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Ehrung

Die 30. Heindl-Filiale eröffnete vor Kurzem in der Wiener Lugner City  Seite 15

Das Egger Märzenbier wurde bereits zum fünften Mal in Folge geehrt  Seite 16

© Schokothek

Eröffnung

© Egger

© Confiserie Heindl

inside your business. today. 

Frühlingsbeginn

Sinnlich-frischer Duft My Honey von Toni Gard sowie Powerduft Buno Banani Absolute Man Eau und Zoya Hot Lips Lippenbalsam. Seite 17

karriere

Ralf Teschmit ist neuer Geschäftsführer und Teilhaber der Schokothek  Seite 18

Mit viel Gefühl in die neue Tiefkühlsaison

© Jan Woitas/EPA/picturedesk.com

short

Lizenzabgabe Die Lizenz an seinem Kombucha-Getränk „Carpe Diem“ und dem Mineralwasser „Botanic Water“ tritt Red Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz (Bild) an seinen Abfüller Rauch ab. Das Geschäft mit dem Getränk bescherte ihm Verluste in Millionenhöhe. Red Bull bleibt weiterhin profitabel.  Seite 15

Neue ­Strategie Iglo setzt auf Emotionalität und darauf, ein Teil des Kochens in jeder Küche zu werden. Geschäftsführer Rainer Herrmann (im Bild mit IgloKoch Gregor Nabicht) ist von der neuen Strategie überzeugt.  Seite 14

© Iglo

© Spar

Jubiläum 1954 legte Hans F. Reisch den Grundstein, heuer feiert Spar das 60. Jubiläum. Der Lebensmittelhändler beschäftigt österreichweit über 40.000 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz der Spar ÖsterreichGruppe betrug 2012 12,6 Mrd. € – im Lebensmittelhandel waren es allein in Österreich 5,6 Mrd. €.  Seite 16

Freitag, 24. Jänner 2014 – 13

© Douglas

retail medianet

TREVISION

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UNVORBEISCHAUBAR

TREVISION

Wien Die Hitliste der heimischen Bio-Obstsorten führen Äpfel an. Im vergangenen Jahr wurden 12.200 t produziert. Jetzt beginnt die Hochsaison im Verkauf. Rund fünf Prozent aller Äpfel im Lebensmitteleinzelhandel werden in Bio-Qualität gekauft. Wertmäßig liegt der Anteil bei 9,1 Prozent.  (APA)

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© dpa/David Ebener

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tit e l st or y

Freitag, 24. Jänner 2014

© Iglo (4)

14 – medianet retail

Gregor Nab ich t & Rainer Herrmann

Iss was gscheits Mahlzeiten sind nicht nur Essen, sondern bedeuten auch gemeinsame Zeit mit Freunden

Statt Fisch im kleinen Teich: Iglo will mehr

Gute Küche und Iglo sollen kein ­Widerspruch sein Das ist die Strategie des Tiefkühlmarkt­ führers mit der Konsequenz, dass Iglo Teil jeder Mahlzeit sein möchte.

Emotionalität im Zentrum einer Kommunikationsstrategie, die sich an Singles und Senioren wendet. Jutta Maucher

Wien. „Iglo will Teil jeder Mahlzeit sein“, so beschreibt Iglo-Geschäftsführer Rainer Herrmann seine Vision. Nein, es geht nicht darum, das Sortiment zu erweitern, „denn für Kühltruhen gibt es derzeit nur begrenzten Platz“, und es geht auch nicht darum, in andere Kategorien auszuweichen, wie etwa in die Kühlung. Iglo, immerhin kürzlich auch wieder vom Market-Institut zur Top-Marke der Österreicher

erklärt, möchte umfassender gesehen werden: Blattspinat ist nicht nur eine Beilage, sondern kann beispielsweise auch als Auflage für Pizza verwendet werden. Dadurch werden die Möglichkeiten, wo IgloProdukte dabei sind, einfach und effizient ausgeweitet, meint der Iglo-Chef.

