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retail medianet

Zum wohle!

Jack Daniel’s Winter Jack, Waldbier, Milford Lustiger Hollerzwerg und Chivas im Westwood-Style.Seite 29

im visier

Feinschmecker

Foodwatch-Chef will Limit für Zuckeranteil bei Kinderlebensmitteln  Seite 28

Harald Gahleitner übernahm die Geschäftsführung bei Spak 

© Felix

Spitz legt Wert auf Austria und nimmt für neuen Sirup heimische Äpfel  Seite 27

© foodwatch

© Spitz

Österreichaffin

© Bacardi-Martini

inside your business. today. DiensTAG, 23. Oktober 2012 – 25

Seite 30

Schöffel: Mit Schwung in die Wintersaison

© Jürgen Skarwan

short

© Panthermedia.net/Monkeybusiness Images

© Sportlux

Sportlich in NÖ Sport Eybl startete einen Eröffnungsreigen mit drei Stores in Amstetten, St. Pölten und Krems. Für Eybl-Markenstratege Michael Rumerstorfer (Bild) ist das ein Zeichen für eine neue Ära. Zeitgleich startet nämlich die Kampagne unter dem Titel „Warst beim Eybl, hast ein Leibl“. Seite 27

Sport-Equipment Deluxe Eine Sportboutique für Kunden mit besonderen Bedürfnissen hat in der Wiener Innenstadt eröffnet. Sportlux am Schwarzenbergplatz bietet nicht nur die österreichweit größte Auswahl an Helmkameras; im Sortiment finden sich auch Räder der Marke Puch und Helme von Vespa oder Diesel. Seite 28

Sportartikelhersteller Schöffel rüstet nicht nur den Österreichischen Skiverband aus, sondern will auch den österreichischen Kunden durch Franchise-Shops auf sich aufmerksam machen. Dies und noch mehr Sport auf den  Seiten 26 –28

Markenrecht Das Modelabel ordnet eine Unterlassung des Namens für Getränke an

Praktiker Ex-Hofer-Chef folgt Kay Hafner als Vorsitzender

Leckerer Aperitiv: Das Trendgetränk „Hugo“ wurde in Südtirol erfunden.

gemischen lanciert hat: Hugo auf Bierbasis von der Villacher Brauerei, den Almhugo von Almdudler, der Stiegl Hugo von der gleichnamigen Salzburger Brauerei, etcetera etcetera. Willy Turecek, Chef der Gastrosparte in der Wirtschaftskammer Wien, ist verägert und hofft nun, dass die Hersteller ein Nichtigkeitsverfahren beantragen. Schlecht stünden die Chancen auf einen Fall des Namensverbots nicht. Erfunden wurde der leckere, vor allem bei Frauen beliebte Aperitiv in Südtirol, in den letzten Jahren wurde er im ganzen deutschsprachigen Raum zum Trend.

© Praktiker

Wien. Die Edeltextilmarke Hugo Boss geht mit dem neuen Trendgetränk Hugo ins Gericht. In der Wirtschaftskammer Österreich langte ein Anwaltsschreiben des Unternehmens ein, das die Unterlassung der Verwendung des Namens „Hugo“ anordnet. Wirte dürften demnach den Cocktail, bestehend aus Prosecco, Soda, Holunterblütensirup, Limette und Minzblättern, nicht mehr unter dieser Bezeichnung verkaufen. Im Visier hat Hugo Boss-Chef Claus-Dietrich Lahrs dabei aber in erster Linie die Industrie, die in diesem Jahr eine Latte an Fertig-

© Lichtbild Austria/pixelio.de

Hugo Boss geht gegen Hugo vor Burger wird Vorstand

Armin Burger wechselt vom Aufsichtsrat in den Vorstandsvorsitz von Praktiker.

Wien. Der ehemalige Hofer-Chef Armin Burger ist neuer Vorstandsvorsitzender von Praktiker. Per 15. Oktober ist er in dieser Position Kay Hafner nachgefolgt, der seit Mitte Mai als ehemaliges Aufsichtsratsmitglied interimsweise mit den Aufgaben des Vorstandsvorsitzenden betraut wurde. Der Vorstand von Praktiker besteht aus drei Mitgliedern: Neben Burger ist Markus Schürholz für die Finanzen zuständig, Thomas Heinitz für Einkauf, Logistik, Marketing. Burger legte mit der Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden das Aufsichtsratsmandat nieder.


titelstory

Dienstag, 23. Oktober 2012

© medianet/Szene1/Christian Mikes

26 – medianet retail

Peter Sch öff el und Jürgen N airz

Multichanneling Ein schwäbisches Familienunternehmen setzt auf Fachhandel, Franchise & E-Commerce

Mit Franchisepartnern Österreich gewinnen

Die beiden sagen „Ich bin raus“. Mit diesem Werbespruch ist die Natur gemeint. Schöffel will in Österreich aber auch mehr Präsenz am PoS zeigen.

Mehr Werbung, mehr Präsenz soll bei potenziellen Kunden „Markenbegehrlichkeiten“ wecken. Jutta Maucher

Wien/Innsbruck/Schwabmünchen. Schöffel, Sportmodenhersteller in siebter Generation und seit 208 Jahren am Markt, ist in Österreich am Durchstarten. Multichanneling ist dabei der Fokus, oder wie es Inhaber Peter Schöffel ausdrückt: „Wir wollen langfristig und nachhaltig eine ganzheitliche Vertriebsstrategie aufbauen; das bedeutet: keine weißen Flecken mehr auf der Landkarte.“ Landkarte ist für Schöffel Europa und hier wiederum schwerpunktmäßig Deutschland, Österreich, Schweiz, Norditalien, Frankreich. „Nicht die Quantität, sondern die Qualität steht und stand bei Schöffel stets im Mittelpunkt“, so

Schöffel Österreich-Geschäftsführer Jürgen Nairz, der damit auf die Produktvielfalt hinweist, die allerdings höchsten funktionalen Ansprüchen genügt.

eines Familienunternehmens nicht ohne Stolz betont. Im Zuge dessen sei auch die Notwendigkeit einer eigenen österreichischen Geschäftsstelle klar geworden.

Zwei Jahre Eigenständigkeit

Österreich-Shop in Südtirol

Trotzdem gilt es, eine Neuausrichtung der Marke zu forciern, oder wie der Inhaber sagt, „eine Strategie zu entwickeln, um Markenbegehrlichkeiten zu wecken“, was so viel heißt, dass man bei Outdoor eben auf die Marke zurückgreifen soll. Der grundsätzliche Prozess findet schon seit einigen Jahren im Hause Schöffel statt. Irgendwann hätte man sich deswegen mit der international tätigen Agentur Ogilvy zusammengetan, wie der Chef

Weniger weiße Flecken sollen – nicht nur in Österreich – durch Franchise und E-Commerce erreicht werden, die neben dem Fachhandel zunehmen. „Der Fachhandel wird aber immer unser wichtigster Partner bleiben; nur eben nicht mehr zu 100 Prozent, sondern in Zukunft werden vielleicht 75 Prozent des Umsatzes über diesen abgedeckt“, meint Peter Schöffel. Was derzeit vor allem im Aufbau ist, ist Franchise. In Deutschland

betreibt Schöffel 13 Geschäfte, vier davon als eigene Shops. Diese werden in einem Joint-Venture mit Lowa geführt: „Wir wissen heute besser, wie die Fläche ‚funktioniert‘ und können das Wachstum unserer Marke besser abdecken“, kommentiert Schöffel seine Entscheidung für eigene Shops. Unter dem Tiroler Geschäftsführer Nairz wurde kürzlich der erste Schöffel-Store in Südtirol eröffnet. Peter Schöffel wünscht sich für den Raum Deutschland – Österreich – Schweiz mittelfristig etwa 50 Geschäfte. „Für Österreich kann ich mir davon acht Shops vorstellen“, so Nairz, der auch einen Ausbau der Schöffel-Franchise-Geschäfte bis nach Verona für möglich hält.

Infoplattform im Netz

Kooperation Einkleidung 2012 beim Österreichischen Skiverband

ÖSV-Kollektionen für jeden im Markt

Innsbruck. Schöffel ist seit 2009 Kooperationspartner des Österreichischen Skiverbands. Vor wenigen Tagen wurden die rund 400 Athleten, Trainer und Betreuer aus den Bereichen Ski Alpin, Ski Cross und Snowboard in Innsbruck neu eingekleidet. Jürgen Nairz, Geschäftsführer Schöffel Österreich, freute sich besonders darüber, dass die Sportler sowohl Qualität wie auch Design der neuen Kollektion schätzen: „Vor allem die Damen sind begeistert von unseren aktuellen Farbkombination aus Blau, Weiß und Schwarz.“ Der ÖSV ist in die Entwicklung der Rennanzüge stark involviert. „Schließlich lernen wir viel aus den Erfahrungen der Sportler mit unserer Bekleidung; ihr Feedback ist sehr wichtig für uns und kommt dem Schöffel-Kunden zugute“, ist Nairz überzeugt. Die ÖSV-Kollektionsstücke – wie die ‚Windchill Hoody‘ die ‚Loft Hoody‘ – sind fast ident mit jenen Teilen, die Freizeitsportler im Handel erwerben können.

