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retail medianet

Der neue Spar in Linz-Froschberg ist ein „Leuchtturm der Nachhaltigkeit“ Seite 33

Waffelschmiede

Süßwarenhersteller Heindl vergrößert die Produktionsstätte in Liesing  Seite 34

© Bayer CropScience

© Spar

zeichen setzen

© Confiserie Heindl

© Felix Austria

inside your business. today. DiensTAG, 25. September 2012 – 29

echt scharf

Felix Höllenfeuer Sandwich Gurken und Aufschnitt Gurken, Haribo Pasta Basta Fruity Mix, Toscana IGT Vigneti Trebbio und Kaiser Shake & Bake. Seite 35

Internationale Karriere

Sandra E. Peterson für Johnson & Johnson im Exekutivausschuss 

Seite 36

Wenn eine Almhütte die Großstädte erobert …

© BMLFUW/Bernhard Kern

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© medianet/Szene1/Christian Mikes

© Ekazent/Simon Jappl

Genmais-Studie Ein an 200 Ratten durchgeführtes Experiment brachte erschreckende Ergebnisse: Bei den mit Genmais gefütterten Tieren verdoppelte sich das Tumorrisko. Die Studie ist umstritten, sorgte aber für Aufregung. LM Niki Berlakovich fordert das Selbstbestimmungsrecht bei GVO-Produkten. Seite 31

Die alte Dame Partystimmung im Wiener Hansson Zentrum. Das Shoppingcenter am Rande der Bundeshauptstadt feierte am Wochenende mit Stars wie Waterloo seinen 40. Geburtstag. Dabei wurde ein Aus- und Umbau im Zuge der Errichtung einer U-Bahn-Station direkt am Standort angekündigt.  Seite 32

… dann ist von Almdudler die Rede und immer mehr auch vom Almradler. Über aktuelle Produkte und Strategien des Unternehmens im In- und Ausland und bei Social Media erzählt GF Gerhard Schilling.  Seite 30

Backhausen hofft auf Al Jaber

Wirrwarr in Bayern

Wien. Das traditionsreiche Textilunternehmen Backhausen braucht mit seinem neuen Investor gute Nerven. Der defizitäre Familienbetrieb holte den austro-saudischen Scheich Mohamed Al Jaber an Bord. Zweimal wurde nun bereits das Einstiegs-Pressegespräch wegen „wichtiger politischer Konferenzen“ des Investors verschoben. Nun wollen Al Jaber, seine Tochter Mashael und die Eigentümerfamilie ihre Strategie am Donnerstag in Wien erläutern. Über die Höhe der Beteiligung sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Stoffproduzentenfirma erhofft sich durch

Mohamed Al Jaber soll in defizitären Backhausen-Familienbetrieb investieren.

den Einstieg Al Jabers Rückenwind: „Wir haben uns für Al Jaber als strategischen Partner entschieden, weil er selbst 60 Luxushotels (in Wien Grand Hotel und The Ring, Anm.) besitzt und somit umfangreiche Erfahrungen in der Hotelbranche hat, in der wir auch intensiv tätig sind“, begründet Firmenchef Reinhard Backhausen. Darüber hinaus verfüge Al Jaber „über ein großes Netzwerk im arabischen Raum, das wir für die Ausweitung unserer Geschäfte nützen können“. Backhausen exportiert in 40 Länder und stattet unter anderem Hotels mit Stoffen aus. (APA)

© Rainer Sturm/pixelio.de

Ladenöffnung Wirbel um Verkaufsverbote an Tankstellen

© APA/Helmut Fohringer

Investor gesucht Familienbetrieb rechnet mit Beteiligung von austro-saudischen Scheich

Ungerecht: In bayerischen Tankstellen dürfen abends nur Autofahrer einkaufen.

München. Bayerns Städte warnen bei der Lockerung des Verkaufsverbots an Tankstellen vor einer neuen „Schnapsidee“ und fordern: Außerhalb der Ladenöffnungszeiten soll kein Alkohol über die Theke gehen. Der Vorschlag von Ministerpräsident Horst Seehofer gehe in die falsche Richtung, kritisierte der Bayerische Städtetag. Nach dem Willen des CSU-Chefs sollen Fußgänger und Radler auch nach 20 Uhr und an Sonntagen wieder ungestört an Tankstellen einkaufen können. Die jetzige Regelung, wonach das nur Autofahrer tun dürfen, sorgt für Irritationen.  (red)


t i t el s t o r y

Dienstag, 25. September 2012

© medianet/Szene1/Christian Mikes

30 – medianet retail

Gerhar d Schi ll in g

Mehr als eine Limonade Die Inszenierung der Marke Almdudler als Erfolgskonzept für Handel und Gastronomie

Erlebbare Markenwelt mit Dirndl & Facebook

Exportoffensive Immer mehr Almdudler ist in unter­ schiedlichen Gebinden in immer mehr Ländern Europas erhältlich.

GF Gerhard Schilling über aktuelle Projekte in Sachen Produktinnovation und Auslandsaktivitäten. Jutta maucher

Wien. Es ist wenige Tage her, dass der „schrägste Ball, seit es Lederhosen gibt“ zum sechsten Mal im Wiener Rathaus über die Bühne ging. „Das ist sicher das Highlight des Almdudler-Jahres, bei dem wir unsere Marke für alle spürbar und erlebbar machen,“ so AlmdudlerGeschäftsführer Gerhard Schilling.

Top mit 160.000 Fans Damit das Familienunternehmen mit Sitz in Wien-Grinzing auch in der übrigen Zeit des Jahres im Tagesgespräch bleibt, ist das Engagement in Sachen Social Media in den letzten Jahren massiv gewachsen. Mit knapp 160.000 Fans ist Almdudler ganz klar die zweitstärkste Getränkemarke auf Facebook. Schilling sieht für den SocialMedia-Erfolg mehrere Faktoren maßgebend, wie etwa Authentizität, Aktualität und Sympathie. Für Letzteres gibt es eine Bestätigung vom market Institut, MarktforschungsgesmbH & CoKG, Linz, die vor dem Sommer zum Thema „Markenmonitoring Limonaden in Österreich 2012“ eine Studie durchgeführt haben. Demnach liegt Almdudler sowohl beim Preis/ Leistungsverhältnis als auch bei Sympathie deutlich vor allen anderen Limonandenmarken, wie etwa Coca-Cola. „Natürlich sind wir als Familienunternehmen nicht mit einem Riesenkonzern zu verglei-

chen. Wir versuchen, Emotionen zu erzeugen, etwa in der Gastronomie, beim Bergwandern oder beim Skifahren. Uns geht es darum, dass die Marke Almdudler mit angenehmen Urlaubsgefühlen verbunden wird“, so der Geschäftsführer.

wir rund 65 bis 70 Prozent unseres Umsatzes dort, der Rest stammt aus der Gastronomie.“ Wie viel der Gesamtumsatz ist, das darf er als Mitglied eines Familienunternehmens nicht sagen. Nur so viel: „Wir konnten leicht zulegen.“

Zwei Drittel aus dem Handel

Bei Rewe, Edeka, Jumbo

In diesem Sinne sind auch die umfangreichen Sponsoring-Aktivitäten des Unternehmens zu verstehen. So schwärmt Schilling etwa vom ‚Almdudler Snowpark‘ in Sölden, der durch YouTube-Videos überregionale Bekanntheit

Diese positive Geschäftsentwicklung mag nicht zuletzt auch mit den Auslandsaktivitäten zu tun haben. Derzeit ist Almdudler in Deutschland, der Schweiz, Belgien, Niederlanden, Ungarn, Italien und Luxemburg aktiv. Und so verschieden die Bestrebungen in all diesen Ländern sind, so ist ihnen allen die hohe preisliche Positionierung gleich. Insbesondere in Deutschland hat Almdudler im Handel bereits einige nationale Listungen erzielt. „Dass wir nicht noch mehr verbreitet sind, hat mit unserer Premiumpositionierung zu tun. Unsere Produkte werden etwa in Deutschland teurer als in Österreich verkauft“, so Schilling. Im Detail ist Almdudler aber bereits bei Edeka und Rewe gelistet, ebenso in den 300 Real-Verbrauchermärkten. Schwieriger ist die Präsenz auf regionalen Events, wie etwa dem Münchner Oktoberfest, wo sich Almdudler allerdings die ‚Almdudler After Oktoberfest Party‘ gesichert hat. „Daneben haben wir im August begonnen, Markenbotschafter in München und Berlin einzusetzen, die besonders darauf

„Uns geht es darum, dass die Marke ‚Alm­ dudler‘ mit ange­ nehmen Urlaubsgefüh­ len verbunden wird.“ Gerhard schilling GF Almdudler

erlangte. Auch mit starker Präsenz bei Kirtagen, etwa im Ausseer-Land, spricht Almdudler Emotionen an. Trotzdem: Schilling ist von einem überzeugt: „Der Handel wird immer wichtiger für uns. Derzeit machen

achten sollen, regional die Marke erlebbar zu machen.“ Des Weiteren ist Almdudler in Belgien und den Niederlanden bei Jumbo mit Impulsgrößen vertreten. „Zwei Jahre lang haben wir hier die 0,5 Liter-Flasche verkauft; jetzt sind wir im Gespräch für die 1 Liter-Flasche“, so der Almdudler-Geschäftsführer über die Entwicklung in Benelux. Und zu seinen Wunschexportländern gefragt, meint er: „UK wäre toll, aber hier sind die Eingangsbarrieren sehr hoch, was etwa die Notwendigkeiten betrifft, bekannt zu werden.“

Almradler im Aufschwung Nicht nur mit Almdudler, sondern auch mit Almradler möchte das Unternehmen reüssieren – zunächst einmal am Heimatmarkt. „Aufgrund des völlig anderen Konzepts – Limonade statt Bier ist die Basis – wurde der ‚Almradler‘ sehr positiv vom Handel und Konsumenten aufgenommen. Aus der Marktforschung wissen wir, dass andere Sorten neben Zitronenradler gesucht werden. Und wir wissen, dass vor allem jüngere, also jene unter 29 Jahren, und Frauen sich für den Radler grundsätzlich begeistern.“ Und noch etwas ist wichtig: Die Tendenz geht in immer weniger Alkohol. „Wir sprechen vor allem jene an, die eine Hemmschwelle bei Bier haben“, so Schilling.

Natürlich sei Gösser Naturradler unangefochten an der Spitze, auch der Zipfer Limettenradler hat eine gute zweite Position. „Aber wir konnten schon in den ersten Monaten am Markt den Kampf um den drittstärksten Artikel erfolgreich aufnehmen. Was die öster­

„Was die österrei­ chischen Brauereien betrifft, da wären viele froh, wenn sie mit einzelnen Sorten ihrer Radler das absetzen würden, was wir tun.“ Gerhard Schilling

reichischen Brauereien betrifft, da wären viele froh, wenn sie mit einzelnen Sorten ihrer Radler das absetzen würden, was wir tun. Und das, obwohl Almradler derzeit noch nicht bei Billa gelis­tet ist. Und für 2013 haben wir noch einiges in der Schublade, wo wir unsere Kompetenz in Sachen ‚Radler‘ noch verstärkt unter Beweis stellen werden“, resümiert Schilling.


r e ta i l & p r o du c e rs

Dienstag, 25. September 2012

medianet retail – 31

Gefährlicher Genmais? Laut Studie der Universität Caen verdoppelte sich bei Ratten das Krebsrisiko bei Ernährung mit Mosanto-Genmais

Aufregung um Genmais-Studie Wien. Diese Studie sorgt für Erregung: „Wir erblassten, als wir diese Ergebnisse sahen. Unsere Ausgangshypothese bestätigte sich in einem dramatischem Ausmaß.“ Dieserart drastisch beschrieb der Professor für Molekularbiologie, Gilles-Eric Séralini, in der Vorwoche den Gemütszustand seiner Forschergruppe nach Vorliegen der Resultate einer zweijährigen Untersuchung der Auswirkungen von Genmais auf 200 Ratten. Demnach verlief die Studie an der Universität Caen für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) wie folgt: Die Ratten wurden in drei Gruppen unterteilt – eine wurde mit Kroketten gefüttert, die den Genmais NK603 enthielten; eine zweite Gruppe wurde mit demselben Genmais gefüttert, der zuvor mit dem Pflanzenschutzmittel „Roundup“ besprüht worden war. Sowohl Genmais als auch Pflanzenschutzmittel werden vom welt-

größten GVO-Hersteller, dem USKonzern „Monsanto“, produziert; eine dritte Rattengruppe wurde mit GVO-freiem Mais ernährt.

Tumore doppelt so häufig Ergebnis: Bei den mit Genmais ernährten männlichen Ratten seien Haut-, Leber- und Nierentumore doppelt so häufig aufgetreten als bei den männlichen Versuchstieren, die keine GVO-Nahrung erhalten hatten. Dass die Studie zu krass anderen Ergebnissen gelangt als bisherige Untersuchungen, führt Séralini darauf zurück, dass herkömmliche Untersuchungen

(darunter jene von Monsanto vorgelegten) sich auf lediglich drei Monate beschränkt hätten. Mittlerweile gibt es entsprechende Reaktionen auf die Expertise. Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich nahm sie als Argument, um weiterhin auf das Selbstbestimmungsrecht beim GVO-Anbau zu pochen: „Wir lehnen die Gentechnik in der Landwirtschaft ab; wir wollen bei der gentechnikfreien Landwirtschaft bleiben“, deponierte er anlässlich des EUAgrarrats. Es gibt aber auch Kritik zur Studie. In der biologischen Fachwelt wird sie sozusagen „in der Luft zerrissen“. (nov)

© APA/Barbara Gindl

LM Niki Berlakovich fordert das Selbstbestimmungsrecht bei GVO-Anbau.

Landwirtschaftsminister Niki Berlakovich: Österreich lehnt die Gentechnik ab.

Alle Mediadaten unter: media.tele.at

Douglas Sperrminorität

Düsseldorf. Der deutsche OetkerKonzern will die Sperrminorität am Handelskonzern Douglas laut Lebensmittel Zeitung an Finanzinvestor Advent verkaufen. Die Veräußerung des Oetker-Pakets von 25,81% der Douglas-Anteile an Advent stehe fest. Sprecher von Oetker, Douglas und Advent wollten sich zu dem Bericht nicht äußern. In Finanzkreisen hieß es, Advent sei noch vom angestrebten Griff nach der Mehrheit entfernt. Oetker-Finanzchef Ernst Schröder hatte zuletzt nur gesagt, der Konzern wolle bei seinem Douglas-Anteil abwarten, wie sich die Dinge beim Handelskonzern entwickeln. Der Oetker-Konzern kämpft mit Problemen bei seiner Reederei Hamburg Süd, der größten deutschen Reederei in Privatbesitz. (APA)

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* 1,750.000 Leser, MA 2011, Nummer 1 bei Magazinen

Oetker will raus

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Rewe Nachhaltige Wochen

Penny-Sammler

Nr.1!

© Rewe International/APA-Fotoservice/Langegger

Wr. Neudorf. Bereits zum zweiten Mal forcierte Penny eine gezielte Spendenaktion für in Armut lebende Familien mit schulpflichtigen Kindern in Österreich. Von 6. bis 12. September erhielten demnach alle Penny-Kunden bereits ab einer Spende von 1 € einen 10%-Rabattgutschein auf den gesamten Einkauf in der Folgewoche. Dadurch konnten insgesamt 115.746 € für den Penny-Familien-Hilfsfonds des Österreichischen Roten Kreuzes gesammelt werden. (red)

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Penny-GF Axel Bolten und Werner Kerschbaum vom Öst. Rotes Kreuz.