Zielgruppenvariationen Anders ausgedrückt: Ziel des Marktführers ist es, „Center of

Plates“ zu sein. „Heute sind wir ein Substitutionsprodukt. Künftig sollen Iglo-Produkte ganz selbstverständlich dabei sein und täglich eine kulinarische Inspiration bieten“, sagt Herrmann. Und zwar in der Zukunft auch in neuen Zielgruppen. Bislang war das Unternehmen vor allem auf Familien ausgerichtet. „Natürlich wird es Fischstäbchen weiter geben“, meint Herrmann dazu, um irgendwelchen Befürchtungen vorab schon den Wind aus den

Marktführer Erdäpfelprodukte sind on top in Sachen Wachstum

Die Welt von Iglo in der Welt von Nielsen Zahlenspiele Der Tiefkühlmarkt exklusive Pizza/Baguette stagniert in der Tiefkühl-Hauptsaison (letzte 12 Nielsen-Wochen 2013) bei -1,0%. Die Kategorien Kartoffelprodukte (+6,9%), Fisch & Meeresfrüchte (+2,6%) sowie Gemüse (+0,8%) zeigten im 4. Quartal des abgelaufenen Jahres einen deutlich positiven Trend. Die Kategorie der Fertiggerichte (-7,6%) verliert hingegen. Auch Geflügel (-3,5%) kann leider nicht mit den Gewinnern mithalten. Entgegen dem Markt wächst Iglo mit +1,0% und legt damit im 4. Quartal 2013 auch an Marktanteil zu und zwar um 0,8 Punkte auf 41,6%. „Die Kategorie mit der besten Iglo-Leistung waren ganz klar Erdäpfelprodukte mit einem Wachstum von 9,9 Prozent und einem gleichzeitigen Zuwachs beim Marktanteil um 0,9 Punkte auf 34,3 Prozent; der Gesamtmarkt wächst mit 6,9 Prozent hier deutlich weniger“, erklärt Iglo-Geschäftsführer Rainer Herrmann. Wie im allgemeinen Trend zeigt sich, dass Fisch mit 7,6% der Wachstumschampion ist. Dieses Wachstum wird mit einem Marktanteilszuwachs von +2,0% auf 42,8% belohnt. Im Fischsegment tut sich der Marktführer mit dem Subsegment ,,Rezeptierter Fisch“ mit +46% (Markt +27,5%) und Fisch paniert mit +32,7% (Markt 14,3%) hervor. Der Marktanteil steigt somit bei ,,Rezeptiertem Fisch“ auf 66,1% (ein Plus von 8,4%) und bei Fisch paniert auf 67,1% (+9,3%). Iglo Gemüse gibt dem Segment mit +1,6% positive Impulse (Gesamtmarkt +0,8%). Der aktuelle Iglo-Marktanteil zum Ablauf des 4. Quartals 2013 liegt nun bei 62,1% (ein Plus von 0,5%). Bei Gemüse ist Iglo bei Rotkraut mit +9,8% (TK-Markt +8,6%, Marktanteil Iglo 78,0%) der Wachstumstreiber.

Segeln zu nehmen; aber man möchte sich den neuen demografischen Gegebenheiten anpassen: Singlehaushalte sind ebenso Thema wie Senioren. In diesem Sinne werden vor allem auch Verpackungsgrößen variiert. Beispielsweise wird es den Iglo Polar Dorsch, bislang ausschließlich in der 400 g- und XXl-Variante erhältlich, ab Februar auch als „Kleiner Fang“ mit 200 g Inhalt geben. Auch jene, die auf Regionalität setzen, sollen verstärkt angesprochen werden. Beispielsweise ist es Iglo gelungen, im Marchfeld Sojabohnen zu kultivieren. In die gleiche Kerbe – Regionalität, verbunden mit Nachhaltigkeit – schlägt auch die Kooperation mit dem Chocolatier Josef Zotter, aus der sich ein Mandel-Nougat-Knödel entwickelt hat. Und schließlich wird verstärkt auf die Bedürfnisse der Vegetarier Rücksicht genommen, indem immer wieder neue Varianten von Gemüse angeboten werden, wie etwa Gemüsestäbchen – die klassischen Fischstäbchen werden dabei mit Spinat gefüllt. Oder die Rahmfisolen ergeben zusammen mit den Mini Rösti eine ergiebige Hauptmahlzeit.

Emotion vs. Convenience In das überarbeitete Gesamtkonzept passt auch die neue Werbestrategie. „Es geht uns nicht mehr darum, die Vorteile von Tiefkühl-

ware, wie etwa Convenience, hervorzuheben, denn das ist selbstverständlich. Vielmehr wollen wir die Emotionalität ansprechen: Wie wichtig das Essen ist, wie angenehm Essen mit Freunden und Familie ist. Das wird sich auch in unserer mit April startenden neuen Kommunikationsstrategie widerspiegeln“, sagt Rainer Herrmann.