Die andere neue Schiene, neben Franchise, ist e-commerce. Die Seite ‚www.schoeffel.com‘ sei aber eine reine Vertriebsplattform, da würde höchstens ein Prozent des Umsatzes gemacht werden. „Ziel ist hier vielmehr auch, Informationen zu liefern, das Image unser Produkte zu zeigen. Nur in der Ganzheitlichkeit aller Vertriebsmöglichkeiten können wir auch in Zukunft gute Umsätze schaffen“, meint Schöffel.

Slogan „Ich bin raus“ Unterstützt wird dieses Ziel durch eine Werbekampagne, die

derzeit in Österreich läuft. „Wir orientieren uns nun weit weniger an Altersklassen“, erläutert Schöffel, „sondern sprechen mit unserer klar definierten Markenhaltung Menschen an, die ähnlich denken.“ Sport ist für sie nicht die Fortsetzung der Leistungsgesellschaft nach Feierabend, sondern entschleunigte, aktive Erholung, Natur als Kontrast zu Stress und Termindruck; verdichtet wird dies im neuen Markenclaim „Ich bin raus“. Auch Nairz zeigt sich begeistert: „Mit dem neuen Werbespot werden wir in Österreich viele bereits bestehende, aber auch neue Kunden ansprechen können. Wir möchten zeigen, dass Schöffel alles tut, um Menschen bei sportlichen oder entspannenden Naturerlebnissen zu unterstützen.“

Schöffel in Zahlen Umsatz 2009: 72 Mio. € Umsatz 2011: 93 Mio. € Mitarbeiter: ca. 200 In Österreich ist Schöffel an 170 Storefronts vertreten, „220 wollen wir erreichen“ (GF Nairz), in Europa an 1.900 Storefronts. 1804: Gründung des Unternehmens 1990: Peter Schöffel übernimmt GF und strebt Internationalisierung an 1999 wurden erstmals die 100 Mio. DM Gruppenumsatz überschritten. 2010 Gründung der österreichischen Tochtergesellschaft 2011 Schöffel wird Mitglied der Fair Wear Foundation


Dienstag, 23. Oktober 2012

r e ta i l & p ro d u ce r s

medianet retail – 27

Offensiv unterwegs In Amstetten, St. Pölten und Krems gehen drei Outlets ans Netz des Sporthandel-Marktführers mit 25 Prozent Marktanteil

Eybl eröffnet drei Shops in NÖ Wien. Im Jahr 1 nach dem 80-Jahre-Jubiläum möchte Sport Eybl die neue Ära einläuten: Neuer Markenauftritt, neue Kampagne und drei neue Shops in Niederösterreich bilden dafür die Basis. Besonders die neue Kampagne, knackig verpackt im Slogan: „Warst beim Eybl, hast ein Leibl“, soll die Sportaffinen mobilisieren. „Der beste Skifahrer trägt ein rotes Trikot, der schnellste Radfahrer ein gelbes: Ein Leibl zu haben, bedeutet immer, dass jemand das Beste aus seinen individuellen Möglichkeiten macht. Das Eybl-Leibl ist eine Metapher für persönliche Entwicklung“, beschreibt Michael Rumerstorfer, Markenstratege in der SSG (Sport Eybl Sports Experts GmbH), die neue Eybl-Kernaussage. Die geht seit der Vorwoche über TV, Radio, Plakat, Print und auf allen Online-Kanälen durch Österreich.

Neue Spots auf eybl-Karte Aber auch im vertrieblichen Backup hat sich einiges getan: Die Eybl-Landkarte mit 29 Shops in Österreich und Deutschland wurde diesjährig um 6.500 m� Verkaufsfläche ausgewalzt. „Sportauthentizität braucht die richtige Einstellung und die richtige Umgebung“, sagt Rumerstor-

fer und bezieht sich damit geografisch auf das „Sportland Niederösterreich“ mit den „Sportstädten“ Amstetten, St. Pölten und Krems, wo drei neue Eybl Shops am 18. Oktober zeitgleich mit der neuen Kampagne gestartet sind.

Altbewährtes neu verpackt Was die drei Standorte betrifft: Der Eybl in Amstetten fällt in die Kategorie komplette Neukonzeption, die Filialen in St. Pölten und Krems wurden von Wolfgang und Gerhard Churanek übernommen. Am USP wurde nicht gerüttelt, der lautet auf bewährte Stärken wie

Spitz Heimische Rohstoffe

Österreich-Apfel

© Spitz

Spitz. Spitz setzt auf den Einsatz von regionalen Rohstoffen: „Unser Anliegen ist es, dem Kunden österreichische Qualitätsprodukte anzubieten; deshalb bevorzugen wir regionale Lieferanten und Rohstoffe aus der Heimat“, erläutert SpitzChef Josef Mayer. Dass es für einen großen Betrieb möglich ist, für Produkte 100% regionale Rohstoffe zu verwenden, beweist Spitz z.B. mit den Sirupen „Garten Österreich“, die zu 100% mit heimischen Früchten produziert sind.

Spitz-Apfelkontrollore: H. Doppler, G. Neubacher, F. Enengel, J. Mayer.

Sport Eybl-Marketingleiter Michael Rumerstorfer (im Bild mit Eybl-Model) bringt drei neue Shops in Niederösterreich zum Laufen und setzt auf Kompetenz durch Beratung.

Kinder-Koch-Alarm! 9^ZcZjZ¼[g^hX]\Z`dX]i@^Yh»6jh \VWZb^ik^ZaZc [VciVh^ZkdaaZcGZoZeiZc^hiYV#6j› ZgYZbb^iYVWZ^/ G~ihZa!8db^XhjcY_ZYZBZc\ZHe V›#

nur 10 C

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für BILLA Club Mit Vorteilsglieder

facts Umsatz Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2011/2012 betrug für beide Units (Eybl und Sports Experts) 389,5 Mio. €. Mitarbeiter Aktuell sind bei Sport Eybl und Sports Experts 2.182 Mitarbeiter beschäftigt (09/2012). Marktanteil Mit insgesamt 25% Marktanteil ist die SSG in Österreich deutlich der Marktführer. Struktur Aktuell 58 Standorte: 29 EyblFilialen, 28 Sports Experts-Shops, 1 Seven Summits-Store. Firmensitz Die SSG (Sport Eybl Sports Experts GmbH) hat ihren Firmensitz in Wels, Oberösterreich.

Sportberater-Kompetenz, hochwertiges Sportsortiment, attraktive Eröffnungsangebote. Demnach sei die Eröffnungs-Offensive in Niederösterreich eine logische Konsequenz aus Analyseprozessen: „Wir wissen, dass hier ein hohes Potenzial an Menschen lebt, die denselben hohen Qualitätsanspruch im Sport haben, wie wir; darum haben wir vor einem Jahr Vösendorf zum ‚Eybl-World Store‘ ausgebaut“, erklärt Rumerstorfer und bringt auch einen Missionsgedanken ins Spiel: „Unsere zwei Millionen Stammkunden sind unsere Motivation, um unsere eigene Performance permanent zu verbessern.“  (nov)

© Jürgen Skarwan

Zeitgleich mit Shops startete die Kampagne „Warst beim Eybl, hast ein Leibl“.

An die el, Schüss los! , g i t r e f


r e ta i l & p r od u c e r s

28 – medianet retail

Lidl in Telfs in neuem Outfit

Telfs. Vergangenen Donnerstag wurde die neu gestaltete LidlFiliale in Telfs wiedereröffnet. Von außen sofort erkennbar sind die moderne Fassade und der Anbau der neuen Backnische, in der mehrmals täglich frisches Brot gebacken wird. Dadurch kann der Lebensmittelhändler sein Sortiment an knusprig frischem Brot und Gebäck auf über 30 Artikel erhöhen. Ein höherer Verkaufsraum und ein erfrischend neuer Anstrich runden die Modernisierung im Inneren ab.

