-Index Report“ halten etwa 44% der europäischen Unternehmen nichts vom Trend, Privatgeräte im Geschäftsumfeld einzusetzen

BYOD: leider kein Wunschkind

Europäer sind skeptisch Dementsprechend durchmischt sind auch die Analystenmeinungen, wenn es um den Durchsatz des BYOD-Gedankens in Unternehmen geht. Glaubt man beispielsweise dem „BYOD-Index Report“ des Datenbankriesen Oracle Systems, für den vom Marktforschungsunternehmen Quocirca. 700 Manager befragt wurden, dann ist BYOD unter europäischen Unternehmen alles andere als ein Wunschkind: 44 Prozent der Unternehmen in Europa halten nichts von „Bring-your-own-Device“ oder lassen es aus sicherheitstechnischen Gründen nicht zu. 29 Prozent beschränken BYOD auf das Top-Management, 22 Prozent erlauben absolut keine Firmen-Daten oder Informationen auf einem Privat-Gerät, 20 Prozent verfügen noch nicht mal über ein Regelwerk. Der Hauptgrund, warum europäische Unternehmen dem BYODThema eher verhalten begegnen, sind Zweifel an der Informationssicherheit. So geben 45 Prozent der Befragten an, schwerwiegende Bedenken bezüglich der GeräteSicherheit zu haben. 53 Prozent trauen der Sicherheit der Anwendungen nicht, und stolze 63 Prozent zweifeln an einer adäquaten Datensicherheit. Ebenfalls ein das BYOD-Wachstum bremsender Faktor ist laut der Oracle-Studie mangelndes Wissen über Sicherheitslösungen: 37 Prozent der Befragten haben schlicht keine Ahnung von der „Container“Technologie, knapp ein Drittel ist Mobile Device Management fremd und immerhin 22 Prozent haben noch nie von Mobile Application Management gehört. Ein besonders gutes Zeugnis stellt die Studie damit den Führungskräften in Unternehmen, die IT als eines ihrer Kernwerkzeuge sehen sollten, damit nicht aus.

Sicherheitsregeln fehlen Tatsächlich ist Sicherheit ein heikles Thema: Laut einer Umfrage des Software-Anbieters Absolut Software beschreibt fast ein Drittel der Befragten die Sicherheitskultur im eigenen Unternehmen als „moderat“ beziehungsweise „lax“. Der Mangel an Sicherheitsstrategien

Dass Informationen nur in ungenügender Qualität, nicht zeitnah oder mit zu wenig Aussagekraft zur Verfügung stehen, wird zum Problem. Auch die Aufbereitung, Validierung und das Zusammenführen von Daten gilt als zeitaufwendig. Mit dem vorgefertigten Business Intelligence Content für Microsoft Dynamics AX schafft FWI Information Technology Abhilfe. Aber auch Anwender anderer ERP-Systeme profitieren von den kombinierten ERP- und BI-Kompetenzen des Full-Services-Providers. Steyr-Gleink. Smart & easy: Als größter Microsoft Dynamics AXPartner in Österreich hat FWI die wichtigsten Kundenanforderungen in einem fertigen BIContent zusammengefasst. Dieser ist „ready to use” und das nicht nur für AX-Kunden, sondern jetzt auch für Unternehmen, die andere ERP-Systeme wie beispielsweise SAP oder Oracle einsetzen.

unterstützt neben den operativen Prozessen auch das Reporting an die Konzernmutter. „Wir sind sehr zufrieden mit der umgesetzten BI-Lösung. Sie bietet uns tolle Möglichkeiten, von denen wir noch lange nicht das gesamte Potenzial gehoben haben“, sagt Vorwerk Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Müllner. Auch die Hoerbiger Holding AG profitiert von FWI Business Intelligence. FWI unterstützt das Unternehmen, das weltweit führend in den Geschäftsfeldern der Kompressor-, Automatisierungs- und Antriebstechnik tätig ist, mit einer BIPlattform für eine integrierte Planung. „Die Lösung sorgt für einen effizienten Planungsprozess mit hoher Informationsqualität und unternehmensweiter Akzeptanz“, so Peter Wonisch, Head of Finance & Controlling, Hoerbiger Kompressortechnik Holding GmbH.

Starke Managementlösung FWI BI bereitet alle operativen Daten in entscheidungsorientierter Form zu Informationen auf und gliedert diese nach Themen wie Vertrieb, Produktion, Personal, Ergebnisrechnung, Bilanz, etc.

„Auch wenn Microsoft Dynamics AX und Microsoft Dynamics CRM die Standardkompetenzen unseres

Skandinavien und die Region Deutschland/Schweiz stehen dem BYOD-Trend am positivsten gegenüber (mit Index-Werten von 5,65 und 5,32). Italien und die Länder der Iberischen Halbinsel hinken hingegen stark hinterher (mit Index-Werten von 4,05 und 3,87).

BI-Portfolios darstellen, können wir auch andere ERP-Systeme standardmäßig integrieren.“ ALFRED GRÜNERT DIRECTOR BUSINESS INTELLIGENCE, FWI

© Absolute Software

Für mitgebrachte Privatgeräte gibt es in vielen Unternehmen keine Sicherheitspolicies.