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r e ta i l & p r o d u c e r s

32 – medianet retail

Einkaufszentrum Das Shoppingcenter am Rande der Bundeshauptstadt war eines der ersten in Österreich

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Hansson Zentrum wird 40

Nestlé steckt GPSChips in Schokoriegel London. Lebensmittelmulti Nestlé startet im Vereinigten Königreich eine ungewöhnliche Marketing-Kampagne: Der Konzern integriert GPS-Chips in Schokoriegel-Verpackungen. Käufer der Süßigkeiten will man dann über die Chips aufspüren und mit umgerechnet ca. 12.500 € belohnen. Die Chips stecken nun in insgesamt sechs Riegeln. Die MarketingAktion trägt den fast bedrohlich klingenden Namen „We Will Find You“.

Center-Chef Podebradsky kündigt Zu- und Umbauarbeiten im Zuge des Anschlusses an die U1 an. Wien. Mit einem riesigen Jubiläumsfest feierte das Wiener Einkaufszentrum Hansson Zentrum (HZ) am Wochenende seinen 40. Geburtstag. Dabei gabs auch einen Ausblick: Im Zusammenhang mit dem Anschluss an die U1 ist ein Um- und Ausbau des Standorts geplant. Damals war das HZ das sechste Einkaufszentrum, das in Österreich eröffnet hat. Die zum Dank für die schwedische Hilfe nach dem Zweiten Weltkrieg nach dem damaligen Ministerpräsidenten Per Albin Hansson benannte Siedlung wurde in drei Bauteilen errichtet; der dritte wurde im Jahre 1972 um das Hansson Zentrum ergänzt, knapp 30 Mio. öS wurden damals investiert. Das einzige Geschäft, das dort seit der Eröffnung durchgehend betrieben wird, ist die Tierhandlung, die 1972 noch Zoo Ekazent hieß und von Marlies und Franz Eder geführt wurde. Nun

© Ekazent/Simon Jappl

Marshmallows sind Futter für US-Kühe

© dpa/Andreas Gebert

Dienstag, 25. September 2012

Entertainer Waterloo heizte den Besuchern des Hansson Zentrums ordentlich ein.

ist es nach der Tochter Elisabeth Gabriel, ergo Zoo Gabriel, benannt. Das voll ausgelastete EKZ hat 45 Mieter, die sich über 5.300 m2 Einzelhandelsfläche, rund 3.500 m2 für Dienstleistungen und rund 1.000 m2 für Gastronomie, erstrecken. Zu den Ankermietern zählen Merkur, Penny, Der mann, eine Trafik, eine Apotheke und Libro. Der Umsatz im HZ belief sich im Vorjahr auf rund 35 Mio. €, was einem Plus von 3,5 Prozent gleichkam. Im aktuellen Geschäftsjahr verbucht man einen ähnlichen Umsatzzuwachs. Einen Schub soll es in 2017 geben: „Durch den Anschluss an die U1 wird das ‚HZ 2017‘ eine eigene U-Bahn-Station bekommen, die Station Alaudagasse. „Wir werden das nutzen und das Zentrum weiter attraktivieren, indem wir es umund ausbauen werden“, kündigt HZ-GF und Chef der EigentümerGesellschaft Ekazent Realitäten, Robert Podebradsky, an. (no)

Explodierende Futterpreise lassen US-Kühe zu Naschkatzen mutieren.

Nah&Frisch Die Highlights: „Jeden Tag“-Sortiment und Neuheiten in der Frischerange

Kansas City. Die verheerende Dürre lässt amerikanische Kühe zu Schleckermäulern werden: Wegen der explodierenden Futterpreise sehen sich immer mehr US-Farmer nach Alternativen um und finden diese in Süßigkeiten. Mike Yoder aus dem US-Bundesstaat Indiana etwa hat eine günstige Ladung Zuckerstreusel für seine 450 Milchkühe erstanden. „Egal was, solange die Futterkosten niedrig bleiben“, sagt er. Andere Farmer verfüttern Kekse, Frühstücksflocken, Marshmallows und sogar Gummibären aus Überproduktionen.  (APA)

Gars am Kamp. Ein respektabler Erfolg war die heurige Nah&FrischHerbstmesse, die Kiennast im September in der Sporthalle Hollabrunn über die Bühne gehen ließ. Julius Kiennast Jun. gab in seiner Eröffnungsrede einen Überblick über das bisherige Geschäftsjahr des Großhandelshauses, dazu gabs eine Vorschau auf die kommenden Aktivitäten des Unternehmens. Rund 100 Kunden besuchten den Event, der erstmalig an einem Tag abgewickelt wurde. Schwerpunkte waren heuer das Preiseinstiegs-Sortiment „Jeden Tag“ ,das von den Frischeberatern präsentierte Obst&Gemüse-Regal samt Schlichtplan und die Feinkost-Spezialitäten mit den dazugehörigen Verkaufshilfen.

Wasserbeleber Johann Grander gestorben Innsbruck. Der oft als Tiroler „Wasserbeleber“ bezeichnete Johann Grander ist gestern im Kreise seiner Familie in Jochberg verstorben. „Er ist im 83sten Lebensjahr friedlich entschlafen“, heißt es in einer Aussendung seiner Firma.

Begrüßungskomitee: Messeleiter Franz Fuchs, Julius Kiennast Senior & Junior, Alfred Babinsky (Vzbgm. Hollabrunn) und Kiennast-Vertriebsleiter Johann Lehner.

Lactalis schließt Parmalat-Werke

Rom. Trotz Streikaktionen der Belegschaft bleibt der französische Milchhersteller Lactalis hart: Der Konzern hat Pläne zur Schließung von drei Parmalat-Produktionswerken in Italien bestätigt. In den Anlagen in den Städten Genua, Como und Pavia arbeiten insgesamt 85 Personen. Die Schließung der Werke ist Teil einer Umstrukturierung des Italien-Geschäfts. In den nächsten drei Jahren will Lactalis jedoch 180 Mio. € für Parmalat investieren. Die Umstrukturierung sei nötig, um die Wettbewerbsfähigkeit in Italien zu erhöhen, wo der Milchkonsum in den vergangenen fünf Jahren um 15% gesunken sei, während die Produktionskosten stark zugenommen hätten, so der Konzern.

Catering Pilotprojekt zu ausgewogenem Jausenangebot

Kaufleute Michael Aichner stellte in Kartitsch auf SB um

Graz. Österreichweit ist das Jausenangebot an den höheren Schulen zu fett und zu süß. In der Steiermark wird nun mit einem neuen Projekt Leberkäsesemmeln, Chips und süßen Limonaden der Kampf angesagt. Landesweit machen vorerst 14 Schulen und neun Buffetbetreiber mit und versuchen das Angebot in Richtung gesunde Lebensmittel zu verbessern. „Die gesunde Wahl muss für Kinder eine leichtere Wahl werden“,

Kartitsch. Michael Aichner, seit über 15 Jahren Betreiber des Adeg Markts in Kartitsch in Osttirol, startet ein Pilotprojekt zur nachhaltigen Sicherung der Nahversorgung der Gemeinde: Sein Geschäft präsentiert sich künftig als reiner Selbstbedienungsmarkt und wird zusätzlich Postpartner. Mit Sorge hat er in den letzten Jahren miterlebt, wie immer mehr örtliche Infrastruktur abgewandert ist. Nun möchte er ein Signal ent-

Stöger will gesündere Schulbuffets Adeg-Kaufmann mit neuem Konzept

© APA/Barbara Gindl

Einen Irokesen bitte: Im SOS-Kinderdorf wurde er zu einem Renner.

Gesundheitsminister Stöger: „Gesunde Wahl muss leichtere Wahl werden.“

hielt Gesundheitsminister Alois Stöger fest. „Viele Schüler kommen ohne Jause in die Schule. Dort nehmen sie an den Buffets das, was sie vorfinden. Und deshalb muss dieses Angebot von gewisser Qualität sein. Studien zeigen aber, dass viel zu viel Süßes und Fettes und kaum Gemüse angeboten werden“, begründete der Gesundheitsminister die Unterstützung seines Ressorts für das steirische Projekt. In „Schulbuffet ok“ werden nun auf Initiative von Gesundheitslandesrätin Kristina EdlingerPloder Buffetbetreiber, Schüler, Eltern und Pädagogen an einen Tisch gebracht, damit gemeinsam Lösungen für die Versorgung der Schüler mit einer gesunden Jause an den Schulen erarbeitet und realisiert werden; im Fokus stehen die Labestationen der steirischen AHS und BHS. Im Rahmen des Pilotprojekts will man die Buffetbetreiber beraten, Analysen an Ort und Stelle durchführen und BestPractice-Beispiele vorstellen. Zur Bewusstseinsbildung für Schüler und Lehrer werden unter Gesamtkoordination des Vereines „Styria Vitalis“ Workshops angeboten.

gegensetzen: „Unser Markt ist ein wichtiger Treffpunkt im Ort; das wollen wir ausbauen“, so Aichner, der die Feinkost-Theke durch Kühlinseln mit Frischeprodukten zum Selbernehmen ersetzt hat. Außerdem wurde der Kassabereich erweitert; dort gibt es ab sofort nicht nur eine Trafik, ab Oktober werden auch alle Serviceleistungen der Post angeboten. Aichner betreibt neben Kartitsch auch noch Standorte in Abfaltersbach und Lienz.

© Rewe International/APA-Fotoservice

© dm/chilifotos.com

dm-Stylisten im sozialen Einsatz in der Steiermark

Salzburg. Auch im heurigen Jahr schenkt die Drogeriekette dm ihren knapp 5.600 Mitarbeitern einen zusätzlichen Urlaubstag, um sich für den guten Zweck zu engagieren. In der Steiermark besuchten dm-Mitarbeiterinnen kürzlich die Kinder des SOS-Kinderdorf in Stübing sowie den Verein zur Förderung sozialer Kompetenz in Krottendorf-Gaisfeld. Im Kinderdorf entwickelte sich der IrokesenSchnitt zum wahren Renner. Fast die Hälfte der Kinder ließ sich so einen von den dm-Friseurinnen schneiden.

© Kiennast

Kiennast lud zur Herbstmesse

Milch Drei Städte betroffen

Im Adeg-Markt in Kartitsch wurden Kühlinseln zum Selbernehmen eingebaut.


r e ta i l & ou tl e ts

Dienstag, 25. September 2012

medianet retail – 33

Neue Technologien Geht es nach Spar-VD Hans K. Reisch, werden künftig alle neuen Spar-Filialen um 30 Prozent weniger Energie verbrauchen

„Leuchtturm der Nachhaltigkeit“ Linz. Spar hat das Thema „Nachhaltigkeit“ einmal mehr in Filial-Form gegossen: Am 10. September eröffnete in der Ziegeleistraße in LinzFroschberg ein Supermarkt der umweltfreundlichen Art. Neueste energie- und ressourcenschonende Technologien kamen zum Einsatz; somit verbraucht der Markt im laufenden Betrieb lediglich 50% der Energie eines herkömmlichen Supermarkts. Die Filiale ist die erste Handelsimmobilie in Oberösterreich, die für diese ökologischen und soziokulturellen Besonderheiten mit einer Gold-Zertifizierung von ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft) ausgezeichnet wurde.

den Einsatz innovativer Produkte verschiedener Partnerfirmen möglich geworden. So sorgt beispielsweise die Firma Zumtobel für die LED-Beleuchtung, die tageslichtabhängig steuerbar ist. Die Haustechnikanlagen für Raumlüftung, Heizung und Warmwasseraufbereitung mit Wärmerückgewinnung und Luftwärmepumpe kommen von der Firma Hauser aus Linz.

ÖGNI-Gold-Zertifizierung „Der neue Spar-Supermarkt der Zukunft ist ein Leuchtturmprojekt der Nachhaltigkeit und zeigt auf,

was es heißt, Verantwortung im Sinne von ökonomischer, ökologischer und soziokultureller Qualität zu leben“, bewertet Philipp Kaufmann, Gründungspräsident der ÖGNI und Immobilienforscher, das Outlet. Und weiter: „Eine ÖGNI-Zertifizierung kann nur dann vergeben werden, wenn ein umfangreicher und ganzheitlicher Kriterienkatalog erfüllt wird. Die Ansprüche sind hoch und nur die besten Gebäude haben ‚Gold‘ verdient.“ ÖGNI konnte an den Supermarkt in der Linzer Ziegeleistraße erstmalig in Oberösterreich die höchste Auszeichnung für eine Handelsimmobilie vergeben.  (red)

© Spar

Spar-Supermarkt in Linz-Froschberg: als nachhaltige Immobilie ausgezeichnet.

Neues Spar-Geschäft in Linz-Froschberg: ein echter Meilenstein der Energieeffizienz.

30% Energie einsparen Gut Ding brauchte im Falle des Falles wenig Weile: Nach nur fünfmonatiger Bauzeit bekam der Linzer Bezirk Froschberg einen topmodernen Spar verpasst, der architektonisch überzeugt. „Wir haben uns intensiv mit der Art und Weise der Bebauung auseinandergesetzt“, betont Jakob Leitner, GF der SparZentrale Marchtrenk, die Integration des Markts in das Städteplanungskonzept. Hans K. Reisch, Vorstand für Filialen, erklärt die dazugehörige Spar-Marschroute: „Wir wollen bei jedem neuen Markt mindestens 30 Prozent Energie einsparen. In eigenen KlimaschutzSupermärkten werden daher zahlreiche neue Technologien auf ihre Alltagstauglichkeit getestet. Viele der energie- und klimaeffizienten Maßnahmen (wie z.B. Beleuchtung mit LED oder innovative Kühltechnik) werden mittlerweile in allen Neu- und Umbauten von SparSupermärkten umgesetzt.“ In Linz-Froschberg setzt Spar noch eines drauf: Der Markt verbraucht um 50% weniger Energie als ein herkömmlicher Supermarkt. Das bedeutet eine Einsparung von 80 t CO2 pro Jahr. Dies ist durch

Otto Zusammenlegung

Stellen streichen Berlin. Versandhändler Otto will mehrere Hundert Stellen streichen. Der Konzern will die Töchter Otto, Baur und Schwab zusammenlegen. „Wenn wir die drei Marken in eine gute Zukunft führen wollen, müssen wir in guten Zeiten dafür sorgen, schneller und agiler zu werden“, sagt Konzernchef Hans-Otto Schrader. Weiters kündigt er Preissenkungen bei Otto an: „Wir wollen bei Otto preisaktiver werden; bei technischen Produkten haben wir damit bereits begonnen.“  (APA)

ist Salami-Meister

Genuss hängt in der

Luft!

© dpa/Marcus Brandt

www.stastnik.at

Was länger hängt wird besser gut. Otto-Konzernchef Hans-Otto Schrader will sparen und die Preise senken.


34 – medianet retail

T h e m a : D e l i kate s s e n

Dienstag, 25. September 2012

Kapazität erweitert Zehn Mio. € hat der Süßwarenproduzent in die Liesinger Produktionsstätte investiert; das erhöht die Kapazität um das Vierfache

Heindl will 10 Prozent Umsatzplus © Confiserie Heindl/APA-Fotoservice Rastegar (2)

Zuletzt lag der Umsatz bei 23 Mio. €, sieben Prozent kommen auf den Export.

