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retail medianet

Novomatic trennt sich wieder von seiner dayli-Beteiligung 

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Freitag, 24. MAI 2013 – 11

Karibik-Feeling

Malibu Caribbean Rum with Coconut Flavour, Eristoff Vodka Limskaya und Ottakringer Bier­Temperaturanzeige. Seite 15

Dreamteam

New ICEMAN

Spar inthronisiert ein neues Geschäfts­ führer-Trio in Tschechien  Seite 14

Elio Leoni Sceti ist der neue CEO in der Iglo-Gruppe 

© VDS

losgelöst

© Spar/J. Joachim

© APA/H. Fohringer

© Bacardi Martini

inside your business. today. 

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Berger erklärt sich zum „Schinken-Marktführer“

© dpa/A3416 Carmen Jaspersen

short

Produktfälschungen Der österreichische Zoll hat 2012 weniger gefälschte Produkte abgefangen, nämlich nur 2.344 Sendungen mit 182.046 Artikeln. Zuvor, in 2011, waren es 3.201 Sendungen mit knapp 98.000 Artikeln. Der beliebteste Pfad der Plagiate ist der Postweg, vor allem für die kleinen Sendungen. Seite 13

Preisfrage Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM), will Preiserhöhungen wie in Deutschland. Dort wurden die Milchproduktpreise zuletzt um neun Prozent erhöht. Seite 14

© Fleischwaren

© AMA/APA-Fotoservice/Rastegar

Schinken Der nie­ derösterreichische Schinkenhersteller Berger verzeichnete 2012 ein Umsatz­ plus von 9% und setzt auch weiterhin auf leichtere, fett­ ärmere Produkte. Mit „regional.opti­ mal“ hat Berger einen Mittelweg zwi­ schen biologischer und herkömmlicher Fleischproduktion beschritten.Seite 12

9. Infotag der HeImIscHen mBa- & LL.m.-anBIeter 9. Infotag

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Freitag, 24. Mai 2013

© Fleischwaren Berger

12 – medianet retail

Famili en bet ri eb be rg er

Schinken In einem stagnierenden Fleischmarkt erzielt der Schinkenhersteller Berger Umsatzsteigerungen

Berger profitiert vom Trend zu leichtem Essen

v.li.n.re.: Gaby Kritsch, Claudia, Rudolf und Herta Berger „Uns ist wichtig, dass Lebensmittel wieder einen Wert an sich darstellen müssen. Höchste Qualität, Herkunft und traditionelle Verarbeitung müssen – gerade bei Fleisch – auch einen fairen Preis haben“, meint Rudolf Berger, Geschäftsführer von Berger, der das Familienunternehmen in vierter Generation leitet.

Mit „regional.optimal“ geht Berger einen Weg zwischen Bio- und herkömmlicher Fleischproduktion. Mathieu Völker

Wien. Während der Zenit des Fleischkonsums erreicht scheint, blickt der Schinkenhersteller Berger auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück: Der Gesamtumsatz des niederösterreichischen Familienunternehmens stieg im Vorjahr um 9% auf 120 Mio. €. Während der Schinkenabsatz der Branche von 2011 auf 2012 um 2,6% stieg, wuchs Berger mit 7% deutlich über dem Markt. Der mengenmäßige Absatz wurde auf 25.000 t gesteigert. „Wir freuen uns sehr, dass wir als Familienunternehmen unsere ‚Schinken-Marktführerschaft‘ in

Österreich gut ausbauen und stärker als der Markt wachsen konnten“, erklärte Rudolf Berger im Rahmen der Jahresbilanz. Berger verarbeitet zu 100% Schweine und zu 99,5% Rinder aus Österreich, die am Unternehmensstandort Sieghartskirchen zu 19.000 t Wurst- und Schinkenspezialitäten und 6.000 t Frischfleisch verarbeitet werden. Berger beschäftigt 450 Mitarbeiter in Sieghartskirchen. 90% der Produktion werden in Österreich verbraucht, die restlichen 10% werden in Nachbarländer exportiert. Einen Grund für das Wachstum erblickt Vertriebschefin Gaby

Kritsch in dem fettarmen Sortiment: „Wir sehen allgemein einen Trend hin zu leichteren, fettärmeren Produkten und liegen daher mit unserer Schinken-Palette, deren Fettgehalt zwischen zwei und sieben Prozent liegt, punktgenau richtig.“

Regionalität statt Bio Mit seiner Marke „regional.optimal“ versucht Berger einen Mittelweg zwischen Bio- und konventionell hergestellten Produkten zu gehen. Laut Berger wird dabei nur Fleisch von garantiert gentechnikfrei gefütterten, heimischen

Schweinen von 35 Bauern aus der Region verarbeitet. Berger: „Wir setzen uns selbst eine Einschränkung: Die Schweine werden ausschließlich aus einem Umkreis von 50 Kilometern rund um das Werk bezogen.“ Für die Tiere bedeute das eine Stressreduzierung durch kürzere Transportwege. „Das schmeckt man ganz eindeutig“, so Berger.