Für Anspruchsvolle Zuerst war Sportlux nur im Netz präsent, jetzt haben die Spezialisten ein Geschäft in Wien eröffnet

Eine dufte Sportboutique

Größte Auswahl an Helmkameras in ganz Österreich, dazu Trendlabels wie Puch, Vespa und Diesel. Wien. Besonderes für Besondere – das bietet das im heurigen Jahr neu an den Start gegangene Sportgeschäft Sportlux in der Wiener Innenstadt. Das Geschäft am Schwarzenbergplatz bietet eine Mischung aus fein selektierten Sport-, Action- und Lifestyleprodukten. Einen Namen gemacht hat man sich vor allem im Segment der Helmkameras. Nirgendwo sonst in der Alpenrepublik finden SportAficionados eine vergleichbare Auswahl an Qualitätsprodukten, samt Zubehör, fachlicher Expertise und Service für dem Kunden – der übrigens nicht mit dem Kaufakt aufhört.

© Sportlux

Diskonter Re-Opening

Dienstag, 23. Oktober 2012

Das Sportlux-Geschäft am Schwarzenbergplatz in der Wiener Innenstadt versteht sich als Ergänzung zum Onlinegeschäft.

ambitionierte Hobbysportler aus der Region werden von der Truppe mit passenden Kameras versorgt. Nun offeriert das Unternehmen seine Ware auch in einem konventionellen Shop – als Ergänzung sozusagen. Im Sortiment der Sportexperten finden sich, was das Steckenpferd Helmkameras betrifft,

Hersteller wie GoPro, Contour oder Drift Innovation. In anderen Segmenten punktet das Unternehmen ebenfalls mit angesagten Marken: Die derzeit einen Hype erlebenden Fahrräder der österreichischen Traditionsmarke Puch (etwa die beiden neuen Modelle „Sprint“ und „Dienstmann“); von den Trend-

Im Visier Foodwatch-Chef knöpft sich Kindernahrung vor

Sport 2000 Fischer Textil

Ausgezeichnet Unternehmen vergibt Sympathiepreise

Berlin. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat ein Gesetz zu Angaben des Zuckergehalts in Kindernahrung gefordert. Den Herstellern müsse vorgeschrieben werden, dass Frühstücksflocken für Kinder höchstens zehn Prozent Zucker enthalten dürften, sagte FoodwatchChef Thilo Bode dem Spiegel. Bode bezog sich dabei vor allem auf die Geschäftspolitik des Lebensmittelkonzerns Nestlé. Dieser hatte angekündigt, den Zucker-

Wien. In Österreich ist die Skibekleidung von Fischer Textil exklusiv bei den Sport 2000-Händlern erhältlich. Welche Ansprüche solche wie von Fischer angebotenen Outfits erfüllen müssen, weiß Marketingund Vertriebsleiter Christoph Krahwinkler: Kriterien, an denen man eine hochqualitative Skibekleidung erkennt, sind eine hohe Wassersäule und die hochwertige Verarbeitung des Materials.

Seiersberg. Zum 33. Mal rief das Unternehmen Teekanne alle Wintersportfans auf, für ihre persönlichen Favoriten des alpinen Skizirkus zu voten: Welcher Star schafft es, mit einer authentischen Persönlichkeit die Herzen der Fans zu erobern? Am Ende hatten die drei ÖSVStars Gregor Schlierenzauer, Marlies Schild und Marcel Hirscher die Nase vorn. Das Rennen als bester Newcomer um die „Silberne Teekanne“ machte Marcel Mathis.

© Lidl Österreich

Namhafte B2B-Kunden

Die Außenfassade der rundum erneuerten Lidl-Filiale in Telfs.

Schon vor Jahren hat das junge Sportlux-Team erfolgreich einen Onlineshop mit Helmkameras betrieben. Namhafte B2B-Kunden, internationale Actionsportler und

Bode will Grenzwerte bei Zucker

gehalt in Frühstücksflocken auf 28% zu senken. Damit würde sich der Wert auf einem Niveau von Kuchen bewegen. Bode sagte, Nestlé habe „bei Flocken nach wie vor kein ausgewogenes Kinderprodukt im Sortiment“. Zucker verstärke den Geschmack, und die Geschmacksnerven der Kinder würden von der Industrie auf süß getrimmt. „Viel Zucker bringt viel Umsatz“, so Bode. Deshalb könne die Lösung nicht allein den Unternehmen überlassen werden.

labels Vespa und Diesel findet sich die gesamte Helmkollektion. Ein Bike gibt es übrigens auch für die kalte Jahreszeit: das Skibike, ebenso Skischuhe und einen edlen Schweizer Ski. Abgerundet wird das Angebot von einer feinen Auswahl an Freizeitmode, Laufschuhen und Protektoren.  (red)

Exklusiv-Vertrag Teekanne ehrt Stars vom ÖSV

Die Übergabe dieser Trophäen im Wert von über 3.000 € erfolgte vergangenen Freitag in der Shoppingcity Seiersberg. Die Athleten wurden mit der Auszeichnung im Zuge der alljährlichen ÖSV-Einkleidung geehrt, bei der alle ÖSV-Sport-Asse ihre neuen Outfits für die kommende Saison präsentierten. „Die Verleihung ist jedes Jahr ein Highlight“, lobt Teekanne-Geschäftsführer Bernhard Zoller.

Foodwatch-Chef Thilo Bode: „Lösung nicht den Unternehmen überlassen“.

Wärmend und von hoher Qualität: die Fischer Herren­ skihose in Gelb.

© Teekanne Österreich/APA-Fotoservice/Jamnig

Unterdessen sprachen sich Verbraucherschützer für ein Verkaufsverbot von Softdrinks in XXL-Größen aus. Die Portionsgrößen der süßen Limos sollten bei Kindern auf 0,3 l und bei Erwachsenen auf 0,4 l beschränkt werden, forderte Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Anne Markwardt von Foodwatch verwies auf das Vorbild New Yorks; dort will Bürgermeister Michael Bloomberg den Ausschank von zuckerhaltigen Getränken nur noch in Bechern erlauben, die maximal einen halben Liter fassen.

© Sport 2000

© foodwatch/Dominik Butzmann

Vorbild New York

Teekanne-Chef Bernhard Zoller mit den geehrten Skistars Marlies Schild, Marcel Hirscher, Gregor Schlierenzauer, Newcomer Marcel Mathis und die Teekanne.

Lienz. ABACO hat sich zur ersten Adresse für alle Bierfreunde entwickelt: Mit internationalen Bierspezialitäten aus Europa, vor allem einer großen Palette belgischer Spezialbiere, führt die Osttiroler Getränkegroßhandelsfirma u.a. viele Exoten in ihrem Sortiment. Von dieser Auswahl profitieren jetzt schon viele renommierte Bierlokale und Biershops. Das in Österreich einzigartige Angebot an Biervielfalt wird auch von den heimischen Biersommeliers und Bierliebhabern geschätzt. Unter den rund 300 angebotenen Biersorten finden sich Spezialitäten

wie Fruchtbiere (u.a. ein seltenes Bananenbier) und hochprozentige Biervariationen aus England. Ein Spitzenreiter: Die Rarität „Sink the Bismarck“ der Brauerei BrewDog mit einem Alkoholgehalt von 41 Volumenprozent.

Vertrieb für Westvleteren XII Besonders mit der belgischen Bierpalette hat sich ABACO unter Bierfreunden einen Namen gemacht. Geschäftsführer Heinrich Wibmer ist besonders stolz, als einziger Händler sämtliche Trappistenbiere anbieten zu können. Exklusiv ver-

treiben die Osttiroler das berühmte Westvleteren XII, das auf internationalen Bier-Rating-Seiten immer wieder auf die allerersten Ränge gewählt wurde. „Die Mönche von Westvleteren produzieren nur beschränkte Mengen des Trappistenbiers“, so Wibmer über die exklusive und stets begehrte Köstlichkeit. „So ist und bleibt ‚Westvleteren XII‘ eines der am schwierigsten zu erhaltenden Trappistenbiere.“ Die gute Nachricht für alle Biertrinker: Um das Renovierungs-Projekt ihres Klosters zu finanzieren, erhöhten die belgischen Brüder im vergangenen Jahr einmalig die Bier-Produktion.

Besondere Rarität: Westvleteren XII.

ABACO © ABACO (2)

PROMOTION

Gelebte Biervielfalt

Getränkegroßhändler ABACO beweist: Biergenuss in Österreich muss nicht einseitig sein.

ABACO-GF Heinrich Wibmer in seinem Element.

