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medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 25. OKTOBER OKTO 2011 – 15

HALLOWEEN

Schlecker führt Bezahlen mit PayPass ein, also ohne Code-Eingabe Seite 17

ROSA SCHNITTEN ROS

Manner Vollkornschnitte, Knorr Meisterkessel Feurige Gulaschsuppe und Schwammerlsuppe, Tann Salzburger Jungrind in SB. Seite 19

HEIMAT GEFUNDEN

Die gruseligen Feiertage bescheren dem Wiener Handel zwölf Mio. € Seite 18

© Almdudler

EN PASSENT

© pixelio.de

© Schlecker/Paylife

retail

© Manner

Thomas Horak ist erster Verkaufsleiter International bei Almdudler Seite 20

Milchprodukte weltweit mehr denn je gefragt

© Lemmi

SHORT

Kapsel-Alternative Die Rewe Group nimmt die für Nespresso-Maschinen geeigneten Kapseln der Ethical Coffee Company ins Sortiment. Ob die bis zu 25% günstigeren und kompostierbaren Alternativen auch in den heimischen Vertriebsschienen der Rewe gelistet werden, wird derzeit geprüft. Seite 18

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

© sxc/Betron

Neuer Diskonter Während sich Aldi und Lidl mehr in Richtung Supermärkte entwickeln, beginnt eine neue deutsche Kette jetzt mit der neuen Harddiskontvariante: Im Lemmi Markt wird die Ware so verkauft wie einst bei Hofer vor 30 Jahren, nämlich direkt aus dem Karton. Auch Österreicher beliefern Lemmi. Seite 17

Weiße und gelbe Palette Höchste Qualität, unterschiedliche Milchsorten – das bringt Marktvorteile, weiß Christian Leeb (GF Alpenmilch Salzburg); denn nur so ist das Überleben im globaler werdenden Milchmarkt möglich. Seite 16

© APA/Barbara Gindl

他們說中國話 Sprechen Sie fachchinesisch? LATEST NEWS Sporthandel und Skiindustrie sind zum Winterauftakt guter Dinge +++ Legehennen: EU kündigt Strafen bei Käfighaltung ab 2012 an +++ Festnahmen in bei MediaSaturn Schmiergeldaffäre +++ Handels-KV: Buchmüller neuer Chefverhandler für Arbeitgeber unter www.medianet.at/retail

Die Wiener Versicherungsmakler beraten Sie gerne! www.wiener-versicherungsmakler.at

neuer Fernsehspot vor „Wien heute“, 19.00 Uhr / ORF 2


TI T EL S TOR Y

Dienstag, 25. Oktober 2011

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

16 – medianet retail

C HR ISTI A N L EE B

Alpenmilch Salzburg Erfolgreiche Billa-Kooperation und insgesamt gute Entwicklung machen Milchzukauf notwendig

Erfolgsrezept: Zufriedene Bauern + Differenzierung

blickt optimistisch in die Zukunft Die Nachfrage nach hochwertiger Spezialmilch, vor allem Heumilch, steigt.

Der Milchpreis wird auf hohem Nivau stabil bleiben, ist Geschäftsführer Christian Leeb überzeugt. JUTTA MAUCHER

Salzburg/Wien. „Die Zeit der ‚Aufstände‘ wegen schlechter Milchpreise ist vorbei“, sagt Christian Leeb, Geschäftsführer der Alpenmilch Salzburg, und ergänzt: „Wir zahlen unseren Bauern endlich wieder 40 Cent für den Liter Milch.“ Insgesamt sei in der Branche der Milchpreis übers Jahr durchschnittlich von ca. 33 Cent auf 37 Cent gestiegen. „Bei Alpenmilch und Käsehof machen diese vier Cent ein Plus von über 8 Millionen Euro an Mehrpreis für die Bauern aus. Das ist für das Überleben unserer heimischen Bauern extrem wichtig gewesen – denkt man nur daran, dass im selben Zeitraum die Futtermittel um 30 bis 50 Prozent teurer geworden sind“, ergänzt Leeb. Ursache für diese Entwicklung ist vor allem die weltweit gestiegene Nachfrage nach Milch und Milchprodukten; das gelte vor allem für Russland, China, Indien, Indonesien. „Die Märkte sind stabiler als in den letzten beiden Jahren“, so Leeb und weiter: „Die Schwankungen speziell im Frühjahr sind heuer ausgeblieben und der Milchpreis ist das ganze Jahr kontinuierlich gestiegen. Trotzdem werden wir an den asiatischen Märkten nicht teilnehmen – es gibt genug Potenzial in Österreich und unseren Nachbarländern.“

Clevere Verarbeitung Wo sich die Alpenmilch Salzburg sehr wohl engagiert und das noch dazu äußerst erfolgreich, ist die Kooperation mit Billa, wo die Pro-

dukte der Molkerei unter der Marke „Billa“ und mit dem Hinweis auf Bergbauern-Heumilch angeboten werden. „Unsere Bauern erhalten durch dieses Projekt einen fairen Zuschlag von über drei Cent – das macht ihnen die aufwendigere Bewirtschaftung bzw. Fütterung natürlich leichter, was beachtlich ist, bedeutet das insgesamt doch über 43 Cent pro Liter für den Bauern bei einer Gesamtmenge von 60 Mio. Litern“, erklärt der Alpenmilch Salzburg- und KäsehofGeschäftsführer. Das Sortiment ist mittlerweile sehr umfassend und Erweiterungen des Sortiments sind angedacht bzw. schon am Regal zum Kauf angeboten.

Erstmals: Milch zugekauft Das Heumilch-Projekt ist für Leeb ein Erfolgsstory, vor allem auch durch das starke Engagement der „Arge Heumilch“, die sich ähnlich der AMA ausschließlich über die Beträge der Heumilchbauern sowie einer Unterstützung aus EU-Geldern finanziert. In seinem Unternehmen setzt man sowohl auf Biomilch als auch auf Heumilch. „Wir verfügen über sechs Sorten Milch. Nur diese Differenzierung wird uns auch längerfristig das Überleben ermöglichen“, so der Geschäftsführer. Im Detail bedeutet das: Die Alpenmilch Salzburg und der Käsehof haben zusammen 210 Mio. Liter Milch, davon 110 Mio. Liter beste Standardmilch – einen Gutteil davon ist strukturbedingt wiederum Bergbauernmilch; und 100 Mio. Liter teilen sich: Biomilch, Heumilch,

„Wir verfügen über sechs Sorten Milch. Nur diese Differenzierung wird uns auch langfristig das Überleben ermöglichen.“ CHRISTIAN LEEB, ALPENMILCH

Bioheumilch sowie NOP-Milch (für den US-amerikanischen Markt). „Bis zum letzten Jahr mussten wir bis zu 25 Prozent unserer hochwertigen Milch immer als Tankmilch am Spotmarkt verkaufen. Heuer haben wir erstmals einige Millionen Liter Milch zukaufen müssen“, verkündet Christian Leeb nicht ohne Stolz über die stark gestiegenen Verarbeitungsmengen von knapp 45% in den letzten drei Jahren.

Top auf kleinster Fläche Stolz ist Leeb auf die mittlerweile sehr weit fortgeschrittene Planung eines Ausbaus des Käsehofs; eine Entscheidung über den neuen Standort soll noch im Laufe dieses Jahres fallen. Da es sich speziell bei Abwasserfragen allerdings um die Infrastruktur handelt, die eine etwa 8.000-Einwohner Ortschaft benötigt, sind hierfür jede Menge an Voraussetzungen zu erfüllen.

Die vielen Preise und Auszeichnungen, die sein Unternehmen regelmäßig erhält, freuen ihn selbstverständlich auch: „Käsekaiser-Nominierungen“ zählen ebenso dazu wie der bereits fünfmalige Gewinn des europäischen „Primax“. Zuletzt wurde „Alex“ beim Test eines Fachmagazins als bester Kakao am heimischen Markt ebenso top bewertet wie die SalzburgerLand Molke ein paar Monate davor. „Beim Thema Qualität müssen die österreichischen Molkereien ständig ganz vorn mit dabei sein, um den Standort Österreich auch nachhaltig abzusichern“, meint Leeb. Denn in den meisten europäischen Ländern kann aufgrund der landschaftlichen Gegebenheiten viel günstiger und in weitaus größeren Mengen produziert werden als in Österreich

Blick in die Zukunft Trotz dieser schwieriger werdenden Rahmenbedingungen bleibt der Fokus auf höchste Qualität und Diversifikation: Die Alpenmilch Salzburg wird Gewinne schreiben (was aufgrund der getätigten Investitionen bei Alpenmilch und der bevorstehenden beim Käsehof auch unbedingt notwendig ist): Der Um-

K ENN ZAHL EN

Alpenmilch Salzburg + Käsehof Umsatz Absatz Käse Milch Bio-Milch Heu-Milch

164 Mio. € 12.000 t 210 Mio. kg 70 Mio. kg 60 Mio. kg

satz sollte sich laut Geschäftsführer Christian Leeb von 164 Mio. € auf klar über 170 Mio. € erhöhen. Auch für die zukünftige Entwicklung ist Leeb optimistisch: „Der Milchpreis sollte über den Jahreswechsel hinaus auf dem aktuellen Niveau stabil bleiben. Trotzdem möchte ich nicht die Rolle des Wahrsagers übernehmen, da sind bei unserem volatilen Markt schon viel erfahrenere Experten falsch gelegen.“

FACTS Alpenmilch Salzburg GesmbH Gründungsjahr 1993 Mitarbeiter 175 Eigentümer 51% Milchhof Salzburg & Tauernmilch, Bischofshofen; 49% Meggle Wasserburg Exportquote 2010 34% (15% Italien, 17% Deutschland, 2% Andere) Beteiligungen 51% an Käsehof Produkte ca. 360 Artikel – Gesamtanbieter der Weißen, Gelben und Bunten Palette, Bio-Produkte, Haltbarprodukte Käsehof GmbH Gründung: Marke Käsehof seit 1996 Mitarbeiter 121 (67 Käsehof, 7 Käsewelt, 47 Hapack) Eigentümer 49% Käsehof, 51% Alpenmilch Salzburg Beteiligungen 100% an Hapack (Abpackunternehmen), 100% an Käsewelt EU-Export 62% Milchlieferanten 515, davon 407 Heumilch-Lieferanten Produkte ca. 240 Artikel (Hart- und Schnittkäse, Bio-Produkte, Heumilch-Produkte)