„Wir freuen uns, dass wir als Familienunternehmen unsere ‚Schinken-Marktführerschaft‘

Fleischkontrolle EU Food Laws fordern betriebliche Eigenkontrollen

Berger: „Immenses Datenvolumen“ nutzen Wien. Eines der Prinzipien der Verordnung Nr. 178/2002 des Europäischen Parlaments und des Rats aus dem Jahr 2002 besteht darin, dass die Lebens- und Futtermittelunternehmen die Verantwortung für die Einhaltung der Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit tragen. Dadurch ergibt sich eine verstärkte betriebliche Eigenkontrolle, die durch externe Prüfungen ergänzt wird. Beim Schinkenhersteller Berger fanden im Jahr 2012 insgesamt 8.600 Untersuchungen (oder 23 Kontrollen täglich) im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle sowie 20 externe Audits statt, welche Rudolf Berger durchaus positiv sieht: „Gerade in Zeiten zunehmender Kundentäuschung ist es uns als Vorreiter und Marktführer im Bereich Schinken wichtig, den Konsumenten für ihr Vertrauen zu danken und frei nach dem Motto ‚Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser‘ dieses Vertrauen auch durch entsprechende Überprüfungen externer Kontrollstellen zu stärken.“ Laut Rudolf Berger produzieren diese Kontrollmaßnahmen ein immenses Datenvolumen, das es zu nutzen gelte. Er schlägt in diesem Zusammenhang vor, das staatliche und betriebliche Daten­ material zu verbinden, um so einen besseren Überblick zu schaffen und mehr Lebensmittel­ sicherheit zu gewährleisten.

in Österreich gut ausbauen konnten.“ Rudolf Berger

Regionalität spiele auch beim Futtermittel eine große Rolle, da ausschließlich gentechnikfreie Futtermittel aus dem Tullnerfeld und dem Donauraum verwendet wird: „Mir ist es wichtig, dass damit sowohl die Wertschöpfung in Österreich bleibt, als auch gleich zwei Mal Lebensraum geschützt wird. Denn für unser Soja wird kein Regenwald gerodet, und Tausende

Kilometer Transport aus Südamerika werden vermieden und somit eine Unmenge an CO2-Emissionen eingespart.“ Laut Berger sei es aber unrealistisch, das „regional.optimal“-Konzept auf ganz Österreich auszudehnen.

Betriebliche Kontrollen Als Reaktion auf die jüngsten Fleischskandale setze Berger auf Eigenschlachtung und Verarbeitung.: „Wir zerlegen das gesamte Schweinefleisch selbst, die Rinder werden in Hälften geliefert. Wir beziehen – im Vergleich zu so manchem Mitbewerber – somit kein anonymes Verarbeitungsfleisch“, erklärt Berger. Es gelte, durch Klarkeit, Rohstoffabsicherung und eindeutige Kennzeichnung der Produkte das Vertrauen der Konsumenten zurückzugewinnen. Berger betont, dass in seinem Betrieb jährlich 8.600 Untersuchungen im Rahmen der betrieblichen Eigenkontrolle durchgeführt werden. Im laut Berger in Österreich einzigartigen Betriebslabor können DNA-Analysen sowie mikrobiologische und chemische Untersuchungen durchgeführt werden. Für 2013 nimmt sich Berger kein Mengenwachstum, sondern nachhaltige Ziele vor. Der Kochschinken soll weiter ausgebaut und regionale Varietäten angeboten werden. Auch regionale Wurstprodukte sollen heuer auf den Markt gebracht werden.


r e tai l & pr o du c e r s

Freitag, 24. Mai 2013

medianet retail – 13

Produktfälschungen Beschlagnahmte Waren in Österreich hätten als Originale 4,2 Mio. € gekostet, 94% der Sendungen kamen am Postweg