Rosengasse 17, 9900 Lienz Tel.: +43(0)4852 62973 office@abaco-trade.at www.abaco-trade.at


product news

Dienstag, 23. Oktober 2012

medianet retail – 29

Punsch Deluxe, Waldbier, Kindertee & punky Whiskey Product News Jack Daniel’s Winter Jack, Waldbier, Milford Lustiger Hollerzwerg und Chivas im Westwood-Style. Seit ihrer EinfĂźhrung erfreuen sich die Milford-Kindertees groĂ&#x;er Beliebtheit. Daher bekommen Fruchtiges Beerchen, SĂźĂ&#x;er Marillenkäfer und Durstige Kräuterhexe in dieser Saison auch Verstärkung durch den Lustigen Hollerzwerg. Die neue Kräuterteemischung wurde – wie alle Milford Kindertees – speziell auf die Vorlieben der kleinen Teetrinker abgestimmt und enthält nur natĂźrliche Zutaten und Aromen. Kategorie Produkt Preis Vertrieb Distribution Kontakt

Launch Milford Lustiger Hollerzwerg 2,39 â‚Ź Milford Tee Austria GmbH Interspar, Eurospar, MPreis, Billa Milford, Tel.: 05223/5800-0

Bacardi-Martini präsentiert heiĂ&#x;e Punsch-News aus Tennessee und bringt damit die Wärme der amerikanischen SĂźdstaaten nach Ă–sterreich: Jack Daniel’s Winter Jack ist ein Apfel-Whiskey-Punsch mit weihnachtlichen GewĂźrzen. Lynne Tolley, Jack Daniel’s Ur-GroĂ&#x;nichte und Kochbuchautorin, hat das alte Rezept aus Lynchburg wiederentdeckt: Die Mixtur Ăźberzeugt heute wie damals mit natĂźrlichem Apfelsaft, Jack Daniel’s Whiskey und dem Aroma von Zimt, Nelken und anderen winterlichen GewĂźrzen. Das Getränk hat einen Alkoholgehalt von 15 Volumenprozent und ist, heiĂ&#x; getrunken, ein wärmender Genuss. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Kontakt

Launch Jack Daniel’s Winter Jack 0,7 l Bacardi-Martini GmbH Bacardi-Martini, Tel.: 01/610 31-0

Striving for a top career? Š www.citronenrot.at; Milford; Bacardi-Martini

Part-time MBAs in Vienna, Austria. Professional MBA, Start: October 2012 Double accredited (AMBA, EQUIS). Specialization options e.g. in Marketing & Sales, Finance, Energy Management, Entrepreneurship & Innovation, Project & Process Management.

Hopfen, Malz und Zirbenzapfen. Das sind die Zutaten des Waldbiers 2012, das Braumeister Axel Kiesbye in Kooperation mit den Ă–sterreichischen Bundesforsten (Ă–Bf) gebraut hat. FĂźr das Produkt wurden die harz- und Ăślhaltigen Zapfen der im Hochgebirge vorkommenden Zirbe eingebraut. Kategorie Produkt Packung Kontakt

Launch Waldbier Edition 2012 0,75 l, 0,3 l Trumer Privatbrauerei, Tel.: 06219/7411-0

Executive MBA (Global), Start: April 2013 Triple-crown accreditation (AACSB, AMBA, EQUIS). 3 international residencies (Asia, CEE, USA). Jointly offered with the University of Minnesota, USA. Executive MBA (PGM), Start: April 2013 Triple accredited (AMBA, EQUIS, FIBAA). International residency (Spain). Taught in German. mba@wu.ac.at, +43-1-313 36-4816 www.executiveacademy.at

ssion: e S o f n I MBA ie n n a V , 8 1 . t p Se

Whisky Chivas 18yo

Queen of Punk

Š Andreas Tischler

Wien/London. Zu ihrem 70sten Geburtstag letztes Jahr designte niemand Geringerer als Vivienne Westwood eine eigene HĂźlle fĂźr die „Chivas 18yo“-Flasche. Vivienne Westwood erhebt Chivas 18yo mit einem stylishen Vierteiler im Union-Jack-Print zur Stilikone unter den Whiskys. Die handgefertigte Edition ist auf 2.500 StĂźck limitiert, in Gold signiert, einzeln nummeriert und ist weltweit zum Preis von 425 â‚Ź erhältlich.

Vivienne Westwood präsentierte die Flasche auf der Londoner Fashion Week. B0%$BJHVDPWB(1BPHGLDQHWB[B6HSWLQGG




s h o p ta l k

30 – medianet retail

Dienstag, 23. Oktober 2012

Gmundner Shop

© www.neumayr.cc

Style & Trend Eyewear

© United Optics/APA-Fotoservice/Gregor Hartl (4)

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Verkaufsleiterin Elisabeth Ranseder, Rainer Reichl, Geschäftsführer des ­Gmundner Keramik Life & Style Stores, Verkäuferin Sonja Junger und Jakob von Wolff, Geschäftsführer von Gmundner Keramik.

Ein besonderes Lebensgefühl wird neu zelebriert 2

3

1. Andreas Aigner (United Optics Aigner), Model Sara Brandstetter, Klaus Pippig (United Optics Pippig Linz), Model Dina Prodinger, Joachim Stockinger; 2. Österreichische Beachvolleyballer Michael Leeb, Daniel Hupfer; 3. Sara Brandstetter (Model), Johann Pürmayr (GF Österreich Silhoutte), Dina Prodinger (Model).

Erste Messe zum Thema aktuelle Brillenmode

Was gefragt ist Exklusiv Im Vorfeld der „Style & Trend eyewear 2013“, der einzigen Fachmesse der Brillenbranche in Österreich, wurde kürzlich ein „exklusiver Vorabblick“ auf die neuen Trends der kommenden Saison gezeigt. Vorgestellt wurden Trendmodelle von mehr als 80 namhaften Brillen- und Sonnenbrillenmarken, darunter internationale Top-Marken wie Adidas, Chanel, Dior, Dolce&Gabbana, Jaguar, Jil Sander, Karl Lagerfeld, Prada, Puma, Ralph Lauren, Ray Ban, Red Bull, Silhouette, Trussardi, Versace, Vogue und viele andere. „Wir setzen mit dieser Messe eine Benchmark in ganz Österreich und sind durchaus vergleichbar mit den führenden Brillenmessen in Italien oder Frankreich!“, so Joachim Stockinger, Geschäftsführer United Optics. „Die Brille ist schon lange nicht mehr nur Mittel zum Zweck, sondern setzt modische Akzente und ist aus der Welt der Modeaccessoires nicht mehr wegzudenken. Die Kunden wollen aus einem Repertoire aus Brillenmodellen auswählen können und sowohl Sonnenbrillen als auch Fassungen zum Wechseln und passend zum aktuellen Outfit zur Verfügung haben“, ergänzte Anna Stockinger, Trendguide United Optics. (red)

Messeveranstalter Joachim Stockinger, GF United Optics.

Information & Einladungen gerne an: shoptalk@medianet.at

Harald Gahleitner (41) ist mit 1. Oktober zum Geschäftsführer beim Wiener Feinkostmacher Spak bestellt worden. Gahleitner folgt damit Klaus Hraby nach. Der Markenspezialist mit 15 Jahren Berufserfahrung fokussiert sich in seinem neuen Job auf den Markenauftritt und die Vertriebsstrategie des international tätigen Unternehmens. Gahleitner studierte Betriebswirtschaftslehre an der Universität Linz. Seine beruflichen Stationen lagen u.a. bei Duracell/Gillette, Reckitt Benckiser und Mayr Melnhof Packaging. Zuletzt war er bei Felix Austria als Sales Manager tätig.

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Eröffnung Der erste Monobrandstore von Gmundner Keramik eröffnet in der Salzburger Getreidegasse. Jakob von Wolff, neuer Geschäftsführer von Gmundner Keramik, freute sich: „Gmundner Keramik hat etwas Besonders für die ganze Welt zu bieten – und wir werden versuchen, sie schrittweise von Salzburg aus zu erobern.“ Rainer Reichl, Geschäftsführer des Gmundner Life & Style Stores, ergänzte: „Mit dem ‚1. Gmundner Life & Style Store‘ wollen wir zeigen, was Gmundner Keramik an einem solch weltberühmten Standort wie der Getreidegasse erreichen kann.“ Über 18.000 Passanten pro Tag auf der beliebten Shoppingmeile seien dafür eine optimale Ausgangslage. Der neue Markenauftritt in Richtung „Jenseits des Gewöhnlichen“ setzt auch in Zukunft auf lebendiges Design: „Gmundner Keramik ist Handwerkskunst, die durch kräftige Formen, rundes Design und bunte, leuchtende Farben geprägt ist. Industrielle Massenware Desigual Flagship-Store Eröffist nicht unser Thema; jedes nung „Eine Opera Buffa in Produkt trägt eine individuelle zwei Akten“. Handschrift und verkörpert Am 5. November ab 19 Uhr, ein Stück Österreich“, erklärte 1060 Wien, Mariahilferstraße Jakob von Wolff und freute 57–59. sich über einen guten Start in der Fußgängerzone.  (red)