Walter Heindls Qualitätsbekenntnis: Süßstoffe sind Fremdstoffe für seine Pralinen.

Wien. Nach der Übernahme der Firma Pischinger im Jahr 2006 setzt Heindl den finalen Akt: Pralinen, Schokobananen und Waffeln der beiden Wiener Confiserien Heindl und Pischinger werden nun an einem Standort hergestellt. Damit einher geht die Erweiterung des Heindl-Produktionsstandorts im 23. Wiener Bezirk. Walter Heindl dazu: „Das ist als Bekenntnis zu Österreich zu verstehen; würden wir im Ausland produzieren, würden wir an Glaubwürdigkeit verlieren.“ Hinzu kommt die aus Heindl-Sicht in Österreich unbestreibare Qualität der Mitarbeiter. Der Umstand,

dass sich Heindl Produkte wie Mozartkugeln, Sissi Taler und Johann Strauss Taler ein gehöriges Stück Österreich auf die Fahne heften, spielt beim ÖsterreichBekenntis der beiden Geschäftsführer Walter und Andreas Heindl ebenfalls eine Rolle.

Erweiterung um 6.600 m2 Insgesamt wurde die Firmenzentrale in Liesing um etwa 6.600 m2 auf rund 12.000 m2 erweitert. Neu eingegleist in die Produktionsstraße sind die Pischinger-Waffeln. In Summe investierte das Familienunternehmen 10 Mio. € in die

Erweiterung. Darin inkludiert: die 160 m lange Waffelstraße, 600 m2 Lagerkeller, 600 m2 Sozialräume, 3.000 m2 Produktionsfläche. Etwa 30 Pischinger-Mitarbeiter arbeiten nun ebenfalls in der Heindl-Zentrale im 23. Bezirk. Insgesamt beschäftigt der Familienbetrieb somit 120 Mitarbeiter. Die Beschäftigten in derzeit 30 HeindlFilialen (6 davon in Franchise) miteingerechnet, arbeiten in Summe 185 Personen für die HeindlGruppe. Um den Umbau in Liesing zu ermöglichen, seien sechs Grundstücke rund um den Firmenstandort zugekauft worden. „Wir sind da mitten im Wohngebiet; Anrainer mussten überzeugt werden, dass wir nicht stinken, weil wir nicht rösten“, erzählt Andreas Heindl über den aufwendigen Ausbau.

Mehr Kapazität, mehr Umsatz Dieser hat letztlich auch die Kapazität der Pralinen- und Waffelschmiede deutlich erhöht, theoretisch auf das Vierfache. Zurzeit steht Heindl für 23 Mio. € Umsatz, etwas mehr als die Hälfte davon entfällt auf die Filialen. Was Listungen im LEH betrifft, kann Heindl darauf verweisen, niemals Listungsgeld berappen zu müssen, denn: „Der LEH kommt gern zu uns, einfach weil er unsere Produkte will.“

„Ich habe noch nie im Leben Listungsgeld bezahlt. Der Handel kommt zu uns, weil er einfach unsere Qualität zu schätzen weiß.“ walter heindl

Für das laufende Geschäftsjahr hat sich Heindl die Umsatzlatte besonders hoch gelegt: Zehn Prozent Plus sollten möglich sein. Auf den Export entfallen sieben Prozent der Erlöse, die Hauptexportmärkte sind Japan und Israel. Stichwort Japan: Dort sind die Produkte mit der Kaiser-Nostalgie um bis zu sieben Mal teurer als hierzulande. Viel vor haben Walter und Andreas Heindl mit den Pischinger-Waffeln. In Produktion und Design (ein Design hält für sieben bis acht Jahre) sei bereits einiges erneuert worden. Wachstumschancen sieht man „in jedem Land, das an Österreich angrenzt“. (nov)

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product news

Dienstag, 25. September 2012

medianet retail – 35

Scharfe Sandwichgurken und bunte Fruchtgummistreifen Product News Felix Höllenfeuer Sandwich Gurken und Aufschnitt Gurken, Haribo Pasta Basta Fruity Mix, Toscana IGT Vigneti Trebbio und Kaiser Shake & Bake. Für alle Liebhaber der Pasta-Fruchtgummibänder gibt es das bunte Geschmackserlebnis – Pasta Basta Fruity Mix. Die sauer kandierten Fruchtgummistreifen in Regenbogen-Optik sollen alle Fruchtgummiliebhaber ansprechen. Die vier Regenbogenfarben präsentieren sich in unterschiedlichen fruchtigen Geschmacksrichtungen: Blau – Brombeere, Grün – Apfel, Gelb – Zitrone und Rot – Erdbeere. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Haribo Pasta Basta Fruity Mix 1.125 g Haribo GesmbH LEH Haribo, Tel.: 0732/77 46 91-0

Felix erweitert das Gurkenangebot um zwei neue Sorten: Felix Höllenfeuer Sandwich Gurken & Felix Aufschnitt Gurken. Mit den Höllenfeuer Sandwich Gurken folgt das Unternehmen dem klaren Trend zur scharfen Küche in Österreich und bietet der scharfen Fan-Gemeinde die extra feurige Alternative im Gurkenregal. Das Zusammenspiel von Gurken, feurigen Chilis und aromatischen Gewürzen sorgt für ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Die neuen Aufschnitt Gurken sind knackige, Kategorie Launch in LängsProdukt Felix Höllenfeuer Sandwich Gurken scheiben und Felix Aufschnitt Gurken geschnittene Vertrieb Felix Austria Ges.m.b.H. Gurken in Distribution LEH süß-saurer Kontakt Felix, Tel.: 02626/610-0 Marinade.

© Laurenz M. Moser; Haribo; Felix Austria

TxB präsentiert ein neues, hierzulande bei Wein&Co erhältliches Tröpfchen. Toscana IGT Vigneti Trebbio ist ein traditioneller Sangiovese, verfeinert mit Cabernet Franc, Merlot und einem besonders vergorenen Syrah. Besonders an der Flasche ist auch das Etikett: Es erzählt die 828 Jahre alte Geschichte vom Castello Trebbio, der Ort, an dem die Reben wachsen. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Toscana IGT Vigneti Trebbio 2009 19,99 € 750 ml TxB International Fine Wines Wein&Co TxB, Tel.: +49 (6173) 39186-0

Erntefrisch verliebt

Küchengeräte Interspar

Shake & Bake

Salzburg. Eine Weltneuheit präsentiert der Online-Shop von Interspar: Kaiser Shake & Bake ist ein innovatives Gerät, mit dem man beim Kuchenbacken eine Menge Zeit spart. Die Zutaten für die Süßigkeit werden einfach direkt in die Form (die nicht eingefettet werden muss) gegeben, die wird verschlossen und 10 Sek. kräftig geschüttelt. Der fertige Teig gleitet nach dem Backen dank der speziellen Beschichtung des Teils einfach aus der Form.

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Jetzt gewinnen! Neu bei Interspar um 39,99 €: der Kuchenbackhelfer Kaiser Shake & Bake.

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s h o p ta l k

36 – medianet retail

Dienstag, 25. September 2012

Lehrlingswettbewerb WKNÖ 200 Jahre Laurent Perrier

© WKNÖ/Kraus

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©Andreas Tischler

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, Jeronimo Leppe (3. Platz), Isabella Strohofer (1. Platz), Moritz Neuhauser (2. Platz), Spartenobfrau Jutta Pemsel.

Junge Textilhändlerin gewinnt Junior Sales Champion 2

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1. Arnaud Longuent (Exportdirektor Laurent-Perrier), Maria und Ernst Polsterer-Kattus, Philipp ­Gattermayer (­Geschäftsführer Kattus); 2. Siegfried Kröpfl und Gerald Krischek; 3. Claudia Stöckl; 4. Stefan Miklauz (­EasyMotion) mit Begleitung.

Vertriebspartner Kattus organisiert Feier für Laurent Perrier

Charmeoffensive

Perfekter Sound des Abends: Louie Austen.

Exklusiv Laurent-Perrier feiert 200 Jahre und Kattus, exklusiver Vertrieb der Champagnermarke in Österreich, lud zahlreiche Gratulanten – darunter Claudia Stöckl (Moderatorin), Stefan Miklauz (EasyMotion) und Siegfried Kröpfl (Koch) – zu einer Soiree in die Wiener City. Der Exportdirektor von Laurent-Perrier, Arnaud Longuent, war dafür eigens aus der ­Champagne angereist. Philipp Gattermayer, Geschäftsführer von Kattus: „Nachdem LaurentPerrier schon im Sommer in der Champagne ‚200 Jahre Eleganz‘ im Rahmen eines beeindruckenden Fests zelebriert hat, freut es uns, dass wir nun auch in Wien auf dieses besondere Jubiläum anstoßen können.“ Zahlreiche kulinarische Köstlichkeiten wurden während des Abends gereicht; als Besonderheit erwartete die Gäste eine Austernbar, die für exquisite Hochgenüsse sorgte und hinter sich einen spektakulären Blick auf den Stephansdom freigab. Gereicht wurde stilecht natürlich nur der jeweils zu den Speisen am besten harmonierende Laurent-Perrier Champagner. Für die musikalische Überraschung des Abends sorgte schließlich Louie Austen.  (red) Information & Invitations gerne an: shoptalk@medianet.at

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© P&G Prestige

© Bayer CropScience

Karriereprofil Die Textilhändlerin Isabella Strohofer von der Helmut Pemsel GmbH in Krems ist Siegerin der „Junior Sales Champion“, dem Lehrlingswettbewerb der Sparte „Handel“ in der Wirtschaftskammer Niederösterreich. Zweiter wurde Moritz Neuhauser vom Eurospar in Wieselburg vor Jeronimo Leppe vom Eisenhandelsunternehmen Zingl GmbH in Wimpassing. Der Bewerb fand im Cineplexx Wiener Neustadt statt. Elf Kandidaten, allesamt Absolventen des Lehrberufs Einzelhandelskaufmann, zeigten in Verkaufsgesprächen ihr Können und Verkaufsgeschick. „Gerade im Einzelhandel sind gut ausgebildete, motivierte Mitarbeiter ein entscheidender Faktor für den Unternehmenserfolg. Mit dieser Veranstaltung wollen wir junge Menschen für eine Lehre im Handel begeistern. Dass rund 300 Schüler gekommen sind, zeigt mir, dass hier großes Interesse besteht“, so WKNÖ-Spartenobmann Franz Am 6. Oktober – im Rahmen der Kirnbauer. „Langen Nacht der Museen“ Auch der Juror und Snow– öffnet Schlumberger in Wienboardweltmeister Benjamin Heiligenstadt seine Pforten. Karl zeigte sich von den KanZeit: 18 Uhr bis 1 Uhr. Infos auf: diaten begeistert: „Wirklich www.schlumberger.at toll, welche Leistungen hier geboten wurden.“  (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Sandra E. Peterson wird bei Johnson & Johnson ab dem 1. Dezember als Group Worldwide Chairman und Mitglied des Exekutivausschusses tätig sein. Peterson wird für die Verbrauchergruppen der Unternehmen, die Informationstechnologie und weltweite Lieferkette verantwortlich sein. Sie ist derzeit Vorsitzende und Chief Executive Officer der Bayer CropScience AG mit Sitz in Europa und verfügt über vielseitige und einschlägige, weltweite Erfahrung in den Bereichen Pharmazeutika, Medizinprodukte, Konsumgüter, Intermediäre im Gesundheitswesen und Strategieentwicklung.

Tolle Präsentationen künftiger Verkäufer

Sündhaft Red Sin, das ist der neue Duft von Christina Aguilera. Sein Geheimnis: die Magie der Farbe Rot. Inspiriert von der Lust, ihre Weiblichkeit durch die magische Kraft der Farbe Rot zu zelebrieren, hat Christina Aguilera einen unwiderstehlichen Duft mit fruchtigen, blumigen und orientalischen Noten komponiert. „Red Sin“ betört durch den Duft nach rotem Apfel. Dazu kommt würziger Zimt. Das weiche Herz enthüllt liebliches, rotes Alpenveilchen. Im Fond gehen roter Ingwer und exotisches Sandelholz eine Liaison ein. Für den Abschluss sorgt Moschus. EdP, 30 ml, 27 € UVP; EdP, 50 ml, 37 € UVP; EdP, 100 ml, 50 €; Shower Gel, 150 ml, 9,95 € UVP, Body Lotion, 159 ml, 9,95 UVP; Deo Natural Spray, 75 ml, 13 € UVP, Deo Aerosol Spray, 150 ml, 9,95 UVP.  www.pg.com

LADEN-HÜTERIN

Kulant bestrumpft ALEXANDRA BINDER

E

s herbstelt. Womit mein jährlicher Besuch bei Palmers ansteht. Dort sind, kein Schmäh, gscheite, warme, blickdichte Strumpfhosen erfahrungsgemäß günstiger als beim Mitbewerb – eine Tatsache, aufgrund derer man freilich nicht auf das restliche Sortiment schließen darf; bei BHs über 75 Euro etwa werde ich engstirnig. Aber back to Basics, den Strumpfhosen. Ganze drei leiste ich mir. Und dann nach dem Zahlen noch eine vierte. Man könnte dahinter eine Entscheidungsschwäche vermuten. Und ja. Recht hat man. Dass die mir zum Verhängnis wird, ist aber neu. Wie ich nämlich ins traute Heim komme, merke ich: Das zuletzt erworbene Beinkleid fehlt. Ich also am nächsten Tag hin reklamieren. Natürlich weiß Keine von nix bei Palmers und mir wird zugegeben nett beschieden, am Donnerstag wiederzukehren; da wäre die Verkäuferin vom Strumpfhosenerwerbstag wieder da. Ist sie auch wirklich und lässt mich wissen, ihr Lagerstand stimme. Insofern müsste mir das Hoserl verlustig gegangen sein. Lucky me, dass ich eine wehrhafte Kundin bin, die auf ihr Recht pocht. Weshalb die Filialleiterin mir dann „aus Kulanz“ eine Strumpfhose schenkt. Dummerweise will sich gerade deswegen aber kein gutes Gefühl einstellen. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Mahlzeit Angeblich enthält eine Durchschnittstafel Schokolade acht Insektenbeine. Guten Appetit.


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 25. September 2012 – 15

Eingepackt

Die Gmundner Molkerei stellt Österreichs besten Molkereifachlehrling  Seite 16

Der Tetra Pak feiert Jubiläum und will die Milch wieder „cool“ machen  Seite 18

umgebaut Neues Produktions­ verfahren

© Maresi

AUsgezeichnet © Tetra Pak

© Gmundner Molkerei

milch & co

© APA/Harald Schneider

Der Druck wird größer Zwickmühle Die Situation für die Milchbauern ist dramatisch, weil die Erzeugerpreise in den vergangenen Wochen deutlich nach unten gegangen sind, meint die IG Milch und verweist auf lediglich 35.000 verbliebene aktive Milchbauern im Land. Wie man dieser Abwärtsspirale trotzen will, welche Maßnahmen dafür notwendig sind und welche neuen Produkte aus dem ‚Weißen Gold‘ auf den Markt kommen, verraten die  Seiten 15 –20 Lesetipp

© ARGE Heumilch

Der cremig-leichte Genusserfolg!

