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retail Anlaufproblem

Im nächsten Jahr will Hanno Soravia mit dem Alpenlachs Gewinne erzielen  Seite 27

Karstadt kommt nicht so recht auf Touren und liegt im Umsatz unter Plan  Seite 28

Mike Weccardt und Hubert Schenk leiten Sport Eybl/Sports Experts  Seite 30

„Regale in den Shops sind nicht aus Gummi“

© Panthermedia.net/Maria Gritsai

short

© Spectrum Brands

© Die Grünen/Peter Rigaud

Auf dem Vormarsch Geht es nach der EU-Kommissarin für maritime Angelegenheiten, Maria Damanaki, und dem heimischen Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich, soll künftig die nachhaltige Süßwasserquakultur eine größere Rolle spielen. Der Handel stellt sich auf die Herausforderung ein. Seite 27

Bio-Resonanz Nach Pferdefleischskandal, Kennzeichnungsschwindel und Bio-Betrug fordert Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin der Grünen im Europaparlament, die Agrarwende. Weiters reklamiert sie ein Gütesiegelgesetz und den Verzicht auf Gentech-Tierfutter, das beispielsweise aus den USA importiert wird. Seite 28

Clearasil Waschgel Refreshing und Oil & Shine Control, Scholl Express Pedi und Trockene Haut Repair ­Peeling, Veet EasyWax, Theramed 2in1 Atem-Frisch. Seite 29

sportlich

© Sport Eybl

Jahresziel

helferlein

© Reckitt Benckiser

inside your business. today. Dienstag, 26. März 2013 – 25

© EPA

© Soravia Group

medianet

Batterien Varta, ein Riese im Batteriemarkt, gehört zum Mischkonzern Spectrum Brands. Durch Vertriebsstärke schaffte man es, Brands wie ­Remington und ­Russell Hobbs auf dem öster­reichischen Markt zu positionieren. Geschäftsführer ­Christian Schamburek erklärt im Gespräch mit medianet, wie man vorgegangen ist. Seite 26

TREVISION © EPA

visual solutions visual solutions

LATEST NEWS Zalando lanciert Onlineshop für Luxusmode +++ Nikes Auftragsbücher platzen aus allen Nähten +++ Umdasch: Silvio Kirchmair neues Mitglied im UmdaschVorstand +++ Deutsches Kartellamt bittet Konsumgüterriesen zur Kassa +++ Zielpunkt betreibt Wursttheke künftig selbst unter medianet.at/retail

www.trevision.at


ti t e l sto r y

Dienstag, 26. März 2013

© Panthermedia.net/Maksym Zaletskyy, Spectrum Brands

26 – medianet retail

Batterien Dank der Vertriebsstruktur von Varta konnte Spectrum Brands Remington und Russell Hobbs lancieren

Unter Strom: Batterien ­pushen Fön & Toaster

Mit Qualität und nachhaltigen Innovationen punktet das Unternehmen bei Handel und Konsumenten. der Anteil der wiederaufladbaren Batterien lediglichen zwischen fünf und acht Prozent.

Mathieu Völker

Wien. Batterien, Rasierer und Teekocher – mit Varta, Remington und Russell Hobbs hat der amerikanische Mischkonzern „Spectrum Brands“ drei Große Namen im Portfolio. Im Gespräch mit medianet erläutert Christian Schamburek, Geschäftsführer von Spectrum Brands Österreich, was hinter dieser auf den ersten Blick heterogenen Produktvielfalt liegt, wie es um den Batteriemarkt steht und wie man mit Vertriebsstärke beim Handel punkten kann. „Die Findung von Synergien steht bei allen Akquisitionen im Vordergrund“, beschreibt Schamburek die Entwicklung von Spectrum Brands im letzten Jahrzehnt. Ab 2003 habe es einen globalen Footprint im Batteriegeschäft gegeben. Die Vertriebsstärke von Varta wurde genutzt, um 2004 Remington und 2011 Russell Hobbs am österreichischen Markt zu lancieren.

Vor allem in Mitteleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat Varta mit einem Marktanteil von bis zu 50% eine sehr starke Stellung aufgebaut. Der stabile bis leicht wachsende Batterienmarkt hebe einen hohen Sättigungsgrad erreicht. Einziger Wermutstropfen: Trotz Nachhaltigkeits- und Umweltschutzdebatten bewegt sich

Dem gegenüber steht allerdings, dass in Österreich das Batteriesammelsystem mit einer Rückholquote von knapp 60% und einer Recyclebarkeit von 90% auch im europäischen Vergleich top funktioniert. Spectrum Brands trägt laut Schamburek auch in seiner For-

„Im wirtschaftlich

­schwierigen Umfeld hat der Handel die Tendenz, sich auf wenige starke Partner zu konzentrieren.“ © Spectrum Brands

Top: Sammelleidenschaft

Fönstäbe und Wasserkocher

Aber nicht nur Varta kann sich am heimischen Markt behaupten. Auch die zweite starke Marke, Remington, hebt sich als Beauty- and Lifestylebrand mit immer wieder neuen Innovationen vom Mitbewerb ab: „Mit der Vertriebsstärke und der hohen Zuverlässigkeit, die wir aus dem Batteriegeschäft haben, haben wir ‚Remington‘ Schritt für Schritt eingeführt, positioniert und dementsprechend kommuniziert. Wir haben Remington innerhalb von vier Jahren in Österreich

Christian Schamburek Spectrum Brands Austrai

schung und Entwicklung einiges in Sachen Umwelt bei: „Wir schaffen verlängerte Haltbarkeiten und höhere Kapazitäten. Aber die Anzahl der Applikationen steigt und das Marktvolumen bleibt im Grunde stabil.“

zur Nummer eins im ‚Hair Care‘Bereich gemacht und waren mit der Positionierung als Beauty-FashionLifestyle sehr erfolgreich.“ Mit Russell Hobbs wiederholte man das erfolgreiche Modell von Remington: „2011 war das Jahr

der Integration der Produkte. Ziel war es, dem Konsumenten und dem Handel sukzessive Russell Hobbs-Produkte anzubieten und die Distribution auszubauen.“ Im Home-Appliance-Sektor sei der Konkurrenzdruck höher, dennoch seien die Ergebnisse genauso zufriedenstellend wie bei Remington, so der Spectrum-Brands Chef.

Bewährtes währt lange Als Trumpf in schwierigen Zeiten erweist sich laut Schamburek die jahrelang bewährte Vertriebskette: „Am Ende des Tages ist es ein Verdrängungsgeschäft. Die Regale in den Geschäften sind nicht aus Gummi. Der Handel ist an langfristigen, lokalen Partnern interessiert“, hält der Geschäftsführer fest. Und weiter: „Als wir mit Remington begonnen haben, konnten wir auf unser Standbein auf dem Batteriesektor verweisen. Da waren Eckpunkte wie Lieferzuverlässigkeit, Aftersale-Service, Servicegrad oder eine homogene Markenpflege die Basis. Gewisse Benchmarks sind für den Handelspartner sehr wichtig, weil das eine gewisse Sicherheit gibt. Da haben wir Vorteile gegenüber Konkurrenten, die keine lokale Präsenz haben.“

„Made in Germany“ Mit der Entwicklung in den D-ACH- und Beneluxstaaten zeigt sich

Schamburek, was den gesamten Konzern betrifft, zufrieden. Auch Osteuropa erwirtschaftet gute Daten, im Gegensatz zu Westeuropa mit den momentan schwierigen südeuropäischen Märkten. „Wir produzieren bei Varta in Deutschland. ‚Made in Germany‘ ist nach wie vor ein Qualitätssiegel, mit dem wir bei der Marke ‚Varta‘ ausgesprochen gut unterwegs sind“, resümiert Christian Schamburek die aktuelle Entwicklung in seinem Unternehmen..

Info Umsatz Spectrum Brands Austria machte im vergangen Jahr einen Umsatz von rund 15 Mio. € und beschäftigt dabei 16 Mitarbeiter. Global macht Spectrum Brands einen Umsatz von rund 3,3 Mrd USD. Marken Varta, Black&Decker, Remington oder Russell Hobbs. Entwicklung Um ein Gleichgewicht zu dem saisonal geprägten Batteriegeschäft zu erreichen – 40% des Appliances- und Batterien-umsatzes finden zur Weihnachtszeit statt –, übernahm Spectrum Brands 2006 Home & Garden, einen Hersteller von Düngemitteln und Pestiziden, was dem Konzern einen regen Frühjahrs- und Sommerumsatz bescherte. 2013 wurde schließlich der nordamerikanische Sicherheitsschloss- und Armaturenhersteller HHI mit rund 6.000 Mitarbeitern übernommen.


T h e m a : F i s c h & m e e r e s f r ü c hte

Dienstag, 26. März 2013

Klein, aber im Kommen Zahlreiche Initiativen pushen die Zucht von Süßwassergetieren

Süßwasserfisch ist auf dem Vormarsch

Berlakovich schnürt Maßnahmenpaket, Steixner will „Tiroler Fisch“ lancieren.