Produkt des tages

LADEN-HÜTERIN

Parndorf 2.0 Alexandra Binder

© Sterntalerhof

© Felix

Kopf des Tages

Keramik-Store für die Getreidegasse

Schenken hilft Schon Tradition darf man die wertvollen Sterntaler-Geschenkboxen des Kinderhospiz Sterntalerhof nennen. Seit mittlerweile drei Jahren gibt es nun auch zur Weihnachtszeit die Sterntaler-Geschenkboxen, die heuer unter dem Motto „Schenken hilft“ stehen. Ein Mausklick hilft, denn so einfach kann man die Geschenkboxen für Freunde, Geschäftspartner und für die Familie bestellen. Auch dieses Jahr besteht das Sortiment aus insgesamt fünf verschiedenen Boxen, gefüllt mit Köstlichkeiten aus der Region. Zuversicht, Mut, Vertrauen und Glück, so heißen die ersten vier Geschenkboxen; hinter Box 5 verbirgt sich heuer ein leckerer Sterntaler-Marmorkuchen. Die Geschenkboxen sind direkt über „www.Sterntalerhof.at/Schenken“ erhältlich. Für individuelle Zusammenstellung auch telefonisch unter +43/664/214 03 98 sowie per E-Mail unter schenken@sterntalerhof.at

D

en einen bin ich für meinen Geschmack fast ein bissl zu schnell zum Freund geworden – wobei sie’s verstehen, die Freundschaft mit kleinen, aber feinen Gutscheinen zu pflegen – und für die anderen war ich von Beginn an gleich eine VIP. Ich spreche von ‚brands4friends‘ und ‚amazon BuyVIP‘. Meine beiden neuen Freunde verkaufen Markenware bis zu 60% günstiger ab, jeden Tag andere Marken, Haushalt, Mode, Schuhe und mehr. Möglicherweise aus der letztjährigen Kollektion. Jetzt bin ich zum Glück eh kein Modepupperl, demnach ist mir das powidel. Man könnte auch sagen, es handelt sich um eine Art Parndorfsche Weiterentwicklung, also Quasi Parndorf 2.0. Und das Gute daran: Man muss dazu nicht mehr ins Land der Burgen gurken und sich von einem Heer platinblonder Bräute samt kreditkartengefülltem Schatzibörsl aus wasweißichwoher – jedenfalls neureich, nerven lassen. Ich meine, nichts gegen Platinblondinen, aber zu viel von denen ist zu viel. Daheim schenk ich mir einen guten Roten ein, gustier, so lang ich will, die Bestellungsabwicklung läuft reibungslos, die kostenfreie Rücksendung auch. Kurz und knapp, ich bin begeistert. So sieht das markenbewusste Einkaufen der Zukunft aus. Meines jedenfalls. a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Aus den Meeren 90.000.000 Tonnen Fisch werden jährlich aus den Weltmeeren gefangen; davon werden 60% direkt wieder tot ins Wasser geworfen.


medianet

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Dienstag, 23. Oktober 2012 – 31

Landhof bringt die Extrawurst für Vegetarier in Österreichs Handel Seite 32

Vertriebsschiene

Schirnhofer eröffnet seine erste Genusswelt-Filiale

Seite 32

Wertschöpfung regional.optimal wird ausgeweitet

© Berger Schinken

© Landhof

Fleischlos

© Schirnhofer

fleisch & wurst

© panthermedia.net/Greg Gerber

Einfach zum Anbeißen

Vorfreude Convenience und Regionalität sind die dominierenden Aspekte der heimischen fleischverarbeitenden Industrie. Vor allem die nahenden Festtage sollen durch spezielle Aufschnitt-Selektionen und explizit ­heimische Produkte zu den Gewinnbringern für die Marktteilnehmer werden. Seiten 31– 36 Lesetipp

Alpenrind Enge Zusammenarbeit mit regionalen Bauern

© Andy Wenzel

„Auffallend kompromisslos“

Ausgezeichnet Die Kampagne „Reifen-Panne“ der AMA-Marketing wurde unlängst von Frauenministerin HeinischHosek mit dem „1. Gender Award Werbung“ prämiert.  Seite 33

Salzburg. Der Kunde will in Sachen Rindfleisch nur das Beste. „Und er bekommt es – mit Qualitätsgarantie und der Sicherheit, ein tierschutzgerecht und hygienisch erzeugtes Produkt höchster Güte gekauft zu haben“, ist man seitens Alpenrind – dem Salzburger Vermarkter von Markenrindfleisch – überzeugt. So erfülle man all diese Wünsche „auffallend kompromisslos“. Egal ob österreichisches Alpenvorlandrind, Viandella-Produkte für spezielle Ansprüche oder Certified Angusbeef Germany, das ISO-zertifizierte Unternehmen beliefere weiterverarbeitende Betriebe in ganz Europa und bleibe

doch „seiner Region eng verbunden“: „Dies drückt sich nicht nur in der engen Zusammenarbeit mit den regionalen Landwirten aus“, betont man seitens Alpenrind. Auch als Arbeitgeber und Inves-tor setze man „kontinuierlich Impulse“ an seinen Betriebsstandorten. Alpenrind, eine 100%-Tochter der weltweit agierenden OSI Group, habe Eigenangaben zufolge in den letzten Jahren mehrere Mio. € investiert. Durchschnittlich sind ungefähr 80 eigene Mitarbeiter sowie je nach Auftragslage bis zu 150 Mitarbeiter von Werkvertragsunternehmen in Salzburg beschäftigt. (red)

… so schmeckt Österreich!

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Fleisch & Wurst

32 – medianet special

Dienstag, 23. Oktober 2012

Landhof In vier Sorten ist die fleischlose Alternative zu herkömmlichen Wurstwaren seit September im Handel

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Die fleischlose Extrawurst

Felix bei „Austria’s leading companies“

Von Karmasin durchgeführte Blindverkostung brachte der vegetarischen Extrawurst gute Ergebnisse.

© Felix

Linz. Von Landhof kommt eine Extrawust ohne Fleisch – eine fleischlose Alternative zu herkömmlichen Wurstwaren. Der vegetarische Aufschnitt basiert auf Milch- und Pflanzeneiweiß. Über Monate vom Fleischermeister entwickelt, sieht sie nicht nur aus wie eine Extrawurst, sie schmeckt auch so, heißt es seitens Landhof. Erhältlich die die Wurst ohne Fleisch seit Mitte September in den vier Sorten Feine Extra, Chili Extra, Gurkerl Extra und Pikante Extra ohne Fleisch.

Felix Austria-Geschäftsführer Buchauer: „Exportquote bei 20%.“

Mattersburg. Beim Wettbewerb „Austria‘s leading Companies“ holte sich das Mattersburger Unternehmen Felix Austria in der Kategorie „Goldener Mittelbau“ den ersten Platz. Die Preisübergabe an Felix Austria erfolgte am Mittwoch, 3. Oktober, beim Fest der Wirtschaft im Schlosspark in Eisenstadt. Der Marktanteil bei Ketchup liegt bei stolzen 61,6% und macht Felix Austria ­somit zum Marktführer. ­Dabei ist Ketchup nur eines der in Mattersburg erzeugten Produkte; auch Sugos, Fertig­gerichte, Gurken sowie ­Gemüse und Salatprodukte werden erzeugt – in Summe rund 300 ­Artikel, die an Handel und Gastronomie ausgeliefert werden. Insgesamt 25.000 t wurden 2011 abgesetzt, der Umsatz belief sich auf rund 35 Mio. €. Felix Austria ist aber nicht nur in Österreich erfolgreich: „Unsere Exportquote liegt bei 20 Prozent“, sagt Peter Buchauer, Geschäftsführer von Felix Austria. Zu den wichtigsten Exportmärkten gehören ­Ungarn, Slowenien, Schweden, Italien, Deutschland, Kroatien und die Schweiz.

sind begeistert vom Geschmack.“ Eine Karmasin Marktforschung bestätigte den hervorragenden, vegetarischen Extra-Geschmack. Das Wiener Markt­forschungs­institut ließ in einer „Blind­

verkostung“ herkömmliche Extrawurst und Extra ohne Fleisch im Vergleich verkosten.

