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retail medianet

Rege Österreich-Beteiligung auf der Gulfood 2013 in Dubai  Seite 28

abgestossen

Guido Maria Barilla verkauft die deutsche Großbäckerei Lieken 

© Berglandmilch

zünftiges

Schärdinger Ziegenmilchspezialitäten, Wiesbauer Puszta Debrecziner, Cabanossi und Pastrami, Dr. Oetker Flana des Jahres. Seite 29

Aufgestiegen

Seite 28

© Metro C&C

© Gulfood

aufgetischt

© dpa/W. Baum

inside your business. today. Dienstag, 26. Februar 2013 – 25

Klaus Sauer ist neuer Einkaufsdirektor für Metro Cash & Carry Österreich  Seite 30

Pferdefleischskandal bringt den LEH auf Trab

© Bettina Fink/OPST

short

© dpa/Julian Stratenschulte

© EPA

Volles Leben „frisch-saftig-steirisch“ und „EVA Apples from Austria“ war das Motto auf der diesjährigen „Fruit Logistica“ in Berlin. Mit qualitativ hochwertigen Produkten beeindruckten OPST-Geschäftsführer Thomas Reiter (Bild) und sein Team die Messebesucher. Gefallen hat auch EVA prime, eine Apfelinnovation.  Seite 27

H&M gewinnt Am öftesten gehen Herr und Frau Österreicher bei der schwedischen Textilkette H&M einkaufen, wie eine aktuelle Umfrage der Forschers Meinungsraum ergab. Auch die unterschiedlichen Einkaufsgewohnheiten von Mann und Frau nahm das Marktforschungsunternehmen unter die Lupe. Seite 28

Der mit der Lasagne spricht Die Lebensmittelskandale haben das Verbraucher­ vertrauen in behördliche Kontrollen kaum erschüttert. Der LEH muss sich ­aufgrund seiner Eigenmarkenpolitik zur Verantwortung bekennen.  Seite 26

Skandal um deutsche Bio-Eier

Kotányi: 138 Mille

Berlin. In Deutschland zeichnet sich die nächste Lebensmittel-Misere ab: Hunderte Bio-Eier-Produktionsbetriebe missachteten offenbar systematisch die Vorschriften bei der Haltung von Legehennen. Sie hielten demnach deutlich mehr Hühner in ihren Ställen als erlaubt und verkauften die Eier als Bio-Eier. Etliche Millionen Bio-Eier seien so in die Geschäfte gegangen, die nicht als Bio-Eier deklariert werden hätten dürfen. Laut dem deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel fanden offenbar Hunderte Durchsuchungen statt. Die Staatsanwaltschaft

Wien. Der Gewürzhändler Kotányi erzielte im Vorjahr Umsatzerlöse in der Höhe von 138 Mio. €. Davon wurden 30% am Heimatmarkt Österreich erzielt, besonderen Aufwind gab es jedoch in der größten Auslandsniederlassung in Russland; dort stieg der Umsatz um 15%. In Tschechien und Ungarn gabs Rückgänge, im Balkan, allen voran in Kroatien, Serbien und Bosnien, stieg die Marktleistung um fünf Prozent. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, will Kotányi-Chef Erwin Kotányi Preissteigerungen nur bedingt an den Handel weitergeben. (red)

Deutschlands Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ortet Betrug im großen Stil.

bestätigte Ermittlungen gegen 150 Betriebe in Niedersachsen. 50 Verfahren seien an Staatsanwaltschaften in anderen Bundesländern abgegeben worden, vor allem in Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern. Auch in Belgien und den Niederlanden seien Betriebe betroffen. „Wenn sich die Vorwürfe bewahrheiten, geht es hier um Betrug im großen Stil: Betrug an den Verbrauchern, aber auch Betrug an den vielen Bio-Landwirten in Deutschland, die ehrlich arbeiten“, sagte die deutsche Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner. (APA)

© Kotanyi

Gewürze Marktführer legt in Russland um 15 Prozent zu

© dpa/Holger Hollemann

Wieder falsch deklariert Gegen 150 Betriebe in Niedersachsen wird ermittelt

Erwin Kotányi führt die Geschäfte des gleichnamigen Gewürzunternehmens.


t i t e l st o r y

Dienstag, 26. Februar 2013

© Spar/Helge Kirchberger, Rewe International

26 – medianet retail

Qualität g arantiert

Starke Eigenmarkenanteile … sind im Handel der Trend der Stunde. Spar-Präsident Gerhard Drexel (li.) verweist auf aktuell 37% Umsatzanteil; Billa-Chef Josef Siess reklamiert für die Marke Billa: Während sich Konzerne in die Rezeptur nichts dreinreden lassen, habe Billa bei der Eigenmarke die Kontrolle über die Inhaltsstoffe.

Analyse Die Kommunikationsstrategien von Händlern und Herstellern stehen angesichts der Causa auf dem Prüfstein

Wie verantwortlich ist der Handel für die Skandale?

Nach der Lasagne kamen Kärntner Hauswürstel: Die Rosstäuschung macht im heimischen Handel Station. christian novacek

Wien. Der Skandal trabte gemächlich heran. Und während der Pferdefleisch-Schwindel den Lasagne und Tortelloni-Aficionados immer noch sauer aufstößt, gackern im Hühnerstall deutlich mehr Hennen als erlaubt. Als Pferd deklariertes Rind, Millionen von deutschen BioEiern, die keine sind – die vom Handel ins Treffen geführte Lebensmittelsicherheit steht dieser Tage ganz fett auf der Checkliste. Auch die Verherrlichung von regionalen und lokalen Lebensmitteln tönt hohl, wenn ausgerechnet „Kärntner Hauswürstel“ mit 18% nicht dekla-

riertem Pferdfleisch aufwarten. Die erste Reaktion der heimischen Händler beim als Rindfleisch ausgegebenem Pferdefleisch: Wir sind nicht betroffen, wir verlangen Pferdefleischfrei-Garantien von den Herstellern.

Wie sicher ist der LEH? Sowohl bei Rewe als auch bei Spar ging man vorerst davon aus, dass die Rosstäuschung an ihnen vorüberziehen würde. Vom Diskonter Lidl, der als erster betroffen war, kam als Reaktion die eher lapidare Feststellung, man habe die entsprechende Lasagne aus

dem Regal genommen. Vielleicht glaubten die Händler zu sehr an die hauseigene Qualitätssicherung? Letztlich haben die Kärntner „Spezialitäten“ (die regional bei den meisten Händlern erhältlich waren), diesen Glauben erschüttert. Sie werfen die Frage auf: Wie verantwortlich ist der Supermarkt für die Ware, die er verkauft? Im Quervergleich schneiden Lebensmittelhändler durchaus passabel ab: Während in der Textilbranche die Verantwortlichkeitsdebatte anhand von brennenden Fabriken in den asiatischen Produktionsländern eher leise als laut wird, ist der LEH aufgrund der Lebens-

Umfrage Nahezu 80% vertrauen auf behördliche Lebensmittelkontrolle

Konsumenten fordern jetzt Konsequenzen

Wien. Das Vertrauen der Österreicher in die heimischen Lebensmittelkontrollen scheint unerschütterlich: Auch nach Bekanntwerden des internationalen Pferdefleischskandals vertrauen 78,6% von 557 repräsentativ vom Institut Oekonsukt Befragte in Sachen Lebensmittelkontrolle den Behörden; heimische Ware aus kontrollierter regionaler Herkunft löst bei den Österreichern mit 89,2% ein noch größeres Sicherheitsgefühl aus. Allerdings: Als Konsequenzen aus dem Skandal werden eine umfassendere Kennzeichnungspflicht und eine verschärfte Strafverfolgung bei Lebensmittelbetrug gewünscht – den Ruf nach verschärften Strafen zur Abschreckung unterstützen satte 96,6%. Zu ihrer Rolle als Konsumenten wurden die 557 Umfrageteilnehmer ebenfalls um ihre Meinung befragt. Dabei sind 76,7% zumindest tendenziell der Ansicht, dass sie als Konsequenz aus dem Pferdefleischskandal ein dauerhaftes Qualitätsbewusstsein entwickeln; 57,3% zeigten zu diesem Statement eine hohe bis uneingeschränkte Zustimmung, 88,3% verlassen sich dabei auf Produkte aus Österreich und wollen beim Einkauf verstärkt auf die Herkunftsbezeichnung von Lebensmitteln achten und solche aus österreichischer regionaler Herkunft beziehen. (APA)

mittelskandale der Vergangenheit (Gammelfleisch, EHEC) mit Kontrollprogrammen (Gütesiegel) relativ gediegen aufgestellt. Einschränkung: Mit Sanktionen hat derjenige, der die Waren dealt, offenbar nicht zu rechnen. Genau das hat die deutsche Verbraucherschutz-Organisation „foodwatch“ auf die Palme gebracht. In deren Newsletter vom 22. Februar heißt es: „Tonnenweise wurde Verbrauchern Pferdefleisch statt Rind untergejubelt, über Monate war der Betrug angeblich niemandem aufgefallen. Doch schmerzhafte Sanktionen müssen die großen Supermarkt-Ketten, die die betroffenen Fertiggerichte zu Hunderttausenden in ihrem Namen verkauften, kaum fürchten, obwohl ihre Eigenkontrollen offenbar völlig versagt haben. Und wir Verbraucher? Erfahren noch nicht einmal die Namen aller betroffenen Produkte!“

67 Fälle in Deutschland Was foodwatch moniert, ist auf die deutsche Dimension des Skandals gemünzt: Dort gab es bis Samstag der Vorwoche 67 nachgewiesene Pferdefleisch-Beanstandungen; in Sachen Bio-Eier dürfte es sich um einen Betrug der noch nachhaltigeren Kategorie handeln. Was aber für Österreich wie für Deutschland gilt: Die Händler setzen stark auf Eigenmarken. Damit versteht sich von selbst: Wenn Billa oder Spar als Absender der Pro-

dukte auftreten, können sie sich nicht aus der Verantwortlichkeit schrauben.