Selbstversorgung soll steigen Einen Versuch, in dieser Richtung startet das Bundesland Tirol. „Ab dem Jahr 2015 soll ein eigener Tiroler Fisch den Lebensmittelhandel erobern“, erklärte Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner bei einer AMA-Pressekonferenz. Welche Fischsorte es sein soll, ist noch nicht geklärt; fest steht jedoch, dass es sich um ein Produkt von besonderer Qualität handeln wird, ein Tier, das doppelt so lang im Wasser bleiben wird wie gewöhnlich. Auch Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich ist in der Sache engagiert. Er ist dabei, gemeinsam mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft und den Fischereiverbanden ein Maßnahmenpaket zu schnüren. Darin enthalten ist das Ziel, mehr Fische im Land zu produzieren und den Selbstversorgungsgrad bei Süß-

© Panthermedia.net/Maria Gritsai

Wien. Ein Volk der Fischesser sind die Österreicher nicht: Gerade mal sieben Kilo verzehrt der durchschnittliche Alpenrepublikaner im Jahr. Damit liegt er weit unterm Europa-Schnitt, etwa den Deutschen, die es auf 15 Kilo im Jahr bringen, oder die Spitzenreiter, die Portugiesen, die Jahr für Jahr 55 Kilo des vertilgen. Doch glaubt man den Trendforschern, nimmt der Fischkonsum in Österreich aufgrund des grassierenden Gesundheitswahns und einem gewissen Überdruss gegenüber anderen Tiergerichten in den nächsten Jahren merklich zu. Speziell Ware made in Austria ist den Einkaufsabteilungen der großen Handelsketten zufolge immer gefragter – eine große Herausforderung für die Branche, zumal Österreich 95% seines Fischbedarfs mit Importen deckt.

Geht es nach der Politik, soll nachhaltige Süßwasseraquakultur EU-weit reüssieren.

wasserfischen von derzeit 34 % auf 60% zu steigern. Generell scheint die Zukunft einer nachhaltigen Süßwasseraquakultur zu gehören, zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Maria Damanaki, EU-Kommissarin für Fischerei und maritime Angelegenheiten, geht. „Die Weiterentwicklung dieser Form von Fischzucht ist entscheidend in der Reform der ‚Gemeinsamen Fischereipolitik‘ zur Entschärfung der Überfischung und als alternative Bezugsquelle für die steigende Nachfrage nach Fischereiprodukten“, erklärt die Funktionärin.  (no)

fisch-facts Der Pro Kopf-Verbrauch von Fisch liegt in Österreich zwischen sieben und acht kg im Jahr. Im Zehnjahresvergleich ist dieser Wert um fast 40% gestiegen. Der Selbstversorgungsgrad in der Alpenrepublik mit Fisch und Fischprodukten liegt aktuell bei fünf Prozent, bei Süßwasserfischen sind es 34%. Das Marktsegment muss vorwiegend durch Importe abgedeckt werden. Die Einfuhren von Fisch haben sich von 1988 bis 2010 verdoppelt.

Turnaround Soravia will schwarze Zahlen schreiben

Fukushima Cäsiumgehalt

Wien. Die Alpenlachs-Fischzucht der Soravia Food Market (SFM) tut sich anhand es enormen Kapitalbedarfs in der Fischzucht schwer, in die Gewinnzone zu kommen. Für 2014 hat die Geschäftsführung nun aber den Turnaround angekündigt. Das Unternehmen, an dem der Kärntner Bauunternehmer Hanno Soravia ein Drittel hält (ebenso wie die Wiener Städtische Versicherung und die Unternehmer Ale-

Tokio. Einen schlimmen Rekord vermeldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Gut zwei Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima wurde unweit des havarierten Kraftwerks ein Fisch mit einer enormen radioaktiven Belastung gefangen: An diesem wurden 740.000 Becquerel Cäsium pro Kilogramm gemessen, dieser Wert entspricht dem 7.400-Fachen dessen, was der Staat als unbedenklich zum Verzehr einstuft (bis dato lag der Rekort bei 510.000 Bequerel je Kilo).

Alpenlachs: 2014 in Gewinnzone xander und Adrian Riklin) arbeitet daran, ausreichende Mengen zu produzieren, um in die roten Zahlen zu kommen. Um dies zu erreichen, wurden drei Mio. € in einen neuen Fischzuchtbetrieb in Förolach bei Hermagor in Kärntnen investiert. In dem Becken sollen jährlich hundert Tonnen Fisch heranwachsen. Verkauft werden soll die Ware ab Hof, über die Gastronomie und einzelne Handelsketten.

Belasteter Fisch

© Soravia Group

Eingeschränkte Fischerei

Der Kärntner Bauunternehmer Hanno Soravia hält ein Drittel an Soravia Food Market.

Das Fischen in der Umgebung von Fukushina unterliegt seit dem Unglück am 11. März 2011 Beschränkungen. Das Meer hatte bei der AKW-Katastrophe 80% der gesamten Strahlenbelastung abbekommen – entweder durch verseuchtes Wasser oder aber durch radioaktive Wolken, die über dem Ozean abregneten. Besonders stark, so ergaben Messungen, fällt die Verseuchung bei den bodenbewohnenden Fischen, wie etwa Grünlingen, aus.

medianet retail – 27


short

Lidl Bolognese-Sauce ohne Pferdefleisch Wien. Vor Kurzem hat eine qualitative Ja/Nein Labor-Analyse im Auftrag von Vier Pfoten Pferdefleisch-DNA in der „Combino Sauce Bolognese“ der Supermarktkette Lidl Österreich festgestellt. Lidl Österreich hat das Produkt daraufhin sofort vom Markt genommen. Eine weitere, quantitative Vier Pfoten Labor-Analyse hat nun ergeben, dass sich der erste Verdacht nicht bestätigt hat; eine Beigabe von Pferdefleisch kann ausgeschlossen werden.

© ZB/dpa-Zentralbild/Z1022 Patrick Pleul

Würstel von Landhof ohne Pferdefleisch

r e ta i l & p r o d u c e r s

Dienstag, 26. März 2013

Lebensmittelsicherheit Grüne fordern Agrarwende, Gütesiegelgesetz sowie Ende der Importe von Gentech-Soja

Aus für Etikettenschwindel Ulrike Lunacek, Grünen-Europasprecherin: Ökologische Reform der Landwirtschaft kommt bestimmt. Wien. Pferdefleischskandal, Kennzeichnungsschwindel, Bio-Betrug – der Ausweg aus der europäischen Lebensmittelkrise heißt „Agrarwende“. Dieser Ansicht sind die Grünen, allen voran Ulrike Lunacek, Vizepräsidentin der Grünen im Europaparlament und Europasprecherin der österreichischen Grünen. So wären etwa viele heimische Bauern sofort bereit, auf Bio umzustellen, wenn die Rahmenbedingungen passen würden. „Der Bio-Markt boomt“, sagt Lunacek. Dieser Umstand müsse genutzt werden. Außerdem würde ein solch positiver Trend einem enorm negativen entgegenwirken: nämlich dem Bauernsterben. „Von einer Ökologisierung der Landwirtschaft sind wir meilenweit entfernt“, meint Lunacek weiter. Aber: „Die ökologische Reform der europäischen Landwirtschaftspolitik kommt“, ist sie überzeugt und verweist in dem Kontext auf

57 europäische Regionen, die sich unter dem Titel „Gentechnikfreies Netzwerk“ zusammenschlossen.

Gütesiegelgesetz muss her Eine wichtige Forderung der Grünen ist jene nach einem Gütesiegelgesetz. Lunacek: „Derzeit werden in Österreich 500.000 Schweine und 100.000 Rinder pro Jahr importiert, hier geschlachtet und verarbeitet und kommen dann als österreichische Qualitätsprodukte mit rot-weiß-roter Fahne auf den Markt. Mit diesem Etikettenschwindel muss endlich Schluss sein.“ Die EU-Abgeordnete forderte auch ein Ende der Verarbeitung von jährlich 500.000 t GentechSoja aus Brasilien, Argentinien und USA. „Davon kommt ein beträchtlicher Teil in den Futtertrog von AMA-Gütesiegel-Schweinen. Dieses Futter hat mit Österreich nichts zu tun.“ (APA)

© Die Grünen/Peter Rigaud

28 – medianet retail

Ulrike Lunacek, Europasprecherin der Grünen, fordert ein „Gütesiegelgesetz“.

Frankfurter, die von Linz nach Russland gelangten, sind unbedenklich.

Liverpool. In Großbritannien ist der Handel mit einer beträchtlichen Menge falsch deklarierten Pferdefleischs aufgeflogen. 100 kg sollten auf Marktständen und in einer Fleischerei in Liverpool verkauft werden, teilte die britische Lebensmittelaufsicht (FSA) mit. 40 kg seien bereits an die Konsumenten gelangt. Die als Rindfleisch deklarierte Ware stamme aus Ungarn. (APA)

© EPA

Tiffany will Umsatz um bis zu 8% steigern

Berlin. Der deutsche Warenhauskonzern Karstadt kämpft laut Spiegel mit größeren Umsatzverlusten. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins lagen die Verkäufe im Februar bei 133 Mio. € und damit 15% unter den Umsätzen des Vorjahres. Seit dem 1. Oktober 2012, dem Beginn des Geschäftsjahres, habe der Konzern damit lediglich noch 1,3 Mrd. € Umsatz gemacht und liegt damit fast zehn Prozent unter den Planungen. Firmenchef Andrew Jennings hatte vor Kurzem in einem Zeitungsinterview erklärt, dass Karstadt wohl erst im nächsten Jahr wieder bessere Geschäfte machen werde. Bis 2014 sollen insgesamt rund 2.000 Stellen abgebaut werden. (red)

Auszeichnung Expertenjury votet für Lieblingsmarke

Mehr Luxus Puma-Mutter wandelt sich zum Luxuskonzern

Wien. Radatz ist „Superbrand 2013“ und darf sich zu den sympathischsten Marken Österreichs zählen. Gfk Austria hat Verbraucher in Österreich nach ihren Lieblingsmarken befragt. Das „Superbrands Brand Council“, ein Expertengremium, bestehend aus 15 Personen, hat die erhobenen Marken nach vorgegebenen Kriterien bewertet.