„Wir bieten keine VierHauben-Küche. Gerade deswegen möchten wir von Iglo beim Entscheidungsträger immer präsent sein.“ Rainer Herrmann, IGLO

Inzwischen weist schon der „Club der Gscheiten Esser“, auf www.iglo.at, auf die emotionale Bedeutung des Essens hin: „Hier geht es um digitale Vernetzung, neues Design und vor allem um die angesprochene Emotionalität. Jene, die sich hier anmelden, sind wirklich treue Kunden und das entspricht unserem aktuellem Bedürfnis nach Klasse statt Masse“, so der Iglo-Geschäftsführer


Freitag, 24. Jänner 2014

R e ta i l & Pr od u c e r s

medianet retail – 15

Getränke Nach Verlusten in Millionenhöhe gibt Red Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz die Lizenz an „Carpe Diem“ und „Botanic Water“ ab

Carpe Diem-Lizenz geht an Rauch Daniela Prugger

Wien/Fuschl. Die Lizenz an seinem Kombucha-Getränk „Carpe Diem“ und dem Mineralwasser „Botanic Water“ gibt Red Bull-Miteigentümer Dietrich Mateschitz nun an seinen Abfüller Rauch ab. „Die Firma Rauch wird in Lizenz die Produkte der Marke Carpe Diem vertreiben“, hieß es bei Red Bull. Seit Jahren hat die Carpe Diem Co.KG Millionenverluste eingefahren; seit dem Jahr 2006 halbierte sich der Umsatz. Bei den Carpe-Diem-Restaurants, die ebenfalls zur Carpe Diem Co. KG gehören, ändere sich jedoch nichts. Für Mateschitz brachte das Geschäft mit Getränken und Gastronomie in den vergangenen Jahren hohe zweistellige Millionenverluste. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftsfähigkeit (EGT) belief sich laut FirmenCompass im Jahr 2012 auf minus 6,31

Mio. € bei einem Umsatz von 12,10 Mio. €. Im Jahr davor lag der Verlust bei minus 3,19 Mio. €. Diese Verluste wird Mateschitz jedoch verschmerzen können: Mit einem Vermögen von 6,14 Mrd. € liegt er im Bloomberg-Milliardärsranking auf Rang 156.

Red Bull bleibt profitabel Im Unterschied zu Carpe Diem bleibt Red Bull höchst profitabel: Der Gewinn kletterte 2012 im Vergleich zum Vorjahr 44% auf 447,6 Mio. €; und der Umsatz legte um 15,9% auf 4,9 Mrd. € zu. Weltweit stieg der Absatz 2012 um 12,8%

auf 5,23 Mrd. Dosen. Ab Februar 2014 liegt auch das operative Marketing von „Carpe Diem“ und „Botanic Water“ bei Rauch, so Red Bull. „Wesentliche Entscheidungen werden zwischen den Partnern abgestimmt“, hieß es weiter. Für die Konsumenten solle sich so wenig wie möglich ändern: „Carpe Diem wird wie bisher im Handel und in der Gastronomie erhältlich sein“, betonte die Red Bull-Pressestelle. „Ziel und Strategie ist es, den erfolgreichen Kurs von Carpe Diem fortzusetzen und die Marke behutsam weiterzuentwickeln“, so Daniel Wüstner, Rauch-Geschäftsleiter für Sales und Marketing.

© Jan Woitas/EPA/picturedesk.com

Für Konsumenten werde sich so wenig wie möglich ändern, Carpe Diem werde weiterhin in Handel und Gastronomie erhältlich sein.

Für Mateschitz brachte das Geschäft mit Carpe Diem in den letzten Jahren Verluste.

Äpfel von

Sektsteuer Schlumberger

Gefährdete Jobs Wien. Die geplante Wiedereinführung der Schaumweinsteuer sorgt in der Sektkellerei Schlumberger für Unverständnis. „Das ist ein nicht durchdachter Schnellschuss“, klagt Schlumberger-Chef Eduard Kranebitter. Die Steuer sei ein Nullsummenspiel, weil die vergleichsweise geringen Einnahmen durch Verwaltungs- und Administrationskosten aufgefressen würden. Geht das Gesetz durch, kosten Sekt und Champagner ab März um 90 ct (inkl. Mehrwertsteuer) je Flasche mehr. Sollte die Abgabe kommen, sei der Produktionsstandort von Schlumberger mittelfristig gefährdet. Es drohe also eine Abwanderung ins Ausland. „Die Verträge mit den Winzern sind gefährdet“, so Kranebitter.  (APA)

