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medianet

inside your business. today.

Freitag, 6. Juli 2012 – 37

Brother hat die aktuelle Ausgabe seiner Druckerumfrage vorgestellt  Seite 40

domain-strategien

.nic.at hat die Domain-Strategien ­heimischer Unternehmen analysiert Seite 41

© Plantronics

© Brother

print-geheimnisse

© Chris Haderer

technology ohrwurm plantronics ­ oyager pro hd v

Private Werkzeuge im Unternehmenseinsatz

© www.test-4-gold.com

short

© panthermedia.net/Andriy Popov

Wien. Im April startete Microsoft mit dem Gründerzentrum TechStars das „Accelerator Programm für Kinect“, für das sich weltweit mehr als 500 Start-ups und Entwicklerteams beworben haben. Zehn der vielversprechendsten Projekte wurden nun ausgewählt, um am dreimonatigen Inkubatoren-Programm von Microsoft in Seattle teilzunehmen. Als Nächstes haben interessierte Entwickler von Cloud-Anwendungen auf Basis von Windows Azure ab sofort die Möglichkeit, sich online für das kommende Accelerator-Programm im Herbst zu bewerben.  www.  microsoftaccelerator.com

© Microsoft

Wien. Die SQS Software Quality Systems AG hat ihr weltweit zugängliches Online-Gewinnspiel „Test 4 Gold“ gestartet, bei dem man sein Wissen über Software-Qualitätstests unter Beweis stellen muss. Dem Sieger winkt als Hauptprämie eine fünftägige Reise nach London für zwei Personen, die unter anderem Tickets für das Endspiel der Fußball-Herren am 11. August im WembleyStadion beinhaltet. Teilnehmen können nicht nur IT- und Software-Profis, sondern auch Privatpersonen mit weniger fachlichem Hintergrund.  www.test-4-gold.com

Bring Your Own Device Immer mehr Mitarbeiter setzten private Geräte wie Smartphones und Tablets auch im Unternehmen ein. Für die Firmen bedeutet der neue Trend eine Reihe von Herausforderungen für die IT-Sicherheit.  Seite 38 Hutchison 3G Entspannte Haltung vor dem Prüfverfahren

NETASQ Vertrieb jetzt auch im deutschsprachigen Raum

Wien. Die Hutchison 3G Austria GmbH hat die Entscheidung der EU-Kommission bestätigt, wonach nun Phase 2 des Prüfverfahrens der Orange-Übernahme eingeleitet wird. „Die Entscheidung der EUKommission hinsichtlich einer vertiefenden Prüfung nimmt in keinster Weise den finalen Ausgang des Verfahrens vorweg“, kommentiert 3CEO Jan Trionow. „Wir sind zuversichtlich, dass die angemeldete Übernahme genehmigt wird.“ Ein Sorgenkind könnte die Billiglinie Yesss! sein, deren Kauf durch die Telekom als wettbewerbsverzerrend interpretiert werden kann.  www.drei.at

München/Wien. Der Netzwerksicherheits-Lösungsanbieter NETASQ erweitert sein Sales-Netzwerk innerhalb Europas, speziell in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter der Leitung von Christoph Brecht als Sales Director D-A-CH forciert das Unternehmen den Vertrieb seiner Unified Threat Management-Lösungen und Next Generation Firewalls. Mehr als 80.000 Installationen der Firewalls sind aktuell weltweit in Betrieb. Das Produktportfolio richtet sich an Unternehmen jeder Größenordnung sowie an Regierungsbehörden und Verteidigungsorganisationen.  www.netasq.de

3CEO Jan Trionow ist in Sachen ­Orange-Übernahme zuversichtlich.

© Netasq

Berlin/Wien. Das Bundesdenkmalamt erhält selten Preise – daher ist es umso spannender, dass das „Denkmallisten-Portal“ in Kooperation mit Wikipedia als „Community-Projekt des Jahres“ ausgezeichnet wurde. „Die Kooperation mit ‚Wikipedia‘ ist ein wichtiger Meilenstein, mit dem wir eine internationale Vorreiterrolle eingenommen haben“, sagt Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamts.  www.bda.at

© Chris Haderer

© bda

Vertiefende Prüfung im Fall Orange Ausweitung des Sales-Netzwerks

Christoph Brecht, Sales Director D-ACH beim Security-Anbieter NETASQ.


C ov e r

38 – medianet technology

Kommentar

Unglaublich soziale Mitarbeiter

Freitag, 6. Juli 2012

BYOD-Trend „Bring Your Own Device“ bringt Unternehmen Einsparungspotenziale, aber auch Sicherheitsprobleme

Die „Generation Y“ & ihre Vorliebe für Privatgeräte

Mobile Device Management-Lösungen sollen in den nächsten zwei Jahren zentrales IT-Thema werden. gesamte Unternehmen in puncto ‚Sicherheit‘ vor zahlreiche Herausforderungen“, sagt Herbert Uhl, matrix42. „Da die Komplexität im mobilen Bereich immer weiter zunimmt, ist eine Strategie für die Vereinfachung und zentrale Steuerung von BYOD von entscheidender Bedeutung.“

Chris Haderer

VMware KMUs rüsten auf

© panthermedia.net/Benis Arapovic

Schnell virtuell

Virtualisieren spart aufwendige IT-Ressourcen bei KMUs.