LEH als Gesundheitspolizei Bis dato gab es allerdings auch keine Anzeichen dafür, dass sich der österreichische LEH aus dieser Verantwortung stehlen möchte – im Gegenteil: Unternehmen wie Rewe liebäugeln mittels Aufklärungsbroschüren am PoS (zuletzt im Bezug auf Diabetes) mit der Rolle der Ernährungspolizei. Billa-VD Josef Siess rückte eben diese Position im Bezug auf die Marke „Billa“ ins rechte Licht: „Wir mussten zur Kenntnis nehmen, dass sich die internationalen Konzerne bezüglich ihrer Zutaten nichts dreinreden lassen. Daher setzen wir auf Eigenmarken, weil wir so künstliche Zusätze und Farbstoffe außen vor lassen können“, sagte Siess auf der diesjährigen Billa Jahres-Pressekonferenz. Interessant wäre, wie Rewe in Österreich auf einen Fauxpas, wie er dem Mutterkonzern in Deutschland passiert ist, reagieren würde; dort mussten zwei mit Pferdefleisch kontaminierte Eigenmarken-Produkte aus den Regalen verschwinden. Dass der Fehler im System liegt, scheint indes für Bio-Guru Werner Lampert außer Frage zu stehen: „Für billige Lebensmittel zahlt immer irgendwer die Zeche“, sprach der Bio-Pionier, der beim BilligSupermarkt Hofer engagiert ist.


T h e ma : Ob st & G e m ü s e

Dienstag, 26. Februar 2013

medianet retail – 27

Volles Leben Wie und warum der steirische Apfel internationale Partner auf internationalen Messen durch höchste Qualität überzeugen konnte

Gesunde Alternative: der Apfel Jutta Maucher

Gleisdorf/Berlin/Nürnberg. Wer braucht schon Fleisch? Dass es Alternativen gibt, zeigte die „Fruit Logistica“, Weltleitmesse des Frischfruchthandels, die Anfang des Monats in Berlin stattfand und zu der über 58.000 Fachbesucher aus 130 Ländern kamen sowie 2.543 Aussteller aus 78 Ländern. Ein paar Tage später folgte die „BioFach“ in Nürnberg mit 41.500 Fachbesuchern aus 129 Ländern. Auf beiden Messen war das Motto gleichsam „frisch-saftig-steirisch“, denn der steirische Apfel war stets dabei.

me“: „Äpfel von bester, schönster und erlesenster Qualität“, wie es in der Pressaussendung heißt. Und weiter: „Jeder ‚EVA prime‘Apfel ist handverlesen, unter äußerst sorgfältigen Bedingungen produziert, bevorzugt gelagert und verpackt und wird in exklusiven Kartons an die internationalen Kunden geliefert.“

Herausragender Jahrgang EVA prime ist besonders – die Leistung ist umso mehr zu würdigen, als das Jahr 2012 teilweise durch extreme klimatische Bedingungen gekennzeichnet war, etwa

durch eine Frostperiode bereits im April. Doch die steirischen Apfelbauern haben alles getan, damit eine reichhaltige Ernte möglich ist und sogar noch mehr, wie Pressesprecher Schaden erklärte: „2012 ist ein hervorragender Apfel-Jahrgang; alle Sorten sind in ihrem diesjährigen Wachstumsprozess zu ihrer vollen Pracht herangewachsen. Sie haben ihre jeweils typischen Merkmale wie Festigkeit, Farbe und Geschmack perfekt ausprägen können und verwöhnen uns dank der optimalen Lagerung in den kommenden Monaten mit ihren unterschiedlichen Geschmacksnoten.“

© OPST/Wolfgang Spekner

Toller Jahrgang 2012, der durch Innovation von „EVA prime“ getoppt wird.

Die Steiermark in Berlin: Markus „Gonzo“ Renger, Heinrich Juritsch (GF EVA Handels GmbH), Thomas Reiter (GF frisch-saftig-steirisch) mit Promotion-Damen.

Naturnahe Produktion Insbesondere bei der Fruit Logistica versprühten die Äpfel der Marken „frisch-saftig-steirisch“ und „EVA Apples from Austria“ das „volle Leben“. Franz Schaden, Pressesprecher der Erzeugerorganisation OPST (Obst Partner Steiermark GmbH), in der die steirischen Apfelbauern zusammengefasst sind, gerät ins Schwärmen, wenn er über die immer größere Beliebtheit der steirischen Äpfel bei Fachmessen angesprochen wird: „Dies liegt vor allem daran, dass ‚frischsaftig-steirisch‘ und EVA Äpfel vor Leben sprühen. Sie stammen aus einer Region, die berühmt ist für ihre landschaftliche Schönheit und Ursprünglichkeit.“ Ein Boden mit wertvollen Mineralstoffen trägt ebenso zu höchster Qualität bei wie die familiäre Handarbeit, die hinter diesen Äpfeln steht.

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Beste EVA präsentiert Dafür, dass der steirische Apfel das ganze Jahr über verfügbar ist und mit bis zu 70.000 t Jahresmenge in mehr als 30 Ländern weltweit reißenden Absatz findet, sorgt wiederum die EVA Handels GmbH Exportvereinigung Apfel. Diese präsentierte auf der Fruit Logistica ihre neue Premiummarke „EVA pri-

Buch zum eigenen Garten

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Berlin. Von Mangold über Kartoffeln und Karotten bis hin zu Spargel oder Salat: Die Vielfalt und Frische von selbst gezogenem Gemüse sind unschlagbar. Im Buch „Gemüse anbauen“ der Stiftung Warentest erfahren Gärtner viel Neues, etwa wie man die Beete richtig plant, welche Sorten sich besonders eignen und wie man Schädlinge auch ohne Giftspritze vertreibt. Und: Alle Pflegemaßnahmen sind in übersichtlichen Tabellen zusammengefasst. (red)

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© Stiftung Warentest

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r e ta i l & p r o d u c e r s

28 – medianet retail

Dienstag, 26. Februar 2013

Modehandel Schwedische Kette siegt vor C&A und New Yorker im Beliebtheitsranking, s.Oliver in Sachen Qualität

short

H&M ist Frequenz-Sieger

Handelsgruppe Optikon legt um zwei Prozent zu Wels. Die Einkaufs- und Marketinggesellschaft für Fachoptiker und Hörgeräte-Akustiker, Opticon Handels GmbH, hat 2012 ihren Gruppenumsatz von 62,5 Mio. € 2011 auf 67,5 Mio. € gesteigert. Für dieses Jahr werden 70 Mio. € angepeilt, so Opticon-Geschäftsführer Ewald Hofbauer. Während der OptikGesamtmarkt im vergangenen Jahr ein Minus von 1,5 Prozent aufwies, hätten die OpticonMitglieder 2,2 Prozent Plus gemacht, so Hofbauer.

Durchschnittsausgaben für Mode betragen 67 € pro Monat, Frauen kaufen öfter, Männer dafür teurer. Wien. Die schwedische Modekette H&M ist das beliebteste Textilgeschäft in Österreich, dahinter rangieren C&A, New Yorker, Charles Vögele und Kik – so die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des Marktforschers „Meinungsraum“. Demnach gaben zwei Drittel der Befragten zwischen 16 und 65 Jahren an, am öftesten bei H&M einund auszugehen. Ebenso unter den Top Ten sind s.Oliver, Tchibo, Peek & Cloppenburg, Takko, NKD und Fussl zu finden. Auch unter die Lupe genommen wurde das unterschiedliche Einkaufsverhalten von Frauen und Männern: Ein Drittel der Österreicherinnen kauft zumindest einmal pro Monat Bekleidung für sich selbst ein und zählt somit zur Gruppe der „Heavy Buyer“. Bei den Männern ist der Anteil der „Oft-Käufer“ hingegen nur halb so hoch. Die durchschnittlichen Ausgaben im Monat für Hosen, Pulli

Big Spender: weiblich & jung Was die Qualitätsbewertung in den einzelnen Modeketten betrifft, erhält s.Oliver mit einer Bewertung von 1,7 die beste Note; dahinter rangiert Peek & Cloppenburg (1,8), Tchibo (2,0), Charles Vögele (2,0) und Fussl (2,1). H&M erhält indes trotz höchster Reichweite nur eine Note von 2,5. Zu den Käufertypen ergab die Studie, dass die Mehrheit der Österreicher aus Schnäppchenjägern besteht, aktiv nach Sonderangeboten sucht und gern in Ketten wie Takko, NKD und Kik einkauft. Der Big Spender unter den Modetypen ist der ständige Erneuerer: Weiblich, unter 30 und häufiger Trend-Wechsler.  (no)

© EPA

© Güssinger Beverages & Mineralwater

Güssinger präsentiert sich in neuem Outfit

& Co belaufen sich auf 67 €. Das Überraschende dabei: Frauen geben bloß 61 € aus, Männer dagegen 73 € – Frauen kaufen also öfter ein, Männer dafür teurer.