Zeit besser nutzen: Mit FWI Business Intelligence

Regionale Unterschiede

Margreet Fortuné, Regional Manager DACH, Benelux & EE Absolute Software.

zeigt sich daran, dass ebenfalls nur rund ein Drittel der Unternehmen überhaupt eine Policy für den Umgang mit gestohlenen Geräten festgelegt hat, obwohl sich auf diesen unter Umständen wichtige Daten befinden. „Und hier liegt noch vieles im Argen“, sagt Margreet Fortuné, Regional Manager DACH, Benelux & Eastern Europe bei Absolute Software. „Unsere Studie zeigt ganz klar, dass viele Unternehmen das Thema ‚Sicherheit der mobilen Endgeräte’ nach wie vor nicht ausreichend ernst nehmen.“ www.oracle.com www.absolute.com

Besonderes Augenmerk legt FWI neben der fachlichen Umsetzung auf Performance und Stabilität: Alle Entscheider arbeiten auf Basis der selben Zahlen mit einem individuellen Frontend

Alfred Grünert, Director Business Intelligence, FWI: „Wir liefern relevante Infos.“

– vom normalen Excel über die Webanbindung bis hin zur mobilen Lösung.

Zeit, Qualität, zufriedene Kunden FWI stellt den Kunden Wissen für Entscheidungen bereit: Mit dem fertigen BI-Content versorgt das Unternehmen Manager mit den richtigen Informationen zur Entscheidungsfindung, zur richtigen Zeit und ansprechend aufbereitet. FWI-Partner erhalten eine unternehmensweit durchgängige Wissensbasis mit allen relevanten Infodetails – analytisch aufbereitet, vergleichbar und nachvollziehbar – für und zu jedem gewünschten Zeitpunkt. Namhafte Unternehmen profitieren bereits von den Kompetenzen des Full-Service-Providers, der ERP, CRM, SharePoint, Business Intelligence und IT-Services anbietet.

Beispielsweise sichert der Wärmespezialist Windhager seine Entscheidungen mit Business Intelligence für Microsoft Dynamics AX ab. Diese BI-Lösung bereitet die ERP-Daten schnell und kostengünstig auf und liefert punktgenau die benötigten Informationen. „Mit der BI-Kompetenz der FWI haben wir in einem Bruchteil der Zeit und Kosten das angestrebte Ergebnis für Reporting und Analyse erzielt. Wir können die analysierten Daten schnell nutzen, entsprechende Schlüsse ziehen und einfach rascher Entscheidungen treffen“, betont Christoph Sandner, CFO bei Windhager. Für den Haushaltsgerätevertreiber Vorwerk Austria hat FWI eine BI-Lösung von Microsoft und Cubeware umgesetzt und an das bestehende ERP-System (SAP) angebunden. Diese BI-Lösung ist einfach zu bedienen und mobil einsetzbar; sie

INFO/KONTAKT FWI Information Technology ist ein Full-Service-Provider mit ganzheitlichen ITLösungen zur Optimierung von Geschäftsprozessen. Das Unternehmen ist in Österreich Marktführer im ERP-Segment Microsoft Dynamics AX und auch führend im CRMsowie BI-Bereich. FWI-Produkte und Branchenlösungen basieren auf modernster Informationstechnologie aus dem Hause Microsoft. An den Standorten in Steyr, Wien, Vitis und Neumarkt in der Oberpfalz (Bayern) beschäftigt die FWI-Gruppe 200 Mitarbeiter und plant für das Jahr 2014 einen Umsatz von über 20 Mio. €.

FWI Information Technology GmbH Im Stadtgut B2, 4407 Steyr-Gleink Tel: +43 / (0) 50 551-0 E-Mail: office@fwi.at Web: www.fwi.at

PROMOTION

Wien. Es gibt Themen, über die kann man geteilter Meinung sein – und der „Bring Your Own Device“Trend ist offenbar eines davon. Auf der einen Seite stehen die Sicherheitsbedenken von Unternehmen, die Fremdgeräte in ihre IT-Infrastruktur integrieren und dabei auf Datenschutz achten müssen. Auf der anderen Seite der Medaille stehen die neuen Information-Worker, die sich gern über Policies hinwegsetzen, wenn es um den Einsatz neuer Technologien geht.

Die Kommunikationsbranche setzt BYOD am stärksten ein (Index 6,98), gefolgt von der Medienindustrie (Index 6,43). Am wenigsten stark verbreitet ist BYOD bei Finanzdienstleistern (Index 3,96) und im öffentlichen Dienst (Index 3,31).

© FWI

Christoph fellmer

© panthermedia/Anatolii Babii

Mangelnde Sicherheitskonzepte sind mit ein Grund für die geringe Akzeptanz.