Neues am Snackmarkt Die Geschmacksnoten für die Extra Sorten ohne Fleisch lagen bei 1,8 nach dem Schulnotensystem. Fast 90% aller Befragten fanden, dass die Pikante Extra ohne Fleisch so ­schmeckt, wie man sich eine sehr gute Pikantwurst vorstellt. 74% wollen die Extra ohne Fleisch ­kaufen. Das Linzer Unternehmen hat aber auch Neues für den Snackmarkt: Der Cabadip kombiniert die beliebten Cabanossi mit drei verschiedenen Sorten Dip-Sauce: Barbecue, Hot Chili und Senf. Die Snackwürstel sind etwas dünner und kürzer als die Standard Landhof Cabanossi.  (red)

„Fleischlose Tage“ „Immer mehr Menschen legen fleischlose Tage ein, wollen aber nicht auf den geliebten Wurstgeschmack verzichten – genau die richtige Herausforderung für unseren Fleischermeister Josef Barth, der die

Extrawurst ohne Fleisch: Aufschnitt auf Basis von Milch- und Pflanzeneiweiß. © Landhof

Vertriebsschiene Der steirische Fleisch- und Wurstspezialist profitiert von 15 Jahren Erfahrung in Zielpunkt-Filialen

Wien. Schirnhofer, der steirische Experte für Fleisch- und Wurstspezialitäten, eröffnet in der U3-Station Hütteldorferstraße die erste eigene Genusswelt-Filiale. „Wir werden mittelfristig über 50 eigene Feinkost-Filialen an frequenzstarken Orten im Osten Österreichs betreiben“, erklärt Christian Laschet, Geschäftsführer von Schirnhofer, das Konzept. Laschet und sein Team greifen auf 15jährige Erfahrung im Betrieb von Feinkost-Theken in Zielpunkt-Märkten zurück.

Drei Säulen

Handl Tyrol Neue Tiroler Speck Speckscheiben

24 Einreichungen Sämtliche Produkte ausgezeichnet

Pians. Mit den neuen Tiroler Speck Speckscheiben bringt Handl Tyrol ein Produkt auf den Markt, das dem modernen Convenience-Gedanken genauso Rechnung trägt wie der traditionellen Tiroler Genusskultur.

Wr. Neudorf. Die Rewe Austria Fleischwaren GmbH konnte beim diesjährigen internationalen Fleisch- und Wurstwarenwettbewerb in Wels bereits zum dritten Mal in Folge mit einem guten Ergebnis aufwarten.

Convenience trifft Tiroler Tradition

Ein Schweinskotelett (Symbolbild) war erstes Fleisch aus dem Drucker.

Schirnhofer-Geschäftsführer Laschet: „Mittelfristig 50 eigene Feinkost-Filialen“.

Neue Zielgruppen

© Handl Tyrol

Neue Zielgruppen können durch die neue Verpackungsgröße (100 g) angesprochen und im Segment der Schnell­

dreher Zusatz­umsätze erreicht werden. Eine Speckscheibe reicht für circa zwei Portionen Speckstifterln und ist daher ideal für kleine Haushalte geeignet. Damit auch ein Nicht-Tiroler weiß, wie man die Speckscheiben richtig verwendet, findet er auf der Produktrückseite eine Anleitung zum „Richtig Aufschneiden“. Auf www.handltyrol.at gibt es zudem noch Tiroler Rezepte mit Speckstifterln und Speckwürfeln zum Nach­kochen.  (red)

Bauch und Schinken: Speckstreifen von Handl Tyrol.

Goldregen für Rewe-Fleisch

ter oder Käsekrainer über Streichwürste bis hin zu unterschiedlichsten Wurstspezialitäten wie Rauchcervelat oder Winzerschinken – wurden gemäß dieser Beurteilungskriterien für einwandfrei befunden und von der Jury mit Gold ausgezeichnet. Der Produktionsbetrieb Radstadt erzielte in der Gesamtbewertung sogar das Punktemaximum und wurde somit zusammen mit zwei weiteren Betrieben zum Gesamtsieger ernannt.  (red)

24 aus 24 Alle der insgesamt 24 Einreichungen – beide Produktionsbetriebe in Radstadt und Hohenems haben jeweils mit 12 Produkten am Wettbewerb teilgenommen – wurden von der Jury mit Gold ausgezeichnet. Bei der Bewertung der Fleisch- und Wurstwaren kommt es darauf an, wie die Produkte aus streng fachlicher Sicht beschaffen sind; Schnittbild, Konsistenz und natürlich der Geschmack bilden dabei die wichtigsten Beurteilungskriterien. Zudem müssen die Produkte anonym eingeschickt werden – Hinweise auf den jeweiligen Produktionsbetrieb der zu bewertenden Produkte sind dabei strengstens untersagt. Alle der von efef eingereichten Fleisch- und Wurstwaren – von klassischen Würsten wie Frankfur-

© Rewe Austria

© Peter Smola/pixelio.de

Die neuen Schirnhofer Genusswelt-Filialen bieten auf durchschnittlich 100 m� Genuss auf drei Säulen an: Beste steirische

Fleisch- und Wurstspezialitäten in der Feinkost-Theke, Snacks und Convenience-Produkte zum AußerHaus-Verzehr sowie ein umfassendes Backwaren-Angebot und Frühstück samt Kaffee to go decken die Bedürfnisse der urbanen Bevölkerung ab. „Unsere ‚Genusswelt‘ wird ein Ort für feine Lebensmittel mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis, wo Kunden in die faszinierende Welt dieser regionstypischen Spitzenprodukte eintauchen können“, so Laschet. Schirnhofer sucht an frequenzstarken Lagen in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und der Steiermark Geschäftslokale. Aber auch in Oberösterreich sei man interessiert, so Laschet. (red)

© Schirnhofer

Schirnhofer eröffnet erste Genusswelt-Filiale

„Bioprinting“: Fleisch aus lebenden Zellen

Jefferson City. Steaks und Schnitzel könnten in Zukunft aus dem Drucker kommen. Die US-Firma Modern Meadow („Moderne Wiese“) hat ein Verfahren entwickelt, um mittels eines speziellen 3D-Druckers essbares Fleisch aus lebenden Zellen zu erzeugen. Mit der „Bioprinting“ genannten Technik will das Unternehmen aus dem US-Staat Missouri Fleisch und Leder herstellen, die ethisch vertretbarer und klimafreundlicher wären als Produkte aus der Massentierhaltung. Menschen, die aus religiösen oder moralischen Gründen eigentlich kein Fleisch essen, sollen dank Reagenzglas und 3D-Drucker in den Genuss von Steak oder Schnitzel kommen. „Wir haben bereits ein ‚gezüchtetes‘ kleines Schweinskotelett hergestellt, gekocht und gegessen“, sagte Modern-MeadowChef Andras Forgacs der dpa. Das Synthetikfleisch werde mit einer aus der Medizin stammenden, bereits ausgereiften Technik entwickelt.

‚Extra ohne Fleisch‘ entwickelt hat“, so Landhof-Geschäftsführer Herbert Schmid. „Keine einfache Aufgabe, aber es ist uns gelungen, wir

Die Produkte von Rewe Austria Fleischwaren sahnen bei Wettbewerb ab.


Fleisch & Wurst

Dienstag, 23. Oktober 2012

medianet special – 33

Fleischwaren Berger Der „regional.optimal.“-Schinken von Berger ist seit Kurzem im heimischen Handel erhältlich

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Regionale Wertschöpfung

AMA Fleischkampagne ausgezeichnet

Sieghartskirchen. Der SchinkenProduzent Berger weitet das innovative Konzept „regional.optimal.“ aus und bringt „den regionalsten Schinken Österreichs“. regional.optimal. bedeutet, dass nur Fleisch von garantiert gentechnikfrei gefütterten, heimischen Schweinen von insgesamt 40 Bauern aus der Region des FleischerTraditionsbetriebes verarbeitet wird.

Schinken-Produzent Berger setzt weiterhin voll auf Regionalität.

und enge Zusammenarbeit mit den Bauern der Region plus ein vernünftiger Preis für das Endprodukt“, ist Rudolf Berger, Geschäftsführer des Familienunternehmens, froh, eine Marktlücke bedienen zu können.

Strenge Regeln

Die goldene Mitte Seit Kurzem ist der regional.optimal.-Schinken von Berger im LEH erhältlich: „Feiner Wiesenkräuter-Schinken“, „Knuspriger BauernBraten“, „Delikater BauernSchinken“ und „Saftige Bauern-Schulter“ demonstrieren Bergers Anliegen, nachhaltig zu agieren und hervorragende Produkte zu gestalten. Das Unternehmen etabliert mit den regional.optimal.-Produkten „einen Mittelweg“ zwischen traditionellen und Bio-Produkten. Der komplette Kreislauf – vom angebauten Futter über die Tiermast bis zur Verarbeitung – ist gentechnikfrei. Das ist – abgesehen vom Bio-Schweinefleisch – einzigartig in Österreich. „Wir verbinden mit regional.optimal. das Beste

© Fleischwaren Berger

aus beiden Welten: Wertschöpfung in und für Österreich, garantierte Gentechnikfreiheit und Regionalität, ökologische Produktionsweise

SPIELEN UND GENIESSEN 45 Produzenten aus Wien, Niederösterreich und Burgenland präsentieren regionale Spezialitäten zur Verkostung!