Wien. Laut einer EMEA-weiten Untersuchung von VMware verzeichnen Solution Provider einen Anstieg bei der Virtualisierung von Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMUs) bis 1.000 Mitarbeiter. Virtualisierung bleibt zudem weiterhin ein großer Investitionspunkt für KMUs. Laut der Untersuchung wird sich der Anteil von über 80% virtualisierten Mittelständlern bis 2014 verdoppeln, da KMUs so die Effizienz steigern können. Die befragten Channel Partner prognostizieren, dass 38% der KMUs in den nächsten zwei Jahren ihre IT hochvirtualisiert haben werden.  www.vmware.com

Kontrolle der User Laut einer Studie des Lösungsanbieters Fortinet ist es gerade die erste Generation der BYODAnwender (20 bis 29 Jahre alt), die den größten Risikofaktor für Unternehmen darstellt. Diese „Gen-Y“-Arbeitnehmer schenken dem Thema „Sicherheit“ wenig Beachtung, obwohl sie sich der Problematik durchaus bewusst sind. Interessantes Detail am Rande: Mehr als ein Drittel der Arbeitnehmer würde durch die Nutzung ihrer Privatgeräte sogar gegen die Unternehmensrichtlinien verstoßen. Fast drei Viertel (74%) der Befragten wenden BYOD allerdings bereits regelmäßig an. Von den 15 befragten Ländern ist in Indien mit 66% die Bereitschaft, die Unternehmensrichtlinien zu umgehen, am größten. „Innerhalb eines solchen Umfelds müssen Organisationen die Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur wiedererlangen, indem sie alle Datenverbindungen umfassend über das Unternehmensnetzwerk sichern und nicht nur Mobile Device Management implementieren”, sagt Franz Kaiser, Regional Director Austria und Switzerland bei Fortinet. „Die effektivste Netzwerk-Security-Strategie erfordert eine detaillierte Kontrolle über die Nutzer und ihre Applikationen, nicht nur über Geräte.“  www.matrix42.de  www.fortinet.com

Komplexität wächst Laut einer Studie zum Einsatz von mobilen Geräten, die der ITLösungsanbieter matrix42 auf der CeBIT 2012 durchgeführt hat, sind sich knapp 80% der Unternehmen bewusst, dass Mobile Device Management-Lösungen innerhalb von zwei Jahren zu einer Schlüsselkomponente ihrer IT werden. Außerdem gaben mehr als 30% der Befragten an, dass ihr Unternehmen bisher noch keine Lösung für das Management von BYOD im Einsatz hat. Ansätze gibt es einige, wie etwa den Zugriff auf Unternehmensdaten per Fernzugriff innerhalb eines geschlossenen App-Ökosystems zu ermöglichen (siehe auch Infokasten). „Die Zunahme privater Mobilgeräte am Arbeitsplatz stellt die IT bzw. das

© Chris Haderer

W

as könnte einem Unternehmen Schöneres passieren, als dass alle Mitarbeiter ihr eigenes Werkzeug zur Arbeit mitbringen und keinerlei Kosten für die Anschaffung von Betriebsmitteln anfallen? In genau diese Richtung humpelt der „Bring Your Own Device“-Trend: Mitarbeiter verwenden private Notebooks, Tablets oder Smartphones, um damit ihren Job zu erledigen. Von Freiberuflern ist man Derartiges gewöhnt, Angestellte hingegen waren in der Vergangenheit selten so sozial gegenüber ihrem Brötchengeber eingestellt. Der Trend, so interessant er für manche Knowledge-Worker sein mag, kann aber durchaus auch nach hinten losgehen, wenn nämlich die Freiwilligkeit zur Voraussetzung wird; Sparefrohs unter den Unternehmern könnten auf den Gedanken kommen, dass jemand, der arbeiten will, auch gefälligst seinen eigenen Schreibtisch mitzubringen hat. Der Bring Your Own Device-Gedanke konsequent weiterverfolgt, hätte also tatsächlich einiges an Potenzial. Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, dass Polizisten ihre Privat-Handschellen aus dem Nachtkastl und in die Arbeit mitnehmen – viel interessanter ist beispielsweise das zukünftige Geschehen auf Baustellen, wenn jeder Polier seine eigene Hilti dabeihat. Oder jeder Politiker sein  eigenes Bestechungsgeld ...

Wien. Die IT-Branche ist eine recht trendige. Jüngster Schrei am Himmel der geflügelten „Four-Letter-Words“ ist „BYOD“, langsam ausgesprochen auch „Bring Your Own Device“. Mit dem steigenden Durchsatz von Notebooks, Tablets und Smartphones im privaten Bereich scheint der Wunsch zu wachsen, die Geräte auch im Firmenumfeld einzusetzen. Für das Unternehmen bedeutet der Trend einerseits Kosteneinsparungen, da sich die Mitarbeiter freiwillig aus eigener Tasche ausstatten, andererseits auch ein Sicherheitsrisiko. Der unkontrollierte Einsatz von Endgeräten in Firmennetzen bzw. der Zugriff auf interne Daten stellt die IT-Abteilungen vor zahlreiche Sicherheitsprobleme, die teils durch den Einsatz spezieller Software, teils auch durch Mitarbeiterschulung gelöst werden müssen.