Lugner City Eröffnung

30. Heindl-Filiale

© Confiserie Heindl/APA-Fotoservice/Rastegar

Wien. Der Wiener Konfekterzeuger Heindl setzt seine Expansionspläne konsequent fort und erweitert das Filialnetz um einen neuen Standort. In der Wiener Lugner City eröffnete vor Kurzem die bundesweit 30. Filiale. Auf rund 40 m2 und ganz im Stil der übrigen Heindl-Filialen werden die Spezialitäten aus der eigenen Erzeugung präsentiert. Dem Bereich „Naschen & Schenken“ – für allerlei Anlässe – wird dabei viel Aufmerksamkeit gewidmet.  (red)

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r e ta i l & pr odu c e r s

16 – medianet retail

© Wikimedia/Mummelgrummel/CC Lizenz

Swarovski verlagert ­Produktion nach Serbien

Die Basis des Kristallherstellers Swarovski befindet sich in Wattens.

Wattens. Der Kristallhersteller Swarovski kündigt an, Teile seiner Produktion von Tirol nach Serbien zu verlagern. „Um weiterhin Marktführer zu bleiben und die Grundlage für zukünftiges Wachstum zu sichern“, baue Swarovski als Teil seines Geschäftsmodells das internationale Produktionsnetzwerk aus, hieß es in einer Stellungnahme. Betroffen sind 200 Mitarbeiter des Tiroler Unternehmens. Wie eine Sprecherin von Swarovski am Mittwoch mitteilte, sollen die betroffenen Arbeitsplätze durch „natürliche Fluktuation abgefedert“ werden. Ein radikaler Jobabbau in Tirol sei aber nicht geplant, so der Krisallhersteller. Die Heimatbasis in Wattens soll durch die anderen Standorte (Serbien, Indien und China) ergänzt werden, um eine Optimierung des Gesamtunternehmens zu gewährleisten. Der Aufbau des neuen Netzwerks soll in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden.  (APA)

© Jim Hollander/EPA/picturedesk.com

Schmähpreis Public Eye Award geht an Gap

Gap wurde in diesem Jahr mit dem Public Eye Award ,,geehrt“.

Davos. Das Weltwirtschaftsforum WEF in Davos hat den US-Textilkonzern Gap mit dem Schmähpreis Public Eye Award ausgezeichnet. Seit 2005 verleihen Nichtregierungsorganisationen beim WEF Auszeichnungen für aus ihrer Sicht verantwortungslose Unternehmen. Gap wurde ausgewählt, weil es sich trotz des Industrieunglücks in Bangladesch mit über 1.100 Toten im Mai 2013 weigert, das ArbeitnehmerschutzAbkommen „Accord on Fire and Building Safety in Bangladesh“ zu unterzeichnen. (nn)

Über 40.000 Mitarbeiter in Österreich, 75.000 gesamt, 12,6 Mrd. € Gesamtumsatz der Spar-Gruppe. Salzburg. „Schon von Beginn an hat Spar ihre Pionierleistung unter Beweis gestellt. Die Zusammenarbeit selbstständiger Kaufleute beim Wareneinkauf, in der Logis-tik und im Marketing war damals eine absolute Neuheit“, sagt Spar-Vorstandsvorsitzender Gerhard Drexel anlässlich des Jubilumsjahres 2014. Und weiter: „Für mich ist es verblüffend, dass es für Spar in den 60 Jahren immer aufwärts- gegangen ist. Seit Mitte der 1980er- Jahre konnten wir unseren Marktanteil von 14 auf heute fast 30 Prozent mehr als verdoppeln“, blickt Drexel zurück. Der Jahresumsatz der Spar Österreich-Gruppe betrug 2012 12,6 Mrd. €, im Lebensmittelhandel waren es allein in Österreich 5,6 Mrd. €.

lien. Die Nachkommen der Gründerväter und Eigentümer-Familien bilden heute den Spar-Vorstand. Aber auch das Tochterunternehmen Interspar, heute mit 66 Märkten de facto Österreichs einziger Hypermarkt-Betreiber, wurde 1970 gegründet.

