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retail Eröffnungsreigen

antizyklisch

Die Neustarter in der Shopping City Süd heißen Hollister und Hämmerle  Seite 17

Trotz Umsatzrückgang investiert Esprit in die Filialexpansion 

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© Franz Pflügl

FreiTAG, 28. September 2012 – 15

© Manner

inside your business. today. 

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© Christian Prandl

medianet

süss & heiss

Manner Cranberry Knöpfe und Brezerl mit Milchschokolade, Corny nussvoll, Sternenzauber von Confiserie Heilemann und GÜ Winterkollektion. Seite 19

kostenexperte

Thomas Melzer ist neuer Finanzvorstand beim Strumpfkonzern Wolford  Seite 20

Die Kaffeebohne bis in die Plantage kontrolliert

© APA/Markus Leodolter

short

EKZ-Studie Laut RegioPlan Consulting geht der Österreicher 40 mal im Jahr ins Einkaufszentrum zum Shoppen, gesamt ergibt das 335 Mio. Besucher, die sich auf 160 Einkaufstempel aufteilen. Etwa die Hälfte der heimischen Einkaufszentren ist übrigens schon seit mindestens 20 Jahren in Betrieb. Seite 18

© Schärf Coffeeshop

© APA/Herbert P. Oczeret

In der Pleite Am Mittwoch gab die Neckermann-Konzernzentrale bekannt, was viele befürchtet hatten: Das Traditionsunternehmen wird am 1. Oktober abgewickelt, über 2.000 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs. In Österreich hofft man weiter bis 22. Oktober, soll ein Investor gefunden werden. Seite 17

Plantagenbesuch Marco und Reinhold Schärf besuchen immer mal wieder die Eigentümerfamilien ihrer Kaffeelieferanten. Für sie ist das die wahre Methode, um die höchste Qualität der Kaffeebohne zu garantieren. Seite 16

Eröffnung Irischer Modeanbieter mit enormem Kundenansturm im Innsbrucker EKZ

Drogeriemärkte Schlecker-Aus sortiert Branche neu

Das irische Modeunternehmen Primark, das als erste Konkurrenz für H&M apostrophiert ist, eröffnete ersten Österreich-Shop im Innsbrucker Einkaufszentrum Sillpark.

Innsbruck. Der Modeanbieter Primark aus Irland eröffnete am 27. September im Innsbrucker Sillpark seine erste Filiale in Österreich. Der nächste Streich erfolgt dann am 17. Oktober im G3 in Gerasdorf. Der Ansturm der Kunden zur Eröffnung war enorm. Seitens SESManagement rechnet man gar mit einem wahren Einkaufstourismus für Innsbruck. „SES ist die erste Adresse für neue Handelskonzepte in Österreich. Diesmal gelingt der Start einer der erfolgreichsten Marken mit der Primark-Premiere im Sillpark Innsbruck“, freut sich SES-CEO Marcus Wild. (red)

© dm drogeriemarkt

© SES/Sillpark

Primark: Erster Store im Sillpark dm mit Umsatzrekord

dm-Deutschland: Nach dem SchleckerAusfall steht Rekordumsatz ins Haus.

Karlsruhe. Die Drogeriemarktkette dm peilt nach der Pleite des Konkurrenten Schlecker einen Rekordumsatz an. Das zum Ende September ablaufende Geschäftsjahr verspreche zweistellige Zuwachsraten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Karlsruhe mit. Der Umsatz in Deutschland werde erstmals die Marke von fünf Mrd. € überspringen. Im vergangenen Geschäftsjahr lag der Wert bei 4,5 Mrd. €. Nähere Informationen will der Branchenprimus auf der Bilanzpressekonferenz am 18. Oktober – gleichzeitig mit der Bilanz-PK in Österreich – bekannt geben. (APA)


t i t e l st or y

Freitag, 28. September 2012

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16 – medianet retail

reinhold Schä rf

Kaffeekultur Die Alexander Schärf Gruppe und Coffeeshop Company expandieren in alle Himmelsrichtungen

Reinhold Schärf: „Wir sind Qualitätsfanatiker“

profitiert heute von seiner internationalen Aufstellung: „Die Aufbauarbeit, die wir seit 1999 betreiben, beginnt jetzt zu greifen.“

Hoher Qualitätsanspruch und Innovationen sichern Schärf ein kontinuierliches Wachstum. MAthieu Völker

Wien. Nachhaltigkeit, Expertise und hochwertige Qualität: Das sind nach Reinhold Schärf die drei ausschlaggebenden Gründe für den anhaltenden Erfolg seiner Unternehmen Alexander Schärf & Söhne und Coffeeshop Company. Die Wachstumsraten geben ihm Recht: Seit 2010 verzeichnet die Alexander Schärf Gruppe ein kontinuierliches Wachstum zwischen 15 und 18%. 2012 scheint außerdem ein Rekordjahr zu werden.