Paris. Die französische Puma-Mutter PPR erfindet sich neu. Um der Transformation des Unternehmens zum reinen Luxus- und Sportartikelkonzern Rechnung zu tragen, tauft sich der Konzern auf den Kunstnamen „Kering“ um. Dieser soll an das englische Wort caring, also fürsorglich, erinnern, erklärt Vorstandschef François-HenriPinault in Paris. In der Bretagne, wo die Wurzeln von Pinaults Firmenimperium liegen, sei „Ker“ zudem ein anderes Wort für Zuhause.

Radatz als Superbrand prämiert

schichte des Namens vor allem die Persönlichkeit des Firmengründers, Franz Radatz: Er war es, der in den Nachkriegsjahren den Beruf des Fleischhauers wählte, um „etwas mit Essen zu tun zu haben“. Heute beschäftigt der Radatz-Stastnik Konzern 930 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 168 Mio. €. Beliefert werden neben den eigenen 23 Radatz-Filialen österreichweit die wichtigsten Handelsketten. (red)

Vor über 15 Jahren wurde das Superbrands-Programm in Großbritannien von Marketing und Kommunikationsexperten eingeführt. Diese setzten sich zwei Ziele: Außerordentlich starke Marken sollten ins Spotlight gerückt werden und darüber hinaus sollten sich andere Marktteilnehmer daran ein Beispiel nehmen können, um für die eigene Marke zu lernen. Heute ist die Auszeichnung zur Superbrand in 88 Ländern, verteilt auf alle fünf Kontinente, etwas Besonderes. Ins Gremium des Brand Council kommen nur hochspezialisierte Experten des Fachs. Im Fall des Preisträgers Radatz steht hinter der erfolgreichen Ge-

PPR benennt sich in „Kering“ um

doute und der Unterhaltungselektronikkette Fnac werde dieser Prozess in diesem Jahr abgeschlossen – daher passe auch der alte Name nicht mehr. Man wolle sich künftig ganz auf die Bereiche Luxus – zu dem Marken wie Gucci, Alexander McQueen oder Bottega Veneta gehören – sowie Sport & Lifestyle konzentrieren. Durch weitere Zukäufe soll der Umsatz von knapp 10 Mrd. € im vergangenen Jahr bis 2020 auf 24 Mrd. € steigen. (APA)

Gut im Verkaufen & Kaufen

© Radatz/Peter Svec

New York. Juwelier Tiffany will mehr seiner beliebten blauen Schmuckboxen verkaufen. Der Umsatz werde im laufenden Geschäftsjahr global um sechs bis acht Prozent zulegen, kündigte das Unternehmen an. Dies sollte mit Einnahmen von mehr als 4 Mrd. USD (3,1 Mrd. €) einhergehen – getrieben von Asiens Kunden, die die teuren Ringe und Halsketten des USSchmuckherstellers stark nachfragen. Den Großteil der Erlöse erwirtschaftet Tiffany mit seiner Premiumfiliale an der Fifth Avenue in Manhattan.  (APA)

Wien. „Kein Markenhersteller kann es sich erlauben, bei seinen Produkten auf ‚geplanten Verschleiß‘ zu setzen. Der harte Wettbewerb im Markt würde solch eine verbraucherfeindliche Produktstrategie sofort bestrafen, weil sich die Kunden dann einer anderen Marke zuwenden“, erklärt Manfred Müllner, Chef des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie. Eine „geplante Obsoleszenz“ ist somit in keinster Weise Teil der Unternehmensstrategien bei Entwicklung und Herstellung von Produkten – im Gegenteil: Unterschiedliche Nutzerprofile bei Produkten machen es schlicht unmöglich, ein „Ablaufdatum“ eines Produkts überhaupt zu timen. (red)

Bei Karstadt laufen die Geschäfte mau, 2.000 Stellen werden bis 2014 abgebaut.

Superbrands International 1a-Adresse für Touristen: Geschäft an der Fifth Avenue in Manhattan.

Obsoleszenz ist nicht planbar

Karstadt 10% unter dem Plansoll

Elisabeth Radatz-Fiebinger und Franz Radatz präsentieren ihre Superbrand.

Das Umbenennen hat bei PPR Tradition: Seit der Börsennotierung im Jahr 1988 hat sich der Konzern schon mehrmals umbenannt. PPR ist die Kurzform für Pinault-Printemps-Redoute, einem Mix aus dem Namen des Firmengründers und zweier früher Flaggschiffe des Konzerns, der französischen Kaufhauskette Printemps und dem Versandunternehmen La Redoute. Inzwischen hat sich PPR aber von fast allen Handelsgeschäften, die einmal zum Konzern gehörten, getrennt. Mit dem Verkauf von La Re-

© EPA

Falsch deklariertes ­Pferdefleisch in England

FEEI Kein Ablaufdatum

Warenhäuser Auch die Verkäufe im Februar deutlich unter dem Vorjahresumsatz

© EPA

Linz. In den Ende Februar in Russland beanstandeten Frankfurter Würsteln der Linzer Firma Landhof war kein Pferdefleisch enthalten. Das bestätigten oberösterreichische Analysen und jene des EU-Referenzlabors in Belgien. Die Firma selbst schloss Pferdefleisch in ihren Produkten nach Überprüfung der Liefer-Chargen der betreffenden Exporte bereits Ende Februar aus.

PPR erwirtschaftete mit seinen Luxusmarken wie Gucci 2011 satte 10 Mrd. €.


product news

Dienstag, 26. März 2013

medianet retail – 29

Neue Helferlein gegen die Minifeinde guten Aussehens Product News Clearasil Waschgel Refreshing und Oil & Shine Control, Scholl Express Pedi und Trockene Haut Repair Peeling, Veet EasyWax Wachspatrone Bikini & Achseln und Theramed 2in1 Atem-Frisch.

© Reckitt Benckiser (6)

Der neue Scholl Express Pedi hilft dabei, die in den langen Wintermonaten trocken und verhornt gewordenen Füße wieder seidig weich zu machen: Der elektronische Hornhautentferner ist speziell für die professionelle Arbeit am Fuß für zuhause entwickelt worden. Die mit Mikrogranulaten besetzte Rollenoberfläche arbeitet effektiv und gründlich. Um Hornhaut von vornherein zu vermeiden, empfiehlt Scholl, die Füße regelmäßig mit dem neuen Kategorie Launch Trockene Haut Produkt Scholl Express Pedi und Repair Peeling Scholl Trockene Haut Repair Peeling zu behandeln; Preis 39,99 €, 6,99 € dadurch wird Vertrieb Reckitt Benckiser Austria GesmbH die natürliche Distribution Drogerien Zellerneuerung Kontakt Reckitt, Tel.: 01/74003-0 angekurbelt.

Veet Easy Wax-Nachfüller Bikini & Achseln wurde eigens für die Haarentfernung an schwer zugänglichen und empfindlichen Körperstellen entwickelt. Die spezielle Form der Rolle, die einfach in das im vergangenen Jahr von Veet lancierte Haarentfernungsgerät gesteckt wird, ermöglichst ein einfaches Auftragen und eine unkomplizierte Enthaarung an besagten Partien. Kategorie Produkt Preis Vertrieb Kontakt

Launch Veet EasyWax Wachspatrone Bikini & Achseln 7,99 € Reckitt Benckiser Austria GmbH Reckitt, Tel.: 01/74003-0

Theramed 2in1 Atem-Frisch

Mundgeruch ade

© Henkel

Wien. Die neue Theramed Zahnpasta 2in1 Atem-Frisch bietet innovativen Schuz vor Mundgeruch, denn sie bekämpft gezielt Mundgeruch verursachende Bakterien, neutralisiert schon entstandene Geruchtsverbindungen im Mund und befreit von schlechtem Geschmack nach dem Verzehr bestimmter Lebensmittel. Das Produkt ist mit März breit distribuiert im Handel erhältlich, der Preis für die 75 ml-Tube beläuft sich auf 1,99 €.

Die innovative Formel von Theramed 2in1 hilft gegen lästigen Mundgeruch.

Clearasil erweitert seine Produktpalette um neue Waschgels für die junge Gesichtspflege: Die Reinigungsgels Refreshing und Oil&Shine Control mit Fruchtextrakten helfen müder Winterhaut, wieder zu strahlen. Es sind die bisher mildesten Produkte der Serie, die für den täglichen Gebrauch gedacht sind. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Clearasil Waschgel Refreshing und Waschgel Oil & Shine Control 6,99 € 150 ml Reckitt Benckiser Austria GesmbH Drogerien Reckitt, Tel.: 01/74003-0


s h o p ta l k

30 – medianet retail

Dienstag, 26. März 2013

Spar-Auszeichnung Beauty Days – Donauzentrum

© Spar

1 Marktleiterin Notburga Schörkhuber freut sich mit Gerhard Weinberger (li.), ­Leiter Filialorganisation Oberösterreich, und Josef Maurer, Leiter zentrale ­Filial­organisation, über die „Goldene Tanne 2012“.