Der Schritt ins Ausland Anfang der 1990er-Jahre erkennt die Handelsorganisation die strategische Chance im benachbarten Ausland. Die ASPIAG (Austria Spar International AG) mit Sitz in Widnau/Schweiz fasst Schritt für Schritt in Nordostitalien, Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien Fuß. Heute betreibt sie in diesen Ländern mehr als 1.100 Märkte, die übrigens fast die Hälfte des Umsatzes der Spar Österreich-Gruppe erwirtschaften.

Partner der Landwirtschaft Die Hauptzentrale von Spar Österreich befindet sich in Salzburg, wo alle unternehmensstrategischen Entscheidungen getroffen werden. Von sechs Regionalzentralen erfolgt die Belieferung und Betreuung der Spar-Märkte. Diese historisch gewachsene und regional verankerte Struktur ist ein Unikum und laut Drexel der Schlüssel zum Erfolg. „Durch die Nähe zur Region können wir das Beste aus der Region für die Region bieten“, sagt der Spar-Präsident. Spar hat sich als 100% österreichisches Unternehmen von Anfang an heimischen Produkten verschrieben: Rund 40.000 Produkte von fast 2.500 regionalen und lokalen Produzenten finden sich heute in den Regalen. Damit ist der Händler einer der größten Partner der heimischen Landwirtschaft und Erzeugerbetriebe. Auch bei mehr als 3.000 Spar-Eigenmarken

„Für mich ist es verblüffend, dass es für

Freundliches Gesicht: Zum guten Spar-Image gehörten stets freundliche Mitarbeiter.

hat die österreichische Qualität deutlich Vorrang.

Die große Spar History Als der Tiroler Großhändler Hans F. Reisch 1954 mit der Gründung der Handelsvereinigung Tirol/Pinzgau den Grundstein für Spar Österreich legte, wagte kaum jemand zu vermuten, dass eines der größten und erfolgreichsten Lebensmittelhandelsunternehmen geboren war. Mit an Bord waren 100 selbstständige Kaufleute, die nach dem Motto „gemeinsam sind wir stark“ zusammenarbeiteten. Es dauerte nicht lange und die Idee

Spar in den 60 Jah-

der „freiwilligen Handelskette“ hatte sich herumgesprochen. Vom Bodensee bis zum Neusiedlersee sperrten immer mehr Märkte auf – der Supermarkt mit der grünen Tanne war somit Ende der 1950erJahre jedem Kind ein Begriff. Auf dem Weg zum mitteleuropäischen Handelskonzern ragt auch das Jahr 1970 heraus: Mit der Gründung der Spar Österreichische Warenhandels-AG wurden die Weichen für weitere erfolgreiche Entwicklungen gestellt. Zehn regionale Großhandelsfamilien schlossen sich zusammen, noch heute befinden sich die Anteile an der Spar im Eigentum dieser Gründerfami-

ren immer aufwärts ­gegangen ist.“ Gerhard Drexel

In Österreich standen die 1990er im Zeichen von Übernahmen: Primakauf, Huma, Konsum, TopDiscount, Familia und Pampam werden ganz oder in Teilen eingegliedert. In Wien, NÖ und Nordburgenland folgte im Jahr 2000 die Übernahme von Meinl, 2002 Maximarkt (OÖ und Sbg). (red)

Brauerei Egger Märzenbier zum fünften Mal in Folge geehrt

Medizin Sicherheit für Patienten und Wertschöpfungskette

Unterradlberg. Die niederösterreichische Brauerei Egger wurde bei der diesjährigen DLG Auszeichnung nationaler und internationaler Biere mit sechs Goldmedaillen ausgezeichnet. ,,Wir freuen uns sehr, dass die DLG erneut sechs unserer Biere mit der Goldmedaille prämiert hat“, verkündet Bernhard Prosser, Geschäftsführer der Privatbrauerei Egger, stolz und erklärt weiter: „Die Auszeichnung ist nicht nur eine Wertschätzung unserer Produkte, sondern auch ein Beleg dafür, dass die hohen qualitativen Ansprüche, die wir an uns selbst und unser Bier stellen, national wie auch international Anerkennung finden und bekräftigen uns in unserem Tun.“

Wien. Die Standardisierungsorganisation GS1 wurde im Dezember 2013 von der U.S. Food and Drug Administration (FDA) als Issuing Agency für Unique Device Identifier (UDI) akkreditiert. Das Unique Device Identification System hat sich zum Ziel gesetzt, ein weltweit einheitliches System für die Produktidentifikation zu etablieren. Dadurch sollen die geschäftlichen Abläufe im Gesundheitswesen und die Sicherheit der Patienten verbessert werden. Bisher ist die U.S. FDA UDI Verordnung die erste derartige Regelung.