Fa c ts & f i gu r e s

40 – medianet technology

Freitag, 11. April 2014

Telekom Austria Group Erfolgreicher Test der 400K-Technologie von Alcatel Lucent zwischen Lubljana und Zagreb

short

Mehr Geschwindigkeit auf Glasfaser-Verkabelungen

Apps und Tablets im Auftrag der Ausbildung

© Microsoft

Modifizierte Übertragungstechnologie erlaubt die Kapazitätsvervierfachung in Glasfaser-Verkabelungen. Günther Ottendorfer, Chief Technology Officer, Telekom Austria Group: erfolgreicher Feldversuch zwischen Lubljana und Zagreb.

Christoph fellmer

Surface-Tablets sollen die Aus­ bildung am Wifi verbessern.

Wien. Schnelle Datenverbindungen sind nicht nur für den Industriestandort eines Landes wichtig, sondern auch zwischen den Ländern auf einer paneuropäischen Netzwerkebene. Eine solche Datenverbindung hat die Telekom Austria Group im Rahmen eines 400G-Feldversuchs zwischen den Zagreb in Kroatien und Ljubljana in Slowenien getestet, wobei die 400 Gbit/s-Technologie auf bereits bestehenden Glasfaserleitungen eingesetzt wurde. „Ein stetig wachsendes Datenvolumen in den kommenden Jahren erfordert rechtzeitige Planung von neuen Technologien in den paneuropäischen Netzen“, sagt Günther Ottendorfer, Chief Technology Officer, Telekom Austria Group. „Die Nutzung digitaler Services wird in den kommenden Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen, und eine reibungslose Übertragung von Sprachtelefonie, mobilem und Festnetz-Internet oder hochauflösendem Kabelfernsehen ist Voraussetzung dafür, die Bedürfnisse von immer mehr Kunden entsprechend abzudecken.“

Wien. Wifi Oberösterreich setzt neuerdings Surface Tablets und Windows 8-Apps in Aus- und Weiterbildung ein. „Wir wollen mit den 200 Surface RT Tablets ein eigenes Surface-Ökosystem innerhalb des Wifi Oberösterreich aufbauen und damit unserer Vorreiterrolle weiter gerecht werden“, sagt Harald Wolfslehner, Geschäftsführer des Wifi Oberösterreich. „Wenn sich Tablets und Apps in der Praxis bewähren, planen wir, dieses System im Laufe des kommenden Jahres auch auf andere Wifi-Standorte auszuweiten – vor allem, da die angedachte regionale Ausweitung auch aufgrund des derzeit stattfindenden Windows 8 Rollouts innerhalb von Wirtschaftskammer und Wifi Oberösterreich Sinn macht.“  online.wkooe.at/web/wifi-ooe

Handysignatur gewinnt 300.000 neue Nutzer Wien. A-Trust, der einzige akkreditierte Anbieter von qualifizierten Zertifikaten in Österreich, verzeichnete mit Anfang des Jahres mehr als 300.000 Nutzer der digitalen Signatur, das ist ein Wachstum von 130% im Vergleich zum Vorjahr. „Sicherheit und ein eindeutiger Identitätsnachweis im Netz sind heutzutage wichtiger denn je“, sagt Michael Butz, Geschäftsführer von A-Trust. „Aus diesem Grund gewinnt die Handy-Signatur vor allem auch im Businessalltag immer mehr an Bedeutung.“  www.a-trust.at

Weitere Versuche kommen

„Gerade im Businessbereich ist für global agierende Unternehmen eine hochqualitative Vernetzung essenziell“, sagt Ottendorfer. „Die Backbone-Netze der Telekom Austria Group mit Services wie zum Beispiel Business-Applikationen sind vor allem für internationale Wholesale-Kunden besonders wichtig. Deshalb setzt die Gruppe auf eine möglichst frühzeitige Erprobung in Feldversuchen, um schon heute wichtige Entscheidungen für die Netzplanung von

© Telekom Austria/vyhnalek.com

Wichtig für das Business

morgen treffen zu können.“ Die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der 400G-Lösung von AlcatelLucent, basierend auf dem 1830 Photonic Service Switch (PSS) und der Photonic Service Engine (PSE),

führt zu einer Steigerung der verfügbaren Netzkapazität und ermöglicht damit auch die effiziente und kosteneffektive Umsetzung dynamischer paketbasierter Übertragungsdienste.

„Dies ist der aktuellste einer immer größer werdenden Anzahl von Feldversuchen, in dem wir zeigen, wie unsere 400G Photonic Service Engine die Leistungsfähigkeit heutiger optischer Übertragungsnetze steigern kann“, sagt Luis Martinez Amago, Präsident für Europa, Mittlerer Osten und Afrika von Alcatel-Lucent: „Die 400GLösung von Alcatel-Lucent wird dem Unternehmen dabei helfen, die zuverlässige Übertragung von anspruchsvollen Privatkundendiensten und businesskritischen Geschäftskundendiensten sicherzustellen.“ Die Telekom Austria Group hat ihr 100G-Netz bereits im Februar des vergangenen Jahres gestartet und kann sich über recht gut ausgelastete Mietdatenleitungen auf der Hauptroute zwischen Frankfurt und Sofia freuen. www.telekomaustria.com