Werbeoffensive Die ARGE Heumilch präsentierte sich nicht nur beim Erntedankfest der Politprominenz, sondern bewirbt nun mittels umfangreicher Kommunikationskampagne – inklusive Gewinnspiel und Rezeptbuch – die „reinste Milch“.  Seite 18

• Seit S Jahren zweistelliges Wachstum m • Innovativ I & dynamisch

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Molkereiprodukte

16 – medianet special

Dienstag, 25. September 2012

Emmi Österreich wird in der Skisaison 2013/2013 bei 34 „FIS Alpin Ski Weltcup“-Rennen präsent sein

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Engagement im Skisport

Sortimentserweiterung bei der Ennstal Milch

Gesetzt wird auf Sponsoring in Kombination mit den Schweizer Spezialitäten Fondue und Raclette.

Website der Ennstal Milch KG, die im steirischen Stainach zuhause ist.

Stainach. Die Ennstal Milch wartete zuletzt mit einer weitläufigen Sortimentserweiterung in den verschiedenen Abteilungen auf. So z.B. mit ihrem Landessa Ice Coffee Latte Macchiato, der alle EiskaffeeFreunde erobern und durch den kräftigen Geschmack ausgewählter Arabica-Bohnen überzeugen sowie erfrischen soll. Bereits im August hat die Landessa-Marke Zuwachs bekommen: Feine Topfencremen in den Sorten Erdbeere, Stracciatella und Vanille warten seither in den Kühlregalen der Penny-Märkte auf alle Naschkatzen. Beste Rohstoffe, innovative Mitarbeiter und moderne Technik sind die Basis dafür, dass das Sortiment der Ennstal Milch im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Mit der Entwicklung neuer, im Trend liegender Produkte legt man das Fundament für jahrzehntelange Kundenbeziehungen. Das Unternehmen beschäftigt 150 Mitarbeiter in der Blauschimmel-Käserei Gröbming, Camembert-Käserei und Molkerei Stainach. „Mit den hochmodernen Käsereien und einer neuen Molkerei sind wir in der Lage, flexibel und effizient am europäischen Markt zu agieren“, heißt es auf der Website des Unternehmens.

Seit sich Emmi im Jahr 2009 für eine Neuausrichtung der Sponsoringstrategie entschieden hat, ist das Unternehmen im alpinen Skisport engagiert. Die Partnerschaft mit dem FIS Ski Alpin Weltcup hat sich nicht nur sehr bewährt, sondern wird in der kommenden Saison weiter ausgebaut. Von Dezember 2012 bis März 2013 wird Emmi an 34 Rennen des FIS Alpin Ski Weltcup mit unterschiedlichen Branding-Paketen vertreten sein. Ergänzend dazu

Fondue & Raclette Emmis Raclette will als zartschmelzende Spezialität mit aromatischem Geschmack und das Emmi Fondue mit schneller und einfacher Zubereitung punkten.  (red)

14 Goldmedaillen und ein Goldjunge Gmunden. Österreichs bester Molkereifach-Lehrling kommt von der Gmundner Milch. In der Berufsschule Rotholz/Tirol für Milchwirtschaft stellten angehende Molkereifachkräfte ihr Wissen unter Beweis. Lehrlinge aus ganz Österreich nahmen im Rahmen der Abschlussprüfung am Lehrlingswettbewerb teil. Der bei der Gmundner Milch beschäftigte Yilmaz Yaser meisterte die Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg und ging beim Lehrlingswettbewerb als Sieger hervor.

Stolzer Geschäftsführer

Der Chef der Gmundner Molkerei, Michael Waidacher, und Goldjunge Yilmaz Yaser.

Wien. Mit der Sorte „Nougat“ bringt Müllermilch jetzt schon Abwechslung für die bevorstehende kalte Jahreszeit. Die Müllermilch Nougat feiert ab Oktober ihr Comeback in den Kühlregalen, um für rasche Befriedigung zu sorgen, wenn uns wieder einmal die Lust auf etwas Süßes überfällt. Die neue Geschmacksrichtung kommt mit einer brandigen Note der zarten Nougatcreme sowie einem frischen Geschmack der fettarmen Milch. Die Unternehmensgruppe Theo Müller steuert heute im Molkerei-Segment die Geschäfte von Tochterunternehmen mit eigenständigen Marken wie z.B. Müller, Wiseman, Weihenstephan, Sachsenmilch und Käserei Loose; Handelsmarken und Basis-Milchprodukte wie Butter, H-Milch, Laktosepulver und Molkeprotein ergänzen das Portfolio. Neben den Milch verarbeitenden Töchtern gehören noch weitere Unternehmen zur Gruppe.

Besonders stolz zeigt sich Gmundner Milch Geschäftsführer Michael Waidacher, der seinem

erstklassigen Mitarbeiter zu diesem tollen Erfolg herzlich gratuliert.

Medaillenregen beim DLG Freuen durfte sich der Geschäftsführer der Gmundner Milch bereits im Juli über eine mehrfache Auszeichnung: Mit sensationellen 14 Goldmedaillen wurden die Gmundner Milch-Produkte für ihre hervorragende Qualität beim DLG („Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft”)-Vergleichswettbewerb prämiert. Mit DLG-Gold wurden die Gmundner Milch Käsespezialitäten Traunkirchner Raclette, Gmundner Berg Premium, Gmundner Berg und Stoderer Rauchkäse prämiert. (red)

Die leichte Muh Ein ganz neues Herstellungsverfahren gewährleistet die Ursprünglichkeit der Milch

„Ein 100-prozentiges Naturprodukt“ Wien. Der Pionier am Leichtmilchmarkt, „Die leichte Muh“, verwendet jetzt ein neues Produktionsverfahren. Dieses soll ab sofort 100% Natürlichkeit für „Die leichte Muh“Frühstücksmilch garantieren. Corinna Pfitzer, Marketing Managerin für Die leichte Muh, weiß mehr: „Durch die Methode der Ultrafiltration werden das natürlich in der Milch enthaltene Eiweiß und Kalzium konzentriert und müssen nicht mehr nachträglich zugesetzt werden; das Plus an Kalzium und Eiweiß stammt direkt aus der Milch, was unsere Frühstückmilch als ein 100-prozentiges Naturprodukt auszeichnet.“

Ursprünglichkeit Ab sofort können durch das innovative Herstellungsverfahren der Ultrafiltration mittels spezieller Filter das natürlich in der Milch enthaltene Eiweiß und Kalzium konzentriert werden. Auf diese Weise wird eine nachträgliche Anreicherung überflüssig. Dadurch werde gewährleistet, dass die Milch ihre ursprüngliche

Natürlichkeit behält, heißt es seitens der Erzeuger. In einem Liter Die leichte Muh Frühstücksmilch sind Kalzium und Eiweiß aus 1,1 Liter tagesfrischer österreichischer Alpenmilch enthalten, verspricht man. Durch Wasserdampf werde die Frühstücksmilch kurz und sehr schonend erhitzt. Damit bleibe sie länger frisch.

Wertvoll & vielseitig Der große Markterfolg von „Die leichte Muh“-Frühstücksmilch sei auf dieses schonende Herstellungsverfahren, ihre eiweiß- und kalziumreiche Zusammensetzung sowie ihren vollen Milchgeschmack zurückzuführen, sind die Hersteller überzeugt. Durch ihren niedrigen Fettgehalt von nur 0,7 Prozent und den hohen Eiweißund Kalziumgehalt sei „Die leichte Muh“-Frühstücksmilch zudem aus ernährungsphysiologischer Sicht besonders wertvoll; bereits ein halber Liter decke 85% des Tagesbedarfs an Kalzium. Die Milch eigne sich nicht nur hervorragend in Müsli, Kakao oder

Kaffee, auch pur biete sie einen „enormen Trinkgenuss“; durch ihren hohen Eiweißgehalt lasse sich aus ihr zudem ein guter und cremiger Milchschaum zaubern.

Hoher Bekanntheitsgrad „Die leichte Muh“-Frühstücksmilch stammt aus dem Hause Maresi und hat als Pionierprodukt den völlig neuen ESL (Extended Shelf Life)-Leichtmilchmarkt in Österreich geschaffen; sie kann darüber hinaus einen Markenbekanntheitsgrad von stolzen 61% verweisen. Erhältlich ist sie in den österreichischen Handelsketten Spar, Merkur, Billa, M-Preis, Metro, Adeg, AGM, Pfeiffer, Wedl, Unimarkt, Penny, Zielpunkt, Kastner und Lekkerland. Bei gekühlter Lagerung ist „die leichte Muh“-Frühstücksmilch ungeöffnet 28 Tage haltbar.  (red) Hat einen stolzen Markenbekanntheits­ grad von 61 Prozent: Die leichte Muh.

© Maresi

© Müllermilch

Typ Nougat: zarte Nougat­ note und frischer fettarmer Milch­ geschmack.

Ab Dezember im TV: Spots zur „Warmen Küche“, sprich Emmi Raclette & Fondue.

Gmundner Molkerei Die Oberösterreicher freuen sich über Österreichs besten Molkereifach-Lehrling

© Gmundner Molkerei

Müllermilch Nougat sorgt für Abwechslung

Branding-Pakete

wird man bei einzelnen Bewerben mit einem Promostand vor Ort sein. Ab dem 16. Dezember werden in Österreich in einem Zeitraum von über eineinhalb Monaten zu neun ausgewählten Rennen TV-Spots zur „Warmen Küche“ – sprich Emmi Raclette und Fondue – ausgestrahlt. Ein Gewinnspiel mit einem attraktiven Hauptpreis, das u.a. via TV und Online beworben wird, sowie PR- und Print-Maßnahmen runden das Werbepaket ab. Aktuell läuft mit „Warme Küche“-Produkten von Emmi schon eine Kooperation mit SV Catering.

© Emmi

© Ennstal Milch

Nüziders. Bereits seit der Saison 2009/10 ist Emmi als Sponsorin im Skisport aktiv. Da sich dieses Engagement bewährt hat, setzt auch Tochter Emmi Österreich in der kommenden Saison verstärkt auf Skisponsoring in Kombination mit den beiden Schweizer Spezialitäten Fondue und Raclette.


Molkereiprodukte

Dienstag, 25. September 2012

medianet special – 17

Ja! Natürlich Ab Ende September wird die Regional-Edition von Ja! Natürlich um die Sorte Sonata Erdbeere erweitert

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Erdbeer-Joghurt-Sonate

FrieslandCampina: Umsatzplus von 7,6%

Wr. Neudorf. Ab 29. September wird die Regional-Edition der Ja! Natürlich Joghurts erweitert. Und zwar um die neue Sorte Sonata Erdbeere, hergestellt aus frischer Bio-Milch aus der Region im und um den Nationalpark Hohe Tauern sowie mit süßen Erdbeeren der Sorte Sonata aus dem Mostviertel und österreichischem Bio-Rübenzucker veredelt.

Beeren aus dem Mostviertel Die Erdbeeren werden von BioBauer Robert Strohmaier am Rand des Dunkelsteiner Waldes auf der Mostviertler-Seite angebaut und verleihen dem Joghurt seinen typisch süß-fruchtigen, erfrischenden Geschmack, heißt es in einer Aussendung von Rewe International. Das Bio-Joghurt selbst beinhaltet nur 1% Fett und ist mit wertvollen Acidophilus- und Bifiduskulturen angereichert. Die Fruchtjoghurts der Ja! Natürlich Regional-Edition sind eine Spezialität und stehen für Regionalität, beste Bio-Qualität, Produktsicherheit, unverfälschten Geschmack und kurze Transportwege. Bei der Produktentwicklung für die Ja! Natürlich Winter Edition (erhältlich im 180 g-Becher) ließ sich die Tochter von Rewe International dieses Jahr von beliebten Tortenklassikern inspirieren – drei neue Geschmacksrichtungen finden sich ebenfalls ab Herbst in

den Regalen. Der Linzerbecher etwa: feines Haselnussjoghurt, unterlegt mit knackigen Haselnussstückchen, knusprigen Biskotten und Ribiseln verfeinert. Für das Schokotraum-Joghurt stand wiederum die Wiener Sachertorte Pate; das Ergebnis lautet: Schokoladejoghurt mit fruchtigen Marillen-Stückchen. Und als drittes Schwarzwälder – ein Schokoladejoghurt, unterlegt mit fruchtig-süßen Kirschstückchen. Zusätzlich zu diesen Joghurt-Neuheiten wurde auch die Rezeptur der Low-Fat-Range im 200 g-Becher der Ja! Natürlich-Joghurts verbessert.

Bio-Milch und Mostviertler Erdbeeren: das neue Joghurt von Ja! Natürlich.

Verbesserte Basis Die Joghurtgrundmasse wurde mit Buttermilch verfeinert und nunmehr mit einer Fruchtzubereitung unterlegt. Somit werden die Früchte nun erst kurz vor dem Genuss in das Joghurt eingerührt, weshalb die Joghurts noch frischer und fruchtiger als bisher schmecken.

Neue Verpackung Ab Herbst sind die Sorten Weichsel-Vanille, Heidelbeere-Brombeere, Kirsche-Mohn-Zimt und Ma-

E AGEFR T L I R S E I D * T N I UN G AR A IK F R E N H C E GEN T

© Ja! Natürlich

rille-Mango dahingehend in einer leicht adaptierten Verpackung erhältlich. Zusätzlich wird es ab Herbst auch wieder die Sorte Banane-Vielkorn geben. Und auch bei den klassischen Ja! Natürlich

Joghurts gibt es im Herbst eine neue Geschmacksrichtung: Marille, erhältlich im 200 g-Becher. Alle Ja! Natürlich Joghurts sind – wie alle Ja! NatürlichMilchprodukte – frei von Aromen und Konservierungs- sowie Farbstoffen, betont das in Wr. Neudorf beheimatete Handelsunternehmen. In Bio-Fruchtjoghurts sind keine Verdickungsmittel wie Gelatine, keine Aromen – auch keine natürlichen und keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Ebenso sind laut Gesetz gentechnisch veränderte Bestandteile verboten, erklärt Ernährungswissenschafterin Margit Fensl im offiziellen Ja! Natürlich-Blog. Das Unternehmen setzt auf richtig reife geschmackvolle Früchte. Gesüßt wird keinesfalls mit künstlichen Süßstoffen, sondern mit österreichischem Bio-Rübenzucker, so Fensl.  (red)

© FrieslandCampina

Winter-Editionen basieren auf den Rezepten klassischer Torten wie Sacher und Schwarzwälder-Kirsch.

Der niederländische Molkerei-Konzern profitiert von Volumenwachstum.

Amersfoort. Die Umsatzerlöse von Royal FrieslandCampina N.V. stiegen im ersten Halbjahr 2012 um 7,6 Prozent auf 5.089 Mio. €. Der Gewinn stieg um 8,7% auf 138 Mio. €. Das Volumenwachstum und höhere Verkaufspreise, zum Ausgleich der höheren Kosten, haben zum Umsatzwachstum und zur Verbesserung des Ergebnisses beigetragen, erklärte FrieslandCampina-CEO Cees´t Hart. Im ersten Halbjahr stieg das Volumen insgesamt um 2,4%, wobei die strategischen Wachstums­ kategorien ein Volumenwachstum von 4,5% erzielten. Das Volumenwachstum wurde insbesondere in der Kategorie Baby- und Kindernahrung erzielt, sowohl auf dem Verbrauchermarkt als auch auf dem Business-to-BusinessMarkt, erklärte Hart. Ebenso wuchs die Kategorie Milchgetränke – vor allem in Asien. Die Ergebnisse aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserten sich um 9,4%.