Knappe Ware Kaffee Immer wichtiger werde der Kaffeeeinkauf. Um die hochwertigsten Kaffees der Welt zu bekommen, reicht es oft nicht mehr aus, auf Zwischenhändler zu vertrauen. „Heutzutage besteht das Problem darin, die Ware überhaupt zu bekommen; wichtig sind Schnelligkeit, Handschlagqualität und Expertise“, so Reinhold Schärf im Gespräch mit medianet. Das jüngste Kaffeeprojekt von Schärf, Marley Jamaika Blue Mountain Coffee, zeigt den Weg: „Wir kennen die Farmen. Wir kaufen bei Leuten, die wir kennen und die Verständnis für Qualität haben.“ So sinnvoll Zertifizierungen sein mögen, am wichtigsten bleibe das Vertrauensverhältnis zu den Produzenten: „Unser Nachhaltigkeitssiegel sind die Menschen selbst“, sagt Schärf. Der Direkteinkauf

ermöglicht es, unabhängig von Spotmarkt-Preisen und den Vorgaben großer Produzenten wie Brasilien zu agieren. Schärf kauft jährlich an die 400 t Kaffee ein und deckt sich zu 60% direkt aus selektierten Kaffeefarmen ein. 2005 brachte Reinhold Schärfs Sohn Marco die Idee des direkten Einkaufs auf den Plan. Inzwischen ist er für die Selektion der Kaffeebohnen bei Schärf zuständig und hat wesentlich zur Entwicklung von Marley Blue Mountain Coffee beigetragen. Direkt beim Farmer zu sein, ermöglicht es außerdem, eventuelle Qualitätsschwankungen etwa aufgrund von klimatischen Gründen schnell zu erkennen und sofort reagieren zu können. Für den Konsumenten darf sich dabei nichts ändern: Das cupping-Profil der jeweiligen Kaffeesorten muss stets gleich bleiben.

gut abgefedert werden.“ Pro Jahr werden etwa 200 neue Installationen von Schärf eingerichtet und rund 50 neue Coffeeshops eröffnet. Einen riesigen Markt bietet Russland, wo die Coffeeshop Company der größte internationale Franchiseanbieter geworden ist. Schärf erwartet, dass es bis 2017 in Rus-

Stark durch Risiko-Splitting

sland rund 270 Coffeeshops geben wird (bis Ende 2012 werden es 74 sein). Die größten Wachstumstreiber finden sich in der arabischen Welt: Schärf plant, in Dubai, Qatar und Saudi-Arabien weitere Coffeeshops in Kürze zu eröffnen.

Schärf profitiert heute von seiner internationalen Aufstellung: „Die Aufbauarbeit, die wir seit 1999 betreiben, beginnt jetzt zu greifen“, erläutert Reinhold Schärf. Die tiefgreifende Umstrukturierung eines traditionellen Betriebs, der auf Industrieprodukte spezialisiert war, sowie die Gründung der Coffeeshop Company zeigen jetzt in mitten der Krise ihre Stärke: „Durch unser sehr gutes regionales Splitting können regionale Krisen sehr

„Wir wollen menschenbezogen und nachhaltig wachsen. Das menschliche Maß ist entscheidend.“ reinhold Schärf

Zahlreiche Innovationen In naher Zukunft wird vor allem der zentral- und südamerikanische Raum interessant werden. Aber Reinhold Schärf fügt hinzu: „Wir nehmen immer nur den Markt, in

dem wir auch den Menschen dazu sehen; wir wollen menschenbezogen und nachhaltig wachsen.“ China bleibe als Markt nach wie vor hochinteressant, die Schritte hinein müssen aber wohlüberlegt sein: „Wir gehen China bewusst langsam an.“ Auch das im Frühjahr präsentierte Gastrokonzept ‚The Italian‘ hat sich als großer Erfolg erwiesen: Nach der Eröffnung des ersten Lokals in Wiener Neustadt sind zehn Vorverträge unterzeichnet worden. Schärf rechnet damit, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren 50 Geschäftslokale eröffnet werden können. Wer die neuen Partner sein sollen, ist für Reinhold Schärf klar: „Wir brauchen heute in erster Linie Gastronomen, die etwas von ihrem Geschäft verstehen; es sind enorme Rentabilitäten möglich.“

USP durch Kombiangebote Was den Erfolg der Alexander Schärf-Gruppe ausmacht, sei vor allem die Kombination der Kaffeekonzepte: die Maschinen, der Kaffee, die Trainings und Schulungen sowie die Marketingtools. „Das Gesamtpackage ist ein Erfolgskonzept“, so Reinhold Schärf. Während die Anzahl der Vertriebsmitarbeiter seit 1999 gleich geblieben ist, wurde viel in die Trainerausbildung investiert. Dadurch schafft es Schärf, bei vorhandener Fläche ein Wachstum von rund acht Prozent

zu erzielen: „Durch neue Produkte wachsen wir mit unseren bestehenden Kunden mit.“ Noch ein weiteres Produkt aus dem Hause Schärf scheint erfolgsversprechend: Die neue Limonadenlinie von Schärf, die sein Wasser-Konzept vervollständigt, liegt im Trend – es werden enorme Zuwachsraten verzeichnet.