OeSD Die Österreichische Staatsdruckerei ist der FIDO-Alliance zur Entwicklung neuer Authentifizierungen beigetreten

Neues Nearshore Test Center in Polen eröffnet

Auf dem Weg zur sicheren Online-Identität

© Capgemini

Wien. Um die unternehmens- und länderübergreifende Zusammenarbeit im Bereich digitaler Identitäten weiter zu forcieren, ist die Österreichische Staatsdruckerei (OeSD) als erstes österreichisches Unternehmen der FIDO Alliance beigetreten. Die Fast IDentity Alliance-Initiative arbeitet an Standards für sichere und benut-

zerfreundliche Alternativen zu Passwörtern. „Die zahlreichen Datenskandale der letzten Monate bestätigen erneut unseren Zweifel an der Sicherheit passwortgeschützter digitaler Identitäten. Klassische Username/Passwort-Systeme sind für Nutzer umständlich und unpraktisch“, sagt Lukas Praml, Chief Innovation Officer der OeSD.

© Christina Anzenberger-Fink (2)

Klaus Schmid, Capgemini Austria.

Wien. Die Capgemini-Gruppe hat ein neues Nearshore Test Center (NTC) im polnischen Wroclaw gegründet. Es ist gezielt auf die Bedürfnisse des österreichischen, deutschen und Schweizer Raums ausgerichtet und bietet Software-Testing-Angebote wie beispielsweise Testautomatisierung und Mobile Testing. Der Aufbau des Nearshore Test Centers ist eine Reaktion auf die starke Nachfrage nach Testing Services im deutschsprachigen Raum. „Das neue NTC ist die optimale Ergänzung zu unseren OffshoreTestcentern in Indien“, sagt Klaus Schmid, Vorstandsvorsitzender von Capgemini in Österreich. www.at.capgemini.com

Unter dem Motto „Greentouch Initiative“ reduziert der 400GTransport den Strombedarf um 47% und den Platzbedarf um 65% gegenüber der bestehenden 100GTechnologie. Diese neue Technologie vervierfacht die bestehende Wellenlängenkapazität von 100G auf 400G und erhöht somit die Kapazität auf 15.4 TB (Terrabyte). Der aktuelle Feldversuch zwischen Lubljana und Zagreb hat immerhin gezeigt, dass die Vervierfachung der Übertragungsleistung auf bestehenden Glasfaserleitungen nicht nur theoretisch, sondern auch in der Praxis möglich ist.

Robert Schächter (li.), Geschäftsführer der OeSD, und Lukas Praml, CIO der OeSD.

„Daher sind Initiativen mit internationalen Big Playern wie BlackBerry, Google, Microsoft und PayPal für zukunftsfähige Lösungen wesentlich.“

Sparpotenziale vorhanden Mit neuen Sicherheitssystemen will die OeSD den Kunden auch Sparpotenziale aufzeigen. Ein Report von Forrester Research schätzt die Kosten von Hackerangriffen für Anbieter von OnlineDiensten auf 200 Mrd. USD jährlich (ca. 146 Mrd. €). Erheblich ist der Kostenaufwand für Help-DeskAnfragen, um Passwörter zurückzusetzen. Pro zurückgesetztes Passwort entstehen dem Unternehmen Kosten von rund 70 USD (51 €). „Die FIDO Alliance, eine NonProfit-Organisation, wurde von Michael Barrett gegründet, der seine Erfahrungen als Chief Information Officer beim Zahlungsdienst PayPal sammelte“, sagt Robert Schächter, CEO der OeSD. Ziel von FIDO ist die Neugestaltung der Online-Authetifizierung

auf unternehmens- und länderübergreifender Ebene. Wesentlich ist der Schritt von der Ein-Faktorzur Zwei-Faktor-Authentifizierung. Anstatt die Identität mit nur einer Komponente, wie z.B. einem Passwort, zu überprüfen, ist bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung ein zusätzliches Identifikationsmerkmal nötig, etwa eine HardwareKomponente am Gerät wie ein USB-Stick oder NFC-Chip. Auch biometrische Merkmale können zum Einsatz kommen, etwa mittels neuer Verfahren wie etwa Spracherkennung, Fingerabdruck- oder Netzhautscan. Die Authentifizierung läuft über einen FIDO-Server, auf dem allerdings keine Kundendaten, sondern nur öffentliche Schlüssel liegen, die für einen Datendiebstahl uninteressant sind. Die für eine erfolgreiche Authentifizierung nötige zweite Komponente befindet sich nämlich ausschließlich auf dem Endgerät des Kunden. Dieser muss sein Gerät bei erstmaliger Verwendung registrieren, danach erfolgt die Erkennung automatisch. www.staatsdruckerei.at


Fa c ts & f i gu r e s

Freitag, 11. April 2014

medianet technology – 41

Fortinet Vernetzte Geräte, Gegenstände und Dinge könnten zum prominenten Hauptangriffsziel für Hacker werden

Seit dem Vorjahr haben Cyber-Angriffe auf mobile Systeme verstärkt einen finanziellen Hintergrund.