I

Produkte aus Heumilch. Reinster Genuss. An den Lauf der Jahreszeiten angepasst, verbringen unsere Kühe jeden Sommer auf heimischen Wiesen und Almen, wo über 1.000 aromatische Gräser und Kräuter wachsen. Im Winter steht wertvolles Heu auf ihrem Speiseplan. Als Heumilchkühe bekommen sie garantiert keine vergorenen Futtermittel. Nur so entsteht die reinste Milch und daraus Käse und viele andere Heumilchprodukte. Auch 3-Haubenkoch Joachim Gradwohl hat dieses besondere Geschmackserlebnis für sich entdeckt. Sein Urteil: „Reinster Genuss!“

Joachim Gradwohl 3-Haubenkoch

Georg 3-Käsehoch

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Mehr Infos auf www.heumilch.at und www.facebook.com/heumilch.at

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* Laut Definition des Österreichischen Lebensmittelkodex für gentechnikfrei erzeugte Lebensmittel.

20.09.12 10:56


Molkereiprodukte

18 – medianet special

Dienstag, 25. September 2012

Tetra Pak Die Verpackungsspezialisten wollen Milch bei Kindern und Jugendlichen „cool“ machen

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Vorarlberger Suppe bei InterMopro prämiert

Mehr Milch in der Schule 1952 erfunden, sind Tetra Pak-Verpackungen bei Konsumenten und Handel nach wie vor beliebt.

Düsseldorf. Heute gehen im Düsseldorfer Messezentrum die drei Fachmessen „InterMopro“, „InterCool“ und „Intermeat“ zu Ende. Aussteller aus insgesamt 21 Nationen haben ihr Neuigkeiten aus den Bereichen Molkereiprodukte, Tiefkühlkost, Speiseeis, Technik, Fleisch und Wurst präsentiert. Erstmals wurden heuer im Rahmen des „Best Innovation Awards“ auf der InterMopro durch eine Fachjury zehn Produkte gekürt, die auf der Messe besonders prominent präsentiert wurden. Österreich ist durch die Vorarlberger Firma Furore vertreten, deren neues Produkt „Bregenzerwälder Käsesuppe“ mit dem Best Innovation Award 2012 ausgezeichnet wurde. Die fertige Suppe ist im 200 ml-Glas erhältlich und muss gekühlt werden. Sie kann mit verschiedenen Zutaten wie Brotcroutons, Paprikapulver, Schnittlauchröllchen oder Obers verfeinert werden. Die Käsesuppe wird in Handarbeit aus ausgewählten HeumilchKäsesorten hergestellt und kann auch als Sauce zu Nudeln gereicht werden.

Auftrag von Tetra Pak im Juli unter etwas mehr als 1.000 Teilnehmern ihres Online-Panels im Alter von 14 bis 69 Jahren durchgeführt hat. Demnach kaufen rund sieben von zehn Befragten mindestens ein Mal pro Woche Frischmilch, fast 75% konsumieren sie auch in der selben Häufigkeit. Auffällig ist, dass Frischmilch umso häufiger gekauft wird, je älter die Konsumenten sind. Auch greifen Frauen signifikant öfter zu Frischmilch als Männer. Jene Befragten, die Frischmilch mehrmals pro Monat verwenden, verwenden sie in erster Linie für ihren Kaffee (71%). Immerhin noch jeder sechste nutzt sie für Müsli oder Cerealien und 55% trinken sie.

Engagement für Kinder

Eine weitere Erkenntnis aus der Studie: Haltbarmilch leidet nach wie vor hauptsächlich zu Unrecht unter einem teils schlechten Image. Fast jeder zweite Befragte gibt an, dass Haltbarmilch generell nicht schmeckt, künstlich schmeckt bzw. nicht so gut schmeckt wie Frischmilch. Abgesehen von diesen subjektiven Eindrücken geben rund zehn Prozent an, dass Haltbarmilch künstliche Inhaltsstoffe, Konservierungsstoffe bzw. „zu viel Chemie“ enthalte. Das entspricht allerdings nicht den Tatsachen, da Haltbarmilch durch Erhitzen haltbar gemacht wird und nicht durch Zusatzstoffe. Dennoch spiegelt sich die Bewertung auch im Konsumverhalten der Befragten wider: Während immerhin noch fast 70% jener, die Haltbarmilch zumindest mehrmals pro Monat konsumieren, sie für Kaffee verwenden, mischt sie nur jeder vierte auch in sein Müsli. Getrunken wird Haltbarmilch von etwa 27%. Sie wird also nur halb so oft pur getrunken wie Frischmilch. Punkten kann Haltbarmilch allerdings beim Preis:

„In meiner Schule gab’s nur Kaffee, Cola, Limo und Eistee. Milch – Fehlanzeige! Mir liegt echt am Herzen, das zu ändern“, begründet der Schauspieler, unter anderem bekannt aus den TV-Serien „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Das perfekte Promi Dinner“ sein Engagement bei der Tetra Pak-Aktion. Dafür hat sich Rust zwei Rezepte ausgedacht, die Kindern und Jugendlichen Milch schmackhaft machen sollen. „Ich habe mir mit ‚Erdbeer-Litschi Morning-Dream’ und ,Pink Love Himbeer’ extra coole Milch-Shake-Rezepte ausgedacht; die schmecken hammergut“, schwärmt der Fernsehstar für seine Kreationen.

Frischmilch sehr beliebt

Neuer Käse aus Tirol: der Alpen-Emmentaler Wörgl. Tirol Milch hat Ende August das Käse-Sortiment erweitert. Mit dem „Tiroler Alpen-Emmentaler“ bringt das Unternehmen eine neue Version des beliebten Klassikers auf den Markt. Der Hartkäse mit der typisch mild-nussigen Note ist gentechnikfrei, besteht ausschließlich aus Tiroler Milch und trägt das AMA-Gütesiegel.

© sxc/Kionopi

Weniger Milch von den heimischen Bauern

Im August lieferten die Bauern weni­ ger Milch als 2011 an die Verarbeiter.

Wien. Die heimischen Milchbauern haben im August erstmals weniger Milch an die Molkereien und Käsereien geliefert als im Vorjahr. In den bisherigen Monaten des laufenden Kalenderjahres wurde jeweils ein Plus verzeichnet, im Juni dieses Jahres wurden sogar drei Prozent mehr Milch angeliefert als im Juni des Vorjahres. Die geringeren Anlieferungsmengen werden im Herbst den Druck vom Markt nehmen, sagen Experten.

Bei den Erwachsenen ist Milch dagegen nach wie vor sehr beliebt, vor allem Frischmilch werden positive Eigenschaften zugeschrieben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung, die die Marktforschungsagentur Marketagent im

H-Milch hat Potenzial

© Tetra Pak

© Furore

Die „Bre­gen­ zer­wälder Käsesuppe“ wird in Handarbeit hergestellt.

Wien. Neben dem Tag des Apfels, dem Tag des Eies und dem Tag des Kusses darf natürlich ein Tag nicht fehlen: der Weltschulmilchtag. Er findet morgen, am 26. September, statt. Im Jahr 2000 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, wird der Tag mittlerweile in über 40 Ländern gefeiert. Der Getränkekartonhersteller Tetra Pak nimmt den Weltschulmilchtag zum Anlass, um auf die Wichtigkeit von Milchprodukten in der kindgerechten Ernährung hinzuweisen. Gemeinsam mit dem deutschen Fernsehschauspieler Jascha Rust will Tetra Pak Milch auch bei Kindern und Jugendlichen „cool“ machen und ihr Image verbessern. Ab morgen gibt es daher bei einem Facebook-Gewinnspiel einen Brunch mit Rust in Berlin zu gewinnen.

Bei Kindern schon vor 60 Jahren beliebt: Milch im praktischen Packerl.

Rund zwei Drittel der Befragten gaben an, dass Haltbarmilch günstig zu kaufen ist.

Verpackungsjubiläum Punkten können beide Sorten Milch: Mehr als jeder siebte Befragte gibt an, dass Milch in praktischen Verpackungen erhältlich ist. Getränkekartons spielen hierbei eine große Rolle. Immerhin ist diese Art der Verpackung seit über 60 Jahren aus den Supermärkten und Haushalten nicht mehr wegzudenken. Alles begann im Jahr 1952, als der schwedische Tüftler Ruben Rausig einen Getränkekarton in Pyramidenform erfand. Die geometrische Form des Tetraeders gab der ersten Tetra Pak-Verpa-

ckung letztendlich auch ihren Namen. 1963 kam mit dem Tetra Brik die erste quaderförmige und somit stapelbare Verpackung hinzu, die Handel und Konsumenten noch heute erfreut. Die wichtigste Eigenschaft befindet sich allerdings im Inneren der Getränkekartons: Die eingearbeitete dünne Aluschicht schützt den Inhalt vor Sauerstoff und Licht. „Unsere Verpackungen gewährleisten, dass Lebensmittel auch ohne Kühlung und Konservierungsstoffe monatelang haltbar bleiben. Weil sie streng hygienisch abgefüllt und verpackt werden, bleiben wertvolle Inhaltstoffe und Vitamine bestens geschützt“, erklärt Beatrix Mayer, Environment & Communication Manager von Tetra Pak Österreich. (red)

Heumilch Die ARGE präsentiert ihre neue Kommunikationskampagne und bringt eine neue Rezept-Broschüre heraus

Aufmerksamkeitsstarke Herbstoffensive Wien. Die ARGE Heumilch startet mit einer großen Werbeoffensive in den Herbst: Vier Wochen lang will man mit TV-Spots im ORF und in den Privatsendern auf den „höchsten und reinsten Genuss“ aufmerksam machen. Mit rund 650 Schaltterminen werden 33 Mio. Gesamtkontakte und 73% der Zielgruppe erreicht, heißt es seitens der ARGE. Dazu kommen noch Online-Banner auf stark frequentierten Websites und Inserate in zielgruppenspezifischen Medien. Mittels Allonge im TV sowie mittels Störern in den Inseraten und im Internet bewirbt man gleichzeitig das Gewinnspiel „Hüttenzauber und Silvestergaudi“. In Kooperation mit dem Ferienhaus-Spezialisten Interhome und dem Skigebiet Hochzillertal/Kaltenbach wird ein einwöchiger Aufenthalt in einer gemütlichen Silvesterhütte im Zillertal für zehn Personen inkl. 3-Tageskipässe verlost. Dass man Heumilch in der Küche vielseitig einsetzen kann, stellt wiederum Spitzenkoch und

Heumilch-Genussbotschafter Joachim Gradwohl mit einer neuen Rezept-Broschüre unter Beweis. „...wie’s auf der Hütte richtig gut schmeckt“ bietet neben Klassikern wie Käsespätzle

und Kaspressknödel auch ausgefallenere Rezepte wie pikanten Kaiserschmarrn. „Was allen Speisen gemeinsam ist: Österreichische Heumilchspezialitäten tragen in jedem Rezept einen wichtigen Teil zum Geschmacks-erlebnis bei“, beschreibt Gradwohl die Broschüre und ergänzt: „Heumilch ist ein fixer Bestandteil meiner Küche, denn Heumilch ist ein unverfälschtes österreichisches Produkt, das für Spitzenqualität und höchsten Genuss steht.“

8.000 Heumilch-Betriebe Mitte September fand auf dem Wiener Heldenplatz Österreichs größtes Erntedankfest statt; organisiert vom Jungbauernbund, lockte das zweitägige Fest rund 300.000 Besucher in die Innenstadt. Einer der beliebtesten Besuchermagneten war die Heumilch-Alm. Unter den Gästen waren neben zahllosen Interessierten auch

© ARGE Heumilch

Heumilch-Genussbotschafter Joachim Gradwohl präsentiert die neue Broschüre.

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich sowie Vizekanzler Michael Spindelegger. Das Motto des Erntedankfests war auch heuer wieder „Essen ist Heimat“. „Regional produzierte Lebensmittel täglich auf unserem Teller – das verdanken wir unseren bäuerlichen Betrieben, den Familienbetrieben in ganz Österreich und der Wiener Stadtlandwirtschaft“, erklärte Jungbauern-Obmann Stefan Kast bei der Eröffnungsrede. Über 8.000 dieser bäuerlichen Betriebe und 60 Verarbeiter haben sich zur ARGE Heumilch zusammengeschlossen. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft arbeiten nach strengen Regeln und Vorgaben. So dürfen die Milchkühe beispielsweise nicht mit Silofutter gefüttert werden. Im Sommer fressen die Tiere ausschließich Gras und verschiedene Kräuter, im Winter bekommen sie neben Heu nur Getreideschrot. Mittlerweile liegt der Heumilchanteil, gemessen an der Gesamtproduktion, bei rund fünfzehn Prozent (zum Vergleich: gesamteuropäisch liegt dieser Anteil bei 3%). (red)


M o l k e r e ipr o d u k t e

Dienstag, 25. September 2012

medianet special – 19

Produkt-Neuvorstellungen Alpenmilch Salzburg mit zwei Neuerungen: Winter-Genussjogurts und neue Sorten der Dessertjogurts

Saison-Jogurts aus Salzburg Salzburg. Die Alpenmilch Salzburg präsentiert zwei Neuerungen im Jogurtsegment. Die „Winter-Genuss“-Jogurts gibt es in zwei Sorten und die „Dessertjogurts“ von SalzburgerLand zeigen sich ab sofort in neuem Design und mit neuen Sorten.

Neue Desserts Die Winter-Genuss-Jogurts gibt es ab sofort passend zur Jahreszeit in zwei neuen Sorten. In den Geschmacksrichtungen klassischer Herbst- und Winter-Obstsorten, wie Mandarine und Zwetschke, sorgen sie für ein typisch saisonales Geschmackserlebnis, heißt es in einer Aussendung des Salzburger Molkereiunternehmens. Auch die SalzburgerLand Dessert-Jogurts gibt es ab sofort in neuem Design, mit innovativen Sorten und dabei in bewährter Qualität. Neu ist bei den SalzburgerLand Dessert-

IG Milch Mengensteuerung

Fairer Milchpreis

Wien. Die rund 35.000 noch aktiven Milchbauern in Österreich brauchen einen „fairen Milchpreis“, um die Produktion aufrechterhalten zu können, sagte die Obfrau der IG Milch, Erna Feldhofer. In einem ersten Schritt müssten die europaweiten Lieferquoten zurückgenommen werden, da sich die Nachfrage rückläufig entwickle. Für die Zeit nach dem Auslaufen des EU-Quotensystems im Jahr 2015 fordert die IG Milch „eine Mengensteuerung auf europäischer Ebene in Form einer Monitoring-Stelle“.

Dramatische Situation

© IG Milch

„Die Situation für die österreichischen Milchbauern ist dramatisch, weil die Erzeugerpreise in den vergangenen Wochen ganz dramatisch nach unten gegangen sind“, so Feldhofer. „Momentan schließen täglich zwischen neun und elf Betriebe in ganz Österreich – die kommen nie mehr zurück.“ Bis zum Jahr 2015 werde die europaweite Milchproduktion voraussichtlich um 20 bis 25% ansteigen. „Da wird noch ein massives Bauernsterben einsetzen“, befürchtet die IG Milch-Obfrau ein steigendes Volumen, aber gleichzeitig auch ein Absinken der Milchqualität. Mehr Produktion bei rückläufiger Nachfrage drücke zudem auf die erzielbaren Preise. In der gewünschten Monitoring-Stelle sollen laut IG Milch Vertreter der Erzeuger, der Verarbeiter, des Handels und auch der Verbraucher mitwirken. (APA)

IG Milch-Obfrau Feldhofer: „Situation für die Milchbauern ist dramatisch.“

Jogurts aber nicht nur der Look der Verpackung, sondern auch die Geschmacksrichtungen „Caffè Latte“, „Pfirsich-Panna Cotta“ und „Birne-Schoko“.