Das Plagiat kommt mit der Post Wien. Der österreichische Zoll hat 2012 deutlich weniger gefälschte Produkte abgefangen. Das sei ein großer Erfolg und vor allem auf eine Aufklärungskampagne im Herbst des Vorjahres zurückzuführen, heißt es im aktuellen Produktpirateriebericht, der gestern Donnerstag, im Parlament vorgestellt wurde. Im Vorjahr hat der Zoll 2.344 Sendungen mit gefälschten Produkten abgefangen und dabei 182.046 Artikel aus dem Verkehr gezogen. Die Waren hätten – als Originale – 4,2 Mio. € gekostet. 2011 waren 3.201 Sendungen mit knapp 98.000 Artikeln den Zollfahndern ins Netz gegangen, der Wert war bei 5,3 Mio. € gelegen. Der Rückgang kam vor allem im vierten Quartal des Vorjahrs zustande. Vor allem Internet-Bestellungen stehen im Visier des Zolls. Man wisse schon, dass gewisse Produkte verstärkt bestellt werden,

sobald sie Stars in Fernsehserien tragen, sagt Gerhard Marosi, Experte für Produktpiraterie im Finanzministerium. Die Zusammenarbeit mit Firmen, deren Produkte gefälscht werden, ist aber eng: In 99,5% aller Fälle wurden die Zollbehörden auf Antrag der betroffenen Firmen aktiv.

Nur 12 Straßentransporte Fast 94% der beanstandeten Sendungen sind auf dem Postweg nach Österreich gekommen. Dabei handelt es sich aber meist um kleine Sendungen, daher werden nur 21% der gefälschten Produkte

so gefunden. Nur in zwölf Fällen (0,51 Prozent) kam die Sendung per Straßentransport, dabei gingen aber 138.244 Artikel (76%) den Zollfahndern ins Netz. Das erklärt auch, warum zwar 68% aller Sendungen aus China kamen, aber nur 14,5% der gefälschten Artikel. Aus der Türkei hingegen stammten nur 1,9 Prozent der Sendungen (44 Fälle), dabei wurden aber 71% der beschlagnahmten Artikel gefunden. Ein besonderes Problem stellen dabei Medikamentenfälschungen dar: Insgesamt 630 Sendungen mit 33.400 Arzneimitteln wurden 2012 in Österreich abgefangen. EU-weit nimmt Österreich hier eine Vorrei-

terrolle ein, 2011 (jüngste Zahlen) entfiel ein Drittel der Funde in der gesamten EU (823 von knapp 2.500) in Österreich an. Österreich habe daher im Kampf gegen Fälschungen eine Vorbild-Funktion (Best Practice). Eines der nächsten Ziele ist die verbesserte Zusammenarbeit mit Indien – von dort kommen, nach China, die meisten Sendungen mit Fälschungen. Im Vorjahr waren das 500 Sendungen, praktisch zur Gänze mit Medikamenten. Österreich wurde von Brüssel eingeladen, bei der Verbesserung der Zusammenarbeit mit Indien mitzuarbeiten, sagte Marosi. (APA

© dpa/A3416 Carmen Jaspersen

Im Vorjahr hat der Zoll 2.344 Sendungen mit gefälschten Produkten abgefangen, 2011 waren es 3.201.

Gefälschte Markenschuhe werden immer wieder aus dem Verkehr gezogen.

Zielpunkt Post Partner

Mehr Angebote Wien. Was sich bei vielen Kaufleuten bestens bewährt hat, feiert nun bei Zielpunkt den Einstand: Die Supermarktkette geht eine Partnerschaft mit der Österreichischen Post ein. In der Filiale in der Hietzinger Hauptstraße 145 im 13. Wiener Gemeindebezirk gibt es ab sofort einen Post Partner. Neben einem 6.000 Artikel breiten Lebensmittel-Sortiment werden somit Post- und Bankdienstleistungen direkt in der Filiale angeboten. Zielpunkt-Vorstand Thomas Janny: „Wir erweitern das Angebot für unsere Kunden und sorgen für zusätzliche Frequenz in der Filiale.“ Die Mitarbeiter wurden von den Post-Kollegen geschult und bieten ab sofort all jene Leistungen an, die üblicherweise eine Post oder Bawag-Filiale abdeckt. (red)

Iglo Gruppe Sceti ist CEO

Neuer Eismann

Feltham. Die Iglo Gruppe, Europas führendes Unternehmen für Tiefkühlkost, gibt die Ernennung von Elio Leoni Sceti zum neuen CEO mit Wirkung zum 23. Mai bekannt. Elio Leoni Sceti (47) verfügt über 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen FMCG und Medien. Er war bis 2010 als CEO von EMI Music tätig. Anlässlich der neuen Aufgabe meint er: „Ich weiß, wie aufregend und lohnend es ist, Wachstum zu generieren und Marktanteile zu gewinnen.“ (red)

Bezahlen und Geld abheben in einem. An der Kassa Ihrer BILLA-Filiale können Sie jetzt auch Bargeld beheben – ganz einfach beim Bezahlen Ihres Einkaufs mit Bankomatkarte. Bargeld 2 go heißt das neue Service exklusiv für Vorteils-Club Mitglieder.