Franz Kaiser, Regional Director Austria & Switzerland beim Lösungsanbieter Fortinet.

eingecheckt – 5 BYOD-Tipps Der auf sichere Fernzugriffslösungen spezialisierte IT-Anbieter ECOS Technology RM hat eine Checkliste zusammengestellt, die bei der Einbindung von Mobilgeräten (wie beispielsweise Notebooks, Tablets oder Smartphones) in den Unternehmens-Arbeitsalltag behilflich sein soll: 1. BYOD nicht ignorieren, sondern frühzeitig in die Strategie einbinden Einerseits ist es häufig der Wunsch der Mitarbeiter, eigene Geräte zu nutzen oder zumindest teilweise aus dem Home Office arbeiten zu können. Andererseits versprechen sich viele Arbeitgeber Kosteneinsparungen, da weniger Hardware angeschafft werden muss. BYOD sollte daher innerhalb der allgemeinen IT-Sicherheitsstrategie berücksichtigt werden. 2. Keine internen Daten auf externen Geräten behalten Täglich gehen Notebooks, Smartphones und Tablets verloren oder werden gestohlen; die Gefahr des Missbrauchs von geschäftlichen Daten ist hoch. Zusätzlich drohen datenschutzrechtliche Konsequenzen. Wenn

sich die Speicherung von Daten in Einzelfällen nicht vermeiden lässt, dann ist zumindest auf eine professionelle Verschlüsselung nach aktuellen Standards zu achten. 3. Sensibilisierung der Mitarbeiter ist hilfreich, schützt aber nur bedingt Mitarbeiter sollten sich darüber im Klaren sein, welche Konsequenzen ein Verlust von internen Daten für ihr Unternehmen haben kann. 4. Nicht allein auf Security-Software auf den Endgeräten vertrauen Eine individuelle Absicherung und Pflege der einzelnen Endgeräte, etwa durch die Installation der neuesten Updates sowie den Einsatz von gängiger Security-Software, sollte als Basis-Schutz selbstverständlich sein. Aber: die User müssen sich der Risiken beim Surfen auch bewusst sein. 5. Klare Trennung zwischen privater und beruflicher Nutzung sicherstellen In der Praxis wird sich dies am ehesten durch einen sicheren Fernzugriff vom privaten Notebook oder PC aus einer geschlossenen und geschützten Umgebung heraus bewerkstelligen lassen.  www.ecos.de

Umfrage Geringe Akkuleistung, lange Bootzeiten und hohes Gewicht gehören zu den größten Notebook-Störfaktoren

Was ein neues Notebook alles können sollte Wien. Die Mehrheit der NotebookBesitzer, nämlich stolze 73%, ist mit der Akkuleistung ihres Geräts extrem unzufrieden. Das ist eine der vielen kleinen Wahrheiten, die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest für den IT-Hersteller Toshiba im Rahmen einer Studie über dessen „Ultrabook“-Linie in Erfahrung gebracht haben will. Weitere Störfaktoren für das mobile Computervergnügen sind mit jeweils 32% das hohe Gewicht der Geräte und die langen Bootzeiten, gefolgt von unzureichender Schnittstellenbestückung für den Anschluss externer Geräte (25%).

Display für freie Sicht auf alle Daten, selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen. Hinsichtlich der Standardschnittstellen erwarten die befragten Notebook-Nutzer einen USB 3.0-Anschluss für die schnelle Datenübertragung von Camcordern, Kameras und Smartphones (79%), einen SD-Karteneinschub für digitale Speicherkarten

(65%) und eine LAN-Schnittstelle für eine Internetverbindung über Kabel (57%). Unter den Privatanwendern gaben 24% aller Befragten an, dass sie ihr Notebook täglich oder mehrmals die Woche auch mobil in Aktion treten lassen. Bei beruflichen Anwendern nimmt die mobile Verwendung von Notebooks

Notebook-Wünsche Bei den zukünftigen NotebookBesitzern, die noch vor der Kaufentscheidung stehen, finden sich die Akkulaufzeit (60%), Datensicherheit und Robustheit (56%) sowie schnelles Hochfahren und Aufwachen aus dem StandbyModus (40%) ganz oben auf der Liste der entscheidenden Kaufkriterien. An vierter Stelle der Wunschliste steht mit 39% ein entspiegeltes

zu und beträgt unter den Befragten 33%. Zudem haben Business-User angegeben, dass sie ihr Notebook außerhalb des Büros (64%) und der eigenen vier Wände (75%) vor allem im Hotel (34%) einschalten. PrivatAnwender (17%) und Business-User (14%) arbeiten mit ihrem Notebook gern unter freiem Himmel.

Eigene Interessen

© Toshiba

Chris Haderer

Toshiba Ultrabooks entsprechen in vielen Dingen Wünschen von 18- bis 29-Jährigen.

Toshiba hat die Studie nicht ganz uneigennützig in Auftrag gegeben, denn wie die Meinungsforscher ermitteln konnten, decken sich die Eigenschaften der „Ultrabook“-Linie zielsicher mit den Anforderungen, die eine 18- bis 29-jährige Klientel an Notebooks stellt. Sie wünscht sich ein ultraleichtes und ultradünnes Gerät, lange Akkulaufzeiten, einen leistungsstarken Intel-Prozessor, eine schnelle Reaktionszeit und sofortiges Hochfahren aus dem Standby-Modus. Bei der preisunabhängigen Kaufwahrscheinlichkeit halten es ca. 40% der Kaufplaner für wahrscheinlich, dass ihre Wahl auf ein Ultrabook fällt.  www.toshiba.at


I d e e & st r at e gi e

Freitag, 6. Juli 2012

medianet technology – 39

Integral Laut dem Marktforscher gewähren sechs von zehn österreichischen Unternehmen ihren Mitarbeitern Zugang zu Social Media-Portalen

Wachstum durch Soziale Medien Mit der Dichte von 82% hat Vorarlberg die meisten Internet-Haushalte im Land. chris haderer

Wien. Mit knapp 5,4 Mio. InternetUsern (lt. Statista) liegt Österreich im gehobenen Mittelfeld, was die Zugangsdichte in Europa betrifft. Damit ist Österreich mit seinen unmittelbaren Nachbarn vergleichbar; lediglich im norwegischen Raum ist die Zugangsdichte mit über 90% signifikant höher (siehe Infografik rechts). In Österreich ist überraschenderweise nicht Wien der bestvernetzte Ort (77% der Haushalte haben einen Internetzugang), sondern das westliche Ende des Landes. Mit einer Zugangsdichte von statistischen 82% ist Vorarlberg die vernetzteste Landesregion – wobei neben der Technik auch die mediale Aufarbeitung der OnlineThematik durch die Vorarlberger Nachrichten eine Rolle gespielt haben dürfte. Das Blatt bemühte sich in seinen Online-Angeboten schon frühzeitig um eine intensive Einbindung des Leserschaft, sodass die Portale auch regionale Community-Funktionen erfüllen. Generell ist der Westen Österreichs etwas besser mit Internet-Zugängen bestückt als der Osten des Landes.