Echte Früchte „Wir möchten unseren Konsumenten immer wieder neue Genussmomente bieten“, erklärt Florian Schwap, Marketingleiter der Alpenmilch Salzburg. „Daher bringen wir zusätzlich zur beliebtesten Sorte ‚Vanille‘ drei weitere, komplett unterschiedliche Sorten auf den Markt.“ So ist bei den SalzburgerLand Dessert-

Jogurts jetzt für Kaffeeliebhaber, Italien-Freunde oder jene, die ihr Jogurt gern mit echten Fruchtstückchen, wie jetzt mit Birne, genießen, etwas dabei. Und für alle, die es gern klassisch mögen, findet sich in den heimischen Kühlregalen auch weiterhin das Vanille-Jogurt: nach gewohnter Rezeptur, im neuen Design, verspricht Schwap. Das cremige Genuss-Erlebnis der SalzburgerLand Dessert-Jogurts soll sämtliche Geschmäcker überzeugen: „Gemeinsam haben diese auch die ausgesuchten Rezepturen, die Verwendung bester Zutaten sowie 100 Prozent gentechnikfreie frische Alpenmilch als Basis.“  (red)

© Alpenmilch Salzburg

100% gentechnikfreie, frische Alpenmilch als Basis der Produkte.

Drei neue Dessert-Jogurts präsentierte die Alpenmilch Salzburg im September.


M ol k e r e i p rod u k t e

20 – medianet special

short

Preis für Milchprodukte könnte wieder steigen

Dienstag, 25. September 2012

NÖM AG Das österreichische Milchverarbeitungsunternehmen bereichert den Winter mit zahlreichen Innovationen

Oktober, bitte kommen …

Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österr. Milchverarbeiter.

Wien. Die erst im Juli vom Handel gesenkten Preise für bestimmte Milchprodukte könnten schon bald wieder steigen. „Die Märkte zeigen nach oben, im Herbst gibt es grundsätzlich die Tendenz zu weniger Milchanlieferung. Vor allem bei Butter muss der Preis wieder auf ein entsprechendes Niveau angehoben werden”, so Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter, gegenüber der APA. Im Juli senkte ein Diskonter die Preise für Milch, Sauerrahm, haltbares Schlagobers und Topfen um 4 bis 10 ct pro Packung – andere Ketten schlossen sich dem an. Bereits zuvor war der Butterpreis in Österreich um 20 ct pro 250 g-Packung gefallen. Petschar: „Viele Bauern klagen derzeit über steigende Futtermittel- und Energiepreise.“ Gleichzeitig seien heuer die Erzeugerpreise für Rohmilch spürbar gesunken. „Wir sind daher laufend in Gesprächen mit dem Handel.“ (red)

Baden. Passend zur kühlen Jahreszeit bringt die NÖM AG einen klassisch-beliebten Wintergeschmack wieder ins Kühlregal. Fruchtjoghurt-Liebhaber dürfen sich auf die neue NÖM Mix Winter Limited Edition freuen. „Auf vielfachen Konsumentenwunsch wurde mit der Sorte ‚Apfel-QuitteZimt‘ ein Klassiker neu interpretiert. Reife-saftige Äpfel und fein säuerliche Quitte werden mit einer wärmenden, winterlichen Zimtnote harmonisch zu einen Geschmacks-erlebnis kombiniert, wie man es aus der Backstube kennt“, freut sich Susanne Humer, Brandmanagerin NÖM Mix. Wie alle NÖM Mix-Produkte ist auch die neue Limited-Sorte ApfelQuitte-Zimt aus 100% Natur sowie ohne künstliche Aromen, Konservierungsstoffe und Farbstoffe. Bereits Anfang Oktober können sich alle, die die kühle Jahreszeit und die dazugehörigen Geschmackserlebnisse nicht mehr erwarten können, die neue Sorte in ihren Kühlschrank holen.

Neue Joghurt Drink-Sorten Ebenfalls Anfang Oktober bringt die NÖM AG mit den Sorten „Heiße Witwe“ und „Lumumba“ zwei neue NÖM Mix Joghurt Drinks auf den Markt. „Hinter der Sorte ‚Lumumba‘ steht voller schokoladiger Genuss mit einer feinen Rumnote, vereint mit cremigem Trinkjog-

© NÖM

© VÖM

Neuinterpretationen, Limited Editions & Co. stehen ab Anfang Oktober in den Kühlregalen bereit.

Im Oktober startet die NÖM AG einen wahren Reigen an Innovationen.

hurt. Ein fruchtiges Geschmackserlebnis hingegen bietet die Sorte ‚Heiße Witwe‘, die mit süßer Pflaume und einem Hauch Zimt verzaubert“, so Humer. Mit nur 1% Fett sind die neuen Sorten ein leichter Trinkgenuss, frei von Alkohol und natürlich ebenso ohne künstliche Zusätze. Mit einem fruchtig-beerigen Geschmack verabschiedet wiederum die neue Limited Edition der Marke „fru fru“ den Sommer. Die Brandmanagerin: „Die fruchtige

Du hast es in der Hand. Tetra Pak Getränkekartons stecken voller guter Ideen für unsere Umwelt: Sie bestehen überwiegend aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern. Anders als viele andere Rohstoffe geht Holz bei nachhaltiger Waldwirtschaft praktisch nie aus und lässt somit die Natur weitgehend im Gleichgewicht. Zudem sind getrennt gesammelte Tetra Pak Getränkekartons auch recycelbar und verfügen über einen vergleichsweise kleinen CO2Fußabdruck. Dies sind nur einige Vorteile, die für Tetra Pak Getränkekartons sprechen. Und für unsere Umwelt. tetrapak.at

Brombeere verleiht der frischen Sauermilch einen angenehm süßaromatischen Geschmack, der bei jedem Löffel wahren Fruchtgenuss verspricht.“ Die Innovation löst ihren Vorgänger, die Sorte MaracujaOrange-Limette, ab.

Kirsche-Schoko-Chili Aber auch ihre erfolgreiche Dessertjoghurt-Range „Cremix“ erweitert die NÖM AG. „Die neue Sorte ‚Kirsche-Schoko-Chili‘ verführt mit

einer aufregenden Geschmackskombination der ganz besonderen Art. Das beliebte, cremige Rahmjoghurt mit Schokosplitts der ‚Cremix‘ Range wurde mit saftigen Kirschen und feuriger Chilischote veredelt. Mildes, fruchtiges Joghurt mit der ausgewogenen Schärfe der Chili und feinherber Schokolade gehen eine harmonische Verbindung ein und werden so zum sinnlichen Genusserlebnis“, beschreibt Humer die Geschmackskombination. Das Becherdesign der neuen Sorte Kirsche-Schoko-Chili soll mit dem tiefen Dunkelrot der Kirsche, dem Rot der Chili und dem dunklen Braun der herben Schokolade für einen edlen Auftritt im Kühlregal sorgen. Das neue NÖM Cremix KirscheSchoko-Chili wird ab Anfang Oktober im hochwertigen 180 g-Becher erhältlich sein.

Cranberry Granatapfel-Zimt Vollendet wird der massive Innovations-Reigen der NÖM AG mit der neuen fasten Limited Edition Sorte „Cranberry Granatapfel Zimt“. Die kräftig rote, säuerlichherb schmeckende Cranberry ergibt in Kombination mit dem süßsauren und zugleich fruchtigen Granatapfel und einem Hauch Zimt ein rundes Geschmackserlebnis und eine stimmige Kreation. Auch diese Sorte kommt Anfang Oktober ins Kühlregal.  (red)


medianet

inside your business. today.

Dienstag, 25. September 2012 – 37

Verbindend

Royal Canin bietet gesundheits­orientierte Feuchtnahrung für Hunde  Seite 38

Nestlé Purina lanciert eigenen TV-Spot für Hund und Herrl 

Seite 41

Mobil GarantA bringt Tiere in die APP

© Garanta

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© Royal Canin

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© Panthermedia.net/Sebastian Duda

Goldrausch am Haustiersektor

Aufbruchsstimmung Der Kampf um die Gunst der heimischen Haustierbesitzer wird härter: Neben der sukzessiven Ausweitung der bestehenden Marktflächen und Eroberung noch nicht erschlossener Gebiete steigen jetzt auch „branchenfremde“ Player wie Tchibo in den Handel mit Tierfutter und -Zubehör ein Seiten 37– 42 Lesetipp

Übernahme US-Tiergesundheitsgeschäft um 145 Mio. USD

Mensch-Tier-Beziehung Die Spendenplattform „Pet Ribbon“ startet ihre erste tiergestützte Therapie im Oktober im SOS Kinderdorf Pinkafeld und baut das Therapieangebot sukzessive auf weitere Kinderdörfer aus.  Seite 40

Leverkusen. Der Pharmakonzern Bayer kauft das amerikanische Tiergesundheitsgeschäft von Teva und zahlt dafür bis zu 145 Mio. USD (112,3 Mio. €). Der Kaufpreis setze sich aus einer Einmalzahlung von 60 Mio. USD sowie erfolgsabhängigen Zahlungen von maximal 85 Mio. USD zusammen. Bayer stärkt damit sein Angebot an Produkten für Nutz- und Haustiere und Fortpflanzungshormonen; der Konzern übernimmt auch den Teva-Produktionsstandort in Missouri mit rund 300 Mitarbeitern. Die gesamte Übernahme soll 2013 abgeschlossen werden. Die Aufsichtsbehörden müssen noch grünes Licht geben.  (APA)

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P e tc a r e

38 – medianet special

Dienstag, 25. September 2012

Canine Health Nutrition Strenge Anforderungen an Lieferanten und Inhaltsstoffe sorgen für hohe Qualität

short

Gesundheitsorientierte Feuchtnahrung im Handel

© Stadtgemeinde Mistelbach

Tierheim Dechanthof wird neu errichtet

Mit neuen Produkten von Royal Canin können maßgeschneiderte Ernährungskonzepte angeboten werden. Wien. Royal Canin erweitert sein Portfolio und bietet ab sofort für Hunde 100% gesundheitsorientierte Ernährung auch in Feuchtnahrung an. In Ergänzung zur bisherigen Trockennahrungsrange sollen mit den neuen Canine Health NutritionProdukten neue, maßgeschneiderte Ernährungskonzepte umgesetzt werden. Das Unternehmen setzt mit seinem Know-how in der gesundheitsorientierten Ernährung sowie mit modernster Technologie in der Herstellung von Feuchtnahrung neue Akzente im Fachhandel. Mit der neuen Linie sollen Hunde, die bislang mit Royal Canin-Trockennahrung und einer herkömmlichen Feuchtnahrung ernährt wurden, von 100% gesundheitsorientierter Ernährung profitieren, heißt es. Die Feuchtnahrung für kleine Hunde gibt es für Welpen, erwachsene Hunde und ebenso für Senioren. Die Komplettnahrung besteht aus Nährstoffen, die optimal auf die Ernährungsbedürfnisse im Bezug auf Proteine, Fettsäuren, Ballaststoffe und Vitamine abgestimmt sind. Hohe Anforderungen legt Royal Canin an die Rohstoffe für die neuen Produkte; es wird kein Mix von unterschiedlichen Fleischsorten verwendet. Strenge Auflagen gibt es für die limitierte Zahl an Lieferanten, und mittels Analysen vor Ort werden ebenso strenge Nährstoffkontrollen bei den Rohstoffen durchgeführt.

2,6 Mio. Euro werden am Dechanthof in Mistelbach investiert.

Mistelbach. Das Tierheim Dechanthof in Mistelbach soll neu errichtet werden. 2,6 Mio. € will das Land Niederösterreich in die optimale Betreuung der Tiere im Weinviertel investieren, berichtete die VPNÖ in einer Aussendung. Der Mistelbacher Landtagsabgeordnete Manfred Schulz (V) informierte, dass man hoffe, mit ersten Bauarbeiten noch vor Winterbeginn zu starten. Die Errichtung des neuen Dechanthofs soll dann im kommenden Frühjahr fortgesetzt werden. „Die gegenwärtigen Gebäude am Dechanthof sind veraltet und daher für eine zeitgemäße Unterbringung der Tiere nur mehr bedingt geeignet“, so Schulze. Die in den 1980erJahren errichtete Hundehalle würde etwa nicht mehr dem heutigen Stand entsprechen und müsse dringend erneuert werden. Jeweils 70 Unterbringungsplätze für Hunde und Katzen sowie genügend Raum für andere Kleintiere sollen geschaffen werden. Der Dechant-hof gilt als der letzte Baustein des Tierheimkonzepts des Landes, das im Jahr 2000 beschlossen worden war. (APA)

Hündinnen und während der Säugephase sowie für Welpen bis zu zwei Monaten; „Junior“ wiederum wurde speziell entwickelt, um den Appetit bei Welpen kleiner Hunde anzuregen; „Adult light“ ist für Hunde bis zu 10 kg im Erwachsenenalter mit einem Hang zu Übergewicht. Für deren Wohlbefinden sorgen geringer Kaloriengehalt und hoher Ballaststoffanteil; für kleine Hunde mit empfindlicher Haut hat Royal Canin „Adult Beauty“ entwickelt: Angereichert mit hochwertigen Fettsäuren und einem HautschutzKomplex, unterstützt „Adult Beauty“ die Hautgesundheit; zu guter Letzt schließt „Mature +8“ die neue Feuchtnahrungsrange von Royal Canin ab: Die Nahrung mit einem Antioxidan-

tienkomplex sorgt für angeregten Appetit und Erhaltung der Vitalität bei älteren Hunden bis 10 kg. Die Frage, warum Royal Canin gerade Feuchtnahrungsprodukte für kleine Hunde einführt, beantwortet Wolfgang Kren, Geschäftsführer von Royal Canin in Österreich, folgendermaßen: „Der Anteil der kleinen Hunde, sprich Hunde bis 10 kg Erwachsenengewicht, an der Gesamthundepopulation ist in den letzten drei Jahren

Fünf Sorten Feuchtnahrung: Royal Canin begleitet Hunde vom Welpen- bis ins Seniorenalter.

© Dziggolo/sxc

Dank der strengen Auswahl an Rohstoffen können 90% der in den Canine Health Nutrition-Produkten eingesetzten Proteine verdaut werden, heißt es seitens Royal Canin. Das vollständige Programm besteht aus insgesamt fünf Produkten: Das „Starter mousse“ für trächtige

© Royal Canin

Fünf Ernährungslösungen

Erste Erfolge bei der Przewalski-Ansiedlung

um über 30 Prozent gestiegen und macht bereits 38 Prozent der Hundepopulation aus; es war für uns daher besonders wichtig, weitere Ernährungslösungen für XSmallund Mini-Hunde, die bekanntermaßen auch oft sehr heikle Esser sind, anzubieten.“ Neben einem ausgefeilten Merchandising-Konzept wird der Launch der neuen gesundheitsorientierten Feuchtnahrung zusätzlich unterstützt durch eine 2+2 gratis Verkaufsaktion, Inserate, diverse Handzettel, maßgeschneidertem MiniNewsletter an 10.000 Halter von kleinen Hunden und Samplings von 30.000 Gratisprodukten. Die offizielle Vorstellung der Canine Health Nutrition-Produkte erfolgt anlässlich der traditionellen Hundeschau bei der Messe „Du und das Tier“ in Tulln Ende September; dort wird unter anderem ein internationales Richterkollegium aus zahlreichen Nationen aus über 250 Rassen die vitalsten und schönsten Hunde auswählen.  (red)

Brigindohof Das erste österreichische Institut für tiergestützte Therapie öffnete seine Pforten nahe Wien

„Keinesfalls Kuscheltierpädagogik“

Das Urpferd Przewalski wird erfolgreich in der Wüste Gobi angesiedelt.