Das niederösterreichische Unternehmen wählt seine Zulieferbetriebe für das Programm regional.optimal. nach strengen Richtlinien aus. So werden nur Mäster akzeptiert, deren Betriebe sich in unmittelbarer Umgebung des Unternehmensstandorts in Sieghartskirchen/Bezirk Tulln befinden. Die Ferkel der regional. optimal.-Bauern sind in Österreich geboren und gemästet. „Wir garantieren kurze Transportwege sowie regionale Wertschöpfung“, erklärt Berger. Die Einhaltung der strengen Kriterien und Qualitätsanforderungen wird durch regelmäßige Kontrollen der unabhängigen und

staatlich anerkannten Kontrollstelle „agroVet Gmbh“ sichergestellt. Mit dem Konzept regional.optimal. ist Berger Pionier und Vorreiter bei traditionellen gentechnikfrei hergestellten Fleisch-Produkten. Berger setzte bereits im Jahr 2009 den ersten Schritt in Richtung regionale und nachhaltige Fleisch-

„Wertschöpfung in und für Österreich, garantierte Gentechnikfreiheit und enge Zusammenarbeit mit den Bauern der Region.“ rudolf berger Fleischwaren berger

und Schinkenproduktion; in enger Zusammenarbeit mit Futtermittel-Experten wurden Futtermittel entwickelt, die auf gentechnisch verändertes Soja-Eiweiß aus Übersee verzichten. Das Futter für die Schweinemast wird aus regionalem Anbau bezogen. Ausschließlich dieses Futter wird von regionalen Partner-Landwirten zur Schweinemast eingesetzt.  (red)

© Andy Wenzel

Staatlich unabhängige Kontrollen stellen die Einhaltung der strengen Qualitätskriterien sicher.

R. Stückler (AMA) (li.), Ministerin Heinisch-Hosek und C. Sigel, McCann.

Wien. Die Kampagne „Reifenpanne“ der AMA-Marketing wurde kürzlich mit dem „1. Gender Award Werbung“ ausgezeichnet. Als besonders positiv bewertet wurde der humoristisch dargestellte Teamwork-Aspekt dieser Werbekampagne. Das Thema Gleichstellung sowie das Bestreben, Frauen in einem gleichstellungsorientierten Kontext sichtbar zu machen, waren für die Jury ausschlaggebend. „Mit dem ‚Gender Award Werbung‘ möchten wir Werbeagenturen und Unternehmen in Österreich ermutigen, sich zukünftig verstärkt gendersensibler Werbesujets zu bedienen“, begründet Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek den Hintergrund dieses Awards. „Die Preisträger sind der beste Beweis, dass es keiner Rollenklischees und Stereotypen bedarf, um gute Werbung zu machen, die auch beim Kunden ankommt“, betont Hans Gasser, Präsident des VÖZ.

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Dienstag, 23. Oktober 2012

Jubiläum 50 Jahre und kein bisschen leise, deshalb gibt es bei Radatz die Kundenzeitschrift im neuen Design

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Social Media bei Radatz

Gourmetfein: Stark auf der heißen Theke

Heinz Kaltenbäck: „Fokus liegt in Österreich und süddeutschem Raum“.

Michaelnbach. Das Jahr 2012 verlief für Gourmetfein sehr zufriedenstellend. Geschäftsführer Heinz Kaltenbäck: „Mit unserem Konzept ‚Der echte Naturkrusten Leberkäse‘, welches in erster Linie für die ‚Heiße Theke‘ konzipiert ist, konnten wir bedeutende neue Kunden im Einzelhandel sowie im Tankstellenbereich gewinnen.“ Im heurigen Jahr wird das Unternehmen ein neues Produktionsgebäude beziehen. Ab diesem Zeitpunkt stehe einer der modernsten Fleischu. Wurstbetriebe Österreichs zu Verfügung, ist Kaltenbäck überzeugt: „Neben heutzutage ja schon fast schon selbstverständlicher Ausstattung wie Reinraumtechnologie, etc., werden wir unseren Kunden eine Erlebniswelt bieten, die es noch nie gegeben hat. Aber mehr möchte ich noch nicht verraten“, kündigt der Geschäftsführer des Betriebs abschließend an, noch weitere Innovationen im heimischen Selbstbedienungs-Bereich zu platzieren.

Wien. Radatz, heimischer Traditionsbetrieb im Bereich Fleisch- und Wurstwaren, setzt nun verstärkt auf Social Media wie beispielsweise Facebook. Seine Hauszeitschrift hat man längst einem Relaunch unterzogen. Franz Radatz: „Eines Tages stellt man fest, dass ein neuer Anstrich fällig ist und hier und dort kleine Reparaturen anstehen; Grafiker nennen das Redesign. Deshalb haben wir unsere Kundenzeitschrift In aller Munde redesigned.“ Franz heißt nun das Unternehmensmagazin aus dem Hause Radatz. Es geht um Genuss, das Kochen und die Herkunft der Radatz-Produkte, erzählt der Firmenchef. Mit dem Magazin will das Familienunternehmen das Know-how in Sachen Lebensmittel in die vier Wände der Filial-Kunden bringen. Alle anderen können sich auf der Homepage Appetit holen oder über Facebook informieren – beispielsweise über die wöchentlich neuen Preise beim Jubiläums-Gewinnspiel. In Kürze werde es auch eine App geben, mit der man ganz unkompliziert im Radatz Kochbuch „Fleischlust“ nachschlagen kann, kündigt Radatz an.

Radatz auf Platz 1 Die ACNielsen-Umfrage nach dem „Brand Equity Index 2012“ gewann Radatz im Gesamtranking (Warenkorb Wurst und Wurst-

eröffnete 1962 mit Frau Elisabeth sein erstes eigenes Geschäft in der Gumpendorfer Straße im 6. Wiener Bezirk. In den nächsten Jahren expandierte das Unternehmen, und der Einzelhandel konnte in wachsendem Ausmaß mit Produkten

„Mit unserem Magazin Franz wollen wir das Know-how in Sachen Lebensmittel in die vier Wände der Kunden bringen.“ © Radatz

© Gourmetfein

Facebook, Gewinnspiele auf der Homepage – Radatz nutzt Neue Medien zu Interaktion mit Kunden.

Radatz-Chef Franz Radatz

Franz Radatz lässt auf Homepage und Facbook-Aktivitäten eine Radatz-App folgen.

warten) ex aequo mit Handl Tyrol; Radatz punktete vor allem bei Kaufpräferenz und Weiterempfehlung. Die Radatz-Marke Stastnik Salami macht aktuell durch eine Gewista Plakat-Kampagne von sich reden – mit dem Slogan „Was länger hängt, wird besser gut“ wird der Qualität und dem Reifeprozessen Rechnung getragen. Das „Wartezeit: 8 Wochen“-Plakat in den Wiener Busstationen lässt wiederum so manchen Passanten

schmunzeln. Darüber hinaus kann sich Stastnik über eine Bronze-Auszeichnung der Steinpilzsalami freuen; die Haussalami errang Platz drei beim heurigen AMA-Produkt-Champion.

50 Jahre Radatz Hinter der Geschichte des Unternehmens Radatz steht vor allem die Persönlichkeit des Firmengründers, Franz Radatz. Er

aus der hauseigenen Produktion beliefert werden. Heute versorgt das Unternehmen neben seinen 23 Filialen auch über 50 Wiener Würstelstände und österreichweit die wichtigsten Supermarktketten. Feinste Fleisch- und Wurstwaren verlassen wöchentlich die Produktionsstätten des Unternehmens, dessen operative Leitung mittlerweile vom Sohn des Gründers, Franz Radatz, wahrgenommen wird. (red)

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Fleisch & Wurst

Dienstag, 23. Oktober 2012

medianet special – 35

Redesign Inzersdorfer unterzieht sich einem Relaunch und präsentiert sich dynamischer, moderner und mit hohem Wiedererkennungswert

Produktoffensive bei Inzersdorfer Wien. Mit den neuen Aufstrichlinien „Brettl Jaus’n“ und „Würstlstand“ launcht Inzersdorfer insgesamt sechs unterschiedliche Aufstrichvariationen und sorgt damit für ein neues Geschmackserlebnis beim Konsumenten und noch mehr Abwechslung am Markt.