© Philipp Enders

Auszeichnung für Kundenzufriedenheit & Freundlichkeit 2

3

„Goldene Tanne“ geht nach Ternberg

4

1. Unibail-Rodamco-Boss Thomas Heidenhofer, Topmodel Patricia Kaiser und Opern-Star Clemens Unterrainer; 2. Sängerin Simone Stelzer, „Zweitfrau“-Frontlady Diana Lueger; 3. Austria’s Next Topmodel Siegerin 2013 Greta, SCS Center Manager Anton Cech, DJane Gitta Saxx und Model; 4. Uwe Kröger und Fadi Merza.

Jede Menge Stars und Sternchen im Einkaufszentrum

Schöner Frühling

Engagiert Die „Goldene Tanne 2012“, eine hohe Auszeichnung der Spar Österreich, ging an den Eurospar Ternberg. Marktleiterin Notburga Schörkhuber gewann mit ihrem Mitarbeiterteam den Filialwettbe­ werb. Die gesamte 36-köpfige Mannschaft hat wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen und bewiesen, dass man es mit viel Engagement und persönlichem Einsatz weit bringt. Wesentliche Kriterien der „Goldenen Tanne“ sind vor allem die Freundlichkeit der Mitarbeiter, die Kundenzufriedenheit und die ­Warenverfügbarkeit im Markt. Der EurosparTernberg hat in all diesen Bereichen in Oberösterreich am besten abgeschnitten. „Wir ­freuen uns sehr, die beste Spar-Filiale Ober-österreichs zu sein“, ist die Marktleiterin stolz. Zur Auszeichnung gratu­ lierten Gerhard Weinberger, Leiter Filialorganisation ­Oberösterreich, und Josef Maurer, Leiter zentrale ­Filialorganisation. Die beiden 15. Europäisches Shopping sprechen von einer Erfolgs­ Center-Symposium von Regio geschichte: Ein Spar-StandPlan Consulting. Donnerstag, ort, der zum Eurospar 25. April, Palais Ferstel, 1010 aus­gebaut wird und Wien.  www.shoppingcenter schließlich nunmehr den  -symposium.com ­Filialwettbewertb für sich entscheiden konnte.  (red)

Zentrum­manager Anton Cech.

Farbenfroh Im Rahmen der „Spring Beauty Days“ fand im Donauzentrum eine exklusive „VIP Beauty Show“ statt. Zehn Models präsentierten den zahlreich erschienen Besuchern der SCS sowie prominenten Gästen während einer 20-minütigen Show die Kosmetikhighlights der Früh­ jahrssaison 2013 der Marken Müller, Douglas, Inglot, The Body Shop und Yves Rocher sowie die aktuellen Schuhtrends des hippen kanadischen La­ bels Aldo. Überraschungsgast Greta, Austria´s Next Topmodel 2013, sorgte für Furore und defilierte mit den anderen Mädchen über den Catwalk. Durch den Abend führte ATV-Moderatorin Claudia Hölzl. SCS Center Mana­ ger Anton Cech begrüßte unter anderem: Topmodel Patricia Kaiser, Musi­ cal-Star Uwe Kröger, Society-Lady Andrea Buday, die Djanes Gitta Saxx und Martina Kaiser, Goldkehlchen Missy May, Tanzprofi Yvonne Rueff, TopDesignerin Anelia Peschev, Starfotograf Sepp Gallauer, Mondrean-Chefin Andrea Bocan, Sängerin Simone Stelzer, Zweitfrau Frontlady Diana Lueger und Thomas Heidenhofer Director of Marketing & Leasing Austria & Slova­ kia von Unibail-Rodamco.  (red)

Mike Weccardt (Bild) und Hubert Schenk leiten ab so­ fort Sport Eybl/Sports Experts. Weccardt war als Ge­ schäftsführer für Vertrieb Mitte 2012 ins Unternehmen eingetreten und hat hier zu­ letzt Marketing und Einkauf übernommen. Zu den Agenden von Hubert Schenk zählen ins­ besondere die Leitung des Fi­ nanzbereichs, der Logistik, des Personalwesens sowie der IT. Schenk leitete als Finanzchef den internationalen Bereich von Billa mit Verantwortung für Zentral- und Osteuropa und war auch CEO von Billa Russ­ land. Bei Neckermann Versand Österreich war er für die Sanie­ rung und verantwortlich.

100

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Dekorative Diskussion Alexandra Binder

© Kenwood

© Sport Eybl & Sports Expert

Kopf des Tages

Farbenfroh Kenwood hilft den Frühlingsgefühlen auf die Sprünge – mit farbenfrohen Küchengeräten, die Lust machen auf eine leichte und beschwingte Kost und zwar in Hotpink, Himmelblau und Zitronenfalter­ gelb. Und dann: Mix und Match. Alle Farben werden wild nach Lust und Laune kombiniert.Das Ergebnis: Eine traumhafte Silhouette, die die Frühlingsmode spiegelt. Und: Die ohnehin schon bunte Kenwood-Früh­ stücksserie wird um diverse Standmixer, Stabmixer und Handmixer in Popfarben erweitert. UVP inkl. USt.: Kennwood kMix Boutique Stand­ mixer 159,99 €, Kenwood kMix Boutique Stabmixer) 89,99 €, Kenwood kMix Boutique Handmixer 89,99 €.  www.kenwoodaustria.at

D

er Handel & der Sexismus: eine uralte Geschichte voller Missverständnisse. Zuletzt betroffen: der Otto-Versand. Gut, den kennt eigentlich eh keiner mehr. Aber die Geschichte lohnt zu lesen. Versender Otti verkauft einiges an Artikeln, die einen Hauch fröhlichen Sexismus verbreiten. Darunter ein T-Shirt, zu dem vermutlich die Hauptschule Litschau angeregt hat. Die ließ bekanntlich vor noch nicht allzu langer Zeit wissen, dass Girlies trotz Möglichkeit bitteschön lieber die Finger vom technischen Werken lassen sollten, weil „die Praxis hat gezeigt, dass die Mädchen dabei oft überfordert sind“. Und jetzt die Kurve zu Ottis Megaseller, einem Mädchen T-Shirt mit der Aufprägung: „In Mathe bin ich Deko“, die einen Shitstorm auslöste und zu Reaktionen wie dieser hinriss: „Ich finde diesen Artikel zutiefst sexistisch, kinderfeindlich, herabwürdigend und hoffe, dass die massive Kritik daran zumindest zu einer Reaktion von Otto führt.“ Und in der Tat verstand Ottis PR-Agentur namens Silke, „dass sich einige User durch den besagten Spruch verletzt fühlen“. Aber: „Die T-Shirts sind bislang bei vielen unserer Kunden super angekommen und wir erhalten sehr viele positive Produktbewertungen auf ‚otto. de‘.“ Eine dekorative Antwort. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Ausdauer Wenn jemand 100 Zahlen/Minute zählt, jeden Tag 8 Stunden, 5 mal die Woche, würde es rund 4 Wochen dauern, bis er eine Million erreicht hat.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 26. März 2013 – 31

Die Brau Union erwirtschaftete 2012 um 3,3% mehr Umsatz als 2011  Seite 35

Sommermischung Egger lässt die GrapeFruit radeln

© Egger

Die neue Stiegl-Mälzerei verarbeitet künftig selbst angebautes Urgetreide  Seite 34

Stabiles Jahr

Darf’s noch ein Krügerl sein? Durstig 107,7 Liter Bier – also umgerechnet 215 Krügerl – trinkt der durchschnittliche Österreicher im Jahr. Das ist Platz 2 im Europaranking hinter Tschechien. Der hohe Konsum kommt nicht von ungefähr: Schließlich ­werden die Österreicher mit einer Bier-Promotion-Aktivität im Wert von 8,8 Mio. € konfrontiert.  Seiten 32– 36 Neuerscheinung Im April erscheint die bereits 14. Ausgabe von Conrad Seidls „Bierguide“ – erstmals mit Kurzportraits sämtlicher Brauereien

„Nie hat es eine solche Fülle von Neuerungen gegeben“ Wien. Bereits in wenigen Tagen zieht Conrad Seidl mit seinem „Bierguide“ neuerlich aus, um aus durstigen Biertrinkern wahre Biergenießer zu machen und liefert wieder Empfehlungen, Neuentdeckungen und Lokaltipps aus allen heimischen Bundesländern. Die bereits 14. Ausgabe des Kompendiums sei dabei umfangreicher und präziser als je zuvor geworden: „Nie hat es eine solche Fülle von Neuerungen gegeben wie in den vergangenen zwölf Monaten“, erklärt Bierpapst Conrad Seidl, der heuer zusätzlich zur traditionellen Bewertung von Bierlokalen auch Kurz-

portraits sämtlicher Brauereien in den Guide aufgenommen hat.