Wien. Nur eine gute Stunde von Wien entfernt, öffnete im Waldviertel am „Brigindohof“ kürzlich Österreichs erstes Institut für tiergestützte Therapie (TGT) seine Pforten; Betreiberin ist das Österreichische Institut für Alpacatherapie & Forschung unter der Leitung von Wolfgang A. Schuhmayer. Weitere Gründungsmitglieder sind Brigitte Hackenberg, MedUni Wien, sowie Karl Zwiauer vom Landesklinikum St. Pölten. Erstmals in Österreich stünden damit

Alpacas für diese naturnahe Behandlungsmethode zur Verfügung. Ursprünglich in Peru beheimatet, eignen sie sich wegen ihrer hohen Sensibilität besonders gut. Schuhmayer: „Tiergestütze Therapie darf keinesfalls verwechselt werden mit der sogenannten Kuscheltierpädagogik, die per se nicht mehr als eine Wohlfühlmaßnahme ohne therapeutischen Stellenwert darstellt. Was bei uns gemacht wird, ist eine Beziehungstherapie, die nach internationalen Standards Medizi-

nern, Psychologen und Psychotherapeuten vorbehalten ist und auch entsprechenden Anforderungen unterliegt.“ Es werde dabei versucht, vorhandene natürliche Ressourcen zu mobilisieren. „Essenziell für den Erfolg sind aber weitere Faktoren im Sinne einer salutogenetischen und entsprechend natürlich entspannenden Umgebung, wie wir sie hier in unvergleichlicher Weise haben. Insgesamt liegt der Anspruch dieser therapeutischen Arbeit wohl irgendwo zwischen Konrad Lorenz und Sigmund Freud“, so Schuh­mayer.

Burn-out-Behandlung

© sxc/hu damo74

Wien. 1969 galten PrzewalskiPferde in freier Wildbahn als ausgestorben. Vor 20 Jahren startete ein Wiederansiedlungsprojekt: 13 der auch „Thakis“ genannten Urwildpferde aus europäischen Zoos wurden, wissenschaftlich begleitet von Forschern der Veterinärmedizinischen Universität Wien, in der Wüste Gobi in der Mongolei wiederangesiedelt – mit Erfolg: Heute leben dort wieder an die 130 Pferde, berichtete Wildtierarzt Chris Walzer. Der Erfolg des Projekts ist allerdings fragil: „Um sicher zu sein, dass sie die nächsten 100 Jahre auch überleben, bräuchten wir 250 bis 300 Tiere.“ Deshalb ist aus Walzers Sicht auch weiterhin Engagement nötig. „Es ist nicht so, dass das Wissen und die Fähigkeiten im Land schon da sind, und das ist erschreckend.“ Es brauche außerdem eine gute wissenschaftliche Basis über die Tiere selbst und deren Bedrohungen, damit ihr Überleben gesichert werden kann.  (APA)

Alpacas werden im Brigindohof für tiergestützte Therapie eingesetzt.

Die tiergestützte Therapie findet ihren Einsatz bei psychischen Belastungssituationen mit oder ohne Begleiterkrankungen wie Burn-out, Depression, ADHS, posttraumatischen Belastungsstörungen und anderen mehr. Bei den Kindern sind die Schwerpunkte ADHS und leichter bis mittelschwerer Autismus. Weiters zählt die TGT zu den anerkannten Fördermaßnahmen bei Down-Syndrom sowie einer

Vielzahl von motorischen Behinderungen. Grundlage ist ein Situationserfassungsgespräch, das zunächst die potenzielle Sinnhaftigkeit der Therapie abklärt. Weitere wesentliche Elemente sind Zieldefinition und exakte Dokumentation der Verbesserungen. Umgesetzt werden kann die Therapie sowohl im Sinne von Einzelsitzungen als auch gruppendynamischer Arbeit. Der Zugang zu den Klientinnen erfolgt laut Schuhmayer über die „Tierbrücke“, da Tiere „nicht schubladisieren und den Menschen in seiner momentanen Befindlichkeit spiegeln“. In diesem Sinne zeigen sie auch das auf, was nicht verbalisiert wird: „Das erleben die Betroffenen als sehr angenehm, da sie gegenüber dem Therapietier nicht eine ‚Krankenrolle‘ einnehmen oder in eine solche gedrängt werden.“ Der Therapiehof öffnet sich aber auch gern Nicht-Betroffenen und bietet Informationsveranstaltungen für Kindergärten und Schulklassen sowie Alpaca-Trekking in zutiefst entspannender Landschaft.  (red)


P etc a r e

Dienstag, 25. September 2012

medianet special – 39

Tierfreunde Österreich Mit der „Mitglieder-TierCard“ will man günstige und unkomplizierte Hilfe für den Alltag mit Tieren anbieten

Vorteilscard für Haustierbesitzer Gründungsmitglied Thomas Altenhofer: „Unser Leistungspaket schließt bisherige Lücken.“ den Alltag mit ihren Tieren bieten. Leistungstechnisch verspricht man Beratung, Ratgeber, Vergünstigungen bis zu -30%, eine Wissensdatenbank, automatischen Versicherungsschutz, kostenlose Rechtsauskunft bei juristischen Problemen u.v.m. „Unser Leistungspaket schließt bisherige Lücken; orientiert haben wir uns an Vereinen wie dem ÖAMTC u.a. Diese Organisationen leisten exzellente Arbeit für ihre Mitglieder. Nichts weniger ist unser Ziel für Haustierbesitzer“, erklärt Altenhofer weiter. Bereits in der Einstiegsversion („TierCard-Basic“, 4,10 € pro Monat) sind die ge-

nannten Leistungen enthalten. In der zweiten Variante („TierCardStandard“, 5,40 € pro Monat) sind Hundebesitzer zudem automatisch haftpflichtversichert oder sie erhalten einen jährlichen Tierarztgutschein im Wert von 20 €. Die dritte Variante („TierCard-Plus“, 7,20 € pro Monat) beinhaltet alle Leistungen (Haftpflicht & Gutschein). „Unsere Leistungen nehmen viele Sorgen und erleichtern den Alltag, zudem können Tierbesitzer mehr sparen, als eine Mitgliedschaft kostet. Vor allem die automatische Hundehaftpflichtversicherung für Mitglieder ist eine günstige und einfache Lösung

für eine oft vernachlässigte Notwendigkeit in der Hundehaltung“, betont Altenhofer.

Enormes Interesse Bereits wenige Wochen nach ihrem offiziellen Start am 1. Mai wurden die von den Initiatoren gesetzten Erwartungen weit übertroffen: „Wir wussten, dass eine Organisation wie die ‚Tierfreunde Österreich‘, die sich für die Anliegen von Haustierbesitzern einsetzt, längst überfällig war. Aber mit einem derart überwältigenden Erfolg haben selbst wir nicht gerechnet“, so Altenhofer abschließend.  (red)

Die Tierfreunde Österreich wollen Hilfesuchenden nun mit der „Mitglieder-TierCard“ eine günstige und unkomplizierte Hilfe für

Service Rabatt & Garantie

Megazoo-Card

Wien. Der Beratung und Betreuung der Kunden misst man bei Megazoo Österreich einen hohen Stellenwert bei. Ein wichtiger Schritt, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen, sei nun mit der Einführung der Mega-Card gesetzt worden: „Die im Frühjahr eingeführte Karte bietet den Kunden drei Prozent Sofortrabatt auf rund 15.000 Artikel aus unserem Sortiment, 36 Monate Garantie auf technische Geräte, Sonderpreise auf ausgewählte Artikel, Mailings mit Angeboten und Aktionsrabatten bis zu minus 20 Prozent sowie fünf Prozent Rabatt auf Buchungen bei Novasol Urlaubsreisen“, beschreibt Geschäftsführer Norbert Marschallinger den USP der Karte. Besonders hervorstreichen will Marschallinger den Zoocharakter seiner Märkte: „Der Erfolg unserer ‚Megazoo‘-Märkte zeigt deutlich, dass in Österreich eine große Nachfrage nach Zoo-Erlebnismärkten mit vorbildlichen Haltungsbedingungen für die Tiere gegeben ist. Wir wollen unseren Kunden neben dem respektvollen Umgang die Faszination Tier in einer sauberen und stilvollen Umgebung näherbringen.“ Das umfangreiche Produktsortiment der einzelnen Megazoo-Märkte serviciere sämtliche Tierfreunde und bediene die Bedürfnisse von Einsteigern gleichermaßen wie von Experten, vom Hunde- oder Katzenliebhaber, Kleintieren, gefiederten Gesellen bis zu den Freunden exotischer Reptilien oder Wassertieren.

© Megazoo

Gründeten die „Tierfreunde Österreich“: Erich Goschler und Thomas Altenhofer.

Eine Lösung gegen Flohbefall?

Servicecard für Tierhalter

Erlebnisshopping mit Zoo-Feeling – mit der Mega-Card solls günstiger werden.

© Tierfreunde Österreich

Salzburg. Die Österreicher lieben ihre Haustiere: Millionen Menschen leben mit Hunden, Katzen oder Kleintieren zusammen. Denn die Haustiere bringen Freude, Liebe, Spaß und Bewegung in unseren Alltag. „Die Tierfreunde nehmen aber auch die andere Seite der Tierhaltung in Kauf. Denn Haustiere kosten Geld, müssen bei jedem Wetter raus, werden krank oder verursachen Schäden. Dazu kommen Behördenwege und rechtliche Fragen, man braucht eine Betreuung bei Krankheit oder im Urlaub“, erläutert Thomas Altenhofer, Gründungsmitglied der Tierfreunde Österreich, die alltäglichen Probleme von Haustierbesitzern.

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P e tc a r e

40 – medianet special

Dienstag, 25. September 2012

Pet Ribbon Mit ausgebildeten Hunden lernen Schulkinder den richtigen Umgang mit den Vierbeinern

short

Tierische Therapeuten

Animal Spirit – Verein feiert zehntes Jahr

© Animal Spirit

Zahlreiche nationale und internationale Studien belegen die positive Wirkung der Tiertherapien.

PetCare bei Helvetia online abschließen

Die tiergestützen Therapien starten im Oktober 2012 im SOS-Kinderdorf Pinkafeld.

Futtertrend Hersteller setzen zusehends auf hohe Fleischanteile und verzichten auf Farb- und Konservierungsstoffe

Abwechslungsreiche Kost für Hund & Katz Wiener Neudorf. Ob Kätzchen, Welpe oder ausgewachsener Vierbeiner – Haustiere sorgen für Freude in unserem Leben. Damit auch sie sich wohlfühlen, werden Produkte speziell auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt. Qualität und Geschmack sind zwei wichtige Voraussetzungen, die Produkte werden daher regelmäßig von unabhängigen Instituten überprüft und von Fachleuten getestet.

kommen bei den zahlreichen Schalen, Trockenfutter und Hundesnacks auf ihre Kosten. Ebenso ist das Sortiment für Vögel und Nager, das rund 30 Produkte umfasst, auf deren Bedürfnisse abgestimmt. In den kommenden Wochen wird das Quality First-Sortiment erweitert. Die drei neue Katzenschalensorten mit zarten Fleischpasteten sind reich an Vitaminen und verzichten dabei auf Farb- und Konservierungsstoffe. Zusätzlich wird das Sortiment durch neue Katzenbeutel erweitert, die mit einem sehr hohen Fleischanteil schonend zubereitet werden.

Wien. Ab sofort können Hundeund Katzenbesitzer die „PetCare Tierkrankenversicherung“ auch unkompliziert auf der Website von Helvetia abschließen. Werner Panhauser, Helvetia-Vorstand Vertrieb und Marketing: „Mit dieser Abschlussmöglichkeit bieten wir ein innovatives Service für Onlinekunden an. Auf individuelle Beratung muss aber dennoch niemand verzichten. Bei Fragen zu Produkt und Abschluss erhalten Kunden und Interessenten selbstverständlich Unterstützung.“ Gemeinsam mit Tierärzten entwickelt, bietet die Tierkrankenversicherung eine umfassende Rundum-Versorgung für die Tiere und sinnvolle Leistungen und Hilfsdienste für den Tierhalter in drei Leistungsklassen – „Tarif Basic“ ist ein Grundschutz und deckt rund 80% der Behandlungskosten ab. Der „Tarif Komfort“ deckt zudem auch Vorsorgeimpfungen und Unterbringungskosten des Tiers, wenn der Besitzer ins Spital muss. Der „Tarif OP“ ist für Tierhalter, die sich lediglich für schwerwiegende Fälle, die eine Operation nötig machen, absichern möchten. Ein Kombinationspaket deckt zusätzlich die Haftpflichtrisiken ab.

Quality First bietet eine umfangreiche Produktpalette für Katzen – von sechs verschiedenen Klumpstreus über Katzenbeutel und -schalen bis hin zu einer Vielzahl an Snacks. Auch Hundehalter

Für Hunde hat man ein spezielles Komplett-Menü mit Geflügel und Omega 3–6 Fettsäuren in der Großpackung entwickelt, das in einigen Wochen zum Kauf erhältlich sein wird. Quality First arbeitet laufend an der Weiterentwicklung des bestehen-

den Sortiments, auch im Non-FoodBereich. Neu ist das „Blue Signal“ Klumpstreu im 8 l-Sack mit innovativen Farbkristallen und antibakteriellem Schutz, das auch unangenehme Gerüche bindet. (red)

Quality First bietet mit über 95 Produkten ein breites Tier-Sortiment.

Ambitionen Gutes Tierfutter muss leistbar sein; das war das Motiv für zwei Tierfreunde, eigenes Futter zu entwickeln

Artgerechtes Futter zu einem fairen Preis Wien. „Pure Naturfutter“ wurde von Dieter Eismayr und Katharina Blaim Anfang 2008 gegründet. Dieter Eismayr: „Unser Ziel war es, hochwertiges und biologischartgerechtes Futter ohne Chemie, ohne Tierversuche und mit hohem Fleischanteil herzustellen. Es soll jedem Hunde- und Katzenbesitzer die Möglichkeit geben, seinen Liebling auf bequeme, einfache und leistbare Art und Weise zu füttern; dieser Philosophie sind wir treu geblieben und die Reaktionen unserer Kunden bestätigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

den Besitzer glücklich gemacht.“ Unter artgerechtem Füttern versteht man bei Pure-Naturfutter die Berücksichtigung der Ernährungsgewohnheiten frei lebender Tiere, deren Nahrung in der Natur zum größten Teil aus Fleisch besteht. Daher haben die Pure-Naturfuttersorten für Hund und Katz einen hohen Anteil an Muskelfleisch. Ergänzt wird die Komplettnahrung mit Gemüsen aus biologischem

Anbau. Eismayr: „In unserem Futter ist nichts enthalten, was wir nicht auch selbst essen würden.“

Gut und günstig Aufgrund der hochwertigen Zutaten hat Pure-Naturfutter noch einen weiteren Vorteil – die täglich zu fütternde Menge ist laut Fütterungsempfehlung deutlich geringer als bei anderen Herstellern.