6 DLG-Goldmedaillen für Egger

6 Produkte vergoldet Sechs Produkte der Privatbrauerei befindet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft für

besonders gut: Egger Märzenbier, Egger Märzenbier in der Dose sowie den Egger Grapefruitradler. Drei Handelsmarken der zweitgrößten heimischen Privatbrauerei wurden ebenfalls ausgezeichnet. Für das Egger Märzenbier ist es bereits die fünfte goldene Auszeichnung in Folge. Bei der Bier-Herstellung setzt die Brauerei Egger auf heimische Zutaten: 90% der Rohstoffe stammt aus Öster-reich. Das ist auch einer der Aspekte, den die DLG bei ihren Tests berücksichtigt. Außerdem wird auf Reinheit des Geschmacks, Qualität der Bittere, Vollmundigkeit sowie Frische und Geschmacksstabilität geachtet. (nn)

Das Egger Märzenbier wurde zum fünften Mal mit Gold ausgezeichnet.

GS1 als Issuing Agency akkreditiert

bereits von führenden Herstellern verwendet und gelten als einzigartige Identifikatoren für Medizinprodukte auf jeder Verpackungsebene. Das System besteht aus einer integrierten Lösung globaler Standards, die eine genaue Identifikation und Weitergabe von Informationen zu Produkten oder Dienstleistungen und Standorten bietet. Die UDINummern sind auf Etiketten und Verpackungen von Medizinprodukten anzubringen. (nn)

Identifikation & Weitergabe ,,GS1s einzigartiges, globales Standardisierungssystem, das die gesamte Wertschöpfungskette des Gesundheitswesens umfasst, stellt die Grundlage für eine effiziente und effektive Implementierung der UDI durch alle Marktteilnehmer im Gesundheitswesen weltweit dar und unterstützt sie dabei, die neue Verordnung umzusetzen“, erklärt GS1-CEO Miguel Lopera. Die GS1-Standards, einschließlich der Global Trade Item Number, werden

© GS1

San José/New York. Das weltgrößte Online-Auktionshaus eBay hat im vierten Quartal einen höheren Gewinn erzielt als im Vorjahreszeitraum. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilen ließ, stieg der Umsatz um 13,5% auf 3,43 Mrd. €. Auch die Aktie des 1995 gegründeten Online-Handelshauses aus San José stieg nachbörslich um mehr als 10%. eBay-CEO John Donahoe kann sich außerdem über einen Gewinn von 627 Mio. € freuen.  (APA)

Die Spar AG hat zum 60er die ganz dicken Hosen an

© Spar

eBay kann Umsatz um 13,5 Prozent steigern

Jubiläum 60 Wochen lang wird Spar das 60 Jahr-Jubiläum zelebrieren, 1954 legte Hans F. Reisch den Grundstein

© Privatbrauerei Egger

short

Freitag, 24. Jänner 2014

GS1-CEO Miguel Lopera freut sich über die Akkreditierung seiner Organisation.


pr odu c t n e ws

Freitag, 24. Jänner 2014

medianet retail – 17

Zoya Hot Lips hauen selbst den stärksten bruno banani um Product News Düfte von My Honey und bruno bananis Absolute Man, knalliger Lippenbalsam von Zoya Hot Lips. Der Frühling wird heiß: Zoya Hot Lips sorgt nämlich für geschmeidig weiche, verführerisch-sinnliche Lippen. Von schimmerndem Silberglitzer über glamourösem Gold bis hin zu Kirschrot sind dem Look dank vielfältiger Farbnuancen keine Grenzen gesetzt. Ein duftender, geschmeidiger Pflegebalsam für Lippen, die sich gut anfühlen und gut aussehen.

Inspiriert von der spritzigen Power eines Energy Drinks und würzigen Noten, gibt sich bruno banani Absolute Man als der Schlüssel zur mühelosen Verführung. Der Duft eröffnet mit prickelnden Früchten und lebhaften Gewürzen: Grapefruit, Mandarine und Schwarzer Pfeffer bringen den Mann in coole Stimmung. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

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Wien – der Duft der Stadt. © Douglas, P&G Prestige, Beauty Solutions

Spritzig, belebend, spontan. Inspiriert von der Vielfalt.