Zwei Drittel der befragten Österreicher gehen am öftesten bei H&M ein und aus.

Quellhaus im Zentrum: Die neuen Etiketten der Wasserfirma Güssinger.

Einkaufszentren Grazer Shoppingtempel steht im Finale der internationalen ICSC Shopping Center Awards

Güssing/Sulz. Der Mineralwasserhersteller Güssinger hat das Outfit seiner Flaschen überarbeitet. „Die Etiketten verleihen ein frisches Erscheinungsbild und stellen den symbolisierten Tempel unseres Quellhauses optisch ins Zentrum“, erklärt Geschäftsführer Stefan Lehrmayer. Daneben hat das Unternehmen einen Sponsorvertrag mit der Basketballmannschaft „Güssinger Knights“ abgeschlossen.

Murpark erhält Besuch von der ICSC-Jury

Yakult startet Initiative für aktiven Lebensstil Wien. Das Functional Food Label Yakult hat gemeinsam mit zwei Partnern Tipps für einen aktiven Lebensstil entwickelt und stellt in einer neuen Video-Serie ausgewählte YogaÜbungen für zuhause vor. Auf der Yakult-Homepage kann das Programm abgespielt werden, dazu gibt Ernährungsexpertin Claudia Nichterl Ratschläge in Sachen Essen und Trinken.

Die internationale ICSC-Jury im Murpark nach der Besichtigungstour (v.li.): Robert Pearce, Jan Eijkemans, Stadtrat Gerhard Rüsch und Joao Correia de Sampaio.

Messen 19 Aussteller auf dem Gruppenstand der AWO

Abgegeben Italo-Konzern behielt deutsche Firma elf Jahre

Wien. Startschuss für die „Gulfood 2013“ in Dubai, der nach Angaben der Außenwirtschaft Österreich (AWO) wichtigsten überregionalen internationalen Fachmesse für die Nahrungsmittelwirtschaft im Nahen Osten. Die Behörde ist mit einem Gruppenstand mit 19 Ausstellern vertreten. Mit von der Partie sind Produkte wie Maresi Vienna Ice-Coffee, Käsespezialitäten, Süßwaren, Bio-Energy-Riegel, alkoholfreie Getränke (Fruchtsäfte,

Rom/Prag. Der deutsche Großbäcker Lieken kommt mit seinen Aushängeschildern „Golden Toast“ und „Lieken Urkorn“ in neue Hände. Elf Jahre nach der spektakulären Übernahme der Kamps AG verkauft der italienische Nudelkonzern Barilla seine deutsche Tochter dem tschechischen Unternehmen Agrifert. Damit will sich Barilla auf das Kerngeschäft konzentrieren, teilte das italienische Unternehmen in einer Presseaussendung am Montag mit. Der Düsseldorfer Großbäcker beschäftigt 4.700 Mitarbeiter und stellt an zwölf Standorten unter anderem abgepacktes Brot für Handelskonzerne her. Der Umsatz von Lieken betrug im vergangenen Jahr 756 Mio. €. Lieken stellt überwiegend Brot her, das unter Eigenmarken von Handelskonzernen verkauft wird. Die Übernahme der Kamps AG durch Barilla 2002 galt für den Lebensmittelkonzern als Ergänzung für die KnäckebrotMarke „Wasa“. Doch Europas größtes Backunternehmen tischte der neuen Mutter nach der Übernahme tiefrote Zahlen auf: Mehrere Jahre in Folge fielen Verluste an. Baril-

Österreicher auf der Gulfood Dubai Barilla verkauft Großbäcker Lieken

© Gulfood

Herr Romankiewics (3.v.l.) darf sich über einen neuen Opel Mokka freuen.

Energy-Drinks und Wellness-Getränke), alkoholfreie SparklingDrinks, Naturbelassenes Quellwasser/Babywasser, MargarineProdukte, Fette und Öle, Vollfette Soya-Produkte, gekühlte Milchriegel sowie Gewürzmischungen und Aromate. „Die Teilnehmer erwarten sich neue Kontakte zu Food & Beverages Importeuren und Spitzenköchen aus der Region“, berichtet Franz Ernstbrunner von der AWO.

Schmankerl-Schau: Die „Gulfood“ gilt als wichtigste F&B-Messe im Nahen Osten.

la wechselte mehrfach Vorstände bei der Holding Kamps AG aus, die 2008 in Lieken AG umfirmierte. 2010 wurde die Bäckereikette Kamps an den Finanzinvestor ECM verkauft. Die erste Kamps Bäckerei wurde 1982 in Düsseldorf eröffnet. In den 1990er-Jahren trimmte Firmengründer Heiner Kamps das Unternehmen auf Expansion. Es wurde durch Übernahmen auch zu einem Großlieferanten für Supermärkte und Diskonter.  (APA)

© dpa/dpaweb/dpa/Werner Baum

© Berglandmilch

Schärdinger-Promo mit glücklichem Gewinner

Aschbach. Glückliche Gewinner bei der Schärdinger Weichkäse­ promotion: Herr Romankiewicz aus Seewalchen zog das große Los und gewann den Hauptpreis des von der größten Molkerei Österreichs veranstalteten Gewinnspiels, einen ‚Opel Mokka‘. Zu ergattern gab es auch 500 hochwertige Käsemesser-Sets und 20 Thermenurlaube. Das Weichkäsesortiment der Marke Schärdinger umfasst zehn verschiedene Käsesorten – vom Rahm-Camenbert über den Joghurt Camenbert bis hin zum Österkron.

Center-Managerin im Murpark. Die Entscheidung dafür wird im April 2013 in Stockholm bekannt gegeben. „Heute besuchte eine internationale Jury der ICSC den Murpark, um eine Bewertung zu erstellen“, bestätigt Münzer die Vorgehensweise. Im Rahmen dieses Besuchs wurden die Daten und Fakten präsentiert und das Shopping-Center besichtigt. Marcus Wild, CEO vom Murpark Entwickler und Betreiber SES, freut sich mit seinem Team: „Es ist dem Murpark wie keinem anderen Center gelungen, ein integrierter Bestandteil der Grazer Shopping-Center-Szene zu werden. Die direkte Straßenbahnverbindung zum Center ist genial und das richtige Zeichen für eine nachhaltige Immobilie.“ (red)

© SES/Foto Stuhlhofer-Wolf

Salzburg. Das SES Shopping-Center Murpark steht im Finale der ICSC Shopping Center Awards 2013 in der Kategorie „Established Center“. Aus zahlreichen internationalen Einreichungen für die europaweit begehrteste Auszeichnung für Einkaufszentren schaffte es die Liebenauer Shopping-Mall unter die Top 2 seiner Kategorie. Aus diesem Anlass besuchte die internationale Jury das Einkaufszentrum, um eine Bewertung vor Ort vorzunehmen. Die Entscheidung fällt im April 2013 in Stockholm, Schweden. „Eine Nominierung als Finalist bei den ‚ICSC Awards 2013‘ ist für jedes Shopping-Center bereits ein sehr großer Erfolg, aber natürlich haben wir den absoluten Wunsch, zu siegen“, berichtet Edith Münzer,

Nudelmagnat Guido Maria Barilla hat die Bäckerei Lieken abgestoßen.


product news

Dienstag, 26. Februar 2013

medianet retail – 29

Käse von der Tiroler Bergziege, Debrecziner in der Kleinpackung © Berglandmilch (3); Wiesbauer (3)

Product News Schärdinger Ziegenmilchspezialitäten, Wiesbauer Puszta Debrecziner, Cabanossi und Pastrami, Dr. Oetker Flana des Jahres. Die Berglandmilch lanciert unter Schärdinger eine Range an Ziegenkäsespezialitäten. Der Ziegenschnittkäse ist ein Geschmackserlebnis mit milder Note. Die halbfeste Käsespezialität ist würzig-kräftig im Geschmack und mit Rotkultur gereift und laktosefrei. Dazu offeriert das Unternehmen seit Neuestem den Schärdinger Rollino mit Ziegenmilch und Kräutern – ein besonders cremiger Premiumgenuss aus feiner Tiroler Bergziegenmilch. Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Schärdinger Ziegenschnittkäse und Affineur Rollino mit Ziegenmilch und Kräutern Berglandmilch eGen LEH Berglandmilch, Tel.: 07476/77311-0

Goldener Hahn 2013

Jetzt einreichen! Neues aus dem Hause Wiesbauer: Die Puszta Debreziner gibt es zusätzlich zur bisher schon erhältlichen Verpackung mit 250 g jetzt auch mit 170 g und einem Paar, speziell für Singles und Kleinhaushalte. Die Cabanossi gibt es von nun an mit sechs Stück in einer neuen Verpackung und das exquisite Pastrami ist in der 80 g-Packung in SB zu haben. Kategorie Produkt Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Wiesbauer Puszta Debrecziner, Cabanossi und Pastrami geschnitten Wiesbauer – Österreichische Wurstspezialitäten GmbH LEH Wiesbauer, Tel.: 01/61415-0

Süßes Dr. Oetker-Aktion

Flana des Jahres

© Dr. Oetker

Villach. Dr. Oetker bringt in der Flana-Range ein neues Konzept: „Flana des Jahres“ soll aufgrund der jährlich wechselnden Sorte und des besonders auffälligen Verpackungsdesigns für neue Impulse sorgen. Das schwarz-goldene Design unterstreicht dabei den Premium-Charakter dieses außergewöhnlichen Puddings und sorgt aufgrund der befristeten Verfügbarkeit für erhöhte Nachfrage. Den Start macht der Klassiker in der Geschmackssorte Pistazie.