18 Prozent Wachstum Für die nächsten Jahre erwartet Schärf ein Wachstum um die 18%. „Es handelt sich um einen kontinuierlichen Prozess, der nicht stärker sein soll, um die Qualität unserer Produkte auch sicherstellen zu können“, so Reinhold Schärf. Weiter sehr stark wächst Schärf in Deutschland, wo rund 40% des Gesamtumsatzes erzielt werden. Gutes Wachstum verzeichnet Ungarn, die Slowakei und manchmal ist auch eine kleine Überraschung möglich: Im Kosovo war die Eröffnung der ersten Coffeeshop Company ein voller Erfolg. Und die Konkurrenz? Schärf genießt die Position, der einzige internationale österreichische Anbieter zu sein, der die Wiener Kaffeehaustradition vermitteln kann. Auch neue Konkurrenten im Coffeeto-go-Bereich fürchtet Schärf nicht: „Wir haben einen Nischenmarkt: Kaffee von höchster Qualität und das Know-how dazu. Jeder, der die Kaffeekultur auch promotet, nützt uns.“

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r e ta i l & p r o d u c e r s

Freitag, 28. September 2012

medianet retail –17

Versandhandel Am Mittwoch gab die Konzernzentrale in Deutschland eine Abwicklung per 1. Oktober bekannt

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Neckermann: Tochter in Österreich kämpft weiter

Für Neckermann Österreich sehen Masseverwalter und Gläubigerschützer Anlass für Hoffnung auf eine Stand-alone-Lösung. In Graz stehen 300 Jobs auf dem Spiel. Eine Entscheidung soll es hierzulande bis spätestens 22. Oktober geben. „Die Zerschlagung der deutschen Neckermann bereitet uns keine größeren Probleme“, sagt Clemens Jaufer, der mit Masseverwalter Norbert Scherbaum die Forführung der Neckermann Versand Österreich AG (NVÖ) begleitet. Man sei „guter Dinge“, bis zur Sanierungstagsatzung am besagten 22. Oktober einen Investor präsentieren zu können. Derzeit gebe es mehrere Interessenten, darunter auch solche, die sich zuerst bei Neckermann Deutschland umgesehen hätten. Jaufer verwies auf drei unterschiedliche Modalitäten bei den Insolvenzverfahren in Deutschland und Österreich. Schon vor der Konkursanmeldung im Juli habe man

Vösendorf. Am 20. September wurde der inzwischen sechste Hämmerle-Store Österreichs in der SCS (Eingang 2) eröffnet. Zum ersten Mal ist das österreichische Modeunternehmen damit in einem Einkaufszentrum vertreten. Hämmerle steht nach Selbsteinschätzung für edle und glamouröse Designerkreationen, Business-Outfits, Freizeit-Looks und Fashion­Basics. Hinzu kommen mehr als 90 internationale TopMarken. Weiters öffnet in der ­Shopping City ein Store der US-Kult­marke Hollister seine Pforten.

Heumilchbauern mit positiver Ernte-Bilanz Bei Neckermann Österreich in Graz herrscht noch Hoffnung: Derzeit ist man auf der Suche nach einem Investor & Partner.

an der Loslösung von der Mutter gearbeitet, „ein Prozess, der mittlerweile weit forgeschritten ist“. Nach der Pleite der deutschen Mutter meldete NVÖ Ende Juli – ohne Überschuldung – Insolvenz an und suchte um ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung mit einer 20%igen Quote an. Gleichzeitig mit der schrittweisen Reduktion des ursprünglich 70%igen Bezugs von der Mutter konnte die Liquidität durch einen neu abgeschlossenen Factoringvertrag sowie durch einen Kontokorrentkredit der Hausbank RLB OÖ über 2 Mio. € bis Ende November sichergestellt werden. Dazu erzielte man eine Einigung mit dem Vertriebspartner Post AG. Spätestens am 22. Oktober, wenn es vor dem Grazer Handelsgericht um die Annahme des Sanierungsplans geht,

soll ein Partner mittels Share- oder Assetdeal an Bord sein und das insolvente Versandhandelsunternehmen mit seinen fast 300 Mitarbeitern ein neues Durchstarten ermöglichen.