R ETA IL & P R OD UC ERS

Dienstag, 25. Oktober 2011

medianet retail – 17

Neues Verkaufskonzept Schlicht gehaltene 500 m²-Märkte bieten Sonderposten aus Überproduktionen und Versicherungsschäden an

Lemmi Markt unterbietet Diskonter kaufen. Dies merken und honorieren auch unsere Kunden. Deshalb sind wir vom Erfolg unseres Verkaufskonzepts überzeugt.“

Drei Produktgruppen Mit einer schlichten Ladengestaltung und Filialflächen im Größenbereich von rund um 500 m! konzentrieren sich die Lemmi Märkte auf die Produktgruppen Molkerei, Süßwaren und Konserven bzw. Fertiggerichte. „Im Moment gibt es keine Bestrebungen, das Produktsortiment auszubauen“, meint Ruhnau. Die Läden – bevorzugte Lage: innenstädtisch mit

hoher Lauffrequenz – werden von einem „Großteil der deutschen und österreichischen Lebensmittelindustrie beliefert“. Was im Falle von rasch verderblicher Frischware ein heikles Unterfangen sein kann. Ruhnau: „Es liegt in der Natur der Sache, dass bei kurzen Mindesthaltbarkeitsdaten oder bei falscher Produktauswahl Verluste entstehen können.“ Aufgrund eines erfahrenen Einkaufsteams sei dies jedoch die Ausnahme, nicht die Regel. Gekühlte Produkte werden konsequent mit Ende des Mindesthaltbarkeitsdatum aus dem Verkauf genommen, so der LemmiChef. (ch)

Lemmi Markt in Dorstfeld: „Vom Erfolg unseres Verkaufskonzepts überzeugt“.

WIEN NORD

Dortmund. Mit Preisen unter Diskonter-Niveau rührt die Kruse Warenhandels-Tochter Lemmi Markt das deutsche Ruhrgebiet um. Lemmi-Gründer Harald Ruhnau, der auch die Familie Heinig, ihres Zeichens Inhaber der Textilhandelskette KiK, als Kapitalinvestor gewinnen konnte, erklärt die Preisgestaltung: „Da ausschließlich Sonderposten wie etwa aus Überproduktionen, Versicherungsschäden und kurzen Mindeshaltbarkeitsdaten mit demzufolge geringem Einkaufspreis beschafft werden, ist es möglich, diese Waren auch preisgünstig anzubieten.“ Nachsatz: „Die Ware ist in jedem Fall qualitativ einwandfrei“, so Ruhnau, der plant, im Großraum Ostwestfalen-Lippe und Dortmund in der nächsten Zeit ein bis zwei Filialen pro Monat zu eröffnen. „Wir wollen gute Ware zu günstigen Preisen in sauberen Filialen mit freundlichen Mitarbeitern ver-

© Lemmi

Großteil der deutschen und österreichischen Lebensmittelindustrie liefert.

Schlecker Kontaktlos

Bezahl-Pionier Wien. Schlecker führt als erste Handelskette in Österreich das kontaktlose Bezahlen ein. Mit dem PayPass-System von MasterCard halten die Kunden einfach ihre PayPass-Karte vor das Lesegerät, danach werden die Daten mittels Radio-Frequenz-Technik an das Lesegerät übertragen. Nach der Übermittlung der Zahlungsinformationen an den Terminal wird die Zahlung über das MasterCardoder Maestro-Akzeptanznetzwerk verarbeitet. Der Vorteil für Konsumenten und Händler: Bezahlen wird deutlich rascher, die Warteschlange an der Kasse dadurch spürbar kürzer, und das gewohnte Sicherheitsniveau bleibt gehalten: PayPass basiert auf dem industrieweiten EMV-Sicherheitsstandard.

Umstellung steht bevor Thorben Rusch, Vorstand und COO des Schlecker Konzerns, betrachtet die Einführung des kontaktlosen Bezahlsystems als einen zukunftsweisenden Schritt: „Wir freuen uns, damit eine Vorreiterrolle in Österreich einzunehmen.“ Noch im Laufe des Herbsts wird Schlecker die Umstellung auf die neuen Terminals von First Data vornehmen, so Rusch. Christian Stolz, General Manager Österreich/Schweiz bei MasterCard, zur österreichweiten Einführung von PayPass beim Drogeriediscounter: „Schlecker ist mit seiner flächendeckenden Präsenz und Angebot an Produkten des täglichen Bedarfs ein idealer Anwender für PayPass.“

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© Schlecker/Paylife

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Kartenbestellung unter www.effiegala2011.at Schlecker steht kurz vor der flächendeckenden PayPass-Einführung.


SHORT

WettbewerbsbehĂśrde: Baumärkte im Visier Wien. Die BundeswettbewerbsbehĂśrde hat vergangene Woche Hausdurchsuchungen bei Baustoffhändlern wegen Absprachen von Dämmstoffprodukten durchgefĂźhrt. Es handle sich um eine Hand voll Unternehmen. Dabei gehe es um „vertikale Preisabsprachen“ zwischen Händlern und Produzenten beim Styropordämmstoff EPS. Dem Vernehmen nach sollen bauMax, Hagebau, Obi, Hornbach und Pramer im Visier der Ermittler stehen. (APA)

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100. Vapiano sperrt am Westbahnhof auf

R ETA I L & P R O D UC ER S

Dienstag, 25. Oktober 2011

Kaffee Rewe Deutschland listet die fĂźr das Nespresso-System kompatible Kapsel von Ethical Coffee Company

Rewe bringt die Ă–kokapsel In Ă–sterreich wird EinfĂźhrung gerade geprĂźft, kompostierbare Alternative bis zu 25 Prozent gĂźnstiger. tiges Produkt anbieten, das noch dazu einen nachhaltigen Mehrwert hat“, sagt Lionel Souque vom Vorstand der Rewe Group. Ob die Nespresso-Alternativen auch in den Rewe-Vertriebsschienen in Ă–sterreich in die Regale kommen, steht noch nicht fest. „Wir prĂźfen derzeit, ob wir hierzulande die EinfĂźhrung vornehmen“, heiĂ&#x;t es aus Wiener Neudorf.

KĂśln/Wiener Neudorf. Rewe macht der NestlĂŠ-Marke Nespresso Konkurrenz auf dem heiĂ&#x; umkämpften Markt mit Kaffeekapseln: Ab sofort haben die rund 3.000 deutschen Rewe-Märkte fĂźr das NespressoSystem kompatible Kapseln im Sortiment. Die Kapseln des Schweizer Herstellers Ethical Coffee Company sind – im Gegensatz zu den Aluminium-Varianten von NestlĂŠ – vor allem aus Pflanzenfasern und Maisstärke hergestellt und damit zu 100% biologisch abbaubar und kompostierbar. Zudem sind sie preiswerter als die von George Clooney beworbenen Originale: Zehn StĂźck kosten 2,99 â‚Ź und lägen damit um 15 bis 25% unter dem Preis fĂźr die Nespresso-Kapseln. Rewe ist nach eigenen Angaben der erste Händler in Deutschland, der das Konkurrenzprodukt vertreibt. „Wir kĂśnnen exklusiv ein sehr hochwer-

Vier gegen das Patent Nespresso hat sein Produkt mit zahlreichen Patenten geschßtzt. Vier Konkurrenten fechten das aktuell am Europäischen Patentamt an. Sarah Lee aus den USA, Casino aus Frankreich, die Ethical Coffee Company aus der Schweiz und Beyers Coffee aus Belgien kämpfen gegen den Schutz Im vergangenen Monat fand in Den Haag eine AnhÜrung dazu statt, der Ausgang ist noch offen. (APA/no)

Š betron; sxc

18 – medianet retail

Die Kapseln von Ethical Coffee werden aus Pflanzenfasern & Maisstärke hergestellt.

Das neue Design wurde erneut vom Architekten Matteo Thun entwickelt.

Spar Steyr hält sein Bistro Sonntags offen Marchtrenk. Der Anfang September Ăźbersiedelte Spar-Supermarkt in der SchillerstraĂ&#x;e in Steyr präsentiert sich seinen Kunden neu. Dazugekommen ist ein Bistro, das auch Sonntags von 7:30 bis 11:30 geĂśffnet hat. 13 zusätzliche Arbeitsplätze wurden am von Renate Capka gemanagten Standort geschaffen.

Saisonales Der Wiener Handel rechnet mit Zusatzgeschäften rund um Allerheiligen

KSV-Rating „GroĂ&#x;e 10“

Halloween soll zwĂślf Mio. bringen

Safthersteller bei Bonität spitze

Traun. Die Grusel-Feiertage bringen Kohle: Der Wiener Handel rechnet zu Halloween mit einem Umsatz von rund zwĂślf Mio. â‚Ź. Das sei ein Rekordwert, so Wirtschaftskammerpräsidentin Brigitte Jank am Montag in einer Aussendung. Der durchschnittliche Städter gibt 29 â‚Ź fĂźr das aus den USA importierte Fest aus. Ganz oben auf der Einkaufsliste stehen laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts Makam S��źĂ&#x;igkeiten. Rund 70% der Befragten werden fĂźr die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November SĂźĂ&#x;es besorgen. Immerhin knapp ein Drittel will sich mit einschlägigen Dekogegenständen ausstatten, an KĂźrbissen zum Basteln finden immerhin 28% Gefallen. Knapp dahinter rangieren Scherzartikel, HalloweenkostĂźme und Lebensmittel im Halloweendesign. Insgesamt feiert rund ein

Drittel der Befragten das Kßrbisfest. Abgefragt wurden auch die geplanten Aktivitäten in der Nacht vor Allerheiligen. Demnach plant knapp mehr als ein Viertel „gru-

selige Aktivitäten“, weiĂ&#x; die Kammer. Die amerikanische „trick or treat“-Tradition dĂźrfte hierzulande allerdings noch nicht sehr verbreitet sein. Lediglich zwei Prozent der Wiener wollen von Haus zu Haus ziehen und mit dem Spruch „SĂźĂ&#x;es oder Saures“ Naschereien erschnorren.