Stabile Zahlen Laut dem Marktforscher Integral, der den regelmäßig erscheinenden „Austrian Internet Monitor“ herausgibt, stabilisiert sich die Dichte der Internet-Zugänge in Österreich derzeit bei knapp 80%. Über die Hälfte der heimischen Internetnutzer verwendet laut dem Austrian Internet Monitor die Facebook-Plattform, zwei Drittel nutzen die Videoplattform YouTube. Die steigende Konzentration auf Social Media-Plattformen drückt sich auch in der Zufriedenheit mit deren Verwendung aus. So verzeichnet YouTube 84% zufriedene Verwender. Bei Facebook liegt dieser Wert trotz öffentlicher Diskussionen zum Datenschutz bei immerhin 62%. Diese Werte sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn der Mehrzahl der österreichischen Facebook-User setzt sich mit der aktuellen Datenschutzproblematik kaum oder gar nicht auseinander. Wichtigstes Motiv ist laut Austrian Internet Monitor für 85% der Nutzer von Facebook & Co, Kon-

takt mit ihren Freunden zu halten. Um über die Aktivitäten des Freundeskreises auf dem Laufenden zu bleiben, nutzen 63% der User Soziale Netzwerke; knapp dahinter folgen Einladungen zu Veranstaltungen mit 60%.

Social Media im Alltag Gut aufgestellt sind die österreichischen Unternehmen. Laut Integral haben 94% Zugang zum Internet, wobei – analog zum Consumer-Bereich – Soziale Netzwerke an Bedeutung gewinnen, vom Recruiting bis zur Kommunikation. „Sechs von zehn Unternehmen

gestatten ihren Mitarbeitern uneingeschränkten Zugriff auf Soziale Netzwerke“, sagt Integral-Geschäftsführer Bertram Barth. „Ein Fünftel untersagt die Nutzung generell. Großunternehmen tendieren dabei eher zur generellen Sperrung unliebsamer Websites.“ Drei Prozent der Unternehmen gestatten die Verwendung ausgewählter Netzwerke und fünf Prozent erlauben die Nutzung nur einem dezidierten Mitarbeiterkreis. In 36% der Unternehmen ist sich der IT-Verantwortliche darüber im Klaren, dass die Mitarbeiter Soziale Netzwerke von den Arbeitsplätzen aus nutzen.  www.integral.co.at

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© Integral

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Fa c t s & f i g u r e s

40 – medianet technology

Portfolio-Erweiterung in Richtung Hotellerie Wien. Infor hat Easy RMS übernommen, einen Anbieter von mandantenfähigen SaaS-Lösungen für Revenue Management in Hotellerie und Gastronomie. Die Software erweitert ab sofort Infor10 Hospitality um Funktionen für das Revenue Management. Damit lassen sich die Preiskalkulation für Hotelzimmer optimieren, die Zimmerkapazitäten auslasten und die Profitabilität von Hotels steigern. Mit der Integration von Easy RMS ergänzt Infor seine umfangreiche Hospitality-Plattform und liefert Revenue-Management-Funktionen für Rezeption, Reservierungen, Event-Management, Marketing, Vertrieb, Personalmanagement und andere Bereiche. Das Londoner Unternehmen Easy RMS hat über 1.200 Kunden in 61 Ländern in Nord- und Südamerika, EMEA und dem asiatischpazifischen Raum.  www.infor.de

Auszeichnung für innovativen Backbone

Brother Laut der aktuellen Printer-Umfrage des Unternehmens greifen viele Sparmaßnahmen kaum oder gar nicht

Druck-Sparmaßnahmen sind oft zu kurz gedacht

Mobiles Drucken wird in den nächsten Jahren zu einem wesentlichen Teil des Output-Managements. sind es 2012 nur noch knapp 50%. Die Zahl der Farblaser-Nutzer stieg hingegen von 26% auf 35%. Farbgeräte liegen somit trotz Sparzwängen der Unternehmen im Trend. Viele Output Management-Maßnahmen zielen außerdem darauf ab, durch die intelligente Verteilung von digitalen Dokumenten den Papier-Output zu senken. Allerdings: Aus Anwendersicht geht die Rechnung nicht auf, denn 78% der befragten Berufstätigen haben in der Printerumfrage 2012 angegeben, dass sie gleich viel oder sogar mehr als noch vor zwei Jahren drucken.

christoph fellmer

Wien. In Zeiten wie diesen, in denen der Sparstift extrem locker sitzt, stehen IT-Verantwortliche vor der permanenten Herausforderung, Betriebskosten einzusparen. Davon betroffen ist nicht zuletzt auch der Druck-Bereich, sprich das Output-Management. Wie die aktuelle Ausgabe der seit 2008 jährlich von Doculife und Brother durchgeführten Printer-Umfrage beweist, greifen die meisten Sparmaßnahmen in diesem Segment allerdings kaum – und in der Regel deshalb nicht, weil sie zu kurzfristig gedacht sind. Während die Gerätekonsolidierung in der Wahrnehmung der Studienteilnehmer ganz oben steht, gehört die Mitarbeiterschulung zum intelligenten Einsatz von Multifunktionsgeräten zu den seltensten Sparmaßnahmen im Druckbereich.