Spreu trennt sich vom Weizen Handelsanalysten sprechen von einer derzeit stattfindenden Trennung von Spreu und Weizen in der Handelsszene. Dinosaurier wie Quelle und Neckermann würden durch schnellere Anbieter wie dem US-Giganten Amazon oder dem Berliner Internet-Versender Zalando verdrängt. Auch immer mehr stationäre Händler probieren sich im World Wide Web aus. Außerdem habe es bei Neckermann jahrelange Misswirtschaft gegeben, das hat Investoren abgeschreckt.  (APA/red)

facts Kaufmann Josef Neckermann hatte in der Nazi-Zeit mithilfe des NS-Regimes Textilgeschäfte jüdischer Kaufleute übernommen. Die nach der Gründung 1950 immer dicker werdenden Kataloge mit Textilien, Radios und Elektrogeräten waren bald wie in fast jedem Haushalt zu finden. Neckermann stieg ins Reisegeschäft ein, verkaufte Häuser, Versicherungen und betrieb eine Kaufhauskette. Das Stammhaus geriet in die Krise und wurde 1977 mehrheitlich von der Karstadt AG übernommen, die später mit Quelle fusionierte. Das Unternehmen wurde 2007 mehrheitlich an den US-Investor Sun Capital verkauft, ein Stellenabbau folgte. Nach der Pleite des KarstadtQuelle-Nachfolgers Arcandor übernahm Sun 2010 auch die übrigen Anteile. Doch die Geschäfte liefen auch wegen immer stärkerer E-Commerce-Konkurrenz schwach. Im Juli 2012 kam der Insolvenzantrag.

© Arge Heumilch

Loslösung fortgeschritten

Hämmerle in der SCS (Eingang 2) ist der 6. Store des Modeunternehmens.

© APA/Markus Leodolter

Düsseldorf/Frankfurt/Graz. Jetzt ist es fix, das Schicksal des insolventen Versandhändlers Neckermann so gut wie besiegelt. Zum ersten Oktober soll der Traditionskonzern mit seinen rund 2.000 Beschäftigten abgewickelt werden. Das teilten Unternehmen und der Insolvenzverwalter am Mittwoch mit. Von den drei in den Wirtschaftswunderjahren groß gewordenen Versandhäusern Quelle, Neckermann und Otto bleibt damit nur mehr einer übrig. Das Geld für die Löhne reicht nicht mehr, die Mitarbeiter sind über ihre Kündigung informiert worden. Zuvor sind Gespräche mit potenziellen Investoren gescheitert; mit einem werde zwar noch verhandelt, aus rechtlichten Gründen müsse jedoch die Schließung des Betriebs vorbereitet werden.

© Christian Prandl

Österreich: Liquidität bis Ende November gesichert, Investor soll noch im Oktober gefunden werden.

Hämmerle eröffnet den 1. EKZ-Store in der SCS

Auch im Winter 2012 werden Heumilchkühe mit bestem Heu versorgt.

Wien. Die österreichischen Heumilchbauern ziehen eine positive Bilanz der heurigen Weide- und Heusaison. „Wir hatten den ganzen Sommer über hervorragende Wetterbedingungen; Regen- und Schönwetterperioden kamen immer zur rechten Zeit“, sagt Karl Neuhofer, Obmann der ARGE Heumilch. Die Qualität des geernteten Heus sei hoch, die Vorräte reichten für die kommenden sieben Monate.


r e ta i l & p r o d u c e r s

18 – medianet retail

RegioPlan-Erhebung Der Österreicher geht im Schnitt 40 mal in ein Shoppingcenter, gesamt ergibt das 335 Mio. Besucher

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Graue EKZs in der Wiese

H&M spürt Sommer und legt dennoch zu Stockholm. Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) hat im dritten Geschäftsquartal die Auswirkungen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Die starke Krone machte der schwedischen Kette zu schaffen. Außerdem war es im August in vielen europäischen Ländern sehr warm, was zusätzlich zu Einbußen führte. Der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhte sich dennoch um 10% auf 28,81 Mrd. schwedische Kronen (3,39 Mrd. €).

Österrreichs Einkaufszentren kommen in die Jahre: Fast die Hälfte ist schon 20 Jahre oder älter.

© APA/Herbert P. Oczeret

Kotanyi will Gewürze noch nicht verteuern

© Kotanyi

Freitag, 28. September 2012

Die SCS gehört zu den Einkaufszentren, die den Energieverbrauch senken wollen.

Wien. Laut Erhebung des Consulters RegioPlan ist nahezu die Hälfte von 160 Einkaufszentren in Österreich 20 Jahre alt – oder älter. Die meisten wurden mehrmals umgebaut, trotz Umbauten gibt es aber kaum EKZs, die als Paradebeispiel in puncto Umweltschutz gelten könnten. Mehr als die Hälfte der größten Center ist überdies am Stadtrand auf der „grünen Wiese“ angesiedelt. „Eine einheitliche Definition für eine nachhaltige Handelsimmobilie gibt es nicht, allein das grüne Etikett reicht aber definitiv nicht aus“, beschreibt Michael Oberweger, Leiter Consulting bei RegioPlan, den Nachhaltigkeitsaspekt bei Einkaufstempeln. Als Erfolgskriterium spielt die Nachhaltigkeit demgemäß eine untergeordnete Rolle – am besten funktionieren die Einkaufszentren mit dem stimmigsten Angebot. Ist dieses auf die Konsumentenbedürfnisse in der

Umgebung angepasst, wird es auch frequentiert.