Wirtschaftsfaktor KĂźrbis

Š Gabi Schoenemann/pixelio.de

Wien. Der 100ste Standort der deutschen Nudelkocherkette Vapiano sperrt Ende November in Wien auf. Dabei soll das Restaurant am Wiener Westbahnhof etwas ganz besonderes werden. Die Location ist das Pilotprojekt des weiterentwickelten Vapiano Designs vom SĂźdtiroler Architekten und Designer Matteo Thun. Es soll in allen NeuerĂśffnungen zur Anwendung kommen.

Einst ein „Arme-Leute-Essen“, jetzt beachtlicher Wirtschaftsfaktor: der KĂźrbis.

Dem Halloween-Rummel ist es auch zu verdanken, dass sich der frĂźher als „Arme-Leute-Essen“ verschriene KĂźrbis zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat – wie auch das am 29. und 30. Oktober stattfindende KĂźrbisfest im Retzer Land zeigt. Dort werden heuer zwischen 15.000 und 20.000 Besucher erwartet, wie Retzer Land-Projektmanagerin Christine Raab bekanntgibt. (red)

Wien. Die Branche der Frucht- und GemĂźsesafthersteller hat ein geringes Ausfallsrisiko. Die Rohstoffpreise hatten den Produzenten zuletzt zugesetzt, ihre Bonität aber nicht gefährdet. Die „GroĂ&#x;en Zehn“ der Branche finden sich im oberen Bereich einer Ratingskala, die am Montag vom Kreditschutzverband von 1870 (KSV) vorgestellt wurde. Der Gläubigerschutzfirma zufolge wirtschaften die „GroĂ&#x;en Zehn“ solide und punkten am Markt mit Produktinnovationen und imagefĂśrdernden Kooperationen. Sie haben den Trend zu Wellness-, Bio-, und Fairtrade-Produkten rechtzeitig erkannt. 93% der Unternehmen dieser Branche sind in der oberen Hälfte des KSV-Ratings angesiedelt. Der KSV wertet dies als gute Nachrichten fĂźr deren Kunden und Lieferanten. (APA)

„Die grĂśĂ&#x;te Auswahl CFJ0CTUVOE(FNĂ TF [VIBCFOJTUFJOF4BDIF %FSHSP•F7PSUFJM GĂ SNFJOF,VOEFO MJFHUBMMFSEJOHTJNTUBSLFO Qualitätsmanagement %VSDItägliche FrischekontrollenmOEFO4JF CFJVOTnur die beste Ware“ Birgit Mitterlehner Category Manager Obst & GemĂźse

„DAS BESTE FĂœR DIE GASTRONOMIE“

Bei C+C Pfeiffer steht der Kunde im Mittelpunkt aller Aktivitäten. Das groĂ&#x;e Ziel dabei: einen spĂźrbaren Mehrwert zu schaffen. 4QJFMCFSHt8JFOt8FMT 4BM[CVSH8BMTt(SB[4FJFSTCFSH 5SBVOt#SVOOBN(FCJSHF NEU AB NOV. 2011:7JMMBDI www.ccpfeiffer.at


Dienstag, 25. Oktober 2011

P R OD UC T NEW S

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Die feurige Meisterkessel-Suppe und die feine Vollkornschnitte Product News Knorr Meisterkessel Feurige Gulaschsuppe und Schwammerl Suppe, Manner Original Neapolitaner Vollkornschnitte Schwam und Ta Tann Salzburger Jungrind Bratengulasch, Bratenfleisch, Schnitzel, Rostbraten und Beiried in SB. Schnit

© Knorr, Manner

Manner ppräsentiert eine Alternative aus Vollkorn zur allseits beliebten Neapolitaner Schnitte; die neue ist etwas dunkler und kann mit 100% Vollkorn und 30% weniger Zucker punkten. Beim Produkt wird die Weizensorte Schneeweizen verarbeitet, die fast keine Bi Bitterstoffe enthält. Statt Zucker beinhaltet die Schnitte OligoKategorie Launch fruc fructose – was den Stoffwechsel in Schwung bringt. Dieser lösliche Produkt Manner Original Neapolitaner Ball Ballaststoff zählt zu den zukunftsträchtigsten funktionellen Zutaten und Vollkornschnitte wird neben Backwaren auch als Präbiotikum im Joghurt eingesetzt. Preis 2,29 € Dem Einsatz dieser Zutat ist es auch zu verdanken, dass die VollkornPackung 3 x 75 g schn schnitte einen hohen Ballaststoffgehalt von fast 17% aufweist. Vertrieb Josef Manner & Comp AG Die Neuheit ist aufgrund der noch hochwertigeren Ingredenzien Distribution LEH etwas teurer als die konventionelle Schwester, schmeckt aber Kontakt Manner, Tel.: 01/48822-0 mindest mindestens genauso lecker.

Mit Meisterkessel Feurige Gulaschsuppe und Meisterkessel Schwammerl Suppe erweitert Knorr rechtzeitig zum 30-jährigen Jubiläum der Meisterkessel-Range das Angebot um zwei neue Lieblingsgeschmacksrichtungen der Österreicher. So steht 2011 mit der feurigen Variante des Klassikers Gulaschsuppe einem geschmacklichen Feuerwerk beim traditionellen Silvester-Snack nichts mehr im Weg. Und mit der ersten Schwammerl Suppe am heimischen Nasssuppenmarkt schließt Knorr für Schwammerl-Fans eine echte Lücke im Suppenregal. Kategorie Produkt

Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Knorr Meisterkessel Gulaschsuppe und Schwammerl Suppe Unilever Austria LEH Unilever, Tel.: 01/605 35-721

Tann Fleisch aus Salzburg

Lecker Jungrind

© Spar

Salzburg. Seit über fünf Jahren gibt es die Fleischspezialitäten vom Salzburger Jungrind an der Feinkosttheke ausgewählter Spar-, Eurospar- und Interspar-Märkte in ganz Salzburg. Aufgrund der großen Nachfrage und Beliebtheit wurde nun das Sortiment mit Bratengulasch, Bratenfleisch, Schnitzel, Rostbraten und Beiried in Selbstbedienung erweitert. Kenner lieben das zarte Fleisch für den feinen Geschmack und seine einfache Zubereitung.

Für Klein und Groß: das gschmackige Jungrind direkt vom Salzburger Bauern.

ERFRISCHE DEIN LEBEN


S HO P TA L K

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MILLENNIUM CITY MODEL AWARD SCHLUMBERGER

© leisuregroup.at/Roland Rudolph

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1. Anna Hammel, Carmen Stamboli, Tanja Duhovich; 2. Starchoreograf Wolfgang Reichl und Marketingleiterin Millennium City Christina Steidl; 3. Martin Beranek, Lukas Plöchl, Polina Kozhelskaya.

© Schlumberger

Laufstegambiente in der Wiener Millennium City 2

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1. Tanja Duhovich, Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter, Medienlady Uschi Fellner und Haubenkoch Toni Mörwald; 2. Agentur-Chef Luigi Schober und plastischer Chirurg Jörg Knabel; 3. Jasmin Bilek und Tanja Duhovich bei der Verkostung.

Promis verkosten am „Tag des Österreichischen Sekts“

Sekt=Champagner ner

Gastgeber Eduard Kranebitter.

High Quality Bei einer Promi-Blindverkostung am „Tag des Österreichischen chischen Sekts“ – dem 22. Oktober – konnte Schlumberger beweisen, dass PremiumemiumQualität aus Österreich durchaus mit Champagner mithalten kann. Von Haubenkoch Toni Mörwald, Österreich-Herausgeberin Uschi Fellner,, Exgerin Miss-Austria Tanja Duhovich, Chirurg Jörg Knabel, Tänzerin, Sängerin und Choreografin Jasmin Bilek, Young & Rubicam-Agenturchef Luigii Schober sowie Schlumberger-Vorstand Eduard Kranebitter wurde Schlumberger DOM an zweiter Stelle unter namhaften Champagnern gereiht. Der Tag der offenen Tür in der Schlumberger Sektkellerei zog zahlreiche lreiche -HeiSektinteressierte in das über 300 Jahre alte Kellerlabyrinth in Wien-Heiligenstadt. Die Besucher hatten die Gelegenheit, ein Glas Schlumberger er – ausgeschenkt durch die prominenten Gäste – zu verkosten, sich mit der otogragrößten Schlumberger Sektflasche (Fassungsvermögen: 280 Liter) fotografieren zu lassen sowie bei den laufend stattfindenden Besucher-Touren ouren Wissenswertes über den prickelnden Genuss zu erfahren. (red)

2,5

LADEN-HÜTERIN

Stinkendes, grünes Lüfterl

© Mazbani

© Almdudler

Tanzstars Trackshittaz-Star Lukas Plöchl war als Jurysprecher zum achten „Model Award“ in Wiens „modernstes Entertainment- und Lifestylecenter“ in die Millennium City gekommen. Dass machte ihn so viel Spaß, dass er den Nachwuchsmodels mit seiner brandneuen Single „Oida Chüüü“ gleich ein Ständchen darbrachte. Gemeinsam mit Miss Austria Carmen Stamboli, den Ex-Missen Tanja Duhovich und Anna Hammel, Modelagent Kosmas Pavlos (Wiener Models), Austria‘s Next Top Model-Jurorin Elvyra Geyer (Puls 4), den Gesellschaftsexpertinnen Lisa Trompisch und Andrea Buday, Styleexpertin Sabine Landl, Imageberaterin Eva Köck-Eripek und Societygräfin Verena Auersperg-Rotterdam kürte er die 18-jährige und 175 cm große Polina Kozhelskaya und den 16-jährigen Martin Beranek mit stattlichen 1,92 Metern zu den Gewinnern des Millennium City Model Awards. In der Kategorie „Kinder“ siegten der ECR-Infotag: „Neue Wege zum kleine Jesaia und die schnuKonsumenten“ am 16.11. von ckelige Nathalie. 9 bis 17 Uhr mit Top-Managern Marketingmanagerin Tanja aus Handel und Industrie; Duhovich: „Polina und Martin Anmeldung: www.ecr-austria.at sollen so erfolgreich werden, oder ecr@gs1.at dass man sie in Stickeralben sammelt!“ (jm)

PRODUKT DES TA TAGES

KOPF DES TAGES

Thomas Horak (33) leitet ab sofort den bei Almdudler neu geschaffenen Bereich „Verkauf International“. Seine Aufgabe ist es, Almdudler aus Österreich hinaus in die Welt zu bringen. Der gebürtige Wiener verfügt über einen umfangreichen Erfahrungsschatz im internationalen Brand und Sales Management von renommierten Getränkemarken. Zuletzt war er bei der Carpe Diem als Area Manager für Europa und die USA tätig. Seine Auslandserfahrungen, die er unter anderem bei Unilever France für Lipton Ice Tea sammelte, werden dazu beitragen, dass ab sofort auch international ordentlich gedudelt wird.