Weltraumdaten © impex-fp7.oeaw.ac.at

Vom „Proof of Concept“ zur nachhaltigen Gefahr

IMPEx Simulationsablauf

Ein neues Modell hilft bei der ­Analyse von Daten aus dem All.

chris haderer

Wien. Zum ersten Mal in der Geschichte der Weltraumforschung wird ein neu entwickeltes Datenmodell Simulationsergebnisse mit Beobachtungsdaten verschiedener Weltraummissionen direkt verknüpfen. Dieser Fortschritt ermöglicht die einfache Kombination von Computermodellen mit In-situ-Messungen. So wird es den Wissenschaftern erleichtert, ein besseres Verständnis komplexer Beobachtungsdaten zu gewinnen, Datenlücken durch numerische Simulationen zu schließen, aber auch beides – Beobachtungen und Simulationen – leichter zu verifizieren. Das Hauptanwendungsgebiet des neuen Datenmodells wird die Erforschung von Plasmaund Magnetfeldumgebungen verschiedener Objekte unseres Sonnensystems sein.

© Fortinet

Wien. Ein Jahrzehnt ist es her, dass erstmals ein mobiler Wurm Handys angegriffen hat: Zehn Jahre nach „Cabir“ (dem weltweit ersten mobilen Wurm, der es zunächst auf Handys der Nokia Serie 60 abgesehen hatte) ist „das Ausmaß mobiler Malware geradezu explodiert“, sagt Franz Kaiser, Regional Director Österreich und Schweiz beim Security-Lösungsanbieter Fortinet: „2013 haben die FortiGuard Labs pro Tag mehr als 1.300 neue schädliche Anwendungen aufgedeckt. Zudem prüfen die Fortinet-Experten über 300 Android-Malware-Familien sowie über 400.000 bösartige Android-Anwendungen. Die gewaltige Zunahme an Smartphones und Tablets sowie die Tatsache, dass diese Geräte schnell und problemlos auf Zahlungssysteme zugreifen können, macht sie zu einfachen und beliebten Angriffszielen.“

Franz Kaiser, Regional Director bei Fortinet: „Internet der Dinge könnte beliebtestes Angriffsziel für Cyberkriminelle werden.“

wortlich zeichneten. Dann begann die Ära der „industrialisierten mobilen Malware“, in der immer mehr Hacker erkannten, dass sie mit mobilen Geräten viel Geld verdienen können. 2010 gab es außerdem die erste mobile Malware, die sich von PC-Malware ableitet. „Zitmo“, kurz für „Zeus in the mobile“, war die erste bekannte Variante von Zeus, einem extrem schadhaften Banking-Trojaner der PC-Welt. Zitmo überlistet Sicherheitstechniken des Online-Bankings und leitet SMS um, die für Finanztransaktionen genutzt werden. Für die Betrogenen konnte das teuer werden. Eine weitere Malware war dann „Geinimi“, die erstmals die Android-Plattform attackierte und das infizierte Gerät als Teil eines mobilen Botnetzes ausnutzte. Auch Geinimi kommunizierte mit einem Remote Server, installierte und

Malware-Evolution Nachdem Cabir als sogenannter Proof of Concept in der Praxis relativ harmlos war, betrat im Jahr 2005 mit „CommWarrior“ ein Schädling die Szene, der bereits finanzielle Konsequenzen hatte. Einmal auf dem Handy installiert, verschaffte sich dieser Virus Zugriff zu den Kontakten des Geräts und schickte sich über den MMSDienst zu jedem Kontakt. Der Handybesitzer musste für die MMS zahlen. CommWarrior trieb sein Unwesen in über 18 Ländern in Europa, Asien und Nordamerika. Zum ersten Mal verbreitete sich ein mobiler Wurm genauso schnell wie ein PC-Wurm. Dennoch waren es bis zum Jahr 2010 vor allem einzelne Hacker und kleine Gruppen, die für mobile Malware verant-

deinstallierte Anwendungen und konnte so letztendlich Geräte vollständig kontrollieren.

Neues Angriffsziel Im vergangenen Jahr tauchte „FakeDefend“ auf, die erste Ransomware für Androids. Dieses Programm gibt sich als Anti-Virus aus und arbeitet ähnlich wie gefälschte PC-Antivirensoftware. FakeDefend sperrt das Telefon und verlangt vom Opfer ein „Lösegeld“ (Ransom) in Form einer extrem teuren AntiVirus-Gebühr. Auch wenn diese bezahlt wird: Der Besitzer muss sein Gerät dennoch auf die Werkseinstellung zurücksetzen, um die Funktionalität wiederherzustellen. Im März 2013 erschien außerdem „Chuli“, die erste gezielte Attacke, die eine Android-Malware beinhaltete. Chuli nutzte den Account eines