Vielfältige Bierszene Die Bierszene werde tatsächlich vielfältiger, betont Seidl: Jedes Jahr sperren mehrere neue Brauereien auf – jedes Jahr kommen mehr als ein Dutzend neue Biere auf den Markt. „Spannend ist, wie kleine und große Brauereien einander mit innovativen Ideen befruchten. Österreich ist das einzige Land Europas, wo auch Großbrauereien wie Stiegl ein ‚India Pale Ale‘ auf den Markt bringen – oder die Brau

Union ein ‚Strong Porter‘“, erzählt Seidl. Damit diese Spezialitäten nicht länger verborgen bleiben, will er mit seinem Bierguide allen Interessierten den Weg zu den Schätzen der heimischen Braukunst weisen – „und wer das dicke Buch nicht ständig bei sich tragen will, kann es auch als Gratis-App auf das iPhone oder andere mobile Endgeräte laden“, so Seidl abschließend. medianet verlost 10 Exemplare des „Bierguides 2013“. Beantworten Sie nur folgende Frage: Die wievielte Ausgabe des Bierguides erscheint im April 2013? Zuschriften bitte an: bier@medianet.at

© Günter Menzl

© APA/Georg Hochmuth

© Stiegl

Spezielles Malz

© Brau Union

alles über bier

Bierpapst Conrad Seidl weist wieder den Weg zum wahren Biergenuss.


A l l e s ü b e r Bi e r

Dienstag, 26. März 2013

© dpa/Stephan Jansen

32 – medianet special

Promotion-Check Teil 3 Focus untersuchte für medianet die Promotion-Aktivitäten in Sachen Bier

Der Gerstensaft zieht die Massen weiter an

Auf Bier fallen nicht weniger als 41 Prozent aller alkoholischen Promotion-Aktivitäten. Wien. Der Biergusto der Österreicher hält unvermindert an: Während in Deutschland etwa der Bierabsatz 2012 um 1,8% abrutschte und damit auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 fiel, bleibt in Österreich der Inlandsverbrauch praktisch unverändert hoch. Laut österreichischem Brauereiverband gönnten sich Herr und Frau Österreicher in Summe nicht weniger als 8,54 Mio. hl Gerstensaft. Das entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 107,7 l oder umgerechnet 215 Krügerl pro Einwohner. Österreich liegt damit weltweit nach wie vor auf Platz zwei hinter Tschechien (2011: 145 l). Wenig verwunderlich, kommentiert Sigi Menz, Obmann des österreichischen Brauereiver-

bands, die Zahlen hocherfreut: „Zweimal auf EU-Ebene am Stockerlplatz – das wird uns so rasch keine zweite Branche nachmachen. Ein Dank an alle Österreicher und ihre Brauereien!“

Bier dominiert Alkoholsektor Wenig verwunderlich, versuchen die Bierproduzenten diesen Konsum weiter anzukurbeln: In Summe investierte der Sektor 8,8 Mio. € (Aktionswerbung für Bier: 7,2 Mio €; Sortimentswerbung: 1,6 Mio. €) in die Promotion-Aktivitäten des Handels, wie eine exklusiv für medianet durchgeführte Erhebung des Marktforschungsunternehmens Focus zeigt: „Die Promotionwerbung für alkoholische Getränke

En twic klun g Pr om ot i o n w e r b u ng

Methodik

Nach Warengruppen 2012 vs. 2011 Warengruppe Bier Wein Sekt Frizzante Radler Bittergetränke, Kräuterspirituosen Liköre Sonstige alkoholische Getränke Whisky Wodka Weinbrand Klare Branntweine Champagner Brauner Rum Pre-Mixes Weißer Rum Vermuth Grappa Tequila Cognac Gin Anis-Schnaps Sherry und Portwein Calvados Gesamtergebnis

2012 7.170 4.462 1.509 826 689 432 427 288 249 225 206 173 172 168 151 143 58 39 37 22 19 18 5 5 17.492

wird im Handel eindeutig vom Segment Bier angeführt; 41% aller Aktivitäten entfallen auf diese Warengruppe“, erklärt Karl Nemeth, Sales Manager bei Focus MR. Das belege „eindrucksvoll die hohe Bedeutung von Bier als Frequenzbringer für den Handel“. Der Handel trage dem insofern Rechnung, dass er Bier in Form von Sortimentsaktionen – etwa „-25% auf das gesamte Biersortiment“ an einem bestimmten Wochentag – verstärkt promotet. „Nahezu ein Fünftel aller Aktionen lief 2012 über diese Art der Bewerbung“, so Nemeth. Das Markenranking wird eindeutig von Produkten der Brau Union AG dominiert: Die Marken Gösser, Schwechater, Zipfer und Puntigamer nehmen die ersten

Anteil 2011 Anteil 41,0% 5.743 40,5% 25,5% 3.797 26,8% 8,6% 1.423 10,0% 4,7% 697 4,9% 3,9% 419 3,0% 2,5% 313 2,2% 2,4% 372 2,6% 1,6% 241 1,7% 1,4% 211 1,5% 1,3% 155 1,1% 1,2% 165 1,2% 1,0% 138 1,0% 1,0% 104 0,7% 1,0% 109 0,8% 0,9% 90 0,6% 0,8% 102 0,7% 0,3% 30 0,2% 0,2% 16 0,1% 0,2% 13 0,1% 0,1% 18 0,1% 0,1% 18 0,1% 0,1% 7 0,1% 0,0% 0,0% 0,0% 5 0,0% 100,0% 14.187 100,0%

Basis: Handelsunterstützende Promotionwerbung (Brutto-Werbeaufwand); Werte in 1.000 €, Anteile in %. Quelle: Focus

Veränd. 24,9% 17,5% 6,1% 18,4% 64,4% 38,1% 14,8% 19,3% 18,1% 44,8% 25,2% 25,9% 65,3% 54,4% 68,0% 39,5% 94,5% 135,2% 176,9% 21,8% 4,7% 149,2% 0,0% –8,1% 23,3%

Der Marktforscher Focus MR untersucht in Kooperation mit medianet in regelmäßigen Abständen die Promotion-Aktivitäten des Handels in den wichtigsten Einzelhandelsbranchen in Österreich. Unter „Promotion-Aktivitäten des Handels“ verstehen sich alle Preisaktivitäten, die der Handel für seine Produkte (Eigenmarken + Markenartikel) in den Medien Flugblatt, Hörfunk, Print und TV tätigt. Für die Erfassung werden nur jene Artikel herangezogen, die mit einem Preis oder Rabatt beworben werden. Für die Berechnung des Bruttowerbewerts werden die offiziellen Tarife der jeweiligen Medien herangezogen. Beim Flugblatt ergibt sich der Werbewert durch Produktions- und Verteilungskosten. Sowohl bei Flugblatt als auch Handelsinserat wird die Fläche gemessen, die dem jeweiligen Produkt zur Verfügung gestellt wird. Der Werbewert resultiert aus Fläche x Tarif. Im Konkreten wird zum Beispiel ein BillaFlugblatt in all seine Bestandteile zerlegt und den einzelnen Warengruppen, Firmen bzw. Marken zugeordnet.

vier Plätze im Promotionranking ein, gefolgt von Stiegl, Kaiser und Ottakringer auf den Plätzen 5 bis 7. Eigenmarken spielen in diesem Segment, ähnlich wie bei den alkoholfreien Getränken (medianet 1.613, S. 32), noch eine absolut untergeordnete Rolle – sie sucht man unter den Top 10 vergebens. Mit einem Anteil von 45% aller beworbenen Aktivitäten setzt die

Spar-Gruppe stärker auf die Preisbewerbung von Bier als der ReweKonzern mit 36%. Jedoch ist im Vergleich zum Jahr 2011 der ReweAnteil um sechs Prozent gestiegen, während der von Spar um vier Prozent zurückging. „Bemerkenswert ist, dass Bier eine Warengruppe ist, wo der Diskont keine tragende Rolle bei der Preis-Promotion spielt“, so Nemeth abschließend.  (jawe)


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Dienstag, 26. März 2013

medianet special – 33

Jahresbilanz Der Ottakringer Konzern konnte 2012 seinen Umsatz um 2,5 Prozent auf 223 Mio. € steigern – vor allem dank der Mineralwassersparte

Ottakringer mit stabilem Ergebnis Die wirtschaftspolitischen Belastungen in Ungarn und der Preiskampf in Österreich trübten die Freude ein bisschen.

Biernachfrage gesunken Was die Freude über das Umsatzplus ein wenig schmälert, ist der Rückgang im Bier-Segment, der sich heuer mit einem Minus von 5,1 Prozent oder 63.600 hl zu Buche schlägt. Auslöser dafür seien die wirtschaftliche Lage in Ungarn und der Preiskampf in den heimischen Supermärkten gewesen, so das Traditionsunternehmen in einer Aussendung. Ottakringer

Wiener Wiesn Verlängert

Fast drei Wochen Wien. Noch mehr Brauchtum, noch mehr „zünftige Gaudi“ und noch mehr Bier: Die „Wiener Wiesn“ verlängert in ihrem dritten Jahr die Zeit, in der Wien zu München wird. Von 19. September bis 6. Oktober – und damit fast drei Wochen lang – gibt es auf der Kaiserwiese im Wiener Prater „etwas für jeden Geschmack“, wie die Veranstalter bei einer Pressekonferenz Mitte März betonten. Neu sind heuer auch die Bundesländertage: „Wir haben ganz Österreich eingeladen, sich zu beteiligen – sowohl mit kulinarischen Spezialitäten, als auch Musik und Bräuchen“, erklärte Claudia Wiesner, Geschäftsführerin der Wiesn Veranstaltungs- und Kultur GmbH.