Mobiles Drucken Neben den existierenden Problemstellungen könnte durch den Smartphone-Boom in den nächsten Jahren noch eine neue Herausforderung auf die Administratoren zukommen, nämlich das standortunabhängige, mobile Drucken. Zwar geben nur 4% der Studienteilnehmer an, einen mobilen Drucker zu nutzen und 9%, dass sie ihre beruflichen Dokumente auch gern unterwegs drucken würden, aber für das Drucken vom Smartphone interessieren sich 11% der Befragten für eine solche Funktion, 3% drucken bereits mehrmals im Monat vom Handy. Durch die Verbesserung der Business-Funktionen und die starke Verbreitung der Smartphones werden sich IT-Manager auf kurz oder lang intensiver mit dem Thema Mobiles Drucken auseinandersetzen – auch wenn das letztlich den Gedanken des papierlosen Büros ad absurdum führt. Aber der ist seit der Erfindung des Laserdruckers ohnehin eher ein Science-Fiction-Requisit als gelebter Alltag.  www.brother.de

Roman Tiedjens (li., T-Mobile Austria) und Robert Lunglmeir (ZTE).

Wien. T-Mobile Austria und ZTE Austria sind mit dem „Innovation Award 2012“ des Global Telecoms Business-Magazins (GTB) im Bereich „Fixed Backbone Innovation“ ausgezeichnet worden. Der Preis geht an ein intelligentes DWDM/OTN-Netz, das mit WASON (WDM Automatic Switch Optical Network) ausgestattet ist. Gemeinsam mit ZTE wurde ein vermaschtes DWDM-Netz in ganz Österreich aufgebaut. Dieses ist mit einer DWDM-Technik (WASON) ausgestattet, die 10G-MPLS-Backbone-Links gegen Multifehler auf den LWL-Fasern schützt.  www.t-mobile.at

Neues Programm zur Channel-Bündelung Wien. Cisco und Citrix haben das „Partner Accelerator“Programm gestartet. Mit der globalen Initiative sollen die Channel- und Vertriebsaktivitäten der beiden Unternehmen künftig enger aufeinander abgestimmt werden. Mit der „Partner Accelerator“-Initiative sollen gemeinsame Ciscound Citrix-Partner ab sofort die steigende Nachfrage bei Enterprise Mobility und Desktop-Virtualisierung besser für ihr Geschäft nutzen können. Außerdem sind sie bei der Gerätewahl unabhängiger von Herstellern. Im Zentrum der Kooperation steht die gemeinsame Lösung „Cisco Virtualization Experience Infrastructure (VXI)“ mit Citrix XenDesktop.  www.cisco.at

Das Einschränken von Farbdruck gehört seit jeher zu den beliebtesten Druckkosten-Sparmaßnahmen in Unternehmen; im Schnitt berichten 34% der Befragten , dass ihr Unternehmen diese Drucksparmaßnahme im Unternehmen etabliert hat. Gleichzeitig aber steigt der Anteil von Anwendern, die im Unternehmen auf Tintenstrahl- und Farblasergeräten drucken, während der Anteil an genutzten SchwarzweißGeräten sinkt. Dieser Trend gilt im Schnitt für alle Unternehmensgrößen. So ist selbst bei großen Unternehmen der Zuwachs von Farblasern laut befragten Anwendern spürbar. Gaben vor zwei Jahren noch 57% der Befragten in Großunternehmen (mehr als 1.000 Mitarbeiter) an, dass sie hauptsächlich SchwarzweißLasergeräte beruflich nutzen, so

Immer wieder angedacht, aber nie realisiert: der Traum vom papierlosen Büro.

Fabasoft Das Unternehmen erhielt den ECM-Award für die Umsetzung des „Digitalen Personalakts“ in der Spar-Gruppe

Auszeichnung für firmenweite ECM-Lösung Linz. Einen schönen Erfolg hat Fabasoft zu vermelden: Das Linzer Unternehmen konnte sich gemeinsam mit Spar bei den ECM-Awards 2012 behaupten und als Sieger in der Kategorie „Innovative Umsetzung“ durchsetzen. Prämiert wurde die Umstellung auf das neue Dokumentenmanagement-System „Fabasoft Folio“ bei der Spar Österreich-Gruppe. Die Preisverleihung ist am 26. April vor 150 Gästen im Wiener Marx Palast über die Bühne gegangen.

angenommen. Dies ist unter anderem der konsequenten Orientierung auf hohe Anwenderfreundlichkeit zu verdanken, die auch bei diesem Projekt ein wesentlicher Erfolgsfaktor war. Der Grundstein für den konzernweiten Einsatz ist nun gelegt.“ Auch Andreas Kranabitl, Managing Director Spar Business Ser-

vices GmbH, freut sich über den ECM-Award 2012: „Der Gewinn dieses Awards ist eine Bestätigung für die innovative Umsetzung des Projekts“, kommentiert er. „Für uns als interne IT-Gesellschaft ist die verlässliche Umsetzung von Projekten mit innovativen Lösungen der entscheidende Erfolgsfaktor, um den maximalen Business Va-

Konzernweite Lösung Seit 31. Oktober 2011 arbeiten bei Spar mehr als 4.400 Benutzer in sieben Ländern mit dem neuen Dokumentenmanagement-System (DMS). Das Projekt wurde in zehn Monaten planmäßig durchgeführt, mittelfristig soll Fabasoft Folio in der gesamten Spar Gruppe eingesetzt werden. „Diese Auszeichnung ist der krönende Abschluss einer erfolgreichen Projektzusammenarbeit“, sagt Fabasoft-Geschäftsführer Michael Hadrian. „Die Benutzer haben ‚Fabasoft Folio‘ sehr positiv