Aktivisten der World Uyghur Conference, um so die Accounts anderer tibetanischer Menschenrechtler anzugreifen. Das nächste, globale Angriffsziel könnte nach Meinung vieler Analys-ten das „Internet der Dinge“ sein, in dem vor allem Geräte miteinander vernetzt sind. Die Analysten von Gartner gehen davon aus, dass bis 2020 rund 30 Mrd. Dinge, Geräte und Gegenstände vernetzt sein werden, die IDC schätzt die Zahl auf 212 Mrd. „Zwar entdecken immer mehr Anbieter die Umsatzmöglichkeiten dieses Geschäftsbereichs für sich. Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass hierbei Sicherheitsaspekte bislang umfassend berücksichtigt wurden“, sagt Franz Kaiser. Es sei gut möglich, „dass das Internet der Dinge schon bald das beliebteste Angriffsziel für Cyberkriminelle wird“. www.fortinet.com

Gemeinsame Entwicklung „Unser Datenmodell, das von mehreren Instituten im Rahmen des EU-Projekts IMPEx entwickelt wurde, schafft die Möglichkeit, Modelle mit experimentellen Daten zu verifizieren und Beobachtungslücken mit passenden Simulationsläufen aufzufüllen“, beschreibt Maxim Khodachenko, Projekt-Koordinator und Senior Scientist am Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Graz: „Diese Errungenschaften bringen wichtige Vorteile bei der Vorbereitung neuer Weltraummissionen, aber auch beim Lösen technologischer Herausforderungen.“ impex-fp7.oeaw.ac.at

ELO Video-Auszeichnung

SparxSystems Die „SmeSpire“-Initiative soll europäische Geodaten für Klein- und Mittelbetriebe zugänglich machen

Imagewerbung

Wien. Die europäische Initiative INSPIRE (Infrastructure for spatial information in Europe) verpflichtet die EU-Mitgliedsstaaten, stufenweise einheitliche Geodaten zur Verfügung zu stellen. „Im Rahmen der INSPIRE-Initiative arbeiten inzwischen Hunderte Personen in Europa an der Umsetzung einer verbindlichen Struktur für Geodaten, gerade auch im Hinblick auf umweltbezogene Daten und standortbezogene Dienste“, sagt Paul Smits vom JRC. Derzeit sind alle 28 EU-Mitgliedsstaaten sowie die EFTA-Länder mit der Umsetzung von INSPIRE befasst.

schlagenen Gemeinsamen Umweltinformationssystems“, sagt Hans Bartmann, Geschäftsführer von SparxSystems Software Central Europe: „Wir sind stolz darauf, mit Enterprise Architect einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie und zur bes-

seren Nutzung von Geodaten leisten zu können.“ Die durch die EU geförderte Initiative SmeSpire hat es sich zum Ziel gesetzt, die durch INSPIRE zugänglich gemachten Umweltdaten der kommerziellen Nutzung durch Klein- und Mittelbetriebe zuzuführen. Dazu werden

Über das Europäische Komitee für Normung (CEN) stellte Sparx Systems dem Team um Smits kostenlose Lizenzen zur Verfügung, um die Umsetzung der INSPIRE-Richtlinie zu erleichtern. „Im e-Government hat Österreich in Europa seit Jahren eine Vorreiterrolle, etwa auch bei der Verwirklichung des von der Europäischen Kommission vorge-

© SparxSystems Software

Europäische Vorreiterrolle

Hans Bartmann, Geschäftsführer von SparxSystems Software Central Europe.

neben Fortbildungsmöglichkeiten auch Best-Practice-Beispiele angeboten, um ein europaweites Netzwerk entstehen zu lassen. In einer kürzlich fertiggestellten Studie zeigt die Initiative Geschäftsmöglichkeiten auf und weist auch auf die derzeit vorhandenen Hinderungsgründe hin. Obwohl KMUs großes Interesse am Geschäftsfeld mit den Umweltdaten zeigen, fehlt es bislang meist an entsprechend zugänglichen Datenquellen sowie an öffentlicher Finanzierung. Der Aufbau nationaler raumbezogener Daten-Infrastrukturen verlangt eigene Budgets, um die damit verbundenen Möglichkeiten für die Öffentlichkeit und Unternehmen erschließen zu können. „Die Nutzung umweltbezogener Daten in der EU bietet neue Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen, die durch die Standardisierung mit INSPIRE erst möglich werden“, sagt Bartmann. „Damit wird die europäische Richtlinie auch zu einem Motor für einen interessanten neuen Wirtschaftszweig.“ www.smespire.eu www.sparxsystems.at

© Chris Haderer

Nutzung europäischer Geodaten durch KMU

Auszeichnung für ELO-Image-Trilogie geht an die Fabrikfilm GmbH.

Stuttgart/Wien. Um den Nutzen seiner Systeme für EnterpriseContent-Management (ECM) humorvoll zu visualisieren, beauftragte ELO Digital Office im Jahr 2012 die Fabrikfilm GmbH. Unter der Regie von Patrick Schlosser, Creative Director bei der Kölner Fabrikfilm GmbH, entstand die dreiteilige Imagefilm-Serie „Schultze & Chef“, die vor Kurzem in Eisenach bei der 20. ITVA-Preisverleihung mit dem Gold-Award in der Kategorie „Corporate Image“ ausgezeichnet: Die Integrated TV & Video Association e.V. (ITVA) würdigte mit dem Preis vor allem den humorvollen Plot der Auftrags­produktion.  www.elo.com


Tool s & se r v i c e s

42 – medianet technology

Freitag, 11. April 2014

Test Das Toshiba Satellite P50-A glänzt mit guter Multimedia-Ausstattung und ausgewogenem Preis-/Leistungsverhältnis

short

Mittelklasse-Notebook für Entertainment & Business

Sieben neue Kameras für den Außeneinsatz Netzwerkkamera mit Auflösungen von HDTV 1080p bis zu 4K.