Dr. Oetker will sein Flana-Sortiment pushen – etwa den Klassiker in Pistazie.

Alle Infos auf: www.goldenerhahn.or.at


s h o p ta l k

30 – medianet retail

Dienstag, 26. Februar 2013

Bacardi competition

© Bacardi-Martini

Stilwerk Eventnight

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

1

Das siegreiche Trio: Erich Wassicek (Halbestadtbar, Wien), Mario Hofferer (Custo Club, Klagenfurt) und Gerhard Kozbach-Tsai (Vienna Bar Community).

Mario Hofferer siegt in Legacy Cocktail Competition 2

3

4

1. Günter Schwarzlmüller, Leo Schulmeister, La Hong und zwei Köche; 2. Walter und Monika Kouba, Franz Maurer, Gerhard Habliczek; 3. Andrea Poppinger-Schwab und Harald Schwab; 4. Dieter de Schuen Fa., Anneliese Kepplinger und Martin Flögel.

Kochen und Mode für einige besondere VIPs arrangiert

Taste, Trends & ­Style im Stilwerk

Gastgeber Leo Schulmeister.

Außergewöhnlich In der VIP-Zone von Wohndesigner Leo Schulmeister trafen sich Freunde von Kochen, Wohnen und Essen unter dem Motto „stilwerk spielt auf“. Austrian Tapas wurden zubereitet vom Vorarlberger Kochkünstler Franz Josef Schnell. Das Kochen durch musikalische Epochen dirigierte Peter Tichatschek. Den Höhepunkt des Abends stellte wohl eine Modeschau von La Hong dar. Zu den Stilwerk-Events waren u.a. gekommen: Günter Schwarzlmüller (Ewe Küchen), Walter und Monika Kouba (Design Kooperative), Franz Maurer (Design Galerie), Gerhard Habliczek (Wohninsider), Andrea Poppinger-Schwab (Schwab in the City), Harald Schwab (Wohnstudio Schwab), Dieter de Schuen, Anneliese Kepplinger, Martin Flögel (alle SieMatic). Gesehen wurden auch: Edi Finger jun., Christina Lugner, Maggie Entenfellner, Michael Quester und viele andere mehr.  (jm)

Kopf des Tages

Produkt des tages

Klaus Sauer (46) hat die Position des Einkaufsdirektors der Metro Cash & Carry Austria GmbH übernommen. Sauer begann seine Karriere innerhalb der Metro Group 1991. Zunächst hatte er verschiedene Positionen bei der Metro Group Buying (MGB) im Category Management und im Zentraleinkauf inne. 1999 wurde er zum Managing Director Metro Properties Energy Management ernannt und wechselte dann zur MGB Poland. Ab 2004 war er Division Manager bei der MGB Deutschland. Zuletzt war er Mitglied der Geschäftsführung der real,- SB Warenhaus und dort für das Warengeschäft Food. verantwortlich

Testsieger Der Deluxe Wasserkocher von Russell Hobbs hat die Stiftung Warentest überzeugt. Dieser Wasserkocher ist einfach der Schnellste, so die Tes-ter. Insgesamt wurden 17 Wasserkocher geprüft. In der Kategorie „Nur Kochfunktion“ überzeugte der Deluxe Wasserkocher, der mit dem Testurteil „Gut“ (Gesamtnote 2,2), gemeinsam mit einem weiteren Wasserkocher, zum besten Modell gekürt wurde. Durch seine hohe Leistung von 3.000 Watt bringt der Russell Hobbs Deluxe Wasserkocher das Wasser innerhalb von 2 Minuten und 42 Sekunden zum Brodeln. Mit der Note 2,3 überzeugt das Modell im Test außerdem als bestes Gerät ohne Temperaturregelung in der Kategorie „Handhabung“. Bei 1,7 l Fassungsvermögen und 3.000 Watt hat das Gerät einen UVP UVP von 69,99 €.

50

© Russell Hobbs

© Metro Cash & Carry Österreich

Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

Mit Rosemary nach Miami & Puerto Rico Geschmackvoll Mario Hofferer, tätig im „Custo Club“ in Klagenfurt, siegt mit seinem Cocktail „Rosemary“ bei der diesjährigen „Bacardi Legacy Cocktail Competition (BLCC)“, die in der Nähe von Hamburg stattfand, für Österreich. Kenny Klein (Maniac Bar Artists, Wien) und Reinhard Pohorec (The Sign, Wien) belegten Platz zwei und drei für Österreich. Bacardi rief Bartender-Talente dazu auf, Shaker, Stirrer und Barsieb zur Hand zu nehmen und die Cocktaillegende von morgen zu kreieren. Der Finaldrink sollte leicht zu reproduzieren sein und auf mindestens 3 cl Bacardi Superior basieren; „Rosemary“ hat sogar 50 ml davon. Zur Jury zählten: José Sanchez Gavito (Bacardi Master Blender, Mexiko), Alex Kratena (Artesian Bar, London), Erich Wassicek (Halbestadtbar/ Wien), Gerhard Kozbach-Tsai (Vienna Bar Community) und David Córdoba (Bacardi Global Brand Ambassadorm). „Pro Wein“: vom 24. bis 26. Im April 2013 vertritt HofMärz trifft sich die internationale ferer Österreich bei der BLCC. Wein- und Spirituosen­branche In einem zweitägigen Traiin Düsseldorf am Messe­ ningslager in Miami bereiten gelände. Mehr Infos auf: sich alle Teilnehmer auf das www.prowein.de große Finale in Puerto Rico vor. (red)

LADEN-HÜTERIN

Unterschätzte Zielgruppe Alexandra Binder

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en großen Online-Tandlern geht’s an den Kragen. Amazon lieferte einen eindrucksvollen Beweis dafür, dass es grad mal ein bissl Trenkwalder-Unterstützung braucht, um sich sein Image in Rekordzeit zusammenzuhauen. Und was tut Zalando, einer derer, die davon profitieren sollten? Er schreit sich stattdessen selbst in die roten Zahlen. Großinvestitionen wie das neue Logistikzentrum in Erfurt seien schuld, heißt es von Firmenseite. Freundin G. sieht das anders. Und die muss es wissen. Schlicht aus dem Grund, weil sie eine kleine Schwester hat. Und die sind bekanntlich die Zielgruppe von Zalando. Also, G. hat kürzlich eine 600,- irgendwas Euro Rechnung bei Schwesterlein (in der Folge S. genannt) herumliegen gesehen und wollte grad die Schuldnerberatung herbeizitieren, als sie erkannte: Das S. ist noch gescheiter als der Online-Händler. „Ich hab mir eh nur zwei Shirts behalten, Kostenpunkt 24,90“, brachte sie Gs. Welt wieder in Ordnung. Und genau das, meint G., bringt die Zalandoworld ins Bröckeln. Die kleinen Schwestern nämlich, die das alle so machen: Um einige Hunderter was bestellen, einen Fetzen um gefühlte 9,90 behalten und den Rest gratis retournieren. Und weils so schön ist, tun sie das ein paar mal öfter im Monat. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Inselstatuts 50 Prozent des weltweiten Handels mit Kaviar werden über die Schweiz abgewickelt.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 26. Februar 2013 – 31

milch & co. Danone will mit neuen Produkten „Kinderkompetenz“ beweisen  Seite 36

Winter ADe BeI NÖM läutet man den SOmmer ein

© NÖM

© Danone

Woerle kann seine Marktanteile mit dem Emmentaler weiter ausbauen  Seite 35

Kinder im FOkus

­ ilchverarbeiter M schütten das ­Füllhorn aus Werbeschlacht Der Kampf um die Kunden wird härter – und die Milchverarbeiter spendabler: Der Mopro-Sektor hat 2012 allein in die Promotionaktivitäten des Handels 20,8 Mio. € gepumpt. Das entspricht einem Plus von 39,6% gegenüber 2011, wie eine exklusiv für medianet durchgeführte Erhebung von Focus ergab. Seiten 31– 36 Lesetipp

Sonnige Aussichten für Ihre Umsätze!