Fünf Jahres-Plan für Umbau Während die ersten Center Österreichs aus den 1970er-Jahren erst nach 14 Jahren den ersten Umbau hatten, werden Center heute im Schnitt alle fünf Jahre umgebaut. Vergrößerungen, architektonische Umgestaltungen, funktionale Optimierungen, Veränderungen im Mietermix sowie punktuelle Maßnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs sind die wichtigsten Instrumentarien der Nachjustierung. Beispielsweise soll der Energieverbrauch der SCS bei Vösendorf bis 2016 um bis zu 30% im Vergleich zu 2008 sinken. 335 Mio. Menschen besuchen jährlich die österreichischen Einkaufszentren. Pro Österreicher macht das pro die satte Zahl von 40 Besuchen aus. (red)

Erwin Kotanyi: monopolartige Anbieter bei Gewürzen als Preistreiber.

Etro und Brunello Cucinelli sorgen für Farbtupfer im Goldenen Quartier.

Wien. Für die im Bau befindliche Wiener Luxusmeile der Signa-Holding von Rene Benko sind zwei neue Mieter bestätigt worden: Die italienischen Modelabels Etro und Brunello Cucinelli. Etro werden ab Frühjahr 2013 auf 700 m� edle und zumeist bunte Mode in der Tuchlauben präsentieren. Brunello Cucinelli eröffnet eine Kaschmirboutique in der Bognergasse. Rene Benko dazu: „Das sind zusätzliche Anziehungspunkte in der neuen Fußgängerzone und eine perfekte Mieterergänzung.“ (APA)

Hygienemängel in Großbäckerei

Billa macht Station in der Remise

Landshut. Nach dem Skandal bei der mittlerweile insolventen Müller-Brot haben die Behörden erneut bei einer bayerischen Großbäckerei Hygienemängel festgestellt. Wie die Bäckerei-Konditorei Heinz KG aus Altdorf selbst berichtet, sei die Herstellung an zwei Standorten vorübergehend gestoppt worden. Die Waren einer Produktionswoche aus einer Fabrik seien aus dem Handel genommen worden. Das Unternehmen stellt nach eigenen Angaben mit 250 Mitarbeitern rund 220.000 Backwaren pro Tag her und beliefert auch Hotels und Restaurants. Im Jänner war Müller-Brot im Kreis Freising wegen Hygieneproblemen geschlossen worden. (APA)

© Rewe International/Billa

Wien. Billa eröffnete dieser Tage zwei neue Filialen im zweiten Wiener Bezirk. Sehr augenfällig gedieh jene in der Engerthstraße 160–178. Dort wurde besonderes Augenmerk auf den Erhalt der historischen „alten Remise“ – eine ehemalige Straßenbahnhalle mitten im zweiten Bezirk, die 1890 errichtet wurde – gelegt. Im Rahmen einer kompletten Generalsanierung wurde der ursprüngliche Zustand der Fassade wiederhergestellt und der baufällige Dachstuhl sowie die prunkvollen Fenster blieben erhalten. Somit wurde top-moderner Ladenbau mit historischen Gebäudeelementen kombiniert – was für ein Einkaufserlebnis der besonderen Art sorgt. (red)

In der Remise im 2. Wiener Bezirk parkt jetzt eine Billa-Filiale modernen Zuschnitts.

Handel International Neue Studie von Confcommercio

Bilanz Konzernumsatz ging um 11% auf 3 Mrd. € zurück

Rom. Italien klagt über den stärksten Konsumrückgang seit dem Zweiten Weltkrieg. Im Gesamtjahr 2012 wird der Konsum in Italien um drei Prozent sinken. Das ist der stärkste Rückgang seit 1946, berichtete der italienische Kaufleuteverband Confcommercio. Zwischen dem dritten Quartal 2007 und dem zweiten Quartal 2012 sei der ProKopf-Konsum der Italiener um 6,5% gesunken. Von der Krise besonders betroffen ist der Kleinhandel, der im ersten Halbjahr 2012 einen Rückgang von 2,6% hinnehmen musste. Dafür wächst der Umsatz von Diskontern (+1,8%) und Supermärkten (+1,4%), die mit wettbewerbsfähigen Sonderangeboten die verunsicherten Konsumenten locken.