So funktioniert’s im Detail: r+PL)LOLI\UN]VU)HYNLSKPZ[HULPULU,PURH\MNLI\UKLU r2H\MLU:PLLPUMHJO^PLNL^VOU[TP[0OYLY=VY[LPSZ*S\I2HY[LLPU\UKSHZZLU  \UZLYL2HZZLU4P[HYILP[LY^PZZLUKHZZ:PLH\JO)HYNLSKILOLILUTlJO[LU r)LaHOSLU:PL0OYLU,PURH\M‹NHUaLNHS^PLNYVtVKLYRSLPUKPL:\TTLPZ[‹ mit Ihrer Bankomat-Karte. r:PLRlUULUIPZa\w‹HU)HYNLSKHIOLILU

© Iglo Gruppe/Harry Page

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Exklusiv für Vorteils-Club Mitglieder Elio Leoni Sceti ist neuer CEO der IgloGruppe, dem Europa-Marktführer bei TK. Medianet_Bargeld2go_216x288 1

16.05.13 12:19


r e ta i l & p r o d u c e r s

14 – medianet retail

Freitag, 24. Mai 2013

Preisoffensive Die Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM) will Preiserhöhungen wie in Deutschland

short

„Qualität hat ihren Preis“

Angeblich 5,25 Mio. € netto für Niemetz Wien. Für die Übernahme der insolventen Schwedenbombenfabrik Niemetz macht die Meinl-Tochter Heidi Chocolat angeblich 5,25 Mio. € netto locker. Das teilte Gerhard Weinhofer, Geschäftsführer von Creditreform, am Mittwochnachmittag der APA auf Anfrage mit. Heidi-Chef Erwin Vondenhoff hatte zuvor angedeutet, dass das ursprüngliche Angebot von 4,3 Mio. € noch einmal nachgebessert worden sei. (red)

VÖM-Sprecher Helmut Petschar fordert seriöse Diskussion bezüglich Preisdifferenzen und AK-Vergleichen. Wien. Eine höhere Milchmenge und niedrigere Verkaufspreise für Milchprodukte haben den österreichischen Molkereien ein „wechselhaftes Jahr“ 2012 beschert. Die Umsätze blieben mit 2,2 Mrd. € im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Milchanlieferung der Bauern stieg hingegen um 2,1 Prozent auf den neuen Rekordwert von 2,97 Mio. t. Höhere Nachfrage aus dem Ausland pushte die Exporte um 7,5 Prozent auf 1,04 Mrd. € und konnte damit ein leichtes Absatzminus im Inland dämpfen. Erneute Kritik übten die Molkereien an der „Aktionitis“ des Handels und der Nahrungsmittelpreisvergleiche der Arbeiterkammer. „Höchste Qualität zum billigsten Preis gibt es nicht“, mahnt Helmut Petschar, Präsident der Vereinigung Österreichischer Milchverarbeiter (VÖM). Er würde sich eine seriöse Diskussion wünschen und habe bereits Gespräche mit Arbei-

© APA/Helmut Fohringer

9% Teuerung in Deutschland Nach Preissenkungen im vergangenen Jahr wollen die Molkereien wieder höhere Verkaufspreise mit dem Handel herausverhandeln. Petschar wünscht sich eine Preiserhöhung wie kürzlich in Deutschland, wo die Produkte im Handel um rund neun Prozent teurer wurden. Die österreichischen Molkereien haben im vergangenen Jahr die Auszahlungspreise für Bauern im Jahresschnitt für Milch mit natürlichen Inhaltsstoffen (inkl. Mehrwertsteuer) von 39,62 ct/kg auf 37,96 ct/kg im Jahr 2012 (4,2%) gesenkt. Der Preis für Milch mit 3,7 Prozent Fettgehalt (ohne Steuern) ging von 34,03 auf 32,49 ct/kg zurück. Wegen Überlieferung der Milchquote 2012/13 müssen

© AMA/APA-Fotoservice/Rastegar

Novomatic gibt dayliBeteiligung zurück

terkammer-Direktor Werner Muhm und Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl geführt.

VÖM-Sprecher Helmut Petschar wünscht sich höhere Verkaufspreise im Handel.

die Milchbauern eine Strafe von mehr als 30 Mio. € nach Brüssel überweisen. Der Umsatz der größten heimischen Molkerei Berglandmilch erhöhte sich 2012 um drei Prozent auf 855 Mio. €, die NÖM-Erlöse gingen um vier Prozent auf 316

Mio. € zurück und bei der Gmundner Milch wurde mit 185 Mio. € ein Plus von drei Prozent erzielt. Alpenmilch Salzburg steigerte die Umsätze um zwei Prozent auf 127 Mio. € und die Erlöse der Gebrüder Woerle schnellten um zwölf Prozent auf 126 Mio. € in die Höhe. (red)

Personalia Trennung von Spar Tschechien-Managern Martin Ditmar und Christian Koller

Engpass bei Hygieneartikel

Die Novomatic ist an dayli nicht mehr beteiligt, bleibt aber Investor.