© Bongrain

© panthermedia.net/hjillchen

© Woerle

Heumilch am Vormarsch

Joyeux anniversaire! Der französische Käsespezialist Bongrain feiert sein 40-jähriges Bestandsjubiläum in Österreich mit zahlreichen neuen Produkten – u.a. dem „Brunch Schoko-Creme“. Begleitet wird das Jubiläumsjahr mit zahlreichen Kampagnen für die Marken Saint Albray, Brunch, Fol Epi und Bresso.  Seite 33

FRANZÖSISCHER KÄSEGENUSS

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Fol Epi, der mit der Ähre

22.02.13 12:16


C OV E R

Dienstag, 26. Februar 2013

© panthermedia.net/Romana Schaile

32 – medianet special

Promotion-Check Teil 2 Focus untersuchte für medianet die Promotion-Aktivitäten im Molkereisegment

Das weiße Gold lässt die Kassen klingeln

Schnittkäse und Fruchtjoghurt sichern sich gemeinsam knapp ein Drittel der Marktanteile. Wien. Milch und Milcherzeugnisse haben in der österreichischen Ernährung eine besondere Bedeutung. So konsumieren die Österreicher laut Statistik Austria monatlich nicht weniger als 10,8 l Milch (im Vergleich dazu liegt der Mineral- und Sodawasserverbrauch bei 15,5 l), 1,7 kg Käse, 0,8 kg Butter und 0,6 kg Topfen.

Deutliche Zuwächse Dank dieses hohen Konsums und einer Exportquote von 44,1% konnten die 91 österreichischen Molkerei- und Käsereibetriebe im Jahr 2011 einen Umsatz von 2,2 Mrd. € einfahren (+6% gegenüber 2010). Dieses Plus rührt einerseits von einem gestiegenen Preisniveau

her, wie die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter erklärte, aber auch von einer höheren Verarbeitungsmenge. Und ein noch verstärkter Konsum von Molkereiprodukten soll das weiter ankurbeln – dafür greifen auch Handel und Milchverarbeiter tief in die Tasche. So investierte der Mopro-Sektor im vergangenen Jahr 20,8 Mio. € allein in die Promotion-Aktivitäten (Definition: siehe Kasten re.) des Handels, wie eine exklusiv für medianet durchgeführte Erhebung des Marktforschungsunternehmens Focus zeigt: „Der Werbewert der Aktionen für die angebotenen Artikelgruppen ist im Vergleichszeitraum 2011 auf 2012 um deutliche 39,6 Prozent gestiegen“, erklärt Klaus Fessel, Geschäftsführer von

En twick lun g Promotio n wer b u ng

2012 4.348 2.532 1.768 1.661 1.337 921 695 598 498 460 451 423 410 398 350 316 311 305 293 236 194 190 172 170 154 1.560 20.751

Starke Eigenmarken Das Markenranking wird eindeutig von der Marke Schärdinger (2,6 Mio. €) angeführt. „Sie hat damit

Methodik

Nach Warengruppen 2012 vs. 2011 Warengruppe Schnittkäse Fruchtjoghurt Frischkäse Hartkäse Butter Natur Schimmelkäse Sonstiger Käse Milchmischgetränke auf Joghurtbasis Frischmilch Naturjoghurt Weichkäse Haltbar Milch Übrige Frischedesserts Topfencremen Pudding ohne Schlag Schmelzkäse Milchmischgetränke auf Molkebasis Sauermilch mit Jam Pudding mit Schlag Schlagobers Kondensmilch Milchmischgetränke auf Milchbasis Sauerrahm Sonstige Haltbar-Produkte Milchreis Andere Gesamtergebnis

Focus MR. Das zeige, dass die heimischen Handelsunternehmen „die Molkereiprodukte zur Erhöhung ihrer Kundenfrequenz vermehrt“ einsetzen. Die meistbeworbenen Produkte sind dabei Schnittkäse (4,3 Mio. €) und Fruchtjoghurt (2,5 Mio. €), gefolgt von Frisch- und Hartkäse (1,8 bzw. 1,7 Mio. €). „Bemerkenswert ist der Anstieg der PromotionsAktivitäten im Segment ‚Butter‘“, erklärt Fessel. So seien die Promotionaktivitäten im Bereich Naturbutter 2012 beinahe verdoppelt worden.

Anteil 2011 Anteil 21,0% 3.050 20,5% 12,2% 1.854 12,5% 8,5% 1.483 10,0% 8,0% 1.404 9,4% 6,4% 471 3,2% 4,4% 574 3,9% 3,3% 454 3,0% 2,9% 571 3,8% 2,4% 338 2,3% 2,2% 330 2,2% 2,2% 242 1,6% 2,0% 255 1,7% 2,0% 180 1,2% 1,9% 340 2,3% 1,7% 371 2,5% 1,5% 262 1,8% 1,5% 249 1,7% 1,5% 238 1,6% 1,4% 132 0,9% 1,1% 227 1,5% 0,9% 137 0,9% 0,9% 184 1,2% 0,8% 51 0,3% 0,8% 116 0,8% 0,7% 138 0,9% 7,5% 1.219 8,2% 100,0% 14.869 100,0%

Basis: Handelsunterstützende Promotionwerbung (Brutto-Werbeaufwand); Werte in 1.000 €, Anteile in %. Quelle: Focus

Veränd. 42,6% 36,6% 19,2% 18,3% 183,9% 60,6% 53,2% 4,7% 47,3% 39,5% 86,2% 66,3% 127,6% 16,8% –5,7% 20,6% 24,7% 28,2% 121,4% 3,7% 42,0% 3,3% 236,6% 47,1% 11,6% 28,0% 39,6%

Der Marktforscher Focus MR untersucht künftig in Kooperation mit medianet in regelmäßigen Abständen die Promotion-Aktivitäten des Handels in den wichtigsten Einzelhandelsbranchen in Österreich. Unter „Promotion-Aktivitäten des Handels“ verstehen sich alle Preisaktivitäten, die der Handel für seine Produkte (Eigenmarken + Markenartikel) in den Medien Flugblatt, Hörfunk, Print und TV tätigt. Für die Erfassung werden nur jene Artikel herangezogen, die mit einem Preis oder Rabatt beworben werden. Für die Berechnung des Bruttowerbewerts werden die offiziellen Tarife der jeweiligen Medien herangezogen. Beim Flugblatt ergibt sich der Werbewert durch Produktions- und Verteilungskosten. Beim Flugblatt bzw. Handelsinserat wird die Fläche gemessen, die dem jeweiligen Produkt zur Verfügung gestellt wird. Der Werbewert resultiert aus Fläche x Tarif. Im Konkreten wird zum Beispiel ein BillaFlugblatt in all seine Bestandteile zerlegt und den einzelnen Warengruppen, Firmen bzw. Marken zugeordnet.

ihre führende Position gegenüber dem Vorjahr weiter ausgebaut“, so Fessel. Stark ausgeprägt sei die Bedeutung der Eigenmarken im Bereich der Molkereiprodukte. „So befinden sich unter den stärksten sieben Marken nicht weniger als fünf Eigenmarken.“ Im Vergleich dazu fand sich bei den Alkoholfreien Getränken (MN1613, S. 32) nur eine Eigenmarke unter den Top 7.

Mit einem Anteil von knapp 42% setzt der Spar-Konzern die stärksten Promotion-Aktivitäten bei Molkereiprodukten. Im Vergleich dazu erscheine der Rewe-Anteil von 27% relativ gering, „wenngleich auch dieser gegenüber dem Vorjahr (20 Prozent) stark angestiegen“ sei, erklärt Fessel. An dritter Stelle folgt Lidl (13,5%), noch deutlich vor Hofer (8,7%). (jawe)


Molkereiprodukte

Dienstag, 26. Februar 2013

medianet special – 33

Seit 1973 Der französische Käsespezialist bringt zum runden Österreich-Jubiläum eine ganze Reihe an Neuerungen auf den Markt

Jubiläum für Bongrain Österreich Die vier strategischen Marken Bresso, Brunch, Fol Epi und Saint Albray werden auch von Kampagnen gepusht. Wien. Seit 1973 bietet Bongrain seine Produkte auch in Österreich. In den darauffolgenden Jahren wuchs der Käsemarkt ständig und auch die Lust der Österreicher auf französischen Käse stieg. Bongrain feiert heuer sein 40jähriges Bestehen in Österreich und kann auf ein stetiges und weiterhin gesundes Wachstum stolz sein, heißt es seitens des Unternehmens. Im Laufe der Jahre gab es viele Neuerungen und Innovationen, die Bongrain schlussendlich 2012 laut Nielsen-Zahlen zur Nr. 2 am österreichischen Käsemarkt machten. Im Jubiläumsjahr 2013 wird Bongrain Österreich durch diverse Innovationen und Launches der vier strategischen Marken Bresso, Brunch, Fol Epi und Saint Albray auf sich aufmerksam machen; den Start machte im Jänner Bresso mit einem Gewinnspiel in Kooperation mit dem Reiseveranstalter TUI. Die Erweiterung des Bresso-Sortiments zeigt sich in den kürzlich eingeführten Bresso-Minis und den bevorstehenden, weiteren Innovationen im Frischkäsebereich.

Geschmacksrichtungen, vereint in einer Verpackung mit zwei trennbaren Boxen. Passend zu den vier Marken behauptet Bongrain Österreich seine Position als einer der Haupt-Mediainvestoren mit vier Kampagnen. Eine TV-Werbekampagne begleitete etwa das Bresso-Gewinnspiel, welches mit einer auffallenden On-Pack-Promotion mit Leporello im Regal für Aufmerksamkeit sorgte.