Intel Core-Prozessoren der vierten Generation und Radeon-Grafik sorgen für gute Systemperformance.

© Axis/Mikael Lindstrom

Wien. Axis hat eine neue Kameralinie im Bullet-Format herausgebracht. Die Serie Axis P14 besteht aus sieben Tag-und-NachtNetzwerk-Kameras. Anwender können aus Kameramodellen mit Auflösungen von HDTV 1080p bis zu 4K auswählen. Integrierte Funktionen wie Infrarot-Beleuchtung, fernsteuerbarer Zoom und Fokus, ein Einschub für Micro-SD/SDHC/ SDXC-Speicherkarten und I/OAnschlüsse zum Verbinden mit externen Geräten sind zentrale Merkmale der neuen Serie. Die Netzwerk-Kameras sind für den Außenbereich geeignet und einfach zu installieren. Durch den fernsteuerbaren Zoom und Fokus kann die ­Feinabstimmung von einem Computer aus erfolgen.  www.axis.com

einem auf Touch-Bedienung ausgelegtem Betriebssystem ausgeliefert wird. Microsoft hat zwar mittlerweile eingesehen, dass die Anwender doch am längeren Ast sitzen und will Windows 8 beim nächsten Update auf Bedienerfreundlichkeit

Schlankes Design mit viel Aluminium und Chrom: das Toshiba Satellite P50-A.

Chris haderer

Wien. Jede Menge Aluminium und Chrom sowie eine rahmenlose, LED-hintergrundbeleuchtete Tastatur: Von der Optik her überzeugt der schlanke Toshiba Satellite P50A auf den ersten Blick. Auch von der Hardwareausstattung her liegt das Toshiba-Gerät im soliden Mittelfeld: Es ist mit einem Intel Core i7-4700MQ-Prozessor der vierten Generation sowie einer starken AMD Radeon R9 M265XGrafik ausgestattet. In Sachen Konnektivität sind WLAN (b/g/n), Intel Wireless Display, Bluetooth 4.0, 4x USB 3.0 (davon 1x mit USB Sleep-and-Charge- Funktion), HDMI-out sowie UHD- und 3D-Unterstützung via HDMI vorhanden. Im Zusammenspiel mit dem guten Design und der ergonomischen Gestaltung ergibt das ein leistungsfähiges Notebook, auf dem auch rechenintensive Programme zügig vorankommen – in der Theorie.

nachbessern – hier kommt allerdings noch das aktuelle 8.1-Update zum Einsatz und das ist per Maus (oder dem eingebauten Pad) für produktive Anwender eher umständlich. Für rechtshändige Maus-Verwender unangenehm sind auch die Lüftungsschlitze auf der rechten Seite: Da der Satellit im Ernstfall recht warm wird, bewegt man sich beim Arbeiten in einem permanenten Luftstrom. Und wenn wir schon bei den unangenehmen Dingen des Lebens sind: Lästig sind auch die quälenden PopupFenster von vorinstallierten Pro-

In der Testpraxis erwies sich die verbaute 1TB-Festplatte als Systembremse. Während es Prozessor und Grafik auf einen Windows-Leistungsindex von 7,7 bzw. 6,8 bringen, schraubt die langsame Festplatte den Gesamtwert auf 5,9 herunter. Das ist ein bisschen schade, denn es mindert die Reaktionszeit der ansonsten zügigen Maschine. Eine zusätzliche SSDPlatte für schnellere Programmladezeiten würde sich empfehlen. Leider stellt sich an dieser Stelle einmal mehr die Frage, warum ein Notebook ohne Touchscreen mit

grammen, die man vor einer ernsthaften Benutzung des Geräts erst deinstallieren muss.

Guter DTS-Sound Das Toshiba Satellite P50-A ist auch mit obigen Mankos ein feines Gerät. Wohltuend sind vor allem die verbauten Harman/KardonLautsprecher mit DTS Sound Klangoptimierung. Über die Sleep-andMusic-Funktion kann Musik über die eingebauten Lautsprecher gehört werden, auch wenn sich das Notebook im Ruhezustand befindet. Das Gerät ist dank seiner Ausstattung für das Entertainment genauso geeignet wie für den OfficeEinsatz. Auch Spiele schafft das Gerät mehr oder weniger problemlos – auch wenn es bei 3D-Games durchaus zu Ruckelstrecken kommen kann. Toshiba hat mit dem Satellite P50-A zwar kein Highend-Modell abgeliefert – allerdings ergibt sich das gute Preis-/Leistungsverhältnis (ab 1.000 €) schon aus den verbauten Prozessoren und Schnittstellen.  www.toshiba.at