Wien. Novomatic steigt aus seiner Beteiligung am Einzelhändler dayli wieder aus, bleibt aber als „Finanzinvestor“ engagiert. Novomatic war erst im November 2012 bei dayli eingestiegen und hat laut Börseprospekt für seine 45%-Beteiligung nur einen Euro gezahlt, zusätzlich aber ein Darlehen über zehn Mio. € gewährt. Die TAP 09 Beteiligungs GmbH des dayli-Eigentümers Rudolf Haberleitner „kauft die Novomatic-Anteile an der TAP Dayli Vertriebs GmbH zurück, um weitere strategische Investoren an Bord zu holen und um die Finanzierung des neuen Filialkonzeptes zu optimieren“, heißt es in einer Aussendung. Novomatic bleibe „als reiner Finanzinvestor am Ergebnis von dayli beteiligt“. Haberleitner hat durchwegs ehrgeizige Expansionspläne: Er will heuer 114 Mio. € in den Umbau bestehender Filialen sowie in Neueröffnungen investieren, davon 52 Mio. € in Österreich. (red)

Salzburg. Mit Robert Spiegel, Karl Bumberger und Christoph Pöll hievt Spar drei erfahrende Manager mit internationalem HandelsKnow-how an die Spitze von Spar Tschechien: Robert Spiegel war viele Jahre Geschäftsführer bei Despar in Nordostitalien und wurde 2009 in den Verwaltungsrat der Spar-Auslandsgesellschaft Aspiag Management AG berufen. Karl Bumberger ist Geschäftsführer der Aspiag Management AG, wo er insbesondere die Bereiche Marketing und Vertrieb leitet, nachdem er früher in den Auslandsgesellschaften direkt tätig war. Christoph Pöll leitete bisher den Bereich „Konzernales Non-Food-II-Supply-Chain Management und Logistik“ und war GF der Simpex. (red)

Neues Geschäftsführer-Trio: Karl Bumberger, Robert Spiegel und Christoph Pöll.

Caracas. Ein Klopapier-Engpass zwingt Venezuela zu staatlichem Handeln: Die Nationalversammlung des ölreichen lateinamerikanischen Landes billigte diese Woche einen Kredit in Höhe von umgerechnet 61 Mio. €, um die Einfuhr von Toilettenpapier und anderen Hygieneartikeln zu finanzieren. Von dem Geld sollen 39 Mio. Klopapierrollen, 50 Mio. Damenbinden, zehn Mio. Stück Seife, 17 Mio. Windeln und drei Mio. Tuben Zahnpasta importiert werden. Zu Engpässen bei Konsumgütern kommt es, seit die venezolanische Regierung 2003 Preiskontrollen eingeführt hat. Angeblich seien Hamsterkäufe und Spekulationen für die Engpässe verantwortlich.

Gemeinsam Limo wird künftig von der Brauerei abgefüllt

Schwerin/Vevey. Der Siegeszug der Kaffee-Kapsel verhilft dem strukturschwachen deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern zu neuen Arbeitsplätzen: Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé baut in der Landeshauptstadt Schwerin seine größte Kaffee-Kapsel-Fabrik in Europa; 450 Mitarbeiter sollen dort pro Jahr zwei Mrd. Kaffee-Kapseln der Marke „Dolce Gusto“ herstellen. Damit will der Konzern seine

Murau. Die Keli Limonade geht eine Kooperation mit der Traditionsbrauerei Murauer ein. Seit Mai wird das zisch-frische Getränk von der Brauerei Murau abgefüllt und in der traditionellen 0,33 l-Glasflasche für die Gastronomie angeboten. „Mit der Brauerei Murau konnten wir einen weiteren starken Geschäftspartner gewinnen und freuen uns sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit“, kommentiert

© EPA

450 Arbeitsplätze schafft die Kapselproduktion in Mecklenburg-Vorpommern.

Marktposition bei jenen ausbauen, die ihren Kaffee zubereiten, indem sie entsprechende Maschinen mit kleinen Kaffee-Kapseln und Wasser füllen. Von 2010 auf 2011 habe Nestlé den Umsatz von Kaffeekapseln weltweit um 50% gesteigert. In Deutschland und in Europa liege das Unternehmen auf Rang eins, sagt Pressesprecher Alexander Antonoff. 220 Mio. € lässt sich Nestlé das Werk mit zwölf Produktionslinien am Stadtrand von Schwerin kosten. Die Nähe zu Deutschlands größtem Kaffee-Hafen in Hamburg, die Lage zwischen den Absatzmärkten in Hamburg und Berlin und ein naher Autobahnanschluss hätten die Entscheidung für Schwerin begünstigt, meint Nestlé-Generaldirektor Laurent Freixe. Beliefert werden der deutsche, der skandinavische und der osteuropäische Markt. Bisher produziert Nestlé seine Kapseln im englischen Tutbury und im spanischen Girona. Das Schweriner Wirtschaftsministerium fördert den Bau mit 22,5 Mio. €. Mit 41.800 t Kaffee machen die Portions-Kaffees elf Prozent auf dem deutschen Kaffeemarkt aus.