Ratingen/Hongkong. Der Modekonzern Esprit reagiert auf die Staatsschuldenkrise in Europa und das langsamere Wirtschaftswachstum in China: Er drückt beim Umbau seiner Filialen kräftig aufs Tempo. „Wir werden große Anstrengungen unternehmen, um sicherzustellen, dass die neuen Initiativen noch schneller Ergebnisse erzielen“, sagte Aufsichtsratschef Raymond Or anlässlich der Bilanzvorlage am vergangenen Mittwoch.

Starker Konsumrückgang in Italien Esprit treibt Filialausbau voran leben eine der schlimmsten Phasen in der wirtschaftlichen Geschichte Italiens“, heißt es im Confcommercio-Bericht. Laut dem Kaufleuteverband sind die Maßnahmen der Regierung Monti zur Liberalisierung und Entbürokratisierung zwar wichtig, sie würden aber allein nicht zur Förderung des Wirtschaftswachstums genügen. Damit Italien wieder wachsen könne, seien gezielte öffentliche Investitionen nötig. (APA)

1.000 Filialen umstellen

Investitionen dringend nötig Nicht alle Wirtschaftsbranchen bekommen die Krise gleich hart zu spüren. Bei Informatik und Telekommunikation gibt es ein Plus von 2,6%. In der Möbelbranche wurde dagegen ein Rückgang von 1,3% verzeichnet, geht aus der Confcommercio-Studie hervor. „Wir er-

Gewinn des Modekonzerns auf 873 Mio. Hongkong-Dollar (87,1 Mio. €). Im Geschäftsjahr zuvor war der Gewinn auf 79 Mio. Hongkong-Dollar eingebrochen. Der Konzernumsatz ging 2011/12 um fast elf Prozent auf rund 30,2 Mrd. Hongkong-Dollar (3,01 Mrd. €) zurück. Dabei spielten das wirtschaftliche Umfeld, die Schließung unrentabler Läden sowie der Rückzug aus dem nordamerikanischen Markt eine wesentliche Rolle.(APA)

Supermärkte wie DeSpar kommen mit der Krise in Italien leichter zurecht.

Konkret gehe es darum, neue Ladenkonzepte beschleunigt umzusetzen. Fast 1.000 Esprit-Verkaufsstätten mit einer Fläche von etwa 153.000 m� sollen im seit Juli laufenden Geschäftsjahr 2012/2013 umgestaltet werden. Das betreffe über 900 Shops von selbstständigen Handelspartnern und mehr als 90 eigene Läden. Außerdem sollen mehr als 60 Eigenfilialen mit Schwerpunkt in Europa entstehen. Ebenso werde die China-Expansion fortgesetzt. Im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr 2011/12 stieg der

© EPA

© EPA

Italienische Mode zieht in Benkos Luxusmeile

Heinz KG Produktionsstopp

Neueröffnung Modernes Shopdesign, kombiniert mit historischer Bausubstanz

© Spar

Wien. Die stark gestiegenen Gewürz-Importpreise – unter anderem bei Pfeffer und Oregano – lassen die heimische Gewürzindustrie aufstöhnen. Marktführer Kotanyi will vorerst die Preise nicht erhöhen. Nach Kalkulation aller Kosten werde man Mitte bis Ende Oktober entscheiden, ob eine „spürbare Preiserhöhung“ nötig sei, sagte GF und Inhabervertreter Erwin Kotanyi. Die Preisexplosion beim Pfeffer ist laut Kotanyi vor allem auf monopolartige Anbieter und Spekulation zurückzuführen. Im ersten Halbjahr 2012 sind die Pfeffer-Importpreise nach Österreich um 47% nach oben geschnellt. Rund 60% des Pfeffers stammen aus Vietnam und werden nur von ein paar wenigen Händlern vermarktet. Das Preisniveau sei deswegen auf einem „künstlichen Niveau“. Bei anderen Gewürzen, etwa Oregano, seien wetterbedingte schlechte Ernten für die Preiserhöhungen verantwortlich. (APA)

Esprit-Aufsichtsratschef Raymond Or investiert in der Krise in Filialausbau.


product news

Freitag, 28. September 2012

medianet retail – 19

Heiße Schoko-Vulkane, fruchtige Knöpfe und geballte Nussriegel Product News Manner Cranberry Knöpfe und Brezerl mit Milchschokolade Corny nussvoll dreierlei nuss & karamell und nuss-quartett & traube, Confiserie Heilemann Sternenzauber und GÜ Winterkollektion.