Viele Schönheiten im Einkaufszentrum

X-Mas Presen Presents Zwei Monate sind es noch bis zum großen Fest. Und s wie jedes Jahr stellt sich auch heuer für die Herren di die gleiche Frage: Was schenke ich meiner Liebsten zum Fest? Die anspruchsvolle an Dame vie begnügt sich vielleicht nicht mehr stet gleichen Parfum mit den stets aus dem Drogeriemarkt? Drog Dann tut es vielleicht viell folgendes edles Sc Schmuckstück: ein 18k Weißgold Bär mit 1.02c. schwarzen und weißen t schwar Brillant Brillanten, Augen aus blauem T Topas um 8.700 €. Damit ni nicht genug: Der Bär wird dur durch die Gravur des Namens zzu einem besonders persönli persönlichen Geschenk. Bezu Bezugsquelle: www.mazbani.at

ALEXANDRA BINDER

nd geht schon weiter: Nachdem meine letztwöchige Kolumne über die vielfältige, nicht in allen Aspekten astreine Terra Madre-Messe und ihren, wie ich finde, nicht ganz korrekten Weg manch einen Leser doch ein bisserl erzürnte, legen wir, also ich, an dieser Stelle noch mal ein wengerl mehr Holz ins Bio-Bashing-Feuer. Genauer gesagt, lassen Sie mich auf die neuen zwölf Sterne Europas auf frischgrünem Grund pfeifen, angeordnet in der wirklich hübschen Form eines Blattels. Was sich neues EU-Bio-Siegel schimpft und nach einem Haucherl Frühlingswind ausschaut, ist nämlich nicht viel mehr als ein gentechnisch nicht einwandfreies, und von daher a stinkendes Lüfterl. Warum die Sache mir so stinkt, ist einfach erklärt: Der neue Stern am Biohimmel erlaubt nämlich eine gentechnische Verunreinigung von bis zu 0,9 Prozent. Oder um es mit den Worten der Einkaufsrevolutionärin Tanja Busse zu sagen, weil ich es halt selbst nicht besser könnt: „Also, ein bis zwei Flocken Genmais in einer Schale Müsli – das ist eigentlich nicht das, was ich mir unter Bio-Müsli vorstelle, sondern die schleichende Zwangsgewöhnung an Genfood und eine klare Missachtung unserer Bedürfnisse.“ Jep. Meiner Bedürfnisse auch. Danke, liebe EU, für den Rückschritt. a.binder@medianet.at

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D I E ZA HL MI T D E M A HA - E F F EK T zum Weitererzählen

Sonntagsausflug Wanderer geben im Schnitt 2,50 Euro pro Kilometer Fußmarsch aus.


medianet

INSIDE YOUR BUSINESS. TODAY.

DIENSTAG, 25. OKTOBER 2011 – 21

Tetra Pak hat dem bekannten GetränkeTet karton ein neues Kleid verpasst kar Seite 22

SCHARF KALKULIERT

FrieslandCampina startet nächstes Jahr ein neues Nachhaltigkeitsprogramm Seite 23

OIDA SCHOAF AF WIESNERS RS KAS KAS NEUER KOCHKAS

Š Wiesner

Š Tetra Pak

SCHARFE KANTEN SCH

Š Peter Freitag/pixelio.de

milch & co

Š dpa/A3913 David Ebener

Alles in Butter

Exportschlager Milchprodukte aus Österreich sind international gefragt: Alleine nach Deutschland wurden im ersten Halbjahr 2011 Milch- und Milchprodukte im Wert von 243 Mio. ₏ – um 15% mehr als 2010 – exportiert. Mit welchen Produktneuheiten diese Quote noch weiter gesteigert werden soll, verraten die Seiten 21–28 LESETIPP

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Š Cyril Billet

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22 – medianet special

SHORT

Züricher Messe des guten Geschmacks

MO L K ER E I P R O D UK TE

Dienstag, 25. Oktober 2011

Tetra Pak Der Verpackungsspezialist Tetra Pak hat den weltweit populärsten Getränkekarton neu gestaltet

Klassiker in neuem Kleid

Auf der „Slow Food Market Schweiz“ werden auch Milchprodukte gezeigt.

Zürich. Vom 11. bis 13. November 2011 feiert der „Slow Food Market Schweiz“ – die Messe des guten Geschmacks – in Zürich Premiere. Konzept und Zielsetzung des „Slow Food Market Schweiz“ folgen dem Vorbild des „Salone del Gusto“ in Turin und dem Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks“. Ein vielfältiges Ausstellerspektrum wird erwartet, Molkereiprodukte, Milch, Butter, Joghurt und Käse sind fixer Bestandteil des Messespektrums. Veranstaltet wird der Markt für Lebensmittel mit bester Qualität, Tradition und regionalen Werten von der Expo-Time GmbH Zürich in Kooperation mit der Messe Stuttgart, die ihre Kompetenz aus bislang vier erfolgreichen Slow FoodMessen seit dem Jahr 2007 beisteuert. Ideeller Träger und Partner des „Slow Food Market Schweiz“ ist der Verein Slow Food Schweiz. Im Zentrum der Messe des guten Geschmacks steht „Der Markt – ein Erlebnis für die Sinne“. In einer riesigen Markthalle präsentieren Produzenten ihr vielfältiges Angebot stilgerecht an Markt- und Messeständen. Besucher können hier entdecken, degustieren, diskutieren und einkaufen.

© Tirol Milch

Tiroler Milch bringt Müsli auf den Markt

handelt, die ein sauberes und bequemes Eingießen ohne Spritzer ermöglicht. Durch die Anbringung des Verschlusshalses nahe an der Unterkante des Kopfteils ist eine Kombination des DIMC-Verfahrens (Direct Injection Moulding Concept/direkte Spritzguss-Technologie) mit der PLH-(Pre-Laminated Hole) Technologie möglich, wodurch diese äußerst kosteneffiziente Verschlusstechnologie für ein sehr viel breiteres Spektrum haltbarer Produkte anzubieten ist als bisher.

Wien. Tetra Pak, einer der führenden Anbieter von Verarbeitungsund Verpackungslösungen für Nahrungsmittel und Getränke, hat den weltweit am häufigsten verwendeten Getränkekarton weiter entwickelt: Die „Tetra Brik Aseptic 1000 Edge“ verbindet außergewöhnliches Design mit neuester Technologie. Ein höherer Komfort für Verbraucher sowie geringere Kosten sind die Folge. Der neue Getränkekarton punktet zusätzlich durch gute Umwelteigenschaften und spezielle Wettbewerbsvorteile.

Bewährtes in neuem Outfit Bei der Tetra Brik Aseptic 1000 Edge wird die bekannte Form der Tetra Brik Aseptic durch ein auffallend schräges Kopfteil ergänzt. Ausgestattet mit der neuesten Verschlusstechnologie bietet die überarbeitete Verpackung Kostenvorteile, gute Stapelfähigkeit und ein erfreuliches Umweltprofil. Bereits heute wird die Verpackung aus FSC- (Forest Stewardship Council) zertifiziertem Material hergestellt, für 2012 ist eine Verschlusslösung aus grünem Polyethylen geplant. Abfüllern sollen wettbewerbsfähige Preise im Segment jener haltbaren Getränke ermöglicht werden, die ohne Kühlkette oder Konservierungsstoffe vertrieben werden. Dazu zählen Milch, mit Vitaminen angereicherte Milchprodukte, Milchmischgetränke, Milchalternativen wie Sojamilch, Säfte und Nektare, stille Getränke sowie Wein. Die robuste und effiziente Verpackung spart Lagerfläche und Transportkosten. Der schräge Kopfteil und der große LightCap 30-Schraubverschluss verbessern die Ausgießeigenschaften und sollen im Verkaufsregal für Aufmerksamkeit sorgen. Der vergrößerte Kopfteil bietet darüber hinaus eine fünfte, bedruckbare Fläche, um Werbung und Markenbotschaften zu kommunizieren.

Geringer Rohstoffverbrauch

© Tetra Pak

© AOC IGP

Eine aktuelle Studie liefert interessante Einblicke zum Thema Milchkonsum im Osten Österreichs.

Tetra Brik Aseptic 1000 Edge: schräger Kopfteil und großer LightCap 30-Verschluss.

Das Deutsche Verpackungsmuseum kürte die Tetra Brik Aseptic 1000 Edge zur „Verpackung des Jahres“. Vor allem das außergewöhnliche Design wurde gelobt, das sich im Segment der niedrigpreisigen Milchprodukte deutlich hervorheben werde. Die Zeitschrift Lebensmittel Praxis verlieh zudem den Verbraucherpreis „Produkt des Jahres 2011“ und den Händlerpreis „HIT 2011“. Zur Begründung hieß es unter anderem, dass es sich um eine Verpackung

Neben der maximierten Verschlussgröße gilt die Reduzierung des Rohstoffbedarfs als Schlüsselmerkmal des Tetra Brik Aseptic 1000 Edge. Eine geringere Anzahl benötigter Paletten durch optimierte Stapeleigenschaften reduziert außerdem transportbedingte CO 2-Emissionen. Für den Kartonanteil der Verpackung wird FSCzertifiziertes Verpackungsmaterial angeboten und ab 2012 ist der Verschluss auch aus Zuckerrohr gefertigtem HDPE (hochdichtes Polyethylen) erhältlich. Damit wird der Anteil nachwachsender Rohstoffe in der Verpackung weiter erhöht. Die Tetra Brik Aseptic 1000 Edge ist ab Frühjahr 2012 weltweit verfügbar. Im Laufe des nächsten Jahres wird das Portfolio auf beliebte Portionsverpackungsgrößen ausgeweitet. Die 500 ml-Variante kommt 2013 auf den Markt.