Mediale Begleitung Die nächste Kampagne gilt der Marke Saint Albray: Gemeinsam mit dem Markenartikelverband

will man mittels einer langen Werbewelle in TV und Printmedien ca. 16,2 Mio. Bruttokontakte ansprechen und auf das neue Design von Saint Albray aufmerksam machen.Auch wird es zum Design-Relaunch von Fol Epi eine groß angelegte TV-Werbewelle geben, die sowohl die Test-Aktion im Handel als auch „Fol Epi Hauchfein“ in den Fokus stellt. Auch die Einführung der neuen Brunch-Sorte Schoko-Creme werde von Werbemaßnahmen begleitet. So werde im Fernsehen etwa mit einer neuen „Copy“ der Fokus auf die neue Sorte und die letzten Einführungen gerichtet.  (red)

© Bongrain

Eines der Jubiläums-Produkte von Bongrain: Der Brunch Schoko-Creme-Aufstrich.

Neue Rezeptur Bei Brunch wird es eine neue, rahmigere Rezeptur geben. Die neue Sorte – Brunch SchokoCreme – wird ab März 2013 in die Brunch-Range aufgenommen und soll Konsumenten eine Alternative zu herkömmlichen Schokoladeaufstrichen bieten. Brunch Curry wird im weiteren Verlauf des Jahres die Brunch-Familie erweitern. Für Saint Albray wurde kürzlich ein neues Design gelauncht, das eine größere Sichtbarkeit und frischen Schwung in die Marke bringen soll. Ebenso erstrahlt Fol Epi in neuem Gewand und kann gleichzeitig mit einer Sortimentserweiterung aufwarten. 2013 werde Fol Epi mit der Innovation im Käseregal überraschen, heißt es seitens Bongrain: Fol Epi-Aufschnitt bietet ein neues Konzept mit zwei

NEU ab KW 10/2013

Rewe Gewinnspiel

Sammel-Promo

© Rewe

Internatio

nal

Wr. Neudorf. Mit 6. März startet Rewe International die Ja! Natürlich Joghurt-Sammelpromotion „Genussmeisterschaft“. Zu gewinnen gibt es 30 Urlaube für Zwei im Nationalpark Hohe Tauern. Im Herbst 2012 wurde die Rezeptur der Low-Fat-Range im 200 g-Becher der Ja! Natürlich Joghurts verbessert. Die Joghurtgrundmasse wurde mit Buttermilch verfeinert und mit einer Fruchtzubereitung unterlegt. Somit werden die Früchte erst kurz vor dem Genuss ein­gerührt.

Mit Abzeichen und Code lädt Rewe dazu ein, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Der Becher der unbegrenzten Umsatzmöglichkeiten


Molkereiprodukte

34 – medianet special

Dienstag, 26. Februar 2013

Glückliche Kühe Heumilch etabliert sich zusehends als biologische Alternative zur klassischen Milchwirtschaft

short

Kampagne Pro Heumilch

Limited Edition von Emmis Caffè Latte © Emmi

Bei der Heumilchwirtschaft handelt es sich um die ursprünglichste Form der Milcherzeugung. Salzburg. Die ARGE Heumilch startet mit einer umfassenden Werbeoffensive ins Frühjahr, wobei die Aktivitäten von TV-Spots über Inserate bis hin zu Online-Werbung reichen; und beim HeumilchGewinnspiel winkt das Elektroauto Mitsubishi i-MiEV für ein Jahr. In der bekannten Heumilch-Bilderwelt spielt auch die diesjährige Werbekampagne der ARGE Heumilch: Unberührte Natur, ein sympathischer zukünftiger Heubauer und hochqualitative Heumilch-Produkte stehen im Mittelpunkt und sollen die Vorzüge der wertvollen Heumilch vermitteln. Drei Wochen lang werde mit impactstar-

Großstadtfeeling vermitteln die New York-Motive auf dem LatteBecher.

Nüziders. Ab März kommt die „Emmi Caffè Latte Caramel New York Edition“ in den Handel. Begleitet wird die Einführung der Limited Edition 2013 von einer Kommunikationskampagene. Die Limited Edition im trendigen New York-Becher besticht durch ausgewählte Zutaten: Die neue Rezeptur vereint frische Schweizer Milch, besten Arabica-Kaffee von Rainforest Alliance-zertifizierten Plantagen und einen Hauch von gebranntem Zucker zu einem erfrischenden Eiskaffeegenuss. Das stylishe New York-Design setzt den 230 ml „To Go“Becher zusätzlich in Szene und nutzt dabei bekannte Elemente der Metropole, wie z.B. die Freiheitsstatue oder das Yellow Cab. Damit ist die Innovation von Emmi Caffé Latte ein echter Hingucker im Kühlregal.

gemacht. Mit rund 400 Schaltterminen werden 24,5 Mio. Gesamtkontakte und 75% der Zielgruppe erreicht. Dazu gibt es OnlineBanner auf stark frequentierten Websites und

© ARGE Heumilch

Höhepunkt der Frühlingsoffensive ist die Verlosung dieses Elektroautos für ein Jahr.

Inserate in zielgruppen­spezifischen Medien.

Heumilch-Gewinnspiel Ein weiteres Highlight der Frühjahrskampagne ist ein großes Gewinnspiel, bei dem die ARGE Heumilch einen Jahres-Leasingvertrag für das Elektroauto Mitsubishi i-MiEV verlost. Das Gewinnspiel wird im TV mit einer Allonge sowie in den Inseraten und im Internet mit einem Störer beworben. Mitmachen geht ganz einfach: Passend zum Thema „Nachhaltigkeit“ werden leicht im Alltag umzusetzende Tipps gesucht, mit welchen ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden kann. Außerdem werden die Antworten mit den höchsten Votingpunkten mit Heumilch-Produkten prämiert; Interessierte können über die Homepage und auf Facebook mitspielen. (red)

Neue Kleider Dessert-Jogurts bekommen neues Verpackungsdesign und drei neue, innovative Geschmackssorten

ständlich auch weiterhin das beliebte Vanille-Jogurt: nach gewohnter Rezeptur, im neuen Design.

Innovativ und klassisch

Zwei weitere Innovationen gibt es im Gastro-Sortiment: das SalzburgerLand Gastro-Obers und die SalzburgerLand Crème fraîche im praktischen 1 kg-Eimer. „Gerade im Bereich ‚Gastronomie‘ arbeiten wir bei der Entwicklung neuer Produkte oft direkt mit Köchen zusammen, um sicherzugehen, dass wir alle gestellten Anforderungen erfüllen können“, erklärt Alpenmilch SalzburgGeschäftsführer Christian Leeb abschließend. (red)

„Wir möchten unseren Konsumenten immer wieder neue Genussmomente bieten. Daher bieten wir zusätzlich zur beliebtesten Sorte ‚Vanille‘ drei weitere, komplett unterschiedliche Sorten auf den Markt“, erklärt Florian Schwap, Marketingleiter der Alpenmilch Salzburg. Und für alle, die es gern klassisch mögen, findet sich in den heimischen Kühlregalen selbstver-

Gastro – big ist beautiful

© Salzbur

Fischach-Aretsried. Im März dürfen sich die Konsumenten auf viele neue Sorten und Produkte aus dem Hause Müller Milch freuen. So wird beim Milchreis die Vanilla-Edition mit zwei neuen Sorten „Himbeer“ und „Schoko“ ergänzt. Die „Jogurts mit der Ecke“Minis kommen als „Western Abenteuer“ (cremiger BananenJogurt und schokolierte Knusper-Munition) und „Prinzessin auf der Kichererbse“ (ErdbeerJogurt mit schokolierten Knusper-Erbsen) in die Kühlregale. Auch der „Coco Schoko Drink“ wird wieder aufgelegt.

Salzburg. Neu ist bei den SalzburgerLand Dessert-Jogurts nicht nur der edle Look der Verpackung, sondern auch die Geschmacksrichtungen „Caffè Latte“, „Pfirsich-Panna Cotta“ und „Birne-Schoko“.

gerLand

SalzburgerLand erweitert Dessert-Sortiment

Müller Milch – alles neu macht der März

Die neuen Exoten im Milchregal: Caffè Latte, Pfirsich-Panna Cotta und Birne Schoko.

Auszeit Der Frühling kann kommen – neue Jogurts sollen Frühlingsgefühle in die Kühltheken zaubern

Andechser Bio-Jogurt Blütenzauber-Edition

„Der Sahnige“ kommt im Multipack © Andechser

Wasserburg am Inn. In diesem Jahr werden die ersten Sonnenstrahlen von neuen Jogurts aus dem Hause Bauer begleitet: „Cremig-zart“ und „Mit viel Frucht“ ist das Motto von „Der Sahnige“ der Privatmolkerei Bauer, der ab Ende März im Kühlregal landet. Die zwei Sorten „Erdbeere“ und

„Heidi“ und „Hugo“ – das JogurtTraumpaar für den heurigen Sommer.

„Pfirsich Maracuja“ sollen aber nicht nur mit dem Geschmack, sondern auch der Verpackung punkten: Dank des 4x100 g-Multipacks will man sich nicht nur als Auszeit für Zwischendurch, sondern auch als Dessert für die gesellige Runde positionieren, heißt es aus dem Hause Bauer.