„Goldenes Österreich“

© Wiener Wiesn/Peter Ziech

Unter dem Titel „Goldenes Österreich“ gibt es erstmals eine Festund Brauchtumsbühne, wo sich u.a. Schützen aus Tirol, Alphornbläser aus dem Montafon oder der „Riese Samson“, der nur von ledigen Männern aus dem Lungau gezogen werden darf, präsentieren. Im Gegensatz zu den Vorjahren geht es dieses Mal nicht nur um Bier, auch der Wein stehe heuer im Mittelpunkt. Und mit rund 400 Stunden Livemusik und 108 Liveacts auf rund 19.000 m� Veranstaltungsfläche sei man „das größte Volksfest Öster­reichs“, so Christian Feldhofer, geschäftsführender Gesellschafter des Veranstalters abschließend.  (APA)

Von 19. September bis 6. Oktober heißt es in Wien wieder: O’zapft is.

Konzern-Chef Sigi Menz gibt sich aber optimistisch: „In Zukunft werden wir auch beim Bier wieder zulegen. Wir arbeiten schon heute daran. Und immerhin haben wir in Summe ein Ergebnis von 13 Millionen Euro erzielt. Das ist keine Kleinigkeit.“

Biermarkt unter Druck Unter den bekannten wirtschaftspolitischen Belastungen am ungarischen Markt litt auch die Brauerei Pécs. In Österreich wiederum bekam Ottakringer die Preispolitik am Markt zu spüren. In Summe brachte es die Bierspar-

te im abgelaufenen Jahr auf 1,2 Mio. hl.

Vöslauer legt kräftig zu Gut lief es demgegenüber bei der Konzern-Tochter Vöslauer. Die Bad Vöslauer schafften es, den Mineralwasser Absatz weiter zu steigern – 2012 konnte im Inland um 2,4 Prozent mehr Nachfrage verzeichnet werden als im Jahr zuvor. Auch im Export gab es ein kleines Plus. Zählt man beide zusammen, kommt Vöslauer auf 2,9 Prozent. Die Mineralwassersparte von Ottakringer brachte es demnach auf beachtliche 2,8 Mio. hl. (red)

© Ottakringer Getränke AG/APA-OTS/Preiss

Wien. Der börsennotierte Wiener Ottakringer-Konzern hat 2012 den Umsatz um 2,5% auf 223 Mio. € gesteigert, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) blieb mit 13 Mio. € stabil. Insgesamt wurden 400 Mio. l aus dem Ottakringer-Portfolio getrunken. Mit 19,4 Mio. € blieben die Investitionen auf konstantem Niveau, die Mitarbeiterzahl stieg von 820 auf 848 Personen.

Alfred Hudler (Vorstand Vöslauer), Sigi Menz (Konzernchef) & Christiane Wenckheim (Brauerei-Chefin) sind trotz Ups and Downs mit dem Ergebnis 2012 zufrieden.


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34 – medianet special

Dienstag, 26. März 2013

Sprizz und Grapefruit-Radler Die Privatbrauerei Egger weitet zur anstehenden Saison ihr Portfolio zusätzlich aus

short

Wenn die Grapefruit radelt

Corona Extra nun auch im 4er-Pack

© Kattus

Unterradlberg. Die Privatbrauerei Egger hat derzeit zwei Neuigkeiten in der Pipeline: Das „Egger Sprizz“ gilt als Klassiker unter den Leichtbieren: vollmundig und spritzig mit 3,5 Vol. % Alkoholgehalt und einer Stammwürze von 8,8 Grad. Das Sprizz hat ein Drittel weniger Kalorien im Vergleich zu herkömmlichen Bieren und wird als das ideale Bier für Kalorienbewusste positioniert.

Das mexikanische Bier ist seit ­Jänner auch im 4er-Pack zu haben.

Wien. Mit einer Innovation startete „Corona Extra“ ins neue Jahr. Handlich und praktisch präsentiert sich das beliebte Bier aus Mexiko bereits seit Ende Jänner auf Österreichs Tankstellen erstmals im 4erPack. Dort findet man Corona frisch gekühlt vor, denn das neue 4er-Pack passt ideal in den PoS-Kühlschrank. Mit der neuen Verpackungseinheit und einem Verkaufspreis von unter 10 € (UVP) orientiert sich Corona an den Wünschen der Konsumenten. Die Marke Corona steht für Leichtigkeit, kombiniert mit Lifestyle, und erfreut sich vor allem bei der jungen Zielgruppe großer Beliebtheit. Das Partygetränk in der unverwechselbaren klaren und transparenten Flasche wird idealerweise mit einer Limette im Flaschenhals serviert. Corona Extra zählt zu den weltweit führenden Exportbieren und ist die erfolgreichste Marke der Grupo Modelo in Mexiko. Seit 1925 gebraut, wird es derzeit weltweit in 159 Ländern vertrieben.

chische Brauerei auch wieder ins Fernsehen Einzug halten. Erstmals nach längerer Zeit ist Egger wieder durch TV-Spots präsent, die derzeit produziert werden. Außerdem unterstützt das Unternehmen seinen Markenauftritt verstärkt via Facebook, auch ein Egger-Gewinnspiel ist heuer geplant und wird prominent mittels QR-Code auf der 0,5 l Märzen-Dose kommuniziert. 2012 produzierte das Familienunternehmen mit 70 Mitarbeitern 709.000 hl Bier und erwirtschaftete damit 40 Mio. €. Jedes zehnte Bier, das im Handel gekauft wird, stammt aus dem Hause Egger. Durch Investments von über 50 Mio. € in den vergangenen Jahren zählt Egger zu einer der modernsten Brauereien Europas. Im Jänner 2013 wurde „Egger Premium“ zum vierten Mal in Folge von der Deutschen LebensmittelGesellschaft (DLG) mit der Goldmedaille ausgezeichnet.  (red)

Grapefruit-Radler Der „Egger Grapefruit Radler“ wiederum soll im kommenden Sommer den beliebten Mischgetränkemarkt aufmischen. Nicht nur an heißen Tagen erfrischt der Egger Grapefruitradler mit seinen 2,5% Alkohol all jene, die Bier mit einem Schuss Grapefruit suchen. Der Egger Grapefruit Radler ist ab April im Handel erhältlich. Passend dazu wird die niederösterrei-

© Egger; APA/Helmut Fohringer

Die niederösterreichische Privatbrauerei, neuerlich DLG-ausgezeichnet, plant eine TV-Offensive.

Ab April im Handel: der GrapefruitRadler der Privatbrauerei Egger.

Produktlaunch Seit Februar ist der Almradler auch in der Variante alkoholfrei im heimischen Handel erhältich

Almdudler launcht alkoholfreien Radler Wien. Der 2012 neu gelaunchte Almradler aus dem Hause Almdudler erhielt im März doppelten Zuwachs: Almradler mit Zitrone und Almradler Alkoholfrei. Der Almradler Alkoholfrei ist damit der erste national verfügbare alkoholfreie Radler in Österreich.

Positives Feedback

© Almdudler

Spiegelau setzt neuen Bierglas-Standard

Glas „Nummer 6“ von Spiegelau: neuer Standard für IPA-Biergläser.

New York. Die Kristallglasfabrik Spiegelau setzt in Zusammenarbeit mit den führenden India Pale Ale (IPA)-Brauern der Vereinigten Staaten, Sam Calagione von Dogfish Head und Ken Grossman von Sierra Nevada, einen neuen Standard für IPABiergläser. In einer Serie von Design- und Verkostungsworkshops wurde eine Vielzahl von möglichen Designs für diese Biersorte getestet. Bei einer abschließenden, finalen Verkostung aus acht Prototypen Anfang Februar in New York fiel die Auswahl einstimmig auf das Glas „Nummer 6“, das IPAGlas von Spiegelau. Die Dünnwandigkeit hält sowohl die Frische als auch die Kühle im Glas und gibt sie nicht ab, schreibt Spiegelau in einer Aussendung. Der hohle, geribbte Stiel belüftet das Bier bereits beim Einschenken und steigert somit die Entfaltung der Aromen und damit des Geschmacks. Der Mundranddurchmesser leitet das Bier direkt auf die Mitte des Gaumens, wodurch die Süße leicht betont wird.

Einzigartige Kombination In Wildshut verarbeitet die Salzburger Brauerei selbst angebautes Getreide

Neue Stiegl-Mälzerei verarbeitet Urgetreide Salzburg. In einer Zeit, in der sich Biere immer ähnlicher werden, schwimmt die Stieglbrauerei zu Salzburg, Österreichs größte Privatbrauerei, gegen den Strom. Stiegl-Chef Heinrich Dieter Kiener setzt auf das Motto „Lust an der (Bier)Vielfalt“ – „Vielfalt beginnt bei den Zutaten“, so Kiener. Eine wichtige Rolle bei Stiegl spielt künftig auch die brauereieigene Bio-Landwirtschaft in Wildshut an der Grenze SalzburgOberösterreich. Dort lässt Kiener seit mehr als 20 Jahren Urgetreide wie Dinkel, Schwarzen Hafer oder Emmer für seine Hausbiere und sein Bio-Bier „Paracelsus-Zwickl“ anbauen. Seit Kurzem steht in Wildshut auch eine weltweit einzigartige Kombination einer Mälzerei und Rösterei. „Man darf nicht dem Mengen-Denken verfallen; der Inhalt entscheidet“, sagt Kiener. „In unserer eigenen Mälzerei können wir unser selbst angebautes Urgetreide vor Ort verarbeiten und einzigartige Spezialmalze herstellen; Verwendung finden diese dann in unseren Hausbieren.“ Aber auch

die Hobby- und Kleinbrauer-Szene kann in Zukunft mit Wildshuter Malz beliefert werden. Investiert hat Kiener in die neue, Demeterund damit Bio-zertifizierte Mälzerei rund 1,2 Mio. €.