Das Online-Marktforschungsinstitut Marketagent führte kürzlich eine Befragung unter knapp 600 Wienern, Niederösterreichern und Burgenländern zwischen 14 und 69 Jahren durch. Zum individuellen Milchkonsum befragt, gaben mehr als zwei Drittel der Befragten (68%) an, „zumindest fast täglich“ Milch zu konsumieren.

Milch ist begehrt Unter den Frauen liegt der Milchkonsum mit über 70% etwas über dem Durchschnitt. 89% der Respondenten nutzen Milch zumindest einmal pro Woche. Knapp 90% derer, die zumindest einmal pro Woche Milch konsumieren, kaufen und/oder verwenden Frischmilch. Dabei verwenden Männer signifikant häufiger Frischmilch als sie diese auch selbst kaufen (Frauen: vier Prozent, Männer 13 Prozent). Das Ergebnis dürfte vom allgemeinen Einkaufsverhalten geprägt sein. Haupteinsatzgebiet von Frischmilch ist mit 77% die Zugabe zu Kaffee. Im Vergleich dazu nutzen lediglich 73% der Haltbarmilch-Konsumenten diese für den Genuss im Kaffee. 59% der Befragten verwenden Frischmilch zum Kochen und Backen sowie für Müslis und Cerealien. Immerhin 56% trinken diese pur, bei Haltbarmilch sind es lediglich 33%. 53% genießen Frischmilch mit Kakao oder Honig. Mit 62% trinken Männer lieber Trinkmilch als Frauen mit lediglich 53%. Letztere bevorzugen süße MischVarianten wie jene mit Kakao oder Honig signifikant häufiger (58%) als Männer (45%). Außerdem kommen süße Mischungen deutlich öfter bei 14- bis 39-Jährigen zum Einsatz als in der Gruppe der 40bis 69-Jährigen. Der Hauptablehnungsgrund bei Frischmilch-Verweigerern liegt in der kurzen Haltbarkeit (knapp 32%). 14% von ihnen nutzen Haltbarmilch. (red)

NÖM Die Badener Molkerei modernisiert ihr Logo und designt die Verpackungen der gesamten Milch-Palette neu Die neue Müsli Range der Tirol Milch: meiTirolerMüsli in vier Sorten.

Redesign und neue Sorten für den Herbst

Wörgl. Müsli ist gesund und gehört zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Es sättigt und enthält Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Tirol Milch stellt mit „meiTirolerMüsli“ seit Oktober eine Müslimischung auf Joghurt-Basis vor. Enthalten sind neben verschiedensten Getreidesorten auch Früchte und Nüsse. meiTirolerMüsli gibt es in vier Geschmacksrichtungen: Zwetschke, Apfel-Banane, Waldbeere sowie Bircher. Vor allem die Sorte Zwetschke sollte für die kalte Jahreszeit rüsten, wird dieser Frucht doch kraft ihres Reichtums an Zink und Kupfer eine Stärkung des Immun- und Nervensystems nachgesagt. Die neuen Müslis sind im 150 g-Becher erhältlich und tragen das AMA-Gütesiegel. Begleitet wird die Produkteinführung durch eine klassische Inseraten- und Plakatkampagne. Zusätzlich erfolgen umfangreiche Verkostrunden in den Monaten Oktober und November. (red)

Baden. Seit Mitte September ist in Österreichs Kühlregalen eine neue Ära angebrochen: Nach zehn Jahren werden die Verpackungen der gesamten NÖM (Niederösterreichische Molkerei) Milch-Palette redesignt und präsentieren sich im neuen, natürlichen Look. Ob Milch, Obers, Joghurt, Topfen oder Butter, das neue Design ist fröhlich und verspricht einen hohen Wiedererkennungswert. Die Qualität des Inhalts, gentechnikfreie Milch aus Österreich, bleibt unverändert. „Ein Design vollkommen zu verändern, erfordert immer Mut. Marktforschungstests aber bestätigen uns, dass das neue fröhliche Design bei unseren Konsumenten außerordentlich gut ankommt! Da macht das Einkaufen wieder Freude und durch die tolle Farbgestaltung lassen sich die Produkte auch leicht im Kühlregal finden“, freut sich Claudia Schober, Marketingleiterin NÖM. Parallel zum Redesign der Verpackungen wurde auch das NÖMLogo modernisiert und der Name NÖM Milch als Markenname für die Weiße Palette eingeführt.

„In allen unseren Produkten ist eben nur die gute, gentechnikfreie NÖM Milch drin, so war es für uns naheliegend, hieraus den Markennamen für unsere Weiße Palette abzuleiten“, erklärt Melanie Handlbauer, Senior Brandmanagerin NÖM. Seit September ist die neue Homepage www.noem.at online. Eine mehrstufige Einführungskampagne in Plakat und Print begleitet den Marken-Relaunch.

Neu für Herbst und Winter Cremix bringt ein letztes Stück Sommerfeeling in die kühle Jahreszeit. NÖM launcht unter dieser Marke die neue Sorte Coco-Schoko und läutet damit den Herbst ein. Das karibische Design der Verpackung hebt Cremix Coco-Schoko wesentlich von den bestehenden Sorten ab und zeigt somit hohen Shelf Impact am Kühlregal. Die Kombination aus tropischer Kokosnuss und feiner Schokolade sorgt seit Oktober für abwechslungsreichen Genuss. Das NÖM fasten Feige Fruchtjoghurt ist die erste Limited Edi-

tion aus der NÖM fasten Familie. Diese soll bekanntlich dabei unterstützen, das eigene Wohlfühlgewicht zu erreichen oder zu halten. Die Feige besticht daher nicht nur durch ihren süßen, fruchtigen Geschmack, sondern unterstützt auch die Verdauung und verfügt über einen hohen Calciumgehalt. Als Limited Edition während der Herbst- und Winterzeit bietet NÖM Mix für kurze Zeit die neue Geschmacksrichtung Brombeere-Vanille. Als einem der edelsten Gewürze wird der Vanille neben einer beruhigenden und wärmenden Wirkung auch nachgesagt, Müdigkeit zu bekämpfen. Mit reifen Brombeeren kombiniert, ist NÖM Mix Brombeere-Vanille seit Oktober im Kühlregal erhältlich. Die NÖM MilchPalette in neuem Design.

© NÖM

Gelauncht wird auch die fru fru Limited Edition Blutorange. Orangen zählen zu den beliebtesten Winter-Obstsorten und versorgen uns durch ihren hohen Vitamin CGehalt in der kalten Jahreszeit mit wichtigen Nährstoffen. Mit den neuen NÖM Mix Urkorn Müslis bringt die Badener Molkerei aktuell Abwechslung in den Snackalltag. „Der Bedarf an Produkten, die gesund und convenient sind, nimmt zu“, so Claudia Schober. Die Urkörner Dinkel-, Einkorn und Emmerflocken liefern wertvolle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Durch die besonders schonende Verarbeitung bleiben die Cerealien knackig und authentisch im Geschmack. Auch die NÖM Mix Urkorn Müslis enthalten keine künstlichen Aromen, Konservierungs- oder Farbstoffe. (red)


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Dienstag, 25. Oktober 2011

medianet special – 23

FrieslandCampina Im kommenden Jahr startet das Unternehmen ein intelligentes Nachhaltigkeitsprogramm

SHORT

Nachhaltigkeitsprogramm

Präsenzverschärfung und süße Innovationen

„Von großer Bedeutung“ „Unsere Mitglied-Milchviehhalter befassen sich bereits auf individueller Basis mit Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeitsaspekte spielen in zunehmendem Maße ebenfalls eine Rolle beim Absatz von Molkereiprodukten. Auch in der Gesell-

stärkung der Nachhaltigkeit häufig mit einer Verbesserung von technisch-wirtschaftlichen Ergebnissen einhergeht.” Beispiele hier-

„Ausgangspunkt ist und bleibt, dass wir für die Wertschöpfung der Milch, die unsere Mitglieder liefern, verantwortlich sind.“ KEES WANTENAAR

© Peter Freitag/pixelio.de

Amersfoort. Für FrieslandCampina ist die Unterstützung und Förderung von Milchviehhaltern ein zentrales Anliegen. Eine weitere Verstärkung der Nachhaltigkeit in der Milchviehhaltung kann für FrieslandCampina jetzt neue Chancen im internationalen Molkereiprodukte-Markt generieren und die Position der Milchviehhalter in der Gesellschaft verstärken. Das ist die Vision, auf die FrieslandCampina die Unterstützung und Förderung der Mitglied-Milchviehhalter bei der Verstärkung der Nachhaltigkeit in ihrer Betriebsführung ab 2012 stützt. Häufig wird dies mit technisch-wirtschaftlichen Verbesserungen bei der Realisierung konkreter Ziele verbunden sein. Die Milchviehhalter erhalten dort, wo dies möglich ist, Wahlfreiheit bei der Realisierung konkreter Ziele. Das Programm wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit Milchviehhaltern entwickelt. Der Vorstand der Genossenschaft bespricht das Programm zurzeit mit den Mitglied-Milchviehhaltern von FrieslandCampina.

Das Nachhaltigkeitsprogramm fördert und unterstützt ab 2012 Milchviehhalter.

schaft ist Nachhaltigkeit zu einem Thema von großer Bedeutung geworden. Deshalb müssen wir vielmehr als vorher unsere Leistungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit gegenüber den Abnehmern und der Gesellschaft sichtbar machen. Unser Nachhaltigkeitsprogramm, das wir in der gesamten Genossenschaft in Angriff nehmen, markiert eine neue Phase in der Beziehung zwischen den Milchviehhaltern und der Genossenschaft”, so Kees

Wantenaar, Vorsitzender des Genossenschaftsvorstands. „Ausgangspunkt ist und bleibt, dass wir für die Wertschöpfung der Milch, die unsere Mitglieder liefern, verantwortlich sind und bleiben. Da Nachhaltigkeit hierfür wichtig ist, möchten wir unseren Mitgliedern Unterstützung und Anreize für ihre Betriebsführung bieten, und zwar viel mehr als in der Vergangenheit. Praktische Erfahrungen haben uns gezeigt, dass eine Ver-

für sind niedrigere Energiekosten, eine bessere Milchproduktion und angenehmeres Arbeiten dank einer besseren Tiergesundheit und der Wertschätzung durch die Gesellschaft.