© Manner; Darbo; Confiserie Hellemann

Das Wiener Traditionsunternehmen Manner startet mit zwei neuen Sorten in die Lebkuchensaison: Manner Cranberry Knöpfe und Brezerl mit Milchschokolade erweitern das Sortiment. Ersteres besteht zu 29% aus Preiselbeer-Fruchtfüllung, die zweite Neuheit ist eine Ergänzung zum Brezerl mit dunkler Schokolade. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Manner Cranberry Knöpfe und Brezerl mit Milchschokolade 1,99 €, 2,99 € 180 g, 335 g Josef Manner & Comp AG LEH Manner, Tel.: 01/48822-0

Mit einem besonderen Highlight erfreut die Confiserie Heilemann zu diesem Weihnachtsfest: „Sternenzauber“ heißt die neue Range, die mit schneebedeckten Wäldern und Dörfern und nachtblauem Himmel Klein und Groß verzücken soll. Alle Packungen ziert ein original Swarovski-Kristall. Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Confiserie Heilemann Sternenzauber Range Heilemann Confiserie LEH Heilemann, Tel.: +49/08331/95 75 0

GÜ London Winterkollektion

Schoko-Vulkane

Wien. GÜ London lanciert seine neue Winterkollektion: Kleine, heiße Schokoladen-Vulkane in zwei Sorten, Desserts mit heißem Lavakern aus feiner belgischer Schokolade. Neben dem SchokoVulkan aus 70% Cacao-Schokolade wurde eine zweite Sorte mit brasilianischer Orange kreiert: Ein samtig-schmelzender Magmastrom aus Schokolade, der mit einer Note von Orangenöl verfeinert und von einem Ring aus zarter Mousse umschlossen wird.

Harald Krassnitzer

Komplizierte Texte fliegen bei mir ins Altpapier.

© GÜ London

Ich bin ein Fan von Verständlichkeit. Genau das schätze ich an meiner Versicherung. Die sagt mir klar, was versichert ist und was nicht. Und landet damit bei mir punktgenau.

GÜ London startet mit zwei heißen Variationen in die Wintersaison.

www.ergo-austria.at

Nach der gelungenen Produkteinführung von Corny nussvoll im Jahr 2011 folgen ab Oktober, nur für kurze Zeit, zwei neue Geschmacksrichtungen: Die beiden Sorten „dreierlei nuss & karamell“ und „nuss-quartett & traube“ sollen die Erfolgsstory von Corny nussvoll fortsetzen. Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Corny nussvoll dreilerlei nuss & karamell und nuss-quartett & traube A. Darbo AG LEH Darbo, Tel.: 05242/6951-0


s h o p ta l k

20 – medianet retail

Freitag, 28. September 2012

Die Stadt als Marke Nespresso Hawaii Kona

© Conny de Beauclair

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1. Oliver Schmitt, Agnes Parfy, Heinz Grimus, vorne Christian Koblinger, Peter Rogl; 2. Ulla Schuster, Manfred Bene; 3. Clemens Billek, Gabriela Euler-Rolle.

© Nespresso

Architektur und Marke im Dialog bei Bene Büromöbel 2

Stadtentwicklung im City Future Cercle

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1. GF Dietmar Keuschnig im Kreis der Schauspieler; 2. Davina Marx und Anna Lundstrom; 3. Robert Kropf, ­Angelika Svoboda, Gerald Krischek mit Begleitung, Bernhard Degen.

Mit einer exklusiven Party feiert Nespresso eine neue Sorte

Aloha unter Palmen

Begeistert vom Abend: Annemarie Foidl.

Exotisch Anlässlich der Präsentation der Limited Edition „Hawaii Kona“ entführte Nespresso seine Gäste ins tropische Ambiente des Palmenhauses im Wiener Burggarten zu einer Zeitreise von Hawaii nach Wien. Das Programm ließ keine Wünsche offen: Ein Theaterstück erinnerte an längst vergangene Tage und den Besuch des hawaiianischen Königs David Kalakaua I. in Wien. Im Rahmen des Galadinners kreierten die 3-Hauben-Köche Stefan Lastin (Restaurant Schlossstern, Kärnten) und Andreas Kaiblinger (Restaurant Esszimmer, Salzburg) ein exotisches Menü. Beschwingte Walzerklänge und fröhliche hawaiianische Musik sorgten für die passende musikalische Umrahmung. „Mit der einzigartigen Limited Edition ‚Hawaii Kona‘ ist es uns gelungen, die Exklusivität unserer Marke noch weiter auszubauen“, so Dietmar Keuschnig, Geschäftsführer von Nespresso Österreich und Gastgeber des Abends, begeistert. Unter den Gästen befanden sich u.a. Gerald Krischek, Generaldirektor des Hotel Bristol, Annemarie Foidl, Präsidentin des österreichischen Sommelierverbands, und Karl Rosenbauch vom Restaurant Rosenbauchs.  (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Produkt des tages

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die finstere brille

Die Billigbohne aus der Grusel-Plantage Christian Novacek

© Piatnik

© Franz Pflügl

Kopf des Tages

Thomas Melzer (42) ist neuer Finanzvorstand beim Vorarlberger Strumpf- und Wäschekonzern Wolford. Laut Aufsichtsratsbeschluss ist Melzer damit Vorstand für Finanzen, Investor Relations, Recht, Human Resources und IT. Der studierte Betriebswirt Melzer war zwischen 2008 und 2011 als Finanzvorstand und stellvertretender Vorstandsvorsitzender bei der Brain Force Holding AG und davor in verschiedenen leitenden Funktionen bei der Wienerberger Aktiengesellschaft tätig gewesen. Der bisherige Finanzvorstand Peter Simma scheidet auf eigenen Wunsch per 14. September aus dem Unternehmen aus.