Der Sahnejogurt werde – wie bei Bauer üblich – aus tagesfrischer Milch hergestellt. Darüber hinaus verzichte das Unternehmen bereits seit 1971 auf den Einsatz von Konservierungsstoffen und Gelatine. Hinzu kämen mit „saftig-roten Erdbeeren“ oder „fruchtig-würzigen Maracujas“ leckere Früchte, die, gepaart mit dem Sahnejogurt, „eine einzigartige Kombination ergeben und Liebhaber exquisiter Jogurts begeistern wird“, verspricht das Unternehmen..

50 Käseartikel

© Privatmolkerei Bauer

Andechs. Bereits mit 1. März werden die „Blütenzauber“ Jogurts „Heidi“ und „Hugo“ verfügbar sein. Im Andechser Natur Bio-Jogurt „mild Heidi“ finden sich Sonnenblumen- und Ringelblumenblütenblätter in mildem Jogurt und feinen Himbeeren. Das Zusammenspiel aus Holunderblüte, Pfefferminze und Limette mit mildem Jogurt ergibt den Andechser Natur BioJogurt „mild Hugo“. Orientiert an der Originalrezeptur des gleichnamigen Trendgetränks, positioniert sich der Bio-Jogurt als „schmackhafte, erfrischende und alkoholfreie Alternative“.

ken TV-Spots im ORF und in den Privatsendern auf den höchsten und reinsten Genuss aufmerksam

„Der Sahnige“ wird aus tagesfrischer Milch hergestellt, ohne Farb- und Zusatzstoffe.

Ihren Anfang nahm die Bauer Erfolgsgeschichte 1887. Als Käserei gegründet von Franz Seraph Bauer, liegen die Wurzeln des Familienunternehmens in der Herstellung von Käsespezialitäten. Das hat sich mittlerweile gewandelt, denn heute produziert die Privatmolkerei nicht nur insgesamt mehr als 50 Käseartikel sowie eine breite Vielfalt an Schnittkäsesorten, sondern auch ein großes Sortiment an Frischpro-

dukten, welches ständig weiterentwickelt wird und mittlerweile mehr als 290 Artikel umfasst.

Fünfte Generation am Ruder Als Aushängeschild bei den Bauer Fruchtjogurts gilt „Der große Bauer“. Dieser Ende der 1960er Jahre eingeführte Klassiker ist heute in fast 40 Geschmacksrichtungen erhältlich. Daneben habe sich auch „Der kleine Bauer“ binnen kurzer Zeit zu einem Verkaufsschlager entwickelt. Im 4 x 100 g-Multipack konnte er seit seiner Markteinführung 2008 überzeugen. Bereits in den 1980er-Jahren brachte die Privatmolkerei ihre ers-ten Kinderprodukte und seit Mitte der 1990er die PremiumMarkenrange „Mövenpick“ auf den Markt. Heute gehört die Privatmolkerei Bauer inzwischen zu den größten Fruchtjogurtherstellern in Europa und ist Teil der Bauer Gruppe, die in der mittlerweile fünften Generation von den Brüdern Markus und Florian Bauer geleitet wird. (red)


Dienstag, 26. Februar 2013

Molkereiprodukte

medianet special – 35

Genusskultur Die erste österreichische Schaukäserei lockt jährlich rund 25.000 Besucher an und bietet heuer auch eine Ausstellung zur NS-Zeit

Bioproduktion in Stift Schlierbach Schlierbach. Nach der Umstellung der Klosterkäserei Schlierbach auf einen reinen Bio-Betrieb im letzten Jahr hat die Käserei nun auch einen neuen Sortiments-Schwerpunkt im Bereich Schaf- und Ziegenkäse geschaffen. Passend dazu die Neuheiten, die im Jänner vorgestellt wurden. So gibt es ab sofort den „Schlierbacher Bio Ziegen Frischkäse“ in den Varianten „Natur“ und „Schnittlauch“. Nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch wollen die neuen Sorten punkten. So sticht das Duo mit seinem aufmerksamkeitsstarken, sechseckigen Becher im Kühlregal sofort ins Auge.

Kitzler gegründet. Der gebürtige Waldviertler absolvierte sein Noviziat in der Benediktinerabtei St. Ottilien (Deutschland), von wo er jene Käserezepturen mitbrachte, die dem Schlierbacher Schlosskäse zugrundeliegen. Mit Zustimmung des Konvents machte er sich an den Aufbau einer professionellen Käserei in den Kellergewölben des Klosters. In zwei Bauetappen wurden 1978 und 1982 an der bergzugewandten Seite des Stifts die neuen Produktionsräume errichtet. 1994/95 wurde mit dem Zubau der neuen Reifekeller auch die erste Schaukäserei Österreichs errichtet.

1996 begann für die Stiftskäserei die Eigenvermarktung mit der Firma „Concept-Fresh“ in Pasching. 1998 unterzeichnete die Betriebsleitung eine Umwelterklärung und der Betrieb erhielt das ISO-Zertifikat in der Gruppe 14001. Seit 1999 wird mit Bacchus, Paulus, Bio-Klosterkäse, Bio-Almseer und Bio-Tyros auch Weichkäse aus biologischer Milch erzeugt. Der Bioanteil betrug damals etwa 20% der Gesamtproduktion. Mit dem Jahr 2012 wurde die gesamte Produktion auf Bio umgestellt und die 1. Österreichische Bio-Klosterkäserei entstand. Die Qualität der Käsespezialitäten wurde schon

durch zahlreiche Auszeichnungen wie dem „Käsekaiser“ bestätigt. Derzeit sind ca. 35 Personen im 3-Schichtbetrieb in der Klosterkäserei beschäftigt. Bei einer Führung durch die 1. Österreichische Schaukäserei kann man den Käsemeistern direkt bei der Herstellung zusehen. Ab 1.April zeigt das Stift Schlierbach eine Sonderausstellung, die die Widrigkeiten und Einschränkungen aufzeigt, denen das Kloster und die Mitbrüder während der NS-Zeit ausgesetzt waren. Im Anschluss lädt man wie bei jeder Ausstellung zur Verkostung der verschiedenen Käsesorten.  (red)

© Stift Schlierbach

Das Zisterzienserstift präsentierte Anfang des Jahres 2013 zwei neu „Bio Ziegen Frischkäse“.

Die Stiftskäserei hat die Produktion im letzten Jahr auf 100% Bio umgestellt.

Käserei mit Tradition Das Zisterzienserstift Schlierbach widmet sich seit dem Jahre 1924 der Herstellung erlesener Käsespezialitäten. Die Stiftskäserei wurde durch Bruder Leonhard

Gebrüder Woerle On Top

Heumilch boomt Henndorf am Wallersee. Im abgelaufenen Jahr ist es Woerle gelungen, trotz eher schwieriger Marktverhältnisse den Marktanteil nicht nur zu halten, sondern auszubauen. Auch die Absätze im Jänner 2013 starteten vielversprechend. Gerhard Woerle, Geschäftsführer Gebrüder Woerle: „Wir sind stolz darauf, dass unsere Bemühungen um die Erhaltung der ‚Heumilchregionen‘ Früchte tragen und wir den Konsumenten einmalige Heumilch-Käsespezialitäten anbieten können. Dass wir mit dem Heumilch-Thema am richtigen Weg sind, zeigen auch die Marktzahlen in Österreich und auch in Deutschland weisen steil nach oben.“ Die Marktführerschaft des Woerle Emmentalers sowie der SchmelzkäseScheiben wurde durch ACNielsen für 2012 einmal mehr bestätigt.

Großes Thema 2013 Das Thema ‚Heumilch‘ wird jedenfalls auch im Jahr 2013 ein großes Thema für die Firma Woerle bleiben, denn speziell im Heumilchsektor stieg die Nachfrage stark an. Ein Grund für die steigenden Absatzzahlen sei, dass immer mehr Konsumenten die Herstellung der Nahrungsmittel aus naturnaher, nachvollziehbarer und nachhaltiger Produktion sehr wichtig und somit ein Kaufkriterium ist. Heumilchkäse erfüllen nicht nur diese geforderten Kriterien, sondern sind zudem von einer besonderen Geschmacksfülle und Natürlichkeit, heißt es.  (red)

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Mehr unter www.janatuerlich.at Woerle will auch 2013 mit seiner Heumilch-Range punkten.

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Molkereiprodukte

36 – medianet special

Dienstag, 26. Februar 2013

NÖM Das Badener Unternehmen startet Ende März gleich mit einer ganzen Reihe an Produkt-Neuheiten durch

short

Die Vorboten des Sommers

Schärdinger: Neues von der Ziege

© Berglandmilch

Baden. Mit Ende März werden bei der NÖM alle Marken neu ausgerichtet, Neuheiten lanciert, Sorten abgetauscht und bestehende Produkte verbessert. „Wir haben schwierige Zeiten hinter uns gebracht und konnten trotz allem ab Mitte 2012 auch die Marktführerschaft in der bunten Palette übernehmen“, blickt Andrea Figl, Marketingleitung der NÖM AG, auf das vergangene Jahr zurück. „Um die Marktführerschaft sowohl in der Weißen als auch in der Bunten Palette zu festigen bzw. weiter auszubauen, wurde im Jahr 2012 vorbereitend für 2013 bei allen bestehenden Marken an vielen kleinen Schräubchen gedreht und leichte Richtungskorrekturen vorgenommen sowie an neuen Kommunikationskonzepten je Marke gearbeitet“, berichtet Figl. Das NÖM fasten Fruchtjoghurt-Sortiment wird neben einer neuen Limited Edition-Sorte auch um

Zu 100% aus heimischer Milch ist der neue Schärdinger-Ziegenkäse.