© Fabasoft

© T-Mobile

Intelligent sparen

© Brother

short

Freitag, 6. Juli 2012

ECM-Award-Verleihung im Marx Palast (v.li.n.re): Thomas Thalhammer (Spar), Christian Hofbauer (Spar), Manfred Knoblechner (Spar) und Michael Hadrian (Fabasoft).

lue für Spar zu erreichen. Daher bin ich auch stolz darauf, dass wir mit unserer internen Beratungs-, Lösungs- und Umsetzungskompetenz diese Auszeichnung gewinnen konnten.“

Alles im Griff Der bei Spar realisierte „Digitale Personalakt“ bündelt alle relevanten Dokumente eines Mitarbeiters, die im Verlauf seines Dienstverhältnisses erfasst werden, und verhindert den Zugriff Dritter auf diese sensiblen Daten. Personaldokumente werden eingescannt und im Digitalen Personalakt gespeichert. Durch die Digitalisierung haben die Mitarbeiter der Personalabteilungen schnell und einfach Zugriff auf alle Personalakten und können sie sofort weiterbearbeiten. Die direkte Integration des digitalen Personalakts in die SAPProzesse macht die Einsichtnahme in die Akten einfach und unkompliziert. Mit einem Klick können die Mitarbeiter in der Lohnverrechnung den jeweiligen Akt öffnen.  www.fabasoft.com


Fa c t s & f i g u r e s

Freitag, 6. Juli 2012

medianet technology – 41

nic.at Die österreichische Domain-Registry hat die erste Studie über die Domain-Strategien und Projekte in heimischen Unternehmen vorgestellt

Vertrauen in etablierte Domains christoph fellmer

Wien. Im Windschatten des aktuellen Vergabeprozesses neuer Top Level Domains durch den InternetVerwalter ICANN hat die österreichische Domain-Registry „nic.at“ eine aktuellen Studie über Domainstrategien österreichischer Unternehmen vorgestellt. „Zwar gehen die ersten Domains mit Endungen von ‚.app‘ bis ‚.wien‘ frühestens 2013 online, Unternehmen müssen sich aber jetzt darauf vorbereiten und ihre Domainstrategien ‚fit‘ für neue Namensräume in Internet machen“, sagt nic.at-Geschäftsführer Richard Wein.

Strategien und Regeln Für über ein Drittel der befragten Unternehmen (37,3%) fallen Domainnamen in die Zuständigkeit der Geschäftsführung, gefolgt von Marketing (20,9%) und EDV- oder

Microsoft 1 Jahr Office 365

Office-Jubiläum

Wien. Kleine Geburtstagsfeier im Hause Microsoft: Das Cloud-Paket „Office 365“ der Redmonder ist ein Jahr alt geworden. Weltweit ist die Cloud-Lösung in 88 Ländern sowie 32 Sprachen erhältlich und wird laut Microsoft-Zahlen von 6 Mio. Anwendern genutzt. Laut IDC werden mit Cloud Computing im Jahr 2014 Umsätze von 55,5 Mrd. USD (ca. 43,4 Mrd. €) erzielt. Bis 2015 werden weltweit 13,8 Mio. Jobs im Bereich Cloud-Technologie entstehen. In Österreich gehören Unternehmen und Organisationen wie Thalia, SOS Kinderdorf, Vorarlberger Medienhaus, Roland Gareis Consulting oder FH Campus Wien zu den Vorzeigeanwendern von Office 365.

Frühe Vorbereitung

© Chris Haderer

„In Österreich nutzen mehr als 300 Bildungseinrichtungen mit rund 40.000 Schülern, Studenten und Lehrenden mit ‚Microsoft Office 365‘ für Bildungseinrichtungen unsere Services für Kollaboration und Kommunikation“, sagt Georg Obermeier, Geschäftsführer von Microsoft Österreich. Schüler und Studenten sollen dadurch schon frühzeitig auf Microsoft-Software trainiert werden. „Durch den Einsatz von Microsoft Office 365 können die rund 2.000 Studenten modernste Online-Dienste nutzen, mit denen sie ihr Studium erfolgreich gestalten und sich optimal auf ihre spätere berufliche Karriere vorbereiten können“, sagt Markus Bamberger, CIO des Referenz-Anwenders FH Krems.  www.microsoft.at

Georg Obermeier, CEO Microsoft Austria.

IT-Abteilung (14,1%). Nur jedes zehnte Unternehmen (10,8%) lagert Domainentscheidungen gänzlich zu externen Dienstleistern oder Agenturen aus. Geht es um Kriterien für die Auswahl des Domainnamens, der vor dem Punkt steht, so ist naturgemäß der eigene Unternehmensname am wichtigsten (76,4%). Aber auch Unternehmens- oder Marketingstrategien (58,2%) sowie Markennamen (52,7%) spielen eine gewichtige Rolle. Was nach dem Punkt kommt, ist vom Standort abhängig. Für acht von zehn (84,1%) Unternehmen ist das Standortkriterium entscheidend, dicht ge-

folgt vom Bekanntheitsgrad (69,6%). Jedes vierte Unternehmen (42,7%) wählt die Domainendung aufgrund von Zielgruppen und Absatzmärkten aus. „Unternehmen haben die klare Absicht, bewusst als österreichische Unternehmen auch im Internet erkannt zu werden“, sagt Wein. „Insgesamt sehen wir den Trend, dass der Domainname vor dem Punkt stark marketinggetrieben ist, während es bei der Endung nach dem Punkt um geografische Vertriebssteuerung geht.“ Ein großer Anteil der Registrare (84,8%) und Agenturen (94%) erwartet, dass User weiterhin auf bekannte und vertraute Endungen