Mehr Bier-Vielfalt „Richtige Investitionen kommen zurück“, ist Kiener überzeugt. Das Paracelsus-Zwickl etwa nahm sei-

nen Anfang als regionales Hausbier. Mittlerweile ist es mit einem Marktanteil von 40% im österreichischen Lebensmittelhandel Marktführer bei Zwickl-Bieren. Als echter „Gewinnbringer“ erwies sich in den vergangenen zwei Jahren auch die „Stiegl-Weisse“ (+22,5% im Vergleich zum Vorjahr). Auch diese Erfolgsgeschichte begann in der Hausbrauerei. Mit der brauereieigenen Land-

© Stiegl

© Spiegelau

Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling: „Den Geschmack genau getroffen“.

„Der Grund für die Beliebtheit von Almradler ist die Kombination von unverwechselbarem Almdudler-Geschmack mit geringem Alkoholgehalt. Mit unserem Almradler haben wir im Vorjahr den Geschmack der Österreicher genau getroffen. Aufgrund der Einzigartigkeit und des nationalen Vermarktungskonzepts wurde der Almradler sehr positiv

vom Handel und von den Konsumenten als echte Alternative zum Bier aufgenommen. Wir konnten bereits in den ersten Monaten am Markt den Kampf um die stärksten Radler-Artikel erfolgreich aufnehmen“, erklärte Almdudler-Geschäftsführer Gerhard Schilling im Rahmen des Launch-Events. „Mit einzigartigem und kaufanregendem Packungsdesign sorgen wir im Regal bei den Kunden für Aufmerksamkeit. Für auffällige Zweitplatzierungen gibt es sowohl sortenreine als auch gemischte Displays“, erklärt dazu Almdudler- Marketingleiter Claus Hofmann-Credner. Seit Mitte Februar werden die neuen Sorten in der 0,33 l-Glas-Einwegflasche im 6erPack ausgeliefert.  (red)

Stiegl hat eine einzigartige Kombination aus Mälzerei und Rösterei errichtet.

wirtschaft deckt Stiegl einen kleinen Teil der benötigten Rohstoffe ab. Den Großteil bezieht die Brauerei von heimischen Landwirten wie den EGZ-Bauern in Niederösterreich oder den Hopfenbauern im Mühlviertel.

Heimische Rohstoffe Langfristige Abnahmeverträge und faire Preise sichern den Bauern verlässliche Einkommen und geben einen Anreiz, auch in Zukunft Braugerste und Hopfen anzubauen. „Ich bin überzeugt, dass man sich als österreichische Brauerei den ‚Luxus‘ leisten muss, auf heimische Partner und faire Vereinbarungen zu setzen.“ Stiegl bezieht übrigens alle Rohstoffe aus Österreich. Gebraut wird bei Stiegl nach wie vor traditionell handwerklich. Stiegl bedient sich überlieferter Brauverfahren, vergärt nach wie vor kalt und drucklos und gibt den Bieren längere Reifezeiten als große Brauereien und garantiert beim Stiegl-Goldbräu seit mehr als 20 Jahren kompromisslos 12 Grad Stammwürze.  (red)


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Dienstag, 26. März 2013

medianet special – 35

Jahresbilanz 2012 Die Umsatzerlöse des heimischen Marktführers stiegen im vergangenen Jahr um 3,3 Prozent

short

Die Brau Union investiert

Schloss Eggenberg steigert Mehrweganteil

Lebensmittelhandel wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen“, sagt Brau Union-Generaldirektor Markus Liebl. „Wir werden aber auch heuer die beste Produktqualität bei gleichzeitigem nachhaltigem Management bieten.“ Der Pro-Kopf-Verbrauch soll

„Der Trend zu verstärktem Wettbewerb in Gastronomie und ­Handel wird sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen.“

© BrauUnion

Linz. Die Brau Union konnte im vergangenen Geschäftsjahr alle wichtigen Konzernkennzahlen steigern. So wuchs etwa der Bierabsatz im Inland um 2,1 Prozent und der Gesamtbierabsatz legte um 1,1% zu. Exportiert wurden insgesamt 246.641 hl. Die Umsatzerlöse der Brau Union Österreich sind im Jahr 2012 insgesamt um 3,3% auf 643,9 Mio. € gestiegen, bei einer stabil bleibenden Mitarbeiteranzahl von 2.217. Der Marktanteil wuchs im Vorjahr insgesamt (Handel und Gastronomie) um etwa 1%. Auch im Jahr 2012 war Zipfer innerhalb des Unternehmens die bedeutendste Fassbiermarke. Im Lebensmittelhandel gewann die Traditionsmarke ebenfalls Marktanteile dazu. Zipfer überzeugte zudem im Frühling 2012 mit einem erfrischenden Packaging Relaunch. Klares Ziel des neuen Auftritts ist es, auch auf die besondere Kompetenz im Bereich Naturhopfen einzugehen. Gösser wiederum gilt als die bedeutendste Marke Österreichs im Lebensmittelhandel: Das zu 100% aus heimischen Zutaten gebraute Bier konnte sich der Absatzmenge gegenüber 2011 noch einmal steigern und legte mengenmäßig im Lebensmittelhandel um mehr als 7% zu – wobei der Zuwachs etwa zur Hälfte auf den Gösser NaturRadler zurückzuführen ist. Auch Puntigamer konnte im Jahr 2012 reüssieren. Vor allem in der Gas-

Markus liebl, brau union

Brau Union-Generaldirektor Markus Liebl und Marketingchef Andreas Stieber.

tronomie konnte hier ein deutliches Mengenplus verzeichnet werden.

Investitionsstrategie Insgesamt investierte der heimische Marktführer im Jahr 2012 47 Mio. €. Damit wurden um 1,7 Mio. € mehr investiert als noch im Jahr 2011. Mehrere größere Investitionsvorhaben wurden in der Brauerei in Graz-Puntigam umgesetzt. Unter anderem wurde

WENN

BIER

mit der Neuausrichtung die Einwegproduktion stark verbessert. In Schwechat konnten durch Investitionen Leistungssteigerungen und verbesserte Arbeitsbedingungen ermöglicht werden (etwa durch die Neuanschaffung einer Reinigungsanlage). In der Brauerei in Göss wurde ein Projekt zum Einsatz von Solarenergie im Brauprozess umgesetzt. „Der Trend zu verstärktem Wettbewerb in Gastronomie und

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sich auch 2013 stabil bei rund 108 l halten. Neue Produkte sollen mithelfen, dass die Brau Union ihren Anteil konstant hält. „Mit Top-Innovationen wie etwa dem ‚Zipfer Orangen Radler‘ oder dem alkoholfreien ‚Gösser NaturGold‘ sorgen wir für wichtige Impulse am Biermarkt; diese Strategie wird sich auch heuer positiv in den Umsatzund Absatzzahlen niederschlagen“, ist sich Marketinggeschäftsführer Andreas Stieber sicher.  (red)

© Schloss Eggenberg

Mit Produkten wie Orangenradler und alkoholfreiem Gösser sollen die Zahlen wieder erreicht werden.

Die Brauerei Schloss Eggenberg steigert ihren Mehrweganteil.

Vorchdorf. Als Brauerei mit vorwiegend regionalem Absatzgebiet ist das Thema Mehrweggebinde aus ökologischer und ökonomischer Sicht sinnvoll, betont Brauerei Schloss Eggenberg-Marketingchef Stefan Freilinger. „So haben wir uns nach einer erfolgreichen Testphase in ausgewählten Lebensmittelmärkten 2012 entschlossen, Investitionen zu tätigen und den Mehrweganteil unserer Brauerei zu steigern.“ Heuer hat sich die Vorchdorfer Brauerei an der Mehrwegkampagne „sags am mehrweg“ des Lebensministeriums beteiligt. Für den Lebensmittelhandel bietet die Brauerei Schloss Eggenberg in der 0,33 l Mehrwegkiste das „Classic Märzen“ und den „Radler naturtrüb“ an. „Es freut uns, dass unsere Bemühungen von den Konsumenten sehr gut angenommen werden“, so Freilinger; „so ist es uns gelungen, den Mehrweganteil unserer Brauerei um 6,8 Prozent steigern.“

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36 – medianet special

Dienstag, 26. März 2013

Hopfen und Malz Im Waldviertel kann man nicht nur die innere Einkehr finden, sondern auch regionale Braukunst

short

Erfolgreiche Waldviertler

Mit Innovationen im Kampf gegen die Krise

© Villacher

Zwettl. Die Privatbrauerei Zwettl blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012 zurück: Der Gesamtumsatz des Waldviertler Familienunternehmens stieg 2012 um 1,4% auf 22,1 Mio. € an. Besonders erfreulich: Nach einem deutlichen Wachstum 2011 hat Zwettler im vergangenen Jahr nochmals zugelegt. Brauerei-Chef und Inhaber Karl Schwarz freut sich über einen Ausstoß von 190.000 hl Bier – das entspricht 57 Mio. Seidel Bier.