Zunächst bis 2014 Dieser Ansatz ist zunächst für den Zeitraum von 2012 bis 2014 bestimmt. Das Paket an Studienund Beratungsprogrammen wird in dem Maße fortlaufend ergänzt und verbessert, in dem die Mitglied-Milchviehhalter sich in diese Programme einbringen. (red)

© Patisserie Salzburg

Den Mitgliedern möchte man damit so viel Unterstützung und Anreize wie möglich offerieren.

Der Eis Gugelhupf – ein verführerisches Eisdessert aus Salzburg.

Salzburg. „Die erstmalige Teilnahme an der weltgrößten Lebensmittelmesse ‚Anuga‘ in Köln hat uns geholfen, unsere Präsenz schon ab kommendem Jahr international deutlich zu verstärken“, freut sich Georg Dreher, Geschäftsführer der Salzburg Patisserie, über die aktuelle Entwicklung. Und die Ziele? „Wir wollen grundsätzlich mithelfen, die Kategorien Tiefkühltorten und Eiscreme, das Konditorensegment, durch besondere Produkte und Maßnahmen nach vorn zu bringen – nicht nur unsere Produkte. Offerieren wir von der Salzburg Patisserie die richtigen Produkte und Antworten, so ist das schon ein Selbstläufer“, weiß Dreher. Mit dem Eis Gugelhupf, ein verführerisches Eis-Dessert in Gugelhupf-Form, und den Eiskugeln bzw. -knödeln in den Sorten Kokos, Zwetschke und Glühwein will die Patisserie bereits die ersten Antworten in Form von starken Innovationen gefunden haben. (red)

T * N T IER G AR A HNIKF R EI C E T N GE

Produkte aus Heumilch. Reinster Genuss. 7dZ[dBWk\Z[h@W^h[ip[_j[dWd][fWiij"l[hXh_d][dkdi[h[ A”^[`[Z[dIecc[hWk\^[_c_iY^[dM_[i[dkdZ7bc[d"me ”X[h+&WhecWj_iY^[=hi[hkdZAhkj[hmWY^i[d$ ?cM_dj[hij[^jm[hjlebb[i>[kWk\_^h[cIf[_i[fbWd$ 7bi>[kc_bY^#A”^[X[aecc[di_[]WhWdj_[hja[_d[ l[h]eh[d[d<kjj[hc_jj[b$Dkhie[djij[^jZ_[h[_dij[ C_bY^kdZZWhWkiAi[kdZl_[b[WdZ[h[>[kc_bY^# fheZkaj[$7kY^)#>WkX[daeY^@eWY^_c=hWZme^b^Wj Z_[i[iX[iedZ[h[=[iY^cWYai[hb[Xd_i\”h i_Y^[djZ[Yaj$I[_dKhj[_b0ØH[_dij[h=[dkiiÇ

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MIT UNTERSTÜTZUNG VON BUND, LÄNDERN UND EUROPÄISCHER UNION

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24 – medianet special

Dienstag, 25. Oktober 2011

Alpenmilch Salzburg Die Marke SalzburgerLand stellt sich wieder auf die kalte Jahreszeit ein und bringt ihre Winter Genuss Joghurts in den Handel

Stimmungsvoller Winterzauber

Die SalzburgerLand Winter Genuss Joghurts sind ab Ende Oktober im Handel.

© Alpenmilch Salzburg

Mit zwei weiteren Sorten startet die bewährte Range in die frostige Saison. Salzburg. Während manche Menschen über das Ende der warmen Jahreszeit klagen, freuen sich andere schon auf die Reize des Winters. Wer jetzt an frischen Schnee und glitzernde Pisten denkt, liegt zwar richtig, hat aber nur einen Teil winterlicher Freuden vor Augen. Der Herbst ist nämlich auch jene Zeit, in dem so mancher Lebensmittel produzierende Betrieb seine verlockende Winterrange auf den Markt bringt. Jahreszeitlich abgestimmte Obst- und Gewürzsorten stimmen uns Konsumenten auf das tradierte, spezifische Nahrungsspektrum ein und sorgen daher bereits vorab bei vielen für

entsprechende Vorfreude. Der Oktober ist daher auch im Handel als Übergangszeit zu sehen, denn ab diesem Monat kann man sich den Beginn der kalten Jahreszeit mit einem schmackhaften Angebot winterlicher Genüsse versüßen.

Winterzauber im Kühlregal Ab Ende Oktober heißt es für Joghurtliebhaber wieder „aufgepasst“, denn die diesjährige Wintersaison eröffnet mit aktuellen, auf die Jahreszeit abgestimmten Geschmacksrichtungen. Im Kühlregal verwöhnt SalzburgerLand während der frostigen Jahreszeit

mit neuen Sorten der beliebten Winter Genuss Joghurts. Die Winter-Saisonjoghurts Apfelstrudel und Mandarine-Krokant künden vom Beginn der kühlen Jahreszeit. Rechtzeitig zu den ersten „Wintertagen“ bereichern sie wieder die Joghurtrange und lösen die beiden SalzburgerLand Sommer Genuss-Saisonjoghurts ab. Zwischen November und März sind die winterlichen Geschmacksrichtungen im Handel erhältlich. Mit dem gewohnt hohen Fruchtanteil sorgen sie bei Joghurt-Liebhabern für Zuspruch. Die beiden Sorten Apfelstrudel und Mandarine-Krokant ergänzen die SalzburgerLand Fruchtjoghurt-Palette und sind im charakteristischen roten 180 g-Becher erhältlich. Die Range der Alpenmilch Salzburg wurde bereits im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich um die Sorte SalzburgerLand Vanillejoghurt ausgebaut. (red)

Emmi Caffè Latte

Nachhaltigkeit

lt. EU VO 834/2007

Wiesner´s BIO -KochKäse urig & g´schmackig. 1100 00 % biologisch biologisch hergestellt hergestellt aus aus Bio-Topfen, Bio-Topfen, Bio-Butter, Bio-Pfeffer, Bio-Butter, Bio-Pfeffer, Bio-Kümmel, Bio-Kümmel, Natursalz. Das Natursalz. Das Geheimnis Geheimnis seines seines zzartwürzigen ar twürzig en und unverfälschten und unverfälschten Geschmacks Geschmacks liegt liegt im im traditionellen Reifeprozess. traditionellen R e i fe p r o z e s s . B Becher echer mit mit 2200 00 g und Wiesner und Wiesner Geschmacksgarantie. Gesc hmac k sg arantie. Wiesner Kochkäse Ges.m.b.H, 4707 Schlüßlberg, Gewerbepark 1, 07248/62746-0

Sterneköchin Elisabeth Grabmer kocht Sterneköc mit Mario Wiesner ein Kochkäse-Menü! Mehr auf www.wiesner.at

Nüziders. Nachhaltigkeit ist bei Emmi schon seit Längerem ein Thema. Vor allem das Leadprodukt Emmi Caffè Latte sollte zu einem ganzheitlich nachhaltigen Produkt weiterentwickelt werden. So werden rund 1.800 t Kaffeesatz, welche jährlich bei der Produktion anfallen, zu Biogas verarbeitet. Seit Kurzem geht Emmi einen Schritt weiter und verwendet für Emmi Caffè Latte nur noch Kaffee von Rainforest Alliance zertifizierten Farmen. Da die Bohnen für Emmis kalten Kaffee aus der ganzen Welt kommen und deshalb unterschiedliche Erntezeiten aufweisen, erfolgt die Umstellung schrittweise. Im August wurde mit Kaffee aus Nicaragua und Guatemala für die Sorten Cappuccino, Macchiato und Caramello begonnen, gefolgt vom brasilianischen Kaffee für Emmi Caffè Latte Light. Im November wird Kaffee aus Indonesien für die Sorte Intenso umgestellt und danach der indische Malabar-Kaffee für Emmi Caffè Latte Espresso und Zero. Der grüne Frosch, der ab nun den Becher ziert, ist Zeichen der Rainforest Alliance und dokumentiert die Umstellung. Bei Emmis Joghurt im 1.000 g Familienbecher hat die Saisonsorte Zwetschge-Zimt den herbst-winterlichen Auftakt gemacht, gefolgt von der Sorte Stracciatella. Ab Mitte November liegt jedem Becher ein Päckchen Kotanyi Zimt zum Verfeinern bei. Im Dezember erfolgt die generelle Umstellung von Erdbeere auf die Sorte Waldbeere mit Holunderblüte. (red)

© Emmi

r eic h t ! e i t n a I bgaerste Qualitä

Für Emmi Caffè Latte kommt nachhaltig angebauter Kaffee zum Einsatz.


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Dienstag, 25. Oktober 2011

medianet special – 25

Danone Der Lebensmittelkonzern gab vergangene Woche traditionell als erster der großen Namen seine Quartalszahlen bekannt

Mehr Umsatz, gute Aussichten In der Sparte Milchprodukte gingen heuer das Joghurt Activia und „Indulgence Brands“ am besten.

Woerle Heumilchkäse

Lineextension Henndorf. Der Salzburger Käsehersteller und Heumilchpionier Woerle erweitert sein Sortiment und präsentiert seine Produkte in neuem Gewand. Ab sofort bringen die Henndorfer die Heumilchkäse-Sorten „Salzburger Bauernkäse“, „Salzburger Landkäse“ und „Der Mondseer“ mit verfeinerter Rezeptur und neuem Verpackungsdesign in die Kühlregale.

marktschwankungen“, so Riboud. Im dritten Quartal 2011 lag das Wachstum ohne Akquisitionen bei 5,9%, wobei sich dieses aus 1,5% Volumen- und 4,4% Wertzuwachs zusammensetzte. Insgesamt wurden 4,8 Mrd. € konsolidierter Umsatz erwirtschaftet.