My Honey duftet sinnlich, leicht und charmant wie der erste Frühlingstag. Im Idealfall lässt das Parfum das Herz gleich mit dem Aufsprühen höher schlagen. My Honey von Toni Gard passt perfekt zu Individualistinnen mit fröhlichem Charakter und strahlt jede Menge Weiblichkeit aus. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Launch My Honey Eau de Parfum UVP 34,99 €/59,95 € 30/75 ml Douglas Douglas www.douglas.de

Wiener Weinpreis

Film Festival

Silvesterpfad

Wiener Eistraum

De’Longhi 44,5 Mio. € Erlös

Positive Bilanz

Wien. Die De‘Longhi-Kenwood GmbH erhöhte in 2013 ihren Umsatz auf 44,5 Mio. €. Die Tochter des italienischen Elektronikkonzerns war hierzulande u.a. deshalb erfolgreich, weil das Haushaltselektrokleingeräte-Segment von Braun erfolgreich in eine dreiMarken-Strategie integriert wurde. Im Kernsegment Espressomaschinen beansprucht De‘Longhi die Marktführerschaft, aber auch bei der Marke Kenwood stieg der Umsatz um 7,5%.. (red)

© De‘Longhi

www.wien-event.at stadt wien marketing gmbh im Auftrag der Stadt Wien De’Longhi Chef Michael Frank freut sich über regelmäßige Steigerungsraten. SWM_IMAGE2010_MEDIANET_JP_216x288.indd 1

17.03.2010 16:20:14 Uhr


sh op ta l k

18 – medianet retail

Freitag, 24. Jänner 2014

Cafe + Co ÖSW Neujahrspunsch

© Caritas Wien

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Klaus Schwertner, Gabriele Pröll, Claudia Ferner-Eder und Herbert Rieser.

© immo 360

cafe+co hat in der Vorweihnachtszeit gesammelt 2

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1. Stephan Ferenczy, Helga Mayer und Michael Pech, Regina Freimüller-Söllinger, Ronald Mischek; 2. Heinz Neumann, Michael Pech, Dieter Hayde, Roman Delugan; 3. Thomas Hintze, Helga Mayer, Norbert Walter; 4. Ewald Müller, Helga Mayer, Josef Pein, Martin Kohlbauer,

Architekten und Wirtschaftsfachleute beim gemeinsamen Treff

Kulinarisch bauen Feierlaune Die Vorstände des Österreichischen Siedlungswerks (ÖSW), Michael Pech und Wolfgang Wahlmüller, luden zum traditionellen Neujahrspunsch in den neu gestalteten Innenhof des ÖSW-Firmensitzes im 8. Bezirk. Heuer konnte der Neujahrspunsch sogar einen Besucherrekord verzeichnen: Rund 500 Gäste waren der Einladung gefolgt und nahmen die Gelegenheit zum Networken und Feiern wahr. Für den kulinarischen Genuss sorgten Punsch, Glühwein, „Maronibräter“Spezialitäten und kleine Snacks. Im gemütlichen Innenhof und im Kellergewölbe des ÖSW herrschte eine entspannte Atmosphäre – ein Zeichen dafür, dass die ÖSW-Neujahrspunschtradition wieder für einen guten Start in das neue Arbeitsjahr gesorgt hat. Gekommen waren unter anderem: Stephan Ferenczy (BEHF Architekten), Regina Freimüller-Söllinger (Architektin), Ronald Mischek (Mischek ZT), Ewald Müller (Alukönigstahl), Josef Pein (Porr), Martin Kohlbauer (Architekt), Michaela Ragoßnig-Angst (Vermessung Angst ZT), Thomas Hintze (UPC), Norbert Walter (Wohnbausprecher Gemeinderat). (red))