Softwarelösungen mit mehr Print-Features

© Toshiba (2); Chris Haderer

Wien. Weil sich die Kundenwünsche am Printsektor schnell ändern, hat Kyocera vier neue Softwarelösungen vorgestellt. Mit EveryonePrint können Druckaufträge von jedem mobilen Gerät an Drucker geschickt werden. Der Kyocera PDF Agent ermöglicht das einfache Suchen und Finden von Dateien; PinPoint Scan erweitert die Sicherheitsfeatures, und Kyoappliance erweitert die Scanfunktionen um Features wie OCR.  www. kyoceradocumentsolutions.at

Schöne Optik: die rahmenlose, LED-hintergrundbeleuchtete Satellite-Tastatur.

Neuer FabricSwitch für mehr Netzwerkleistung

Adobe Die in der Creative Cloud enthaltenen Videowerkzeuge werden mit neuen Funktionen und Features versehen

Wien. Dell hat eine Reihe neuer Networking-Lösungen angekündigt. Dazu zählt das neue FabricSwitch-Flaggschiff des Unternehmens – der Dell Networking Z9500 – sowie ein Controller für das NetzwerkManagement in OpenStackUmgebungen. Der neue Dell Networking Z9500 ist der bis heute leistungsfähigste FabricSwitch des Unternehmens. Der Rechenzentrums-Switch im Fixed-Formfaktor bietet die volle Palette an L2/L3-Routing- und SwitchingProtokollen, bringt die derzeit höchste am Markt verfügbare Portdichte mit und ist der bis dato einzige 10/40-Gbit/sSwitch, der schrittweise nach Anzahl der Ports lizenziert werden kann. www.dell.at

Umfassendes Update für Videobearbeitung Wien. Im Rahmen der US-Fachmesse NAB hat Adobe in Las Vegas ein umfangreiches Update der Videobearbeitungswerkzeuge seiner Creative Cloud vorgestellt. Die Funktionserweiterungen umfassen wesentliche Updates für Adobe Premiere Pro CC und Adobe After Effects CC. Die Video-Tools, die in der Creative Cloud enthalten sind, stoßen durchaus auf Gegenliebe in der Film- und Fernsehindustrie. So hat beispielsweise der zweimalige Oscar-Gewinner Kirk Baxter den neuen Spielfilm von David Fincher, „Das perfekte Opfer“ (Gone Girl), ausschließlich mit Premiere Pro CC bearbeitet.

in der Creative Cloud gespeichert werden können. Ein neues Feature für Masking und Tracking ermöglicht exakte Masken, die Gesichter sowie Logos verwischen und ihren Subjekten bei Bewegungen folgen. Außerdem ändert der neue Master Clip Effekt in Premiere Pro und

SpeedGrade CC die bei OriginalClips angewendeten Effekte und wendet sie auf alle verwendeten Instanzen des Clips an. Die Updates für das ComposingPaket After Effects CC umfassen Freistellungseffekte, die bei komprimiertem Filmmaterial bessere

Neue Produktivfunktionen Zu den Neuerungen in Premiere Pro CC gehören unter anderem zeitsparende Editing-Funktionen. Sie beinhalten Live Text Templates, mit denen Anwender Texte aus After Effects CC-Kompositionen direkt in Premiere Pro CC editieren können. Die Funktion „Autosave“ sorgt dafür, dass Projekte regelmäßig automatisch

© Chris Haderer

© Dell

Neues Dell-Flaggschiff: der ­Networking Z9500-Switch.

Schwacher Windows-Leistungsindex von 5,9, weil die Festplatte als Leistungs­ bremse wirkt. Microsoft hat den Index unter Windows 8.1 zwar versteckt, er kann aber über die Kommandozeile oder mittels Apps wieder aufgerufen werden.

Die Videoanwendungen der Creative Cloud bekommen neue Funktionen verpasst.

Keying-Ergebnisse liefern. Durch die Integration von Typekit in Premiere Pro CC und After Effects CC wird der Zugriff auf eine wachsende Bibliothek von Schriften im Wert von etwa 30.000 USD möglich, die auf dem Desktop verwendet werden können. Neue Funktionen bekommt auch die Collaborationsplattform Adobe Anywhere: Auch für Adobe Anywhere kündigt Adobe wichtige Updates an. Die Collaboration-Plattform versetzt Anwender der Adobe-Videolösungen in die Lage, gemeinsam über Standard-Netzwerke auf zentral gespeichertes Material zuzugreifen. Die neuen Funktionen von Adobe Anywhere umfassen unter anderem: „Hot Backup“ sichert das Projekt in Echtzeit; „Support“ von Rohschnitt erlaubt es, Rohschnitt in Prelude CC vorzunehmen, um anschließend die Sequenzen in Premiere Pro CC fertigzustellen. „After Effects CC Media Processing“ sorgt schließlich für die direkte Integration von Anywhere und After Effects CC. Grundvoraussetzung ist ein Creative Cloud-Abo.  www.adobe.at

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