Regionale Unterschiede Bei den Milchprodukten fiel das Umsatzplus im dritten Quartal mit 3,5% nur halb so üppig aus wie im Gesamtkonzern. Rechnet man die neu erworbene russische Tochter Unimilk heraus, kommt man immerhin auf 4,1%.

Regional gab es dabei, wie schon im zweiten Quartal, recht unterschiedliche Entwicklungen. In Russland und den USA stagnierte der Umsatz, Westeuropa blieb stabil und Lateinamerika, Afrika und der Nahe Osten legten mit zweistelligen Raten zu. In den USA soll eine neue griechische Joghurt-Marke „Oikos“, die vor Kurzem gelauncht wurde, wieder für mehr Geschäft sorgen. Die meiste Dynamik im Milchbereich brachten insgesamt die Marke Activia und andere Genussmittel in diesem Sektor. Die wertbasierten Umsatzzuwächse waren vor allem auf die Preissteigerungen

in den meisten Ländern zurückzuführen.

Kinderprodukt für Indien Auf einem ganz neuen Markt will der Konzern demnächst in Asien Fuß fassen: In der nordindischen Stadt Sonepat (Bundesstaat Haryana) soll ein modernes Werk für Kindermilchprodukte entstehen, die in der Region vermarktet werden; unter dem Label „Fundooz“ soll den Schulkindern das mit Vitamin A, Eisen, Zink und Jod angereichterte Joghurt schmackhaft gemacht werden. 10 Rupien (ca. 15 Cent) wird eine Portion kosten. (red)

© Cyril Billet

Paris. Der internationale Lebensmittelkonzern Danone hat seinen weltweiten Umsatz in den ersten drei Quartalen 2011 um 14,3% steigern können. Währungsbereinigt und ohne Unternehmensakquisitionen bleibt immer noch ein Plus von 7,7% übrig, berichtet der Konzern in seiner Bilanz-Aussendung für das dritte Quartal. „Wir haben die Ziele für das Jahr 2011 bisher erreicht. Danone ist in einem sehr guten Zustand, mit Unternehmen in Asien, Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten, die ihr robustes Wachstum fortsetzen“, so Konzern-Chef Franck Riboud in seinem Kommentar zum Zwischenergebnis. Trotz Preisanstiegen bei den Rohstoffen ist Riboud auch für das Gesamtjahr zuversichtlich und stellt ein „starkes Wachstum“ in Aussicht. „Das ist das Ergebnis des stetigen Aufbaus unserer Wachstumstreiber und weniger von Wetter- oder Finanz-

Konzern-Chef Riboud: „Wir haben die Ziele für das Jahr 2011 bisher erreicht.“

! e r h Ä Habe die

orn Müsli. Das neue Urk www.noem.at

Heumilch-Trio „Das Heumilch-Trio wird nach überlieferten Rezepten in alter Tradition gekäst, mindestens acht Wochen sorgsam gereift und frisch vom Laib geschnitten“, schildert man bei Woerle. „Gemäß dem ‚Woerle Reinheitsgebot von 1889‘ ausschließlich aus tagesfrischer und gentechnikfreier Heumilch produziert, entfalten die Heumilchkäse ihren sortentypischen Geschmack auf einzigartige Weise.“ Die hohe Milchqualität erlaube es daher, alle Käsesorten gänzlich ohne Konservierungsmittel herzustellen: „Woerles HeumilchkäseTrio ist daher von ganz spezieller Natürlichkeit, Qualität und Geschmacksfülle und zu 100 Prozent aus Österreich“, betont man beim Käsehersteller.

Conveniente Verpackung Die neuen Käsesorten werden in einer praktischen, wiederverschließbaren Verpackung angeboten. So bleiben sie länger frisch und bringen die besondere Geschmacksfülle der Heumilchkäse ins Haus. 2010 erwirtschaftete Woerle einen Umsatz von 110 Millionen Euro – für 2011 rechnet der Käsehersteller mit einer Steigerung um weitere fünf Millionen Euro. (red)

! Innovation am Müslimarkt: Urkörner wie Dinkel-, Einkorn- und Emmerfflocken liefern viele wertvolle Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.

! Ursprünglicher Geschmack: Durch die besonders schonende Verarbeitung bleiben die Cerealien authentisch und knackig.

! Extra fruchtig in 2 verschiedenen Sorten: Der erlesene Früchtemix sorgt für den besonders fruchtigen Müsligenuss. In den Sorten Apfel-Ananas und Marille-Banane erhältlich.

© Woerle

! Hoher Shelf Impact: Der neue NÖM MIX Müslibecher besticht durch das neue Becher Design

Das Heumilch-Trio präsentiert sich mit neuer Rezeptur und im neuen Gewand.

und hebt sich im Regal optimal von der Fruchtjoghurt Range ab.

! Aus bester NÖM Milch! NÖM - Da ist die Milch daheim


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26 – medianet special

Dienstag, 25. Oktober 2011

SHORT

Kärntnermilch Wohlschmeckende Innovationen als essenzieller Bestandteil, um sich am Markt behaupten zu können

Milchquotenjahr 10/11: Österreich muss zahlen

Pikante News aus Kärnten

EU-Agrarkommissar Ciolos machte auf Regeleinhaltung aufmerksam.

Brüssel. Fünf EU-Mitgliedsstaaten überschritten im Quotenjahr 2010/11 ihre Milchquoten und müssen jetzt eine Zusatzabgabe in einer Höhe von insgesamt 55,57 Mio. € entrichten. Bei den betroffenen Ländern, die ihre Quoten per Saldo um rund 200.000 t verfehlten, handelt es sich um die Niederlande, Dänemark, Zypern, Luxemburg und Österreich, teilte die EU-Kommission kürzlich in Brüssel mit. Während die Niederlande und Dänemark sowohl ihre Quoten für Lieferungen als auch jene für Direktverkäufe übertrafen, überschritten die anderen Mitgliedsstaaten nur ihre Quoten für Lieferungen. In der gesamten EU-27 wurde im vergangenen Milchwirtschaftsjahr die Milchlieferquote allerdings um 5,5% unterschritten. EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos machte jüngst darauf aufmerksam, dass die Regeln einzuhalten seien, wenngleich das Quotensystem 2015 auslaufen werde. Bei den Beschlüssen aufgrund des GAP-Gesundheits-Checks im Jahr 2008 wurden die Quoten für Molkereianlieferungen 2010/11 um 1% erhöht – sie beliefen sich damit auf rund 146 Mio. t.

Spittal/Drau. Good News in Form neuer Produkte gibt es auch seitens des Molkereiunternehmens Kärntnermilch. Marketingleiter Wolfgang Kavalar weiß mehr: „Für die Kärntnermilch ist Innovation ein sehr wichtiger Bestandteil, um am Markt bestehen zu können. Gleich zwei neue Produkte konnten heuer wieder am Markt eingeführt werden: Einerseits die Steinpilzbutter, die durch ihre vielseitige Verwendung überzeugt und für Risotto, Kartoffelsuppe, Fleischgerichte und vieles mehr einsetzbar ist; weiters der ‚Drautaler naturgereift‘, ein Produkt, das die Drautaler Serie innovativ in Laibform erweitert. Ob Drautaler leicht, geräuchert oder traditionell – jeder sorgt für einen außergewöhnlichen Genussmoment.“

Der Drautaler naturgereift erweitert die Drautaler Serie in Laibform.

© Kärntnermilch

© European People’s Party

Die aktuellen Innovationen: Die Kärntnermilch Steinpilzbutter und der Drautaler naturgereift.

sich auch bestens für alle Nudelgerichte – die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Nudeln unterschwenken und schon ist die Gourmet-Pasta fertig. Auch mit Fisch harmoniere der typische Pilzgeschmack richtig gut.

Rohmilch für den Genuss

setzt werden. Die Butter überzeuge durch ihren typischen, nussigen Geschmack und korrespondiere z.B. perfekt mit kurz Gegrilltem. Weiters eigne sie

Jede pikante Gewürzbutter (Kräuterbutter, Pfefferbutter, etc.) könne durch die Steinpilzbutter er-

Beste Rohmilch ob der weltweit strengsten Qualitätskriterien und Kontrollen sowie eine besondere Sorgfalt und traditionelle Verarbeitung machen den „Drautaler naturgereift“ wiederum zu einer besonderen Spezialität und einem laktosefreien Genuss für die ganze Familie. Beide Produkte fußen auf den vier Grundpfeilern des Unternehmens Kärntermilch: Frische, Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität. (red)

Müller Neben den Milchreis-Sorten „Zucker & Zimt“ bzw. „Apfelstrudel“ gibt’s wieder die neuen Ecken des Monats

Schmackhaftes Comeback im Kühlregal Aretsried. Keine Angst vor der kalten Jahreszeit, denn es gibt ihn wieder: den heißen Müller Milchreis zum Warmmachen in der Mikrowelle. Ob der großen Nachfrage findet man die heißen Milchreis-Klassiker Zucker & Zimt

„Heisser Müller Milchreis“ eine leckere, wertvolle Zwischenmahlzeit aus gesunder Milch und gutem Reis. Ebenfalls seit Oktober (aber nur für kurze Zeit) können sich Joghurtfans auf Rudi und seine leckeren Weihnachtssorten in

sowie Typ Apfelstrudel, die im Handumdrehen in der Mikrowelle erhitzt sind, wieder in den Kühlregalen. Vielleicht genau das Richtige, wenn es draußen stürmt und schneit und man es sich drinnen gemütlich machen chen möchte. möc Wie Müller er Milchreis M Milch ilchreis inal ist auc Original auch

der Ecke des Monats freuen. Seit Herbst ist der freche Rudi wieder im vorweihnachtlichen Werbespot zu sehen. Immer, wenn die Deckelfolie des Joghurts „Rudis Weihnacht“ abgezogen wird, hüpfen die kleinen Schoko-Knusper-Rentiere aus ihrer Becherecke schwungvoll in den cremig-weißen Joghurt Typ Vanillekipferl.