die finstere brille

Made in Africa Christian Novacek

© pure Bio

© Schokothek

3.200

Nächstenliebe „Im Dezember nahm das café+co Café eine neue Rolle als Ort des Austauschs und der Begegnung ein“, sagten die café+co Café-Geschäftsführer Michaela Minnich-Toman und Herbert Rieser bei der Spendenübergabe an Schirmherrin Gabriele Pröll und Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner sowie Haus LuiseLeiterin Claudia Ferner-Eder. Für diese sammelten sie im Dezember 2013 mit prominenten Unterstützern wie Caritas-Präsident Michael Landau, LLI AG-Vorstandsvorsitzendem Josef Pröll, café+co International Holding-CEO Gerald Steger, Fußballer Andreas Herzog, Skistar Michaela Dorfmeister und andere insgesamt 3.000 € beim Punsch-stand vor dem ersten café+co Café am Friedrich-WilhelmRaiffeisen-Platz. „Das Engagement der Prominenten und Gäste ist ein deutliches Zeichen der sozialen Wärme und Nächstenliebe“, freuten sich Minnich-Toman und Rieser. „Mit der Aktion wurden nicht Job Time 2014 im Shopping nur wichtige Spenden gesamCenter DEZ in Innsbruck am melt, sondern durch den uner28. Jänner 2014 ab 8:45 Uhr. müdlichen Einsatz der Unter150 praktische Workshops in stützer auch Aufmerksamkeit über 20 Lehrberufen warten für die Schicksale der Heim­ auf interessierte Teilnehmer. bewohnerinnen geschaffen“, so Pröll. (red)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Ralf Teschmit ist neuer Geschäftsführer und zugleich Teilhaber der Schokothek Handels GmbH. Das Unternehmen verkauft in 15 Filialen im Osten Österreichs frische Süßwaren und Geschenkkreationen. Teschmit, der zuvor im internationalen Management als Geschäftsführer bei Nordsee und zuletzt bei Lekkerland tätig war, begründet sein Engagement bei Schokothek mit den immensen Entwicklungschancen der Filialkette: „Schokolade steht für Genuss, Freude und Belohnung – daran gibt es immer Bedarf“, so Teschmit, der Kunden aus ganz Österreich – nicht nur aus dem Osten – mit Süßem verführen will.

Begrüßte das neue Jahr: Nerma Linsberger.

Spendenübergabe an Mutter-Kind-Haus

Auszeichnung Der aus natürlichen Rohstoffen bestehende Pure Bio Energy Drink wurde von den Experten der Special Food Association, der führenden Branchen-Organisation der Vereinigten Staaten, unter die zehn innovativsten Produkte der diesjährigen „Fancy Food Show“ in New York gereiht. Mit der Top-10-Platzierung konnte sich der Energy Drink „Made in Austria“ gegen härteste Konkurrenz durchsetzen. „Sein süßer Zitrusgeschmack und die USDA Organic Certification machen diesen Drink außergewöhnlich. Außergewöhnlich sind auch seine Inhaltsstoffe: natürliches Mineralwasser, natürliches Koffein, biologischer Zucker, kombiniert mit Orangen, Karotten und Pfirsichen“, lautet die Begründung der unabhängigen Jury der Special Food Association.  www.pure-bio.at

D

ie Textilbranche muss in letzter Zeit öfters moralisch in die Defensive gehen: Unleidige Arbeitsbedingungen bei den Produzenten in Bangladesch färben negativ auf das Image der Händler ab. Nachdem es nicht bei einem Fabrikbrand blieb, und die Arbeiter in Bangladesch bereits demonstrieren, sollte man annehmen, die Branche würde aus ihren Fehlern lernen. Tatsächlich tut sie das, aber mit Abstrichen. Somit kommt es, dass der US-Textilkonzern Gap dieser Tage mit einem Schmähpreis ausgezeichnet wurde, der am Rande des Weltwirtschaftsforums verliehen wurde. Grund: Gap weigert sich bis heute, das Arbeitnehmerschutzabkommen „Accord on Fire and Building Safety in Bangladesch“ zu unterzeichnen. Aber es gibt noch andere Spielarten der Realitätsverbiegung. H&M verlautetbarte kürzlich, künftig auch in Afrika nähen zu lassen. Man ortet dort „riesiges Potenzial“. Die langfristig mögliche Verlagerung vom Produktiongefilde Asien nach Südafrika hat allerdings nix Heilbringerisches. In Afrika ist es schlicht genauso billig – oder billiger. Und sie sind dort weit von der Arbeitsplatzrevolte entfernt. Im Gegenteil: Dort prügeln sie sich noch um üble Jobs. Optimale Bedingungen sozusagen. c.novacek@medianet.at

Di e z a h l m i t d e m a ha -e f f e kt zum Weitererzählen

Erfindungsreichtum 17.677 verschiedene Wörter hat Shakespeare in seinen Werken verwendet; dabei erfand er gleich noch 3.200 neue Ausdrücke.

Retail2401  

medianet retail

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