Architekturstrategien Bereits zum zweiten Mal fand letzte Woche der „City Future Cercle“ der Wiener silberpfeil-Architekten statt. Zahlreiche Gäste aus Wirtschaft und Architektur folgten der Einladung der beiden Geschäftsführer Peter Rogl und Christian Kolbinger, die diesmal in das Hauptbüro des Büromöbelherstellers Bene in der Wiener Innenstadt baten. Die Themenbereiche Architektur, Strategie, Marke, Immobilie und deren erfolgreiches Zusammenspiel wurde dabei gemeinsam mit dem Markenprofi Oliver Schmitt, CEO viennabrand, und Clemens Bilek, Konzernsprecher der Conwert Immobiliengesellschaft, beleuchtet. Durch den Abend führte auf charmante Weise die ORF-Moderatorin Gabriela Euler-Rolle. Auch beim anschließenden Get-together ließ man den Abend bei feinsten Schmankerl ausklingen. Unter den Gästen: Manfred Bene (Aufsichtsratsvorsitzender Bene), Heinz Grimus Am 6. Oktober – im Rahmen der (Porr Design & Engineering), „Langen Nacht der Museen“ Stephen Löwenstein (GF – öffnet Schlumberger in WienLöwenstein Home Comfort), Heiligenstadt seine Pforten. Percival Pachta-Rayhofen Zeit: 18 Uhr bis 1 Uhr. Infos auf: (Partner Marix Consult), Manwww.schlumberger.at fred Peckal (Vertriebsleiter Artemide).  (red)

Gesammelte Werke Einfach nur einen Pinsel in Wasser und Farbe tauchen und damit die schillerndsten Motive malen war gestern. Heute bringt Crea-Play, der magische Pinsel, neuen Schwung in Kinderzeichnungen und erweckt selbstgemalte Bilder zum Leben. Wenn mit Wasserfarbe gemalte Türen auf einmal knarren, Vögel zwitschern und die Sirene eines Feuerwehrautos wie von Zauberhand ertönt, dann ist entweder Magie im Spiel oder Crea-Play – der Malpinsel mit dem gewissen Etwas. Um die gezeichneten Motive zum Singen, Pfeifen oder Kreischen zu bringen, wird der Pinsel zuerst in Wasser und Farbe getaucht und dann der Kreativität freier Lauf gelassen. Doch anders als gewohnt gibt die Zeichnung bei Berührung Laute von sich. Wird der Pinsel schneller über die gemalten Linien bewegt, verändern sich die Töne.  www.piatnik.at

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echtzeitig vor dem Tag des Kaffees eine Schreckenszahl, über welche die Kaffeeproduktion bis dato nicht gestolpert ist: 28.000 Tote sterben jährlich an den Folgen des massiven Pestizideinsatzes beim Anbau (laut Gofair-Geschäftsführer Rainer Dunst). Vorwiegend sind die für den Preiskampf vorgesehenen Billigstkaffeemarken verantwortlich: Preisdruck braucht mehr Ertrag, braucht mehr Pestizide, geht über Leichen. Demgegenüber steht der Snobismus, der sich heutzutage ebenso gut mit Kaffeetrinken verbinden lässt. Beispielsweise die ganze Bohne von Illy bei Billa und Spar um 8,99 Euro in der 100 Gramm-Dose. Ein wahrhaft stolzer Preis. Eventuell durch nix gerechtfertigt. Zumal in Italien kostet das Ding um ein Drittel weniger. Illy hat sich aber für Österreich keinen Spezialabgabepreis ausgetüftelt. Im Gegenteil: Seitens des Edelrösters heißt es, dass man mit der Preisgestaltung in Österreich nicht unbedingt glücklich sei, zumal man damit Marktanteile verliere. Ich habe jetzt kein Problem damit, dass der Handel mit den Kaffeebohnen das Geld scheffelt. Aber der LEH hat auch eine Gatekeeperfunktion. Snobkaffee auf der einen Seite - meinetwegen. Aber Pestizidbomben auf der anderen, das geht gar nicht. c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Brötchen verdienen Eine deutsche Bäckerei machte im Jahr 2010 einen durchschnittlichen Jahresumsatz von 885.920 €.

medianet retail  

medianet retail - 2x die Woche neu, Nachrichten für Entscheidungsträger der Bereiche Marken, Handel, Industrie und Gewerbe

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