Weihnachtsspezialität

Schweden ist zurzeit ein wenig unterbuttert © Müller

„Rudis Weihnachtsbaum“ ist die neue Weihnachtsspezialität und das Joghurt mit der Knusper Ecke des Monats. Hier können originell braun & grün schokolierte Tannenbäume zusammen mit Joghurt mit Bratapfelgeschmack geknuspert werden. (red)

© Cornelia Menichelli/pixelio.de

Leckeres für die kalte Jahreszeit: „Rudis Weihnachtsbaum“ und „Heisser Milchreis“.

ARGE Heumilch Joachim Gradwohl, Heinz Reitbauer und Alexander Frankhauser setzen auf Heumilch

Stockholm. In Schweden kann von „alles in Butter“ derzeit keine Rede sein, denn immer häufiger müssen die Skandinavier ins trockene Knäckebrot beißen. Erst kürzlich beunruhigte die Boulevardzeitung Aftonbladet ihre Leser mit einem Bild von völlig leeren Butterregalen. Und in den Kühlregalen der schwedischen Supermärkte tun sich tatsächlich Lücken auf. Der Grund dafür liegt u.a. an einer breiten Ernährungsdebatte in den Medien. Ärzte, Fernsehköche und Politiker kommunizieren dort inzwischen eine fettreiche und kohlenhydratarme Kost als gesund – so propagieren sie z.B. die LCHF-Diät (Low Carb High Fat). Anscheinend mit Erfolg, wie die landesweite Butermangel belegt. Der Verband der schwedischen Molkereien gestand jüngst aber, dass es bereits seit zwei Jahren Ende des Jahres Probleme mit der Butterversorgung gebe. Grund: Strukturelle Probleme, die man aber rasch beseitigen will.

Heumilch zieht in die Haubenküchen ein Innsbruck. Es sind mehr als 50 verschiedene Kräuter und Gräser auf den Wiesen, Weiden und Almen, die im Sommer die natürliche Futterquelle für Österreichs Heumilch-Kühe bilden. In der kalten Jahreszeit wiederum steht wertvolles Qualitätsheu und Getreide auf dem Speiseplan. Das Füttern im natürlichen Jahreslauf und die Artenvielfalt der Pflanzen bilden die Grundlage für die höchste Qualität der Heumilch – somit ist es wenig verwunderlich, dass Haubenköche beim Zaubern auf Heumilch setzen.

„Heumilch ist der Star“ Die geschmacklichen Vorzüge, die der ursprünglichsten Form der Milcherzeugung zu verdanken sind, wissen auch Österreichs Haubenköche zu schätzen. Joachim Gradwohl, preisgekrönter Spitzenkoch, ist Genuss-Botschafter der ARGE Heumilch. „Heumilch ist ein unverfälschtes österreichisches Produkt, das für Spitzenqualität und höchsten Genuss steht“, so Gradwohl. „In meiner

Küche setze ich auf hochwertige regionale Produkte – die Heumilch ist der Star.“ Auch Heinz Reitbauer, „Steirereck“-Haubenkoch, freut sich über die Bereicherung der Lebensmittelpalette durch die Heumilchprodukte: „Schön zu sehen, dass man sich wieder auf die wahren Werte und Qualitäten besinnt.“

gänzlich auf Konservierungs- und Zusatzstoffe sowie eine mechanische Behandlung der Milch bei der Käseherstellung verzichtet werden“, erklärt Andreas Geisler, der die Vermarktungsoffensive der ARGE Heumilch koordiniert. Der hohe Standard der österreichischen Heumilchwirtschaft wurde 2010 bei verschiedenen Qualitätsbewerben unterstrichen. So gewannen die Käsespezialitäten aus

„Der optimale Rohstoff“ Für den Zillertaler Drei-Haubenkoch Alexander Fankhauser ist die Verarbeitung von HeumilchProdukten in seiner Küche selbst auferlegtes Gebot. „Ich komme aus dem Herzen einer Heumilch-Region und erlebe förmlich mit, wie naturnah und traditionell Heumilch hergestellt wird. Da kann ich gar nicht anders, als diese außergewöhnlich genussvollen und hochqualitativen Produkte in meiner Küche einzusetzen.“ Besonders gut eignet sich die Heumilch zur Herstellung von Käsespezialitäten. „Heumilch wird nicht umsonst als die reinste Milch bezeichnet. Sie ist der optimale Rohstoff für Premiumkäse. Aufgrund ihrer Reinheit kann nämlich

Heumilch bei der „Käsiade“ in Tirol 27 Medaillen, bei der Käse-Kaiser Gala in Salzburg den „Käse-Kaiser 2011“ und bei der Prämierung von Käse und Milchprodukten auf der Wieselburger Messe erhielten ARGE-Heumilch-Betriebe gleich zweimal die höchste Auszeichnung. Auch bei der Käse-WM in Birmingham gingen 15 Medaillen an österreichische Käsespezialitäten aus Heumilch. (red)

© Arge Heumilch

Butter ist im Königreich Schweden derzeit absolute Mangelware.

Von links: ARGE-Obmann Karl Neuhofer, Joachim Gradwohl und Andreas Geisler.


Dienstag, 25. Oktober 2011

MO L K EREI P RO D UK TE

medianet special – 27

Rewe Group Ziegenmilch erlebt eine deutliche Renaissance, Ja! Natürlich bietet daher eine stetig wachsende Range an Ziegenmilchprodukten

Ziegenmilch setzt sich durch Wiener Neudorf. In der Vergangenheit als „Kuh des armen Mannes“ abgestempelt, werde heute Ziegenmilch-Produkte wieder entdeckt. Ja! Natürlich hat bereits vor drei Jahren Ziegenmilch wieder eingeführt, denn die köstliche Kuhmilchalternative entspringt der Grundhaltung der österreichischen Bio-Marke. Seit der Einführung der Ziegenmilch wachsen Umsatz und Sortiment beständig, alleine in den vergangenen drei Jahren hat sich der Umsatz der Ziegenmilchprodukte verfünffacht. Sieben Prozent beträgt bereits der Anteil der Ziegenmilch am gesamten Ja! Natürlich Milchangebot.

Regional und Bio Der Ziegenfrischkäse, früher nur als Delikatesse aus Frankreich bekannt, gilt heute im Ja! Natürlich-Sortiment als Spezialität. Das Ziegenjoghurt, seit vergangenem

Wiesner Abkochter

Neuer Kochkäse Wels. Käseliebhaber verbinden mit dem „Abkochten“ eine oberösterreichische Käsespezialität. Was man aus diesem traditionellen Brotaufstrich sonst noch zaubern kann, stellte jüngst Sterneköchin Elisabeth Grabmer unter Beweis: Sie zauberte ein Kochkäse-Menü mit Produkten aus der Käsemanufaktur Wiesner und sorgte damit für Furore. Aber auch der pure Genuss der oberösterreichischen Käsespezialität wird ans Herz gelegt und zwar gleichgültig, ob mit dem Löffel oder auf einer Scheibe Brot. „Unser Familienbetrieb produziert seit mehr als 60 Jahren die beliebte Käsespezialität ‚Abkochter‘. Heute haben wir ein breites Sortiment von ‚mild‘ über ‚würzig‘ bis hin zum ‚scharfen‘ Chili-Kochkäse“, so Mario Wiesner, Geschäftsführer der Wiesner Käsemanufaktur. Aktuell erweitert Wiesner seine Kochkäse-Range um einen BioKochkäse mit nur einem Prozent Fett absolut. Ohne Verwendung von Schmelzsalzen und Konservierungsstoffen erzielt der Käsespezialist eine Haltbarkeit von bis zu 60 Tagen. Die alte traditionelle Topfenreifung zeichnet für das Geschmackserlebnis des neuen Produkts verantwortlich, welches mit dem Namen „Urig & G´schmackig“ gut beschrieben ist. Weiters neu im Sortiment ist der „Chili Kochkas Special Edition“ mit QR-Code auf der Packung; der Code dient zur Teilnahme an einem Gewinnspiel. Zu gewinnen gibt es ein iPad2 oder eine XBox 360. Informationen dazu bietet die WiesnerHomepage. (red)

© Wiesner

Der „Chi „Chili Kochkas Special Edition“ ist neu im Wiesner KäsesorKäse timent.

Oktober in der Ja! Natürlich-Produktpalette, besticht durch sein feines Aroma und seine schneeweiße Farbe. Aufgrund der immer steigenden Beliebtheit nahm Ja! Natürlich im August zusätzlich Ziegenmilch Camembert und Ziegenmilch Weichkäse Rot-Weiß bei Merkur in das Sortiment auf. Ja! Natürlich bietet ein zusammenhängendes Ziegenmilch-Sortiment über mehrere Produktgruppen hinweg. Die Range reicht von Ziegenmilch über Naturjoghurt und Frischkäse bis hin zu Käsescheiben nach Gouda-Art. Die Fruchtjoghurts der Regional-Edition „Titania Johannisbee-

re“ und „Rosen-Rhabarber“ bilden den Auftakt zum Beginn der neuen Fruchtjoghurt-Reihe von Ja! Natürlich. Diese stehen für Regionalität, erstklassige Bio-Qualität, Produktsicherheit, unverfälschten Geschmack und kurze Transportwege. Hergestellt werden die Joghurts aus frischer Bio-Milch, veredelt mit traditionsreichen Früchten aus Österreich und heimischem Bio-Rübenzucker. Wie alle Ja! Natürlich-Milchprodukte sind sie frei von Aromen und Konservierungs- sowie Farbstoffen. Im Oktober kommt ein zusätzliches Joghurt mit der Apfelsorte „Sirius“ ins Regal. (red)

© Rewe Group

Die Regional-Edition von „Ja! Natürlich“ bietet Fruchtgenuss mit Tradition.

Ja! Natürlich bietet ein reichhaltiges Sortiment an Ziegenmilchprodukten.


Rahofer.

Es heißt nicht umsonst „das weiße Gold der Alpen“

Alpenmilch Salzburg sahnt im wahrsten Sinne des Wortes ab: Mit 28 Goldund 11 Silbermedaillen holen die SalzburgerLand Milchprodukte zum fünften Mal in Folge den begehrten PriMax der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Was beweist, dass man mit den besten heimischen Rohstoffen, der optimalen Verarbeitung und Zubereitung europäische Spitzenqualität erzielen und gleichzeitig die Region unterstützten kann. Mehr auf www.milch.com


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