Keli und Murauer gehen Koop ein

Keli-GF Rudolf Mühlberger. Auch die Brauerei Murau ist vom wirtschaftlichen Erfolg dieser Kooperation überzeugt. „Mit ‚Keli‘ können wir unsere Kompetenz in der Limonadenabfüllung stärken und unsere Produktpalette qualitätsvoll erweitern“, freut sich Murauer Bier-GF Josef Rieberer über die Kooperation, die unter dem Arbeitstitel ‚Kult (Keli) trifft auf Tradition (Murauer Bier)‘ laufen könnte.

Murauer Qualitätsbekenntnis

© Keli

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

VKI-GF Franz Floss: Umweltschutz rechnet sich auch finanziell.

Kein Klopapier in Venezuela

Investitionen Kapselfabrik in Deutschland errichtet

Nestlé baut Werk für 220 Mio. €

VKI erhält ÖkoProfitAuszeichnung Wiens

Wien. Nachhaltigkeit spielt beim Verein für Konsumenteninformation (VKI) nicht nur bei der Untersuchung von Produkten eine Rolle. Auch die eigene Umweltbilanz steht im Fokus. Die Maßnahmen des VKI im Bereich Umweltschutz – u.a. ein überarbeitetes Abfallwirtschaftskonzept, die Reduktion des Papierverbrauchs und der Wechsel zu einem mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifizierten Stromanbieter – führten zur „ÖkoProfit“-Auszeichnung durch die Stadt Wien für das Jahr 2013. (red)

© Spar/Jakub Joachim

Dreamteam für Spar Tschechien

GF Rudolf Mühlberger von der Murauer Brauerei und GF Josef Rieberer von Keli.

Murauer Bier wird seit 1495 in Murau gebraut. Die Brauerei Murau versteht sich als Produzent qualitativ hochwertiger Produkte, die unter Berücksichtigung ökologischer Richtlinien hergestellt werden. Keli indes feiert ein Revival mit steigender Nachfrage und gleichfalls starkem Qualitätsbekenntnis. Für Murauer Bier sind dies wichtige Kriterien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit; gemeinsam wollen die beiden Unternehmen für eine konsequente Umsetzung der definierten Ziele sowie der vereinbarten Strategie sorgen. (red)


product news

Freitag, 24. Mai 2013

medianet retail – 15

Karibik-Feeling fßr zu Hause, am Morgen danach Kellogg’s Flocken Product News Malibu Caribbean Rum with Coconut Flavour, Kellogg’s Special K in den Varianten Classic und Red Fruit, Eristoff Vodka Limskaya und Ottakringer Bier-Temperaturanzeige am Etikett.

Š Pernod Ricard Austria; Kellogg Österreich; Bacardi Martini

Optimierter Nährwert bei gleichbleibend hohem Genuss – das bringt die neue Variante von Kellogg’s Special K. Mit der neuen Rezeptur, ergänzt durch Gerste als Zutat, reduziert Kellogg’s in den beliebten Special K-Flocken nicht nur die gesättigten Fette um 40% und den Salzteil um 11%. Auch der Nährwert ist durch den hÜheren Anteil an Ballaststoffen und Vollkorn Kategorie Relaunch optimiert. Produkt Kellogg’s Special K in den Egal ob als Varianten Classic und Red Fruit Classic- oder Preis 3,29 ₏ Red Fruit-VaPackung 375 g (Classic) 300 g (Red Fruit) riante, Special Vertrieb Kellogg K sind jetzt Distribution LEH knuspriger als Kontakt Kellogg, Tel.: 01/7282315 je zuvor.