Wels. Berglandmilch brachte unter der Marke „Schärdinger“ im Februar einige Neuerungen auf den Markt. Ziegenschnittkäse etwa gilt allgemein als ausgezeichnetes Geschmackserlebnis mit milder Ziegennote. Der halbfeste Ziegenschnittkäse von Schärdinger ist würzigkräftig im Geschmack und mit Rotkultur gereift und laktosefrei. Ziegenkäse an sich sei ein wachsendes Marktsegment, heißt es seitens Berglandmilch. Der „Schärdinger Rollino“ mit Ziegenmilch und Kräutern wiederum ist ein cremiger Premium-Genuss mit feinster Tiroler Bergziegenmilch. Auch in der Frischkäseecke gibt es Neues von Schärdinger: Erstmals wird der Frischkäse zu 100% aus österreichischer Milch erzeugt. Die Österreicher bevorzugen österreichische Qualität und bei den Österreichern ist der Frischkäse neben Butter in vielen Kühlschränken zu finden, so Berglandmilch. Schärdinger Frischkäse ist cremig und leicht zu streichen und im praktischen, mit Deckel wiederschließbaren Becher in den Sorten Natur, Kräuter und als süße Geschmacksvariante Schoko erhältlich.

eine neue Subrange, nämlich Dessertjoghurts, erweitert. Das NÖM Mix Urkorn Müsli in der 150 g-Schale in den Sorten „Apfel/Ananas“ und „Marille/Banane“ wird zum NÖM Mix „Müsli Becher“. „Der Relaunch soll für besseren ‚Shelf Impact‘ sorgen, und es den Konsumenten durch eine gemeinsame Platzierung bei den Standard-NÖM MixSorten erleichtern, die Produkte im Regal zu finden“, meint Figl. Produktseitig wird es ab März wieder eine neue NÖM Mix Limited Edition-Sorte geben. Auch das „Hüttenzauberkonzept“ der Joghurt Drinks passt sich im karibisch-sommerlichen Flair mit zwei neuen NÖM Mix Joghurt Drinks à la Cocktail ganz den wärmeren Temperaturen an. Bei der Marke fru fru wird es eine Subrange geben. Bei „fru fru fresh“ wird die Grundmasse mit einer Zitrus-Limettennote verfeinert.  (red)

Eine von zahlreichen NÖM-Neuerungen: fru fru fresh mit ZitrusLimettennote.

© NÖM

Richtungskorrekturen für Marken und Range-Erweiterungen sollen die Position absichern helfen.

Foto-Wettbewerb für Kinder Die zehn besten Einsendungen werden auf der Umweltmesse „greenExpo“ ausgestellt

Tetra Pak vermittelt Kindern Nachhaltigkeit

© TetraPak

Kärntnermilch holt einen „Käse-Kaiser“

Tetra Pak zeichnet die besten Schnappschüsse von Kindern aus.

Wien. Tetra Pak und der KinderKurier laden alle Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ein, ihr bestes Foto zum Thema Getränkekarton und Umwelt auf „www.kurier.at/gewinnspiele“ hochzuladen. Die zehn besten Einsendungen werden von einer prominenten Fach-Jury ausgewählt und auf der Umwelt- und Nachhaltigkeitsmesse greenExpo (19. bis 21. April, Messe Wien) ausgestellt; als Jurymitglieder fungieren etwa Minister Niki Berlakovich und Moderator Robert Steiner. Als Hauptpreis winkt ein Urlaub am Bauernhof mit der Familie. Die Plätze 2 und 3 erhalten je eine hochwertige Kompakt-Digitalkamera. Das Motiv des Fotos bleibt der Kreativität der kleinen Künstler überlassen. Egal, ob sie in der

Natur zu dem Thema „Getränkekarton und Umwelt“ fotografieren oder zum Thema basteln möchten: Alle Einreichungen sind willkommen.

Action bei der Messe Die Preisverleihung ist nur eines der Tetra Pak-Highlights für Kinder im Rahmen der greenExpoMesse. Tetra Pak wird darüber hinaus bei dieser großen Fachveranstaltung zahlreiche Aktionen anbieten, um Kindern spielerisch die Themen „Umwelt“ und „Nachhaltigkeit“ näherzubringen. Zudem wird es ein Nachhaltigkeits-Quiz, Mitmach-Theaterstücke, eine Recycling Station, ein Waldmobil der Bundesforste und Recyclingbasteln geben.  (red)

Der Mölltaler Almkäse wurde mit dem „Käse-Kaiser“ ausgezeichnet.

Spittal/Drau. Die Kärntnermilch freut sich über den „Käse-Kaiser“ in der Kategorie „Hartkäse“, in welcher der „Mölltaler Almkäse“ als Gewinner hervorging. Diese Auszeichnung macht den Mölltaler Almkäse zum besten Hartkäse Öster reichs. Der Mölltaler Hartkäse ist eine der beliebtesten Käsespezialitäten der Kärntnermilch, die als „Drautaler Traditionskäserei” immer wieder ihre Käsekompetenz unter Beweis stellt. Der naturgereifte Hartkäse mit dem würzigen Aroma ist laktosefrei und hat 50% F.i.T. Nur die beste Rohmilch, die den strengen Rohmilchkriterien der Kärntnermilch entspricht, liefert den wertvollen Rohstoff für den Mölltaler Almkäse. Die Milch stammt aus diversen Gegenden Kärntens. Mit gentechnikfreier Fütterung garantiert das Spittaler Molkereiunternehmen den gesunden, puren Käsegenuss. Die Kärntnermilch legt größten Wert auf Qualität und Frische.

Comic-Autos und Prinzessinnen als Joghurt Wien. Ab Kalenderwoche elf zeigt Danone seine Kinderkompetenz in den Kühlregalen des heimischen Handels: In Kooperation mit dem Disney-Konzern bringt das Unternehmen sowohl für Mädchen als auch für Jungen ein bestimmtes Joghurt auf den Markt. Das Rennfahrer-Joghurt „Cars“ und das Märchen-Jog-hurt „Prinzessinnen“ wird jeweils in 4x125 gPackungen und zwei Geschmacksrichtungen erhältlich sein. Die Produkte haben keine Fruchtstücke, eine auffallende Verpackung in knalligen Farben, ein gutes Nährwertprofil, werden ohne Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Geschmackverstärker und nur mit natürlichen Aromen produziert, heißt es in einer Aussendung von Danone. Das Unternehmen greift auf jahrelange Erfahrung im Kindersegment zurück. Fruchtzwerge führt den Bereich mit einem Marktanteil von 24% erfolgreich an, wie aus einer Erhebung von ACNielsen hervorgeht. Das französische Unternehmen gab vergangene Woche auch seine Bilanz des vergangenen Jahres be-

kannt: 2012 verringerte sich demnach die bereinigte operative Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 14,2%. Der Gewinn aus fortgeführtem Geschäft stieg von 1,75 auf 1,82 Mrd. €. Der Umsatz legte aufgrund der Zuwächse außerhalb Europas um acht Prozent auf mehr als 20 Mrd. € zu.

Zugkraft verloren, weil die Verbraucher zu günstigeren Marken wechselten. Der Konzern musste deshalb im Sommer seine Prognose senken. Im Dezember folgte dann die Ankündigung eines Sparprogramms, mit dem in den nächsten zwei Jahren die Kosten um 200 Mio. € gesenkt werden sollen. „Wir müs-

Asien boomt Mehr als die Hälfte seines Geschäfts macht Danone mit Milchprodukten. Gerade diese Sparte wies im vergangenen Jahr aber die geringsten Wachstumsraten auf. Besser lief es dagegen für den Konzern mit Wasser (Evian, Volvic), Babykost (Milupa) und medizinischer Ernährung. Wachstumstreiber war Asien. Danone hatte gerade in den von der Schuldenkrise besonders betroffenen Ländern Südeuropas an

© Danone

© Kärntnermilch

Danone Das französische Molkereiunternehmen zeigt seine Kinderkompetenz mit geschlechtsspezifischen Produkten

sen wieder wettbewerbsfähiger werden“, stellte Danone klar. Ein erster Schritt dazu: Rund 900 Arbeitsplätze sollen in Europa wegfallen; gespart wird bei den Führungskräften und in der Verwaltung. Dadurch sollen die Kosten gesenkt und die Entscheidungsprozesse innerhalb des Konzerns beschleunigt werden. Im vergangenen Jahr waren in Europa die Erlöse unter Druck geraten. Aufgrund der Zuwächse in den Schwellenländern konnte der Hersteller von Activia-Joghurt und Evian-Wasser dennoch im Gesamtkonzern erstmals die Umsatzmarke von 20 Mrd. € knacken. 2013 werde wegen des Umbaus ein Übergangsjahr werden, kündigte Danone abschließend an. (red)

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