Brettl-Jause & Würstelstand „Der heimische Markt für Aufstriche ist sehr traditionell, die Top-Produkte sind bereits seit Jahren etabliert und bei Konsumenten beliebt. Durch unsere Produktoffensive sind wir optimistisch, neue Konsumenten für die Kategorie ‚Aufstriche‘ gewinnen zu können und unsere Position im Bereich der pikanten Aufstriche weiter zu festigen“, erklärt Arno Szauter, Marketing Manager von Inzersdorfer. „Schweinsbraten“, „Kümmelbraten“ und „Räucherspeck“ – die drei Klassiker einer Brettl Jaus’n gibt

es jetzt von Inzersdorfer auch als Brotaufstriche. Damit knüpft man an die gleichnamige, traditionelle Mahlzeit an und bietet dem Konsumenten die Möglichkeit, eine herzhafte Heurigenjause schnell und einfach zuzubereiten. Der Würstelstand gilt in Österreich als wahre Institution und erfreut sich großer Beliebtheit. Inzersdorfer verbindet die österreichische „Würstelstand-Tradition“ mit der „Jausenmentalität“ und bringt die drei beliebten WürstelKlassiker als streichfähige Brotaufstriche in der Dose. Die Sorten „Debreziner“, „Käsekrainer“ und „Currywurst“ bringen Würstel-

stand-Flair auf den Jausentisch zu Hause oder als Zwischenmahlzeit für unterwegs.

Hausmannskost & neue Optik Die Produktlinien „Brettl Jaus’n“ und „Würstelstand“ werden in Österreich hergestellt. Inzersdorfer bleibt dabei seiner Markenphilosophie treu: „Wir verfolgen das Ziel, Produkte für Personen, die gern österreichische Hausmannskost essen und einfache Zubereitung schätzen, herzustellen“, betont Szauter. Um auch neue Zielgruppen anzusprechen, setzt Inzersdorfer bei den jüngsten Innovationen

wichtige Impulse am Aufstrichmarkt und bringt mehr Produktvielfalt, um neue Konsumenten zu gewinnen. Das Produktsortiment umfasst ca. 30 Aufstrichvariationen. Auch optisch präsentiert sich Inzersdorfer neu: Der Marktauftritt wirkt dynamischer, moderner, kulinarisch ansprechender und gleichzeitig klar und einfach auf den Konsumenten – ohne dabei an Markenwiedererkennungswert zu verlieren. Die Umgestaltung des Inzersdorfer-Designs soll vermehrt auch jüngere Zielgruppen ansprechen, die die Vorteile von „convenienten“ Produkten schätzen.  (red)

© Inzersdorfer

Sechs neue Aufstrichvariationen sorgen für neue Geschmackserlebnisse beim Konsumenten.

Inzersdorfer kann einen Bekanntheitsgrad von 95 Prozent vorweisen.

Pastrami…

…fein gekocht, mit milder Gewürzkruste!

Trünkel Euro-Verlängerung

Currywurst fix

Wien. Ursprünglich nur für einen Würstelstand und die Dauer der „Euro 2012“ kreiert, gehört die Currywurst nun zum fixen Repertoire von Trünkel. Hans und Michael Trünkel vom gleichnamigen Wiener Fleischund Wurstproduzenten: „Die Currywurst geht in die Verlängerung; sie war ein so durchschlagender Erfolg, dass der Lebensmittelhandel auf das Produkt nicht verzichten wollte. Daher gibt es die Currywurst im praktischen Set samt Curry-Pulver und Sauce ab sofort bei Merkur im Einzelhandel.“

„Originale Rezepte“

© Trünkel

„Wir achten darauf, dass nur beste heimische Rohstoffe verwendet und nach dem originalen Rezept zubereitet werden. Die Wiederaufnahme der Currywurst in unser Sortiment ist für uns ein weiterer Beweis dafür, dass wir mit dem Ohr beim Kunden sind, Wünsche erkennen und erfüllen“, erklärt Hans Trünkel, Geschäftsführer des Familienbetriebs. „Wir haben die Kompetenz schon seit vier Generationen und die Flexibilität, um so individuell und passgenau auf Kundenwünsche eingehen zu können. Wir nehmen uns die Zeit dafür, gemeinsam mit unseren Kunden Produkte zu entwickeln“, so Trünkel. Im September 1905 eröffnete das Ehepaar Trünkel die erste Fleischerei in der Westbahnstraße im 7. Wiener Gemeindebezirk. Heute, 107 Jahre später, beschäftigt das Unternehmen 250 Mitarbeiter, und die Filialkette ist auf 21 Feinkostgeschäfte angewachsen.

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Fleisch & Wurst

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Dienstag, 23. Oktober 2012

Neue Zusammenstellungen Sowohl die „Exquisit“-Range als auch die rustikalen Produkte wurden zu Aufschnittplatten zusammengefasst

Aufschnittzeit bei Wiesbauer

© Wiesbauer

Das Familienunternehmen versorgte die Gäste bei der „Wiener Wiesn“.

Die „Feine Schinkenauswahl“ von Wiesbauer: die beliebtesten Sorten als Aufschnitt.

Wien. Der Wurst- und Schinkenspezialist Wiesbauer wartet im Oktober mit einigen Produkt-Innovationen auf. Und auch beim Feste feiern hat das Wiener Unternehmen mitgemacht. Speziell für die kommenden Festtage, aber auch zu jedem anderen besonderen Anlass, passt die „Feine Schinkenauswahl“. In einer edel gestalteten Verpackung bietet Wiesbauer mit dem „Proseccoschinken“, dem „Butterschinken“ und dem „Birkenrauchschinken“ die beliebtesten Schinkensorten aus der „Wiesbauer Exquisit“-Range als vorgeschnittenen Aufschnitt an.

Marktbeobachtungen zeigen, dass auch bei Schinken-Spezialitäten der Trend zu Aufschnitten immer stärker wird. Die feinen, „von Hand gefertigten“ Schinken sind frei von Geschmacksverstärkern und sind gluten- und laktosefrei. Alle drei Schinkensorten tragen das AMA-Gütesiegel und sind im Handel in der neuen, stabilen, wiederverschließbaren Aufschnittplatte erhältlich. Aber auch der „Rustikale Spezialitäten Aufschnitt“ eignet sich für festliche Zusammenkünfte. Die 350 g-Packung, in der sieben Wurstsorten gut sichtbar sind, ist eine sorgfältig ausgesuchte Kombination aus bekannten Dauerwurst-

und Frischwurstsorten sowie gebratenen Spezialitäten und wird im LEH auf einer länglichen, einer Wurstplatte ähnlichen Hartschale angeboten, die man ohne Weiteres auf das Buffet stellen könne und dabei den Gästen die Vielfalt an Spezialitäten vermittelt, wie man betont.

Auf der Kaiserwiese Auch in diesem Jahr war Wiesbauer beim Wiener Oktoberfest, der „Wiener Wiesn“, mit einem Festzelt vertreten, Wiesbauer versorgte als einer der Hauptsponsoren die Gäste mit „Ochsen Leberkäse“ und der „Wiener Prater Stelze“. Hauptattraktion auf der Wiener Kaiserwiese war aber das Festzelt, das diesmal rund 200 Plätze mehr hatte und somit etwa 1.600 Gästen Platz bot. Erreichbar war das Zelt über einen 20 m langen „Bergsteiger-Gang“.  (red)

Intermeat Best Innovation

Preis für Frierss

ist Salami-Meister

Villach. Stark wie selten zuvor war heuer auf der „Intermeat“ das Medien- und Kundeninteresse für Frierss Spezialitäten. Auf der weltweit größten Fachmesse für Fleisch und Wurstwaren in Düsseldorf wurden erstmalig Awards für die innovativsten Produkte vergeben. Aus 27 nominierten und ausgewählten Kandidaten wurden von einer Fachjury die „Best of Best“ gewählt. Frierss war mit der „Kärntner Brettljause im Geschenkskarton“ im Rennen und wurde als Sieger für den Award „Best Innovation 2012“ gewertet.

Genuss hängt in der

Messe-Neuheiten Im Hause Frierss schätzt man sich sehr glücklich und freut sich über diese besondere Anerkennung und den außerordentlichen Erfolg. Die Nachfrage und das Kundeninteresse für diese Spezialität übersteigt nun bei Weitem die Produktionskapazität. Gerade auch das auf der Messe präsentierte neue Frierss Kärntner Spezialitätenprogramm hat mit dem Regionalitätsbezug und der exzellenten Geschmacks- und Qualitätsausstattung besonderen Anklang gefunden und repräsentierte einem internationalem interessierten Publikum sympathisch und authentisch ein Stück „Kärntner Esskultur“. Die schönste Auszeichnung aber sind zufriedene Kunden, wird aus dem Hause betont. Frierss ist einer der führenden österreichischen Qualitätsanbieter und eine Spezialitätenvisitenkarte aus Kärnten.  (red)

Luft!

© Frierss

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Was länger hängt wird besser gut. Die Kärntner Jause im Geschenkkarton wurde als „Best Innovation“ gekürt.

medianet retail  

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