Eristoff ist nach eigenen Angaben die grĂśĂ&#x;te Spirituosenmarke des Landes. Eines der Highlights des heurigen Jahres ist der Relaunch des Eristoff Limskaya. Einer der erfolgreichsten Flavours Ă–sterreichs heiĂ&#x;t ab sofort Eristoff Lime. Er Ăźberzeugt mit verbesserter Rezeptur und neuem Look – das Etikett leuchtet im Dunkeln. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Relaunch Eristoff Vodka Limskaya 10,99 â‚Ź 0,7 l Bacardi Martini LEH & Gastronomie Bacardi Martini, Tel.: 01/610310

die neue gemĂźsekĂźche t(FNĂ TFWFSGFJOFSUGĂ SNFIS(FTDINBDL

Sommer, Sonne, Sand und Meer und dazu Malibu – das ist KaribikFeeling pur. Und damit dieser Inbegriff von Sommer nicht in weiter Ferne bleibt, bringt Malibu jetzt noch mehr Karibik ins SupermarktRegal und in die Lieblingsbar. Ein neuer Look und eine neue Flasche, die mit einem Sichtfenster den Blick auf das sommerliche Kultgetränk freigibt, machen Lust auf den „Caribbean Rum with Coconut Flavour“. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Kontakt

Relaunch Malibu Caribbean Rum with Coconut Flavour 12,99 â‚Ź 0,7 l Pernod Ricard LEH Pernod Ricard, Tel.: 01/290 28 18-107

neu

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tv-werbung ab kw

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Temperatur neu am Etikett

Bier, bitte eiskalt

Š Ottakringer/Florian Wieser

Wien. Angeblich steht der Sommer vor der TĂźr und das kĂźhle Ottakringer Helle schmeckt dann richtig gut. Wenn der Blick in den KĂźhlschrank geht, stellt sich oft die Frage: Ist das Bier kalt genug? Die Antwort darauf gibt das Bier von Ottakringer nun selbst. FĂźr die Sommerzeit hat die Brauerei die Etiketten mit einer intelligenten Temperaturanzeige ausgestattet: dem „Kältikett“. Ein Flaschensymbol am RĂźckenetikett zeigt an, ob das Bier wirklich kalt genug ist.

www.inzersdorfer.at

Brauerei-Chefin Christiane Wenckheim mit dem gut temperierten Gerstensaft. Ins_TV_Gemuese_216x288_OK.indd 1

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s h o p ta l k

16 – medianet retail

Freitag, 24. Mai 2013

Weingut Höpler

© medianet/Szene1/Christian Mikes

nationalpark Guide

© Farthofer (3), Bernhard Kern

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Peter Buocz (Direktor Schick-Hotels Wien), Christof Höpler (Weinräume & Weingut Höpler), René Herzog (Küchenchef Restaurant Kronprinz Rudolph & Schick-Catering).

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Weingut lud zum Fest und gemeinsamer Verkostung

4

1. Peter Rupitsch, Kurt Kirchberger, Stefanie Platzgummer, Niki Berlakovich, Diana Gregor, Sigi Schlager, Robert Brunner, 2. Sigi Menz, Ossi Schellmann, Niki Klingohr; 3. Heli Dungler, Helmut Pechlaner; 4. Ossi Schellmann, Martina Hörmer, Diana Gregor, Stefanie Platzgummer, Peter L. Eppinger

Guide-Präsentation bei prachtvollem Wetter mitten in Wien

Natur & Natürlich Schützenswert Zahlreiche Fans fanden sich auf der Wiener summerstage ein, wo sich die sechs österreichischen Nationalparks bei köstlichen Weinen und Speisen aus den einzelnen Nationalpark-regionen und von Ja! Natürlich (seit Langem einer der intensivsten Unterstützer der Nationalparks) den Anwesenden präsentierten. Unter den Gästen gesehen: Claudia Stöckl, Moderator und Ö3 Stimme Peter L. Eppinger, Ja! Natürlich-Mastermind und IAA-Präsidentin Martina Hörmer, Vöslauer-GF Alfred Hudler, Ottakringer-Boss Sigi Menz, Almdudler-Chef Gerhard Schilling, Schönbrunner Zoo Guru Helmut Pechlaner, ÖBB-Pressesprecherin Sonja Horner, der Präsident des Umweltdachverbands, Gerhard Heilingbrunner, Vier-Pfoten-Chef Heli Dungler, Werber Max Palla, Falter-GF Sigi Schlager, Haya Molcho, summerstage- Hausherr Ossi Schellmann, Umweltminister Niki Berlakovich, Projektleiterin Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit, Diana Gregor, Motivforscherin Sophie Karmasin, Interspot-Filmer Niki Klingohr, die Direktoren der Nationalparks und zahlreiche Nationalpark Ranger u.v.m. (red)