Villacher Pur bietet vollen Geschmack mit wenig Promille.

Villach. Das Erfolgsgeheimnis Österreichs südlichster Brauerei liegt in einer innovativen Vielfalt an Qualitätsbieren: vom Villacher Märzen über das herbe Villacher Pils, das malzbetontere, würzige Villacher Hausbier, das stärker eingebraute Spezialbier Villacher Selection Red und die neue Villacher Pur mit nur 4% Vol. Alkohol. „Mit der ‚Villacher Bieroffensive‘ wollen wir dem stagnierenden Bierkonsum mit Innovationen und einer nationalen Ausweitung des Vertriebsgebiets begegnen“, so Villacher- Vorstandsdirektor Josef Pacher. Mit dem Relaunch der Marke und einer nationalen Werbekampagne konnte man neue nationale Listungen im Handel und auch neue Verleger außerhalb Kärntens gewinnen. Zur Förderung des Bierkonsums in der Gastronomie setzen die Villacher zudem auf die Initiative „Bierspezialitäten – mit Bierkultur zum Biergenuss“.

Wiener mögen Zwettler Der „Zielmarkt Wien“ wuchs mengenmäßig um 10,4%. „Der Wiener Markt ist zuletzt immer wichtiger für uns geworden, daher freut es uns sehr, dass wir im vergangenen Jahr vor allem in der Wiener Gastronomie stark zulegen und viele prominente Neukunden in Wien und Umgebung von unserer Qualität überzeugen konnten“, so Karl Schwarz, Inhaber der Privatbrauerei. „Gastronomische Trendsetter wie das ‚Fabios‘ und ‚Kim Sohyi‘ schenken nun an ihre Gäste Zwettler Spezialitäten aus.“

Bio-Bier boomt Die seit 2003 zur Zwettler Brauerei gehörende Bierwerkstatt Weitra wuchs 2012 um 3,4% auf 11.000 hl an. „Wir haben seit der Übernahme vor zehn Jahren den Ausstoß der Brauerei verdoppelt“, ist Schwarz

auf die Entwicklung der kleinen, aber überaus feinen Brauerei zu Recht stolz. Das Vorzeigeprodukt des als Bierwerkstatt geführten Schwesterunternehmens ist „Hadmar Bio-Bier“. Karl Schwarz freut sich, mit „Hadmar“ den Vorreiter im Bereich der Bio-Biere in der Weitraer Brauerei zu haben. „Hadmar Bio-Bier“ ist im Lebensmittelhandel österreichweit erhältlich. Seit März des Vorjahres investiert die Privatbrauerei rund 8,1 Mio. € in den Standort Zwettl. Die Neuanschaffung wesentlicher Anlagenteile im Bereich der Füll- und Filtrationstechnik sowie die technische Vorbereitung auf eine zukünftige Limonaden-Produktion waren und sind eine „Operation am schlagenden Herzen“, die aktuell noch nicht abgeschlossen ist. „Dank dieses Investments können wir neue Projekte umsetzen und dabei gleichzeitig unseren Energieverbrauch reduzieren“, erklärt Schwarz.

© Privatbrauerei Zwettl

Nach dem großen Plus 2011 kann die Zwettler Braukunst erneut einen Umsatzzuwachs verbuchen.

Karl Schwarz, Privatbrauerei Zwettl, mit Waldviertler Bier in der Hauptstadt erfolgreich.

Zukunft und Ökobilanz Seit mehreren Jahren kooperiert die Privatbrauerei Zwettl mit der Vereinigung „Edelkorn“, in der 500 Waldviertler Landwirte organisiert sind. Sowohl für die Ernte 2013 als auch für das kommende Jahr konnten trotz zunehmend erschwerter Rahmenbedingungen – immer mehr Landwirtschaftsfläche wird zur Gewinnung von Bio-

ethanol verwendet – erfreuliche Abschlüsse zur Abnahme regionaler Braugerste getätigt werden. Somit bezieht die Privatbrauerei Zwettl beinahe den gesamten Bedarf ihrer Braugerste aus dem regionalen Anbau. Das Nachhaltigkeits-Forschungs­ institut SERI wurde im vergan­ genen Jahr beauftragt, den Umweltverbrauch der Zwettler Brauerei auf

Basis des Betriebsjahrs 2011 zu berechnen und zu analysieren. Mit der Quantifizierung der Betriebsökologie konnten nun die Umweltauswirkungen der Unternehmensabläufe klarifiziert werden. Schwarz: „Wir freuen uns über das positive Ergebnis der Studie und sind motiviert, unsere Ökobilanz durch konkrete Maßnahmen kontinuierlich zu verbessern.“ (red)

Innovation mal zwei Brau Union Österreich läutet mit Gösser NaturGold & Zipfer Orangen Radler mit Lemongras den Bierfrühling ein

Leichter Genuss im Doppelpack Linz/Österreich. Geschmackvolle Premiere an der Piste. Im Rahmen der Ski WM in Schladming wurde die neueste Innovation präsentiert: Das Gösser NaturGold, Österreichs erstes natürlich trübes, alkoholfreies „Märzenbier“. Die neue Marke schließt eine Lücke im Segment der alkoholfreien Biere und liefert, worauf Kenner und Genießer bereits lange gewartet haben: den besten Geschmack zu jeder Tageszeit.

PROMOTION

Neu: Gösser „Märzen“ ... Mit dem Gösser NaturGold liefern die Brauer die richtige Antwort auf die wachsende Nachfrage nach alkoholfreien Bieren. Ein neues Brauverfahren garantiert den typischen, vollmundigbierigen Gösser-Geschmack. Als einziges unfiltriertes – und daher natürlich trübes – alkoholfreies „Märzenbier“ behält es außerdem alle wichtigen Inhalts- und Geschmacksstoffe und setzt damit einen weiteren qualitativen Meilenstein in der Entwicklung alkoholfreier Durstlöscher. Egal ob tagsüber, beim Mittagessen oder nach dem Sport – das alkoholfreie Bier überzeugt geschmacklich; auf erfrischenden Genuss muss nun in keiner Situ-

© Brau Union Österreich (5)

Die heimischen Bierkaiser überzeugen diese Saison mit alkoholfreiem, naturtrüben „Märzen“ und neuem „orangigen“ Radler.

So schmeckt der Bierfrühling 2013.

Wie die Braumeister betonen, habe der fruchtige Radler den Markt nachhaltig belebt und das leichte Segment mehr als verdreifacht. Daher stünden die Erfolgschancen auch für das neue Gösser NaturGold mehr als gut. ation mehr verzichtet werden. Dem Anspruch, das Beste zu brauen, wurde Gösser auch bei seiner neuesten Spezialität gerecht. Doch bereits mit der Einführung des NaturRadlers, der sich im Rekordtempo zu Österreichs beliebtestem und meistverkauftem Radler überhaupt entwickelt hat, konnte Gösser bei den Fans des leichten Genusses wertvolle Pluspunkte holen.

... und Zipfer Orangen Radler Auch Zipfer sorgt rechtzeitig zum Beginn der neuen Radlersaison für Erfrischung am heimischen Biermarkt. Eine hundertprozentig natürliche Mischung aus bestem Zipfer Bier, echtem Fruchtsaft sonnengereifter Orangen und frischem Lemongras machen den neuen Zipfer Orangen Radler zum Biermix-Highlight der Saison; mit einem Alkoholgehalt von nur zwei Prozent und ohne

künstliche Süßungsmittel schmeckt der orangige Newcomer weniger süß und natürlich fruchtig. Den Experten zufolge ist nach der erfolgreichen Einführung des Zipfer Limetten Radlers der Markt reif für eine neue, geschmacksintensive Erfrischung: Die Erfolgsgeschichte der Zipfer Radler geht damit in die zweite Runde. Das Segment der Biermischgetränke entwickelt sich seit Jahren sehr dynamisch. Geschmacklich dominiert die Kategorie der Zitrusfrüchte; die beliebte Orange ist österreichweit bislang nicht als Radler erhältlich gewesen. Der neue Zipfer Orangen Radler mit Lemongras schafft hier nun Abhilfe.

gemachte Sache: „Mit TopInnovationen wie etwa dem ‚Zipfer Orangen Radler‘ oder dem alkoholfreien ‚Gösser NaturGold‘ sorgen wir als Brau Union Österreich für wichtige Impulse am Biermarkt. Wir kommen damit auch einmal mehr dem klaren Wunsch der Konsumenten nach alkoholfreien und alkoholreduzierten Bieren nach. Wir setzen Trends und schaffen neue Innovationen am Markt. Damit prägen wir das Verantwortungsund Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten.“

Konsumentenwunsch Dass die Brauer mit dem neuen Duo einmal mehr ihre Rolle als rot-weißrote Innovationsführer und Garant für erfolgreiche Bier-Neueinführungen unter Beweis stellen, ist für Andreas Stieber, Marketing-Chef der Brau Union, aus-

KONZERN-INFO Die Brau Union Österreich auf einen Blick: Zahlen aus 2012 • Umsatzerlöse: 644 Mio. € • Bierabsatz Inland: 4.548 THL • Investitionen: 47 Mio. € • Mitarbeiter: 2.217 Mehr Informationen zu allen Produkten und Neuheiten auf: www.brauunion.at


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