setzen werden. Lediglich 12,6% bzw. 24,3% glauben, dass User die neuen Top Level Domains annehmen werden. „Das Vertrauen und die Bekanntheit, die wir für ‚.at‘ in den letzten fünfzehn Jahren aufbauen konnten, macht sich mit Sicherheit bezahlt“, kommentiert Wein. „Neue Anbieter werden es schwer haben. Es bleibt aber abzuwarten, was Internetgiganten wie Amazon oder Google vorhaben, die jeweils über 75 neue Domainendungen beantragt haben; sie hätten das Potenzial, die Branche auf den Kopf zu stellen.“ Das Vergabeverfahren bleibt also spannend.  www.nic.at

© Chris Haderer

Die Web-Giganten Amazon und Google haben jeweils 75 neue Top Level Domains bei ICANN beantragt.

Richard Wein, Geschäftsführer der ­heimischen Domain-Registry nic.at


T o o ls & se r v i c es

42 – medianet technology

Test Das „Plantronics Voyager Pro UC V2“ ist ein interessantes Headset mit einer neuen „Smart Sensor“-Technologie

short

Stylishes Headset mit Komfort für Vieltelefonierer

Neue Sony-Notebooks im „Wrap Design“ Wien. Sony erweitert die neue Vaio E-Serie um zwei weitere Design-Notebooks: Die E-Serien 15 und 17 kommen im sogenannten Wrap Design. Dank Rapid Wake + Eco Modus sind sie zügig einsatzbereit. Das Multi-Touchpad sichert eine intuitive, tastenfreie Steuerung. Für kraftvollen und klaren Klang sorgen die xLoudund Clear Phase-Technologien. Ausgewählte Modelle kommen mit Tastaturhintergrundbeleuchtung, Vaio Display Plus Full HD (1.980 x 1.080) sowie Blu-ray Disc-Laufwerk. Die Geräte sind ab sofort verfügbar.  www.sony.at

Zwei Mikrofone sorgen für überzeugende Sprachqualität und blenden störenden Lärm einfach aus.

© Canon

Canon erweitert sein ProjektorenPortfolio für alle Einsatzbereiche.

Wien. Canon stellt mit zehn neuen Modellen eine umfangreiche Erweiterung seiner LVProjektor-Serie vor. Die LVSerie wird nun in eine Standard-, Mittelklasse- und Advanced-Serie unterteilt und besteht aus Projektoren mit XGA- beziehungsweise WXGAAuflösung. Vom ursprünglichen Portfolio bleiben drei Projektoren: LV-7490 mit XGA-Auflösung und 4.000 Lumen, LV-8320 mit WXGA-Auflösung und 3.000 Lumen und LV-8235UST mit ultrakurzem Fokus, WXGA-Auflösung und 2.500 Lumen. Vier Projektoren wurden komplett ersetzt. Mit der Erweiterung der LV-Serie und den kürzlich angekündigten zwei neuen Xeed-Installationsprojektoren bietet unser Projektor-Portfolio Lösungsangebote für alle Präsentationszwecke, vom mobilen Einstiegsmodell für den Einsatz im Home Office bis zum leistungsstarken Installationsprojektor für Ausstellungs­ hallen.  www.canon.at

Beste Gesprächsqualität Der Voyager Pro UC kann via Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet gekoppelt werden sowie mittels einem kleinen USB-Modul auch mit PCs und Notebooks. Im Praxistest erwies sich die Gesprächsqualität des Headsets als hervorragend. Die zwei Mikrofone mit digitaler AudioIQ-Noise-Cancelling-Technologie sorgten in Kombination mit der dreistufigen WindSmart-Technologie für sehr gute Gesprächsqualität auch im Straßenumfeld. Durch die eingesetzte A2DP-Technologie können auch Musikinhalte wiedergegeben werden, wobei die Audioleistung bei 6.800 Hertz liegt. Mangels Stereowirkung ist die Musikwieder-

© Plantronics

Wien. Verwechseln Sie einen Kopfhörer bitte nicht mit einem Headset. Beide dienen zwar zur Wiedergabe von Tönen und sind in allen nur denkbaren Preisklassen erhältlich – zwischen den Gerätetypen liegen allerdings Welten. Während Kopfhörer vor allem die audiophile Welt bedienen sollen, dienen Headsets in der Regel der Kommunikation. Dementsprechend sind sie auch mit anderen Features ausgestattet als die vielen Smartphones beiliegenden Freisprech-Kopfhörer. Ein gutes Beispiel ist der im Frühjahr auf der CeBIT erstmals vorgestellte Plantronics Voyager Pro UC V2 (um 149 € + MwSt.). Er verfügt nicht nur über eine Noise-Cancelling-Technologie, die störungsfreie Kommunikation auch neben einem Presslufthammer ermöglichen soll, sowie spezielle Sensoren, die erkennen, ob das Gerät getragen wird oder nur still am Ladekabel (USB) hängt.

gabe eher ein kleines Gadget, das die Wartezeit zwischen zwei Telefonaten verkürzen soll, als ein echtes Feature.