Bio statt Junk-Food Auf die Frage, warum sich Tierhalter für Pure-Naturfutter entscheiden sollten, meint Eismayr: „Falsch zusammengestelltes Futter kann bei Tieren alles mögliche auslösen, von Allergien über Verdauungs- und Hautproblemen bis hin zu Leber- und Nierenschäden. In vielen Fällen hat nur die Umstellung auf artgerechtes Futter sehr positive Erfolge gebracht und nicht nur das Tier, sondern auch

© Pure Naturfutter

© Helvetia

Hund und Katz gut versorgt

Für Behandlungskosten muss man schnell tief in die Tasche greifen.

lichen können.“ Finanziert wird die Aktion durch den Verkauf der „Pet Ribbons“, die online und im Handel um einen Euro erhältlich sind; die daraus erzielten Erlöse werden 1:1 für tiergestützte Therapien eingesetzt. Franziska Zehetmayr, Corporate Affairs Managerin bei Mars Austria: „Mars ist davon überzeugt, dass das Miteinander von Haustieren und Menschen die Lebensqualität verbessert. Die Mensch-Tier-Beziehung ist uns ein besonderes Anliegen. Mit der Initiative ‚Pet Ribbon‘ schaffen wir eine eigene Spendenplattform, um nachhaltig angelegte Projekte wie die tiergestützte Therapie in den SOS-Kinderdörfern und die Aktion ‚Schulhund‘ zu ermöglichen. Das ‚Pet Ribbon‘ ist aber auch an alle Tierliebhaber gerichtet, die sich für den Tierschutz und die Förderung der Mensch-Tier-Beziehung engagieren möchten.“ (red)

© Rewe Group

Esternberg. Anlässlich seines 10jährigen Gründungs-Jubiläums feierte der Tierschutzverein „Animal Spirit“ seinen Tag der offenen Tür am Gnadenhof Esternberg (Bezirk Schärding) mit einem besonderen Fest. Neben Lesungen und einem Musikprogramm gab es einen großen Flohmarkt zugunsten der Tiere und ein biologisch-vegetarisches Buffet. Franz-Joseph Plank, Obmann von Animal Spirit: „Es ist leider keine Seltenheit, dass Tiere vernachlässigt oder misshandelt werden. Wir bieten diesen Tieren Unterkunft, medizinische Betreuung und versuchen, sie auf gute Plätze zu vermitteln.“ Auf den Gnadenhöfen Hendlberg und Esternberg können derzeit über 400 ehemals geschundene oder vernachlässigte Tiere in Würde und Freiheit bis zu ihrem natürlichen Tod leben.

© Mars Austria

Hier steht die direkte Hilfe für in Not geratene Tiere im Vordergrund.

Wien. Mit „Pet Ribbon“ starten Pedigree und Whiskas gemeinsam mit dem Verein „Tiere als Therapie“ und den SOS-Kinderdörfern eine Initiative, um Kindern mit Tieren zu helfen. Die eigenständige Spendenplattform unterstützt die tiergestützte Therapie in den SOSKinderdörfern sowie die Aktion „Schulhund“. Maria-Theresia Unterlercher, stellvertretende Geschäftsführerin SOS-Kinderdorf Österreich: „Tiergestützte Therapie ist ein Therapieangebot für Kinder, damit diese wieder lernen, Vertrauen zu fassen und ihre oft traumatischen Erlebnisse verarbeiten können. Wir haben in Einzelfällen bereits sehr gute Erfahrungen mit dieser Therapieform gemacht, darum freuen wir uns sehr, dass wir dank dieser Kooperation mit Mars und der Initiative ‚Pet Ribbon‘ die tiergestützte Therapie künftig noch viel mehr Kindern in den österreichischen SOS-Kinderdörfern ermög-

Dieter Eismayr und Katharina Blaim haben die Pure-Naturfutterline entwickelt.

Das freut auch alle, die regelmäßig Futter nach Hause schleppen. Preislich vergleichbar ist es durch die geringeren Futtermengen mit anderen Markenprodukten der bekannten Hersteller. „Ich empfehle Skeptikern, immer einen Blick auf die Fütterungsempfehlungen ihrer Lieblingsmarke zu werfen. Die Mengenempfehlungen bei den großen Tierfuttermarken unterscheiden sich deutlich von denen von ‚Pure‘ oder auch von persönlichen Futtermischungen, die man zu Hause herstellt. Für einen Hund von 5 kg wird von uns eine Verzehrmenge bei Trockenfutter von 60 g pro Tag empfohlen – bei einem Markenanbieter werden 110 g empfohlen. Das sind 80% Unterschied. Und warum? Weil der Hund – ähnlich wie bei menschlichem Junk-Food bei einer geringeren Futtermenge – sonst Hunger leiden müsste.“ Pure Naturfutter nimmt es auch mit dem Tierschutz ernst; nicht umsonst wird das Naturfutter von der Tierschutzorganisation PETA auf der Positiv-Liste jener Hersteller geführt, die gänzlich auf Tierversuche verzichten. (red)


P etca r e

Dienstag, 25. September 2012

medianet special – 41

Charaktersache Hundehalter können nun mit den Online-Sounds feststellen, welcher Typ ihr Vierbeiner ist

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TV-Spot für Hund und Herr

WWF Österreich mit neuem Geschäftsführer

nen. „Wir wollen uns so erstmals mit einem gemeinsamen TV-Spot sowohl an unsere vierbeinige Zielgruppe als auch an die Hundehalter wenden“, erläutert Denner die Idee. Die Hundebesitzer können an der Reaktion des Hundes erkennen, ob ihr Tier eher verspielt, sensibel oder sehr hellhörig ist. „Das Gehör von Hunden ist doppelt so scharf wie das des Menschen. Sie nehmen Frequenzen wahr, die wir nicht mehr hören und können Geräusche besser differenzieren“, so Denner. Im Rahmen der Präsentation des Akustiktests für Hunde und deren Besitzer startet Beneful jetzt auch ein Gewinnspiel. Unter allen Teilnehmern, die ab sofort online unter „www.purina.at“ an dem Akustiktest mitmachen und die Gewinnkarte einsenden, werden unter anderem fünf Mal der Ganzjahresbedarf an Hundefutter sowie zahlreiche Futterpakete verlost. (red)

Hundeohren hören mehr Der TV-Spot, der die drei nur für Hundeohren hörbaren Sounds enthält, soll zur Steigerung der Bekanntheit der Hundenahrung die-

G. Steindlegger übernimmt die WWF-Leitung von H. Aichberger.

Wien. Gerald Steindlegger übernahm mit Anfang August 2012 das Ruder als Geschäftsführer des WWF Österreich und löst damit Hildegard Aichberger ab, die nach sieben Jahren an der Spitze des WWF Familienzuwachs erwartet. Gerald Steindlegger: „Meine Aufgabe ist die Erhaltung der Naturschätze in Österreich und einen Beitrag zu internationalen Schutzprogrammen zu leisten. Es geht mir um ein lebenswertes Neben- und Miteinander von Tier, Pflanze und Mensch. Dazu ist es notwendig, Wirtschaft und Finanzströme sowie Handel und Konsum auf einen verantwortungsvollen Weg zu führen.“ Die vergangenen sechs Jahre war Gerald Steindlegger für den WWF International als Politischer Direktor für Waldund Klimapolitik tätig. In mehr als 40 Ländern hat er mit Regierungen und internationalen Organisationen an Projekten und Programmen zum Schutz der Natur und nachhaltiger Ressourcennutzung gearbeitet.

© Beneful

Wien. Mit dem Akustiktest bietet Nestlé Purina allen Hundebesitzern nun die Möglichkeit, den Typ ihres Vierbeiners noch besser zu bestimmen. Andreas Denner, Brand Manager Purina PetCare Österreich: „Mit dem Akustiktest werden Hundebesitzer sicher viel Spaß haben, sie können ihren Tieren die Sounds vorspielen und so erkennen, welcher Typ ihr Tier ist. Die akustischen Signale reichen vom Quietschen einer Ente über ein leises ‚Pling‘ bis zu einem leisen ‚Wau‘, das nur vom Tier zu hören ist.“ Diese drei Geräusche sind auch im ersten TV-Spot für Hund und Halter enthalten, der jetzt zu sehen ist.

© WWF

Eigenschaften eines Hundes lassen sich durch Reaktion auf akustische Signale bestimmen.

Der Akustiktest soll das Verständnis zwischen Hund und Hundehalter verbessern.

Funkenflug Fressnapf veranstaltete zum zweiten Mal ein Treffen für beziehungswillige Hundehalter auf der Summerstage

Speed Dating – Single mit Hund sucht …

Im Rahmen des Events für Zweiund Vierbeiner konnten die vorab angemeldeten Teilnehmer neue Freundschaften knüpfen oder

© Fressnapf

Single im Doppelpack

Heidi Obermeier, Eric Papilaya, Maggie Entenfellner und Ossi Schellmann (v.li.n.re.).

möglicherweise den Partner fürs Leben kennenlernen. Die Teilnehmer hatten zahlreiche Dates, die je fünf Minuten dauerten. Auf den Dating-Karten wurde vermerkt, ob ein weiteres Treffen mit dem Gegenüber erwünscht ist. Wie sehr es zwischen den Dating-Partnern und ihren Vierbeinern gefunkt hat, wird nach Auswertung der Dating-Karten feststehen. Denn nur bei Übereinstimmung werden Name und EMail-Adresse bekannt gegeben. Die Summerstage am Ufer des Wiener Donaukanals bildete den passenden Rahmen für das Speed Dating, steht doch in diesem In-Lokal jeden Sommer Wiens einzige Hundebar. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Krone-Tierexpertin Maggie Entenfellner. (red)

Tier-Mobile Mit der Smartphone-Anwendung können sich Tierhalter vernetzen und ihre Lieblinge schützen

G24 Tierfreund, neue Gratis-App für Tierfans Salzburg. Gemäß Mark Twain sind Tiere unsere besten Freunde. Mit diesem Grundgedanken hat Garanta24, die Produktlinie für Lifestyle-Versicherungen der Ga-

ranta Österreich VersicherungsAG, eine Smartphone-App mit unterhaltsamen, aber auch nützlichen Funktionen und einer Tierbetreuungsversicherung entwickelt. Karin Hellenbroich-Tschinkel, Öffentlichkeitsarbeit bei der Garanta: „Mit der App können Tierbesitzer ein Profil ihres Tieres anlegen und Fotos ihres Lieblings in Alben verwalten. Aber die App kann noch viel mehr, wie die Tiersuchmeldung, eine Communitiy und viele Tipps von Experten.“

© Garanta

Profil des Tieres

Die Tier-App – nützlich und hilfreich.

Ist ein Haustier entlaufen, hilft es, alle wichtigen Informationen samt aktuellem Foto von dem Ausreißer parat zu haben. Die Funktion „Suchmeldung“ der App verwandelt das Tierprofil mit Foto und allen wichtigen Infos im Handumdrehen in eine Vermisstenanzeige. Die Tiersuchmeldung kann sofort ausgedruckt, per E-Mail versendet oder auf Facebook veröffentlicht werden, damit der Ausreißer so schnell wie möglich gefunden wird.

Mit der Funktion „Mein Tier“ werden Profildaten wie Name, Tierart, Rasse, EU-Ausweisnummer und Tasso-Nummer (Chip Registrierungsnummer) samt Bild am Smartphone gespeichert. Außerdem ermöglicht das Feature, relevante Informationen für bspw. den nächsten Tierarztbesuch oder die Medikamenteneinnahme der Haustiere festzuhalten.

Alben für die Lieblingsfotos Die schönsten Augenblicke festhalten und sofort in das richtige Album speichern, das kann die Kamera- und Albenfunktion. Darüber hinaus ist es möglich, bereits vorhandene Fotos vom Fotoarchiv des Smartphones schnell und unkompliziert in die Alben der App zu verschieben. Die Ratgeber-Funktion informiert die Besitzer aller Kleintierarten zu Fragen sowohl für das tägliche Leben als auch für außergewöhnliche Situationen des Tierfreunds und -halters. Sie beantwortet Fragen wie z.B.: Worauf habe ich zu achten, wenn ich mei-

nen nächsten Urlaub mit meinem Haustier verbringe? Haustiere im Ausland – welche Dokumente habe ich mitzuführen? Haustier entlaufen, was nun? Die Gemeinschaft der G24 TierApp lädt zum Teilen der schönsten und lustigsten Momente ein. Das Bewerten der Fotos anderer Tiere und das Veröffentlichen der eigenen Tierfotos gelingt mit der einfachen Registrierung beim G24 TierfreundNetzwerk. Bei den Favoriten sind alle Lieblings-Tierfotos der anderen Tierfreunde festgehalten.

Optionale Tierversicherung „Jeder Tierbesitzer möchte, dass seine Haustier gut und artgerecht versorgt wird, wenn er aufgrund eines Unfalls nicht mehr dazu in der Lage ist“, heißt es seitens Garanta. Im Bedarfsfall kümmere man sich um die Organisation einer passenden Tierbetreuungseinrichtung oder um das Füttern, Ausführen, Käfigreinigung, etc. aller im Haushalt lebenden Kleintiere, heißt es abschließend.  (red)

Wenn Haustiere die letzte Reise antreten

© Österreichischer Tierschutzverein

Wien. Seriöse Studien belegen, dass Menschen durch Hunde schneller ins Gespräch kommen. Aus diesem Grund nahmen rund 30 Frauchen und Herrchen mit ihren vierbeinigen Lieblingen am ersten „Speed Dating 2012“ teil. Heidi Obermeier, Geschäftsführerin von Fressnapf: „Es ist uns eine Freude, dass wir auf diesem Weg Hundebesitzer einander näherbringen und Freundschaften fördern können. Gassi gehen zu viert macht einfach mehr Spaß.“

Haustiere haben ein respektvolles und würdiges Ambiente verdient.

Wien. Die tierischen Begleiter haben oft ihr ganzes Leben mit ihren Haltern verbracht. Sie haben durch Treue, Wachsamkeit und Zärtlichkeit viele Herzen erobert und dank ihrer Zuneigung zahlreiche glückliche Stunden geschenkt. Darum ist es schwer, wenn man nach jahrelanger Freundschaft von seinem geliebten Haustier Abschied nehmen muss. Eine würdevolle Bestattung des tierischen Gefährten gibt es mittlerweile auch für Tiere. Der Tierfriedhof „Waldesruh“ ist eine würdevolle Alternative für Tierfreunde, die nicht wollen, dass ihr tierischer Liebling in der Tierkörperverwertung landet. Der Tierfriedhof im Großraum Wiens ist der älteste Tierfriedhof Österreichs und liegt inmitten einer idyllischen Waldlichtung in Sierndorf (NÖ). Er ist gleichzeitig auch eine soziale Einrichtung des Österreichischen Tierschutzvereins. Mit den Grabmieten, die zur Gänze in den Tierschutz fließen, hilft der Österreichischen Tierschutzvereins dabei, bedürftigen Tieren auf den „Franz von Assisi-Höfen“ ein neues Zuhause zu geben.  (red)


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