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die finstere brille

Der Mittagstisch hat entschieden Christian Novacek

© Inzersdorfer

© Verband Deutscher Sektkellereien

Malerisch „Liquid Leckerbissen“: Unter diesem Motto lud das Weingut Höpler zu einem Fest. „‚Höplers Weinräume‘ sind bereits eine fixe Institution, wenn es darum geht, Wein mit allen Sinnen zu erleben – der perfekte Rahmen, in einem wunderschönen Ambiente, das nach qualitativ hochwertigen Speisen verlangt“, erklärt Christof Höpler. „Die gemeinsame Eröffnung war eine gelungene Mischung aus der Verkostung der neuen Jahrgänge und kulinarischen Highlights unserer Küche“, meint Peter Buocz, Direktor der Schick Hotels. Auf dem Speiseplan standen Schmankerl wie beispielsweise Tafelspitz, Kalbsrahmgulasch oder Bärlauchkrautfleckerl – ideal zum Durchkosten in kleinen Portionen serviert. „‚Schick Catering‘ war für uns der ideale Partner für diese Veranstaltung“, ergänzt Höpler. „Weine aus dem Burgenland und Wiener Schmankerl – das ist bei unseren Gästen hervorragend angekommen.“ Höplers Weinräume bestehen aus insgesamt acht „Gössl-Dirndlflugtag“ am Weinräumen: der alte Stadl, ­Wiener Badeschiff: am 22. Juni der Schüttkasten, die Dopum 17 Uhr; Anmeldung für pel-Rauchkuchel, der Stall, ­mutige Springer bis 20. Juni das Preßhaus, der Keller und unter wien@goessl.com mehrere Wohnräume wurden dafür adaptiert. (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Hans-Henning Wiegmann ist als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Hochland ausgeschieden. Wiegmann hatte dieses Amt seit Oktober 2001 inne. Ab 1977 war der Handelsprofi in der Oetker-Gruppe tätig und von 1992 bis Ende 2012 Sprecher der Geschäftsführung der Henkell & Co. Sektkellerei KG. Ebenfalls ausgeschieden sind Peter Thiel, Vorsitzender des Beirats der Eckes-Familienstiftungen, sowie Fritz G. Summer, der ehemalige Finanzvorstand der Hochland AG. Zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats wurde Hansjörg Zelger gewählt, Wirtschaftsprüfer bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dr. Zitzelsberger in München.

Almdudler & Vöslauer: Gerhard Schilling & Alfred Hudler.

Erfüllte Weinträume am Neusiedlersee

Abwechslungsreich Ab sofort erweitert die Linie „Gemüseküche“ von Inzersdorfer das Fertiggemüse-Angebot im österreichischen Einzelhandel. Die fertigen Gemüserezepturen in den Sorten „Letscho“, „Erbsen-Karotten Rahmgemüse“, „Bohnen-Mais Mix in würziger Sauce“ und „Feine Mischung Rahmgemüse“ können kalt oder nach nur zwei bis drei Minuten Erhitzen heiß genossen werden. Erstmals stehen den Konsumenten ungekühlt haltbare, fertige und gewürzte Gemüserezepturen zur Verfügung, die sich als Beilage, als Zwischenmahlzeit oder als Grundlage für verschiedenste Speisen eignen. Noch eines: Die Verpackung im Glas ermöglicht schon vor dem Kauf einen Blick auf das Produkt. Infos auf:  www.inzersdorfer.at

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ie Mittagstisch-Runde der medianet-Redaktion hat ein stichhaltiges Ranking der besten Lebensmittelhändler vorgenommen. Auf Platz 1 rangiert Merkur: Die Verbrauchermarktkette punktet stark in der Kassenzone; die ist großzügig, erlaubt fast ein Rangieren mit dem Einkaufswagen, zumindest kann man dran vorbei. Zweiter Grund für Merkur: Die Frische ist frisch. Auf Platz 2: Spar. Ohne Differenzierung, ob Kaufmann, Eurospar oder Interspar – die Redakteure außerhalb der retail-Abteilung konnten das nicht so recht auseinanderhalten. Hauptgrund für Platz 2: Die Frische ist – gut österreichisch ausgedrückt – „nicht schlecht“. Platz 3: Hofer. Eine ambivalente Wertung, weil: Das Tempo der Kassierinnen verursacht Stress bei allen, die sich anstellen. Gegenüber dem Drängeln an der Kassa wehrte sich ein Kollege mit den Worten: „Bitte nehmen Sie Abstand!“ Da diese feine Ausdrucksweise nicht jedem zu eigen ist, meiden einige den Diskonter. Pluspunkt bei Hofer ist wieder die Frische, trotz eingeschränktem Angebot. Als wichtigste Kriterien für die Beliebtheit kristallisierten sich eindeutig die Obst- und Gemüseabteilungen sowie die Geräumigkeit der Kassenzonen heraus – so deutlich war das nicht erwartet worden. c.novacek@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Tatsächlich nachgezählt Das durchschnittliche Big Mac-Brötchen hat 198 Sesam-Körner.


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