Viele Zusatzfunktionen Im Voyager Pro UC V2 kommt erstmals die sogenannte Smart Sensor-Technologie zum Einsatz. Durch sie erkennt das Headset, ob es getragen wird oder nicht und leitet eingehende Anrufe dementsprechend um. Die Sensoren erfassen auch, ob das Headset nur bewegt oder tatsächlich aufgesetzt wird. Dadurch kann beispielsweise ein Gespräch ohne Unterbrechung auf das Smartphone zurückgelegt werden – einfach durch Absetzen des Headsets. Im Test funktionierte diese Funktion einwandfrei. Kleines Manko: Der Voyager Pro UC sitzt zwar perfekt hinter dem Ohr und verträgt auch zügigen Laufschritt, ohne zu wackeln – er ist aber auch fast 18 g schwer und damit auf Dauer eine Belastung; Brillenträger werden das Headset ebenfalls zusätzlich spüren. Während der Voyager Pro UC V2 auf Smartphones ohne zusätzliche Software auskommt (getestet unter Android), muss am PC eine kostenlose Zusatzsoftware installiert werden. Diese erleichtert die Verwendung diverser Kommunikationsprogramme, darunter auch Skype. Insgesamt ist der Voyager Pro UC V2 ein interessantes Headset für Vieltelefonierer, das trotz marginaler Schwächen einen sehr guten Eindruck macht. Sprachqualität und auch die Verarbeitung überzeugen, die Bedienerführung mit nur drei Tasten ist extrem einfach. Lediglich mit dem iPad 1 von Apple verweigerte es die Tonaufnahme.  www.plantronics.com

Das „Plantronics Voyager Pro UC V2“ bietet solide Verarbeitung und gute Tonqualität.

Die Kopplung des Plantronics Voyager Pro UC mit Android: einfacher Kontakt.

© Chris Haderer (4)

Chris haderer

Projektoren-Portfolio mit zehn neuen Modellen

Zusatz-Steuersoftware für den PC.

Am iPad wird nur Ton wiedergegeben.

Because Software Die Lösung easyJob wurde um ein Dashboard und um Anzeigeformate für Mobilgeräte ergänzt

Agentursoftware mit neuen Anzeigefeatures Wien. Das Agentursoftware-Paket easyJob von Because Software hat eine Erweiterung bekommen: ein übersichtliches Dashboard, das die Arbeit mit der Lösung erleichtern soll. Die neu entwickelte Programmfunktion bietet einen ganz neuen Einstieg in die

Der Laser-Printer für große Druckaufträge

Agentursoftware. Bereits auf der Startseite findet der Nutzer in seinem personalisierten Cockpit alle für ihn relevanten Informationen – grafisch aufbereitet oder in Listenform. Eine Vielzahl von Funktionen und Widgets ermöglichen einen schnellen Zugriff etwa auf

eigene Jobs oder eigene Kunden. Die neue „Supersearch“ durchsucht die easyJob-Datenbank (Kunden, Jobs, Adressen, Personen, Lieferanten, ERs, ARs, Aufträge) quer über alle Ebenen hinweg und zeigt dabei simultan die gefundenen Ergebnisse aus verschiedenen Funktionsbereichen an.

Sicherer Zugang

© easyJob

Wien. HP hat die neue LaserJet Enterprise 500 MFP M525-Serie vorgestellt. Die Enterprise MFPs drucken 40 S. pro Min. und müssen selbst bei hochvolumigen Aufträgen dank einer maximalen Papierzuführungskapazität von 1.600 Blatt nicht während des Auftrags nachgefüllt werden. Ein Highlight der Serie ist die neue HP Image Preview-Lösung: Damit können Anwender direkt am 8,5“ großen TouchDisplay die eingescannten Dokumente oder Bilder ansehen und bearbeiten. Vor dem Senden, Speichern oder Faxen können Seiten hinzugefügt, gedreht, gelöscht oder deren Reihenfolge geändert werden. Wird der LaserJet nicht benötigt, fällt er automatisch in den energiesparenden Schlafmodus (EnergyStar und Blauer Engel zertifiziert).  www.hp.com/at

Freitag, 6. Juli 2012

Das neue Dashboard von easyJob wurde für verschiedene Darstellungen optimiert.

„Für unsere technikaffinen Kunden haben wir als besonderes Schmankerl die Anwendung auch für mobile Endgeräte mit unterschiedlichen Bildschirmformaten aufbereitet“, sagt Michael Spitaler, Leiter der Entwicklung der neuen Dashboards bei Because Software. Daher können mit dem Editor auch Web-Apps für Tablets und iPhones erstellt werden. Damit haben die Agenturmitarbeiter auch unterwegs schnellen Zugang zu Ihren Daten in easyJob. „Damit das auch wirklich schnell funktioniert, unterstützen wir das programmseitig durch ‚Single Sign On‘“, erklärt Spitaler. „Das heißt, bei der ersten Anmeldung wird auf Ihrem Gerät

ein streng verschlüsseltes Cookie hinterlegt und anschließend kommen Sie ohne extra Login in Ihr easyJob.“

Interessante Zusatzfeatures Über einen leicht und intuitiv zu bedienenden Editor kann ein individuelles Dashboard nach den Vorstellungen des Benutzers zusammengestellt werden. Die Auswahl, Darstellung und Positionierung von Funktionen ist dabei frei möglich, bis hin zum individuellen Hintergrundbild. Eingebunden werden z.B. häufig benutzte Funktionen, zuletzt verwendete Daten, Selektionsvorlagen, Reportvorlagen, Links zum Intranet, Newsticker bis hin zum Firmenlogo. Die Daten werden entweder als aktive Listen (z.B. zuletzt verwendete Jobs) oder in Form von Balken-, Tortendiagrammen und Graphen angezeigt. Für Adressen gibt es Zusatzfunktionen, wie das Wählen der Telefonnummer oder das Anzeigen in einer Map-Anwendung (z.B. Google-Maps).  www.because-software.com


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